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Monatsschrift für die Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer Februar/März 2010, € 2,--


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

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ie Lehrer mit Eltern und Eltern mit Lehrern an einer Schule zusammenarbeiten, das teilt sich auch den Schülerinnen und Schülern mit und schafft ein Klima, das die Entwicklung von Sozialempfinden und Sozialkompetenz fördert. Selbstverwaltung schafft Räume, in denen Menschen Verantwortung ergreifen und ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln können. Daher gehören nicht nur die Führung freier Schulen und Selbstverwaltung zusammen. Die Gesamtgesellschaft wird immer mehr Räume aufgabenorientierter Selbstverwaltung ausbilden müssen, wenn sie zukunftsfähig sein will. Christoph Strawe, Erziehungskunst 1/2010

Wie gehen wir miteinander um? Eine zentrale Frage, nicht nur in unserer Schule. Wie schaffen wir den Ausgleich zwischen dem immer stärker werdenden „Ich will“ einzelner Menschen und dem, was Gemeinschaften brauchen, um überhaupt diesen Namen zu verdienen? In hierarchischen Strukturen kennen wir uns aus. Sie mögen uns nicht immer gefallen, aber sie bieten Orientierung. Diese ist in selbstverwalteten Gemeinschaften nicht so leicht zu finden. Woran sollen wir denn unser Tun und Handeln, Streben und Forschen ausrichten, wenn es keine Direktorin und keinen Chef gibt, die

uns den Weg weisen? Welche Maßstäbe gelten? Wer entscheidet was? Und: Wer entscheidet, wer was entscheidet? Diese Fragen bewegen wir innerhalb der Schule nun schon seit einigen Jahren im Rahmen des Qualitätsmanagementprogramms „Wege zur Qualität“. Noch liegen nicht alle Antworten auf dem Tisch, doch allein die Erhebung des Ist-Zustandes hat bereits viele Aha-Momente ausgelöst. (Die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme möchten wir Ihnen übrigens demnächst in einer Sondernummer dieser Zeitschrift präsentieren.) Der näher rückende Waldorftag (Samstag, 6. März 2010) ist der Begegnung zwischen Menschen gewidmet. Welche Rolle spielen dabei die Rahmenbedingungen? Welche Aufgaben übernimmt der Staat, wenn wir uns doch ohnehin alle selbst verwalten? Welche Kompetenzen braucht jede/r von uns, damit wir uns in neuen, offenen Strukturen zurechtfinden und wohl fühlen können? Als Einführung sei der Artikel auf Seite 22 empfohlen. Wir hoffen sehr, dass auch Sie den Weg nach Salzburg antreten und dabei sind, wenn wir uns zusammen mit hochkarätigen ExpertInnen auf die geschilderten sozialen Zukunftsfelder begeben. Weitere Infos auf Seite 5 und auf www.waldorftag.at

Wer kann, möge bereits am Vorabend (Freitag, 5. März 2010) anreisen: Die Podiumsdiskussion „Freie Schule für freie Menschen“ verspricht ebenfalls spannende Momente. Näheres dazu ebenfalls auf www.waldorftag.at Auf ein Wiedersehen, spätestens in Salzburg, Irene Bulasikis PS in eigener Sache: Mit großer Freude konnten wir ein neues Mitglied in unserem Redaktionsteam willkommen heißen: Roman David-Freihsl ist nicht nur journalistischer Profi, sondern auch ein ehemaliger Schüler des Maurer Schlössels und nun Schülervater in der Ersten. Roman ist mit vollem Elan eingestiegen, seine Beiträge finden Sie auf den Seiten 4, 12 und 23.

Herzliche Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung des Schulvereins Am Dienstag, 16. März 2010, 20 Uhr Im Kleinen Festsaal Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

MoMent   | Konto für Schnellentschlossene –– Online-bankingnützende –– Spendenwillige –– etc. etc. unsere Kontonummer: 9681.059 P.S.K. Blz: 60000 Aus dem Ausland: BIC OPSK ATWW, IBAN AT26 6000 0000 0968 1059 –– Danke! MoMent   | intern

Monatsschrift von und für Eltern, FreundInnen, Lehrer­Innen und SchülerInnen der R. Steiner-Schule Wien-Mauer, Freie Waldorfschule, moment@waldorf-mauer.at im 18. Jahrgang

Leitung des Redaktionsteams: Irene Bulasikis Anzeigen / Layout: Renate / Karl Hruza MitarbeiterInnen:

Irene Bulasikis, T. 01/867 20 90, irene@bulasikis.com Roman David-Freihsl, roman.freihsl@aon.at Renate Hruza, T. 01/802 66 03, renate.hruza@silverserver.at Karl Hruza, T. 01/802 66 03, k.hruza@acrobat.at Jörg Schmiedbauer, T. 01/889 83 39, joergschmiedbauer@acrobat.at

Freie2 MitarbeiterInnen: |

Waldtraut Fetscher

Eigentümer, Verleger und Herausgeber (Medieninhaber): Waldorf-Wirtschafts-Gemeinschaft (WWG), DVR Nr.: 7864 9742 Absender: moment@waldorf-mauer.at ,1230 Wien, Endresstr. 100 Konto: Waldorf-Wirtschafts-Gemeinschaft/ Redaktion Schulzeitung, 9681.059 P.S.K. Blz 60000 Herstellungsort: DONAU-FORUM-DRUCK , 1230 Wien Verlagspostamt: 1230 Wien; Zulassungsnummer: MoMent  Februar/März 02Z032325Z 2010


„Ich bin ...“ Aus dem Johannesevangelium (2) Ausgewählt von Waldtraut Fetscher

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… das Licht der Welt; wer mir nachfolgt wird nicht untergehen in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh. 8,12)

uch der einfachste Mensch kann es erleben, wenn er in seinem Zimmer sitzt und ein Sonnenstrahl kommt plötzlich grüßend zu ihm herein. Man hat da oft die Empfindung, als ob etwas wie ein Engel aus einer höheren Welt grüßend zu uns ins Zimmer tritt. Und wenn wir dann dem nachsinnen: dies Zarte, was im Licht ist, und doch ganz Starke, dies ganz überirdisch Geistige und doch und gerade so übermächtig Schaffende, dieses unerbittlich Reine und doch allem sieghaft Entgegengehende – prophe-

tisch spricht es aus dem Leuchten des Lichtes und fragt uns: Wie müsstest du sein, wenn du ganz Licht wärest? Sind wir da nicht ganz nahe bei Christus? In den alten Mysterien hat man die Menschen manchmal in dunkle Räume gebracht, und wenn sie ganz auf die Finsternis eingestellt waren, dann wurde es plötzlich strahlend überhell. Und weil sich das Auge so rasch nicht umstellen konnte, erlebten die Menschen den Geist im Licht mit Übermacht. Sie wussten fortan: Licht ist heiligste Gottesoffenbarung. Das kann der Mensch eigentlich immer erleben, wenn er in seinem Zimmer über seiner Arbeit das Licht nicht erwartet hatte, und es tritt plötzlich grüßend in seinen Geist herein. Immer tiefer müssen wir eindringen in die Frage: Warum hat die weltenwaltende Gottheit dem Menschen das Licht zum Tagesgenossen gegeben? Dem muss der Mensch nachsinnen, bis er aus dem Licht heraus das Ich sprechen hört: Licht bin ich! Licht ist mein Gewand, das ich anhabe! Für die, die mich noch nicht gefunden haben, warte ich im Licht, damit sie etwas von mir ahnen, bis ihnen offenbar wird, warum ich mich in Licht gehüllt habe, um mit ihnen zu reden. So müssen wir ins Licht eindringen, bis wir aus dem Licht heraus einfach das Ich zu uns sprechen hören. … Alle die sind nicht durchgedrungen zu Christus, die ihn in irgendeiner Lehre zu haben glauben. Er ist nicht Lehre, er ist Licht. Er wohnt in der Region wo Licht, Leben, Liebe eins sind. (1)

http://stereowood.com/bilder.html Abfrage: 29.01.2010, unterliegt der Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 License

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1) Lit.: F. Rittelmeyer, „Ich bin“ Reden und Aufsätze über die sieben „Ich bin“-Worte des Johannesevangeliums. Urachhaus 1992

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Tag der offenen Tür E

inmal beobachten können, wie ein Wal­dorf-Unterricht abläuft – oder sich einfach nur direkt über die Rudolf Steiner-Schule informieren:

Am 16. Jänner fand wieder der Tag der offenen Türe in der Maurer Schule statt. Den Abschluss bildete eine Diskussion zu Fragen, die beim ersten Kontakt mit der Steiner-Schule immer wieder gestellt werden: „Wie ist das mit der Matura? Wie finden sich Waldorfschüler danach im ‚richtigen Leben‘ zurecht?“ Ehemalige berichtete im Kleinen Festsaal, wie es ihnen selbst nach Abschluss der 12. Klasse ergangen war und wie sie die Umstellung auf das Lernsystem eines öffentlichen Gymnasiums erlebt hatten: Laut ihren Berichten war dieser Schritt eine deutliche Veränderung, eine Umstellung dahingehend, nun einfach abrufbares Wissen anzusammeln – aber keine wirklich nennenswerte Hürde. Ein Zwischenschritt zur weiteren Ausbildung dieser Ehemaligen – sei es ein Musik-, ein Jus- oder ein Technikstudium.

Roman David-Freihsl

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ICH

DU

WIR

Begegnung macht Schule Erziehungspartnerschaft im 21. Jahrhundert

W A L D O R F T A G 2010

Informationen & Anmeldung auf www.waldorftag.at Workshops zu folgenden Themen:

Waldorftag Salzburg – Go for it

Zum Impuls-Vortrag: Workshops zu folgenden Themen: Begegnung mit dem Staat „Wege zur Schulautonomie“ Begegnung mit dem Staat: Die eigenständige in Pädagogik der WalBegegnung der Erziehungspartnerschaft: „Wege zur Schulautonomie“ dorfschule erfordert eine Autonomie Idee und Wirklichkeit der Selbstverwaltung der einzelnen Schule. Dadurch werden Begegnung mit der Realität Begegnung in der Erziehungspädagogische Innovationskraft und inBegegnung meinen Rolle partnerschaft: dividuelle Initiativemit freigesetzt. Idee und Wirklichkeit der Begegnung im System – Selbstverwaltung Das ist seit Eröffnung der ersten WalBewegung und Entwicklung im System Begegnung mit der Realität dorfschule im Jahr 1919 ausführlich Begegnung in Bewegung dargelegt und begründet worden. Zur Begegnung mit meinen Rolle Begegnung Konflikt geVerwirklichung derim Schulautonomie Begegnung im System – hört auch ein enges, auf gegenseitigem Begegnung durch Musik Bewegung und Entwicklung im System Verständnis beruhendes Verhält­ nis zwiBegegnung mit der Verweigerung Begegnung in Bewegung schen Eltern und Lehrern. Es dient einer Begegnung mit Humor Begegnung im Konflikt reibungslosen Zusammenarbeit aller am Begegnung mit dem Künstler in uns Schulorganismus Beteiligten und ist au-

Salzburg – Go it IchWaldorftag halte das Programm zumfor Waldorftag in Salzburg in Händen und Ich halte das Programm zum Wal­dorftag freue mich unbändig. Herausrain Salzburg in Händen und freue mich gende Fachreferate, spannende und unbändig. Herausra­gende Fachreferate, vielfältige Workshops und am Freitspannende und vielfältige Workshops und agabend ein Bildungspodium, zum am Freit­agabend ein Bildungspodium, zum Thema „Freie Schule für freie MenThema „Freie Schule für freie Men­schenschen- wieviel Autonomie braucht wieviel Autonomie braucht die Schule“ für die Schule“ für die nicht nur Topdie nicht nur Top-Experten aus dem BilExperten aus dem Bildungsbereich dungsbereich sondern auch die Spitzen der sondern auch die Spitzen der Politik Politik zugesagt haben. zugesagt haben. Wannhatten hatten wir eine Zusage einer LandesWann wir eine Zusage einer hauptfrau als Podiumsteil­ nehmerin? Mit Landeshauptfrau als PodiumsteilGünther Haider die Bildungsforschung, nehmerin? Mitfür Günther Haider für Schrodt als Schulreformpraktikerin, dieHeidi Bildungsforschung, Heidi Schrodt Helm als SchulverwaltungsalsHermann Schulreformpraktikerin, Hermann chef,als Peter-Michael Lingens als bildung­ Helm Schulverwaltungschef, Peter-Michael als bildungspolitisch über Lingens Jahre federführenden spolitisch über federführenden Journalisten und Jahre Karl-Martin Dietz, einem Journalisten und Karl-Martin Dietz, entscheidenden Impulsge­ ber aus der Waleinem entscheidenden Impulsgedorfbewegung, ist zu einem spannenden ber aus der Waldorfbewegung, ist Gedanke­ naustausch geladen. zu Am einem spannenden GedankeSamstag ergeben sich in den Worknaustausch geladen. shops vertiefende Begeg­nungs­mög­lich­ Am Samstag ergeben sich in den keiten zu vielen der Podiumsmitglieder und Workshops vertiefende Begegweiteren Impulsgebern (siehe Programm). nungsmöglichkeiten zu vielen der Die Waldorfbewegung bildung­ Podiumsmitglieder undgeht weiteren spolitisch in die Öffentlichkeit. Für die Impulsgebern (siehe Programm). Resonanz nach innen können wir den Die Waldorfbewegung geht in bildungWorkshops Kraft und Anregun­ g en tanken. spolitisch in die Öffentlichkeit. Für die Wirklich außergewöhn­ lich,können was die VorbeResonanz nach innen wir in reitungsgruppe da zustande gebracht hat. den Workshops Kraft und Anregungen tanken. Wirklich außergewöhnJörg Schmiedbauer lich, was die Vorbereitungsgruppe da zustande gebracht hat.

Begegnung durch Musik ßerdem notwendig, um den pädagogiBegegnung mit der Verweigerung Impulsvortrag von Karl-Martin Dietz schen Auftrag der Schule zu erfüllen. Begegnung mit Humor Begegnung im Erziehungspart­ Dialog statt Hierarchie oder Chaos Wie kann eine solche Begegnung mit dem Künstler in uns nerschaft immer wieder neu gegründet, Impulsvortrag von Karl-Martin Dietz Grundlagen für eine gelingende Erziehungspartnerschaft gestaltet und vertieft werden? Wie wird „Begegnung im Dialog statt Hierarzwischen Lehrern und Eltern sie zum Übfeld von individueller Begegchie oder Chaos“ nung, Transparenz und Initiative? Rudolf „Grundlagen für eine gelingende ErzieSteiner hat dazu eine Fülle praktischer Die eigenständige Pädagogik der Waldorfschule erfordert hungspartnerschaft zwischen Anregungen gegeben, der die zueinzelnen beachten Schule. Dadurch werden eine Autonomie Lehrern und Eltern“ sich gerade heute lohnt.

pädagogische Innovationskraft und individuelle Initiative freigesetzt. Das ist seit Eröffnung der ersten Waldorfschule Lesen Sie dazu weiter auf Seite 22: im Jahr 1919 ausführlich dargelegt und begründet worden. Karl-Martin Dietz: Zur Verwirklichung der Schulautonomie gehört auch ein „Eltern und Lehrer an der Waldorfenges, schule“ auf gegenseitigem Verständnis beruhendes Verhältnis und Lehrern. Es dient einer reibungslosen Kap.zwischen 6: Die Praxis Eltern des Dialogs zwischen Zusammenarbeit aller am Schulorganismus Beteiligten und Eltern und Lehrern ist außerdem notwendig, Zusammenfassung von Max Ruhri um den pädagogischen Auftrag der Schule zu erfüllen. Wie kann eine solche Erziehungspartnerschaft immer wieder neu gegründet, gestaltet und vertieft werden? Wie wird sie zum Übfeld von individueller Begegnung, Transparenz und Initiative? Rudolf Steiner hat Februar/März 2010  MoMent dazu eine Fülle praktischer Anregungen gegeben, die zu beachten sich gerade heute lohnt.

Jörg Schmiedbauer

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MoMent Rückblicke …

Ball der Zwölften

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nter dem Motto „Freedom“ mixte uns die 12. Klasse einen phantastischen Ballcocktail: Der Duft von Flower Power fein abgestimmt mit Geigenklängen und harten Beats. Jeans, Langhaarmähne und Stirnband Seite an Seite mit Ballkleid, Anzug und Fliegeroutfit. Blumenkinder Arm in Arm mit Charlie Chaplin; high-tech Disco und Hippiehymnen, die Generationen auf einer Tanzfläche vereinen. Stilvoll präsentierten sich die Gastgeber zur Eröffnung in einer von Johanna Salcher erarbeiteten Choreographie. Die champagnerfarbenen Traumkleider der Mädchen waren von Adinda Meijts angefertigt worden. Kurz vor Mitternacht wurden Adinda  Meijts im Sissikleid und Anna Heitger im Hippielook zu Ballköniginnen gekürt. Charlie Chaplin

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(alias Daniel Kirpicsenko) wurde würdiger Ballkönig. Als Mitternachtseinlage überraschte uns die 11. Klasse mit einer großartigen Showdance Einlage. Fröhlichkeit und Ausgelassenheit durchzogen die ganze Schule. Ein großes Danke unserer wunderbaren 12. Klasse! Gabriela Graf (Tutorin der 12. Klasse)

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MoMent Rückblicke ...

Unser Basar E

s war ein Fest für alle, und es war ein besonders stimmiges und erfüllendes Erlebnis für uns, die wir dieses Fest organisiert haben. Wir haben von der Vorbereitung bis zum Abbau und der Nachbesprechung erleben können, wie vielen Menschen dieser Basar ein Anliegen ist, mit wie viel Freude und Engagement daran gearbeitet wird, ihn zu einem wunderschönen Ereignis werden zu lassen. Der Basar ist für viele ein fester Bestandteil des Schulgeschehens, wie es einige Beteiligte ausgedrückt haben: „Ohne den Basar würde dem Advent Wesentliches fehlen, wenn ich nicht mitmachen würde, ginge mir etwas ab“! Und er wird jedes Mal genau so schön und bunt und stimmungsvoll, so viel wir alle mit Freude dazu beitragen. In diesem Sinne ein großes, herzliches Dankeschön an alle, die heuer mit dabei waren, und nach dieser gelungenen Einstimmung eine noch frohe Adventund Weihnachtszeit.

Michaela Eberharter, Gabriela Graf, Ursula Kaufmann Wir wurden heuer ganz besonders großzügig mit Sachspenden bedacht: für das Kaffeehaus wurde der gesamte Kaffee gespendet, für den Würstelstand bekamen wir Bio-Würstel zur Verfügung gestellt und für das Kerzenziehen das gesamte Wachs – herzlichsten Dank dafür!

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Die Russische A

m Freitag, den 27. und Samstag, den 28.11.09 fand in unserer Schule der Advent Basar statt. Wir, die 6.Klasse, durften die „Russische Teestube“ gestalten und betreuen. Die Vorbereitungen waren sehr stressig, vor allem das Kochen. Viele Eltern haben traditionelle russische Speisen wie Piroschki, Bortsch, Russische Eier und viel Süßes mitgebracht und damit ein tolles Buffet gemacht. Tische und Stühle mussten geschleppt werden, und wir schmückten die 7. Klasse, bis sie gemütlich und schön war. Wir waren ja so aufgeregt! Am Freitag um 17 Uhr ging es los. Unsere Aufgabe war es, abzuwaschen, Brote zu streichen, hinter dem Buffet zu bedienen, zu servieren und an der Kassa zu sitzen. Am Teestand saß immer eine Russisch-Lehrerin, die den Tee ausschenkte.

Zwei Kinder sind mit einem Erwachsenen am Buffet gestanden und haben das Essen und Trinken ausgegeben. Da mussten Getränke zurechtgemacht, Brote, Piroggen und Salat auf Teller gegeben werden und vieles mehr. Die Menschen sind dann weiter zur Kassa gegangen und haben dort gezahlt. Die meisten Gäste wollten aber von den ServiererInnen bedient werden. Wir bekamen einen Notizblock und einen Kugelschreiber, mit dem wir alles aufschrieben, was die Leute sich wünschten. Es gab ein paar Leute, die nicht gleich zahlen wollten, weil sie nachher noch etwas essen wollten, aber dann zahlten sie doch gleich. Eigentlich war vorgesehen, dass wir in Russisch „Was wünschen Sie“ (gesprochen Schto wi schelajetzt), „Danke“, „Bitte“ und „Guten Appetit“ (gesprochen Privatnaja Apetita) sagen sollten. Damit am Buffet immer frisches Essen steht, haben im Nebenraum die ganze Zeit zwei Kinder und ein Erwach-

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Teestube sener köstliche Käse- und Lachsbrötchen gemacht. Die KellnerInnen haben dann auch das schmutzige Geschirr in den Nebenraum gebracht und dort wurde es abgewaschen, fast alle Kinder waren vierbis fünfmal eingeteilt. Es war sehr viel los, besonders in der Mittagszeit. Wir durften auch bei etwas einspringen. Einmal war soviel los, dass nur noch ein Glas da war. Am Schluss des Basars durften wir noch übergebliebene Sachen wie Baguette, Käse, Aufstrich, Mineralwasser und Saft verkaufen. Am Abend taten die Füße sehr weh! Die meisten Leute machten uns Komplimente und sahen glücklich aus, was für ein schöner Samstag für uns alle! Schön, dass sich so viele Leute bei uns in der Russischen Teestube wohl gefühlt haben! Es machte viel Spaß, es war das schönste Basarerlebnis und wir haben vieles gelernt. Es war ein gelungenes Fest, es war cool! Freut euch auf nächstes Jahr! Die Russische Teestube ist für die Kinder und die Gäste wunderbar. Auszüge aus Aufsätzen der 6. Klasse, zusammengewürfelt von Renate Hruza

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MoMent Rückblicke … Vorblicke?  

Unser Weg ans Meer – ein Traum? J

eder Weg beginnt mit dem ersten Schritt und wir haben schon viele Schritte gemacht. Wir, das ist die 9. Klasse …

Es war der zweite Schultag, das letzte Jahr in der Mittelstufe, der Beginn der achten Klasse im Schuljahr 2008/09. Frau Hans, unsere neue Klassenlehrerin, betrat den Raum und mit ihr eine fabelhafte Idee: „Wir werden lange Wege gehen; in der Wärme, in der Kälte, die Wege, die Ausflüge werden immer länger dauern. Wo der Ausflug endet, fahren wir wieder hin und gehen weiter, bis wir gemeinsam als 12. Klasse in Triest ins Meer springen können.“ In den fünf Jahren, die sie uns bis in die zwölfte Klasse begleiten wird, möchte sie mit uns zu Fuß bis ans Meer gehen. Etappe für Etappe werden wir uns dem Meer in Triest nähern. „Unser Weg“ soll die Klassengemeinschaft stärken und uns immer wieder die Möglichkeit geben, einen oder mehrere Tage in der Natur zu verbringen. Wir dachten uns alle: verrückt, einfach unmöglich; doch schon kurz später gingen wir unsere erste Etappe von der Schule nach Perchtoldsdorf. Und da Frau Hans eine Lehrerin ist, hörten wir zwischendurch auch einen Vortrag eines Weinbauern. Weiter ging es dann von Perchtoldsdorf nach Baden, von Baden nach Pottenstein. Unsere Reise führt uns auch zu Museen und Burgen. Frau Hans legt nämlich auch 10  |

Wert drauf, dass wir auf unserem Weg etwas Kulturelles von den Landschaften, in denen wir uns gerade bewegen, erfahren bzw. erleben. (Die schnellere Gruppe erklimmt nebenbei auch die Berge, die auf dem Weg liegen.) Jetzt sind wir in der neunten Klasse und zurzeit befinden wir uns gerade in der Gegend um Berndorf. Wir erlebten viel, nahmen viele Eindrücke mit und lernten auch viel. Einmal verirrten wir uns und gingen einfach querfeldein nach unten und wir sind richtig rausgekommen; es gab auch Unfälle: eine geschwollene Lippe, einen Ohnmachtsanfall im Museum … Manchmal passiert es auch, dass die ganze Klasse die Orientierung verliert und einmal im Kreis läuft. Aber bekanntlich führen ja viele Wege zum Meer … Inzwischen haben wir den Traum ans Meer zu gehen akzeptiert und nicht nur akzeptiert: Wir glauben an ihn in der Weise, dass es für uns selbstverständlich geworden ist, dass wir gehen werden, bis wir Sand unter unseren Füßen spüren, das Meer rauschen hören und unser Horizont wie das Ende der Welt scheint. Allerdings bedeutet das nicht nur „wandern“, sondern wir wollen die Eltern dieser Klasse nicht mit zusätzlichen Ausgaben belasten und daher das nötige Geld für dieses Wagnis auch selbst verdienen. Wir werden für diesen Traum in der Küche arbeiten, Bücher verkaufen, Torten backen und Flohmärkte machen. Wir werden für MoMent  Februar/März 2010


den Traum arbeiten, denn es ist auch unser Traum geworden. Vielleicht haben Sie, liebe Leser, bei der letzten Schulfeier auch einen von uns Schülern selbstgebackenen Kuchen erstanden (wenn ja, hoffen wir, dass er Ihnen geschmeckt hat!)? Jetzt werden die Etappen aber immer weiter und wir müssen Übernachtungen einplanen. Frau Hans möchte nicht nur, dass das Geld für „Unseren Weg“ von uns Schülern erwirtschaftet wird, sondern dass wir (bzw. ein Schüler der Klasse) dieses auch verwalten (Konto eröffnen, Buchhaltung führen und die einzelnen Etappen abrechnen). Florian, Laura und Ulli

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rau Merth und Frau Korab, unsere Handarbeitslehrerinnen in Pension, haben den Jugendlichen Zeit geschenkt und mit ihnen Schürzen, Taschen, Broschen und Untersetzer hergestellt, die nach der nächsten Schulfeier am Samstag, den 13. März 2010 zum Kauf angeboten werden. Bitte „begleiten“ Sie uns bei unserem Abenteuer dadurch, dass Sie diese Gelegenheit nützen und etwas von den schönen Dingen kaufen. Das ist wieder ein Schritt weiter, damit unser Traum in Erfüllung gehen kann … Herta Hans (Tutorin der 9. Klasse)

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MoMent aus dem Schulleben …

Elisabeth Platzer

„I

n den ersten Wochen war ich jeden Tag überrascht, um wie viel netter und reichhaltiger es ist, als ich es mir je erträumt hätte“, erinnert sich Elisabeth Platzer an ihren Einstieg als Klassenlehrerin in der Maurer Steiner-Schule. Vergangenen September hatte sie im Festsaal erstmals eine 1. Klasse begrüßt und dann hinüber in den Klassenraum geführt. Begleitet hatten sie die Kinder bereits in den Wochen zuvor: „Den ganzen Sommer hatte ich die Bilder meiner künftigen Schülerinnen und Schüler an einer Wand hängen und hatte sie jeden Morgen angeschaut. Dabei hatte ich bereits das Gefühl, dass sich die Klasse beginnt, um mich herum zu formieren.“

Elisabeth Platzers Lebensweg in den Festsaal der Steiner-Schule war ein langer und wendungsreicher gewesen. „Ich hatte die anthroposophische Bewegung das erste Mal bei einem Kinderlager der Christengemeinschaft kennengelernt – ohne damals noch zu wissen, worum es dabei überhaupt ging“, erinnert sich die gebürtige Münchnerin. Auch andere Beteiligte berichteten später, dass dieser Sommer ein ganz besonderer gewesen sei. „Diese Begegnung hatte mich dann die nächsten fünf Jahre buchstäblich durchs Leben getragen.“ Dann stand die Entscheidung ihrer Berufswahl an. „Ich wollte Heilpädagogik machen“, berichtet Platzer. „Ich hatte aber überhaupt keine Lust, zu studieren und wieder ewig an Bänken herum zu sitzen.“ Die dreijährige anthroposophische Heilpädagogik-Ausbildung in Hol-

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land passte damals hingegen genau zu ihren Ansprüchen: „Jeweils vier Tage in der Praxis, dann zwei Tage Ausbildung und danach einen freien Tag.“ Anschließend kam Platzer das erste Mal nach Wien, wo sie ein Jahr lang an der Karl-Schubert-Schuld für seelenpflegebedürftige Kinder als Klassenhelferin arbeitete. Danach setzte sie wieder im Ausland ihre Ausbildung fort und besuchte das einjährige Seminarjahr in Dornach, „das dich dann eigentlich befähigt zu unterrichten. Da hat man geballt die ganze Pädagogik, die medizinischen Grundlagen für die heilpädagogische Arbeit, dazu Sprachgestaltung, Eurythmie.“ Nach Wien zurückgekehrt, arbeitete Platzer wieder an der Schubert-Schule als Klassenhelferin und als Klassenlehrerin. Bis die Geburt ihres ersten Sohnes ihrem Leben wieder eine neuerliche Wendung gab. „Dann war ich hauptsächlich zu Hause – habe aber immer das Schulgeschehen mit großem Interesse verfolgt. Bin eingesprungen, gab Handarbeitsunterricht, war im Vorstand, im Elternbeirat – sehr intensiv und nahe dran an der Schule.“ Tatsächlich habe sie bereits „jahrelang mit mir gerungen, mich als Lehrerin zu bewerben.“ Das Bedürfnis, selbst zu unterrichten, habe sie schon lange gehabt. Gleichzeitig beschlichen sie aber auch Zweifel: „Soll ich es machen? Soll ich’s mir zutrauen? Sind meine Kinder schon groß genug?“ Nun hat Elisabeth Platzer den Schritt gewagt – und nach einem guten hal-

ben Jahr „habe ich immer noch Momente, da halte ich fast die Luft an, weil es einfach so berührend ist. Wenn die Kinder beispielsweise malen und ganz still werden und in die Dinge eintauchen. Oder beim Geschichten erzählen“ – das hätten auch schon andere Fachlehrer festgestellt, wie gut, wie intensiv und hingebungsvoll die Kinder dieser Klasse das Gehörte aufnehmen können. „Da gab es einmal so eine nette Situation, wo eines der Kinder aufgestanden war, als ich begann zu erzählen – und sie blieb die ganze Geschichte wie angewurzelt stehen und sah mich mit offenem Mund an.“ Derartige Situationen rühren sie an, „weil ich in solchen Situationen spüre, welche unglaubliche Verantwortung man hat“. Dazu kommt, „dass ich sehr berührt war, dass es 27 Einzelwesen sind, mit zum Teil sehr ausgeprägten Charakteren – und dass es trotzdem bereits auch diesen Klassengeist, diese Klassenpersönlichkeit gibt, die sehr auffallend ist.“

MoMent  Februar/März 2010


Aktuelle Termine Veranstaltungen

Roman David-Freihsl stellt unsere neue Erstklass-Lehrerin vor:

Besonders Bedacht nimmt Platzer in der 1. Klasse daher auch „auf die Werte und die zwischenmenschlichen Entwicklungen. Die Achtung vor dem Mitmenschen, gegenüber den Klassenkameraden und den Lehrern.“ Es gelte, „ein Gefühl für soziale Regeln wie Fairness zu entwickeln“. Ganz wichtig sei ihr auch, „dass sie lernen, Dinge lustvoll und freudig zu erleben. Dass all das, was wir lernen und üben mit einem Sinn fürs Schöne aufgenommen wird. Und da ist gerade diese Klasse wirklich wunderbar, weil die Kinder eben so toll zuhören können.“ Die Inhalte werden derzeit in erster Linie über Geschichten und auch körperlich vermittelt: „Da werden die Buchstaben erst mit der Hand, mit dem linken und mit dem rechten Fuß in der Luft gebildet, bevor sie tatsächlich aufgeschrieben werden. Da wird gesungen und getanzt: ‚Der Hund hat uns eine Freude gemacht, er hat uns das ,H’ gebracht.’ Und dann stampfen sie: ‚Wir können es lesen, wir

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Details und Überblick

können es schreiben, das ,H’ wird immer bei uns bleiben’.“ So, wie beispielsweise auch das Rechnen und Zählen zunächst einmal gestampft, gesprungen und balanciert wird. Die 1. Klasse erlebt Elisabeth Platzer „noch wie einen Blumengarten, wo man vielleicht ein paar wegwuchernde Dinge ein bisschen wo anbindet und rechzeitig gießt“. Oder anders formuliert: „Ich gebe den Kindern Nahrung und kann eigentlich nur zuschauen, was sie daraus machen. Völlig offen und frei lassend. Außer dass ich ihnen halt ein bisschen die Grenzen weise, wo sie nicht darüber hinaus schwappen sollen. Was wir derzeit lernen, ist eigentlich nur eine Grundlage, mit dem sie etwas tun können, aus dem etwas entstehen kann.“ Und wenn Elisabeth Platzer seit dem vergangenen September gelegentlich gefragt wird, wie es ihr gehe – „dann kann ich eigentlich immer nur sagen, dass es mir prächtig geht.“

EA 9. Kl. Mo 08.2. 20:00 EA 10.Kl. Mo 08.2. 19:30 EA 1.Kl. Fr 12.2. 20:00 Kl. Festsaal EA 2.Kl. Fr 12.2. 20:00 Infoabend „Sicheres Internet“ (s.S. 14) Mo 15.2. 19:30 kl. Festsaal 8. Klass-Spiel (s.S. 14, 15) Fr 19., Sa 20.2. 19:00 So 21.2. 17:00 Kellertheater der 10. Klasse (s.S. 14) Di 23., Mi 24., Fr 26. + Sa 27.2. 19:00 Waldorftag Sa 6.3. Redaktionsschluss für April/Mai-MoMent Mi 10.3. EOS Benefiz-Abend Do 11.3. 19:30, gr. Festsaal, (s.S. 15) Schulfeier Sa 13.3. 9:00 Mitgliederversammlung des Schulverein Di 16.3. 20:00 EA 3. Kl. Fr 19.3 20:00 Cherubini Aufführungen im ODEON Do/Fr 25./26.3. immer 19:30 Osterferien Sa 27.3. bis So 11.04 Zabalasa Kinderchor (s.S. 16, 17) Mi 14.4. EA 5.Kl. Fr 16.4. 20:00 11. Klass-Musikabende um den 24.4. abends Referatwoche der 12. Klasse 26. bis 30.4. nachmittags u. abends Benefiz-Gala mit Till Fellner vorauss. 26.5. abends 12. Klass-Spiel um den 12. 6. abends Schulfeier Sa 26.6. 9:00 Gleichbleibende Termine montags Arbeitsgruppe mit Dr.Hitsch 19:30 Musikraum montags Tanz-Abende Info: Ingrid Leitner 0699-19043893, kurtleitner@gmx.at mittwochs Cherubini-Musikprojekt-Proben |  13


Surfen ohne Risiko? Sicherer Umgang mit Internet und Mobiltelefon Der Elternrat der Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer lädt zu einem

Informationsabend / allgemeinen Elternabend ein Termin: Montag, 15. Februar 2010, 19 Uhr 30 Ort:

R. Steiner-Schule Mauer 1230 Wien, Endresstr. 100 kl. Festsaal (1. Stock)

Referentin: Mag.a Sigrid Pohl, Dozentin an der PH Wien, Mitarbeiterin: europeanscreenkids.tv Trainerin: saferinternet.at

Internet und Mobiltelefon sind heute Bestandteile der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Dieser Informationsabend wirft einen Blick auf die Alltagswelt mit neuen Medien und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf KonsumentInnen-Fragen. Die Referentin zeigt auf, wie wir Erwachsenen Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu mündigen KonsumentInnen begleiten können. Der „sichere Umgang“ mit neuen Medien will gelernt werden, nicht nur von Kindern und Jugendlichen, sondern auch von deren erwachsenen BegleiterInnen.

Einladung ins Kellertheater

N

un ist es also bald wieder soweit: Auch dieses Jahr lädt die 10. Klasse – der Tradition an unserer Schule folgend – sehr herzlich zum Kellertheater ein. Die Schüler und Schülerinnen werden ein buntes und vielfältiges Programm bieten, das einen Bogen von Karl Valentin zu Farkas und Waldbrunn sowie Bronner und Qualtinger umspannt. Auch zeitgenössisches Kabaret darf in diesem Themenreigen von heiter bis wolkig nicht fehlen… Zudem arbeiten wir an der Adaption eines der erfolgreichsten Theaterstücke der letzten Jahrzehnte; wir dürfen sehr gespannt die Aufführung des Stückes Der Gott des Gemetzels der Autorin Yasmina Reza erwarten!

8. Kl

Aufführ

Freitag, 19.

Samstag, 20

Sonntag, 21

großer F Rudolf Stei Wien-M

Wi r la den h

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und ein neugieriges Publikum!

Micha Schuster-Szabo Die Vorstellungen finden am: 23., 24., 26. und 27. Februar 2010 jeweils ab 19h statt. Der Karten-Vorverkauf läuft gleich nach den Semesterferien an. Die Karten sind über das Schulbüro bei Frau Sonja Mlineritsch (Mo - Fr von 8h - 12h) zu beziehen.

Internationaler Kleinkindkongress 2. – 5. Juni 2010 Die Würde des kleinen Kindes

http://saferinternet.at

http:// europeanscreenkids.tv

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MoMent  Februar/März 2010

Anmeldeunterlagen stehen zum Download auf unserer Homepage zur Verfügung oder per Post:

Medizinische Sektion am Goetheanum, Tagungsorganisation Postfach Fon +41-61-706 42 93 roland.tuescher@medsektion-goetheanum.ch CH - 4143 Dornach 1 Fax +41-61-706 42 91 www.medsektion-goetheanum.ch

Goetheanum


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rungen:

.02. 19:00

0.02. 19:00

1.02. 17:00

Festsaal iner-Schule Mauer

EOS-QUARTETT

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Benefizkonzert Donnerstag, 11.März 2010 19:30, großer Festsaal R. Steiner-Schule Mauer 1230 Wien, Endresstr. 100

Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur Hob.III:77 „Kaiserquartett“ Béla Bartók: 1.Streichquartett a-moll op.7

Der      

Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-moll op.115 (Klarinette: Alexander Neubauer)

präsentiert:

   

               

Sonntag, 14. Februar 2010     

15:00 Uhr   

           

im Großen Festsaal der  Rudolf Steiner‐Schule Mauer    Endresstrasse 100  1230 Wien  www.freiemuskschule.at

Februar/März 2010  MoMent

Das Eos-Quartett, das 1992 in Wien gegründet wurde, blickt auf eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zurück. In Österreich, aber auch im Ausland, etwa in Moskau oder in Tokio, ernteten die vier Mitglieder der Wiener Symphoniker für ihre kammermusikalischen Aktivitäten Begeisterung. Die Richtung, die sie einschlugen, führte offenkundig auf die ideale Bahn: Zeit

wollte man sich nehmen, um die ausgewählten Partituren zu studieren, die Interpretationen zu erarbeiten und reifen zu lassen. Ganz bewusst setzte die Musikergemeinschaft auf eine behutsame Entwicklung, die es möglich machte, neben der Orchestertätigkeit Kammermusik auf höchstem Niveau zu betreiben. Das Repertoire sollte die gesamte Spanne der Quartettliteratur umfassen, von Haydn bis zur Moderne. Das Konzerthaus ist seit 1994, dem Beginn der regelmäßigen öffentlichen Auftritte, auch die Heimstätte des Ensembles. Mittlerweile ist das Repertoire zu beachtlicher Größe angewachsen. Neben den Hauptwerken der Klassik und Romantik konnte das Ensemble auch Spezialzyklen realisieren, etwa die Gesamtaufführung der Streichquartette Paul Hindemiths. Gerade die Musik der Epoche der „Krise der Tonalität“ nehmen einen besonderen Stellenwert im Spielplan des EosQuartetts ein, das Stücke von Strawinsky, Martinu, Schostakowitsch, Hindemith oder Schulhoff neben Klassikern auf CD verewigt hat. 1. Violine Willy Büchler 2. Violine Christian Blasl Viola Roman Bernhart Violoncello Andreas Pokorny Quelle: http://www.eos-quartett.at/ Abruf: 27. 01.2010

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Zabalaza

MoMent Vorblick …

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wei großartige und erfolgreiche Tourneen durch deutsche Waldorfschulen hat die südafrikanische Truppe, bestehend aus acht Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren, den zwei ausbildenden Therapeutinnen und Herrn Florian Krämer, dem Organisator der Reise und des Projekts in Kapstadt, bereits hinter sich.

Die Truppe singt, tanzt und trommelt in ihren traditionellen Gewändern mit einer unglaublichen Kraft, mitreißender Ausdrucksform und vor allem großer Freude. Überall waren die Säle übervoll und die Zuschauer bedankten sich mit „Standing Ovations“. Auch ich war begeistert und impulsiere nun für April 2010 Aufführungen in Wien, Linz, Salzburg, Kufstein und Innsbruck. In Wien-Mauer findet die Aufführung am Mittwoch, den 14. April 2010, abends, statt.

Nun möchte ich Hr. Krämer selber zu Wort kommen lassen. In einem Brief schreibt er: „Die Menschen, die uns letztes Jahr erlebt hatten, wissen natürlich schon, was hinter der Arbeit mit den Kindern steckt und dass die Aufführung nicht nur Unterhaltung sein wird. Die Kinder werden Sie wieder mit ihren Schicksalen konfrontieren, mit ihrer gemischten Gefühlswelt aus Freude, Schmerz, Hoffnung, Traurigkeit und Lachen, die wie ein Wasserfall aus ihnen herausströmt. Sie werden Sie gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen anregen, zum Fühlen, wie auch zum Nachdenken, und mit Sicherheit werden Sie diesen Abend nicht so schnell vergessen. Ich sage dies, da mir erst während der Tour im letzten Jahr bewusst geworden ist, was wir mit der Aufführung wirklich bei den Menschen wie auch bei den Kindern selber ausgelöst haben. Wir alle konnten dies vorher

nicht ahnen, und Abend für Abend musste ich selber staunen, was für ein besonderes Geschenk diese Kinder uns allen gegeben haben. Mein eigenes Leben ist durch diese Aufführung bereichert worden, und daher freue ich mich ganz besonders, das Ganze in diesem Jahr noch einmal selber erleben und Ihnen allen präsentieren zu dürfen.“ Zum Projekt in Südafrika von H. Krämer, der Waldorfschüler in Rengoldshausen war und durch ein dramatisches Schicksal im Kongo sich beruflich so entschieden hatte, in Afrika Straßen- und Waisenkindern zu helfen, in dem er ihnen eine sichere betreute Bleibe schafft. Diese Bleibe in Form eines Horts und Kindergarten befindet sich in einem der schlimmsten Townships von Kapstadt. Hannes Reisser

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Programm Februar/März Workshop: SA

Meditationsworkshop mit Peter Hirnschall 13.02.2010 10:00 – 18:00 Uhr

Workshop: SO

Die praktische Anwendung des energetischen Ausgleiches mit Peter Hirnschall 14.02.2010 10:00 – 18:00 Uhr € 70,00

Workshop SA/SO

4-Säulen-Workshop mit Peter Hirnschall 20./21.02.2010 10:00 – 18:00 Uhr

€ 190,00

Seminar

Systemische Aufstellungen mit Sissy und Kurt Fleischner 27./28.02.2010 9:00 – 20:00 Uhr

€ 270,00 € 100,00

SA/SO Seminar SA Workshop MI

eigene Aufstellung Repräsentantinnen

Mentaltraining – Positives Denken III mit Ing. Günther Tuppinger 06.03.2010 9:00 – 17:00 Uhr

€ 70,00

€ 70,00

„Was Sie schon immer über Klangschalen wissen wollten…“ mit Peter Triendl (Ausbildung 7. bis 9. Mai) 10.03.2010 18:30 – 21:30 Uhr € 35,00

Workshop SA

„Sexualität der neuen Zeit“ mit Maria Hiess und Josef Zilinski 20.03.2010 14:00 – 18:00

€ 76,00

Seminar

Selbstbewusstsein lässt sich trainieren mit Ulrike Bubestinger 26./27/28.03.2010

€ 180,00

FR/SA/SO

MoMent  Februar/März 2010

Nähere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage oder per Post. Anmeldung ist bei jeder Veranstaltung erforderlich!


Eine südafrikanische Tanzgruppe zu Besuch in Wien m 14.April 2010 wird die Tanz-Gruppe Zabalaza bei uns im Großen Festsaal auftreten, und es ist uns eine wirkliche Freude, sie bei uns willkommen heißen zu können. Das Projekt, das hinter Zabalaza steht, ist eine jener Initiativen, die die Hoffnung auf eine positiv gestaltete Zukunft auch angesichts schwierigster Situationen leben lässt. Lesen Sie hier mehr dazu: www.vulamasango.org (dieser Text ist ein Auszug)!

A

Die therapeutische Arbeit von Xolisa & Bongiwe hilft den Kindern dabei, mit ihren Problemen umzugehen und die seelische Stärke zu entwickeln, die sie für ihr späteres Leben brauchen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist die afrikanische Musik, welche seit jeher im Kulturkreis der Schwarzen lebt und die schon zu Zeiten der Apartheid den Menschen dazu verhalf, ihren Schmerz auszudrücken und zu verarbeiten.

„Wenn man sich bewusst macht, wie viele Menschen in den Armenvierteln Südafrikas bereits tagtäglich mit Armut, Krankheit, Gewalt und der Verbreitung der Aids-Epidemie konfrontiert werden, so wird klar, dass wir eine gemeinsame Verantwortung zum Handeln haben. (…) Wir haben daher beschlossen, durch die Gründung des Projekts Vulamasango in Kapstadt unseren Teil zur Verbesserung dieser Situation beizutragen.

Das einzigartige Talent der Kinder, ihre Gefühle durch Gesang und Tanz zum Ausdruck zu bringen, brachte Xolisa, Bongiwe und Florian auf die Idee, die Resultate dieser therapeutischen Arbeit in Deutschland zu präsentieren. Eine Sing-, Tanz- und Trommelvorstellung in Europa, so der Gedanke, könne das Projekt bekannt machen, den Fördermitgliedern und Spendern etwas Positives zurückzugeben und vielleicht einige Spenden für das Projekt einbringen.

Vulamasango bedeutet in der Sprache der Xhosa „offene Tore“. Vulamasango will ihre Tore für Waisenkinder aus den Townships von Kapstadt öffnen und ihnen ein neues Zuhause und eine neue Zukunft geben. Zentrales Ziel ist es, ein Waisenhaus zu gründen und zu betreiben für Kinder, deren Eltern verstorben sind oder aus anderen Gründen nicht mehr in der Lage sind, für sie zu sorgen. Seit 2006 arbeiten die beiden Schwestern Xolisa & Bongiwe Majambe – zuerst im Projekt Indawo Yentsikelelo und seit 2009 im Projekt Vulamasango – als Leiterinnen des Kinderhorts mit unseren Kindern und Jugendlichen. Ein großer Teil ihrer Arbeit besteht darin, die vielen traumatischen Erlebnisse der Kinder, die meist aus durch Alkohol, Arbeitslosigkeit und Armut zerstörten Elternhäusern kommen, aufzuarbeiten. Fast jedes der Kinder hat bereits einen engen Familienangehörigen durch Kriminalität oder Aids  verloren oder ist im frühen Kindesalter missbraucht oder vergewaltigt worden.

Februar/März 2010  MoMent

Aus diesem Gedanken heraus entstand 2006 Zabalaza. Die ersten beiden Tourneen -  „Zabalaza - Songs of Hope“ 2007 und „Zabalaza - Songs of Freedom“ – mit einer weiteren Gruppe von Kindern und neuem Material 2008 waren ein sensationeller Erfolg und übertrafen bei Weitem die Erwartungen der Initiatoren. Über 12.000 Menschen sahen Zabalaza und waren restlos begeistert. 2000 Exemplare der CD „Songs of Hope“ wurden verteilt, die Zahl der Zuschauer stieg mit jeder Aufführung, und es gab überwältigende standing ovations für die Darsteller. In Anbetracht dieses Erfolges ist nun nach einem Jahr Pause eine dritte Tournee für April/Mai 2010 geplant. Für die Kinder präsentiert sich in Europa natürlich eine unbekannte und ungewohnte Welt. Sie werden bejubelt und bewundert und können zum ersten Mal in ihrem jungen Leben ihre unglaublichen Talente zeigen. Der Rückflug fällt jedes

Mal schwer, und manche Träne wird vergossen. Aber nach jeder Rückkehr dürfen wir erleben, wie die Kinder mit ihrem neugewonnenen Selbstbewusstsein ganz anders an ihr so schwieriges Leben herangehen. Die immense Kraft, Hoffnung und Freude, aber auch der Glaube an eine bessere Zukunft sind im täglichen Umgang mit den Zabalaza-Kindern deutlich spürbar. Wir hoffen nun, Sie bei unserer Tour 2010 zahlreich im Publikum begrüßen zu dürfen. Lassen Sie sich die Aufführung nicht entgehen!“ In diesem Sinne freuen wir uns auf ein Wiedersehen am 14. April! Elisabeth Frank, Ursula Kaufmann

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Endlich: Ein eigenes E

s begann an einem Dienstagnachmittag, kurz vor Ende des vergangenen Schuljahres (zur Erklärung: „Dienstagnachmittag“ bedeutet, dass an diesem Tag beide Hortgruppen bis 17 h Betrieb haben und eine gewisse Anzahl von Kindern, die fix dafür angemeldet sind, meist in der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr ein besonderes Programm haben).

und Luca) einige starke Männer und mehrere Burschen aus der 11. Klasse ein: Man hatte Spaten, Bretter, mehrere Wagenheber und eine alte, aber imposante Seilwinde dabei. Und nun begann die spannende und schweißtreibende Arbeit: Der alte Zirkuswagen, der seit Jahren im Hof von „113“ stand, sollte vom Platz bewegt werden, um schlussendlich in den Garten

Die Kinder der 2. Hortgruppe (3. – 6. Klasse) machten es sich an besagtem Nachmittag auf einem kleinen Plätzchen im Schulhof gemütlich: Decken, Kekse, Saft und Beeren waren dabei. Denn sie wussten: Ab 15 Uhr würde es etwas zu sehen geben! Alsbald fanden sich gemeinsam mit Frau Altmann (Mutter der Hortkinder Viola

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MoMent  Februar/März 2010


MoMent aktuell …

Zuhause!!! der Familie Altmann zu übersiedeln. Dieser Wagen war einst der Verkaufswagen der Waldorf-Wirtschafts - Gemeinschaft (WWG), dann lange Zeit nur Lagerplatz für alle möglichen Schätze, die kaum je gebraucht wurden, und in den letzten zwei Jahren ein von der Familie KovacsWeiss liebevoll hergerichteter, jedoch undichter und unbeheizbarer Spielraum für die Kinder der zweiten Hortgruppe. Immer mehr schaulustige Kinder, Eltern und Großeltern fanden sich ein – offenbar war die Nachricht von der „Aktion Zirkuswagen“ bereits am Vormittag kursiert – und so wurden viele Menschen Zeugen davon, wie die Räder des alten Wagens erst zentimeterweise aus der Erde gehoben wurden, und es den Männern dann tatsächlich gelang, das alte Gefährt mit Hilfe der Seilwinde Stück für Stück bis zum Basketballplatz zu ziehen (Leider hatte in den spannendsten Momenten niemand einen Fotoapparat dabei)! Wenige Tage später wurde der Wagen dann – an einen Kombi angehängt – in einer etwas waghalsigen Fahrt durch den ganzen Schulhof bis zum Tor gezogen, wo er dann, nach sich länger hinziehenden Organisationsproblemen schließlich auf einen Tieflader geschoben wurde, der den Wagen sicher bis zum Altmann’schen Garten in Niederösterreich brachte. Nun, schon in den Ferien und verstärkt im neuen Schuljahr hatten Herr Colditz und Herr Hruza alle Hände voll zu tun: Es wurden Pläne gemacht, vermessen, Angebote eingeholt, mit Firmen verhandelt, Wasseranschlüsse und Elektrik geprüft … und langsam sickerte die Neuigkeit überall durch: ein neuer Hortraum sollte entstehen! Die eifrigen Kinder der Familie Weiss, die alle drei den Hort besuchen, schenkten mir vorab schon mal ein Modell!

Februar/März 2010  MoMent

Und dann endlich war es soweit: Der Bagger kam und begann umzugraben. Wenige Tage später war das Streifenfundament gegossen, auf das der ContainerRaum aufgestellt werden sollte. Eines Abends, gegen 22.30 h, stand ich nach einem Seminar noch mit Kollegen vor der Schule, als ein riesiger Lastwagen vor uns hielt, der Fahrer heraussprang und uns einen Zettel hinhielt: Wo hier die Endresstraße 100 sei? Daraufhin schauten wir uns den Laster natürlich genauer an – er hatte den ersten Container für den neuen Hortraum aufgeladen!! Mit einigen Schwierigkeiten konnte der Fahrer schließlich in der Hofeinfahrt 113 einparken – weiter ging’s vorerst nicht, weil wir in der Finsternis keine Möglichkeit fanden, ihn zwischen Mauer-Vorsprüngen und Feigenbäumen durchzulotsen. Als ich am nächsten Tag kurz vor 12 Uhr zur Schule kam, stand da bereits ein aus fünf Containern bestehendes Horthäuschen!! Vorsichtig und neugierig schauten die Kinder und ich bei den Fenstern hinein, wie aufregend, als wir das erste Mal in den Raum gehen durften! Zunächst erschien alles noch recht kahl – weiß in weiß, Plastikboden und Neonlicht … Doch schon wenig später, in den Herbstferien, machten sich fleißige Helfer ans Werk: Oskar und Johannes aus der 12. Klasse strichen die Wände in warmem „Apricot“ und verlegten einen gemütlichen Holzboden; Herr Hruza baute mit einem noch größeren Trupp 12.-Klässlern, teilweise bei strömendem Regen, ein Holzdach. Nach den Herbstferien war es soweit: Die zweite Hortgruppe konnte ihr eigenes Heim beziehen! Und gleich am Dienstagnachmittag herrschte reges Treiben:

Wir holten Möbel aus dem Keller, putzten und ölten sie, Regale wurden aufgestellt, Tische gerückt, Bilder gemalt und die Kisten mit unseren Habseligkeiten herbeigeschleppt. Seither gestalten wir jeden Tag den Raum ein bisschen weiter, räumen ein und um, bis alles seinen rechten Platz hat. Zwei Wochen später wieder ein besonderer Dienstagnachmittag: Wir gingen zu Herrn Stallegger in die Werkstatt, wo wir unter seiner Anleitung die Tischplatten für unseren zweiteiligen Horttisch selbst zuschneiden durften. Dann wurde noch maschinell und händisch geschliffen, was das Zeug hielt – glatter konnten die Ränder wirklich nicht werden! Nachdem alle Kinder heimgegangen waren, wurde der Tisch in abendlichem Arbeitseinsatz fertig gestellt: Seither ist es für mich jeden Tag wieder eine Freude zu sehen, wie pfleglich und umsichtig die Kinder mit ihrem selbstgemachten Tisch umgehen. Nun, auch in den Weihnachtsferien gab es wieder fleißige Menschen, die mir hilfreich zur Seite standen: Herr Hruza und mein Sohn Jakob tauschten und montierten neue Lampen, sodass wir nun auch warmes Licht haben, und stellten das Weihnachtsgeschenk für die Kinder auf: Wir haben jetzt ein Hochbett, auf das die Kinder mit Begeisterung klettern, daran Klimmzüge machen, sich oben verstecken, ausruhen oder auch etwas lesen – wie’s gerade passt… Zuletzt möchte ich mich bei allen KollegInnen und sonstigen fleißigen Helfern bedanken, die uns zu diesem – inzwischen so gemütlichen – neuen Raum verholfen haben: Es ist wunderschön, ein eigenes Zuhause zu haben!!! Christiane Dostal

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r t a e g n r s e e d i n t i e K Vortrag zum Thema Schulreife von Frau Dr. Frank und Frau Welte, 11. Jänner 2010

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as Motto, das die Schulärztin Frau Dr. Frank an den Beginn der Veranstaltung stellte, war ein afrikanisches Sprichwort: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Zu Beginn erläuterte Frau Dr. Frank die medizinischen Kriterien, die es erlauben, die Schulreife eines Kindes festzustellen. Dann ging Frau Welte, die seit vielen Jahren an der Rudolf Steiner Schule unterrichtet und Mitglied des Aufnahmekreises für Erstklässler ist, auf die pädagogischen Anforderungen ein. Im Alter von 5 ½ bis 7 Jahren verändert sich der Körper des Kindes merklich, es kommt zu einer ersten Streckung, die harmonisch und beidseitig erfolgt. Die Arme werden so lang, dass das Kind, wenn es den rechten Arm über den Kopf gibt, das linke Ohr erreichen kann und umgekehrt. Der Zahnwechsel beginnt, entweder mit dem Durchbruch der Backenzähne oder der beiden unteren Schneidezähne (oder Beidem gleichzeitig). Die Motorik wird viel kontrollierter. Während das Kleinkind die Mitwirkung des ganzen Körpers braucht, wenn es z.B. auf einem Bein hüpfen will, kann das Schulkind ohne starke Beteiligung von Armen und Oberkörper auf dem rechten und auf dem linken Bein hüpfen. Beim Ballspielen ist das Kind jetzt in der Lage, die Arme einzeln zu bewegen, um den Ball zu fangen, oder es kann den Ball unter einem Bein hindurch werfen. Erst wenn diese körperlichen Reifungsprozesse abgeschlossen sind, ist das Kind in der Lage, etwas Neues anzugehen. Schule ist sehr anstrengend und ermüdet viel mehr als der Kindergarten. Schließlich muss sich das Kind in einer Gruppe von 30 Gleichaltrigen behaupten können. Um den schulischen Anforderungen gerecht zu werden, werden dieselben Kräfte benötigt wie zur Leibbildung. Zu diesem Ergebnis kommen u.a. Untersuchungen amerikanischer Zahnärzte, die gezeigt haben,

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dass der Zahnwechsel häufig stoppt, wenn die Kinder eingeschult werden. Gleichzeitig mit der körperlichen Reifung entwickeln sich auch Verstand, Gedächtnis, Sprachkräfte und seelische Fähigkeiten. Die Sprache wird differenzierter, flüssiger und verständlicher. Das Kind ist neugierig und möchte etwas von der Welt lernen. Es hat nun eine sehr gute Erinnerungsfähigkeit und kann Lieder auswendig lernen und Geschichten in eigenen Worten wiedergeben. Seine ausgeprägte Fantasie hilft dem Kind zu planen, z.B. Spiele, aber auch Unsinn. Die Entwicklung des Willens wird nun etwas zurück genommen (man muss lernen zu warten, bis man dran ist), und eine gewisse Ausdauer bei der Arbeit ist gefragt. Wenn das Kind eine Arbeit zu Ende bringt, stärkt das sein Selbstbewusstsein und seine Sicherheit. Kontakte zu anderen Kindern und zum Lehrer werden sehr wichtig, Freundschaften entwickeln sich. Das Kind lernt, gemeinsam mit anderen etwas zu planen und durchzuführen, zu teilen, zu gewinnen und zu verlieren. Für die Aufnahme in die Schule werden die Kinder in Vierergruppen eingeteilt und in einer Art „Schulstunde“ von zwei Pädagogen und der Schulärztin angeschaut. Diese Stunde besteht aus drei Teilen: 1. einem rhythmischen Teil, in dem die Grob- und Feinmotorik evaluiert werden,

2. einem Teil, der das vorstellende Denken und Formenverständnis untersucht (z.B. Zeichnen von einem Baum, einem Haus und einem Menschen: Wird Baum oder Haus auf den Boden gesetzt oder irgendwo in den Himmel? Hat der Mensch einen Körper und Gliedmaßen? ...) und 3. einem Erzählteil, in dem das Kind aufgefordert wird, eine Geschichte nachzuerzählen oder etwas zu singen. Zwei Wochen nach dem Aufnahmegespräch bekommt die Familie die Nachricht, ob ihr Kind aufgenommen wird. Sowohl Frau Dr. Frank als auch Frau Welte haben versichert, dass sie mit den Eltern über individuelle Entscheidungen reden und diese begründen werden. Zum Schluss wies Frau Dr. Frank noch darauf hin, dass es ein sehr großes Spektrum der Entwicklungsstufen gibt. Aus unbekannten Gründen entwickeln sich Mädchen im Allgemeinen gleichförmiger als Buben, die einen eher „zackigen“ Entwicklungsverlauf zeigen. Aus meiner Sicht als Mutter war dieser Abend sehr informativ und einfühlsam gestaltet, und ich bin den Kindergärtnerinnen, sowie Frau Dr. Frank und Frau Welte sehr dankbar, dass sie uns diesen Einblick in ein so wichtiges Thema gegeben haben. Barbara Wolff-Winiski

TAG der offenen TÜR im Waldorfkindergarten Freitag, den 26. Februar 2010 von 14 – 17 Uhr

Marktgemeindegasse 42, 1230 Wien Tel. 01 888 06 47 Fax 01 888 06 47 15

Wir freuen uns, Ihnen einen Einblick in unseren Kindergarten zu geben. Nutzen Sie die Möglichkeit im Gespräch, bei der Teilnahme an verschiedenen Aktivitäten, im Erleben eines Puppenspiels, MoMent  Februar/März 2010 sich ein Bild von unserer Arbeit und Gemeinschaft zu machen.


Wege zur Qualität 10. Gestaltungsfeld: Gegenwartsgemäßes Handeln Zielrichtung Jede Einrichtung nimmt an ständigen Veränderungsprozessen des sozialen Lebens teil. Die konkreten Anlässe zur eigenen Veränderung können innerlicher und äußerlicher Art sein. Dies gilt in besonderem Maße bei Beziehungsdienstleistungen, wenn also das Handlungsobjekt ein Mensch und damit ein selbständiges Subjekt ist: Insofern der Mensch selbst bereits als ein in ständiger Entwicklung begriffenes Wesen verstanden wird, müssen sich auch die Beziehungsdienstleistungen entsprechend verwandeln. Ähnliches lässt sich auch vom zivilisatorischen Umfeld sagen, das sich mit hoher Geschwindigkeit verändert und damit die Einrichtungen herausfordert, sich immer wieder neu zu orientieren und organisieren. War früher die Konstanz des Leistungsprozesses Kennzeichen der Qualität, so wird es nunmehr die Fähigkeit einer Einrichtung, auf solche Veränderungen rechtzeitig und schöpferisch zu antworten. Im Bereich des Feldes „Gegenwartsgemäßes Handeln“ geht es darum, wie eine Einrichtung solche Veränderungsnotwendigkeiten rechtzeitig wahrnimmt, wie sie mit diesen Wahrnehmungen umgeht, und auf welche Weise sie auf diese Herausforderungen reagiert, ohne ihren Impuls zu verlieren. In dieses Feld gehören Fragen der Resonanz der Beteiligten ebenso wie die Rückwirkungen der Entwicklung auf die im Leitbild darstellten Aufgaben. Anforderungen an die Institution Die Einrichtung verschafft sich regelmäßig eine Wahrnehmung über die Wirkungen ihrer Handlungen. - Es werden Beobachtungsinstrumente entwickelt, um die erzeugten Wirkungen wahrnehm-, reflektier- und beurteilbar zu machen. - Diejenigen Menschen, denen die Beziehungsdienstleistungen gelten, können Februar/März 2010  MoMent

sich selbst zum Handlungsgeschehen äußern (Resonanz). In der Einrichtung wird periodisch eine Standortbestimmung vorgenommen. - Die Einrichtung zieht dazu sowohl die allgemeine wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung auf dem Feld ihrer Leistungsbereiche als auch Erfahrungen aus anderen auf diesem Felde tätigen Einrichtungen heran. Die Einrichtung bestimmt den Veränderungs- und Erneuerungsbedarf und bearbeitet ihn. - Der Veränderungsbedarf wird Bestandteil der Zielsetzungen der Verantwortungsträger einer Einrichtung. - Die Leitungsorgane der Einrichtung sorgen für die für den Erneuerungsprozess notwendigen Ressourcen und Bedingungen. - Die von Veränderungen Betroffenen sind nach Maßgabe ihrer Beteiligung in die Erneuerungsprozesse einzubeziehen. Schwerpunkte der Implementierung - Bestandsaufnahme der benötigten und der bereits vorhandenen Informationen. Diese Erfassung kann auch Teil einer allgemeinen organisatorischen und fachlichen Standortbestimmung sein. Die Bestandsaufnahme kann auch bereichsweise geschehen. - Beschaffung externer Informationen und Mitarbeit in Erfahrungsaustauschgremien der Branche. - Möglichkeiten für die Mitarbeitenden schaffen, Veränderungsbedarf mitzuempfinden oder sogar anzuregen. Wirkungen und Nutzen der Verfahrensanwendung - Vertrauensbildung für die Zielgruppe, dass die Leistungen der Einrichtung vollbewusst „auf der Höhe der Zeit“ stehen. - Vertrautwerden mit der sozialen Technik der Bewältigung von Veränderungsund Erneuerungsprozessen. Dadurch

können die bei solchen Prozessen auftauchenden Überlastungen teilweise vermieden werden. - Nachhaltige Existenzsicherung der Einrichtung, weil man notwendige Entwicklungen rechtzeitig bemerkt. - Der proaktive Umgang mit Erneuerungsprozessen reduziert Widerstände aus Unverständnis, Unsicherheit und mangelnder Bereitschaft sowie den Anpassungsdruck aufgrund zu später Reaktionen. Möglichkeiten zur Evaluation - Bestehen Kriterien zur Selbstreflexion der erreichten Wirkungen / Ergebnisse? - Liegen ausreichende Beobachtungsergebnisse vor? - Analyse eines tatsächlichen Verlaufs eines Erneuerungsprozesses. - Besteht ein Klima der Offenheit für Innovationen bei Leitung und Mitarbeiterschaft? - Auswertung von Resonanzen der KlientInnen (Wirkungen, Reaktionen, Äußerungen). - Auswertung von Erfahrungen/Informationen aus anderen Einrichtungen und dem gesellschaftlichen Umfeld.

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Karl-Martin Dietz: „Eltern und Lehrer an der Waldorfschule“ Kap. 6: Die Praxis des Dialogs zwischen Eltern und Lehrern Zusammenfassung von Max Ruhri

S

ind die Eltern eine Last, weil sie die Arbeit der Lehrer nicht verstehen? Sind die Lehrer eigensinnig, weil sie nicht auf die Anliegen der Eltern eingehen? Liegt es nicht nahe eine starke Elternvertretung einzusetzen, damit sie in der ohnehin starken Lehrervertretung Gehör finden? Und die Schüler, sollen die sich nicht organisieren? Wenn in einer Gemeinschaft so oder so ähnlich gedacht wird, ist der einzelne Mensch längst aus dem Blickfeld verschwunden und jedem Beteiligten wird aufgrund seiner Gruppenzugehörigkeit eine Rolle zugewiesen. Gespräche finden nur noch zwischen Rollen, nicht aber zwischen Menschen statt. Ohne das Gespräch zwischen Menschen hat aber das die Schulgemeinschaft tragende Geistesleben keinen Platz. Karl-Martin Dietz regt an „das übliche Gruppendenken in sich selbst zu überwinden und dafür das Individuelle der beteiligten Menschen ins Auge zu fassen.“

Dazu gehört, dass Eltern und Lehrer schon frühzeitig ins Gespräch treten und partnerschaftlich daran arbeiten, „damit nicht schon vor dem Gespräch zu viel passiert ist, das emotionale Fakten schafft.“ Konflikte brechen meist dort auf, wo beide Seiten schon ‚geladen‘ zum Gespräch erscheinen. Diese Ladung kann durch mutige und frühzeitige Kommunikation niedrig gehalten werden. Es darf sogar vorkommen, dass ein Lehrer die Eltern um Rat fragt oder umgekehrt. Nur wenn von jeder Seite das unvoreingenommene Gehör für Anliegen oder Ideen geschenkt wird kommt es zu einem fruchtbaren Dialog, der dem Geistesleben in der Gemeinschaft zum Dasein verhilft. Es hängt von der geistigen Produktivität des einen und der Empfänglichkeit des anderen ab – und jeder ist einmal empfangend und ein anderes Mal produzierend. Denn „durch aktives Interesse an dem, was andere denken, entsteht eine Art Sog, der Produktivität (…) nach sich zieht.“ 22  |

Mit dieser Grundgesinnung kann ein sozialer Raum entstehen, in dem das Geistesleben ständig präsent ist. Aber warum tun wir uns oft so schwer, dem anderen unser volles Interesse und unsere ganze Aufmerksamkeit zu schenken? Vielleicht empfinden wir es oft als Schwäche, das, was ein anderer sagt, gut zu finden? Weil wir dabei Angst haben, als eigenständige Person unterzugehen? Oft ist es aber gerade der Zuhörer, der dem Redner die besten Ideen und Gedanken entlockt. Wer ist produktiver, der Interessierte oder der Erzähler? So wesentlich wie die individuelle Begegnung in einem sozialen Zusammenhang ist die Transparenz. Denn Intransparenz führt zu Spekulation und Gerüchten. „Wo Intransparenz auftritt, handelt es sich schlicht um einen Führungsfehler. (…) Weitaus die meisten Konflikte nehmen ihren unscheinbaren Anfang (…) bei intransparentem Verhalten.“ Mit Transparenz ist aber nicht nur gemeint die Informationen zur Verfügung zu stellen die nachgefragt werden, „sondern er muss sie von sich aus geben, offen und vollständig.“ Ebenso muss jeder bemüht sein, nicht nur das zur Kenntnis zu nehmen, was ihn jeweils betrifft, sondern jede Tatsache unter Berücksichtigung des Ganzen zu beurteilen. Wie aber kommt es zu den einzelnen Tatsachen? Wie werden neue Lehrer eingestellt, Räume gestaltet, Schüler aufgenommen oder Ausbaupläne erarbeitet? Wie bei Planungsvorgängen in jedem Unternehmen und jeder Organisation kommt es darauf an, dass Entscheidungsträger die vorhandenen Kompetenzen und Anliegen bestmöglich einbeziehen. Im Bereich der Beratung „gibt es zwischen ‚Eltern‘ und ‚Lehrern‘ keinen prinzipiellen Unterschied.“ An der Beratung werden somit möglichst alle einbezogen, die etwas beitragen können.

Menon Verlag · 2007, Broschiert 921132-23-4

Ein dafür geeignetes Gremium könnte ein ‚Schulrat‘ oder ein ‚Eltern-LehrerKreis‘ (wie es ihn in manchen Schulen gibt) sein. Die Entscheidung ist von der Beratung zu trennen, da Entscheidungen im großen Kreis selten zielführend sind. Dabei müssen nicht alle Entscheidungen von einem Gremium getroffen werden – es kann auch kleine themenbezogene Entscheidungsgremien geben. Die Entscheider selbst stehen hohen Anforderungen gegenüber, die viele, „die auch gerne mitentscheiden wollen“, nicht erfüllen können: Sie müssen am gesamten Beratungsprozess initiativ beteiligt sein, sind für die Transparenz und ein Milieu individueller Begegnungen verantwortlich, dürfen nicht entscheiden, bevor sie nicht die Ansicht jedes Betroffenen zur Kenntnis genommen haben. Durch die breite soziale Fundierung der Beschlüsse bekommen diese eine stärkere gemeinsame „Schlagkraft“. „Individuelle Begegnung reißt die Schranken kollektiven Denkens nieder, Transparenz holt die offenen Aussprachen vom Parkplatz in die Versammlungen zurück, Beratung nutzt die geistigen Fähigkeiten möglichst vieler für die Zukunft des Ganzen, und im Entschluss dokumentiert der Einzelne seine Verantwortung für die gemeinsamen Ziele.“ ►

MoMent  Februar/März 2010


Elternbeitrag D http://www.geistesleben.de/files/imagecache/large_img/files/images/creators/ Dietz_Karl-Martin.png 31.1.2010

I

as Finanzierungsmodell der RudolfSteiner-Schule in Wien-Mauer ist ein ausgesprochen gesprächsintensives. Folgt es doch keinem fixen Schema, sondern erfordert die rege Auseinandersetzung der Eltern mit der notwendigen materiellen Basis dieser Schule und einer individuellen „Wert-Schätzung“, die im Gespräch mit der Elternbeitragsgruppe gemeinsam erarbeitet wird.

ch persönlich habe bei der nun dritten Lektüre der Schrift von K.M. Dietz zur Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern an der Waldorfschule viel Klarheit gewonnen, musste aber auch durch einige Stimmungen hindurchgehen. Es ist für mich schmerzlich, dass die grundlegende Gemeinschaft zwischen Eltern und Lehrern in ihrer Aufgabe als Erzieher so leicht aus dem Blickfeld gerät, wenn es um Schulprobleme geht.

Das System ist so einfach, wie ungewöhnlich in unserer Preis-Leistung orientierten Gesellschaft: Es gibt keinen fixen Schulbeitrag, nicht einmal einen „Richtsatz“. Der monatliche Beitrag orientiert sich vielmehr am jährlichen Nettoeinkommen der einzelnen Familien. Als Basis dienen bestimmte Prozentsätze für ein, zwei oder auch mehrere Kinder, die als Schulbeitrag zur Verfügung gestellt werden sollten.

Dabei wäre ihre Anerkennung doch die solide Basis für eine sich gegenseitig würdigende Zusammenarbeit. Dann wäre im Weiteren Platz für das Anerkennen spezieller Fähigkeiten und Aufgabengebiete. Dann wäre Raum für ein freies Gespräch über deren Entwicklung und Gestaltung. Dann gäbe es mehr Empfänglichkeit für den Wunsch, in den eigenen Arbeitsbereichen unterstützt, aber nicht bevormundet zu werden, ohne sich als Einmischer zurückgestoßen oder als Ausführender in die Enge getrieben und kritisiert zu fühlen.

Wie viel es dann tatsächlich ist, wird in den jährlichen Beitragsgesprächen vereinbart – in denen einerseits die Erfordernisse der Schule erläutert und auf der anderen Seite die finanziellen Möglichkeiten jeder Familie ausgelotet werden. So werden ganz unterschiedliche individuelle Schulbeiträge entwickelt. Die Inhalt dieser Gespräche ist absolut vertraulich: Alle Mitarbeiter der Elternbeitragsgruppe haben eine „Verschwiegenheitserklärung“ unterzeichnet.

Brauchen wir für diese Anliegen wirklich so viele Zitate R.Steiners oder Herleitungen aus der Geschichte der Waldorfbewegung, um uns der Zulässigkeit und Wichtigkeit unseres Engagements sicher sein zu dürfen? Ich hoffe für unsere Schule, dass sich mit „Wege zur Qualität“ ein pfleglicher und hilfreicher Umgang mit dieser heiklen Aufgabe ergibt und wünsche dem Elternrat im Interesse der Schule eine erfolgreiche Arbeit. Jörg Schmiedbauer

Februar/März 2010  MoMent

Erklärtes Ziel ist es, einen sozialen Ausgleich zu schaffen. Eltern, denen es leichter fällt, werden gebeten, einen höheren Beitrag zu leisten, um es so allen Kindern zu ermöglichen, diese Schule zu besuchen. Ansprechpartner: Peter Eberharter: Tel.: 02239/2348 oder 0681/10543976, Mail: peter.eberharter@tele2.at Martin Kaufmann: Tel.: 0664/2258859 Mail: mkaufmann@beyond.co.at

Das Finanzierungsmodell und wie es entstand.

„Die Erfahrungen, der letzten Jahre sind vielfältiger Natur“, berichtet Peter Eberharter, Gründungsmitglied der Elternbeitragsgruppe. „Im Allgemeinen wird unsere Arbeit als notwendig und wichtig erachtet. Auch wird der persönliche Kontakt großteils sehr geschätzt.“ Die Gespräche mit den Eltern „gestalten sich zum Teil sehr intensiv“. Wobei „wir nicht nur kontinuierlich an der Verbesserung der Qualität unserer Gespräche arbeiten“, wie Eberharter betont, sondern auch „unser Beitragssystem als solches überdacht“ wird. Dieses Modell ist vor sieben Jahren buchstäblich aus einer bedrückenden finanziellen Not heraus entwickelt worden. Davor hatte es noch einen fixen Richtsatz gegeben (= Schulbedarf dividiert durch die Zahl der Eltern) – verbunden mit der Hoffnung, dass mit Hilfe von Überzahlungen auch Unterstützungen für Einkommensschwächere möglich wären. Die Folge waren allerdings regelmäßige Bettelbriefe der Schule auf der einen – und ebenso regelmäßige Ansuchen um Nachlässe auf der anderen Seite. Ein System, das schließlich in eine tiefe Krise geführt hatte: Innerhalb von drei Jahren war das Defizit der Schule einigen zehntausend Schillingen zu einigen hunderttausend Schillingen angewachsen – und eskalierte in einer Prognose von über einer Million. Ein erster Schritt war die Sanierung der Verwaltung, die Einführung einer aussagekräftigen Buchhaltung und Personalverrechnung. Entscheidend war aber, dass sich schließlich der damalige Elternbeirat mit dem dringenden Wunsch durchsetzte, mit der Elternschaft Klartext zu reden. Anstelle von neuerlichen Bettelbriefen wurden schließlich zwei Allgemeine Elternabende veranstaltet, bei denen der Ernst der Lage anhand aller zur Verfügung stehenden Unterlagen dargelegt wurde. Ein offener Austausch der Lehrer- und der Elternschaft. Und schon am ersten ► |  23


Elternbeitrag ► dieser Elternabende wuchs schließlich die Erkenntnis, dass es nicht einfach nur um die Erstellung eines neuen Beitragsystems gehe, sondern vielmehr grundsätzlich ein neues Denken der ganzen Schulgemeinschaft gefordert war.

Musiktherapie

Frischer Wind für unsere Beziehungen

kann in jeder Altersstufe durch Klang, Schwingung und Resonanz Unterstützung bieten. Mithilfe der zur Verfügung gestellten Musikinstrumente, die keinerlei musikalische Vorerfahrung verlangen, können folgende Themen „zur Sprache“ kommen: ● Selbstwahrnehmung ● Selbstausdruck ● Mit sich selbst (wieder) in Einklang kommen ● Unterstützung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte ● Förderung der individuellen psychischen und sozialen Entwicklung ● Impulse zur Lösung seelischer und körperlicher Blockaden

Workshop für Paare und PartnerInnen in der Methode der Gewaltfreien Kommunikation von

Dr. Marshall Rosenberg mit

Dr.-Ing. Michael Dillo und Mag.ª Waldtraut Fetscher

Wertschätzung, Achtsamkeit, Einfühlung – sie sind ein Beitrag zum Gelingen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, sei es in einer Paarbeziehung, sei es ein einer beruflichen Partnerschaft oder zwischen Geschwistern. Dieses gemeinsame Wochenende soll im In diesem Geist fand sich spontan eine Üben die Möglichkeiten aufzeigen, wie neue Elternbeitragsgruppe aus sieben im empathischen Zuhören der Schlüssel Leslie Schrage-Leitner, Personen. Schon wenige Tage später für jegliche Gemeinsamkeit (wieder) zu Mag.art., Musiktherapeutin besuchten Peter Eberharter und Werner finden ist. Praxisorte: Mühlegger die Grazer Waldorfschule, Durch das Werkzeug der Gewaltfreien ● Medicus Therapiezentrum, In der um sich über deren kooperatives BeiKommunikation werden wir offen und Klausen 3, 1230 bewusst unsere Umgangssprache traitragssystem kundig zu machen. Danach Wien nieren und dadurch unsere Verbindun● Hermesstraße 151, wurde dieser Vorschlag der individuellen gen intensivieren. 1130 Wien Schulgeld-Erstellung dem Schulvorstand Sonntag, 28.Februar 2010, 9 – 17Uhr unterbreitet und an einem zweiten AllgeKontakt: Kommunikation inGewaltfreie der Rudolf Steiner Landschule Schönau Kostenbeitrag: 10 € Einführungsabend Telefon: meinen Elternabend mit der90Elternschaft von M.B. € Gesamtbeitrag Kirchengasse 22, Rosenberg: 2525 Schönau/Tr. 0650 350 43 42 diskutiert. (Ermäßigung nach Absprache) Kosten: Einzelpersonen € 80,-, Paare Email: So gelang es schließlich, den „SchulbeiFrischen in nach unsere Beziehu € 150,- Wind (Ermäßigung Absprache) l.schrage@gmx.at TeilnehmerInnen: Das Sicherung Angebot richtet sich in erster Linie an trag“ wieder als finanzielle Anmeldung/Organisation: Paare. (Wir möchten aber auch EinzelperEin Workshop für eines gemeinschaftlichen sonen Anliegens in z.B. der/die PartnerIn nicht Moira Atria (Mobil: 0676 967 48 92 oder – wenn teilnehmen kann/möchte – Gelegenheit zur mail to: moira.atria@unvie.ac.at) Evmaden Vordergrund zu stellen. Auf einmal Paare und PartnerInnen Teilnahme geben.) rie Herold (02256/64781) ging es um Beitragsgerechtigkeit und um

die individuelle Verantwortung in der Gemeinschaft – und nicht mehr um einen Anmeldungen schriftlich oder telefonisch bitte bis 15. 9. 2009 „Richtsatz“, den Einkommensschwächere kauman:und Bessergestellte mit einem „Vollzahlergefühl“ entrichten. Evmarie Herold Kirchengasse 14

Tatsächlich gelang es so, vor allem in AT 2525 Schönau/Tr. den ersten Jahren, den Schulbetrieb Tel: 02256/64781 wieder mit den notwendigen finanziellen Mitteln auszustatten. Dabei geht es um keine geringe Summe: Der jährliche Schulbedarf sich ....................................................................... auf immerhin Name,beläuft Vornamen: 1,9 Millionen Euro, die von den ElternbeiAdresse: ....................................................................... trägen zu etwa zwei Dritteln abgedeckt werden Ort: müssen. Lediglich ....................................................................... im vergangenen Schuljahr Budget verTelefon:konnte die im ........................E-Mail:.................................... anschlagte Summe an Elternbeiträgen nicht erreicht werden. Unterschrift: .......................................................................

mit Waldtraut Fetscher & Michael Dillo, zertifizierte TrainerIn des CNVC

Freitag, 2.10. 2009, 20.00 Uhr: Öffentliche Einführung Samstag, 3.10. 2009, 9.30 – 19.00 Uhr: Workshop in der Rudolf Steiner Landschule Schönau Kirchengasse 22, 2525 Schönau/Tr.

Peter Eberharter, Jörg Schmiedbauer unter Mitarbeit von Roman David-Freihsl

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MoMent  Februar/März 2010


Märchenbühne Der Apfelbaum

ENGLISH IN ENGLAND (EinE)

Figurentheater für Kinder ab 3 Jahren Spielort: OFF THEATER, Kirchengasse 41, 1070 Wien Eintritt: € 8,- / Person / Kartenreservierung unter 523 17 29-20 (Wochenende 10:00 - 16:00: 0676/5700820) oder mailto: www.maerchenbuehne.at

SUMMER SCHOOL at MICHAEL HALL, ENGLAND’S FIRST AND LARGEST STEINER SCHOOL

Rotkäppchen - Gebrüder Grimm „Es war einmal eine kleine, süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter...“ Rotkäppchen zeigt klar wie kein anderes Märchen die Überwindung der Dunkelheit, des Bösen und der Angst. Wir setzen diese Geschichte in eine humorvolle Rahmenhandlung. Fr 12. 2. anschl. Tanz, Sa 13. 2., So 14. 2., Sa 20. 2., So 21. 2., Sa 27. 2., So 28. 2. Beginnzeiten: 16:00 Uhr

Upper School students 14 – 18 years old Singing, Drama, British Culture, Outings Please get in touch via info@eine.org.uk

SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT – Gebrüder Grimm Schneeweisschen und Rosenrot wohnen zusammen mit ihrer Mutter in einem kleinen Häuschen. Vor dem Hause blühen zwei Rosenstöcke, ein weißer und ein roter. Nach diesen Rosen sind die Mädchen benannt. Am Abend kommt es oft vor, dass die Mutter ihren Kindern aus einem dicken Buch vorliest. Einmal, als sie in einer kalten Winternacht wieder so beisammen sitzen, klopft es an der Tür und als Rosenrot öffnet, steht ein Bär davor… Fr 5.3. anschl. Tanz, Sa 6.3., So 7.3, Sa 13.3., So 14. 3., Sa 20.3., So 21.3. Beginnzeiten: 16:00 Uhr FROSCHKÖNIG – Gebrüder Grimm Eine Königstochter spielt im Schlossgarten mit ihrem goldenen Ball. Er fällt ihr in den Brunnen. Ein Frosch will ihr helfen, den Ball wiederzubekommen, wenn sie ihm verspricht, ihn als Spielkamerad mit auf das Schloss zu nehmen. Sobald sie den Ball wieder hat, will sie das Versprechen nicht einhalten, denn der Ekel vor dem „Wasserpatscher“ ist zu groß. Auf dem Höhepunkt ihres Widerwillens wirft sie den Frosch an die Wand. Da verwandelt er sich in einen Königssohn... Fr 26.3. anschl.Tanz, Sa 27 3., Sa 10.4., So 11.4., Sa 17.4., So 18.4., Sa 24.4., So 25.4. Beginnzeiten: 16:00 Uhr

Februar/März 2010  MoMent

July 18 – August 6

http://www.eine.org.uk/campus

Atlantis Märchen Robert Hamerling

erstmals 2000 entdeckt und veröffentlicht erfährt seine 3. Auflage Jänner 2010-01-19 Am 13. 12.1847 entzündet sich – nach dem Studium Hölderlins Werken, die Dichterflamme des damals 17jährigen Robert Hamerling. Ein Märchen, Fragment geblieben entstand, vom Dichter selbst behütet, nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahre 2000 wurde es in Graz entdeckt und nach monatelanger Entzifferungsarbeit von der Herausgeberin abgedruckt. In reicher Farbenpracht entrollt sich vor dem Leser ein Weg nach Innen. Ein Knabe durchwandert die Welt der Mineralien, Pflanzen; er eilt an drei grässlichen Tieren vorbei und gelangt endlich durch drei Tore, einem hohen, einem lichten und einem heiligen. Er ist am Ziel und vor ihm zeigt sich ein aus „elysischen Blumen erbauter“ Thron.

Veranstaltungen der Freien Musikschule Wien ● Faschingskonzert 14. Februar 2010, 15:00 Uhr Gr. Festsaal, R. Steiner-Schule Mauer ● Themenkonzert 3. & 4. Klassen 14. März 2010, 10:00 Uhr Kl. Festsaal, R. Steiner-Schule Mauer ● Konzert für die Kleinen 17. April 2010 Kl. Festsaal, R. Steiner-Schule Mauer ● Lehrerkonzert 25. April 2010 Rudolf Steiner-Schule Mauer

Neuauflage 2010 Zu beziehen bei der Herausgeberin Andrea Hitsch 5143 Feldkirchen, Haus Friedenreich, Österreich oder in der Bücherstube Goeth. Studienstätte Wien-Mauer Preis: € 15,- 30 Seiten, Selbstverlag

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Tanzen Sie mit! Tänze aus verschiedenen Kulturen Tanzen macht Körper und Geist beweglich, gibt der Lust an Spiel und Spaß Raum, lässt den Körper neue Rhythmen erleben, schmeichelt den Ohren mit ungewohnten Melodien, macht mit Musik und Bewegungsformen der uns umgebenden Länder bekannt, ….. Keine Vorkenntnisse notwendig. An Montagen von 19:00- 21:00 Uhr 22. Februar; 8. und 22. März, (Osterferien) 19. April, 3., 17. und 31. Mai im EURHYTHMIE-SAAL der R. Steiner-Schule Mauer, Endresstraße 100, 1230 Wien Unkostenbeitrag: € 4,- je Abend Ingrid Leitner, 0699190 43893 kurtleitner@gmx.at

Körperpflege

Ein Fördermitglied der

Workshops Übungs-Seminare Unterstützung

Körperpflege- und Heilmittel im Einklang mit Mensch und Natur Möbel

gehen-sitzen-liegen

Ein Fördermitglied der

Ein Fördermitglied der

Praxis-Anleitung • Streiten ja - aber richtig Streiten ja das - aber richtig Für Wen eignet sich Seminar? TeilnehmerInnen, diesich ihr Streitverhalten Für Wen eignet das Seminar?und die Struktur des Streits durchschauen wollen, die dasdie im ihr Streit enthaltene Potential sinnvoll nutzendes wollen. TeilnehmerInnen, Streitverhalten und die Struktur 4 Streits Termine:durchschauen Einführungsvortrag: 1.3.,19:30 Uhr/2.3.; 26.3./27.3.; 16.4./17.4. wollen, die das im Streit enthaltene Freitags: 16:00 - 21:00nutzen Uhr; Samstags: Potential sinnvoll wollen.9:30 - 18:30 Uhr Investition: € 380,4 Termine: Einführungsvortrag: 1.3.,19:30 Uhr/2.3.; 26.3./27.3.;

• 16.4./17.4. BiografischeFreitags: Übungen16:00 - 21:00 Uhr; Samstags: 9:30 - 18:30 Uhr Für Wen eignet € sich das Seminar? Investition: 380,Menschen, die den „roten Faden“ ihres Lebens in die Hände nehmen wollen. Für Menschen, die den Wunsch haben, den Lebenslauf (Biografie) zu begreifen. Biografische Übungen 4 Termine: 12./13.3.; 9./10.4.; 14./15. 5.; 11./12.6. Für Wen eignet sich das Seminar? allgem. Einführungs-Vortrag (öffentlich): 25.2., 19:30 Uhr Menschen, die den „roten Faden“ ihres Lebens in die Hände Investition: € 380,-

nehmen wollen. Für Menschen, die den Wunsch haben, den

Ich Ich unterstütze und berate Sie oder begleite Sie ein Stück des Weges“ Weges “ 

   

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• Lebenslauf Coaching for(Biografie) life zu begreifen. Für Wen eignet 12./13.3.; sich das Seminar? 4 Termine: 9./10.4.; 14./15. 5.; 11./12.6. Für praktisch veranlagte Menschen, welche die Bereitschaft mitbringen die allgem. Einführungs-Vortrag (öffentlich): 25.2., 19:30 Uhr Unterstützung eines Coachs und die Anregungen aus einer Teilnehmergruppe Investition: € 380,aktiv aufzugreifen und zur Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen in ihrem Leben umzusetzen. Coaching for Beginn: life Do., 18.3., 1.4.; 2-wöchig. Fortlaufende Termine. Für Wen eignet sich jeweils 18:00 - 21:00 Uhr.das Seminar? Für praktisch Menschen, welche die Bereitschaft Investition: €240,-veranlagte für 4 Termine.

mitbringen die Unterstützung eines Coachs und die Anregungen

• Selbstmanagement ausWen einer Teilnehmergruppe Für eignet sich das Seminar? aktiv aufzugreifen und zur Bewältigung der Herausforderungen in ihrem Für Menschen, die analltäglichen einem effizienten Umgang mit den lebensentscheiLeben umzusetzen. denden, Gütern (Zeit, Gesundheit, Geld, soziales Netz, . . .) ein besonderes Fortlaufende Interesse haben. Termine. Beginn: Do., 18.3., 1.4.; . . . 2wöchig. jeweils 18:00 21:00 Uhr. Tag!), Mi., 16.6. Termine: Mi., 31.3.;21.4., Sa.;- 22.5. (ganzer Investition: €240,- für 4 Termine. Investition: € 380,Weitere Informationen unter: www.sozialkompetenz.at/Seminare Selbstmanagement und bei Ulrich Hofbauer: 01/78 648 30 oder 0664/ 44 184 17 Für Wen eignet sich das Seminar? hofbauer-beratung&entwicklung Für Menschen, die an einem effizienten Umgang mit den Meiselstrasse 65/13, A-1140 Wien lebensentscheidenden, Seminarort: Meiselstrasse 65Gütern (Zeit, Gesundheit, Geld,

soziales Netz, . . .) ein besonderes Interesse haben. Termine: Mi., 31.3.;21.4., Sa.; 22.5. (ganzer Tag!), Mi., 16.6. MoMent  Februar/März 2010 Investition: € 380,Weitere Informationen unter: www.sozialkompetenz.at/Seminare und bei Ulrich Hofbauer: 01/78 648 30 oder 0664/ 44 184 17


Wir empfehlen: rhythmische Massagen von Norbert Reininger Demeterkrapfen von Franz Kaschik Lebensbaum Demeterkaffee Wir servieren: Kaffee und Krapfen 2,95 € aus gutem grund Endresstrasse 113 01 88810 38

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Dr. med. univ. Petra tra Orina Zizenbacher Naturheilzentrum Zizenbacher A-1230 Wien, Mackgasse 6, Tel+Fax: 01/403 73 81 homepage: www.zizenbacher.at, e-mail: zizenbacher@naturheilzentrum.at

Jahresausbildungen im Naturheilzentrum Zizenbacher

Zivi‐Courage   bei Lebensart‐Sozialtherapie gesucht !  Wir bieten abwechslungsreiche Zivildienerplätze in den  Wohngruppen und Werkstätten  in Wien Mauer und in Wien  Lainz.  Hier kann man Erfahrungen sammeln, Vorurteile abbauen, Freunde  finden, in Berufswelten reinschnuppern… 

Heilpflanzen- Ausbildung in 6 Modulen: In dieser Ausbildung erlernen Sie den intuitiven Umgang mit Pflanzen. Sie lernen Pflanzen in unterschiedlichen Wuchsstadien kennen- und erkennen. Es werden einfache Hausmittel, wie Kräuteressig, Kräuteröl, Salben, Essenzen, Kohle, Asche und vieles mehr hergestellt. Profitieren Sie vom langjährig erprobten Wissensschatz anderer Heilpflanzenkundiger und erwerben Sie einen sicheren Umgang mit Heilpflanzen.

Körperwahrnehmungs- Ausbildung in 6 Modulen: Jeder ist sich selbst der beste Arzt. Um Beschwerden einschätzen und sich selbständig helfen zu können, hilft es, das Wunderwerk Körper zu verstehen. In dieser Jahresausbildung arbeite ich mit naturnahen Modellen der verschiedenen Körperteile. So hat man ein genaues Wissen über die Lage der Organe und ihre Funktionen. Das Wechselspiel zwischen den einzelnen Organfunktionen wird speziell erörtert und erklärt. Zu einigen Modulen lade ich Spezialisten ein, die ihre Erfahrungen weitergeben und so den Kurs mit ihrem Fachwissen bereichern. Ziel der Ausbildung ist es, dass Sie ein besseres Verständnis für den Körper entwickeln. Dadurch können Sie die eigene Befindlichkeit bzw. Störungen der Befindlichkeit einschätzen und beurteilen. Für die Erlangung der Abschlussurkunde ist neben der Absolvierung der 6 Module auch eine körperbezogene Abschlussarbeit vorgesehen. Näheres unter: www.zizenbacher.at Anmeldung per e- Mail unter zizenbacher@naturheilzentrum.at

Die Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen steht bei  uns im Mittelpunkt. Hierfür sind Hilfestellungen zu erbringen, wo die  Menschen mit Behinderung Unterstützung, Aufsicht und auch mal ein  ´gutes Wort` benötigen.  Dies erfordert Einfühlungsvermögen, Umsichtigkeit und Courage.  Wundern Sie sich nicht, wenn Sie beim Abschied nach neun Monaten  Zivildienst einen eigenen Fanclub haben.  Interesse?  Kontakt:   Lebensart Sozialtherapie  Hauptstr. 125‐127, 2391 Kaltenleutgeben  Tel. 02238/77931, verein@sozialtherapie.at  www.lebensart‐sozialtherapie.at   

Februar/März 2010  MoMent

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Absender: R. Steiner-Schule Wien-Mauer, 1230 Wien, Endresstr. 100 Verlagspostamt, 1230 Wien, Zulassungsnummer: 02Z032325M Impressum Seite 2

P.b.b.

Diese Ausgabe von MoMent wurde am 10.2.2010 an die post.at zum Versand übergeben.

Cello dringend gesucht! Andreas Kuyken, Heileurythmist aus Basel, kommt über Einladung und zur Zusammenarbeit mit Dr. Christian Kellner, Facharzt für Innere Medizin und Arzt für Homöopathie und anthroposophisch erweiterte Medizin, 1x im Monat über ein Wochenende (Freitag bis Dienstag) nach Wien. Zur Begleitung der Patienten in der Ton-Heileurythmie wird dringend jeweils für diesen Zeitraum ein Cello zu leihen gesucht. Nähere Info und Kontaktaufnahme bitte unter: akuyken@bluemail.ch, 0041 61 331 27 96 Native Speaker und ausgebildete Lehrerin mit großer Unterrichtserfahrung gibt Nachhilfe in Englisch. Marion Platzer, 01 23 1 23 80 Triumvirat_195x165_PoWienSim 11.09.2007 11:41 Uhr Ich suche einen Raum, den ich als ATELIER nutzen Triumvirat_195x165_PoWienSim 11.09.2007 11:41kann. Uhr

Seite Wer Seite kann mir weiter helfen? Janine Ackermann: 01 886 04 66.

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Alle Termine finden Sie auf Seite 13

Native Speaker bietet Konversationsstunden in Englisch für Mittelstufe, Oberstufe und Erwachsene an. Deirdre Schauer, 0676 9556170 Englisch lernen in London: Einwöchiger Sprachaufenthalt für Waldorfschüler; Einzelunterricht, individuelle Betreuung, Unterkunft und Verpflegung bei ehemaliger Waldorflehrerin in Belsize Park, London. Bettina Metcalfe, 0044 20 7209 2867, bett.met@googlemail.com 1 1 (Referenzen: Familie Treß in Hamburg, Angela Husemann in Berlin) SIMPLY SIMPLY CLEVER CLEVER

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MoMent  

Monatsschrift für die Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer, Februar/März 2010

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Monatsschrift für die Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer, Februar/März 2010

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