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Foyer

Fr 2.6. | Darmstadt unter Strom

Sa 24.6. | Vollgas-Rennspaß in Darmstadt

Lange Einkaufsnacht

Volksfest auf der Radrennbahn

Die Darmstädter Innenstadt steht wieder „unter Strom“. Beim Late-NightShopping können die Besucher bis 23 Uhr ganz entspannt durch die Fußgängerzone und Geschäfte bummeln.

Einmal im Jahr gehört die Radrennbahn in Darmstadt nicht den muskelbepackten Radrennfahrern. Zahlreiche Motorradfahrer fiebern bereits Wochen vorher diesem einen Samstag entgegen.

Gleichzeitig erleben sie Musiker, faszinierende Stelzen-WalkActs, und weitere, energiegeladene Aktionen, die die Nacht zum Tag werden lassen. Dabei wird sich die Innenstadt im richtigen Licht Foto: Ruediger Dunker präsentieren. Viele Denkmäler und Ge-bäude werden illuminiert und tragen so ab 21 Uhr zur besonderen Atmosphäre bei. Während die Erwachsenen einkaufen , erobern die Kleinen den Nachtspielplatz auf dem historischen Marktplatz. Der Nachtspielplatz schließt um 22.30 Uhr mit einem eigenen kleinen Abschlusshighlight speziell für alle kleinen Besuchern. Eine spektakuläre Kombination aus Feuertänzern, Stelzenläufern und Trommelshows bildet das Abschlusshighlight auf dem Marktplatz um 23 Uhr. „Nachtschwärmer“ können sich bis 1 Uhr am gastronomischen Angebot unter freiem Himmel erfreuen. Danach kann es selbstverständlich weitergehen – allerdings drinnen. „„ Weitere Informationen erhalten Sie unter www.darmstadt-citymarketing.de

Sa 17. 6. | Schottischer Feierabend auf dem Riegerplatz Chicken Warriors 1. Highlander Schon zum sechsten Mal feiern die ChickenWarriors und die ChickHenWarriors - das sind die aktiven Mitglieder des 1. Highlander Sport Clubs Darmstadt - auf dem Riegerplatz in Darmstadt den Schottischen Feierabend. Das Fest, das 2012 klein angefangen hat, ist inzwischen zu einer fest etablierten Größe im Martinsviertel geworden. Die „Hühner“ wie sie sich selbst nennen, bieten dabei allerlei zum Highlandersport, bei dem sie Baumstämme überschlagen, Gewichte werfen, Bogen schießen oder Whiskyfässer durch die Gegend rollen. Beim Fest, das den gemütlichen Anstrichs eines Feierabends mit Freunden hat, bewirten sie ihre Gäste mit Whisky, Guinness, Pils und keltischem Essen. Es gibt natürlich auch Alkoholfreies. Musikgruppen spielen abwechselnd überwiegend schottische Folklore, dazwischen spielen Dudelsackpfeifer und Trommler. Das etwas andere, für das Martinsviertel schon ganz normale, gern besuchte Fest ist dieses Jahr am 17. Juni. Los geht‘s um 18 Uhr und bis 22 Uhr darf draußen musiziert und gesungen werden. Danach freuen sich die umliegenden Gaststätten über den Besuch der Musiker und gut gelaunten Gäste. „„ Weitere Infos unter www.highlander-darmstadt.de

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Bereits am frühen Vormittag füllt sich das Infield des Betonovals mit Oldies aus fünf Jahrzehnten. Dann geben sich Mopeds, Motorroller, Straßen- und Rennmotorräder ein Stelldichein und erinnern an die lange Tradition des Motorsports. Während die einen begeistert ihre Runden drehen, wird im Fahrerlager geschraubt und gefachsimpelt. Besucher können sich frei im Fahrerlager bewegen, mit Fahrern und Mechanikern plaudern und fotografieren. Sicher kann man einige dieser historischen Renner auch in Fahrzeugmuseen besichtigen. Aber wo bietet sich schon mal die Gelegenheit, eine Harley Davidson Rennmaschine aus den 20ern in Aktion zu sehen und zu hören? Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. „„ Ab 9 Uhr | Darmstadt | Heidelberger Str. 150 | Eintritt für Zuschauer 3 Euro pro Person, Kinder frei | www.vollgas-rennspass.de

Eine fotografische Ode an den Hamburger Hafen Elbphilharmonien Unter Darmstädtern ist der in Bessungen beheimatete Verlag Surface Book vor allem für seine inzwischen 15 Bände umfassende Edition Darmstadt bekannt, die immer wieder neue Perspektiven und Geschichte(n) unserer Stadt einfängt (z. B. das Eisenbahnmuseum Kranichstein oder Andy Warhol in Darmstadt). Mit dem jüngst erschienen Band im bewährten Flipbook-Format richtet Verleger Gerd Ohlhauser den Blick auf die im Januar eröffnete Elbphilharmonie und den Hamburger Hafen. Für die 320-seitige Bildstrecke fotografierte Josander Schück – ehemals Violoncellist am Darmstädter Staatstheater – seit 2010 regelmäßig Hafengeschehen und Konzerthaus. Den Bildern voraus geht der 26-seitige Text „Die Elbphilharmonie – Un concerto furioso“ der Autorin Antje Voutta, der die langwierige und mehrfach dem Scheitern nahe Entstehungsgeschichte des Konzerthauses mit allen Ambivalenzen und Provokationen nachzeichnet. „„ Fotos: Josander Schück | Text: Antje Voutta | Schnitt: Gerd Ohlhauser Surface Verlag | 14,80 Euro | ISBN 978-3-939855-45-3

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Juni 2017  

Juni 2017  

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