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Volksbank Trier eG

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.

Ausgabe 01/2012

Was sich 2012 ändert

Eine starke Bank

Für die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken gibt es im neuen Jahr zahlreiche Veränderungen, auf die man sich einstellen sollte: Der PIN ist bei Volks- und Raiffeisenbanken künftig frei wählbar: Ab Februar können die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken ihre persönliche Geheimzahl (PIN) zu ihrer Bankkarte frei wählen und jederzeit am Geldautomaten ihrer Bank ändern. Dies wird sowohl für die genossenschaftliche girocard (umgangssprachlich „ec-Karte“) als auch für genossenschaftliche Kreditkarten gelten. Kunden, deren girocard mindestens bis 2013 gültig ist, können ab Februar 2012 sofort das neue Verfahren nutzen. Ab Jahresende 2012 gilt das dann für alle girocard-Inhaber. Die genossenschaftlichen Kreditkarten werden schrittweise für die neue Funktion vorbereitet und gestatten dann ebenfalls, die PIN selbst zu wählen. Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB): Alle Girokontoinhaber der Volks- und Raiffeisenbanken erhalten bis Anfang Mai neue AGB. Die Institute müssen diese ändern, damit die bestehenden Lastschriftmandate der Kontoinhaber auch im einheitlichen EURO-Zahlungsraum SEPA mit IBAN und BIC weiter Bestand haben.

von links nach rechts: Vorstandsmitglieder Karl A. Heinz, Horst Schreiber, Wolfgang Junkes

Liebe Mitglieder und Geschäftspartner, das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt. Die guten Vorsätze sind noch frisch. Zum Jahreswechsel blickte man auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurück: Es sind natürlich erst einmal die augenfälligen Dinge, die schmerzhaften oder auch die freudigen Ereignisse, die uns am ehesten im Gedächtnis verhaftet bleiben. Aber manchmal überschattet ein Ereignis alle anderen! So auch in diesem Jahr. Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten haben 2011 nicht nachgelassen: Von den Auswirkungen der Katastrophe Fukushima bis hin zur Eurokrise haben wir Ereignisse erlebt, die uns vor große Herausforderungen gestellt haben. Atemlos bestaunen wir die Entwicklungen auf den Weltmärkten, zwischen Bangen und Hoffen verfolgen wir die Börsennotierungen und die Interpretationen unserer Politiker und Wirtschaftsfachleute. Diagnose und Lehren aus der mehrfachen Krise (Finanzmarktkrise, Verschuldungskrise einiger Staaten in Europa, Vertrauenskrise) bleiben kontrovers. Nie war es deutlicher, wie sehr unsere Gesellschaft abhängig ist von der globalen Entwicklung der Weltwirtschaft. Neue, verbesserte Regeln für den Finanzsektor sind ohne Frage notwendig, und erhebliche Fortschritte sind erzielt worden.

Diese Bürokratiekosten zu schultern, fällt kleinen und mittleren Kreditinstituten immer schwerer. Dabei waren es europaweit gerade die regional verankerten Institute – in Deutschland insbesondere die Volksbanken und Raiffeisenbanken, welche die Stabilität und Funktionsfähigkeit des Bankensystems gestützt haben. Meine Damen und Herren, wir können nicht viel Einfluss nehmen auf das weltweite Geschehen, aber wir können schauen, was wir hier im Kleinen, hier in unserer Region umsetzen und bewegen können. Deshalb sind wir stolz, dass wir auch in 2011 trotz der schwierigen äußeren Umstände wieder von einem erfolgreichen Jahr der Volksbank Trier berichten können. Dies ist insbesondere auf die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen, verehrte Mitglieder und Geschäftspartner, zurückzuführen. Schenken Sie uns auch im kommenden Jahr Ihr Vertrauen, dann werden wir die gewiss vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam bewältigen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein erfolgreiches Jahr 2012. Der Vorstand Karl A. Heinz, Wolfgang Junkes, Horst Schreiber

INHALTSVERZEICHNIS 1

Eine starke Bank Was sich 2012 ändert

5

Weißt du noch? „Flügelschlag der Fantasie“

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Silberner Nachfolger Modern und nah am Kunden

6

Firmenporträt: schanz · restaurant

3

Engagierte Unternehmen für Kunst und Kultur Immer näher dran - Geschäftsstelle Stockplatz Ihre Meinung zählt

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Gesunder Scharfmacher Sodbrennen muss nicht sein

4

App-Tipp: Diese muss man einfach haben. Das Web vergisst nichts

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Lachs in Blätterteig Mitgliederreisen Ein Moment für mich

Pfändungsschutz: Ab Januar 2012 wird der Pfändungsschutz für Kontoguthaben nur noch auf dem sogenannten Pfändungsschutzkonto gewährt. Damit läuft zum Ende 2011 die gesetzliche Übergangsregelung aus, gemäß der alternativ auch Pfändungsschutz ohne ein Pfändungsschutzkonto in Anspruch genommen werden kann. Von dieser Regelung betroffen sind auch der gesetzliche Verrechnungsschutz für Sozialleistungen wie beispielsweise Rente oder Arbeitslosengeld II und Kindergeld. Bisherige gerichtliche Freigabebeschlüsse für Girokonten, die nicht als Pfändungsschutzkonto geführt werden, verlieren zum 1. Januar 2012 ihre Wirkung. Der automatische Pfändungsschutz auf dem Pfändungsschutzkonto beträgt pro Monat 1.028,89 Euro. Eine Erhöhung des Freibetrags ist je nach Lebenssituation möglich, zum Beispiel bei einer Unterhaltspflicht für Ehegatten oder Kinder. Hierzu ist bei der Bank eine Bescheinigung vorzulegen. Riester- und Rürup-Rente: Aufgrund der schrittweisen Anhebung des Rentenalters ändert sich auch der Auszahlungsbeginn für neu abgeschlossene staatlich geförderte Rentenverträge. Ab 2012 werden Riesterund Rürup-Renten erst zwei Jahre später, ab dem 62. Lebensjahr, ausgezahlt. Garantiezins bei Lebensversicherungen: Das Bundesfinanzministerium hat beschlossen, dass der sogenannte Garantiezins für Lebensversicherungen bei Neuverträgen am 1. Januar 2012 von derzeit 2,25 % auf 1,75 % abgesenkt wird. Der staatlich garantierte Zins auf Lebensversicherungen setzt damit seinen Rückgang weiter fort. Insgesamt wurde der Garantiezins seit dem Jahr 2000 von 4,0 % auf 1,75 % gesenkt.


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Silberner Nachfolger von links nach rechts: Dr. Karl-Heinz Frieden, Horst Schreiber, Ernst Holbach und Hartmut Schwiering

Die Konzer-Doktor-Bürgerstiftung, das Konzer Stadtmarketing und die Volksbank Trier geben mit Unterstützung der Stadt Konz die zweite Edition des Konzer-Doktor-Thalers heraus Die zweite Edition ist seit Januar 2012 in glänzendem Silber im Umlauf und löst den goldenen Thaler, die erste Edition, ab. Der goldene Thaler, der seit März 2009 im Umlauf war, verlor zum Ende des Jahres 2011 seinen Kaufwert von 10 Euro. Der Gegenwert der gesammelten goldenen Thaler, die bis zum Ende des Jahres nicht eingetauscht wurden, fließt der Konzer-Doktor-Bürgerstiftung zu. Die Konzer-Doktor-Bürgerstiftung ist stolz darauf, zusammen mit ihren Partnern, der Volksbank Trier, dem Konzer Stadtmarketing und der Stadt Konz, auch mit der zweiten Edition an das Alleinstellungsmerk-

Modern und nah am Kunden

mal für Konz und die Konzer Geschäftswelt anknüpfen zu können. Der Konzer-Doktor-Thaler ist in Konz und Umgebung ein verbreitetes und akzeptiertes Zahlungsmittel. Seit seiner Einführung sind im Schnitt zwischen 3.000 und 4.000 Thaler stets im Umlauf. Mit dem Thaler wird gleichzeitig die Förderung von Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen unterstützt. „Die Konzer-Doktor-Bürgerstiftung greift diesen Förderauftrag auf und fördert in enger Zusammenarbeit mit Schulen und ehrenamtlichen Lesebetreuern die Lese- und Lernkompetenz von Schülern. „Neben den sozialen und wirtschaftlichen Aspekten versprechen wir uns von dem Thaler, den Bekanntheitsgrad der Stadt Konz zu steigern“, so Ernst Holbach, Vorsitzender des Konzer Stadtmarketings. „Es war schon immer ein besonderes Ziel der Volksbank Trier, die wirtschaftlichen Strukturen vor Ort zu Volksbank Trier eröffnet neugestaltete Geschäftsstelle in Kordel „Mit der beachtlichen Investition in die neuen Räumlichkeiten unserer Geschäftsstelle in Kordel zeigen wir deutlich, dass die Volksbank Trier ein verlässlicher und dauerhafter Partner vor Ort ist. Dies ist, gerade wenn der Finanzmarkt immer komplizierter erscheint, ein entscheidender Vorteil“, so Vorstand Karl A. Heinz. „Wir beobachten, dass die Menschen für ihre Finanzgeschäfte wieder verstärkt eine persönliche Beziehung, aber auch eine räumliche Nähe suchen; und beides kann die Volksbank Trier mit ihrem dichten Geschäftsstellennetz bieten. Die neu geschaffenen Räume der Geschäftsstelle Kordel repräsentieren dabei Modernität und Offenheit, aber auch Diskretion und Seriosität“, so Karl A. Heinz. Die Volksbank Trier ist bereits seit 1897 in Kordel vertreten. Damals gründeten 23 Bürger den Cordeler Spar- und Darlehenskassenverein und wählten kurze Zeit später Mathias Grün zum ersten Rechner. Heute betreuen vier Mitarbeiter/ -innen über 2.100 Kunden mit einem Kundenvolumen von 30 Mio. Euro. Der neue Bau präsentiert sich nach einer fast einjährigen Bauphase modern und lichtdurchflutet mit viel Glas und mit modernen Bildern von regionalen Motiven. Auch von außen hat das Bankgebäude

stärken. Gerade im Raum Konz möchten wir uns weiterhin stärker einbinden und Nähe zeigen“, sagt Horst Schreiber, Vorstand der Volksbank Trier. „Neben dem guten Zweck ist der Thaler aber auch für die regionale Wirtschaft gut“, betont Bürgermeister Karl-Heinz Frieden. „Wir binden damit die Kaufkraft an Konz.“ Sein Rechenbeispiel belegt: Wenn alleine 3.000 Thaler sechs Mal den Besitzer wechseln, werden fast 200.000 Euro an Konz gebunden. „Dass der Thaler akzeptiert wird, lässt sich auch an der großartigen Resonanz ablesen, die wir im Rahmen des Motivwettbewerbs zur zweiten Edition erfahren haben“, ergänzt Hartmut Schwiering, Vorsitzender der gemeinnützigen Konzer-Doktor-Bürgerstiftung. Im Sommer hatte der Trierische Volksfreund gemeinsam mit der Konzer-Doktor-Bürgerstiftung dazu aufgerufen, Motive für den neuen Thaler vorzuschlagen. Anschließend wählten mehr als 1.000 Konzer aus mehreren Jury- und Leservorschlägen das Motiv für die zweite Edition aus. Die Vorderseite des neuen Thalers ziert wie gewohnt das Logo „Konz schlägt Brücken“ mit dem Wahlspruch „Bildung - Freiheit - Zukunft“. Auf der Rückseite ist das eigens von den Konzer Bürgern gewählte Motiv „Nikolauskirche“ des Künstlers Manfred Dostert abgebildet. Der silberne Thaler behält bis Ende 2013 seine Kaufkraft im Wert von 10 Euro und ist in den Geschäftsstellen Konz und Konz-Oberemmel der Volksbank Trier erhältlich. Einlösbar ist er mittlerweile in über 100 Betrieben und Geschäften im Raum Konz.

Norbert Becker, IBT Regiebau GmbH, Vorstandsmitglieder Horst Schreiber, Karl A. Heinz und Wolfgang Junkes

durch die Aufstockung ein neues Gesicht bekommen und stellt mit den neu geschaffenen Eigentumswohnungen eine beeindruckende architektonische Einheit dar. Ein ganzheitliches Sicherheitssystem mit modernstem Standard bietet Kunden und Mitarbeitern größtmöglichen Schutz: biometrisch abgesicherte Personenschleuse, Videokomplettüberwachung sowie eine neue Alarm- und Sicherheitstechnik, die rund um die Uhr aktiviert ist. „In den Planungen war es uns vor allem wichtig, dass sich die Mitarbeiter und Kunden wohlfühlen“, sagt Karl A. Heinz. „Trotz unseres medialen Vertriebs und unserer Betreuungseinheiten in der Unternehmenszentrale sind und bleiben unsere Geschäftsstel-

len eine wichtige Säule unserer Bank. Daher haben wir auch hier in Kordel für genügend Diskretionszonen, d. h. Beratungsräume gesorgt, die ein angenehmes Ambiente bieten“, so Karl A. Heinz. Als bedeutender Wirtschaftsfaktor der Region übernahm die Volksbank Trier Verantwortung und spiegelt die regionale Verbundenheit mit der Vergabe der Ausbaugewerke wider: Zehn von elf am Bau beteiligten Firmen stammen aus der Region. „Alle Firmen haben eine tolle Arbeit abgeliefert und planmäßig abgeschlossen. Auf die Handwerker in unserer Region können wir zu Recht sehr stolz sein“, so Vorstandsmitglied Karl A. Heinz bei der Vorstellung der neuen Räumlichkeiten.


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Kulturstiftung Trier zeichnet Volksbank Trier, TW-Verlag und Michael Sperber GmbH als Kulturstifter mit der Stifterplatte 2011 aus. Horst Schreiber, Vorstand der Volksbank Trier, Hermann Sperber, Michael Sperber GmbH & Co. KG, und Andreas Noll, TW-Verlag, wurden als Kulturstifter 2011 ausgezeichnet. Die Unternehmen unterstützen die Kulturstiftung Trier durch eine Zustiftung. Im Rahmen eines Pressegesprächs überreichte Harry Thiele den Kulturstiftern die Stifterplatten als Anerkennung und Zeichen für ihr Engagement zum Erhalt und zur Förderung der Kultur in Trier. Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger, Unternehmen und Institutionen für die Ideen und Vorhaben der Stiftung zu gewinnen. Durch ihren Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kunst und Kultur sowie zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Deutschlands ältester Stadt bei. Als Dank für dieses besondere Engagement überreichte Harry Thiele, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, die Stifterplatten 2011 an drei Kulturstifter.

Die Volksbank Trier unterstützt die Kulturstiftung Trier bereits seit 2006 als Kulturstifter. Horst Schreiber, Vorstand der Volksbank Trier, misst Kunst und Kultur eine wichtige Bedeutung für die Region bei: „Beides sichert in der Region maßgeblich Arbeitsplätze und leistet einen wichtigen Beitrag zum Image der Stadt. Ein gutes Kulturangebot beeinflusst nachweislich sowohl die Wirtschaft als auch das Leben der Bürger einer Stadt positiv. Für die Volksbank Trier ist gesellschaftliches Engagement ein Selbstverständnis. Wir vitalisieren nicht nur die Wirtschaftskreisläufe, sondern setzen uns für soziale und kulturelle Projekte ein, die langfristig, zuverlässig und nachhaltig die Region fördern. Aus diesen Beweggründen unterstützten wir als Partner die Arbeit der Kulturstiftung auf vielfältige Weise.“ Bereits zum dritten Mal setzt sich der TW-Verlag als Kulturstifter für die Kulturlandschaft Trier ein. Andreas Noll und Evelin Maus nahmen als Verlagsleitung die Stifterplatte gemeinsam entgegen und betonten: „In allen Regionen, in denen der Wochenspiegel erscheint, ist es uns ein wichtiges Anliegen, Kultur und Kunst zu fördern und zu unterstützen.“

Engagierte Unternehmen für Kunst und Kultur

Harry Thiele freute sich besonders, mit der Michael Sperber GmbH & Co. KG ein neues Unternehmen im Kreise der Kulturstifter begrüßen zu können. Dazu der Geschäftsführer Hermann Sperber: „Als Inhaber eines Trierer Unternehmens, das nun schon in dritter Generation hier ansässig ist, freue ich mich, mich für meine Stadt engagieren zu können. Trier ist eine schöne Stadt mit interessanten Angeboten und bedeutendem kulturhistorischem Erbe – was übrigens in Gesprächen mit unterschiedlichsten Geschäftspartnern quer durch die Republik und auch in Luxemburg oder Österreich oft angesprochen wird. Wir alle können stolz darauf sein. Ich lebe gerne hier, meine Familie und ich fühlen uns sehr wohl in Trier. Insofern betrachte ich die Unterstützung der Stiftung als kleines Dankeschön an die Stadt. Und auch als Verantwortung, die ich als ihr Bürger wahrnehme. Wir leisten gerne unseren Beitrag, um Triers Kunst und Kultur mit fördern und bewahren zu helfen.“ Sowohl für die Lebensqualität der Bürger in Trier als auch für die Attraktivität der Region seien Kunst und Kultur äußerst wichtig, fasste Harry Thiele zusammen. So vielfältig die Beweggründe seien, sich als Kulturstifter zu engagieren, so einig seien sich alle in dieser Einstellung. Die Kulturstiftung Trier fördert seit 2005 mit vielseitigen Projekten aktiv die Kultur in Trier und bündelt hierfür ehrenamtliches Engagement, Spenden und Zustiftungen. Die Förderung der Stiftung ist so umfangreich wie das zu erhaltende Kulturangebot der Stadt. Unterstützt werden Künstler und Kulturschaffende in der Planung und Umsetzung ihrer Projekte, sowohl finanziell als auch beratend durch das professionelle Know-how der KulturEngel. Darüber hinaus ist die Kulturstiftung Trier auch Initiator eigener Kulturprojekte, wie z.B. des KinderKulturFonds, der die Förderung insbesondere von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen künstlerischen und kulturellen Bereichen zum Ziel hat. Dazu zählen auch die Kulturaktie Trier, die in Jahreseditionen mit ausgezeichneten Trierer Künstlern realisiert wird, oder das Förderprojekt wohnKULTUR Trier, durch das auf das hohe Potenzial von Künstlern und Kunsthandwerkern in der Region aufmerksam gemacht werden soll. Informationen zu den verschiedenen Förderprojekten der Bürgerstiftung sowie zu Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, finden Sie unter www.kulturstiftung-trier.de.


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App-Tipp: Diese muss man einfach haben Photoshop Express: Mit der Foto-Software Photoshop Express können Nutzer ihre Bilder unter anderem beschneiden, die Ausrichtung ändern, Farbsättigung und Belichtung einstellen sowie verschiedene Effekte anwenden. Auch eine SchwarzWeiß-Umwandlung und ein Zeichenfilter gehören zum Funktionsumfang. Auch wenn es sich hier um eine sehr abgespeckte Version des großen PC-Vorbilds handelt, bietet Photoshop Express viel Leistung für null Euro. DB Navigator: Am besten gefällt die kostenlose App im Querformat. Links gibt man Start- und Zielort sowie Datum, Reisezeit und die Anzahl der Reisenden ein. Rechts daneben sieht man die Route auf Google Maps, samt Streckenvorschau. Die App nimmt auf Wunsch den aktuellen Standort als Ausgangsbasis für die Reiseplanung, per Fingertipp kann man aber auch gezielt andere Startpunkte eingeben; neben den Haltestellennamen nimmt die App auch jederzeit beliebige Adressen als Input, auch aus dem Adressbuch. Ergänzend zum klassischen Bahnverkehr bildet die App auch Regionalzüge sowie S- und U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen ab; insgesamt sind das rund 250.000 Haltestellen in Deutschland und Europa. Kurzentschlossene können für Verbindungen, die innerhalb der nächsten zwei Stunden genutzt werden, auch Pünktlichkeitsinformationen abrufen. Mit dem DB Navigator haben Sie Verkehrsinformationen im Blick. Verspätungen oder Änderungen werden direkt angezeigt. Internet Movie Database: Informieren Sie sich über jeden Kinofilm, der es jemals auf die Leinwand geschafft hat, in „IMDb Filme & TV“ für iPhone und iPad. IMDb – das steht für „Internet Movie Database“ und stellt das größte Lexikon der Filmindustrie dar. Nahezu alle jemals veröffentlichten Filme haben hier einen Eintrag mit Inhalt, Nutzer-

bewertung, Schauspieler und Trailer. Zusätzlich zur Suchfunktion sind bereits einige Kategorien wie die besten oder schlechtesten Filme aller Zeiten sowie Kinoneuerscheinungen mit an Bord. Auch Schauspieler, Produzenten und Regisseure sind in der Datenbank verzeichnet. Ein nicht zu schlagender Umfang mit einer einfachen Bedienbarkeit macht dieses Tool zum perfekten Lexikon für bewegte Bilder. Lufthansa: Die offizielle Lufthansa-App informiert Sie über das gesamte Lufthansa-Flugliniennetz. Das kostenlose Lufthansa-Tool bietet Vielfliegern, wie auch sonstigen Reisenden, Informationen zu allen Flügen Deutschlands größter Fluggesellschaft. Ankunft, Abflug, Übersicht über den aktuellen Flugstatus, Buchung und auch Informationen zum Programm Miles & More stehen angemeldeten Nutzern zur Verfügung. Als praktisches Extra können Sie dank der mobilen Bordkarte in Zukunft mit Ihrem BlackBerry-Smartphone auch einchecken. Eine sehr nützliche App, die vor allem Business-Reisenden viel Stress ersparen kann. TripAdvisor: Damit der Urlaub nicht zur Katastrophe wird, sehen Sie sich in der TripAdvisor-App die Bewertungen anderer Nutzer zu Hotels und Restaurants an. Ein komfortables Hotel oder ein gutes Restaurant zu finden, kann sich als lästige Aufgabe entpuppen, wenn die entsprechenden Hintergrundinfos fehlen. Damit Sie nicht enttäuscht werden, verlassen Sie sich am besten auf die Bewertungen anderer Nutzer, die ihre Meinung auf dem Internetportal TripAdvisor kundtun. Entweder geben Sie ein spezielles Ziel an oder Sie suchen in Ihrer Umgebung. Neben Hotels und Restaurants können Sie auch nach Freizeitangeboten im Forum stöbern. TripAdvisor eignet sich perfekt für spontane Reiseplaner, die gerne vor Ort entscheiden. Dabei sollte man aber stets ein wachsames Auge auf die Roaming-Kosten werfen.

iPhone suchen: Sie haben Ihr iPhone, iPod touch oder das iPad verloren? Dann hilft Ihnen die Gratis-App „Mein iPhone suchen“. Um die Anwendung nutzen zu können müssen Sie die Anwendung auf dem gestohlenen Gerät aktiviert haben. Für die Suche müssen Sie „Mein iPhone suchen“ auf einem anderen Apple-Gerät installieren und können damit Ihre iPhone-/ iPod-touch-/ oder iPad-ID eingeben. Die Applikation zeigt Ihnen dann den genauen Aufenthaltsort des gestohlenen oder verlorenen iPhones oder iPads in einer Google-Maps-Ansicht. Über die App können Sie eine Nachricht eingeben, mit der Bitte an den Finder, sich bei Ihnen zu melden. Zusätzlich können Sie, wenn Sie wollen, alle Daten von dem gestohlenen Gerät löschen. Die neue Version 1.3 von „Mein iPhone suchen“ versendet nun eine E-Mail, sobald ein offline geschaltetes Gerät wieder eingeschaltet und geortet wurde. Außerdem werden nun auch Mac-Rechner gefunden. Eine klasse App für jeden, der gern mal sein Handy oder Tablet-PC verlegt. Jamie Oliver‘s Recipes: Kochen wie Jamie Oliver: Die neue App des Lifestyle-Kochs bringt Ihnen eine Vielzahl an leckeren Rezepten auf Ihr iPhone. Ihnen fehlen mal wieder die Ideen beim Kochen? Die Koch-App „Jamie‘s Recipes“ hilft Ihnen mit zahlreichen leckeren Rezepten auf die Sprünge. Zehn unterschiedlichste Gerichte beinhaltet die BasisVersion. Per In-App-Kauf können Sie sich zusätzliche Rezeptpakete kaufen. Für je 2,39 Euro stehen Ihnen so zehn weitere schmackhafte Kompositionen zur Verfügung. Die Rezepte an sich sind ausführlich beschrieben und Schritt für Schritt bebildert. Noch ist die komplette App auf Englisch, das soll sich jedoch mit dem nächsten Update ändern. Schön gestaltete App mit leckeren Rezepten. Wer noch mehr Ideen braucht, findet in der App das „Foto-Kochbuch“ ebenfalls gute Ideen. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich besser ist außerdem Jamie Olivers „20 Minute Meals“, dort finden Sie immerhin 55 Rezepte. Stellen per Internetrecherche immer öfter ins Visier. Schon 2008 sagte jeder dritte Personalchef in einer dimap-Umfrage, dass er das Netz bei der Bewerberauswahl nutze. Diese Zahl dürfte mittlerweile deutlich gestiegen sein. Jeder Mensch sollte sich genau überlegen, was er aktiv ins Netz stellt und wie er sich in sozialen Netzwerken präsentiert. Denn mittlerweile dürfte jedem bekannt sein: Das Netz vergisst nichts. Wer in einem Forum oder Weblog über andere Menschen lästert oder auf seiner eigenen Facebook-Seite pikante Details aus seinem Privatleben preisgibt, muss sich über die möglichen Folgen im Klaren sein. Firmen präsentieren sich in sozialen Netzwerken.

Das Web vergisst nichts Soziale Netzwerke werden bei der Personalsuche immer wichtiger. Die Unternehmen suchen neue Mitarbeiter verstärkt in sozialen Online-Netzwerken wie Facebook oder Xing. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom unter 1.500 deutschen Firmen aus allen Branchen. Danach veröffentlichten im Jahr 2010 bereits 29 Prozent aller Unternehmen of-

fene Stellen in Online-Communities, im Jahr zuvor waren es erst 12 Prozent. Soziale Netzwerke haben sich inzwischen bei der Personalsuche neben den InternetJobbörsen und der eigenen Homepage als drittes Online-Medium etabliert. Im Web kann man sich nicht verstecken: Aber nicht nur Bewerber können sich in sozialen Netzwerken über ihre potenziellen Arbeitgeber informieren, auch die Firmen selbst nehmen die Kandidaten für offene

Tipps für Jobsucher im Internet: Das Veröffentlichen freizügiger Fotos oder diffamierender Äußerungen sollte von vornherein vermieden werden. Eine gut gepflegte eigene Homepage kann die beste Werbung sein. Wird die Seite allerdings nicht gepflegt oder befinden sich dort allzu private Bilder, kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Der Eindruck ist dann eher negativ. Wer etwas Peinliches über sich im Web findet, kann den Betreiber der Seite informieren und ihn bitten, die Inhalte löschen zu lassen. Jeder User ist selbst dafür verantwortlich, was von ihm im Netz erscheint.


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Weißt Du noch?

Architekt Ulrich Pasucha (r.) übergibt symbolisch die Schlüssel der Bank an den Geschäftstellenleiter Henning Bode (l.).

Die Geschichte der Volksbank Trier hat uns ins Jahr 1980 geführt. Was geschah 1980 in der Welt. Der Zauberwürfel ist ein mechanisches Geduldsspiel, das von dem ungarischen Bauingenieur und Architekten Ernö Rubik erfunden wurde und 1980 mit dem Sonderpreis „Bestes Solitärspiel“ des Kritikerpreises „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Es erfreute sich Anfang der 1980er Jahre bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen großer Beliebtheit. Die Olympischen Sommerspiele 1980 fanden in Moskau statt und litten sehr unter dem Boykott mehrerer westlicher Staaten. Die Eröffnungs- und Abschlussfeiern wurden im Luschniki-Stadion abgehalten. Die Segelwettbewerbe wurden nach Tallinn in die Estnische SSR ausgelagert. Die Mannschaften der UdSSR und der DDR waren den anderen Ländern völlig überlegen. Die sowjetischen Sportler gewannen allein 40 % aller Goldmedaillen. Erfolgreichster Sportler der Spiele von Moskau war der sowjetische Turner Alexander Ditjatin, der acht Medaillen gewann, darunter dreimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze. Bei den Damen war die DDR-Schwimmerin Caren Metschuck mit drei Goldmedaillen und einer Silbermedaille am erfolgreichsten. Die polnische Gewerkschaft Solidarnosc entstand aus einer Streikbewegung von Arbeitern im Sommer 1980.

Von Anfang an wurde die Arbeiterbewegung von regimekritischen Intellektuellen wie Anna Walentynowicz, Tadeusz Mazowiecki, Jacek Kuron, Adam Michnik, Józef Tischner und weiten Teilen der katholischen Kirche unterstützt. Ihr Anführer war der Elektriker Lech Walęsa. Durch diese Bewegung gelang eine Solidarität über Gesellschaftsgrenzen hinweg, die sich dann in einer Volksbewegung gegen das herrschende Regime wandte. Vor allem aus dem westlichen Ausland gab es große Unterstützung. Und in Deutschland? Die erneute Einführung der Sommerzeit wurde in der Bundesrepublik 1978 beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft. Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht auch zeitlich geteilt waren. Die Bundesrepublik und die DDR führten deshalb die Sommerzeit gleichzeitig ein. Mit der Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 21. Oktober 1980 für den Bau der neuen Startbahn des Frankfurter Flughafens endete die gerichtliche Auseinandersetzung um das strittige Projekt, während sich der Widerstand vor Ort zuspitzte. Auf dem Gelände der geplanten Startbahn West errichteten Gegner ab Mai 1980 eine BIHütte, die zur Information von Spaziergängern dienen sollte. Im Juli hatte der Hessische Minister für Wirtschaft und Verkehr, Heinz-Herbert Karry (FDP), den „Sofortvollzug“ für den Bau der Startbahn angeordnet. Den Widerspruch dagegen wies der Hessische Verwaltungsgerichtshof im Oktober zurück. Die ersten Baumfällarbeiten begannen aus technischen Gründen noch vor dem Winter. Dagegen demonstrierten am 2. November 1980 am Waldrand in Walldorf 15.000 Menschen, hauptsächlich Umweltschützer und Studenten, aber auch sehr viele ältere Menschen aus der Region. Da die geplanten Besetzungsaktionen der Protestbewegung am langatmigen Polizeikonzept scheiterte, beschloss die Bürgerinitiative, die BI-Hütte zu einem dauerhaft bewohnten Hüttendorf auszubauen, um schneller und angemessener auf Rodungsabsichten reagieren zu können. Daraufhin entstanden mehrere bau- und hausrechtlich illegale Hütten und sogar eine Hüttenkirche der Walldorfer Kirchengemeinde auf dem Flughafengelände. Im Mai 1981 ordnete das Darmstädter Regierungspräsidium die Geländeenteignung an. Am 6. Oktober wurde das schon gerodete sieben

„Flügelschlag der Fantasie“ KRASS e. V. in der Volksbank Trier, Ausstellung „Flügelschlag der Fantasie“ KRASS e. V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Hauptsitz in Düsseldorf und ein Projekt der Stiftung „Kultur für Kinder“. KRASS e. V. bietet Kindern und Jugendlichen unentgeltlich kulturelle Bildung. Die ehrenamtlich arbeitenden Künstler helfen Kindern und Jugendlichen, sich selbstbewusst zu entwickeln, ihre eigenen Stärken kennenzulernen und sich auszudrücken.

Sie unterstützen sie mit Mitteln der Kunst und fördern die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen, die es ihnen erleichtern, die eigenen Möglichkeiten der Lebensgestaltung zu entdecken. Es handelt sich um ein langfristig nachhaltiges Lernforum für Integration, Toleranz und Akzeptanz. KRASS e. V. ist anerkannter freier Träger der Stadt Düsseldorf. Der Verein wird momentan sowohl bundesweit als auch international ausgeweitet.

Hektar große Gelände von der Protestbewegung besetzt und anschließend von der Polizei geräumt. Am 25. Juli 1980 fielen die 15-jährige Susanne Kronzucker mit ihrer 13-jährigen Schwester Sabine Kronzucker und ihrem 15-jährigen Vetter Martin Wächtler in einer Villa in Barberino Val d’Elsa in der Toskana in die Hände von Entführern. Drei maskierte und bewaffnete Banditen überwältigten zunächst die Erwachsenen, bevor sie die drei Kinder verschleppten. Martin wurde in einem Zelt, die beiden Schwestern Susanne und Sabine in einem anderen Zelt festgehalten. Es wurde sofort eine Großfahndung eingeleitet, die von allen Seiten unterstützt wurde. Der deutsche Botschafter in Rom, Hans Arnold, der italienische Innenminister Virginio Rognoni und der italienische Außenminister Emilio Colombo schalteten sich ein. Selbst Papst Johannes Paul II. und Giovanni Kardinal Benelli appellierten per TV an die Vernunft der Entführer. Nach 68 Tagen, am 1. Oktober 1980, wurden Sabine, Susanne und Martin freigelassen, nachdem die Eltern 4,3 Millionen D-Mark an die Entführer gezahlt hatten. Sie schmuggelten das Geld nach Italien, weil Lösegeldzahlungen verboten waren. Infolgedessen wurde im Anschluss gegen die Eheleute Kronzucker rechtlich vorgegangen. Auch für die Volksbank Trier war 1980 ein erfolgreiches Jahr. Nach Fusion mit der Raiffeisenkasse Franzenheim errichtete die Volksbank Trier in Franzenheim ein neues Geschäftsstellengebäude, da dies notwendig geworden war. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich das Gebäude von seiner äußerlichen Gestaltung in das Ortsbild von Franzenheim eingliederte und von seiner Funktion und Einrichtung her den Anforderungen der Ortsbewohner gerecht wurde. Die neue Geschäftsstelle wurde innerhalb der Rekordzeit von 3,5 Monaten fertiggestellt. Bevor Architekt Ulrich Pasucha während der feierlichen Eröffnung die Schlüssel der Bank symbolisch an Direktor Willi Lehn und den Geschäftsstellenleiter übergab, sprach er all denen seinen Dank aus, die an der Realisierung des Bankgebäudes mitgewirkt hatten. Mit Eröffnung der Geschäftsstelle Franzenheim verfügte die Volksbank Trier 1980 über 13 Geschäftsstellen. In dem neuen Gebäude bot die Volksbank Trier neben traditionellen Bankgeschäften ein für die damalige Zeit neues innovatives Produkt an. Das Jeans-Giro für Schüler von 12-18 Jahren war ein gebührenfreies Taschengeldkonto, das sich in den achtziger Jahren großer Beliebtheit erfreute. Noch heute regeln Jugendliche mit dem VR-GO als Nachfolgeprodukt des Jeanskontos ihre Geldgeschäfte, heute natürlich zeitgemäß mit VR-BankCard und Online-Banking. Die erste Filiale von KRASS e. V. entstand im Frühjahr 2010 in Trier: das Kunsthaus für Kinder. Doris Kugel und Jutta Limburg waren von Anfang an mit Begeisterung dabei, Kinder aus sozial schwachen Familien langfristig im kreativen Bereich zu fördern. Die passionierte freischaffende Künstlerin Jutta Limburg hat die gesamte Kursleitung mit der Organisation und den Themeninhalten übernommen. Doris Kugel kümmert sich um die Vernetzung vorhandener Institutionen und um die Sponsoren. „Mit einem selbst generierten soliden Budget sichern wir den Kindern die langfristige und qualifizierte Ausbildung“, sagt Doris Kugel. Zurzeit fördern sie zehn Kinder im Schulprojekt, sechs Kinder im wöchentlichen Kurs und ein Junge erhält Gitarrenunterricht in einer Jazz- und Rockschool. Darüber hinaus unterstützen sie drei Grundschulen in Trier und im Jugendtreff Mariahof finden verschiedene „KRASS e. V. Kunst AGs“ statt. Die Ergebnisse der kreativen Arbeit können sich sehen lassen. Auch Vorstandsmitglied Karl A. Heinz war von den Beiträgen der Kinder und der Arbeit des Vereins begeistert und stellte kurzerhand die Räumlichkeiten am Viehmarkt für eine Ausstellung zur Verfügung. Am 10. November 2011 war es dann endlich soweit: Werbematerialien, Flyer und Bankunterlagen gaben den Platz frei für die kreativen Arbeiten der „KRASSKinder“. Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren zeigten in diesem Jahresrückblick, was sie in den Kursen von KRASS e. V. mit Freude, Können und Begeisterung gestaltet haben.


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schanz · restaurant - ein neuer Stern in der Region

Thomas Schanz

Thomas Schanz zählt seit 2011 zu den deutschen TopKöchen und präsentiert sein neues Restaurant mit einer modernen französischen Küche. Die Freude war unbeschreiblich, als Thomas Schanz es in der aktuellen Ausgabe des Michelin-Restaurantführers schwarz auf weiß lesen konnte, dass er mit seinem gleichnamigen Restaurant einen Stern erhalten hatte. Für den 31-jährigen Koch aus Piesport ist es sein erster Stern. „Unglaublich, ein langersehnter Wunsch von mir geht in Erfüllung. Es ist ein unfassbares Gefühl“, so Thomas Schanz. Erst im August 2011 übernahm er das Garni-Hotel seiner Eltern und erweiterte es um ein Restaurant. Küchenchef Thomas Schanz kann auf eine hochkarätige Ausbildung zurückblicken. Seine Kochausbildung hat er in der Traube Tonbach in Baiersbronn gemacht. Anschließend ging er ins DreiSterne-Restaurant Gästehaus Erfort in Saarbrücken und zuletzt arbeitete er sechs Jahre als Sous-Chef im

bekannten und ebenfalls mit drei Sternen dekorierten Sonnora bei Helmut Thieltges. Wenn man in der Dämmerung durch Piesport fährt, leuchtet einem neuerdings ein ganz besonderes Schmuckstück entgegen. Von der Hauptstraße zurückgesetzt befindet sich hinter dem bekannten Hotel Schanz (ehemals Hotel Winzerhof) ein Kleinod der Gourmet-Gastronomie. Effektvoll beleuchtet entfaltet der kubische Neubau vor allem in der Dämmerung und nachts seine einladende Wirkung. Nach kurzer, aber intensiver Bauzeit hat sich Thomas Schanz einen Traum erfüllt und hinter dem elterlichen Hotel ein Restaurant eröffnet, das so heißt wie er: Schanz. Ermöglicht wurde dieser Traum nicht zuletzt von der Volksbank Trier, die ihm den Neubau finanziert hat. Schon wenn man den Glaskörper, in dem sich die Lounge und gleichzeitig der Empfang befinden, betritt, fühlt man sich auf Anhieb wohl. Hochwertige Materialien wie Naturstein, geölte Eichenhölzer und Leder runden das Raumgefühl ab. Von leichten jazzigen Loungeklängen begleitet betritt man schließlich den Gastraum. Hier findet nun das eigentliche Erlebnis statt. Moderne französische Küche aus erlesenen Frischeprodukten. Mit seinem fünf-köpfigen Team bietet Schanz eine spannende Küche mit einer sehr komplexen Aromenvielfalt, die schnell eine eigene Handschrift erkennen lässt. Raffinierte Kompositionen verlassen hier filigran angerichtet die Küche. So ging für Thomas Schanz ein Traum in Erfüllung. Der renommierte Restaurantführer Michelin verlieh ihm bereits im Eröffnungsjahr den begehrten Michelin-Stern. Ein exzellenter Service rundet den Besuch ab. Auf Wunsch erhält der Gast eine fundierte Weinberatung, gerne auch zu jedem Gang. Kurzum: Ein Besuch im schanz. restaurant lässt keine Wünsche offen. Genießen Sie mit allen Sinnen.

schanz · restaurant Bahnhofstr. 8a 54498 Piesport www. schanz-restaurant.de


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Gesunder Scharfmacher

Regelmäßiger Senfkonsum kann vor Krebs schützen. Senf ist ein ungemein vielseitiger Begleiter in der Küche. Dass die gelbe Würzpaste nicht nur lecker ist, sondern auch das Krebsrisiko mindern kann, ergab eine Studie an der Universitätsklinik Freiburg. Ein klassischer Klecks Senf zur Bock- oder Weißwurst, raffinierte Senfdressings zum Salat, ein Festtagsbraten mit würziger Senfkruste, Dill-Senf zu Fisch oder eine cremig-scharfe Senfsuppe: Ob als extrascharfe, mittelscharfe, milde oder süße Variante, die gelbe Würzpaste ist vielschichtig einsetzbar. Doch Senf ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Die ätherischen Senföle bringen den Verdauungsprozess ordentlich in Fahrt und haben eine antibakterielle Wirkung, die Keime und Krankheitserreger im Körper bekämpfen können. Senfsamen enthalten neben etwa 20 bis 36% nussig-mildem Senföl und 28% Eiweiß die Glykoside Sinalbin (weißer Senf) bzw. Sinigrin (brauner und schwarzer Senf), die für den scharfen Geschmack und damit auch für appetitan-

regende und verdauungsfördernde Wirkung verantwortlich sind. Diese Glykoside sind allerdings selbst nicht scharf. Erst durch das Schroten und Mahlen der Samen und dem Kontakt mit Flüssigkeit wird das ebenfalls im Senfsamen enthaltende Enzym Myrosinase aktiv und verwandelt die Glykoside in Traubenzucker, Schwefelsäure und scharfe, tränenreizende Isothiocyanate, die häufig ebenfalls wie das fette Senföl auch ätherisches Senföl genannt werden. Senf war schon vor 3.000 Jahren in China als Gewürz geschätzt. Über Kleinasien gelangte er nach Griechenland, wo er im 4. Jahrhundert v. Chr. als Heilmittel bekannt war. Das erste überlieferte Rezept zur Senfzubereitung verfasste der Römer Columella im 1. Jahrhundert n. Chr. Im 8. Jahrhundert wird Senf in einer Schrift Karls des Großen erstmals in Mitteleuropa erwähnt und wurde von arabischen Pflanzungen in Spanien aus verbreitet. Bald wurde der Senf auch an den europäischen Tafeln zu einem wichtigen Gewürz.

So ernannte Papst Johannes der XXII. einen seiner Neffen zum „Grand moutardier du pape“ - zum „Großen päpstlichen Senfbewahrer“. Vor der breiten Verfügbarkeit von Pfeffer und später Chili waren Senf und Meerrettich die einzigen scharfen Gewürze, die europäischen Köchen zur Verfügung standen. Entsprechend weit waren sie verbreitet. Schon durch die Auswahl und das Verhältnis von weißem zu schwarzem Senf, des Mahlgrads der Körner und des verwendeten Most oder Essig entstehen ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Durch die weiteren Zutaten wie Zucker, Karamell oder Honig, Meerrettich oder Cayennepfeffer, Kräuter und Gewürze wie Estragon oder Zimt oder Wein, Knoblauch, Tomaten oder Paprika entstehen weitere Geschmacksnuancen zwischen süßlich mild, würzig und sehr scharf. Eine noch weitreichendere Entdeckung über die positiven Eigenschaften von Senf haben vor kurzem Wissenschaftler der Universitätsklinik Freiburg gemacht: Sie fanden heraus, dass regelmäßiger Konsum insbesondere von scharfem Senf das Krebsrisiko mindern kann. Die Probanden der Freiburger Studie aßen täglich 20 Gramm scharfen Senf. Dann wurde ihnen Blut abgenommen und das Blut mit krebsauslösenden Stoffen, so genannten Karzinogenen, versetzt. „Wir haben gesehen, dass weiße Blutkörperchen von Probanden, die vorher scharfen Senf konsumiert hatten, viel besser mit solchen gefährlichen Substanzen umgehen können“, kommentiert Studienleiter Professor Dr. med. Volker Mersch-Sundermann. Verantwortlich für die krebshemmende Wirkung sind auch hier wieder die Senföle, die wissenschaftlich korrekt zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehören und für die Schärfe in der Würzpaste verantwortlich sind. Je schärfer also der Senf, desto höher der Anteil der Senföle und desto besser die krebsvorbeugende Wirkung. „In der Vorstudie an menschlichen Zellkulturen wirkte jedenfalls scharfer Senf deutlich stärker als süßer Senf“, so Professor Dr. med. Mersch-Sundermann. Ein Glas scharfer Senf sollte also in keinem Haushalt fehlen. Damit sich die Senföle nicht verflüchtigen und somit die Schärfe lange erhalten bleibt, sollte das geöffnete Glas im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Sodbrennen muss nicht sein Ein Brennen oder auch ein Druckgefühl in der Speiseröhre, häufiges Räuspern und allgemeines Unwohlsein können Zeichen für Sodbrennen sein. Um das Leiden zu mindern oder ihm sogar ganz vorzubeugen, können Betroffene auf ganz natürliche Mittel zurückgreifen. Essen und Genussmittel Scharfes Essen begünstigt die Säurebildung. Also Finger weg von Chili und Co. Auch auf Genussmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol sollte man weitestgehend verzichten, da sie die Säureproduktion im Magen anregen. Gut sind dagegen Mandeln und rohe Kartoffeln. Beim langsamen und gründlichen Kauen bindet die entstandene Masse die überschüssige Säure im Magen. Keine zu enge Kleidung Eine plötzliche Druckerhöhung im Bauchbereich (etwa beim Bücken) kann Auslöser für Sodbrennen sein. Deshalb gilt: lockere Kleidung tragen und auf enge Gürtelschnallen verzichten.

Basenbildendes Obst und Gemüse verzehren Isst man viel säurebildende Lebensmittel wie Fleisch und Pasta kann basenbildendes Obst und Gemüse wie Äpfel oder Radieschen helfen, die Säure-Basen-Balance des Körpers aufrechtzuerhalten. Viel und richtig trinken Ein hochwertiges Mineralwasser neutralisiert mit seinem natürlich hohen Anteil des basischen Wirkstoffes Natriumhydrogencarbonat - NaHCO3 - von über 1.800 mg/l überschüssige Säuren im Körper. Beim Wasserkauf also immer auf die Mineralisierung achten. Regelmäßige, leichte Bewegung Bewegung schützt vor einer Übersäuerung des Körpers. Schon ein kleiner Spaziergang nach dem Essen fördert die Verdauung und sorgt für einen ausgeglichenen Säuregehalt im Magen. Oberkörper beim Schlafen anheben Oftmals verstärken sich die Beschwerden bei Sodbrennen im Liegen. Eine erhöhte Position von Kopf und Oberkörper im Schlaf hilft. Wer unter Sodbrennen leidet,

sollte zwischen Abendessen und Schlafengehen mehr als vier Stunden verstreichen lassen. Stress, Ärger und Aufregung vermeiden Das Erlernen von Anti-Stress-Techniken kann helfen. Atemübungen oder Meditation beugen inneren Verkrampfungen vor, die oft für eine verstärkte Magensäurebildung verantwortlich sind. Volkskrankheit Sodbrennen Jeder zweite Erwachsene kennt den brennenden Schmerz in der Brust als Folge von Sodbrennen. Funktioniert das Magenschließmuskelsystem nicht einwandfrei, gelangt Magensäure zurück in die Speiseröhre. Um den Beschwerden vorzubeugen ist es wichtig, die natürliche Säure-Basen-Balance des Körpers zu wahren. Tipps aus den Bereichen Ernährung und Bewegung helfen, aber auch das richtige Trinkverhalten unterstützt das Wohlbefinden maßgeblich.


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Lachs in Blätterteig Zu Hause kochen wie die Spitzenköche Zutaten für 4 Personen

sind, dabei immer wieder umrühren. Kartoffeln und Lauch in eine Auflaufform geben, mit Parmesan bedecken und mit Butterflöckchen belegen. Bei 220° C 15 Minuten auf der obersten Schiene im Backofen garen.

Für das Gratin: 1 kg Kartoffeln, 2 Stangen Lauch, ½ Knoblauchzehe, 1 Zweig Rosmarin, 200 g Parmesan, 300 g Sahne, 300 ml Milch, Salz, Pfeffer, 25 g Butter

Weißweinsauce: Butter in einem heißen Topf zerlassen und das Mehl darin hell anschwitzen. Mit Weißwein, Sahne und Fond auffüllen und bis zum Aufkochen ständig umrühren. Lorbeerblatt, Nelke und Pfefferkörner dazugeben. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, Sauce durch ein feines Sieb passieren, mit Zitronensaft abschmecken.

Für die Weinsauce: 30 g Butter, 30 g Mehl, 200 ml Weißwein, 200 g Sahne, 250 ml Gemüsefond, 1 Lorbeerblatt, 1 Nelke, 8 Pfefferkörner, Saft von 1 Zitrone Für den Lachs: 4 Lachsfilets à 140 g, 500 g Blattspinat, 200 g Frischkäse, 8 Blätterteigplatten, 3 Eigelb

Lachs im Blätterteig: Lachfilets waschen, trocken tupfen und Gräten entfernen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Spinat auftauen und ausdrücken. Frischkäse unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blätterteigplatten mit etwas Mehl bestäuben und mit dem Nudelholz ausrollen, bis sie nur noch halb so dick sind. In gleich große Stücke schneiden. Eigelb verquirlen und 4 Platten damit bestreichen. Je ein Lachsfilet in die Mitte legen. Spinatmasse gleichmäßig auf dem Lachs verteilen. Eine zweite

Zubereitung Gratin: Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Lauch putzen, waschen, der Länge nach halbieren und klein schneiden. Knoblauch und Rosmarin hacken. Parmesan reiben, Sahne mit Milch in einem hohen Topf aufkochen. Kartoffelscheiben, Lauch und Knoblauch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen, kochen bis die Kartoffelscheiben weich

SUDOKU Ausgabe 1 / 2012

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SUDOKU-Spielregeln: Füllen Sie das Raster mit den Zahlen von 1 bis 9. In jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl nur einmal vorkommen. Zudem kommt auch in jedem 3x3-Feld jede Zahl nur einmal vor. Lösung unter: www.volksbank-trier.de

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Spielregeln: - Füllen Sie das Raster mit den Zahlen von 1 bis 9. - In jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl nur einmal vorkommen. - Zudem kommt auch in jedem 3x3-Feld jede Zahl nur einmal vor.

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Warum dieses Gericht gesund ist: Lachs enthält besonders viele der zellschützenden Omega-3-Fettsäuren. Der Spinat deckt fast den empfohlenen Tagesbedarf an Eisen; die Kartoffeln enthalten jede Menge komplexer Kohlenhydrate und machen lange satt.

Impressum 5 2 8 3 1 Herausgeber: 3 Volksbank Trier eG 7 Herzogenbuscher Str. 16-18 754292 Trier 4 2 Tel.:2 0651/9797-777 9 1 Fax: 0651/9797-979 7 4 3 9 2 info@volksbank-trier.de www.volksbank-trier.de 4 6 7 6Erscheinungsweise: 5 1 9 3 Ausgaben im Jahr: Die 8 nächste Ausgabe erscheint im April 2012. 4 8 2 7 9 Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.): Nadine Marx

Spielregeln:

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Teigplatte jeweils darauflegen, eng um den Lachs formen und die Teigränder zusammendrücken. Überstehende Teigränder abschneiden, die Oberseite der Päckchen mit dem restlichen Eigelb und etwas Wasser bestreichen. Auf der untersten Schiene im Ofen 15 Minuten bei 220° Grad garen, am besten zusammen mit dem Gratin.

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Redaktionsteam: Peter Feldges, Werner Hauprich, Kerstin Hellermann, Johannes Kemmer, Karin Kolz, Silke Martin, Sarah Traut

Druck: Verlag + Druck Linus Wittich KG, Föhren Unsere aktuelle Ausgabe finden Sie unter www.volksbank-trier.de oder in unseren Geschäftsstellen.

Pluspunkt Mitgliedschaft Januar 2012  

Pluspunkt Mitgliedschaft Januar 2012 Die Mitgliederzeitung der Volksbank Trier eG