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Update

www.voiceinthecity.org

Der Geist des Herrn ist auf uns Die Gebetsschulen in den einzelnen Städten schlossen wir mit

einem Gottesdienst ab, wobei wir jedem Anwesenden die Hände auflegten. Einem nach dem anderen. Das waren mitunter Tausende, wie die 2.200 Menschen in Jayapura. Die Auswirkungen waren enorm, einige wurden geheilt, andere wurden plötzlich mit dem Heiligen Geist erfüllt, einige empfingen ganz

einfach eine frische Gebetslast für ihre Stadt und Region. Vollmächtige Männer lehrten gemeinsam mit mir, Menschen wie Daniel Pandji (Leiter der Gebetsbewegung in Indonesien), der Evangelist Robinson Nainggolan, Sofjan Sutedja, Dr. Tandi Randa (Direktor des Baptistenseminars in Manokwari) und andere. Uns

war es wichtig, die Menschen darin zu schulen, in den Riss zu treten und durch leidenschaftliches Gebet und Fasten das Land geistlich in Besitz zu nehmen. Darüber hinaus motivierten wir sie eindringlich dahingehend, wenigstens zwei verschiedene Stämme zu „adoptieren“, um ein Jahr lang für sie zu beten.

Eine neue Welle wird kommen

e v a n g e l i s a t i o n

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Die Sterne schienen noch am Himmel, als Hunderte von Stimmen durch ihr heftiges Morgengebet um 4:30 Uhr gewissermaßen die Morgendämmerung weckten. Das

Morgengebet war bereits zu einer festen Gewohnheit bei unseren vorigen evangelistischen Einsätzen geworden. Es wurde mit dem 4:00 Uhr Gebet in den vier Städten, in denen wir die Gebetsschulen in Papua, Indonesien, durchgeführt haben, fortgeführt. Das „Frühgebet“ war nichts Neues in Papua, aber die „Gebetsschulen“ schon!

„Unterweise die Menschen in Papua darin, wie sie zielgerichtet beten können und in der Fürbitte.“ Ich wusste, dass der einzige Weg, wie ich das tun konnte darin Der Auftrag war klar!

kommen.“ Diese Gebetsschulen waren Teil dieses prophetischen Wortes für Indonesien, das verschiedene Propheten ausgesprochen haben. Es war ebenfalls das Motto der „Weltgebetskonferenz“ (World Prayer Assembly Jakarta), die nur zwei Wochen vor unseren Gebetsschulen in Papua stattgefunden hatte. Es war wunder-

voll mitzuerleben, wie „Gebetsleiter“ Gottes in Jakarta zusammenkamen; 5.000 Teilnehmer aus 70 Nationen weltweit, nur mit einem Ziel, zu beten. Als 120.000 Menschen bei der Abschlussveranstaltung der „Weltgebetskonferenz“ im Stadion von Jakarta ihre Stimmen im Lobpreis und Gebet erhoben, freute sich der Himmel und erzitterte die Hölle.

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Gebetsschulen Papua

Bau eine Gebetsarmee auf! Gott sagte, „Eine neue Welle wird

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bestand, das Konzept der „Voice in the City Gebetsschule“ anzuwenden. Hierfür brauchten wir das Arbeitsbuch in ihre eigene Sprache übersetzt, so dass sie lernen und Notizen machen konnten und es auch dafür benutzen können, um immer wieder eigene Leute auszubilden. Aus ganz Papua kamen die Menschen; manche reisten tagelang mit einer Fähre oder im Bus, um dabei zu sein. 7.000 Teilnehmer meldeten sich in den vier Städten an, darunter Hunderte von Pastoren und Leitern aus anderen Städten und Gebieten. Sie waren gekommen, um etwas zu lernen, dann heimzukehren und Gebetsinitiativen in ihrer eigenen Region ins Leben zu rufen.


Paumako - vergessen von der Welt Obwohl wir nicht nach Kwamki Narama gehen konnten, öffnete Gott die Tür, um in eine noch wesentlich bedürftigere Gegend zu gelangen. Wir hatten unerwartet die Möglichkeit, für einen Tag einen Einsatz unter Menschen in Paumako durchzuführen, einem Ort, „vergessen“ von der Welt, aber nicht „vergessen“ im Himmel. Oh Gott, hilf uns, den Missionsbefehl zu erfüllen: „Gehet hin in alle Welt....“

Erdbeben und Pfeile! Die „Erdbeben-Warnsirene“ dröhnte in meinen Ohren.

Ich befand mich im vierten Stock eines Hotels. Menschen rannten voller Angst aus dem Gebäude! Es war einfach unmöglich für mich, mit meinem verletzten Bein so schnell die Treppen hinunterzulaufen, um aus dem Gebäude zu gelangen. Also wartete ich, bis plötzlich ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala Manokwari erschütterte, wo wir gerade unsere Gebetsschule durchführten. Ich schloss einfach meine Augen, als die Möbel wackelten. Wenn das der Tag sein sollte, an dem ich meinem Retter gegenüberstehen würde, dann sollte es so sein. Wenn nicht, dann würde ich einfach die Arbeit fortsetzen, die der Herr mir aufgetragen hat. Niemand von uns wurde verletzt und wir arbeiten immer noch für Gott!

Stammeskrieg und fliegende Pfeile! Nach unserer vierten Gebetsschule in Timika war alles für den evangelistischen Einsatz in Kwamki Narama vorbereitet, als dort plötzlich ein Stammeskrieg ausbrach. Pfeile flogen, Menschen wurden getötet, Autos brannten und der Einsatz wurde abgesagt. Unzufrieden mit der Situation, bat ich darum, persönlich zu den beiden Stämmen „sprechen“ zu können. Auf wunderbare Art und Weise machte Gott für mich den Weg frei, um genau das zu tun. Mit einer Polizeieskorte besuchte ich die beiden Stämme und wurde Zeugin von Zuständen, die mich auf mein Angesicht fallen lassen, um noch mehr Fürbitte für Papua zu tun.

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Paumako - vergessen von der Welt Obwohl wir nicht nach Kwamki Narama gehen konnten, öffnete Gott die Tür, um in eine noch wesentlich bedürftigere Gegend zu gelangen. Wir hatten unerwartet die Möglichkeit, für einen Tag einen Einsatz unter Menschen in Paumako durchzuführen, einem Ort, „vergessen“ von der Welt, aber nicht „vergessen“ im Himmel. Oh Gott, hilf uns, den Missionsbefehl zu erfüllen: „Gehet hin in alle Welt....“

Erdbeben und Pfeile! Die „Erdbeben-Warnsirene“ dröhnte in meinen Ohren.

Ich befand mich im vierten Stock eines Hotels. Menschen rannten voller Angst aus dem Gebäude! Es war einfach unmöglich für mich, mit meinem verletzten Bein so schnell die Treppen hinunterzulaufen, um aus dem Gebäude zu gelangen. Also wartete ich, bis plötzlich ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala Manokwari erschütterte, wo wir gerade unsere Gebetsschule durchführten. Ich schloss einfach meine Augen, als die Möbel wackelten. Wenn das der Tag sein sollte, an dem ich meinem Retter gegenüberstehen würde, dann sollte es so sein. Wenn nicht, dann würde ich einfach die Arbeit fortsetzen, die der Herr mir aufgetragen hat. Niemand von uns wurde verletzt und wir arbeiten immer noch für Gott!

Stammeskrieg und fliegende Pfeile! Nach unserer vierten Gebetsschule in Timika war alles für den evangelistischen Einsatz in Kwamki Narama vorbereitet, als dort plötzlich ein Stammeskrieg ausbrach. Pfeile flogen, Menschen wurden getötet, Autos brannten und der Einsatz wurde abgesagt. Unzufrieden mit der Situation, bat ich darum, persönlich zu den beiden Stämmen „sprechen“ zu können. Auf wunderbare Art und Weise machte Gott für mich den Weg frei, um genau das zu tun. Mit einer Polizeieskorte besuchte ich die beiden Stämme und wurde Zeugin von Zuständen, die mich auf mein Angesicht fallen lassen, um noch mehr Fürbitte für Papua zu tun.

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einem Gottesdienst ab, wobei wir jedem Anwesenden die Hände auflegten. Einem nach dem anderen. Das waren mitunter Tausende, wie die 2.200 Menschen in Jayapura. Die Auswirkungen waren enorm, einige wurden geheilt, andere wurden plötzlich mit dem Heiligen Geist erfüllt, einige empfingen ganz

einfach eine frische Gebetslast für ihre Stadt und Region. Vollmächtige Männer lehrten gemeinsam mit mir, Menschen wie Daniel Pandji (Leiter der Gebetsbewegung in Indonesien), der Evangelist Robinson Nainggolan, Sofjan Sutedja, Dr. Tandi Randa (Direktor des Baptistenseminars in Manokwari) und andere. Uns

war es wichtig, die Menschen darin zu schulen, in den Riss zu treten und durch leidenschaftliches Gebet und Fasten das Land geistlich in Besitz zu nehmen. Darüber hinaus motivierten wir sie eindringlich dahingehend, wenigstens zwei verschiedene Stämme zu „adoptieren“, um ein Jahr lang für sie zu beten.

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Die Sterne schienen noch am Himmel, als Hunderte von Stimmen durch ihr heftiges Morgengebet um 4:30 Uhr gewissermaßen die Morgendämmerung weckten. Das

Morgengebet war bereits zu einer festen Gewohnheit bei unseren vorigen evangelistischen Einsätzen geworden. Es wurde mit dem 4:00 Uhr Gebet in den vier Städten, in denen wir die Gebetsschulen in Papua, Indonesien, durchgeführt haben, fortgeführt. Das „Frühgebet“ war nichts Neues in Papua, aber die „Gebetsschulen“ schon!

„Unterweise die Menschen in Papua darin, wie sie zielgerichtet beten können und in der Fürbitte.“ Ich wusste, dass der einzige Weg, wie ich das tun konnte darin Der Auftrag war klar!

kommen.“ Diese Gebetsschulen waren Teil dieses prophetischen Wortes für Indonesien, das verschiedene Propheten ausgesprochen haben. Es war ebenfalls das Motto der „Weltgebetskonferenz“ (World Prayer Assembly Jakarta), die nur zwei Wochen vor unseren Gebetsschulen in Papua stattgefunden hatte. Es war wunder-

voll mitzuerleben, wie „Gebetsleiter“ Gottes in Jakarta zusammenkamen; 5.000 Teilnehmer aus 70 Nationen weltweit, nur mit einem Ziel, zu beten. Als 120.000 Menschen bei der Abschlussveranstaltung der „Weltgebetskonferenz“ im Stadion von Jakarta ihre Stimmen im Lobpreis und Gebet erhoben, freute sich der Himmel und erzitterte die Hölle.

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bestand, das Konzept der „Voice in the City Gebetsschule“ anzuwenden. Hierfür brauchten wir das Arbeitsbuch in ihre eigene Sprache übersetzt, so dass sie lernen und Notizen machen konnten und es auch dafür benutzen können, um immer wieder eigene Leute auszubilden. Aus ganz Papua kamen die Menschen; manche reisten tagelang mit einer Fähre oder im Bus, um dabei zu sein. 7.000 Teilnehmer meldeten sich in den vier Städten an, darunter Hunderte von Pastoren und Leitern aus anderen Städten und Gebieten. Sie waren gekommen, um etwas zu lernen, dann heimzukehren und Gebetsinitiativen in ihrer eigenen Region ins Leben zu rufen.

Voice in the City UPDATE Newsletter July 2012 - German  

Latest news from the harvest field by Suzette Hattingh

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