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Wa ld v i e r tle r G l a s

Handwerk und Manufaktur im Waldviertel 30 Handwerkserlebnisse – Entdecken.Ausprobieren.Erlernen.

www.waldviertel-handwerk.at www.waldviertel-handwerk.at

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Han dwerk & M a nu fak tu r i m Wal d v i e r t e l

Inhalt Waldviertler Traditionelle SPEZIALISTEN

10 13 15 16 17 17 18 18 19

Waldviertler TEXTIL

20

Wirtex Frottierweberei Elfriede Maisetschläger Trachten Framsohn Frottier Hemd und Bluse mit Maß und Stil HERKA Frottier Stoffzauberei Strickwarenerzeugung Kirrer wollschmiedn

22 25 26 26 27 27 29 29

Traditionelle Spezialisten 2

8

Schlosserei – Sonnenuhren Jindra Perlmutt Manufaktur FAB Keramik Erlebnis-Werkstätten-Schönbach Kräuterhof Hochreiter Keramik und Kachelöfen Hrouza Papiermühle Mörzinger Yupitaze Fischtextil Waldviertler Werkstätten

8

Textil

20

Glas


I nh a lt

Waldviertler GLAS

30

KRISTALLIUM glas.erleben. Glasatelier Burger kunst-trifft-handwerk

32 34 34

Waldviertler HOLZ

36

Manufaktur Willl ARTner Kreativtischlerei Drechslerei Reiter Holzart Binder Vollholztischlerei Lechner W4-KĂźchen Tischlerei Neulinger

38 40 41 42 43 45 45

Waldviertler STEIN Amethyst Welt Maissau Granitschmuck Kartusch Waldviertler Lapidärie

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Holz

46 48 49 49

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Stein

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Vo rwort

Liebe Gäste! Das Waldviertel, die nordwestliche Destination Niederösterreichs, hat sich bis in die Gegenwart hinein eine wunderbare Ursprünglichkeit bewahren können. Unsere Gäste schätzen die unberührte Natur und gesunde Luft genauso wie die M ­ enschen, die Kultur und den Geschmack des Waldviertels. Mit rund 1,2 Millionen Nächtigungen und knapp 320.000 Ankünften im Jahr zählt die Region zu den beliebtesten ­Tourismusdestinationen in unserem Bundesland. So vielfältig das Angebot rund um den Urlaubs- und Ausflugstourismus ist, so abwechslungsreich sind hier auch die Freizeitangebote. Das Waldviertel gilt als eine internationale Musterregion für den Bereich Handwerk und Manufaktur. Man hat über Jahrhunderte die alten Traditionen gehegt und gepflegt und damit bewährtes Handwerk erhalten können. Mit der touristischen Initiative „Handwerk und Manufaktur im Waldviertel“, die 2015 ins Leben gerufen wurde, können Besucherinnen und Besucher in wohlbehütete Geheimnisse von 30 Handwerksstätten und Manufakturen blicken, wie zum Beispiel bei der Perlmuttknopf- oder FrottierHerstellung, beim Korb flechten, Seifen sieden, Glas schleifen, Holz drechseln oder Nähen. Der nachhaltige Kurzurlaub lässt sich optimal mit einem Besuch im traditionellen Wirtshaus oder einer Wanderung zu den Hochmooren verbinden. Die Initiative „Handwerk und Manufaktur im Waldviertel“ mit ihren innovativen Handwerkskursen und Erlebnisangeboten ist ein gelungenes Vorzeigeprojekt in gemeinsamer Kooperation aus Tourismus und Wirtschaft und stärkt den Ausflugstourismus als auch die Wertschöpfung in der Region. Herzlichst

Dr.in Petra Bohuslav Landesrätin für Wirtschaft, Sport und Tourismus

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Vorwort

Geehrte Leserinnen und Leser! Wer das Waldviertel auf seine oft als mystisch empfundenen Landschaften reduziert, unterliegt einem großen Irrtum. Denn in dieser Landschaft hat sich ein vielfältiger Wirtschaftsstandort mit bestens qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und beeindruckendem Unternehmergeist etabliert. Die oft zitierte Verknüpfung von Tradition und Innovation zu einem Gütesiegel für Qualität ist in der Waldviertler Wirtschaft in ganz besonderer Weise verinnerlicht. Die im Zuge der Initiative „Handwerk und Manufaktur im Waldviertel“ vereinten Unternehmen sind nicht nur geradezu eine Art Botschafter für die Verknüpfung von Handwerk und Innovation. Mit der Initiative werden darüber hinaus auch der örtliche Tourismus und traditionelle Handwerksbetriebe verknüpft - und Besucherinnen und Besucher damit zu einer gemeinsamen Entdeckungsreise durch touristische und wirtschaftliche Besonderheiten eingeladen. Regionalität und regionale Produkte liegen bekanntermaßen voll im Trend. Die Unternehmen öffnen Interessierten folgerichtig nicht nur einfach ihre Türen. Die vielen Aktivitäten dieses Projektes lassen die Besucherinnen und Besucher auch direkt hinter die Kulissen blicken und handwerkliches Geschick, Design, Kreativität, Innovation und natürlich höchste Qualität hautnah erleben. „Handwerk und Manufaktur im Waldviertel“ macht die Wirtschafts- und Tourismusregion Waldviertel damit noch vielfältiger und noch ein weiteres Stück attraktiver! Herzlichst

KR Sonja Zwazl Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich

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Handwerk hat goldenen Boden! Ein altes und weises Sprichwort lautet: „Handwerk hat goldenen Boden.“ Denn das „Handwerk“ bereitet dem Menschen mitsamt seiner Fertigkeiten einen goldenen Boden für seine Zukunft. Und es schafft auch das kulturelle Fundament einer Gesellschaft.

S

o war und ist es im Waldviertel.

Und es sind vor allem Menschen, die ihre

„Handwerk und Manufaktur“

Begeisterung und ihr Wissen an interes-

sind hier seit ­jeher von großer

sierte Gäste weitergeben möchten. Sie

Bedeutung: Schon die ersten Siedler

laden zum Sinneserlebnis „Handwerk

wussten im 11. Jahrhundert mit den

und Manufaktur im Waldviertel“­ein:

vielfältigen Holzbeständen handwerklich

Zum „Spüren“, „Riechen“, „Schauen“ und

umzugehen. Nach und nach entstanden

­„Hören“ und sie heißen die Besucher in

Glashütten, in den Bauernstuben zogen

Ihren Werkstätten und Manufakturen­

Spinnräder ein, Webereien wurden ge-

zum „Tischlern“, „Drechseln“, „Korb

gründet und der Granit diente den Stein-

flechten“,­„Töpfern“, „Malen“, „Filzen“,

metzen als wertvolles Material. Alleine

„Weben“, „Nähen“ und vielem mehr

dieser kurze Ausflug in die Geschichte

herzlich willkommen.

zeigt, wie tief verwurzelt das Handwerk im Waldviertel ist. Diese tiefen Wurzeln

Die Initiative „Handwerk und Manufaktur

halfen auch mit, dass sich der „Baum

im Waldviertel“ versteht sich als infor-

des Waldviertler Handwerks“ nicht dem

mativer Wegweiser zu den handwerkli-

Sturm der anonymen Industrialisierung

chen Aktivitäten in der Region und als

und Globalisierung beugen musste. ­

Landkarte, die die Handwerkskunst und

Ja, sogar das erfreuliche Gegenteil ist der

das Manufakturwesen neu hervorhebt.

Fall: Handwerk- und Manufakturbetriebe

Vor allem ist es aber eine aktive Plattform

erleben heute dank vieler engagierter

für Menschen, die Freizeit und Urlaub in

Produzenten eine spannende Blütezeit.

einer neuen Dimension erleben und ge-

Es sind Experten ihres Fachs, die im Wald-

stalten möchten. Kurz: Ein „hand­festes“

viertel traditionelle Techniken mit zeitge-

Angebot das Waldviertel von einer ganz

nössischen Innovationen verknüpfen.

anderen Seite zu erleben!

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HHan an dw dwerk erk & &M Maanufak nu faktu turr i m i m Wal Walddvvi ei errtteell

Traditionelle Spezialisten Bei ihnen geht den Gästen der Knopf auf, und sie gießen die Sonne in Zeit. Sie machen ein Kloster zum Siedepunkt und Keramik zur Kunst. Sie wissen, wogegen ein Kraut gewachsen ist, und welcher Schuh nicht drückt. Wie man Papier schöpft und selbst den Karpfen zum modischen Star macht. Keine Frage, die „Traditionellen Spezialisten“ verstehen ihr Handwerk!

E

s sind viele Zweige, die sich auf dem „Lebensbaum“ des Waldviertler­ Handwerks entfaltet haben und heute gelebt werden. So widmet man sich bereits seit über 100 Jahren in der Ortschaft Felling bei Hardegg der Erzeugung von exklusiven Perlmuttprodukten wie Designerknöpfen, Schmuckschatullen und Geschenkartikeln. Einer noch älteren Handwerkskunst hat sich eine Schlosserei in Weiten verschrieben: Hier folgt man dem „Lauf der Sonne“ und schmiedet mit viel Wissen und handwerklichem Geschick „zeitgerechte“ Sonnenuhren. Schon im Mittelalter wussten die Menschen die wärmende Kraft der Keramik zu schätzen und begannen nach und nach erste keramische Elemente in die Lehmkuppeln ihrer Öfen einzusetzen. Wie sich diese alte Wärmetechnik bis heute gestaltet hat und innovativ gelebt wird, erfährt man bei

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einem Besuch in Friedersbach, wo man sich auch in der Fertigkeit des Tonmodellierens üben kann. Was ebenso für einen Besuch in einem der kreativsten Keramikateliers der Region, in Wurmbrand gilt. Selbst Österreichs einzige Papiermühle befindet sich im Waldviertler Bad Großpertholz und schreibt die Geschichte der handwerklichen Papiererzeugung weiter. Geschichtsträchtig ist freilich auch die Veredelung heilsamer Waldviertler Kräuter zu bewährten Haus­mitteln und Pflegespezialitäten, wie ein Ausflug nach Loibersdorf zeigt. Und wer sich schließlich nach Schrems auf den Weg macht, erfährt eindrucksvoll, dass das Schuhmachergewerbe in dieser Region bestens unterwegs ist. Ja, sogar eine alte asiatische Handwerkstechnik, wie die Fertigkeit von Fischleder, hat im Waldviertel ein neues Zuhause gefunden.


Wa ld v i e r tle r Tr a dit ion e l l e Sp ezi a l i st en

„Sonnenuhren sind die ältesten Zeitmesser der Menschheit. Sie vermitteln uns das wertvolle Wissen rund um den Verlauf der Sonne. Das macht sie zu Wunderwerken der Natur. Diese Faszination möchten wir mit unseren Sonnenuhren an die Menschen weitergeben.“ Johann Jindra Sonnenuhren – Schlosserei Jindra www.sonnenuhren.com

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HHan an dw dwerk erk & &M Maanufak nu faktu turr i m i m Wal Walddvvi ei errtteell

und lehrreich im Mittelpunkt, und historische Taschen-Sonnenuhren sorgen für Erstaunen.­ ­Bei so vielen Anregungen möchte man am liebsten selbst seine Zeit, seine eigene Sonnen­uhr gestalten: „Besonders interessierte Gäste können sich zu einem kurzen Workshop anmelden und mit meiner Hilfe eine eigene Tischsonnenuhr gestalten“, nimmt sich die Familie Jindra auch für diesen Wunsch Zeit. Nach der Führung in der Welt der Sonnenuhren bauen Besucher unter f­ achkundiger Anleitung des Schlossermeisters ihre individuelle Sonnenuhr und gestalten ihre Zeit selbst!

i Führung Mo–Fr 10 und 14 Uhr, Sa 10 Uhr Preis pro Person € 6,– Sonderpreis ab 20 Personen erhältlich Dauer: Führung ca. 1,5 Stunden

Seine Zeit selbst gestalten

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ieser Traum stressgeplagter Zeitgenossen geht bei der Familie Jindra in Weiten in Erfüllung. Hier ist der älteste Zeitmesser der Welt – die Sonnenuhr – zu Hause und kann von Gästen selbst gestaltet werden. Seit über 40 Jahren schmiedet Schlossermeister Johann Jindra den „Lauf der Sonne“ zu kunstvollen Sonnenuhren: „Es hat viele

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Jahre intensiver Beschäftigung bedurft, bis ich meine erste Sonnenuhr herstellen konnte. Hierbei gilt es viele Details zu beachten, wie etwa die Ausrichtung der Hausmauer und der Winkel zur Sonne.“ Ja, es ist höchste Zeit, diesem Meister der Waldviertler Sonnenuhren und seiner engagierten Frau Brigitte einen Besuch abzustatten: Bei Führungen im Schaugarten erleben die Gäste, in welch kunstvoll kreative und sogar amüsante Formen sich die Zeit gießen lässt. Von der klassisch schönen Sonnenuhr bis hin zur „Städteuhr“ und „Weltuhr“ sowie individuellen „Geburtstagsuhren“ und einer hochprozentigen „Whisky-Sonnenuhr“ – in diesem Schaugarten tickt die Zeit einfach a­ nders. Und selbstverständlich bleibt ebenso im Museum, dem „Sonnenuhrenhaus“, die Zeit niemals stehen: Dort steht die Sonne filmisch

Kurs Sonnenuhren bauen Preis pro Person € 25,– Teilnehmeranzahl: 5 bis max. 15 Personen Kombi-Angebot ab 1. April mit der klassischen Führung, im Anschluss daran Fertigung der persönlichen Sonnenuhr gegen Voranmeldung

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Schlosserei – Sonnenuhren Jindra Johann Jindra Weiten 120 3653 Weiten (T) +43 2758 8292 jindra@sonnenuhren.com www.sonnenuhren.com

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Urlaubsangebot

Die Sonne hat Recht! Buchen Sie unser spezielles Angebot oder entwerfen Sie selbst Ihre maßgeschneiderte Handwerkstour durch das Waldviertel. Wir stellen Ihnen gerne Ihr persönliches „Handwerkserlebnis“ ­ aus Übernachtungsmöglichkeit, Betriebsbesuchen, kulinarischen Genüssen und verschiedenen Ausflugszielen zusammen. Entdecken Sie die handwerkliche Vielfalt des Waldviertels!

Weitere einzeln buchbare Besuchs- und Kursmöglichkeiten in der Nähe: 1

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Schlosserei - Sonnenuhren Jindra

Naturprodukte aus Kräutern Kräuterhof Hochreiter, Loibersdorf, Seite 17 Glasperlen drehen kunst-trifft-handwerk, Führung oder Glasperlenkurs, Pöbring, Seite 34

Litschau

Johann Jindra fertigt in seinem Waldviertler Traditionsbetrieb die unterschiedlichsten Sonnenuhren. Gerne erzählt er sehr launig und mit viel Begeisterung über die Handwerkskunst des Sonnenuhren Schmiedens. Das nahe Schloss Pöggstall steht von April bis November – zu Recht – im Mittelpunkt der Niederösterreichischen Landesausstellung und zeigt unter dem Titel „Alles was Recht ist“ die Geschichte der Rechtsprechung. Inklusiv-Leistungen • Eintritt und Führung Schlosserei – Sonnenuhren Jindra • Eintritt und Führung Niederösterreichische Landesausstellung 2017 • 2 Nächtigungen inkl. Frühstück im Südlichen Waldviertel • 3-gängiges Waldviertler Schmankerlmenü € 132,– € 26,–

Korb flechten und Seifen sieden Kloster-Schul-Werkstätten Schönbach, Schönbach, Seite 16

Schloss Pöggstall

Die Sonne hat Recht!

Pauschalpreis/Pers. DZ EZZ

Sonnenuhren-Schlosserei Jindra Führung, Weiten, Seite 10 Jindra Sonnenuhren-Herstellung, Weiten, Seite 10

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Waidhofen Gmünd Retz Weitra

Horn

Zwettl Gr. Gerungs 4

Langenlois

Krems

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Pöggstall

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„,Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.‘ Dieser Gedanke von Sokrates hat unserer Manufaktur immer schon als Arbeitsphilosophie gedient. Denn wir möchten unsere Faszination rund ums Perlmutt immer aufs Neue leben und für immer mehr Menschen erlebbar machen.“ Rainer und Anita Mattejka Perlmutt Manufaktur www.perlmutt.at

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Wa ld v i e r tle r Tr a dit ion e l l e Sp ezi a l i st en

i Öffnungszeiten April–Okt. und Dez. Mo–Fr 9–12 Uhr und 13–17 Uhr, Sa 9–13 Uhr Sa 9–16 Uhr (Mai, Juni, Sept.) März und Nov. Mo–Do 9–12 Uhr und 13–16 Uhr, Fr 9–12 Uhr Filmvorführung 9.30, 10.30, 11.30, 13.30, 14.30, 15.30 Uhr Preis pro Person € 5,50

Die schillernde Perlmuttwelt des Waldviertels

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m Grund der Thaya liegt eine 100jährige­Handwerksgeschichte: ­ Hier entnahm Rudolf Machart 1911 ­ die ersten Muscheln für seinen Betrieb: ­„Anfang des 20. Jahrhunderts gab es noch viele Perlmutt-Drechsler rund um die Thaya. Aus Naturschutzgründen werden heute ­keine Muscheln mehr aus der Thaya verwendet, doch unsere Faszination fürs Perlmutt ist über all die Jahre geblieben“, erzählt Rainer

Mattejka, der heute das schillernde­Handwerk seines Ururgroßvaters fortführt und in Felling bei Hardegg Österreichs einzige Perlmuttmanufaktur betreibt. Ein unvergleichliches Schmuckstück, bei dem den Gästen das Herz und der Knopf aufgehen: Schon das Wahrzeichen der Manufaktur – ein 5,3 Meter­großer Perlmuttknopf, zeugt von einem besonderen Erlebnis. Millionen Knöpfe zieren mit ihrem Farbenspiel die Wände und Decken der Fertigungsräume. „Bei der Besichtigung, Filmvorführung und dem Kurs Perlmuttknopf-Ketten fertigen können die Gäste den Glanz der Waldviertler Perlmuttkultur in Verbindung mit modernen Produktionstechniken­ und eigenen Handwerkserfahrungen erleben“, bietet Rainer Mattejka die glanzvolle Möglichkeit, sich als Perlmuttdesigner zu erproben.

Kurs Perlmuttknopf-Ketten fertigen Nach der Besichtigung nähen Besucher unter Anleitung ihre persönliche Knopfkette.­ Kursteilnehmer erhalten einen Perlmutt-­ Schlüsselanhänger zum Mitnehmen. Termine 31.3., 28.4., 21.7., 20.10.,11.11., 1.12.2017 jeweils 10.30 Uhr gegen Voranmeldung Sondertermine ab 5 Pers. nach tel. Vereinbarung Teilnehmeranzahl: 2 bis max. 15 Personen Dauer inkl. Besichtigung: ca. 2,5 Stunden Preis pro Person € 35,– Materialkosten ab € 25,–

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Perlmutt Manufaktur

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RM Perlmuttdesign GmbH Felling 37 2092 Felling bei Hardegg (T) +43 2916 203 info@perlmutt.at www.perlmutt.at

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Urlaubsangebot

Perlmutt und Wildkatzen

Weitere einzeln buchbare Besuchsund Kursmöglichkeiten in der Nähe:

Buchen Sie unser spezielles Angebot oder entwerfen Sie selbst Ihre maßgeschneiderte Handwerkstour durch das Waldviertel. Wir stellen Ihnen gerne Ihr persönliches „Handwerkserlebnis“ aus Übernachtungsmöglichkeit, Betriebsbesuchen, kulinarischen Genüssen und verschiedenen Ausflugszielen zusammen. Entdecken Sie die handwerkliche Vielfalt des Waldviertels!

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wollschmiedn

Perlmutt Manufaktur

Perlmutt Manufaktur Kurs Perlmuttknopf-Ketten fertigen, Perlmutt Manufaktur Besichtigung, Felling/Hardegg, Seite 10 Nähen für Anfänger Stoffzauberei, Zöbing, Seite 27 Teppich weben und Wolltattoos filzen wollschmiedn, Nonndorf bei Gars, Seite 29 Waldviertler Amethyst entdecken Amethystwelt Schmuckwerkstatt und Führung, Maissau, Seite 48 Schleifkurse für Anfänger und Fortgeschrittene Riedel, Messern, Seite 49

Nationalpark Thayatal

Litschau 2

Perlmutt und Wildkatzen

Waidhofen

Mehr als 100 Jahre Handwerkskunst in der einzigen Perlmutt Manufaktur Österreichs erleben, edle Knöpfe und schillernde Schmuckstücke aus Muscheln bestaunen. Besuchen Sie die Wildkatzen Frieda und Carlo im Nationalpark Thayatal. Inklusiv-Leistungen • Eintritt, Film, Ausstellung und Produktionsbesichtigung in der einzigen Perlmutt Manufaktur Österreichs • Wildnis schnuppern im Nationalpark Thayatal • Wildkatzen füttern • 2 Nächtigungen inkl. Frühstücksbuffet im Hotel Schüttkasten Geras • 4-gängiges Abendessen Pauschalpreis/Pers. DZ EZZ

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€ 142,– € 30,–

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Hardegg

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Gmünd Retz Weitra

Horn

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Zwettl

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Gr. Gerungs Langenlois

Krems Pöggstall

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i Kurs Werde Teil der Keramiktechnik Mo–Sa gegen Voranmeldung Dauer: ca. 2 Stunden Teilnehmeranzahl: max. 2 Pers. Preis pro Person € 60,– inkl. 1 kg Ton und Brennvorgang zusätzlich Finalisierungskosten a) Finalisieren des Werkstücks durch Fabian Grünstäudl (ca. 1 Stunde) Aufwandsentschädigung vor Ort zu begleichen b) Selbstständiges Finalisieren und Brennen pro Person (inkl. Glasur) € 25,– c) Selbstständiges Finalisieren und Rakubrand (inkl. Glasur)

€ 35,–

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Wo Keramik zu glänzenden Kunstwerken wird

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chizzl“, „Glitza“, „Hirni“ – alleine die Werkbezeichnungen von Fabian Grünstäudl zeugen davon, dass es sich hier um einen Keramikkünstler dreht, der ­kreativ und weit über den Tellerrand hinausblickt: „Mein Ziel ist es, den Menschen durch hochwertige Produkte und seltene Techniken wieder ein Gefühl für echtes Handwerk zu vermitteln. Ich will mich bewusst mit Kreativität und Liebe zum Detail von den ‚0815 Dingen‘ der heutigen Massenproduktion abheben“, weiß Fabian Grünstäudl von seiner künstlerischen Intention zu berichten. Dabei forscht und experimentiert der Hafner-Sohn und ausgebildeter Ofenbauer und Keramiker mit neuen Kristallglasuren und alten Techniken. „Ebenso beschäftige ich mich mit Lichtobjekten aus dünnstem Porzellan. Immer auf

der Suche nach Oberflächen oder Formen, die in der Natur vorkommen um diese als etwas ­Besonderes in Szene zu setzen“, zählt er einen weiteren Aspekt seiner Arbeit auf. Kurz und kristallklar: Diesen Handwerker sollte man unbedingt in seiner Werkstatt in Wurmbrand besuchen. Einerseits gibt es hier die Möglichkeit Alltagsgegenstände wie Vasen und Schalen sowie Lichtobjekte in einer völlig neuen Schönheit zu entdecken. Andererseits können die Gäste in KeramikKursen ihr künstlerisches Wesen entfalten. Ausgehend von der Vorstellung verschiedener Keramiktechniken, Grundgriffen, -formen und Glasuren entstehen danach in den Händen der Besucher, ausgehend von einem Zylinder auf der Töpferscheibe, Vasen, Tassen und vieles mehr.

FAB Keramik

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Fabian Grünstäudl Wurmbrand 54 3920 Wurmbrand (T) +43 660 2545445 fabian@fab-keramik.at www.fab-keramik.at

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HHan an dw dwerk erk & &M Maanufak nu faktu turr i m i m Wal Walddvvi ei errtteell

i Kurs Seifensieden Mi–Sa gegen Voranmeldung Teilnehmeranzahl: mind. 4 bis max. 10 Pers. Dauer: ca. 2,5 Stunden Preis pro Person € 60,– zus. Materialkosten je nach Wahl der ätherischen Öle ab € 10,– Kurs Flechten mit Weide – Modul 1 ab Ostern bis Okt. gegen Voranmeldung Teilnehmeranzahl: ab 5 bis max. 7 Pers. Dauer: 7 Stunden, 9–12 und 13–17 Uhr Preis pro Person € 70,– zus. Materialkosten je nach Aufwand vor Ort

Einkehr in ein Kloster mit lebendigem Handwerksgeist

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m Jahr 2007 war es, als dem alten Kloster in Schönbach ein neuer Geist eingehaucht wurde: „Das Handwerk ist ein wichtiges Kulturgut und ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft. Darum war es uns ein großes Anliegen, in Schönbach einen lebendigen Ort für regionales Handwerk zu schaffen“, betont Franz Höfer, Obmann des „Museums Schönbach“ und der „Kloster-Schul-Werkstätten“ Schönbach seine handwerkliche Mission. Heute zählt sein engagiertes Werk zu den beliebtesten Treffpunkten für Hobbyhandwerker auf der Walz: Über 4.000 Erwachsene und ebenso viele Schüler konnten bereits in Führungen 16

die Faszination des Korb flechtens und Seifen siedens und vieles mehr erleben. Vom „Korb. Garten“ mit den Weiden für die Korbflechterei, wo der typische „Waldviertler Erdäpfelkorb“ oder die „Wachauer Zistel“ entstehen, bis hin zu einem Besuch im „1. Österreichischen Korboutlet“ – dieser Führung sollte man keinesfalls einen Korb geben! Und auch beim „Seifen sieden“ gelangt die Begeisterung auf den Siedepunkt, wenn sich aromatische Kräuter mit ätherischen Ölen zu duftenden Seifen verwandeln. Nur gut, dass es dafür als auch fürs „Filzen“, „Strohsimperl flechten“ und sogar „Schindel machen“ zahlreiche Kurse gibt!

Führung während der Öffnungszeiten täglich 10 und 14 Uhr; Dauer: ca. 1 Stunde Teilnehmeranzahl: ab 10 Pers. Preise Erwachsene Kloster-Schul-Werkstätten € 5,50 Museum Schönbach € 5,50 Kombiangebot € 8,50 Kinder ab 6–15 Jahre Kloster-Schul-Werkstätten Museum Schönbach Kombiangebot

€ 3,50 € 3,50 € 4,50

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

4 Kloster-SchulWerkstätten & Museum Schönbach Franz Höfer 3633 Schönbach 2 (T) +43 664 15 46 470 office@handwerk-erleben.at www.handwerk-erleben.at


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Für alle(s) ist ein Kraut gewachsen Es ist der schönste Kräutergarten Österreichs, das Waldviertel. Und hierin findet sich ein besonders aromatisches Plätzchen: Der Kräuterhof Hochreiter. „Meine Leidenschaft für Heilkräuter entwickelte sich bereits in jungen Jahren. Während meiner Ausbildung zur Drogistin konnte ich das Basiswissen über Kräuter erwerben und es später mit meiner 25jährigen Erfahrung und Spezialisierung auf Naturkosmetik vertiefen“, berichtet Beate Hochreiter. Gemeinsam mit ihrem Mann Martin Linder veredelt sie den Duft des Waldviertels zu biologischer Naturkosmetik wie Seifen, Hautpflegeprodukte, Badezugaben und bewährten Hausmitteln. Dank pflanzenkundlicher Führungen und Vorträge können hier Gäste die große Welt der Waldviertler Kräuter in Sinnesreisen, bei denen man die Kräuter so richtig „schmecken“, „riechen“, „sehen“ und „fühlen“ kann, erleben. Kräuterhof Hochreiter 5 Beate Hochreiter Loibersdorf 5, 3650 Pöggstall (T) +43 664 4570839 office@kraeuterhof-hochreiter.at www.kraeuterhof-hochreiter.at

i Führung Kräutergarten Do–So zw. 10 und 14 Uhr, Mai–Sept. gegen Voranmeldung Dauer: ca.1 Stunde Preis pro Person € 10,– Sonderpreis für Gruppen erhältlich Vortrag Für alle(s) ist ein Kraut gewachsen 22.4., 6.5, 3.6., 1.7., 5.8., 2.9., 7.10. jeweils von 10–12.30 Uhr Preis pro Person inkl. Skripten € 30,– Kurs Seifen sieden 22.4., 3.6., 5.8., 7.10. jeweils von 14.30–17 Uhr Preis pro Person € 49,– inkl. Skripten u. selbstgefert. Seife Vortrag und Kurs € 75,– Kurs Salben rühren Sa 6.5., 1.7., 2.9. jeweils von 14.30–17 Uhr Preis pro Person € 49,– inkl. Skripten u. selbstgefert. Salben Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Tonangebende Keramikkunst „Die keramische Strahlungswärme entspricht in Ihrem Aufbau nahezu der natürlichen Strahlung der Sonne.­ Deshalb empfinden wir einen Kach­ el­­­ofen als besonders angenehm und wohltuend“, so der Hafnermeister Martin Hrouza. Wärme zählt für ihn wie Essen und Trinken zu einem menschlichen Grundbedürfnis – ­ und es sollte auch ein Bedürfnis sein, diesen Meister des alten Hafnerhandwerks in der Werkstätte zu besuchen. Bei Führungen gewährt er informative wie praktische Einblicke in seine Kunstfertigkeit, zeigt wie Kacheln brandaktuell entstehen und welch große handwerkliche Strahlkraft von Kachelöfen ausgeht. Auch sonst befindet man sich hier an einem „tonangebenden“ Ort des Handwerks: Ehefrau Manuela versteht es ebenfalls meisterlich mit dem Rohmaterial Ton umzugehen und lädt zu kreativen Kursen rund um die Keramik-Kunst. Ihre Gäste können den handwerklichen Umgang mit Ton selbst ausprobieren – als Belohnung winkt das eigens hergestellte Keramikstück!

i Führung Mo–Fr nach Vereinbarung Teilnehmeranzahl: ab 2 Personen Dauer: ca. 45 Minuten Preis pro Person € 5,– Kurs Schritte ins Keramikhandwerk Fr-Nachmittag nach Vereinbarung Teilnehmeranzahl: max. 10 Pers. Dauer: ca. 2–3 Stunden Preis pro Person € 35,– zuzüglich Materialkosten: 1 Kilo Ton € 1,80 Brennen pro Kilo € 12,80 Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Hrouza Kachelöfen e.U. 6 Manuela und Martin Hrouza 3533 Friedersbach 23 (T) +43 664 3908226 (T) +43 664 2332078 kachelofen.hrouza@gmx.net www.kachelofen-hrouza.at www.waldviertel-handwerk.at

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Handgeschöpftes Büttenpapier

Karpfenleder neu entdeckt

Auch beim Papier lässt sich für Handwerker im Waldviertel aus dem Vollen schöpfen! Wird doch seit dem Jahr 1774 in Bad Großpertholz ein wichtiges Stück österreichischer Kulturgeschichte geschrieben: ­„So wie damals wird heute noch bei uns echtes handgeschöpftes HadernBüttenpapier erzeugt. WaldviertlerBütten wird aus reinen weißen Baumwollresten, absolut holzfrei und nach alter Überlieferung in unserer Papiermühle hergestellt“, ist Siegfried Mörzinger stolz auf die Geschichte seines Handwerks und fügt qualitätsbewusst hinzu: „Geringe Wellungen und Unregelmäßigkeiten im Papier sowie der Büttenrand sind die Qualitätsgaranten des echten handgeschöpften Büttenpapiers.“ Das und vieles mehr kann man bei einer Führung „schwarz auf weiß“ erleben.

Was für ein „Fang“ fürs Waldviertler Handwerk! KR Ing. Rudolf Schuh ist es zu danken, dass sogar Karpfenleder zu hochwertigen Lederwaren wie Taschen, Schuhe, Gürtel, Brieftaschen und andere Accessoires verarbeitet wird. „Das Pilotprojekt Yupitaze entstand Ende 1999 in Zusammenarbeit mit einem Angehörigen des sibirischen Urvolkes der Nanai. Gemeinsam wurde in unserer Manufaktur im nördlichen Waldviertel ein Verfahren entwickelt, bei dem die natürliche Farbe und die einzigartige Struktur der Fischhaut vollständig erhalten bleibt“, berichtet der weitgereiste Lederspezialist über die Anfänge seiner Manufaktur Yupitaze in Reitzenschlag bei Litschau. Wie nun genau Rudolf Schuh auf die Idee gekommen ist, eine Jahrhunderte alte, asiatische Verarbeitungstechnik im Waldviertel „an Land“ zu ziehen,

„Schöpfen“, „gautschen“ und „pressen“ heißt es hier für die großen und kleinen Besucher, wenn’s darum geht, sich als Papiermacher zu versuchen und seinen eigenen Bogen HadernBüttenpapier zu schöpfen.

i Führung Mi–So gegen Voranmeldung Teilnehmeranzahl: ab 2 Personen Dauer: ca. 1 Stunde Preis Erwachsene € 5,– Kinder € 4,– inkl. eines handgeschöpften Papierbogens Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Waldviertler Papiermühle Mörzinger Siegfried Mörzinger 3972 Bad Großpertholz 76 (T) +43 2857 2240 papiermuehle@a1.net www.papiermuehle.at 18

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verraten er und Sohn Georg den ­Gästen bei Führungen. Ebenso erfährt man, welche Fischarten sich für die Ledererzeugung besonders gut eignen, und welche Verarbeitungsschritte notwendig sind, um mit dem Karpfen modisch oben auf zu schwimmen. Interessierte erleben die Herstellung des Fischleders vom Besuch der Karpfenteiche und der Werkstatt bis hin zur persönlichen Produktion eines Fischleder-Schlüsselanhängers!

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Führung gegen Voranmeldung Dauer: ca. 1,5 Stunden Teilnehmeranzahl: ab 2 Personen Preis pro Person € 75,– Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Yupitaze Fischtextil Rudolf Schuh Reitzenschlag 24 3874 Litschau (T) +43 664 110 85 89 info@fischleder.at www.yupitaze.at

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Waldviertel – ganz mein Geschmack!

Jeder Schritt ein echter Waldviertler Ja, es grenzt an ein Wunder: „Heutzutage werden 60 % aller Schuhe in China gefertigt. Der Trend geht zur Auslagerung der Produktion in extreme Billiglohnländer wie zum Beispiel Äthiopien. Es grenzt an ein kleines Wunder, dass die 1984 als ­Sozialprojekt gegründete ‚Waldviertler Schuhwerkstatt‘ bis heute überlebt hat. Halleluja!“, frohlockt Heini Staudinger über seine geglückte­ Mission, auf die globale Schuhindustrie eine regionale, nachhaltige Antwort zu finden. Über 30 Jahre ist es nun her, dass das Waldviertel zum Gallien der aufmüpfigen Schuhträger­ wurde. Höchste Zeit also, den „Wald­ viertler Werkstätten“ in Schrems einen Besuch abzustatten: Die Führung durch die Werkstätten gibt einen tiefen Einblick in die ambitionierte Schuhproduktion.­­So können sich die Gäste in der Produktions­­ straße davon überzeugen,­wie viel handwerkliches Geschick und technisches Know-How im Umgang mit Maschinen als auch Ausdauer und Arbeit in der Fertigung eines handwerklichen Schuhs stecken. Im Werksverkauf kann man sich schließlich durch das gesamte

­ ortiment probieren und vielleicht S den passenden Schuh für einen neuen Lebensweg finden.

i Führung ganzjährig Mo–Fr 10.30 und 13.30 Uhr sowie Sa um 10 Uhr (Sa Produktion geschlossen). Keine Anmeldung erforderlich. Dauer: ca. 1 Stunde Preis Erwachsene € 6,– Kinder ab 6–16 Jahre € 3,– Spezielles Erinnerungsgeschenk: 1 „Lederfusserl“ Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Waldviertler Werkstätten Heinrich Staudinger GmbH Niederschremser Straße 4b 3943 Schrems (T) +43 2853 765 03 fuehrungen@gea.at www.w4tler.at

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Der geschmackvolle Wegweiser erläutert informativ, wo die berühmten Waldviertler Spezialitäten ihre ­Wurzeln haben – und verrät auch, wo man sich und seinen Gaumen am besten verwöhnen lassen kann. Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar: (T) 02822/54109-0 (E) info@waldviertel.at (I) www.waldviertel.at/prospektbestellung oder nutzen Sie die Bestellkarte auf Seite 51

Alle Informationen finden Sie im Internet

www.geschmack-waldviertel.at


HHan an dw dwerk erk & &M Maanufak nu faktu turr i m i m Wal Walddvvi ei errtteell

Waldviertler Textil Es ist ein langer, historischer Faden, der sich durch die Geschichte der Waldviertler Textilkultur zieht: Kaum eine Bauernstube in der sich im 19. Jahrhundert nicht ein Webstuhl befand; kaum ein Marktplatz auf dem nicht gesponnen wurde. Bis zu ­ 500 Personen waren einst in den großen Webereien beschäftigt. Dass dieser Faden bis heute nicht abreißt, dafür sorgen innovative Frottierwebereien sowie Teppich- ­ und Stoffkünstler.

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as für ein besonderer Stoff der Waldviertler Handwerks­ kultur! Über 60% der Bevölkerung arbeiteten um 1850 in der Waldviertler Textilfertigung. Angefangen von den bekannten „Bandlkramern“, jenen reisenden Kurzwarenhändlern, die ihre „Bandl“ aus Heimarbeit feilboten bis hin zu hunderten Menschen in den großen Manufakturen. Die Schafwollgewinnung und der Flachsanbau lieferten damals die „Rohstoffe“ für diese einzigartige Erfolgsgeschichte. Und es waren auch die Armut und der Fleiß, die „den Waldviertler“ ­zu einem der wichtigsten Textilproduzenten der Monarchie machten. Mit immer neuen Techniken wie etwa der „Jarquard-Weberei“ wurde diese Fertigkeit verbessert und verfeinert. Tradition und Innovation

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verbanden sich durch die Zeit hindurch zu einem der bedeutendsten Handwerkszweige der Region. Es sind 150jährige Traditions- und Familiengeschichten, a­ uf die die heutigen Waldviertler Textilmanufakturen zurückblicken. Wie etwa das Unternehmen Wirtex, dessen Geschichte im Jahr 1863 in einem alten Bauernhaus in Frühwärts begann oder der Familienbetrieb „Framsohn“ in Kleinpertholz, der stolz auf seine Gründung ins Jahr 1908 zurückblickt und heute zu den modernsten Frottierwarenerzeugen Europas zählt. Gleiches gilt für die Textilmanufaktur „Herka“ in Kautzen, wo man konsequent auf Bio setzt. Aber auch bei den Trachten, Hemden und Blusen ist man im Waldviertel tonangebend. Und wer kunstvolle Teppiche und kreative Stoffarbeiten sucht, wird hier ebenfalls fündig.


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„Die Geschichte unserer Manufaktur reicht bis ins Jahr 1863 zurück. So sehr sich auch das Webereigewerbe im Lauf der Zeit gewandelt hat – am wichtigsten „Faden“ wurde bei Wirtex immer festgehalten: Handwerkliches Können, hochwertige Materialien und Begeisterung weben die besten Stoffe. Das gilt natürlich auch für alle unsere heutigen Frottierwaren.“ Rudolf Strobl Wirtex GmbH www.wirtex.at www.waldviertel-handwerk.at

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können den Weg vom Garnfaden­bis zum fertigen Frottiertuch erleben“, so Monika Strobl, die oft und gerne selbst durch die Produktion führt. Haben Sie sich immer schon gefragt, warum man „blau macht“? Oder wie der „rote Faden“ seine Bedeutung bekam und woher der Begriff „verhaspeln“ kommt? Für wissbegierige Hobby-Historiker ist die Führung „Altes Weberlatein“ maßgeschneidert. Oder möchten Sie ihre Lieben mit dekorativen Frottierfiguren überraschen? Erlernen Sie unter fachkundiger Anleitung das Falten der lustigen und kuscheligen­ Figuren.

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Spezialführung Altes Weberlatein jeden 1. Fr im Monat um 10.30 Uhr gegen Voranmeldung Dauer: Führung und Film ca. 45 Minuten Preis pro Person € 5,– Teilnehmeranzahl: ab 4 Personen

Ein „fadenhaftes“ Ausflugsziel

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ieses Wortspiel sei der Wahrheit halber erlaubt: Die exquisiten Frottierwaren des Familienunternehmens Wirtex stammen aus einem „guten Stall“. „Die Geschichte unserer Manufaktur reicht bis in das Jahr 1863 zurück. Die neu gestalteten Fertigungsstätten befinden sich heute noch in den Stallungen und Scheunen des einstigen Gründerhofs. Das macht die Führungen für unsere Gäste zu einem ganz besonderen Erlebnis“, weiß Monika

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Strobl über die 150jährige Wirtex-Historie zu berichten. Gemeinsam mit Ehemann Rudolf Strobl und der Familie übernahm sie 2013 den Waldviertler Traditionsbetrieb. Und dass es die engagierten Strobls meisterlich verstehen, mit Wirtex an die große Zeit der Waldviertler Textilkultur anzuknüpfen, zeigt ein Rundgang vor Ort: Tausende Garne aus Baumwolle und Bambusviskose finden sich hier mittels „Jarquard-Weberei“­zu hochwertigen Handtüchern, Dusch- und Saunatüchern, Bademäntel, Schlafdecken, Küchentüchern und Frottierwaren zusammen. Ein idealer „Stoff“, der sich bestens als Ausflugsziel eignet: „Ein Ausflug zu uns nach Frühwärts ist ein Stück Geschichte zum Angreifen. Im Wirtex-Kino bekommen die Gäste einen spannenden Überblick vom Anbau der Baumwolle, der Ernte bis hin zur Herstellung und Verarbeitung der Garne. D ­ anach werden sie durch die Produktion geführt und

Kurs Frottier-Figuren falten jeden 1. Mi im Monat 14.45 Uhr gegen Voranmeldung, Dauer: ca. 1,5 Stunden vorher besteht die Möglichkeit zu einer klassischen Webereiführung Preis pro Person € 30,– Materialkosten extra je nach Auswahl Kombi-Preis Spezialführung, Film und Kurs

€ 30,–

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Frottierweberei Wirtex GmbH 3842 Frühwärts 62 (T) +43 2864 2292 office@wirtex.at www.wirtex.at

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Urlaubsangebot

Ritter, Käse und Frottier Buchen Sie unser spezielles Angebot oder entwerfen Sie selbst Ihre maßgeschneiderte Handwerkstour durch das Waldviertel. Wir stellen Ihnen gerne Ihr persönliches „Handwerkserlebnis“ aus Übernachtungsmöglichkeit, Betriebsbesuchen, kulinarischen Genüssen und verschiedenen Ausflugszielen zusammen. Entdecken Sie die handwerkliche Vielfalt des Waldviertels!

Weitere einzeln buchbare Besuchsund Kursmöglichkeiten in der Nähe: Karpfenleder herstellen Yupitaze, Litschau, Seite 18

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Frottier-Erlebnis

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Herka, Kautzen, Seite 27 12

Framsohn, Heidenreichstein, Seite 26 14

Wirtex, Frühwärts, Seite 22 Nähwerkstatt besuchen Hemd und Bluse mit Maß und Stil, Gmünd, Seite 26

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Litschau Wirtex

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Wasserburg Heidenreichstein

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Ritter, Käse und Frottier

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Webereikunst in der ältesten Frottierweberei Österreichs gepaart mit der Führung durch die Burg und Käsemacherwelt in Heidenreichstein. Inklusiv-Leistungen • Führung durch die Produktion der Firma Wirtex – Fr um 10.30 Uhr • Broschüre „Altes Weberlatein zum Mitnehmen“ • Eintritt und Führung Burg Heidenreichstein • Eintritt und Führung Käsemacherwelt mit Verkostung • 2 Nächtigungen inkl. Frühstück im Oberen Waldviertel • 3-gängiges Waldviertler Schmankerlmenü Pauschalpreis/Pers. DZ ab € 125,– EZZ ab € 14,–

Waidhofen Gmünd

Weitra

Horn

Zwettl Gr. Gerungs Langenlois

Krems Pöggstall

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

www.waldviertel-handwerk.at

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Niederösterreichische Landesausstellung 2017 Pöggstall, 1. April–12. November

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Nähere Infos auf unserer Website www.alleswasrechtist.at oder unter +43 (0) 800 24 10 45

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Von 1. April bis 12. November 2017 steht Schloss Pöggstall im Südlichen Waldviertel im Mittelpunkt der Niederösterreichischen Landesausstellung. Die Ausstellung mit dem Titel „Alles was Recht ist“ lädt ein, mehr über die Spielregeln unserer Gesellschaft zu erfahren – ein Ausflug ins Recht und in die schöne, vielfach unbekannte Welt des Südlichen Waldviertels.


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höchster Qualität. Einen stichhaltigen Beweis hierfür liefert die Einkehr in „Elfi‘s Naturstube“ mit angeschlossener Änderungsschneiderei in Weitra. Eine maßgeschneiderte Möglichkeit, Trachtennäherinnen bei ihrer Arbeit mit Schere, Zwirn und Nadel zu begegnen. Wie die von den Besuchern mitgebrachten Dirndl oder Trachtenhosen wieder in die gewünschte passende Form gebracht werden können, kann man selbst in einem Kurs von den fingerfertigen Schneiderinnen erfahren. „Trachten Sie nach dem Original“ lautet das beliebte Modelabel von Elfriede Maisetschläger. Modebewusste Waldviertel-Gäste und Hobby-Näherinnen sollten unbedingt nach „Maisi’s“ Designmodelle „trachten“.

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Trachten und Weitra sind groß in Mode

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on wegen Mailand und Paris – am besten lässt es sich in Weitra stilvoll aus der Reihe tanzen! Denn hier ist Elfriede M ­ aisetschläger, die Grande Dame der ­Waldviertler Trachtenmode zu Hause. ­

„Damals haben mich noch viele ausgelacht, weil ich fest an die Renaissance hochwertiger Trachtenmode glaubte“, erzählt die gelernte Schneiderin schmunzelnd über ihre ersten Schritte auf dem modischen Parkett: ­ „Wir führen mit unserer Arbeit das Kulturgut der österreichischen Trachten fort und beleben es mit neuen, regionalen Modellen. Traditionelle Techniken wie ‚Knittelblech‘, ‚Hans’l‘, ‚Biesen‘ und ‚Falten‘ sind für uns dabei eine Selbstverständlichkeit.“ Dabei arbeitet Elfriede Maisetschläger für ihre Dirndl, Trachtenkleider, Sakkos, Jacken und Anzüge eng und kreativ mit rund 20 regionalen Partnern und jungen Designern heimischer Modeschulen zusammen. Seit 1992 setzt die volkstümliche Designerin vom Entwurf bis zum letzten Nadelstich auf

Kurs Dirndl oder Trachtenhose-Änderung Preis pro Stück € 50,– (entfällt bei Neukauf vor Ort) Termin nach Vereinbarung Mo–Do 9–12.30 Uhr und 13.30–18 Uhr Fr 9–18 Uhr Sa 9–17 Uhr Dauer: ca. 2 Stunden

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Trachtenmode Maisetschläger

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Elfriede Maisetschläger Rathausplatz 3–4 3970 Weitra (T) +43 664 5515714 office@maisi.at www.maisi.at www.waldviertel-handwerk.at

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Han dwerk & M a nu fak tu r i m Wal d v i e r t e l

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Ein Bio-Erlebnis zum Reinkuscheln

Maßnehmen für Hemden und Blusen

„Probieren ist zweifellos besser als studieren“ – und wie sich Tradition und Innovation auf der Haut anfühlen, erlebt man am besten beim Familien­ unternehmen Framsohn Frottier in Kleinpertholz. Es ist Bio zum Reinkuscheln, das hier in Form exquisiter Handtücher, Bademäntel und Küchentücher in einer der modernsten Manu­ fakturen Europas gewebt wird. „Seit der Gründung im Jahr 1908 ist unser Familienunternehmen stetig gewachsen. Die Nutzung der Standortvorteile, wie dem weichen Urgesteinswasser der Region, die frühe Konzentration auf neueste Technologien und eine nachhaltige Unternehmensführung machen unsere Produkte und unser Unternehmen einzigartig“, berichtet Geschäftsführer Mag. Philipp Schulner. Welch interessanter Weg es vom biologischen­Garn bis zum anschmiegsamen Handtuch und Bademantel ist – ja, dieser spannende Faden spinnt sich für die Gäste bei einer Führung vor Ort: Gleich nach der einführenden Unternehmensgeschichte­geht es ab in die Werkstätten, wo man Schritt ­ für Schritt und Maschine für ­Maschine das Rohprodukt Garn bei seiner

Was für ein Glück, dass diese Be­ stellung schief ging: Denn als ein Hemd für Regine Fürst‘s Sohn nicht rechtzeitig eintraf, nahm diese die Fertigung selbst in die Hand und somit Maß für ein völlig neues Leben: ­ „Ich stamme aus dem Waldviertel und verfolge nunmehr konsequent meinen Traum, Maßhemden und Maßblusen in Gmünd zu produzieren, die höchsten Qualitätsanforderungen genügen“, freut sich Regine Fürst über ihre damalige Entscheidung und die Gründung ihrer Werkstatt „Hemd und Bluse mit Maß und Stil“ im Jahr 2012. Heute, fünf Jahre später, liefert sie gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Gerlinde Rumpold den stichfesten Beweis, dass die Waldviertler Textilkultur zum Feinsten in der Modebranche gehört. ­Persönlich vermittelt sie ihren Gästen bei Führungen die Besonderheiten einer handwerklichen Maßschneiderei – und zeigt, wie beim Stoff die perfekte Auswahl getroffen wird, wie Schnitte entwickelt und unterschiedliche Nähte und Krägen gefertigt werden. Selbstverständlich gibt es in der offenen Werkstatt

­ eisterlichen Verwandlung in m ­hochqualitative Gewebe verfolgt. ­Sei es die Weberei, Färberei oder ­Näherei – es ist stets eine informative Entdeckungsreise, die mitten durch dieses einzigartige Wald­ viertler­Familienunternehmen führt.

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Führung Mo–Fr 8–12 Uhr nach Vereinb. Teilnehmeranzahl: ab 2 Personen Dauer: ca. 30 Minuten Preis pro Person € 5,50 zzgl. Führungspauschale € 29,90 Sonderpreis ab 20 Pers. erhältlich Outlet Öffnungszeiten Mo–Fr 9–17 Uhr, Sa 9–13 Uhr Febr. bis Mitte März nur nachmittags und an Samstagen geöffnet Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Framsohn Frottier GmbH Kleinpertholz 65 3860 Heidenreichstein (T) +43 2862 52455 220 outlet@framsohn.at www.framsohn.at

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weitere hilfreiche Tipps und Anregungen rund um handgefertigte Hemden und Blusen. Gewiss auch eine gute Gelegenheit, ein solch ­„zwirnernes“ Meisterwerk sein Eigen zu nennen.

i Führung Mo–Fr gegen Voranmeldung Teilnehmeranzahl: 2 bis max. 8 Personen Dauer: ca. 45 Minuten Preis pro Person € 9,– davon werden als Gutschein € 5,– für das erste maßgeschneiderte Hemd oder eine Bluse abgezogen Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Hemd und Bluse 13 mit Maß und Stil Regine Fürst Bahnhofstraße 27 3950 Gmünd (T) +43 2852 93024 office.fuerst@hemdundbluse.at www.hemdundbluse.at


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Hier wird die Vielfalt gewebt Tatsächlich! Von den Wiener Ring­ straßen-Hotels bis hin zum altehrwürdigen Golfclub St. Andrews:­ „HERKA Frottier“ zählt heute weltweit zu den vielfältigsten und modernsten FrottierwarenHerstellern. Qualität und Design entfalten sich in diesem innovativen Unternehmen zu einer einzigartigen Vielfalt. Es sind 100%ige Qualitätsprodukte, die zu 100% in Österreich gefertigt werden und damit die regionale Wertschöpfung sichern. Und es ist ein 1000%iges Erlebnis dieses Waldviertler Unternehmen in Kautzen zu besuchen: Dort begegnet man einigen der modernsten Webmaschinen Europas und erlebt hautnah, wie hochwertige Baumwolle, Leinen, Bambus und tragefreundliche Zellulosefasern zu exklusiven Frottierwaren­zuein-

Der Zauber kreativer Stoffarbeiten

anderfinden. Wer sich alsdann in dieses besondere Frottier hüllen möchte, wird bestimmt im attraktiven HERKA-Shop bei den vielen geschmackvollen Designs an Bademäntel, Nachtwäsche, Gäste- und Strandtüchern sowie Küchen- und Golftüchern fündig.

i Führung Erlebe Tradition und Moderne von Frottier Mo–Fr von 9–16 Uhr gegen Voranmeldung Teilnehmeranzahl: ab 2 Personen Dauer: ca. 1 Stunde Preis pro Person € 6,– davon Warengutschein € 3,– Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Herka GmbH Herkaweg 1 3851 Kautzen (T) +43 2864 2317 info@herka-frottier.at www.herka-frottier.at

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Die „Stoffzauberei“ von Brigitte Cerny in Zöbing bei Langenlois versprüht den ganzen Zauber, welcher sich im kreativen Umgang mit schönen Stoffen entfaltet. Teddybären, Ponys und Elefanten erwachen hier zum kunterbunten Leben. Zierdecken sogenannte „Quilts“, werden zu kunstvollen, bildhaften Wandteppichen, Pölster zu heimeligen Accessoires, Taschen zu modischen Begleitern und Klappwürfel zu geliebten Kinderspielzeugen. „Die Faszination Stoff, Farbe und Knopf hat mich nie losgelassen, es war immer ein Wegbegleiter“, so Zaubermeisterin Brigitte Cerny über ihre Leidenschaft. Das Stammkaffee in der „Stoffzauberei“ (jeden 1. Mittwoch im Monat) gilt längst als beliebter Treff für am Nähen interessierte „Zauberlehrlinge“. Was ebenfalls auf das abwechslungsreiche Kursprogramm zutrifft: Hier entstehen beispielsweise farbenfrohe Tops für Tischdecken, Pölster in Kreisformen und sogar Körbe und Untersetzer aus alten Socken. Ebenso erlernt man bei Brigitte

Cerny den fachgerechten Umgang mit der eigenen Nähmaschine, das Färben von Stoffen oder das Knüpfen von Knopfketten. Keine Frage, wenn es um Stoffe geht, hat Brigitte Cerny immer einen „Zauberspruch“ parat.

i Kurs Nähen für Anfänger je 4 Einheiten: Mo 27.3., 29.5., 19.6., 10.7./ 4.9., 2.10., 3.11. und 4.12. jeweils 18–21.30 Uhr Mi 29.3., 31.5., 28.6., 12.7. jeweils 9–12.30 Uhr Fr 8.9., 6.10., 3.11., 1.12. jeweils 13–16.30 Uhr Preis 4 Einheiten € 160,– Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Stoffzauberei Marktplatz 2 3561 Zöbing meine@stoffzauberei.com www.stoffzauberei.com

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www.waldviertel-handwerk.at

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Waldviertler Produkte

online bestellen © Glasschale – Glasatelier Burger

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© Wirtex – Bademantel Auswahl © waldviertel.myproduct.at

© Tischlerei Neulinger – Zirbenholz Brotdose

© waldviertel.myproduct.at

© Zirbenschale Reiter

Der Waldviertel-Online-Shop verspricht: * Mit Leidenschaft handgefertigte Waldviertler Qualitätsprodukte * Einfache Bezugsmöglichkeit * Lieferung jeder Bestellung direkt durch den Hersteller

© Whisky-Erlebniswelt J. Haider GmbH

m Waldviertel-Online-Shop finden Sie ausgewählte Stücke von Waldviertler Handwerksbetrieben und viele kulinarische Schmankerl. Das Angebot reicht von kuscheligen Handtüchern, Kostbarkeiten aus Holz, Zirbenkissen bis zu Grammel-Pesto, Kamptaler Himbeeressig und Mohnöl-Lavendelseifen.

© Framsohn Handtücher


Wa ld v i e r tle r Te G lxatsil

So ist das Waldviertel gestrickt

Nadelgefilzte Wolltattoos

Gertrude Kirrer kennt den Wert bester Trachtenstrickwaren aus eigener Erfahrung: „Als begeisterte Volkstänzerin wusste ich, dass hier im Waldviertel ein wärmende Janker überm Dirndl oft angenehm ist“, erzählt die Chefin des Familienunternehmens „Strickwarenerzeugung Kirrer“. Ein Unternehmen, das vor über 30 Jahren seinen Wiener Standort verließ, um im Waldviertler Großschönau Wurzeln zu schlagen: So stammt auch der wärmende „Rohstoff“ jeder Trachtenweste, Jacke und Joppe vorwiegend von heimischen Spinnereien. Und selbstverständlich bleibt man auch bei der Fertigung der Region treu. Die klassischen „Kirrer“ Damen-, Herren-­und

„Die ‚wollschmiedn‘ ist wahrscheinlich die winzigste Weberei im ganzen Waldviertel“, beschreibt Mag. Barbara Schmidt ihr handwerkliches Zuhause. Doch bekanntlich liegt im Kleinen das Große – und wie kaum eine andere Teppichweberin versteht sie es, traditionelle Techniken mit modernen Erscheinungsbildern zu verknüpfen und ihr handwerkliches Können in Kursen weiterzugeben. Man erfährt wie ein Webstuhl funktioniert, wie aus dem Garn die sogenannte Kette fürs Weben wird, und was eigentlich bei dieser Handwerkskunst eine „Lunte“ oder ein „Docht“ sind. Kursteilnehmer können ihren ersten selbstgewebten Teppich mit nach Hause nehmen. Und dass sich sogar „Tattoos“ wollig anfühlen, wird ebenso in der „wollschmiedn“ einem praktischen Test unterzogen: Im Kurs „Wolltattoo“ erlernen die Teilnehmer die Technik des Nadelfilzens und verzieren hierbei einen bereitgestellten Schafwollteppich. Doch bei aller Kunstfertigkeit ist Barbara Schmidt eines besonders wichtig: „Ein Teppich ist und bleibt ein Teppich – darauf sollte man immer­stehen oder schlafen­ können.“

Kindertrachtenwesten­ ­als auch die Walkjanker und stilvoll bestickten Joppen gehören heute zum Schönsten, was die Trachtenwelt zu bieten hat. „Bestrickende“ Einblicke erhält man auch beim Besuch der Produktion in Großschönau – und im Werksverkauf kommt man nicht nur bei der Qualität auf seine Kosten.

i Betriebsbesuch Mo–Do 8–12 Uhr und 13–16 Uhr, Fr 8–12 Uhr Sa ausschließlich gegen Voranmeldung. Teilnehmeranzahl: max. 6 Pers. Preis kostenfrei Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Strickwarenerzeugung 16 Gertrude Kirrer Großschönau 38 3922 Großschönau (T) +43 2815 6503 gertrudekirrer@hotmail.com www.kirrerstrick.jimdo.com

i Betriebsbesuch jeden Do und Fr, 9–12 Uhr Kurs Teppich weben Termine nach Vereinbarung, Dauer: 10–17 Uhr Preis € 190,– zusätzliche Materialkosten für die Schafwolle des Teppichs € 30,– pro kg (~ 2 bis 2,5 kg pro m² werden benötigt), Farbwahl wird vorab vereinbart. Kurs Wolltattoos Termine nach Vereinbarung Ein handgewebter Schafwollteppich (60 x 70cm), Verpflegung Preis € 190,– extra Materialkosten für Schafwollvlies, weitere Filznadeln bei Bedarf, Dauer: 10–17 Uhr Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

17 wollschmiedn Mag. Barbara Schmidt Nonndorf 6, 3571 Gars am Kamp (T) +43 664 40 33 889 workshop@wollschmiedn.at www.wollschmiedn.at

www.waldviertel-handwerk.at

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HHan an dw dwerk erk & &M Maanufak nu faktu turr i m i m Wal Walddvvi ei errtteell

Waldviertler Glas Quarzhältige Böden, kristallklares Wasser und Holz für die „Pottasche“ und zum

Beheizen der Öfen. Das Waldviertel war vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ein natürliches „Gefäß“ für eine außergewöhnliche Glaskultur. Diese glanzvolle Epoche erstrahlt heute bei Kristallschleifern, Glasbläsern und Künstlerinnen wieder.

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aum zu glauben, aber wahr: Seit 545 Jahren und über 16.500 Tagen verging im Waldviertel kein Jahr und kein Tag ohne Glaserzeugung. Seit 1371, bis zum heutigen Tag! Dank der großen Holzvorkommnisse war das Waldviertel wie geschaffen fürs Glas. Galt es doch für die damaligen „Grundherrschaften“, diesen reichlich vorhanden, natürlichen Rohstoff einem wirtschaftlichen Mehrwert zuzuführen. Dies ließ sich am besten mit einer regionalen Glasfertigung bewerkstelligen. Dass „Wirtschaftlichkeit“ mitunter zu einer einzigartigen Kunstfertigkeit führt, veranschaulicht ein kurzer Blick auf die Historie der Waldviertler Glashütten: Im Mittelalter entstanden die ersten Glashütten und sorgten fortan für eine der glanzvollsten Epochen in der Geschichte der Waldviertler Handwerkskunst. Vom Weinsberger Wald, Schönau und Karlstift über Hirschenwies bis hin nach 30

­Neu-­Nagelberg, Heidenreichstein und Ludwigsthal entfaltete sich zwischen 1371 und 1840 die Waldviertler Glaskultur. In rund 120 Glashütten entwickelte und verfeinerte man Techniken für mundgeblasene Glaserzeugnisse. Die sogenannte „Pottasche“ aus Eichen, Buchen oder Fichten – und quarzhältiger Sand dienten den Glasbildner als „Rezeptur“ für ihre Kunstwerke. Einzigartige Glanzstücke, d ­ ie nach und nach den neuen Wirtschaftsmechanismen in der Holzverarbeitung weichen mussten. Doch es wäre nicht das Waldviertel, hätte sich hier nicht der Geist der Glasschleifer, Glasbläser und Glaskünstler erhalten. Es ist glasklar, dass man bei Erwin Weber in seinem Kristallstudio und der Erlebniswelt „KRISTALLIUM glas. erleben.“ in Hirschenwies einkehren sollte und den Glaskünstlerinnen Monika Hartl und Elisabeth Burger einen Besuch abstattet.


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„Die Glasschleiferei liegt meiner Familie und mir in den Adern. Seit dem Jahr 1740 finden sich in unserem Familienstammbaum Glasbläser und Glasschleifer. In Hirschenwies sind wir nun auch schon über 100 Jahren tätig. Mit unserer neuen Erlebniswelt, dem ‚KRISTALLIUM glas.erleben.‘ möchten wir unsere Faszination für dieses Handwerk an die Gäste weitergeben.“ Erwin Weber Kristallium glas.erleben. www.kristallstudio.at

www.waldviertel-handwerk.at

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Han dwerk & M a nu fak tu r i m Wal d v i e r t e l

i Öffnungszeiten ganzjährig Mo–Fr 8–17 Uhr, Sa 9–12 Uhr und 13–17 Uhr Sonn- und Feiert. 9–12 Uhr und 13–16 Uhr Rundgang täglich 9.30 Uhr, 11 Uhr, 13.30 Uhr, 15 Uhr Dauer: 1 Stunde Preise Erwachsene € 6,– Erwachsene inkl. Kristallglas selbst Schleifen € 7,80 Kinder ab 6–15 Jahre € 4,– Kinder ab 6–15 Jahre inkl. Kristallglas selbst Schleifen € 5,80

Geschliffene Prunkstücke mit Waldviertler Glastradition

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ußergewöhnliche Lichtblicke der Waldviertler Glaskunst lassen sich bei Erwin Weber in Hirschenwies bestaunen: Hier erhält Kristallglas jenen prunkvollen Schliff, der dem Licht alle seine Spektralfarben entlockt. Seine kostbaren Kristallgläser gehören unter anderem zur Tafelausstattung von Queen

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Elisabeth II. und Juan Carlos von Spanien. ­Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern will er den Werkstoff Glas in all seiner Brillanz möglichst vielen Menschen näher bringen. Mit der neuen Ausstellung „KRISTALLIUM glas.erleben.“ bekommt man ab Anfang Mai einen tiefen Einblick in die Historie der Waldviertler Glasschleiferei.Zum Gesamterlebnis gehören auch der ansprechende Shop und das angrenzende Café. Die Jahrhunderte lange Tradition des Glasschleifens und der Glaserzeugung im Waldviertel in einer modernen und spannenden Inszenierung. Im KRISTALLIUM.kino und beim Rundgang entdeckt man mit allen Sinnen die Welt des Glases: Glas als Klangkörper. Glas als Farbenspiel. Glas als Kunstobjekt. Beim selbst Schleifen von Kristallglas kann man hautnah glas.erleben.

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Ermäßigte Preise für Senioren, Studenten, Familien und Menschen mit besonderen Bedürfnissen mit Ausweis sowie Gruppen

KRISTALLIUM glas.erleben. Erwin Weber Hirschenwies 53 3970 Moorbad Harbach (T) +43 2858 5236 (F) +43 2858 5236 7 office@kristallium.at www.kristallium.at

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Wa ld v i e r tle r G l a s

Urlaubsangebot

Waldviertler Glas erleben Buchen Sie unser spezielles Angebot oder entwerfen Sie selbst Ihre maßgeschneiderte Handwerkstour durch das Waldviertel. Wir stellen Ihnen gerne Ihr persönliches „Handwerkserlebnis“ aus Übernachtungsmöglichkeit, Betriebsbesuchen, kulinarischen Genüssen und verschiedenen Ausflugszielen zusammen. Entdecken Sie die handwerkliche Vielfalt des Waldviertels!

Kristallium Erwin Weber

Weitere einzeln buchbare Besuchsund Kursmöglichkeiten in der Nähe: Keramik herstellen FAB Keramik – Wurmbrand, Seite 15

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Keramik und Kachelöfen Hrouza – Friedersbach, Seite 17

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Papier schöpfen Papiermühle Mörzinger – Bad Großpertholz, Seite 18

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Traditionelle Tracht Trachtenmode Maisetschläger – Weitra, Seite 25

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Glaskunst erlernen KRISTALLIUM glas.erleben., Hirschenwies, Seite 32

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Schmuck aus Waldviertler Granit Granitschmuck Kartusch – Weitra, Seite 49

Schloss Weitra

Litschau

Waldviertel glasklar! Tauchen Sie ein in die Jahrhunderte lange Tradition des Glasschleifens und erleben Sie das neue KRISTALLIUM glas.erleben. der Kristallglasschleiferei Weber in Hirschenwies. Inklusiv-Leistungen • Eintritt KRISTALLIUM glas.erleben. inkl. Kristallglas selbst schleifen • Eintritt Schloss Weitra • 2 Nächtigungen inkl. Frühstück in der Pension Kristall • 4-gängiges Abendessen im benachbarten Gasthof

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Pauschalpreis/Pers. DZ EZZ

€ 105,– € 13,–

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Pöggstall

www.waldviertel-handwerk.at

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Eine Welt voll gläserner Ideen

Glasschmuck individuell hergestellt

Elisabeth Burger hat in ihrem Gmünder Atelier eine beeindruckende farbenfrohe Welt geschaffen. Hier werden gläserne Wohnaccessoires wie Vasen, Schalen, Kreuze und Wandbilder für ein schönes Zuhause hergestellt. Witzige Gartenstecker wie Katzen, Frösche und Hühner lassen so manchen Gartenzwerg alt aussehen. Ergänzt wird das Angebot durch zauberhaften Glasschmuck und leuchtende Glaspaneele. Allesamt Unikate, handgefertigte Accessoires in der Schmelzglastechnik, welche die schier unbegrenzte Fantasie der Künstlerin widerspiegeln. „Bereits vor 30 Jahren hat mich der ‚Glasvirus‘ voll erwischt. Die Gestaltungsmög-

1.500 Grad Celsius braucht es, bis Glas jenen zähflüssigen Zustand erreicht, damit es zu einer Perle gedreht werden kann. Wie diese Kunstfertigkeit geling, verrät Monika Hartl in der Werkstätte „kunst-triffthandwerk“ in Pöbring. „Mir ist in meinem bisherigen Leben immer das Kreative abgegangen. Gleich bei meinen ersten Arbeiten habe ich gespürt: Das ist es jetzt endlich!“, erzählt die Glaskünstlerin über ihren Werdegang. Glasschmuck auf höchstem, künstlerischem Niveau, oft kombiniert mit Edelsteinen und 925er Silber. Bestaunt werden können diese exquisiten Schmuckkollektionen nach vorheriger Anmeldung. Gewiss eine gute Möglichkeit, sich mit der Künstlerin auszutauschen, ihr am Brenner und beim Kreieren der Schmuckstücke über die Schulter zu schauen - oder sich vielleicht eine

lichkeiten sind so vielfältig und faszinieren mich nach all der Zeit noch immer wieder aufs Neue! Diese Freude möchte ich gerne an meine Kunden weitergeben.“, erzählt Elisabeth Burger von ihrer kreativen Intention. Wichtig ist ihr zudem, leistbares Kunsthandwerk anzufertigen, das dauerhaft Freude bereitet. Davon können sich die Gäste am besten im Atelier in Gmünd überzeugen.

i Betriebsbesuch Di–Fr jeweils 9–12 Uhr und 14.30–18 Uhr sowie Sa von 9–12 Uhr, gegen Voranmeldung Preis kostenfrei Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Glasatelier Burger Elisabeth Burger Pestalozzigasse 2 3950 Gmünd (T) +43 2852 52641 info@burgerglas.at www.burgerglas.at 34

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individuelle Kette zu bestellen. ­ Ihr Feuer für die Glaskunst und dem Drehen von Perlen reicht Monika Hartl auch gerne in einem Ganztagskurs an interessierte­ Perlenkünstler in spe weiter!

i Betriebsbesuch/Führung Mo-Sa gegen Voranmeldung Dauer: ca. 45 Minuten Preis pro Person € 9,– Kurs Glasperlen-Drehen Mo–Sa nach Terminvereinbarung Teilnehmeranzahl: max. 3 Pers. Dauer: 6 Stunden Preis pro Person € 120,– Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

kunst-trifft-handwerk Monika Hartl 20 Pöbring 18 3661 Artstetten-Pöbring (T) +43 699 11107860 monika@kunst-trifft-handwerk.at www.kunst-trifft-handwerk.at


Lebendige Tradition

volkskultur – Handwerk, Bücher und CDs der Regionen

Tipps und Informationen für Ihre Buchung

Erlesenes aus Österreich und Europa

- Nennen Sie uns einfach das Angebot Ihrer Wahl und Ihren Reisetermin. - Nach Ihrer Buchung bzw. Anmeldung, senden wir Ihnen Ihre Buchungsbestätigung und Rechnung. - Nach Zahlungseingang, der bis spätestens 20 Tage vor Anreise erfolgen muss, erhalten Sie von uns alle weiteren wichtigen Reiseinformationen zugeschickt.

© Volkskultur Niederösterreich

Wir freuen uns auf Ihre Buchung und stehen Ihnen auch gerne für Fragen und Informationen zur Verfügung!

Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen (ARB 1992) und die AGBs der Waldviertel Incoming Fremdenverkehrsförderungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H., Eintragsnummer 2014/0053 – nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website unter www.waldviertel.at/reise-und-stornobedingungen Soweit in diesem Magazin auf natürliche Personen bezogenen Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen wird die jeweils geschlechtsspezifische Form verwendet. Herausgeber und Verleger: Destination Waldviertel GmbH, 3910 Zwettl, Sparkassenplatz 1/2/2 Redaktion: Mag.(FH) Katrin Kreyer, Elisabeth Ederndorfer, Wilfried Oschischnig Fotos: Waldviertel Tourismus – Robert Herbst www.ishootpeople.at – Christoph Kerschbaum S. 4: Marschik, S. 5: Moser, S. 11: www.extremfotos.com, S. 29: Strickwarenerzeugung Kirrer, S. 23: Horst Zimmerl, S. 39: Sonnentor, S 44: www.waltergrafik.at-Georg Walter Druck: Druckerei Berger, Horn Gestaltung: www.waltergrafik.at, Dezember 2016

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Impressum: Die angegebenen Preise beinhalten sämtliche Zuschläge, ausgenommen die für die jeweilige Gemeinde geltende Ortstaxe. Die aktuelle Ortstaxe jeder Gemeinde können Sie unter folgendem Link abrufen: www.niederoesterreich.at/taxen. Änderung, Druckfehler, Verfügbarkeit und Preisänderungen der Angebote vorbehalten.

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Waldviertel Incoming (Veranstalter) Buchungsstelle Waldviertel 3910 Zwettl, Landstraße 16/1/2 (T) 02822/54 109-90 (E) info@waldviertel.incoming.at (I) www.waldviertel-angebote.at

Erlesenes Angebot an feiner Ware * Trachtenstoffe und Dirndl * Emaillegeschirr von Riess * Hinterglasbilder aus Sandl * Scheibbser Keramik

* Trachtentaschen * Dirndlstoffpakete * Seidentücher * Fachbücher und CDs

… und vieles mehr. volkskultur – Handwerk der Regionen Ludwig-von-Köchel-Platz 1 3504 Krems-Stein (T) 02732 85015 15 Öffnungszeiten: galerie@volkskulturnoe.at Mo-Sa 10-12 Uhr und www.volkskulturnoe.at 13-18 Uhr


HHan an dw dwerk erk & &M Maanufak nu faktu turr i m i m Wal Walddvvi ei errtteell

Waldviertler Holz Ohne Holz keine Menschheit und ohne Holz kein Waldviertel: Im 11. Jahrhundert ­ war es, als die ersten Waldviertler Siedler ihren neuen Lebensraum im „Silva Nortica“ schufen. Eine Siedlungsgeschichte, die mit dem Werkstoff Holz begann und deren Fertigkeiten bis heute gelebt werden. Tischler, Designer und Drechsler – im Waldviertel ist die große Holzkultur voll Lebensfeuer.

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öhren, Birken, Fichten, Buchen, Eichen, Eschen, Tannen – das Waldviertel wurzelt in einer einzigartigen Vielfalt und Holzkultur. Auf rund 50% der 4.600 km² großen Fläche prägen Laub- und Nadelwälder mit ihren unzähligen Grüntönen die Landschaft. Dass bereits die einstigen Siedler ihren Lebensraum „im Holz“ fanden, davon zeugen heute noch Ortsnamen wie „Grafenschlag“, „Ottenschlag“ oder „Kirchschlag“. Über Jahrhunderte hinweg verfeinerten sie als Zimmerer, Tischler und Drechsler ihr Können. Dabei galt es für sie immer dem Holz neue Formen zu verleihen und mit zeitgemäßen Techniken wertvolle Güter zu schaffen. Eine Intention, der sich ebenso die heutigen Waldviertler Holz-Manufakturen, Tischlereien und Drechslereien mit ihrer täglichen Arbeit verschrieben haben.

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Das zeigt ein Blick in ihre Werkstätten: Regionale Hölzer ­werden hier mit traditionellem Handwerk, innovativen Techniken und modernem Design zu Möbeln, Gefäßen und Kunstwerken. Und ein jeder Besuch, jede Führung oder Kurs wird zu einer spannenden, praktischen Entdeckungsreise in die Welt des Holzes mit all ihren Fertigkeiten, Düften, Maserungen, Farben und Gestaltungsmöglichkeiten. Man kommt ins Staunen, wie sich hier traditionelles Handwerk mit innovativen Techniken verbindet. Ob in der „Manufaktur WILLL“, der „ARTner Kreativtischlerei“, der „Vollholztischlerei Lechner“, der Tischlerei „Neulinger“ oder bei den sieben Tischlern der „W4 Küchen“ und den beiden kunstfertigen Drechslern „Binder“ und „Reiter“ – wer sich zu den Experten der Waldviertler Holzveredelung begibt, ist gewiss nicht auf dem „Holzweg“.


Wa ld v i e r tle r HOLZ Glas

„WILLL entwirft Möbel ohne Ablaufdatum und gestaltet Räume. Jedes Designkonzept ist Ausdruck eines sensiblen Umgangs mit Materialien, Oberflächen und Formen. Der Raum ist das Ziel! Es ist das Streben nach dem idealen Raum. Eine Vision, die nur auf einer innovativen, kreativen Planung und handwerklich perfekter Umsetzung basieren kann. Wir versuchen in jedem unserer drei Unternehmensbereiche MANUFAKTUR, ARCHITEKTUR und MÖBELKULTUR dieses Ziel zu verwirklichen.“ Johann Will Manufaktur WILLL www.willl.at www.waldviertel-handwerk.at

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Han dwerk & M a nu fak tu r i m Wal d v i e r t e l

Ganzheitliches Design und Wohngefühl werden hier anhand der Formen- und Liniensprache von Möbeln und deren Materialität sowie auch durch die ideale Raumakustik und Lichtgestaltung bis hin zu stilvollen Deko-Elementen vermittelt. Das Konzept des „idealen Raums“ können Besucher bei einer Spezialführung in den Werkstätten entdecken. Tipp: Während der Betriebszeiten sind Besucher zu einer kostenfreien „Kompakt-Führung“ von 20 Minuten immer willkommen!

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Der Raum ist das Ziel – und eine Reise nach Großglobnitz!

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er Raum ist das Ziel“, lautet die architektonische und handwerkliche Intention von Mag. art. Johann Will in Großglobnitz bei Zwettl: „Innenarchitektur beginnt für uns nicht an der Schwelle der ersten Tür. Sie beginnt bei den Menschen, die im Raum

dahinter­leben möchten. Darum startet bei WILLL die Planungsarbeit nicht mit dem Bleistift, sondern mit den Ohren: Wir hören unseren Kunden in aller Ruhe zu und nehmen uns die Zeit, gemeinsam mit ihnen ihre Wünsche und Bedürfnisse zu erforschen“, erläutert der Architekt sein ganzheitliches Designkonzept. Hierfür hat der engagierte Vordenker einer neuen Raumphilosophie die traditionsreiche Tischlerei seines Großvaters mit zusätzlichen Elementen erweitert: „Die Manufaktur hat langjährige Erfahrung, die Elemente Architektur und Möbelkultur setzen neue Impulse“, so Johann Will. Wie dieses zeitlose und ganzheitliche Wohn- und Wohlgefühl gestaltet, geplant und handwerklich umgesetzt wird, erfahren die Besucher bei Führungen direkt vor Ort.

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Spezial-Führung Mo–Do 6.30–12 Uhr und 13–16 Uhr sowie Fr 6.30–12.30 Sa jeweils gegen Voranmeldung Dauer: ca. 1,5 Stunden Preis pro Person € 7,– Spezielles Erinnerungsgeschenk: „Waldviertler Schmarrnschaufel“ aus Holz

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Johann Will GmbH WILLL Manufaktur, Architektur, Möbelkultur Großglobnitz 47 3910 Zwettl (T) +43 2823 228 office@willl.at www.willl.at

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Wa ld v i e r tle r HOLZ

Urlaubsangebot

Waldviertler Holzinspirationen Buchen Sie unser spezielles Angebot oder entwerfen Sie selbst Ihre maßgeschneiderte Handwerkstour durch das Waldviertel. Wir stellen Ihnen gerne Ihr persönliches „Handwerk­package“ aus Übernachtungsmöglichkeit, Betriebsbesuchen, kulinarischen Genüssen und verschiedenen Ausflugszielen zusammen. Entdecken Sie die handwerkliche Vielfalt des Waldviertels!

Weitere einzeln buchbare Besuchsund Kursmöglichkeiten in der Nähe: 21

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Artner Kreativtischlerei, Bad Großpertholz, Seite 40 27

Manufaktur WILLL, Großglobnitz, Seite 39

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Persönliche Holzkreationen selber drechseln Drechslerei Reiter, Zwettl, Seite 41

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Objekte aus Holz-Binder, Arbesbach, Seite 42

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Manufaktur Willl

Dem Tischlermeister über die Schulter schauen Tischlerei Neulinger, Roiten, Seite 45

Stockerl bauen Vollholztischlerei Lechner, Gföhl, Seite 43 Küche individuell geplant W4-Küchen, Waidhofen/Thaya, Seite 45

Sonnentor

Litschau

Waldviertler Holzinspirationen Möbel ohne Ablaufdatum: Erfahren Sie alles über die außergewöhnliche Möbelkultur, machen Sie einen Blick in die Manufaktur und sehen Sie mit welchem handwerklichen Können und der Liebe zum Detail Möbel hergestellt werden.

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Waidhofen Gmünd 22

Weitra

Inklusiv-Leistungen • Führung durch die Manufaktur Willl • SONNENTOR-Erlebnis - Eintritt und Führung oder SONNENTOR Frei-Hof – Bio-Bauernhof – Eintritt und Führung • 1 Packung SONNENTOR Sieglindes Erdäpfelgewürz zum Mitnehmen • 2 Nächtigungen inkl. Frühstücksbuffet im Hotel Schwarz Alm • 4-gängiges Abendessen Pauschalpreis/Pers. DZ EZZ

€ 194,– € 30,–

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Retz

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Zwettl

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Horn 25

Gr. Gerungs 24

Langenlois

Krems Pöggstall

www.waldviertel-handwerk.at

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Han dwerk & M a nufak tu r i m Wal d v i e r t e l

meisterlichen Ausführungen hautnah e­rfahren werden – stammen doch die verwendeten Materialien von der Fichte bis hin zur Lärche größtenteils aus der unmittelbaren Region. ­ Bei Vorführungen von individuellen, funktionalen Küchenlösungen erfahren Gäste Details über die Härte, Duft und spezielle Optik, fertigen selbst Zirbenlocken zum Mitnehmen an und werden von den Vorzügen der handwerklichen Waldviertler Küche in Staunen versetzt!

i Führung Mo–Sa nach Vereinbarung Teilnehmeranzahl ab 4 bis maximal 10 Personen Dauer: ca. 1,5 Stunden Preis pro Person € 9,–

Möbel voll Energie und kreativem Geist

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ie richtige „Energie“ für seine Küchen und Wohn- und Esszimmer ist Gerhard Artner besonders wichtig. Deshalb begibt sich der Tischlermeister aus Bad Großpertholz oft selbst in den Wald, um die idealen Bäume für seine Kunden zu fällen. „Teilweise schlage ich das Holz selbst und richte mich dabei nach den Mondphasen. Denn so ein Baum

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ist voll Energie und gibt den Menschen viel von seiner Kraft weiter“, berichtet der kreative Tischler. Sein traditionsreicher Familienbetrieb, die „ARTner Kreativtischlerei“ zählt zu den Prunkstücken der modernen Waldviertler Handwerkskunst. Die Gäste können sich auch beim „Probewohnen“ in der hauseigenen Naturpension von einzigartigen Möbeln überzeugen. Dass hier äußerst kreative Späne fliegen, zeigt ein Besuch beim Meister und seiner Frau Sissi Artner: „Unsere Philosophie lautet: ‚Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein‘. Darum sind wir auch immer bestrebt, den Kunden bessere, innovativere Lösungen anzubieten, als es die Produkte von der Stange sind“, lädt das Paar zu einer Führung in die Tischlerei und in den Küchenschauraum in Bad Großpertholz ein. „Made in Waldviertel“ kann hier unter

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

ARTner Kreativtischlerei GmbH Steinbach 48 3972 Bad Großpertholz (T) + 43 2857 2344 artner@kreativtischlerei.at www.kreativtischlerei.at

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Wa ld v i e r tle r HOLZ

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Diese Drechslerei ist ein „rasantes“ Abenteuer

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ei Andreas Reiter in Rudmanns bei Zwettl dreht sich alles um die älteste Maschine der Welt: Schon die Ägypter wussten einst mit der Holzdrehbank kunstvolle Gefäße zu formen. Eine Kunst, der sich der Waldviertler Drechslermeister voll und ganz verschrieben hat.­

„­ Drechseln ist meine Leidenschaft, die ich gerne anderen Menschen vermitteln möchte“, öffnet Andreas Reiter interessierten Gästen seine Tür zur Werkstätte. Anschaulich erfährt man hier alles über unterschiedliche Holzarten, ihre besondere Maserung und spezifische Eignung für die Drechslerei. Und wie sich schließlich beispielsweise Ahorn, Birne, Kirsche, Esche und Eiche mit hohem handwerklichen Geschick und modernster Technologie zu Vasen, Schalen, Schlüsselkugeln, Christbaumschmuck oder Kinderspielzeug drechseln lassen, präsentiert­ der Meister höchst persönlich an seiner Hand­ drechselbank. Ein rasantes, künstlerisches Abenteuer, das man selbst mit dem Kurs „Erste Schritte zur Drechselhandwerkskunst“ erleben kann. Wie wär’s mit einer eigenen Schale aus der innovativsten Drechslerei des Waldviertels?

Kurs Erste Schritte zur Drechselhandwerkskunst Fr und Sa gegen Voranmeldung Dauer: ca. 1,5 Stunden Teilnehmeranzahl: 2–4 Personen Preis pro Person € 59,– inklusive selbst gedrechselter Zirbenholzschale (ca. 35 cm Durchmesser) Betriebs- und Shop-Besuch Mo–Sa gegen Voranmeldung

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Drechslerei Reiter

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Andreas Reiter Rudmanns 136, 3910 Zwettl (T) +43 664 1651317 office@drechslerei-reiter.at www.drechslerei-reiter.at

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Han dwerk & M a nu fak tu r i m Wal d v i e r t e l

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Kunstvolle Formen rund ums Holz

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edes Stück Holz birgt etwas Kunstvolles in sich, ist Johann Binder überzeugt: „Mich begeistert das Kreative und Ausgefallene am Drechseln. Ich verwende ausschließlich Holz aus Österreich, am besten direkt aus dem

Waldviertel. Man muss Holz nur lange genug auf sich wirken lassen, dann offenbart es einem seinen Schatz.“ Seit über 10 Jahren beschäftigt sich der gelernte Tischler nun schon mit den vielen Techniken und kunstvollen Formen rund ums Holz in seiner Werkstatt in Arbesbach wo mehr als 25 verschiedene Obst- und Laubhölzer bearbeitet werden. Hunderte Holzobjekte sind so bisher entstanden, alle von Hand gefertigt und einer schöpferischen Fantasie beflügelt: Kugelskulpturen, Vasen und sogar Blumen sowie viele Holzkreationen und Produkte aus Zirbe. Gäste können beim Schau-Drechseln zusehen, selbst pra­k­ tisch­erste Handgriffe versuchen und viel Wissen und Erfahrung mitnehmen. Als Belohnung winkt die persönlich hergestellte Holzkreation.

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Kurs Schau-Drechseln Mo–Fr nach Vereinbarung Teilnehmeranzahl: 2 bis max. 6 Personen Dauer: ca. 1,5 Stunden Preis pro Person € 14,– zuzüglich Materialkosten nach Verbrauch

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Objekte aus Holz Johann Binder Arbesbach 235 3925 Arbesbach (T) +43 660 34 74 895 info@holzartbinder.com www.holzartbinder.com

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Wa ld v i e r tle r HOLZ

ein Stockerl“, weiß Roman Lechner, wie man mit der Tischlerei den Alltagsstress „fällen“ kann. Sind doch für ihn die Natur und die Arbeit mit bloßen Händen ein erster wichtiger Schritt zu einem neuen Bewusstsein für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

i Kurs Stockerl bauen 17. bis 18. März 2017 7. bis 8. Juli 2017 13. bis 14. Oktober 2017 Dauer: 2 Tage Teilnehmeranzahl: mind.5 bis max. 8 Personen Preis pro Person € 480,– 1-tägiges Seminar (nur Sa gegen Vereinbarung) pro Person € 300,–

Vom Baum zum eigenen „Stockerl“

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n Gföhl treffen künftige Hobbytischler auf eine massive Leidenschaft: „Holz ist ein komplett ursprüngliches Produkt der Natur, mit dem man die ganze Welt verändern kann“, lässt Roman Lechner nicht den geringsten Zweifel daran, dass er mit Leib und Seele Vollholztischler ist. „Bei uns gibt es keine Spanplatten.

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Entweder man macht etwas ethisch, oder gar nicht“, lautet das Credo für seine langwährenden Designmöbel aus regionalen Hölzern wie Kiefer, Esche, Zirbe und Nuss. Naturöle und Bienenwachs verleihen diesen einzigartigen Meisterstücken ihren Glanz, denn synthetische Lacke sind für Roman Lechner bloß „Plastiksackerl“­der Industrie. Ein echtes, ehrliches Möbel beginnt für ihn im Wald – und genau dort beginnt auch sein „Stockerlbautag“ für Hobbytischler und Anfänger: „Zunächst gehen wir gemeinsam in den Wald, wo wir einen oder mehrere Bäume fällen. Dann geht’s zu einem Sägewerk, und wir verfolgen den Weg vom Stamm zum Brett. Danach kehren wir zu uns in die Tischlerei zurück und bauen ein einfaches Möbelstück beziehungsweise­

Vollholztischlerei Lechner

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DI Roman Lechner Kremserstraße 29 3542 Gföhl (T) +43 2716 6500 office@rgl.at www.richtiggutleben.com

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Han dwerk & M a nu fak tu r i m Wal d v i e r t e l

Wa ld v i e r tle r Tr a dit ion e l l e Sp ezi a l i st en

waldviertelpur 017 17.–19. Mai 2sp latz Wiener Rathau

Rund 100 Aussteller präsentieren das Waldviertel mit Kulinarik, Musik, Brauchtum, Handwerk, Freizeit- und Urlaubstipps in Wien. info@waldviertel.at (T) +43(0)2822/54109 | www.waldviertelpur.at

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Wa ld v i e r tle r HOLZ

„Maßgeschneiderte“ Küchenplanung Tischlerei für traumhafte Ruhestunden Viele Köche mögen den Brei verderben, doch viele Tischler „verderben“ gewiss keine Küche. Schon gar nicht, wenn’s um die 7 Tischler der Waldviertler „W4 Küchen“ geht. Im Gegenteil: In ihrem Küchenstudio in Waidhofen kocht bei den Gästen die Begeisterung über. „Das W4-Team ist ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um individuelle Küchengestaltung geht. Wir bringen Ideen mit, beraten hinsichtlich aktueller Wohntrends und erzeugen daraus Raumstimmungen auf höchstem Niveau“, ziehen die Tischlerbetriebe Ableidinger, Blauensteiner, Blumberger, Fida, Handl, Schalko und Wistrcil für beste Küchen an einem Strang. ­Was ebenso für die Führungen und Kurse ihrer Gäste gilt: Einzelpersonen, Paare, Familien und Gruppen genießen hier kostenlose Führungen und bekommen dabei wertvolle Tipps der sieben Tischler sowie das handwerkliche Know-how der Waldviertler Küchenkultur kredenzt. In speziellen Planungskursen erfahren die Teilnehmer wiederum die richtigen, fachmännischen Rezepturen­ für eine perfekte Küche. In einer

Kochshow werden den Besuchern die neuesten­Küchengeräten vorgestellt.

i Führung Küchenstudio Mo, Do und Fr 16–19 Uhr, Sa 9–12 Uhr - kostenfrei (ab 10 Personen gegen Voranm.) Dauer: ca. 30 Min. Kurs Küchenplanung mit Kochshow jeden 1. Fr im Monat zur Vorbereitung die Abmessungen­ der zu planenden Küche mitbringen! Dauer: 16–19 Uhr Preis pro Person € 49,– Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

26 W4-Küchen Brunner Str. 50 3830 Waidhofen an der Thaya (T) +43 2841 8428 tischlerei-fida@aon.at www.w4kuechen.at

Zirbenbetten sorgen für gesunden Schlaf – weiß das Institut „Human Research“ in einer Studie zu berichten. Den Praxistest hierzu liefert die Tischlerei Hermann Neulinger in Roiten. Jedes Zirbenbett aus diesem mit dem „Österreichischen Umweltzeichen“ prämierten Familienbetrieb verströmt den Duft ätherischer Holzöle und schenkt geruhsame Schlummerstunden. Generell hat man sich hier dem Handwerk des gesunden Schlafs verschrieben: Betten, Lamellenelemente, Matratzen und Pölster werden allesamt vor Ort gefertigt. „Besser Schlafen – Besser Leben“, heißt so die Einladung von Hermann Neulinger an einer Führung in seinen Werkstätten teilzunehmen. Diese beginnt im „Reich des Holzes“, ­­wo das wertvolle Material ausführlich thematisiert und von den Tischlern traditionell und mit modernsten Maschinen verarbeitet wird. Bei dieser Gelegenheit gilt es für die Gäste, sich ihre eigenen Zirbenlocken zu hobeln und Duftkissen zu füllen.

Wie nun die Herstellung der besonderen Matratzen und Pölster erfolgt, erlebt man in der nächsten Werkstätte: „Sehen – Riechen – Fühlen“ lautet hier das sinnliche Motto für die Besucherinnen und Besucher.

i Führung Mo–Do 8–16 Uhr sowie Fr gegen Voranmeldung Teilnehmeranzahl: ab 2 Personen Dauer: ca. 50 min. Preis pro Person € 17,– Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

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Tischlerei Hermann Neulinger GmbH Roiten 28 3911 Rappottenstein (T) +43 2828 7579 tischlerei@neulinger.at www.neulinger.at

www.waldviertel-handwerk.at

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HHan an dw dwerk erk & &M Maanufak nu faktu turr i m i m Wal Walddvvi ei errtteell

Waldviertler Stein Dem Alter sollte man bekanntlich mit Ehrfurcht begegnen: Im Waldviertel finden sich mit dem Gneis und Granit sowie den über 80 regionalen Edelsteinen zahlreiche, herausragende „Methusalems“ der Erdgeschichte. Die Handwerker und Manufakturen hier wissen diesen steinalten Schönheiten den verdienten Glanz zu verleihen.

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s sind Zahlen, die auf einem Taschenrechner kaum Platz finden: Rund 1,4 Milliarden Jahre zählt der Dobra-Gneis im Kamptal und ist damit das älteste Gestein Österreichs. Gegen diesen gelblich bis bräunlichen Ur-Wald­ viertler mutet ein weiteres steinernes Wahrzeichen der Region fast jugendlich an: Bis zu 400 Millionen Jahre hat das Trägergestein des Waldviertels – der Granit – auf seinem Buckel. Den Einheimischen und ihren Gästen präsentiert sich diese „rötlich-graue Eminenz“ unter den G ­ e­steinen auch in Gestalt der berühmten­„Granitfindlinge“. Eindrucksvolle, wundersame Steinskulpturen, denen man ­bei einem Waldviertel-Besuch begegnet, steinerne Zeugen, wie riesig einst der Manhartsberg-Rücken. Gut 9.000 Meter soll er vor Milliarden Jahren gewesen sein, bis ihn schließlich Wind

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und Wetter abtrugen und die berühmten „Waldviertler Findlinge“ zurückließen. Der Granit ist es auch, in dessen Risse sich vor gut 350 Millionen Jahren das „Juwel“ der Waldviertler Edelsteine herauskristallisierte: Der glanzvolle, violette Maissauer Amethyst. Er ist zweifellos der Star unter den rund 80 verschiedenen, regionalen Edelsteinarten. Dieser glänzenden, weltweit einzigartigen Rarität sollte man unbedingt bei einer Führung in der „Amethyst Welt Maissau“ begegnen. Und freilich gilt es auch dem Granit seine­Ehrerbietung zu erweisen: Wie dieser anmutige Greis seine schönste Fassung erhält, verrät Reinhart Kartusch in Weitra. Jetzt fehlt nur noch der richtige Schliff für diese wunderbare ­Gesteinswelt – Christian Riedel und seine „Waldviertler Lapidärie“ sind hierfür der beste Ort.


Wa ld v i e r tle r St G leain s

„Die Waldviertler steinverarbeitenden Betriebe vereinen Tradition und Innovation in gleicher Weise und stehen für eine ausgezeichnete Qualität. Die Gäste begegnen hier in den Werkstätten und Betrieben der Vielfalt heimischer Natursteine und können die Kombination aus dem Naturstoff Stein und handwerklicher ­Topleistung miterleben. Das entspricht dem Zeitgeist unserer Gesellschaft und dem Wunsch nach regionalem Handwerk.“ Judith Hönig Landesinnungsmeisterin der Niederösterreichischen Steinmetze

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i Öffnungszeiten 9. Jän. bis 5. März Sa. u. So. 10–17 Uhr April und Okt. 10–17 Uhr Mai–Sept. 10–18 Uhr März, Nov., Dez. 10–16 Uhr Führung zu jeder vollen Stunde ab 10 Uhr letzte Stunde eine Stunde vor Schließung Dauer: 1 Stunde Preise Erwachsene € 11,– *Kombikarte € 18,– Ermäßigter Eintritt für Studenten, Präsenz­diener, Menschen mit besonderen Bedürfnissen € (mit Ausweis)

9,– *Kombikarte € 14,50 Kinder ab 6–15 Jahren € 7,– *Kombikarte € 10,–

Der funkelnde Edelstein des Waldviertels

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ie „Amethyst Welt Maissau“ ist der Edelstein und ein touristischer Magnet des Waldviertels. Nirgendwo sonst funkelt und leuchtet, schillert und glänzt es in dieser Region so faszinierend. Nirgendwo sonst erstrahlen Millionen Jahre Geologie in solch eindrucksvollem Licht. „Wir präsentieren in der Amethyst Welt Maissau die unverfälschten­ Schönheiten der Gesteinswelt, ohne menschliches Zutun – ausschließlich in ihrer ursprüng­ lichen Form“, ­berichtet Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Josef Piller von seinen steinernen Stars. Rund 240 Edelsteine und 400 Heilsteine verbreiten im ganzjährig und täglich geöffnetem „Edelsteinhaus“ ihren Glanz. Führungen bringen die Besucher in die spannenden Tiefen des geologischen Wissens. Apropos „Tiefe“: 1986 war es, als man hier in

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Maissau bei Sondierungsarbeiten ein weltweit einmaliges, gut 1.400 Meter langes und ca. ­ 350 Millionen Jahre altes Amethyst-Band lokalisierte. Ein Kunstwerk der Natur, das heute von den Gästen in einem 40 Meter langen Schaustollen bestaunt werden kann. Und wie nun dieser altehrwürdige Maissauer Amethyst seine edle Form und Fassung erhält, wird bei einem kostenlosen Besuch in der Schmuckwerkstätte zum glänzenden Abenteuer: „Auf Wunsch stellen wir auch mit den Gästen individuelle Schmuckstücke zusammen. Persönliche Designs wie Ketten und Armbänder, deren Fertigung dann direkt in der Schmuckwerkstätte beobachtet und erlebt werden kann“, so Josef Piller. Und natürlich gibt es auch für kleine Besucher in Maissau jede Menge Glanzlichter, wie das tiefschürfende Abenteuer im „Schatzgräberfeld“.

Familienkarten 2 Erwachsene + max. 2 Kinder *Kombikarte 1 Erwachsener + 1 Kind *Kombikarte

€ 22,– € 36,– € 11,– € 18,–

*Eine Kombikarte beinhaltet Amethyst-Schaustollen und Edelsteinhaus

Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Amethyst Welt Maissau Horner Straße 36 3712 Maissau, (T) +43 2958 84840 (F) +43 2958 8484040 office@amethystwelt.at www.amethystwelt.at

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Wa ld v i e r tle r St e in

Waldviertler Granit im neuen Glanz

Meisterlich geschliffene Edelsteine

400 Millionen Jahre hat der altehr­ würdige­Granit, das Trägergestein des Waldviertels auf dem „Buckel“. Vom Manhartsberg, dem Nebelstein bis nach Gebharts zeigt er sich in seinen dunklen Farbschattierungen. Sein rötliches Braun, sein dunkelgraues, beinahe schwarzes Antlitz gehört zum Farbenspiel der Region. Eine „alltägliche“ Erscheinung, die in ­Weitra ihre kunstfertige Form erhält.

„Meine Liebe zu den Steinen soll durch meine Schliffe spürbar sein – sie sollen voll positiver Energie strahlen und den Menschen Freude schenken“, erzählt Mag. Christian Riedel. Der gelernte Goldschmied und einzige Edelsteinschleifer des Waldviertels ist zweifellos eine „meisterliche Rarität“. Seine Werkstätte in Irnfritz-Messern, die „Waldviertler Lapidärie“, gilt als Glanzpunkt für Edelsteinfans. „Gerne gebe ich mein Wissen in Führungen und Kursen weiter. Als Gemmologe und wissenschaftlicher Spezialist für Edelsteine biete ich auch Fachberatungen an“, lädt Christian Riedel zu einem Besuch ein. Bei ihm erfährt man, welch handwerklicher Präzision es bedarf, Mineralien in Edelsteine zu verwandeln. Und wer am liebsten selbst einen Edelstein kreieren möchte, meldet sich am besten zu einem Kurs an.

„Mir gefällt am Granit, dass er ein gewöhnlicher Stein ist, den ich zu einem Edelstein verarbeiten kann. ­ Im Granit liegt für mich das Sym­ bol­­­hafte des Waldviertels, die Natürlichkeit der Gegend“, entlockt Reinhart Kartusch dem Granit seine wesenhafte­Schönheit. Seit zwölf Jahren widmet sich der gelernte Goldschmied der kunstvollen Metamorphose des steinernen

„­ Ur-Waldviertlers“. Längst gehören seine Ketten, Armbänder ­ und „Pendel“ zum Who-is-Who der ­Gesteinskunst. Eine Kunstfertigkeit, an der man in seiner Werkstätte am historischen Hauptplatz in Weitra teilhaben kann. Besucher können gegen Voranmeldung einen GranitSchlüsselanhänger selbst fertigen.

i Einblick in die Werkstätte Mo–Fr und Samstagvormittag gegen Voranmeldung Dauer: ca. ½ Stunde Preis pro Person € 9,– inkl. Fertigung Schlüsselanhänger Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Granitschmuck Reinhart Kartusch Rathausplatz 18 3970 Weitra (T) +43 2856 2331 office@granitschmuck.at www.granitschmuck.at

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i Führung Mo–Sa gegen Voranmeldung Dauer: ca. 45 Minuten Teilnehmeranzahl: max. 6 Pers. Preis pro Person € 8,– Kurse Mo–Sa gegen Voranmeldung 3-stündig für 1 Person oder 6-stündig für 1–2 Personen im Wechselmodus Preise je Kurs inkl. Material 3 Stunden € 205,– 6 Stunden € 370,– Anfängerkurs Cabochon Schleifen Fortgeschrittenenkurse Grundlagen des Facettierens/ Steine Rund-Facettieren Buchung und Beratung unter: (T) +43 2822 54109-90

Waldviertler Lapidärie Mag. Christian Riedel 3761 Messern Nr. 9 (T) +43 (0) 676 7517429 edel@riedelstein.at www.riedelstein.at

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Kostenloses Prospekt- und Informationsmaterial für Entdecker, Genießer und Abenteurer

Freizeitkarte Waldviertel

Auszeit im Waldviertel

Waldviertel – ganz mein Geschmack!

Das Waldviertel auf einen Blick. Die Freizeitkarte beinhaltet mehr als 150 Ausflugsziele, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten sowie Tipps für Rad- und Wandertouren.

Die besten Urlaubsangebote aus dem Waldviertel zu den Themen: Wandern, Radfahren, Kulinarik, Gesundheit und Wohlbefinden, Kunst, Kultur und Events.

Der geschmackvolle Wegweiser erläutert informativ, wo die berühmten Waldviertler Spezialitäten ihre W ­ urzeln haben – und ­verrät auch, wo man sich und seinen Gaumen am besten verwöhnen lassen kann.

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Alles was Recht ist

Waldviertel-Stationen

Waldviertel News

Die wichtigsten Infos rund um die Niederösterreichische Landesaus­ stellung 2017 „Alles was Recht ist“ ­ in Schloss Pöggstall kompakt zusammengefasst.

Die Waldviertel-Stationen sind die touristischen Highlights des Südlichen Waldviertels. Insgesamt sechs Stationen in der Region, die im Zuge der Nieder­ österreichischen Landesausstellung besonders in Szene gesetzt werden.

Die Gästezeitschrift erscheint zweimal jährlich und beinhaltet Geschichten­ von Persönlichkeiten, die dem Waldviertel verbunden sind, aktuelle Angebote und tiefe Einblicke in diese einzigartige Region.

www.waldviertel.at/ landesausstellung2017

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