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auf die Monate Januar, Februar, März und April 2006 Gegründet bei der Eröffnung des Schnuggebock im März 2001

AR/AI

Hauszeitschrift für Restaurant Waldegg und Schnuggebock 6. Jahrgang, Nummer 21

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Restaurant Waldegg

Schnuggebock

Traditionelle appenzellische Gastfreundlichkeit. Am Stammtisch. Im Restaurant. In eleganten Sälen.

Grosis Bauernhaus als nostalgisches Erlebnis, in Stube, Stall, Küche, Mägde-, Knechtechammer und Keller.

Tête-à-têtes. Geschäftsessen. Bankette. Vom Vesperplättli bis zum Gourmet-Menü.

Zu zweit. Familien für sich. Gruppen im Schloff.

Panoramagarten. Kinderspielplatz. Rollstuhlgängig.

Währschaftes vom Puur, saisonal, einheimisch. Wald-WC, Alpkäserei, Heustock und Tierlistall. Reservationen: 071 333 12 30 «Schnuggebock»

Reservationen: 071 333 12 30 «Restaurant Waldegg»

Täglich geöffnet www.schnuggebock.ch

www.waldegg-teufen.ch

Von Mai bis August: Jeden letzten Dienstag im Monat original Appenzeller Alpaufzug ab 20:00 Uhr

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Hauszeitschrift mit Willkommen im Restaurant Waldegg und im Schnuggebock! Grüezi mitenand! Restaurant und Schnuggebock nennen wir zusammen "Erlebnis Waldegg". Am Anfang erschien dieser Name wohl etwas ungewohnt. In der Zwischenzeit hat er sich aber eingebürgert. Sie, liebe Gäste, werden auch am Telefon so von uns begrüsst. Am Anfang? Während langer Zeit – unsere Familie übernahm die Wirthschaft anno 1948 – war’s einfach "die Waldegg". Doch dann gumpte der Schnuggebock daher. Ja, das war einmal! Genau am Samstag, den 10. März 2001 machte der Schnuggebock seinen ersten Sprung, öffnete sich sein Tenntor für Sie. Fünf Jahre ist’s schon her, wie doch die Zeit vergeht! Es war einmal eine Idee, dann eine lange Bauzeit, ein neuer Name und seither ein grosser Erfolg. Unter "Schnuggebock" versteht man in unserer Region nicht mehr eine männliche Heidschnucke, sondern eben "Grosis gastliches Bauernhaus".

den Schnuggebock von Anfang an toll fanden und ihm seither Ihre Treue bewahren, feiert er in diesem Frühling vor Gesundheit strotzend seinen fünften Geburtstag. Wir danken Ihnen dafür, dass Sie immer wieder unsere Gäste sind. Natürlich auch im Restaurant Waldegg! Wir geben uns Mühe, dass jeder Ihrer Besuche bei uns zu einem wirklichen Erlebnis wird. Lassen Sie sich überraschen, was es bedeutet, wenn es ab Mai im Schnuggebock heisst "es war einmal ....." !

Schnuggebock Speisekarte in der Heftmitte Inhaltsverzeichnis 3 4 5 7 15

Willkommen 10. März 2001 Schnuggebock-Jubiläum „Es war einmal“ Besenbeizen

16 18

Schnuggebock-Speisekarte Schnuggebock-Getränkekarte

19

Hausiererwesen im Appenzellerland

Zugehockt, zugepackt, hereinspaziert! Willkommen im Erlebnis Waldegg! Familie Anita und Chläus Dörig Impressum Herausgeber: Erlebnis Waldegg, Familie Anita und Chläus Dörig Redaktion, Bilder, Texte: Roland Kink, Teufen Gestaltung, Layout, DTP: Kuhn Grafik&Werbung,Teufen Druck: App. Medienhaus, Herisau

Den grossen Erfolg verdanken wir Ihnen, liebe Gäste! Weil Sie –3–


10. März 2001: Schnuggebock-Eröffnung

„Hereinspaziert!“

„Viel Erfolg!“

Freude herrscht.

Auch die Architekten freuen sich.

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Zum fünfjährigen Schnuggebock-Jubiläum "Der Köder muss dem Fisch passen, nicht dem Fischer" Es gibt kaum einen Spruch, der besser auf das Restaurant Waldegg und den Schnuggebock passen würde. Vor fünf Jahren, am 10. März 2001 hat die Familie Dörig den Schnuggebock als Ergänzung zum traditionellen Restaurant Waldegg als erlebnisgastronomischen Teil eröffnet. Das damalige Präsent der Gemeinde an die Familie Dörig, ein männliches Exemplar einer Heidschnucke, hat sich seither prächtig entwickelt. Diese Schafrasse hat bekanntlich dem Schnuggebock zu seinem Namen verholfen. Für unzählige Gäste ist in diesen fünf Jahren der Schnuggebock auf der Waldegg zu einem beliebten Ausflugsziel, ja zu einem Markenzeichen für Teufen geworden. Das gleiche Geburtsjahr wie der Schnuggebock hat auch der Waldegg Kalender. Nebst der aktuel-

len Speisekarte enthält er interessante Informationen über unsere Appenzeller Kultur und unverzichtbare historische Reminiszenzen aus den früheren hiesigen Lebensumständen. Vieles hat sich in diesen fünf Jahren verändert: der ursprüngliche Appenzeller Kalender heisst jetzt Waldegg Kalender und erscheint saisonal und nicht mehr nur jährlich, angeboten wird jetzt auch ein Schnuggebock Bier, eingeführt wurden die Fahrten mit dem Ochsen-Gespann sowie der Alpaufzug. Unverändert geblieben sind die Prinzipien im Verpflegungsangebot im Schnuggebock, das tägliche Gewitter und die einmalige, heimelige Atmosphäre als Erfolgsrezept. Im Namen des Gemeinderates und der Bevölkerung gratuliere ich der Familie Dörig und allen Mitarbeitenden –5–

herzlich zum Jubiläum. Derart innovative Wirtsleute verdienen unser aller Dank und Anerkennung dafür, dass sie dank ihrem Einsatz und ihren Ideen zu einem leuchtenden Markenzeichen unserer Gemeinde geworden sind. Solche Unternehmer wünscht sich jede Gemeinde. Für die Zukunft wünschen wir Dörigs weiterhin viel Mut und Tatkraft bei der Umsetzung weiterer Neuerungen. Gerhard Frey Gemeindepräsident Teufen


Aus dem Appenzeller Kalender 1887


Das ganze Waldegg Team spielt Ihnen ein einmaliges Theater vor.

Es war einmal

Erleben Sie bei Speis und Trank ein mitreissendes Bühnenspiel. Ab 1. Mai 2006 jeweils Montag, Dienstag, Mittwoch Beginn 19:00, Ende circa 23:30 Uhr

Geeignet ab 8 Jahren

Vorverkauf: 071 333 12 30

Das Waldegg Team verführt Sie in den Appenzeller Alltag um 1900: Gelingt es Vater, Mutter und Grossmutter, die Familie zusammen zu halten, trotz schwerer Zeiten und wenig Lebensmitteln, trotz wenig Geld und Ausbeutung durch den "gnädigen Herrn"? Unter der Leitung von Anita, Chläus und Grossmutter Rosa Dörig schlüpfen alle Mitarbeiter von Restaurant Waldegg und Schnuggebock in die Rollen der alten Hausbewohner. Erleben Sie als Besucherin oder Besucher hautnah die Höhen und Tiefen einer Appenzeller Familie. Sie werden staunen, schmunzeln und auch gerührt sein und sich am Ende fragen, warum in unseren so hoch technisierten Zeiten der Alltag oft als viel belastender empfunden wird als früher. Regie und schauspielerische Leitung: Rainer Kleinstück , Wiesenbach bei Heidelberg Ausstattung: Bettina Bätz, Wiesenbach bei Heidelberg

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„ Es war einmal“ Mitreissend. Besinnlich. Einmalig. Teamwork. Noch nie da gewesen. Alle diese Attribute treffen genau ins Schwarze von "Es war einmal". Das neue Schnuggebock Theater ist ..... , ja eben, ein Theater. Aber auch viel mehr. Es war schwierig, dem Ereignis einen Namen zu geben. Englisch durfte das Happening nicht benannt werden. So was passt nicht zum Schnuggebock. Das Theater ist auch ein Spektakel. Aber nicht nur das. Es ist auch eine Tafelrunde. Aber nicht nur das. Theater. Aber nicht nur das. Ein Anstoss zur Besinnlichkeit. Aber nicht nur das. Nun, "Es war einmal" heisst "Theater". Obwohl damit nur ein Teil des Erlebnisses abgedeckt wird. Aber irgendwie musste man Sie, liebe Gäste, ja ansprechen. Stellen Sie sich folgendes vor: Sie treffen um 19:00 auf dem grossen Parkplatz ein. Da herrscht bereits ein emsiges Treiben. Handwerker, fleissige Arbeiterin-

nen, Bauern, Tiere, Gerüche, Geräusche. Alles atmet die gute alte Zeit. Sie werden sofort mit eingebunden: Helfen Sie doch dem Zimmermann drüben beim Ochsengespann mit dem grossen Balken, Sie kräftiger Besucher! Und Sie, geschickte Besucherin, gehen Sie doch den Hausfrauen an die Hand! Bald werden Sie im Schloff des Schnuggebocks sowieso mit ihnen zusammen zu Tisch sitzen. Natürlich gibt’s dazu ein mehrgängiges, kräftiges Mahl aus Grossmutter Rosas Töpfen. Und zwischen den einzelnen Leckereien erleben Sie ein Theaterspiel aus dem Appenzeller Alltag vor 100 Jahren. Die Handlung soll Ihnen hier nicht verraten werden. Doch, sie werden bis nach 23 Uhr staunen, schmunzeln und auch gerührt und besinnlich sein. "Es war einmal" ist einmalig, weil es Ihnen vom ganzen Waldegg Team vorgetragen wird. Jeder einzelne Mitarbeiter hat eine Rolle, vom Wirte-Ehepaar und dessen – 10 –

Töchtern über die Küchenund Service-Brigaden bis zum Haus- und Stalldienst. Alle dürfen mitmachen. Und sich Ihnen zeigen. Erleben Sie die verborgenen Talente aller Waldeggler! In den Proben trat ein ganz erstaunliches Engagement zu Tage. Gut so, denn nach Innen soll das Theater das Waldegg Team zusammen schweissen und motivieren. Es darf wohl mit Fug gesagt werden, dass Sie eine Premiere erleben. Schon oft wurde im Bären, Löwen oder Sternen der "Wilhelm Tell" aufgeführt. Aber noch nie haben die Mitarbeiter eines Gastrobetriebes in ihrer Freizeit so viel Energie und Engagement aufgewendet, dass sie im eigenen Hause zusammen ein, man verzeihe angesichts des nostalgischen Themas den Ausdruck, interaktives EssTheater auf die Beine zu stellen vermochten.

Hereinspaziert zu "Es war einmal"!


Im Theaterstück „Es war einmal“ wirkt das gesamte Waldegg Team in folgenden Rollen mit:

Ramona Dörig Gaissenmädchen

Cécile Bischof Nesthäkchen

Roman Graf Scherenschleifer

Lydia Trivigno Zugezogene Zürcherin

Carmen Petutschnig Zugezogene Zürcherin

Hildegard Rellstab Stickerin

Hans Siegrist Scherenschleifer

Steven Mühlemann Holzer

Angela Zwyssig Hackbrettspielerin

Ugo Cabras Fabrikant

Alexandra Dörig Gaissenmädchen

Antonio Pereira Wasserträger

Claudia Dörig Zweitjüngste Tochter

Paulo Pereira Hilfszimmermann

Esther Steingruber Älteste Tochter

Chläus Dörig Vater

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Rainer Kleinstück, der Profi hinter "Es war einmal" Das einmalige Schnuggebock Theater wird durch die Gemeinschaft der Waldegg-Mitarbeiter gespielt, durch engagierte Amateure. Geschrieben und inszeniert wurde es jedoch von einem anerkannten Bühnen- und SprachenProfi, der auch die Proben leitete: Rainer Kleinstück betreibt im Alten Schloss Langenzell zu Wiesenbach in der Nähe von Heidelberg sein eigenes Kleintheater. Neben seiner Tätigkeit als freier Regisseur und Schauspieler hat er Grosses vor: Er will auf dem Schlossgelände, in den grossen Ausstellungsräumen, auf seiner Bühne und im Pferdestall ein eigentliches Zentrum für alle künstlerischen Kreativitäten wie Theater, bildende Kunst und Open Air-Veranstaltungen schaffen. Rainer Kleinstück bietet auch "Unternehmens-Theater" an. In Seminaren und Kursen schult er Führungskräfte in

Rollenspielen und Theaterstücken. Über den bekannten Gastronomie-Trainer Roland Berger haben sich denn auch Waldegg-Wirt Chläus Dörig und er kennen gelernt. Aus diesen ersten Kontakten entstand dann die Idee zu "Es war einmal". Biographie

Geboren am 23.11.1953 in Dresden. Nach der Lehre als Fahrzeugschlosser folgte das lang ersehnte Studium zum Schauspieler an der Staatli– 12 –

chen Schauspielschule Rostock. Engagements in Rostock, Dresden und Leipzig schlossen sich an. Schwerwiegende berufliche und politische Barrieren zogen 1986 den Antrag auf Ausreise aus der DDR nach sich. 1989 Übersiedlung in den Westen. Unmittelbar danach Engagements in Marburg, Pforzheim, am Deutschen Theater München, in Bad Hersfeld, im Staatstheater Mainz, Staatstheater Karlsruhe und am Theater der Stadt Heidelberg. Mehrere Film- und Fernsehauftritte, sowie Sprecherrollen im SWR und Hessischen Rundfunk schlossen sich an. Unterrichtstätigkeit in Heidelberg in Schauspiel und Körperwahrnehmung, daneben freiberufliche Schauspieltätigkeit. Als freier Regisseur Gründung des Unternehmenstheater in Stuttgart. Seit 2000 selbständiger Berater. www.kleinstueck-sprachkunst.de


Melanie Hautle Nesthäkchen

Anita Dörig Mutter

Cherif Zidazi Handbueb

Sven Nussbaumer Wasserträger

Silvia Eisenhut Melkerin

Rebecca Zeilinger Nesthäkchen

Bernadette Inauen Melkerin

Urs Meier Zweitältester Sohn

Emil Neff Schmied

Enrico Schwenk Unehelicher Sohn

Miguel Oliveira Wasserträger

Jakob Zuberbühler Holzschnitzer

Esther Eugster Zugezogene Zürcherin

Dennis Graap Unehelicher Sohn

Barbara Speck Älteste Tochter

Rosa Dörig Grossmutter

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Balz Winzeler Fabrikant

Judith Vetsch Stickerin

Agnes Sutter Melkerin

Werner Zellweger Zimmermann

Paul Westarp Schmiedgeselle

Sandra Gamper Zweitjüngste Tochter

Walter Nuesch Ochsenfuhrmann

Sonja Frick Stickerin

Werner Krüsi Büscheler

Angela Breitenmoser Weberin

Willi Schefer Zimmermann

Hans Klauser Ochsenfuhrmann

Redaktionelles Im letzten Waldegg Kalender waren ein Beitrag über die „Rückkehr der Schokolade aus Amerika ins Appenzellerland“ und zusätzliche Fotos von der Gewerbeausstellung 1937 in Teufen angekündigt. Wegen „Es war einmal“ folgen diese erst in einer nächsten Ausgabe. Jakob Knöpfel Zimmermannslehrling

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Versinkt „Erlebnis Waldegg“ im Staub?

In welchem Staub denn? Natürlich in jenem, der von den Besen aufgewirbelt wird! Von den Besen der Besenbeizen, die links und rechts der Waldegg wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Wo Staub ist, muss auch Schmutz sein: Schmutzkonkurrenz für den Schnuggebock? Im oberen Speicherer Birt hat die Familie Schedler im Februar 2003 in ihrem Bauernhaus eine Besenbeiz eingerichtet. Und seit letztem August zeigt auch ein Besen bei der

"Romisegg", nahe beim Moosbänkli an, dass dort von Ines Wita gewirtet wird. Gleich zwei Besenbeizen am Eggen Höhenweg! Konkurrenz für die Waldegg? "Nein, nein", lacht Chläus Dörig darauf angesprochen, "ich freue mich über diese Entwicklung! Früher hatten wir doch eine Unmenge Beizen am Eggen Höhenweg. Die beiden neuen tragen mit ihren Besen doch nur dazu bei, dass er noch einladender wird! Wer ihn in seiner ganzen Länge abschreitet, hat doch mehr als einmal – 15 –

Durst und möchte einkehren. Und die Qualifikation der Leute, die die neuen Besen schwingen, garantiert darüber hinaus auch noch, dass die Vorschriften der Lebensmittelkontrolle eingehalten werden." Entwarnung also für den armen Kellner im obigen Cartoon von Alibert! Die Geschichte aller eingegangenen Beizen am Eggen Höhenweg findet sich in den alten Ausgaben des Waldegg Kalenders. Nachzulesen unter: waldegg-teufen.ch/schnugge_zeitschrift.html


Speisek Vorspeisen Frischkäse aus der Hauskäserei

Fr. 11.50

auf Grosis Essig-Gemüse

Bauernsalat

Fr. 8.50

mit Molke-Dressing aus der Schnuggebock-Alpkäserei

Gefüllte Pouletbrust dünn aufgeschnitten

Fr. 12.50

mit Kabis-Salat

Hauptspeisen Appenzeller Schmaus

Fr. 38.50

Chäshörnli, Siedwurst, Appenzellerschnitzel, Pouletbrüstchen, gehacktes Rindfleisch und Apfelmus

Appenzeller Schnitzel mit Chäshörnli und Apfelmus

Fr. 29.50

gefüllt mit Siedwurstbrät und Mostbröckli

Appenzeller Siedwurst

Fr. 26.—

mit Chäshörnli und Apfelmus

Zartes Kalbsgeschnetzeltes an Pilzsauce

Fr. 35.50

mit Eierspätzli und Tagesgemüse

Köbis Rindsschmorbraten

Fr. 34.50

mit Kartoffelstock und Tagesgemüse

Bauernkotelett mit rassiger Kräuterbutter

Fr. 28.50

dazu Röstigaletten und Tagesgemüse

Bauernpfanne mit Salat

Fr. 27.—

Bratkartoffeln, in Würfel geschnittenes Kalbfleisch, Schweinswürstchen, Schweinefleisch, Zwiebeln, gebratenes Ei und Gemüse – 16 –


ekarte Grosis fleischlose Gerichte Gebratene Forellenfilets an Rotweinbutter

Fr. 29.50

mit würzigem Reis und Tagesgemüse

Chrazete mit Pfirsich-Kompott

Fr. 22.50

Appenzeller Chäshörnli

Fr. 23.50

mit Apfelmus

Seniorenteller Zartes Kalbsgeschnetzeltes

Fr. 26.50

Appenzeller Schnitzel

Fr. 24.50

mit Chäshörnli und Apfelmus

an Pilzsauce mit Eierspätzli und Tagesgemüse

Appenzeller Chäshörnli

Fr. 18.50

mit Apfelmus

Desserts Fuhrmannns-Portion + Fr. 2.—

Luftige Apfelcreme

Fr. 7.50

Gefüllte Quarkbällchen

Fr. 7.50

mit Aprikosenkompott

Apfelstrudel

Fr. 7.50

Fr. 5.50

mit Rahm

mit Vanillesauce

Uelis Ananasring

Dörrbirnenfladen

Fr. 7.50

Zimtfladen mit Rahm

mit Kirsch – 17 –

Fr. 5.50


Getränkekarte Flaschenwein im Schnuggebock Stünde im Schnuggebock eine Stüva Grischuna statt einer Appenzeller Stube, befände sich beim Abgang zu Toilette, Keller und Alpkäserei natürlich ein Stägafässli. Neben dem offenen Wein, der im Schnuggebock an den Tisch gebracht wird, birgt sein Keller auch ohne Stägafässli einige Flaschen, für die es sich lohnt, dort hinunter zu steigen. Allerdings stammen diese wie früher aus der europäischen Nachbarschaft und nicht aus Übersee, denn Weine von so weit her zu holen, war in den Jahren, in denen der Schnuggebock „spielt“, nicht üblich. Suchen Sie, verehrter Gast, Ihren Flaschenwein selbst aus dem Kellerregal und stärken Sie sich fürs Treppensteigen mit einem Glas Most vom Fass. Oben angelangt übergeben Sie bitte Ihre Flasche Ihrer Serviertochter oder Ihrem Kellner. Man wird sie gerne für Sie öffnen und Ihnen den feinen Tropfen kredenzen. Prosit! Wohl bekomms!

Offenausschank

2dl

Weisswein Bernecker Federweiss Rotwein Bernecker Blauburgunder Appenzeller Mineral Halb - Halb (Fruchtgetränk) Citro Süssmost Frische Molke Orangensaft Saft vom Fass Naturtrüb Quöllfrisch Schnuggebock Bier

3dl

5dl

1l

8.—

20.—

39.—

8.—

20.—

39.—

3.50 3.70 3.70 3.70

5.— 5.30 5.30 5.30

8.50 8.80 8.80 8.80

3.70 3.70 3.90

5.50 5.50 5.70

2.50 4.30

2 cl Appenzeller Alpenbitter, Cynar, Campari, Cinzano rosé, Martini weiss

Noch em Esse es Abihäberli Appenzeller Malz-Schnaps Dörrbirnen-Schnaps aus dem Eichenfass

4 cl 6.20

4.80 5.50

8.— 9.— 10.—

Fraue-Kafi Manne-Kafi Schnuggebock-Kafi Biberflade-Kafi

3.70 5.50 8.50 8.50

Ovo / Schokolade Schwarztee, Pfefferminztee, Hagebuttentee, Lindenblütentee, Kamillentee

3.70

– 18 –

3.70


Es war einmal:

Noch ist’s gar nicht lange her, dass schmucke Email-Täfelchen mit der verschanzenden Aufschrift "Betteln und Hausieren verboten" manch ein

behäbiges Appenzeller Dorfhaus eines rechtschaffenen Bürgers "zierten". Vor allem die Gewerbetreibenden blockten die hausierende Konkurrenz gerne ab. Es soll auch vorgekommen sein, dass etwa ein Gemeindehauptmann, selbst

Bäcker, seinen Einfluss geltend machte, den Backwaren-Hausierern der Umgebung das Arbeiten auf "seinem" Gemeindegebiet zu vergällen.

Die Geschichte der Hausiererinnen und Hausierer im Appenzellerland wurde eigentlich gar nie ausführlich geschrieben, sondern eher verdrängt. Auf jeden Fall wurden entsprechende Akten als "unbedeutend" von den Behörden – 19 –

gerne vernichtet. Dabei haben diese kleinen, oft randständigen Leute zu ihrer Zeit einen wichtigen Beitrag zugunsten der Wirtschaft und Gesellschaft des Appenzellerlandes geleistet. "Geschichte" ist halt eben oft nur das Niederschreiben von Kriegsereignissen, Epidemien und den Lebensläufen von Regenten, Adeligen oder erfolgreichen Handelsherren. Die Spuren der kleinen Leute gehen verloren oder werden gar verwischt. Chome gaad: Hommage an einen der letzten Hausierer im Appenzellerland Dem Gaiser Mäddel Fuchs, Autor und Fotograf, ist mit seinem 2001 erschienenen Buch Chome gaad wenigstens die noch mögliche Spurensicherung gelungen. In stim-


mungsvollen SchwarzweissAufnahmen, ergänzt durch Lebensdaten, Anekdoten und Briefe, zeichnet er das Leben eines der letzten Hausierer nach: Der kleine Arthur Zünd hat damit ein Denkmal erhalten, das auch stellvertretend

Eierfrau und Fleischhausierer: Das Ehepaar Johannes und Barbara Ringeisen-Widmer, Stein um 1940

für den "kleinen Mann" schlechthin steht. Ergänzt wird die Hommage an einen Fäälträger (Feil-Träger) mit einer geschichtlichen Würdigung des Hausierens durch den in Teufen wohnhaften Kantonsbibliothekar Matthias Weishaupt. Der vorliegende Text stützt sich auf das Buch "Chome gaad" und Gespräche mit dessen beiden Autoren.

Mit Beginn der Industrialisierung nahmen die Fäälträger und Fäälträgerinnen eine wichtige Aufgabe für die Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Konsumgütern wahr: Nahrungsartikel, Genussmittel, billige Luxusartikel, Haushaltartikel, populäre Lesestoffe; unzählig sind die Produkte, die über den Wanderhandel zum Verbraucher gelangten. Vom Dörrobst über Lederfett, Bürsten, Kaninchenfelle, Fasshahnen, Ansichtskarten, Eier- und Obstkonserven, Backwaren, Suppenpräparate bis hin zu Rasierapparaten und Musikinstrumenten reichte die Palette. In der Regel lebten Hausiererinnen und Hausierer am Rande der Gesellschaft. Eine allein stehende Person konnte sich den Lebensunterhalt mehr schlecht als recht mit Hausieren verdienen. Wenn eine Familie auf ihre Nahrung wartete, bewegten sich die Wanderhändler an der Grenze der Armut. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren es jedes Jahr zwischen 100 und 400 so genannt "bedürftige Kantonseinwohner", denen die Patentgebühren erlassen werden mussten. – 20 –

Ob der weit verbreiteten Abneigung und Geringschätzung für die Fäälträgerinnen und Fäälträger wird vergessen, dass sie es waren, die das Aufkommen der Heimarbeit im Appenzellerland erst ermöglichten. Wie sonst wäre es möglich gewesen, dass etwa die Stickerinnen und Sticker in den weit verstreuten Appenzeller Häusern 16 Stunden am Tage arbeiten konnten (oder wohl ob wirtschaftlicher Not "mussten"). Über den sozialen Aspekt der Entlöhnung und die Gerechtigkeit dieses Wirtschaftssystems sei hiermit nichts ausgesagt. Tatsache ist, dass es im vergangenen Jahrhundert appenzellische Realität war. Der geneigte Leser möge sich dazu vielleicht Gedanken machen, nachdem er das Schnuggebock-Theater "Es war einmal" erlebt hat. Auf jeden Fall stellte das Angebot aller Fäälträger zusammen genommen einen Warenkorb dar, wie er der heutigen Gesellschaft, wohlbemerkt den Bedürfnissen der Zeit angepasst, im Shopping Center geboten wird.


Heinrich Müller (geboren 1918 in Urnäsch), Bauer und leidenschaftlicher Schnitzer, hat alle Fääträger, die ihm auf seiner Hämet begegnet sind, in Holz verewigt. Die unbeschriftete Figur stellt den Störschriiber dar.

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typischen Appenzeller Holzhaus, abseits der Hauptstrasse.Verbringen Sie bei uns einen geruhsamen Aufenthalt.


Früher kamen die Waren zu Fuss ins Haus, heute holt man sie sich per Allradbrummer im nahen oder auch fernen Einkaufszentrum. Wanderhandel damals, allgemeine Mobilität heute. Auf der Kehrseite der Geringschätzungs-Medaille freuten sich die Leute auf den entlegenen Höfen, wenn sie einen Hausierer auf dem Weg daherstapfen sahen. "De Arthur chonnt!" Dieser Ruf schallte dem "Turli" Zünd oft freundlich entgegen. Die Kinder

rannten auf ihn zu, gaben ihm hüpfend Geleit auf den letzten Bläss-umwedelten Metern zum Haus, während sich die Bäuerin bereits wunderte, was er wohl diesmal aus seiner Chrenze auspacken würde. "Häsch no en Mandelfisch?" oder "Schternlifade söttid mer ha!" Dieser zweite Wunsch galt dann nicht dem "Turli", sondern zum Beispiel dem "Fädeli-Diem": Die Hausiererinnen und Hausierer waren auch bekannte Originale und trugen ihre charakteristischen Spitznamen. Der

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beinamputierte "Esel-Eugster" reiste mit einem Esel durchs Land. "Tächliaschriiber-Kern" beschriftete mit seinen Schablonen Regenschirme ("Tächli"). "Wulle-Klee" verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Wolle. Oder Frau Graf auf der Gigeren oberhalb von Rehetobel, die "Fratere-Gröfi" oder "Frateri", die mit Textilramsch, Unterröcken und Wäsche hausierte, war allenthalben beliebt, weil sie immer den neuesten Klatsch zu erzählen wusste.


Z-Lauf

Jänner

I.

Aufg.

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Ji13h K 9.46 18.09 2 erdnah, CR2

Sonntag

1 A Neujahr

52. Woche

Beschneidung Christi Luk. 2

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

2 3 4 5 6 7 8

1. Woche

Jesus lehrt im Tempel Luk. 2

Berchtold K i14h K L Genoveva L Titus Li16h A Simeon A Heil. 3 Könige Ai20h B Isidor B 1. S. n. Epiph.

Montag 9 Julian Dienstag 10 Samson Mittwoch 11 Diethelm Donnerstag 12 Anselm Anbruch des Tages um 6.28 Freitag 13 Hilarius Samstag 14 Israel, Felix Sonntag 15 2. S. n. Epiph.

Untrg.

B i03h B C C Ci12h D

Die Hochzeit zu Kana Joh. 2

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

16 17 18 19 20 21 22

3. Woche

Vom Aussätzigen Matth. 8

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

23 24 25 26 27 28 29

4. Woche

Schifflein Christi Matth. 8

Montag Dienstag

30 Adelgunda 31 Virgil

Marzell E Ei11h F Anton F Priska Fi24h G Martha Sebastian G G Agnes, Meinrad 3. S. n. Epiph. Gi11h H Emerentia H Hi20h I Timothe I Pauli Bekehrung Ii24h J Polykarp Chrysostomus J Karl Ji24h K K 4. S. n. Epiph.

8.33

Sonnenaufgang 8.10 Untergang 16.43

10.20 10.46 11.06 11.23 11.40 11.57 12.17

19.37 21.03 22.26 23.46 –.– 1.03 2.21

NR2

das an-

MR2, A in Erdnähe fangs

4 19.57, P ?R2

trübe aber

8.34 8.35 8.36 8.37 8.39 8.40 8.41

Sonnenaufgang 8.09 Untergang 16.50

3.38 4.54 6.05 7.08 Z Abschied um 18.34 D 15.37 8.00 Di23h E 16.43 8.40 1 10.48 E 17.53 9.11 LR2

2. Woche

Auf

TagesLänge

12.40 13.10 13.49 14.38

8.43 8.45 8.46 8.48 Alter Sylvester 13. änder- 8.50 liches. 8.52 Mit- 8.54 milde Wetter folgt ver-

Sonnenaufgang 8.06 Untergang 17.00

19.02 20.09 21.15 22.21 23.26 –.– 0.34

9.34 9.52 2 erdfern 10.08 10.22 10.35 Q, A in k 10.49 11.05 2 16.14

unter sonnig. Dann folgen

8.56 8.58 9.00 9.02 9.04 9.07 9.09

Sonnenaufgang 8.00 Untergang 17.09

1.45 3.00 4.17 5.33 6.41 7.35 8.15

11.24 11.48 12.22 13.09 14.14 15.34 17.03

KR2

z LXA, CR2 8 15.15

Tage mit Schneefall oder

9.11 9.14 9.16 9.19 9.22 9.24 9.27

Sonnenaufgang 7.53 Untergang 17.20

K L 8.45 18.34 2 erdnah L 9.08 20.02 MR2 i24h

Sonne in k am 20. um 6.16 Uhr.

– 24 –

Regen.

9.30 9.32


Wie Vieles, das einmal zum alltäglichen Gesicht des Appenzellerlandes gehörte, sind die Fäälträgerinnen und Fäälträger Geschichte (wenn auch nur spärlich dokumentierte). Warum eigentlich? Schämt sich hier gar jemand für die Vergangenheit? Es täte uns allen sicherlich gut, auch die nicht so hellen Seiten der alten Zeit in Erinnerung zu behalten. Der Waldegg Kalender berichtete immer über Themen, die mit der Waldegg und dem Schnuggebock in Verbindung stehen. Welchen Bezug zum Erlebnis Waldegg hat das Hausiererwesen? Liebe Gäste, Ihr werdet ja sehen!

Arthur und die Kantonsgrenze Es war einmal ..... an einem schönen Sommertag anno 1984: Hausierer Arthur "Turli" Zünd und Fotograf Mäddel Fuchs waren von Bühler her im Anstieg zum Leimensteig. Es war eine jener Touren, auf denen Fuchs Fotos für sein geplantes Buch "Chome gaad" schoss. Schweigend waren sie den Berg hoch gestapft. Wenn’s obsi ging, brauchte Turli seinen Schnauf ganz für’s Tragen der mit bis zu 35 Kilo beladenen Chrenze. Ziel von Turli war Haslen, wo er

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das Postauto besteigen wollte. Die Beiden waren noch nicht einmal beim Wirtshaus Leimensteig, aber schon auf Innerrhoder Boden, als ein Innerrhödler Streifenwagen neben ihnen anhielt. Die Polizeimänner kannten Turli natürlich; und dieser wusste ebenso natürlich, dass er für den fremden Kanton kein Patent besass. Die Polizisten machten dem Turli freundlich klar, dass er "hier nicht dürfe". "Jo, jo, wäs scho!" Samt Chrenze luden sie ihn dann in den Streifenwagen, um ihn zurück nach Bühler zu bringen. Ganz automatisch ging Mäddel um das Auto herum, um auf der anderen Seite einzusteigen: "Nei, nei, Sie nüd", sagte einer der gestrengen Gesetzeshüter, "Sie töred do fotografiere!" Verdutzt schaute dann der nun offiziell autorisierte Gewerbetreibende dem davoneilenden Polizeiauto nach. Und nahm schliesslich den Heimweg nach Gais, in den freundeidgenössischen Nachbarstand Ausserrhoden unter die Füsse. Den Turli sah er erst Tage später wieder.


Z-Lauf

Hornung

II.

Brigitta Lichtmess Blasius Veronika 5. S. n. Epiph.

Aufg.

Li24h A A A i03h A B B

Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

1 2 3 4 5

5. Woche

Vom guten Samen Matth. 13

Dorothea Richard Salomon Apollonia Scholastika Euphrosina Septuagesima

B C C Ci18h D D D i05h D E E

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

6 7 8 9 10 11 12

6. Woche

Arbeiter im Weinberg Matth. 20

Montag 13 Jonas Anbruch des Tages um 5.58 Dienstag 14 Valentin Mittwoch 15 Faustin Donnerstag 16 Juliana Freitag 17 Arthur Samstag 18 Kaspar Sonntag 19 Sexagesima

i09h

Gleichnis vom Samen Luk. 8

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

20 21 22 23 24 25 26

8. Woche

Blinder am Wege Luk. 18

Montag Dienstag

27 Frida, Sara Ki11h L L 28 Fastn.-Dienstag

Euchar H Hi04h I Eleonora I Petri Stuhlfeier Ii09h J Josua Matthias J Ji11h K Viktor K Fastnacht-So.

Trübe regnerische Witterung

TagesLänge

9.35 9.38 9.41 9.44 9.47

Sonnenaufgang 7.44 Untergang 17.31

11.11 11.47 12.33 13.29 14.33 15.42 16.51

2.44 NRA 3.58 5.04 Z 5.59 6.42 7.14 LR2 7.39

9.50 vor- 9.53 herrschend; 9.56 mit- 9.59 unter 10.02 Schnee- 10.05 fall. 10.08

Sonnenaufgang 7.33 Untergang 17.41

E F 17.59

7. Woche

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

9.27 21.26 9.45 22.47 P 10.02 –.– 10.21 0.08 10.43 1.27 4 7.29, ?R2

i17h

F F Fi06h G G Gi18h H H

Untrg.

19.06 20.11 21.17 22.24 23.33 –.–

7.59 1 5.44 Dann 10.11 Abschied um 19.14 Alter Hornung 14. 8.15 2 erdfern 10.15 8.29 fol- 10.18 8.42 Q gen 10.21 8.56 C im grössten Glanz 10.24 9.10 A in l kalte 10.27 9.27 Tage; 10.31 Sonnenaufgang 7.22 Untergang 17.53

0.45 1.59 3.14 4.23 5.22 6.07 6.41

9.49 10.17 10.57 11.51 13.02 14.26 15.56

KR2 2 8.17

10.34 10.37 10.40 z 10.44 B am Abend, CR2 10.47 trübe 10.50 NR2 Witte- 10.54 zuweilen sonnig. Meistens

Sonnenaufgang 7.09 Untergang 18.03

7.07 17.26 2 erdnah 7.28 18.53 8 1.31

Sonne in l am 18. um 20.26 Uhr.

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10.57 rung. 11.01


Chome gaad, das Buch: In stimmungsvollen Bildern und mit einem einfühlsamen Text setzt Mäddel Fuchs seinem Freund Turli Zünd ein Denkmal. Im zweiten Teil liefert Matthias Weishaupt konzise historische Informationen zum Hausiererwesen im Appenzellerland. Aufgrund der beschränkt zur Verfügung stehenden Quellen handeln diese hauptsächlich von Aus-

serrhoden. Hier liegt die erste historische Aufarbeitung des Themas vor. Wer durch diesen Artikel gluschtig und gwondrig gemacht werden konnte, dem sei das Buch wärmstens empfohlen. „Chome gaad“ ist im WaldeggLädeli erhältlich.

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Aus dem Appenzeller Kalender 1887


Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

März

III. 1 2 3 4 5

Aschermittw. Hartwin Kunigunda Adrian Invocavit

Aufg.

Li10h A A Ai11h B B Bi16h C

Versuchung Christi Matth. 4

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

6 7 8 9 10 11 12

10. Woche

Kanaanäisches Weiblein Matth. 15

C Ci24h D D D Di11h E E Ei23h F

Montag 13 Ernst F Anbruch des Tages um 5.07 F Dienstag 14 Zacharias Fi12h G Mittwoch 15 Melchior G Donnerstag 16 Heribert i24h Freitag 17 Gertrud G H H Samstag 18 Gabriel H Sonntag 19 Oculi, Marian 11. Woche

Der Stumme redet Luk. 11

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

20 21 22 23 24 25 26

12. Woche

Jesus speist 5000 Mann Joh. 6

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

27 28 29 30 31

Emanuel Benedikt Mittfasten Otto, Fidel Hermo Mariä Verk. Laetare Ruprecht Priskus Eustach Quirin Nelly, Balbina

Hi10h I I Ii17h J J i20h J K K Ki23h L L Li23h A A Ai23h B B

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

TagesLänge

7.47 20.19 P, BR2, MRA 11.04 8.05 21.43 Anfangs 11.07 8.23 23.06 zeigt 11.11 8.45 –.– sich 11.14 9.11 0.28 K wird rückläufig 11.17

9. Woche

Fridolin Perpetua Fronfasten Franziska Alexander Küngold Reminiscere

Untrg.

Sonnenaufgang 6.56 Untergang 18.13

9.45 10.28 11.21 12.24 13.31 14.41 15.49

1.46 4 21.16, ?R2 2.56 3.56 Z 4.42 5.18 LR2 5.45 6.05

schönes, mildes Wetter. Dann Tage mit Schnee-

11.21 11.24 11.28 11.31 11.34 11.38 11.41

Sonnenaufgang 6.42 Untergang 18.23

16.56 18.02 19.08 20.15 21.23 22.34 23.48

6.22 2 erdfern Abschied um 19.55 6.37 6.50 1 0.36, Q 7.04 7.18 7.34 7.54 KR2

11.45 Alter März 14. fall 11.48 oder 11.52 Regen. 11.55 11.58 12.02 Un- 12.05

Sonnenaufgang 6.28 Untergang 18.33

–.– 1.02 2.12 3.13 4.02 4.39 6.07

8.19 8.54 9.41 10.43 12.00 13.24 15.52

A in a 2 20.11, z

beständige, kühle Witterung.

C Morgenstern CR2, NR2, CRN

12.09 12.12 12.16 12.19 12.22 12.26 12.29

Sonnenaufgang 7.14 Untergang 19.43

6.30 6.49 7.07 7.25 7.45

17.19 MR2, BR2 18.45 2 erdnah 20.10 8 12.15, P 21.35 23.00

Vom 26. März früh bis zum 29. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Am 29. ist eine partielle Sonnenfinsternis. Sonne in a am 20. um 19.26 Uhr: Tagundnachtgleiche, Frühlingsanfang.

– 29 –

Gegen das Ende trübes Wetter.

12.33 12.36 12.40 12.43 12.46


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Samstag Sonntag 13. Woche

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 14. Woche

Z-Lauf

April

IV. 1 Hugo 2 Judica

Aufg.

B 8.10 Bi02h C 8.40

Steinigung Christi Joh. 8

3 4 5 6 7 8 9

Ignaz Ambrosi Martial Demetri Zölestin Maria Palmtag

C Ci08h D D Di18h E E E Ei07h F

15. Woche

Auferstehung Christi Mark. 16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

17 18 19 20 21 22 23

16. Woche

Verschlossene Tür Joh. 20

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

24 25 26 27 28 29 30

17. Woche

Vom guten Hirten Joh. 10

Ostermontag Christoph Werner Hermann Wolf Kajus Quasimodo Albrecht Marx Anaklet Anastasius Vital Peter Misericordia

I Ii23h J J J Ji04h K K Ki07h L L Li08h A A Ai09h B B Bi12h C C

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

–.– 0.23

TagesLänge

An- 12.50 fangs 12.53

Sonnenaufgang 7.00 Untergang 19.53

9.21 10.11 11.12 12.19 13.29 14.38 15.45

Einzug Christi Matth. 21

Montag 10 Ezechiel F Fi20h G Dienstag 11 Philipp G Mittwoch 12 Julius G Donnerstag 13 Gründonnerstag Anbruch des Tages um 4.57 Freitag 14 Karfreitag Gi07h H H Samstag 15 Raphael Hi16h I Sonntag 16 Ostertag

Untrg.

1.40 2.46 3.39 4.19 4.49 5.11 5.29

?R2 des 12.57 Z Monats 13.00 4 14.01, L w. rechtl. 13.03 Regen 13.07 LR2 oder 13.10 B am Morgen 13.13 2erdfern Schnee- 13.17

Sonnenaufgang 6.46 Untergang 20.03

16.52 17.58 19.04 20.12

5.44 5.58 6.11 Q 6.25 1 18.40 Abschied um 21.47 21.23 6.41 22.37 6.59 KR2 23.52 7.23

fall. 13.20 Dann 13.23 folgen 13.27

13.30 Alter April 14. 13.33 sonnige 13.37 Tage. 13.40

Sonnenaufgang 6.33 Untergang 20.13

–.– 1.04 2.08 3.00 3.39 4.09 4.33

7.55 8.38 9.35 10.46 12.06 13.30 14.54

CRM z A in b 2 5.29 NR2

Ziemlich 13.43 kühle 13.46

13.50 Witterung 13.53 und 13.56

13.59 nachher 14.02

Sonnenaufgang 6.20 Untergang 20.22

4.52 5.10 5.28 5.46 6.09 6.36 7.12

16.17 17.40 19.04 20.28 21.53 23.14 –.–

MR2, CR2 2 erdnah, P BR2 8 21.44

meist 14.06 trübes 14.09

14.12 Wetter. 14.15

Sonnenaufgang 6.08 Untergang 20.32

Vom 26. März früh bis zum 29. Oktober früh sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in b am 20. um 7.27 Uhr.

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14.18 14.21 14.24


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Es war einmal

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Waldegg Kalender 21/06  

Hauszeitschrift für das Erlebnis Waldegg auf die Monate Januar, Februar, März und April 2006

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