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Zustellung an alle Haushalte

Ausgabe Februar 2015


WALDERSHOFER ALLEREI

RATHAUS AKTUELL VEREINE AKTUELL

KIRCHEN

UNTERNEHMEN IM FOKUS

WALDERSHOF JUNIOR

WALDERSHOF IST FIT!

MIT FUG UND RECHT

POLITIK

WALDERSHOF GENIEßT

IMPRESSUM

ROSENTHAL- AREAL. HISTORIE TEIL 1


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heute erscheint unser Waldershofer Stadtmagazin in einem neuen Outfit. Aber nicht nur äußerlich, sondern auch inhaltlich gibt es Neuerungen. Wir bieten mit diesem Magazin eine Plattform, auf der sich unsere Gewerbetreibenden, Vereine und Unternehmen präsentieren können. Das Leben in unserer Stadt soll damit transparenter sein und wir möchten, dass jeder Bürger sich auch über unser Gemeinwohl informieren kann. Aus diesem Grunde wird es im neuen Stadtmagazin mehr Informationen aus dem Rathaus geben.   Von der Arbeit im Rathaus und der Stadtratsarbeit werden in der Bevölkerung primär die Ergebnisse wahrgenommen. Was an Arbeit, Zeit und Kraft investiert wurde, vielleicht auch an Erwartungen, Hoffnungen und Enttäuschungen, tritt oft dahinter zurück. Dabei kostet die Vorbereitung von Entscheidungen wesentlich mehr, als es die Beschlussfassungen im Stadtrat erkennen lassen. Gelegentlich ist es schwer, im Bemühen um Gerechtigkeit und Akzeptanz die richtige Entscheidung zu treffen. Niemand in unserem Stadtrat hat es sich bei seinen Entscheidungen leicht gemacht. Seien es heikle Vertragsfragen oder strittige Konzepte. Wir haben in notwendige und sinnvolle, werthaltige. für die Stadt Waldershof wichtige Projekte investiert: die Revitalisierung des Rosenthal-Areals, neue Fahrzeuge der Feuerwehren in Lengenfeld und Helmbrechts und die große, aber notwendige Kreditaufnahme, unter anderem für eine funktionelle Turnhalle und einen Stadtpark, der eine erholungsbringende Bereicherung im Herzen der Stadt darstellt.  

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Die Wirtschaftskraft unserer Stadt zu sichern, ist und bleibt dabei erste Pflicht. Unsere Aufgabe ist es, den ansässigen Firmen beste Voraussetzungen für deren Entwicklung zu schaffen. Daher müssen wir weiterhin an der Optimierung unserer Infrastruktur arbeiten und Sorge tragen, dass der Standort Waldershof attraktiv bleibt. Das Image einer Stadt ist heute wichtiger denn je. Dazu gehört ein effizientes Stadtmarketing – dem neuen Stadtmagazin wird eine neue Website unserer Stadt folgen. Moderne, zeitgemäße Angebote für junge Familien sowie gute Kindergärten und eine anerkannte Schule stärken das Bedürfnis, sich in Waldershof niederzulassen. All das sind wichtige Standortfaktoren. Darum gilt es, ihre Attraktivität auch in Zukunft weiter zu steigern. Es ist viel im vergangenen Jahr geschehen, nicht nur von städtischer Seite: Das reiche Angebot an Veranstaltungen aller Art kann sich mehr als sehen lassen. Diese ehrenamtliche Arbeit ist nicht hoch genug anzusetzen und verdient unseren uneingeschränkten Respekt. Danke an alle Vereine und die vielen Ehrenamtlichen, die sich für unsere Stadt einsetzen! Es gibt auch 2015 viel zu tun. Die politischen Kräfte in Waldershof sollten dabei den Gedanken der Gemeinsamkeit und des Miteinander betonen. Die Erkenntnis, dass Gemeinsamkeit stark macht, soll auch Grundsatz für das kommende Jahr sein. Wer Zukunft gestalten will, muss offen sein für alle Formen der Zusammenarbeit. Mit freundlichen Grüßen

Friederike Sonnemann Erste Bürgermeisterin


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EHESCHLIESSUNGEN

NOVEMBER 2014 BIS JANUAR 2015:

AUSWÄRTIGE GEBURTEN NOVEMBER 2014 BIS JANUAR 2015: Krauß Jannik Eltern: Krauß Peter und Krauß geb. Hörl Kristin Katharina Mößbauer Nicolas Luis Eltern: Mößbauer Nicolai Maximilian und Häcker Carina Martina Friedrich Ben Bernd Eltern: Pavlis Dominik Alfred und Friedrich Nina Elsbeth Schenkl Valentina Christa Eltern: Schenkl Bernd Anton und Schenkl Stefanie

STERBEFÄLLE NOVEMBER 2014 BIS JANUAR 2015: Schmidt Erik und Richter Claudia Dorothee

Bayer Patrick Reinhard und Kastner Anne Christine

SONNEMANN BEGRÜSST

Wedemeyer Heinrich Friedrich August Lorenz geb. Schmucker Anna Berta Werthmann Mario Meinecke geb. Mayer Klothilde Anna Greger geb. Winkler Franziska

DIE JÜNGSTEN WALDERSHOFER

Am Freitagvormittag gaben sich die drei jüngsten Einwohner der Kösseinestadt mit ihren Eltern ein Stelldichein im Rathaus. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann begrüßte die neuen Erdenbürger und überreichte an die Eltern das neue Hasenkuscheltier „Schnuffi“ mit der Aufschrift „Jch bin ein/e Walderhofer/in“ und den Antrag für das Begrüßungsgeld von 250 Euro. Sonnemann machte deutlich, dass die Stadtverwaltung immer ein offenes Ohr für alleinerziehende oder berufstätige Mütter und junge Familien habe. Als Beispiele für Hilfestellungen nannte Sonnemann die Oma-Börse – hier bieten vier Damen eine kurzzeitige Betreuung bei Abwesenheit der Eltern zu wichtigen Terminen und einen Bring- und Holdienst zum Kindergarten bei Krankheit der Eltern oder Geschwister an – und die Eltern-Kind-Gruppe „Die kleinen Strolche“. Zu dem hofft Sonnemann, dass der Bürgertreff im alten Rathaus bis Ende Februar eröffnet werden kann. Ein weiterer Service der Stadt ist die kostenlose Stellung von Windelsäcken. Insgesamt gab es im letzten Jahr in Waldershof 25 Geburten. Dazu Sonnemann: „Ich werde jeden Neubürger entweder im Rathaus begrüßen oder zuhause einen Besuch abstatten.“ Auf dem Bild v.l.: Jens Hirt und Jennifer Pohl mit Sohn Justine (geb. am 2.1.2015), Sarah Haas mit Sohn Finn (geboren am 30.12.2014), Nadine und Christian Kalla mit Töchterchen Mathilde (geb. am 30.12.2014) sowie Bürgermeisterin Friederike Sonnemann.


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WINTER IN WALDERSHOF – BAUHOF-BERICHT Aufgaben vor dem Winter:

32 Streukästen sind zu befüllen; ca. 2700 Schneezeichen zu stecken: ca. 1100 Meter Schneezäune aufzustellen; Loipenschilder aufzustellen.

Aufgaben für den Winterdienst:

Der Winterdienst der Stadt Waldershof ist zuständig für ca. 68 km Straßennetz, aufgeteilt auf sechs Bezirke. Diese Bezirke sind in drei Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Im Stadtgebiet fahren zwei Unimogs und ein Universalfahrzeug Hansa, die für Straßen und einige Gehwege zuständig sind. Zusätzlich sind zwei Handkolonnen unterwegs, welche Gehsteige, Übergänge, Vorplätze und den Friedhof von Eis und Schnee befreien, pro Gebiet ca. 1200 qm. Die Arbeitszeit der Räumfahrzeuge ist unter der Woche von 4:30 Uhr bis 20:00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 5:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Die Handkolonnen sind von 6:30 Uhr bis 20:00 Uhr unterwegs. Der Arbeitsbeginn kann sich je nach Wetterlage verschieben, zusätzlich gibt es Kontroll-

SCHWIMMBADSAISON 2015, EIN AUSBLICK:

Nach der durchwachsenen Sommersaison 2014 kommt nun auch der Winter einfach nicht aus den Startlöchern. Stand Mitte Januar lassen die Eisfreuden weiter auf sich warten, mit längeren Frostperioden ist leider nicht zu rechnen. Dagegen wütete am 10. Januar ein heftiger Sturm im Kösseinebad. Drei Bäume wurden entwurzelt bzw. abgeknickt und liegen nun zur Hälfte im Wasser, so dass der Bauhof erst dann mit den Aufräumarbeiten beginnen kann, wenn das Wasser abgelassen ist, also im März/ April. In der neuen Badesaison wird im Kösseinebad ein neuer Bademeister tätig werden, der von der Stadt angestellt ist. Näheres dazu in der nächsten Ausgabe. Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass wir nun endlich eine behindertengerechte Treppe im Bereich der neuen Bootshütte bekommen werden. Gerade ältere Menschen, denen der Einstieg ins Wasser mit den herkömmlichen Sprossenleitern sehr schwer fiel, werden begeistert sein. Diese können nun bequem ins Wasser hinein- und hinaussteigen und sich zudem an zwei Handläufen festhalten. Ein herzliches Dankeschön, im Namen der Stadt Waldershof, geht an die Firma SCHMELZER, welche uns diese Treppe spendieren wird! Stefan Müller, Schwimmbadreferent

fahrten der Notdienstbeauftragten um 2:30 Uhr. Außerdem wird die Räum- und Streupflicht der Anwohner überwacht. Da parkende Autos eine Behinderung für die Räumfahrzeuge darstellen, wird gebeten, die Fahrzeuge in die Einfahrten zu stellen.


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WALDERSHOF IST ATTRAKTIV – UND DAS MÜSSEN WIR ZEIGEN! Die Stadt Waldershof ist eine wachsende, wirtschaftsstarke Kommune, der es im Vergleich zu vielen anderen Kommunen der Region sehr gut geht.

Waldershof ist attraktiv für Familien, für Unternehmer, für den Mittelstand und kann auf eine ausgezeichnete Infrastruktur zurückgreifen. Stellt man dieser guten Situation die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt gegenüber, offenbaren sich aber noch weitere Chancen. Das Erscheinungsbild der bisher genutzten Kanäle zur Darstellung unserer Kommune wird meiner Auffassung nach nicht dem Anspruch gerecht, den wir eigentlich haben sollten. Wir sind eine leistungsfähige, attraktive Stadt, die Investoren anzieht, die über eine moderne Stadtverwaltung verfügt und die einiges zu bieten hat. Bürgernähe ist dabei das Stichwort, das auch die Verwaltung kennzeichnet. So bietet das Internet nicht nur einen Weg, die Bewohner schneller oder umfassender zu informieren, es eröffnet auch die Möglichkeit zum Austausch. Wir werden die modernen Kommunikationstechnologien künftig noch stärker nutzen und beispielsweise durch das Angebot, Behördenangelegenheiten online zu erledigen, die Verwaltung nicht nur leistungsstärker, sondern noch bürgerfreundlicher gestalten. Unsere Bürgerinnen und Bürger leben gerne hier, unseren Unternehmen geht es gut. Wir sind eingebettet in eine herrliche Naturlandschaft und haben als Kommune einen hohen Freizeitwert. All diese Vorzüge können in Zukunft noch besser dargestellt werden. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt neu aufzustellen und an einigen Punkten zu verbessern. Wir werden den Internetauftritt der Stadt Waldershof neu gestalten. Eine moderne, aussagekräftige und übersichtliche Website als Informations- und Serviceportal ist eine wichtige Visitenkarte einer Kommune, aber auch ein konkretes Serviceangebot an die Bürgerinnen und Bürger sowie an die heimischen Betriebe.

www.facebook.com/waldershofaktuell

Unser Stadtmagazin wurde ebenfalls neu gestaltet. Mein Anspruch ist es, für die Stadt Waldershof ein Stadtmagazin herauszugeben, das die Stärken unserer Kommunen widerspiegelt. Unsere Pressearbeit soll weiter verbessert werden. Unser Anspruch muss es sein, durch eine professionelle Pressearbeit nicht nur über aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen der Stadt zu informieren, sondern auch gemeindebetreffende Informationen und Botschaften zu transportieren. Die Ausgestaltung des Stadtlogos soll überdacht werden. Das bisherige Logo vermittelt zu wenig Alleinstellungsmerkmale der Stadt und ist mir zu beliebig. Der Fokus liegt zu sehr auf der Naturlandschaft und zu wenig auf der Leistungsstärke unserer Unternehmen und der Attraktivität unserer Infrastruktur. Unserem Waldershofer Stadtwappen möchte ich daher wieder mehr Bedeutung geben. Eingebettet in ein modernes Layout, erfüllt es für mich den Anspruch von Tradition und Moderne. Ich bin der Meinung, dass dies sehr gut zu Waldershof passt. Zudem ist es keine Neugestaltung des Logos, denn das Wappen gab es schon immer und es wurde auch in den letzten Jahren von Seiten der Stadt verwendet. Unsere Stadt ist nicht oder nicht ausreichend präsent in den sozialen Medien. Facebook und Co. sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken aus einer umfassenden und modernen Öffentlichkeitsarbeit einer Kommune. Hier müssen wir unsere Präsenz verstärken. Um diese Punkte umzusetzen, wird in der Stadtverwaltung Ziel sein, eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit zu erreichen und unsere Stadt so darzustellen, wie sie ist: attraktiv, modern, leistungsstark. Ihre Erste Bürgermeisterin Friederike Sonnemann


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BEKANNTMACHUNG

Festsetzung und Entrichtung von Grundsteuer für 2015 Gemäß § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes vom 07.08.1974 (Bundesgesetzblatt I S. 965) wird die Grundsteuer durch diese öffentliche Bekanntmachung für das Kalenderjahr 2015 in gleicher Höhe wie im Vorjahr festgesetzt. Der Hebesatz ab 2002 beträgt: Grundsteuer A – 350 v. H. Grundsteuer B – 340 v. H. Für die Steuerschuldner treten vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Steuerbescheid

zugegangen wäre. Die Steuerfestsetzung kann innerhalb einer Frist von einem Monat, die mit dem Tag der Bekanntmachung zu laufen beginnt, durch Widerspruch bei der Stadt Waldershof angefochten werden. Der Jahresbetrag (Grundsteuer A und B) wird nach § 28 GrStG wie folgt zur Zahlung fällig: zu einem Viertel des Jahresbetrages am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November, wenn der Jahresbetrag 30,00 € übersteigt, am 15. Februar und 15. August bis zu einer Hälfte des Jahresbetrages, wenn dieser 30,00 € nicht übersteigt, am 15. August mit dem Jahresbetrag, wenn dieser 15,00 € nicht übersteigt.

AUS DER STADTKÄMMEREI

Beitragserhebung für die Verbesserung der Wasserversorgung (u.a. für den neuen Hochbehälter) – eine Bilanz über die Finanzierung Als Eigentümer eines bebauten oder bebaubaren Grundstücks ist Ihnen sicher noch der Verbesserungsbescheid vom 06.05.2013 für die Wasserversorgung in Erinnerung. Die Stadtverwaltung hat mit Hilfe eines Fachbüros damals 1.964 Bescheide über eine Einmalzahlung erstellen lassen, die der Finanzierung des neuen Hochbehälters, der Zu- und Ablaufleitungen und anderer Einrichtungen für die gesamte Wasserversorgung diente. Der Hochbehälter wurde am 24.01.2013 in Betrieb genommen. Mit dem Erlass einer „Verbesserungsbeitragssatzung“, gültig ab 01.02.2013, wurde die rechtliche Grundlage für die Erhebung der Einmalzahlung geschaffen. Es wurde ein Beitragssatz von 0,28 € für jeden Quadratmeter Grundstücksfläche und von 0,76 € für jeden Quadratmeter Geschossfläche festgesetzt. Dies sind Nettobeträge. Auch alle anderen Zahlen in diesem Artikel sind Nettozahlen, im Bereich der Wasserversorgung ist die Stadt nämlich zum Vorsteuerabzug berechtigt. Anders als im Straßenausbaubeitragsrecht muss im Bereich der Wasserversorgung (oder auch der Kanalisation) zur Abrechnung von Maßnahmen nicht auf die letzte Rechnung gewartet werden. Die Beitragspflicht entsteht hier schon mit der betriebsfertigen Herstellung der Anlage (also am 24.01.2013, frühestens aber ab Gültigkeit der Satzung, d. h. am 01.02.2013). Am 21.10.2014 wurde die letzte Rechnung für die Verbesserungsmaßnahmen gebucht. Wir haben dies zum Anlass genommen, nun eine finanzielle Gesamtbilanz zu erstellen. Erste Berechnungen im April 2011 gingen von Gesamtkosten von 1.233.000,00 € aus. Der Berechnung des Verbesserungsbeitrags im Dezember 2012 lagen 1.080.000,00 € als Gesamtkosten zugrunde (basierend auf den Ausschreibungsergebnissen).

Die tatsächlichen Gesamtkosten betrugen: 1.138.193,98 €. Sie lagen damit 5,39% über den für die Beitragsberechnung angesetzten Kosten, aber 7,69% unter den ursprünglichen Schätzkosten aus dem Jahr 2011. Aus den 1.964 Bescheiden musste die Finanzverwaltung Sollstellungen für Beitragseinnahmen über einen Gesamtbetrag von 1.018.314,06 € erstellen. Die Ausgaben überschreiten die Solleinnahmen somit um 119.879,92 €. Diese ungedeckten Kosten fließen in die Gebührenberechnung ein. Sie werden über Abschreibungen und Verzinsungen zeitlich gestreckt und über die Gebühr für die kostendeckende Einrichtung wieder erhoben. Der Großteil der Ausgaben wirkt sich aber – wie geplant – nicht auf die Wassergebühr aus. Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Verständnis für die Beitragserhebung und für die (fast) reibungslose Abwicklung derselben. Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie gerne Kontakt zur Kämmerei aufnehmen. Harald Fischer, Stadtkämmerer (Tel. 09231/9799-27)


11 Seite ACHTUNG, BETRÜGER! Der Landkreis Tirschenreuth warnt: Illegale Sammlung von Wertstoffen und Abfällen Immer wieder werden im Landkreis Tirschenreuth Wurfzettel einer Firma M. Scheffler aus Speichersdorf und von ungarischen Familien verteilt. Auf diesen Handzetteln wird kurzfristig angekündigt, dass nicht mehr benötigte Gegenstände wie z.B. Altmetall, Elektround Elektronikgeräte, Kleidung, Schuhe, Hausrat, Autoreifen, Felgen, Fahr- und Motorräder usw. gesammelt werden. Diese Sammlungen sind nicht legal und werden vom Landratsamt als Ordnungswidrigkeit geahndet. Wie ähnliche Sammlungen in anderen Landkreisen gezeigt haben, werden nur Gegenstände mitgenommen, die mit größtmöglichem Gewinn veräußert werden können. Alle Gegenstände, die nicht aufgeladen oder nicht gewinnbringend veräußert werden können, wurden stehen gelassen. Im Wurfzettel wird oft extra erwähnt, dass kein Sperrmüll und keine Abfälle zur Sammlung bereitgestellt werden sollen. Erfahrungsgemäß werden trotzdem viele Abfälle zur Abholung bereitgestellt. Oft bleiben diese Gegenstände zum großen Teil stehen und müssen von den Besitzern wieder von der Straße entfernt werden. In den Wurfzetteln wird außerdem angeboten, dass auch defekte Elektro- und Elektronikgeräte mitgenommen werden.

Da es sich hierbei entweder um gefährliche Abfälle handelt, für deren Sammlung und Beförderung eine Genehmigung erforderlich ist, oder die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung der gesammelten Abfälle nicht nachgewiesen wurde, dürfen die Firma M. Scheffler und die ungarischen Familien diese Sammlungen nicht durchführen. Derartige Abfälle sind dem Landkreis Tirschenreuth als öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen bzw. bei zugelassenen Annahmestellen zu entsorgen. Wer im Rahmen derartiger Sammlungen dennoch Abfälle zur Abholung bereit stellt, muss mit einer Geldbuße rechnen. Die gewerbliche Sammlung von Altkleidern, Altschuhen, Schrott, Altmetall, etc. ist seit dem 01.06.2012 nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz anzeigepflichtig bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde. Das Sammeln von gefährlichen Abfällen bedarf der Erlaubnis durch die Landratsämter. Das gewerbliche Sammeln von nicht gefährlichen Abfällen und das Sammeln von gefährlichen Abfällen ohne behördliche Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit Geldbuße geahndet. Das Landratsamt Tirschenreuth warnt daher ausdrücklich davor, für diese Sammlungen Gegenstände bereitzustellen, da eine ordnungsgemäße Verwertung nicht sichergestellt ist. Falls dennoch Gegenstände herausgestellt werden, müssen diese bei Nichtabholung von den Besitzern wieder zurückgenommen werden.

VORSCHLAGWESEN IN DER STADTVERWALTUNG WALDERSHOF Seit dem letzten Herbst haben wir im Rathaus ein Vorschlagwesen eingeführt. Es soll dazu beitragen, die Effektivität und Effizienz der Stadtverwaltung mit Hilfe unserer Mitarbeiter zu erhöhen. Gleichzeitig sollen darüber hinaus Arbeitserleichterungen und mehr Bürgernähe erzielt werden. Durch die verstärkte Einbeziehung der Mitarbeiter wird der Einfluss auf die Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes und somit die Arbeitszufriedenheit erhöht. Die Verbesserungsvorschläge können sich sowohl auf die Aufbau- als auch auf die Ablauforganisation, die Arbeitssicherheit, den Umweltschutz oder das Verhältnis zu den Bürgern bzw. auf das gesamte Tätigkeitsfeld der Stadtverwaltung beziehen.

Wir freuen uns, Ihnen unseren ersten Vorschlag vorzustellen, den die Mitarbeiterinnen Marita Ott und Alexandra Serfling umgesetzt haben: Die Blumenkästen des Rathauses wurden von ihnen kostenfrei gestaltet. Die Kinder des Kindergartens Piccolino haben mitgeholfen, das Streu und die Zapfen zu suchen. Alexandra und Marita haben damit die Blumenkästen gestaltet. Ich finde, wir haben einen wunderschönen Winter-Schmuck an unserem Rathaus. Das Ergebnis des Vorschlagwesens kann sich sehen lassen und erfreut hoffentlich viele Bürger. Dafür vielen Dank unseren Mitarbeiterinnen!


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REVITALISIERUNG

DER ROSENTHAL-BRACHE Der Erwerb und die Revitalisierung des Rosenthal-Geländes stellen die Stadt Waldershof vor große Herausforderungen.

Die Ausgaben für den Ankauf der Fläche waren enorm. Dennoch hat sich diese Investition mehr als gelohnt, da die Chancen und Möglichkeiten, die dieses Areal bietet, bei weitem überwiegen. Allein die Größe der Fläche von gut 14 ha zeigt den Stellenwert dieses neuen Gewerbegebiets. Es wird künftig sehr schwierig – wenn nicht gar unmöglich – derart große zusammenhängende Flächen, noch dazu in einem einigermaßen ebenen Gelände, für Gewerbegebiete zu generieren. Die Lage, unmittelbar an der künftigen Ortsumgehung einer ausgesprochen günstigen Verbindung zur nahen schlussstelle an der A93 bei Lengenfeld, tut ihr Übriges, die vorhandenen Gewerbegebiete optimal zu ergänzen.

mit Anum Da-

rauf gründet auch unsere Hoffnung, für unsere Unternehmen genau die Rahmenbedingungen zu schaffen, die benötigt werden. Nur in der Zusammenarbeit mit unseren Firmen und Betrieben lässt sich erfolgreich an der Zukunft von Waldershof bauen – zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger. Mit der Neugestaltung des Rosenthal-Areals erfolgt zunächst eine städtebauliche Korrektur. Die Industriebrache sich selbst und damit dem weiteren Verfall zu überlassen, kann nicht in unserem Interesse sein. Die Ansprüche an ein gefälliges Ortsbild und die Nutzung der dortigen Standortqualitäten korrespondieren mit der Zielsetzung, diesen Raum zu revitalisieren und einer gewerblichen Folgenutzung zuzuführen. Mit dieser Intention hat die Stadt Waldershof die Aufnahme in die Programmatik der Städtebauförderung gefunden. Fördervoraussetzung war u.a. ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Im Vorfeld wurde zur Ermittlung von eventuellen Altlasten in 2011 eine sog. historische Recherche in Auftrag gegeben. Diese Analyse bildete die Grundlage für weitere Untersuchungen. Eine darauf aufbauende Studie, die „Orientierende Untersuchung im Bereich der Produktionsanlagen mit Dokumentation der Ablagerung in der Werksdeponie“, kam zu dem Ergebnis, dass die Untergrundverunreinigungen das übliche Maß bei derartigen Anlagen nicht überschreiten und eine Gefährdung des Grundwassers nicht zu befürchten ist.


13 Seite Die staatliche Unterstützung aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm beträgt rd. 70 % der zuwendungsfähigen Kosten. Die staatliche Unterstützung aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm beträgt rd. 70% der zuwendungsfähigen Kosten. Die Regierung der Oberpfalz hat mit Bescheid vom 28.08.2014 bereits eine erste Zuschussrate von 1.835.000 € gewährt. In Folge dieser Bewilligung konnten die Abbrucharbeiten ausgeschrieben und zwischenzeitlich vergeben werden. Der Stadtrat hat hierzu in seinen Sitzungen vom 25. September 2014 (Durchführungsbeschluss) und 18. Dezember 2014 die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Gemäß der öffentlichen Ausschreibung im Bayerischen Staatsanzeiger vom 14.11.2014 ist der frühestmögliche Beginn der Rückbauarbeiten auf den 12.01.2015 datiert. Der Abschluss der Maßnahmen ist für Ende Oktober 2015 vorgesehen. Die erforderlichen Rodungsarbeiten innerhalb des Baufeldes sind schon verrichtet.

Damit ist bereits ein ungehinderter Blick auf das imposante Gelände freigegeben.

Parallel zu den nunmehr in 2015 durchzuführenden Abbrucharbeiten wird die Stadt Waldershof einen Bebauungsplan für ein Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Rosenthal-Gelände aufstellen, um so bald wie möglich das gesteckte Ziel, nämlich die Revitalisierung und gewerbliche Folgenutzung dieses Areals, zu erreichen. Mit der Neugestaltung des Rosenthal-Areals erfolgt zunächst eine städtebauliche Korrektur. Die Industriebrache sich selbst und damit dem weiteren Verfall zu überlassen, kann nicht in unserem Interesse sein. Die Ansprüche an ein gefälliges Ortsbild und die Nutzung der dortigen Standortqualitäten korrespondieren mit der Zielsetzung, diesen Raum zu revitalisieren und einer gewerblichen Folgenutzung zuzuführen. Mit dieser Intention hat die Stadt Waldershof die Aufnahme in die Programmatik der Städtebauförderung gefunden. Fördervoraussetzung war u.a. ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Im Vorfeld wurde zur Ermittlung von eventuellen Altlasten in 2011 eine sog. historische Recherche in Auftrag gegeben. Diese Analyse bildete die Grundlage für weitere Untersuchungen. Eine darauf aufbauende Studie, die „Orientierende Untersuchung im Bereich der Produktionsanlagen mit Dokumentation der Ablagerung in der Werksdeponie“, kam zu dem Ergebnis, dass die Untergrundverunreinigungen das übliche Maß bei derartigen Anlagen nicht überschreiten und eine Gefährdung des Grundwassers nicht zu befürchten ist.


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PORZELLANFABRIK WALDERSHOF AG VORM. JOHANN HAVILAND FIRMENGESCHICHTE IN EINER FORTSETZUNGSREIHE VON JOSEF ZÖLLNER, STADTARCHIVAR

Die Porzellangeschichte von Waldershof verbindet zwei Zentren der europäischen Porzellanherstellung, denn die erste Waldershofer Porzellanfabrik wurde vom Sohn der traditionsreichen Porzellanfirma Haviland & Cie. aus Limoges (Frankreich) und New York (USA) gegründet.

DIE GRÜNDER DER PORZELLANFABRIK

Das Rosenthal-Areal aus luftiger Höhe

Johann Haviland, 1883 – 1961

Dr. Hermann W. Zimmer, 1867 - 1933, Chemiker und Kommerzienrat

Johann Haviland gründete 1907 auf Initiative seines Vaters, der die Standortvorteile in Deutschland nutzen wollte, eine Porzellanfabrik in Waldershof. Im Gegensatz zum berühmten Porzellanzentrum in Limoges (Frankreich) waren die Rohstoffpreise und Arbeitslöhne in Deutschland wesentlich niedriger. Die Fachwelt schwärmte von dem in Waldershof produzierten Porzellan: Es sei ein „schneeweißer, reiner Scherben von höchster Transparenz“. Als Generalbevollmächtigter der neu gegründeten Firma erwarb Dr. Zimmer mit den beiden Baumeistern Mühlhöfer und Mayer 90 Grundstücke mit einem Flächeninhalt von etwa 25 Hektar und einem Kostenaufwand von rund 70.000 Mark. Bei der Auswahl des Baugeländes, gerade in der Waldershofer Flur, hatte man die unmittelbare Nähe des Eisenbahnknotenpunktes Marktredwitz und vor allem die geringe Entfernung zu den mitteldeutschen und böhmischen Rohmaterialgruben (Kaolin) als besonders günstig angesehen.

Quellenangaben: Dokumente und Unterlagen im Archiv der Stadt Waldershof Heimatbuch der Stadt Waldershof, Herausgeber: Stadt Waldershof, 1988 Franz Günter Schäfer: Die Porzellanfabrik Johann Haviland, Waldershof (Oberpfalz)/Porzellanfabrik Waldershof A.G. vorm. Johann Haviland in der Ära Hermann Zimmer (1907-1933) Klingenbrunn: Dt Porzellanmarken (1992) 476] [Flottmann AG: Dampfmaschinen] Handbuch Akt.-Ges. (1943) 2664 www.porzellanstrasse.de/Waldershof2.240.0.html Fotos: Stadt Waldershof – Fridebert Greger – privat

Fabrikbau, 1908


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FIRMENGESCHICHTE 27.3.1907 Grundstücksverkauf des Magistrats Waldershof an Fa. Haviland in New York – 3 Tagwerke zu je 900 Mark 19.7.1907 Gründung der Firma (vermutlich als „Johann Haviland“) mit französischem Kapital (Stammsitz in Limoges) Handelsgerichtliche Eintragung beim Amtsgericht Waldsassen Finanzierung durch das Verkaufsbüro der Limoger Fabriken Haviland & Co in New York Erster Spatenstich, zunächst für das 1200 Meter lange, vom Bahnhof Waldershof nach dem Baugelände führende Industriegleis. Nach dessen Fertigstellung konnte mit dem eigentlichen Bau der Fabrikanlage in Betonbauweise begonnen werden, der sich im ersten Bauabschnitt bis in das Jahr 1910 hinein erstreckte. 10.7.1908 Fabrikbau Sommer 1909 Es waren einzelne Arbeitsräume so weit fertiggestellt, dass man die ersten Fabrikationsversuche unternehmen konnte. 1909 Kauf einer Dampfmaschine (120 PS) von Maschinenbau- Aktiengesellschaft Marktredwitz vorm. Rockstroh (MAR)

1910 120 Arbeiter arbeiteten bereits im Betrieb. 10.3.1910 (?) Anfeuerung des ersten Brennofens mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Erste Verkaufsversuche schlugen fehl, doch eine Kollektion von Gebrauchsgeschirr wurde bei einer Verkaufsausstellung in Regensburg mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Vermehrte Aufträge im Inland und Einstieg ins Exportgeschäft November 1911 Ausdehnung des Betriebes und vermehrte Produktion: Bauplan zur Vergrößerung der Schleiferei und Lagergebäude 1911 Internationale Weltausstellung in Turin 1914 – 1918 1. Weltkrieg Das ausländische Unternehmen geriet während des Ersten Weltkrieges in finanzielle Schwierigkeiten und es kam zu einem fast völligen Erliegen der Produktion Fortsetzung folgt im nächsten Stadtmagazin.

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FOTOAUSSTELLUNG ZUR ROSENTHAL-GESCHICHTE In einer Ausstellung im Rathaus, die am 10. Februar 2015 eröffnet wird und die während der Geschäftszeiten bis zum 15. März zugänglich ist, dokumentieren wir mit vielen Fotos und Unterlagen verschiedenste Ereignisse zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus der Geschichte der Porzellanfabrik Haviland – Rosenthal. Die Fotos wurden von Fridebert Greger zusammengestellt und von Gerhard Hausner und Josef Zöllner ergänzt. Ich freue mich auf Ihren Ausstellungsbesuch! Friederike Sonnemann Erste Bürgermeisterin

Fabrikbau, 1908

Das Personal der Firma Johann Haviland am 4. Mai 1910


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JAHRESBERICHT 2014 SITZUNGSDIENST 2014 fanden folgende Sitzungen des Stadtrates bzw. seiner Ausschüsse statt: 10 (11) Vollsitzungen 1 (-) Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses BEVÖLKERUNGSBEWEGUNG Zum Jahresanfang wurde vom Statistischen Landesamt die Einwohnerzahl festgestellt mit 4331 Personen (HW) Die wohnberechtigte Bevölkerung (EDV) betrug am 16.12.2014 einschl. Nebenwohnungen 4656 Personen Einwohner mit Hauptwohnung 4319 Personen (4350) Einwohner mit Nebenwohnung 337 Personen Das ergibt ein Minus gegenüber dem Vorjahr von 31 Personen (2) Geburten insgesamt im Jahr 2014 20 (20) männlich 13 | weiblich 7 Sterbefälle insgesamt im Jahr 2014 49 (62) männlich 19 | weiblich 30 STANDESAMT Beim Standesamt Waldershof wurden 2014 40 (41) Personenstandsfälle beurkundet: 23 (13) Eheschließungen 17 (28) Sterbefälle, davon 7 (13) männl. und 10 (15) weibl. HANDWERK UND GEWERBE 2014 wurden 37 (22) Gewerbeanmeldungen und 23 (24) Gewerbeabmeldungen registriert. Zum Jahresende bestehen 430 (416) Handwerks- und Gewerbebetriebe.

WOHNUNGSBAU (nur Waldershof ) 2014 wurden 4 (3) Gebäude mit 4 (5) Wohnungen errichtet. 2014 wurden 2 Gebäude mit 2 Wohnungen abgebrochen. Zum Jahresende bestehen nun mehr 923 (921) Gebäude mit 1.839 (1.837) Wohnungen. Außerdem sind im Rohbau erstellt 3 (4) Gebäude mit 3 (4) Wohnungen. 2014 fertig gestellte und bezogene Wohnungen: Waldershof 4 Geb. | 4 Wohnungen andere Stadtteile 1 Geb. | 2 Wohnungen 2014 in Bau befindliche und noch nicht bezogene Gebäude: Waldershof 3 Geb. | 3 Wohnungen andere Stadtteile 1 Geb. | 2 Wohnungen Baugebiet „Im obern Kirchsteig“: Insgesamt sind 107 Bauplätze verfügbar. Für 95 Parzellen liegen bereits genehmigte Baupläne vor (einschließlich der bereits fertiggestellten oder im Rohbau befindlichen Gebäude). Baugebiet „Federacker“: Insgesamt sind 28 Bauplätze verfügbar. Für 28 Parzellen liegen genehmigte Baupläne vor. Baugebiet „Hofstatt-Erweiterung“ und „Im engen Gassel“: Insgesamt sind 102 Bauplätze verfügbar. Für 67 Parzellen liegt bereits eine Baugenehmigung vor. Gesamtwohnanlage am 31.12.2013 in Waldershof: 1.839 (1.837) Wohnungen in 923 (921) Zunahme seit Kriegsende: Gebäude 232,01 % (Vj 231,29 %) Wohnungen 259,18 % (Vj 258,79 %)


Müllabfuhr – Termine 2015 Waldershof und die Stadtteile Masch, Maschermühle, Neumühle, Rosenhammer, Wolfersreuth Januar

Februar

Marz

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Rest mülltonne (montags)

2. (Mo.) 3. (Mo.) 5. (Mo.) 2. (Mo.) 13.(Mo.) 11.(Mo.) 8. (Mo.) 6. (Mo.) 14.(Mo.) 12.(Mo.) 9. (Mo.) 7. (Mo.) 16.(Mo.) 17.(Mo.) 19.(Mo.) 16.(Mo.) 27.(Mo.) 26. (Di.) 22.(Mo.) 20.(Mo.) 28.(Mo.) 26.(Mo.) 23.(Mo.) 21.(Mo.) 30.(Mo.) 31.(Mo.)

Gelber Sack

28. (Mi.)

25 .(Mi.)

25. (Mi.)

29. (Mi.) 28. (Do.) 24. (Mi.)

20. (Mi.)

26. (Mi.)

30. (Mi.)

Papiertonne

27. (Di.)

27. (Di.)

24.(Di.)

29. (Mi.) 28. (Do.) 29.(Mo.)

28. (Di.)

25. (Di.)

21.(Mo.) 29. (Do.) 26. (Do.) 21. (Mo.

28. (Mi.)

25. (Mi.) 31. (Do.)

Bärnest, Gefällmühle, Hard, Harlachberg, Harlachhammer, Harlachhof, Harlachmühle, Helmbrechts, Poppenreuth, Schafbruck, Stieglmühle, Walbenreuth, Hohenhard, Silbermühle, Kaltenlohe, Spitzerberg, Paulusmühle, Stemetsbach Januar

Februar

Marz

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Rest mülltonne (montags)

8. (Do.) 22. (Do.)

5. (Do.) 19. (Do.)

5. (Do.) 19. (Do.)

2. (Do.) 16. (Do.) 30. (Do.)

15. (Fr.) 28. (Do.)

11. (Do.) 25. (Do.)

9. (Do.) 23. (Do.)

6. (Do.) 20. (Do.) 20. (Do.)

3. (Do.) 17. (Do.)

Gelber Sack

28. (Mi.)

25 . (Mi.)

25. (Mi.)

29. (Mi.)

28. (Do.)

24. (Mi.)

20. (Mi.)

26. (Mi.)

Papiertonne

27. (Di.)

24. (Di.)

24. (Di.)

29. (Mi.)

28. (Do.)

29. (Mo.)

28. (Di.)

25. (Di.)

Oktober

November

Dezember

1. (Do.) 15. (Do.) 29. (Do.)

12. (Do.) 26. (Do.)

10. (Do.) 23. (Mi.)

30. (Mi.)

28. (Mi.)

25. (Mi.)

31. (Do.)

21. (Mo.)

29. (Do.)

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Die jeweiligen Mülltonnen bzw. die Gelben Säcke müssen an den jeweiligen Abfuhrterminen unbedingt ab 6:00 Uhr früh vor dem Grundstück bereitstehen! Achten Sie bitte darauf, dass die Gebühren-Kontroll-Marke noch auf der Mülltonne aufgeklebt und gut lesbar ist! Ersatzmarken erhalten Sie beim Landratsamt Tirschenreuth, Tel. 09631/7001-24. SERVICE-TELEFON: Restmülltonnen: 09681/9205-0 (Container Kraus GmbH, Windischeschenbach) Papiertonne und Gelbe Säcke: 09631/7031-0 (Magnitz GmbH, Tirschenreuth) Die Angaben der Termine sind ohne Gewähr! Vorrangig gelten die Termine im Abfallwegweiser 2015 des Landkreises!


Müllabfuhr – Termine 2015 Buchlohhäuser, Kössain, Rodenzenreuth, Schurbach, Unterschurbach

Januar

Februar

Rest mülltonne (montags)

9. (Fr.) 23. (Fr.)

Gelber Sack

Papiertonne

Marz

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

6. (Fr.) 6. (Fr.) 20. (Mo.) 20. (Mo.)

2. (Do.) 17. (Fr.) 30. (Do.)

15. (Fr.) 29. (Fr.)

12. (Fr) 26. (Fr.)

10. (Fr.) 24. (Fr.)

7. (Fr.) 21. (Fr.)

4. (Fr.) 18. (Fr.)

12. (Mo.) 26. (Mo.)

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11.(Fr.) 24.(Do.)

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25 .(Mi.)

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27. (Di.)

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24.(Di.)

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September

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November

Dezember

1. (Do.) 15. (Do.) 29. (Do.

12. (Do.) 26. (Do.

7. (Mo.) 21.(Mo.)

Lengenfeld

Januar

Februar

Marz

April

Mai

Juni

Juli

August

Rest mülltonne (montags)

8. (Do.) 22.(Do.)

5. (Do.) 19.(Mo.)

5. (Do.) 19. (Mo.)

2.(Do.) 16.(Do.) 30. (Do.)

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9. (Do.) 23.(Do.)

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3. (Do.) 17. (Do.)

Gelber Sack

19. (Mo.)

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16. (M0.) 20. (Mo.) 18. (Mo.) 15. (Mo.) 20. (Mo.)

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Die jeweiligen Mülltonnen bzw. die Gelben Säcke müssen an den jeweiligen Abfuhrterminen unbedingt ab 6:00 Uhr früh vor dem Grundstück bereitstehen! Achten Sie bitte darauf, dass die Gebühren-Kontroll-Marke noch auf der Mülltonne aufgeklebt und gut lesbar ist! Ersatzmarken erhalten Sie beim Landratsamt Tirschenreuth, Tel. 09631/7001-24. SERVICE-TELEFON: Restmülltonnen: 09681/9205-0 (Container Kraus GmbH, Windischeschenbach) Papiertonne und Gelbe Säcke: 09631/7031-0 (Magnitz GmbH, Tirschenreuth) Die Angaben der Termine sind ohne Gewähr! Vorrangig gelten die Termine im Abfallwegweiser 2015 des Landkreises!


19 Seite MEIN ZIEL IST, DAS VEREINSLEBEN ZU STÄRKEN Der neue Vereinsreferent Jürgen Ranft im Interview 54 Vereine in Waldershof und Umgebung sind eine stolze Zahl. Vom Automobilclub über den Sportverein bis zum Männergesangsverein übernehmen sie wichtige Aufgaben in der Gesellschaft, geben den Bürgern eine Möglichkeit, ihren Hobbys nachzugehen, und dienen als Austauschplattform und Treffpunkt. Jürgen Ranft, der neue Vereinsreferent in Waldershof, möchte dafür sorgen, dass unsere Vereine mehr wahrgenommen werden, und auch die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen stärken. Herr Ranft, welche Aufgaben haben Sie als Vereinsreferent? Meine Aufgabe ist es, Ansprechpartner und Bindeglied zwischen der Verwaltung, dem Stadtrat und den Vereinen zu sein. Vereine können mit Anfragen auf mich zukommen, die ich dann dem Stadtrat vortrage. Daneben unterstütze ich die Vereine bei Anträgen von Fördermitteln, informiere sie bei Rechtsänderungen und gebe auch sonst Hilfestellung, wo nötig, z.B. bei der Jugend- oder der Öffentlichkeitsarbeit und der Zusammenarbeit wie beim Weihnachtsmarkt. Wichtig ist dabei zu betonen, dass ich beratend arbeite und nicht ins Vereinsleben eingreife. Außerdem bin ich Ansprechpartner für neue Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren möchten oder einen Verein für ihre Freizeit suchen.

Stichwort „Zusammenarbeit“: Was stellen Sie sich hier vor? Ich wünsche mir, dass die Kommunikation zwischen den Vereinen verstärkt wird. Hier liegen Potenziale brach, die man nutzen sollte, zum Beispiel beim Vereinsinventar, das häufig mehrfach gekauft wird, anstatt es sich gegenseitig auszuleihen. Das würde den Vereinen viele Kosten ersparen. Für die Planung sollen die regelmäßigen Treffen von Vereinsvorsitzenden und wichtigen Ansprechpartnern dienen, bei denen sie Termine koordinieren und sich allgemein austauschen können. Und was wünschen Sie sich von den Vereinen und den Bürgern? Dass sie nicht scheuen, auf mich mit ihren Wünschen, Problemen und Ideen zuzukommen, damit ich sie unterstützen und ihre Anliegen bei Bedarf dem Stadtrat vortragen kann. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und mir steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Ranft, und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit! (red)


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ÄNDERUNG DER ÖFFNUNGSZEITEN IN DER BAUABTEILUNG DES LANDRATSAMTES TIRSCHENREUTH Das Landratsamt Tirschenreuth weist darauf hin, dass ab Januar 2015 in der Bauabteilung (Sachgebiete 17 und 41) folgende neue Öffnungszeiten gelten: Montag, Dienstag, Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr | Freitag 8 bis 12 Uhr Es wird um Verständnis gebeten, dass telefonische Auskünfte und Vorsprachen ohne vorherige Terminvereinbarung in diesen beiden Sachgebieten ab Januar 2015 nur während dieser Öffnungszeiten uneingeschränkt möglich sind. Insbesondere bei dringenden Angelegenheiten sollten Besprechungstermine daher rechtzeitig mit den jeweiligen Sachbearbeitern telefonisch vereinbart werden.


21 Seite FORD TEAM OBERPFALZ EHRT MITGLIED Am 29.11. lud das Ford Team Oberpfalz seine Mitglieder zur alljährlichen Weihnachtsfeier ein. 1. Vorstand Thomas Friedrich und 2. Vorstand Günter Malzer begrüßten alle Anwesenden. Nach einem gemeinsamen Abendessen gab es eine Ehrung für Hermann Friedrich, der den Pokal für die „Meistbeteiligung“ vom 1. Vorstand Thomas Friedrich überreicht bekam. Anschließend bedankte sich Thomas Friedrich noch bei seiner Vorstandschaft und den restlichen Mitgliedern für die tolle und reibungslose Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Ebenso blickte er auf die Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr 2014 zurück. Weitere Informationen rund um das Ford Team Oberpfalz gibt es im Internet unter www.ford-team-oberpfalz.de.

WALDERSHOF AKTUELL: DIE PLATTFORM FÜR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Das Stadtmagazin bietet allen Vereinen kostenlos die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit vorzustellen, von Veranstaltungen zu berichten und vor allem auf kommende Aktionen und Termine hinzuweisen. Die Redaktion freut sich auf Ihre Beiträge und Termine für den Kalender! Senden Sie diese, am besten mit Fotos, an info@ bluefrog-concept.de. (In Word-Dateien, Bilder separat. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge zu kürzen.)

AUTO-GOGEISSL-ADAC-STÄDTESLALOM-POKAL Slalom-Nachwuchs des AC Waldershof sorgt für einmaliges Ergebnis Am 08.11.2014 veranstaltete der AMC Deuerling in der Gaststätte Röhrl in Eilsbrunn eine Siegerehrung für die Starter und Starterinnen im Gogeißl Pokal. Im Gesamtergebnis belegten die Brüder Christian und Stefan Brandlmeier vom MSC Velden Platz 1 und 2 vor Simon Glasschröder vom MC Metten. Die Gruppe der Damen mit 27 Starterinnen gewann Melanie Heller vom MSC Straubing vor Sonja Staudacher vom MSC Lam und Stephanie Heller, ebenfalls MSC Straubing. In der 44 Teilnehmer starken „Ü 50“ gewann Robert Stangl vom AC Nittenau vor Georg Götzenberger vom MC Labertal und Helmut Heller vom MSC Straubing. Hier belegte der Waldershofer Hans Fachtan den fünften Platz. Bei den 40 Startern der Slalomeinsteiger siegte Florian Fachtan vor Kevin Fischer und Dominik Meinerz, alle vom AC Waldershof. In dieser Klasse belegten Thomas und Martin Schieder, die ebenfalls für den ACW starten, die Plätze 7 und 8. Von jedem Verein wurden die drei besten Fahrer zur Ermittlung des Mannschaftssiegers gewertet. Hier siegten die Brüder Christian, Stefan und Florian Brandlmeier vom MSC Velden. Platz 2 ging an Florian Fachtan, Kevin Fischer und Dominik Meinerz vom AC Waldershof. Den 3. Platz belegten Fabian, Georg und Christian Götzenberger vom AC Labertal. Die Ergebnisse bei den Slalomeinsteigern und in der Mannschaftswertung zeigen wieder einmal, dass sich die Waldershofer um ihren Motorsportnachwuchs keine Sorgen machen müssen.

hinten von links: Hans Fachtan, Florian Fachtan, Dominik Meinerz, Thomas Schieder, vorne: Kevin Fischer und Martin Schieder


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SENIOREN – NEUES VOM BEAUFTRAGTEN DER STADT AUF EIN GUTES 2015!

Der Seniorenbeauftragte und stv. Bürgermeister der Stadt Waldershof Karl Busch bedankte sich bei der Heimleitung für die stets gute und harmonische Zusammenarbeit der vergangenen Jahre verbunden mit dem Wunsch, dass es weiterhin so bleiben möge.

Die Veranstaltungen des Seniorenbeauftragten Karl Busch finden wie gewohnt auch in diesem Jahr statt. Jeden Montag findet von 14 bis 16 Uhr in der Gaststätte „Zur Kösseine” der beliebte Ratespaß. Alle weiteren Termine – Sibyllenbadbesuche, Sprechstunden, Bastelgruppe, Spielenachmittage und Gymnastik – finden sich im Kalender in der Heftmitte. Sie möchten mit ins Sybillenbad? Bitte melden Sie sich bis zu drei Tage vorher bei Karl Busch! Die Abfahrtzeiten sind: 12.45 Uhr Bushaltestelle Pullenreuth, 13 Uhr Kriegerdenkmal Poppenreuth, 13.15 Uhr Bushaltestelle am Markt, Waldershof. Wir freuen uns auf rege Teilnahme an unseren Aktionen! Kontakt und Anmeldung: Karl Busch Seniorenbeauftragter Schafbrucker Weg 15 95679 Waldershof Tel.: 09231 / 7464 | ka-busch@freenet.de

VOLKSMUSIKABEND Am 14.11.2014 fand der Volksmusikabend vor über 120 Zuhörern, unter ihnen die Erste Bürgermeisterin Fr. Friederike Sonnemann und Stadträtin Fr. Michaela Härtl, statt. Zu einem stimmungsvollen Abend trugen folgende Musiker bei: Neusorger Stubenmusik unter der Leitung von Frau Christine Dux; der Alleinunterhalter Herr Alois Lippert, mit 88 Jahren einer der ältesten, aber auch bekanntesten Musiker in der Region; Herr Ernst Zolitsch mit seinen Sangesbrüdern; die Kemnather Sängerinnen unter der Leitung von Frau Monika Fink, und last but not least ein Musiker aus Waldershof, der Alleinunterhalter Herr Peter Hubner. Der Abend war erfüllt von toller Musik und fröhlicher Stimmung. Wir danken allen Musikern für ihren Einsatz!

WALDERSHOFER PUMPERNICKEL

SENIORENBASTELGRUPPE BINDET ADVENTSKRÄNZE Der Seniorenbeauftragte der Stadt Waldershof Karl Busch hatte zum Bastelnachmittag ins Senioren-Service-Haus Waldershof eingeladen. In einer munteren, geselligen und lustigen Runde fertigten die 15 anwesenden handwerklich geschickten Damen der Bastelgruppe unter Anleitung und Mitwirkung einiger Fachkräfte des Hauses acht Adventskränze an. Alle Teilnehmerinnen freuten sich darüber, dass durch die acht gelungenen und sehr schönen Schmuckstücke alle Heimbewohnerinnen und Heimbewohner in und durch die Adventszeit hinweg begleitet werden. Zum Schluss dieser vorweihnachtlichen Bastelstunde besuchte die Gruppe überraschenderweise auch noch das Christkind und überreichte ein Geschenk an die Teilnehmerinnen.

Für den berühmten Pumpernickel vermischen und erwärmen Sie: 1⁄2 l Milch, 250 g Kunsthonig, 1 kg Zucker, 1 P. Zimt , 1 P. Nelken, 1 P. Piment, Schale einer Zitrone. Masse abkühlen lassen und 60 g Hirschhornsalz, 2 kg Mehl, 3 Eigelb hinzufügen. Teig über Nacht stehen lassen. In kleine Teile teilen und auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche auswalzen. Pumpernickel ausstechen und auf einem Backblech, bei 200 Grad Ober- und Unterhitze backen. Die Pumpernickel müssen weich sein.


23 Seite

DIE REDAKTION VON WALDERSHOF AKTUELL WÜNSCHT IHNEN UND IHREN FAMILIEN FROHE OSTERN!


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AUSBUTTERN WIE ZU OMAS ZEITEN –

NATURFREUNDE LUDEN EIN

Cornelia und Erich Totzauer beim Ausbuttern mit Erika Seebauer (rechts) aus Lochau, die mit Liedern und Gedichten den Hutzernachmittag sehr gesellig gestaltete

Die Naturfreunde, Ortsgruppe Waldershof, luden unter dem Motto „Ausbuttern wie zu Omas Zeiten“ im Gasthof Zur Kösseine zum Hutzernachmittag ein. Erika Seebauer aus Lochau demonstrierte den vielen Zuhörern mit viel Witz und Charme diese alte Handwerkskunst. Nachdem die Rahm in einem Butterfass zu Butter gestampft wurde, kam die Butter in eine Butterform, ehe sie den interessierten Besuchern präsentiert wurde. Bauernbrot und Kartoffeln sowie Käse und Quark und die frisch zubereitete Butter waren die Schmankerl des kurzweiligen Nachmittags. Erika Seebauer, Mitglied des ehemaligen Locher Dreigesangs, trug auch Lieder und alte Oberpfälzer Heimatgedichte von Heimatdichter Wolfgang Kraus vor.

NATURFREUNDE ERKUNDEN DAS FRAISCHGEBIET

Die Waldershofer Naturfreunde unternahmen kürzlich einen Ausflug ins Fraischgebiet bei Neualbenreuth. Betreut hat sie Siegfried Bretschneider aus der Naturfreunde-Ortsgruppe Mitterteich. Über Poxdorf, Motzersreuth und Schachten erreichte die Gruppe Neualbenreuth. Am Grenzlandturm erklärte Bretschneider Wissenswertes über den Landkreis Tirschenreuth, den Napoleonstein, den Egergraben und das Fraischgebiet. Die meisten der knapp 20 Teilnehmer stiegen auf den Grenzlandturm, um von oben die Heimat betrachten zu können. Auf dem Weg zum Mittagessen in Hardeck wurden die Egerländer Fachwerkhäuser bestaunt. Später ging die Fahrt über die Kleine Kappl und das Egerer Waldhaus nach Wondreb. Dort richteten sich die Blicke auf den Totentanz. Ausklingen ließen die Naturfreunde den Ausflug bei Kaffee und Kuchen im Naturfreundeshaus Wernersreuth. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die wunderschöne Heimat häufig zu wenig geschätzt werde.

WILDPFLANZEN RUND UM WALDERSHOF Im Spätsommer August/September begegnet uns auf den leider immer weniger werdenden mageren natürlichen Wiesen- und Waldrandgrasflächen unter anderem eine auffallend hellblau-violett bis rosafarben blühende Pflanzenart, die auch besonders häufig von Insekten besucht wird. Kennst Du mich? Ich bin der „Gewöhnliche Teufelsabbiss“ und wurde nun zur „Blume des Jahres 2015“ gekürt. Der Grund ist nicht meine Schönheit, sondern weil ich immer seltener werde und in Deutschland vom Aussterben bedroht bin. Mein Name ist nicht sehr schmeichelhaft, denn ich habe mit dem Teufel nichts zu tun und bin nicht giftig. Im Gegenteil, ich werde gerne von Schmetterlingen und anderen Insekten besucht. Nur wenn mein Blütenstängel von meiner Bodenblätterrosette abgepflückt wird, verbleiben an der Stängelabbruchstelle kleine, dem Teufel ähnliche Hörnchen erhalten, deshalb erhielt ich meinen Namen. Meine Art, die von Botanikern „Succisa pratensis“ genannt wird, gehört zur Familie der Kardengewächse (Dipsacaceae). Die variablen buntfarbigen Blütenköpfchen mit einem Durchmesser von 2 bis 4 cm sind aus vielen Einzelblüten zusammengesetzt. Die im Boden wachsenden Pflanzenteile sind mehrjährig ausdauernd, die Blüten mit Stängel und Blättern, die je nach Umgebung 5 bis 80 cm hochwachsen können, werden alle Jahre neu gebildet. Du kannst uns ansehen und Dich darüber freuen, aber bitte lass uns stehen.


25 Seite VERANSTALTUNGEN UND FAHRTEN NATURFREUNDE

NF Jugend unterwegs

25.02.2015 Fortgeschrittenenkurs Hallenklettern mit Kletterschein. Vorstieg in der Kletteranlage Selb; zwei weitere Kursabende am 4./11.03.2015 Anmeldung bei Sven Dreß 13.–15.03.2015  Skitourenwochenende Mittelschwere Skitouren 800 -1200 Hm je Tour/Tag Tourenleiter: Ralf Eisenbeiß    10.–15.04.2015 Skihochtourenwoche. Anforderungen: Kondition für Aufstiege von ca. 4 bis 6 Stunden 300 – 350 Hm pro Stunde, Skifahren in allen Schneearten, Kenntnisse/Erfahrungen für Touren im vergletscherten, hochalpinen Bereich. Tourenleiter: Klaus Rübensal, Ralf Eisenbeiß 29.04.2015 Kurs „Von der Halle an den Fels“. Beginn 18.00 Uhr in der Kletteranlage Selb. (2. Termin am 3. Mai ganztägig im Steinicht). Anmeldung bei Sven Dreß                    13.–17.05.2015 Kletterwoche Gardasee. Selbstständiges Klettern im Klettergarten, Mehrseillängen. Tourenleiter: Tom Bösl, Ralf Eisenbeiß 24.05.2015 Mountainbike Technikschulung. Leitung: Klaus Rübensal

REITERFERIEN 30.03. – 03.04.2015 auf dem Aglashof in Windsbach (8-14 Jahre) MEET & LEAD – Wochenende mit Landeskonferenz 17. – 19.04.2015 Sonthofen KLETTERN UND HIMMELFAHRT IN DER FRÄNKISCHEN SCHWEIZ 13. – 17.05.2015 Naturfreundehaus am Kreuzfelsen PFINGSTCAMP „REISE UM DIE WELT“ 22. – 25.05.2015 Bietigheim

Ansprechpartner für Fragen und Anmeldungen: NaturFreunde Bezirk Oberfranken Fachgruppe Bergsport Ralf Eisenbeiß Thomas Bösl Mobil: 0151/54854155 Mobil: 0176/32302750 thomasboesl@t-online.de ralfeisenbeiss@t-online.de

Sven Dreß Mobil 01 51/17 34 92 30 svendress@gmx.de

WIR UNTERSTÜTZEN SIE BEI DER WOHNUNGSSUCHE! Rufen Sie an unter 7029177 oder kommen Sie bei uns vorbei – jeden Montag zwischen 17.00 und 18.00 Uhr in der Mietersprechstunde (Bahnhofstr. 33). Per Mail sind wir unter bg-1921@t-online.de erreichbar. Ihre Allgemeine Baugenossenschaft Waldershof eG.


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FEUERWEHR HOHENHARD Unsere letzte Wanderung führte uns vom Wanderparkplatz Weißenstein zum nahe gelegenen Plößberg. Hier besichtigten wir den ehemaligen Steinbruch. Danach ging es auf den Gipfel des Plößbergs. Weiter führte uns die Wanderung zu der ehemaligen Ortschaft Harpfersreuth. Hier gab es für die Wanderer eine Überraschung: eine Stärkung mit Getränken, Kaffee, Tee und Kuchen. Unsere Rückkehr führte zu einer Einkehr im Marktredwitzer Haus. Pünktlich zu Beginn der Adventszeit fand im weihnachtlich geschmückten Unterrichtsraum der Feuerwehr unsere Adventsfeier statt. Sie wurde von unserer Jugend durch musikalische Beiträge sowie lustige und besinnliche Geschichten mitgestaltet. Anschließend fand unser Kameradschaftsabend statt. Zu unserem diesjährigen Stärketrinken veranstalteten wir ein vereinsinternes Dartturnier, welches von Jung und Alt gut besucht wurde. Hierbei wurden Vorrunden und ein Finale gespielt. Da in den Vorrunden bereits die Favoriten ausschieden, war das Finale bis zuletzt spannend. Als Siegerin des Finales ging Susanne Schich hervor. Die Finalisten (v.l.n.r.) Johannes Greger, Werner Greger, Stefan Schich; Hannah Hellerl, Susanne Schich, Theresa Hellerl.

ACHTUNGSERFOLG DER WALDERSHOFER B-JUGEND Beim hochkarätig besetzten Hallenturnier der SpVgg SV Weiden konnte die B-Jugend des TSV einen hervorragenden 2. Platz erreichen. Gegen ausnahmslos höherklassige Mannschaften zeigten die Spieler um Trainer Harald Rupprecht am 2. Januar eine tolle Leistung.


27 Seite EHRENURKUNDEN FÜR TSV-PLATZWARTE

ERFOLGE DER TISCHTENNISJUGEND

Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Abteilung Fußball im TSV Waldershof konnte der Vereinsehrenamtsbeauftragte (VEAB) Mario Rabenbauer den beiden Platzwarten Marcel Beer und Michael Schöffel jeweils eine Dankurkunde aushändigen. Über den Deutschen Fußballbund (DFB) und den Bayerischen Fußballverband (BFV) gibt es schon seit vielen Jahren die Aktion der Ehrenamtspreise. Damit werden auf Vorschlag der jeweiligen Vereine verdiente Mitglieder ausgezeichnet, die sich durch ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement um den Verein verdient gemacht haben. Den Dank und die Glückwünsche des Vereins überbrachte Abteilungsleiter Stefan Schindler, für die Stadt war Sportreferent Willibald Reindl vor Ort. Hannes Andritzky (2.), Leon Friedrich (1.), Lukas Bayer (3.)

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2014 – TSV WALDERSHOF Ende Oktober stand die alljährliche Jahreshauptversammlung des TSV Waldershof auf dem Programm. Bei den Wahlen der Vorstände kam es zu keinen Veränderungen. Die Vereinsführung liegt weiter in den Händen von Daniel Friedrich, Peter Wildgans, Gerhard Greger, Wolfgang Schricker, Johannes Sonnemann und Vorstandssprecher Bernd Aßmann. Die Aufgabe des Kassenprüfers übernehmen Jürgen Greger und Olaf Korf. Bürgermeisterin Sonnemann dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit und bezeichnete das Gremium als eingeschworenes Team, das zur Stärkung des Stadt-Images positiv beiträgt.

Bei den Tischtennis-Kreismeisterschaften in Kemnath stellte der TSV Waldershof mit 10 Teilnehmern fast ein Drittel der beteiligten Spieler. In der Altersklasse der ältesten Jungen (16 bis 18 Jahre) wurde Florian Dick Kreismeister. Fabian Kuhbandner errang den 5. Rang in der Schülerklasse A. In der Altersklasse der Schüler B (11 bis 12 Jahre) wurde Leon Friedrich Kreismeister. Hannes Andritzky erkämpfte sich den 3., Fabian Dick den 5. und Lukas Bayer den 6. Rang. Bei den nachfolgenden Bezirksmeisterschaften in Wackersdorf spielten Leon Friedrich und Hannes Andritzky im Endspiel gegeneinander und schafften die Vizemeisterschaft im Doppel. Jasmin Bescherer erspielte sich in bei den Schülerinnen C in der Leistungsklasse B einen tollen 2. Platz.


Waldershofer Term MÄRZ 1 So 2 Mo

8.30 h Familiengottesdienst zum Bibeltag, Kath. Kirche Poppenreuth 14.30 h Literarisches Café 8-12 h Anmeldung Kindergarten Piccolino 14-16 h Bastelgruppe, Senioren Servicehaus

APR 1 Mi

9-11.30 h Sprechtag

2 Do

19 h Abendmahlgot 20 h Abendmahlgot 19 h Feierabendmah 21 h, Agapefeier der Anbetungsstunde in

3 Fr Karfreitag

9 h Kreuzwegandach 10 h Karfreitagsgotte 15 h Karfreitagsliturg 16.30 h Anbetung am

3 Di 4 Mi

9-11.30 h Sprechtag Versorgungsamt, LRA Tirschenreuth 14-16 h Senioren-Spielenachmittag, Grüner Baum

5 Do

14.30 h Lustiger Nachmittag, Seniorenclub Waldershof

6 Fr

19 h Ökumenischer Weltgebetstag, Ev. Kirche Waldershof

7 Sa

Bezirksjugendfahrt Technikmuseum Sinsheim,

4 Sa

20.00 Osternachtsfe

5 So Ostersonntag

5.30 h Ostergottesd 6 h Osternachtsfeier 10 h Ostergottesdien

8 So 9 Mo

10 Di

17 h Kath. Wortgottesdienst mit Krankenkommunion, Seniorenhaus 14 h Kaffeenachmittag, Ev. Gemeindehaus 16-20 h Blutspende des BRK, Schule Waldershof 16-17 h Caritas-Sozialberatung, Kath. Pfarrzentrum Wiesau

11 Mi

Sibyllenbadbesuch, Senioren

12 Do

14-15 h Seniorensprechstunde, Rathaus

6 Mo Ostermontag 7 Di 8 Mi 9 Do

13 Fr 14 Sa

19 h Starkbierfest mit Fastenpredigt (Kolping-Familie), Schul-Aula

10 Fr

15 So

8-18 h Ostermarkt

11 Sa

16 Mo 17 Di

15-16 h Seniorengymnastik, Gasthaus zur Kösseine

18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So

10 h Familiengottesdienst mit anschl. Fastenessen, Kath. Kirche Waldershof

23 Mo

26 Do

14.30 h Vortrag Gabriele Sieder, Seniorenclub Waldershof

27 Fr

15 h Genießen wie Gott in Frankreich, Café Miteinand 19 h Jahreshauptversammlung Naturfreunde Kösseine

28 Sa

9-12 h Altkleidersammlung an der Haustür (Kolping)

29 So

Palmsegnung und -prozession 08.30 Kath. Kirche Poppenreuth, 10 h Alte Pfarrkirche 10.15 Palmsonntagsgottesdienst, Kath. Pfarrkirche 17 Uhr Ökumenischer Jugendkreuzweg, Alte Kirche, mit Jugendchor „Carpe Diem“

31 Di

Auftaktwanderung, F

13 Mo

14-16 h Bastelgrupp

14 Di

14 h Kaffeenachmitta 16-17 h Caritas-Sozia

15 Mi

14-16 h Senioren-Sp

16 Do

14.30 h Seniorenclu

17 Fr „Rama-dama“, FGV

19 So

25 Mi

30 Mo

12 So

18 Sa

24 Di

19 h Stammtischtreff

20 Mo 21 Di

17 h Kath. Wortgotte Seniorenhaus

22 Mi

Sibyllenbadbesuch,

23 Do

14-15 h Seniorenspr

24 Fr

Senioren: Rückblick

25 Sa 26 So

Halbtageswanderun

27 Mo 28 Di 29 Mi 30 Do

15-16 h Seniorengym


mine März – Mai 2015

RIL

g Versorgungsamt, LRA Tirschenreuth

ttesdienst, Kath. Pfarrkirche ttesdienst, Kath. Kirche Poppenreuth: hl, Ev. Gemeindehaus r Jugend, Kath. Pfarrheim, mit n der Kirche

ht, Kath. Pfarrkirche esdienst, Ev. Kirche gie mit Chor, Kath. Pfarrkirche m „Hl. Grab”, Alte Pfarrkirche

eier mit Speisensegnung, Kirche Poppenreuth

dienst, Ev. Kirche r mit Speisensegnung, Kath. Pfarrkirche nst mit Speisensegnung, Kath. Pfarrkirche

MAI 1 Fr Tag der Arbeit 2 Sa

14 h Muttertagsbasteln, Café Miteinand

3 So 4 Mo

14-16 h Bastelgruppe, Senioren Servicehaus

5 Di 6 Mi

7.00 h Altötting-Fahrt, Seniorenclub Waldershof 9-11.30 h Sprechtag Versorgungsamt, LRA Tirschenreuth 14-16 h Senioren-Spielenachmittag, Grüner Baum

7 Do 8 Fr

19 h Stammtischtreffen Naturfreunde, Gasthof zur Kösseine

9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi

fen Naturfreunde, Gasthof zur Kösseine

14 Do Christi Himmelfahrt 15 Fr

FGV

pe, Senioren Servicehaus

ag, Ev. Gemeindehaus alberatung, Kath. Pfarrzentrum Wiesau

pielenachmittag, Grüner Baum

ubbilder von früher, Seniorenclub Waldershof

16 Sa 17 So

Tageswanderung ins Hirschbachtal, FGV 10 h Erstkommunion-Feier, Kath. Pfarrkirche

18 Mo 19 Di 20 Mi

Sibyllenbadbesuch, Senioren

21 Do

14-15 h Seniorensprechstunde, Rathaus

22 Fr 23 Sa 24 So

esdienst mit Krankenkommunion, Senioren

rechstunde, Rathaus auf 2013/2014, Grüner Baum

ng im südlichen Steinwald, FGV

mnastik, Gasthaus zur Kösseine

25 Mo 26 Di

15-16 h Seniorengymnastik, Gasthaus zur Kösseine

27 Mi 28 Do

14.30 h Maifest, Seniorenclub Waldershof

29 Fr 30 Sa 31 So

Waldwanderung, FGV 14 h Fahrt zur „Kleehof Stubn“ mit Wanderung, Naturfreunde, Abfahrt Markt


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FOTOWETTBEWERB: WAS MIR AN WALDERSHOF UND SEINEN ORTSTEILEN BESONDERS GEFÄLLT

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Der KULTourismusVerein veranstaltet einen Fotowettbewerb unter dem Motto: Was mir an Waldershof und seinen Ortsteilen besonders gefällt. Alle Bürger aus Waldershof und seinen Ortsteilen können an diesem Fotowettbewerb, der noch bis zum 30. Juni 2015 läuft, teilnehmen. Der 1. Preis sind 300 Euro, der 2. 150 Euro, der 3. Preis 80 Euro und die Plätze 4 und 5 erhalten einen Einkaufsgutschein der IGW über 50 Euro. Der Wettbewerb steht unter der

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Schirmherrschaft von Altbürgermeister Hubert Kellner. Die eingereichten Bilder müssen in Waldershof oder den umliegenden Orten aufgenommen sein, und zwar zwischen 1. Juli 2014 und 30. Juni 2015. Jeder Teilnehmer kann mit bis zu vier Bildern teilnehmen. Dabei soll nicht die Professionalität, sondern die Originalität im Vordergrund stehen. Die Bilder sind im Format 20 mal 30 Zentimeter einzureichen. Zu jedem Bild ist ein ausgefüllter

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Teilnahmebogen mitzuschicken. Diese gibt es im Internet unter www.kultourismus-waldershof.de. Die Bilder bitte an KULTourimusVerein, Friederike Sonnemann, Jobst-vom-Brandt-Straße 9 in 95679 Waldershof senden oder bei Schreibwaren Schug im Markt 19 abgeben. 1. Blick von der Burgruine Weißenstein, 2. Waldershofer Störche, 3. Im KramerStodl, 4. Das Waldershofer Schloss, 5. Schlemmermeile, 6. Kösseinebad, 7. Zoigl-Keller beim Dameradl, 8. Lengenfelder Kirche, 9. Waldkindergarten Piccolino

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FICHTELGEBIRGSVEREIN WALDERSHOF AUSBLICK AUFS FRÜHJAHR Wandern ist gesund. Bewegung an der frischen Luft stärkt das Herz-Kreislauf-System, beugt so manchen Erkrankungen vor und fördert die Gesunderhaltung von Körper und Seele. Außerdem fördert Wandern Mobilität und Fitness. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit erfahrenen Wanderführern unsere wunderschöne Natur zu erkunden, wobei auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen wird. Das Jahresprogramm des Fichtelgebirgsvereins Waldershof bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen, zu diesen wir unsere Mitglieder, aber ebenso interessierte Gäste und Besucher, sehr herzlich einladen. Am 21.02.2015 wird zu einem Vereinsabend im Sportheim eingeladen, bei dem Johann Spörrer einen Bildervortrag über die Fichtelnaab anbietet, der Eintritt ist frei. Das Wanderjahr beginnt mit der Auftaktwanderung am 12.04.2015, geführt von Josef Nachbar. Auch an den Umweltschutz wird gedacht: „Rama dama“-Aktion für saubere Wanderwege am 18.04.2015. Am 26.04.2015 geht’s zur Halbtageswanderung in den südlichen Steinwald unter der Leitung von Manfred Dostler. Eine Tageswanderung ins zauberhafte Hirschbachtal bietet Wanderführer Gerald Kunz am 17.05.2015 an. Am 31.05.2015 erkunden wir mit Günter Reizammer „eines der schönsten Waldgebiete Deutschlands“. Ausführliche Angaben zu unseren Veranstaltungen finden Sie immer zeitnah in unseren Vereinskästen im Markt und an der Pfarrhofmauer. Bitte beachten Sie auch die Ankündigungen in der Tagespresse und im Internet. Unter www.fichtelgebirgsverein-waldershof.de finden sie alles Wissenswerte über unsere Ortsgruppe. FGV-YOUNGSTARS Kinder- und Jugendarbeit liegt uns sehr am Herzen. Um diese zu fördern, gründeten wir im vergangenen Jahr die Kinderund Familiengruppe „FGV-Youngstars“. Unser Team bietet verschiedene Veranstaltungen an. Ob Basteln, Familienwanderung, Beteiligung am Kinderferienprogramm der Stadt oder erlebnispädagogische Aktionen in der Natur – sie sind abwechslungsreich und kindgerecht gestaltet. Kinder ab dem Vorschulalter und ihre Eltern sind dazu herzlich eingeladen. Die Termine und alles Wichtige zu den Veranstaltungen werden zeitnah bekannt gegeben. Gerne steht Ihnen unsere Leiterin der Gruppe, Frau Ingrid Kastl, für weitere Informationen zur Verfügung, entweder per E-Mail oder einfach im Geschäft Schreibwaren Schug vorbei kommen. info@schreibwaren-schug. de

VERANSTALTUNGEN IM JAHR 2015 März: Besuch der Schäferei Wolf in Lenau April: Emmausgang mit Osternestsuchen am Ostermontag Mai: Kräuterwanderung in Masch am 02.05.2015 Wir freuen uns auf Euer/Ihr zahlreiches Kommen. Selbstverständlich können Nichtmitglieder und Gäste an allen Veranstaltungen teilnehmen. Alle sind auf das Herzlichste willkommen. IDYLLISCHE WALDWEIHNACHT DES FGV AM HAMMERRANG Leichter Nieselregen begleitete die 16. Waldershofer Waldweihnacht am vierten Adventssonntag. Mit Fackeln und Laternen zogen Erwachsene und viele Kinder am frühen Abend zum Vereinsgelände am Hammerrang. Harald und Peter Kirmaß boten herrliche internationale und deutsche Weihnachtslieder dar. Josef Leeb verlas eine Weihnachtsgeschichte und Meike Rubner trug ein Gedicht vor. Lukas Bayer auf seinem Akkordeon sowie das Gitarrenduo Ramona Bayer und Verena Dick spielten gekonnt weihnachtliche Weisen. FAHRT ZUM WEIHNACHTSMARKT NACH ROTHENBURG OB DER TAUBER In diesem Jahr machte sich der FGV Waldershof in der Vorweihnachtszeit nach Rothenburg. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit versprüht die kleine Stadt ihren besonderen Charme. Weihnachtsbeleuchtung und festlicher Schmuck, soweit das Auge blicken kann in den romantischen, verwinkelten Gässchen. Auch der Weihnachtsmarkt, der sogenannte Reiterlesmarkt, blieb nicht hinter den Erwartungen zurück. Viele Buden verzauberten mit ihren weihnachtlichen Auslagen und Dekorationen die Gäste und so mancher konnte noch die ein oder andere Weihnachtsüberraschung erstehen. Bei Glühwein und Bratwurst fand der gelungene Tag seinen gemütlichen Abschluss. STÄRKETRINKEN AM DREIKÖNIGSTAG Über eine große Teilnehmerschar konnte sich der FGV Waldershof bei der traditionellen Dreikönigswanderung zur Brotzeitstube Jakob in Rodenzenreuth freuen. Die 50 Wanderer genossen einen Wintertag wie aus dem Bilderbuch – blauer Himmel, weiß verschneite Wiesen und Wintersonnenschein. Stärke trinken – Kraft tanken für die Aufgaben des Neuen Jahres, auch dieser Brauch wurde eifrig gepflegt. Die Wanderer erwartete auf halber Strecke eine Verpflegungsstation mit Hochprozentigem und wärmendem Glühwein, heißem Eierpunsch und für die kleinen Mitwanderer Kinderglühwein.


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Klasse 3/4 b

Arbeitsgemeinschaft Sinus Die Arbeitsgemeinschaft Sinus ist ein Projekt an der Jobst-vom-BrandtSchule, das den Kindern der Klassen 1 bis 4 Mathematik mit Freude und Spaß vermitteln will. Simon: „Sinus ist eine Mathegruppe, in der es nicht nur um Rechnen geht. Es geht auch um Spiel und Spaß. Bei Sinus benutzen wir alle Arten von Mathe. Wir lernen neue

Groß und Klein. Manchmal muss man sein Gehirn richtig einschalten. Um rechnen zu können, bauen wir Häuser und vieles mehr.” Florian und Daniel: „In dem Heft, in das wir schreiben, haben wir am Anfang ein Muster gemacht. Mir gefällt Sinus.” Pauline: „Sinus macht mir Spaß, weil mir Mathe gefällt. Wir haben Häuser aus Papier gemacht, Muster gezeichnet und Zauberquadrate gerechnet. Am besten hat mir gefallen, dass wir die Häuser aus Zetteln gemacht haben.” Jonas: „Es geht bis 1 000 000.”Magnus und Jonas: „Sinus ist schön, weil wir schon mit Körpern und Formen gearbeitet haben und schon öfter in die Mathewerkstatt der Schule gegangen sind.” Elias: „Mir hat am besten gefallen, dass wir Muster gezeichnet haben.” - Michaela Härtl -


33 Waldershof J u nior f u ka er v n se u a P er ft a h M채rchen

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o Kindergarten Piccolin

Aktuell

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bekennen... ...montags befand en wir uns des Öf teren noch im W chenendmodus, oweswegen wir und unsere Mam as von 09:30 Uhr bi s 11:30 Uhr in der Jobst-vom-Brand Wir sind momen t-Schule. tan 10 Mamas un d 12 Kinder, bei de überwältigenden ne n es sich mit ein Anteil von 9 Jung em s derzeit um wes als Susis handelt entlich mehr Stro . lche Ein besonderes Highlight für die Sinne bescherte gangenen Jahres uns Ende des ein Fühlparcours verAnfassen und Sp mit herbsttypisc hen Dingen zum ielen. Das Mater ial für den Parco Bauunternehmen urs wurde uns Rupprecht aus vom Lorenzreuth doch geschenkt. tatsächlich einfa ch Zum Jahreswec hsel kamen dann auch mal unsere Krabbeln und w Papas mit zum gr ir zauberten eig oßen enhändig Neujah zum Angeben un rs grüße auf Leinw d Verschenken. ände Von aufmerksam en Waldershofern wurde uns meh immer zur Krab rfach berichtet, belgruppenzeit de dass r Storch recht tie kreisen scheint. f über der Schu Mal sehen, was le zu wir euch dahing zu berichten ha ehend das näch ben. ste Mal Ihr seid zwische n 0 und 3 und eu ch ist dienstags euch bei unsere langweilig? Dann r Leiterin Jessica meldet Maurer unter: je ssica.maurer@ao l.de


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Kiga St. Sebastian | Mit allen Sinnen durch das Kindergartenjahr

So lautet das Jahresthema im Kinderhaus St. Sebastian. Ohne Sinnesreize

ist kein Lernen möglich, gerade kleine

funktioniert, und ein Austausch mit der Umwelt entsteht. Zapfen, Äste, Bucheckern und Kastanien und klebten diese auf Baums cheiben. Dann konnte das Erlebnis mit allen Sinnen beginnen. Begeistert fühlten und beschnupperten wir unsere Raupe und zusammen mit selbst genähtkonnten. So entstand ein wertvolles Spielmaterial, das fast nichts kostete und an dem die Jungen und Mädchen noch lange Freude haben werden. Um alle 5- und 6-Jährigen bestmöglich auf die Schulzeit vorzubereiten, werden im Kinderhaus St. Sebastian für diese Altersgruppe spezielle Neigungsgruppen gebildet . sonders das phonologische Bewusstsein zu schulen. Die Kinder wurden hierbei von chichte auf dem Kuschelkissenplaneten. Anschließend wurde das Wuppim obil gebaut, mit dem immer ein neuer Geräuscheplanet bereist wurde. Auf diesem warteten auf die Kinder spannende Abenteuer mit Lauten und Geräuschen. Da es noch so manZur phonologischen Bewusstheit im weiteren Sinn gehört die Fähigkeit, Wörter in Silben zu zerlegen und Silben zu einem Wort zusammenzufügen. Phonol ogische Bewusstheit im engeren Sinn dagegen bezeichnet die Fähigkeiten, Anlaute zu erkennen, aus Lauten ein Wort zu bilden oder ein Wort in seine Laute zu zerlegen.

26. WALDERSHOFER KINDERBASAR Am Samstag, 21. Februar 2015, von 13.00 bis 15.30 Uhr Jobst-vom-Brandt-Schule Waldershof Einlass für Schwangere ab 12 Uhr (nur gegen Vorlage des Mutterpasses) Angeboten werden: - gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung Frühjahr/Sommer bis Größe 176 - mit bewährter Sportecke (Hallensport, Reitsport usw.) - Kinderwägen, Autositze, Kinderfahrräder, Roller, Dreiräder - Spielsachen - Umstandskleidung - Sonstiges Zubehör Der Kindergarten Piccolino sorgt mit Kaffee und Kuchen für Ihr leibliches Wohl!


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JAHRESAUSBLICK 2015

JUNGE UNION

Nachdem das Jahr 2014 sehr durch Kommunalwahl und die neue Wahlperiode im Stadtrat geprägt war, liegt der Fokus nun auch wieder verstärkt auf dem Ortsverband. Es sind zahlreiche Veranstaltungen geplant (s. Kalender in Heftmitte). Die gute Mischung aus gesellschaftlichen und politischen Inhalten kennzeichnet den CSU-Ortsverband Waldershof als aktiven Verband einer politischen Partei. Mit der Jahreshauptversammlung (15. März) werden wir auch personell die Weichen für die nächsten Jahre stellen, wird doch eine neue Ortsvorstandschaft gewählt. Als Höhepunkt kann man sicherlich den dreitägigen Ausflug nach Wien bezeichnen (26. bis 28. Juni), wozu alle Interessierten eingeladen sind. Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Vor Ort ist es der CSU wichtig, in der Stadtratsfraktion mit dem Wählerbund, den Weg solider und vernünftiger Entscheidungen weiterzugehen, als stärkste Fraktion werden wir uns angemessen einbringen. Wir laden alle Menschen in Waldershof zum offenen Dialog ein, alle Fraktionsmitglieder stehen gerne zum Gespräch zur Verfügung!

Die Christbaumabholaktion der Jungen Union in Waldershof brachte es zu einem Rekordergebnis von 150 Bäumen. Der ausgediente Weihnachtsschmuck wurde auf dem Hof der Familie Göhl in Rodenzenreuth gehäckselt und wieder der Natur zugeführt. „Mit der Abholung der Christbäume und den großzügigen Spenden der Waldershofer haben alle Teilnehmer etwas Gutes für die Umwelt und die Menschen getan. Den Reinerlös wird die JU einer gemeinnützigen Einrichtung spenden“, fasst der JU-Ortsvorsitzende Mario Rabenbauer die Aktion zusammen. Die JU bedankt sich bei der Dachdeckerei Andreas Bayer für die kostenlose Überlassung eines Fahrzeugs. Das Helferteam der JU: Jan Müller, Timo Herrmann, Marcus Meier, Ortsvorsitzender Mario Rabenbauer, Alexander Lutz (v.l.n.r.) Nicht auf dem Foto: JU-Schriftführerin Michaela Rabenbauer (Fotografin)


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KURSE FRÜHJAHR 2015

Anmeldungen sind unter 09631/88-205 möglich. K U LT U R Samstag, 21. März, 9.00-15.30 Uhr Flechtobjekte – Osternest aus Weide Kursleitung: Renate Knötsch | Kursnummer: 4K4018 Kosten: 35,20 € (Materialkosten nach Verbrauch ab 20 €) Ort: Werkraum Volksschule (Zufahrt über Neukirchnerstr.) Bitte mitbringen: Gartenschere, Brotzeit Wenn jemand sein „Herz auf dem rechten Fleck“ hat, meinen wir im Allgemeinen, dass die Person hilfsbereit, aufmerksam, gütig, zuvorkommend oder sozial ist. Sie setzt sich für andere ein und hält sich persönlich eher im Hintergrund. Und genau so eine Persönlichkeit ist Gerhard Greger, seit fast neun Jahren im Stadtrat: Sozial engagiert und unermüdlich hilfsbereit. Aber nicht zurückhaltend bei der Arbeit und seinem Einsatz für die Allgemeinheit, denn das ist er nicht: Gerhard Greger feierte im Dezember seinen 65. Geburtstag. Grund genug, ihm für seinen Einsatz zum Wohle unserer Stadt zu danken und zu würdigen. Zurückhaltend ist er nicht, zumindest wenn es um den Einsatz für unsere Gesellschaft geht: Er ist „der“ unermüdliche Arbeiter beim TSV, der „Mann für alles“ am Hammerrang. Seit über 40 Jahren ist er Frontmann beim Spielmann- und Fanfarenzug und bei den meisten großen Veranstaltungen in unserer Stadt einer der Aktivisten – meistens im Hintergrund. Dieser Einsatz – diese unbedingte Hinhabe für die gute Sache – dieses für ihn selbstverständliche Arbeiten eher im Hintergrund – diese Aufopferung von Gerhard Greger verdient unseren Respekt und unsere Hochachtung. Seit fast 30 Jahren ist er aktives Mitglied der SPD Waldershof. Der „Advent im Schloss“ war sein Einfall und mit unermüdlichem Engagement hat er so den Waldershofern die Bindung zum Schloss, und damit zu gelebter Stadtgeschichte, näher gebracht. Auch wenn im letzten Dezember die Zustimmung zu einer erneuten Ausrichtung von „Advent im Schloss“ nicht erreicht werden konnte, so hoffen wir, dass 2015 wieder eine imponierende Adventveranstaltung im Schloss stattfinden kann. Und da können wir ihn dann wieder erleben: Gerhard Greger, den Aktiven im Hintergrund. 65 Jahre ist er nun alt – herzlichen Glückwunsch und aufrichtigen Dank für den geleisteten Einsatz. Menschen wie er bereichern unsere Stadt! Danke, lieber Gerhard Greger. Uwe Sonnemann, SPD-Vorsitzender Waldershof

FIT N ES S Montags, ab 13. April, 19.00 -20.00 Uhr, 5x Zumba ® Fitness Aerobic gepaart mit heißer Latino-Musik Kursleitung: Ingrid Käs | Kursnummer: 4G1159 Kosten: 19,50€ | Ort: Turnhalle Volksschule Bitte mitbringen: Turnschuhe m. glatter Sohle, Handtuch, Getränk Montags, ab 13. April, 20.00 -21.00 Uhr, 5x Bauch – Beine – Po Der „Problemzonen-Klassiker“ für alle! Gezielte Übungen für Bauch, Beine, Po sowie Rücken und Oberkörper. Kursleitung: Ingrid Käs | Kursnummer: 4G1162 Kosten: 17,00 € | Ort: Ballettraum Volksschule Bitte mitbringen: Feste Turnschuhe, Gymnastikmatte Donnerstags, ab 16. April, 8.30-9.30 Uhr, 5x Fit am Morgen Fitness und Wohlbefinden für den ganzen Tag! Einfache Aerobic-Schritte zur Anregung der Fettverbrennung. Kursleitung: Ingrid Käs | Kursnummer: 4G1171 Kosten: 17,00 € | Ort: Turnhalle Volksschule Bitte mitbringen: Feste Turnschuhe, Gymnastikmatte Freitags, ab 17. April, 18.30-19.30 Uhr, 5x Dance-Aerobic Klassische Aerobic-Schritte werden mit verschiedenen Tanzelementen kombiniert. Kursleitung: Ingrid Käs | Kursnummer: 4G1168 Kosten: 17,00 € | Ort: Ballettraum Volksschule Bitte mitbringen: Feste Turnschuhe, Getränk GES ELLS CHAFT Donnerstag, 7. Mai, 18.30-21.30 Uhr Wildkräuter-Wanderung mit Frühlingsmenü Kursleitung: Doris Burger | Kursnummer: 4A2017 Kosten: 13,60 € (Materialkosten nach Verbrauch ca. 8 €) Ort: Naturwerkstatt Steinwald (Masch 7)


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KATHOLISCHE JUGEND WALDERSHOF Besondere Höhepunkte der vergangenen Monate bildete für die Gruppenleiter/innen der Kath. Jugend Waldershof sicher der Spieleabend am Nikolaustag. Gut 20 Kinder und Jugendliche kamen im Chorraum zusammen, um miteinander zu spielen, feiern, essen und Spaß zu haben. Sehr stimmungsvoll war auch wieder der Friedenslicht-Gottesdienst, den diesmal Ministranten, eine Mädchengruppe und die diesjährigen Kommunionkinder gestalteten. Besinnliche Texte, die Austeilung des Lichtes an die Gläubigen und ein getanztes Gebet prägten diesen Gottesdienst. Über die Gestaltung der großen Krippenlandschaft in der Werktagskirche machten sich die Gruppenleiter in diesem Jahr besonders viel Gedanken und Mühe, sogar Eltern und Großeltern halfen mit, so dass die Kinder der Pfarrei eine schöne Krippe bestaunen konnten. Persönlichen Einsatz forderte auch heuer wieder die Sternsinger-Aktion der Ministranten, die Anfang Januar wieder fast zwei Tage unterwegs waren, um den Familien den Segen für das neue Jahr zu bringen und an die Türen zu schreiben. Zugleich sammelten sie eini-

ge Tausend Euro für das Kindermissionswerk der Sternsinger, die in aller Welt nachhaltige Projekte für Kinder aufbauen und unterstützen, auch im diesjährigen Beispielland Philippinen, das – wie viele Länder – vom Problem der Mangelernährung Heranwachsender durch die Armut vieler Familien und wiederkehrende Naturkatastrophen stark betroffen ist. Bei dieser Aktion wurden die Jugendlichen von vielen Erwachsenen der Pfarrei unterstützt und bekocht. Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst am Dreikönigstag wurde der Einsatz beschlossen und gefeiert. Am Patroziniumstag St. Sebastian, heuer gefeiert am 25. Januar, wurden 7 Ministranten aus dem Dienst verabschiedet. Einige waren bis zuletzt voll im Einsatz, die längste Dienstzeit liegt bei elf Jahren! Die Pfarrei dankt den Jugendlichen mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk für diesen Einsatz, der kaum aufzuwiegen ist. Leider hat sich in diesem Jahr kein Kind bereit erklärt, in den Ministrantendienst neu einzusteigen – was übrigens jederzeit, nicht nur direkt nach der Erstkommunion, möglich ist.

KOLPING FAMILIE 5 JAHRE CAFÉ MITEINAND

5 Jahre Café Miteinand Seit Mai 2010 gibt es das Café Miteinand – den Treffpunkt für Jung & Alt in Waldershof. Grund genug, dies am 31. Juli gebührend zu feiern. Darüber hinaus haben die Jugendlichen aber auch für dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Das ganze Café-Miteinand-Team würde sich freuen, Sie am jeweils letzten Freitag im Monat immer ab 15 Uhr im Hinterhof des Alten Rathauses begrüßen zu dürfen. 28.02. „Fisch“ Inge sagt: „An diesem Tag gibt es neben Kaffee & Kuchen eingemachte Heringe mit Kartoffeln, Kartoffel-Meerrettichsuppe mit frisch geräucherten Forellenstreifen, Lachsdip mit Weißbrot“– da läuft einem doch schon das Wasser im Munde zusammen! 27.03. „Genießen wie Gott in Frankreich“ Lass Dich verwöhnen mit französischen Spezialitäten von süß bis herzhaft! Ob Crêpes, Elsässer Flammkuchen, Quiche Lorraine oder Mousse au chocolat. Wie immer gibt es auch diesmal diverse Kaffee- und Teespezialitäten und ein reichhaltiges Angebot an Kaltgetränken. Wer kann dazu schon Nein sagen? 24.04. „Burger-Day“ Auf nach Amerika! Unsere Grillspezialisten werden an diesem Tag für Euch leckere Burger mit Pommes und Salat zubereiten. Neben dem original amerikanischen Burger gibt es auch einen speziellen „Café-Miteinand -Burger“ für alle, die nicht so auf die labrigen Semmeln stehen. Aber auch selbstgemachter

Kuchen, Kaffeespezialitäten und diverse Kaltgetränke stehen auf der Speisekarte. 29.05. „Tanz im Mai“ Wir tanzen dieses Mal nicht in den Mai, sondern begrüßen bei hoffentlich herrlichem Wetter am Ende des Monats Mai den Frühling. Natürlich lassen wir uns die obligatorische Maibowle schmecken und dazu weitere leckere Getränke und feine Gerichte mit Frühlingskräutern. Und wer möchte, kann gerne sein Tanzbein schwingen...

ALTKLEIDERSAMMLUNG AM 28. MÄRZ Am Samstag, den 28. März 2015 führen wir im Stadtgebiet von Waldershof und in den Ortsteilen Schurbach/Kössain, Rodenzenreuth, Masch/Neumühle, Walbenreuth, Wolfersreuth und Lengenfeld unsere diesjährige Altkleidersammlung durch. Bitte die Altkleider erst am Sammeltag bis spätestens 8 Uhr gut sichtbar bereitstellen, wir kommen zuverlässig zwischen 9 und 12 Uhr. Altkleidersäcke werden Anfang März an alle Haushalte verteilt. Zusätzliche Säcke erhalten Sie am Schriftenstand der Neuen Kirche in Waldershof. Sie können aber auch andere Behältnisse verwenden. An anderen Tagen im Jahr können Sie unseren Altkleider-Container beim Pfarrheim am Kirchsteig in Waldershof benutzen.


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WALDERSHOF EVANGELISCH Jungschar: Montags 17 – 18 Uhr Spiele, Basteln, Ausflüge, Filme… In der Jungschar ist immer was los! Alle Kinder der Klassen 1 bis 6 – gleich welcher Konfession oder Religion – sind jeden Montag von 17.00 bis 18.00 Uhr herzlich eingeladen, ins evang. Gemeindehaus zu kommen. In den Schulferien pausiert die Jungschar. Begreift ihr meine Liebe? Zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015: Große Vielfalt auf kleinem Raum: So könnte ein Motto der Bahamas lauten. Der Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti besteht aus 700 Inseln, von denen nur 30 bewohnt sind. Seine rund 372.000 Bewohner sind zu 85% Nachfahren der ehemals aus Afrika versklavten Menschen, 12% haben europäische und 3% lateinamerikanische oder asiatische Wurzeln. Ein lebendiger christlicher Alltag prägt die Bahamas. Über 90 Prozent gehören einer Kirche an (anglikanisch, baptistisch, röm.-katholisch etc.). Dieser konfessionelle Reichtum fließt auch in den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 ein, der von Frauen der Bahamas kommt. Auf der ganzen Welt wird ihre Liturgie am Freitag, dem 6. März 2015, gefeiert. In Waldershof findet er in diesem Jahr in der Evangelischen Kirche von Waldershof statt und beginnt um 19.00 Uhr. Anschließend besteht die Einladung zu einem gemütlichen Beisammensein. Kaffeenachmittag Zum Treffen für Jung und Alt im evang. Gemeindehaus lädt die evang. Kirchengemeinde am 10. März, 14. April und 12. Mai ein. Jedes Treffen wird ein Thema haben, das zum Nachdenken und Gespräch anregt. Außerdem gibt es Kuchen und Kaffee, Musik und Gesang, sowie Zeit für Unterhaltung. Die Nachmittage beginnen jeweils um 14.00 Uhr. Thema im März: „Libanon - Pfarrerin Wappmann berichtet von einer Reise in den Nahen Osten“. Karwoche und Ostern in Waldershof und Neusorg mit Feierabendmahl und Osternacht Wie Leben den Tod besiegt, wie Hoffnung aufleuchtet, wo alles aussichtslos erscheint, dies ist die Botschaft von Ostern. Wir laden Sie ein, mit uns ganz bewusst die letzten Tage Jesu bis zur seiner Auferstehung mit zu erleben und zu feiern. Wir beginnen am Gründonnerstag, 2. April, um 19.00 Uhr mit einem Feierabendmahl. Für die Jünger Jesu war es vielleicht eines der glücklichsten Momente ihres Weges: Begeistert in Jerusalem empfangen feiern sie nun ein Fest. Doch dann zerstört eine Ankündigung ihre Stimmung: Jesus teilt ihnen seinen baldigen Tod mit. Beim Feierabendmahl im Gemeindehaus wollen wir uns am festlich gedeckten Tisch bei einem mehrgängigen Menü mit Tafelmusik daran erinnern. Bitte melden Sie sich zur besseren Planung dazu im Pfarrhaus an (09231/71231)! Was folgt, ist brutal. Am Karfreitag, 3. April, um 10.00 in Waldershof kommt die Verhaftung, Verspottung und Geißelung Jesu in den Blick. Der Kirchenchor wird diesen Gottesdienst musikalisch mit ausgestalten.

Doch dann, ein Hoffnungslicht leuchtet in die fest verschlossene Grabeskammer. Früh morgens am Ostersonntag, 5. April, um 5.30 Uhr feiern wir diese Eröffnung neuer Zukunft in der ev. Kirche in Waldershof. Herzliche Einladung zur Osternacht mit anschließendem Frühstück. Der Familiengottesdienst um 10.00 Uhr in Waldershof soll dann diese Freude über Jesu Ostersieg weiter hinaus tragen: „Christus ist erstanden – Halleluja!“ Auch in diesem Gottesdienst wird der Kirchenchor singen. Konfirmation Das große Fest der Bestätigung der Taufe feiern am 3. Mai in diesem Jahr 13 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Waldershof. Sie werden im Gottesdienst gesegnet werden und gemeinsam das Abendmahl feiern. Aus Waldershof kommen zur Konfirmation: Alina Batt, Kirchsteig 9; Lukas Bayer, Neukirchnerstr. 4; Mario Grosser, Ziegelanger 5; Antonia Günther, Havilandstr. 28; Nico König, Bahnhofstr. 17; Pascal Kopp, Ziegelanger 4; Katharina Korf, Pfr.Josef-Bauer-Str. 2; Mirjam Kraft, Havilandstr. 50; Thomas Leupold, Hinterm Viechtach 3; Lea Quol, Am Federacker 26; Nina Schenkel, Pfr.-Josef-Bauer-Str. 5; Christoph Schönberg, Lehenbühlweg 3, sowie Milla Reichel, Rodenzenreuther Str. 6, Marktredwitz. Tauferinnerungsgottesdienst Alle getauften Kinder bis zur 4. Klasse sind am 17 Mai. um 10.00 Uhr zu einem besonderen Familiengottesdienst in die evang. Kirche nach Waldershof eingeladen. In einer fröhlichen Feier soll an die Taufe erinnert werden und dies obwohl – oder besser noch, gerade weil – sich kaum ein Kind an seine Taufe erinnern kann, da es meistens damals noch ein Säugling war. Die Kinder bitten wir, ihre Taufkerze zum Gottesdienst mitzubringen. Tompete oder Posaune lernen? Jetzt besteht wieder die Gelegenheit, in den ökumenischen Posaunenchor Waldershof/Neusorg einzusteigen. Sie können kostenlos das Spielen der Trompete oder der Posaune erlernen. Bei Interesse werden wir auch nach einem Leihinstrument für Sie suchen. Natürlich sind auch geübte Bläser in dem Chor jederzeit willkommen. Wann? Mittwochs, 20.00 Uhr im evang. Gemeindehaus Waldershof. Regelmäßige Termine: Sonntags: 10.00 Uhr Gottesdienst ev. Kirche, gleichzeitig Kindergottesdienst Montags: 17.00 Uhr Jungschar, ev. Gemeindehaus (Nicht in Schulferien) Montags: 19.00 Uhr Kirchenchorprobe, ev. Gemeindehaus (Nicht in Schulferien) Mittwochs: 20.00 Uhr Posaunenchorprobe, ev. Gemeindehaus


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GESUND LEBEN – FIT BLEIBEN. PROFI-TIPPS VON LEO KRAUS. LOW CARB – DER NEUE TREND Das Thema Low Carb ist zurzeit in aller Munde – aber was verbirgt sich dahinter? Die deutsche Übersetzung von Low Carb verrät eigentlich schon alles: „Wenig Kohlenhydrate“ heißt der neue Ernährungstrend, der aus den USA zu uns übergeschwappt ist. Er basiert auf neuesten Erkenntnissen aus der Ernährungswissenschaft: Für eine gesunde Lebensweise ist es auf Dauer wichtiger, auf Kohlenhydrate zu verzichten als auf Fett oder Balaststoffe. Kohlenhydrate bestehen aus den Zuckermolekülen. Es gibt Einfachzucker, z.B. Frucht- oder Traubenzucker, Zweifachzucker (Rohrzucker, Kristall- oder Haushaltszucker, Rübenzucker sowie Milch-und Malzzucker) und Mehrfachzucker (Ballaststoffe und Mais aus Stärke, Kartoffeln oder Getreide). Sie sind die wichtigsten Energieträger für unseren Körper. Unverarbeitete Kohlenhydrate wie beispielsweise in Vollkornprodukten, Haferflocken, Gemüse und Salat können nicht direkt umgewandelt werden. Hier braucht der Körper länger für die Verarbeitung. Deshalb sind sie bei einer Low-Carb-Ernährung sehr wichtig: Sie sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Bei einer Low-Carb-Diät oder Ernährungsumstellung nimmt man kontrolliert nur wenige Kohlenhydrate zu sich. Nach eini-

ger Zeit (das ist bei jedem unterschiedlich) stellt sich der Organismus um und holt sich die Energie aus den Fettzellen – den körpereigenen Energieträgern. Und hier tritt dann der von den meisten gewünschte Effekt ein: Man nimmt ab, und zwar auf eine gesunde Art und Weise. Denn bei Low Carb verzichtet man auf keinerlei Lebensmittel (auch Schokolade, Butter oder süße Getränke sind erlaubt) – man nimmt sie nur kontrollierter zu sich. Eine Low-Carb-Ernährungsweise erfordert ein wenig Disziplin, denn man muss genau wissen, wie viel Kohlenhydrate oder Fett man zu sich nehmen darf, um abzunehmen oder sein Gewicht zu halten. Belohnt wird man aber durch Gewichtsabnahme und auch durch das neue Bewusstsein für seinen Körper und seine Ernährung. Es gibt jede Menge Bücher zu diesem Thema – für Tipps stehen Ihnen aber auch Fitnesstrainer oder Ernährungsberater zur Verfügung. Leopold Kraus ist ehemaliger Profi-Eishockeyspieler und Personal Trainer aus Waldershof. Seit 2010 unterstützt er Menschen auf ihrem Weg zu Fitness und gesunder Ernährung. In Waldershof Aktuell veröffentlicht er regelmäßig Profi-Tipps rund um diese Themen. Mehr Info unter www.kraus-athletics. com Haben Sie Fragen, die Sie im nächsten Magazin beantwortet haben möchten? Schreiben Sie uns! info@bluefrog-concept.de


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BUCHEMPFEHLUNG

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DAVE EGGERS, DER CIRCLE Der „Circle“ ist eines der begehrtesten und hippsten Unternehmen der Welt. Das Firmengelände des Internetkonzerns gleicht einem modernen Vergnügungspark mit Tausenden von Freizeitangeboten. Die 24-jährige Mae ist überglücklich, denn sie hat einen Job beim „Circle“ ergattert. Das Ziel des Unternehmens: die totale Transparenz, indem es das Wissen der Welt sammelt und für alle zugänglich macht. Mae wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt das Vorhaben unnachgiebig an. Bis sie auf einen mysteriösen Kollegen trifft... Das Buch bringt den Leser mit Sicherheit dazu, sein Verhalten im Internet kritisch zu hinterfragen. So schön die neue Welt auf den ersten Blick sein mag und so toll sich manche Neuerungen auch anhören mögen, verbergen sich hinter dieser Entwicklung auch Gefahren.

PROFI-TIPPS FÜR (NICHT NUR) HOBBY-FOTOGRAFEN Die berühmten Unschärfekreise... Bokeh-Effekte entstehen meist durch große Blendenöffnungen– des Objektivs. Das heißt, dass die Blende so weit, wie es das Objektiv zulässt, aufgemacht werden muss. Nehmen Sie an einem Abend Ihre Kamera mit und gehen zu einer Stelle mit vielen Lichtern oder hängen Sie zuhause Lichterketten oder Glitzerkram auf. Wenn im Vordergrund ein Objekt scharf abgebildet werden soll, brauchen Sie einen bestimmten Abstand zum Hintergrund, damit der Effekt überhaupt erst entstehen kann. Probieren Sie verschiedene Einstellungen aus! Durch einfache Tricks (siehe Bild) können diese Effekte noch verfeinert werden. Schneiden Sie aus einem schwarzen Karton einen Kreis mit dem Durchmesser Ihres Objektivs aus. Dann schneiden Sie in der Mitte des Kreises ein Motiv Ihrer Wahl aus (Herz, Stern...). Einfach nur noch am Objektiv befestigen und fertig ist das kleine Werkzeug für große Effekte. Viel Spaß beim Probieren! Ihre Ronja (Ronja Möchel Photography)


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WALDERSHOF KOCHT

Himmlische Rezeptideen für den Ostertisch Ostermenüs können vielfältig gestaltet werden. Es gibt leckere Gerichte mit Schwein, Rind, Lamm, vegetarische Köstlichkeiten sowie süße Osterbäckereien. Welches Rezept letztlich serviert wird, ist abhängig von der Anzahl der Gäste, der verfügbaren Zeit sowie dem Anspruch, der gestellt wird. Hier ein Vorschlag der Redaktion.

3-GÄNGE-MENÜ FÜR OSTERN VORSPEISE: UMMANTELTER SPARGEL 500 g Spargel Salz 4 EL Schlagsahne Pfeffer 50 g Parmaschinken 250 ml Wasser 1/2 Bd. Schnittlauch 1 EL Soßenbinder Spr. Zitronensaft Den geschälten Spargel (holzige Enden abschneiden!) garen wir ca. 15

Minuten in Salzwasser. Den gewaschenen Schnittlauch schneiden wir in kleine Röllchen (3 Halme beiseite legen). Den Spargel abtropfen lassen und dem Fonds Sahne sowie den Soßenbinder hinzufügen und 1 Minute kochen lassen. Wir schmecken ihn dann mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab und fügen die Schnittlauchröllchen hinzu. Spargel in drei Portionen teilen, jede Portion mit Schinken und Schnittlauchhalm umwickeln und mit der Soße servieren.

HAUPTSPEISE: WÜRZIGER LAMMBRATEN 1 Lammkeule 150 ml Teriyaki-Marinade 100 ml Honig 1 Chili (rot, grob gehackt) 4 Frühlingszwiebeln (grob gehackt) 2 EL Koriander (grob gehackt) 4 Knoblauchzehen (grob gehackt) 1 Zwiebel (grob gehackt)

neiden und gut mit der Marinade einreiben, dann in einem verschlossenen Plastikbeutel mindestens 1,5 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend aus dem Beutel herausnehmen und in einen großen Bräter geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gasherd Stufe 4) 1,5 Stunden braten. Nach dem HeAlle Zutaten bis auf das Fleisch in einer rausnehmen erst nach 10 bis 15 MinuKüchenmaschine zu einer Marinade ten aufschneiden. Mit Bratkartoffeln vermengen. Die Keule leicht einsch- und Gemüse der Saison servieren.


43 Seite NACHSPEISE: QUARK-KIRSCH-SCHNITTEN SCHRITT 1: 500 g Mehl, ½ TL Backpulver, 120 g Zucker, 1 Ei, 250 g Butter, 1 Prise Salz Die Zutaten verkneten, in Folie 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Danach zwei Drittel des Teigs ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Blech (ca. 40 x 30 cm) legen. Mehrmals einstechen, im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft: 160 Grad) ca. 20 Minuten backen. SCHRITT 2: 16 Bl. Gelatine, 350 g Schattenmorellen, 200 g Kirschgelee, 1 kg Quark, 1 Zitrone, 200 g Zucker, 800 g Schlagsahne, 1 EL Speisestärke Quark mit Zitronenschale und Zucker vermischen. Gelatine einweichen und danach mit dem Zitronensaft bei niedriger Hitze so lange erwärmen, bis sie vollständig aufgelöst ist. 3-4 EL Quarkmasse einrühren und die Mischung zum Quark hinzufügen, außerdem geschlagene Sahne. Kirschen abtropfen lassen (Saft auffangen) und die Kirschen der Masse zugeben. Das Gelee erwärmen und auf den gebackenen Boden streichen. Quarkmasse gleichmäßig auf dem Boden verteilen. 2 EL Kirschsaft mit Stärke glatt rühren. Restlichen Saft aufkochen und Stärke einrühren. Saft mit einem Löffel punktuell auf dem Kuchen verteilen. Kuchen zugedeckt ca. 4 Stunden (oder über Nacht) kalt stellen. SCHRITT 3: 200 g Puderzucker, etwas Zitronensaft, etwas Lebensmittelfarbe, Zuckereier Übrigen Teig auf bemehlter Fläche ausrollen, österliche Figuren ausstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Umluft: 180 Grad) ca. 10 Minuten backen. Puderzucker, Zitronensaft und Lebensmittelfarbe zu einem glatten Guss verrühren, die Figuren damit verzieren. SCHRITT 4: Kuchen in Stücke schneiden. Mit Teigfiguren und evtl. Zuckereiern garnieren, servieren.


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MUSIKTIPPS

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Idris Elba: Mi Mandela

Wanda: Amore

Elvis Presley: 80

Spannende Mischung, entstanden in Zusammenarbeit zwischen britischen, amerikanischen und südafrikanischen Musikern, beeinflusst von Mandelas Leben.

Jung, frisch, frech: Die Wiener singen mit Augenzwinkern über die Liebe, Falcos Einfluss ist nicht zu überhören.

Der King lebt in seinen Songs – heuer wäre er 80 geworden. Seine Hits, manche auf der CD zu finden, bleiben unvergessen..

Till Brönner: The Movie Album Klassiker aus Film und Fernsehen, bezaubernd in leichten Jazz übersetzt – perfekt neu arrangiert und zum Verlieben

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ANZEIGENSCHLUß FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE (Mai 2015) IST DER 17. APRIL


45 Seite DORFERNEUERUNG LENGENFELD Erste Ansätze zur Dorferneuerung Lengenfeld gab es bereits Ende des Jahres 2000. Im Hinblick auf den Anschluss des Ortes an das zentrale Wasser- und Kanalnetz sowie den geplanten Neubau der St 2170 beantragte damals die Stadt Waldershof die Aufnahme von Lengenfeld in das entsprechende Förderprogramm. Fast zehn Jahre vergingen, bis von staatlicher Seite die Zusage kam. Mit einem Seminar zur Kommunalentwicklung in Kloster Strahlfeld fiel im April 2010 der Startschuss der „vorbereitenden Maßnahmen“ zur Dorferneuerung. Bürgermeister a.D. Kellner, Stadträte, Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung (=ALE) und Einwohner aus Lengenfeld diskutierten zwei Tage die Ziele einer Dorferneuerung. Intensiviert wurden die Themenfelder in einem weiteren Seminar im Frühjahr 2011, an dem 20 Einwohner der Ortschaft sowie Vertreter der Stadt und des ALE teilnahmen. Schwerpunktmäßig wurden an diesem Wochenende die Stärken und Schwächen des Ortes in den Bereichen „Bauen und Versorgen, Landnutzung und Wirtschaft, Miteinander Leben im Dorf“ im Rahmen von Stoffsammlungen, kurzen Vorträgen, Analysen und Diskussionen erarbeitet. Weiterhin besuchte die Dorfgemeinschaft unter Leitung des ALE im Rahmen einer Besichtigungsfahrt Ortschaften (Röthenbach, Leonberg, Ilsenbach, Preißach, Burkhardsreuth), in denen bereits erfolgreich das Programm der Dorferneuerung umgesetzt wurde. Eine zehnköpfige Lenkungsgruppe organisierte das weitere Verfahren vor Ort. Entscheidend von Anfang an war, dass man von „unten nach oben“ arbeiten konnte, d.h. die Bürger vor Ort sollen und müssen sich einbringen. Es darf keine bereits vorbestimmten Ergebnisse geben. Diese „Freiheit“, völlige Transparenz des Handelns und der Handelnden, uneingeschränkte Offenlegung der Ergebnisse sowie das dauerhafte Engagement der Dorfbewohner in allen Altersgruppen sind notwendig, um ein solches Vorverfahren erfolgreich abschließen zu können. Unter der Führung von Hr. Göhler vom ALE und den Planern Hr. Stiefler und Hr. Dommer wurden die allgemeinen Ergebnisse der Seminare durch eine Bürgerbefragung weiter vertieft. Eine Rücklaufquote von 70% des umfangreichen Fragebogens „LENA“ (Ländliche Entwicklung – Nachhaltigkeit ) verdeutlichte die Identifikation der Bürger mit dem angestrebten Ziel der Dorferneuerung. Die Ergebnisse wurden den Einwohnern, dem ALE und der Stadt von der Lenkungsgruppe im Juli 2012 präsentiert. Die Schwerpunkte der Ergebnisse wurden in weiteren neun Arbeitsgruppensitzungen im Zeitraum Oktober 2012 bis Juli 2013 mit den Einwohnern nochmals intensiv analysiert und die daraus vor Ort abzuleitenden Umsetzungsmaßnahmen konkretisiert. Als Handlungsschwerpunkte im Ort wurden festgelegt: Oberer Dorfplatz, Unterer Dorfplatz, erweiterte Nutzung des ehemaligen Schulhauses, Gestaltung der Ortseingänge sowie grünordnerische Maßnahmen. Alle Ergebnisse dieser über dreijährigen Vorarbeiten mündeten in einem sogenannten Dorferneuerungsplan, der Ende 2013 von den Planern vorgestellt wurde.

Anfang August 2014 war es endlich soweit: Hr. Langguth als Nachfolger von Hr. Göhler überbrachte der Stadt den offiziellen Einleitungsbeschluss und am 21.10.2014 fanden die Vorstandswahlen der „Teilnehmergemeinschaft Lengenfeld“ statt. Diese „Behörde auf Zeit“ ist nun formell für die Durchführung der Maßnahmen, die sich über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren erstrecken werden, rechtlich verantwortlich. Im laufenden Jahr gilt es nun die Planung des ersten großen Projektes fertigzustellen, um mit dessen Umsetzung spätestens zu Beginn des Jahres 2016 beginnen zu können. Neben den öffentlichen Projekten sind im Rahmen der Dorferneuerung bereits jetzt private Maßnahmen, wie z.B. Gebäudesanierungen, nach Abstimmung mit dem ALE förderfähig und umsetzbar. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dorferneuerung-lengenfeld.de Text: Oskar Kastner (Örtl. Beauftragter der Teilnehmergemeinschaft), Bild: Marion Kaiser

DORFERNEUERUNG – WAS IST DAS? Ziel der Dorferneuerung ist es vorrangig nicht, den Ort schöner zu machen, ihn aufzuhübschen oder kleine Defizite zu beseitigen. Es geht vielmehr darum, in den Sektoren Ökonomie, Ökologie und Soziales bestehende Defizite zu erkennen, deren Ursachen zu erforschen, Ziele neu zu definieren und zu priorisieren und die Wege zur Erreichung dieser Ziele festzulegen. Der Dreiklang aus dem wohl abgestimmten Miteinander von Ökonomie, Ökologie und dörflichen Zusammenlebens soll bewirken, dass im Ort auch in den nächsten Jahrzehnten weiterhin ein nachhaltiges Dorfleben aller Generationen herrscht, sich alle in die Gemeinschaft einbringen. Es gilt die Lebensqualität des Ortes und seiner Einwohner zukunftsweisend und dauerhaft zu stärken. Im Vordergrund stehen vor allem Maßnahmen des öffentlichen Raumes. Maßnahmen im privaten Bereich, die der Erreichung der Ziele der Dorferneuerung dienen, werden vom ALE ebenfalls unterstützt und gefördert.


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NEUE PÄCHTER IM BRAUHAUS Das Waldershofer Brauhaus hat einen neuen Pächter. Jaroslava Bayerl eröffnete am 16. Januar die Traditionsgaststätte und wird sie als „Brauhaus & Zoiglwirtschaft“ führen. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann freute sich darüber, dass damit die Gastronomie in der Kösseinestadt wieder um eine Attraktion reicher ist. Sie wünschte der neuen Wirtin viele fröhliche und friedliche Gäste. Zum Verweilen in der Traditionsgaststätte merkte das Stadtoberhaupt an: „Besuche in dem tollen Ambiente des Brauhaus sind Urlaub pur.“ Pfarrer Andreas Kraft erbat Gottes Segen für das Brauhaus – dieses sei auch eine Stätte der Begegnung und des Innehaltens – und alle Menschen, die dort arbeiten oder als Gast

einkehren. IGW-Vorsitzender Mario Zobel stellte zufrieden fest: „Das Brauhaus lebt und wir brauchen die Wirtshäuser als Anziehungspunkte für die Kösseinestadt.“ Andreas Nothhaft von der gleichnamigen Brauerei aus Marktredwitz wünschte Jaroslava Bayerl: „Sie sind uns als gute Wirtin bekannt und werden auch in diesem altehrwürdigen Gebäude die Gäste zufrieden stellen.“ Das Brauhaus ist von Samstag bis Montag von 10 Uhr bis 14 Uhr und von 16 Uhr bis 1 Uhr geöffnet, am Donnerstag und Freitag von 16 Uhr bis 1 Uhr, Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage. Zu festgelegten Terminen erfolgt auch ein Zoiglausschank der Brauer Oppl aus Mitterteich und Posterer aus Neuhaus.

WALDERSHOFER BIER-HISTORIE 1463 – Abt Nikolaus IV. vom Kloster Waldsassen erteilt den Waldershofern das Braurecht. 1598 – Das Brauen des Braunen Bieres unter Herzog Friedrich IV. wird zu einem vorzüglichen Wirtschaftszweig. 1638 – Nach dem 30-Jährigen Krieg werden pro Mass 2 Pfennige aufgeschlagen; sie kostet nun drei Kreuzer. Dieser Preisanstieg bewirkt einen Rückgang des Bierkonsums. 1748 – Durch Blitzschlag brennen alle 114 Häuser am Markt, auch das Brauhaus wird ein Raub der Flammen. 1807 – Erneut wird das Brauhaus ein Raub der

WER GIBT UNS EIN ZUHAUSE?

Erich

Gustav

Flammen, aber auch dieses Mal rasch wieder aufgebaut. 1871 – Beschluss, ein neues, massives Brauhaus am Stadelweiher zu errichten, da das alte Brauhaus im Badgarten erheblicher Reparaturen bedurfte. 1872 wird der Neubau abgeschlossen. 1995 – Das Brauhaus wird zu einer Erlebnisgaststätte umgebaut. Dabei wird größter Wert darauf gelegt, viel Bausubstanz zu erhalten. 1996 – Im März wird Eröffnung gefeiert. Das Waldershofer Heimatbuch bietet unter anderem detaillierte Informationen über die Brautradition in Waldershof.

Tierheim Breitenbrunn | Am Luxbach 40a | 95632 Wunsiedel Telefon: 09232 – 2299 | www.tierschutzverein-wunsiedel.de | tierheim-breitenbrunn@t-online.de

Karl

Paul

Lexi

Resi

Die vier entzückenden Meerschweinchenjungs suchen entweder zu zweit oder jeweils zu einem anderen Bock ein Zuhause. Meerschweinchen sollten auf keinen Fall alleine gehalten werden, denn die von Natur aus sozialen Wesen fühlen sich in der Gruppe sehr wohl. Leider sind die vier Meerschweinchen nicht kastriert und können daher nicht zu Weibchen vermittelt werden. Lexi ist ca. 45 cm groß und wurde 2008 geboren. Er kann wunderbar an der Leine gehen und verträgt sich gut mit Hündinnen, aber bei Rüden entscheidet die Chemie. Leider ist Lexi nicht ganz einfach und braucht Leute, die mit ihm konsequent arbeiten. Hat der Rüde verstanden, wer das Sagen hat, so ist er ein toller und treuer Begleiter. Allerdings ist Lexi nicht für Kinder geeignet. Resi wurde im Mai 2014 geboren. Anfangs verhält sie sich schüchtern, aber mit Geduld wird sie lieb und verschmust. Es ist für Resi besser, wenn sie sich das neue Zuhause nicht mit einer anderen Katze teilen muss. Für Kinder ist sie wohl zu scheu. Neue Mitglieder im Tierschutzverein sind stets herzlich willkommen! Der Jahresbeitrag beträgt lediglich 24 Euro. Tierschutzverein Wunsiedel-Marktredwitz und Umgebung e.V.


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DAS BRAUHAUS

ERZÄHLT SEINE GESCHICHTE Vor über 550 Jahren begann die Brautradition in der Kösseinestadt. Im Jahr 1985 endete das Zoigl-Brauen vor Ort. Nach zehn Jahren Dornröschenschlaf und nicht übersehbarem Verfall erfolgte der Umbau zu einer Gaststätte. Das 1872 erbaute Brauhaus erinnert sich:

Im Jahr 1872 wurde ich geboren, oder besser gesagt erbaut. Zu jener Zeit gab es 179 brauberechtigte Hausbesitzer, aber nur 23 dieser Männer haben meine Brauanlage genutzt und in meinen Räumen süffiges Zoigl gebraut. Bis zum Jahr 1910 ging die Zahl der Brauer weiter zurück und es übten noch 17 Waldershofer ihr Braurecht aus. Allerdings konnte sich das Ergebnis mit 2.500 Hektoliter und 390 Hektoliter Nachbier aus meinem Bauch noch sehen lassen. Doch das Zoiglsterben ging weiter, und im Jahr 1960 kamen nur noch die Kommunbrauer Dameradl, Eugene, Nandltoni, Schallernatz, Sticht’n, Weberklein, Spitoler und Winkelbeck zu mir. Ich hätte mir gewünscht, dass zumindest dieser harte Kern auf Dauer sein Bier bei

Das Waldershofer Brauhaus

mir braut. Aber weit gefehlt: Bis zum Ende der 70er Jahre schenkten in meiner Heimatstadt nur noch die Zoiglwirtschaften Spitoler, Winkelbeck und Dameradl den guaten Waldershoafer Zoigl aus, der in allen Bevölkerungsschichten meiner Heimatstadt und bei den vielen auswärtigen Gästen sehr geschätzt wurde. Sehr traurig war ich, als nach dem Tod vom Otto Lang – dem Spitoler – von 1980 bis 1985 nur noch der Dameradl und der Winkelbeck meine mittlerweile in die Jahre gekommene Brauanlage nutzten. Aber das Herz hat es mir herausgerissen, als mich nach 1985 keiner der Brauer mehr besuchte und bei mir braute. Danach ist meine einst historische Brauanlage verfallen und meine gesamte Statur wurde baufällig. Und es wurde noch schlimmer. Gerümpel und Möbel aus Wohnungsauflösungen haben sie bei mir eingelagert und ich konnte seitdem nicht mehr richtig schlafen und lag oft nächtelang wach. Zwei Waldershofer Burschen, der Sepp Burger und der Karl König, haben sich ein Herz genommen und sich meiner erbarmt. Eine ganze Schar von Architekten, Ingenieuren und Handwerkern hat mich aufgemöbelt, und das Beste dabei, sie haben meine alte Brauereianlage restauriert und in das neue Wirtshausambiente mit eingepasst. Nur die Organe, die wirklich nicht mehr gesund waren, wurden entfernt.

Wie glücklich war ich, als 1995 wieder Leben bei mir einkehrte. Tränen der Freude liefen mir herunter, als im März 1996 Einweihung gefeiert wurde. Mit dabei waren auch die Geistlichen der Stadt und der Bürgermeister. Über Jahre hinweg ging es hoch her in meinen Gemäuern. Nach einer ruhigeren Phase in den letzten zwei Jahren – es wurde monatlich ein Mal Zoigl ausgeschenkt – stehe ich seit dem 17. Januar wieder unter Volldampf. In der Küche sorgt Jaroslava Bayerl mit ihrem Team für gutes Essen und auf der Getränkekarte steht Zoigl auf dem ersten Platz. Und noch eines: Mein Großvater wurde 1748 und mein Vater 1807 bei den Stadtbränden ein Raub der Flammen. Mir kann das eigentlich nicht passieren, denn mein unmittelbarer Nachbar ist die hervorragend ausgebildete und ausgerüstete Feuerwehr der Stadt Waldershof. (red.)


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SCHRAML METALLVERARBEITUNG GMBH & Co. KG

Immer motiviert bei der Sache: Das Team der Schraml Metallverarbeitung GmbH & Co. KG

Praktisch und robust: Transportbox für Produktionsstraßen

Die Schraml Metallverarbeitung GmbH & Co. KG ist seit 25 Jahren in Waldershof angesiedelt. Dennoch kennt man das Unternehmen in der Region als Endverbraucher eher wenig. Darüber, was An der Brücke produziert wird und wie er seinen Standort sieht, spricht Geschäftsführer Alexander Schraml im Interview.

Herr Schraml, was genau stellen Sie her und wo kommt der Endverbraucher mit Ihren Erzeugnissen in Berührung? Wir stellen Werkzeuge her, mit denen unsere Kunden aus den Kunststoffen EPS (Styropor) und EPP (ein weiterer Hartschaumstoff ) verschiedene Produkte herstellen. Aus EPS vor allem Verpackungsmaterial – so sind z.B. Kühlschranke oder Waschmaschinen von Siemens beim Transport mit EPS-Teilen vor Schäden geschützt, die mit unserem Werkzeug hergestellt werden. Wir beliefern auch Auto(teile)hersteller, die aus EPP Türverkleidungen, Stoßfänger oder Werkzeugboxen im Kofferraum produzieren. Im Bereich Heizung/Lüftung werden die schwarzen Schaumschalen für Verkleidungen und Isolierungen mit unseren Werkzeugen hergestellt. Wer sind Ihre wichtigsten Kunden? Wir beliefern unter anderem Bosch, BMW, viele Automobilzulieferer und wie gesagt Siemens mit unseren Werkzeugen. Thema Fachkräfte- und Auszubildendenmangel: Wie ist die Situation in Ihrem Unternehmen und in der Region? Dieses Thema ist eine Herausforderung. Wir versuchen, dem Fachkräftemangel zu entkommen, indem wir jedes Jahr zwei Auszubildende einstellen, die dann in aller Regel auch übernommen werden. Langjährige Mitarbeiter nehmen an Schulungen und Fortbildungen an den Technikerschulen in Hof und Regensburg teil. Leider besteht in vielen Firmen das große Problem, dass diejenigen Mitarbeiter, die nicht persönlich mit unserer Region verbunden sind, oftmals abgeworben werden.


49 Seite Dem könnten wir entgegentreten, wenn wir eine Technikerschule in der Region aufbauen könnten. So eine Schule wäre nicht nur für unsere Firma, sondern auch viele andere in der Region – das weiß ich aus Gesprächen mit Kollegen – ein wichtiges Argument, um Mitarbeiter zu gewinnen und auch zu behalten. Manche Unternehmen helfen sich mit Leiharbeitskräften. Das machen wir zwar auch, vor allem in Spitzenzeiten. Allerdings lautet hier unsere Devise: „Von der Leiharbeit in die Festanstellung.“ Wenn sich die Leiharbeiter bei uns bewährt haben, wurden sie übernommen. Das werden wir auch in Zukunft weiter so fortführen. Was schätzen Sie am Standort Waldershof besonders? Waldershof ist unsere Heimat! Hier kommen wir her, hier fühlen wir uns wohl und hier wollen wir bleiben. Deshalb haben wir auch keinerlei Pläne, die Produktion nach Osteuropa zu verlagern. Waldershof liegt für unseren Kundenkreis zentral, die Wege sind kurz, ob nach Tschechien, München oder Frankfurt. Das macht uns schlagfertig. Außerdem werden wir von der Stadt Waldershof unterstützt, wenn es um Erweiterungen der Firma geht. Dass darüber hinaus Bauplätze geschaffen werden, ist für die Ansiedelung junger Familien und damit auch potenzieller Mitarbeiter enorm wichtig, das hat die Stadt Waldershof genau richtig erkannt!

Sorgt für Stabilität und Sicherheit: EPP-Basis für Kindersitze

Was ist Ihre Meinung zur Revitalisierung des Rosenthal-Areals? Das ist ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft unserer Region! Dass die Stadt nun Fläche für die Ansiedelung neuer Unternehmen schafft, macht Waldershof noch attraktiver für Firmen, die nach einem Standort suchen, aber auch für alteingesessene Unternehmen, die sich vergrößern möchten. Ein guter Plan! Wir danken Ihnen für das interessante Gespräch! (red)


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„ICH SCHÄTZE DIE TREUE UNSERER MITARBEITER" Hatico Mode GmbH 1947 von Hans Tischler und Hans Reiter gegründet, gehört der Hemdenhersteller aus Tirschenreuth mit einem Jahresumsatz von 30 Mio. Euro und 2 Mio. verkauften Hemden zu den Großen seiner Branche. Die Herrenhemden der vier Marken Hatico, Pure, Rich Friday und Jupiter zeichnen sich durch hochwertige Stoffe und individuelle Designs aus, vom klassischen weißen Hemd bis zu extravaganten Mustern und Garnen. Am Standort Tirschenreuth werden Haticos Produkte – neben Hemden auch Accessoires wie Krawatten oder Strickwaren – entworfen, hier ist auch die Logistik und die Verwaltung des Unternehmens beheimatet.

Interview mit Hubert Andritzky, Geschäftsführer der Hatico Mode GmbH Herr Andritzky, Sie sind ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie in Tirschenreuth? Allein in Tirschenreuth haben wir derzeit 118 Beschäftigte. Wie viele Hemden haben Sie zurzeit hier auf Lager? 325.000 Hemden. Das hört sich viel an, ist aber in der Höhe absolut in Ordnung, da wir dem Handel verschiedene Sofortprogramme mit modischen Hemden zum Nachkaufen über das ganze Jahr hinweg anbieten. Das ist ein wichtiger Teil unseres Erfolges. Wie viele Verkaufspunkte Ihrer Marken haben Sie? Weltweit bedienen wir mit unseren Hemden ca. 3.000 Fachhändler, wovon ca. 800 mit uns Systemflächen betreiben. Unser Werksverkauf in Tirschenreuth und die Läden in Weiden und Zeil am Main sind die nähesten Standorte für Waldershof. Was schätzen Sie besonders an Ihrem Standort hier in der Oberpfalz? Die Treue der Mitarbeiter. Wir haben hier in der Region eine sehr niedrige Fluktuation. Beständigkeit und fleißige und ehrgeizige Mitarbeiter sind ein wichtiger Faktor für unseren Unternehmenserfolg. Es macht mich immer sehr stolz, Mitarbeiter für 30jährige oder gar 40jährige Betriebszugehörigkeit zu ehren. Welche Visionen haben Sie? Wo ist Hatico 2025 – sowohl in Bezug auf die vier Marken als auch die Anzahl der Mitarbeiter?

Unser Anspruch ist, der modischste Hemdenanbieter in der gehobenen Mitte zu sein. Umsatzwachstum ist mir nicht das Wichtigste. Wir wollen mit unserer Kreativität dem Handel modische Hemdenkollektionen anbieten, die zu „Lieblingshemden“ der Konsumenten werden. Klar gibt es auch ein Umsatzziel, welches für 2020 bei 50 Mio. Euro liegt. Wie hoch ist Ihr Exportanteil? Wo sind Ihre Hemden am meisten beliebt? 42 Prozent. USA, Kanada, Russland, Frankreich, England und natürlich Österreich und die Schweiz sind unsere wichtigsten Exportmärkte. Sie haben für Ihr Unternehmen einen Wunsch frei – wie würde der lauten? Unsere Branche ist einem Strukturwandel unterworfen. Die Anforderungen und Veränderungen sind enorm. Wenn die Mitarbeiter trotz dieser hohen Herausforderungen weiterhin mit viel Freude am Erfolg des Unternehmens arbeiten können, wäre die Grundlage für Innovation und Kreativität gegeben. Das wäre wünschenswert! Was unsere Leser besonders interessiert: Wohin gehen die Hemdentrends 2015? Die Hemden bleiben weiterhin geschmückt. Details wie Kragen- und Manschettenausputz, Bänder, Kontrastknopflöcher und auf die Hemdenfarben abgestimmte Knöpfe zeichnen modische Hemden aus. Der körpernahe Trend bleibt. Kleine Kragen bzw. kleine Doppelkrägen mit schmaler Knopfleiste sind im hochmodischen Bereich zu finden. Minimaldessinierungen und Hemden mit Melangegarnen sind eine gute modische Alternative zu Karohemden. (red.)


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FREIE FAHRT RICHTUNG ZUKUNFT

Bei Mössbauer begleiten gute Taten den Geschäftserfolg Die Autohausgruppe Mössbauer aus Waldershof ist ein alt eingesessenes Familienunternehmen, das seit 1954 zu einem Autohaus mit drei Niederlassungen (WH, Tirschenreuth und Bayreuth) wuchs. 2014 war für die Gruppe ein erfolgreiches Jahr, in dem rund 500 Autos verkauft werden konnten und die Serviceleistungen (der Bosch Car Service bei Ford-Mössbauer steht allen Automarken für Reparatur und Wartung zur Verfügung) stets gefragt waren. Geschäftsführer Richard Mössbauer zeigt sich erfreut über die Entwicklungen, und betont, dass die gute Teamarbeit und das freundliche Arbeitsklima wichtige Gründe dafür seien. Nach der Aufnahme einer weiteren Marke am Standort Waldershof (Toyota) sei es nun aber wichtiger denn je, zusammen an einem Strang zu ziehen, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Erfolg allein aber macht nicht glücklich – deshalb ist es der Geschäftsführung seit jeher eine Herzensangelegenheit, der Gesellschaft etwas zurückzugeben in Form von Spenden und Hilfsaktionen, wie zuletzt für den kleinen Elias Ernstberger, einen 6-jährigen Jungen aus Neusorg, der an Leukämie erkrankt ist und dessen Eltern deshalb nicht mehr voll arbeiten können. Geschäftsführer Nicolai Mössbauer überreichte der Familie einen Scheck über 500 Euro – aufgestockt um weitere 500 Euro von keinem Geringeren als Franz Beckenbauer, der über einen gemeinsamen Freund von der Aktion erfuhr und sofort bereit war, dem kleinen FC-Bayern-Fan zu helfen. (red.)


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SPORT KENNT KEINE GRENZEN Seit 2012 schnürt Vaclav Peroutka die Fußballschuhe für den SV Poppenreuth. Zurzeit macht der 27-Jährige ein mehrmonatiges Praktikum beim Fahrradhersteller CUBE.

fen. „Ich war begeistert von so viel spontaner Unterstützung und stellte als Gegenleistung mein sportliches Engagement in Poppenreuth in den Fokus“, erinnert sich Vaclav Peroutka.

Die verrücktesten Geschichten schreibt der Sport. So ist es auch in dem Waldershofer Ortsteil Poppenreuth. Der dort ansässige Sportverein – er feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen – schwimmt seit zwei Jahren auf einer Erfolgswelle, die kein Verantwortlicher in der Vereinsführung erwartet hatte. Kämpfte der SV Poppenreuth in der Vergangenheit immer wieder gegen den Abstieg aus der Fußball-Kreisliga Marktredwitz, so stellte sich vor zwei Jahren mit der Verpflichtung von Spielertrainer Miloslav Janovsky und seinen sehr guten Kontakten zu tschechischen Spielern der Erfolg ein. Außerdem unterstützte in besonders schwierigen Phasen der eine oder andere renommierte Spieler den SV Poppenreuth. So zum Beispiel Robert Vagner, ehemals Mittelstürmer bei Energie Cottbus, und Trainer Gino Lettieri, der derzeit in der 3. Liga beim MSV Duisburg unter Vertrag steht. Zudem spielten Toleranz, Hilfsbereitschaft, ehrenamtliches Engagement und eine vielfältige Unterstützung für die Fußballer eine große Rolle. Neben dem Trainer ist Vaclav Peroutka – der von allen nur Enzo genannt wird – ein wichtiger Eckpfeiler des Erfolges.

In den folgenden Wochen regelte Heribert Pickert in Bayreuth alle Anträge. Und dann war da noch die zu absolvierende Sportprüfung. Zu diesem Zeitpunkt war der Fußballer verletzt und hatte ein Bein im Gips. „Mir blieben gerade mal zwei Wochen, um mich auf diese Herausforderung vorzubereiten. Ich machte mir den Gips ab, trainierte unter Anleitung von Miloslav Janovsky, den ich schon als Trainer in der B-Jugend in Karlsbad kennen lernte, wie ein Verrückter und legte in Chemnitz mit Erfolg die Sportaufnahmeprüfung ab“, berichtet Enzo stolz. Ab September stand er auch dem SV Poppenreuth als Spieler zur Verfügung und sicherte mit seiner Leistung den Klassenerhalt.

Peroutka erinnert sich an das erste Treffen mit dem Vorsitzenden Heribert Pickert im Sommer 2012. Der Fußballer hatte sich mit seinem Freund Miloslav Janovsky verabredet, als Pickert unangemeldet dazu kam. Schon in diesem ersten Gespräch fand Enzo einen guten Zuhörer in Pickert und erzählte von seinen Planungen für die Zukunft. Eigentlich wollte der heute 27-Jährige – er hatte bereits in Prag sein BWL-Studium als Wirtschaftsingenieur abgeschlossen – nach Nürnberg, um dort beim Arbeiten in einem Unternehmen die deutsche Sprache zu verbessern und danach in Prag in deutscher Sprache noch einen höherwertigen Abschluss drauf zu setzen. Für Nürnberg hatte sich Enzo entschieden, da dort Verwandte von ihm leben. Pickert, selbst auch an der Universität in Bayreuth tätig, motivierte ihn, mit Sportökonomie ein weiteres Studium anzupacken, von dem er später sicher im internationalen Tätigkeitsfeld enorm profitieren könne. Spontan bot er sich an, dem Fußballer bei den Formalien wie Behördengänge, Deutschprüfung und sportliche Aufnahmeprüfung zu hel-

ZUDEM SPIELTEN TOLERANZ, HILFSBEREITSCHAFT, EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT UND EINE VIELFÄLTIGE UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE FUSSBALLER EINE GROSSE ROLLE.

BEI UNS HERRSCHT EINE TOLLE ATMOSPHÄRE ZWISCHEN FÜHRUNGSTEAM, MANNSCHAFT, TRAINER UND FANS. Und was macht den SV Poppenreuth für Spieler aus Tschechien und auch aus anderen deutschen Vereinen so attraktiv? „Zum einen ist es die absolut tolle Atmosphäre zwischen Führungsteam, Mannschaft, Trainer und Fans. Zum anderen bietet das Training unter Miloslav Janovsky für jeden Spieler, der sich voll einbringt, ein Sprungbrett in höhere Spielklassen“, versichert Peroutka. Und als Beispiele nennt er die Verpflichtung von Johannes Zintl beim Traditionsclub FC Energie Cottbus und Erik Arkenberg bei der SpVgg Oberfranken Bayreuth, und erst in der Winterpause schloss sich Tomas Sturm dem Bayernligisten SpVgg Bayern Hof an. Darüber hinaus unternehmen die Spieler in der Freizeit, egal ob Deutsche oder Tschechen, gemeinsame Ausflüge oder gehen zusammen aus. Unvergesslich bleibt dabei der gemeinsame Besuch in Prag, bei dem das Heimspiel von Sparta – Enzo ist ein absoluter Fan des Vereins – im Stadion bei richtigem Gänsehaut-Feeling verfolgt wurde. Mit den Erfolgen und der Meisterschaft in der Saison 2013/2014 wurde für Vaclav Peroutka noch einmal ganz deutlich, wie wichtig gegenseitige Akzeptanz, Toleranz und Hilfsbereitschaft sind. Die Erfolgsgeschichte schreibt der SV Poppenreuth auch in der laufenden Saison in der Bezirksliga weiter – er belegt zur Winterpause als Neuling den ersten Tabellenplatz. (red.)


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BEI CUBE HAT SICH ENZO SOFORT SEHR WOHL GEFÜHLT, VON DEN PRODUKTEN DER FAHRRADSCHMIEDE IST ER BEGEISTERT.

Als Spielführer feierte Enzo (2. v. r.) die Meisterschaft mit seinen Mannschaftskollegen

Geht in jedem Spiel an die Leistungsgrenze und lässt seinem Gegner keinen Spielraum. Dabei hat Fairplay für Enzo immer oberste Priorität.


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VORSICHT,

BETRÜGER!

Neue Masche mit falschen Notaren! Notarin Sonja Pelikan in Waldsassen beantwortet aktuelle Rechtsfragen. Mit bisher unbekannter Dreistigkeit ziehen derzeit Betrüger Bürgern ihr Geld aus der Tasche: Frau Huber hat einen Anruf von einem angeblichen Notar erhalten, sie habe 20.000 € gewonnen. Um die Gewinnübergabe zu regeln, wird um Rückruf gebeten. Die überraschte Gewinnerin schreibt sich die Telefonnummer auf, es ist sogar eine ortsnahe Vorwahl. Im Internet stößt sie auf eine Website des vermeintlichen Notars. Sie kann ihr Glück kaum fassen, greift zum Telefonhörer und ruft zurück. Was Frau Huber nicht weiß: Die Website wurde von Betrügern erstellt und der Notar ist frei erfunden. Ihr wird mitgeteilt, sie müsse 1.500 € auf ein Konto zur Zahlung von Gewinnsteuern und Transaktionskosten überweisen, erst dann würde ihr der Gewinn übermittelt werden. Frau Huber überweist das Geld, den versprochenen Gewinn erhält sie nie. Immer öfter gehen bei den Notarkammern Mitteilungen über derartige Anrufe, Faxe oder Briefe ein. Vor solchen Gewinnbenachrichtigungen kann nur in aller Deutlichkeit gewarnt werden. Die Dreistigkeit der Betrüger kennt keine Grenzen. Sie geben sich als Notar aus und versuchen schamlos, mit dem Amtscharakter des Notarberufs Seriosität vorzuspiegeln. Unlängst gab es sogar Fälle, bei denen die Namen echter Notare mit falschen Kontaktdaten angegeben wurden. Hier hilft ein Blick in die Notarauskunft der Bundesnotarkammer unter www.notar.de oder ein Anruf bei der örtlichen Notarkammer. In keinem Fall sollte man eine Vorauszahlung auf einen vermeintlichen Gewinn leisten.


55 Seite Herausgeber Stadt Waldershof Erste Bürgermeisterin: Friederike Sonnemann Markt 1 95679 Waldershof Telefon: 09231 – 97 99 -0 Telefax: 09231 – 97 99 -40 poststelle@waldershof.de www.waldershof.de

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Waldershof Aktuell Ausgabe 1/2015  
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