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WaldviertelNEWS

Š Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H.

Sonderausgabe zur NiederĂśsterreichischen Landesausstellung 2017

www.waldviertel.at www.alleswasrechtist.at


Das Südliche Waldviertel … … ist ein glückliches Land. Es reicht vom Donautal im Süden bis zu den Höhen des Weinsberger Waldes im Norden, von der oberösterreichischen Grenze im Westen bis zu den Hängen des Jauerlings im Osten. Wir führen Sie in diesem Heft durch dieses wunderbare Stück Österreich, durch diesen verträumten und gleichzeitig authentischen Landstrich. Inmitten der Region liegt Schloss Pöggstall. Um dieses prächtig renovierte Baujuwel dreht sich heuer alles: Es beherbergt die Niederöster­reichische Landesausstellung 2017 „Alles was Recht ist“.

© Stefanie Hilgarth

Verstreut im Südlichen Waldviertel sind viele idyllische Orte und Dörfer. In sechs Gemeinden befinden sich „Waldviertel-Stationen“ – ­ eigenständige, und doch zur großen Landesaus­stellung zählende Attraktionen.

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Willkommen im Ausstellungs-Viertel!

Inhalt Kurt Farasin: Interview

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Recht haben, Recht bekommen, Recht sprechen 5

© Marschik

Die stolzen Herren von Rogendorf 6

Alles was Recht ist_Noela17(c)Klaus Pichler © Barbara Krobath

Sechs Stationen, sechs Höhepunkte 8 11

Jetzt gehen wir das an!

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Abfahren, mit dem Rad 14 Zu Bächen, Bienen und Bio-Obst

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Genüsslich schmeckt das Waldviertel

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Lokaltipp(s): Landhotel Yspertal

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Im Zentrum der Landesausstellung:

Veranstaltungstipps

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Geschichte und Gegenwart der

Gewinnspiel

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Rechtsprechung. Plus: Interview

Angebot: Erlebnis Landesausstellung

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Recht erfahren

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mit dem künstlerischen Leiter

6 Alles Recht

Petra Bohuslav Tourismuslandesrätin

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lles was Recht ist“ – so heißt die diesjährige Landesaus­

stellung in Pöggstall. Das Thema erschließt sich nicht von selbst – umso beeindruckender ist es, wie die Gestalterinnen und Gestalter der Ausstellung an die

komplexe Materie herangegangen sind. Wie hat sich Rechtset­ zung und Rechtsprechung historisch entwickelt? Und wie kommt man zu seinem Recht? Was bedeutet es, in einem „Rechtsstaat“

machen …

zu leben und wie ist es um die Menschenrechte ganz allgemein

… wollten die Herren von

Nachdenklichkeit an – und mehr kann man von einer guten

Rogendorf. Sie waren die

Schau nicht erwarten.

bestellt? Die Ausstellung regt zu Diskussion, zu Dialog, zu

Gestalter von Schloss Pöggstall.

© Tanja Gruber © Stefanie Hilgarth

Wo es mir gefällt: Schlossherrin Alix Fraye

Oder doch? Wir haben mit der Landesausstellung tatsächlich

Sie schrieben Geschichte

noch ganz andere, weitergehende Ziele verknüpft: So wurde das Schloss Pöggstall, lange Jahre im Dornröschenschlaf versunken, zu

Recht schön … ... ist es im Südlichen Waldviertel und insbesondere bei den sechs Waldviertel-Stationen. Eine Rundreise

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© Waldviertel Tourismus | ishootpeole.at

neuem Leben erweckt, generalsaniert und zum Mittelpunkt der gesamten Region gemacht. Wir haben in die Revitalisierung und in diverse Begleitprojekte im gesamten Südlichen Waldviertel insgesamt 23 Millionen Euro investiert – um neuen Schwung, neues Leben in diesen wunderbaren Landstrich zu bringen. Wir setzen alles daran, dass über den Anlassfall Landesausstellung viele Gäste und Urlauber die ruhige Idylle des Südlichen Wald­ viertels schätzen und lieben lernen. Und hoffen, dass damit die Wirtschaftskraft dieser Region dauerhaft gestärkt wird.

© Waldviertel Tourismus | ishootpeole.at

Ich danke allen, die unsere Landesausstellung in Pöggstall schon

Recht interessant …

jetzt zum Erfolg machen und würde mich sehr freuen, wenn Sie die

... ist es, was „Naturvermittler“

Ihre

Region ebenso so schätzen und lieben wie ich es seit langem tue. A

alles wissen und erzählen. Sie

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sind rund um die Landesausstellung im Dauereinsatz

Petra Bohuslav Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport

Impressum: Destination Waldviertel GmbH, 3910 Zwettl, Sparkassenplatz 1/2/2; Redaktion: edition kamp; Gestaltung: www.waltergrafik.at; Druck: Janetschek GmbH. Trotz sorgfältigster Bearbeitung Druck- und Satzfehler vorbehalten! Soweit in diesem Magazin auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen wird die jeweils geschlechtsspezifische Form verwendet.

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Alles was Recht ist

„Das Schloss ist das Beziehungsherz“ Kurt Farasin, künstlerischer Leiter der Landesausstellung, über Präsentation und Aufgaben der Landesausstellung – und warum Schloss Pöggstall für ihn ein „Trampolin“ in die Region ist.

Wie macht man eine gute Ausstellung, wie erreicht man möglichst viele Menschen? Das Thema muss von der Bevölkerung hohe Akzeptanz und aktive Mitarbeit erhalten. Das ist ein hohes Ziel. Das zweite Ziel ist, das, was hier geschaffen wurde, mit Gästen zu teilen und sie so zu begeistern, dass sie gerne in der Region bleiben. Die Ausstellung ist ein Trampolin, mit dem man Lust auf mehr bekommen soll. Wir haben ja sehr viele Programme in der Region entwickelt. Die Ausstellung „Alles Was Recht ist“ soll aber auch inhaltlich relevant sein … Sie ist der Nukleus. Es gibt nicht viele Ausstellungen in derartiger Dimension. Wir

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wollen, ist das Schloss selber. Die Ausstellung verschmilzt regelrecht mit der historischen Substanz. Was ist für eine gelungene Schau besonders wichtig? Geschichten, viele Geschichten zu erzählen ist ganz wichtig. Es ist eine kulturelle Herausforderung in der heutigen Zeit, klar zu machen, dass nicht nur Objekte, sondern auch Geschichten mehrere Seiten, verschiedene Blickwinkel haben. Können große Ausstellungen wie diese mit der Informationsflut der neuen sozialen Medien überhaupt konkurrieren? Sehr wohl. Ich wittere sogar eine Renaissance dieses Mediums. In einer Gesellschaft, in der Antworten immer knapper und rascher werden, gibt es große Sehnsucht, sich an konkreten Orten in Ruhe, über mehrere Stunden mit einer konkreten Themenwelt auseinanderzusetzen. Hier werden reale Begegnungsräume geschaffen, in denen Neugierde, Respekt und Dialogfähigkeit erzeugt werden. A

Kurt Farasin, künstlerischer Leiter der Landesausstellung: „Die Akzeptanz der Menschen ist zentral“

Ausstellungsobjekt „Gefängniszelle“: Karge Realität im prächtigen Kleid von Schloss Pöggstall

Leibesstrafen waren einst traurige Regel: Leibring mit zwei Handfixierungen

© Alles was Recht ist_Noela17 (c) Christoph Fuchs

Und wie wird aus einem Museum und einer Idee dann eine Landesausstellung? Die Landesausstellung ist ein regionales Entwicklungsprojekt. Wir gehen viel zu Fuß, reisen herum, reden mit den Menschen, mit BürgermeisterInnen. Daraus entwickelt sich ein Gefühl, wie sich Ausstellung und Region am besten miteinander verbinden. Es geht also nicht nur um die Ausstellung. Es war spätestens nach einem dreitägigen Workshop klar, dass die Bevölkerung der gesamten Region das Schloss als Bezugspunkt haben will, als Beziehungsherz der Region. Deshalb wurde eine umfassende Restaurierung gemacht, aber so, dass man die bewegte Geschichte des Hauses gut nachvollziehen kann. Wir haben auch das Umfeld des Schlosses neu gestaltet, das Schloss noch besser sichtbar gemacht. Die Ausstellung selbst wurde dann von einem bewährten Team gestaltet. Wir haben allerdings neue, innovative Ausstellungsarchitekten gefunden, das Büro querkraft aus Wien.

versuchen, Anregungen zum Dialog zu geben, die Gäste einzubeziehen, etwa dort, wo es um Fragen der Zivilgesellschaft, der Streitkultur, der Folter oder der Menschenrechte geht. Die Ausstellung ist ein gelungener Mix, auch mit Infotainment-Ansätzen. Wir haben natürlich auch viele einzigartige Ausstellungsstücke hier – aber das tollste Stück, wenn Sie so

© eSeL.at - Lorenz Seidler

WV-News: Wie ist das Thema „Alles was Recht ist“ eigentlich entstanden? Farasin: Die Themen kommen aus der Region heraus. Wichtig ist mir, dass eine Landesausstellung zum regionalen Aufbruch wird. In der ­Phase, wo sich die Region bewirbt, muss klar werden, wo sie steht und wo sie hin will. Die Ausstellung ist dann nicht der Höhepunkt, sondern steht am Anfang einer weiteren Entwicklung. Das Thema „Recht“ war naheliegend, da es in Pöggstall ja immer schon das Museum für Rechtsgeschichte gab.


Alles was Recht ist_Noela17 (c) Klaus Pichler

Die Niederösterreichische Landesausstellung „Alles was Recht ist“ regt zu Diskussionen über Grundfragen des menschlichen Zusammen­ lebens an. Ein Rundgang.

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usammenleben, selbst in den kleinsten Gemeinschaften, funktioniert nicht ohne Regeln.“ Das

sagt Elisabeth Vavra, und die muss es wissen – schließlich ist die Historikerin verantwortlich für die Inhalte der diesjährigen Landesausstellung „Alles was Recht ist“. Und genau um diese Fragen: Regeln, Gesetze, Recht und Unrecht, gerechte und ungerechte Strafen für Gesetzesübertretungen geht es auf Schloss Pöggstall. Wie jeder weiß, sind Rechtsprechung, Justiz und Strafvollzug stets für leidenschaftliche Diskussionen gut; Sinn der Ausstellung ist es, zu genau diesen Diskussionen anzuregen.

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© Truckerhaus| Van Dijk

Recht haben. Recht bekommen. Recht sprechen

Von trockener Gesetzesmaterie keine Spur: Die in fünf Abschnitte gegliederte Schau ist kurzweilig und vor allem in vielen Bereichen „interaktiv“, lädt zum Mitmachen, Diskutieren und Nachdenken ein. Zuerst wird ein Abriss der historischen Entwicklung von Rechtsordnung und Justitia gegeben – die Reise führt, wenn man so will, von den „Zehn Geboten“ über die germanischen „Banntaidings“, die „Constitutio Criminalis Theresiana“, das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch“ bis zur heutigen Flut an Gesetzen und Verordnungen. Seit 1848, dem Revolutionsjahr, gilt „Gleiches Recht für alle“ – doch gilt dieser Grundsatz wirklich? Der zweite Abschnitt der Schau trägt den Titel „Vergelten oder Versöhnen“. Strafe muss sein, aber wie sollte sie gestaltet sein? „Vor Gericht ist es wie auf hoher See,

Lesen Sie weiter auf Seite 6 B

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Alles was Recht ist B Fortsetzung von Seite 5 dein Schicksal liegt in Gottes Hand“, sagt eine alte Weisheit. Eine Grundfrage lautet auch: Soll Strafe Vergeltung sein, soll sie abschrecken oder zur Besserung führen? Historische Dokumente und Abbildungen illustrieren die Geschichte der Folter und grausame Hinrichtungsmethoden. Die Fragestellung, ob die Todesstrafe noch zeitgemäß ist, wird gestellt: 2015 haben noch 58 Staaten an der Todesstrafe festgehalten.

© Alles was Recht ist_Noela17 (c) Christoph Fuchs

Unrechtssystem NS-Zeit Kapitel drei der Ausstellung heißt „Am Unrecht teilhaben“ und widmet sich der Zeit der NS-Justiz – eine Epoche, in der alle Prinzipien des Zusammenlebens außer Kraft gesetzt wurden. Rassengesetzgebung der Nazis, Willkürjustiz und eine Gesellschaft, die von Ressentiments geprägt wurde – die Epoche beschäftigt uns bis heute. „Wider die Würde des Menschen“, der vierte Teil der Ausstellung, greift nochmals das Thema „Folter“ auf. Obzwar von der UNO geächtet, wird sie in vielen Staaten der Erde immer noch angewendet. Der Satz „Wir haben Recht“ führt in den letzten Bereich, der die Geschichte der Menschen- und Grundrechte aufrollt. Frauenrechte, Kinderrechte, Minderheitenrechte, Rechte von Menschen mit Behinderungen – die Situation weltweit wird dargestellt. Die große Frage wird aufgeworfen, ob und wann Widerstand gegen Unrecht zur Pflicht wird – Widerstand gegen Willkür, Schikanen, Fehl- und hartnäckige Vorurteile. Besonders beeindruckend: Die Ausstellung ist „barrierefrei“ aufgebaut und bewusst leicht verständlich konzipiert. Damit schaffen es die Macher, Besucher vom Schulalter aufwärts zu packen und zum Nachdenken rund um „Gerechtigkeit“ und „Recht“ zu animieren. A

Historisches FolterWerkzeug, bekannt als „Grausbirne“, zu sehen in Schloss Pöggstall

i Niederösterreichische Landesausstellung 2017 „Alles was Recht ist“ Schloss Pöggstall, Hauptplatz 1, 3650 Pöggstall Bis 12. November 2017 Täglich von 9–18 Uhr Geführte Rundgänge, Familienrundgänge, Naturvermittlungsangebote Infos unter: www.alleswasrechtist.at

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ndreas Zajic hat sich in den abgelaufenen Monaten intensiv mit der Geschichte Pöggstalls beschäftigt – und räumt gleich einmal mit einem Vorurteil auf: „In Pöggstall stand und steht kein unbedeutendes Provinzschloss. Die Rogendorfer, die den Bau entscheidend geprägt haben, waren im 15. und 16. Jahrhundert eine der politisch aktivsten und einflussreichsten Familien im Habsburgerreich“, sagt der Mittelalterexperte der Akademie der Wissenschaften. Vieles, was bisher in Reiseführern und historischen Abhandlungen zu lesen war, ist nun veraltet: Im Zuge der Aufarbeitung der Geschichte des Schlosses traten neue, fast revolutionäre Tatsachen ans Tageslicht. Eine eigene Schau im ersten Stock des mächtigen „Rondells“ führt nun zu Recht durch die Geschichte des stolzen Hauses und der stolzen Herren von Rogendorf. Eine 3D-Animation zeigt anschaulich, wie Bergfried, die alte Burg, beziehungsweise das spätere Schloss von seiner ursprüng-


Die stolzen Herren von Rogendorf Die Sonderausstellung „Schloss Pöggstall – zwischen Region und Kaiserhof“ widmet sich den sensationellen Erkenntnissen der Bauforschung und der Besitzgeschichte von Schloss Pöggstall.

© eSeL.at - Lorenz Seidler

Der ­Historiker Andreas Zajic brachte den Kostümharnisch der Rogendorfer nach Pöggstall (gr. Bild)

Sie hatten das nötige Geld, konnten den Marktwert und das Potenzial der Künstler und Handwerker richtig einschätzen; man hatte ein Auge und ein G’spür für Qualität. „Es ist ein seltener Glücksfall, dass wir das hier alles so gut nachvollziehen können. Die Dichte, in der moderne architektonische Lösungen im Laufe der Jahrhunderte in Pöggstall umgesetzt wurden, ist einzigartig“, erklärt Zajics Partner, der Bauhistoriker Peter Aichinger-Rosenberger.

Wie Zajics Forschungen ergaben, hatten die Rogendorfer Ende des 15. und im 16. Jahrhundert beste Beziehungen zum Kaiserhaus in Wien. „Die Herren von Rogendorf waren militärische Oberbefehlshaber, waren im diplomatischen Dienst in mehreren europäischen Höfen, etwa in den Niederlanden und in Italien. Sie haben die Eindrücke, die sie dort sammeln konnten, hier in Pöggstall umgesetzt“ erläutert der Historiker. Die Rogendorfer waren Kunstsammler und Mäzene von europäischem Format, beschäftigten noch vor dem Hof in Wien bedeutende italienische Renaissancemaler.

Die Rogendorfer waren, um ein Wort der heutigen Zeit zu gebrauchen, extrem gut vernetzt. Der schon damals berühmte Albrecht Dürer schuf für die Brüder Wilhelm und Wolfgang während eines Abendessens in Antwerpen das Wappen der Familie als Holzschnitt; es handelt sich um den größten Wappenholzschnitt Dürers überhaupt. Der kostspielige Kostümharnisch Wilhelms von Rogendorf von 1523 war schon damals ein prestigeträchtiges Schaustück. Dieses aus Stahl gefertigte Unikat ist als Leihgabe des Kunsthistorischen Museums in Pöggstall zu sehen.

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Aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, als die Familie der Hölzlers, ein Wiener Bürgergeschlecht, die Burg besaß, ist eine hölzerne Stube erhalten; ein prächtiges Dokument, das das Burgleben seiner Zeit gut abbildet. Auch ein wichtiges Porträt des Georg von Rogendorf ist zu sehen: eine Leihgabe der Eremitage Sankt Petersburg. Einige wertvolle Originale müssen nach Ende der Saison naturgemäß an die Leihgeber retourniert werden. Erfreulich aber ist, dass die Schau mit vielen wertvollen Exponaten auch in den kommenden Jahren für Besucher geöffnet bleibt. Man darf also schon heuer den Wiederholungsbesuch im Jahr 2018 einplanen! A

Alles was Recht ist_Noela17 (c) Klaus Pichler

lichen Anlage bis zur heutigen Gestalt anwachsen. Mittels „Dendrochronologie“ wurde sogar das Baujahr des Bergfrieds, 1256, rekonstruiert. Das signifikante, massive Rondell, in dem sich diese Sonderausstellung befindet, wurde von den Herren von Rogendorf an das alte Schloss angefügt. Es demonstriert die Wichtigkeit der Anlage: eine derart massive Befestigung wurde ansonsten nur in besonders reichen Städten umgesetzt.

i Die Sonderausstellung ist zu den gleichen Zeiten wie die Landesausstellung geöffnet. (Siehe Seite 6, unten). Die Publikation „Schloss Pöggstall – Adelige Residenz zwischen Region und Kaiserhof“ (Reihe „Menschen und Denkmale“) enthält zusätzlich viele überlieferte Anekdoten zum prunksüchtigen Christoph von Rogendorf.

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Ausflug.Reise.Familie Kunst.Design.Tradition

© Hotel Schachner

Sechs Stationen, sechs Höhepunkte

Es steht eine Kirche, hoch oben am Berg: Maria Taferl grüßt Pilgersleute wie Ausflügler

Sechs besonders bemerkenswerte Ausflugsziele liegen im Süden und auch im Norden von Pöggstall. Diese Waldviertel-Stationen sind essentielle Teile der diesjährigen Niederösterreichischen Landesausstellung.

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Maria Taferl ist ganz Wallfahrtskirche. Alles andere ordnet sich ihr unter. Die Pilgerinnen und Pilger, die hierher kommen, müssen weder dürsten noch hungern: Sie erfreuen sich an etlichen guten Kaffeehäusern, Restaurants und auch Hotels. Die meisten Besucher kommen heute per PKW oder Autobus; nur die letzten Schritte durch die kurze Hauptstraße geht man noch brav zu Fuß. Vor der Bsilika angekommen, bietet sich der prachtvollste Ausblick überhaupt. Hier muss man einmal gewesen sein! Der Besuch der barocken Wallfahrtskirche mit vergoldeter Kanzel und der berühmten

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Schatzkammer ist obligatorisch, der Kauf eines „Namenshäferls“ ebenso und wer Kinder hat beziehungsweise ein Herz für altes Spielzeug, der muss die mechanische Krippe in der Hauptstraße besuchen: Ein mehr als hundert Jahre alter Schatz, eine Freude für alle Modellbauer und all jene, die noch nicht verlernt haben, zu staunen. Nach einem Kaffee auf der Terrasse oder im Schanigarten fahren wir vier Kilometer auf der schmalen Landstraße Richtung Osten, nach Artstetten.

© Waldviertel Tourismus | ishootpeole.at

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eginnen wir unsere Reise im schönen Donautal. Wir biegen in Marbach von der Bundesstraße ab und fahren auf einer steilen Serpentinenstraße hinauf, in lichte Höhen, hinauf ins Waldviertel, nach Maria Taferl. Viele kennen die Basilika nur aus der Ferne; bei der Fahrt auf der Westautobahn sieht man diese „Landmarke“ und denkt sich: Da möchte ich auch einmal hin. Jetzt ist die Zeit gekommen; nach wenigen Minuten steht man mehr als zweihundert Meter über dem Band des Donaustroms, den man soeben noch neben sich hatte.

Staunende Andacht: Die Basilika von Maria Taferl lädt zum Innehalten ein

Artstetten ist ebenso so wie Maria Taferl durch ein einziges Bauwerk dominiert: Das Schloss. Es ist mit dem Ort die zweite „Waldviertel-Station“ und ebenfalls eine Pilgerstätte; schließlich liegen in der Gruft der direkt angebauten Pfarrkirche der 1914 in Sarajewo ermordete Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie begraben. Ein Spaziergang mit begleitender Naturvermittlung durch den weitläufigen Naturschlosspark bzw. eine betreute „Genuss- und Kulturwanderung“ machen den Besuch perfekt. Und: So feudal wie auf der zum Park gerichteten Terrasse des Schlosscafes lässt sich die Kaisermelange kaum sonstwo schlürfen. Doch nicht nur imposante habsburgische Landschlösser, auch kleine Dörfer sind höchst besuchenswert. Nur wenige Kilometer von Artstetten Richtung Westen liegt Aichau. Bei der Dorfkapelle befindet sich der Startplatz der „Genuss- und Kulturwanderung“ mit dem Titel „Ins Dorfleben einigschaut – Landwirtschaft und Dorfleben im Wandel der Zeit“. Vorbei an uralten Obstbäumen gelangt man schließlich zu Willis Bauernhof, einem stimmigen „Mostheurigen“. Hier gibt’s eine zünftige Dorfjause aus hauseigener landwirtschaftlicher Produktion. Unsere Rundreise geht weiter über versteckte Dörfer. Nussendorf, Rappoltenreith, Münichreith und schließlich Hinterholz (welch ein Name!) liegen am Weg, bis wir uns in Laimbach am Ostrong links halten und den Wegweisern Richtung „Ysperklamm“ folgen.


© Truckerhaus

© Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

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Das „Truckerhaus“ in Gutenbrunn dokumentiert die Geschichte des Weinsberger Waldes.

rum einen Namen gemacht. Jetzt steuern wir aber das in tausenden Arbeitsstunden neu renovierte 250 Jahre alte „Truckerhaus“ an; Kulturzentrum, Bühne und Museum gleichzeitig. Dokumente, Bilder, Fotos und Berichte von Zeitzeugen erklären die Geschichte der Waldarbeit im Weinsberger Forst; der Besucher (wir befinden uns in einem „Drinnen-undDraußen-Museum“!) wird danach auf abenteuerliche Erkundungsgänge in den dunklen Wald geschickt. So kann man den Spuren einer einstigen Waldbahn folgen. Man gelangt zu Hohlwegen, mittelalterlichen Wehranlagen oder den Überresten der ehemaligen „Holztrift“, die hier ihren Ausgang hatte. Auch hier, auf luftigen 800 Metern Seehöhe gibt es Labung: Gasthaus und Café sind im Ort.

sen und wie das wirklich war, damals, als durch die Ysperklamm Holzstämme bis zur Donau „geschwemmt“ wurden. Durch die Ysperklamm führt auch der YsperWeitental-Rundwanderweg Nr. 22 (siehe S. 12), wir aber kehren zum Wirtshaus beim Startplatz zurück, nehmen eine kräftigende Suppe zu uns und fahren jetzt ganz hinauf, ins hohe Waldviertel, zur Waldviertel-Station 4. Zu diesem Zweck fahren wir Richtung Laimbach, biegen dann nach Norden, Richtung Ulrichschlag bzw. Gutenbrunn ab. Der ruhige, ehemalige Holzfällerort Gutenbrunn hat sich im Winter als Langlaufzent-

Natürlich ist unsere Reise kaum in einem Tag zu bewältigen. Also: Wann und wie man die Reise für eine Nacht unterbricht, liegt im persönlichen Ermessen. Und, ja: Diese Tour ist auch mit dem Rad zu absolvieren. Freilich ist sie nur denjenigen angeraten, die auch gut und gerne bergauf fahren. Denn von Gutenbrunn geht es Richtung Westen nochmals bergauf, bis auf rund 1.000 Meter Seehöhe. Nahe der Weinsbergwiese, noch vor dem einsamen Bärnkopf, führt dann ein wirklich schmales Waldsträßlein hinunter in den Weiler Saggraben und über Lichteck

© Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

© Truckerhaus

Die Ysperklamm als dritte WaldviertelStation ist eine etwas andere Sehenswürdigkeit. Jetzt stehen wir plötzlich mitten im Gebirge, an einem wilden Bach, der sich aus den Höhen des Weinsberger Waldes hinunter zur Donau stürzt. In unzähligen Wasserfällen und Kaskaden bahnt er sich zwischen Granitfelsen und imposanten Bäumen seinen Weg. Über Treppen, Brücken und Stege steigt man steil bergauf. An einigen ruhigen Stellen kann man sogar Hände und Füße ins kühle Nass tauchen. So wie in Artstetten kann man auch hier die Dienste von Naturvermittlern in Anspruch nehmen. Schließlich will man ja genauer wissen, welche Pflanzen da am Ufer wach-

Pavillon im Schlosspark - nicht von Laxenburg, sondern von Artstetten

Zeugen frühindustrieller Entwicklung im Weinsberger Wald: Sägeruine in Saggraben (li.) Naturdenkmal Nummer eins: Die Ysperklamm (re.)

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© Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

Ausflug.Reise.Familie

Alles Mohn: Das „Mohndorf“ Armschlag ist „Waldviertel-Station“ und ein Muss für alle Mohn-Freunde

nach Dorfstadt. Hier geht’s rechts ab, über Stein gelangt man nach Bad Traunstein. Bad Traunstein, Waldviertel-Station 5 ist anders. Hier ist man endgültig im Reich der großen Steine angekommen. Der Ort klebt wie ein Adlerhorst auf dem höchsten Punkt weit und breit und wird nochmals überragt von der 945 Meter hohen Felskanzel des „Wachtsteins“, einem einzigartigen Aussichtspunkt. Bad Traunstein besitzt ein großes Kurzentrum, einen perfekten Ort zur Rekreation. Wir aber besuchen und bestaunen die Kirche. Der aus dem Jahre 1960 stammende Bau ist ein Gesamtkunstwerk, vor allem aufgrund der gewaltigen Holzfaltdecke. Die Idee für diesen modernen Sakralbau hatte der 1997 verstorbene Ortspfarrer Josef Elter, ein begnadeter Künstler, dessen expressive Holz- und Steinskulpturen heute im Ausstellungszentrum im Ort zu bestaunen sind. Unter besagtem Wachtstein wurde in jüngerer Zeit von inititativen Frauen ein wertvoller Heilkräuterschau- und -lehrgarten angelegt. Aufgrund ihrer Initiative trägt die Traunsteiner „Waldviertel-Station“ den Titel „Kräutertanten und Bildhauerpfarrer“. Kaffee im Ort, Gasthaus außerhalb – auch hier muss man weder Durst noch Hunger leiden. Und schon machen wir uns auf den Weg zur nächsten Station. Auf kleinen Nebenstraßen über Spielberg, Biberschlag, Bernreith und Endlas erreichen wir unser letztes, weithin bekanntes Ziel. Am Wachtstein in Bad Traunstein: Viel zu sehen, viel zu erleben 1 0

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Armschlag ist ohne das schmückende Beiwort „Mohndorf“ schon gar nicht mehr denkbar. Mohngarten, Mohnblumengemälde, Mohnmühlensammlung, Mohnexpress, Mohnbauernladen, und im Zentrum der „Mohnwirt“ – man muss wohl nicht mehr erklären, worum es hier, in der sanften Quellmulde der großen Krems, denn geht. Vieles gibt es im nahen und weiteren Umkreis noch zu entdecken, wir aber beschließen unsere Reise, rollen auf der B 36 über Ottenschlag nach Pöggstall. Endlich angekommen, im

Ort der Landesausstellung, endlich hinein ins Schloss – und alles Wissenswerte zur Landesausstellung, liebe LeserInnen, finden sie in diesem Heft auf den Seiten 4 bis 7. A

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Besuchszeiten, Infos zur Naturvermittlung und zur Region finden Sie in der kostenlos erhältlichen Broschüre WaldviertelStationen sowie im Internet: www.waldviertel.at/ landesausstellung2017

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WO ES MIR GEFÄLLT

Die Schlossherrin, Liebhaberin der Landluft

ausstellung 2017 auf Schloss Pöggstall eine neue Zeit ins Südliche Waldviertel einzuziehen scheint. „Unsere Orte, also Artstetten, Pöggstall, die Dörfer ringsum wurden bislang ja eher nicht als echtes Waldviertel angesehen, es gab da eine Alix Fraye, genauer: Gräfin Alix de la Poeze unsichtbare Grenze zum richtigen Waldviertel“ d’Harambure, ist die Herrscherin von Schloss sagt sie, „doch diese unsichtbare Grenze löst sich auf. Die Gemeinden sind seit den AktiviArtstetten und Hüterin eines wertvollen Erbes. Sie hat täten rund um die Landesausstellung wieder das Waldviertel in den letzten Jahren neu entdeckt. eine Einheit geworden“ freut sich die SchlossManagerin sichtlich. ie steht mit Gummistiefeln im Wald. Sie Der Hintergrund der bislang existierenden spielt mit ihren Kindern im hauseigenen „unsichtbaren Grenze“: Die Orte des Südlichen Schlosspark. Sie wechselt die GlühbirWaldviertels gehören zum politischen Bezirk nen im Haus und betreut Journalisten. Melk – und Melk liegt am südlichen Donauufer. Sie führt illustre Gäste durch die 28 AusstelDas Südliche Waldviertel saß also zwischen lungsräume. Die jährlich wechselnden Sonderzwei Stühlen. Nun aber kann und wird man aus schauen konzipiert sie selber und baut sie sogar dieser Doppelexistenz Vorteile ziehen, glaubt mit auf: Das alles macht die Geschäftsführerin Gräfin Alix. und Herrin von Schloss Artstetten. Gräfin Alix de Für sie selber gelten solche überkommenen la Poeze d’Harambure, im Haus nur Gräfin Alix politischen Grenzen ohnedies nicht. Abgesehen genannt, lebte zehn Jahre in Paris, arbeitete dort davon, dass ihr Denken und Tun den Großteil als Innenarchitektin. Nun ist sie, die Ururendes Jahres um ihr Haus kreist, gefällt es ihr kelin des Habsburgers Franz Ferdinand, wieder auch im Land rundum, auch „oben“, im hohen in i­hrer Heimat, zurück in Artstetten, in einem Waldviertel, etwa in Schönbach oder in ArmHaus mit bemerkenswerter Geschichte. schlag. Sie hat sich in Gutenbrunn im WeinsSie lebt jetzt mit ihrer Familie in einem Tel berger Wald das neu gestaltete Truckerhaus des 6000-Quadratmeter-Baus, der einst im angesehen und schätzt Johannes Gutmanns Besitz des Thronfolgers Franz Ferdinand stand. Sonnentor-Kräuterwelt in Sprögnitz. Einmal pro Jahr besucht sie Schloss Rosenburg – „wegen der Falknerei“, hält auch Kontakte zu Schloss Gräfin Alix, eine Frau der Tat. Die Ururenkelin Ruegers an der tschechischen Grenze. „Das sind von Franz Ferdinand regiert Schloss und Betrieb alles Top-Ausflugsziele. Und ich bin sicher, die neu entstandene Vernetzung wird beibehalten werden“ glaubt sie felsenfest an den weiteren 1914 in Sarajewo ermordet, ist er gemeinsam Aufschwung der Region wie des Waldviertels mit seiner Frau Sophie, Herzogin von Hoheninsgesamt. Zurückgekehrt in ihre alte Heimat berg, in der Gruft unter der direkt angebauten sieht sie die Region mit neuen Augen, entdeckt Pfarrkirche bestattet. „Bei uns liegen die ersten auch scheinbar Altbekanntes neu. beiden Opfer des ersten Weltkriegs“ ist sich Angenehm, dass die Hüterin des Familienerbes Gräfin Alix ihres tragischen Erbes wohl bewusst. die tragische Geschichte ihrer Familie auch mit Doch hier lebt man nicht in der Vergangenheit. einem Augenzwinkern sehen kann. In einem Teil Das Schloss samt Wald und Landwirtschaft des Freigeländes werden ist ihr Vermögen. Rund „Man kann bei uns alte Obstsorten, die nach 30.000 Besucher pilgern pro Jahr hierher, zahlen Kronprinz Rudolf auch in Adeligen benannt sind, neu Eintritt, besuchen die flüssiger Form genießen“ ausgepflanzt, die Früchte im Rahmen des Projekts „Adel Ausstellung und den weitvernaschen“ zu Marmelade bzw. Edelbränden läufigen Schlosspark und werden in besonderen verarbeitet. „Man kann bei uns Kronprinz Rudolf Fällen sogar von ihr persönlich begrüßt. Nur auch in flüssiger Form genießen“, scherzt Gräfin noch selten ist ihre Mutter, Fürstin Anita von Alix. Und wenn das kein Grund ist, Artstetten Hohenberg, in Artstetten anwesend; sie hat die einen Besuch abzustatten, was dann? A Geschäfte ganz an ihre Tochter abgegeben. Die sich nun mit großem Engagement der Vermarki Artstetten als Waldviertel-Station tung ihres romantischen Landschlosses hingibt. und Ausflugsziel: Siehe Seite 8–10 Besonders freut es sie, dass mit der Landes-

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© David Mayrhofer

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Urlaub.Freizeit.Auszeit

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Jetzt gehen wir das an!

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ehen wir einmal den Rundwanderweg Nr. 22! Das klingt harmlos und nett, gerade recht für einen Sonntagnachmittag. Doch aufgepasst, wenn Ihnen ein guter Freund oder eine Freundin diesen vermeintlichen Spaziergang vorschlägt: Der Ysper-Weitentalweg ist nämlich 167 (in Worten: einhundertsiebenundsechzig!) Kilometer lang. Und da im Waldviertel bekanntlich einige Höhenmeter (es sind in Wahrheit mehr als viertausend!) dazukommen, dauert dieser Spaziergang neun Tage. Wahnsinn! Sagen da manche, so eine „Gewalttour“ ist ja verrückt! Gleichzeitig schlucken sie Tabletten, versuchen verzweifelt im Fitnessstudio für teures Geld übermäßige Kilos loszuwerden und konsumieren auch noch teure Anti-Stress-Therapien.

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Diesen Zeitgenossen muss man sagen: Die effizienteste (und billigste) Schlankheitskur ist die freie Natur. Das wunderbarste aller Fitnessstudios ist „Outdoor“ und in unserem Fall das unverkabelte, seilbahn- und sesselliftfreie Waldviertel; ein Land, wie geschaffen für eine Woche Anti-Burn-OutTherapie, ganz ohne Absturzgefahr und Höhenangst. Die Tagesetappen des Ysper-WeitentalRundwanderwegs sind mit 15 bis 27 Kilometern moderat angedacht, Profi-Marschierer können natürlich beschleunigen. Doch Achtung, die Tagesziele müssen mit Bedacht gewählt werden, denn oft geht es stundenlang durch quartierlose Einsamkeit. Ob im Laufschritt oder im Schneckentempo: wer den Weg in gesamter Länge gegangen ist, der kennt das Südliche Waldviertel

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Es muss nicht immer Santiago de Compostela sein – Weitwanderwege gibt es auch im Waldviertel. Und zwar so genannte „ECHTdeckungsrouten“. Hinein in die Wanderschuhe und auf geht’s, zum großen Waldviertler Relax-Trekking.

Wandern am Kremstalweg Inklusiv-Leistungen: • 3 Nächtigungen inkl. Halbpension • Ein Schnapserl oder ein Glas hausgemachter Hollersaft zur Stärkung nach der Wanderung • Gratis Transfer zu den jeweiligen Etappenzielen • Unterstützung bei der Tourenplanung • Möglichkeit zur Reinigung der Ausrüstung • Wanderführer • Eintritt inkl. Führung durch die Niederösterreichische Landes­ausstellung 2017 in Schloss Pöggstall • Besichtigung der Destillerie Weidenauer p.P. im DZ €161,– gültig bis Oktober 2017 Info & Buchung: Waldviertel Incoming Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel-angebote.at

AUS ZEIT


4 bzw. 8 Tage per pedes Inklusiv-Leistungen: • 3 bzw. 7 Nächtigungen inkl. Frühstück • Tägliche Wanderjause • Infopaket • Gepäckstransport • Eintritt Ysperklamm • Eintritt inkl. Führung durch die Niederösterreichi­ sche Landes­ausstellung 2017 in Schloss Pöggstall p.P. im DZ ab €197,– (4 Tage) bzw. 385,– (8 Tage) gültig bis Oktober 2017 Info & Buchung: Waldviertel Incoming Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel-angebote.at

AUS ZEIT

Sehenswert: St. Anna im Felde in Pöggstall

Zum Aufwärmen … Nicht alle sind geborene Fern- und Weit­ wanderer. Für jene, die gerne nur spazieren gehen wollen, bietet der Landesausstellungs­ ort Pöggstall viele Möglichkeiten. Ein kleiner Spaziergang führt etwa zur heutigen Friedhofs­ kirche St. Anna im Felde (s.o.). Viele Anregungen, die unmittelbare Umge­ bung von Schloss Pöggstall auf eigene Faust zu erkunden, bietet die Broschüre „Auf den Zweiten Blick“, erhältlich in den Infostellen, bei der Kassa der Landesausstellung und bei Waldviertel Tourismus, info@waldviertel.at Zusätzlich bieten „Naturvermittler“ in Pöggstall und in anderen Orten der Landesausstellungs­ region informative Spaziergänge an.

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Hartenstein mit, um schließlich über Els und das im Tal der Kleinen Krems gelegene Klein-Heinrichschlag wieder zurück nach Kottes zu finden. Fünf Tage haben die Routenplaner veranschlagt, was auch gut ist, denn unterwegs gibt es viele schöne Rastplätze und Sehenswürdigkeiten die man keinesfalls auslassen sollte. Gehen wir das an! Und vegessen wir eines nicht: das Schönste am Wandern sind immer noch die Rastpausen. A

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Wanderkarte 1:50.000 Kremstalweg 625/Ysper-Weitental Rundwanderweg 22 Die ECHTdeckungsrouten des Südlichen Waldviertels. Gratis bei allen Infostellen und bei Waldviertel Tourismus info@yw.waldviertel.at sowie unter www.kremstalweg.at Detaillierte Infos auch unter www.waldviertel.at/ landesausstellung2017-echtdeckungsrouten

Dorfidylle Pisching, wanderbar …

Der Reiseführer

© Kral Verlag

Unbeschwert Wandern im Ysper-Weitental

© Othmar Pruckner

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Fünf Tage Kremstal Weil die Waldviertler keine müden Gesellen sind, haben sie auch noch einen zweiten Rundwanderweg in Szene gesetzt, den Kremstalweg Nr. 625. Die „nur“ 93 Kilometer lange Schleife kann man beispielsweise östlich von ­Ottenschlag, in Kottes beginnen. Der Weg führt das Tal der kleinen Krems aufwärts bis in deren Quellgebiet. Am Tag zwei marschiert man über Martinsberg und den Edlesberger See nach Bad Traunstein, fast immer in Höhen um die 900 Meter. Von nun an geht’s bergab. Am Weyerteich vorbei nach Ottenschlag, hinunter ins Tal der Großen Krems nach Armschlag und Sallingberg. Nun folgt man, mit Abstechern hinauf ans linke und rechte Ufer, dem Tal flussabwärts, passiert Albrechtsberg und gelangt über kleine Umwege zum „Zwickl“, dem Zusammenfluss von Großer und Kleiner Krems. Man geht, obwohl dem Tal folgend, viel bergauf und bergab, kommt an imposanten Felsformationen vorbei, nimmt en passant die legendäre Gudenushöhle und Burg

© Waldviertel Tourismus/Robert Herbstt

wirklich gut – und damit auch sich selbst. Die konkrete Route (Überblickskarte auf Seite 2) führt auf den schönsten Wanderwegen zickzack von Laimbach am Ostrong über den Großen Peilstein, dann ins westlichste Waldviertel, über die Ysperklamm hinauf nach Bärnkopf. Von da geht’s durch den Weinsberger Forst nach Gutenbrunn, hinunter in die Landesausstellungsgemeinde Pöggstall und schließlich nach Osten, bis an die Hänge des Jauerlings. Von Weiten gelangt man über Leiben und Artstetten in den Wallfahrtsort Maria Taferl. Eine echte Pilgerreise also, auch wenn man weder nach Mariazell noch nach Santiago de Compostela marschiert! Der Rückweg über Münichreith nach Laimbach ist dann die „Zugabe“ des neunten Tages. Der Kreis hat sich geschlossen! Nur zur Beruhigung: Die Etappen dürfen auch einzeln, auch aabgekürzt begangen werden. Wer sich von der Last des Rucksacks befreien möchte: Bei der Buchung eines Wander-Packages wird der Gepäckstransport organisiert. (Siehe Angebot rechts „Unbeschwert wandern“.)

© Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

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Ich bin mal raus: Allein auf weiter Flur, im Südlichen Waldviertel, nahe Pöggstall

für das Landesausstellungs-Land Südliches Waldviertel Sehenswertes, Wanderungen, Radtouren Der Reiseführer durch das Südliche Waldviertel beinhaltet eine beachtliche Sammlung von 163 Wander-Erlebnis-Touren, mit in Summe ca. 1500 Kilometer Länge. Die Mischung umfasst einfache Spaziergänge bis zu anspruchsvollen Bergtouren, dazu auch noch 29 MountainbikeStrecken. Darüber hinaus beschreibt das Buch gotische Kunstschätze, geheimnisvolle Burgen und Schlösser sowie prächtige Barockkirchen in den 23 Gemeinden des Südlichen Waldviertels, gibt Hinweise zu Gastronomie und radfreund­ lichen Gastgebern. ISBN: 978-3-99024-658-0 Preis: € 19,90

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s gibt eine Legende, die sich hartnäckig hält und die heißt: Radfahren kann man nur dort, wo es brettleben ist. Diese Aussage ist grundlegend falsch. Denn erstens gibt es Gangschaltungen, die auch längere Anstiege flach werden lassen. Und zweitens sind, was ebenfalls bekannt sein sollte, seit etlichen Jahren Elektro-Fahrräder am Markt. Durch diesen eingebauten Rückenwind wird das Vergnügen einer Radtour für viele überhaupt erst möglich. So ist es nun auch ein leichtes, über einen als „Begleitroute“ zum Donauradweg konzipierten Radweg einen attraktiven Abstecher ins Südliche Waldviertel zu machen. Ysperdorf, fünf Kilometer westlich von Ybbs, ist der offizielle Startpunkt. Weitgehend am Ufer der Großen Ysper entlang führt der Weg leicht bergauf, bis auf 600 Meter Seehöhe. Diese Route durch das Yspertal ist die flachste Zufahrt ins Waldviertel. Über Laimbach am Ostrong gelangt man nach Pöggstall. Hier wartet das Schloss samt Landesausstellung auf die Pedalisten. Nun fährt

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KÖRPER.BEWEGUNG.KRAFT

man, meist parallel zur Straße und meist bergab, im Tal des Weitenbachs bis „Zum Schuß“. Vorbei an Heiligenblut (der Waldviertler Ausgabe!) gelangt man nach Raxendorf. Ab hier rollt man in einer wunderbaren, sanften Abfahrt über Mühldorf die letzten 14 Kilometer hinunter in die Wachau, die man bei Spitz wieder erreicht. Damit sind 54 Kilometer abgespult, für sportlichere Fahrer noch keine große Sache. Wer also die Tour als Rundkurs angelegt hat und gut drauf ist (und wer ist das nicht?) fährt auf dem Donauradweg 45 Kilometer flussaufwärts und ist

schon wieder am Startpunkt in Ysperdorf. Mit errechneten 99 Kilometern Gesamtlänge (und einem Kilometer Draufgabe) hat man den stolzen „Hunderter“ geknackt. Dass der Rundkurs von jedem Ort an der Strecke in Angriff genommen werden kann, muss nicht extra erwähnt werden. Schon eine extra Erwähnung ist es allerdings wert, dass ein vermeintlicher „Abkürzer“ von Gut am Steg (kurz vor Spitz) über den 950 Meter hohen Jauerling nach Maria Laach und wieder hinunter ins Donautal nach Schallemmersdorf eine wunderbare, allerdings echt harte „Challenge“ nur für gut trainierte Bergspezialisten ist. Egal, ob man nun die ganze Runde in ­einem Stück geradelt ist oder nur Teiletappen unter die Räder genommen hat: Am Abend haben sich alle Radfahrerinnen und Radfahrer eine Extraportion Waldviertler ­Knödel redlich verdient! A

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Beschilderung ab Juli durchgehend, offizielle Eröffnung am 16. September. www.waldviertelsued.at

Aufsitzen. Abfahren!

© Katrin Froschauer

Mit dem E-Bike fährt man auch bergauf ganz leicht: Unterwegs vom Donautal ins Waldviertel

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Die brandneue Radroute Südliches Waldviertel verbindet ab Juli 2017 den Donauradweg mit der Landesausstellungsregion. Hier zeigt sich: Das Waldviertel ist weniger steil als befürchtet.

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Bächen, Bienen und Bio-Obst Zu

ist Johann Pichler (im Bild oben) der wahre Experte, der die Flora und Fauna dieses Naturdenkmals wie kein zweiter kennt. Last but not least werden auch rund um Schloss Pöggstall Spaziergänge angeboten, die, so das Motto, einen „zweiten Blick“ auf Land und Landschaft, auf belebte und unbelebte Natur vermitteln sollen. Dieses rund einstündige Programm findet täglich um 14.30 Uhr statt. Um 16 Uhr kann man auch „Schloss Pöggstall – zwischen Region und Kaiserhof“ erleben – eine Schilderung des Wachsens und Werdens von Schloss und Ort. Man darf staunen, lernen und spazieren, draußen, in der warmen Sonne: Besucherherz, was willst Du mehr? A Alle Naturvermittlungs-Angebote unter www.waldviertel.at/landesausstellung2017naturvermittlung

© Gerda Wolf

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© Katrin Froschauer

lich besiedelte Gudenushöhle erkunden. Anneliese Gierer erklärt das Werden der Landschaft, führt durch das „Urdonautal“. Johannes Ertl wiederum ist Bio-Obstbauer und zeigt Besuchern, was man von der Natur lernen kann. Imkermeister ­Herbert Kolm gibt Einblick in das Leben von Bienen und Wildbienen. Insgesamt sind über dreißig dieser hoch motivierten Wissensvermittler im Südlichen Waldviertel aktiv. Sie wollen die Neugier von jungen und alten Besuchern an den versteckten Schönheiten des Südlichen Waldviertels neu entfachen. Elfriede Lumesberger führt kundig durch den einzigartigen Park von Schloss Artstetten. Regina Sprinzl wiederum ist als „Kräutertante“ in Bad Traunstein aktiv. Sogar die Ysperklamm kann mit einem Naturvermittler begangen werden: Hier

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© Martin Exler

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ie Idee ist bestechend, das Interesse groß: Nicht nur Schloss Pöggstall und die Landesausstellung „Alles was Recht ist“ sollen im Mittelpunkt des Besucherinteresses stehen. Auch die unmittelbare Umgebung, die Natur- und auch die jahrtausendealte Kulturlandschaft verdienen nähere Beachtung - meinen die Ausstellungsmacher zu Recht. So wurde also flugs ein neuer Beruf geschaffen: Jener der Naturvermittlerin bzw. des Naturvermittlers. Gemeinsam mit Doris Wimmer etwa lernt man in eigenen Programmen, wie man die Neun-Kräutersuppe kocht. Frau Wimmer ist Kräuterexpertin und vermittelt das auch in diversen anderen Angeboten, auch gemeinsam mit ihrer Kollegin Gerda Wolf. Mit Edith Weiß kann man auf Kremstal-Safari gehen und die steinzeit-

© Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

In Pöggstall wie in der gesamten Landesausstellungsregion sind Naturvermittler darum bemüht, Besucherinnen und Besuchern die Geheimnisse der Naturwie der Kulturlandschaft näherzubringen.

Naturvermittlerinnen unterwegs: Kornelia Anthofer, Regina Sprinzl, Gerda Wolf und Doris Wimmer (v. li.) erkunden mit Gästen das Südliche Waldviertel

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© Waldviertler Mohnhof/Rita Newman

Geschmack.Essen.Trinken

Genüsslich schmeckt das Waldviertel

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o schmeckts am feinsten? Welche Produkte sind am ehrlichsten? Wo befindet sich der Ursprung alles Guten? Immer dort, wo Produzent und Konsument direkt aufeinander treffen. Da hat man die Gewissheit, niemals die Katze im Sack zu kaufen. Ein Ausflug ins Südliche Waldviertel bietet die perfekte Gelegenheit, Erzeuger von wertvollen Lebens- und Genussmitteln kennenzulernen. Etwa: Elisabeth Gmach-Mittermayer. Sie erzählt die spannende Geschichte, wie aus einer Apothekerin eine Fleischhauerin wird – und dennoch Apothekerin bleibt …  Bei ihr kam das so: Sie konnte, erzählt die quirlige Pöggstaller Geschäftsfrau, die allgemein praktizierte Massentierhaltung nicht mehr ertragen. Und: Sie wollte zeigen

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und vorleben, dass man auch mit „Nutztieren“ respektvoll umgehen kann. Heute führt die Frau Magistra direkt neben ihrer Ortsapotheke von Pöggstall die „Sauerei“, in der die verarbeiteten Endprodukte ihres Bauernhofs sowie jene eines Partnerbetriebs vermarktet werden. „Früher habe ich mein Fleisch bis nach Wiener Neustadt geliefert, heute muss ich meinen Absatz auf Pöggstall beschränken, sonst wäre ich ständig ausverkauft“ sagt die stets fröhliche

© Isabel Urban

Waldviertler Produzenten setzen ganz auf die Natur. Etliche von ihnen sind als Regionspartner direkt mit der Landesausstellung verbunden.

Die Apothekerin als Fleischhauerin: Elisabeth Gmach-Mittermayer liebt Tiere

Kauffrau. Geselchtes, Speck, Leberstreichwurst, sogar Leberkäse aus eigener Produktion ist zu erstehen, ebenso wie Rinderwurst vom Waldviertler Blondvieh – und das Publikum ist begeistert. „Meine Kunden sind fast nur Einheimische“ schwärmt sie, „mein Angebot wird offensichtlich angenommen.“ Der Fleiß der Bienen Es gibt noch jede Menge anderer feiner Produkte „Made in Waldviertel“. So etwa produziert Roland Heinzle in Klein-Pöchlarn Bio-Honig. Er betreut bis zu sechzig Völker und führt auch gerne Interessierte durch die„Bienenerlebniswelt“. Der Imkermeister produziert im Übrigen nicht nur „normalen“ Honig, sondern auch HonigEssig, Honig mit Nüssen oder mit Früchten sowie Met. All das gibt es im eigenen Laden auch zu kaufen. Alles Käse, alles gut! Eine Region wie das Südliche Waldviertel ist für biologische Produktion geradezu prädestiniert. Dies weiß auch Roland Berger in seiner Bio-Käserei am Fuße des


Petra und Roland Heinzle, von der Bienenerlebniswelt

brand namens „BB [Dschin]“ verarbeitet. Also: Wohl bekomms, lasst es euch gut schmecken, ihr Waldviertel-Genießer! A

i Eine vollständige Liste mit vielen weiteren Regionspartnern findet sich unter www.waldviertel.at/ landesausstellung2017regionspartner oder auf der Regionspartnerkarte. Gratis bei allen Infostellen und bei Waldviertel Tourismus oder unter 0800/241045.

Graues Gold Eine Reise auf den Spuren des Waldviertler Graumohns Inklusiv-Leistungen: • 2 Nächtigungen inkl. Halbpension • Ein 4-gängiges Mohnmenü im Hotel (im Rahmen der Halbpension) • Besuch im Mohndorf Armschlag • Süße Mohnjause beim Mohnwirt Neuwiesinger • Kleines Waldviertel Kochbuch pro Zimmer • Eintritt ins Mohnmuseum am Mohnhof Greßl und ein kleines Mohngeschenk • Eintritt inkl. Führung durch die Niederösterreichische Landes­ausstellung 2017 in Schloss Pöggstall

© Whiskyerlebniswelt.at/Harald Eisenriegler

Der Geschmack von Mohn und Whisky Jetzt aber hinauf nach Ottenschlag, in den Ort Haiden, zum Mohnhof Gressl. Dieser Betrieb hat sich der Produktion von Mohnölen aus Grau-, Blau- und Weißmohn verschrieben. Mohnkapseln, Mohnölseifen, Mohnbrand oder Mohnölcremen sind zu kaufen. Auch für Durstige gibts im Südlichen Waldviertel eine gute Adresse: In Münichreith am Ostrong wird das „Haselbräu“ gebraut. Ob ein „Helles“, ein Böhmisches“ oder eines der vielen saisonalen Biere, in der Wirtshausbrauerei von Paul Haselböck kehrt man gerne ein. Auf unserer kleinen Reise zu Produzenten darf sie nicht fehlen: die Whiskyerlebniswelt in Roggenreith. Zahlreiche Besucher schätzen den Ort, an dem der „Original Waldviertler Whisky J. H.“ erzeugt wird – und nicht nur dieser. Seit kurzem wird in einer Kooperation mit der Brauerei Zwettl und der Firma Sonnentor Bio-Bier der Bierwerkstatt Weitra mit Bio-Gewürzen und Bio-Kräutern zu einem exquisiten Bier-

© Donau Niederösterreich / Steve Haider

blumenöl produziert man hier – Grund genug, zum Einkauf vorbeizuschauen. Der Hofladen ist im Jahr der Landesausstellung Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet; Führungen durch den Kräutergarten und eine „Sinnesreise“ sind nach Voranmeldung möglich.

© Roland Heinzle

Jauerlings, in Pömling. Seit 1997 wird hier Schaf-, Ziegen- und Kuhmilch aus biologischer Landwirtschaft verarbeitet; die Resultate sind: Gouda, Camembert, Brie, Rotkulturen, Rotkultur mit Weißschimmel, Käse mit Chili oder mit Pfeffer. Bergers Spezialitäten können direkt beim Produzenten gekostet und gekauft werden – allerdings nur Samstag vormittags, im „Reifekeller“, in Mühldorf. Wenn man schon hier am nördlichen Ende des „Spitzer Grabens“ ist, muss man auch bei der Marillenhof-Destillerie bzw. dem Wachau-Genuss Shop Kausl im nahen Ötz vorbeischauen. Die Original Wachauer Marille wird hier ebenso wie Apfel, Birne, Dirndl, Herzkirsche, Holunder, Kriecherl, Pfirsich, Vogelbeere oder Zwetschke verarbeitet. Marmelade, Nektar, Edelbrand oder Likör sind die Produkte, ebenso stehen Chutney, Likör und Whisky im Regal. Geöffnet ist nach Voranmeldung fast jederzeit. Nicht alles, was in der Natur produziert wird, muss zwingend ess- oder trinkbar sein. Am Kräuterhof Hochreiter in ­Loibersdorf nahe Pöggstall werden Kosmetika hergestellt, natürlich aus biologischer Produktion. Wertvollle Pflanzenöle und Kräuterauszüge werden zu Gesichtscremen für Badeöle und Naturseifen verarbeitet. Aber auch bewährte Hausmittel wie Franzbranntwein, Arnikatinktur oder Mohn-

Kraft und Saft von der Marillenhof -Destillerie

© Waldviertel Tourismus/Robert Herbstt

Delikatesse aus dem Waldviertel: Mohnzelten, in diesem Fall vom Mohnhof Gressl, sind ein Markenzeichen der Region

p.P. im DZ €153,– gültig bis Oktober 2017 Info & Buchung: Waldviertel Incoming Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel-angebote.at

Jasmin Haider-Stadler, Whiskymacherin

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Der Waldviertel news Lokaltipp

© Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

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Diethold Schaar mit Chefköchin Elisabeth Haslinger: Regional ist Trumpf

Biologisch-schmackhaft im Yspertal

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© Pension Seewolf

iethold Schaar ist, wie viele Waldviertler, ein „Zuagraster“. Freilich ist der Neo-Yspertaler kein Aussteiger, sondern seit mehreren Jahren der Chef im Landhotel Yspertal. Das große Haus hat schöne Zimmer, Seminarräume und last but not least eine große, im Originalzustand erhaltenene, Gaststube. Das sorgfältig sanierte Ensemble wird modern, mit einer „Raritäten- und Vielfaltsküche“, bespielt. Die bio-zertifizierte Speisekarte setzt auf regionale Spezialitäten. Juli und August wird gegrillt, gute Stücke des Turopolje-Schweins und vom

Idylle am Edlesberger See: Restaurant Seewolf

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Waldviertler Blondvieh sind zu haben, garniert mit hausgemachten Wedges, Krautsalat vom Spitzkraut und Schnittlauchknoblauchrahm. In etlichen Speisen wird Mohn eingebunden, auch das „Kriecherl“ hat seinen Platz. Highlights der Sommerküche: Marinierte Zucchini „costates Romanesco“. Oder: Forellenfilet mit Mohnerdäpfeln und Estragon-Karotten-Schaum von der OxellaKarotte. Als Draufgabe dann „Sauerrahmparfait mit Kriecherln & Haselnusshippe“. Der Chef des Hauses liebt es, „viel auf die Speisekarte zu schreiben“, zu erzählen, woher die Produkte stammen. Denn: „Essen wird noch immer zu wenig wertgeschätzt“. „Essen“, fügt Diethold Schaar hinzu, „ist für mich ein politischer Akt. Man bestimmt als bewusster Konsument mit, wie und wo unsere Nahrungsmittel produziert werden. Das sollte man als Gast in einem Restaurant auch immer mitdenken.“

Einkehr bei Freunden: Gasthof Wimmer in St. Oswald

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35 Gaststätten sind als „Regionspartner“ der Landesausstellung im Umkreis von Pöggstall zu finden. Hier eine kleine Vorauswahl: Im hübschen Ort St. Oswald lässt sichs gut essen und trinken: Das Gasthaus Wimmer vulgo Scheuchenstuhl ist (seit über 200 Jahren!) bekannt für exzellente Hausmannskost und hausgemachte Mehlspeisen. Juniorchefin ist Doris Wimmer, ihres Zeichens geprüfte „Natur­ vermittlerin“ sowie Kräutersirupproduzentin. Im kleinen Ort Stangles liegt der Landgasthof Peilsteinblick, vielen bekannt als „Wirtshaus­ brennerei Krenn“. Küchenchefin Martina und Ober-Brenner Hans Krenn sind seit Jahren landauf, landab bekannt und geschätzt. Seine meistgesuchte Spezialität ist eindeutig der Kriecherlschnaps – eine spezielle Waldviertler Delikatesse. Direkt am Ufer des Edlesberger Sees befindet sich das „Restaurant Seewolf“ von Wolfgang und Margit Marschall. Auf der Terrasse sitzt man direkt über dem Seeufer; ganz nahe sind Liegewiese, Boot- und Surfbrettverleih.

Alle Adressen unter www.waldviertel.at/ landesausstellung2017regionspartner

© Gasthof Wimmer

Das Landhotel Yspertal ist eine Top-Adresse für Freundinnen und Freunde der regional inspirierten, ambitionierten Küche

Die Restaurants und Gaststätten der Landesausstellungs-Region laden ein

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© Waldviertel Tourismus/ishootpeople.at

© ©shaohui | visualstory.at

Hans Krenn: Edelbrenner und Gastwirt

Hier serviert der Chef persönlich: Mohnwirt Neuwiesinger in Armschlag (siehe auch S. 10)


Es ist was los

TIPPS & TERMINE

in der Landesausstellungsregion! bis 12. November:

6.–9.Juli: Kultursommer Leiben www.leiben.gv.at/Kultursommer_Lei­ ben_1

Schloss Pöggstall, www.alleswasrechtist.at

07. Juli, ab 21:30 Uhr: Ö3 Disco, Hofamt Priel, www.alleswasrechtist.at/ de/veranstaltungen

17. Juni, 19.30 Uhr: Träumer spielen Georg Danzer, TRUCKERHAUS, Guten­ brunn, www.truckerhaus.at 17. Juni, ab 20 Uhr: Sonnenwende Nibelungengau, Klein-Pöchlarn, Maria Taferl, Hofamt Priel, Leiben, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen 17. Juni: Feuerwehrfest Pöggstall mit ORF NÖ „Radio 4/4“, Pöggstall, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen 18. Juni: Tag der regionalen Einsatzorganisationen, Pöggstall, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen 29. Juni, ab 20 Uhr: Kinder-Nacht im Schloss, Schloss Artstetten www.schloss-artstetten.at 24.–25. Juni, ab 10 Uhr: Tage der Kultur.Region.Niederösterreich Pöggstall, www.kulturregionnoe.at 23. Juni, ab 18 Uhr: Hopfengurgler Bierkistenlauf, Klein-Pöchlarn www.hopfengurgler.at

Alles was Recht ist_Noela17 © Klaus Pichler

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Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es: 2 Nächte für 2 Personen im Hotel Schachner**** „Panoramazimmer Krone“ inklusive Frühstück, im Wert von 400 Euro 2 Eintritte in die Niederösterreichische Landesausstellung Pöggstall 2017 Bestellkarte ausfüllen. Abschicken. Und hoffentlich gewinnen!

12. August: Radio NÖ Wandertag mit ORF NÖ „Radio 4/4, Ysperklamm, www.alleswasrechtist.at/ de/veranstaltungen

8. Juli, 26.August, 8:30 Uhr: Bachforscher gehen auf Entdeckungsreise, Naturvermittlung Feistritz 6, www.naturpark-jauerling.at/ sommerprogramm

15. August: Korb- & Handwerksmarkt XL Kloster-Schul-Werkstätten & Muse­ um, Schönbach, www.handwerk-erleben.at

8.–9. Juli, 14.–15. Juli, 19 Uhr: Passionsspiele, Dorfstetten, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen 15. Juli: VeranoRock 2017, Pöggstall, www.veranorock.at

15. August: SONNENTOR Kräuterfest, SONNENTOR Erlebnis, Sprögnitz, www. sonnentor.com/erlebnis

16. September, ab 15 Uhr: Eröffnung Radroute Südliches Waldviertel, Pöggstall, veranstaltungen.waldviertel.at 24. September, 14 Uhr: Bunte Blätter im Sonnenlicht, Naturvermittlung, Raxendorf, www.naturpark-jauerling.at/ sommerprogramm 24. September: Kriecherlkirtag mit ORF Radio NÖ Frühschoppen, Schönbach, www.alleswasrechtist.at/ de/veranstaltungen 30. September: Der letzte macht das Licht aus, Kabarett, Pöggstall, www.poeggstall.at/Aktuelles/ Veranstaltungen

21.–23.Juli: Yoga-Sing-Tage im Ysper­ tal, www.landhotelyspertal.at

15. August: Kräuterfest Bad Traunstein, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen

23. Juli: 36. Waldviertler Volkstanzfest, Ottenschlag, www.ottenschlag.com

20. August, 10 Uhr: Bergmesse und Bergfest am Jauerling, Oberndorf www.aussichtswarte-jauerling.at

30. Juli: Annakirtag, Pöggstall, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen

24.–27. August, 21.–24. September: Der gute Ton, Theater, Schloss Art­ stetten, www.schloss-artstetten.at

14. Oktober, 19.30 Uhr: Die Wandervögel, Ein Liederabend erweitert mit Erzählungen TRUCKERHAUS, Gutenbrunn, www.truckerhaus.at

7.August, 19 Uhr: Vollmond im Kastaniengarten Maria Taferl, www.hotel-schachner.at

27. August, ab 15 Uhr: WeinsommerFest im Kaiserhof-Garten, Hotel Schachner, Maria Taferl, www.hotel-schachner.at

22. Oktober: Käsemarkt Maria Taferl, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen

11. August, 19 Uhr: Jimmy Schlager & Martin Neid, Zum Goldenen Löwen, Maria Taferl, www.freyswirtshaus.at

02.–03. September: Spitzer Graben­ fest, Mühldorf, www.muehldorf-wachau.at

12.- 13. August: Mittelalterfest Schloss Leiben, www.mittelalter-leiben.at

02.–03. September: Bezirksmusik­ fest mit Marschmusikwertung, Maria Laach, www.tkmarialaach.at

© Gerald Lobenwein

© Andreas Gemperle

28. Juni–2. Juli: Open Air Kino in Pöggstall, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen

12., 14., 18.- 20. August: Im Zirkus des Lebens, Theater, Nöchling, www.theater-noechling.at/ produktionen/articles/ im-zirkus-des-lebens.html

10. September, ab 10 Uhr: Zwetschkenkirtag Schloss Leiben, www.zwetschkenkirtag.at 16. September: G‘schichten aus‘n Wald, Lesung mit Musik, Ottenschlag, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen

7.–8. Oktober: wiederaufhOHRchen, Festival, Pöggstall, www.alleswasrechtist.at/de/ veranstaltungen

28. Oktober- 01. November: Contact Festival Yspertal, www.contactfestivalvienna.com 4., 5., 11., 12., 18. November: Hobby-Kunst-Advent auf Schloss Leiben, www.kvv-leiben.at 17. November, 19.30 Uhr: The Common Blue, TRUCKERHAUS, Gutenbrunn, www.truckerhaus.at 24. November, 19.30 Uhr: Thomas Maurer, TRUCKERHAUS, Gutenbrunn, www.truckerhaus.at

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Ich bin an einer Zusendung von Waldviertel-Unterlagen interessiert: Kosenlose Infos zur Niederösterreichischen Landesausstellung:  Folder „Niederösterreichische Landesausstellung“  Karte Echtdeckungsrouten  Karte Regionspartner  Folder Waldviertel-Stationen  Broschüre Südliches Waldviertel Kostenlose Infos zum Waldviertel  Freizeitkarte Waldviertel  Zimmerpreisliste für Urlaub am Bauernhof und Privatzimmer  Handwerk und Manufaktur im Waldviertel (30 Handwerkserlebnisse)

Käuflich zu erwerben (Geschenksideen)  Waldviertel Decke (150x120cm, grün) um € 19,90  Das Waldviertel-Kochbuch um € 15,90  Das Erdäpfel-Kochbuch um € 15,90  Traditionelle Küche Waldviertel um € 11,– Waldviertel Dokumententasche (Umhängetasche) um € 16,50 in der Farbe:  grün oder  orange  Waldviertel Kochschürze (grün) um € 9,–  Waldviertel Regenschirm € 12,–

Viele weitere Produkte aus dem Waldviertel finden Sie unter: waldviertel.myproduct.at

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2017 Waldviertel News, Sonderausgabe

Niederösterreichische Landesausstellung 2017

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URLAUB.Erlebnis.Angebot

ab

€ 98,– p.P. im DZ

Inklusiv-Leistungen: • 2 Nächtigungen inkl. Frühstück • Ein 3-gängiges Mittagessen • Eintritt Niederösterreichische Landesausstellung im Schloss Pöggstall – „Alles was Recht ist“ • Besuch von zwei Waldviertel-Stationen nach Wahl – Samstag 14.30 Uhr geführte Tour bei der Waldviertel Station – ausgenommen die geführte Tour in der Basilika Maria Taferl, diese findet am Sonntag 13.30 Uhr statt gültig bis 12. November 2017 (buchbar Freitag bis Sonntag) Unterkünfte & Preise

Erlebnis Landesausstellung Ein Wochenende im Südlichen Waldviertel ist ein All-inclusiveErlebnis. Kultur, Geschichte und Natur stehen hier im Einklang.

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erfen Sie einen Blick auf die Geschichte der Rechtsprechung und dahin, wo wir uns gemeinsam hinbewegen. Wie wir miteinander unsere Welt gestalten, im Kleinen und im Großen. Wie Menschen früher miteinander umgingen – und wie

wir das hier und heute tun. Erforschen Sie das Südliche Waldviertel und besuchen Sie eine der Waldviertel-Stationen, erfahren Sie alles über den Mohnanbau in Armschlag oder genießen Sie eine geführte Wanderung durch die romantische Ysperklamm.

Brauneggerhof, Raxendorf p.P. im DZ € 98,–, EZZ € 8,– Wirtshausbrauerei Haselböck, Münichreith-Laimbach p.P. im DZ € 106,–, EZZ € 12,– Gasthof Hotel zur Linde, Altenmarkt p.P. im DZ € 111,–, EZZ € 12,– Zum Goldenen Löwen, Maria Taferl p.P. im DZ € 116,–, EZZ € 20,– Marschall Stuben, Gutenbrunn p.P. im DZ € 116,–, EZZ € 26,– Wirtshausbrennerei Krenn, Yspertal p.P. im DZ € 117,–, EZZ € 20,– Hotel-Restaurant Schlossgasthof Artstetten p.P. im DZ € 122,–, EZZ € 22,– Landhotel Yspertal p.P. im DZ € 127,–, EZZ € 20,– Landgasthof Schreiner, Münichreith-Laimbach p.P. im DZ € 133,–, EZZ € 26,– Hotel des Glücks, St. Oswald p.P. im DZ € 169,–, EZZ € 20,– Hotel Restaurant Schachner, Maria Taferl p.P. im DZ Basic € 192,–, EZZ € 23,– p.P. im DZ Donaublick € 206,–, EZZ € 50,– Lebens.Resort Ottenschlag Hauptsaison 9.4. - 29.10.2017 p.P. im DZ € 213,–, EZZ € 26,–

Info & Buchung: Waldviertel Incoming Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 0800/24 10 45 (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel-angebote.at

Veranstalter: Waldviertel Incoming Fremdenverkehrsförderungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H., A-3910 Zwettl, Landstraße 16/1/2, Veranstalter-Nr.: 2014/0053, Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Waldviertel Incoming – diese finden Sie unter www.waldviertel.at/reise-und-stornobedingungen. Preise exkl. Nächtigungstaxe, Näheres unter: www.niederoesterreich.at/taxen. Gültig von 01.04.2017–12.11.2017 (buchbar Freitag bis Sonntag)

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Wenn Sie uns die ausgefüllte Karte bis 1. August 2017 retournieren, nehmen Sie am Gewinnspiel teil! Nicht ausreichend frankierte Einsendungen werden nicht angenommen. (Mit der Bekannt­gabe meiner E-Mail-Adresse bin ich mit der Zusendung von Online-News aus dem Wald­viertel bis auf Widerruf einverstanden.)

An Waldviertel Tourismus Sparkassenplatz 1/2/2 3910 Zwettl

Waldviertel Tourismus A-3910 Zwettl Sparkassenplatz 1/2/2 (T) 02822/54109 (F) 02822/54109-36 (E) info@waldviertel.at (I) www.waldviertel.at

Waldviertel News NÖ Landesausstellung 2017  

Die Sonderausgabe der Waldviertel News widmet sich speziell der Niederösterreichischen Landesausstellungsregion 2017.