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Nr. 153

abhängig • parteiisch • eidgenössisch Offizielle Stadionzeitung des FC St. Pauli • Saison 2011/2012 • viva.stpauli@fcstpauli.com Testspiel: FC St. Pauli – Grasshopper Club Zürich

Anst  oß Sonnabend, 28.01.2012, 15:00 Uhr

Moin, moin!

Origina Schweizer Käsled

uf

t: Bitte fest über den Punkt reiben und danach daran riechen

Grüezi! 1


Sa., 28.01.2012: FC St. Pauli – GC Zürich

FC St. Pauli

Grashüpfer vs. Zecken – das ist auf dem Papier ein Unterschied wie Alpen und Elbe, Astra und Schokolade, Käse und „Salzbrenner“-Wurst. Gehören erstere zur Klasse der Fluginsekten, zählen letztere zur Unterklasse „Milben“ im vielschichtigen Reich der Spinnentiere. So gesehen fast ein Wunder, dass beide gegeneinander Fußball spielen können. Zum Glück haben die Schweizer Super League (1. Liga) und die 2. Bundesliga mehr gemeinsam als die „Symboltiere“ des FC St. Pauli und unserer heutigen Gäste vom Grasshopper Club Zürich, in der Schweiz kurz „GC“ genannt: In beiden wird der gepflegte Kombinationskick ebenso zelebriert wie das „Gras fressen“ (rein zoologisch betrachtet sogar eine Hauptbeschäftigung von Feldheuschrecken und Verwandten). Seinen Namen verdankt der GC englischen Studenten, die ihn 1886 gründeten. „Die glaubwürdigste Erklärung“, so die Vereinswebsite, „besteht darin, dass die GC-Pioniere überzeugt waren, sich im sportlichen Wettkampf auf Gras so behende und geschickt zu bewegen wie Grashüpfer.“ Da war einiges dran, wie ihre Gegner bald feststellten: Der zweitälteste Fußballclub der Schweiz wurde 1898 ihr erster Fußballmeister und gewann diesen Titel bis heute 27-mal – Rekord. Dass der GC das Rennen um den Titel aktuell anderen Teams wie dem Spitzenreiter FC Basel (38 Punkte), dem FC Luzern (31 Punkte) oder den drittplatzierten Young Boys aus Bern (27 Punkte) überlassen muss, hat einiges mit dem Ableben des Schweizer „Gärtners der Nation“ zu tun: Der Träger dieses informellen Ehrennamens, Werner H. Spross, verdiente

bis zu seinem Tod (2004) Millionen mit Garten- und Landschaftsbau, Baustellenentsorgung und Immobilien – und steckte einiges davon in seinen Lieblingsverein. Ohne ihn ist der GC zu einem Konsolidierungskurs gezwungen – der einerseits zur Folge hat, dass der GC seinen letzten Meistertitel 2003 feierte, andererseits aber auch sehr spannende Konsequenzen: Der Club, in dem bereits Spieler wie Giovane Elber, Stéphane Chapuisat oder Mladen Petric´ ihre Karrieren begannen, setzt auf den Nachwuchs.

Der jüngste Kader der Super League: Der GCZ setzt auf die Jugend. Chefcoach Ciriaco Sforza (Interview in dieser Ausgabe) trainiert den mit Abstand jüngsten Kader der Liga. Ein beeindruckendes Beispiel ist Endogan Adili: Der 1994 geborene Stürmer und offensive Mittelfeldspieler erzielte im Mai 2010 gegen den FC Aarau sein erstes Profitor. Da war er gerade 15 Jahre und 286 Tage alt – europäischer Nachkriegsrekord. Immer wieder gelingen Sforzas

„Jungspunden“ überraschende Erfolge gegen etabliertere Teams. Dennoch sind 19 Tore nach bislang 18 Spielen der zweitniedrigste Wert der Liga, 36 Gegentore der zweithöchste. Als Siebtplatzierter von zehn Clubs, einen Platz hinter dem Lokalrivalen FC Zürich, könnte der GC sogar in Abstiegsgefahr geraten – wären da nicht der Zwangsabstieg von Neuchâtel Xamax (Lizenzentzug) und der Rekord-Abzug von 36 Punkten gegen den FC Sion (Einsatz nicht spielberechtigter Spieler), der mit minus fünf Punkten kaum noch vom Relegationsplatz neun zu verdrängen sein dürfte. „Eine beliebte Diskussion unter Fussballfans ist die hypothetische Frage, wie sich Schweizer Spitzenvereine wohl in der Bundesliga schlagen würden“, schreibt der Züricher Sportjournalist Mämä Sykora: „Die Meinungen gehen hierbei weit auseinander.“ Doch eins ist sicher: Einen so großen Klassenunterschied wie jenen auf dem Papier zwischen Grashüpfern und Zecken wird es auf dem Platz heute nicht geben. Weder in die eine Richtung noch in die andere.

Tor 1 13 26 33 34

Tor Benedikt Pliquett Philipp Tschauner Philipp Heerwagen Ole Springer Arvid Schenk

Abwehr 2 3 4 5 11 16 20 24 27

Moritz Volz Lasse Sobiech Fabio Morena Carlos Zambrano Ralph Gunesch Markus Thorandt Sebastian Schachten Carsten Rothenbach Jan-Philipp Kalla

Mittelfeld 6 8 10 17 18 30 31 35

Patrick Funk Florian Bruns Charles Takyi Fabian Boll Max Kruse Dennis Daube Deniz Herber Petar Filipovic´

Sturm 7 9 14 19 22 23 25

Rouwen Hennings Marius Ebbers Petar Sliškovic‘ Mahir Saglik Fin Bartels Deniz Naki Kevin Schindler

Trainer: André Schubert Co-Trainer: Jan-Moritz Lichte, Thomas Meggle

1 Roman Bürki 18 Davide Taini 33 Alessandro Merlo

Abwehr 2 3 4 5 6 13 17 19 22 23 34

Bruno Bertucci Paulo Menezes Guillermo Vallori Michael Lang Boris Smiljanic´ Taulant Xhaka Marco Kehl-Gómez Daniel Pavlovic´ Gianluca Hossmann Iacopo La Rocca Moritz Bauer

Mittelfeld 8 10 11 14 15 16 20 21 24 27 28 30 31 32

Amir Abrashi Davide Callà Frank Feltscher Izet Hajrovic Ricardo Cabanas Daniël de Ridder Denis Simijonovic Davor Landeka Imran Bunjaku Mergim Brahimi Nzuzi Toko Remo Freuler Steven Zuber Mohamed Coulibaly

Sturm 9 11 25 35

João Paiva Frank Feltscher Endogan Adili Orhan Mustafi

Trainer: Ciriaco Sforza Co-Trainer: Salvatore Romano

Christoph Nagel

U23

Grasshopper Club Zürich

FC St. Pauli II – HSV II am 4. Februar

„Kleines Derby“ am Millerntor Das Spiel unserer U23 gegen die Amateure des HSV wurde nach der wetterbedingten Absage im letzten Jahr neu angesetzt. Anpfiff ist nun am Sonnabend, 4. Februar 2012 um 18:30 Uhr im Millerntor Stadion, also fünfeinhalb Stunden nach dem (hoffentlich) Aus-

wärtssieg unserer 1. Mannschaft am Aachener Tivoli. Karten können ab sofort im Kartencenter des FC St. Pauli erworben werden. Ein Stehplatz kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro), ein Sitzplatz 10 Euro (ermäßigt 7 Euro). Alle Plätze befinden sich auf der Südtribüne;

es gilt freie Platzwahl. Karten, die bereits vor der Spielverlegung gekauft wurden, behalten ihre Gültigkeit. Wer eine solche Karte erworben hatte und nun nicht zum Spiel kommen kann, hat weiterhin die Möglichkeit, die Karte beim Kartencenter zurückzugeben.

Fanräume e.V. Einmalige Versteigerung von Spielertrikots

Fernsehlotterie schenkt Fanräume die Brust Beim heutigen Spiel treten die „boys in brown“ mit einem ungewohnten Schriftzug auf der Brust an: Die Fernsehlotterie, Hauptsponsor des FC St. Pauli, schenkt ihren Platz auf dem Trikot der Kiezkicker für ein Spiel der Initiative Fanräume e.V.. „Die Fanszene des FC St. Pauli macht diesen Verein so besonders“, so Fernsehlotterie-Geschäftsführer Christian Kipper. „Wir freuen uns, die Fanräume-Initiative und damit die Fanarbeit beim FC St. Pauli mit dieser einfachen, aber außergewöhnlichen Geste zu unterstützen.“ 2

„Fanräume e.V. sammelt Geld, um in der neu entstehenden Gegengerade Räumlichkeiten für Fans zu schaffen“, erklärt Fanladen-Mitarbeiter und FC St. PauliFanbeauftragter Stefan Schatz: „Auch der Fanladen soll dort sein neues Zuhause finden. Wir freuen uns, dass die Fernsehlotterie uns die Möglichkeit gibt, auf diesem Wege auf unsere Arbeit und unser Spendenanliegen aufmerksam zu machen.“ Nach dem Spiel haben die Fans die Möglichkeit, die Trikot-Unikate für den guten Zweck zu ersteigern. Der komplette Erlös der Versteigerung geht an Fanräume e.V..


Kurz notiert 10 Jahre „WPSBS“: Karten heute am Millerntor! Am 6. Februar 2002 schlug der FC St. Pauli den großen FC Bayern München sensationell mit 2:1. Zehn Jahre später holen Fanräume und die Fernsehlotterie die Helden von damals ans Millerntor zurück. Los geht’s am Montag, 6. Februar um 20 Uhr auf der Südtribüne! Alle Erlöse gehen an Fanräume e.V.. Eintritt, angelehnt an das historische Datum: 6,02 Euro im Vorverkauf (Abendkasse 7 Euro). Achtung: Der Online-Vorverkauf auf www.fanraeume.de endet heute (am 28. Januar)! Besser, sich gleich vor oder nach dem heutigen Spiel ein Ticket bei den freundlichen Verkäufern vor der Südtribüne zu sichern. Fanladen: Auswärts nach Aachen und Duisburg Zum Auswärtsspiel am „Tivoli“ am Sonnabend, 4. Februar 2012

um 13 Uhr, bietet der Fanladen St. Pauli eine Busfahrt und eine Bahn-Gruppenfahrt an. Restkarten sind seit dem 24. Januar im freien Verkauf. Zum Auswärtsspiel in Duisburg am Freitag, 17. Februar um 18 Uhr organisiert der Fanladen eine Busfahrt (Abfahrt: 10 Uhr morgens Ecke „Süd“/Gegengerade). Die Vorbestellfrist für registrierte Fanclubs endet morgen (am 29. Januar). Infos: www.stpauli-fanladen.de

„Create your social shirt!” Die Fernsehlotterie, der Fanladen St. Pauli und Upsolut Merchandising suchen kreative Köpfe für einen Designwettbewerb: Alle Fans und Anhänger des FC St. Pauli sind aufgerufen, ihre Entwürfe für ein origi-

nelles T-Shirt bis zum Donnerstag, 9. Februar als druckfähige Datei einzureichen an presse@ardfernsehlotterie.de. Eine Einbindung des Themas „soziales Engagement“ ist möglich, aber kein Muss. Das Sieger-Shirt wird am 9. März vorgestellt und in limitierter Auflage produziert. Sämtliche Gewinne aus dem Verkauf gehen zur Hälfte an die „Ragazzi U18“ des Fanladens sowie an das von der Fernsehlotterie geförderte Hospiz „Hamburg Leuchtfeuer“ auf St. Pauli. Mehr Infos: www.einplatzandersonne.de Celtic-St. Pauli-Party im „Knust“ Am Sonnabend, 25. Februar, steigt die „St. Pauli-Celtic-Party 2012“ im „Knust“ (Neuer Kamp 30, U-Bahn Feldstraße). Als Live-Bands dabei sind „The Bible Code Sundays“ aus London, „Glasnevin“ aus Glasgow und „De Drangdüwels“ (Holstein) mit Folk-Punk auf Platt. Der Vorverkauf im Jolly Roger, im Kartencenter des FC St. Pauli und auf www.knusthamburg.de

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Interview

Diesmal: Gäste-Trainer Ciriaco Sforza

Die Macher

Impressum

„Das Ergebnis vom 6. Februar 2002 ist mir sehr wohl präsent“ UEFA-Pokal-Sieger, Champions-League-Sieger, Weltpokalsieger: Ciriaco Sforza hat auf Vereinsebene fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Seine ersten Schritte im Profifußball unternahm der 79-fache Schweizer Nationalspieler beim Grasshopper Club Zürich, den er seit 2009 trainiert. Den Großteil seiner aktiven Karriere verbrachte der heute 41-Jährige allerdings beim 1. FC Kaiserslautern – und beim FC Bayern München. Mit letzterem wurde er Teilnehmer eines legendären Ereignisses, dessen zehnjährige Wiederkehr demnächst mit einem Public Viewing am Millerntor zelebriert wird (siehe „Kurz notiert“). Ob er sich noch daran erinnert? Herr Sforza, Sie gehörten am 6. Februar 2002 zu jener BayernElf, die der Tabellenletzte FC St. Pauli sensationell mit 2:1 schlug: Die „Weltpokalsiegerbesieger“ waren geboren. Würden Sie das

Spiel für uns noch einmal Revue passieren lassen? Das ist aber nicht ganz fair, dass Sie gleich zu Beginn ausgerechnet diese Erfahrung ansprechen (lacht). Das damalige Ergebnis ist mir sehr wohl präsent, aber auch ganz andere Eindrücke haben sich in mein Gedächtnis eingeprägt: das alte Stadion, die Enge auf den Rängen, die Begeisterung des Publikums ... Wir haben als Kollektiv damals nicht die Leistung auf den Platz gebracht, die es gebraucht hätte, den hochmotivierten Gegner zu dominieren. Der FC St. Pauli hat jene Partie verdient gewonnen. Ich kehre dennoch mit sehr guten Gefühlen ans Millerntor zurück.

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Foto: GC Zürich

Welchen sportlichen Wert hat die heutige Begegnung? Für meine junge Mannschaft ist dies eine weitere willkommene Möglichkeit, internationale Erfahrung zu sammeln. Es ist das letzte Testspiel vor Beginn der Meisterschaftsrückrunde. Nach den Begegnungen gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) und die marokkanische Nationalmannschaft (1:3) freue ich mich auf einen weiteren Härtetest. Sie haben den Großteil Ihrer Karriere in Deutschland verbracht. Was geben Sie Ihrer jungen Mannschaft davon weiter? Ich versuche, den jungen Spielern die Winner-Mentalität zu vermitteln und ihnen zu erklären, wie wichtig es ist, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und sich nicht durch den Gegner ablenken zu lassen. Die Bundesliga war und ist eine interessante Adresse für GCZTalente. Von welchem Ihrer Spieler werden wir garantiert noch hören? Die vollen Stadien und der gute Fußball in der Bundesliga ziehen unsere Talente natürlich in ihren Bann. Ich möchte keine einzelnen Spieler herausheben. Doch wenn Sie unsere Kaderliste durchgehen, werden Sie auf sehr viele U21-, U20- und U19-Nationalspieler stoßen, die alle ihren Weg machen können, auch im Ausland. Wenn sie zielgerichtet und hart an sich arbeiten! Sie waren in Zürich oft zum Improvisieren und Umbauen gezwungen. Viele hoffnungsvolle Talente mussten abgegeben werden. Was macht Ihren Job dennoch reizvoll? Mir war von Beginn meiner Tätigkeit beim GCZ an klar, welche Arbeit auf mich wartet. Ich habe diese bewusst

angetreten und fülle sie mit Freude aus. Erstens wollte ich meinem Herzensclub etwas zurückgeben, und zum anderen glaube ich an die Fähigkeiten unserer jungen Spieler. Wenn der eine oder andere sich für ein Engagement bei einem Großclub entwickelt, kann man ihm nicht vor dem Erfolg stehen. Dann ist dies auch ein Ausweis für unsere Arbeit im Ausbildungsbereich. Aber wir wollen den Beweis antreten, dass man mit einer jungen, leistungsorientierten Mannschaft nicht nur im Wettbewerb bestehen, sondern auch Erfolg haben kann. Der GCZ stand zur Winterpause auf einem Relegationsplatz. Mittlerweile wurden aber dem FC Sion 36 Punkte abgezogen und Xamax Neuchâtel sogar komplett vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Der drohende Abstiegskampf scheint vom „Grünen Tisch“. Was bleibt für den Rest der Spielzeit? Wir haben uns auch in den letzten beiden Saisons jeweils in der zweiten Hälfte gesteigert. Dies hängt damit zusammen, dass wir die Saison immer mit einer stark veränderten Mannschaft begannen. Da braucht es einfach eine Anpassungszeit. Die neuen, nachgerückten Spieler, meist aus der eigenen Nachwuchsabteilung oder aus der zweithöchsten Schweizer Liga, müssen sich nicht nur in das Team integrieren, sie müssen auch zum Beispiel den höheren Rhythmus verinnerlichen. Die Früchte können wir in der Rückrunde jeweils ernten, sofern wir seriös und zielgerichtet arbeiten. Das erwarte ich auch in diesem Frühjahr von meiner Mannschaft. Deshalb, davon bin ich überzeugt, sind wir nicht auf Entscheide am „Grünen Tisch“ angewiesen.

Impressum

Viva St. Pauli ist die offizielle Stadionzeitung des FC St. Pauli von 1910 e. V. und erscheint kostenlos zu den Heim­spielen.

Auch online unter: www.fcstpauli.com/vivastpauli Herausgeber: FC St. Pauli von 1910 e. V. und die FC St. Pauli Vermarktungs GmbH & Co. KG Heiligengeistfeld 1 20359 Hamburg Tel.: 040/317874-34 Fax: 040/317874-29 E-Mail: viva.stpauli@fcstpauli.com Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Verantwortlich: Christian Bönig, Josip

Grbavac (Chefredaktion)

Verlag: Eigenverlag Redaktion, Heftplanung und Lektorat:

Christoph Nagel (CvD)

Redaktionelle Mitarbeit:

Christian Almeida, Hauke Brückner, Dennis Büsching, Joy Dahlgrün-Krall, Jörn Kreuzer, Michael Pahl, Moritz Piehler, Christoph Pieper, Ole Zeisler Fotos: Antje Frohmüller, Norbert

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Vielen Dank für das Gespräch, Herr Sforza! Interview: Jörn Kreuzer

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