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Das Prinzip der Subsidiarität – die Lösung von Aufgaben und Problemen möglichst nah bei den Menschen – verteidigen wir vehement gegenüber dem Bund. Die Einführung der Landesverwaltungsgerichte, die mit Anfang Jänner 2014 ihre Arbeit aufnahmen, ist eine bedeutende Verwaltungsvereinfachung, für die Vorarlberg sich ganz besonders eingesetzt hat. Auch unsere Politik im Land richten wir nach dem Prinzip der Subsidiarität aus: Anders als andere Bundesländer haben wir die Gemeindeautonomie nicht durch Zusammenlegungen von oben herab beschnitten. Wir fördern stattdessen die freiwillige Zusammenarbeit von Gemeinden in Verwaltungsaufgaben. Ein Weg, der sich als sehr erfolgreich erwiesen hat.

Vorarlberg in Europa Vorarlberg hat seine Chancen als Region im Herzen Europas in den letzten Jahren gut genützt. Viele unserer Programme enden nicht an den Ländergrenzen, sondern arbeiten mit unseren Nachbarregionen zusammen, etwa die Vision Rheintal mit dem St. Galler Rheintal im Agglomerationsprogramm Rheintal. Auch in der Raumentwicklung beziehen wir den Bodenseeraum mit ein. Vorarlbergs Hochschulstandorte – die Fachhochschule Vorarlberg, die pädagogische Hochschule, Schloss Hofen und das Landeskonservatorium – kooperieren im Rahmen der Internationalen Bodensee-Hochschule mit 26 weiteren Hochschulen im Bodenseeraum. Wir sind im Ausschuss der Regionen stark vertreten und haben gut entwickelte Beziehungen zu den benachbarten Schweizer Kantonen, sind Teil der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) und der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (ARGE ALP). Im Dezember 2013 wurde der Startschuss für die Bildung einer „Makroregion Alpen“ gegeben, die sich von Marseille über Stuttgart und Salzburg bis nach Verona erstreckt. Vorarlberg liegt mitten in dieser Region – eine Chance für Vorarlberg!

Vorarlberg

Vor allem. Vorarlberg.  
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