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mit

auf das Jahr 2002 Gegr端ndet von Johs. Tobler, Mathematicus

AR/AI

Waldegg - Verlag, 9053 Teufen


Willkommen im frühlingshaften Waldegg-Erlebnis! Am zehnten März 2001 war es soweit: Der Schnuggebock

machte seinen ersten offiziellen Gump. Das Tenntor zum neuen Erlebnisrestaurant auf der Waldegg öffnete sich zum ersten Mal. Nun zieht bereits wieder der Frühling ins Land. Aus dem hoffnungsvollen Böcklein ist ein währschaftes Tier geworden. Liebe Gäste, wir freuen uns, dass Sie den Schnuggebock spontan ins Herz geschlossen haben. Herzlich willkommen im ersten Schnuggebock-Frühling, herzlich willkommen in seinem zweiten Lebensjahr; willkommen auf der Waldegg!

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Atmosphäre in unserem Appenzeller Bauernhaus der Dreissigerjahre weiterhin geniessen würden. Setzen Sie

sich zu uns und lassen sie die Hektik des heutigen Alltags vor dem Tenntor. Kein Handy schrillt, die Kreditkarte bleibt ungezückt, "Fast Food" ist ein Fremdwort. Zuerst, was auch immer Sie bestellen, "machen Sie einen guten Boden" mit einer währschaften Suppe. Und dann verlustieren Sie sich an unseren regionalen Köstlichkeiten, die ganz der Saison angepasst sind. Vielleicht gibt’s noch keinen Rhabarber-Fladen. Lassen Sie den Stängeln bitte Zeit, zu wachsen! Dann aber genüsslich geschlemmt! Lassen Sie auch sich selbst Zeit, im Stall mit Blick auf

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Zicklein und andere Frühlings-Tiere. Oder in der Stobe, im Schloff und in den Chammern. Unsere Speisen sind währschaft, traditionell, frisch und aus der guten alten Zeit. Die grosse Spezialität in diesem Frühling sind natürlich, Nomen est Omen, die feinen Heidschnuckenschnitzel aus eigener Zucht. Den urchigen Schafen aus der Lüneburger Heide, die unsere Lieblingstiere sind, verdankt der Schnuggebock schliesslich seinen Namen! Der Frühling ist da. Man hat wieder Lust, man möchte hüpfen. Gumpen wie ein junger Schnuggebock! Hereinspaziert! Fühlen Sie sich auf der Waldegg wohl und herzlich willkommen. Familie Kläus und Anita Dörig


Getränkekarte

Schnuggebock-Spezial für Weintrinker Auch der Service und das Angebot im Schnuggebock entsprechen der Philosophie einer freundlichen und heimeligen Appenzeller Wirtschaft in den Dreissigerjahren. Deshalb gibt’s den roten und weissen Wein im Offenausschank, serviert in der nostalgischen Karaffe. Flaschenweine waren damals etwas ganz Spezielles. Deshalb ist heute ihre Auswahl im Schnuggebock auch ganz besonders geregelt: Der Gast steigt in den Keller hinunter und greift sich seinen Lieblingstropfen gleich selbst aus der Auswahl in den Regalen. Für die Mühe des Treppensteigens hat er dabei ein Probierstückchen Waldegg-Frischkäse und ein Glas Most zu gut. Die Flasche mit dem Kontrollverschluss übergibt der Geniesser nach Rückkehr an seinen Tisch seiner Bedienung, die dann den gepflegten Wein-Service gerne übernimmt. Prosit!

Offenausschank

2dl

Weisswein Féchy Dorin Rotwein Dôle Appenzeller Mineral Citro Süssmost Orangenjus Saft vom Fass Naturtrüb Quöllfrisch

3dl

5dl

1l

7.50

18.50

36.—

7.70

19.50

37.—

3.60 3.60 3.60

5.70 5.70 5.70

9.— 9.— 9.—

3.60 3.60

5.70 5.70

9.— 9.—

4.30

Appenzeller, Cynar, Campari, Martini weiss

Noch em Esse es Abihäberli Appenzeller Malz-Schnaps Birnen Cuvée Spezialität: Heuschnaps

4 cl 6.20

2 cl 4.80 9.50 5.50

4 cl 8.— 9.— 10.—

Manne-Kafi Fraue-Kafi Schnuggebock-Kafi Biberflade-Kafi

5.50 3.50 8.50 7.—

Ovo / Schokolade Schwarztee, Pfefferminztee, Hagebuttentee, Lindenblütentee, Kamillentee

3.50

–5–

3.50


Speisekarte

Portion Frischkäsli hausgemacht in der Waldegg-Alpkäserei

Fr. 8.50

Würziger Gemüsefladen

Fr. 6.—

Knackiger Frühlingssalat

Fr. 8.50

Appenzeller Schmaus

Fr. 38.50

Chäshörnli, Siedwurst, Appenzellerschnitzel, Kaninchenschlegel, gehacktes Rindfleisch und Apfelmus

Heidschnuckenschnitzel an Senfsauce

Fr. 38.50

mit Bärlauchnudeln und Tagesgemüse

Zarte Kalbsschnitzel an Kräutersauce

Fr. 34.50

mit Bärlauchnudeln und Tagesgemüse

Pouletbrüstchen vom Grill an Kräutersauce

Fr. 31.50

Bratkartoffeln und Tagesgemüse

Geschmorte Schweinshaxe mit Polenta

Fr. 29.50

und Tagesgemüse

Bauernpfanne mit Salat

Fr. 27.—

(Bratkartoffeln, in Würfel geschnittenes Kalbfleisch, Schweinswürstchen, Schweinefleisch, Zwiebeln und gebratenes Ei und Gemüse)

Gegrillte Forellenfilets

Fr. 31.50

mit Salzkartoffeln und Tagesgemüse

Milchreis mit eingemachtem Zwetschgenkompott (wie anno dazumal)

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Fr. 23.50


Speisekarte

Chässchoope mit Salat

Fr. 26.50

(Eintopf aus Brot, Käse, Milch, Lauch, Zwiebeln)

Appenzeller Chäshörnli mit Apfelmus

Fr. 21.50

Appenzeller Chäshörnli mit Siedwurst und Apfelmus

Fr. 22.—

Appenzeller Schnitzel mit Chäshörnli und Apfelmus

Fr. 28.50

Kinderteller Pouletbrüstchen

Milchreis mit Zwetschgenkompott

Fr. 12.50

mit Kräutersauce, Bratkartoffeln und Tagesgemüse

Fr. 9.50

Auch für Senioren erhältlich, Aufpreis Fr. 7.–

Griessköpfli

Fr. 8.50

Grossmutters gebrannte Creme

Fr. 8.50

Fr. 6.50

Appenzeller Birnenfladen

Fr. 6.50

mit Holundersirup

Zitronenroulade mit Rahm

mit Rahm

Ab Saison:

Rhabarberfladen

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Fr. 6.80


Ehemalige Wirtshäuser am Eggen Höhenweg ren. Da schrieb die Feuerpolizei eine Notrutsche aus dem obersten Stock vor. Als Vorsichtsmassnahme, aber auch zur Freude der einheimischen Goofen, die natürlich ihren eigenen Spass damit trieben.

Schon kurz nach dem Einstieg in den Eggen Höhenweg bei der Vögelinsegg und der "Frohen Aussicht", nach dem ersten steilen Anstieg, lockte früher bereits wieder ein gastlich‘ Haus zum Einkehren, das markante Restaurant Birt.

dären Wirt und Gemeindehauptmann Ueli Rechsteiner, der Speicher um 1900 ein Dorfkönig gewesen sein soll. Ein Nachbar erinnert sich an die Zeit, in der im Birt Zürcher Schulkinder einquartiert wa-

Viel Konkretes ist in den Chroniken von Speicher über das nach Aussagen von Zeitgenossen einst "erste Haus am Platze" nicht zu finden. Die alten Leute sprechen allerdings, teils hinter vorgehaltener Hand, von Geschichten und Gerüchten rund um’s Birt. Da ranken sich Legenden um "de ganz alt Birt-Ueli", den legen-

Sicher ist, dass ein Johann Conrad Eugster das Birt 1832 verkauft hatte. Wahrscheinlich wurde das Haus um 1807 gebaut. Verbriefte Investitionen um 1850 deuten darauf hin, dass in jener Zeit des im Appenzellerland aufkommenden Kurbetriebs das Birt zu seiner heutigen Grösse aufgestockt wurde. In seiner Blütezeit war das Birt "gemessen am Bierkonsum die beste Speicherer Wirtschaft", so ein ehemaliger Gast. Und vor allem am Blochmontag ging’s im grossen Saal, hoch über dem Dorf, hoch her. 1974 schloss das Restaurant seine Tür. Das in Privartbesitz stehende Gebäude wird heute als Wohnhaus genutzt. Man müsste wohl neidisch besser sagen "als Wohn- und Aussichtshaus."

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Die alten Ansichten stammen aus der Sammlung von Werner Holderegger


Fachkräfte und Lehrlinge: Freundliche Gesichter im Waldegg-Mitarbeiter-Team Rui Manuel Batista Do Vale,

Küchen-Brigade. Inzwischen ist der Hobby-Töff-Fahrer Chef unserer Selbstbedienungsküche. Stefan Sutter ist im Hotel Appenzell aufgewachsen und bleibt in den elter-

kurz "Rui" wie er von allen genannt wird, ist unser portugiesischer Sunny Boy. Vor knapp acht Jahren hat er als Casserolier angefangen, Deutsch gelernt und ist nun die grosse Stütze von Anita Dörig im Service. Dennis Graap hat während der Wende in Potsdam seine Kochlehre abgeschlossen und ist seit 1997 ununterbrochen in unserer

stammt aus Engelburg und wird im Sommer ihre zweijährige Waldegg-Service-Lehre abschliessen. Für die Zeit danach hat sie noch keine festen Pläne, freut sich aber, weitere Berufserfahrungen machen zu können. Paul Westarp spricht immer noch den Dialekt seines Heimatdorfes Diestedde nahe Bielefeld. Der gelernte Elektromonteur und WaldeggAllrounder in Haus und Hof lebt allerdings schon mehr als 25 Jahre in Teufen.

lichen Fussstapfen. Auch er wird im Sommer seine Servicelehre beenden, um anschliessend nach England zu einem Sprachaufenthalt zu verreisen. Anja Nagel

Wir danken unseren Mitarbeitern für Ihren unermüdlichen Einsatz und das grosse Engagement für das Restaurant Waldegg und den Schnuggebock.

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Rosa Dörig Rosa Dörig erblickte am 4. April 1922 in Meistersrüte AI als eines von drei Geschwistern das Licht der Welt. Wie in jener Zeit üblich, wuchsen die Sonderer-Kinder in ärmlichen Verhältnissen auf. Bereits im Alter von zwölf Jahren begann Rosa, neben der Schule zeitweise als Zimmermädchen in der "Krone" in Gais zu arbeiten. Ein Jahr später war für sie die Schule zu Ende. Sie arbeitete dann im Nähsaal der Textilfirma Eisenhut für den für die damalige Zeit üblichen Stundenlohn von 22 Rappen. Den kargen Lohn gab sie vollumfänglich zu Hause ab, denn die Familie war froh, dass die älteste Tochter einige Fränkli Zubrot verdienen konnte. Es waren schwierige Jahre, damals, während des Krieges. Nach drei Jahren in der Fabrik wechselte Rosa ins Gastgewerbe und kehrte in die "Krone" Gais zurück, um eine einjährige Saallehre zu absolvieren. Sie blieb der "Krone" noch für weitere zwei Jahre treu, zu einem Monatslohn von 70 Franken. Dann zog es sie in die Fremde: Auf das Welschland-

jahr folgte ein Jahr im Tessin. 20 Jahre alt geworden arbeitete Rosa 1942 im Hotel "Sternen" in Unterwasser. Dort lernte sie den Säntiswirt Sepp Dörig, ihren zukünftigen Ehemann, kennen. Zwei Jahre später traten Rosa und Sepp miteinander vor den Traualtar und Rosa folgte ihrem Sepp hinauf auf den Säntis. Dort kam 1945 als ihr erstes Kind Tochter Rosmarie zur Welt. Ein Jahr darauf kamen auf dem Säntis im sieb-

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ten Schwangerschaftsmonat Zwillinge zur Welt. Vater Sepp musste Hebamme spielen. Leider lebte das eine Kindlein nur vier Stunden, während das andere nach zwei Tagen verstarb. Niemand wusste, dass Zwillinge unterwegs waren, ein Doktor war deshalb nicht zur Stelle. Und die Rega gab es sowieso noch nicht! Im Februar 1948 kam dann Sepp junior zur Welt. Im März desselben Jahres übernahmen Rosa und Vater Sepp dann das Restaurant auf der Waldegg, das in einem miserablen Zustand war. Im neuen Heim der Familie Dörig schenkte Rosa weiteren vier Söhnen das Leben: Hans, Kläus, Bernhard und Thomas. Die Familie arbeitete hart, das Restaurant war während 365 Tagen im Jahr geöffnet, und auch in der Landwirtschaft gab es alle Hände voll zu tun. 1967 verstarb Rosas geliebter Mann nach ihrer langen, fürsorglichen Pflege. Nun stand Rosa Dörig mit vier Kindern (zwei waren schon ausgeflogen), einem Restaurant und einem Bauernbetrieb allein da. Mit eisernem Willen, durch harte Arbeit und die Mithilfe der Kinder überstand die Fami-


lie jedoch die schwere Zeit und es begann, mit dem Betrieb langsam aufwärts zu gehen. Im Jahre 1986 verlor Rosa ihren Sohn Hans nach schwerer Krankheit. Im Februar 1981, die Waldegg war gerade völlig neu renoviert worden, fielen die Gebäude einem verheerenden Feuer zum Liebe Mutter Anlässlich Deines achtzigsten Geburtstages möchte ich Dir, auch im Namen aller meiner Geschwister, von ganzem Herzen danken. Du bist für uns alle die beste Mutter, und nun auch für unsere angetrauten Partnerinnen und Partner die beste Schwiegermutter und für unsere Kinder die beste Grossmutter, die wir uns hätten wünschen können. Dein grosses Herz hat es ermöglicht, dass wir auch die früheren schweren Zeiten gut und glücklich überstanden haben. Ich erinnere mich mit Dankbarkeit

Opfer. Ein Jahr später, am 1. August 1982, erstrahlte die Waldegg jedoch in neuem Glanz und Rosa übergab die Leitung des Betriebs ihrem Sohn Kläus. Seither springt sie ein, wenn es nötig ist. Und so hilft sie auch heute noch, im Jahre ihres 80. Geburtstages am Gartenbuffet und in der Lingerie aus. an meine Jugendzeit, in der wir es als Familie nie einfach hatten. Doch Deine treue Fürsorge und Deine unermüdliche Arbeitskraft haben es möglich gemacht, dass wir nun alle ein glückliches Leben führen können. Und nie hast Du Deine Fröhlichkeit und Herzlichkeit verloren. Als gute Gastgeberin hast Du aus der Bauernbeiz auf der Waldegg ein florierendes Ausflugsrestaurant gemacht. Du hast den Grundstein zum Erfolg unseres Betriebs gelegt, und für Generationen von Stammgästen warst Du das freundliche Gesicht der Waldegg. Ohne Deine

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Rosa und Sepp Dörig an ihrem Hochzeitstag harte Arbeit stünde unser Unternehmen nie dort, wo es heute stehen darf. Für all‘ das meinen herzlichsten Dank. Ich hoffe, dass Du Dich noch lange in guter Gesundheit mit uns zusammen an unserer Waldegg erfreuen darfst. Alles Gute, Mutter!

Dein Sohn Kläus


Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

März

III.

1 Albin 2 Hartwin 3 Oculi

Aufg.

Untrg.

G 20.59 Gi20h H 22.20 H 23.39

Adrian Eusebius Mittfasten Perpetua Philemon Franziska Laetare

Sonnenaufgang 7.00 Untergang 18.11

H I I I Ii06h J J Ji16h K K i23h

–.– 0.55 2.07 3.13 4.10 4.58 5.36

9.46 10.17 10.55 11.39 12.31 13.29 14.32

10. Jesus speist 5000 Mann Joh. 6

Montag 11 Küngold Dienstag 12 Gregor Mittwoch 13 Ernst Anbruch des Tages um 5.07 Donnerstag 14 Zacharias Freitag 15 Melchior Samstag 16 Heribert Sonntag 17 Judica 18 19 20 21 22 23 24

Gabriel Joseph Emanuel Benedikt Basil Otto, Fidel Palmtag

25 26 27 28 29 30 31

2 2.25, Q

11.21 Später 11.24

z BRM NR2

K 6.08 15.36 MR2 Ki04h L 6.33 16.41 BR2 L 6.55 17.45 Li17h A A A i05h A B

7.15 7.33 7.51 8.10

Abschied um 19.55 18.48 8 3.03, 2 erdfern 19.51 20.55 22.00

11.28 folgen 11.31

11.34 Tage 11.38

11.41 mit 11.45

Alter März 14. 11.48 Schnee- 11.51 fall. 11.55 11.58

Sonnenaufgang 6.32 Untergang 18.30

B Bi16h C C C Ci01h D D i06h D E

8.31 23.06 ?R2 8.55 –.– Bald 9.24 0.13 A in a: Tagundnacht10.01 1.20 P [gleiche, LR2 10.48 2.25 4 3.29, Z, KR2 sonnig, 11.47 3.24 bald 12.57 4.16 Schnee-

12. Einzug Christi Matth. 21

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Witte- 11.14 rung. 11.17

Sonnenaufgang 6.46 Untergang 18.20

11. Steinigung Christi Joh. 8

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

TagesLänge

8.30 K wird rechtläufig 11.04 8.54 Ange- 11.07 9.19 nehme 11.11

9. Der Stumme redet Luk. 11

Montag 4 Dienstag 5 Mittwoch 6 Donnerstag 7 Freitag 8 Samstag 9 Sonntag 10

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Mariä Verk. E Ei08h F Desideri F Ruprecht Gründonnerst. Fi07h G G Karfreitag Gi06h H Quirin H Ostertag

12.02 12.05 12.09 12.12 12.15 12.19 12.22

Sonnenaufgang 6.18 Untergang 18.40

14.15 15.38 17.02 18.26 19.50 21.13 23.34

13. Auferstehung Christi Mark. 16

4.58 gestöber. 5.33 6.02 Hernach 6.28 1 19.25, 2 in Erdnähe 6.52 ziemlich 7.17 kaltes 8.43 Wetter. Sonnenaufgang 7.04 Untergang 19.50

Vom 31. März bis zum 26. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in a am 20. um 20.16 Uhr: Frühlingsanfang.

– 12 –

12.26 12.29 12.33 12.36 12.39 12.43 12.46


Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

April

IV. 1 2 3 4 5 6 7

Ostermontag Abund Ignaz Ambrosi Martial Demetri Quasimodo

Untrg.

Hi09h I I Ii14h J J Ji23h K K K

–.– 0.51 2.02 3.05 3.57 4.39 5.12

9.13 9.49 Q 10.32 11.23 2 17.30, z 12.20 13.23 NR2 14.27

Ki11h L L Li24h A A A Ai12h B

5.39 6.02 6.22 6.40 6.58 7.16

14. Verschlossene Tür Joh. 20

Montag 8 Maria Dienstag 9 Sibilla Mittwoch 10 Ezechiel Donnerstag 11 Philipp Freitag 12 Julius Samstag 13 Egesipp Anbruch des Tages um 4.57 Sonntag 14 Misericordia 15 16 17 18 19 20 21

Raphael Daniel Rudolf Christoph Werner Hermann Jubilate

B

22 23 24 25 26 27 28

Kajus Georg Albrecht Marx Anaklet Anastasius Cantate

29 Peter 30 Walburga

rung. 13.13 Dann 13.17

13.20 folgen 13.23 13.27 einige 13.30 Alter April 14. Tage 13.33

Sonnenaufgang 6.37 Untergang 20.10

7.59 23.06 mit 13.36 8.26 –.– ?R2, LR2 13.40 9.00 0.13 P Regen- 13.43 9.43 1.19 wetter. 13.46 10.37 2.20 Z, KR2 Vorherr- 13.49 11.41 3.12 4 14.49, A in b 13.53 12.54 3.56 schend 13.56

Ei18h F F i18h F G G Gi18h H H Hi19h I

14.13 15.34 16.56 18.18 19.41 21.04 22.25

Sonnenaufgang 6.24 Untergang 20.20

17. Jesus verheisst den Tröster Joh. 16

Montag Dienstag

12.50 12.53 12.56 13.00 13.03 13.07 13.10

Bi23h C C C Ci08h D D Di14h E E

16. Nach Trübsal Freude Joh. 16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Anfangs bald heitere, bald trübe Witte-

TagesLänge

Sonnenaufgang 6.50 Untergang 20.00

15.32 MR2 16.36 17.40 2 in Erdferne 18.43 19.47 8 21.22 20.52 Abschied um 21.47 7.36 21.58 CR2

15. Vom guten Hirten Joh. 10

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Aufg.

4.32 5.02 5.28 5.52 2 in Erdnähe 6.15 6.40 1 5.01 7.08

unbe- 13.59 ständiges 14.02 Wetter; 14.05

14.09 nachher 14.12 schöne, 14.15 aber 14.18

Sonnenaufgang 6.12 Untergang 20.30

I 23.42 Ii23h J –.–

7.42 8.22 Q

Vom 31. März bis zum 26. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in b am 20. um 8.21 Uhr.

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kühle 14.21 Tage. 14.24


Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Z-Lauf

Mai

V. 1 2 3 4 5

J Philipp, Jakob Athanas J †-Auffindung Ji07h K K Florian Ki18h L Rogate

Untrg.

0.51 1.50 2.37 3.14 3.43

9.11 z Kühle 10.07 Witte11.09 rung, 12.15 2 9.17, B am Abend, 13.20 MR2 [NR2, ?RL

18. So ihr den Vater bittet Joh. 16

Montag 6 Paravizin Dienstag 7 Juvenal Mittwoch 8 Stanislaus Donnerstag 9 Auffahrt Freitag 10 Gordian Samstag 11 Mamert Sonntag 12 Exaudi

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Aufg.

TagesLänge

14.27 14.30 14.33 14.36 14.39

Sonnenaufgang 6.01 Untergang 20.40

L L Li06h A A Ai19h B B B

4.07 4.28 4.47 5.04 5.22 5.41 6.03

19. Zeugnis des heiligen Geistes Joh. 15

14.25 mit- 14.41 15.29 2 erdfern, CRL unter 14.44 16.33 Schnee- 14.47 17.37 fall; 14.50 18.41 CR? wenig 14.53 19.48 Sonnen- 14.55 20.56 8 12.46 schein. 14.58 Sonnenaufgang 5.50 Untergang 20.48

Montag 13 Servaz B C 6.29 22.05 N wird rückl., BR2 15.01 Anbruch des Tages um 3.48 Abschied um 22.49 Alter Mai 14. C 7.01 23.12 P, LR2, ?R2 15.03 Dienstag 14 Bonifaz Ci14h D 7.41 –.– CR2 Vor- 15.06 Mittwoch 15 Fronfasten Donnerstag 16 Peregrin D 8.31 0.16 Z, KR2 15.08 i20h herrschend 15.11 Freitag 17 Moses, Bruno D E 9.32 1.11 E 10.43 1.57 nebliges, 15.13 Samstag 18 Isabella Ei24h F 11.58 2.35 4 21.43 nasses 15.15 Sonntag 19 Pfingsten 05h

20. Sendung des heiligen Geistes Joh. 14

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

20 21 22 23 24 25 26

Pfingstmontag F F Konstantin Fi02h G Helena Dietrich G i04h G H Johanna H Urban Dreifaltigk.-So. Hi05h I

Sonnenaufgang 5.42 Untergang 20.57

13.17 14.36 15.55 17.15 18.36 19.57 21.16

21. Von der Wiedergeburt Joh. 3

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

27 28 29 30 31

3.06 3.32 A in c 3.55 4.17 2 in Erdnähe 4.41 5.06 5.36 1 13.52

Wetter. 15.18 Gegen 15.20 das 15.22

15.24 Ende 15.26 zeigen 15.28 sich 15.30

Sonnenaufgang 5.35 Untergang 21.05

Luzian I 22.31 Ii09h J 23.36 Wilhelm J –.– Maximilian Fronleichnam Ji16h K 0.29 K 1.12 Mechtild

6.12 Q 6.57 7.51 z 8.52 9.58 NR2

Vom 31. März bis zum 26. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Am 12. ist Muttertag. Sonne in c am 21. um 7.30 Uhr.

– 14 –

einige sonnige Tage. Nachher trübes Wetter.

15.32 15.34 15.36 15.37 15.39


Übung macht den Meister Die Waldegg-Mitarbeiter sollen ein gut funktionierendes Team sein. Um das zu erreichen, gibt’s Ausflüge und Höcks, aber auch gemeinsame interne Weiterbildungs-Seminare. Vor kurzem war die Service-Brigade an der Reihe.

unter Anleitung von Anita Dörig zur Auflockerung ein fröhliches «Gastro-Aerobic» betrieben.

"Hilft mir denn niemand mit dem Mantel?"

Geübt wurde vor allem die Gästebetreuung, vom Telefonanruf über den Empfang, die Tischzuweisung, die Bestellungsaufnahme bis zur Verabschiedung. Den Mitarbeitern wurde bewusst gemacht, dass sie immer in die Rolle freundlicher Gastgeber schlüpfen sollten. Trotz der Ernsthaftigkeit des Kurses wurde in den Rollenspielen viel gelacht, denn man versuchte, für seinen Kollegen einen extra schwierigen Gast zu mimen. In lockerer Atmosphäre kamen dabei viele Punkte zum Vorschein, die zwar selbstverständlich erscheinen, aber immer wieder zum Stolpern verleiten.

Für einmal den Kochlöffel mit dem Hellraumprojektor vertauscht: Seminarleiter Kläus Dörig unter kritischem Blick von Ehefrau Anita. Ugo Cabras versteckt sein Grübeln.

Gespannte Aufmerksamkeit bei der Service-Brigade

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter opferten für die «befohlene» Weiterbildung ihren freien Donnerstag. Dafür gabs ein feines Mittagessen und ein gemeinsames Erfolgserlebnis zum Schluss. Zwischendurch wurde

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Inserat aus dem Appenzeller Kalender 1913


Die Appenzeller Häuser Das Landschaftsbild des Appenzellerlandes wird auch heute noch stark vom reizvollen Wechsel zwischen offenem Wies- und Weideland, den kleinen und grösseren Waldflächen und von der traditionellen Streusiedlung geprägt. Die saftig grünen Flächen zeugen davon, dass die Bauern wie schon vor Jahrhunderten Viehzucht und Milchwirtschaft betreiben. Die Wälder sind noch immer Rohstofflieferanten für Brenn- und Bauholz, denn Holz ist das wichtigste Baumaterial für ihre Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude. Die ältesten Haustypen aus dem 15. Jahrhundert sind die «Tätschdachhäuser», deren Name sich von der schwach geneigten Dachfläche erklären lässt. Ursprünglich waren sie mit etwa 60 Zentimeter langen Brettschindeln gedeckt, die von darüber gelegten, mit Steinen beschwerten Latten so festgehalten wurden, dass sie nicht vom Sturm weggetragen wurden. Solche Häuser nennt man manchmal «Landenhäuser», weil jene Latten auch «Landen» heissen. Das gleiche Wort verwendet man ebenfalls für die

Wagendeichseln. Die steileren Giebeldächer wurden erst später gebaut, als man die Dachschindeln mit Eisennägeln befestigte. Dass das etwas Besonderes war, bezeugt der Flurname «Nageldach», der zum Beispiel in Bühler und Wald vorkommt. Die Tätschdachhäuser kommen in zwei Formen vor, mit Giebelfront und als so genanntes «Heidenhaus» mit Trauffront.

Ursprünglich standen Wohnhaus und Stall getrennt. Erst später wurden sie zusammengebaut, was die Bewirtschaftung bei schlechtem Wetter erleichtert. Der Anbau erfolgte bei den Tätschdachhäusern fast immer in der gleichen Firstrichtung wie das Wohnhaus. Diese Kombination führte zu einer volkstümlichen Beschreibung der Situation: «S Huus zücht s – 17 –

Gade noe» (das Haus zieht den Stall nach). Die häufigste Form des Bauernhauses ist aber der «Kreuzfirst», der im 16. Jahr-

hundert entstand. Der Wohnteil wendet die Giebelfront gegen Südosten und erhält so am meisten Licht und Sonne. Der Stallgiebel wird unter einem rechten Winkel angebaut, meistens gegen Westen. So wendet das Haus die Schmalseite des Stalls gegen Wind und Wetter und schützt den Wohnteil. Diese Bauweise bewährte sich auch bei jenen Bauernhäusern, in deren Keller Webstühle standen. Gegen oben aufklappbare Läden liessen das Sonnenlicht auf den Arbeitsplatz des Webers fallen. Das Innenleben der Appenzellerhäuser, wie es im «Schnuggebock» nachempfunden ist, soll in einem nächsten Kapitel geschildert werden. Hans Hürlemann


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...wieder Waldegg-Alpaufzug

Das Interesse war bei seiner Einführung 2001 immens: Einige puristische Kritiker schüttelten den Kopf, die Gäste freuten sich jedoch überschwenglich: Die Waldegg hat ihren eigenen Alpaufzug. Während der warmen Monate findet er an jedem letzten Dienstag im Monat statt. Am 28. Mai ist es wieder soweit. Bauer Köbi Steingruber von ennet der st. gallischen Grenze "fährt" mit einem originalen Appenzeller Alpaufzug auf die Waldegg. Sennen, Tiere und die Ledi treten aus Richtung St. Georgen malerisch aus dem Wald, fahren auf dem Parkplatz hinten an der Waldegg vorbei hoch auf die Festi-

valwiese und in einer grossen Schlaufe wieder zurück. Das Alpsteinpanorama im Hintergrund macht die Szene zum Bilderbuchmotiv. Es wird grosser Wert darauf gelegt, dass der (unzeitige) Alpaufzug bis ins kleinste Detail der Tradition entspricht. Nichts fehlt: Die Geissen und ihre Hütekinder, Senn, Zusennen und Bauer, Senntum mit den Leitkühen, und die vor-

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schriftsgemäss geladene Ledi. Natürlich umrundet des Appenzellers kläffendes Daneben, der Bläss, das Ganze. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen, liebe Gäste, mit unserem Alpaufzug eine Freude machen und etwas ganz Spezielles bieten können. Speziell soll doch Ihr Erlebnis auf der Waldegg immer wieder sein! Kläus und Anita Dörig

Waldegg Kalender 06/02  

Hauszeitschrift des Erlebnis Waldegg auf die Monate März, April und Mai 2002

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