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Die Zukunft von Glauben und Pädagogik Das Überantworten von Kindern, den schwächsten Gliedern der gesellscha�lichen Ke�e, in eine pädagogische Obhut - welcher Couleur auch immer - ist ein Vorgang größten Vertrauens. Eines Vertrauens, gegen dieses leider, so müssen wir gerade jetzt lernen, in unterschiedlichen Face�en verstoßen wird, sei es überzogener Leistungsdruck, Mobbing oder gar Schläge, noch schlimmer in Gestalt des Missbrauchs. Für die Aufdeckung der aktuellen Fälle hat die Enthüllungspresse ganze, wich�ge und gute Arbeit geleistet: Ohne den Druck der Öffentlichkeit wäre wohl vieles nicht in dieser Form ans Tageslicht gerückt. Auch in sich geschlossene Systeme und deren Ins�tu�onen müssen lernen, sich in einer transparenten Welt neu zu öffnen. Ein guter Lernprozess: Eine vertrauensvolle Offenheit ist die beste Form gesellscha�licher wie individueller Sicherheit. Zweifellos führen die aktuellen Fälle dazu, Systeme und Ins�tu�onen auf diese schützende Offenheit hin zu hinterfragen. Und nicht zuletzt haben sie ohne Zweifel eine �efe Vertrauens- und damit Imagekrise ausgelöst. Was heißt das für die Zukun�? Die grundlegende Bedeutung des Glaubens und der Pädagogik als Krä�e der Orien�erung, Perspek�ve, Zuversicht, Sinns��ung, des Selbstbewusstseins und der Bildung wird in einer hek�schen und unüberschaubaren Welt weiter zunehmen; die Ansprüche an ihre Systeme und Ins�tu�onen als vertrauenswürdige Krä�e ebenso. Hoffen wir, dass beides in Zukun� zusammenkommt.

Die Zukunft von Glaube und Pädagogik  

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