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mit

auf das Jahr 2001 Gegr端ndet von Johs. Tobler, Mathematicus zum Mitnehmen

AR/AI

1. Waldegg - Jahrgang Ausgabe f端r Juli und August


Seit dem 10. März dieses Jahres ist die Tür zur Vorbrugg des Schnuggebocks geöffnet. Wir freuen uns ob der Begeisterung, die das neue gastronomische Erlebnis auf der Waldegg auslöst. Vieles ist ungewohnt. Auch die Speisekarte, die Sie gerade in Ihren Händen halten.

Ungewohnt ist auch, dass die Waldegg über einen eigenen Alpaufzug verfügt. Verpassen Sie ihn jeweils am letzten Dienstag des Monats nicht! Wieso das? Im Schnuggebock werden Sie in einem alten Appenzeller Bauernhaus ganz im Stil der Dreissigerjahre bewirtet. Es schrillt kein Handy, Kredikarten gelten nicht. Die Speisen werden in rustika-

lem Emailgeschirr gereicht, eine währschafte Suppe zuerst, dann Fleisch vom regionalen Bauern, als Beilagen nur, was gerade wächst. Der Schnuggebock pflegt die appenzelllische Gastfreundlichkeit, ehrlich, urchig, bäuerlich und original. Wie’s war, und wie’s immer noch viel Freude bereitet.

Was gibt es appenzellischeres als den Alpaufzug? Das Bild der "förs Öberefahre" im klassisch roten "Hääss" gewandeten Sennen hinter den weissen Appenzellerziegen und vor den drei Leitkühen mit ihren grossen Schellen geht immer wieder als Markenzeichen rund um die Welt. Die Alpfahrt ist jedes Jahr der Festtag im bäuerlichen Kalender.

Er markiert den Sommerbeginn, wenn‘s Zeit wird, vom Hof im Tal "öbere" auf die Alp zu fahren, die ganze Habe auf die "Ledi" (den vom Pferd oder Muli gezogenen hölzernen Wagen) geladen. Das harmonische Rollen der Schellen mischt sich dann mit den "Rugguusseli" der Sennen. Der einzige andere Tag, der sich mit der Alpfahrt messen kann, ist jener des "Usefahre", des Alpabzuges im Herbst. Beide gehören ganz der Tradition, dem bäuerlichen Brauchtum und der Heimatverbundenheit. Wir möchten den Alpaufzug in seiner originalen Form unseren Gästen jeden Monat präsentieren. Wir meinen, dass er optimal zum Schnuggebock als traditionellem Bauernhaus und zur wunderschönen Landschaft passt, in der das Restaurant Waldegg steht. Sönd willkomm! Familie Kläus und Anita Dörig


Getränkekarte

Chäscheller

Offenausschank

2dl

In der Alphütte wird zweimal pro Woche das Feuer unter dem Chäschessel entfacht. im Schnuggebock gibt’s nun hauseigenen feinen Frischkäse. Auch wenn nicht gekäst wird, ist luege natürlich erlaubt. Auf Anfrage macht der Käser für Sie auch Demonstrationen. Für Apéros und Parties. Oder einfach so.

Weisswein Féchy Dorin Rotwein Dôle

Flaschenwein Auch der liegt natürlich im Keller. Werfen Sie einen Blick auf die grosse Auswahl und lesen Sie tief unten im Schnuggebock selbst Ihre Lieblingsflasche aus, die Ihnen dann am Tisch geöffnet wird. Für’s Treppensteigen gibt’s als Belohnung ein Glas Most. Fragen Sie bitte das Personal wie‘s genau funktioniert. Offener Wein Offenen Roten und Weissen gibt es im Schnuggebock in je einer Sorte als Zweier, Halbliter oder Liter. Das Angebot wird periodisch gewechselt.

Appenzeller Mineral Citro Süssmost Orangenjus Saft vom Fass Naturtrüb Quöllfrisch

3dl

5dl

1l

7.50

18.50

36.—

7.50

18.50

35.—

3.50 3.50 3.50

5.50 5.50 5.50

8.50 8.50 8.50

3.50 3.50

5.50 5.50

8.50 8.50

4 cl

6.20

2 cl 4.80

4 cl 8.— 9.—

4.30

Appenzeller, Cynar, Campari, Martini weiss

Noch em Esse es Abihäberli Appenzeller Malz-Schnaps Kaffee Schnuggebock Kaffee Kaffee Biberfladen Kaffee Lutz / Fertig

3.50 8.50 7.— 5.50

Ovo / Schokolade Schwarztee, Pfefferminztee, Hagebuttentee, Lindenblütentee, Kamillentee

3.50 3.30


Speisekarte

Grüner Salat

Fr. 7.—

Zusammengestellter Salat

Fr. 8.50

Grillierte Schweinebraten-Tranchen

Fr. 33.50

mit Knoblauchbutter Bratkartoffeln und Tagesgemüse

Appenzeller Schmaus

Fr. 38.—

Siedwurst, gehacktes Rindfleisch, Kaninchenschlegel, Appenzellerschnitzel, Chäshörnli

Rosa gebratene Medaillons von der Heidschnucke

Fr. 38.—

an Kräutersauce, Eierteigwaren und Tagesgemüse

Bauernpfanne

Fr. 25.50

mit Salat

Zarte Kalbsschnitzel

Fr. 36.50

mit frischen Eierschwämmli, Butterreis und Tagesgemüse

Gegrillte Forellenfilets

Fr. 31.50

mit Reis und Tagesgemüse

Frische Eierschwämmli an einer sämigen Kräutersauce und grünen Nudeln

Fr. 26.50


Speisekarte

Appenzeller Chässchoope mit Salat

Fr. 22.50

Appenzeller Chäshörnli mit Apfelmus

Fr. 19.50

Appenzeller Chäshörnli mit Siedwurst

Fr. 23.—

Appenzeller Schnitzel mit Chäshörnli

Fr. 28.50

Kinderteller Schweinsrahmschnitzel

Fr. 9.50

Appenzeller Chäshörnli Fr. 9.20 mit Apfelmus

Butternudeln, Tagesgemüse

Auch für Senioren erhältlich, Aufpreis Fr. 5.—

Schwartenmagen

Fr. 12.50

mit Essig, Öl und Zwiebelringen

Lauwarme Chriesizonne mit Vanilleglace

Fr. 9.50

Appenzeller Mostbröckli Fr. 19.50 mit Appenzeller Käse

Grosis Glaceschnitte

Fr. 7.50

mit Rahm

(bei Saisonende Aprikosenkompott mit Vanilleglace)

Uelis Ananasringe

Fr. 8.50

mit Kirsch

Frische Erdbeeren mit Schlagrahm

Fr. 9.— Bienenstich

Fr. 6.50


Ausschnitt aus dem Appenzeller Kalender 1903


Neues aus dem Waldegg Mitarbeiter-Team Carmen Petutschnig Carmen hat den wohl schönsten Grund, ihre Arbeit auf der Waldegg zu beenden: Sie nimmt ihre Babypause nach 6 Jahren Mit-

Nach zwölf Jahren von uns hochgeschätzter Arbeit in der Küche hat sich Sabani zum Schritt in die Selbständigkeit entschlossen. Sabani ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bettina Bossert Bettina hat im Mai dieses Jahres ihre Abschlussprüfung als Koch mit der Note 5,2 bestanden. Sie bleibt weiterhin im Gastgewerbe

Koch und Konditor diesen Posten. Er kam per Anfang März dieses Jahres vom St. Galler Restaurant Gallusplatz zu uns auf die Waldegg. Wir gratulieren Bettina zur gut bestandenen Prüfung und wünschen ihr viel Schwung im "sichtbaren Bereich". Herzlichen Dank an Carmen und Sabani für die

arbeit. Am Schluss amtete sie im Service als Stellvertrterin von Anita Dörig. Sabani Zabedin und wird eine Zusatzlehre als Servicefachangestellte absolvieren. Alfred Ottiger Seit der Eröffnung des Schnuggebocks verfügt das "Erlebnis Waldegg" neben Niklaus Dörig erstmals über einen Gesamtverantwortlichen für die Küche von Restaurant Waldegg und Schnuggebock. Nach längerem Auslandaufenthalt übernahm mit Alfred Ottiger ein gelernter

langjährige treue Mitarbeit und alles Gute, Carmen, in Zukunft zu Hause mit dem Nachwuchs und, Sabani, im selbständigen Berufsleben."Herzlich willkommen" unserem neuen Küchenchef Alfred Ottiger! Kläus und Anita Dörig


Auschnitt aus dem Appenzeller Kalender 1906


Fäärlisau und Fäärli

mit ihren Jungen zu sehen: "Jeh, die härzige chliine Säuli!"

Sau mit weniger als 14 Jungen beigegeben.

Zu einem Bauernhaus gehört auch ein Stall. Der Schnuggebock hat sogar deren zwei, einen für Gäste, der andere für Tiere.

Unsere Muttersauen stammen vom Bauern Martin Fässler, unweit der Waldegg. Sie werden alle vier Wochen ausgewechselt, denn in diesem Alter werden die Ferkel von der Mutter "abgesetzt". Nach fünf bis sechs Tagen wird dann die Sau wieder "rau-

Der Schnuggebock ist bemüht, seinen Gästen möglichst unterschiedlich gefärbte Fäärli zu zeigen. Die verschiedenen Farben ("normales Säuli"-Rosa, unterschiedliche Brauntöne, Schwarz und Tupfen) rühren von der Kreuzung der vier häufigsten Schweizer Rassen her: Das Rosa stammt vom Landschwein und vom Edelschwein, Braun steuert die dänische Duroc- und Schwarz die Hamshire-Rasse bei. Die Mütter der Juli- und August-Fäärli sind Kreuzungen der beiden ersten Rassen untereinander oder mit der braunen Duroc. Der Vater ist ein Duroc-Eber mit einigem Blut der Hamshire-Schweine. So kommt es, dass unsere Muttersauen Fäärli aller möglichen Farben zusammen in einem Wurf gebären.

Der Tierlistall ist im Gegensatz zum Gästebereich hochmodern gestaltet und genügt den

schärfsten Anforderungen von Tierschutz und artgerechter Haltung. Der Schnuggebock präsentiert seinen Gästen einmal ein Chälbi, dann junge Heidschnucken oder Appenzeller Zicklein. Im Juli und August dieses Jahres ist eine Fäärlisau

schig" und von neuem gedeckt. 115 Tage oder "drei Monate, drei Wochen und drei Tage" später wirft sie von neuem bis zu 15 Säuli. 14 wären ideal, denn genau so viel "Striche" hat eine Muttersau. Die überzähligen Fäärli werden vom Züchter einer Ammen-

Liebe Gäste, freuen Sie sich an unserer Fäärlisau und dem munteren Nachwuchs. Haben Sie aber Verständnis dafür, dass aus Hygienegründen niemand Zutritt zum Säuli-Stall haben kann. Übrigens: Als Haustiere leben Schweine wahrscheinlich seit etwa 8'500 Jahre mit uns Menschen zusammen. Alte Freunde!


Das Jahr 2001 ist ein Gemeinjahr von 365 Tagen Es ist das erste Jahr des einundzwanzigsten Jahrhunderts und damit auch des dritten Jahrtausends Bedeutung der in diesem Kalender vorkommenden Zeichen und Abkürzungen Die himmlischen Zeichen

Sonne, Mond und Planeten

Mondzeichen

A

a

Widder

0

Sonne

1 Vollmond

B

b

Stier

*

Mond

2 Letztes Viertel

C

c

Zwillinge

B

D

d

Krebs

Merkur

C

Venus

z Über sich gehend Z Unter sich gehend

3 Neumond 4 Erstes Viertel

E

e

Löwe

F

f

Jungfrau

D

Erde

G

g

Waage

F

Mars

H

h

Skorpion

K

Jupiter

I

i

Schütz L

Saturn Uranus

R Zusammenkunft

Neptun

X Gegenschein

J

j

Steinbock

K

k

Wasserm,

M

L

l

Fische

N

(obsi- u. Nidsigend)

P Aufsteig. Knoten

Abkürzungen Aufg.: Aufgang Untrg.: Untergang ob.: obere unt.: untere i.Erdn.: in Erdnähe i.Erdf.: in Erdferne w.rechtl.: wird rechtläufig w.rückl.: wird rückläufig s.: nur Schweinemarkt v.: nur Viehmarkt h.: Uhr

Q Absteig. Knoten Aspekten

Jahresregenten:

1. Jänner bis 20. März, wie im Vorjahr Saturn L 20. März bis 20. März 2002 Jupiter K

Die Sommerzeit:

Sie wurde zum ersten Mal im Appenzeller Kalender auf das Jahr 1997 berücksichtigt. Im Jahre 2001 gilt sie vom 25. März früh bis 28. Oktober früh.

Tierkreiszeichen In seiner Bewegung um die Erde zeigt sich der Mond - wie auch die Sonne - der Reihe nach vor allen zwölf Gebieten des Tierkreises. Dafür braucht er 27,3 Tage, so dass er im Durchschnitt gut zwei Tage in jedem Zeichen verweilt. Für jeden Tag wird im Appenzeller Kalender das Zeichen aufgeführt, in welchem der Mond steht. Wechselt das Zeichen, ist zudem die Stunde des Wechsels aufgeführt. Beispiel: F04hG Jungfrau bis 04 Uhr, ab 04 Uhr Waage.


Sonntag

Z-Lauf

Heumonat

VII.

Aufg.

H 17.21

1 3. Theobald

26. Vom verlorenen Schaf Luk. 15

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

2 3 4 5 6 7 8

Mariä Heims. Kornel Ulrich Balthasar Esaias, Ida Joachim 4. Kilian

Untrg.

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

2.48

TagesLänge

An- 15.53

Sonnenaufgang 5.30 Untergang 21.23

Hi05h I I Ii14h J J J Ji02h K K

18.30 19.35 20.36 21.28 22.13 22.50 23.21

27. Balken im Auge Luk. 6

3.15 3.48 ?R2 4.26 A in Erdferne 5.11 1 17.05, Q, z 6.03 7.01 8.02

dauernd 15.52

15.51 sehr 15.50

15.49 warme 15.48 Tage. 15.46 Mitunter 15.45

Sonnenaufgang 5.35 Untergang 21.20

Montag 9 Zirill Ki14h L 23.47 9.05 2 in Erdf., B am Morgen 15.44 L –.– 10.08 Regen, 15.42 Dienstag 10 Gunzo L 0.10 11.11 nach und 15.41 Mittwoch 11 Rahel Donnerstag 12 Nathan Li03h A 0.30 12.15 BRK nach 15.39 A 0.50 13.19 2 20.46 kommt 15.37 Freitag 13 Heinrich Anbruch des Tages um 3.26 Abschied um 23.38 Alter Heumonat 14. dann 15.36 Samstag 14 Bonaventura Ai13h B 1.11 14.25 B 1.33 15.34 CRL wieder 15.34 Sonntag 15 5. Margaretha 28. Jesus lehrt im Schiff Luk. 5

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

16 17 18 19 20 21 22

Sonnenaufgang 5.41 Untergang 21.15

Ruth B C C Lydia Ci24h D Hartmann Rosina D D Elias Di01h E Arbogast 6. Maria Magdalena E i20h

1.58 2.28 3.06 3.55 4.57 6.09 7.29

29. Pharisäer Ruhm Matth. 5

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

23 24 25 26 27 28 29

Elsbeth Christine Jakob Anna Magdalena Pantaleon 7. Beatrix

Anfang Hundstage LR2, CR2 schönes, warmes P, Z, KR2, BR2 8 21.45, ? wird rechtl. 2 in Erdnähe Wetter. A in e Zu-

15.32 15.30 15.28 15.26 15.24 15.22 15.20

Sonnenaufgang 5.49 Untergang 21.09

E F F Fi01h G G Gi04h H H Hi11h I i00h

8.52 23.13 10.13 23.39 11.31 –.– 12.47 0.04 14.00 0.27 4 12.09 15.12 0.52 16.22 1.19

30. Jesus speist 4000 Mann Mark. 8

Montag Dienstag

16.45 17.59 19.11 20.18 21.16 22.04 22.41

30 Jakobea I 17.28 31 Erna, German Ii20h J 18.30

15.18 15.15 15.13 15.11 15.08 sich 15.06 ver- 15.03

weilen Gewitter. Es zeigt

Sonnenaufgang 5.57 Untergang 21.00

1.50 ?R2 2.26

Vom 25. März bis zum 27. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in e am 22. um 20.26 Uhr. Hundstage 16. Juli bis 27. August.

änderliches 15.01 Wetter. 14.58


Augstmonat

VIII. Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

1 2 3 4 5

Bundesfeier Gustav Josias,August Dominik 8. Oswald

J J Ji08h K K Ki21h L

Z-Lauf Aufg.

19.25 20.11 20.51 21.23 21.51

31. Falsche Propheten Matth. 7

Montag 6 Sixt, Alice Dienstag 7 Heinrike Mittwoch 8 Ziriak Donnerstag 9 Roman Freitag 10 Laurenz Samstag 11 Gottlieb Sonntag 12 9. Klara

L L Li09h A A Ai20h B B B

Montag 13 Hippolit B C Anbruch des Tages um 4.29 C Dienstag 14 Samuel Mittwoch 15 Mariä Himmelf. Ci10h D Donnerstag 16 Rochus D i11h D E Freitag 17 Karlmann E Samstag 18 Reinald Ei11h F Sonntag 19 10. Sebald

22.14 22.35 22.55 23.15 23.36 23.59 –.–

14.53 sonnige 14.50 Tage. 14.47 Es folgt 14.45

7.59 CRK 9.02 10.05 11.09 12.13 13.20 14.28 2 9.54

trübes 14.42 Wetter. 14.39

14.36 14.33 Sodann 14.30 14.28 zeigt 14.25

Bernhard F Fi10h G Irmgard G Alphons Zachäus Gi12h H H Bartholomäus Hi17h I Ludwig I 11. Severin

Sonnenaufgang 6.24 Untergang 20.27

7.45 9.08 10.27 11.45 13.00 14.12 15.21

34. Pharisäer und Zöllner Luk. 18

27 28 29 30 31

Anfangs 14.56

0.26 15.39 sich 14.22 Abschied um 22.24 Alter Augstmonat 14. 0.59 16.50 LR2 schöne, 14.19 1.42 17.58 P, KR2 mit- 14.16 2.36 19.00 Z, CR2 unter 14.12 3.42 19.52 sehr 14.09 4.59 20.35 warme 14.06 6.22 21.09 8 4.56, 2 in Erdnähe 14.03

33. Jesus weint über Jerusalem Luk. 19

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

3.08 Q, z 3.58 4.54 5.54 1 7.57 6.56 2 in Erdferne

TagesLänge

Sonnenaufgang 6.15 Untergang 20.40 i05h

20 21 22 23 24 25 26

Himmels-Erscheinung und mutmassliche Witterung

Sonnenaufgang 6.06 Untergang 20.51

32. Ungerechter Haushalter Luk. 16

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Untrg.

Gebhard I Ii02h J Augustin Joh. Enthauptung iJJ Adolf Ji14h K K Rebekka,Paulin

21.38 22.04 22.29 22.54 A in f 23.21 23.50 4 21.56 –.–

14.00 Witte- 13.57 rung. 13.54

13.51 Auf 13.47 Regen- 13.44 wetter 13.41

Sonnenaufgang 6.34 Untergang 20.15

16.24 17.22 18.11 18.52 19.26

0.25 ?R2, Ende Hundstage 1.06 Q kommt 1.54 z 2.47 wieder 3.46 sonniges.

Vom 25. März bis zum 27. Oktober sind die Zeiten in Sommerzeit ausgedrückt. Sonne in f am 23. um 3.28 Uhr. Hundstage vom 16. Juli bis 27. August.

13.38 13.35 13.31 13.28 13.25


D’ Kunst, d’ Fisel am Stecke schtoh z’loh Für die Zwergziegen hätte auch irgend ein Zaun genügt. Doch nun zieren ein "Latte"- und ein "Stecke-Hag" den WaldeggHaupteingang zu Restaurant und Schnuggebock. Was früher in unserer Region normal war, ist inzwischen zur Attraktion geworden.

Auf der Alp brennt die Sonne die Rinde von selbst aus. Ja, das Wichtigste ist, dass man nur Tannenäste verwendet, keine Jungstämme. Die sind nämlich bieg- und spannbar wie ein Geigenbogen. Der Hag muss richtig gespannt werden, nur dann wird er stabil. Nur Äste machen einen

Bauer Sepp Koller aus Appenzell hat schon als Bub seinem Vater beim Hagen geholfen. Noch heute erinnert er sich an das Aufstellen der alten Steckenhäge. Als er aber von Niklaus Dörig gebeten wurde, auf der Waldegg wieder einmal einen solchen zu setzen, musste er Vater Johann um Hilfe bitten. Zu zweit machten sie sich an das alte Handwerk: "Wir schälten die Tannen-Äste ein bisschen sauberer als früher.

Hag "chäch". Früher hatte man noch keinen elektrischen Zwickdraht, da musste ein richtiger Hag auch vertragen, dass sich die Kühe an ihm kratzten. Beim Lattehag ist es darum auch wichtig, das jede einzelne "Facht" (Abschnitt) in sich stabil ist, denn diese werden ja stumpf Kopf an Kopf gesetzt." Für die zehn Meter des dichteren "Steckenhags" (rechts, beim

Schnuggebock) wurden rund 100 Stecken gebraucht. Heute sieht man diese Zäune nur noch selten. "Am ehesten noch ein Stück weit über eine Felskluft, wo nicht gepfählt werden kann. Gerade dort ist natürlich die Stabilität sehr wichtig." "Latte"- und "Steckehag" müssen ohne Nägel auskommen. Alles, was man zu ihrem Bau braucht, findet der Bauer im Wald. "Das einzige Metall, das man früher verwendete, waren die Drähte, die die aus Deutschland importierten Press-Heuballen zusammen hielten. Diese wurden früher halt aufgehoben und dienten zum Verspannen der Latten unter sich." "Wir merkten wieder, dass man beim Schälen der Äste die ‚Fisel‘ nicht zu fest ‚abi-putzen‘ (die Ast-Ansätze nicht wegschneiden) durften. Sonst verlieren die Äste ihre Biegsamkeit. Aber jetzt haben hoffentlich alle Freude am neuen alten ‚Steckehag‘!"


Restaurant Waldegg, die traditionelle appenzellische Gastfreundschaft Die obige Foto der Gartenwirtschaft auf der Waldegg stammt aus der guten alten Zeit. Die Sonnenterrasse ist noch immer da, wenn auch den heutigen Ansprüchen grosszügig angepasst. Im Innern aber hat sich viel gewandelt. Die Landbeiz ist zum gepflegten Restaurant für alle Ansprüche geworden. Der Stammtisch ist geblieben, aber die Säle beher-

bergen nun auch elegante Diners und Gesellschaften. Noch immer umfasst das Angebot aber die ganze gastronomische Palette, vom Vesperplättli bis zum Gourmet-Menue. Daneben zeichnet sich das Restaurant durch wechselnde Spezialitätenwochen aus. Hier das Programm bis Ende dieses Jahres:

Juli / August Im Anschluss an das Music Festival vom 6./7. Juli, das wiederum eine grosse Fuhre Country Music auf die Waldegg bringt, sind die USA kulinarisch zu Gast. Ab Mitte September wird die Speisekarte der beginnenden Wildsaison angepasst. Ab Mitte November Wenn sich Väterchen Frost schon langsam ankündigt, entführt die Waldegg-Küche ihre Gäste nach Russland.


Schnuggebock

Traditionelle appenzellische Gastfreundlichkeit. Am Stammtisch. Im Restaurant. In eleganten Sälen.

Grosis Bauernhaus als nostalgisches Erlebnis, in Stube, Stall, Küche, Mägdechammer und Keller.

Tête-à-têtes. Geschäftsessen. Bankette. Vom Vesperplättli bis zum Gourmet-Menu.

Zu zweit. Familien für sich. Gruppen im Schloff.

Panoramagarten. Kinderspielplatz. Rollstuhlgängig.

Währschaftes vom Puur, saisonal, einheimisch. Wald-WC, Alpkäserei, Heustock und Tierlistall.

Reservationen: 071 333 12 30 «Restaurant Waldegg»

Reservationen: 071 333 12 30 «Schnuggebock»

Donnerstag Ruhetag

Donnerstag Ruhetag

Jeden letzten Dienstag im Monat Original Appenzeller Alpaufzug

Redaktion: Roland Kink, Teufen; Layout, Satz und Bildverarbeitung: Philipp Kuhn Grafik + Werbung, Teufen

Restaurant Waldegg


Jeden Sonntag ab 9 Uhr

Becke-Zmorge mit Buffet à discretion sowie diversen Spezialitäten aus Backstube und Küche Auf Ihren Besuch freuen sich

Rösli und Peter Wick Telefon 071 333 11 44

Wir empfehlen Ihnen Bernecker Auslese Barrique Schiess AG Weinkellerei, Industriestrasse 3 9430 St. Margrethen, Tel. 071 744 11 41 e-mail: schiess.ag@bluewin.ch

SCHIESS Öffnungszeiten Weinfachgeschäft Montag–Freitag 08.00–12.00/ 14.00–18.00 Uhr Samstag 09.00–12.00 Uhr

Waldegg Kalender 03/01  
Waldegg Kalender 03/01  

Gegründet von zum Mitnehmen 1. Waldegg - Jahrgang Ausgabe für Juli und August AR/AI mit Vieles ist ungewohnt. Auch die Speisekarte, die Sie...

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