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mit

auf das Jahr 2003 Gegr端ndet von Johs. Tobler, Mathematicus

AR/AI

Waldegg - Verlag 9053 Teufen


Frühling lässt den Schnuggebock Wieder gumpen auf Waldegg Ja, liebe Gäste, und grüezi mitenand:

und dann in stiebender Abfahrt runter ins Dorf!

Jetzt ist es nicht nur den munteren schwarzen Schnuggeböcklein wieder frühlingshaft ums Herumtollen zu Mute, sondern doch uns allen auch: Zwar musste der Winter den ganzen Dezember lang Anlauf holen, aber dann wurde er, vor allem im Januar und Februar, zu einem "richtigen, wie früher". Genau so, wie in der letzten Nummer der Waldegg-Hauszeitschrift beschrieben: Mit dem Bob im Schlepptau von der Waldegg zu Fuss bis zum Moosbänkli

Das war toll, jetzt lechzen wir aber wieder nach der wärmenden Sonne des Frühlings und des Frühsommers, nach gemütlichen Stunden in der Waldegg-Gartenwirtschaft mit Panoramasicht, die Kinder auf dem Spielplatz tobend, aber bestens aufgehoben. So, dass die Eltern in Musse sich den Waldegg-Köstlichkeiten aus Küche und Keller hingeben können. Wenn am Säntis oben auch noch viel Schnee liegen mag, bei uns auf der Waldegg "der Maiensonne junges Glühen triebweckend in die Erde (und die Menschen?) dringt"! Der Schnuggebock hat gemäss der Philosophie der saisonalen Küche wie zu jeder neuen Jahreszeit wieder eine andere Speisekarte erhalten. Frühlingshaft, währschaft, einheimisch, gluschtig und mordsguet, wie seit seiner Eröffnung. Drei Frühlinge ists nun schon

Ostergrüsse vom 31. März 1918 aus Teufen.

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her! Was für uns im März 2001 ein Schritt ins Ungewisse mit einem gewissen Bangen war, ist zu einem grossen Erfolg geworden. Denn Sie, liebe Gäste, haben unseren Schnuggebock spontan und mit Begeisterung in Ihr Herz geschlossen. Doch nicht nur in Grosis Bauernhaus aus den Dreissigern des vorigen Jahrhunderts, sondern auch im Restaurant auf der Waldegg lässt sich der Frühling geniessen. Auch hier kommen die ersten zarten Ge-

ters aus Ihrem Gaumen und Ihren Gliedern. Zum "Erlebnis Waldegg" gehören aber nicht nur Restaurant, Schnuggebock, elegante Säle, Gartenwirtschaft, Kinderspielplatz, die Lage am Eggen Höhenweg, die liebliche, nun wieder frisch grünende Landschaft und der unvergleichliche Blick auf Bodensee und Säntis. Wir sind auch bemüht, Ihnen immer wieder etwas Besonderes zu bieten. Schon im Frühsommer, die Monatszeichnungen im Appenzeller Kalender beweisen es, "fahren" die ersten Sennten "öbere", finden die ersten Alpaufzüge statt. So auch bei uns: Von Mai bis August, jeweils am Abend des letzten

wächse der neuen Saison auf den Teller. Auch das Restaurant hat eine neue Speisekarte! Denn wir möchten, dass Ihr Besuch bei uns, wo immer Sie auch Platz genommen haben, immer wieder zu einem echten und neuen Erlebnis wird, und nicht als gewöhnlicher Wirtshausbesuch gelten muss. Schütteln Sie bei uns durch den Genuss der Frühlingsfreuden das letzte Klirren des Win-

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Dienstags im Monat, zeigen wir Ihnen auf der Waldegg, wie ein Appenzeller Alpaufzug originalgetreu daher kommt. Mit den Geissenkindern und ihren Tieren, den Leitkühen mit den grossen Schellen, den zauernden Sennen, den anderen frisch gestriegelten Kühen und dem bulligen Stier, der Ledi und dem Sauwagen, alles natürlich überwacht vom Bauern, umkreist vom Bläss, des „Appenzellers kläffendes Daneben“, wie Stefan Sonderegger sagt. Lassen Sie den Alltag hinter sich, geniessen Sie das "Erlebnis Waldegg" und seien Sie herzlich willkommen! Familie Kläus und Anita Dörig


Am SONNTAG – für kurze Warte Gerichte mit

Speisekarte Vorspeisen Portion Frischkäsli

Fr. 10.50

hausgemacht in der Schnuggebock-Alpkäserei

Hausgemachtes Sulz mit Rindfleisch

Fr. 10.50

Bauernsalat

Fr. 8.50

Appenzeller Schmaus

Fr. 38.50

Chäshörnli, Siedwurst, Appenzellerschnitzel, Kaninchenschlegel, mit gehacktem Rindfleisch und Apfelmus

Braunes Rindsgulasch

Fr. 35.50

mit Bärlauchspätzli und Tagesgemüse

Zartes Kalbssteak an sämiger Champignonsauce

Fr. 38.50

mit Bärlauchspätzli und Tagesgemüse

Rosa gebratene Lammfilets an Kräutersauce

Fr. 35.50

mit Bratkartoffeln und Tagesgemüse

Grossvaters Kalbskopf mit Salzkartoffeln

Fr. 29.50

und Tagesgemüse

Bauernpfanne mit Salat

Fr. 27.—

(Bratkartoffeln, in Würfel geschnittenes Kalbfleisch, Schweinswürstchen, Schweinefleisch, Zwiebeln, gebratenes Ei und Gemüse)

Gegrillte Forellenfilets

Fr. 31.50

mit Pilawreis und Tagesgemüse

Bärlauchspätzli an sämiger Champignonsauce und Tagesgemüse

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Fr. 24.50


– MITTAG sind zeiten nur die erhältlich.

Speisekarte

Appenzeller Chäshörnli

Fr. 22.—

mit Apfelmus

Appenzeller Chäshörnli

Fr. 24.50

mit Siedwurst und Apfelmus

Appenzeller Schnitzel

Fr. 28.50

(gefüllt mit Siedwurstbrät im Mostbröcklimantel) mit Chäshörnli und Apfelmus

Kinderteller Zartes Kalbsschnitzel

Fr. 13.50

an Champignonsauce, mit Bärlauchspätzli und Tagesgemüse

Appenzeller Chäshörnli

Fr. 12.—

mit Apfelmus

Auch für Senioren erhältlich, Aufpreis Fr. 8.—

Uelis Ananasring

Fr. 8.50

mit Kirsch

Luftige Apfelcreme

Karamelköpfli

Fr. 6.50

mit Rahm

Fr. 8.50

Bäsi Diktes Zitronenkuchen Fr. 6.50

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Hausgemachter Dörrbirnenfladen

Fr. 6.50


Getränkekarte

Flaschenwein im Schnuggebock Stünde im Schnuggebock eine Stüva Grischuna statt einer Appenzeller Stube, befände sich beim Abgang zu Toilette, Keller und Hauskäserei natürlich ein Stägafässli. Vor allem wenn man die Säumer-Tradition der Familie des Hauses bedenkt. Waren es doch die Säumer, die den Wein, vor allem aus dem Veltlin, ins bündnerische Pfiff-Glas brachten. Neben dem offenen Wein, der im Schnuggebock an den Tisch gebracht wird, birgt sein Keller auch ohne Stägafässli einige Flaschen, für die es sich lohnt, dort hinunter zu steigen. Allerdings stammen diese wie früher aus der europäischen Nachbarschaft und nicht aus Übersee. Suchen Sie, verehrter Gast, Ihren Flaschenwein selbst aus dem Kellerregal und stärken Sie sich fürs Treppensteigen mit einem Glas Most vom Fass. Oben angelangt übergeben Sie bitte Ihre Flasche Ihrer Serviertochter oder Ihrem Kellner. Man wird sie gerne für Sie öffnen und Ihnen den feinen Tropfen kredenzen. Prosit! Wohl bekomm’s!

Offenausschank

2dl

Weisswein Féchy Dorin Rotwein Dôle Appenzeller Mineral Halb - Halb (Fruchtgetränk) Citro Süssmost Orangenjus Saft vom Fass Naturtrüb Quöllfrisch

3dl

5dl

1l

7.50

18.50

36.—

7.70

19.50

37.—

3.40 3.60 3.50 3.50

5.00 5.30 5.20 5.20

8.— 8.50 8.50 8.50

3.50 3.50

5.20 5.20

4.30

2 cl Appenzeller, Cynar, Campari, Cinzano rosé, Martini weiss Noch em Esse es Abihäberli Appenzeller Malz-Schnaps Dörrbirnen-Schnaps aus dem Eichenfass Spezialität: Holunderbeeren-Schnaps

4 cl 6.20

4.80 5.50 9.—

8.— 9.— 10.— 17.—

Manne-Kafi Fraue-Kafi Schnuggebock-Kafi Biberflade-Kafi

5.50 3.50 8.50 7.—

Ovo / Schokolade Schwarztee, Pfefferminztee, Hagebuttentee, Lindenblütentee, Kamillentee

3.50

–8–

3.50


Frauenpower und männliche Sportlichkeit In jeder Waldegg-Hauszeitschrift im Kleid des Appenzeller Kalenders werden auf dieser Seite einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt. Amy Wilsem Als die Neuseeländerin in Australien arbeitete, riet ihr ein Freund, doch auch die Schweiz zu versuchen. Nun ist die in

Hans Siegrist Der gelernte Koch und gebürtige Aargauer geniesst es, seine

die Stifti, dann schaue ich mir die Welt an!" Sven Nussbaumer Auch er düüst am liebsten auf dem Board durch den Schnee. Wenn nicht, dann halt auf den Skis. Sein Lehrmeister erzählte dem gelernten Koch vom Schnuggebock und nun ist er

London geschulte Köchin für 18 Monate auf der Waldegg. Noch bis nächsten Juli kann sie hier sagen: "Sisch guat!" Marcel Wetter Der Strahlemann aus Gonten AI wirbelt seit letztem Juli als Kochstift über die Waldegg. Andere Hügel kennen ihn als stiebenden Snöber. Im Sommer steht dann die Badi im Vordergrund. "Zuerst nun mal

Eltern in Pregassona TI zu besuchen. Seit 2 Jahren wirkt er in der Waldegg-Küche. In seiner Freizeit tauscht er die Kelle am liebsten mit dem Bike-Sattel und unternimmt ausgedehnte Touren.

Wir freuen uns über unsere aufgestellten Team-Player in den beiden Waldegg-Küchen und danken unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement. seit Sommer 2000 hier. Er "will vorläufig auch bleiben, weil’s läss ist!"

–9–

Kläus und Anita Dörig


Josef Anton Dörig-Sonderer, Säntis- und Waldeggwirt, Säumer

Saumpatrouille unterhalb der Wagenlücke. Vorne Josef Anton Dörig, "Bische Sepp".

In der Zeit, in der unser Schnuggebock angesiedelt ist, in den Dreissigerjahren des vorigen Jahrhunderts also, stand die Säumerei im Alpstein in ihrer grössten Blüte. Vor allem die Berggasthäuser verliessen sich auf die Tragdienste der treuen und trittsicheren Maultiere und deren Führung durch die Säumer. Die Alpstein-Säumerei hatte genau ein Jahrhundert lang Bestand. Um 1900 kamen die ersten Maultiere in den Alp-

stein, und das letzte von ihnen versorgte Berggasthaus, jenes auf dem Rotsteinpass, sandte seine Mulis Ende Sommer 2000 in Pension. Seither ist das romantische Bild des Säumers mit seinen Tieren im Alpstein Geschichte und Nostalgie. Vor den Mulis mussten die kräftigen Rücken der Appenzeller Burschen und Mannen zum Lastentransport herhalten. So erhielt das Berggasthaus Säntis 1868 einen zwei-

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stöckigen Anbau mit einem Dachboden für ein Massenlager. Das Baumaterial wurde im Sommer 1867 an einer grossen "Trägi" auf den Berg geschafft. Dabei standen nicht weniger als 127 Mann, "Appenzeller Sherpas", im Einsatz. Von Maultieren war noch keine Spur zu sehen. Um 1900 führte ein gewisser Thür die Maultiere im Alpstein ein, zuerst auf der Wildhauser Seite des Rotsteinpasses. Erst später kamen die Mulis ins Appenzellische.


Bische Sepp zu Hause im Häämet "Unteres Bild" in Schwende AI.

Josef Anton Dörig, der "Bische Sepp" und Vater des heutigen Waldegg-Wirts Niklaus Dörig, war einer der bekanntesten und profiliertesten Säumer im Appenzellerland. Als Säntiswirt von 1935 bis 1948 erlebte er den Höhepunkt und den beginnenden Abstieg der Säumerei im Alpstein. Zuerst führte er den "Alten Säntis" zusammen mit drei Schwestern und Bruder "Haisef ", nach der Hochzeit 1944 dann mit Ehefrau Rosa und Haisef. Dabei waren die beiden Brüder immer für das Säumen verantwortlich, wobei Sepp die Mehrheit der Aufstiege mit den beiden Mulis der Familie unternahm. Die Route führte von Wasserauen über die Meglisalp und die Wagenlücke bis

knapp unterhalb des Berggasthauses. Das letzte für die Mulis unbegehbare Stück mussten die Lasten dann doch noch hinauf gebuckelt werden. Wenn noch Schnee lag, kam dafür ein Schlitten an einer Seilwinde zum Einsatz. Die Arbeit als Säumer hatte ihre wunderschönen Seiten, so das Zusammensein mit den Tieren in der freien Natur der majestätischen Alpstein-Bergwelt. Bei schlechtem Wetter und Kälte forderte sie aber Mensch und Tier teilweise das Letzte ab. Bei Wetterumstürzen lauerten innert kurzer Zeit tödliche Gefahren, wo kurz zuvor noch eitel Freude über das sonnenüberflutete Gebirge herrschte. Manch ein Aufstieg

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wurde zur Qual. Die Geschichte geht, dass Bische Sepp einmal verspätet unterwegs war und nach Einbruch der Dunkelheit mit seinen beiden Mulis Unterschlupf in der Schutzhütte Wagenlücke suchen musste. Er trat ins dunkle Innere und stolperte über einen grossen Gegenstand. Als er mit der Funzel Licht ins Dunkel brachte, "verchlopfte" er, denn vor ihm lag die Leiche eines verunglückten Alpinisten, den die Rettungsmannschaft nicht mehr zu Tal befördern konnte und dort deponierte. Der Berg forderte immer wieder Opfer, bei den alten Säntisträgern, bei den Leuten der Berggasthäuser und bei den Touristen. Auf dem Säntisgipfel bekamen die Mulis im August 1935 scharfe Konkurrenz durch die Eröffnung der Säntis-Schwebebahn. Allerdings haben die beiden Dörig-Brüder danach noch vier Jahre "vowäts gsoomet", bevor sämtliche Transporte der Bahn übergeben wurden. Kenner erinnern sich an Bische Sepp als "begnadeten Säumer, der beispielhaft gut zu seinen Tieren war."


Säumer knapp unterhalb des Säntisgipfels. Vorne Bische Sepp.

Während 100 Jahren dienten fast ausschliesslich Mulis den Berggasthäusern im Alpstein als Saumtiere. Obwohl auch heute noch da und dort ein Pferd nach dem "Öberefahre" für den Sommer auf der Alp verbleibt und von den Sennen ab und zu als Saumtier verwendet wird, ist die grosse Zeit des Säumens im Alpstein vorbei. Die Mulis haben ihre Schuldigkeit getan. Das Maultier als etwas kleineres und feingliederiges Tier konnte nicht ganz mit der Last eines Pferds "gebastet" werden, dafür war es deutlich trittsicherer im Gebirge. Ein Pferd muss zudem immer geführt

werden. Nicht so ein Muli. Wenn es den Weg kennt, läuft es allein den Bergpfad hoch.

Im Frühling mussten Saumpfade "geschorrt" werden. Bergwärts ist der ausgeschaufelte Platz für die gebasteten Lasten sichtbar.

So konnten im Alpstein oft zwei Mulis gesehen werden, die scheinbar selbständig – 12 –

ihren Aufstieg angingen. Der Säumer mit seinem Bläss folgte erst an dritter Stelle und munterte die Mulis mit Zurufen auf. Eine solche Patrouille beförderte zusammen maximal 250 Kilo auf den Berg, 100 bis 125 Kilo pro Muli. Dazu benötigten der Säumer und seine Tiere einen ganzen Tag. Heute fliegt ein Helikopter 900 kg in einem kurzen Flug vom Materialdepot zum Berggasthaus, zum Beispiel in 4 Minuten vom Schafboden auf den Rotsteinpass. Allerdings lauter, stinkiger, weniger umweltfreundlich, weniger romantisch und nostalgisch. Aber billiger. Und er frisst im Hangar kein Heu. Maulesel oder Maultier? Das grössere Maultier ist die Kreuzung zwischen einer Pferdestute und einem Eselhengst, der kleinere Maulesel eine zwischen Eselstute und Pferdehengst. Beide Kreuzungen sind unfruchtbar. Im appenzellischen Alpstein wurden ausschliesslich Maultiere zum Säumen verwendet. Auf der Toggenburger Seite kamen vereinzelt auch Maulesel zum Einsatz.


Samstag Sonntag

Z-Lauf

März

III.

1 Albin 2 Fastnacht-So.

Aufg.

3 4 5 6 7 8 9

7.38 7.56 8.13 8.29 8.46 9.05 9.28

10. Versuchung Christi Matth. 4

17 18 19 20 21 22 23

Gertrud Gabriel Joseph Emanuel Benedikt Basil Oculi

C C Ci03h D D

24 25 26 27 28 29 30

Hermo Mariä Verk. Mittfasten Ruprecht Priskus Eustachtag Laetare

1.04 2.09 4 8.16, LR2 3.11 Z 4.07 Abschied um 19.55 Di11h E 13.18 4.55 E 14.34 5.34 KR2 Ei15h F 15.54 6.06

31 Nelly

11.06 Tage mit veränderlicher Witterung, mit

11.10 11.13 11.16 11.20 11.23 11.27 11.30

Schnee- 11.34 ge- 11.37 stöber, 11.40

11.44 Alter März 14. zeigen 11.47 sich 11.51 einige 11.54

Sonnenaufgang 6.35 Untergang 18.29

F Fi16h G G Gi16h H H Hi17h I I

17.17 18.40 20.03 21.27 22.51 –.– 0.14

6.32 6.56 7.17 7.39 8.03 8.30 9.04

1 11.35 2 in Erdnähe

sonnige 11.57 Tage, 12.01

12.04

dann 12.08 A in a: Tagundnacht- Tage 12.11 Q [gleiche mit 12.15

12.18

Sonnenaufgang 6.21 Untergang 18.39

Ii20h J J J Ji02h K K Ki10h L L

1.32 2.41 3.38 4.22 4.56 5.22 6.44

13. Jesus speist 5000 Mann Joh. 6

Montag

18.31 8 3.36 19.37 20.42 21.47 22.52 2 in Erdferne 23.58 –.– P

9.55 10.31 11.15 12.11

12. Der Stumme redet Luk. 11

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Auf 11.03

Sonnenaufgang 6.49 Untergang 18.19

11. Kanaanäisches Weiblein Matth. 15

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

TagesLänge

Sonnenaufgang 7.02 Untergang 18.08

Kunigunda L Fast.-Dienstag Li15h A A Aschermittwoch Fridolin A Ai03h B Perpetua B Philemon Bi16h C Invocavit

Montag 10 Alexander Dienstag 11 Küngold Mittwoch 12 Fronfasten Donnerstag 13 Ernst Anbruch des Tages um 5.07 Freitag 14 Zacharias Samstag 15 Melchior Sonntag 16 Reminiscere

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

K 6.51 16.12 BR2 Ki04h L 7.17 17.22

9. Blinder am Weg Luk. 18

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Untrg.

9.47 Schnee- 12.21 10.40 2 2.52, z, ?R2 12.25 11.41 fall. 12.28 12.51 Vor- 12.32 14.02 herr- 12.35 15.22 CR2 schend 12.39 17.20 12.42 Sonnenaufgang 7.07 Untergang 19.49

L A 7.02 18.27 i22h

Vom 30. März bis zum 25. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in a am 21. um 2.00 Uhr: Tagundnachtgleiche, Frühlingsanfang

–13 –

unbeständig. 12.45


Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

April

IV. 1 2 3 4 5 6

Hugo Abund Ignaz Ambrosi Martial Judica

Untrg.

A A Ai10h B B Bi23h C C

7.19 7.35 7.52 8.10 8.31 8.56

19.32 8 21.19 Anfangs 20.37 sonnige 21.42 2 erdfern, K w. rückl. 22.47 Tage. 23.54 P –.– Dann

C Ci12h D D Di21h E E E Ei02h F

9.28 10.08 10.58 11.59 13.09 14.26 15.46

14. Steinigung Christi Joh. 8

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

7 8 9 10 11 12 13

Zölestin Maria Sibilla Ezechiel Philipp Julius Palmtag

28 Vital 29 Peter 30 Walburga

folgt 13.09

13.12

Z 4 1.41 KR2

trübe, 13.16

13.19 neblige 13.22 13.26 Witte- 13.29

17.07 18.30 19.55 21.21 22.48 –.– 0.13 1.29 2.33 3.23 4.00 4.29 4.51 5.10

9.29 z un- 13.55 10.31 beständiges 13.58 11.39 2 14.19, ?R2 14.01 12.51 14.05 14.02 Wetter 14.08 15.12 und 14.11 16.18 wenig 14.14

Sonnenaufgang 6.26 Untergang 20.18

Ii04h J J Ji09h K K Ki17h L L L

17. Verschlossene Tür Joh. 20

Montag Dienstag Mittwoch

LR2

Abschied um 21.47 Alter April 14. 5.56 rung. 13.32 6.18 Mitunter 13.36 6.39 1 21.36, Bam Abend 13.39 7.02 2 in Erdnähe Regen. 13.42 7.27 Vor- 13.45 7.59 Q herr- 13.49 8.39 A in b schend 13.52

16. Auferstehung Christi Mark. 16

Ostermontag Kajus Georg Albrecht Marx Anaklet Quasimodo

12.49 12.52 12.56 12.59 13.02 13.06

Sonnenaufgang 6.39 Untergang 20.08

Anbruch des Tages um 4.57 F Montag 14 Tiburtius Fi04h G Dienstag 15 Raphael G Mittwoch 16 Daniel i03h Donnerstag 17 Gründonnerst. G H H Freitag 18 Karfreitag Hi03h I Samstag 19 Werner I Sonntag 20 Ostertag 21 22 23 24 25 26 27

TagesLänge

Sonnenaufgang 6.53 Untergang 19.59

0.59 2.02 3.00 3.50 4.31 5.05 5.32

15. Einzug Christi Matth. 21

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Aufg.

Sonnenaufgang 6.14 Untergang 20.28

Li04h A 5.27 17.24 CR2 A 5.43 18.28 Ai16h B 5.59 19.33

Vom 30. März bis zum 25. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in b am 20. um 14.04 Uhr.

– 14 –

14.17 Sonnen- 14.20 schein. 14.23


Ausschnitt aus dem Appenzeller Kalender 1886

–15 –


Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

Mai

V. 1 2 3 4

Philipp, Jakob B B Athanas †-Auffindung Bi05h C C Misericordia

Untrg.

6.16 6.36 6.59 7.28

20.38 8 14.16, 2 in Erdferne 21.45 Zuerst 22.51 P kaltes 23.55 Wetter,

18. Vom guten Hirten Joh. 10

Montag 5 Gotthard Dienstag 6 Paravizin Mittwoch 7 Juvenal Donnerstag 8 Stanislaus Freitag 9 Beat Samstag 10 Gordian Sonntag 11 Jubilate

C D D D Di04h E E Ei11h F F

8.05 8.52 9.49 10.54 12.07 13.23 14.41

–.– 0.55 1.47 2.30 3.06 3.34 3.58

19 20 21 22 23 24 25

Hildrun Christian Konstantin Helena Dietrich Johanna Rogate

F G 16.01 G 17.22

26 27 28 29 30 31

Alfred Luzian Wilhelm Auffahrt Hiob Mechtild

LR2 Z mitB in unt. R, vor Sonne KR2 unter 4 13.54 Regen;

14.38 14.41 14.44 14.46 14.49 14.52 ziemlich 14.55

Gi14h H H Hi14h I I Ii14h J

18.47 20.14 21.41 23.05 –.–

4.20 4.40 Abschied um 22.49 5.01 5.25 2 in Erdnähe 5.53 1 5.36, Q 6.29 7.15

J Ji17h K K Ki24h L L L Li10h A

kühle 14.57 Witte- 15.00

Alter Mai 14. rung. 15.03 15.05 Bis 15.08 gegen 15.10 15.12

Sonnenaufgang 5.43 Untergang 20.55

0.17 1.15 1.59 2.32 2.57 3.17 3.34

21. So ihr den Vater bittet Joh. 16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag

14.26 14.29 14.32 14.36

Sonnenaufgang 5.50 Untergang 20.48 i14h

20. Jesus verheisst den Tröster Joh. 16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

TagesLänge

Sonnenaufgang 6.02 Untergang 20.37 i18h

19. Nach Trübsal Freude Joh. 16

Montag 12 Pankraz Dienstag 13 Servaz Anbruch des Tages um 3.48 Mittwoch 14 Bonifaz Donnerstag 15 Sophia Freitag 16 Peregrin Samstag 17 Moses, Bruno Sonntag 18 Cantate

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Aufg.

8.13 z das 9.22 Ende 10.35 A in c, ?R2 11.49 des 13.00 2 2.31 Monats 14.09 vor15.15 herrschend

15.15 15.17 15.19 15.21 15.24 15.26 15.28

Sonnenaufgang 5.36 Untergang 21.04

A Ai23h B B B Bi16h C C

3.50 4.06 4.23 4.42 5.04 5.31

16.20 17.24 18.29 19.35 20.42 21.47

kühl 15.30 und 15.32

2 in Erdferne, BRC CR2, BR2 P reg8 6.21 nerisch.

Vom 30. März bis zum 25. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Am 11. ist Muttertag. Sonne in c am 21. um 13.13 Uhr. Totale Mondfinsternis am 16.

– 16 –

15.33 15.35 15.37 15.39


Die Küche im Schnuggebock Der Herd steht in der Küche des verbreitetsten Appenzeller Haustyps an der Wand, die das Haus im rechten Winkel zum First unterteilt. Diese Feuerwand ist übrigens zusammen mit dem zum Dach hinausführenden Kamin der einzige gemauerte Teil im Innern des Hauses oberhalb des Kellers. In den ältesten Küchen findet man hie und da noch Wände aus Haselstecken, um die Ruten gewunden wurden. Das Ganze ist dann mit Lehm beworfen, verstrichen und gekalkt worden. Im Schnuggebock steht an der Feuerwand ein eiserner Herd auf einem gemauerten Unterbau mit einer Öffnung, in der Feuerholz und die Endefinken verstaut werden. Der Durchmesser der Löcher, in die die Pfannen gesetzt werden, kann mit Eisenringen verkleinert werden. Auf diese Weise können je nach Umfang der Mahlzeit verschiedene Kaliber von Pfannen verwendet werden. Rechts erkennt man den währschaften messingenen Wasserhahn, mit dem man heisses Wasser aus dem Wasserschiff entnehmen kann. Etwas oberhalb des Kochherds befinden

sich in der Feuerwand diverse Schieber, die sogenannten Züge, mit denen man den Rauchabzug im Kamin und damit die Hitze unter den Pfannen reguliert. Vom Herd aus wird auch der Kachelofen geheizt, der sozusagen mit dem Rücken zur Feuerwand in der Stube steht.

gibt es Gestelle für Tassen und Gewürze, ein weiteres mit Kellen, Schneidbrettern, einer Röstiraffel (Raffel für Bratkartoffeln auf Schweizer Art) und einem Wallholz, das in Deutschland Nudelholz heisst. Neben der Tür in die Stube hängt ein korkenzieherartig gedrehter, klebriger, gelber Streifen von der Decke: ein Fliegenfänger.

Gegenüber dem Herd steht an der Fensterwand normalerweise der Schüttstein. Er entfällt hier, weil der Raum als eigentliche Wohnküche genutzt wird, in der Gäste Platz finden sollen. Darum steht auch mehr als ein Tisch zur Verfügung. An den Wänden und neben dem Herd findet der aufmerksame Beobachter zahlreiche Gegenstände, die beim Kochen gebraucht worden sind und zum Teil noch heute verwendet werden. Da

Im katholischen Innerrhoden gehören das Weihwassergeschirr am Eingang und der Herrgottswinkel mit dem Kreuz über dem Esstisch immer noch zur traditionellen Ausstattung. Im Schnuggebock hängt neben einem Hinterglasbild mit Muttergottes und Kind ein Porträt von Henri Guisan, dem überaus beliebten General aus der Grenzbesetzung während des Zweiten Weltkriegs. Hans Hürlemann

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Truck Stop privat auf der Waldegg

Die Cowboys von der Waterkant, Deutschlands Country Band Nummer Eins, sind für alle Waldeggler alte Bekannte. 10 Festivals gabs seit 1993,

fünfmal war Truck Stop mit dabei. Alle lieben die Hamburger Musiker hier, aber sie lieben auch Teufen und die Waldegg: Im Februar verbrachten

sie zwei freie Tage zwischen Konzerten in Stuttgart und Zürich "am alten Tatort" in Teufen. Die Dörigs freuten sich natürlich mächtig auf den Besuch "einfach so". Es strahlten um die Wette: Fiddler Lucius Reichling, Trommler Teddy Ibing, Anita und Kläus Dörig, Steel-Gitarrist Knut Bewersdorff und Speaker Roland Kink. Angestossen wurde "mit dem besten Drink zwischen Elbe und Mittelmeer", mit Appenzeller Alpenbitter!

Waldegg Festival vom 4. und 5. Juli 2003 Auch einmal ohne Truck Stop (Freunde der Gruppe sollen für 2004 bei Kläus Dörig ruhig für sie lobbyieren!) bietet das 11. Waldegg Music Festival ein knallendes Show-Feuerwerk. Am Freitag ist Rock’n’Roll und Party angesagt, am Samstag eine reinrassige Country-Night mit einem rockigen Überraschungs-Abschluss: Freitag, 4. Juli 2003 ab 20 Uhr

Samstag, 5. Juli 2003 ab 19 Uhr

The Beverly Hills Flop (CH) Rock’n’Roll made in Switzerland

Monika Miller & The Mark Lawrence Band (BE/USA) Die sensationelle Newcomerin aus Grindelwald

The Original Comets (USA) Bill Haley’s Original-Band!

Paul Mac Bonvin (VS) Power-Country und Cajun aus dem Wallis

Party Band

Bonnie Jeanne Taylor (BL/USA) Switzerland’s First Lady of Country The Rockabeats (UK) Die jüngste Rock’n’Roll Band der Welt – 18 –

Waldegg Kalender 10/03  
Waldegg Kalender 10/03  

Gegründet von Waldegg - Verlag 9053 Teufen AR/AI mit

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