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DIE

BRIEFMARKE

66. Jahrgang Oktober 2018; Einzelpreis EUR 4,00 Sponsoring Post; Entgelt bezahlt; Verlagspostamt 1060 Wien, GZ: 02 Z 031235 S

Post und Philatelie in Österreich

10/2018

Serie Postgeschichte – PG 11 Postbüchel Erstausgabetag 31. Oktober 2018

AUSTRIA CUP 2019 - 2021 100 Jahre Meraner Hilfspost


AKTUELLES

AUSTRIA-CUP 2019-2021

Durchführungsbestimmungen (Sonderreglement)

1.0 Allgemeine Bestimmungen 5.2 Für jedes Team werden besondere Gruppen- Ausstelleraus1.1 Der „Austria-Cup“ ist ein philatelistischer Gruppenwettbe- weise ausgefertigt. werb des VÖPh. Er wird in den nationalen Rangen III, II und I 5.3 Im Gruppen-Ausstellerausweis sind aufzuführen: veranstaltet. 1.2  Jedes Jahr findet, aufsteigend nach Jahren, ein Austria-Cup-Wettbewerb statt. 2019 Rang III, 2020 Rang II, 2021 Rang I. 1.3 Der Austria-Cup wird in vollem Umfang nur dann durchgeführt bzw. der Titel „Austria-Cup-Champion“ wird nur dann verliehen, wenn mindestens 4 Gruppen am Wettbewerb teilnehmen.

a.) Der Vereinsname mit Ortsbezeichnung und eventuell besonderer Gruppenname. b.) Die Gruppenmitglieder mit Vor- und Nachnamen, bei Jugendlichen das Geburtsdatum. c.) die Exponattitel

6.0 Gruppenpräsentation 6.1 Dem Gruppenexponat ist ein Präsentationsrahmen voranzu-

stellen, der aber nicht zur Bewertung zählt. Er enthält die unter 2.0 Ziele des Bewerbes sind: 2.1 … dem Vereinsleben und der Zusammenarbeit in den Verei- Punkt 5.3 aufgeführten Angaben, evtl auch Hinweise auf den

nen neue Impulse zu geben. 2.2 … Neuaussteller an den nationalen Ausstellungen hervorzubringen und zu fördern. 2.3 … die wünschenswerte bunte Vielfalt des Sammelns und somit der philatelistischen Klassen zu forcieren. 2.4 … die Jugendarbeit der VÖPh-Vereine auf allen Niveaus nachdrücklich anzuheben.

Sponsor der Mannschaft.

6.2 Jede Gruppe muss Exponate aus mindestens 3 verschiede-

nen Wettbewerbsklassen zeigen. Die gleichmäßige Verteilung der Rahmen unter den Mitgliedern ist erwünscht und wird mit Bonuspunkten belohnt. (siehe Punkt 8.4) 6.3 Es sind im Wettbewerb alle im österreichischen Reglement angeführten Klassen außer „Literatur“ zugelassen (Anm.: auch Ansichts- und Motivkarten).

3.0 Teilnahmebedingungen 3.1 Als Teilnehmer sind ausschließlich Gruppen aus Mitglieds- 7.0 Umfang der Exponate vereinen des VÖPh zugelassen. Ein Verein kann mehrere Grup- 7.1 Die Rahmenzahl pro Gruppe ist festgelegt. Für die interne pen anmelden. 3.2 Eine Ausstellergruppe besteht aus 4 Teilnehmern. Alle Mitglieder dieser Gruppe müssen demselben Philatelistenverein bzw. derselben Sektion eines Vereines angehören. Vereine oder Sektionen mit weniger als 50 Mitgliedern können sich einem anderen kleinen Verein anschließen und gemeinsam Gruppen bilden. 3.3 Ein Sammler, der bei mehr als einem Verein Mitglied ist, kann in maximal zwei Gruppen am Austria-Cup teilnehmen, vorausgesetzt er zeigt Objekte verschiedener Ausstellungsklassen . 3.4 Jugendliche unter 21 Jahren können in einer Erwachsenengruppe mitmachen oder eine eigene Gruppe bilden. Ihre Exponate erhalten Bonuspunkte (siehe Punkt 8.4) 3.5 Die gleiche Regelung gilt für Erstaussteller, die noch nie an einer Wettbewerbsausstellung teilgenommen haben (pro Erstaussteller ein Bonuspunkt; siehe Punkt 8.4).

4.0 Teilnahmevoraussetzungen 4.1 Rang III: Die Gruppenmitglieder haben ihr Exponat in einer Wettbewerbsausstellung noch nie gezeigt, oder sie haben sich mit dem Objekt als Einzelaussteller noch nicht für Rang II oder höher qualifiziert. Auszüge aus großen, bereits hochprämierten Sammlungen sind nicht gestattet! Werden solche Sammlungen dennoch zum Cup angemeldet, werden sie ausnahmslos disqualifiziert! Rang II: Die Gruppe hat sich im Rahmen des Austria-Cups in einer Rang III – Ausstellung mit mindestens 65 Punkten qualifiziert. Die Gruppenmitglieder haben sich mit ihren Exponaten als Einzelaussteller noch nicht für Rang II oder höher qualifiziert. Rang I: Die Gruppe hat sich im Rahmen des Austria-Cups in einer Rang II – Ausstellung mit mindestens 70 Punkten qualifiziert. Die Gruppenmitglieder haben sich mit ihren Exponaten als Einzelaussteller noch nicht für Rang I qualifiziert. 4.2 Das Auswechseln eines Gruppenmitgliedes ist nicht möglich. (in speziellen Fällen Entscheidung durch den Vorsitz AUSTRIA-CUP)

5.0 Anmeldung, Ausstellerausweise 5.1  Die Anmeldung zum Austria-Cup hat bis spätestens

31. März 2019 zu erfolgen. Das Anmeldeformular wird von allen 4 Gruppenmitgliedern unterschrieben. 4

DIE BRIEFMARKE 10|2018

Verteilung der Rahmen ist die Gruppe insofern frei, als die mögliche Anzahl bei gleichmäßiger Aufteilung höchstens um 1 Rahmen über- bzw. unterschritten werden darf. 7.2 Von den einzelnen Mitgliedern müssen immer ganze Rahmen gezeigt werden. 7.3 Es sind folgende Rahmenzahlen vorgesehen: Rang III: 8 Rahmen je Gruppe + 1 Präsentationsrahmen Rang II: 12 Rahmen je Gruppe + 1 Präsentationsrahmen Rang I: 16 Rahmen je Gruppe + 1 Präsentationsrahmen

8.0 Jurierung, Bonuspunkte 8.1 Die Bewertung erfolgt durch Juroren des VÖPh nach den

Kriterien der nationalen Ausstellungsreglemente unter Berücksichtigung, dass für das einzelne Exponat weniger Rahmen zur Verfügung stehen. 8.2 Es gelten für die einzelnen Exponate innerhalb der Gruppe die gleichen Vorschriften wie bei einer Einzelkonkurrenz, d.h. mit Titelblatt, Plan, usw. 8.3 Grundjurierung, Grundpunktezahl Die 4 Sammlungen einer Gruppe werden einzeln bewertet. Die 4 Einzelbewertungen werden addiert und durch 4 dividiert. Dieses Durchschnittsergebnis bildet die Grundpunktezahl. 8.4 Bonuspunkte: Für folgende Besonderheiten werden Bonuspunkte vergeben: Besonderheiten Bonuspunkte a.) Klassenverschiedenheit (je ausgestellter Klasse gibt es 1 Punkt) 1-4 b.) Gleichmäßige Verteilung der Rahmen unter den Gruppenmitgliedern 2 c.) Pro Aussteller unter 21 Jahren (siehe Punkt 3.4) 2 d.) Pro Erstaussteller (siehe Punkt 3.5) 1 Die vergebenen Bonuspunkte gelten in allen drei Rangen. 8.5 Gruppenpunktzahl / Endergebnis. Zur Grundpunktzahl (= Durchschnittsergebnis der 4 Einzelbewertungen) werden die Bonuspunkte dazugerechnet. Nur dieses Schlussresultat (= Gruppenpunktzahl) zählt für die Rangfolge bzw. für die Qualifikation in die nächste Cup-Runde. Beschluss des Vorstandes vom 22. 06. 2002, in Kraft getreten am 01.07.2002. Wien, am 25.03.2002 Herbert Kotal, präzisiert und ergänzt am 01.07.2012 Herbert Kotal und am 23.08.2018 von Hans Schneider und Horst Horin


AKTUELLES

Sonderpostamt im VÖPh

VÖPh-BELEGPROGRAMM

Mittwoch, 31.10.2018, 9-13 Uhr – Präsentation: 10 Uhr im VÖPh, 1060 Wien, Getreidemarkt 1

A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

Postgeschichte PG- 11/2

Postgeschichte PG- 11/1

ERSTAUSGABE der personalisierten Briefmarke PG-11 „Postbüchel“ aus der Serie „Postgeschichte“ PROGRAMM 10 Uhr Markenpräsentation durch Ing. Alfred Kunz Anschließend ein Gläschen Sekt

Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

Bilder auf den „Postbücheln“

“Postbüchel“

vermitteln gute Eindrücke aus der Welt von gestern

etwa ab der Jahrhundertwende mit bunten Umschlägen versehen

PG-11/1 Preis: € 4,20

PG-11/2 Preis: € 4,20

VERKAUF & BESTELLUNGEN Die abgebildeten Sonderbelege erhalten Sie beim Sonderpostamt sowie im VÖPh-Büro, Tel.: +43 1 587 64 69 oder office.voeph@voeph.at.

Neujahrs - Gabe der Briefträger

POSTBÜCHEL

Achtung FRÜHERER BESTELLSCHLUSS für Vorbestellungen: Montag, 22.10.2018 PM PG-11 „Postbüchel“ Preis: € 3,–

Wichtige Hinweise zur Bestellung der „Postgeschichte“: BITTE BEI DER BESTELLUNG UNBEDINGT ANGEBEN, OB SIE BEREITS EIN ABONNEMENT DER SERIE „POSTGESCHICHTE“ BESITZEN! Die Auflage ist, wie ja bereits bekannt, mit 1.000 Stück begrenzt. Wir müssen daher streng darauf achten, Doppelbestellungen zu vermeiden, damit alle Sammler auch die gewünschten Marken und Belege erhalten können. Die Belege und Marken von PG 1 bis PG 10 sind komplett ausverkauft. Erhältlich sind nur mehr einige Stück der Personalisierten Marke PG 3 (Briefkasten).

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Hinweis: Lesen Sie auch den Artikel „Vom Rollwagenbüchlein zum Postbüchel“ von Alfred Kunz auf den Seiten 6 bis 7.

Auf dem Weg zu „100 Jahre VÖPh“ Das Phila-Abo 2018-2021

Der Verband Österreichischer Philatelistenvereine bietet für das Jubiläumsjahr 2021 (Multilaterale, ÖVEBRIA 2021, 100 Jahre VÖPH) ein einzigartiges Sammel-Abo für Belege und Marken „Auf dem Weg zu 2021“ an, das Sie philatelistisch durch die Jahre 2018-2021 begleitet. Alle Jubiläums-Belege sind speziell für das Abo gestaltet und in dieser Form nur im Rahmen des Gesamt-Abos erhältlich. Bisher im Abo erschienen: Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

Vorschau Oktober: Sonderflugpostbeförderung Wr. Neustadt am 6.10.2018 Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

100 Jahre VÖPh 1921-2021

Sonderpostbeförderung mit Flugzeugnachbau der Hansa-Brandenburg C1 – Wr. Neustadt 6.10.2018

A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

100 Jahre VÖPh 1921-2021

100 Jahre VÖPh 1921-2021

100 Jahre VÖPh 1921-2021

Von der Trilaterale 1988 zur Multilaterale 2021

Verband Österreichischer Philatelisten-Vereine

A-1060 Wien, Getreidemarkt 1

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Richard Gerstl

Richard Gerstl

Traunsee mit „Schlafender Griechin“, 1907

Uferstraße bei Gmunden, 1907

Separatwagen zur Beförderung von Personen, Reisegepäck und Postsendungen, 19. Jahrhundert

Separatwagen zur Beförderung von Personen, Reisegepäck und Postsendungen, 19. Jahrhundert

Bestell-Infos: Die Abo-Bestellung ist nur schriftlich möglich – per Post, Mail und via Bestellformular (siehe auch www.voeph.at) – und bis 2021 verbindlich. Versand und Abrechnung des Abos erfolgen halbjährlich. Der Preis des Abos ist frankaturabhängig, wird jedoch den Gesamtpreis von € 350,– (inklusive passendem Sammelalbum und Versandkosten) nicht übersteigen. Ihre schriftliche Bestellung richten Sie bitte an: • VÖPh, „Abo 2021“, Getreidemarkt 1, 1060 Wien, • oder an: office.voeph@voeph.at, Betreff: „Abo 2021“

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AKTUELLES

Vom Rollwagenbüchlein zum Postbüchel Die Fahrgäste mögen sich, wenn ihre Gesprächsthemen erschöpft waren, gerne mit etwas Lektüre beschäftigt haben. Schriftsteller haben die ihnen gebotene Möglichkeit rasch erkannt. Schon im Jahre 1555, als es noch keine Fahrpost gab, schrieb Jörg Wickram, der Stadtschreiber, eigentlich Weibel1, d.h. Amtsdiener zu Burgheim, sein „Rollwagenbüchlein“, in der Literaturgeschichte damit eine neue Gattung begründend. Viele Nachahmer sind vom Erfolg des Rollwagenbüchleins berauscht, unserem Jörg Wickram nachgefolgt. Schon zwei Jahre später gab Martinus Montanus seinen „Wegkürtzer“ heraus. Auch dieses lustige Büchlein, voll von derben Späßen und Schwänken, ist ein Urahn der deutschen Reiseliteratur. 1558 erschien das „Rastbüchlein“ von Michael Lindener. Es war die große Tat Jörg Wickrams, wenn wir sämtlichen Literaturgeschichten trauen dürfen, dass er die Zote, „so man in Schiffen und auf Rollwägen, desgleichen in Scheerhäusern2 und Badstuben zu langweiligen Zeiten erzählen“ mochte, wenigstens salonfähig machte. Dieses „Rollwagenbüchlein“ zeigt seinen Verfasser zwar in gebührendem Abstand, aber doch auf der Linie eines Hans Sachs. Kein Wunder, dass es mehrere Auflagen erlebte. Der Bayer, der Salz und Brot aß, damit ihm vor dem Untergang seines Schiffes der große Trunk besser schmecken sollte, oder der Schwabe, der sich beklagt, dass Gott nicht auch im Schwabenland „Lacrimae Christi“3 geweint hätte, wie in Italien, sind klassische Schwankfiguren geworden. Da wir nun sozusagen im Postwagen sitzen, dem schon um vieles eleganteren Nachfolger des Rollwagens, möchten wir mit Jörg Wickram wenigstens ein Geschichtlein zur allgemeinen Unterhaltung beisteuern.

Titelblatt der zweiten Ausgabe des „Rollwagenbüchlein“ von Georg Wickham (1557)

Wir wählen das kürzeste, nämlich das „von einem einfältigen Bauern, der in eine Kirche kam“. „Und als er das Bild Christi darin geschnitzt fand, mit vielen Blutstropfen übermalt, als ob er gegeißelt wäre, und er ein großes Mitleid mit unserem Herrgott hatte, betete er ein Vaterunser und sprach zuletzt: Ach lieber Herrgott, lass dir’s eine Witzigung4 sein und komme nicht mehr unter schnöden, bösen Juden.“ Mit diesen sich an die Reisenden wendenden Schwankbüchern ist mühelos eine Beziehung zu den von der Post selbst herausgegebenen Schriften herzustellen. Das älteste im Wiener Postmuseum vorhandene „Postbüchel“ ist von 1757 und führt den anspruchsvollen Titel:: Wunderbare Post-Zeitungen so Ein Deserteur gebracht welche Seine werthen Gännern zum Neu-Jahrs-Geschänke macht

„Jener, der so früh als spat Briefe zu bestellen hat, Immerzu was Neues bringt, Hurtig durch die Gassen springt, Viele hundert Staffeln steigt, Nie mit leerer Hand sich zeigt Und, wann er die Pflicht vollführt, Bestens sich recommandirt.“ Erstes Wiener Postbüchel aus dem Jahre 1701 von Johann Jordan

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AKTUELLES

Diesem Postbüchel vom Jahre 1757 folgten dann alljährlich5 neue unter stets abgewandelten Titeln und nicht nur in Wien, sondern auch zum Beispiel in Prag und anderswo. Das Wiener „Postbüchel“ vom Jahre 1908 nannte sich z.B. „Olla Podrida“ (['oʎa po'ðɾiða] ist ein typisches Gericht der kastilischen Küche und war ursprünglich ein Eintopf ), das von 1784 „Der Herr Auweh oder der Briefträger aus Marokko“, während sich 1737 der Postbote in Satzform empfahl: „Zum neuen Wechsel unserer Zeiten, folgt hier ein Pack von Neuigkeiten.“ Ein Prager Postbüchel stellt wenigstens symbolisch die Beziehung zur Postkutsche her, denn sein Titel lautet: „Heitere Töne aus dem Posthorn des Scherzes und der frohen Laune oder das Postbüchel für das Jahr 1846.“

Neujahrs - Gabe der Briefträger

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Wenn auch die österreichischen Postbüchel niemals die klassische Höhe des Rollwagenbüchleins erreichten, so sind sie doch ein Stück Kulturgeschichte. Reiselektüre in der Postkutsche aber waren zunächst wohl die Taschenbücher, Almanache und verschiedenen Breviere, die heute noch das Vergnügen des Sammlers bilden. Rollwagenbüchlein – ist eine Sammlung von ursprünglich 67 Schwänken. In späteren Ausgaben fügte Wickram weitere Geschichten hinzu, so dass die Sammlung schließlich 111 Prosaschwänke umfasste. Das Buch gehört zur Gattung der frühneuzeitlichen Schwankliteratur; Schwänke sind kurze, derbe, manchmal obszöne Geschichten, deren Wurzeln in der humanistischen Fazetie (Scherz, Witz; Spottreden) und dem der Predigtliteratur (lat. praedicare – öffentlich bekannt machen, verkündigen, preisen) zugehörenden Exempel liegen. Sie wurden mündlich überliefert.

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POSTGESCHICHTE (11)

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Als Postbüchel werden Neujahrsgaben bezeichnet, die die Briefträger ihren Kunden in Erwartung eines Trinkgeldes überreichten. Quellennachweis: Texte aus „Das Posthorn klingt“, einer Schriftenreihe für Heimat und Volk – Ausgabe 1941

Alfred Kunz (AIJP) 1 2 3 4 5

Weibel (auch Amtsweibel) ist eine schweizerische Amtsbezeichnung Scheer, mhd. von Scherer, eine Berufsbezeichnung der Handwerker, zu denen auch Bader (Arzt), Barbier (Friseur und Bartschneider) und Wund­ärzte zählten Lacrima Christi („Die Tränen Christi“) ist ein bekannten Rot-, Rosé- und Weißwein, der am Fuß des Vulkans Vesuv in der Nähe von Neapel hergestellt wird. Witzigung steht hauptsächlich mit „soll, muss, wird“) – in diesem Falle, „es soll dir eine Lehre sein“ Das erste Postbüchel erschien 1701, verfasst von Johann Jordan. Von 1914 bis 1918 erschienen Kriegspostbücheln. Von 1921 bis 1928 wurde das Postbüchel von der Postgewerkschaft verboten, da man der Ansicht war, die „Neujahrsbetteleien“ seien eines Staatsbediensteten unwürdig. Auch von 1938 bis 1953 erschienen keine Postbüchel.

AWZ-Drucker nun auch im VÖPh Während das Postbüchel auch in Zukunft der Briefträger bringen wird – beim Verband gibt es dies nur auf Personalisierter Marke – kann der VÖPh in Zusammenarbeit mit der Österr. Post AG ab Oktober 2018 ein neues Service anbieten: Zu den Bürozeiten (Mo-Do von 09 00 – 15 00 Uhr) steht am Getreidemarkt ein Automatenwertzeichen-Drucker der Firma INFORM aus Wien zur Verfügung. Der Vorteil der neuen Druckergeneration liegt v.a. darin, dass theoretisch bis zu acht verschiedene Aufdrucke über das Automatenmenü abgerufen werden können. Es sind auch Bestellungen (inkl. Portoersatz) möglich.

heko

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POSTGESCHICHTE

Rare österreichische Ganzsachen In den letzten 40 Jahren meiner Sammlertätigkeit habe ich einige Ganzsachen der Österreichischen Post überaus selten zu Gesicht bekommen, obwohl mein Augenmerk bei Tauschtagen, Auktionen und Sammlertreffen vorrangig auf diese Belege gelenkt war … Es handelt sich um den 40-Groschen-Trachtenkartenbrief, die 45-Groschen-Trachtenpostkarte, die 70-Groschen-Bauten-Postkarte und die 5-Schilling-Postkarte mit dem Aufdruck „Landschaften aus Österreich“. Diese vier unterschiedlichen Poststücke, verwendet auf bestimmte Art und zu bestimmter Zeit, sind überaus selten und dürften meiner Meinung nach zu den seltensten Produkten der modernen, noch jüngeren Zeit der Philatelie in Österreich gezählt werden. Was macht nun diese Stücke so selten? Der Kartenbrief (Abb. 1) mit dem blauvioletten 40-Groschen-Wertstempeleindruck war der letzte, der in der Zweiten Republik produziert wurde. Dieses Verständigungsmittel mit Wertaufdruck, angeblich von einem Carl Akin im Jahre 1872 erfunden, wurde erstmals in Österreich 1886 amtlich herausgegeben.

Abb. 1: Letzter Kartenbrief der Zweiten Republik

Der letzte amtlich aufgelegte der österreichischen Postverwaltung war der präsentierte 40-g-Kartenbrief. Er konnte bis 1965 gekauft und mit entsprechender Zusatzfrankatur verwendet werden. Solche Belege sind zwar nicht häufig, doch keine Seltenheiten im Vergleich mit den einfachen Kartenbriefen ohne Zusatzfrankatur, die zwischen dem 1. und 31. Mai 1949 gelaufen sind. Nur in diesem kurzen Zeitraum war eine portogerechte einfache Verwendung dieser Ganzsache möglich, was diese Stücke zu den seltenen Belegen der Zweiten Republik werden ließ. Die 45-Groschen-Trachtenkorrespondenzkarte (Abb. 2), eine weitere Seltenheit, war wegen eines Sondertarifs für Ungarn und in die Tschechoslowakei aufgelegt worden. Sie galt vom 1. September 1947 bis 31. Dezember 1949, also nur eine sehr kurze Zeit. Da sie allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte 1948 zur Ausgabe gelangte, konnte sie nur bis Ende Dezember 1949 ohne Zusatzfrankatur verwendet werden. Diese Tatsache spricht für die Seltenheit dieser Postkarten. Derartige Belege kommen nicht oft vor, zumal die 45-g-Karte auch die letzte Ausgabe für den Verkehr in die ČSSR und nach Ungarn war. In der Folge wurden keine weiteren Karten mehr hergestellt. Ab 1. Feber 1960 galt auch nach diesen Ländern der normale Auslandstarif.

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DIE BRIEFMARKE 10|2018

Abb. 2: Einfache zensurierte 45-Groschen-Korrespondenzkarte in die CSSR, entwertet 1948 mit Wiener Sonderpoststempel

Rar sind auch die 70-Groschen-Bautenpostkarten (Abb. 3), die ebenfalls ohne Zusatzfrankatur in einem nur kurzen Zeitraum Verwendung fanden. Produziert wurden sie von 1962 bis 1964, weil es zwischen dem 1.9.1951 und dem 31.12.1963 die Möglichkeit eines verbilligten Ortsverkehrs gab. Dieser wurde jedoch Anfang 1964 aufgehoben. Das verbilligte Ortsporto zu 70 Groschen wurde mit Jahresbeginn 1964 dem Porto für Postkarten oder auch Briefen im Fernverkehr angeglichen. Davor konnte es genützt werden, wenn Absender und Empfänger im gleichen Postbezirk wohnten oder wenn sich mehrere Postbezirke auf


POSTGESCHICHTE

geschlossen hatten und auf eine Angleichung der nationalen Regelungen im Post- und Telekommunikationssektor auf europäischer und internationaler Ebene hinarbeiteten (CEPT = Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications). Gewisse Länder wie Tschechoslowakei (ab 1.8.1984), DDR (ab 1.6.1990), Bulgarien, Polen und Rumänien (alle ab 1.11.1990), Albanien (ab 1.1.1992), Armenien, Aserbeidschan und Georgien (alle ab 1.1.1994) traten erst allmählich der CEPT-Vereinigung bei. Sie galten zuerst als Ausland, für das die 5-Schilling-Postkarten vorgesehen waren.

Abb. 3: Postkarte Ortsverkehr, Ausgabe 1962/64, verwendet am 20. IX. 1963 in Graz, entwertet mit Maschinenstempel

Echt gelaufene Postkarten dorthin sind jedoch sehr selten, zumal sich bereits damals die „Postkartenzeit“ dem Ende zuzuneigen begann. Heutzutage scheint die Postkarte in ihrer uns bekannten Form ihre Schuldigkeit getan zu haben. Nur noch wenige Personen verwenden sie für persönliche Mitteilungen oder dergleichen. Vorrangig werden derzeit von den Leuten die digitalen Möglichkeiten genützt. Dazu propagiert die Post allerdings die Nutzung der Postkarten APP zum Versenden von Urlaubsgrüßen oder Ähnlichem. Sie ermöglicht das Gestalten und Versenden ganz einfach: Foto mit dem Smartphone knipsen, Layout wählen, Grußtext schreiben – den Rest erledigt die Post. Die Postkarte wird umgehend gedruckt und dem Empfänger, egal wo auf der Welt, zugestellt.

Abb. 4: Zweisprachige 5-Schilling-Auslandspostkarte, kombiniert mit 10-Schilling-Automatenmarke, verwendet 1983 express von Wien nach Prag: Express S 10 und Kartenporto S 5. CSSR ab 1.8.1984 CEPT-Land, deswegen rare portogerechte Verwendung einer 5-S-Karte ins Ausland.

Heimo Tschernatsch

Grund der günstigen Lage zu einem Ortsgebührenbezirk zusammengeschlossen hatten. Das kam zwar selten vor, machte aber diese Postkarte begehrenswert. Da es neben der 70-Groschen-Bautenganzsache auch noch die 70-Groschen-Trachtenganzsache gab und alle anderen Postkarten, die nach 1947 auf den Markt gekommen sind, noch gültig waren und aufgebraucht wurden, ist die Bauten-Ganzsache als Ortspostkarte eher selten gebraucht worden. Auch die Auflassung des Ortsverkehrs trug zur Seltenheit dieser letzten Ortspostkarte der Zweiten Republik bei. Die 5-Schilling-Postkarten „Schönes Österreich“ (Abb. 4), die in der Zeit zwischen dem 1.3.1982 und dem 31.1.1986 in das nicht ermäßigte Ausland zur Verwendung möglich waren, werden kaum zu finden sein und stellen eine weitere Rarität in der Zweiten Republik dar. Zum ermäßigten Ausland zählten damals in erster Linie die sogenannten CEPT-Länder, ehemals 48 europäische Staaten, die sich zusammen-

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ALBUM

Sonderpostämter Datum Zeit

Anlass

Standort

Veranstalter

EntwerferIn DesignerIn

Gefälligkeitsabstempelung

27.0914.10.2018 11:30-21:30

Wiener Wiesn

Veranstaltungsgelände Wiener Wiesn, 1020 Wien Hütte 29

Österreichische Post AG, Philatelie Ost, 1210 Wien

Robert CzompoFelsperger rund: 40 mm

29.10.2018

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

04.10.2018 9:00-13:00

Welttierschutztag *)

Kultur und Kongresszentrum Eisenstadt, Franz Schubertplatz 6, 1.Stock, 7000 Eisenstadt

1. Bgld. Philatelistenverein, gottfried. krasny@gmx.at

Vukovits Graphic Design 50 x 30 mm

18.10.18

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

04.10.2018 9:00-13:00

200. Geburtstag von „Dr. Ignaz Philipp Semmelweis“ *)

Kultur und Kongresszentrum Eisenstadt, Franz Schubertplatz 6, 1.Stock, 7000 Eisenstadt

1. Bgld. Philatelistenverein, gottfried. krasny@gmx.at

Vukovits Graphic Design rund: 40 mm

18.10.18

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

06.10.2018 10:00-15:00 (Präsentation: 11:00)

Ersttag der Sondermarke Flugpost

ASKÖ Hangar 5, Flugfeldgürtel 54, 2700 Wr. Neustadt

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Anita Kern 40 x 35 mm

20.10.2018 Ersttagszusatzstempel

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

06.10.2018 15:00-20:00 (Präsentation: 15:00)

Ersttag der Sondermarke Flugpost *)

Postmuseum, Schulstr. 1, 8790 Eisenerz

Österreichische Post AG, Philatelie Mitte, 4407 Steyr-Gleink

Anita Kern 40 x 38 mm

20.10.2018 Ersttagszusatzstempel

Philatelie Mitte, Renate Rebhandl, 0664 624 1798

06.10.2018 10:00-15:00 (Präsentation: 11:00) Nur die Annahmezeit 10:00-11:00 möglich

SONDERPOSTBEFÖRDERUNG mit einem Flugzeugnachbau der Hansa Brandenburg C1

ASKÖ Hangar 5, Flugfeldgürtel 54, 2700 Wr. Neustadt

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Alfred Gugerell rund: 40 mm

nicht zulässig

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

06.10.2018 10:00-15:00

Schmalspur Expo *)

Palmenhaus, Schlossparkgasse 3, 3950 Gmünd

Post WZ Sammlervereinigung Gmünd NÖ und Umgebung

Günter Stöckl 50 x 32 mm

20.10.2018

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

12.10.2018 9:00-13:00 (Präsentation: 10:00)

Ersttag der Sondermarke 30 Jahre VIER PFOTEN

Philatelie Shop Post am Rochus, Rochusmarkt 1, 1030 Wien

Österreichische Post AG, Philatelie Ost, 1210 Wien

Füllerer Marion 40 x 32,5 mm

26.10.2018 Ersttagszusatzstempel

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

14.10.2018

Sondermarke Glückwunsch Blumenstrauß

Keine Ersttagsveranstaltung

Gefälligkeitsabstempelung vom 15. bis 31.10. im Philatelie Shop Post am Rochus

David Gruber 33 x 38 mm

31.10.2018

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

15.10.2018 11:00-14:00

15 Jahre Shenzhou 5

VÖPh, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Gmündner Weltraumfreunde Miri Matejka, Laxenburgerstr 87, 1100 Wien

Alfred Gugerell rund: 40 mm

29.10.2018

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

18.10.2018 9:00-15:00 (Präsentation: 11:00, Burg Deutschlandsberg)

Ersttag der Sondermarke Weststeiermark *)

Stadtgalerie, Hauptplatz 22, 8530 Deutschlandsberg

Phil.Verein Deutschlandsberg, Nelkengasse 20a, 8530 Deutschlandsberg, Herr Manfred Kronawetter, 650/3661344

David Gruber 42 x 24 mm

01.11.2018 Ersttagszusatzstempel

Philatelie Mitte, Renate Rebhandl, 0664 624 1798

Rückfragen

Abbildung

DIE BRIEFMARKE 10|2018

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ALBUM

Datum Zeit

Anlass

Standort

Veranstalter

EntwerferIn DesignerIn

Gefälligkeitsabstempelung

18.10.2018 9:00-15:00

100 Jahre Stadt Deutschlandsberg

Stadtgalerie, Hauptplatz 22, 8530 Deutschlandsberg

Phil.Verein Deutschlandsberg, Nelkengasse 20a, 8530 Deutschlandsberg, Herr Manfred Kronawetter, 650/3661344

Manfred Kronawetter 33 x 48 mm

01.11.2018

Philatelie Mitte, Renate Rebhandl, 0664 624 1798

18.10.2018 9:00-15:00

Schilcherland

Stadtgalerie, Hauptplatz 22, 8530 Deutschlandsberg

Phil.Verein Deutschlandsberg, Nelkengasse 20a, 8530 Deutschlandsberg, Herr Manfred Kronawetter, 0650/3661344

Manfred Kronawetter 36 x 44 mm

01.11.2018

Philatelie Mitte, Renate Rebhandl, 0664 624 1798

20.10.2018 10:00-16:00 (Präsentation: 10:00)

Ersttag der Sondermarke 150 Jahre Kronprinz Rudolf-Bahn *)

Rathaus,

ABSV Knittelfeld, DI Werner Stecher, Hauptstraße 66c, 8740 Zeltweg, 0646/88615047, werner.stecher@ gmail.com

Peter Sinawehl 40 x 36 mm

03.11.2018 Erstagzusatzstempel

Philatelie Mitte, Renate Rebhandl, 0664 624 1798

24.10.2018 14:00-18:00 (Präsentation: 16:00)

Ersttag der Sondermarke 300 Jahre Wiener Porzellan 1718-2018 *)

Wiener Porzellanmanufaktur Augarten, Obere Augartenstraße 1, 1020 Wien

Österreichische Post AG, Philatelie Ost, 1210 Wien

Karin Klier 50 x 24 mm

07.11.2018 Ersttagszusatzstempel

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

25.-27.10. 2018 10:00-18:00

Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen 2018

Messe Sindelfingen, Mahdentalstr. 116, 71065 Sindelfingen

Österreichische Post AG, Philatelie Ost, 1210 Wien

Alfred Gugerell 50 x 27 mm

12.11.2018

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

27.10.2018 12:00-16:00

100 Jahre Republik Österreich

Kirchenwirt, Hauptstraße 6, 4794 Kopfing

Briefmarkensammlerverein Münzkirchen, Leopold Zehetner, Rechte Pflegzeile 2, 4780 Schärding, 07712/2008

Johanna Klein 27 x 36 mm

10.11.2018

Philatelie Mitte, Renate Rebhandl, 0664 624 1798

31.10.2018 9:00-13:00

Postgeschichte 11

VÖPh, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Verband Österreichischer Philatelistenvereine, Getreidemarkt 1, 1060 Wien

Andi Tuma rund: 35 mm

14.11.2018

Philatelie Ost, Gilbert Dörfler, 0664 624 2360

03.11.2018 08:00-12:00

Leonhardiritt von Pettenbach nach Heiligenleithen

Sitzungssaal der Marktgemeinde Pettenbach, Kirchplatz 3, 4643 Pettenbach

Briefmarkensammlerverein Pettenbach, Peter Schardt, Wilfingstraße 87, 4643 Pettenbach, 07586/20518

Gottfried Blank rund: 40 mm

17.11.2018

Philatelie Mitte, Renate Rebhandl, 0664 624 1798

Hauptplatz 15, 8720 Knittelfeld

Rückfragen

Gefälligkeitsabstempelungen – wenn nicht anders angegeben – nur bei der Zentralen Stempelstelle-Philatelie, Philatelie Shop Post am Rochus, Rochusplatz 1, 1030 Wien *) Besondere Attraktion: Meine Marke Mobil. Nutzen Sie die Gelegenheit, lassen Sie sich vor Ort von uns fotografieren und nehmen Sie Ihre persönliche Briefmarke gleich mit nach Hause. Änderungen und Druckfehler vorbehalten.

Verkaufsstand der Österreichischen Post auf der Wiener Wiesn Die Österreichischer Post AG ist mit einem eigenen Stand auf der Wiener Wiesn vertreten. Sie finden uns am Eröffnungstag von 11.30 bis 18.30 Uhr in der Bundesländer-Hütte neben der Festbühne, und vom 27. September bis 14. Oktober im Wiesn Rondeau in der Hütte Nr. 29. Öffnungszeiten: täglich von 11.30 bis 21.30 Uhr. Vor Ort können Sie die schönsten Sondermarken, die technischen Besonderheiten „Lederhose“, „Dirndl“ und „Steirerhut“, sowie sämtliche philatelistischen Artikel kaufen. Die Österreichische Post hat für die Wiener Wiesn einen eigenen Sonderstempel entwickelt, mit dem Sie Ihre Marken stempeln lassen können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich im Meine Marke-Fotoautomaten ablichten zu lassen und dieses Foto als echte Briefmarke gleich mit nach Hause zu nehmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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DIE BRIEFMARKE 10|2018

Abbildung


ALBUM

Die Postkarten App ist Testsieger unter den digitalen Postkarten ten stkar o P 0 50 gratis n! hicke versc

Urlaubsgrüße wurden in den letzten Jahren immer seltener per Postkarte, stattdessen meist auf einfacherem und schnellerem Weg über WhatsApp oder andere soziale Medien verschickt. Jetzt erlebt die Postkarte ein Revival – in moderner Variante, aber eben mit Retro-Flair.

Per Smartphone oder Tablet lassen sich eigene Fotos mit Text hochladen, die dann als echte Ansichtskarte über den Postweg zum Adressaten gelangen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 12 dieser Apps getestet. Die Postkarten App der Österreichischen Post machte das Rennen und wurde zum Testsieger gekürt. Bei der Bewertung der digitalen Postkarten wurde der Schwerpunkt auf die Bildqualität gelegt, außerdem wurden die Funktionen und die einfache Handhabung getestet.

Alle Testergebnisse sind unter www.konsument.at nachzulesen. Als Aufmerksamkeit seitens der Österreichischen Post AG können Sie als LeserIn der Briefmarke exklusiv 500 Gratis-Postkarten verschicken. Einfach App aufs Handy laden, Foto hochladen, Text schreiben und mit dem Gutschein-Code ALBUM2018 eine echte Postkarte verschicken. Solange der Vorrat reicht. post.at/postkartenapp Teilnahme- bzw. Nutzungsbedingungen: post.at/teilnahmebedingungen Gilt für die ersten 500 verschickten Postkarten.

SONDERPOSTBEFÖRDERUNG mit einem Flugzeugnachbau der Hansa-Brandenburg C1 auf dem Militärflughafen Wiener Neustadt Für diese Sonderpostbeförderung sind nur die vom Veranstalter aufgelegten Belege zugelassen. Die direkte Aufgabe von Belegen zu dieser Sonderpostbeförderung ist am 06.10.2018 von 10.00 bis 11.00 Uhr beim Sonderpostamt in Wiener Neustadt, Militärflughafen Wiener Neustadt-West, Flugfeldgürtel 54, ASKÖ Hangar 5, 2700 Wiener Neustadt möglich. Die Belege können ab sofort auch bei allen Sonderpostämtern sowie bei der Zentralen Stempelstelle – Philatelie Shop Post am Rochus, Rochusplatz 1, 1030 – bis 01.10.2018 aufgegeben werden. Die am Postweg eingereichten Belege sind unter Umschlag so rechtzeitig aufzugeben, dass sie spätestens am 03.10.2018 in der Zentralen Stempelstelle – Philatelie Shop Post am Rochus, Rochusplatz 1, 1030 Wien – einlangen. Die Entwertung der Briefmarken erfolgt mit dem Sonderstempel des Sonderpostamtes bzw. bei der Zentralen Stempelstelle mit dem für die Sonderpostbeförderung vorgesehenen Sonderstempel. VERKAUF & BESTELLUNGEN Sonderbelege sind ausschließlich im VÖPh-Büro, +43 1 587 64 69 oder office.voeph@voeph.at erhältlich. FP-1 Flugpost BLANKO Preis: € 3,50 FP-2 Flugpost ERSTTAG Preis: € 5,Der Reinerlös geht an das St. Anna Kinderspital. Die für die Sonderpostbeförderung bestimmten Sendungen müssen vollständig freigemacht, den Vermerk "Sonderpostbeförderung mit dem Flugzeugnachbau der Hansa Brandenburg C1" tragen und mit einer Empfängeranschrift versehen sein. Die Ankunftsstempelung erfolgt mit dem OT Stempel von 2700 Wiener Neustadt auf der Anschriftsseite der Sendungen.

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DIE BRIEFMARKE 10|2018

Profile for VÖPh

Die Briefmarke 10/2018  

Österreichische Fachzeitschrift für Post und Philatelie. Info und Zeitschriftenbezug: Verband Österreichischer Philatelistenvereine +43(1)58...

Die Briefmarke 10/2018  

Österreichische Fachzeitschrift für Post und Philatelie. Info und Zeitschriftenbezug: Verband Österreichischer Philatelistenvereine +43(1)58...

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