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Österreichischen Kinderschutzpreises ausgezeichnet wurde. Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte sind eng in die Früherkennung mit eingebunden. Durch das „Netzwerk Familie“ werden Familien anschließend kontinuierlich begleitet und an passende Hilfsangebote vermittelt. Oft wissen Familien aber auch selbst am besten, ob, wann und wie viel Hilfe sie benötigen. „FAMILIENemPOWERment“ unterstützt Familien dabei, ihre eigenen Ressourcen zu mobilisieren. Das Programm hat sich in den letzten Jahren fest etabliert und wird vom Land finanziert. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss in einer modernen Gesellschaft selbstverständlich sein. Wir setzen dafür erfolgreich auf starIn enger Zu­ ke Partnerschaften: In enger Zusammenarbeit mit Gemeinden sammenarbeit und Betrieben haben wir das Kinderbetreuungsangebot konmit Gemeinden tinuierlich ausgebaut und werden das auch weiter tun. Knapp 90 % der Dreijährigen sind heute in Kinderbetreuungseinrichund Betrieben tungen, Spielgruppen oder bei Tagesmüttern stunden- oder haben wir das tageweise bestens versorgt. Ziel ist, eine verlässliche und Kinderbetreu­ leistbare Kinderbetreuung in vertretbarer Entfernung zum Wohnort anzubieten. Im Netzwerk „Familie und Beruf“ arbeiungsangebot ten Land und Sozialpartner (Wirtschaftskammer, Arbeiterkamkontinuierlich mer, ÖGB) gemeinsam daran, die Familienfreundlichkeit in den ausgebaut. Betrieben zu verbessern. Die Auszeichnung „familienfreundlicher Betrieb“ ist ein Anreiz für Unternehmer, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf proaktiv zu fördern. Wir unterstützen aber auch jene Eltern, die zu Hause bleiben. Das ermöglicht echte Entscheidungsfreiheit. Kinder in die Mitte – das ist seit Jahren Motto unseres Handelns. Die Grundlage für sprachliche, motorische, kommunikative und soziale Kompetenzen wird in den ersten Lebensjahren gelegt. Deshalb unterstützen wir Familien bei der gezielten und frühen Förderung der Kinder. Durch Projekte wie „Kinder lieben Lesen“ werden die Zukunftschancen von Kindern erhöht und die gemeinsame Zeit der Eltern mit ihren Kindern gefördert. Seit dem Start der Initiative im Oktober 2011 haben bereits 4.700 Eltern – das sind 2/3 aller Eltern von Neugeborenen in Vorarlberg – ihre neugeborenen Kinder dafür angemeldet. Seit vielen Jahren fördern wir auch niederschwellige Elternbildungsprojekte, die unter anderem migrantische Eltern und ihre Kinder beim Erwerb der deutschen Sprache unterstützen. Auch in Vorarlbergs Kindergärten, Klein70 | 71

Das Programm der Vorarlberger Volkspartei zur Landtagswahl 2014

Vor allem. Vorarlberg.  
Vor allem. Vorarlberg.  
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