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BRIEFMARKE 9/2019

GION KAMP E R T EIN W

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67. Jahrgang September 2019; Einzelpreis EUR 4,00 Sponsoring Post; Entgelt bezahlt; Verlagspostamt 1060 Wien, GZ: 02 Z 031235 S

Post und Philatelie in Österreich

100 Jahre Frauenwahlrecht

Sonderpostamt am 17. September 2019 im VÖPh

150 Jahre Korrespondenzkarte Sonderpostamt am 1. Oktober 2019 im VÖPh


AKTUELLES

Das Weinbaugebiet Kamptal Das Kamptal besticht nicht nur durch Kultur und seine weltbekannten Weißweine. Mit seinen 4000 Hektar Weinbaugebiet gehört das Kamptal außerdem zu den größten bewirtschafteten Gebieten Österreichs. Der Stil eines Weines wird überwiegend vom Klima und der Bodenbeschaffenheit beeinflusst. Das Kamptal ist von zwei gegensätzlichen klimatischen Gegebenheiten geprägt: Einerseits vom pannonischen Klima im Osten und andererseits vom kühlen Klima im Nordwesten, was tagsüber zu großer Hitze und nachts zu schneidender Kälte führen kann. Die geologischen Bedingungen im Kamptal könnten kaum vielfältiger sein. Auf der einen Seite schieben sich vom Westen her die Gesteine der böhmischen Masse heran, in erster Linie Gföhler Gneis und Glimmerschiefer, aber auch Urgesteins-Verwitterungsböden, die zum Teil nur mit einer dünnen Auflage von Humus überdeckt werden. Rieslinge und Grüner Veltliner gedeihen dort ebenso gut wie auf den Schotterböden an Leporello-Ansichtskarte von 1916 aus den Abhängen des dem Verlag Saska Krems. Weinhauer mit Manhar tsberges oder den zum Teil Weinheber und Fass. mächtigen Lössanwehungen, die die südlichen Grenzen des Weinbaugebietes kennzeichnen.

Weinstadt Langenlois Bildpostkarte (P 345) der INSERAT-POST­ KARTEN Serie D mit Zudruck „Stollwerck Milchkaramellen ...“.

der weithin sichtbare berühmte Weinberg Heiligenstein, dessen Boden ein geologisches Spezifikum darstellt. Auf dem Heiligenstein befindet sich der 1897 errichtete Aussichtsturm Kamptalwarte. Der Heiligenstein besteht aus einem Wüstensandstein mit vulkanischen Bestandteilen und geht auf das 270 Million Jahre alte Perm-Zeitalter zurück. Damit ist es das Weinbaugebiet, das zu einem großen Teil über den Charakter des dortigen Weines bestimmt. Der Geschmack des Kamptals kommt am eindrücklichsten bei den beiden Leitsorten Grüner Veltliner und Riesling ins Glas, deshalb dürfen auch nur genau definierte Weine dieser beiden Sorten die kontrollierte Herkunftsbezeichnung „Kamptal DAC“ tragen.

MiNr. 1708 bzw. ANK 1738: 900 Jahre Langenlois. Der Kornplatz. Höhepunkt der komplett erhal­ tenen Baustruktur dieses ehe­ maligen Getreidemarktes ist die barocke Pestsäule, deren kunst­ volle Gestaltung eindrucksvoll Zeugnis über die Plagen längst vergangener Zeiten ablegt.

Im Wesentlichen erstrecken sich die Weinberge des Kamptals am linken und rechten Ufer des Unterlaufs des Kamps. Das Wahrzeichen des Kamptals, das nach wie vor ein ausgesprochenes Weißwein-Anbaugebiet darstellt, ist

MiNr. 2963 bzw. ANK 2992, Maximumkarte: Loisium WeinWelt – Weltklassearchitektur in den wunderschönen Weingärten von Langenlois: Moderne Architektur von Steven Holl trifft auf Tradition und sorgt für eine unvergessliche Atmosphäre.

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AKTUELLES

Personalisierte Briefmarke 2007 (8016266), 110 Jahre Kamptalwarte am Heiligenstein.

MiNr. 2883 bzw. ANK 2911: Schloss Grafenegg, Maximum­ karte Repro-Lithografie, Selbstklebemarke Grafenegg, ErsttagSonderstempel.

Weitere wichtige Weinorte sind Etsdorf, Hadersdorf, Kammern, Lengenfeld, Schönberg und Straß im Straßertal.

Bildpostkarte 27. Auflage Bild 23, Zöbing am Kamp mit Heiligen­ stein und Kamptalwarte.

Inmitten dieser Region liegt Langenlois – Österreichs größte Weinstadt – mit den dazugehörigen Gemeinden Gobelsburg, Haindorf und Zöbing. Kultur und Tourismus haben hier besonderen Stellenwert. Mitten in Langenlois befindet sich das Ursin Haus. Wein- und Tourismusinformation haben hier in einem Renaissanceambiente zu einer perfekten Einheit gefunden. Außerdem gibt es mit 280 verschiedenen Weinen von 57 Kamptaler Winzern die größte Vinothek der Region. Eine weitere Attraktion für Weintouristen wurde mit dem Weinmuseum „Loisium“ geschaffen, oberirdisch ein futuristisches Besucherzentrum samt Vinothek mit regionalen Weinen, unterirdisch ein mystisch inszeniertes Weinerlebnis mit Licht und Ton entlang einem über 1 km langen Rundweg durch die Keller von Langenlois.

Die bekannte Weinbaugemeinde Straß im Straßertale liegt am Südhang zwischen Wald- und Weinviertel. Etwa 200 Weinbaubetriebe bewirtschaften in Straß eine Fläche von über 560 ha Weingärten. Das Klima ist geprägt durch eine Übergangssituation. In den Flachbereichen um Straß und in die Täler hinein herrscht der pannonisch beeinflusste Klimabereich vor, auf den Höhen schließt bereits das atlantisch beeinflusste Klima an. Geologisch gesehen gehört der Manhartsberg zur Böhmischen Masse und erreicht mit dem Straßer Hausberg Gaisberg seinen südöstlichsten Ausläufer. Mächtige Schotterkegel der „Urdonau“ sowie riesige eiszeitliche Lössanwehungen lösen einander in bunter Reihenfolge ab. Straßer Qualitätsweine haben im In- und Ausland viele Goldmedaillen und Auszeichnungen bei Weinmessen erreicht und so ist Straß nun schon seit Jahrzehnten Österreichs höchstprämierte Weinbaugemeinde.

Ortswerbestempel Straß im Straßertal 1972:, Qualitätsweinbau­ gemeinde ladet ein …

Ansichtskarte „Gruss aus Strass“ 1897, Chromolithografie, Druck Regel & Krug, Verlag Saska Krems.

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Die Gemeinde Etsdorf-Haitzendorf wurde im Oktober 2003 in Grafenegg umbenannt und besteht aus acht Katastralgemeinden, nämlich aus Diendorf am Kamp, Engabrunn, Etsdorf am Kamp, Grunddorf, Haitzendorf, Kamp, Sittendorf und Walkersdorf am Kamp. Das Schloss Grafenegg gehört zu den bedeutendsten Schlossbauten des romantischen Historismus (19. Jahrhundert), der Ursprung des Schlosses reicht bis in das Mittelalter zurück. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Romantik Österreichs. Neben dem beeindruckenden Äußeren des Schlosses gibt es auch


AKTUELLES

Switzerland

Jetzt Termin vereinbaren! Sonderstempel Etsdorf 1981, Generalversammlung des interna­ tionalen Büros für Weinbau.

sehenswerte Innenräume. Das Areal von Schloss Grafenegg ist Schauplatz des international renommierten Grafenegg Festivals. Als das „Tor zum Kamptal“ bezeichnet, liegen die Ortschaften Hadersdorf am Kamp und der Ortsteil Kammern am Eingang zum Kamptal. Hier befindet sich ebenfalls ein Weinbaumuseum, untergebracht in einem originalen Hauerkeller, und die sogenannte „HiataHütte“. Lengenfeld liegt auf einer Hochfläche westlich von Langenlois. „Ausgesteckt" ist das ganze Jahr über. In geselliger Atmosphäre locken Heurigenbetriebe zum Feiern in fröhlicher Runde. In der Marktgemeinde Lengenfeld sind 40 hauptberufliche Winzer und ca. 160 NebenerwerbsWinzer tätig.

Für unsere nächste grosse Auktion suchen wir hochwertige Einzelstücke und vor allem gut ausgebaute Briefmarken- und Münzensammlungen sowie Schmuck, Uhren und Luxushandtaschen. UNSERE NÄCHSTEN BERATUNGSTERMINE

Collage-Ansichtskarte Hadersdorf am Kamp 1950, Foto-Ansicht Ortskern und Zeichnung Keller mit Weinfässern.

Schönberg am Kamp entwickelte sich mit der Inbetriebnahme der Kamptalbahn 1889 neben Langenlois, Gars am Kamp und Rosenburg zu einer der bedeutendsten Sommerfrischen des Kamptals. Die Südhänge des Manhartsberges mit ihren typischen Weinterrassen treffen hier auf die Flusslandschaft des Kamp und die Ausläufer des mystischen Gföhlerwaldes. Das Ergebnis ist eine ganz besondere Mischung aus Wein, Wasser und Wald mitten im Naturpark, die man anderswo lange sucht. Ein Weinlehrpfad führt als Rundwanderweg vom südlichen Ortsbeginn von Schönberg ausgehend, entlang der Weingärten in den Weinort Mollands und durch die Kellergasse zurück ins Kamptal nach Schönberg.

Expertentag Bregenz

5. September 2019

Expertentag Salzburg

18. September 2019

Expertentag Wien

19. September 2019

Expertentag Wien

10. Oktober 2019

Individuelle Termine für Hausbesuche sind nach Absprache gerne möglich. Weitere Termine unter www.rapp-auktionen.ch

Auktionshaus Rapp Internationale Auktionen Toggenburgerstrasse 139 | CH-9500 Wil, Schweiz Tel. 0041 71 923 77 44 | Fax 0041 71 923 92 20 www.rapp-auktionen.ch | info@rapp-auktionen.ch

Gerhard Schweitzer

DIE BRIEFMARKE 9|2019

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AKTUELLES

Nicht vergessen: Alle wichtigen Termine rund um das „Frauenwahlrecht“:

Sonderpostbeförderung & Sonderpostamt „100 Jahre Frauenwahlrecht“

PROGRAMM 17.9.2019 8:30 - 9:30 Uhr letzte Abgabemöglichkeit zur Sonderpostbeförderung

Dienstag, 17. September 2019 von 8:30 - 13 Uhr im VÖPh, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

9:30 Uhr Sonderpostbeförderung mit dem Fiaker von der Secession zum Parlament

Bestellmöglichkeit Sonderbeleg & MX-Karte • bis 9.9.2019 im VÖPh-Büro (+43 1 5876469 oder office.voeph@voeph.at)

10 Uhr Laudatio Doris Bures Zweite Nationalpräsidentin Markenpräsentation Österreichische Post AG

Aufgabemöglichkeiten: • bis 9.9.2019 bei allen Sonderpostämtern oder im VÖPhBüro • bis 10.9.2019 bei der Zentralen Stempelstelle (persönlich oder in Überkuvert) • am 17.9.2019 von 8:30 – 9:30 Uhr direkt beim Sonderpostamt

ca. 10:30 Uhr Signierstunde mit Dr. Anita Kern anschl. Belegverkauf

Sonderbeleg VÖPh-Verbandstag 20.09.2019 Aus Anlass des Wahlverbandstages verausgabt der VÖPh den hier abgebildeten Beleg. Bestellungen wie immer im VÖPh-Büro, E-Mail:office.voeph@voeph.at oder Tel.: 01/5876469.

Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

#Glaubandich

Verbandstag 2019

spknoe.at

Beleg VBT-2019 Preis: € 2,–

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Alle Abb. Muster

The FuTure is yours.


AKTUELLES

SONDERPOSTAMT im VÖPh Dienstag, 1. Oktober 2019 von 9 - 13 Uhr im VÖPh, Getreidemarkt 1, 1060 Wien „150 Jahre Correspondenzkarte“ Die „Correspondenzkarte“ feiert ihren 150. Geburtstag. Aus diesem Anlass veranstaltet der “Wiener Ganzsachen-, Frei- und Poststempel-Sammlerverein“ (siehe „Aus unseren Vereinen“) am Dienstag, 1. Oktober 2019, von 9-13 Uhr ein Sonderpostamt in den Räumlichkeiten des VÖPh. Es gibt aber auch einen zweiten Geburtstag zu feiern, nämlich „150 Jahre Harmonie zwischen Österreich und Japan“: 1869 begründeten das Kaiserreich Japan und die Österreichisch-Ungarische Doppelmonarchie durch Abschluss eines Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrags erstmals Beziehungen auf zwischenstaatlicher Ebene.

150 Jahre Correspondenzkarte Emanuel Herrmann © RKS 2019

Preis: € 3,70

Alle Abb. Muster

Für beide Anlässe erscheint je ein Freistempel, zu dem der VÖPh passend Beleg 10 - 1: 150 Jahre Correspondenzkarte die beiden abgebildeten Belege anbietet: 150 Jahre Österreich-Japan © RKS 2019

Beleg 10 - 2: 150 Jahre Österreich - Japan Preis: € 3,70

Postgeschichte 13: „Postschild“ Aus Anlass dieses Sonderpostamtes bietet der VÖPh auch die Fortsetzung der PM-Serie „Postgeschichte“ an – diesmal mit dem „Postschild“.

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office.voeph@voeph.at oder +43 (0)1 587 64 69

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V Postgeschichte PG- 13/1

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A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

Alle BESTELLUNGEN

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Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

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R PO R

ISCHER CH E I GE SCH I CH P H T T

Bestellschluss:

Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

Donnerstag, 26. September 2019

A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

PG-13/1 Preis: € 4,20

Postgeschichte PG- 13/2

Offizielles k.k. Postschild nach 1883

WICHTIGER HINWEIS zur Serie POSTGESCHICHTE:

Deutsch- / tschechisches Postschild aus der Kaiserzeit

Nähere Infos sowie Abb. des Markenbogens siehe Seite 6

Wie immer bitte die PG nur bestellen wenn Sie noch KEIN Postgeschichte-Abo besitzen!

PG-13/2 Preis: € 4,20

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AKTUELLES

Symbole, Wappen und Embleme der Post Das populäre Posthorn Als Franz von Taxis ab 1490 im kaiserlichem Auftrag begann, im Heiligen Römischen Reich regelrechte Postkurse einzurichten, hatte er es im süddeutschen Raum mit einer alteingesessenen Konkurrenz zu tun: mit den sogenannten Metzgerposten. Das eigentliche Geschäft der sehr mobilen Fleischhauer bestand zwar nach wie vor im Vieheinkauf, aber es hatte sich eingebürgert, dass sie beim Herumfahren von Ort zu Ort gegen ein kleines Trinkgeld auch Briefe, Botschaften und oder kleine Warensendungen bestellten. Ihre Ankunft kündigten die Herren Metzger, wie es sich eben für diesen Stand gehörte, durch Blasen auf einem Kuhhorn an.

Postemblem – die Wappenzeichnung basierend auf der 1836 erlassenen Regelung. Die Post hatte das kleine Wappen zu füh­ ren. Ab wann sie es mit dem Posthorn anrei­ cherte, lässt sich nicht mehr genau sagen.

Der neu ernannte „Generalpostmeister“, dem die Tätigkeit der Metzger ein Dorn im Auge war, konnte seine Postreiter schon aus Konkurrenzgründen nicht sang- und klanglos auf Reisen schicken. Er versah sie also mit kleinen Messinghörnern und ordnete an, diese zu Signalzwecken zu benützen. Damit hatte Franz von Taxis Postbetrieb und Hornklänge gewissermaßen zu einer Einheit zusammengefügt. Das Vorbild fand Nachahmer. In den österreichischen Erbländern, wo nicht die Familie Taxis, sondern Mitglieder der Familie Paar in Postangelegenheiten das Sagen hatten, zählte der Gebrauch des Posthorns gleichfalls schon früh zu den Dienstobliegenheiten der Postillione. Konkurrenz zur staatlichen Verkehrsanstalt gab es auch hier, die Landkutscher etwa und Boten vielerlei Art. Da es Leuten hoch zu Ross ebenfalls gefiel, ihre Ankunft durch kräftige Hornstöße zu signalisieren, waren Verwechslungen nicht ausgeschlossen. Schon in der ersten von Maria Theresia 1748 erlassenen Postordnung war daher ausdrücklich vermerkt, dass es solchen postalischen Schwarzarbeitern streng verboten sei, „ein Posthorn heimlich oder offiziell zu führen“. Nach der Einführung des „genormten Amtsadler“ kam es zu einer Neuerung, die ohne nähere Erklärung oder Hinweis blieb: dem heraldisch ausgeführten kleinen Reichsadler von 1836 „wurden die Postembleme (Posthorn mit Schnur) beigefügt“. Diese Kombination von Reichsadler und Posthorn zierte ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts nicht nur Postamtsschilder, sondern auch Briefkästen, Postkutschen und anderes postalisches Eigentum. 6

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Alfred Kunz (AIJP)

Symbole, Wappen und Embleme

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C.K. Císařskokrálovský

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POSTGESCHICHTE (13)

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POSTGESCHICHTE

Die Correspondenz-Karte geht fremd 150 Jahre Postkarte Die beiden im vorliegenden Artikel erläuterten Belege aus der Dekade der ersten Post­ kartenverwendung sind Beispiele dafür, dass manche von Menschen erdachte Erfindungen mitunter eine Eigendynamik entwickeln und so zu unterschiedlichen Gebrauchsvarianten führen, die ursprünglich nicht gedacht waren. Die Erfindung der Postkarte und deren Verwendung ab 1. Oktober 1869 war unbestritten etwas Revolutionäres in der Kommunikation, das zahlreiche Lebensbereiche des Menschen positiv beeinflusste. Neben der privaten Verwendung wurde sie hauptsächlich im wirtschaftlichen Bereich genutzt, indem sie auf der Rückseite Zudrucke erhielt, die den geschäftlichen Briefverkehr enorm erleichterten. Hinweise, Ankündigungen, Einladungen, Bescheide, Preis-Courantes, aber auch Abbildungen und dergleichen mehr erschienen allmählich auf der Postkartenhinterseite aufgedruckt. Allerdings war in vielen Fällen dann aus der Postkarte begrifflich gesehen eine DRUCKSACHE geworden (Abb. 1), deren Beförderung zwischen Oktober 1869 und dem Jahr 1900 genauso viel kostete, wie die Expedierung der Inlandspostkarte in Höhe von 2 Kreuzer. Die Rückseite der Postkarte (Abb. 2) zeigt uns einen Aufdruck, der sofort erkennen lässt, dass es zweifelsohne eine Drucksache ist: Ein Preis-Courant über Mahlprodukte der k. k. landesbefugten Kunst- und Dampfmühle in Teplitz soll in der Zeit vor dem Festmonat Dezember zum vermehrten Kauf verschiedener Mehle animieren. Da es in den Anfangsjahren der Verwendung der Postkarte immer wieder Probleme bei der Benutzung gab, die allen Beteiligten Schwierigkeiten bereitete, wurde im PVOB Nr. 26 vom 20. Mai 1870 die Verwendung und Behandlung der Correspondenzkarten klar erläutert. Dort heißt es im ersten Absatz: Anlässlich mehrfach vorgekommener Anfragen wird den k. k. Postämtern hinsichtlich der Verwendung und Behandlung der Correspondenzkarten Folgendes bedeutet: 1. Schriftliche Mittheilungen können gegen die Gebühr von 2 kr. nur mittels der ämtlich ausgegebenen gestämpelten Correspondenzkarten nach Orten des Inlandes versendet werden. Dagegen steht es jedermann frei, offene gedruckte oder lithographirte Karten, allenfalls gegen die für Drucksachen festgesetzte ermäßigte Taxe zu versenden, wenn dieselbe keine andern schriftlichen Zusätze enthalten, als jene, welche bei Drucksachen im Allgemeinen gestattet sind. Kommen auf solchen Karten anderweitige schriftliche Mittheilungen vor, so sind sie mit dem vollen Briefporto samt Zutaxe zu belegen. Wurde nun die Karte mit schriftlichen Mitteilungen versehen, die bei Drucksachen nicht gestattet waren, dann waren sie mit dem vollen Briefporto samt Zutaxe zu belegen,

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Abb. 1: Vorderseite einer Karte, nachempfunden der Corres­ pondenz-Karte, Ausgabe 1869, mit portogerechter 2-kr.-Druck­ sachenfrankatur, entwertet TEPLITZ 17.11.(1870)

Abb. 2: Rückseite der Karte mit Preisliste und gedrucktem Datum: Teplitz, 14. November 1870

weil sie sich durch die handschriftlichen Nachrichten zu Briefen „entwickelt“ hatten. Es ist klar, dass die vorliegende Drucksache eine Imitation der amtlichen 2-Kreuzer-Postkarte darstellt. Dem Produzenten bzw. dem Auftraggeber dürfte die 125x85 mm große Korrespondenzkarte optisch sehr gefallen haben, so


POSTGESCHICHTE

dass er ein ähnliches Produkt gestalten ließ. Der doppelte Zierrahmen aber auch die innere Zierlinie sind der Urkarte nachempfunden und beinahe genauso groß wie die Rahmen der Urkarte, zeigen allerdings bei der Drucksache ein anderes Muster. In der oberen Anredezeile fehlt das Wörtchen „An“ und sie trägt weder das Hoheitszeichen, noch das Wort „Correspondenz-Karte.“, aber auch der gelbe 2-kr.Wertstempeleindruck in der rechten oberen Ecke fehlt. An Stelle des Wertstempels mit dem Kopfbild des Kaisers Franz Joseph befindet sich, wie dies laut Verordnung verlangt war, eine 2-kr.-Marke der Ausgabe 1867, die für Drucksachen und Postkarten aufgelegt worden war. Sie trägt einen unvollständigen, schwarzen Stempelabschlag des Postamtes TEPLITZ vom 17.11., wobei wir durch den Zudruck auf der Kartenrückseite erfahren, dass sie im Jahre 1870 produziert und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit im gleichen Jahr an Kunden verschickt wurde. Somit ist anzunehmen, dass der OT-Stempel vom 17.11.1870 stammt und die Karte in einer Zeit erzeugt wurde, in der die zweite Kartenausgabe noch nicht auf dem Markt war. Die Drucksache trägt keinen Ankunftsstempel, wie dies bei den Postkarten verlangt war und unterscheidet sich eigentlich dadurch von diesen, die laut PVOB Nr. 46 vom 27. September 1869, H. Minist. Z. 1816 – 1832, in der linken oberen Ecke den Ankunftsstempel abgeschlagen haben müssten: „Bei der Umkartirung sind die Correspondenzkarten mit keinem Stämpelabdruck zu versehen; der Abgabsstämpel aber ist auf der Vorderseite der Karten am Rande links gegenüber dem Poststämpel anzubringen“, heißt es im letzten Absatz des Punktes 10 b) auf Seite 308 des Verordnungsblattes. Da es sich beim präsentierten Beispiel um keine Korrespondenzkarte im herkömmlichen Sinne handelte, war der Abgabestempel anscheinend „übersehen“ worden. Die Drucksache erfüllte sicherlich auch derartig manipuliert ihren Zweck.

zumal dann, wenn sie praktisch umsetzbar waren. Und die Korrespondenzkarte war eine solche Errungenschaft. Dabei wurde sie mitunter auch „zweckentfremdet“, wie das beim folgenden Beleg geschah. Laut Absatz 3 des Erlasses im Postverordnungsblatt Nr. 46, vom 27. September 1869, heißt es: „Die Rückseite der Karte ist für schriftliche Mittheilungen bestimmt. Dieselben können, sowie die Adresse mit Tinte, Bleistift, farbigem Stift u. s. w. geschrieben sein, doch ist für die Deutlichkeit und Dauerhaftigkeit der Schriftzüge Sorge zu tragen.“ Vermutlich hat der Kartenbenutzer nichts von dieser Bestimmung gewusst, obwohl laut Absatz 9 des oben zitierten Erlasses das Publikum hinsichtlich des Verschleißes, der Ausfertigung und Behandlung der Karte durch öffentlichen Anschlag bei den Postämtern in Kenntnis zu setzen war. Er nutzte die Postkarte, die sich bereits wenige Jahre nach ihrer Einführung etabliert hatte, auf seine Weise und verwendete die im Vergleich zur 1. Emission etwas größere Karte mit dem braunen Wertstempel, die mit Dekret vom 14.01.1876 unter Aktenzeichen 25 799 die „Gelblinge“ abgelöst hatte, als Glückwunschkarte anlässlich des Jahreswechsels.

Abb. 4: Die Karte zeigt auf der Vorderseite die korrekte Manipulation: Beide Poststempel befinden sich auf dem vorgesehenen Platz.

Sie trägt den Abgangsstempel JOSEFSTADT WIEN vom 31.12.1877 auf der Vorderseite (Abb. 4) zur Entwertung des Wertstempeleindruckes, den Ankunftsstempel in der dafür vorgesehenen linken oberen Kartenecke und eine zur damaligen Zeit eigentlich noch nicht gestatteten Zeichnung auf der Rückseite. Dem seinen Dienst ausübenden Beamten in WIEN JOSEPHSTADT dürfte das „Mohrenbild“ nicht aufgefallen sein, sonst hätte er die Korrespondenzkarte nicht weiterleiten dürfen. Im Punkt 7 der Verordnung „Betreffend Abb. 3: Die bildliche Darstellung eines Mohren (?) mit geschriebenem Text war verboten.

Ein anderes Beispiel in brauchbarer Form stellt die unter Abb. 3 gezeigte Karte dar, bei der allerdings die geltenden Bestimmungen zur korrekten Benutzung der Postkarten trotz strikter Anweisungen der k. k. Postdirektion an die k. k. Postämter unbewusst missachtet wurden. Neuerungen kamen damals wie heute bei der Bevölkerung gut an,

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POSTGESCHICHTE

die Einführung von Correspondenzkarten im internen Verkehre“ können wir Folgendes erlesen: „Die Postanstalt übernimmt keine Verantwortlichkeit für den Inhalt der Mittheilungen. Die Postämter sind jedoch angewiesen, in ähnlicher Weise, wie es bezüglich der Briefe mit unstatthaften Beisätzen auf der Adresse mit dem Erlasse vom 8. März 1865, Z. 1771-401 (V. Bl. Ex 1865, Seite 57), angeordnet wurde, auch die Correspondenzkarten von der Beförderung, beziehungsweise Zustellung dann auszuschließen, wenn ihnen auffallen sollte, dass hiemit Unanständigkeiten, Ehrenbeleidigungen oder sonst strafbare Handlungen beabsichtigt werden.“ Was der Kartenabsender mit seiner Darstellung des Mohren in der damaligen Zeit beabsichtigt hat, bleibt dahingestellt. Wen oder was wollte er darstellen? Wie dachte er? Fragen, die wir 142 Jahre später leider nicht beantworten können. Ob die Gestaltungsart der Karte eine bewusst gesetzte Handlung war, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass Zeichnungen nicht erlaubt waren.

Wahrscheinlich ist der seinen Dienst versehende Beamte am betreffenden Tag seiner Pflicht nicht besonders ordentlich nachgegangen – schließlich stand doch der Jahreswechsel vor der Tür – und er vergaß einen Blick auf die Kartenrückseite zu werfen, was er unbestritten hätte tun müssen. Es wäre dann seine Aufgabe gewesen, die Weiterleitung der Karte zu verhindern. Denn politische Texte, Bilder, Porträts usw. waren bis 3. Juli 1881 auf Karten strengstens verboten. Erst mit 4. Juli desselben Jahres wurde offiziell erlaubt, die Rückseite mit bildlichen Darstellungen (Reklame) zu bedrucken, wodurch eine markante Änderung des Aussehens der Karten eintrat. Sie entwickelte sich ob der angepassten gesetzlichen Bestimmungen weiter und der Erfindergeist des Menschen machte sie im Laufe der Zeit für alles Mögliche verwendbar. Ob dies allerdings im Sinne ihres Erfinders geschah, möge dahingestellt sein. Heimo Tschernatsch

150 Jahre Postkarte Am 1. Oktober 2019 feiern wir das Jubiläum „150 Jahre Postkarte“. Eigentlich müsste es ja 150 Jahre „Correspondenz-Karte“, bzw. „Levelezési lap“ heißen, denn im September 1869 erschien die namensgebende Verordnung des Handelsministeriums über die „Einführung der Korrespondenzkarte“, gemäß derer vom 1. Oktober 1869 an von der Postverwaltung Postkarten ausgegeben wurden, auf welchen kurze schriftliche Mitteilungen nach allen Orten der Monarchie unabhängig von der Entfernung gegen eine Gebühr von nur zwei Neukreuzern befördert werden konnten. Diese Neuerung wurde von der Bevölkerung umgehend angenommen, es gab offensichtlich großen Bedarf an einer kurzen und bündigen Kommunikationsform, und die „Correspondenz-Karte“ verkaufte sich bereits im ersten Monat unglaubliche 1,4 Millionen Mal. Post- und auch die späteren Ansichtskarten fungierten in dieser Zeit eben noch als ein probates Kommunikationsmedium in dem Sinn, dass man z.B. vereinbarte, 'man trifft sich am Abend'. Telefon gab‘s noch nicht und die Post wurde seinerzeit sogar mehrmals täglich zugestellt. So trat sie

von Österreich aus nachfolgend ihren Siegeszug durch die ganze Welt an. Eine Einführung der Postkarte in weitere Länder erfolgte … 1870 Finnland, Großbritannien 1871 Belgien, Niederlande, Dänemark, Kanada 1872 Schweden, Norwegen, Russland, Ceylon 1873 USA, Frankreich, Serbien, Rumänien, Spanien, Japan 1874 Italien 1875 Uruguay, Guatemala 1876 Griechenland 1877 Türkei 1878 Portugal, Persien, Argentinien 1879 Ägypten, Bulgarien, Island, Mexiko 1880 Brasilien, Neufundland 1881 Kolumbien 1883 Peru 1886 Kongo 1888 Montenegro

Ing. Mag. Reinhard K. Schneider

Eine Frage der Klammer(n) Ein Sammlerfreund aus Belgien hat uns dieses ungewöhnliche Prachtstück aus Vaduz vorgelegt, eine Correspondenz-Karte der Ausgabe 1872 mit „italienischem Sprachvermerk“. Der „Schneiderbauer“, der „ANK-Ganzsachenkatalog“ und auch der „Michel Österreich-Spezial“ weisen bei diesem Sprachvermerk auf die Varianten „mit“ und „ohne“ Klammern hin – im vorgelegten Fall sehen wir allerdings nur eine Klammer … ... Wer weiß mehr darüber? Rückmeldungen bitte per E-Mail direkt an rks@familieschneider.at oder an das VÖPh-Sekretariat. Vielen Dank!

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ALBUM

Frauen, kommt zur Wahl! Was heute für Österreicherinnen und Österreicher ganz selbstverständlich ist, war vor 100 Jahren eine große Errungenschaft: 1919 durften Frauen zum ersten Mal wählen, unabhängig von ihrer Bildung, ihrem Grundbesitz oder ihrem Einkommen. Ausgabetag: 17.09.2019 Es war ein langer Weg bis zur Einführung des Frauenwahlrechts. 1907 wurde das allgemeine Wahlrecht für Männer eingeführt, das Frauen nun noch deutlicher von diesem Recht ausschloss. Der Kampf um das Wahlrecht intensivierte sich immer mehr. Die sozialdemokratischen Frauen organisierten sich zu Demonstrationen und Frauenkonferenzen, während die bürgerliche Frauenbewegung eher auf Zeitschriften und Petitionen und ein „Frauenstimmrechtskomitee“ setzte. Der Erste Weltkrieg veränderte die Lebenssituation vieler Frauen. Viele mussten anstelle der eingerückten Männer einen Beruf ergreifen, um die Familie zu versorgen und um die Kriegsindustrie aufrechtzuerhalten.

Nach dieser ersten „allgemeinen“ Wahl konnten acht weibliche Abgeordnete in die Konstituierende Nationalversammlung einziehen: Anna Boschek,

Plakat der Frauenbewegung aus 1914 © Welt-Press-Photo / NB-Bildarchiv / picturedesk.com

© gemeinfrei / Wikimedia

Nach dem Ende des Kriegs erfolgte am 12. November 1918 die Proklamation Österreichs zu einer demokratischen Republik, und bei dieser Neuordnung wurden auch die Grundsätze des Wahlrechts festgelegt: Die Wahlordnung sollte „auf der Verhältniswahl und auf dem allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Stimmrecht aller Staatsbürger ohne Unterschied des Geschlechts“ beruhen. Die erste Wahl, bei der auch Frauen – sowohl aktiv als auch passiv – wahlberechtigt waren, war jene zur Konstituierenden Nationalversammlung am 16. Februar 1919. Die Wahlbeteiligung der Frauen lag bei 82,10 %, jene der Männer bei 86,97 %, also nur wenig höher. Die Mehrheit der Wählerinnen stimmte für die bürgerlichen Parteien, vor allem die Christlichsozialen. Ab 1920 wurden je nach Geschlecht andersfarbige Wahlkuverts verwendet, so konnte man das Wahlverhalten der Frauen besser analysieren.

Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Maria Tusch für die Sozialdemokratische Partei und Hildegard Burjan, die Gründerin der Caritas Socialis, für die Christlichsoziale Partei. Der Markenblock zum Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“ zeigt im Hintergrund ein Plakat von Karl Maria Stadler zum Frauentag am 8. März 1914 sowie einen Ausschnitt aus der Zeitung „Die Wählerin“ und das Titelblatt der „Wiener Bilder – illustriertes Familienblatt“, das Wählerinnen bei der Stimmabgabe zur Wahl am 16. Februar 1919 zeigt. 20

DIE BRIEFMARKE 9|2019

Die ersten weiblichen Abgeordneten der Sozialdemokratischen Partei


ALBUM

Änderungen und Druckfehler vorbehalten.

Sonderpostämter Datum Zeit

Anlass

Standort

Veranstalter

EntwerferIn DesignerIn

Gefälligkeits­ abstempelung

07.09.2019 13:00-17:00

Rupert Hollaus Event

Volksheim Traisen, Rathausplatz 3, 3160 Traisen

BSV St. Veit an der Gölsen, Alfred Gugerell, E-Mail: gugerell@aon.at

Alfred Guggerell rund: 38 mm

21.09.2019

Region Ost 0664 624 2164

13.09.2019 11:00-17:00 (Präsentation: 15:30)

Ersttag der Sondermarke Abtstab St. Lambrecht

Stift St. Lambrecht, Barocksaal, Hauptstraße 1, 8813 St. Lambrecht

Österr. Philatelistenverein St. Gabriel, LGW Josef Bierbauer, Bürgergasse 1, 8010 Graz, Tel: 0676/6510508

Peter Sinawehl rund: 38 mm

27.09.2019 Ersttagszusatz­ stempel

Region Mitte 0664 624 1798

16.-20.09.2019 Lehrlingsfiliale Ost Mo-Fr 8:00*) MM Mobil 18:00 Uhr

Postfiliale, Weintraubengasse 22, 1020 Wien

Österreichische Post AG

David Gruber rund: 40 mm

30.09.2019

Region Ost 0664 624 2164

17.09.2019 8:30-13:00 (Präsentation: 10:00)

Ersttag des Sonder­ markenblocks 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Anita Kern 35 x 40 mm

01.10.2019 Ersttagszusatz­ stempel

Region Ost 0664 624 2164

17.09.2019 8:30-9:30

Sonderpost­ beförderung mit Fiaker vom VÖP - Secession zum Parlament

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Alfred Guggerell 43 x 28 mm

nicht zulässig siehe Annahme­ bedingungen

Region Ost 0664 624 2164

19.09.2019 14:00-18:00 (Präsentation: 19:00)

Ersttag der Sondermarke Kamptal DAC

Gebietsvinothek Ursin Haus, Kamptalstraße 3, 3550 Langenlois

BSV Langenlois, Gerhard Schweitzer, Klomserstraße 12/2/9, 3500 Krems, Tel: 0699/10167817, E-Mail: g.schweitzer@tele2.at

David Gruber 38 x 28 mm

03.10.2019 Ersttagszusatz­ stempel

Region Ost 0664 624 2164

20.09.2019 9:00-13:00

Verbandstag

Philatelie Shop, Rochusplatz 1, 1030 Wien

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Alfred Guggerell 45 x 28 mm

04.10.2019

Region Ost 0664 624 2164

20.09.2019 11:00-15:00

Eröffnung 43. Domkirchweihfest zu Ruperti

Eingang Salzburger Dom, Domplatz 1, 5020 Salzburg

Verein der BriefmarkenSammler in Salzburg, Wolfgang Weilhartner, Auffenbergstraße 11, 5020 Salzburg, Tel: 0664/73659984, E-Mail: w.weilhartner@aon.at

Dr. Birgit Hieke-Weilhartner 35 x 43 mm

04.10.2019

Region West 0664 624 1468

22.09.2019 10:30-14:30

300 Jahre Piaristen an der Pfarre Maria Treu

Piaristenpfarre Maria Treu, Piaristengasse 43-45, 1080 Wien

Österr. Philatelistenverein St. Gabriel, Heinz Peroutka, Baumgartenstraße 38-40/18, 1140 Wien, E-Mail: heinz.peroutka@aon.at

Maria Schulz 48 x 32 mm

07.10.2019

Region Ost 0664 624 2164

26.09.2019 11:30-18:30

Eröffnung Wiener Wiesn 2019 **) Fotobox

Veranstaltungsgelände Wiener Wiesn, Bundesländerhütte neben Festbühne, 1020 Wien

Österreichische Post AG

David Gruber 48 x 30 mm

10.10.2019

Region Ost 0664 624 2164

27.09.2019 13:00-17:00 (Präsentation: 13:00)

„REGIO West“ Ersttag des Son­ dermarkenblocks Freimarken 1890 *) MM Mobil

Vorarlberger Museumswelt, Obere Lände 3b, 6820 Frastanz

Philatelieclub Montfort, Peter Schmid, Pfundacker 19, 6710 Nenzing, Tel: 0664/2118999, E-Mail: peter.fwm@vol.at

Anita Kern 40 x 27 mm

11.10.2019 Ersttagszusatz­ stempel

Region West 0664 624 1468

27.09.2019 13:00-17:00 (Präsentation: 13:00)

„REGIO West“ Ersttag der Sondermarke Anna Jermolaewa – Good Times, Bad Times *) MM Mobil

Vorarlberger Museumswelt, Obere Lände 3b, 6820 Frastanz

Philatelieclub Montfort, Peter Schmid, Pfundacker 19, 6710 Nenzing, Tel: 0664/2118999, E-Mail: peter.fwm@vol.at

Regina Simon rund: 40 mm

11.10.2019 Ersttagszusatz­ stempel

Region West 0664 624 1468

01.10.2019 9:00-13:00 (Präsentation: 10:00)

Ersttag der Ganzsache 150 Jahre Korrespondenz­ karte

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Reinhard K. Schneider 45 x 36 mm

15.10.2019 Ersttagszusatz­ stempel

Region Ost 0664 624 2164

01.10.2019 9:00-13:00

Postgeschichte 13

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Adi Tuma rund: 35 mm

15.10.2019

Region Ost 0664 624 2164

Rückfragen

Abbildung

*) Meine Marke Mobil: Sie können Sich vor Ort fotografieren lassen und das Bild als persönliche Briefmarke mit nach Hause nehmen. **) Fotobox: Sie können Sich vor Ort fotografieren lassen und das Bild als persönliche Briefmarke oder als Ansichtskarte mit nach Hause nehmen. Die Österreichischer Post AG ist mit einem eigenen Stand bei der Eröffnung der Wiener Wiesn am 26.09.2019 vertreten. Sie finden uns in der Bundesländerhütte gleich neben der Festbühne. Öffnungszeit: 11:30-18:30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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DIE BRIEFMARKE 9|2019

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Die Briefmarke 09/2019  

Österreichische Fachzeitschrift für Post und Philatelie. Info und Zeitschriftenbezug: Verband Österreichischer Philatelistenvereine +43(1)58...

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