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AUSGABE 03/2016

Fernweh ZU BESUCH BEIM SCHLITTENBAUER SCHLITTELPISTEN WETTBEWERB

mit attraktiven Preisen

Altmatt

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HIER ENTSTEHEN DIE TRADITIONELLEN «TOGGENBURGER GEISSEN»

Zu Besuch beim Schlittenbauer Der Voralpen-Express durchquert auf der Strecke zwischen St.Gallen und Luzern verschiedene Regionen der Ost- und Zentralschweiz. Eine davon ist das Toggenburg. Das hügelige Gebiet ist geprägt von Traditionen und Eigenheiten. So werden hier noch auf klassische Weise Schlitten gebaut. Ein Besuch beim wahrscheinlich letzten Schlittenbauer des Toggenburgs gibt Einblick in eine ganz neue Welt. Ich mache mich auf den Weg ins Toggenburg, genauer gesagt nach Nesslau, und folge der Wegbeschreibung, die mir der Schlittenbauer im Vornhinein telefonisch genannt hat. Ausserhalb des Dorfes finde ich mich vor einer Scheune wieder und werde von einem aufgestellten Mann, Hans Giger, begrüsst. Er nimmt mich sogleich mit in die Scheune, in der er die Schlitten selbst herstellt. Beim Eintreten umhüllt mich der Duft von Holz, und aus einer Ecke verbreitet ein Cheminée eine angenehme Wärme. Ich staune nicht schlecht, als ich die vielen verschiedenen Maschinen erblicke, die, wie mir Hans Giger erklärt, alle gebraucht werden, um einen Schlitten herzustellen. Stolz präsentiert er mir eines seiner Werke. Die «Toggenburger Geissen» werden hier seit vielen Jahren hergestellt. «Geissen» heissen sie, weil die Kufen vorne wie Hörner von Geissen aussehen.

SEIT GENERATIONEN EIN FAMILIENBETRIEB 02

Die Schlitten bestehen aus Eschen- und Ahornholz

VOM VATER GELERNT Seit nunmehr 21 Jahren stellt Hans Giger die «Toggenburger Geissen» her. Gelernt hat er das Handwerk von seinem Vater, der ursprünglich Hornschlitten baute und vor 20 Jahren verstarb. Obwohl der 52-jährige Handwerker liebend gern Schlitten herstellt, bleibt der Schlittenbau für ihn nur ein Nebenverdienst, dem er am Wochenende nachgeht. Er erklärt mir: «Der Schlittenbau ist ein guter Ausgleich zu meinem Beruf als Fensterbauer. Hier kann ich meine Leidenschaft ausleben und den Alltag vergessen.» Obwohl die Schlittelsaison nur wenige Monate dauert, ist er das ganze Jahr durch mit dem Schlittenbau beschäftigt. «Die Bestellungen kommen zwar erst im Herbst und im Winter rein. Die Beschaffung des Materials und die Vorbereitungen müssen jedoch bereits im Frühling und im Sommer erfolgen», fügt der Experte hinzu.


Ausserhalb des Dorfes befindet sich die Scheune, in der Hans Giger die Schlitten herstellt

HOLZ AUS DER REGION

MILLIMETERGENAUES ARBEITEN

Dann widmen wir uns dem eigentlichen Thema für meinen Besuch: dem Schlittenbau. Ehrlich gesagt bin ich durch und durch Laie, was dies betrifft. Ich bin weder technisch begabt, noch kenne ich mich mit handwerklichen Berufen aus. Aus meiner Kindheit kann ich auch nicht auf Erinnerungen mit Holzschlitten zurückgreifen, da es bei uns früher die Plastikschlitten aus dem Detailhandel gab, die dann nach drei Saisons kaputtgingen und durch den nächsten billigen ersetzt wurden. Ich bin also bereit für eine Stunde Naturkunde und Werken. Der Schlitten, erklärt mir Hans Giger, wird aus Eschenholz hergestellt. Für die Produktion eines Schlittens sollte möglichst elastisches Holz verwendet werden. «Das erkennt man an den Ringen im Baumstamm», werde ich aufgeklärt. Sind die Ringe dick, also mit grösseren Abständen dazwischen, weist das darauf hin, dass der Baum schnell gewachsen ist. Diese Stämme sind elastisch und eignen sich gut für den Schlittenbau. Zudem wird nur der äussere, helle Teil des Baumstammes verwendet. Die Kunden bevorzugen die hellen Schlitten, die sauberer aussehen als jene aus dunklem Holz. Die Kufen werden auch aus Eschenholz hergestellt und mittels Dampfverfahren gekrümmt. Dafür wird eine spezielle Maschine benötigt, die Hans Giger nicht in seiner Werkstatt besitzt. Aus diesem Grund bezieht er die bereits gekrümmten Kufen von einem Lieferanten in der Nähe. Das Holz für die restlichen Teile stammt ebenfalls aus der Umgebung. Die Bauern rundherum kennt er persönlich und bestellt dort bei Bedarf das Eschenholz. Nur ein einziges Teil des Schlittens wird aus Ahorn hergestellt. Es handelt sich um das Holzstück, auf dem man später sitzt. Doch dazu später mehr.

Hans Giger stellt die Schlitten in drei verschiedenen Grössen her. Einen für die Kinder, einen für die Erwachsenen und einen in extragrosser Version, der von den älteren Personen geschätzt wird. Die Besonderheit der Schlitten liegt vor allem in der Herstellung. Hans Giger verwendet für die Schlitten lediglich Dübel. Nur durch das millimetergenaue Arbeiten entsteht der fertige Schlitten. Die einzelnen Teile werden zuerst zugeschnitten und geschliffen und danach ineinandergesteckt. Dieses Verfahren unterscheidet den traditionellen Schlittenbauer von den Grossherstellern. «Bei einem Schlitten, den es für 49.90 Franken im Laden zu kaufen gibt, ist die Qualität natürlich eine ganz andere. Das Holz stammt aus dem Ausland, und die Einzelteile werden mit Leim befestigt», so Hans Giger. Geleimt wird bei ihm in der Werkstatt nicht, das wird mir sogleich klar. Er zeigt mir, wie er einen Schlitten herstellt, und beginnt, mit Bohrer, Hammer und viel Feingefühl den Holzschlitten zusammenzufügen. Das Funkeln in seinen Augen lässt mich begreifen, dass er diese Tätigkeit mit Leidenschaft ausübt.

In der urchigen Werkstatt werden die «Geissen» hergestellt

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PERSONALISIERTE SCHLITTEN Die Schlitten verfügen über eine weitere Besonderheit: die Gravur. Jeder Schlitten kann den individuellen Kundenwünschen angepasst werden. Das Brett, auf dem man sitzt, verziert seine Frau mit Brandmalerei. Dazu wird, wie bereits erwähnt, Ahorn verwendet. Am Anfang habe sie ziemlich lange für ein Brett gebraucht. Nach 20 Jahren sei sie jedoch geübt und zaubere sogar Landschaften und kleine Kunstwerke auf die Bretter, fügt er hinzu. Oft werden von den Kunden Namen gewünscht, die in verschnörkelter Schrift in das Brett eingebrannt werden. Damit dienen die Schlitten als ideales Geschenk für Weihnachten, was auch das Hauptgeschäft des Toggenburgers ausmacht. Jedes Jahr präsentiert er sein Handwerk an einem Weihnachtsmarkt der Region, wo er einen Grossteil der Bestellungen reinholt. Seine besten Kunden sind Grosseltern, die für ihre Enkel einen personalisierten Schlitten bestellen. Doch nicht nur Kinder freuen sich über einen Schlitten, auch viele Erwachsene sind Kunden des Toggenburgers. Hans Giger hat schon viele Schlitten für die Bewohner der Region angefertigt, und die meisten kennen den Schlittenbauer persönlich. Auf die Frage, ob es auch mal aussergewöhnliche Bestellungen gab, antwortet er: «Einmal habe ich drei Schlitten nach Berlin verkauft. Wegen eines Fernsehbeitrages sind sie auf mich aufmerksam geworden und haben ‹Toggenburger Geissen› bestellt.» Dass er mehrheitlich regionale Kunden hat, stört ihn nicht. Er habe mit seinen circa 30 Schlitten pro Jahr genug Aufträge und könnte kaum mehr bewältigen. Zudem gibt es ausser ihm nur noch sehr wenige Schlittenbauer in der Region. Einen Konkurrenzkampf gibt es hier nicht. Er kennt noch einen Schlittenbauer, der Rennrodel herstellt. Diese sind viel schneller, aber auch teurer.

In der Werkstatt wird gebohrt, geschliffen und gehämmert

Natürlich besitzt auch Hans Giger einen eigenen selbst gebauten Schlitten. Wenn es draussen viel Schnee hat, läuft er gerne den Ricken hoch, um anschliessend eine rasante Abfahrt zu geniessen. Er verrät mir noch einen weiteren Geheimtipp: die Schlittelpiste Ijental-Schneit. Er empfiehlt, nach der 2 km langen Abfahrt in die Schlittelbeiz Rüti einzukehren. Seit über zehn Jahren bewirtet sein Bruder die Bergbeiz, die sich am Ende der Piste befindet. Bei schönem Wetter herrscht dort reger Betrieb. An den verschneiten und kalten Tagen verweilt er am liebsten in der Werkstatt, wo er sich dem Handwerk des Schlittenbaus widmet. Text und Bilder: Carla Ullmann

Zum Schluss werden die Schlitten mit einer persönlichen Gravur verziert

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RASANTE ABFAHRTEN FÜR GROSS UND KLEIN IN DER REGION

Schlittelpiste in den Flumserbergen, Foto: istockphoto.com

Schlittelpisten Die ersten Flocken sind bereits gefallen, und die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt. In der Freizeit werden verschiedene Winteraktivitäten ausgeführt – eine ganz besondere ist das Schlitteln. Ob als Familie oder mit Freunden, die rasante Abfahrt im Schnee begeistert Gross und Klein. Dafür muss man nicht einmal weit reisen. Auch die Regionen um die Strecken der Schweizerischen Südostbahn AG bieten zahlreiche Destinationen mit attraktiven Schlittelpisten. Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie die beliebtesten Abfahrten zusammengestellt.

WOLZENALP: 2 KM Die gemütliche Schlittelpiste befindet sich im Toggenburg, dem Schlittelparadies schlechthin. Die Strecke ist 2 km lang, beginnt bei Rietbach und endet bei Krümmenswil. Den Startpunkt auf der Alp Ell erreichen Sie bequem per Sessellift zur Bergstation Wolzenalp. Nach zehn Gehminuten gelangen Sie zum Start. Schlitten können vor Ort gemietet werden. Krummenau erreichen Sie mit der S4 bis Wattwil, anschliessend umsteigen auf das Postauto bis Krummenau oder direkt mit der S8 bis zum Bahnhof Krummenau. Die Talstation befindet sich zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Weitere Informationen unter: www.wolzen.ch

CHÄSERRUGG: 3,4 KM Die Schlittelpiste ist 3,4 km lang und beginnt auf dem Iltios. Die traditionelle Piste führt an Weiden und Bauernhöfen vorbei nach Unterwasser. Auf dem Iltios befindet sich eine Bergwirtschaft inklusive Terrasse, wo regionale und typische lokale Speisen serviert werden. Schlitten können vor Ort gemietet werden. Die Talstation der Bergbahn erreichen Sie mit der S8 bis nach Nesslau Neu-St. Johann, anschliessend umsteigen auf das Postauto bis Unterwasser, Post. Die Bergbahn befindet sich fünf Gehminuten von der Haltestelle entfernt. Weitere Informationen unter: www.chaeserrugg.ch

FLUMSERBERGE: 3 KM Die 3 km lange Schlittelpiste führt von Prodalp nach Tannenheim. Zum Start der Piste gelangen Sie mit der Gondelbahn. Bei der Bergstation befindet sich auch das Berggasthaus Prodalp, welches umgebaut und planmässig bis zur Wintersaison 2016/17 fertiggestellt wird. Die grosszügige Terrasse wird mit einer Windschutzverglasung und Überdachung ausgestattet und lädt zum Verweilen ein. Zudem entsteht im Freien eine Bar, die auch bei schlechter Witterung geöffnet hat. Schlitten können vor Ort gemietet werden. Die Flumserberge erreichen Sie mit der S4 bis Bahnhof Flums, anschliessend umsteigen auf den Bus bis Flumserberg, Kabinenbahn. Weitere Informationen unter: www.flumserberg.ch

WILDHAUS: 3 KM UND 5 KM Die Schlittelpiste beginnt auf der Alp Gamplüt und endet in Wildhaus. Bereits vor dem Schlitteln erleben Sie ein einzigartiges Highlight bei der Fahrt in der ersten solarbetriebenen Gondelbahn der Welt. Die Gamplütbahn befördert die Schlittler an den Startpunkt der 3 km langen Piste. Wenn man oben angekommen ist, sorgt das Bergrestaurant Gamplüt vor dem Schlitteln für ein kulinarisches Vergnügen. Bei guten Schneeverhältnissen wird die Piste bis zu 5 km präpariert. Schlitten können auf dem Gamplüt gemietet werden. Wildhaus erreichen Sie mit der S4 bis nach Wattwil oder mit der S8 bis nach Nesslau NeuSt. Johann, anschliessend umsteigen auf das Postauto bis Wildhaus, Dorf. Die Talstation der Gamplütbahn befindet sich fünf Gehminuten von der Haltestelle entfernt. Weitere Informationen unter: www.gampluet.ch

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RIGI BAHNEN: 4 KM, 3,1 KM, 0,5 KM, 2,4 KM UND 4 KM Die Rigi ist für Schlittelfans ein Paradies. Das Gebiet um die Rigi beinhaltet fünf verschiedene Schlittelpisten für Jung und Alt. Rigi Kulm – Schwändi – Rigi Klösterli Die 4 km lange Piste verspricht eine rasante Abfahrt. Bei Rigi Klösterli angekommen führt Sie der Sportpendlerzug zurück auf Rigi Kulm. Rigi Kulm – Staffel – Rigi Klösterli Die beliebteste Piste der Rigi ist 3,1 km lang. Auch hier ist Endpunkt in Rigi Klösterli, wo Sie der Zug für die nächste Fahrt an den Startpunkt bringt.

Schlitteln auf dem Pizol

PIZOL: 3,5 KM ODER 7 KM

Staffelhöhe – Rigi Kaltbad Die kürzeste Strecke ist 0.5 km lang und eignet sich besonders für Familien. Die Staffelhöhe erreichen Sie bequem mit den Rigi Bahnen ab Vitznau. Bei Ihrer Ankunft in Rigi Kaltbad bringen die Sportpendlerzüge Sie wieder zurück an den Startpunkt.

Die Schlittelpiste am Pizol ist eine der bekanntesten der Ostschweiz. Den Startpunkt neben der Bergstation Furt erreichen Sie mit der Gondelbahn ab Wangs. Nach 3,5 km Schlittelspass kommen Sie bei der Mittelstation Maienberg an. Bei guten Schneeverhältnissen führt die Abfahrt weiter bis ins Tal, sodass die Strecke insgesamt 7 km lang ist. Der zweite Streckenabschnitt eignet sich nur für geübte Schlittler. Wer sich nicht traut, kann mit der Gondelbahn zur Talstation Wangs fahren und dabei die Aussicht über das Rheintal bis zum Bodensee geniessen. Das Gebiet um den Pizol verfügt über zahlreiche Hotels und Berggasthäuser, die für kulinarischen Genuss sorgen.

Rigi Staffel – Rigi Klösterli Die 2,4 km lange Piste beginnt bei Rigi Staffel und führt nach dem Überqueren der Skipiste mehrheitlich durch den Wald. Bei Ihrer Ankunft in Rigi Klösterli bringt der Sportpendlerzug Sie zurück zum Startpunkt. Rigi Burggeist – Gschwänd Die 4 km lange Strecke beginnt in Rigi Burggeist auf über 1 551 m ü. M. Das Ziel befindet sich in Gschwänd. Von da aus befördert die Luftseilbahn die Schlittler wieder zurück nach Rigi Burggeist.

Schlitten können bei der Bergstation Furt gemietet werden. Wangs erreichen Sie mit der S4 bis nach Sargans, anschliessend umsteigen auf den Bus bis Wangs, Pizolbahn. Weitere Informationen unter: www.pizol.ch

Schlitten können vor Ort gemietet werden. Die Stationen Rigi Kulm, Staffel und Rigi Klösterli erreichen Sie mit dem Voralpen-Express bis nach Arth-Goldau, anschliessend umsteigen auf die Zahnradbahn. Die Station Rigi Staffelhöhe erreichen Sie über die Station Staffel oder über Vitznau. Weitere Informationen unter: www.rigi.ch

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Wolzenalp

VORALPEN-EXPRESS S4 S31 SCHLITTELPISTEN


KRONBERG: 7 KM

HOHER KASTEN: 3 KM

Eine der längsten Pisten der Ostschweiz beginnt auf dem Gipfel des Kronbergs, den Sie bequem mit der Luftseilbahn erreichen. Dort angekommen geniessen Sie einen atemberaubenden Ausblick sowohl über den Bodensee als auch auf die Nordwand des Säntis. Die 7 km lange Schlittelabfahrt führt vorbei an der Scheidegg und der Chlepfhütte bis nach Jakobsbad. Für eine kulinarische Stärkung vor der Abfahrt sorgt das Berggasthaus, das dank der Sonnenterrasse zum Verweilen einlädt.

Die Schlittelpiste beginnt beim Berggasthaus Ruhesitz am Fusse des Hohen Kastens und endet in Brülisau. Den Aufstieg zum Startpunkt legen Sie zu Fuss zurück. Wenn Sie beim Berggasthaus angekommen sind, bietet sich die Möglichkeit für eine kulinarische Verpflegung. Nach dieser Stärkung steht der rasanten Abfahrt von 3,3 km nichts mehr im Wege.

Schlitten können bei der Talstation gemietet werden. Jakobsbad erreichen Sie mit der S23. Die Talstation der Luftseilbahn befindet sich wenige Gehminuten von der Haltestelle entfernt. Weitere Informationen unter: www.kronberg.ch

Schlitten können beim Berggasthaus Ruhesitz gemietet werden. Brülisau erreichen Sie mit der S23 bis nach Weissbad, anschliessend umsteigen auf das Postauto bis Brülisau, Kastenbahn. Weitere Informationen unter: www.ruhesitz.ch

Text: Carla Ullmann

UMFRAGE

Wie verbringen Sie Ihre Zeit im Voralpen-Express?

im VoralpenExpress

UNTERWEGS ZWISCHEN ST. GALLEN UND LUZERN

Dölf Weder Alter: 66 Beruf: Pfr. Dr. theol. Wohnort: St.Gallen

Pascal Rosset Alter: 32 Beruf: Musiker Wohnort: Luzern

Walter Haag Alter: 7 1 Beruf: Rentner Wohnort: Turgi AG

Mir gefällt die Strecke landschaftlich sehr gut. Aus diesem Grund schaue ich oft aus dem Fenster. Auch lese ich die Zeitung und Magazine. Da ich die Strecke von St.Gallen bis Luzern fahre, habe ich stets einen Kaffee und ein Sandwich dabei.

Wenn ich alleine unterwegs bin, lese ich Bücher und Zeitungen, höre Musik oder schaue mir Noten an. Manchmal übe ich sogar im Zwischenabteil.

Ich fahre mit dem Zug, um Ausflüge zu machen und um zu reisen. Ich geniesse während der Fahrt die Landschaft und schaue mir die Umgebung an. Umfrage und Bilder: Carla Ullmann

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Winterzauber Sattel-Hochstuckli Sattel-Hochstuckli ist das ideale Wintersportgebiet für die ganze Familie. Es liegt zentral, ist preisgünstig, überschaubar, schnell und bequem erreichbar. – 14 km bestens präparierte Skipisten – Rondos Kinderland mit lustigen Figuren, Zauberteppich und Übungsliften – Animierter Zaubertunnel – 3,5 km langer Schlittelweg von Mostelberg nach Sattel – Traumhafte Winterwanderwege und ScheeschuhRUNDroute – 374 m Hängebrückenfeeling «Raiffeisen Skywalk» – Jeden Samstag Nachtskifahren und Nachtschlitteln – Gemütliche Berggasthäuser Verbringen Sie einen gelungenen Wintertag bei uns, ganz nach dem Motto «RUNDum mehr erleben!» www.sattel-hochstuckli.ch

PREISE VIEL GLÜCK!

Wettbewerb

1. Platz: Familientag im Sattel-Hochstuckli: Tageskarten inkl. Tagesteller im Berggasthaus Mostelberg im Wert von CHF 250.– 2. bis 5. Platz: Necessaire 6. bis 10. Platz: Powerbank

1. WIE HEISSEN DIE BERÜHMTEN SCHLITTEN AUS DEM TOGGENBURG?

5. WO BEFINDET SICH DIE LÄNGSTE SCHLITTELPISTE DER OSTSCHWEIZ?

(V) Toggenburger Elche (K) Toggenburger Hirschen (B) Toggenburger Geissen

(L) Wildhaus (R) Kronberg (B) Hemberg

2. WELCHES MATERIAL VERWENDET DER SCHLITTENBAUER FÜR DIE HERSTELLUNG DER SCHLITTEN?

6. WIE VIELE SCHLITTELPISTEN BEFINDEN SICH BEI DEN RIGI BAHNEN?

(I) Eschen- und Ahornholz (O) Eschen- und Birkenholz (R) Eschen- und Tannenholz

(N) 3 (P) 4 (E) 5

7. WO BEFINDET SICH DER «RAIFFEISEN SKYWALK»? 3. WIE WIRD DIE GRAVUR UND VERZIERUNG ANGEBRACHT? (R) Mit Acrylfarbe gemalt (B) Mit einem Brennstab eingebrannt (O) Mit einem Schnitzmesser geschnitzt

4. WIE WERDEN DIE SCHLITTEN ZUSAMMENGEHALTEN? (E) Mit Dübeln (N) Mit Leim (A) Sie bestehen aus einem einzigen Stück

(G) Sattel-Hochstuckli (R) Nesslau (E) Degersheim

8. WO BEFINDET SICH DIE ERSTE SOLARBETRIEBENE GONDELBAHN DER WELT? (N) Pizol (G) Wildhaus (E) Flumserberge

ANTWORT Senden Sie das Lösungswort mit Ihrer Adresse bis zum 31. März 2017 per E-Mail an info@voralpen-express.ch. Es wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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IMPRESSUM: VORALPEN-EXPRESS, C/O SCHWEIZERISCHE SÜDOSTBAHN AG, BAHNHOFPLATZ 1A, CH-9001 ST.GALLEN WWW.VORALPEN-EXPRESS.CH, INFO@VORALPEN-EXPRESS.CH AUFLAGE: 15'000 EX.

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