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Geldanlage aktuell Ausgabe 03 I 2010


Inhaltsverzeichnis Marktmonitor Volkswirtschaften zwischen Wachstum und Konsolidierung

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Finanzmarktüberblick

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Fachthema Investieren in Währungen – was zu beachten ist

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Geldanlage Zertifikat im Fokus

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CHF-MiniMax Floater 2010 - 2014 / 1

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Fonds im Fokus

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Fondsübersicht

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Fachkommentar

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Festverzinsliche Wertpapiere

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Zertifikate

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Aktien im Fokus

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Vermögensverwaltung Zerreißprobe Staatsverschuldung

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Editorial Liebe Anlegerinnen und Anleger, liebe Leserinnen und Leser, danke für die überaus positive Resonanz zur letzten Ausgabe des „Geldanlage aktuell“. Wir haben Ihre zahlreichen Anregungen in dieser Ausgabe gleich umgesetzt. So haben wir z. B. bei der Rubrik „Vermögensverwaltung“ die aktuellen Performancezahlen eingearbeitet. Sie werden von den erfreulichen Daten überzeugt sein! Auch haben wir versucht, diese Ausgabe für Sie noch informativer zu gestalten. Den Schwerpunkt dieser Ausgabe bildet mit dem Thema Währungen einen Bereich, den beinahe jeden in der Bodenseeregion tangiert. Sei es der klassische „Hüslebauer“ mit seinem CHF-Kredit, sei es der Investor mit seinen Fremdwährungsanlagen, sei es die heimische exportorientierte Unternehmerschaft oder der Grenzgänger mit seinem CHF-Einkommen. Informieren Sie sich über die theoretischen Grundlagen zu Währungen im „Fachthema“ und erkundigen Sie sich unter dem Punkt „Geldanlage“, wie Sie ertragreich im Fremdwährungsbereich investieren können. Genießen Sie die gewohnt hochinteressanten Gedanken zum aktuellen Weltgeschehen im „Fachkommentar“ und lassen sich von der Strategie unserer Vermögensverwaltung überzeugen. Ich freue mich auf zahlreiche weitere Reaktionen - schreiben Sie mir unter: gerhard.hamel@vvb.at Ich wünsche Ihnen viel Lesespaß und verbleibe unter dem bewährten Motto: „Zeit nehmen – Qualität genießen.“

Ihr

Gerhard Hamel Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung Volksbank Vorarlberg Gruppe


Marktmonitor

Marktmonitor // Volkswirtschaften zwischen

Wachstum und Konsolidierung Volkswirtschaft – Die internationale Stimmung an den Märkten wurde in den letzten Wochen von einem Auf und Ab an positiven und negativen Wirtschaftsmeldungen bestimmt. Während zunächst noch überwiegend enttäuschende Datenmeldungen aus den USA vorherrschten, kam es Ende Juli mit einer Reihe von positiven Überraschungen v. a. aus dem Euroraum zu einer Umkehr des Newsflows. In Japan mehren sich dagegen mit den jüngsten Konjunkturdaten die Anzeichen für eine Abschwächung der Wachstumsdynamik. Die Arbeitslosenrate ist im Juni wieder deutlich angestiegen, die Entwicklung im Bausektor und bei den Haushaltseinkommen gestaltet sich schwach, der Deflationsdruck ist nach wie vor aufrecht. In den Emerging Markets bestätigen die vorliegenden Wirtschaftsdaten großteils den nach wie vor ungebrochenen Wachstums- und Erholungskurs. Die solide Entwicklung geht auch mit höheren Inflationsrisiken einher, worauf die Notenbanken mit einer restriktiveren Geldpolitik reagieren. Diese Maßnahmen könnten die Wachstumsdynamik in einigen Ländern kurzfristig etwas dämpfen, sind zur Sicherung eines soliden Wachstums allerdings unverzichtbar und werden die nachhaltige Erholung nicht beeinträchtigen. Rentenmärkte – Sowohl die EZB als auch die Fed haben in den letzten beiden Monaten erwartungsgemäß ihre Leitzinsen beibehalten. Während in den USA die schwachen Wirtschaftsdaten und die Konjunktureinschätzung durch die Fed dazu bei-

Bitte beachten Sie insbesonders den Disclaimer 7 auf Seite 19.

trugen, dass die US-Geldmarktzinsen weiter abnahmen, sind die Euribor-Sätze im Juli weiter angestiegen. Der 3-Monats-Euribor erreichte zuletzt mit knapp 0,9 % wieder seinen Wert von vor 12 Monaten. Auch im weiteren Verlauf des 3. Quartals rechnen wir in der Eurozone mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends bei den Geldmarktsätzen. An den Kapitalmärkten wurde der seit Monaten anhaltende Abwärtstrend der Renditen im Juli gestoppt. Die 10-jährige deutsche Benchmark-Anleihe verzeichnete einen leichten Renditeanstieg auf zuletzt 2,70 %. Unter der Prämisse einer weiteren Marktberuhigung und der Fortsetzung der positiven Wirtschaftsmeldungen aus der Eurozone rechnen wir bis zum Ende des 3. Quartals mit einer weiteren Aufwärtsbewegung bei den Kapitalmarktrenditen. Aktienmärkte – Die guten Quartalsergebnisse der amerikanischen Unternehmen konnten in den vergangenen Wochen die oftmals enttäuschenden Konjunkturdaten aufwiegen und sorgten an der Wall Street für eine spürbare Stimmungsverbesserung. Auch in Europa ist die Berichtssaison mittlerweile voll angelaufen. Die Umsätze setzen den Erholungstrend fort und sorgen in Verbindung mit niedrigeren Kosten, infolge diverser Restrukturierungsprogramme, für eine Erholung der Gewinne. Angesichts der nach wie vor schwelenden Verunsicherung über die Verschuldungsproblematik diverser Länder und die zukünftigen Konjunkturaussichten, könnte der Aktienmarkt seine unru-

hige Entwicklung zunächst noch fortsetzen. Längerfristig sollte sich der jüngste Aufwärtstrend jedoch fortsetzen lassen. Währungen – Der Euro konnte im letzten Monat sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber dem Schweizer Franken weiter an Boden gutmachen, nachdem er im 2. Quartal im Vergleich zu den wichtigsten Währungspaaren zunächst noch weiter abgewertet hatte. Gegenüber dem Japanischen Yen tendierte die Gemeinschaftswährung zuletzt seitwärts. Profitieren konnte der Euro in den vergangenen Wochen insbesondere von den starken Konjunkturvorlaufindikatoren aus Deutschland, die im Vergleich zu den schwachen US-Wirtschaftsdaten überzeugen konnten. Auch der EUR-Bankenstresstest wurde von den Marktteilnehmern in Summe positiv aufgenommen und verbesserte zusammen mit dem gestiegenen Risikosentiment die Stimmung zusätzlich zu Gunsten des EUR. Für das dritte Quartal erwarten wir uns summa summarum eine Seitwärtsentwicklung des Euro im Verhältnis zum US-Dollar, Japanischen Yen und Schweizer Franken.

Quelle: Volksbank Gruppe

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Marktmonitor

Finanzmarktüberblick Performance per 30.07.2010 in %

Kurs per 30.07.10

WHG

YTD

1 Jahr

3 Jahre

5 Jahre

KGV

Dow Jones

10.467,16

USD

0,38%

14,13 %

-20,78 %

-1,63 %

13,94

Nikkei 225

9.537,30

JPY

-9,57 %

-7,91 %

-44,71 %

-19,85 %

29,11

XETRA DAX

6.097,66

EUR

2,35 %

14,36 %

-19,60 %

24,79 %

13,69

ATX

2.479,10

EUR

-0,66 %

10,17 %

-47,09 %

-20,70 %

21,98

SMI

6.197,16

CHF

-5,33 %

4,14 %

-30,25 %

-6,12 %

13,51

764,44

EUR

-6,50 %

13,55 %

-17,03 %

28,88 %

35,34

EURO STOXX 50

2.731,27

EUR

-7,88 %

3,53 %

-36,71 %

-17,89 %

12,17

NASDAQ Composite

2.251,69

USD

-0,77 %

13,81 %

-11,54 %

3,06 %

25,69

993,84

USD

0,44 %

17,75 %

-10,69 %

64,94 %

15,19

1.170,82

USD

6,74 %

22,73 %

76,25 %

172,42 %

-

77,10

USD

-0,13 %

8,78 %

-0,93 %

29,15 %

-

1,3013

-

-9,17 %

-8,73 %

-4,90 %

7,34 %

-

112,5300

-

-15,56 %

-16,63 %

-30,67 %

-17,48 %

-

1,3532

-

-8,80 %

-11, 17%

-17, 68%

-13,42 %

-

INDEX

TecDax

MSCI Emerging Markets Gold (je Unze) Öl - Sorte Brent (je Fass) EUR/USD EUR/JPY EUR/CHF

Leitzinsen

Dow Jones

7

15000 USA - Federal Funds Target Rate 0,25% Euroland - Hauptrefinanzierungssatz 1%

Großbritannien - Repo Satz 0,5% Japan - Diskontsatz 0,1%

14000

6

13000 5 12000 4

11000

3

10000 9000

2 8000 1

7000

0

31. Okt 06

31. Mär 07

31. Aug 07

31. Jän 08

30. Jun 08

30. Nov 08

30. Apr 09

30. Sep 09

28. Feb 10

30. Jul 10

31. Okt 06

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30. Jun 08

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30. Apr 09

30. Sep 09

28. Feb 10

30. Jul 10

31. Mai 06

31. Dez 05

31. Jul 05

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Nikkei 225

EURO STOXX 50 4700

20000

18000

4200

16000 3700 14000 3200 12000 2700 10000 2200

8000

31. Mai 06

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30. Jul 10

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30. Sep 09

30. Apr 09

30. Nov 08

30. Jun 08

31. Jän 08

31. Aug 07

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31. Mai 06

31. Dez 05

31. Jul 05

31. Jul 05

6000

1700

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 3 und 4 auf Seite 19.


Fachthema

Fachthema // Investieren in Währungen –

was zu beachten ist

Weltleitwährung US-Dollar, sicherer Hafen Schweizer Franken, stark volatiler Japanischer Yen, unterbewerteter Chinesischer Yuan, kriselnder Euro... Tagtäglich werden wir von einer unüberschaubaren Fülle an Nachrichten zu den verschiedenen Währungen geradezu überflutet. Mit gutem Grund. Die zuletzt starken Währungsschwankungen etwa bei Euro, USD, CHF, JPY haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema Währungen gelenkt, das bis dato neben den Bereichen Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Gold, Inflation etc. beinahe ein Schattendasein geführt haben. Fast jeder in der Bodenseeregion hat schließlich direkt oder indirekt mit (Fremd-) Währungen zu tun, sei es im Rahmen von Fremdwährungskrediten bzw. –veranlagungen, sei es durch die Grenznähe zur Schweiz als Bezieher von CHF-Einkommen, sei es auf unternehmerischer Seite durch Importe bzw. Exporte ins Nicht-Euro-Ausland. Stärkere Währungsbewegungen haben un-

weigerlich auch Auswirkungen auf alle eben erwähnten Bereiche. Es stellt eine große Herausforderung dar, sich im Dschungel der Währungswelt zurechtzufinden. Aber immer wieder sind es dieselben Fragen, die gestellt werden. Inwiefern ist ein heimischer Anleger/Kreditnehmer von sich ändernden Wechselkursen betroffen? Wo sind die Risiken? Wie kann er profitieren? Ist eine bestimmte Währung fair gepreist, über- oder unterbewertet? Wovon ist konkret die Stärke/Schwäche einer Währung abhängig? Vor einer intensiveren Beschäftigung mit dem Themenkomplex Währungen ist es unerlässlich, sich über grundsätzliches im Währungsgeschäft Klarheit zu verschaffen, da Irritationen hierüber leicht zu Missverständnissen führen können. Währungen notieren immer in Form eines Währungspaares, also z. B. EUR/CHF 1,3550. Das heißt, dass für 1 Euro 1,3550 Schweizer Franken erhalten/

bezahlt werden. Eine Euroabwertung, also ein schwächerer Euro bzw. stärkerer Franken bedeutet, dass sich der Wechselkurs vom Niveau 1,3550 in Richtung 1,30 bzw. 1,25 bewegt. Umgekehrt bedeutet eine Frankenabwertung einen stärkeren Euro bzw. eine Bewegung von 1,3550 in Richtung 1,40 oder 1,45. Ein schwächerer Franken ist gut für einen CHF-Kreditnehmer, da sich seine Fremdwährungsschuld in Euro verringert. Über einen stärkeren Franken freut sich der CHF-Anleger, da sich sein Guthaben in Euro vergrößert. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass eine Investition in der Anlageklasse Währungen wesentlich zu einer stärkeren Diversifikation des Gesamtportfolios führt. Dies deshalb, da Währungen erfahrungsgemäß häufig eine geringe Korrelation mit den traditionellen Anlageformen aufweisen. Für jeden, der in Währungen investieren möchte, stellt sich unweigerlich die Frage, ob der Kaufpreis für die Währung fair ist bzw. ob eine Über- oder eine Unterbewertung

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Fachthema

vorliegt. Neben vielen anderen Theorien zur Frage, ob ein Wechselkurs zwischen zwei Währungen fair gepreist ist, liefert die Kaufkraftparität den bekanntesten Lösungsansatz. Dieser geht davon aus, dass der Preis einer Ware im Inland in inländischer Währung mal dem Wechselkurs immer gleich dem Preis der Ware im Ausland in ausländischer Währung sein sollte. Sollte dies nicht der Fall sein, liegt eine Über- oder Unterbewertung vor. Die Praxis bietet mit dem schon sprichwörtlichen „Big-Mac-Index“ ein einleuchtendes Beispiel. Dabei werden die Preise eines Big Macs (als ein international verbreitetes und in seiner Beschaffenheit vergleichbares Produkt) in verschiedenen Ländern jeweils mit dem aktuellen Kurs in US-Dollar umgerechnet und einander gegenübergestellt. Kostet der Big Mac mehr (weniger) als in den USA, interpretiert der Index dies als Überbewertung (Unterbewertung) der jeweiligen Landeswährung. Insofern haben unterschiedliche Inflationsraten in unterschiedlichen Ländern mit ihren Aus-

wirkungen auf die Preise einen erheblichen Einfluss auf die Wechselkursentwicklung. Grundsätzlich wird der Wechselkurs bei frei konvertierbaren Währungen durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Diese beiden Parameter ergeben sich aus den Transaktionen der Zahlungsbilanz, die eine statistische Zusammenfassung aller internationaler Transaktionen (Importe, Exporte) eines Landes mit dem Rest der Welt darstellt. Übersteigen z. B. die Importe eines Landes seine Exporte, so bedeutet dies, dass das Angebot an der Heimatwährung die Nachfrage übersteigt, da die Importe in ausländischer Währung bezahlt werden. Dies kann einen Abwertungsdruck auf die Heimatwährung erzeugen, wodurch wiederum die Exporte steigen würden. Natürlich haben neben den erwähnten auch psychologische und markttechnische (Chartanalyse) Faktoren einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Wechselkursent-

wicklungen. In diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben soll die Tatsache, dass nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Devisengeschäfte der Absicherung zugrundeliegender Geschäfte dient – der Großteil beruht auf reiner Spekulation. Der Devisenmarkt stellt den weltweit mit Abstand größten Finanzmarkt dar, deutlich größer als der Anleihen- oder gar der Aktienmarkt. Investitionen in die Anlageklasse Währungen per se, egal ob sie über Fremdwährungsaktien bzw. -anleihen oder entsprechende strukturierte Produkte getätigt werden, sollten im Vergleich zu einer Investition in der Heimatwährung immer unter dem Gesichtspunkt des zusätzlichen Chance/Risiko-Aspektes gesehen werden. In einem breit gestreuten Portfolio hingegen sollten Währungen aufgrund der bereits erwähnten geringen Korrelation mit anderen Anlageklassen ihren Platz finden.


Geldanlage

Zertifikat im Fokus //

Telekom Prämien Garant 2010 - 2015/2 Unter dem Überbegriff Telekommunikation summieren sich mittlerweile nicht mehr nur die ursprünglichen Telekommunikationsdienste Telefonie und Telegrafie, sondern der gesamte Datenaustausch unter Verwendung von Elektrotechnik, Elektronik, Funktechnik und anderen Übertragungstechnologien, also beispielsweise auch das Internet. Die Telekommunikationsbranche gilt mittlerweile als ein elementares Grundbedürfnis und ist trotz Wirtschaftskrise stabil geblieben. Der Telekom Prämien Garant der Volksbank Vorarlberg ermöglicht dem Anleger, an der Entwicklung von vier ausgewählten Unternehmen aus dem Bereich Telekommunikation über eine Laufzeit von fünf Jahren zu partizipieren, ohne dabei das eingesetzte Kapital zu riskieren.

Eckdaten ISIN Emittent Laufzeit Emissionskurs Stückelung Startfixing Underlying Kapitalgarantie Bonus Währung

AT0000A0JJW6 Volksbank Vorarlberg e. Gen. 27.08.2010 bis 26.08.2015 (5 Jahre) 100 % (freibleibend) + 3 % Spesen Nominale EUR 500,00 Schlusskurse vom 26. August 2010 Basket, bestehend aus je einem Viertel Dt. Telekom AG (DE0005557508) France Telecom SA (FR0000133308) Swisscom AG-REG (CH0008742519) Telekom Austria AG (AT0000720008) 100 % am Laufzeitende (exkl. Spesen) 35 % EUR

Bei einer positiven oder leicht negativen Entwicklung des Baskets erhält der Anleger eine Rückzahlung von 135 %. Berührt oder durchbricht eine der Aktien die Barriere von 60 %, werden am Ende der Laufzeit 100 % ausbezahlt. Steigt allerdings bis zum Ende der Laufzeit die schwächste Aktie wieder über den Startwert, dann wird am Ende der Laufzeit prozentuell soviel ausbezahlt, wie diese Aktie am Schlussfixing über dem Startwert notiert, mindestens aber 100 %. Somit hat der Anleger auch bei einer negativen Entwicklung noch eine zweite Chance. Ihr Volksbank Berater informiert Sie gerne!

Chancen: • 100 % Kapitalschutz am Laufzeitende (exkl. Spesen) • Mittelfristig, überschaubarer Veranlagungshorizont • Täglicher Sekundärmarkt, d.h. jederzeitiger Ein- und Ausstieg möglich • Sicherheit durch die Volksbank Vorarlberg e. Gen. (Fitch A Rating per 21.07.2010) • Auch bei negativer Performance der Einzelaktie (nicht unter 60 % vom Schlusskurs per 26. August 2010 jeder einzelnen Aktie) ist ein Ertrag von 35 % möglich Das sollten Anleger beachten: • Kursverluste während der Laufzeit aufgrund negativer Indexentwicklung möglich • Ein vorzeitiger Verkauf kann zu Kursverlusten führen • Keine fixe Verzinsung • Maximaler Ertrag mit 35 % begrenzt (Ausnahme: 2. Chance) • Kapitalgarantie nur zum Laufzeitende (exkl. Spesen) • Bei Zertifikaten handelt es sich um Schuldverschreibungen, bei denen die Bonität der Emittentin zu berücksichtigen ist

Underlying Telekom Prämien Garant 130

120

110

100

90

80

Swisscom AG-REG

70

Dt. Telekom AG 60

France Telecom SA 50

Telekom Austria AG

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 2, 3, 5, 10 und 11 auf Seite 19.

01. Mai 10

01. Feb 10

01. Nov 09

01. Mai 09

01. Aug 09

01. Feb 09

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Geldanlage

RAR L BE R

VO Derzeit erhalten Sie den Mindestkupon von 1,25 %. Sollten die Zinsen bis zum Ende der Laufzeit ansteigen, profitieren Sie auch davon. Bis zu einem Maximalkupon von 4 % erhalten Sie eine Verzinsung entsprechend dem 3-Monats-CHF-Libor*. Sollten Sie Ihr Kapital jedoch vorzeitig benötigen, können Sie jederzeit zum aktuellen Kurs verkaufen. Ihr Volksbank Berater informiert Sie gerne!

* Es handelt sich dabei um den Zinssatz, den europäische Banken voneinander beim Handel von Einlagen mit einer festgelegten Laufzeit – in diesem Fall 3 Monate - verlangen. Er ist bei variabel verzinslichen CHF-Anleihen der wichtigste Referenzzinssatz.

N HANCE NEUE C KAPITAL R FÜR IH

L K S B ANK

Der CHF-MiniMax-Floater der Volksbank Vorarlberg bietet Ihnen die notwendige Flexibilität für die Zukunft. Er bietet Ihnen die Chance an steigenden Geldmarktzinsen bis zu einer Zinsobergrenze zu partizipieren. Gegen fallende Geldmarktsätze sind Sie durch eine Mindestverzinsung geschützt.

I ON DE R

2010

ISS

CHF-MiniMax Floater 2010 - 2014 / 1

M

G

NEU- E

VO

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Eckdaten ISIN AT0000A0JPD3 Emittent Volksbank Vorarlberg e. Gen. Zeichnungsbeginn Ab dem 22. Juli 2010 als Daueremission Währung CHF Laufzeit 03.09.2010 bis 02.09.2014 (4 Jahre) Chancen: • Von steigenden Zinsen profitieren • Mindestverzinsung von 1,25 % • Keine Kaufspesen • Täglicher Sekundärmarkt • Sicherheit durch die Volksbank Vorarlberg e. Gen. (Fitch A Rating per 21.07.2010) • Tilgung am Laufzeitende zu 100 % • Chance am CHF-Kursanstieg zu partizipieren Das sollten Anleger beachten: • Ein vorzeitiger Verkauf kann zu Kursverlusten führen • Keine fixe Verzinsung • Maximaler Kupon 4,00 % • Bei Anleihen handelt es sich um Schuldverschreibungen, bei denen die Bonität der Emittentin zu berücksichtigen ist • Veranlagung in Fremdwährung Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 2, 5 und 11 auf Seite 19.


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Geldanlage

Fonds im Fokus //

Templeton Global Bond Fund Viele Experten rechnen in diesem Jahr mit einer Flaute am Anleihemarkt, doch Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des Templeton Global Bond Fund1, ist optimistisch. Er öffnet seinen Blick für neue Märkte – und dieser richtet sich aktuell verstärkt auf die Länder der Emerging Markets. Diese weisen im Vergleich zu den etablierten Märkten eine niedrigere Staatsverschuldung auf, haben höhere Devisenreserven und ein höheres Wirtschaftswachstum. „Nur mit einem weltweit präsenten Team, das mit eigenen Büros in den Län-dern der Emerging Markets vor Ort ist, ist es möglich, alle Chancen und Risiken zu überblicken“, so der promovierte Volkswirt.

Erfolgreiche Wertentwicklung in EUR in % – bis zum 30.06.20104 Dank seiner konstanten Erträge sollte der Rentenfonds in keinem gut diversifizierten Portfolio fehlen. In den vergangenen fünf Jahren hat der Fonds mit einer Wertentwicklung von 10,3 % p.a. überzeugt (Vergleichsindex JPM Global Gov. Bond Index: 5,2 % p.a.). 180 %

Templeton Global Bond Fund A (Mdis) $ JPM Global Gov. Bond Indes

160 % 140 % 120 % 100 % 80 % 60 % 40 % 20 %

01. Jun 10

01. Feb 10

01. Okt 09

01. Jun 09

01. Feb 09

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01. Jun 08

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Risiken • Der Wert von Fondsanteilen sowie die daraus entstehenden Erträge können insbesondere durch Veränderungen an den Kapitalmärkten fallen oder steigen. Dies kann zu Verlusten der von Ihnen investierten Beträge führen und/oder dazu, dass der Fonds seine Anlageziele nicht erreicht. • Der Fonds kann in Schwellenmärkte und Finanzderivate investie- ren, die als risikoreich und schwankungsanfällig gelten. Somit kön- nen auch kurzfristig stärkere Wertveränderungen nach unten oder nach oben entstehen. • Da die in dem Fonds gehaltenen Wertpapiere auf fremde Währun- gen lauten bzw. verzinslich sein können, kann der Wert der Fonds- anteile durch Wechselkurs- bzw. Zinsänderungen sowohl günstig als auch ungünstig beeinflusst werden.

Morningstar RatingTM Gesamt2:

Fondsfakten ISIN/WKN (A EUR) LU0029871042/971 663 Auflegung 28. Februar 1991 Fondsmanager Dr. Michael Hasenstab (seit 2001) Fondswährung USD Ertragsverwendung ausschüttend

S&P Fund Management Rating2:

Österreichischer Fonds-Preis:

01. Feb 06

01. Jun 05

0%

01. Okt 05

Das bietet Ihnen der Templeton Global Bond Fund: • Der Fonds investiert weltweit in Regierungsanleihen sowie Staats- anleihen aus Schwellenländern; diese breite Streuung ermöglicht Anlegern gute Ertragschancen. • Der Fokus des Management-Teams liegt aktuell nicht in den klas- sischen Anleihenmärkten wie z. B. Euroland und Japan, sondern es werden weltweit Chancen genutzt – und das sowohl auf der Zins- als auch auf der Währungsseite. • Aktives Anlagemanagement auf der Grundlage von makroökono- mischem Research. • Bereits seit 1991 analysieren über 100 Rentenexperten die Märkte vor Ort und verwalten ein Vermögen von über 226 Mrd. USD (Stand: 30.06.2010). • Anleihemärkte sind sehr komplex. Deshalb hat Franklin Templeton als einer der wenigen globalen Rentenmanager in vielen Emerging Markets-Metropolen eigene Research-Büros aufgebaut. Das Frank- lin Templeton Fixed Income-Team ist nicht nur in den USA und Europa, sondern auch in Seoul, Shanghai, Mumbai, Dubai und São Paulo mit eigenen Teams vertreten. • Für die hervorragende Leistung des Fondsmanagements wurde der Fonds mit den besten Ratings und Awards ausgezeichnet.

Wertentwicklung in Euro in % - jeweils zum 30.06.2010

5 Jahre:

10,3 % p.a.

(Index: 5,2 % p.a.)

4 Jahre:

13,1 % p.a

(Index: 8,2 % p.a.)

3 Jahre:

15,4 % p.a.

(Index: 12,2 % p.a.)

2 Jahre:

29,5 % p.a

(Index: 18,6 % p.a.)

1 Jahr:

30,5 %

(Index: 19,6 %)

Ein Teilfonds der Franklin Templeton Investment Funds (FTIF), eine in Luxemburg registrierte SICAV. Die mit der Anlagepolitik des Fonds verbundenen Risiken sind im vereinfachten Verkaufsprospekt dargestellt. Verkaufsprospekte und weitere Unterlagen erhalten Sie kostenlos bei uns oder bei Franklin Templeton Investment Services GmbH, Mainzer Landstr. 16, 60325 Frankfurt a.M. 2 © 2010 Morningstar, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Morningstar RatingTM Gesamt per 30.06.2010, in der Morningstar CategoryTM Anleihen Weltweit USD. 3 S&P Fund Management Ratings per 30.06.2010, © 2010 The McGraw-Hill Companies, Limited trading as Standard & Poor’s. Alle Rechte vorbehalten. 4 Quelle: Franklin Templeton Investments. Stand: 30.06.2010. Wertentwicklung nach BVI-Methode in EUR. Basiswährung: USD. Wechselkursänderungen können sich sowohl günstig als auch ungünstig auf die Wertentwicklung des Fonds in Euro auswirken. Berechnungsbasis: Nettoinventarwert, ohne Emissionsgebühren oder sonstige mit dem Kauf/Verkauf verbundene Transaktionskosten bzw. Steuern, die sich bei Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken würden. Ausschüttungen wieder angelegt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist weder ein verlässlicher Indikator für die aktuelle oder zukünftige Wertentwicklung, noch stellt sie eine Garantie für die Zukunft dar. Für eine Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihren Berater. 1

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Geldanlage

Fondsübersicht // Eine strenge Auswahl bringt Qualität

Die nachfolgende Übersicht beinhaltet Fonds, die von der Volksbank Vorarlberg analysiert und bewertet wurden. Sämtliche dieser Fonds durchlaufen einen intensiven und mehrstufigen Analyseprozess. Dabei achten wir neben quantitativen Merkmalen wie beispielsweise Performance und Risiko, auch auf qualitative Kriterien. Diese bein-

halten unter anderem das Renommee der Fondsgesellschaft sowie Bewertungen von Ratingagenturen, wie zum Beispiel „Standard and Poor’s“. Die nachfolgende Liste ist nur eine kleine Auswahl von Fonds. Für zusätzliche Informationen und Unterlagen steht Ihr Volksbank Berater in einem persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung.

Performance per 30.07.10 in %

Ausgabeaufschlag

NAV-Preis 30.07.10

WHG

seit 1.1.

1 Jahr

3 Jahre

5 Jahre

Risikoklasse

Global

3,00 %

18,39

EUR

16,84

23,09

48,79

58,26

2

UniEuroRenta Governments

EUR Governments

3,00 %

71,25

EUR

2,89

3,81

20,51

19,37

2

LU0113257694

Schroder ISF Euro Corporate Bond

EUR Unternehmensanleihen

5,26 %

15,95

EUR

3,24

7,26

19,92

18,15

2

LU0192293511

UniEuroRenta Real Zins A

EUR Inflation Linked

3,00 %

58,24

EUR

1,94

4,69

18,07

15,34

2

Fidelity Fonds USD Bond A2

USD

3,50 %

6,32

USD

7,68

13,23

18,58

25,40

3

ISIN

Bezeichnung

Anlagestrategie

LU0152980495

Templeton Global Bond

LU0094926580

RENTENFONDS International

Europa

Nordamerika LU0048622798 AKTIENFONDS International DE0008474024

DWS Akkumula

Global

5,00 %

545,21

EUR

-1,71

7,15

-15,05

10,34

4

GB0030934490

M&G Global Leaders Euro A

Global

5,25 %

10,92

EUR

4,89

17,80

-30,12

-0,85

4

GB0030932676

M&G Global Basics Euro A

Global

5,25 %

21,11

EUR

8,59

26,04

-13,00

31,42

4

Europa LU0048578792

Fidelity European Growth

Europa

5,25 %

9,24

EUR

4,05

17,45

-27,49

-1,04

4

LU0064319337

Nordea European Value Fund

Europa

5,00 %

32,77

EUR

10,63

31,50

-25,35

4,39

4

LU0138821268

Henderson HF Pan European Equity Fund

Europa

5,00 %

15,29

EUR

5,16

17,34

-13,57

17,45

4

DE0008471012

cominvest Fondak P

Deutschland

5,00 %

94,82

EUR

3,00

19,95

-27,53

12,58

4

Nordamerika IE0031399342

Allianz RCM US Equity

Nordamerika

5,00 %

39,70

EUR

7,02

20,25

-9,59

2,54

4

DE0009750075

UniNordamerika

Nordamerika

5,00 %

105,84

EUR

4,37

18,50

-15,00

-1,47

4

Vitruvius Japanese Equity Eur

Japan

3,00 %

114,23

EUR

-7,84

-12,45

-50,50

-18,89

4

First State Pacific Leaders Fund

Asien-Pazifik

4,00 %

1,15

EUR

12,07

24,12

n.v.

n.v.

4

JPM Emerging Market Equity Fund

Emerging Markets Global

5,00 %

28,89

USD

1,48

19,59

-6,44

79,65

4

Pioneer Funds Global Ecology

Ökologie

5,00 %

145,89

EUR

-1,15

11,02

-30,33

11,26

4

LU0099575291

Fidelity Fund Global Telecommunication

Techn./Telekommunikation

5,25 %

6,92

EUR

10,00

19,70

-15,70

25,49

4

LU0119119864

Fortis L Eq Health Care Europe C

Gesundheit

5,00 %

99,27

EUR

-1,34

11,34

-15,24

3,03

4

BlackRock World Gold Fund USD

Gold & Edelmetalle

5,00 %

51,18

USD

3,19

24,46

25,78

139,83

4

Japan LU0117772284 Australasien GB00B2PDRR36 Emerging Markets LU0053685615

THEMENFONDS LU0271656133

LU0055631609 LU0104884860

Pictet F-Water-Pca

Ethik/SRI Global

5,00 %

135,42

EUR

9,27

20,46

-13,02

18,20

4

LU0075056555

BlackRock World Mining Fund USD

Rohstoffe

5,00 %

63,41

USD

-5,53

21,34

-20,37

105,94

4

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 2, 3, 4, 5, 6 und 8 auf Seite 19.


Geldanlage

Fachkommentar // Im Trüben fischen Leider ist die Überschrift für die Anrainer des Golfs von Mexiko seit dem 20. April diesen Jahres nicht länger nur ein Synonym für Ahnungslosigkeit - sondern traurige Gewissheit. Unbestätigten Vermutungen zufolge, hatte BP an den Abdichtungen des Bohrlochs gespart, was zu einer Explosion der Ölbohrplattform durch austretendes Gas führte. Bis zur Eindämmung (nicht Verschluss!) der Austrittsstelle am 16. Juli verloren nicht nur elf Menschen ihr Leben, sondern BP auch seine Plattform und bis zu 1 Mio. Tonnen Öl. Für die erste Eindämmung der Ölaustritte wurde das Meer mit Chemikalien zugeschüttet, deren Kauf nicht nur Kosten für BP verursachte, sondern deren Langzeitfolgen auf die Umwelt noch vollkommen unbekannt sind. Durch Klagen werden auf BP wohl weitere Kosten zukommen. Die

Kosten bis Anfang Juli betrugen 2,5 Mrd. Euro, weitere 15 Mrd. Euro könnten durch Entschädigungen noch hinzukommen. Die Folgen für die Umwelt sind wohl gar nicht mehr bezifferbar. Was hätte wohl eine bessere Abdichtung gekostet? Dass die Kosten für das größte britische Unternehmen nicht leicht zu tragen sein werden, kann man daran erkennen, dass sich der Marktwert des Konzerns seit Beginn der Katastrophe um rund ein Drittel reduziert hat. Zwangsläufig drängt sich die Frage nach der Schuld auf. Hätte BP nicht an essentiellen Sicherheitsstandards sparen dürfen? Hätte nicht die Politik die Sicherheitsstandards stärker ausgestalten und kontrollieren müssen? Oder tragen wir vielleicht alle eine Mitschuld? Wollen nicht alle mit günstigem Benzin fahren und sind so froh darüber, dass das

Angebot an Öl über Offshore-Bohrungen und Bio-Treibstoff aus Zuckerrohr, welcher auf Flächen wächst, wo noch vor Jahren Regenwald war, stabil bleibt? Wollen wir nicht, dass das Wachstum in China die Welt trägt und nehmen dabei in Kauf, dass der Norden Chinas austrocknet, um die Wasserbedürfnisse der Industriezentren zu befriedigen? Und wollen wir letzten Endes nicht auch, dass Konzerne ihre Gewinne mittels Kosteneinsparungen erhöhen, da so der Börsenwert unserer Aktien steigt, ohne darüber nachzudenken, an welchen Stellen die Kosten eingespart werden? Umweltschutz hat seinen Preis und wir können ihn im Voraus zahlen, was weniger Gewinne und weniger Wachstum bedeuten, oder wir können ihn im Nachhinein zahlen, was die Beseitigung der Folgen von Umweltkatastrophen bedeutet.

12


13

Geldanlage

Festverzinsliche Wertpapiere ISIN

Kupon

Bezeichnung

Fälligkeit

Bonität S&P3

Stückelung

Kurs per 30.07.10

Rendite

Risikoklasse

Republik Österreich

15.01.14

AAA

1.000

108,59

1,55 %

2

Österreichische Bundesanleihen AT0000384748

4,125 %

Immobank Wertpapierschuldverschreibungen AT0000152699

2,375 %

Immo Bank Wohnbauwandelschuldverschreibung1 Floater: 1YR SMR - 87,5 BP

01.01.17

100

93,90

n.v.

2

1,002 %

European Investment Bank1 Anpassung 1/4 jährlich an 3M-Euribor + 20 BP

09.01.15

A+

1.000

100,75

n.v.

2

Floater XS0439139998

Fremdwährungsanleihungen CH0028944657

2,750 %

General Elec Cap Corp (CHF)

27.12.13

AA+

5.000

103,49

1,69 %

4

CH0110303911

2,000 %

Deutsche Bank AG (CHF)

05.03.15

A+

5.000

101,69

1,61 %

3

Unternehmensanleihen Euro XS0282572956

4,125 %

Total Capital SA

16.01.13

AA

1.000

105,45

1,84 %

4

XS0367884375

5,250 %

E. ON INTL Finance BV

06.06.14

A

1.000

110,66

2,32 %

4

Banken XS0215498782

3,500 %

Rabobank Nederlands

23.03.12

AAA

1.000

103,25

1,48 %

2

XS0170558877

3,625 %

European Investmentbank

15.10.13

AAA

1.000

106,45

1,55 %

2

1,850 %

VVB Fixzinsanleihe 2010 - 2013/5

23.04.13

500

100

1.85 %

2

AT0000A0JP64

1,199 %

VVB Geldmarktfloater 2010 - 2016/2 Anpassung 1/4 jährlich an 3M-Euribor + 30 BP

30.08.16

500

i. Z.

n.v.

2

AT0000A0JB94

1,875 %

VVB Stufenzins-Schuldverschreibung 2010 - 2015/3

30.04.15

500

100

n.v.

2

1,250 %

VVB CHF-MiniMax-Floater 2010 - 2014/1 Anpassung 1/4 jährlich an 3M-Libor Min 1,25 % Max 4 %

03.09.14

500

i. Z.

n.v.

3

Volksbank Vorarlberg Anleihen AT0000A0JB86

AT0000A0JPD3

Zertifikate Langfristiges Emittentenausfallrating4 ISIN

Index

Emittent

S&P3

FITCH

Währung

Bezugsverhältnis

Kurs per 30.07.10

Risikoklasse

Indexzertifikate AT0000432711

DJ EuroSTOXX 502

ÖVAG

-

A

EUR

1:100

27,41

4

AT0000436100

ATX2

ÖVAG

-

A

EUR

1:100

23,74

4

AT0000435581

DAX

DE0006351927

S&P500

2

-

A

EUR

1:100

61,39

4

Commerzbank

ÖVAG

A

A+

EUR

1:100

8,43

4

DE0006280183

Dow Jones Industrial

Commerzbank

A

A+

EUR

1:100

80,18

4

AT000B053707

Brent Crude Oil Future

ÖVAG

-

A

USD

1:0,7406

55,72

4

AT0000436118

CECE Composite Index2

ÖVAG

-

A

EUR

1:100

19,41

4

Strukturierte Produkte Volksbank Vorarlberg AT0000A0J7T0

Garantie-Performer XXVII 2010-2015/1

Volksbank Vorarlberg

-

A

EUR

99,25

2

AT0000A0JJW6

Telekom-Prämien-Garant 2010-2015/2

Volksbank Vorarlberg

-

A

EUR

i. Z.

2

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 2, 4, 5 und 9 auf Seite 19.


Geldanlage

Aktien im Fokus NOVARTIS

ISIN CH0012005267

80

Land Schweiz

75 70

Kurs per 30.07.10 CHF 50,55

65 60

KGV 2011e 8,9

55 50

Dividende 2011e 2,26

45 40

30. Jul 10

28. Feb 10

30. Sep 09

31. Apr 09

31. Nov 08

30. Jun 08

31. Jän 08

31. Aug 07

31. Mär 07

31. Okt 06

31. Mai 06

31. Dez 05

31. Jul 05

35

Branche Pharma

ISIN CH0038863350

NESTLÉ

Land Schweiz

60

55

Kurs per 30.07.10 CHF 51,50

50

KGV 2011e 15,20

45

40

Dividende 2011e 1,70

35

30. Jul 10

28. Feb 10

30. Sep 09

31. Apr 09

31. Nov 08

30. Jun 08

31. Jän 08

31. Aug 07

31. Mär 07

31. Okt 06

31. Mai 06

31. Dez 05

31. Jul 05

30

SWISS RE

Branche Nahrungsmittel

ISIN CH0012332372

120

Land Schweiz

110 100

Kurs per 30.07.10 CHF 47,98

90 80 70

KGV 2011e 7,3

60 50 40

Dividende 2011e 2,5

30 20

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 2, 3 und 5 auf Seite 19.

30. Jul 10

28. Feb 10

30. Sep 09

31. Apr 09

31. Nov 08

30. Jun 08

31. Jän 08

31. Aug 07

31. Mär 07

31. Okt 06

31. Mai 06

31. Dez 05

31. Jul 05

10

Branche Versicherungen

Die Novartis AG ging 1996 aus der Fusion von CibaGeigy und Sandoz hervor und hat sich seitdem von einem Life-Science-Unternehmen zu einem international tätigen Pharmakonzern entwickelt. Sie ist ein weltweit führendes Unternehmen, das Medikamente zum Schutz der Gesundheit, zur Heilung von Krankheiten und zur Verbesserung des Wohlbefindens erforscht, entwickelt und anbietet. Die Experten betrachten Novartis als defensives Langfrist-Investment im Pharma-Sektor. Mit den Sparten Originalpharma, Generika, Impfstoffe/Diagnostika, Consumer Health und neuerdings Augenheilkunde ist das Unternehmen breit diversifiziert. Novartis‘ Spätphasen-Pipeline dürfte das Wachstum des Unternehmens nachhaltig sichern.

Nestlé ist sowohl das größte Unternehmen seines Herkunftslandes Schweiz, als auch der größte Nahrungsmittelhersteller der Welt. Die Produkte von Nestlé sind in nahezu allen Ländern der Erde erhältlich und bekannt. Neben Tiefkühlprodukten, verschiedenen Getränken (Kaffee, Tee, Mineralwasser etc.), Milchprodukten und Süßwaren werden auch pharmazeutische Fabrikate und Produkte für Heimtiere hergestellt. Vom massiven Mittelzufluss über 28 Mrd. USD in 2010 durch den Verkauf der restlichen Alcon-Beteiligung werden die Aktionäre profitieren. Neben der geplanten Neuauflage eines Aktienrückkaufprogramms und der Akquisition des TiefkühlpizzaGeschäftes in Nordamerika von Kraft Foods dürften weitere Akquisitionen auf der Ausgabenliste stehen.

Die Swiss Re ist ein international tätiges Rückversicherungsunternehmen und ist europaweit der zweitgrößte Rückversicherer. Sie bietet ihrem globalen Kundenstamm Risikotransfer, Risikofinanzierung und Asset Management. Die Aufgabe des Rückversicherers besteht darin, den Anteil von großen Risiken zu übernehmen, den die Erstversicherungsgesellschaften - vor allem solche, die auf nationaler oder regionaler Ebene tätig sind - nicht allein tragen können. Der Rückversicherer stellt das Gleichgewicht wieder her, indem er die Risiken weltweit über lange Zeiträume streut. Die Kapitalposition von Swiss Re konnte sehr deutlich verbessert werden. Eine Rückzahlung der Berkshire-Wandelanleihe im Jahr 2011 stellt kein Problem mehr dar. Der neue CEO Stefan Lippe steht für eine Rückkehr zu den Wurzeln. Quelle: DZ-Bank Research und eigene Darstellung.

14


15

Vermögensverwaltung

Vermögensverwaltung //

Zerreißprobe Staatsverschuldung Das Problem der Überschuldung einzelner (europäischer) Staaten und das Auseinanderdriften der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der europäischen Währungsunion führt zu einer ersten Zerreißprobe. Die Finanzkrise ist allerdings nur bedingt eine Ursache für diese Schuldens- und Vertrauenskrise.

eine enorme Spannung aufgebaut. In früheren Zeiten konnten mangelnde Produktivitätsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit durch Abwertung der eigenen Währung ausgeglichen werden. Im engen Korsett der fixen Wechselkurse, welches innerhalb der europäischen Währungsunion herrscht, ist dies nicht mehr möglich. Es muss der beschwerlichere Weg des Ausgleichs über Preise, Löhne und

Veranlasst durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise wurde in vielen Ländern üppige (kreditfinanzierte) Konjunkturprogramme aufgelegt, die einen noch stärkeren Einbruch der wirtschaftlichen Aktivität und Beschäftigung vermeiden sollten. Gleichzeitig stagnierten bzw. schrumpften die Bruttoinlandsprodukte und die Steuereinnahmen für den Staat. Die Folge ist/war eine steigende Schuldenquote in den einzelnen Staaten. Diese Verschlechterung der öffentlichen Haushalte v. a. in den Ländern der Eurozone wird seit Jahresbeginn von den Finanzmärkten massiv angeprangert. Die Finanzkrise ist allerdings nur bedingt die Ursache für die Zerreißprobe, in der sich die Europäische Währungsunion im Moment befindet. Der Finanzmarkt hat vielmehr die Schwächen der Europäischen Währungsunion gefunden und seine Hand in diese offenen Wunden gelegt. Darunter fallen der Mangel an bindenden Regeln für die Fiskalpolitik, das Fehlen eines Beistandsmechanismus im Krisenfall zwischen den einzelnen Ländern und die Versäumnisse einer „echten“ antizyklischen Budgetpolitik in der Vergangenheit.

>> lesen Sie weiter auf Seite 16

Aber nicht nur die Schuldenkrise lastet auf der Eurozone und somit auf dem Euro. Auch die unterschiedliche Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Euroländer hat in den letzten Jahre

Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe Wenn Ihnen im finanzwirtschaftlichen Umfeld Zeit und Marktnähe fehlen, um sich intensiv um Ihre finanzielle Veranlagung zu kümmern, lautet unsere Antwort: Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe. Abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse können Sie zwischen verschiedenen Strategien wählen, wobei alle vom Gedanken „Bewahren und Vermehren des Vermögens“ getragen werden. Sorgfältig ausgewählte Investments bilden die Basis für eine breit diversifizierte und solide Vermögensverwaltung, die Risiken ausbalanciert und auch zukünftige Investmentchancen entsprechend nützt. Die Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe gibt Ihnen Zeit, sich zurückzulehnen und Ihr Leben zu genießen.

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 3 und 5 auf Seite 15.


Vermögensverwaltung

Einkomen gesucht werden. Diese sind nicht nur weniger flexibel, sondern verursachen auch weit höhere realwirtschaftliche Anpassungskosten. Begleitet werden diese Anpassungen zumeist von Streiks und Protesten aus der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund kam es unweigerlich auch immer öfter in den vergangenen Monaten zu einer Diskussion über die Zukunft des Euros. Häufig wurden dabei folgende Szenarien in den Medien diskutiert: Die Verkleinerung des Euroraumes auf jene Länder, die eine gemeinsame Währung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verkraften können. Dies würde beispielsweise ein Austritt von Griechenland bedeuten. Gleichzeitig wurde auch die Möglichkeit ins Spiel gebracht, dass ehemalige Hartwährungsländer wie Deutschland und Österreich den Euroraum verlassen könnten. Beide Möglichkeiten bergen die Gefahr eines Untergangs des Euros mit der Folge einer erneuten Rezession. Beiden Möglichkeiten hat die europäische Politik eine Abfuhr erteilt und gleichzeitig einen energischen Willen zur Bewahrung des Euros in seiner jetzigen Form gezeigt.

Die Reduktion des Defizits kann dadurch geschehen, dass die Ausgaben gesenkt und/oder die Einnahmen erhöht werden. Beide Maßnahmen sind nicht nur unpopulär bei der betroffenen Bevölkerung, sondern bergen auch die Gefahr, dass das zarte Pflänzchen Wachstum wieder verwelkt. Zukünftig sind somit strukturelle Reformen gefordert, um das langfristige Wachstum zu sichern und das Vertrauen bei den Marktteilnehmern wieder herzustellen. Quelle: LBBW, Bankhaus Sarasin, Berenberg Bank - HWWI

Verschuldung im Verhältnis zu BIP (Stand Mai 2010) 140

120

100

80

60

Abgesehen vom bereitgestellten Rettungsschirm sind die Staaten gezwungen, in den nächsten Jahren radikal den Gürtel enger zu schnallen – auch vor dem realwirtschaftlichen Hintergrund. So führt die staatliche Kreditaufnahme zur Verdrängung von privaten Investitionen, wodurch langfristig das Produktionspotenzial reduziert wird.

40

20 EMU

GER

FRA

ITA

SPA 2008

POR

IRL 2009

2010 (P)

GRE 2011 (P)

Quelle: EU-Kommission, 2009 und 2010 Prognosen, 2011 Projektion, LBBW Bond Research

Vermögensaufteilung Portfolio Growth Das zweite Quartal ging an den internationalen Aktienmärkten mit einer deutlich erhöhten Volatilität und einer Rückkehr der Unsicherheit einher. Die meisten Indizes haben ab Ende April deutlich korrigiert und notierten zum Quartalsende gegenüber dem Jahresanfang im Minus. Im Portfolio Growth wurden in diesem Umfeld bei einigen Fonds aus den Segmenten Aktien und Alternative Investments Ausstiegssignale aus unserer Portfolio-Insurance erreicht, weswegen dementsprechende Verkäufe getätigt wurden und teilweise auch Gewinne mitgenommen werden konnten. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnten unsere Positionen im Bereich Aktien Emer-

ging Markets ein positives Quartalsergebnis erzielen. Sowohl unser Lateinamerika Engagement als auch unsere Asien-Positionen entwickelten sich sehr erfreulich, wobei wir hier zusätzlich von der EuroAbwertung gegenüber dem Dollar profitieren konnten. Zur weiteren Diversifizierung haben wir uns im Bereich Aktien per Ende Juli für zwei Neuinvestitionen in die Region Nordeuropa und das Thema Nachhaltigkeit entschieden. Im Bereich Alternative Investments haben wir uns mit einem Rohstoffinvestment und einem Engagement im Hedgefondsbereich neu positioniert. Per ultimo Juli konnten wir im Portfolio Growth eine Performance von 2,76 % erzielen.

155 150 145

63,10 % Aktien

Portfolio Growth

140 135

14,28 % Renten

130 125

15,34 % Alternative Investments

120 115

7,28 % Konto

110

Benchmark Growth

105 100 95 90

Wertentwicklung

85

Die Wertentwicklung entspricht den Musterportfolien und ist vor Steuern und Portfoliogebühren. Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 2, 3, 4, 5 und 6 auf Seite 19.

Jul. 10

Mai. 10

Mär. 10

Mär. 10

Nov. 09

Jul. 09

Sep. 09

Jän. 09

Mai 09

Mär. 09

Nov. 08

Jul. 08

Sep. 08

Jän. 08

Mai 08

Mär. 08

Nov. 07

Jul. 07

Sep. 07

Jän. 07

Mai 07

Mär. 07

Nov. 06

Jul. 06

Mai 06

Sep. 06

Jän. 06

Mär. 06

Nov. 05

Jul. 05

Mai 05

Sep. 05

80

Seit Beginn (02.05.05) Seit Jahresanfang

46,56 % 2,76 %

16


17

Vermögensverwaltung

Vermögensaufteilung Portfolio Balanced Die Rentenmärkte zeigten sich im zweiten Quartal sehr volatil. Aufgrund der Fokussierung auf bonitätsstarke Schuldner konnten sich unsere Renteninvestments in diesem Umfeld behaupten, wobei sich insbesondere das Segment Renten Global positiv entwickelte. An die Aktienmärkte kehrte mit der Staatsschuldenkrise ab Ende April die Unsicherheit zurück. Die meisten Leitindizes mussten innerhalb kürzester Zeit deutliche Korrekturen verzeichnen. Im Portfolio Balanced wurden in diesem Umfeld für einige Fonds aus den Kategorien Aktien und Alternative Investments Ausstiegssignale aus unserer PortfolioInsurance erzeugt, weswegen wir in weiterer Folge unser Engagement

in diesen Assetklassen vorübergehend reduziert haben. Da wir für beide Segmente jedoch nach wie vor grundsätzlich positiv gestimmt sind, haben wir uns Ende Juli dazu entschlossen, unsere Positionierung mit dementsprechenden Investitionen wieder aufzubauen. Im Bereich der Alternativen Investments haben wir uns u. a. für ein Engagement im Bereich Rohstoffe entschieden, mit dem aufgrund der geringen Korrelation zu klassischen Anlageformen wie Renten und Aktien das Risiko gestreut werden kann. Mit unserer Positionierung konnten wir im Portfolio Balanced per ultimo Juli eine Performance von 2,45 % erzielen.

140 135

40,49 % Aktien

130 Portfolio Balanced

40,03 % Renten

125 120

8,85 % Alternative Investments

115 Benchmark Balanced

110

10,63 % Konto

105 100 95

Wertentwicklung

90 Jul. 10

Mai. 10

Mär. 10

Mär. 10

Nov. 09

Jul. 09

Mai 09

Sep. 09

Jän. 09

Mär. 09

Jul. 08

Nov. 08

Mai 08

Sep. 08

Jän. 08

Mär. 08

Jul. 07

Nov. 07

Mai 07

Sep. 07

Jän. 07

Mär. 07

Jul. 06

Sep. 06

Nov. 06

Mai 06

Jän. 06

Mär. 06

Jul. 05

Sep. 05

Nov. 05

Mai 05

Seit Beginn (02.05.05) Seit Jahresanfang

25,67 % 2,45 %

Vermögensaufteilung Portfolio Income Die Sorge um die hohe Staatsverschuldung in einigen Ländern der Eurozone entwickelte sich im vergangenen Quartal zum dominierenden Thema an den internationalen Finanzmärkten. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Risikoaversion, als Folge der Verschuldungskrise in der Eurozone, haben wir Ende Mai im Portfolio Income den EuropaAktienanteil verkauft und Gewinne mitgenommen. Unsere Positionierung im Bereich Aktien Emerging Markets haben wir aufgrund der fundamental guten Daten und der besseren Wachstumsaussichten in dieser Region unverändert beibehalten. Im Bereich Renten konnten wir von der nach wie vor regen Nachfrage nach Schuldverschreibungen

solider Staaten und Wandelanleihen profitieren. Positiv entwickelte sich im 2. Quartal auch unser Engagement im Bereich Emerging Markets Bonds, welche sowohl von der Zinsdifferenz zu den Industrienationen als auch von Währungsaufwertungen profitieren konnten. Bei den Alternativen Investments haben wir uns Ende Juli unter dem Gesichtspunkt der guten Diversifikationseigenschaften gegenüber Aktien und Anleihen dazu entschlossen, das Segment offene Immobilienfonds weiter aufzubauen. Das Portfolio Income konnte im zweiten Quartal seine positive Performance ausbauen und per ultimo Juli einen Zuwachs von 5,04 % erzielen.

120

16,23 % Aktien

115 Benchmark Income

64,94 % Renten

110

9,59 % Alternative Investments Portfolio Income

9,24 % Konto

105

100

Wertentwicklung Jul. 10

Mai. 10

Mär. 10

Sep. 09

Mär. 10

Nov. 09

Jul. 09

Mai 09

Mär. 09

Jän. 09

Sep. 08

Nov. 08

Jul. 08

Mai 08

Mär. 08

Jän. 08

Sep. 07

Nov. 07

Jul. 07

Mai 07

Jän. 07

Mär. 07

Sep. 06

Nov. 06

Jul. 06

Mai 06

Jän. 06

Mär. 06

Nov. 05

Jul. 05

Sep. 05

Mai 05

95

Seit Beginn (02.05.05) Seit Jahresanfang

15,66 % 5,04 %

Die Wertentwicklung entspricht den Musterportfolien und ist vor Steuern und Portfoliogebühren. Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 2, 3, 4, 5 und 6 auf Seite 19.


Volksbank Vorarlberg Gruppe

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Werdenbergerstraße 40 Bahnhofstraße 12 Rheinstraße 44 Hatlerstraße 8 Lustenauerstraße 49 Marktplatz 5 Churerstraße 1 Feldkircherstraße 9 Dorfpark, Im Buch 1 Hofsteigstraße 11 Nibelungenstraße 19 Kaiser-Franz-Josef-Straße 6a Hauptstraße 29 Bundesstraße 81 Dorf 199 Maria-Theresien-Straße 17a Übermellen 78 Sonnenbergstraße 12 Walserstraße 37 Rautenastraße 24 Bahnhofstraße 28

0043 / (0)50 882-5100 0043 / (0)50 882-1100 0043 / (0)50 882-1200 0043 / (0)50 882-3300 0043 / (0)50 882-3100 0043 / (0)50 882-3200 0043 / (0)50 882-4300 0043 / (0)50 882-4200 0043 / (0)50 882-4800 0043 / (0)50 882-1700 0043 / (0)50 882-3600 0043 / (0)50 882-3500 0043 / (0)50 882-1800 0043 / (0)50 882-1400 0043 / (0)50 882-5900 0043 / (0)50 882-3700 0043 / (0)50 882-3800 0043 / (0)50 882-5300 0043 / (0)50 882-6000 0043 / (0)50 882-4600 0043 / (0)50 882-5600

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Herausgeber: Volksbank Vorarlberg e. Gen. | Volksbank AG (CH) | Volksbank AG (FL) Redaktion: Investmentbanking Redaktionsschluss: 4. August 2010 Wertentwicklung per: 30. Juli 2010 Erscheinungsfrequenz: 4 x im Jahr Quellen der Marktdaten (wenn nicht anders angegeben): Bloomberg Charts (wenn nicht anders angegeben): Eigene Darstellung

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Disclaimer

Die vorliegende Marketingmitteilung dient ausschließlich der unverbindlichen Information. Bei den darin enthaltenen Informationen handelt es sich nicht um eine Empfehlung für den An- und Verkauf von Finanzinstrumenten. Das Informationsblatt ersetzt nicht die fachgerechte Beratung für die in diesem Informationsblatt beschriebenen Finanzinstrumente und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung zur Anbotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Die hier dargestellten Informationen wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der zur Verfügung gestellten Information. Druckfehler vorbehalten. 1. Die beschriebene steuerliche Behandlung ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden abhängig und kann durch die steuerliche Beurteilung durch die Finanzverwaltung und Rechtsprechung künftigen Änderungen (auch rückwirkend) unterworfen sein. 2. Provisionen, Gebühren und andere Entgelte können sich auf die angeführten Bruttowertentwicklung mindernd auswirken. Für Detailauskünfte steht Ihnen Ihr Kundenberater selbstverständlich gerne zur Verfügung. 3. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Diese Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. 4. Die angegebenen Werte beruhen auf Fremdwährungen. Wir weisen darauf hin, dass die Renditen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen können. 5. Für alle Risiken bei Veranlagungen gelten die „Informationen zu Veranlagungen - Risikohinweise“, die Sie jederzeit bei der Volksbank kostenlos anfordern können. 6. Wir weisen darauf hin, dass die vereinfachten und vollständigen Prospekte von Fonds (sowie deren allfällige Änderungen), den Interessenten kostenlos beim österreichischen Vertreter von in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen internationalen Fonds oder über die VAIÖ (Vereinigung ausländischer Investmentgesellschaften in Österreich) unter www.valoe.at sowie den Geschäftsstellen der Volksbankengruppe zur Verfügung stehen. Die veröffentlichten Prospekte der in diesem Folder genannten Veranlagungsprodukte in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung stehen dem Interessenten beim jeweiligen Emittenten direkt sowie in den Geschäftsstellen der Volksbankengruppe zur Verfügung. S & P 500 Index 2009 Standard & Poor’s Financial Services LLC. All rights reserved. For intended recipient only. No further distribution and/or reproduction permitted. 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EURIBOR (1-Monat) Euribor® is a registered trademark of Euribor-EBF (European Banking Federation a.i.s.b.l.). All rights reserved! The only reliable and official sources of Euribor® data are www.euribor.org and www.reuters.com. All use of the reference data must indicate that the index is a registered trademark. For all commercial use of the registered trademarks it is recommended to obtain prior explicit approval from Euribor-EBF. Externes Rating S&P: Copyright 2008, Standard & Poor’s, ein Unternehmensbereich von The McGraw-Hill Companies, Inc. Standard & Poor’s, inklusive ihrer Tochterunternehmen (“S&P”) ist ein Unternehmensbereich von The McGraw-Hill Companies; Inc. S&P und/oder Dritte als deren Lizenzgeber haben die ausschließlichen Eigentumsrechte an den hier angebotenen Rating-Daten und -Informationen. Diese S&P-Rating-Daten/Informationen dürfen nur für interne Geschäftsangelegenheiten verwendet werden und dürfen nicht widerrechtlich oder unbefugt verwendet werden. 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Seit diesem Termin ist das Zertifikat nur in begrenztem Volumen am Sekundärmarkt zu erwerben. 3) Ratings: Stand per 30.07.2010 Alle nicht gekennzeichneten Zertifikate könnten per 01.08.2005 der Differenzsteuer (KESt auf Kursgewinne) unterliegen. Die oben angegebenen Ratings bei den Zertifikaten beziehen sich nicht zwangsläufig auf den Emittenten an sich, sondern können sich auf den Mutterkonzern beziehungsweise auf den Garantiegeber beziehen. 10. Prospektpflicht nach KMG: Das angebotene Wertpapier unterliegt der Prospektpflicht gem. §2 Abs. 1 KMG.


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Geldanlage aktuell  

Ausgabe 03 I 2010

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