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Berlinale Generation 2010 Projektberichte und Ergebnisse der teilnehmenden Oberschulen


Berlinale – Projekt- 2010 Auswertung

1

Zwischen Traum und Realität Klasse 10 a

Albrecht-Dürer-Oberschule

Betreuende Lehrer: Herr Köhler / Frau Schönwetter

1 Alle Fotos sind der Berlinale-Pressemappe des Filmes „Retratos en un mar de mentiras“ entnommen.


1. Vorbedingungen des Schulumfeldes und der Lerngruppe Die SchülerInnnen der 10a, die an diesem Projekt teilgenommen haben, gehören zu dem Schnellläuferzug der Albrecht-Dürer-Oberschule, d.h. sie werden innerhalb von elf Schuljahren ihr Abitur ablegen. Die Klasse besteht aus 8 Schülerinnen und 15 Schülern, wobei ein Drittel der SchülerInnen einen Migrationshintergrund besitzt. Die SchülerInnen sind sehr am Thema Film interessiert. Im Rahmen verschiedener Projekte haben sie schon selbst Filme produziert und sich vertiefend mit Filmanalyse im Unterricht beschäftigt. 2. Didaktisch-methodische Überlegungen Der Film „Retratos en un mar de mentiras“ war in einer Unterrichtssequenz zum Thema

Traum

eingebettet.

Zuerst

haben

sich

die

SchülerInnen

die

wissenschaftlichen Erkenntnis zum Traum und Traumanalyse anhand von Sachtexten erarbeitet, deren Informationen sie auf Plakaten visualisiert haben. Auf diesem Wissen aufbauend, haben sie sich die Funktionen von Träumen in der Literatur erschlossen und handlungs- und

produktorientiert zu diesem Thema

gearbeitet. An diese Phase schloss die Beschäftigung mit dem Berlinale-Film an. Der Fokus dabei lag nicht auf der Analyse der filmischen Mittel – wie schon in vergangenen Unterrichtssequenzen geschehen- sondern in der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Traum/ Trauma. Die SchülerInnen dieser Altersstufe interessieren sich entwicklungsbedingt besonders für psychologische Prozesse und Entwicklungen. Wie Menschen mit so traumatischen Erfahrungen, wie die im Film dargestellten, umgehen, war besonders

interessant

für

die

SchülerInnen.

Charakteristisch

für

das

posttraumatische Stresssyndrom, unter dem die Protagonistin ganz akut leidet, sind die wiederholten Flashbacks, die sie durchlebt. Diese Verwischung von Erinnerung/Traum/ Fiktion und Realität war Schwerpunkt dieser Sequenz. Da die SchülerInnen in einem ähnlichen Alter wie die Protagonisten sind, war für


eine Identifikation möglich, obwohl die Lebenswelten doch sehr unterschiedlich sind. Dies war aber auch einer unserer Gründe gerade diesen Film auszuwählen, um den

oft auf ihre eigene Lebenswelt „Neukölln“ begrenzten Schülerblick zu

weiten, auf ein Leben, das durch ganz anderen Voraussetzungen und Konflikte geprägt ist. 3. Stunden-/ Projektstruktur

St. Thema 1

Schüleraktivität

Traumfunktionen: Literatur und Film im Die SuS. sichern ihre Erinnerung Vergleich zu den „Traum/Flashbacksequenzen“ im Film und vergleichen die Traumfunktion in der Literatur mit der im Film “Retratos en un mar de mentias.“ (AB1)

2+3 Zwischen Traum und Wirklichkeit: In einer kleinen „Lyrikwerkstatt“ Textproduktion von Realitäts- und produzieren die SuS in Gruppen Flashbacktexten lyrische Flashbackund Realitätstexte. (AB2) 4

Präsentationsvorbereitung

5.+ Probe und Aufnahme der Präsentation 6.

Die SuS wählen die besten Texte der Gruppen aus, überarbeiten sie kriterienorientiert und entscheiden sich für eine Präsentationsform. (mögliche Präsentationsformen wurden vorhergehend mit den SuS gesammelt). SuS legen einen Präsentationsplan fest. (AB3) Probe und Präsentation

Aufnahme

der

7+8 Präsentation der Gruppenergebnisse Präsentation der und Evaluation des Projekts Gruppenergebnisse und Evaluation des Projekts


4. Arbeitsmaterialien De 10 a (SN)

24.2.2010

Zur Gruppe gehören: Arbeitsblatt 1: Traumfunktionen in der Literatur und im Film Arbeitsaufträge: 1. Stellt euren MitschülerInnen eure Träume zur Kurzgeschichte „Das Eiserne Kreuz“ vor und erläutert daran die Funktion des Traumes in der Literatur. Grenzt den Traum auch vom inneren Monolog ab. Haltet eure Ergebnisse in Stichpunkten fest. Der Traum übernimmt folgende Funktionen in der Literatur:

Der Traum unterschiedet sich vom inneren Monolog dadurch, dass ....

2.An welche „Träume“ aus dem Film „Retratos en un mar de mentiras“ könnt ihr euch noch erinnern? Tragt sie in die Tabelle ein.

Zeitpunkt des Traums

Inhalt des Traums

Art des Traums


3.Vergleicht die vorgestellten literarischen Träume mit den Träumen im Film „Retratos en un mar de mentiras“. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten fallen euch auf? Unterschiede:

Gemeinsamkeiten:


De 10 a (SN)

24.2.2010

Zur Gruppe gehören: Arbeitsblatt 2: Zwischen Traum und Wirklichkeit

1. Wählt einen Traum aus dem Film „Retratos en un mar de mentiras“ aus. 2. Teilt eure Gruppe auf. Eine Hälfte schreibt einen Text zu der realen Situation, in der der Traum eingebunden ist, die andere Hälfte schreibt einen Text zum Traum. Beachtet dabei: Der Text soll ca. 100 Wörter umfassen und mindestens drei verschiedene Sinneseindrücke beinhalten. 3. Lest den Text euren Gruppenmitgliedern vor. Was gefällt euch besonders an dem Text? Warum? 4. Streiche alle Wörter weg, die für das Verständnis deines Textes nicht erforderlich sind. (Es müssen keine ganzen Sätze mehr vorhanden sein.) Versuche die positiven Aspekte aus dem Feedback noch zu verstärken. Du kannst auch Wörter umstellen oder ersetzen. 5. Tragt euch eure Text noch einmal vor. Ist die Überarbeitung gelungen? Bist du mit deinem Text zufrieden oder möchtest du ihn noch weiter überarbeiten? Wenn ja, lass dir von deinen Gruppenmitgliedern helfen. Hausaufgabe: Fertige eine Reinschrift deines Textes an.


De 10 a (SN)

5.3.2010

Zur Gruppe gehören:

Präsentationsvorbereitung

Arbeitsaufträge: 1. Wählt, falls noch nicht geschehen, pro Gruppe einen Realitäts- und einen Flashback-Text aus. 2. Entscheidet euch für die Kurz- oder die Langversionen eurer Texte. Diskutiert Vor- und Nachteile. 3. Überprüft, ob ihr die Besonderheiten des Realitäts- und des FlashbackTextes sprachlich in euren Texten noch verstärken könnt. 4. Entscheidet euch für Präsentationsmöglichkeiten, die den Gehalt eurer Texte unterstützen. 5. Haltet eure Ideen schriftlich in einem Präsentationsplan fest (siehe Präsentationsplan). Könnt ihr die Präsentation schon umsetzen, oder braucht ihr noch Hilfsmittel? 6. Probt eure Präsentation.

Viel Erfolg

erledigt:


Präsentationsplan: Ablauf der Präsentation eingesetzte Präsentationsformen

(Schülerergebnisse liegen als CD-ROM bei)

Begründung

benötigte Hilfsmittel


1. Abschließende Betrachtung zum Projekt Insgesamt lässt sich ein positives Fazit für dieses Projekt ziehen. Die SchülerInnen waren begeistert einen Berlinale-Film zu sehen und sogar den Regisseur und die wichtigste Schauspielerin des Filmes nach der Aufführung live mitzuerleben. So motiviert haben sie sich intensiv mit dem Film auseinandergesetzt und durch handlungsorientierte Methoden ihren Zugang noch vertieft. Die SchülerInnen haben bei ihrer Inszenierung mehrheitlich die Präsentationsform „Hörspiel“ gewählt. Eine Gruppe hat sich dafür entschieden, ihre lyrischen Texte durch Fotos zu visualisieren. Durch die Produktion der lyrischen Texte und ihre Inszenierung konnten sich die SchülerInnen sehr gut dem schwierigen Thema der Traumabewältigung nähern und den Blick für das Leben in Kolumbien öffnen.


Arbeitsergebnisse eines Englisch‐Leistungskurses  des Albrecht‐Dürer‐Gymnasiums  im Rahmen der Teilnahme am Berlinale Schulprojekt 2010 zum Film  Road, Movie von Dev Bengal     

                  Berlin,  22.03.2010 


Inhaltsübersicht 

S. 2 

  1 . Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Projekts 

S. 3 ‐ 4 

  2.  The Role of Religion in “Road, Movie” 

S. 5 ‐ 8 

  3.  Social Order and the Caste System in India and “Road, Movie”  

S. 8 ‐ 11 

  4. Water Issues in India and in “Road, Movie” 

S. 11 ‐ 12 

  5. The Representation of Masculinity in” Road, Movie” 

S. 12 ‐ 14

 

 

6. Fairy Tale Elements in “Road, Movie”  

S. 14 ‐ 15 

  7. The Truck as a `character´ in “Road, Movie”  

S. 16 ‐ 17 

  8. Films in Films, as shown in “Road, Movie” 

S. 17 ‐ 18 

  9. Quellen 

S. 18 ‐ 19 


1. Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Projekts    Die  Teilnahme  des  Englisch‐Leistungskurses    erfolgte  im  Rahmen  des  4.  Kurssemesters  zum  Thema  „Herausforderungen  der Gegenwart“ mit dem Unterthema „Urban, Suburban  and Rural Lifestyles.“  Im vorhergehenden Unterricht hatten sich die Schüler mit Fragen der Besiedlungsgeschichte der USA,  der Raumerschließung und der Raumüberwindung auf dem nordamerikanischen Kontinent und der  u.a.  daraus  abzuleitenden  typischen  Siedlungs‐  und  Mobilitätsmuster    beschäftigt.  Unter  anderem  wurden  in  Kurzreferaten  amerikanische    Road  Movies  vorgestellt  und  auf  ihre  kulturellen  Implikationen hin gedeutet (Freiheitsdrang, Initiation, Suche nach Identität etc.).     Die  Möglichkeit  einer  Vertiefung  dieser  Thematik  am  Beispiel  des  indischen  Films  Road, Movie  traf  auf großes Interesse der Schülerinnen und Schüler, wobei insbesondere von Bedeutung war, dass es  sich bei Road, Movie nicht um einen Bollywood Film handelt, sondern um eine kleinere Produktion.  Der  Kinobesuch  der  Schülerinnen  und  Schüler  erfolgte  im  Rahmen  der  Berlinale  am  12.02.  bzw.  13.2.2010,  mit  einer  anschließenden  Diskussion  in  Anwesenheit  von  Regisseur  und  Schauspielern.   Der  Film  wurde  in  seiner  Originalsprache  Hindi  mit  englischen  Untertiteln    gezeigt.  Unmittelbar  darauf  wurde  im  Unterricht  in  Form  eines  ‚Brainstormings‘  eine  Ideensammlung  erstellt,  die  die  Themenvielfalt des Films und die Interessen der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt.  In einem  nächsten  Schritt  haben  sich  die  Schüler  eines  der  folgenden  Themen  zur  Bearbeitung    in  Kleingruppen ausgesucht:    ‐

The Role of Religion in “Road, Movie”  (Karsten Kossatz, Nella Solomonova, Judith Streicher, Lucia Taube) 

Social Order and the Caste System in India and “Road, Movie”   (Emina Ukic, Geethaveni Vijayasingam) 

Water Issues in India and in “Road, Movie” (Mikhail Jacob, Amanuel Wolde‐Kidan) 

The Representation of Masculinity in” Road, Movie”   (Gamze Coban, Ali Mercan, Yasemin Özdemir) 

Fairy Tale Elements in “Road, Movie” (Phong Nguyen, Janagan Rajendran) 

The Truck as a `character´ in “Road, Movie” (Özgül Biyiker, Nadine Hamade, Okcan Ilhan) 

Films in Films, as shown in “Road, Movie” (Duygu Ince, Janin Kaya, Hira Rajput Khokar) 

  Die eigentliche Projektarbeitsphase betrug 2 Wochen (10 Unterrichtsstunden), in deren  Verlauf die  Schüler mit Hilfe selbst recherchierter Quellen ihr Thema vertiefend erarbeitet und in ihre Ergebnisse  in  Form  einer  Power  Point  Präsentation  vor  dem  Kurs  vorgestellt  haben.  Die  schriftlichen 


Zusammenfassungen dieser Präsentationen sind Bestandteil dieses Ergebnisberichts. Mit Hinblick auf  anstehende  Abiturprüfungen  wurde  vereinbart,  so  weit  wie  möglich  englischsprachige  Quellen  zu  konsultieren,  wobei  neben  Internetquellen  auch  Bücher  oder  Zeitschriftenartikel  mit  einbezogen  werden sollten. Die Präsentationen und die Zusammenfassung der Ergebnisse erfolgte ebenfalls auf  Englisch.    Insgesamt  wurde  das  Projekt  von  den  teilnehmenden  Schülern  sehr  positiv  gewertet.  Neben  der  sprachlichen  Herausforderung,  die  selbstgewählten  Themen  auf  Englisch  zu  bearbeiten  und  zu  präsentieren,  wurde  insbesondere  die  intensive  Auseinandersetzung  mit  inhaltlichen  Aspekten  des  Films als sehr gewinnbringend angesehen. Dies wurde auch von Schülern geäußert, denen der Film  bei  ihrem  Kinobesuch  zunächst  nicht  gefallen  hatte.  Als  negativ  wurde  bemängelt,  dass  die  gründliche  Analyse  filmischer  Mittel  bei  nur  einmaliger  Sichtung  des  Films  kaum  möglich  ist  und  somit insgesamt etwas zu kurz kam.    Rainer Kistermann  ‐Kursleiter‐ 


2. The Role of Religion in Road, Movie  The theory of reincarnation and karma  Reincarnation is a physical force and it is said to be a circulation of life (called: Samsara), so the body  dies while the soul remains, to be reborn in a new body.  That means that everybody is born, could be ill, is going to be old and dies over and over again.  Obviously people want to escape this circulation and this is only possible through salvation.  Salvation means that the soul is free from all karmic bondings to earth.  This is where we get to the karma:   Karma means to add all actions in life, and they define as who and where one gets reborn.  Good behavior (good Karma) leads up in the circulation of life und bad behavior (bad Karma) leads  down.  In  Hinduism  they  distinguish  five  levels  of  rebirth;  the  first  is  the  sky/heaven,  where  the  gods  live.  One  level  below  is  the  air‐area,  where  the  nymphs  live,  and  then  there  is  the  world‐area,  which  is  divided  into  three  levels:  first  the  earth,  where  the  animals  and  humans  live.  Secondly  the  underworld, where fallen gods and demons live and third: hell, where the devil and the tormented  live.  Everyone circulates through these levels, one can e.g. be reborn as a god but also as a demon. The  quality of each individual’s behavior defines the level of rebirth.    The assumption of an immortal soul  Books from 1500 before Christ tell us about the origins out of which everything started to exist. In  Hinduism they call it the Brahman. It is “the first” that ever existed. Since everything started to exist  through “the first”, the soul (everybody’s soul [Atman]) is part of “the first”.  Brahman is also called the “worldsoul” because it is in everything, the sand, the human, the planet.  Basically it is everything that surrounds us.    Divinities  Speaking about Hindu gods and goddesses is a very complex and difficult aspect of this topic, since  Hinduism has developed from two different origins.  When 3500 years ago the Ayra invaded the Indus‐area, they tried to force their Veda‐religion on the  natives,  the  Happaners.  The  Veda‐religion  consisted  of  gods,  whereas  the  Happaner‐religion  was  a  religion  of  goddesses.  The  assimilation  failed  and  this  is  why  a  religion  that  was  first  called  Shindu  developed.  


An exceptionality of this religion is the possibility of also having own gods and gods of other religions,  so  Hinduism  is  not  an  either‐or‐religion.  You  could  possibly  believe  in  God  or  Allah  and  also  be  a  Hindu.  Nowadays  in  Hinduism  there  are  hundreds  of  gods.  However,  the  specialty  is  that  gods  don’t  compete with each other. They, which also imply God or Allah, are simply seen as reincarnations or  one of the three essential gods of Hinduism:  Brahma, the creator,  Vishnu, the sustainer and  Shiva, the destroyer.  Since a circle of life exists, the development of the world is also a circle. It gets created by Brahma,  who sits on a Lotus petal that grows from the origin of the universe. It is kept by Vishnu and it gets  destroyed by Shiva after four “Yugas”, which are Hindu periods of time. The interesting thing is that  Shiva  isn’t  seen  as  an  evil  god  like  the  devil  in  Christendom,  but  as  a  necessity,  a  condition  for  Brahma to create the world.    Roads to salvation  Since Hinduism is a very heterogeneous religion (because of the number of possible gods) there are  also lots of different ways to gain salvation, in fact as many as believers.   Some of them use meditation to keep their thoughts, wishes and fears clean and pure.  Also,  pilgrimages  to  places  where  people  live  that  apparently  are  reincarnations  of  gods  are  a  common way to meditate.  For others, asceticism is a way to live a good life. By living in poverty, hunger and celibacy they try to  make their life pure.   In  some  parts  of  India,  where  Hinduism  is  mainly  prevalent,  ritual  acts  are  also  common  which  include sexual ritual acts.    At one point they are all connected: All ways lead to salvation and people accept their social status in  life as a consequence of one of their former lives.    Vishnu and his meaning for the film „Road, Movie“  In Hinduism the gods Vishnu and Shiva personify the Brahman. Due to the fact that Shiva has the role  of the destroyer, Vishnu has the role of the upholder and the savior of the world, accordingly there  are powers operating against each others. An interesting fact is also that every god in Hinduism has a  wife. Vishnu’s wife, for example, is called Lakshmi.  Vishnu is always represented with four arms, with which he holds his four insignia. 


Insignia are symbols of dignity, power and distinction.   In the film „Road, Movie“ the main character is also called Vishnu. That is the first obvious parallel.  Vishnu  tries  to  drive  the truck  from  his  uncle  to  the  museum  and  he  picks  up  some  people  on  the  way. Because of the truck, Vishnu is the upholder of the group thus he keeps the group together. In  dangerous situations, like when the group is captured by the waterlord or the police, Vishnu rescues  the group because of the hair oil or the cinema in the truck and that is the reason why Vishnu isn‘t  just the upholder, he is also the savior of the group.  Relating to Lakshmi, the wife of the god Vishnu, we can see again a parallel between Vishnu the god  and  Vishnu  the  film  character.  The  three  men  pick  up  a  girl  on  the  road  who,  in  the  course  of  the  action, establishes a relationship with Vishnu.  It  can  be  stated  that  Vishnu  the  god  was  a  kind  of  role  model  for  the  creation  of  Vishnu,  the  protagonist of the film.    Religious imagery  Vishnu’s road trip through the Indian desert can relates to both, Hinduism and Christian belief.  Like the text already mentions there are certain ways to reach salvation in Hinduism, like asceticism  or meditation.  In Vishnu´s case it is asceticism. Through the constant water and food shortage during the journey,  Vishnu  and  his  group  are  forced  to  live  in  an  ascetic  way.  But  asceticism  is  not  the  only  way  for  Vishnu  to  travel  on  his  road  to  salvation.  Through  his  constant  contact  with  traditional  Indian  life,  Vishnu learns again to respect his own family and Hindu traditions.  At the beginning of his road trip, Vishnu is rather Western‐orientated (he wears his pilot glasses) but  at the end of the movie his behavior changes and he acts in harmony with his own family traditions  (he gets a massage with hair oil).  Through this return to his origins, Vishnu has found his salvation, getting back to his Indian traditions.  To conclude, the road trip through the desert can be seen as his road to salvation.    In  the  Gospel  according  to  St.  Matthew  in  the  Bible  ("The  seduction  of  Jesus  Christ")  Jesus  walks  through  the  desert  for  forty  days  without  water  or  food.  During  this  journey  Satan  tries  to  seduce  Jesus through letting him pass three tests but Jesus sustains through relying on the bible and God.  Compared to the movie there are certain similarities like the water and food shortage but also that  Vishnu  has  to  pass  three  tests.  One  test  is  the  police  where  he  has  to  show  a  movie  with  his  car  cinema  to  escape  captivity.  The  second  test  could  be  the  water  shortage  and  the  last  test  is  the  escape from the waterlord through selling him all of his hair oil. So through relying on his own family  traditions  like  the  car  cinema  or  the  hair  oil,  Vishnu  masters  the  three  tests.  Finally,  both 


interpretations have the same conclusion: Vishnu learns again to rely and to respect his own Indian  and family traditions.      3. Social Order and the Caste System in India and “Road, Movie”    The caste system is a religious social system which divides the population into different groups. The  word  “caste”  has  its  origins  in  the  portugese  word  in  the  "casto"  which  means  something  like  "purely" or "virginly". Within the caste system four mythological castes exist. The sanskrit word for  that  is  varna (colour)  to  which  different  colours  are  assigned.  According  to  the  mythology  the  four  varnas, arisen from the mouth of the Brahmans (priest), from the shoulder of the Kshatriya (warrior),  from  a  thigh  the  Vaishya  (trader)  and  from  the  sole  the  Shudra  (employee).  Like  the  body  parts  already indicate, the four varnas are arranged hierarchically. On top of the system are the Brahmans  and they are responsible for the intellectual and spiritual needs of the community. Top down are the  Kshatriya whose role is to protect and to rule. The Vaishya are after the Kshatriyas and are entrusted  with the care of commerce and agriculture. The Shudra is the lowest category within this pattern and  they  perform  all  manual  labour.  The  “Untouchables”  are  even  lower  than  the  Shudras  and  they  completely fall out of the system.  The  four  varnas  are  split  up  in  many  other  subgroups  which  are  called  “jati”.  These  subgroups  depend on the profession of the people.   The caste affiliation is inheritable that’s why the status of an individual is determined by his birth. So  it is impossible for an individual to raise his own status by claiming to a higher rank caste.   

   


Each  caste  has  its  own  customs,  traditions  practices  and  rituals.  Inequalities  among  castes  are  expressed in terms of purity and pollution. The castes that fall within the top four ranked varnas are  referred  to  as  the  “clean  castes”  and  the  Untouchables  are  considered  as  “unclean”.  The  idea  of  pollution means that the touch of a lower caste man could pollute or defile a man of higher caste.  Even  his  shadow  is  considered  enough  to  pollute  a  higher  caste  man.  In  former  times  for  the  Untouchables it was forbidden to enter a temple or other religious places.  Since  the  independence  of  India  the  caste  system  has  officially  been  abolished  by  the  Indian  government,  nevertheless  there  are  still  castes  and  norms  which  even  today  determine  the  development of the state and the society.  In  relation  to  the  film  Road,  Movie  the  caste  system  is  only  mentioned  indirectly.  By  someone’s  clothes and his jewellery and by his profession one can recognise the affiliation of the caste. In the  movie the protagonist Vishnu, for example, wears modern clothes and his father is a shop owner and  therefore he belongs to a higher caste than Vishnu’s fellow travellers. Om wears filthy and tattered  clothes  and,  besides  that,  he  is  a  mechanic.  That’s  why  he  probably  belongs  to  a  lower  caste  than  Vishnu.  Whereas the woman, due to her clothes and behaviour, stands outside the caste system and possibly  belongs to the “Untouchables”.    Men and women in Hinduism  Men and women have different roles in Hinduism. Indeed, there are also differences between men  and women in the country and men and women in cities.    As a child a girl is supposed to remain in the custody and care of her parents.  The girls learn how to behave like a perfect woman and they learn the duties which they will have as  a housewife (cooking, cleaning, prayers for the family etc.).  Their first menstruation is usually celebrated with a ceremony .The uncle and aunt of the girl carry  out a bath‐ceremony. It takes place at home, because during the monthly period women are seen as  impure, they are not allowed into the temple. The girl is bathed in milk and herbal additions. After  that  she  is  fitted  into  a  new  sari  and  decorated  with  flowers.  Then  she  is  prepared  for  a  marriage  ceremony.  There  only  exists  an  initiation  ceremony  for  Brahman  boys  during  which  they  receive  their  first  teaching of the Veda (holy writings/the scriptures).They have to recite the Veda their whole life.   


In  villages  educational  opportunities  are  low  as  a  rule.  Parents  in  villages  have  to  save  money  for  their daughter’s dowry and they often cannot afford to send her to school. Boys often take over their  father’s occupation and attending school, hence, is seen as not necessary either.  In the towns the situation looks a little different. Girls and boys attend school, because their parents  often have enough money to pay school fees and still save money for the dowry of their daughter.  However, the educational opportunities are much lower for girls than for boys.  But also in cities girls learn how a woman and later housewife has to behave.    Traditionally,  in  Hinduism  marriages  are  arranged.  The  parents  select  a  suitable  partner  (from  the  same  caste)  for  their  daughter  and  their  son.  Then  it  is  discussed  between  the  families  how  much  dowry must be paid.    Once a girl is married she becomes a property and responsibility of her husband who is supposed to  take care of his needs and expectations. He must nourish the family and secure its good reputation.     Traditionally, as a wife, a woman performs four roles:  I.

as his servant in duty 

II. as his minister in decision making  III. as a mother to his children  IV. as a lover in his bed    As a symbol of the fact that a woman is married, she carries a (red) Tilaka. A Tilaka is a mark on the  forehead which symbolizes the third eye or the mind`s eye. It should protect its holder against bad  people and watch over him/her. 

 

 

A  Tilaka  is  a  mark  on  the  forehead  which  can  also  be  worn  by  unmarried  women  on  for  special  religious events. A Tilaka is also used to bless someone, as seen in the film: Vishnu `s mother blesses  her son before his journey.    If a woman remains childless, it is permitted for her husband to have a second wife with whom he  can have descendants.  


If a woman gives birth to a boy, society admires her. Female foetuses are often aborted to save the  parents from having to pay a dowry later on.    In the past when a Hindu died, his wife committed sati (ritual burning of living widows). Now sati is  illegal and a widow can find work and live on.  In a changing world, Hindu society is trying to redefine the role of women in the institutions of family  and society.     4. Water Issues in India and in “Road, Movie”    ”There is enough water for human need, but not for human greed” by Mahatma Gandhi.  There is a large amount of water in India, especially in the ground. But because of different reasons  nowadays there is a water deficiency.  India has got a population of about 1.2 billion people, while about 128 million people have no access  to water. Furthermore, the people who have access to water use contaminated water, which causes  a lot of diseases for example Diarrhoea. Even 839 million people have no access to sanitation. A big  problem is the insufficient water supply management & planning, mainly done by the government.  Recent  reports  say  that  researchers  found  out  the  ground  water  table  of  north  India  is  decreasing  dramatically.  These  problems  cause  international  and  national  conflicts.  Officially  there  are  no  `waterlords´ in India as shown in  Road, Movie. Nevertheless  some peasants  drill fountains  on their  land selling the water to their neighbourhood. They are somewhat comparable with the waterlord in  the movie, but not as criminal.    The Symbolic Value of Water   70% of the whole world is water (that is with ice included). Also 70% of the human body is water.  Everybody  knows  how  important  water  is  for  living.  A  man  cannot  live  longer  than  several  days  without  water.  So  because  of  this  importance  of  water  in  our  everyday  life,  water  is  also  very  important  in  religion.  Springs  and  places  like  seas  or  riversides,  always  were  places  with  a  great  mythical  or  religious  value.    In  almost  every  religion  you  can  find  a  ritual  that  is  connected  with  water. In Christianity it is the holy water and in Islam the cleaning ritual before praying. Especially in  Hinduism, water is very important.  There is a saga in Hinduism, that Vishnu created the world out of water. It is said that he was lying on  a lotus bloom and this lotus bloom was floating on the big sea of the universe. Out of this big sea,  Vishnu created the world. In this saga, Vishnu is represented by water, it is said that Vishnu himself  was water. There is even a tradition in Hinduism, to worship water as a symbol of Vishnu. 


Water in the Movie  Water  is  presented  in  different  ways.  It’s  positive  when  water  brings  people  together,  because  Vishnu starts his journey alone but during the movie he gives different people a lift, for example the  gypsy woman. Vishnu takes her with him because he thinks she can find water.   Water also represents hope like in the scene where the group of women march through the heat of  the desert to find water.  There are also some aspects in the movie, where water is presented in a negative way. For example,  there are scenes in which Vishnu and his friends argue about water. You may remember the scene  when the car breaks down, because it is overheated and Vishnu’s friends want to cool the car down  by pouring water on it. Vishnu acts selfishly in this scene and drinks the water.  Another  scene  in  which  water  causes  negative  outcomes  is  the  one  with  the  `waterlord´.    Only  because he has water, he can suppress the people by selling it to them and killing people who want  to have it for free.  A  scene  which  is  neither  positive  nor  negative  but  strongly  connected  to  water  is  the  end  of  the  movie. The main character Vishnu arrives at his destination and the first thing he does is to dive into  the water. This could be a reference to the Hindu god Vishnu and the fact that he is strongly affiliated  to water.    The Making of “Road, Movie“                                                                                                                                                                   There is also  some  proof for the assumption that the director (Dev Benegal)  wanted the  setting of  the  movie  to  be  very  dry‐looking  and  without  water.  We  linked  making‐of  video  footage  to  the  presentation,  through  which  you  can  see  how  this  atmosphere  was  achieved.  By  this  dry‐looking  setting, the role of water becomes more important. Everything is more valuable, when there is only  little of it. That is how the director made the role of water in the movie very important.      5. The Representation of Masculinity in” Road, Movie”    Depending on the genre a film belongs to, there are different representations of masculinity in films. 

In war films:  In war films films we always see blood, sweat and tears which stand for labor, pain and discipline. In  war  films  men  have  to  work  hard  and  they  are  not  allowed  to  show  weakness.  They  have  to  be 


strong.  These  factors  are  important  for  being  a  man.  Men  have  to  adopt  survival  skills  and  show  physical strength. Every mistake leads to death.     In comedies:  Take the film Rush Hour for example. It was released in 1998 and is a comedy and an action film. It is  special since it doesn’t have a Caucasian as a protagonist. In this movie an Asian (Jackie Chan) and an  Afro‐American  (Chris  Tucker)  play  the  main  roles.  The  Asian  is  the  sensitive  person  and  the  Afro‐ American is the hysterical one. He is also a macho and he makes a mess of things, which Jackie Chan  treats  sensitively  and  carefully.  Different  kinds  of  masculinity  are  characterized  by  the  ethnic  backgrounds  of  the  protagonists.  There  are  two  cultures  clashing,  thereby  showing  two  different  images of men. The black man is represented as a hyper‐masculine and oversexed person whereas  the  Asian  man  is  associated  with  femininity.  He  represents  the  feminized  man  because  of  his  sensitivity.  In Bollywood films:   Sharukh Khan represents another image of a man in Bollywood. He often plays in love films, he is not  afraid of crying and he can easily admit his emotions towards a woman. He partly comes across as  feminine too. 

In Road, Movie by Dev Benegal:  Vishnu’s  father  uses  the  slogan  “Oil  your  hair,  become  a  man.”  It  is  clear  that  for  him  hair  oil  is  a  symbol of masculinity.    This  film  still  shows  a  scene  in  which  the  father  pours  some  oil  into  his  hands  and  makes Vishnu smell  it.          Vishnu  does  what  his  father  wants,  but  he  does not believe in the effect of hair oil.   


Before the trip, Vishnu  doesn´t believe in the promised effects of hair oil. When  his father claims  that selling and using hair oil is Vishnu´s future he isn´t interested. He is eager to leave his parents  and search for his male identity.    During the trip his character changes, because he meets new people, learning about each one’s life  and tradition. When the “Waterlord,“ who owns most of the water sources in the desert, arrests him  because Vishnu stole some of his water, Vishnu repeats his father’s slogan “Oil your hair, become a  man”  for  the  first  time.  to  show  that    power  and  dominance  don´t  mean  that  somebody  become  masculine. When afterwards the “Waterlord” applies the hair oil and lets Vishnu and his friends go .      The hitchhiker Om also uses hair oil. As he  represents  Vishnu’s  father’s  generation  using  hair  oil  for  him  is  a  way  common  way  to  express  his  masculinity..  In  the  picture  Om  has  already  oiled  his  hair  and  puts  sunglasses  on  and  looks  into  the  mirror,  satisfied.  Immediately  afterwards  he dies ‘as a man.’      To the question, why he used hair oil as a motif of masculinity in Road, Movie, the director says that  it is an “absurd and cool metaphor”. Oiling your hair is a tradition in India and it is used in everyday  life, at weddings and other occasions.    Furthermore,  the  actor  Abhay  Deol,  playing  Vishnu,  sells  hair  oil  during  the  “off  seasons”  when  he  isn´t working on a new movie, which affected the director, too.      6. Fairy Tale Elements in “Road, Movie”    


A  fairy  tale  is  a  fantasy‐based  story,  which  is  mostly  set  in  ancient  times.  It  often  includes  fictive  creatures  and  magic  items,  a  protagonist/hero  who  rescues  someone/something  by  mastering  several quests. ‘Good‘ and ‘Evil‘ are represented through characters. Fairy tales usually have a ‘happy  ending’.  According to this definition, the following characteristic elements of fairy tales can be found in Road,  Movie:  The  first  one  is  ‘a  trip  with  complications.’  In  the  movie  this  is  represented  by  the  truck  which  continually breaks down and thereby puts obstacles in the way of Vishnu’s journey which he has to  overcome.  The second characteristic is the representation of ‘good and evil’. In the movie ‘The Hitchhikers’ and  the ‘Waterlord’ hold these opposing qualities.   The third one is ‘a task’ which must be fulfilled by the protagonist. In the movie, Vishnu has to deliver  the truck and sell the hair oil he has been given by his father.  In fairy tales ‘magic and enchantments’ play a big role. In Road, Movie this is shown when Vishnu’s  hair oil is used. It turns its users into real men.  Last  but  not  least  ‘love,’  which  is  also  an  important  and  commonplace  element  of  fairy  tales,  has  been taken up in the movie when Vishnu develops his affection for the ‘gipsy’ girl.    Fairy tales 

Road, Movie 

A trip with complications  

Vishnu leaves the village with an old truck  

Good & evil  

Hitchhikers, Waterlord  

A task  

Deliver and sell the hair oil  

Poverty  

Poor villagers  

Magic/enchantments  

Hair oil  

Love story  

Vishnu and the ‚Gipsy‘  

  There  are  certain  references  in  Road,  Movie  to  Sheherazade,  the  stories  of  the  Arabian  nights.  Sheherezade is the   protagonist  of ‘1001 nights.’ In the story there is a king, who is cheated on by his wife. From this day  on he  kills all of his new  wives after one day of  marriage. Only Sheherazade  manages to stay alive  since she tells him a fairy tale each night, one thousand on the whole. By the time she can’t think of  any more fairy tales the king has fallen in love with her and marries her.  Both,  Vishnu  in  Road,  Movie  and  the  King  have  negative  character  traits,  both  of  them  utilize  someone for their own purposes. The King utilizes women to tell him fairy tales and Vishnu utilizes 


the  hitchhikers  to  help  him  through  his  troubles.  In  the  end  both  change  for  the  better  when  the  right women appear and release them from their sufferings.   


7. The Truck as a `character´ in “Road, Movie”     The truck in the film Road, Movie is a 1942 Chevy. ‘Chevy’, better known as Chevrolet, is a car firm  from Switzerland which has been producing cars since 1911.  In Road, Movie they modified the truck, especially the cabin. First of all, the crew searched very long  for  a  truck  in  India  which  matched  the  wishes  of  the  director,  Dev  Benegal.  As  they  found  a  truck  with a desired cockpit and a proper chassis, they began to rebuilt the rest. They modified the cabin  so  that  it  has  more  capacity.  They  needed  it  for  the  film  projectors.  The  crew  also  painted  and  decorated the truck. To us, the truck looks like a decorated Indian elephant. The steering wheel is  coated and is on the right side of the cockpit. Above the cockpit there is the fifth wheel. On the cabin  there are some objects which are needed to show movies. In the cabin, there are also film spools,  decorations and a blanket which they use as a screen.    Importance of cars in movies   Road  Movies  are  a  typically  American  kind  of  film.  They  are  films  which  report  about  journeys,  escapes  and  the  infinite  American  landscapes  and  highways.  These  aspects  serve  as  symbols  of  freedom  and  independence.  Already  in  the  beginnings  of  cinema,  film‐makers  discovered  the  dynamic  potential  of  the  car  and  it  was  used  in  the  first  silent  films  to  realize  quick  movement  scenes.    No matter whether comedy or Road Movie, in many films the cars are the objects which direct the  films  and  in  some  films  the  cars  remained  more  in  memory  than  the  principal  characters.  The  car  and the cinema belong to the new technical miracles because they have become symbols of our age.  Today life is marked by the media and mobility. Since there have been cars, they are shown or used  in films. Not only as a requisite, but also as an action‐influencing element.  The  car  has  also  allowed  new  interesting  subjects,  possibilities  and  views  to  the  movies.  So  the  combination of moving pictures and the car are two very important elements in the films.      Symbolic value of  the truck  One  of  the  symbolic  values  of  the  truck  is  freedom,  which  means  you  can  go  everywhere  and  whenever you want without any limits. It also stands for independence, because with the truck, you  can find yourself without depending on anybody.  Furthermore, it symbolizes protection, which means that the truck protects you against sun and heat  in the desert or rain in other places. 


It also provides people with entertainment e.g. when the driver gives somebody a lift he can get to  know other people and find new friends. But also conflicts or misunderstandings can come up, e.g.  the dispute over water in Road, Movie.    Another  symbol  is  responsibility,  when  e.g.  the  protagonist  learns  how  to  deal  with  unpleasant  situations e.g. when the truck breaks down. To cope with complicated situations also means to take  care of yourself and of the truck. In the film Vishnu learns how to bear responsibility.  Accordingly, Vishnu’s character develops in the course of the film. At first he is egoistic (as can be  seen in the fight about water between him, the boy and the mechanic). After the truck breaks down  he  needs  help,  so  he  is  forced  to  endure  other  people.  That  way  Vishnu  learns  how  to  share  with  other people e.g. water and food.      8. Films in Films, as shown in “Road, Movie”    Comparison between Bollywood films and Road, Movie  Love  always  plays  the  main  role  in  a  typical  Bollywood  movie.  The  story  is  about  conflicts  and  misunderstandings within families or between relatives. The story also shows conflicts brought about  by  different  social  status.  In  the  films  people  can  have  a  free  opinion,  something  which  is  not  normally the case in society. Songs and dance are also typical of Indian movies.  Road,  Movie  also  contains  conflicts  and  misunderstandings  between  family  members,  because  Vishnu wants to be independent. But the difference here is that the movie doesn`t show any songs or  dance.    History of Indian cinema  In the year 1896 the first cinema film was produced by Hirarl Sen.  Between 1940 and 1960 India saw the golden age of cinema. With the time more directors like Raj  Kapoor  or  Guru  Dutt  released  a  high  number  of  films  which  became  very  popular.  The  most  important movie was Mother India which was produced by Mehboob Khan. The film was nominated  for an academy award.    The role of characters  The reaction of characters when they see a film is different. The girl in Road, Movie has never seen a  film before. It is something new for her. She represents the role of a typical woman in Indian society  and has to do a lot of work. Maybe this is the reason why she has never seen a film before. 


The  young  boy  has  also  never  seen  a  film  before  because  he  works  hard  to  earn  some  money.  He  cannot afford to go to the cinema and watch movies.  The old man has had lots of experiences with films. It seems as if he has seen a lot of films before. He  clearly enjoys seeing old films again.    The media in India  India has a population of about 1.2 billion. About 120 million people have a TV and about 1.2 million  people use cable TV. Satellite TV, which is also important in India, is used by 60 million people.  India has about 400 TV channels and the most important ones are NDTV and 24X7. About 20% of the  population listens to All India Radio, a radio channel. And about 60 million of the population use the  Internet.  Of the 70.000 printed newspapers in India, 17% are in English and 36% are in Hindi. The others are in  other languages spoken in India.  The  most  important  newspaper  in  English  is  The  Times  of  India,  about  3.9  million  people  read  it.  Other successful newspapers are The Economic Times, The Financial Express, The Business Standard  and Business India.    Travelling cinema  For more than 60 years travelling cinemas have been the only way for poor people to watch a movie.  It is a kind of entertainment for poor people in India who earn less than 2$ a day.  Since  tickets  cost  around  4$,  many  Indians  cannot  afford  to  go  to  a  regular  cinema.  The  ticket  for  travelling cinema only cost about 30 cents.    9. Ausgewählte Quellen    ‐

Blum‐Heisenberg, Barbara. Die Symbolik des Wassers, Baustein der Natur, Vielfalt der  Bedeutung. München, 1988. 

Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.). Informationen zur politischen Bildung: Indien.  Bonn, 2007 

King James’s Bible 

Langbein, Walter‐Jörg. Die Geheimnisse der sieben Weltreligionen. Köln, 2007 

Rieser, Klaus. Borderlines and Passages: Liminal Masculinities in Film. Essen, 2006. 

Röper, Ursula und Ruthild Hockenjos (Hg.) Geschlechterrollen. Bonn, 2007 

Sager, Wilhelm. Wasser. Hamburg, 2001 


Schumann,  Hans  Wolfgang.  Die  großen  Götter  Indiens.  Grundzüge  von  Hinduismus  und  Buddhismus. München, 2006 

Stang, Friedrich. Indien: Geographie, Geschichte, Wirtschaft, Politik. Darmstadt, 2002.    

http://www1.bpb.de/themen/D70A7L,1,0,Kaste_und_Kastensystem_in_Indien.html  (04.03.10) 

http://www.e‐politik.de/kulturblog/archives/50‐Berlinale‐2010‐Road,‐Movie.html  (20.02.2010) 

http://www.hinduwebsite.com/hinduism/h_caste.asp (27.02.2010) 

http://www.indianchild.com/caste_system_in_india.htm (27.02.10) 

http://www.magnamags.com/images/stories//stardustdec09/abhayroadmovie1.jpg    (26/02/10) 

   

http://www.rajasthan‐indien‐reise.de/indien/kastensystem.html (01.03.10) 

http://www.roadmoviethefilm.com/ (26/02/10) 

www.roadmoviethefilm.com/mobile/gallery.html (20.02.2010) 

http://de.wikipedia.org/wiki/Chevrolet (20.02.2010) 

http://de.wikipedia.org/wiki/Road,_Movie (26/02/10) 

http://de.wikipedia.org/wiki/Vishnu (26/02/10) 


Berlinale Generation 2010 Bericht der Albrecht Dürer Oberschule, Leistungskurs Englisch, Jahrgangsstufe 12 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Abschlussbericht des Berlinale Schulprojekts 2010 zur australischen Filmproduktion Bran Nue Dae

Albrecht Dürer Oberschule (Neukölln) Leistungskurs Englisch, Jahrgangsstufe 12, 2. Semester

Vorbedingungen des Schulumfeldes und der Lerngruppe

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Schülerschaft

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Didaktisch-methodische Überlegungen

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Was macht den Film besonders reizvoll?

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Projektstruktur

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Stundenumfang (wie lange daran arbeiten?)

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Schülerfeedback

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Berlinale Generation 2010 Bericht der Albrecht Dürer Oberschule, Leistungskurs Englisch, Jahrgangsstufe 12 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Vorbedingungen des Schulumfeldes und der Lerngruppe

Albrecht- Dürer- Oberschule. Ein Gymnasium in Süd- Berlin, am U- und S- Bahnhof Neukölln, nahe dem Körnerpark. Zwischen Dönerbude, Asiashop und Café; mitten im Leben. Doch meist sind die Reaktionen auf die Lage unserer Schule eher negativ: Sie befindet sich in einem Bezirk, in dem die Arbeitslosenrate bei ungefähr 23 %1 liegt, der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei ca. 22%2 und der allgemein als der Problembezirk bzw. -kiez in Berlin bekannt und berüchtigt ist. Sicher sind diese Tatsachen nicht zu leugnen, doch schon der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sagt: „Wer nur so über Neukölln denkt, ist noch nie wirklich da gewesen!“ Denn wie schon oben erwähnt, sind vor allem verschiedene Nationen und Hintergründe, unterschiedlichste Sprachen und ein Reichtum an Kultur charakteristisch für Berliner Bezirke wie Kreuzberg, Prenzlauer Berg, aber auch Neukölln.

Arabisch, Türkisch, Polnisch, Italienisch…alles und noch mehr ist vertreten; gebündelt gerade in der Umgebung unserer Schule. Und dies ist genauso Fakt wie die Probleme und negativen Aspekte, was gerade durch den wachsenden Zuzug vieler junger Leute bewiesen wird, sowohl aus Ecken Berlins und Deutschland, als auch von überall aus der Welt. Ein Zuwachs, der Neukölln den besonderen „Touch“ gibt und eine interessante Atmosphäre schafft. Und dies spiegelt sich natürlich auch in unserer Schülerschaft wider.

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Arbeitslosenrate: www.berlin.de/ba-neukoelln/derbezirk/arbeit.html Ausländeranteil: www.statistik-berlin.de/pms2000/sg03/2005/05-03-24.html

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Schülerschaft Unsere Gruppe besteht aus zehn Schülern, davon zwei männlich und acht weiblich. Das Alter der Lernenden liegt zwischen 15 und 18 Jahren, wobei drei der genannten dem Schnellläuferjahrgang angehörten und somit die 8. Klasse übersprungen hatten. Drei Schüler unseres Kurses lebten während des 11. Jahrgangs im Ausland, zwei von ihnen in Amerika und eine Schülerin in England.

An der Albrecht Dürer Oberschule werden derzeit ca. 660 Schüler unterrichtet, von denen etwa 90 % einen Migrationshintergrund besitzen. So liegt auch in unserem Anteil von Schülern mit ausländischer Herkunft bei 70 %. Die Herkunft der ausländischen Gymnasiasten ist sehr unterschiedlich. Einige haben ihre Abstammung in östlichen europäischen Ländern, wie z. B. Polen. Andere kommen aus Ländern wie dem Irak, der Türkei, China oder Sri Lanka. Die meisten Eltern der Migrantenschüler zogen vor rund 20 Jahren nach Deutschland, sodass ein Großsteil von der Jugendlichen in Deutschland geboren wurde und hier aufwuchs.

Didaktisch-methodische Überlegungen Im Unterricht haben wir, der Leistungskurs Englisch der Klassenstufe 12, das Thema „National and Cultural Identities“ behandelt, als unser Lehrer Herr Ehlen uns vorschlug, an dem Berlinale Schulprojekt teilzunehmen. Dieses Projekt beinhaltete den Film „Bran Nue Dae“ und eine darauf basierende selbstständige Unterrichtsarbeit, die in Kleingruppen von je zwei Schülern durchgeführt wurde. Am Ende präsentierten die einzelnen

Schülerpaare

ihre

Ergebnisse

in

Form

einer

selbst

gestalteten

Unterrichtsstunde.

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Wir haben diesen Film ausgewählt, weil er nicht nur aus zeitlichen, sondern auch aus inhaltlichen Gründen gepasst hat. Zeitlich, weil eine andere Schulveranstaltung (Musikfahrt) terminlich mit dem Jugendfilm-Programm kollidierte und wir es allen Schülern ermöglichen wollten, den ausgewählten Film zu sehen, um Probleme mit dem Verständnis des Films zu vermeiden; inhaltlich, weil der Film aufgrund seiner kulturellen Thematik eine gute Ergänzung zum Semesterthema darstellte. Denn so hatten wir die Möglichkeit uns über dem Unterricht hinaus, der sich normalerweise an Amerika und Europa orientiert, auch über die nationale und kulturelle Identität der australischen Urbevölkerung zu informieren. Ein zusätzlicher Anreiz stellte der Fakt dar, dass gerade deutsche Missionare nachhaltigen Einfluss auf die im Film gezeigte Region Westaustraliens ausübten.

Was macht den Film besonders reizvoll? Der Film „ Bran Nue Dae“ wird dadurch reizvoll, dass er in intensiven Farben eine interessante Handlung zeichnet, in der einerseits eine vorrangig lustige und ausgelassene Atmosphäre erzeugt wird, andererseits verweist er auf die schwierige Situation für die indigene Bevölkerung Australiens. Dadurch, dass die Geschichte in den 80er Jahren zunächst als Bühnenmusical aufgeführt wurde, gehört die Verfilmung ebenfalls dem Genre Musical an. Er beinhaltet viele Songs und liefert dem Zuschauer ein amüsantes und unvorhergesehenes Happy Ending. Besonders interessant wird der Film für Schulklassen und ggf. Studenten, da er sowohl lehrreich als auch unterhaltsam und abwechslungsreich ist.

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Projektstruktur Zu Beginn haben wir uns in Kleingruppen eingeteilt und vorab den jeweiligen Schwerpunkt der Zusammenarbeit geklärt. Die Themen waren: Religion und Kultur der Aborigines, Kinematografie, Schauspieler und Crew, Filmmusik und Einfluss der europäischen Eroberer auf die Ureinwohner (am Beispiel der amerikanischen Indianerkulturen). In den folgenden drei Wochen, die uns ab der Filmvorführung zur Verfügung gestellt wurden, haben wir uns tiefergehend mit unserem selbstgewählten Schwerpunkt beschäftigt und eigenständig Materialien (Arbeitsaufträge und –blätter) zur Gestaltung einer Unterrichtsstunde von 45 Minuten erstellt. Hierfür standen uns sämtliche Unterrichtsstunden vom 15. Februar bis zum 5. März, wobei die meisten Gruppen wegen der o. g. Schulveranstaltung ihr Projekt z. T. zu Hause zu erarbeiten hatten. Die letzte Woche diente der Präsentation der Ergebnisse.

Dieses Projekt hatte das Ziel, Kompetenzen nach dem Prinzip des Lernens durch Lehren zu trainieren. Hierunter fallen sowohl Selbstständigkeit und Zeitmanagement als auch Recherchearbeit und der Umgang mit verschiedenen Medien sowie die Schulung von Kreativität.

Zusätzlich wurden sprachliche und interkulturelle Kompetenzen erweitert und landeskundliche Kenntnisse erworben.

Welche Fächer bzw. fächerübergreifend? Das Material lässt sich sowohl in den Fächern Erdkunde und Geschichte als auch in Musik und Englisch wegen seiner zahlreichen fächerübergreifenden Aspekte sehr gut in die Stundengestaltung einbringen.

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Stundenumfang (wie lange daran arbeiten?) Es sollten mindestens 15 Schulstunden für die Bearbeitung des Themas eingeplant werden, wobei zwei Stunden auf die Vorstellung des Filmes entfallen.

Die Schüler haben in der anschließenden Zeit die Aufgabe, sich Informationen selber zu beschaffen und diese in der abschließenden Präsentationswoche vorzustellen. Sollten ergänzende

Aktivitäten

hinzugefügt

werden,

müsste

der

Stundenumfang

selbstverständlich erweitert werden.

Schülerfeedback „Mir hat das Projekt sehr gut gefallen. Es war eine angenehme Abwechslung zu unserem normalen Englischunterricht. Wir mussten uns nach anfänglicher Absprache mit unserem Lehrer selbstständig um alles kümmern und hatten somit auch viele Freiheiten. Auch wenn es zu Beginn des Projekts einige Schwierigkeiten aufgrund der oben erwähnten Musikfahrt gab, hat die zeitliche Organisation mit meiner Partnerin letztendlich funktioniert. Recherche, Austausch und Arbeit am Computer waren Bestandteil unserer Vorgehensweise. Ein Verfahren, das uns sicherlich auch noch in Zukunft begegnen wird und geübt sein muss. Die ganze Klasse hat sich viel Mühe gegeben und nicht nur um die bestmögliche Note zu bekommen. Das Thema -Aborigines und deren Kultur- wird in Berliner Schulen, meiner Meinung nach nicht ausführlich behandelt, weshalb das Interesse definitiv vorhanden war. Jedoch war es schade, dass das Angebot an Informationen zu „Bran Nue Dae“ im Internet eher spärlich war und ich teilweise die Befürchtung hatte, nicht genug Material eingebracht zu haben. Alles in allem war es aber dennoch interessant und informativ, sodass ich solch ein Projekt in Form einer Stundengestaltung nur weiterempfehlen kann. Ich hoffe, noch weitere Klassen werden es ausprobieren und ihre Freude daran haben.“ Fatma (17)

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„Als wir erfahren haben, dass wir uns intensiver mit einem Film der Berlinale beschäftigen werden, war ich vorerst etwas skeptisch, da ich mit dem Filmnamen „Bran Nue Dae“ noch nicht viel anfangen konnte. Ich hatte ihn noch nie gehört und fürchtete, dass dieser sehr langweilig sein würde. Als wir dann allerdings etwas mehr Informationen bekamen, stieg mein Interesse und ich freute mich darauf mit einem solchen Film zu arbeiten. Unsere Aufgabe: Eine Unterrichtstunde übernehmen und ein selbst gewähltes Thema vorstellen. Meine Partnerin und ich entschieden uns den Film auf die Kinematografie hin zu untersuchen. Ich beschäftige mich auch in meiner Freizeit gelegentlich mit diesem Thema und hatte ziemlich große Motivation das Projekt durchzuführen. Der Film selber gab uns wirklich viel Material zu unserem Thema. Deswegen war es aber auch so schade, dass uns nur ein Bruchteil der im Film gezeigten exotischen editorischen Mittel letztendlich zur Verfügung stand. Allerdings hatten wir am Ende doch noch genug Material aus dem Trailer und dem Teaser sowie dem Presskit zusammen, um unsere Aufgabe zu erfüllen. Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich zufrieden mit unserem Endergebnis bin. Weil unsere Präsentation überhaupt nicht mit meinen Vorstellungen übereinstimmte. Dennoch bin ich überzeugt, dass dieses Projekt einige wichtige Kompetenzen von mir geschult hat und würde es begrüßen, wenn solche Arbeiten öfter unseren Schulalltag begleiten würden. Außerdem war es eine Freude sich diesen Film anzuschauen und würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.“ Marvin (17)

„Wir als Kurs haben uns mit dem Film “Bran Nue Dae” beschäftigt. Am15.02.2010 waren zusammen im Babylon in Mitte, um den Film zu sehen. Der Film selber hat mich sehr angesprochen. Er war witzig, er war lustig und meiner Meinung nach hat er es gut verstanden, die Probleme, mit denen ein heranwachsender Jugendlicher zu kämpfen hat, darzustellen. Auch die Lieder waren eingängig und hörten sich insgesamt gut und passend zum Film an, wobei mir besonders das Lied “There is nothing I would rather be than to be an Aborigine” im Ohr hängen blieb. Ebenfalls positiv fand ich die Tatsache, dass die Produzenten, die Regisseurin Robyn Kershaw und Ernie Dingo, der Uncle Tadpole gepielt hat, nach dem Film anwesend waren, um Fragen der Zuschauer zu beantworten. Dadurch konnte man auch einige Hintergrundinformationen erfahren, die man sonst nicht gewusst hätte. Im Projekt selber hat unser Lehrer Herr Ehlen uns vollkommen freie Hand gelassen. Dadurch waren wir als Schüler in Sachen Zeitmanagement, Organisation und Planung vollständig auf uns allein gestellt und haben daher auch einen großen Teil an Selbstständigkeit dazubekommen.

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Mit meiner Partnerin Rasha habe ich das Thema “Destruction of a culture” behandelt. Dazu haben wir Arbeitsblätter über die Azteken, Inkas, Irokesen, Pawnee und Sioux entwickelt, in denen wir über die jeweilige Kultur und Einfluss der ausländischen Invasoren auf diese informiert haben. Danach haben wir mit der Klasse über den möglichen Einfluss der weißen Einwanderer auf die einheimische australische Kultur geredet. Die Vermutungen, die dabei geäußert wurden, haben wir mithilfe von Bildern und danach mit den Fakten verglichen und überprüft. Meiner Meinung nach waren die Ergebnisse unsere Partnerarbeit einigermaßen angemessen für drei Wochen. Fünf verschiedene Kulturen auszusuchen, Informationen über diese herauszusuchen und dann auch noch in einer für uns fremden Sprache einen Text über sie zu verfassen erfordert ein ziemlich hohes Maß an Arbeit. Sicherlich hätte man es besser machen können, dennoch denke ich dass es doch eine Arbeit repräsentierte, die durchaus 3 Wochen benötigt. Alles in allem denke ich, dass dieses Projekt förderlich für uns war. Es war ein guter Film und eine anschließende Projektarbeit, die Kompetenzen schulte, die uns in unserem späteren Leben noch viel nutzen.“ Ben (15)

Das Berlinaleprojekt zu dem Film “Bran Nue Dae”, mit dem wir uns beschäftigten, war eine sehr gelegene Chance für unseren Englisch Leistungskurs, die Kultur der Aborigine kennen zu lernen. Schon bei der Vorstellung des Films im Babylonkino in der Nähe des Alexanderplatzes wurden viele Vorurteile ausgeräumt und ein Interesse an diesem, für die westliche Welt doch sehr fremden und andersartigen, Volk geweckt. Auch wenn die Klasse leider durch Musikfahrten und andere schulbezügliche Projekte ein paar zeitliche Probleme hatte, so haben es doch alle Gruppen geschafft ihre Arbeiten rechtzeitig abzugeben. Die Schüler hatten bedauerlicherweise einige Schwierigkeiten Informationen über den Film zu beschaffen. Die machte die Arbeit an den Projekt zum Teil sehr problematisch. Doch da der Film von den einzelnen Gruppen aus verschiedenen Perspektiven behandelt wurde und die Gruppen sich wirklich Mühe mit der Beschaffung von film bezogenem Material gemacht haben, war jeder gehaltene Vortrag sehr aufschlussreich. Dies lies das Thema letztendlich durchdacht und vollständig behandelt erscheinen. Nicola (17)

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Dieses Projekt hat uns die Chance ermöglicht unser englisch noch mehr zu verbessern. Das Projekt beinhaltete den Film „Bran Nue Dae“ bei der Berlinale und anschließend Vorträge mit unterschiedlichen Themen, die sich auf den Film und allgemein auf die Ureinwohner Australiens, bezogen haben. Der Film war sehr interessant und lustig, bzw. unterhaltsam. Nachdem wir den Film gesehen haben und darauf angewiesen worden waren ein Vortrag zu halten, waren wir uns nicht sicher welches Thema wir aussuchen sollten. Da sind wir auf die Idee gekommen uns mit der Kultur und der Religion der Aborigines zu beschäftigen, weil wir durch den Film dazu erstens dazu angeregt worden waren und weil wir auch persönlich Interessen dazu hatten. Im Großen und Ganzen haben wir durch das Projekt einige, neue Erfahrungen gemacht. Vor allem wie man sich auf ein Vortrag ordnungsgemäß vorbereiten kann und ebenfalls wie man auch sinnvoll und vorsichtig mit den Medien umgehen muss. Und noch dazu, da unser Vortrag eine Schulstunde beinhalten sollte und wir den Kurs mit einbeziehen sollten, konnten wir unsern Allgemeinwissen anwenden und das was wir früher gelernt haben mir einbringen. Dieses Projekt war ein Vorteil für unsern englisch und unseren Noten. Arthy (18)

Im Großen und Ganzen wurden die im Bericht schon erwähnten und gewünschten Lernerfolge erzielt, denn Dank der Herangehensweise von Herrn Ehlen, der die Aufgaben und das Management des Projekts den Gruppen nahezu vollständig überlassen hatte, waren die Schüler auf sich angewiesen und hatten sich daher Selbstständigkeit anzueignen. Überdies hatte diese gewährleistete Selbstorganisation den Vorteil, dass die Schüler ihr Zeitmanagement an den jeweiligen Partnern und Pflichtterminen (wie schulische Veranstaltungen, z.B. die Musikfahrt) individuell anpassen konnten, was natürlich den richtigen Umgang mit der Zeit lehrte und entlastend wirkte, sodass die Arbeit besser koordiniert werden konnte. Dank der Partnerarbeit mussten sich die Schüler mit Kommunikation und –wegen beschäftigen. Absprachen hatten ohne Missverständnisse abzulaufen, was den bewussten Umgang mit Kommunikation förderte, und Kompromisse mussten auf schnellstem Weg gefunden werden. Ohne einen Partner wäre die Verantwortung und Last nicht zu tragen gewesen, sodass Vertrauen sich zwischen den Partnern aufbaute, wobei die meisten Schüler von vornherein eine Person, mit der sie sowohl organisatorisch als auch “kommikationstechnisch” übereinstimmten, ausgesucht hatten. Dennoch empfand ich es als hilfreich und fördernd, denn wegen Unterrichtsausfällen (Wandertag u. Ä.) innerhalb des Zeitraums mussten sich die Gruppen alternative Kommunikationsmöglichkeiten überlegen.

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Der Film war sehr anregend, jedoch bezweifle ich, dass er für größere Klassen im Sinne eines ähnlichen Projekts geeignet sein könnte, weil die Themenfindung schon für zehn Personen nicht unkompliziert ablief. Umso geeigneter ist er für Lerngruppen ähnlicher Größenordnungen. Es ist zu bemängeln, dass der Unterricht während der drei Projektwochen oft ausfiel (s. o.). Zwar störte das glücklicherweise die Arbeit nur in geringem Maße, aber es erschwerte die Kommunikation mit den Partnern. Daher sollten sich Schüler die Partner aussuchen dürfen und diese Aspekte mit in die Partnerwahl einfließen lassen. Zum Film kann ich nur positive Kritik äußern. Vor allem das Ende und die Musik fand ich sehr ansprechend. Er ist auf jeden Fall für andere Englischkurse empfehlenswert, da man eine herausfordernde Alternative zum Amerikanischen und Britischen kennen lernt. Rasha (16)

Als ich von diesem Projekt gehört habe, war ich zuerst einmal gespannt darauf, welchen Film wir bei der Berlinale sehen werden. Das Musical hat mich positiv überrascht, ich habe es gerne gesehen und mich noch mehr auf das Projekt gefreut. Meine Gruppenpartnerin und ich haben uns Thema Kultur und Religion der Aborigines ausgesucht, weil wir dachten es würde uns Spaß machen, näheres über australische Menschen zu erfahren, zumal wir aus verschiedenen Kulturen stammen. Bis wir uns reingefunden haben in das Thema, gab es ein kleines Durcheinander in der Gruppe, da wir uns nicht sicher waren, wie das ganze überhaupt aussehen soll. Unsere Aufgabe war es nämlich eine ganze Schulstunde zu gestalten, in anderen Worten Lehrer zu spielen. Im Nachhinein klappte alles ganz gut und die Präsentation war eine gute Erfahrung für uns beide. Ich persönlich bin sehr erfreut darüber, an solchen Projekten teilzunehmen bzw. teilgenommen zu haben, weil ich dadurch lerne in einer Gruppe mitzuarbeiten, kreative Gedanken zu entwickeln und vor einem Publikum zu sprechen, vor allem auf Englisch. Außerdem war es interessant für mich den anderen Gruppen zu zuschauen. Selin (18)

Meiner Meinung nach, was das Berlinale-Projekt ein gelungenes Projekt. Die Tatsache, dass die Schüler die Möglichkeit bekommen haben, sich einmal in die Lage eines Lehrers hineinzuversetzen, fand ich großartig. Durch die Arbeit, die da hinein investiert werden musste, habe ich gelernt wie viel Aufwand es ist, eine einzige Stunde möglichst interessant für die Schüler zu machen.

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Berlinale Generation 2010 Bericht der Albrecht Dürer Oberschule, Leistungskurs Englisch, Jahrgangsstufe 12 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Zu Beginn, als mein Lehrer Herr Ehlen uns informiert hatte, dass wir uns einen Film bei der Berlinale anschauen werden, war ich erfreut dies zu hören, da eine Abwechslung im Unterricht nie schadet. Jedoch, als er uns den Titel dieses Filmes gab, konnte ich nicht wirklich viel damit anfangen. Es wurde uns verboten nach Informationen zu recherchieren und daran hielten wir uns auch. Keiner wusste, was uns erwartet. Als wir dann endlich den Film gesehen haben, war ich überrascht. Es hat mir sehr viel freude bereitet den Film zu schauen, da die Atmosphäre sher humorvoll war und die Farben sehr hell und leuchtend. Die Unterrichtsgestaltung hat mir sehr viel Spaß gemacht, da man die hundertprozentige Selbstständigkeit dem Lehrer vorzeigen musste, was für Leistungen und Ideen man hervorgebracht und vor allem wie man das Thema umgesetzt hat. Alles hing von den Schülern ab. Alles in Allem kann man sagen, dass es ein erfolgreiches Projekt war, trotz mancher Schwierigkeiten bei der Recherche der Informationen. Jedoch Spaß am „Lernen durch Lehren“ hatte ich auf jedenfall. Ewa (17)

Meinem Erachten nach, ist das Projekt der Berlinale eine sehr gute Idee gewesen. Dieses Projekt hat mir einen neuen Blick auf Film verliehen, denn zuvor hatte ich sie einfach nur angeschaut doch heute sehe ich genauer hin. Ich achte darauf wie die Kamera sich bewegt, welche für Musik eingesetzt wird und auch auf die Besetzung. Bietet der Film eine wirkliche Geschichte kann es auch interessant sich mit dieser auseinanderzusetzen. All diese Aspekte hat der Film Bran Nue Dae abgedeckt. Dieser Film hat sehr gut in unseren Unterricht gepasst und es war sehr interessant sich mit diesem zu arbeiten. Unsere Gruppe hat sich mit der Filmcrew und den Schauspielern beschäftigt, mit der wir leider einige Probleme hatten, da man nicht zu allen Personen der Crew Bilder oder Informationen finden konnte, jedoch hat das auch die Spontanität und Kreativität geschult und bildete letztendlich doch keinen Nachteil. Sharmila (17)

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Berlinale Generation 2010 Bericht des Babelsberger Filmgymnasiums / Klassenstufe 12 Film: Les Nuits de Sister Welsh, Regie: Jean- Claude Janer; Frankreich 2009

Berlinale Generation 2010 Bericht des Babelsberger-Filmgymnasiums Frau Miriam Hoefler und Herr Jörg Kreuter mit der Klassenstufe 12 Film: Les Nuits de Sister Welsh, Regie: Jean- Claude Janer; Frankreich 2009

Film: Les Nuits de Sister Welsh:

Emma ist 16 und unglücklich - eben ein typischer Teenager. Doch mit der Macht ihrer Phantasie erschafft sie sich eine Traumwelt, in der ihre tyrannische Mutter zu einer Heldin wird, die gradewegs aus einem Abenteuerroman des 19. Jahrhunderts zu stammen scheint. Und sie erträumt sich selber auch einen Prinzen, der sie mit seiner Vespa bis nach Tangers fährt. Emma lebt in ihren Gedanken und Phantasien, doch sie muss Traum und Realität trennen lernen, um erwachsen werden zu können.

Filmbesuch und erste Reaktionen der Schüler:

In

diesem

Jahr

haben

wir

beschlossen,

das

Berlinale-Schulprojekt

fächerübergreifend zu gestalten. Wir besuchten den Film „Les Nuits des Sister Welsh“ mit der gesamten Klassenstufe 12 und beschlossen, den theoretischen Teil im Fach Psychologie zu erarbeiten und parallel dazu praktisch im Kunstunterricht die Ideen der Schüler umzusetzen. Beide Fächer werden als Grundkurs mit jeweils drei Wochenstunden unterrichtet. Unsere Jahrgangsstufe 12 setzt sich aus 21 Mädchen und 9 Jungen zusammen, darunter befinden sich auch 5 aus China stammende Mitschülerinnen.

Direkt nach dem Film waren die Schüler gespaltener Meinung, viele konnten mit dem Film zunächst nur wenig anfangen. Einige hielten sich mit einer Aussage zaghaft zurück und andere wiederum fühlten sich von den Themen, die der Film inne hatte, sehr angesprochen. Am nächsten Tag, wurde im Fach Psychologie der Film thematisiert.


Berlinale Generation 2010 Bericht des Babelsberger Filmgymnasiums / Klassenstufe 12 Film: Les Nuits de Sister Welsh, Regie: Jean- Claude Janer; Frankreich 2009

Hierbei entstand eine freie Diskussion über Eindrücke und Themen des Films. Aus dem anschließenden Brainstorming kristallisierte sich ein Thema heraus, welches wohl prägnant für diesen Film sein dürfte. „Traumwelten“, „Tagträume“, „Wunschträume“, „Fantasiewelten“, das waren einige Schlagwörter, die sich im Gespräch mit den Schülern ergaben.

Unterrichtseinheit und Projektarbeit im Psychologie-Unterricht:

Im Psychologie-Unterricht erfolgte zunächst eine fachlich fundierte Diskussion zu den o.g Begriffen, die von den Schülern vorgeschlagen wurden. Hierbei einigte sich der Kurs recht schnell darauf, das Thema „Tagträume“ als vertiefenden Schwerpunkt erarbeiten zu wollen, da Phantasiewelten psychologisch betrachtet vor allem durch die aktuelle Debatte über Avatare bzw. Computerspiele diskutiert werden, was eine Anwendung auf den zu analysierenden Film kaum möglich machte.

In einem ersten Schritt wurden die Schüler damit beauftragt, in kleineren Projektgruppen die aktuelle Literatur zum Thema Tagtraum zu recherchieren. Das Internet bot sich hierbei als geeignete Plattform an. Wichtig hierbei war zu beachten, Artikel

bzw.

Veröffentlichungen

mit

wissenschaftlichem

Ursprung

und

Forschungsbezug zu finden, welche in verständlicher Form zusammengefasst allen Kursteilnehmern dargestellt werden sollten um eine gemeinsame Wissensgrundlage für das weitere Vorgehen zu gewährleisten.

In einem weiteren Schritt mussten die Gruppen den Unterschied zwischen Nachtund Tagträumen darstellen sowie physiologisch relevante Bestandteile des Tagtraums erarbeiten. Im Anschluss daran wurde geklärt, inwieweit bei uns allen Tagträume auftreten und ob dieses Auftreten anhand der erarbeiteten und dargestellten fachlichen Grundlagen erklärt werden kann.

Letztlich wurde von allen Kursteilnehmern die Frage diskutiert, inwieweit in dem Film „Les Nuits de Sister Welsh“ die Elemente des Tagtraums aus psychologischer Sicht realistisch und nachvollziehbar dargestellt wurden. Nahezu übereinstimmend kamen


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unsere Schüler hierbei abschließend zu dem Schluss, dass es der Regisseurin in Teilen gelungen ist, eine psychologisch glaubwürdige Darstellung der Protagonistin zu erreichen. Die Schüler wünschten sich hier eine größere Ausarbeitung des Charakters der Hauptdarstellerin.

Theoretische Grundlagen

Die Bedeutung des Traums, des Tagtraums und den Tagesfantasien wird vor allem in tiefenpsychologischen Theorien Sigmund Freuds ausführlich behandelt. Sie gelten als eine Vorstufe hypnoider Zustände, anhand derer Inhalte in der Psychoanalyse geklärt werden sollte, in welcher Beziehung der Trauminhalt zu den Traumgedanken steht und wie sich hieraus der Traum bilden konnte. Hier sind für Freud sog. latente Traumgedanken relevant, bei denen es sich um unbewusste Wünsche bzw. Impulse handelt, welche einem Triebsystem abgerungen wurden, nicht offen befriedigt werden konnten und daher in der Form des Tagtraumes auftreten können. Freud sah in Tagträumen zudem eine Art Vorstufe hysterischer Symptome, welche letztendlich zur Entwicklung von Neurosen führen und eine Regression („Zurückentwicklung“) des Träumenden in eine frühkindliche Phase zur Folge haben.

Jüngere Ansätze sehen innerhalb des biologischen Ansatzes der Psychologie in Tagträumen eine Reaktion unseres Gehirns auf Unter- oder Überbeanspruchung. Es kann sein, dass wir uns also eine Art Auszeit gönnen, indem wir kurzzeitig in Tagträume versinken. Weiterhin kann aber auch eine zu geringe physiologische Beanspruchung, also unser sog. Arousal („Erregung“) dazu führen, dass wir aufgrund der mangelnden Beanspruchung in Tagträume bzw. Tagesfantasien abgleiten.

Kognitive Theorien der Psychologie hingegen gehen davon aus, dass wir durch Tagträume eine Art Reaktionsabfuhr ermöglichen. So werden ungelöste bzw. belastende Konflikte wie auf einer Probebühne immer wieder mental durchgespielt, neue Lösungsansätze konstruiert und Möglichkeiten entwickelt, wie die jeweilige Situation im Interesse des Träumenden hätte gelöst werden bzw. anders verlaufen können.


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Unterrichtseinheit und Projektarbeit „Traumwelten“ im Kunst-Unterricht:

Im Kunstunterricht berichteten die Schüler erst einmal über die Ergebnisse und Eindrücke aus dem Psychologie-Unterricht. Dann wurde über die stilistischen Mittel im Film gesprochen: Wie wurden die Traumwelten, in die sich die Protagonistin begibt, umgesetzt? Welche Filme gibt es noch, die dieses Thema beinhalten und wie wird das Thema dort umgesetzt? Die Schüler wurden mit 3 Filmen ( „ Heavenly Creatures“ , „One Hour Photo“, „Virgin Suicides“) ausgestattet, um Kurzreferate über diese Filme und deren Inhalte bzw. deren stilistische Umsetzung mit dem Thema „ Traumwelten“, zu halten. In vertiefenden Gespräch kamen wir dann noch auf Künstler zu sprechen, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigten: So z.B. Salvador Dali, dessen Traumszene aus „ Ich kämpfe um Dich“ angeschaut und besprochen wurde. Neben Salvador Dali sprachen wir noch über ein Bild von Rene Magritte („Das Schloss am Meer“ 1959). Wichtig hierbei war es den Schülern einen erweiterten Überblick in das Schaffen einiger Künstler zu diesem Thema zu ermöglichen. Sowohl im filmischen Bereich, als auch in der Malerei.

Dann wurden, die im Psychologieunterricht herausgefilterten Faktoren thematisiert, wieso man überhaupt ins „träumen“ am Tage gerät. Die Einsamkeit wurde hier, als ein sehr wichtiger Aspekt genannt, weshalb man sich in „Traumwelten“ verliert. Dieser Aspekt bildete die Grundlage für die erste malerische Übung.

Praktische Übung: Die Schüler sollten nun zu einem Lied von Jan Delay („Hoffnung“) ihre Gefühle malerisch umsetzen. Es entstanden jeweils 4er-Gruppen, die an einem DIN A 0 Format arbeiteten. Diese Übung nahm mehr Zeit als gedacht ein. Neben Kreiden, Kohle und Acrylfarbe hatten die Schüler jegliche Freiheiten malerischer und zeichnerischer Mittel.


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Den Schülern machte diese malerische Übung so viel Spaß, dass es nicht möglich war, diesen Prozess zu verkürzen und die praktische Hauptarbeit einzuleiten.

Praktische Hauptarbeit: Da die Schüler sich vorher und parallel im Unterricht mit Pop Art beschäftigten, lag es nahe die praktische Hauptarbeit im Bereich der Collage anzulegen. Diese sollte nun aus zwei zu gestaltenden Collagen bestehen: Eine Collage soll die „Welt“ darstellen in der die Schüler leben. Die andere Collage soll dazu im Gegensatz eine Welt darstellen, in der die Schüler individuell gerne leben würden. Das Format ist ein DIN A 2 Format. Die Collage soll sowohl aus geklebten als auch aus zeichnerischen bzw. malerischen Elementen bestehen.

Aufgabenstellung: Gestalten Sie zwei Collagen zu dem Thema „Meine Welt vs. Traumwelt“. Sie sollen die Ihnen bereit liegenden Zeitschriften nutzen und die von Ihnen ausgewählten Bilder durch zerschneiden bzw. Zerlegen mit Cutter oder Schere verändern. Arrangieren Sie die Collage- Elemente in Verbindung mit zeichnerischen bzw. malerischen Schwerpunkten auf dem DIN A 2 Format zu einer spannungsvollen Komposition bei der Sie formatfüllend oder formatsprengend arbeiten.

Verändern Sie bewusst auch die farbliche Erscheinung der zerlegten Fotokopien oder malerisch freigesetzten Passagen, indem Sie die Farbe als Ausdrucksfarbe nutzen. Die Collage- Elemente können auch teilweise übermalt bzw. überzeichnet werden.


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Abschließende Bemerkungen

Zuerst einmal möchten wir erwähnen, dass der Zeitraum von 4 Wochen für dieses bei uns und unseren Schülern engagiert bearbeitete Projekt ein wenig zu kurz war. Vor allem für die Gestaltung der praktischen Arbeiten im Kunstunterricht wären zwei weitere Wochen zur Bearbeitung von Vorteil gewesen, um die Resultate zum 25.03.2010 vollständig zu präsentieren. Da die Schüler auch in ihrem Unterrichtsstoff weiter kommen mussten, war es oft schwierig, das Berlinale-Projekt und den Unterrichtsalltag zu vereinbaren. Den Schülern hat das Projekt sehr viel Freude bereitet. Gerade die fächerübergreifende Kombination zwischen den Fächern Kunst und Psychologie erwies sich als äußerst effektiv und fruchtbar. Die Schüler fügten sich schnell in ihre Einzel- bzw. Gruppenarbeiten ein, da das Thema sehr nah an ihrem Lebensbereich anknüpfte, daher schnell ihr Interesse weckte und einen nachhaltigen Eindruck des Gesamtprojekts und der behandelten Inhalte garantierte. Für uns als betreuende Lehrkräfte war es schön zu beobachten, wie schnell sich unsere Schülerinnen und Schüler zu ihren Projektgruppen zusammenfanden, wie schnell sie sich thematisch einarbeiteten und mit welchem Engagement die zu bewältigenden Aufgaben bearbeitet wurden.

Anlage: Texte und Textzusammenfassungen zu theoretischen Grundalgen des Tagtraums:


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bfg • Psychologe • Berlinale-Projekt 2010

Tagträume Tagträume sind Phantasien, denen wir uns in Mußestunden gerne hingeben, deren Inhalt wir aber kaum jemand verraten würden. Eine bevorzugte Gelegenheit für solche Gedankenspiele ist die Zeit vor dem Einschlafen; dann mag der Inhalt des Tagtraums den Traum im Schlaf beeinflussen. Aber anders als im Schlaftraum, bei dem der Charakter einer Wunscherfüllung so oft bis zur Unkenntlichkeit versteckt ist, gestatten wir uns bei den Wachträumen ganz offen die imaginäre Erfüllung unserer ehrgeizigen und unserer erotischen Wünsche. Oft sind die Vorstellungen intensiv, daß man mit allen Sinnen wahrzunehmen meint, was doch nur im Kopf vorgeht. Darüber wird sogar vor übergehend die reale Umwelt vergessen. Manche Tagträume läßt män mit geringen Variationen immer wieder vor sich abspielen, andere werden zu ganzen Tagtraum-»Romanen« fortgesetzt. Die Intensität dieser Wachträumerei steigt mit den Enttäuschungen und Versagungen (Frustration) des wirklichen Lebens. Sie steht zugleich in einem umgekehrten Verhältnis zu den Aktivitäten, die man ergreifen will und kann. Gemeinhin ist die Häufigkeit der Wachträume am größten während der Pubertät und frühen Adoleszenz, also in einem Lebensalter, in dem man noch viel erwarten, aber wenig ausrichten kann. Natürlich umfassen Wachträume auch manches von dem, was man nicht tun darf. Insoweit sind sie ein Ventil für aggressive und abwegige sexuelle Wünsche. Wie die Schlafträume nehmen sie Elemente der realen Erfahrung in sich auf, kombinieren sie aber auf eigenwillige Weise und geben ihnen einen wunschgerechten Ausgang. In ihnen erfüllen sich oft Sehnsüchte, die aus der Kindheit stammen, auch wenn sie im Wachleben längst als unerreichbar und unangemessen erkannt worden sind. Viele Wachträume scheinen eher unseren Ehrgeiz, unsere Größensucht zu befriedigen als unsere erotischen Begierden. Doch auch wenn wir uns Heldentaten vorstellen, die wir begehen könnten, und Erfolge, mit denen wir belohnt werden möchten, spielt dabei meist die Steigerung unserer erotischen Anziehungskraft eine Rolle oder der Gewinn eines ersehnten Partners, der uns als Siegespreis zufallen müßte. Der Partner, dem unser Traum gilt, mag das Abbild einer wirklichen Person aus unserer realen Umwelt sein, zu der wir sonst nur oberflächliche Beziehungen haben. Vielleicht aber machen wir auch einen Filmstar, eine Romanfigur oder einen Märchenhelden zu unserem »Partner«. Meist werden die Personen des Tagtraumes Phantasiegestalten sein, die wir aus verschiedenen Menschen unserer Erfahrung zusammengesetzt haben. Im Mittelpunkt jedes Wachtraumes steht aber das eigene Ich. Sigmund Freud sah in den Tagträumen die Quelle der dichterischen Erfindungsgabe. Tatsächlich läßt sich in den meisten Unterhaltungsromanen und gängigen Filmen leicht erkennen, daß sie im Kern einen für zahllose Menschen typischen Wunschtraum darstellen. Je anspruchsvoller ein Dichter ist, desto mehr nähert er seine Phantasien der Realität. Viele tragische Dichtungen stellen im Grunde eine Erfüllung verbotener Wünsche dar, die – wie im Alptraum während des Schlafes – Angst und Entsetzen auslösen.


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bfg • Psychologe • Berlinale-Projekt 2010

Standardmodus: Tagträume Wenn das Gehirn nicht gefordert wird, lässt es die Gedanken umherschweifen Wenn das Gehirn nichts zu tun hat, schaltet es automatisch in den Tagtraum-Modus. Das haben amerikanische und schottische Psychologen entdeckt, als sie die Gehirne von 19 Freiwilligen bei der Arbeit beobachteten. Immer dann, wenn die Probanden keine anspruchsvollen Aufgaben zu lösen hatten, begannen ihre Gedanken umherzuschweifen, berichten die Forscher. Dabei aktivierte sich standardmäßig ein Netzwerk bestimmter Gehirnregionen, das sich deutlich von dem unterschied, das die Testteilnehmer während Phasen konzentrierter Arbeit nutzten. Je aktiver dieses Netzwerk war, desto intensiver waren nach den Berichten der Probanden auch ihre Tagträume. Um bei ihren Probanden Tagträume zu provozieren, ließen die Psychologen sie vier Tage lang immer wieder die gleichen Tests wiederholen. Am vierten Tag bekamen die Teilnehmer zusätzlich neue Aufgaben gestellt, deren Aufbau jedoch dem der bekannten glich. Während der Tests sollten die Probanden angeben, wie häufig ihre Gedanken jeweils abgeschweift waren. Am fünften Tag schließlich zeichneten die Wissenschaftler die Gehirnaktivität der Testteilnehmer auf, während diese die verschiedenen Aufgaben lösten. Die Neigung zu Tagträumen war am deutlichsten ausgeprägt, wenn die Probanden gar keinen Tests zu lösen hatten, ergab die Auswertung. In diesem Zustand war auch die Aktivität eines über das ganze Gehirn verteilten Netzes von Arealen am höchsten, das die Wissenschaftler das "Standardnetzwerk" nennen. Das Bearbeiten der Aufgaben verminderte hingegen die Tendenz, die Gedanken umherschweifen zu lassen, und auch die Aktivität des Standardnetzwerkes wurde heruntergefahren – bei den häufig geübten Tests nur ein bisschen, bei den neuen Aufgaben fast vollständig, so die Forscher. Auch frühere Beobachtungen hatten auf eine Schlüsselrolle des Netzwerkes beim Entstehen von Tagträumen hingedeutet, erklären die Psychologen. Ist ein Teil davon etwa durch einen Unfall beschädigt, berichten die Betroffenen über eine "geistige Leere" und das Fehlen spontaner Einfälle und Gedanken. Auch geht die verminderte Neigung zu Tagträumen im Alter mit der Bildung von Ablagerungen und damit einem Funktionsverlust im Netzwerk einher. Welchen Sinn das Umherwandern der Gedanken in Ruhephasen hat, wissen Mason und ihre Kollegen allerdings nicht genau. Möglicherweise hält es das Gehirn in einer Art Stand-byModus, so dass es sofort reagieren kann, oder es dient als eine Art geistige Zeitreise, die ständig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen Gesamtzusammenhang einordnet. Vielleicht, so die Forscher, gibt es aber auch keinen tieferen Sinn dahinter, und das Gehirn lässt die Gedanken einfach deswegen umherwandern, weil es dazu in der Lage ist.

Malia Mason (Dartmouth College, Hanover) et al.: Science, Bd. 315, S. 393


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bfg • Psychologe • Berlinale-Projekt 2010 Wenn unser Gehirn Urlaub macht Über Sinn und Unsinn des Tagträumens Im Klassenzimmer fällt sein Name - er schreckt auf. "Der träumt schon wieder!" hört er die Stimme des Lehrers und beginnt unwillig, die wunderbaren Urlaubsbilder auszublenden. Das wahre Leben ruft! Solche und ähnliche Situationen kennen die meisten von uns. Dabei ist das Tagträumen doch so schön! - von fernen Welten, vom Sieg im Wettkampf, von den neidischen Blicken, die wir für die neue Jacke genießen. Im Tagtraum sind unsere Augen ins Leere gerichtet. Entspannt sehen wir aus, wenn wir so versunken sind, viele lächeln. Besonders im Kindes- und Jugendalter neigen wir dazu, die Möglichkeiten unseres Lebens auf dieser mentalen Probebühne durchzuspielen: Wir produzieren Kino im Kopf. Als Kinder setzen wir diese Fantasien im Spiel um. Spätestens in der Schule aber wird uns schmerzlich bewusst, dass in der Realität kaum Platz für Träumer ist. Tagträumer werden abgestempelt als "Hans guck in die Luft", introvertiert und irgendwie seltsam. In unserer Leistungsgesellschaft sollen und müssen wir mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen. In der Vergangenheit ging der Philosoph Immanuel Kant sogar soweit, Tagträume als Zeitverschwendung, unnütz, gar neurotisch zu bezeichnen. Nach Sigmund Freud ist das Tagträumen eine Flucht aus dem Alltag, die dazu dient, unbefriedigte Wünsche zu erfüllen und uns einen Lustgewinn zu verschaffen. Moderne Psychologen vermuten hinter den Tagträumen aber wesentlich mehr als reines Luststreben. Über Tagtraumprotokolle und Experimente versuchen sie, Ursachen und Sinn der Träume im Wachzustand zu finden. Wir können im Geiste also bei einer langweiligen Busfahrt die Lösung eines aktuellen Problems finden - oder sogar für Probleme, die noch gar nicht aufgetreten sind: Wir planen tagträumend unsere Zukunft. Man vermutet daher, dass viele kulturwissenschaftlich bedeutsame Erfindungen ihren Ursprung in Tagträumen haben. Zwei Drittel unserer Tagträume haben positive Inhalte. Wir erinnern uns an einen besonders lustigen Discoabend oder nehmen vergangene Fehlentscheidungen zurück und wenden sie zum Guten. Wir stellen uns vor, die Abiprüfung in Mathe mit Erfolg bestanden zu haben oder den heißbegehrten Studienplatz für Design zu ergattern. Tagträume mit negativem Inhalt sind seltener wie das vorausgesehene Scheitern einer Beziehung, die Erinnerung an eine misslungene Aussprache mit den Eltern oder das nochmalige Durchleben eines Verkehrsunfalls. Ob positive oder negative Tagträume, nutzen können sie alle! Positive Inhalte erzeugen positive Emotionen. Und die brauchen wir für unser Wohlbefinden. Sie sorgen für Stressabbau und verleihen Optimismus in Situationen, in denen alles aussichtslos erscheint.


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Wenn wir fehlgeschlagene Ereignisse gut ausgehen lassen, mindern wir damit die empfundene Frustration und bereiten uns auf ein anderes Verhalten in der Zukunft vor. Die Vorwegnahme positiver Ereignisse kann Anreiz sein, dieses Ziel mit Engagement zu verfolgen. Der Psychologe Langens spricht von einer Revitalisierung von Zielanreizen: Im Tagtraum rufen wir uns Ziele, von deren Verwirklichung wir etwas abgekommen sind, wieder ins Gedächtnis und können sie neu verfolgen. Aber auch negative Tagträume sind sinnvoll. Sie sorgen vor allem dafür, vergangene unangenehme Ereignisse nicht zu verdrängen und helfen Konflikte zu bewältigen. Wenn wir negative Ereignisse vorwegnehmen, bereiten wir uns auf die negativen Emotionen vor. Tritt das Ereignis dann tatsächlich ein, so ist die Frustration nicht ganz so groß. Tagträume wirken hier ausgleichend auf die Gemütslage. Etwa die Hälfte unserer Tagträume haben aber mit der Realität nicht viel zu tun - es sind Fantasien. Wir stehen als Popstar auf einer großen Bühne oder fliegen wie ein Vogel über den Atlantischen Ozean. Wir üben Rache an unserem Englischlehrer oder stellen uns vor, wie unser Erzfeind bloßgestellt wird. Wir wissen, dass diese Vorstellungen sich nicht verwirklichen lassen. Trotzdem flüchten wir in unsere Luftschlösser, wenn uns der Alltag gar zu grau erscheint. Oft nutzen wir sie als Ventil für alltägliche Ärgernisse und verschaffen uns so einen Lustgewinn. Und ein freundlicheres Selbstbild. Trotz aller Vorteile und Erfolge, die man sich vom Tagträumen versprechen kann, kommt es aber auf die Persönlichkeit an, ob und wie sich Tagträume auf den Alltag auswirken. In den Forschungen von Langens stellte sich heraus, dass für hoch leistungsmotivierte Menschen ein Tagtraum über die Verwirklichung eines Anliegens Anreiz sein kann, das Ziel leichter zu erreichen. Bei wenig motivierten Menschen kann der Schuss aber nach hinten losgehen: Sie sind zu optimistisch, ihr Ziel zu erreichen, und vergessen darüber, dass sie in der Realität noch einige Anstrengungen dafür unternehmen müssen. Für Menschen mit Furcht vor Misserfolg gilt Ähnliches. Sie vergleichen ihre positiven Tagträume mit der Realität und stellen fest, dass die Verwirklichung äußerst unwahrscheinlich ist. Sie lösen sich eher von ihren Zielen und erreichen sie dadurch oft nicht. Der Tagtraum kann also tatsächlich ein Fluch sein, weil er uns bei der Realitätsbewältigung ausbremst. Andererseits ist er eine wichtige Bereicherung im alltäglichen Erleben: Unsere Wachfantasien sorgen für einen ausgeglichenen Seelenhaushalt, stabilisieren unser Selbstvertrauen, können bei Problemlösungen und Zielerreichungen helfen, weil sie kreative Energien mobilisieren. Und weil uns Tagträumen meist so gut tut, können wir uns jetzt zurücklehnen und mitten am Tag lustvoll weiterträumen! Esther Hengge


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bfg • Psychologe • Berlinale-Projekt 2010

Tagtraum (Wachtraum) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Tagträume (engl. daydream; franz. rêverie) sind bildhafte, mit Träumen vergleichbare Phantasievorstellungen und Imaginationen, die im wachen Bewusstseinszustand erlebt werden. Diese Szenen können im Gegensatz zum gewöhnlichen Traumgeschehen entweder willentlich gesteuert und bewusst herbeigeführt werden oder sich durch Unaufmerksamkeit und Nachlassen der Konzentration von selbst entfalten. Hierbei entfernt sich die Aufmerksamkeit von den äußeren Reizen der Umwelt, von Einflüssen und Aufgaben und wendet sich der inneren Welt zu.

Begriffsgeschichte Der Begriff geht etymologisch auf das lateinische Oxymoron „vigilans somniat“ zurück. Das altfranzösische Wort „rêverie“ bezog sich auf herumirrendes Vagabundieren und angelehnt an diese Grundbedeutung - ausschweifendes Delirieren und Phantasieren[1]. Später wurde es für kürzere Kompositionen französischer Komponisten wie Georges Bizet oder Claude Debussy verwendet; auch Robert Schumanns berühmte Träumerei wird im Französischen mit diesem Wort übersetzt.

Medizin und Dichtung Anfang des 19. Jahrhunderts zog das Wort in die medizinische Literatur ein und wurde zunehmend präzisiert. Erasmus Darwin etwa bezeichnete die Rêverie als einen Versuch des Geistes, sich von schmerzvollen Empfindungen zu entlasten. Mit dem Phänomen der Entlastung war bereits der Weg für die Ende des Jahrhunderts sich entwickelnde psychologische Analyse gelegt, denn im Hinblick auf die entlastenden Funktion des Tagtraums betonte bereits Thomas Beddoes dessen Wunschcharakter („reverie of wishes“). Darwin grenzte das Delirium vom Tagtraum, den daydream ab, bei dem die Entwicklung der Vorstellungen noch willentlich von der Person gesteuert werden können. Demgegenüber gab es französische Stimmen, die sich gegen die strenge Unterscheidung dieser psychischen Zustände wandten. In der eigentümlichen Assoziation der Vorstellungen erblickten sie ein gemeinsames Merkmal zwischen „Träumerei“ (rêverie) und Traum (rêve) oder sahen bloß graduelle Unterschiede zwischen Traum, Tagtraum und Wahnsinn. Damit wurde der pathologische Aspekt unterstrichen, die Tagträume als Vorstufen zur geistigen Zerrüttung betrachtet und die willentliche Lenkbarkeit der Träume in Frage gestellt. Dichter wie. E. T. A. Hoffmann nutzten Tagträume immer wieder als Motiv und Inspiration ihrer Werke. In den satirischen Lebensansichten des Katers Murr, mit denen Hoffmann den Bildungsroman nach dem Muster eines Wilhelm Meister parodierte, unterhalten sich am Anfang der Kapellmeister Kreisler und sein Freund Meister Abraham über die geistigen Fähigkeiten der Tiere und die Natur ihrer Träume. Dabei erklärt Abraham dem Freund, dass Kater Murr nicht nur sehr lebendig träumt, sondern „häufig in jene sanfte Reverien [gerät], in das träumerische Hinbrüten, in das somnabule Delirieren, kurz, in jenen seltsamen Zustand zwischen Schlafen und Wachen, der poetischen Gemütern für die Zeit des eigentlichen Empfanges genialer Gedanken gilt. In diesem Zustand stöhnt und ächzt er seit kurzer Zeit ganz ungemein, so daß ich glauben muß, daß er entweder in Liebe ist oder an einer Tragödie arbeitet“.


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Ein anderer in der Tradition der Romantik und Nachfolge Hoffmanns stehender Autor, der sich mit Träumen und ihren bisweilen unheimlichen Seiten befasste, war Edgar Allan Poe. In der Einleitung seiner Erzählung Eleonora stellte er die Frage nach der Nähe und Verwandtschaft von Genie und Wahnsinn und dem tieferen Wert von Tagträumen. „Manche Leute haben mich verrückt genannt; aber die Frage ist(...), ob es sich beim Wahnsinn nicht etwa um die luftig-stolzeste Mentalität handeln,(...) ob alles was profund ist – nicht vielleicht doch nur dem angegriffenen Denken entspringen könnte(...) Sie, die bei Tage träumen, haben Kenntnis von manchen Dingen, welche denen entgehen, die nur bei Nacht zu träumen pflegen.“. Sein Gedicht „Ein Traum“ kreist ebenfalls um das Thema: „Doch Ein Wachtraum von pulsendem Leben und Licht/ der brach das Herz in Leide./ Ah, was ist nicht ein Traum bei Tag/ für den, dessen Auge gewendet/ mit einem Glanz auf der Dinge Plag,´/den helle Vergangenheit spendet? In seiner Abhandlung Der Sinn des Wahnsinns entwickelte August Krauss Grundzüge einer Poetik und Rhetorik des Wahns und des Traums. Er bedauerte dass „die Tagträume, das lose Spiel der Phantasie“, meist unbeachtet blieben, wenn sich in ihren „reicheren Gestaltungen“ nicht „die Grundlage des dichterischen Talentes“ offenbare. Träume der Kindheit würden in den Tag- und Nachtträumen der Erwachsenen unbewusst fortwirken und ihnen „Farbe, Ton und Umrisse leihen.“.

Psychologie Allgemeine Erklärung Unter Tagträumen werden Bilder des inneren Auges verstanden, leichtere Formen von Bewusstseinserweiterungen. Hierbei entfernt sich die Aufmerksamkeit von den äußeren Reizen der Umwelt und unmittelbar anstehenden Aufgaben und wendet sich der inneren Welt zu.[9] Untersuchungen zeigen, wie weitverbreitet das Tagträumen ist, wenn Menschen allein sind oder sich entspannen. Die meisten Tagträume werden als angenehm und nicht peinlich geschildert und treten kurz vor dem Einschlafen auf; nur selten ist mit ihnen während der Mahlzeiten zu rechnen. Tagträume kreisen häufig um praktische Angelegenheiten, die zukünftig zu erledigen sind, und zwischenmenschliche Fragestellungen. Unrealistische Spekulationen und Träume, die sich mit erotischen Phantasien, altruistischen Anliegen und unwahrscheinlichen Glücksfällen – wie der großen Erbschaft, dem Lottogewinn etc. – beschäftigen, kommen etwas seltener vor. Besonders Kinder neigen dazu, sich in eine imaginäre Welt zu begeben, um manchmal vor familiären Problemen, gewalttätigen Eltern und Einsamkeit zu fliehen. Zwar sind Tagträume weniger intensiv als Träume der Nacht; die Menschen aber unterscheiden sich in dem Ausmaß und der Intensität, mit denen sie sich in ihren „Luftschlössern“ einleben und die andere Welt erleben. Vermutlich hängen die individuellen Unterschiede, die von den üblichen psychologischen Tests nicht erfasst werden können, von überdauernden Persönlichkeitsfaktoren ab. In der topologischen- oder Vektorpsychologie von Kurt Lewin werden Tagträume als Lokomotiven auf die Irrealitätsebene bezeichnet.


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Sigmund Freud Sigmund Freud Tagträume sind die nächsten Vorstufen hysterischer Symptome Sigmund Freud befasste sich in seiner berühmten Traumdeutung ebenfalls mit den Tagträumen oder Tagesphantasien. Er und Josef Breuer hatten in den Tag- und Wachträumen – dem „Privattheater“ der Patientin Anna O. – die Vorstufe der hypnoiden Zustände erblickt. Später nutzte Freud nur noch den Begriff „Tagtraum“, den er gelegentlich durch das Synonym „Tagesphantasie“ ersetzte. Im Kapitel Traumarbeit arbeitete er das Verhältnis manifester Trauminhalte zu latenten Traumgedanken heraus. Die Unterscheidung dieser beiden Bereiche ist für das Verständnis der Freudschen Traumlehre grundlegend. Unter dem manifesten Traum versteht er das als geträumt Erinnerte, das häufig als unerklärliches, „sinnloses“ psychisches Produkt erscheint, als Rebusrätsel aufgefasst werden kann und mittels bestimmter Leseregeln einer Deutung, Erklärung harrt. Diese so gewonnene eigentliche Bedeutung ist der latente Inhalt. Aus dem latenten Trauminhalt „entwickelten wir die Lösung des Traums“, wie Freud schrieb. Dabei sollte geklärt werden, welche Beziehungen der Trauminhalt zu den Traumgedanken hat und wie sich aus diesen der Traum bilden konnte. Bei den latenten Traumgedanken handelt es sich um unbewusste Impulse und Wünsche, die nicht offen zu befriedigen waren und daher in verschleierter Form als Traum erscheinen. Während der manifeste Inhalt, der bereits der Zensur der unvollständigen Erinnerung nach dem Aufwachen unterliegt, die sozial akzeptierte Form darstellt, lauern im latenten Traumgedanken die wahren, unzensierten Inhalte. Im Schlaf kommt auch der sonst aufmerksame Zensor zur Ruhe und lässt die verdrängten Materialien ihr Eigenleben führen. Latente Traumgedanken sind nach Freud auch für Tagträume verantwortlich. Nach seiner Auffassung haben die Psychiater deren Bedeutung noch nicht erschöpfend erkannt, während sie dem „unbeirrten Scharfblick der Dichter (...) nicht entgangen ist.“ So habe der Schriftsteller Alphonse Daudet in seinem Le Nabab die Tagträume einer Nebenfigur geschildert. Die Bedeutung der Psychoanalyse für die Literatur und die Kunst wird hier ersichtlich. Das Studium der Neurosen führe dazu, in vielen Tagträumen Vorstufen hysterischer Symptome zu erkennen. Das Material der Phantasien könne auch aus verdrängten, unbewussten Zonen kommen. Befasse man sich intensiver mit ihnen, falle es nicht schwer, die Namensgebung als „Träume“ zu verstehen. Es gebe viele Gemeinsamkeiten zwischen Nacht- und Tagträumen, und eine intensivere Beschäftigung mit ihnen hätte das Verständnis der Nachträume erleichtert. Wie die Träume sind für Freud auch die Phantasien Wunscherfüllungen und basieren ebenfalls auf den Eindrücken infantiler Erlebnisse. Spüre man ihrem Aufbau nach, werde man inne, „wie das Wunschmotiv, das sich in ihrer Produktion betätigt, das Material, aus dem sie gebaut sind, durcheinandergeworfen, umgeordnet und zu einem neuen Ganzen zusammengefügt hat. Sie stehen zu den Kindheitserinnerungen, auf die sie zurückgehen, etwa in demselben Verhältnis wie manche Barockpaläste Roms zu den antiken Ruinen, deren Quadern und Säulen das Material für den Bau in modernen Formen hergegeben haben.“ Buchtipp:

Schmidt, Rainer (2004). Träume und Tagträume – eine individualpsychologische Analyse. Vandenhoeck & Ruprecht.


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Anhang diverser Bilder und Film Stills:

Rene Magritte „Das Schloss“

Traumszene „Ich kämpfe um Dich“ (Salvador Dali)


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Traumszene „Ich kämpfe um Dich“ (Salvador Dali)

Traumszene „Ich kämpfe um Dich“ (Salvador Dali)


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Traumszenen aus „Heavenly Creatures“


Berlinale Generation 2010 Bericht des Babelsberger Filmgymnasiums / Klassenstufe 12 Film: Les Nuits de Sister Welsh, Regie: Jean- Claude Janer; Frankreich 2009

Wunschtraumszenen aus „One Hour Photo“


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Filmszenen aus „The Virgin Suicides“


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Begegnung der Klasse 9b der Schule am Rosenhain mit dem ZDF und den Akteuren


                          













































































































































































































































































































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Klasse 9c der Johann-Julius-Hecker OS beim Filmbesuch und Interview


Aus welchem Land stammt die Familie Akkouch?

Wie viele Einwohner hat der Bezirk Neukölln?

Wovor hat die Familie Akkouch am meisten Angst?

A) Libanon B) Kanada C) Türkei D) Russland

A) 25.000 B) 300.000 C) 1.000.000 D) 500.000

A) Arbeitslosigkeit B) Armut C) Abschiebung D) Spinnen

Warum ist die Familie Akkouch aus dem Libanon nach Deutschland gekommen?

Aus welchem Anlass feiert man eine Kartoffelparty?

Wann kommt/kam der Film ‘Neulölln unlimited’ ins Kino?

A) wegen des guten Wetters B) wollten bei Bekannten leben C) sind vor Bürgerkrieg geflüchtet D) haben Arbeit gefunden

A) bei einem Lottogewinn B) wenn man seine Einbürgerung erhält C) weil Silvester ist D) zum Geburtstag

A) 05. Mai 2010 B) 08. März 2010 C) 08. April 2010 D) 17. Oktober 2010

Womit wurde der Film bei der Berlinale 2010 ausgezeichnet?

Welcher Religion fühlt sich Maradona zugehörig?

Wie heißt der Innensenator von Berlin?

A) Oscar B) Echo C) Bambi D) Gläserner Bär

A) keiner B) Islam C) Buddhismus D) Christentum

A) Körting B) von der Aue C) Wowereit D) Nussbaum


In welcher europäischen Hauptstadt hatte Hassans Gruppe eine Battle?

In welchem Varieté hatte Hassans Gruppe mehrere Auftritte?

A) Paris B) Oslo C) Prag D) Moskau

A) Friedrichstadtpalast B) Wintergarten C) Admiralspalast D) Zelt der Sinne

Wie alt war Maradona, als seine Familie abgeschoben wurde? A) Neun B) Sieben C) Acht D) Zehn

Auf welchem Filmfestival wurde der Film erstmals gezeigt? A) Trento Filmfestival B) Sundance C) New York Film Festival D) Berlinale

Bei welchem Amt müssen Hassan und Lial ihre Duldung in Deutschland verlängern lassen? A) Polizei B) Ausländerbehörde C) Standesamt D) Arbeitsamt

Welches Geburtstagsgeschenk bekommt Maradona im Film? A) iPhone B) Camcorder C) PlayStation D) Torte

Für welche TV-Sendung hat sich Maradona casten lassen? A) DSDS B) Wer wird Millionär C) Supertalent D) Unser Star für Oslo

In welcher Jugendeinrichtung arbeitet Hassan mit Kindern? A) Arche B) Tenne C) Scheune D) Bauernhof

Hassan Akkouch ist ein...? A) Schlagersänger B) Jazzsänger C) Punker D) Rapper


Wie viele verschiedene Nationen leben in Berlin?

Was bedeutet der Begriff Asyl?

A) 140 B) 160 C) 180 D) 120

A) Erholungsort B) Zufluchtsort C) Kurort D) Urlaubsort


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Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Berlinale 2010 / 60. Internationale Filmfestspiele Generation 14 plus Gemeinsames Projekt der Klassen 8/1 der Waldenburg-Schule und der Riesengebirgs-Schule zum Film BRAN NUE DAE Vorbemerkungen Die Schüler der beiden Schöneberger Klassen sind Haupt- und Realschüler mit sehr unterschiedlicher nationaler Herkunft: Türkei, Libanon, Serbien, Italien und Deutschland. Außerhalb der Schulzeit pflegen sie ihre Kontakte intensiv.

Wir haben bewusst interessierte Schüler/innen in dieses Projekt eingebunden, um die Teilnehmergruppe nicht zu groß werden zu lassen. Zudem nahmen auch einige Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 aus der Arbeitsgemeinschaft Kunst der Riesengebirgs-Schule teil. In dieser Zusammensetzung betreten wir Neuland, weil wir uns von dem Klassen-, Jahrgangs- und Schulverband gelöst haben.

In der Vorschau sahen wir uns die neuseeländischen Filme Boy von Taika Waititi und den Dokumentarfilm This Way of Life von Thomas Burstyn sowie den australischen Streifen Bran Nue Dae von Rachel Perkins an.

Die sehr tief greifenden soziologischen Studien der neuseeländischen Filme regen eine philosophische Auseinandersetzung mit den Lebensweisen der Menschen an oder mahnen den Zuschauer über den Umgang mit der Natur nachzudenken. Sie zeigen schonungslos die harte Wirklichkeit der sozialen Isolation und fordern die Auseinandersetzung mit den Filminhalten in sehr ernster Weise. Hingegen verpackt der australische Film die Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung der Aborigines fröhlich daher kommend als Filmmusical, rasant und humorvoll inszeniert, ohne auf die Botschaft der endlich erworbenen gesellschaftlichen Gleichstellung der Aborigines (1967) zu verzichten.


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Wir entschieden uns daher für den australischen Film Bran Nue Dae. Die Musik, die den Film begleitet, erschließt unseren Achtklässlern den Zugang zu diesem Film bzw. zu der Geschichte der Aborigines, weil Musik in ihrem Alltag eine dominierende Rolle spielt. Wo immer sich die Schüler aufhalten und bei jeder Gelegenheit wird der „Knopf“ ins Ohr gesteckt. Zudem kommen auch einige Schüler aus sozial belasteten Verhältnissen und die Auseinandersetzung mit ähnlichen Themen wie in Boy und in This Way of Life findet in ihrem Alltag häufig belastend statt und prägt unsere tägliche Arbeit mit diesen Jugendlichen. Auch aus diesem Grunde haben wir Abstand von den neuseeländischen Filmen genommen.

Projektbeginn Am 14. Februar 2010 haben wir uns gemeinsam den Film Bran Nue Dae im CinemaxX 3 am Potsdamer Platz angesehen. Wie üblich bei der Berlinale so war auch diese Vorstellung restlos ausverkauft.

Die Schüler fanden den Film witzig und traurig zugleich, wobei sie den Schluss der Familienzusammenführung eher als „übertrieben“ einstuften, um in ihrer Sprache zu bleiben. Nur einige hatten Schwierigkeiten die sehr klaren englischen Dialoge zu verstehen, jedoch gab es keine filminhaltlichen Verständnisprobleme. Willie, die Hauptperson in diesem Film, war für sie die Identifikationsfigur, weil er sich als „Underdog“ gegen den Widerstand seiner Mutter, gegen den Willen des Priesters und gegen die gesellschaftliche Diskriminierung durchsetzen musste und damit begann ein selbst bestimmtes Leben zu entwickeln. Diese Identifikation fiel unseren Schülern umso leichter, weil sie selbst aufgrund ihres Alters in vergleichbaren Situationen befinden, wo Widerstand gegen Forderungen der Erwachsenen an der Tagesordnung ist.

Durch den Film inspiriert waren unsere Schüler neugierig geworden auf das Leben der Aborigines, auf ihre Lebensweise, ihre Riten und auf ihre 40 000 Jahre alte Kultur. Wie war es möglich über einen so langen Zeitraum - bis vor wenigen hundert Jahren - unbeschadet von der so genannten Zivilisation zu leben?


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Es lag nahe, sich thematisch mit der Kulturtechnik der Malerei der Aborigines zu befassen, weil mit diesem Medium Antworten auf die erhobenen Fragen transportiert werden. Neben den archaischen Felszeichnungen, Borkengemälden (die Borke stammt vom „Eucalyptus tetradonta“) und der Körpermalerei ist in den letzten Jahrzehnten eine Kunstrichtung der Aborigines entstanden, die zwischen der Western Desert Art und der Städtischen Kunst unterscheidet. Die Western Desert Art ist die Kunst Zentralaustraliens, die sich wiederum in die Punkt- und Linienmalerei gliedert. Das Genre der Punktmalerei (Dot Paint) entstand Anfang der siebziger Jahre im Herzen Australiens, in Papunya, 250 Kilometer von Alice Springs entfernt. Auch dort lebten Aborigines zusammengepfercht in Reservaten (settlements), bis sie schließlich 1967 das Wahlrecht erhielten und damit als Staatsbürger Australiens anerkannt waren: A brand new day! Die Punktgemälde gelten heute als berühmteste Kunstform der Aborigines. Inhalt dieser Punktgemälde sind Traumreisen. Dabei werden hauptsächlich Wege, Zugbahnen von Vögeln, Tieren oder Menschen aufgezeigt, die oft auch Ahnen repräsentieren. Objekte werden häufig so gemalt, wie sie einen Abdruck im Sand hinterlassen. In den Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit dem Film stellten wir das Thema:

Punktmalerei der Aborigines

Dieses Thema eröffnet die Chance einer praktische Auseinandersetzung mit dem Genre und somit die Möglichkeit, die dargestellten Bildgeschichten der Aborigines zu verstehen und nachzuvollziehen.


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Durchführung des Projekts Für die Durchführung des Projekts standen uns in beiden Schulen insgesamt zwei halbe Projekttage, einige Erdkundestunden sowie an der Riesengebirgs-Schule die Zeiten der Kunst-AG zur Verfügung. In den Erdkundestunden wurde Wissenswertes über den Kontinent Australien (Topografie, Fauna, Sehenswürdigkeiten, Entstehungsgeschichte des Kontinents etc.) erarbeitet. Den Schwerpunkt nahm jedoch die künstlerische Gestaltung der Punktmalerei ein.

Aus dem ethnologischen Museum in Dahlem besorgten wir uns Abbildungen von Punktgemälden der Aborigines und vergrößerten diese durch Farbkopie, um den Schülern adäquates Anschauungsmaterial zu geben.

Bevor wir uns an die künstlerische Arbeit begaben, versammelten wir die Schüler in Stuhlkreisen, reflektierten den Inhalt des Films, sprachen über die verwendeten bildlichen Symbole der Aborigines sowie über die damit vermittelten Inhalte der Gemälde.

Zuvor probierten wir jedoch auf Karton mit Wasser- oder Plakafarben die Punkttechnik. Die Schüler stellten bei diesen Annäherungsversuchen an diese Maltechnik fest, dass es nicht einfach ist runde Malpunkte gleicher Größe zu setzen.

Schließlich verwendeten wir mit Schwarz, Siena und Ocker grundierte, dünne Pappelholzbretter (DIN – A – 3 – Format) als Malgrundlage sowie Acrylfarben. Auch in Papunya benutzten die Aborigines unter der Leitung von Geoffrey Bardon Acrylfarben, als sie mit der Punktmalerei 1971 begannen. Acrylfarben haben die Eigenschaft, dass sie sehr schnell trocknen und sich deshalb bei Fehlern schneller übermalen lassen.

Die Schüler suchten sich Vorlagen aus, die sie kopieren oder aber nach eigenen Vorstellungen entsprechend der verwendeten Symbolik der Aborigines abändern wollten.


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Dabei lernten sie, dass ein Bogen in U-Form eine Person darstellt, ein Oval ein hölzernes Transportgefäß („coolamon“) bezeichnet, eine gerade Linie einen Grabstock symbolisiert und konzentrische Kreise entweder eine Quelle oder eine Versammlung von Menschen darstellen. Sie können aber auch Traumplätze oder Orte aufzeigen, an denen die Ahnen während ihrer Reise Rast gemacht haben.

Zudem wurde auch die Bedeutung der Regenbogenschlange Winara oder Ungud erwähnt, die als schöpferische Kreatur von Tier, Mensch und Landschaft in der Mythologie der Aborigines gilt.

Bei der Analyse der Vorlagen erfuhren die Schüler, dass die Bilder der Aborigines sowohl Landschaften aufzeigten als auch alltägliche Begebenheiten wie Jagdszenen, Feste, Tänze oder sogar Wetteränderungen (z. B. Regen) darstellten. Diese verbildlichten Geschichten nennen die Aborigines Tjukurrpa, was soviel bedeutet wie Traumzeit (dreamtime) oder dreamings. Dabei gibt es keine exakte Übersetzung des Begriffes Tjukurrpa. Die Aborigines verstehen darunter den andauernden Schöpfungsprozess des Lebens und der Landschaft in der Vergangenheit, in der Gegenwart und gleichsam in der Zukunft.

Zudem ist Tjukurrpa das Gesetz, welches das Verhalten der Menschen untereinander regelt. Unter diesem Begriff fassen also die Aborigines gleichzeitig das Land (Wasserläufe, Hügel, Felsenhöhlen, Berge, Quellen) und die in dieser Landschaft lebenden Kreaturen und Menschen (ihre Jagd, ihre Feste, ihr tägliches Leben, ihre Verbindungen zu ihren Vorfahren) zu einer Einheit zusammen.

Diese Verbindung zwischen dem Menschen (Yapa) und dem Land kann von einem Aborigine nie unterbrochen werden, solange er lebt.

Eine weitere Vertiefung der dahinter stehenden Philosophie und Mythologie wäre ein eigener Themenkomplex.


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Bei der Anfertigung der Punktgemälde stießen die Schüler auf das folgende Problem: Die kleinen runden Punkte ließen sich nicht mit Haarpinseln exakt auf das Holz bringen, was an der Konsistenz der Acrylfarbe lag und weil das Holz sehr schnell Farbe zog. Man experimentierte mit mehreren Möglichkeiten. Kleine Rundholzstäbe gaben nicht genug Farbe ab oder zu viel, so dass an den Punkträndern Farbwülste entstanden. Mit abgenutzten, dicken Filzstiften oder dem Holzende der Pinsel gelangen die Punkte besser.

Bei der Farbauswahl berücksichtigten die Schüler überwiegend Farben, wie sie im Outback Australiens vorkommen bzw. von den Aborigines auch verwendet wurden: Rottöne, Erdfarben, Weiß, Schwarz. Purpurfarben. Diese Farbwahl wurde von uns aber nicht zwingend vorgeschrieben, so dass auch experimentiert werden durfte.

Der Punkt als grafisches und bildnerisches Stilelement übte eine so große Faszination auf unsere Schüler aus, so dass wir versuchten eine Brücke über den Punkt zu unserer technisierten, modernen Welt zu schlagen.

Der Punkt – als verbindendes Stilelement der Kulturen? Zunächst suchten wir gesprächsweise nach grafischen Verwendungsmöglichkeiten des Punktes. Die Schüler kamen darauf, dass auch große Werbebilder auf Bussen durch Punkte dargestellt werden.

Auf die Frage, wie wir unsere familiären Ereignisse unserer Nachwelt mitteilen, brachten die Schüler sofort die technischen Medien wie Fotoapparat oder Kamera als Antwort ins Gespräch. Auf unsere Nachfrage betonten sie, dass sie beim Kauf einer Digitalkamera auf die Anzahl der Pixel achten würden, weil davon die Bildqualität der Fotos abhängt. Also sind Pixel auch Punkte!

So setzt sich das fotografische Bild aus Bildpunkten zusammen. Zudem zeichnet sich unsere Umwelt auf der Netzhaut des Auges in Form von Bildpunkten ab und wird erst im Gehirn zu einem komplexen Bild zusammengefasst.


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Wir stellten fest, dass in der Natur und in der Technik der Punkt eine große Rolle als Struktur- und Stilelement spielt. Aber selbst in der Sprache dient der Punkt als Sinn gebendes Zeichen, das Inhalte klar stellt.

In der Natur gibt es viele Beispiele für die Form des Punktes. So mögen die Aborigines die Sterne, die Sandkörner, die Regentropfen auf ausgedörrter Erde etc. als Punkte wahrgenommen haben.

Die Perspektive ihrer Punktgemälde ist die Draufsicht oder die Vogelperspektive, als wollten die Aborigines ihren Ahnen den Blick auf ihre Tjukurrpa-Geschichten nicht vorenthalten.

Schlussbemerkung Mit diesem Projekt haben wir unseren Schülern einen kleinen Einblick in die Mentalität und in das kulturelle Schaffen der Aborigines gewährt. Mit großer Motivation bis zum Schluss fertigten die Schüler ihre Punktgemälde an. Sie merkten bald, dass von ihnen neben der Ausdauer auch die Konzentration über einen längeren Zeitraum abverlangt wurde. Sie ließen sich darauf ein, arbeiteten sogar freiwillig die Pausen durch und nutzten die entspannte Situation für Gespräche.

So ergab sich aus den Gesprächen über die bildlichen Darstellungen von Frauen und deren Tätigkeiten am Wasser und von Männern bei der Jagd eine grundsätzliche Geschlechterdebatte. Die türkischen und arabischen Mädchen erzählten über ihre Pflichten und Einschränkungen zu Hause in der Familie und die Jungen gingen ernsthaft darauf ein. Im Klassenverband bleiben solche Gespräche oft an der Oberfläche.

Auch die Musik des Films wurde diskutiert und als verbindendes Element zwischen Jugendlichen verschiedener Kulturen wahrgenommen.

Dieser Film hat allen Jugendlichen gefallen, was sonst eher sehr selten der Fall ist, wenn man mit ihnen Filme anschaut, die Lehrer aussuchen.


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009

Schluss- Punkt Die Abori-Genies waren mit Hilfe ihrer Symbolsprache und ihrer Lieder in der Lage mehr als 40 000 Jahre ihre kulturelle Identität zu wahren und zu vermitteln, ohne über eine Schrift zu verfügen. Ob wir das in unserem Kulturkreis jemals schaffen?

Wir bedanken uns im Namen der Schüler der Waldenburg-Schule und der Riesengebirgs-Schule für die Möglichkeit der Teilnahme am Berlinale Schulprojekt 2010. Marlen Haase Bernd Haase


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009


Berlinale Generation 2010 Bericht der Riesengebirgs-Schule und der Waldenburg-Schule / Klassen 8/1 Film: "Bran Nue Dae", Regie: Rachel Perkins, Australien 2009


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Assignments

2009/ 10 (2)

lesson 1

02/09/2010 2

02/11/2010

6

02/13 or 02/14/2010

02/16/2010

16.30/ 17.00 * 16.00/ 16.30 * 1/2

02/18/ 2010

6

Read the following review of the film „Bran Nue Dae“ (BND). Make a list of the new words and phrases and write down their meanings (English explanation/ German translation) by using a dictionary. You will go to the Berlinale and watch the film “BND” there. Have you ever been to a filmfestival yet? What are your expectation? Write a statement of about 100 – 150 words. Refer to the review and the forthcoming event. Note (grammar): Use the future tense. Note down 3 – 5 questions you may ask the director/ producer/ cameraman/ actors after the screening of “BND” at the Berlinale next weekend. Write down the answers later after the screening. Kino Babylon Mitte „Bran Nue Dae“ / Berlinale

Instead of 02/16/2010 (Tue)

Kino CinemaxX 3 Potsdamer Platz/ Berlinale Free/ see above Discussing „BND“/ words & phrases/ expectations & comments on going to the filmfestival/ written assignments (s.a.) will be collected

* Be at the cinema 30 minutes before the start of the film because there is no reservation of seats and it is usually very crowded. Please avoid eating during the screening. Pop corn will not be sold during the film festival either. Often there is a discussion on the stage with the main actors/ directors after the screening. Take part in it, ask questions, note down the answers and write down other people’s questions and answers, too. Enjoy the festival Berlinale Programme Generation 14plus


http://www.berlinale.de/media/pdf_word/service/60_ifb/60_IFB_Generation14plus.pdf

ƌďĞŝƚƐďůĂƚƚϮ http://greenguideday.blogspot.com/2009/08/miff-bran-nue-dae-movie-review.html

MIFF : Bran Nue Dae movie review

Sunday, 9 August 2009

With its blend of toe tapping tunes, acting and voice talents, and beautiful scenery, Bran Nue Dae is great musical fun. The story itself is a fairly flimsy excuse for stringing the musical numbers together. Set in 1969, aboriginal student and head boy Willie Johnson (newcomer Rocky McKenzie) runs away from boarding school in Perth, back home to his devoutly Christian mother Theresa (“not the Mother Teresa”) and would be girlfriend Rosie (Jessica Mauboy), in Broome, the far north west of Australia. Along the way they collect hippy tourists, Wolfgang (Tom Budge) and Annie (Missy Higgins); the homeless Tadpole (Ernie Dingo); Kimberley girl Roxanne (Deborah Mailman); and steal from Roadhouse Betty (Magda Szubanski). They are pursued by head teacher Father Benedictus (Geoffrey Rush) up the highway as he seeks to return Willie to school. They all meet on the beach in Broome where family relationships are reconnected and restored. The highlights of the film, without question, are the show tunes. Drawing on the popular stage show of the same name, the songs are a mixture of 50s rock, show tunes, Negro spirituals, country & western and one Zorba inspired accordion backing to a traditional Aboriginal dance. Casting Mauboy and Higgins ensures that the numbers they are a part of are performed consummately. The other professional actors sing capably and in between times enjoy their comic byplay with each other. The desert scapes are beautifully shot by Andrew Lesnie making the most of the unique colours of the Australian bush: the deep turquoise of the waterhole, sunburnt orange of the desert sand, the clean white robes of the gospel choir and so on. The musical high point for me was the breakout, tap dancing “There is nothing I would rather be than to be an Aborigine” by Willie and the boarding house boys, just as they were to feel the full weight of Father Benedictus’ ‘Thou Shalt Not Steal’ smacking stick.


Director Rachel Perkins previous credits include the acclaimed TV series First Australians and the Paul Kelly musical, One Night the Moon. This film was great fun and a great way to finish the Festival. Labels: MIFF09, Movie Posted by GGBlog at 11:03 PM  ^ĐŚƺůĞƌĞƌŐĞďŶŝƐƐĞ


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Ergebnisbericht zum Schulprojekt GenerationKplus Berlinale 2010

von Monika Renner


Vorbedingungen des Schulumfeldes und der Lerngruppe • Werner-Stephan-Schule • Tempelhofer Hauptschule 25 Nationen Integrationskinder mit unterschiedlichem Förderbedarf - emotional-soziale Entwicklung - Lernbehinderung - geistige Entwicklung - Körperbehinderung


• viele Konzepte und Projekte, z. B. - Mitarbeit im Verbund SWS - Schulversprechen - Streitschlichtungskonzept - Schülerrat - ELSA (Eltern-Lehrer-Schüler-Aushandlungsgruppe) - besondere Lernformen (Cafeteria; Mus. Kurse) - Berufsorientierung - außerschulische Kooperationspartner - erlebnispädagogische Fahrten - u. v. m.  siehe Schulprogramm

• Wichtige Grundlage: SCHULKLIMA


Die Lerngruppe – Klasse 8.3 • 17 Schüler/innen, davon 7 Mädchen und 10 Jungen im Alter von 14 bis 16 Jahren • Förderbedarf mit dem Schwerpunkt: 1 Schüler emotional-soziale Entwicklung 2 Schüler Lernen 2 Schüler geistige Entwicklung • 5 ausländische Schüler/innen 2 deutsche Schüler/innen ndH • 7 Kinder, die bei einem Elternteil leben; 1 Kind lebt bei Pflegeltern; 1 Kind in betreuter WG


Zur Situation in der Klasse • ein schuldistanziertes Mädchen • teilweise äußerst schwierige Biographien • altersgemäße Problematik (pubertätsbedingte Verhaltensweisen) • recht gute Gruppenzusammengehörigkeit • aber: Konflikte innerhalb der Jungengruppe • sehr divergierende Leistungsbereitschaft • momentan erhebliche Disziplinproblematik


Didaktisch-methodische Überlegungen Vorkenntnisse / Fähigkeiten / Erfahrungen • Kommunikations- und Methodentraining • bestehendes Interesse an Literatur und Filmen (Buchvorstellung / Lektüre) • Theatererfahrung (Aufführung am Ende der 7. Klasse) • Film trifft ihren Erfahrungshorizont (Armut; fehlendes Elternteil etc.)


Problematik der Rahmenbedingungen • Termin für den Kinobesuch lag im Zeitraum eines zweiwöchigen Orientierungspraktikum • dadurch gewisse „Freiwilligkeit“ des Treffens • Versäumen der Vorstellung durch Verspätung • Bearbeitung erfolgte also erst nach relativ langer zeitlicher Distanz • erhebliche Belastung durch Konfliktbearbeitung • Unterrichtsausfall


Zur Filmauswahl • Handlung/Stoff des Films spiegelt eine spezifische Jungenthematik wider • besonders für den Unterricht geeignet, da Jungen privat eher Action- oder SF-Filme sehen • meist in Verbindung mit entsprechenden Rollenklischees • viele Jungen wachsen bei ihren Müttern, ohne männliche Vorbilder auf; Identifikationsfiguren im Umfeld fehlen in der Regel • Idole / Vorbilder sind meist unerreichbare, erfolgreiche Stars, Künstler oder Sportler • Rollen in diesem Alter sind noch nicht verfestigt


Zum Inhalt •

BOY – die Hauptfigur - ist jünger als die Schüler, aber dennoch auf der Schwelle zwischen Kind und Jugendlichem - idealisiert den lang abwesenden Vater - kopiert scheinbar „männliche“ Verhaltensklischees und zeigt dadurch: deren Unangemessenheit gelegentliche Lächerlichkeit - jedoch mit den Mitteln „sanfter“ Ironie - zeigt sich verantwortungsbewusst und scheut sich auch nicht „weibliche“ Aufgaben zu übernehmen - imitiert zunächst unkritisch Verhaltensmuster des Vaters - erfährt die Grenzen und Schwächen - relativiert Idealisierungen


Zur Ausgangslage • nur etwa zwei Drittel der Schüler/innen hat den Film tatsächlich gesehen (s. vorne) • diese äußerten unmittelbar nach der Vorführung große Begeisterung • muss bei der Bearbeitung berücksichtigt werden


vielfältige Aspekte  fächerübergreifende Behandlung einzelne Aspekte oder Fragestellungen: • Inhalt / verschiedene Themen u. Probleme • Handlungsstruktur • Personenkonstellation • Charakterisierung • Beziehungsentwicklung

inhaltliche u. sprachliche Aspekte

• „Vorbilder“ • Probehandeln, Imitation (Idealisierung) • Leben in Armut / ohne Eltern • Gespräche über den Tod (eines Elternteils) • Auswirkungen von Schuldgefühlen

ethische Fragen

• Filmische Mittel / Musik als Leitmotiv • Tänze, Ursprünge und Abwandlungen • Machtphantasien / „Katastrophen“ • Grabgestaltung • szenische Darstellung

gestaltende Themen


Ausgewählte Stunden- bzw. Projektstruktur • Filmbesuch und Spontanäußerungen • Auseinandersetzung mit der Handlung u. den verschiedenen inhaltlichen Aspekten (Kreisgespräch; Partnerarbeit; AB) • Erarbeitung der Personenkonstellation (Frontalunterricht)

3 UR-Stunden 1 UR-Stunde


• Verfassen und Überarbeiten einer Inhaltsangabe (Einzel- und Partnerarbeit) • Auseinandersetzung mit dem Thema „Vorbilder“ (einführendes Klassengespräch; AB und gemeinsame Auswertung)

2 UR-Stunden 2 UR-Stunden


• Gestalten von Bildern „Phantasie einer Katastrophe“ (Pastellkreide) 2 UR-Stunden • Offenes Aufgabenblatt zur individuellen Bearbeitung (Auswahl nach Interessenslage) 2 UR-Stunden • Die Beziehung zwischen Sohn und Vater (szenisches Darstellen von Dialogen) 1 UR-Stunde


Arbeitsbögen, Materialien, Schülerergebnisse • • • •

Arbeitsbogen zum Inhalt Fragebogen zum Thema „Vorbild“ Vorlage für Wortkarten Aufgabenblatt ► die Vorlagen befinden sich im Anhang als Word-Datei


Abschließende Betrachtung zum Projekt • • • •

Filmauswahl für diese Zielgruppe sinnvoll große Wirkung; starkes Interesse grundsätzlich: zeitnahe Bearbeitung günstiger aber: interessante Erfahrung, da der Inhalt vermittelt werden musste  „echte“ Gesprächssituation (Idee: mit zwei Gruppen zwei vergleichbare Filme bearbeiten)


â&#x20AC;˘ trotz zeitlich erheblichem Umfangs kein Abfallen der Motivation, vermutlich aufgrund  mehrperspektivischer Herangehensweise  unterschiedlicher Erarbeitungswege  individualisierter Aufgabenstellungen


â&#x20AC;˘ dadurch: Intensität der Auseinandersetzung


D/Eth/BK

_________________________ Name

______ Klasse

___________ Datum

Berlinale-Film:

BOY

Neuseeland 2010

Regie: Taika Waititi

_____ Blatt

Thema

Film: BOY

87 Minuten

1. Welche Themen / Probleme werden in diesem Film angesprochen? ___________________

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BOY

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2. Was ist das Hauptthema? Um welche Beziehung geht es? ___________________________________________________________________

3. Welche Idole / Vorbilder hat Boy? Schreibe darunter, was er an ihnen bewundert!

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4. Welche Eigenschaften hat der Vater in Wirklichkeit? ___________________________________________________________________ ___________________________________________________________________ ___________________________________________________________________ 5. Mit welchen Verhaltensweisen versucht Boy seinen Vater nachzuahmen? ___________________________________________________________________ ___________________________________________________________________


D/Eth/BK

_________________________ Name

______ Klasse

___________ Datum

_____ Blatt

Thema

Film: BOY

Aufgaben 

Lest die Aufgaben genau durch und wählt dann drei davon aus! Ihr könnt allein oder mit Partner/in bearbeiten.

1.

Überlegt euch einen Dialog entweder zwischen • Boy und seinem Vater oder zwischen • Boy und seiner Mutter, den ihr dann vorspielen könnt.

2.

Malt ein Bild, das Rocky gezeichnet haben könnte, und zwar vor und nach seinem „magischen Eingreifen“! Überlegt, wie die Situation vorher aussieht und welche Katastrophe sich Rocky vorstellt.

3.

Verfasst einen kurzen erklärenden Text, was der Haka-Tanz ist und woher der Moonwalk kommt. Vergleicht die beiden Tanzformen!

4.

Überlegt, wie das Grab der verstorbenen Mutter aussieht! Wie wirkt es auf Europäer? Versucht anhand der Vorlage ein buntes, ungewöhnliches und positiv wirkendes Grab zu gestalten.

5.

Schreibt einen Brief von Boy an seinen Vater im Gefängnis oder einen Brief des Vaters an den Sohn (z. B. kurz vor der Entlassung)!

6.

Schreibt einen Entschuldigungsbrief an das Mädchen, in das Boy verliebt ist, nachdem er mit ihr in dem Autowrack gesessen hatte!

7.

Verfasst einen kleinen Werbetext, der Kinobesucher anlocken soll, sich diesen Film anzusehen! (Beachtet dabei, um welche Art von Film es sich handelt und wer die Zielgruppe für diesen Film sein könnte!)


D/Eth/BK

_________________________ Name

______ Klasse

___________ Datum

_____ Blatt

Thema

Film: BOY

Wann ist jemand ein Vorbild für dich? ► Kreuze alle Aussagen an, denen du zustimmst. Beantworte dann die drei Fragen! Ein Vorbild ist ein Mensch / eine Person, …

                

die ich gut finde. deren Verhalten ich gut finde. von der ich etwas lernen kann. die ich bewundere. mit besonders großem Mut. durch die ich mich verändere.

     

mit der ich mich identifizieren kann. die ich versuche nachzuahmen. die für mich unerreichbar ist. deren Verhalten mich motiviert. durch die ich stärker oder mutiger werde. die das gleiche Geschlecht hat wie ich.

deren Verhalten mich leitet, auch so zu werden. die mir selbst ähnlich ist und deren Erfolg ich auch haben möchte. an der ich mich orientiere, damit ich mich weiterentwickle. durch die ich lernen kann, etwas Neues zu machen / auszuprobieren. deren Verhalten / Leben für mich eine Art Modell ist. durch die ich eine positive / hoffnungsvolle Einstellung zum Leben entwickle. die ein Star / Künstler ist, der es zu etwas gebracht hat. aus dem wirklichen Leben, die in der Öffentlichkeit steht. aus meinem privaten Umfeld. oder eine Figur aus einem Buch oder einem Film. ________________________________________________________________________

1. Hast du ein oder mehrere Vorbilder? Wenn ja, wen und warum? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

2. Was spricht dafür, Vorbilder zu haben? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________

3. Welche Gefahr kann darin liegen? _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________ _____________________________________________________________________


Werbetexte Für alle Kinofreunde gibt es einen neuen Film, der für Jung und Alt geeignet ist! Der Film heißt „BOY“ „BOY“ – Boy ist eigentlich wie alle anderen Jungen in seinem Alter – aber auch irgendwie wieder nicht! Boy ist sehr vielfältig und erlebt eine Menge. Der Film schildert die Beziehung zu seinem Vater, der aus dem Gefängnis kommt und zu seinem kleinen Bruder Rocky Rocky und es geht natürlich auch um Liebe. Wenn ihr noch mehr wissen wollt, dann lest nach unter kino.berlin.de. kino.berlin.de. Und schaut euch den Film an, es lohnt sich wirklich! Euer Kinoteam Sulei und Khanh

Für alle Jugendlichen zwischen zwischen 14 und 18 Jahren, die gerne ins Kino gehen! Es gibt einen neuen Film für euch! Es geht um in einen Jungen, der ziemlich alleine ist, bis sein krimineller Vater zurückkommt… Mehr möchte ich euch nicht erzählen. erzählen. Aber es geht auch um die Liebe und um Vorbilder. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann guckt euch diesen Film an. Dafür lohnt es sich Geld auszugeben. Michelle


Radiotext

Hey Freunde!

Hier ist euer bester Kinotipp! Ein ganz neuer interessanter Film für Jung und Alt ist angelaufen. Der Film heißt „BOY“. Es geht um einen Jungen, der in seinem Leben viel durchmachen muss. Er hat seine Mutter verloren, sein Vater sitzt im Knast und er lebt zusammen mit Geschwistern und Cousinen in Armut. Aber sein Vorbild ist außer dem Vater noch Michael Jackson! Schon zehn Oscars hat der Film gewonnen! Zieht ihn euch rein, er ist sehr empfehlenswert. Das war der heutige Kinotipp von Danijel und Manuel !


Haka Das Wort bedeutet „Tanz“. Der Haka ist ein Ritualtanz, der früher bei den Maori getanzt wurde. Als Kriegstanz dient er der Einschüchterung des Gegners, was mit Gesichts- und Körpernarben verstärkt wird. Der Tanz wird von einem Sprechgesang der Krieger begleitet. Es war ein Mittel um sich selbst Mut und dem Gegner Angst zu machen. Aber der Haka ist nicht nur Tanz, sondern auch Teil der Willkommens –und Unterhaltungszeremonie für Gäste. Haka ist wie ein musikalisches Werk, bei dem die verschiedenen Körperteile Instrumente darstellen. Dabei sollen verschiedene Gefühle ausgedrückt werden. Es gibt viele verschiedene Arten des Haka. Nell

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Haka


Der Moonwalk Das Wort stammt aus dem Englischen und heißt „Mondgang“. Der Moonwalk ist ein Tanzschritt. Dabei werden die Beine so bewegt, dass eine Person sich rückwärts bewegt, aber vortäuscht vorwärts zu laufen. Vermutlich liegen die Wurzeln des Moonwalks im Mambo Dance. Eine ähnliche Stilübung führte der französische Pantomime JeanGaspard Deburau schon im 18. Jahrhundert vor. Auch in verschiedenen Filmen der 40er und 50er Jahre ist dieser Tanzschritt zu finden. Die eigentliche Erfindung ist die heute bekannte Form aus der Breakdance-Szenze der 80er Jahre. Durch Michael Jackson wurde der Moonwalk richtig bekannt. Er zeigte ihn 1983 beim 25, Geburtstag seiner Plattenfirma Motown als Performance zu seinem Song Billie Jean und dann auch bei späteren Auftritten. Der Moonwalk das Markenzeichen von Michael Jackson geworden. Er sagte, dass er diese neuen Schritte von den Kindern aus dem Ghetto in der City übernommen hat. Durch Michael Jackson wurden auch die Tanzschritte Sidewalk und der Lean bekannt. Iris

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Moonwalk


Berlinale 2010 - OS Berichte