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Auf die Monate Januar bis Juni 2015

Gegründet bei der Eröffnung des Schnuggebock im März 2001

Hauszeitschrift für ErlebnisWaldegg 15. Jahrgang, Nummer 48

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Traditionelle appenzellische Gastfreundlichkeit. Am Stammtisch. Im Restaurant. In eleganten Sälen.

Grosis Bauernhaus als nostalgisches Erlebnis, in Stube, Stall, Küche, Mägde-, Knechtechammer und Keller.

Tête-à-têtes. Geschäftsessen. Bankette. Vom Vesperplättli bis zum Gourmet-Menü.

Zu zweit. Familien für sich. Gruppen im Schloff. Währschaftes vom Puur, saisonal, einheimisch. Wald-WC, Alpkäserei, Heustock und Tierlistall.

Panoramagarten. Kinderspielplatz. Rollstuhlgängig.

Altertümliche Holzofenbäckerei und feinschmeckige Kaffeerösterei. Nostalgisches Einkaufen und GruppenPlausch um Brötigs.

Spitzbübische Schulstunde in nostalgischer Stube. Kulinarische Überraschungen statt Znünibrot.

Alle Reservationen an 071 333 12 30

Gesamtes Erlebnis Waldegg jeden Montag geschlossen –2–


Willkommen

Grüezi mitenand! Dieser Kalender sieht auf den ersten Blick gleich aus wie seine Vorgänger. Er enthält jedoch einige Änderungen. Er ist neu für sechs Monate gültig. Zudem hat er in der Heftmitte die Schnuggebock-Speisekarte verloren. Schauen Sie, liebe Gäste, bei ihrem nächsten Besuch gleich selbst, wie sie neu gestaltet ist. Die sechs Monatsseiten mit den Sternzeichen bleiben erhalten, denn sie stossen immer auf grosses Interesse. Sonst berichtet der Kalender auch weiterhin über alles, was im Erlebnis Waldegg geschieht. Daneben erzählt er die eine oder

andere Schmunzel-Geschichte. Der Kalender soll auch in Zukunft die ungeheure Vielfältigkeit der Erlebnisse auf der Waldegg unter Beweis stellen. Damit Sie wissen, dass Sie bei jedem Besuch bei uns einen neuen Aspekt unserer appenzellischen Gastfreundlichkeit entdecken können. Denn, egal ob im Höhenrestaurant, im Schnuggebock, im Tintelompe oder im Ziträdli, Sie sind überall und jederzeit

herzlich willkommen! Anita und Chläus Dörig mit ihren vier Töchtern und den beiden Grosskindern und das Erlebnis Waldegg-Team

Hauszeitschrift Inhaltsverzeichnis 4 11 13 15 16 19 21 23 25 28 31 33 36 39 41 45 51

Erinnerungen Waldegg-Stiften-Treffen Adieu Jock Mitarbeiter-Seite Schüler schmücken Ziträdli Peter, Paul, Max und Moritz Whisky News Brief vom Waldegg Manndli Starker Auftritt Waldegg Spektakel ll Hochbetrieb im Tintelompe Käser Dölf Singen mit Käthy Weihnachtskrippe 2014 Anker Teufen Waldegg-Bahn-Traum OhO-Erfolg Impressum Herausgeber: Erlebnis Waldegg, Familie Anita und Chläus Dörig Redaktion, Bilder, Texte: Roland Kink (rk), Teufen Layout DTP, Bilder: Philipp Kuhn Grafik&Werbung,Teufen Druck: Appenzeller Medienhaus, Herisau

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Erinnerungen

Sammlung Werner Holderegger

Frühe Gerstensuppe, späte LAP

Die Landwirtschaft und Puurebeiz Waldegg, wie sie Rösli und Sepp Dörig 1948 übernommen haben.

Am 31. Dezember 2012 hiess es im Zelt des Waldegg Spektakels „zweimal 30, einmal 60“. Anita und Chläus Dörig hatten je 30 Jahre als Wirte-Ehepaar hinter sich, der jugendliche SilvesterChläus genau 60 Lebensjahre. Es stieg eine riesige Party mit Jubel, Trubel und Ausgelassenheit. Fast vergessen ging dabei ein etwas familiärer Rückblick. Doch ab und zu gehen den Dörigs auch heute noch Erinnerungen durch den Kopf, mitten in der täglichen Betriebsamkeit im heutigen Erlebnis Waldegg. Dieser Kalender kennt einige davon. „In meiner frühen Jugendzeit war unsere Waldegg noch in einem himmeltraurigen Zustand. Ich weiss noch gut,

dass wir bei schweren Gewittern überall Töpfe aufstellen mussten, um das durch das Dach tropfende Wasser aufzu–4–

fangen!“ Wenn Chläus Dörig heute so erzählt, huscht ein Lächeln um seine Augen. Wenn ihn dabei einer ungläubig an-


sieht, dann folgt aber gleich ein leicht polterndes „Aber scho no sicher!“ Die Augen bekommen dabei einen recht strengen Ausdruck. Doch dann wird der Ton wieder verschmitzter: „Meine Geschwister und ich mussten überall Hand anlegen, von früh bis spät. Die Landwirtschaft war noch viel wichtiger als unsere Puurebeiz. Das Restaurant lief schlecht und für das Bauern gab’s noch keine Subventionen. Damals war wandern noch nicht in Mode, das ging erst in den 80er Jahren richtig los. Wir waren also weit ab vom Schuss. So war es für uns eine harte Zeit, die ‚gute alte‘! Ich musste so oft in Haus und Hof helfen, dass ich Nichtschwimmer blieb! Das ist nicht zum lachen: Während andere Kinder in die Badi gingen und so wenigstens ein wenig schwimmen lernten, hiess es für uns am freien Mittwochnachmittag heuen, misten oder bschötten. Am Sonntag arbeiteten wir dann in der Beiz. Der Kirchgang war die einzige ‚freie‘ Zeit. Wie sollte ich da schwimmen lernen? Wenn unsere Schulklasse dann einmal mit Lehrer Kern in die Badi

‚musste‘, war das der Horror für mich: Die anderen Goofen tobten herum, und ich stand wie ein Trottel da, das Wasser bis zum Bauch und schlotterte. Nicht vor Kälte, sondern vor Angst und Grauen!“ Die Axt im Hause macht die Beiz schön Seit 1967, seit dem Tod ihres Mannes Sepp, musste Mutter Rösli Dörig den ganzen Waldegg-Betrieb, Beiz und Landwirtschaft, alleine schultern. Natürlich noch immer mit Hilfe ihrer Kinder. Nach und nach wurde trotzdem das Restaurant verschönert und ausgebaut. Dafür hatte Rösli zwei wichtige Helfer: Ihr Chläus und dessen Freund Fip Eugster absolvierten 1969 bis 1972 gleichzeitig ihre Lehre als Zimmerleute. Die beiden hölzigen Jungs renovierten während dieser Zeit alles, was ihnen auf der Waldegg unter die Axt, die Säge und den Hammer kam! Als die beiden ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen hatten, war aus der ehemals himmeltraurigen Hütte ein schmuckes Appenzeller Restaurant geworden. Jeder Raum war herausgeputzt, –5–

nur die Küche noch nicht. Bald darauf absolvierte Chläus auch noch die Lehre als Koch und verbrachte anschliessend einige Saisons im Ausland und auf hoher See. Nach diesen Wanderjahren arbeitete er während zweier Jahre zusammen mit Mutter Rösli im heimatlichen Restaurant. Die Waldegg brennt! Kurz nach Mittag am Schmutzigen Donnerstags 1981 machte sich Chläus feinschmeckig eingerieben und festlich herausgeputzt auf den Weg nach Zürich, um in der grossen Stadt auszugehen. Er nahm in seinem Auto den Spanier José mit bis zum Bahnhof St. Gallen und bretterte dann los. Am nächsten Tag, wiederum gegen Mittag, hielt ihn ein Feuerwehrmann beim Abbiegen von der Speicher- in die Waldeggstrasse auf: „Was willst du dort oben?“ – „Muess go schaffe!“ – „Nein, musst du nicht mehr, die Waldegg gibt’s nicht mehr, die ist abgebrannt!“ Als er dann zu Hause ankam, sah er nur noch rauchende Trümmer „und ein paar schwarze Stecken“ in den Himmel ragen.


Im Nachhinein erfuhr er, dass José Leute auf dem Bahnhof St. Gallen sagen hörte, dass die Waldegg brenne. Dieser dachte aber, das könne doch nicht sein, die Schwätzer seien Spinner,

denken, die Kleider, alles. Weg! Sehr schmerzlich war der Verlust meiner zwar noch relativ jungen, aber trotzdem schon recht umfangreichen RezeptSammlung. Weg! Alle Belege,

gabe, keine Menschen mehr um sich herum. Nur rauchende Trümmer. Der Brand der alten Waldegg war jedoch in gewisser Wei-

Das alte Restaurant Waldegg am Tag nach dem Brand.

er komme ja gerade von dort, und er orientierte deshalb niemanden, auch Chläus nicht. „Das war schon ganz schlimm“, sagt Chläus Dörig noch heute. „Wir hatten nichts mehr, nichts Persönliches. Alle aufbewahrten Briefe, Fotos, An-

die Versicherungsunterlagen, die Ausweispapiere. Weg!“ Natürlich war es für Mutter Rösli am schlimmsten. Sie fiel in ein tiefes Loch. Sie, die inzwischen zur Wirtin mit Leib und Seele geworden war, hatte keine Wirtschaft mehr, keine Küche keine Stammgäste, keine Auf–6–

se auch wegweisend für die Zukunft. Was sollte denn neu gebaut werden, für wessen Zukunft? Da war es wichtig, dass Chläus Mutter Rösli wissen liess, er hätte grosses Interesse, die neue Waldegg zu übernehmen. So fiel der Entscheid, nicht nur ein neues Waldeggli,


Waldegg, das Baräggli Nach dem Wiederaufbau waren die Rollen getauscht: Chläus war nun der Chef, Mutter Rösli die erfahrene Assistentin. Und dann war da auch noch eine bildhübsche Vorarlbergerin, die nun fast jedes Wochenende auf der Waldegg anzutreffen war.

am Herd stand, brauchte es das Baräggli! Nach dem Brand realisierte Chläus, dass seine Mutter furchtbar litt. „Sie hatte sich nur noch verkrochen.“ Sie lachte nicht mehr, sass tatenlos herum. Da fuhr Chläus mit ihr in

Foto: Thomas Dörig

sondern eine neue, prächtige, ausbaufähige und strahlende Waldegg zu errichten. Dies geschah denn auch in rekordverdächtig kurzer Zeit dank der unbürokratischen Unterstützung durch die Behörden, den zupackenden Bauleuten und der Mithilfe der ganzen Fami-

Das Aussichtsrestaurant Waldegg unmittelbar nach der Wieder-Eröffnung anfangs August 1982.

lie: Bereits am 1. August 1982 lugte ein neues Aussichtsrestaurant namens Waldegg hinüber ins prächtige Alpsteinpanorama!

(Sie passte gut zu Chläus, dem ehemaligen Marlboro Cowboy!) Rösli war noch immer zuständig für ihre Super-Rösti. Doch bis sie wieder freudig –7–

den Thurgau, wo er eine Firma kannte, die Hütten und Baracken verkaufte. Sofort wurde eine für die Waldegg erworben und zwischen der heutigen


Chügelibahn und dem Kinderbagger aufgestellt. Vier, fünf Tische hinein, ein Herd, ein Öfeli hineingestellt, und schon konnte Wirtin Rösli wieder ihrer geliebten Arbeit nachgehen. Draussen bauten Handwerker an der neuen Waldegg, und drinnen lebte der gute Geist der Waldegg ununterbrochen weiter, bis er schliesslich ins neue Gebäude hinüberzügeln konnte. Und mit ihm ein Rösli, das bald wieder zu ihrer alten Unternehmungslust und zu ihrer Liebenswürdigkeit zurückgefunden hatte. Noch eine Lehre, noch eine LAP „Der Sommer 1982 bescherte uns wahres Prachtwetter“, erinnert sich Chläus Dörig, „vom ersten Tag an rannten uns die Gäste sämtliche Türen ein. Es lief wie verrückt. Normalerweise stand ich morgens um Fünf bereits in der Küche, etwa um genügend Gerstensuppe vorrätig zu haben. Es gab auch Tage, an denen ich 24 Stunden am Stück arbeitete. Schon bald konnten wir in den Ausbau der Terrasse investieren.“ Auch jene Vorarlbergerin packte mit an,

fast wie zwei Kerle zusammen. Zwar arbeitete Anita Rümmele nach abgeschlossener österreichischer Lehre anfänglich immer noch als Chef-Kosmetikerin ennet des Rheins. Trotzdem schien die Sache sehr ernst zu werden. Doch, so sagt Anita Dörig heute selbst mit herzhaftem Lachen „so wollte mich der Chläus nicht hier hinauf nehmen, ich musste noch meine Wirtinnen-Sporen abverdienen!“ Anita trat in einem Vierstern-Hotel in Arosa eine intensive Ausbildung an. Ihre Chefin war ausserordentlich streng. Schon nach einer Woche wollte sie vor lauter Frust den Pickel hinwerfen. Da musste Chläus schleunigst zu einer Rundum-Wochenend-Betreuung nach Arosa reisen. Die wirkte offenbar: Schon nach der zweiten Woche hatte Anita Tritt gefunden. Beim Abschied am Ende ihrer Saisonstelle weinten beide, Anita und ihre Chefin, die sie anfänglich oft ins Pfefferland gewünscht hatte. Nun, so beschloss der gestrenge Waldegg-Wirt, musste Anita sich noch in einem „Ramba-Zamba-Betrieb“, damals die Sonne in Altstätten, bewähren. –8–

Auch das gelang, auch wenn Anita oft viermal pro Woche Frühdienst hatte, was bedeutete, sich morgens um Fünf auf den Weg zu machen. Doch nicht genug! Nun sollte Anita auch noch die (natürlich verkürzte) Service-Lehre bestehen! Die Gewerbeschule besuchte sie gleich doppelt, einmal mit den Erstjahreslehrlingen, einmal mit den Zweitjahresstiften. Schon bald folgte die Lehrabschlussprüfung, die Anita mit Bravour bestand. Das musste Chläus vorausgesehen haben, denn schon am 2. März 1985 hatten die Hochzeitsglocken für Anita und ihn geläutet. Trotz bestandener LAP traf aber kein Lehrbrief für Anita auf der Waldegg ein. Chläus erkundigte sich. Man beschied ihm, dass Anita die Allgemeinfächer, in denen sie „nur“ bei ihrer Lehre in Österreich geprüft worden war, noch fehlten, und diese müssten auch noch hierzulande abgelegt werden. Also ging das Büffeln für Anita von Neuem los. Sie nahm neben ihrer Arbeit und ihrer mittlerweile eingetretenen Schwangerschaft zweimal pro Woche Privatunterricht. Sie lernte die Namen der Bundes-


Anita und Chläus Dörig im Jahre 1985.

räte auswendig, die Flüsse und Berge ihrer neuen Heimat und all das sonst noch unentbehrliche eidgenössische Grundwissen. Ganz allein sass sie dann bei der Prüfung in einem Schulzimmer, im siebten Monat schwanger. Es wurde ihr plötzlich hundeübel. So legte sie sich auf den Fussboden, um sich etwas zu erholen und um sich wieder konzentrieren zu können. Genau in diesem Moment trat

der Experte in den Raum. Als er seinen Prüfling sah, löste er beinahe einen Grossalarm aus. „Das ist bei mir ganz normal, so erhole ich mich in kurzer Zeit gut“, hörte er vom Boden her. Es wirkte: Anita hatte die letzte Klippe ihres ungewohnten Weges zur „eidg. diplomierten Waldegg-Wirtin“ erfolgreich umschifft. Zwei Monate später erblickten die Zwillinge Cornelia und Patrizia die Welt. Ein Jahr –9–

später bildete Anita selbst ihren ersten Lehrling aus. Wenn man das Glück hat, die Dörigs einmal privat am Waldegg-Stammtisch anzutreffen, vernimmt man sicher noch die eine oder andere Geschichte mehr. Vielleicht wird ein nächster Waldegg Kalender wieder einmal zum geschriebenen Stammtisch. Roland Kink


der stern zu ihren träumen! entspannen - schlemmen geniessen - sich gehen lassen der landgasthof sternen funkelt!

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Diese drei Betriebe werden von ehemaligen Lehrlingen vom Erlebnis Waldegg gefĂźhrt.

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Nachwuchspflege

Waldegg-Stiften-Treffen

Die Teilnehmer des Waldegg-Stiften-Treffens im Spektakel-Zelt.

(rk) „Stift“ und „Stiftin“ sind als Begriffe heutzutage eigentlich verpönt. „Lehrling“ (wie lautet die weibliche Form?), „Auszubildende“, „Lernende“ oder etwas griffiger „Azubis“ sollen heutzutage sprachlich korrekt sein. Wie dem auch sei, unter Stiften, sicher unter jenen vom Erlebnis Waldegg, nennt man sich immer noch schwyzertütsch so. Darum sprechen alle noch begeistert vom Stiften-Treffen der Ehemaligen, das am 2. September 2014 stattgefunden hat.

Ausbildung ganz gross Seit Anita und Chläus Dörig das Waldegg-Zepter führen, legen sie grössten Wert auf die Ausbildung eines qualifizierten Nachwuchses für ihre Berufsgattung. Wie im vorstehenden Artikel beschrieben: Kaum hatte Anita ihre eigene eidgenössische Lehre bestanden, kümmerte sie sich bereits 1988 um ihre erste Service-Stiftin (damals sicher noch so geheissen!). Kurz davor war Werner Inauen (heute Inhaber des Restaurants Mühli, Matzingen) als – 11 –

erster Koch-Stift bei Chläus Dörig in seine Lehre eingetreten. Bald wurde es zur Regel, dass im Erlebnis Waldegg sechs Lehrlinge gleichzeitig wirkten, je einer pro Lehrjahr in der Küche und im Service. Chläus Dörig übernahm 1994 zudem das Amt des „Lehrlingsvaters“ im Rahmen von Gastro Appenzellerland AR, das er lange Zeit ausübte. Ende Juni letzten Jahres übergab er dieses Amt an Ralph Frischknecht (heute Inhaber des Restaurants Sternen, Bühler), nota bene an


Stift (Ralph Frischknecht) und Lehrmeister (Chläus Dörig) haben’s nicht immer leicht miteinander: Szene aus einem Sketch anlässlich der Diplomfeier von Gastro Appenzellerland AR am 30. Juni 2014 in der Grubenmann-Kirche Teufen, an der das Amt des Lehrlingsvaters an Ralph Frischknecht überging.

einen weiteren heute selbständigen ehemaligen WaldeggKochstift! Inzwischen hat die Liste der ehemaligen Azubis vom Erlebnis Waldegg eine beachtliche Länge erreicht.„Es sind ziemlich genau 50 Leute“, sagt Urs Meier, Küchenchef (und – wie könnte es anders sein – ehemaliger Stift) vom Erlebnis Waldegg. Zusammen mit Rebecca Zeilin-

ger, einer weiteren Ehemaligen, machte er sich daran, auf das 2. Waldegg Spektakel vom Sommer 2014 hin „einen alten Plan endlich einmal Realität werden zu lassen“, das erste Treffen ehemaliger Waldegg-Stifte. „Es war wie bei einer Klassenzusammenkunft. Zuerst mussten wir die Adressen zusammensuchen, denn unsere Leute sind mittlerweile weitherum verstreut. Sogar beim Lehrlingsamt mussten – 12 –

wir anfragen. Bis auf eine haben wir schliesslich alle ausfindig gemacht. Am Ende haben sich immerhin 35 Ehemalige eingefunden, ein guter Erfolg“, erzählt Urs Meier. Und: „Wir haben den Dörigs überhaupt Nichts gesagt, und es gelang uns, das Treffen bis zum letzten Moment geheim zu halten. Erst als alle bereits beim Spektakel-Zelt zum Apéro bereitstanden, riefen wir Chefin und Chef hinzu. Die Überraschung war uns voll gelungen, die Freude bei Dörigs und uns allen riesengross. Wir hatten kein grosses Programm vorbereitet, das Zusammentreffen von älteren und gerade fertig gewordenen ehemaligen Waldegglern war Programm genug. Und so verbrachten wir einen tollen Abend unter uns Gastro-Berufsleuten. Selbstverständlich steckten auch die momentan aktiven Stifte kurz ihre Nasen in den Kreis der alten Experten!“


Dankesbrief vom Stallbub Jock Lieber Chläus, liebe Anita Seit langer, sehr langer Zeit bin ich nun schon auf der Waldegg zuhause. Bis jetzt hat mich auch nichts anderes interessiert (ausser Schnaps & Meedle). Aber jetzt merke ich langsam, dass es doch noch andere schöne Orte gibt, nicht nur rund um die Waldegg, sondern auch etwas weiter weg. Auch über St. Gallen hinaus, sogar über dem Bodensee im Ausland! Wenn ich aber daran denke, dass ich nun all die lieben Tiere auf der Waldegg nicht mehr sehen soll, dann wird mein Herz ganz schwer und die Augen werden nass, auch wenn ich das mir nicht anmerken lassen will. Wenn ich Peter und Paul meine Pläne in ihre grossen Ohren flüstere, verstehen sie mich dann, lugen sie mich mit traurigen Augen an und stupsen mich mit den Grinden? Oder ist es ihnen furzegal, wer in Zukunft den Fletschlig hinter ihnen putzt? – 13 –


Und das rostige Tiger-Büseli, an wen schmiegt es sich dann? Wird es dort draussen auch einen Bläss geben, der mich am Morgen freudig schwänzelnd begrüsst, auch wenn ich noch ein bisschen Sturm im Kopf vom Vorabend habe? Und die Rehe am Waldrand? Solche gibt es sicher am Rand der Betonplätze in der grossen Stadt nicht! Manchmal bereue ich meinen Entschluss jetzt schon. Ich habe auch ein bisschen Angst. Ein einfacher Appenzeller Stallbub in der grossen, weiten Welt! Kann das gut gehen? Trotzdem, liebe Anita, lieber Chläus: Auch wenn es schon weh tut, ich glaube, jetzt ist die Zeit für mich gekommen. Die Schweiz ist meine Heimat, die ganze Schweiz! Und die will ich nun erkunden. Gwondrig bin ich, möchte wissen, was es alles noch so gibt in der weiten und neumodischen Welt. Wenn ich dann aber Heimweh habe, komme ich ganz schnell zurück auf die Waldegg. Denn, da bin ich sicher, hier wird es mir immer am besten gefallen! Ich bedanke mich für die schöne und unterhaltsame Zeit bei

Euch und hoffe, dass ich immer wieder vorbeischauen darf. Ich möchte aber unsere Gäste in Grossmutters Bauernhaus Schnuggebock nicht einfach so ganz allein zurücklassen. Darum habe ich meine Bekannten und Freunde gefragt, ob der eine oder die andere vielleicht am Abend vorbei schauen und einen Appenzeller Witz erzählen könnte. Und siehe da, nicht nur einer, sondern sogar deren drei haben zugesagt: Mölpis Sepp, Dein Göttibub, lieber Chläus, Babette, die Magd, die so gerne Tiere hat und mein Lieblingsarzt, den alle nur den Chrütlitokter nennen! Sie werden immer Dienstag, Mittwoch und Donnerstag für mich einspringen. Eigentlich bin ich ja nur der Stallbub, aber Ihr wisst ja, dass ich immer nach dem Feierabend unsere Gäste ein wenig unterhalten habe. Und das werde ich sicher auch vermissen. Wenn dann aber meine Freunde einmal nicht kommen können und ich in der Nähe bin, dann komme – 14 –

ich trotzdem gerne vorbei und führe die Leute ein bisschen herum. Vielleicht habe ich bis dann schon Züritütsch oder sogar Bayrisch gelernt. Gell, Ihr seid mit nicht böse, denn Ihr wisst ja, dass ich als armer Stallbub auf die Waldegg gekommen bin und sie nun zu meiner Heimat geworden ist. Auch wenn ich nun halt für ein Weilchen auf die Walz gehe. Alles Liebe und auf bald Euer Stallbub Jock


Persönlichkeiten im Erlebnis Waldegg

Ewige Treue zum Schnuggebock

Bernadette Inauen, Angela Breitenmoser, Sylvia Eisenhut.

(rk) Nicht umsonst stehen die drei Damen vor Waldemar, dem Schnuggebock. Oder sollten sie besser „Mägde“ genannt werden? Auf jeden Fall: Seit es ihn gibt, halten sie dem Schnuggebock die Treue. Seit dem März 2001 verwöhnen sie die Gäste in Grosis altem Appenzeller Bauernhaus. Auch wenn diese nach dem Essen ihr Geschirr selbst zusammenstellen müssen. Dabei gäbe es halt immer Gelegenheit, zum Schäkern.

Unisono meinen sie, dass es nie langweilig wird, und der Service hier viel lustiger sei als irgendwo anders. Die Leute würden richtig mitmachen. Und hier könnten eben auch noch Grossmütter schaffen, sagen alle drei. Auch wenn Bernadette die einzige Grossmutter unter ihnen ist. Klar, denn sie sind ja in Grosis Bauernhaus. Auch nach fünfzehn SchnuggebockDienstjahren würden sie sich jeden Tag auf die Arbeit freuen. – 15 –

Und weil sich die Leute an den Schnuggebock als speziellem Ort erinnern, erinnern sie sich auch an die Serviermägde. So käme es zum Beispiel an der OLMA vor, dass man sie anspreche und frage: „Bist Du nicht die vom Schnuggebock?“ Man würde fast berühmt, wenn man hier arbeiten dürfe, und man treffe Leute aus der ganzen Schweiz, ja fast der ganzen Welt! Bernadette, Angela und Sylvia sind zusammen die „gute alte Seele“ vom Schnuggebock, auch wenn, wie sie betonen, noch andere mit ihnen zusammenarbeiten. Sie waren von Anfang an dabei. „Nochmals fünfzehn Jahre werden es wohl nicht mehr sein“, meint Grosi Bernadette aber, herzlich lachend. Vorläufig aber binden sie immer wieder die Schnuggebock-Schürze um. Und das ist gut so. Anita und Chläus Dörig schätzen sich glücklich, Mitarbeiterinnen von diesem Schlag zu haben und danken ihnen für die mindestens bis jetzt ewige Treue zum Schnuggebock!


Ganz grosse Biber

Schüler schmücken Ziträdli

Speicherer Schüler der 3. Sekundarklasse mit ihren Riesenbibern für das Ziträdli.

(rk) Schon im Dezember 2013 überraschten die Ziträdli-Bäckersleut ihr Chef-Ehepaar und die Gäste mit einer überaus festlichen Advents-Dekoration. Auch heuer wollten sie dies wieder tun, jedoch auf eine andere Art. So kontaktierte Anneli, die Bäckersmagd, die Hauswirtschaftslehrerin

der Sekundarschule Speicher. Ob sie wohl mit ihr und der dritten Klasse zusammen ein XXL-Biber-Projekt realisieren könne? Zuerst sah die Sache einfach aus, dann stellten sich Probleme ein: Woraus sollten die Schmuck-Biberfladen hergestellt werden, damit sie auch an der Aussenseite dem Win– 16 –

terwetter widerstehen können, wie gemalt werden, woraus die Verzierungen bestehen? Nach einigen Tests war die Lösung in Styrodur-Platten und AcrylFarben gefunden. Die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarklasse im Wahlpflichtfach Hauswirt-


schaft von Fachlehrerin Kathrin Kink machten sich zuerst etwas skeptisch, dann aber mit grossem Eifer an die Arbeit. Schliesslich beinhaltete der Pakt zwischen Ziträdli und der Schule auch ein Mittagessen für alle Beteiligten mit dem Lieblingsessen aller Halbwüchsigen, Schnitzel und Pommes. Die zukünftigen Biber wurden also in Form geschnitten, bemalt und schliesslich mit weissen Kordeln anstelle der Zuckerverzierungen und Salzteig-Figuren geschmückt. Die Farbgebung „biberbraun“ war von Anfang an gut getroffen, doch die fertigen Riesen-Biber schauten im Schulzimmer etwas fremd aus. Nachdem sie aber vom Waldegg-Burschen-für-alles Martin Fässler sorgfältig und gekonnt angeordnet an der Aussenwand vom Ziträdli befestigt worden waren, lobte das Werk die Biber-Künste der Schülerinnen und Schüler, schon bei Tageslicht. Martin brachte schliesslich noch eine Beleuchtung an. Diese setzte dem Ganzen ein weiteres Zucker-Häubchen auf, und nun freuten sich alle Beteiligten riesig. Auch das wiederum

Advents-überraschte WirteEhepaar war begeistert und ihre Augen blitzen wie der Widerschein der Beleuchtung der gelungenen Riesen-Biber-Dekoration am und im Ziträdli. Schon bald sprachen sie davon, ob man sie nicht über die Adventszeit hinaus stehen lassen sollte, denn sie passe so gut zum Ziträdli und verschönere es auch danach. Wie wetterfest werden wohl die Verzierungen sein? Die beleuchteten Riesen-Biber an der Ziträdli-Aussenwand passten zudem bestens zur 2014 erweiterten Advents-Beleuchtung aller Gebäude vom Erlebnis Waldegg. Nach Ein-

bruch der Dunkelheit wähnte man sich im Märchenland. Leider kann der Kalender mit seinen schwarz-weiss Bildern diesen Eindruck nicht widergeben. Beitrag an OhO Nebst dem Schnitzel-Mittagsplausch erhielten die Speicherer Schüler von Anita und Chläus Dörig eine ansehnliche Belohnung von 500 Franken. Die Biber-Künstler waren sich von Anfang an einig, diesen schönen Batzen der Aktion „Ostschweizer helfen Ostschweizern“ weiter zu geben. Zum Plausch kam so nicht nur ein gelungenes Werk, sondern auch noch eine gute Tat.

Die Schüler-Biber an der Ziträdli Fassade.

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Peter, Paul, Max und Moritz – und ihresgleichen

Martin Hüsler

Im Quartett stehen sie im Stall, die Waldegg-Ochsen. Zur einen Hälfte sind ihre Namen sozusagen apostolisch (Peter und Paul), zur anderen gewissermassen spitzbübisch (Max und Moritz). Im Duo werden sie jeweils vor den Wagen gespannt, wenn auf Erlebnisgastronomie erpichte Waldegg-Gäste dieses Erlebnis auch noch um eine zoologische Komponente erweitern wollen und sich mit Martin Fässler oder Hans Sturzenegger auf dem Kutschbock herumführen lassen. Ob wohl alle genau darüber im Bild sind, welchen tierischen Wesen sie die Ausfahrt verdanken?

Oder anders gefragt: Was sind eigentlich Ochsen? Ich wage mich wohl kaum auf die Äste hinaus mit der Behauptung, dass manch einer und manch eine in Erklärungsnotstand geriete, wenn er/sie sich über ochsische Belange auslassen müsste. Schliessen wir darum allfällige Wissenslücken mit ein bisschen Biologie, Fachbereich Zoologie. Nun denn, als Ochse kommt kein Zugehöriger zur Spezies Rindvieh auf die Welt. Erst ein von Menschenhand vorgenommener Eingriff macht ihn dazu. Zum Ochsen wird ein männliches Rind, bei dem eine Kastration vorgenommen wurde. Diese Veränderung macht ihn gegenüber dem unkastrierten männlichen Rind, dem Stier, um einiges zahmer und geduldiger. Die gegenüber dem weiblichen Rind viel grössere Arbeitskraft behält der Ochse gleichwohl bei. Dergestalt ist es dem Menschen möglich, ihn als Zug- und Arbeitstier einzusetzen – wie man das auf der Waldegg demonstriert bekommt. – 19 –

Der Mensch pflegt seit seinem Höhlendasein zum Tier eine mehr oder minder innige Verbindung. Im Lauf der Jahrtausende wurde aus der blossen Bereicherung des Speisezettels und aus dem Lieferanten von Grundstoff für textile, lederne und sonsterlei Produkte dank der Domestikation auch ein Arbeits- und Spielgefährte, sowie ein treuer Begleiter. Aus dieser Beziehung heraus sind ein Stück weit gewiss auch die Namen von Restaurants erklärbar, die sich am Tier orientieren. Der Hirsch, der Bär, das Schaf in seiner Verkleinerungsform, der Schwan, der Löwe, der Adler, der Ochse – nach ihnen allen sind Gaststätten benannt. Bei dieser Aufzählung fällt allerdings auf, dass bei weitem nicht alle der Namensgeber Haustierstatus erlangt haben. Nähme man die Innigkeit der Beziehung zwischen Mensch und Tier als Gradmesser, müsste es eigentlich auch ein Restaurant Katze, ein Gasthaus zum Hund oder eine Wirtschaft


zur Kuh geben. Immerhin existiert in Zürich und in Basel je ein Restaurant Blindekuh. Doch zurück zum Ochsen. Ihm ist schon in der Weihnachtsgeschichte ein Denkmal gesetzt. Zwar ist er in keinem der vier Evangelien ausdrücklich belegt, aber in der allgemein gültigen, unverrückbaren Überlieferung steht der Ochse zusammen mit dem Esel neben der Krippe Jesu. Er gelangt aber noch in anderer

Hinsicht zu Ehren, hat er doch auch in die Musik Eingang gefunden. Eher zweifelhaft ist diese Ehre bei Wolfgang Amadeus Mozart, dem wir den Kanon „Bona nox, bist a rechter Ox“ verdanken, sowohl was den Text als auch die Melodie betrifft. In A-Dur begibt sich hier der grosse Mozart in die Niederungen leicht grenzwertiger Gedankengänge, wie er das ja auch in anderen Kanons lustvoll tut. Beim französischen Komponisten Darius Milhaud steigt der Ochse – man glaubt

es kaum – aufs Dach, was seinen musikalischen Ausdruck in der schmissige Fantasie „Le Boeuf sur le toit“ findet. Und gar menschliche Gestalt nimmt er in der Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss an. Dort tritt er in der Person des Barons Ochs auf Lerchenau auf. Bei diesem handelt es sich allerdings um einen rüpelhaften Schwerenöter, mit dem sich wohl kein tierischer Ochse gerne auf die gleiche Stufe stellen lassen würde – zumal Letzterer ja kastriert ist...

Ochsengespann in Niederteufen. Undatierte historische Aufnahme aus der Sammlung von Werner Holderegger.

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Gerstengold im Glas

Waldegg Whisky News

Wie im Herbst 2013 soll auch 2015 ein goldenes Gerstenfeld von der Waldegg ins Tal leuchten!

(rk) „Quiet, please, WHISKY SLEEPING”! war im letzten Kalender zu lesen. Gemeint war natürlich der Waldegg-Whisky. Er schläft noch immer und soll erst in einigen Jahren geweckt werden. Doch ab und zu werden wir ihn stören. Dann, wenn die neuen Jahrgänge zu den alten Fässern gerollt werden. Auch im Frühling 2015 wird auf der Waldegg wieder „alpine“ Gerste angepflanzt. Und da auf eine ganz besondere Weise. Liebe Gäste, halten Sie die Augen offen!

Erfolg für die Whisky-Plaudereien in Tante Emmas Ladebeizli Die Abende mit WaldeggWhisky-Hüter Roland Kink, die im Herbst letzten Jahres erstmals durchgeführt wurden, sind bei den Beteiligten auf ein sehr positives Echo gestossen. Deshalb sollen sie weitergeführt werden, einmal pro Monat. Die Themen dafür werden auf der Waldegg-Website publiziert: Whisky-Freunde, have a look! – 21 –

Daten der Whisky-Plaudereien in Tante Emmas Ladebeizli 23. Januar, 20. Februar, 20. März, 24. April, 22. Mai, 26. Juni, jeweils an einem Freitagabend. Kosten: Fr. 50.– pro Abend. Inbegriffen: Shuttle Bus ab Bahnhof Teufen, 5 Whiskies à 2 cl. Zusätzliche Whiskies nach Getränkekarte. Anmeldung: Per Mail direkt an roland.kink@bluewin.ch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

Waldegg-Whisky-Hüter Roland Kink mit Ehefrau Kathrin im Tasting-Training bei Macallen.


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Gartenbau/Gartenpflege

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Kuratli Gartenbau Freude am Garten

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Brief vom Waldegg Manndli Liebe Eltern Ich habe alle Tiere schampar gern. Bei mir im Wald gibt’s viele. Mein bester Freund der Fuchs, zusammen mit all den Vögeln, die Käfer und Spinnen, der laute Frosch, die Mäuse, die Schneggen, Häsli und Eichhörnli. Mit ihnen bin ich tagsüber zusammen. Aber wenn’s dunkelt, dann schleiche ich mich zum Waldegg-Streichelzoo und dischgeriere ein Weilchen mit den Zwergchüngeli und den Meersäuli. Dann gehe ich hinüber zum Stall der Eseli und Appenzeller Gaissen

(wenn sie nicht gerade bei der Weihnachtskrippe sind). Und auch bei den Henneli mit den lustigen Häubchen auf ihren Köpfen schau ich vorbei. Der

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Güggel hat immer Neuigkeiten zum Verkrähen! Und gleich daneben ist jetzt auch noch ein stolzer Pfau mit seiner Pfäuin eingezogen (sagte man der so?). Bei den Zwerggaissen beim Schnuggebock-Eingang passe ich immer gut auf, seit ich von einem jungen Böcklein einen Putsch ins Füdli erhalten habe. Meistens treffe ich dann auf dem Weg zum grossen Stall noch Ilana an, die zottlige Hündin der Familie Dörig. Mit ihr gehe ich zu den vier mächtigen Ochsen. Jedes Mal muss ich staunen, wie gross die sind.Aber ganz lieb. Bei den Island-Pferden um die Ecke bin ich dann wieder vorsichtig, weil die in ih-


Was, liebe Eltern, Ihr kennt mich noch nicht? Dabei gibt’s im Haus von Anita und Chläus sogar ein grünes Prospektli von mir. Da steht auch drin, wie mich Eure Kinder finden. Das solltet ihr unbedingt lesen. Und dann, liebe Eltern, bitte sagt Euren Kindern, was ich Euch geschrieben habe. Sie können ja den Kalender noch nicht selber lesen. Sie sollten es aber unbedingt wissen! Ganz liebe Grüsse aus dem Waldegg-Wald Euer Manndli rer Box herumtoben könnten. Ich sage noch den Heidschnucken hoi, bevor ich wieder zu meinem Häuschen gehe. Ich finde es einfach riesig lässig, dass die Dörigs so viele Tiere haben! Und ich bin ganz sicher, liebe Eltern, dass Eure Kinder das auch mega toll finden. Die Waldegg-Tiere können sie viel besser sehen, als ihre scheuen Kollegen im Wald. Für mich ist das weniger ein Problem. Aber!: Wenn Eure Kinder auf dem Waldegg-Manndli-Weg zu mir kommen, dann sehen sie vielleicht auch ein Rehlein oder sogar den Fuchs! – 24 –


Gut im Schuss

Auftritt Peter und Paul (rk) Nach einer Durststrecke mit wenig Glück im Stall ist wieder ein Zweiergespann der Waldegg-Ochsen durchtrainiert und einsatzbereit. griffen, um was es für sie geht. So konnten die ersten Fuhren fröhlicher Gäste wieder den Ochsenkarren besteigen und zu einer gemächlichen und gemütlichen Spazierfahrt in den Waldeggwald und zurück aufbrechen. Peter und Paul haben ihren Dienst angetreten. Die jüngeren beiden, Max und Moritz, müssen noch Einiges dazulernen, bis sie als vollwertiges Ersatz-Gespann gelten können. Unsere Ochsen waren lange Zeit die besten Botschafter vom Erlebnis Waldegg. Sie trugen unseren Namen bis zum Röstigraben und traten mit ihrem Wagen an der OFFA, der OLMA und an kleineren landwirtschaftlichen Ausstellungen, sowie an Schwingfesten und sogar am Zürcher Sechseläuten auf. Wie staunten da die Grossstädter! Überall waren sie Publikumslieblinge. Sogar ein Bundesrat flippte ob den mächtigen Kerlen fast aus. Vielleicht treten sie nun an der

nächsten OLMA an die Stelle der Knuddel-Säuli? Das hätte den Vorteil, dass sie bestimmt kein magistrales Hääs bekleckern würden: Auch ein Bundesrat nimmt schliesslich keinen Ochsen auf seinen Schoss! In der „Ochsen-Saison 2014“ war es leider recht still um unsere Waldegg-Botschafter. Das Glück war unserem Stall nicht gerade hold. Doch gegen Ende Sommer war es dann endlich wieder so weit: Die älteren und grösseren unserer vier (ehemaligen) „Buben“ hatten be– 25 –

Also, liebe Gäste: freuen Sie sich auf ein urchiges Erlebnis, gönnen Sie sich eine Fahrt mit Peter und Paul, sobald es wieder Frühling wird! Sie werden sehen, wie wohltuend es ist, mit dem Tempo von zwei OS durch die Welt gezogen zu werden. Eine Apéro-Fahrt mit Peter und Paul ist die optimale Einstimmung auf ein gemütliches Essen in Grosis altem Appenzeller Bauernhaus. Reservationen nimmt das waldegginterne Ochsen-Reisebüro gerne unter 071 333 12 30 entgegen.


Martin Fässler und Sohn Michael freuen sich, dass Peter und Paul nun als Zugochs

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en voll einsatzfähig sind, obwol sie noch wacker an Gewicht zulegen dürften, bis sie so mächtig wie ihre Vorgänger dahertrotten.

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Waldegg Spektakel II viele Besucher in der „SäntisLounge“ den frühen Abend bei einem Apéro unter freiem Himmel mit dem Alpstein als wunderschöne Kulisse.

Das Zirkuszelt des zweiten Waldegg Spektakels bei schönstem Wetter.

Das erste Waldegg Spektakel zum Jahreswechsel 2012/13 stand ganz im Zeichen des Schnees. Unmengen davon waren gefallen und haben die Veranstaltungen aus Anlass des Jubiläums „30 WirteJahre von Anita und Chläus Dörig im Erlebnis Waldegg“ geprägt. Kaum ein Tag ist damals vergangen, ohne dass fleissige Helfer aufs Dach des

Zirkuszeltes steigen mussten, um die weisse Last hinunter zu schaufeln. Eineinhalb Jahre später konnte das Waldegg Spektakel bereits zum zweiten Mal durchgeführt werden. Wieder im wundervollen Zirkuszelt über der Waldegg und diesmal unter besten Witterungsbedingungen. Jeden Tag genossen – 28 –

Oktoberfest als erster Höhepunkt Beim „Oktoberfest im August“ brillierten wiederum die legendären „Münchner Gschichten“. Die Bayern-Party-Band hatte schon am ersten Waldegg Spektakel das Publikum aufgemischt. Lederhose und Dirndl waren allgegenwärtig, und wie es sich für ein richtiges Oktoberfest gehört wurde auch das eine oder andere Mass Bier getrunken, die eine oder andere Haxe verspeist. Amerikanische Pianisten als CH-Premiere Anfangs September war es dann soweit. Zum ersten Mal spielten zwei amerikanische Duell-Pianisten in der Schweiz. Nicolas S. Jaenike und Joseph S. Brown, die normalerweise in der Pete’s


Lokale Grössen als Spezialgäste Die Schweizer Sängerin Nadine May sang nach nur einer Probe im grossen Zirkuszelt zusammen mit den beiden Pianisten die grössten zehn Schweizer Hits wie zum Beispiel „Ewigi Liebi“, „Swiss Lady“, „Giggerig“ und „Sex“. Nicolas Senn spielte zuerst seine eigene starke Show. Danach ist er zusammen mit den beiden Amis so richtig zur Sache gegangen: Das Hackbrett kombiniert mit rockigen Pianos: unvergesslich! So auch die Auftritte der Texaner zusammen mit dem St.Galler Schlagzeuger Ernst Inhelder und den Musikern von Dan Lucas.

Vielfältiges am Sonntagnachmittag An den Sonntagen gab’s Schlager und Comedy. Die Sängerin Dagmara glänzte voll und ganz als Helene FischerDouble, Voll Parat und Jock strapazierten mit ihrer Comedy-Show die Zwerchfelle und Max Bünzli, der Lehrer vom Tintenlompe, vertauschte als Conférencier und Zauberer erstmals das Klassenzimmer mit dem Zirkuszelt.

Feuertaufe für Ramona Dörig Das zweite Waldegg Spektakel stand unter neuer gastronomischer Leitung. Chläus Dörig hatte das Zepter dafür an seine Tochter Ramona abgegeben. Und der Nachwuchs erledigte die Aufgabe mit Bravour. Die Besucher konnten eine ganze Menge Köstlichkeiten geniessen, die allesamt direkt in der urchigen Waldküche im Zelt zubereitet wurden.

Foto: Erich Gmünder

Duelling Pianobar in Austin, Texas das Publikum zum Kochen bringen, rockten die grössten Hits der letzten 40 Jahre. An ihren zwei eleganten Flügeln spielten sie nicht nur ihr Programm herunter, sondern erfüllten jede Menge Musikwünsche, die die Besucher gleich selbst auf Zettel schreiben und auf der Bühne abgeben konnten.

Ramona, die einzige der vier Dörig-Mädchen, die als Koch einen Beruf in der Gastronomie erlernt und als erste grosse berufliche Herausforderung die kulinarische Leitung des zweiten Waldegg Spektakels erfolgreich bewältigt hat, blickt in ihre Zukunft: Im Dezember 2014 hat sie, mindestens temporär, das Erlebnis Waldegg verlassen, um in Arosa im Vier-Sterne-Hotel Prätschli ihre erste Saisonstelle anzutreten.

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Wir freuen uns, Sie im «Alten Säntis» zu begrüssen. Herzlich willkommen. )DPLOLH0DQVHU‡8UQlVFK 7HO‡LQIR#DOWHUVDHQWLVFK‡www.altersaentis.ch

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Diese drei Betriebe werden von ehemaligen Lehrlingen vom Erlebnis Waldegg geführt.

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Alewil e-n-oohuere Losi

Hochbetrieb im Tintelompe (rk) Der Tintelompe gehörte im Kalenderjahr 2014 sicherlich zu den erfolgreichsten Privatschulen der gesamten Ostschweiz. Wenn man bedenkt, dass hier nur die vierte Primarklasse unterrichtet wird, dann ist diese Tatsache noch weit höher einzuschätzen als sie beim ersten Tupfer in das Tintefässli erscheint! Mehr als 300mal durften die Lehrer Herr Max Bünzli, Herr Fritz Habersack und die Lehrerin Fräulein Rosa Messerli ans Tintelompe-Pult treten. Das kann auch als Beweis gelten, dass in der Staatsschule die heutigen Anforderungen in der Tat für viele Goofen krass zu anspruchsvoll sind, und die Eltern daher gezwungen werden, ihrem Nachwuchs eine zusätzliche Bildungsmöglichkeit zu bieten. Allerdings gefällt das nicht allen Meitli und Bueben gleichermassen. Oft rücken sie mit einer Zwanzg-ab-Achti-Schnorre zum Unterricht an und nehmen missmutig in den Schulbänken Platz. Wenn dann aber ein fröhliches Lied angestimmt wird, hellen sich ihre Mienen immer auf. Und

Max Bünzlis Unterricht wird von der ganzen Klasse sehr ernst genommen!

die Lehrer verstehen es, den auch im Tintelompe nicht immer leichten Schulstoff goofgerecht zu präsentieren. Bald hebt ein fröhlicher Wettbewerb unter den Schülern an, wer am schönsten schreiben kann, den lustigsten Witz kennt und dem Lehrer den besten Streich spielt. Es ist erstaunlich, mit welchem Feingefühl die Schulmeister darauf eingehen und so auch Förderklässler zu erstaunlichen Lernerfolgen führen. Diese Art Unterricht tendiert aber manchmal zu sehr lautem Jubelgeschrei, so, dass sich die Grossmutter drüben im Schnuggebock wundert, welcher Zapfen im Tintelompe denn nun wieder ab sei! Meist – 31 –

denkt sich die alte Dame, dass die Schule dort drüben alewil fast zu e-n-ere oohuere Losi ausartet. Gerne beweist Ihnen, liebe Gäste im Erlebnis Waldegg, die Schulleitung das eklatante pädagogische Geschick der Tintelompe-Lehrpersonen. Das können Sie am besten erleben, indem Sie sich in die Lage eines Viertklässlers, einer Viertklässlerin versetzen und einmal eine Probelektion persönlich mitmachen. Sie werden dann ganz bestimmt auch Ihre Goofen in den Tintelompe schicken!


Guten Tag Frau Messerli Vielen lieben Dank für den unvergesslichen Abend. Wir hatten „RIESIG DE PLAUSCH“ und lernten uns von ganz anderen Seiten kennen. Ich war bestimmt nicht das letzte Mal bei euch. Liebe Grüsse von Babette. Fräulein Lehrerin Rosa Messerli.

Tintelompe-Schulstunde Bei einer der drei TintelompeViertklass-Lehrkräfte Dauer: 3½ bis 4 Stunden Anzahl: 15 bis maximal 30 Personen Tintelompe-Nachhilfestunde Bei Herrn Lehrer Max Bünzli Dauer: 1½ Stunden ab 10:00 oder 16:00 Anzahl: 10 bis maximal 30 Personen Anmeldungen nimmt das Schulsekretariat unter der Telefonnummer 071 333 12 30 jederzeit gerne entgegen.

Herr Lehrer Fritz Habersack.

Alle 27‘800 Schülerinnen und Schüler, die bis anhin eine Tintelompe-Schulbank drückten, erhielten eine Klassenfoto und waren gebeten, ihre Eindrücke zu melden. Hier eine Auswahl von Antworten: Lieber Herr Lehrer Bünzli Vielen Dank für die lässige Schulstunde vom Sonntag 2. Nov. 2014. Wir hatten keine Ahnung, dass Schule so lustig sein kann. So viel wie an diesem Morgen haben wir schon lange nicht mehr gelacht. Natürlich werden wir diese Schule weiter empfehlen. Vielen Dank auch für die Föteli von unserer Klasse, bei der zwar nicht alle in die Fünfte kommen. – 32 –

Guten Tag Herr Habersack Es war ein toller und erlebnisreicher Anlass im Tintelompe. Wir haben die Schulstunden mit Ihnen sehr genossen, exzellent gegessen und viel gelacht. Nochmals vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihr Engagement; wir werden diesen Ausflug noch lange in sehr guter Erinnerung haben. Herzliche Grüsse Zischgeli Guete Tag, Herr Lehrer. I cha do ned met Schnüerlischrift poste, doch i hoffe, s gohd ou eso. Bi geschter zu euch in d‘ Schuel cho, ond es hett mer sehr guet gfalle. Bi froh, dass i jetz doch ned nomol han müesse d‘ Klass wiederhole. Liebe Gruess vom Joggeli.


Mit Geduld und Freude an der Arbeit

Dölf, der Schnuggebock-Käser Erlebnis Waldegg in Kontakt gekommen und hat dadurch eine freundschaftliche Beziehung zu deren Lehrmeister Chläus Dörig aufgebaut. „Nun bin ich 2015 im 15. Käser-Jahr im Schnuggebock und habe noch immer den Plausch“, sagt der kontaktfreudige Dölf, und „eigentlich sind die 80 Liter rohe Kuhmilch, die ich wöchentlich verarbeite, mehr eine Geegälete – der Vorderländer schlägt durch –, aber es geht doch vor allem darum, den Leuten zu zeigen, wie die SchnuggebockFrischkäse-Mutschli entstehen. Meine Produktion reicht manchmal hinten und vorne nicht aus für alle Schnuggebock-Gäste.“

(rk) Wie die drei Mägde auf Seite 15 ist auch Dölf Kugler, der Käser, dem Schnuggebock seit seiner Eröffnung treu. Jeden Freitagabend geniesst er geduldig seine Arbeit. Zeit dazu hat

er ja, denn er ist pensioniert. Seine berufliche Laufbahn hat er als Koch-Fachlehrer an der gewerblichen Berufsschule St. Gallen beendet. Dabei ist er auch oft mit Lehrlingen vom – 33 –

Naturprodukt, saisonal gewürzt Dölf Kugler sagt, er schätze seine Arbeit, weil er dabei immer wieder ein reines Naturprodukt entstehen sähe. Gerade so, als wie er in jungen Jahren eine Saison auf der Alp verbrachte. In der heutigen schnelllebigen Zeit sei es schön, selber von Hand zu arbeiten, zu warten


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len. Gerne erklärt er den gesamten Produktions-Prozess, und er weiss auch die eine oder andere Geschichte zu erzählen. Die Mutschli bleiben entweder neutral oder werden je nach Saison gewürzt, im Frühling mit Bärlauch, im Sommer, sobald erhältlich, mit frischem Basilikum und im Herbst mit grünen Pfefferkörnern. Das interessierte Publikum verkostet jeweils die mit Liebe handgemachten Käsespezialitäten mit grossem Vergnügen! Neben dem öffentlichen Freitags-Käsen können Gruppen von maximal 30 Personen auf Vorreservation hin zum Preis

und dann am Schluss doch ein feines Produkt geschaffen zu haben. Er sei mit Leib und Seele der Schnuggebock-Käser. Jeden Freitag beginnt Dölf abends um Acht mit dem Wärmen und dem Einlaben der Rohmilch. Punkt neun Uhr kann er dann den Käse schneiden. Jedermann kann ihm dabei über die Schulter schauen und ihm Fragen stel– 35 –

von 110 Franken auch eine private Käse-Demonstration buchen (071 333 12 30). Dazu empfiehlt Dölf natürlich einen Apéro in seiner SchnuggebockAlpkäserei wo’s zugeht wie früher auf der Alp.


Singen mit Käthy Käthy Zieri, unsere Jodlerin und Handörgeli-Virtuosin ist begeistert, wenn Sie, liebe Gäste von Herzen mit ihr singen. Manchmal vergisst man den Text auch der beliebtesten Lieder. Deshalb hilft Ihnen der Kalender mindestens bei zweien davon. Beide hier abgedruckten, ein alter Schlager und das wohl bekannteste Schweizer Volkslied, sollen Ihnen helfen, aus voller Kehle mitzumachen.

Kann ich einmal nicht bei dir sein Dam Dam, Dam Dam Denk daran, du bist nicht allein Dam Dam, Dam Dam Marmor, Stein und Eisen bricht aber unsere Liebe nicht alles, alles geht vorbei doch wir sind uns treu

Nimm den goldenen Ring von mir Dam Dam, Dam Dam Bist du traurig dann sagt er dir Dam Dam, Dam Dam

Marmor Stein und Eisen bricht Weine nicht, wenn der Regen fällt Dam Dam, Dam Dam Es gibt einen der zu Dir hält Dam Dam, Dam Dam

Marmor, Stein und Eisen bricht aber unsere Liebe nicht alles, alles geht vorbei doch wir sind uns treu

Marmor, Stein und Eisen bricht aber unsere Liebe nicht alles, alles geht vorbei doch wir sind uns treu

Marmor, Stein und Eisen bricht aber unsere, unsere Liebe nicht alles, alles, alles geht vorbei doch wir sind uns treu – 36 –


Dr Schacher Seppali

I bi dr Schacher Seppali Im ganze Land bekannt. Be früehner s flöttischt Bürschtli gsi Jetzt ben I e Fagant. Bi z friede wenn I z Nacht mis Stroh Am Tag mis Schnäpsli ha. Und wenn dr Herrgott Gsundheit schänkt S isch alls was I brucht jaja. S gaht uf der Wält gar artig zue I has scho mengisch gseh. Dass d Lüüt wäg dem verfluechte Gäld Enand bim Schile neh. Wie schön chönnts doch hie unde sii Dr Vogel uf em Bäum Er singt chum lueg dis Ländli a Die Schwiiz isch doch en Träum.

Wie gleitig goht die Ziit verbii Es Jährli und no eis. Es dunkt eim s sött ned mögli sii Bald bin I scho en Greis Und chom I de vor d Himmelstür Und wott ich ine goh So rüefeni: hey Peterus Dr Schacher Sepp isch do. Und chom I de vor d Himmelstür Stoht breit dr Petrus doh. Er rüeft mer zue: hey sali Sepp Bisch du nun äu scho do. Chum nume ine, chum und legg Dis Himmelsgwändli a. Die arme und verlassne Lüüt Müends schön im Himmel ha. Die arme und verlassne Lüüt Müends schön im Himmel ha.

S sich mänge hüt en riiche Maa Doch morn isch s leider so Er stirbt und muess sis liebe Gäld Jo alls hie unde lo. Mer treit en uf e Chilehof Grad näb en ärmste Maa. Ejeh dä muess as gliich Ort he S isch sicher wahr jaja. – 37 –


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Noch schöner als zuvor

Die Waldegg Weihnachtskrippe 2014

(rk) Die Weihnachtskrippe, die während der Adventszeit die Gäste vom Erlebnis Waldegg in den grossen Stall lockt, darf man wohl bereits als Tradition bezeichnen. Eine, die zu manch einem „ah“ und „oh“ verführt. Im Dezember 2014 tönten diese noch bewundernder. Weil alle Leute so viel Freude an der Krippe hatten, wurde sie noch grösser hergerichtet, noch liebevoller gestaltet als in den Jahren zuvor. Sogar zwei temporäre Anbauten wurden errichtet. Der eine diente dazu,

dass die Esel gleich bei der Heiligen Familie stehen und ihr damit Wärme spenden konnten. Der andere bot den Drei

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Königen aus dem Morgenland eine neue Heimat. Gleichzeitig ermöglichten die beiden Erweiterungen einen Rundgang durch Ochsenstall und Weihnachtskrippe, vom Stall der Heidschnucken am Begrüssungskomitee und den Futtertrögen der Ochsen vorbei zur eigentlichen Krippe, weiter zu zwei Appenzeller Ziegen und schliesslich zu den Königen. Es weihnachtete sehr! Alle Besucher waren begeistert. Dazu trug auch die neue Kreidemalerei von Künstler Sebastian Fässler bei, die das Morgenland auf die Waldegg holte. Das schönste daran: „Alle Jahre wieder!“


Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

Jänner

I. 1 2 3 4

Aufg.

Neujahr Bi18h C Berchtold C Genoveva C i02h D S. n. Neujahr C D

1. Woche

Flucht nach Aegypten

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

5 6 7 8 9 10 11

2. Woche

Jesus lehrt im Tempel

Matth. 2

Simeon D Heil. 3 Könige Di12h E E Isidor Ei24h F Erhard F Julian F Samson i13h 1. S. n. Epiph. F G

Die Hochzeit zu Kana

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

19 20 21 22 23 24 25

4. Woche

Vom Aussätzigen

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

26 27 28 29 30 31

Anfang des

TagesLänge

8.30 8.31 8.32 8.33

Monats sonnige Witterung. Zuweilen Schneefall

8.35 8.36 8.37 8.39 8.40 8.42 8.44

Sonnenaufgang 8.08 Untergang 16.52

11.16 P Abschied um 18.34 0.28 11.43 210.47 1.30 12.12 2.34 12.46 3.37 13.26 4.41 14.14 5.41 15.10 z

–.–

8.45 Alter Sylvester 13. 8.47 oder 8.49 Regen. 8.51 8.53 Dann 8.55 8.57

Sonnenaufgang 8.04 Untergang 17.01

Martha J 6.37 Sebastian Ji14h K 7.27 K 8.10 Agnes, Meinrad Ki14h L 8.49 Vinzenz L 9.23 Emerentia i15h L A 9.56 Timothe 3. Pauli Bekehr. A 10.27 Matth. 8

Polykarp A B Chrysostomus B Karl Bi24h C Valerie C C Adelgunda Ci08h D Virgil

4.14 5.16 6.14 Z 7.05 A erdnah

17.30 7.50 1 5.53 18.28 8.29 19.28 9.03 20.28 9.33 21.28 10.00 2 erdfern 22.28 10.26 23.28 10.51

Joh. 2

i18h

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Sonnenaufgang 8.10 Untergang 16.43

Luk. 2

Montag 12 Anselm G Anbruch des Tages um 6.28 Dienstag 13 Hilarius G Mittwoch 14 Israel, Felix Gi01h H Donnerstag 15 Maurus H Freitag 16 Marzell Hi09h I Samstag 17 Anton I Sonntag 18 2. S. n. Epiph. Ii13h J 3. Woche

14.09 14.52 15.40 16.33

Untrg.

16.16 17.28 8 14.14, A in k 18.44 2 erdnah folgen 20.02 Tage 21.19 mit 22.34 Sonnenschein 23.48 Q

8.59 9.02 9.04 9.07 9.09 9.11 9.14

Sonnenaufgang 7.58 Untergang 17.12

11.00 11.34 12.11 12.52 13.38 14.28

–.– 0.58 4 5.49 2.06 3.10 4.08 5.01 Z

und nachher mit Schneefall.

Lostage im Januar: 1. (Neujahr); 6. (Heil. 3 Könige); 13. (Hilarius); 17. (Anton); 20. (Sebastian); 25. (Pauli Bekehrung). Sonne in k am 20. um 10.44 Uhr.

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9.17 9.19 9.22 9.25 9.27 9.30


In loser Folge stellt der Waldegg Kalender befreundete Gastro-Betriebe vor. Das Teufner Hotel & Restaurant Anker ist seit dem März 2012 das vierte Partnerhotel vom Erlebnis Waldegg.

Genussvoll sein im

Anker, Teufen

Führen zusammen den Anker: Barbara Ehrbar-Sutter, Inhaberin; Reto Gadola, Küchenchef; Daniela Imper-Manser, Gastgeberin.

(rk) Eines ist sicher: Die Verjüngungskur hat dem Anker gut getan. Auf den ersten Blick ist er nach wie vor der alte. Beim zweiten Hinschauen entdeckt das Auge jedoch viel Neues.

Auch Modernes. Der Anker war eine klassische Dorfbeiz, verschwand dann während neun Monaten hinter einem Baugerüst und tauchte als heimlifeisses Dorfrestaurant und Ho– 41 –

tel wieder auf. Trotz der gehobenen Küche und den mit viel Liebe zum Detail umgebauten, topmodernen Zimmern legte die einheimische Inhaberin Barbara Ehrbar-Sutter Wert darauf,


1 Septuagesima

5. Woche

Arbeiter im Weinberg

6. Woche

2 3 4 5 6 7 8

Aufg.

D 15.23

Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

Hornung

II.

Matth. 20

Di19h E E E Ei07h F F Fi20h G G

Lichtmess Blasius Veronika Agathe Dorothea Richard Sexagesima

Gleichnis vom Samen

Untrg.

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

5.48

Blinder am Wege

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

16 17 18 19 20 21 22

8. Woche

Versuchung Christi

16.20 17.19 18.19 19.18 20.18 21.18 22.18

Luk. 8

6.29 7.04 Schneefall 7.35 1 0.09 oder 8.04 Regen. 8.30 2 erdfern, KXA 8.55 Dann 9.20 P folgen

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

23 24 25 26 27 28

5.12 5.59 6.40 7.18 7.52 8.26 8.59

Matth. 4

A B B Bi06h C C Ci14h D D

Tage 9.57 mit 10.00

10.03 Wind 10.06 und 10.10

Alter Hornung 14. kalter 10.13 Witterung. 10.16

Sonnenaufgang 7.29 Untergang 17.45

Juliana J Fastn.-Dienstag Ji01h K K Aschermittwoch Ki01h L Marian Li24h A Euchar A Eleonora Invocavit A Josua Matthias Fronfasten Nestor Frida, Sara Leander

9.36 9.39 9.42 9.45 9.48 9.51 9.54

Sonnenaufgang 7.40 Untergang 17.34

Luk. 18

i01h

9.33

Sonnenaufgang 7.49 Untergang 17.22

Montag 9 Apollonia G 23.19 9.46 i08h Dienstag G H –.– 10.14 10 Scholastika Mittwoch 11 Euphrosina H 0.20 10.46 Donnerstag 12 Susanna Hi18h I 1.22 11.22 2 4.50 Freitag I 2.23 12.04 13 Jonas Anbruch des Tages um 5.58 Abschied um 19.14 Samstag Ii23h J 3.23 12.54 z 14 Valentin Sonntag 15 Fastnachts-So. J 4.20 13.53 7. Woche

Zuweilen

TagesLänge

15.00 16.14 17.32 Sodann 18.51 8 0.47, A in l, 2 erdnah 20.10 zeigen 21.27 Q, CR? sich 22.42 wieder

10.19 10.22 10.26 10.29 10.32 10.36 10.39

Sonnenaufgang 7.17 Untergang 17.56

9.34 23.53 10.11 –.– 10.52 1.00 4 18.14 11.37 2.02 12.26 2.57 Z 13.19 3.46

Lostage im Februar: 2. (Lichtmess); 24. (Matthias). Sonne in k am 19. um 0.50 Uhr.

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10.42 Tage 10.46

10.49 mit 10.52 Schnee- 10.56 fall. 10.59


dass ein Stammtisch erhalten blieb. Dazu gesellte sich eine gestylte Bar. Beides hat Platz in der heimeligen Appenzeller Stube: das Althergebrachte und das Heutige. So fühlen sich elegante Pärchen gleich wohl wie die Mitglieder der Dorfvereine, die nach dem Training oder einer Sitzung auf einen Schlummertrunk vorbeischauen.

ente und die Pflege der hiesigen Handwerkskunst beim Umbau stehen für eine Seelenverwandtschaft mit der nostalgischen Philosophie vom Erlebnis Waldegg. Auch im Hotelbereich nimmt die Renovation trotz dem hohen Komfort der neun Doppelzimmer und der einen Junior-Suite durch die Materialwahl Bezug zum Lokalkolorit.

Sanfte Renovation Seit mehr als hundertfünfzig Jahren ziert das klassische Appenzeller Dorfhaus das Zentrum von Teufen. Seine kürzliche Renovation hat ihm Nichts von seinem Charme und seiner Gemütlichkeit geraubt; im Gegenteil: Nach der kompletten Aushöhlung wurden die noch tauglichen Teile der ursprünglichen Bausubstanz wieder eingearbeitet und durch das sorgfältige Einfügen von neuen Elementen aus Materialien aus der Region ergänzt. Die Front der neuen Bar etwa ist mit Sandstein aus dem Teufner Steinbruck verkleidet, die vielen Fenster wurden nicht durch neue ersetzt, sondern behutsam aufgefrischt. Dieses Gefühl für das traditionelle Appenzeller Ambi-

Metzgerei im Haus Eine alte Schlemmer-Weisheit besagt: „Die besten Restaurants sind jene, die eine eigene Metzgerei haben.“ Wahr oder nicht – auf jeden Fall verfügt der Erststock-Anker im Parterre über die Metzgerei Breitenmoser. Trotz des Innerrhoder Namens:

Auch sie gehört der Inhaberin des Hotels Anker. Der spontane Erfolg des neuen, alten Ankers bei Dorfbevölkerung und Fremden nach dem Umbau scheint den Spruch zu bestätigen. Anita und Chläus Dörig sprechen Barbara Ehrbar-Sutter ihre hohe Anerkennung aus für den unternehmerischen Mut, die Metzgerei und das Hotel & Restaurant Anker zu einem weitherum leuchtenden Beispiel unserer lokalen GastronomieSzene gemacht zu haben. Man spürt in beiden Betrieben Innovationskraft und Herzblut. Besten Dank für die gelungene Wiederbelebung eines Teufner Traditionshauses!

Das Gasthaus Anker in alter Zeit. Schon damals eine schmucke Erscheinung.

– 43 –


Sonntag 9. Woche

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 10. Woche

Aufg.

D 14.15

1 Reminiscere Kanaanäisches Weiblein

2 3 4 5 6 7 8

Hartwin Kunigunda Adrian Eusebius Fridolin Perpetua Oculi

Der Stumme redet

Montag 9 Franziska Dienstag 10 Alexander Mittwoch 11 Mittfasten Donnerstag 12 Gregor Freitag 13 Ernst Anbruch des Tages um 5.07 Samstag 14 Zacharias Sonntag 15 Laetare 11. Woche

Z-Lauf

März

III.

Di01h E E Ei13h F F F Fi02h G G

4.28

TagesLänge

Es 11.03

15.13 16.12 17.11 18.11 19.11 20.11 21.11

5.05 zeigt 5.38 6.07 MRC sich 6.34 1 19.06, 2 erdfern 7.00 sonnige 7.25 P Witterung. 7.51

11.06 11.09 11.13 11.16 11.20 11.23 11.27

Sonnenaufgang 6.50 Untergang 18.17

Gi14h H H H Hi01h I I

22.12 8.18 Mit- 11.30 23.13 8.48 unter 11.33 –.– 9.22 MR? Schnee- 11.37 0.13 10.01 fall. 11.40 1.12 10.47 2 18.48 11.44 Abschied um 19.55 Alter März 14. Ii08h J 2.09 11.40 z, L wird rückläufig Nach 11.47 J 3.01 12.41 und 11.51 Joh. 6

J K K Ki12h L L Li11h A A Ai12h B i11h

Sonnenaufgang 6.36 Untergang 18.27

Montag Dienstag

Heribert Gertrud Gabriel Joseph Emanuel Benedikt Judica

12. Woche

Steinigung Christi

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag

Freitag Samstag Sonntag

23 24 25 26 27 28 29

13. Woche

Einzug Christi

Montag Dienstag

30 Quirin E 15.05 31 Nelly, Balbina Ei20h F 16.04

Otto, Fidel Hermo Mariä Verk. Desideri Ruprecht Priskus Palmtag

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Sonnenaufgang 7.04 Untergang 18.07

Luk. 11

Jesus speist 5000 Mann

16 17 Mittwoch 18 Donnerstag 19 Freitag 20 Samstag 21 Sonntag 22

Matth. 15

Untrg.

3.48 4.31 5.10 5.45 6.19 6.53 7.28

Joh. 8

B Bi14h C C Ci21h D D D Di08h E

13.49 15.03 16.20 17.38 18.57 20.15 21.30

11.54 11.58 nach 12.01 2 erdnah kommt 12.05 8 10.36, A in a, SoFi 12.08 Q 12.12 CR2 schönes 12.15

Sonnenaufgang 6.22 Untergang 18.37

8.05 22.42 8.46 23.49 9.31 –.– 10.20 0.48 Z 11.13 1.41 4 8.43 12.08 2.26 14.06 4.06

Matth. 21

Frühlingswetter. Dann folgt

12.19 12.22 12.25 12.29 12.32 12.36 12.39

Sonnenaufgang 7.08 Untergang 19.47

4.40 5.10

Lostage im März: 6. (Fridolin); 19. (Joseph); 25. (Mariä Verkündung). Sonne in a am 20. um 23.46 Uhr: Tagundnachtgleiche, Frühlingsanfang. Vom 29. März früh bis zum 25. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt.

– 44 –

kaltes 12.43 Wetter. 12.46


Der Traum von der Waldegg-Bahn

Peter Eggenberger

Bis vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914) herrschte im Appenzellerland eine eigentliche Bahneuphorie. Alle Gemeinden und eine ganze Reihe von Berggipfeln und Hügeln sollten durch Bahnen erschlossen werden. So auch die Waldegg… Im Jahre 1856 wurde die Bahnlinie Winterthur – St. Gallen – Rorschach eröffnet. Die weiterführende Linie via Rheineck und Altstätten nach Chur war 1859 fertiggestellt. Nun wurden auch die Appenzeller endgültig vom Bahnfieber gepackt, und eine im Jahre 1872 durchgeführte Volksversammlung

in Walzenhausen verlangte vehement eine durch das ganze Appenzellerland führende, jede Gemeinde erschliessende Bahnlinie. Dieses Begehren wurde nie verwirklicht. 1875 aber dampften erstmals Eisenbahnzüge von St. Gallen-Winkeln nach Herisau (seit 1913 ab Gossau nach Herisau). Die Linie wurde nach Urnäsch und später (1886) via Jakobsbad und Gonten nach Appenzell fortgesetzt. 1889 war die Bahnlinie St. Gallen – Riethüsli – Lustmühle – Teufen – Gais fertiggestellt, und 1904 war auch die Weiterführung bis Appenzell vollendet. Mit der Bahn St. Gallen – Teufen (1889) schien der Bau einer Zahnradbahn auf die Waldegg in nächste Nähe gerückt, zumal der Höhenzug oberhalb von Teufen und St. Gallen schon damals zu den beliebtesten Ausflugszielen der Ostschweiz gehörte. Seinerzeit stand auch der Appenzeller Tourismus in höchster Blüte, so dass sich Wanderer und Naturfreunde vor allem aus Deutschland – 45 –

ebenfalls für die WaldeggBahnpläne begeisterten. Einflussreiche Kreise beauftragten in der Folge Ingenieur Sturzenegger mit der Planung, und bald einmal wurde das Bahntrassee im Gelände ausgesteckt. Als Gehilfe stand Sturzenegger der Waldeggbauer zur Seite, der den Höhenzug wie seinen eigenen Hosensack kannte. Nach einigen Tagen schweisstreibender Arbeit standen die Markierungsjalons rechtzeitig vor Wintereinbruch im Gelände, und jedermann konnte sich nun den Verlauf der künftigen Bahn von Teufen hinauf zur Waldegg vorstellen. „Losid Waldeggler“, wandte sich Sturzenegger am letzten Arbeitstag an seinen Gehilfen. „Dene Schtange töör denn im Fall joo nütz passiere, mier wettid im Früelig zügig mit baue-n-aafange. Händer gkhöört, Waldeggler, guet ufpasse, s’töör nütz passiere!“ Der Bauer lachte und meinte, der Ingenieur könne da ganz beruhigt sein, er passe schon auf, dass alles seine Ordnung habe.


Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

April

IV. 1 2 3 4 5

Aufg.

F Hugo iF Gründonnerstag Karfreitag Fi09h G G Ambrosi Ostertag Gi21h H

14. Woche

Auferstehung Christi

Mark. 16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Ostermontag Zölestin Maria Sibilla Ezechiel Philipp 12 Quasimodo

H H Hi07h I I Ii15h J J Ji20h K

15. Woche

Verschlossene Tür

6 7 8 9 10 11

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

5.38 2erdfern 6.04 6.29 6.55 1 14.06, P 7.22

An- 12.50 fangs 12.53

12.56 13.00 trübes, 13.03

22.06 7.51 regnerisches 23.07 8.24 Wetter. –.– 9.01 K wird rechtläufig Auf 0.07 9.44 sonnige 1.04 10.34 z Witterung 1.56 11.32 2.44 12.35 2 5.45 folgt

13.07 13.10 13.13 13.17 13.20 13.24 13.27

Sonnenaufgang 6.40 Untergang 20.07

K 3.27 13.44 Ki22h L L L 23h A A A 24h B B

16. Woche

Vom guten Hirten

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

20 21 22 23 24 25 26

17. Woche

Nach Trübsal Freude

Joh. 16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag

27 28 29 30

E Ei03h F F Fi16h G

Abschied um 21.47 4.05 14.57 4.41 16.12 5.14 17.29 5.47 18.46 Q, 2 erdnah 6.21 20.03 8 20.57 6.57 21.17

Joh. 10

Hermann Wolf Kajus Georg Albrecht Marx Jubilate

TagesLänge

Sonnenaufgang 6.54 Untergang 19.57

Joh. 20

Montag 13 Egesipp Anbruch des Tages um 4.57 Dienstag 14 Tiburtius Mittwoch 15 Raphael Donnerstag 16 Daniel Freitag 17 Rudolf Samstag 18 Christoph Sonntag 19 Misericordia

Anastasius Vital Peter Walburga

17.03 18.03 19.03 20.04 21.05

Untrg.

B Bi01h C C Ci06h D D Di15h E E

13.30 Alter April 14. unbe- 13.34 ständiges 13.37 Wetter. 13.40 Vor- 13.44 herrschend 13.47 13.50

Sonnenaufgang 6.27 Untergang 20.17

7.37 22.28 A in b 8.20 23.33 9.09 –.– 10.01 0.31 Z 10.58 1.21 11.56 2.03 12.55 2.40 4 1.55

13.53 heiter, 13.57 aber 14.00

14.03 kühle 14.06 Tage. 14.09 Gegen 14.13

Sonnenaufgang 6.14 Untergang 20.27

13.54 14.54 15.54 16.54

3.12 3.40 4.07 2 erdfern 4.32

Lostage im April: 23. (Georg). Sonne in b am 20. um 11.42 Uhr. Vom 29. März früh bis zum 25. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt.

– 46 –

das Ende zeigt sich Regen.

14.16 14.19 14.22 14.25


er vor seiner Scheune beim Büschelen (Reiswellen machen) antraf. „Hee, Waldeggler! Wa ha-n-i eu gsääd? Dene Schtange tööri nütz passiere! Ond etz daa, veruckt, e so näbis! Wa isch do los? Use mit de Schprooch, aber hantli!“, verlangte Sturzenegger ultimativ mit drohend erhobener Faust.

„No ganz rüebig, Herr Inschinöör“, meinte nun der Bauer in aller Seelenruhe. „Dass dene Schtecke o jo nütz passieri, han-is vor em eerschte Schnee i d Schüür inegnoh. Logid emol, do henne sönds!“ Darauf führte er Sturzenegger in den hintersten Winkel der Scheune, wo die Jalons fein säuberlich auf einem Haufen lagen. Jetzt entlud sich

Illustration Ernst Bänziger

Gross war die Überraschung ein paar Monate später, als Ingenieur Sturzenegger an einem sonnigen Tag im März das künftige Bahntrassee inspizieren wollte. Von den Stangen war weit und breit nichts mehr zu sehen, und ungläubig rieb er sich die Augen. Wutentbrannt machte er sich auf den Weg zum Waldeggbauern, den

– 47 –


Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

Mai

V.

Aufg.

G 17.54 1 Philipp, Jakob G 18.55 2 Athanas 3 †-Auffindung Gi04h H 19.57

18. Woche

Jesus verheisst den Tröster

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

4 5 6 7 8 9 10

19. Woche

So ihr den Vater bittet

Florian Gotthard Paravizin Juvenal Stanislaus Beat Rogate

Montag 11 Mamert Dienstag 12 Pankraz Mittwoch 13 Servaz Anbruch des Tages um 3.48 Donnerstag 14 Auffahrt Freitag 15 Sophia Samstag 16 Peregrin Sonntag 17 Exaudi 20. Woche

Joh. 16

H Hi13h I I I 20h J J J J 01h K

B C C Ci16h D D Di24h E E E

Sendung des heiligen Geistes

22. Woche

Von der Wiedergeburt

Abschied um 22.49 3.46 16.25 Q 4.18 17.40 2 erdnah 4.52 18.54 5.29 20.06 6.10 6.56 7.47 8.43 9.41 10.42 11.42

Joh. 14

Pfingstmontag E F F Alfred Fi24h G Luzian G Wilhelm G Maximilian Hiob Gi12h H Dreifaltigk.-So. H i11h

Auf Tage 14.28 mit 14.31 Regen 14.34

21.00 6.24 1 5.42 folgen 14.37 22.01 7.00 sonnige. 14.40 22.59 7.42 14.43 23.54 8.30 z, B am Abend Zuweilen 14.46 –.– 9.26 kühle 14.49 0.43 10.27 14.51 1.27 11.34 14.54

Joh. 15

i11h

21. Woche

TagesLänge

Sonnenaufgang 5.52 Untergang 20.46

Li07h A A Ai09h B B

18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

4.58 P 5.24 5.53

K 2.06 12.44 212.36 Ki05h L 2.42 13.56 L 3.15 15.10

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Sonnenaufgang 6.02 Untergang 20.36

Joh. 16

Zeugnis des heiligen Geistes

Isabella Hildrun Fronfasten Konstantin Helena Dietrich Pfingsten

Untrg.

12.42 13.42 14.42 15.42 16.43 17.45 18.47

Joh. 3

und trübe 14.57

15.00 15.02 Alter Mai 14. Witte- 15.05 rung. 15.07 Dann 15.10 folgt 15.12

Sonnenaufgang 5.43 Untergang 20.55

21.14 22.17 23.11 23.58 –.– 0.38 1.12

8 6.13 Z A in c LXA

warmes, 15.15

15.17 15.19 fruchtbares 15.22 15.24 Früh- 15.26 lings- 15.28

Sonnenaufgang 5.35 Untergang 21.03

1.43 4 19.19 2.10 2.36 2 erdfern 3.01 P 3.26 3.54 4.24

15.30 15.32 15.34 15.36 15.38 15.40 Regen. 15.41

Wetter. Es folgen Tage mit

Sonnenaufgang 5.29 Untergang 21.10

Lostage im Mai: 3. (†-Auffindung). Am 10. ist Muttertag. Sonne in c am 21. um 10.45 Uhr. Vom 29. März früh bis zum 25. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt.

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ein gewaltiges Donnerwetter über dem Haupt des einfältigen Waldegglers. Dann aber musste der Ingenieur trotz allem schmunzeln und schliesslich lauthals lachen. Und ab dem nächsten Tag wurde das Trassee erneut ausgesteckt.

Auch ohne eigenen Bahnhof aber sind die Bahnen für die Waldegg von grosser Bedeutung. Ab verschiedenen Haltestellen der Linien St. Gallen – Riethüsli – Lustmühle – Teufen sowie St.

Gallen – Vögelinsegg – Speicher führen gepflegte und abwechslungsreiche Wanderwege hinauf zur Waldegg. Und bei Voranmeldung werden Gäste vom Waldegg-Bus gerne am Bahnhof Teufen abgeholt. Bücher und CDs mit vergnüglichen Kurzgeschichten von Peter Eggenberger (Neu: „Vo Wiertschafte ond Wiertshüüsler“) sowie die Krimis „Mord in der Fremdenlegion“ und „Tod eines Wunderheilers“ sind in Meiers Chrom-Egge im Erlebnis Waldegg erhältlich. Sammlung Werner Holderegger

Nach der Bahn von Gais nach Appenzell (1904) entstanden auch zwischen Gais und Altstätten (1911) sowie zwischen Appenzell und Wasserauen (1912) Bahnlinien. Dann aber brach der Erste Weltkrieg aus, und alle

weiteren Pläne für schienengebundene Bahnen verschwanden samt der Waldegg-Linie in tiefen Schubladen. Und als später das Auto seinen Siegeszug antrat und die Strasse hinauf zur Waldegg stetig verbessert wurde, blieb auch die Waldegg-Bahn nichts weiter als ein unerfüllter Traum.

Bis Teufen (hier der alte Bahnhof) aber nicht bis auf die Waldegg hat‘s der ehemaligen „Appenzeller Strassenbahn“ gereicht.

– 49 –


Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 23. Woche

Z-Lauf

Brachmonat

VI. 1 2 3 4 5 6 7

Aufg.

Hi21h I Nikodemus I Marzell I Erasmus i03h Fronleichnam I J J Reinhard Ji07h K Gottfried 1. S. n. Dreif. K

Vom reichen Manne

Montag 8 Medard Dienstag 9 Miriam Mittwoch 10 Hildebrand Donnerstag 11 Lutbert Freitag 12 Basil Samstag 13 Felicitas Anbruch des Tages um 3.01 Sonntag 14 2. Ruffin

Bi20h C

24. Woche

Vom grossen Abendmahl

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

15 16 17 18 19 20 21

25. Woche

Vom verlorenen Schaf

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

22 23 24 25 26 27 28

LR2 1 18.19 z C Abendstern

TagesLänge

Vor- 15.43 herrschend 15.45 unbeständiges, mehr regne-

15.46 15.48 15.49 15.50 15.51

Sonnenaufgang 5.26 Untergang 21.17

Sonnenaufgang 5.24 Untergang 21.21

4.48 5.36 6.29 7.27 8.27 9.28 10.29

20.02 21.00 8 16.05, Z 21.51 22.34 23.11 23.44 –.– A in d

11.29 12.29 13.29 14.29 15.30 16.32 17.34

0.13 0.39 2 erdfern 1.04 4 13.03, P 1.29 1.56 2.24 2.56

Luk. 15

Gottschalk F F Edeltrud 08h Joh. der Täufer F G G Eberhard G 20h H Paulus H Gero, 7 Schläf. 4. Benjamin H

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

0.45 11.47 risches 15.52 1.19 12.59 2 17.42, NR2 Wetter. 15.53 1.50 14.12 2 erdnah 15.54 2.21 15.26 Q 15.55 2.53 16.38 Dann 15.56 3.27 17.49 zeigt 15.57 Abschied um 23.45 Alter Brachmonat 14. 4.05 18.58 sich 15.57

Luk. 14

C C i01h C D D Di08h E E Ei19h F

Vitus Justina Folkmar Arnold Gervas Silver 3. Albanus

19.50 4.58 20.51 5.38 21.48 6.24 22.41 7.18 23.28 8.18 –.– 9.25 0.09 10.35

Luk. 16

Ki10h L L Li13h A A Ai16h B B

Untrg.

warme, fruchtbare Witterung, und

15.58 15.59 15.59 15.59 15.59 16.00 16.00

Sonnenaufgang 5.24 Untergang 21.24

26. Woche

Balken im Auge

Montag Dienstag

29 Peter und Paul H 05h I 18.36 I 19.36 30 Pauli Gedächt.

Luk. 6

gegen das Ende zeigen sich

16.00 16.00 15.59 15.59 15.59 15.58 15.58

Sonnenaufgang 5.26 Untergang 21.24

3.32 LR2 4.15

Gewitter. 15.57

Lostage im Juni: 8. (Medard); 15. (Vitus); 24. (Johannes der Täufer); 29. (Peter und Paul). Sonne in d am 21. um 18.39 Uhr: Sonnenwende, Sommeranfang. Vom 29. März früh bis zum 25. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt.

– 50 –

15.56


Vollerfolg

Erlebnis Waldegg spendet für „Ostschweizer helfen Ostschweizern“ Franken aufgerundet wurde. Gross war die Freude bei den beteiligten Waldegglern über das famose Ergebnis, das jenes vom Vorjahr genau verdoppeln konnte!

Die Teufnerin Nadine Knecht, Präsidentin des Vereins „Ostschweizer helfen Ostschweizern“ hat gut lachen: Chläus Dörig übergibt ihr einen Check über 12‘000 Franken vom Erlebnis Waldegg.

(rk) Auch Ende des Jahres 2014 beteiligte sich ein Team von freiwilligen Helfern vom Erlebnis Waldegg an der „OhO“-Sammelaktion. Am 13. und 14. Dezember wurden am neuen Standort Bärenplatz im Herzen der Stadt St. Gallen Gerstensuppe mit Brot und duftende Backwaren aus der hauseigenen Holzofenbäckerei, dem Ziträdli, verkauft. Die Aktion war ein voller Erfolg. So kam an beiden Tagen ein stolzer Betrag zusammen, welcher dann von Anita und Chläus Dörig auf 12‘000 – 51 –

Ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz geht an Christian, Angie, Käthy und ihren Mann Wisi, Hans, Rebecca, Sepp, Benjamin und seinen Vater Peter und natürlich auch an alle Spender und Käufer, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben!


Finden Sie zur Erlebnisegge des Appenzellerlandes! Mit dem Auto A1-Ausfahrt Nr. 81 SG-Kreuzbleiche Richtung Appenzell. Ende Umfahrung Teufen, beim zweiten Kreisel, Richtung Speicher. 3.2 km bis zur Abzweigung Waldegg (weisser Wegweiser am rechten Strassenrand).

Mit der Bahn Appenzeller Bahn ab St. Galler Hauptbahnhof bis Teufen. Von dort zu Fuss oder per Waldegg-Bus-Abholdienst (auf Bestellung).

Zu Fuss auf dem Eggen Höhenweg. Ab Teufen Bahnhof über Schäflisegg (60 Minuten). Ab Speicher über Birt – Oberhorst (60 Minuten). Ab St. Gallen über St. Georgen (60 Minuten).

Familie Anita und Chläus Dörig Teufen AR Tel. 071 333 12 30 Fax 071 333 46 61

www.waldegg.ch Gesamtes Erlebnis Waldegg jeden Montag geschlossen. – 52 –

Waldegg Kalender 15/48  

Hauszeitschrift für das Erlebnis Waldegg auf die Monate Januar bis Juni 2015

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