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Der Wald in Vorarlberg erfüllt wichtige Funktionen als Erholungsraum und als Schutzwald. Die Bewirtschaftung des Waldes ermöglicht die Nutzung des Rohstoffs Holz für Energie aus Biomasse und als Baustoff, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erhaltung bzw. Pflege der Schutzwälder. Das internationale Jahr des Waldes 2011 wurde daher auch für zahlreiche Maßnahmen genützt, die bis heute als Investition in die Zukunft fortgeführt werden, um das Bewusstsein für die Schutzfunktion des Waldes zu erhöhen: etwa die Eröffnung der Waldschule Bodensee in Bregenz, ein gemeinsamer SchutzwaldGipfel in Innsbruck, der Wald-Wild-Dialog, die Schulaktion „Wald erleben“ mit rund 750 Schülerinnen und Schülern sowie die Waldspiele am Ardetzenberg mit über 320 Schülerinnen und Schülern. Zur Sanierung des Schutzwaldes werden zahlreiche Projekte mit Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert – allein im Jahr 2012 waren es über 800.000 Euro für 31 Projekte. Jährlich werden etwa 2 Mio. Euro aus dem Waldfonds und 3,6 Mio. Euro an Biomasseförderungen ausbezahlt. Der verstärkte Einsatz von Holz bei öffentlichen Gebäuden (wie Gemeindezentren, Schulen, Brücken) erhöht die regionale Wertschöpfung und ist ein wichtiger Beitrag für die heimische Waldwirtschaft. Auch beim Thema Wald gilt daher: Vom Rohstoff und dem Besitzer, über den Verarbeiter bis zum Endprodukt steht die regionale Wertschöpfungskette stets im Mittelpunkt.

Die Bewirtschaftung des Waldes ermöglicht die Nutzung des Rohstoffs Holz für Energie und als Baustoff und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.

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Das Programm der Vorarlberger Volkspartei zur Landtagswahl 2014

Vor allem. Vorarlberg.  
Vor allem. Vorarlberg.  
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