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Zeitung Vinschgerwind 5-26 vom 05.03.2026 Bezirk Vinschgau Südtirol

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO
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Der x-te Anlauf, das Skigebiet Tarscher-Alm auszubauen

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Goldrain: Der Bagatelleingriff

Kastelbell/Trumsberg: Jäger gegen Gehsteig

Schlanders/Vinschgau: Der Aschermittwoch der Bauern

Mals: Altgediente tauschen politische Erinnerungen aus

Lichtenberg/Vinschgau: Fleckvieh bringt gute Preise

Leserbriefe und Stellungnahmen

St. Valentin: Theater im Vinschgau

Schlanders: Null-Kilometer-Holzhaus

Prad: Rollende Metzgerei

Porträt: Loisa Tröger und Hans Steiner in Agums

Schlanders: Ausstellung der Hobbykünstler

Schlanders: Oh mein Gott!

Schlanders: Gesamttiroler Maitanz in Schlanders

Schlanders: Patergartl soll wachsen

Basis: Verein Sortenbgarten

Martell: Spendenrekord

Bildungszug: Was im Vinschgau lost ist

Wind-Rästel mit exklusivem Preis

Kultur: Unter den Lauben

Vinschgau: Echt und live mit dem Jugendtheater

Vinschgau: Pflege - Umschulung mit Mehrwert

Theater Kortsch: Wer ist denn schon normal?

Wie sich der Generalsekretär von Schlanders ein System sanieren lässt

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Spezial Latsch: Die goldene Mitte ab Seite 35

Natur und Landschaft: Hühnervögel

Sport: Rodeln - beeindruckende Bilanz

Sport: Naturns/Schlanders - Am Beckenrand

Sport: Nina holt sich die Krone

Seite 48

Seite 50

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Kommentar

von Chefredakteur

Immer optimistisch

Die Tarscher Alm, das Wandergebiet und das schlafende Skigebiet mitten im Vinschgau, lebt nicht von Investitionen sondern vom Optimismus. Bisher jedenfalls. Das Gelände von der Bergstation aufwärts bis zum Joch ist ein wunderbares, der Blick ins Tal ist grandios und seit Jahren ist es im Winter so gut wie unberührt. Eine im Winter schneebedeckte Idylle, ein Erholungsgebiet im Sommer. Der Optimismus hat das Leben des Dinosaurier-Lifts von der Talstation auf die Bergstation zur Tarscher Alm jahrelang verlängert. Diesen Optimismus haben die Touristiker in Latsch aufgebracht und jährlich mit gutem Geld aus dem Tourismusverein bezahlt. Die Marteller dürften diesen Latscher Optimismus kaum geteilt haben. Denn der Tourismusverein Latsch-Martell besteht aus zwei höchst unterschiedlichen Destinationen und das teuer bezahlte Wandergebiet auf der Tarscher Alm dürfte den Martellern keinen Mehrwert gebracht haben.

Nun denn. Rund um das „Skicenter Tarscher Alm“ wabert es wieder. Es stehen Interessenten bereit, die das Umfeld nochmals untersuchen, die Überlegungen anstellen, die Lifte neu aufzustellen, die einen Zusammenschluss mit dem Ultner Skigebiet Schwemmalm mitdenken. Neu sind solche Gedanken und Pläne nicht. Dafür dürften sie allerdings wenig an Glanz verloren haben. Das geht nur mit Optimismus. Wenig Optimismus verstreut da im Vorfeld der Latscher BM Mauro Dalla Barba, wenn er sagt, er wolle nicht einen Tippl mehr Verkehr in Latsch und in Tarsch. Übersetzt heißt das wohl: Wir wollen nicht gestört werden. Mal schaun, wie sich das alles entwickelt. Jedenfalls lebt die Tarscher Alm seit Jahr und Tag immer vom Optimismus. Ob mit oder ohne Investitionen.

Foto: Erwin Bernhart
Foto: Erwin Bernhart

Vinschgau/Bozen

Biogasanlagen

InSüdtirol sind derzeit rund 30 Biogasanlagen (10 % davon im Vinschgau) in Betrieb, die aus Gülle Gas produzieren und dieses zur Erzeugung von Strom und Wärme verwenden. Die meisten von ihnen sind über 20 Jahre alt. Damit sie weiterhin in der Lage sind, effizient Biogas zu produzieren, ist eine Modernisierung von Anlagenteilen oder eine Erweiterung in vielen Fällen notwendig. Um diese zu fördern, hat die Landesregierung auf Vorschlag von Energielandesrat Peter Brunner am 27. Februar neue Richtlinien für die Ausschüttung von Beiträgen zur Modernisierung und Erweiterung bestehender Biogasanlagen beschlossen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das produzierte Biogas in einer KraftWärme-Koppelungs-Anlage verwertet und die gesamte Wärme genutzt wird. Auch ist ein maximaler durchschnittlicher jährlicher Viehbesatz einzuhalten.

Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die in Südtirol Biogasanlagen betreiben. Die maximale Beitragshöhe beträgt 50 Prozent der zulässigen Kosten für die Produktion thermischer Energie. Nicht zulässig sind die Kosten für Grundankauf, bauliche Maßnahmen und der Ankauf von Transportfahrzeugen. „Die Modernisierung der bestehenden Anlagen steigert die Effizienz der Biogasproduktion und leistet somit einen Beitrag zur Reduktion von TreibhausgasEmissionen,“ erklärt Petra Seppi, Direktorin des Landesamtes für Energie und Klimaschutz.

1. Georg Paulmichl Preis

In Prad am Stilfserjoch wurde am 28. Februar erstmals ein Preis vergeben, der nicht nur an einen bedeutenden Prader erinnert, sondern den Fokus auf einen Bereich lenkt, der selten Beachtung findet: Kunstschaffende mit Behinderungen. Elmar Rufinatscha ist der erste Träger des Preises, der von der Sozialbetreuerin Sophie Wastian initiiert und künftig alle zwei Jahre von Land und Gemeinde Prad am Stilfserjoch vergeben werden soll.

...mit allen Sinnen

Goldrain - Das Projekt „Kräuterlehrpfad“, welches das Kräuterschlössl in Goldrain verwirklicht und in dem letzlich alle Sinne angesprochen werden sollen, hat alle Sinne in der bäuerlichen Nachbarschaft geweckt. Im Vorfeld hat es Eingaben von allen Seiten gehagelt. Aber der Latscher BM hat alle Hühneraugen zugedrückt.

Urban und Annemarie Gluderer bauen seit mehr als 20 Jahren auf biolo gischer Basis Kräuter an. Bei den Kunden kommt das gut an, das Geschäft floriert. Weniger gut kommen Einsatz und Kampflust der Familie Gluderer für die bi ologische Anbauweise bei den Nachbarbauern und überhaupt in bäuerlichen Kreisen an. So ist es nicht verwunderlich, dass das jüngste Projekt, ein „Kräu terlehrpfad“, nicht nur in Latsch die Geister spaltet. Urban und Annemarie Gluderer möchten mit dem Interreg-Projekt „Her bia“ am Kräuterschlössl das Angebot um Hofführungen er weitern. Dazu ist eine Bauleitplanänderung, in der das Landwirtschaftsgebiet um eine Zone für „Freizeitgestaltung“ ergänzt wird, vom Architekten Florian Holzknecht bei der Gemeinde Latsch eingereicht worden. Die Einleitung des Verfahrens wurde kurz nach Allerheiligen 2025 vom Gemeindausschuss einstimmig eröffnet. Mit teilweise gleichlautenden Stellungnahmen sprachen sich die Nachbarbauern und der Goldrainer Ortsbauernrat gegen das Ansinnen aus. In der Landeskommission wurde keine Entscheidung getroffen, dafür soll die Gemeinde darüber diskutieren. Der Athesia-Vinschger hat berichtet, dass bereits gebaut werde. Der Gemeinderat hat kürzlich in einer informellen Sitzung dem Ansinnen des Kräuterschlössls

Beim Kräuterschlössl in Goldrain sind die Bauarbeiten für einen Kräuterlehrpfad im Gange, aufgrund eines „Bagatelleingriffes“

breiten Raum eingeräumt. BM Mauro Dalla Barba soll dabei gesagt haben, dass man sich im Vorfeld auf höchstens ein Gebäude, eine Hütte, geeinigt habe. Es soll heftigst diskutiert, Projekt und Abstände unter die Lupe genommen worden sein. Es brauche keinen Gemeinderat, wenn schon in der Zeitung stehe, dass bereits gebaut werde, schimpften manche Gemeinderäte. BM Dalla Barba wies ganz klar darauf hin, dass bei einer Freizeitanlage rigorosere Abstandsregelungen zur Anwendung gebracht werden. Das berge natürlich Konfliktpotenzial, das ohnehin bestehe, aber das nicht verstärkt werden solle. Ein Ablehnen der Umwidmung

ohne stichhaltige Begründung gehe nicht gut, soll ein Gemeinderat eingeworfen haben. BM Dalla Barbas Resümee war so, dass sich die Goldrainer Kräuterbauern selbst ein Eigentor geschossen haben, indem sie den Gemeinderat mit dem Zeitungsartikel regelrecht „verarscht“ hätten. Ziel sei es nun, dass man die Diskussion und die Gründe der Ablehnung in sachlicher Form zusammenschreiben und der zuständigen Landeskommisson und den Antragstellern übermitteln werden. BM Mauro Dalla Barba sagt dem Vinschgerwind auf Nachfrage, dass die Arbeiten beim Kräuterschlössl über einen „Bagatelleingriff“ legalisiert seien.

Foto:

Mitten durchs Wohnzimmer

Das Ansinnen der Agrargemeinschaft Trumsberg um den Vorsitzenden Bertram Stecher, einen ehemaligen Steig zwischen dem Trumser Albl und der Stierbergalm wieder zu reaktivieren, führt in der Gemeinde Kastelbell zu Protest und zu Maßnahmen. Die Jäger im Jagdrevier Kastelbell um Revierleiter Manuel Oberhofer sehen eine wichtige Wildruhezone in Gefahr. Im ohnehin viel von Gästen und Freizeitsportlern begangenem Revier seien solche Ruhezonen enorm wichtig. Rund um diese Gemengelage hat sich in den vergangenen Wochen eine halböffentliche und letzthin eine öffentliche Debatte entwickelt, in die die Forst bzw. der Forstbezirk Vinschgau und die Forststation Latsch, der AVS, der Jagdverband, der Natur- und Umweltschutz, Wildbiologen und mit dem für Land-, Berg-, Forst- und Almwirtschaft und für die Jagd zuständigen Referenten Thomas Plack und dem Oppostionsführer im Gemeinderat, Benjamin Pixnerr,

auch Gemeindevertreter involviert wurden.

Die Debatte gipfelte vorerst in einem Gipfeltreffen, in einer Onlinesitzung der genannten Behörden am Montag, den 23. Februar. Organisiert und vorangetrieben hat diese Sitzung Manuel Oberhofer. Erst auf Zuruf soll auch die Agrargemeinschaft Trumsberg dazu eingeladen worden sein. Despektierliches Desinteresse zeigte BM Gustav Tappeiner, der angekündgt hat, an der Onlinesitzung nicht teilzunehmen und stattdessen Thomas Plack schickte. Das sei anders zu lösen und zwar im Gespräch zwischen den Kontrahenten, also zwischen der Agrargemeinschaft und dem Jagdrevier, soll Tappeiner gesagt haben.

Auf Trumsberg sagt man, dass man da ein großes und unnützes Tam-Tam mache. Denn die Forst sagt, dass ein Steig, der mit Reithau und Schaufel ausgebrochen werde, kein Problem sei. Man habe 2019 das

Mea Culpa - Fall für Rechnungshof

Der Generalsekretär von Schlanders Georg Sagmeister hat im Laufe der letzten 4 Jahre auf eigene Faust Aufträge vergeben, ohne dass diese vom Gemeindeausschuss abgesegnet waren. Insgesamt 121.391 Euro, die in 30 Aufträgen an den Ingenieur Ulrich Rechenmacher gegangen sind. Diese außeretatmäßigen Verbindlichkeiten sind am 27.02.2026 im Gemeinderat gelandet, um eine alles andere als übliche Praxis zu sanieren. „Mea culpa“, streute Sagmeister Asche auf sein Haupt und gelobte Besserung. Den Sanie rungs-Beschluss des Gemeinderates, der erst die Geldmittel zur Aus bezahlung locker ma che, werde er samt einer eigenen Stellungahme dem Rechnungshof

schicken und dieser möge darüber befinden. Der Revisor Andreas Wenter nahm Sagmeister als „einen Praktiker“ in Schutz und rügte gleichzeitig die außeretatmäßigen Verbindlichkeiten als „Anomalie“, die zu vermeiden seien und die Amtswege seien einzuhalten. Aus den Reihen der Gemeinderäte kam der Aufruf, künftig „sauber und transparent“ zu arbeiten. Die Gelder wurden nicht veruntreut, konterte Sagmeister. Der Nutzen für die Verwaltung sei zwar gegeben, allerdings seien die über 30 formlos vergebenen Aufträge ethisch nicht vertretbar, kündigte Günther Bernhart seine Enthaltung an. Mit 10 Dafürstimmen wurde Sagmeisters Vorgehen saniert. (eb)

Trumser Albl neu errichtet und die Alm werde mittlerweile wieder bestoßen. Mit einem Verbindungsweg zwischen den Almen werde eine neue Attraktivität geschaffen. Genau das will man im Jagdrevier verhindern. Denn die Wanderer würden sich genau durch das Wohnzimmer des Wildes - durch die notwendige Ruhezone nämlich - bewegen.

VOM WIND GEFUNDEN

Das sagen auch die Wildbiologen und Zustimmung kam auch vom Dachverband für Natur und Umweltschutz. Zum einen. Zum anderen habe der AVS Untervinschgau gesagt, dass man keine neuen Wanderwege plane. Und: Man könne doch den vorhandenen Weg rund 300 Meter oberhalb des geplanten benutzen. Der sei zu gefährlich, sagen die Trumsberger. Am 26. Februar kam die Angelegenheit durch Benjamin Pixner im Gemeinderat zur Sprache. Pixner wollte wissen, was der Ausschuss zum Ganzen sage. Referent Thomas Plack und BM Gustav Tappeiner winkten ab: Das Ganze betreffe nicht die Gemeindeverwaltung. Das sei Sache zwischen dem Grundbesitzer (Agrargemeinschaft Trumsberg) und den Jägern. (eb)

Die erste Frau mit Doktortitel

Die erste Frau der Welt, die einen Doktortitel erhielt, war Elena Cornaro Piscopia aus Venedig. Sie wurde 1678 an der Universität Padua in Italien zur Doktorin der Philosophie promoviert. Geboren wurde sie 1646 als fünftes Kind einer venezianischen Adelsfamilie. Bereits in früher Kindheit erhielt Piscopia Unterricht in den klassischen Sprachen Latein und Griechisch, später auch in Hebräisch, Arabisch, Französisch und Spanisch. Ihr weiteres Interesse galt der Mathematik, Philosophie und Theologie. Die Bemühungen, ihr den Doktorgrad in Theologie zu verschaffen, blieben erfolglos. Eine Frau habe in der Kirche zu schweigen und könne deshalb keine Lehrbefugnis erhalten. Schließlich wurde ein Kompromiss gefunden und sie konnte zu einem philosophischen Thema aus der aristotelischen Logik promovieren. Laura Bassi war 1732 die erste Frau, die in Naturwissenschaften an der Universität Bologna promovierte. Dorothea Christiane Erxleben war die erste promovierte Ärztin in Deutschland. Sie erhielt ihren Doktortitel 1754 an der Universität Halle unter Sonderbedingungen. Noch vor etwas mehr als hundert Jahren wurden Frauen in Deutschland nicht zum Studium zugelassen. Lange Zeit mussten sie um das Recht kämpfen, sich an einer Universität für ein Studium einzuschreiben. Richtig studieren durften Frauen zuerst im Großherzogtum Baden – dort wurden sie 1900 zum Studium zugelassen. Heute liegt der Frauenanteil unter den Studierenden bei circa 50 Prozent, in einigen Studienfächern sogar höher. (hzg)

Schlanders
Foto: Erwin Bernhart

Hoffnung

- In Latsch keimt Hoffnung auf. Hoffnung darüber, dass die Liftanlagen auf der Tarscher Alm erneuert, der seit langem schlafende Skibetrieb wieder aufgenommen werde und

Die Tarscher und die Latscher haben auf der Tarscher Alm das Skifahren erlernt - und wieder verlernt. Bild aus vergangenen Tagen, als die Schülerinnen und Schüler noch den Wintersporttag auf heimischen Hängen verbringen haben können Fotos: Erwin

Eine Diskussion im Tourimsmusverein Latsch geht so: Der Zubringerlift, der an der Talstation oberhalb von Tarsch startet und auf der Tarscher Alm endet, wird 2028 abgeschaltet. Die Lichter gehen aus. Ende. Dieses Szenario ist nicht nur so dahergeredet.

Denn seit der Tourismusverein die Liftanlagen vor Jahren übernommen hat und das Geschäftgebahren über die eigens gegründete TV Lift GmbH abwickelt, reißt der Liftbetrieb regelmäßig ein Loch in die Kassa. Um die 180.000 Euro werden es jährlich sein. Die werden dann mit dem Geld aus dem Tourismustopf bezahlt. Hinzu kommen die regelmäßigen Revisionen, die die alte Liftanlage über sich ergehen lassen muss. 2025 war es die 5-jährige Revision. Das Geld muss aufgewendet werden, damit der Lift im Sommer läuft, damit das Zusatzangebot - Wandermöglichkeiten, Almwirtschaft - auf der Nörderseite für Gäste und Einheimische bereitgestellt werden kann. Letztlich ein teuer erkauftes Zusatzangebot. 2030 kommt auf den Zubringerlift „Latsch

I“ eine 10-jährige Revision zu. „Die derpa cken wir nicht mehr“, sagt es der Präsident des Tourismusvereines und gleichzeitig der Präsident der „TV Lift GmbH“ Roman Schwienbacher ganz offen und einen neuen Lift könne man sich nicht leisten. Deshalb sei tatsächlich die Diskussion im Tourismusverein dahingehend, dass man die Lichter bereits 2028 und nicht erst 2030 ausschalten möchte. Je früher man abschalte, desto weniger Geld werde verbraten.

Derweil wird im Skigebiet Tarscher Alm „abgeplündert“. Zwei Lifte sind bereits abgebaut. Der Gampenlift, der „Babylift“ also, ist nach Rumänien gegangen und der Kaserer-Lift nach Chile. Der größere Lift „Latsch II“, von der Bergstation auf die Zirmruanhütte, wird wohl heuer noch abgebaut.

Dies ist der aktuelle Hintergrund, vor dem sich neue Szenarien entwickeln könnten und können. Man muss es so formulieren: Vor diesem Hintergrund könnten „alte“ und deshalb bekannte Szenarien wieder aufleben. Szenarien, die vor Jahren durchdiskutiert, abgewogen, verworfen, verbrannt, herbeigehofft und letztlich

nie realisiert worden sind. Die Voraussetzungen, die Hintergründe und Unterlagen waren damals andere als heute. „Hü oder Hot“ hat der Vinschgerwind im Jahr 2005 über den Fortbestand der Tarscher Alm getitelt. Damals hat die Latscher Skicenter GmbH die Flucht nach vorne ergreifen und den Zubringer Latsch I neu bauen, den Jochpfarrerlift ausbauen, eine Talabfahrt anlegen und die Beschneiungsanlage verbessern wollen. Das Unterfangen endete, weil nicht verwirklicht, im Konkurs der GmbH, den man mit der Flucht nach vorne eigentlich verhindern hat wollen. Schnee von gestern ist das heute.

Licht aus, Licht an

Dann kam Jaime Lorenzo, der Spanier, charismatisch, großspurig, einen Ausbau und investieren wollend, „Pure Nature Ski GmbH“. „Er könnte sicher auch als Staubsaugerhändler reich werden“, charakterisierte ihn 2008 der Vinschgerwind unter anderem. Drei Hektar Wald wollte Jaime Lorenzo Blanco als Tourismuszone bei der Talstation - für Chalets. Später sollten die

Bernhart

Chalets eher an der Bergstation entstehen. Blanco bringt damals auch eine Bahn vom Bahnhof hinauf auf die Talstation ins Spiel, a lá Hungerburgbahn in Innsbruck. In Latsch entsteht so etwas wie kühle Euphorie, zwischen Schulterklopfern und Skeptikern. Der Spanier scheitert und das trotz Begleitung von Latscher Skicenter-Granden wie etwa Franz Rinner.

Der Tourismusverein Latsch übernimmt dann über eine neu gegründete TV Lift GmbH die Lifte auf der Tarscher Alm, über die neue gegründete TV Gastro GmbH werden die Immobilien an Tal- und Bergstation bewirtschaftet bzw. verpachtet.

Die Tarscher Alm fällt als Skigebiet vollends in den Winterschlaf. Die Berghänge oben um die Zirmruanhütte sind trotzdem in jedem Winter magisch, der Schnee glitzert, neckt, lockt. Eine Wintersaison findet in der Ferienregion Latsch-Martell statt - in Martell. Die Latscher Beherbergungsbetriebe überwintern schlafend. Man könnte sagen, die Herbergen liegen um die Weihnachtszeit brach.

Brachliegende Herbergen

Das könnte sich ändern. Denn im November 2025 verkündet der Präsident des Tourismusvereines Latsch-Martell Roman Schwienbacher in einer Sitzung des Verwaltungsrates, dass es Interessenten gebe, die das Skigebiet kaufen und um- und ausbauen möchten. Der Ball wird flach gehalten, Vorstudien werden betrieben, Gespräche vorbereitet. Die Interessenten bleiben anonym, denn bis heute ist gar nichts in irgendwelchen trockenen Tüchern.

Roman Schwienbacher sagt nur soviel: Die Interessenten haben der Fraktion Tarsch, die Grundeigentümerin auf der Tarscher Alm ist, einen Nutzungsantrag gestellt. Diesen Antrag soll die Fraktionsverwaltung bewerten und darüber befinden. Je nachdem wie die Fraktionsverwaltung die Sachlage einschätze, können nächste Schritte folgen. Die Fraktionsverwalter lassen sich von allen möglichen Ämtern beraten, vom Bauernbund, vom Rechtsamt usw., um den vielen offenen Fragen begegnen und um den vielen Fehlern aus der Vergangenheit ausweichen zu können. Gibt die Fraktionsverwaltung Tarsch als Grundeigentümerin für Grundbenutzung und mögliche Pacht grünes Licht, dann erst werde eine Gesellschaft bestehend aus drei Gesellschaftern gegründet werden. Zwei Gesellschafter seien Einheimische und ein Gesellschafter komme aus Tschechien. Alle haben Erfahrung in Sachen Skigebiete. Das Gutachten bzw. die Nutzungs-Bewertung der Fraktionsverwalter von Tarsch soll in diesen Tagen vorgelegt werden. Dann dürften Gesellschafter und Pläne das öffentliche Licht erblicken. Dann dürften entsprechende Fragestellungen auch an die Gemeindeverwalter gestellt werden kön-

nen. „Grundsätzlich sind wir bereit“, hat sich der Latscher BM Mauro Dalla Barba ein Mantra für die Öffentlichkeit zugelegt, „die Anliegen und die Pläne anzuhören und an zuschauen.“ Dann schiebt Dalla Barba fast schon eine Drohung nach: „Keinen zusätz lichen Verkehr darf es für Latsch und für Tarsch geben und das Ganze muss einen Mehrwert für die Bevölkerung haben.“

Dass die potenziellen Gesellschafter be reits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben haben, ist in Latsch bekannt. Den Inhalt umreißt Schwienbacher grob: Eine Zubringeranlage von der Talstation St. Martin hinauf auf die Talstation Tarscher Alm, eine neue 10er Kabinenbahn von der Talstation Tarscher Alm hinauf auf das Tarscher Joch. Denn im Skipistenfachplan ist eine Verbindung von der Bergstation Tarscher Alm zum Joch hinauf bereits ent halten. Eine Verbindung mit dem Skigebiet Schwemmalm in Ulten sei - aus Sicht des Grundbesitzes - im Bereich des Möglichen, zumal die Kuppelwieser Alm im Eigentum der Fraktion Tarsch sei. Aus den Studien aus der Vergangenheit werde ersichtlich, dass für die Verbindung mit der Schwem malm nur ein Lift und eine Piste notwendig sei. Der Großteil eines solchen Liftes und ei ner solchen Piste liege auf Grund der Frak tion Tarsch.

Für eine neue Beschneiungsanlage gebe es Studien aus der Vergangenheit, die ein Speicherbecken in der Nähe der Zirmru anhütte vorsehen. Auf der anderen Seite können Verhandlungen mit Alperia eine Wasserversorung über den Arzker-Stausee klären. In Summe eigentlich kaum Neues.

„Optimale Geschichte“

Auf die Frage, über welche Motivationen die potenziellen Gesellschafter an die Sache Tarscher Alm herangehen, sagt Schwienba cher, dass die Sachlage x-Mal angeschaut worden ist. Aus der Zusammenschau der Daten, der potenziellen 3.500 Betten in der Umgebung, die im Winter brachliegen, aus der Sicht, dass Ulten schwer und nur durch eine lange Zufahrt zu erreichen sei und tal intern über relativ wenige Betten verfüge, wäre ein Ausbau der Tarscher Alm samt Zusammenschluss mit Ulten eine „optimale Geschichte“.

Es habe bereits mit mehreren Hoteliers in Latsch Gespräche über die Bereitschaft, im Winter zu öffnen, gegeben. Die durchaus po sitiven Signale seien ermutigend gewesen.

Sicher sei, so sagt es Schwienbacher, dass ein Neubau des Zubringerliftes „Latsch I“ als erstes in Angriff zu nehmen sei. Man könne sofort starten. Die hoffnungsvolle Euphorie wird vor allem dann verständlich, wenn man sich die Kehrseite ins Bewusst sein ruft: 2028 oder spätestens 2030 gehen beim letzten Dinosaurier-Lift „Latsch I“ oh nehin die Lichter aus.

Vinschgau

Gute Nachrichten

Am10. Februar hat sich die Vinschger SVP mit dem Landesrat Philipp Achammer in Schlanders getroffen. Der Landesrat brachte „gute Nachrichten“ für Schulen und Kultur in den Vinschgau. Die Umsetzung des Projekts „Ausbau der Landesberufsschule in Schlanders“ – Tiefbauhalle (ca. 4 Mio. Euro) geht gut voran. Die urbanistische Konformität ist da und 2026 könne das Vergabeverfahren und von Seiten der Gemeinde die notwenigen Abbrucharbeiten durchgeführt werden. Beim Schülerheim in Mals (ca. 30 Mio. Euro) werden heuer die erforderlichen bodenund umwelttechnischen Maßnahmen ergriffen. Baubeginn kann wie vereinbart 2027 sein. Zwischenzeitlich wurde das Schülerheim „Molles“ als Überbrückung baulich adaptiert. Nachdem in den letzten Jahren das Interesse an Biathlon in der Sportoberschule Mals konstant zugenommen habe, solle für die Sportoberschule eine bescheidene Biathlon-Trainingsanlage in Schlinig für kurzzeitige TrainingsEinheiten angedacht werden. Auch eine Führungskostenbeteiligung der Schule an den Strukturen in Martell und Mals soll in einer Vereinbarung zwischen der Schule und den Biathlon-Standorten verankert werden. Der Landesrat verkündet sein Interesse und seine Mithilfe auch im Westen Südtirols eine Jugendherberge zu errichten. Das „Gruber-Färber-Haus“ in Mals (ehem. Altersheim) soll mit Kostenaufwand von über 10 Millionen Euro in eine Jugendherberge mit 99 Schlafplätzen umgewandelt und baulich adaptiert werden. Bezüglich „Schloss Goldrain“ werde sich Landesrat Achammer um eine Sonderfinanzierung bemühen, um gewisse Standortnachteile auszugleichen.

In Langtaufers wird das Land die Gemeinde mit einem Beitrag für den Ankauf des „Gruber-Hauses“ für die Erlebnisschule unterstützen. In Laas werde das Land ebenso mit dem bestmöglichen Beitrag die Gemeinde unterstützen, um das sog. „Lechner Areal“ für ein lebendiges Marmorzentrum, temporäre Künstlerateliers

Landesrat Achammer bei der Sitzung mit der SVP-Bezirksleitung Vinschgau

Aschermittwoch der Bauern

Schlanders/Vinschgau

gut. Wohl auch deshalb waren die Stühle im Kulturhaus Schlanders bei der BB-Bezirksvollversammlung schütter besetzt.

von

Dsammlung am Aschermittwoch, den 18. Fe bruar im Kulturhaus von Schlanders. Über die „Diggy-Treffs“, den Anlaufstellen fürs Digitale, referierte Werner Messner, über die Soziale Absicherung Max Thurner, der eindrücklich vor allem die Jungen aufforderte, in die Rentenkassen einzuzahlen und über Trends und Innovationen referierte Matthias Bertagnolli. In seiner Zusammenfassung des bäuerlichen Jahres 2025 blickte der BB-Bezirksobmann Joachim Weiss mit einer bestimmten Zufriedenheit zurück. Denn im Obstbau konnte eine zufriedenstellende Ernte eingefahren werden, ebenso war die Futterqualität gut und von den Almen kamen hervorragende Produkte. Die von der Gesellschaft viel beachtete Marillenernte war gut und eine Vereinbarung zwischen VIP und Melinda im Bezug auf die Vermarktung von Kirschen laufe gut an. Sowohl der Weinanbau als auch die Vermarktung blieben eine Herausforderung. Kurzum, 2025 waren vom Anbau und vom Wetter her positiv, dafür sei, so Weiss, dem Herrgott zu danken. Sicher sei, dass der Pflanzenschutz auf EU-Ebene Thema bleiben werde.

Beim Pflanzenschutz tue sich etwas, sagte BB-Obmann Daniel Gasser. Denn es sei ein Unding, dass man 8 Jahre für die Zulassung eines neuen Wirkstoffes benöti-

ge. Zudem müsse, wenn ein Wirkstoff nicht mehr zugelassen werde, eine Alternative bereitstehen. Gasser wies daruaf hin, dass es beim Goßraubwild „ganz mühsam“ sei, etwas voranzubringen. „Wir wünschen uns nicht die Zustände vom Appenin, wo ben werde. Landesrat Luis Walcher lobte die genossenschaftliche Organsisation als sehr innovativ, brachte als Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus das Eggental und wies auf die gute Zusammenarbeit mit Sepp Noggler und Franz Locher hin. Es war dann der Locher Franz, der im Vinschgau aus seiner Sicht die drei wichtigsten Säulen in der Landwirtschaft aufzählte: die Produkte, die Beiträge und den Nebenerwerb. Über den Nationalpark und über das Wasser soll der Sepp reden., sagte der Franz. Der Sepp sagte aber kein Wort und Joachim Weiss: „Der Sepp wird von den Grußworten verschont.“

Das Tierwohl und eine mögliche Geflügelmast im oberen Vinschgau (in Mals steht der dortige Schlachthof bereit) wurde bei den Fragen aus dem Publikum angerissen. Auf die Frage vom ehemaligen BB-Bezirksobmann Raimund Prugger, wann mit der Nachbesetzung der Stellen von Markus Joos und Martin Pazeller zu rechnen sei, sagte Walcher, dass er hoffe, die Joos-Stelle (Bezirksleiter für Landwirtschaft) mit Ende des Jahres nachbesetzen zu können. Martin Pazellers Amt (Direktor Abt. Landwirtschaft) sei derart groß, dass nur die Hoffnung bestehe, einen Guten finden zu können.

Fotos: Erwin Bernhart

WINTERWANDERUNG

FERIENREGION RESCHENSEE

Das Schlinigtal und Skitouring von der Sesvennahütte zum Schadler

Das idyllische Bergdorf Schlinig liegt auf 1.700 m im oberen Vinschgau, nahe der Schweizer Grenze. Umgeben von weiten Almwiesen und der eindrucksvollen Bergwelt der Sesvennagruppe ist Schlinig ein ruhiger und ursprünglicher Ausgangspunkt für Wanderund Skitouren.

Der Ort ist ein wahres Paradies für Langlaufbegeisterte. Die bestens präparierten Loipen führen durch die beeindruckende Winterlandschaft des oberen Vinschgaus – sonnig, schneesicher und herrlich ruhig.

Ein beliebtes Ziel ist die urige Schliniger Alm, die mit regionalen Köstlichkeiten und gemütlicher Atmosphäre zur wohlverdienten Einkehr einlädt. Noch weiter hinein in die faszinierende Bergwelt führt der Weg zur neu umgebauten Sesvennahütte. Sie verbindet modernen Komfort mit alpinem Charme und ist perfekter Ausgangspunkt für Winterwanderungen, Skitouren oder einfach

zum Genießen der beeindruckenden Ruhe. Die Hütte bietet gemütliche Mehrbettzimmer, eine großzügige Sonnenterrasse mit beeindruckendem Panoramablick sowie regionale Südtiroler Spezialitäten. Sie ist ein idealer Stützpunkt für Mehrtagestouren und Gipfelziele in der Umgebung

Für Skitourengeher ist der Schadler ein Highlight. Die Tour startet an der Sesvennahütte und führt zunächst westwärts an der Materialseilbahn vorbei zu einem kurzen Steilhang, der zu einer Einsattelung hinaufführt. Über weite Hochtäler und offene Becken zieht die Route in einem großen Linksbogen zur markanten Felsformation nordwestlich des Föllakopf. Anschließend steigt der Weg südwärts zur Fuorcla Sesvenna (Sesvennascharte, 2.824 m). Von dort geht es rechts haltend nordwärts dem breiten Südrücken folgend, in langen, gleichmäßigen Kehren bis zum höchsten Punkt des Schad-

lers, der mit einem Steinmann markiert ist.

Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute. Vom Gipfel des Schadlers eröffnet sich ein beeindruckender Rundblick auf die umliegenden Gipfel, allen voran den markanten Piz Sesvenna, und die gesamte Hochgebirgslandschaft der Sesvennagruppe. Die Tour umfasst insgesamt etwa 1.400 Höhenmeter bei einer Gesamtstrecke von rund 8 Kilometern (Hin- und Rückweg). Für den Aufstieg sollten etwa 2,5 bis 3 Stunden eingeplant werden, die gesamte Gehzeit inklusive Abfahrt beziehungsweise Abstieg beträgt rund 4 Stunden.

Auch im Sommer hat das Schlinigtal einiges zu bieten. Von gemütlichen Spaziergängen entlang der Almwege bis zu anspruchsvollen Touren in die Sesvennagruppe ist für jeden etwas dabei. Die Sesvennahütte lädt dabei zu einer Pause mit regionalen Spezialitäten ein

und ist der perfekte Rückzugsort für eine Übernachtung mitten in der alpinen Natur.

INFOS SCHUTZHÜTTE SESVENNA: Tel. +39 348 2113562

Die Sesvennahütte bleibt voraussichtlich noch bis zum 12. April geöffnet. Mit dem 13. Juni startet die Hütte in die Sommersaison, die aller Voraussicht nach bis zum 18. Oktober andauern wird. i Ferienregion Reschensee T +39 0473 310 600 info@reschensee.com

Altgediente tauschen politische Erinnerungen aus

Dass der Manfred Zangerle, einstmals SVP-Bezirksobmann im Vinschgau, zum Senatskandidaten gekürt und dann abgesägt worden war, dass die Wasserleitung für die Beschneiungsanlage am Watles in einer Nacht- und Nebelaktion über’s Wochenende verlegt worden ist, waren nur einige Erpisoden, die eine Gruppe altgedienter SVP-Mandatare in Erinnerung gerufen hat. Der ehemalige Baulöwe Hias Paulmichl hatte die Gruppe in die Pizzeria Lamm in Mals geladen und seiner Einladung sind die allermeisten gefolgt. „Wegen der alten Zeiten“, lachte man. Der „Schlosser Hans“ aus Burgeis, der Hans Moriggl, erinnerte sich lebhaft daran, dass man aufgrund einer Rettungsaktion vom damaligen Bozner VizeBM Michele Di Pupo beim späteren Landesrat einen Stein im Brett hatte. Die Burgeiser Feuerwehr

GSCHNAGGLT

hatte nämlich den verunfallten Di Pupo auf der Malser Haide aus dem Schnee gerettet. Di Pupo hatte damals versprochen, wenn er helfen könne, sei er bereit. Diese Hilfe hat Moriggl im Namen der Verantwortlichen im Skigebiet Watles dann bei der Erweiterung des Watles in Richtung Zerzatal,

also für einen Zusammenschluss mit der Haideralm eingefordert. Di Pupo hat damals sein Versprechen gehalten, allerdings sind andere in der SVP umgefallen, so dass das Ansinnen in der Landesregierung letztlich abgelehnt worden sei. Der „Lina-Martl“, der Martin Patscheider aus Schlinig, erin-

nerte sich genauso lebhaft wie der Hans Moriggl. Wenn die „Alten“ erzählen, spürt man die rückblickende Begeisterung im Mitgestalten, an der Politik. Aber auch Enttäuschungen, die einige bewogen haben, aus der SVP auszusteigen bzw. das „Partei-Kärtchen“ nicht mehr zu beziehen. Von einer Schwäche der Partei, bzw. von einer Unvollkommenheit der Südtiroler Volkspartei sprach und krittelte Manfred Zangerle. Es habe eine Zeit gegeben, in der die Basis, sprich die Mitglieder, die Ortsobleute, die Bezirksobmänner in der Partei noch mitzureden und Beachtung gefunden hatten. Diese Zeiten seien wohl vorbei. In der Pizzeria Lamm in Mals fand keine SeniorenRevoution statt, sondern ein gemütliches und dann doch leidenschaftliches Erinnern an politische Kämpfe, Erfolge und auch Niederlagen. (eb)

PR-INFO JUVI

JuVi legt nach: PodcastErfolg wird gefeiert –neues Format startet

Ende März 2025 ging das JuVi – Jugendtheater Vinschgau mit seinem ersten Podcast „Gschnagglt und Gratscht“ online. Was zunächst als kreatives Experiment gedacht war, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Erfolgsformat. Mit 500 bis 1.500 Hörerinnen und Hörern pro Folge trifft der Podcast seither den Nerv der Zeit. Humor, Ehrlichkeit und der unverwechselbare Blick auf Themen aus Südtirol und darüber hinaus machen das Format zu einem Fixpunkt im JuVi-Jahreskalender.

Am 20. März feiert „Gschnagglt und Gratscht“ nun ein Jahr on air – und das nicht leise, sondern mit einer großen Live-Podcast-Show im BASIS Kasino in Schlanders. Das Publikum darf sich auf einen besonderen Abend mit Rückblicken, Überraschungen und echtem Bühnenfeeling freuen. Der starke Zuspruch bestärkt JuVi darin, neue Wege zu gehen. Deshalb folgt bereits das nächste Projekt: Am 08. März 2026 feiert „Frauenzimmer – der Podcast“ Premiere. Ein Format von Frauen für alle – mit großen Themen, intensiven Gefühlen und viel Freude am gemeinsamen Austausch. Miry, Celi und Lea sprechen vielseitig, aktuell und authentisch über das, was bewegt, beschäftigt und manchmal auch herausfordert. Persönliche Erfahrungen treffen auf gesellschaftliche Fragen, Leichtigkeit auf Tiefgang.

Ab 08. März erscheint monatlich eine neue Folge – als starke Ergänzung zur bestehenden Podcast-Reihe und als weiteres digitales Aushängeschild von JuVi. Mehr Infos unter: www.meinjuvi.org

Die ehemaligen SVP-Kämpfer v. l.: Roland Seidl, Hias Paulmichl, Hans Moriggl, Manfred Zangerle, Martin Patscheider, Luis Theiner und Ignaz Blaas

Am Mittwoch, 25. Februar trafen sich die Vinsch ger Fleckviehzüchter zur Jahresvollversammlung im „Gasthof Adler“ in Lichtenberg. Es standen Neuwahlen an. Nach der Begrüßung durch den Ob mann Markus Thanei und die Verlesung des Protokolls der Versammlung 2025 informierte Matthias Prünster vom Rinder zuchtverband über die gemeinsame Zuchtwertschätzung der europäischen Fleckviehpopulation (Deutschland, Österreich, Tschechien, Kroatien). Diese Schätzung bewertet die Stiere, die Milchleistungen, die Fitness usw. „Wichtig ist es international Netzwerke zu knüpfen, um erfolgreich zu sein“, so Prünster. Die Fleckviehzucht macht laufend Qualitätsfortschritte und steht im Vergleich in Südtirol sehr gut da. Vier Südtiroler Stiere in der Aufzuchtstation in Fiume (Veneto) sind in der künstlichen Besamung im Einsatz. Das Fleckvieh ist die Hauptrasse in Südtirol. Die Doppelnutzung (Milch und Fleisch) macht die Rasse attraktiv. Die

Kalb um 863 Euro, ein Jungrind um 1.490 Euro, und für die teuerste Kuh wurde um 5.082 Euro bezahlt. Michael Kuppelwieser von BRING referierte über das „Stallklima - großer Faktor für Leistung“. Zucht und Milchleistungen stehen und fallen mit der Durchlüftung des Stalles. Vier bis sechsmal in der Stunde soll die Luft ausgetauscht werden. Um das zu erreichen, gibt es die Möglichkeit gezielt Luftöffnungen einzubauen, Auslauf ins Freie zu schaffen, Türen und Tore zu öffnen. Es gibt auch unterschiedliche Ventilatoren, oder Schlauch - oder Rohrbelüftungen, die je nach Vermessung der Stallgröße exakt gesetzt

links: Vinschger Fleckviehzüchter in Lichtenberg;

unten die Referenten Matthias Prünster vom Rinderzuchtverband (links) und Michael Kuppelwieser vom Beratungsdienst Berglandwirtschaft BRING (rechts)

greifen, den dort sammelt sich das Ammoniak an, das liegende Tiere einatmen und das speziell auch kleine Kälber schädigen können. „Auch Kälber verdienen einen guten Platz“, so Kuppelwieser. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde mangels Kandidaten der bestehende Ausschuss widerbestätigt. Diesem gehören an: Obmann Markus Thanei (Matsch), Monika Telser (Tanas), Angelika Spechtenhauser (Allitz), Simon Fliri (Naturns) und Urban Hirschberger (Schleis). Der Vorstand hofft auf Vorschläge der Mitglieder und auf aktive Mitarbeit, zum Beispiel beim Sealamorkt, wo Fleckvieh gezeigt wird. Ein Wunsch wäre die Formierung einer Jungzüchtergruppe. (mds)

Der wieder bestätigte Vorstand: v. l. Markus Thanei, Monika Telser, Angelika Spechtenhauser und Simon Fliri (es fehlt Urban Hirschberger)

Privatisierung Reinigungsdienste Krankenhaus

Schlanders

Sorge und Enttäuschung, als wir Eltern Be hinderter von dieser Auslagerung erfahren haben. Für viele Menschen mit Behinderung oder Menschen mit psychischen Problemen sind diese Arbeitsplätze oft die einzige Möglichkeit, um in ein reguläres Arbeitsver hältnis zu kommen.

Durch die Privatisierung fehlen diese Arbeitsplätze in Zukunft für diese Men schen völlig, und für jene, die aktuell einen solchen Arbeitsplatz haben, wird es enorm schwierig werden, wenn die Arbeitskollegen, die ihnen oft eine notwendige Stütze sind, wegfallen. Wo sollen in Zukunft Arbeitsplät ze gefunden werden, wenn man diese Ent wicklung weiter vorantreibt, bei einer rasant steigenden Zahl von Kindern mit Autismus Spektrum Störung, wie es in der Samstags ausgabe der Dolomiten zu lesen war?

AEB-Vinschgau, Zerzer Claudia Moser

Wichtige Recherche

Aus den verschiedenen Zeitungen liest man, dass der Landtagsabgeordnete Andreas Lei ter Reber im Rahmen der Recherche heraus gefunden hat, dass der Name Südtirol in der italienischen Verfassung, als auch im Son derstatut für die Region nicht vorkommt. Nur als autonome Provinz Bozen wird unser Land vom Italienischen Provincia autonoma di Bolzano übersetzt und bezeichnet.Ist unsere Autonomie wirklich so gut wie ihr nachgesagt wird? Wenn nicht einmal der uralte, vom Schloss Tirol ausgehende Name für unser Land in der Verfassung als auch im Sonderstatut für die Region eingetragen ist? Großen Dank an den Abgeordneten Andreas Leiter Reber für seine wichtige Recherche. Denn der Name Tirol bzw. Süd tirol macht erst unsere besondere Identität in Europa und auf der Welt aus!Auch die geschichtsbewußten und verständnisvollen Italiener könnten den, von den Faschisten eingeführten Namen Alto Adige durch den Namen Sud Tirolo ersetzen.

Ernst Gögele, Plaus

HAIKU – Gedicht in Dialekt

Die Polmkatzlen bliahn schun, obwohl no viele Tog Winter isch.

©Helga Maria Gorfer

Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an helga.gorfer58@gmail.com

Appell für ein lebenswertes Schlanders

Schlanders hat den ersten Preis als „Van guard City – Europäische Hauptstadt des kleinen Einzelhandels 2026“ gewonnen und damit ein europaweit beachtetes

Signal gesetzt: Ein Dorf, in dem alles in 7 Minuten zu Fuß erreichbar ist, das konse quent auf ökologische Haltung, E‑Mobili tät, sichere Radwege, ein lebendiges Zen trum und Gemeinschaft stärkende Ideen setzt, wurde in Brüssel ausgezeichnet.

Dieser Anerkennung liegt eine klare Vision zugrunde: Lebensqualität entsteht dort, wo Menschen Vorrang haben – nicht Autos. Gerade deshalb würde der Bau einer Tief garage im historisch bedeutsamen, grünen und sensiblen Kapuzineranger im direkten Widerspruch zu den Prinzipien stehen, für die Schlanders ausgezeichnet wurde. Der Kapuzineranger ist mehr als eine Fläche: Er ist ein Ort der Ruhe und Erholung, ein Ge meinschaftsgarten, ein Stück Geschichte, ein Symbol für das, was ein Dorf lebens wert macht.

Wer „Vanguard City“ in Europa sein will,

darf nicht gleichzeitig seinen wertvollsten Grünraum versiegeln. Wer für nachhal tige Mobilität geehrt wird, kann nicht im Herzen des Dorfes ein Projekt vorantreiben, das genau diese Idee untergräbt. Und wer ein 7‑Minuten‑Dorf sein will, ein leben diges, fußgängerfreundliches Zentrum anstrebt, braucht dezentrale Parklösungen – nicht eine Tiefgarage im empfindlichsten Teil des Ortskerns.

Schlanders braucht jetzt den gemeinsamen Willen, seine Auszeichnung ernst zu neh men und das zu bewahren, was unser Dorf einzigartig und lebenswert macht.

Der Kapuzineranger muss als unversiegel ter, kühlender Grünraum im Herzen von Schlanders geschützt bleiben – für uns und für kommende Generationen.

Freitag, 20.02.2026 Unterschrieben von 19 Schlanderser Bürgerinnen und Bürgern (Namen der Reaktion bekannt)

Wenn Gluten zur Ausgrenzung führt

Ich habe die Nase voll. Wirklich! Meine Tochter ist 10 Jahre alt. Sie hat Diabetes Typ 1 und Zöliakie, beides unheilbare Autoim munkrankheiten. Sie ist klug, fröhlich, neugierig, und sie möchte einfach nur das tun, was für andere Kinder selbstverständ lich ist.

Doch genau das ist häufig nicht möglich. Ganz konkret betrifft uns das öfters, so vor Jahren bei der Sommerbetreuung in Schlu derns, als die Verpflegung aus dem Alters heim kam und selbst gewährleistet werden musste, und derzeit bei der Gitarrenwoche im Schloss Goldrain. Beides sind Angebote, die jedes Kind ohne Weiteres besuchen kann. Meine Tochter jedoch nicht. Der Grund ist immer derselbe: Es fehlt gluten freies Essen für Menschen mit Zöliakie. Im Bildungshaus Schloss Goldrain wurde mir freundlich erklärt, dass zwar glutenfrei gekocht werde, allerdings nur für Glute nunverträglichkeit, nicht für Zöliakie. Das hilft uns leider gar nicht. Für Menschen mit Zöliakie reicht „ein bisschen glutenfrei“ nicht aus. Schon kleinste Spuren haben gesundheitliche Folgen. Das bedeutet für meine Tochter den Ausschluss. Wir leben im Jahr 2026. Zöliakie ist keine Modeerscheinung, sondern eine anerkann te Autoimmunerkrankung. Glutenfrei zu kochen ist kein Luxus, sondern eine medi zinische Notwendigkeit. Was macht der Ausschluss mit einem Kind? Es lernt: Du passt da nicht dazu. Deine Anforderungen an das Essen sind lästig.

Inklusion endet offenbar dort, wo sie unbe quem wird.

Das alles ist sehr frustrierend und ärgerlich für uns, besonders, wenn man bedenkt, dass die Bildungseinrichtungen großzügig von der öffentlichen Hand mitfinanziert werden, wir also im Grunde mitbezahlen. Dabei sind Vielfalt und Beteiligung zentrale Grundwerte im Leitbild der Südtiroler Weiterbildung. Auch das Grundrecht aller auf Weiterbildung ist in diesem verankert. Schöne Worte, die Realität ist für Men schen mit Zöliakie jedoch nicht selten eine andere. Glück hatte wir mit dem GWR und im Bildungshaus Lichtenstern am Ritten. Daher unser Appell an Sie, Herr Landesrat Achammer und an alle Bildungsorganisa tionen im Westen: Unterstützt uns bitte, damit Menschen, die es ohnehin schon schwerer haben als andere, nicht auf noch mehr verzichten müssen.

Meine Frage bleibt: Wie kann es sein, dass Bildungsträger keine sicheren glutenfreien Alternativen einplanen und das Angebot von glutenfreier Ernährung z.T. vom guten Willen einzelner Köche abhängt? Wie viele Kinder müssen noch ausgeschlossen werden, bis verstanden wird, dass Teilhabe kein Extra ist, sondern ein Recht?

Meine Tochter will keinen Sonderstatus. Sie will einfach dazugehören. Ist das wirklich zu viel verlangt?

„Via est vita“, so sagten die alten Römer, die auch die via Claudia Augusta durch den Vinschgau gebaut haben. Heute wäre unsere Gesellschaft ohne Straßen aufgeschmissen. Der täglich wiederholte Satz im Radio von RAI Südtirol: „Wegen Überlastung ...“ soll aber auch ein Warnsignal sein.

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Aufgelöst Danke an die Musikkapellen

Der 1985 aus der Taufe gehobene Jugenddienst Naturns ist als Verein rechtlich aufgelöst und seit Jänner 2026 Teil des Jugenddienstes Meran. Die Arbeit bleibt vor Ort fest verankert.

Glurns

Bonora stellt aus

ImKulturcafé Salina in der Laubengasse in Glurns sind derzeit Werke des Künstlers Gianfranco Bonora aus Laas zu betrachten. Es handelt sich um farbenprächtige Acrylbilder und Werke aus Marmor, Holz und Lochblech. Michael Hofer, der Geschäftsführer von „daBürger*Genossenschaft Obervinschgau“ (BGO), die das Café seit 2022 führt, konnte kürzlich zur Ausstellungseröffnung zahlreiche Gäste begrüßen. Er beschrieb das kleine Gastlokal als besonderen Ort, in dem Regionalität, Kulinarik und Kultur zusammenspielen. In der Küche werden aussschließlich Lebensmittel in Bio-Qualität aus der Region verwendet. Gianfranco Bonoras Enkel Robin Diana, mit Künstlernamen „Robin’s Huat“ umrahmte die Feierstunde musikalisch. Zu den Lieblingsmotiven von Franco Bonora gehören u.a. Burgen und Schlösser im Vinschgau. Hofer wies im Rahmen der Eröffnung auf das Projekt „Georg-

Unsere Musikkapellen verbinden im ganzen Land Generationen. Sie sind in der lokalen Tradition verwurzelt und ein wichtiger Bestandteil in unserer Gemeinschaft. Sie beglückwünschen uns zum Jahreswechsel, bringen uns musikalisch in das Frühjahr und begleiten uns in den verschiedensten Veranstaltungen. Dafür ein großes „Vergelts Gott“ ausgesprochen, danke. (chw)

Foto: Privat Gemassmer Christine

Theater im Vinschgau

Obleute, Spielleiterinnen, Spielleiter und deren Delegierte der 23 Vinschger Theaterbühnen trafen sich am Dienstag, 24. Februar 2026 in St. Valentin a. d. H. zur

Mair, Geschäftsführer Christoph Mahlknecht und Stefanie Nagler angereist.

DOstern zu sehen.

Vinschgau blüht. Das unterstreichen die 25 Aufführungen, die im Tal unzählige Zuschauerinnen und Zuschauer begeistert haben und sie lassen mit Spannung auf weitere Produktionen hoffen, die noch auf dem Programm stehen. Die Bezirksobfrau Veronika Fliri lobte den Einsatz der Akteure, die mit Herzblut auf der Bühne und im Hintergrund agieren. Sie wolle keine „Sahnehäubchen“ vergeben, so Fliri. Doch emotional habe sie das Karrner Stück „Stroßnbluat“ in Mals zum Weinen gebracht. Nadja Senoner zog Bilanz über den Bereich Kinder- und Jugendtheater im Vinschgau. Neben der Theater Formation a.rea sei das JUVI zu nennen, das seit Jahren erfolgreiche Produktionen auf die Bühne bringt, unterschiedliche theaterpädagogische Lehrgänge organisiert und Netzwerke schafft. Aber auch viele andere Bühnen haben mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet so die Bühnen in Laatsch, St. Valentin und Mals. Der Malser Regisseur Hanspeter Plagg beispielswei-

se bezeichnete die Einbindung der Kinder als große Bereicherung. Kinder und Jugendliche lassen sich schnell vom Theaterfieber infizieren. Damit ist das Fundament für künftige Spielerinnen und Spieler gelegt. Markus Gamper informierte über das Theater „Der Kreis“. Für November 2027 ist das Stück „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne unter der Regie von Thomas Hochkofler geplant. Das Stück kann mit bis 40 Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt werden. Wer interessiert ist mitzumachen, kann sich über die Homepage (www.derkreis.it) melden. Am 18. April 2026 wird es einen ersten Workshop mit Hochkofler geben, um zu wissen, wer mitmachen möchte. STV-Präsident Rene Mair gra-

tulierte den Bühnen-Abordnungen für die gelungene Produktionen im Tal.

STV-Geschäftsführer Christoph Mahlknecht informierte über den „Akt 75“, d. h. über die 75-Jahrfeier des Südtiroler Theaterverbandes am 16. und 17. Mai 2026 der Messehalle in Bozen. Auf vier Bühnen wird Theater gespielt. Fünf Bühnen aus dem Vinschgau werden vertreten sein. Und Mair gab bekannt, dass ab sofort mit dem Pionier im Bereich Jugendtheater, Daniel Trafoier, ein Vinschger im STV-Vorstand in Bozen sitzten wird. Stefanie Nagler sprach die Aus- und Weiterbildungsprogramme an und bat um die rechtzeitigen Aufführungsmeldungen, damit die Rechte auch rechtzeitig eingeholt werden können.

v. l. Stefanie Nagler, Christoph Mahlknecht, Rene Mair, Nadja Senoner, Veronika Fliri, Heidemarie Stecher und Roger Wieser
Fotos: Magdalena

Schlanders/Bezirksgemeinschaft

Ein neues 0-km Vollholzhaus in Martell

In Hintermartell, in der Nähe vom Biathlonzentrum „Grogg“, will die Gemeinde Martell an der Stelle der ehemaligen Parkhütte ein neues Vollholzhaus errichten. Projektträger ist die Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Bauträger und Besitzer die Gemeinde Martell. Geplant wird das Holzhaus vom Architekten Stefan Gamper aus Klausen, Dozent der Hochschule Rosenheim mit dem Schwerpunkt Holztechnik. Gebaut wird das Holzhaus mit Satteldach von der Firma Die Niederwieser und der Zimmerei Fleischmann aus Martell, in Zusammenarbeit mit Holzius, dem Experten für den ökologischen Vollholzbau aus Eyrs. Bei einer Veranstaltung am 26. Februar im Saal der Bezirksgemeinschaft wurde das Projekt vorgestellt, die Umsetzung und der Mehrwert eines 0-km-Holzbauprojektes erläutert. Wie der BM Georg Altstätter berichtete, ist es ein Modellprojekt für regionale Bau- und Wertschöpfungsketten im alpinen Raum. Verwendet werden einheimisches Holz, Plimasteine und Marmor. Deshalb spricht man von einem

0-km-Holzbauprojekt. Luca Daprá von der Basis Vinschgau, der Projektentwickler, meinte, dass das Haus inmitten der Natur im Nationalpark Stilfserjoch für verschiedene Gruppen als Begegnungs-, Bildungs- und Forschungsstätte dienen kann. Ähnliche Einrichtungen in Österreich und in Piemont wurden besichtigt. Andreas Platter vom Forstinspektorat Schlanders gab einen Überblick über die Holznutzung, die Waldbewirtschaftung und über den Holzbaufond in Südtirol. Stefan Gamper stellte das Projekt vor und berichtete über die Besonderheiten vom Vollholzbau gegenüber einer Massivbauweise aus Beton und Ziegeln. Zum Abschluss erläuterte Herbert Niederfriniger von der Firma Holzius die spezielle Bauweise mit Holz. Er sprach über Kreislaufwirtschaft, die Wohngesundheit und das angenehme Wohngefühl in einem Holzhaus ohne Verbundmaterialien. In der anschließenden Diskussion, moderiert von Brigitta Villaronga von der Basis Vinschgau, wurden noch spezielle Fragen zum Holzbau besprochen. (hzg)

In Hintermartell entsteht ein Vollholzbau als Begegnungs- und Bildungsstätte für Gruppen. Neben Gemeinschaftsräumen und einer Küche, gibt es 6 Zimmer für 12 bzw. ca. 20 Personen.

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Antragsformular und weitere Informationen www.pensplan.com

Prad/Vinschgau

Rollende Metzgerei innovative Initiative zur Nahversorgung

AmDienstag, den 17. Februar 2026, sind Christian Gruber und sein Sohn Elias zum ersten Mal mit dem Verkaufstourenmobil von der Metzgerei Gruber in Prad aus gestartet. Die erste Station war Eyrs. Dann ging‘s in Etappen weiter bis nach Tscherms und Lana. In den Kühlregalen des Fahrzeugs lagen einheimisches Frischfleisch vom Kalb und vom Rind, Fleisch vom Strohschwein und „Gigger“ aus betriebseigenem Hof sowie Fertiggerichte, wie Knödel, Lasagne und einiges mehr. Ab sofort steuert ein Team der Familie Gruber mit der rollenden Metzgerei wöchentlich nach einem festgelegten Terminplan Vinschger Orte an, in denen es keine Metzgerei mehr gibt.

Das Angebot ist ein wichtige Initiative für die Nahversorgung.

„Wir müssen erst noch ausloten, wie die ganze Sache angenommen wird. Vieles muss sich erst noch einpendeln“, erklärt Elias Gruber. „Das Ganze ist nicht nur für uns neu, sondern auch für die Menschen in den Orten, die unser Angebot, so hoffen wir, auch nutzen werden.“

Fleischprodukte und Fertiggerichte können im Vorfeld auch über die sozialen Medien oder über Telefon in der Metzgerei Gruber in Prad bestellt und dann im Verkaufstourenmobil abgeholt werden. Die rollende Metzgerei wird sich an den festgelegten Tminplan halten. (mds)

Infos: Tel.: +39 0473 616 054 info@genuss-gruber.com

oben: die rollende Metzgerei der Familie Gruber;

links v. l. Simon, Christian und Elias Gruber vor dem Start mit der Frischfleischtheke am frühen Morgen in Prad

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

AzzurroTre, das höchst amüsante Italopop-Abenteuer

Nach dem riesigen Erfolg der Italo-Pop-Musicals „Azzurro“ und „AzzurroDue“ geht das vergnügliche Vespa-Abenteuer mit „AzzurroTre“ endlich in seine dritte Runde – nur dass die Vespa leider gerade in Reparatur ist und Rocky, Frauke und Gianni sich erstmals im Dschungel der Deutschen Bahn verheddern. Das Ziel: Bibione, „der Ort, wo Italien und Deutschland sich küssen“. Rocky muss einfach das Casting für das große Megazambabumbabumbakonzert gewinnen – es winkt eine Gage von 30.000 Euro! Frauke dagegen benötigt einen Investor, um ihre neueste Supererfindung groß rauszubringen: die Kältepumpe, ein geniales Gerät, mit dem man den europäischen Winter – „die ganz große Klimaanlage“ – in heißere Gefilde verkaufen kann. Auf ihrer wilden Abenteuerreise geraten sie wie immer in die absurdesten Situationen, und treffen auf alte Bekannte wie

Olli und den Traumschiffkapitän sowie neue Gefährten wie die Italo-Pop-Ikone Giannana Ninnana oder Dipl-Psych. Ulla Sauerkraut-Levèvre, die immer für einen guten Beziehungstipp zu haben ist.

Kommen Sie mit auf den neuen Superstimmungstrip, lassen Sie sich vor Lachen aus den Sesseln fegen und singen Sie mit den Dolci Signori gutlaunige und emotionstiefe Italo-Pop-Klassiker wie „Più bella cosa“, „Ti amo“, „Tintarella di luna“, „Italo Disco“, „Adesso tu“ oder natürlich „Azzurro“!

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse vor Konzertbeginn erhältlich. Reservierung: online unter www. kulturhaus.it, T 0473 737777 oder kulturhaus@schlanders.it Unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, Parkhotel „Zur Linde“ und Anwaltssozietät Pinggera Schönthaler.

„Miar hobm olm guat mitnond gschoffn“

Loisa Tröger und Hans Steiner in Agums bei Prad am Stilfserjoch sind seit 65 Jahren verheiratet. Gemeinsam sind sie durch Dick und Dünn gegangen. Hans war Kleinbauer, Bergarbeiter, Totengräber und Handlanger. Loisa kümmerte sich um die vier Kinder und hielt ihm daheim den Rücken frei.

Loisa kam als uneheliches Kind bei den Klosterfrauen in Schlanders zur Welt. Ihre Mutter, eine mittellose Dienstmagd, durfte nur zwei Monate dort bleiben. Anschließend musste sie die Kleine in fremde Hände geben, um als „Diarn“ bei Bauern weiter ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. „Di Muatr hot koa Hoamat kopp, unt Votr hots für miar koan gebm“, sagt Loisa. Ihr sieben Jahre älterer Bruder hatte mehr Glück. Er war auf dem Hof seines Vaters untergekommen. Ihr erstes Zuhause fand Loisa bei einer Ziehmutter in einer Schludernser Großfamilie. Ihre leibliche Mutter kam nur selten zu Besuch. Zwischen den beiden ließ sich keine Beziehung aufbauen. Nach dem Tod der Ziehmutter 1950 kümmerte sich eine Tante in Prad um Loisa. Eine andere Tante holte sie kurz darauf für ein Schuljahr nach Allitz, damit sie deren Tochter auf dem Schulweg begleiten konnte. Dann kehrte Loisa wieder zur Tante nach Prad zurück und hütete deren Kinder. Schließlich fand Loisa eine Bleibe auf dem Hof ihrer Firmpatin in Agums. Sie war dort Mädchen für alles. Obwohl sie einst herumgereicht worden war, hadert Loisa nicht mit ihrem Schicksal. „I bin nia ausgschoadat gwortn“, erklärt sie. Sie vermisst jedoch, dass sie als Kind nie in den Arm genommen worden war. „I moan, deswegn hon i deis selbr a nia kennt“, verrät sie.

Hans wuchs als jüngster von fünf Kindern auf dem kleinen Bauernhof in Agums auf, in dem er heute noch lebt. Sein Vater war Totengräber im nahen Friedhof. Als kleiner Bub

Loisa Tröger Jg. 1943 und Hans Steiner Jg. 1931 in Agums haben im vergangenen Dezember ihre „Eiserne Hochzeit“ gefeiert. Besondere Freude machen ihnen ihre acht Enkel und die zehn Urenkel.

schaute Hans ihm beim Graböffnen oft über die Schultern. So ganz wohl war ihm jedoch nie dabei. Immer wenn der Vater auf das Brett eines Holzsarges stieß, ergriff Hans die Flucht. Bittere Erinnerungen hat Hans an die Jahre 1943/44. Im November 1943 kam die Nachricht vom Tod seines ältesten Bruders an der Front. Drei Monate später starb seine Schwester an Thyphus. In den 1950er Jahren ging Hans auf Arbeitssuche und fand sie im Magnesit-Bergwerk „Zumpanell“ bei Stilfs. Ein offener Lastwagen brachte ihn und seine Kumpel am Montag zum Bergwerk. „Miar hobm in gonzn Tog Stoan klobm“, erklärt er. Am Samstag kehrten

die Männer meist zu Fuß ins Tal zurück. Drei Jahre blieb Hans dort. Dann übernahm er den elterlichen Hof. Seine Mutter war inzwischen gestorben und die Geschwister waren ausgezogen. Beim täglichen „Milchschütten“ in der Sennerei traf er die 12 Jahre jüngere Loisa. Die beiden verliebten sich und heirateten im Dezember 1960 in Maria Trens. Loisa zog zu ihm in sein Elternhaus. Mit ihrem Schwiegervater verstand sie sich auf Anhieb. „I hon mit ihm olm guat redn kennt“, betont sie. Die Familie lebte von der kleinen Bauerschaft. Hans übernahm auch den Totengräber-Dienst von seinem Vater. Schwerstarbeit war das Graböffnen bei gefrorenem

Boden. Oft war er bis zu zwei Tage mit Pickel und Schaufel am Werk. Der Lohn war bescheiden. „1970 hon i pro Grob 4.000 Lire kriag“, erinnert er sich. Der Platzmangel auf dem Friedhof sorgte für manch schaurigen Anblick. Deshalb regte Hans bei jeder Gelegenheit die Errichtung eines neuen Friedhofs an, der später auch gebaut wurde. Daheim waren inzwischen vier Kinder zu versorgen. Deshalb gab Hans den Totengräberdienst nach 12 Jahren auf und arbeitete als Handlanger bei einer Lichtenberger Baufirma, bis zu seinem Ruhestand. Loisa kümmerte sich um die Kinder, um den Haushalt, um Stall- und Feldarbeit. Hans half mit, wo er konnte. „Miar hobm olm guat mitnond gschoffn“, betont sie. Ende der 1970er Jahre wurde ihr Schwiegervater pflegebedürftig. Loisa betreute ihn rund um die Uhr. Sie nahm auch ihre alte Mutter auf, obwohl es vorher kaum einen Kontakt gegeben hatte. Beide umsorgte sie bis zu deren Tod. Als schwersten Schicksalsschlag beschreiben Hans und Loisa den Verlust ihres ältesten Sohnes, der vor drei Jahren nach kurzer Krankheit gestorben ist. „Es gib für Eltern nichts Schlimmers, als a Kind zu verliern“, betont Loisa. Dem Hans setzen die Beschwerden seines hohen Alters immer mehr zu. Loisa ist seine liebvolle Stütze. „Miar tian olm nou viel mitnond diskutiern, sou wia friaher“, erklärt sie. „Lai iatz lott holt olz noch.“ Beim Lesen und beim Stricken lenkt sie sich ab. Sie kreiert kunstvolle Deckchen. Das ist ihre Freude. Mit viel Gottvertrauen nehmen die Eheleute jeder Tag hin wie er ist und sind dankbar, dass sie sich noch haben.

von Magdalena Dietl Sapelza

Kasino live Starke Stimme für Vinschger Familien

Das Konzert „KASINO LIVE: Dominik Plangger & Claudia Fenzl + Robin’s Huat“, findet am Samstag, 14. März 2026 im KASINO Kulturclub der BASIS Vinschgau Venosta statt.

Partschins

Schritt in Richtung Klimaschutz

Mittelschule „Peter Mitterhofer“ wird energetisch saniert.

Mit dem Projekt „PARTESEnergetische Sanierung der Mittelschule „Peter Mitterhofer““ setzt die Gemeinde einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das Vorhaben wird im Rahmen des EFRE-Programms 2021–2027, Priorität 2 GREEN mit 80 Prozent EU-Mitteln kofinanziert. Die Mittelschule „Peter Mitterhofer“ wird umfassend modernisiert: Außenhülle, Decke und Dach werden gedämmt und Fenster und Eingangstüren werden erneuert. Dadurch verbessert sich die Energieeizienzklasse von KlimaHaus F auf KlimaHaus B. „Wir wollen den Energieverbrauch und die Betriebskosten senken und zugleich den Komfort für die Schüler und Schülerinnen erhöhen“, betont Bürgermeister Alois Forcher.“

Das Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 1.363.053,43 Euro. Die Arbeiten laufen bis Dezember 2026.

Die Sanierung modernisiert die öffentliche Bausubstanz, fördert nachhaltiges Bauenund unterstützt die Ziele des Klimaplans Südtirol 2040.

Die Delegierten des Landesbeirates der Eltern aus dem Vinsch gau trafen sich Anfang Februar zur Bezirksversammlung in Schlanders. Im Mittelpunkt stand dabei das Wohl der Kinder und Jugendlichen. Gute Rahmenbedingungen in Schule und Kindergarten sind hierfür entscheidend. Dazu gehören verlässliche Strukturen, eine gute Zusammenarbeit zwischen Kin dergarten beziehungsweise Schule und dem Elternhaus und eine offene, lebendige und respektvolle Kommunikation.

Ausstellung der Hobbykünstler:innen

„Damit stellen wir die Weichen für eine klimafreundliche Zukunft und schaffen ein Vorbild für nachhaltige Entwicklung in unserer Region“, so Forcher.

Mitteilung bzw. Kommunikationsmaßnahme der Gemeinde Partschins

- Seit dem Jahre 1996 ladet der Bildungsausschuss

Ausstellungseröffnung am 28. Februar. Es stellten aus: Andrea Garber, Heidi Schöpf, Angelika Hört, Christine Wielander Schuster, Susi Lechthaler, Rudi Lechthaler, Günther Brenn, Stefan Pircher, Thea Tappeiner Schuster und Eva Maria Oberegelsbacher, sowie Freizeitkünstler vom Treffpunkt Schlanders.

Gudrun Warger, die Präsidentin vom Bildungsausschuss Schlanders, konnte Werke von Freizeitkünstlern und einige Arbeiten vom Treffpunkt Schlanders im Sparkassensaal des Kulturhauses präsentieren. Ausgestellt wurden Zeichnungen, Malereien, Klöppelarbeiten und weitere

Handwerksarbeiten aus Holz, Metall, Stein und Ton. Einige Werke entstanden aus Abfallprodukten, die künstlerisch umgestaltet wurden. Die BM Christine Kaaserer, die Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner und der Kulturhauspräsident Daniel Clemente dankten dem Bildungsausschuss und den Künstlern für diese wertvolle Initiative. Sie betonten

den Mut der Künstler:innen mit ihren Arbeiten auch an die Öffentlichkeit zu gehen, lobten die Leidenschaft und die Vielfalt, die durch diese Arbeiten zum Ausdruck kommen. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung am 28. Februar von Barbara Steck und Arthur Katura auf der Gitarre und dem Cajon.

Schlanders

Oh mein Gott

Jemand

ist verzweifelt. Er will nicht mehr, er kann nicht mehr. Die geheimnisvolle Person, die nur den Anfangsbuchstaben des Namens nennt, hat nur eine Stunde Zeit. Ist es ein Verrückter, ein Künstler oder eine bekannte Person? Ela, eine Psychologin, nimmt sich Zeit und will ihn gleich wieder loswerden. Er hat keine Mutter und keine Geschwister und sagt er sei Gott. Sie glaubt nicht an Gott und ist gleichzeitig irritiert als er aus ihrer Kindheit und über eine Existenzkrise aus ihrem Leben erzählt. Sie sitzen nebeneinander, stehen auf und gehen herum. Ela, gespielt von Katharina Stemberger, geht zurück bis zur Entstehung der Welt. Wolf Bachofner spielt Gott im Sprechtheater „Oh mein Gott“ von Anat Gov, einer Autorin aus Israel. Er will alles beenden und sucht doch Hilfe bei einer Psychologin und

schlüpft ab und zu in die Rolle des Therapeuten. Es ist eine unterhaltsame Komödie mit viel Wortwitz, intelligenten Dialogen voller Überraschungen, aber auch mit tiefen philosophischen und theologischen Fragen. Alles war gut als Gott in fünf Tagen die Erde, die ganzen Pflanzen und Tiere erschuf. Wozu erschuf er am 6. Tag den Menschen? Wollte er einen Freund oder nur einen Gärtner, der die Pflanzen bewässert? Wollte er von den Menschen geliebt und bewundert werden oder sollten sie ihn fürchten? Hat Gott Krankheiten, Kriege und Umweltkatastrophen in die Welt gesetzt, damit die Menschen ihn um Hilfe bitte? Und warum musste Kain seinen Bruder erschlagen? Warum wurde durch die Sintflut nicht gleich alles vernichtet? Wozu die Rettung durch die Arche Noah? Und was soll die Geschichte

Oh mein Gott, ein unterhaltsames und tiefgründiges Schauspiel von Anat Gov, hervorragend gespielt von Katharina Stemberger und Wolf Bachofner, zwei österreichische Theater- und TV-Stars in den Rollen von Ela und Gott.

von Hiob, diesen frommen und gottesfürchtigen Mann, der alles verloren hat? Ela stellte Gott diese Fragen und meinte, dass er nicht tot, sondern nur krank ist. Er hat seine Allmacht verloren, sich zurückgezogen und

der Welt seinen Lauf gelassen. Aber in dem Moment, wo er Schwächen zeigt, ist er fähig zu lieben und kann Mitgefühl zeigen. Kann das die Welt retten und auch die Rettung für die Menschen sein? (hzg)

Sozialbonus Strom 2026: Das ist neu

Die Regelungen zum staatlichen Sozialbonus für Strom wurden für 2026 angepasst.

Die Einkommensgrenze für den automatischen Bezug steigt auf einen ISEE-Wert von unter 9.796 Euro (vorher 9.530 Euro). Für Großfamilien mit mindestens vier Kindern zu Lasten bleibt die Grenze bei einem ISEE von bis zu 20.000 Euro.

Die Gutschrift erfolgt weiterhin automatisch über die Stromrechnung, sofern eine gültige DSU (Dichiarazione Sostitutiva Unica) eingereicht und der ISEE-Wert beim INPS aktualisiert wurde.

Noch Fragen dazu offen? Wir beraten dich gerne persönlich zu diesem Thema.

Gesamttiroler Maitanz in Schlanders

DerGesamttiroler Maitanz am 16. Mai 2026 im Schlanderser Kulturhaus wird zweifelsohne einer der Höhepunkte der Volkstanzgruppe Schlanders im Vereinsjahr 2026“, so der Obmann der Gruppe Manfred Ratschiller bei der Jahreshauptversammlung am 17. Januar beim Schupferwirt in Anwesenheit der neuen Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner. Den Schlandersern, die für den Maitanz von der Raiffeisenkasse Schlanders unterstütz werden, wird diese Ehre des abwechselnd in Nordund in Südtirol stattfindenden Tanzfestes bereits zum vierten Mal in der 60jährigen Vereinsgeschichte zuteil. Erwartet werden rund 250 Tänzerinnen und Tänzer aus Nord- und Südtirol und entsprechend laufen die Vorbereitungen bei der Gruppe auf Hochtouren. An dieser Stelle seien alle Vinschger*innen

Die Volkstanzgruppe Schlanders beim Besuch in der Steiermark im Juni 2025

herzlich dazu eingeladen; besonders freuen würde sich die Volkstanzgruppe Schlanders auch ehemalige Mitglieder begrüßen zu dürfen. Zahlreich angekündigt hat sich bereits

Wenn Wälder brennen

Ursachen, Risiken, Resilienz

WALDBRÄNDE ALS REALITÄT: VERSTEHEN, VORBEUGEN, REAGIEREN

11.03.2026, 18:00–21:00 Uhr, VUSEUM, Schluderns

PERSPEKTIVEN FÜR DEN WALD VON MORGEN

12.03.2026, 18:00–21:00 Uhr, Schloss Goldrain, Latsch

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Anmeldung unter: https://bit.ly/rethinkingfire

Weitere Informationen: advanced.studies@eurac.edu

UNTERSTÜTZT VON:

IN KOOPERATION MIT:

die jüngste Freundschaft der Schlanderser Volkstanzgruppe, eine Gruppe aus Kirchbach in der Steiermark, welche im Juni letzten Jahres besucht wurde. Auch abseits des Maitanzes

werden die Mitglieder der Volkstanzgruppe im heurigen Jahr wieder sehr aktiv sein, ob bei den Mittwochs-Auftritten im Sommer im Schlanderser Musikpavillon, beim Erntedankfest in der Schlanderser Pfarrkirche oder bei Auftritten im Seniorenheim. Das Gesellige wird zwischen Winterwanderung, Sonnenaufgangstour, Grillfest und Törggelewanderung ebenfalls wieder nicht zu kurz kommen. „Im Jubiläumsjahr 2025 konnten wir fünf neue junge Mitglieder begrüßen, die für frischen Wind in unserer Gruppe sorgen. Es wäre toll, wenn wir auch 2026 Zuwachs bekommen würden“, so der Obmann Manfred Ratschiller.

Für Fragen zur Teilnahme am Maitanz oder einer wöchentlichen Probe manfred.ratschiller@hotmail.com / Mobil 333 6176751

FEIERN SIE MIT! 20 % Rabatt auf ausgewählte Markisen. Nur im März gültig.

Patergartl soll wachsen

Informationsabend über den Gemein schaftsgarten Pater gartl im Avimundus in Schlanders

Voreinem Jahr ist der Gemeischaftsgarten Patergartl im Kapuzineranger in Schlanders gestartet. Auf einer kleinen Fläche und im dort leer stehenden Glashaus wurden etwa Kartoffeln, Tomaten, Melanzane oder Gurken angepflanzt. Beackert wurde nur ein Bruchteil jener Fläche, die eigentlich als Gemeinschaftsgarten im Projekt Kapuzineranger vorgesehen ist.

„Der Grundstein ist gelegt, die Idee geboren und diese soll weiter wachsen“, sagten vergangenen 22. Februar 2026 Ingrid Gurschler und Helga Karner bei der Vorstellung des Gemeinschaftsgartens im Avimundus. Beide sind Mitglieder im Verein Gemeinschaftsgarten Patergartl, der aus der Initiativgruppe hervorgegangen ist und vor einem Jahr gegründet wurde. Gurschler: „Dies ist ein bedeutsamer Abend. Wir freuen uns, dass nach einem langen Weg des Suchens und Zusammenfindens der Gemeinschaftsgarten seinen Platz im Kapuzineranger gefunden hat. 2025 haben wir das Areal kennengelernt und Organisatorisches erkundet. Wir haben es jetzt an die Zeit befunden an die Öffentlichkeit zu gehen: Was daraus geworden ist und was noch daraus werden soll.“ Karner: „Wir sind in der glücklichen

Lage im Zentrum von Schlanders einen Gemeinschaftsgarten aufbauen zu dürfen. Das ist einzigartig.“Das Projekt soll wachsen, die Mitgliederzahl ebenso. Acht Mitglieder zählt der Verein derzeit.

Neben dem Gemeinschaftsgarten stehen auch Mietbeete zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist die Mitgliedschaft und Mitarbeit im Gemeinschaftsgarten. Die Mitgliedschaft kostet 30 Euro, so sieht es das Reglement des Vereins vor. Regeln und eine klare Kommunikation sind für ein reibungsloses Miteinander im Gemeinschaftsgarten wesentlich. Das betonten Brigitte Gritsch vom Gemeinschaftsgarten Staben und Evi Keifl, die einen Dokumentarfilm über Gemeinschaftsgärten in und außerhalb Südtirols gedreht hat und der den Interessierten im Avimundus einen umfassenden Einblick gab. Das Reglement für das Patergartl sieht zudem eine ökologische Bewirtschaftung vor. Die Botschaft des Abends war klar: „Es ist ein Abenteuer und wir würden uns freuen, wenn neue Interessierte dazustoßen würden.“ (ap)

INFO: Interessierte melden sich bei Ingrid Gurschler unter 3894364519

Fotos: Angelika
Ploner

Leifers/Vinschgau

Neu bei VOG-Products: Tankzugverladung und Labor

Mitder feierlichen Durch trennung des Bands wurde gestern die neue Tankzugverla dung und das Labor offiziell in Betrieb genommen. Das mo derne Gebäude stellt einen be deutenden Meilenstein für Effi zienz, Qualitätssicherung und Mitarbeiterkomfort dar.

Das neue Gebäude vereint Verladung, Labor- und Mitar beiterbereiche zentral an einem Standort.

Im Erdgeschoss befindet sich eine geschlossene Halle mit einer überdachten Tankzugverladung, die mit fünf (künftig sechs) Verladestellen die parallele Befüllung ermöglicht. Durch die neue Technik konnte die reine Verladezeit für Saft deutlich reduziert werden: Mit einer Leistung von 50.000 Litern pro Stunde lässt sich ein Tankwagen mit 25.000 Litern nun in rund 30 Minuten befüllen – ein Zeitgewinn von

Die neue Tankzugverladung und das Labor wurden feierlich eröffnet. Im Bild (v.l.n.r.): ad-interim-Direktor Manuel Bentivoglio, Obmann Johannes Runggaldier und der künftige Direktor Hannes Werth.

15 bis 20 Minuten gegenüber der bisherigen Leistung. Der überwiegende Großteil der von VOG Products bereitgestellten Halbware verlässt das Unternehmen im Tankzug.

Rund 13 Mitarbeiter sind im Tank-Management tätig und

unterschiedlichen Temperaturzonen untergebracht, in denen Rückstellmuster zentral gelagert werden. Zusätzlich umfasst diese Ebene Büros sowie Sozial- und Aufenthaltsräume und Umkleiden für insgesamt 70 Mitarbeiter.

steuern sämtliche Abläufe. Für die anliefernden und abholenden Fahrer steht ein eigenständiger Bereich mit Aufenthaltsraum und Sanitäranlagen zur Verfügung.

Im ersten Obergeschoss wurden Kühlbereiche mit drei

Das zweite Obergeschoss beherbergt die neuen Räume für das Labor. Den etwa 16 Labor-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern stehen rund 600 m² Arbeitsraum zur Verfügung. Im Jahr werden rund 60.000 Analysen durchgeführt, von denen rund 36% mikrobiologische Analysen sind. Ein kleiner Probenaufzug verbindet das Erdgeschoss direkt mit dem Labor, sodass Muster schnell und hygienisch transportiert werden können. Die moderne Labor-Ausstattung verbessert Arbeitsabläufe und stärkt die Qualitätssicherung.

VOLKSBÜHNE LAAS

TERROR

„Sie sind heute dazu aufgerufen Schöffen in diesem Gericht zu sein. Als Schöffen sind sie Laienrichter, und das Gesetz stattet Sie mit der Macht aus, über das Schicksal eines Menschen zu entscheiden. Bitte nehmen Sie diese Verantwortung ernst.“

Dies ist der Beginn des Gerichtskrimis von Ferdinand von Schirach, den die Volksbühne Laas unter der Regie von Daniel Clemente heuer erarbeitet hat. Am 20. März 2026 feiert das Stück im Josefshaus Premiere, mit Spannung erwarten wir den Ausgang des Prozesses.

Weitere Aufführungstermine im Theaterwind, Reservierungen Tel. 377 1869082.

Tortelloni mit Golden Delicious Äpfeln und Piave DOP Füllung

Ein Gericht, das nach Tradition und Kreativität duftet

Eine harmonische Verbindung alpiner Aromen und fruchtiger Noten: Die Tortelloni mit Füllung aus Golden Delicious Apfel aus dem Vinschgau und Piave DOP-Käse interpretieren die frische Pasta auf elegante und überraschende Weise neu. Die natürliche Süße und Knackigkeit des Apfels verschmelzen mit der würzigen Intensität des gereiften Käses, während die leichte Gemüsebrühe die feinen Nuancen des Gerichts unterstreicht.

60 min. mittel

Zutaten (für 4 Personen)

Selbstgemachte Gemüsebrühe 1 kg

Eiweiß

Weizenmehl Typ 00

Kichererbsenmehl

100 g

100 g

100 g

Golden Delicious Apfel aus dem Vinschgau 25 g

Piave DOP-Käse

Schwarzer Pfe er nach Belieben Thymian nach Belieben Salz nach Belieben

Zubereitung

Für den Teig

100 g

Das Weizenmehl und das Kichererbsenmehl in einer Schüssel vermengen, Eiweiß hinzufügen und zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den Teig dünn ausrollen, bis eine gleichmäßige, feine Teigbahn entsteht.

Für die Füllung

Den Golden Delicious und den Piave DOP-Käse in kleine Würfel schneiden. Mit etwas schwarzem Pfe er und einigen Blättchen frischem Thymian würzen. Die Zutaten vorsichtig vermengen, damit sich die Aromen gleichmäßig verteilen.

Golden Delicious

Der rotbackige Klassiker

Der Golden erfrischt mit grünen und würzigen Aromen von Fenchel, frisch geschnittenem Gras und etwas Dill den Gaumen. Je weiter die Reife ausgeprägt ist, desto fruchtiger der Charakter. Frische Orangenschale und Mango im Aroma, die Süße von Vanillin im Gaumen. Knackiges und zugleich mittelfeines Frucht eisch.

Für die Tortelloni

Den Teig mit einem runden Ausstecher (ca. 8 cm Durchmesser) ausstechen. Jeweils einen Teelö el der Füllung in die Mitte setzen und zu Tortelloni formen (ca. 4 cm Durchmesser). Die Ränder gut verschließen, damit die Füllung beim Kochen nicht austritt. Die Tortelloni in kochender Gemüsebrühe einige Minuten garen, bis sie an die Ober äche steigen und der Teig zart, aber bissfest ist.

Fertigstellung

Die Tortelloni in einem tiefen Teller anrichten, mit etwas Gemüsebrühe übergießen und mit frisch gemahlenem Pfe er oder feinen PiaveDOP-Spänen vollenden.

Weitere Informationen zu unserem Projekt Applepairing ndest du unter vip.coop/Applepairing

Direktverkauf in unseren Genossenschaften:

TEXEL

Naturns, Tel. 0473 671100

JUVAL

Kastelbell, Tel. 0473 727519

MIVOR

Latsch, Tel. 0473 749964

GEOS

Schlanders, Tel. 0473 737100

ALPE

Laas

OVEG

Eyrs, Tel. 0473 617581

VINSCHGER BAUERNLADEN

Naturns, Tel. 0473 667723

Details unter vip.coop/Direktverkauf

Unterstützung annehmen ist ein Zeichen von Stärke

BASIS Schlanders/Südtirol

Verein Sortengarten

Der Verein Sortengarten

Wenn ein Kind zur Welt kommt, beginnt eine Zeit voller Umbrüche: neue Aufgaben, kurze Nächte, viele Fragen und der Anspruch, allem gerecht zu werden. Viele denken: „Ich muss das allein schaffen.“ Manche hören sogar: „Früher haben wir das auch geschafft.“ Doch ist es wirklich stark, durchzuhalten, auch wenn es zu viel wird? Oder zeigt wahre Stärke nicht vielmehr, Unterstützung anzunehmen?

Eine Mutter erzählt: „Ich dachte zuerst, ich müsste alles allein bewältigen. Aber als dann Ch. einmal pro Woche kam, war das wie ein Aufatmen!“ Unterstützung annehmen heißt nicht, zu versagen, sondern Verantwortung zu übernehmen und gut für sich zu sorgen.

Family Support - weil niemand alles allein tragen muss!

Weitere Infos: +39/371/1663433 oder www.family-support.it

Südtirol hielt kürzlich sei ne Vollversammlung in der Basis in Schlanders ab. Obfrau Elisabeth Pircher begrüßte die anwesenden Mitglieder und führte gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern durch die Tagesordnung. Neben der Genehmigung des Protokolls der außerordentlichen Voll versammlung 2025 stand vor allem der Tätigkeitsbericht des neuen Vorstandes im Mittelpunkt. Gleichzeitig sprach der neue Vorstand seinen Vorgängern großen Dank für die jahrelange Pionierarbeit aus. Insbesondere für den Aufbau der Bereiche Obst, Gemüse, Vieh und Wildblumen, für das gewachsene Netzwerk sowie für die strukturelle Sichtbarkeit mit Homepage, Apfellehrpfad Gargazon und Sortenquartier Immenburg.

Der Verein war 2025 bei 14 Märkten vertreten, darunter Saatgutfeste in Vahrn, Mals und Birchabruck. In den Fachgruppen wurden zahlreiche Initiativen umgesetzt: von der Erneuerung der Schautafeln am Apfellehrpfad über Treffen mit Gemeindevertretern bis hin zu Aktivitäten im Tier- und Wildblumenbereich.

Für 2026 kündigt der Verein ein vielfältiges Jahresprogramm

an: Saatgutmärkte, die Auftaktveranstaltung „Kraut und Kobis“ am 7. März in Brixen, die Fortführung von SoVie sowie interne Praxistage und Lehrfahrten.

Ziel des Vereins bleibt es, Bewusstsein zu schaffen, Wissen zu vermitteln, zu begeistern und zu vernetzen, um die Vielfalt alter Sorten und Rassen zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.

Spendenrekord bei Primelaktion

1.632,70

Euro für Südtiroler Brustkrebsforschung gesammelt: Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Gemeindefrauenausschuss Martell gemeinsam mit dem KVW Martell an der landesweiten Primelaktion der SVP-Frauen. Am 22. Februar wurde in der Pfarrkirche das Patrozinium zur Heiligen Walburga gefeiert. Im Anschluss daran konnte im Bürgerhaus bei der Walburgafeier gegen eine freiwillige Spende ein Frühlingsgruß mit

nach Hause genommen werden. Mit den Spendengeldern wird eine Südtiroler Forschungsstudie unterstützt, die die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsmethoden für Brustkrebspatientinnen untersucht. Das Ziel der Studie besteht darin, die Nebenwirkungen taxanhaltiger Chemotherapien auf das periphere Nervensystem zu reduzieren und die Lebensqualität der Patientinnen während und nach der Behandlung zu verbessern. Die wissenschaft-

ie Mitglieder des Gemeindefrauenausschusses und des KVW Martell freuen sich über die gelungene Primelaktion in Martell.

v. l. n. r. Monika Tumler, Heidi Gamper, Kathrin Fleischmann, Katharina Fleischmann,Sabrina Gluderer, Patrizia Civino, Elena Tothova, Zita Gurschler, Im Bild fehlen Kathrin Telser und Bernadette Oberhofer.

liche Leitung liegt bei der Brixner Primaria Dr.in Sonia Prader. In diesem Jahr konnten 1.632,70 Euro überwiesen werden. „Die Primelaktion läuft in unserer Gemeinde jedes Jahr sehr gut, heuer konnten wir sogar einen neuen Spendenrekord erzielen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen für die zahlreichen Spenden“, schreiben die Mitglieder des Gemeindefrauenausschusses und des KVW Martell in einer Aussendung.

Martell

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars

MIKROORGANISMEN Naturnah gärtnern

Vortrag mit Guido de Vido über naturnah gärtnern mit effektiven Mikroorganismen

Wir erfahren, wie man den Boden durch den Einsatz von natürlichen Organismen verbessern und gesund erhalten kann. Auf rein biologische Weise werden die besten Voraussetzungen für kräftige Pflanzen und Bodengesundheit geschaffen und somit Pflanzenkrankheiten und Schädlinge reduziert. Auch im Haushalt und in der Tierhaltung werden effektive Mikroorganismen erfolgreich eingesetzt. Wie das geht, hören wir in diesem Vortrag.

Bildungsausschuss Goldrain/Morter

35. Goldrainer Dorftage

3. Februar – 13. März 2026

05.03.2026, 14:00 Uhr – Feuerwehrhalle Goldrain

Vortrag | Demenz vorbeugen ist möglich

Referent: Christian Wenter Demenz ist keine zwangsläufige Frage des Älterwerdens. Dr. Wenter spricht in seinem Vortrag darüber, wie der Demenz vorgebeugt werden kann und was jeder selbst dazu beitragen kann.

Organisation: Senioren-Runde Goldrain

besprechen wir gemeinsam, wie der Zugriff auf Ihre Passwörter, OnlineKonten und digitalen Erinnerungen geregelt werden kann. Bitte voll aufgeladenes Gerät/Handy mitbringen.

08.03.2026, 17:00 Uhr – Schloss

Goldrain

Kultur | Korrnrliader von Luis Stefan Stecher

Gedichte in Vintschger Mundart von Luis Stefan Stecher, vertont von Ernst Thoma, gesungen von Martha Rauner, Hannes Ortler und Ernst Thoma.

Kastelbell Ratssaal

WO FREIER

EINTRITT

Montag 09. März

19.30 Uhr

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen!

Mar teller

Bauernkuchl

Wo? Ortler Hof/Ennewasser

06.03.2026, 18:15 bis 21:15 Uhr –Schloss Goldrain Workshop | Datenschutz im Internet und Digitaler Nachlass Referent: Stefan Kontschieder Täglich hinterlassen wir digitale Spuren. Der Vortrag zum Mitmachen und Fragen gibt enthüllende Einblicke in die Datenwelt und zeigt konkrete Wege zum digitalen Selbstschutz mit sofort umsetzbaren Lösungen. Unser digitales Erbe bleibt oft auch dann bestehen, wenn wir es nicht mehr selbst verwalten können. Deshalb

Bildungsausschuss Mals

13.03.2026, 19:30 Uhr - Schloss

Goldrain

Vortrag | Notfälle erkennen und richtig handeln

Referentin: Nicole Ritsch Herzinfarkt, Schlaganfall, Sepsiswüssten Sie, was zu tun ist, wenn es schnell gehen muss? Notfälle erkennen - Hilfe rufen - richtig handeln: wie Sie in kritischen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und wirkungsvoll helfen können.

Amazonas und Anden

Bild & Film Abenteuer

mit Helmut Pichler

Samstag, 21.03.2026 um 19.30 Uhr

Kulturhaus Burgeis

Mar teller-

Wann? Dienstag, 10. März 202618.30 Uhr

Bildungsausschuss Glurns/Taufers i. M.

Buchvorstellung

Woasch du wia mon Muas und Schworzplentnriebl mocht?

Bauernkuchl

Na? Nor kimm vorbei!

Miar frein ins aff an gemiatlichen Obend

Die Spesen übernimmt der BA Martell , die Getränke bezahlt jeder selbst

Anmeldungen bis Donnerstag, 5 März 2026

Handy: 339 546 2293

mit kleiner Kostprobe

Autorin Barbara Prast

Samstag, 21. März 2026, 14.00 Uhr

Bibliothek Taufers i. M.

Auf ein zahlreiches Kommen freuen sich die Mitarbeiterinnen der Bibliothek Taufers Veranstalter: Bibliothek Taufers, BA

Bildungsausschuss Schlanders

Bildungsausschuss Laas-Eyrs-Tschengls-Tanas-Allitz

MOMENTE in der Natur im

Bildungsausschuss Latsch

Latscher Gesundheitstage

Bildungsausschuss Schluderns

Bildungsausschuss Schluderns

Naturseife

im CulturForum Latsch, Fraktionssaal

Wissenswertes über Osteoporose

Dienstag, 17. März 2026, 19.30 Uhr

Dr. Peter Matzneller und Rheuma-Liga

Vor dem Vortrag werden die Tätigkeit, das Therapieangebot und die verschiedenen Initiativen der ehrenamtlichen Organisation Rheuma-Liga Südtirol vorgestellt.Anschließend referiert der Facharzt/Rheumatologe Dr. Peter Matzneller, der im Krankenhaus Schlanders und Meran tätig ist, über das wichtige Thema Osteoporose. Dabei werden wir alles Wissenswerte wie Risikofaktoren, Prävention, Diagnose und Behandlung von Osteoporose erfahren.

Jahre

Bezirksservice Bildungsausschüsse Vinschgau Ludwig Fabi

selber sieden eine faszinierende Tätigkeit Workshop mit Anita Patscheider Hohenegger Samstag, 21. März 2026 um 14.00 Uhr

Dauer: ca. 3 Stunden

KVW-Clubraum Schluderns

Kostenbeitrag: 35,00€

Anmeldung innerhalb: 18.03.26 unter 348 092 7061

Gemeinsam erlernen wir das alte Handwerk des Seifensiedens mit natürlichen Rohstoffen. Du erhältst 2 Stück fein duftender Seife und ein Skript mit Anleitung und Rezepten, das dich zum weiter sieden und experimentieren motivieren soll.

eine faszinie Wor

mit Anita Patscheider Samstag, 21. um 14.00

Dauer: ca.

KVW-Clubraum

Kostenbeitrag:

Anmeldung innerhalb: unter 348

ÖFFNUNGSZEITEN

JT “fResch” Resch

Do. 16:00 – 19:00 Uhr

Sa. 16:00 – 20.00 Uhr

JT “Juze Hoad” St. Valentin

Mi. 16:00 – 19:00 Uhr

Fr. 16:00 – 20.00 Uhr

JT “JUBU” Burgeis

Mi. 15:30 – 19:00 Uhr

Sa.16:30 – 21:30 Uhr

JT “JULO” Laatsch

Do. 15:30 - 19:00 Uhr

Fr. 15:30 - 20:00 Uhr

JZ “JuMa” Mals

Di: 15:45 – 20:15 Uhr

Mi: 15:45 – 20:15 Uhr

Do: 15:45 – 20:15Uhr

Fr: 15:45 – 21:00Uhr

Sa: 15:45 – 21:00 Uhr

JT “Citytreff” Glurns

Di. 15:00 – 19:00 Uhr

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Fr. 16:00 – 22:00 Uhr

JT “Revoluzer” Taufers

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

JH “Phönix” Schluderns

Mi 15:00 – 19:00 Uhr

Do 17:30 – 20:00 Uhr

Fr 17:00 – 20:00 Uhr

Sa 16:00 – 22:00 Uhr

JT “Ju!P” Prad

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Do.16:00 – 20:00 Uhr

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Sa 15:00 – 21:00 Uhr

JT “Jurali“ Lichtenberg

Di. 17:00 – 20:00 Uhr

Fr. 17:00 – 21:00 Uhr

JT “Chillhouse” Stilfs

Mi. 16:00 – 20:00Uhr

Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

JT “JuTsche” Tschengls

Mi. 17:30 – 20:30 Uhr

Do. 18:30 – 20:30 Uhr

Fr. 18:00 – 21:00 Uhr

JT Eyrs

Mi. 15:00 – 17:00 Uhr

Fr. 15:00 – 17:00 Uhr

Sa. 16:00 – 20:00 Uhr

JT “La:Ma” Laas

Di. 16:00 – 20:00 Uhr

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Fr. 16:00 – 22:00 Uhr

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

JZ “Freiraum” Schlanders

Di. 16:00 – 20:00 Uhr

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Fr. 16:00 – 23:00 Uhr

Sa. 16:00 – 23:00 Uhr

JT “Check In” Goldrain

Derzeit geschlossen

JZ “Green Turtle” Latsch

Di. 16:00 – 20:00 Uhr

Mi. 15:00 – 19:00 Uhr

Do. 15:00 – 20:00 Uhr

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Sa. 15:00 – 21:00 Uhr

JC “Taifun” Martell

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

JT Tarsch

Mi. 18:00 – 20:00 Uhr

JT “All In” Kastelbell/Tschars

Mi. 15:00 – 20:00 Uhr

Do. 15:00 – 20:00 Uhr

Fr. 16:00 – 21:00 Uhr

Sa. 16:00 – 21:00 Uhr

JT “Time Out” Schnals

Mi. 14.00 – 19.00 Uhr

Fr. 14.00 – 21.00 Uhr

JZ “JuZe” Naturns

Mo. 15:00 – 21:00 Uhr

Mi. 15:00 – 21:00 Uhr

Do. 15:00 – 21:00 Uhr

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Sa. 15:00 – 21:00 Uhr

JT “Kosmo” Plaus

Mo. 15:00 – 19:00 Uhr

Do. 15:00 – 19:00 Uhr

Konfetti, Gurken & durchatmen

Der „Safe Space“ beim Prader Faschingsumzug

Der legendäre Faschingsumzug in Prad ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Doch wo große Menschenmengen, laute Musik und ausgelassene Stimmung zusammentreffen, kann es auch zu Momenten der Überforderung kommen. Deshalb hat der Jugendtreff Prad heuer ein besonderes Projekt umgesetzt: einen „Safe Space“ als geschützten Rückzugsort direkt vor dem Treffpunkt. Dieses Angebot war Teil des Sicherheitskonzepts der Gemeinde. Ziel war eine niederschwellige Anlaufstelle für Jugendliche, die Unterstützung brauchten oder eine kurze Pause vom Trubel suchten. Besonders die eisigen Temperaturen machten unseren warmen Rückzugsort wertvoll: Viele nutzten die Gelegenheit, sich aufzuwärmen oder die sanitären Anlagen zu nutzen. Für Stärkung war gesorgt: Wasser, Obst, Snacks und der bewährte

„Hausmittel-Klassiker“ – saure Gurken und Gurkenwasser. Ob bei Erschöpfung, Reizüberflutung oder einfach zum Durchatmen – die Jugendarbeiterinnen standen bereit, um verantwortungsvoll zu begleiten.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Eure kreativen Kostüme haben uns begeistert, und der Besuch des Weihnachtsmanns war ein besonderes Highlight. Die Resonanz war durchwegs positiv: Nicht nur die einheimische Jugend, sondern auch Jugendliche aus dem ganzen Vinschgau fanden den Weg zu uns. Es entstanden viele gute Gespräche und neue Kontakte. Wir danken der Gemeinde Prad für die Einbindung ins Sicherheitskonzept und allen Jugendlichen für ihr Vertrauen. Die Aktion hat erneut gezeigt, wie wichtig sichere Rückzugsorte bei Großveranstaltungen sind.

Die Jugendarbeiterinnen Isabel und Lisa

Spannende Workshops im Freiraum Schlanders

Das Jugendzentrum Freiraum Schlanders lädt alle interessierten Jugendlichen zu zwei sexualpädagogischen Workshops ein. Beide Workshops werden von der Sexualpädagogin Thaler Veronika als Referentin geleitet. “Jung*x – Pubertät und Sexualität” findet am 27.03.26 von 14 bis 18 Uhr im Jugendzentrum für Jungs im Alter von 10 bis 13 Jahren statt. “Only for Girl*z” richtet sich an Mädchen im Alter von 10 bis 13 Jahren und findet am 10.04.26 von 15

bis 20 Uhr statt. Beide Workshops greifen die, für die Jugendlichen relevanten Themen rund um die anstehenden oder bereits begonnenen Veränderungen in der Pubertät professionell auf und bieten eine sichere Atmosphäre für Austausch, Neugier und Fragen. Die Teilnahme an den Workshops ist dank der Unterstützung des Bildungsausschuss Schlanders und des Dachverbandes der Jugendarbeit NETZ kostenlos.

1. Pater Pius ... bildete mit Beda Weber und Albert Jäger das "Dreigestirn" in Marienberg

2. Martin Flirt Dane brachte von Pakistan die ...

3. Der "Viergemeindensekretär" im Vinschgau, Georg ...

4. einziges Sternerestaurant im Vinschgau

5. eine Art Diät, mit der man "schnell und lecker" abnehmen soll

6. "Stoccafisso" heißt ...

7. Heiliger, der den Chlodwig getauft hat

8. auf einem prähistorischen Quellheiligtum errichtete Kirche bei Tarsch zum hl.

9. Chef im Olymp

10. Facebook-Gründer, Marc ...

11. Autor vom "Nachgedacht" im Vinschgerwind, Don Mario ...

12. ARUNDA wir heuer 50, Arunda-Gründer ist Hans ...

13. Heuer wird an den 40. Todestag des bekannten Malers Karl ... erinnert

14. Brauch in Mals, Kinder stellen Berufe dar ...

15. Gasthaus zuhinterst in Matsch, heißt jetzt auch "mein Almhotel"

16. steile Gasse in Burgeis (vom Platz hinunter...)

17. Wasser für den Kunstschnee am Watles wird auch aus dem ... entnommen

Lösungswort:

18. Naturns wurde als "..." erstmals (1158) schriftlich erwähnt

19. "höchstgelegener Kornhof Europas" in Martell

20. Kultur vor Ort förderndes Geldinstitut

Die Auflösung des letzten Rätsels gibt es in unserer VinschgerwindCommunity auf Whatsapp!

„SCHAUG WIA DIA SCHEIB AUSSIGEAT“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Über Buchgeschenke können sich Hildegard Niederfriniger aus Laas, Sabine Valentin aus Glurns und Evelyn Hauer aus Laas freuen. Herzlichen Glückwunsch. Die Bücher sind ab 05.03.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.

Diesmal verlosen wir etwas Exklusives und zwar eine originale, signierte Zeichnung von Peppi Tischler. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it | Einsendeschluss: 13.3.26, 9:00 Uhr

1. Pater
Marienberg
Martin
Der "Viergemeindensekretär"

Unter den Lauben

Schon zu Anfang der Stadtgründungen in Tirol finden wir Lauben oder Laubengassen als wichtigstes Bauelement. Die bekanntesten sind die Bozner und Meraner Lauben. Aber auch in Trient, Innsbruck, Brixen, Sterzing, Neumarkt und in der Stadt Glurns sind die Lauben ein charakteristischer Bestandteil des Stadtbildes.

Arkaden oder Bogengänge, bei uns früher Gewölbe genannt, heute Lauben, sind aneinandergereihte, mit Bögen oder auch flach überbaute Loggien auf Straßenhöhe. Schon im antiken Griechenland waren Säulengänge Teil der öffentlichen Gebäude und Marktplätze. Im späteren Rom Bestandteil der Tempelarchitektur, der Markthallen, der öffentlichen Gebäu­

de, Gymnasien, privater Villen, der Kreuzgänge in Klöstern usw. Ab dem Mittelalter entwickeln sich Laubengänge vor allem in oberitalienischen Städten in der heute noch vorhandenen Form als das wichtigste urbane Bauelement. Besonders jene Orte, die um das 13.,14. bis zum 15. Jahrhundert als Umschlag­ und Handelsplatz eine gewisse Bedeutung erlangt hatten, bekommen Laubengänge als überdachte Marktplätze oder Marktstraßen. Speziell in der Handelsund Messestadt Bozen waren die Lauben sozusagen Kern und wichtigstes Element der historischen Stadt. Als fest gebaute oder überbaute Marktstände, boten sie Händlern und Kaufleuten zugleich ein rückwärts gelegenes Warenlager und eine Unterkunft. Produkte und Waren konnten gut präsentiert

und verschoben werden, und schließlich fanden Verkäufer und Kundschaft unter den Lauben Schutz bei Hitze, Schnee, Regen, Wind und Wetter. Die Ausrichtung der alten Laubengassen erforderte eine genaue Beobachtung der Windverhältnisse, denn eine zugige, von Winden geplagte Anlage konnte alle Vorteile zerstören.

Drei unterschiedliche Bautypen sind festzustellen: Gebäude, die bereits bei ihrer Errichtung mit Laubengängen ausgestattet wurden, andere, wo zu einem späteren Zeitpunkt ein Teil des Erdgeschosses ausgebrochen und zum Laubengang ausgebaut wurde, und solche, die im Zuge einer Gebäudeerweiterung einen Laubengang zur Straßenseite hin als Zubau erhielten, mit gleichzeitiger Erweiterung bzw. Aufbau der

Neumarkt

oberen Stockwerke. Auch die ehemals eng mit den Menschen zusammenlebenden Nutztiere, waren Mitbewohner der weiter hinten liegenden Teile eines Laubenhauses. Diese Verhältnisse waren in Neumarkt und vor allem in Glurns bis vor wenigen Jahrzehnten noch gelebte Realität.

Städtische Laubengänge konnten ihre Vorzüge als überdachter Handelsplatz (Bazar) eindrucksvoll herzeigen, sodass es im oberitalienischen Raum kaum eine Stadt gab, die nicht Laubengänge in ganz unterschiedlichen Ausmaßen und Formen errichten ließ. Eine Verordnung des Stadtmagistrats von Bologna des Jahres 1288 verlangt für jeden Neubau die Einplanung eines Laubenganges. Einerseits sollte die Erweiterung des Wohnraumes befördert werden, vor allem aber die Entwicklung und Optimierung der Handelstätigkeit. Im historischen Zentrum von Bologna

erstrecken sich der „portico“ über mehr als 30 km, in Padua über 14 km, die Stadt Bozen erreicht mit seinen etwa 700m historischen Laubengängen eher bescheidene Dimensionen. Die Länge der Bozner Lauben zu übertreffen gelang immerhin Meran. Durch den Einfluss italienischer Baukunst und Baumeister gelangten Arkaden oder Laubengänge auch über die Alpen bis nach Böhmen und Mähren.

Laubengänge haben zugleich privaten und öffentlichen Charakter, sie sind nicht wirklich Innen oder Außen, und doch wieder beides gleichzeitig, sie bezeichnen einen Zwischenraum mehrerer Positionen und vertreten das „sowohl als auch“. Das macht sie zu einem sehr gelungenen sozialen Element innerhalb des Stadtraumes. Die Idee des Laubenganges kommt aus dem mediterranen Raum, der überdachte Marktplatz aus dem Orient (Souk). Die Bau­

struktur der italienischen und der meisten Tiroler Laubengassen sieht die Ausrichtung der Häuserreihe entlang der Trauflinie vor. Die Ausnahme bildet Glurns, wo die Gebäude in transalpiner Version ihre Stirn­ bzw. Firstseite dem Straßenverlauf zeigen.

Laubengänge wirken bis heute faszinierend und beeindrucken aus unterschiedlichen Perspektiven. Eines der schönsten Beispiele moderner, eleganter und großzügiger Arkaden zeigt uns die Bozner Freiheitsstraße.

Alle natürlichen, energieunabhängigen Maßnahmen zur Belüftung und Beschattung der Fußwege sind seit jeher ein Ausweis guter Architektur. Ob Alleen in der Landschaft oder Laubengänge in der Stadt, beide sind gleich faszinierend, weil sie Emotion und Vernunft ins Gleichgewicht bringen.

Erich Kofler Fuchsberg

Sterzing
Glurns
Bozen
Bozen
Meran

Das obligatorische Gruppenfoto bei der Vollversammlung des Juvi, bei dem alle Anwesenden auf der Bühne stehen

Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche überall im Vinschgau zu Theater kommen“, das betonte Daniel Trafoier, der künstlerische Leiter, bei der siebten Vollversammlung des Juvi am 19. Februar 2026 in der BASIS in Schlanders. „Zeit für Kreativität“ war das Motto im vergangenen Jahr, das man unter anderem mit 27 Podcast-Folgen zu füllen wusste. „Gschnagglt und gratscht“ folgten im Schnitt zwischen 500 und 1500 Hörer pro Folge.

In der Grundschule Laas standen Kinder beim Theaterprojekt „Die Farbenfänger“ das erste Mal auf der Bühne genauso wie beim theaterpädagogischen Projekt „Stage up“ mit mehreren Gruppen und Nadia Schwienbacher als Leiterin. „Sketch up“ –

ein Geburtstagssketch in Vetzan, die Ritterspiele in Schluderns, die Workshoptage auf den Rimpfhöfen oder der Theaterausflug nach Stuttgart standen vor allem für eines: viel Spaß und gemeinsame Erlebnisse.

„Tone - mit Stimme malen“ war ein Projekt mit Ramona Zueck, das auch 2026 weitergeführt wird. Einen der Höhepunkte und gleichzeitig den Abschluss des vergangenen Jahres bildete das Weihnachtstheater „Und die Nacht war still“ von Daniel Trafoier, bei dem man eine Spende von 7.500 Euro an „Südtirol hilft“ übergeben konnte.

Das Juvi in Zahlen: 82 Kinder und Jugendliche, 51 Erwachsene, 41 Aufführungen, 48 Stunden Fortbildungen, 5 Spielorte und 380 Stunden Probezeit,

372 Mails, 2.570 Zuschauer, 476 Whats-App-Nachrichten, 77 Tage Vereinstätigkeit.

2026 hat man sich das Jahresmotto „Echt. Live. Juvi“ gegeben. „Stage up“ soll im ganzen Vinschgau flächendeckend angeboten werden: von Naturns bis Reschen und in vielseitiger Form. Der Podcast „Gschnagglt und gratscht“ geht weiter und feiert 1 Jahr. Deshalb wird es am 20. März 2026 um 19 Uhr eine Live-Ausgabe in der BASIS Vinschgau, zu der alle eingeladen sind, geben.

Zudem wird ein neuer Podcast, Frauenzimmer - von Frauen für alle, ab dem 8. März, dem Tag der Frau, online gehen. Das Tagebuch der Anne Frank wird theaterpädagogisch aufgearbeitet. Dazu gab es bei

der Vollversammlung bereits einen kleinen Einblick auf der Bühne. Zu 75 Jahre Südtiroler Theaterverband wird Lara Peer im Mai in Bozen und im Herbst im Graf-Hendl-Saal in Goldrain das Stück „together“ aufgeführen. In „1272 - Die Geschichte der Fürstenburg“ wird Simon Thanei aus Matsch zusammen mit Juvi als Trägerverein die Geschichte der Fürstenburg in seinem Maturaprojekt als 10-Stationen-Theaterstück aufarbeiten. Drei Wochen Theater am Vormittag und Freizeitaktivitäten am Nachmittag gibt es bei der Sommeredition von „Juvi Stage up“. Mitgemacht wird natürlich wieder bei den Ritterspielen, dem Märchenherbst und auch eine Theaterfahrt wird es 2026 geben. (ap)

Foto: Angelika Ploner

Duale Ausbildung fur PflegehelferInnen im Vinschgau moglich

Menschen begleiten, unterstützen und ihnen ein Stück Lebensqualität schenken? Eine praxisnahe Ausbildung vor Ort bietet derzeit die Möglichkeit, Arbeit und Lernen zu verbinden und durch ein wertschätzendes Umfeld und starke Teams in einem sicheren Beruf mit Zukunft einzusteigen. In der Pflege arbeitet man nicht nur für Menschen, sondern mit ihnen. Jeder Tag bringt echte Begegnungen, Dankbarkeit – und die Chance, etwas zu bewegen.

21 motivierte Teilnehmende aus dem Bezirk Vinschgau nehmen seit Herbst an der einjährigen Ausbildung zu PflegehelferInnen im Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius in Laas teil. Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit dem Verband der Seniorenwohnheime Südtirols, der Stiftung Elisabeth/Bildungshaus Lichtenburg und den Seniorenwohnheimen des Vinschgaus organisiert.

Die duale Form dieses Lehrgangs, welcher Arbeit und Ausbildung gleichzeitig ermöglicht, bietet eine Ergänzung zu den bestehenden Ausbildungsmöglichkeiten im Pflegeberuf und trägt zur Gewinnung von Pflegepersonal bei.

Der Pflegeberuf ist:

Wertschatzung: Pflegepersonal wird gebraucht und respektiert.

Abwechslung:

Kaum ein Arbeitstag gleicht dem anderen.

Sinnstiftend:

Direkte Hilfe für Menschen leisten.

Zukunftssicher:

Hoher Bedarf, krisenfest.

Wir haben zwei Teilnehmerinnen zu ihren bisherigen Erfahrungen befragt:

Eva Ladstätter, Wohnund Pflegeheim Laas

Was hat dich motiviert, am Lehrgang teilzunehmen?

Mich motiviert vor allem die Möglichkeit, das erlernte Wissen unmittelbar in der Praxis anzuwenden. Die Kombination aus Schule und Betrieb bringt für mich Abwechslung und macht die Ausbildung besonders lebendig. Zudem stellt der Pflegeberuf den Menschen in den Mittelpunkt: Direkte Hilfe leisten zu können und dabei Wertschätzung und Dankbarkeit zu erfahren, ist für mich eine große Bereicherung.

Wie herausfordernd ist es, Lernen und Arbeiten zu verknüpfen? Schule, Arbeit und Haushalt miteinander zu vereinbaren, ist durchaus eine Herausforderung. In meinem Fall nehme ich diese jedoch gerne an, zumal sich der Ausbildungsort in Laas praktisch direkt vor meiner Haustür befindet.

Wie beurteilst du das Referent*innen-Team?

Die Referent*innen überzeugen durch hohe Fachkompetenz und starke Praxisnähe. Sie unterstützen uns engagiert, geben Orientierung und sind für uns zugleich Vorbilder.

Wie ist die Stimmung im Lehrgang?

Die Stimmung im Lehrgang ist sehr positiv. Wir erleben uns als starkes Team mit großem Zusammenhalt. Gemeinsame Lernerfolge motivieren zusätzlich, und die Dankbarkeit der betreuten Menschen in der Praxis bestärkt uns in unserem Tun.

Loredana

Niederegger, Alten- und Pflegeheim

Schluderns

Was hat dich motiviert am Lehrgang teilzunehmen?

Durch einen Pflegefall im familiären Umfeld habe ich hautnah erfahren, wie essenziell Pflege ist, um Lebensquali tät in Würde trotz Krankheit und Alter zu wahren. Ganzheitliches Betreuen, Herz, Empathie und Fachwissen zu verbinden, hat mich motiviert, es auch professionell zu erlernen.

Was ist für dich der Mehrwert/Perspektive dieser dualen Ausbildung? Die Möglichkeiten Fachwissen und Praxis zu verbinden und in einem Team zu lernen ist ein zentraler Mehrwert. Zudem ist die Ausbildung staatlich anerkannt und bietet Aufstiegsmöglichkeiten. Ich empfinde jetzt nach Hälfte der Ausbildungzeit den Lehrgang als persönliche Bereicherung. Zudem bietet der Pflegeberuf einen sicheren Arbeitsplatz.

Die duale Ausbildung zum PflegehelferIn wird ab Herbst 2026 wieder im Vinschgau angeboten. Informationen über Inhalt und Anmeldung sind bei allen Seniorenwohnheimen erhältlich:

» ÖBPB Martinsheim Mals

» Alten- & Pflegeheim Schluderns

» Wohn- & Pflegeheim Laas

» ÖBPB Bürgerheim Schlanders

» ÖBPB Annenbergheim Latsch

» ÖBPB Seniorenheim Partschins

THEATERGRUPPE KORTSCH

Wer ist denn schon normal?

EinRiesenkompliment: Die Spielerinnen und Spieler der Theatergruppe Kortsch überzeugen dermaßen in ihren Rollen, dass es ein reiner Genuss ist zuzusehen. Unterhaltsam und berührend gleichzeitig ist das aktuelle Stück „Wer ist schon normal?“ Eine Komödie mit Tiefgang, bei der das Publikum viel zu lachen hat und die aus der Feder von Baffie Laurent stammt. Ein Wartezimmer, eine Assistentin (Sabine Pixner) - und sechs Patienten. Fred (Christian Telser) leidet seit seiner Kindheit unter dem Tourette-Syndrom und wird unkontrolliert ausfällig und obszön. Vincent (Jonas Tröger) kann nicht anders, als Zahlen zu zählen und leidet an Arithmomanie. Bianca (Brigitta Sachsalber) hat eine Phobie vor Bakterien und Krankheiten. Bob (Christian Tscholl) hat eine Passion für Symmetrie und kann nicht auf Linien treten. Maria (Elke Kofler) leidet unter einem Kontroll-, Bet- und Strickzwang. Und Lilli (Svetlana Lechthaler) hat den Zwang alles zu wiederholen. Klingt verrückt? Ganz im Gegenteil: Denn wer ist schon normal? Psy-

Weitere Aufführungen

Do., 5. März 2026 um 20 Uhr und Sa., 7. März 2026 um 20 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch

Reservierung: 388 4380100 von 9 – 11 und 18 – 20 Uhr oder unter www.theatergruppekortsch.it

chiater Stern - eine Koryphäe auf seinem Gebiet - verspätet sich und die sechs beginnen eine Gruppentherapie in seinem Wartesaal, die nur auf den ersten Blick ein Fiasko zu sein scheint. Regisseurin Eva Maria Tscholl

PR-INFO MYCIVIS

Smart, schnell, proaktiv: Willkommen im neuen myCIVIS

Seit 24. Februar präsentiert sich das Portal der öffentlichen Dienste myCIVIS im neuen Kleid und mit neuen Funktionen. Der Zugang zu Informationen und Diensten soll für die Bürgerinnen und Bürger damit noch leichter werden.

Das neue myCIVIS ist mehr als ein reines Schaufenster der Dienste der öffentliche Verwaltung: Mit der Einführung der künstlichen Intelligenz wird das Portal zum digitalen Lotsen , der nicht nur an Fälligkeiten erinnert, sondern seine Nutzer und Nutzerinnen kennt, Empfehlungen unterbreitet, die Suche nach Diensten unterstützt und die Abwicklung von Verfahren erleichtert.

Entwickelt wurde das neue myCIVIS im Rahmen der Digitalisierungsoffensive, welche die Abteilung Informatik des

Landes Südtirol mit Geldern aus dem staatlichen WIederaufbaufonds PNRR vorantreibt. Das neu gestaltete Portal fußt auf einem modernen Citizen Relationship Management, das die Bürger und Bürgerinnen in den Mittelpunkt stellt. Diese können sich mit ihren Fragen zunächst an einen digitalen Assistenten wenden, der Auskunft gibt und bei der Suche nach Informationen hilft. Gibt es weiteren Informationsbedarf, stehen zusätzliche Optionen für die Kontaktaufnahme bereit: über Telefon oder Kurznachricht bis hin zum Videoanruf oder der Möglichkeit, einen Termin mit dem zuständigen Amt zu vereinbaren. Wer bei der Nutzung der digitalen Dienste Hilfe braucht, kann sich an einen der Digi Points wenden, die es mittlerweile in vielen Gemeinden Südtirols gibt. Dort

hat ein unterhaltsames wie berührendes Stück vor einem passenden Bühnenbild inszeniert. Absolut sehenswert. Und noch etwas verdient Lob: Der Eintritt wurde auf moderate 10 Euro festgesetzt. (ap)

bietet geschultes Fachpersonal kostenlos Unterstützung an. Den größten Mehrwert bietet das Portal im persönlichen Nutzerbereich. Dort gibt es eine Reihe neuer Funktionen, wie etwa die Aktivierung personalisierter Hinweise. Jede Anfrage erzeugt

zudem ein Ticket – die Bürgeranfrage geht somit nicht verloren und bleibt nachvollziehbar. Mit klarem Design und einfacher Sprache macht myCIVIS den Zugang zu öffentlichen Diensten somit schnell, intuitiv und unkompliziert.

Foto: Angelika Ploner

1.869

ARBEITSPLÄTZE

BIETET LATSCH

1.476 AUSPENDLER

942 EINPENDLER

LATSCH - die goldene Mitte

Latsch spielt eine zentrale Rolle im Vinschgau: Für die Landwirtschaft, den Tourismus und die Wirtschaft. Nicht nur die VIP, die zentrale Vermarktungsstruktur der Vinschger Produzenten, hat ihren Sitz im Apfeldorf, auch touristisch ist Latsch seit wenigen Monaten Mittelpunkt. Vinschgau Marketing, die Marketingorganisation der Region Vinschgau, ist von Glurns nach Latsch gezogen. Abseits davon ist Latsch wirtschaftlich stark aufgestellt und hat mit dem Bildungshaus Schloss Goldrain ein Alleinstellungsmerkmal.

Text & Fotos: Angelika Ploner

Latsch ist ein beeindruckender Wirtschaftsraum. Das belegen allein schon die Zahlen. 660 Latscher Betriebe sind bei der Handelskammer Bozen mit Februar 2026

registriert und sorgen für wirtschaftliches Wohlergehen. Nimmt man allein die Zahl der Betriebe her, so ist Latschnach Schlanders und Naturns - der drittstärkste Wirtschaftsort im Vinschgau. Obwohl der Wirtschaftsstandort Latsch eng mit

der Landwirtschaft verknüpft ist, ist die Vielfalt da. Betriebe aller Couleur sind hier Zuhause. Latsch ist zweifelsohne wirtschaftlich stark aufgestellt.

Arbeitsmarkt Latsch. Die MIVOR ist mit 160 Mitarbei-

tern mittlerweile der größte Arbeitgeber in Latsch. Die Karl Pedross AG reiht sich an zweiter Stelle. „Aktuell zählt das Unternehmen 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele von ihnen begleiten den Betrieb seit Jahren – ein Zeichen ▸

Die größten Arbeitgeber sind:

MITARBEITER MIVOR

Was einst als kleiner Betrieb mit vier Mitarbeitern und der Produktion von Massivparkett begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Mit der Spezialisierung auf Sockelleisten im Jahr 1973 wurde ein entscheidender

GEMEINDE PERSONAL

SENIORENWOHNHEIM ANNENBERG

Grundstein für die weitere Ausrichtung des Unternehmens gelegt. Seither ist die Karl Pedross AG stetig gewachsen, hat sich technologisch weiterentwickelt und neue Märkte erschlossen. Heute ist Pedross als international anerkannter Hersteller von Sockelleisten und Bodenzubehör weltweit etabliert.“ Seit 2012 ist das Biomasseheizkraftwerk der Karl Pedross AG in Betrieb und der gesamte Restholzverschnitt aus der Produktion wird in Energie umgewandelt. Neben 3.500 MWh an Elektrizität pro Jahr entsteht zusätzlich Wärme, die in das Fernwärmenetz der Gemeinde Latsch eingespeist wird. Das in den

Sommermonaten benötigte Warmwasser für die rund 5.000 Einwohner unserer Gemeinde wird vollständig durch unser

BHKW aufgeheizt. Die Wärmeleistung beträgt 2,5 MW pro Stunde. Auch das dürfte einzigartig im Vinschgau sein.

WIRTSCHAFT (Quelle: Gemeinde Latsch)

Individuelle Körbe für Freunde oder Familie , als Kundengeschenk oder für Ihre Geschäftspartner

RIZZI

MATILL RETREAT 28

WMH 22

Einen Betrieb wie die Karl Pedross AG im Wirtschaftsgefüge der Gemeinde zu haben, macht zweifelsohne stolz.

Auch der Tourismus ist wichtiger (saisonaler) Arbeitgeber: „In der vergangenen Saison waren im Hotel das Paradies durchschnittlich rund 70 Mit-

arbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt“, sagt Andreas Pernthaler vom 5-Sterne-Hotel Das Paradies auf Nachfrage zum Vinschgerwind. Das Dolce Vita Hotel Jagdhof beschäftigte „mit allen Lehrlingen und Praktikanten, sowie den Aushilfen im Jahr 2026

insgesamt 68 Mitarbeiter“, sagt Julian Pirhofer auf Nachfrage dem Vinschgerwind. Auch die VIP - das Herz der Genossenschaften - ist in Latsch beheimatet. 1990 wurde die VIP aus der Taufe gehoben. VIP, der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse, ist „First Class Apple Partner“, wenn es um die Vermarktung der Vinschger Äpfel geht. Mit 66 Mitarbeitern reiht sich auch die VIP zu den größeren Arbeitgebern in der Gemeinde Latsch ein.

„In der vergangenen Saison waren bei uns 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt“, heißt es von der Familie Dietl vom Matill Retreat in Latsch auf Nachfrage.

Zu den weiteren größeren privaten Unternehmen zählt auch die Rizzi Group. „Unsere aktuelle Mitarbeiterzahl beträgt 25“, sagt Simone Rizzi auf Nachfrage vom Vinschgerwind. Einer der traditionsreichsten Betriebe in Latsch ist die WMH.

„Wir beschäftigen 22 Mitarbeiter“, erklärt Patricia Herion-

Ropte, die Geschäftsführerin. Der Industriebetrieb bedient den hochspezialisierten Nischenmarkt, nämlich die Verzahnungstechnik. Klaus Rinner vom Hotel Vermoi erklärt auf Nachfrage: „Da wir viel familiär stemmen, haben wir im Verhältnis zur Größe des Betriebes, wenige Angestellte. Wir haben meist zwischen 16 und 18 Angestellte in der Hochsaison.“

Die Unternehmen in Latsch bilden - abeits der Hotellerieeinen bunten Mix mit verschiedenen Bauunternehmen, Elektrobetrieben, Einrichtungsstudios, es gibt Maler, Spengler, Schlosser, Betriebe, die einen Nischenmarkt bedienen oder eine Vielzahl an Dienstleistern wie technische Büros. Apropos technische Büros: Auffallend in Latsch ist die geballte Fachkompetenz was den technischen Bereich anbelangt. Konkret: Es gibt im Vinschgau wohl kein Dorf mit einer vergleichbar hohen Anzahl an Technikern, Ingenieuren und Architekten. ▸

Sicherheit bedeutet für uns „Da sein, wenn´s drauf ankommt“

Im Gespräch mit dem Leiter der Versicherungsabteilung in der Raiffeisenkasse Latsch, Hannes Stecher, über Versicherung, Service und genossenschaftliche Partnerschaft.

Warum spielt Versicherung in einer Genossenschaftsbank eine so wichtige Rolle? Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Unsere Kundinnen und Kunden wollen im Ernstfall nicht allein dastehen. Durch unsere lokale Verankerung und die oft jahrzehntelange Begleitung entsteht Vertrauen – eine wichtige Grundlage im Versicherungsbereich.

Was unterscheidet die Beratung bei der Raiffeisenkasse Latsch von anderen Anbietern?

Wir hören zu, analysieren die Situation und bieten Lösungen, die wirklich passen. Das verstehen wir unter genossenschaftlichem Service: nicht nur vermitteln, sondern begleiten – auch im Schadensfall.

Sie sprechen von Begleitung. Was bedeutet das konkret? Viele merken erst im Schadensfall wie wertvoll ein verlässlicher Partner vor Ort ist. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Kundinnen und Kunden verlässlich zu unterstützen und sie durch den gesamten Schadensverlauf zu begleiten.

INSGESAMT

1.869 ARBEITNEHMER

▸ Der überwiegende Teil der Betriebe in Latsch sind aber Klein- und Mittelbetriebe, sie bilden das Rückgrat der Latscher Wirtschaft, sind produktiv und qualifiziert. Demnach ist Latsch nicht nur für die Landwirtschaft ein fruchtbarer Boden, sondern auch für verschiedene Unternehmen, vor allem Traditionsbetriebe oder Familienbetriebe. Vieles sind innovative und leistungsstarke Betriebe. Zusammen bilden diese ein beeindruckendes Arbeitsplatzangebot mit knapp 2.000 Arbeitsplätzen. Um genau zu sein hatten im vergangenen Jahr 1.869 Personen ihren Arbeitsplatz in Latsch. Von den 2.403 Arbeitnehmern in Latsch pendeln 1.476 aus, 927 arbeiten in Latsch. ▸

Die Industriezone Latsch

In der Industriezone Latsch zeigt sich die Vielfalt der Latscher Wirtschaft. 1973 beschloss die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Sepp Rinner eine Handwerker- und Industriezone auszuweisen. Im Dorfkern war es zu eng geworden, der Tourismus boomte. Vor diesem Hintergrund wurden fünf Hektar ausgewiesen. Mit zehn Bauern musste verhandelt und kein Quadratmeter Grund enteignet werden. Die Gemeindeverwalter verhandelten geschickt und die interessierten Betriebe waren sehr kompromissbereit. Zwei Betriebe waren bereits in der heutigen Industriezone angesiedelt: Die Pedross AG, damals Euroform Sockelleistenherstellung und die Firma Sepp&Franz Rinner OHG. Bereits im Frühjahr 1974 konnte mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden, mit Gemeinderatsbeschluss vom 19. August 1974 erfolgten die Grundzuweisungen und 1975 wurden die Kaufverträge abgewickelt. Die Zone 1, wie die

Industriezone Latsch in ihren Anfängen getauft wurde, platzte schon bald aus allen Nähten. Für das Vorhaben die beiden Genossenschaften Mivo und Ortler in die Industriezone zu platzieren, hagelte es von den Bauern viel Kritik. Der damalige Bürgermeister Sepp Rinner sagte im Vinschgerwind-Interview 2022 dazu: „Ich konnte eine Zeit lang in kein Gasthaus gehen, weil ich nur auf den Deckel bekommen habe. Als dann die beiden Obmänner, der Karl Weiss und der Josef Holzner dieses Vorhaben unterstützt haben, ist das Ganze gut über die Bühne gegangen....Aber das war schon eine harte Zeit mit viel Streit.“ 402 Millionen Lire hat alles gekostet, Grund und Erschließung. 196 Millionen Lire hat die Gemeinde Latsch von der Landesregierung bekommen, die Unternehmer zahlten 206 Millionen Lire. In drei Phasen erlangte die Industriezone Latsch dann im Laufe der Jahre ihre heutige Größe.

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Haus A Nature

Mit den Arbeiten wurde begonnen, die Auswahl ist noch gegeben, die Preise sehr interessant! Es stehen noch 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen zum Kauf zur Verfügung.

Bauträger: IMMOBILIEN GERRY GMBH St. Leonhard i.P.

Lebensmittel verbinden uns

Die Rizzi Group mit Sitz in Latsch ist ein führendes Unternehmen im Lebensmittelhandel. Lebensmittel verbinden uns – das wusste bereits Firmengründer Walter Rizzi in den späten 70er Jahren, als er begann, Obst und Gemüse aus Italien ins Ausland zu vertreiben. Heute wird das Familienunternehmen in zweiter Generation von Florian und Simone geführt und vertreibt Obst, Gemüse, sowie mediterrrane Spezialitäten und Convenience-Produkte in ganz Europa. Die Stärke der Rizzi Group? Die große Produktvielfalt und die Flexibilität auf Kundenwünsche schnell reagieren zu können.

Die Rizzi Group ist breit aufgestellt und auch in der Produktion von Bio-Obst und -Gemüse tätig. Im Vinschgau werden z.B. Kirschen und Bio-Äpfel angebaut, in Latina etwa Bio-Kiwi. Zusammen mit Partnern in ganz Italien werden Anbauprogramme und das Produktportfolio erstellt, damit Bio-Obst und Gemüse

ganzjährig an die Kunden geliefert werden kann. Teamarbeit wird bei Rizzi großgeschrieben, flache Hierarchien gewährleisten schnelles Agieren in der schnelllebigen Lebensmittelbranche.

4 ABTEILUNGEN - 1 ZIEL

Das Team der Rizzi Group arbeitet in vier Abteilungen mit einem gemeinsamen Ziel: Lebensmittel für Kunden in die Regale zu bringen.

Die Abteilung Fruit begleitet Obst und Gemüse vom Acker bis ins Regal. Vorausschauend spielt die Effizienz genauso eine Rolle wie Regionalität, Saisonalität und Rückverfolgbarkeit. Verantwortungsbewusst wird auf soziale Aspekte geachtet. Neben dem eigenen Bio-Anbau im Vinschgau und in Latina im Latium verfügt Rizzi Group über ein langjähriges Netzwerk qualifizierter italienischer BioProduzenten.

Die Abteilung Food verfolgt Trends und Anfragen. Die Stärke? Die Entwicklung und der Verkauf von mediterranen Lebensmitteln (Pasta, Fertiggerichte, Getränke u.v.m.). Die Kunden

im LEH und HO.RE.CA schätzen die Flexibilität, die Verlässlichkeit und Ressourceneffizienz.

Die Abteilung Qualitätsmanagement setzt zusammen mit Kunden und Lieferanten die gesetzlichen Regularien um, führt Audits bei Lieferanten durch und gewährleistet durch die genaue Kontrolle aller Arbeitsschritte die Qualität der Waren.

Die Mitarbeiterinnen in der Verwaltung kümmern sich um Finanz- und Rechnungswesen, Buchhaltung, Facility Management und Administration.

Wir stehen für ein modernes und international ausgerichtetes Unternehmen, das seit über 40 Jahren in der Lebensmittelbranche tätig ist. Unsere Kunden schätzen unsere Flexibilität, Qualität und Verlässlichkeit. Werte, mit denen wir täglich frische und verarbeitete Lebensmittel in ihre Regale bringen.

Florian und Simone Rizzi

72.191

Tonnen Äpfel

13,6

Tonnen Kirschen

22,5

Tonnen Birnen

1

Tonne Quitten

wichtige Säule der Latscher Wirtschaft. „Die insgesamt 317

die Integrierte Produktion, kurz IP, ein, 160 Hektar werden

Beeindruckendes Zahlenmaterial. Nicht weniger beein

Apfeldorf Latsch

MIVOR und VIP gemeinsam für die Landwirtschaft

Obstgenossenschaft MIVO-ORTLER

Die Obstgenossenschaft MIVOR in Latsch bestehend aus 317 Mitgliedern zählt mit 160 Beschäftigten zu den bedeutendsten Arbeitgebern im Vinschgau.

Ziel der Genossenschaft ist es, für ihre Mitglieder eine möglichst hohe und langfristige Wertschöpfung zu erzielen. Dies gelingt durch kontinuierliche Optimierung, nachhaltige Investitionen und die enge Zusammenarbeit mit dem Verband VIP. Transparenz sowie eine vertrauensvolle Beziehung zu den Mitgliedern stehen dabei im Mittelpunkt.

Gleichzeitig legt die Genossenschaft großen Wert auf ein attraktives Arbeitsumfeld mit moderner Ausstattung, Weiterbildungsmöglichkeiten und einem kooperativen, wertschätzenden Mitei-

Die Genossenschaft bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten – von spezialisierten Technikern über Anlagenbediener und Staplerfahrer bis hin zu Mitarbeitenden in Verpackung, Qualitätssicherung und Verwaltung. Moderne Infrastruktur und e ziente Arbeitsabläufe bilden die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Betriebes. Ein besonderes Highlight ist der Tag der o enen Tür am Samstag, den 16. Mai, im Rahmen der Vinschger Apfeltage. Besucherinnen und

Besucherinnen und Besucher erhalten dabei einen direkten Einblick in den Betrieb und seine vielfältigen Berufsfelder, sowie in die Arbeit der Produzenten.

Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse

Ebenfalls mit Sitz in Latsch ist der Verband VIP ein zentraler Pfeiler der Vinschger Landwirtschaft. 66 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordinieren hier die Vermarktung von Obst und Gemüse aus dem gesamten Tal.

Die Tätigkeitsbereiche reichen von Verkauf und Marketing über Produktionssteuerung und Qualitätsmanagement bis hin zu Controlling, EDV und Verwaltung. Ziel ist es, die Produkte der Vinschger Bäuerinnen und Bauern professionell, zuverlässig und marktorientiert im In- und Ausland zu positionieren.

Unter dem Leitgedanken „First class service aus dem Apfelparadies“ versteht sich VIP als nander.

Bindeglied zwischen Produktion und Markt. Die Kombination aus hoher Produktqualität, nachhaltiger Ausrichtung und exzellentem Service macht den Verband zu einem starken und verlässlichen Partner.

VIP vereint die sieben Genossenschaften des Tales mit rund 1.500 Mitgliedern, die auf etwa 5.500 Hektar Anbau äche Äpfel, Obst und Gemüse produzieren. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, das Beste aus der Arbeit der Produzentinnen und Produzenten herauszuholen und damit Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Perspektiven im Vinschgau langfristig zu sichern.

9

Milchlieferanten

599.372 kg

Milch

75,55 Cent Durchschnittspreis

5.000

Keimzahl (= hervorragend)

▸ 9 Mitglieder zählt die Bergmilch Südtirol in der Gemeinde Latsch, sagt Reinhard Schuster, der Leiter Mitgliederwesen & Werkskoordination Bruneck auf Nachfrage dem Vinschgerwind. Zusammen haben diese 2024 insgesamt 599.372 kg Milch angeliefert, das entspricht durchschnittlich 66.597 kg pro

Cent. Der durchschnittliche Auszahlungspreis der Latscher Milchviehbauern ist der höchste im Vinschgau. Das zeugt von der hervorragenden Qualität der gelieferten Milch, was auch die Keimzahl belegt. Denn mit einer Keimzahl von 5.000 sind die Milchviehbauern hier besonders fleißige was die Hygiene betrifft. Zum Vergleich: In den anderen Vinschger Gemeinden beträgt diese zwischen 9.000 und 16.000. Hut ab! Was die Bergbauern hier leisten, ist einzigartig. Die ebenen Flächen im Tal stehen im starken Kontrast zu steilen Wiesen am Berg mit unzähligen Stunden harter Arbeit. Der Ertrag kann niemals mit dem mithalten, was im Tal generiert wird.

Der öffentliche Sektor. Die Autonome Provinz Bozen ist bei den Arbeitgebern unter den ersten in Latsch, das ist unter anderem auf den großen

Stellungnahme des Direktors Matthias Ladurner und des Präsidenten Hubert Mantinger

Das Annenbergheim beschäftigt zurzeit 69 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Bereichen Verwaltung, Reinigung & Wäscherei, Küche, Hauswirtschaft, Pflege & Betreuung und im Bereich der Tagesbetreuung/Tagespflegeheim. Da Pflege & Betreuung ein Frauenberuf ist, beschäftigen wir natürlich anteilig viele Frauen: derzeit haben wir 58 Frauen und 11 Männer aller Altersklassen zwischen 21 und 65 Jahren angestellt. Herausforderungen, denen es sich zu stellen gilt, sind zum einen die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf und der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt sowie der europaweit schwierige Arbeitsmarkt im Bereich der Pflege und Betreuung. Aufgrund des demographischen Wandels

chen neuer MitarbeiterInnen gestaltet sich schwierig. Gerade deshalb ist es uns wichtig, für PraktikantInnen einen Ort zu schaffen, wo sie erste Arbeitserfahrungen sammeln und in den Bereich Pflege und Betreuung hineinschnuppern können. Gleichzeitig ermöglichen wir aktuell zwei Mitarbeiterinnen die berufsbegleitende Ausbildung zur Pflegehelferin und einer Mitarbeiterin jene zur Sozialbetreuerin. MitarbeiterInnen, die nicht bezahlt werden, aber unbezahlbar sind, sind unsere 110 freiwilligen HelferInnen, durch deren Mithilfe das Haus Zusatzangebote bieten kann, die ansonsten nicht möglich wären. Sie leisten einen unschätzbar großen Beitrag zum Gemeinwohl - ihr Lohn

2.673 LATSCH

▸ Der Schulsprengel Latsch umfasst die Grundschulen Latsch, Morter, Goldrain, Tarsch, Kastelbell, Tschars und die Mittelschule Latsch. Direktor Stefan Ganterer: „Wir haben 105 Lehrpersonen und 9 Mitarbeiterinnen für Integration für SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen. Im Sekretariat arbeiten 7 Personen, dazu kommen 15 Schulwarte und ich als Direktor.“ Macht in Summe 137 Beschäftigte im Schulsprengel Latsch. Eine Zahl, die sich auf die effektive Anzahl an Personen bezieht und nicht Vollzeiteinheiten darstellt. 627 Schülerinnen und Schüler besuchen im heurigen Schuljahr eine der Schulstellen. Ein wichtiger Arbeitgeber -

um im öffentlichen Sektor zu bleiben - ist auch das Seniorenwohnheim Annenberg Latsch. Die Daten zum 25.02.2026 zeigen dies deutlich: 69 MitarbeiterInnen, davon 58 Frauen und 11 Männer im Alter zwischen 21 und 65 Jahren, arbeiten im Annenbergheim in Latsch. 55 HeimbewohnerInnen, davon 44 Frauen und 11 Männer haben ihr Zuhause im Seniorenwohnheim gefunden. Dazu kommen 23 TagespflegeheimbesucherInnen, davon 17 Frauen und 6 Männer (siehe Stellungnahme vorne Seite 43). Und auch die Gemeinde stellt sich in die Reihe der größeren Arbeitgeber in Latsch: 54 Personen zählen zum Gemein depersonal.

Der Tourismus. Wie eingangs erwähnt ist der Sitz von Vinschgau Marketing seit wenigen Monaten nicht mehr Glurns, sondern Latsch. Vinschgau Marketing ist die zentrale Marketingorganisation der Region Vinschgau, die in enger Zusammenarbeit mit den sechs Tourismusorganisationen Ortlergebiet, Prad am Stilfser-

LATSCH IST WEIBLICH

Jahr 2025

2.617 MÄNNER

2.656 FRAUEN

joch, Schlanders-Laas, LatschMartell, Kastelbell-Tschars und Schnalstal für die touristische Entwicklung, Vermarktung und Kommunikation der Region verantwortlich ist. Von Latsch aus werden also in Zukunft die Fäden gespannt. Mit 2.214 Betten allein in Latsch hat man etwa fast doppelt so viele wie Schlanders.

Qualität, Kreativität und Nachhaltigkeit.

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SEILBAHN ST. MARTIN ZAHLEN

92 Tourismusbetriebe zählt Latsch. Auch die Nächtigungszahlen sind beeindruckend: 276.628 Nächtigungen – allein in Latsch wohlgemerkt – verzeichnete man im Tourismusjahr 2025.

Das bunte Hotel- und Pensionsangebot in Latsch kann sich sehen lassen. Der deutsche Gast führt mit 61,87 Prozent die Gästestatistik an. An zweiter Stelle reiht sich der italienische Gast mit 13,85, gefolgt von der Schweiz mit 11,81 Prozent.

Latsch ist Vereins- und Bildungsort. Latsch zeichnet sich durch ein starkes Vereinsleben und ein starkes Gemeinschaftsgefühl in den Fraktionen aus. In Goldrain etwa, jener Fraktion, die auf beeindruckende 1.104 Einwohnerinnen und Einwohner angewachsen ist hat man das Vereinshaus mit vereinten Kräften realisiert und einen starken Sinn für Gemeinschaft gezeigt und gelebt. Hier steht auch Vinschgaus einziges Bildungshaus, das Schloss Goldrain.

Das Bildungshaus Schloss Goldrain.

Seit fast 40 Jahren ist die Genossenschaft Bildungshaus Schloss Goldrain eine verlässliche Anlaufstelle für Menschen und Organisationen, die Weiterbildung suchen und das vielfältige Raumangebot schätzen. In der besonderen Atmosphäre historischer Architektur, verbunden mit zeitgemäßer Infrastruktur und guter Küche, entsteht ein inspirierender Rahmen für Lernen, Austausch und kulturelle Begegnung. Schloss Goldrain ist geprägt von Geschichte und besonderem Flair – ein Ort, der zum Wiederkommen einlädt. Was Schloss Goldrain bietet? Als gepflegte Schlossanlage ist Schloss Goldrain ein Ort der Begegnung und des Austauschs, wo rund 250 Weiterbildungsveranstaltungen pro Jahr in unterschiedlichen Formaten und in fünf Themenbereichen stattfinden: Ernährung & Genuss, Beruf & Kompetenzen, Gesundheit & Wohlbefinden, Persönlichkeit & Entwicklung, Natur & Kreativität. ▸

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NEUE PÄCHTER GESUCHT RATHAUSCAFÉ LATSCH

Für das traditionsreiche Rathauscafé im Herzen von Latsch suchen wir engagierte neue Pächter:innen mit Leidenschaft für Gastronomie und Gastfreundschaft. Das Café verfügt über eine Sonnenterrasse in zentraler Lage und bietet beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gastronomiekonzept.

Der Start ist nach Vereinbarung möglich. Wir bieten gute und faire Konditionen.

Bei Interesse und für Informationen: Marion und Klaus Mair +39 0473 923412 | info@gnaid.it

▸ Rund 30 Themenwochen für Kinder und Jugendliche finden während der Sommerferien statt. Einmal im Monat steht eine kulturelle Veranstaltung (Lesung, Theater, Konzert) auf dem Programm.

Schloss Goldrain bietet einen stimmungsvollen Rahmen für private Feiern im Restaurant, Keller, Rittersaal oder im Freien. Der Restaurantbetrieb bietet Platz für 120 Gäste auf zwei Ebenen. Das Gästehaus steht mit 30 Einzel- und 9 Doppelzimmern für Übernachtungen bereit.

Einige Höhepunkte 2026:

• Vortrag „Perspektiven für den Wald von morgen “ am 12. März 2026, 18 Uhr, Eurac Research

• Improtheater Carambolage am 27. März 2026, 20 Uhr

• Ö3-Wettermoderator Sigi Fink liest aus seinen Werken und spricht u.a. über die Wettervorhersage: 17. April 2026, 20 Uhr

• Konzert: Moritz Gamper & Friends am 29. Mai 2026, 20 Uhr

• OU Jodelfest vom 3.-6. September 2026

GUT ZU WISSEN

➜ eines der schönsten Renaissancegebäude zwischen Landeck und Bozen

➜ 17 Räume von riesig groß bis winzig klein, 1 Kapelle

➜ 14 Mitarbeitende

➜ Direktorin Gertrud Wellenzohn, Obmann Markus Pircher

➜ Eigentümerin der Schlossanlage ist die Gemeinde Latsch, geführt von der Genossenschaft

Bildungshaus Schloss Goldrain, gegr. 1987

➜ Weiterbildung mit Qualität: Zertifizierung EFE EXCELLENCE FRAMEWORK EUROPE 2026, von der Provinz Bozen als Bildungshaus anerkannt

➜ im Jahr 2025 gingen mehr als 10.000 Menschen durch das Schlosstor

➜ 2025 bespielten 500 Kinder das Schlossgelände

➜ Kiwanis Club Vinschgau hat sein Clublokal im Schlossturm

➜ Schlossführungen immer dienstags mit Anmeldung

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Nach gut 20 Jahren Vinschgerwind ist es an der Zeit, euch, liebe Leserinnen und Leser, zu fragen, wie euch unsere Zeitung gefällt, wie ihr sie nutzt, was euch stört und welche Wünsche ihr an uns habt.

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Hühnervögel Faszinierend und nützlich

Das Steinhuhn ist ein Bewohner der Felsenlandschaft an der Wald- und Baumgrenze und auch im Vinschgau heimisch. Von der Südtiroler Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz wurde es wegen seines Gefährdungsgrades zum Vogel des Jahres 2026 gewählt.

überwältigenden Anteil an der gesamten Vogelpopulation auf der Erde. Wir unterscheiden zwischen Wildhühnern und Haushühnern als Nutztiere. Kein Nutztier der Welt trägt derart viel zur Ernährung der Menschheit bei wie das Haushuhn. Auf der Erde leben geschätzt 26-27 Milliarden Haushühner, das sind 3 Hühner auf einen Menschen.

Haustierzähmung

Das domestizierte Haushuhn ist aus dem südostasiatischen Bankivahuhn hervorgegangen, schätzungsweise in einem Zeitraum von 8000 bis 3000 vor heute. Damit ist das Haushuhn in der Evolutions- und Kulturgeschichte eines der jüngeren Haustiere. Der Hund gilt als das älteste domestizierte Tier. Dessen Beziehung zum Menschen wird auf 30.000 - 15.000 Jahre zurückdatiert. Neue Forschungen und C-14-Kohlenstoffdatierungen gehen davon aus, dass Hühner auch relativ spät weit verbreitet wurden und erst um ca. 800 vor Christi Geburt in Europa ankamen. Vor dem Huhn wurden andere Tiere wie Schafe, Ziegen und Schweine domestiziert, die bereits vor rund 10.000 Jahren (zu

spielten.

Huhn im Bild

Die ersten kunsthandwerklichen Abbildungen von Hühnern sind aus den frühen Hochkulturen Ostasiens, Ägyptens und Griechenlands überliefert: Es sind Wandmosaike und Trinkhörner, Abbildungen auf Vasen oder hühnerförmige Kannendeckel. Manches verweist auf Rituale, Kulte und Huhn-Orakel.

Haushühner aus Kunstbrut

Haushühner und Wildhühner sind Nestflüchter. Nestflüchter schlüpfen im Unterschied zu den Nesthockern mit offenen Augen und einem Dunenkleid als Kälteschutz aus dem Ei und können gleich nach dem Schlupf selbstständig fressen. Zu den Nestflüchtern gehören neben den Hühnern etwa auch die Gänse- und Entenvögel. Nesthocker dagegen sind blind und nackt und müssen von den Vogeleltern gefüttert werden. Bei den Nestflüchtern ist die Brutpflege reduziert: Die Glucke sorgt „nur“ für die Verteidigung vor Fraßfeinden, führt die

Küken zum Futter und wärmt sie unter ihren

Es gibt noch einen zweiten Grund, warum man überhaupt Hühnervögel in Kunstbruten erfolgreich züchten kann: Die extrauterine Embryonalentwicklung der Vögel. Vögel entwickeln sich so wie die Fische, Amphibien und Reptilien als weitere drei der insgesamt fünf Klassen von Wirbeltieren außerhalb des Mutterleibes. Nur Säuger entwickeln sich intrauterin.

In der Naturbrut wärmt die brütende Henne die Eier mit ihrer stark durchbluteten Brustmuskulatur auf 37,5-38,5° C auf. Im Brutapparat wird diese Bruttemperatur mit einer Heizspirale nachsimuliert. Hühnereier haben außen eine feine Fettschicht, die das Ei vor dem Austrocknen schützt. Man kann nur nicht gewaschene Eier erfolgreich bebrüten. Mit dem Waschen reibt man die Fettschicht ab, die Eier würden Flüssigkeit durch Verdunstung abgeben und die Embryonen dadurch vertrocknen.

Beim Haushuhn dauert die Brut 21 Tage. Nach ca. 7 Tagen Wärmens hat sich in den befruchteten Eiern der Embryo so weit entwickelt, dass man das Herz als dunklen Fleck und die sogenannte Blutspinne er-

kennen kann, wenn man eine Punktlampe an das stumpfe Ende des Eies hält, um es zu durchleuchten. Dieses Durchleuchten nennt man Schieren.

Abstammung der Vögel

Spätestens seit dem Fund des fossilen Urvogels Archaeopterix 1861 im Altmühltal in Bayern wissen wir, dass die Vögel von den Kriechtieren oder Reptilien abstammen. Alle bisherigen Funde des Archaeopterix stammen aus den feinkörnigen Plattenkalken der Fränkischen Alm, insbesondere aus der Region um Solnhofen und Eichstätt. Hier bot der sogenannte Solnhofer Archipel einst ideale Bedingungen zur Fossilisation. Man geht davon aus, dass sich die Vögel aus der Familie der Theropoden entwickelt haben. Theropoden sind eine Familie der Dinosaurier. Auch wenn viele Saurier als fleischfressende Räuber verschrien sind, hatten sie viele Eigenschaften von Vögeln, die sich seit dem Auftreten dieser Familie vor rund 200 Millionen Jahren entwickelt haben. Zu diesen Eigenschaften gehörten das Eierlegen, leichte und hohle Knochen bewegliche Fußgelenke, der zweifüßige Gang und in einigen Fällen bereits Federn. Die meisten Paläontologen und Paläontologinnen sind inzwischen überzeugt, dass die ersten Federn anfangs weniger mit dem Fliegen zu tun hatten, sondern eher mit dem Aufrechterhalten der Körpertemperatur.

Der gigantische Meteoriteneinschlag Vor 66 Millionen Jahren kam die Welt plötzlich zum Stillstand. Ein Asteroid von der Größe einer ganzen Stadt raste mit vierfacher Schallgeschwindigkeit durch die Atmosphäre und schlug auf der Erde ein. Direkt vor der mexikanischen Küste verursachte er eine Explosion, die sieben Milliarden Mal heftiger war als jene von Hiroshima, und riss ein Loch von 180 Kilometern Durchmesser in die Erdkruste. Diese Kollision, heute als Chicxulub-Impaktor bezeichnet, löste auf der gesamten Erdoberfläche Schockwellen aus. Erdbeben und Vulkanausbrüche rissen die Böden auf, Brände vernichteten Wälder, riesige Tsunamis überschwemmten die Küsten. Die erste gewaltige Erschütterung war jedoch nichts gegen das, was folgte. Die Explosion setzte Milliarden Tonnen Ablagerungen und giftige Gase frei, auch Schwefel und Kohlendioxid, verpestete die Atmosphäre und ließ das Klima verrücktspielen. Drei Viertel aller Lebewesen kamen um. Die 170 Millionen Jahre dauernde Herrschaft der Dinosaurier auf unserem Planeten endete abrupt mit einer Katastrophe. Jedenfalls fast. Eine Dinosaurier-Form überlebte das Massensterben. Und diese Tiere waren die Vorfahren sämtlicher Vögel, die heute auf der Erde flattern, scharren, watscheln.

Einheimische Wildhühner

In den Alpen gibt es einige Arten von Wildhühnern. Sie werden in der zoologischen Sy-

stematik den zwei Familien der Raufußhühner (Tetraonidae) und der Glattfußhühner (Phasianidae) zugeordnet. Raufußhühner haben befiederte Läufe und Hornschuppen an den Zehen. Glattfußhühner haben nackte Läufe. Zu den einheimischen Raufußhühnern gehören die vier Arten Schneehuhn, Birkhuhn, Auerhuhn und Haselhuhn. Zu den einheimischen Glattfußhühnern gehören das Steinhuhn, die Wachtel, der Wachtelkönig und, wo die Arten noch vorkommen, der Fasan und das Rebhuhn. Das Rebhuhn ist in Südtirol ausgestorben. In Deutschland wurde es vom Deutschen Naturschutzbund wegen seiner großen Gefährdung zum Vogel des Jahres auserkoren. Für Südtirol hat die Südtiroler Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz das Steinhuhn zum Vogel des Jahres 2026 gewählt.

Avimundus Schlanders Wer sich für die Vogelwelt interessiert, dem sei ein Besuch von Avimundus, dem Besucherzentrum des Nationalparks Stilfserjoch und der Gemeinde Schlanders in der Fußgängerzone Schlanders empfohlen. Das Besucherzentrum ist im Winterhalbjahr vom 2. Januar bis 31. März geöffnet, im Sommerhalbjahr vom 2. Mai bis 31. Oktober. Die täglichen Öffnungszeiten sind folgende: 09.30-12.30 und 14.30-17.30 Uhr. Sonntag und Montag bleibt das Zentrum geschlossen.

Henne der Rasse Hamburger mit rotem Kamm, roten Kehllappen und weißen

Hahn der Rasse Apenzeller Haubenhuhn, im Farbschlag Goldbronze

Naturbrut einer Glucke des Federfüßigen Zwerghuhnes

An den verschiedenen Schalenfarben der Eier kann man die Biodiversität erkennen

Andreas Castiglioni … Neuer Name – gleiche Disziplin

… ist der Direktor für Sport und Technik im Alpin Rodeln. Castiglioni war früher selbst Athlet, nun mischen seine beiden Töchter Jenny und Nina den Weltcup auf und auch sein Sohn Alex tritt in seine Fußstapfen. (sam)

Alpin Rodeln Im Sommer 2025 hat der internationale Rodelverband FIL beschlossen der Disziplin „Naturbahnrodeln“ einen neuen Namen gegeben. Seit der Saison 2025/2026 spricht man nun von „Alpin Rodeln“. (sam)

Spannung, Emotionen und zwei Premieren

Zwei Tagessiege, zwei weitere Podestplätze und ein Gesamtsieg – dies ist die beeindruckende Bilanz der Vinschger Alpin Rodlerinnen und Rodler beim Saisonfinale im Jaufental. Während Daniel Gruber sich erstmals den Sieg im Gesamtweltcup sicherte, sorgte das Vinschger Damen-Trio bestehend aus Nina Castiglioni, Jenny Castiglioni und Nadine Staffler mit einem Dreifachsieg für Furore.

Dmeinen Klasse im FIL Alpin Rodeln wurde im Jaufental als Nachtrennen ausgetragen - und es hätte nicht spannender sein können. Im Finale des Herren-EinsitzerWeltcups kämpften der Schleiser Daniel Gruber und der Österreicher Fabian Achenrainer um den Sieg im Gesamtweltcup. Beide Rodler zeigten im Saisonfinale Nerven und erwischten an jenem Tag nicht die perfekte Fahrt. Am Ende war es Daniel Gruber, der sich mit Platz fünf erstmals zum Gesamtsieger kürte. Der Schleiser hatte 580 Punkte gesammelt, sein direkter Konkurrent Achenrainer hatte 530 Punkte auf dem Konto. „Die Erleichterung bei mir ist riesig, bei der Anreise zum Finale ist mir erstmals bewusst geworden, dass ich den Gesamtsieg gewinnen könnte. Das war keine gute Idee, so habe ich mir selbst Druck auferlegt und hätte es beinahe

Daniel Gruber gewann den Gesamtweltcup im Alpin Rodeln

rechts: v. l. Jenny Castiglioni, Tagessiegerin Nina Castiglioni und Nadine Staffler

nen als Drittplatzierter nochmal aufs Podest sprang. Im Gesamtweltcup belegte er am Ende Platz 4.

Zu einem „Finale furioso“ kam es im Damenrennen und es war definitiv nichts für schwache Nerven. Bereits im ersten Lauf zeichnete sich ein Vinschger Dreikampf um den Tagessieg ab. Nach dem ersten Wertungslauf führte Jenny Castiglioni vor Nadine Staffler aus Laas und Nina Castiglioni. Doch im zweiten Lauf wurde für das Trio noch einmal durcheinandergewirbelt. Nina Castiglioni gelang eine perfekte Fahrt, mit der sie sich zunächst an die Spitze des Feldes setzte. Nadine Staffler kam an diese Zeit nicht heran und verlor eine Position. Somit kam es zum großen Schwestern-Duell und der Frage: Wer von den beiden Castiglioni-Schwestern würde sich den ersten Weltcupsieg sichern?

Die Halbzeitführende Jenny, die ältere der beiden Schwestern, gab alles, um ihren Vorsprung aus dem ersten Lauf über die Ziellinie zu bringen. Doch am Ende musste sie sich Nina geschlagen geben und landete auf Platz 2. Dahinter folgte Nadine Staffler, die den Vinschger Dreifachsieg perfekt machte. Die 16-jährige Nina Castiglioni wurde nach ihrem ersten Weltcupsieg von ihren Emotionen überwältigt und erklärte unter Tränen: „Mir fehlen die Worte. Der zweite Lauf war wirklich extrem gut, mit dem ersten Weltcupsieg die Saison zu beenden ist einfach nur schön!“ Auch ihre Schwester Jenny freute sich mit ihr: „„Natürlich hätte ich gerne gewonnen, der zweite Lauf aber ist mir nicht so gut gelungen. Aber ich freue mich riesig für meine Schwester!“ Im Gesamtweltcup schloss Nina Castiglioni die Saison auf Position 2 ab, Jenny Castiglioni belegte den vierten Platz, Nadine Staffler beendete die Saison auf Position 5.

Schwimmen

Mehr als ein halbes Jahrhundert am Beckenrand

Siegmar Trojer ist ein wahrer Pionier in der Südtiroler Schwimmwelt. Er gründete die Sektion Schwimmen im Sportclub Schlanders im Jahr 1968, stand als Trainer jahrzehntelang drei Mal wöchentlich am Beckenrand und führte zudem die leitende Tätigkeit bis 1997 aus.

Siegmar Trojer ist ein wahrer Pionier in der Südtiroler Schwimmwelt. Er gründete die Sektion Schwimmen im Sportclub Schlanders im Jahr 1968, stand als Trainer jahrzehntelang drei Mal wöchentlich am Beckenrand und führte zudem die leitende Tätigkeit bis 1997 aus. 1970 fand die 1. Landesmeisterschaft im Schwimmen in Schlanders statt und im Folgejahr wurde Siegmar Trojer zum ersten Schwimm-Referenten im VSS ernannt. Viele weitere Schwimmwettkämpfe organisierte Siegmar in den Folgejahren im Freibad von Schlanders. Im Jahr 1987 wurde Siegmar in den Gutachterausschuss der Südtiroler Sporthilfe berufen, in dem er bis 1991 tätig war. 1995 gründete Siegmar Trojer den Schwimmclub Vinschgau und trainierte die Jugendlichen mit enormer Begeisterung und groß-

Alpin Rodeln/Junioren

aus dem mittleren Vinschgau zu einer der größten Gruppen auf Bezirksebene heran. Viele herausragende Erfolge, darunter viele Titel auf Landes-, Regional- und sogar auf Staatsebene (ein Italienmeistertitel) konnten Schwimmer*innen in den gesamten fünf Jahrzehnten verbuchen. Im Jahre 2019 beschloss der Vorstand zusammen mit Siegmar die Auflösung des Schwimmvereins SC Vinschgau aus organisatorischen Gründen. Der Schwimmverein samt den Athleten*innen und Trainern*innen ging in die Sektion Schwimmen des SSV Naturns

fahreneren Athleten*innen der Schwimmgruppe im AquaForum in Latsch. Somit hat Siegmar sagenhafte 57 Jahre Kinder und Jugendliche bei Schwimmtrainings im Vinschgau und bei unzähligen Wettkämpfen im Inund Ausland vorbildlich betreut und gefördert. Was für eine Leistung, was für ein Engagement! Große Genugtuung gaben ihm aber auch die Momente im Sport, wenn er den Sportlern Werte wie Rücksicht und Fairness lehren konnte. Herausragend waren auch sein unermüdlicher Einsatz und seine sehr praxisnahen Ideen und Lö-

Nina Castiglioni holt sich die Krone

Auf der Gumpfrei-Rodelbahn in Latsch fand Mitte Februar das Finale des FI- Alpin Rodel Juniorenweltcups statt. Nina Castiglioni ging als große Favoritin auf den Tages- und Gesamtsieg in das Rennen und wurde ihrer Rolle eindrucksvoll gerecht. Die 16-Jährige hatte sich nur wenige Wochen zuvor in Laas in der Allgemeinen Klasse sensationell zur Europameisterin gekürt. Im Juniorenweltcup feierte sie bis zu jenem Zeitpunkt zwei Siege und ging als Weltcupführende in das Saisonfinale. Der Druck war

dementsprechend groß, doch Castiglioni hielt diesem mehr als Stand. Bereits im ersten Wertungslauf zeigte Nina, dass der Weg zum Sieg nur über sie führen würde. Auch im zweiten Wertungslauf ließ sie nichts anbrennen und bestätigte ihre Form mit einer weiteren Laufbestzeit. Damit sicherte sie sich bei ihrem Heimrennen nicht nur den Tagessieg – und somit auch den dritten Saisonsieg –sondern sie krönte sich auch zur Gesamtsiegerin im Juniorinnenweltcup. „Ich bin überwältigt, freudestrahlend. Mit

dieser souveränen Vorstellung krönte das Nachwuchstalent eine beeindruckende Saison und setzte ein kräftiges Ausru fezeichen in ihrer noch jungen Rodel-Karriere.

Bei den Herren gewann der Slowene Ziga Kralj das Ren nen in Latsch und sicherte sich damit auch den Gesamtsieg. Mit Alexander Staffler gelang einem Lokalmatador beim Ab schlussrennen der Sprung aufs Podest, er belegte in Latsch den dritten Platz. Im Doppelsitzer-Bewerb holten sich Jakob Gruber Genetti und Alex Ca-

sungen als Sportlehrer beim Bau der Dreifachturnhalle in seiner Heimatgemeinde Schlanders. Zurecht spricht Siegmar von „seiner Halle“ und schwärmt „ich hätte mir keinen schöneren Arbeitsplatz wünschen können“. Einen großen Beitrag leistete Siegmar auch beim Umbau des Latscher Hallenbades “AquaForum”, wo er auch mit seinen praxisnahen Ideen und klugen Lösungsvorschlägen mit Rat und Tat zur Seite stand.

Er selbst war immer schon und ist auch heute noch sehr sportlich. So nahm und nimmt er an den Italienmeisterschaften im Hochsprung und im Brustschwimmen in der Kategorie Masters teil, wo er schon mehrere Medaillen gewinnen konnte. Trotz seines langen Trainereinsatzes ist er auch heute noch nicht müde und versteht es immer wieder, Schwimmer für den Sport zu begeistern.

Lieber Siegmar, wir bedanken uns von ganzem Herzen bei dir für deine so lange und wertvolle sportlich - soziale Tätigkeit, DANKE!!

Das Team der Sektion Schwimmen im SSV Naturns ASV/ASD

Nina Castiglioni sicherte sich in Latsch den JuniorinnenGesamtweltcupsieg

stiglioni als einzige Teilnehmer sowohl den Tages- als auch den Gesamtsieg. (sam)

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Vinschgerwind Impressum

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Jahrtage/Danksagungen

THEATER-WIND

THEATERGRUPPE KORTSCH WER IST SCHON NORMAL?

im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch

Weitere Aufführungstermine: Do., 5. März 2026, 20:00 Uhr, Sa., 7. März 2026, 20:00 Uhr

Reservierung: Tel. 388 438 0100 von 9.00 – 11 und 18.00 – 20.00 Uhr www.theatergruppe-kortsch.it

VOLKSBÜHNE LAAS TERROR

im Josefshaus Laas

Premiere: Freitag, 20.03.2026, 20.00 Uhr

Weitere Aufführungstermine:

Di., 24.03.2026, 20.00 Uhr, Fr., 27.03.2026, 20.00 Uhr, Sa., 28.03.2026, 20.00 Uhr, So., 29.03.2026, 17.00 Uhr

Einführung in das Stück 19.30 Uhr | sonntags 16.30 Uhr

Reservierung: Tel. 377 186 90 82, Telefonisch ab 16.00 Uhr.

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WIND-TERMINE

BILDUNGSAUSSCHUSS TAUFERS I.M. URSUS BRENTA

Die Rückkehr der Bären in die Alpen Horst Eberhöfer - 5 Jahre im Trentino bei den Bären Multivisionsshow in Taufers in Münstertal Samstag 14. März, 19:30 Uhr in der Schulturnhalle

Organisiert vom Bildungsausschuss Glurns-Taufers i.M.

BILDUNGSAUSSCHUSS PRAD DOZUMOL: GESCHICHTEN DIE BERÜHREN

Filmpremiere

13.03.2026 um 19:30 Uhr im Aquaprad Organisiert vom Bildungsausschuss Prad am Stilfserjoch. Unterstützt durch: Raiffeisenkasse Prad-Taufers, Gemeinde Prad am Stilfserjoch, Fraktionsverwaltung Stilfs

Alle Vinschgerwind von 2005 – 2025 sind online unter: www.vinschgerwind.it

Die Erinnerung an unseren Aaron ist wie ein wärmender Sonnenstrahl.

11. Jahrestag Aaron Kofler

*13.7.1993 † 13.3.2015 St. Valentin a.d.H.

Wir gedenken eines wunderbaren Menschen, der uns im Herzen nie verlassen hat, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 15. März um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche von St. Valentin.

In Liebe deine Familie

Wenn ihr mich sucht, dann sucht in eurem Herzen. Wenn ihr mich dort findet, dann lebe ich in euch weiter.

1. Jahrestag Aloisia Stocker

geb. Waldner

*01.07.1936 † 02.03.2025 St. Valentin a.d.H.

Wir gedenken deiner, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 15. März um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche von St. Valentin.

In Liebe deine Familie

In unseren Herzen, Gedanken und Erinnerungen bist du immer bei uns.

4. Jahrestag

Frieda Gurschler geb. Kaserer

Aigner-Frieda

* 24.11.1943 † 16.3.2022

Jahrtage/Danksagungen

Wir denken an dich ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 15. März um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders.

In Liebe deine Familie

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen.

Rainer Maria Rilke

1. Jahrtag

Franziska Nollet verehel. Wielander „Fani“ *14.06.1949 † 10.03.2025 Schlanders

Ein Jahr ohne dich.

Wir denken ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Mittwoch, 11. März um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders.

Deine Familie

1. Jahrtag

Gustl Fahrner

Skilehrer und Instructor *10.06.1938 †24.02.2025 Prad

Die Erinnerung ist wie ein Fenster, durch das wir dich sehen, wann immer wir wollen.

In Liebe deine Familie

Es gab einen Tag, da blieb die Welt für einen Moment steh’n; und als sie sich weiterdrehte, war alles anders…

30. Jahrestag Anna Martello geb. Gamper

*16.07.1952 †12.03.1996 Schlanders

In Liebe denken wir an dich bei der hl. Messe am Samstag, 14. März um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Antonio, Alessandra, Valentina mit Familien

Menschen, die wir lieben, bleiben immer bei uns, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

3. Jahrestag Annemarie Grutsch geb. Ortler

Cevedale-Annemarie

*12.1.1956 † 7.3.2023 Stilfs

Wir denken besonders an dich am Sonntag, den 15. März um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche von Stilfs. Deine Lieben

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

4. Jahrestag Anton Telfser * 31.01.31 †24.03.22

Metzgermeister i. R. Schlanders

In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, 22. März 2026 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders.

In Liebe, deine Familie

Jahrtage/Danksagungen

Ein Jahr ist vergangen, seit du gingst, ein Jahr, in dem die Welt sich weiterdreht.

Doch in der Stille, die du hinterlassen hast, spürt man, dass deine Liebe nie vergeht.

Wir gedenken deiner am Sonntag 8. März um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Prad.

Du fehlst! In Liebe Deine Familie

Franz Zoderer

* 02.04.1939

† 11.03.2025

Prad am Stj.

Sie hat uns geboren, uns Liebe und Fürsorge geschenkt. Freude und Schmerz mit uns geteilt.

Sie hat uns geprägt und geleitet, bis wir sie begleitet haben, sie war unsere Mutter.

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Wertschätzung und Achtung unserer Mama, Nandl und Urnandl

Rosina Wwe. Spiess geb. Wittmer

* 14.01.1935 † 23.01.2026 entgegengebracht wurde. Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlen und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten.

Die Trauerfamilien, Taufers i. M. Jänner 2026

Nun ist es Abend nun ist genug, nun bring mich Herr in deine Hände.

Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst du mich in Liebe ohne Ende.

Rosa Wwe. Viertler geb. Schwienbacher

* 1. Juni 1926 † 27. Jänner 2026

- für ein stilles Gebet

- für eine stumme Umarmung

- für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben

- für Blumen-, Kerzen-, und Gedächtnisspenden

- für die schöne Gestaltung und die Teilnahme am Rosenkranz und an der Beerdigung

- für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft

Des weiteren bedanken wir uns bei allen die unsere liebe Verstorbene in guter Erinnerung behalten und für sie beten.

Die Trauerfamilie

René Piffrader

* 25.07.2002 † 30.01.2026 - Reni -

Es gibt ein Davor Und es gibt ein Danach. Davor warst du einfach da. Davor war L achen selbstverständlich. Pläne normal. Morgen sicher. Dann kam dieser Moment, der alles geteilt hat. Seitdem gibt es ein Danach. Ein Danach ohne dich. Ohne deine Stimme, ohne dein L achen.

Aber eines hat sich nicht geteilt: Unsere Liebe zu dir Die war davor da. Und sie bleibt danach. 23 Jahre mit dir werden für immer größer sein als jedes Danach.

Für immer unvergessen

7. Jahrestag

Oskar Telser

„Gsoler Ossi“

*18.10.1962 † 16.3.2019 Schluderns

Den Gedenkgottesdienst feiern wir in der Pfarrkirche von Schluderns am Mittwoch, 18. März 2026 um 18.00 Uhr.

In lieber Erinnerung deine Familie

Danke an alle,

die auf irgendeine Weise bei uns waren. Es sind so viele Gesten der Anteilnahme und Verbundenheit, dass wir außerstande sind, jedem persönlich zu danken –und doch hat jede einzelne uns er reicht und uns gezeigt: wir sind nicht allein.

Glückwünsche

Auf 50 Jahre Eheglück, schaut ihr beide jetzt zurück. Ihr habt in eurem Leben, so viel uns schon gegeben. Für alle Mühe, die ihr euch macht, sei hier mit Dank euch dargebracht. Es möge für euch im weiteren Leben noch viel Freude & Gesundheit geben.

Wünschen euch eure Familie, ganz besonders die Enkel und euer Urenkele.

Riedl Lydia & Wörnhart Erich, Tarsch, 28.02.1976

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Die Kammer der Südtiroler Strafverteidiger veranstaltet einen INFO-ABEND zum Referendum „Justizreform“ am 10.03.2026 um 19 Uhr in der Basis Schlanders. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung

ALLGEMEINE WEITERBILDUNG

Paradeiser: Säen - Pflanzen – Ernten

Referent*in Peter Luis Thaler

Treffen Sa., 21.03.2026

Uhrzeit 14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal

Kursbeitrag 25 Euro (inkl. Material)

Anmeldeschluss Do., 12.03.2026

Grundkurs für alle Staplertypen (Gabelstapler, Industrie und Teleskopstapler)

Referent*in Fachreferenten

Treffen und Uhrzeit Theorie: Mo., 23.03.2026 - 08.30 Uhr - 17.30 Uhr Praxis: Di., 24.03.2026 - 08.30 Uhr - 17.30 Uhr

Ort Theorie: Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal + Praxis: Mals (Glurnserstraße 17)

Kursbeitrag 260 Euro

Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026

Auffrischungskurs Hallenkran / Industriekran

Referent*in Fachreferenten

Treffen Do., 26.03.2026

Uhrzeit Theorie: 08.00 Uhr – 10.00 Uhr Praxis: 10.15 Uhr - 12.15 Uhr

Ort Theorie: Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal + Praxis: Prad

Kursbeitrag 130 Euro

Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026

Entdecke die Kunst des Makramees!

Referent*in Nadja Lamonaca

Treffen Sa., 28.03.2026

Uhrzeit 14.00 Uhr - 17.00 Uhr

Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal

Kursbeitrag 50 Euro (inkl. Material)

Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026

Auffrischungskurs für mobile Hebebühne (für alle Bühnenarten)

Referent*in Fachreferenten

Treffen Di., 31.03.2026

Uhrzeit Theorie: 08.00 Uhr – 10.00 Uhr

Ort

Praxis: 10.15 Uhr - 12.15 Uhr

Theorie: Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal + Praxis: Mals (Glurnserstraße 17)

Kursbeitrag 90 Euro

Anmeldeschluss Mo., 23.03.2026

Auffrischungskurs für alle Staplertypen (Gabel-, Industrie- und Teleskopstapler)

Referent*in Fachreferenten

Treffen Di., 31.03.2026

Uhrzeit Theorie: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr Praxis: 16.15 Uhr – 18.15 Uhr

Ort Theorie: Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal + Praxis: Mals (Glurnserstraße 17)

Kursbeitrag 90 Euro

Anmeldeschluss Mo., 23.03.2026

Stress lösen durch Körperarbeit

Referent*in Julia Alber

Treffen Do., 09.04.2026

Uhrzeit 18.00 Uhr - 20.30 Uhr Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal

Kursbeitrag 20 Euro

Anmeldeschluss Do., 02.04.2026

Design mit Glas: Perlen und Schmuck herstellen

Referent*in Franziska Staffler

Treffen Sa., 11.04. + Di., 14.04.2026

Uhrzeit Sa., 14.00 Uhr - 18.00 Uhr Di., 19.00 Uhr - 21.00 Uhr

Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal

Kursbeitrag 40 Euro zzgl. Materialspesen (ca. 15 Euro) (Material direkt vor Ort an die Referentin zu bezahlen)

Zielgruppe Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

Anmeldeschluss Do., 02.04.2026

INFO – ANMELDUNG: Bahnhof Spondinig, 39026 Prad am Stj. Tel.: 0473 42 82 38 | E-Mail: info@gwr.it

Grundkurs: Gesunder Rücken in Mals und Laas Faszien- und Haltungstraining gegen Verspannungen

Referent*in Julia Alber

Treffen Mals Di.,14.04. - Di., 12.05.2026 (jeweils Di.)

Treffen Laas Do., 16.04. - Do., 14.05.2026 (jeweils Do.)

Uhrzeit 18.00 Uhr - 19.30 Uhr, insgesamt 5 Treffen Ort Mals Oberschulzentrum

Ort Laas Aula, Grundschule

Kursbeitrag 60 Euro Mitzubringen Yogamatte Anmeldeschluss Mo., 06.04.2026

DO-IN: „Den Tag achtsam ausklingen lassen“

Referent*in Karin Innerebner

Treffen Mi., 15.04. - Mi., 13.05.2026 (jeweils Mi.)

Uhrzeit 19.00 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 5 Treffen

Ort Turnhalle, Grundschule Lichtenberg Kursbeitrag 50 Euro Mitzubringen Turnmatte, eine Decke, bequeme Kleidung, Socken Anmeldeschluss Mi., 08.04.2026

Weißes Gold schmieden in Laas Marmorwoche für Erwachsene

Referent*in Torsten Anders

Treffen Mo., 20.07. – Fr., 24.07.2026

Uhrzeit 13.45 Uhr - 17.15 Uhr, insgesamt 5 Treffen

Ort Freigelände Lasa Marmo GmbH, Laas (neben Zugbahnhof)

Kursbeitrag 125 Euro – Materialkosten sind nicht inklusive

INTEGRIERTE VOLKSHOCHSCHULE VINSCHGAU Inklusive Weiterbildung für alle

Osterkränze & Heufiguren gestalten

Referent*in Anna Hofer Lechthaler

Treffen Sa., 21.03.2026

Uhrzeit 13.30 Uhr - 17.30 Uhr Ort Bahnhofsremise, Schluderns Kursbeitrag 24 Euro (inkl. Material) Anmeldeschluss Do., 12.03.2026

Schach lernen: Strategien, Taktiken und Spielspaß

Referent*in Reinhold Schöpf

Treffen Do., 09.04. - Do., 30.04.2026 (jeweils Do.)

Uhrzeit 16.30 Uhr - 18.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen

Ort Haus der Begegnung, Schlanders

Kursbeitrag 20 Euro

Anmeldeschluss Do., 02.04.2026

Glutenfrei genießen

Pizza, Burger & Wraps

Referent*in Katharina Pobitzer

Treffen Sa., 18.04.2026

Uhrzeit 09.00 Uhr - 13.00 Uhr

Ort Lehrküche, Oberschulzentrum Mals Kursbeitrag 30 Euro (inkl. Material)

Mitzubringen Schürze + leere Behälter

Anmeldeschluss Do., 09.04.2026

Floraler Kopfschmuck

Kränze & Haarbänder selbst gestalten

Referent*in Silvia Stieger

Treffen Sa., 18.04.2026

Uhrzeit 09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Ort Seniorenclubraum, Mals (Schulgasse 5)

Kursbeitrag 20 Euro (inkl. Material)

Anmeldeschluss Do., 09.04.2026

Farbige Begegnungen verbinden Generationen

Referent*in Isolde Veith

Treffen Mi., 29.04. + 03.06.2026

Treffen sind einzeln buchbar!

Uhrzeit 15.00 Uhr - 17.30 Uhr Ort Malraum Seniorenwohnheim Annenberg, Latsch Kursbeitrag 10 Euro pro Treffen (inkl. Material)

Öffnungszeiten:

Mo. - Do. 08.00 Uhr – 17.00 Uhr Fr. 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf:

Wo: Haideralm Start 12.00 Uhr

TICKET € 30 inkl. Bahn oder Tagesskipass & Saisonkarte 21. 03. 26

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THORSTEINN EINARSSON

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Zeitung Vinschgerwind 5-26 vom 05.03.2026 Bezirk Vinschgau Südtirol by Vinschgerwind - Issuu