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Auf die Monate September, Oktober, November und Dezember 2014

Gegründet bei der Eröffnung vom Schnuggebock im März 2001

Hauszeitschrift für ErlebnisWaldegg 14. Jahrgang, Nummer 47

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Traditionelle appenzellische Gastfreundlichkeit. Am Stammtisch. Im Restaurant. In eleganten Sälen.

Grosis Bauernhaus als nostalgisches Erlebnis, in Stube, Stall, Küche, Mägde-, Knechtechammer und Keller.

Tête-à-têtes. Geschäftsessen. Bankette. Vom Vesperplättli bis zum Gourmet-Menü. Panoramagarten. Kinderspielplatz. Rollstuhlgängig.

Zu zweit. Familien für sich. Gruppen im Schloff. Währschaftes vom Puur, saisonal, einheimisch. Wald-WC, Alpkäserei, Heu­stock und Tierlistall.

Altertümliche Holzofenbäckerei und feinschmeckige Kaffeerösterei. Nostalgisches Einkaufen und Gruppen-Plausch um Brötigs.

Spitzbübische Schulstunde in nostal­gischer Stube. Kulinarische Überraschungen statt Znünibrot.

Alle Reservationen an 071 333 12 30

Gesamtes Erlebnis Waldegg jeden Montag geschlossen –2–


Hauszeitschrift mit

Willkommen Grüezi mitenand! Der Tintelompe, unser nostalgisches Schulzimmer, ist bei Alt und Jung äusserst beliebt. «Lueg emol, genau söttigi Bänk hemmer doo au gha!» Dieser Waldegg-Kalender nimmt Sie, liebe Gäste, deshalb mit in die Vergangenheit der Schule. Erstaunlich: So lange ist’s noch gar nicht her! Peter Eggenberger, Hans Hürlemann, Martin Hüsler, Roland Inauen und der Waldeggschreiber erinnern sich. Neben «Schule damals» gibt’s zudem wieder einen bunten

Strauss von Geschichten und Neuigkeiten rund ums Erlebnis Waldegg. Auf den hintersten Seiten herrscht dann bereits vorfreudige Weihnachtsstimmung. Bald schon ist das Jahr zu Ende! Wir freuen uns, wenn Sie wiederum sehen, wie vielfältig unsere kleine Welt auf der Wald­ egg geworden ist. Dann haben Sie immer wieder einen Grund, zu uns zu kommen, und wir rufen Ihnen jedes Mal wieder gerne entgegen: herzlich willkommen! Familie Anita und Chläus Dörig und das Erlebnis-Waldegg-Team

Schnuggebock Speisekarte in der Heftmitte Inhaltsverzeichnis 4 9 13 17 19 21 23 24 26 28 29 31 35 36 37 39 42 43 45 47 49 51

Schule damals St.Galler Öl Von Schnapsmatrizen Kräuterküche, selbst erlebt Geniessen als Schulfach Treuesiegel für die Ewigkeit Wo gibt’s Liebesschlössli? Nach den Ferien Schnuggebock-Speisekarte Schnuggebock-Getränkekarte Waldegg-Team Singunterricht von damals Kommt der Wolf wieder? Quiet please: Whisky sleeping Whisky-Plaudereien Appenzellerhof, Speicher Waldegg-Ochsen Einsteigen bitte Umbau im Waldegg-Stall Ziträdli im Advent Waldegg-Weihnachtskrippe Weihnachsgrüsse von damals

Impressum Herausgeber: Erlebnis Waldegg, Familie Anita und Chläus Dörig

Redaktion, Bilder, Texte: Roland Kink (rk), Teufen

Layout, DTP, Druckvorstufe, Druck: Appenzeller Medienhaus, Herisau

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Die wahre Seele des Schnuggebock

Schule damals

Sammlung Werner Holderegger

(rk) Im alten Schulzimmer im Erlebnis Waldegg, dem Tintelompe, wird in ausgelassener Atmosphäre immer wieder die Erinnerung an die «gute alte Schulzeit» zelebriert. Aber: Wie war es wirklich in einer Schulstube vor noch nicht einmal 60 Jahren? Chläusli, heute Chläus, Dörig erinnert sich:

Chläuslis Reich als Schulbub: Im oberen Häuschen befand sich das erste Töbler Schulzimmer. Später wurde es zum Elternhaus des ehemaligen Waldegg-Bauern und Ochsen-Meisters Hans Nüesch. Im linken stattlichen Bauernhaus befand sich bis circa 1900 das Restaurant Bärli. An ihm führte vor dem Bau der Alten Speicherstrasse ein Saumpfad vorbei. In der Bildmitte das 1834/35 erbaute Schulhaus Tobel. Im Wohnhaus rechts davon befand sich früher ein Kolonialwaren-Lädeli, das zu Chläus Dörigs Schulzeit von Frau Altherr geführt wurde.

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«Es ist aus uns allen etwas Rechtes geworden. Auch wenn wir die ersten vier Jahre der Primarschule nur halbtags zum Unterricht mussten. Und dann erst noch nicht immer anwesend waren. Schliesslich waren wir im Schulhaus Tobel fast nur Kinder aus Bauernfamilien. Da war ab und zu die Arbeit zu Hause wichtiger als rechnen, schreiben und lesen. Auch schon in der ersten Klasse, in die ich im Frühling 1959 mit sechseinviertel Jahren einrücken musste. Wegen meines späten Geburtstags war ich der jüngste Bub, und auch der kleinste. Aber dafür sicher nicht der brävste! Ich weiss nicht mehr genau warum, aber schon in den ersten drei Wochen hatte ich vom gestrengen Lehrer Solenthaler drei Tatzen erhalten! Und dann später auch einige Male aufs baa Födle! Man kann es heute kaum mehr glauben, aber das ging so: Wenn der Herr Lehrer (so mussten wir den Soli anreden) dann wieder einmal fuulveruckt auf einen Buben war, legte er ihn der Länge nach auf eine Schulbank und malträtierte seinen Hin-

tern. Bald hatten wir herausgefunden, dass er nur zuschlug, bis der Bestrafte heulte. Wenn der Sünder nicht mukste, haute er weiter, bis er schwitzte. Mit dieser Erkenntnis konnte der Schlingel seine Strafe ein wenig selbst steuern. Nebst den Prügeln gab es auch noch den Kohlekeller. Da steckte er mich eines vormittags einmal hinein. Als ich auf der Wald­ egg oben nicht zum Mittagessen erschien, rief meine Mutter den Herrn Lehrer an und erkundigte sich über den Ver-

bleib ihres Sprösslings. Solenthaler wurde durch das Telefon gerade beim Mittagessen gestört und antwortete: ‹Bigoscht, den Chläusli habe ich im Kohlenkeller vergessen!› Als ich dann doch noch heimgetrottet war, fragte mich Mutter nur, was ich denn nun wieder angestellt hätte. Kein Ton von wegen, dass man ein so armes Kind nicht in den dunklen, furchteinflössenden Kohlekeller sperren sollte! Heute käme der Lehrer dafür selbst in den Käfig!»

Das Schulhaus Tobel im August 2014. Heute dient es dem Teufner Gemeindeingenieur Ueli Anderfuhren als Wohnhaus.

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Sammlung Werner Holderegger

Das Teufner Lehrer-Kollegium der Schulhäuser Dorf, Hörli, Blatten, Gählern, Rüti und Tobel anno 1930. Stehend ganz rechts der junge Ulrich Solenthaler, späterer Schulmeister von Chläus Dörig. Im Gegensatz zu heute bestand das Kollegium aus lauter hier überaus ernst dreinblickenden Mannsbildern.

Legasthenie-Unterricht in den Sechzigern Weiteres aus Chläuslis Zeiten: «Ich war nicht nur keiner der Brävsten, sondern auch keiner der besten Leser. Ende der ers­ ten Klasse sollte jeder von uns lesen können. Das schaffte ich nicht. Solenthaler forderte meine Mutter auf, mit mir zu üben. Ich erinnere mich noch genau an den einen Satz, Mutter las ihn zuerst: ‹Auf dem

Baum sitzt ein Vogel›. (Wir sassen auf einer Bank vor dem Haus, oben im Geäst wirklich ein piepsendes Federvieh.) Dann ich: A – u – f – d – e – m … Ich konnte die Buchstaben einfach nicht zusammenhängen, es klappte nicht. Wir übten, bis Mutter die Nerven verlor und wieder einmal zum Telefonhörer griff: ‹Herr Lehrer, mit dem Chläusli kann einfach etwas nicht stimmen, –6–

es ist zum Verzweifeln!› Darauf folgte der tröstende Satz: ‹Ja nu, das kommt dann schon noch.› Und so war es denn auch. Später machte es plötzlich Klick, und ich konnte nicht nur zusammenhängend lesen, sondern hatte sogar Freude daran.» Im Teufner Aussenschulhaus Tobel unterrichtete in den Sechzigern erwähnter Lehrer


Solenthaler am Vormittag die dritte und vierte Klasse, am Nachmittag die erste und zweite. Insgesamt herrschte er über eine Schar von etwa sechzig Schülern in diesen vier Klassen. Da musste er fürwahr eine eiserne Disziplin einfordern. Auch seine Frau half dabei. Bei Schulanfang musste jedes Mädchen, jeder Bub ihr ein sauberes Nastuch und ebenso saubere Hände vorzeigen. Hatte einer kein Fazeneetli, musste er eines zu Hause holen, auch wenn der Weg weit war. Ein sauberer Schnoderlompe wog offenbar schwerer als zwei Stunden verpasster Unterricht. Nach den ersten vier Schuljahren kamen die Töbler Goofe dann für die fünfte und sechste Klasse in ein weiteres «Aussenschulhaus», die Gählern. Zu Chläus Dörigs Zeiten schulmeisterte dort Herr Lehrer Alfred Kern. Den Abschluss der allgemeinen Schulbildung folgte für die dann halbwüchsigen Töbler schliesslich im zentral im Dorf gelegenen Sekundarschulhaus Hörli. Schulweg statt Schulbus «Vom Schulhaus Tobel muss-

ten wir Kinder von den Eggen nur einmal pro Tag hin und her laufen. Manchmal kam uns schon das recht weit vor. Aber dafür passierte auf unserem Schulweg viel Aufregendes. In der warmen Jahreszeit gab‘s da Blindschleichen, Ameisenhaufen, mächtige Hennevögl und Frösche. Es kam sogar vor, dass plötzlich so ein Höpzger auch durchs Schulzimmer hüpfte, schliesslich passte einer genau in meinen Hosensack! Natürlich gingen wir barfuss. Sobald im Frühling auf dem Kronberg kein Schnee mehr lag, trugen wir nur noch sonntags für den Kirchgang Schuhe, bis weit in den Herbst hinein. Es konnte auch vorkommen, dass während des Unterrichts plötzlich Schnee lag. Dann wurd’s schon recht frisch! Wenn wir Glück hatten, trafen wir dann auf einen frisch gepflatterten Kuhfladen. (Die Kühe waren ja auch noch draussen.) Dann standen wir in die wärmende Brühe. Wenn man mit den Zehen wackelte, schlich sich sogar zwischen sie ein bisschen Wärme. Zuhause angekommen mussten wir die Füsse vor dem Haus waschen, mit kal–7–

tem Wasser, natürlich. Gut, dass die Mutter sie dann nicht immer gleich genau kontrollierte!» Wiiberschmöcker oder Rammler-Bub? «Auf dem Schulweg massen wir Buben natürlich oft unsere Kräfte. Sogar auf dem Schulhof sagte niemand etwas, wenn wir miteinander rammelten. Dabei ging’s oft ruch zu und her. Manchmal herrschte etwas wie Krieg zwischen uns Töblern und den Vorderhüslern. Auch wenn’s richtig räbelte, mischten sich die Alten nicht ein. Einmal habe ich dem Werni eine solche Flattere verpasst, dass seine Brille kaputt ging. Das hatte keine Folgen. Heute käme wohl der Haftpflichtversicherungsinspektor vorbei! Ab und zu gelang es mir auch, ein Mädchen an den Zöpfen zu zerren. Das machte ich aber nur, wenn andere Buben zuschauten. So sorgte ich dafür, dass sie mir nicht «Wiiberschmöcker» nachrufen konnten. Einmal ging das aber recht in die Hosen: Drei der vier Schwestern aus dem Nachbar-


bauernhaus hatten mir abgepasst. Sie fielen aus ihrem Versteck über mich her und vermöbelten mich heftig. Ich musste mit einem recht ver­ chräblete Grind abziehen. Das hat man dann halt vom Raufen! Vom Mittelstufen-Schulhaus Gählern war genügend Zeit, über Mittag nach Hause zu marschieren. Allerdings musste ich gleich nach dem Essen wieder umkehren. So machte ich den Weg hin und her zweimal pro Schultag. Vom Sekundarschulhaus Hörli aus, reichte es dann nicht mehr für den Zmittag zuhause. Vor allem wenn es kalt war und viel Schnee lag, bekamen wir von der Abwartsfrau eine heisse Suppe, von ihr ganz persönlich, nicht etwa auf Geheiss der Schulgemeinde.» Dinne-Hocke «Wir Bauernkinder waren dafür bekannt, unsere Hausaufgaben schludrig zu erledigen. Nicht weil wir doof oder liederlich waren, sondern weil wir neben der Arbeit im Stall und draussen fast keine Zeit für sie hatten. Bei Herrn Lehrer Kern in der Gählern musste ich des-

halb oft dinne-hocke, nachdem er meine Ufzgi-Blätter in der Luft zerrissen hatte. Lange Zeit haben das meine Eltern nicht bemerkt. Denn, eben, der Schulweg war ja recht weit und interessant. Und dauerte im Normalfall recht lange, denn ich leistete nach der Schule oft dem Röbeli Ringeisen Gesellschaft in seinem Ställeli. Wenn ich dann aber dinne-hocke musste, lief ich rasch hoch zur Waldegg. Mit oder ohne Nachsitzen, ich kam meist zur gleichen Zeit zu Hause an. Wenn ich daran zurückdenke, muss ich schon sagen, dass der Lehrer ja auch immer anwesend

Chläusli durfte natürlich Rössli Fany nicht für den täg­ lichen Schulweg benutzen. Hier aber als Füntklässler bei einem Sommerferienritt im Juli 1963.

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war und ich so eine Art Spezial­ betreuung erhielt.» Chläus Dörig schaut ins Gläschen Wein, das vor ihm auf einer Tintelompe-Bank steht. Erinnerungen. So wie’s heute im Erlebnis-Waldegg-Schulzimmer aussieht, mag‘s früher in den Schulstuben rund um die Waldegg ausgesehen haben. Heute stehen dort Computer, Overhead Projectors, Flip Charts, Printer und Beamer, die Kids haben ihre Smartphones vorschriftsgemäss ausgeschaltet und arbeiten auf ihrem persönliche Tablet. «Ich glaube, wir hatten es gut, damals in der Schule!»


Kaltgepresst und heissgeliebt

St.Galler Öl im Erlebnis Waldegg

WaldeggBauer Andreas Zingg bei der Gersten-Ernte im August 2014.

(rk) Ein paar hundert Meter hinter dem Ziträdli Richtung Santjörgen liegt schon die Grenze zu St.Gallen. Nicht aus dieser puren Nähe hielt das St. Galler Öl vor kurzem Einzug in die WaldeggKüche. Grund dafür war der Waldegg­-Whisky. Im Herbst 2013 glänzten zwei Gerstenfelder golden von der Waldegg ins Tal. Die Suche

nach einem erfahrenen Getreideanbauer hatte das WaldeggWhisky-Team mit Andreas Zingg zusammengebracht. Man lernte sich kennen, kam sich, wie oft die Gäste am Stammtisch, näher und erzählte von seinen Tätigkeiten. Es stellte sich heraus, dass unser Gersten-Bauer zur Genossenschaft gehört, die das «St. Galler Öl» produziert. Was heisst denn hier «das» Öl! –9–

Neunmal St.Galler Öl Die 80 zur St. Gallischen Saatzuchtgenossenschaft gehörenden Bauern pflegen insgesamt neun verschiedene ÖlSaaten, die sie alle kaltgepresst und naturbelassen vermarkten. Die «St.Gallischste» davon ist der Lein (Flachs), der, nachdem die Leinfelder nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Kulturlandschaft verschwanden, seit 2006 in seinem ursprüng-


Kosmetikstudio Cornelia & Patrizia Dörig Hauptstrasse 20, 9053 Teufen (direkt bei der Bahnstation Stofel) Tel. +41 +79 870 36 83

Die urchige, feinschmeckige Holzofen-Hausbäckerei im Erlebnis Waldegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag bis 18.00 Uhr Freitag und Samstag bis 21.00 Uhr Sonntag bis 18.00 Uhr

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In dieser Anlage werden sämtliche St.Galler Öle kaltgepresst.

lichen St.Galler Anbaugebiet wieder kultiviert wird. (Man denke an die Tradition der St. Gallischen Leinenindustrie.) Die bekannteste Saat für die St.Galler Öle ist jedoch der Raps. Daneben produziert die in Flawil beheimatete Genossenschaft St.Galler Soja-, Walnuss-, Sonnenblumen-, Mohn-, Traubenkern-, Haselnuss- und Kürbiskernöl. Das St. Galler Öl wird in oben abgebildeter Presse rein mecha-

nisch gewonnen. Es wird dabei nie wärmer als 37o. Die Herstellung erfolgt das ganze Jahr hindurch, damit das Öl immer frisch an die Konsumenten geliefert werden kann. Durch das schonende Verfahren bleiben wichtige Fettsäuren und Vitamine erhalten und die arteigenen Aromen der diversen Ölpflanzen können sich voll entfalten. Durch die Kaltpressung werden keine Inhaltstoffe zerstört oder eliminiert, und so trägt das St. Galler Öl zu einer – 11 –

gesunden Ernährung bei. Von diesen Vorteilen liessen sich auch die Waldegg-Küchenteams überzeugen und setzen nun die St. Galler Öle bei jeder passenden Gelegenheit gerne ein. Liebevoll gepflegter Anbau Die hohe Qualität der Rohstoffe kann nur von Produzenten garantiert werden, die ihre Felder, die Pflegemassnahmen darin, die Erntebedingungen, die optimalen Erntezeiten sowie die Aufberei-


Das höchstgelegene Sonnenblumenfeld Europas geniesst ein waldeggwürdiges Panorama.

tungsverfahren kennen und ihre Produktion kontrollieren. Dies kann nur regional und in überschaubaren Verhältnissen geschehen, wie es den Betriebsgrössen der St. Galler Landwirtschaft entspricht. Für einmal gilt: Kleine, eingegrenzte Landwirtschaftstrukturen können also auch ein Vorteil sein! Zudem stellt die Spezialisierung auf Nischenprodukte eine Marktchance für die regionalen Bauern dar. So betreibt zum Beispiel Albert Forster in Gossau als erster Landwirt in der Schweiz einen

grossflächigen Anbau von Haselnüssen. Die Haselstauden werden dabei wie Olivenbäume kultiviert. Im Gegensatz zu diesen sind die Haselpflanzen jedoch frosttolerant und gedeihen deshalb im Ostschweizer Klima prächtig. Die relativ neuen Rapsfelder (in den Dreissigerjahren waren solche in der Schweiz noch kaum anzutreffen) bringen darüber hinaus unübersehbare Farbtupfer in das regionale Landschaftsbild. Dasselbe trifft natürlich auch auf die Sonnenblumenfelder zu. Diese sind – 12 –

erst seit ein paar Jahren im oberen Fürstenland zu sehen, seit der Entwicklung eines neuen Sonnenblumentyps. Und hier schliesst sich der Kreis zum Waldegg-Bauern Andreas Zingg wieder: Auf seinem Hof in Gossau steht das höchstgelegene Sonnenblumenfeld Europas! Das St. Galler Öl ist in Fachgeschäften erhältlich, bei denen Genuss, regionale Herkunft und Gesundheit im Vordergrund stehen. www.st.galleroel.ch


Die Sekundarschule Teufen vor 50 Jahren

Foto: Appenzeller Verlag

Von Schnapsmatrizen und Schulmode

Hans Hürlemann

Die gewaltigen Umwälzungen des Alltags im letzten halben Jahrhundert haben natürlich auch die Schule verändert. Wandtafel und Kreide prägten die Schulstuben, und als grandiose technische Hilfsmittel gab es den Schnapsumdrucker und die Wachsmatrizen für vervielfältigte Mitteilungen und Arbeitsblätter. Die Schülerinnen und Schüler hockten akkurat in Reih und Glied in Zweierbänken mit Tintenfass. Alle blickten nach vorn zur Tafel, denn dort stand der Mann, der das Lernprogramm be-

stimmte und in wohl vorbereiteten Vorträgen die nötigen Informationen lieferte. Gruppenarbeit kam erst allmählich auf, aber immerhin gab es auch in den beengten Verhältnissen der damaligen Schulzimmer die Möglichkeit, innerhalb derselben Bank partnerschaftlich zu arbeiten. Kleider machen Leute Frauen gab es auf der Oberstufe nur in den Fächern Handarbeit und Hauswirtschaft, oder volkstümlicher ausgedrückt in der «Schnor– 13 –

pfi» und der Kochschule. Die meisten Mädchen trugen Schürzen, und die Buben wussten noch was es heisst, wenn der Lehrer sagte: «Hock aaschtendig here». Dass während der Franzstunde die Buben sich faul in den Stuhl gelümmelt hätten mit einer Dächlikappe verkehrt herum auf dem ungekämmten Schädel war völlig undenkbar – ganz zu schweigen von Schrauben in Nase und Ohren. Überhaupt legte man damals grossen Wert auf das Erscheinungsbild der Oberstüfler. Als ich 1962 nach Teufen kam, direkt von der Sekundarlehramtsschule – die heute natürlich viel vornehmer Pädagogische Hochschule heisst – war ich mit mehr als zwanzig Jahren Abstand der Jüngste der Oberstufenlehrkräfte. Manchmal wunderte ich mich über die ziemlich konservativen Ansichten der älteren Kollegen darüber, was als angemessen gelten konnte. Einige von


Sammlung Werner Holderegger

Das Sekudarschulhaus Hörli anlässlich seiner Einweihung 1906.

ihnen legten ganz besonderen Wert auf ein anständiges Auftreten und wendeten zur Durchsetzung ihrer Ansichten auch rabiate Methoden an. Als vor der Abreise an eine Exkursion zwei Mädchen in unerhörter Aufmachung am Bahnhof erschienen, schickte einer sie wieder heim, mit dem Auftrag, sich anständige Kleider anzuziehen. Die beiden hatten es gewagt, statt im üblichen Rock in neumödigen

blauen, amerikanischen Hosen anzutreten. Blue Jeans erschienen dem strengen Sittenwächter damals als ungehörig, weil Mädchen erstens keine Hosen tragen sollten und zweitens schon gar kein «Öbergwändli». Kosmetik in der Schule Die tollste Geschichte erzählte ein anderer Kollege einmal beim Pausenkafi. Ein sehr modebewusstes Mädchen aus seiner Klasse kam eines schönen – 14 –

Morgens mit brandrot lackierten Fingernägeln und ebenso leuchtend rot bemalten Lippen zur Schule. Der Lehrer musterte erstaunt die farbige Pracht, zitierte die junge Dame nach vorn und hielt der Klasse eine kurze, aber rässe Ansprache über den Stellenwert der Kosmetik in seiner Klasse. Dann tränkte er einen Lappen mit Verdünner aus dem Werk­ raum und entfernte den Lack von den Fingernägeln. An-


Sammlung Werner Holderegger

Im Hörli 1921: Die fünfte Klasse (Jahrgänge 1909/1910) von Lehrer Friedrich Alder.

schliessend klemmte er den Kopf der Sünderin unter den Arm und putzte ihr mit dem Tafellumpen den Lippenstift ab. Ich kann mich nicht erinnern, dass es nochmals jemand wagte, in so riskanter Aufmachung in der Schule zu erscheinen. Solche Methoden hätten heute wohl zur Folge, dass der Lehrer mit den handgreiflichen Erziehungsmethoden vor den Kadi zitiert und in der Zeitung mit den grossen Buch-

staben an den Pranger gestellt würde. Damals reagierte niemand. Sogar die Eltern bemühten keinen Rechtsanwalt oder den Erziehungsdirektor. Selbstverständlich wurden auch vor 50 Jahren Prügelpädagogen zurechtgewiesen. Aber wenn ein besonders renitenter Lümmel einmal eine Ohrfeige kassierte, passierte nicht viel mehr, als dass die meisten Eltern sich für die erzieherische – 15 –

Schocktherapie bedankten, weil so etwas schon lange fällig gewesen sei. Eigentlich wäre es hoch interessant, den Kommentar der inzwischen schon längst verstorbenen Tugendwächter zu hören beim Anblick der Frisuren und modischen Accessoires der heutigen Goofen, die ja wohl eher «Kids» oder «Jungs» und «Girls» genannt werden.


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Aus dem Sunlight-Kalender 1900


Kräuterkunde in gemütlicher Runde

Kräuterküche, selbst erlebt

(rk) Wie im letzten WaldeggKalender berichtet, steht zurzeit Tante Emmas Ladebeizli ganz im Zeichen von Wildkräu­ tern, Wiesengräsern, Baumrinden und speziellen Pflänzchen dank Claudia Zeller, dem Kräuter-Fraueli vom Erlebnis Wald­ egg. Sie versetzt ihre Gäste in staunende Überraschung, wenn sie die eine oder andere Zutat vorschlägt, von der bis anhin niemand annahm, dass man sie auch essen, oder dass man mit ihr wenigstens Speisen würzen kann. Mehr als Bärlauch, Brennnessel oder Löwenzahn: Giersch, Moose, Sauerampfer, Knoblauchsrauke, Schafgarbe, Kerbel.

Mut zum Kräuterexperiment! Wer sich überraschen lassen will, wer Mut zum Ungewohnten hat, wer unbekannte Düfte der Natur, lieblich oder wild, erforschen will, der soll sich mit Freunden zusammentun und einen gemütlichen Nachmittag und Abend (oder Vormittag und Mittag) mit Kräuter-Claudia verbringen. Zuerst streift man mit ihr durch Wiesen und Wälder rund ums Erlebnis Waldegg, dann geht’s in Tante Emmas Ladebeizli, wo man all das gefundene Gratis-Grünzeug mit anderen Rohstoffen zu-

sammen zu einem ungewohnt köstlichen Essen zubereitet. Auf dass jeder Kräuterexpeditions-Teilnehmer, leise nach Lavendel duftend, mit Claudia übereinstimmen kann: «Wenn einem der würzige Duft von Wildpflanzen in die Nase steigt, während die Geschmacksknospen in Wallung geraten – das ist sinnliches Vergnügen pur!»

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Natürliche Kräuterküche mit Claudia Zeller, Kräuterspezialistin im Erlebnis Waldegg Wildkräuter, Moose, Rinden, Gartenkräuter kennenlernen, zubereiten, gemeinsam geniessen. Zurück zur Natur. Für Gruppen von 10 bis 25 Personen Anmeldungen und telefonische Auskünfte unter 071 333 12 30

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Geniessen als Schulfach am Ohr. Möglichst wenig Zeit verplempern für etwas, das sich auch hurtig und rationell erledigen lässt – nach dieser Devise schienen all die rastlos Getriebenen zu verfahren.

Martin Hüsler

Irgendwann war das Mass voll. In weiten Kreisen hatte man genug von der stillosen Mampferei, wie sie sich mit kaum noch einzudämmender Beschleunigung ausbreitete. Man musste ja zum Beispiel nur einmal um die Mittagszeit durch irgendeine Innenstadt gehen, um mitzubekommen, wie sehr die Essensgewohnheiten ins Arge abgeglitten waren. Überall sah man Menschen, die ihre Mittagspause dazu missbrauchten, pampigfettiges Fast Food in sich hineinzustopfen, oft im Stehen oder gar im Gehen – und wenn möglich noch mit dem Handy

Wem das Hochhalten von gewissen Grundsätzen auch nur ansatzweise ein Anliegen war, reagierte zunehmend angewidert auf diese wachsende Zahl von Menschen, bei denen offensichtlich immer stärker in Vergessenheit geraten war, dass Essen einiges mit Kultur zu tun hat und nicht bloss simples Zuführen von Kalorien bedeutet. «Es wäre hoch an der Zeit, wenn hier Gegensteuer gegeben würde. Diese höchst bedenklichen, von Unzivilisiertheit zeugenden Auswüchse müssen eliminiert werden», hiess es allenthalben. Aber wie nur sollte man es anstellen, um dem Verludern der Essenssitten Herr zu werden? Wie könnte es gelingen, jene Schichten zu erreichen, die sich diesbezüglich der gröbs– 19 –

ten Verfehlungen schuldig machten? Einig war man sich in einem Punkt: Man musste ganz unten ansetzen, bei den jungen Menschen, und ihnen wieder Grundsätzliches zur Esskultur ins Bewusstsein rücken. In dieser Situation brachte jemand die sogenannten Dress Doctors ins Spiel, welche in den 1920er-Jahren in den USA im textilen Bereich Dinge zurechtgerückt hatten, die aus dem Ruder gelaufen waren. Es war damals darum gegangen, Heranwachsenden wieder beizubringen, wie man sich schicklich kleidet. Deshalb wurde landesweit an den Schulen und Universitäten die «Art of Dress» als eigenständiges Unterrichtsfach eingeführt und von den besagten Dress Doctors mit der derselben Ernsthaftigkeit gelehrt wie Algebra, Geschichte oder Chemie. Die Meinung, dass solche Dress Doctors auch heutzutage manchmal wieder ein Segen wären, teilten zwar viele; aber


wurde in diesem Sinne vorgespurt, auf dass die Lehrkräfte mit dem nötigen Sensorium vermitteln konnten, was auf den Pfad der kulinarischen Tugend führt. Um dem Schulfach «Geniessen» hinreichend Gewicht beizumessen, verlegte man die entsprechenden Unterrichtsstunden in geeignete Restaurationsräumlichkeiten. So erlebte der Waldegg«Tintelompe» als eine höchst sachdienliche Schulstube eine Aufwertung, an die bei dessen Konzeption noch niemand gedacht hatte.

nen, wie gut mit Liebe zubereitetes Gemüse oder ein feines Stück Fleisch schmeckt. So müsste es gelingen, den Unterschied zwischen einem Schnellimbiss und einer vollwertigen Mahlzeit plausibel zu machen. Und auf diese Weise würden die Kinder ganz allmählich auch wieder an die Kunst des Geniessens herangeführt. «Also sagen wir der Schnellesserei den Kampf an und erheben wir Geniessen in den Stand eines Schulfachs», ward proklamiert. An den Pädagogischen Hochschulen

Sammlung Werner Holderegger

allgemein als viel wichtiger erachtete man es in diesem Moment, deren Beispielwirkung für den kulinarischen Bereich nutzbringend anzuwenden. «Das ist die Lösung!», war man überzeugt. Man kam überein, in den Schulen eine Basis zu legen und die Kinder wieder zu lehren, wie man richtig isst. Ihnen sollte beispielsweise wieder aufgehen, welcher Genuss sich nur schon beim Biss in einen Apfel oder in eine Birne entfaltet, welche Wonne eine schmackhafte Suppe sein kann. Sie sollten wieder schätzen ler-

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Diese alte Ansichtskarte zeigt die ehemalige Puurebeiz auf der Wald­ egg von einem ungewöhnlichen Standpunkt aus, nämlich aus der Sicht des von der Schäflisegg herkommenden Wanderers auf dem Eggen Höhenweg. Das Haus «Kulm» steht noch nicht, auffallend ist die gegenüber heute recht spärliche Bewaldung.


Liebes-Schlössli am Waldegg Liebes-Hag

Ein Treuesiegel für die Ewigkeit In vielen Städten ist das Ritual der Liebesschlösser schon bekannt. Als Zeichen der gegenseitigen Treue hängt man ein Schloss an ein Gitter, zum Beispiel auf einer Brücke über die Seine in Paris, und wirft den Schlüssel anschliessend ins Wasser. Nun ist dieser Brauch auch in der Ostschweiz angekommen, im Erlebnis Waldegg. Dieser Ort ist doch auch ein Favorit

für Liebes-, Hochzeits-, Eheund andere Pärchen. Da spazieren sie händchenhaltend durch den Waldegg-Wald, sitzen verliebt bei einem Tête-àTête vor einem feinen Coupe, feiern Hochzeit im Saal, kaufen sich ein Liebes-Guetsli im Ziträdli oder schmusen gar an einem Rain beim Funkenplatz. Nun können sie auch zum Liebes-Gitter beim Kräutergarten schlendern und dort ihr Liebes-Schlössli aufhängen.

Liebes-Gitter vor dem Alpstein-Panorma Seit kurzem ist unter dem Waldegg-Gartenrestaurant oberhalb des Kräutergartens ein Liebes-Gitter angebracht. Der Blick schweift dort über die liebliche appenzellische Hügellandschaft bis hin zum mächtigen Alpstein-Massiv. Es steht gleichsam für die Macht der Liebe. Stark, unveränderbar und für die Ewigkeit. Und genau dafür stehen auch die Liebes-Schlössli. Also ist dieses Gitter der perfekte Ort östlich von Paris für das Aufhängen dieser Treuesiegel für die Ewigkeit!

Das erste Schlössli am WaldeggLiebeshag brachten Anita und Chläus Dörig an. Dies, obwohl ihre Hochzeit schon viele Jahre zurückliegt und die Treue damit längst Bestand hält. Aber: Doppelt geschlossen hält besser!

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DIE SONNENTERRASSE IM APPENZELLERLAND

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Leider nicht bei Tante Emma im Sortiment

Wo gibt’s Liebesschlössli zu kaufen?

Das einsame Liebesschlössli sollte noch viele Gpänli bekommen!

Nun sind also die Liebesschlösschen bei uns im Er­ lebnis Waldegg angekommen. Der Hag mit schlössligerechtem Gitter, an dem die Liebessiegel angebracht werden sollen, ist gebaut. Einige Schlösschen hängen bereits an ihm. Zugegeben, sie sind noch ein wenig einsam. All die Pärchen, die ins Erlebnis Waldegg kommen, sollten sich ein Herz (eingraviert auf ein Schlösschen!) fassen und für SchlössliGspänli sorgen.

Wo Liebesschlösschen kaufen? Wenn Sie, liebe Gäste, dies nun wirklich auch tun wollen (nur zu, hopp de Bäse!), dann besorgen Sie sich doch vor Ihrem nächsten Waldegg-Besuch ihr ganz persönliches Liebesschlösschen. Denn in Tante Emmas Ladebeizli stehen sie nicht zum Verkauf. Leider, denn Tante Emma hat kein GravierMaschineli. Doch das geht im Internet ganz einfach unter www.liebesschloss.de. Sie können dort ein spezielles Schlösschen, sowie ein darauf zu gra-

Ein Schmutz gehört dazu.

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vierendes Liebessujet auswählen und ihre Namen zur Gravur eingeben. Das fixfertig gravierte Schlösschen erhalten sie innert einiger Tage per Post zugestellt. Je nach Grösse kostet ein solches Liebesschlösschen inklusive Porto um die 30 Franken. Nach Erhalt Ihres Liebesschlösschens kommen Sie dann wieder zu uns und hängen es beim Kräutergarten an unser Liebes-Gitter! Selbstverständlich gehört auch ein herzhafter Schmutz zum Ritual! Machen Sie mit beim Wald­ egg-Liebes-Festival!


Nach den Ferien Vorauszuschicken ist, dass viele Kinder plangered hend,

plangere = sich sehnen

bis die Schule nach den langen Sommerferien wieder los­ ging. Ich gehörte nicht zu ihnen. Zu sehr hatte ich mich an das bewegte kleine Erwachsenenleben gewöhnt. Mit vielen hoffte ich im Stillen auf ein Wunder, arbeitete für zwei und wollte mich auf diese Weise unentbehrlich machen – in der Hoffnung, dass die Eltern ein Einsehen hätten. Doch ich hoffte vergebens. Zwar kam das eine oder andere spärliche Lob: ‹Bischt en Guete›, aber auf den erlösenden Satz: ‹Chaascht deheem bliibe, moscht nome go›, warteten ich und viele meiner Leidensgenossen vergebens. Der letzte Sonntag brach an. Und die anfänglichen Erinnerungen der Mütter, das Schulzeug zu richten, steigerten sich zu Ermah­

bischt en Guete = das hast du gut gemacht. Chaascht deheem bliibe, moscht nome goo = Kannst zu Hause bleiben, brauchst nicht mehr in die Schule zu gehen.

nungen, die uns Verzweifelten als Drohungen vorkamen. Zehn Wochen hatten wir den Tornister und dessen Inhalt nicht mehr angerührt. Die Schwammbüchse roch nach ei­ner Mischung aus Chääsrende ond Hennemescht, was zu unserer Gemütsverfassung passte. Vor Tagen schon hatten wir bemerkt, dass Leben ins Schulhaus eingekehrt

Chääsrende ond Hennemescht = Käserinde und Hühnermist

war – ein untrügliches Vorzeichen, dass die Schulfalle bald zuschnappen würde. Doch wir mochten nicht genau hinsehen, denn wir hofften noch immer auf ein Wunder. Und wären die Unterschullehrerin oder der Oberschullehrer uns auf der Straße begegnet, hätten wir einen großen Bogen um sie herum gemacht, um sie ja nicht grüßen zu müssen – auf die Gefahr hin, dass wir für das schwere Vergehen bei nächster Gelegenheit rigoros mit Förichneule bestraft worden wären. Was sollte denn diese Schule überhaupt? Gerade die Fe­rien bewiesen doch, dass man bestens ohne sie existieren konnte. In unseren Augen war sie nicht nur Zeitverschwen­

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förichneule = vorne hinknieen (im Schulzimmer)


dung, sondern sie hinderte uns im eigentlichen Sinn am Erwachsenwerden. Wollten auch am Ende die Eltern nicht, dass wir möglichst schnell groß würden? Nur so konnten wir uns ihr unverständliches Unter-einer-Decke-Stecken mit der Schule erklären. Die Stimmung war gereizt und wurde gesteigert durch das obligate Haare- und Fingernägelschneiden – das Erste mit einem oohauege Handma­

oohauig = unscharf

schinneli, das die Haare mehr ausrupfte als schnitt, und das Zweite mit einer altertümlichen Nagelschere, die entweder zu tief kam oder Ecken stehen ließ. Es lag auf der Hand, dass wir dieses Stutzen von Nägeln und Haaren als Strafe für unser Wachsen empfanden. Hinzu kam das Bauchweh, das nur schon durch den Gedanken ans Schön­ schreiben ausgelöst wurde. Alles jammern nützte nichts. Der Sonntagabend war da. Die Füße mussten besonders sauber gewaschen werden und ab sofort galt es wieder mit de Henne is Bett zu gehen. Das war die Höhe! Der Schlaf wollte nicht kommen, dafür kam uns alle Chog in den Sinn. Was wäre, wenn in der Nacht das Schulhaus abbrennen oder der Lehrer und die Lehrerin …? Am Morgen

mit de Henne is Bett gehen = mit den Hühnern zu Bett gehen; sehr früh ale Chog = verschiedene Sachen, allerhand

war alles wie es sein musste, und uns blieb nichts anderes übrig, als das unabwendbare Schicksal zu akzeptieren. Auf dem Schulweg trafen wir die anderen. Es gab viel zu erzählen – und noch vor dem Älfi-Lüüte waren die Ferien

Älfi-Lüüte = Elf-Uhr-Läuten

weit, weit weg …

Roland Inauen

Mit Nach den Ferien erzählt Roland Inauen, Kurator des Museums Appenzell und Stillstehender Innerrhoder Landammann, hier eine weitere Geschichte, die an seine Jugendzeit in Steinegg erinnert, und die ausgezeichnet zum Thema dieses Waldegg-

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Kalenders passt. Weitere zum Schmunzeln anregende Texte finden sich in seinem Büchlein Charesalb ond Chlausebickli. (VGS Verlagsgemeinschaft, St.Gallen, 66 Seiten, Fr. 24.–. Im Buchhandel.)


Speise Vorspeisen Bauernsalat

Fr.

Würziger Appenzeller Cake

Fr. 10.50

Aus dem Schnuggebock-Käsekeller

Fr. 10.50

mit Grosis geheimer Salatsauce

9.—

mit Apfel-Sellerie-Salat

feiner Frischkäse mit Randensalat

Hauptspeisen

Appenzeller Schmaus

Fr. 38.50

Appenzeller Schnitzel gefüllt mit Siedwurstbrät und Mostbröckli

Fr. 33.50

Appenzeller Siedwurst

Fr. 28.50

Appenzeller Chäshörnli mit gehacktem Rindfleisch

Fr. 28.50

Zartes Kalbsrahmgulasch

Fr. 37.50

Gebratene Rehschnitzel mit einer luftigen Morchelsauce (ab Saison)

Fr. 38.50

Uelis Rehpfeffer (ab Saison)

Fr. 33.50

Appenzeller Schnitzel, Siedwurst, Pouletbrüstchen und Beinschinken mit Chäshörnli und Apfelmus mit Chäshörnli und Apfelmus mit Chäshörnli und Apfelmus und Apfelmus

mit hausgemachten Butterspätzli und Tagesgemüse

mit Butterspätzli und Herbstgemüse mit Butterspätzli und Herbstgemüse

Gebratene Schweinsfiletmedaillons an einer luftigen Morchelrahmsauce Fr. 37.50 mit breiten Nudeln und Tagesgemüse

Metzgertopf mit geräuchertem Heidschnucken-, Kessel-, Siedfleisch und Schweinswürstchen

Fr. 29.50

Bauernpfanne mit Salat

Fr. 31.50

mit Sauerkraut und Salzkartoffeln

Bratkartoffeln, in Würfel geschnittenes Kalbfleisch, Schweinswürstchen, Schweinefleisch, gebratenes Ei und Gemüse Preise mit Vorbehalt

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karte Grosis fleischlose Gerichte Gebratene Forellenfilets

Fr. 32.—

Grosis Duo von gefüllten Teigtaschen an einer Morchelrahmsauce

Fr. 27.50

Appenzeller Chäshörnli

Fr. 25.50

mit Zitronenbutter, Ofenreis und Tagesgemüse und Tagesgemüse mit Apfelmus

Kleine Gerichte Zartes Kalbsrahmgulasch

Fr. 31.50

mit hausgemachten Butterspätzli und Tagesgemüse

Gebratene Rehschnitzel mit einer luftigen Morchelsauce (ab Saison)

Fr. 32.50

Appenzeller Schnitzel

Fr. 28.50

mit Butterspätzli und Herbstgemüse mit Chäshörnli und Apfelmus

Gebratene Schweinsfiletmedaillons mit einer luftigen Morchelrahmsauce Fr. 31.50 mit breiten Nudeln und Tagesgemüse

Desserts Zischgelis Schoggikuchen

Fr.

6.80

Fr.

7.50

Sepplis Chrazette

Fr.

9.—

Appenzeller Dörrbirnenfladen

Fr.

6.50

Grosis gebrannte Creme

Fr.

7.50

Hansis Fruchtsalat

Fr.

9.—

mit Rahm

Vrenelis Riesenmeringues

mit Rahm

mit Zwetschgenkompott Jocks Lieblingsdessert mit Rahm mit Rahm mit Rahm

Preise mit Vorbehalt

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Getränkekarte Flaschenwein im Schnuggebock Stünde im Schnuggebock eine Stüva Grischuna statt einer Appenzeller Stube, befände sich beim Abgang zu Toilette, Keller und Alpkäserei natürlich ein Stägafässli. Neben dem offenen Wein, der im Schnuggebock an den Tisch gebracht wird, birgt sein Keller auch ohne Stägafässli einige Flaschen, für die es sich lohnt, dort hinunter zu steigen. Allerdings stammen diese wie früher aus der europäischen Nachbarschaft und nicht aus Übersee, denn Weine von so weit her zu holen, war in den Jahren, in denen der Schnuggebock «spielt», nicht üblich. Suchen Sie, lieber Gast, Ihren Flaschenwein selbst aus dem Kellerregal und stärken Sie sich fürs Treppensteigen mit einem Glas Most vom Fass. Oben angelangt übergeben Sie bitte Ihre Flasche Ihrer Serviertochter oder Ihrem Kellner. Man wird sie gerne für Sie öffnen und Ihnen den feinen Tropfen kredenzen. Prosit! Wohl bekomm‘s!

Offenausschank

2dl 3dl 5dl 1l

Weisswein Fendant 8.50 21.— Rotwein Rheintaler Cuvée Pinot noir, Cabernet Dorsa

9.— 22.—

Tüüfner Tafelwasser 3.80 5.40 9.— Halb-Halb (Fruchtgetränk) 4.20 5.70 9.50 Citro 4.20 5.70 9.50 Süssmost 4.20 5.70 9.50 Saft vom Fass 4.30 6.— Naturtrüb Quöllfrisch 4.30 6.— Schnuggebock Bier 4.30 6.—

Vor em Esse 2 cl 4 cl Appenzeller Alpenbitter, Cynar, Campari,   Martini weiss 6.50

Noch em Esse es Abihäberli 5.— 8.— Appenzeller Malz-Schnaps 9.— Dörrbirnen-Schnaps aus dem Eichenfass 5.50 10.— Fraue-Kafi 4.20 Manne-Kafi 5.70 Schnuggebock-Kafi oder Biberflade-Kafi 8.50 Ovomaltine / Schokolade 4.20 Schwarztee, Pfefferminztee, Hagebuttentee, Lindenblütentee, Kamillentee 4.— Preise mit Vorbehalt

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Auf dieser Seite werden traditionell Mitglieder des Waldegg-Teams vorgestellt. Dies symbolisch als Dank von Anita und Chläus Dörig an alle, die durch ihren Einsatz den Erfolg vom ERLEBNIS WALDEGG erst möglich machen.

José Luis Carvalho Matos

Susanne Fässler

Luis Filipe Silva de Queiros

kam aufgrund des Tipps eines Freundes aus Braga in Portugal vor zwei Jahren zum ersten Mal für eine Saison zu uns. Er ist froh, für sieben Monate im Jahr hier als Hilfskraft für alles arbeiten zu dürfen, denn in der Heimat findet er im angestammten Beruf als Immobilienmakler keine Arbeit mehr. Allerdings sei es hart, so lange von der Familie getrennt leben zu müssen. Nur einmal pro Saison besucht er sie, zum Geburtstag seines bald siebenjährigen Sohnes. In der Freizeit sitzt er oft mit Freunden zusammen und gönnt sich mit ihnen in einer Bar einen Drink.

kommt zu Fuss zur Arbeit, denn sie wohnt gleich unterhalb vom Ziträdli an der Waldeggstrasse. Die gebürtige Schwellbrunnerin hat früher schon in Bäckereien gearbeitet, so fühlt sie sich hier in ihrem Element. Mehr noch, denn «die Atmosphäre ist so schön, das Team so nett, die Arbeit so interessant und die Kunden sind immer so gut aufgelegt, dass meine Teilzeitstelle zum Hobby geworden ist. Sogar meine zweite Leidenschaft, das Jassen, kommt manchmal zu kurz! Und zwischendurch, wenn der Schnuggebock voll ist, kann ich zur Abwechslung auch servieren. Toll!»

folgt den Spuren seines Onkels Paolo im Erlebnis Waldegg. Auch er kommt aus Braga, wie sein Freund Luis. Er arbeitet als Casserolier in der Küche von Höhenrestaurant und Schnuggebock. Als grosser Fussballfan fährt er oft zum «Benfica Haus» in Rorschach, wo er mit Landsleuten zusammen die Spiele seines Lieblings­ clubs anguckt. Er möchte am liebsten in der Schweiz bleiben, zuhause sieht er keine Zukunft. Deshalb besucht er zweimal pro Woche den Deutsch-Unterricht in der St. Galler Clubschule. In der Stadt schmökert er gerne durch die Einkaufsstrassen.

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Aus dem Appenzeller Kalender 1914

Beispiele tollkühner Männer in ihren fliegenden Kisten anno 1914

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Singunterricht von anno dazumal gesordnung, sich ausschliesslich im dunklen Habit unter die Leute zu begeben. Und damit kommen wir zu Lehrer Jakob Bischof und Pfarrer Hans Martin Walser, die beide in den 1960er Jahren in Teufen tätig waren.

kurzen Moment des Überlegens streckte Fredi seinen Arm in die Höhe und rief: «Herr Lehrer, natürlich unser Landsgemeindelied, alles Leben strömt aus dir!». «Bravo, ausgezeichnet», freute sich der Pädagoge ob der guten Antwort.

Waren das noch Zeiten, als in den Schulstuben landauf und landab die schönen alten Lieder gesungen wurden. Lieder, wie sie heute fast nur noch im Schnuggebock und Tintelompe zu hören sind. «Wie die Blümlein draussen zittern…», «Wir sitzen so traulich beisammen», «E-n-Appezeller Hüsli», «Luegid vo Berg und Tal» und viele andere.

Jeden Samstag blieb die letzte, von 10 bis 11 Uhr dauernde Schulstunde bei Lehrer Bischof dem fröhlichen Gesang reserviert. Nachdem das Lied «Jetz wemmer e Schöppeli loschtig see, e Jöhrli nomme huuse, e Totzed Eier i d Pfanne schloo ond lose wie si pfuusid…» zuerst ein- und dann zweistimmig geübt worden war, stellte der Schulmeister seinen Buben und Mädchen der siebten Klasse gegen den Schluss der Singstunde vier Fragen, die also lauteten:

«Und welches Lied würde zum höchsten Schweizer im Militär, zum Herrn General, passen?» Nach einigen Momenten hob Trudi ihre Hand. «Die Landeshymne, Herr Lehrer! Rufst du mein Vaterland», erklärte sie eifrig, um dann vom Schulmeister ebenfalls gelobt zu werden. «Bestens, Gertrud, da würde sich der General ganz bestimmt freuen.» Dann wurde die dritte Frage gestellt:

Und waren das noch Zeiten, als die Herren Lehrer allseits respektierte Autoritätspersonen waren. Gleiches galt natürlich auch für Pfarrherren, und für sie war es an der Ta-

«Hört gut zu: Welches passende Lied würden wir singen, wenn der höchste AppenzellAusserrhoder, der Herr Landammann, zu uns auf Besuch käme?» Nach einem

Peter Eggenberger

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«Und wenn plötzlich unser Herr Pfarrer im Schulzimmer stünde? Welches Lied wäre dann geeignet?» Jetzt wurde es in der Klasse ganz still, bis dann Röbi mit seiner Antwort «Du schwarzer Zigeuner!» vorerst für Stille, dann für verhaltenes Kichern und letztlich


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Illustration Ernst Bänziger


Bücher und CDs mit vergnüglichen Kurzgeschichten von Peter Eggenberger (Neu: «Vo Wiertschafte ond Wiertshüüsler») sowie die beiden Krimis «Mord in der Fremdenlegion» und «Tod eines Wunderheilers» sind in Meiers Chrom-Egge im Erlebnis Waldegg erhältlich. für lautes Gelächter sorgte. Nur Lehrer Bischof blieb ernst und warf dem Schüler einen missbilligenden Blick zu. Vor seinem geistigen Auge sah er bereits den schwarzgewandeten Geistlichen unter der Schulzimmertüre. «Soll ich die vierte Frage überhaupt noch riskieren?», überlegte der Pädagoge. Dann gab er sich einen Ruck und stellte auch die Frage: «Also, passt gut auf! Was für ein passendes Lied würden wir dann singen, wenn die drei hohen Männer miteinander in unser Schulzimmer kämen?» Die Mädchen und Buben überlegten fieberhaft, dachten angestrengt nach und man vermeinte förmlich, die sich in

den Oberstübchen intensiv drehenden Rädchen zu hören. Plötzlich meldete sich Chläus aus der hintersten Bank und sorgte mit einem lauten: «Alle Vögel sind schon da!» für riesige Heiterkeit. Nur dem Herr Lehrer war es nicht ums Lachen, war doch Pfarrer Walser zugleich der gestrenge Präsident der Schulkommission. Wenige Augenblicke später aber schmunzelte auch der Schulmeister, und

nicht zum ersten Mal war er insgeheim stolz über die Schlagfertigkeit seines Schülers Chläus. Nach einer kurzen Pause und der Bemerkung: «So, fertig jetzt, genug gelacht!» stimmte der Schulmeister das Schlusslied an, und augenblicklich war das Schulzimmer vom kräftig gesungenen Lieblingskanon der Kinder «Aade bi-n-i loschtig gsee ond aade bi de Lüüte, ond wer mersch nöd verträge mag, de söll mersch gad verbüüte…» erfüllt.

Geschenke, Mitbringsel, Souvenirs Hausgemachte Konfitüren und Apfelringli, Honig, Meringues, Appenzeller Rahm-Likör, Zockerbölle, Alpenbitter, Schnäpse, Pantli, Andenken vom Sennensattler, Bücher und noch viel mehr Chrom.

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Er war schon da:

Kommt der Wolf wieder auf die Waldegg? (rk) Keine 1300 Meter Luftlinie sind es vom Erlebnis Waldegg bis zum Teufner Wolfsstein. Mitte Juni dieses Jahres riss ein Wolf in Heiden und Untereggen mehrere Schafe, keine sechs Kilometer entfernt. Wolfalarm für den Schnuggebock? Man gehe die Waldeggstrasse runter, biege links in die Speicherstrasse, hinein in den Stein­eggwald und gehe dann das erste Kiessträsschen links wieder ein Stückchen hoch bis zum Wolfsstein, auf dem geschrieben steht:

Tierwelt, widerlich und unangenehm in seinen Manieren, gierig, boshaft, verschlagen, misstrauisch, gehässig und unerträglich durch seinen abscheulichen Geruch», wie’s damals hiess, zu Tode geknüppelt. Am 20. August 2014 schreibt die NZZ, dass das Wolfsrudel am Calanda bereits zum dritten Mal in Folge wieder Nachwuchs erhalten hat, drei bis fünf Welpen sollen es sein. Der in

Der letzte Wolf soll 1695 im Walde von Steinegg bei Teufen erlegt worden sein. Der letzte Wolf im Appenzellerland verlor also sein Leben unweit vom Schnuggebock. Er war sicher nicht auf Pirsch nach einer Heidschnucke. Die gab’s damals hier nicht. Trotzdem wurde er, dieser «alte Mörder und Schrecken der

Wolfsgeheul in Teufen? Zukunftsmusik!

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Schlieren von einem Zug getötete Wolf stammte aus diesem Rudel. Vielleicht finden weitere Wölfe den Weg nicht nur nach Zürich, sondern wieder in unsere Gegend, wie ihr Vetter in Heiden und Untereggen. Wenn sie dann auf die Idee kommen, Ahnenforschung im Appenzellerland zu betreiben, dann wird es wohl beim Teufner Wolfsstein einmal so aussehen, wie das Uli Schoch bereits in der Tüüfner Poscht visualisierte:


Lange Ruhezeit

Quiet, please: WHISKY SLEEPING!

Hier schläft Laphroaig-Whisky.

(rk) In den letzten Kalendern war oft vom Waldegg-Whisky die Rede. Deshalb sei es auch in dieser Nummer so. Kurz und bündig: Ruhe herrscht! Bei meinen Besuchen in den Lagerhäusern diverser schottischer Distillerien im eben vergangenen Sommer traf ich oft das zum Schmunzeln anregende Schild «Quiet please, WHISKY SLEEPING» an: Ruhe bitte, hier schläft Whisky! In diesen Kellern und Hallen herrschte dann auch immer fast ehrfürchtige Stille. Die Führerinnen senkten ihre Stimme gegenüber den lauten Still Rooms (Brenn-Räumen)

merklich. Gut so, denn man soll den Whisky wirklich in seinen Eichenfässern nicht stören. Schliesslich schlummert er dort drei, vier, zehn, zwölf oder gar fünfundzwanzig und mehr Jahre! Im Sommer vor einem Jahr startete der Waldegg-Whisky. Auch er schläft nun. Noch einige Jahre werden vergehen, bis er bernsteinfarbig zum ers­ ten Mal in ein Glas gegossen werden kann. Hat der Kalender vielleicht etwas früh seine Kunde verbreitet? Haben Sie, liebe Gäste, so lange Geduld? Nun soll Ihnen mitgeteilt werden, wie es zurzeit um den – 36 –

Waldegg-Whisky steht: An einem streng geheimen Ort in unmittelbarer Umgebung vom Erlebnis Waldegg geniesst er gut behütet seine Ruhe! Als Waldeggschreiber darf ich zudem hocherfreut anfügen, dass ich von den Dörigs befördert worden bin: Nun darf ich mich auch Waldegg-Whisky-Hüter nennen. Bei uns hütet eben der Eine Geissen, Ochsen oder Schnucken, der Andere ein schlummerndes Malz-Schnäpsli. Ich verspreche Ihnen, dass ich mich bei jedem Besuch im Waldegg-Geheimkeller an die Regeln halten und ganz quiet sein werde. Waldeggschreiber und Whisky-Hüter Roland Kink

Waldegg-Whisky-Keller


Gemütliches Degustieren

Whisky-Plaudereien in Tante Emmas Ladebeizli Wenn die Abende wieder früher kommen und es draussen kühler wird, dann setzt man sich doch gerne in einem gemütlichen Beizli zusammen und trinkt einen «Dram»-wärmenden Whiskys. Weil der Waldegg-Whisky noch schläft, könnte man sich doch über seine schottischen Vettern unterhalten. Und diese degustieren! Wieso nicht bei einer Plauderei in Tante Emmas Ladebeizli mit Waldegg-WhiskyHüter Roland Kink:

Freitag, 7. November: Whisky-Reise durch Schottland Regionen, Routen, Distilleries, Single Malt und Scotch, Blenders, Independent Bottlers, Herstellung, die grossen Unterschiede. Freitag, 21. November: Die Whiskies der Isle of Islay 9½ Distilleries, Maltings, Dichtung und Wahrheit, Torf, Wasser und Seetang, warum die Insel?, die anderen Inseln. Freitag, 5. Dezember: Die Whiskies von Speyside The Whisky Trail, die ganz Grossen, knapp daneben, Highland Games, Cooperages, Schottland und die anderen. Zeitplan: Appenzeller-Bahn St. Gallen ab 19.39, Teufen an 19.53. Waldegg-Bus zu Tante Emma. 22.00 Bus ab Waldegg zum Bahnhof Teufen zum Zug Teufen ab 22.15, St.Gallen an 22.28, oder individuell später. Don’t drink and drive! Kosten: Fr. 50.—pro Abend. Inbegriffen: Shuttle Bus, 5 Whiskies à 2 cl. (Zusätzliche Whiskies gemäss Getränkekarte.) Anmeldung: Bitte per Mail direkt an: roland.kink@bluewin.ch

Welcher Whisky darf ‘s denn sein? Blick in den Shop «Whisky Castle» in Tomintoul, Schottland.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

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penhotel «Am Schönenbühl», ebenfalls in Speicher. Ihre Vorarbeit im Appenzellerhof dient nun der jungen Generation als optimales Sprungbrett. Konsequent biologisch Was Vater Herbert angefangen hat, wird nun von den Jungen weitergeführt: Nicht nur die Küche ist vollumfänglich biologisch, sondern auch in allen – 39 –

sonst möglichen Bereichen – 30Sidlers – setzen konsequent auf Biologie. Bei der Verwendung von Baumaterialien ebenso wie bei der Bett- und FrottéWäsche. Zudem wird, wo immer möglich, in der Region eingekauft, sei’s beim benachbarten Bauern, beim Produzenten des bekannten KabierFleischs oder auf dem St.Galler Bio-Markt. Die grösst­mögliche Umsetzung des Biologie-Gedankens ist der grosse Trumpf des Appenzellerhofs. Weil’s keine biologisch produzierte Geschmacksverstärker gibt, werden einfach keine eingesetzt, denn: «Biologisch produzierte und saisonal eingekaufte Lebensmittel haben keine nötig!», so der leidenschaftlich gerne kochende Hotelier, und: «Was zu Beginn noch belächelt wurde, ist heute vollumfänglich anerkannt. Wir freuen uns, dass wir oft Stamm-


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Grüezi, wir sind die vier Waldegg-Ochsen!

Peter

Paul

Max

Moritz

«Ja, jetzt sind wir zu viert im Waldegg-Stall. Nun ist Ruhe und hoffentlich auch Beständigkeit eingekehrt. Viele Leute erinnern sich noch an Fritz und Falk, die ersten Ochsen, die bei

uns den Waldegg-Wagen zogen. Leider sind die beiden längst im Ochsen-Himmel. Dann folgten die Spanier. Das hat nicht geklappt. Auch mit dem Gido hatte unser Chef kein Glück. – 42 –

Aber nun scheint alles in Butter zu sein. Wir kommen gut zusammen aus. Nur bei der Elektrobürste, die unsere Rücken so wohlig massiert, gibt’s ab und zu eine kleine Putscherei.»


Nun ist es wieder so weit:

Einsteigen bitte!

Hans Sturzenegger, für einmal ohne Hackbrett, auf dem Weg zu neuen (Ochsen-)Taten.

Die beiden Waldegg-Ochsen Peter (rechts) und Paul warten auf unternehmungslustige Passagiere.

(rk) Nun ist es wieder so weit, liebe Gäste vom Erlebnis Waldegg: Ab sofort können Sie sich wieder eine nostalgische Fahrt mit unserem Ochsenwagen gönnen! Wie Sie auf der gegenüberliegenden Seite sehen, haben wir nun zwei Gespanne. Max und Moritz sind noch in Ausbildung. Peter und Paul aber stehen nun für Sie

bereit. Die beiden prächtigen Burschen haben ausgelernt. Dies dank dem Training durch Martin Fässler, der in den letzten Kalender-Nummern vorgestellt wurde. Leider wirkt er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Waldegg-Stall. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute und rasche Genesung! – 43 –

Nun hat Hans Sturzenegger den schönen Dienst als Wald­ egg-Ochsen-Betreuer übernommen. Er hat seinen Bauernhof im benachbarten Speicher in jüngere Hände übergeben und bringt nun seine langjährige Erfahrung mit Rindviechern in seine neue Aufgabe ein. Hans ist vielen Waldegg-Gästen ein alter Bekannter, denn er war oft als unser Hackbrett-Virtuose und Witzkönig im Erlebnis Wald­ egg anzutreffen und wird es auch weiterhin sein.


Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 36. Woche

Z-Lauf

Herbstmonat

IX. 1 2 3 4 5 6 7

Verena Degenhard Theodos Esther Herkules Magnus 12. Regina

Aufg.

Hi19h I I I Ii00h J J Ji02h K K

Vom Tauben und Stummen

Untrg.

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

13.37 23.22 ?R2 14.39 –.– 4 13.11 15.37 0.10 z 16.31 1.06 17.20 2.10 18.03 3.21 18.41 4.37

Mark. 7

TagesLänge

Es 13.23 zeigt 13.19

13.16 sich 13.13 kühles 13.09 13.06 windiges 13.03

Sonnenaufgang 6.48 Untergang 19.51

Montag 8 Mariä Geburt Ki02h L Dienstag 9 Egidi, Lilly L Mittwoch 10 Sergi Li02h A Donnerstag 11 Regula A Freitag 12 Tobias Ai03h B Samstag 13 Hektor B Anbruch des Tages um 5.25 Sonntag 14 13. Kreuzerhöh. B 08h C 37. Woche

Barmherziger Samariter

19.16 5.55 2 erdnah, NR2 Wetter. 12.59 19.49 7.14 1 3.38 12.56 20.22 8.32 Dann 12.53 20.55 9.48 Q, MR2 kommen 12.49 21.30 11.00 schöne 12.46 22.09 12.09 und 12.43 Abschied um 21.10 Alter Herbstmonat 14. 22.52 13.13 12.39

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

15 16 17 18 19 20 21

Fortunat Joel Fronfasten Rosa Januar Innozenz Eidg. Bettag

23.38 –.– 0.29 1.23 2.19 3.17 4.16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

22 23 24 25 26 27 28

Mauriz F 5.16 18.24 Thekla F 6.17 18.49 Liber, Robert Fi06h G 7.18 19.15 Kleophas G 8.20 19.42 Ziprian Gi17h H 9.23 20.11 Kosmus H 10.27 20.45 15. Wenzeslaus H 11.30 21.23

Montag Dienstag

29 Michael 30 Hieronymus

38. Woche

39. Woche

Von 10 Aussätzigen

Luk. 10

C Ci17h D D D Di05h E E Ei18h F

Luk. 17

Vom ungerechten Mammon

Sonnenaufgang 6.58 Untergang 19.37

Matth. 6

14.11 ziemlich 12.36 15.02 2 4.05, Z 12.32 15.46 warme 12.29 16.25 12.26 16.59 12.22 17.30 2 erdfern, KR2 Tage. 12.19 17.57 B am Abend 12.15 Sonnenaufgang 7.07 Untergang 19.22

A in g 8 8.14 P BR2 LR2

Nachher folgt unfreundliches

Sonnenaufgang 7.17 Untergang 19.08

Hi01h I 12.32 22.07 ?R2 I 13.31 22.59 z

12.12 12.09 12.05 12.02 11.58 11.55 11.51 11.48

Wetter. 11.45

Lostage im September: 8. (Mariä Geburt); 14. (Kreuzerhöhung); 21. (Matthäus); 22. (Mauriz); 29. (Michael). Vom 30. März früh bis zum 26. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in g am 23. um 4.30 Uhr: Tagundnachtgleiche, Herbstanfang.

– 44 –


Gäste zu Besuch bei Ochsen, Schnuckenbock & Co.

Umbau im Waldegg-Stall

Die Schwalbenschwanzkonstruktion des Gadens aus Appenzell ziert nun das Innere des Wald­egg-Stalls.

(rk) Hinten im Stall, rechts neben dem grossen Parkplatz, ist immer etwas los. Unsere Ochsen gehen ein und aus, ebenso der Schnuckenbock mit seinen Heidschnucken. Das Büsi streicht um einen Pfosten, unsere beiden Islandpferde klappern mit den Hufen, und die Kleinsten, die Zwerggeissen, hüpfen von einem Scheiterstock zum anderen Balken. Kein Wunder, dass auch Sie, liebe Gäste, oft ein Auge in das emsige Treiben werfen wollen. Tun Sie das bitte weiterhin, Sie

sind bei unseren Viechern sehr willkommen. Doch wir haben bemerkt, dass es im Stall manchmal etwas eng wird. Deshalb kam die Idee auf, ihn noch gästefreundlicher, und natürlich auch noch tierfreundlicher, herzurichten. Ohne sein Äusseres zu verändern sind wir zurzeit daran, unseren Stall im Innern umzubauen. Mehr Platz für die Tiere und mehr Platz für die Gäste, mehr Platz für den WaldeggBauern und seine Tierpfleger, das ist das Ziel. Der Ausbau – 45 –

wird richtig schnuggebockig, weil wir das Holz eines in Appenzell sorgfältig abgebrochenen Gadens dafür verwenden können. Nach und nach sind unsere menschlichen Holzwürmer nun am werkeln. Sie, liebe Gäste, dürfen auch während des Umbaus unsere Tiere besuchen. Vielleicht interessiert Sie sogar der Fortgang der Umbauarbeiten? Also, weiterhin hereinspaziert! Aber bitte seine Sie vorsichtig, achten Sie auf Ihren Tritt! Und so gerne Sie wie wir die Tiere haben, halten Sie bitte einen Sicherheitsabstand zu ihnen. Gerade bei den Ochsen! Sie sind zwar eigentlich ganz liebe Kerle, doch eine spontane Bewegung ihres Kopfs mit den mächtigen Hörnern stellt bei aller Gutmütigkeit eine Verletzungsgefahr für Sie dar! Wie auch früher vor und später nach dem Umbau seien Sie, liebe Gäste, abschliessend darauf hingewiesen, dass das Erlebnis Waldegg bei Unfällen mit den Tieren in seinem Stall nicht haftet.


Weinmonat

X. Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 40. Woche

1 2 3 4 5

Remigi Ii07h J Leodegar J Leonz Ji10h K Franz K 16. R.-kranzfest Ki11h L

Vom Toten zu Naim

Montag 6 Angela Dienstag 7 Judith Mittwoch 8 Pelagius Donnerstag 9 Dionis Freitag 10 Gideon Samstag 11 Burkhard Sonntag 12 17. Gerold 41. Woche

Vom Wassersüchtigen

Luk. 7

L Li12h A A Ai14h B B i18h B C C Luk. 14

Z-Lauf Aufg.

Untrg.

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

14.25 23.59 4 21.33 15.14 –.– 15.57 1.05 16.36 2.16 17.11 3.31 NR2

TagesLänge

Auf 11.41

11.38 11.34 kühle, 11.31 regne- 11.28

Sonnenaufgang 7.26 Untergang 18.54

17.44 4.47 2 erdnah rische 11.24 18.16 6.04 MXA 11.21 18.49 7.20 1 12.51, Q, MR2 Tage 11.17 19.24 8.35 folgen 11.14 20.02 9.47 einige 11.11 20.44 10.55 schöne. 11.07 21.30 11.57 Dann 11.04 Sonnenaufgang 7.36 Untergang 18.40

Montag 13 Kolman C 22.20 12.53 Z 11.01 Anbruch des Tages um 6.08 Abschied um 20.07 Alter Weinmonat 14. Dienstag 14 Hedwig Ci02h D 23.13 13.41 zeigt 10.57 Mittwoch 15 Theresia D –.– 14.23 2 21.12 10.54 Donnerstag 16 Gallus Di13h E 0.10 14.59 sich 10.50 Freitag 17 Justus E 1.08 15.31 unbeständige 10.47 Samstag 18 Lukas E 2.06 15.59 2 erdfern KRy 10.44 Sonntag 19 18. Ferdinand Ei01h F 3.06 16.26 10.41 42. Woche

Vornehmstes Gebot

Matth. 22

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

20 21 22 23 24 25 26

Wendelin Ursula Kordula Maximus Salome Krispin 19. Armand

F Fi13h G G Gi23h H H H Hi06h I

4.06 5.07 6.09 7.13 8.17 9.22 9.25

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

27 28 29 30 31

Sabina Simon, Judas Narzissus Alois Wolfgang

I Ii11h J J Ji15h K K

10.26 11.22 12.12 12.57 13.36

43. Woche

Vom Gutschlägigen

Matth. 9

Sonnenaufgang 7.47 Untergang 18.28

16.52 Witterung. 17.17 Gegen 17.44 18.13 8 23.57, P, A in h 18.45 Monats19.22 CRA (obere), LRy 19.05 ende

Sonnenaufgang 6.57 Untergang 17.15

19.55 20.53 z, ?R2 21.56 23.05 –.– 4 3.48

Lostage im Oktober: 16. (Gallus); 21. (Ursula); 28. (Simon, Judas). Vom 30. März früh bis zum 26. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in h am 23. um 13.58 Uhr.

– 46 –

10.37 10.34 10.31 10.27 10.24 10.21 10.18

10.15 10.11 mehr 10.08 frostiges 10.05 Wetter. 10.02


Eine schöne Überraschung

Das Ziträdli im Advent

Ziträdli-Beck Chreschte und seine Magd Anneli freuen sich im Dezember 2013 über ihre selbstgemachte Dekoration.

(rk) Das Ziträdli ist schon im täglichen Betrieb ein wahres Schmuckstück. Es verkörpert mit viel Charme tagtäglich die gute alte Zeit in einer himmlisch nach feinstem Brot und herzhaften Backwaren verführerisch duftenden Holz­ ofenbäckerei. Einmal pro Jahr wächst es aber noch über sich hinaus: im Advent.

Im November letzten Jahres brannte im Ziträdli auch nach dem Feierabend oft noch schummriges Licht. Niemand sollte merken, was im Geheimen zwischen Backofen und Teig-Chnetti vorging. Und wenn Frau und Herr Dörig in die Nähe kamen, wurden sie sofort unter irgendeinem Vorwand aus der Nähe vom Zit­ – 47 –

rädli weggelockt. Es gelang immer. So waren dann sogar sie völlig überrascht, als sie am 1. Dezember ins Ziträdli gerufen wurden: Ihre liebevoll geschmückte Holzofenbäckerei versetzte sie in hocherfreutes Staunen. Hinter ihrem Rücken hatten Vorweihnachts-Engel eine liebevolle Adventsdekoration in Backstube und Speiseraum gezaubert. Jeder Mann und jede Frau, die später ins Ziträdli kamen, waren begeistert und berührt. Und so soll es auch in diesem Advent wieder sein. Leuch­ tende Augen in Adventsstimmung, ein lieblicher Duft mehr als das Jahr hindurch. Beck Chreschte und seine Mitarbeiter werden sich nicht lumpen lassen. Wiederum planen sie, das Ziträdli als einen ganz speziellen Weihnachtstern funkeln zu lassen. Wie dieser aussehen soll, wissen zurzeit nur sie allein. Auch Chefin und Chef nicht. Wiederum soll es eine Überraschung sein. Die, liebe Gäste, dürfen Sie auf keinen Fall verpassen!


Samstag Sonntag

44. Woche

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 45. Woche

Z-Lauf

Wintermonat

XI.

Aufg.

0.17 B am Morgen 1.30 NR2

3 4 5 6 7 8 9

2.44 3.58 5.12 6.25 7.35 8.40 9.40

Hochzeitliches Kleid

Theophil Sigmund Emerich Leonhard Florenz Klaudi 21. Theodor

Königssohn krank

Matth. 22

Li20h A A Ai23h B B B Bi03h C C

Joh. 4

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

17 18 19 20 21 22 23

Berthold Eugen Elisabeth Kolumban Mariä Opfer Cäcilia 23. Klemens

Fi21h G G G Gi07h H H Hi13h I I

1.54 2.55 3.58 5.02 6.07 7.12 8.16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

24 25 26 27 28 29 30

Salesi Ii18h J Katharina J Konrad Ji20h K Jeremias K Gerold, Noah Ki23h L Agrikola L 1. Advent L

9.16 10.10 10.57 11.38 12.14 12.47 13.18

Matth. 22

Vom Einzug Jesu in Jerusalem

Zuweilen

9.59 9.56

sonnige Witterung.

9.53 9.50 9.47 9.44 9.41 9.38 9.35

Sonnenaufgang 7.08 Untergang 17.04

2 erdnah MR2 Q 1 23.23

TagesLänge

Mitunter Nebel.

Sonnenaufgang 7.18 Untergang 16.53

20.01 10.32 Z 9.32 20.57 11.18 Es 9.29 21.55 11.57 folgen 9.27 22.54 12.31 einige 9.24 Abschied um 18.21 Alter Wintermonat 14. 23.53 13.01 2 16.16, KR2 Tage 9.21 –.– 13.28 2 erdfern mit 9.19 0.53 13.54 N w. rechtläufig Sonnen- 9.16

Des Königs Rechnung

Vom Zinsgroschen

Matth. 18

15.15 15.46 16.19 16.55 17.34 18.19 19.08

46. Woche

48. Woche

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

1 Aller Heiligen Ki18h L 14.11 2 20. Aller Seelen L 14.43

Montag 10 Louisa Ci10h D Dienstag 11 Martin D Mittwoch 12 Emil Di20h E Donnerstag 13 Wibrath E Anbruch des Tages um 5.50 Freitag 14 Friedrich E Samstag 15 Albert, Leopold Ei08h F Sonntag 16 22. Otmar F

47. Woche

Untrg.

Sonnenaufgang 7.29 Untergang 16.45

Matth. 21

14.19 schein, 14.45 LRA dann folgen 15.13 P wieder 15.43 neblige. 16.19 Am 17.00 8 13.32, A in i 17.48 Ende

9.13 9.11 9.09 9.06 9.04 9.01 8.59

18.44 19.47 20.56 22.07 23.20 –.– 0.33

8.57 8.55 8.53 8.51 8.49 8.47 8.45

Sonnenaufgang 7.39 Untergang 16.38

z ?R2 2 erdnah 4 11.06, NR2

zeigt sich veränderliches Wetter.

Sonnenaufgang 7.48 Untergang 16.33

Lostage im November: 1. (Aller Heiligen); 2. (Aller Seelen); 11. (Martin); 16. (Otmar); 21. (Mariä Opfer); 25. (Katharina); 26. (Konrad); 30. (Andreas). Sonne in i am 22. um 10.39 Uhr.

– 48 –


Zur geliebten Advents-Tradition geworden

Die Waldegg-Weihnachtskrippe

Wird die Krippe im Waldegg-Stall auch heuer wieder so aussehen?

(rk) Liebe, verehrte WaldeggGäste, wir, die Könige Caspar, Melchior und Balthasar haben jedes Jahr einen sehr langen Weg aus dem Morgenland rund um den Globus bis wir nach Weihnachten wieder zuhause sind. Oft ist er beschwerlich. Und ab und zu treffen wir auch ganz ärmliche Verhältnisse an, denn im Advent besuchen wir alle Christen. Aber auf unserer Reise gibt’s auch Orte, wo wir gar nicht weiter möchten, wo wir am liebsten

bleiben würden. Etwa den Waldegg-Ochsenstall, den wir vor einigen Jahren entdeckt haben. Da riecht’s so fein nach Heu, Glühwein und Chäsfladebrot. Und dann die lebendigen Tiere: Die Ochsen, die Schnucken und die Esel! Es ist einfach urgemütlich. Wir treffen kaum in einem anderen Dorf eine so heimelige und weihnächtliche Atmosphäre an. Wenn Ihr im Advent wie wir den Weg auf die Waldegg findet, dann solltet Ihr unbedingt – 49 –

auch in den Stall kommen. Vielleicht will es der Zufall, dass wir drei auch gerade da sind! Im Advent gibt’s im Wald­ egg-Stall die Krippe zu schauen und auch – auf Bestellung – einen vorweihnächtlichen Apéro. Tradi­ tionsgemäss kommt ein Teil des Erlöses der Aktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» zugute.


Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 49. Woche

Z-Lauf

Christmonat

XII. 1 2 3 4 5 6 7

Otwin Xaver Fronfasten Barbara Abigail Nikolaus 2. Advent

Zeichen des Gerichtes

Aufg.

Li02h A A Ai06h B B Bi11h C C Ci19h D Luk. 21

13.48 14.19 14.53 15.29 16.11 16.57 17.48

Montag 8 Mariä Empf. Dienstag 9 Willibald Mittwoch 10 Walter Donnerstag 11 Waldemar Freitag 12 Ottilia Samstag 13 Luzia, Jost Anbruch des Tages um 6.23 Sonntag 14 3. Advent

D D Di04h E E Ei16h F F

50. Woche

Johannes im Gefängnis

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

15 16 17 18 19 20 21

Abraham Adelheid Notker Wunibald Nemesi Achilles 4. Advent

Fi05h G G i16h G H H Hi23h I I I

0.40 1.41 2.44 3.48 4.53 5.58 7.01

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

22 23 24 25 26 27 28

Florian Dagobert Adam, Eva Christtag Stephan Joh. Evang. S. n. Weihn.

Ii02h J J i04h J K K Ki05h L L Li08h A

7.59 8.51 9.37 10.16 10.51 11.23 11.53

Montag Dienstag Mittwoch

29 Jonathan 30 David 31 Silvester

51. Woche

52. Woche

Zeugnis Johannes

Untrg.

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

1.45 2.57 Q, MR2 4.08 5.18 6.24 7.26 1 13.27 8.22 Z

Auf Tage mit Regen oder

Sonnenaufgang 7.56 Untergang 16.31

TagesLänge

8.43 8.42 8.40 8.39 8.37 8.36 8.35

18.43 9.11 Schnee- 8.33 19.41 9.54 K wird rückläufig fall 8.32 20.40 10.30 8.31 21.40 11.02 folgen 8.30 22.40 11.30 KR2 einige 8.29 23.40 11.57 2 erdfern mit 8.28 Abschied um 18.11 Alter Christmonat 14. F –.– 12.22 2 13.51 ange- 8.28

Matth. 11

Joh. 1

Joseph und Maria verwundern sich

Sonnenaufgang 8.03 Untergang 16.31

Luk. 2

A 12.24 Ai12h B 12.56 B 13.30

12.47 13.13 P 13.42 14.14 14.52 LR2 15.37 16.30 z

unbeständig.

Sonnenaufgang 8.08 Untergang 16.33

17.31 18.40 19.53 21.07 22.22 23.36 –.–

8 2.36, A in j, M w. rechtl.

2 erdnah ?R2 NR2 4 19.32

0.48 Q, MR2 1.59 3.08

8.27 8.27 8.26 8.26 8.25 8.25 8.25

Dann anhaltend helles,

8.25 8.25 8.25 8.26 8.26 8.27 8.27

aber kaltes Wetter.

8.28 8.28 8.29

Sonnenaufgang 8.10 Untergang 16.37

Lostage im Dezember: 6. (Nikolaus); 8. (Mariä Empfängnis); 21. (Thomas/4. Advent); 25. (Christtag); 26. (Stephan). Sonne in j am 22. um 0.04 Uhr: Sonnenwende, Winteranfang.

– 50 –

nehmem Wetter. Vorerst


Textseite die Gelegenheit, Ihnen, liebe Gäste, unsere besten Wünsche zu diesen festlichen Tagen durch die Reproduktion zweier Ansichtskarten aus den ersten Jahren des vergangenen Jahrhunderts auszudrücken.

2 Ansichtskarten aus der Sammlung Werner Holderegger

Dieser Waldegg-Kalender behält seine Gültigkeit bis Ende des Jahres 2014. Also auch noch über die Adventszeit und die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Deshalb nutzen wir auf seiner hintersten

– 51 –

Dies verbunden mit unserem herzlichen Dank für Ihre andauernde Treue zu unseren Erlebnisrestaurants. Familie Anita und Chläus Dörig und Mitarbeiter


Finden Sie zur Erlebnisegge des Appenzellerlandes! Mit dem Auto A1-Ausfahrt Nr. 81 SG-Kreuzbleiche Richtung Appenzell. Ende Umfahrung Teufen, beim zweiten Kreisel, Richtung Speicher. 3.2 km bis zur Abzweigung Waldegg (weisser Wegweiser am rechten Strassenrand).

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Familie Anita und Chläus Dörig Teufen AR Tel. 071 333 12 30 Fax 071 333 46 61

www.waldegg.ch

Gesamtes Erlebnis Waldegg jeden Montag geschlossen. – 52 –

Ausgabe 47/14  
Ausgabe 47/14  

Hauszeitschrift für das Erlebnis Waldegg auf die Monate September, Oktober, November und Dezember 2014

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