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Gastronomie www.visitgreece.gr


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Gefüllte Auberginen PHOTO: © Symposio 2012 / Fotis Serfas


Fassolada (Bohnensuppe)

Sie befinden sich in dem Land, in dem das Wort Symposium geprägt wurde. Die griechische Gastronomie wird auch den höchsten FeinschmeckerAnsprüchen gerecht. Die Originalität der Zutaten und die endlosen Kombinationsmöglichkeiten machen die griechische Küche mit ihren Gerichten, die die Schönheit des Landes widerspiegeln, weltweit so einzigartig. Salzig wie die Ägäis oder süß wie der Sonnenuntergang von Santorin, warm wie die Morgensonne über den Kykladen oder eiskalt wie die Gebirgsflüsse des Epirus, samtig wie die Morgenwolken des Himmels über Attika, oder wild wie die Schluchten von Makedonien, kühl wie der herbstliche Regen auf den Ionischen Inseln oder anregend wie eine Frühlingsbrise auf Kreta, imposant und kraftvoll wie die Meereswellen von Samothraki. Voll überraschender Variationen erobert sich die griechische Gastronomie ihren Platz an der Spitze der aktuellen internationalen Gastronomie. Die Griechische Küche ist weltweit bekannt; sie ist nicht nur köstlich sondern auch sehr gesund und wird von vielen führenden Ehrnährungsexperten empfohlen. Da die griechische Küche sehr eng mit der Geschichte des Landes verbunden ist, ist sie einen langen Weg von Experimenten gegangen, der letztendlich zur Vervollkommnung geführt hat. Heute werden Tradition und moderene Elemente meisterhaft kombiniert. Für jeden Gast ist schon bei der Ankunft in Griechenland die Einzigartigkeit, die freundliche Gelassenheit der Menschen und die Komplexität dieses Landes spürbar, sich ständig weiterentwickelnd, immer unter Berücksichtigung der neuesten kulinarischen Trends. Millionen von Besuchern kommen alljährlich und freuen sich darauf, schmackhafte Gerichte, die mit nativem Olivenöl zubereitet wurden oder leckere Oliven, die auf dem Land geerntet wurden zu probieren. Sie kosten die unvergleichlichen Käsesorten vom Landwie Feta, Kasseri, Graviera (Gruyère), Manouri, Anthotyro, Myzithra, Metsovone. Sie genießen gesundes Fleisch, Geflügel und frischen Fisch. Früchte und Gemüse sind ein Kapitel für sich: Man findet eine Vielzahl von frischen und vollaromatischen Produkten, die ein Hauptbestandteil der griechischen Küche sind. Die Besucher erliegen den aromatischen Löffelsüßigkeiten oder dem Thymianhonig. In der Luft liegt der einzigartige Duft von Ouzo, Tsipouro und Mastix. Man schmeckt die Einzigartigkeit bei jedem Happen Fischrogen, Bauernbrot, "Dakos"-Salat und bei den delikaten, würzigen Safranfäden aus Kozani. Sie verkosten berühmte griechische Weine, ganz gleich ob weiß, rot oder rosé, hergestellt nach alten überlieferten Rezepten. Mit seinen heimischen Rezepten, seinen charakteristischen Produkten und den traditionellen Zubereitungsmethoden kann Griechenland zu einem besonderen kulinarischen Erlebnis werden. Die größte Herausforderung aber ist es, die appetitanregenden und unvergesslichen Geschmacksrichtungen zu entdecken

Mousaka (Gemüseauflauf mit Minzfleisch)


Feta K채se

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Graviera mit Honig

Berühmt in der ganzen Welt ist Feta, dessen Name als Exklusivprodukt Griechenlands weltweit geschützt ist, fast in jeder griechischen Pitta zu finden.

Tyropita (Blätterteigpitta mit Käsefüllung)

Weich oder hart, salzig, mild oder würzig, hat es Feta geschafft, nicht nur am täglichen griechischen Mittagstisch, sondern auch auf den Menue-Karten der größten Gourmet-Restaurants der Welt einen besonderen Platz einzunehmen. Die griechische Käseproduktion beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Herstellung von Feta. Extrem verlockend sind auch der frische Anthotyro, Galotyri, würzige Käse aus Kreta, Tinos oder Naxos, Gruyere oder Kasseri aus Lesbos oder Xanthi, "Kalathaki" aus Limnos, Katiki aus Domokos, Kefalotyri oder Kefalograviera, der berühmte Kopanisti-Weichkäse von den Kykladen, Manouri oder Metsovonekäse, oder ein alter Mysithra. Die griechischen Bauern und Käsehersteller gewinnen die Milch von Mutterschafen und Ziegen aus allen Regionen des Landes und veredeln sie durch traditionelle Verarbeitung zu exzellenten Käsesorten. Der von Natur aus einzigartige griechische Käse kann pur gegessen werden oder als Beigabe ein schmackhaftes Essen mit seinem Aroma bereichern. Pur, gegrillt, frittiert oder mastichoto" weich geschmolzen, ist griechischer Käse ein vollmundiges und authentisches Erlebnis. "Pittas" sind so alt wie Griechenland selbst und haben einen besonderen Platz in der griechischen Gastronomie und Tradition. In der Vergangenheit, besonders in schwierigen Kriegszeiten, ergänzten die griechischen Köchinnen ihre Küche mit den wohlschmeckenden und nahrhaften Pittagerichten. Die Ausrolltechnik des Blätterteigs aus Mehl und Wasser hat sich zu einer wahren Kunst entwickelt, auf deren Beherrschung Kochexperten und Chefköche sehr stolz sind. Heutzutage findet man Pittas fast überall in den verschiedensten Variationen. Aus dünnem oder dickem, dunklem oder hellem Teig, hergestellt auch aus Maismehl oder Vollkornmehl. Gefüllt sind sie mit allem, was man sich vorstellen kann und die Variationen der Füllungen reichen von einfachem Spinat bis zum Ziegenkäse mit hochwertigem Trüffelöl, von leckeren Auberginen, göttlichem Gemüse, zartem Geflügel, süßem Reispudding, würzigem Minzfleisch und earthy greens ,bis zur süßen Cremfüllung, herben Pilzen oder anderen Zutaten. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Skaltsouni (Blätterteig mit Kräutern und Käse)


Linsen

PHOTO: © Symposio 2012 / Fotis Serfas

Gastronomie_6 Die Bedeutung des Olivenbaums und seiner Zweige als Symbol des Friedens auf der Erde, als Siegeskranz, als Zeichen der Versöhnung, als Träger des olympischen Gedankens, des Fairplays oder einer Belohnung, hat ihre Wurzeln in Griechenland.


Dem Mythos nach hat die Göttin Athene nach einem Wettkampf mit Poseidon den ersten Olivenbaum auf einem Stein mitten auf der Akropolis gepflanzt. Seither sind der Olivenbaum, seine Blätter und Früchte mit der griechischen Tradition eng verbunden und ein wesentlicher Bestandteil der griechischen Ernährung. Für die internationale Wissenschaft ist das Olivenöl ein Gesundheitsfaktor von großer Bedeutung. Die therapeutischen Eigenschaften des Olivenöls, der Blätter und der Früchte des Baumes wurden von vielen gepriesen und Hippokrates, der berühmte Arzt der Antike und Vater" der modernen Medizin, war einer der ersten von ihnen. In seinen Schriften beschreibt er mehr als 60 heilsame Wirkungen der Produkte des "heiligen Baumes", des Olivenbaumes. Noch heute gibt es in der Volksmedizin hunderte von Rezepturen - insbesondere in den Regionen Griechenlands, in denen Olivenöl hergestellt wird. Die Besucher, die Kreta, den Peloponnes, die Ionischen Inseln, Lesbos, Thassos, Chalkidiki und Sterea Ellada (Zentralgriechenland) bereisen, sind immer wieder beeindruckt vom hohen Alter einiger Olivenbäume. Neue und innovative Anbaugebiete produzieren eine große Vielfalt von Olivenölsorten und schmackhaften Olivenfrüchten. Ob mild oder bitter, klein oder groß, schwarz, grün oder braun, die Oliven aus Amfissa, Messinia, Stilida oder Volos gehören zu den begehrtesten Sorten und zählen zu den geschmackvollsten der Welt. Griechische Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Dicke Bohnen und Kichererbsen) sind ein wichtiger Bestandteil der berühmten mediterranen Küche und darüber hinaus sehr gesund. Sie haben einen speziellen Stellenwert, nicht nur, weil sie wegen ihrer feinen Schale sehr leicht zu kochen sind, sondern weil sie noch dazu köstlich schmecken. Ein Großteil des Hülsenfrüchte-Anbaues befindet sich in den Händen einheimischer Familien. Das entsprechende Wissen wird von Generation zu Generation weitergereicht. Die Landwirte sind sehr darauf bedacht, beim Anbau auf die Einhaltung ökologischer Kriterien zu achten. Viele der traditionellen Gerichte waren für Jahrzehnte von den Speisekarten verschwunden und bereichern jetzt wieder die Gastronomie. Die moderne griechische Gastronomie verwendet Hülsenfrüchte, um raffinierte und trendige Gerichte zuzubereiten, die selbst den verwöhntesten und erfahrensten Gaumen in Erstaunen versetzen.


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Fischrogen

Echter Messolonghi

Der Fischrogen wird, von einer dünnen Wachshülle geschützt, angeboten und schimmert mit seinen kleinen hell- und dunkelgelben Flecken so geheimnisvoll wie ein kleiner "Goldbarren". Typisch ist sein ausgeprägter Geschmack und der Geruch nach frischem Fisch, der Gaumen und Nase stimuliert. Er ist einer der wertvollsten kulinarischen Schätze des Landes und in der ganzen Welt bekannt. Er wird in Messolonghi aus den Eiern der Meeräsche hergestellt und zwar in einem sehr komlexen manchmal traditionellen manchmal innovativen Verarbeitungsprozess. Am besten genießt man diese Spezialität als Spaghetti-Gratin, zusammen mit einem Gläschen der Ouzo-Variante Tsipouro.


Ouzo

Ouzo soll es schon in der Antike gegeben haben und er erlangte bereits in der byzantinischen Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad. Nach dem griechischen Unabhängigkeitskampf im frühen 19. Jahrundert wurde er lange Zeit ausschließlich auf Lesbos produziert. Er avancierte zum Nationalgetränk der Griechen. Man kann zwischen zwei Varianten - mit oder ohne Anisgeschmack - wählen, die heute natürlich auch mit Eiswürfeln serviert werden. Tsipouro ist das griechische Nationalgetränk und wird nur in Griechenland produziert. Grundlage für diese Getränke sind die ausgepressten Trauben (oder andere Früchte, wie z.B. Beeren) die bei der Kelterung anfallen. Der gesamte Herstellungsprozess, dessen wichtigster Schritt die Destillierung ist, bedarf eines umfangreichen Fachwissens. Der beste Tsipouro kommt aus Thessalien, Epirus und Makedonien. Tsikoudia ist eine hochprozentige Variante aus Kreta, die man unbedingt einmal probiert haben muss.


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Wein, der Göttertrank in der Griechischen Mythologie, begleitet und bereichert bereits seit der Antike die griechische Küche. Durch die Weiterentwicklung und Anwendung neuer und verbesserter Techniken in der Weinherstellung, gehören die griechischen Weine verdienterwiese zu den besten der Welt, sowohl wegen ihrem unübertroffenen Geschmack als auch auf Grund der groSSen Sortenvielfalt. Getreu der Weintradition unseres Landes nutzen griechische Weinproduzenten nach wie vor die vielfältigen einheimischen Rebsorten, die sie jedoch experimentierfreudig mit edlen Rebsorten aus dem Ausland ergänzten und dadurch ein faszinierendes und innovatives Geschmackserlebnis schaffen. Der griechische Wein beeindruckt durch seinen eigenen Charakter, ob metallisch fruchtig frisch, oder säuerlich. Der "Retsina"ein frischer Weißwein - entwickelt seinen charakteristischen Geschmack bereits nach kurzer Zeit. Zu einem typisch griechischen Essen gehören Weißwein, wie Assyrtiko, Moschofilero, Athiri, Zitsa aus Epirus, Roditis, weißer Moschato, Robola, Savatiano, oder rote Weinsorten wie Agiorgitiko, Xinomavro aus Thessalien und Makedonien. Kräftige Likörweine vom Typ Mavrodaphne vom Peloponnes, aus Kefalonia oder Samos sind hervorragend geeignet zum stilvollen Abschluss einer jeden Mahlzeit.


Gastronomie_12 Fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte, auf denen das Salz der Ägäis noch zu schmecken ist, sind ein unverzichtbare Bestandteile der griechischen Küche.

Shrimps mit Rübensauce


Krake

Meerbrasse

Wie könnte es auch anders sein bei einer Nation, die von drei verschiedenen Zubereitungsarten, wobei jede Region ein eigenes Rezept hat. Seiten vom Meer und Inseln umgeben ist. Für die berühmte "Kakavia-Suppe" gibt es mindestens dreißig

der, der es gekostet hat, ist davon begeistert! Mit Gyros oder mit

Roh zubereitet, gegrillt, frittiert oder gegart, sind griechische Fische und Meeresfrüchte (wie Austern, Muscheln, Oktopus, Tintenfische, Garnelen, Krebse, Langusten und andere) ein Hochgenuss. Die griechischen Köche erweisen diesen Produkten ihre Referenz, in dem sie immer wieder neue kulinarische Kreationen schaffen, die landestypisch mit Weißwein, Zitrone, Knoblauch, Petersilie, Safran, Ouzo, Tsipouro oder Salzkruste zubereitet werden.

einzigartig, wird aus Innereien vom Lamm hergestellt. Es be-

Das Non plus ultra der griechischen Küche ist das Souvlaki. Je-

Qualität und feinem Geschmack

Fleischbällchen

kleinen Fleischstückchen, mit oder ohne Tzatziki, in Pitta eingerollt oder am Spieß, führt es die Beliebtheitsskala der griechischen Gerichte an. "Kokoretsi", zwar "verboten" aber dennoch darf einer langen Garzeit am Spieß, bis es serviert werden kann. Das gleiche gilt auch für "Kontosouvli" und "Exochiko. Aber der Zeitaufwand lohnt sich. Und es trifft auch für den saftigen Ziegen-Schmorbraten (Gastra), das Spanferkel am Spieß und für Rindfleisch oder Kaninchen in roter Sauce zu. Die griechischen Fleischprodukte stammen von Tieren, die artgerecht in einer natürlichen Umgebung gehalten werden und sind von hoher

Souvlaki( Fleischspieß)


Gastronomie_14 Ein kleines Stückchen Mastix knabbern, entführt in unbekannte Geschmackswelten. Mastix wird in kleinen harten Bruchstückchen angeboten und ist ein einzigartiges, kostbares Naturgeschenk der wunderschönen ägäischen Insel Chios. Der Mastix von Chios, der international sehr begehrt ist, wurde bereits in der Antike vor allem wegen seiner heilkräftigen Wirksamkeit erfolgreich als Arzneimittel angewendet, zur Herstellung von Kosmetika und Parfums genutzt und in der Koch- und Konditoreikunst verarbeitet. Κrocus

Es ist das Harz des Mastixbaumes und Voraussetzungen für sein Vorkommen sind die unterirdischen Vulkane im Meer. Vermutlich ist das der Grund für das spezifische "explosive" Aroma. Der in Griechenland wachsende Safran-Krokus ist so einzigartig wie die makedonische Sonne, unter der er gedeiht. So wertvoll, dass er zu Recht die weltweite Rangliste der kostbarsten Gewürze anführt. Safran ist eine Krokusart, aus deren getrockneten Blüten das Gewürz gewonnen wird. Besonders in der Region von Kozani wird diese Blume inzwischen kultiviert. Eine kleine Prise von Krokus-Safran reicht aus, um ein einfaches Reisgericht zu einem Festmahl zu machen oder ein Hühnchen in ein paradiesisches Geflügel-Menue zu verwandeln. Sein wunderbarer Geschmack, das außergewöhnliche Aroma und seine unvergleichliche Farbe, die an einen griechischen Sonnenuntergang erinnert, machen jedes Gericht zu einem exotischen kulinarischen Abenteuer. Krokus-Safran ist bekannt für seine belebende und antithrombotische Wirkung und auch als Antioxidans. Es verbessert die Hirnfunktion, insbesondere das Errinerungsvermögen und wurde früher gerne bei Fieber, Schmerzen aller Art und Schlaflosigkeit angewendet. Zur Verwendung in der Küche soll er zwei Stunden vor dem Gebrauch in einer Schale mit etwas Wasser eingeweicht werden, damit er seine Farbe verliert. Und auch Suppen lassen sich mit einer geringen Menge direkt vor dem Servieren damit verfeinern. Auch falls sie ihn zur Teigherstellung verwenden möchten, sollten Sie ihn zunächst einweichen.


Masticha Vanille


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Die meisten Regionen Griechenlands streiten darüber, welche als erste die geniale Idee der Zubereitung der LöffelsüSSigkeiten hatte. So gibt es Pommelos mit Rosenzucker vom Peloponnes, Pistazien von Egina, Zitronen und Bitterorangen aus Epirus, Quitten aus Makedonien, Süß- und Sauerkirschen aus Thessalien, kleine grüne Walnüsse und Äpfel vom Pilion, kleine Tomaten und kleine Auberginen von den Inseln. Sie alle konkurrieren miteinander in Geschmack und Aroma. Zur Herstellung werden nur Früchte oder Gemüse, etwas Zucker und Vanille verwendet. Löffelsüßigkeiten sind eine köstliche Tradition. In der Griechischen Mythologie war Honig eines der Grundnahrungsmittel der Götter und der Sage nach hat die Nymphe Melissa den Göttervater Zeus als Kind mit Honig genährt. So erinnert griechischer Honig heute noch immer an sein Ursprungsland, ganz gleich aus welcher Region er stammt. Thymianhonig erinnert zum Beispiel an die höchsten Berggipfel dieses Landes und seiner Inseln, Blütenhonig an den Duft des Frühlings in Zentral- und Westgriechenland, Orangenhonig an die unendlichen Orangenhaine auf dem Peloponnes, Pinienhonig – mit seinem aromatischen Geschmack - an die Wälder von Arkadien. Besonders nahrhaft, vitalisierend, antiseptisch und förderlich für unsere Gesundheit, vollbringt Honig echte Wunder. Man sagt, er hilft bei Anämie, stärke die Funktion des Herzens und verlangsame den Alterungsprozess. Er enthält mehr als 180 wirksame Substanzen und die Griechen sind davon überzeugt, dass er das Leben der Menschen versüßt und frisch Vermählten Glück bringt. Einfache Kekse werden zu köstlichen Honigkuchen (Melomakarona) und in heißem Fett gebackene Waffeln ("Diples") zu einem vorzüglichen traditionellen Weihnachtsgebäck. In vielen Teilen Griechenlands bildet Honig die Grundsubstanz zur Herstellung von Marzipan, wie zum Beispiel "Rozedes" aus Kythira. Auch wird er heutzutage bei der Zubereitung vieler einheimischer Fleischoder Meeresfrüchte-Gerichte verwendet, um "wahre Geschmacksexplosionen" zu kreieren. Joghurt mit Honig und Nüssen

Bitterorangen Marmelade


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DakoS

(Vorspeise aus Kreta) 1 groSSer Gersten - oder Vollkornzwieback 2 EL Olivenöl 1 groSSe und zwei kleine in Würfel geschnittene Tomaten 1 EL zerbröckelter Fetakäse 1 EL Oregano oder Thymian Grüne oder schwarze Oliven, in dünne Scheiben geschnitten, und Kapern (nach Belieben) Den Zwieback von beiden Seiten mit wenig Wasser befeuchten. Je 1 EL Olivenöl auf jeden Zwieback träufeln. Die Tomaten und den zweiten EL Olivenöl dazugeben, dann mit den Käsestückchen bestreuen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die ideale Kombination: Selbstgemachtes Kräuteröl Eine Flasche qualitativ hochwertiges Olivenöl, einige Rosmarin-, Oregano- oder Thymianzweige, zwei leicht zerdrückte Knoblauchzehen, rote und grüne Pfefferkörner und eine kleine rote Chilischote (nach Belieben) Die frischen aromatischen Zutaten in eine Glasflasche geben, mit dem Olivenöl auffüllen und eine Woche ziehen lassen. Dieses Kräuteröl verwandelt ein einfa-

ches Essen in eine schmackhafte Köstlichkeit. Tipp: Benutzen Sie das Olivenöl der höchsten Qualitätsstufe (Extra vergine) für Salate, gekochtes Gemüse oder zum Beträufeln von Fleisch oder Fisch. Auch können Sie Olivenöl problemlos zum Frittieren benutzen, da es häufiger hitzebeständiger als Sonnenblumenöl ist. Versäumen Sie nicht, das Olivenöl nach jedem Frittieren durchzuseihen, damit keine Speisereste verbleiben. Das Olivenöl soll grundsätzlich langsam erhitzt werden. Wenn Sie zum Frittieren mehr Olivenöl brauchen, gießen Sie das kalte Öl bitte nicht während des Frittiervorgangs nach, sondern zwischen den Frittiervorgängen. Für Süßigkeiten und Kuchen benutzen Sie besser ein leichtes, feines Olivenöl ohne starkes Eigenaroma.

Lachanosalata (WeiSSkohlsalat) Für 4 Portionen 3 Tassen Kohl, sehr fein geschnitten oder geraspelt ½ Tasse fein geschnittene grüne Paprika ½ Tasse fein geschnittene süSSe rote Paprika (Paprika aus Florina) ½ Tasse feingehackte Stange Sellerie 1 Tasse geraspelte Karotten Tasse Olivenöl 2 EL Essig Die ersten fünf Zutaten vermischen. Das Olivenöl mit dem Essig, dem Zucker und dem Salz verrühren und über den Salat gießen und untermischen. Kohlsalat ist in der Region Thrakien sehr populär.

Salz Eine Prise Zucker


Eier mit Krokus (Safran)

100 gr Anthotyro (griechischer Weichkäse) Salz und Pfeffer

2 Eier 10 Fäden Safran 2 EL Essig 1 kleine feingehackte Zwiebel 5 Minzblätter 3 EL Olivenöl

Die Eier in einem Topf Wasser pochieren, mit einem Schaumlöffel herausheben und den Topf ausleeren. In dem Topf die Zwiebeln im Olivenöl anschwitzen, bis sie leicht bräunlich werden und den Essig, die Minze und den Safran dazugeben. Die Mischung umrühren, bis die Soße bindet. Zum Schluss den Käse dazugeben. Die Eier mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Soße übergießen.

Tintenfisch in WeiSSweinsoSSe Für 6 Portionen 1½ kg Tintenfisch, ohne Rückgrat 2 Tassen Gemüsezwiebeln, feingehackt 1 Tasse Tomatensaft (oder 2 geriebene Rote Bete) ½ Tasse Olivenöl 1 Tasse trockener WeiSSwein ½ Tasse feingehackter Dill 2 kleingeschnittene Paprikaschoten Salz und Pfeffer Den Tintenfisch säubern (auch Haut entfernen), sehr gut waschen und in kleine Stücke zerteilen. Zwiebeln und Paprikas in Olivenöl dünsten, die Tintenfischstücke dazugeben, kurz mit andünsten, und mit dem Wein ablöschen. Den Tomatensaft (oder Rote Bete) sowie Salz und Pfeffer zugeben und verrühren. Den Tintenfisch auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis er weich wird und die Soße fast bis auf das Öl reduziert ist (ungefähr 1 Stunde oder mehr). Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den gehackten Dill dazugeben und sofort servieren.


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Saganaki

10 Esslöffel Mehl Olivenöl und 1 Zitrone

200 gr GruyE`re oder Kefalograviera oder Kefalotyri, jeweils in 1cm dicke Scheiben geschnitten

Das Frittieröl stark erhitzen. Die Käsescheiben mit kaltem Wasser benetzen und in Mehl wenden. Die Scheiben von beiden Seiten wenige Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Den noch warmen Saganaki mit frischem Zitronensaft beträufeln.

(gegrillter oder frittierter Käse)

Fisch mit Lauch und Fenchel 600 gr Zackenbarsch oder Seebarschfilets 400 gr Lauch, feingehackt 400 gr Fenchelknollen, feingehackt 1 Tasse Olivenöl 1 Tasse dünn geschnittene Tomatenscheiben 1 mittelgroSSe Zwiebel, feingehackt Salz und Pfeffer Die Zwiebeln in Olivenöl andünsten. Den Lauch und den Fenchel dazugeben und bei niedriger Hitze glasig werden lassen. Unter ständigem Rühren die Tomaten, die Gewürze, Salz und Pfeffer hinzufügen. Wenn die gesamte Flüssigkeit reduziert ist, das Gemüse in eine feuerfeste Form geben, die Fischfilets darauf legen und bei 180°C für 20 Minuten im Ofen backen.


Tomatokeftedes

(frittierte Tomatenbällchen) Für 4 Portionen

500 gr kleine reife Tomaten 2 mittelgroSSe Zwiebeln, fein gehackt Salz und Pfeffer 6 EL feingehacktes Basilikum 2 EL feingehackte Petersilie 2 EL Öl 150 gr Mehl Olivenöl zum Frittieren Tomaten waschen und auf einer groben Reibe reiben. Die Zwiebeln, die Petersilie, das Basilikum, das Olivenöl und das Mehl dazugeben und alles gut vermengen. Salz und Pfeffer hinzufügen. Die Mischung sollte wie Teig formbar sein - wenn nötig, mit ein wenig Mehl andicken. Die Masse portionsweise auf dem Löffel in das heiße Öl gleiten lassen und frittieren. Dieses Rezept ist vorwiegend auf den Kykladen verbreitet.

Lamm mit Aprikosen und Honig Für 6 Portionen 2,5 kg Lammfleisch (Keule oder Schulter) ausgebeint und portioniert Olivenöl oder Butter 150 gr getrocknete Aprikosen (16 Stück) Saft von 2 Orangen 1 EL Senfkörner 1 EL Honig Salz und Pfeffer Die Aprikosen in dem Orangensaft für etwa zwei Stunden einweichen. Das Lammfleisch mit reichlich Salz und Pfeffer gut würzen und in Olivenöl oder Butter anbraten. Die Senfkörner, den Honig und 5-6 pürierte Aprikosen dazugeben und das Gericht auf kleiner Flamme köcheln lassen. Den Rest der Aprikosen zum Schluss hinzufügen, damit sie nicht zerkochen. Typisches Rezept aus der Pontus-Region (Schwarzes Meer).


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Anthotyro mit Honig und Pfeffer "Anthotyro" (frischer Bauernkäse oder frischer Ziegenkäse) Grobkörniger Pfeffer (rot, weiSS, schwarz) Honig Den "Anthotyro" in dünne Scheiben schneiden, den grobkörnigen Pfeffer (rot, weiß, schwarz) darüber streuen. Ein wenig Honig darüber träufeln.

Halvas

2 Esslöffel Tachini (Sesampaste) 1 Kilo Eis (nach Belieben)

½ Kilo Mandelhalvas ½ Tasse geröstete Sesamkörner

Den Halvas in dünne Scheiben schneiden, die Sesamkörner und Tachini dazugeben und in den Kühlschrank stellen. Mit Eis servieren.


PHOTO: © Symposio 2012 / Fotis Serfas


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