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Schuljahr 2009 / 2010 Nr. 3

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Titelfoto: «Die Zitrone ist ausgepresst»  Jesse Wyss, Klasse 6Rb der Kantonsschule Luzern, Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten

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www.vlm.ch – SJ 2009/10 Nr. 3 – 4/2010

Inhaltsverzeichnis AUF EIN WORT Mit Leadership und Selbstbewusstsein gegen Lethargie und Gleichgültigkeit ..............4 ENTLASTUNGSPAKET 2011 Position und Vorgehen des VLM ..................................................................................7 VLM-Schreiben an Kantonsräte und Kantonsrätinnen ..................................................8 Ergebnisse im Kantonsrat ...........................................................................................10 Umsetzung des Sparauftrags an den Schulen ............................................................10 Fiktives Interview mit einem Mitglied des Kantonsrates zu den gymnasialen Sparmassnahmen.............................................................................................11 FERIEN UND WEITERBILDUNG Die neue Ferien- und Weiterbildungsregelung ............................................................13 Haltung des VLM.........................................................................................................15 BESOLDUNG 2011 Lohnforderungen der Luzerner Personalverbände (ALP) zuhanden des Regierungsrates ..........................................................................................................16 Auslegeordnung im Besoldungssystem ......................................................................19 Schreiben des VLM an die Dienststelle Personal betreffend Postulat 546..................20 VERNEHMLASSUNG ZUM VOLKSSCHULBILDUNGSGESETZ Weshalb sich auch Mittelschullehrer/innen mit Themen der Volksschule befassen sollten ..........................................................................................................22 BILDUNGSPOLITISCHE GESPRÄCHE DES VLM Protokoll des Parteientreffens vom 30.3.2010.............................................................25 NEUES IM VLM VLM meets… ..............................................................................................................30 VLM Homepage ..........................................................................................................31 Weiterbildungskurse für Mittelschullehrpersonen .......................................................32 NÄCHSTES MAL IM ‚vlm aktuell’ ................................................................................33 REDAKTIONSSCHLUSS / IMPRESSUM ...................................................................34 KONTAKTE Vorstandsmitglieder Schuljahr 2009/10.......................................................................35 3


AUF EIN WORT

Mit Leadership und Selbstbewusstsein gegen Lethargie und Gleichgültigkeit von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch

In Zusammenhang mit dem regierungsrätlichen Entlastungspaket 2011 führte ich in den letzten Monaten viele Gespräche mit Politikern/innen aller Parteien, Schulleitungen, Vertretern des BKD, Fachschaften und Lehrpersonen. Eigentlich waren es sehr angenehme Diskussionen, denn grundsätzlich gingen alle Gesprächspartner mit mir einig, dass die Gymnasien und ihre Lehrpersonen in den letzten Jahren weit überdurchschnittlich von Sparmassnahmen betroffen waren und damit Qualität und Konkurrenzfähigkeit der Gymnasien gefährdet sind. Diese «angenehme» Übereinstimmung auf fast allen Ebenen kam mir bald ziemlich suspekt vor. Meinen gewerkschaftlichen Argumenten fehlte die Antithese, um (nach Hegels dialektischer Methode) zu 4

einer befriedigenden Synthese zu kommen. Worin lag und liegt der Grund für dieses Verhalten meiner Gesprächspartner/innen? Zum einen sehen immer mehr bildungsinteressierte Menschen im Kanton ein, dass die Mittelschulen spartechnisch ausgepresst und weitere Sparmassnahmen unverantwortlich sind. Diese stimmen selbstverständlich und ehrlich mit unseren Anliegen überein. Noch grösser ist allerdings (zur Zeit) die Zahl derjenigen, die vordergründig taktisch nicken und Verständnis, ja sogar Zustimmung zeigen (heucheln), im Wissen darum, dass sie sich stets hinter dem allgegenwärtigen Finanzdruck verstecken können. Diese Leute scheuen eine argumentative Auseinandersetzung. Ihr Bild


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AUF EIN WORT / ENTLASTUNGSPAKET 2011

von Mittelschulen und Lehrpersonen ist veraltet, Qualität und Innovation auf dieser Schulstufe sind ihnen gleichgültig. Ist es unser Ziel, die Situation der Mittelschulen und ihrer Lehrpersonen zu verbessern, müssen wir gegen diese Form von Lethargie und Gleichgültigkeit in Politik und Bevölkerung ankämpfen. Es braucht Leadership auf sämtlichen Stufen des Bildungswesens. Sei es als Regierungsrat, der seine Budgets durchboxt und für seine Mittelschulen und Lehrpersonen durchs Feuer geht. Sei es als Schulleitung, die klar und transparent führt und Innovation und Leistung honoriert. Sei es als Lehrperson, die sich ihrer Vorbildwirkung stets bewusst ist und mit Hartnäckigkeit und pädagogischem Flair den Alltag motiviert und motivierend meistert. Nur wenn es uns gelingt, auf allen Stufen selbstbewusst und von unserer Sache überzeugt aufzutreten und zu handeln, haben wir eine Chance, die lethargische und sogar gleichgültige Haltung gegenüber den Mittelschulen in breiten Bevölkerungs- und Politikerkreisen aufzubrechen. Anders formuliert, in uns Profis muss es für die Sache der Mittelschulen brennen, damit wir auch Laien dafür entfachen können.

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Position und Vorgehen des VLM

von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch

Am 14. Januar 2010 wurde der VLM vom BKD betreffend der Botschaft des Regierungsrates zum Entlastungspaket 2011 (B138) informiert. In der Folge wurden sämtliche Mittelschulen durch ihre VLM-Vorstandsmitglieder bezüglich der geplanten Massnahmen befragt. Zeitgleich stellte der VLM Kontakt mit den kantonalen Fachschaften Musik und Instrumentalunterricht her und sicherte ihnen tatkräftige Unterstützung zu. Die Rückmeldungen aus den einzelnen Schulen wurden ausgewertet und führten zur Position des VLM, die am 5. Februar in einer Pressemitteilung unter dem Titel «Der Kanton handelt unverantwortlich» in der Neuen Luzerner Zeitung abgedruckt wurde (http://www.zisch.ch/navigation/top_ main_nav/zeitung/leserbriefe/luzern/ detail.htm?client_request_className= NewsItem&client_request_contentOID =330927 oder www.vlm.ch -> Publikationen -> Medienmitteilungen).

Von Seiten der Parteien war es die SP (in der Person von Kantonsrätin Trix Dettling, Buchrain), welche betreffend zusätzlichen Informationen und der Sichtweise des VLM nachfragte. Einige dieser Informationen fanden Eingang in die kantonsrätlichen Motionen der SP zum Entlastungspaket 2011. In der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen (ALP) wurden die Massnahmen diskutiert und ein gemeinsames Protestschreiben zuhanden der Kantonsräte verschickt. Der VLM gelangte am 1. März 2010 mit einem persönlich adressierten Schreiben (s. S. 8f.) an alle Kantonsräte und betonte damit die Position der Mittelschullehrerinnen und Mittelschullehrer kurz vor den Fraktionssitzungen und der beschlussfassenden Kantonsratssitzung vom 15. und 16. März 2010 ein letztes Mal.

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ENTLASTUNGSPAKET 2011

Ergebnisse im Kantonsrat von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch

Der Luzerner Regierungsrat kann das Entlastungspaket 2011 fast wie vorgeschlagen umsetzen. Der Kantonsrat hat die drei Dutzend Sparmassnahmen durchberaten, beraten, ohne an der Gesamtsumme von 27 Millionen Franken für 2011 und 35 Millionen Franken ab 2012 etwas zu ändern.

BKD, für die sich der Rat aussprach, änderten an der Gesamtsparsumme nichts. So werden die Schulgelder zwar nicht erhöht, doch müssen die Mittelschulen den Betrag von CHF 600'000 bei sich einsparen. Der Hund beisse sich damit in den Schwanz, kritisierte die SP.

Der Linken gelang es nicht, das von ihnen bekämpfte Sparpaket aufzuschnüren. Nach einer achtstündigen Debatte nahm der Kantonsrat den Planungsbericht am Mittwoch 16.3.2010 unter Namensaufruf mit 88 zu 21 Stimmen in zustimmender Form zur Kenntnis.

Weniger schlimm auswirken als befürchtet wird sich das Sparpaket auf die Luzerner Polizei. Statt 40 neue Stellen hatte die Regierung nur 20 schaffen wollen. Der Kantonsrat verteilte den Sparbetrag nun aus Rücksicht auf das unterdotierte Korps auf das gesamte Departement.

Das Bildungsdepartement muss den grössten Sparbeitrag aller Departemente leisten. Die Anpassungen im Bereich des

Umsetzung des Sparauftrags an den Schulen Gemäss telefonischer Aussage von Departementssekretär Hans-Peter Heini ist die Umsetzung der Sparmassnahmen seit Anfang April bei der Dienststelle Gymnasium unter Leitung von Dr. Werner Schüp10

bach angelaufen. Bei sämtlichen Sparüberlegungen und -massnahmen werden die Rektoren der einzelnen Schulen miteinbezogen.

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Fiktives Interview mit einem Mitglied des Kantonsrates zu den gymnasialen Sparmassnahmen von Adrian Gähwiler

adrian.gaehwiler@edulu.ch

An unserer Schule (KSM) habe ich kürzlich von der Fachschaft Geschichte gehört, dass Schülerinnen und Schüler als Prüfungsaufgaben «fiktive Interviews» schreiben sollen. Ich versuche das nun selbst einmal. Adrian Gähwiler (AG): Grüezi Frau Kantonsrätin / Herr Kantonsrat. Ich habe am 15.3. mit Erstaunen gelesen, dass die ganze FDP, die ganze SVP und die ganze CVP (mit zwei Enthaltungen) dafür gestimmt haben, dass an den Gymnasien gespart wird. Das Schulgeld wird für die Eltern nicht erhöht, dafür muss das Gymnasium die Fr. 600'000.-- anderswo einsparen. Herr Kantonsrat / Frau Kantonsrätin (K): Das ist absolut richtig. Wir müssen verhindern, dass die Kostenexplosion weitergeht, wir wollen statt Fr. 210 Mio nur Fr.

180 Mio mehr ausgeben als letztes Jahr. Alle müssen dazu einen Beitrag leisten, auch das Gymnasium. AG: Ich bin mit Ihnen völlig einverstanden, dass man nur soviel ausgeben kann, wie man einnimmt. Allerdings hat der Kanton Luzern als einer der wenigen ja letztes Jahr einen Überschuss verbuchen können, der erst noch viel höher ausgefallen ist als budgetiert. K: Natürlich. Aber dieses Geld wird für schwierigere Zeiten, bzw. riesige Ausgaben, wie z.B. den Tiefbahnhof Luzern zurückgelegt werden. AG: Aha. Aber weshalb wird überhaupt von «Kostenexplosion» gesprochen? Im Gymnasium sind die realen Kosten pro SchülerIn seit Jahren rückläufig.

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ENTLASTUNGSPAKET 2011 / FERIEN UND WEITERBILDUNG

K: Können Sie das belegen? AG: Aber natürlich! Die Kostenentwicklung an den Gymnasien betrug 1999 bis 2005 in unserem Kanton Minus 8% – während auf allen anderen Stufen die Kosten gestiegen sind. Diese Zahl wird in der Motion der SP zum Entlastungspaket genannt. Die telefonische Auskunft beim statistischen Amt nennt die Kosten / Schüler an einem Gymnasium im Jahr 2001 von 19'363.--. Im Jahr 2006 betrugen diese Kosten nur noch 18'535.--. Man sieht also, dass die Gymnasien immer günstiger werden. K: Das ist effektiv überraschend. Allerdings muss man das im Gesamtzusammenhang sehen. AG: Aha. Dieser fehlt mir natürlich. Aber weshalb denn mit der Giesskanne sparen, wenn schon nicht mit der Giesskanne die Ausgaben gesteigert werden? Weshalb stürzen sich die Kantonsrätinnen und -räte mit Vorliebe auf den Schulbereich, den sie ganz in ihrer Hand haben? Im Unterschied zu den Universitäten und zu den Berufsschulen, die vom Bund unterstützt werden und der Volksschule, die von den Gemeinden mitgetragen wird, hängen die kantonalen Mittelschulen völlig von der Weitsicht der Kantonsrätinnen und -räte ab. Und diese Weitsicht vermisse ich hier.

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K: Ich verstehe Ihren Unmut ein wenig. Wir werden uns sicher näher mit der Problematik befassen. AG: Bestimmt? Denn dass die Löhne der Gymnasiallehrpersonen in Luzern zu den tiefsten in der Schweiz zählen, wie der zu diesem Thema entstandene Bericht belegt, ist seit Jahren, ja Jahrzehnten bekannt. Auch hier tut sich wenig. K: Immerhin hat die Politik diesen Bericht veranlasst und nun ist eine Motion von B. Schmid hängig, der eine grundsätzliche Besoldungsrevision für die Gymnasiallehrpersonen fordert. AG: Das weiss ich – und ich hoffe darauf! K: Na, dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag und hoffe, etwas geklärt haben zu können. AG: Danke.

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Die neue Ferien- und Weiterbildungsregelung von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch

Auf das Schuljahr 2011/12 werden Ferien und schulfreie Tage im Kanton Luzern neu geregelt. Im Dezember 2009 informierte das BKD Schulleitungen und Schulpflegen in einem Merkblatt über die Änderungen, die sich auf die Verordnung zum Gesetz über die Volksschulbildung vom 16.12.2008 beziehen.

im Frühjahr zwei Wochen und im Sommer fünf oder sechs Wochen. 3

Das Bildungs- und Kulturdepartement legt den Ferienplan mit den für alle Gemeinden verbindlichen Weihnachts- und Frühjahrsferien fest und bestimmt für die variablen Ferien im Herbst, in der Fasnachtszeit und im Sommer die Eckdaten. Die Schulpflege legt auf Antrag der Schulleitung die variablen Ferien fest.

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Die Tage nach Auffahrt und Fronleichnam sind unterrichtsfrei.

Für die Mittelschullehrer sind dabei folgende Punkte von Interesse: § 2 Ferien und schulfreie Tage 1

Pro Schuljahr haben die Lernenden insgesamt 14 Wochen Ferien.

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Die Ferien dauern im Herbst zwei oder drei Wochen, an Weihnachten zwei Wochen, in der Fasnachtszeit zwei Wochen nacheinander oder aufgeteilt in eine Woche Fasnachtsferien und eine Woche Sportferien,

In Paragraph 3 wird die Weiterbildung der Lehrpersonen geregelt: § 3 Recht und Pflicht 1

Die Weiterbildung gehört zu den Rechten und Pflichten jeder Lehrperson. 13


FERIEN UND WEITERBILDUNG

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Sie soll im mehrjährigen Mittel fünf Prozent der Arbeitszeit einer Lehrperson umfassen und je nach Angebot während der Unterrichtszeit oder während der unterrichtsfreien Zeit stattfinden. Die interne Weiterbildung findet ausserhalb der Unterrichtszeit statt.

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Die Art der Weiterbildung wird im Gespräch der Lehrperson mit der Schulleitung festgelegt. In der Regel sind pro Schuljahr acht bis zehn Halbtage für die institutionalisierte Weiterbildung einzusetzen.

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Haltung des VLM

von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch

Grundsätzlich geht der VLM davon aus, dass die Weiterbildung der Lehrpersonen SCHILW--Tage) und (insbesondere die SCHILW die neue Ferienregelung gleichzeitig auf das Schuljahr 2011/12 eingeführt werden. den Uns ist klar, dass die 2,5 Tage SCHILW ausserhalb der Unterrichtszeit für die Mittelschullehrer/innen aufgrund der 5 Tage Unterrichtswoche ungünstiger sind, als für die Volksschule, die einheitlich am Mittwoch Nachmittag schulfrei hat und somit SCHILW ansetzen kann. Diesbezüglich gewichten wir allerdings die geringere Zahl ausfallender Unterrichtsstunden und die 14 Tage Weihnachtsferien als höher.

werden. Vor der Einführung auf das Schuljahr 2011/12 sollte deshalb zwangsläufig eine Schulkonferenz aller Lehrpersonen über die terminliche Gestaltung der SCHILW entscheiden können.

Bei der terminlichen Umsetzung der SCHILW-Tage ist es uns wichtig, dass die Lehrpersonen frühzeitig miteinbezogen und nicht durch die jeweilige Schulleitung vor vollendete Tatsachen gestellt 15


BESOLDUNG 2011

Lohnforderungen der Luzerner Personalverb채nde (ALP) zuhanden des Regierungsrates von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch

In der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen (ALP) vom 27.1.2010 wurden durch die Delegierten der Verb채nde (VLM vertreten durch Pr채sident Remo Herbst) die Eckwerte der Lohnforderungen und die entsprechenden Begr체ndungen diskutiert und verabschiedet. Daraus resultierten der folgende Brief (s. S. 17f.) und der Antrag an den Luzerner Regierungsrat.

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Auslegeordnung im Besoldungssystem von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch Rund um die heftig geführten Lohndiskussionen im Dezember 2009 gelangte der CVP-Kantonsrat und Fraktionschef Bruno

Schmid mit folgendem Postulat an den Regierungsrat:

Postulat 546 über eine Auslegeordnung im Besoldungssystem (1.12.2009) In der Vergangenheit wurde vom Regierungsrat wiederholt darauf hingewiesen, dass bei gewissen Angestelltengruppen (insbesondere Polizei und Gymnasiallehrer) ein gewisser Handlungsbedarf bestehe, das Lohngefüge generell anzupassen. Im Sinn der Transparenz und mit Blick darauf, dass die unterzeichnenden Kantonsräte bereit sind, allfällige strukturelle Probleme im Lohnbereich der Kantonsangestellten anzugehen, ersuchen wir den Regierungsrat –

aufzuzeigen, inwiefern bei einzelnen Angestelltengruppen Handlungsbedarf besteht für ausserordentliche Lohnmassnahmen. Dabei wollen wir insbesondere wissen, wo die einzelnen Angestelltengruppen im interkantonalen Vergleich lohnmässig (auch kaufkraftbereinigt) stehen,

aufzuzeigen, welche Änderungen in der Gesetzgebung (Besoldungsordnungen und Besoldungsverordnungen) vorgenommen werden müssten und welche Kosten das nach sich ziehen würde, um die allenfalls nötigen Korrekturen vorzunehmen. 19


BESOLDUNG 2011

Der Kanton hat auf das Jahr 2003 sein Besoldungssystem revidiert und die Besoldungsordnung und Besoldungsverordnung geändert. Nach bald sechsjähriger Erfahrung mit dem geänderten System ersuchen wir den Regierungsrat um eine generelle Bewertung des Systems im Lichte der damals formulierten Ziele und der gemachten Erfahrungen. Bruno Schmid, Dezember 2009

Seit 2009 ist die kantonsrätliche Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) zwar bereits im Besitz eines interkantonalen Vergleichs der Mittelschullehrerlöhne. Dieser Bericht zeigt, dass die Mittelschullehrerlöhne des Kantons Luzern im schweizweiten Vergleich an zweitletzter Stelle liegen, womit der Handlungsbedarf für unsere Berufsgruppe (in Bezug

auf das Postulat) eigentlich bereits eindeutig ausgewiesen ist. Trotzdem unterstützen wir das Postulat 546 natürlich sehr gerne und hoffen, dass in Sachen struktureller Anpassungen der Mittelschullehrer-Löhne bald Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Schreiben des VLM an die Dienststelle Personal betreffend Postulat 546 Die Federführung bei der Beantwortung des Postulats liegt bei der Dienststelle Personal des Finanzdepartements, an welche der VLM Anfang April mit dem folgenden Brief (s. S. 21) gelangt ist. Ziel des VLM ist es, zu diesem Thema mög20

lichst direkt informiert und bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen frühzeitig miteinbezogen zu werden.


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VERNEHMLASSUNG ZUM VOLKSSCHULBILDUNGSGESETZ

Weshalb sich auch Mittelschullehrer/ innen mit Themen der Volksschule befassen sollten von Remo Herbst

remo.herbst@edulu.ch

Ganz abgesehen von einem allgemeinen Interesse an Bildungsfragen, muss sich ein/e weitsichtige/r Mittelschullehrer/in auch aus Eigeninteresse mit diesen Fragen befassen und sich eine differenzierte Meinung bilden können. Als Abnehmerschulen der Primar- und der Sekundarschule ist es für uns von grosser Relevanz, aus welchen Schulstrukturen und Modellen unsere Schüler/innen kommen. Zwar geht es bei der Basisstufe zunächst nur um die Einführung des gemischten Unterrichts in den ersten 4 Jahren (2 Jahre Kindergarten und 2 Jahre Primarschule), doch ist wohl jetzt schon klar, dass ein System gemischter Klassen auch auf die gesamte Primar- respektive Volksschulzeit ausdehnbar ist. Der Auftrag des Kantonsrats, ein viertes Strukturmodell mit altersgemischten Klassen auf der Sekundarstufe I zu prüfen, ist ein deutliches Indiz hierfür.

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Damit kämen die Kantonsschulen bezüglich Strukturen auf jeden Fall in Zugzwang und müssten sich wohl oder übel auch zu ihren altgedienten Jahrgangsklassen Überlegungen machen. Es ist sicherlich ratsamer, mit den Überlegungen jetzt zu beginnen und aktiv bei der Gestaltung der Volksschule mitzureden, als in einigen Jahren unvorbereitet vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Eines ist nämlich klar: die Volksschule und ihre Schülerinnen und Schüler verändern sich und darauf müssen die Kantons- und Mittelschulen in wenigen Jahren auch auf ihrer Stufe zeitgemässe Antworten liefern können.

Fakten Entwicklungen in Gesellschaft und Schule, politische Vorstösse im Kantonsrat, Anträge aus den Gemeinden und die Umsetzung der Entwicklungsziele des Pro-

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jekts «Schulen mit Zukunft» machen es notwendig, das Gesetz über die Volksschulbildung einer weiteren Teilrevision zu unterziehen. Im Rahmen einer breit abgestützten Vernehmlassung bei Parteien, Bildungskommissionen, Dienststellen und Verbänden wird auch der VLM zu den vorgeschlagenen Änderungen befragt. Der Vorstand des VLM bereitet eine entsprechende Stellungnahme der Mittelschullehrer/innen vor und gibt diese bis Ende April 2010 zuhanden des BKD ab. Im Folgenden findest du eine sehr knappe Zusammenstellung der geplanten Änderungen. Wer sich vertiefter mit der Teilrevision des Volksschulbildungsgesetztes (VBG) auseinandersetzen möchte, findet alle Informationen unter: http://www.volksschulbildung.lu.ch. Solltest du Anregungen oder Wünsche für die Stellungnahme des VLM haben, kannst du diese dem VLM-Vorstandsmitglied deiner Schule oder direkt per Mail an remo.herbst@edulu.ch mitteilen. Gerne hoffen wir auf eine aktive Teilnahme unserer Mitglieder beim kantonalen Vernehmlassungsverfahren.

Zur Diskussion stehen folgende 2 Hauptthemen: 1. Einführung des freiwilligen Zweijahreskindergartens bzw. der Basisstufe Für die zeitliche und inhaltliche Neugestaltung der Schuleingangsstufe stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

 zwei Jahre Kindergarten  die vierjährige Basisstufe In knapp zwei Jahren geht das Schulentwicklungsprojekt «Basisstufe» zu Ende, so dass eine Entscheidung über die zukünftige Ausgestaltung der Schuleingangsstufe nötig ist. 16 Kantone kennen bereits die Verpflichtung der Gemeinden, den zweijährigen Kindergartenbesuch allen Kindern anzubieten. Als Alternative zum zweijährigen Kindergarten wurde in den letzten Jahren die Basisstufe in zahlreichen Kantonen der Deutschschweiz erprobt (Evaluation: http:// www.volksschulbildung.lu.ch/formative-eval_basisstufe.pdf). Die Basisstufe umfasst den zweijährigen Kindergarten und die ersten zwei Jahre der Primarschule. Die vier Jahre werden in der gleichen Klasse absolviert, 23


VERNEHMLASSUNG / BILDUNGSPOLITISCHE GESPRÄCHE DES VLM

wodurch der Lernweg der einzelnen Lernenden sehr individuell gestaltet werden kann, und zwar sowohl inhaltlich als auch zeitlich (weitere Informationen zur Basisstufe: http://www. volksschulbildung.lu.ch/basisstufe_haeufige-fragen.pdf)

2. Überprüfung der Strukturmodelle auf der Sekundarstufe I

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Aktuell gibt es drei Strukturmodelle für die Ausgestaltung der Sekundarschule:

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 Im getrennten Strukturmodell wer-

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den die Niveaus A, B, C und D in eigenen Klassen geführt.

 Im kooperativen Strukturmodell werden die Niveaus A und B sowie C und D in gemeinsamen Stammklassen geführt. Zudem werden die Niveaufächer Englisch, Französisch und Mathematik in klassenübergreifenden Niveaugruppen angeboten.

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integrierten Strukturmodell werden alle Lernenden in einer Stammklasse unterrichtet. In den Niveaufächern Englisch, Französisch, Mathematik und Naturlehre werden die Lernenden in Niveaugruppen unterrichtet.

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Der Kantonsrat verlangt nun die Prüfung eines vierten Modells mit altersgemischten Klassen (Aufhebung der Jahrgangsklassen). Das altersgemischte Modell könnte vor allem in jenen Gemeinden eingesetzt werden, welche die Schuleingangsstufe und die Primarstufe auch bereits in altersgemischten Klassen (Basisstufe) führen.

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Protokoll 16. Treffen Parteienvertreter – Vorstandsdelegation VLM von Adrian Gähwiler

adrian.gaehwiler@edulu.ch 30. März 2010, Restaurant Modomio , 19h00 - 21h30 Teilnehmende: Parteien:

Trix Dettling (SP), Adrian Bühler (CVP), Josef Roos (SVP), Nino Froelicher (Grüne),

VLM:

Remo Herbst (Präsident), Erwin Haggenmüller (Vizepräsident), Adrian Gähwiler (Sekretär)

Entschuldigt:

Peter Tüfer (FDP), Erna Müller-Kleeb (CVP)

Traktanden 1.

Entlastungspaket – Reaktionen

2.

Haltung der Parteien zum P 546 (Bruno Schmid): strukturelle Besoldungsrevision für die Mittelschullehrpersonen / Transparenz an den Mittelschulen

3.

Image der Mittelschulen

4.

Pensionskassensanierung und -information

5.

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R. Herbst begrüsst alle Anwesenden und dankt ihnen für ihr Kommen.

1. Entlastungspaket – Reaktionen R. Herbst rekapituliert, dass zusätzlich zur Erhöhung des Beitrags für ein In-

strument und die Zusammenlegung von zwei Klassen Fr. 600'000.-- gespart werden müssen, da der Schulbeitrag an den Mittelschulen nicht erhöht worden ist. Ein Telefongespräch mit W. Schüpbach konnte noch keinen Aufschluss geben, wo das zu geschehen habe. Laut den ParteienvertreterInnen werden 25


BILDUNGSPOLITISCHE GESPRÄCHE DES VLM

konkrete Vorschläge bis zur Budgetdebatte vorliegen. Wie die Abstimmung schon gezeigt hat, stimmten die Fraktionen – abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen – geschlossen. Die Meinungen waren schon gemacht, so dass zwar lange geredet, aber keine Diskussion geführt wurde. R. Herbst interessiert, ob Briefe an die Kantonsräte oder der Gang über die Medien vorzuziehen wären. J. Roos rät eher zur Medienpräsenz, A. Bühler erwähnt, dass Briefe sicher möglichst frühzeitig – d.h. vor der Sitzung der zuständigen Kommission – einzutreffen hätten und T. Dettling meint, die Briefflut sei vor dieser Abstimmung besonders gross gewesen. Auf R. Herbsts Bemerkung, dass sich die RektorInnen im Gegensatz zu den VertreterInnen der Universität sehr loyal verhalten hätten, meint N. Froelicher, dass in einigen Departementen bestimmt Maulkörbe verteilt worden seien – anders sei dieses Schweigen kaum zu erklären. Man ist sich einig, dass sich Loyalität aber nicht negativ auswirken dürfe. Eine lebhafte Debatte zur Intervention der anderen Kantone aus dem Hochschulkonkordat entbrennt: J. Roos fasst zusammen, man habe dies als Einmi26

schung in kantonsinterne Angelegenheiten empfunden, was natürlich für das Anliegen kontraproduktiv gewesen sei. A. Bühler teilt diese Einschätzung, N. Froelicher ist anderer Ansicht. Wer das starke Signal habe hören wollen, hätte die Aussensicht zum Anlass nehmen können, nachzudenken. Weil dies nicht eintraf, habe die Intervention das Abstimmungsergebnis nicht beeinflusst. A. Gähwiler und R. Herbst halten fest, dass das Argument, die Kostenexplosion mit dem Entlastungspaket einzudämmen, für die Mittelschulen nicht greift: Seit Jahren sind die Kosten pro SchülerIn rückläufig, was u.a. durch tiefe Löhne und Investitionsstopps bei der Infrastruktur zu erklären ist. Es wäre wünschenswert, wenn sich die PolitikerInnen des Kantonsrats, von denen die Mittelschulen als einziger Schultyp vollumfänglich abhängen (bei den Volksschulen entscheiden die Gemeinden mit, bei der Berufs- und Tertiärbildung ist es der Bund), bewusst werden, dass eine solche Entwicklung die Konkurrenzfähigkeit der Gymnasien schwächt, und das Ziel der Begabtenförderung zur Worthülse zu verkommen droht. Die Diskussion über die «RektorInnenKonferenz» schliesst diesen Punkt ab: Ein Austausch zwischen dieser Gruppe und den ParteienvertreterInnen findet nicht statt. Die VLM-Vertreter geben zu

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bedenken, dass es sich dabei um ein Gremium mit viel Einfluss für die operative Führung der Gymnasien handelt.

2. Haltung der Parteien zum P 546 (Bruno Schmid): strukturelle1 Besoldungsrevision für die Mittelschullehrpersonen / Transparenz an den Mittelschulen R. Herbst möchte wissen, was mit diesem Postulat, das die strukturelle Besoldungsrevision für die Gymnasiallehrpersonen und die Polizisten fordert, geschehe. Die Antwort ist, dass der Zeithorizont unklar sei. T. Dettling gibt zu bedenken, dass in der Antwort auf ihren Vorstoss steht, die strukturelle Besoldungsproblematik bei den Lehrpersonen der Mittelschulen müsse aus den 2%, die für Lohnanpassungen vorgesehen sind, gelöst werden. Zusätzliche Gelder sind also nicht geplant – es könnte also soweit kommen, dass bei anderen LehrpersonenGruppen gespart wird, um den Lohn der Mittelschullehrpersonen zu erhöhen, etwas, was natürlich nicht im Interesse des VLM ist. 1

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N. Froelicher meint, dieses Postulat werde wohl so enden wie so oft: der Handlungsbedarf werde anerkannt, die Lösung aber als nicht finanzierbar erklärt. R. Herbst insistiert, wie man dieses Szenario vermeiden könne. T. Dettling rät, die Folgen aufzuzeigen, die dem VLM und auch den RektorInnen schon lange bekannt sind: die Rekrutierungsprobleme verschärfen sich, es werden sehr viele Leute ohne Höheres Lehramt eingestellt, die ersten Unterrichtserfahrungen werden im Kanton Luzern gemacht, bevor man in einen der umliegenden Kantone wechselt, die wesentlich mehr bezahlen. Dass dies kaum im Sinne von besser verdienenden Eltern (die der Kanton Luzern mit seiner Steuerpolitik besonders ins Auge fasst) sein kann, die Kinder im schulpflichtigen Alter haben, versteht sich von selbst. Es gilt in diesem Zusammenhang auch mit dem Mythos zu brechen, dass die Maturaquote in den letzten Jahren förmlich explodiert sei. 2005 betrug sie im Kanton Luzern 15.2% (CH-Mittel: 18.9%)2 – dieser Wert ist in den letzten Jahren allenfalls noch um 1% (max. 2%) gestie-

«strukturell» heisst, dass Lehrpersonen, die nach ca. 1991 eingestellt worden sind, massiv weniger verdienen und verdienen werden als ihre Vorgänger. Sie sind von den Entlastungspaketen der letzten Jahre deutlich mehr betroffen. Quelle: www.lustat.ch 27


BILDUNGSPOLITISCHE GESPRÄCHE DES VLM

gen, das CH-Mittel erreicht er aber noch nicht.

3. Image der Mittelschulen R. Herbst meint, das Image der Mittelschulen und speziell der Mittelschullehrpersonen sei nicht gerade gut und fragt, mit welchen Massnahmen man dies verbessern könne. N. Froelicher und T. Dettling sind nicht sicher, ob der elitäre Touch, den die Mittelschulen immer noch haben (wenn auch in geringerem Masse als früher), wirklich negativ sei. T. Dettling meint, es gelte einfach publik zu machen, dass die Kosten pro SchülerIn stetig gesunken sind und die Chancengleichheit vermehrt auch thematisiert werden müsste. Wieder dreht das Gespräch um die Kosten, diesmal um diejenigen in der Verwaltung. «Selbstlegitimierung von Chefbeamten» fällt als Stichwort. Dies wird allerdings nicht vertieft, da einerseits die Problematik wohl zu komplex für ein paar Minuten Gespräch ist und andererseits gar nicht unzählige Vollzeitstellen in der BKD-Verwaltung vorhanden sind. Die Informatikabteilung, die dem Finanzdepartement angegliedert ist, ist allerdings ein grosses Thema. Immer wieder sind Lehrpersonen an den Mittelschulen mit dieser Abteilung im negati28

ven Sinn konfrontiert und die Schulinformatiker wären dringend mit mehr Administratorenrechten auszustatten. In diesem Gebiet ist die Zentralisierung kein Segen, was A. Bühler bestätigt.

4. Pensionskassensanierung und -information Die Information seitens der Pensionskassen ist eher dürftig – R. Herbst informiert, dass im Oktober Herbert Meier von der LUPK an einer Veranstaltung für die VLM-Mitglieder referieren und Fragen beantworten wird (Kantonsschule Luzern, Zimmer V1.24).

5. Varia R. Herbst lädt die Anwesenden ein, am 30.6.10 am Konzert der MaturandInnen mit dem Schwerpunktfach Musik und am vorgängigen Apéro im Lichthof des Regierungsgebäudes teilzunehmen. Er bittet, diesen Anlass innerhalb der Parteien bekanntzumachen, damit der Austausch zwischen den Mittelschullehrpersonen und den PolitikerInnen möglichst rege wird. (Der Apéro findet um 18h30 statt, das Konzert beginnt um 19h30). Er tönt an, dass im Oktober die erwähnte Sitzung mit der LUPK stattfindet und spricht auch vom TLM 2011, der in einer veränderten Form stattfinden wird

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(weil das veränderte Ferienreglement Auswirkungen auf die Weiterbildungsgefässe hat). R. Herbst erkundigt sich, wie der VLM in den Parteien noch präsenter sein könne. Der generelle Tenor ist, dass die bestehende Form der alljährlich zweimal stattfindenden Treffen wohl die beste sei, dass man sich aber durchaus überlegen könne, bei einem konkreten Anlass an einer Fraktionssitzung eine VLM-Teilnahme zu planen.

Nächste Sitzung: 21.9.2010, um 19h. 19h

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NEUES IM VLM

VLM meets ... Der VLM hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Mitgliedern zusätzlich zu den bestehenden Angeboten und Veranstaltungen einen Mehrwert in Form von 2 bis 3 jährlichen Events zu schaffen.

Diese Events können kultureller, informativer oder sportlicher Art sein und sollen den Mitgliedern die Möglichkeit geben, sich ausserhalb des schulischen Rahmens in ungezwungener Atmosphäre zu treffen, zu vergnügen oder zu informieren.

Folgende beiden Events finden 2010 statt:

Mittwoch, 30.6.2010 VLM meets politics and classics Ab 18.30 Uhr Ort: Lichthof des Regierungsgebäudes 19.30 Uhr Ort: Marianischer Saal, Bahnhofstr. 18

(vis à vis Regierungsgebäude, oberste Etage im Gebäude des BKD)

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Apéro mit kantonalen Politikerinnen und Politikern und Vertretern des BKD

Konzert der Musikmaturae und -maturi der Luzerner Kantonsschulen Das Gemeinschaftskonzert der Luzerner Gymnasien bietet den besten Instrumentalisten und Instrumentalistinnen eine Plattform, ihr Können einem breiteren Publikum zu präsentieren. Leitung: Jost Feer

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Dienstag, 26.10.2010 VLM meets LUPK

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19.00 Uhr Ort: Zimmer V1.24, Kantonsschule Luzern

Referent: Herbert Meier (Geschäftsleitung LUPK) • Informationen zur LUPK • Versicherungsausweis • Leistungen, Umwandlungssatz • Abzüge / Kosten • Sanierung

VLM Homepage (www.vlm.ch) Ob wir wollen oder nicht, viele unserer heutigen Informationen laufen über das Internet und die jeweiligen Homepages. Diesbezüglich will der VLM mithalten und lädt Euch ein, unsere von Markus T. Schmid (KSL) neu gestaltete Homepage zu besuchen. Ziel ist es, längerfristig eine Plattform mit Diskussions- und Informationsmöglichkei-

ten zu schaffen, die von unseren Mitgliedern rege zum fachlichen und berufspolitischen Austausch genutzt wird. Als erste Austauschmöglichkeit ist der Fragebogen zur Vernehmlassung des neuen Volksschulbildungsgesetzes aufgeschaltet, der hier online ausgefüllt und an remo.herbst@edulu.ch geschickt werden kann.

Die neue Homepage ist seit dem 1. April 2010 (kein Aprilscherz) aufgeschaltet.

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NEUES IM VLM / NÄCHSTES MAL IM ‚vlm aktuell’

Weiterbildungskurse für Mittelschullehrpersonen

Die untenstehenden beiden Links geben Aufschluss zu Weiterbildungskursen, die in der Regel kostenlos sind und sich auch an die Mittelschullehrpersonen richten. Viel Spass beim Durchforsten.

http://www.personal.lu.ch/index_extranet/download/d_anstellungsbedingungen.htm http://www.personal.lu.ch/index_extranet/aus_weiterbildung.htm

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Nächstes Mal im ‚vlm aktuell’

In der nächsten Ausgabe des ‚vlm aktuell’ werden folgende Themen und Fragen behandelt: Strukturelle Ungerechtigkeiten im Lohnsystem der Mittelschullehrer/innen  Was ist darunter zu verstehen?

 Wie kann und soll das Lohnsystem gerechter werden?  Wie weiter mit dem Postulat 546 und der geforderten Auslegeordnung des Besoldungssystems?

Umsetzung Schulinterne Weiterbildung mit der neuen Ferienregelung  Welche Lösungen planen die verschiedenen Schulen

 Wie werden die Lehrpersonen in den Entscheidungsprozess eingebunden? Folgen des Entlastungspaket 2011  Wie und wo werden die zusätzlichen CHF 600'000 an den Mittelschulen gespart?

 Musik- und Instrumentalunterricht: Wunden geleckt und jetzt?

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REDAKTIONSSCHLUSS / IMPRESSUM / KONTAKT

Redaktionsschluss Das nächste ‚vlm aktuell’ erscheint: Dienstag, 2. Juli 2010 Redaktionsschluss: Samstag, 12. Juni 2010

Mitteilungen und Beiträge der Leserschaft sind jederzeit herzlich willkommen.

Impressum ‚vlm aktuell’

Redaktion, Layout, Inserate

Zeitschrift des Verbandes Luzerner Mittelschullehrerinnen und Mittelschullehrer

MFF Marianne von Flüe-Fleck Oberer Schmittenweg 20a 4914 Roggwil Tel. 062 923 44 58 mff@sunrise.ch

Erscheint 4-mal jährlich Auflage 1100 Exemplare 16. Jahrgang (Mit Beginn des neuen Schuljahres erfolgt der Jahrgangswechsel)

Druck SWS Medien Print AG 6130 Willisau

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Vorstandsmitglieder SJ 2009/10 Präsident KS Luzern Remo Herbst lic. phil. I, lic. Sport dipl. Gymnasiallehrer Im Neuhof 27 6020 Emmenbrücke Tel. 041 280 07 69 remo.herbst@edulu.ch

Vizepräsident FachFach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum Erwin Haggenmüller Dr. rer. pol. Erlenstr. 14 6020 Emmenbrücke Tel. 041 280 77 91 erwin.haggenmueller@edulu.ch

Sekretär, Kassier KS Musegg Adrian Gähwiler lic. phil. dipl. Gymnasiallehrer Weinmarkt 9 6004 Luzern Tel. 041 410 13 05 adrian.gaehwiler@edulu.ch

KS Luzern Tabea Zimmermann Gibson lic. phil I dipl. Gymnasiallehrerin Eschenring 1 6300 Zug Tel. 041 760 90 19 tabea.zimmermann@edulu.ch

KS Beromünster Michael Rauter Sportlehrer Diplom II dipl. Gymnasiallehrer Wolfacher 4 6026 Rain Tel. 041 458 19 32 michael.rauter@edulu.ch

KS Willisau Thomas Häfeli lic. phil. nat. dipl. Gymnasiallehrer Sonnmatt 1 6221 Rickenbach LU Tel. 041 930 01 39 thomas.haefeli@edulu.ch

KS Schüpfheim Alois Amstad Dr. oec. HSG Brünigstrasse 20 6020 Emmenbrücke Tel. 041 260 97 57 alois.amstad@edulu.ch

KS Sursee Monika Berger lic. phil. I Gymnasiallehrerin Holzacherstrasse 12 6210 Sursee Tel. 041 921 42 32 monika.berger@edulu.ch

KS Seetal Alain Ehrsam dipl. Geograph dipl. Gymnasiallehrer Matthofring 27 6005 Luzern Tel. 041 360 39 21 alain.ehrsam@edulu.ch

KS Reussbühl Dieter Gillmann dipl. phil. II Gymnasiallehrer Chutweg 4 6010 Kriens Tel. 041 320 36 32 dieter.gillmann@edulu.ch

KS St. Klemens Patrick Bucheli lic. phil. I Primarlehrer Sonnenweg 15 6340 Baar Tel. 041 210 92 33 bucheli@bluewin.ch 35


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vlm aktuell 3-09/10