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12.-14. November 2019 Werkstattprotokoll

Zukunft Hochschwabsiedlung



Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

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Ergebnisse auf einen Blick

Die Hochschwabsiedlung ist durch ihre zentrale Lage in der Stadt Kapfenberg mit fußläufiger Anbindung an das Stadtzentrum, den Bahnhof, Nahversorger und an den Wald ein besonders attraktives Siedlungsgebiet. Rund 1.800 Personen wohnen in der Siedlung, die Gebäude der GEMYSAG umfassen derzeit rund 640 Haushalte. Die Mehrparteienhäuser wurden um das Jahr 1940 errichtet und weisen unterschiedliche Sanierungserfordernisse auf, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen. Dies möchte die GEMYSAG nutzen, um Wohnungstypen, Frei- und Verkehrsflächen auch an heutige Bedürfnisse anzupassen. Von 12. bis 14. November 2019 begleitete nonconform die gemeinsame Ideenfindung für eine Adaptierung der Siedlung, die nicht nur den Bedürfnissen heutiger Bewohner*innen, sondern auch künftiger Generationen gerecht werden sollen. Dabei wurde nicht nur auf den Wohnraum, sondern ebenso auf Freiflächen eingegangen. Die im Rahmen der nonconform ideenwerkstatt erarbeiteten Inhalte dienen in weiterer Folge als Grundlage für eine Studie, die sich tiefergehend mit der Adaptierung der Bestandsbauten auseinandersetzt. Lage und Mobilität Die guten fußläufigen Verbindungen der Siedlung sind nicht nur für ältere Personen im Alltag bedeutend, sondern ebenso für Eltern, deren Kinder sich frei und relativ gefahrlos bewegen können. Dieser Vorteil besteht auch in Zusammenhang mit Kindergarten und Schule in der Siedlung. Auch das Fahrrad wird gerne genutzt – insbesondere ins Stadtzentrum. In diesem Sinne ist es zu empfehlen, die Verbindungen besser auszugestalten: Breite Geh- und Radwege mit guter Beleuchtung sowie moderne Abstellplätze machen die Alternativen zum Pkw-Verkehr auch künftig attraktiv. Dies ist auch in Hinblick auf die Verlegung der Unterquerung Richtung Innenstadt aufgrund des Bahnhof-Neubaus wichtig, da sich der Weg zum Nahversorger somit verlängert. Gleichzeitig sind Alternativen für die Nahversorgung in der Siedlung sowie eine mögliche künftige Unterquerung der Bahn auf Siedlungshöhe anzudenken. Auch die Taktung des Citybus als Alternative zum Pkw sollte erhöht sowie die Wartesituation verbessert werden.  Ergebnisse auf einen Blick

Trotz attraktiver Fuß- und Radverbindungen ist der Pkw entscheidender Teil des Verkehrsaufkommens. Bewohner*innen klagen vor allem über zu hohe Geschwindigkeit, insbesondere in der Otto-Hauberger Straße. Im Sinne der Verkehrsberuhigung wurde angedacht, bestehende Verschwenkungen durch versetzt beidseitiges Parken im Straßenraum noch zu verstärken. Auch eine Einbahn in der Anton-Mühlbacher-Straße bei der Elternhaltestelle scheint sinnvoll, die Straße sollte eine sichere Verbindung zum Gehen und Radfahren zwischen Schule und Spielplatz darstellen. Auch mehr Stellplätze sind erwünscht. Durch stellenweise zugeordnete Parkplätze kommt es zu einem Ungleichgewicht. In einer vorab durchgeführten Stellplatzerhebung zeigte sich jedoch, dass diese im Schnitt unter 65 % ausgelastet sind und auch zur intensivsten Zeit im Radius von 100 Metern Parkplätze verfügbar sein sollten. Anzudenken wäre, bestehende Stellplätze besser sichtbar zu machen. Um die Gesamtauslastung etwas harmonischer zu verteilen, sind z.B. Anwohnerparkkarten eine zu prüfende Lösung.

Wohnungszusammenlegung, Sanierung, evtl. Ersatzneubau

Wohn- und Freiflächen

Es zeigte sich, dass viele Bewohner*innen sich Teile der Freiflächen durch private Gestaltung aneignen. Hier könnte eine Zonierung angedacht werden, die zwischen privaten und gemeinsamen Freiflächen unterscheidet. Direkt bei den Gebäuden können zugewiesene Flächen von den Mieter*innen gestaltet werden, die Freiflächen zwischen den Häusern würden in weiterer Folge der Gemeinschaft dienen.

Von insgesamt 715 Wohneinheiten in 137 Reihenhausobjekten sind derzeit etwa 640 bewohnt. Zwischen den Gebäuden befinden sich großzügige Freiflächen. Die Gebäude befinden sich in unterschiedlich weit saniertem Zustand, zum Teil wurden diese bereits mit Balkonen ausgestattet. Es ist jedoch davon auszugehen, dass bei jedem der Gebäude in fünf bis 20 Jahren Sanierungsmaßnahmen notwendig werden. Wie genau an welcher Stelle agiert werden soll, muss in der tiefergehenden Beschäftigung mit der Substanz festgestellt werden. In der Ideenwerkstatt wurde in einem ersten Schritt über Ansprüche ans Wohnen gesprochen: Die Ausstattung mit Balkonen und die derzeit nicht vorhandene Barrierefreiheit sind für die meisten Bewohner*innen von großer Bedeutung. Viele Siedler*innen möchten ihren Lebensabend dort verbringen, Wohnen im Alter stand u.a. im Fokus. Hinsichtlich der Wohnungsgrößen von 45 m2 bis 55 m2 beherbergt die Siedlung vor allem Ein- bis Zweipersonenhaushalte. Gerade für Familien ist sie durch die Lage und Infrastruktur ebenfalls attraktiv – hier wurde der Wunsch nach größeren Wohnungen laut.

Kurz- und mittelfristig scheint die Zusammenlegung nebeneinander oder übereinander liegender Wohnungen sowie die Nutzung des Dachgeschoßes für Wohnungserweiterungen als relativ einfach umzusetzende Maßnahme. Längerfristig ist die Sanierung des Bestandes inkl. einer Aufstockung anzudenken, sodass verschiedene Wohnformen möglich sind. Mittels außenliegendem Aufzug ist die barrierefreie Erschließung möglich. Sollte sich nach eingehender Untersuchung herausstellen, dass ein Gebäude für die Adaptierung von neuen Wohnformen und der notwendigen Barrierefreiheit zu vertretbaren Kosten nicht möglich ist, könnten Ersatzneubauten eine mögliche Alternative darstellen. Private und gemeinsame Freiflächen

Treffpunkte und Kommunikation Das soziale Netz in der Siedlung ist sehr eng, gegenseitige Unterstützung ist für viele Bewohner*innen wichtig. Derzeit gibt es jedoch keine Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung oder als Treffpunkt in der Siedlung. Hier bietet sich das Europahaus an, um direkt neben dem Spielplatz und am Weg in die Stadt künftig (wieder) ein Ort für zufällige Begegnungen und Veranstaltungen zu sein, der auch als Kommunikationsplattform dient und einen Schanigarten hat. Auch bestehende Spiel- und Sportplätze könnten durch Sonnenschutz, Sitzmöbel und weitere Geräte noch attraktiver werden. Auch eine Hundewiese und Flächen zum gemeinsamen Garteln sollten angedacht werden. 3


Inhalt

Aufgabe und Prozessdesign 7 Ausgangslage 8 Prozessdesign 10 Aktivierung 11 Ablauf der Ideenwerkstatt Tag 0 Tag 1 Tag 2 Tag 3

13 14 15 17 19

Mobilität 21 Parken 22 Fuß- & Radwege 28 Motorisierter Verkehr 32 Umgang mit dem Bestand 35 Anpassungsmaßnahmen 42 Wohnungsnahe Freiräume Übergeordnete Freiräume

45 49

Kommunikation &Treffpunkte 55 Ausblick 58 Ideenprotokoll 61 Ideenboxen und Gespräche 62 Ideen der Kinder 81 Online Forum 87 Erarbeitete Inhalte auf Flipcharts 91 Potentiale 92 Ideenstammtisch 93 Ideensuppe 95 Aussichten 98 Impressum 99

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Aufgabe und Prozessdesign

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Ausgangslage

Die Stadt Kapfenberg Die Stadt Kapfenberg blickt positiv in die Zukunft: Der wichtige Industriestandort darf sich über ein anhaltendes Wirtschaftswachstum freuen. Die Stadt stärkt somit nicht nur ihre Position als attraktiver Arbeitgeber, sondern wird auch als Wohnort zunehmend interessanter. Um den Anforderungen an modernen und leistbaren Wohnraum gerecht zu werden, sollen nicht nur Neubauten errichtet werden, sondern insbesondere der Bestand in Siedlungsgebieten dementsprechend adaptiert werden. Die gemeinnützige GEMYSAG ist dabei mit über 9.000 Wohneinheiten in der Region wichtigster Partner der Stadtgemeinde.

Fachschule für Landund Forstwirtschaft

BG/BRG/ BORG

Kindergarten Neubau 2020

Die Hochschwabsiedlung Die Hochschwabsiedlung ist durch eine zentrale Lage in der Stadt Kapfenberg mit fußläufiger Anbindung an den Bahnhof als Mobilitätsknoten sowie an Nahversorger ein besonders attraktives Siedlungsgebiet. Gleichzeitig bietet die Siedlung mit ihren großen Freiflächen und der Nähe zu Wald und Wanderwegen einen hohen Mehrwert für Naturliebhaber*innen. Rund 1.800 Personen wohnen im Siedlungsgebiet, die Gebäude der GEMYSAG umfassen derzeit dabei rund 640 Haushalte. Die Mehrparteienhäuser wurden um das Jahr 1940 errichtet und weisen unterschiedliche Sanierungserfordernisse auf, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden müssen. Dies möchte die GEMYSAG nutzen, um Wohnungstypen, Frei- und Verkehrsflächen heutigen Bedürfnissen anzupassen.

Volkschule ASO/ZIS

Garagen

Pachtgärten

Überblick über die Siedlung mit Markierung (gelb) der GEMYSAG Gebäude, Pachtgärten und Garagen sowie Bildungsinstitutionen; Fotocredit: Stadtgemeinde Kapfenberg

Werkstattprotokoll Aufgabe und Prozessdesign Ausgangslage

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Ausgangslage der Ideenwerkstatt: Zukunft Hochschwabsiedlung Die Grundlage für die anstehenden Adaptierung sollen die Bedürfnisse der Bewohner*innen heute – die zum Teil bereits über Jahrzehnte in der Siedlung leben – sowie potenzieller zukünftiger Bewohner*innen bilden. Dabei besteht seitens der Stadtgemeinde und GEMYSAG der Wunsch, im Sinne der langfristigen Belebung der Siedlung für die Durchmischung verschiedener Altersgruppen sowie Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen Sorge zu tragen, die einerseits durch die derzeitig kleinen Wohnungen zwischen 45 m2 und 55 m2 sowie mangelnde Ausstattung nicht zielgruppengerecht angesprochen werden können.

Weiterführung in einer Studie Das Ergebnis des Beteiligungsprozesses in Form einer nonconform ideenwerkstatt soll die Grundlage für eine weiterführende Studie bilden, in der entsprechend der erarbeiteten Inhalte neue Wohnungstypologien, Freiraumgestaltung sowie in der Siedlung zu verortende Zusatzfunktionen behandelt werden.

Musterhafter Grundriss aus dem Jahr 1940; Bildrechte: GEMYSAG

Werkstattprotokoll Aufgabe und Prozessdesign Ausgangslage

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Prozessdesign

Vorbereitung

Beteiligungsmöglichkeiten vorab

Ideenwerkstatt

Die Vorbereitung und Organisation der nonconform ideenwerkstatt starteten Monate zuvor mit einem Auftakttreffen mit Vertreter*innen der Stadtgemeinde sowie der GEMYSAG. Bei dem Treffen wurden zahlreiche Informationen zum Projekgebiet erläutert und die Aufgabenstellung geschärft. Außerdem wurden organisatorische Rahmenbedingungen sowie der Termin und Veranstaltungsort festgelegt.

Die Mieter*innen wurden durch ein Anschreiben der GEMYSAG vorab über den Beteiligungsprozess informiert, Ende Oktober wurden die Details zum Prozess in Form von Plakaten und Foldern im gesamten Siedlungsbereich bekanntgegeben. Bereits ab Ende Oktober hatten Bewohner*innen die Möglichkeit, über das Online-Forum auf einer eigens eingerichteten Website unter www.zukunft-hochschwabsiedlung.at zum Beteiligungsprozess Ideen einzubringen. Auch analog war das möglich: In neun Ideenboxen konnten vor Ort Ideenzettel eingeworfen werden.

Von 12. bis 14. November 2019 fand der Beteiligungsprozess vor Ort statt: Über drei Tage bot das Offene Ideenbüro im Europahaus direkt in der Siedlung die Möglichkeit, sich einzubringen. Tagsüber standen das Team von nonconform sowie Ansprechpartner*innen von Stadt und GEMYSAG für Gespräche zur Verfügung. Im Rahmen von Abendveranstaltungen wurden Ideen gemeinsam weiterentwickelt. Während dieser Zeit konnten im Ideenbüro auch noch schriftlich oder auf der Website Ideen eingebracht werden.

Während einer rund drei Monate dauernden Phase vor der Ideenwerkstatt arbeitete sich das Team von nonconform in den Ort und Aufgabenstellung ein, entwickelte Material, um alle Akteur*innen zu erreichen und organisierte Equipment vor Ort. Der Termin (12.-14.11.) wurde frühzeitig über das Amtsblatt bekanntgegeben, ab Mitte Oktober wurde umfangreich zur Veranstaltung informiert.

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Auftakt, Vorbereitung, Aktivierung Inhaltliche Einarbeitung und Aufbereitung

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Ideenfindung

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Am Abend des dritten Veranstaltungstages wurde das gemeinsam entwickelte Ergebnis vorgestellt.

Ausarbeitung

Werkstattprotokoll Organisation

Akteursanalyse

nonconform ideenwerkstatt

Aktivierung Einladung der Bevölkerung

10-12 Wochen

2 Wochen

Werkstattprotokoll Aufgabe und Prozessdesign Prozessdesign

3 Tage

2-4 Wochen

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Aktivierung

Die Aktivierungsphase – also die umfangreiche Information der Bevölkerung und wichtiger Akteur*innen – startete ab Ende Oktober 2019. Über untschiedliche Kanäle wurde über den Anlass und Inhalt der nonconform ideenwerkstatt informiert, dazu eingeladen und animiert, sich schon im Vorfeld mit dem Thema zu beschäftigen.

Zukunft Hochschwabsiedlung Wie kann ich mitmachen?

Nachdenken: Schon vorab können Sie schriftlich Ideen in Ideenboxen einwerfen oder ins Onlineforum schreiben!

Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

Mitmachen: Drei Tage lang ist das Team von nonconform im Europahaus (Anton-Mühlbacher-Straße 125 a) für Sie da! Besuchen Sie uns tagsüber im Offenen Ideenbüro für ein persönliches Gespräch! Im Rahmen von Abendveranstaltungen tüfteln wir gemeinsam an Ideen weiter.

Die Aktivierung erfolgte über: Ideenboxen und Ideenzettel An gut besuchten Orten, in Geschäften und in öffentlichen Einrichtungen wurden insgesamt neun Ideenboxen aufgestellt, um zum Mitmachen einzuladen. Auf den beiliegenden Ideenzetteln konnten Ideen und Vorschläge notiert und in die Boxen eingeworfen werden. Ideenzettel wurden auch eigens für die Schulen erstellt, um auch Volkschüler*innen und deren Ideen einzubinden.

Was ist gut in der Hochschwabsiedlung, und wo gibt es etwas zu tun?

Was?

Ideenbüro, Workshops, Gespräche,..

Ihre Vorschläge sind gefragt! www.zukunft-hochschwabsiedlung.at

Wann?

von 12. bis 14. November 2019

Wo?

Ideenbüro im Europahaus

Di, 12. November 1500 - 1830 1900

Standorte der Ideenboxen Eurospar Kapfenberg Fischerparadies Gerlinde Pfeiler Kindergarten Hochschwabsiedlung Volksschule Dr. Renner Windfang ehem. GEMYSAG-Gebäude GEMYSAG Foyer Ordination Dr. Christian Schatz Europahaus Bürgerbüro der Stadt

Offenes Ideenbüro Gemeinsamer Ideenstammtisch

Mi, 13. November

900 - 1230 1400 - 1830 1900

Offenes Ideenbüro Offenes Ideenbüro Ideen auf dem Prüfstand und gemeinsames Suppenessen

Do, 14. November

900 - 1200 1900

Offenes Ideenbüro Schlusspräsentation Gemütlicher Ausklang

gefördert durch

Webseite Ab Ende Oktober wurden auf der eigens eingerichteten Webseite www.zukunft-hochschwabsiedlung.at Informationen zum Bürgerbeteiligungsprozess, zum Ablauf und zur Aufgabenstellung bereitgestellt. Es gab auch die Möglichkeit, Ideen online im Ideenforum einzubringen. Folder und Plakate Zeitgleich mit der Webseite wurden vierseitige Folder mit wichtigen Informationen zur Ideenwerkstatt an alle Mieter*innen in der Siedlung geschickt. Plakate wurden bei den Ideenboxen, an gut besuchten Orten sowie in allen Gebäuden der GEMYSAG in der Siedlung aufgehängt. Pressearbeit Die Stadtgemeinde kündigte die Veranstaltung ausführlich im Amtsblatt an.

Werkstattprotokoll Aufgabe und Prozessdesign Aktivierung

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Ablauf der Ideenwerkstatt

Von 12. bis 14. November 2019 richtete das verköpfige Team von nonconform – einen Tag unterstützt durch den Verkehrsplaner Michael Skoric – ein temporäres Ideenbüro im Europahaus direkt in der Siedlung ein, das allen Interssierten für drei Tage offen stand. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde eine breite Basis für intensives, gemeinsames Arbeiten geschaffen. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit wurden am Abend des 14. November allen präsentiert.

Tag 0

Montag, 11. November 13:00 – 18:00 Einwickeln und Aufbau Ideenbüro

Tag 1

Dienstag, 12. November 09:00 – 12:00 Finaler Aufbau Ideenbüro 12:00 – 14:00 Auftaktmittagessen 14:00 – 15:00 Spaziergang und Ge(h)spräch 15:00 – 19:00

Offenes Ideenbüro

19:00

Ideenstammtische

Zukunft Hochschwabsiedlung Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

Was?

Ideenbüro, Workshops, Gespräche,..

Tag 2

Mittwoch, 13. November 9:00 - 19:00 19:00

Offenes Ideenbüro

Tag 3

Wann?

Donnerstag, 14. November 09:00 – 12:00

hläge sind Ihre Vorsc werfen,

von 12. bis 14. November 2019

gefragt!

ben Forum schrei enboxen ein dlung.at ins Ideen in Ide schwabsie hauen! ukunft-hoch aus vorbeisc ah rop Eu unter www.z im Ideenbüro oder direkt im

Offenes Ideenbüro

Input: 12:00 – 18:30 Ausarbeiten Die Siedlung durch die Brille der Architekten 19:00 Schlusspräsentation und Ausklang 20:00 Ideen auf dem Prüfstand und Suppenessen

Wo?

Worum geht‘s? Die Hochschwabsiedlung ist als älteste Siedlung der GEMYSAG schon in die Jahre gekommen und die Ansprüche an das Wohnen haben sich seit der Errichtung stark verändert. Sie soll deshalb für die Bedürfnisse heutiger und auch künftiger Bewohner*innen adaptiert werden.

Im November 2019 findet deshalb in der Hochschwabsiedlung eine besondere Art der Beteiligung statt: Die GEMYSAG GmbH und die Stadtgemeinde Kapfenberg möchten mit Ihnen gemeinsam die Zukunft des Wohnens und Lebens in der Siedlung entwickeln.

Dienstag, 12. Nov. 2019

Mittwoch, 13. Nov. 2019

Donnerstag, 14. Nov. 2019

1400 - 1500 Spaziergang durch die Siedlung Startpunkt Europahaus 1500 - 1830 Offenes Ideenbüro Besuchen Sie uns im Europahaus! Gemeinsamer Ideenstammtisch 1900 Bringen Sie Ihre Ideen im Workshop ein.

900 - 1230 Offenes Ideenbüro Jede*r ist willkommen! 1400 - 1830 Offenes Ideenbüro Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge! 00 Ideen auf dem Prüfstand 19 Entwickeln Sie mit uns Ideen weiter.

Ideenbüro im Europahaus

900 - 1200 Offenes Ideenbüro Nutzen Sie die Gelegenheit. Schlusspräsentation Bei Speis und Trank stellen wir das gemeinsam entwickelte Konzept vor.

1900

gefördert durch

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Tag 0

Aufbau Ideenbüro und Einwickeln mit Ideenband Im Europahaus in der Hochschwabsiedlung wurde das temporäre Ideenbüro eingerichtet: Arbeitsplätze für das Team von nonconform wurden geschaffen, Anschauungsmaterial aufgehängt, eine große Luftbildplane sowie ein Umgebungsmodell aufgestellt, um das gemeinsame Arbeiten bestmöglich gestalten zu können. Auch die zuvor eingetroffenen Ideenzettel wurden aufgehängt und ausgewertet, um einen Überblick zu wichtigen Themen zu erhalten.

Das Offene Ideenbüro Das Offene Ideenbüro ermöglichte allen Interessierten über drei Tage, einfach vorbeizukommen und dem Team von nonconform Informationen und Ideen weiterzugeben. Die Mitglieder des Teams nahmen sich tagsüber Zeit für ausführliche Gespräche, auch Vertreter*innen der Stadtgemeinde und der GEMYSAG standen weitgehend vor Ort zur Verfügung. So entstand ein Raum für die Begegnung verschiedenster Akteur*innen, der fast mit Wirtshaus-Atmosphäre erfüllt war.

Werkstattprotokoll Ablauf der Ideenwerkstatt Tag 0

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Tag 1

Auftaktmittagessen und Spurensuche Zum Auftaktmittagessen wurden Vertreter*innen der Stadtgemeinde und GEMYSAG sowie weitere Akteur*innen aus Politik, Verwaltung und Vertreter*innen örtlicher Institutionen wie der Schulen eingeladen. Erwartungen an die Ideenwerkstatt wurden formuliert. Danach folgte ein Spaziergang – das Ge(h)spräch – in das Projekt­areal, zu dem auch die Bewohner*innen eingeladen wurden; rund 20 Personen nahmen das Angebot wahr.

Offenes Ideenbüro Um 15:00 Uhr wurde das Offene Ideenbüro eröffnet und sogleich fanden sich erste Besucher*innen ein. Bis 18:30 Uhr gab es die Möglichkeit, erste Gespräche mit dem Team von nonconform sowie Vertreter*innen von Stadt und GEMYSAG zu führen. Zahlreiche Informationen wurden gesammelt, Fragen gestellt, Unklarheiten ausgeräumt und erste für den Prozess wichtige Eckpfeiler besprochen.

Abendveranstaltung Ab 19:00 Uhr wurden alle Interessierten zu einer gemeinsamen Abendveranstaltung eingeladen. Im Rahmen von „Stammtischrunden“ wurde den Anwesenden die Möglichkeit gegeben, über für sie wichtige Themen zu sprechen. So bildeten sich vier Stammtische zu den Themen Verkehr & Parken, Treffpunkte Innen & Außen, Wohnungstypen und Wohnen im Alter, an denen rund 45 Minuten diskutiert und entwickelt wurde. Anschließend wurden die Essenzen präsentiert.

Werkstattprotokoll Ablauf der Ideenwerkstatt Tag 1

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Werkstattprotokoll Ablauf der Ideenwerkstatt Tag 1

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Tag 2

Offenes Ideenbüro Am zweiten Tag der Ideenwerkstatt war das Ideenbüro zwischen 09:00 Uhr und 18:30 Uhr abgesehen von einer kurzen Mittagspause geöffnet. Einige Bürger*innen nutzten wieder die Chance, um sich mit den Planer*innen zu unterhalten, Informationen auszutauschen und Ideen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig analysierte der Verkehrsplaner Michael Skoric das Siedlungsgebiet auf Grundlage einer zuvor durch die GEMYSAG erstellen Parkraumerhebung und führte Gespräche mit Vertreter*innen der MVG, den Verkehrsbetrieben vor Ort.

Abendveranstaltung: Ideen auf dem Prüfstand Ab 19:00 Uhr wurde wieder zur gemeinsamen Abendveranstaltung eingeladen. Von den Planer*innen wurde zuerst die Siedlung durch „die Brille des Architekten“ präsentiert, um das Siedlungsgebiet für die Anwesenden aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Thematische Tische Anschließend wurde bei Suppe an drei Thementischen zu Fragen gearbeitet: Wie nutzen wir Freiräume? In welchen Räumen findet Gemeinschaft statt? Wer sind die Siedler*innen, wer nicht mehr und wer (noch) nicht? Nach fast einer Stunde des Erzählens und Entwickelns wurden die Ergebnisse der Stammtischgespräche präsentiert.

Werkstattprotokoll Ablauf der Ideenwerkstatt Tag 2

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Werkstattprotokoll Ablauf der Ideenwerkstatt Tag 2

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Tag 3

Offenes Ideenbüro und Ausarbeitung Am dritten Tag war das Offene Ideenbüro noch bis 12 Uhr geöffnet. Auch das Online-Ideenforum wurde dann geschlossen. Einige Bürger*innen nutzten noch die Chance, Gespräche mit den Planer*innen zu führen.

Ausarbeitung Mittags zog sich das Team von nonconform zurück, um die Erkenntnisse und die über drei Tage entwickelten Ideen in Rücksprache mit der GEMYSAG zusammenzufassen, zu strukturieren und in einer Präsentation aufzubereiten. Ein weiterer Mitarbeiter reiste zur grafischen Aufbereitung an.

Schlusspräsentation Um 19:00 Uhr waren alle Interessierten zur Ergebnispräsentation eingeladen. Rund 75 Leute fanden sich im Europahaus ein, wo das Team von nonconform über 1,5 Stunden schilderte, wie sich die drei Tage der Ideenwerkstatt entwickelt hatten, welche Erkenntnisse daraus gezogen wurden und welche Lösungen für die künftige Nutzung der Bestandsgebäude, der Freiflächen und bestehender Treffpunkte angedacht werden können. Bei weiterführenden Gesprächen und guter Stimmung klang der Abend aus.

Werkstattprotokoll Ablauf der Ideenwerkstatt Tag 3

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Mobilität

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Parken

Stellplatzerhebung Befestigete Verkehrsflächen – also Straßen, Fuß- und Radwege sowie Stellplätze für Pkw und andere Verkehsrmittel – sind in einem derart großen Siedlungsgebiet von großer Bedeutung. Deshalb wurde bereits vor der Ideenwerkstatt eine Stellplatzerhebung durchgeführt, um die Auslastung abschätzen zu können. In der Erhebung wurde an einem Werktag zu vier Tageszeiten erhoben, wie ausgelastet die Pkw-Stellplätze im Bereich der Siedlungsgebäude der GEMYSAG sind. Dabei wurde auch unterschieden, ob diese Wohneinheiten zugewiesen oder frei verfügbar sind. --716 GEMYSAG Wohneinheiten in der Siedlung --Insgesamt 475 Parkplätze, davon --208 auf GEMYSAG Grund für alle --158 direkt Wohnungen zugewiesen --77 auf öffentlichem Grund --der Rest für Schule, Fischerparadies --dazu kommen noch 188 Garagenplätze

Legende GEMYSAG alle GEMYSAG Mieter Fischerparadies Volksschule Öffentlich

Werkstattprotokoll Mobilität Parken

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Auslastung in %, 7:00 Uhr

Legende - 50% 50% - 75% 75% - 90% 90% -

Werkstattprotokoll Mobilität Parken

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Auslastung in %, 11:00 Uhr

Legende - 50% 50% - 75% 75% - 90% 90% -

Werkstattprotokoll Mobilität Parken

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Auslastung in %, 15:00 Uhr

Legende - 50% 50% - 75% 75% - 90% 90% -

Werkstattprotokoll Mobilität Parken

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Auslastung in %, 20:00 Uhr

Legende - 50% 50% - 75% 75% - 90% 90% -

Werkstattprotokoll Mobilität Parken

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Maßnahmen zur verbesserten Verfügbarkeit von Stellplätzen

Bedarf an Parkflächen

Auslastung in %, 20:00 Uhr

Im Schnitt sind die Pkw-Parkplätze unter 65 % ausgelastet. Der Mix von verschieden regulierten Stellplätzen sorgt jedoch für Unterschiede in der Verfügbarkeit. Die Analyse zeigt, dass selbst zur intensivsten Zeit bei Inkaufnahme eines kurzen Fußwegs von ca. 100 m Pkw-Parkplätze verfügbar sind. Durch stellenweise zu Wohnungen oder Kennzeichen klar zugeordnete Pkw-Parkplätze und andernorts für alle frei verfügbare Parkplätze kommt es zu einem Ungleichgewicht. Um die Gesamtauslastung etwas harmonischer zu verteilen, sind z.B. Anwohnerparkkarten eine zu prüfende Lösung.

Sichtbarmachen bestehender Parkflächen Es könnte angedacht werden bestehende, aber nicht befestigte Parkflächen zu befestigen und besser zu markieren. Im Sinne der Verkehrsberuhigung könnten auch weitere Parkplätze im Straßenraum geschaffen werden, insb. in der Größe an Lieferwägen angepasste Stellplätze in der Otto-Haubergerstraße. Mittelfristig ist die Qualitätsverbesserung bzw. der Ersatz der Garagen im südlichen Bereich der Siedlung einzuplanen, da diese aufgrund der Substanz in absehbarer Zeit nicht mehr nutzbar sein werden. Auch eine bessere Beleuchtung im Bereich der Garagen wurde als dringende Notwendigkeit für ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis der Mieter*innen herangetragen. Werkstattprotokoll Mobilität Parken

100m

200m

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Fuß- & Radwege

Zu Fuß durch die Siedlung

Verbindung ins Stadtzentrum

Alt und Jung gehen in der Hochschwabsiedlung gerne zu Fuß, auch wenn kleinere Steigungen zu bewältigen sind. Eltern schätzen es, dass ihre Kinder in der Siedlung zu Fuß zur Schule gehen können ohne vielen Gefahrenstellen ausgesetzt zu sein. Dennoch hat sich gezeigt, dass die Gehwege meist sehr schmal sind und gerade die Bring- und Holsituationen vor Kindergarten und Schule des Öfteren zu Konfliktsituationen zwischen den Verkehrsteilnehmer*innen führen. Insbesondere der Weg ins Stadtzentrum zeigte bei Regenwetter auch, das im alten Belag schnell großflächige Pfützen entsteheh, die Gehwege unterbrechen.

Die Siedlung zeichnet sich dadurch aus, dass die Bewohner*innen nicht unbedingt auf den PKW angewiesen sind. Eine Unterquerung des Bahndammes wird von vielen Bewohner*innen als schnelle fußläufige Verbindung zum Nahversorger und ins Stadtzentrum genutzt. Auch dieser ist jedoch in die Jahre gekommen und wird im Rahmen des Neubaus des Bahnhofs durch eine moderne Unterquerung ersetzt. Der neue Durchgang wird sich rund 200 Meter weiter südwestlich befinden. Aufgrund der statischen Gegebenheiten kann die derzeitige Unterquerung nicht erhalten bzw. adaptiert werden.

Mit dem Fahrrad unterwegs Fußweg entlang des Bahndamms

Auch das Fahrrad ist ein durchwegs beliebtes Verkehrsmittel, um sich in und um die Siedlung fortzubewegen. Dabei gibt es für den Radverkehr keine ausgewiesenen Wege und Anlagen. Auch das überdachte Abstellen von Kinderwägen und Fahrrädern sowie das Laden von E-Bikes sind nicht vorgesehen. Radfahren entlang des Bahndammes ist trotz Verbot bei den Siedler*innen sehr beliebt, da gerade hier die kurze Entfernung zu Nahversorgern geschätzt wird.

Abstellsituation vor einem Wohnhaus

Werkstattprotokoll Mobilität Fuß- & Radwege

Derzeitiger Durchgang Richtung Stadtzenturm und Nahversorger

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Maßnahmen zur Attraktivierung Breite und sichere Wege

Überdachtes Abstellen und Warten

Damit zu Fuß gehen und Radfahren auch weiterhin attraktive Mobilitätsformen in und um die Hochschwabsiedlung bleiben, ist die Erhaltung und wenn möglich Verbreiterung der Wege notwendig. Auch hier wurde seitens der Bewohner*innen angemerkt, dass durch die spärliche Beleuchtung – insbesondere entlang des Bahndammes – abends ein hohes Unsicherheitsgefühl besteht.

Für Fahrräder, E-Bikes und Kinderwägen sind zeitgemäße Abstellanlagen für die Adaptierung der Wohnhäuser mitzudenken. Durch die Überdachung von Bushaltestellen und Sitzgelegenheiten zum Warten wird auch der öffentliche Verkehr attraktiviert.

Moderne Fahrradüberdachung

Fahrradsharing am Mobilitätsknoten mit Ladestation für E-Bikes

Werkstattprotokoll Mobilität Fuß- & Radwege

Klassische Gestaltung einer Bushaltestelle in Wolfern OÖ

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Verbindung ins Stadtzentrum

Ein Gehweg als wichtige Mobilitätsader Der Weg entlang des Bahndamms ist für viele Bewohner*innen eine täglich genutzte Strecke ins Stadtzentrum und zum Nahversorger. Eigentlich als reiner Fußweg gedacht, wird er auch von vielen mit dem Rad genutzt. Die Unterquerung des Bahndamms wird im Rahmen des Neubaus des Bahnhofs um etwa 200 Meter südwestlich verlegt. Der Weg dorthin wird (voraussichtlich) entlang des Bahndamms siedlungsseitig verlängert. Künftig wird man per Aufzug und einem breiten Durchgang auf die Seite der Innenstadt wechseln. Schnell ist man somit künftig am Mobilitätsknoten Bahnhof, auf Innenstadtseite soll sich künftig auch eine E-Mobilitäts-Zentrale mit verschiedenen Leihmöglichkeiten befinden. Der Weg zum Nahversorger wird jedoch um 250 Meter länger, was insbesondere für ältere Menschen eine wesentliche Veränderung darstellt. Auch Radfahrer*innen betrifft die Verlegung der Unterquerung stark: Da die Barrierefreiheit nur durch das Fahren mit Liften gegeben ist, muss abgestiegen und die Fahrt somit unterbrochen werden. Hier ist für eine langfristig gute Anbindung der Siedlung das Einplanen einer weiteren Unterquerung auf Siedlungshöhe zu empfehlen.

Attraktivierung des Weges Die Ausgestaltung dieser wichtigen Verbindung ins Stadtzentrum sollte ihrem Stellenwert entsprechen: Ein breiter Geh- und Radweg, der gut beleuchtet ist, sollte gerade hinsichtlich der Verlängerung des

Weges zum Nahversorger das Gehen und Radfahren angenehmer machen.

Alternativen in der Nahversorgung Damit der Alltag für ältere Bewohner*innen in der Siedlung erleichtert wird, kann gerade hinsichtlich der Nahversorgung über Alternativen zum Weg ins Stadtzentrum nachgedacht werden: - Ein Bäcker bringt derzeit zwei Mal pro Woche um 06:00 Uhr morgens Gebäck und eine kleine Auswahl an Lebensmitteln in die Siedlung. Für viele Bewohner*innen ist das jedoch zu früh am Morgen. Hier wäre anzudenken, mit dem Anbieter über einen anderen Zeitpunkt für die Auslieferung zu sprechen. - Bringdienst: Mit Lastenrädern könnten die Lebensmittel auch geliefert werden. Das könnte auch ein Sozialprojekt der Stadt sein. Wichtig wäre hier, dass sich der Einkauf nicht wesentlich verteuert. - Hinsichtlich eines möglichen Nahversorgers in der Siedlung waren die Meinungen geteilt: Für ältere Personen wäre ein kleiner Nahversorger für den täglichen Bedarf wichtig. Gleichzeitig müsste das Angebot kostengünstig sein. Hier könnte über mögliche Betreiber weiter nachgedacht werden. - Auch eine engere Taktung des City Bus bildet eine angenehme Alternative zum Fußweg ins Stadtzentrum.

Potenzielle Verbreiterung und Verlängerung der Wegeverbindung ins Stadtzentrum

Werkstattprotokoll Mobilität Fuß- & Radwege

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Empfehlung: Verbesserte Verbindung Schule - Sportplatz

Fußweg neu

Unterquerung neu mit Aufzug

Unterquerung alt

Eurospar

ECE GSPublisherVersion 1158.22.171.100

Veränderung der Fuß- und Radverbindungen durch neue Unterquerung.

Werkstattprotokoll Mobilität Fuß- & Radwege

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Motorisierter Verkehr

Verkehrsaufkommen Trotz attraktiver Fuß- und Radverbindungen rund um die Hochschwabsiedlung ist der Pkw entscheidender Teil des Verkehrsaufkommens. Nicht nur Bewohner*innen der Siedlung nutzen die Straßen, sondern diese werden als parallele Achse zur Hauptverkehrsader durch die Stadt auch manchma Teil des Durchzugsverkehrs. Bewohner*innen klagen dabei vor allem über zu hohe Geschwindigkeiten, insbesondere in der Otto-Hauberger Straße.

er-Straße Otto-Hauberg

Maigasse

25

Weg

Verstärkung der Verschwenkungen

26

gasse

Walfersam

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29

14 30

32

traße

Meierhofs

17

12

er-Straße Otto-Hauberg

Weg

34

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10 36 33

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43

+2

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Weg

11 45 5

46

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48 49

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5

4

53

11 raße lbacher-St

3

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Anton-Müh

Gasse

Einbahn Anton-Mühlbacher-Str.

2 3

9

sse

Seilbahnga 8

51

1

13

Enge Gasse

Mögliche Einbahnregelungen

Töllermayr-

4

10

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2

6

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Verlagerung der Stellplätze auf die ggü. liegende Straßenseite 81a

Otto-Hau

1

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Lagergas

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1

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Im Rahmen der Ideenwerkstatt und nach Rücksprache mit der MVG und dem ansässigen Verkehrsplaner wurde die Möglichkeit einer sogenannten gegenläufigen Einbahn (Richtung Osten in der Otto-Hauberger-Straße, Richtung Westen Anton-Mühlbacher-Straße) mit Fahrmöglichkeit für Fahrräder in alle Richtungen durchgedacht. Vorteile davon wäre eine leicht erhöhte Verkehrssicherheit, weil man an weniger Stellen mit Gegenverkehr rechnen müsste und der Straßenquerschnitt neben Pkw auch etwas mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger*innen bieten würde. Gleichermaßen ergeben sich jedoch auch potentielle Gefahrenstellen, etwa an der Kreuzung bei der Schule. Auch eine Verlagerung der Citybus-Route inkl. Neuschaffung von Haltestellen wäre notwendig.

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Die Abänderung von Fahrtrichtungen ist ein Eingriff erheblichen Ausmaßes – baulich und auch im Kopf aller Verkehrsteilnehmer*innen muss sich so eine neue Regelung etablieren. Allein zum Zweck der Temporeduktion scheint der Eingriff unverhältnismäßig. Eine Einbahn in der Anton-Mühlbacher-Straße bei der Elternhaltestelle scheint auf jeden Fall sinnvoll: Durch den Entfall des Rangierens sind flüssigere Fahrvorgänge und eine erhöhte Verkehrssicherheit für aussteigende Kinder zu erwarten.

Werkstattprotokoll Mobilität Motorisierter Verkehr

Verkehrsberuhigung duch verstärkte Verschwenkung sowie eine mögliche Einbahnregelung in der Anton-Mühlbacher-Straße.

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Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Verschwenkung durch Stellplätze Damit der Verkehr dennoch etwas beruhigt werden kann, wurde in der Ideenwerkstatt angedacht, das bereits stattfindende versetzte Parken in der Otto-Hauberger-Straße im Straßenraum noch zu verstärken. Durch die straßenseitig wechselnden Parkflächen kommt es zu einer Verschwenkung der Fahrbahn (siehe dazu Karte auf d. vorigen Seite). Pflanzentrog zur Abgrenzung von Stellflächen, ähnlich vor Ort

Dauerhafte Abgrenzung von Parkplatzflächen Damit der verkehrsberuhigende Effekt der Verschwenkungen tagsüber auch ohne parkende Autos erhalten bleibt, können die Parkflächen durch Objekte im Straßenraum – wie etwa Pflanzentröge – verstärkt werden.

Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs Im Zusammenspiel mit modernen Wartehäuschen ist auch die höhere Taktung des Citybus durch die Siedlung zu empfehlen. Dies ist auch in Verbindung mit der Verlegung der Unterquerung zum Stadtzentrum anzuraten, um die Erreichbarkeit der Nahversorger auch für ältere Menschen ohne Pkw zu verbessern. Bestehende Stellplatzabgrenzung in der Hochschwabsiedlung

Werkstattprotokoll Mobilität Motorisierter Verkehr

Ansprechende Gestaltung eines Pflanzentroges mit Sitzgelegenheit in Berlin

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Umgang mit dem Bestand

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Ausgangslage

Baubestand Die Hochschwabsiedlung (Teil GEMYSAG) besteht aus insgesamt 137 Reihenhäusern, die in den 1940er Jahren errichtet wurden. Die einzelnen Gebäude sind als 2-Spänner-Typen aufgebaut. Von insgesamt 715 Wohneinheiten sind derzeit etwa 640 bewohnt. Zwischen den einzelnen Gebäuden befinden sich großzügige Freiflächen. Die Gebäude wurden in unterschiedlichem Maße saniert und ausgebaut. Sanierungsbedarf Es ist davon auszugehen, dass es in den nächsten fünf bis 20 Jahren in jedem der über 70 Jahre alten Gebäude einen Sanierungsbedarf geben wird. Wie genau an welcher Stelle darauf reagiert werden sollte, kann zum Zeitpunkt der Ideenwerkstatt nicht festgestellt werden, dafür ist eine tiefergehende Beschäftigung mit der Bausubstanz notwendig. Bebaute Fläche - 24.789 m2 Fläche gesamtes Projektgebiet - 144.995 m2 100m

Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand Motorisierter Verkehr

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Anteil der versiegelten Flächen im Projektgebiet bestehend aus Straßen, Fuß- und Radwegen sowie befestigten Stellplätzen.

Fläche gesamtes Projektgebiet - 144.995 m2 Versiegelte Fläche - 35.874 m2 100m

Verhältnis der bebauten, versiegelten und freien Flächen im Siedlungsgebeit. Fläche gesamtes Projektgebiet - 144.995 m2 Versiegelte Fläche - 35.874 m2 Bebaute Fläche - 24.789 m2 100m

Freiflächen - 84.332 m2

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Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand Motorisierter Verkehr

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2-Spänner-Typologie Die Stiegen erschließen je zwei Wohnungen pro Geschoß. Im Erdgeschoß sowie im 1. Obergeschoß befinden sich pro Stiege jeweils eine 3-Zimmer-Wohneinheit mit ca. 45 m2 sowie eine 4-Zimmer-Wohneinheit mit ca. 55 m2. Die Dachgeschoße sind in Teilen zu Wohnungen ausgebaut. Im Kellergeschoß befinden sich Lager-, Technik- und Waschräume. Die Raumhöhe in den Wohngeschoßen beträgt 2,40 m. Barrierefreiheit Eine große Herausforderung besteht in der Barrierefreiheit der Wohngebäude. Diese ist aufgrund des erhöhten Erdgeschoßes (ca. 1 Meter über Niveau) und der 2-Spänner-Typologie ohne Lift derzeit in keiner Wohnung gegeben. Teilweise führen Außentreppen zur Hauseingangstüre. Beispielgrundriss Erdgeschoß – Gebäude mit 2 Stiegen

Viele der Bewohner*innen sehen sich aufgrund ihres Alters damit konfrontiert, dass sie womöglich in wenigen Jahren eine barrierefreie Wohnung benötigen werden. Auch das Thema Pflege ist hier mitzudenken. Gleichzeitig ist der Wunsch sehr groß, den Lebensabend in der Siedlung zu verbringen.

Haushaltsgrößen In der Siedlung befinden sich viele 1-Personen-Haushalte (2019: 367) sowie 2-Personen-Haushalte (2019: 185). Dies betrifft sowohl ältere als auch jüngere Bewohner*innen. Aber auch Familien suchen aufgrund der guten Lage und Infrastruktur Wohnraum in der Siedlung, hier wäre der Bedarf nach größeren Wohnungen vorhanden.

Beispielgrundriss Dachgeschoß – Gebäude mit 2 Stiegen

Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand Motorisierter Verkehr

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Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand Motorisierter Verkehr

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Wohnungszusammenlegung

Aufgrund der in den 1940er Jahren errichteten 2-Spänner-Typologie mit 45 sowie 55 m2 großen Wohnungen gibt es in der Hochsch­ wabsiedlung kaum Wohnraum für Familien mit mehreren Kindern. Der Wunsch nach Mehrzimmerwohnungen ist demnach gegeben. Als eine erste, kurz- bis mittelfristige Maßnahme erscheint es möglich, Wohnraum durch Zusammenlegung zu schaffen. Eine Zusammenlegung kann durch den Zusammenschluss zweier benachbarter Wohnungen am gleichen Geschoß sowie durch die Verbindung zweier übereinander liegender Wohnungen angedacht werden. Grundriss 1. Obergeschoß -– Zusammenlegung über zwei Geschoße Zusammenlegung übereinanderliegender Wohnungen Durch die Zusammenlegung von zwei übereinanderliegenden Wohnungen mittels einer Treppe können je nach Typus und Position im Gebäude Wohnungen in der Größe von 85 m2 bis hin zu 115 m2 entstehen.

Dachgeschoßgrundriss – Zusammenlegung über zwei Geschoße

Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand Motorisierter Verkehr

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Zusammenlegung am Geschoß Durch die Zusammenlegung von zwei benachbarten Wohneinheiten mittels einer verbindenden Türe können Wohneinheiten mit Größen von bis zu 100 m2 geschaffen werden. Diese Möglichkeit ist jedoch abhängig von der Verfügbarkeit leerstehender benachbarter Wohnungen.

Wohnungszusammenlegung am Geschoß Nutzung leerstehender Dachgeschoßwohnungen Eine weitere Möglichkeit, zusätzlichen Raum zu nutzen, ist die Inanspruchnahme leerstehender, ausgebauter Dachgeschoße als Gemeinschaftsräume, Lagerräume, Gästezimmer, etc. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass aus brandschutztechnischen Gründen nur ausgebaute Wohneinheiten genutzt werden können.

Dachgeschoßnutzung Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand Motorisierter Verkehr

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Anpassungsmaßnahmen

Sanierung vs. möglicher Ersatzneubau

Zusammenlegung im Bestand

Ersatzneubau

Im Bestand gibt es – wie zuvor dargestellt – verschiedene Möglichkeiten, dem Wunsch der Bewohner*innen nach größeren Wohneinheiten zu begegnen. Dennoch sind ohne größere bauliche Maßnahmen die meisten Wohnungen auf das Wohnen als Single oder zu zweit ausgerichtet. Eine weitere Schwierigkeit im Bestand ist die fehlende Barrierefreiheit, was sowohl für das Wohnen im Alter als auch mit kleinen Kindern relevant ist.

Sollte sich nach eingehender Untersuchung herausstellen, dass ein Gebäude für die Adaptierung von neuen Wohnformen und einer notwendigen Barrierefreiheit, zu vertretbaren Kosten nicht möglich ist, könnten Ersatzneubauten eine mögliche Alternative darstellen. Im Ersatzneubau hingegen wäre eine Mischung von Wohnformen für unterschiedliche Anprüche und Lebensabschnitte einfach umzusetzen. Die Wohnungen können außerdem mittels innenliegendem Aufzug barrierefrei erschlossen werden. Raumhöhen von 2,50 Metern sind möglich, bzw. verpflichtend. Das Erdgeschoß kann ohne Niveausprung umgesetzt werden.

Bestandssanierung Bei einer Bestandssanierung inklusive einer Ausfstockung sind ebenfalls verschiedene Wohnformen möglich. Mittels eines außenliegenden Aufzuges kann die barrierefreie Erschließung ermöglicht werden. In den oberen, aufgestockten Geschoßen sind Raumhöhen über 2,50 Metern umsetzbar.

Dem Wunsch nach Balkonen und wohnungsbezogenen Freiflächen kann in allen drei Varianten entsprochen werden. Dies ist auf im Kapitel Freiraum übersichtlich dargestellt.

Bestand Single-Wohnen Wohnen zu zweit Balkone / im EG Terrassen - Nicht barrierefrei - Raumhöhe 240 cm

Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand Anpassungsmaßnahmen

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Bestand + Sanierung + Aufstockung Unterschiedliche Wohnformen Jung + Alt Single oder Single Famile - Barrierefrei/ Lift - Raumhรถhe 250 cm

Werkstattprotokoll Umgang mit dem Bestand AnpassungsmaรŸnahmen

Ersatzneubau Unterschiedliche Generationen Senior*innen Jungfamilien - Barrierefrei/ Lift - Raumhรถhe 250 cm

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Wohnungsnahe Freiräume

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Ausgangslage

Die Hochschwabsiedlung zeichnet sich durch ihre großzügigen Frei– flächen mit teils prächtigem Baumbestand aus. Viele der Mieter*innen haben sich Teile der Rasenflächen angeeignet und dort Beete angepflanzt, Pavillions und Gartenmöbel aufgestellt oder sich eigene Abstellflächen geschaffen. Die angeeigneten Flächen dienen oftmals auch als Treffpunkte und sind wichtiger Teil der Siedlung. Gleichzeitig sind die oftmals kreativ gestalteten Außenflächen nicht von allen Bewohner*innen gerne gesehen.

Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Anpassungsmaßnahmen

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Zonierung der Freiflächen

Wie können die Freiräume aufgrund des Wunsches nach einerseits privaten und anderereseits gemeinschaftlichen Freiflächen adaptiert werden? Um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, ist die Zonierung der Freiflächen für privaten und gemeinschaftlichen Gebrauch anzudenken: Durch das Versetzen der Zugangswege zu den Gebäuden spannt sich zwischen Wegeführung und Gebäuden eine Fläche zur Begrünung auf. Diese direkt an die Gebäude angrenzenden Freiflächen können Wohneinheiten zugeordnet werden: Blumenbeete, Gemüsegärten, Pavillions oder Sitzmöbel finden rund um die Gebäude ihren Platz. Ergänzt werden die privaten Freiflächen durch Balkone im Obergeschoß.

Versetzung der Zugangswege auf einen Abstand von 3,50 m zum Gebäude. Diese Zugänge ermöglichen auch die Zufahrt für die Feuerwehr sowie Krankentransporte.

Die Zonierung ermöglicht die Entstehung privater, halböffentlicher und öffentlicher Freiräume im direkten Wohnumfeld, die unterschiedliche Ausführungen und Qualität aufweisen.

Zwischen den Siedlungsgebäuden bieten sich die weitläufigen Freiflächen zur gemeinschaftlichen Nutzung an. Sitzmöbel laden zum nachbarschaftlichen Treffen ein, Hängematten zum Lesen. Hier begegnet man einander und die Kinder haben Platz zum Austoben.

Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Anpassungsmaßnahmen

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Ergänzt werden die privaten Freiflächen im Erdgeschoß durch Balkone im Obergeschoß.

privater Freiraum

gemeinsamer Freiraum

privater Freiraum

Schaffung eines gemeinsam genutzten, beschatteten Freiraumes zwischen den Gebäuden. Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Anpassungsmaßnahmen

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Übergeordnete Freiräume

Im Bereich des Europahauses – am Rande der Siedlung Richtung Stadtzentrum gelegen – befinden sich insbesondere für die jüngsten Bewohner*innen wichtige Freiflächen: Ein Kinderspielplatz sowie eine große Wiese, die für Freizeitsport angedacht ist. Auch eine asphaltierte Fläche wurden früher etwa zum Eislaufen genutzt. Spielfeld – Beschattung und Sitzgelegenheiten

Kinderspielplatz – Beschattung, Trinkbrunnen und WC

Europahaus – Außenbereich

Entlang des Bahndamms befindet sich eine Wiese, die von Menschen aller Altersgruppen für Sport und Spiel genutzt werden kann. Eine bessere Beschattung durch Bäume und weitere Sitzgelegenheiten zum Zusehen, für Unterhaltungen und zur Rast kann wesentlich zur Steigerung der Aufenthaltsqualität beitragen. Auch weitere Sportgeräte wie z.B. Sportstangen könnten angedacht werden, sodass die Flächen für verschiedene Altersgruppen ansprechend sind.

Der Kinderspielplatz befindet sich im Süden des Europahauses und ist von diesem aus gut zu überblicken. Auch hier können zusätzliche Beschattungsmaßnahmen (Bäume, Sonnensegel, etc.) wesentlich zur Aufentahltsqualität beitragen. Ein Trinkbrunnen ist, v.a. unter Berücksichtigung der Zunahme heißer Sommertage, zu empfehlen. Öffentlich zugängliche Toilettenräume sind anzudenken und könnten (nach Prüfung) ggf. an das Europahaus angebaut werden.

Das Europahaus befindet sich genau an der Schnittstelle zwischen den Wohngebäuden der Siedlung, den übergeordneten Freiflächen und der Wegeführung in die Stadt. Ein dem Gebäude zugeordneter Gastgarten würde einen für verschiedenste Gruppen attraktiven Treffpunkt bieten, von dem aus u.a. der Spielplatz überblickt werden kann.

Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Übergeordnete Freiräume

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Bessere Verbindung Schule – Sportplatz

Hundewiese

Beleuchtung Garagenbereich

Eine bessere Verbindung wischen Schule und Spielplatz bzw. -feld ist zu empfehlen. Im Rahmen der empfohlenen Einbahnführung in der Anton-Mühlbacher-Straße wird auch der Ausbau eines Fuß- sowie Radweges empfohlen. Die Sicherheit bei der Nutzung des Weges für alle Verkehrsteilnehmer*innen hat dabei höchste Prioritöt.

Hunde spielen eine wesentliche Rolle in der Hochschwabsiedlung. Eine Hundzone im Zugangsbereich zu den Garagen wird deshalb vorgeschlagen. Diese Hundewiese soll sich im Bereich der derzeitigen Lagerräume der GEMYSAG befinden. Da sich hier die Überflutungszone des Wildbaches (gelbe und rote Zone) befindet, steht dieser Bereich ohnehin nicht für zukünftige Bebauung zur Verfügung.

Der Garagenbereich stellt einen weiteren Treffpunkt für zufällige Begegnungen der Bewohner*innen dar. In den Garagen werden nicht nur die Autos geparkt, sondern manche wurden auch als Werkstätten eingerichtet. Der Bereich zwischen den Garagen stellt derzeit für viele Bewohner*innen jedoch einen Angstraum dar, der v.a. nachts gemieden wird. Der Wunsch nach einer besseren Beleuchtung für ein höheres Sichererheitsempfinden wurde in der Ideenwerkstatt laut.

Verbindungsweg Schule zu Sport-/Spielräumen

Vorschlag Hundezone; Fotocredit: pixabay

Der Garagenzugang als unbeleuchteter Angstraum

Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Übergeordnete Freiräume

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Fahrradstrecke für Kinder/ Rollerscatebahnetz

Flächen zum gemeinsamen Garteln

Versperrbare Müllinseln

Auch der Bereich zwischen den Garagen kann auf vielfältige Weise genutzt werden. Auf einem über 300 Meter langen Streifen könnten zum Beispiel Kinder das Fahrradfahren üben. Dafür müsste der Belag ausgebessert werden. Auch das Skaten oder Scooter fahren wäre dann möglich. Als Highlight könnte hie und da ein Parcour aufgestellt werden, wo die Kinder spielerisch die Regeln des Straßenraums kennenlernen oder ihre Geschicklichkeit testen könnten.

Gemeinschaftsgärten sollen zum Garteln einladen. Die Beschäftigung an der frsichen Luft trägt zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Außerdem kann das gemeinsame Garteln das Kennlernen zwischen den Bewohner*innen fördern, verschiedene Generationen können voneinander lernen.

Derzeit sind die den Wohnungen zugeordneten Müllcontainer offen zugänglich. Dies führt teilweise dazu, dass auch Dritte ihren Abfall in diesen entsorgen. Dies wiederum führt zu erhöhten Kosten der j Bewohner*innen. Eine Einhausung der Müllcontainerabstellpläzte mit der Möglichkeit, diese zu versperren und nur für die jeweiligen Bewohner*innen zugänglich zu machen, würde der Entsorgung von Müll durch Dritte entgegenwirken.

Garagenbereich mit Potenzial zum Fahrradfahren

Garteln als gemeinsame Aktivität von Jung und Alt.

Beispiel einer offenen Müllinsel in der Siedlung

Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Übergeordnete Freiräume

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Europahaus mit Gastgarten

Fahrradstrecke für Kinder Rollerskaterbahn

Spielfeld – Beschattung und Sitzgelegenheiten

Beleuchtung Garagenbereich Hundewiese

Spielplatz – Beschattung, Trinkbrunnen und WC

GSPublisherVersion 1158.22.171.100

Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Übergeordnete Freiräume

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Beispiele zur Gestaltung von Freiflächen

Gemeinschaftlich nutzbare Hängematten

Werkstattprotokoll Wohnungsnahe Freiräume Übergeordnete Freiräume

Sonnensegel zur Überdachung von Spielanlagen

Motorikpark für Jung und Alt

Überdachung von Sitzgelegenheiten; Fotocredit: Lakeway, Hassell

Fitnessstangen für alle Generationen; Fotocredit: leipzig.de

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Kommunikation & Treffpunkte

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Das Europahaus

Kommunikationskanäle

Ein Haus mit Geschichte

Bedarf nach einem Ort der Begegnung

Organisation in einem Verein

Gelegen am Rande der Hochschwabsiedlung direkt am Weg ins Stadtzentrum und beim Kinderspielplatz eignet sich das Europahaus ideal als Treffpunkt. Viele Bewohner*innen der Hochschwabsiedlung erzählten von diversen Veranstaltungen, die im Europahaus früher stattfanden. Auch die Flächen nebenan wurden stärker genutzt, so war im Winter früher das Eislaufen bei den Sportflächen möglich. Mittlerweile hat es etwas an seiner Funktion verloren, viele kommen nicht mehr ins Europahaus, vor allem die Jungen fühlen sich nicht mehr angesprochen. Da das Europhaus früher aktiv von der SPÖ als Parteitreffpunkt genutzt wurde, ist der Mehrzwecksaal für viele Siedler*innen kein offener Ort der Begegnung.

In der Ideenwerkstatt wurde sichtbar, dass das soziale Netzwerk innerhalb der Mehrparteienhäuser, benachbarter Häuser oder ganzer Straßenzüge einen wesentlichen Mehrwert für viele der Bewohner*innen bildet. Das gegenseitige Unterstützen im Alltag ist nach wie vor für viele Teil der Siedlungskultur. Was jedoch fehlt, ist ein Treffpunkt über die Hausgemeinschaft hinaus – gerade für jene, die in ihren Häusern keinen starken Zusammenhalt mehr genießen.

Zahlreiche Ideen kamen auf, was im Europahaus alles passieren könnte. Doch gleichzeitig stellte sich die Frage, wie und wer das organisiert. Nach einigen Gesprächen wurde klar, dass eine Organisation in Form eines Vereins von Vorteil wäre. Engagierte Personen sind notwendig, um diese Aktivitäten zu planen. Kurzer Hand wurden bereits erste Kontakte von Personen gesammelt, die sich dieser Aufgabe gerne annehmen würden oder Teil des Vereins wären.

Lage mit viel Potenzial Mit dem Blick auf den Spielplatz, ohne Gefährdung vorbeifahrender Autos und als Begegnungsort jener, die gerade am Weg in die Stadt oder nach Hause sind, ist kaum ein besserer Ort für einen Treffpunkt geplanter oder auch zufälliger Begegnungen in der Siedlung anzudenken. Mit etwas Adaptierung, Auffrischung der Ausstattung und Nutzung der Flächen vor dem Europhaus steckt in dem Gebäude großes Potenzial, damit dieses auch künftig wieder zu einem wichtigen Treffpunkt für alle wird.

Werkstattprotokoll Kommunikation & Treffpunkte Übergeordnete Freiräume

Viele Ideen und Wünsche wurden in der Ideenwerkstatt gesammelt: - Sowohl Jungeltern als auch ältere Personen wünschen sich einen Ort, wo Jung und Alt einander begegnen können. Wo die Älteren den Kindern Handwerk beibringen und vom Leben erzählen können. Wo Junge die Älteren beim Umgang mit Ihrem Smartphone unterstützen können. Wo gezielt generationsübergreifende Treffen organisiert werden. - Viele wollen gemeinsam aktiv sein: tanzen, musizieren, kochen, ein Fußballtunier oder auch gemeinsame Wanderungen organisieren. Das Europhaus und die umliegenden Flächen bieten jede Menge Platz, um gemeinsam in Bewegung zu kommen. - Draußen und drinnen: Vor dem Europhaus bieten sich die Flächen, die derzeit als Parkplatz verwendet werden, hervorragend an, um an heißen Sommertagen unter einem Sonnenschutz mit Blick auf den Spielplatz für ein kühles Getränk und einen Tratsch zusammenzutreffen.

Schwarzes Brett Ein Knackpunkt für das Funktionieren eines solchen Treffpunkts und diverser Veranstaltungen ist die Kommunikation in der Siedlung. Hier wäre anzudenken, dass es ein (digitales) schwarzes Brett gibt, das jederzeit einsehbar ist – auch wenn das Europahaus geschlossen ist.

Kommunikation mit der GEMYSAG Am schwarzen Brett können nicht nur anstehende Veranstaltungen angekündigt, sondern auch Informationen von der GEMYSAG an die Bewohner*innen weitergegeben werden. Außerdem denkt die Wohnbaugesellschaft eine Website als Kommunikationsplattform für die Siedlung an. Auch die Idee für eine eigene App kam auf.

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Werkstattprotokoll Kommunikation & Treffpunkte Ăœbergeordnete Freiräume

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Ausblick Abhängig vom Aufwand

Planung Umsetzung Größere Wohnungen durch 3 Tage Ideenwerkstatt

Zusammenlegungen

Dokumentation der drei Tage

Einzug

Umsetzung Otto-Hauberger-Straße 35

12.-14. November 2019

Mieterversammlung

Abhängig vom Aufwand

Budgetplanung Umsetzung Wohnen+: Balkone und Fassadensanierung,

Breite Beteiligung zum Projekt Anrainer*innen

Terrassen, Gärten

Gemysag

Mieterversammlung

Hochschwabsiedler*innen

Einzug

Stadtgemeinde nonconform

Projektstudie Neues Wohnen

Planung

Umsetzung

Veröffentlichung Protokoll kapfenberg.gv.at

Frühjahr 2020

Herbst 2020

Frühjahr 2021

Herbst 2021

Frühjahr 2022

Herbst 2022

www.zukunft-hochschwabsiedlung.at

Werkstattprotokoll Ausblick Übergeordnete Freiräume

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Ideenprotokoll

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Ideenboxen und Gespräche

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Ideen der Kinder

Werkstattprotokoll Ideenprotokoll Ideen der Kinder

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Werkstattprotokoll Ideenprotokoll Ideen der Kinder

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Werkstattprotokoll Ideenprotokoll Ideen der Kinder

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Online Forum

Zukunft Hochschwabsiedlung

Zukunft Hochschwabsiedlung

Zukunft Hochschwabsiedlung

Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

Parkflächen mit Carports und/oder Möglichkeit von Ladestationen für E-Mobilität am besten Photovoltaik auf Carportdach und Stromnetz pro Haus. Blumeninseln in den Grünanlagen die nicht gemäht werden für Bienen und Insekten. Renovierung von Stiegenhäusern (Wände, Böden und Handläufe) und Kellern (Böden, Wände und neue Abteile) Postbox für Pakete in jedem Eingang Beleuchtung bei den Garagen Moderne Straßenbeleuchtung mit LED und die nur bei Bedarf angehen und nicht immer leuchten. Einbau von Balkon und Lift Dienstleister für Stiegenhausreinigung und Schneetour Stiegenhaus-, Dachboden- und Kellerbeleuchtung mit ausreichenden modernen LED Lampen und zusätzlich Bewegungssensoren- und Schalterbetrieb Messung der Heizkosten pro Wohnung mittels Durchflussmessung und nicht über Verdunstungsmessung Außenjalousien erneuern und Balken auf Außenjalousien umstellen (moderne mit 100% Verdunkelung)

Toll ist die Anbindung an den Bahnhof, das gesamt Angebot rund ums ECE. Es gibt eine Volksschule , einen Kindergarten , einen tollen Spielplatz und viel Grünfläche. Alles zu Fuß erreichbar. Auch das Böhler Werk liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Hier könnte man die renovierten Wohnungen Pendlern schmackhaft machen. Viele Wohnungen stehen leer. Mein Vorschlag: Wohnungen zusammen legen, bzw. 2 stöckig renovieren. Balkone anbauen. Ich finde es besser die Anlage zu renovieren, als irgendwo anders auf der grünen Wiese neu zu bauen. So entstehen auch für Familien Wohnungen die leistbar sind und unterschiedliches Publikum anlocken . Einige Häuser sollten barrierefrei mit Lift gestaltet werden, für die ältere Bevölkerung. Bessere Einteilung der Parkplätze. Was hilft eine grüne Wiese , wenn die Sträucher ungepflegt sind und zu spät gemäht werden.

Um dem Parkplatzproblem her zu werden würde ich eine Einbahnregelung im Siedlungsgebiet vorschlagen. Fahrzeuge könnten dann auf der Straße parken und es müssten keine Grünflächen dafür verwendet werden.

Was ist gut in der Siedlung, und wo gibt es etwas zu tun?

Wodurch könnte sich Ihr Alltag in der Hochschwabsiedlung verbessern? Wie kann eine bauliche Veränderung dazu beitragen? Wie würden Sie z.B. Grün- und Freiräume gerne nutzen und gestalten? Was kann dazu beitragen, die Siedlungsgemeinschaft zu stärken?

Werkstattprotokoll Ideenprotokoll Online Forum

Was ist gut in der Siedlung, und wo gibt es etwas zu tun?

Wodurch könnte sich Ihr Alltag in der Hochschwabsiedlung verbessern? Wie kann eine bauliche Veränderung dazu beitragen? Wie würden Sie z.B. Grün- und Freiräume gerne nutzen und gestalten? Was kann dazu beitragen, die Siedlungsgemeinschaft zu stärken?

Siedlungshäuser auf Flachdächer umbauen (moderne Optik und günstiger Instandhaltung z.Bsp. bei Hagel- oder Windschäden). Dach könnte begrünt als Dachterrasse für die Mieter genutzt werden bzw. könnte man PV Anlagen aufstellen. Wenn Bäume aus welchen Gründen auch immer um geschnitten werden sollten sofort wieder neue Bäume gepflanzt werden.

Was ist gut in der Siedlung, und wo gibt es etwas zu tun?

Wodurch könnte sich Ihr Alltag in der Hochschwabsiedlung verbessern? Wie kann eine bauliche Veränderung dazu beitragen? Wie würden Sie z.B. Grün- und Freiräume gerne nutzen und gestalten? Was kann dazu beitragen, die Siedlungsgemeinschaft zu stärken?

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Zukunft Hochschwabsiedlung

Zukunft Hochschwabsiedlung

Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

Größere 4 Zimmer Wohnungen damit Familien mit größeren Kindern in der Siedlung bleiben können.

Was ist gut in der Siedlung, und wo gibt es etwas zu tun?

Wodurch könnte sich Ihr Alltag in der Hochschwabsiedlung verbessern? Wie kann eine bauliche Veränderung dazu beitragen? Wie würden Sie z.B. Grün- und Freiräume gerne nutzen und gestalten? Was kann dazu beitragen, die Siedlungsgemeinschaft zu stärken?

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Wie wollen wir und die nächsten Generationen hier leben?

Ohne neue Zufahrt für Lkw Feuerwehr usw. Wird es nicht gehen….alle Lkw welche benötigt werden um Häuser abzureissen und neu aufzubauen usw. fahren dann über die Hochschwabsiedlung? Mariazellerkreuzung? Vorschlag zwischen Billa und Schloss Wieden neue durfahrt.

Was ist gut in der Siedlung, und wo gibt es etwas zu tun?

Wodurch könnte sich Ihr Alltag in der Hochschwabsiedlung verbessern? Wie kann eine bauliche Veränderung dazu beitragen? Wie würden Sie z.B. Grün- und Freiräume gerne nutzen und gestalten? Was kann dazu beitragen, die Siedlungsgemeinschaft zu stärken?

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Erarbeitete Inhalte auf Flipcharts

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Potentiale

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Ideenstammtisch Abend 1

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Ideensuppe Abend 2

Wie nutzen wir Freiräume?

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Werkstattprotokoll Ideenprotokoll Ideensuppe

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Aussichten

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Impressum

nonconform ideenwerkstatt GmbH Büro Wien Lederergasse 23/8/EG 1080 Wien Büro Berlin Reichenberger Straße 124 D 10999 Berlin t +431 929 40 - 58 office@nonconform.at www.nonconform.at Verfasserin Werkstattprotokoll: Marieluise Brandstätter

Wien Berlin Kärnten Bayern Nordrhein-Westfalen Oberösterreich Steiermark

Team der nonconform ideenwerkstatt in Kapfenberg (v. l.): Marieluise Brandstätter, Claudia Heinzl, Christina Kragl, Peter Nageler

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Profile for nonconform ideenwerkstatt

Werkstattprotokoll ideenwerkstatt Hochschwabsiedlung Kapfenberg  

Werkstattprotokoll ideenwerkstatt Hochschwabsiedlung Kapfenberg

Werkstattprotokoll ideenwerkstatt Hochschwabsiedlung Kapfenberg  

Werkstattprotokoll ideenwerkstatt Hochschwabsiedlung Kapfenberg

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