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UNSERE

ERFOLGSZAHLEN


DAS

ANBAUGEBIET Das Anbaugebiet des VOG liegt im Herzen Südtirols und ist mit 10.700 Hektar Anbaufläche das größte geschlossene Anbaugebiet Europas. Knapp 5.000 Obstbauern bearbeiten die Anbauflächen, welche zwischen 220 Meter Meereshöhe in den Tallagen bei Salurn im Südtiroler Unterland und 1.000 Meter Meereshöhe in den Hügel- und Berggebieten des Burggrafenamtes liegen. Ein weiteres, dem VOG zugehöriges Anbaugebiet, befindet sich im Eisacktal. Dank der klimatisch idealen Lage, mit bis zu 300 Sonnentagen im Jahr und der außerordentlich guten Qualität des Bodens, ist Südtirol ein wahres Apfelparadies.

Dieses Video zeigt den Weg unserer Äpfel vom Baum bis zum Regal:


DIE WICHTIGSTEN

ZAHLEN DES VOG Über eine halbe Million Tonnen durchschnittliche Apfelernte pro Jahr: Das entspricht etwa einem Drittel der Gesamternte Italiens und ca. 6% der europäischen Ernte.

TAFELÄPFEL

Civni / Rubens® 0,1 % envyTM 0,6 %

Cripps Pink / Pink Lady® 9,8 %

Red Del. 10,1 %

Scifresh / JazzTM 1,2 %

Braeburn 8,2 %

Golden Del. 22,8 %

Morgenduft 1,3 %

Granny Smith 13,3 %

Nicoter / Kanzi® 3,4 %

Winesap 0,6 %

CIVG198 / Modì® 0,5 % Fuji 6,6 %

Andere 0,5 %

Gala 21 %

Die Prozentsätze beziehen sich auf eine Menge von ca. 600.000 t.

Gold Rush 0,7 % Cripps Pink / Pink Lady® 7,7 %

Nicoter / Kanzi® 2,5 %

Golden Del. 5,2 %

TAFELÄPFEL AUS BIOLOGISCHEM ANBAU

Fuji 2,3 %

Granny Smith 2,2 %

Roho 3615 / Evelina® 7,9 %

Braeburn 22,4 % Gala 38,8 %

Red Del. 2,8 %

Topaz 2 %

Die Prozentsätze beziehen sich auf eine Gesamtmenge von ca. 25.000 t.

Pinova 1,1 % Scifresh / JazzTM 0,8 %

Andere 3,6 %


DIE ORGANISATION DES VOG

Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG wurde 1945 gegründet und hat sich in den letzten Jahren zu der größten Vermarktungsorganisation für Äpfel in Europa entwickelt. Die zentrale Organisation des Anbaus, der Qualitätskontrolle, des Marketings, des Verkaufs und des Vertriebs erlaubt die Präsenz des Südtiroler Apfels auf der ganzen Welt. Seit August 2010 koordiniert der VOG den gesamten Verkaufsprozess sowie die Fakturierung auf zentraler Ebene. Die 12 Mitgliedsgenossenschaften gruppieren sich in 5 Pools: Pool Meran, Pool Eisacktal, Pool Bozen West, Pool Bozen Süd, Pool Unterland. Die Geschäftsführer der Genossenschaften sind aktiv in den Verkauf eingebunden und übernehmen die Verantwortung für bestimmte Märkte und Kunden. Die Bioware wird durch die Genossenschaft Biosüdtirol vermarktet. Für die Clubäpfel wie Pink Lady ®, Kanzi®, Modì®, JazzTM, envyTM und yello® ist das zentrale Verkaufsbüro des VOG Terlan verantwortlich. Durch diese Struktur werden eine hohe Effizienz der Dienstleistung erreicht, die Kosten reduziert und einheitliche Qualitätsstandards garantiert. So können die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden erfüllt werden.

Hauptsitz VOG - Haus des Apfels Direktor VOG

Obmann VOG

Walter Pardatscher Verantwortlicher für die strategische Marktentwicklung und Absatzplanung Tel. +39 0471 256 700 e-mail: info@vog.it

Georg Kössler Tel. +39 0471 256 700 e-mail: info@vog.it

Das VOG-Team Empfang Tel. +39 0471 256 700, info@vog.it Verkauf Abteilungsleitung: Klaus Hölzl Tel. +39 0471 256 601, sales@vog.it Verwaltung Abteilungsleitung: Helmut Gruber Tel. +39 0471 256 703, helmut.gruber@vog.it

PR Abteilungsleitung: Sabine Oberhollenzer Tel. +39 0471 256 722, sabine.oberhollenzer@vog.it

Qualität Abteilungsleitung: Kathrin Pirchstaller Tel. +39 0471 256 735, kathrin.pirchstaller@vog.it

Marketing Abteilungsleitung: Hannes Tauber Tel. +39 0471 256 721, hannes.tauber@vog.it


DIE 5 POOLS Seit August 2010 gruppieren sich die 12 Mitgliedsgenossenschaften des VOG in 5 Pools: Pool Meran, Pool Eisacktal, Pool Bozen West, Pool Bozen Süd und Pool Unterland. Die 5 Pools arbeiten alle nach denselben Anlieferungs-, Klassifizierungs- und Auszahlungskriterien. Die Aufgabe der einzelnen Genossenschaften ist die einwandfreie und korrekte Abwicklung der verschiedenen Produktions- und Verarbeitungsphasen: von der Lagerung und Sortierung bis hin zur Verpackung. Außerdem bleiben sie die direkten Ansprechpartner für die Produzenten. Brenner STERZING BRUNECK

Pool Eisacktal

Reschen

05 MERAN

Pool Meran

01 03 04

02

Innichen BRIXEN

KLAUSEN

12

Biosüdtirol

Terlan

07

Pool Bozen West 10

Pool Unterland

BOZEN

08 06

Pool Bozen Süd

09

11 Salurn

Pool Meran 01 OG COFRUM, Marling 02 OG CAFA MERAN, Meran 03 OG LANA, Lana 04 OG LANAFRUIT, Lana Gesamternte: 196.000 Tonnen.

Verantwortliche Geschäftsführer für den Vertrieb: Stefan Vorhauser, Tel. +39 335 265 553, stefan.vorhauser@cofrum.vog.it Egon Zuech, Tel. +39 335 600 94 47, egon.zuech@oglana.vog.it

Karlheinz Schönweger, Tel. +39 347 366 86 82, karlheinz.schoenweger@cafa.vog.it Andreas Alber, Tel. +39 335 703 52 75, andreas.alber@lanafruit.vog.it

Pool Eisacktal Verantwortlicher Geschäftsführer für den Vertrieb: Stephan Thaler Tel. +39 335 592 56 38 stephan.thaler@melix.vog.it

05 OG MELIX BRIXEN, Vahrn Gesamternte: 31.000 Tonnen.

Pool Bozen West 06 OG FRUCHTHOF ÜBERETSCH, Frangart 07 FRUBONA OG TERLAN, Siebeneich Gesamternte: 118.000 Tonnen. Verantwortliche Geschäftsführer für den Vertrieb: Daniel Frötscher, Tel. +39 335 729 99 65, daniel.froetscher@fruchthof.vog.it Luis Geiser, Tel. +39 335 691 44 00, luis.geiser@frubonaogt.vog.it


Pool Bozen Süd 08 OG LAURIN, Bozen 09 OG GRUFRUT-GROUP, Steinmannwald Gesamternte: 140.000 Tonnen.

Verantwortliche Geschäftsführer für den Vertrieb: Richard Pichler, Tel. +39 335 615 49 15, richard.pichler@grufrutgroup.vog.it

Martin Egger, Tel. +39 335 708 33 03, martin.egger@laurin.vog.it

Pool Unterland 10 OG ROEN, Kaltern 11 OG KURMARK-UNIFRUT, Margreid Gesamternte: 133.000 Tonnen.

Verantwortliche Geschäftsführer für den Vertrieb: Luis Codalonga, Tel. +39 335 787 67 81, luis.codalonga@kurmark-unifrut.vog.it Thomas Werth, Tel. +39 335 833 82 00, thomas.werth@roen.vog.it

Walter Thaler, Tel. +39 335 603 00 55, walter.thaler@roen.vog.it Walter Steinegger, Tel. +39 335 787 67 77, walter.steinegger@kurmark-unifrut.vog.it

Biosüdtirol Die Genossenschaft Biosüdtirol hat sich der Idee von biologisch angebauten Äpfeln verschrieben. Mehr als 200 Bauern bewirtschaften im Schnitt 3,4 Hektar Apfelwiesen. 35 verschiedene Apfelsorten - alle zu 100 Prozent Bio - sind das Ergebnis. Royal Gala bildet die wichtigste Sorte, aber auch Sorten wie Natyra®, Bonita, Braeburn, Golden Delicious, Fuji, Granny Smith, Topaz, Red Delicious, Pilot und Gold Rush sowie die Clubäpfel Pink Lady ®, Evelina®, Kanzi® und Jazz™ sind fixer Bestandteil des Sortiments. Verantwortlicher Geschäftsführer für den Vertrieb: Werner Castiglioni Tel. +39 335 873 69 53 werner.castiglioni@biosuedtirol.vog.it

Jeder einzelne Biobauer muss in einer biologischen Organisation eingeschrieben sein, welche an die IFOAM (internationale Dachorganisation des ökologischen Landbaus) angegliedert ist. Die Genossenschaft Biosüdtirol ist zusätzlich mit Bioland, AIAB, Bio Suisse, KRAV und Bio Brasil zertifiziert.

12 OG BIOSÜDTIROL, Lana Gesamternte: 25.000 - 30.000 Tonnen.


DIE

APFELSORTEN Durch die idealen Voraussetzungen für den Anbau und die besondere Sorgfalt der einzelnen Produzenten werden unvergleichliche Apfelsorten, einzigartig in Farbe, Aroma und Qualität, geerntet. Somit findet sich für jedes Bedürfnis der passende Apfel.

Golden Delicious Geschmack: saftig, süßaromatisch mit feiner Fruchtsäure Kreuzung: Zufallssämling um 1890 Erntemonat: Mitte September Verfügbarkeit: Mitte September bis August Anbau: integriert / biologisch

Braeburn

Winesap

Pinova

Morgenduft

Geschmack: saftig, knackig, fest im Biss, mit angenehmem ZuckerSäureverhältnis Kreuzung: Sämling von Lady Hamilton, 1952 Erntemonat: Ende September Verfügbarkeit: Ende September bis Ende Juni Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: knackig, sehr saftig, süß mit feiner Säure Kreuzung: Sämling aus Winter Winesap, 1875 Erntemonat: Anfang Oktober Verfügbarkeit: Anfang Oktober bis Juli Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: sehr fest, knackig, glattschalig Kreuzung: Golden Delicious und Clivia Erntemonat: Ende September Verfügbarkeit: Mitte Februar bis Juni Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: frisch, fest, süßsäuerlich Kreuzung: Mutation vom Rome Beauty 1816 Erntemonat: Mitte Oktober Verfügbarkeit: Mitte Oktober bis Juni Anbau: integriert / biologisch

Nicoter (cov) / Kanzi®

Scifresh / JazzTM

Scilate / envyTM

Geschmack: saftiges Fruchtfleisch mit ausgewogenem Zucker-Säure Verhältnis Kreuzung: Gala und Braeburn, 2006 Erntemonat: Mitte September Verfügbarkeit: September bis Juli Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: fest, aromatisch und knackig Kreuzung: Gala und Braeburn Erntemonat: Mitte September Verfügbarkeit: September bis April Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: knackig mit einem süßen Aroma Kreuzung: Gala und Braeburn Erntemonat: Ende Oktober Verfügbarkeit: November bis April Anbau: integriert

Clubäpfel:

Cripps Pink (cov) / Pink Lady® Geschmack: saftig, knackig mit fruchtigem leicht säuerlichem Geschmack und hohem Zuckergehalt Kreuzung: Lady William’s und Golden Delicious, 1973 Erntemonat: Ende Oktober Verfügbarkeit: November bis Mai Anbau: integriert / biologisch


Royal Gala

Red Delicious

Granny Smith

Fuji

Geschmack: wenig Säure, süßes Aroma, knackig Kreuzung: Kidd‘s Orange und Golden Delicious Erntemonat: Mitte August Verfügbarkeit: Mitte August bis Mitte April Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: knackig, saftig, süß, sortentypisches Aroma Kreuzung: Mutation von Delicious, 1921 Erntemonat: Anfang/Mitte September Verfügbarkeit: Anfang/Mitte September bis Juni Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: frisch, saftig, feine Säure, kräftiges Fruchtfleisch Kreuzung: Zufallssämling, 1868 Erntemonat: Ende September Verfügbarkeit: Ende September bis Ende Juni Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: aromatisch, knackig, saftig mit hohem Zuckergehalt Kreuzung: Rall‘s Jannet und Delicious, 1939 Erntemonat: Anfang/Mitte Oktober Verfügbarkeit: Oktober bis Juni Anbau: integriert / biologisch

Topaz

Gold Rush

Bonita

SQ 159 / Natyra®

Geschmack: süßsäuerlich, aromatisch, saftig Kreuzung: Rubin und Vanda Erntemonat: Mitte September Verfügbarkeit: November bis Mai Anbau: biologisch

Geschmack: angenehm süß, fest und knackig Kreuzung: Golden Delicious und Coop 17 Erntemonat: Mitte Oktober Verfügbarkeit: Mai bis Juli Anbau: biologisch

Geschmack: säuerlich aromatisch, knackig, saftig Kreuzung: Topaz und Cripps Pink Erntemonat: Mitte September Verfügbarkeit: März bis Mai Anbau: biologisch

Geschmack: süßsäuerlich, sehr aromatisch, knackig, sehr saftig Kreuzung: Elise und schorfresistente Sorte Erntemonat: Ende September Verfügbarkeit: Mitte April bis Juni Anbau: biologisch

Civg198 / Modì®

Civni (cov) / Rubens®

Shinano Gold / yello®

Roho 3615 / Evelina®

Geschmack: saftig, süß, knackig Kreuzung: Liberty und Gala Erntemonat: Anfang/Mitte September Verfügbarkeit: Mitte September bis Juni Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: würzig, frisch, süßsäuerlich Kreuzung: Gala und Elstar, 1985 Erntemonat: Ende August Verfügbarkeit: Ende August bis Ende Oktober Anbau: integriert / biologisch

Geschmack: sehr knackig und saftig mit exotischem Geschmack Kreuzung: Golden Delicious und Senshu Erntemonat: Anfang Oktober Verfügbarkeit: Oktober bis Februar Anbau: integriert

Geschmack: leicht säuerlich, aromatisch und saftig Kreuzung: Golden Delicious und Clivia Erntemonat: Anfang September Verfügbarkeit: Jänner bis Juni Anbau: biologisch


DIE

VERMARKTUNG

Gestützt durch konsumentenorientierte Marketing- und moderne Verkaufsförderungskonzepte, vermarktet der VOG die Äpfel aus Südtirol in über 50 Ländern. Die wesentlichen Faktoren für den Erfolg der Südtiroler Äpfel sind vor allem die gute Qualität des Produktes, aber auch die starke Ausrichtung auf die Wünsche des Kunden und die immer effizienteren Dienstleistungen. Außerdem wurden die verschiedenen Marken des VOG durch starke Kommunikation sowie Promotions auf nationaler und internationaler Ebene gefördert. VOG vertreibt Markenäpfel mit Garantie des höchsten Qualitätsstandards. Das Sortiment reicht von den Marken Südtiroler Apfel g.g.A. und Marlene® bis zur Vermarktung der Clubäpfel wie Pink Lady ®, Kanzi®, envyTM, yello® und andere mehr. Das Angebot wird durch Äpfel aus garantiert biologischem Anbau vervollständigt: Angeboten unter den Marken Biosüdtirol® und Bio Marlene®.

Südtiroler Apfel g.g.A. Bereits in den siebziger Jahren entstand von Seiten des VOG und den lokalen politischen Institutionen das Bedürfnis, die eigenen Produkte zu kennzeichnen. So wurde 1976 die Herkunftsmarke „Südtirol“ kreiert, die ausschließlich den Äpfeln der Klasse ’Extra’ und ‘I’ vorbehalten ist. Später kam der Marienkäfer als Markenlogo dazu. Dieser steht noch heute für den ausschließlichen Gebrauch integrierter Anbaumethoden im Sinne der Richtlinien der Arbeitsgruppe für den Integrierten Obstanbau in Südtirol (AGRIOS). 2006 wurde die Verbindung zwischen dem Markenversprechen und der Herkunft der Früchte durch die europäische Auszeichnung „Mela Alto Adige IGP / Südtiroler Apfel g.g.A.“, welche an 13 Sorten vergeben wurde, noch mehr gestärkt.

Marlene® Die Marke Marlene ® wurde im Jahr 1995 vom VOG ins Leben gerufen, um das breite Sortiment und die Qualität der Äpfel einheitlich zu kommunizieren. Seither zählt Marlene ® zu den bekanntesten Marken auf dem italienischen Markt und wird mittlerweile in knapp 20 weiteren Märkten verkauft. Der Erfolg ist vor allem auf die gelebten Werte wie die enge Verbindung mit dem Herkunftsland, die Vielfalt der Produkte und die hohen Qualitätsstandards zurückzuführen. Im Jahr 2017 erhielt Marlene ® ein neues Kleid. Nun stellt sich die Marke in allen Märkten jeweils in der Sprache des Landes mit „Ich bin Marlene ®“ vor. Der Zusatz „Tochter der Alpen“ – ebenfalls in der Landessprache – gibt der Marke auch eine klare geografische Zuordnung.

Clubäpfel Biologischer Anbau


Anbaumethoden Unsere Äpfel stammen ausschließlich aus integriertem oder biologischem Anbau. Beide Verfahren unterliegen strengsten Kontrollen, um die Sicherheit des Produktionsverfahrens und die Qualität des Endproduktes zu garantieren.

Integrierter Anbau Der integrierte Anbau ist eine Richtlinie für die Erzeugung von Obst und Gemüse, eine Produktionsweise. Laut „Arbeitsgruppe für den Integrierten Obstanbau in Südtirol“ (AGRIOS) ist er „ein landwirtschaftliches. Produktionssystem für Lebensmittel, welches alle Methoden und Produktionsmittel sowie Bekämpfungsmittel für Schaderreger so verwendet, dass der Einsatz von chemischsynthetischen Mitteln unter Einhaltung ökologischer, wirtschaftlicher und toxikologischer Grundsätze auf ein Minimum reduziert und die Düngung rationalisiert wird.“ Der integrierte Anbau ist eine Überzeugung, ein klares Bekenntnis unserer Bauern zu Gesundheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Auf diesen Werten basiert die Apfelproduktion in Südtirol seit vielen Jahren, schließlich hat eine Gruppe von Südtiroler Apfelbauern 1989 mit dieser naturnahen Anbauweise begonnen und Pionierarbeit geleistet. Mittlerweile ist die integrierte Produktion Standard in unserem Anbau. Was macht also ein Bauer, der sich für die integrierte Anbauweise entscheidet? Er versucht, das natürliche Gleichgewicht der Anlage zu erhalten. Er schont die natürlichen Gegenspieler der Schädlinge und

greift nur bei Bedarf regulierend ein, um die Pflanzen und die Ernte zu schützen. Er erhält die Bodenfruchtbarkeit und -gesundheit. Der integrierte Anbau unterliegt strengen Kontrollen, die gesunde und qualitativ hochwertige Äpfel garantieren.

Biologischer Anbau Ein Teil unserer Äpfel wird biologisch angebaut. Biologisch anbauen bedeutet ganzheitlich anbauen. So wenig Einfluss wie möglich auf das natürliche Gleichgewicht der Natur nehmen. Das heißt: keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und keine synthetischen Dünger. Dafür aber Pflanzenschutzmittel auf Basis von Naturstoffen und organischer Dünger. Zusätzlich zu den EU-Richtlinien gibt es Verbandstandards wie Bioland, welche die Qualität der Äpfel und die biologischen Anbaumethoden garantieren. Akkreditierte, unabhängige Stellen überwachen in zahlreichen Kontrollen die Einhaltung der Richtlinien und Vorschriften.

Zertifizierung Der VOG ist nach der Norm ISO 9001:2015, auf der auch das betriebliche Qualitätsmanagement basiert, zertifiziert. Alle Mitgliedsgenossenschaften sind gemäß ISO, IFS und BRC zertifiziert. 2003 wurde der VOG erstmals mit 160 Produzenten nach dem GLOBALG.A.P.-Standard in Option 2 zertifiziert. Im Jahr 2018 wurden rund 4.000 Produzenten mit 95% der Fläche nach GLOBALG.A.P. zertifiziert. Die Landwirte arbeiten nach den Richtlinien für die gute Agrarpraxis und erhalten technische Unterstützung in der Umsetzung derselben durch rund 25 interne Trainer und Inspektoren, die für den VOG und die dazugehörigen Genossenschaften arbeiten. Auf diese Weise können die Produzenten Jahr für Jahr Fortschritte in der Realisierung der guten Agrarpraxis verzeichnen. Die Gruppenzertifizierung nach GLOBALG.A.P. stellt für uns als Erzeugerorganisation, die Produzenten und auch den Konsumenten meinen großen Vorteil dar, da eine Einzelzertifizierung für die kleinstrukturierten Betriebe des VOG weder zielführend noch realisierbar wäre.

Durch ein einheitliches Qualitätsmanagementsystem sowie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen gewährleisten wir die Einhaltung aller Anforderungen der verschiedenen Standards – als Ergebnis garantieren wir unseren Kunden hohe Qualität und Produktsicherheit.


DAS

QUALITÄTSMANAGEMENTSYSTEM DES VOG Rückverfolgbarkeit • Stammdaten mit Bepflanzungsangaben und Produktionsweise auf das Grundstück bezogen • Wareneingangslieferschein mit Partienummer • Etikettierung der Gebinde über den gesamten Produktionskreislauf • Sortierprotokoll • Verknüpfung zum Ergebnis aus den Betriebsheft- und Betriebskontrollen

Verpackung und Versand • Auswahl der Qualität gemäß Verpackungsauftrag • Dokumentation des Verpackungsdatums/der Losnummer für die Rückverfolg- barkeit (eventuell mit Tracecode und elektronisch) • Stichprobe zur Feststellung der Konformität der inneren und äußeren Q-Parameter mit den Spezifikationen • Endkontrolle der Verpackung und des Produkts zur Feststellung der Konformität mit den Verpackungs- und Markenvorschriften bzw. den Zertifizierungsanforderungen

Sortierung • Sortierprogramm • Einheitliche Sortier- und Auszeichnungsrichtlinien • Etikettierung nach der Sortierung mit Beibehaltung der Angaben aus dem Wareneingangsprotokoll im Sinne der Rückverfolgbarkeit • Protokollierung des Sortiervorganges mit Klassifizierung der Qualität

Arbeit der 5.000 Obstproduzenten des VOG nach Jahreszeiten Frühjahr • Erneuerung der Anlagen, Pflanzung von qualitativ hochwertigem Baummaterial • Nährstoffversorgung der Ertragsanlagen • Pflege der Nisthilfen und Schlupfwinkel der Insekten fressenden Vögel und Kleintiere • Überkronenberegnung zum Schutz der Obstblüten oder Früchte vor Spätfrösten • Schutz der Obstbäume und Früchte vor Krankheiten • Anbringen von Pheromonen (etwa 1.000 je ha) zur Verwirrung der männlichen Apfel- und Pfirsichwickler (Verhinderung der Begattung)

• Überwachung des Falterfluges der Wickler zur Ermittlung der Schadschwelle und des optimalen Einsatzes von PS-Mitteln • Händisches Ausdünnen von qualitativ minderwertigen oder überzähligen Früchten • Pflege des Baumstreifens und der Fahrgasse • Teilnahme an Flurbegehungen


Anbau • Berücksichtigung der AGRIOS Richtlinien für den integrierten Obstanbau: - Wahl standortgerechter Sorten - Erhöhung der Lebensmittelsicherheit - Positivliste für Pflanzenschutzmittel - Aufzeichnung der Anwendungen von Pflanzenschutz- und Düngemitteln - Kontrolle der Betriebe, Anbauflächen, Betriebsstätten und Aufzeichnungen • Erfüllung des AGRIOS Standards dient als Grundlage für die Zulassung zu den Zertifizierungen „geschützte geographische Angabe“ und GLOBALG.A.P. • Kompetente Fachberatung

Ernte • Reifetests mit Ermittlung der inneren Werte - Stärkeabbau - Zucker - Säure - Fruchtfleischfestigkeit • Festlegung der Erntefenster anhand der ermittelten Reifeparameter für die optimale Lagerung • Berücksichtigung der Richtlinien für Ernte und Anlieferung • Einhaltung der Hygieneanforderungen • Schonende, manuelle Ernte

Anlieferung und Lagerung • Optische Kontrolle des Erntegutes • Etikettierung zur Rückverfolgbarkeit der Ware - Erzeuger - Datum - Grundstück - Produktionsweise - Sorte - Qualität • Monitoring-Programm zur Überwachung der Pflanzenschutzmittel-Rückstände • Ermittlung der inneren Qualitätsparameter • Zuweisung der idealen Zelle für die Lagerung (lang-, mittel- oder kurzfristig)

Sommer • Ausdünnen von Hand • Pflege des Baumstreifens und der Fahrgassen • Bewässerung bei fehlenden natürlichen Niederschlägen • Sommerschnitt • Teilnahme an Flurbegehungen • Reifebestimmung • Ernte der Früh- und frühen Herbstsorten (Gala, Rubens®, Red Delicious, Golden Delicious, JazzTM und Kanzi®)

Herbst • Pflege der Fahrgassen • Reifebestimmung • Ernte der Herbstsorten (Braeburn, Granny Smith, Fuji, yello®, Pink Lady® und envyTM) • Rodung alter bzw. unrentabler Anlagen

Winter • Baumschnitt • Persönliche Weiterbildung • Besuch von Fachtagungen


DER VERPACKUNGS-

STANDARD Mini-Baby-Karton B 23 / L 40 / H 9 cm ca. 2,2 kg netto

Baby Karton B 30 / L 40 / H 9 cm ca. 3 kg netto

1 Lager - Karton B 30 / L 50 / H 10 cm ca. 4,0 - 4,5 kg netto

2 Lager - Karton B 30 / L 50 / H 17 cm ca. 8,0 - 8,5 kg netto

1 Lager - Karton B 40 / L 60 / H 11 cm ca. 6,5 - 7 kg netto

2 Lager - Karton B 40 / L 60 / H 18 cm ca. 12 - 14 kg netto

Holzkartonsteige B 30 / L 50 / H 27 cm ca. 14 - 15 kg netto

Euro - Karton B 40 / L 60 / H 28 cm für: Beutel / Schalen / Netze ca. 20 - 22 kg netto

Traypack / Bushel Karton B 32 / L 52 / H 32 cm ca. 18 kg netto

EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 10 x 20 Lagen = 200 Stück

VERLUSTPALETTE 100 x 120 cm Basis 10 x 21 Lagen = 210 Stück EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 8 x 21 Lagen = 168 Stück VERLUSTPALETTE 100 x 120 cm Basis 8 x 21 Lagen = 168 Stück EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 6 x 21 Lagen = 126 Stück VERLUSTPALETTE 100 x 120 cm Basis 8 x 12 Lagen = 96 Stück EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 6 x 12 Lagen = 72 Stück VERLUSTPALETTE 100 x 120 cm Basis 5 x 20 Lagen = 100 Stück EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 4 x 20 Lagen = 80 Stück VERLUSTPALETTE 100 x 120 cm Basis 5 x 12 Lagen = 60 Stück EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 4 x 12 Lagen = 48 Stück VERLUSTPALETTE 100 x 120 cm Basis 8 x 8 Lagen = 64 Stück EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 6 x 8 Lagen = 48 Stück VERLUSTPALETTE 100 x 120 cm Basis 5 x 7 Lagen = 35 Stück EUROPALETTE 80 x 120 cm Basis 4 x 7 Lagen = 28 Stück

VERLUSTPALETTE Basis 7 x 7 Lagen = 49 Stück Basis 7 x 6 Lagen = 42 Stück


Für unsere Clubäpfel bieten wir verschiedene Verpackungsmöglichkeiten an. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unser Verkaufsbüro: Tel. +39 0471 256 600, e-mail: sales@vog.it

Für unsere Tafeläpfel aus biologischem Anbau bieten wir verschiedene Verpackungsmöglichkeiten an. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unsere Genossenschaft Biosüdtirol: Tel. +39 0473 550 200, e-mail: info@biosuedtirol.vog.it


Jakobistraße 1/A I-39018 Terlan (Südtirol) Tel. +39 0471 256 700 Fax +39 0471 256 699 info@vog.it www.vog.it

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VOG - Unsere Erfolgszahlen  

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