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ÖVP-Obmann Andreas Kirnberger, Gemeinderat Michael Holzer und Wirtschaftsbund-Finanzreferent Jürgen Sykora

ÖVP-Obmann Andreas Kirnberger über die Zukunft unserer Stadt im Interview

SPÖ stellt Übergangs-Bürgermeister | Seite 6

Politik Inside - Ein Blick hinter die Kulissen | Seite 7

Purkersdorfs Gebührenproblem: Abhängigkeit von Wien | Seite 8


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Aktuelles

Liebe Purkersdorferinnen und Purkersdorfer! Ein spannendes Jahr 2018 ist vorbei und das Jahr 2019 hat mit viel Schwung begonnen. Unsere Landeshauptfrau, Johanna Mikl-Leitner, und das Team der Volkspartei Niederösterreich konnten mit einer absoluten Mehrheit die Landtagswahl im Jänner 2018 gewinnen. Auch für mich war die Landtagswahl eine große Herausforderung. Ich konnte 1.096 Vorzugsstimmen (vorwiegend aus Purkersdorf) erreichen und bedanke mich für dieses Vertrauen und sehe es als Auftrag für die Gemeinderatswahlen 2020.

der Ernennung von Jürgen Sykora zum Finanzreferenten des Wirtschaftsbundes Niederösterreich Michael Holzer als seinen Nachfolger begrüßen. Birgit Hackenauer wurde in den Bundesvorstand der ÖVP Frauen berufen, Jakob Dumfarth in den Vorstand der Bezirks JVP. Wir planen im März und April die ersten Termine unseres Arbeitsprogrammes für die Zukunft von Purkersdorf. Ich lade Sie herzlich ein, daran teilzunehmen!

Parteiobmann und Gemeinderat

Andreas Kirnberger Auch in der Purkersdorfer ÖVP hat sich 2018 wieder viel getan. Über 1.500 Besucher haben den Familiensommer wieder Unsere nächste Veranstaltung: zu einem Riesenerfolg gemacht. Mit über 15.03.2019 ab 10 Uhr „Vitalen Gesund- Wir freuen uns schon, Sie persönlich bei 22 Veranstaltungen wurde wieder ein heitstag“ - eine Gesundheitsmesse im einer unserer Veranstaltungen begrüßen Programm für die ganze Familie geboten. Pfarrheim Purkersdorf zu dürfen.

Termine Arbeitsprogramm für Purkersdorf - Kaiser Josef-Straße 4/1: 09. März 2019: Thementag Zukunft & Lebensqualität 30. März 2019: Thementag Mobilität 27. April 2019: Thementag Familie & Personell hat sich auch wieder einiges ge- Wohnen tan. Im Gemeinderat konnten wir nach Das Wetter hat beim Familienfest im September leider nicht mitgespielt. Wir planen und freuen uns dafür umso mehr auf ein großartiges Fest 2019. Termin: Samstag, 14. September 2019

Informationen zu allen Veranstaltungen unter www.vp-purkersdorf.at .

Ihr Andreas Kirnberger Stadtparteiobmann

Kontakt Andreas Kirnberger Stadtparteiobmann Prüfungsausschussvorsitzender Wirtschaftsbund Obmann 0676/318 57 68 andreas@kirnberger.at

Florian Liehr Umweltgemeinderat, Klubobmann ÖAAB-Obmann 0660/553 28 68 florian.liehr@vp-purkersdorf.at www.liehr.at

Dipl.-Ing. Albrecht Oppitz Stadtrat für Jugend und Sport Stadtparteiobmann-Stv. 0676/322 98 49 albrecht.oppitz@gmail.com

Michael Holzer Gemeinderat 0699/19212012 michael.holzer@vp-purkersdorf.at

Elisabeth Mayer Gemeinderätin & Familiensprecherin 0664/533 59 62 elisabeth.mayer@vp-purkersdorf.at

Mag. (FH) Barbara Posch Wir Niederösterreicherinnen/ÖVP-Frauen Obfrau 0677/627 51 505 barbara.posch@vp-purkersdorf.at

Raphael Flament JVP Obmann 0699/10875761 raphael.flament@vp-purkersdorf.at Volkspartei Purkersdorf Kaiser Josef Straße 4 / Lokal 1 3002 Purkersdorf direkt@vp-purkersdorf.at Echo-Redaktion echo@vp-purkersdorf.at Echo-Inserate Edmund Cvak 0699/194 48 051 / echo@vp-purkersdorf.at

Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Volkspartei Niederösterreich, 3100 St. Pölten, Ferstlergasse 4 | Redaktion & Grafik: DI Albrecht Oppitz | L­ ayout: Elise Madl | Fotos: Illuminati, Gerhard Tomann, Raimund Boltz, Johann Urban | Redakteure: alle Stadt- und Gemeinderäte und Vorstandsmitglieder der Purkersdorfer Volkspartei | Inserate Administration: Michael Holzer. Alle 3002 Purkersdorf, Kaiser Josef Straße 4/Lokal 1 | Hersteller: Wograndl Druck GmbH, 7210 Mattersburg, Herstellungsort: Purkersdorf, Verlagsort und Verlagspostamt: 3002 Purkersdorf. | Die in der Zeitschrift “Purkersdorfer Echo” wiedergegebenen Artikel entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung der Redaktion und der Herausgeber. Jeder Autor trägt die Verantwortung für seinen Artikel. Es ist nicht die Absicht der Redaktion die Übereinstimmung aller Mitarbeiter zu erzielen. Änderungen auch namentlich gekennzeichneter Artikel sind vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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Aktuelles

Kirnberger: „Müssen jetzt gemeinsam die Probleme in der Stadt lösen“ Purkersdorf im Umbruch: Karl Schlögl ist zurückgetreten, ein neuer Übergangs-Bürgermeister der SPÖ im Amt. Wir fragen bei Andi Kirnberger nach, was nun aus seiner Sicht zu tun ist. Echo: Welche Chancen gibt es nach dem Bürgermeister-Rücktritt für Purkersdorf?

Andi: Durch die starke Verbauung und den massiven Zuzug hat Purkersdorf jetzt große Herausforderungen zu bewältigen. Wir haben zwar beinahe 10.000 Einwohner erreicht, aber für eine Stadt mit dieser Einwohnerzahl ist zum Beispiel die Anzahl und der Zustand der Kinderspielplätze sowie der Sportanlagen nicht entsprechend. Echo: Von fehlenden Kindergartenund Hortplätzen hört man immer wieder. Wie wollt ihr dagegen vorgehen?

Andi: Der erste Schritt muss sein, dass es für alle 2 1/2- und 3-jährigen Kinder einen Kindergartenplatz gibt. Die Vergabe muss absolut transparent und nachvollziehbar sein. Und schlussendlich werden uns nur mehr Kindergartengruppen und somit Kindergartenplätze helfen. Hier hätte man schon längst handeln müssen. Echo: Wie sieht die Situation beim Hort aus?

Umbau hinauslaufen. Wichtig wird hier eine möglichst vorausschauende Planung sein, damit wir nicht in 3 Jahren wieder vor demselben Problem stehen. Echo: Aber die SPÖ erklärt immer, dass Purkersdorf bestens dastehe…

Andi: Die SPÖ hofft einfach, dass man hier nicht näher hinsieht - ein Verhalten, welches wir auch aus Wien kennen. Purkersdorf hat offene Verbindlichkeiten von etwa einem ganzen Jahresbudget (An. der Red - ca. 25 Mio) und zusätzlich noch einen erheblichen Betrag an Rückzahlungen in der 100%-Tochter WIPUR. Das Budget lässt uns derzeit keinen Spielraum, dringend benötigte Projekte ohne neue Kredite zu finanzieren. Ich will, dass wir die Zukunft unserer Stadt gestalten können. Daher braucht es eine radikale Änderung beim Budget in den nächsten Jahren.

Andi: Die ÖVP macht schon seit vielen Jahren darauf aufmerksam, dass Purkersdorf zu wenig Hortplätze haben - ganz besonders in Erwartung weiteren Zuzugs und dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen. Dieses Problem wurde von der SPÖ jahrelang konsequent ignoriert, obwohl die Zahlen auf dem Tisch lagen.

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Andi: Richtig. Gemeindegrundstücke wie der Friedhof wurden verkauft, um Geld in die leeren Kassen zu spülen. Leider nicht für Großprojekte, sondern für die laufenden Kosten der Gemeinde. Das führt aber leider auch dazu, dass zB kaum Gemeindewohnungen angeboten werden können. Junge Menschen finden keine leistbare Wohnung mehr - sie müssen wegziehen. Das ist das Ergebnis einer ungeplanten Wohnbaupolitik in Purkersdorf. Da müssen wir als Gemeinde Modelle finden, die wieder gemeinnützigen Wohnbau in unserer Stadt ermöglichen und mit frei finanzierten Wohnbau in Einklang bringen. Echo: Der Zuzug hat auch zu deutlich mehr Verkehr in Purkersdorf geführt. Täglich Stau zu den Hauptverkehrszeiten. Kann dieser gordische Knoten noch gelöst werden?

Andi: Wo fange ich da an? Wir brauchen mehr P&R-Plätze, ein neues Verkehrskonzept und vor allem mehr Investitionen in den öffentlichen Verkehr. Die Stadt kann nicht länger alles auf andere - die ÖBB und den Bund - abschieben. Da ist leider bisher nichts geschehen -

Eigentlich wäre ein Neubau die sinnvollste Lösung, aber die finanzielle Situation der Stadt sowie der Platzmangel lassen dies nicht zu. Es wird daher auf einen 4

Echo: Das erklärt auch, warum die SPÖ-Stadtregierung alle verbleibenden gemeindeeigenen Grundstücke verkauft hat.

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Aktuelles

vor allem seitens der zuständigen grünen Verkehrsstadträtin. Echo: Das scheint viel Arbeit zu sein für die nächsten Jahre.

Andi: Wir müssen jetzt beginnen umzusetzen, was in den vergangenen Jahren der SPÖ-Stadtregierung nicht wichtig war. Das wird nicht alles sofort gehen, muss aber bald passieren, weil wir in vielen Bereichen schon sehr spät dran sind. Noch haben wir die Möglichkeit gegenzusteuern. Wir als ÖVP Purkersdorf starten daher heuer mit einem einzigartigen Bürgerbeteiligungsprozess ein neues Arbeitsprogramm für die Zukunft von Purkersdorf. Echo: Wie dürfen wir uns diese Bürgerbeteiligung genau vorstellen?

Andi: Wir planen zu Beginn 3 ThemenTermine, zu denen wir die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer einladen, mit uns gemeinsam ein neues Arbeitsprogramm für unsere Stadt in Gang zu bringen. Die Einladungen folgen in den nächsten Wochen. Echo: Lieber Andi, vielen Dank für Deine Zeit und das Interview.

Andi: Vielen Dank!

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Aktuelles

SPÖ stellt bis zur Gemeinde-Wahl einen Übergangs-Bürgermeister Bürgermeister-Wahl durch die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer erst 2020 ÖVP stimmt Bestellung des SPÖ-Übergangs-Bürgermeisters auf Basis des Wahlergebnisses von 2015 zu. Nach dem Rückzug von Karl Schlögl als Bürgermeister hat die SPÖ nun einen Übergangs-Bürgermeister bis zur eigentlichen Gemeinde-Wahl 2020 eingesetzt. Neue Herausforderungen warten

Karl Schlögl hat die vergangenen Jahrzehnte in unserer Gemeinde geprägt. Seine politisch defensive Art der Politik bringt es jedoch mit sich, dass nun viele neue Herausforderungen auf den neuen Bürgermeister ab 2020 warten. Es braucht eine Lösung für das Verkehrsproblem, für die Parkplatz-Misere (inkl. mehr P&RStellplätze am Bahnhof) und für das derzeit hoffnungslos überschuldete Budget.

Themen außer Streit gestellt haben, haben wir als ÖVP auch für die Bestellung des Übergangs-Bürgermeisters gestimmt. Die eigentliche Wahl des neuen Stadtober-

haupts findet 2020 durch die Purkersdorferinnen und Purkersdorf statt“, stellt Raiffeisenbank Wienerwald ÖVP-Klubobmann Florian Liehr klar. Raiffeisenbank Wienerwald Raiffeisenbank Wienerwald Bankstelle Purkersdorf

Wenig Zeit, um Probleme zu lösen

Kurz vor Bestellung von Stefan Steinbichler zum SPÖ-Übergangs-Bürgermeister fand daher ein Treffen zwischen ÖVP und SPÖ statt, um dringend notwendige Änderungen in der Stadt außer Streit zu stellen. „Beispielsweise wollen wir mehr Bürgerservice und daher auch eine gemeinsame Umsetzung einer digitalisierten Verwaltung”, erklärt ÖVP-Chef Gemeinderat Andreas Kirnberger. „Heute können wir beinahe jeden Verwaltungsschritt auch online erledigen. Es ist daher nicht mehr zeitgemäß, dass ich für den BauhofBerechtigungsausweis ins Rathaus pilgern muss“, legt sich Kirnberger auf eine moderne Verwaltung fest. Themen wie dieses, die Verschuldung und fehlende Infrastruktur wurden angesprochen. „Weil die SPÖ auf Grund des letzten Wahlergebnises den klaren Anspruch auf den Posten des Bürgermeisters hat und wir wichtige 6

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Aktuelles

Politik-Inside Im September wurde auf Grund des Rücktritts von Christian Matzka ein neuer Vizebürgermeister vom Gemeinderat bestellt. Aus informierten Kreisen heißt es, Matzka wollte nicht mit dem nunmehr eingesetzten Übergangs-Bürgermeister zusammenarbeiten. Als neuer Vizebürgermeister wurde Baustadtrat Viktor Weinzinger bestellt. Weinzinger soll dabei versuchen, die SPÖ-Stammwähler bei der Stange zu halten. ****** Die SPÖ hat nun eine große Chance für die Gemeinde verspielt: das Volksbank-Haus am Hauptplatz ist zum Kauf angeboten. Damit böte sich für die Stadt die einmalige Chance, ein Grundstück mitten im Herzen der Stadt zu erwerben und in vielfältigster Weise zu nutzen. Während die SPÖ im Finanzausschuss der Stadt noch für den Kauf votierte, wurde der Beschluss durch 3 unterschiedliche SPÖ-Anträge im Gemeinderat verspielt. Die Stadt wird nun das Gebäude nicht kaufen. Die genauen Hintergründe über diese vereitelte einmalige Chance bleiben derzeit noch im Dunkeln. ******* Wirtschaftsstadtrat Wolkerstorfer und die SPÖ-Stadtregierung haben derzeit Schwierigkeiten, Veranstaltungen für 2019 zu koordinieren. Anstatt die Veranstaltungen intern ordentlich zu organisieren und zu planen, gibt es derzeit einen öffentlich ausgetragenen Streit via Facebook. Die Organisatoren beklagen sich inzwischen, in die Fronten des SPÖ-parteiinternen Konflikts geraten zu sein. Ein unwürdiges Schauspiel für unsere Stadt und der Verlust von großartigen Veranstaltungen zeichnen sich ab….

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Aktuelles

Purkersdorfs Gebührenproblem: Abhängigkeit von Wien

Im Normalfall macht man sich wenig Gedanken darüber: Die Müllabfuhr kommt, die WC-Spülung läuft in den Kanal und das Wasser fließt aus dem Wasserhahn. Aber dafür wird man kräftig zur Kasse gebeten in Purkersdorf. Alleine innerhalb des vergangenen Jahres gab es zwei (!) Gebührenerhöhungen in den Bereichen Wasser, Kanal und Müllabfuhr. Rekordeinnahmen bei den Gebühren

Purkersdorf ist schon seit vielen Jahren ein sehr hochpreisiges Gebiet, was die Gemeinde-Gebühren betrifft. Im Gemeinde-Vergleich liegt Purkersdorf im unrühmlichen obersten Viertel der Gebühren-Höhe aller Gemeinden. Insgesamt werden alleine aus den Gebühren der Stadt mehr als 2 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet. Das bedeutet, jeder einzelne Haushalt zahlt 550 Euro im Jahr mehr, als er der Gemeinde an Kosten verursacht. Freilich: damit werden auch notwendige GemeindeLeistungen finanziert. Allerdings gibt es für die beinahe absurde Höhe der Gebühren auch einen anderen Grund: Wien.

Foto: freeimages.com / Svilen Milev

Die Gebühren für Wasser, Kanal und Müllabfuhr steigen kontinuierlich an und treiben die Teuerungsrate nach oben. Ein Problem, das in Purkersdorf leider hausgemacht ist. Warum Purkersdorf von Wien abhängig ist und warum Sie 550 Euro pro Jahr zu viel bezahlen, lesen Sie hier. Jeder Haushalt zahlt 550 Euro zu viel

Gesetzlich erlaubte maximale Gebührenhöhe bald erreicht

maliger Bürgermeister, Karl Schlögl, Versorgungsverträge mit Wien abgeschlossen hat. So wurde Purkersdorfs eigene Kläranlage geschlossen und nicht erneuert. Stattdessen wurde Purkersdorf komplett an den Wiener Kanal angeschlossen. Problematischerweise verrechnet Wien nun Purkersdorf aber keinen Großkundentarif - der natürlich günstiger wäre - sondern den teuren Endkundentarif. Die Stadt muss aber ihre eigene Infrastruktur auch noch erhalten und schlägt also auf den Endkundentarif nochmal einen Beitrag drauf. Das bedeutet nichts anderes als: Sie bezahlen bspw. für den Kanal den doppelten Infrastruktur-Erhaltungsbeitrag. Eigentlich ein Wahnsinn. Gleich verhält es sich übrigens bei Wasser und Müllabfuhr. Maximale Grenze bald erreicht

Wien legt Gebühren für Purkersdorf fest

Ja, da lesen Sie richtig: Wien legt defakto fest, wie viel die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer zahlen müssen. Warum das so ist? Weil Purkersdorfs vor8

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Klubobmann und Gemeinderat Florian Liehr

Der gesetzlich festgelegte Maximalwert für die Kanalgebühren beträgt maximal 200 Prozent der flächenbezogenen Gebühr von 2,09 EUR. Derzeit verrechnet Purkersdorf bereits 3,50 EUR und ist damit nicht mehr weit vom Maxiwww.vp-purkersdorf.at

mum entfernt. Wenn Wien also weiter die Gebühren erhöht, hat Purkersdorf kaum Alternativen. Was seinerzeit also ein gutes Geschäft zu sein schien - keine eigene Kläranlage und stattdessen das Wiener Kanalnetz - entpuppt sich mittlerweile als absoluter Boomerang. Mittelfristige Lösungsversuche

Um dieses Problem nicht noch weiter zu verschärfen, versucht man nun im Rathaus, sich mit einem Teil Purkersdorfs an die Kläranlage in Tullnerbach zu hängen. Damit wird dann nicht mehr in Wien eingeleitet und Purkersdorf kann zumindest einen Teil des Kanals günstiger nach Tullnerbach entsorgen. Es wird aber auch langfristige Lösungen brauchen, denn Purkersdorf wächst weiter und die SPÖ Wien braucht dringend mehr Geld aus den Gebühren, weil dem dortigen Bürgermeister, Michael Ludwig, das Budget aus allen Rudern läuft. Die nächste Gebührenerhöhung für die ohnehin schon leidgeplagten Purkersdorfer Gebührenzahler wird also vermutlich nicht lange auf sich warten lassen.


Chronik

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Bildung und Familie

Langjährige Forderung der ÖVP erfüllt:

Um- und Ausbau des Schülerhorts und der Volksschule werden endlich gestartet Und langjährig ist hier im wörtlichen Sinne zu verstehen. Bereits Anfang 2011 habe ich als Stadträtin für Bildung und Familie mit meinem Ausschuss eine kurz-, mittel- und längerfristige Bedarfsplanung für Hort, Kindergärten und Volksschule erstellt. Mit dem Ergebnis, dass ab dem Schuljahr 2016/17 auf Grund der steigenden Geburtanrate, dem verstärkten Zuzug und der vermehrten Berufstätigkeit beider Elternteile mit einem gesteigerten Beadrf an Volksschul- und Hortplätzen zu rechnen ist. Dieses Ergebnis wurden dem Gemeinderat mehrmals eindringlich zur Kenntnis gebracht – jedoch ohne Reaktion. Nun, nach etwas mehr als 7 Jahren, hat die SPÖMehrheitsregierung die Forderung der ÖVP nach zusätzlichen Räumlichkeiten für die Betreuung unserer Kinder endlich erfüllt. Der Gemeinderat hat die WIPUR GmbH mit den Projektmanagementleistungen und das Architekturbüro Hrabal mit den Planungsleistungen beauftragt. Schülerhort Alois Mayer-Gasse 4 – Bauphase: Juli 2019 bis August 2020

Die vorliegende Entwurfsplanung sieht den Abbruch des derzeitigen ersten teilausgebauten Obergeschoßes vor. Das Erdgeschoß soll umstrukturiert

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der Bauphase in der Volksschule stattfinden. Adaptierung der Volksschule – Betriebsfertigstellung August 2020

Familiengemeinderätin Elisabeth Mayer

werden und einen großen Speisesaal mit angeschlossener Aufwärmküche erhalten. Mit dem Ausbau von 2 vollwertigen Obergeschoßen entstehen insgesamt sieben vollwertige Gruppenräume (25 Kinder + 1 Pädagogin) und zwei multifunktional einsetzbare Gruppenraumerweiterungen, die auch separat bespielt werden können. Auch die Nutzung als zusätzliche Hortgruppe für rund 15 Kinder ist denkbar. Mit dem Einbau einer Aufzugsanlage und eines Behinderten-WCs werden auch die Auflagen der Richtlinie für Barrierefreiheit erfüllt. Zusätzlich ist auch auf die Schaffung der notwendigen Personalräumlichkeiten im normierten Umfang geachtet worden. Der Betrieb des Schülerhorts wird während

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Der Gemeinderat genehmigt für das Gesamt-Projekt Um- und Ausbau Schülerhort unter Einbeziehung von Raumressourcen der Volksschule Purkersdorf ein Kostenbudget in Höhe von netto € 3.167.500,00. Das Budget für dieses Projekt scheint realistisch. Wir hoffen, dem neuen Bürgermeister gleiten die Kosten nicht aus den Händen.

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Die Projekteinreichungen wurden beim NÖ Schul- und Kindergartenfonds durchgeführt. Die baurechtlichen Projekteinreichungen sind für Anfang 2019 vorgesehen. Der Baubeginn ist Anfang Juli 2019 geplant, die Fertigstellung des Gesamtprojektes im August 2020.

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Die Volksschule soll während der Umund Ausbauten des Schülerhorts durch die Doppelnutzung mit Schulklassen für 1 Jahr als Ausweichquartier für den Schülerhort dienen und gleichzeitig durch nachhaltige Umbauten bzw. Adaptierungen in den Bereichen der Zentralgarderobe sowie der Pausenflächen im 1. und 2. OG zusätzliche Räumlichkeiten erhalten.

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Jugend und Sport

Instandsetzung der Ballspielanlage beim Eurospar abgeschlossen Das Tauschen der Schutznetze und das Ausbessern der Befestigungsmöglichkeiten auf dem Ballspielplatz hinter dem Eurospar Purkersdorf waren dringend nötig. Auf der Suche nach einer vandalismussicheren Lösung ist leider viel Zeit verstrichen und schlußendlich mussten wir uns mit einer verstärkten Ausführung der Schutznetze zufriedengeben, da eine andere Lösung (Kevlarnetze) aus statischen Gründen (Verstärkung der Halterungen wäre notwendig gewesen) nicht finanzierbar war. Wir wünschen allen Benützern viel Freude mit der renovierten Anlage. Die Kosten betrugen 10.500 Euro.

Stadtrat Dipl.-Ing. Albrecht Oppitz

Blue Monday: Förderprogramm für Jugendbands auch für 2019 gesichert

Wienerwaldbad bekommt Beachvolleyballplatz

Stephan Bollauf und Xaver Nahler bieten unter dem Titel „Blue Monday – Open Stage“ seit 2017 jungen Musikern die Möglichkeit, leicht und unkompliziert Bühnenerfahrung im Veranstaltungssaal des Kulturvereins „Die Bühne – Purkersdorf“ zu sammeln. Die Veranstaltungen finden monatlich, jeweils am ersten oder zweiten Montag des Monats, zehnmal von Jänner bis Dezember 2019 statt. Es gibt keine fixen Eintrittsgelder, sondern freie Spenden, die direkt ohne Abzüge an die Bands gelangen. So können auch jugendliche Gäste vermehrt angesprochen werden. Dieses Projekt wird auch vom Land NÖ gefördert. Für 2019 hat die Stadtgemeinde auf Initiative von Stadtrat Oppitz eine Förderung in der Höhe von 3.000,-- Euro beschlossen und damit den Fortbestand dieses erfolgreichen Jugendkulturprojekts ermöglicht.

Im Rahmen des Umbaus beim Wienerwaldbad wird im unteren Bereich der Liegewiese ein Beachvolleyballplatz errichtet. Damit erhoffen wir uns eine zusätzliche Attraktivierung des Bades auch für Jugendliche. Der Platz wird auch außerhalb der Badöffnungszeiten zugänglich und bespielbar sein.

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Öffentliche Fußballwiese auf der Sportanlage Speichberg Im Frühling 2019 werden auf dem öffentlich zugänglichen westlichen (oberen) Rasen-Trainingsplatz zwei Fußballtore in der Größe von Handballtoren mit strapazierfähigen Netzen aufgestellt und in der Erde verankert. Dieser Bereich kann dann von den Purkersdorferinnen und Purkersdorfern jederzeit zum Fußballspielen genützt werden.

Neuer Beachvolleyballsand Im Frühling 2019 werden die drei Beachvolleyballplätze auf der Sportanlage Speichberg mit frischem Sand aufgefüllt. Dies war notwendig geworden, da der Wind in den vergangenen Jahren einen Teil des Sandes abgetragen hat. Damit sollte nun einer verletzungsfreien Saison nichts im Wege stehen.

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Bildung und Familie

Für unsere Kinder: Mehr Sicherheit am Schulweg Die „Aktion Schutzengel“ hat das Purkersdorfer Schulviertel wesentlich sicherer gemacht. Dennoch braucht es Nachschärfungen, um die Kleinsten - unsere Volksschülerinnen und Volksschüler - noch stärker zu schützen. „Mehr Sicherheit am Schulweg und eine verkehrsberuhigte Zone rund um die Schulen sind unsere wichtigsten Anliegen im Rahmen der ‘Aktion Schutzengel’. Mit dem von uns eingebrachten Verkehrskonzept konnten wir schon viel erreichen – beispielsweise das Durchfahrtsverbot in der Schwarzhubergasse, die Kreuzungserhöhung zwischen Bahnhof und Alois-Mayer Gasse und eine verbesserte Busroute. Unsere Schülerlotsen sorgen für mehr Sicherheit bei den Zebrastreifen“, resümiert GR Andreas Kirnberger über die „Aktion Schutzengel“ in den vergangenen Jahren.

StR Albrecht Oppitz, NR Michaela Steinacker, GR Andreas Kirnberger, Jakob Dumfurth und GR Elisabeth Mayer

Überarbeitung des Verkehrskonzepts notwendig

Neuer Schutzweg gefordert

Trotzdem, so Kirnberger, seien noch nicht alle Aufgaben erledigt. „Ursprünglich haben wir ein Fahrverbot in der Schwarzhubergasse gefordert. Heute sehen wir, dass es stellenweise zu Problemen kommt, wenn zu viele Leute gleichzeitig wenden wollen. Die verkehrsberuhigte Zone vor der Volksschule ist goldrichtig, aber bezüglich der Wendemöglichkeiten muss noch einmal nachgeschärft werden“, kündigt Kirnberger an.

Eine weitere Herausforderung stellt für Kirnberger die Ausfahrt aus der AloisMayer Gasse dar. „In der Einmündung in die Kaiser Josef-Straße haben wir zwar die Polizei, die für einen sicheren Übergang für die Kinder sorgt, aber PKWs können dort auf Grund der Verkehrslage nur unter erschwerten Bedingungen herausfahren. Ein erster Schritt wäre, den Verkehrsspiegel so zu adaptieren, dass man auch auf der linken Fahrspur sieht, wohin man fährt“, fordert Kirnberger ein.

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Aktuelles Neues Gesicht im Gemeinderat:

Jürgen Sykora übergibt Staffel an Michael Holzer Im November 2018 standen Neuwahlen im Wirtschaftsbund Niederösterreich an. Der Wolfsgrabener Wirtschaftstreibende Wolfgang Ecker wurde neuer Obmann und holte sich zur Verstärkung unseren Gemeinderat Jürgen Sykora als Finanzreferent ins Team. “Ganz oder gar nicht. Gerade als junger Familienvater wird neben dem Job der zeitliche Aspekt immer schwieriger. Ich habe mich daher schweren Herzens dazu entschieden, vorerst aus dem Gemeinderat auszuscheiden”, sagt dazu Jürgen Sykora,

der im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Vater geworden ist. Der logische Nachfolger war ein weiterer Finanzexperte: Michael Holzer. “Ich freue mich, dass wir mit Michael Holzer einen Finanzexperten im Finanzausschuss der Gemeinde haben. Er wird für unser professionelles Team eine sehr gute Ergänzung sein. Herzlich willkommen im Gemeinderat”, stellt ÖVP-Chef Andreas Kirnberger seinen neuen Gemeinderat vor.

GR Michael Holzer, WB-NÖ-Finanzchef Jürgen Sykora und ÖVP-Obmann Andreas Kirnberger

Steckbrief Michael Holzer Michael Holzer ist seit 1990 selbstständig als Versicherungsagent tätig und hat 1995 sein Einzelunternehmen gegründet und die Prüfung für den Versicherungsmakler und Vermögensberater gemacht.

Gemeinderat Michael Holzer

Seit Mai 2000 ist Holzer in der Wirtschaftskammer NÖ in der Fachgruppe Finanzdienstleister als Obmann tätig. Von 2000-2005 war er als Obmann-Stellvertreter des Fachverbandsobmann der Finanzdienstleister in der WKÖ tätig. Als Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer wurde 2003 die FinanzPuls Partnersystem GmbH gegründet, wo Michael Holzer in einem Zusammenschluss mit fünf Vermögensberatern das Unternehmen aufgebaut hat. Im März 2013 wurde die FinanzPuls Partnersystem GmbH in die FinanzPuls AG umgewandelt, seit dieser Zeit ist Holzer als Vorstand tätig. Im Sept. 2016 bei der Gründung wurde Holzer in den Vorstand der Safe 7 Holding AG – der Bestandsholding im Versicherungsvermittlungsgewerbe - berufen und ist seit dieser Zeit als Vorstand tätig. Neben den beruflichen Tätigkeiten ist Michael Holzer in einigen Vereinen im Vorstand tätig, als Prüfer in der Prüfungskommission für die Vermögensberater und als Vortragender für Aus- und Weiterbildung bei den Finanzdienstleistern.

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Aktuelles

ÖVP Schattentheater

Beim weihnachtlichen Schattentheater am 9. Dez. 2018 konnte die ÖVP Purkersdorf rund 200 Gäste begrüßen. Die beiden Purkersdorferinnen Ella Necker und Andrea Malfer sorgten mit dem wunderbaren Theaterstück „Die kälteste Nacht“ für eine besinnliche Einstimmung auf die Advent- und Weihnachtszeit. Das gemeinsame Basteln begeisterte Kinder und Eltern.

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StR Albrecht Oppitz mit seinen Kindern und ihren Freunden beim Werken 14

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Ratna Widjaja und Larissa in der Bastelwerkstatt

n die Kinder bei den Birgit Hackenauer und Ingrid Riel betreute Bastelstationen


Aktuelles

ÖVP Neujahrsempfang

.NR Michaela Steinacker Bgm Claudia Bock und Abg.z rger mit ÖVP-Chef Andi Kirnbe

GR Michael Holzer, Karin Schlintner, Johann Pauxberger, Sigrid Wächter-Rydl und Erwin Klissenbauer

Die ÖVP begrüßte ihre Mitglieder zum Neujahrsempfang

stark vertreten Auch die Seniorinnen und Senioren waren

StR Albrecht Oppitz, Barbara Posch, GR Florian Liehr, GR Elisabeth Mayer, GR Andreas Kirnberger, Abg.z.NR Michaela Steinacker, Bgm.Claudia Bock, GR Michael Holzer, Astrid Wessely, GR Christian Umshaus und Jakob Dumfarth. www.vp-purkersdorf.at

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Jugend und Sport

EU-Kandidaten für Niederösterreich präsentiert Lukas Mandl ist Niederösterreichs Spitzenkandidat für die EU-Wahl am 26. Mai Für die kommende Wahl zum Europäischen Parlament wurden die neun KandidatInnen Niederösterreichs präsentiert. An der Spitze Lukas Mandl. Othmar Karas ist Bundesspitzenkandidat. „Niederösterreich liegt im Herzen Europas und daher liegt uns als Volkspartei Niederösterreich seit jeher Europa am Herzen“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Hinblick auf die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament. Dabei werden für Niederösterreich neun Kandidaten ins Rennen gehen, wobei Lukas Mandl auf Platz fünf der bundesweiten ÖVP-Liste kandidieren wird. Für ihn stehen die Themen Sicherheit und Arbeit im Mittelpunkt. „Lukas Mandl ist in kürzester Zeit zu einem der aktivsten und profiliertesten EU-Politiker geworden. Daher ist für uns klar, dass er unser NiederösterreichSpitzenkandidat ist. Othmar ­Karas ist ein überzeugter Europäer und ein gewissenhafter Vertreter Österreichs und ist daher die richtige Entscheidung als Bundespitzenkandidat“, so MiklLeitner.­Entscheidend für den Einzug ins EU Parlament werden die Vorzugsstimmen sein, wie auch die Landeshauptfrau betonte: „Wer die meisten Stimmen hat, ist gewählt!“

Das Team der VPNÖ für die EU-Wahl (v.l.n.r.): Leopold Steindl aus dem Bezirk Korneuburg, Carina Zörnpfenning aus dem Bezirk Gänserndorf, Gerald Spiess aus dem Bezirk Wr. Neustadt, Isabella Zimmermann aus dem Bezirk Mödling, Alexander Bernhuber aus dem Bezirk Melk, Anne Blauensteiner aus dem Bezirk Zwettl, Michael Stellwag aus dem Bezirk Neunkirchen, Maria The-resia Eder aus dem Bezirk Klosterneuburg, vorne (v.l.n.r.) Othmar Karas mit Johanna Mikl-Leitner und Lukas Mandl.

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Die Wahl zum Europäischen Parlament findet am 26. Mai statt, Wahlkarten können ab dem 12. März angefordert werden. In Österreich werden dabei 19 der 705 Mandate vergeben.

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Seniorenbund

Andreas Kirnberger wird neuer WKNÖ-Obmann in Purkersdorf

Wirtschaftsbund Landesgruppen-Obmann Wolfgang Ecker (li.) übergab die Außenstelle Purkersdorf an Andreas Kirnberger (mi.). Wirtschaftsbunddirektor Mag. Harald Servus (re.) gratulierte herzlich.

Wolfgang Ecker hatte bereits kurz nach seiner Wahl zum Landesgruppen-Obmann des Wirtschaftsbundes NÖ angekündigt, seine Funktion als Kammerobmann zurückzulegen, da er sich voll auf diese neue Aufgabe im Wirtschaftsbund konzentrieren möchte. Zudem ist er Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKNÖ. Der Purkersdorfer Andreas Kirnberger wurde in der Vorstandsitzung der Wirtschaftsbund Teilbezirksgruppe einstimmig zum Nachfolger bestellt. „Andreas Kirnberger ist die beste Wahl für Purkersdorf. Ich wünsche ihm viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für die Unternehmen und die Menschen in der Region“, so Wirtschaftsbund NÖ-Obmann Wolfgang Ecker über seinen Nachfolger in der WK Außenstelle Purkersdorf. Andreas Kirnberger ist seit 2013 als Funktionär tätig und betreibt eine Werbeagentur in Purkersdorf. In der Wirtschaftskammer Niederösterreich ist er Mitglied in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation. „Ich nehme diese Aufgabe mit größtem Respekt und höchstem Engagement an und bedanke mich bei Wolfgang Ecker und allen, die mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben“, so Andreas Kirnberger über seine Aufgabe.

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Aktuelles

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Aktuelles

Treffpunkt Großer Andrang herrschte beim Adventtreffen im Schlosspark Mauerbach mit Stargast Stella Jones. Der Teilbezirk Purkersdorf hatte zum Adventkonzert geladen und im Anschluss zu einem Empfang gebeten. Die ÖVP-Purkersdorf war stark vertreten.

Der Freundeskreis Bad Säckingen Purkersdorf war beim Empfang der Vereine am 12. Jänner im Pfarrsaal absolut würdig vertreten. Unten, neben der „Mutter der Vereine“ der ehemaligen Wirtin des Stadtheurigen Christl Ullmann, Obmann Raimund Boltz. Von links nach rechts: Pfarrer Marcus König, Heinz Hiermaier, Renate Hiermaier, Stadtrat Albrecht Oppitz, Bürgermeister Stefan Steinbichler und Gemeinderat Andreas Kirnberger.

Knapp 2.000 Kinder nahmen heuer an Waldausgängen oder an diversen Naturpark-Angeboten teil, der Naturpark präsentierte sich bei regionalen Veranstaltungen oder organisierte erstmalig das Waldfest. Highlight war das Naturparkfest Mitte September mit knapp 500 Gästen..

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Treffpunkt

Treffpunkt Noch mehr Fotos und Infos finden Sie auf unserer Webseite unter www.vp-purkersdorf.at

Die beliebte Netzwerkveranstaltung der Gemeindegruppen Gablitz und Purkersdorf wurde wieder von zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie von Ehrengästen besucht. Diesmal trafen sich die Wirtschaftstreibenden der Region zu einem gemeinsamen Frühstück im Gablitzer Dorfcafé, wo sie von Reinhard Eggner und seinem Team bestens betreut und verwöhnt wurden.

Den Siegerinnen der Familiensommer-Verlosung wurden von Albrecht Oppitz und Andreas Kirnberger ihr Preise überreicht

Stimmungsvolles Adventkonzert mit Stella Jones im Schlosshotel Mauerbach

Besuch des Bezirkshauptmannes Josef Kronister in Purkersdorf

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Besuch in der WK-Außenstelle: Landesrat Martin Eichtinger besuchte die Wirtschaftskammer-Außenstelle in Purkersdorf und wurde von WK-Obmann Andreas Kirnberger begrüßt.

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Neue Aufgaben für Birgit Hackenauer: Sie wurde in den Bundesvorstand der ÖVP-Frauen gewählt und übernimmt dort die Funktion der Finanzreferentin


Treffpunkt

Andreas Kirnberger und Nina Ollinger im regionalen Austausch mit dem Bürgermeister aus Gablitz, Michaelk Cech, und dem Bürgermeister aus Eichgraben, Martin Michalitsch

Landtagspräsident Gerhard Karner (ÖVP) zu Besuch in Purkersdorf. Am Foto mit JVP-Vertreter Jakob Dumfarth und ÖVP-Obmann Andreas Kirnberger

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Eröffnung mit LR Dr. Petra Bohuslav Messestände Yoga-Schnupperstunde mit Mag. Birgit Schaller Impuls-Vortrag „Keine Zeit für Burnout“ mit Regina Reiter Impuls-Vortrag „Orthopädie für Kinder“ mit Dr. Sabine Krenn Arbeitsrehabilitative Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität mit Prim. Dr. Bärbel Fichtl Impuls-Vortrag „Warum mein Körper nicht abnehmen kann“ mit Karin Schlintner Impuls-Vortrag „In Balance kommen - in Balance bleiben“ mit Riki Loosmann-Hartl Zumba mit Gisele German Atuche Rieder Impuls-Vortrag „Detox - Frühlingsputz für den Körper“ mit Dr. Waltraud Frotz Impuls-Vortrag „Absicherungsmöglichkeiten und Vorsorge für Frauen“ mit Gabriele Rubak (Raiffeisen Bank) Diskussion „Gesundheitsvorsorge für die Frau im Wandel der Zeit“ mit Abg. z. NR. Mag. Michaela Steinacker, Abg. z. LT. Doris Schmidl, Prim. Dr. Bärbel Fichtl Tombola Verlosung Showact Caroline Vasicek und dem Kinderchor Gesunde Köstlichkeiten von Elisabeth Klenovsky, Kinderspielestation Danke an

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Purkersdorfer Echo - März 2019  

- Interview mit ÖVP Chef Andreas Kirnberger - SPÖ stellt bis zur Wahl den Übergangs-Bürgermeister - Purkersdorfs Gebührenproblem: Abhängigke...

Purkersdorfer Echo - März 2019  

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