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Kindergarten und Volksschule. Im Rahmen des seit 2010 durchgeführten, flächendeckenden Schulreife-Screenings werden alle Kinder im zweiten Kindergartenjahr auf Zahlenwissen und Sprache beobachtet. Daraus folgt einerseits die Planung der individuellen Fördermaßnahmen für das Kind, andererseits die schulische Einstufung des Kindes. Wir folgen dem Grundsatz einer optimalen Basisbildung. Mit dem einzigartigen Vorarlberger Schulpaket setzen wir ein klares Signal zur Stärkung und ständigen Verbesserung der Volksschulen. Wenn wir dabei in Vorarlberg bewusst von „kindgerechter Volksschule“ reden, dann ist damit nicht nur das Erlernen der Grundkompetenzen Reden, Lesen, Schreiben und Rechnen gemeint, sondern der Erwerb von Lebenskompetenzen im Sinne von mehr Sprache, mehr Bewegung, mehr Beziehung. Dies beinhaltet die Vermittlung sozialer Kompetenzen wie Fleiß, Genauigkeit, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz. Ebenso impliziert der Begriff die spezielle Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, den Einsatz moderner pädagogischer Grundsätze und Unterrichtsmethoden oder den Ausbau von ganztägigen Schulformen.

Mit dem Vorarlberger Schulpaket setzen wir ein klares Signal zur Stärkung und ständigen Verbesserung der Volksschulen. Die gezielte Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in der Volksschule beinhaltet unter anderem den Einsatz von mobilen und den Bedürfnissen der Kinder entsprechend ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern, die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs durch standardisierte Verfahren oder eigene Stundenressourcen für Stütz- oder Begleitlehrpersonen für jedes einzelne Kind. Im heurigen Schuljahr gibt es landesweit bereits 50 verschränkte Ganztagesklassen an Volks- und Mittelschulen. Dort werden von 8 bis 16 Uhr in abwechselnden Einheiten Unterricht, Freizeit, Bewegung, Ruhezeit, Lernen

Bildung

Vor allem. Vorarlberg.  
Vor allem. Vorarlberg.  
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