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© Alpakahof Hahn Österreichische Post AG | MZ 04Z036022 M Destination Waldviertel GmbH, Sparkassenplatz 1/2/2, 3910 Zwettl

WaldviertelNEWS Urlaub – echt, pur & unverfälscht

Mit flauschigen Begleitern durch den Waldviertler Winter Winter 2019


Willkommen im Willkommen Willkommenim im

Waldviertel Waldviertel Waldviertel

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Zweisamkeit Zweisamkeit

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WALDVIERTEL WALDVIERTEL - PURE ERHOLUNG Lernen Lernen Sie die Vielfalt des des Waldviertels Waldviertels kennen kennen und entdecken Sie Sie die die Einzigartigkeit der der Natur Natur im Wandel der der Jahreszeiten. Jahreszeiten.

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Inhalt

Willkommen im Winterviertel!

Wunderbarer Waldviertler Winterwald 4 Was machen Alpakas im Waldviertel?

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Herbert Lackner: Wer rastet, der rostet

© www.weinfranz.at

Franz Jahn, der Pionier aus Kirchbach 11 12

© Waldviertel Tourismus | Studio Kerschbaum

Geschenksideen, made im Waldviertel 14

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Es weihnachtet in den Werkstätten

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Einfach abschalten: Nichts tun, Stille spüren

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ns hier heroben im Waldviertel geht es ja gut: Wenn uns einmal die Decke auf den Kopf fällt, haben wir es nicht

Weihnachten, ganz privat: Eine spezielle Atmosphäre 22

Erholsam Die weiten Waldviertler Wälder

Gerstensaft und Rindsbackerl 25

Erholungsstätten für Leib und Seele.

U

Fein absteigen: Ganz besondere Unterkünfte 20

Isolde Kerndl, Mundartdichterin

sind wahre Refugien, sind

Andreas Schwarzinger Geschäftsführer Waldviertel Tourismus (E) info@waldviertel.at

weit in die freie Natur oder in ruhige Wälder. Wir ziehen

uns einfach warm an – ja, es kann schon ganz schön frisch werden im Waldviertel – und gehen eine Runde spazieren um die in-

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nere Balance wieder her zu stellen. Man glaubt gar nicht, welche Wirkung so ein simpler Waldspaziergang manchmal haben kann. Deshalb empfehle ich auch unseren Gästen immer wieder, ihren

Events, Gewinnspiel 26/27

Aufenthalt gar nicht zu sehr zu verplanen, sondern sich wirklich bewusst Zeit zu nehmen, die Ruhe und Abgeschiedenheit zu spü-

© Waldviertel Tourismus | Studio Kerschbaum

ren und zu genießen – weit, weit weg von Alltagsstress und Hek-

Friedvoll

tik. Auf ganz besondere Weise zur Ruhe kommen kann man neu-

Um mit Alpakas zu wandern,

„muss man zur Ruhe kommen“? Denn so ein entzückend flau-

erdings in tierischer Begleitung – oder sollte ich besser sagen,

muss man nicht in die Anden

schiges Alpaka, mit dem man in verschiedenen Betrieben im

fahren. Sie sind auch im

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Waldviertel wandern kann, wird sich erst in Bewegung setzen,

Waldviertel anzutreffen.

Ruhe und guter Schlaf sind

Voraussetzungen für ein gesundes Leben. Im Waldviertel kann man „Entschleunigung“ trainieren.

spannt und sich auf das Hier und Jetzt fokussiert. Das ist gar nicht so einfach, ich habe es schon ausprobiert. Hat man den „Dreh“ – den „Dreh des Entschleunigens“ – aber einmal raus, steht einer © Waldviertel Tourismus | Robert Herbst

Ausgeglichen

wenn es spürt, dass sich das andere Ende der Leine vollends ent-

märchenhaften Wanderung durch das winterlich weiße Waldviertel nichts mehr im Wege. Das wäre doch eine gute Idee für den Start in die besinnlichste Zeit des Jahres! Ich lade Sie also ein, die Stille des Waldviertels ebenso zu genießen wie die bekannten Highlights. Bei uns zu spazieren, zu sporteln und es sich gerade im Winter richtig gut gehen zu lassen. Und ich lade Sie ein, dieses Heft zu lesen – Anregungen für einen

Baumhaus Lodge Schrems

Kurzurlaub oder längeren Aufenthalt finden sich darin genug.

Besonders

Viel Spaß beim Durchblättern dieser „News“ und schöne Feierta-

Im Waldviertel darf

ge, gerne auch bei uns heroben! <

man sich belohnen – zum Beispiel mit einem

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Urlaub in einzigartigen

Ihr

Unterkünften.

Andreas Schwarzinger

Impressum: Destination Waldviertel GmbH, 3910 Zwettl, Sparkassenplatz 1/2/2; Redaktion: edition kamp; Gestaltung: www.waltergrafik.at; Druck: Janetschek GmbH. Trotz sorgfältigster Bearbeitung Druck- und Satzfehler vorbehalten! Soweit in diesem Magazin auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen wird die jeweils geschlechtsspezifische Form verwendet.

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OUTDOOR.BEWEGUNG.FAMILIE

Wunderbarer Waldviertler Winterwald Einsamkeit und Stille, überraschende Begegnungen und märchenhafte Anblicke: Das alles kann man in verschneiten, angezuckerten, mit Raureif überzogenen Waldviertler Wäldern erleben.

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erwunschen. Dunkel und gleißend ben? Die Antwort lautet: Ja. Und zwar das hell zugleich. Schwarz und weiß. genaue Gegenteil von „Events“ und künstli­ Absolut ruhig und immer einen cher Erregung. Der Winterwald gibt Ruhe – Ausflug wert: Der Wald. In ihm fin­ und braucht sie auch selber dringend. det man zu allen Jahreszeiten Schutz. Er lädt Bleiben wir kurz stehen, in der Abend­ dazu ein, ihn zu durchstreifen, mit ihm zu dämmerung, draußen, am Waldrand. Ein kommunizieren. Festes Schuhwerk, Schnee­ Rudel Rehe mit graubraunem Winterfell ist schuhe, Langlaufskier, am Horizont zu se­ Handschuhe, Haube, hen, jetzt haben uns Die Stille ist überwältigend, offene Augen und Oh­ die scheuen Tiere ge­ hier, weit weg von der ren, das ist alles, was wittert und beginnen lauten Großstadt. man braucht. Soviel zu flüchten. Am weiß steht fest: Ein Win­ angezuckerten Feld­ terspaziergang tut allen gut, ob jung oder weg sind die Spuren von Hasen deutlich zu alt, ob Pensionist oder Student, ob Stadt­ erkennen, bald hoppelt Meister Lampe auch mensch oder Naturanbeter. höchstpersönlich über die Wintersaat. Die Stille ist überwältigend, hier, weit weg von Friedliche Stille der lauten Großstadt. Die dünne Schneede­ Die bange Frage, die sich manchem stellt: cke dämpft die Schritte. Ein Bussard fliegt Ist da überhaupt etwas los, im Winterwald? auf, gleitet mit seinen mächtigen Schwingen Gibt’s Action da draußen, in der Waldein­ in den Wald hinein. Der Boden unter den samkeit? Kann man da überhaupt was erle­ Füßen ist fest gefroren, es geht sich leicht

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und gut. Wie von Künstlerhand gemalt schaut der mächtige Granitblock aus, mit seiner kleinen weißen Schneehaube oben­ auf. Einige tiefe Atemzüge. Wie gut das tut! Die Welt hier heraußen ist völlig verändert, auf das Wesentliche reduziert. Irgendwo drinnen im Wald knacken Äste. Sanfter Wind wiegt die Wipfel, und jetzt beginnt es auch noch leicht zu schneien. Klimaretter Wald Rund die Hälfte des Waldviertels ist von Wald bedeckt. Überall springen kleine Waldinseln ins Auge. Der ständige Wech­ sel von Wäldern und Feldern, von Dörfern und Granitfelsen, von kleinen Flüssen und zugefrorenen Bächen verleiht dem winterli­ chen Waldviertel einen besonderen Charme. Eine Studie des Sora-Meinungs­ forschungsinstituts sagt, dass sich neunzig Prozent der Österreicherinnen und Öster­ reicher gerne in der Natur aufhalten. Im­


© Waldviertel Tourismus | Studio Kerschbaum

merhin drei Viertel glauben, dass dem Wald in Zukunft noch mehr Bedeutung als heute zukommen wird: Der Sauerstoffpro­ duzent Wald ist ein probates Heilmittel für das aus den Fugen geratene Klima. Und: er dient dem Einzelnen als rettender Flucht­ punkt, auch im Winter. Refugium für Mensch und Tier Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Waldspaziergänge – zu allen Jahreszei­ ten! – nicht nur gut für die Seele, sondern auch gut für’s Immunsystem sind. Der Bio­ loge Clemens G. Arvay, Autor des Buches „Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald“ ist sich seiner Sache jedenfalls si­ cher: „Wer viel im Wald ist, kommt auf je­ den Fall gesünder durch den Winter“. Also: Raus aus überheizten Büros, raus aus der Hektik des Alltags und hinein in den Wald, wo friedliche Stille den Blutdruck und den Puls automatisch senkt.

Wie gut das tut! Ein Spaziergang löst die Zunge, ist Labsal für Herz und Seele

Viele Zugvögel sind über den Winter in den Süden geflogen, etliche Tiere halten Winterschlaf oder Winterruhe, andere aber sind auch im Winter munter. Der Fuchs sucht Beute, Rehe durchstreifen Weinsberger wie Horner Wald. Sogar Wildschweine sind mancherorts – aus der Distanz! – zu sehen. An Flüssen und Tei­ chen sieht man bisweilen Graureiher, im unteren Kamptal wie im Thayatal fliegt der bunte Eisvogel. Auch der „Zweibeiner“ ist aktiv: Win­ terzeit ist Holzfäller-Zeit. An manchen Stellen erinnern Motorsägen daran, dass der Wald seit jeher Lebensgrundlage der Waldviertler Bauern war und ist. Im Übri­ gen ändert sich, bedingt durch den Klima­ wandel, der Wald des Waldviertels lang­ sam, aber sicher: Die heute noch do­minierenden Fichten werden recht bald nur mehr in Höhen über 800 Meter Seehö­ he bzw. in feuchteren Regionen wachsen.

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OUTDOOR.BEWEGUNG.FAMILIE

WINTERWANDERN, LEICHT GEMACHT Für einen Winterspaziergang abseits der Straßen gibt es hunderte Möglichkeiten. Hier einige Anregungen. Walderlebnisweg Zwettltal Der für Familien wunderbar geeignete, ca. 5 km lange Rundwanderweg führt vom Zwettler Eislaufplatz entlang der Zwettl in eine fast unberührte Naturlandschaft.

> Tannen und Douglasien werden dage­ gen mehr werden, sagt der Forst­direktor der Niederösterreichischen Landwirtschaftskammer, Werner Löff­ ler. Zu hoffen ist, dass der ursprüngli­ che, hitzeresistentere und ökologisch wünschenswerte Mischwald wieder mehr Geltung erhält. (Siehe Grafik un­ ten). Die Österreichischen Bundesfors­ te, so erläutert der für das Waldviertel

Rund um den Kühberg Immerhin 10 km (gute zwei Gehstunden) lang ist die Wanderstrecke „Rund um den Kühberg“, die vom Gföhler Hauptplatz über Kirchengasse, Bayerlandplatz und Kühberggasse, dann über den Großkühbergweg Richtung Kremstal und über den Wurfen­ thalgraben zurück nach Gföhl führt. Am Diebsweg Dieser kurze, 4 km lange Spazierweg im Weinsberger Wald beginnt und endet im Ortszentrum von Gutenbrunn, das vor allem als Langlaufzentrum bekannt ist.

Die scharfen Kontraste sind es, die den Winter auszeichnen, die einen Ausflug ins winterliche Waldviertel zum Naturerlebnis machen.

Im Nationalpark Thayatal kann man auch im Winter auf verträumten Wegen seine Runden ziehen. Den Kamp entlang Im Unteren Kamptal kann man wunderbar am ruhigen Kampfluss spazieren, etwa vom Kampbad Langenlois nach Zöbing und weiter nach Schönberg, von wo der „Flusslehrpfad“ des Naturparks Kamptal bis Stiefern führt.

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© Daten: Österreichische Bundesforste, Grafik: waltergrafik.at

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www.waldviertel.at/winterwanderwege www.naturparke-noe.at

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Scharfe Kontraste Die scharfen Kontraste sind es, die den Winter auszeichnen, die einen Ausflug ins winterliche Waldviertel zum Naturerlebnis machen. Die Forstwirte und Jäger bitten, sich im Winterwald ruhig und bedächtig zu verhalten und nur auf den gekenn­ zeichneten Wegen zu gehen – die Tiere brauchen ihre Rückzugsgebiete gerade im Winter sehr. Und wer sich eine Erinnerung mit nach Hause nehmen will, kann ja bei einem der vielen Waldviertler Christbaum­ bauern vorbeischauen, sich eine schöne Tanne mitnehmen und ins gut ge­heizte Weihnachts-Wohnzim­ mer stellen! <

zuständige Manager Bernhard Funcke, werden bereits konsequent umgebaut: Misch­wald ist das neue, zukunftsfitte Konzept. Im Nationalpark Thayatal bemerken Waldbiologen bereits jetzt, dass bei natürlichem Nachwuchs vor allem Laubbäume hochkommen. Man muss sich also keine Sorgen um den Wald machen: Einzelne Bäume ster­ ben, großflächiges „Waldsterben“ fin­ det aber bei kluger Bewirtschaftung nicht statt. Im Gegenteil: Ackerflächen in Grenzertragsgebieten werden weiter aufgeforstet, die Waldfläche im Wald­ viertel nimmt tendenziell zu.

Die Naturparke des Waldviertels Blockheide Gmünd-Eibenstein, Dobersberg, Geras, Heidenreichsteiner Moor, Hochmoor Schrems und Kamptal-Schönberg haben auch flache Wanderwege in ihrem Gebiet. Viele davon sind bei entsprechender Ausrüstung auch im Winter auf eigene Gefahr gut begehbar.

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Gerade noch hat die milchige Win­ tersonne durch den Wolkenschleier geglänzt, doch jetzt fällt Nebel ein, legt sich wie Watte über die Szenerie. Das Wechselspiel von Wolken, Wind, Schneefall und dann wieder Sonne erfreut die Seele, lässt einen die Natur verstehen. Und vor allem: Am nächsten Morgen glänzt der Wald dann, dick mit Raureif überzo­ gen, mit Schnee überzuckert, beson­ ders strahlend. Ein alljährlich wie­ derkehrendes Winterwunder, das das Herz des Spaziergängers freut, den Forstwirt aber mit Sorge erfüllt, denn „Schneebruch“ kann dem Wald auch großen Schaden zufügen.

Bestand 2018 in Prozent Prognose 2100 in Prozent

38

26,9

51,3 2,8

16 4,0 1,6

21,6

Fichte

Lärche

15,7

13,5

Tanne

1,9 Föhre

3,3 Douglasie

2,8

4,0

Eiche

Sonstiges Laubholz


INTERVIEW

4O JAHRE MOORHEILBAD HARBACH DAS MOORHEILBAD HARBACH FEIERT IM JAHR 2O2O SEIN 4O-JÄHRIGES BESTEHEN – FEIERN SIE MIT! Seit der Gründung 1980 ist das Gesundheits- und Rehabilitationszentrum auf die Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert und setzt dafür das heilkräftige Harbacher Hochmoor in Kombination mit modernen Therapien ein. Die Kernkompetenzen sind Orthopädische Rehabilitation, Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA) und Kur – das Haus ist hier Vertragspartner der österreichischen Sozialversicherungen. Patienten mit chronischen (Rücken-) Schmerzen werden im Rahmen der Schmerztherapie kompetent betreut. Darüber hinaus bietet das Moorheilbad Harbach spezielle Angebote für private Gesundheitsaufenthalte.

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BEWEGUNG.KÖRPER.FAMILIE Alpakas lieben den Schnee, sind aus den Anden an Kälte gewöhnt

Wie bitte kommen Kamele ins Waldviertel? Alpakas sind kleine Kamele. Ursprünglich in den peruanischen Anden heimisch, leben die Trage- und Wolltiere auch im hohen Waldviertel. Und freuen sich auf Besucher, Tierfreunde und Freunde warmer Alpaka-Schals.

Ruhig und kraftvoll
 Die erste Idee lag auf der Hand: Einmal im Jahr, zu den Eisheiligen im Mai, werden die Tiere geschoren. Die wertvolle Wolle seiner mittlerweile auf 35 Tiere angewachsenen Herde wird von Partnern gesponnen und weiter zu Westen, Pullovern, Fäustlingen und Schals verarbeitet – die schönen Stü­ cke sind sowohl im Hofladen als auch im Internet zu kaufen. Vor allem aber kann man – Idee Nummer zwei! – am Sonn­

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seitnhof die Tiere näher kennenlernen, man kann sie unter Anleitung von Herrn Vogler selber führen. „Alpakas sind ruhige, aber kraftvolle Tiere, die mit ihrer unvoreinge­ nommenen Neugier alle Menschen, egal ob groß oder klein, krank oder gesund, reich oder arm, als gleichwertig betrach­ ten. Die Beschäftigung mit ihnen

© Waldviertel Tourismus | Studio Kerschbaum

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er Winter ist die richtige Jahres­ zeit für die Alpakas, da geht’s ih­ nen noch besser als im Sommer. Nur wenn allzu hoch Schnee liegt, gehen sie nicht so gerne, da sinken sie nämlich ein. Aber fünf bis zehn Zentimeter Schneehöhe sind für die Tiere gar kein Problem“. Sagt Harald Vogler, seines Zeichens Bio-Bauer vom Sonnseitnhof im kleinen Dorf Abschlag, das sich drei Kilometer östlich von Bad GroßPertholz versteckt. Hier im Waldviert­ ler „Hochgebirge“ hat Herr Vogler schon vor einem Jahrzehnt gemein­ sam mit Gabriele Sagaster nach Al­ ternativen zur herkömmlichen Land­ wirtschaft gesucht und schließlich, experimentierfreudig, wie er ist, auf exotische Tiere gesetzt. Im Laufe der Jahre hat er die in den südamerikani­ schen Anden heimischen, gutmütigen Alpakas auf seinen Hof geholt und prompt die Neugier vieler Nachbarn und Besucher auf sich gezogen. Und weil das Interesse so anhaltend groß war, entwickelte Herr Vogler aus dem Hobby eine Geschäfts­idee – oder, bes­ ser gesagt, mehrere ­Ideen.

bringt Gelassenheit, Kraft und Geduld in jede Gruppe“, erläutert der Alpaka-Bauer. Insgesamt vierzehn Tiere sind für AlpakaWanderungen trainiert, ein für Kinder, Ju­ gendliche wie Erwachsene eindrückliches Erlebnis. Bei einer rund einstündi­ gen Tour wird mindestens mit zwei Tieren, gerne in größeren Gruppen gegangen. Denn Al­ pakas gehören in eine Herde, sie fühlen sich als Einzelgän­ ger nicht so wohl. Herr Vogler zeigt zur Einführung seinen Hof, erläutert die Verhaltens­ maßregeln, holt mit den Besu­ chern die Tiere von der Koppel. Schon geht es hinein in die stille Waldviertler Landschaft – auch und gerade in der kühlen Jah­ reszeit. Zurück zur Ursprünglichkeit „Es ist wunderbar, im Winter zu gehen, die ruhige Zeit mit diesen ruhigen Tieren zu erleben. Dabei kann man wirklich eine Auszeit nehmen von den Alltagssorgen, über sich selber nachdenken, von den Tieren lernen, die wirklich ein tolles Sozialverhalten zeigen“, schwärmt Herr Vogler. Und: „Wir gehen gern in der Dämmerung mit La­ ternen, wir gehen auch, wenns trüb und düster ist, da geben die Kerzen ein ganz ei­ genes, idyllisches Licht.“ Nicht genug der guten Ideen: Auch für Besuche von Schulklassen ist man am BioBauernhof gerüstet, für diese wird ein eige­ nes Programm zusammengestellt. „Mit den sensiblen und einfühlsamen Alpakas entde­


ALPAKAWANDERUNG IM WALDVIERTEL

© Sonnseitnhof

Neugierig, immer freundlich, handzahm und wahnsinnig süß – das klingt nach einem echten Waldviertler, nicht? Richtig! Die flauschigen Alpakas von den Waldviertler Alpakahöfen freuen sich stets über Besuch und vor allem darauf, ausgeführt zu werden. Denn das ist nicht nur ein riesen Spaß für die Vierbeiner, sondern auch ein ganz besonderes Erlebnis für Abenteuerlustige wie Ruhesuchende. Einfach einmal raus aus der Stadt, aufatmen, die Natur förmlich inhalieren, dem stressigen Alltag entfliehen und endlich zur Ruhe kommen. Wer sich genau danach sehnt, ist hier goldrichtig.   Alpakawanderung Inklusiv-Leistungen: • 2 Nächtigungen inkl. Frühstücksbuffet • Ein 3-gängiges Abendessen • Alpakawanderung • Eintritt und Führung SONNENTOR Erlebnis • Eintritt und Führung KRISTALLIUM glas.erleben

Jeder Ausgang hat ein­ cken Kinder durch die Schlichtheit der Tiere „Menschen reagieren rasch mal ein Ende – und dieses findet am Sonn­ wieder ihre eigene Ur­ auf die Schwingung der sprünglichkeit. Rück­ Alpakas. Sie werden ruhiger, seitnhof im „Alpaka­ stüberl“ statt. Heißer sichtnahme, Ruhe und die Herzfrequenz sinkt“ Tee oder Kaffee steht Gelassenheit kommen zur Stärkung bereit. von selbst, denn Al­ Der abschließende Ein­ pakas spiegeln die kaufsbummel im Hof­laden ist ein Erlebnis Emotionen ihrer Begleiter direkt wider“, für sich – denn schließlich: Wann kauft man erläutert Gabriele Sagaster, ausgebildete schon Handschuhe aus der Wolle von genau Trainerin, Lebens- und Sozialberaterin den Sinn solcher Exkursionen. „Ein Tag bei uns jenen Tieren, mit denen man gerade einen am Sonnseitnhof ist für die Klassengemein­ wunderbaren halben Tag verbracht hat? < schaft eine wertvolle Zeit, in der die Schüler lernen, andere so zu akzeptieren, wie sie i sind“, sagt sie. Für Teams, Gruppen und Sonnseitnhof diverse Anlässe bietet sie eigene Coaching­ Abschlag 9, 3972 Bad Großpertholz
 programme an. „Menschen reagieren rasch www.sonnseitnhof.at auf die Schwingung der Alpakas. Sie wer­ den ruhiger, die Herzfrequenz sinkt. Bei den Alpakahof Hahn Touren erlebe ich, dass sich die Menschen Kleinnondorf 14 den Tieren und die Tiere den Menschen an­ 3912 Grafenschlag www.alpakahof-hahn.at
 gleichen“, so Gabriele Sagaster.

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BEWEGUNG.KÖRPER.KRAFT

Das Christkind wartet auf Sie im Ursin Haus! Am 24. Dezember ist das Christkind zu den Menschen in aller Welt unterwegs. Den Advent verbringt es jedoch im Ursin Haus in Langenlois. In weihnachtlicher Atmosphäre und mit vielen guten Geschenkideen. Es fühlt sich hier eben genauso wohl wie all die anderen vorweihnachtlichen Besucher. Vielleicht sehen Sie es ja, wenn Sie vorbei kommen ...

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FAMILIE.BEWEGUNG.SPASS

Der Pionier aus Kirchbach der gewagten Initiative wurde ein Betrieb mit bis zu 35 Mitarbeiterinnen und Mitar­ beitern, ein regionalpolitischer Erfolg. Auch im Sommer tut sich hier einiges. Die Gastwirtschaft verwandelt sich, natür­ lich auf Initiative des Hobby-Pferdezüchters Jahn, zu einer „Pferderaststation“. Es gibt Pferde- und Kirtags-Feste, fast schon einen durchgängigen Ganzjahres-Eventbetrieb und immer wieder neue Ideen. Jetzt aber kommt der Winter: „Unsere Kinderskikurse, an Wochenenden wie in den Ferien, sind sehr beliebt“, sagt der SkiManager und rät zu früher Reservierung. Ein Mini-Lift für Bambinis macht den Einstieg leicht. Zum Saisonende gibt’s ein SnowhillSpeedrace mit Motorrädern, tausend Zuse­ her werden erwartet. Auch ein Bergsprint für Läufer steht am Terminkalender. Man kann Skier ausleihen, Skier testen, am Eisturm klettern oder einfach vorbei­ kommen, um das Wunder von Kirchbach zu bestaunen: einen fröhlichen Miniatur-Ski­ betrieb, betrieben von netten Menschen, die uns Ausflüglern viel Freude machen. Wie sagt Herr Jahn so schön: „Mir ist das einfach ein Anliegen.“ Ach! gäbe es doch überall auf der Welt solche Menschen mit so erfreuli­ chen Anliegen! < © Anita Ericson

Wenn man wissen will, wie man Unmögliches möglich macht, fragt man am besten Franz Jahn. Er bringt alle Jahre wieder den Winterspaß ins Waldviertel.

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i www.kirchbach.net/skidorf Weitere Skigebiete: www.waldviertel.at/skifahren

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© Schidorf Kirchbach

er alte Lift, Bau­ steuerte Beschneiungs­ jahr 1967, hatte anlage sowie Flutlicht ausgedient. Die installiert. Bald avancierte hohe Versamm­ Herr Jahn zum Obmann lung des Fremdenverkehrs­ des Vereins. Überzeugend vereins Kirchbach trat im argumentierte er für sein Schicksalsjahr 2000 zu­ Paradies: Geld kam von sammen, man diskutierte ecoplus, der Wirtschafts­ ob und wie der Lift und mit agentur des Landes Nieder­ ihm das kleine Skivergnü­ österreich, und von der gen am Waldrand irgendwie Gemeinde, zwei Millionen zu retten sei. Franz Jahn war Euro wurden investiert. bei diesem Meeting anwe­ Was kein Pappenstiel ist. send. Der Hobby-Skirenn­ In Kirchbach fanden So sehen Sieger aus: Franz läufer hatte einiges zu sa­ und finden kleine Ski­ Jahn, Lift-Geschäftsführer gen und kurz darauf einen rennen statt, der Verein neuen Job: Nämlich den des richtet für Firmen Ren­ Skilift-Geschäftsführers. Er plante, rechnete, nen inklusive Siegerehrung und Apres-Ski beriet sich mit dem Team und sagte: „Wenn aus, eine Riesenhetz für alle Beteiligten. Da wir’s machen, dann aber bitte g’scheit“. das Wasser für die Beschneiungsanlagen Es war ein gewagtes Vorhaben. Kann das in einem Kühlturm vorgekühlt wird, kann gut gehen? Hier, in der Einschicht, vier Ki­ Schnee klimakrisensicher erzeugt werden. lometer nordwestlich von Rappottenstein? „Das hat alles voll eingeschlagen“, sagt Manche Mitbürger belächelten das Vorha­ Herr Jahn, nicht ohne Stolz. Das Problem: ben. Gegen Hochkar und Co. haben wir mit Die alte Skihütte war bald viel zu klein. „Die unserer Skiwiese doch sowieso keine Chan­ Leute wollten eben auch einen zünftigen ce. Gebt auf ! Aber: Franz Jahn kam, sah und Einkehrschwung hinlegen können!“ Also setzte sich durch. Der 550 Meter lange Lift wurde wieder investiert, der „Kirchbach­ wurde neu gebaut. Dazu eine computerge­ stadl“ ist jetzt der Renner schlechthin. Aus

Locker den Hang hinab geht’s im Skidorf Kirchbach

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AUSFLUG.REISE.NATUR KÖRPER.BEWEGUNG.KRAFT

Zwoa Brettln, a gführiga Schnee: Die Waldviertler Loipen sind die besten

Wer rastet, der rostet Herbert Lackner ist ein ganz besonderer Sportler. Im Sommer fährt er Langdistanz-Radrennen, im Winter steht er vorwiegend auf Langlaufskiern. Er wird demnächst achtzig Jahre jung.

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r verlacht all jene, die da sagen: Ich bin zu alt für’s Sporteln. Er straft all jene Lügen, die behaupten, jenseits der Siebzig gehört der Mensch hin­ ter den knisternden Ofen. Herbert Lackner ist nicht nur ein „rüstiger Pensionist“, son­ dern ein Leistungssportler. Und zwar einer, der jeden durchschnittlichen Fünfzigjähri­ gen in Grund und Boden fährt. Zwei Sport­ arten sind es, die ihn begeistern: Fahren mit dem Rennrad und Laufen mit den Langlauf­ skiern. Im Sommer fährt er Radmarathons. Mit der Viererstaffel „The mad Greyhounds“ gewann er das „Race Across America“ in der Altersklasse 70plus, das härteste Langstre­ ckenrennen der Welt. Nein, dazu muss man nicht verrückt, sondern nur gut vorbereitet sein! Und einen guten Teil seiner Vorberei­ tungsarbeit erledigt Herr Lackner im ruhi­ gen Bärnkopf im Weinsberger Wald, zieht hier seine Fitness- und Trainingsrunden. Schon vor vier Jahrzehnten kam der ge­ bürtige Wiener in die Region, quittierte sei­ nen Lehrerjob in der Großstadt und begann auf 1.000 Meter Seehöhe ein neues Leben. Er baute mit anderen Pionieren die muster­

gültige Langlauf-Infrastruktur auf. Grün­ dete eine Langlaufschule, baute ein Block­ haus, wurde Wirt und Sportartikelhändler, initiierte die Flutlichtanlage für die Hausloi­ pe und entwickelte das 65 Kilometer lange Loipennetz. Ohne ihn wäre das ehemalige Holzfällerdorf Bärnkopf nicht das, was es heute ist: ein Waldviertler Langlaufzentrum. Der unbestreitbare Vorteil des Ortes ist zweifelsfrei seine Höhenlage. Der umgeben­ de Wald macht das Klima nochmals küh­ ler, als es für diese Höhe üblich ist. „Unser Klima entspricht jenem von 1.200 Meter Seehöhe“, weiß Herbert Lackner aus lang­ jähriger Erfahrung. Was Bärnkopf zum fast immer gut gefüllten „Schneeloch“ macht. Dass Herr Lackner, aktuell 79 Jahre alt, auch heuer wieder viel auf seinen schnel­ len Langlaufskiern stehen wird, steht außer Zweifel. Er macht das natürlich zu seinem Vergnügen, aber auch aus ganz anderen Gründen. Er wird im Mai 2020 gemeinsam mit einem Kollegen das Langstrecken-Rad­ rennen „Race around Niederösterreich“ in Angriff nehmen. Schließlich gilt für ihn wie für alle anderen: Wer rastet, der rostet! <

i Langlaufen in Bänkopf Von der Flutlicht-Ortsloipe (4 km) bis zur großen Bärnkopf-Loipe mit 21 km Länge, in Summe 65 km Loipen. Hier kommen Einsteiger wie Langlaufprofis auf ihre Rechnung. Loipen-Auskunft Tourismusinformation Bärnkopf 3665 Bärnkopf 114 (T) 02874/8401 www.baernkopf.at Gastronomie und Langlaufausrüstung: Einkehrstube Wackelstein 3665 Bärnkopf 134 (T) 02874/68168 www.einkehrstubewackelstein.at

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www.waldviertel.at/ langlaufen

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Herbert Lackner ist der lebendige Beweis: Langlaufen hält fit (li.)


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LANGLAUFURLAUB IM WALDVIERTEL

„Am liebsten Pulverschnee“ Der Langlauftrainer und Seniorensportler Herbert Lackner über die gesündeste aller Wintersportarten Herr Lackner, Sie wollen es als Sportler offenbar genau wissen. Ist so hartes Training im Winter denn noch gesund? Lackner: Ich laufe vor allem zu meinem Vergnügen. Langlaufen ist ein sehr gutes Training, auch für ältere Menschen ohne großen sportlichen Ehrgeiz, eine der gesündesten Sportarten, die man ausüben kann. Sie gehen sicher auch bei Sturm und Eiseskälte raus auf die Loipe? Nein. Ich laufe am liebsten, wenn’s frischen Pulverschnee hat und die Sonne scheint. Ich muss mir ja wirklich nichts mehr beweisen. Was ist denn so gesund am Langlaufen? Normales Laufen belastet die Kniegelenke, Langlaufen ist dagegen, ebenso wie Radfahren, extrem gelenkschonend. Der ganze Körper, auch Oberkörper und Arme, sind in Bewegung. Es ist eine ideale Ausdauersportart für’s Alter.

Kann man auch Fehler machen? Kann man’s übertreiben? Natürlich. Anfänger, all jene, auch junge, die in den Sport einsteigen, laufen viel zu schnell weg, dann haben sie nach einer halben Stunde einen hochroten Kopf und sagen: Das tue ich mir nicht mehr an. Man muss langsam anfangen, so laufen, dass man mit dem Partner, der Partnerin noch locker reden kann. Die Pulsfrequenz soll niedrig bleiben.

Langlaufurlaub Inklusiv-Leistungen: • Zwei Nächtigungen inkl. Halbpension • Langlauf.Schnuppern (in Bärnkopf): Betreuung durch einen Langlaufcoach für 3–4 Stunden, Leih-Ausrüstung inkl. Langlauf-Ski, Langlauf-Stöcke und Langlauf-Schuhe, Loipengebühr, Gutschein für ein warmes Getränk • Begrüßung mit Glühwein oder Tee • Süße oder saure Jause an einem Nachmittag

Ist es eine Sportart, die wirklich jedermann und jede Frau ausüben kann? Vor allem ältere Langläufer und Langläuferinnen sollten sich schon vorab von einem Arzt abtesten lassen. Aber das gilt für jeden und jede Art von Sportausübung.

Privatquartier in Bärnkopf p.P. im DZ € 185,–, EZZ € 10,– Brauhotel Weitra p.P. im DZ € 223,30, EZZ € 13,50 Angebot gültig: Nov. 2019–März 2020 (ausg. 23. Dez. 2019–6. Jän. 2020)

Noch ein Rat des Profis für uns Langlauflaien? Man soll es genießen, kein permanentes Rennen fahren, sondern es als Basistraining verstehen, zu große Anstrengungen vermeiden, zuerst kleine Runden fahren, und wenn’s Spaß macht, langsam steigern. Aber natürlich hängt alles von der persönlichen Verfassung, vom individuellen Trainingszustand ab. <

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Raus aus dem Alltagstrott, auf zu den Waldviertler Langlaufloipen! Es ist doch „schneekristallklar“: Wer im Alltag steckt, braucht einen neuen Rhythmus. Einen SchnupperLanglaufkurs im Waldviertler Winter. Über 200 Kilometer erstreckt sich hier das Netz der Langlaufloipen. Ein erfrischend neues Lebensgefühl stellt sich ein, das sich beispielsweise rund um den „Luftkurort“ Bärnkopf so richtig einatmen lässt. Gemeinsam mit geschulten Langlaufcoaches wird die Faszination dieses Sports Schritt für Schritt entdeckt. Fortgeschrittene verfeinern ihre Technik.

Buchung und Infos: Waldviertel Incoming (Veranstalter) Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel.at/langlaufurlaub

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SHOPPING.SCHÖNES.SCHENKEN

Waldviertler Weihnacht’ Liebes Christkind! Ich wünsche mir heuer lauter wirklich gute und schöne Sachen. Das Besondere: Sie sollten aus dem Waldviertel sein. Denn dort wird, so habe ich gehört, noch echte heimische Qualität produziert! Vielen Dank!

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Aus 1 mach’ 2 Zweifärbige Wendemütze aus Alpakawolle Alpakahof Hahn
 Kleinnondorf 14, 3912 Grafenschlag
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Weitwandern und g’schmackig

Handgedrechselt aus Holz: Hochwertige Pfeffer-und Salzmühle Drechslerei Reiter Großglobnitz 47, 3910 Zwettl
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Praktisch unverwüstlich: Tasche aus buntem Leder mit Baumwollfutter GEA, Niederschremserstr. 4b, 3943 Schrems (T) 02853/76503 (E) gea@gea.at www.w4tler.at

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Lebensweg TourenTAGEbuch – Weitwandern im Südlichen Waldviertel waldviertel.myproduct.at

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„Sauer, süß & selten“ Rezepte von Gisela Toth mit Texten von Isolde Kerndl. Volkskultur Niederösterreich Donaulände 56
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Weihnachtlich Weinroter Engel Glaskunst Burger Pestalozzigasse 2 3950 Gmünd (T) 02852/52641 (E) info@burgerglas.at waldviertel.myproduct.at

Für Kuchen und Knödel Mohnmühlen-Set aus dem Mohndorf Armschlag waldviertel.myproduct.at


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Stark an Aromen Vodka aus Roggen waldviertel.myproduct.at

Alles Käse

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Cool!

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Blickfang im Bad

Premium Jacquard Duschtuch Framsohn Frottier 3860 Kleinpertholz 65 (T) 02862/52455 (E) office@framsohn.at www.framsohn.at

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Schmusetier aus der Stoffzauberei Brigitte Cerny Marktplatz 2, 3561 Zöbing (T) 0676/7711793 (E) meine@stoffzauberei.com www.stoffzauberei.com

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Waldviertler Sitzsteine I.D.E.A. Designcenter GmbH
Mühlgasse 7
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 (T) 02853/77104-0 
 (E) shop@idea-design.at www.ideashop.at

Granit Kette waldviertel.myproduct.at

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© Die Bilder auf dieser Doppelseite wurden von den jeweiligen Betrieben zur Verfügung gestellt.

Weinflaschenkühler aus Zirbenholz Johann Binder
 3925 Arbesbach 235
 (T) 0660/3474895
 (E) info@holzartbinder.at www.holzartbinder.com

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Kekse, einmal anders: In Schönbach macht man Weihnachts-Seifen in Keksform

HANDWERK.DESIGN.TRADITION

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Am dritten Dezemberwochen­ende herrscht in vielen Waldviertler Betrieben echte Weihnachtsstimmung. Es darf geschaut, gustiert, gestöbert, gekostet, probiert und natürlich „geshoppt“ werden.

Jetzt geht es ab in den Norden. Weil Holz und Handwerk im Waldviertel seit jeher zu­ sammen gehören, eröffnete Reinhart Blumberger in Waidhofen/Thaya eine Tischler-Schauwerkstatt. Wer hier am dritten Adventwochenende durch die Räume streift, kann längst vergessene, uralte Handwerks­ techniken, Werkstatt–Geheimnisse und Ma­ terialien wiederent­decken. Kinder werden zu Bastelarbeiten angeleitet und dürfen sich danach durch das große Sor­ timent an Weihnachtskeksen kosten. www.moebel-architektur.at Bei Wirtex in Frühwärts, nördlich von Waid­ hofen/Thaya, betritt man die älteste Frot-

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Es weihnachtet in der Werkstatt

Die Faszination des Glases, das Geheim­ nis des Materials, das Spiel mit Farbe und Licht inspiriert auch Elisabeth Burger, die seit den 1980er Jahren in Gmünd-Neustadt ein Atelier betreibt. Am Tag der offenen Tür im Advent kann man sich von Vasen, Scha­ len, Skulpturen, Bildern und Tischdekoration mit weihnachtlichen Motiven zu Geschenken inspirieren lassen. www.burgerglas.at

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Beginnen wir unsere „tour de Werkstatt“ ganz weit im Westen, ganz oben, im „Hohen Waldviertel“. Die Kloster-Schul-Werkstätten in Schönbach stellen ihre Veranstal­ tung unter das Motto „Dorfweihnacht”. Am Samstag, den 14. Dezember steht Kultur im Vordergrund, am Sonntag, den 15. De­ zember wird es stimmungsvoll zugehen, mit Turmbläsern und Darbietungen der Mädchen und Buben aus der Musikschule. Ausgewählte Aussteller aus der Nachbar­ schaft breiten unter der Gewölbedecke des ehemaligen Klosters ihre Arbeiten aus: Viel

den klassischen „Römern” in Kelchform gehö­ ren auch Vasen, Teller und Schalen zum Sor­ timent. www.kristallium.at

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ine Waldviertelfahrt, einmal an­ ders: Die Suche nach dem unver­ wechselbaren Geschenk lässt sich perfekt als gemütliche Adventreise gestalten. Abseits des Trubels großer Shop­ pingcenter finden sich originelle Produkte, die es woanders so nicht gibt. Aus Holz, Stein, Textil und Glas entstehen kunstvol­ le Objekte, die die Zeit überdauern, unver­ wechselbar und einzigartig. So wie in den Familien Bräuche und Traditionen unter­ schiedlich gelebt werden, so hat auch jeder Handwerksbetrieb spezielle Ideen für das Adventwochenende entwickelt.

Christbaumschmuck ist darunter, aber auch handgefertigte Weihnachtskrippen, Bienen­ wachskerzen, Holzwaren, Seifen und Körbe. Um das leibliche Wohl kümmern sich Verei­ ne, die im Klostergarten ihre Standln aufbau­ en. Angeboten werden regionale Schman­ kerln wie „Jagatee mit Kriecherlschnaps“. www.handwerk-erleben.at

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Schneemänner, Sterne, Pferdeschlitten – Christbaumbehang, der nicht nur eine Ge­ neration von Kindern erfreut, sondern die Zeiten überdauern wird, findet sich bei Erwin W ­ eber’s Kristall-Weihnacht in Hir­ schenwies. In der Werkstatt des Glasschlei­ fers, im KRISTALLIUM glas.erleben., nicht weit von Moorbad Harbach, funkelt, glitzert und glänzt es nur so. Farb-Bleikristallgläser mit Handschliff reihen sich in den Vitrinen aneinander wie ein kunstvoller Regenbogen in Grün, Blau, Rot, Gelb und Violett. Neben

Sanftes für’s Badezimmer: Textilien aus der ältesten Frottierweberei Österreichs


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Erwin Weber, Kristallglasschleifer in Hirschenwies

ein zusätzliches Vorweihnachts-Geschenk, das, so wie der Besuch in diesem schönen Betrieb, einfach Freude macht. www.sonnenuhren.com Nun bewegen wir uns mitten ins Herz des Waldviertels. Bei Roswitha Haghofer in Roiten strahlt der Feuerkorb im Garten Licht und Wärme aus. Im Inneren des Hauses sor­ gen Teelichter und Tannenreisig für Weih­ nachtsstimmung. Weil wir uns in der Werk­ statt einer Textilkünstlerin befinden, ist hier alles gewebt, gestrickt, gestickt oder gehäkelt. Auch Weihnachtssterne und ­Engel! Wer mag, darf sein Talent am Webstuhl auf die Probe stellen und versuchen, einen ­Fleckerlteppich zu weben.

Ein Urlaub, der den Nagel auf den Kopf trifft! Handwerk steht hoch im Kurs. Und dank der „Waldviertler Handwerkswochen“ lässt sich nun für alle kreativen Hobbylehrlinge ein ganz besonderer Urlaub zimmern: Werkstätten und Manufakturen öffnen ihre Tore und laden mit 10 Kursangeboten zu einem Ausflug in die 900jährige Handwerksgeschichte des Waldviertels ein. Ob beim Töpfern, Tischlern, Drechseln, Schmuck erzeugen oder Weben – mit den „Waldviertler Handwerkswochen“ trifft man den Nagel auf den Kopf!

Nach originellen Geschenken braucht man auch bei Andreas Reiter nicht lange zu suchen. Die Drechslerei in Großglobnitz (nördlich von Zwettl) verwandelt sich am 15. und 16. Dezember in eine beeindrucken­ de Weihnachtsausstellung. Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus Zirbenholz gehören genauso zum Sortiment wie Vasen aus Fich­ tenholz – weiß geölt mit herausnehmbaren Glaseinsatz oder dekorative Raumbedufter im handgedrechselten Gehäuse aus luftge­ trockneter Zirbe. Unser Rat: Schauen Sie sich das alles an! www.drechslerei-reiter.at

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tierweberei Österreichs. Auch hier lodert im Freien ein Feuer, der Duft nach Nelken und Zimtstangen liegt in der Luft. Seit über 150 Jahren werden in der Weberei Textilien für Küche, Bett und Bad erzeugt – bestickt oder mit eingewebten Motiven verziert. Dem Anlass entsprechend finden sich viele weih­ nachtliche Motive darunter. Ebenfalls auf dem Programm steht ein Besuch im WirtexKino und ein interaktiver Rundgang durch die Weberei. www.wirtex.at

Zur Auswahl stehen: Fleckerlteppich weben – Roswitha Haghofer Granitschmuck fertigen – Granitschmuck Kartusch Drechseln – Drechslerei Reiter Flechten mit Weide – Kloster-Schul-Werkstätten Sensen dengeln – Kloster-Schul-Werkstätten Töpfern – Kachelofen und Keramik Hrouza > Holz schnitzen – Fritz Besenbäck Glas schleifen – KRISTALLIUM glas.erleben. Bilderrahmen tischlern – AnnoLIGNUM Holz-Erlebnis-Welt Perlmuttkette knöpfen – Erlebnis Perlmutt Manufaktur

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Jetzt aber: ein Abstecher in den Süden! Ein Handwerksbetrieb darf im Adventreigen bzw. auf unserer imaginären Rundfahrt nämlich sicher nicht fehlen: Die Schlosserei Jindra. Dieses Unternehmen im Südlichen Wald­ viertel, genauer in Weiten, hat sich schon seit vielen Jahren auf die Konstruktion und Produktion von Sonnenuhren spezialisiert und es in dieser seltenen Kunst zu höchster Perfektion gebracht. Ob Garten-, Wand- oder Taschen-Sonnenuhren: im Sonnenuhrgarten und im Sonnenuhrhaus kann man spezielle, sehr dekorative Zeitmesser bestaunen und im besten Fall auch gleich eine Bestellung aufge­ ben. Klar: Für eine Sonnenuhr an der eigenen Hauswand braucht es genaue Vermessung und Planung, damit die Uhr dann auch nie­ mals zu spät geht …  Ideen haben die Jindras jedenfalls unglaublich viele und bei vielen Be­ suchern zünden die Ideen auch. Am dritten Wochenende im Advent gibt es um zehn und um vierzehn Uhr Führungen samt hinreichen­ der Sonnenuhr-Erklärung; ab einem Einkauf von 50 Euro erhält man fünf Prozent Rabatt –

Inklusiv-Leistungen: • Zwei Nächtigungen inkl. Frühstücksbuffet • Ein 3-gängiges Abendessen • Waldviertel Schürze • Zwei Schnupper-Einheiten in den ausgewählten Waldviertler Handwerksbetrieben (Dauer je Einheit 2,5 Stunden) • Eintritt Sole-Felsen-Bad Gmünd (4 h)

Unterkünfte: Brauhotel Weitra, Weitra p.P. im DZ € 252,50, EZZ € 27,– Faulenzerhotel Schweighofer****, Friedersbach p.P. im DZ € 301,–, EZZ € 30,–

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Waldviertler Hof***s, Langschlag p.P. im DZ € 225,–, EZZ € 28,– Stadthotel Waidhofen***, Waidhofen/Thaya p.P. im DZ € 304,-, EZZ 30,Angebot gültig: 14. Feb.-29. März 2020 Weitere Einheiten zubuchbar, Preis/Einheit: € 42,– (Mindestteilnehmerzahl 2 Personen) Buchung und Infos: Waldviertel Incoming (Veranstalter) Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel.at/handwerkswochen

Zeit für­’s Weihnachtsshopping: Taschensonnenuhren aus Weiten

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WALDVIERTLER HANDWERKSWOCHEN

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URLAUB.ENTSPANNUNG.RUHE

Nichts tun, Stille spüren In der hektischen Vorweihnachtszeit ist es besonders wichtig, einen Ausgleich zwischen Beruf und Freizeit zu schaffen. Vor dem großen Ansturm, vor Familienfesten und diversen Verpflichtungen, tut es gut, inne zu halten.

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raus. Da wird es rasch nötig, Erholung in den Alltag einzubauen, eine „Gegenwelt“ zu schaffen, um durchzuhalten. „Zu viel Stress ist ein Risiko für die Gesund­ heit”, warnt Alexander Urtz, Klinischer Psy­ chologe im Herz-Kreis­ lauf-Zentrum Groß Gerungs. „Der Körper ist dann nicht mehr in der Lage, die notwendigen Instandhaltungs­ arbeiten zu erledigen. Alles, was mit Auf­ räumen, Putzen, Reparieren zusammen­ hängt, funktioniert nicht so wie es sollte.“ Stress beschleunigt Verkalkung, Gefäßer­

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rholung. Dieses wohltuende Wort gerät scheinbar allmählich in Ver­ gessenheit. Dabei enthält es eine wichtige Information, die aufzeigt, worum es in Wahrheit ginge: Um das Zu­ rückholen von Kraft, Lebensfreude, Energie. Gerade in Perioden intensiver Beanspru­ chung wie in der Vorweihnachtszeit gehen viele von uns bis an die Belastungsgrenzen. Weihnachtsfeiern, Krampuskränzchen, Ver­ wandtenbesuche, Weihnachtskekse backen, Geschenke besorgen – das alles fordert he­

Das Waldviertel ist die ideale Region um eine Auszeit zu nehmen und Kraft zu tanken

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krankungen sind eine mögliche Folge. Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, ist bei chronisch belasteten Personen jedenfalls verdoppelt. Stress hat eine besonders unangeneh­ me Nebenwirkung: Immer mehr Menschen finden nachts keine Ruhe. Schlafstörun­ gen haben sich in Österreich in den letz­ ten Jahren vervielfacht, bestätigt eine 2018 veröffentlichte Studie der MedUni Wien. Wobei mittlerweile auch junge Menschen von Schlafstörungen betroffen sind. „Schlaf ist für die Regeneration unerlässlich. Nicht schlafen zu können, kann zum Terror wer­ den.“ Sagt Psychologe Urtz. Viele Menschen würden sich auch unter Druck setzen, weil sie glauben, „schlafen zu müssen“ – was wieder nur Stress bedeutet. „Es wäre besser, in längeren Wachphasen zu lesen, die ruhige Zeit einfach zu genießen.“ Offenbar hinter­ lässt unser, von Reiz­­ ­ überflutung ge­prägter Alltag, allzu deutliche Spuren. Alle acht Minuten schauen wir auf das Display unseres Handys, rund 120 Mal


LANGSCHLÄFER. AUSZEIT Charles Darwin hätte sich im Waldviertel pudelwohl gefühlt. Denn der berühmte Naturforscher war ein Langschläfer und hätte bei seinem Waldviertelurlaub bestimmt die „Langschläfer.Auszeit“ gebucht. Dabei schenken die Gastgeber ihren Gästen eine ganze Nacht. Endlich einmal so richtig ausschlafen, ganz ohne Terminkalender und Verpflichtungen! Auch an den anderen Urlaubstagen bleibt der Morgenstress ausgesperrt: gemütlich frühstücken und entspannt in den Tag starten. Und danach? Ja, danach folgt ein erholsamer Tag im hoteleigenen Wellnessbereich.

© Privat

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Langschläfer.Auszeit Inklusiv-Leistungen: • Drei Nächtigungen inkl. Frühstück • Begrüßungsgetränk • Zweimal 3-gängiges Abendessen • Entspannen im hoteleigenen Wellnessbereich • Bademantel am Zimmer Gasthof-Pension Nordwald***s Hirschenwies-Moorbad Harbach p.P. im DZ ab € 135,–, EZZ € 12,– Hotel-Restaurant Schachner**** Maria Taferl p.P. im DZ ab € 235,– Angebot gültig: Nov. 2019–März 2020 (ausg. 23. Dez. 2019–6. Jän. 2020) Buchung und Infos: Waldviertel Incoming (Veranstalter) Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel.at/ langschlaeferauszeit

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© Entgeltliche Einschaltung

am Tag! Wir verbringen zu viel Zeit in virtu­ wärmende, kühlende, die Augen abschwel­ ellen Räumen, springen quasi körperlos von lende und auch solche, die mit Kräutern ge­ Information zu Information. Kurz vor dem füllt sind. Die Dunkelheit hilft, schneller in Schlafengehen nur nochmal schnell E ­ -Mails den Schlaf zu finden und in den verschiede­ checken, Nachrichten lesen oder chatten – nen Schlafphasen nicht gestört zu werden. ein No-Go für Schlafexperten! Sich seinen Träumen und Sehnsüchten Auch „Lichtverschmut­ hinzugeben, in der Schla­ zung“ und Lärmbelastung fenszeit nicht nach einem sorgen für schlechten Schlaf, vorgegebenen Plan zu Grund genug für die Wirt­ funktionieren, das erzeugt schaftskammer, die Trendbei vielen auch Angst vor Studie „Schlafen” in Auftrag „Kontrollverlust“. Dabei ist zu geben. Viele Beherber­ nachgewiesen, wie wichtig Schlaf für körperliche und gungsbetriebe erkannten mentale Gesundheit ist. danach die neuen Bedürf­ nisse ihrer Gäste. PillowWährend wir ruhen, verar­ Menüs, Soundkissen oder beitet das Gehirn im StandCalm-down-Getränke wur­ by-Modus das Erlebte des Tages. den erfunden und sind nun Entschleunigung ist in in vielen Hotels Standard. Psychologe Alexander jedem Fall auch tagsüber Manche Gastgeber bieten Urtz: „Man soll die ruhige angesagt. Statt To-Do-Listen sogar Schlafanalysen an – Zeit einfach genießen“ abzuhaken, statt zwischen und im Waldviertel hat ein Weihnachts-Shopping und Punschstand„Faulenzerhotel“ eröffnet. Fast scheint es, Besuch hektisch hin- und herzuwechseln, als müssten wir das Einfachste, Ursprüng­ sollte man positive Emotionen neu entde­ lichste im Leben – sich erholen, schla­ fen – neu erlernen. cken und Genuss-Räume erschließen, raten Gesundheitscoaches. Gegensteuern! Das Schlafzimmer zu Hause, aber auch Wie aber kann man – abgesehen von „Aus­ ein schönes, ruhiges Hotelzimmer könnte zeiten“ in diversen Relax-Ressorts – gegen­ solch ein Ort sein, an dem man alles ablegt – das Rollenbild, das Business-Outfit, das steuern? Eine mentale Auszeit von den Stra­ Dauer-Make-up. Ein Ort, an dem man sich pazen des Tages einbauen, Pausen planen fallen lassen kann, wo man sich behütet (und auch einhalten!) ist sinnvoller als die fühlt und sich erlaubt, absolut nichts zu tun. Einnahme von Beruhigungsmitteln. Neu­ So ein Ort ist wohl auch erdings erfährt auch das das Herz-Kreislauf-Zen­ Mittagschläfchen – „Power „Schlaf ist für trum Groß Gerungs. Ein nap“ – eine Aufwertung. die Regeneration In manchen US-Konzernen mehrwöchiger Aufenthalt unerlässlich. Nicht wird dieses kurze „Timehier ist eine Auszeit vom out“ intensiv propagiert, schlafen zu können, „normalen“ Leben. „Allei­ weil die Leistung der Mitar­ ne durch den Wechsel der kann zum Terror beiter und Mitarbeiterinnen Umgebung, den Umstand, werden“ dadurch deutlich verbessert Zeit für sich zu haben, wird. neue Gesprächspartner zu Neuesten Erkenntnissen zu Folge sind finden, gewinnt man Abstand, lösen sich in­ maximal drei Prozent der Bevölkerung in nere Spannungen“, so Alexander Urtz. Eine der Lage, auf Dauer unbeschadet mit weni­ seiner Erkenntnisse, ein Rezept zum „Ein­ ger als fünf Stunden Schlaf auszukommen. stieg in den Ausstieg“: „Um akuten Stress Der Rest benötigt deutlich mehr Regenera­ abzubauen ist Bewegung, zum Beispiel ein tionszeit. Auch die Qualität des Schafs ist Spaziergang in der Waldviertler Natur, eines zentral. Vielen helfen Schlafmasken. Es gibt der besten Mittel“. <

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URLAUB.FREIZEIT.AUSZEIT

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ARCHITEKTUR.DESIGN.STIL

Baumhaus Lodge Schrems

Ganz besondere Unterkünfte Im Waldviertel gibt’s nicht nur Erholung am Bauernhof, sondern auch Exklusiv-Urlaub im Schloss, in Baumhäusern und in Nobel-Chalets. Man gönnt sich ja sonst nichts!

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les ändern kann! Die Eigentümer, ­Markus und Petra Hoyos, überlegten, was mit dem Schlosstrakt zu tun sei. Die Ant­ wort hieß: Machen wir Gästezimmer! Wobei gleich gesagt werden muss: Null­ achtfünfzehntourismus ist hier nicht. Kei­ ne Jugendherberge wur­ de implantiert, auch keine Standard-Hotelzimmer. Das, was unter der Federführung von Frau Hoyos geschah, ist eine mittlere Sensation.

Schloss Horn | Lichtstark

Schloss Horn | Lichtstark

as Schloss, ein Märchen! Bis vor einiger Zeit stand das mäch­ tige Bauwerk inmitten eines englischen Parks am Rande des historischen Zentrums von Horn noch wenig beachtet. Doch wie rasch sich al­

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Einblick und Ausblick: Luxussuiten Schloss Horn

In dem Schloss, das auch den Eigentümern als Wohnsitz dient, wurden vier, jawohl, superluxuriöse Suiten eingerichtet und mit allem zur Verfügung stehenden Geschmack ausgestattet. Gekleckert wurde hier nicht. Die Badezimmer haben Tanzsaalgröße. Anreisen sollte man am besten mit Freun­ den oder dem Familienclan: Vermietet wird nämlich exklusiv der ganze Trakt, also acht Betten auf einmal. Und für mindestens zwei Nächte. Dafür aber mit Frühstück und Park­ benutzung, Pool und Tennisplatz.


Ein Wohnsitz wie ein Hochsitz: Die Baumhaus-Lodge bei Schrems

„Glamping“ in Dobra Glamping, was ist das? Es handelt sich, wie die Jüngeren unter uns wissen, um ein Kunstwort, eine Verschmelzung von „Gla­ mour“ und „Camping.“ „Nobelzelteln“ wäre aber eine falsche Übersetzung für das, was es ab Frühjahr 2020 am Kampsee Dobra zu zu bewohnen gibt. Zwei Schlafzimmer, Wohnbereich mit vollwertiger Küche: die fünfzig Quadratme­ ter-Einheiten gehen schon fast als kleine Wochenendhäuser durch und als exklusive noch dazu, hat man durch Panoramafenster doch einen freien Blick auf den langgestreck­ ten See. Zu dem man selbstredend auch frei­

sind die Zimmer der Chalets auch einzeln zu buchen. Praktisch für alle, die nach den stimmungsvollen Konzerten nicht sofort ins Auto steigen und heim rauschen wollen. Wahrer Luxus eben! <

Cottages Grafenegg Zum Abschluss Kultur! Grafenegg. Wer kennt und liebt es nicht? Ein Märchenschloss, schon im Kamp-Tiefland, und dennoch zum Waldvier­ tel ressortierend. Hier Modern, elegant: Im Grafenegg-Cottage also, im Reich von Toni Mörwald, Franz Buch­ binder und vielen GastKünstlern, kann man ebenfalls fein abstei­ gen, am besten gleich für längere Zeit. Am Rande des Schlossparks, einen Steinwurf von Schloss und Konzerthalle ent­ fernt, wurden vor kurzer Zeit sechzehn „Cotta­ ges“ errichtet. Damit die­ se schönen Holzhäuser auch in entsprechendem Grafenegg-Ambiente erscheinen, hat der eng­ lische Gartenarchitekt Frühstücks- und Rückzugsort in Grafenegg Todd Longstaff-Gowan 350 Bäume und Büsche platziert. Man wohnt also mitten im Jungwald. Jedes dieser feinen Cottage-Häuschen i beinhaltet vier Schlafzimmer, je ein dazu­ gehöriges Badezimmer und einen Gemein­ www.schlosshorn.at schaftswohnraum mit Küche. Hier gilt wie­ der: Nehmen Sie Ihre Familie oder Freunde www.baumhaus-lodge.at mit ins Paradies. Denn auch in der kühlen www.ottenstein.at und kalten Jahreszeit kann man in Grafen­ (See Hütten Info ab Frühjahr online) egg viel machen. Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, im leicht verschneiten Park www.grafenegg-cottages.at lustwandeln oder einen Daytrip zu den Tra­ ditionsweingütern des Kamptals absolvie­ Hier geht’s zu allen außergewöhnlichen ren, und dann natürlich abends als Drauf­ Unterkünften im Waldviertel: gabe ein Konzert (oder auch zwei) genießen. www.waldviertel.at/ besondere-unterkuenfte Übrigens, während des Grafenegg-Festivals

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© Nik Pichler

Mit Eichhörnchen und Specht auf Augenhöhe Etwas anderer Natur, aber nicht minder originell sind die Suiten der „Baumhaus Lodge“, zu finden nahe Schrems. „Zwischen schrof­ fem Granit, geheimnisvol­ lem Gewässer, Buchen, Eichen, Kiefern, Fichten, ei­ nem Hohlweg, kleinen Sen­ ken und einer langen Stein­ mauer“, so die Betreiber, befinden sich die fünf Ein­ heiten, nämlich das Haus an der Mauer, das Haus am Fundament, dazu noch Turmhaus, Klip­ penhaus und Haus am Teich. Franz Steiner, hauptberuflich Immobilien-Sachverständi­ ger, hat die Idee aus dem fernen Neuseeland mitgebracht. Für einen geplanten KurzRückzug ist die Lodge ideal, nur schwindel­ frei sollte man (so wie der Partner bzw. die Partnerin) sein. Benutzt werden dürfen die Baumhäuser nur von Personen ab 18 Jah­ ren. Aus Sicherheits- und Lärmschutzgrün­ den, wie Herr Steiner ausführt.

en Zugang hat. Angeln, Wandern, Bootfah­ ren oder Standup-Paddeln, alles ist möglich am Kampsee Dobra und wem das nicht ge­ nug ist, dem sei gesagt, dass es pro Hütte einen eigenen Grillplatz gibt. Für die Fische, die man am Nachmittag aus dem See geholt hat. Bezugsfertig sind die ersten Glampinghütten im Frühjahr, der nächs­ te Sommer kommt be­ stimmt.

© Nik Pichler

Gegen Aufpreis kann man die hauseigene Kapelle dazu mieten, was sich für exklusive Hochzeiten oder Taufen anbietet. Ausflüge auf die Rosenburg (gehört ebenfalls der Familie Hoyos) oder ins Kamptaler Wein­ land bieten sich an. Aber schon allein der Blick aus dem Schlossfenster ist das Geld wert.

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© Michael Appelt

© Arche Noah | schewig fotodesign

ESSEN.TRINKEN.GENIESSEN

Doris Schreiber: Die stolze Wirtin der Waldschenke ist auch stolze Mutter. Weihnachten feiert sie traditionell

„Eine ganz spezielle Atmosphäre“ Die idyllische „Waldschenke“ bei Pürbach ist berühmt für stimmungsvolle Hochzeiten und Jubiläen. Nur am Heiligen Abend bleibt sie geschlossen. Hier erzählt Wirtin Doris Schreiber von ihrem ganz privaten Weihnachten. Und verrät ausnahmsweise ihr prämiertes Karpfen-Rezept.

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m Vormittag des 24. Dezember gehen wir mit unserem Sohn in den Wald, die Rehe füttern. Es herrscht eine ganz spezielle At­ mosphäre. Diese Stimmung kann man gar nicht beschreiben. Alles ist anders – still und ruhig. Im Schnee herumzustapfen, von Futterstelle zu Futterstelle, und für das Wild Heu zu verteilen, das ist für Sohn Alexander ein Erlebnis. Er ist ja erst fünf. Auch für die Vögel hängen wir Futterringe auf. Die Tiere zu ehren, das gehört einfach dazu. Mein Va­ ter war Jäger, mein Großvater war Jäger und auch ich gehe zur Jagd. Um elf Uhr kommt die Pferdekutsche aus dem Ort und bringt das Friedenslicht zur St. Johann-Kapelle. Ich bin Jagdhornbläserin und spiele etwas zur Begrüßung. Was mir

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halt einfällt. Eine Fanfare meist. Das Licht kommt aus Betlehem, symbolisch bedeutet es ‚Frieden‘. Es wird in der Kapelle entzün­ det und alle Familien holen es sich nach Hause, um abends damit die Kerzen am Christbaum anzuzünden. Der Heilige Abend ist bei uns ein Fasttag. Zu Mittag essen wir Stosuppe und dazu ‚z’merschkerte Erdäpfel‘ (siehe Rezept rechte Seite). Dann gehen wir Frauen in die Küche, um alles für den Abend vorzubereiten. Die Männer sind damit beschäftigt, den Kleinen abzulenken. Um vier Uhr Nachmittag gehen wir mit ihm zur Kindermette. Um fünf Uhr essen wir. Der Tisch ist in der Waldschenke gedeckt, denn zu Hause in unserer Wohnung haben wir bereits den

Baum geschmückt und den soll Alexander ja noch nicht sehen. Das Tischgebet ist ein Muss! Wir gedenken so der Verstorbenen. Wir nennen die Opas und Omas, damit sie auch dabei sind. So hat man die ganze Familie um sich. Zu essen gibt’s gebackenen Karpfen mit Erdäpfelsalat (siehe Rezept rechte Seite). Anschließend fahren wir zurück zu unserer Wohnung. Jetzt gibt’s die Bescherung! Das Christkind wird ja hoffentlich was gebracht haben … Der Abend gehört dann der Fami­ lie. Wir Eltern sind bemüht, die Tradition zu wahren. Wir singen ‚Stille Nacht‘ und viel­ leicht noch ein anderes Lied, je nach Stim­ mung, aber meist sind die neuen Spielsachen so aufregend, dass Alexander keine Geduld hat, um still zu sitzen. Also spielen wir mit ihm – so lange, bis er vor Erschöpfung ein­ schläft.“ <

i Waldschenke Kurzschwarza 37 3944 Pürbach (T) 0664/4033390 www.waldschenke-schreiber.at


... mein ganz privates Weihnachtsmenü Erdäpfelsalat

Den Karpfen ausnehmen und vom Kopfteil beginnend in Abständen von ca. 1,5 bis 2 cm in Streifen herunter schneiden. So erhält man Portionen von 150 bis 180 Gramm pro Person in zwei unterschiedliche Formen:
das klassische „Hufeisen“ im Bereich der Bauchhöhle und das „Steak“ im Schwanzbereich.

Verwendet wird die Sorte „Ditta”. Sie ist festkochend und ideal für den Salat. Nach dem Kochen und Schälen werden die Erdäpfel in Scheiben geschnitten und mit einer Marinade aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker übergossen. Hinzukommt noch fein gehackter roter Zwiebel und – speziell zu Weihnachten! – Essiggurkerln und gekochte Eier, ebenfalls fein gehackt.

Stosuppe

© Leonardo Ramirez

Bevorzugt man Filets, so werden diese zuerst geschröpft, das heißt grätenfrei gemacht. Man legt die Karpfenstücke mit der Hautseite nach unten auf ein Brett und schneidet das Fleisch, in dem sich die YGräten befinden, senkrecht im Abstand von etwa 5 mm mit einem dünnen, sehr scharfen Messer bis zur Haut durch. Dabei hört man gut das Knirschen der vielen kleinen Gräten. Beim Braten zersetzen sich die Gräten dann.

Castillo

Gebackener Karpfen

¼ Liter Rindsuppe und ein ¼ Liter Milch werden aufgekocht und gesalzen, dann ein sogenanntes „G’machtl” hergestellt. Dazu nimmt man ¼ Liter Sauerrahm, den man mit einem Schuss Essig und etwas Wasser versprudelt und mit Mehl vermengt. Das „G’machtl” wird in die Suppe eingerührt und dann mit Kräutern und Salz abgeschmeckt. Dazu werden „G’stessene Erdäpfel“ serviert: Zwiebel anrösten und mit gekochten, zerstampften Erdäpfeln vermischen. Mit Salz und Kümmel würzen.

Vor dem Herausbacken den Fisch – ob Filet oder Hufeisen – mit Zitronensaft einreiben und großzügig salzen. Dann in Mehl wenden, in Ei tunken, in Brösel wälzen und in Öl schwimmend langsam herausbacken.

WALDVIERTLER HÄFERLGUCKER

UNTERKÜNFTE: Schwarz Alm****, Zwettl p.P. im DZ € 244,50, EZZ € 30,– Stadthotel Waidhofen/Thaya*** Waidhofen/Thaya p.P. im DZ € 241,–, EZZ € 30,– Inklusiv-Leistungen: • Zwei Nächtigungen inkl. Frühstück • Begrüßungsgetränk • Ein Abendessen • Waldviertler Kochschürze + Kochbuch • Besuch eines Produzenten in der Region • Benutzung der hoteleigenen Einrichtungen • Eintritt Sole-Felsen-Bad Gmünd (4 h)

© SONNENTOR

WÄHLEN SIE IHREN KOCHKURS: 1 Kochkurs mit Mohnwirtin Rosemarie Neuwiesinger (3-gängiges Mohnmenü, kleine Einschulung in die Welt des Mohns) • 9.11.2019, 7.3.2020, 21.3.2020 Kurspreis p.P. € 78,–

2 Kochkurse im Bio-Gasthaus Leibspeis’ bei SONNENTOR mit dem Leibspeis’ Team • 22.2.2020: „Gutes für deinen Darm“ – vegetarisch und vegan • 7.3.2020: „Unser heimisches Superfood“ – vegetarisch • 21.3.2020: „Genuss ohne Zucker“ Kurspreis pro Person € 95,–

6 Vom Teich bis auf den Teller – Waldviertler Bio-Karpfen Kochworkshop (3-gängiges Karpfenmenü)

3 Grill-Seminare mit Doppel-Grillweltmeister Adi Matzek in der Grillschule Maria Dreieichen • 16.11.2019, 28.3.2020: Basis-Grill-Seminar Kurspreis pro Person € 139,– • 16.11.2019: Winter-Grill-Seminar Kurspreis pro Person € 169,– • 28.3.2020: Smoker-Seminar Kurspreis pro Person € 169,-

4 Kochkurs „3gängiges Menü“ mit dem Küchenchef der Schwarz Alm (mit Waldviertler Spezialitäten) • 16.11.2019, 18.1.2020, 15.2.2020, 7.3.2020 Kurspreis pro Person € 50,–

5 Kochkurs bei Delikatessen Hirsch (3-gängiges Menü) • 16.1.2020, 30.1.2020, 6.2.2020, 13.2.2020 Kurspreis pro Person € 60,–

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• 23.11.2019, 25.1.2020, 8.2.2020, 29.2.2020 Kurspreis pro Person € 87,– © Waldviertel Tourismus | Studio Kerschbaum

Gemeinsam mit regionalen Köchen und Köchinnen viele Rezepte und Künste der Waldviertler Küche entdecken. Übernachten Sie in einer einzigartigen Unterkunft und erlernen Sie neue Fähigkeiten bei einem der Kochkurse.

„Mohnwirtin“ Rosemarie Neuwiesinger (li.) lehrt die große Mohnküche Angebot gültig: Nov. 2019–März 2020 (ausg. 23. Dez. 2019–6. Jän. 2020) BUCHUNG UND INFOS: Waldviertel Incoming (Veranstalter), Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl (T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel.at/haeferlgucker

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TRADITION.KULTUR.PORTRAIT

© Helmut Lackinger

Die Waldviertler Mundart lebt: Isolde Kerndl sei Dank

„Scheiberlbocha“ Isolde Kerndl, Grande Dame der Waldviertler MundartDichtung, erzählt von alten Weihnachtsbräuchen und Traditionen, die rund um ihre Waldviertler Heimatgemeinde Langschlag lebendig geblieben sind.

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cheiberlbocha? Bei diesem Wort stutzen selbst echte Waldviertler und Waldviertlerinnen: Was kann das bedeuten? Scheiben backen? In die Schriftsprache übersetzt würde „Schei­ berlbocha“ so viel wie „Weihnachtsbäcke­ rei herstellen“ bedeuten. Der gleichnamige Song wurde einst vom Volksmusikensemble „Stoahoat & Bazwoach” komponiert und er­ schien auf der CD „ A Rua is“. Das Lied, das zumindest so viel Drive wie der Alltime-Hit „Jingle Bells“ hat, schildert in breitestem Waldviertlerisch die emotionalen Höhen­ flüge bei der wichtigsten vorweihnachtli­ chen Aktivität – eben dem Keksebacken. Der Text, und damit sind wir angekommen, stammt von einer fast echten Waldviertlerin namens Isolde Kerndl. „Stress ist es schon, das Scheiberlbacken”, gesteht die achtzigjährige Grande Dame der Waldviertler Mundartdichtung im Gespräch mit Waldviertel-NEWS. Manche Nachba­ rinnen würden bis zu fünfzehn verschiede­ ne Kekssorten produzieren – und natürlich geht’s letzten Endes auch darum, wer die besten Kekse bäckt. „Die eine Nachbarin

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macht Miniaturen, wie ein echter Zucker­ bäcker!“ Rezepte werden ungern ausge­ tauscht, dafür spenden viele Frauen einen Teil der „Scheiberl“ dem Roten Kreuz. „Die haben einen Stand am Hauptplatz und ver­ kaufen sie dort für den guten Zweck.“

„Man kann mit nur einem Wort ausdrücken, wofür man in der Schriftsprache einen ganzen Satz braucht!“ Wir wollen von Frau Kerndl erfahren, was in der „stillsten Zeit des Jahres“ im Waldviertel und vor allem in ihrem Heimatort los ist. „Unbedingt dazu gehört das Marienbildtra­ gen”, erzählt die ehemalige Lehrerin, die vor exakt 56 Jahren von Wien ins Waldviertel übersiedelt ist. Bei diesem alten Brauch wird eine Muttergottesstatue von Haus zu Haus getragen. „Es soll wohl an die Herbergssu­ che der Heiligen Familie erinnern“, erklärt die Mundartdichterin, der die Sprache „da heroben“ von Anfang an gefallen hat: „Man

kann mit nur einem Wort ausdrücken, wo­ für man in der Schriftsprache einen ganzen Satz braucht!“ Viele Bräuche verschwinden allmählich, so etwa kämen die Kramperln (­Krampusse) nicht mehr so oft in die Häuser. Weil man den Kindern eben keinen Schrecken ein­ jagen wolle. Aber noch immer bauen die Männer am 6. Dezember, so erzählt sie, aus Holzspänen sogenannte Nikolo-Häuschen. Die sind ungefähr dreißig Zentimeter hoch, werden mit Buntpapier umwickelt und mit Süßigkeiten gefüllt. Noch einen Brauch gibt’s, der aber heute nur noch belächelt und heimlich praktiziert wird. In der „Thomasnacht“ am 21. Dezem­ ber legt sich so manches junge Mädchen verkehrt ins Bett und fleht bei sich: „Heiliger Thomas i bitt di Bettstaffel i tritt di Loss ma erschein’ den Herzallerliebsten mein …“ Frau Kerndl lacht dabei, schließlich hat sie ihren Mann, nachdem sie das Studium in Wien beendet hatte, im Waldviertel ken­ nengelernt … Fünf Kinder kamen nach und nach zu Welt, sind heute längst erwachsen, haben eigene Kinder. Das Wunderbare: Am heiligen Abend trifft die ganze Großfamilie zusammen. Bis Mittag wird gefastet, abends werden dann Fisch oder Bratwürstel geges­ sen. Nach der Bescherung folgt der Besuch der Mette und alle freuen sich, wenn eine Bläsergruppe vom Kirchturm herab stim­ mungsvolle Weihnachtslieder spielt. Auch um den Jahreswechsel von 26. Dezem­ ber bis 6. Jänner gab und gibt es noch altes, gelebtes Brauchtum. In den sogenannten „Unternächt’”, wird geräuchert. Der Haus­ herr, der Bauer, entzündet Weihrauchkörner in einer Schüssel und geht zu den Tieren in den Stall. „Und die ganze Familie folgt ihm andächtig nach“, weiß Frau Kerndl. Die in ihrem langen Leben so nebenbei vierzehn Bücher geschrieben hat; das fünfzehnte ist eben im Manuskript fertig geworden. „Gu­ ate Goggelhona und Gauner“ soll der Titel sein, aber: Fix ist nix. Außer, dass das Buch schon zu Weihnachten unter hoffentlich vielen Waldviertler Christbäumen liegen wird. <


ESSEN.TRINKEN.GENIESSEN

Weihnachtsbock & Rindsbackerl Traditionell und im Trend – Waltraud und Paul Haselböck sind mit ihrer Wirtshaus­ brauerei, ihrem „Haselbräu“ und nicht zuletzt mit guter Küche ein gern besuchtes Ausflugsziel.

© Gerald Gierer/Mediastyle

© Studio Kerschbaum

Gulasch und ein Seidl Bier, das ist mein Le­ benselixier“. Gilt auch im Ostrong-Revier! Im Herbst und Winter ist naturgemäß Wildsaison. Aber auch, und gar nicht so sel­ ten, steht das „Geschmorte Rindsbackerl“ auf dem Speiseplan. Jawohl, deftig geht’s hier – besonders in der kalten Jahreszeit schon zu: Das „Bierkrustnbratl“ gibt’s ex­ klusiv am Sonntag und es ist ein Genuss. „Die Gäste merken schon, dass ein bissl mehr Fett nicht schlecht schmeckt“, sagt Herr Haselböck. Recht hat er! Wie man auch sonst, auf 673 Höhenme­ tern, keine falsche Scheu vor Kalorienbom­ ben hat. Als Vorspeise hat Frau Haselböck beispielsweise immer wieder mal (aber Ach­ tung! Nicht immer!) „Wild-Sau-Maisen“ auf der Karte. Die werden zur Hälfte mit Wild, zur Hälfte mit Schweinefleisch gemacht. Das ist eine echte Haus-Spezialität, die man nicht unversucht lassen sollte. „Die sind aber eh recht klein“, tröstet Herr Haselböck seine figurbewussten Gäste. Also: Mutig bestellen! Zum Abnehmen fahren wir dann morgen hinauf nach Guten­ brunn, zum Langlaufen. <

i Wirtshausbrauerei Haselböck Münichreith am Ostrong 3 (T) 07413/6119 www.wirtshausbrauerei.at

© Gerald Gierer/Mediastyle

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irtshausbrauereien liegen im Trend. Insofern waren Paul und Waltraud Hasel­ böck ihrer Zeit ein gutes Stück voraus, als sie anno 1999 ihre mitt­ lerweile weithin bekannte Kleinbrauerei im ebenso kleinen Ort Münichreith am Ostrong eröffneten. Was feierten die Haselböcks also dieses Jahr? Richtig, zwanzigjähriges Jubilä­ um. Gratulation! Es versteht sich, dass in einem Haus mit derart guter Tradition etliche vielgelobte Bierspezialitäten gebraut werden. Aktuell gibt’s den Weihnachtsbock mit rund 7 Pro­ zent Alkohol – aber Achtung, die Menge ist mit 750 Litern begrenzt, wer einen „Bock“ mitnehmen will, sollte reservieren! Am besten, man kommt zur Verkostung hierher ins Südliche Waldviertel und nimmt dann gleich ein Achter-Tragerl mit nach Hause. Oder tröstet sich mit einem „Rot­ braunen Adventbier“, einer weiteren unter vielen Spezialitäten des Brau-Hauses. Viele Besucher kommen, um sich mit einem feinen Fässchen Gerstensaft für die Weihnachtstage zu versorgen, aber man­ chen wäre der Weg allein zum Ährengold vielleicht doch zu weit. Also soll hier auch die Küche von Waltraud Haselböck gelobt werden. Fast immer gibt es, passend zum Bier, das „Hausbrauer Gulasch“. Wie sang einst ein österreichischer Liedermacher: Ein

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30.11.–1.12. Sonderzüge zum Weitraer Advent www.waldviertelbahn.at 30.11.–1.12. Adventmarkt in Bärnkopf www.baernkopf.at

9.11.–12.01.2020 Weihnachtsausstellung im IDEA Shop, Das KUNSTMUSEUM Waldviertel www.daskunstmuseum.at

30.11.–1.12. Adventmarkt in Dietmanns www.grossdietmanns.gv.at

7.–8.12. „Advent Drüber & Drunter“ in Retz www.advent–in–retz.at 7.–8.12. Lichtenauer Advent www.lichtenau.gv.at 7.–8.12. Heidenreichsteiner Burgadvent www.heidenreichstein.gv.at

30.11.–1.12. Weitraer Adventtage www.werk–stadt–weitra.com/ adventtage

22.–24.11. Eggenburger Adventzauber www.eggenburg.gv.at

30.11.–1.12. Maissauer Adventdorf www.maissau.at

7.–8.12., 19 Uhr: Weihnachtskonzert www.grafenegg.com

30.11.–1.12. Jaidhofer Adventmarkt www.altes–eishaus.at

8.12. Adventkonzert in Nöchling www.noechling.gv.at

30.11. Krampusspektakel in Leiben www.krampusverein-leiben.at

14.12., 19:30 Uhr: Adventkonzert mit „zwo3wir“ www.khaus.at

1.12., 17 Uhr: Adventskonzert des Stadtchores Eggenburg www.eggenburg.gv.at

14.–15.12. „Schräger Advent“ in Schönberg www.schoenberg.gv.at

23.11., 10 Uhr & 24.11., 9 Uhr: Hobbykunstausstellung und Adventmarkt www.hofamtpriel.at 23.11., 13 Uhr & 24.11., 10 Uhr: Adventeinstimmung am Alpakahof Manada de Sana www.alpacas-sana.at 23.–24.11. Adventmarkt beim Kunstmuseum Waldviertel www.daskunstmuseum.at 23.–24.11. Adventmarkt in der Käse­ macherwelt Heidenreichstein www.kaesemacher.at

23.–24.11. Advent in Pöggstall www.poeggstall.at

5.–8.12. Grafenegger Advent www.grafenegg.com/advent 6.12., 17:30 Uhr: Perchtenlauf in den Erlebnisgärten www.kittenberger.at

20.-22.12. Waidhofner Adventzauber www.prowaidhofen.at 21.12., 20:19 Uhr: Zwettler Weihnachtssession www.syrnau.at 28.12., 19:30 Uhr: Christmas-Country-Concert www.schrems.at

29.11., 20 Uhr: Karin Leitner & Krassimira Ziegler „Christmas Magic“ www.weitra-tourismus.at

29.11.–1.12. Adventmarkt Schloss Ottenschlag www.ottenschlag.com 30.11.–1.12. & 7.–8.12. Adventmarkt Schloss Ottenstein www.hotelottenstein.com

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7.12. Martinsberger Advent www.martinsberg.at 7.12., 10 Uhr & 8.12., 10 & 14 Uhr: Nikolauszüge www.wackelsteinexpress.at 7.-8.12. Advent in Dorfstetten www.dorfstetten.gv.at 7.-8.12. Advent bei BrauSchneider www.brauschneider.at

ADVENT BEI DEN HANDWERKSBETRIEBEN ergänzend zu den Veranstaltungen auf Seite 16/17

23.11. Advent am Töpferhof Hrouza in Friederbach www.kachelofen–hrouza.at 7.12. Weihnachts–Shopping bei Framsohn Frottier in Heidenreichstein (-30 % Tage) www.framsohn.at 8.12. Advent im Kräuterhof Schrammel www.kraeuterhof-schrammel.at

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29.11.–1.12. „Adventdorf“ in Maria Taferl www.basilika.at www.mariataferl.at

6.–8.12. Adventmarkt in der Gmünder Altstadt www.gmuend.at

5.1.2020, 17 Uhr: Perchtenlauf Gföhl www.gfoehl.at

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29.11., 17:30 Uhr: Lichtenauer Perchtenlauf www.lichtenau.gv.at

6.–8.12. Adventmarkt Bad Traunstein www.bad–traunstein.at

21.–22.12. Sonnentor Adventmarkt www.sonnentor.com/erlebnis

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23.–24.11., 30.11.–1.12. 7.–8.12. Waldviertler Christkindlmarkt auf der Rosenburg www.rosenburg.at

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5.–8.12. Goldener Advent in Zwettl www.zwettl.info

15.12. Advent im Stift Altenburg www.stift–altenburg.at

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23.–24.11. Adventmarkt in Schrems www.schrems.at

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1. & 8.12., ab 14 Uhr: Advent am ErlebnisHof Strasser in Allentsgschwendt www.erlebnishofstrasser.com

7.–8.12. Garser Christkindlmarkt www.gars.at

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22.–24.11. Advent im Schloss Schiltern www.schloss–schiltern.at

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12.11.–15.12. 25. Lebkuchen-KnusperhausKunstausstellung in Stift Zwettl www.kaiserfranz.at

7.–8.12. Adventzauber Whiskyerlebniswelt Haider www.whiskyerlebniswelt.at

7.–8.12. Advent beim Schloss GroßSiegharts www.siegharts.at

9.–10.11., 10 Uhr: Winter Familienfest Kittenberger Erlebnisgärten 3553 Schiltern, (T) 02734/8228 10 www.kittenberger.at 10.11., 7:30 Uhr: IVV Wandertag Langenlois Lehr- und Schaugärten der Gartenbauschule, 3550 Langenlois (T) 0664/2313992 www.langenlois.at 13.11., 19 Uhr: Literatur im Kino – Welcome to Poetry Slam Vierzigerhof, 3550 Langenlois (T) 0664/4327973 www.dum.at 15.11., 19:30 Uhr: Eva Maria Marold „Von mir möchte ich singen“ Rathaus, Rathaussaal, 3970 Weitra (T) 02856/500650 www.weitra-tourismus.at 16.11., 14:30 Uhr: ORF NÖ „Radio 4/4“ Kittenberger Erlebnisgärten 3553 Schiltern, (T) 02734/822810 www.kittenberger.at

© pixabay.com

2.11.–22.12. Adventzauber in den Kittenberger Erlebnisgärten www.kittenberger.at

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WALDVIERTLER ADVENTVERANSTALTUNGEN

REZEPT-TIPP VON DEN DIÄTOLOGINNEN DES HERZ-KREISLAUF-ZEN­ TRUMS GROSS GERUNGS Apfelbrot 3 Stk. Äpfel (300g) Saft einer Zitrone 100 g Zucker 80 g Rosinen und/oder Trockenpflaumen 80 g gehackte Nüsse 1 TL Lebkuchengewürz 1 TL Zimt 1 TL Kakao 300 g Mehl 3 TL Backpulver Etwas Rum, 1 Prise Salz Zubereitung: Äpfel mit der Schale reiben und mit Zucker und Zitronensaft mischen. Im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen. Pflaumen oder Rosinen kleinschneiden und mit den Nüssen und Gewürzen zu der Apfelmasse geben. Mehl und Backpulver untermischen – alles gut durchkneten und die Masse in eine kleine Kastenform streichen. Bei 180°C ca. 1 Stunde backen (untere Schiene).


© Ludwig Rusch

WOHIN IM WALDVIERTEL? 23.11., 19:30 Uhr: SA.HA.RA. & Basma Jabr (World) Truckerhaus, 3665 Gutenbrunn (T) 0664/3728912 www.truckerhaus.at

6.12., 20 Uhr: Thomas Stipsits „Stinazer Delikatessen“ Stadtsaal, 3830 Waidhofen/Thaya www.waidhofen-thaya.at

20.12., 19 Uhr: Adventfeier in der Stadtpfarrkirche – Altenburger Sängerknaben 3550 Langenlois www.kulturlangenlois.at

25.11., 19 Uhr: DENK mit KULTUR on tour mit Nadja Maleh und Roland Düringer Saal der Gartenbauschule Langenlois 3550 Langenlois, (T) 02734/3450 www.kulturlangenlois.at

7.12., 19 Uhr: Peter Ratzenbeck Galerie Blaugelbezwettl, 3910 Zwettl www.blaugelbezwettl.com

20.12., 20 Uhr: Alma Kunsthaus Horn/Tonkeller, 3580 Horn (T) 0664/1329664 www.kunsthaus-horn.at 21.12., 17 Uhr: Laternenwanderung zur Wintersonnwende Parkplatz Stauferhütte 3643 Maria Laach am Jauerling (T) 0650/6685010 www.marialaach.at

17.11., 16 Uhr: Geras klingt Stift Geras, Marmorsaal 2093 Geras, (T) 0664/4807790 www.gerasklingt.at 17.11., 16 Uhr: „Wann’s Jahr umageht“ Saal der Volksbank Litschau 3874 Litschau, (T) 02865/5385 www.litschau.at 21.11., 19:30 Uhr: Wolfgang Böck – Lesung Wald4tler Hoftheater, 3943 Schrems (T) 02853/78469 www.hoftheater.at 22.11., 18:30 Uhr: Kamptaler Wein Nacht 2019 Schloss Grafenegg, 3485 Grafenegg www.grafenegg.at

30.11., 19 Uhr: GuGabriel & Sigrid Machowetz „Frohe Weihnachten“ Rathaus, 3970 Weitra (T) 02856/5006 50 www.weitra-tourismus.at 30.11., 19 Uhr: The Unterlagsreben & Florian Scheuba „Bitte nur kan Glühwein!“ Weingut Fred Loimer, 3550 Langenlois (T) 02734/3450 www.kulturlangenlois.at 30.11., 20:19 Uhr: Leif De Leeuw Band plays The Allman Brothers Band sparkasse.event.raum, 3910 Zwettl www.syrnau.at

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30.11., 13 Uhr: Litschauer Advent am See 3874 Litschau (T) 0720/407704 www.schrammelklang.at

16.11., 20 Uhr: Mike Supancic Kunsthaus Horn / Tonkeller 3580 Horn, (T) 02982/20030 www.kunsthaus-horn.at

7.12., 19:30 Uhr: Träumer spielen Danzer Truckerhaus, 3665 Gutenbrunn (T) 0664/3728912 www.truckerhaus.at 7.12., 20:19 Uhr: Uli Datler Quintett „STINGfluenced“ sparkasse.event.raum, 3910 Zwettl www.syrnau.at 8.12., 15 Uhr: Eva Maria Marold Schloss Pöggstall Rogendorfersaal 3650 Pöggstall www.kulturtage-schlosspoeggstall.at

30.12., 17 Uhr: Vorsilvesterpfad 2019 rund um den Dorfteich, 3863 Reingers www.reingers.gv.at 31.12., 18:30 Uhr: Silvesterkonzert Schloss Grafenegg, 3485 Grafenegg www.grafenegg.at 31.12., 18 Uhr: Silvesterzug Waldviertelbahn, 3950 Gmünd (T) 02742/360990-1000 www.waldviertelbahn.at 31.12., 13:30 Uhr: Silvesterwanderung im Nationalpark Thayatal Nationalpark Thayatal, 2082 Hardegg (T) 02949/7005 www.np-thayatal.at

Dies ist nur eine kleine Auswahl! Weitere Veranstaltungen unter: veranstaltungen.waldviertel.at

Inklusiv-Leistungen: • 2 Nächtigungen inkl. Bio-Frühstück • Fahrt mit der Waldviertelbahn • Würstelgrillen am Lagerfeuer • Besuch des SternzeichenParks • Eintritt in die Waldviertler Erdäpfelwelt • Ein 3-gängiges Mittagsmenü • 2 kg Waldviertler Bio-Erdäpfel zum Mitnehmen (Gutschein ist gültig: April–Oktober 2020)

Bestellkarte ausfüllen. Abschicken. Und hoffentlich gewinnen!

Landpartie im Waldviertel – das heißt Würstelgrillen am Lagerfeuer, Rutschen, Holztraktor, Trampolin, … und alles über Erdäpfel lernen in der Waldviertler Erdäpfelwelt in

Schweiggers mit Erlebnisstationen für Kinder. Ein idealer Waldviertel-Ausflug für Groß und Klein – Erkundung der Umgebung bei einer Fahrt mit der Waldviertelbahn inklusive.

Ich bin an einer Zusendung von Waldviertel-Unterlagen interessiert: Kostenlos  Freizeitkarte Waldviertel  Zimmerpreisliste für Urlaub am Bauernhof und Privatzimmer  Handwerk und Manufaktur im Waldviertel  Waldviertel – ganz mein Geschmack!  Katalog „Denkmäler leben“

Viele weitere Produkte aus dem Waldviertel finden Sie unter: waldviertel.myproduct.at

Käuflich zu erwerben  Waldviertel Decke (150x120cm, grün) um € 19,90  Das Waldviertel-Kochbuch um € 15,90  Das Erdäpfel-Kochbuch um € 15,90  Traditionelle Küche Waldviertel um € 11,–  Waldviertel Kochschürze (grün) um € 12,–  Waldviertel Regenschirm um € 12,– Waldviertel Kappe um € 9,80 in der Farbe:  grün oder  dunkelblau  Waldviertel Rucksack um € 36,–

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2019 Waldviertel News Frühling

© Waldviertel Tourismus | Studio Kerschbaum

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Verbringen Sie drei entspannte Tage mit kulinarischem Genuss im Brauhotel Weitra. Genießen Sie im Rahmen der Halbpension ein 4-gängiges Brauhaus Biermenü sowie eine interessante (Film) Führung durch die Gasthausbrauerei.

Winter Wellness Gesundheit im Waldviertel durch Entspannung Die Schwarz Alm – ein Ort, an dem Sie traumhafte Ruhe finden, unberührte Natur genießen, im AlmSPA zu neuer Kraft kommen und mit der Waldviertler Gastlichkeit verwöhnt werden.

• 2 N. inkl. HP mit xundem GENUSS • Brauhaus Bio-Bier zur Begrüßung • 4-gängiges Brauhaus Biermenü (im Rahmen der HP) • (Film)Führung durch die Gasthausbrauerei inkl. Bierverkostung • Freie Benutzung der Sauna und Infrarotkabine • Nettes Biersouvenir als Geschenk

• 2 N. im gemütlichen DZ • Frühstück vom Genießerbuffet • 4-Gang Abendmenü täglich • Wintersonne – Solarium für 15 Min. • € 10,00 Wellnessgutschein (ab 50 Min. Massage) • Wellness & Entspannen im großzügigen „AlmSPA“ (4 Saunen, Indoor-Pool & Fitness)

Buchbar bis 6.1.2020 



Buchbar vom 4.11.2019 bis 29.3.2020

Preis/Pers. im DZ: ab € 155,– Preis EZ: ab € 182,– Buchung und Infos: Brauhotel Weitra Rathausplatz 6 3970 Weitra (T) 02856/2936-310 (E) info@brauhotel.at www.brauhotel.at

Preis/Pers. im DZ: ab € 189,– Buchung und Infos: Hotel Schwarz Alm Almweg 1 3910 Zwettl (T) 02822/53173-0 (E) willkommen@ schwarzalm.at www.schwarzalm.at

Auf einer sanften Anhöhe im Waldviertler Oberland liegt – wie eine moderne Burg – das 4-Sterne Kurhotel Leonardo. Einzigartig und schön. Wunderschönes und harmonisches Ambiente, großzügig angelegte Komfortzimmer sowie ein Wellnessbereich zum Entspannen. • 7 N. inkl. VP • Heilmassage à 40 Min. • Maniküre • Pediküre • Freie Benutzung des Wellnessbereichs • Freie Benutzung der Geräte im Fitnessraum

Zeit für uns

Romantik­ wochenende

Genuss. Auszeit

Die „Zeit für uns“ ist eine wunderbare Idee, drei Tage bei Entspannung und Genuss den Alltag hinter sich zu lassen. Ideal für den wohlverdienten Kurzurlaub mit den Liebsten! Ihre Unterkunft bietet viel Raum für gemeinsame Aktivitäten.

Wer sich nicht schon auf der Fahrt ins Waldviertel in die Region verliebt hat, wird dies spätestens nach dem Check-In im Faulenzerhotel Schweighofer tun. Denn hier setzt man alles daran, die Herzen seiner Gäste zu erobern.

Genuss für alle Sinne – das verspricht die winterliche „Genuss.Auszeit” im Waldviertel. Ein besonderer Ort, um den Alltag losund die Seele baumeln zu lassen, ist das HotelRestaurant Ottenstein. hier steht Wohlfühlen auf dem Programm.

• 2 N. inkl. HP • 5-gängiges Candle-LightDinner (in Rahmen der HP) • Fl. Prosecco und SchokoFrüchte • Relax-to-BalanceTeilkörpermassage • Eintritt Sole Felsen Bad und Sole Felsen Sauna • Gefüllte Leihbadetasche

• 2 N. inkl. Faulenzerfrühstücksbuffet • Begrüßungsgetränk • Fl. Sekt am Zimmer • Nachmittagsjause • 1x 4-Gang Halbpension • 1x Candle-Light Dinner inkl. Weinbegleitung • Freie Benutzung der Faulenzer­oase

• 2 N. inkl. vitalem Frühstück vom Buffet • 1 Glas Sekt zur Begrüßung • 4-gängiges Spezialitätenmenü inkl. Weinbegleitung • Fondue bei Kerzenlicht • Wanderung am winterlichen Stausee • Freie Benutzung des Wellnessbereichs • Waldviertler Mohnseife

Termine bis 31.3.2020,
 ausg. 22.12.2019– 5.1.2020

Termine bis 31.3.2020,
 ausg. 23.12.2019– 6.1.2020

Termine bis 31.3.2020,
 ausg. 17.12.2019– 31.12.2019 und 19.1.2020–15.2.2020

Preis/Pers. im DZ: ab € 203,–, EZZ: € 30,–

Preis/Pers. im DZ: € 180,–, EZZ: € 19,–

Unterkunft: Faulenzerhotel Schweighofer****, Friedersbach

Unterkunft: Hotel-Restaurant Ottenstein***s, Rastenfeld

Buchbar vom 18.12.2019 bis 1.1.2020 Preis/Pers. im DZ: ab € 275,80, Preis/Pers.: € 549,– EZZ: ab € 30,– Buchung und Infos: Kurhotel Leonardo Hauptstraße 110 3945 Nondorf (T) 02855/500 (E) info@kurhotelleonardo.at www.kurhotel-leonardo.at

Entgeltliche Einschaltungen

Bestell-/Gewinnkarte Absender:

© Hotel Restaurant Ottenstein

© Karl Schweighofer jun.

© Sole Felsen Hotel

© Kurhotel Leonardo

© Schwarzalm

© Brauhotel Weitra

Rund ums Bier

Unterkunft: Sole Felsen Hotel****, Gmünd

Buchung und Infos: Waldviertel Incoming (Veranstalter) Landstraße 16/1/2, 3910 Zwettl

(T) 02822/54109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at www.waldviertel-angebote.at

Angebotspreise im ganzen Heft exkl. Nächtigungstaxe, Näheres unter: www.niederoesterreich.at/taxen

Bitte ausreichend frankieren

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E-Mail Wenn Sie uns die ausgefüllte Karte bis 15. Februar 2020 retournieren, nehmen Sie am Gewinnspiel teil! Nicht ausreichend frankierte Einsendungen werden nicht angenommen. Der Teilnehmer stimmt ausdrücklich zu, dass die Destination Waldviertel GmbH zur Kontaktaufnahme – auch zu Informationsund Werbezwecken – per Email berechtigt ist. Die E-Mail-Adresse wird für die Zusendung von Urlaubsinformationen aus dem Waldviertel genutzt, bis der Teilnehmer sich vom Newsletter abmeldet. Diese Abmeldung ist jederzeit möglich. Der Teilnehmer kann diese Zustimmungserklärungen jederzeit auch einzeln mittels Brief an Waldviertel Tourismus, Sparkassenplatz 1/2/2, 3910 Zwettl; telefonisch an 02822/54109; per Email an info@waldviertel.at widerrufen.

An Waldviertel Tourismus Sparkassenplatz 1/2/2 3910 Zwettl

Waldviertel Tourismus A-3910 Zwettl Sparkassenplatz 1/2/2 (T) 02822/54109 (E) info@waldviertel.at www.waldviertel.at

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Waldviertel News 02/19  

Waldviertel News 02/19  

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