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Geldanlage aktuell Ausgabe 03 I 2012


Inhaltsverzeichnis MARKTMONITOR Rückblick Wirtschaft / Märkte / Währungen 04 Finanzmarktüberblick 05 FACHTHEMA Geldpolitik in Krisenzeiten oder Krisenzeiten in der Gelpolitik? 06 Wegweiser durch den Abkürzungsdschungel der europäischen Geldpolitik 07 GELDANLAGE Produkt im Fokus

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Anleihen im Fokus

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Fonds im Fokus

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Fondsübersicht 11 Fachkommentar 12 Anleihen 13 Zertifikate 13 Aktien im Fokus

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VERMÖGENSVERWALTUNG Rentenmanagement im Niedrigzinsumfeld

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VOLKSBANK VORARLBERG IMMOBILIEN GMBH & CO OG Rundum-Service für die Wunsch-Immobilie

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IMPRESSUM Impressum 18


Editorial Liebe Anlegerinnen und Anleger, liebe Leserinnen und Leser, Sie halten die Sommerausgabe des „Geldanlage aktuell“ in Händen. Doch von einer Sommerpause oder einem Sommerloch kann an den Finanzmärkten und im Besonderen den Zinsmärkten keine Rede sein. Es ist wahrlich bemerkenswert, wie das allgemeine Zinsniveau in der Eurozone während der letzten Jahre auf ein derart niederes Niveau wie aktuell gesunken ist. Was des Kreditnehmers Freud ist, ist des Sparers bzw. Anlegers Leid. Oder hätten Sie es für möglich gehalten, dass die EZB den Leitzins auf 0,75 % senkt? Dass der 10-JahresSatz für Anlagen am Kapitalmarkt bei aktuell ca. 1,70 % liegt? Wo soll man in dieser Situation noch ertragreich sein Geld anlegen? Sie sehen, dass das Thema Geldpolitik im Allgemeinen und Zinsen im Besonderen uns in dieser Ausgabe beschäftigt. Über die Hintergründe, insbesondere der europäischen Geldpolitik, lesen Sie im Fachthema mit dem bezeichnenden Titel „Geldpolitik in Krisenzeiten oder Krisenzeiten in der Geldpolitik?“ auf Seite 6, in den Abkürzungsdschungel der europäischen Rettungsschirme werden Sie auf Seite 7 eingeweiht. Im Fachkommentar auf Seite 12 wird mit gewohnt humoristischen Anklängen über mögliche geldpolitische Szenarien spekuliert. Wie Sie trotz des allgemein niederen Zinsniveaus Ihr Vermögen ertragreich anlegen können, erfahren Sie auf Seite 8 im „Produkt im Fokus“ sowie auf Seite 9 in der „Anleihe im Fokus“. Auch die Volksbank Vermögensverwaltung stellt sich der Herausforderung des historisch niederen Zinsniveaus. Der aufschlussreiche Artikel „Rentenmanagement im Niedrigzinsumfeld“ ab Seite 15 gibt Einblick in die Methodik des Asset Managements. Auch die Performancedaten werden Sie überzeugen! Wir freuen uns mit Ihnen auf ein weiterhin spannendes Börsenjahr 2012 und wünschen viel Spaß bei der Lektüre unseres neuen „Geldanlage aktuell“ gemäß unserem Motto „Zeit nehmen – Qualität genießen.“ Ihr

Betr. oec. Gerhard Hamel Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg Gruppe


MARKTMONITOR

MARKTMONITOR //

Rückblick Wirtschaft / Märkte / Währungen Volkswirtschaft – Die Zeichen in der Eurozone stehen auf Rezession. Neben den hausgemachten Problemen der Eurozone kommt eine global schwächer werdende Entwicklung hinzu. Damit verschlechtern sich zusätzlich die Ausweichmöglichkeiten der Unternehmen auf andere Absatzmärkte. Die Arbeitslosenrate in der Eurozone verharrt auf Rekordniveau. So lag die Zahl der Erwerbslosen im Juni 2012 gleich wie im Mai 2012 bei 11,2 %. Die jährliche Inflationsrate des Euroraums wurde für Juli auf 2,4 % von Eurostat vorausgeschätzt. Im Juni 2012 lag die Inflationsrate ebenfalls bei 2,4 %. Die US-Wirtschaft ist im zweiten Quartal gemäß einer ersten Schätzung des Handelsministeriums nur um das Jahr hochgerechnete 1,5 % Q/Q (Q1: 2,0 %) gewachsen. Gründe für diese Entwicklung waren zum einen die geringere Wachstumsdynamik durch den privaten Konsum sowie negative Wachstumsbeiträge aus dem Außenhandel und den Staatsausgaben. In der Schweiz fiel die Bilanz des ersten Halbjahres 2012 beim Schweizer Außenhandel eher gedämpft aus. Sowohl die Exporte als auch die Importe haben insgesamt stagniert, da die Eurokrise die Schweizer Exportwirtschaft auch weiterhin erheblich belastet, vor allem durch die Stärke des Franken-Außenwertes. China hat auf die Konjunkturschwäche u.a. mit einer Leitzinssenkung und der Ankündigung zusätzlicher Infrastrukturinvestitionen reagiert. Dennoch wird die Wachstumsrate auch in den kommenden Quartalen deutlich unter dem Niveau der Vorjahre bleiben.

Bitte beachten Sie insbesonders den Disclaimer 7 auf Seite 19.

Rentenmärkte/Zinsmärkte – Die Renditen von deutschen und US-Staatsanleihen sind zuletzt gestiegen. Grund dafür waren die Äußerungen von EZB-Präsidenten, Mario Draghi, wonach die EZB bereit sei, innerhalb ihres Mandats alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten. Sollten hohe Risikoaufschläge für die Staatsanleihen die Wirkung der Geldpolitik stören, würde dies gemäß Draghi in das Mandat der EZB fallen. Ein direkter Eingriff in die Staatsfinanzierung ist der EZB nicht erlaubt. Die Renditen von spanischen und italienischen Staatsanleihen sind in diesem Umfeld mit der Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der seit März ruhenden Anleihekäufe durch die Zentralbank gesunken. Bei der Sitzung des geldpolitischen Rats wurde der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte des Eurosystems auf dem Rekordtief von 0,75 % belassen. Dennoch stellte der Rat auch Offenmarktgeschäfte und andere Maßnahmen in Aussicht, welche aber in den nächsten Wochen ausgearbeitet werden. Auch die amerikanische FED hat den Korridor für die Federal Funds Rate bei 0 % bis 0,25 % belassen. Aktienmärkte – Die Euphorie, welche durch den Euro-Gipfel am 29. Juni mit der in Aussicht gestellten direkten Kapitalisierung der spanischen Banken entstand, ist schnell wieder verflogen. Die kurzfristige Erholung der Märkte wurde zwar tatkräftig unterstützt durch Zinssenkungen, u.a. EZB, Bank of China und der Banco Central do Brasil, konnte aber zu keiner nachhaltigen Erho-

lung der Aktienmärkte beitragen. Sorgen um die Weltwirtschaft sind allgegenwärtig und von Unternehmensseite musste die Börse Gewinnwarnungen bzw. enttäuschende Absatzzahlen hinnehmen. Dennoch stieg im Juli der DAX um 5,6 % und der S&P 500 um 1,2 %, denn die Notenbanken wollen weiter intervenieren und Geld in die Wirtschaft pumpen. Die Fed machte vor kurzem unmissverständlich klar, dass sie bereit sei weitere Schritte einzuleiten, um eine stärkere Erholung der Wirtschaft zu unterstützen. Währungen – Vor dem Hintergrund der anhaltenden Eskalation der europäischen Staatsschuldenkrise gelang es dem US-Dollar, im bisherigen Jahresverlauf den erzielten Wertzuwachs gegenüber dem Euro weiter zu stärken. Die Gemeinschaftswährung stürzte im Juli auf ein neues Zweijahrestief von 1,2059 US-Dollar. Ungeachtet der sich eintrübenden globalen Konjunkturperspektiven, der wirtschaftlichen Schwäche Japans und der dauerhaft niedrigen Zinsen zeigt sich der Yen in den letzten Monaten in einer recht robusten Verfassung. Der Yen profitierte dabei auch von seinem Nimbus als „Safe Haven“ in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Der EUR/YEN markierte im Juli den niedrigsten Stand seit November 2000. Nichts Neues gibt es beim Schweizer Franken! Die SNB hält immer noch am Mindestkurs von 1,20 EUR/CHF fest und signalisiert auch weiterhin unbeschränkt Devisen zu kaufen.

Quelle: Volksbank Gruppe

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MARKTMONITOR

Finanzmarktüberblick Performance per 31.07.2012 in %

Kurs per 31.07.12

WHG

YTD

1 Jahr

3 Jahre

5 Jahre

KGV

Dow Jones

13.008,68

USD

6,48 %

7,13 %

41,84 %

-1,54 %

12,93

Nikkei 225

8.695,06

JPY

2,84 %

-11,57 %

-16,05 %

-49,59 %

20,93

XETRA DAX

6.772,26

EUR

14,82 %

-5,40 %

27,01 %

-10,70 %

14,79

ATX

2.014,80

EUR

6,51 %

-22,84 %

-10,46 %

-57,00 %

16,87

SMI

6.399,27

CHF

7,80 %

10,65 %

7,54 %

-27,98 %

17,19

777,69

EUR

13,52 %

-5,24 %

15,52 %

-15,59 %

26,17

EURO STOXX 50

2.325,72

EUR

0,40 %

-12,91 %

-11,84 %

-46,11 %

19,93

NASDAQ Composite

2.939,52

USD

12,83 %

6,64 %

48,57 %

15,48 %

16,67

952,49

USD

3,94 %

-16,28 %

12,85 %

-14,40 %

11,41

1.614,30

USD

3,24 %

-0,83 %

69,21 %

143,01 %

-

Öl - Sorte Brent (je Fass)

105,94

USD

-1,52 %

-9,31 %

49,46 %

36,13 %

-

EUR/USD

1,2304

-

-5,05 %

-14,54 %

-13,70 %

-10,08 %

-

EUR/JPY

96,1200

-

-3,53 %

-13,02 %

-28,79 %

-40,78 %

-

EUR/CHF

1,2013

-

-1,29 %

6,20 %

-21,14 %

-26,92 %

-

INDEX

TecDax

MSCI Emerging Markets Gold (je Unze)

Leitzinsen

Dow Jones

7

15000 USA - Federal Funds Target Rate 0,25 % Euroland - Hauptrefinanzierungssatz 0,75 %

Großbritannien - Repo Satz 0,5 % Japan - Diskontsatz 0,1 %

14000

6

13000 5 12000 4

11000

3

10000 9000

2 8000 1

7000

0

31. Mär 09

31. Aug 09

31. Jän 10

30. Jun 10

30. Nov 10

30. Apr 11

30. Sep 11

29. Feb 12

31. Jul 12

31. Mär 09

31. Aug 09

31. Jän 10

30. Jun 10

30. Nov 10

30. Apr 11

30. Sep 11

29. Feb 12

31. Jul 12

31. Okt 08

31. Mai 08

31. Dez 07

31. Jul 07

31. Jul 12

31. Jän 12

31. Jul 11

31. Jän 11

31. Jul 10

31. Jul 09

31. Jän 10

31. Jul 08

31. Jän 09

31. Jul 07

31. Jän 08

31. Jul 06

31. Jän 07

31. Jul 05

31. Jän 06

31. Jän 05

31. Jul 04

6000

Nikkei 225

EURO STOXX 50 4700

20000

18000

4200

16000 3700 14000 3200 12000 2700 10000 2200

8000

1700

31. Okt 08

31. Mai 08

31. Dez 07

31. Jul 07

31. Jul 12

29. Feb 12

30. Sep 11

30. Apr 11

30. Nov 10

30. Jun 10

31. Jän 10

31. Aug 09

31. Mär 09

31. Okt 08

31. Mai 08

31. Dez 07

31. Jul 07

6000

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 3, 4, und 5 auf Seite 19.


FACHTHEMA

FACHTHEMA // Geldpolitik in Krisenzeiten oder

Krisenzeiten in der Gelpolitik?

Da die fiskalpolitischen Maßnahmen mittlerweile in zahlreichen Ländern an die Grenzen des Machbaren stoßen, werden die Zentralbanken – insbesondere die Geldpolitik – als letzter Retter in der Not betrachtet („Lender of last ressort“). Nachdem die Zentralbanken, vor allem die Europäische Zentralbank (EZB), die Inflation in der Vergangenheit scheinbar gebändigt haben, leisten sie nun einen immer höheren Beitrag zur Bekämpfung der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise.

Geldpolitik beinhaltet alle Maßnahmen, die aufgrund geldtheoretischer Erkenntnisse zur Regelung der Geldversorgung und des Kreditangebotes der Banken unter Beachtung der gesamtwirtschaftlichen Ziele ergriffen werden. Je nach Zentralbank kann die unterschiedliche Zielsetzung durch die Präferenzen oder Prioritäten widergespiegelt werden, die ein Land in Bezug auf die makroökonomische Stabilität setzen will. Beispielsweise zielt die Geldpolitik in den USA durch die Federal Reserve (Fed) gleichzeitig und ohne Prioritätensetzung auf Vollbeschäftigung und Preisstabilität ab. In Europa (EZB) lautet das primäre Ziel eine Stabilisierung der Preise zu erreichen, während die konjunkturelle Entwicklung an zweiter Stelle kommt. Unterschiede in den Zielen erklären auch, warum nicht alle Zentralbanken während und nach der jüngsten Krise dieselben Maßnahmen mit der gleichen Intensität verfolgen. Beispielsweise wurde in den USA trotz einer Inflation von 3% ein Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik infolge der hohen und hartnäckigen Arbeitslosigkeit bis heute immer weiter in die Zukunft verschoben. Hingegen hob die EZB im Frühjahr 2011, als erste Anzeichen erhöhter Inflationsri-

Quelle: FTD, SNB, Gabler, Fundresearch Bitte beachten Sie insbesonders den Disclaimer 1 auf Seite 19.

siken sichtbar wurden, die Zinsen wieder an. Aufgrund der verschärften Staatsschuldenkrise in Europa – insbesondere jener der Peripherieländer – wurden die Zinsen jedoch in mehreren Schritten bis Juli 2012 auf ein Rekordniveau von 0,75 % gesenkt. Ein weiterer Grund, warum die Geldpolitik prioritär einen währungsspezifischen Fokus hat, liegt darin begründet, dass die einzelnen Volkswirtschaften oder Währungsräume kaum gleichzeitig in der gleichen Phase eines Konjunkturzyklusses liegen. Der Preisdruck hängt wesentlich vom Wirtschaftsverlauf ab und ist daher unterschiedlich hoch. Das heißt, dass gewisse Maßnahmen die an einem Ort stabilisierend wirken, an einem anderen Ort kontraproduktiv wären. Ein Blick auf die derzeit herrschende EuroStaatsschuldenkrise zeigt, dass auch die Geldpolitik an ihre Grenzen stößt. Vor einigen Wochen wurde in den Medien einige Male verkündigt, dass das Schlimmste vorüber sei, sich die Eurokrise dem Ende nähert und die eingeleiteten geldpolitischen Maßnahmen gewirkt haben. Doch mittlerweile scheint alles wieder so wie vorher bzw. noch verschärfter zu sein, denn neben den kleineren Ländern wie Griechenland, Irland und Portugal sind auch Italien und Spanien in

den Sog der Schuldenkrise geraten. Neben den Zinssenkungen hat das Eurosystem eine Reihe geldpolitischer Sondermaßnahmen ergriffen, um die Preis- und Finanzstabilität zu wahren. Diese Notfallmaßnahmen sollten nicht zu einem bequemen Schmerzmittel werden, das einen untragbaren Status Quo verlängert. Denn auch diese Sondermaßnahmen sind zum Teil schon wieder verpufft [z.B. LTRO (Langfristige Refinanzierungsgeschäfte), Anleihenaufkaufprogramm,...] und zeigen die Grenzen der Gelpolitik auf. Um die Krise zu bewältigen, müssen kurzfristig angelegte Maßnahmen mit der langfristigen Stabilität im Einklang stehen. Wird der Geldpolitik auch noch die Verantwortung des Krisenmanagements zugeschoben, gerät dieser Balanceakt ins Wanken. Die Erfüllung ihres vorrangingen Ziels, Preisstabilität zu gewährleisten, ist die Voraussetzung dafür, dass einer Zentralbank ihr kostbarstes Gut erhalten bleibt, nämlich die Glaubwürdigkeit.

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07

EURO-RETTUNGSSCHIRM

EFSM, EFSF, ESM // Wegweiser durch den

Abkürzungsdschungel der europäischen Geldpolitik Euro-Rettungsschirm, EFSM, EFSF, ESM– wer sich in aktuellen Tageszeitungen um die Zukunft des Euros und die geplanten politischen Maßnahmen informiert, braucht beinahe ein Lexikon. Selbst Politiker und alte Finanzprofis verlieren oftmals die Orientierung bei beinahe monatlich neuen EU-Gipfelbeschlüssen und EuroRettungsmaßnahmen – ganz abgesehen vom Kleinanleger, der die Masse an neuen Regeln kaum mehr richtig einsortieren kann. Um Ihnen einen besseren Überblick zu verschaffen, soll nachfolgender Exkurs als Wegweiser durch den europä-ischen Abkürzungsdschungel dienen. Was steckt nun eigentlich hinter EFSM, EFSF und ESM? Faktum ist: Alle drei haben mit der Schuldenkrise und dem Versuch der Euro-Staaten, sie in den Griff zu bekommen, zu tun. Im allgemeinen journalistischen Sprachgebrauch wird die Gesamtheit der Maßnahmen oftmals unter dem Begriff Euro-Rettungsschirm summiert. Dieser umfasst sämtliche von der Europäischen Union sowie seinen Euro-Mitgliedsstaaten getroffenen Maßnahmen, um die finanzielle Stabilität im gesamten Euro-Währungsgebiet zu sichern. Neben bilateralen Unterstützungen für Griechenland sowie dem Europäischen Fiskalpakt zählen dazu die drei bereits erwähnten, bekannten Buchstabenkombinationen. EFSM – vorübergehendes Rettungsnetz. Der Europäische Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM) ist ein EU-Gemeinschaftsinstrument, welches im Jahr 2010 zu Beginn der Eurokrise ins Leben gerufen wurde. Der temporäre Euro-Schutzschirm wurde mit einem Volumen von 60 Milliarden Euro ausgestattet. Damit wurde es möglich, Kredite an Euro-Staaten zu vergeben, deren Finanzierung über die Kapitalmärkte zu „vertretbaren“ Zinsen nicht

mehr möglich ist. Der EFSM bildet somit ein Standbein des Euro-Rettungsschirms, gemeinsam mit dem EFSF. EFSF – eine Aktiengesellschaft gegen die Krise. Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (kurz EFSF) ist seit August 2010 voll handlungsfähig und bildet ebenso wie der EFSM einen vorläufigen Stabilisierungsmechanismus, welcher voraussichtlich Mitte 2013 auslaufen soll. Der EFSF wurde als eine Aktiengesellschaft nach luxemburgischem Recht gegründet, und begibt nun Anleihen, um Mittel für Staaten in Not zu lukrieren. Die Verleihkapazität des EFSF beträgt 440 Milliarden Euro; die Garantiesumme, um eine möglichst günstige Refinanzierung sicherzustellen, sogar 780 Milliarden Euro. Der österreichische Garantieanteil beträgt rund 21,6 Milliarden Euro zuzüglich Zinsen und Kosten. Bisher bekamen Irland, Portugal und Griechenland EFSF-Hilfen in Höhe von 272 Milliarden Euro zugesprochen. Vor wenigen Wochen richtete auch Spanien eine erste Hilfsforderung an den EFSF. Die Euro-Finanzminister sagten daraufhin pauschal bis zu 100 Milliarden Euro für die Rekapitalisierung maroder Banken zu. Neben Spanien stellte auch Zypern einen Hilfsantrag, ebenso gilt Slowenien als ein weiterer Kandidat für Hilfen aus dem EFSF. ESM – dauerhafter Schutz- und Nothilfemechanismus. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) löst die beiden provisorischen Stabilisierungsmechanismen EFSM und EFSF voraussichtlich ab Mitte 2013 ab. Ursprünglich war dies bereits für Juli diesen Jahres geplant, nach Unstimmigkeiten und Problemen bei der Ratifizierung soll bis dahin nun aber des EFSF parallel dazu bestehen bleiben. Der ESM soll langfristig die Zahlungsfähigkeit der Staaten in der Eurozone sichern und die Europäische Wirt-

EN ISS W R KT GE LE MPA N m A KO - sschir g n u ett o-R Eur

schafts- und Währungsunion sichern. Der ESM wird auf Grundlage eines völkerrechtlichen Vertrages zwischen den Euroländern gegründet und kann maximal 500 Milliarden Euro an Darlehen vergeben, das Stammkapital beträgt 700 Milliarden. Zusammen mit dem EFSF beträgt die gemeinsame Kreditkapazität mittlerweile aber bereits 700 Milliarden Euro. Die Vertragsländer zahlen in fünf Raten 80 Milliarden Euro ein und geben Garantien über weitere 620 Milliarden Euro. Österreich muss 2,2 Milliarden Euro einbezahlen und zusätzliche 17,2 Milliarden Euro an Garantien bereitstellen. Gerät nun ein Euro-Mitgliedsstaat in Schieflage, springt ihm der ESM mit Hilfskrediten und Bürgschaften bei, wobei die Staaten dafür wirtschaftspolitische Auflagen erfüllen müssen. Jedoch hat der ESM noch einige Hürden zu nehmen. So sind insbesondere in Deutschland eine Menge von Anträgen vor dem Verfassungsgerichtshof anhängig, welche die Euro-Hilfen verhindern wollen. Eine Entscheidung darüber wird für Mitte September erwartet. Sollte Deutschland den ESM-Vertrag nicht ratifizieren, so wäre der Rettungsfonds Makulatur und die EU-Regierungschefs müssten neue Hilfsvarianten aus ihren Schubladen zaubern. Quellen: Deutsche Bundesbank, Österreichisches Parlament, Handelsblatt


GELDANLAGE

PRODUKT IM FOKUS // Volksbank Vorarlberg

Stufenzinsanleihe 2012-2016/Serie 2 Die Stufenzins Schuldverschreibung der Volksbank Vorarlberg bietet ansteigende Kupons während der Laufzeit. Dadurch kann der Käufer von steigenden Zinsen profitieren.

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• Die Stufenzins-Schuldverschreibung bietet eine Verzinsung, die über dem aktuellen Zinsniveau (zum Emissionszeit punkt) liegt • Ansteigende Verzinsung • Keine Kaufspesen • Überschaubarer Veranlagungshorizont • Sicherheit durch die Volksbank Vorarlberg e. Gen. (Fitch A Rating per 31. Juli 2012) • Tilgung am Laufzeitende zu 100 %

Ihr Volksbank-Berater informiert Sie gerne!

Eckdaten

Hinweise

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• Steigende Marktzinsen können zu einem Kursrückgang führen • Während der Laufzeit sind Kursschwankungen aufgrund verschiedener Markteinflüsse möglich, und ein vorzeitiger Verkauf kann zu Kursverlusten führen • Die Rückzahlung zu 100 % ist nur am Laufzeitende garantiert • Während der Laufzeit des Produkts kann der Kurs auch unter den Emissionspreis fallen • Die Tilgung am Laufzeitende sowie sämtliche Zahlungen während der Laufzeit hängen von der Bonität der Emitten- tin, der Volksbank Vorarlberg e. Gen., ab

Emittent

Volksbank Vorarlberg e. Gen.

Kupon

Vom 31.08.2012 bis 30.08.2013 - 1,30 % p.a.*)

Vom 31.08.2013 bis 30.08.2014 - 1,50 % p.a.*)

Vom 31.08.2014 bis 30.08.2015 - 1,50 % p.a.*)

Vom 31.08.2015 bis 30.08.2016 - 1,60 % p.a.*)

Währung EUR Laufzeit

31. August 2012 bis 30. August 2016 (4 Jahre)

Stückelung

EUR 500,00

Tilgung

Gesamtfälligkeit am 31. August 2016

Zinszahlungen: 2,0 %

Steigende Fixverzinsung: 1,60 %*

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1. Jahr: 1,30 % *) p.a. 2. Jahr: 1,50 % *) p.a. 3. Jahr: 1,50 % *) p.a. 4. Jahr: 1,60 % *) p.a. *)

0% 1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

vor Steuer

4. Jahr

Fixverzinsung

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 2, 4 und 10 auf Seite 19.

*)

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GELDANLAGE

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Ihr Volksbank-Berater informiert Sie gerne!

Eckdaten ISIN AT0000A0VPY4 Emittent Volksbank Vorarlberg e. Gen. Verzinsung 1,875 % *) p.a. vom 13.08.2012 bis 12.08.2013 dann 3-Monats-EURIBOR zzgl. 50 Basispunkte p.a. Währung EUR Laufzeit 13.08.2012 bis 12.08.2015 (3 Jahre) Stückelung EUR 500,00

*)

vor Steuer. Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 2, 4, 10 und 11 auf Seite 19.

VO

Im ersten Jahr erhalten Sie einen Fixkupon in der Höhe von 1,875 % *) p.a., danach passt sich der Kupon quartalsweise an den 3-MonatsEURIBOR (zzgl. 50 BP Aufschlag) an. Diese Kupons werden zum jeweiligen Kuponfälligkeitstermin ausbezahlt.

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Dieses Anlageprodukt mit zuerst fixer, dann variabler Verzinsung ist für sicherheitsbewusste Anleger konzipiert. Innerhalb eines überschaubaren Veranlagungszeitraums kann an weiteren Zinserhöhungen partizipiert werden. Da die Kuponanpassungen nach der Fixzinsperiode quartalsmäßig erfolgen, erhalten Sie jederzeit eine marktkonforme Verzinsung.

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2012

Volksbank Vorarlberg Fix-to-Float 2012-2015/Serie 1 Dieses Produkt der Volksbank Vorarlberg bietet Ihnen die notwendige Flexibilität für die Zukunft.

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Hinweise • Steigende Marktzinsen können zu einem Kursrückgang führen, besonders im ersten Jahr • Keine fixe Verzinsung ab dem zweiten Jahr • Während der Laufzeit sind Kursschwankungen aufgrund verschiedener Markteinflüsse möglich und ein vorzeitiger Verkauf kann zu Kursverlusten führen • Die Rückzahlung zu 100 % ist nur am Laufzeitende garantiert • Während der Laufzeit des Produkts kann der Kurs auch unter den Emissionspreis fallen • Die Tilgung am Laufzeitende sowie sämtliche Zahlungen während der Laufzeit hängen von der Bonität der Emitten- tin, der Volksbank Vorarlberg e. Gen., ab


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GELDANLAGE

FONDS IM FOKUS // A changing world needs fresh thinking /

Eine Welt im Wandel braucht frisches Denken! SUNARES ist ein aktiv gemanagter Fonds, welcher eine wichtige Alternative zum Großteil der am Markt angebotenen Aktien- und Indexfonds darstellt. Der Fonds investiert in Unternehmen außerhalb der gesamten Finanzbranche und konzentriert sich auf Branchen, die nach unserer Meinung am Beginn eines strukturellen Aufschwungs primär durch Bevölkerungswachstum stehen. Täglich kommen 200.000 neue Erdenbürger zu über 7 Mrd. Menschen dazu, etwa 7580 Mio. jährlich, welche alle zusätzlich Nahrung und Energie benötigen. Wohlstand und Konsum steigen zudem weiter bei bestehender Bevölkerung, vor allem in Asien, was erhöhte Nachfrage nach natürlichen Ressourcen bedeutet. Die Sektoren, die besonders davon profitieren sollten und Schwerpunkte des Fonds darstellen, sind: Rohstoffe, Edelmetalle, Landwirtschaft, Energie und alternative Energie, Getränke und Nahrungsmittel, Forstwirtschaft und Wasser. Aktuelle Sektorengewichtungen des Fonds per 31.07.2012:

Der von Politik & Notenbanken eingeschlagene Weg in Richtung Rettung der Euro-Währung über ESM, Bankenunion und mehreren Facetten des Quantitative Easing (= Gelddrucken), deuten zweifellos auf einen Versuch zur inflationären Lösung des westlichen Finanzierungsproblems hin. Der Fonds besitzt aktuell sehr hohe Gewichtungen in beiden Edelmetallsektoren Gold und Silber, welche einerseits Inflationsschutz gegen die ausweitenden Geldmengen der Notenbanken, und andererseits auch einen Deflationsschutz darstellen. Alle Sektoren im Fonds werden bei SUNARES über Investments in Einzelaktien abgedeckt. Investiert wird global mit Schwerpunkt MidCap Aktien. Das gibt dem Fonds eine entsprechend hohe Volatilität, was branchentypisch für Rohstoff behaftete Investments ist. Der Fonds orientiert sich an keiner fixen Benchmark, trotzdem wurden die beiden Fondsadvisor Udo Sutterlüty und Colin Moor jüngst von www. citywire.co.uk als Euro Stars ausgezeichnet. Ein weiteres besonderes Merkmal des Fonds: Er wird gemeinsam gemanagt aus Vorarlberg und London. Standort des Fonds ist bei HSBC in Luxembourg (SICAV), mit Vertriebszulassungen in fünf europäischen Ländern inklusive Österreich. Sunares Natural Resources

Gold 31,56 % Silver 27,87 % Agriculture 13,19 % Rare Earth

7,91 %

Food

6,88 %

Uranium

2,56 %

Gas

2,44 %

Oil

2,25 %

Rest

5,34 %

160 140 120 100 80 60 40 20

Weitere Hauptmerkmale des Fonds: • Kein Einsatz von Derivaten • Kein Hedging der Währungen • Keine Performancegebühr • Keine Investments in Finanz- und Rüstungssektor

04. Jul 12

04. Mär 12

04. Nov 11

04. Jul 11

04. Mär 11

04. Nov 10

04. Jul 10

04. Mär 10

04. Nov 09

04. Jul 09

04. Mär 09

04. Nov 08

04. Jul 08

0 04. Mär 08

Die größten aktuellen Länder- bzw. Währungsgewichtungen: • 53.0 % Kanada bzw. Kanadische Dollar • 15.9 % Australien bzw. Australische Dollar • 15.8 % USA bzw. US-Dollar • 6.2 % Großbritannien bzw. Englische Pfund

Chart von 03.03.2008 bis 31.07.2012 (Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung)

Performance 3 Jahre: + 8,5 % p.a. Performance 1 Jahr: - 29,4 % Performance seit Auflage: -4,4 % p.a. Rekordhohe Cash Bestände bei Corporates & privaten Investoren, sowie Ankündigungen der Notenbanken (siehe EZB-Draghi) „bereit zu sein, alles Notwendige zum Erhalt des Euro zu tun“, bilden ein bullisches Umfeld für Rohstoffe und Natural Resources Aktien.

Risikohinweis: Diese Information stellt lediglich eine Marketingmitteilung dar. Sie ist weder als Angebot, noch als Einladung zur Angebotsstellung anzusehen. Sofern Sie Interesse an einem Vertragsschluss haben, vereinbaren sie bitte ein Beratungsgespräch, in welchem ihnen weitere Informationen zur Verfügung gestellt werden. Es besteht die Möglichkeit erheblicher Kursschwankungen - etwa aufgrund politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten. Außerdem ist eine Anlage in Anteilen dieses Fonds mit spezifischen Risiken behaftet, die im Verkaufsprospekt ausführlich beschrieben werden. Bei einer Notiz in fremder Währung können Währungsschwankungen das Ergebnis sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Performance-Ergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu. Die aktuellen Preise finden Sie auf www.hsbctrinkaus.lu. Prospekte, Halbjahres- und Jahresberichte erhalten Sie bei der HSBC Trinkaus Luxemburg. Bezahlte Anzeige


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GELDANLAGE

FONDSÜBERSICHT // Eine strenge Auswahl bringt Qualität Die nachfolgende Übersicht beinhaltet Fonds, die von der Volksbank Vorarlberg analysiert und bewertet wurden. Sämtliche dieser Fonds durchlaufen einen intensiven und mehrstufigen Analyseprozess. Dabei achten wir neben quantitativen Merkmalen wie beispielsweise Performance und Risiko auch auf qualitative Kriterien. Diese bein-

halten unter anderem das Renommee der Fondsgesellschaft sowie Bewertungen von Ratingagenturen, wie zum Beispiel „Standard & Poor’s“. Die nachfolgende Liste ist nur eine kleine Auswahl von Fonds. Für zusätzliche Informationen und Unterlagen steht Ihr Volksbank-Berater in einem persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung.

Performance per 31.07.12 in %

Ausgabeaufschlag

NAV-Preis 31.07.12

WHG

seit 1.1.

1 Jahr

3 Jahre

5 Jahre

Risikoklasse

Global

3,00 %

21,58

EUR

14,60

16,96

44,44

74,60

2

UniEuroRenta Governments

EUR Governments

3,00 %

71,44

EUR

4,87

7,94

10,03

27,73

2

LU0113257694

Schroder ISF Euro Corporate Bond

EUR Unternehmensanleihen

3,00 %

16,90

EUR

7,44

3,05

13,65

27,07

2

LU0192293511

UniEuroRenta Real Zins A

EUR Inflation Linked

3,00 %

58,74

EUR

7,39

4,37

8,47

22,34

2

Fidelity Fonds USD Bond A

USD

3,50 %

6,99

USD

5,24

10,09

31,09

37,28

3

Nordea 1 - Norwegian Bond Fund

Norwegen

3,00 %

184,42

NOK

3,79

6,21

15,03

30,82

3

DE0009848119

DWS Top Dividende

Global

5,00 %

90,12

EUR

11,01

16,68

52,44

16,32

4

GB0030934490

M&G Global Leaders Euro A

Global

5,25 %

12,35

EUR

10,08

8,01

33,28

-20,93

4

GB0030932676

M&G Global Basics Euro A

Global

5,25 %

23,65

EUR

2,83

-3,95

41,22

-2,52

4

LU0064319337

Nordea European Value Fund

Europa

5,00 %

37,16

EUR

12,67

4,71

49,12

-15,35

4

LU0138821268

Henderson HF Pan European Equity Fund

Europa

5,26 %

17,10

EUR

12,43

6,34

31,24

-3,34

4

LU0169527297

JPM Europe Strategic Div A (acc)-EUR

Europa

5,00 %

127,54

EUR

9,53

2,97

31,04

-15,81

4

IE0031399342

Allianz RCM US Equity

Nordamerika

5,00 %

50,00

EUR

11,16

19,47

52,16

14,40

4

DE0009750075

UniNordamerika

Nordamerika

5,00 %

141,42

EUR

15,40

22,86

58,79

13,89

4

Vitruvius Japanese Equity EUR

Japan

3,00 %

105,75

EUR

-0,62

-14,23

-18,95

-54,17

4

4,25 %

62,57

USD

12,59

-2,59

46,05

38,09

4

5,00 %

29,19

USD

4,59

-9,54

32,26

-1,05

4

ISIN

Bezeichnung

Anlagestrategie

LU0152980495

Templeton Global Bond

LU0094926580

RENTENFONDS International

Europa

Nordamerika LU0048622798 Norwegen LU0087209911 AKTIENFONDS International

Europa

Nordamerika

Japan LU0117772284 Emerging Markets LU0132412106

Aberdeen Global Emerging Markets

LU0210535034

JPM Latin America

Emerging Markets Global Emerging Markets Lat. Amerika

THEMENFONDS LU0271656133

Pioneer Funds Global Ecology

Ökologie

5,00 %

157,31

EUR

13,05

3,17

19,71

-24,88

4

LU0099575291

Fidelity Fund Global Telecommunication

Techn./Telekommunikation

5,25 %

8,66

EUR

17,00

18,43

55,75

9,69

4

LU0119119864

1

BNPP L Eq Health Care Europe C

Gesundheit

5,00 %

137,58

EUR

15,84

18,52

54,31

17,47

4

LU0055631609

BlackRock World Gold Fund USD

Gold & Edelmetalle

5,00 %

48,05

USD

-13,22

-25,58

16,85

18,09

4

LU0104884860

Pictet F-Water-Pca

Ethik/SRI Global

5,00 %

171,87

EUR

16,82

19,78

52,88

10,39

4

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 3, 4, 5, 6, und 9 auf Seite 19.


GELDANLAGE

FACHKOMMENTAR //

Dabei sein ist alles - Japan, wir kommen! Gemäß dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ sind die weltweiten Notenbanken in den letzten Jahren um Leitzinssenkungen bemüht. Wenn wir uns die Zinssenkungen als Marathonlauf vorstellen und ein Leitzinsniveau von Null als Ziel, so liegt Japan noch an führender Position. Allerdings hat Japan bereits langjährige Erfahrung in dieser Sportart. Während der Marathon-Spitzenreiter Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ein Leitzinsniveau von 6 % aufwies, fiel dieser 1995 auf 0,5 % und ist derzeit bei 0 - 0,1 % fixiert.

0,5 % heran und belegt jetzt Platz vier. Mit der letzten Leitzinssenkung im Juli hat sich die EZB mit 0,75 % auch wieder leicht herangearbeitet. Dagegen ist aus Sicht der nordischen Länder (Norwegen, Schweden und Kanada) mit über 1 % noch reichlich Luft für Zwischensprints. Ähnlich wie bei der Wirtschaftsleistung sollte man auch beim Leitzinsmarathon die Schwellenländer nicht unterschätzen. In den vergangenen Jahren waren Leitzinssätze von 10 % keine Seltenheit, mittlerweile sind diese aber auf um die 6 % gesunken.

Doch der Marathonläufer Japan muss langsam um seine Spitzenposition fürchten. Nach der Lehman-Pleite 2008 haben die Zentralbanken der Industrienationen stark an Boden gut gemacht. Die USA und die Schweiz konnten sich an die zweite Position kämpfen mit zuletzt 0 - 0,25 % Leitzinsniveau. Großbritannien zog von 5,75 % auf

Die Kreditnehmer all dieser Länder werden hoffen, dass möglichst bald ihre Staaten das Ziel erreichen, während die Sparer wohl eher auf einen Rennabbruch und anschließenden Neustart hoffen. Leider zeigt aber das Beispiel Japan, dass durch eine Nullzinspolitik die Verschul-

dungssituation oder das Wirtschaftswachstum eines Landes auch nicht zwangsläufig verbessert wird. Bleibt also zu hoffen, dass den Staaten nicht das gleiche Schicksal des historischen Marathonläufers nach Zielerreichung droht.

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GELDANLAGE

Anleihen ISIN

Kupon

Bezeichnung

Fälligkeit

Bonität S&P

Stückelung

Kurs per 31.07.12

Rendite

Risikoklasse

Republik Österreich

15.01.18

AA+

1.000

119,76

0,92 %

2

Österreichische Bundesanleihen AT0000385745

4,650 %

IMMO-BANK Wandelschuldverschreibungen AT000B087051

3,050 %

IMMO-BANK Wohnbauwandelschuldverschreibung 3,05 % fix, monatliche Kuponzahlung

16.01.24

100

103,50

2,69 %

2

0,841 %

EUROPEAN INVESTMENT BANK Anpassung 1/4 jährlich an 3M-Euribor + 20 BP

09.01.15

AAA

1.000

100,50

n.v.

2

Floater XS0439139998

Fremdwährungsanleihen XS0669864976

3,375 %

DEUTSCHE BAHN FINANCE (NOK)

01.09.16

AA

10.000

103,28

2,52 %

4

XS0747624095

6,000 %

RABOBANK NEDERLAND (AUD)

23.02.17

AA

1.000

104,36

4,90 %

3

AA+

1.000

104,02

1,05 %

4

Unternehmensanleihen Euro XS0553035840

2,875 %

GE CAPITAL EURO FUNDING

28.10.14

XS0428461718

3,625 %

Total Capital SA

19.05.15

AA-

1.000

108,18

0,67 %

4

XS0271660242

3,875 %

OEBB Infrastruktur AG

18.10.16

AA+

1.000

112,77

0,78 %

4

XS0445655284

3,000 %

RABOBANK NEDERLAND

25.09.15

AA

1.000

105,07

1,35 %

2

DE000A1EWJU1

2,625 %

DEUT PFANDBRIEFBANK AG

06.10.16

AA+

1.000

105,99

1,15 %

2

DE000A1DAMM0

2,250 %

KFW

21.09.17

AAA

1.000

107,62

0,73 %

2

1,875 %

VVB Fix to Floater Anleihe 2012-2015

13.08.15

500

in Zeichnung

n.v.

2

1,300 %

VVB Stufenzinsanleihe 2012-2016 Jahr 1: 1,30 %, Jahr 2-3: 1,5 %, Jahr 4: 1,60 % p.a.

31.08.16

500

in Zeichnung

n.v.

2

Bankanleihen

Volksbank Vorarlberg Anleihen AT0000A0VPY4 AT0000A0W469

Zertifikate Langfristiges Emittentenausfallrating ISIN

S&P

FITCH

Währung

Bezugsverhältnis

Kurs per 31.07.12

Risikoklasse

ÖVAG

-

A

EUR

1:100

23,33

4

ÖVAG

-

A

EUR

1:100

19,95

4

-

A

EUR

1:100

67,95

4

A

A+

EUR

1:100

11,31

4

A

A+

EUR

1:100

106,59

4

ÖVAG

-

A

USD

1:0,76

81,28

4

ÖVAG

-

A

EUR

1:100

15,95

4

Index

Emittent

AT0000432711

EuroSTOXX 50

AT0000436100

ATX

AT0000435581

DAX

ÖVAG

DE0006351927

S&P500

Commerzbank

DE0006280183

Dow Jones Industrial

Commerzbank

AT000B053707

Brent Crude Oil Future

AT0000436118

CECE Composite Index

Indexzertifikate

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 3, 4, 5, 9 und 10 auf Seite 19.


GELDANLAGE

AKTIEN IM FOKUS Johnson & Johnson

ISIN US4781601046

31. Jul 12

29. Feb 12

30. Sep 11

30. Apr 11

Branche Healthcare / Pharma

30. Nov 10

40 30. Jun 10

Dividende 2011e 2,40 31. Jän 10

50

31. Aug 09

KGV 2013e 12,7

31. Mär 09

60

31. Okt 08

Kurs per 31.07.12 USD 69,22

31. Mai 08

70

31. Dez 07

Land USA

31. Jul 07

80

Coca-Cola

ISIN US1912161007

90

Land USA

80

Kurs per 31.07.12 USD 80,80

70

60

KGV 2013e 18,40

50

Dividende 2011e 2,03

40

31. Jul 12

29. Feb 12

30. Sep 11

30. Apr 11

30. Nov 10

30. Jun 10

31. Jän 10

31. Aug 09

31. Mär 09

31. Okt 08

31. Mai 08

31. Dez 07

31. Jul 07

30

Adidas

Branche Nahrungsmittel

ISIN DE000A1EWWW0

70

Land Deutschland

60

Kurs per 31.07.12 EUR 61,11

50

40

KGV 2013e 13,7

30

Dividende 2011e 1,20

20

Bitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 1, 3, 4, 5, 9 und 10 auf Seite 19.

31. Jul 12

29. Feb 12

30. Sep 11

30. Apr 11

30. Nov 10

30. Jun 10

31. Jän 10

31. Aug 09

31. Mär 09

31. Okt 08

31. Mai 08

31. Dez 07

31. Jul 07

10

Branche Konsumgüter

Johnson & Johnson fertigt und vertreibt Gesundheitsprodukte. Das operative Geschäft des Konzerns teilt sich dabei in die drei Bereiche Consumer Products, Medical Devices & Diagnostics sowie Prescription Products. Zu den bekanntesten Produkten des Unternehmens zählen unter anderem Aveeno, Neutrogena, Listerine, RoC, Doxil, Intelence, Onetouch Delica und Acuvue. Allen Unkenrufen zum Trotz kann der US-Gesundheitskonzern in allen Segmenten operatives Wachstum zeigen, das jedoch vom starken US-Dollar überlagert wird. Eine gut gefüllte Pipeline, die Aussicht auf weiteres starkes Wachstum durch umsatzstarke Pharmaprodukte und die Neuerwerbung Synthes sowie eine attraktive Dividendenrendite sprechen jedoch auch weiter für den defensiven Titel.

Coca Cola Co. ist ein US-amerikanischer Getränkehersteller, der vornehmlich Erfrischungsgetränke herstellt. Weltweit am bekanntesten sind die verschiedenen Sorten des Getränks Coca-Cola (CocaCola Light, Coca-Cola Zero u. a.), ebenso wie die Marken Sprite und Fanta. Dank weltweiter Absatzzuwächse konnte CocaCola die Erwartungen im zweiten Quartal übertreffen. Das Unternehmen will jetzt noch stärker in den Schwellenländern expandieren, insbesondere in Indien und in der Volksrepublik China. Die geplanten Investitionen, die Stärke der Hauptmarke CocaCola sowie die sehr effizienten Vermarktungs- und Vertriebsstrategien dürften dauerhaftes Wachstum sicherstellen damit teuer verkauft werden kann.

Die Adidas Gruppe ist einer der weltweit größten Anbieter von Produkten rund um den Sport. Das Angebotsspektrum umfasst mehrere Marken. Adidas selbst wird als führende Marke in der Sportartikelbranche mit einer ausgezeichneten Positionierung bei Sportschuhen, -bekleidung und -zubehör bezeichnet. Die Adidas Gruppe konnte im bisherigen Jahresverlauf erhebliche Marktanteilsgewinne im OutdoorGeschäft verzeichnen. In China gewinnt die Gesellschaft in einem insgesamt schwieriger gewordenen Marktumfeld Marktanteile. Überdurchschnittliches Wachstum erwarten die Experten in 2012 und auch für die kommenden Jahre auf dem russischen Markt.

Quelle: DZ-Bank Research und eigene Darstellung.

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VERMÖGENSVERWALTUNG

VERMÖGENSVERWALTUNG //

Rentenmanagement im Niedrigzinsumfeld Mit dem Einbruch der europäischen Schuldenkrise sind die Rentenmärkte ein anspruchsvolles Terrain geworden. Leitzinsen nahe Null in Europa und den USA, negative Realzinsen, die Flucht in sichere Häfen sowie jahrelang vergessene Bonitätsrisiken haben die Bedingungen für das Rentenmanagement deutlich erschwert. Es stellt sich die Frage, wie Investoren im anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld doch noch die notwendigen Renditen erzielen können.

mentansatz, vergleichbar mit jenem von Aktien. Sich langjährige Rententitel ins Depot legen und zu hoffen, dass alles gut geht, wird nur wenig Erfolg bringen. Titel mit geringem Ausfallsrisiko (z.B. deutsche Staatsanleihen) offerieren nur mehr eine geringe Verzinsung, welche nach Abzug der Inflationsrate sogar einen Kapitalverlust bedeuten. Da auf Grund der anhaltend hohen Staatsverschuldung in vielen Ländern >> lesen Sie weiter auf Seite 16

In den letzten Jahren oftmals müde belächelt, ist das Rentenmanagement mittlerweile wieder zu einer hohen Kunst geworden. Jahrzehntelang konnten Rentenmanager eigentlich nichts falsch machen. Seit Anfang der 90er-Jahre fielen die Zinsen tendenziell von einem hohen Niveau, was zu kräftigen Kursgewinnen bei langjährigen Rentenpapieren führte. Zusätzlich schmolzen seit der Euro-Einführung die Spreads (Renditeabstände) zwischen Staatsanleihen von Ländern wie Deutschland und Österreich und jenen der südlichen Peripherie zusammen. Über die letzte Dekade gab es kaum Schwankungen im Euro-Anleihenmarkt und die Existenz von Euro-Ausfallsrisiken wurde schlichtweg ignoriert. Erst durch den Ausbruch der Eurokrise hat sich diese Situation wieder grundlegend verändert und das Emittentenrisiko kehrte wieder in die Gedächtnisse der Anleger zurück. Zusätzlich zum Emittentenrisiko erschweren nun niedrige Leitzinsen, teilweise negative Realzinsen sowie die Flucht von Investoren in sichere Häfen (z.B. deutsche Staatsanleihen) das Rentenmanagement. Diese veränderten Rahmenbedingungen erfordern einen neuen Ansatz im Rentenmanagement. Die Frage ist nur, wie dieser aussehen soll?

Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe Wenn Ihnen im finanzwirtschaftlichen Umfeld Zeit und Marktnähe fehlen, um sich intensiv um Ihre finanzielle Veranlagung zu kümmern, lautet unsere Antwort: Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe. Abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse können Sie zwischen verschiedenen Strategien wählen, wobei alle vom Gedanken „Bewahren und Vermehren des Vermögens“ getragen werden. Sorgfältig ausgewählte Investments bilden die Basis für eine breit diversifizierte und solide Vermögensverwaltung, die Risiken ausbalanciert und auch zukünftige Investmentchancen entsprechend nützt. Die Vermögensverwaltung der Volksbank Vorarlberg Gruppe gibt Ihnen Zeit, sich zurückzulehnen und Ihr Leben zu genießen.

Die Lösung liegt sicherlich in einem zunehmend aktiveren InvestBitte beachten Sie insbesonders die Disclaimer 3 und 5 auf Seite 15.


VERMÖGENSVERWALTUNG

weiterhin mit niedrigen Zinsen zu rechnen ist, dürfte die „finanzielle Repression“ (niedrige Zinsen und leicht höhere Inflationsraten führen zu einer Entwertung der Sparguthaben) weiterhin für anspruchsvolle Zeiten im Rentenbereich sorgen. Zusätzlich bestimmen der zunehmende Einfluss von Zentralbanken, der Politik und neuen Regulatorien immer stärker das Geschehen an den Rentenmärkten, ebenso wie immer kürzere und volatilere Konjunkturzyklen. Deshalb gilt es sich von traditionellen Denkmustern im Rentenbereich zu lösen und über den (europäischen) Tellerrand zu blicken. Was bedeutet dies für den Anleger nun in der Praxis? Fakt ist, dass die Portfolioallokation weiterhin das Herzstück des Anlageprozesses bleibt. Insbesondere der Länder- und Emittentenallokation kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Bei der Portfolioallokation ergeben sich einige interessante Investmentalternativen, insbesondere im Bereich von Unternehmens-, Schwellenländer- und Hochzinsanleihen. Unternehmensanleihen werden vielerorts bereits als „neue Staatsanleihen“ gefeiert. Anleihen von globalen Marktführern und krisenresistenten Unternehmen wie Nestle oder Procter & Gamble gelten als relativ sicher und offerieren eine höhere Rendite als z.B. deutsche

Staatsanleihen. Da Unternehmensanleihen bereits sehr gut gelaufen sind, sollte man sich hier nicht mehr allzu viel versprechen, ein realer Kapitalerhalt auf Jahressicht sollte aber möglich sein. Weitaus höhere Renditechancen offerieren Staats- und Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern. Hier locken Zinsen von oftmals über sechs Prozent pro Jahr ebenso wie Kursgewinne auf Grund von Spreadeinengungen. Anleger sollten sich aber der Gefahr der stärkeren Schwankungen bewusst sein. Viele Anleger wurden im aktuellen Zinsumfeld auch in das Hochzinssegment gelockt. High Yield Unternehmensanleihen insbesondere aus den USA offerieren ein attraktives Rendite-/Risikoprofil. Wer sehr pessimistische Zukunftsaussichten hegt und der europäischen Politik die Lösung der Krise nicht zutraut, der sollte sein Portfolio mit Staatsanleihen aus der Schweiz, Norwegen und Singapur absichern. Wer sein Rentenmanagement nun doch in professionelle Hände legen möchte, für den empfiehlt sich möglicherweise die Vermögensverwaltungsstrategie der Volksbank Vorarlberg mit einer Rendite von knapp über 3 % seit Jahresbeginn.

Quelle: Volksbank Vorarlberg

Portfoliobericht Mit dem Nachlassen der Wirkung der langfristigen Refinanzierungsgeschäfte (LTRO) durch die EZB stellten sich die Marktsorgen über die europäische Staatsschuldenkrise sowie die Probleme im spanischen Bankensektor wieder ein. Aufgrund der Vielzahl an Unsicherheiten wurden Stimmen laut, welche die EZB sowie die Europäische Union zu schnellerem und entschlossenerem Handeln aufforderten. Beim EU-Gipfel Ende Juni wurden dann einige Forderungen der Marktteilnehmer erfüllt und neue Hilfen insbesondere für Spanien und die Bankenbranche in Aussicht gestellt. Nach wie vor bleibt die Erkenntnis, dass Druck seitens des Marktes notwendig ist, um Entscheidungen auf europäischer Ebene voranzutreiben. Die im Juli durchgeführte Leitzinssenkung von 1,00 % auf 0,75 %, was den niedrigsten Stand seit der Euroeinführung darstellte, blieb ohne große Reaktion der Märkte. Um einzelne Euroländer vor der Insolvenz zu retten, wurden in den letzten Jahren verschiedene, auch ungewöhnliche, Maßnahmen eingeführt. Hinzu kommen Target-Kredite des EZB Systems sowie Kredite in Form von Staatspapierkäufen durch die Notenbanken. Laut einer Analyse des ifo-Instituts macht der Anteil der bereits ausbezahlten bzw. vereinbarten Beträge 1531 Milliarden Euro aus (1,53 Billionen Euro). Ein Ende dieser sehr expansiven Geldpolitik ist nicht absehbar. In den USA ist in den letzten fünf Jahren die Staatsverschuldung von rund 8.5 Billionen USD auf heute 15.5 Billionen USD angestiegen und für das laufende Haushaltsjahr wird mit einem Defizit von nahezu 9 % gerechnet. Allerdings sollte betont werden, dass die Summe der europäischen Bankbilanzen dreieinhalb mal dem europäischen Bruttoin-

Die Wertentwicklung entspricht den Musterportfolien per 31.07.2012 und ist vor Steuern und Portfoliogebühren. Bitte beachten Sie insbesondere den Disclaimer 8 und 11 auf Seite 19.

landsprodukt entspricht, während das Größenverhältnis in den USA besser aussieht, denn dort sind die Bankbilanzen kleiner als das USBruttoinlandsprodukt. Die Staaten versuchen mit anhaltend tiefen Zinsen und etwas höheren Inflationsraten ihre Verbindlichkeiten zu entwerten (Finanzielle Repression). Diese negativen Realzinsen führen zu einem Kaufkraftverlust der Gläubiger und reduzieren den realen Wert der Verbindlichkeiten des Schuldners. In den Monaten Mai bis Juli legten unsere Portfolien zwischen 1,17 % und 2,23 % an Wert zu (vor Gebühren). Im Vergleich dazu blieb der deutsche Aktienindex DAX mit 0,16 % praktisch unverändert, während der weltweite Aktienindex MSCI World in EUR 3,89 % gestiegen ist. Wir haben in den letzten Wochen und Monaten die Aktienquote in sämtlichen Strategien erhöht, sind aber nach wie vor leicht unter unserer Neutralgewichtung. Im Rentenmanagement haben wir den Anteil an europäischen Staatsanleihen auf ein Minimum reduziert und konzentrieren uns auf die Bereiche Unternehmensanleihen, Anleihen in Schwellenländer und Wandelanleihen. Wir nehmen hier bewusst mehr Volatilität in Kauf, dies ist bei einer Nullzinspolitik auch erforderlich um Erträge erwirtschaften zu können. Den Bereich der Alternativen Investments konzentrieren wir um ein Volatilitätsprodukt und ein Investment in Gold.

16


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VERMÖGENSVERWALTUNG

Vermögensaufteilung Portfolio Growth 170 160

54,35 % Aktien

150 Portfolio Growth

27,83 % Renten

140

10,45 % Alternative Investments

130

6,03 % Rohstoffe

120 Benchmark Growth

1,34 % Konto

110 100 90

Wertentwicklung Jän 2012

Mai 2012

Sep 2011

Jän 2011

Mai 2011

Sep 2010

Jän 2010

Mai 2010

Sep 2009

Jän 2009

Mai 2009

Sep 2008

Jän 2008

Mai 2008

Sep 2007

Jän 2007

Mai 2007

Sep 2006

Jän 2006

Mai 2006

Mai 2005

Sep 2005

80

Seit Beginn (02.05.05) Seit Jahresanfang

51,56 % 5,40 %

Vermögensaufteilung Portfolio Balanced 140

33,24 % Aktien

135

36,87 % Renten

130 Portfolio Balanced

125

12,54 % Alternative Investments

120

3,94 % Geldmarkt

115

6,07 % Rohstoffe

Benchmark Balanced

110

7,34 % Konto

105 100

Wertentwicklung

95

Seit Beginn (02.05.05) Mai 2012

Jän 2012

Sep 2011

Mai 2011

Jän 2011

Sep 2010

Mai 2010

Jän 2010

Sep 2009

Mai 2009

Jän 2009

Sep 2008

Mai 2008

Jän 2008

Sep 2007

Mai 2007

Jän 2007

Sep 2006

Jän 2006

Mai 2006

Mai 2005

Sep 2005

90

Seit Jahresanfang

30,41 % 4,91 %

Vermögensaufteilung Portfolio Income 125

12,34 % Aktien 120

40,14 % Renten 12,80 % Alternative Investments

115 Benchmark Income

19,82 % Geldmarkt

110

6,06 % Rohstoffe

Portfolio Income

8,84 % Konto

105

100

Wertentwicklung Seit Beginn (02.05.05) Jän 2012

Mai 2012

Sep 2011

Mai 2011

Jän 2011

Sep 2010

Mai 2010

Jän 2010

Sep 2009

Mai 2009

Jän 2009

Sep 2008

Mai 2008

Jän 2008

Sep 2007

Mai 2007

Jän 2007

Sep 2006

Jän 2006

Mai 2006

Mai 2005

Sep 2005

95

Seit Jahresanfang

19,78 % 3,97 %

Die Wertentwicklung entspricht den Musterportfolien per 31.07.2012 und ist vor Steuern und Portfoliogebühren. Bitte beachten Sie insbesondere den Disclaimer 8 und 11 auf Seite 19.


VOLKSBANK VORARLBERG GRUPPE

VOLKSBANK VORARLBERG IMMOBILIEN GMBH & CO OG //

Rundum-Service für die Wunsch-Immobilie Immobilien sind auch in herausfordernden Zeiten eine krisensichere Möglichkeit der langfristigen Vermögensbildung, weiß Markus Bösch, Geschäftsführer der Volksbank Vorarlberg Immobilien GmbH & Co OG: „Die andauernde Finanzkrise führt verstärkt dazu, dass die Nachfrage nach Anlegerimmobilien besonders groß ist. Neben der klassischen Wohnung kann aber auch eine Gewerbeimmobilie, ein Grundstück oder ein Bürohaus in guter Lage interessant sein. Die Entscheidung hierfür liegt je nach Budget bei jedem Investor selbst. Eine hohe Rendite ist meist auch mit einem höheren Ausfallsrisiko behaftet. Maßgeblich für eine geringe Mietausfallsquote ist das Suchen von entsprechenden Immobilien, die keine unrealistisch hohen Renditen versprechen, sondern solide, nachhaltig erzielbare Mieteinnahmen generieren. Immobilien können so ein weiteres Standbein für eine ideale Altersvorsorge sein.“ Gerne berät Sie das Spezialistenteam in der Volksbankgruppe. Die Volksbank Vorarlberg Immobilien GmbH & Co OG ist als regionaler Experte in Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz die Nummer eins, wenn es darum geht, den Wunsch-Immobilien der Kunden Raum zu geben. Mit großer Kompetenz und jahrelanger Markterfahrung vermitteln die Verkäufer Immobilien und Grundstücke im ganzen Land. Individuelles Full-Service, eine umfassende Datenbank und die starke Vernetzung zur Volksbank Vorarlberg Gruppe bilden die Basis für eine rasche, erfolgreiche Abwicklung. Die Volksbank Vorarlberg Immobilien GmbH & Co OG bietet ein komplettes Rundum-Service aus

einer Hand an: Verkauf, Kauf, Vermietung, Standortanalyse, rechtliche Abwicklung und Behördenwege werden schnell, zuverlässig und professionell abgewickelt. Selbst wenn jemand lediglich den marktgerechten Preis seiner Immobilie ermittelt haben möchte, ist er bei der Volksbank Vorarlberg Immobilien GmbH an der richtigen Adresse. Markus Bösch, seines Zeichens auch gerichtlicher Sachverständiger, erstellt Gutachten zu einem attraktiven Preis – für VB-Kunden natürlich zum Sonderpreis! Weitere Informationen gibt es unter www.volksbankimmo.at bzw. direkt in der Filiale in Hohenems: Kaiser-Franz-Josef-Straße 6a.

2-Zimmerwohnung in Toplage - Im Hag 34 Top 11, 6714 Nüziders Kontakt: Volksbank Vorarlberg Immobilien GmbH & Co OG Kaiser-Franz-Josef-Straße 6a 6845 Hohenems www.volksbankimmo.at

6830 Rankweil, Ringstraße 27 Tel.: 0043 / (0)50 882-8000, Fax: DW 8009 E-Mail: volksbank@vvb.at Web: www.volksbank-vorarlberg.at Hotline: Vermögensverwaltung 0043 | (0)50 882-8000

9430 St. Margrethen, Hauptstrasse 111 Tel.: 0041 / (0)71 74755 30, Fax: DW 39 4020 Basel, Adlerstrasse 35 Tel.: 0041 / (0)61 37885 80, Fax: DW 89 E-Mail: office@volksbank.ch Web: www.volksbank.ch Hotline: Vermögensverwaltung 0041 / (0)71 74755 36

9494 Schaan, Feldkircher Strasse 2 Tel.: 00423 / 23904 04, Fax: DW 05 E-Mail: info@volksbank.li Web: www.volksbank.li Hotline: Vermögensverwaltung 00423 / 23904 23

Impressum Volksbank Vorarlberg e. Gen. Ringstraße 27, A 6830 Rankweil Telefon +43(0)50 882-8000, Fax +43(0)50 882-8009 E-Mail volksbank@vvb.at, www.volksbank-vorarlberg.at Firmenbuchgericht: LG Feldkirch, FN 58848 t, DVR 0008958, AUT 365 95305

Herausgeber: Volksbank Vorarlberg e. Gen. | Volksbank AG (CH) | Volksbank AG (FL) Redaktion: Investmentbanking, Redaktionsschluss: 03. August 2012 Wertentwicklung per: 31. Juli 2012 Erscheinungsfrequenz: 4 x im Jahr Erstellungsdatum: 10. August 2012 Quellen der Marktdaten (wenn nicht anders angegeben): Bloomberg Charts (wenn nicht anders angegeben): Eigene Darstellung

18


19

DISCLAIMER

1.

Allgemeiner Disclaimer - Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen nicht eine, insbesondere nach rechtlichen, steuerlichen und produktspezi- fischen Gesichtspunkten notwendige, individuelle Beratung für die darin beschriebenen Finanzinstrumente. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die beschriebenen Finanzinstrumente werden nur in jenen Ländern öffentlich angeboten, wo dies ausdrücklich durch den jeweils gültigen Prospekt oder die Emissionsbedingungen zulässig ist. Der für die dargestellten Produkte gültige und gemäß § 10 Abs. 2 KMG veröffentlichte Prospekt samt allfälligen Änderungen oder Ergänzungen ist unter www.volksbank-vorarlberg.at/ basisprospekt abrufbar oder kann am Sitz der Volksbank Vorarlberg e. Gen., 6830 Rankweil, Ringstrasse 27 kostenlos behoben werden. Die jeweils gültigen Emissionsbedingungen nach Fertigstellung und weitere Informationen finden Sie unter www.volksbank-vorarlberg.at/boerse_u_maerkte/anleihen (bei dem jeweiligen Produkt). Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der hierin enthaltenen Informationen, Druckfehler sind vorbehalten.

2. Steuerliche Behandlung - Die hier dargestellte steuerliche Behandlung bezieht sich auf Anleger, die in Österreich der Steuerpflicht unterliegen und ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers abhängig. Sie kann durch eine andere steuerliche Beurteilung der Finanzverwaltung und Rechtsprechung – auch rückwirkend – Änderungen unterworfen sein. 3. Performancehinweise - Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Diese Wertentwicklung in der Vergangenheit (Quelle: Bloomberg) lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Gebühren, Steuern und Spesen sind in der Berechnung nicht berücksichtigt. 4. Angaben beruhen auf einer Bruttowertentwicklung - Provisionen, Gebühren und andere Entgelte können sich auf die angeführte Bruttowertentwicklung mindernd auswirken. Für Detailauskünfte steht Ihnen Ihr Kundenberater selbstverständlich gerne zur Verfügung. 5. Fremdwährungen - Die angegebenen Werte beruhen auf Fremdwährungen. Wir weisen darauf hin, dass die Renditen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen können. 6.

Investmentfonds - Die Kapitalanlagegesellschaft weist in Abstimmung mit der FMA darauf hin, dass mit 01.09.2011 das Investmentfondsgesetz (InvFG) 2011 in Kraft getreten ist. Die in den Fondsbestimmungen und Verkaufsprospekten genannten gesetzlichen Verweise beziehen sich auf das InvFG 1993, da die Fondsbestimmungen auf Basis der im Zulassungszeitpunkt geltenden Rechtslage genehmigt wurden. Prospekthinweis - Der veröffentlichten Prospekte sowie das Kundeninformationsdokument (der in diesem Folder genannten) dieses Investmentfonds (Immobilienfonds) stehen in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung dem Interessenten in den Geschäftsstellen der Vorarlberger Volksbank e. Gen. zur Verfügung. Der veröffentlichte Prospekt wird in deutscher Sprache, das Kundeninformationsdokument (KID) zusätzlich in englischer Sprache zur Verfügung gestellt.

7.

Hausmeinung - Die vorliegende Broschüre dient ausschließlich der unverbindlichen Information. Sie stellt weder eine Werbung noch eine Empfehlung noch eine vermögensbezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Die Informationen können daher nicht als Basis für individuelle Handlungen und Entscheidungen herangezogen werden und sind somit auch keine Aufforderung zur Anbotslegung, bestimmte Wertpapiere, Finanzinstru¬mente, Devisen/Valuten oder andere Finanzprodukte welcher Art auch immer zu kaufen oder zu verkaufen. Sie sind auch nicht dazu gedacht, Vermittlungen der genannten Finanzinstrumente oder Finanzdienst¬leistungen welcher Art auch immer zu tätigen. Die dargestellten Informationen sind weder als ein Anbot, noch als Einladung zur Anbotstellung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Fonds und sonstigen Anlageprodukten zu sehen. Das Informationsblatt ersetzt nicht die fachgerechte Beratung für die in diesem Informationsblatt beschriebenen Finanzinstrumente und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die zur Verfügung gestellten Informationen sind allgemeiner Natur und wenden sich nicht an einen bestimmten Personenkreis. Bestimmte Rechtsordnungen können vorsehen, dass die Zurverfügungstellung solcher Informationen eingeschränkt ist. Benützer, die solchen Rechtsordnungen unterliegen, müssen sich selbst über solche Restriktionen informieren und sind für die Einhaltung derselben verantwortlich. Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. übernimmt keinerlei Haftung im Hinblick darauf, ob die dargestellten Informationen für die Nutzung in solchen Rechtsordnungen geeignet oder erlaubt sind. Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse einzelner Anleger hinsichtlich Ertrag, steuerliche Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung von Anlageinstrumenten zu. Für alle Risiken bei Veranlagungen gelten die „Informationen zu Veranlagungen - Risikohinweise“, die Sie jederzeit bei der Volksbank kostenlos anfordern können. Die hier dargestellten Informationen wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der zur Verfügung gestellten Information. Druckfehler vorbehalten.

8.

Vermögensverwaltung - Die Daten für die Preisberechnung stammen von externen Datenlieferanten. Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für die Richtigkeit der gelieferten Daten übernommen werden. Das vorliegende Reporting dient ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzt nicht eine, insbesondere nach rechtlichen, steuerlichen und produktspezifischen Gesichtspunkten notwendige, individuelle Beratung für die darin beschriebenen und aufgelisteten Finanzinstrumente. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Der für die dargestellten Produkte gültige und veröffentlichte Prospekt samt allfälligen Änderungen oder Ergänzungen bzw. die jeweils gültigen Emissionsbedingungen nach Fertigstellung und weitere Informationen können Sie jederzeit bei der Volksbank Vorarlberg e. Gen. kostenlos anfordern. Die Angaben des Portfolios basieren auf Vergangenheitswerten. Diese Wertentwicklung in der Vergangenheit (Quelle: eigene Quelle) lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Portfolios bzw. der darin enthaltenen Wertpapiere zu. Die angegebenen Performancewerte beruhen auf Euro-Angaben. Wir weisen darauf hin, dass die Renditen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen können. Die steuerliche Behandlung ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers abhängig. Sie kann durch eine andere steuerliche Beurteilung der Finanzverwaltung und Rechtsprechung – auch rückwirkend – Änderungen unterworfen sein. Für alle Risiken bei Veranlagungen gelten die „Informationen zu Veranlagungen – Risikohinweise“, die Sie jederzeit bei der Volksbank Vorarlberg e.Gen. kostenlos anfordern können.

9. Für alle Risiken bei Veranlagungen gelten die „Informationen zu Veranlagungen Risikohinweise“, die Sie jederzeit bei der Volksbank Vorarlberg e. Gen. kostenlos anfordern können. Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. unterteilt in die fünf Risikoklassen „1“ bis „5“. Die Risikoklassen beziehen sich auf eine interne Risikoeinstufung und geben nur einen groben zusammenfassenden Überblick über sämtliche dem Wertpapier anhaftenden Risiken. „1“ entspricht dabei einem geringen Risiko, „5“ dem höchsten. 10. Für Anfragen stehen Ihnen unsere Anlageberater gerne zur Verfügung, Ratings: Stand per 31.07.2012. Die oben angegebenen Ratings bei den Zertifikaten beziehen sich nicht zwangsläufig auf den Emittenten an sich, sondern können sich auf den Mutterkonzern beziehungsweise auf den Garantiegeber beziehen. 11. Indices S&P 500 Index - © 2012 Standard & Poor’s Financial Services LLC. All rights reserved. For intended recipient only. No further distribution and/or reproduction permitted. Standard & Poor’s Financial Services LLC („S&P“) does not guarantee the accuracy, adequacy, completeness or availability of any data or information contained herein and is not responsible for any errors or omissions or for the results obtained from the use of such data or information. S&P GIVES NO EXPRESS OR IMPLIED WARRANTIES, INCLUDING, BUT NOT LIMITED TO, ANY WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE OR USE IN CONNECTION TO THE DATA OR INFORMATION INCLUDED HEREIN. In no event shall S&P be liable for any direct, indirect, special or consequential damages in connection with recipients’ use of such data or information.. Stoxx® Europe 600 Index, EURO STOXX 50® - Der Stoxx® Europe 600 und der EURO STOXX 50® Index sowie die im Indexnamen verwendeten Marken sind geistiges Eigentum der STOXX Limited, Zürich, Schweiz und/ oder ihrer Lizenzgeber. Der Index wird unter einer Lizenz von STOXX verwendet. Die auf dem Index basierenden Wertpapiere [oder Finanzinstrumente oder Optionen oder andere technische Bezeichnung] sind in keiner Weise von STOXX und/oder ihren Lizenzgebern gefördert, herausgegeben, verkauft oder beworben und weder STOXX noch ihre Lizenzgeber tragen diesbezüglich irgendwelche Haftung MSCI Pacific Index + MSCI Emerging Markets Index - © 2012 MSCI Inc. All rights reserved. The information contained herein (the “Information”) may not be reproduced or redisseminated in whole or in part without prior written permission from MSCI. The Information may not be used to create derivative works or verify or correct other data, to create indices, databases, risk models, or analytics, software or in connection with issuing, offering, sponsoring, managing or marketing any securities, portfolios, financial products or other investment vehicles. 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OR ANY OF ITS SUBSIDIARIES OR ITS OR THEIR LICENSORS, DIRECT OR INDIRECT SUPPLIERS OR ANY THIRD PARTY INVOLVED IN MAKING OR COMPILING ANY INFORMATION (COLLECTIVELY, WITH MSCI, THE “INFORMATION CONTRIBUTORS”) MAKES ANY EXPRESS OR IMPLIED WARRANTIES OR REPRESENTATIONS AND, TO THE MAXIMUM EXTENT PERMITTED BY APPLICABLE LAW, EACH INFORMATION CONTRIBUTOR HEREBY EXPRESSLY DISCLAIMS ALL IMPLIED WAR RANTIES (INCLUDING, WITHOUT LIMITATION, ANY IMPLIED WARRANTIES OF ORIGINALITY, ACCURACY, TIMELINESS, NON-INFRINGEMENT, COMPLETENESS, MERCHANTABILITY AND FITNESS FOR A PARTI CULAR PURPOSE) WITH RESPECT TO ANY OF THE INFORMATION. Without limiting any of the foregoing and to the maximum extent permitted by applicable law, in no event shall any Information Contributor have any liability regarding any of the Information for any direct, indirect, special, punitive, consequential (including lost profits) or any other damages even if notified of the possibility of such damages. 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