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WAC MAGA Z IN | AUSGABE 0 2 2013

erfolgreiche wa c - t e i l n e h m e r bei der 2013er arlberg classic

Solitude Rennen ein heisses wochenende auf der ehemaligen rennstrecke

Jahr f체r Jahr ein G a s t r o - h i g h l i g h t, das traditionelle S pa r g e l e s s e n i m Clubhaus jaguar F-type die engl채nder haben wieder einen echten roadster im programm


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Foto Daimler AG

Beim Großen Straßenpreis von Argentinien 1963 war Eugen Böhringer eine Taube bei ca. 200 km/h in die Windschutzscheibe geflogen. Er kam nach einem Überschlag wieder auf die Räder. Die Ersatzscheibe wurde behelfsmäßig mit Heftpflaster befestigt. Trotzdem belegte Eugen Böhringer in dieser Etappe den zweiten Platz.

Rallye-Legende Eugen Böhringer ist mit 91 Jahren verstorben.

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er ehemalige Mercedes-Benz Werksrennfahrer Eugen Böhringer ist in den frühen Morgenstunden des 19. Juni 2013 im Alter von 91 Jahren in Stuttgart gestorben. In den 1960erJahren erringt der am 22. Januar 1922 auf dem Rotenberg bei Stuttgart geborene Rallye-Fahrer herausragende Erfolge für Mercedes-Benz. Ein Höhepunkt seiner Karriere ist der Titel des RallyeEuropameisters 1962. „Er hot emmer sei Beschts gebba“, sagt Böhringers einstiger Kopilot Klaus Kaiser im Jahr 1992 anlässlich des 70. Geburtstags der Rallye-Legende Der Stuttgarter Hotelier gehört zu den erfolgreichsten Werksfahrern von MercedesBenz in den 1960er Jahren

über dessen Motorsporterfolge. Diese Äußerung, in schwäbischer Zurückhaltung formuliert und als außerordentliches Lob gemeint, darf zugleich als Lebensmotto Eugen Böhringers gelten. Schwere Limousinen scheinbar federleicht über die schwierigsten Pisten zu steuern, das ist eine Spezialität Böhringers. So gewinnt er unter anderem 1962 die Rallye Akropolis und die Rallye Lüttich–Sofia–Lüttich auf Mercedes-Benz 220 SE (W 111) und im Folgejahr die Rallye Akropolis, die Deutschland-Rallye und den Großen Straßenpreis für Tourenwagen von Argenti-

nien auf Mercedes-Benz 300 SE (W 112). Mercedes-Benz erkennt die Begabung Böhringers und verpflichtet ihn vom Jahr 1960 an als Werksfahrer. Sein erster internationaler Erfolg als MercedesBenz Rennfahrer ist der zweite Platz bei der Rallye Monte Carlo des Jahres 1960 (Beifahrer Hermann Socher). Auf einer „Heckflossen“-Limousine Mercedes Benz 220 SE (W 111) kommt das Duo hinter den Siegern Walter Schock und Rolf Moll am 24. Januar auf den zweiten Platz der Gesamtwertung, Mercedes-Benz erzielt einen Dreifachsieg. Die Rallye Monte Carlo bleibt in den folgenden Jahren die große Herausforderung für Böhringer. Er erzielt von 1961 bis 1965 durchgehend Klassensiege in der Kategorie über 2000 Kubikzentimeter und holt weitere zweite Plätze in der Gesamtwertung. Nur den begehrten Gesamtsieg des Klassikers wird er nie schaffen. Dafür entschädigen die anderen großen Rallye-Triumphe des Stuttgarters. Nach 1964 zieht sich Mercedes-Benz von den Rallyes und Tourensportwagenrennen zurück. Böhringer startet 1965 noch einmal auf Porsche 904 bei der Rallye Monte Carlo, beendet danach aber seine aktive Motorsportkarriere. Mercedes-Benz wird die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Menschen und sein Lebenswerk in ehrendem Gedenken bewahren und lebendig halten.

Nachruf 003


Editorial

Liebe WAC Mitglieder , liebe Freunde des WAC, nach einem verregneten Frühjahr ist der Sommer nunmehr zu uns gekommen. Jetzt können die vielen Ausfahrten endlich wahrgenommen werden. Die Teilnehmer beim Solitude Revival schmorten schon beinahe in der Gluthitze. Eine unglaublich tolle Veranstaltung wurde den Zuschauern geboten und man kann nur die gesamte Mannschaft des Solitude Revival e. V. zu dieser Neuauflage beglückwünschen. Die Öffnung des Übungsplatzes durch den ADAC entspannte die Lage komplett und die schönen Fahrzeuge konnten in aller Ruhe bewundert werden. Und was bewegt sich im Club? Der Sommer wird genutzt zum Umbau der Heizung von Öl auf Gas. Eine dringende Investition, da sowohl der Öltank als auch der veraltete Brenner eine dringende Erneuerung erforderlich gemacht haben. Für Ihre Zusagen zur Beteiligung an den neuen Clubmöbeln kann nur gesagt werden: Innerhalb weniger Tage waren alle Bänke und Stühle vergeben. Daraufhin hat das Präsidium beschlossen auch gleich den Teppichboden sowie die Tische im Clubraum mit in Angriff zu nehmen. Peter Steng wird sich gleich nach der Sommerpause mit viel Fingerspitzengefühl auf die Stoffauswahl stürzen. Die Nachricht vom Tod von Eugen Böhringer ereilte uns im Juni. Heute kann kaum mehr nachvollzogen werden, welche Strapazen die Rallyes der 50er und 60er Jahre dargestellt haben. Die Distanzen bei schlechtesten Straßenverhältnis waren gewaltig. Der „eiserne Eugen“ hat viele davon mit Bravour absolviert und trotz seiner Verletzungen, die Ihm auch im Alter zu schaffen gemacht haben, hat er nie geklagt sondern immer einen flotten Spruch bereit gehabt. Mir selbst hat er immer gesagt, dass er vom Rotenberg herunterschauen würde und prüft ob in Untertürkheim auch ordentlich gearbeitet würde. Eugen Böhringer bleibt für uns alle in guter Erinnerung Herzlichst Ihr Volker Stauch

Volker Stauch, Der WAC Präsident in seiner „Böhringer Heckflosse“


Clubleben 34 Traditionelles Spargelessen im Clubhaus Der Gourmet-Klassiker sorgte für ein volles Haus 52 Die Zukunft im Internet Präsidiumsmitglied Dr. Klaus Dieterich sprach über die Entwicklungen der Datentechnik 64 Justitia Dr. Jochen Baur zu aktuellen Themen 65 Mitglieder Runde Geburtstage. Neue Mitglieder

MOTOR & TECHNIK 44 Gohm - Autohaus der Edelmarken Dar neue Ferrari-Standort in Stuttgart 54 Fahrbericht Jaguar F-Type Die WAC Redaktion konnte den neuen Roadster aus England ausgiebig testen 62 Gröschl RC Modellsport RC-Automodelle mit der Technik der Großen

Volker Stauch | Präsident Württembergischer Automobilclub e.V. | Gegründet 1899 | Mörikestraße 30 | 70178 Stuttgart Telefon 0711 608 341 | Fax 0711 640 06 44 | E-Mail info@wac1899.de | Internet www.wac1899.de IMPRESSUM Herausgeber Württembergischer Automobilclub e.V. Mörikestraße 30 | 70178 Stuttgart Tel.: 0711-60 83 41 | Fax: 0711-6 4006 44 E-Mail: info@wac1899.de | www.wac1899.de Chefredakteur: Volker Stauch Redaktion: Gerd Brückmann | Peter Steng

006 Inhalt

Dieter Landenberger Fotos: Brückmann‘s Büro | Hermann Ries | Porsche AG Daimler AG | Motorpresse | Magnus Wiedenmann Jakob Lauer | Anna-Maria Kiosse Für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos übernimmt der WAC keine Haftung. Das WAC MAGAZIN erscheint 4 x jährlich. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Stuttgart.

Anzeigenverkauf & Herstellung: Brückmann’s Büro | Werbung & Medien Buchenweg 5 | 71297 Mönsheim Tel. 070 44-920402 mail@brueckmanns-buero.de www.brückmanns-büro.de


k u n s t k u lt u r w i r t s c h a f t 16 Das ultimative Solitude Buch Alle Nachkriegsteilnehmer der Solitude-Rennnen mit ihren Autos in einem Buch 24 Frauen fahren für Frauen Die Charity Aktion der WAC Mitgliedsfirmen Wellendorff und Mechatronik 28 Plaza Nachrichten für und über WAC Mitglieder 40 Hotel Eberhard’s Das Gastro-Highlight in Bietigheim 56 Rennrad-Technologie trifft Kunst Die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart führte einen Rennrad-Workshop durch

Motorsport 10 Solitude Revival Heißes Wochenende auf der alten Solitude Rennstrecke 18 Arlberg Classic Harte Prüfung für die Vorkriegspiloten bei einstelligen Temperaturen 20 Mille Miglia WAC-Mitglieder bei dem Rallye-Klassiker 48 Eifel Rallye Festival Der ultimative Historic Rallye Event in Deutschland mit WAC Beteiligung 52 Odenwaldring Klassik Motorradrennen mit historischen Fahrzeugen auf dem Flugplatz von Walldürn

Inhalt 007


Lassen Sie Platz in Ihrem Terminkalender für das WAC-Veranstaltungsprogramm

5.9.

Damen- und Herrenabend im WAC Clubhaus | Beginn 18 Uhr

12.15.9.

Baiersbronn Classic Die historische Rallye knüpft an die erste Nachkriegs-Motorsportveranstaltung in Deutschland an. Der WAC ist ideeller Partner der Veranstaltung

21.9.

22.9.

008 Termine

3. Merz Classic Unser WAC Clubmitglied, Christian Albrecht Merz veranstaltet zum dritten Mal seine perfekt organisierte Ein-Tages-Rallye Anmeldung über Merz Schule

Daimler-WAC Herbstausfahrt Morgens zur Bundestagswahl und dann zum Start der Herbstausfahrt bei der Daimler-Niederlassung am Mercedes Museum Treffpunkt 9.30 Uhr

26.9.

Motorsportstammtisch Bildvortrag des Motorsportfotografen Bernhard Völker Beginn 19 Uhr

10.10.

Damen- und Herrenabend im WAC Clubhaus | Beginn 18 Uhr

31.10.

Motorsportstammtisch Beginn 19 Uhr

15.11.

Traditionelles Gansessen im WAC Clubhaus | Beginn 19 Uhr

28.11.

Motorsportstammtisch Beginn 19 Uhr

13.12.

Festlicher Jahersabschluß im WAC Clubhaus Beginn 19 Uhr


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010 Motorsport


wieder fast wie damals 110 Jahre Solitude Rennen

Das SolitudeRevival 2013 hat rund 25 000 Besucher an die historische Leonberger Rennstrecke gelockt. Beifall für die Entscheidung des ADAC, der erstmals sein Übungsgelände und damit das ehemalige Fahrerlager den Rennsportfans zur Verfügung gestellt hatte. Das verlieh der Veranstaltung eine ganz neue Qualität. Es gab genügend Platz zur Präsentation aller Teilnehmerfahrzeuge.

Motorsport 011


die neue dimension des solitude revivals mit separaten fahrerlagern für motorräder, formelfahrzeuge und sport- und tourenwagen. sorgte bei den besuchern für rauchende socken. wer viel sehen wollte, der musste viel laufen. die perfekte präsentation jedes der historischen teilnehmerfahrzeuge entschädigte mit besten fotomotiven für wanderschaft zwischen rappenhof-wiese und dem alten fahrerlager auf dem adac-übungsgelände.

012 Motorsport


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Hans Herrmann, Eberhard Mahle, Kurt ahrens, Peter Falk, Herbert Linge und andere mehr setzten sich nochmals in die Rennwagen von damals, standen für Gespräche und Interviews bereit und genossen das Schwelgen in Erinnerungen an die guten alten Solitude-Zeiten. nach dem durchschlagenden erfolg soll es In zwei jahren wieder so weit sein. Die nächste dröhnung am weltkulturerbe in wartestellung.

014 Motorsport


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an muss kein Buchhalter sein, um akribisch jeden Teilnehmer und absolut jedes Ergebnis von Trainingssitzungen und Rennen der gesamten Solitude-Nachkriegsgeschichte zusammenzutragen. Ratsam ist allerdings ein gewisser Grundstock an Motorsportenthusiasmus. Absolut unverzichtbar aber ist eine bedingungslose Hingabe zu allem, was den Namen Solitude-Rennen trug. Reichlich ausgestattet mit diesen benzinträchtigen Eigenschaften, brachte Thomas Mehne, der Autor des Nachkriegs-Komplettwerks »Racing at Solitude«, die besten Voraussetzungen für dieses außergewöhnliche Buch mit. Bereits in den Jahren 1961 und 1963 fuhr Thomas Mehne mit seinen Eltern zu den Solitude-Rennen nach Stuttgart. Der Virus ließ ihn bis heute nicht mehr los. Gott sei Dank, möchte man meinen, denn jetzt können sich alle Freunde der Traditionsrennstrecke vor den Toren Stuttgarts, das grüne Werk im grauen Schuber in das Bücherregal stellen. Aber Vorsicht: Je häufiger man darin blättert und liest, umso ungeduldiger wird man die nächste Ausgabe des lauten und bunten Solitude-

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Alle Autorennen auf der Solitude von 1949 - 1965.

Revivals erwarten. Nach dem heißen Wochenende im Mahdental werden immerhin zwei Jahre ins Leonberger Land gehen, ehe die Rennmotoren wieder das Frauenkreuz hinauf dröhnen. Chris Amon hat die einleitenden Worte geschrieben. Der Neuseeländer war bei drei SolitudeRennen mit dabei und gewann das letzte Formel 2-Rennen im Jahre 1965. »Racing at Solitude« ist eine chronologische Dokumentation der Autorennen in der letzten Epoche der Solitude-Rennen mit deutschen, englischen, französischen und italienischen Text. Der Bildband gibt einen Überblick über Rennfahrer und Rennwagen der 1950er und 60er Jahre. Ziel des Buchprojekts war es, alle Fahrzeuge aus allen Kategorien, die an den Solitude-Rennen teilgenommen haben, zu dokumentieren. Dies ist nahezu gelungen. Erwähnenswert ist, dass neben den bekannten Rennwagen auch solche mit dabei waren, die nur selten, in manchen Ländern gar nicht, in Erscheinung traten. Die meisten Bilder in diesem Buch waren bislang unveröffentlicht.


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»Singin‘ in the rain« tropfnasse Arlberg classic

der club war vorne dabei: doerrich/ Ullrick zweite im gesamtklassement Dazu der zweite Platz für den WAC in der teamwertung

Besonderen Applaus der Oldtimerfreunde an der Strecke haben sich die meist offen fahrenden Teams verdient. Von Alfa Romeo bis Riley, von MercedesBenz SSK bis Rolls-Royce präsentierte sich ein sensationelles Teilnehmerfeld. Ein virtueller Gang durch das Starterfeld unter „http://arlbergclassiccar-rally.at/teilnehmer.html“ zeigt eindrucksvoll dieses mobile Automuseum von 1927 bis 1975. Dass die „Arlberg Classic“ mit 19 recht anspruchsvollen Wertungsprüfungen eine richtige Herausforderung für die Freunde des historischen Motorsports ist, haben auch Profis wie der dreifache LeMans-Sieger und DTM-Champion Klaus Ludwig

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oder Tourenwagen-Europameister Dieter Glemser erfahren müssen. Ex-Formel 1-Pilot Karl Wendlinger hat das Reglement einer Gleichmäßigkeitsfahrt offenbar zu wörtlich genommen und augenzwinkert erzählt: „Am ersten Tag waren wir auf Platz 90, heute auf Platz 91…“ Ellen Lohr, einst die schnellste Lady der DTM und Dakar-erprobt, hat wieder einmal ihren ehemaligen Kollegen von der Rennstrecke die Rücklichter gezeigt und den 3. Platz in der Gesamtwertung belegt. Davor nur noch Berthold Dörrich mit Co-Pilotin Veerle Ullrick und Danielle und Hans-Ulrich Sachs, die sich als strahlende Sieger der „Arlberg Classic 2013“ beim Galaabend im eigens aufgebauten Glaszelt des Hotel Arlberg feiern lassen konnten. Und damit sich Petrus und andere Oldtimerfreunde schon mal den Termin der „Arlberg Classic 2014“ vormerken können: 26. bis 29. Juni, wenn es wieder heißt: „Mit Freunden durch alpine Traumkulissen“. Dann hoffentlich wieder bei Kaiserwetter.

Platzierungen der WAC-Teilehmer (soweit bekannt) Dörrich/Ullrick ( Start Nr. 39 ) mit Ihrem ALVIS 12/70 Sport Bj 1939 Gesamt-Zweiter & Klassensieger in der Klasse 2 . und sie haben noch den Ehrenpokal des ASC für das beste Vorkriegsfahrzeug abgeräumt. Weitere WAC - Starter : Start Nr. 30 - Peter Steng mit Beifahrer Präsident Volker Stauch - mit dem Delahaye 135 S Roadster Baujahr 1937, 14 in der Gesamtwertung. Start Nr. 34 - Ulrich Renger / Susanne Hufnagel ALVIS 12//0 Speed Baujahr 1938 16. Gesamtplatz. Start Nr. 100 - Robert und Ulrike Wolf Ferrari 330 GT 2/2 Baujahr 1965 - 18. Gesamtplatz. Die Teams Fischer/Fischer, Geray und Reck/Reck nicht ganz unter den ersten zehn.

Fotos: Motorpresse, Dirk Fischer

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ie Arlberg Classic 2013 hat alle alpinen Wetterkapriolen geboten – und dennoch Teilnehmer wie Zuschauer begeistert. Während im vergangenen Jahr so mancher Oldie bei plus 30 Grad auf dem 1.894 m hohen Hahntennjoch kochte, wären heuer fast Schneeketten notwendig geworden. Vorsorglich hat der Monte-erfahrene Rallyeprofi und Fahrtleiter Armin Schwarz einen „Eisspion“ zum höchsten Punkt der Strecke geschickt. Der konnte zum Glück Entwarnung melden. Die 114 Teams haben allen Varianten alpiner Wetterlagen auf der 532 km langen Strecke getrotzt und so mancher spätestens im Ziel Gene Kellys Welterfolg angestimmt: „Singin‘ in the Rain“.


1_Ulrich Renger, Susanne Hufnagel 2._Robert & Ulrike Wolf 3_Peter Steng, Volker Stauch 4+7_Berthold Doerrich, Veerle Ullrick 5_Richard Fischer, Volker Stauch, Dirk Fischer

6_Valentina & Peter Reck 8_Rolf Geray & Michaela 6

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Mercedes & die Mille miglia Jahr f端r Jahr einer der interessantesten Zwischenstopps und begehrter Fotostandort: Der beeindruckende Campo von Siena. Hier mit Mika Hakkinen und David Coulthard auf dem 300 SLR

020 Motorsport


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ercedes-Benz und die Mille Miglia gehören untrennbar zusammen. Das WACGründungsmitglied ist heute automobiler Hauptsponsor der „Tausend Meilen“. Erinnerungen an den legendären Sieg von Rudolf Caracciola werden wach: Im April 1931 hatte der Mercedes-Benz Pilot mit seinem Beifahrer Wilhelm Sebastian auf einem Rennsportwagen Typ SSKL als erster nicht italienischer Fahrer die Mille Miglia gewonnen. Für den zweiten ganz großen Triumph von Mercedes-Benz bei dem wohl berühmtesten 1000-MeilenRennen steht der Rennsportwagen 300 SLR. Im Jahr 1955 gewinnen Stirling Moss und sein Beifahrer Denis Jenkinson. Für Mercedes-Benz Classic gingen in diesem Jahr fünf prominente Rennfahrer an den Start: Die ehemaligen Formel-1-Piloten David Coulthard auf 300 SLR (W 196 S) sowie Jochen Mass und Karl Wendlinger gemeinsam auf einem Typ SS (W 06) der Vorkriegsära. Der ehemalige Langstrecken-Spezialist Marcel Tiemann, unter anderem fünfmaliger Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, fuhr die Mille Miglia auf einem Mercedes-Benz SSK. Bernd Mayländer schließlich, der aktuelle Fahrer des Official F1™ Safety Car, startete bei der Mille Miglia ebenfalls auf einem 300 SL (W 198). Neben dem Hersteller selber, pflegt auch unser Clubmitglied, Klaus Kienle, seit 1984 einen engen Kontakt mit der Mille Miglia. Bereits zwei Jahre nach der Firmengründung, im Jahr 1984, begleitete Klaus Kienle die über 1.600 Kilometer lange ItalienRundfahrt, als Teilnehmer und später vor allem als Service-Begleitung für Kienle-Kunden. Es gab nur

Bild oben links: der offizielle MilleMiglia-Partner Klaus Kienle mit Zorica Mitrovic und einem Kundenteam Bild unten: Zorica Mitrovic und der Ex-F1-Star, David Coulthard ganz unten: Klaus Kienle und die Mille-Veranstalter

wenige Mille-Miglia-Ausgaben ohne Kienle-Service. Bei der diesjährigen Mille feierte Kienle Automobiltechnik, die Spezialfirma für die Restaurierung hochwertiger Mercedes-Benz Klassiker, eine Premiere: Erstmals ist das Heimerdinger Unternehmen offizieller Partner der mit über 420 Startern weltkienle automobiltechnik ist seit 2013 offizieller partner der mille miglia

weit größten Oldtimer-Rallye. Als offizieller Partner der Fahrt Brescia-Rom-Brescia verstärkt Kienle künftig seinen Service und kann auf große Zuverlässigkeitserfolge zurückblicken: Bei jeder Mille Miglia mit Kienle-Service kamen die in Heimerdingen vorbereiteten 300 SL Flügeltürer und auch die für gute Kunden betreuten Ferrari, Lancia und Maserati ausnahmslos ins Ziel. Für den Service für Kienle Kunden sorgten in diesem Jahr neben Klaus Kienle in Begleitung von Zorica Mitrovic die Kienle Spezialisten Georg Stemmler und Daniele Bongiovanni, die den Rallye-Tross in einem Mercedes-Benz G-Klasse-Wagen begleiteten. Nach den problemlos absolvierten 1.600 Kilometern konnte Klaus Kienle ein positives Fazit ziehen: „Der Kienle-Service bei der Mille Miglia ist wohl eher ein Beruhigungsmittel für unsere Kunden als dringend gebrauchter Notdienst. Deren Autos fuhren die Rallye, bei der es auch in diesem Jahr wieder alle Wetterkapriolen gab, dank gründlicher Vorbereitung zuverlässig mit. Wir konnten unseren Service wieder einmal auf die üblichen Wartungsarbeiten beschränken.“ Motorsport 021


Die Hildenbrandts und ihr roter Aston Martin DB4. Das Team des schwarzen Lancia Aurelia B 24 fuhr die 1600 Kilometer unter dem „Protektorat“ des Serviceteams von Kienle Automobile.

franziska und Erich Hildenbrandt. Ob der Vater weiss, dass in engländern das Gehirn links sitzt?

Der WAC war bei der diesjährigen Mille Miglia auch von Erich Hildenbrandt vertreten, der gemeinsam mit seiner Tochter Franziska ein Team bildete. Bereits in 2012 waren die beiden mit ihrem Aston Martin DB2 dabei. Zum kennenlernen des Italoklassikers, wie Erich Hildenbrandt sagte. Die extremen Wetterkapriolen in Norditalien ließen vielleicht die Schirmproduzenten jubeln, aber die Fahrzeugpräsentation in Brescia wurde zu einer kalten und nassen Angelegenheit. Zum Regen kamen dann auch noch starke Windböen aus allen Richtungen dazu. Die Hildenbrandts ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Die Mammutdistanz nach Rom und zurück bereitete dem Aston Pilot schon im Vorjahr keine Probleme. Solche Strecken reißt der Amerika-Fan

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mit seiner Harley auf einer Pobacke runter. Während er auf seinen Touren durch die Staaten in der Regel nur an den Himmelsrichtungen orientieren muss, geht es bei der Mille mit dem dicken Roadbook durch norditalienische Dörfer und Landstraßen deutlich diffiziler zu. Trotzdem schaffte er es zusammen mit seiner Tochter beim zweiten Mille-Miglia-Auftritt über den winkligen Kurs zum Ziel in Brescia ins vordere Drittel des Teilnehmerfeldes. Der WAC beglückwünscht das Kienle-Team und das Vater-Tochter-Team Hildenbrandt zu der erfolgreichen Teilnahme.


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»FRAUEN FAHREN FÜR FRAUEN« eine charity aktion von wellendorff mechatronik und Börlind Wenn sich WAC-Mitgliedsfirmen zusammensetzen, kann daraus Gutes entstehen. Sieglinde Schwab, von Mechatronik, hatte sich im Vorjahr von Eva Wellendorff über deren Engagement für die »Luise von Marillac Klinik« unterrichten lassen. jetzt konnte die erste gemeinsame aktion durchgeführt werden.

Mit dem übersichtlichen Roadbook von Mechatronik fanden alle Damenteams problemlos die Route zum Golfplatz, dem ersten Zwischenstopp, zu Burg Staufeneck und letztendlich zur Luise von Marillac Klinik.

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Das Württemberger Wetter zeigte sich am Samstag, den 8. Juni von seiner allerbesten Seite. Damit war die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Damenausfahrt gegeben. Die Teilnehmerinnen der »FrauenFahren-für-Frauen-Tour« trafen sich beim Mitinitiator der Charityaktion in Pleidelsheim, auf dem Firmengelände des WAC-Mitglieds Mechatronik. Die mitgebrachten Fahrzeuge wurden vor Ort einer technischen Überprüfung unterzogen. Diejenigen Damen, die über keinen Klassiker oder kein Cabriolet verfügten, wurden vom Mechatronik-Eigner, Frank Rickert, aus dessen Fuhrpark, mit geeigneten Fahrzeugen ausgestattet. Die erste Zwischenstation auf dem Weg zum Albtrauf nach Bad Überkingen wurde auf einem Golfplatz eingelegt, bei dem die Damen eine Übungsstunde auf dem Putting Green nahmen. Danach ging die LadiesTour weiter zur malerisch gelegenen Burg Staufeneck, hoch über der Gemeinde Salach. Dort war das Mittagessen eingeplant. Nach der Mittagspause wurde das nahegelegene Ziel, die Luise von Marillac Klinik in Bad Überkingen, angesteuert.


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nach dem durchschlagenden erfolg der startveranstaltung haben die initiatoren bereits den 2014erTermin der ausfahrt festgezurrt.

Die Luise von Marillac Klinik ist die bundesweit erste Fachklinik, die sich auf die onkologische Rehabilitation bei jüngeren Brustkrebspatientinnen spezialisiert, d. h. auf Frauen, die mitten im Leben, im Job und in der Familie stehen und die eine schnelle Rückkehr in den Alltag anstreben. Eva Wellendorff unterstützt als Schirmherrin die Klinik. Frank Rickert, der Mechatronik-Chef, griff die Idee auf, die Sieglinde Schwab gemeinsam mit Eva Wellendorff erarbeitet hatte. Frau Daniela Lindner war mit Ihrer Firma, Annemarie Börlind Kosmetik, spontan zu den Initiatoren dazugestoßen, nachdem Sie von der Aktion erfahren hatte. Ganz im Stil einer Klassik Rallye machten sich die Damen auf den Weg von Mechatronik in Pleidelsheim zum Standort der Luise von Marillac Klinik am Albtrauf. Als Schirmherrin der Ausfahrt fungierte Vera Niefer. Mit unterwegs, bei dem Damenevent aber dezent im Hintergrund, der Mechatronik-Chef, Frank Rickert.

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Der Erlös dieser ersten Frauen-fahren-für-Frauen-Ausfahrt wird den Bau (Gartenbau) eines Wohlfühlpfades auf dem Klinikgelände einfließen. Sieglinde Schwab hat unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss der Veranstaltung den Termin für das Folgejahr bekanntgegeben. Am 6. Juni 2014 fahren Frauen für Frauen in den Schwarzwald.


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Das Palestro ist eine 1400 m2 Wellness-Arena Die Städte sind voll davon. FitnessStudios und Wellness-Clubs gehören heute zum festen Bestandteil des Sport- und Gesundheitsprogramms von jungen wie älteren Menschen. Eine besondere Position unter den Stuttgarter Clubs nimmt »Palestro« im Stuttgarter Westen ein. Die Wellness-Arena entwickelt sich zunehmend zum Fitness-Pendant des WAC. Mehr und mehr WACler nutzen mittlerweile die großzügige Fitnesswelt zum Auffüllen ihrer Energiespeicher und um mit gezielten Training körperlicher Defiziten entgegenzuwirken, denen der Mensch, bedingt durch sitzende Tätigkeiten, in der heutigen Arbeitswelt kaum entgehen kann. Palestro vereint an ein und derselben Stelle drei miteinander

Schon etliche WAC Mitglieder schätzen die spezielle Palestro-Atmosphäre. Das Fitness-Gym am ehemaligen Stuttgarter Westbahnhof setzt von der Innenarchitektur über den großzügigen Wellness-Bereich bis zur Geräteausstattung Maßstäbe.

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ideal harmonierende Welten. Erstens: Ein riesiges Angebot von Kraft- und Cardiogeräte der neuesten Generation in lichtdurchfluteten Räumlichkeiten. Bei der Nutzung unterstützen kompetente Palestro-Trainer. Zweitens: Einen in Qualität und Ausstattung schwerlich zu überbietenden Wellnessbereich und drittens: eine Bistrolounge und Cocktailbar, die in ihrem modernen Style den Bars in der Stuttgarter City in nichts nachsteht. Den Wagen erst mal in der PalestroTiefgarage geparkt, holt man sich zwischen Laufband und Sanarium das zurück, was der Tag an Kraft und Nerven gekostet hat. Wer nach Thai Bo oder Zumba oder Power Pump sein persönliches PalestroProgramm mit einem Drink in der

Lounge ausklingen lässt, kann schon mal in ein Oldtimergespräch mit dem stellvertretenden Geschäftsführer, fanatischen Oldtimer-Sammler und WAC Mitglied, Dieter Schneider, verwickelt. Da kann es dann schon mal später werden, wenn WACler unter sich sind.

Maxpart bringt das Martini Poloshirt von 1981 Das Poloshirt aus der Martini International Club-Kollektion von 1981 Motorsport-Ausrüster Maxpart Racing bringt rechtzeitig zum Frühjahr die Neuauflage des MARTINI RACING Poloshirts, das Anfang der achtziger Jahre vom Martini Racing International Club aufgelegt wurde. Erhältlich in den Größen S-XXL, in weiß oder dunkelblau, mit klassischen Martini Streifen an Kragen und Ärmeln und dezentem, gestickten MARTINI RACING Logo auf der Brust. Für 55,- Euro online zu bestellen unter www.maxpart-racing.de contact@maxpart-racing.de


Mittelstandspreis für den Gartenbauer Günther Daiß

Zum historischen Auto gehört die amtliche Armbanduhr Der Stuttgarter Uhrmacher und Juwelier, Jörg Hörnle, war mit seiner Chronografen-Kollektion und seinem originellen Citroën HY natürlich auch bei Solitude Revival dabei. Für den Oldtimerfan ist es nicht leicht, seinen französischen KultLieferwagen und mobilen Laden zu parken, anstatt selber mitzufahren. Aber das Geschäft geht nun mal vor. Für Uhrensammler von besonderem Interesse: Die auf dem Foto neben Jörg Hörnle abgebildete Junghans-Uhr. Von ihr kommen im September 2013 nur ganze zwölf Exemplare auf den Markt. Jede mit einem anderen Zifferblatt. Eine der Uhren erhält Juwelier Hörnle vom Hersteller. Interessenten sollten sich schnell bei Hörnle in der Schwabstraße 179 am Hölderlinplatz in Stuttgart melden. Juwelier Jörg Hörnle

Seit 3o Jahren beglückt Günther Daiß seine Kunden mit edlen GartenCreationen und Wasserlandschaften. Die Klientel des Waiblinger GartenDesigners gehört gezwungenermaßen eher zu den Besserverdienern. Das hindert ihn aber nicht, freie Zeit für soziales Engagement zu nutzen. Günther Daiss, In diesem Zusammenhang Minister Nils Schmid wurde ihm jetzt vom Baden-Württembergischen Wirtschafts- und Finanzminister, Nils Schmid, der Mittelstandspreis des Landes für soziales Engagement verliehen.

Grand Party für den Grand Cherokee Große Einführungsparty des neuen Jeep Grand Cherokee im Stuttgarter Hauptbetrieb unseres WAC Clubmitglieds, Brunold Automobile. »Die Nacht der Innovationen« Stilecht bei amerikanischem Barbecue und texanischer Hitze über Möhringen, stellte Thomas Brunold und sein Team das neue Flagschiff seiner Jeep-Flotte vor. Der Grand Cherokee kommt mit weit mehr, als einem schlichten Facelift, mit mehr Leistung und weniger Verbrauch. Er hat ein komplett neues 8-Gang-Automatikgetriebe für bessere Beschleunigung und erhöhter Schaltkomfort. Die Liste der außergewöhnlichen Ausstattungsdetails im neuen Grand Cherokee ist lang. Freunden der komfortablen, souveränen und vor allem sicheren Fortbewegung empfiehlt die WAC Redaktion , sich von Thomas Brunold einen Testfahrt-Termin reservieren zu lassen. Denn, wenn Amerikaner eines können, dann sind es große SUVs.

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Stimmungsbilder aus dem Fahrerlager Im Gegensatz zu heute, konnte man in den 60er- und 70er-Jahren auch als Zuschauer dem Renngeschehen noch ganz nahe sein. Klaus Tjassen war damals immer dabei. Aufgewachsen im niederländischen Assen an der berühmten Motorradrennstrecke, war er von Kiindesbeinen an fasziniert vom Grand Prix Zirkus, der jedes Jahr für die Dutch TT die großen Werkteams und Fahrer nach Assen zog. Seit 1961 hat er seine Eindrücke festgehalten und in diesem kleinen Buch wieder aufleben lassen. Es ist daraus eine beeindruckende Zeitreise geworden. »Mit der Kamera im Fahrerlager« 21 x 14,8 cm, 116 Seiten, 185 einzigartige Fotos Taschenbuchausgabe 15,- Euro Text &Technik Verlag Tel. 07044-974540 www.ttverlag.com

Trotz eines vollen Terminkalenders hat sich der ImmobilienManager die Zeit genommen, um die WAC Redaktion beim Fototermin zu unterstützen

Martin Kehle: Unser Mann

im weinroten E-Type

Der E-Type von Arthur Bechtel Damit wir neben den weißen Jaguar F-Type seinen legendären Vorgänger fotografieren konnten, gab uns Arthur Bechtel direkt aus dem Schauraum im Meilenwerk ein perfektes Modell aus seiner breiten E-Type-Kollektion dazu. Claus-Henning Guthard, die MarketingLeiterin, Anja Schäfer-Oettinger, und ein Mitarbeiter aus der Bechtel- Werkstatt, brachten „mit vereinten Kräften“ den startunwilligen Jaguar erst in Schwung und dann zum Shooting zur Solitude Rennstrecke. Das komplette KlassikerAngebot unseres Clubmitglieds findet man unter: www.arthur-bechtel.com

Fotojobs für das WAC Magazin mit Autos funktionieren nicht im Alleingang. An Werktagen Helfer für solche Aktionen zu gewinnen, ist schwer. Umso dankbarer sind wir Martin Kehle, der spontan zusagte. Als Wirtschaftsreferent im WAC, ist er, neben seiner beruflichen Tätigkeit, mit der Betreuung des Clubhauses und der Gastronomie, eines der meistbeschäftigten Präsidiumsmitglieder. Mit seinem Büro »BFI Immobilien« fungiert Martin Kehle für seine Kunden als Berater und „verlängerter Arm“ für alle Immobilienaufgaben. BFI verwaltet deren Immobilienbestand, vermietet freie Flächen, kauft für seine Mandanten Immobilien und betreut sie auch bei deren Verkauf. In der Regel vermitteln Steuerberatungskanzleien oder Banken »BFI-Immobilien« an deren Kunden mit Immobilienbesitz weiter. Für Martin Kehle hat sich daraus in 35 Jahren Tätigkeit ein bundesweites Aufgabenfeld entwickelt. Derzeit betreut »BFI-Immobilien« über 400.000 qm Mietfläche mit einem Verkaufsvolumen von über 350 Mio. Euro. Die Mietauslastung liegt über 94 Prozent. Bemerkenswerter Qualitätsbeweis: In der ganzen Zeit wurde ihm mit seiner Firma, nur ein einziges Mandat gekündigt. Grund dafür war, wie Martin Kehle mit einem Schmunzeln erzählt: Der Eigentümer wohnte neben dem betreuten Objekt und beschwerte sich, weil BFI das Unkraut nicht wöchentlich jäten ließ. Von seinem Immobilien-Know-how profitiert nicht zuletzt auch der WAC. Martin Kehle koordiniert erfolgreich die umfassenden Renovierungsarbeiten des Hauses.

Aktion Schulranzenaktion der Humanus Stiftung bei BMW-Niederlassung Stuttgart Mit der Aktion Schulranzen ermöglicht die HUMANUS-Stiftung unter der Schirmherrschaft von OB Christoph Palm, Fellbach, Kindern aus finanziell benachteiligten Familien aus der Region Stuttgart einen gleichberechtigen Schulstart: Die Kinder bekommen die komplette Schul-Erstausstattung (Schulranzen, Sportbeutel, Brustbeutel, Mäppchen, Hefte, Wasserfarbkasten, Mappen, Buntstifte, Malblöcke) geschenkt. In der BMW Niederlassung Stuttgart, Filiale Rosensteinpark die symbolische Abschlussveranstaltung der diesjährigen Aktion Schulranzen statt, in deren Rahmen 8 der insgesamt 223 Kinder ihre Schulranzen stellvertretend überreicht bekamen. Im Anschluss lud die BMW Niederlassung die Familien zu einem Nachmittag in der Wilhelma ein. Für das Schuljahr 2013 findet die Aktion Schulranzen zum vierten Mal statt. Nach dem großen Erfolg aus 2010, 2011 und 2012 können dieses Jahr noch mehr Kinder unterstützt werden - an der Zahl 223 Kinder! Die BMW Niederlassung Stuttgart spendet im Jahr 2013 einen Gesamtwert von 4.000 €.

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Hinten v.l.n.r. :Tom Kunz, Leiter Verkauf Neue Automobile, Claus Reutter, Humanus Stiftung Vorne: Glückliche Kinder


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Ion Tiriac zu Besuch bei Kienle Automobiltechnik Mit der Firma Kienle Automobiltechnik in Heimerdingen hat es etwas Besonderes auf sich: Nicht nur, dass dort qualitativ hochwertigste Restaurierungen durchgeführt werden – die 4.000 Quadratmeter großen Werkstatträume und die 1.200 Quadratmeter große Wagen- und Ersatzteilhalle üben auf Klassiker-Enthusiasten aller Couleur eine magische Anziehungskraft aus. Sie wirkt sich so stark über den ganzen Globus aus, dass sich Interessierte aus der ganzen Welt nach Heimerdingen hingezogen fühlen – unter ihnen viele Prominente. Nachdem Ion Tiriac, der wohl weltweit bekannteste Mann Rumäniens und erfolgreicher Geschäftsmann, hatte bereits vor zwei Jahren Kienle Automobiltechnik besucht, um sich über das rund 80 Fahrzeuge umfassende Oldtimer-Angebot zu informieren. Kürzlich erschien er zu

einer neuerlichen Stippvisite. Der Grund: Kienle Automobiltechnik hat die Überarbeitung eines der Oldtimer aus Tiriacs mehr als 200 Klassikern umfassenden Sammlung abgeschlossen. Ein Mercedes-Benz 540 K Cabriolet A mit älterer Restaurierung wurde nach sorgfältigen Karosseriearbeiten und mit frischem Lack wieder in ConcoursZustand versetzt. Mit kritischem Blick prüfte Tiriac die Qualität der Arbeiten – und war sichtlich zufrieden. Nachdem der knallrote Kompressor-Mercedes auch die Probefahrt ohne Probleme gemeistert hatte, reiste Tiriac, Gewinner der French Open 1970 und mehrfach Teilnehmer des Daviscups-Finale, wieder ab – nicht, ohne Firmenchef Klaus Kienle zuvor ein dickes Lob für die gelungene Arbeit auszusprechen.

Blue Estate, die Immobilienkompetenz der Südwestbank Wenn der Sommer seine sonnige Seite zeigt, bringt Axel Ramsperger, Geschäftsführer der »Blue Estate« schon mal seinen Maserati Mexico mit zur Arbeit. Der Oldtimerfan Axel Ramsperger und sein Maserati Mexico führt mit der Blue Estate ein interdis- vor dem von Blue Estate revitalisierten und verwalteten Büro- und Geschäftshauses in der ziplinär aufgeStuttgarter Schwabstraße stelltes Team erfahrener Fachleute aus allen Feldern des Immobilienmarktes. Die Betreuung von Gewerbe- und Wohnimmobilien von Ankauf, über Sanierungen, Umbauten, Vermietungen bis hin zur kompletten kaufmännisch und technischen Organisa-tion, ist das Kerngeschäft, des 2007 durch Götz Heimerdinger, Axel Ramsperger und der Südwestbank gegründeten Unternehmens. Im Focus von Blue Estate stehen Immobilien, die eine überzeugende Ausstrahlung haben und in ihr jeweiliges Umfeld passen sowie zukunftsweisende Immobilien-Konzepte, die ihren Wert halten und steigern. Die Blue Estate konzipiert zur Zeit ein, den Oldtimerindex der Südwestbank abrundendes Angebot, zur Einlagerung von Oldtimern. Für solche Fahrzeuge die eben nicht im Glaskasten bleiben wollen, sondern als Anlage professionell verwahrt werden müssen. Wenn der Chef selber einen seltenen Italo-Klassiker fährt, kann man davon ausgehen, dass aus dem Oldtimerlager-Konzept ein gut funktionierendes und professionell verwaltetes Projekt entstehen wird.

Die Cabrio-Kultlederjacke kommt aus Reutlingen

Jochen Bauer

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Aus einer Leidenschaft zum Cabriofahren entwickelte ein Reutlinger Familienbetrieb die maßgeschneiderte Jacke für die Bedürfnisse von Cabriofahrern. Das Besondere an der Original Cabrio: Windschott im Kragen, herausnehmbare Ärmel und frei kombinierbare Farben. Der Erfolg seiner Firma bestätigt Jochen Bauer. Er hatte die Firma seiner Eltern ganz auf Cabrio-Bekleidung umgestellt. Mittlerweile ist Bauer Manufakt einer der ganz wenigen Spezialausrüster für Freunde des offenen Verdecks. Die schwäbische Manufaktur in Reutlingen Oferdingen gehört zu den wenigen Unternehmen bei denen die komplette Wertschöpfung, vom Entwurf, über die Produktion, bis hin zum Vertrieb, in Deutschland liegt. Die exklusive Designwerkstatt hat sich insbesondere durch die Marke „OC-Original Cabrio“ mit höchster Qualität auch über deutsche Grenzen hinaus einen Namen gemacht.

Die Bauer Lederjacken werden von rund 30 Mitarbeitern in Handarbeit in Deutschland hergestellt. Bild rechts: Jochen Bauer mit Hans Herrmann und Walter Röhrl


Christian A. Merz veranstaltet am 21.9. seine 3. Merz Classic Rallye Wer schon mal dabei war, der weiß, was auf ihn wartet. Eine bestens organisierte Tagesveranstaltung, bei der, außer mit dem Oldtimer durchs Ländle cruisen, auch völlig überraschende Prüfungen auf die teilnehmenden Teams warten. Da gibt es, statt einer Wertungsprüfung mit der Stoppuhr, schon mal einen Slalomparcour auf dem Segway zu bewältigen oder eine stilechte Schießeinlage beim Schützenverein. Der Gasto-Teil der Rallye braucht sich hinter dem sportlichen Teil nicht zu verstecken. Wir erwarten eine runde Veranstaltung und sind gespannt, was der Klassiker-Enthusiast Christian A. Merz,

Ehepaar Ulrich, Christian A. Merz

sich mit seinem professionellen Rallyeteam diesmal wieder ausgeheckt hat. Die »3. Merz Classic« findet am Vortag der Bundestagswahl statt. Egal, wo man am Sonntag sein Kreuzchen macht und wer gewinnt, am Samstag haben es die Teilnehmer der »3. Merz Classic« jedenfalls selber in der Hand, Sieg und Pokal mit nach Hause zu nehmen. Ausführliche Informationen zur Rallye und Anmeldungen unter www.merz-schule.de oder www.merzclassic.wordpress.com

Sea Cloud Reise für WAC-Mitglieder Am 5. Dezember war Daniel Schäfer, der Vice-President der “Sea Cloud Cruises” zu Gast in der Mörikestraße. Die Sea Cloud 1 der Hamburger Reederei gilt als schönster Windjammer der Welt. Die Geschichte der Sea Cloud ist spannender, als so mancher Roman. Die vor 80 Jahren bei der Kieler Germania Werft gebaute Vier-Mast-Bark, war jahrzehntelang die Privatjacht der Eignerin von General Food (Kraft). Den Freunden klassischer Segelreisen, die seit hundert Jahren ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben, hat Daniel Schäfer jetzt gemeinsam mit unserem Clubmitglied, Jürgen Pfau, vom 28.10. bis 01.11.2013 eine Mittelmeer-Kurzreise speziell für WAC-Mitglieder zusammengestellt. Sie führt von Valencia nach Cadiz. Der Daniel Schäfer, Sea Cloud Cruises Segeltörn entlang der südspanischen Küste ist kombiniert mit Landausflügen im malerischen Andalusien. Die WAC-Reise bietet die ideale Gelegenheit, die legendäre Sea Cluod kennenzulernen und ganz nebenbei dem nahenden deutschen Winter für einige Tage zu entfliehen. Der Reisepreis pro Person bewegt sich, je nach Kategorie der Kabinen von 1.515 S bis 3.775 S für die Luxussuite der Original-Eignerkabinen. Weiterführende Information und Buchung über unser Clubmitglied, Jürgen Pfau Gruppenreisen Tel. 07141-253060 www.pfau-gruppenreisen.de

Seit 100 Jahren nichts als Öl im Blut Das WAC Clubmitglied OEST verfügt über 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Motorenöle. Mit Leidenschaft und Pioniergeist gründete Georg Oest 1915 - mitten im ersten Weltkrieg ein Unternehmen für technische Öle und Schmierstoffe mit der sehr erfolgreichen Marke Östol. Dem Pioniergeist und der Leidenschaft für die besten Motorenöle ist Oest bis heute treu geblieben. Seit den Zwanzigerjahren ist der Öl- und Schmierstoffhersteller im Rennsport aktiv. Das

Siegerauto beim Solituderennen 1931 war mit Östol befüllt. 1952 wurde der Sieger der Formel III, Willi Zimmermann, von Östol betreut und mit den besten Schmierstoffen ausgestattet. Beim legendären Ruhestein-Bergrennen von 1946 war Östol einer der Hauptsponsoren. Mehr als 30.000 begeisterte Zuschauer waren an die Strecke gekommen, um über hundert Fahrer und Fahrzeuge in den unterschiedlichen Klassen zu erleben. Mit der Neuauflage der Rallye, der »Östol Baiersbronn Classic«, knüpft Oest mit der Marke Östol an diese Tradition an. Die Produktpalette der Östol Oldtimer Öle ist heute speziell auf die Anforderungen von Old- und Youngtimern abgestimmt. Die mild legierten und unlegierten Öle eignen sich optimal für die damals mit höheren Fertigungstoleranzen produzierten Motoren und Getriebe. Östol erhöht durch seine Komposition die Motordichtigkeit und schont die Originaldichtungen. Die hochwertigen Produkte werden seit einem Jahrhundert im Oest-Labor entwickelt und im Mineralölwerk in Freudenstadt produziert.

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Spargelessen füllt das WAC Clubhaus mit zahllosen Gemüsegourmets

Kein Genuß ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurückläßt, ist bleibend. Johann Wolfgang von Goethe

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Merz-Schule und Merz-Internat

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Erfolgreich lernen an der Eliteschule des Sports

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GANZ IM MERZSCHEN SINNE Privat und staatlich anerkannt, können die Merz-Schule und das Merz-Internat mit ERKENNEN & GESTALTEN Stolz auf eine langjährige Erfahrung als Institution für Das Bildungskonzept Jahre Bildung und Erziehung in der Region zurückblicken. Die Vision einer ganzheitlichen und umfassenden Betrachtung des Menschen bildet dabei den Grundgedanken, der durch Senator Leo-Albrecht begründeten Methode ERKENNEN Merz & GESTALTEN Das Bildungskonzept Jahre »Erkennen und Gestalten«

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MERZ-SCHULE Grundschule und Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlicher und neusprachlicher Ausrichtung, 8-jähriger gymnasialer Bildungsweg, Sporthalle mit Sportanlage, Schwimmbad, Handwerksstätten, 38 Interessengemeinschaften aus den verschiedensten Bereichen.

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staatlich anerkannt

Merz-Schule, Albrecht-Leo-Merz-Weg 2 70184 Stuttgart, Telefon: 0711 21034-0

ERKENNEN & GESTALTEN Das Bildungskonzept

Mitglied in Verband Eliteschule des Sports« Partner des Olympia-Stützpunkts Stuttgart Mitglied im Verband Deutscher Privatschulen VDP Europaschule seit 2010

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Mitglied im Verbund „Eliteschule des Sports“ Partner des OlympiaVerband Deutscher Merz-Internat, Gänsheidestraße 111 und 125 stützpunktes Stuttgart Privatschulen 70186 Stuttgart, Telefon: 0711 21034-35 Mitglied im Verband MERZ-INTERNAT Kindergarten, (halbund ganztags), Deutscher Privatschulen www.merz-schule.de

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Verband Deutscher Privatschulen

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das schlimme Fr端hjahrswetter gab der Spargelsaison kaum eine chance. das beste, was die Spargelfelder hergaben, landete in der WAC-K端che. Die Tische im Gottlieb-Daimler-Saal waren bis zum letzten Platz belegt. Stimmung und das k旦nigliche Gem端se waren, wie immer, vom Feinsten.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Nach einer Weile braucht er auch einen Drink. Woody Allen

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IN STUTTGARTS SCHÖNSTEN LAGEN

ELEGANT WOHNEN AM HASENBERG MIT FERNSICHT, SCHWIMMBAD UND VIEL PRIVATSPHÄRE Immobilien-Reportage

Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts zogen bekannte Buchverleger, Baumeister, Fabrikanten sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in die Gegend oberhalb der Stuttgarter Karlshöhe. Versprach die attraktive Lage doch eine hervorragende Aussicht, ein Leben in der Stadt und doch mitten in der Natur. Dies ist auch heute noch so. Entspanntes Wohnen mit einem besonderen Freizeit- und Erholungswert ist hier gewährleistet. Auch das fast 300 m² große, 3-geschossige Haus mit einer separaten Einliegerwohnung im Dach sowie das rund 1.000 m² große Grundstück lassen kaum Wünsche offen und sind gleichermaßen Wohn-, Arbeits- und Naherholungsbereich mitten in der Stadt. Der seit den 1950er-Jahren gewachsene Baumbestand und der prachtvolle Ziergarten gewährleisten den Schutz der Privatsphäre, entspannende Ruhe und gute Luft. Besonders im Frühjahr und Sommer entfaltet sich hier ein unvergleichliches Blütenmeer, das Eigentümer wie Besucher gleichermaßen durch sein mediterranes Flair begeistert. Die kühlen Fluten des Schwimmbads unterstreichen diesen Charakter.

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Die Sonnenliege im Garten und die beeindruckende Fernsicht lassen den Alltag vergessen. Im Winter ist die Schwimmhalle geschlossen und ermöglicht direkt nach dem Saunagang einen Sprung ins kühle Nass, bevor später vor dem offenen Kamin der Abend mit einem Glas Rotwein zu Ende geht. Die ‚Beletage’ des Hauses begrüßt den Besucher in der großzügigen, repräsentativen Eingangsdiele mit direktem Zugang zum Empfangs- oder Musikzimmer. Die insgesamt 10 Zimmer lassen der Kreativität beim Einrichten und Nutzen viel Spielraum, genauso wie die vielen Nebenräume, z.B. klimatisierter Kühlraum für Nahrungsmittel, Hauswirtschaftsraum, Büro etc. Die Einliegerwohnung kann als eigenes ‚Reich’ für große Kinder oder als separates, repräsentatives Büro genutzt werden. Alles in allem befindet sich hier in einer der besten Stuttgarter Lagen ein attraktives Anwesen, das sowohl für Familien als auch für Individualisten geeignet ist und ausreichend Platz zur persönlichen Entfaltung bietet – wo gibt es das sonst noch?

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„Die Zukunft ist vernetzt“ Aspekte und Lösungen aus der Bosch-Welt

Immer mehr vorgänge werden über das Internet gesteuert. das schafft Im privaten möglichkeiten zur verbesserung unserer Lebensqualität und spart in Fertigung und Wirtschaft zeit und geld. Aber das WEB birgt auch risiken wie den missbrauch sensibler daten. Dr. Klaus dieterich beschrieb in einem spannenden vortrag, wie bosch im markt des grossen datenmanagements agiert.

038 Clubleben


Dr. Klaus Dieterich, Vorsitzender des Zentralbereichs Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH und WAC Präsidiumsmitglied vermittelte den Zuhörern im WAC Clubhaus einen Einblick in die großen Zusammenhänge und bevorstehenden Entwicklungsstufen der Internetwelt. Dr. Dieterich beschrieb anschaulich das Big Date Management, das unsere Smartphones vom Hintergrund aus erst zu funktionierenden Kommunikationsgeräten und mobilen Computern macht. Damit wir bald von jeder Stelle der Welt

Informationen abzurufen, kommunizieren, Business abwickeln oder zu Hause schon mal die Heizung wieder hochfahren können, bevor man sich vom Skiurlaub auf den Heimweg macht. Der Bosch Forschungschef beschrieb, in welchen Segmenten dieses Wachstumsmarktes unser Gründungsmitglied aktiv ist oder sogar bereits Marktführerfunktion erlangt hat.

Neue Anwendungen und Technologien im Internet verändern unser Leben - hoffentlich zum Besseren

Faszination

Windjammer Mit der legendären Sea Cloud in das maurische Spanien und zu UNESCO-Weltkultur. Die Sea Cloud war bei ihrem Stapellauf im Jahr 1931 die prunkvollste Segelyacht der Welt. Jedes Detail verrät die Originalität von einst und wird zu einem stimmungsvollen Rahmen, in dem sowohl die Ansprüche als auch das Lebensgefühl von heute entspannt auf Reisen gehen können. Die folgende Kurzreise bietet einen idealen Einstieg, um die legendäre Sea Cloud kennenzulernen und dabei ganz stilvoll und komfortabel den Charme des Mittelmeeres zu erleben.

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Eberhard Bezner machte seinen Kindheitstraum zu Bietigheims Gastro-Olymp

Eberhard Bezner

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tet nach den Vorstellungen des Hotelchefs in enger Zusammenarbeit mit führenden Designern. Das von Christa Biela geführte Hotel und Restaurant mit seinem ambitionierten Küchenchef, Michael Rösch, hat sich in kurzer Zeit vom Geheimtipp zu einer Pflichtadresse für führende Gastronomie in der Region um Bietigheim

enn Eberhard Bezner vor seinem Unternehmen in den mitternachtsblauen Mercedes 220 SE steigt, hat er in der Regel ein Ziel vor Augen, das die wahren Genießer unter den WAC-Mitgliedern längst im Navi gespeichert haben sollten: Das malerisch am Bietigheimer Enzufer gelegene »Hotel Eberhard‘s«. Als Unternehmer hat der Seniorchef des Hemdenimperiums eigentlich alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte. Fast alles. Seit Kindheit an ließ ihn der Traum nicht los, ganz wie sein Großvater, eine Gaststätte zu führen. Zu stark hatten sich die Erinnerungen aus der Nachkriegszeit, an die gut besuchte Metzgerei-Gaststätte, in die Erinnerung von Eberhard Bezner eingebrannt. Als er vor einigen Jahren die Olymp-Geschäftsführung an seinen Sohn Mark abgegeben hatte, und zufällig an der Enz ein Grundstück angeboten wurde, nahm Eberhard Bezner das Projekt »Kindheitstraum« umgehend in Angriff. Daraus geworden ist ein architektonisches Schmuckstück in perfekter Lage, direkt am Enzufer zwischen dem Viadukt und der Bietigheimer Altstadt. Eingerich-

Eberhard‘s Hotel und Restaurant Holzgartenstr. 31, 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 77193-0 www.eberhards-hotel-restaurant.de

040 Kunst Kultur Wirtschaft

Neben einem hervorragenden Weinangebot internationaler und nationaler Produzenten, kann man auch die erlesenen Tropfen regionaler Weingüter probieren und dabei sogar von der Terrasse aus auf die angrenzenden Weinberge schauen.

Zeit zu genieSSen: So lautet das Motto im Eberhard’s Hotel und Restaurant

entwickelt. Das Eberhard‘s bietet sich für Stuttgarter als idealer Schlusspunkt einer Oldtimertour über die kleinen Sträßchen und verträumten Weinbaudörfer zwischen Strohgäu, Heilbronn und Neckartal an, um am Enzufer bei edlem Wein und kulinarischen Überraschungen des Eberhard‘s-Küchenchefs, einen gelungenen Tag angemessen abzuschließen. Hotelchef Eberhard Bezner empfiehlt den WAC-Mitgliedern, neben Alb und Schwarzwald die liebliche Landschaft stärker ins Auge zu fassen. Der Wein wächst nur wo es schön ist. Die besten Tropfen kommen nun mal aus der Region „hinterm“ Eberhard‘s.


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Wohlfühlträume unter freiem Himmel

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nter freiem Himmel feiern und kochen, Sport treiben oder einfach einmal am Feuer sitzen so unterschiedlich können die Wünsche an die Freizeit und den Garten sein. Was ihnen gemeinsam ist: Ein Wohnraum im Grünen, der diese Bedürfnisse aufgreift. Der eine Lunchbereich, eine Feuerstelle, Freiluftküche oder eine Terrasse besitzt, auf der man den Sundowner entspannt genießen kann. „Das eine muss das andere nicht ausschließen“, sagt Günther Daiß. „Die meisten Gärten haben ein überraschendes Potential, sich in einen Wohlfühlraum zu verwandeln, der viele Wünsche erfüllt. Ein guter Gestalter hat das Auge dafür“. Um Privatsphäre zu schaffen und Gartenliebhaber vor ungeliebten Blicken zu schützen, verleiht der Gartenbau-Ingenieuer Gerd Mayer grünen Refu-

GärtEN voN DAISS lADEN Zum rElAxEN uND Zu GESEllIGEN StuNDEN EIN.

gien einen Rahmen. Mit formalem Grün, aus Naturstein oder modernen Betonstrukturen. Seine klaren, modernen Formen wirken beruhigend und bilden eine stilvolle Kulisse für schöne Wasserspiele, Pflanzen und Feuer. Einfach wohltuend un unserer reizüberfluteten Welt. Weniger ist eben mehr und ein Beweis für zeitlos gutes Gartendesign.

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FERRARI WELT „A different house for different clients“ wird thorsten gohm, in anlehnung des Montezemolo-zitats über Ferraris und ferraristis, sein konzept betittelt haben, als er den repräsentativen Neubau in Angriff nahm.

044 Motor und Technik


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as ist heute schon außergewöhnlich, wenn Außergewöhnliches alltäglich geworden ist, fragte sich Thorsten Gohm, als er sich mit der Active Group unter Leitung von Andreas Dünkel, dem Bauherrn seines neuen Ferrari Hauses für die Region Stuttgart, an den Tisch gesetzt hatte. Thorsten Gohm wäre nicht offizieller Ferrari- und auch Maserati-Händler, wenn ihm nicht von vorneherein klar gewesen wäre, dass man Komfort sehen kann, Charisma aber spüren muss. Deshalb folgt das komplette Gebäude mit seiner großzügigen Verkaufsfläche zu hundert Prozent, bis zum letzten Bilderrahmen an der Wand, der Ferrari CI. Diese setzt konsequent auf eine zurückhaltende Eleganz, die sich einprägt, aber nicht aufdringt. Ganz nach dem Motto: »The Car is the Star«. Selbst die Deckenbeleuchtung ist exakt so konzipiert, dass das Licht die Designlinien der präsentierten Autos besonders betont. Nichts lenkt ab von den Autos. Wenn die Augen des Besuchers beim Betreten des Schauraums auf Wanderschaft gehen, werden sie umgehend auf die ausgestellten Fahrzeuge geleitet.

Am 18. und 19. April war es dann so weit. In zwei separaten Eröffnungsveranstaltungen für FerrariKunden und am Folgetag für Maserati-Kunden, wurde die neue Markenrepräsentanz eingeweiht. Gohm ist bereits seit 2007 am Standort Böblingen. Unter der Massgabe, einen neuen Standort zu entwickeln, hat das Autohaus einen neuen Ferrari Vertrag für die Region Stuttgart angeboten bekommen. In Singen, am Stammsitz des Unternehmens, ist Gohm bereits seit 1981 offizieller Ferrari Händler.

die neue ferrari-repräsentanz ist einer der grössten und modernsten Standorte der marke nördlich der alpen.

Der sichtlich stolze Bauherr, Thorsten Gohm, bei der Pressevorstellung seines neuen Ferrari Hauses

Die gesamte Nutzfläche des neuen Ferrari Standorts 2 beträgt etwa 3.500 m . Allein der Showroom im 2 Erdgeschoss ist 850 m groß. Neben der Präsentationsfläche für Neuwagen bietet er Raum für den Empfangsbereich, eine Wartelounge für die Kunden

Motor und Technik 045


Nur für den Fotografen: Thorsten Gohm bei der Kaffeepause. So viel Zeit lassen ihm seinen Kunden in der Regel kaum.

und den wichtigen Konfigurationsräumen, in denen sich jeder Ferrari-Kunde, in ganz privater Atmosphäre, sein Traumauto individuell zusammenstellen kann. 2 Das Obergeschoss umfasst ebenfalls etwa 850 m . Es ist der Präsentation des konkurrenzlosen Gebrauchtwagenangebots von Gohm vorbehalten. 2 Die großzügige Werkstattfläche von 800 m hat Raum für 10 Arbeitsplätze. „Eine Präsenz, wie sie den von uns vertretenen Marken gerecht wird“ erläutert Inhaber Thorsten Gohm, der das Familienunternehmen in vierter Generation führt. Weitere 24 Stellplätze für Fahrzeugeinlagerungen und Überwinterungen befinden sich im Stockwerk über der Werkstatt. Die Tiefgarage bietet Platz für etwa 50 Fahrzeuge. 20 Plätze davon können die Ferrari- und Maserati-Kunden mieten. Sie sind 24 Stunden zugänglich. Insgesamt bieten die Räumlichkeiten Platz für bis zu 20 Mitarbeitern, die zum größten Teil bereits mehrere Jahre bei Gohm beschäftigt sind.

040 046 Clubleben Motor und Technik

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Mit der Eröffnung des neuen Autohauses in der Region Stuttgart, am verkehrstechnisch ideal gelegenen Meilenwerk in Böblingen, folgen Ferrari und Maserati dem Trend, im exclusiven Segment, weniger, dafür größere und repräsentativere Händlerstandorte an strategisch wichtigen Plätzen einzurichten. Flagship Stores nennen Markenartikler anderer Branchen solche Repräsentanzen. das autohaus gohm besteht bereits seit 107 jahren. es wird seit 2005 in 4. generation von thorsten gohm geführt

Nahezu alle Hersteller erweitern die Modellpaletten. Grund dafür sind andere Erwartungen der Kunden der Wachstumsmärkte China oder Brasilien, als das in den bisher dominierenden Märkten wie Deutschland, anderen europäischen Ländern oder den USA der Fall ist.


im kaufpreis jedes neuen ferrari steckt die garantie von sieben kostenfreien service-jahren

„A different Ferrari for different Ferraristi“ pflegt Ferrari Präsident Luca di Montezemolo immer zu predigen, wenn er über Produktentwicklungen der Zukunft redet. Der California und der FF sind nur zwei offensichtliche Beispiele für die Umsetzung dieser Philosophie. Maserati geht noch weiter und stößt in den kommenden Jahren mit der Mittelklasselimousine Ghibli und dem Geländewagen Levante in fremde Fahrzeugsegmente vor. Der Hersteller möchte auf diesem Weg die Absatzzahlen vervielfachen. Daraus resultiert automatisch auch der Bedarf nach mehr Präsentationsfläche im Handel. Gleichzeitig steigen mit jedem gelieferten Auto der Bestand und dadurch der Kapazitätsbedarf im Service. Mit dem neuen Standort hat Thorsten Gohm sein Unternehmen auf Zukunft programmiert.

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im drift durch das Eifel Rallye Festival 2013

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as Wochenende des ADAC Eifel Rallye Festivals hatte alles, was Fans und Fahrer zu einem gelungenen Happening brauchen. Über 160 historische Rallye-Fahrzeuge aus fünf Jahrzehnten des Rallyesports, anspruchsvolle Wertungsprüfungen im Herzen der Vulkaneifel, eine bemerkenswerte Kulisse begeisterter Fans, VIP-Fahrer, die gefühlt drei Tage ununterbrochen Autogramme schrieben, und obendrein noch ein nahezu perfektes Sommerwetter. „Das war eine Abstimmung mit den Füßen. Wir konnten das tolle Ergebnis mit 40.000 Fans am gesamten Wochenende aus dem Vorjahr sogar nochmals übertreffen“, freute sich Mit-Organisator Christian Geistdörfer (München). „Es gab sehr viele positive Rückmeldungen von den Fans und die Teilnehmer sind begeistert.“ Einer der VIP-Teilnehmer war der Finne Harri Toivonen, der in einem Opel Manta 400 erstmals in der Eifel war. „Als ich am Samstagmorgen zum Start der ersten Prüfung fuhr und sah, in welcher Reihe toller Fahrzeuge ich da stand, das war der absolute Wahnsinn. Und eins verspreche ich schon jetzt: Ich komme wieder!“

048 Motorsport

Andreas Bayer mit seinem 450 SL 5,0


Motorsport 049


andy bayer hält die wac-farben hoch

Nirgendwo sonst, auf keiner Rundstrecke, kommen derart viele, bis zum letzten Sponsorenaufkleber absolut perfekt aufgebaute Originalfahrzeuge und Repliken zusammen. Allein über 30 ehemalige Werkswagen waren am Start. Mittendrin und stets in bester Laune quer über Schotter, Asphalt und Sand, unser WACMitglied Andreas Bayer auf seinem 450 SLC 5,0. Um Andy Bayer mit seinem silbernen Mercedes herum war viel an Prominenz und und Originalfahrzeugen. Viele Fans kamen natürlich wegen den drei Hauptprotagonisten: die Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, Stig Blomqvist und Björn Waldegård. Während 050 Motorsport

Andy Bayer (rechts) bei der RallyenachtParty in Daun

Röhrl zwischen den beiden Gruppe 4-Boliden Rothmans-Opel Ascona und Pirelli-Porsche 911 SC wechselte, jagte Waldegard im Mercedes 500 SL hinterher. (Sah, unter uns, kein bißchen dynamischer aus, als unser Andy Bayer im gleichen Auto). Auch weitere prominente Fahrer waren am Start. Der siebenfache deutsche Rallye-Meister und SkodaWerksfahrer Matthias Kahle versprach den Fans, »Unser Skoda 130RS ist sicherlich nicht das stärkste Auto im Feld. Aber ich fahre so lange quer, wie die Kraft reicht!« Harald Demuth, der zweifache Deutsche Rallye-Meister ergänzte, »einfach nur genial was hier los ist, du fährst durch ein richtiges Spalier an Fans!«. Auch Simo Lampinen, der zweimal die finnische Rallyemeisterschaft gewann und in Le Mans 1965


die zuschauer wählen per handyvotum die schönsten rallyefahrzeuge

einen Klassensieg gewann, war sichtlich erfreut: »Hier kann ich so viele Freunde treffen und auch so tolle Autos aus meiner aktiven Zeit sehen. Einmalig!«. Er startete in einem Lancia Beta Coupe. Der Hauptgrund für das unglaubliche Teilnehmerfeld, für die Marken- und Typenvielfalt in Daun liegt vor allem darin, dass das Eifel Rallye Festival ohne Zeitnahme stattfindet. Dies erlaubt eine fast unbegrenzte Freiheit für die Fahrer bei der Wahl des Fahrzeugs. Teilnehmer können so das Auto ihres Herzens fahren oder auch Fahrzeuge wählen, die den finanziellen Rahmen nicht grad sprengen. So entsteht ein Startfeld mit Fahrzeugen aus über 50 Jahre Rallye-Geschichte, was nicht nur die Zuschauer freut!

Dem Veranstalter des Eifel Rallye Festival kann man nur grösstes Lob aussprechen. Das Programmheft ist überaus detailliert und beschreibt alle Zuschauerplätze mit deren Charakteristiken. Für die Presse gibt es Empfehlungen für die geeigneten Fotostandpunkte. Nur eines ist schwer in Griff zu bekommen. Die anspruchsvollen Wertungsprüfungen liegen meist zu weit voneinander entfernt, um als Zuschauer überall dabei sein zu können. Da bleibt die Qual der Wahl. Eine solche Veranstaltung ist ganz einfach nur genial und kann wärmstens weiterempfohlen werden. Auch Freunde von der Rundstrecke sollten sich mal die Zeit nehmen, um an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Ein Erlebnis! Motorsport 051


FLUGPLATZ IN SCHRÄGLAGE Siegfried schäuble unterstrich bei der ODenwald-ring Klassik auf seiner Yamaha TZ mit Speed, bemerkenswerten schräglagen und schrillem 2-takter-sound, dass unteR Den wac-mitgliedern auch aktive freunde des zweiradsports vertreten sind.

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ittlerweile zum 6. Mal fand im Juni die Odenwald-Ring Klassik auf dem Flugplatz von Walldürn statt. Die Motorsportfreunde Rhein-Neckar-Odenwald führt die beliebte Veranstaltung als Revival der Rennen aus den 50erJahren an gleicher Stelle an. In einer für Teilnehmer wie Zuschauer interessanten Mischung mit Rennen um die Klassik Trophy der Zweitakt und Viertakt-Rennmaschinen, ClassicSidecar-Cup, Regularity-Läufe und die Parade für Young- und Oldtimer, starteten an drei Tagen auf dem zur Rennstrecke umgebauten Flugplatzkurs. Weltmeister, nationale Meister, hochkarätige Rennmaschinen aus den Zeitepochen von 1950 bis 2000.

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Die Fahrzeuge wurden von den rund 300 Fahrer aus mehreren europäischen Ländern in den einzelnen Läufen bewegt. Das riesengroße, für jedermann zugängliche Fahrerlager, ein Caravan-Park mit jeder Menge Rennmaschinen dazwischen, ließ einmal mehr den Flair längst vergangener Rennwochenenden wieder aufleben. Jim Redman war unter den VIP-Gästen, ebenso wie der dreifache Ex-Weltmeister HansGeorg Anscheidt, der in Regel selten auf KlassikEvents zu sehen ist. Der Lokalmatador Dieter Braun griff sogar aktiv in das Renngeschehen ein. Die Veranstaltung in Walldürn bietet Hobbypiloten eine gute Gelegenheit, unter Rennbedingungen am Hahn zu drehen.


1_Die Ex-Weltmeister in Walld端rn. Hans-Georg Anscheidt, li. (3x50 ccm) , Jim Redman, re. (4x350ccm, 2x 250 ccm) 2_Wolfgang M端ller, 2x Dt.M. 50 ccm) 3_Gerhard Mitter

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Motorsport 053


ein jaguar für sonnige zeiten wir haben die britische raubkatze ausgiebig gefahren

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it außergewöhlichen Autos ist es immer wieder das Gleiche. Erst, wenn man sie sieht, weiß man, dass man eigentlich schon ewig darauf wartete. Jaguar hat endlich wieder einen richtigen Roadster im Programm. Nicht weniger als 39 Jahre hat es gedauert, bis Jaguar sich zu einem Nachfolger des legendären E-Type durchgerungen hat. Fraglos - auch der F-Type ist eine rassige Schönheit geworden. An erster Stelle gilt der Dank der WAC-Redaktion Andreas Wirth, dem Jaguar-Verkaufsleiter bei Avalon Premium Cars in der Schwabengarage. Spontan hat er auf unsere Anfrage nach einem Testfahrzeug

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gleich zwei Termine für das WAC Magazin freigeräumt, damit wir uns ausgiebig mit der Krönung des Jaguar-Modellprogramms beschäftigen konnten. Tim Bechtel bot spontan einen der E-Types aus der Klassiker-Kollektion von »Arthur Bechtel Classic Motors« für die Fotosession mit dem neuen F-Type an, was wir gerne annahmen. Als wir die beiden Autos vor dem Starterhaus an der Solitude zum Foto gegeneinander stellten, wirkte der weinrote Klassiker mit seiner nicht enden wollenden Kühlerhaube geradezu schlank und klein. Was nicht heißt, dass der F-Type zu klobig geraten wäre. Ganz im

Den weinroten E-Type hat uns Arthur Bechtel zur Verfügung gestellt. Die Bechtel-Marketing-Leiterin, Anja Schäfer-Oettinger, brachte die Designikone zur Solitude, um dann mit Martin Kehle das Cockpit des nagelneuen FType zu tauschen.


Der Teppich-Spezialist und bekennende Sportwagenfan, Jürgen Sommer, bestand auf einen Besuch mit dem neuen Jaguar F-Type auf seinem Firmengelände in Cannstatt. Für den Brit-Beau rollte er den roten Teppich aus.

Gegenteil. Vor 50 Jahren waren alle Autos kleiner. Der Neue kommt mit Bestmaßen: zwei Zentimeter kürzer als ein Porsche 911, aber 11,5 Zentimeter breiter als der deutsche Sportwagenklassiker. Schon im Stand beeindruckt der flache und ungemein breite Roadster. Er ist schnell, sogar wenn er steht. Die klaren Linien des Designs, mit einer leichten Neigung nach vorn, suggerieren den unbändigen Vorwärtsdrang des Roadsters. bei der schwabengarage wartet der rassige f-type darauf, probegefahren zu werden

Für den Neuanfang als echter Sportwagenhersteller hat Jaguar beim F-Type großen Aufwand getrieben: 1,6 Millionen Testkilometer, davon 30 000 auf der Nürburgring-Nordschleife; das entspricht 1500 Runden. 100 Motoren wurden „verbraucht“. Der Roadster ist, wie sein Vorfahre, der Jaguar E-Type, ein reiner Zweisitzer. Knapp geschnitten und mit Minikofferraum. Um eine optimale Gewichtsbalance von 50 zu 50 zu erreichen, mussten Batterie und sogar Waschwasserbehälter ins Gepäckabteil wandern. Ganze 196 Liter blieben übrig. Doch dank einer Aussparung im Ladeboden passt eine größere Tasche für den Wochenendtrip zu zweit. Und genau dafür sind zweisitzige Roadster gemacht. Der Klick auf die Fernbedienung sorgt für die erste Überraschung: Elektrisch klappen versenkte


das überwältigende soundcrescendo der sportabgasanlage beeindruckt

gehört definitiv zu diesen Krawallmachern dazu, sofern der Fahrer das möchte. Denn auf Knopfdruck öffnen sich oberhalb von 3.000 Touren die BypassVentile der Sportauspuffanlage und der V6 bollert und brüllt wie ein Grizzly. Bei offenem Verdeck, das sich übrigens in 12 Sekunden bei bis zu 50 km/h öffnen lässt, kann das ganz schön in den Ohren dröhnen. Dafür sind neidische Blicke garantiert.

auf der Straße. Dennoch hat man gute Sicht. Das Cockpit gibt sich vornehm englisch. Die Lüftungsdüsen auf der Mittelkonsole klappen erst dann hoch, wenn die Klimaautomatik am arbeiten ist. Ein Druck auf den orangefarbenen Startknopf und mit kehligem Sound erwacht der neue Kompressor-V6, der mit 127 PS pro Liter die höchste Literleistung aller Jaguar-Triebwerke aufweist. Zwischen 3500 und 5000 Touren liegen stämmige 460 Newtonmeter Drehmoment an. In Zeiten von Downsizing und strengeren Abgasnormen werden sie langsam zu Außenseitern: großvolumige Motoren, die ordentlich Krach machen. Der getestete Jaguar F-Type S mit 3,0-Liter-V6

Das elektronische Fahrwerk beeindruckt. Es kontrolliert in jeder Sekunde 100 Mal die Vertikal-, Wank- und Kippbewegungen der Aluminiumkarosserie. Gar 500 Mal pro Sekunde werden die Lenkimpulse gecheckt. Damit passt die Elektronik Dämpferraten und Radfederwege der jeweiligen Fahrsituation optimal an. Die Fahrstabilität ist beeindruckend. Wenn man es mal richtig fliegen lassen will? Dann kann der 1,6-Tonner so herrlich durch Kurven tanzen wie ein viel leichteres Go Kart. Er steckt jede Richtungsänderung bei jedem Tempo und natürlich auch hohe Kurvengeschwindigkeiten klaglos weg. Dabei hilft ihm eine mechanische Quersperre an der angetriebenen Hinterachse. Sie

Türgriffe aus, beim Starten schwenken sie wieder zurück, um dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten. Die mit weichem Leder bezogenen Schalensitze passen wie eine zweite Haut. Man sitzt fast schon

056 Motor und Technik

Andras Wirth, Verkaufsleiter bei Avalon Premium Cars bei der Schwabengarage reserviert Ihnen den F-Type zur Testfahrt. WAC-Mitglieder erreichen ihn direkt unter 0711-2803-3600


verhindert das Durchdrehen des kurveninneren Rades, so dass man früher Vollgas geben kann. Ihren Anteil am spielerischen Handling hat auch die elektrohydraulische Lenkung. Sie agiert wunderbar präzise. Eine rein elektrische Lenkung wurde in der Entwicklungsphase aussortiert: nicht gut genug. DER JAGUAR F-TYPE IST SOGAR SCHNELL WENN ER STEHT. SEIN DESIGN SUGGERIERT UNBÄNDIGEN VORWÄRTSDRANG

Ein Sportwagen mit Automatik? Ja und nochmals ja, wenn sie so blitzschnell agiert wie die von ZF. Im Sportmodus knallt der Automat so schnell die Gänge rein, dass man mit dem Zählen kaum nachkommt. Wer will, kann dies mit den Schaltpaddeln auch selbst tun. Der Basis-V6 mit 3 Liter Motor und 360 PS startet bei 73.400 Euro. Die S-Version mit 380 PS bei 84.900 Euro. Den 5 Liter V8 gibt es ab 99.000 Euro.

Für Jaguar findet die Rückkehr zum reinrassigen Sportwagen auf der Überholspur statt. Auch wörtlich. Denn der Jaguar F-Type überzeugt durch beeindruckende Leistungswerte. Der F-Type V8 mit dem 5,0 Liter Kompressormotor, 364 kW (495 PS) und dem gewaltigen Drehmoment von 625 Nm katapultiert den Sportwagen in 4,3 Sekunden auf 100 km/h. Bis 300 km/h bleibt diese Raubkatze ungezähmt. Mit dem F-Type sind die Briten wieder zur Höchstform aufgelaufen. Man kann Jaguar für den Mut, ein Auto zu bauen, das man eigentlich nicht braucht, nur beglückwünschen. Ein Auto, das wenig Platz, aber viel Herz hat. Ein Auto, das etwas Besonderes bleiben wird. Man findet sie kaum noch, solche Kracher vom Schlage eines Jaguar FType. Irgendwie schön, dass es solche verrückten Typen noch gibt.

Mit dem neuen F-Type kehrt Jaguar zum Kern und den Ursprüngen seiner Markenidentität zurück.

Motor und Technik 057


TRET ART

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it der Erfindung des Niederrades, dem ersten Fahrrad mit gleich großen Laufrädern und dem Schwerpunkt des Fahrers über der Mitte des Fahrzeugs, wurden binnen weniger Jahre alle anderen Radentwicklungen wie Velozipede, Hochräder, Dreiräder und Vierräder von der Bildfläche gefegt. Das erste Rover-Sicherheitsrad, eine Erfindung von John Kemp Starley, wurde 1885 im englischen Coventry hergestellt. Seine Grundstruktur war gekennzeichnet durch die charakteristische Trapezförmigkeit des Rahmens, den man Diamant-Rahmen nennt und an dessen Grundprinzip sich bis heute nichts geändert hat. (Der deutsche Begriff Diamantrahmen geht übrigens auf eine falsche Übersetzung des englischen Wortes »diamond« zurück, das auch Karo, Trapez oder Raute heißen kann.) Schnell wuchs aus einer kleinen Manufaktur die Rover Cycle Company. 1904 stieg Rover in die weitaus

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profitablere Autoproduktion ein und gab des Fahrradgeschäft vollständig auf. Was dem Rad, das in seiner Grundform das ganze 20. Jahrundert hindurch unverändert blieb, aber keinen Abbruch tat. Bis heute ist es ein wahrhaftiges Transportphänomen geblieben.

oben: Dario Pegoretti

Man vergleiche die erste motorgetriebene Flugmaschine von Wilbur und Orville Wright (beide zufällig Fahrradmechaniker) von 1903 etwa mit einem modernen Linienjet. Oder den dreirädrigen Patentmotorwagen, von Gottlieb Daimler, der im Foyer des WAC-Clubhauses steht und ebenfalls 1885 erfunden wurde, mit der neuen S-Klasse. In beiden Fortbewegungsarten haben sich die Vehikel kontinuierlich und letztendlich radikal verändert. Mit dem Rover-Sicherheitsrad und seinem Diamantrahmen hat das moderne Fahrrad schon vor knapp 130 Jahren seine perfekte Form praktisch erreicht.


die kunst der beschleunigten Fortbewegung basiert auf der einführung des diamantfahrrad-rahmens im jahre 1885. bis heute hat sich an diesem genialen konstRuktions-prinzip so gut wie nichts geändert. die staatliche akademie der bildenden künste stuttgart widmete dieser epochalen erfindung einen aussergewöhnlichen workshop, der lauter gewinner hervorbrachte: kunst-studenten, rad-freunde und die Olgäle-stiftung.

DER RAHMENBAUER DARIO PEGORETTI Miguel Indurain, Marco Pantani und Stephen Roche wurden einst auf seinen Rahmen von Sieg zu Sieg getragen. Inzwischen fertigt Dario Pegoretti seine Fahrradrahmen aus dünnwandigem Columbusstahl oder speziellem Aluminium aber auch für jedermann. Es sind Werkstoffe, die seit einigen Jahren eine Rennaisance erfahren und sich vom allfälligen und anfälligen Karbon deutlich unterscheiden.

Als begeisterter Radsportler und vielfacher Teilnehmer der L‘Eroica, des toskanischen Traditionsevents für klassischen Räder, nahm sich Professor HansGeorg Pospischil mit seiner Klasse an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart dem Thema des klassischen Stahlrahmen-Fahrrades in einem Workshop an.

Die Manufaktur von Dario Pegoretti ist die erste Adresse unter den heute praktizierenden Radarchitekten. Als Partner für seine Studenten konnte der Professor einen ganz besonderen Könner seines Fachs, den Italiener Dario Pegoretti gewinnen, dessen Raddesign unter Kennern speziell in Japan und auf dem nordamerikanischen Kontinent heiß begehrt ist.

Nach tagelanger Designarbeit werden die Rennradrahmen zu unvergleichen Unikaten

Die Rahmen sind nicht günstig. Sie sind selten. Manchmal muss man mehr als ein Jahr warten auf das Meisterstück. Aber wer am Ende dann in Sattel steigt und die ersten Kilometer tritt, der spürt, dass er auf einem Velo sitzt, das es nicht ein zweites Mal gibt. Genau angemessen, auf die eigenene Anforderungen abgestimmt, jedes Teil von Hand hergestellt, mit größter Sorgfalt und dem Geschick jahrzehntelanger Übung in der Perfektion

Kunst Kultur Wirtschaft 059


Was lag näher, als Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart mit dem außergewöhnlichen Rahmenbauer für ein eigenständiges Projekt zusammenzubringen. Dario Pegoretti verlagerte seine Produktion für kurze Zeit von dem italienischen Norden an den Stuttgarter Weißenhof. Vier Rennräder sind aus dieser kleinen Kooperation entstanden. Vier einmalige Ideen und Formen. Vier Gelegenheiten für den geschmacklichen Connaisseur auf dem Asphalt. Und nicht zuletzt vier Chancen für krebskranke Kinder, denen vom Erlös der Verkaufsaktion der Rahmenunikate geholfen werden kann.

Prof. Hans-Georg Pospischil mit dem von den Studenten Ute Orner, Ines Haver und Marina Amrehn designten Pegoretti-Rennrad

Der workshop an der staatlichen akademie der bildenden künste Begeisterung für den Radsport, Hingabe an die eigene Arbeit, Offenheit, voneinander Neues zu lernen und, in allem, der entschlossene Wille zu helfen. Das verbindet die Klasse von Prof. Hans-Georg Pospischil an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und den Meister im Bau hochwertiger, individueller Rennrad-Rahmen, Dario Pegoretti. Aus einer anfänglichen Idee, einmal etwas gemeinsam zu gestalten, wurde zuletzt ein Workshop, von dem Pegoretti sagt: „Hier fühlte ich mich zu Hause. Mit den Studierenden zu sein, hat meine Arbeit noch einmal in einem ganz

Dario Pegoretti verlagerte seine Rahmenproduktion für kurze Zeit aus dem Trentino nach Stuttgart.

gebaut, erwerben Pegoretti-Fans ein Rennrad fürs Leben. So mancher nutzt es erst gar nicht, sondern hängt es als Kunstwerk aus dem Trentino an die Wand. Dort, im Dorf Caldonazzo betreibt Dario Pegoretti eine Boutique für exclusive Rennräder, die er mit einigen wenigen ausgesuchten Mitarbeitern und viel Liebe zum schönen Detail fertigt. Optisch gleicht kein PegorettiRahmen dem anderen. Was seine Räder einzigartig

Stahlrahmen erfahren seit Jahren eine Renaissance. Die mit dem traditionellen Material erzielbare Ästhetik ist unerreicht. macht, sind seine Lackierungen, inspiriert von zeitgenössischer Ästhetik. Von Traditionalisten, die nichts außer den charakteristischen Lackierungen in den Hausfarben der einzelnen Hersteller, mit Markenlogo am Unterrohr, akzeptieren, wird das Pegoretti-Prinzip des Unikat-Designs jedes einzelnen Rahmens radikal abgelehnt. Das Designmuseum in New York aber widmete ihm und den anmutigsten Ergebnissen seiner Kunst vor Jahren eine vielbeachtete Ausstellung.

060 Kunst Kultur Wirtschaft

anderen Licht sehen lassen. Und umgekehrt hoffe ich, dass ich deren Sehnsucht, zu entdecken und zu erkennen, befriedigen konnte. Und ihnen darüber hinaus verständlich machen konnte, Fahrräder auf andere Weise zu sehen. Es war einfach nur fantastisch“ Tagelang saß man zusammen, dachte, zeichnete, baute und entwarf. Schließlich sind die vielen unterschiedlichen Vorstellungen zu einem einzigartigen Werk verdichtet worden. Der Comic entfaltet sich auf dem Oberrohr. Die legendären Etappenprofile der Tour und Giro-Helden zieren die Gabel. Das indianische Muster schmückt das Steuerrohr. Nirgendwo sonst gibt es Rennradrahmen, auf denen die lebendige Kraft der Inspiration derart sichtbar ist. Jeder für sich ein Kunstwerk. Im Grunde genommen fast zu schade, um gefahren zu werden. ÜBER DIE OLGÄLE-STIFTUNG Dort, wo Stadt und Land an ihre finanziellen Grenzen stoßen, tritt die Olgäle-Stiftung ein. Sie hilft, wenn die öffentliche Hand nicht ausreicht. Sie trägt dazu bei, dass schwerkranke Kinder bestens behandelt und betreut werden. Gegründet wurde die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. im November 1991 unter der Schirmherr-


Fotografie: Magnus Wiedenmann, Jakob Lauer, Anna-Maria Kiosse

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schaft seiner Königlichen Hohheit Carl Herzog von Württemberg. Die Unterstützung gilt vor allem dem Kinderkrankenhaus Olgaspital, dem Olgäle. Eltern und ihren sich dort in Behandlung befindlichen Kindern, soll das Leben im Spital erleichtert werden. Die Stiftung finanziert den Ausbau von Wartebereichen und Spielecken den Bedürfnissen der Kleinen angepasst werden, damit diese für Augenblicke in einer freundlichen Atmosphäre ihre Krankheit vergessen können. Sie hilft bei der Betreuung durch Erzieher und Psychologen, engagiert Krankenhaus-Clowns, die mit ihren Tricks und Späßen ein wenig Fröhlichkeit in die Stationen einziehen lassen. Die Olgäle-Stiftung beteiligt sich aber auch am Kauf von neuesten medizinischen Geräten. Sie fördert die Schulung von Ärzten, Schwestern und Eltern und sie unterstützt Forschungsprojekte. So will sie vor allem eines sein: eine Lobby für die kranken Kinder und ihre Eltern.

1._Dario Pegoretti bringt den Designstudenten die Seele des Rahmenbaus näher 2_Der Meister und der Prof 3_Beim PegorettiWorkshop flogen die Funken an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

DIE VERSTEIGERUNG DER RAHMEN Drei der vier entstandenen Rahmen-Unikate wurden über Ebay versteigert. Der Gesamterlös ging zu 100 Prozent an die Olgäle-Stiftung. Das Rad mit dem ComicDesign konnten wir in diesem Artikel vorstellen, denn es steht im Büro des Professors. Dario Pegoretti, der selber lange an Krebs erkrankt war, und die Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligt waren, war es ein elementares Ansinnen, die viele Aufgaben der Stiftung im Olgaspital zu unterstützen. www.pegoretticicli.com

Kunst Kultur Wirtschaft 061


franz grÜschl hat den modellautosport perfektioniert Wer in winterbach im remstal vor dem imposanten firmengebäude von fg modellsport steht, rechnet eher damit, dass hier ein formel 2-Rennstall residiert, als ein hersteller von modellautos. franz grÜschl hat in den 90er-jahren dem modellsport fßr rc-automodelle zu einer neuen dimension verholfen. fg-Modelle im masstab 1:5 faszinieren.

062 Motorsport


(links) Die verstellbaren Stoßdämpfer arbeiten 100-prozentig gleich wie bei Originalautos. (Mitte) „Erlkönig-Foto“ aus dem FG-Entwicklungsstudio (rechts) Franz Gröschl mit einem 993er Cup-Porsche

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ydraulische Scheibenbremsen, verstellbare Stoßdämpfer, aus dem vollen gefräste Querlenker, Differenzialsperre: All diese technischen Details stecken in den RC Modellautos von Franz Gröschl. Er ist mit seiner Firma FG Modellsport weltweit zum Urvater und Wegbereiter der Großmodelle geworden. Denn bis zum Maßstab 1:5 lassen sich quasi alle wichtigen Bauteile von Originalfahrzeugen im kleineren Maßstab nachbauen, sagt der Marktführer für RC Highendmodelle (RC = radio controlled).

100 Stück pro Monat aus der Einliegerwohnung heraus absetzen. Die Nachfrage stieg in den Folgejahren rasant. In Spitzenzeiten auf über 1.000 Stück. Seit 1995 produziert Gröschl im neu erbauten Werk in Winterbach, das 1997 und 2001 zwei weitere Ausbaustufen erfuhr. Hinter dem Firmengebäude werden die Fahrzeuge auf der hauseigenen Rennstrecke getestet. „Der Hype um die DTM half uns“ erzählt Franz Gröschl. Er lieferte für Motorsportfans die in 1:5 haargenau nachempfundenen DTM-Rennwagen.

Der komplette Produktionprozess der Renner aus dem Remstal findet unter dem Dach von FG statt. Von der Konstruktion über den notwendigen Werkzeugbau bis zur Vulkanisierung der Reifen - Franz Gröschl und seine Mannschaft machen alles selber. Der riesige Maschinenpark für kleine Autos ist beeindruckend. (So klein, sind die Modelle dann auch wieder nicht. Die 1:5 Flachbahn-Fahrzeuge kriegt man quer nicht durch die Tür.) Der Chef zeigt auf eine Maschine, die schon 1989 in der Einliegerwohnung seines Hauses stand.

Heute finden sich in dem fast 200 Seiten starken Katalog unzählige Modellvarianten. Vom Formel 1 bis zum Race-Truck. Vor allem die Offroad-Modelle sind gefragt. Die können auf jeder Wiese gefahren werden, während die Flachbahn-Standorte für Modellrennwagen eher dünn gesät sind. Auch im Modellbau haben sich die Handelsstrukturen aufgrund der Online-Kaufgewohnheiten der Kundschaft verändert. FG bietet seinen Kunden inzwischen Fullservice - heute bestellt, morgen geliefert. Jedes Verschleiß-, Zubehör- und Tuningteil ist in Winterbach vorrätig und geht direkt vom Werk an den Kunden. Entsprechend riesig sind die Regallager bei FG. Wem der Autorennsport zu aufwändig und der Kartsport zu extrem ist, für den stellen die realitäts-nahen FG-Großmodelle eine ideale Alternative dar. Für sich selber, für die Kinder oder gemeinsam mit den Enkeln. Das FG-Motto heißt: Auspacken - auftanken - losfahren. Die wartungsfreien 26 ccmZweitaktmotoren entwickeln bis zu 4 PS. Da geht was.

Alle FG Modelle sind fahrfertig. Motor auftanken und sofort kann der Spass beginnen Dort begann die FG-Erfolgsstory. Von Anfang an verfolgte Franz Gröschl das Konzept der Komplettproduktion aller Bauteile. Für die Neuentwicklung von Teilen, wie Bremsen, setzte er sich mit Spezialisten, wie der Firma Magura zusammen. Vom ersten Modell an lieferte Gröschl stets nur vormontiert. Seit 1991 sind die FG Modelle auf dem Markt. Mit 30 Stück pro Monat kalkulierte der „Jungunternehmer“. Er wurde von dem Erfolg seiner Modelle überrollt. Der Markt schien darauf gewartet zu haben. Auf Anhieb konnte er

(oben) Zweitaktmotoren bis zu 29 ccm mit Seilzugstarter treiben die FGModelle an (Mitte und unten) Die Reifenproduktion wird von FG im eigenen Hause durchgeführt. Unteres Bild zeigt ein Werkzeug für Offroadreifen (rechts) Franz Gröschl in der Fertigung seiner Offroadmodelle, die von Fachleuten Modell für Modell von Hand montiert werden.

www.fg-modellsport.de

Motorsport 063


Der WAC-Justitiar Dr.Jochen Baur zu aktuellen Themen Sturz nach Aussteigen nach Verkehrsunfall Haftung des Auffahrenden

Der BGH hat in einem Urteil vom 26.02.2013, Az. VI ZR 116/12, festgestellt, dass, wenn ein Unfallbeteiligter wegen eines Auffahrunfalls bei eisglatter Fahrbahn sein Fahrzeug verlässt, um sich über die Unfallfolgen zu informieren, und anschließend infolge der Eisglätte stürzt, sich nicht eine aufgrund der Straßenverhältnisse gegebene allgemeine Unfallgefahr verwirklicht, sondern die besondere durch den Unfall entstandene Gefahrenlage. Im Ergebnis bedeutet dies, dass der Auffahrende auch für diese Unfallfolgen haftet. Absehen vom Fahrverbot

Bedeutet die Verhängung eines Fahrverbots nach § 25 StVG für den Betroffenen eine konkrete Bedrohung seiner wirtschaftlichen Existenz und sind auch keine Maßnahmen zur Abmilderung des Fahrverbots ersichtlich, so kann davon ausnahmsweise abgesehen werden (OLG Köln, 07.09.2012, III-1 RBs 242/12).

lichen Schmerzensgeldanspruch gehandelt habe, der durch Vergleich erledigt sei. Vor Abschluss eines Abfindungsvergleiches ist die Einholung fachkundigen Rechtsrates dringend zu empfehlen. Anwendung des Familienprivilegs auf nichteheliche Lebensgemeinschaft

Die Klägerin war als Beifahrerin ihres Lebensgefährten bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Lebensgefährte war infolge Übermüdung von der Fahrbahn abgekommen. Die gesetzliche Rentenversicherung hat Leistungen an die Klägerin - Beifahrerin - erbracht und verlangt nunmehr vom Beklagten bzw. dessen Versicherung im Regresswege die Erstattung der verauslagten Kosten. Der BGH hat ausgeführt, dass dieser Erstattungspflicht das Familienprivileg entgegenstehe, da Partner einer Lebensgemeinschaft gleich zu behandeln sind wie Ehepartner (BGH Beschluss vom 26.02.2013). Bewertung eines Aktiendepots bei Scheidung

Bezeichnung „fahrbereit“ im Oldtimer-Kaufvertrag schließt Verschleißerscheinungen nicht aus.

Wer ein Fahrzeug als „Oldtimer mit Macken“ hier: Porsche 911 Targa, Erstzulassung 2/1973, Kilometerstand: 95 000, kauft, muss mit Verschleißerscheinungen hier: Bremsanlage, Spureinstellung, Lenkungsspiel, Ölverlust, auch dann rechnen, wenn ihm das Fahrzeug als „fahrbereit“ verkauft worden ist, vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 11.04.2013, I 3 U 31/12. Einheitlichkeit des Schmerzensgelds

Ein Radfahrer war unfallbedingt unverschuldet schwer verletzt worden. In einem Vergleich mit der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners wurde ein Schmerzensgeld mit einem immateriellen Vorbehalt vereinbart. Später musste sich der Radfahrer noch einer Nachoperation unterziehen, die auch zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führte. Er begehrte ein weiteres Schmerzensgeld. Das Oberlandesgericht München hat diesen Anspruch abgelehnt mit der Begründung, dass es sich um einen einheit-

064 Justitia

Der BGH hat höchstrichterlich entschieden, dass es für die Bewertung eines Aktiendepots auf den Tag der Zustellung des Scheidungsantrags ankommt. Im Streitfall betrug der Depotwert an diesem Tag 21.683,00 EUR bzw. der hälftige Ausgleichswert 10.841,50 EUR. Die Aktien wurden nicht veräußert. Zum Zeitpunkt der Rechtskraft der Scheidung war der Aktienwert auf 10.858,00 EUR gesunken. Dennoch mussten 10.841,50 EUR vom Depotinhaber ausgeglichen werden mit der Folge, dass ihm vom ehemaligen Depotguthaben nichts mehr verblieben ist. Um dieses Risiko auszuschließen, ist zu empfehlen, ein Aktiendepot mit Zustellung des Scheidungsantrags aufzulösen. Selbiges gilt im Erbfall, insbesondere sofern Pflichtteilsberechtigte vorhanden sind. Stichtag für die Bezifferung des Pflichtteilsanspruchs ist der Zeitpunkt des Eintritts des Erbfalls.

RA Dr. Jochen Baur


WAC Mitglieder

Wir begrüSSen die neuen Mitglieder

DER WAC GRATULIERT ZUM GEBURTSTAG

Holger Müller, 74712 Buchen

Hans-Otto Bucher I 01.07. I 89 Jahre

Patric Walter, 71717 Beilstein

Dr. Hannes Hünemörder I 03.07. I 87 Jahre

Rainer Brandenburger, 71083 Herrenberg

Thomas Armleder I 16.07. I 50 Jahre

Tilmann Speck, 70597 Stuttgart

Dr. F. Joachim Holzapfel I 22.07. I 60 Jahre

Georg Stemmler, 71706 Markgröningen

Dr. Gunther Pleßmann I 29.07. I 60 Jahre

Dr. Manfred Kessler, 73730 Esslingen

Robert Forstner I 30.07. I 60 Jahre

Katrin Wagner, 70567 Stuttgart

Gerhard Drauz I 10.08. I 82 Jahre

Henriette Baumann, 70195 Stuttgart

Veit Schweizer I 13.08. I 85 Jahre Dr. Georg Thilenius I 25.08. I 65 Jahre Marianne Fongern I 29.08. I Günther Koch I 10.09. I 82 Jahre Herbert O. Rau I 10.09. I 70 Jahre Jürgen Walter Heudorf I 12.09. I 75 Jahre Rainer Munderich I 26.09. I 70 Jahre Huschmand Sabet I 29.09. I 82 Jahre Ursula Heudorf I 03.10. Herbert Hahn I 10.10. I 82 Jahre Graf Karl Magnus Leutrum von Ertingen I 10.10. I 82 Jahre Mario Rollwage I 12.10. I 50 Jahre Brigitte Buchmann I 13.10. Dieter Kuhnle I 21.10. I 75 Jahre Heidi Bausch I 28.10.

Mitglieder 065


MOTORSPORT GALERIE

066 Motorsport


Spitzenplatz.

Für Sie.

Unabhängige Experten bestätigen uns. Beste Bank in Stuttgart. Jedes Jahr bewerten unabhängige Experten für Focus-Money zahlreiche Regionalbanken. Die SÜDWESTBANK in Stuttgart ist Sieger im Bankentest. Das Ranking gibt Ihnen Orientierung bei der Wahl eines zuverlässigen Partners. Und ist für uns Ansporn, weiterhin unser Bestes für Sie zu geben.

Institut

Note

SÜDWESTBANK AG

2,1

Baden-Württembergische Bank

2,4

Deutsche Bank AG

2,6

Volksbank Stuttgart eG

2,7

BBBank eG

2,8

UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank)

2,8

Commerzbank AG

3,5

SÜDWESTBANK AG, Telefon 0800 / 600 907 00 (kostenfrei) info@suedwestbank.de, www.suedwestbank.de

Werte verbinden.


WAC MAGA Z IN | AUSGABE 0 2 2013

erfolgreiche wa c - t e i l n e h m e r bei der 2013er arlberg classic

Solitude Rennen ein heisses wochenende auf der ehemaligen rennstrecke

Jahr f체r Jahr ein G a s t r o - h i g h l i g h t, das traditionelle S pa r g e l e s s e n i m Clubhaus jaguar F-type die engl채nder haben wieder einen echten roadster im programm

WAC MAGAZIN 2 2013  
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