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SCHWACHHAUSEN ISSN 2197-5450

Januar | Februar 2014

Das Magazin für Bremens lebendige Mitte

NEU!

Viviane aus Schwachhausen ist im siebten Himmel

HOCHZEIT IN BREMEN So wird Ihr Fest zum Erfolg

BALLETT & TANZ

Polkadot - das Tanzstudio für Groß & Klein

GLÜCKSMOMENTE

Das Geburtshaus in Schwachhausen


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SCHWACHHAUSEN Magazin | Januar - Februar 2014


EDITORIAL

Herzlich willkommen! Liebe Schwachhauser, liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Förderer, liebe Leserinnen und Leser, wir, das Präsidium von Bremen 1860, Bremens größtem Sport treibenden Verein, freuen uns sehr, dass es nun auch in unserem Stadtteil dieses lebendige „Schwachhausen Magazin“ gibt. Das ist wahrlich eine Bereicherung. Besonders erfreut und dankbar sind wir über die Möglichkeit, aktuelle Neuigkeiten in diesem Heft präsentieren zu können.

Peter Scheuer Präsident Bremen 1860

Inhalt 03 | Editorial 04 | Frisch Gemischtes 10 | Hochzeit in Bremen 18 | Die Wachmannstraße 22 | Tanzschule Polkadot 26 | Persönlichkeiten: Thomas Zeisner 30 | Schwanger und Baby 36 | Fitalistin 40 | Freie Waldorfschule Bremen 44 | Rechtstipps für Kapitalanleger 46 | Theater Bremen 48 | News von Bremen 1860 52 | Menschen aus Schwachhausen 54 | Impressum

Vor 50 Jahren haben unsere Vorväter die Entscheidung getroffen, quasi auf der grünen Wiese in Neu-Schwachhausen am Baumschulenweg eine eigene moderne Dreifeldturnhalle zu bauen. Bis dahin war der Verein überwiegend im Bereich Peterswerder angesiedelt. Dass daraus so eine Erfolgsgeschichte wurde, hat sich sicherlich keiner der damaligen Beteiligten vorstellen können. Mittlerweile wird in elf Hallen Sport aller Art getrieben. Unser Kinderbewegungszentrum mit Raimund Michels ist weit über die Stadtteilgrenzen bekannt und in Norddeutschland einmalig. Viel Freizeit- und Gesundheitssport prägen heute das Bild unseres Vereins. Natürlich wird auch Leistungs- und Mannschaftssport betrieben. Die RSG-Gruppe ist international und national äußerst erfolgreich. Im Volley- und Basketball sowie im Rugby wird in hohen Wettkampfklassen gespielt. Die Taekwondo-Abteilung ist die größte vereinsgebundene in Deutschland. So prägen viele Aushängeschilder unseren Verein. Vor einigen Jahren haben wir eine zukunftsweisende Weichenstellung vorgenommen. Getrieben von dem Bewusstsein des demografischen Wandels wurde der Seniorenbereich deutlich verstärkt. Uns ist bewusst, dass

Schwachhausen der Stadtteil mit der größten Anzahl von über 60-jährigen in Bremen ist. Mit dem „Aktivita“, Angeboten für Fahrten, Ausflüge, Wanderungen, Sing- und Tanzkreise sowie umfangreichen bedarfsgerechten Sportstunden wollen wir für diese wichtige Bevölkerungsgruppe die Nummer 1 bei Sport und Geselligkeit sein. Zum Jahresende blicken wir mit Stolz auf rund 6.200 Mitglieder im Verein, 1.000 Mitglieder im Therafit und rund 1.200 Kursteilnehmer! Wir beschäftigen 19 Mitarbeiter, darüber hinaus sind fast 120 Übungsleiter tätig und alle fühlen sich in Schwachhausen sehr wohl. Verankert sind wir ganz tief in diesem schönen Stadtteil. Neueste Mitgliederanalysen bestätigen das. Wir sorgen weiterhin gerne dafür, dass die Bevölkerung Schwachhausens lange gesund bleibt. Zu einem wichtigen Bestandteil eines guten Wohnumfeldes gehört unbedingt ein gutes Sport- und Geselligkeitsangebot. Ich wünsche Ihnen im Namen meiner Präsidiumskollegen und der Mitarbeiter ein friedvolles und vor allen Dingen gesundes Jahr 2014 und freue mich, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Schwachhausens einmal bei uns begrüßen zu können.

Mit sportlichen Grüßen Ihr

Peter Scheuer Präsident Bremen 1860

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FRISCH GEMISCHT

21. Bremer Immobilientage im FinanzCentrum Am Brill Erstmals Finanzierung mit Sofortzusage auf der Messe Niedriges Zinsniveau und knappes Angebot – so startet das Immobilienjahr 2014 in Bremen. Dass es überzeugende Kaufargumente gibt, zeigen die 21. Bremer Immobilientage. Gemeinsam mit der LBS veranstaltet die Sparkasse Bremen die Messe am 8. und 9. März im FinanzCentrum Am Brill. Erneut informieren rund 50 Aussteller über Bauträgerprojekte, Bestandsimmobilien oder Energieeffizienz. Ergänzt wird das Angebot auch in diesem Jahr wieder mit Fachvorträgen.

Nicole Mertgen und Martina Baumann-Walther stehen in Zukunft gemeinsam als starkes Duo in Sachen Finanz- und Lohnbuchhaltung und Rechtsberatung ihren Kunden zur Verfügung

„Hart aber herzlich“, „Zuckerbrot und Peitsche“ oder: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte…“ Unter diesen und ähnlichen Titeln finden auch in diesem Jahr wieder interessante, lehrreiche und vor allem kurzweilige Tagesseminare und Coachings des Kooperationsteams Mertgen/Baumann-Walther statt. Martina Baumann-Walther, Inhaberin des Fachbüros für kaufmännische Komplettbetreuung mit Firmensitz in Horn, bietet von Finanz- und Lohnbuchhaltung über einen Büroservice bis hin zum Outsourcing bedarfsorientierte Lösungen an. In ihren Coachings stellt sie deshalb u.a. auch die Fragen, wie vermieden werden kann, dass das Büro im Chaos versinkt, wie wieder eine Konzentration aufs Kerngeschäft erfolgen kann oder wie wertvolle Zeit für Familie und Freizeit frei wird. „Da ich schon immer an Kosteneinsparungen und effizienter Arbeitsweise interessiert bin, unterstütze ich gern Selbstständige dabei, ihr Arbeitsleben so zu gestalten, wie sie es sich wünschen. Daraus ergibt sich für mich die ideale Kombination aus beiden Bereichen: Entlastung durch Auslagerung der kaufmännischen Arbeiten beziehungsweise durch das Erlernen neuer Strukturen in meinem Organisationstraining.“ Kompetent, zuverlässig und professionell. Kompetenz, Zuverlässigkeit und Professionalität stehen auch für Rechtsanwältin Nicole Mertgen an oberster Stelle. Sie betreut ebenfalls sowohl kleine und mittelständische Betriebe, aber auch Privatpersonen. Ihre Schwerpunkte liegen im Mietrecht, Arbeitsrecht und Familienrecht. Neben ihrer Kanzlei am Wall in Bürogemeinschaft mit Dr. Castendiek, Helwig und Partner ergänzt Nicole Mertgen ihre anwaltliche Tätigkeit immer wieder gerne auch durch eigene Vorträge und Seminare und genießt es, ihre Kommunikationsfähigkeit und ihr Verhandlungsgeschick auch mal außerhalb des Gerichtssaales unter Beweis stellen zu können. „Durch unsere inzwischen zehnjährige vertrauensvolle und nachhaltige Zusammenarbeit hat sich in den letzten Monaten eine Kooperation entwickelt, durch die wir unser Kerngeschäft als Buchhalterin und Anwältin ständig mit neuem Leben füllen können.“ www.ebs-bremen.de

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Mit einem besonderen Service will die Sparkasse Bremen in diesem Jahr die Messe noch attraktiver gestalten. Auf Wunsch wird es eine konkrete Finanzierungszusage geben, unabhängig davon, ob die Besucher bei den Immobilientagen bereits fündig werden oder nicht. „Wir wissen aus den Gesprächen mit unseren Kunden, dass es bei der Suche hilfreich ist, den eigenen Spielraum zu kennen“, sagt Holm Diez, Leiter des ImmobilienCenters. „So können die Interessenten Nägel mit Köpfen machen, wenn sie das passende Objekt für sich ausgemacht haben.“ Doch nicht nur die selbst genutzte Immobilie ist gefragt, auch die Immobilie als Kapitalanlage. Zahlreiche Kooperationen mit Wohnungsanbietern und Bauträgern hat Diez dafür im Angebot: „Neben klassischen Mietobjekten sind Seniorenresidenzen eine interessante Alternative, und natürlich bieten wir von der Finanzierung bis hin zur Verwaltung alle Dienstleistungen rund um die Immobilie gleich mit an.“ Konkrete Neubauprojekte und Gebrauchtimmobilien gibt es bei den Ausstellern direkt nebenan. Mit der Finanzierungszusage in der Tasche können Interessenten die Angebote gleich unter die Lupe nehmen. Informationen und Fachvorträge rund um die Immobilie sowie deren Finanzierung runden das Angebot ab. Der Eintritt zu den 21. Bremer Immobilientagen ist frei. Auf der Messe werden Spenden für das SOS-Kinderdorf in Bremen gesammelt. Für die kleinen Besucher wird auch in diesem Jahr wieder ein Spiel- und Betreuungsprogramm angeboten.

Eine Vielzahl an Immobilienangeboten gibt es bei den 21. Bremer Immobilientagen im FinanzCentrum Am Brill


FRISCH GEMISCHT

P E R S Ö N L I C H E S Mein Lieblingsplatz in Schwachhausen ist... Das Tiergehege im Bürgerpark. Das würde ich in Schwachhausen verändern... Die teils katastrophale Verkehrssituation rund um den Stern sowie die Einrichtung einer Bushaltestelle "St. Ansgarii-Kirche" an der Schwachhauser Heerstraße, Ecke Hollerallee. Das gefällt mir an meiner Arbeit... Die Kombination aus fester und flexibler Arbeitszeit, die musikalische Arbeit am Instrument sowie mit den vielen verschiedenen Menschen, die jede Woche zum Musik machen in die St. Ansgarii-Gemeinde kommen. So fange ich den Tag gerne an... Mit einem Becher Kaffee - in aller Ruhe - mindestens zehn Minuten bevor meine Familie aufsteht. Momentan lese ich... Meinen Kindern ganz viele Kinderbücher vor. Name: Tätigkeit: Alter:

Kai Niko Henke Kantor der St. Ansgarii Gemeinde 36 Jahre

Ich lebe gerne in Bremen, weil... Ich liebe die kurzen Wege, genieße den Bürgerpark, Kaffee am Marktplatz, Crêpes in der Hollerallee und Eis von Eis Molin in der Wachmannstraße. Gut für Bremen wäre... Ein Weser-Kurier mit einem deutlich höheren Kultur-Teil.

So halte ich mich fit... Mit dem Gedanken an den Sport, den ich endlich anfangen sollte auszuüben. Ansonsten ist das Gemeindehaus St. Ansgarii recht groß, in dem ich täglich etliche Kilometer zurücklege. Mein Ausflugsziel-Tipp... Natur pur und Sauna direkt am See: Das gibt es in Finnland! Die Flüge von Bremen nach Tampere sind übrigens oft sehr günstig. Und wenn es etwas näher dran sein soll: an einem sonnigen Sommertag an den Nordseestrand nach Schillig. Ein gutes Zitat... „Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.“ (Matthias Claudius, 1779) In einen Koffer packe ich drei Sachen... Schokolade (braun), Schokolade (weiß) und Schokolade (mit Nuss). Diese Stadt möchte ich gerne erleben, weil... Leipzig. Dort war ich letztes Jahr Anfang Oktober für nur ca. vier Stunden, was natürlich viel zu kurz war. Hier kann ich richtig gut entspannen... Unter einer kuscheligen Decke auf dem Sofa. Lecker ist... Pasta in verschiedensten Variationen, Wildgerichte oder schlicht eine gute Currywurst.

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FRISCH GEMISCHT

Ausstellung Annegret Hoch, Siegfried Kreitner – In Movimento Malerei und Skulptur

Prominente Losverkäufer: Bürgerpark-Direktor Tim Großmann, Bürgerschaftspräsident Christian Weber, Bürgermeister Jens Böhrnsen und der Präsident des Bürgerpark-Vereins Joachim Linnemann

Bürgerpark-Tombola Eine gute Idee feiert ihren 60. Geburtstag Die Bürgerpark-Tombola bietet seit sechs Jahrzehnten die Möglichkeit, das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden. Ihr Erfolg ist ein Zeichen für die Akzeptanz durch die Bremer Bevölkerung und die Gäste der Hansestadt Bremen. Ihr Engagement und das Ergebnis aus dem Losverkauf unterstützen einen guten Zweck. Der Reinertrag der Bürgerpark-Tombola ist stets für den Erhalt des Bürgerparks bestimmt, der denkmalgeschützten grünen Lunge der Stadt. Neben dem Bürgerpark und dem Stadtwald, dem 202 Hektar großen Naherholungsgebiet der Bremer im Herzen der Stadt, profitieren auch andere, wechselnde Begünstigte von den Einnahmen der Tombola. Neben Bremens Grünanlagen kommt der Erlös auch Kunst, Kultur und Sport zugute. Drei Monate Losverkauf sind verbunden mit einer Vielzahl von Sonderaktionen. Das Rahmenprogramm, das den Losverkauf abrundet, beginnt mit der Eröffnung durch den Schirmherrn, Bürgermeister Jens Böhrnsen, und reicht über den Auftritt von Musikgruppen, Sonderverlosungen bis hin zum Losverkauf durch Prominente. Die 60. Bürgerpark-Tombola startet am 5. Februar und endet am Muttertag, dem 11. Mai. Eine bremische Traditionsveranstaltung, durchgeführt im Herzen der Bremer City, in den Einkaufszentren und in Bremen-Nord.

Eine Ausstellung im spannungsvollen Miteinander von minimal-kinetischen Lichtskulpturen, die in ständiger, ruhiger Bewegung farbig leuchtende Lichtimpulse aussenden, und gestischer Malerei mit ebenso intensiven, satten Farbtönen. Annegret Hoch untersucht die Farbe in ihrer gesamten Totalität: als Substanz, als Verlauf, als selbstreflexives und als potenziell motivbildendes Medium. Mit Linienbündeln, Streifen und farbigen Flächen, in die ein breiter Pinsel Verwischungs- und Farbspuren eingeschrieben hat, lässt sie Bewegungslinien, gestische Strukturen und Texturen der Komposition in den Vordergrund treten. Ungeachtet der haptischen Präsenz dieser bewegten Malerei, wirken Annegret Hochs Bilder nicht nur körperlich nah und direkt, sondern zugleich ephemer und ungreifbar fern. Auch Siegfried Kreitners Skulpturen ermöglichen durch die ihnen immanenten Bewegungsabläufe variable Perspektiven. Während der Betrachter seine raffiniert konstruierten Lichtobjekte zu „durchschauen“ und dem Geheimnis ihrer Erschaffung nachzuspüren sucht, gleicht die Wahrnehmung seiner Werke einem dynamischen Ereignis. In enger Verknüpfung von leuchtend bewegten Impulsen, Herstellungsprozess und Material lässt der Bildhauer Werke von ausgesprochen komplexem Charakter entstehen.

Annegret Hochs Bilder haben eine haptische Präsenz Annegret Hoch studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und am Chelsea College of Art and Design in London. Sie erhielt den Daniel-Henry-Kahnweiler-Preis für Malerei, den Bayerischen Kunstförderpreis und war Stipendiatin des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Siegfried Kreitner studierte an der Hochschule der Künste in Berlin, der New York Studio School Of Drawing, Painting And Sculpture und der Akademie der Bildenden Künste in München. Dort lehrt er seit 2005 Kinetischen Objektbau. Neben zahlreichen Ausstellungen realisierte er mehrfach Skulpturenprojekte im öffentlichen Raum. Beide Künstler leben und arbeiten in München. Ausstellungsdauer: 08.02. bis 23.03. Veranstaltungshinweise: Freitag, den 07.02. um 19 Uhr Vernissage der Ausstellung Donnerstag, den 20.02. von 18 bis 22 Uhr Apéro/l’Art Sonntag, den 02.03. um 15 Uhr Die Puppen tanzen, Wolfgang Klose liest aus Heinrich von Kleists Essay „Über das Marionettentheater“ (1810). Galerie und Kunstkabinett Corona Unger Georg-Gröning-Str. 14, 28209 Bremen www.galerie-corona-unger.de

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FRISCH GEMISCHT

Frisch geröstet

Einbruchschutz – Tipps von der Polizei Die Fallzahlen im Bereich Einbruchdiebstahl in Bremen sind seit den letzten Jahren leider auf einem sehr hohen Niveau und damit auch die psychische Belastung der Betroffenen. Für viele Menschen ist es ein traumatisches Erlebnis, wenn fremde Menschen in ihren privatesten Bereich eindringen und ihre persönlichen Dinge „besudeln“. Daneben wird oft ein hoher materieller Schaden angerichtet, indem Bargeld, Schmuck oder wichtige Erinnerungsstücke entwendet werden. Ein großes Anliegen der Polizei Bremen ist es, diese Fallzahlen deutlich zu senken. Im letzten Jahr waren die getroffenen Maßnahmen erfolgreich, und die Zahlen konnten deutlich reduziert werden. Oftmals benötigt die Polizei jedoch die Hilfe der Bürger, sowohl bei der Hinweisgebung, als auch beim Schutz des eigenen Hauses oder das des Nachbarn. Die Tipps der Polizei gegen Einbruch: 1. Nutzen Sie die Möglichkeiten von mechanischen Sicherungen wie Schutzbeschlägen, Zusatzschlössern etc. und schließen Sie die Türen und Fenster immer ab! 2. Einfache Rollläden bieten keinen Einbruchschutz. Dennoch sollten sie gegen Hochschieben gesichert werden. Rollläden erst bei Einbruch der Dunkelheit herunterlassen. 3. Seien Sie misstrauisch, wenn unbekannte Personen bei Ihnen klingeln, um sich nach anderen Personen oder Nachbarn zu erkundigen. Rufen Sie im Zweifel die Polizei (kostenlos!) unter 110 an und dies lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig! 4. Gerade in der dunklen Jahreszeit gilt: Anwesenheit vortäuschen! Nutzen Sie Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren! 5. Sichern Sie Einstiegshilfen wie Leitern, Mülltonnen und Gartenmöbel. 6. Bei längerer Abwesenheit sollten Sie die Nachbarn bitten, ggf. den Briefkasten zu leeren.

7. Sprechen Sie fremde Personen in Ihrem Wohnumfeld an – Einbrecher wollen unerkannt bleiben! Eine gute und wachsame Nachbarschaft bringt zusätzliche Sicherheit. 8. Erstellen Sie möglichst ein Wertsachenverzeichnis und nutzen Sie Wertbehältnisse für Ihre Wertsachen. Wertvolle Gegenstände sollten auch in einem Bankschließfach gelagert werden. 9. Informieren Sie sich auch über die Möglichkeit, Ihr Eigentum zusätzlich zu schützen. Durch die Markierung mit sogenannter „künstlicher DNA“ (kDNA) werden potenzielle Einbrecher ebenfalls abgeschreckt. 10. Neben der Verwendung von kDNA und dem Einsatz mechanischer Sicherungen ist zusätzlich der Einbau einer Alarmanlage sinnvoll. Gerade im Bereich kDNA ist bei den Bürgern mit Sicherheit noch Potenzial nach oben vorhanden. Viele Anwohner haben sich bereits in Anwohnerinitiativen organisiert und haben sich nach Beratung durch ihre Polizei mit den kDNA-Kits ausgestattet. Der Vorteil von Anwohnerinitiativen ist, dass neben großen Schildern am Anfang der Zuwegungen in die sogenannte kDNA-Zone auch der nachbarschaftliche Verbund zur Täterabwehr von größter Bedeutung ist. Dabei muss klargestellt werden, dass kDNA keine Wunderwaffe ist. Jedoch fungiert sie, wie eine Alarmanlage, als Bestandteil zur Minimierung des Risikos, Opfer eines Einbruchs zu werden. Das Revier Horn berät alle Interessierten gerne und bietet am 30. Januar in den Räumen des neuen Reviergebäudes in der Lilienthaler Heerstraße 259 um 19.30 Uhr einen Informationsabend zu dem Thema Einbruchschutz und kDNA an. Um eine Überfüllung des Raums zu vermeiden, wird um Anmeldung unter der Rufnummer (0421) 36 11 64 02 gebeten. www.polizei.bremen.de

Ab Februar zieht wieder ein Duft von Kaffee durch die Böttcherstraße. Ursprünglich in der 1920er Jahren erbaut vom Kaffeekaufmann Ludwig Roselius, findet das Kultgetränk hier wieder eine Heimat. Kaffee ist seit damals gegenwärtig in der Böttcherstraße. In der Vorkriegszeit stand im HAG-Haus, dem jetzigen Haus der Sieben Faulen, ein großes Modell der damals spektakulär modernen HAG-Fabrik im Holzhafen, das den Weg der Koffeinextraktion veranschaulichte. Direkt daneben konnte man in der mit alten holländischen Fliesen dekorierten Kaffeeprobierstube ein Tässchen verkosten. Im Haus Atlantis konnten Interessierte ihre Herzschlagfrequenz jeweils vor und nach dem Genuss einer Tasse Kaffee testen lassen, wobei das Ergebnis natürlich besser ausfiel, wenn man statt des normalen Kaffees den koffeinfreien Kaffee HAG getrunken hatte. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde die Kaffeeprobierstube wieder eröffnet, und schon 1945 wurde im Haus Atlantis die Kaffee HAG-Konditorei eingerichtet. Noch heute weisen die Glasfenster unter der Arkade vor dem Haus St. Petrus im zeittypischen 50er-Jahre-Design auf das markante HAG-Herz hin. Nach und nach verschwand jedoch der Kaffeeduft in der Böttcherstraße und nur die HAG-Fenster blieben als Erinnerung erhalten.

Umso freudiger heißen wir nun Martin Büchler willkommen, der unter der Eigenmarke „BÜCHLERS BESTE BOHNE“ am 1. Februar in der Crusoe-Halle, Böttcherstraße 1, seinen Kaffeeausschank und -verkauf eröffnet. Rund um die braune Bohne gibt es alles, was der passionierte Kaffeetrinker wünscht: Neben den verschiedenen Gourmetkaffees aus eigener Röstung gibt es hier Schokoladen aus aller Welt, umfangreiches Zubehör und historische Objekte, die teilweise auch erworben werden können. Begleitet wird die Eröffnung mit einer Sonderausstellung „Kaffee HAG-Geschirr im Wandel der Zeit“, die in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Böttcherstraße realisiert wurde. www.bremer-kaffeegesellschaft.de

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FRISCH GEMISCHT

Sonderausstellung im Focke-Museum bis zum 23. Februar

BodenSchätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund Schon mal Boden gezaubert? Ein richtiges Skelett ausgegraben? Oder einen Bären mit acht Pfoten gesehen? In der Sonderausstellung „BodenSchätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund“ im Focke-Museum ist das noch bis zum 23. Februar möglich. In der Mitmachausstellung für die ganze Familie dreht sich alles rund um den Boden – als Lebensraum, als Substrat, als Existenzgrundlage von Mensch und Tier und für die Archäologen als besonderes Archiv der Kulturgeschichte. Die Ausstellung umfasst an über 20 Themenstationen vielfältige spielerische, interaktive und kreative Elemente. Es wird geforscht, gemalt und natürlich archäologisch gegraben. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die große Ausgrabungslandschaft. Was verbirgt sich unter dem Sand? Der beherzte Forscher greift selbst zum Werkzeug und erforscht wie die Archäologen die Geheimnisse unter der Oberfläche. Denn unser Boden ist auch ein leidenschaftlicher Sammler. Was er in sich aufnimmt, das bleibt erhalten und somit wird er zum größten Museum der Welt. Aber wie entdeckt man diese Schätze? Dazu muss man die Tricks der Profis kennen. Mit einem scharfen Auge, einem wachen Verstand und ganz viel Neugier kann es passieren, dass man sogar von hoch oben aus der Luft mittelalterliche Burgen, alte Wohnanlagen oder Jahrtausende alte Gräber entdeckt. Die unterschiedlichen Bodentypen zeigen im Porträt ihren wahren Charakter. Es gibt anspruchsvolle Diven, gekonnte Schwimmer und saure Schönlinge, die an den Hörstationen sogar zu einem sprechen. In einer Handvoll Boden leben mehr Tiere als Menschen auf der gesamten Erde – eine Erkenntnis, die an der Themenstation zu den Lebewesen im Boden erfahrbar wird. Hier stellen sich die Bewohner der Erdschichten wie Maulwürfe, Wühlmäuse oder das Bärtierchen vor. Zur Ausstellung gibt es altersspezifische Programme für Schulklassen und Kindergärten. Kinder können mit Freunden ihren Geburtstag in der Ausstellung feiern oder in der offenen Forscherwerkstatt Archäologie das Leben in frühgeschichtlichen Zeiten kennenlernen. www.focke-museum.de

Stolz präsentieren die jungen Künstler ihre Werke

Kinderkunst in Schwachhausen Mit „Swimmy“- Kunstkurse für Kinder von 3 bis 13 Jahren im Atelier für Gestaltung, hat sich die Künstlerin und Kunstpädagogin Antje Siemer-Gössel vor zwei Jahren selbstständig gemacht. Der kleine Fisch Swimmy aus dem gleichnamigen Kinderbuch von Leo Lionni steht sinnbildlich für das, was in den Kunstkursen stattfindet. Da Swimmy klug ist und schneller schwimmt als seine Artgenossen, schlägt er ihnen vor: „Kommt mit ins große Meer, ich will euch viele Wunder zeigen!“ Denn: Kunst ist auch immer ein Wunder. „Als mein Sohn klein war, habe ich eine kreative Beschäftigung für nachmittags oder in den Ferien hier im Stadtteil gesucht“, berichtet Antje Siemer-Gössel. Ihr Haus mit dem großen Garten, in dem sich das Kinderatelier befindet, ermöglicht eine Atmosphäre von kreativ sein und sich wohlfühlen. In kleinen Gruppen erlernen die Kinder entspannt und fröhlich den Umgang mit Farben und Formen. Durch das ungezwungene Ausprobieren neuer Techniken erweitern sie ihre künstlerischen Möglichkeiten. Es entstehen Bilder auf Leinwänden, Objekte aus Holz, Ton oder anderen ungewöhnlichen Materialien, die sich an der Lebenswirklichkeit der jungen Künstler orientieren. In den Kursen sind Kinder, die schon Erfahrung mit Kunst haben, aber auch solche, die manchmal denken, `ich kann gar nicht richtig malen…´. „Meine Arbeit besteht hauptsächlich darin, Türen zu öffnen, hindurchgehen sollen die Kinder alleine. Denn alle haben ein unglaublich großes künstlerisches Potenzial“, erklärt Antje Siemer-Gössel. Ein neues Projekt ist das Ausstellen der Bilder. „Wir malen oft Tiere, was den Kindern großen Spaß macht, und da wir selber einen Kater haben (der leider selten Modell sitzt), habe ich unseren Tierarzt gefragt, ob er in seiner Praxis die Bilder temporär ausstellen könnte. Eine gute Idee, wie sich herausgestellt hat! Und für die Kinder ist es noch mal eine besondere Wertschätzung“, erläutert die Kunstpädagogin. Die Kunstkurse mit jeweiligen Schwerpunktthemen finden samstags statt, zweimal in der Woche gibt es nachmittags das Offene Atelier, dann kann jeder nach Lust und Laune drauflos malen und wird dabei professionell unterstützt. In allen Schulferien werden jeweils einwöchige Workshops von 8 bis 15 Uhr angeboten, inklusive Frühstück und Mittagessen, sodass die Kinder rundherum betreut und versorgt sind. Ebenso können hier Kunstkindergeburtstage gefeiert werden. Ein hierfür gewünschtes Thema kann vorher mit dem Geburtstagskind und den Eltern abgesprochen werden.

Im Focke-Museum können Kinder nach Herzenslust forschen

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Alle Termine der Swimmy-Kunstkurse für Kinder und weitere Informationen findet man unter www.antjesiemer.de


FRISCH GEMISCHT

Johannes-Passion in St. Ansgarii zum Tod und der Grablegung schildert. Die Kantorei St. Ansgarii hat dieses großartige Werk, das Hörer wie Ausführende gleichermaßen fesselt, regelmäßig im Programm stehen. Zur nächsten Aufführung am Sonnabend, dem 22. März um 18 Uhr in der St. Ansgarii-Kirche Bremen sowie am Sonntag, dem 23. März um 17 Uhr in der St. Cyprian- und Corneliuskirche in Ganderkesee lädt St. Ansgarii sehr herzlich ein. Neben der Kantorei St. Ansgarii wirken Anja Petersen (Sopran), David Erler (Altus), Hans Jörg Mammel (Tenor), Henryk Böhm und Jorge Alberto Martinez (Bass), sowie das Norddeutsche Barock-Collegium mit. Die Leitung hat Kai Niko Henke, Kantor in St. Ansgarii.

Die Kantorei St. Ansgarii

(Foto: Wolf Grezesch)

Vor 290 Jahren erklang Johann Sebastian Bachs „Passio secundum Johannem“ erstmals am Karfreitag in der Leipziger Nikolaikirche. Ein dramatisches Werk, das im Wechselspiel von Chören, Rezitativen, Arien und Chorälen den Weg Christi von der Gefangennahme, dem Verhör, der Verurteilung bis

Karten zu 22,- / 18,- / 14,- € sowie 5,- € Ermäßigung in allen Kategorien erhält man im Vorverkauf ab Montag, dem 17. Februar. Für die Aufführung in St. Ansgarii kann man sich an die Kanzlei St. Ansgarii oder ans Kapitel 8 (Domsheide) wenden. Telefonische Vorbestellung unter der Nummer (0421) 84 13 910. Für die Aufführung in Ganderkesee erhält man die Karten über das dortige Gemeindebüro, Telefon (04222) 94 200. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. www.ansgarii.de

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FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE TEXT | BIRGIT REHDERS FOTOS | KARLIS KALNINS

„Ja,ich will“ 10

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HOCHZEIT IN BREMEN

Die Hochzeitsplanerinnen Individuelle und kreative Unterstützung für den schönsten Tag im Leben

Von den Hochzeitsplanerinnen perfekt organisiert: Die freie Trauung von Melanie und Daniel Der schönste Tag im Leben soll für viele Paare der Hochzeitstag sein. Damit an eben diesem schönen Tag nichts dem Zufall überlassen wird, unterstützen „die hochzeitsplaner“ Pia Zerbe und Julia Borrmann viele Brautpaare in Bremen und umzu bei der Planung ihrer Hochzeit. Zwar ist erst Anfang Mai die Hochzeitshauptsaison, doch spätestens jetzt sollten auch die Kurzentschlossenen mit den Vorbereitungen beginnen. Doch womit fängt man eigentlich an? Die Liste der zu erledigenden Aufgaben wird immer länger und man hat das Gefühl, noch nichts geschafft zu haben. Julia Borrmann und Pia Zerbe raten: „Wenn man im Frühjahr heiraten möchte, sollte man sich zwar beeilen, aber dabei trotzdem Schritt für Schritt vorgehen.“ Am wichtigsten ist der Termin für die standesamtliche Trauung. Steht dieser fest, sollte schnell nach einer passenden Hochzeitslocation gesucht werden. Jedoch sollte man zu diesem Zeitpunkt schon ungefähr wissen, wie viele Gäste erwartet werden. Dann geht es weiter: Möchte man ein Hochzeitsauto oder doch eine Kutsche, einen DJ oder lieber eine Band, einen Fotografen oder einen Schnellzeichner? Auch diese Fragen sollten Brautpaare jetzt schleunigst für sich beantworten. Viele Dienstleister sind zum Teil schon ein Jahr vor der nächsten Hochzeitssaison ausgebucht.

Sind die wichtigsten Dinge geklärt, geht es an die Details. Und genau jetzt kommt der Zeitpunkt, wo viele Paare merken, dass die Planung einer Hochzeit zwar viel Freude, aber auch ganz schön viel Arbeit bedeutet. Oftmals hilft es den Brautpaaren, dass sie sich nicht vornehmen, alles selbst zu erledigen. Wenn man voll berufstätig ist, kann das neben der Ar-

Stilvolle Tischdekoration ist ein wichtiger Bestandteil des Festes

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HOCHZEIT IN BREMEN

Farbige Pompons sind ein großer Trend bei Hochzeitsdekorationen Julia Borrmann bringt den Teppich für die Trauungszeremonie

Die Hochzeitsplanerinnen bestuhlen den Festsaal beit eine große Herausforderung werden. „Wenn man jedes Wochenende und die Feierabende mit Hochzeitsvorbereitungen verbringt, vergeht schnell der Spaß“, berichtet Pia Zerbe. „Interessant ist, dass immer mehr Männer bei uns anrufen, um ihre zukünftigen Ehefrauen bei der Hochzeitsplanung zu entlasten. Manche Bräute fangen bei uns vor lauter Stress sogar beinahe an zu weinen“, erzählt Julia Borrmann.

Damit dies nicht passiert, bieten die hochzeitsplaner von der gesamten Konzeption der Hochzeit bis hin zur Umsetzung und Betreuung am schönsten Tag eines Brautpaares alles, was das Herz begehrt. Pia Zerbe und Julia Borrmann sind spezialisiert auf Hochzeiten aller Art und jeden Budgets und übernehmen auch Teilplanungen von Hochzeiten. Besonders gerne planen die hochzeitsplaner auch Themenhochzeiten wie z.B. Hawaiihochzeiten, Hochzeiten wie 1001 Nacht, Hochzeiten im USAStyle mit Candy Bar etc. oder Hochzeiten zum Thema Vintage oder Mittelalter. Aber auch gleichgeschlechtliche Hochzeiten sind bei Pia Zerbe und Julia Borrmann sehr beliebt. Bei den Hochzeitsplanerinnen kann man von einem umfangreichen Ideenpool, wertvoller Kreativität, viel Organisationstalent und Verhandlungsgeschick sowie einem ausgewählten Netzwerk an lokalen Dienstleistern profitieren. „Alles geht, nichts muss. Hauptsache, alle fühlen sich wohl und auch das Brautpaar ist zu Gast auf der eigenen Hochzeit“, betonen Pia Zerbe und Julia Borrmann. Ebenso sind die Kostenkontrolle und die Einhaltung des Budgets für die hochzeitsplaner selbstverständlich. „Hochzeitsplaner sind durchaus bezahlbar und nicht nur etwas für Reiche oder Prominente“, erklärt Pia Zerbe. Besondere Freude bereitet es beiden Hochzeitsplanerinnen, wenn am Hochzeitstag alle Erwartungen des Brautpaares erfüllt und sogar noch übertroffen wurden. „Die Hochzeit ist ein sehr sensibles und emotionales Thema, und die Brautpaare müssen uns bei der Hochzeitsplanung voll vertrauen. Wenn wir dann bei der Hochzeit in die strahlenden und glücklichen Gesichter des Brautpaares schauen, ist dies ein wunderschönes Gefühl.“

Augenchirurgie, Lasertherapie & Ambulante OPs O. Cardoso & H. Fröhling

Mo 8 bis 12 15 bis 18

Di 8 bis 12 15 bis 18

Mi 8 bis 12

Do 8 bis 12 14 bis 17

Fachärztinnen für Augenheilkunde Im Medicum | Schwachhauser Heerstraße 50 Tel. (0421) 347 94 75 | Fax (0421) 347 94 76

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info@augenarztpraxis­bremen.de www.augenarztpraxis­bremen.de

Fr 8 bis 13


Pia Zerbe (links) 30 Jahre jung, glücklich verheiratet, 1 Kind Nach langjähriger Tätigkeit in der internationalen Fünf-Sterne-Hotellerie und Gastronomie wuchs der Wunsch, sich auf das zu konzentrieren, was Pia Zerbe an ihrer bisherigen Arbeit viel Freude bereitete: die Kommunikation mit ihren Gästen sowie Planungen und Ausrichtungen von einzigartigen Events. Einige Zeit lebte sie im wunderschönen Kapstadt/Südafrika und hat dort die Menschen und ihre Kultur kennen- und schätzen gelernt. Von dort hat Pia Zerbe vieles mitgenommen und ein Faible für schönes Design, Liebe zum Detail und Farbkonzeptionen entwickelt.

Julia Borrmann (rechts) 30 Jahre jung, glücklich verheiratet, 1 Kind Die in Schwachhausen lebende Julia Borrmann ist der kreative Teil seit Beginn an. Als gelernte Mediengestalterin kümmert sie sich um die kreativen Dinge, wie die Gestaltung von außergewöhnlichen Printmedien, individuelle Dekorationsmöglichkeiten und Raumgestaltungen. Sie ist inspiriert von kleinen, schönen Details und freut sich immer wieder auf neue kreative Herausforderungen. Julia Borrmann liebt das verfeinern von Ideen in Kombination mit den Wünschen des Brautpaares, damit das Brautpaar den schönsten Tag ganz nach seinen Vorstellungen genießen kann und nichts dem Zufall überlassen wird. Konzeptionsarbeiten nach Themen bereiten Julia Borrmann auch sehr viel Freude. Vor ihrer Tätigkeit als Hochzeitsplanerin hat sie bereits die Hochzeiten ihrer Freunde geplant und ausgerichtet. Nun kann sie als Hochzeitsplanerin ihren Beruf und ihr Hobby vereinen und mit anderen ihre Freude daran teilen.

Für Paare, die gerne selbst ihren ganz besonderen Tag planen und organisieren möchten, bieten die hochzeitsplaner sogenannte Glücksmomente-Arrangements an. Diese beinhalten eine Beratung sowie die Aushändigung von Checklisten, an denen sich die Brautpaare orientieren können, um nichts zu vergessen. Es werden Ideen und Hinweise zur Umsetzung sowie wertvolle Tipps gegeben. Darüber hinaus bekommt man eine genaue Budgetierung der Hochzeit und eine Liste mit denen für die Hochzeit in Frage kommenden Dienstleistern.

Eine alte Scheune wird zur Hochzeitslocation umdekoriert Alle Hochzeiten, die die Hochzeitsplanerinnen bislang geplant und organisiert haben, sind glatt gelaufen. „Nur einmal kam eine Hochzeitstorte auf die letzte Minute. Beim Tragen ist sie dann auch noch verrutscht. Wir haben dann schnell den Konditor angerufen, der auch sofort kam, um die Torte wieder zu richten. Das Brautpaar hat von alledem aber zum Glück nichts mitbekommen. Auch mussten wir einmal den Vater eines Bräutigams suchen und kurzerhand die Trauung um 15 Minuten verschieben. Der Vater war nur kurz noch mal mit den Hunden Gassi gegangen“, schildert Julia Borrmann diese besonderen Situationen. Es gibt verschiedene Bereiche, bei denen die hochzeitsplaner Unterstützung anbieten. In einem Beratungsgespräch erfahren und besprechen die hochzeitsplaner Gedanken, Wünsche und Visionen mit dem Brautpaar. Ebenso werden die Preisdetails und eventuelle weitere Schritte besprochen.

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HOCHZEIT IN BREMEN

Die Vorteile, einen Hochzeitsplaner zu beauftragen • Mit Hochzeitsplanern ist man vor und während der Hochzeit gut organisiert • Umfangreiche Ideen, wertvolle Tipps und Hinweise erhält man aus einer Hand • Man bekommt Fachkenntnisse, Professionalität, Erfahrung und Zuverlässigkeit • Hochzeitsplaner sind Entscheidungshelfer und nehmen dem Brautpaar den Planungsstress • Das Hochzeitspaar steht nicht unter Zeitdruck und gewinnt wertvolle Zeit • Das Brautpaar kann den Hochzeitstag genießen und zusammen mit den Gästen feiern, da sich die Hochzeitsplaner um den Ablauf kümmern und im Hintergrund agieren

Für Paare, die gerne selbst Teilbereiche planen möchten, übernehmen die hochzeitsplaner die Planung und Koordination der vom Brautpaar gewünschten Teilbereiche. Selbstverständlich bieten Pia Zerbe und Julia Borrmann aber auch Komplett-Planungen an, welches sich an Paare richtet, die den Planungsprozess genießen möchten und jedes Detail in die vertrauensvollen Hände ihrer Hochzeitsplaner geben möchten. Vom Zeitpunkt der Buchung der Hochzeitsplanerinnen bis hin zum Abflug in die Flitterwochen planen die hochzeitsplaner alles bis ins kleinste Detail. Seit dem 1. Januar haben die hochzeitsplaner Verstärkung bekommen:

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Nadine Franz ist neu im Team, welches seine neuen Büroräume auf dem Lür-Kropp-Hof in Bremen-Oberneuland gerade frisch bezogen hat. Weitere Informationen unter www.diehochzeitsplaner-bremen.de oder telefonisch unter (0421) 67 36 82 37.


HOCHZEIT IN BREMEN

Die Tradition des Ringes

Der Ring gehört zu den Urformen des Schmuckes. Seit frühester Zeit werden ihm mystische und geheime Kräfte zugeschrieben. Einige in Italien gefundene, frühgeschichtliche Ringe waren noch aus Eisen gefertigt, andere wiederum aus Gold. Warum der Ring seit Menschengedenken als Symbol für Zusammengehörigkeit und Liebe steht, erklärt der englische Schriftsteller Algernon Charles Swinburn so: „Seine runde Form bedeutet das Nichtenden und will sagen, dass Liebe und Neigung füreinander in einem Kreis fließen, von einem zum anderen und zwar für immer und ewig“. Profil und Oberflächengestaltung „moderner“ Trauringe Die edelsten aller Metalle, Gold und Platin, sind zur symbolischen Darstellung der Zusammengehörigkeit am besten geeignet. Die warme Ausstrahlung von Gelbgold, der kühle Glanz von Weißgold oder das weiße Strahlen von Platin in Verbindung mit ihrer dauerhaften Schönheit, machen diese Edelmetalle zum idealen Material für diesen Verwendungszweck. Die wahre Güte des Materials zeigt sich erst nach längerer Tragezeit, wenn sich der individuelle Trageglanz auf der Ringoberfläche eingestellt hat. Deshalb sollte der Kauf von Trauringen nur im Fachgeschäft nach einer gründlichen Beratung stattfinden. Juwelier ehlers gewährleistet diese Beratung und unterstützt Brautpaare bei der Kreation ihrer individuellen Ringe fachkundig. Die „modernen“ Trauringe von heute sind schlicht, aber von wertiger Eleganz. Die Kombination von zwei (oder auch drei) verschiedenen Goldfarben betont die Individualität der künftigen Ringträger. Ein oder mehrere Brillanten bzw. Diamanten in verschiedenen Schliffformen an der richtigen Stelle des Ringes eingefasst, zeigen die tiefe Bedeutung der Liebe zueinander. Juwelier ehlers ist die Adresse für den Trauringkauf Wie kommt man nun zu Trauringen, die ein Leben lang gefallen, auf die man stolz ist, die den täglichen Gebrauch mitmachen und die den Wertvorstellungen entsprechen? Die endgültige Entscheidung für ein Ringpaar kann nur nach einer intensiven Beratung im Fachgeschäft getroffen werden. Weil nur „passende“ Ringe Freude bereiten und zum Beispiel die Ringweite von vielen Faktoren wie Breite und Profil abhängig ist, empfiehlt sich bereits aus diesem Grund der Juwelierbesuch. Sogar der Teint spielt eine Schlüsselrolle bei der Entscheidung über Goldfarben und Platin! Nur der zunächst unverbindliche Besuch bei Juwelier ehlers bewahrt vor der späteren Reue, nicht alle Möglichkeiten der Trauringgestaltung gesehen und erlebt zu haben. Spätestens in ein paar Jahren, wenn vielleicht eine Weitenänderung ansteht oder eine andere Serviceleistung erforderlich wird, zeigt sich, dass die Entscheidung für das Fachgeschäft richtig war. www.juwelier-ehlers.de SCHWACHHAUSEN Magazin | Januar - Februar 2014

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HOCHZEIT IN BREMEN

Maritim heiraten auf dem Hotelschiff „Nedeva“ schen Aufenthalt an der Weserpromenade stehen mehrere Kajüten und Bäder zur Verfügung. Platz genug für bis zu 12 Gäste. Hier kann man sich vom Glanz der 30er Jahre verzaubern lassen. Und am nächsten Morgen kann man sich mit einem opulenten Frühstück verwöhnen lassen. Trauungen sind um 10, 12, 14, 16 und 18 Uhr möglich. Der 18 Uhr Termin bietet sich für eine anschließende Feier an Bord mit oder ohne Übernachtung an. Die standesamtliche Trauung wird durch den Lür-Kropp-Hof organisiert. Für Terminabsprachen kann man sich an Herrn Knudtsen wenden. Noch stehen an allen Tagen ein bis zwei Termine zur Verfügung. Details für eine Hochzeitsfeier oder einen Sektempfang können mit der Papp Classic Motoryacht Charter abgesprochen werden unter Telefon (0151) 157 739 13. www.ppcharter.com

Die Motoryacht Nedeva direkt an der Schlachte Mitten in der Altstadt von Bremen, direkt an der Weserpromenade und nur wenige Schritte vom historischen Marktplatz und den Stadtmusikanten entfernt, liegt das Hotelschiff Nedeva. Mehrere Kajüten stehen als schwimmende Hotelzimmer für Übernachtungen zur Verfügung. Das Oberdeck bietet Raum für unvergessliche Aufenthalte und exklusive Feste. Die Nedeva wurde 1930 für Edward Townsend Stotesbury von der New York Yacht Launch and Engine Co. gebaut. Er nutzte sie für seine Fahrten zwischen den Anwesen Bar Harbor, Maine (Philadelphia) und El Mira Sol in Palm Beach (Florida). Diese Yacht verkörpert wie kaum eine andere den Lebensstil der High Society der 20er und 30er Jahre. Doris Duke, Barbara Hutton, Delphine Dodge, die Familie Chrysler, J.P. Morgan und auch Henry Ford waren Gäste auf dieser außergewöhnlichen Yacht. Die Dinner Cruises auf der

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Nedeva waren stets ein gesellschaftliches Highlight in Floridas Gewässern. Liebevoll restauriert liegt die Motoryacht Nedeva in Bremen an der Schlachte (Anleger 3b) zur Verfügung. Mit ihrem einzigartigen nostalgischen Charme der 20er Jahre bietet dieser Traum aus Chrom und edlen Hölzern den exklusiven Rahmen für eine Vielzahl von Anlässen. Satt schimmerndes Mahagoni von Aufbauten- und Salonvertäfelungen, erlesener Komfort in Kabinen und Bädern lassen den Luxus der Belle Epoque der Yachten wieder auferstehen. Heiratswillige Paare, die eine ungewöhnliche Location für ihre Hochzeit suchen, finden hier einen neuen Ort zum „Ja“ sagen. Die Motoryacht Nedeva steht für exklusive Hochzeitsfeiern zur Verfügung. Auf dieser Yacht wird der Hochzeitstag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Mit bis zu 44 Gästen kann man an Bord feiern, und wenn man übernachten möchte, ist dies auch kein Problem. Für einen romanti-

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Der Salon Stotesbury auf dem Oberdeck

Die Doris Duke Bar für elegante Empfänge


©VOGEL&CREW Media

Denn das Glück, geliebt zu werden, ist das höchste Glück auf Erden. Johann Gottfried von Herder

DAS LANDHAUS HÖPKENS RUH IST WIEDER FÜR SIE DA! Für Hochzeiten und private Feste stehen Ihnen individuelle Räumlichkeiten in stilvollem Rahmen zur Verfügung. Die schöne Lage, der besondere Charme, die anspruchsvolle Küche und der gute Service werden dazu beitragen, Ihren besonderen Tag unvergesslich zu machen. Für die Hochzeitsnacht stehen Ihnen und Ihren Gästen acht liebevoll eingerichtete Zimmer zur Verfügung. Verwöhnen Sie sich und Ihre Gäste mit einem exquisiten Hochzeitsmenü oder einem vielfältigen Hochzeitsbuffet.

Hotel ·Restaurant·Bar ·Café

Tägliches Frühstücksangebot und Kaffee & Kuchen Montag Ruhetag Dienstag bis Samstag von 12-14.30 und 18-22 Uhr Frühstück 9-12 Uhr Kaffee & Kuchen 14-18 Uhr Sonntag durchgehend warme Küche Reservierungen nehmen wir mit Freude unter der Rufnummer (0421) 205 85 40 entgegen. WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

FCS Gastronomiebetriebe GmbH Oberneulander Landstraße 69 28355 Bremen Tel: +49 (0) 421 205 85 40 E-Mail: info@hoepkens-ruh.de www.hoepkens-ruh.de


Die Wachmannstraße

Die Wachmannstraße – offen und persönlich Auch in diesem Jahr kann man sich in der Wachmannstraße wieder auf viele interessante und schöne Veranstaltungen freuen. Für das Frühjahr sind eine Modenschau mit aktuellen Modetrends in der Boutique Danny’s sowie eine japanische Teezeremonie von TeeGschwendner geplant. Ebenso wird das im Sommer stattfindende Wachmannstraßenfest abermals mit kulinarischen Genüssen und einem umfangreichen Programm begeistern. Aber nicht nur die tollen Veranstaltungen, sondern vor allem auch die vielen individuellen Geschäfte und die offene und lebendige Atmosphäre machen die Wachmannstraße nicht nur für Anwohner so attrak-

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tiv zum Einkaufen und Bummeln. Der persönliche Kontakt und eine qualifizierte Beratung werden hier sehr geschätzt. Gerade das Einkaufen verbunden mit einer guten Beratung und netten Gesprächen, einem Kaffee an der Ecke oder einer leckeren Pasta zur Stärkung, macht das Shopping in der Wachmannstraße zu einem besonderen Erlebnis. Und vielleicht locken die ersten warmen Sonnenstrahlen schon bald die ersten Gäste auf einen Cappuccino an die Tische vor die La Fattoria.

www.diewachmannstrasse.de


Bürgerpark

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TEXT & FOTOS | BIRGIT REHDERS

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1 Danny’s Wachmannstraße 72 | 28209 Bremen Tel. (0421) 34 69 121 www.dannys-bremen.de mir viel Freude, wenn meine Kundinnen offen sind, auch mal neue Modetrends auszuprobieren. Besonders schön ist es dann, wenn sie meine Boutique mit den neu erworbenen Kleidungsstücken zufrieden und freudig verlassen“, erzählt die studierte Textilbetriebswirtin. An Marken führt Suzanne Lingke unter anderem Allude, Cambio, Closed, Fox’s, Liebeskind, 0039 Italy, iheart, Maison Scotch, Set, Repeat und W.E.T. Die Kundinnen von Suzanne Lingke, die nicht nur aus Schwachhausen, sondern auch aus dem Bremer Umland gerne zu ihr kommen, schätzen neben der guten Beratung vor allem das besondere Sortiment in ihrer Boutique und die hochwertige Qualität ihrer Modewaren. Demnächst ist auch wieder eine Modenschau geplant, bei der die aktuelle Frühjahrs-Kollektion präsentiert wird. Die Öffnungszeiten der Boutique sind von Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18.30 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Suzanne Lingke vor einer Auswahl ihrer aktuellen Frühjahrskollektion Im Danny’s in der Wachmannstraße 72 präsentiert Suzanne Lingke aktuelle, vielseitige und vor allem hochwertige Mode. In der schönen Boutique direkt am Benqueplatz kann man sich ausgiebig von angesagten Farben, Formen und Qualitäten inspirieren lassen. Neben eleganter und lässiger Damenmode in den Größen 34 bis 44 findet man auch viele wunderschöne Accessoires, die jedes Outfit wunderbar ergänzen. „Besonders beliebt sind derzeit vor allem Tücher jeglicher Art, von denen ich gerade viele neue in aktuellen Farben bekommen habe“, berichtet die Geschäftsinhaberin. Die neue Frühjahrskollektion steht ganz unter dem Motto „Casual trifft Extravaganz“. Dabei wird sportliche Eleganz mit Extravagantem kombiniert. „Es darf ruhig ein wenig verrückt sein, denn das ist gerade das aktuelle Modehighlight“, betont Suzanne Lingke. Farblich liegen Pastellund verschiedenste Blautöne stark im Trend. Ein weiterer Modetrend ist der sogenannte Grunge-Style, der sich durch einen Stilbruch auszeichnet. Vermeintlich nachlässige Outfits im Shabby Chic werden mit auffälligen Highlights wie Seidenblusen oder Paillettentops aufgepeppt. Ebenso gibt es wunderschöne Seidenshirts, bedruckte Sweatshirts, modische Oversized Pullover, enge Hosen, hochwertige Bikerjacken als Blazerersatz sowie viele tolle Kleider und Röcke. „Auch wenn viele Frauen ihre Passform und ihren Stil bereits gefunden haben, so ist es doch immer wieder spannend, neue Wege zu beschreiten und mit Mode zu experimentieren. Gerne berate ich meine Kundinnen und stelle mit ihnen den Look zusammen, in dem sie sich wohlfühlen. Es macht

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Die Wachmannstraße 2 TeeGschwendner Wachmannstraße 48 | 28209 Bremen Tel. (0421) 34 66 440 www.teegschwendner.de In dem mit allen Köstlichkeiten des Sortiments von TeeGschwendner bestückten Fachgeschäft in der Wachmannstraße 48 beraten Geschäftsinhaberin Kumari Beyer-Ranasinghe und Johanna Moerke ihre Kunden freundlich und fachkundig in Sachen Tee. Diese kompetente Beratung ist ein Garant für uneingeschränkten Teegenuss und um Tee mit allen Sinnen zu erleben. Über 200 verschiedene Teesorten führt Kumari Beyer-Ranasinghe in ihrem Teeladen. Es gibt schwarzen, grünen und weißen Tee, Kräuter- und Früchtetees sowie Rooibusch- und Honeybuschtees. Zur Sortimentsphilosophie der Geschäftsinhaberin gehört, dass vor allem Bio-Tees aus Japan, China und Indien angeboten werden. Neben besten Tees finden Teeliebhaber in dem schönen Ladengeschäft auch Teekannen und -becher, Honig, Kandis, Kekse und Schokoladen sowie weiteres ausgewähltes Teezubehör.

Sarah Hoff und Jürgen Klecha-Wellmann von articolo haben alles, was Kinderherzen höher schlagen läßt

3 articolo Wachmannstraße 59 | 28209 Bremen Tel. (0421) 34 98 401 www.articolo-bremen.de

Kumari Beyer-Ranasinghe und Johanna Moerke nehmen sich Zeit für ihre Kunden und beraten fachkundig rund um das Thema Tee. Derzeit empfiehlt Kumari Beyer-Ranasinghe den Tee „Frühlingserwachen“ mit seinem zitrusfrischen Geschmack sowie den aromatisierten Rooibuschtee „Winterzauber“, der ein winterliches Potpourri aus fruchtigsüßen Gewürzen wie Zimt- und Mandelstücken sowie Kardamom beinhaltet. Ebenso sind köstliche Kräutertees derzeit sehr nachgefragt wie beispielsweise der „Fastenzeit“-Tee. Er unterstützt wohlschmeckend die Fastenzeit und seine wohltuende Wirkung ist eine ideale Ergänzung zur Fastenkur. Im Trend liegt momentan Matcha-Tee aus Japan. Er wurde vor über 800 Jahren von buddhistischen Mönchen als Meditationsgetränk erschaffen. Heute gilt er als eine der hochwertigsten und seltensten Teesorten Japans und immer mehr Kunden entdecken diesen exquisiten Tee für sich. Besonders am Herzen liegen der Geschäftsinhaberin auch die Projekte von TeeGschwendner. Dabei geht es um das Engagement für die Umwelt und die sozialen Bedingungen in den Teeanbaugebieten. Durch den Kauf bestimmter Tees, wie beispielsweise des „Spirit of Sunderpani“, werden Teebauern in Nepal unterstützt. Zum Frühling plant Kumari Beyer-Ranasinghe wieder eine japanische Teezeremonie für bis zu 20 Personen. Eine Teezeremonie ist von den vier Grundprinzipien Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille geprägt: Sie läuft nach einem festgelegten Prinzip ab, bei dem jede Bewegung, jeder Schritt, jeder Moment genau festgelegt ist. TeeGschwendner hat von Montag bis Freitag von 9.30 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Bei articolo in der Wachmannstraße 59 gibt es ein großes und buntes Sortiment an Spielzeug für Kinder jeden Alters. Hier findet man von echten Spielzeug-Klassikern bis hin zu aktuellen Trends alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Es gibt tolle Kinderbücher und spannende Spiele, lehrreiche und unterhaltsame CDs, Spielwaren zum Experimentieren und Erkunden, Kreatives zum Basteln und Malen, Puppen und Kuscheltiere, Babyspielzeug, Schmuck und Glitzerdinge für kleine Prinzessinnen und viele interessante Sachen zum Spielen und Toben für drinnen und draußen. Geschäftsinhaber Jürgen Klecha-Wellmann und sein Team beraten ihre großen und kleinen Kunden freundlich und kompetent und haben immer ein offenes Ohr für sie. Egal ob es um einen Geschenktipp zum Geburtstag, eine Spielzeugneuheit, die herausgefunden werden muss oder um ein pfiffiges Mitbringsel für das Enkelkind geht: Das Team von articolo hilft gerne weiter. Vor allem der persönliche Kontakt mit den Kunden bereitet Jürgen KlechaWellmann am meisten Freude bei seiner Arbeit. Allerdings hat er oftmals so viel Anderes zu erledigen und zu organisieren, dass er zu den Dingen, die ihm am meisten Spaß machen, viel zu wenig kommt. „Daher genieße ich die Samstagvormittage, wenn ich vorne im Laden bin und viele nette Gespräche mit unseren Kunden führe, weiterhelfen und beraten kann.“ Darüber hinaus erhält man bei articolo auch alles für eine Kindergeburtstagsparty. Es gibt Einladungskarten, Tischdeko, Überraschungstütchen, nummerierte Kerzen und Heliumballons, die man sich aufblasen lassen kann. Des Weiteren können Geburtstagskinder einen Geburtstagskorb ganz nach ihren Wünschen erstellen. Außerdem kann man für Geburtstage, aber auch für andere Feierlichkeiten wie Straßenfeste oder Familienfeiern Spielgeräte mieten. Neben einer Torwand, Fußballkicker, Schokokuss-Katapult, Spielwänden und vielen weiteren Spielgeräten ist eine Buttonmaschine ganz neu im Sortiment. Allerdings ist bei den zu mietenden Spielgeräten vor allem für die Wochenenden eine Reservierung empfehlenswert. Seit einiger Zeit gibt es auch ein speziell ausgerichtetes Home- & LivingProgramm, welches viele wunderschöne Dinge für das eigene Zuhause wie Geschirr, Kerzen, Kissen, Körbe, Lampen, Taschen und weitere hübsche Wohnaccessoires umfasst. Neben einer schönen Auswahl im Ladengeschäft in der Wachmannstraße findet man das komplette Home- & Living-Sortiment in der articolo-Filiale in Bremen-Borgfeld. articolo hat montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

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Wir brauchen Unterstützung! Gute Magazine brauchen gute Mitarbeiter. Für das SCHWACHHAUSEN MAGAZIN suchen wir deshalb per sofort:

MediaberaterIn

Verlags-VolontärIn

MediengestalterIn

auf Std.-Basis oder Festanstellung

für 24 oder 36 Monate mit Übernahmemöglichkeit

für ca. eine Woche im Monat

Zu Ihren Aufgaben gehören die Beratung und Pflege unserer Anzeigenkunden sowie der Verkauf der Anzeigenplätze im Magazin. Kfm. Verhandlungsgeschick und der eloquente Umgang mit den Kunden sollten Ihnen liegen. Eine positive Ausstrahlung und ein offenes Auftreten sind von Vorteil. Auch Quereinsteiger, Berufsneulinge und Familien-ManagerInnen sind herzlich willkommen.

VOGEL&CREW MEDIA

Zu Ihren Aufgaben gehört die direkte Mitarbeit in der Redaktion. Texten, Fotografieren und Recherche rund um die Themen und Schwerpunkte umfassen das Betätigungsfeld, aber auch mit der technischen, grafischen und wirtschaftlichen Abwicklung eines Magazins werden Sie vertraut. Eine angenehme Ausstrahlung und ein offenes Auftreten sind von Vorteil.

Ihre Aufgabe besteht darin, das Magazin zu „layouten“: Texte, Bilder und Anzeigen sich in eine ansprechende und lesenswerte Optik zu integrieren. Ein sicherer Umgang mit dem MAC und den Programmen Photoshop, InDesign und QuarkXPress sind Voraussetzung.

Eine branchenbezogene Vorbildung ist nicht erforderlich.

Bewerben Sie sich bitte mit aussagekräftigen Unterlagen via eMail beim SCHWACHHAUSEN MAGAZIN z.Hd. Lars Hendrik Vogel bewerbung@schwachhausen-magazin.de


Temps levé sauté

POLKADOT: Schwachhausens Tanzstudio für Groß und Klein Ballett, Modern Dance, Pilates oder Hip Hop, POLKADOT wird jeder Vorliebe und jeder Altersstufe mit dem passenden Tanz- oder Bewegungsangebot gerecht. Seit dem 1. Juli 2009 leitet Isabella Klesse ihr Tanzstudio in der Freiligrathstraße mit viel Herz, Humor und Engagement. Dass sie damit auf dem richtigen Weg ist, beweisen volle Kurse und zufriedene Tanzschüler.

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INTERVIEW & FOTOS | KIRSTEN SEMRAU

TA N Z S T U D I O P O L K A D O T

Frau Klesse, Sie selbst sind gebürtige Bayerin, tanzen seit Ihrem zehnten Lebensjahr und haben sich nach dem Studium von Tanz und Tanzpädagogik in Hannover Ihren Traum verwirklicht und das ehemalige Tanzstudio „Amelia Duda“ hier in Schwachhausen übernommen. Erzählen Sie uns doch ein wenig über Ihre ersten selbstständigen Schritte auf Bremens Bühne. Isabella Klesse: Bevor ich nach Bremen zog, war ich bereits sechs Jahre lang freiberuflich in Hannover als Ballettlehrerin tätig. Als dann mein Mann hier einen Job angeboten bekam, siedelten wir 2008 über. Allerdings zeigte sich bald, dass sich in Bremen für mich keine Möglichkeit bot, weiter freiberuflich zu arbeiten. Es gab einfach keine passenden Stellen innerhalb eines bestehenden Ballettstudios. Das Tanzstudio „Amelia Duda“ stand damals bereits zum Verkauf. Ich durfte vorher eine Zeitlang quasi reinschnuppern und musste mich dann entscheiden. Grundsätzlich hätte ich mir einen späteren Zeitpunkt für die Selbstständigkeit gewünscht, aber wie sagt man so schön: Manchmal muss man die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Auch die kleinen Ballerinen beherzigen schon die Haltungsvorgaben des klassischen Ballett

Das Tanzstudio Polkadot in der Freiligrathstraße

Übungen an der Stange

Unterstützt wurde ich anfangs von berufsbegleitenden Praktikantinnen und am 1. Oktober 2011 stellte ich meine erste Mitarbeiterin für die Leitung des Hip-Hop-Kurses ein. Seit 2010 darf ich mich „staatlich anerkannte berufsvorbereitende Ballettschule“ nennen, worauf ich sehr stolz bin und wofür ich mich sehr eingesetzt habe. Was genau bietet POLKADOT seinen Schülern, beziehungsweise welches tänzerische Konzept versuchen Sie mit POLKADOT konkret umzusetzen? Schwerpunkte von POLKADOT sind das klassische Ballett und der künstlerische Tanz, auch Bühnentanz genannt. Unser Lehrplan passt sich dabei dem Tanzniveau der jeweiligen Altersstufe an. Beginnend mit den Anfängerkursen ab vier Jahren, dem Spitzentanz ab elf Jahren bis hin zu den Erwachsenen-Kursen. Ziele von POLKADOT sind grundsätzlich die Vermittlung von fundierten anatomischen Grundlagen und das bessere Kennenlernen der Funktionalität des eigenen Körpers.

Isabella Klesse mit ihrer Gruppe „Ballett 6“ für Mädchen zwischen 10 und 12 Jahren

Das Altersspektrum Ihrer Schülerinnen und Schüler geht ja wirklich sehr weit auseinander. Die jüngsten Ballerinen sind gerade mal vier Jahre alt, wohingegen in Ihrem Kurs „Ballett SCHWACHHAUSEN Magazin | Januar - Februar 2014

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Ganz in weiß tanzen die Mädchen zwischen 7 und 8 Jahren in der Ballettgruppe 3

In diesem Jahr feiern Sie Ihr fünfjähriges Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle hierzu bereits von uns! Wie zufrieden sind Sie mit der Standortwahl Schwachhausen? Schwachhausen ist ein sehr lebendiger und familiärer Standort. Und so gesehen für mich optimal. Die Lage ist einfach super: sehr zentral, mit genügend Parkplatzmöglichkeiten vor dem Studio und einer guten öffentlichen Anbindung. Alles Aspekte, die meinen Schülerinnen aus dem Viertel, aus der Neustadt, aus Achim oder sogar Ottersberg sehr entgegenkommen.

In der Ballettgruppe „Generation Plus“ treffen sich vorwiegend über 60-jährige Ballerinen zum wöchentlichen Training

Generation Plus“ noch über 70-Jährige die eine oder andere Pirouette drehen. Wie empfinden Sie die Arbeit mit unterschiedlichen Altersgruppen? Prinzipiell sehr erfüllend. Was ich aus meiner Arbeit in jedem Fall gelernt habe: Der Ehrgeiz und das Interesse hören nie auf – in keinem Alter. Gerade die Stunde mit den Senioren empfinde ich als sehr inspirierend. Denn dann merke ich, dass die Kursteilnehmerinnen wirklich ganz bei sich sind und den Alltag für eine Stunde lang draußen lassen können. Darüber hinaus erfüllt das Tanzstudio einen wichtigen sozialen Aspekt: Man trifft sich, plaudert, hat Spaß zusammen. Lassen sich denn auch Männer für spezielle Kursangebote begeistern? Ehrlich gesagt: nur ganz wenige. Leider ist die Hemmschwelle für Männer, in einer Ballettschule anzufragen, einfach zu hoch. Aber an dieser Stelle kann ich ja die Gelegenheit nutzen und für mehr männlichen Nachwuchs werben. Wir freuen uns über jeden neuen Tanzschüler. 24

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Auch Spaß muss sein: Florentina (11), Mara (10), Fanny (10) und Jannika (11) nutzen die kleine Pause für ein Gruppenfoto


TA N Z S T U D I O P O L K A D O T

ERSTBEZUG / NEUBAU DIREKT GEGENÜBER DER HORNER-MÜHLE Beim Gründerpreis 2011, veranstaltet von der Sparkasse Bremen, konnte sich Isabella Klesse mit ihrem Ballettstudio-Konzept über den dritten Platz freuen. © Sparkasse Bremen, Foto: Jochen Mönch Moderne, helle Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung wie z. B. • Einbauküche mit Elektrogeräten • Eichenparkett in den Wohnräumen • Belüftung mit Wärmerückgewinnung • Großzügige Balkone • Tiefgarage & Aufzug • Eigener Hausmeister

Maisonette-Wohnungen ab ca. 110 qm bis 136 qm, 3 Zimmer, offener Wohn- Ess- und Kochbereich, 2 Bäder und vieles mehr! 3 Zimmer-Wohnungen ca. 85 qm Küche, 2 Bäder und vieles mehr! Barrierefrei nach DIN 18040, Teil 2

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Kleine Stars erobern die große Bühne: die Hauptdarsteller des im Sommer 2012 aufgeführten Tanzstücks "Der Zauberer von Oz" (Foto: Andreas Sold)

Verraten Sie uns, was genau zum Jubiläumsfest geplant ist? Im September wird es definitiv ein großes Sommerfest geben. Mehr verrate ich an dieser Stelle aber noch nicht. Mit großen Events durften Sie ja bereits erste Erfahrungen sammeln. Im Sommer 2012 haben Sie mit all Ihren Schülerinnen und Schülern das Tanzstück „Der Zauberer von Oz“ in Eigenregie auf die Beine gestellt. Die Aufführung fand auf der Bühne der Waldorfschule in der Touler Straße statt und wurde vom Publikum begeistert gefeiert. Wie viel Arbeit steckt in so einer Vorbereitung und vor allem: Wie empfanden Ihre kleinen und großen Tanzstars das Gefühl, zum ersten Mal Bühnenluft zu schnuppern? Sehr viel Arbeit. Ungefähr anderthalb Jahre dauerte die Vorbereitungszeit, in der wir neben intensiven Tanzproben die Rollen verteilt, Kostüme entworfen, genäht und angepasst haben. Ohne die Hilfe der Eltern und zahlreicher freiwilliger Helfer wäre das alles gar nicht machbar gewesen. Das schönste Geschenk für mich aber war, miterleben zu dürfen, wie gerade ängstliche Schülerinnen über sich hinausgewachsen sind und wie unglaublich stolz alle nach der Aufführung waren! In dem Tanzstück hatte einfach jede noch so kleine Rolle ihre Wichtigkeit – und die Hauptrollen wollten sowieso gar nicht mehr die Bühne verlassen. Herzlichen Dank für das Interview. POLKADOT – Ballettstudio Schwachhausen Telefon (0421) 47 89 025 www.tanztraining.de

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Thomas Zeisner PERSÖNLICHKEITEN AUS SCHWACHHAUSEN

Eine Spur hinterlassen, die lange sichtbar ist. Thomas Zeisner ist mit Leib und Seele Schwachhauser. Aber auch Grasberger. Denn in Grasberg steht seine Firma, in der seit 1902 Ketchup und Saucen produziert werden. Im Jahre 2011 hat Thomas Zeisner die private und gemeinnützige Zeisner-Stiftung gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Die drei Schwerpunkte der Stiftung sind die Unterstützung von sozial benachteiligten, von behinderten sowie von kranken Kindern und Jugendlichen. Wir sprachen mit dem Firmeninhaber und Stiftungsgründer.

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INTERVIEW | RENATE SCHWANEBECK

P E R S Ö N L I C H K E I T E N A U S S C H WA C H H A U S E N

Sehen Sie sich als Bremer oder als Grasberger? Thomas Zeisner: Da ich im St. Joseph-Stift geboren und in der Richard-Wagner-Straße groß geworden bin und meine Eltern auch Bremer sind, fühle ich mich natürlich als Bremer. Als ich sechs Jahre als war, sind wir hier an den Rand des Teufelsmoores gezogen. Das war für mich ein Abenteuerspielplatz. Ich hatte nur ein Problem in den Schulpausen: Ich konnte kein Platt. Aber ich habe mich sehr schnell hier heimisch gefühlt. Ich würde das als natürliche Heimatschizophrenie bezeichnen. Wenn es hell ist, fühle ich mich als Grasberger, wenn es dunkel ist, als Hanseat. Aber das in Grasberg sind meine Nachbarn, auch wenn ich hier nicht wohne. Mitte der 90er bin ich mit meiner Familie nach Schwachhausen gezogen. Das ist für mich ein Stadtdorf. Da fühle ich mich einfach wohl. Das hat schon ein besonderes Flair. Firmeninhaber und Stiftungsgründer Thomas Zeisner Würzen und Gewürze liegen Ihnen im Blut – treibt es Sie zu Hause auch an den heimischen Herd? (lachend) Das bin ich noch nie gefragt worden. Ich würde gerne kochen können. Ich habe einmal versucht, meine Frau kochtechnisch zu begleiten. Aber da habe ich die zweite Halbzeit nicht mehr mitbekommen. Da bin ich ausgewechselt worden. Also: Ich kann Wasser kochen. Und meine Töchter sagen: „Papa kann Ketchup kochen.“ Sie haben 2011 die von der Firma Zeisner unabhängige private ZeisnerStiftung gegründet. Gab es dafür einen konkreten Auslöser oder war das das Ergebnis einer Entwicklung? Meine Frau sagte irgendwann: „Du wolltest doch eine Stiftung gründen. Bald wirst du 50. Jetzt wird es Zeit.“ Ja, und dann verschwand ich erst einmal im Stiftungsverwaltungsurwald. Dann habe ich überlegt, ob Denkmalschutz oder Sport oder Behinderte oder … Das Problem ist, man kann den Stiftungszweck nicht alle paar Jahre ändern. Dann habe ich mit meiner Frau und unseren beiden Kindern besprochen, was uns am meisten am Herzen liegt: Kinder- und Jugendarbeit. Und das ist sehr dicht am Herzen, denn Kinder sind unsere Zukunft. Die Gründung hat dann knapp ein Jahr gedauert. Man braucht eine Satzung und die muss auf die jeweilige Stiftung zugeschnitten sein. Wer ist im Vorstand? Wer im Beirat? Und pünktlich zum 50. Geburtstag im Januar 2011 war es dann soweit. Da war ich froh. Aber dass es administrative Spielregeln gibt, ist auch ganz gut. Dass man als Stiftung auf Herz und Nieren geprüft wird.

Man tritt an uns heran. Es kommen Anfragen und man muss das dann erst einmal ehrenamtlich bearbeiten. Zu sagen: Wir haben 15 Anfragen, da bekommt jeder 1000 Euro – das wäre unserer Meinung nach nicht der richtige Weg. Lieber weniger Förderprojekte, und die dann gezielt unterstützen. Wir mussten erst lernen, wie man damit umgeht. 2013 ist eigentlich das erste runde Jahr, in dem das Warming-up vorbei war. Können Sie Projekte nennen, die Sie unterstützt haben? Die Bürgerstiftung Lilienthal macht seit Jahren schon Hausaufgabenhilfe. Und jetzt auch eine Vorschulwerkstatt für Sinti- und Roma-Kinder. Das ist sehr gut angekommen, weil die Kinder auf die Schule vorbereitet werden. Das unterstützen wir für ein komplettes Jahr, weil auch die Kinder der fünften und sechsten Klasse gesagt haben: „Ohne die Bürgerstiftung wäre ich nicht hier auf der Realschule.“ Und da haben wir gerne das Projekt der Bürgerstiftung Lilienthal unterstützt.

Oder die Pestalozzi-Förderschule in OsterholzScharmbeck. Die Englischklasse wollte einige Tage nach London fahren. Ein gutes Dutzend Kinder konnten sich das nicht leisten. Das hätten wir als Stiftung nicht allein fördern können. Schulleiter Dreger hat dann den Lions-Club Ritterhude und die Hockemeyer-Stiftung in Bremen als weitere Sponsoren gefunden und die haben weitere Drittel übernommen. Jeder der Beteiligten hat sofort gesagt „Jou, das machen wir“. Gerade für die Kinder der Förderschule ist es enorm wichtig, dass sie mal in London gewesen sind und so die Bedeutung einer Fremdsprache erleben konnten. Ich war gerade auf der Weihnachtsfeier in der Schule. Es war gut, dass sie gemerkt haben: Es ist wichtig, eine andere Sprache zu lernen. Ein kleineres Projekt an einer Schule im Landkreis Osterholz: Da hat eine Schülerin Probleme in der Schule und die Schulpsychologin hat gesagt, dass heilpädagogisches Reiten für sie genau das Richtige sei. Einen Teil haben die Eltern gezahlt und einen Teil zahlen wir. Was wir schon längere Zeit fördern, ist eine sogenannte Geschwistergruppe. Das sind Kinder

Haben Sie sich Projekte ausgesucht oder kamen die Anfragen auf Sie zu? SCHWACHHAUSEN Magazin | Januar - Februar 2014

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P E R S Ö N L I C H K E I T E N A U S S C H WA C H H A U S E N

und Jugendliche mit behinderten Geschwistern. Man nimmt natürlich sehr viel Rücksicht auf behinderte Kinder und die gesunden Geschwister stehen manchmal im Windschatten. An zehn Wochenenden pro Jahr treffen sich diese Kinder unter der Leitung von Marlies Winkelheide in Bremen zum Sorgenaustausch. Sie sind ja permanent darauf getrimmt, Rücksicht zu nehmen. Und da können sie durchatmen, das reißt die Brust auf. Haben Sie sich auf einen bestimmten Raum beschränkt? Wir haben viele Anfragen aus der ganzen Bundesrepublik. Aber wir haben uns vorerst auf den Großraum Bremen beschränkt, da wir als Stiftung einen direkten Kontakt zu den Projekten suchen. Die Verteilung der Fördergelder ist natürlich nicht leicht, da wir als noch junge Stiftung ein limitiertes Budget haben. Wenn Sie jetzt aus der Stiftung heraus einen Wunsch frei hätten für benachteiligte Kinder – was würden Sie sich wünschen? Im Sommer gibt es jedes Jahr den Kindertag im Bürgerpark. Das veranstaltet der Landesbetriebssportverband unter der Leitung von Lothar Pohlmann. Das wird von Heerscharen von Ehrenamtlichen getragen. So etwas auf Stadtteilebene, so kleine Stadtteil-Kindertage. Das soll nicht der kleine Freimarkt sein, sondern einfach das bunte und ehrenamtliche Leben im Stadtteil zeigen. Das fände ich toll. Da brauchen Sie keine 50.000,- Euro. Mir geht es um die Vereine, die Ehrenamtlichen, das Miteinander, nicht um lauter oder bunter. Zum Beispiel an einem

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Wochenende im Mai in allen Stadtteilen gleichzeitig. Mir geht es darum, Kinder stark zu machen und ihnen Rückgrat zu geben. Worüber ärgern Sie sich manchmal? In Schwachhausen, wenn es dunkel ist: dass Autofahrer manchmal so ein schlechtes Zahlengefühl haben. Da steht „30“ – und man schätzt, dass sie 55 fahren. Schwachhausen ist eigentlich ein ruhiger Stadtteil. Und das ärgert mich abends. Worüber ich mir tagsüber Gedanken mache? Ich möchte nicht sagen, dass ich tagsüber sorgenfrei bin. Es sind normale Gedanken eines hanseatischen Kaufmannes. Wenn der sagt: Es läuft alles gut, es ist alles in Ordnung – dann Vorsicht!

Haben Sie auch ein Hobby, das sie uns verraten würden? Ich sammle Ketchup-Flaschen. Ich finde es toll, was es für verschiedene Arten gibt. Das ist vielleicht genetisch bedingt. Kleine Kinder holt man vom Süßigkeitenstand weg, mich vom Ketchup-Regal. Wenn dann noch unsere drin stehen, dann muss ich die erst einmal richtig ausrichten und hindrehen…

In diesem Bremer Patrizierhaus im Philosophenweg begann die Geschichte von Zeisner & Co Erhalten oder erwarten Sie eine Reaktion auf Ihre Hilfe durch die Stiftung? Das finde ich ganz schwer zu formulieren. Eine Reaktion, ein Feedback erwartet man schon. Wir wollen nicht gefeiert werden. Aber man möchte irgendwie erfahren, ob unsere Unterstützung hilfreich war. Sehr nett fand ich zum Beispiel, dass die Schulklasse aus OHZ eine Ketchup-Flasche mit nach London genommen hat und vor den Sehenswürdigkeiten mit der Flasche posiert und mir hinterher ein kleines Album mit den Fotos mitgebracht hat. Da war ich ganz hin und weg. Herzlichen Dank für das Interview!

Was ist Ihnen nach Feierabend wichtig? Meine vier Damen – meine Frau, meine beiden Töchter und unsere Hündin. Und natürlich die Stiftung. Das ist allerdings kein Hobby. Das ist eine Aufgabe. Ich möchte eine Spur hinterlassen, die nicht nur drei oder vier Jahre, sondern viel, viel länger sichtbar ist.

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Zeisner-Stiftung Telefon: (04208) 9174-0 E-Mail: zeisner-stiftung@zeisner.de Spendenkonto: IBAN DE61 2915 2300 1410 0444 55 Swift/BIC BRLADE21OHZ


Gl端cksmomente Schwanger, gl端cklich und entspannt ...

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TEXT & FOTOS | SILKE STAPENHORST

Das sonnengelbe Geburtshaus sieht man schon von der Schwachhauser Heerstraße aus leuchten

Das Geburtshaus Schwachhausen Die persönliche Betreuung der Mutter durch eine freie Hebamme und der sanfte Weg ins Leben Einen Termin mit einer Hebamme zu bekommen, wenn man nicht gerade selbst schwanger ist, ist gar nicht so einfach, denn der Arbeitsalltag einer freien Geburtshelferin ist alles andere als Routine. Lena Reinking, Hebamme im Geburtshaus Schwachhausen, vereinbart vormittags Termine, die im Geburtshaus stattfinden, danach kommen dann die Hausbesuche dran. „Ob ein typischer Arbeitstag am Ende so stattfindet, wie man ihn plant, ist immer so eine Frage“, sagt Lena, denn Babys schauen weder auf den Kalender noch auf die Uhrzeit. Die psychische und körperliche Belastung ist hoch. Wenn man abends mit dem Bereitschaftstelefon neben sich ins Bett geht, weiß man nie, ob und wie lange man schlafen kann. Es kann vorkommen, dass mehrere Tage hintereinander nachts Babys zur Welt kommen, da bleibt einem manchmal nur ein Tag, um wieder Kraft zu schöpfen. Auch wenn das mit der Familie und der Freizeit oft schwer vereinbar ist, sagt Lena strahlend: „Aber wir lieben alle unseren Beruf!“ Zu ihrer Berufswahl ist Lena mit 18 Jahren gekommen. Damals lag ihre Mutter aufgrund einer Krebserkrankung in einer Frauenklinik

Hebamme Lena Reinking vom Geburtshaus Schwachhausen

Das Geburtshaus hat einen wohnlich-gemütlichen Charakter. Im Treppenhaus hängen unzählige Bilder von Babys, die dort das Licht der Welt erblickt haben

und Lena bekam Kontakt zu den Hebammenschülerinnen, die auf der Station gelernt haben. Nachdem sie nach dem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr in der Chirurgie des Krankenhauses absolvierte, wusste sie: „Ich möchte Verantwortung tragen, und ich möchte mit Frauen arbeiten“. Die Arbeit mit Frauen steht im Hebammenberuf tatsächlich im Vordergrund, auch wenn sich am Ende doch alles um ein niedliches Baby dreht. Eine vertraute Hebamme gibt einer wer-

denden Mutter Sicherheit, gemeinsam können sie das Kind auf die Welt bringen. Dabei wird vor allem die Selbstbestimmung der Mutter nicht außer Acht gelassen. „Ich sehe mich nicht als diejenige, die das Kind entbindet, ich unterstütze die Mutter“, erklärt Lena. „Die Geburt ist ein natürlicher Vorgang – Frauen können gebären!“ Während der Schwangerschaftsvorsorge hat die werdende Mutter Zeit, sich Gedanken zu machen, ob sie lieber in persönlicher Atmosphäre

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SCHWANGER UND BABY

gebären möchte und die Geburt als natürlichen Vorgang annimmt, oder ob sie sich in der medizinischen Betreuung eines Krankenhauses sicherer fühlt. Diese Wahl hat sie auch schon bei den Vorsorgeuntersuchungen – reicht ihr das Abtasten des Bauches und das CTG (Kardiotokografie), wofür es auch im Geburtshaus technisches Gerät gibt, oder wünscht sie lieber ärztliche Untersuchungen mit Ultraschallaufnahmen? Auf der Entbindungsstation im Krankenhaus ist natürlich mehr Betrieb als im Geburtshaus, wo die Anzahl der Mütter, die von den Hebammen betreut werden, begrenzt ist. Bei der Geburt mit einer freien Hebamme wird man ununterbrochen betreut, was in einem

Ella und Frieda haben mit ihren Mamas viel Spaß im DELFI-Kurs. Für Frauen während oder nach der Schwangerschaft gibt es im Geburtshaus Schwachhausen ein großes Kursangebot, angefangen von Geburtsvorbereitung, Säuglingspflege und Yoga bis zur Rückbildungsgymnastik und Kursen mit Baby.

Krankenhausbetrieb nicht gewährleistet sein kann, weil dort oftmals zeitgleich mehrere Geburten stattfinden. Im Geburtshaus genießt man dagegen ein „Exklusivrecht“ der Räumlichkeiten, dort entstehen keine Engpässe. So kann man sich zwar in einer Klinik zum Beispiel auch eine Geburt in der Badewanne wünschen, aber es ist nicht planbar, ob diese dann auch tatsächlich frei ist. Schmerzbetäubung durch eine PDA (Periduralanästhesie) gibt es im Geburtshaus nicht. Hier werden die Schmerzen auf natürlichem Wege gelindert, zum Beispiel durch Akupunktur, Homöopathie und Massagen. Die acht freiberuflichen Hebammen des Geburtshauses Schwachhausen arbeiten in Baby Ella fühlt sich unter Gleichgesinnten sichtlich wohl. Zweierteams mit wöchentlich Vielleicht werden hier schon erste Freundschaften fürs Leben wechselnder Rufbereitschaft. geschlossen?

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Die eine Woche steht die hauptbetreuende Hebamme für die Geburt zur Verfügung, jede zweite Woche dann ihre Teamkollegin, die der werdenden Mutter aber auch meist schon von ihren Besuchen im Geburtshaus bekannt ist. Zu der Geburt wird noch eine zweite Hebamme aus der Bereitschaftsgruppe hinzugezogen. Dies ist ein großer Unterschied zur klinischen Geburt, bei der man eine fremde Hebamme zugeteilt bekommt oder sogar einen Schichtwechsel erleben kann. Eine Frau im Geburtshaus weiß, dass sie während der Wehen mit ihren Schmerzen oder ihrer Unsicherheit nicht alleine gelassen wird. Der Wunsch nach schmerzlindernden Mitteln oder sogar einer PDA kommt bei außerklinischen Geburten deswegen viel seltener auf. Durch die direkte persönliche Betreuung einer vertrauten Hebamme fühlen sich die Frauen sicherer und entspannter. „Daher haben wir im Geburtshaus sehr selten schlechte Herztöne, denn der Kreislauf der Babys wird durch Medikamente nicht so belastet“, erklärt Lena. „Schlechte Herztöne kommen auch nie von


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jetzt auf gleich. Dadurch, dass wir ununterbrochen bei der Frau sind, sehen wir kleinste Veränderungen viel eher“, antwortet Lena auf die Frage, ob denn die Sicherheit für Baby und Mutter im Krankenhaus nicht viel eher gewährleistet sei als im Geburtshaus. Notsituationen entstehen erst gar nicht, Risiken werden frühzeitig erkannt. Wichtig ist aber auch zu wissen, dass sogenannte Risikoschwangerschaften, Zwillingsgeburten, Mütter mit Vorerkrankungen oder Babys mit aufEine Ultraschallaufnahme kann nur bei fälligen Ultraschallauswereinem Arzt gemacht werden – aber eine tungen gar nicht erst zur erfahrene Hebamme erkennt genau, wie Geburt im Geburtshaus aufdas Baby im Mutterleib liegt und erklärt genommen werden. In dieder werdenden Mutter, wo sich Kopf, sen Fällen ist eine mediRücken, und Po befinden zinische Versorgung unabdingbar. Das Geburtshaus Schwachhausen liegt in unmittelbarer Nähe des St. JosefStifts. Für eine werdende Mutter, die sich für das Geburtshaus entscheidet, mag dies eine zusätzliche Beruhigung sein, falls sie eine Verlegung wünscht oder es als medizinisch notwendig erachtet wird. „Selbst nach einer Verlegung in die Klinik haben Frauen mit einem außerklinischen Geburtsbeginn eine höhere Chance spontan zu gebären, als diejenigen, die schon in der Klinik starten“, berichtet Hebamme Lena aus ihrer Erfahrung. Situationen, die in einem Notkaiserschnitt enden, kennt sie persönlich gar nicht. Wenn es mal mit einer Geburt im Geburtshaus nicht so recht voran geht, liegt es oftmals daran, dass die Frauen verkrampfen, weil sie sich die Schmerzen doch nicht so schlimm vorgestellt haben. Die erfahrenen Hebammen kennen viele Möglichkeiten, die der Frau in dieser Ausnahmesituation zu helfen durchzuhalten oder auf natürliche Weise die Schmerzen erträglich zu machen. Nur höchst selten ist eine Verlegung in die Klinik notwendig. Dann aber reicht meist schon allein dieser Ortswechsel, um eine Verkrampfung zu lösen, und das Baby kann spontan geboren werden. Kann denn eine junge Hebamme, die selber noch keine Kinder hat, den Wehenschmerz überhaupt nachempfinden? „Ich muss nicht wissen, wie es sich anfühlt“, meint Lena, „denn wenn ich es weiß, kann es vielleicht in Mitleid umschlagen“. Und das hilft der werdenden Mutter, die die Unterstützung der Hebamme braucht, nicht. Manche Geburten laufen völlig ungeplant ab. Lena berichtet von einem jungen Paar, das mit Beginn der Wehen noch möglichst lange zu Hause bleiben wollte, bevor es ins Geburtshaus fährt. Als der Mann dann signalisierte, dass sie nun zum Geburtshaus fahren möchten, machte auch Lena sich auf den Weg. Doch Lena war noch nicht ganz am Geburtshaus angelangt, da kam der Anruf vom werdenden Vater, dass sie es doch nicht schaffen würden, weil man schon die Haare des Kindes sehen könnte. Lena gab noch den Tipp „nicht ziehen, nur auffangen“ und raste zu der ungeplanten Hausgeburt. Ungefähr zeitgleich kamen das Baby und Hebamme Lena an! Besondere Geschichten wie diese weiß sicherlich jede Hebamme zu erzählen. Es ist etwas ganz Wertvolles, dabei zu sein, wenn neues Leben die Welt erblickt. Natürlich ist viel berufliche Routine dabei, aber die Emotionen sind bei Lena trotzdem da, besonders wenn die Eltern emotional gerührt sind. „Wenn ich nachts zu einer Geburt fahre, denke ich: die ganze Stadt schläft, aber für diese Familie geschieht etwas ganz Besonderes – und ich darf dabei sein!“ www.geburtshaus-schwachhausen.de www.hebamme-lena.de SCHWACHHAUSEN Magazin | Januar - Februar 2014

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SCHWANGER UND BABY

Glückliche Entscheidung für das Geburtshaus Sarah Windsch hat sich bei den Geburten ihrer beiden Söhne für das Geburtshaus Schwachhausen entschieden. Obwohl bei der Geburt von Philipp zwei Jahre zuvor eine Verlegung ins St. Josef-Stift notwendig war, entschied sie sich für die Geburt seines kleinen Bruders Julian wieder für die angenehme Atmosphäre des Geburtshauses. „Man weiß, man ist zu keinem Zeitpunkt alleine – gerade beim ersten Kind war das für mich das Wichtigste. Die medizinische Sicherheit, die ich brauchte, hatte ich durch die Nähe zum Krankenhaus“, berichtet die Zweifachmama. Tatsächlich wurde diese Nähe bei der ersten Geburt letzten Endes auch genutzt, denn der kleine Philipp wollte einfach nicht richtig ins Becken rutschen, sodass es nach rund zwölf Stunden im Geburtshaus abends zu einem Geburtsstillstand kam. Homöopathie und andere alternative Methoden hatten leider keinen Erfolg gebracht, und für den notwendigen Wehentropf musste Sarah ins St. Josef-Stift. „Ich habe die Verlegung gar nicht als schlimm empfunden“, erinnert sie sich, „eher mein Mann, der in dieser Situation das Auto fahren musste“. Im Krankenhaus angekommen, war sie bereits angemeldet. Es gab noch eine kurze Übergabe zwischen den Hebammen, dann ging es weiter in den Kreißsaal. „Das Geburtshaus und das Krankenhaus haben dabei sehr gut zusammengearbeitet“, fährt Sarah Windsch fort. Allerdings wollte auch im Krankenhaus die Geburt nicht weiter vorangehen, sodass letztendlich ein Kaiserschnitt durchgeführt werden musste. Bei der Geburt des zweiten Kindes fuhren Sarah Windsch und ihr Mann mit Beginn der Wehen abends ins Geburtshaus, wo sie von ihrer Hebamme bereits erwartet wurden. „Überall waren Kerzen an, es standen Getränke auf dem Tisch. Es wird dort eine tolle Atmosphäre geschaffen. Mein Mann hat erst einmal gemütlich einen Kaffee getrunken, während ich untersucht wurde. Man hat natürlich auch durch die Vorsorgeuntersuchungen im Vorfeld schon ein ganz persönliches Verhältnis zu seiner Hebamme aufgebaut und kennt sich sehr gut“, berichtet sie über die zweite Geburt. Ganz in Ruhe wurde sie durch die Geburt begleitet und als es ernst wurde, ging alles ganz schnell. Kurz nach Anbruch des neuen Tages brachte sie glücklich ihren Julian zur Welt. Sarah Windsch mit ihren Söhnen Julian und Philipp

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SCHWANGER UND BABY

Yoga: Gut für Körper, Geist und Seele – nicht nur für Schwangere Mit Yoga kann man in jedem Alter beginnen, egal wie sportlich oder gelenkig man ist. Yoga hat eine ganzheitliche Wirkung auf Körper, Geist und Seele, wirkt stressabbauend und führt zur inneren Ruhe. Nicht zuletzt verbessert es aber auch Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft. Von diesen positiven Einflüssen des Yogas, insbesondere der entspannenden Wirkung, kann man auch in der Schwangerschaft profitieren. Die Yogalehrerin Wiebke Niebel hat selbst die Erfahrung gemacht: Nach der Geburt ihres ersten Kindes hat sie Yoga für sich entdeckt. Angetan von der Wirkung des Yogas absolvierte die Sozialpädagogin eine Ausbildung zur Yogalehrerin und danach eine weitere Ausbildung zur Einzeltherapeutin für Viniyoga. „Beim Viniyoga stehen der Nutzen und die Person mit allen Möglichkeiten im Vordergrund, und die Übungen werden den Möglichkeiten entsprechend angepasst“, erklärt Wiebke Niebel das Yoga-Konzept. Das heißt, dass auch Personen, die in ihren Bewegungen eingeschränkt sind, Yoga machen können. So ist es auch in der Schwangerschaft oder in der Zeit danach. Viele Haltungen (Asanas) dürfen allerdings nicht gemacht werden und werden entsprechend angepasst. Auch die Körperwahrnehmung der Frau verändert sich in der Schwangerschaft.

Yoga während der Schwangerschaft bereitet den Körper auf die Geburt vor. Nicht nur durch die körperliche Stärkung, sondern vor allem auch auf der psychischen Ebene. Die Frau kann lernen loszulassen, auf die eigene Kraft zu vertrauen und ihren Geist darauf auszurichten, wie sie den Geburtsschmerz empfindet und ertragen kann. Der therapeutische Ansatz des Viniyogas lässt die Yogalehrerin körperliche Zusammenhänge verstehen und auf Krankheitsbilder eingehen. „Man kommt seinem Ziel auf jeden Fall näher, wenn man es nicht sogar erreicht“, berichtet die Yogalehrerin von ihren Erfolgen, insbesondere auch in der Rückbildung nach einer Schwangerschaft. Yoga ist optimal dafür geeignet, den Bekkenboden zu stärken, da es sehr in die Tiefe geht. „Der Körper und das Bewusstsein für die Region werden sensibilisiert“, erläutert sie die Wirkung.

Die Viniyoga-Lehrerin Wiebke Niebel ist überzeugt von der positiven Wirkung von Yoga und hat Freude daran, ihr Wissen und ihre Erfahrung weiterzugeben, um therapeutische Ziele zu erreichen.

Wiebke Niebel unterrichtet vorwiegend therapeutisch im Einzelunterricht, in dem individuelle Übungen für Zuhause entwickelt werden, bietet aber auch Yogakurse zum Beispiel im Geburtshaus Schwachhausen an. eMail: yoga.wiebke@t-online.de Telefon: (0421) 7 90 94 85

Eine bewusste und tiefe Atmung bereitet Körper und Geist auf die bevorstehende Geburt vor, wie hier Karolina Weller

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FIT & GESUND INS NEUE JAHR 36

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INTERVIEW | ANNETTE RAUBER

Interview mit Sina Cordsen „Die Fitalistin“ Sina Cordsen ist ausgebildete Fitness-Ökonomin und seit ihrer Kindheit eng mit dem Thema Sport verbunden. Neben dem Reitsport auf Leistungsniveau trainierte sie auch in anderen sportlichen Bereichen für Bestnoten. Ihr Geheimrezept: Motivation an der richtigen Stelle und Spaß an der Sache. Heute berät Sina Cordsen erfolgreich Privatkunden und Firmen, hält Vorträge und Seminare und bildet sich ergänzend laufend selbst fort. Zu Schwachhausen sagt sie: „Ich mag die Vielfältigkeit des Stadtteils. Trotz Stadtnähe gibt es hier wunderschöne ruhige Orte und tolle Sportmöglichkeiten im Freien. Einer meiner Lieblingsplätze in Schwachhausen ist der Bürgerpark mit seiner Finnbahn. Ein Ort, an dem man zu jeder Zeit gut trainieren kann und der zentral gelegen ist. Neben dem Training kann man auch mal einen schönen Sonntagnachmittagsspaziergang machen. Im Anschluss gibt`s dann einen Kaffee im "Haus am Walde" oder bei "emma am see" - genießen und entspannen! Frau Cordsen, wie haben Sie die Feiertage mit ihren vielen süßen Versuchungen verbracht – diszipliniert oder genussvoll? Beides natürlich. Der Genuss darf nicht zu kurz kommen und ich schätze das gute Essen im Kreise der Familie an den Festtagen sehr. Aber auch über die Feiertage treibe ich Sport, damit das schlechte Gewissen nicht so groß wird. Mein Training wird ganz normal weitergeführt, das bedeutet, ich gehe laufen oder mache eine Krafteinheit, damit alle Muskeln trainiert werden. Auf diese Weise kann ich an Weihnachten unbekümmert schlemmen und danach gibt es kein böses Erwachen. Außerdem darf man nicht vergessen: Die wichtigen Tage liegen nicht zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten. Wer sich das Jahr über gesund und ausgewogen ernährt, hat über die Feiertage nichts zu befürchten.

Sport kann man überall treiben - im Park oder sogar im eigenen Garten

htiger Baustein für Gesunde Ernährung ist ein wic finden hlbe Wo und ess körperliche Fitn

Viele Menschen haben sich für das neue Jahr mehr sportliche Aktivitäten vorgenommen. Wie und womit sollte man am besten beginnen? Wichtig ist, dass man langsam beginnt. Viele sind am Jahresanfang übermotiviert und denken „viel hilft viel“. Mein Tipp: Man sollte mit zwei Trainingstagen in der Woche beginnen. Das optimale Training umfasst sowohl die Kräftigung der Muskulatur als auch das Training der Ausdauer. Wer nur Laufen oder Walken geht, erreicht langfristig nicht sein Ziel. Denn Fakt ist, nur Muskeln verbrennen Fett und Ausdauertraining kräftigt lediglich am Anfang die Muskulatur, baut sie aber nicht auf. Langfristig wird Muskulatur sogar abgebaut, wenn man immer nur das gleiche Ausdauertraining macht. Gerade dieser Punkt ist für viele schwer nachzuvollziehen. Als Hilfestellung gebe ich folgenden Tipp: Wenn Ausdauertraining Muskeln aufbauen würde, wie müsste dann ein Marathonläufer aussehen…? Er müsste große Muskelpakete haben… Körperliche Fitness hängt ja eng mit dem Thema Gesundheit zusammen. Wem tut ein passendes Sportprogramm gut und in welchem Umfang? Jedem tut Sport gut. Der Mensch ist darauf ausgelegt, sich sieben bis acht Stunden am Tag zu bewegen und körperlich zu arbeiten. In der heutigen Zeit kommen wir im Durchschnitt auf nur eine bis zwei Stunden. Studien sagen sogar, dass wir am Tag nur noch 500 Meter weit laufen. Das ist viel weniger als unser Körper leisten kann, er wird somit ständig unterfordert. Der Umfang ist natürlich individuell zu bestimmen und abhängig von der sportlichen Vorerfahrung, der beruflichen Tätigkeit, dem Gesundheitszustand, dem Alter und der Zielsetzung. Wie so oft geht es um das richtige Maß. Der Erfolg kommt, wenn man die richtige Kombination aus Bewegung, Ernährung und Ruhe gefunden hat. Ja richtig, auch die Ruhe ist maßgeblich für den Erfolg. Unser Körper verbessert sich in der Ruhephase. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass wir einen „Trainingsreiz“ (eine körperliche Belastung) gesetzt haben, der höher war, als das, was der Körper leisten kann. Somit muss sich der Körper in der Ruhephase an diese Be-

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FITALISTIN

e Ernährung kann auch richtig Knackig, saftig, lecker: Gesund schmackhaft sein

Zu zweit macht Sport noch mehr Spaß - erst recht mit Fitalistin Sina Cordsen als professionelle Begleitung lastung anpassen, damit er sie beim nächsten Mal schafft. Sie bieten Privat- als auch Firmenkunden „sportliche Unterstützung“ an.

ist ein . Auch Tee gesüßt mit Honig Es muß nicht immer Wasser sein scher gesunder und leckerer Durstlö

bietet oft teure Fitnessgeräte. Die Natur Sport funktioniert auch ohne Trainingseinheit zu absolvieren. sehr gute Möglichkeiten, eine

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Was genau umfasst Ihr Angebot für private Kunden? Nach einer Anamnese, bei der die Zielsetzung, der Trainingsumfang und die sportlichen Vorerfahrungen des Kunden erläutert werden, erstelle ich einen individuellen Trainingsplan für das Kraft- und Ausdauertraining des Kunden. Abgestimmt auf das Trainingsziel wird ein Ernährungsplan erstellt. Auch eine Einkaufsberatung für den wöchentlichen Lebensmitteleinkauf ist auf Wunsch möglich. Je nach Absprache trainiere ich 1 bis 3 Mal pro Woche mit dem Kunden. Entweder draußen, an einem vereinbarten Ort (wie z.B. dem Bürgerpark) oder aber auch drinnen bei dem Kunden zu Hause. Kleingeräte bringe ich mit und schon kann es losgehen. Der Vorteil an meiner Arbeit ist der, dass ich den Kunden „abhole“. Man muss sich nicht aufraffen und überlegen, ob man Sport macht oder nicht. Zum vereinbarten Zeitpunkt bin ich da, egal ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit. Das Training findet statt. Es gibt keine Ausreden mehr, warum man es nicht zum Training schafft. Da auch die Entspannung eine wichtige Rolle spielt, biete ich auch Sportund Regenerationsmassagen an. Auch diese finden entweder beim Kunden oder bei mir statt. Und für Firmen? Für Firmen biete ich sowohl theoretische als auch praktische Einheiten an. Die theoretischen Einheiten beinhalten Vorträge über Ergonomie und Bewegung am Arbeitsplatz, Mobilisations- und Entspannungsmöglichkeiten in der Pause und gesunde Ernährung im Arbeitsalltag (auch im Schichtsystem). Die praktischen Einheiten beziehen sich auf Wirbelsäulengymnastik, Mobilisations- und Beweglichkeitsübungen, Entspannungseinheiten oder aber Massage am Arbeitsplatz. Die Angebote für Firmen können sowohl als Gesundheitstag wahrgenommen werden, stundenweise oder aber als mehrwöchiger „Workshop“. Die Vorteile hierbei liegen auch darin, dass ich die Mitarbeiter vor Ort betreue. Sie müssen nicht mehr nach Feierabend noch mal los, wenn sie eigentlich Zeit für die Familie haben möchten. Wenn der Feierabend eingeläutet wird, ist das Sportprogramm bereits absolviert. Auch die Unternehmer profitieren von gesunden Mitarbeitern. Langfristig wird die Zahl der Krankheitstage im Unternehmen gesenkt, insbesondere die Fehltage aufgrund von Rückenschmerzen und Gelenkproblemen. Aber auch Übergewicht und daraus resultierende Folgeer-


FITALISTIN

krankungen wie Bluthochdruck oder hohe Cholesterinwerte können gesenkt werden. Neben der Senkung der Fehltage spielt die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter eine wichtige Rolle im Unternehmen. Mitarbeiter, die merken, dass der Arbeitgeber bereit ist, etwas für sie zu tun, sind loyaler und engagierter im Unternehmen. Eine Studie hat ergeben, dass man aus jedem Euro, den man in das betriebliche Gesundheitsmanagement investiert, 2,50 € zurückerhält. Die Bezeichnung „Fitalistin“ ist sehr signifikant und einprägsam. Wie sind Sie darauf gekommen und was soll der Titel transportieren? Die Fitalistin ist eine Mischung aus „Fitness“ und „Idealistin“. „Fit“ lässt sich leicht der Branche zuordnen und jeder verbindet damit seine eigenen Ansprüche an das körperliche und geistige Wohlbefinden. Mein Ziel ist es, meine Kunden dabei zu unterstützen, diese Ansprüche zu erreichen, daher die Idealistin. Beides sollte in einem Wort Ausdruck finden. Es hat zwar lange gedauert, bis dieser Name ins Gespräch kann und mindestens noch mal so lange, bis ich mich dafür entschieden habe. Aber es hat sich gelohnt! Haben Sie ein Motto oder einen Leitsatz, der Ihnen wichtig ist und warum? Ein direktes Motto habe ich nicht. Nur einen Satz, der meine Motivation für meine Arbeit ganz gut widerspiegelt: „Es ist das Strahlen in den Augen meiner Kunden, wenn sie ihrem Ziel wieder etwas näher gekommen sind, die aufmerksamen Blicke und der Gewinn neuer Erkenntnisse in meinen Vorträgen und Seminaren, wenn ich wieder etwas weiterhelfen konnte und das einfache, ehrlich gemeinte ‘Danke Sina‘ nach einem Termin.“ Mein Ziel ist es, meine Kunden beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Ich freue mich mit ihnen, wenn sie diese erreichen und leide auch bei Rückschlägen mit ihnen. Ich bin gerne die Mischung aus „Drill Instructor“ und „seelischer Unterstützung“. Und meiner Meinung nach sagt dieser Satz genau das aus. Ich habe das Glück, schon früh die Branche gefunden zu haben, in der ich mich wohlfühle und den Beruf ausüben zu können, der mich glücklich macht. Können Sie unseren Lesern noch ein oder zwei allgemeine Fitund Vitaltipps mit auf den Weg geben? Es gibt drei Ernährungsregeln, die dauerhaft umgesetzt schon viel bewirken können: 1. Jeden Morgen frühstücken, bevor es aus dem Haus geht. 2. Jeden Tag 2 bis 2,5 Liter Wasser, Kräutertee oder Früchtetee trinken. 3. Abends ab 18 Uhr (für Spät- und Nachtschichtler ab 4 Stunden vor dem Schlafen gehen) keine Kohlenhydrate und schlechten Fette essen. Diese drei Regeln an vier bis fünf Tagen in der Woche befolgt, kombiniert mit zwei Trainingstagen in der Woche, sind der erste Schritt in ein gesundes Jahr 2014.

Und hoch das Bein! Vor jeder Sporteinheit muß man sich natürlich gut aufwärmen Wer Bedenken hat, die guten Vorsätze für 2014 durchzuhalten, ist herzlich eingeladen, sich meiner Trainingsrunde anzuschließen. Denn ab Januar findet regelmäßig am Samstagmorgen eine Trainingseinheit statt. Walken für Anfänger und Fortgeschrittene im Stadtpark mit Kraftübungen, um die großen Muskelgruppen zu kräftigen. Informationen und Anmeldungen sind jederzeit möglich unter Telefon (0421) 36 48 70 50 oder (0163) 71 99 491. Außerdem stelle ich regelmäßig in meinem Blog oder auf Facebook leckere Rezepte und Übungen zum Nachkochen und Nachtrainieren, sowie die aktuellen News zu Angebots-Aktionen online: www.sina-cordsen.de/newsblog/ Vielen Dank für das Interview! www.sina-cordsen.de

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TEXT & FOTO | BRIGITTE ESINGER

Schulschluss in der Waldorfschule Touler StraĂ&#x;e

Freie

Waldorfschule was ist anders?

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WALDORFSCHULE

Jeder kennt die Waldorfschule – oder hat zumindest schon einmal davon gehört. Zur Waldorfschule gibt es viele Meinungen, die von enthusiastischer Zustimmung bis hin zu kategorischer Ablehnung reichen. Aber nicht jeder weiß Näheres über diese Schulform, die sich jedoch mit steigender Tendenz großen Zulaufs erfreut: Gab es in Deutschland zu Beginn der 1970er Jahre 32 Waldorfschulen, so sind es mittlerweile mehr als 230. Grund genug also, einmal eine der drei Bremer Waldorfschulen zu besuchen, um vor Ort zu erfahren, wie der Alltag eines Waldorfschülers eigentlich aussieht und wie sich das pädagogische Konzept von dem der Regelschulen unterscheidet. Bei der Ankunft vor der Schule in der Touler Straße fällt als erstes die besondere Architektur des Gebäudes auf – sie ist nicht „eckig“, sondern weist viele abgerundete Formen auf. Beim Gespräch mit der Geschäftsführerin Susanne Rupprecht, mit der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Jutta Schmidt sowie mit zwei Schülern der 12. Klasse, Ina und Stephan, wird schnell klar, dass sich die Schule noch in vielen anderen Dingen von der Regelschule unterscheidet. Da ist zunächst die Organisationsform als eingetragener Verein: Alle Eltern werden darin Mitglieder, wenn sie ihre Kinder in der Waldorfschule anmelden. Die Entscheidung zum Besuch dieser Schule wird also von den Eltern und ihren Kindern sehr bewusst getroffen und die Eltern gestalten das Schulleben auch aktiv mit. Aufgrund ihrer besonderen Struktur als Verein hat die Waldorfschule auch anstelle einer klassischen Schulleitung eine Geschäftsführung. Die pädagogische Zielsetzung und Ausgestaltung des Unterrichts erfolgt durch die Lehrer; die Zusammenarbeit mit den Eltern ist eng. Und was genau ist anders am Unterrichtskonzept und am Tagesablauf? Ganz wesentlich ist, dass in der Waldorfschule die Kindesentwicklung als ganze Persönlichkeit den Unterricht bestimmt. Heißt: Waldorfschulen wollen intellektuelle, kreativ-künstlerische, praktische und soziale Fähigkeiten gleichermaßen entwickeln. Kopf, Herz und Hand, also kognitives

Stephan Hollweg (12. Klasse), Susanne Rupprecht (Geschäftsfü hrung), Jutta Schmidt (Öffentlichkeitsarbeit), Ina Ott-Forsyth (12. Klasse)

Lernen, Gefühl sowie handwerkliches und künstlerisches Arbeiten werden gleichberechtigt entwickelt. Der Schulalltag, so berichten Stephan und Ina, beginnt jeden Tag mit dem Hauptunterricht in den ersten beiden Stunden. Hier unterrichtet der Klassenlehrer die Kinder in jeweils drei Wochen lang währenden sogenannten Epochen in Kernfächern wie Deutsch oder Mathematik. Die Schüler beschäftigen sich dadurch intensiv und ununterbrochen mit der Materie und der Klassenlehrer lernt seine Schüler sehr gut kennen und kann sich somit gut auf ihre individuellen Stärken und Schwächen bei der Erarbeitung des

Gespannte Gesichter bei der Einschulung

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Pause in der Touler Straße – im großen Außenbereich mit vielen Spiel-, Erlebnis- und Gartenflächen Lehrstoffs einstellen. Später wird der Epochenunterricht dann von Fachlehrern übernommen. Fremdsprachen, die im Übrigen ab der ersten Klasse erlernt werden, Kunst, Musik und Sport vermittelt von Anfang an der jeweilige Fachlehrer. Neben den klassischen Schulfächern haben in der Waldorfschule dann die besonderen Waldorffächer ihren gleichwertigen Platz: Werken, Handarbeiten, Gartenbau, Weben, Buchbinden, Plastizieren (die Arbeit mit Ton), Bildhauen und weitere künstlerische oder handwerkliche Fächer, zu denen auch die Landwirtschaft gehört. In der 3. Klasse bauen die Schüler auf einem

(links): Aufführung des Schulzirkus Bambolino (mitte): Frau Lüers mit ihrer Klasse beim Werkunterricht (rechts): Stockbrot backen beim Sommerfest Studienfahrt einer der Russischklassen nach Russland

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WALDORFSCHULE

Aufführung des Schulzirkus Bambolino

Harte Arbeit und viel Spaß beim Landwirtschaftspraktikum Bauernhof Getreide an, beginnend mit Bodenvorbereitung und Aussaat, bis hin zum Ernten, Dreschen und Brotbacken aus dem gewonnenen Mehl. In der 9. Klasse findet ein dreiwöchiges Praktikum der ganzen Klasse auf einem Bauernhof statt. Stephans und Inas Klasse verbrachte beispielsweise drei Wochen auf einem Bauernhof in Tschechien, wo „richtige“ Landarbeit geleistet wurde, wie auch im Bild zu sehen ist. Längere Klassenfahrten unternehmen die Klassen jedes Jahr; ab der 9. Klasse sind dies themengebundene, mehrwöchige Studienfahrten. Großes Gewicht haben auch das Theaterspiel – alle Klassen studieren größere Theaterstücke ein – und der Schulzirkus, in der Touler Straße der „Bambolino“, der sich großer Beliebtheit erfreut. Eine weitere Besonderheit ist die Jahresarbeit in der zwölften Klasse, die jeder Schüler für sich selbst definiert und durchführt, teilweise mit sehr anspruchsvoller Zielsetzung. Ina setzt sich zum Beispiel intensiv mit Inhalt und Bedeutung veganer Ernährung auseinander, wozu neben der theoretischen Beschäftigung mit dem Thema auch eine sechswöchige vegane Ernährung gehört. Stephan beleuchtet die Bedeutung diktatorischer Regimes in der Vergangenheit eines Landes für die Jugend, die in späteren Generationen darauf zurückschaut. Als praktische Beispiele dienen ihm dabei die NS-Zeit in Deutschland sowie die Militärdiktatur im Argentinien der 1970er und frühen 1980er Jahre. Teil seines Projekts ist auch das Erlernen der spanischen Sprache in Eigeninitiative, außerhalb des Schulbetriebs. Übereinstimmend sagen die Schüler, dass sie die 13 Jahre lang währende Klassengemeinschaft als wohltuend empfinden und dass ihnen die handwerklich-künstlerischen Fächer großen Spaß machen, auch wenn sich

Dinge wie das Stricken von Socken als größere Herausforderung erweisen können, als man sich das vielleicht vorher vorgestellt hatte… Zum Schluss die Frage nach den Abschlüssen. Hier muss sich die Waldorfschule vor der staatlichen Alternative nicht verstecken. Trotz oder vielleicht gerade wegen der Auffächerung auf „Kopf, Herz und Hand“ legen an den Waldorfschulen in Deutschland im Durchschnitt 47 % der Schüler das staatliche Abitur ab, die übrigen erwerben die Fachhochschulreife, die Mittlere Reife oder den Hauptschulabschluss. Nur 2,6 % bleiben ohne staatlichen Abschluss. Fazit: Eine sehr interessante, den gesamten Menschen ansprechende Schulform. Vielleicht nicht für jeden geeignet, aber bestimmt eine Alternative in der gegenwärtigen Schullandschaft. www.freie-waldorfschule-bremen.de

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Rechtstipps für Kapitalanleger

Mittelstandsanleihen Gefährliche Geldanlage Hohe Zinsen bergen große Verlustrisiken. Viele Schuldner sind schon insolvent. Die Fluggesellschaft Air Berlin hat es getan, der Verlag Bastei Lübbe und auch der FC Schalke 04. Sie alle und einige Dutzend andere Schuldner haben den deutschen Kapitalmarkt angezapft, sogenannte Mittelstandsanleihen begeben und sich auf diese Weise von Investoren Geld besorgt. Wegen ihrer vergleichsweise hohen Verzinsung sind solche Schuldpapiere vor allem für private Anleger scheinbar attraktiv. Und zugleich enorm riskant. Dies zeigen die zahlreichen Insolvenzen von Unternehmen, die in den vergangenen Jahren mit solchen Anleihen auf den Markt kamen. Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Anleger, die mit solchen Papieren Verluste gemacht haben?

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Börsennotierte Schuldverschreibungen von Unternehmen mit mittelständischen Wurzeln sind in Deutschland ein noch vergleichsweise junges Phänomen. Bis zum Jahr 2009 brachten nahezu ausschließlich Großkonzerne wie die Deutsche Telekom, Siemens oder VW Unternehmensanleihen, im Jargon auch als „corporate bonds“ bezeichnet, an den Kapitalmarkt. Seitdem werden auch Mittelstandsanleihen an unterschiedlichen Börsen gehandelt. In Frankfurt/Main sind sie im „Entry Standard“, in Stuttgart im Börsensegment „Bondm“ und am Düsseldorfer Börsenplatz im Segment „der mittelstandsmarkt“ notiert. Die Idee hinter der noch jungen Anlageklasse ist recht einfach. „Durch die Begebung solcher Anleihen sollen mittelständische Unternehmen, die häufig als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft‘ bezeichnet werden, einfacher an Wachs-

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tumskapital gelangen“, erklärt Jan-Henning Ahrens, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Partner der KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht in Bremen. Für viele mittelständische Unternehmen ist der Zugang zur klassischen Wachstumsfinanzierung über Bankkredite vergleichsweise schwierig, nicht attraktiv oder gar unmöglich. Auf der anderen Seite ist der Sprung an den Aktienmarkt, also die Aufstockung des Eigenkapitals mithilfe einer Börsennotierung, bisweilen zu riskant und oft auch zu teuer. Grundsätzlich benötigen mittelständische Unternehmen im Vergleich zu großen Konzernen in der Regel nur überschaubare Summen an Fremdkapital. Das Emissionsvolumen der Mittelstandsanleihen ist deshalb vergleichsweise gering. Es überschreitet selten die Grenze von 100 Millionen Euro.


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RECHTSTIPPS FÜR KAPITALANLEGER

„An allen Handelsplätzen für Mittelstandsanleihen gelten vereinfachte Zugangsverfahren. Auch die Publizitätsanforderungen fallen recht moderat aus. Sie sind also nicht so streng wie in anderen Börsensegmenten“, erklärt Fachanwalt Ahrens. Schuldverschreibungen mittelständischer Unternehmen zielen weniger auf Anlageprofis wie Investmentfonds oder größere Vermögensverwalter, sondern bewusst auf private Investoren. In den meisten Fällen beträgt die Mindestanlagesumme bei solchen Zinspapieren nur 1.000 Euro. „Dadurch werden viele, die bislang nur Erfahrungen mit dem guten alten Sparbuch haben oder mit Festgeldkonten, zu Investitionen verleitet. Ohne sich der großen Verlustrisiken bewusst zu sein, die damit verbunden sind“, warnt KWAG-Partner Ahrens. Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und vertritt seit 1999 vorwiegend Kapitalanleger und Investoren. Rechtsanwalt Ahrens ist Gründungspartner der 2007 gegründeten KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht Ahrens und Gieschen - Rechtsanwälte in Partnerschaft sowie einer der Geschäftsführer der KWAG Steuerberatungsgesellschaft mbH. Neben allen Bereichen des Bank- und Kapitalmarktrechts liegt ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der Geltendmachung von Schadensersatz und Rückabwicklungsansprüchen geschädigter Anleger in geschlossenen Fonds. Hierbei sind neben den Geschlossenen Immobilienfonds vor allem Geschlossene Medienfonds sowie seit der Schiffskrise von 2008/ 2009 Geschlossene Schiffsfonds eines seiner Haupttätigkeitsgebiete. Rechtsanwalt Ahrens ist Co-Autor von „Medienfonds - Das Anlegerhandbuch". Rechtsanwalt Ahrens bearbeitet neben dem allgemeinen Kreditrecht, Rechtsprobleme wie z.B. Leistungsstörungen bei Darlehen, Bürgschaften und bei Finanzderivaten. Außerdem gehören strukturierte Finanzprodukte wie z.B. Zertifikate und Zins Swaps zu weiteren Schwerpunkthemen bei der Vertretung von Anlegern und Investoren. Hier konnten z.B. nach dem Lehman-Crash für viele Anleger nachhaltige Erfolge vor Gericht aber auch außergerichtliche Vergleiche erzielt werden. Darüber hinaus berät er Investoren bei der Durchführung der rechtlichen und wirtschaftlichen „due dilligence“ bei Investitionsprojekten, z.B. im Bereich der erneuerbaren Energien. Rechtsanwalt Ahrens ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins.

There is no free lunch – so lautet ein bekanntes Bonmot anglo-amerikanischer Börsianer. Dessen Bedeutung ist denkbar einfach. Nämlich: Je höher die in Aussicht gestellte Gesamtverzinsung, also die Rendite eines Investments, desto größer das Risiko. Deutsche Staatsanleihen zum Beispiel mit einer Laufzeit von zehn Jahren brachten Anfang Januar 2014 eine Rendite von knapp 2 Prozent. Diese Papiere gelten nach menschlichem Ermessen als extrem sicher. Entsprechend niedrig ist die Verzinsung. Im Umkehrschluss ist naheliegend: Sobald die Schuldverschreibung eines mittelständischen Unternehmens den Anlegern einen jährlichen Zins von 6 Prozent oder mehr verspricht, muss das Verlustrisiko vergleichsweise groß sein. Denn – there is no free lunch – ein hoher Zins ist letztlich die Entschädigung der Anleger dafür, dass sie mit ihrem Investment bisweilen nicht ansatzweise so ruhig schlafen können, wie etwa mit deutschen Staatspapieren. „Diese Einschätzung wird durch die Realität der vergangenen Jahre bestätigt“, sagt Fachanwalt Ahrens. Heißt: Rund ein Dutzend Emittenten deutscher Mittelstandsanleihen gerieten in die Insolvenz. Anleihen-Investoren erhielten und erhalten keine Zinsen mehr. Zudem sind die Schuldpapiere, gemessen an ihren Börsenpreisen, nur ein Bruchteil dessen wert, was Investoren seinerzeit für bezahlt haben. Betroffen waren anfangs in der Hauptsache Unternehmen aus der Neue-Energien-Branche. Zunehmend müssen aber auch mittelständische Unternehmen aus anderen Segmenten die Segel streichen. Wie ein paar Wochen vor dem Jahreswechsel ein Onlinehändler. Die für Anleger in Mittelstandsanleihen wohl wichtigste Frage lautet: Wie lässt sich das Schlimmste, also der Totalverlust des investierten Kapitals, verhindern? „Oft gibt es tatsächlich gute Chancen, mit einem blauen Auge oder völlig ungeschoren davonzukommen“, weiß KWAG-Partner Jan-Henning Ahrens. Und ergänzt: „Da das Kapitalanlagerecht eine ver-

gleichsweise komplizierte juristische Materie ist, sollten sich betroffene Anleger unbedingt die Unterstützung eines versierten Fachanwalts sichern. Dieser prüft den Sachverhalt und kann im Anschluss realistisch die Chancen einschätzen, ob zum Beispiel eine Klage gegen die Bank, die seinerzeit die Anleihen dem Kunden verkauft hat, oder aber gegen den Anleihenemittenten selbst lohnt.“ Mögliche Schadenersatzansprüche zielen auf zwei rechtlich relevante Sachverhalte. Nämlich auf … - die fehlerhafte Gestaltung von Verkaufsprospekten. Diese sind auch bei der Emission von Mittelstandsanleihen rechtlich vorgeschrieben und müssen insbesondere sämtliche Risiken beinhalten. - Die fehlerhafte Anlageberatung der Mitarbeiter von Banken und Sparkassen, die ihren Kunden die Schuldpapiere als gutes Investment wärmstens empfohlen haben. Die Beratung muss auf Grundlage eines älteren Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) „anlagegerecht sowie anlegergerecht“ sein. War oder ist sie dies nachweislich nicht, bestehen gute Chancen, Schadensersatzansprüche außergerichtlich oder gerichtlich auf dem Klageweg durchzusetzen. „Wegen der sehr komplizierten Materie und auch weil aufseiten der Banken und Sparkassen sowie der Emittenten oft hoch bezahlte und versierte Juristen sitzen, die sämtliche Tricks kennen, stünden geschädigte Investoren ohne Beistand eines erfahrenen und versierten Fachanwalts auf verlorenem Posten“, warnt KWAGPartner Ahrens. Der erste und wichtigste Schritt, sein Kapital zurückzuholen, ist also, „sich mit einem Rechtsbeistand zusammenzutun, der es mit der Gegenseite aufnehmen kann und nachweislich eine extrem hohe Erfolgsquote hat.“

KWAG in Bremen Lise-Meitner-Str. 2 28359 Bremen Telefon: 0421 520948-0 Telefax: 0421 520948-9 www.kwag-recht.de

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INTERVIEW | SIMONE EHLEN & SHARON STRATO FOTOS | JÖRG LANDSBERG

THEATER BREMEN Ein Interview mit Samir Akika, Chefchoreograf am Theater Bremen

„The Pin“ handelt von dem Streben nach Perfektion und der Suche nach einem Ziel

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T H E AT E R B R E M E N

Seit 2011 sind Sie Chefchoreograf am Theater Bremen. Haben Sie sich gut in der Stadt und im Theater eingelebt? Samir Akika: Bevor ich nach Bremen gekommen bin, habe ich als freischaffender Tänzer und Choreograf gearbeitet. Das ist meine erste Festanstellung an einem Stadttheater, und es war schon eine große Umstellung, jeden Tag im selben Raum zur selben Uhrzeit mit denselben Menschen zusammen zu arbeiten. Es erfordert viel Kraft, alle Tag für Tag zu motivieren. Aber es ist natürlich auch eine tolle Chance. Wir können viel ausprobieren, wir haben eine feste Bühne und viel mehr Möglichkeiten in Bezug auf Bühnenbild und Technik. Die Arbeit am Stadttheater bietet viele Sicherheiten, das ist wirklich Luxus für einen Künstler. Zugleich ist da natürlich auch der Druck, kontinuierlich Ideen zu produzieren. Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Von der Stadt Bremen habe ich leider noch nicht so viel gesehen, da wir sehr viel arbeiten. Aber ich würde gerne die Menschen in der Stadt besser kennenlernen, herausfinden, was sie beschäftigt und vielleicht ein Stück machen über die Stadt und wie sie sich verändert hat. Wir würden gerne mit Ihnen über Ihr aktuelles Stück „The Pin“ sprechen. Worum geht es in diesem Stück? Um die Idee hinter „The Pin“ zu erklären, muss ich ein bisschen ausholen. Ich nehme meine Inspiration für meine Arbeit aus dem Alltag, aus Momenten, die ich oder die Tänzer und Tänzerinnen erlebt haben oder Themen, die uns gerade beschäftigen. Momentan begeistert mich Golf sehr. Ich bin wirklich traurig, dass ich diesen Sport nicht schon früher kennengelernt habe, aber seit etwa fünf Jahren versuche ich, so viel Zeit wie möglich auf dem Platz zu verbringen. Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Mensch, wenn ich etwas tue, dann einhundertprozentig. Ich bin ja erst relativ spät zum Tanz gekommen und vorher wollte ich Fußballprofi, später Basketballprofi werden. Aber immer ging es darum, Meisterschaft auf einem Gebiet zu erlangen. Darum geht es in The Pin. Das Stück handelt von der Suche nach einem Ziel und auch von all den Umwegen, die man im Leben gehen muss. Von dem Streben nach Perfektion, aber auch von der Geduld, die man braucht, um seine Ziele zu verfolgen. Manchmal ändern sich die Ziele im Leben vielleicht auch. Hätte ich früher mit dem Golfspielen angefangen, wäre ich jetzt vielleicht Profigolfer.

Weitere Informationen zu den Vorstellungen unter www.theaterbremen.de Karten an der Theaterkasse unter Tel. (0421) 3653 333 kasse@theaterbremen.de, Goetheplatz 1-3 , 28203 Bremen

Chefchoreograf Samir Akika

Was fasziniert Sie am Golfspiel? Beim Golfen gibt es unterschiedliche Arten zu spielen, es ist ein bisschen wie Schach. Du spielst gegen dich selbst, gegen den Platz, die Natur und auch gegen andere Golfer. Man muss sehr konzentriert sein und darf nicht überheblich werden in seinem Spiel, sonst schlägt man den Ball vielleicht ins Wasser. Man wird demütig gegenüber der Natur. Man muss seine eigenen Grenzen kennen und akzeptieren. Alle Golfer, die ich kenne, sind sehr bescheiden; das ist das Schönste am Golf. Ich weiß, dass Golf oftmals noch dieses Elitesport-Image hat. Viele denken, Golf ist nur für reiche Leute und natürlich ist es immer noch teuer. Aber es ist ein wahnsinnig schöner Sport, den man in jedem Alter betreiben kann. Man kann mit 60 immer noch Meisterschaften gewinnen. Als Tänzer wird es mit zunehmendem Alter anstrengender. Der Körper ist unser Werkzeug und es ist schwierig zu sagen, wann man als Tänzer aufhören sollte, weil man vielleicht nicht mehr so fit ist wie früher. Es kommt darauf an, was für eine Art von Performance man von Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und am Samstag von 11 bis 14 Uhr machen möchte, denke ich. Aber es ist wichtig, offen für Neues zu bleiben. Es gibt Dinge, die kann man vielleicht nicht ein Leben lang machen und dann muss man bereit sein, sich von alten Ideen zu verabschieden und sich neue Ziele zu stecken. Vielen Dank für das Interview!

Simone Ehlen und Sharon Strato von der Gruppe TheaterVerstärker, die ihre Begeisterung für Theater mit anderen Menschen teilen möchten. Auf dem Blog http://theaterverstaerkerbremen.wordpress.com veröffentlichen sie Gedanken, Rezensionen und Geschichten rund um das Theater Bremen. SCHWACHHAUSEN Magazin | Januar - Februar 2014

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Triathlon bei Bremen 1860 Triathletin und jeder Triathlet ein individuelles Ergänzungsprogramm zusammenstellen. Ganzjährig gibt es die normalen Spinningkurse im therafit, im Winter das speziell auf Ausdauersportler abgestimmte „Wintertraining XXL – Spinning meets Fitness“ und seit dem Herbst „Faszientraining“ und „Kraft und Energie“.

Die Schwimmer starten im stillgelegten Europahafen Seit 2012 gibt es den GEWOBA City Triathlon. Als Basisveranstaltung für die Polizeieuropameisterschaften 2014 veranstaltet der Bremer Triathlon Verband diesen großen Citytriathlon und bedient sich dabei der Fachlichkeit der Sport Agentur Spospom. Da dauerte es nicht lange, bis der Triathlonfunke von Spospom auf die Muttergesellschaft Bremen 1860 übersprang und konsequenter Weise die Gründung einer Triathlonabteilung nach sich zog. Seit Anfang 2013 kümmern Sabine Gäthje und Bernd Rennies sich um den Trainingsbetrieb. Sabine Gäthje ist ausgebildete Fitnesstrainerin, Lauftrainerin und Übungsleiterin für Radsport, Bernd Rennies ist Triathlon A-Trainer der Deutschen Triathlon Union. Die Anfangsschwierigkeiten, einen funktionierenden Trainigsbetrieb mit verlässlichen Ange-

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boten aufzubauen, war die erste große Hürde. Triathlon besteht bekanntlich aus drei Sportarten und wenn der Wechsel zwischen den einzelnen Splits in die Betrachtungen mit einbezogen wird, kommt eine vierte Disziplin hinzu. Zu den bestehenden Lauf- und Radangeboten musste vor allem das Schwimmangebot geregelt werden. Da Bernd Rennies auch den Trainingsbetrieb beim OT Bremen regelt, bot sich eine Kooperation mit dem Nachbarverein im Bremer Osten an. Hier nutzen die Sportlerinnen und Sportler von 1860 das Schwimmangebot im OTe Bad und das spezielle Triathlontraining auf der Bezirkssportanlage in Schevemoor. Die Triathlonabteilung bei Bremen 1860 bietet als Basistraining im Sommer zwei Radgruppen mit unterschiedlichen Leistungsprofilen, im Winter Cross light (Wintertraining mit dem Mountainbike oder Crossrad) und ein Lauftraining an. Darüber hinaus kann sich jede

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Sabine Gäthje und Bernd Rennies Wichtige Termine: Vom 16. bis 23. Mai führen Sabine Gäthje und Bernd Rennies ein Trainingslager (Triathlon ABC mit Schwimmspecial) im Harz durch. Am 14. Juni gibt es einen Bremen 1860-Triathlontag. Von 9 bis 14 Uhr wird geschwommen, geradelt und gelaufen. Im Rahmenprogramm können Neoprenanzüge, Schuhe und Wettkampfanzüge getestet werden. Dazu gibt es interessante Beiträge zur Trainingsplangestaltung, Materialauswahl und zum Ergänzungstraining, um die Rumpfkraft und die Beweglichkeit zu erhöhen.


Ehrensache Fotos: Lars Lenssen

Einmal im Jahr wird kräftig geehrt und gefeiert bei Bremen 1860. Dann werden besonders erfolgreiche, verdiente und langjährige Vereinsmitglieder ausgezeichnet. Vor wenigen Tagen war es wieder soweit: Mehr als 100 Sportler und nicht weniger als 38 Jubilare hatte der Großverein zu einer Matinee ins Hotel Munte geladen. 200 Gäste hatten Spaß am gelungenen Mix aus Ehrungen, Showvorführungen, bei denen sogar die Funken sprühten, als das Taekwondo-Demo-Team ein Dutzend Bretter spektakulär zertrümmerte. Bundesliga aufgestiegen, gelang der Mannschaft um Kapitän Achim Hensen mit dem Gewinn des Ligapokals gleich ein echter Husarenstreich. Und das soll nicht der letzte gewesen sein, wenn es nach Trainer John McLaughlin und seinen Schützlingen geht. Was die Rahmenbedingungen angeht, die der Verein den Rugbyspielern biete, ist der Coach jedenfalls angetan. „Es wird zwar noch nicht operiert bei 1860, aber ansonsten wird von der medizinischen Betreuung bis hin zu einer optimalen Anreise zu den Auswärtsspielen alles für uns getan.”

Gelungene Showvorführung bei der Matinee „Es war ein gutes Jahr”, fasste 1860-Präsident Peter Scheuer zusammen und fand ein schönes Bild, das den Verein treffend charakterisiert. 1860 sei wie ein Baum, beschrieb er: „Die Blätter stehen für den Breitensport, der mit seinen zahlreichen Mitgliedern den Verein groß gemacht hat. Die Früchte repräsentieren den Leistungssport, der Stamm die zahlreichen Betreuer, Eltern und Menschen im Umfeld, die den Sportbetrieb überhaupt erst möglich ma-

Freudige Gesichter bei den RSG-Jubilaren chen”, erklärte Peter Scheuer. Und genauso wie bei einem echten Baum seien die Wurzeln der wichtigste Teil: „Das sind unsere Jubilare”, so Peter Scheuer: „Sie sorgen mit ihren Erfahrungen, Erinnerungen und ihrem Wissen für Stabilität und die feste Verankerung des Baumes”, beschrieb der Präsident und führte fort: „Unsere Jubilare geben dem Verein ein Gesicht, ein

Gewissen. Ohne sie gäbe es auch keinen so tollen Zusammenhalt, wie er 1860 auszeichnet!” Es war ein Bild, das nicht nur bei den Gästen gut ankam, sondern auch von Moderator Axel Pusitzky aufgenommen wurde. Für den Sportreporter von Radio Bremen, als ehemaliger Zweitliga-Turner selbst dem Verein sehr verbunden, ist die Moderation der Matinee eine Herzenssache. Neben Wurzeln und Früchten brachte Pusitzky auch noch die Knospen ins Spiel – Nachwuchssportler, die in ihren jeweiligen Disziplinen jetzt schon sehr erfolgreich sind und vielleicht irgendwann auch zu prächtigen Früchten heranreifen werden. Die zahlenmäßig stärkste Fraktion, die im Rahmen der Matinee geehrt wurde, stellte die Rhythmische Sportgymnastik. Angefangen bei der Kinderklasse sind die 1860er über die Schüler und Junioren bis hin zur freien Wettkampf- und Meisterklasse bestens aufgestellt, heimsten auch 2013 wieder zahlreiche gute Platzierungen ein und waren sogar bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich. Passend zum Tagesmotto „Rock'n Roll & Disco” waren viele der Sportlerinnen, von denen die jüngsten noch in die Grundschule gehen, auch im stilechten Outfit erschienen. Die stärksten Männer des Tages waren zweifellos die Rugbyspieler. Gerade erst in die zweite

Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft Aber auch in den großen Ballsportarten ist 1860 vertreten. Trainer Jonathan Dauber und seine Basketballfrauen sind nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga auf dem besten Wege, sich dort zu etablieren und werden von allen Gegnern um ihren Echtholzparkettboden am Baumschulenweg beneidet – dem einzigen der gesamten Liga. Und die U14-Volleyballerinnen wurden sogar in einer höheren Altersklasse ungeschlagen Meister. „Unsere Mädchen sind 13 oder 14 Jahre alt und viele unserer Gegner kommen schon mit dem eigenen Auto zum Spiel”, sorgte Arne Truhart-Tschorn gleichermaßen für Verblüffung als auch Gelächter. Truhart-Tschorn trainiert die Mannschaft gemeinsam mit Axel Thuernagel. Einziger Wermutstropfen derzeit bei 1860: „Der Verein platzt aus allen Nähten. Wir haben keine Hallenkapazitäten mehr”, berichtete Präsident Peter Scheuer angesichts von 6350 Mitgliedern. Ein Luxusproblem, um das andere Vereine den Marktführer des Bremer Sports allerdings beneiden.

Bremen 1860 Baumschulenweg 8-10, 28213 Bremen Tel. (0421) 21 18 60 www.bremen1860.de

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„Wer freihändig aufstehen kann, lebt länger“ Dieses Zitat von Claudio Gill Araujo ist Grund genug, sich ausgewogen und regelmäßig zu bewegen. Für die Aktiven der Judo-Abteilung von Bremen 1860 könnte man es auch so umschreiben: „Wer freihändig aufstehen kann, ist klar im Vorteil“, denn Werfen und Fallen sind Grundelemente der Sportart Judo, die regelmäßig geübt werden müssen. Aber das ist nur ein kleiner Ausschnitt. Judo als Ausgleichs-/ Breiten-/ oder Wettkampfsport (egal wofür sich jeder letztendlich entscheidet) kann im Dojo (jap. für Übungsraum) Halle 8 bei Bremen 1860 unter qualifizierter Leitung trainiert werden. Kinder im Alter von 4-5 Jahren üben Takata und spielerisch die Judorolle, Jugendliche kämpfen und schwitzen, reißen am Judogi, verbiegen sich mit Haltegriffen und Würgern im Bodenkampf. Und selbst die alten Hasen, jenseits der 45 Lenze, lassen es auf der Matte ordentlich krachen. Ehemalige Judoka, die nach Jahren der Abstinenz wieder in diese faszinierende Sportart einsteigen, merken nach ein paar Stunden, dass „noch etwas geht“. Mitten in Schwachhausen können Erwachsene Judo als Lifetime Sportart entweder ganz neu oder wieder neu für sich entdecken, Selbstverteidi-

Judo ist eine Sportart für Kleine und Große gungs- und Judotechniken erlernen und den Stress des Alltags abbauen. Die Vielseitigkeit macht den Reiz aus, so die hauptamtliche Trainerin und Abteilungsleiterin Bettina Massillon, 5. Dan. Die ehemalige Kata-Weltmeisterin und 3-fache Deutsche Meisterin weiß nach über 43 Jahren auf der Tatami, wovon sie spricht. Jeder trainiert hier nach seiner Fasson, denn Training soll auch Spaß machen. Mut, Kampfgeist, Kondition und sportliche Ziele gehören genauso dazu wie die Anpassung aufgrund von unterschiedlichen Körperverhältnissen und Situationen bei gegenseitigem Werfen. Der demografische Wandel in der Gesellschaft ist eine Herausforderung für Verbände, Vereine und Abteilungen wie die von Bremen 1860, und die Verantwortlichen haben sich ihr gestellt. Ein Feld aktiver Judoka mit 12 Schwarzgurten im Alter von 18 bis 64 Jahren übt gemeinsam und regelmäßig mit Anfängern von Weiß-gelb über Orange bis zu fortgeschrittenen Blau- und Braungurten. „Judo ist nicht nur eine Sportart für junge dynamische Sportler, sondern auch für Menschen in der zweiten Lebenshälfte gilt es, die vielen positiven Aspekte des Trainings und die damit verbundenen Adaptionsprozesse weiterzugeben“, so Bettina Massillon. Bewegt älter werden mit Judo ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ein Baustein zum „freihändigen Aufstehen“ allemal. Interessenten für Probetrainingseinheiten bekommen Informationen in der Geschäftsstelle von Bremen 1860 am Baumschulenweg 8-10.

Kleintierpraxis Dr. Tanja Kruse Wir sind für Sie da! Mühlenfeldstr. 31 28355 Bremen Tel.: (0421) 27 65 890 Fax: (0421) 27 65 899

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Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9-12 Uhr Mo., Mi., Fr.: 15-18 Uhr Do.: 17-19 Uhr


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Frau Ziemann mit Enkelin Marlena – diese schaut ein wenig skeptisch unter ihrem Eulenmützchen hervor.

Bei der Bäckerei Otten lassen nicht nur die Auslagen das Herz höher schlagen sondern besonders auch das nette Lachen von Frau Kurnaz, Frau Fricke und Frau Böckmann.

Jörg Riedel vom Autohaus Wieczorek kümmert sich um große und kleine Reparaturen.

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Trotz eines vorlesungsfreien Tages geht Soziologie-Student Niels Bekkering heute zur Uni.

Im „Summer House“ berät Inhaberin Agata Hirschfeld seit nunmehr 20ig Jahren in allen Fragen der Inneneinrichtung und bietet in ihrem Geschäft viel Raum zum Stöbern und Entwickeln eigener Ideen.

Manfred Knoche gibt in der Regenpause noch schnell einen Brief auf. Zwei Farbtupfer im tristen Regengrau.


W I R , D I E M E N S C H E N A U S S C H WA C H H A U S E N

Frau Isern und Frau Greisner beim vormitttäglichen Klönschnack.

Leckerer Brötchen- und Kuchenduft umweht Lena Stein.

Gut geschützt gegen Winterkälte. Die Eine mit Parka, Schal und Mütze und die Andere mit „Winterpelz“ – Lena Mähr mit ihrer Hündin Luna.

Bei Prof. Wolfgang Jarchow darf der Einkauf auch mal größer ausfallen, mit seinem „Filibus“ Lastenfahrrad ist das kein Problem.

Frau Grote auf dem Weg in die Parfümerie – mit schönen Düften lässt sich auch an grauen Tagen ein wenig Sonnenschein herbeizaubern.

Heut’ vielleicht mal eine Kürbissuppe? Bei Ute Reinschüssel aus der „Rübe“ gibt es Obst und leckeres Gemüse.

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SCHWACHHAUSEN

Das Magazin für Bremens lebendige Mitte

I M P R E S S U M Herausgeber Lars Hendrik Vogel Verlag VOGEL & CREW Mediaconsulting Mühlenweg 9, 28355 Bremen Tel. (0421) 200 75 90 info@schwachhausen-magazin.de Chefredakteur Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P. lh.vogel@schwachhausen-magazin.de

Heike Neugebohrn ist Ehrenmitglied im Verein „Die Wachmannstraße e.V.“

Bei „Zimbella – schöne Schuhe“ hilft Kathrin Müller gerne weiter wenn man mal wieder die Qual der Wahl hat.

Die Redaktionsleitung des SCHWACHHAUSEN Magazins Wir schreiben für Sie - und freuen uns auf Ihre Nachrichten!

Redaktionsleitung & Anzeigen Annette Rauber a.rauber@schwachhausen-magazin.de Birgit Rehders b.rehders@schwachhausen-magazin.de Redaktion & Autoren Annette Rauber [AR] Birgit Rehders [BR] Nicole Schmidt [NSch] Ina Schulze [IS] Kirsten Semrau [KS] Silke Stapenhorst [SiS] Gestaltung & Druckvorstufe VOGEL & CREW Mediaconsulting Grafik & Satz: Imke Liesegang Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 01/2014 Druck Druckerei Girzig+Gottschalk GmbH 28309 Bremen Erscheinungsweise alle zwei Monate kostenlose Abgabe in Fachgeschäften, öffentlichen Einrichtungen usw.

Birgit Rehders b.rehders@schwachhausen-magazin.de

Lars Hendrik Vogel lh.vogel@schwachhausen-magazin.de

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Rechte Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder, Dateien und Datenträger. Kürzung und Bearbeitung von Beiträgen und Leserbriefen bleiben vorbehalten. Zuschriften und Bilder können ohne ausdrückliche Vorbehalte veröffentlicht werden. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Genehmigung und Quellenangabe gestattet. Sämtliche Rechte der Vervielfältigung liegen beim Verlag. ISSN 2197-5450

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Das nächste SCHWACHHAUSEN Magazin erscheint am 20. März 2014

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