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m ld P ese PD nn, e F-k s rog eze Illustr om ollte ram igt ato p atib sie e me wir r-D a rne do d. ige le tei be® ut ne üb in Illu er d rde Illu Die stra stra . en t t B o or® i in ges s ist e e r f e -Da a hl Da peich ine A tei, tzie ndere m d die rt o n An it di ert w obe® oh td w ne er a der g Ad end ese D urde. Illust e P o rat DF be ung atei che ktiv öffn D or® e i a i I I e n e l r n n t l t r u t ei e -Da hal pla and m D we ten s we O t r t rste ato tzi tei, pti e ialo rden Opt rden r en ert on r die l F l m e o eim gfe . Di ion od rm befi n g i oh t ld P ese PD kann, d Spe at-O nd esp ne er a er g F-k sol ust rog e e e PD i p k t ö c i o c l t rat Spe her tion sich he ffn ram i mp te s F-In v i o e rt w rte et w ich n ei en, atib ie e me wir r-D i hal m ern ne ate rne d. ige das Dia erd n O erd t le r i WWW.BIERKULTUR-KARLSRUHE.DE e p u e ne un Ad log üb b n n t t i . e o i t o k Illu n er d im er a feld Die n b Die stra se PDF ann, s ng e Illu en P s r -ko tor og eze o Bef s ges ist e ram mp llte s igt trato ehl i p Da n atib ie e me wir r-D Da eich e A Hinweis zum Jugendschutzgesetz: tei, ate rne mit do d i e le g . die r ene An– di t w be® i ut ü Journal enthält Informationen über alkoholische Getränke oh ber we e u in I I s l r l l e d l ne u Ad nd ust e d s D t . e P o u r a nicht rat nB ato DFgeeignet für Jugendliche unter 16 Jahren. Da be Il ngen tei in or® efe -In r et w t l u e hal hl Da pla and s i O t e r erd t rs tei, p at tz e pti die For tion b tellen or m iert o ren on en ka i oh m t e d g n P d fi e se Spe at-O nd esp DF n, s ne e r r g akt e -ko e e ollt PD i p t ö c i c h t sich he Spe ffn i mp e s i F-In v am e o i r n e e rt w rte ich n ei en, atib ie e tw me i hal m ern ne rne ige das Dia erd n O erd t le r e p ut e ne u A nte do bei logf n. D tion n k in Illu m eld r an be ies Die PD ann, den stra I e P l g l F-k s sol u r tor og eze Bef stra ges ist e o l r m a i ehl g mm pat te sie t w tor-D Da peich ine A ible ern ird eig ate m d . eut e An it di ert w obe® i n üb e we e u in I I e llus rd Ad nd se D rde. llust t e o u r a rat nB ato DF Da be Il ngen tei in or® efe -In r t l u e hal hl Da pla and s i O t e r t rs tei, p at tz e die For tion b tellen or m iert o ren i oh m t e d g d fi e Spe at-O nd esp ne e r r g et s eic akt eöff ollt PD ich p t S her ivie i F-In es i p e o c n r n h e e ich n ei t w rte en, tw i hal m tib ie er ern ne n e e d D t neu le r r O a d d i un r Ad s be alog en. ptio en t in ter o feld Die n P kan Die ang be Ill im s DF n, s e P ato rog -ko eze ustr o ges s ist e r r mp llte s am igt ato i p n atib ie e me wir r-D Da eich e A ate rne mit do d i e le g . r e An t w be® i ut n d ü e i b w in Illu er d Ad end ese D urde. Illust s t e ob un r a r nB ato ato te e g Da efe r r®-D tei Illus en p i in an hl Op ers trat latz a d tei, e die For tion b tellen or m iert o ren i oh m t e d g d fi e Spe at-O nd esp ne e r r g akt eöff eic sauber! PD Braukunst in 500 ich pti –etSeit s SpeKarlsruhe F-In ich her ivie e o n r n e n ich t w rte en, tw i hal m e i ern ne das Dia erd n O erd t r e p e un A l o b n n t d i gfe . D e o ter o ld P iese n PD kann, ang be Ill im Fs ro eze ustr ram vor! komp ollte s igt atostellen gsich Karlsruher Brauereien & Brauhäuser atib ie e me wir r-D ate rne d. ige le i üb ut ne in Illu er d stra en tor Bef ehl Craft Beer – Der neue Biertrend ang

BIERKULTUR

IN KARLSRUHE

•• Events •• Locations •• Stories •• Specials

Top-Thema 20 1

500 Jahre Rein

6:

heitsgebot

Biergeschichten ab Seite 2 Brauereien ab Seite 4 Bierszene ab Seite 20

Der Bierdeckel Seite 24 Jeder kennt ihn – jeder liebt ihn!

Bier meets Beef Seite 25 Tipps & Rezepte vom Grillmeister Heiko Brath

+EXTRA

Die besten Bier-Spots in Karlsruhe in einem Stadtplan

Bier & Genuss Seite 26 Karlsruhes Bierlokalitäten im Überblick

Bierwissen Seite 30 Facts & Kurioses rund ums Bier

Bierkultur als App

e t r a K e v Inklusi ouren T r e i B t i M

karlsruhe www.karlsruhe-tourismus.de


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Biergeschichten

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© Deutscher Brauer-Bund e.V.

BRAUKUNST MADE IN Karlsruhe Die Geschichte des Brauwesens zwischen Mühlburg und Durlach. „Köstlich – wann auch immer – Karlsruher Bier“. Der Original-Werbeslogan aus den 60ern wirft nur eine Frage auf: Seit wann gibt’s dieses Getränk eigentlich? Jedenfalls nicht seit der Stadtgründung 1715. Die erste Brauerei auf Karlsruher Gemarkung ließ der damalige Markgraf nämlich erst 1758 in seinem Kammergut Gottesaue einrichten. Es gab weißen oder braunen Gerstensaft und der konnte sich nur schwer gegen die auswärtige Konkurrenz durchsetzen. Die saß zum Beispiel in Mannheim, aber auch von Osten kam viel Bier nach Baden! Aber nicht etwa aus Bayern oder Pilsen – nein aus Württemberg! Die zweite Brauerei, soweit bekannt, eröffnete in Mühlburg, eine damals selbständige Gemeinde: die Seldenecksche Brauerei (heutzutage ist dort das Kulturzentrum „Tempel“). Dieses Unternehmen war erfolgreich, wuchs beständig und existierte bis 1920. Die letzten 20 Jahre firmierte es unter dem Namen Mühlburger Brauerei AG. Danach kaufte die BrauereiSinner den Betrieb. Sie gehört seit 1972 zur Moninger-Familie. Schlucken und geschluckt werden. So kann man die Geschichte der Brauereien beschreiben. Ein Grund: Die Bierherstellung entwickelte sich vom Handwerk zur Industrie. Das für den technischen Fortschritt nötige Kapital, unter anderem für neues Gelände, Kältemaschinen, große Sudhäuser, Lager­

keller oder Flaschenabfüllanlagen, brachten viele Inhaber nicht zusammen. Im Revolutionsjahr 1848 gab es 29 kleine Brauereien in der Stadt, 1907 nur noch elf. Ausstoß 1848: ein paar tausend, Ausstoß 1907 fast 700.000 Hektoliter! Nach der Zwangsvereinigung mit Durlach 1938 kamen weitere Brauereien dazu. Die größte Brauerei unterm Turmberg hieß Eglau – 1920 von Moninger aufgekauft. Moninger wiederum war 1856 entstanden, als der Brauergeselle Stephan Moninger die Witwe seines Chefs Louis Kaufmann heiratete. Um die Braukonzession zu erhalten, musste sie den Mitarbeiter ehelichen, denn Frauen durften kein bürgerliches Gewerbe ausführen. Moninger stieg im 20. Jahrhundert zur größten Brauerei Badens auf. 2010 hat Moninger das Hofbrauhaus Hatz aus Rastatt gekauft. Besonderes im Sortiment sind das Hatz Badisch Hell und das Bleifrei. Nicht minder spannend ist die Geschichte der bekannten Privatbrauerei Hoepfner. Sie begann in Lidolsheim und Eggenstein; dann kaufte ein Jakob Friedrich Hoepfner die Karlsruher Brauerei Schmieder in der heutigen Kaiserstraße und siedelte um. In der allseits bekannten Bierburg in der Oststadt residiert Hoepfner erst seit 1898. Aus den Gebäuden dort kommen mittlerweile nicht nur leckere Biersorten, etwa das dunkle

und kräftige Porter. Sondern auch starke Ideen von Start-upFirmen und regionale Fernsehsignale. Nach zwischendurch nur noch drei gibt es für durstige Kehlen heute wieder sieben Karlsruher Brauereien – den kleinen Hausbrauereien sei Dank. Zuerst das Vogelbräu in der Kapellenstraße, später dann in Ettlingen und Durlach; dann das Badisch Brauhaus in der Stephanien­ straße, gefolgt vom Brauhaus Kühler Krug am Rand der Günter-Klotz-Anlage und als jüngster im Bunde das Brauhaus 2.0 in Knielingen. Alle vier „Jungen“ mit ständig neuen Bier-Ideen und eigenen Gastwirtschaften, alle Sorten naturtrüb. In manchen Kneipen fließt zudem noch „Wolf“ aus dem Hahn; zum Beispiel im ehemaligen Haupt­ausschank am Werderplatz. Gegründet wurde die Brauerei Max Wolf GmbH im Jahr 1885. Ihre Spezialität ist der Indianerbock. Wolf ist vor wenigen Jahren aus der Südstadt verschwunden. Gebraut wird jetzt in Heidelberg.

Der Internationale Tag des Bieres findet am ersten Freitag im August statt. Der deutsche Brauer-Bund feiert dagegen am 23. April. Warum? Ganz einfach – da jährt sich die Verkündung des Bayrischen Reinheits­gebotes: In unser Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Malz! Für ganz Deutschland gilt das Reinheitsgebot übrigens erst seit 1906. Von der Hefe ist in den Gesetzen erst viel später die Rede; die war 1516 noch nicht bekannt. Dank nahezu überall vorhandener Hefezellen in der Luft gärt die Würze im offenen logische Bottich auch ohne das Wissen, welcher mikrobio­ Prozess dahinter steckt. Die ersten Brauer waren denn auch Frauen: Hatten sie Brot gebacken, nutzten sie einen ungebackenen Laib als Startkultur für das Bierbrauen. Ganz wie bei Rumpelstilzchen: „Heute back ich, morgen brau ich und übermorgen hole ich der Königin ihr Kind.“ Der Deutsche Brauer-Bund schreibt auf seiner Website: „Mit dem Begriff ‚Reinheitsgebot’ verbinden Bier­ begeisterte im

In- und Ausland bis heute ein verbrieftes Qualitätsversprechen.“ Deshalb pocht der Bund ja auch heute noch auf dessen Einhaltung. Und das Gebot hatte Vorläufer: Bayerische Städte erließen schon im 13. Jahrhundert erste Vorschriften zum Bier. Solche frühen Verbraucherschutzgesetze waren damals besonders notwendig und im Sinne der Biertrinker. Denn die Brauer mixten oft die abenteuerlichsten Zutaten ins Getränk aus Getreide: Tollkirsche, Bilsenkraut, Stechapfel, Wurzeln, Ruß oder Pech, alles um Aussehen, Geschmack und die berauschende Wirkung zu verstärken. Aufgrund einer Klage am Europäischen Gerichtshof sind in Deutschland seit 1987 auch Biere erhältlich, die dem Reinheitsgebot nicht entsprechen. Im Wesent­lichen kommen die aus dem Ausland. Die meisten internationalen Großbrauereien haben mit dem jahrhundertealten deutschen Gesetz nichts am Hut. Aber auch in den USA, Brasilien oder China gibt es Produzenten, die sich an das deutsche Reinheitsgebot halten.

Wie heißt es so schön im Jahr 1681 in einem Text: „Das Bier ist ein Getranck auß wasser / Gemultztem Getraid und hopffen gesotten und gebrewet“. Mehr braucht’s wirklich nicht. Das g Reinheitsgebot ist nämlich kein Einheitsgebot.

Was tranken Markgraf Karl Wilhelm und seine Zeitgenossen? Am Anfang war der Wein. Und der kam aus Durlach, aus dem Markgräflerland oder von der anderen Rheinseite. Von Bier in Karlsruhe kaum eine Spur. Es ist nicht überliefert, dass der Stadtgründer, Markgraf Karl Wilhelm, das „flüssige Getreide“ zu sich nahm. Auch seine Untertanen genossen vor allem den Saft der Reben. Bier war für die Unterschicht, „für die gemeinsten Leute“ und muss ein wildes obergäriges Gebräu gewesen sein, das gerne zu Essig wurde, wenig bekömmlich und erst recht nicht schmackhaft war. Naturtrüb und mit mehr drin als Hopfen, Wasser und Gerstenmalz: Oftmals sollten allerlei Kräuter und Gewürze den Geschmack positiv beeinflussen. Nur die Spelunken im „Dörfle“, der Arbeiter- und Soldatensiedlung östlich der eigentlichen Stadt, schenkten Bier aus und hießen auch „Bierschänke“.

© Deutscher Brauer-Bund e.V.

Biergläser und Krüge – ein Sittenbild.

Bierbrauen kann jeder. Sie verdünnen einfach einen Getreidebrei mit Wasser und setzen Hefe zu. Es geht sogar ohne Hefezugabe, nur wird dann das Gemisch gerne sauer, ähnlich wie Sauerteig.

War früher wirklich alles besser? Wir blicken zurück in jene Generationen, die noch in die Kneipe oder die Wirtschaft gingen und nicht ins Bistro oder die Lounge. In schummrigen Räumen rauchten die Gäste wie die Schlote. Wer in Karlsruhe „ein Bier“ bestellte, bekam Export, echter halber Liter. Nur wer gezielt „Fräulein, ein Pils bitte“ sagte, bekam ein solches, Menge nullvier. In jeder dieser Kneipen stand mindestens ein runder Tische mit einem Aschenbecher in der Mitte; über dem hing ein Schild: „Stammtisch“. Dieser war jeden Abend dicht besetzt und die Drumherumsitzenden diskutierten und tranken Bier.

Aber erst als im 19. Jahrhundert die Preise für Wein kräftig anstiegen und die Löhne der arbeitenden Bevölkerung nicht mitwuchsen, setzte sich Bier durch. Allerdings in Form eines ganz anderen Gerstensafts als bei der Stadtgründung 1715: g untergärig gebraut, kühl gereift, meist hell und klar.

Das Rezept zur eigentlichen Bierherstellung klingt erst mal einfach: „Geschrotetes“ (zerkleinertes) Malz mit warmem Wasser in den „Maischbottich“, auf verschiedene Temperaturstufen erhitzen. Hier zeigt sich noch ein Vorteil der Gerste: Sie weist von allen Getreidearten die höchste Aktivität an stärkeabbauenden Enzymen auf; dadurch verzuckert die Stärke schneller. Danach den heißen Sud in einen „Läuterbottich“ umfüllen, den „Treber“ (Reste des Korns mit den Spelzen) abtrennen, in der „Würzepfanne“ den Hopfen zugeben und etwa eine Stunde kochen. Abkühlen, Hefe hinein, ab zur Gärung im Gärtank. Hefe nach maximal zwei Tagen „abziehen“, das junge Bier in den Lagertank pumpen, um dort zu reifen. Je nach Biersorte und Brau-Philosophie bis zu drei Monate. Fertig ist die „Hopfenkaltschale“. In diesem Begriff steckt der zweite Grundstoff: Hopfen. Den „Humulus lupulus“ aus der Familie der Hanfpflanzen bauen deutsche Landwirte vorwiegend in der Hallertau bei Ingolstadt an. Nur die weiblichen Pflanzen bilden die würzigen Dolden aus. Aus langen Wurzeln ranken die Stängel an meterhohen Hopfengerüsten empor. Die Ernte von Ende August bis in den September hinein ist abhängig von der Sorte. Und die haben es in sich! Sie können nach Zitrusfrüchten oder Johannisbeeren schmecken, je nachdem, welcher Bitter-, Aroma- oder Flavourhopfen. Auf dem Etikett mancher moderner Flaschenbiere liest man heute die Namen der enthaltenen Typen. Etwa Opal, Aurora, Fuggle fürs Aroma. Oder „Hallertauer Taurus“ fürs Bittere. Oder Cascade – für die Grapefruitnote. Aber nicht nur die Sorte bestimmt nachhaltig den Geschmack, auch der Zeitpunkt der Zugabe des Hopfens: je später beim Würzekochen, desto weniger bitter und desto mehr Aromaöle. Beim „Hopfenstopfen“ (Kalthopfung, „dry hopping“) gibt der Brauer die Dolden sogar erst vor oder nach der Hauptgärung zu. Um gutes Bier in unterschiedlichen Stilen zu brauen braucht es also jede Menge Erfahrung. Dieses Wissen, gepaart mit der Sorgfalt auf dem langen Weg vom Korn bis zum fertigen Getränk, erleben Sie bei jedem köstlichen Schluck. Hopfen und Malz ist zumindest beim Brauerhandwerk offensichtlich g noch nicht verloren.

Vor ihnen standen – Willybecher. Das deutsche Bier-Standardglas: untere zwei Drittel zylindrisch sich öffnend, oben wieder leicht zusammenlaufend. Der Becher stand stabil, so dass auch ein Mitglied der Stammtisch-Besatzung kräftig auf den Tisch hauen konnte – was häufig der Fall war. Für den Willybecher gab es nette Accessoires, etwa Kupferkesselchen, die der Wirt ein Drittel hoch mit warmem Wasser füllte. Dann stellte er einen vollen Willybecher in den Kessel, zum Anwärmen. In manchen Braugaststätten gab es außerdem Steinkrüge. Legte man den leeren Krug quer, kam Nachschub. Drehte man ihn um, hieß das: Schluss für heute. Heute ist alles anders. Unzählige Glasformen für unzählige Biersorten: Biertulpen für Pils, Altbiergläser aus Düsseldorf, Kölsche Stangen, Schwarzbierpokale, Weißbiergläser, Schale für Berliner Weiße, Maßkrug im Bierzelt, Stout im One-PintGlas. Biersommeliers verkosten Craft-Biere in Bierschwenkern. Für Biergenießer dazu drei nützliche Tipps. Erstens: Je bitterer und schlanker ein Bier, desto feiner und nach oben geschlossener das Glas. Zweitens: Je fruchtiger das Bier, desto bauchiger und offener. Drittens: Bei wuchtigen und komplexen Bieren sollte sich die bauchige Form nach oben verjüngen, um die Aromenvielfalt lange zu bewahren. Wem das alles zu viel Gedöhns ist, der trinke aus dem Willybecher. Das mit dem wärmenden Kupferkesselchen hat sich allerdings total verloren. Dafür stehen heute häufig „Pitcher“ auf dem Tisch des Bierlokals, zum Nachfüllen der Becher. In denen bleibt g das Bier auch nicht eiskalt. Andere Zeiten, andere Sitten.

© rcfotostock

„Das Zechen und Zehren bei möglichst vielen Anlässen war, wie es scheint, auch eine schwache Seite des alten Karlsruhers.“ So steht es zumindest in einem Buch von 1887. An Gasthäusern zum Zechen mangelte es nicht. Schon vor der Stadtgründung existierte das „Waldhorn“ im Hardtwald. 1722 bestand die Residenz aus 126 Häusern, davon 42 steuerpflichtige Wirtshäuser. Und die Fächerstraßen in Karlsruhe wurden nach den Gaststätten dort benannt: Waldhornstraße, Kronenstraße, Adlerstraße und so weiter.

© Deutscher Brauer-Bund e.V.

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Deutsche Brauereien können nur solche Produkte als Bier verkaufen, die nach dem Reinheitsgebot hergestellt wurden. schiedlichsten Das hindert sie bekanntlich nicht, die unter­ Geschmacksrichtungen zu fabrizieren. Etwa herbes Pils aus dem Norden, Altbier in Düssel­dorf, Kölsch in Köln, dunkle Biere in Franken, Weiß­bier in Bayern, Schwarzbier in Sachsen, diverse Bierspezialitäten aus Karlsruhe. Oder die trendigen „Craft beers“: India Pale Ale mit Orangen- oder Mango-Aroma – ganz ohne Fruchtzusatz. Unterschiedliche Malze, ausgesuchte Hopfensorten, die richtige Hefe und eine bestimmte Lagerung, das reicht für die Vielfalt.

Die Grundstoffe fürs Bier von herb-bitter bis süffig-süß.

Gerste ist allerdings der wichtigste Lieferant der Stärke fürs Bier – darum auch der Begriff Gerstensaft. Die Menschen bauen dieses Getreide schon seit 15.000 Jahren an. In der Mälzerei landet nur die so genannte „zweizeilige Braugerste“. Deren Körner enthalten wenig Eiweiß und viel Stärke. Drei Tage lang werden sie in der „Weiche“ Wasser und Luft ausgesetzt, dann für mehrere Tage in den „Keimkasten“: Ähnlich wie beim Säen in der Erde entsteht ein kleiner Keimling. Der Keimling wird entfernt und das „Grünmalz“ getrocknet, sprich „gedarrt“. Wussten Sie, dass dieser letzte Schritt die spätere Farbe des Bieres bestimmt? Je heißer gedarrt, desto dunkler das Bier.

DER WEG ZUM VOLKSGETRÄNK

Das deutsche Reinheitsgebot vom 23. April 1516.

Von der Stange bis zur Tulpe

Richtig gutes Bier brauen ist schon eine ganz andere Sache. Da kommt es auf Know-how, die richtigen Gerätschaften, Hygiene und Temperatur an. Und vor allem auf feine Grundstoffe: ausgesuchter Hopfen sowie bestes Gersten- oder Weizenmalz. Grundsätzlich lassen sich auch andere Getreidesorten verwenden. Hauptsache viel Stärke, denn aus der wird beim Brauen zuerst Zucker, der dann zu Kohlendioxid und Alkohol vergärt.

Fazit: Die Karlsruher Braukunst lockt mit unglaublich vielen lokalen Spezialitäten. Einfach mal probieren, es lohnt sich. Oder in der Sprache von 1974, nach einem weiteren OriginalWerbe­slogan der Karlsruher Brauereien: „Prost Blume – Karlsg ruher Qualitätsbiere“.

Seit 500 Jahren sauber!

Hopfen und Malz – Gott erhalts

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Brauerei

r e n f p e Ho

www.hoepfner.de

Willkommen in der Hochburg der Braukunst! Die Traditionsbrauerei Hoepfner wurde 1798 gegründet und gehört so zu den ältesten noch aktiven Unternehmen in Karlsruhe. Gebraut und abgefüllt wird bis heute in der 1896 erbauten „Hoepfner Burg“ in der Karlsruher Oststadt. „Frischer Wind in alten Mauern“ drückt den Willen aus, Altbewährtes mit neuen Ideen zu verbinden. Innerhalb der historischen Mauern findet sich die hochmoderne und innovative Brauerei, deren Leitlinie „Qualität, Kontinuität und Partnerschaft“ täglich gelebt wird. Siebzehn Sorten Bier umfasst das Angebot derzeit. Auf Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Biersorten wird besonders großen Wert gelegt. Hoepfner bietet neben den „traditionellen“ Hauptsorten Pils und Export drei Weizenbiere an und ist bekannt für Spezialitäten wie das hefetrübe Hoepfner Kräusen, das vollmundige Goldköpfle, das dunkle Porter, das SchwarzGold, das Jubelbier oder das Saisonbier Maibock. Zum echten Szene-Getränk hat sich „Grape“ entwickelt, ein Biermischgetränk aus Vollbier und kalorienarmer Grapefruit-Limonade, das besonders auch von Frauen geschätzt wird. Gebraut wird in der mittelalterlich anmutenden Burg nur nach höchsten Qualitätsansprüchen und natürlich nach dem deutschen Reinheitsgebot. Dies fängt beim Rohstoffeinkauf

an. Der Aroma-Hopfen kommt aus den bekannten Anbaugebieten Tettnang und der Hallertau. Die eigens gezüchtete und patentierte „Hoepfner Hefe“ lässt den besonderen Geschmack der Hoepfner Biere unnachahmlich und unverwechselbar sein. „Die Qualität unseres Bieres steht immer an erster Stelle“, sagen die Hoepfner Braumeister und halten bewusst an den traditionellen und bewährten Herstellungsverfahren wie der offenen Gärung fest, auch wenn dies aufwändiger und teurer ist. Der hohe Anspruch zahlt sich aus: Hoepfner ist seit Jahren eine der meistprämierten Brauereien Deutschlands. Jährlich werden Hoepfner Biere von der DLG für ihre hervorragende g Qualität ausgezeichnet.

Privatbrauerei Hoepfner – Hochburg der Braukunst

Noch ein paar pfiffige Burgideen Die Split-Box – doppelt pfiffig! Eigentlich eine ganz einfache Idee: Wenn ein Bierkasten den meisten Leuten zu schwer ist, oder wenn ein ganzer Kasten für den modernen Kleinhaushalt einfach zu gross ist, dann teilen wir ihn eben! Zwanzig Flaschen 0,5 Liter Mehrweg oder 24 Flaschen 0,33 Liter Mehrweg sind in einer Split-Box. Man kann ganze oder halbe Kasten kaufen, zwei Sorten aus halben g Kästen kombinieren. Einfach pfiffig.

Die Hoepfner Bierburg in Karlsruhe ist ein ganz besonderer Ort für ganz besondere Biere. Hinter ihren Mauern brauen wir mit den höchsten Qualitätsansprüchen und der Brauerfahrung von über 200 Jahren. Und das zahlt sich aus: Die Privatbrauerei Hoepfner ist eine der meistprämierten Brauereien Deutschlands und somit vor allem eins – eine Hochburg der Braukunst.

Vereine werden unterstützt Die Menschen in der Region Karlsruhe arbeiten nicht nur hart, sie feiern auch gern – am liebsten mit einem frisch gezapften Hoepfner. Die Brauer aus der Bierburg sind fest verwurzelt in Karlsruhe und der Region: Nah dran an den Menschen und dem, was sie in ihrer Freizeit schätzen. Als echte Regionalbrauerei unterstützt Hoepfner z.B. „DAS FEST“. Auch die „Skatenite-Tour“, den Karlsruher Stadtgeburtstag und das „Indoor“-Leichtathletik-Meeting. Sportler wie der Top-Triathlet Sebastian Kienle und Fußballvereine in der Region wissen das Engagement aus der Karlsruher Bierburg für den Sport ebenfalls zu schätzen. So werden Spitzenleistungen jeweils nach einer Saison mit einem komplett neuen Satz Trikots belohnt. Darüber hinaus gibt es g einen Preis für die fairsten Teams einer Spielzeit.

Wissenswertes zum Bier auf der Hoepfner BrauereiTour Ein absoluter Renner für alle Bier-Fans und Brauerei-Interessierte sind die Hoepfner BrauereiTouren. Wer Lust an gutem Bier oder auch kulturelles Interesse an der Hoepfner-Bierburg hat , wird den Blick hinter die denkmalgeschützten Mauern der Hoepfner Bierburg genießen. Unterwegs gibt es nicht nur interessante Informationen zu den prämierten Bieren, sondern spannende Anekdoten aus der über 200jährigen Geschichte der Privatbrauerei Hoepfner. Alle Infos rund um die verschiedenen Touren-Angebote gibt es online unter www.hoepfner.de. Auch eine App kann man sich g dazu herunterladen.

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Mehr Infos und Anmeldung zur Hoepfner BrauereiTour unter Tel. 0721 6183-0 oder www.hoepfner.de/brauereitour

Die Geschichte der Bierburg 1798 gründete Karl Friedrich Gottlieb Hoepfner die Brauerei Hoepfner in Liedolsheim, 1849 zog die Firma in die Kaiserstr. in Karlsruhe. Das Bier wurde mit Hilfe von Natureisblöcken, die im Winter aus nahen Seen geschlagen wurden, oder auch durch Gletschereis aus den Alpen in Felsenkellern am Durlacher Turmberg kühl gehalten. Aufgrund der steigenden Nachfrage reichte die Kapazität in der Kaiserstraße bald nicht mehr aus. Zwischen 1896 und 1898 wurde nach der Konzeption von Kommerzienrat Friedrich Hoepfner und Plänen von Johann Hantschel die „Hoepfner-Burg“ im Stil einer mittelalterlichen Burg in der Haid-und-Neu-Str. in der Karlsruher Oststadt gebaut. Um den Gärkeller kühl zu halten, wurde ein riesiger künstlicher Hügel aufgeschüttet, auf dem die Burg steht. Nach 1945 musste der Betrieb völlig neu aufgebaut werden. 1951 übernahm Albrecht Hoepfner den Betrieb von seinem Vater und führte ihn wieder in die schwarzen Zahlen. Seit 1992 führte Albrecht Hoepfners Sohn Dr. Friedrich Georg Hoepfner das Unternehmen und hat sich durch verschiedene Innovationen einen Namen gemacht. Heute steht Willy Schmidt als Geschäftsführer an der Spitze des Unternehmens. Mit ihm setzt das Team aus der Hoepfner Bierburg auch auf neue, regionale Bierspezialitäten. „Der Hoepfner-Fan will nebem Bewährtem heute auch einmal etwas Neues ausprobieren und das bieten wir ihm zum Beispiel mit unserem neuen g Hoepfner Rosébock.“

hoepfner.de


Bi e

l s r u he Hoepfner Radler

Hoepfner Alkoholfrei

Hoepfner Rosébock

Kräftiges Malz, feine Hopfengaben und die Hoepfner Hefe reifen in Ruhe in den Kellern der Hoepfner Burg zu diesem milden und würzigen Bier. Ein aromatischer Genuss. Ausgezeichnet mit der Goldmedaille der DLG 2015.

Besonders wenn der Sommer auf der Haut prickelt, wird es Zeit für diesen erfrischenden Durstlöscher. Aber auch in allen anderen Jahreszeiten ist das Radler von Hoepfner das Biermischgetränk für fast jeden Anlass.

Für alle, die auf Alkohol ver-zichten wollen, aber feinen Biergenuss lieben: Hoepfner Alkoholfrei - schmeckt feinherb mit einer angenehmen Hopfennote. Es ist besonders kalorienarm und dabei prickelnd-frisch.

Verschiedene Spezialmalze verleihen dem Hoepfner Rosébock nicht nur seine unvergleichliche Farbe, sondern auch eine überwältigende Geschmacksfülle. Eine angenehme bittere Note in Kombination mit edlen Röstaromen und stolzen 8,0 % vol. Alkohol machen dieses Bier zu einem rundum gelungenen Genuss.

Hoepfner Hefe-Weizen Alkoholfrei

Hoepfner Maibock

Hoepfner Grape activ

Hoepfner Grape

Edel und kräftig, so beschreiben Bierkenner den Hoepfner Maibock. Cremig der Schaum, malzbetont die Blume, vollmundig der Geschmack mit dezenter Hopfennote.

Grape activ ist der prickelnde Mix aus alkoholfreiem Bier und herb-spritziger Grapefruit-Limonade. Mit extra wenig Kalorien und dafür einer gehörigen Portion Calcium und Magnesium - die perfekte Wahl für ernährungsbewusste Genießer und Sportler aufgeführt werden.

Grape ist der erfrischende Mix aus Hoepfner Export und herb-spritziger Grapefruit-Limonade. Aromatisch prickelnd begeistert unser Biermix alle, die leicht genießen wollen: wenig Alkohol, wenig Kalorien und garantiert ohne Zucker.

Hoepfner Pilsner

Hoepfner Kräusen

Hoepfner Goldköpfle

Die sorgfältig ausgewählten Malze und Aromahopfen sowie die besondere Hoepfner Hefe reifen in Ruhe in den Kellern der Hoepfner Burg zum himmlisch herben Pilsgenuss. Auch 2015 wieder mit der Goldmedaille der DLG ausgezeichnet!

Erleben Sie den naturtrüben, spritzigen Biergenuss aus den Kellern der Hoepfner Burg! Kräftiges, goldenes Malz, eine zarte Gabe feiner Hopfen und die Hoepfner Hefe machen dieses besondere Bier so unvergleich-lich. Schmeckt so was von ausgezeichnet!

Hoepfner Export

Hoepfner Hefe-Weizen

Die Liebhaber dieses traditionellen Biertyps schätzen und genießen seit Generationen diesen schlanken, zart gehopften Sud aus der Hoepfner Burg.

Fruchtige Aromen und eine natürliche Hefetrübung sorgen für die unverwechselbare Note, die Kenner begeistert. Der prickelnd frische Biergenuss aus der Hoepfner Burg der nicht nur im Sommer Laune macht.

Auch ohne Alkohol fehlt es diesen Bieren an nichts: bewusste Genießer schätzen die kalorienarmen Hoepfner Hefe-Weizen Alkoholfrei und Hoepfner Alkoholfrei für prickelnde Frische und kompromisslos echten Biergeschmack.

Ab sofort, bis Ende Mai erhältlich!

p p i T r e ß e i n e G Hoepfner Keller-Weizen Der Liebhaber dunkler Biere schüttelt die Hefe in der Flasche auf. Dadurch entsteht das kräftige Geschmackserlebnis. Gebraut in den Kellern der Hoepfner Burg. Ein Genuss für Liebhaber dunkler Weizenbiere.

Hoepfner Edel-Weizen

Hoepfner Jubelbier

Spritzig, perlend, temperament-voll – dieses kristallklare Weizenbier strotzt nur so vor Lebendigkeit. Mit feiner Hefe vergoren und aufwändig gefiltert entsteht ein Biergenuss, der sich wie eine leichte Brise an einem heißen Sommertag anfühlt.

Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie dieses besondere Bier. Aromatisches dunkles Malz, feine Hopfenaromen, die einzigartige Hoepfner Hefe und die lange Reifezeit in den Kellern der Bierburg machen dieses feine Geschmackserlebnis aus.

Hoepfner Burggarten Hoepfner Hefe-Weizen Zitrone alkoholfrei Frisch und fruchtig: Dieses alkoholfreie Hefe-Weizen besticht durch sein fruchtig-­ frisches Zitronenaroma. Ein milder und leichter Genuss – nicht nur im Sommer.

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r e n f p e Ho

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Brauerei

Hoepfner Porter

Hoepfner SchwarzGold

Der kräftige Geschmack mit einer feinherben Hopfennote und der samtige Schaum sind das Ergebnis der sorgfältigen Auswahl kräftiger und dunkler Malze, reichlich aromatische Hopfen und die Hoepfner Hefe sowie eine langen Reifezeit in den kühlen Kellern der Hoepfner Burg.

Freunde des dunklen Biergenusses haben an SchwarzGold ihre helle Freude. Angenehm mild und samtig. Eine Bierspezialität aus den Kellern der Hoepfner Burg.

Spezialitäten Regionale Badische Küche

Hoepfner Burghof Spezialitäten Regionale Badische Küche

In einem der größten Biergärten in Karlsruhe sitzt man in gemütlicher Atmosphäre auf langen Holzbänken und unter urigen Kastanien – im Blickfeld die malerische Hoepfner Burg. Zu kleineren Gerichten mit Bedienung oder Selbstbedienung gibt es natürlich die Hoepfner Biere im Ausschank und nach guter alter Biergarten-Tradition darf man hier auch sein Essen selbst mitbringen.

Das Hotel-Restaurant Hoepfner-Burghof befindet sich im historischen Gebäude der Privatbrauerei Hoepfner und verwöhnt seine Gäste mit feiner traditioneller badischer Küche, und schmackhaften Bieren der Privatbrauerei Hoepfner. Vier Räume, das Burgstüble und der Schalander bieten Gemütlichkeit für bis zu 200 Personen.

Haid-und-Neu-Straße 18 • 76131 Karlsruhe T: 0721 622644 oder 0721 68078280 • E: rezeption@hoepfner-burghof.de

Haid-und-Neu-Straße 18 • 76131 Karlsruhe T: 0721 622644 oder 0721 68078280 • E: rezeption@hoepfner-burghof.de

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Brauerei

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r e g n i n o M atz www.hatz-moninger.de

Die Geschichte des Hatz-Moninger Brauhauses Am 16. Dezember 1856 wurde die Brauerei von Stephan Moninger gegründet. Er erhielt die Konzession zum Ausschank seines selbst gebrauten Bieres für die Waldhornstraße 23 in Karlsruhe. Eine Erfolgsstory begann: Im Mai 1888 begann der Braubetrieb in dem groß angelegten Neubau in der Kriegsstraße 210-216 und bereits im ersten Braujahr wurde der Ausstoß auf 32.000 hl gesteigert. 1897/98 wurde erstmals die 100.000 hl-Grenze und somit der Status einer Großbrauerei erreicht. Vor dem ersten Weltkrieg betrug der Ausstoß 187.303 hl und Brauerei Moninger war die Biermarke Badens. Der zweite Weltkrieg hinterließ Spuren, aber 1956 erreichte die Brauerei im Jahr des 100jährigen Jubiläums die 200.000 hl-Grenze. Durch die Übernahme der Sinner AG entsteht 1978/79 die neue Braustätte auf dem Sinnergelände in Karlsruhe-Grünwinkel. Die Verlagerung der Brauerei wird 1980 vorgenommen. Erweiterungs-Neubauten der Vollguthalle und Modernisierung der Flaschen- und Fassabfüllung folgten in den Jahren 1984-1986. Im Oktober 2007 entsteht auf dem Brauereigelände das Nahversorgungszentrum Grünwinkel mit Einzelhandelsmärkten und kleineren Geschäften. Mit der Einweihung des Bürgerplatzes und des angrenzenden, umgestalteten Biergarten des Hauptausschankes hat das Brauereigelände im Mai 2008 ein neues modernes Gesicht erhalten. Im Mai 2010 kaufte die Brauerei Moninger das Hofbrauhaus HATZ in Rastatt. Unter dem neuen Firmendach HATZ-MONINGER BRAUHAUS GMBH bieten seit dem die beiden badischen Traditionsbrauereien die ganze Bandbreite ihrer Bierspezialitäten an. Im Oktober 2011 wurde das neue Sudhaus in Karlsruhe eingeweiht. Hierbei wurde das Herzstück, das vom Hofbrauhaus Hatz übernommen wurde, in Rastatt ausgebaut und in das neue Sudhaus eingebaut. Im November 2015 investierte die Grünwinkler Brauerei rund 1,2 Millionen Euro in eine neue Abfüll- und Etikettieranlage. 33.000 Flaschen pro Stunde können in der neuen Anlage abgefüllt werden. Die „HATZ-Moninger Brauhaus GmbH“ steht für den Fortbestand der Marken ‚HATZ’ und ‚Moninger’. Mit besten Rohstoffen aus der Region und reinstem Brauwasser aus eigenen Tiefbrunnen werden hier Bierspezialitäten nach bester badischer Braukunst gebraut. Wie seit Generationen gilt auch in Zukunft, Biere mit typisch regionalem Geschmacksempfing den zu bewahren und zu pflegen.

Bleifrei – ungetrübter Bier­genuss voll im Trend Alkoholfreies Bier und Bier-Mixgetränke sind heute für jede Brauerei ein absolutes Muss. Bereits 2009 erkannte HATZ-Moninger diesen Megatrend und brachte mit Bleifrei das erste untergärige, unfiltrierte, alkoholfreie Bier auf den Markt. Seitdem erfreut sich Bleifrei steigender Beliebtheit und das nicht nur in der Region, sondern in ganz Deutschland. Wer auf Alkohol, nicht aber auf den typisch herbfrischen Biergeschmack verzichten will, für den ist Bleifrei die ideale Alternative. Schonend gebraut enthält das Bleifrei viele natürliche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe und hat somit eine top isotonische Wirkung. Ideal für körperlich Aktive, Autofahrer, Genießer und Kalorienbewusste, die mit Bleifrei richtig Gas geben können. Wer zum Alkoholfreien greift, spart vorneweg 40 Prozent Kalorien. Mit nur 23 Kilokalorien pro 100 Milliliter entspricht das Bleifrei einer Apfelschorle und ist somit der ideale Durstlöscher für Freizeit und Alltag. Als Trendsetter hat HATZ-Moninger inzwischen nachgelegt: 2012 kam das alkoholfreie Biermischgetränk Hefeweizen mit Blutorange und ganz neu, das alkoholfreie Naturradler auf den g Markt – einfach mal probieren.

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Die Vielfalt der HATZ-Moninger Biere Die Brauerei Hatz-Moninger blickt auf über 150 Jahre Brautradition zurück und dennoch sind ihre Biere in einer Zeit der Schnelllebigkeit und Austauschbarkeit beliebter denn je. Das liegt sicher auch an der Philosophie der Brauerei: „Werte bewahren und sich trotzdem mit Augenmaß zielstrebig weiter entwickeln“. Ganz in diesem Sinne wird ökologisch bewusst und umweltfreundlich gebraut, immer mit besten Rohstoffen aus der Region. Mit dem Feingefühl für den heutigen Geschmack und viel Know-how brauen die erfahrenen Braumeister von HATZ-Moninger charaktervolle Spitzenbiere in vielfältigen Geschmacksrichtungen. Probieren Sie und lassen Sie sich überraschen; ob ein klassisches Pils, ein sommerliches Weizen oder das erfrischende g alkoholfreie Radler – denn Vielfalt macht Spaß.


HATZ Export

HATZ Hefe-Weizen

Beste badische Gerste, in Baden zu Malz verarbeitet, Jahrhundertwasser aus eigenen Tiefbrunnen, feinherber aromatischer Hopfen aus besten Anbaugebieten, versetzt mit Reinzuchthefe – das sind seit 150 Jahren die Grundlagen für das badische Hatz Pils.

Durch die Verwendung edelster Rohstoffe ist uns ein Export der Meisterklasse gelungen. Goldgelb satt in der Farbe. Malz­aromatisch mit zart hopfigem Geschmack, ist HATZ Export in seiner Vollmundigkeit einzigartig. Seine Beliebtheit hat sich HATZ Export durch seine vollmundige süßliche Note erkämpft.

Bestes helles Weizen- und Gerstenmalz aus unserer Region in Verbindung mit Reinzuchthefe ergeben die unvergleichlich aromatische Note, die alle Hatz Weizenbiere auszeichnet. Feine Aromen nach Nelke und Banane kennzeichnen den unverwechselbaren Duft dieser hefetrüben, obergärigen Spezialität.

HATZ Dunkles Weizen

HATZ Kristall-Weizen

HATZ Radler

Hatz Dunkles Weizen ist eine obergärige dunkle Bierspezialität. Ausgesuchte Spezialmalze geben diesem obergärigen Spitzenbier ein dezentes Malzaroma, das gemeinsam mit den fruchtigen Noten um die Gunst von Zunge und Nase wetteifert.

Hatz Kristall-Weizen ist die filtrierte Variante unserer Weizenbier-Familie. Spritzig, fruchtig und erfrischend. Die wertvollen, hochwertigen Rohstoffe kommen direkt aus der Region. Kräftiges Weizenmalz gibt dieser Bierspezialität seinen besonderen Geschmack, geprägt durch charaktervolle Aromen.

Hatz Radler ist das erfrischende Biermischgetränk aus 50% Exportbier und 50% Zitronenlimonade. Die feinen Zitrus-Aromen harmonieren perfekt mit der Geschmacksfülle unseres Exportbieres.

HATZ Alkoholfrei

HATZ Badisch Hell

HATZ Narrefläschle

Voller Geschmack bei reduziertem Kaloriengehalt. Feinherbe Note und sanft prickelnde Kohlensäure. Löscht auf besonders angenehme Weise den Durst.

Feingehopftes Exportbier, bei dem die Malzaromastoffe im Vordergrund stehen. Nicht zu herb. Herrlich mild und erfrischend. Aus besten Rohstoffen der Region – ein Bier mit typisch badischem Aroma.

Das Bier für närrische Tage und Nächte. Bernsteinfarbenes Bier mit unverwechselbar vollmundigem Geschmack. Gebraut mit kristallklarem Wasser aus eigenen Tiefbrunnen, ausgesuchtem Hopfen und Gerstenmalz.

HATZ Weihnachtsmännle

HATZ Naturtrüb

HATZ NaturRadler Alkoholfrei

Extra für die Weihnachtszeit haben unsere Brauer mit viel Liebe und Können diese ganz besondere, bernsteinfarbene Bierspezialität mit ausgesuchtem Hopfen und Gerstenmalz aus der Region eingebraut.

HATZ Bottel Pils Als echtes Kultgetränk verspricht Hatz Bottel edlen Biergenuss unter Bügelverschluss. Sie trinken es am besten zünftig und mit guten Freunden: direkt aus der Bottel, dazu braucht man kein Glas.

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Bi e

HATZ Pils

Vergoren mit selbstgezogener Reinzuchthefe, während der langen Gärung und Lagerung angereichert mit eigener, feinporiger Gärungskohlensäure. Explosion aller Geschmacksnuancen eines naturtrüben, unfiltrierten Bieres.

HATZ Hefeweizen & Blutorange Alkoholfrei Der erfrischende natürliche Fruchtgenuss. Nicht nur ein Sommergetränk. Obergäriges Hefeweizen mit viel natürlich gebundener Kohlensäure versetzt, ist der Träger für einen herrlichen orangenen Fruchtgenuss.

Moninger Pilsener

Moninger Export

Nach Pilsner Brauart hergestelltes Bier. Ein frisches, feinherbes, hopfenbetontes Bier, bei welchem die ausgesuchten Spitzenhopfen gut in Harmonie zu den Wassersalzen des Brauwassers der eigenen Tiefbrunnen stehen. Zur Vergärung wird wie bei Export Bier, untergärige Hefe verwendet.

Moninger Export wird mit besten Malzen aus der Region, feinstem Hopfen aus Tettnang und der Hallertau und kristallklarem Brauwasser gebraut. Die dezente, fein abgestimmte Hopfung lässt den würzig-urbadischen Charakter dieser traditionsreichen Biersorte voll zur Geltung kommen.

Moninger Hefe-Weizen

Moninger Bertold Bock Dunkel

Brau- und Sudverfahren sind dem des Export Bieres ähnlich, jedoch wird ein gewisser Anteil an Weizenmalz für die Herstellung verwendet. Obergärig eingebraut und hefetrüb, ein spritziges Bier mit fruchtigem und würzigem Geschmack.

Die untergärige süffig-starke Bockbierspezialität ist nur von Oktober bis Januar erhältlich. Vollmundig und dunkelbraun in der Farbe. Bockbier braucht seine Zeit zum Reifen.

BLEIFREI Ein alkoholfreies Pils, unfiltriert mit vollem Biergeschmack. Unser hierfür angewandtes Brauverfahren, der vollzogene Gärungsstopp, der erreichte reduzierte Kaloriengehalt und der exzellente Biergeschmack sind zur Zeit weltweit unerreicht.

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Brauerei

Moninger Alkoholfrei Ein untergäriges Schankbier mit einem schönen feinporigen Schaum. Seine Bittere und der schlanke Körper machen dieses Bier zu einem hervorragenden, kalorienreduziertem Durstlöscher. Moninger Alkoholfrei eignet sich besonders gut als isotonisches Getränk.

Karlsruher Pilsener Ein Pilsener mit unverwechselbarem, feinherben Geschmack und würzigem Aroma. Gebraut mit kristallklarem, natürlichem Wasser aus eigenen Tiefbrunnen sowie ausgesuchtem Hopfen und Gerstenmalz.

p p i T r e ß e i en

Naturtrübes alkoholfreies Bier und prickelnd erfrischender Zitronensaft vereinen sich zu einem einzigartigen Durstlöscher mit natürlich erfrischendem Fruchtgeschmack.

HATZ Dunkel Die altbadische Bierspezialität in der Bügelverschlussflasche. Spezialmalze und ausgesuchter Hopfen geben dieser dunkelfarbigen, unfiltrierten Bierspezialität ihren fein-würzigen Geschmack mit leichter Röstnote und aromatisch leichter Hopfenblume.

HATZ-MONINGER Braustübl Spezialitäten Regionale Gerichte Gemütliche Atmosphäre in begrüntem Biergarten und einem ganzjährig nutzbaren Pavillion. Das Bier kommt direkt von der angrenzenden HATZ-Moninger Brauerei und zum Essen gibt es deftige badische Spezialitäten aus der „Brauhausküche“.

Zeppelinstraße 17 • 76185 Karlsruhe T: 0721 5307689 • W: www.braustuebl-ka.de

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g u r K r e l h ü K

Wir machen das Beste aus Wasser !

www.brauhaus-karlsruhe.com

Von funky bis Schwof.

Das Sortiment

Als einzige Hausbrauerei in Karlsruhe bietet der Kühle Krug mehr als Bier und gemütliches Beieinander. Neben urig rustikalem Ambiente steht der Kühle Krug seit jeher für vielfältigste Veranstaltungen, von Hochzeiten und Abschlussbällen Karlsruher Tanzschulen bis hin zu privaten Events. Kult sind inzwischen auch die Ü30-Partys powered by Radio Regenbogen, bei denen der Kühle Krug mehr an eine Disco als an ein Brauhaus erinnert. Die Martinique Dance Night bringt exotischen Flair auf den Floor. Im Oktober – wie soll‘s anders sein – geht‘s bei der Oktoberfest-Party hoch her und der Silvesterball im Kühlen Krug ist legendär und inzwischen ein Pflichtprogramm. Die Stimmungsmacher Nummer Eins bleiben jedoch die acht unfiltrierten Bierspezialitäten wie beispielsweise das KühlerKrug-Helle, ein vollmundig, herbes Bier nach Pilsner Brauart, das fruchtig frische Weizenbier oder das malzige Dunkelbier.

Hexenbock 6,8 % Vol. 16,5 % Stammwürze fruchtig-zitrusartiges Hopfen­aroma, naturtrüb/unfiltriert erhältlich Jan./Feb.

mit Atmosphäre.

Zu einem süffigen Bier gehört immer auch ein zünftiges Essen. Der Kühle Krug kredenzt neben dem täglich wechselnden Mittagstisch gut bürgerliche Köstlichkeiten. Serviert im Rittersaal, im großen Biergarten direkt an der Alb gelegen, im Kupferkessel oder im Braustüble. Besondre Aufmerksamkeit legt die Brauereifamilie SchulzFraß auf Ihre Erlebniss-Gastronomie, die eigentlich keine Wünsche offenlässt. Ob großartige BBQ-Events, Spanferkelessen, Fondue-Abende, das Brauerseminar oder das Sonntags-Familien-Büffet, da ist für jeden was dabei. Besonders zu empfehlen ist das große Rittermahl. Eine kulinarische Reise zurück ins Mittelalter, zelebriert im hauseigenen Rittersaal. Dazu gibts natürlich das passende Bier – den Kühlen-Krug-Rittertrunk, ein würziges, malzaromatische Dunkebier mit 14,3 % Stammwürze und 5,7 % Vol. Alkohol – nur was für den anständigen Recken und seine holde Maid. g

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Original unfiltriertes Brauhausbier aus eigener Herstellung

Frühlingsbier

Unfiltriert vom Rittertrunk bis Maibock. Das Sortiment umfasst unfiltrierte, naturtrübe Biere, welche streng nach den Richtlinien des deutschen Reinheitsgebotes von 1516 gebraut werden. Für alle, die das gute Gebräu auch zu Hause genießen wollen, sind die Bügelflaschen rund um Karlsruhe bei Edeka, Rewe, Real und verschiedenen Getränkemärkten zu haben. Einzigartig ist der Lieferservice für Karlsruhe. Einfach wie beim Pizzaservice anrufen, bestellen und schon werden die frischen Biere direkt ins Haus gebracht. Im Grunde ist Bierbrauen das Einfachste der Welt. Alles, was man dazu braucht, ist Hopfen, Malz, Hefe und natürlich Wasser, ein paar Behältnisse und Geduld. Doch nicht jedes Bier schmeckt gleich gut. Denn so ein köstlich naturtrübes Bier wie im Kühlen Krug zu brauen, ist schon etwas schwieriger. Neben viel Erfahrung, gutem Wasser und besten Zutaten gehört vor allem ein großes Stück Liebe zum Bier dazu. Das Brauhaus Kühler Krug verfügt über eine moderne Hausbrauerei mit einer Kapazität von 30 Hektoliter. Darin werden die zwei Stammsorten „Helles“ und „Rittertrunk“ gebraut. Die Sorten Hefeweizen, Frühlingsbier, Maibock, Festbier, Hexenbock und Weihnachtsbock sind ausschließlich Saisonbiere, welche natürlich auch nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut werden. Alle Biere gibts im Kühlen Krug frisch gezapft oder in der 3-Liter-Kaufflasche. Wem das nicht reicht, der greift zum 10-, 30- oder 50-Liter Fass, die Festausstattung wie Ausschankwagen, Durchlaufkühler oder Gläser & Co. machen g jedes große und kleine Fest zum Renner.

Bierschmausen

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Brauerei

5,4 % Vol. 13,5 % Stammwürze würzig frisches Märzenbier erhältlich Feb./März

Hefeweizen 5,4 % Vol. 13,4 % Stammwürze fruchtig-frisches Hefeweizen naturtrüb/unfiltriert erhältlich Apr.-Sep.

Maibock 6,7 % Vol. 16,5 % Stammwürze bernsteinfarbenes, süffiges Starkbier, naturtrüb/unfiltriert erhältlich Mai

Festbier 5,6 % Vol. 14 % Stammwürze vollmundig, leicht gehopftes Festbier, Münchner Brauart naturtrüb/ unfiltriert erhältlich Sep./Okt.

Weihnachtsbock 6,7 % Vol. 16,5 % Stammwürze vollmundig, frisches malzaromatisches Bockbier naturtrüb/ unfiltriert erhältlich Nov./Dez.

Wer immer auf dem Laufenden sein wil der lädt sich ei l, nfa die WebAPP des ch Brauhauses Kühler Kru aufs Handy – ei g nfa den QR-Code sc ch annen und Prosit!

Badischer Rittertrunk 5,7% Vol 14,3% Stammwürze Würzig, Malzaromatisches Dunkelbier, naturtrüb/ unfiltriert ganzjährig erhältlich

Helles 5,2% Vol. 12,5% Stammwürze vollmundig, herbes Bier, nach Pilsner Brauart gebraut, naturtrüb/ unfiltriert ganzjährig erhältlich

Wilhelm-Baur-Straße 3a • 76135 Karlsruhe Fon 0721-831 6416 • info@brauhaus-kuehler-krug.de www.brauhaus-kuehler-krug.de


Brauerei

d a B

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s u a h u a r B isch www.badisch-brauhaus.de

Biergenuss und gastronomische Vielfalt auf vier Ebenen. Die architektonisch und gestalterisch fantasievolle Hausbrauerei mitten in der Innenstadt Karlsruhes steht seit über 15 Jahren für urbadische Braukultur und eine erstaunliche gastronomische Vielfalt. Präsentiert wird das Ganze auf vier unterschiedlich thematisch gestalteten Ebenen, welche alle über die hauseigene Brauerei mit frischem, naturtrüben Bier versorgt werden. Zum einen die Selbstbedienungstheke im lichtdurchfluteten Boulevard mit Cabrio-Glasdach, ein Biergarten mit Galerie und „Regenmantel“, damit auch bei schlechtem Wetter niemand nass wird! Zum anderen das Gewölbekeller-Restaurant, welches mit Fondue und Grill-Platten zur geselligen Runde im urigen Ambiente einlädt. Das Besondere – hier bereitet man sich in geselliger Runde seine Speisen selbst zu. In den Braukeller, in dem das große Sudhaus steht, führt nicht nur eine Treppe, sondern auch ganz unkonventionell eine Rutsche hinunter. Hier befindet sich auch die Eventebene, in der Veranstaltungen wie Hochzeiten, Firmenpräsentationen oder Bankette für bis zu 200 Personen stattfinden können. Auf der vierten Ebene findet man die ALLVITALIS Cocktailbar, die eine umfangreiche Auswahl an Cocktails, Longdrinks und Spirituosen bietet. Die gemütliche Loungebar mit bequemen Sesseln ermöglicht den Blick auf die außergewöhnliche Fassade des ALLVITALIS Traumhotels. Wer diese noch nicht gesehen hat, das lohnt sich wirklich. Diese Fassade ist ein Farb- und Formen-Kaleidoskop und einmalig in Karlsruhe. g

Grillen mit skandinavischem Hüttenflair. Schon mal in einer original skandinavischen Grillkota gegrillt? Das geht im Badisch Brauhaus mit bis zu 10 Personen. Das Prinzip ist so einfach wie genial. In einer rustikalen Holzhütte sitzt man bequem und warm auf Rentierfellen um den in der Mitte platzierten Holzkohlengrill und brutzelt stilecht allerlei Grillgut.

Die Biersorten – vielfältig, frisch, spritzig. BADISCH HELL & BADISCH DUNKEL ganzjährig MÄRZEN vollmundiges, kräftiges Festbier mit 13,5 % Stammwürze und 5,3 % vol. Alkohol.

Das ist nicht nur gemütlich, sondern macht auch jede Menge Spaß. Vor allem, weil man sich um nichts kümmern muss, denn im Mietpreis sind Endreinigung, Grillkohle und Service schon enthalten. Man setzt sich sprichwörtlich an den gedeckten Tisch – nur Grillen, das will man selbst. Dazu gibts g das Bier aus dem Fässchen zum selbst Zapfen.

MAIBOCK kräftiges Bockbier mit 16,5 % Stammwürze und 6,3 % vol. Alkohol.

Vier Zutaten und unendlich viel Geschmack.

FESTBIER Kräftige Malzsorten sorgen für extra viel und individuellen Geschmack.

Der Braumeister des Badisch Brauhauses, Peter Kopf, zermahlt in einer Mühle das Malz zu Schrot. In kupfernen Kesseln, Läuterbottich und Sudpfanne, wird der Malzzucker mit warmem Wasser behutsam aus dem Korn gelöst, wodurch die süße Maische entsteht. Sobald die gesamte Maische im Läuterbottich zur Ruhe gekommen ist, bilden die Kornspelzen eine natürliche Filterschicht, so dass der in der Maische gelöste Malzzucker, den der Brauer Würze nennt, klar in die Sudpfanne ablaufen kann, während der Treber im Läuterbottich zurückbleibt.

WEIZEN Ideales Sommergetränk. Frisch und spritzig im Geschmack, rund und weich im Gaumen mit viel Aroma.

SCHWARZBIER Dunkel wie die Nacht und dank kräftiger Malzsorten mit leichtem Röstgeschmack. Wie geschaffen für die kalten Monate mit 13,5 % Stammwürze und 5,5 % vol. Alkohol.

Badisch Brauhaus Braugesellschaft mbH Stephanienstraße 38 - 40 76133 Karlsruhe

Wenn sich die ganze Würze in der Braupfanne gesammelt hat, wird sie so lange mit Hopfen gekocht, bis ein feinherbes Aroma aufgenommen ist. Danach wird die abgekühlte Würze mit Hefe vermischt, um den Zucker in Alkohol und Kohlensäure zu vergären. Nach ca. einer Woche kommt das prickelnde Jungbier in die Lagertanks, wo es nochmals ungefähr drei Wochen reifen darf. Danach kommt es spritzig frisch und naturtrüb aus den Zapfhähnen des Badischen Brauhauses. Das typische BADISCH HELL und das BADISCH DUNKEL kommt ganzjährig ins Glas. Saisonal bietet das Brauhaus ein vollmundiges, kräftiges MÄRZEN, ein starkes Maibock mit 6,3 % Volumen Alkohol, in den Sommermonaten ein spritziges Weizen, ein malziges Festbier und ein dunkles, leicht röstiges g Schwarzbier in der kalten Jahreszeit.

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Hausbrauerei seit 1999

Aktuelle Infos, Veranstaltungen und den kulinarischen Brauhaus-Kalender gibt es im Internet unter www.badisch-brauhaus.de

Telefon: 0721 144 4400 info@badisch-brauhaus.de www.badisch-brauhaus.de

Öffnungszeiten: 11.30 - 0.00 Uhr Mo. - Do. Fr. & Sa. 11.30 - 1.00 Uhr Sonntag 11.00 - 0.00 Uhr


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Brauerei

u ä r b l e g Vo

Das unfiltrierte Reinheitsgebot von 1985

www.vogelbraeu.de

VOGEL – über den kleinen Unterschied Braumeister Rudi Vogel gründete das Vogelbräu am 12. Oktober 1985 in der Karlsruher Kapellenstraße, als eine der ersten Hausbrauereien neuer Generation in Deutschland. So gesehen ist er einer „der Urväter“ dieser Bewegung, die heute zu einer sprichwörtlich neuen Bierkultur geführt haben: Craft Brew. Im Badischen würden wir dazu eher sagen, traditionell handwerklich orientiertes Brauen (Einmaischverfahren), mit besten Zutaten, unfiltriert mit allen Inhaltsstoffen, direkt und frisch aus dem Lagerkeller gezapft, für den unmittelbaren Genuss im eigenen Lokal.

„Die Grundidee war die Kreation eines unfiltrierten und hopfen­betonten Genuss-Erlebnisses.“ Badens Markbräu Rudi IV. zu Carols Ruhe, Begründer des unfiltrierten Originals

Ob in Karlsruhe, in Ettlingen oder in Durlach – in jeder Hausbrauerei wird vor Ihren Augen gebraut und frisch aus dem Keller gezapft. Und jedes Bier hat seinen unverwechselbaren, typischen Charakter, der zum Standort gehört. Das Stamm-Nest aller Ur-Vögel und zentrale Feuchtigkeitsaufnahmestelle des Homo Vogelbraeuensis ist seit 1985 aus dem Stadtbild Karlsruhes nicht mehr wegzudenken. Häufig können Sie verklärt lächelnde Vogel-Liebhaber auf der Kapellenstraße beobachten, wie sie sich in Scharen ihrem beliebten Feuchtbiotop nähern. Seit dem 12. Juni 1988 – nun fast 1.500 Wochen oder seit beinahe 28 Jahren – läuft im alten Ettlinger Kino der immer gleiche Kult-Film: das unfiltrierte Original von Braumeister Rudi Vogel. Ein Bier wie Kino, mitten im Herzen der Stadt. Als Markgraf Karl Wilhelm 1715 seine Heimatstadt verließ und Karlsruhe gründete, hatte er noch keine Ahnung, was er rund 300 Jahre später verpassen würde. Denn 2004 begann eine neue Zeitrechnung in Baden-Durlach: Der Vater aller unfiltrierten Biere braut in der Mutter aller badischen Residenzen. Rudi Vogels Hausbräu wird endlich ein stilechter Dorlacher g Dorschtlöscher.

Das feinbittere, unfiltrierte Vogel Pils Der Slogan der Vogel Hausbrauerei (siehe Headline) umschreibt die Hauptmerkmale des Vogel-Pilses. Die Optik des Pilses präsentiert sich bernsteinfarbig und unfiltriert. Der feste, cremige und hocharomatische Schaum umschmeichelt mit samtiger Weichheit die Lippen. Der erste Schluck wird geprägt von einem vollmundig-karamelligen, sehr breiten und süffigen „Malzbett“, aus dem sich die würzigen Aromahopfen-Noten kraftvoll und dominierend erheben.

Genuss-Beschreibung in 5 Schritten 1. Die Optik: Unfiltriert, goldtrüb, gekrönt von einem Schaum allererster Sahne. 2. Der Duft: Eine Woge aus Hopfen und Malz umschmeichelt die Sinne.

www.vogelbraeu.de

3 Mal

in Baden. anders.

3. Der Antrunk: Die Zündung des Geschmacks: malzig, vollmundig und feinherb. 4. Die Mitte: Eine Urgewalt spritziger Reinheit und prallem Pilsgeschmack kommt zur vollen Entfaltung. 5. Der Nachtrunk: Eine aromatische Hopfenbittere breitet sich wohlig auf Gaumen und Seele aus.

Mit 40 bis 48 Bittereinheiten (kurz BE ... und manchmal auch mehr) zählt das Vogelbräu Pils zu den herbsten Pils-Bieren in ganz Deutschland. Das Bittere ist definitiv dominierend und prägend angelegt. Das Vogelbräu Pils ist leider nichts für den Pils-Anfänger oder Liebhaber eher malzbetonter, leichter Biere. Dafür ist es eines für den geneigten und erfahrenen Feinschmecker. Der sehr lange, hopfenbetonte Abgang setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf und breitet sich wohlig auf g Seele und Geist aus.

Das schönste „Naherholungsgebiet“ – Vogel hausbräu in Karlsruhe •• Kapellenstr. 50 • T: 0721 377571

Ein Bier wie Kino – Vogel Hausbräu in Ettlingen •• Rheinstr. 4 • T: 07243 561720

Das Vogel Pils ist ein „Feuerbier“ Die meisten Brauer kochen heute beim Maischen und Würzen mit Dampf. Braumeister Vogel setzte von Anfang an auf das traditionelle, handwerklich anspruchsvolle „Einmaischverfahren“ und auf „echtes Feuer mit lodernden Flammen“. Während Dampf die Sudpfannen überall auf gleiche, konstante Temperaturen erhitzt, wird bei Braumeister Vogel die Maische und später die Würze dort, wo die Flammen direkt auf die Sudpfanne treffen, um ein Vielfaches heißer als im Rest der Pfanne. An diesen extremen Hitzepunkten karamellisiert der gelöste Zucker intensiv und es bilden sich eine Vielzahl sinnlicher Aromen, die den Vogel-Bieren unter anderem ihren g unverwechselbaren Charakter geben.

Im Zeichen des Brau & Brennturms – Vogel Hausbräu in Durlach •• Amalienbadstr. 16 • T: 0721 819680 17


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Brauerei

0 . 2 s u a h u a Br

www.brauhaus-20.de

Prost Bio!

Interview

Die Begeisterung für Bier und das Brauen brachte Jochen Martin darauf, das alte Handwerk zu erlernen. Der heute 43-jährige finanzierte sich sein Studium unter anderem mit einem Job in einer Brauerei, wo er sprichwörtlich auf den Geschmack kam. Sein Interesse für die Braukunst brachte ihn ins bayerische Weihenstephan, seinen Braumeistertitel erwarb er in München. Nach mehreren Arbeitsstationen in Brauereien und der Zulieferindustrie ergriff er 2013 die Gelegenheit, Brauerei und Gastronomie in Knielingen zu pachten. Hier lebt er auch mit seiner Familie.

Bierkultur in Karlsruhe: Hand aufs Herz: Welches ist Ihr bestes Bier? Jochen Martin: Auf alle unsere Biere bin ich stolz. Jede noch so ungewöhnliche Sorte birgt meine Erfahrung und individuelle Ideen in sich. Eine ungewöhnlich hohe Nachfrage erleben wir bei unserem Festbier, dem Indian Pale Ale (IPA) und Dreikorn. Bierkultur in Karlsruhe: Wie kommt der ungewöhnliche Name Brauhaus 2.0 zustande? Jochen Martin: Hauptanknüpfungspunkt ist das Neubauviertel Knielingen 2.0, das auf dem ehemaligen amerikanischen Kasernengelände entsteht. Unser Haus ist das einzige, das bei der Neuerschließung nicht abgerissen wurde – gemeinsam mit der kleinen Kirche nebenan. Wir verkörpern mit unserem Brauhaus 2.0 gewissermaßen die Brücke zwischen der Geschichte des Viertels und dem Aufbruch in die Modernität mit vielen jungen Familien, die herziehen. Bierkultur in Karlsruhe: Was genau macht das Brauhaus 2.0 aus?

„Wir nehmen uns Zeit für die Herstellung und lassen unserem Bier die nötige Ruhe und Reife.“ Jochen Martin, Braumeister

Jochen Martin: Wir bieten ehrliches Bier, das wir nicht nur nach traditioneller Methode und nach den Grundsätzen des Reinheitsgebots brauen, sondern mit zertifizierten Bio-Zutaten. Unsere Bio-Roh­stoffe kommen aus der Region. Dazu kommt, dass wir uns Zeit nehmen für die Herstellung. Wir lassen unserem Bier die nötige Ruhe und Reife. Denn: Eine lange Reifezeit und niedere Temperaturen sorgen dafür, dass wir ein Bier herstellen können, das unsere Gäste als bekömmlich und ausgewogen bezeichnen. Was fürs Bier gilt, gilt auch für unsere Küche und für unseren Umgang mit unserem Umfeld: Wir sind ehrlich, verlässlich und respektvoll. Der Verzicht auf Pestizide und Umweltgifte hilft dabei, den nachkommenden Generationen eine saubere Welt zu hinterlassen. Der faire Umgang mit dem Team sorgt dafür, dass sich Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen wohlfühlen im Brauhaus 2.0! Bierkultur in Karlsruhe: Wir begehen 500 Jahre Reinheitsgebot – ein international anerkanntes Gütesiegel für deutsches Bier. Welche Entwicklungen sehen Sie für das Handwerk voraus? Jochen Martin: Trotz der Beschränkung auf 4 Zutaten bieten sich uns Brauern fast unendliche Möglichkeiten der Vielfalt. Die neue Craft-Bier-Bewegung hat tolle Ideen entwickelt. Wir machen zum Beispiel ein Weizenbier, das im Whisky-Holzfass reift und dadurch eine besondere geschmackliche Note bekommt. Außerdem stellen wir mittlerweile auch eine Holung derlimonade mit den Bierzutaten her.

Ein Haus für alle Anlässe Eine Brauerei mitten im neuen Wohngebiet – das Brauhaus 2.0 ging bei seiner Gründung 2013 einen ungewöhnlichen Schritt. Im vierten Jahr des Bestehens hat sich der gute Ruf von Bio-Bier, ehrlicher Küche und attraktiven Räumlichkeiten herumgesprochen. MODERNES KONZEPT UND GEMÜTLICHES AMBIENTE Im Brauhaus 2.0 finden das Alte und das Neue zusammen. Die hellen, freundlich eingerichteten Räume, diverse Säle und Terrassen und natürlich der Biergarten laden zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Vom Familienessen bis zur Hochzeits­ feier, vom Business-Event bis zum durchtanzten Disco-Abend: Jeder Gast wird den für sich passenden Rahmen finden. Der rote Faden: traditionell gebrautes Bier, Speisen aus frischen, weitgehend regionalen Zutaten und ein freundliches Ambiente. TRADITIONELLES BIER UND EHRLICHE KÜCHE Die Qualität der Produkte und der sorgsame Umgang mit ihrer Zubereitung stehen beim Brauhaus 2.0 an erster Stelle. Regionalität und Nachhaltigkeit sieht das Brauhaus-Team um Jochen Martin als Basis für Genuss an. Das Ziel: in der Küche auf Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe zu verzichten.

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VERANSTALTUNGEN UND KULTURELLES Die Wirtschaft ist das Kernstück des Brauhauses. Hier treffen sich Jung und Alt, die Familie, die Kollegen und der Stammtisch. Im Biergarten mit Platz für rund 300 Gäste können die Gäste an warmen Tagen den Feierabend ausklingen lassen. Das Brauhaus 2.0 öffnet seine Pforten regelmäßig für Künstler und Veranstaltungen aus der Region. So gibt es die legendä­ ren Comedy Nights, mit wachsendem Erfolg die 360°-Session um bekannte Musiker am ersten Donnerstag im Monat oder die Ü30-Partys von BadenMedia.

EIN HAUS VOLLER EMOTIONEN UND DAS EINZIGE BIOBIER IN DER REGION.

RÄUMLICHCKEITEN UND CATERING Verschiedene schöne Räume unterschiedlichster Größe können Interessenten für Veranstaltungen aller Art buchen. Ob Sie das Nebenzimmer für 15 bis 25 Personen nutzen oder eine ausgewachsene Party für 250 Personen steigen lassen wollen: Das Brauhaus 2.0 richtet gerne Ihre Feier für Sie aus. Hier finden Sie sicher den richtigen Rahmen sowie das passende Menü oder Buffet dazu, um aus Ihrer Feierlichkeit g etwas Besonderes zu machen. Unser Haus ist übrigens barrierefrei und rollstuhlgerecht.

Egon-Eiermann-Allee 8 · 76187 Karlsruhe-Knielingen T. 0721.47050220 · info@brauhaus-20.de Täglich von 11 - 24 Uhr geöffnet! Braumeister Jochen Martin


Craft Beer

Craft Beer a d e va 198 3

der neuer Bier-Trend Pioniere des Craft Beer Trends Der Ursprung der Craft Beer Bewegung liegt in den USA der 1970er Jahre, als Biertrinker dort nur die Wahl zwischen kaum unterscheidbaren, dünnen und geschmacksarmen Industrie­ bieren von Coors, Miller oder Anheuser-Busch hatten. Der Wunsch nach mehr Vielfalt und Qualität führte in dieser Zeit zur Bewegung der „home brewer“ – eine Szene begeisterter Amateurbrauer, die in den eigenen vier Wänden mit großem Enthusiasmus und Experimentierfreude ihr eigenes Bier brauten. Immer mehr Home Brewer machten sich mit ihren Klein-Brauereien selbstständig und trafen auf zunehmend g begeisterte Kundschaft.

In den USA gibt es eine feste Definition des Begriffs, in Deutschland bislang noch nicht. Dennoch haben sich gewisse Grundpfeiler für Craft Beer auch in der deutschen Szene etabliert: Es steht für handwerklich gebrautes Bier aus konzern­ unabhängigen kleineren Brauereien, deren Brauer Kreativität, Experimentierfreude und ein hohes Maß an Qualitätsanspruch auszeichnet – also weg von homogener Massenware, hin zum vielseitigen Genussbier!

Die beliebtesten Craft Beer Stile © MaxyM

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In Deutschland bestimmt und beschränkt das Reinheitsgebot die Kreativität der Craft Beer Brauer. Es gilt eine Geschmacks­ idee für ein Bier zu entwickeln und in ein Hopfen-, Hefe- und Malzprofil umzusetzen. Sie experimentieren mit den innerhalb des Reinheitsgebots erlaubten Zutaten und komponieren Biergeschmäcker, die anders, außergewöhnlich und ungewohnt sind. Traditionelle Herstellungsmethoden, natürliche Rohstoffe von hoher Güte und der Verzicht auf Zusatzstoffe haben hier höchste Priorität.

b Pu rd x fo

Hopfenstark – Das India Pale Ale Die Biersorte India Pale Ale stammt aus England. Es ist enorm bitter und zugleich enorm aromatisch. Hat man den anfänglichen Schock der Bitterkeit überwunden, betören einen die blumig-fruchtigen Noten. Die Briten brauten es einst für ihre indischen Kolonien, daher der Name. Damit das Bier die lange Überfahrt überstand, brauten sie es kraftvoll ein und gaben

„The finest selection of Beer“

Eine Vielfalt an Craft Beer im Sortiment zu haben ist ein Muss, gleichzeitig aber auch eine große Herausforderung für den Gastronom. Um die besten regionalen, nationalen und auch internationalen Biere anbieten zu können, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, eine unabhängige Lokalität zu betreiben, die nicht mit Geldern der Industrie unterstützt wird und einem die Freiheit erhält, jedes gute Bier in seiner Karte aufzunehmen, betont Andreas Frey, Inhaber des Carls Wirtshaus. Zum anderen bedeutet es aber auch ein hohes Maß an Koordination und Organisation. Ob Lagerung, Kapazitätsverteilung, die Verfügbarkeit oder das Haltbarkeitsdatum – alles will im Einklang umgesetzt sein. Richtig Spaß macht es dann, wenn es am Montagmorgen nach einem Wochenende ans Leergut Sortieren geht. 60 Sorten bedeutet 60 Kisten, für die im Gastraum natürlich kein Platz ist. Also steht man im Keller und gräbt sich durch die Leergutkisten und Flaschentürme – eine Lieblingsbeschäftigung aller Mitarbeiter, schmunzelt Arya Farman. Eine sicherlich entspanntere, aber dennoch sehr wichtige Aufgabe einer Craft Beer Lokalität ist die Verkostung und Auswahl der vielen verschiedenen Craft Beers. Wie beim Wein Seinen Namen verdankt das Wirtshaus drei Karlsruher Persönlichkeiten – dem Stadtgründer Carl Wilhelm, dem Erfinder Carl Drais (Rad) und dem Erfinder Carl Benz (Automobil). Carls Wirtshaus steht für Craft Beer und echtes Küchenhandwerk. Außer erprobten und bekannt qualitativ hochwertigen Biermarken bietet das Carls viele spannende Craft Beer-Sorten von überall auf der Welt. Um die Auswahl den Gästen zu erleichtern oder deren Wissen zu bereichern, sind die meisten Biere ausführlich beschrieben.

Ausländische Craft Beer Brauer dagegen lassen neben der Wiederbelebung althergebrachter Bierstile immer wieder ihre Kreativität spielen: So wandern beim Brauen dunkler Stout-Biere auch mal Kaffee- oder Kakaobohnen mit in den Sud, die sich elegant in das röstige Geschmacksprofil einfügen. Helle Biere können nach belgischer Tradition mit Gewürzen, Kirschen oder einem Schuss Honig eingebraut werden oder – einige Wochen und Monaten im gebrauchten Eichenfass gelagert – eine feine Note von Whisky oder Obstbrand erhalten. Auch Starkbiere mit zweistelligen Volumenprozent-Werten sind keine Seltenheit mehr.

© Václav Mach

Die Craft Beer Bewegung sorgt mittlerweile auch in der deutschen Bierkultur immer häufiger für neue Farbtupfer, aber auch vielfach für Diskussionen. Während die einen den Begriff mit Verzückung jauchzen, wenden sich andere missbilligend

Die Kreativität der Craft Beer Brauer

©O

In den vergangenen Jahren kam die Idee von Craft Beer auch in Europa an. Erst in England, dann in Skandinavien, in Italien, Spanien und schließlich gingen auch in Deutschland die ersten Craft Beer Brauer an den Start. 2012 fand mit der Braukunst-Live in München die erste Craft Beer Messe statt, die ersten Bars nahmen Craft Beer in ihr Angebot auf, Craft Beer Shops entstanden. Seitdem wächst die deutsche Craft Beer Szene beständig – und das macht auch Sinn: Craft Beer passt perfekt in die derzeit neu entstehende Foodkultur, in der es um Qualität statt Quantität geht, um Nähe zwischen Verbraucher und Produzent, um Transparenz und Natürlichkeit, mehr Herz und weniger Profit.

ihm eine Extra-Portion Hopfen, der konservierend wirkt. Die Dolden gaben sie nicht in die Sudpfanne, wo die delikaten Aromen verdampfen und verkochen würden, sondern in die Holzfässer, die sie auf den Seeweg schickten. So konnten während der Überfahrt all die feinen ätherischen Öle in das Bier eindringen und in Indien kam ein hocharomatisches Getränk an. Eigentlich sollte es vor Ort wieder verdünnt werden, aber es schmeckte so gut, dass man es so beließ. Eine neue Biersorte wurde damals geboren, die heute wieder Kultstatus in der g Craft Beer Szene genießt.

„Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will.“ (Benjamin Frankg lin, 1706-1790, amerikanischer Staatsmann)

Craft Beer in Deutschland

Neue Herausforderung für die Gastronomie

© Oxford Pub

Die US-amerikanische Brauervereinigung definiert Craft Beer als „Bier von einem Brauer, der in kleinen Mengen und unabhängig von Konzernen auf traditionelle Weise braut“. „Kleine Mengen“ heißt nach amerikanischen Maßstäben aber bis zu 954.000 Hektoliter, was den Ausstoß einer großen industriellen Brauerei hierzulande weit übersteigt. Und „Unabhängigkeit von Konzernen“ nach amerikanischem Begriff bedeutet, dass Konzerne immer noch bis zu 25% beteiligt sein dürfen. 2015 zählten die USA mehr als 4.000 Brauereien und jedes zehnte in den USA getrunkene Bier ist per Definition der US-amerikanischen Brauervereinigung ein Craft Beer. In den Medien werden häufig die Begriffe „Craft Beer“ und „kleine Brauer“ in einem Atemzug genannt. Das erweckt natürlich den Eindruck, dass – in Unkenntnis der amerikanischen Definition – hierzulande nur kleine Brauereien den Anspruch haben dürfen, Craft Beer herzustellen. g

Genau genommen gibt es keinen für Craft Beer spezifischen Bierstil. Neben eigenen Kreativbieren lassen die Brauer über die Zeit vergessene Bierstile aufleben, die nicht den Massengeschmack trafen oder für industrielle Brauereien unrentabel waren. Durch ihre wesentlich geringeren Ausstoßmengen haben Craft Beer Brauereien bessere Möglichkeiten, mit Stilen zu experimentieren. Oft wird Craft Beer aber auch mit den Eigenschaften eines IPA (India Pale Ale) beschrieben, doch dieser stark hopfenbetonte und oftmals fruchtige Bierstil ist nur einer von vielen, der die Craft Beer Szene derzeit ausmacht und begeistert. Neben den hopfenlastigen Ales sind auch das dunkle und Röstmalz-betonte Stout sowie der g kräftige Weizenbock beliebt.

Craft beer Ein Pub mit einer über 10 Meter langen Bierbar hat seinen Grund, erklärt uns Arya Farman, Inhaber des Oxford Pubs. Denn um verschiedenste Sorten Bier ständig vorhalten zu können, braucht es Platz. Zum einen, um die vielen unterschiedlichen Flaschen und Labels publikumswirksam und ansprechend zu präsentieren, zum anderen, um die vielen Flaschen auch gekühlt am Tresen zum Ausschank bereit zu halten.

Aber was ist eigentlich Craft Beer genau?

Bei Craft Beer geht es um liebevolles Brauen, um das individuelle Gespür des Brauers, um außergewöhnliche Braustile und manchmal um lang vergessene Rezepturen. Ein extra stark gehopftes Bier ist nicht automatisch ein Craft Beer und andersrum ist ein schwach gehopftes Bier nicht unbedingt kein Craft Beer. Es geht mehr um die Unterscheidbarkeit eines Bieres und die Geschmacksvielfalt – ein Craft Beer ist ein Bier, g dass sich von der Masse abhebt!

Der amerikanische Craft Beer Gedanke

© gpointstudio

ab und sehen darin einen Angriff auf das deutsche Reinheitsgebot. Dabei wird der Begriff von Verfechtern beider Seiten oftmals missverstanden, oder missverständlich gebraucht oder auch gerne mal missbraucht. Manchmal ist „craft“ nichts anderes als werbewirksames Marketinggewäsch. Für manche ist Craft Beer einfach nur ein trendiger Hipsterdrink – g doch damit wird man dem Produkt nicht gerecht.

Craft Beer

Craft Beer Lokale

© bog

e n e z s r e Bi

Dazu gibt es köstliche Speisen im Wirtshaus-Style. Hier achtet man auf hohe Qualität und legt besonders viel Wert auf frische, unbehandelte, saisonale, regionale und chemiefreie Produkte. Die Basis der angebotenen Gerichte bilden traditionelle, heimatliche Speisen im neuen Gewand. Hinzu kommen eigene Versionen von international angesagten Gerichten. auch sollte man sein Sortiment natürlich kennen, um seinen Gästen Auskunft geben zu können und je nach Geschmacksvorlieben Empfehlungen auszusprechen. „Während der intensiven Suche nach Craft Beer hatten wir ganz schön was wegzutrinken in den letzten Jahren, aber für den Gast taten wir das gern“, feixt Andreas Frey. Früher gab es die klassischen Wein- oder Biertrinker. Das hat sich geändert. Seit Craft Bier auch hierzulande „in aller Munde“ ist, weiß der Kenner, dass mehr Aromen im Bier vorkommen können als im Wein. Ein Craft Beer zusammen mit einer kulinarischen Gaumenfreude zu genießen ist ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Schade ist nur, dass Craft Beers oftmals in geringen Mengen abgefüllt werden, da sind sich beide Gastronomen einig. Was einerseits gut für die hohe Qualität der Biere ist, ist andererseits schlecht fürs Geschäft, wenn angebotene Biere auf der Karte gerade nicht mehr verfügbar sind und der Gast darüber enttäuscht ist. Aber durch die vielen ständig vorrätigen Biersorten findet sich immer eine passende Alternative für ein grandioses, unverg wechselbares Geschmackserlebnis.

Das Carls ist ein waschechtes und inhabergeführtes Wirtshaus im modernen Style, auf dem Areal des Kreativparks Alter Schlachthof in der Oststadt gelegen. In modernem Holz-Beton-Glas-Ambiente befinden sich verschiedene gemütliche Wohlfühlecken auf unterschiedlichen Ebenen. Ein Restaurantbereich auf der Empore zum ruhigen Essen mit der Familie oder Geschäftsfreunden, einem Wirtshausbereich, um mit guten Freunden feine Biere zu trinken oder die Lounge fürs CraftBeer-Chillen in gemütlicher Zweisamkeit. An der Theke kann man sich am allerbesten durch die riesige Auswahl an Fassund Craft-Bieren arbeiten und im Sommer bieten die rustikalen Tische und Bänke im Außenbereich ein lauschiges Ambiente – g hier findet jeder seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz!

Das ehemalige Café Wien ist heute Treffpunkt für Biergeniesser und Bierkenner. Über 60 Craft-Beer-Sorten aus der ganzen Welt stehen hier auf der Karte. Darunter English Pale Ale, Strong Pale Ale, Double IPA oder Belgian Ale, wie Tripel, Dubbel, Witbier, und auch einige Stout-Variationen. In der Wochenkarte der „Oxford Pub Times“ werden auch regelmäßig Biere aufgenommen, die nicht in der Standard-Bierkarte stehen. Kenner und Liebhaber von Craft Beer finden sich gerne an der gut zehn Meter langen Bierbar ein, um gemeinsam neue Biersorten zu probieren und über Craft Beer zu fachsimpeln. Auch gesellige Gruppen von Bierfreunden finden in den großzügigen Räumlichkeiten Platz. Die Leidenschaft für Vielfalt spiegelt sich auch in der Speisekarte des Oxford Pub wieder. Saftig-leckere Burger Variationen, wie der beliebte Farmer-Burger oder der Falafel-Burger lassen sich wunderbar mit einem der vielen Craft Biere kombinieren und auch die herzhaften Tagesessen zu günstigen Preisen liegen hoch im Kurs. Inhaber Arya Farman sucht gerne den Kontakt zu seinen Gästen, um sich über neuste Biertrends, Sorten und Marken auszutauschen. Das große Interesse und die Kenntnisse seiner Gäste über Craft Beer überrascht ihn immer wieder. Dem gebürtigen Hamburger mit iranischen Wurzeln ist eine weltoffene lockere Wohlfühlatmosphäre in seinem Lokal wichtig. Er hat Spaß daran zu sehen, wie sich individuelle Geschmäcker entwickeln und er diese mit seiner Vielfalt an Bieren beeinflussen kann. Er freut sich täglich über jeden Gast und Bierfreund, g dem er ein kleines Geschmackserlebnis bieten kann.

Carls Wirtshaus

Oxford Pub

Alter Schlachthof 51, 76131 Karlsruhe T 0721 / 66 99 6415, E info@carls-wirtshaus.de W www.carls-wirtshaus.de

Fasanenstraße 6, 76131 Karlsruhe T 0721 / 46716285, E info@oxfordpub.de W www.oxfordpub.de

Sonntags bis freitags 12:00 bis 1:00 Uhr Samstags ab 17:00 Uhr

Montags bis samstags 11:00 bis 2:00 Uhr Sonntags 12:00 bis 2:00 Uhr

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e r u e N

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Craft Beer anufaktur m u a r B uter www.neureuter-braumanufaktur.de

Neereder Stark

Konfetti Böckle

Kleines Schwarzes

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Dunkles Böckle

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Neereder Pils

Böhmisches Pils

Das Keltern von Wein wird seit jeher als künstlerisches Handwerk angesehen. Bier hingegen gilt als rein bodenständiges Getränk, das in Deutschland seit Jahrhunderten mit denselben drei Zutaten hergestellt wird – Wasser, Getreide und Hopfen. Hierbei wird eines übersehen: Wein kennt mit Trauben nur eine einzige echte Zutat. Insofern bietet Bier dreimal mehr Möglichkeiten, ein kreatives Getränk zu erschaffen. Und genau hier setzt die NEUREUTER BRAUMANUFAKTUR mit ihrem Craft Beer an.

1 Liter-Flasche für offenes Bier

Craft Beer vom lokalen Micro-Brewer in Karlsruhe

„Alle Biere entsprechen nicht nur dem deutschen Reinheitsgebot von 1516, sondern sind außerdem vegan und koscher.“

Konsequente Qualität statt Massenware

Liebe zum Handwerk, die man schmeckt

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Als Kleinbrauerei setzen wir bewusst auf small badges – kleine Braumengen. „Denn nur so können wir in Sachen Qualität keinerlei Kompro­misse machen“, meint Klaus Grimberger von der NEUREUTER BRAUMANUFAKTUR. Mit viel Kreativität, handwerklichem Können und ohne automatisierte Vorgänge wird hier Bierqualität ganz und gar von Hand gebraut. Alle Biere entsprechen nicht nur dem deutschen Reinheitsgebot g von 1516, sondern sind außerdem vegan und koscher.

Gerade in Deutschland ist Bier in erster Linie eines: Vielfalt! Die Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Getreideauswahl, Hopfen-Sorten und weichem Brauwasser scheinen kaum Grenzen zu kennen. Bei der im Februar 2015 gegründeten Klein-Brauerei ist die Suche nach der Perfektion im Gerstensaft besonders intensiv. Beim Trinken eines gut gekühlten Neureuter Craft Beer spürt man diese Leidenschaft bei jedem Schluck. Allerdings können es derer viele werden, wenn man die gesamte Palette des Angebots probieren möchte. Denn gerade durch das Brauen von kleinen Mengen kann die NEUREUTER BRAUMANUFAKTUR viele unterschiedliche und g außergewöhnliche Biersorten anbieten.

Small Badges, das heißt kleine Braumengen in größtmöglicher Vielfalt herzustellen. Wie wäre es etwa mit einem böhmischen Pils? Oder aber einem kräftigen Starkbier? Vielleicht soll es doch ein rotes Ale sein? Craft Beer von der NEUREUTER BRAUMANUFAKTUR kennt keine Grenzen. Weder in Form von traditionell deutschen oder trendigen Rezepten, noch in Sachen Geschmack. Die einzige Grenze ist die Gesamtmenge. Denn der Name ist bei der NEUREUTER BRAUMANUFAKTUR Programm: Hier g entsteht wirklich noch Braukunst in echter Handarbeit.

Wo Sie unsere Biere genießen können Genießen können Sie die Biere der Klein-Brauerei ausschließlich in der gehobenen Gastronomie, in Karlsruhe z. B. im Nagel‘s Kranz oder dem Erasmus. Käuflich erwerben und natürlich auch probieren können Sie unsere Biere in unserem Manufaktur-Verkauf, Montag bis Freitag zwischen 10 und 13 sowie 15 und 18 Uhr. Am Samstag haben wir von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Neben den Bieren bieten wir auch interessante Bier-Schnäpse, Frucht- und Edelbrände, Liköre sowie Bier-Essige und verschiedene Bier-Senf­ sorten aus eigener Herstellung an. Zur Grillsaison läuft auch die Produktion von Bier-Ketchup und diversen BBQ-Mischungen auf Bierbasis auf Hochtouren. Einfach mal vorbeikommen und probieren. g www.neureuter-braumanufaktur.de

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Multitalent

Biergenuss

l e k c e d r e i B

Bier meets Beef Rezepte vom Grillmeister

Heiko Brath

DER BIERDECKEL – JEDER KENNT IHN, JEDER LIEBT IHN.

Fleischsommelier & Grillmeister Heiko Brath ist Inhaber und Metzgermeister der bekannten Metzgerei Brath in Karlsruhe und seit einigen Jahren auch als Grillmeister unterwegs. Ausgezeichnet im Magazin „Der Feinschmecker“ kam er unter die 500 besten Metzger 2014. In seinem Betrieb wird noch selbst produziert und rund 15 Mitarbeiter sorgen dafür, dass für den Grillfreund fast kein Wunsch verwehrt bleibt. Als absolutes Highlight führt er in seinem Sortiment besondere Steak-Cuts und Sorten, die die Herzen von Grillfans höher schlagen lassen. Neben „Dry-AgedSteaks“, Flanksteaks und dem überaus schwer erhältlichen Secreto und Kachelfleisch, bietet Heiko Brath seine Eigen­ kreation „Alte Wutz“ an.

Seine Heimat ist der Schwarzwald und seine Geschichte dauert schon mehr als 100 Jahre – was ihn nicht zum Oldie, aber zu einem echten Klassiker macht. Mal liegt er oben, mal liegt er unten, mal ganz uneigennützig, mal mit Weisheiten aus alle Welt, mal ganz unscheinbar und mal zum Abrocken. Der Bierdeckel ist vielseitig wie das Getränk selbst, dessen überschäumenden Tropfen er lechzend aufnimmt. Er ist noch vielseitiger, als mancher so denkt, zumindest, wenn er von „The KATZ Group“ in Weisenbach im Schwarzwald stammt – also quasi vor der Haustür von Karlsruhe. Sein Name ist buchstäblich Programm – der Bierdeckel: Zu Beginn seiner Geschichte einfach, um das Bier im Glas vor Verschmutzungen zu schützen. Mittlerweile liegt er eher unter dem Bierglas und ist in seiner Verwendung längst weltweit akzeptiert, denn der sympathische Schluckspecht kann 300 Prozent seines Eigengewichts an Flüssigkeit absorbieren. Aus dem nützlichen Accessoire am Wirtshaus- oder Restauranttisch ist zudem ein wendiger und wandlungsfähiger Botschafter geworden. Von Werbung, den Hinweis, was man da eigentlich trinkt, über flotte Sprüche bis zu ganz persönlichen Weisheiten derjenigen, die beim Biertrinken das Philosphieren angefangen haben, ist er einer der meist unterschätzten Botschafter weltweit.

The KATZ Group – die Bierdeckel-Company aus dem Schwarzwald. Die Unternehmensgeschichte von The KATZ Group geht auf die Gründung eines Sägewerks im Jahr 1716 zurück. 1903 begann man die Holzreste aus dem Sägewerk wirtschaftlich zu verwerten mit der sprichwörtlichen Produktlinie „Faserguss-Untersetzer“. Der Bierdeckel war geboren. Heute liefert The KATZ Group Bierdeckel in fünf Kontinente und in 45

Länder, von Finnland bis Neuseeland. The KATZ Group bietet eine kreative Vielfalt, die weltweit ihresgleichen sucht. Teilweise so originell, so ungewöhnlich, so außergewöhnlich, das es fast schade ist, einfach sein Glas darauf abzustellen. Schauen Sie sich doch mal diese Ideen an - einfach im Web unter g WWW.BIERDECKEL.DE

Auch wenn er seit mehr als 100 Jahren aus Holzschliff­pappe hergestellt wird – der Bierdeckel verbindet heute sogar die Online- mit der Offline-Welt. Mit QR-Codes oder Webseiten-­ Hinweisen schickt er seine User via Smartphone oder Tablet in die digitale Welt. Sehr exotisch auch die Fan Coasters (engl. coaster – dt. Bierdeckel), auf die Schminkfarben aufgebracht sind, die sich zum Beispiel bei der kommenden Fußball-Europameisterschaft einsetzen lassen, 3D-Puzzle oder Coasters mit Rubbelfeldern oder Duftapplikationen – dem Ideenreichtum sind quasi keine Grenzen gesetzt. Aber schauen wir doch einfach mal „über den Tellerrand“ oder besser über das Bierglas hinaus. Neben seinem Einsatz auf dem Tisch findet er auch häufig seine Anwendung unter dem Tisch. Das Problem ist weltweit bekannt und die Lösung liegt doch immer so nah. Der Tisch wackelt und der Bierdeckel ist der heiß geliebte Retter in der Not. Mit ihm kommt auch keine Langeweile am Tresen auf. Denken Sie doch nur an Ihren letzten dreistöckigen Hausbau in der Kneipe nebenan. Man kann ihn drehen, wenden, werfen, stapeln und mit ihm spielen und die Zeit vergeht mit diesem Tischnachbarn einfach wie im Flug.

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Welche „Dry-Aged-Steaksorten“ enthält Ihr Sortiment? Wir reifen überwiegend ganze Rücken. Dadurch haben wir im Sortiment: Porterhouse, T-bone, Rumpsteak, Ribeye und Kotelett. Außerdem das Dry Aged Schweinekotelett „Alte Wutz“ und hin und wieder auch mal Specials, wie z.B. Tomahawk, Brisket, Hüfte usw….. Bislang kannte man nur „Dry Aged Steaks“ vom Rind – wie kamen Sie auf die Idee mit der von Ihnen patentierten „Alten Wutz“ auch „Dry Aged Steaks“ vom Schwein anzubieten?! Mein damals zwölf Jahre alter Sohn brachte mich auf die Idee. Er fragte mich einfach, wieso wir Dry aged nur vom Rind machen. Nachdem ich keine passende Antwort fand, wieso wir es noch nie vom Schwein versucht haben, wurde es einfach ausprobiert. Und auch hier war dann Bier im Spiel. Da wir nicht wussten, ob es beim Schwein wirklich funktioniert und wirklich genießbar ist, haben wir einfach etwas Alkohol vorher zu uns genommen, um uns Mut anzutrinken. Danach, als wir bemerkten, dass es der Hammer war, haben wir dann mit Bier darauf angestoßen. Und weil wir dann auch direkt den Namen für das neu entdeckte Stück finden wollten, waren wir aufgrund der etwas fortgeschrittenen Bierstimmung nicht mehr in der Lage, alle Konsonanten noch korrekt auszusprechen, und so haben wir den locker über die Lippe laufenden Namen „Alte Wutz“ erfunden. Praktisch aus einer Bierlaune raus ....

Grundsätzlich sollte man Fleisch bevorzugen, das durch eine feine Fettmarmorierung geprägt ist. Das verspricht Saftigkeit und Zartheit. Zudem empfehle ich Färsen- oder Ochsenfleisch zu kaufen. Jungbulle und Bulle ist für mich immer nur die zweite Wahl. Sie sind auch als Grillmeister unterwegs – worin liegt bei Ihnen die Faszination beim Grillen? Jagen, Erlegen, Feuer machen – das liegt doch schon ganz tief in uns verwurzelt. Ich liebe die Nahrungszubereitung an der frischen Luft und das Spielen mit den Temperaturen des „offenen Feuers“. Glaubensfrage: Holzkohle oder Gasgrill? Aus Praxisgründen immer Gas. Wobei Kohlegrillen durchaus auch seine Faszination hat. Über den vermeintlichen Geschmacksunterschied wurde ja schon oft diskutiert. Ich finde es weder lecker, an einem Gasschlauch zu „ziehen“, noch Briketts abzuschlecken. Beides macht heiß – und das ist auch die Aufgabe der beiden Medien. Wer Spaß am offenen Feuer hat, sollte zur Kohle greifen. Wer es praktisch mag oder weniger Zeit hat, für den ist Gas die erste Wahl. Wer es einfach und trotzdem rauchig will, der sollte sich mal nach einem Pellet-Smoker umschauen. Das ist auch ganz witzig!

Die besten Biere fürs Grillen Zum Grillen passt natürlich immer ein gutes Bier. Es ist ein perfekter Begleiter zum Essen und gehört in einer geselligen Grill-Runde im Freien einfach dazu. Egal ob Bratwurst, Grillhähnchen oder ein Dry-Aged-Steak, für jedes Grillgericht gibt es passende Biere.. Als Aperitif-Bier während dem Grillen ist ein schlankes Pils ein guter Starter und die Wahl des richtigen Bieres zum Grillteller ist natürlich abhängig von dem, was man grillen möchte. Weizenbiere passen generell sehr gut zu gegrillten Speisen. Sie harmonieren mit den Raucharomen und passen gleichermaßen zu Fleisch, Fisch und Marinaden, die in der Regel süßlich-würzig sind. Bei Fisch, aber auch Gemüse ist man mit einem Weizenbier am besten beraten.

Auch zu Steaks passen dunkle Biere oder auch ein kräftiges, fruchtiges Pale Ale und Brat­würste sind mit einem Bockbier besonders lecker.

LIMITED EDITION – oder mit dem Runden aufs Eckige Was wäre die Karlsruher Bierkultur denn ohne passenden Bierdeckel? In einer kleinen exklusiven Design-Edition gibts das Bierkultur-Quadrat bei allen sechs Karlsruher Brauereien

Metzgerei Heiko Brath als Sammlerstück oder einfach um ein gut gefülltes Bierglas darauf zu platzieren. Schnappen Sie sich welche, solange es g noch welche gibt!

1 frisches Hähnchen, ca. 1,1-1,3 kg •• 1 Bierdose 0,3 Liter oder ein Hähnchenhalter (gibt es von allen namhaften Grillherstellern) •• 100 g eiskalte Butter in kl. Würfel geschnitten •• Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß Aus Salz, Pfeffer und Paprika eine Mischung bereiten oder eine fertige Gewürzmischung verwenden. Das Hähnchen kalt abwaschen, trocken tupfen und mit dem Gewürz einreiben. Die Haut mit der Hand vorsichtig anheben, Gewürz darunter verteilen und die Butter in Stückchen darunter schieben. Das Hähnchen ca. 24 Std. im Kühlschrank durchziehen lassen. Den Grill für indirekte Hitze auf eine Temperatur von ca. 160-180°C einregeln. Bierdose (besser einen Hähnchenhalter mit ca. 100 ml Bier gefüllt) bis ca. zur Hälfte austrinken und das Hähnchen mit der Halsseite nach oben auf die Bierdose stellen. Die Dose auf eine Aluschale stellen und bei geschlossenem Deckel im indirekten Bereich für ca. 70-80 Min. garen. Darauf achten, dass die Haut die Halsöffnung des Hähnchens bedeckt, damit der aufsteigende „Bierdunst“ das Hähnchen von innen dämpft. Danach das Hähnchen zerlegen und genießen.

„Malzige“ Wutz

Geben Sie auch Grillkurse? Ja – sehr viele sogar. Ich habe in 2016 rund 40 bis 50 Grilltermine. Die Hälfte davon sind Seminare im Raum Karlsruhe. Da besonders viele Kurse beim Garten- und Landschaftsbaubetrieb Seydell in Rüppurr, der eine sensationelle Location mit g Outdoorküche und Schwimmteich sein eigen nennt.

Bei scharfen Marinaden sollte man auf dunkle Biere zurückgreifen, die mit ihren Malzaromen die Schärfe etwas mildern. Hier eignen sich Porter oder ein Stout sehr gut.

Und ganz nebenbei ist er gesundheitlich unbedenklich und kann einfach auf dem Kompost entsorgt werden.

Die Liste der Anwendungen könnte man noch unendlich weiterführen. Aber kurzum, jeder kennt ihn, jeder liebt ihn und niemand kann sich ihm entziehen – in diesem Sinne: Prost! g

In Ihrer Metzgerei führen Sie unter anderem „Dry Aged Steaks“, was ist das Besondere daran? Es fehlt die durch das Vakuumieren typische Säure und der metallische Geschmack. Das Fleisch ist zarter, aromatischer und schmeckt ehrlicher! Nussig-buttrig – einfach klasse!

Woran erkennt man gute Fleischqualität? Das kann man pauschal nicht sagen. Am besten man hat einen Metzger seines Vertrauens. Man kann nicht sagen, Fleisch muss dunkel oder hell oder glänzig oder trocken aussehen. Das ist zu pauschal. Fleisch sollte auf jeden Fall nicht in der Theke liegen und eine Pfütze darunter zeigen. Gutes Fleisch hält sein Wasser. In der Regel sollte gutes Schweinefleisch und Rindfleisch auch zu blass daherkommen. Zu gelbes Fett beim Rind ist meist auch nicht gerade ein Qualitätszeichen.

Selbst Schulen und Universitäten haben den Bierdeckel für sich entdeckt. Er fördert die Kreativität und eignet sich hervorragend zum Basteln und für architektonische oder künstlerische Werke.

Oder erinnern Sie sich noch an die Zeit ohne Apple, WhatsApp und Co.? Geschriebenes war für die Kontaktaufnahme angesagt. Nicht nur die Gastwirte profitieren damals wie heute von der Beschreibbarkeit der Pappe, denn der Bier­­deckel dient gerne auch als Visitenkarte, Notizblock oder findet seinen Einsatz in Herzensangelegenheiten.

Heikos BRATHhähnchen oder „Beer can chicken“

Klauprechtstraße 25 •• 76137 Karlsruhe T +49 721 358060 •• E info@partyservice-brath.de

1 Stk Alte Wutz, Dry aged Schweinekotelett ca. 4 cm (400 g) •• ½ Flasche Porter •• 2 EL Sojasauce •• 1 Zehe Knoblauch, in grobe Stücke geschnitten •• 2 El Olivenöl •• 1 Tl Salz •• ½ TL frisch gemahlener Pfeffer Zunächst die Schwarte abtrennen. Das Fett muss dabei am Fleisch bleiben. Alle anderen Zutaten mischen und die Wutz darin im Kühlschrank für ca. 24 Std. einlegen. Fleisch herausnehmen und trocken tupfen. Grill für indirekte Hitze (ca. 160°C) vorbereiten und Fleisch bei geschlossenem Deckel bis zu einer Kerntemperatur von ca. 45-47°C garen. Auf der direkten Hitze von jeder Seite ca. 45-60 Sekunden „branden“. Vom Grill nehmen und 2-3 Min. ruhen lassen. Vom Knochen lösen und die Wutz in dünne Tranchen schneiden. Etwas Salzflocken und eine Spur Olivenöl darüber verteilen und servieren.

RostBRATH‘l nach Thüringer Art

4 Scheiben Schweinenackensteak a ca. 2 cm, gut durchwachsen •• 0,5 L Flasche Bockbier •• 250 g grobkörniger Senf •• 4 mittel­ große Zwiebeln in Scheiben •• 1 Zehe Knoblauch •• Salz, Pfeffer, und je nach Geschmack Majoran oder Kümmel Aus der Hälfte des Bieres, Knoblauch, Senf und den Gewürzen eine homogene Marinade herstellen. Die Fleischscheiben etwas plattieren und mit der Marinade einstreichen. In eine Schüssel schichten und zwischen jede Schicht viele Zwiebelscheiben legen. Das Ganze mit dem übrigen Bier auffüllen und abgedeckt im Kühlschrank für 1 oder 2 Tage durchziehen lassen. Fleisch herausnehmen und von den Zwiebeln befreien und trocken tupfen. Auf dem Holzkohlegrill (typisch in Thüringen) wird das Fleisch bei direkter Hitze bis zum gewünschten Gargrad gebraten. Die abgetropften Zwiebeln werden in einer Pfanne mit etwas Butter goldbraun angeschwitzt und dazu serviert.

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Gastronomie

Gastronomiess

u n e G & r e i B

Die Gastronomie in Karlsruhe ist schon seit jeher eng mit der Stadtgeschichte und seinen Brauereien verbunden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Straßennamen in Karlsruhe nach damaligen Wirtschaften benannt worden sind und mit nur einer einzigen Ausnahme noch bis heute ihren Namen tragen. Der große Aufschwung der Bierbrauereien in der zweiten Hälfte des 19. Jhd sorgte auch für eine beträchtliche Vermehrung von Lokalitäten in der Stadt. Alteingesessene und traditionsreiche Gaststätten und Bierlokale findet man vor allem in der Karlsruher Weststadt und im älteren Stadtteil von Durlach. Aber auch in den anderen Karlsruher Stadtteilen gibt es viele empfehlenswerte Lokalitäten.

In Durlach braut die Alte Durlacher Brauerei zum Genter zwar

In der Weststadt

bietet der Kaisergarten im Hinterhof unter riesigen alten Bäumen mit 400 Plätzen den ältesten Biergarten Karlsruhes. Neben guter Küche und vielen Biersorten kann man hier auch ein Kölsch trinken. Am Gutenbergplatz befindet sich das gleichnamige urige Gasthaus Gutenberg mit Biergarten in bayerischer Atmosphäre und herzhaften Schmankerln. Schräg gegenüber ist das Carpe Diem. Die Bar im Kolonialstil hat einen ganz besonderen, irgendwie südländischen Style und das Bier kommt von der Brauerei Wolf. Der Löwenbräukeller in der Sophienstraße hat weder einen Keller, noch Münchener Gebräu auf der Karte – ist dafür aber eine gemütliche und ungezwungene Quartierskneipe mit kleinem lauschigen Biergarten, einheimischem Bier und französischer sowie asiatischer Küche. In der Traditionskneipe Rote Taube mit kleinem Biergarten und deftigen Speisen ist solide und rustikal-gemütliche Atmosphäre für Jung und Alt garantiert.

In der über 100 Jahre alten, charmanten Kneipe des Wirtshaus zum Bräustübl mit ruhig gelegenem Biergarten im Hof kann Mann und Frau immer jemanden treffen, vom skatspielenden Exilschwaben bis zum norddeutschen Wahlbadener. Das gemütliche Lokal Großer Kurfürst mit alten Reklameschildern, bunten Gemälden und Holzmobiliar bietet herzhafte deutsche Gerichte an. Der Kühle Krug liegt für Erholungssuchende günstig an der Alb und in der Günther-Klotz-Anlage

In Grünwinkel ist Schupi‘s Badisches Restaurant mit frischer und regionaler Küche in gemütlichem Ambiente am Kaminfeuer und im Biergarten mit wunderschönem alten Baumbestand eine gute Empfehlung. Ebenfalls in Grünwinkel befindet sich das Hatz-Moninger Braustübl. Das Bier kommt hier direkt von der angrenzenden Hatz-Moninger Brauerei und zum Essen gibt es deftige badische Spezialitäten aus der „Brauhaus­ küche“. Eine weitere Kneipen-Institution seit vielen Jahren ist der Hoepfner Treff in Grünwinkel: originell mit Andenken dekorierte Bierwirtschaft in sehr persönlicher Atmosphäre, mit gemütlichem Biergarten und deftigen deutschen und internationalen Speisen.

In der Südstadt ist das alteingesessene Wirts- und Brauhaus Wolfbräu am Werderplatz der Anlaufpunkt Nummer Eins für Jung und Alt. Im urigen Gastraum und dem Biergarten auf dem Werderplatz gibt es Pizza, Pasta und Salat. Dazu natürlich Wolfbräu in verschiedenen Sorten im Ausschank, das leider seit einigen Jahren nicht mehr in Karlsruhe gebraut wird. Ebenfalls eine Alleinstellung in Sachen Bierlokalität hat das Brauhaus 2.0 im Stadtteil Knielingen. Hausgebrautes naturtrübes Bio-Bier trifft hier auf regional inspirierte Brauhauskost in modern gestalteter Wirtschaft mit hopfenbegrüntem Biergarten. Im historischen Gebäude der Hoepfner-Burg in der Oststadt gibt es die Hoepfner-Biere direkt von der Quelle zu feiner traditioneller badischer Küche. Südlich hinter der Hoepfner-Burg befindet sich das FG-Eins, eine tolle Bierkneipe mit kleiner, aber feiner italienischen Speisekarte. Und das Lokal Im Schlachthof auf dem alten Schlachthof­areal, mit Terrasse, verbindet mediterrane und deutsche Küche mit g kulturellen Veranstaltungen.

© Nejron Photo

Craft Beer & Burger

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Diesem nicht mehr ganz neuen Trend folgen gleich vier Lokalitäten in Karlsruhe (siehe hierzu auch Artikel auf Seite 24+25). Das Oxford Pub und ehemalige Café Wien in Uninähe ist heute mit über 60 Craft Beers und saftig-leckeren Burger-Variationen Treffpunkt für Biergenießer und Bierkenner. Das namentlich ähnliche, aber davon unabhängige Charles Oxford in der Waldstraße hat ebenfalls eine große Craft-Beer-Auswahl mit gehobeneren Burgern und Preisen. Und auch das modern gestaltete Carls Wirtshaus auf dem alten Schlachthofareal in der Oststadt steht für Craft Beers und frische regionale Speisen im Wirtshaus-Style. Etwas aus der Reihe tanzt da das jüngst eröffnete Liebesbeef in der Oststadt, die zu ihren „liebevollen“ Burgern ein extern gebrautes Craft Beer (Crafter) und Hoepfner Biere anbieten. In der ebenfalls neu eröffneten

Im Schlachthof Spezialitäten Große Gin- und Whiskyauswahl

Marktlücke Spezialitäten 13 verschiedenen Fassbiere, über 50 Whiskys, 20 Rumsorten und 10 Absinthen

Lehner´s Wirtshaus Spezialitäten Traditionell bayerische Schmankerl Bayerische Gemütlichkeit, kühles Bier und leckere Köstlichkeiten im bayerischen Wirtshaus am Ludwigsplatz. Hier wird ganztägig warme Küche mit traditionellen Schmankerl serviert und tägliche ein Mittagstisch angeboten. An sonnigen Tagen auf der großen Terrasse auf den Ludwigsplatz und dazu ein kühles Hoepfner.

Hier wird Ihnen täglich ein vielfältiger Mittagstisch, ab 17 Uhr die ausführliche und saisonale Speisekarte und sonntags von 10-14 Uhr unser großer Brunch geboten. Bei uns erleben sie aber auch Theater, Live-Musik und Talk-Veranstaltungen, dazu natürlich immer auch ein frisch gezapftes Hoepfner-Bier.

Ein Spagat von Mittagstisch zur Fußballübertragung, über Barbetrieb zum Restaurant, von Kneipenleben bis zur Clubveranstaltung mit Dj am Wochenende. Die Marktlücke, immer ein Erlebnis für alt und jung, und wenn sie möchten auch immer mit frisch gezapftem Hoepfner.

Durlacher Allee 64 • 76131 Karlsruhe • Fon 0721 6649000 info@imschlachthof.de • www.imschlachthof.de

Zähringerstr. 96 • 76133 Karlsruhe • Fon 0721 6699829 info@karlsruhermarktluecke.de • www.karlsruhermarktluecke.de

Karlstraße 21a • 76133 Karlsruhe • Fon 0721 2495720 karlsruhe@lehners-wirtshaus.de www.karlsruhe.lehners-wirtshaus.de

Liebesbeef

Stövchen

Die Kippe

Auf ins Grüne © www.ka-news.de

schon lange kein Bier mehr selbst, doch die Schnitzel sind dort seit Jahrzehnten legendär und schmecken auch mit einem Dortmunder Union. Die Alte Schmiede bietet neben selbstgebrautem Turmbergbräu leckere Badische Küche in rustikalem Ambiente und die Traube mit dem schönen, klassischen Biergarten im Herzen von Durlach ist schon seit über 30 Jahren ein Szenetreff. Die alteingesessene Musik- und Bierkneipe Kranz in der Durlacher Fußgängerzone hat sechs Sorten Bier vom Fass und als Speisen Burritos und Tapas im Angebot. Nicht zu vergessen natürlich der Vogel, mit seinem großen Biergarten, der auch in Durlach und Ettlingen vertreten ist.

Auch in der Innenstadt gibt es in Sachen Bier einiges zu erkunden! Mit bayerischem Flair serviert Lehner‘s Wirtshaus am Ludwigsplatz traditionelle Schmankerln und süffiges Bier. In der Bierakademie in der Nähe des Europaplatzes kann man in uriger Atmosphäre eine Vielzahl an Bieren probieren und hat auch die Möglichkeit, das Bierdiplom außerhalb der Uni zu erwerben. Selbstgebrautes lässt sich auf dem Lidellplatz im Brauereigasthaus Zum Kleinen Ketterer genießen, das zur Privatbrauerei Wilhelm Ketterer aus Pforzheim gehört. In der traditionellen Speisegaststätte Wacht am Rhein genießt man in gemütlicher Atmosphäre badische und mediterrane Küche und das kühle Blonde vom Fass kommt hier von der Badischen Staatsbrauerei Rothaus. Das Badisch Brauhaus bietet zu selbstgebrautem Bier gastronomische Vielfalt auf vier Ebenen und im Biergarten findet sich auch in der größten Hitze ein kühles Plätzchen. Seit über 25 Jahren gibt es in dem mit viel Holz und mit Kupferrohren einer alten Brauerei dekorierten Alter Brauhof gegenüber dem Stadtgarten Deftiges zum Bier. Die gemütliche Kneipe Marktlücke, direkt am Marktplatz gelegen, bietet Mittagsmenüs, Schnitzel und eine riesige Bierauswahl.

Craft Beer Bar Phono in der Oststadt gibt es bayerische Biere, belgische Biere und regionale Craft Beers, dazu wird Flammg kuchen serviert.

© Klubovy

Biergastronomie & Traditionslokale

und lockt für einen Einkehrschwung mit unfiltriertem natur­ trübem Brauhausbier samt deftiger und badischer Küche.

Bier & Genuss

Im Süden Karlsruhes finden sich idyllisch zwischen Kleingartenanlagen gelegene Lokale mit Biergärten und bekannt gutem Essen, mit den klangvollen Namen Gartenzwerg, Elsternest (Weiherfeld) und Zwitscherstube (Gartenstadt), die sich geradezu ideal als Radausflugsziele anbieten. Und in Rüppurr serviert Kofflers Heuriger in seinem traditionellen Heurigen-Lokal österreichische Schmankerln zu süffigem Karlsruher Bier (siehe auch „Biergarten-Tour“ auf Seite 28). g

Studentenkneipen Eine Studentenstadt wie Karlsruhe hat natürlich auch Studentenkneipen mit Speisen und Getränken zu günstigen Preisen. Alteingesessene Studentenkneipen sind Die Kippe, das Café Emaille, das Café Bleu und das Stövchen mit ihren „Hammer-Menues zu Hammer-Preisen“. Ebenfalls das Café Galerie in Durlach. Das Oxford Café gegenüber der Uni bietet Bier und Burger zu studentischen Preisen. Das Brasil ist ebenfalls eine legendäre Studentenkneipe mit günstigen g Getränkepreisen und einem Raucherabteil.

Spezialitäten Feinste Burger-Kreationen

Spezialitäten Große Auswahl an leckereren Flammkuchen und neu auch vegane Gerichte

Spezialitäten Tägliches Hammer-Essen zum günstigen Fixpreis Seit Generationen eine Institution in Karlsruhe – vor allem unter Studenten. Im Inneren sorgt eine große Sammlung alter Werbeschilder an den Wänden für gemütliches Flair und vor der Tür der lauschige Biergarten. Ausgeschenkt wird Moninger und unterschiedlichste Biere aus In- und Ausland.

In liebevoller Handarbeit und mit ehrlichen Zutaten werden in der Oststadt Burger kreiert, die jeden, der sie probiert, schwärmen lässt! Nachhaltigkeit ist hier kein Label, sondern gelebte Philosophie – ökonomisch, ökologisch und sozial.

Seit Jahrzehnten zählt das Stövchen in der Waldstraße zum beliebten Treffpunkt. In der studentisch geprägten Kneipe gibt‘s gute Küche, Cocktails und Bier von Hoepfner. Am „Pro-Bier“ Tag sind Biere im Angebot!

Gerwigstraße 2 • 76131 Karlsruhe • Fon 0721 78188988 karlsruhe@liebesbeef.de • www.liebesbeef.de

Waldstraße 54 • 76133 Karlsruhe • Fon: 0721 29241 mail@stoevchen.com • www.stoevchen.com

Gottesauer Straße 23 • 76131 Karlsruhe • Fon 0721 697829

Kofflers Heuriger

Gasthaus Gutenberg

Beim Schupi

Irish Pubs Auch Irish Pubs haben in Karlsruhe eine lange Tradition und Freunde von Guinness und Kilkenny kommen auf ihre Kosten. Mit Sean o‘Caseys, Scruffys Inn, Flynns Inn, Bray Head und Carrolls Pub gibt es gleich fünf nennenswerte Irish Pubs in g der Stadt.

Kleine Eckkneipen Verborgene Theken und verlängerte Wohnzimmer: Sie gehören zu jedem Quartiersviertel in einer Stadt und auch zur Bierkultur in Karlsruhe. Da, wo die Getränke noch gepflegt sind, die Stammgäste „Weizen-Willi“ und „Bier-Schorsch“ heißen und der schaukelnde Plastik-Bajazzo zu den stilvolleren Elementen der Deko gehört, da schlägt Karlsruhes hölzernes Kneipenherz. In Mühlburg gibt es den Hexenkessel, die Bierbar und das Hatz-Stüble. In der Weststadt ist die Bergbräu Stube eine bekannte Eck-Kneipen-Institution. In der Südweststadt Jochens PS-Stüble und in der Südstadt die g Milanobar und das Pils Karussell.

Spezialitäten “Rieberger Baurefuhre”- eine Art Schlachtplatte

Spezialitäten Ofenfrischer Leberkäs; hausgemachte Fleischpflanzerl mit hausgemachtem Kartoffelsalat

Spezialitäten Badisches

Im original österreichischen Heurigen-Lokal werden bodenständige und zünftige Schmankerl in bester österreichischer Qualität serviert. Modern-alpenländische Einrichtung, mit originellen Details im Restaurant und Winzergarten sorgen für österreichische Gastlichkeit und HATZ-Moninger für den regionalen Bezug!

Uriges Wirtshaus mit Biergarten in bayerischer Atmosphäre am gleichnamigen Gutenbergplatz. Hier werden durchgehend gut bürgerliche, internationale und saisonale Schmankerl serviert. Dazu gibt es vollmundiges Bier von HATZ-Moninger.

Hier trifft hausgemachte regionale Küche auf herzliche badische Gastfreundschaft! Täglich frische, regional badische Küche mit heimischen Grundprodukten und saisonale Menüs in gemütlicher Atmosphäre. Im Sommer ist der große Biergarten vor dem Restaurant sehr beliebt - eine feste Größe im Karlsruher Gastronomieleben!

Langestraße 1 • 76199 Karlsruhe • Fon 0721 890202 kofflers-heuriger@t-online.de • www.kofflers-heuriger.de

Nelkenstraße 27 • 76135 Karlsruhe • Fon 0721 9851516 denise@gasthaus-gutenberg.de • www.gasthaus-gutenberg.de

Durmersheimer Str. 6 • 76185 Karlsruhe • Fon 0721 551220 info@schupi.de • www.schupi.de

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Karlsruher

n e r u o t r Bie

HOEPFNER

Bierkalender

Bierevents

B i e r g a rt e ntour Citytour Brauhaus tour

Brauhaus

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• Tag des Deutschen Bieres (3)

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• 20:00 Uhr Comedy Nights Ausbilder Schmidt (2)

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• Saisonbier MÄRZEN (1)

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Etze`roder Hirsch – Willenlos (5)

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1. Mai Maibaumstellen mit Maibockanstich (6) 5. Mai 20:00 - 22:30 Uhr Live! 360°-Session (2) Rotbier (EM-Start) (7) 9. Mai 13. - 16. Mai Hoepfner Burgfest (5) Samba-Bier (7) 14. Mai

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4. Juni Hefeweizenbier hell (7) 10. Juni - 10. Juli EM-Arena (Übertragung aller EM Spiele auf mehreren Großbildleinwänden) (6) 11. Juni • Summer Night mit DJ Uwe und DJ Ron (6) • 2. Hoepfner-Cup Ü-35 (5) Sonnenwendbier (7) 21. Juni 23. Juni Schlossfestspiele (4) 38. Fidelitas Nachtlauf (4) 25. Juni

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Dreikornbier (7) 9. Juli 22. Juli DAS FEST Hoepfner Bier im Ausschank Dinkelbier (7) 30. Juli 31. Juli Extrem Crosslauf (4)

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Unter diesem Motto haben wir uns drei Bier-Touren ausgedacht, auf denen man mit dem Bike, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch zu Fuß die Bierkultur in Karlsruhe erleben und (er)fahren kann. Die „Brauhaus-Tour“ bietet auf einem 25 km langen Rundkurs durch die City, die Grünanlagen und entlang der Alb fortlaufende Biererlebnisse und kulinarische Schmankerln in den sechs Karlsruher Brauhäusern und Brauereien. Eine ideale Rundtour im Freundeskreis fürs Wochenende oder an Feiertagen. Auf der 15 km langen „City-Tour“ kann man die ganze Vielfalt der Bier-Gastronomie in Karlsruhe erleben. Von der traditionsreichen Gaststätte, über lauschige Biergärten, bis hin zu

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trendigen Bierlokalen und geschichtsträchtigen Studentenkneipen. Hier findet jeder sein ganz persönliches Einkehrziel und vielleicht auch sein neues Stammlokal. Auf ins Grüne! Die 37,5 km lange „Biergarten-Tour“ führt mit dem Bike in und um Karlsruhe herum und dabei immer wieder ins Grüne. Vorbei an zahlreichen Biergärten und Lokalitäten bieten sich entlang der Tour fortlaufend Einkehrmöglichkeiten mit unterschiedlichsten kulinarischen Genüssen. Ob als Tagestour oder auch nur abschnittsweise gefahren, ist sie die ideale Tour, um am Wochenende oder an Feiertagen dem g städtischen Treiben zu entfliehen.

Das gab es so noch nie! Ihr Smartphone navigiert Sie von Bier-Location zu Bier-Location. Einfach die gewünschte Tour auf unserer Website auswählen, die kostenlose Navigations-APP „komoot“ herunterladen und schon weist Ihnen eine nette Stimme den Weg. Mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Unsere Biertouren – so einfach navigieren wie mit dem Auto.

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11. September Kinderfest (6) 17. September Festbier (7) 22. September • Erntebier (7) • 4. Karlsruher Oktoberfest 24. September Bleifrei Run & Walk Genusslauf (4) 24. September 4. Karlsruher Oktoberfest 30. September 4. Karlsruher Oktoberfest

4. Karlsruher Oktoberfest 1. Oktober 4. Karlsruher Oktoberfest 2. Oktober 4. Oktober Life-Music.Frühshoppen: Just For Fun (8) 7. Oktober Oktoberfest-Party mit DJ Uwe und DJ Ron (6) 11. Oktober Life-Music.Frühshoppen: Wishing Well (8) 18. Oktober Life-Music.Frühshoppen: (8) Paule Popstar and his burning Elephants 21. Oktober Sales & Racing Festival (4) 25. Oktober Life-Music.Frühshoppen: Handmade (8) 29. Oktober Altbier (7) 31. Oktober Halloweenbier (7)

1. November Life-Music.Frühshoppen: Whiskey Diving Ducks (8) 8. November Life-Music.Frühshoppen: Joe‘s Inn (8) 12. November • Martinique Dance Night mit DJ Uwe und DJ Ron (6) • Porter (7) 15. November Life-Music.Frühshoppen: The Beathovens (8) 22. November Life-Music.Frühshoppen: Delta B. (8) 26. November • Nikolaus-Festbier (7) • Vogellennium (7) 29. November Life-Music.Frühshoppen: HAP (8)

6. Dezember Life-Music.Frühshoppen: Boogie Connections (8) 13. Dezember Life-Music.Frühshoppen: Shakin´Cats (8) 20. Dezember Life-Music.Frühshoppen: Hot Jazz Revival (8) 21. Dezember Winterbier (7) 27. Dezember Life-Music.Frühshoppen: Reindeers (7) 31. Dezember • Großer Silvesterball (6) • Silvesterveranstaltung im Badisch Brauhaus (1) • Silvesterparty mit Wishing Well (8)

VERANSTALTER / SPONSOREN

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+ Extra Bier-Touren zum Navigieren

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7. August Summertime Triatlon (4) 13. August Bockbierfest (4) 20. August Weizendoppelbock (7) 26. – 28. August 15. Karlsruher Bierbörse

( 1 ) Badisch Brauhaus

( 5 ) Hoepfner

( 2 ) Brauhaus 2.0

( 6 ) Kühler Krug

( 3 ) Dt. Brauerverband

( 7 ) Vogelbräu

( 4 ) HATZ-Moninger

( 8 ) Vogelbräu-Ettlingen

Hoepfner Burgfest

Oktoberfest Karlsruhe

Karlsruher Bierbörse

Mit frisch gezapftem Bier von Hoepfner und Paulaner, bayerischer Musik und deftigem Essen, ist das Oktoberfest auch 2016 wieder ein Top-Event das man nicht verpassen sollte. Die Gaudi ist bei den Karlsruhern so beliebt, das einige Tage schon komplett ausgebucht sind. Wer also dabei sein will – schnell reservieren.

26. - 28. August 2016, Karlsruhe - Schlossgarten. Die Karlsruher Bierbörse öffnet zum 15. Mal ihre Tore - oder besser gesagt die unzähligen Zapfhähne. Von Freitag, den 26. bis zum Sonntag, den 28. August 2016, findet im herrlichen Karlsruher Schlossgarten das größte Bierfest Baden-Württembergs statt.

Zu Pfingsten, vom 13. bis 16. Mai, verwandelt sich die Hoepfner Burg wieder zur Partymeile. Neben den Hoepfner Biersorten warten an allen drei Tagen Livebands, Brauereiführungen und jede Menge Gaumenfreuden auf die Besucher. Wie jedes Jahr wird es eine Sonderhaltestelle vor der Burg und eine Sonderkarte des Karlsruher Verkehrsverbundes geben – und wie gewohnt, ist der Einritt frei. Infos und Programm: www.heopfner.de

Flunkyball

Bierdiplom

Bierball ist weitgehend unter dem Namen Flunkyball bekannt. Der Ursprung des Spielprinzips ist weitestgehend ungeklärt, verschiedene Quellen weisen jedoch darauf hin, dass bereits in der Antike Variationen des Spiels gab. Es zeichnet sich insbesondere durch die einfach erlernbaren Regeln und das simple Zubehör aus. Dies ermöglicht es, Bierball zu fast jedem möglichen Anlass zu spielen.

In der Bierakademie, Douglasstraße 10, besteht die Möglichkeit, das „Bierdiplom“ zu erwerben, indem 12 ausgewählte Biere getrunken werden können. Die Diplomprüfung „around the barrel“ – 10 x 0,3l und 2 x 0,5l, umfasst diverse Sorten, hinzu kommt je nach Jahreszeit ein 0,3 l Sonderbier. Wer es schafft alle Biere, innerhalb dem Zeitrahmen von 5 Stunden komplett zu trinken, erhält eine original Bierdiplom Urkunde.

Tour de Vogel Vier Touren stehen zur Wahl: Das schnell verdiente Bier, die Genuss-Tour über 21 km, die Sports-Tour über 28 km und die InlineTour über 20 km. Nicht vergessen: Lassen Sie sich an den beiden vorausgehenden Vogel-Biergärten die Teilnahme an der Tour de Vogel immer bestätigen. Übrigens: Wer sich für die Doppel- Bock-Variante entscheidet, tankt so viel Kraft, dass er zur Heimfahrt den Reifen ohne Pumpe aufblasen kann.

www.bierkultur-karlsruhe.de/biertouren

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Bierwissen

& s e s t s c o a i r F u r K e i B

Ist Bier gesund?

Manche geh‘n auch in den Abfluss Biersammler Johannes Wagner über seine „Tests“ von Bieren aus der ganzen Welt.

Wie kaum ein anderes Getränk besitzt Bier ernährungsphysiologisch eine hohe Qualität und ist sehr ausgewogen zusammengesetzt. Unter anderem sind im Bier viele hochaktive Phenole enthalten, die ausschließlich im Hopfen vorkommen. Phenole sind Radikalfänger, die sich im menschlichen Körper sehr positiv auswirken und Gefäßerkrankungen, Osteoporose und sogar Krebs vorbeugen. Alle Vorteile gelten natürlich nur g bei maßvollem Konsum.

Alles fing Anfang September 1993 mit einer Frage in feucht-fröhlicher Runde an: „Gibt’s in und um Karlsruhe eigentlich mehr als Hatz, Hoepfner, Moninger, Vogel oder Wolf?“ Dunkel erinnerte ich mich an den Bericht über einen großen Bierhändler – irgendwo bei Darmstadt. Ich fand die Adresse raus, wir fuhren hin, besorgten unbekannten „Stoff“ und die Geschichte nahm ihren Lauf.

© gremlin

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Kommt der Bauch vom Bier?

Obergäriges oder untergäriges Bier?

Der „Bierbauch“ ist eine Legende. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Londoner University College, die den Body-Mass-Index von Männern und Frauen unter die Lupe genommen hat, die entweder gar keinen Alkohol oder ausschließlich Bier tranken. Es konnte kein Zusammenhang zwischen Bierkonsum und BMI festgestellt werden. Das Bier allein ist also nicht verantwortlich für die Leibesfülle und der Bierbauch hauptsächlich die Folgeerscheinung von falscher Ernährung. Durch die Kohlensäure und den Alkohol im Bier wird die Produktion von Magensäure verstärkt und das macht hungrig! Wer also viel Bier trinkt und aus der Laune heraus mehr isst, futtert sich den „Bierbauch“ an. Beim alkoholfreien g Bier besteht diese Gefahr nicht!

Genau das ist für viele Biergenießer die große Frage! Etwa 85 % der in Deutschland gebrauten Biere sind untergärig, d.h. sie werden bei einer Temperatur von 4 bis 9 Grad vergoren, so dass sich die Hefe am Boden absetzt. Bekannte untergärige Biersorten sind Pils, Export oder Märzen und auch Bockbier gehört zu den untergärigen Bieren. Obergäriges Bier wird bei höheren Temperaturen um 15 Grad vergoren. Die Hefe setzt sich, wie der Name schon verrät, an der Bieroberfläche ab. Klassiker der obergärigen Biersorten sind das in Köln weit verbreitete Kölsch, g aber auch das Düsseldorfer Alt oder Weizenbier.

Hinweis zum Jugendschutzgesetz: Kein Bier für Jugendliche unter 16 Jahren!

Studentenstadt Karlsruhe Ein beliebter Indikator für die Qualität eines studentischen Umfelds ist die Kneipendichte. Gleich mehrere Unistädte werben mit der deutschlandweit höchsten Kneipenkonzentration. Warum? Studenten sitzen nicht hinter Ihren Computern oder in Hörsälen. Nein, Ihre Freizeit verbringen sie gerne auch in Studentenkneipen. Hier gibt´s Speisen & Getränke zu studentischen Preisen. Eine kleine Auswahl an Studentenkneipen in Karlsruhe sind unter www.bier-entdecken.de/studentenkneipen-in-karlsruhe g zu finden.

Das gesamte Jahr über wird gesammelt; wer unterwegs ist, bringt etwas mit. Und der Nachschub kommt, Monat für Monat! Trotz strenger Flugbestimmungen und Enge im Gepäck, dafür „stoßgesichert“ im Koffer, meist in Schuhen. Dafür „verantwortlich“ sind Freunde und Proben-Teilnehmer auf Reisen, Brauereien mit Sortenvorstellungen, Restaurants, Läden, Tankstellen, Kneipen, Auswärtsspiele mit dem KSC, Online-Handel, Weltausstellung, Messen, Privatbestände der Kellner, Geschäftspartner, Politiker, Busfahrer und natürlich Brauer! In unregelmäßigen Abständen wird dann probiert und bewertet. Mittlerweile sind über 4.400 verschiedene Biere zusammengekommen – aus 130 Ländern! Da ging ganz schön was durch die Kehlen … aber ab und an auch manches in den Abfluss! Auf alle Fälle haben wir so bisher rund 1.800 Liter

Deutschland ist Weltmeister in der Bierproduktion und mit weit mehr als 1.300 Brauereien und über 5.000 Marken als „die“ Bier-Hochburg weltweit bekannt. Im Biertrinken haben es die Deutschen dennoch nur zum Vize-Weltmeister geschafft. Der Tscheche trinkt mit rund 160 Liter im Jahr fast 50 Liter mehr g als der Deutsche.

Der beliebte Gerstensaft macht laut US-Wissenschaftler glücklich. Amerikanische Forscher fanden Belege für diesen Effekt, den wohl jeder Bierliebhaber kennt. Das liegt jedoch nicht, wie man vermuten könnte, am Alkoholgehalt, sondern einzig am Geschmack des süffigen Getränks. Der im Gehirn die Dopamin-Ausschüttung anregt - sprich: Auch alkoholfreig es Bier sorgt für beste Party-Laune!

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Glück im Glas

Zur Beruhigung sei aber angemerkt: In den Top Ten stehen zwei Karlsruher Biere, vier deutsche, ein spezielles dänisches, ein spanisches, ein amerikanisches und ein litauisches Bier. Am unteren Ende der Tabelle finden sich zwei niederländische Mix-Biere, ein belgisches Lambic, ein Bier aus Malawi, ein Pils aus Ecuador, ein Schweizer Mischgetränk, ein Bier aus Togo, ein französisches Spezialbräu, ein spanisches Lager und ein g indonesisches alkoholfreies Bier. Wohl bekomm’s!

Verantwortlich Klaus Hoffmann (Geschäftsführer) Timo Krause (Leitung Marketing/PR) Idee & Konzept agentur map.communications ® medien I beratung I werbung Eine Marke der map.solutions GmbH Fon 0721 49017620 E-Mail info@mapcommunications.de www.mapcommunications.de Gestaltung & Layout Elisabeth Deger •• map.communications ® Gesamtherstellung map.solutions GmbH •• agentur & verlag Fon 0721 49017620 E-Mail info@mapsolutions.de www.mapsolutions.de APP-Journal (ePublishing) & Web-Realisierung Sven Lorenz •• artwork & communication Fon 0721 597922 E-Mail info@artwork.de www.artwork.de Redaktion Chefredaktion •• Marc Schichor (www.mapcommunications.de) Marc Schichor Sven Lorenz Anja Trapp Dr. Eberhard Fischer •• Text & Design (www.text-design-karlsruhe.de)

b e W & App

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Fotos & Bilder Die Brauereien & Brauhäuser KTG Karlsruher Tourismus GmbH KA-News (www.ka-news.de) Sven Lorenz (www.artwork.de) Fotolia, Shutterstock Druck ColorDruck solutions GmbH (www.colordruck.com) Stand: April 2016 © BillionPhotos.com

Bier r u t l u k

Die harntreibende Wirkung des Gerstensafts ist Biertrinkern nicht ganz unbekannt. Das haben sich Ärzte in Tschechien und Polen zunutze gemacht und verschreiben ihren Patienten Bier bei Harnwegsinfektionen, um die Nieren zu spülen und g Giftstoffe auszuschwemmen.

Die jeweils rund sieben Teilnehmer einer Probe bewerten bei den nicht ganz „bierernsten“ Tests Geschmack, Geruch, Reinheit, Vollmundigkeit, Frische, Qualität – und auch, unser „Öko-Faktor“, die Verpackung! Manchmal sticht die durchaus den Inhalt in der Bewertung aus … Natürlich läuft das nicht streng akademisch und vor allem selten nüchtern ab: Es soll ja Spaß machen. Wie sonst kämen so hochwissen­schaft­ liche Anmerkungen zustande wie: „Für mich schmeckt‘s wie’n Brechmittel“, „So eine schöne Flasche und so’n Inhalt!“, „Klebstoff?“, „Chlorwasser! Haben die das Wasser aus einem Schwimmbad?“, „Herb langt als Begriff nicht“, „Da ist bestimmt mehr drin als das Reinheitsgebot zulässt!“, „Schmeckt, als ob gleich die Flut wieder kommt!“ Oder mit einem strengen Blick auf die Benotung: „Was noch irgendwie den Hals runter geht, kriegt keine Null!“

Herausgeber KTG Karlsruhe Tourismus GmbH Beiertheimer Allee 11a 76137 Karlsruhe Fon 0721 37205383 E-Mail info@karlsruhe-tourismus.de www.karlsruhe-tourismus.de

Lektorat Dr. Eberhard Fischer •• Text & Design (www.text-design-karlsruhe.de)

Weltmeister nicht nur im Fußball

Bier auf Rezept?

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Der Reiz war (und ist) seither, dass über 50 Prozent der Proben aus dem Ausland stammen, Reinheitsgebot hin oder her! Gerade zu dessen 500. Jubiläum gebe ich gerne zu, dass in all den Jahren durchaus das Exotische bei den Proben die Anziehungskraft ausgemacht hat – stets basierend auf der Frage: „Wie schmeckt eigentlich Bier aus …?“ Aber ich will ehrlich sein: Man muss zum bierigen Vergnügen nicht wirklich Reisbier mit seltsamen Zusätzen, Maisbier mit Bananen-Geschmack oder Mix-Getränke auf einer nicht näher definierten „Bierbasis“ trinken. Auch wenn oftmals diese Flaschen absolute Hingucker sind!

getestet. Wobei nicht alles Bier im klassischen Sinne ist, dafür exotisch. Ein paar Beispiele: „Commonwealth Brewing Kalik“ (Bahamas), „Burundi Lager Beer“, „Mamba“ (Elfenbeinküste), „Cabro Extra“ (Guatemala), „Sica Royal Challenge Premium Lager“ (Indien), „Castle Brau“ (Iran), „Mauritius Breweries Phoenix Beer“, „Almaza Pilsener Beer“ (Libanon), „Hinano“ (Tahiti), „Kilimanjaro Premium Lager“ (Tanzania), „Ngoma“ (Togo), „Royal Beer Ikale“ (Tonga), „Mad River Steelhead Extra Pale Ale“ (USA), „Halida“ (Vietnam) oder „Vailima Lager Beer“ (Western Samoa).

Impressum

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karlsruhe

Meet & Eat Karlsruhe www.karlsruhe-tourismus.de

Entdecken Sie die kulinarischen Hotspots von Karlsruhe.

Zum Beispiel: Hophin, Malcz und Wasser mitten in Karlsruhe

Gutbürgerliche Tour „Mehr als nur ein Gericht“

Das Deutsche Reinheitsgebot blickt 2016 auf eine 500 Jahre (23.04.1516) alte Geschichte. Spätestens seit der Gründung der Stadt gehört die Geschichte des Bieres zu Karlsruhe. Erleben Sie die lokale Braugeschichte bei einem unterhaltsamen Spaziergang durch die Stadt und verkosten Sie drei Biersorten (freiwillige Teilnahme, pro Sorte ca. 0,3 l).

Die Karlsruher Stadtgeschichte „mit allen Sinnen” erleben! Karlsruhe hat mehr zu bieten als Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof, eben „Mehr als nur ein Gericht“. Begleitet von einem professionellen Stadtführer führt dieser kulinarische Stadtrundgang durch die Fächerstadt Karlsruhe.

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme erst ab 16 Jahren möglich ist. Termine: Dauer: Treffpunkt: Personenzahl:

Samstag, 14. Mai bis Mittwoch, 19. Oktober 2016 ca. 3 Stunden 17.00 Uhr an den Treppen der Evangelische Stadtkirche Karlsruhe Min. 10 Personen, max. 15 Personen

Auch individuell buchbar. Die Bezahlung erfolgt vor Ort. Reservierung erforderlich bei der Tourist-Information Karlsruhe.

Termine: Dauer: Treffpunkt: Personenzahl:

siehe Webseite ca. 4 Stunden (16:00 – 20:00 Uhr) Heilige Sophie, Sophienstrasse 35 in Karlsruhe Min. 10 Personen, max. 26 Personen. Kulinarische Stadtrundgänge sind auch für individuelle Gruppen (Mindestpauschale von 640 €) buchbar. Wir beraten Sie gerne!

Anmeldung + Tickets bis 7 Tage vor Veranstaltung bei der Tourist-Information Karlsruhe 0721 37205383 oder Lisa Grusemann 0721 37202240, groups@karlsruhe-tourismus.de

22,50 Euro

64,00 Euro

pro Person inkl. 3 x 0,3l Bierverkostung

pro Person inkl. Getränkearrangement

karlsruhe www.karlsruhe-tourismus.de

Bierjournal "Bierkultur in Karlsruhe"  
Bierjournal "Bierkultur in Karlsruhe"  

Am 23. April 2016, dem "Tag des Bieres", jährt sich das Jubiläum des deutschen Reinheitsgebotes bereits zum 500. Mal. Aus diesem Anlass hab...

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