




WINTERWANDERUNG FERIENREGION ORTLER
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WINTERWANDERUNG FERIENREGION ORTLER


Sulden cherer noch weit. Wer also Wanderungen im Schnee, mit oder ohne Schneeschuhe, sucht, ist in Sulden goldrichtig. Willkommen also zu einer feinen Wanderung von Sulden aus auf die Kälberalm. Die Wanderung auf schneebedeckten Wegen ist aufgrund ihrer angenehmen Länge von rund 3 Kilometer (insgesamt 6 Kilometer) für alle Schuhgrößen und Wanderer machbar, erfordert aufgrund der 350 Höhenmeter trotzdem Kondition und Ausdauer.. Natürlich ist eine winterfeste Ausrüstung vonnöten. Die Wanderung ist am Fuße des Ortlers eine der einfachsten, aber dafür nicht weniger lohnend. Denn mit der imposanten Bergkulisse des Dreigestirns im Rücken lässt sich mutig in frischer und sauberster Luft voranschreiten.
Parkmöglichkeiten gibt es in Sulden mit den kostenpflichtigen Parkplätzen am


Eingang von Sulden reichlich. Wer nicht mit dem Privatauto nach Sulden fahren möchte, hat die Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Mit dem Bus der Linie 271, gelangt man in einer guten halben Stunde von Prad/Spondinig nach Sulden. Die Bushaltestelle befindet sich direkt gegenüber dem Hotel Post.
Ausgangspunkt ist das darüberliegende Hotel Marlet. Denn von dort führt der Wandersteig Nr. 19 auf die Kälberalm. Zu Beginn führt die Wanderung durch den schön verschneiten Wald bis zur Kälberhütte. In ca. 1,5 Stunden erreicht man die Kälberhütte auf 2.248 Metern. Wer einen Rundwanderweg bevorzugt, folgender Tipp: Zurück geht’s auf dem Weg Nr. 24, der bis zum Gasthof Waldruhe führt. Weiter dem Weg Nr. 6 folgend kommt man zurück nach Sulden.
Die Kälberalm ist bewirtschaftet und verwöhnt Euch mit kleinen Leckereien wie einen Alm Toast, verschiedene Suppen,

i Südtiroler Speckbrettl und natürlich mit leckeren Kuchen. Dazu werden Kaffee und hausgemachte Säfte serviert.
Geöffnet ist die Kälberalm von 11 bis 15 Uhr Montag / Donnerstag Ruhetag
FÜR INFOS UND VORMERKUNGEN: 0473613042
INFOS:
Von Spondinig über die Stilfserjoch Straße SS 38 bis Gomagoi, dort links nach Sulden, bis zum Parkplatz beim Dorfeingang. Bis nach Sulden sind es ca. 20 km.

Das VEK ist in der Lage, die Stromnetze von Laas bis Graun zu kaufen
Göflan: „Den Tafratzer brauchen wir nicht zu fragen“
Bozen/Vinschgau: Das Differenzieren beim Bettenstopp
Burgeis: Langjährige Treue zur Sennerei Burgeis

Vinschgau: Referenten für Ortsentwicklung willkommen
Graun: Weißkugelhütte kugelt näher
Mals/Vinschgau: Sprachrohr für Umweltschutz
Schluderns: Die jüngste Kapellmeisterin
Vetzan: Schulung für Massenunfälle
Taufers: Martin Fliri Danes Geist ruft
Porträt: Oskar Apser ist seit 50 Jahren Mesner in Glurns
Martell/Vinschgau: Danke Regina
Naturns: Räuchern ist mehr als Rauch
Schlanders/Stilfs: Faschingsumzug und Pfluagziachn
Laatsch: Fosnochtsumzug, Fosnochtsmusi und Fosnochtslarch
Eyrs: Große Ehrung nach musikalischer Weltreise
Tartsch/Bunker 33: Zu Besuch bei Philip Silvestro Geier
St. Valentin: 50 Jahre Urlaub in St. Valentin
Große Beachtung bekam das Porträt von Gernot Paulmichl in ganz Südtirol
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Bauplatz: Kindergarten und Grundschule Martell ab Seite 29
Kultur: Gabriel Grüner - ein Porträt
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Spezial: Landwirtschaft in vielen Facetten ab Seite 38
Natur und Landschaft: Die Trockenrasen am Vinschgauer Sonnenberg
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von Chefredakteur
Erwin Bernhart

Im Großvaterland, in Österreich, nimmt die Diskussion über ein mögliches SocialMedia-Verbot für Kinder und Jugendliche an Fahrt und an Relevanz auf. Vorbild dafür ist Australien. Australien hat zum 10. Dezember 2025 als weltweit erstes Land ein strenges Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt. Die Diskussion lässt aufhorchen, denn sie besagt, dass soziale Medien gefährlich sind. Denn Kinder und Jugendliche können in den sozialen Medien höchst verstörende Bildern (Kriegsbilder, Gewaltbilder, Pornografie) sehen. Und wer will Kinder nicht davor schützen? Auf der anderen Seite bergen Handy und Socials suchtbildende Gefahren. Und wer will Kinder nicht vor Sucht schützen? Ich wünsch’ mir, dass die Diskussion zu uns herüberschwappt, dass sie europaweite Kreise zieht. Denn ein Argument gegen ein Social-Media-Verbot lautet, dass man dieses Verbot ohnehin nicht durchsetzen und schon gar nicht überwachen kann. Schaut man sich in autokratisch regierte Ländern um, dann sieht man, dass soziale Meiden einfach abgeschaltet werden können. Wenn man sich in Europa über ein Verbot für Kinder und Jugendliche einig wäre, würde man wohl etwas dazwischen finden können. Abschalten für die Kinder, freischalten für die Erwachsenen?


Die Soziale Mitte der SVP unterstreicht angesichts der aktuellen Diskussion rund um das WOBI dessen zentrale Bedeutung für den sozialen Wohnbau in unserem Land.
Göflan/Tafratz
Johann Gurschler, der alte Tafratzhofbauer, lässt bei der Straße hinauf auf den Marmorbruch nicht locker. Das Kassationsgericht hatnach jahrelangem Prozesseinen gerichtlichen Vergleich aufgehoben. Dem Tafratzhof bleiben die ursprünglichen 40 m2 Miteigentumsrecht. Einem eigentlich unwiderstehlichen Grundtausch hat Gurschler nicht zugestimmt. Die Fraktion Göflan, so deren Sekretär Georg Sagmeister, hat Gurschler 580 m2 im Tausch zum Miteigentum an den 40 m2 angeboten. Alles nichts. Ziel war und ist es, dem Querkopf Gurschler iuridisch einfach auszustellen und sich nicht mit dauernden gerichtlichem Gehabe quälen zu müssen. Denn, so sagt es Sagmeister, zum Abtransport vom Marmor müsse weder der Tafratzhof noch sonst irgend jemand von den Miteigentümern gefragt werden. Die Abtransportgenehmigung stelle die Forst und letztlich der Nationalpark Stilfserjoch aus - und kann nicht verwehrt werden. Denn der Abbau vom Marmor ist - so ist es gerichtlich festgestellt - ein Nutzungsrecht. Und um das ausüben zu können, bedarf es eines Abtransportsystems samt Genehmigung. (eb)

Die Ausstellung zu den meist unbekannten Münstertaler Fotografien von Johann Feuerstein im Haus Selm, einem Gebäude des Klosters St. Johann Müstair, stößt auf großes Interesse. Die Veranstalter haben deshalb beschlossen, die Ausstellung bis Ende März 2026 zu verlängern. Die Archivs culturals da la Val Müstair und die Klosterstiftung Pro St. Johann hoffen als Organisatoren, dass Besucherinnen und Besucher der Ausstellung beitragen können, die Leute auf den Feuerstein-Fotografien zu identifizieren.

Vinschgau/Südtirol - Ein unerwartet großes Echo hat das erschütternde Porträt von Gernot Paulmichl aus Stilfs hervorgerufen. Mit weit mehr als 100.000 Aufrufen auf Facebook hat sich Paulmichls Geschichte rasch im Internet ausgebreitet. Das bedarf einer Reflexion.
von Erwin Bernhart
Die Schleusen ha ben sich geöffnet. Denn das Porträt von Gernot Paulmichl (Vinschgerwind Nr. 3, 05.02.2026), in dem er erstmals über den Miss brauch durch einen Pfarrer erzählt, ist im In ternet „viral“ gegangen und wurde weit mehr als 100.000 Mal aufge rufen. Das bedarf, so sind wir der Meinung, einer Reflexion. Das von Magdalena Dietl Sapelza einfühlsam geschriebene Porträt hat große Wellen geschlagen und große Beachtung gefunden. Der Alto Adige hat mit einem Interview nachgezogen, die Neue Südtiroler Tageszeitung hat das Porträt zur Gänze und ungeändert übernommen. Dem Gernot Paulmichl wurde in den bis Redaktionsschluss 56 Kommentaren auf Facebook großer Respekt über seinen Mut entgegengebracht und es wurde ihm viel Kraft gewünscht. Weil die Kommentare äußerst positiv und kraftgebend sind, seien einige davon zitiert: So schreibt eine Rina Rossner: „Respekt, dass du des öffentlich gmocht hosch! Des wert nu einige in Muat gebn, des a zu tian ! Und so wert enkre Loscht a bissl ringer! Olls Guate und viel Kroft diar und deiner Familie.“ Astrid

Kofler schreibt: „Umso trauriger auch noch, dass das immer weiter ging, bis nach Libyen… in die Ehe, ins Jetzt. Das geht nicht vorbei und so schön und wichtig und bewundernswert, auch für die Familie, das Schweigen zu brechen. Danke auch an Magdalena Dietl Sapelza, dass sie dieser Erzählung so viel Aufmerksamkeit schenkte, und auch die Würde, die sie braucht. Kompliment an euch alle, auch an den Vinschger Wind“. Eine Kristin Müller schreibt: „Meinen größten Respekt für diesen mutigen Schritt.
Es ist das einzig richtige diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen und die Missetäter an den Pranger zu stellen. Bravo.“ Mit dem Erscheinen des Porträts wurde uns von mehreren Seiten auch der Verbrecher mitgeteilt, der Gernot Paulmichl mehrfach missbraucht hat. Es handelt sich um den Pfarrer Johann Huber, der im Jänner 2024 verstorben ist und damit im Diesseits nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden kann. „Bravo Gernot!! Hut ab! Ich komme aus dem Pustertal u kannte diesen Priester“, kommentiert etwa eine Angelika Weiss auf Facebook.
Ein erstes Interview im Katholischen Sonntagsblatt, welches Gernot Paulmichl gegeben hat und welches dem Porträt im Vinschgerwind vorausgegangen ist, hat in der breiten Öffentlichkeit kaum Staub aufgewirbelt, hat aber den Missbrauchsfall in kirchlichen Kreisen mit Sicherheit dermaßen nachhaltig bekannt gemacht, so dass er innerkirchlich nicht ignoriert werden kann.
Bozen/Vinschgau
Kortsch
Die Diskussion landete am 9. Februar im Parteiausschuss der Südtiroler Volkspartei. Es ging dabei um die Frage, ob man eine Verlängerung für die Tourismuszonen zulassen soll. Bekanntlich sollen laut Dekret des Landeshauptmannes jene Tourismuszonen verfallen, für die bis September 2026 keine Baugenehmigung vorliegt (sh. auch Vinschgerwind Nr. 3/2026). Laut Medienberichten gab es hitzige Diskussionen im Parteiausschuss über den Vorstoß von Landesrat Luis Walcher, der für eine Frist-Verlängerung von 5 Jahren war und über die heftige Kritik daran vom ehemaligen Landesrat Arnold Schuler. Letztlich hat sich eine Mehrheit dafür ausgesprochen, dass der Bettenstopp grundsätzlich bleibt, dass es aber für „strukturschwache“ Gemeinden eine Ausnahme geben soll und dass sich in diesen Gemeinden der jeweiligen Gemeinderat zu den vorhandenen Tourismuszonen äußern muss. Schweigt der Gemeinderat, verfallen die Tourismuszonen im

September 2026. Mehrere Vinschger Bürgermeister haben sich im Vorfeld dezidiert für eine Fristverlängerung ausgesprochen.
In der Landesregierung ist das „strukturschwach“ zu definieren. Mit diesem Auftrag aus dem Parteiausschuss, nach der SVP-Vollversammlung das zweithöchste Gremium der Partei, gehen LH Arno Kompatscher und LR Luis Walcher in Verhandlungen mit den Koalitionspartnern, die diese Richtung mittragen sollen.
In der SVP-Presseaussendung heißt es: „Einige tourismusstarke Gemeinden, wie bspw. jene in
Was früher öfters in Gemeinderäten zu beschließen war, hat heute Seltenheitswert: die Neuabgrenzung von Fernheizwerken. Ziel ist es, Gebäude mit Wärme aus Fernheizwerken zu versorgen und dabei werden anderweitige Energie-Förderungen ausgeschlossen. Im Gemeinderat von Graun stand am 9. Februar eine Neuabgrenzung
nung. Dabei geht es um kleinere Arrondierungen, wie BM Franz Prieth (Bild) erläuterte. Zum Versorgungsgebiet hinzu kommen vor allem die Wohnungen gegenüber dem ehrwürdigen Hotel Post, welches vom ehemaligen Schlanderser Generalsekretär und heutigen Gemeindereferenten Günther Bernhart aufgekauft worden ist, und das Gebiet um den Campingplatz unterhalb der Staumauer. (eb)
LR Luis Walcher, SVP-Obmann Dieter Steger und LH Arno Kompatscher
ObGröden oder Gadertal, verfügen bspw. über keine offenen Tourismuszonen, sind also nicht von der Frist betroffen. Andere, strukturschwache oder abwanderungsgefährdete Gemeinden, wie Martell, Schnals oder Ulten hätten Tourismuszonen, würden eine moderate touristische Entwicklung sogar benötigen und werben daher schon seit längerem um Betriebe. Ein unausweichlicher Verfall mit Ende September 2026 wäre dort mehr als ungünstig.“ Interessant wird es nun, wie die Kriterien für „strukturschwache Gemeinden“ aussehen werden. Man beginnt also doch zu differenzieren. (eb)
bewusst vergiftet oder nicht, bleibt eine Mutmaßung. Fakt ist, dass in Kortsch Katzen durch Vergiftung den Tod gefunden haben. An den Vinschgerwind wandte sich eine Katzenbesitzerin, die ein Attest vorlegt. Dieses ist eindeutig: „Aufgrund des klinischen Bildes und der Untersuchungsergebnisse ist von einer akuten Vergiftung mit daraus resultierendem multiplem Organversagen auszugehen.“ Die Katzenbesitzerin hat bei den Carabinieri Schlanders Anzeige erstattet. Erst vor zwei Jahren sind Katzen auf dieselbe verabscheuungswürdige Art und Weise verendet. In Italien kann - mit dem verschärften Tierschutzgesetz - das Vergiften einer Katze mit einer Freiheitsstrafe bis zu vier Jahren und einer Strafe bis 60.000 Euro geahndet werden.

Weltweit gibt es rund 3.000 Milliardärinnen und Milliardäre und noch nie waren sie so reich wie jetzt. Sie haben ein Vermögen von 18,3 Billionen US-Dollar (umgerechnet etwa 15,75 Billionen Euro. Seit März 2020 wurden sie inflationsbereinigt um mehr als 80 Prozent reicher. Gleichzeitig lebt fast die Hälfte der Menschheit in Armut. Mit einem Wachstum von rund 16 Prozent (2,5 Billionen Dollar) hat das Vermögen der Milliardäre 2025 dreimal so schnell zugenommen wie in den fünf Jahren davor. Die zwölf reichsten Personen haben mehr Geld als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung, das sind mehr als vier Milliarden Menschen. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt nur 0,52 Prozent des weltweiten Vermögens, das reichste Prozent besitzt 43,8 Prozent. Elon Musk, der reichste Mann der Welt, verdient in vier Sekunden so viel wie ein Durchschnittsmensch in einem Jahr. Diese Daten veröffentlichte Oxfam, ein internationaler Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen am 19. Jänner im Jahresbericht zur weltweiten Vermögensungleichheit. Oxfam arbeitet weltweit dafür, dass sich Menschen in armen Ländern nachhaltige und sichere Existenzgrundlagen schaffen können. Die Superreiche nutzten ihre Ressourcen, um sich politische Macht zu sichern und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Durch diese Entwicklung wird nicht nur die Ungleichheit zwischen Superreichen und Armen erhöht, die politische Macht der Milliardäre setzt auch die Demokratie zunehmend unter Druck bzw. gefährdet die Demokratie. (hzg)

Wir fühlen uns berufen, den eingeschlagenen Weg der Energieversorgung im Vinschgau weiterzugehen.
VEK-Geschäftsführer Alexander Telser und VEK-Obmann Andreas Tappeiner

Aus den ursprünglich 27 Gründungs mitgliedern sind mittlerweile 6.000 Genossenschaftsmitglieder geworden. Aus einem ursprünglich visionären und fast brotlosen Schattenkabinett sind mit Stand heute 30 qualifizierte Mitarbeiter geworden. Aus Null sind heute 12.000 Stromkunden und 4.000 Internetkunden geworden. Aus Null hat das Vinschgauer Energiekonsortium in den letzten 10 Jahren rund 10 Millionen Euro in die Stromnetze der Gemeinden Laas, Schluderns, Glurns, Taufers, Mals und Graun investiert.
Beeindruckend ist diese Entwicklung. Eine Erfolgsstory, die man sich vor 10 Jahren nicht erträumt hat. Zumal damals die Warnungen vor einem Fingerverbrennen vorgeherrscht haben. Zum Erfolg beigetragen haben die 6 Gemeinden im oberen Vinschgau. Denn die Gemeinden haben
Gemeindegebiet gekauft. Mit erheblichem finanziellen Aufwand. Diese Stromnetze wurden dann dem VEK in einem Konzessionsvertrag zur Pflege und Bewirtschaftung überlassen. Damit konnte das Vinschgauer Energiekonsortium 2016 operativ starten. Die Gemeinden Schlanders und Latsch waren nicht dabei. Das VEK hat rasch mit der Strommarke VION die Stromlieferungen an Genossenschaftsmitglieder und an Kunden übernommen, hat das ehemalige ENELNetz Schritt für Schritt angepasst und dafür pro Jahr rund eine Million Euro investiert. Die Stromsicherheit hat sich verbessert, der Stromdienst ist lokal geworden, die Abwicklungen neuer Stromanschlüsse, die Zurverfügungstellung von Baustrom, von Strom für Feste und Veranstaltungen, die Anschlüsse von Photovoltaikanlagen gehen rasch und reibungslos über die Bühne.
Jedenfalls reibungsloser als vor der VION-
Das VEK hat sich diversifiziert, hat neben den Stromlieferungen, neben den ARERAMeldungen usw. sich auch mit zunehmendem Erfolg als Internetprovider betätigt, hat die technische Betreuung von Kraftwerken übernommen, hat selbst in Kraftwerke investiert und ist zum Beispiel Miteigentümer am Kraftwerk Konfall in Schluderns. Neben Know-How hat sich das VEK auch eine bestimmte ökonomische Potenz angeeignet. Man ist bereit für eine neue Dimension - oder anders gesagt, man ist bereit für den nächsten Schritt für die Verwirklichung der ursprünglichen Vision: Das VEK hat den Gemeinden Laas, Schluderns, Glurns, Taufers, Mals und Graun ein Kaufangebot für die Stromnetze gemacht.
Der VEK-Präsident Andreas Tappeiner drückt es so aus: „Wir sind in eine Zwittersituation geraten. Diese möchten wir bereini-




























































gen. Wir haben in die Stromnetze investiert und die neuen Invesitions-Abschnitte sind im Eigentum des VEK. Die Ursprungsnetze sind im Eigentum der Gemeinden. Durch einen Netzankauf können wir diese Situation bereinigen.“ „Die Frage ist“, so sagt es VEK-Geschäftsführer Alexander Telser, „ob die Bürger:innen und die Gemeindeverwalter mit den Diensten des VEK zufrieden sind. Daraus folgt dann, ob die Stromnetze verkauft werden sollen.“
Die Pflege des Stromnetzes sei eine Dienstleistung, aber längst nicht mehr das Kerngeschäft des VEK. Allerdings sei es eine Frage der Identifikation, sagt Tappeiner. Denn als Eigentümer tue man sich erheblich leichter, entsprechend notwendige Investitionen zu tätigen.
„Der Verwaltungsrat des VEK hat sich zum Ziel gesetzt, die Stromnetze der 6 Gemeinden zu übernehmen“, sagt Andreas Tappeiner. Tappeiner ragt als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Laas und als ehemaliger Präsident der Bezirksgemeinschaft Vinschgau aus jener legendären Vinschger Stromstreit-Zeit herüber. „Wir ver-













spüren, dass in den Gemeinden das Thema Energie, das Thema Strom nicht mehr so gespürt wird wie damals“, sagt Tappeiner. Dass bei den neuen Gemeinderät:innen in Sachen Strom Aufklärungsbedarf herrsche, sagt auch Alexander Telser. Denn über einen möglichen Verkauf müssten sich die Gemeinderät:innen selbst ein Urteil bilden. Sollte das Stromnetz an das VEK übergehen, würde sich weder für die Gemeindeverwalter noch für die Bürger etwas ändern. Noch weiß man nicht ganz genau, wieviel die gesamte Operation kosten könnte. Dem damaligen Ankaufswert des jeweiligen Stromnetzes stünden die von ARERA tabellarisch genau festgehaltenen Abschreibungen gegenüber. Allerdings, darin sind sich Telser und Tappeiner einig, wäre der Ankauf bewältigbar, mit langfristigen Krediten und eventuell mit einem Teil Eigenkapital bezahl- und durch die laufenden Einnahmen stemmbar.
Das Ansinnen ist bei der Ratssitzung in Graun am 9. Februar an die Öffentlichkeit gelangt. Dort hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Verkauf des Strom-

Neuer SEL-Präsident Albrecht Plangger?
Neuer SEL-Präsident Albrecht Plangger?



Fast kein Jahr ohne EnergieTitel im Vinschgerwind: das unterstreicht die Wichtigkeit des Themas Energie und Strom für den Vinschgau
netzes an den Gemeindeausschuss zu delegieren. Der Ausschuss solle alle Schritte und die Operation in die Wege leiten. Vorausgegangen ist eine informelle Sitzung mit VEK-Vertretern, Vertretern von der Energiegenossenschaft Oberland (EGO) und den Gemeinderäten. Es kann sein, dass das Prozedere bzw. der ganze Weg des Verkaufs - von der genauen Netzwertkalkulation, bis hin zur Feststellung der Investitionssummen der letzten 10 Jahre, bis hin zu einer Ausschreibung samt Veröffentlichung und letztlich der Kaufoperation am Beispiel der Gemeinde Graun durchexerziert wird und so als Blaupause für andere Gemeinden dienen kann.
Zeit ist genug einkalkuliert. Denn der Konzessionsvertrag der Gemeinden mit dem VEK läuft 2030 aus und müsste dann mittels einer öffentlichen Ausschreibung verlängert werden. Allerdings nur dann, wenn die Stromnetze noch im Eigentum der Gemeinden sind. Mit einem frühzeitigen Verkauf an das VEK würde dieses Risiko der Ausschreibung entfallen und der VEK hätte das letzte Visions-Puzzle einfahren können.
Informationsveranstaltung über das Gemeinschaftsgarten – Projekt im Kapuzinergarten am Montag, 23. Februar 2026 um 19:30 Uhr im Vogelmuseum Avimundus. Der Verein „Gemeinschaftsgarten Patergartl“ lädt ein.
Burgeis
Die Sennereigenossenschaft Burgeis blickt auf eine lange Tradition und auf gediegenes Geschäftsgebaren zurück und mit Zuversicht nach vorn. Die Genossenschaftsmitglieder sind mit ihrer Sennerei, mit der Qualität der dort erzeugten MilchProdukte und für die dafür erzielten Preise durchaus zufrieden.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind die engagierten Mitarbeiter:innen. Auf ihre Motivation und Loyalität können sich der Verwaltungsrat unter Obmann Josef Theiner sowie Geschäftsführer Stefan Baldauf jederzeit verlassen. Beim kürzlich stattgefundenen Betriebsessen im Restaurant Gerda in Burgeis stand deshalb der Dank im Mittelpunkt. Obmann Josef Theiner hob die gute und konstruktive Zusammenarbeit im Verwaltungsrat hervor und bedankte sich bei allen Verwaltungsratsmitgliedern persönlich. Gemeinsam blickte man auf ein erfolgreiches Jahr zurück, sprach über erreichte Ziele und diskutierte neue Ideen für weitere Verbesserungen. Besonderen Dank richteten Josef Theiner und Geschäftsführer Stefan Baldauf an das gesamte Team der Sennerei Burgeis. Mit großem Einsatz sorgen die Mitarbeiter:innen tagtäglich im Hintergrund für reibungslose Abläufe und tragen maßgeblich zum guten Ruf der Sennerei bei. Zwei langjährige Mitarbeiter:innen wurden im Rahmen der Feier besonders
Die 11. Ausgabe des OU-Jodelfestes findet in der ersten September woche im Bildungshaus Schloss Goldrain statt. Das Fest setzt sich zusammen aus Jodelwanderungen und einer Vielzahl an Work shops, einem Konzert und dem traditionellen Jodelclubbing. Das Fest ist für alle da. Ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Insgesamt 17 Referent*innen gestalten in zahlreichen Workshops den Kern des Festes. Alle Informationen findet man auf der Website www.oujodelfest.com

Schlanders/hds - „Netzwerktreffen setzt Impulse für starke Ortskerne!“ Wie bleiben Dorf- und Ortskerne lebendig, attraktiv und wirtschaftlich stark? Dieser Frage widmete sich in diesen Tagen ein Netzwerktreffen des Wirtschaftsverbandes hds gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau im Haus der Bezirksgemeinschaft in Schlanders.
v. l.: hds-Präsident Philipp Moser, hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser, die Präsidentin der Bezirksgemeinschaft, Rosalinde Gunsch, und der Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes, Dominik Oberstaller
Bkus für 20 Jahre Einsatz in der Sennerei
v. l.: Geschäftsführer Stefan Baldauf, die Geehrten Jutta Trauner und Johann Markus Plangger, Obmann Theiner Josef


der Bezirksgemeinschaft, Verantwortliche der Tourismusvereine sowie hds-Funkti onärinnen und -Funktionäre nutzten den Abend für Austausch, Ideen und konkrete Ansätze zur Ortsentwicklung.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dietmar Spechtenhauser, hds-Bezirkspräsident Vinschgau, und Roselinde Gunsch, Präsidentin der Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Im Mittelpunkt standen dabei die gemeinsame Verantwortung und die Notwendigkeit, Ortskerne als Lebens- und Wirtschaftsraum nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. Inhaltliche Impulse lieferten Philipp Moser, hds-Präsident, mit der „Agenda Ortsentwicklung“ sowie Dominik Oberstaller, Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes, zur Förderung von Betrieben in Ortskernen. Aaron Pircher, hds-Bezirksleiter, beleuchtete Herausforderungen und Chancen einer aktiven Ortentwicklung – von Nutzungsvielfalt über Aufenthaltsqualität bis zur Stärkung lo -
Handel müssen gemeinsam stärker auftre ten“, unterstrich der Präsident des Tourismusvereins Schlanders Laas, Karl Pfitscher. Vor allem in Schlanders, wo die Position „Schlanders Marketing“ neu anzusiedeln ist. Der Gemeindereferent für Ortsentwicklung von Latsch, Manuel Platzgummer, erklärte wie Latsch Ortsentwicklung lebt. Hervorzuheben ist die langjährige Bemühung um einen Metzger im Dorf. „Es ist lobenswert und vorbildlich, dass die Gemeinde Latsch einen eigenen Referenten für Ortsentwicklung ernannt hat,“ betonte hdsPräsident Philipp Moser. hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser plädierte daraufhin, dass der Gemeindeverband eine Empfehlung zur Ernennung eines Referenten zur Ortsentwicklung an alle Südtiroler Gemeinden aussprechen sollte.












Graun
Beieiner Bilanzänderung im Gemeinderat von Graun teilte BM Franz Prieth am 9. Februar unter anderem mit, dass mit 80.000 Euro beim neuen Schwimmbad „Curunes“ ein Glasvorbau beim Eingang gemacht werden muss. Denn aufgrund der Luftabsaugung mit anschließender Entwässerung im Schwimmbadbereich komme es zu einem „kalten Zug“ im Eingangs- und Umkleidebereich. Deshalb sei eine zweite Schleuse vonnöten. Große Freude herrscht im Gemeinderat von Graun über die Zusage von Geldmitteln für den Umbau des Museums in Graun. Gemeinderat Valentin Paulmichl gab seiner Freude Ausdruck und lobte seine Mitstreiter, die sich seit Jahren für eine Museumsadaptierung einsetzen, darunter BM Franz Prieth und die Referentin Andrea Maas und besonders auch Manfred Köllemann. Mit den zugesagten 376.000 Euro kann heuer im Herbst noch die energetische Sanierung vom Projekt von Architekt Jürgen Wallnöfer in Angriff genommen und mit der zugesagten Mil-
Schluderns

lion Euro für 2027 der interne Umbau bewerkstelligt werden. „Wenn zum Umbau des Muse ums noch das neue Turmareal dazukommt, fügen sich zwei Puzzlesteine aneinander“, sagte Paulmichl. Tatsächlich gehe es beim Turmareal voran, das Land habe einen Wettbewerb ausgeschrieben. Vorgesehen ist unter anderem eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen.
Auch bei der Weißkugelhütte sei das Land in der Planungsphase, berichtete BM Prieth unter Allfälligem. Nach eine längeren Phase der Ruhe habe man beim LH bezüglich Hüttenbau kürzlich „angeklopft“ Vorgesehen seien Gesamtkosten von
ten. GEplant ist die neue Hütte am „Bergl“ mit 60 Betten und einem Restaurant mit 60 Plätzen. Baubeginn ist voraussichtlich 2028.
Vom Gemeinderat einstimmig beauftragt wurde der Gemeindeausschuss, den Verkauf des gemeindeeigenen Stromnetzes an das VEK in die Wege zu leiten und abzuwickeln. Weil eine Woche vor der offiziellen Ratssitzung eine informelle Sitzung das Stromnetz betreffend stattgefunden hat, beschränkte sich BM Franz Prieth mit einem kürzesten Rückblick. 2015 haben
Es läuft in der Gemeinde Graun: die Gelder für die Museumssanierung sind da, die neue Weißkugelhütte und das neue Turmareal zeitnahe in Aussicht: Im Grauner Gemeinderat herrscht große Freude
die Gemeinde Graun gemeinsam mit der EGO das Stromnetz um 2,1 Millionen Euro gekauft und in 10 Jahresraten von 113.000 Euro abbezahlt. In den vergangenen Jahren hat das Vinschgauer Energiekonsortium das Netz betreut und ausgebaut, unter anderem mit einer zweiten Stromleitung für die Versorgung der Liftanlagen, was mit dem Liftneubau aufgrund des Zusammenschlusses notwendig geworden war. Mittlerweile, so BM Prieth, seien die Leitungen dermaßen ausgelastet, dass eine dritte Leitung notwendig sein werde. Sämtliche Investitionskosten habe das VEK bisher übernommen. (eb)
VorKurzem hatte die Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund einen doppelten Grund zur Freude: In der Gemeinde Schluderns wurde am 24. Jänner eine neue Ortsgruppe gegründet – es ist die 70. landesweit und die 10. im Bezirk Vinschgau.
Die Gründungsversammlung wurde von der Ortsbäuerin Daniela Stecher Telser und dem Bauernbund-Ortsobmann Roman Telser eröffnet. In letzter Zeit seien sie im Ort öfters auf eine Ortsgruppe der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund angesprochen worden.
Anschließend stellten die Vertreterinnen der Seniorenvereinigung, die Landespräsiden-

Die Mitglieder des ersten Ausschusses der Ortsgruppe Schluderns der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund v. l.: Daniela Stecher Telser, Roman Telser, Johann Marseiler, Irmgard Sapelza Astner, Walter Klotz, Florian Blaas, Theresia Heinisch Blaas, Erwin Wallnöfer, Martina Plörer, Theresia Agreiter Larcher
tin Theresia Agreiter Larcher und die Bezirkspräsidentin Vinschgau Martina Plörer, die Organisation vor. Sie unterstrichen: „Unsere wichtigsten Ziele sind
die Vermeidung der Einsamkeit im Alter und die Pflege des Miteinanders. Die Ortsgruppen seien wichtige Ansprechpartner für die Anliegen der Seni-
orinnen und Senioren in den Gemeinden. Daneben gehe es ihnen vor allem um die Festigung des sozialen Miteinanders und um die Förderung von Gemeinschaft und Geselligkeit. Wie diese Ziele in den Orten umgesetzt werden, ergänzten die anwesenden Funktionäre Erich Mair von der Ortsgruppe Eyrs, Adelheid Staffler von der Ortsgruppe Kortsch, Helga Hofer von der Ortsgruppe PradLichtenberg und Ignaz Thoma von der Ortsgruppe PlaneilMatsch: „Die Ortgruppen-Tätigkeit reicht von religiösen Veranstaltungen über Ausflüge und Wanderungen bis hin zu Spielenachmittagen, Faschingsund Weihnachtsfeiern sowie Törggelepartien.“
Mals/Vinterra/Umweltschutzgruppe
Beider Mitgliederversammlung der Umweltschutzgruppe Vinschgau am 7. Februar im Bistro Vinterra in Mals trafen sich rund 35 Mitglieder, um Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten und die neuen Vorhaben in diesem Jahr vorzustellen und zu diskutieren. Josef Gruber, der derzeitige Vorsitzende, sowie die Vorstandsmitglieder Eva Prantl, Ingrid Karlegger, Karl Zerzer, Helmuth Schönthaler und Stephan Platzgummer berichteten über die vielfältigen Tätigkeiten im letzten Jahr. Im Mittelpunkt standen dabei die Biodiversität, die Mobilität, die Patenschaften für verschiedene Schutzgebiete, die Tätigkeiten der Fachgruppe Prader Sand und die Teilnahme an landesweiten Veranstaltungen. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau mit den insgesamt 230 Mitgliedern und offiziell aktiv seit dem Jahre 1981, informell
Schluderns

Bei der Mitgliederversammlung der Umweltschutzgruppe Vinschgau wurde Rückblick gehalten und neue Vorhaben wurden vorgestellt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz, aber auch mit anderen Vereinen und Verbänden, Gemeinden, Landesämtern und der Bezirksgemeinschaft wurden betont.
gibt es die Gruppe bereits seit dem Jahre 1975, also seit 50 Jahren, hat sich wiederum als wichtiges Sprachrohr für verschiedene Umweltanliegen ausgewiesen. Josef Gruber berichtete, dass insgesamt 12 Presseaussendungen gemacht und
Musikkapelle Schluderns setzt auf jugendliche Kräfte. Mit der 18-jährigen Ruth Längerer hat die Kapelle die jüngste Kapellmeisterin des Landes. Den Dirigentenstab hat ihr Obmann Joachim Tragust zu Cäcilia 2025 offiziell übergeben. Tragust selbst war einst im Jahre 1993 als 19-Jähriger der jüngste Obmann des Landes. Nach einer Unterbrechung, in der Martin Telser Obmann der Schludernser Kapelle war, wurde Tragust erneut zum Obmann gekürt. Er und Längerer haben kürzlich auch die Auftritte ihrer
Kapelle beim Tirolerball in Wien mit geplant. Im Stephansdom sorgte die junge Dirigentin für staunende Blicke.
Längerer ist Musikstudentin an der Universität Innsbruck und hat die Kapellmeisterausbildung bei Dietmar Rainer absolviert. Rainer ist Mitglied der Fachgruppe Musik im Verband Südtiroler Musikkapellen und verantwortlich für die Dirigentenausbildung im Bezirk Schlanders. Ruth Längerer ist mittlerweile auch in den VSMBezirksausschuss hineingeholt worden. (mds)

Kapellmeisterin
Ruth Längerer und Obmann Joachim Tragust ziehen die Zügel der Musikkapelle Schluderns
sieben Anfragen an Gemeindeund Landesverwaltungen gerichtet wurden. Einige geplante Veranstaltungen, wie die RadKundgebung am Stilfserjoch mussten abgesagt werden. Vielfältig ist auch das Programm für 2026. Der Ökologiepreis Vinsch-
gau wird wiederum zusammen mit anderen Vereinen und Verbänden ausgeschrieben. Einzelpersonen, Gruppen, Betriebe und Initiativen, welche im Vinschgau eine herausragende umweltfreundliche Tätigkeit ausüben oder ein ökologisch beispielhaftes Projekt betreiben, können vorgeschlagen werden. Wie Rudi Maurer von der Fachgruppe Prader Sand mitteilte, wird ein Schwerpunkt in diesem Jahr der Schutz des Flussregenpfeifers auf der Prader Sand sein. Geplant ist außerdem am 11. Juli ein Klima-Aktionstag am Stilfser Joch in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Zum Thema Nachhaltiges Bauen will man zusammen mit dem Heimatpflegeverband eine Wanderausstellung, eine Lehrfahrt und Infoveranstaltungen organisieren. Auch die anderen Initiativen werden weitergeführt. (hzg)

Sorge und Enttäuschung, als wir Eltern Behinderter von dieser Auslagerung erfahren haben. Für viele Menschen mit Behinderung oder Menschen mit psychischen Problemen sind diese Arbeitsplätze oft die einzige Möglichkeit, um in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu kommen.
Durch die Privatisierung fehlen diese Arbeitsplätze in Zukunft für diese Menschen völlig, und für jene, die aktuell einen solchen Arbeitsplatz haben, wird es enorm schwierig werden, wenn die Arbeitskollegen, die ihnen oft eine notwendige Stütze sind, wegfallen. Wo sollen in Zukunft Arbeitsplätze gefunden werden, wenn man diese Entwicklung weiter vorantreibt, bei einer rasant steigenden Zahl von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung, wie es in der Samstagsausgabe der Dolomiten zu lesen war?
AEB-Vinschgau, Zerzer Claudia Moser
35 Jahre Goldrainer Dorftage
Zukünftige Jägerinnen und Jäger aus Graubünden im avimundus
Sechzehn Jungjägeranwärterinnen und Jungjägeranwärter aus ganz Graubünden besuchten am 17. Jänner 2026 das Besucherzentrum avimundus in Schlanders. Der Ausflug diente der Vorbereitung auf den ornithologischen Teil der Schweizer Jägerprüfung und bot eine ideale Gelegenheit, die vorhandenen Fachkenntnisse über heimische Vogelarten zu vertiefen. Daniel Clavadetscher, Leiter der Jungjägerausbildung (KoAWJ), begleitete die Gruppe. Er kommt seit Jahren mit Jagdanwärtern in das Nationalparkhaus und schätzt besonders das Angebot von 500 Vogelpräparaten heimischer und europäischer Vögel. Durch die Ausstellung führte Hansjörg Götsch, Vogelexperte und pensionierter Jagdaufseher. Er erläuterte
detailliert Lebensweise, Brutbiologie, Merkmale, Lebensräume und Erkennungsmerkmale der Vögel.
Sonnenlicht tropft von Eiszapfen – im Quellbad mit nassem Nackenhaar.
©Helga Maria Gorfer
Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an helga.gorfer58@gmail.com


Blickten informativ und unterhaltsam im vollbesetzten Saal auf 35 Jahre Goldrainer Dorftage zurück und stellten auch heuer wieder ein interessantes und umfangreiches Programm auf die Beine v. l.: Gabriela Tscholl, Melanie Traut, Heinz Staffler, Veronika Traut, Sonja Ilmer und Gerhard Rinner
Sdie Goldrainer Dorftage ein fester Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Goldrain. Was bereits zwei Jahre vorher mit der Gründung des Bildungsausschusses Goldrain begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem Höhepunkt im Jahreskalender des Dorfes entwickelt. Die tragende Rolle spielt dabei der Bildungsausschuss Goldrain/Morter, der die Dorftage maßgeblich in Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen im Bildungshaus Schloss
niert und weiterentwickelt. Die Idee zu den Dorftagen entstand aus dem Wunsch, Begegnung zu schaffen, Traditionen zu pflegen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Mit Umsicht, Kreativität und großem ehrenamtlichem Einsatz wurde erreicht, dass Tradition und Innovation alljährlich in den ersten Monaten des Jahres in einem ausgewogenen Programm zusammenfinden und sehr gut von der Dorfbevölkerung angenommen wird. Der Bildungsausschuss
versteht die Dorftage als kulturellen Bildungsauftrag, indem Brauchtum, Musik, Geschichte und regionale Kulinarik bewusst gepflegt und gleichzeitig Raum für moderne Bildungsund Kulturakzente für alle Generationen zu schaffen. Der Bildungsausschuss koordiniert und bündelt die Kräfte vor Ort, verbindet Menschen, fördert den Zusammenhalt und stärkt die Identität des Dorfes. Mit einer kurzweiligen und informativen Veranstaltung wurde kürzlich 35 Jahre Dorftage im Schloss
Goldrain gefeiert und zugleich Dank ausgesprochen an die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Bildungsausschuss, die mit großem Verantwortungsbewusstsein und Engagement die Dorftage über Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Politische Verantwortungsträger würdigten dies in ihren Grußworten und die Anwesenheit vieler Dorfbewohner war ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt, die kulturelle Vielfalt und eine lebendige Dorfgemeinschaft in Goldrain. (lu)
Die Scheib, die Scheib... Unter den verschiedenen Bedeutungstheorien ist das meine
Lieblingstheorie: „das Scheibenschlagen stellt den Überrest eines Frühlingsund Liebesorakels oder einer urzeitlichen Brautwerbung dar.“ Hans Fink Foto und Text: Gianni Bodiniwww.fotobybodini.it

Mit40 aktiven Sängerinnen und Sängern ist der Kirchenchor St. Zeno in Naturns einer der vitalsten im Lande. Bei der Jahresversammlung am 8. Februar wurde im Widum von Tabland vom Obmann Andreas Heidegger vor fast vollzähliger Mann- und Frauschaft Rückblick gehalten und vom jungen Chorleiter Daniel Götsch berichtet, sowie langjährige Mitglieder geehrt. 44 intensiver Proben sind der Gestaltung von 26 Gottesdiensten und kirchlichen Feiern vorausgegangen. Dass es immer gelingt, mit einer Gruppe von Sänder:innen Trauergottesdienste würdig mitzugestalten, werde von den Trauerfamilien und von der gesamten Bevölkerung sehr geschätzt, sagt Obmann Heidegger. Der Besuch der Passionsspiele in Erl war als Ausflug ein unvergessliches Erlebnis. Erfreut über die Nachwuchsförderung unter der Leitung von Fabian Fleischmann zeigte sich der Chorleiter Daniel Götsch. Als wichtigen Pfeiler im Glaubensleben der Gemeinde und als wichtigen Kulturträger würdigten den Chor Dekan Christoph Wiesler, sowie BM Zeno Christanell, Pfarrgemeinderatspräsident Hermann Fliri und Gerd Wielander von der Raika Untervinschgau. (r/eb)
Vetzan/FF/Schulung - Bei der Informationsveranstaltung der Freiwilligen


ZDie Geehrten Raffeiner Erich (40 Jahre) und Helene Höllrigl (65 Jahre) und der Obmann Andreas Heidegger (rechts), die Stellvertreterin Astrid Kröss Abler (links) sowie Chorleiter Daniel Götsch.
u Jahresbeginn organisiert die Feuerwehr Vetzan seit einigen Jahren eine Schulung bzw. Informationsveranstaltung, um sich weiterzubilden und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Rettungsdiensten zu verbessern. In diesem Jahr haben Veronika Klotz und Andreas Rechenmacher von der FF Vetzan zwei Referenten in das neue Gerätehaus der Feuerwehr Vetzan eingeladen, um über die Abläufe und Koordination bei Massenunfällen und mit der Flugrettung zu informieren und mit den Feuerwehrleuten darüber zu diskutieren. Eingeladen waren Nicole Ritsch, Notärztin, Bezirksfeuerwehrärztin und stellv. Primarärztin der Abteilung Anästhesie und Wiederbelebung im Krankenhaus Schlanders und Hannes Gamper, Dienstleiter im Stützpunkt Laas von Pelikan 3, Flugretter und Krankenpfleger. Nicole Ritsch berichtete darüber wie die Rettungsdienste bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) vorgehen. Im
len Rettungsdienst mit weniger als fünf Verletzten, muss bei einer großen Anzahl von Verletzten das sogenannte MANV Konzept aktiviert werden. Es besteht aus vier Stufen: MANV 1 mit 5-10 Verletzten, MANV 2 mit 11-25 Verletzten, MANV 3 mit mehr als 25 Verletzten und MANV 4 im Katastrophenfall. Je mehr Verletzte, umso mehr Krankentransportwagen, Rettungswagen, Notärzte, Sanitäter und Rettungsdienste werden benötigt. Um effizient arbeiten zu können, muss die Unfallstelle abgesichert und die Zufahrt frei gelassen werden. Die Einsatzleitung muss sich einen Überblick verschaffen, einen Behandlungsplatz für die Verletzten und eine Weiße Zone für die Unverletzten einrichten und die ganzen Arbeiten zwischen den verschiedenen Rettungsdiensten koordinieren. Die Feuerwehr übernimmt wichtige Lotsendienste. Der Feuerwehrkommandant unterstützt als ortskundige Person die Einsatzleitung bei der Organisation und Koordination. Hannes Gamper
berichtete über die HELI Flugrettung Südtirol. Pelikan 1 ist in Bozen, Pelikan 2 in Brixen und Pelikan 3 in Laas und der vierte Notarzthubschrauber Aiut Alpin Dolomites ist in Gröden stationiert. Alle Notarzthubschrauber werden bei einem Einsatz von vier Personen besetzt: Pilot, Notarzt, Flugretter und einem Bordtechniker (Windenoperator). Die Hubschrauber sind im Winter von 6:00 bis 22:00 Uhr und im Sommer bis 23:00 Uhr im Einsatz. Wie Hannes Gamper mitteilte hat Pelikan 3 durchschnittlich drei Einsätze pro Tag, dabei einige auch in die Nachbarregionen. Gamper informierte über die Beschaffenheit der Landeplätze, das Einweisen des anfliegenden Hubschraubers und die internationalen Einwinkzeichen. Nach den Ausführungen der beiden Referenten gab es eine rege Diskussion. Klaus Ratschiller, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, dankte den Referenten und den Feuerwehrleuten für die wertvollen Informationen und die Diskussionsbeiträge.

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Taufers im Münstertal
Wenn der Geist vom 2019 verstorbenen Martin Fliri Dane ruft, dann kommen die Bürger:innen von Taufers, um zu lauschen, um zu staunen. Martin Fliri Dane war ein lie benswürdiger Tausendsassa, der Dinge und Themen einge stielt, Menschen in Verbindung gebracht und viele Leute zum Staunen und zum Kopfschütteln gebracht hat. Am 7. Februar hat der Bildungsausschuss GlurnsTaufers zu einem Vortrag in die Turnhalle geladen. „Grüße von der Marillenreise - Vortrag zu den Reisen von Martin Fliri Dane ins Hunza Tal/Pakistan 1993 - 1998“. Allein der Titel hat Neugier und wohl auch viele Erinnerungen an Martin Fliri Dane geweckt und so sind eine stattliche Anzahl Zuhörerinnen und Zuhörer in den Turnsaal von Taufers geströmt. Samstag Abend - Fliri-Dane Kino. Fotograf war er, der Martin Fliri Dane, erinnerte Michael

v. l.: Angelika Pircher und Michael Fliri vom Bildungsausschuss Taufers-Glurns, die Referenten Pascal Lampert und Katharina Hohenstein und die Tauferer BMin Roselinde Gunsch
Fliri, der für den Bildungsausschuss die Begrüßung und die Einführung unternomment hat. Fotograf auch für den Bergsteiger und Skifahrer Heini Holzer, Dane war Mitbegründer des Weißen Kreuzes Südtirol, 18 Jahre lang hat er für die Tageszeitung Dolomiten geschrieben (Man habe ihm soviel bezahlt, dass er kündigen musste, hat
er einmal gesagt), er war Kellermeister in einem Nobelhotel in St. Moritz. Michael Fliri hat die Aufzählung unterbrechen müssen, denn ansonsten hätte diese wohl den ganzen Abend eingenommen. Es gehe heute Abend um die Hunza-Marille, eine der ältesten Marillensorten der Welt, geschmackig, gesund.
Den Vortrag bestritten haben dann der Künstler Pascal Lampert und Katharina Hohenstein, die entlang von DaneBildern, Reiseberichten und Auszügen aus den Tagebüchern Vergangenheit und Gegenwart von Danes Pakistanreisen (bis ins uigurische Kashgar) geschildert haben. Lampert hat einen im damals noch freien Vinschger veröffentlichten Reisebericht von 1993 und aus Danes Tagebüchern von 1996 zitiert und Hohenstein hat die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zustände Pakistans und Chinas (bei erheblichen akustischen Schwierigkeiten) hinzugesellt.
Nach dem Vortrag gab es getrocknete Hunzamarillen, diedas unglaubliche internationale Geflecht von weiland Martin Fliri Dane funktioniert immer noch - den Weg aus dem Hunzatal über London nach Taufers gefunden hatten. (eb)
Schlanders/Metropoltheater München
Wut und Hass verbreiten sich laut und hemmungslos. Doch wie reagiert man auf Hassmails, rassistische, ausländerfeindliche, islamfeindliche Kommentare, Vorwürfe und Anschuldigungen? Hasnain Kazim, ehemaliger Journalist beim deutschen Wochenmagazin „Der Spiegel“, 1974 in Oldenburg in Niedersachsen geboren, ist Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Seit seinem 17. Lebensjahr erhält er fremdenfeindliche und beleidigende Emails wie etwa: „Herr Kazim, Sie sind ein Schmierfink, der antideutsch denkt und schreibt! Komm du Schreiberling zu mir, dann zeige ich dir, was ein echter Deutscher ist!“ Diese Zeilen schrieb ein Karlheinz S. und Hasnain Kazim antwortete ihm: „Lieber Herr S! Ich freue mich sehr über Ihre Einladung, sehr gerne komme ich zu Ihnen mit meiner Familie
(Großeltern, Eltern, Geschwister, drei Ehefrauen, 8 Kinder, 17 Cousinen, 17 Cousins und 22 ihrer Kinder). Wir würden am 4. Dezember vorbeischauen und mit Ihnen Advent feiern. Wir alle freuen uns sehr, von Ihnen zu lernen, was ein echter Deutscher ist!“. Weitere Beispiele von Hassmails: „Du bist zugewanderter Gast und hast gefälligst dankbar zu sein, in Deutschland aufgenommen worden zu sein.“ „Kazim, raus aus Deutschland, geh‘ zu deinen Eselfickern!“. „Du bist ein Islamist.“ Hasnain Kazim beschließt auf die Vorwürfe mit Humor, Witz und Ironie zu antworten. 2018 hat Kazim das Buch „Post von Karlheinz. Wütende Mails von richtigen Deutschen – und was ich ihnen antworte“ herausgegeben. Das Metropoltheater in München hat Auszüge aus dem Buch unter der Regie von Jo -
Der Journalist Hasnain Kazim antwortet auf Hassmails mit Humor und Ironie. Sein Buch „Post von Karlheinz.“ wurde vom Metropoltheater unter der Regie von Jochen Schölch für die Bühne bearbeitet und in Schlanders aufgeführt. Nach der Aufführung signierte Kazim seine Bücher.

chen Schölchauf auf die Bühne gebracht. Am 22. April wurde die szenische Lesung mit den Schauspielern Thorsten Krohn, Thomas Schweiberer, Bijan Zamani und Lucca Züchner im Kulturhaus von Schlanders präsentiert. Auch der Autor Has-
nain Kazim war anwesend und sprach bei der gut besuchten Einführung in einem Gespräch mit Gertrud Wellenzohn über seine Motivation auf Beleidigungen mit Humor zu reagieren, um die Würde des Menschen zu verteidigen. (hzg)
Oskar Asper ist seit 50 Jahre Mesner in Glurns. Er hat das Amt im März 1976 von seinem Vater Johann übernommen. Einen Urlaub hat er nie in Anspruch genommen. Nur sechs Wochen hat er gefehlt, als er wegen einer Thrombose im Krankenhaus lag.
JedenMorgen um 8.00 Uhr sperrt Oskar das Tor der Frauenkirche in seiner Nachbarschaft auf. Kurz bevor er es abends wieder schließt, steigt er über die zwei steilen Stiegen rund 15 Meter in den Glockenturm hoch und zieht die mechanische Turmuhr auf. Das ist sein Ritual seit 50 Jahren. „Deis sein iatz über 18.000 Mol gewesn“, schmunzelt er und bemerkt: „Wenn ma do oifollt, isch ma toat.“ Manuell läutet er zu den unterschiedlichsten Anlässen auch die Glocken im Turm. In der Pfarrkirche läuft das Geläute elektrisch. Dort öffnet er die Tore nur zu den kirchlichen Feiern. Zu Oskars weiteren Aufgaben zählen die Vorbereitung der Gottesdienste und Festlichkeiten wie Taufen, Firmungen, Hochzeiten oder Beerdigungen. Er richtet den Altar her, kümmert sich um die Kerzen, um die Blumen, legt Bücher bereit, wählt die richtige Farbe des Messgewandes, hilft dem Priester beim Ankleiden und weist die Ministranten ein. Kurzum, er ist der gute Geist der Glurnser Kirchen.
Oskars Beziehung zur Kirche, seine Hinwendung zum Glauben und zur Spiritualität entwickelten sich bereits in seiner Kindheit durch die gottesfürchtige Erziehung im Elternhaus. Regelmäßig und gerne begleitete er seinen Vater zu den Mesner-Diensten. Mit Spannung beobachtete er die Vorbereitungen in der Sakristei. Er empfand es als besondere Ehre, den geistlichen Herren am Altar so nahe sein zu dürfen. In seinem Innersten schlummerte damals sogar der leise Wunsch, selbst einmal am Altar zu stehen. Doch die starke Verbundenheit zu Glurns stand dem Wunsch im Wege. „I hat nia fa do aweck geahn gwellt“,
betont er. Die Zeit in der Kirche empfand Oskar auch als willkommene Abwechslung zur Arbeit in der Landwirtschaft daheim. Oskar und seine drei jüngeren Geschwister mussten von klein auf mithelfen.
Nach der Pflichtschule lernte Oskar in Laas Schlosser. Als Geselle fand er Arbeit in der Schlosserei der Firma HOPPE in Schluderns. Dort blieb er bis zu seiner Einberufung zur Militärausbildung in Cuneo. Dann kam er als „artigliere di montagna“ in die Huber Kaserne nach Bozen. „Miar hobm si zu di Muli zuitoun“, scherzt er. Nie hatte er das Bedürfnis abends auszugehen wie die anderen Soldaten. Er lernte lieber für den Italienischkurs, bei dem er abschließend das Zweisprachigkeitsdiplom bekam. Regelmäßig besuchte er die Gottesdienste in der Kapelle der Kaserne. Als der Militärkaplan einen Gehilfen suchte, meldete er sich. Er durfte die Aufgabe übernehmen. Oskar wusste, was zu tun war und fühlte sich voll in seinem Element. „I hon drfiir pan Kaplan olm Radio lousn kennt“, erinnert er sich. In der Kaserne verhielt er sich stets zurückhaltend und ließ sich nie etwas zu Schulden kommen. „I bin nia in Loch kemman“, lacht er. Nach dem Militärdienst kehrte er wieder in die Firma HOPPE zurück, wo er in Tagschicht arbeitete. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters 1976 übernahm er auf Wunsch des Pfarrers Norbert Wilhalm die Mesnerei.
„I hon a gwisse Berufung gspiirt“, verrät er. Jahrzehntelang stand er dem Pfarrer Wilhalm zur Seite, dann dem Pfarrer Paul Schwienbacher und jetzt dem Pfarrer Werner Mair.
Oskar ordnete sein Privatleben stets dem Dienst in der Kirche unter. „I hon noch dr Orbat nia kennt a Glasl trinken geahn, weil meischtns a Kirchn gwesn

Jahre treuen Dienst im Hause des Herrn“.
isch“, schmunzelt er. Die Gründung einer eigenen Familie kam für ihn nie in Frage. Bestens versorgt wurde er von seiner Mutter. Mittlerweile lebt Oskar mit seinem Bruder Eduard zusammen. Wichtige Stütze ist die Schwester Helene.
„Di Mesnerei isch für miar olm a spirituelle Soch gwesn.“ erklärt er. „S‘ Spirituelle muaß oam gebm sein.“ Als Schlosser ist Oskar längst pensioniert, als Mesner nicht. Im Laufe der 50 Jahre musste er miterleben, wie die Kirchen immer leerer wurden. Auch die Zahl der Got-
tesdienste schrumpfte ständig wegen des Priestermangels. Das alles bekümmert ihn, doch er macht unverdrossen weiter. „Iatz hat i drwail für a Glasl, weil miar unter dr Woch lai mea oamol Kirchn hobm“, sagt er. Regelmäßig verbringt er Zeit im Stall bei den Schafen seines Neffen. „I stirg selm holt a bissl ummer“, meint er.
Solange es seine Gesundheit erlaubt, will er Mesner bleibenund weiterhin täglich die steile Stiege im Turm der Frauenkirche hochsteigen, um die Uhr aufzuziehen.
Naturns
as „Offene Singen 60+“ im Rathaus von Naturns besteht seit über 15 Jahren. Vom September bis Juni treffen sich einmal im Monat 30 - 35 „Seniorensängerinnen“. Viele begeisterte Senioren und Seniorinnen aus Naturns, Tabland, Tschirland, Staben, Tschars und aus den Nachbargemeinden Schlanders, Tarsch, Schnals und Partschins treffen sich auch heuer wieder und singen mehrstimmig mit Herz und Hingabe Volkslieder, Berg-und Heimatlieder, längst vergessene alte Tirolerlieder, sowie Schlager aus der Jugendzeit.
Nach dem Törggeleausflug im Herbst, folgte in der Adventszeit eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier. Bei festlich geschmückten Tischen, Weihnachtsgepäck und heißem Tee, sangen die vielen Sänger und Sängerinnen unter der Chorleitung von Martha Christanell und der bewährten Organisation von Emma Christanell mit ihrer Gruppe „ Kleeblatt“ alte und neue Weihnachtslieder. Besinnliche Texte, vorgetragen von Margit Gamper und Erzählungen von Hermann Christanell, stimmten auf die kommenden Feste ein. Eine besondere Freude machte Dekan Christoph Wiesler, der bei der Feier hereinschaute.
Fazit: Ein freundschaftliches Miteinander im Singen tut allen gut. Deshalb ergeht ein großes Dankeschön an die Veranstalter, besonders an Martha Christanell und Emma Christanell.
Die Seniorensänger 60+ von Naturns und Umgebung. Margit Gamper
Vom 25.-26. Juli 2026 findet der 1. Kongress der Heilpflanzenschule Südtirol statt. Das Thema: Schmerz lass nach - Wege zur Besserung. Das zweitägige Programm ist ein vielfältiges mit zahlreichen Experten. Der Kongress findet in der BASIS Schlanders statt. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.heilpflanzenschule.it oder telefonisch bei Juliane Stricker unter 333 2946166.

Seit 26 Jahren organisiert Regina Gardetto aus Martell die Vinschger Seniorenwanderungen im AVS. „Es wert kaum a Loch in Südtirol und Trentino geben, wo mir net gwesen sein“, sagte sie bei der Vollversammlung am 10. Februar 2026 in Schlanders vor rund 150 Seniorinnen und Senioren. Aus gesundheitlichen Gründen verabschiedete sich Gardetto schweren Herzens.


von
Angelika Ploner

Rund 150 Seniorinnen und Senioren waren gekommen, um Regina Gardetto Dank, Anerkennung und Ehre zu erweisen. Mit einem treffenden Gedicht und Zeichen der Wertschätzung wurde ihr und jenen, die ihr in all den Jahren helfend zur Seite standen, für ihr unermüdliches Engagement gedankt.
Die Gruppe wurde 1997 von Bruno Wallnöfer und weiteren AVS Sektionen gegründet. Ihm und den weiteren Verstorbenen des vergangenen Jahres wurde bei der Vollversammlung im Gebet gedacht. „Im Jahre 1998 kam ich durch eine Freundin


zur Gruppe und wanderte mit Freude mit“, blickte Gardetto zurück. „Im Jahre 1999 wurde ich gefragt, ob ich nicht manchmal eine Gruppe führen möchte und so habe ich am 17. Juni 1999 mit meiner ersten Wanderung begonnen.“ Es kamen unzählige hinzu, von denen Gardetto bei ihrem Rückblick einige in Erinnerung rief. Die 10-Jahres-Jubiläums-Wanderung am 31. Juli 2007 etwa führte die Vinschger Seniorinnen und Senioren ins Fassatal - von Paneveggio zum Monte Pala di San Martino mit Abstieg zum Passo Rolle. Wegen des großen Zuspruchs fuhren erstmals drei Busse. 2010 folgte die erste Gardasee-Wanderung vom Ledrosee nach Riva di Garda
mit vier vollen Bussen. Seither steht jedes Jahr eine GardaseeWanderung auf dem Programm. Zur wunderschönen Haunoldhütte ist man gewandert, hat den Raschötz-Adolf-Munkelweg bis Villnöss erkundet oder die 1.500 Stufen zur Wallfahrtskirche Madonna della Corona überwunden. Im vergangenen Jahr standen unter anderem der Lago Molveno, der Kolfuschger Höhenweg oder der Pfeifer Huiseleweg auf dem Programm.
Zwischen 18 und 20 Touren wurden jährlich organisiert. „I hoff, dass es weitergeht“, sagte Gardetto.
Im März wird eine Winterwanderung stattfinden, dann werde man schauen.
Die lvh-Ortsgruppe Schnals blickte bei ihrer Ortsversammlung auf ein aktives und erfolgreiches Jahr zurück.
lvh-Ortsobmann Harald Rainer begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder. Im Mittelpunkt stand der Rückblick auf die vielfältigen Tätigkeiten der Ortsgruppe. Auf Ortsebene haben sich insbesondere das Feierabendfest, die gemeinsame Weihnachtsfeier, der Grillnachmittag im Sommer und der Skitag der Handwerker im Winter als fixe und wichtige Termine etabliert. Während das Feierabendfest nicht nur eine bedeutende Einnahmequelle darstellt, sondern auch die Verbindung zur Dorfgemeinschaft stärkt, fördert der gemeinsame Skitag und der Grillnachmittag vor allem den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Handwerkergruppe.
Auch auf Landesebene zeigte sich die Ortsgruppe Schnals sehr präsent. Zahlreiche Mitglieder engagierten sich in Landesausschüssen verschiedener Berufsgruppen, darunter im Baugewerbe, bei den Fliesenlegern und in der Elektrotechnik. Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Diese wurde von allen Seiten als sehr positiv bewertet. Gleich drei Handwerker sind
im Gemeinderat vertreten, zwei davon in zentralen Funktionen: Vizebürgermeister Oswald Weithaler und Handwerksver treterin Erika Kinsele. Weithaler bedankte sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und informierte darüber, dass der zeit zwar keine größeren Hoch bauprojekte geplant seien, die Gemeinde aber weiterhin be müht sei, kleinere Arbeiten im Rahmen der gesetzlichen Mög lichkeiten an lokale Betriebe zu vergeben.
Besondere Anerkennung fand auch das soziale Engage ment der Ortsgruppe. Hervorge hoben wurde eine Spendenak tion zugunsten der Witwe eines verstorbenen Handwerkers. Innerhalb kurzer Zeit konnten knapp 1.800 Euro gesammelt und übergeben werden – ein starkes Zeichen der Solidarität innerhalb des Schnalser Handwerks.

AIm Anschluss berichtete Bezirksobmann Hermann Raffeiner Kerschbaumer über die Aktivitäten auf Bezirksebene. In seinem Rückblick betonte er vor allem die Bedeutung der Nachwuchsförderung, die enge Zusammenarbeit mit den Berufsschulen sowie die Kooperationen mit den Gemeinden. Gleichzeitig dankte er der Ortsgruppe Schnals für ihre kontinuierliche und aktive Beteiligung an den Bezirksinitiativen.

m 6. Februar fand in der Bibliothek von Naturns bereits zum 6. Mal ein Räucher-Abend mit Adelheid Walcher statt. Räuchern ist ein Ritual, das fast so alt ist wie die Menschheit selbst: Schon in der Steinzeit wurden Räucherzeremonien auf Altären abgehalten, später praktizierten keltische und römische Kulturen den Brauch bei Geburten, Hochzeiten und zur Götterverehrung. Während der Zeremonie werden, damals wie heute, verschiedene Kräuter wie Salbei, Beifuß oder Wacholder verbrannt, um ihren Duft und Wirkstoff zu verteilen. In Südtirol am bekanntesten ist wohl das Brauchtum in den Raunächten vom 25. Dezember bis zum 6. Jänner, mit Weihrauch Wohnräume und Ställe energetisch zu reinigen.

Nach einer kurzen Einführung durch Adelheid Walcher versammelten sich die zahlreichen Anwesenden um eine Feuerschale im Außenbereich der Bibliothek. Dort wurde ein Räucherritual zum Thema „Erfülle deinen Herzenswunsch“ durchgeführt, wobei jeder die Räuchermischung als Symbol für seinen Wunsch in die Feuerschale werfen konnte.
Bei einem anschließenden Umtrunk hatten die Besucher die Möglichkeit, der Räucherexpertin ihre Fragen zu stellen und wertvolle Tipps zum Thema Räuchern zu erhalten.
Umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Musik von Michaela Schölzhorn, welche durch ihre Lieder, begleitet von Gitarrenklängen, eine angenehme Atmosphäre schaffte.
Anna Pfitscher

der Bürgerkapelle Schlanders
am Sonntag, den 8. März 2026, um 19.00 Uhr im Kulturhaus „Karl Schönherr” in Schlanders Wir laden Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein!






Stilfs/Fasching
Die aufwändigen Faschingswagen, die bunten Gruppen und die zahllosen Zuseher verwandelten Schlanders am Faschingssamstag in ein buntes Meer. Keine Mühen wurden gescheut. Göflan etwa trat als 150 Frau und Mann starkes Wikingerdorf auf. Es wurde gelacht und gefeiert -






Das gibt es nur in Stilfs und nur alle zwei Jahre am Faschingssamstag: Pfluagziachn und Knödlessen. Das leichte Schneetreiben am 14. Februar konnte den Faschingsbrauch, seit 1991 wieder mit viel Engagement betrieben, nicht abwürgen. Rund 40 aktiv Beteiligten treffen sich vor 12 Uhr im Osten des Dorfes, stellen sich auf und


warten auf den Schlag der Kirchenglocke. Anschließend wird es still, der Bauer nimmt den Hut ab, begrüßt alle, beginnt mit dem Angelusgebet und gibt dann mit dem Spruch „Norr lossmars wieder lous gean“ das Startzeichen. Dann bewegt sich der Zug und das einmalige Straßentheater beginnt. Der Bauer führt den Pflug, das Symbol der Fruchtbarkeit.


Dieser wird vom Schimmel und sechs „Öchslen“ gezogen. Neben dem Bauern geht die Bäuerin und die ganzen Bauersleut, die Sesshaften: Altbauer, Altbäuerin, Knecht und Dirne, Sämann, Drescher, Jäger, Doktoren, Totengräber und dann die fahrenden Handwerker und Händler, das Gesindl, die Fremden: Zusseln, Pfonnenflicker, Tabakverkäu-

fer, Vogelhändler und Scherenschleifer. Die beiden Gruppen, die Einheimischen und die Fremden, streiten sich und treten in Interaktion mit den vielen Zuschauern. Es geht durch die Straßen und Gassen bis zum Kirchenplatz. Zum Abschluss gibt es dort das Knödelstehlen und das gemeinsame Knödelessen, bis alles fertig ist. (hzg)


1 aktive Mitglieder, zwei Ehrenmitglieder und 11 För derer und Patinnen zählt die Freiwillige Feuerwehr Vetzan. Im abgelaufenen Jahr fanden 20 Einsätze und neun Hauptü bungen statt. Insgesamt wur den 2.500 freiwillige, ehren amtliche Stunden geleistet. Einer der Höhepunkte 2025 war der Einzug in das neue Gerätehaus und die feierliche Einweihung desselben am 23. August 2025. Einsatztechnisch überzeugt die neue Feuerwehrhalle. Außerdem verstärkt ein neues Mannschaftsfahrzeug seit dem vergangenen Jahr den Fuhrpark der FF Vetzan. Das wurde bei der heurigen Jahreshauptversammlung am 23.

Vinschgau/Meran


v. l.: Bezirksinspektor Stefan Kostner, Kommandant-Stellvertreter Gerd Stecher, Kommandant Klaus Rat schiller, Thomas Lesina Debiasi, Tobias Tapfer, Sascha Ratschiller und Simon Pinzger, BMin Christine Kaaserer, Abschnittsinspektor Othmar Alber; rechts: v. l. Kommandant-Stellvertreter Gerd Stecher, Peter Tapfer (mit 65+ in die Pension verabschiedet), BMin Christine Kaaserer, Kommandant Klaus Ratschiller
Jänner in der Chilly Mensa im GEPA aus dem Tätigkeitsbericht entnommen und mitgeteilt. In die Pension verabschiedet und im Beisein von Bürgermeisterin Christine Kaaserer und Gemeinderat Norbert Ratschiller geehrt wurde Peter Tapfer, der
48 Jahre lang aktives Mitglied bei der FF Vetzan war. Für 15 Jahre mit dem Verdienstkreuz in Bronze ausgezeichnet wur den Veronika Klotz, Mikey Lin ser, Christof Plangger, Christian Stricker und Thomas Tapfer. Den Abschluss bildeten die
mehr Menschen leiden an Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien. Gleichzeitig ist die Südtiroler Küche für ihre traditionellen Gerichte weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Genau an diesem Punkt setzt das Maturaprojekt „Gusto pur – Südtirol sorglos genießen“ an. Entwickelt wird das Projekt von Laura Weiss (19) aus Rabland, Julia Weithaler (18) aus Naturns und Simona Pircher (18) aus Bozen, Schülerinnen der Landeshotel-

Angelobungen, sprich Neuaufnahmen: Thomas Lesina Debiasi, Tobias Tapfer, Sascha Ratschiller und Simon Pinzger wurden in den aktiven Dienst aufgenommen und verstärken nun die Mannschaft der FF Vetzan.
fachschule Kaiserhof. Ziel ist es, ein allergiefreundliches Kochbuch mit rund 20 klassischen Südtiroler Gerichten zu erstellen. Die Rezepte werden so adaptiert, dass sie jeweils frei von Gluten, Laktose, Ei oder Nüssen sind, ohne dabei Geschmack und Charakter der traditionellen Küche zu verlieren. Die Idee zum Projekt entstand aus dem Alltag der Schülerinnen: Alle drei kommen aus Hotelfamilien und sind dadurch mit den Bedürfnissen von Gästen
mit Lebensmittelunverträglich keiten konfrontiert.
Für die praktische Umset zung arbeiten die Schülerinnen mit dem Hotel Weiss in Rabland zusammen, einem auf Zöliakie spezialisierten Betrieb mit kom plett glutenfreier Küche.
Mit ihrem Maturaprojekt möchten die drei Schülerinnen einen Beitrag dazu leisten, die Südtiroler Küche auch für Men schen mit Unverträglichkeiten zugänglich zu machen – praxisnah, regional und genussvoll.
Neu: Vinschgerwind Whatsapp-Community
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v.l.:

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars
Darmgesundheit und Ernährung mit Ernährungstherapeutin B.Sc. Brigitte Vinatzer


Ein gesunder Darm ist die Basis für Wohlbefinden, Energie und ein starkes Immunsystem. In diesem Infoabend erfahren Sie, welche zentrale Rolle der Darm für unsere Gesundheit spielt und wie Sie ihn mit der richtigen Ernährung gezielt unterstützen können. Praxisnah, verständlich und alltagstauglich vermittelt Ernährungstherapeutin Brigitte Vinatzer aktuelles Wissen und wertvolle Tipps für eine darmfreundliche Lebensweise.
Tschars J.-MaschlerHaus

Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars
STERBEN DES LEBENS HELLER SCHATTEN
Buchvorstellung mit Astrid Kofler über Leben, Sterben und Hoffnung


Astrid Kofler beschäftigt sich in ihrem Buch „Sterben – Des Lebens heller Schatten“ mit Leben, Abschied und Vergänglichkeit. Einfühlsam und reflektiert zeigt sie, wie Sterben nicht nur Verlust, sondern auch Erkenntnis und Nähe schenken kann. In ihrem Buch führt sie Gespräche mit verschiedenen Menschen, u.a. mit Elfi und Burkhard Pohl aus Kastelbell, über ihre persönlichen Erfahrungen.
Bildungsausschuss Prad


Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen! WANN Montag 23. Februar
Bildungsausschuss Martell


Wo? Ortler Hof/Ennewasser Wann? Dienstag, 10. März 202618.30 Uhr WO FREIER EINTRITT
Woasch du wia mon Muas und Schworzplentnriebl mocht? Na? Nor kimm vorbei! Miar frein ins aff an gemiatlichen Obend
Die Spesen übernimmt der BA Martell , die Getränke bezahlt jeder selbst
Anmeldungen bis Donnerstag, 5 März 2026 Handy: 339 546 2293
WO
Kastelbell Ratssaal
FREIER EINTRITT
Freitag 27. Februar
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen! WANN
Bildungsausschuss Schluderns


Bildungsausschuss Latsch


im CulturForum Latsch, Fraktionssaal
Psychisch fit und gut in Form
Donnerstag, 05. März 2026
19.30 Uhr
Dr. Martin Fronthaler
Der Vortrag bietet Einblick in zentrale Aspekte psychischer Gesundheit. Ziel ist es, frühzeitig
Anzeichen psychischer Belastungen zu erkennen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und den eigenen Umgang mit Stress nachhaltig zu verbessern.
Anhand konkreter Beispiele wird erläutert, welche Warnsignale besonders ernst zu nehmen sind und wann man rechtzeitig „die Bremse ziehen“ sollte, um einer Verschlechterung vorzubeugen.
Wissenswertes über Osteoporose



Bildungsausschuss Laas-Eyrs-Tschengls-Tanas-Allitz
Christine Weithaler
liest Texte zum Innehalten
MOMENTE in der Natur im Leben bei sich
Montag, 09. März 2026, 19 Uhr, Bibliothek Laas


Dienstag, 17. März 2026
Dr. Peter Matzneller und Rheuma-Liga
Vor dem Vortrag werden die Tätigkeit, das Therapieangebot und die verschiedenen Initiativen der ehrenamtlichen Organisation Rheuma-Liga Südtirol vorgestellt.
Anschließend referiert der Facharzt/Rheumatologe Dr. Peter Matzneller, der im Krankenhaus Schlanders und Meran tätig ist, über das wichtige Thema Osteoporose. Dabei werden wir alles Wissenswerte wie Risikofaktoren, Prävention, Diagnose und Behandlung von Osteoporose erfahren.


Bildungsausschuss Goldrain/Morter
3. Februar – 13. März 2026
24.02.2026, 15:00 bis 18:00 Uhr – Schloss Goldrain
Beratungsgespräch | Mein persönlicher Ernährungsweg
Referentin: Brigitte Vinatzer
Haben Sie den Verdacht, ein Nahrungsmittel nicht zu vertragen? Gehen wir der Sache auf den Grund und lernen Sie die modern en Therapieansätze kennen.
Ich erstelle mit Ihnen ein maßgeschneidertes Ernährungs - konzept zur Prävention oder zur Behandlung von ernährungsabhängigen Erkrankungen.
Anmeldung Tel./ WhatsApp: 340 842 8976
25.02.2026, 19:30 Uhr – Schloss Goldrain Vortrag | Die Zukunft der Nachhaltigkeit. Eine Frage der Ethik?
Referent: Ralf Lüfter
„Wir wissen erst, was auf dem Spiel steht, wenn es auf dem Spiel steht“, schreibt Hans Jonas in der Einleitung zu ‚Das Prinzip Verantwortung‘. Vor dem Hintergrund dieser Bemerkung thematisiert der Vortrag die Zukunft der Nachhaltigkeit in ethischer Perspektive.
27.02.2026, 15.00 Uhr – Feuerwehrhalle Goldrain Repairday für Jugendliche
• Kleidertausch – bringe Teile / Kleidungsstücke zum Umtauschen mit In Zusammenarbeit: Kleidertausch Schlanders (15.00 bis 18.00 Uhr)
• Workshop Fahrradreparatur – grundlegende Wartungs- und Reparaturkenntnisse
In Zusammenarbeit: MAXX Bike Latsch und Damian Gamper (15.00 bis 17.00 Uhr)
• Workshop Nähen – Hosen kürzen / Oberteile umnähen / Kosmetiktäschchen nähen
In Zusammenarbeit: Sonja Lechthaler und Evelyn Höllrigl (15.00 bis 17.00 Uhr)
28.02.2026, 14:00 bis 18:30 Uhr Schießstand Goldrain Workshop für Männer | Grillgenuss vom Profi
Referent: Nico Riedl, Metzger und Fleischsommelier Auswahl und Vorbereitung von Fleisch/ Wurst – richtiges Würzen – Grilltechniken –Verkostung
Anmeldung Tel/WhatsApp: 320 948 7626
Beitrag: 15 €
Organisation: Südtiroler Bäuerinnenorganisation

03.03.2026, 19:30 Uhr – Schloss Goldrain Vortrag | Archäologische Ausgrabungen am Töniegg
Referent: Hubert Steiner, Archäologe Im vergangenen Jahr hat ein Team des Landesamtes für Archäologie die Grundmauern der St. Antonius Kirche auf dem Töniegg freigelegt. Bei weiteren Ausgrabungen stieß man auf eine noch viel ältere, unbekannten Kirche. Dr. Hubert Steiner vom Amt für Archäologie berichtet Details zu den Ausgrabungen, stellt die Funde vor und liefert neue Erkenntnisse im historischen Kontext.
05.03.2026, 14:00 Uhr – Feuerwehrhalle Goldrain
Vortrag | Demenz vorbeugen ist möglich Referent: Christian Wenter Demenz ist keine zwangsläufige Frage des Älterwerdens. Dr. Wenter spricht in seinem Vortrag darüber, wie der Demenz vorgebeugt werden kann und was jeder selbst dazu beitragen kann.
Organisation: Senioren-Runde Goldrain
06.03.2026, 18:15 bis 21:15 Uhr – Schloss Goldrain Workshop | Datenschutz im Internet und Digitaler Nachlass Referent: Stefan Kontschieder
Täglich hinterlassen wir digitale Spuren. Der Vortrag zum Mitmachen und Fragen gibt enthüllende Einblicke in die Datenwelt und zeigt konkrete Wege zum digitalen Selbstschutz mit sofort umsetzbaren Lösungen. Unser digitales Erbe bleibt oft auch dann bestehen, wenn wir es nicht mehr selbst verwalten können. Deshalb besprechen wir gemeinsam, wie der Zugriff auf Ihre Passwörter, Online-Konten und digitalen Erinnerungen geregelt werden kann. Bitte voll aufgeladenes Gerät/Handy mitbringen.
08.03.2026, 17:00 Uhr – Schloss Goldrain Kultur | Korrnrliader von Luis Stefan Stecher
Gedichte in Vintschger Mundart von Luis Stefan Stecher, vertont von Ernst Thoma, gesungen von Martha Rauner, Hannes Ortler und Ernst Thoma.
13.03.2026, 19:30 Uhr - Schloss Goldrain Vortrag | Notfälle erkennen und richtig handeln
Referentin: Nicole Ritsch Herzinfarkt, Schlaganfall, Sepsis - wüssten Sie, was zu tun ist, wenn es schnell gehen muss? Notfälle erkennen - Hilfe rufen - richtig handeln: wie Sie in kritischen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und wirkungsvoll helfen können.

Wappenkunde pur










Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café / Café lingüístico in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on / en la biblioteca Schlandersburg el 10., 17., 24., 31. Jänner / Gennaio / January / Enero 2026 7., 28. Februar / Febbraio / February / Febrero 2026 7., 14., 21., 28. März / Marzo / March / Marzo 2026 10:00–11:30
Sprachen / Lingue / Languages / Idiomas: Deutsch - Italiano - English - Español -
Laatsch/Fasching
AmFaschingssonntag war Laatsch das Zentrum des Faschingstreibens im Vinschgau. In der Fraktion von Mals gab es wiederum den Umzug durch das Dorf mit Aufführungen auf dem Hauptplatz (Mala-Peppi-Platz) und auf dem Kirchplatz und als Höhepunkt des besonderen Fasnachtsbrauches die Versteigerung des Fosnochtslarchs. In diesem Jahr wurde von der Eigenverwaltung Laatsch eine 32 m lange Lärche gefällt und durch das Dorf gezogen. Auch die Fosnochtsmusi, eine weitere Besonderheit in Laatsch, zog zusammen mit dem Straßenkehrer, Scheibenschlager, Ziehharmonikaspieler, einigen Olympiateilnehmern, den Bauersleut mit Pflug, Egge und anderen Arbeitsgeräten und zwei Fosnachtswagen durch das Dorf. Auf den Plätzen spielte die Musi, die lokalen und internationalen Nachrich-

DBei strahlendem Wetter und zeitweise etwas Wind kamen am 15. Februar wiederum viele Zuschauer nach Laatsch, um den Umzug, die Fosnochtsmusi und mehrere Aufführungen zu erleben und bei der Versteigerung des Larchs mitzufiebern und mitzusteigern.
ten wurden verlesen und Sketche wurden aufgeführt. Dabei ging es um Proteste in der Schule, Baumpflanzungen im Dorf, den Tourismus und die neue Weltordnung von Trump. Auch der Volks-Rapper DJ Hamala Leif und sein Manager hatte wiederum einen Auftritt. (hzg)



as Festkonzert der Musikkapelle Eyrs, am vergangenen Samstag den 7. Februar im Aquaprad, machte hörbar, wie viele Geschichten in Blasmusik stecken können. Das Programm war als eine musikalische Weltreise angelegt: Von schwungvollen Märschen über atmosphärische Filmmusik bis hin zu eindrucksvollen Klangbildern. Ein Programm, das bewusst über Grenzen hinaus blickte und dennoch in der Heimat verwurzelt blieb. Obmann Andreas Kobler eröffnete den Abend mit der Begrüßung der Gäste und Vorstellung der fünf Jungmusiker. Durch das Programm führte Katharina Kurz, die mit kurzen Einblicken und passenden Übergängen die musikalischen Stationen der Reise verband und dem Konzert dadurch einen roten Faden gab. Ehre gebührte dem Mann hinter dem Dirigentenpult: Seit der Gründung der Musikkapelle Eyrs im Jahr 1990 prägt Seba-
v.l. Obmann Andreas Kobler und der geehrte Kapellmeister Sebastian Kurz

stian Kurz ihre Entwicklung wie kaum ein anderer. In 36 Jahren Kapellgeschichte steht er bereits seit 30 Jahren am Dirigentenpult.
Entsprechend stand seine Ehrung im Mittelpunkt des Abends. Wer eine Kapelle so lange leitet, prägt nicht nur Konzerte, son-
dern auch Generationen von Musikantinnen und Musikanten –durch fleißiges Proben, Geduld, beständige Motivation und dem Anspruch gemeinsam besser zu werden. Passend dazu erklang der Konzertmarsch „Auftakt“, in seiner Uraufführung eigens zu Ehren von Sebastian Kurz, komponiert vom jungen Südtiroler Komponisten Tobias Psaier. Der Titel passte doppelt, einmal als Auftakt für den zweiten Teil des Konzertes und als Zeichen, dass nach 30 Jahren noch immer Energie für Neues da ist. Neben der Partitur von “Auftakt” wurde dem Kapellmeister als Anerkennung eine Gedenktafel überreicht, gestaltet vom Eyrser Künstler Thomas Biedermann. So wurde das Frühjahrskonzert der MK Eyrs nicht nur zur musikalischen Weltreise, sondern auch zu einer Feier der Gemeinschaft und zu einem Abend, an dem Anerkennung hör- und sichtbar wurde. (r/uno)
Philip Silvestro Geier zeigte schon bei der letztjährigen Ausstellungstrilogie “FOLK” im Bunker 23 einige seiner Malereien. Seit November 2025 ist der Bunker sein temporäres Atelier. Othmar Prenner, der Besitzer des Bunkers 23, erzählt, dass der Betonbau nun auch im Winter nutzbar sei, da dieser beheizt werden kann. Die autarke Heizanlage und Stromerzeugung mittels der Sonne ist mittlerweile ein Forschungsprojekt einer Münchner, einer österreichischen sowie von zwei einheimischen Firmen geworden. Somit kann der Bunker auch in Zukunft in den Wintermonaten für junge Künstler als ART in Residenz genutzt werden.
Philip Silvestro Geier ist 2003 in Bozen geboren, aufgewachsen in Leifers und hat heute seinen Wohnsitz in Neumarkt. Kunst war in der Familie schon immer ein Thema, seine Eltern sind Musiker. Mit den Jahren ist auch bei Philip das Interesse für Kunst stetig gewachsen. Heute dreht sich bei ihm alles nur noch um die Malerei. Der junge Künstler hat sich voll und ganz für diesen Weg entschieden. Beim

Betreten des Bunkers wird man überrascht von einem Bild auf einer großformatigen Leinwand. Für Philip ist es eine Schafsherde mit Wachhunden, man könnte aber auch Wölfe oder Fabelwesen darin erkennen. Geier arbeitet mit Acrylfarben und Kohle auf loser, nicht wie üblich auf Keilrahmen gespannter Leinwand. Er selbst beschreibt sich als still und träumerisch, seine
Werke als dunkel, märchenhaft und lebendig.
Der Künstler erzählt: “Ich nehme alles auf, was um mich herum geschieht, wie ein Schwamm, der alles aufsaugt, und schaffe mir daraus meine eigene Welt. Sicherlich spielt dabei auch meine Kindheit eine Rolle. Ich erinnere mich daran, wie mir meine Oma am Bett immer Märchen zum Einschlafen
Vor 50 jahren war die erste Gruppe aus Minden-Lübbecke in „der Villa“ (Waldkönigin) untergebracht, später in der „Post“, dann im Hotel St. Valentin beim Stecher und seit Jahren in der Pension Mall von Martin und Karin Mall. Die „Becker-Gruppe“ macht seit 50 Jahren Urlaub in St. Valentin auf der Haide, ein ganz seltenes Jubiläum. Bei einer gemütlichen und geselligen Feier im Kultur haus von St. Valentin wurde die „Becker-Gruppe“ von Mar tin Mall Willkommen geheißen. Die derzeitige Präsidentin der Becker-Gruppe, Angela Rabe, rief 50 Jahre Skilauf, Freund schaften und Anekdoten in Er innerung und der Ehrenpräsi
dent Karl-Heinz Becker ließ die 50-jährige Urlaubsgeschichte in Dankbarkeit kurz Revue passieren und betonte, dass bereits die Enkelkinder der ersten Urlauber-Generation in St. Valentin
sichtbar. Man habe das Glück geahbt, 25 Jahre lang mit DM gegenüber der Lira bezahlen zu können. Becker erlaubte sich auch Kritik, an der neuen Piste in St. Valentin etwa. Geladen
vorgelesen hat. Im Anschluss hat sie mir jeweils eine Botschaft vermittelt, die sich aus den Erzählungen herleiten ließ. In dieser Art von Erinnerungen entstehen heute teilweise meine Bilder“.
Philip Silvestro Geier ist Autodidakt und dabei seinen eigenen, künstlerischen Stil zu entwickeln.
Othmar Prenner, Wegbegleiter und Unterstützer von Philip, sagt: “Es ist eine Freude, mit ihm zu arbeiten. Philip wird bestimmt seinen eigenen Weg gehen”. Auf die Frage, was er sich für die Zukunft wünsche, ant-

Präsident der Tourismusgenossenschaft Reschenpass Thomas Strobl und von Frowin Stecher als Vertreter der Schöneben AG. Mit einer Urkunde und dankbaren Gratulationen wurden Personen der ersten Stunde aus der Gruppe Becker ausgezeichnet. Danach wurde ausgiebig

v.l.: Urkunden erhielten die „Gruppe Becker“ insgesamt mit Angela Rabe, Friedel Niemeier, Wilhelm und Karin Kahre, KarlHeinz Becker, Martin Mall, Thomas Strobl und Dieter Ostermeier
ÖFFNUNGSZEITEN
JT “fResch” Resch
Do. 16:00 – 19:00 Uhr
Sa. 16:00 – 20.00 Uhr
JT “Juze Hoad” St. Valentin
Mi. 16:00 – 19:00 Uhr
Fr. 16:00 – 20.00 Uhr
JT “JUBU” Burgeis
Mi. 15:30 – 19:00 Uhr
Sa.16:30 – 21:30 Uhr
JT “JULO” Laatsch
Do. 15:30 - 19:00 Uhr
Fr. 15:30 - 20:00 Uhr
JZ “JuMa” Mals
Di: 15:45 – 20:15 Uhr
Mi: 15:45 – 20:15 Uhr
Do: 15:45 – 20:15Uhr
Fr: 15:45 – 21:00Uhr
Sa: 15:45 – 21:00 Uhr
JT “Citytreff” Glurns
Di. 15:00 – 19:00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
JT “Revoluzer” Taufers
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JH “Phönix” Schluderns
Mi 15:00 – 19:00 Uhr
Do 17:30 – 20:00 Uhr
Fr 17:00 – 20:00 Uhr
Sa 16:00 – 22:00 Uhr
JT “Ju!P” Prad
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do.16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa 15:00 – 21:00 Uhr
JT “Jurali“ Lichtenberg
Di. 17:00 – 20:00 Uhr
Fr. 17:00 – 21:00 Uhr
JT “Chillhouse” Stilfs
Mi. 16:00 – 20:00Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JT “JuTsche” Tschengls
Mi. 17:30 – 20:30 Uhr
Do. 18:30 – 20:30 Uhr
Fr. 18:00 – 21:00 Uhr
JT Eyrs
Mi. 15:00 – 17:00 Uhr
Fr. 15:00 – 17:00 Uhr
Sa. 16:00 – 20:00 Uhr
JT “La:Ma” Laas
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JZ “Freiraum” Schlanders
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 23:00 Uhr
Sa. 16:00 – 23:00 Uhr
JT “Check In” Goldrain
Derzeit geschlossen
JZ “Green Turtle” Latsch
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 15:00 – 19:00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
JC “Taifun” Martell
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JT Tarsch
Mi. 18:00 – 20:00 Uhr
JT “All In” Kastelbell/Tschars
Mi. 15:00 – 20:00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 21:00 Uhr
Sa. 16:00 – 21:00 Uhr
JT “Time Out” Schnals
Mi. 14.00 – 19.00 Uhr
Fr. 14.00 – 21.00 Uhr
JZ “JuZe” Naturns
Mo. 15:00 – 21:00 Uhr
Mi. 15:00 – 21:00 Uhr
Do. 15:00 – 21:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
JT “Kosmo” Plaus
Mo. 15:00 – 19:00 Uhr
Do. 15:00 – 19:00 Uhr


Chancen und Risiken digitaler Medien im Familienalltag. Digitale Medien sind aus dem Familienalltag nicht mehr wegzudenken. Smartphones, soziale Netzwerke und Streaming-Angebote bieten zahlreiche Chancen – von schneller Information bis hin zu neuen Formen der Kommunikation. Gleichzeitig stellen sie Familien vor Herausforderungen, etwa im Umgang mit Bildschirmzeiten, Datenschutz oder emotionaler Überforderung. Wie ein gesunder und bewusster Umgang gelingen kann, steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Markus Gröber, Sozialpädagoge, Mentaltrainer und Psychologe. In seinem praxisnahen Vortrag beleuchtet Dr. Gröber die Chancen und Risiken digitaler Medien im Familienleben und zeigt auf, warum digitale Erziehung keine Einzelaufgabe ist, sondern nur gemeinsam von Eltern, Kindern und Jugendlichen gelingen kann. Statt pauschaler Verbote setzt er auf Verständnis, Aufklärung und alltagstaugliche Lösungsansätze. Der Vortrag macht deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist. Dabei geht es nicht nur um Zeitbegrenzungen, sondern auch um Inhalte, Vorbilder und klare Absprachen innerhalb der Familie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie SocialMedia-Plattformen funktionieren. Dr. Gröber er-
klärt verständlich, nach welchen Prinzipien diese Plattformen aufgebaut sind und warum sie eine so große Anziehungskraft ausüben. Besonderes Augenmerk legt der Referent auf die psychologischen Mechanismen, die hinter Likes, Endlos-Feeds und Benachrichtigungen stecken. Diese sind gezielt darauf ausgerichtet, Aufmerksamkeit zu binden und können gerade für Kinder und Jugendliche schwer zu durchschauen sein. Wissen darüber hilft Familien, Risiken besser einzuordnen und bewusste Entscheidungen zu treffen. Abschließend zeigt der Vortrag konkrete Strategien, die Familien im Alltag stärken: offene Gespräche, klare Regeln, gegenseitiges Vertrauen und ein respektvoller Umgang mit digitalen Medien. Ziel ist es, digitale Kompetenz zu fördern und Medien als das zu nutzen, was sie sein können – eine Bereicherung, nicht eine Belastung.


Lösungswort:
1. Unternehmen mit Sitz in Glurns, welches den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen hat
2. Besucherzentrum der Vogelwelt in Schlanders
3. Von wo kommt der Marmor in der U-Bahn-Station am Ground Zero in New York her
4. Der Künstler Lorenz Kuntner, ist auch als der „…. von Prad“ bekannt
5. Burganlage oberhalb Latsch
6. Kirche in Naturns mit Fresken aus dem Leben des Heiligen ...
7. Nachname des Bürgermeisters von Kastelbell
8. Was findet jährlich in Schluderns statt und spiegelt das mittelalterliche Leben wider
9. Besucherzentrum, wo man die Wasserwelt des Nationalparks Stilfserjoch bewundern kann
10. Im Kirchtor von Glurns befindet sich das Museum von Paul…
11. Größter Natursee im Obervinschgau
12. Bekanntes Kloster oberhalb von Burgeis
13. Nach dem Aschermittwoch beginnt die
14. Entlang der … in Schlanders befinden sich Geschäfte und Boutiquen, Gaststuben und Cafés
15. Am 19. März ist der …tag
16. Traditioneller Brauch in Prad von Faschingssonntag bis Faschingsdienstag
17. Hütte in Sulden unterhalb des Madritschjochs
18. Höchster Berg in Schlanders beim Vinschger Sonnenberg
19. Kirche direkt an der Staatsstraße, in Richtung Laas
1. Unternehmen gewonnen hat 2. Besucherzentrum 3. Von wo kommt York her 4. Der Künstler
5. Burganlage 6. Kirche in Naturns
7. Nachname
8. Was findet wider
1. Unternehmen mit gewonnen hat 2. Besucherzentrum 3. Von wo kommt York her 4. Der Künstler Lorenz 5. Burganlage oberhalb 6. Kirche in Naturns 7. Nachname des 8. Was findet jährlich wider
9. Besucherzentrum, bewundern kann 10. Im Kirchtor 11. Größter Natursee 12. Bekanntes
9. Besucherzentrum, bewundern kann 10. Im Kirchtor von 11. Größter Natursee 12. Bekanntes
13. Nach dem 14. Entlang der Gaststuben und 15. Am 19. März 16. Traditioneller 17. Hütte in Sulden 18. Höchster 19. Kirch direkt 20. Welcher Vinschger Orten
20. Welcher Brauch findet an jedem ersten Sonntag der Fastenzeit in vielen Vinschger Orten statt
Die Auflösung des letzten Rätsels gibt es in unserer VinschgerwindCommunity auf Whatsapp!

„Winteraustreiben“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Über Buchgeschenke können sich Helene Heinisch aus Eyrs, Richard Telser aus Eyrs und Mia Wiesler aus Taufers freuen. Herzlichen Glückwunsch. Die Bücher sind ab 19.02.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.
Verlost werden diesmal für drei Gewinner schöne Bücher. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it | Einsendeschluss: 2.3.26, 9:00 Uhr
Schloss Goldrain
Am Sonntag 8. Februar fand im Bildungshaus Schloss Goldrain eine Matinee mit Gianni Bodini und Gertrud Wellenzohn statt. Gianni Bodini versuchte mit seinen photografischen Arbeiten seine Eindrücke wiederzugeben, die er am Vinschger Sonnenberg mit seiner Kamera erlebt hat. Er fing an zu erzählen: “Als meine Frau Claudia und ich in den 70er Jahren von Mailand hierher kamen, sind wir zuerst im Martelltal gelandet. Dort habe ich fast alle Gipfel bestiegen, den Sonnenberg habe ich allerdings nie richtig wahrgenommen. Eines Tages sah ich in der Steiner Bar in Schlanders die Kulturzeitschrift ARUNDA “Der Vinschger Sonnenberg”. Einführend schreibt da Hans Wielander: “Kann eine Landschaft Gedächtnis haben? Der Sonnenberg hat Gedächtnis und also auch Geschichte”. Für mich war das alles schwer verständlich,
Schluderns Die „Museums Gaby“ (Obwegeser) und der Rugger Naz (Ignaz Thoma) schlüpften am „Unsinnigen“ in die Korrnerkleider und sorgten für Aufsehen. Die Idee dürfte wohl nach dem Besuch des Theaterstücks „Stroßnbluat“ entstanden sein, das vom Volxtheater Oubrwind beeindruckend auf die Bühne gebracht worden war. (mds)


Gertrud Wellenzohn, die Direktorin der Bildungseinrichtung Schloss Goldrain, führt in den Bildervor trag von Gianni Bodini ein; rechts: Der Komet “Neowise”, im Sommer 2020 über Tanas, war eines der vielen schönen Erlebnisse am Sonnenberg

aber es klang unglaublich poetisch. Mich faszinierten die Erzählungen über die Menschen, die in dieser kargen Landschaft überleben. Das machte mich neugierig. Dann habe ich den Hans persönlich kennengelernt und wir waren viel miteinander in den Bergen unterwegs. Er hat mir die Augen geöffnet für die einzigartige Landschaft des Sonnnebergs”.
Was Gianni Bodini in der Matinee auf Schloss Goldrain zeigte, klang fast wie eine Liebeserklärung an den Vinschger Sonnenberg. “Der Sonnenberg steckt voller Geheimnisse. Er ist für mich jedes Mal eine Entdeckung, eine miniera, eine Grube an Möglichkeiten”, sagt Gianni. Ihn faszinieren die Menschen, die dort arbeiten, die Schafe, die Schalensteine, die Waale,
die Höfe und Almen, die Traditionen, die Kultplätze, und er versucht alles mit seiner Kamera festzuhalten. Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Mit seiner originellen, charakeristischen Art des Erzählens ist es Gianni Bodini gelungen, die Besucher in Schloss Goldrain nicht nur zu unterhalten, sondern sie auch in seine Gedankenwelt mitzunehmen. (pt)
Innsbruck/Vinschgau
DasTrio „Sui Drei“ mit Lukas Punter, Jakob Raffeiner und Gernot Niederfriniger wurde beim 9. Volksliedwettbewerb am 31. Jänner 2026 im ORF Lan desstudio Tirol in Innsbruck mit dem Prädikat „Ausgezeichnet“ gewürdigt. Die drei Vollblutmu siker und Sänger überzeugten mit ihrer Darbietung, und sie erntete kräftigen Applaus.
Der 9. Tiroler Volksliedwett bewerb zeigte eindrucksvoll, wie lebendig das Tiroler Volks lied ist. Rund 100 Sängerinnen und Sänger und zahlreiche Ensembles aus Tiroler Musikschulen und aus Musikmittelschulen nutzten die Bühne des Wettbewerbs, um zu zeigen, wie selbstverständlich Volksliedgesang heute in der musikalischen Bildungsarbeit verankert ist. Damit wurde unterstrichen: Singen verbindet Generationen und schafft Gemeinschaft, vom Kindes- bis

ins Erwachsenenalter. Beim festlichen Abschlussabend präsentierten ausgewählte Gruppen ihre Lieder vor großem und begeistertem Publikum.
Zu den Ehrengästen zählten unter anderen Erich Deltedesco (Südtiroler Chorverband), Martin Waldauf (Chorverband Ti-
rol) und Gernot Niederfriniger (Südtiroler Volksmusikverein). Der Obmann des Tiroler Volksmusikvereins Peter Margreiter freute sich und meinte: „Es wächst eine neue Generation heran, die mit Freude, Neugier und Selbstverständlichkeit singend ihren Platz findet.“ (mds)

Unterhalb der Kirche – mitten in Martell Dorf – befinden sich der Kindergarten und die Grundschule Martell. Das Gebäude, das im Dachgeschoss zusätzlich zwei Wohnungen beherbergt und aus dem Jahre 1961 stammt, wurde energetisch saniert, modernisiert und erweitert. Bis zum Beginn des Kindergarten- und Schuljahres im vergangenen Jahr wurde alles pünktlich fertig gestellt. Das Ergebnis ist ein gelungenes und der Verdienst einer vorbildlichen Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten.
Nur wenig scheint sich auf den ersten Blick verändert zu haben. Schlicht und einfach, in graublauer Optik, so zeigt sich das Kindergarten- und Grundschulgebäude Martell nach seiner Sanierung und Erweiterung. Innen hingegen ist das Gebäude nicht wiederzuerkennen. Bürgermeister Georg Altstätter ist zufrieden. Viele Wünsche wurden berücksichtigt. In nur einem Kindergarten- und Schuljahr wurde das Projekt realisiert. „Das Gebäude blieb in seinem Charakter bestehen, der Baukörper wurde belassen, spätere Zubauten entfernt und das Gebäude mit einem Anbau verlängert“, heißt es von Seiten der Projektanten. Eine Bietergemeinschaft hat sich zusammen gefunden. Als Generalplaner zeichnet das Ingenierbüro Von Pföstl & Helfer verantwortlich, architektonisch hingegen Architekt Wilfried Menz von der Sozietät Arch. Menz-Arch. Gritsch. Generalunternehmen war die Baumänner GmbH aus Kastelbell.
Eine neue Schule für das Martelltal. „Ein Jahr dauerte der Neubau. Nicht alles verlief reibungslos und glatt....Fehlende Pläne zum Fundament des bestehenden Gebäudes, unvorhergesehenes Hang- und Grundwasser, ungeplante aber notwendige Trockenlegung mit Drainagen, Befestigungsarbeiten zur Straßensicherung, notwendige Bauleitplanänderung zum Start der Planung, Baukostenexplosion, Gespräche mit dem Landeshauptmann, dem Umweltministerium, geologische Gutachten und Statikurteile und dann noch ein Ölfund eines scheinbar alten, lecken Tankes“, so blickte Jana Schröter in der jüngsten Ausgabe des Schianbliamltols, der Marteller Zeitung, zurück.
Die energetische Sanierung und die Erweiterung war zweifelsohne mit vielen Herausforderungen verbunden. „Die größte Herausforderung bei diesem Projekt war die Kombination aus Kernsanierung und Neubau“, sagt Valerian Linser vom Generalunternehmen Baumänner zum Vinschgerwind. „Auf der einen Seite der Baustelle wurde ein neues Ge-
bäude hochgezogen, während zeitgleich im Bestandsgebäude alles bis auf die Grundstruktur abgebrochen wurde. Wie man sich vorstellen kann, stößt man bei der Sanierung eines alten Gebäudes immer wieder auf unerwartete Herausforderungen, die zeitnah gelöst werden mussten, damit die Bauzeit von einem Jahr eingehalten wurde und der Kindergartenund Schulbetrieb mit dem neuen Schuljahr im September wieder aufgenommen werden konnte. Vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen den Handwerksbetrieben, der Bauleitung und dem Bauherrn war ausschlaggebend für das sehr gelungene Projekt.“
Alle halfen mit – ein Gemeinschaftsprojekt der Marteller. „Im Mai 2024“, so Jana Schröter im Schianbliamltol, „begann das gesamte Schulpersonal die ersten Materialien zusammenzupacken. Bauhofmitarbeiter der Gemeinde schleppten dann Karton um Karton an die neuen Plätze ins Bürgerhaus, auch ins Sozialzentrum und in Container bei Trattla. Der Kindergarten zog derweil ins Sozialzentrum um. Viele Vereine mussten ihre Tätigkeiten und Termine umordnen. Sie stellten ihre Räumlichkeiten im Bürgerhaus zur Verfügung. Also wurden diese zuvor ebenfalls ausgeräumt und freigemacht. Kaum begannen die Ferien, ging es an die Schulmöbel. Hier half die Firma Fleischmann mit allen Kräften die Tafeln, Schränke und das ganze Mobiliar im alten Schulhaus ab- und im Bürgerhaus wieder aufzubauen. Die alte Grundschule wurde leer geräumt, neue Klassenzimmer in den verschiedenen Etagen des Bürgerhauses geschaffen und gestaltet, damit die Kinder für den einjährigen Übergang gemütliche Alternativorte des Lernens bekamen. Dann konnte der Abriss bzw. die Renovierung und der Neuaufbau endlich starten. Die Bauleitung durch das Ingenieurbüro Pföstl & Helfer GmbH, den Architekten Wilfried Menz und die Gemeinde selbst hatten ein strenges Auge auf die Gewerke, achteten darauf, dass alles im Zeitplan lief und organisierten den Ablauf der Handwerker. So

Das sanierte und erweiterte Kindergarten- und Schulgebäude in Martell Dorf blieb in seinem Charakter bestehen. „Die größte Herausforderung war die Kombination aus Kernsanierung und Neubau“, sagt Valerian Linser vom Generalunternehmen Baumänner. Fotos:
gaben sich die zumeist einheimischen Unternehmen quasi die Werkzeuge in die Hand und so schaffte man gemeinsam dann auch das fast Unschaffbare. Trotz all der Widrigkeiten, die bei einem so großen und wichtigen Bau zwangsläufig

auftauchen, konnte das neue Schuljahr in der neuen Grundschule Martell starten.“
Die Architektur. Der Anbau und der Bestandsbau bilden ein harmonisches Ganzes, schlicht und einfach in ihrer Form.

Das Satteldach trägt Holz. Der Eingang des Kindergartens im Erdgeschoss wurde auf die Unterseite, die vom Verkehr geschützte Seite, verlegt. Großzügig und einladend ist der neue Eingangsbereich. Heimelig wirkt es hier auf Anhieb.
Sitzmöbel und Informationstafel heißen willkommen. Die Raumaufteilung hier wurde optimiert und die Qualität der Räume verbessert. Ein Besprechungs-Büroraum ist neu dazugekommen und die Garderobe großzügiger gestaltet worden. Sichtfenster zwischen den Gruppen, Spiel- und Bewegungsräumen schaffen Blickkontakte. Offen zeigt sich demnach der Kindergarten Martell. Offen, übersichtlich und hell. Denn die alten Fenster wurden ausgetauscht, die Fensteröffnungen bis zum Boden hin vergrößert und damit viel Tageslicht ins Innere geholt. ▸




▸ Einerseits. Andererseits haben die Kinder freie Sicht nach draußen – in die Natur. Auf aufdringliche Farben wurde bewusst verzichtet. Runde Leuchten an der Decke sorgen für eine freundliche und warme Atmosphäre und wechseln sich mit kreisrunden Akustikabsorbern ab. Die verspielte Anordnung, das Wechselspiel aus Akustik und Licht, setzt einen besonderen Akzent und zeugt von einer durchdachten Lichtund Akustikplanung. Es ist ein einladender Ort zum Spielen, Lernen, sich Entwickeln und Entfalten entstanden, ein Wohlfühlort für Kindergartenkinder und -personal.



Die Klassenräume tragen Holzboden. Eingang, Flur und Sanitärräume hingegen Feinsteinzeugfliesen. Eine angenehme Lernatmosphäre ist entstanden. Im heurigen Schuljahr besuchen 39 Grundschulkinder die GS Martell.
Der Zugang zur neuen Grundschule erfolgt über das 1. Obergeschoss. Das große Vor-
Die Grundschule im 1. und 2. Obergeschoss hat nach der energetischen Sanierung und Erweiterung ebenso an Qualität gewonnen. Räumlich und akustisch. Das Raumangebot wurde erweitert: Garderobenbereich, Lehrerzimmer und Werkraum sind an Größe gewachsen. Gleichzeitig sind neue Räume wie ein Leseraum oder ein Server- und Kopierraum geschaffen worden. Während im ersten Obergeschoss die erste und zweite Klasse untergebracht sind, beherbergt das zweite Obergeschoss die dritte, vierte und fünfte Klasse. Der Raum vor den Klassen in beiden Geschossen wurde als Lernlandschaft ausgebildet. Auch die Sanitärräume wurden erneuert und vergrößert. Die Klassenräume tragen Holz, Eingangsbereich und Korridore hingegen robuste Feinsteinzeugfliesen. An der Decke wechseln sich quadratische Schallabsorber mit Lichtpaneelen ab und sorgen für eine angenehme und qualitativ hochwertige Lernatmosphäre.

dach beim Eingang von Kindergarten und Grundschule Martell bietet hier Schutz bei schlechtem Wetter. Energetisch hat das Kindergarten- und Grundschulgebäude mit der Sanierung natürlich einen Quantensprung gemacht. Alle Fenster, das Dach und sämtliche Heizungs-, Sanitär- und Elektroleitungen wurden ausgetauscht, Radonschutzmaßnahmen gesetzt und die Brandschutzbestimmungen angepasst.
Bürgermeister Georg Altstätter ist zufrieden und spricht allen Beteiligten seinen Dank aus: „Ich bedanke mich beim Lehrpersonal und den pädagogischen Fachkräften für die wertvolle Mithilfe bei der Erarbeitung des Projektes. Auch für die Flexibilität während
des Umbaus. Den Mitarbeitern der Gemeinde für die bürokratischen Abwicklung des Projektes in vielerlei Hinsicht. Ein großer Dank gilt auch Heidi Gamper, der zuständigen Referentin und Patrick Kathrein, dem Referenten in der Schlussphase und nicht zuletzt allen Technikern und Handwerkern.“
Die drei Schulen im alten Martelltal. Das neue Kindergarten- und Grundschulgebäude bietet eine einmalige Gelegenheit, um in die Vergangenheit zu blicken. Nachfolgend ein Auszug über die Chronik der Schule im Martelltal (Jana Schröter, Schianbliamltol): „Die Martellerinnen und Marteller nannten ihre Schule früher einfach „Dorf-
schule“. Dass überhaupt alle Marteller Kinder gemeinsam diese Dorfschule besuchten, ist erst ab 1980 der Fall. Zuvor gab es insgesamt drei kleinere Schulen in Martell: Die Waldbergschule am Niederhof, die Dorfschule und die Salter Schule in der Örtlichkeit Salt. Die Kinder von Rona, Unterhölderle und dem gesamten Waldberg gingen bis zum Jahr 1980 noch in die Waldbergschule am Niederhof. Eine Bergschule mit viel Geschichte. Zu diesen Zeiten darf man sich keine Schule vorstellen, wie heutzutage. Oft war das eine einfache Stube oder ein Zimmer irgendwo in einem Bauernhaus auf einem der Höfe....1980 musste die Schule dann aufgrund der geringen Kinderzahl komplett geschlossen werden und die Schülerinnen und Schüler besuchten fortan die Schule im Dorf. Die Kinder aus den Örtlichkeiten Gand, Ennetal, Sonnenberg, Meiern und Thairmühl gingen von jeher zur Dorf-
Die Räume des Kindergartens Martell haben nach der Sanierung und Erweiterung an Qualität dazugewonnen. Im heurigen Jahr besuchen 27 Kindergartenkinder den KG Martell.

schule. Im Waldberg wurde die Schule im Dorf von den Kindern nur Talschule genannt. Früher war das alte Schul- und Messnerhaus noch oberhalb der heutigen Straße angesiedelt, dort wo heute die Gemeindeverwaltung ihren Platz gefunden hat. Erbaut wurde es schon 1843. Erst 1959 wurde die Dorfschule an ihrem jetzigen

Standort aufgebaut. Die Kinder von Salt und Ennewasser, sowie der Vorhöfe mit den Höfen Burgaun, Ebn, Egg, Dorna, Niederwies, Tuscha und Kratzeben besuchten ganz früher ebenfalls die Dorfschule in Martell, konnten dann aber ab 1934 die Salter Schule besuchen. 1970 wurde dann jedoch die Schule in Salt aufgelöst, denn ab nun
wurden die Schulkinder ins Dorf gefahren. Die Kinder von den Vorhöfen wurden später dann aufgeteilt: Burgaun, Dorna und Ebn kamen wieder in die Dorfschule und von den anderen Höfen, die weiter talauswärts liegen, wurden die Kinder bereits ab Mitte der 1960er Jahre in die Schule nach Morter geschickt.
Hier also der erste aus der vor längerer Zeit (s. Vinschgerwind Nr. 16 vom 07.08.2025) angekündigten Reihe „Vinschger in der Welt“: die Lebensgeschichte des Gabriel Grüner. Sie ist beeindruckend, endet aber leider tragisch: Am ersten Tag als im achtjährigen Balkankrieg eigentlich Frieden sein sollte, nämlich am 13. Juni 1999, wurde er erschossen. Doch die Erinnerung an diesen unseren Vinschger Landsmann lebt weiter, denn alljährlich wird in Mals das Gabriel-Grüner-Stipendium und der nach ihm benannte Schülerpreis verliehen.
von Peter Tappeiner
Seit ich am 13. Juni des vorigen Jahres auf dem Dulje-Pass in der Nähe des Städtchens Suhareka im südlichen Kosovo an seinem Gedenkstein stand, hab ich den Namen des einen, der dort auf der schwarzen Granitplatte steht, ständig im Kopf, nämlich den von Gabriel Grüner. Geboren wurde er am 08. August 1963 in Mals als Ältester von vier Geschwistern. Sein Vater Volkmar Grüner war Oberförster aus Mals, seine Mutter Erika war gelernte Friseurin und kam aus dem Ruhrgebiet (Bochum), aus einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie. Die Jugendjahre waren geprägt von häufigen Wechseln des Wohnortes, bedingt durch den Beruf des Vaters: Steinhaus im Ahrntal, Kiens im Pustertal. In Bruneck besuchte Gabriel auch die Oberschule. Seine damalige Lehrerin für Deutsch und Geschichte, die Professorin Margareth Berger, hat ihn noch in lebendiger Erinnerung wegen seiner „überdurchschnittlichen Intelligenz, seiner außergewöhnlichen Sprachgewandtheit

und seinem Mut, auch unliebsame Dinge offen an- und auszusprechen.“
Nach der Matura studierte er an der Universität Innsbruck Germanistik und Geschichte. Im März 1984, im Alter von knapp 43 Jahren, starb sein Vater an Kehlkopfkrebs, was einen schweren Einschnitt in seinem Leben bedeutete. Er wurde als Ältester in die Rolle eines Ersatzvaters gedrängt. Nach Abschluss des Studiums in Innsbruck absolvierte er von 1990 bis 1991 die Henri-NannenJournalistenschule in Hamburg und wurde anschließend Reporter im Auslandsressort der Illustrierten Stern. Kurz nachdem er dort angefangen hatte, wurde aus der Balkankrise der Balkankrieg, und er rutschte, ohne es zu wollen, in die Rolle des Kriegsrepoerters. „Um acht Uhr morgens beginnt in Ormoz (Slowenien) der Krieg. Es ist Donnerstag, 27. Juni (1991)“. So leitete Gabriel Grüner seine erste Reportage aus dem ehemaligen Jugoslawien ein. Und die Grauen des Krieges sollten ihn über acht Jahre in allen seinen Phasen begleiten. Seine Feuertaufe erlebte er im Winter 1992 in der bosnischen Haupt-
stadt Sarajevo, von wo er zusammen mit dem Fotografen Uli Reinhardt aus der eingekesselten und von der serbischen Artillerie beschossenen Stadt auch die Geschichte des Mädchens Zlata Filipovic, der „Anne Frank Bosniens“ erzählte. Im Stern dokumentierte er auch ihr Kriegstagebuch, aus dem später unter dem Titel „Ich bin ein Mädchen aus Sarajevo“ ein Bestseller wurde. Bei der Berichterstattung aus der eingeschlossenen bosnischen Hauptstadt war er in ständiger Lebensgefahr. So musste er einmal, um zum Flughafen zu gelangen, sich zusammen mit einem Begleiter auf dem Rücksitz des Taxis mit einer kugelsicheren Weste zugedeckt über die berüchtigte Heckenschützeallee zum Airport „rasen“ lassen.
Seine spätere Aufgabe muss dem Schöngeist Gabriel Grüner besonders nahe gegangen sein. Mit dem Stern-Reportagefotografen und langjährigen Freund Uli Reinhardt hatte er dann nämlich wesentlichen Anteil bei der Aufdeckung und Dokumentation der Massenmorde an muslimischen Bosniaken, begangen im Juli 1995 in der UN-Schutzzone


von Srebrenica von serbischen Milizen unter ihrem Anführer Radovan Karadzic. Obwohl dieser sein Vorhaben angekündigt hatte, zum Zwecke der ethnischen Säuberung die unter dem Schutze von UN-Blauhelme stehende Enklave anzugreifen, wobei „das Blut bis zu den Knieen reichen würde“, war es nach den Massenmorden nicht leicht, Zeugen für das Massaker zu finden. Es gelang
Der englische Journalist Misha Glenny wurde einmal gefragt, warum der Krieg auf dem Balkan mit solcher Grausamkeit geführt wurde. Er antwortete: „Ihr seid alle im Urlaub in Jugoslawien gewesen. Aber ihr kennt nur die Dalmatinische Küste. Dahinter in den Bergen haben die Leute ihre Probleme schon immer mit Waffen gelöst. Es galt immer das Recht des Stärkeren.“
„Der Regen kehrt nicht zurück nach oben. Wenn die Wunde nicht mehr schmerzt, schmerzt die Narbe.“
Bert Brecht (Aufschrift auf dem Gedenkstein am Duljepass)
ihnen, einen Überlebenden auszuforschen, der die Massenerschießungen in der Weise überstanden hatte, dass er unverletzt unter zwei Toten zu liegen gekommen war. Doch vorher musste das Stern-Team die Exhumierung tausender halbverwester Leichen mitansehen.
Im Anschluss an den Friedensvertrag von Dayton ist dann zumindest auf dem Westbalkan relative Ruhe eingekehrt, sind die Serbenführer Radovan Karadzic und General Ratko Mladic als Verantwortliche für die schlimmsten Kriegsverbrechen in Europa seit den Greueln der Nazis vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag abgeurteilt worden und hat auch Slobodan Milosevic seinen Teil abgekriegt.
Gabriel Grüner war aber nicht nur auf dem Balkan unterwegs, er schrieb auch Reportagen aus Afghanistan, Kurdistan, Algerien, Somalia und aus dem Sudan, einem Gebiet, in dem eine Million Menschen vom Hungertod bedroht waren. Aufgrund seines Berichtes spendeten Stern-Leser 1,14 Millionen D-Mark für „Ärzte ohne Grenzen“. Doch nach acht Jahren Kriegsberichterstattung aus dem Balkan wollte er mit einer Reportage über den Frieden im Kosovo einen Abschluss setzen. Zu seinen Kollegen hatte Gabriel Grüner vorher gesagt: „Irgendwann hast du die Schnauze voll von dem ganzen. Irgendwann kannst du es einfach nicht mehr mitansehen.“ Seine letzte Reportage aus dem Kosovo sollte keine Kriegsreporta-
ge mehr sein, denn es war nach 15 Monaten Krieg auch dort der Frieden eingekehrt. Und am 13. Juni 1999 wollte er von Skopje in Makedonien aus seinen Bericht an den Stern schicken. Doch auf dem Weg dorthin wurden sie von auf dem Rückzug befindlichen serbischen Milizen gestoppt. Diese hatten ihr Auto zu Schrott gefahren, indem sie in eine Panzerkolonne gerast waren. Um sich ein neues zu beschaffen, hielten sie das des Stern-Teams an, erschossen sie dessen Insassen und bemächtigten sich des Fahrzeugs. Der Stern-Fotograf Volker Krämer und der albanische Übersetzer waren auf der Stelle tot, Gabriel Grüner erlag einige Stunden später in einem Lazarett der NatoTruppen seinen Verletzungen. Seine Freundin Beatrix Gerstberger war im sechsten Monat schwanger.
Die Nachrufe von Gabriels Berufskollegen und Freunden sind berührend. Stellvertretend bringen wir den von Ulrich Ladurner aus der ZEIT: „Aber er war weit mehr als ein Kriegsreporter. Das Schreiben war sein ganz Eigenes, lang bevor er über Kriege berichtete. Schreibend bewegte er sich in den letzten Jahren durch die Zonen des Todes. Die Feder war sein bestes Mittel, dem Schrecken zu begegnen. Er schrieb über Kriege, weil es ihm wichtig war. Er tat es, weil er sich den Menschen, denen er auf seinen Reisen begegnet war, verpflichtet fühlte.. Er war mit ihnen verbunden, so wie mit allen anderen Menschen: über die Leidenschaft für das Leben.“ Gabriel Grüner ist in Mals begraben.

Literatur:
- Martin Maria Reinkowski, Jugoslawien. Geschichte und Legende. BoD 2021.
- Roberto Roveda und Michele Pellegrini,Genocidi dall’antichitá al mondo contemporaneo, le piccole pagine 2024.
- Edgar Hösch, Geschichte des Balkan, C.H.Beck, 2004 Wärmstens empfohlene Lektüre: Ivo Andríc, Die Brücke über die Drina; Nobelpreis 1961, Roman.
Beim Leserdienst des STERN bedanke ich mich für die Überlassung vieler der dort digital gespeicherten Reportagen von Gabriel Grüner
v.l.n.r.: Gabriel Grüner; Gabriel Grüner und Fotograf Uli Reinhardt 1993 im belagerten Sarajevo; Gedenktafel am Dulje Pass im Kosovo
Vinschgau/Landeck
Beim traditionellen Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Landeck war auch heuer wieder eine Wirtschaftsdelegation aus dem Bezirk Vinschgau des Südtiroler Wirtschaftsrings vertreten. Der grenzüberschreitende Austausch unterstreicht einmal mehr die enge wirtschaftliche Verbundenheit diesseits und jenseits des Brenners.
Für die neue SWR-Bezirkspräsidentin ab 2026, Katja Trauner, bot der Empfang eine wertvolle Gelegenheit, erste Kontakte mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik in Nordtirol zu knüpfen und bestehende Netzwerke weiter auszubauen. Im Mittelpunkt standen Gespräche über aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen sowie gemeinsame Zukunftsthemen, die beide Regionen gleichermaßen betreffen.

Austausch mit dem Tiroler Lan deshauptmann Anton Mattle, bei dem zentrale Anliegen der regionalen Wirtschaft diskutiert wurden. Dabei wurde deutlich, dass viele Fragestellungen – von Fachkräftemangel bis Standortentwicklung – grenzüberschreitend gedacht und gemeinsam angegangen werden müssen.
bis Ende 2025, die ebenso Teil der Delegation war. Gemeinsam mit Katja Trauner reisten zudem Daniela Folie, Bezirksobfrau des lvh Obervinschgau, Karl Pfitscher, Vorsitzender von HGV 65 Plus, Roselinde Gunsch, Präsidentin der Bezirksgemeinschaft Vinschgau sowie Urban
Rinner, Generalsekretär der Bezirksgemeinschaft Vinschgau nach Landeck, um den Austausch mit den Tiroler Partnern aktiv mitzugestalten.
Der Besuch in Landeck setzt ein klares Zeichen für eine weiterhin enge Kooperation und den gemeinsamen Einsatz für starke Wirtschaftsstandorte in beiden Regionen.
Mals/Fasching
Es ist ein besonderer Faschingsbrauch, den alle Malser bestens kennen. Das Schützenspiel der Malser Grundschulkinder gibt es angeblich bereits seit 1866 und
den Soldaten, den Schützen, dem Fähnrich und Trommler, begleitet von verschiedenen Handwerkern, durch das Dorf. Auf den Plätzen nehmen sie Aufstellung. Dann wird gesun-

wenn es ihn nicht geben würde. In den vergangenen Jahren wurde das Schützenspiel als Schulprojekt durchgeführt. Die Buben und seit einigen Jahren auch die Mädchen der 5. Klasse lernten die Sprüche und Lieder mit ihren Lehrpersonen ein und zogen an einem Schultag vor dem Unsinnigen durch das Dorf. Auch dieses Jahr wurden die Plakate, die Lieder und Sprüche in der Schule vorberei-
Schützenspiel
Mals mit folgenden Figuren v. l.: Hauptmann, Fähnrich, Trommler, Bauer, Zimmerer, Metzger, Doktor, Schuster, Bäcker, Pfonnenflicker und Mausfallhändler, dahinter die begleitenden Eltern
tet. Die Schüler:innen meldeten sich freiwillig und zogen dann am Unsinnigen Donnerstag nach der Schule mit einigen Eltern durch das Dorf. Aufgrund der besonderen Situation im heurigen Schuljahr haben sich nur 11 Kinder anstatt rund 20 Kinder am Schützenspiel beteiligt. Aber den Eltern war es wichtig, dass die alte Tradition, dieser besondere Faschingsbrauch, auch heuer aufgeführt wird. Kurz nach 10 Uhr startete die Gruppe beim Gemeindehaus und ging weiter zum Café Fritz und machte dann Halt beim Despar Rungg, Hotel Greif, Grauen Bär, Hauptplatz, Despar Windegger, Gasthaus zum Hirschen, Kinoplatz und zurück zum Hauptplatz, wo der Dorfrundgang um 12:00 Uhr endete. Viele Malser freuten sich, das Schützenspiel wieder zu erleben, sie hörten aufmerksam zu und gaben auch gerne eine kleine Spende. (hzg)
Laas war am Unsinnigen Pfinzta das Zentrum des wilden Westen Tyrols. Es wurde getanzt, geballert, gelacht und getschedert! Ausgelassen, wie es sich zum Unsinnigen gehört.







Der Vinschgau ist seit jeher ein Apfelland. Was hier wächst, findet seinen Weg auf Märkte in ganz Europa. Doch wie gelingt es, Bioäpfel aus dem Tal nicht nur regional zu produzieren, sondern europaweit eine führende Rolle einzunehmen? Eine Ant wort darauf liegt in der BIO-Abpackstätte der Genossenschaft JUVAL, einem Herzstück der Bio-Strategie von VIP, dem Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse.
Ein starkes Zeichen für Bio VIP zählt heute zu den wichtigsten Anbietern von Bioäpfeln in Europa. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis langfristiger Entscheidungen – für Qualität, Nachhaltigkeit und moderne Strukturen. In der JUVAL wurde gezielt in eine Infrastruktur investiert, die ausschließlich auf Bio ausgerichtet ist. Das ist in dieser Form europaweit etwas Besonderes. Hier werden Bioäpfel gelagert, sortiert und verpackt – und das mit modernster Technik. Ziel ist es, den Handel und die Konsumentinnen und Konsumenten das ganze Jahr über zuverlässig mit hochwertigen Bioäpfeln aus dem Vinschgau zu versorgen.
Frische, die bleibt – das ganze Jahr Äpfel sind ein Naturprodukt, das Zeit braucht. Damit sie auch Monate nach der Ernte noch frisch, knackig und aromatisch sind, spielt die Lagerung eine entscheidende Rolle. In der JUVAL kommen dafür große Hochregallager mit kontrollierter Atmosphäre zum Einsatz. Temperatur, Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit werden exakt gesteuert – so bleiben die Äpfel in Topqualität. Ein digitales Lagersystem sorgt dafür, dass immer jene Äpfel zuerst ausgeliefert werden, die am längsten lagern. Das klingt simpel, bringt aber große Vorteile: weniger Energieverbrauch, bessere Planbarkeit

und gleichbleibende Qualität. „So können wir ganzjährig Bioäpfel auf höchstem Niveau liefern“, erklärt Gerhard Eberhöfer, Bio Product Manager bei VIP.
Geschwindigkeit trifft Sorgfalt
Neben der Lagerung ist auch die Verarbeitung ein wichtiger Faktor. In der JUVAL können pro Stunde große Mengen an Äpfeln sortiert und über zwölf Verpackungslinien für unterschiedliche Kunden vorbereitet werden – vom kleinen BioFachhandel bis zum großen Lebensmittelmarkt. Trotz dieser Leistung steht eines immer im Vordergrund: Sorgfalt und Rückverfolgbarkeit.
„Jeder Apfel soll nachvollziehbar bleiben – vom Baum bis ins Regal“, sagt Stephan Gorfer, Betriebsleiter der Genossenschaft JUVAL. Möglich macht das eine weitgehend automatisierte Abwicklung, bei der alle Schritte dokumentiert werden.
Wer steckt hinter dem Apfel?
Besonders spannend – auch für Konsumentinnen und Konsumenten – ist das Projekt BioGraphy. Über einen QR-Code auf der Verpackung kann man nachverfolgen, von welchem Hof im Vinschgau die Bioäpfel stammen. Man lernt die Bäuerinnen und Bauern kennen, sieht ihre Höfe, die angebauten Sorten und bekommt einen
Einblick in ihren Arbeitsalltag. So wird der Bioapfel wieder greifbar – nicht als anonymes Produkt, sondern als Ergebnis täglicher Arbeit, Erfahrung und Verantwortung.
Nachhaltigkeit, die sichtbar ist Zur Zukunft des Bioanbaus gehört auch der bewusste Umgang mit Ressourcen. Auf den Dächern der Genossenschaft JUVAL erzeugen Photovoltaikanlagen bis zu 65 Prozent des benötigten Stroms. Das spart Energie, reduziert Emissionen und macht den Standort unabhängiger.
Moderne Technik, erneuerbare Energie und regionale Wertschöpfung greifen hier ineinander – ein Modell, das zeigt, wie Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammengehen können.

Die Menschen hinter dem Bioapfel Im Zentrum dieser Entwicklung stehen jedoch nicht Maschinen
oder Hallen, sondern die 261 Bio-Produzentinnen und BioProduzenten im Vinschgau. Ihr Know-how ist über Generationen gewachsen und bildet das Fundament der heutigen Bioqualität. Unterstützt werden sie durch eine spezialisierte Fachberatung, die sie bei allen Fragen rund um den Bioanbau begleitet – von der Pflege der Anlagen bis zur Ernte. Gleichzeitig bleiben die Betriebe nicht stehen: Produktion und Sortenwahl werden laufend an neue Erkenntnisse, Marktanforderungen und klimatische Bedingungen angepasst. Diese Mischung aus Erfahrung, Professionalität und Bereitschaft zur Weiterentwicklung macht den Vinschger Bioapfel zu dem, was er heute ist.
Ein Gewinn für den ganzen Vinschgau Mit Investitionen wie jener in der JUVAL stärkt VIP nicht nur seine Marktposition, sondern auch den Vinschgau als Bio-Kompetenzregion. Die


Verbindung aus bäuerlicher Arbeit, moderner Technik und transparenter Vermarktung schafft Vertrauen – bei Handelspartnern ebenso wie bei den Menschen, die Bioäpfel aus dem Tal genießen. So bleibt der Apfel aus dem Vinschgau nicht nur ein Stück Tradition, sondern auch ein Blick in die Zukunft der Landwirtschaft.








I-Klaub, einen elektronischen Klaubkorb, hat der Landwirt David Pircher aus Tarsch entwickelt. Im vergangenen Herbst war der sensorgesteuerte und hochprofessionelle Klaubkorb erstmals im Einsatz und hat die Testphase gut bestanden.
Von Angelika Ploner

David Pircher ist ein Tüftler, „a Baschgler“ wie man im Dialekt so schön sagt. In erster Linie, sagt er, sei er ein ganz normaler Bauer. Jede Maschine, jeder Traktor, jeder Hänger, kurzum jedes landwirtschaftliche Gerät auf seinem Hof in Tarsch ist umgebaut oder angepasst worden. „Meine Leidenschoft isch oanfoch olls zu optimieren und weiterzuentwickeln. Wenn mir firkimmp, dass eppes ungschickt isch, richt i mir die Maschinen so, dass es leichter isch zun orbeiten“, erklärt David Pircher seine Philosophie. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die letztendlich aber einen großen Unterschied machen können. Die Ideen, die Einfälle kommen spontan auf der Wiese beim Arbeiten. Er könne nicht anders als diese dann in seiner Werkstatt umzusetzen. Unterstützt wird er dabei auch immer wieder von der Firma Vimas mit Bruder Hansjörg Pircher.
Das jüngste Ergebnis seiner Tüftelei nennt sich I-Klaub und ist ein elektronischer Klaubkorb. Eine innovative Idee, die eigentlich aus der Not heraus geboren wurde, sagt er. Mühselig sei es oft bei der Ernte die Kisten an- und herumzuheben oder lange Wege mit wenigen Äpfeln zurücklegen zu müssen. Bei einer Ernte, die über Tage und Wochen geht, ist das sehr anstrengend. „Des gibs jo net, dass es nix gib, wo man in Äpfl inni tian konn, isch mir olm wieder durchn Kopf gongen“, sagt Pircher. Etwas, das die Ernte erleichtert und sich selber ausleert. Die Idee eines elektronischen Klaubkorbs kam nicht spontan, sondern entwickelte sich langsam und reifte mit der Zeit heran.
In der Werkstatt in Tarsch stehen mehrere Prototypen. Über Jahre hat David Pircher die Prototypen weiterentwickelt. Den ersten hat er noch aus Eisen gefertigt. Immer wenn ihm etwas eingefallen ist, hat er „weiterge-
baschglt“ und weiterprobiert. Dann kam ihm die Idee mit der halbrunden Schaufel. Das war letztendlich der entscheidende Durchbruch. Die zwei halbrunden Schaufeln oder Schalen öffnen und schließen sich mechanisch und ähneln einem Greifer. Innen staffierte er sie mit Gummimatten aus, die irgendwie an den guten, alten „Tschaggl“ erinnern und die Äpfel weich landen lassen. Der Klaubkorb hängt an vier Bändern und ist sensorgesteuert. Ist er voll, fährt er per Knopfdruck automatisch nach unten bis kurz oberhalb der Äpfel, die Schaufeln öffnen sich und der Inhalt entleert sich langsam und schonend in die Großkiste. Hat der Klaubkorb die Äpfel entleert, fährt er alleine wieder hoch. Herzstück des Systems sind die halbrunden Schaufeln und der spezielle Öffnungsmechanismus, der sensorgesteuert arbeitet und patentiert ist.
Der Klaubkorb selbst ist von einem Rahmen mit zwei Griffen
eingefasst und dort praktisch befestigt. I-Klaub kann auf einer Hebebühne oder auch auf eine Erntemaschine aufgebaut werden. Oben wird einfach in das Klaubkörbchen geerntet und wenn es voll ist, entleert es sich in die darunter liegende Kiste. Es geht darum kurze Wege zu nehmen, schonend, effizient und flexibel zu ernten. Es ist eine Hilfestellung, eine Zusatzhilfe beim Klauben und „isch kinderleicht zu bedienen“, sagt David Pircher zum Vinschgerwind. Kein schweres Tragen mehr, „i will, dass es in die Leit guat geaht ban Klauben.“ Und den Äpfeln, dem Produkt natürlich auch.
„Wir haben I-Klaub im vergangenen Jahr erstmals getestet und waren damit sehr zufrieden“, sagt Pircher. Die Teile professionell gefertigt hat die Firma Weico in Brixen und auch die letzten Details ausgefeilt, damit der elektronische Klaubkorb den Anforderungen ▸ HOLZ-PELLETS
4-26 19.02.26



▸ an die Arbeitssicherheit und Zertifizierungen standhält. Im vergangenen Jahr zwischen Ferragosto und dem Klauben hat Weico die Teile an Pircher geliefert und dieser hat sie in kürzester Zeit zusammengebaut und einsatzbereit gemacht. MyID steht auf dem Klaubkorb und i-Klaub. MyID steht für Mei Idee, i-Klaub einfach für „i klaub“. Das Design stammt von Studio Oberhauser aus Bozen. Unterstützung kam auch von
der Abteilung für Innovation und Forschung. David Pircher geht es darum, „dass in die Bauern gholfn isch.“ Die Produktion schafft er nicht alleine. Soviel steht fest. Er ist in seiner landwirtschaftlichen Tätigkeit fest eingebunden. Pircher: „Es war flott, wenn jemand die Produktion übernemmen tat.“
MyID i-Klaub – Pircher David Tel. 333 1379389








Damit man sich ein umfassendes Bild über i-Klaub machen kann, hat David Pircher ein Video gedreht. Auf Youtube ist dieses abrufbar und zeigt wie der elektronische Klaubkorb in der Praxis funktioniert.
https://m.youtube.com/watch?si=Q6bnMBUzdVte4 c3k&v=yYXbMnK-pME&feature=youtu.be
Am Außensitz des Versuchszentrums Laimburg in Eyrs werden auf 5 Hektar verschiedenste Gemüsearten und -sorten zu Versuchszwecken angebaut. Der Vinschgerwind hat mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Freilandgemüsebau des Versuchszentrums Laimburg Markus Hauser ein Gespräch über angebaute Arten, über Sorten, Herausforderungen und Empfehlungen geführt. Hauser ist seit über 30 Jahren im Versuchsfeld Eyrs tätig. Das Versuchszentrum Laimburg feierte im vergangenen Jahr 50 Jahre Forschungszentrum für die Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung.
Interview: Angelika Ploner & Heinrich Zoderer I Transkription: Nadine Hofer
Vinschgerwind: Das Versuchsfeld Eyrs ist zwar den meisten bekannt, aber die wenigsten wissen, was dort genau angebaut wird.
Markus Hauser: Wir machen die Versuchstätigkeit für Freilandgemüsebau für ganz Südtirol. Versuche werden zwar auch an anderen Standorten der Laimburg gemacht, aber der Sitz der Arbeitsgruppe Freilandgemüsebau ist hier in Eyrs. Unter praxisnahen Bedingungen werden Sortenvergleiche, bedarfsgerechte
Düngung, Anbautechniken, Kulturführung und Pflegemaßnahmen, Pflanzenschutz sowie integrierte und biologische Anbauweise bei den für die Südtiroler Landwirtschaft interessanten Gemüsearten durchgeführt.
Vinschgerwind: Wieviele Gemüsesorten werden durchschnittlich hier am Versuchsfeld Eyrs angebaut?
Markus Hauser: Das müssen wir spezifizieren. Sie sprechen von Sorten und meinen
wahrscheinlich Arten. Rohnen, Karotten usw. das sind Arten. Und von jeder Art haben wir verschiedene Sorten. Zum Beispiel beim Karfiol haben wir Sorten wie Seoul, Clapton u.v.a.
Vinschgerwind: Anders gefragt: Wieviele Arten wurden im vergangenen Jahr angebaut. Markus Hauser: 2025 haben wir Versuche bei 15 Gemüsearten durchgeführt. Wir hatten aber auch schon Jahre mit knapp 40 Gemüsearten im Anbau. Das hängt immer


vom jährlichen Versuchsprogramm ab. Dieses wird jedes Jahr neu erstellt. Vorschläge dafür reichen die sogenannten Steakholder, wie bäuerliche Verbände, Beratungsorganisationen usw., ein. Diese werden dann mit uns besprochen und wir entscheiden, ob die Thematik versuchsmäßig abzuklären ist und legen gegebenenfalls einen Vorschlag dem wissenschaftlichen Beirat der Laimburg vor, der dann abschließend darüber entscheidet. ▸

▸ Vinschgerwind: Sind die Arten von Jahr zu Jahr relativ gleich oder gibt es neue?
Markus Hauser: Beides, wir haben hier auch schon Versuche mit „Exoten“ wie Süßkartoffeln oder Artischocken gemacht. Das sind nicht typische Südtiroler Produkte. Im Fokus stehen aber hauptsächlich die für das Südtiroler Anbaugebiet relevanten Gemüsearten. Knapp 90 Prozent des im Vinschgau für den Verkauf produzierten Gemüse macht der Karfiol aus und das spiegelt sich natürlich auch in unserem Versuchsprogramm wieder.
Vinschgerwind: Knapp 90 Prozent? Also Steckenpferd hier ist der Karfiol.
Markus Hauser: Wir sind bei der Sortenprüfung von Karfiol gut aufgestellt. Denn der Gemüsebau im Vinschgau ist, wie gesagt, vorwiegend Karfiol. Wenn sich Sorten hier bei uns im Versuchsfeld über einen Zeitraum von drei Jahren gut zeigen, dann empfehlen wir sie an die landwirtschaftliche Praxis weiter.
Vinschgerwind: Aber was untersuchen Sie genau? Krankheitsanfälligkeit, Klimaeinfluss…?
Markus Hauser: Die zu untersuchenden Parameter sind quantitative, wie Ertragsleistung, mittleres Blumengewicht usw., und qualitative, wie Farbe, Grießigkeit, Kompakt-
heit, aber auch Resistenzen und Toleranzen usw. Der Hektarertrag ist entscheidend für den Anbauerfolg, genauso wie die Farbe, denn unser Karfiol muss schneeweiß sein.
Vinschgerwind: Das heißt Sie müssen auch die Verkaufsstrategie im Kopf haben?
Markus Hauser: Ja, die Parameter, die wir prüfen, sind auch jene, die für die Vermarktung wichtig sind.
Vinschgerwind: Welche Karfiolsorte wird im Vinschgau am meisten angepflanzt?
Markus Hauser: Momentan ist es die Sorte Seoul. Das ist eine israelische Züchtung, eine Hybridsorte. Es handelt sich –ganz nebenbei bemerkt – bei den Neuzüchtungen vorwiegend um Hybridsorten.
Vinschgerwind: Was sind Hybridsorten?
Markus Hauser: Hybridsorten sind, im Gegensatz zu den samenfesten Zuchtsorten, nicht fortpflanzungsfähig. Es handelt sich um eine Kreuzung, bei welcher alle Hybride, also Pflanzen, eine große Ähnlichkeit und Einheitlichkeit haben. Bei samenfesten Sorten hingegen ist das genetische Material unterschiedlich und jede Pflanze ist anders als die andere. Das ist der große Unterschied. Als ich hier vor 30 Jahren begonnen habe, wurden noch vorwiegend samenfeste
was untersuchen sie dann noch?
Karfiolsorten in der landwirtschaftlichen Praxis angebaut. Die Hybride haben sich jedoch im ganzen Gemüsebau durchgesetzt, da das Wachstumsverhalten sehr gleichmäßig ist und die Bestände deshalb sehr einheitlich sind. So liegt auch das Erntefenster bei einem Satz Blumenkohl z.B. in der Regel bei 15 bis 20 Tagen, während vor 30 Jahren auch zwei Monate zum Durchernten benötigt wurden.
Vinschgerwind: Also die Pflanzen wurden vereinheitlicht?
Markus Hauser: Ja. Heute pflanzen bei uns zum Beispiel sehr viele zwei Sätze Karfiol im Jahr auf demselben Feld: den ersten Anfang April und den zweiten Anfang Juni.
Vinschgerwind: Und wie haben die Bauern das früher gemacht?
Markus Hauser: Früher ging sich zeitlich nur ein Satz pro Jahr aus. Die Samen haben die Bauern immer gekauft, aber früher haben sie die Pflanzen selbst gesät, pikiert und in den Folientunnel aufgezogen. Das tut heute kaum einer mehr. Die Jungpflanzen produzieren jetzt große Firmen in der Poebene, welche die Pflanzen dann liefern. Die Genossenschaften handeln den Preis aus und kaufen sie gemeinschaftlich ein.
Vinschgerwind: Blöde Frage: Wenn Sie schon wissen, welche die beste Blumenkohlsorte ist,
Markus Hauser: Jetzt, momentan, ist sie die für unser Anbaugebiet geeignetste Sorte. Aber vor dieser Sorte hat es auch eine Beste gegeben und wenn wir es bei jener belassen hätten, hätten wir die Jetzige nie gefunden. Es kommen jedes Jahr viele Neuzüchtungen von unterschiedlichen Züchterfirmen auf den Markt und die schauen wir uns natürlich an. Wir pflanzen im Versuchsfeld normalerweise zwei, drei Sätze Karfiol pro Jahr: Frühpflanzung bis Mitte Mai, Sommerpflanzung bis Mitte Juni und Spätanbau bis Mitte Juli. Früher hatten wir für jeden Satz eine andere geeignete Sorte. Die Sorte Seoul ist jedoch für alle drei Sätze geeignet, das heißt für die ganze Anbauzeit im Vinschgau. Für die mit Kohlhernie verseuchten Felder schlagen wir Sorten vor, welche eine bestimmte Resistenz bzw. Toleranz gegen diese Krankheit haben.
Vinschgerwind: Kohlhernie?
Markus Hauser: Kohlhernie ist eine Pilzkrankheit, die die Wurzeln befällt und die Pflanzen verwelken lässt. Das kann einen Totalausfall bewirken. Im ersten Jahr kann man die Pflanzen vielleicht noch zur Ernte bringen, aber dann bilden die Pilze Dauersporen und diese bleiben über Jahre, ja Jahrzehnte im Boden und da gibt es auch kein Mittel, das dagegen hilft. Das einzig Wirksame wäre eine Bodenentseuchung, und die ist, richtigerweise, bei uns hier verboten. Auf solchen, von Kohlhernie befallenen Feldern, kann man dann mit toleranten/ resistenten Sorten wie Clapton oftmals noch einige Jahre Karfiol produzieren. Das Problem ist: Normalerweise sollte man Karfiol nur alle vier Jahre auf dem gleichen Feld anbauen und dazwischen andere Gemüsefamilien oder andere Kulturen, beispielsweise Korn anbauen. Das heißt, idealerweise eine bestimmte Fruchtfolge einhalten.
Vinschgerwind: Das heißt nach zehn, fünfzehn Jahren ist der Boden unfruchtbar?
Markus Hauser: Unfruchtbar nicht, es bestehen jedoch bestimmte Anbaurisiken. Wir haben das Glück, dass wir in der Talsohle, also auf den Mösern

wenigen Jahren Karfiolanbau das Problem mit Kohlhernie. Oft sogar schon nach dem ersten Jahr, wie es uns z. B. einmal in Schluderns passiert ist.
Vinschgerwind: Nochmals zurück zu den Mösern. Das Glück ist also, dass es sich um alkalische Böden handelt?
Markus Hauser: Genau. Und in Europa gibt es nur wenige solche Gebiete, z. B. noch in einer bestimmten Gegend in Belgien. Dort wurde schon 50 Jahre lang, zwei Mal im Jahr, auf den gleichen Feldern, Karfiol angebaut und es gab kaum Pro-

bleme mit der Kohlhernie. Der pH-Wert dieser Felder lag über 8. Die alkalischen Böden sind also der Grund, dass der Karfiol bei uns über so viele Jahre ohne Fruchtfolge angebaut werden konnte.

Vinschgerwind: Früher wurden aber auch Karotten und Rohnen gepflanzt.
Markus Hauser: Karotten und Rohnen wurden größer flächig angebaut, bevor Ende der 70er Jahre der Blumenkohlanbau Fahrt aufnahm. Mittlerweile
spielen diese im Vinschgau eine untergeordnete Rolle, denn wie gesagt: knapp 90 Prozent vom Freilandgemüse ist Karfiol, der angebaut wird. Der Rest sind meist Kartoffeln, Speisekürbis, Salat, Fenchel, Rohnen usw. Aber der Karfiolanbau hält sich bei uns eigentlich, weil wir in einer Zeitnische produzieren, in der in den restlichen Anbaugebieten Italiens der Anbau aufgrund der heißen Witterung nicht möglich ist. Die Vinschger Produzenten liefern von Anfang Juni bis Anfang Oktober.
Vinschgerwind: Wie viel Blumenkohl wird im Vinschgau produziert?
Markus Hauser: Im Jahr 2025 waren es um die 320 Waggon, also 3.200 Tonnen.
Vinschgerwind: Welche Schädlinge und Krankheiten bereiten die größten Sorgen?
Markus Hauser: Die Regulierung der gängigen Schädlinge an Kohlgewächsen, wie Kohlfliege, Kohlschabe, Kohlweißling, Kohleule, Erdeulen, Erdflöhe sowie Verbiss durch Vögel oder Wildtiere beschäftigen uns auch in der Versuchstätigkeit. Darüber hinaus sind im Pflanzenschutz auch Pilzkrankheiten wie eben die Kohlhernie, die Kohlschwärze (Alternaria) und andere, sowie Bakteriosen, wie Adernschwärze und Weichfäule Thema. Erheblichen Arbeitsaufwand bereiten uns letzthin auch EUEntscheide zur Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln im Anbau von landwirtschaftlichen Produkten. ▸



▸ Wenn Wirkstoffe, oft recht kurzfristig, die Zulassung verlieren, gilt es möglichst schnell alternative Pflanzenschutzstrategien aufzuzeigen, um trotzdem ein marktfähiges Produkt wirtschaftlich zu produzieren. Durch die derzeitigen weltweiten Kriege und Krisen scheint ein gewisses Umdenken zu erfolgen und die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln in Europa erhält dadurch wieder eine andere Gewichtung.
Vinschgerwind: Wird der Pestizid-Einsatz abgebaut?
Markus Hauser: Die zugelassenen Wirkstoffe werden kontinuierlich reduziert und auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Dies kann jedoch unter Umständen zu Schwierigkeiten im Anbau führen, auch beim Karfiol. Vor wenigen Jahren hat z.B. ein Wirkstoff die Zulassung verloren, welcher bei uns standardmäßig zur Bekämpfung der Kleinen Kohlfliege eingesetzt wurde. Die Kohlfliege legt Eier an den Wurzelhals junger Pflanzen und die daraus schlüp-
fenden Maden fressen dann die Wurzeln und verursachen dadurch das Absterben der Pflanzen. Ohne wirksame Pflanzenschutzstrategie kann es zu Ausfällen von 50% und mehr kommen.
Vinschgerwind: Es wurde also etwas abgeschafft, wo für es keine Alternativen gab?
Markus Hauser: Für unser Anbaugebiet zu diesem Zeitpunkt nicht. Wir haben dann gesehen: die Holländer und die Deutschen z.B. haben schon einen alternativen zugelassenen Wirkstoff, dieser war in Italien jedoch nicht zugelassen, da die Zulassungen nicht EU-weit gelten.
4-26 19.02.26

Landwirtschaftsministerium. Die Regelung ist also ganz unterschiedlich. Da sind wir noch weit entfernt von einer europaweiten Einheitlichkeit.
Vinschgerwind: Die Zulassung erfolgt auf nationaler Ebene?
Markus Hauser: Ja, auf EU-Ebene und eben auch auf nationaler Ebene. In Italien ist das Überprüfen dem Sanitätsministerium unterstellt, in anderen Staaten wiederum dem
Vinschgerwind: Nochmal zurück zur Kohlfliege. Das andere Mittel war nicht mehr zugelassen – was dann?
Markus Hauser: Unsere Nachbarn im Norden hatten ja einen Wirkstoff, der bei uns noch keine Zulassung hatte. Ein naher Verwandter dieses Wirkstoffes aus derselben Wirkstoffklasse hatte allerdings die Zulassung in Italien auf Blumenkohl. Diesen haben wir hier in Eyrs auf seine Wirksamkeit gegen die Kohlfliege geprüft und gesehen, dass eine gute Wirkung gegeben war. Die Handhabung dieses Mittels war für den Anwender auch einfach und schonend.
Vinschgerwind: Was ist anbautechnisch für Sie wichtig?
Vinschgerwind: Ist Gemüseanbau wasserintensiv?
Markus Hauser: Würde ich so nicht sagen. Aber es braucht Wasser. Es braucht auf jeden Fall die Beregnung, das ist der Knackpunkt. Die Beregnung ist Voraussetzung für unseren Gemüsebau. Dass Tropfberegnung besser gegen Pilzkrankheiten usw. wäre, stimmt. Da es sich beim Gemüsebau um eine einjährige Kultur handelt, wäre der Aufwand des jährlichen Auf- und Abbaus viel zu groß und auch die nötigen Kulturführungsmaßnahmen würden eingeschränkt. Wir hier im Vinschgau haben das Glück, dass fast immer entweder der Oberwind oder der Unterwind weht. Der Wind trocknet die Bestände und ist mit ein Grund dafür, daß Behandlungen gegen Pilzkrankheiten im Blumenkohlanbau eher die Ausnahme sind.
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Markus Hauser: Das Ziel ist den Gemüsebauern möglichst viele Informationen zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig, marktfähiges Gemüse zu produzieren. Dabei geht es um Bodenbearbeitung, Sortenwahl, Düngung, Kulturführung, Pflanzenschutz usw. Die Pflanzenzahl pro Hektar und damit die Pflanzabstände haben z.B. entscheidenden Einfluß auf den Ertrag, aber auch auf mögliche Risiken in Bezug auf bestimmte Krankheiten. Bei der Düngung verhält es sich ähnlich. Es gibt immer ein Ideal und das muss man finden. Wir können und sollen nicht die Verantwortung für die Äcker der Bauern übernehmen, aber wir können sie beraten und ihnen sagen was ideal wäre bzw. was die Risiken sind.
Vinschgerwind: Was sind die größten Herausforderungen im Hinblick auf die nächsten Jahre? Markus Hauser: Ich denke die Herausforderungen liegen zum einen auf der Vermarktungsseite, da der Gemüsebau im Vinschgau derzeit eben vorwiegend Karfiolanbau ist. Hier im Mittelvinschgau zwischen Laas und Prad, wo aufgrund der besonderen Bodeneigenschaften (alkalischer pH-Wert) mehrjähriger ununterbrochener Karfiolanbau möglich war, ist der Obstanbau auf dem Vormarsch. Der Gemüseanbau verlagerte sich in den letzten Jahren bereits Richtung Obervinschgau, seit dort Beregnungsprojekte realisiert wurden. Die Felder dort haben allerdings vorwiegend leicht saure PH-Werte, sodass vieljähriger Blumenkohlanbau in dem Maße nicht möglich sein wird. Der Ausweg kann einerseits ein kontinuierlicher und geplanter Feldtausch zwischen Gemüsebau- und Viehwirtschaftsbetrieben sein, oder anderseits die Einhaltung einer sinnvollen Fruchtfolge im Gemüseanbau, was allerdings ähnliche Erlöse bei anderen Gemüsearten, wie beim Karfiol, für die Produzenten erfordern würde.
Vor einigen Jahren machte der Dokumentarfilm „More than Honey“ das weltweite Bienensterben zum Thema. Doch darum soll es hier nicht gehen. Der Titel dient vielmehr als Einladung, den Blick auf die vielfältigen, auch flüssigen Formen zu richten, in die sich Honig verwandeln kann.
Eine davon ist der HoneyGourMet von Bert Innerhofer aus Partschins.
von Maria Raffeiner
Ende Jänner taut es in den Gassen von Partschins, die Dachrinnen gluckern. Noch reicht die Wintersonne nicht aus, um die Bienen zum Ausflug zu locken, doch lange wird es nicht mehr dauern. In einem Einfamilienhaus im Sonnenbergweg führt Bert Innerhofer durch seine Kellerräumlichkeiten, in denen Honig verarbeitet und zum Honig-
fruchtschaumwein HoneyGourMet weiterentwickelt wird. Dieses Projekt betreibt Innerhofer im Nebenerwerb. Noch reicht der Platz im Keller, doch sollte sich die Produktion vergrößern, müssten externe Räumlichkeiten her. Seine Beschäftigung mit der Imkerei begann vor rund 15 Jahren. Der gebürtige Passeirer, Sportlehrer von Beruf, kam über einen Imker-Schnupperkurs
erstmals mit der Welt der Bienen in Berührung. „Ich wollte einfach ausprobieren, ob mir das gefallen könnte“, erzählt er. Schnell jedoch faszinierte ihn nicht nur die Arbeit mit den Bienen, sondern vor allem die Frage, was sich aus Honig noch alles machen ließe. In der Fachliteratur stieß Innerhofer auf Met, den klassischen Honigwein aus Wasser und Honig. Einige
selbst hergestellte Flaschen lagerte er im Keller, noch nicht perfekt gefiltert. Was dann geschah, bezeichnet er auf seiner Webseite als „Urknall“: Beim Entkorken knallte es, der Inhalt schäumte über. Eine unerwartete Nachgärung, die ihm und seiner Frau noch besser schmeckte als der ursprüngliche Met. Die Idee war geboren, dieses Getränk gezielt weiterzuentwickeln. ▸
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▸ „Es wäre cool, irgendwann im Geschäft oder im Lokal das eigene Produkt zu kaufen“, beschreibt Innerhofer seine damalige Vision. Heute kann man sagen: Sein Plan ist aufgegangen.
Es folgten Monate des Tüftelns, Lesens und Zweifelns. Entscheidend war die Beratung durch Josef Reiterer, den Südtiroler Sektpapst aus Mölten. Zunächst skeptisch gegenüber dem Vorhaben und der Hauptzutat Honig, zeigte sich Reiterer bei der Verkostung überrascht und erteilte bereitwillig wertvolle Ratschläge. Was in seiner Sektkellerei der Traubenzucker ist, ist bei Innerhofer der Honigzucker. Seither geht der Hobbyimker und Honigsekthersteller diesen Weg: Aus dem Honig seiner ca. 35 Bienenvölker an fünf Standorten rund um Partschins mischt er einen Honig-Cuvée, um Geschmack, Aroma und Qualität gleichmäßig zu gestal-
ten. Dem Partschinser Quellwasser-Honig-Gemisch setzt er biologischen Apfelsaft zu, was den Gärprozess aktiviert. In Stahlfässern treffen diese Komponenten auf Champagnerhefe aus Reinzucht. Drei bis vier Wochen gärt das Gemisch, die Trübstoffe setzen sich ab. Nach Abschluss der Gärung wird der Met in Barriquefässern als Stillwein ausgebaut. Dann erst folgt der entscheidende Schritt: Durch erneute Zugabe von Honig und Hefe beginnt die zweite Gärung. Die Flüssigkeit wird in Flaschen gefüllt und verschlossen. Mindestens anderthalb Jahre durchläuft sie die Flaschengärung, ganz nach dem Vorbild der klassischen Sektherstellung. Für das Rütteln und Enthefen gehen die Flaschen auf Reisen: Rund 1.000 Stück bringt Innerhofer heuer in eine Kellerei nach Brescia, ein Unterfangen mit beträchtlicher Spannung, nicht zuletzt wegen der sechs Bar
Wöchentlich füllt Bert nach, was sich im Fass verflüchtigt hat






Ein Produkt zu entwickeln, bedeutet Experimente einzugehen. Im Hintergrund die selbst gebaute Rüttelplatte für Flaschen, die lange auf der Hefe bleiben
Druck in den Flaschen. Nach dem Enthefen folgt ein letzter, geheimer Schritt: die Zugabe eines Expeditionslikörs. Wie in großen Sektkellereien bleibt die genaue Rezeptur von Bert Innerhofer unter Verschluss. Sie dient der Geschmackslenkung und der Feinabstimmung des Süßegrads. Der HoneyGourMet ist BRUT, also herb, der Zucker aus dem Honig nahezu vollständig vergoren. Messungen ergaben eine Restsüße von ca. 10 g/Liter.
Seit 2022 ist der Honigfruchtschaumwein in der edlen Sektflasche verkaufsfertig. Die Abnehmer reichen von Privatkunden bis zur gehobenen Gastronomie, etwa in der Luisl Stube in Algund, im
Kuppelrain in Kastelbell, im flurin in Glurns oder in einigen Hotels können Sie mit dem feinperligen, alkoholischen Getränk (11,5% vol.) anstoßen. Auch einige Geschäfte wie der Vinschger Bauernladen in Naturns führen es. 2023 wurde der HoneyGourMet bei der „Goldenen Honigwabe“ im österreichischen Wieselburg als Sieger in der Kategorie „Spezialitäten mit Honig“ ausgezeichnet.
Im Glas zeigt sich der HoneyGourMet gelb und klar, mit feiner Perlage. Er duftet eindeutig nach Honig, dezent fruchtig nach Walderdbeeren und – wie Falstaff-Weinexperte Simon Staffler schreibt – „nach Sommerferien und blühenden Linden“. Als Aperitif oder zu










Desserts, Kaiserschmarrn und gereiftem Käse überzeugt er mit feiner Säure. Bert serviert dazu Cantuccini, die das Geschmackserlebnis abrunden. Kastanien könnten gut dazu passen? „Ja, daher konnte ich den Eishof im Pfossental und einige Törggelelokale rund um Partschins als Kunden gewinnen. Manchmal muss ich Überzeugungsarbeit leisten, aber bei einem Hof, der Törggeleabende anbietet, war schon nach einem Abend Nachschub gefragt“, erzählt er von Geschmackskombinationen und Marketing.


HoneyGourMet. Hinter diesem einzigartigen Produkt steht sein Erfinder selbst: Bert Innerhofer, Jahrgang 1971, stammt aus
St. Leonhard und absolvierte sein Probejahr als Lehrer an der Mittelschule Partschins. „Dann bin ich hier hängen geblieben“, schmunzelt er zufrieden.
Bienen und Sport sind seine großen Leidenschaften, die sich gut verbinden lassen. Oft kontrolliert er seine Völker mit dem Fahrrad und sammelt dabei gleich Höhenmeter, sei es auf dem Weg zum Steinbruch in Richtung Quadrathöfe am Nörderberg oder nach Vertigen oberhalb von Partschins. Um einen Gleichgesinnten zu besuchen, der Schaumwein auf Honigbasis herstellt, muss Innerhofer noch etwas weiter reisen, gar bis nach Slowenien. In Südtirol gibt es zwar einzelne Met-Erzeuger, doch den

Heuer sind es tausend Flaschen, bald schon sollen es mehr sein
darauf aufbauenden zweiten Gärungs- und Reifeprozess begleitet nur Bert Innerhofer. Mit HoneyGourMet hat er sein
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Taufers i. M. - Der 18-jährige Samuel Höchenberger vom „Egghof“ in Taufers i. M. besucht die 5- Klasse der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg. Mit dem Projekt „Kitz-direkt“ will er lange Transportwege für die Tiere vermeiden.
Von Magdalena Dietl Sapelza


Beim „Tag der offenen Tür“ am 29. November 2025 in der Fachschule für Land- und Fortswirtschaft Fürstenburg bei Burgeis stellte Samuel den Besucherinnen und Besuchern sein Maturaprojekt „Kitz-direkt“ vor. Er bot ihnen schmackhaft gekochtes Kitzfleisch zur Verkostung an. Seine Schwester Eva-Maria, einst ebenfalls Schülerin in der Fürstenburg und jetzt Theologie-Studentin, unterstützte ihn dabei. Beim Projekt geht es ihm um die Direktvermarktung von Kitzfleisch, das er auf seinem Heimathof umsetzen möchte, um den Tieren den Transportweg zu den Schlachtungen in Bozen oder anderswohin zu ersparen. Diese Transporte samt Vermarktung werden regelmäßig vom Kleintierzuchtverband organisiert. Was eigentlich eine gute Sache ist und den Kleintierzüchterinnen und Züchtern Jahr für Jahr ein Einkommen garantiert, ist für Samuel immer mit dem schmerzlichen Loslassen der Kitze verbunden, mit denen er eine innige Beziehung aufgebaut hat und die ihm ans Herz gewachsen sind. „Ich habe jedes Mal ein ungutes Gefühl und frage mich, was mit den Tieren nach dem Abtransport beim Herumkarren so alles passieren könnte und wo sie letztendlich landen“, sagt Samuel. „Deshalb versuche ich nun einen neuen Weg zu gehen.“
Der „Egghof“ auf 1730 Metern Meereshöhe auf „Tella“



rechts: Samuel Höchenberger vom „Egghof“ will Kitzfleisch vermarkten. Seine Mutter Esther Kyburz veredelt dort seit Jahren Ziegenmilch
bei Taufers i. M. ist ein Erbhof, der nachweislich 400 Jahre im Besitz der Familie ist. Der Hof umfasst eine Fläche von sieben Hektar (1 ½ Hektar Weideland, der Rest Grünland).
Vor zirka 20 Jahren gab Samuels Vater Gottfried Höchenberger die Milchviehhaltung auf und kaufte die ersten Ziegen. Samuels Mutter Esther begann mit der Produktion von Ziegenkäse, den sie seither im Hofladen, im Tauferer Dorfladen und auf Märkten verkauft. Ein Teil


Futtermittel bei uns erhältlich.
geht an die Gäste in den Ferienwohnungen des Hofes oder wird zusammen mit anderen hofeigenen Produkten im Hofschank serviert. Aus den anfangs zehn Ziegen sind inzwischen an die 50 Stück geworden. Und diese bringen jährlich Kitze zur Welt. Samuel möchte schon in diesem Frühjahr mit der Direktvermarktung des Fleisches beginnen. Voraussetzung dabei ist allerdings die Nachfrage. Ist die Nachfrage gegeben, will er die drei bis vier Monate alten
Tiere in den Schlachthof bei Mals bringen, wo die Schlachtung tiergerecht erfolgt. Diese stellt sicher, dass die Tiere vor der Tötung betäubt werden und kaum etwas mitbekommen. Die Kundinnen und Kunden können das von den Metzgern fachgerecht zerlegte Fleisch dann im Schlachthof abholen. Derzeit beschäftigt sich Samuel mit der Kostenrechnung und dem Finanzplan. Er erstellt eine Homepage und will die sozialen Medien nutzen, um das
Vermarktungskonzept bekannt zu machen. Ein Kitz hat ein durchschnittliches Schlachtgewicht von sieben Kilogramm, Das Fleisch ist edel, zart und geschmacksneutral. Die Kitzfleischvermarktung soll zu einem zusätzlichen Standbein für den Hof werden.
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Imkerinnen und Imker im Bezirk Obervinschgau treffen sich am 7. Februar zur Jahreshauptversammlung im Vereinshaus von Tartsch.
Die rund 230 Imkerinnen und Imker im Bezirks Obervinschgau blicken auf ein zufriedenstellendes Honigjahr 2025 zurück. Das erklärte Bezirksobmann Othmar Patscheider bei der Jahresvollversammlung am 7. Februar in Tartsch. Die hervorragende Honigqualität sei durch die Gold-Auszeichnungen bei der Interregio-Honigbewertung unterstrichen worden. Einige Imker hatten allerdings mit Melezitosehonig, bekannt als Lärchenhonig, zu kämpfen. Dieser klebt in den Waben wie Zement. Probleme bereiteten auch mehrere Faulbrutfälle im Bezirk. In diesem Zusammenhang dankte der Seuchen wart Christian Hörtnagl den betroffenen Imkerinnen und Imkern, dass sie sich gemeldet haben. Denn manches Mal wird auf eine Meldung verzichtet. Nur wenn die Fälle bekannt werden, könne man reagieren und die Bekämpfungsmaßnahmen ergreifen. Amtstierarzt Maurizio Giusti meinte dazu. „Wir haben gut zusammen gearbeitet.“


v. l. Bundesobmann Christian Trafoier mit den geehrten Vorstandsmitgliedern Othmar Patscheider, Sabine Prieth und Herbert Theiner; rechts Patscheider und Schriftführer Christoph Prader

Der Verantwortliche der Belegstelle Trafoi, Hubert Stillebacher, bezifferte die Zahl der Königinnenbegattungen mit 800. Er rief dazu auf, die Einrichtung auch weiterhin zu nutzen. Die Belegstelle war eingerichtet worden, um die Reinzucht der Carnica Bienen sicher zu stellen. Obmann Patscheider lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst
und Gemüse VIP. Man sei in ständigem Dialog miteinander und versuche alles zu tun, um Bienenschäden durch Pflanzenschutzmittel zu vermeiden. Denn es sei mittlerweile allen Beteiligten bewusst, dass man sich gegenseitig braucht. Auch mit den Verantwortlichen im Südtiroler Bauernbund pflege man eine gute Zusammenarbeit. „Wir bekommen die Unterstützung in den unterschiedlichsten Anliegen.“ so Patscheider. Jenen Imkerinnen und Imkern die mit ihren Bienenstöcken wandern, rief er dazu auf, die Grundbesitzer und eventuell auch die jeweiligen Ortsobmänner zu informieren, um Probleme zu vermeiden. Einen besonderen
Dank richtete Patscheider an die Informatik Fachkräften aus Schluderns, die den Imkerinnen und Imkern kürzlich ehrenamtlich bei der recht komplizierten digitalen SUAPAnmeldung behilflich waren. Diese Anmeldung braucht es, um Honig verkaufen zu können. Die Ehrengäste Bundesobmann Christian Trafoier und Bauernbund-Bezirksobmann Joachim Weiss, sowie die Malser Vize Vizebürgermeisterin Marion Januth drückte den Imkerinnen und Imkern ihre Wertschätzung aus. Bei den Neuwahlen wurde Othmar Patscheider per Akklamation einstimmig zum Obmann wiederbestätigt, genauso wie sein Vorstand.
Er kündigte allerdings an, nur noch in diese Periode vorne stehen zu wollen. Im Vorstand unterstützen ihn Christoph Prader, Sabine Prieth, Hubert Stillebacher, Herbert Theiner, Andreas Stecher, Hansjörg Bernhart, David Blaas, Martin Kofler, Reinhard Patscheider, Christian Hörtnagl und Ludwig Thoma. Im Bezirksausschuss vertreten sind auch die Obmänner der zehn Ortsgruppen im Bezirk Obervinschgau. Ein Höhepunkt der Vollversammlung war die Ehrung verdienter Mitglieder. Zum Abschluss referierte Andreas Platzer von der Bildungsstätte für Bienenkunde in der Fachschule Laimburg über die Veredelung der Bienenprodukte.
Die Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft ist seit vielen Jahren fest im Vinschgau verankert und bietet alles, was ein moderner landwirtschaftlicher Betrieb benötigt:
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Trockenrasen bei Laas. Frühjahrsaspekt mit Zierlichem Federgras (Stipa eriocaulis)
Dass die Vinschgauer Leitensteppe mit ihren verschiedenen Standortfaktoren und Lebensräumen ein ökologisches Kleinod ist, war schon spätestens bekannt, seit dem die botanischen und vegetationskundlichen Aspekte in den Dissertationen von Alfred Strimmer, Florin Florineth und Christian Köllemann beschrieben worden sind.
Bisher war man in der Lehrbuchmeinung davon ausgegangen, dass die trockenresistenten Pflanzenarten, in der Fachsprache „xerophile Steppenelemente“, erst gegen Ende oder nach der letzten Eiszeit aus den innerasiatischen Steppen über den so genannten „Kältesteppen-Korridor“ nach Westen gewandert, in die Alpen eingezogen und hier in den inneralpinen Trockengebieten und deren aridem Klima hängengeblieben waren. Der Vinschgau und etwa das Wallis, aber auch Teile Aostas sind solche inneralpinen Trockengebiete. Diese Lehrmeinung vertritt auch die Ansicht, dass sich diese postglazialen Einwanderer dann sekundär weiter auf größere Flächen in ihrer neuen Heimat verbreitet haben, weil Jahrtausende lang sowohl die Niederschlagsarmut als auch die extensive Beweidung durch Nutz-
tiere wie Schafe anhalten. Und die Lehrmeinung vertrat bisher die Meinung, dass sich die inneralpinen Sippen von Pflanzenarten von den Ausgangssippen in den Steppen des Ostens nicht unterscheiden würden.
Neue phylogenetische Studien
Die neuesten phylogenetischen Studien von Philipp Kirschner und Peter Schönswetter und ihrem Team an der Universität Innsbruck zeigen jetzt eindeutig, dass manche Pflanzenarten schon vor rund einer Million Jahren und damit vor mehreren der letzten Eiszeiten in die Alpen eingewandert sind. Die letzte von vier Eiszeiten in den Alpen begann vor 120.000 Jahren und ebbte vor 15.000 bis 12.000 Jahren ab. Durch die sehr viel frühere Einwanderung haben sich diese Pflanzenarten genetisch und teils auch morphologisch weit von ihren Ausgangspopulationen in den innerasiatischen Steppen entfernt. So weit, dass sie teilweise als eigenständige Arten zu sehen sind. Entsprechende Neubeschreibungen laufen laut Thomas Wilhalm, dem Kustos für Botanik am Südtiroler Naturmuseum in Bozen derzeit, z.B. wird unser Esparsetten-Tragant (Astragalus onobrychis) zu einer neuen Art. Tho-
mas Wilhalm hat mir für diesen Zeitungsbeitrag wissenschaftliche Informationen und Fotos aus dem Südtiroler Naturmuseum, von sich und Joachim Winkler zur Verfügung gestellt, wofür ich herzlich danke.
Arbeitsgruppe Trockenrasen
Weil die Trockenrasen im Vinschgau und andernorts in Südtirol ökologisch wertvoll und erhaltenswert sind, hat sich eine Arbeitsgruppe als offene Plattform gebildet, die von Südtiroler Institutionen und Verbänden aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Forschung und Naturschutz getragen wird. Diese Plattform richtet sich an Grundbesitzer*innen, Bauern und Bäuerinnen, Forstbedienstete, Naturinteressierte, Forschende, Beamte und an die Öffentlichkeit. Folgende Ämter, öffentliche Institutionen, Forschungseinrichtungen und Verbände arbeiten in der Arbeitsgruppe „Trockenrasen“ mit: das Landesamt für Natur in der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, die Landesabteilung Forstwirtschaft, das Institut für Alpine Umwelt und das Institut für Regionalentwicklung von eurac research, die Freie Universität Bozen und die Umweltschutzgruppe
Vinschgau. Ein übergeordnetes Ziel dieser Arbeitsgruppe ist der langfristige Erhalt der Trockenrasen im Vinschgau und in Südtirol in einem guten Erhaltungszustand. Um die ses Ziel zu erreichen, werden folgende Akti vitäten durchgeführt:
• Der Ist-Zustand wird dokumentiert. Diese Dokumentation betrifft einmal die räum liche Verteilung der Trockenrasen und dann ihre botanische Artenausstattung. Dazu werden in einem ersten Schritt die zahlreichen bereits vorhandenen Daten in einer Datenbank zusammengetragen.
• Existierende Monitorings zu den Trocken rasen sollen weitergeführt und gegebenenfalls intensiviert werden, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Drei Mal Tragant aus der Familie der Schmetterlingsblütler: Stängelloser Tragant (Astragalus excapus)

• Für die Biodiversität besonders wertvolle Bereiche sollen als „Hotspots“ benannt und kartiert werden.
• Die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen, welche für eine zukünftige Nutzung der Trockenrasen infrage kommen, sollen ausgelotet werden.
• Masterpläne sollen erarbeitet werden, welche es der Politik und Gesellschaft ermöglichen Schwerpunkte (z.B. Weidepläne) beim Schutz und Management der Trockenrasen zu setzen.
Was sind Trockenrasen?
Trockenrasen sind offene, von Trockenheit geprägte Grasländer unterhalb der potenziellen Waldgrenze. Primäre Trockenrasen sind Rasen die aufgrund der besonderen Lage und Bodenbedingungen kein Gehölzwachstum zulassen. Sekundäre Trockenrasen kommen hingegen an Flächen vor, die von Natur aus Waldwachstum zulassen würden und daher durch Beweidung oder Mahd offengehalten werden müssen. Die Begriffe Steppe und Steppenrasen sind aus wissenschaftlicher Sicht dem geschlossenen Steppengürtel Osteuropas und Zentralasiens vorbehalten. Sie sollten in Texten über den botanischen Charakter der Graslandschaft am Vinschgauer Sonnenberg durch Trockenrasen ersetzt werden.







Eishockey - In der Best-of-3 Serie des Viertelfinals zieht jenes Team ins Halbfinale ein, das zuerst zwei Spiele gewinnen konnte. Somit könnte der Sieger des ersten Viertelfinalspieles bereits beim Match in Latsch am 21. Februar den Sack zumachen. Gelingt dies nicht, so kommt es am 28. Februar in Wolkenstein zum dritten und alles entscheidenden Spiel um das Halbfinalticket. (sam)

AHC Vinschgau - Mit 23 Scorerpunkten - davon 15 Tore und 8 Assist – ist der 22-jährige Elias Fleischmann der torgefährlichste Spieler in den Reihen des AHC Vinschgau. Zehn Mal traf er im Grunddurchgang, fünf Mal erzielte er in der Masterround einen Treffer. (sam)
Die fünfte Jahreszeit – wie die Playoffs im Eishockey genannt werden – hat nun für den AHC Vinschgau endlich begonnen. Vor der Mannschaft liegen die wichtigsten Spiele der gesamten Saison. Im Viertelfinale der IHL Division 1 treffen die Eisfix auf den HC Gherdeina Div. 1. Und nun zählt nur noch eines: siegen!
Von Sarah Mitterer
Monatelang hat sich die Truppe von Coach Mikael Pancak akribisch und mit großem Einsatz auf diesen Teil der Saison vorbereitet. All die Trainingseinheiten und harte Arbeit auf und neben dem Eis hatten nur ein Ziel: bereit zu sein, wenn es um alles oder nichts geht. Die Eisfix arbeiteten bereits in der Regular Season intensiv auf die Playoffs hin und legten früh den Grundstein für den Einzug in die K.o.Phase. Dort konnte das Team von Beginn an überzeugen und sammelte 21 Punkte. Damit belegte man hinter dem HC Pustertal Junior Selection den starken zweiten Platz in der Gruppe Nord-West und war fix für die zweite Meisterschaftsphase –der Masterround - qualifiziert. In dieser zweiten Phase der Saison lief es dann allerdings nicht mehr wie erhofft. Trotz großem Einsatz und harter Arbeit konn-

Der AHC Vinschgau (schwarz) ist erneut in die Playoffs eingezogen
Grunddurchgang nicht wiederholen. Von zehn Spielen konnte das Team lediglich eines für sich entscheiden. Damit vergab man

Nun geht es für die Eisfix um alles
Platzierung in der Tabelle, die zugleich das wertvolle Heimrecht im Viertelfinale bedeutet hätte. So zog man als fünftplatziertes Team in die Playoffs ein. Im Viertelfinale – das im Best-of-3 Modus ausgetragen wird - trifft der AHC Vinschgau nun auf den HC Gherdeina Div. I, der als viertplatziertes Team in die Playoffs einzog. Ein Duell auf Augenhöhe, denn in Sachen direkte Begegnungen steht es in dieser Saison 2:2. Bekanntlich werden in den Playoffs die Karten neu gemischt, alles wird auf Null gestellt. Denn die entscheidende Phase der Saison schreibt ihre eigenen Gesetze: Jede Unachtsamkeit kann bestraft werden, jedes Tor kann eine Serie in die eine oder
andere Richtung kippen. Die Spiele werden schneller, körperbetonter und emotionaler. Fehler werden kaum verziehen, Chancen müssen genutzt werden. Dies wissen auch die Spieler des AHC Vinschgau, die nun maximalen Einsatz und volle Konzentration an den Tag legen müssen.
Die Playoffs sind der Moment der Wahrheit – und die Eisfix sind bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen. Das erste Spiel fand bereits am 14. Februar statt (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Am 21. Februar wird im Latscher IceForum um 19 Uhr das zweite Viertelfinalspiel ausgetragen und bereits dort heißt es für eines der beiden Teams: Siegen oder fliegen!
Dievorvergangene Woche hatte wieder jede Menge Wintersport in petto. In Schli nig wurden unter anderem die Landesmeister im Langlauf er mittelt.
Alles war angerichtet in Schlinig: Dort wurden am Wo chenende nämlich die Lan desmeister in der klassischen Technik ermittelt. Bei schönem Wetter standen am Samstag zunächst die individuellen Leistungen bei einem Di stanzrennen im Vordergrund. Gleichzeitig war die Landes meisterschaft eine Etappe des Raiffeisen Langlauf Cups und auch die Etappe der Langläufer der Disziplinen-übergreifenden Alperia Cup Trophäe. Im Vinschger Langlauf-Ort waren am ersten Renntag fast 200 Langläuferinnen und Langläufer am Start. Dabei kürten sich folgende Athleten in ihren Kategorien zu den neuen Landesmeistern:

U12: Elena Kostner (SC Gröden) und Damian Gruber (SC Sarntal)
U14: Anna Profanter (ASC Seiser Alm) und Matias Piazza (SC Gröden)
U16: Anne Kuppelwieser (ASV Prad) und Paolo Pietroboni (ASC Sesvenna)
U18: Anna Sagmeister (ASC Sesvenna) und Noah Heinrich Senoner (SC Gröden)

U8+U10: SC Gröden A (Elias Hofer, Ellis Segata, Johann Hofer)
U8: Ilaria Rainer (ASD Antholz) und Willi Weissensteiner (Deutschnofen)
U10: Rosa Hell (ASC Toblach) und Leo Weissensteiner (Deutschnofen)
U20: Lea Hintner (5V Loipe) und Carlo Bettini (ASC Sesvenna)
Allg. Klasse: Elisa Negrini (ASC Sesvenna) und Hannes Oberhofer (ASV Latsch)
Master A: David Hofer (SC Gröden)
Am Sonntag wurden in Schlinig die Landesmeister in den Staffelwettbewerben gesucht. 63 Dreierstaffeln gingen in den verschiedenen Kategorien an den Start und wurden von traumhaften Bedingungen empfangen. Dabei durften die Langläuferinnen und Langläufer das Rennen in freier Technik bestreiten. Folgende Staffeln holten sich den Sieg in ihren Kategorien:
U12: SC Gröden A (Elena Kostner, Adam Senoner, Alan Dominik Piazza) U14: ASC Sesvenna A (Janik Niederholzer, Maria Sagmeister, Rafael Zwick) U16: ASC Sesvenna A (Janosch Veith, Emma Dietl, Paolo Pietroboni) Allg. Klasse: 5 Loipe A (Lukas Schwingshackl, Lea Hintner, Ruben Wurzer)
Seit ihrer Gründung vor 31 Jahren betreut die Sportoberschule Mals den Nachwuchs in den verschiedenen Disziplinen des Wintersports. 23 ihrer Absolventinnen und Absolventen nehmen an den diesjährigen Olympischen Spielen teil. Die Zahlen sprechen dafür, dass an der Sportoberschule Mals kontinuierlich erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet wurde und wird. „Es ist eine besondere und tägliche Herausforderung, unseren jungen Skifahrern, Snowboardern, Biathleten, Langläufern und Rodlern parallel zu den schulischen Vorgaben stets die besten Rahmenbedingungen für ihre leistungssportliche Entwicklung
zu bieten“, stellt der Verantwortliche der Sportoberschule, Markus Klotz fest. Mit den Jahren hat sich das Modell der Sportoberschule Mals als Erfolgsmodell etabliert. Dazu der Sportlicher Leiter der Sportoberschule Veit Angerer: „Wir begleiten und betreuen unsere Athletinnen und Athleten mit Fleiß, Leidenschaft und ständiger Verbesserung im qualitativen Angebot. Die laufende Evaluation unserer Trainingsprogramme und die trainingsstrategischen Umsetzungen der Analysen und in der Folge auch die vielversprechenden Ergebnisse aus den Wettkämpfen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Alltägliches Training der Athletinnen und Athletinnen an der Sportoberschule Mals. Fitness als beste Vorbereitung für den Erfolg auf der Piste. Im Bild hinten: Sara Zanaboni.
„Unsere Sportschülerinnen und Sportschüler dürfen dank einer Initiative der Südtiroler Landesregierung die Olympischen Spiele in Antholz besuchen. Alle unsere Athletinnen und Athleten träumen davon, auch einmal an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen. In Antholz haben sie die Gelegenheit, erstmals „Olympialuft“ zu schnuppern. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Olympischen Spielen wünschen wir viel Erfolg, besonders unseren 23 Absolventinnen und Absolventen der Sportoberschule“, freut sich Werner Oberthaler, der Direktor des Oberschulzentrums Mals.
Mals/Latsch
Ende Juli steht der Vinschgau ganz im Zeichen der Leichtathletik! Ob selbst beim Laufen, Springen oder Werfen, oder hautnah den großen Stars zuschauen und anfeuern, freut euch auf eine geballte Ladung Leichtathletik im Vinschgau! Wie mittlerweile zur Tradition geworden, bietet der Leichtathletikverein LAC Vinschgau ASV Raiffeisen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Mals
und Latsch die LeichtathletikSommercamps für Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren an.
Laufen, springen, werfen, sowie verschiedene koordinative Geschicklichkeitsparcours, werden in diesem Camp ausprobiert und verbessert und dabei kommt der Spaß natürlich auch nicht zu kurz! Leichtathletikfreunde sollen sich deshalb diese Daten vormerken:

Ab 1 April oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n

➜ Leichtathletik Camp in Mals: 23. – 25.07.2026
➜ Leichtathletik Camp in Latsch: 27. – 29.07.2026
➜ 22. Internationales Stabhochsprungmeeting in Schlanders: 31.07.2026
Executive Housekeeper / Generalgouvernante (m/w) in Jahresanstellung
Sie lieben es, Verantwortung zu übernehmen, haben ein Auge fürs Detail und Freude daran, Gäste glücklich zu machen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
In dieser Position führen Sie unsere Housekeeping-Abteilung eigenständig und gestalten aktiv das
kommunizieren kann
www.suvrettahouse.ch/karriere
hr@suvrettahouse ch Hotel Suvretta House,

Wir sind ein Südtiroler Familienunternehmen mit einer breiten und hochwertigen Produktpalette, die Fenster, Beschattungssysteme und Haustüren umfasst. Für Vinschgau, Burggrafenamt, Raum Bozen und Unterland suchen wir Mitarbeiter:innen im Verkauf
Du hast technisches Wissen, ein angemessenes Auftreten, einen guten Umgang mit Menschen und Lust auf etwas Neues? Alles andere bringen wir dir bei!
Ruf uns unter 0473 240 300 an oder sende deinen Lebenslauf an jobs@alpifenster.it !
ALPI Fenster GmbH | Jaufenstraße 140 | 39010 Riffian | www.alpifenster.com
Nähere Infos und die Anmeldeformulare sind auf www.lacvinschgau.net (unter Formulare) und www.stabhochsprung.it zu finden.
Wir freuen uns auf euch!
Wir suchen ab März 2026: LKW-Fahrer (Baustellensektor) (Mechaniker)
• mit Fähigkeiten unsere Fahrzeuge zu unterhalten
• mit Berufsführerschein/ Prüfung Kat. C
Wir bieten faire Bezahlung, geregelte Arbeitszeiten und ein familiäres Team.
info@rims-transport.ch www.rims-transport.ch
Tel. +41 799 179 508 CH-7536 Sta. Maria


Wir suchen für unser Lebensmittelgeschäft eine
80 % Pensum
Infos direkt im Laden bei Frau Claudia Theiner, oder auch unter Tel. +41 (81) 868 51 58, bzw. info@sennereisamnaun.ch
Werde Teil unseres Teams! MITARBEITER mit Führerschein B oder C für Glurns gesucht (m/w/d)
Deine Aufgaben:
∙ Getränkelieferungen
∙ Unterstützung im Detailverkauf
∙ Unterstützung im Lager
Wir bieten:
∙ Vollzeitstelle
∙ Qualifiziertes–Motiviertes Team
∙ Abwechslungsreiche Tätigkeit
∙ Weiterbildungsmöglichkeiten
∙ Leistungsgerechte Entlohnung
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Tel. 0473 831 133






Wir suchen 1 TISCHLER und 1 HAUSMEISTER in Vollzeit

Voraussetzungen: Berufsausbildung Zweisprachigkeitsnachweis A2 (ex D)
Wettbewerbsausschreibung mit den Details und Teilnahmegesuch unter www.naturns.eu
Wir bieten flexible Arbeitszeiten, Essenszulage, Einschreibung in Gesundheits- und Rentenfonds, gute Vereinbarkeit Familie & Beruf, leistungsgerechte Entlohnung und noch einiges mehr!
Abgabetermin: Dienstag, 10.03.2026 11:00 Uhr



Immobilienvermittlung, Schätzungen, Verträge und Beratung ZU VERKAUFEN
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Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste Spitalfond zur Hl. Dreifaltigkeit
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Hauptstraße 57 - 39021 Latsch
Das Annenbergheim Latsch ist auf der Suche nach einem/r BerufskrankenpflegerIn eventuell auch zur zukünftigen Übernahme der Pflegedienstleitung im Seniorenwohnheim.
Daher wird eine Rangliste für die Übernahme in Mobilität in Vollzeit sowie Ranglisten für die befristete Anstellung in Voll- und Teilzeit erstellt. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Der letzte Abgabetermin für die Gesuche um die Aufnahme in die für die befristete Anstellung und die Rangliste der Mobilität ist der 06.03.2026, 12.00 Uhr.
Die Gesuchsvordrucke und weitere Informationen erhalten Sie unter: Tel. 0473 623 150 info@altenheimlatsch.it www.vds-suedtirol.it/de/seniorenwohnheim-annenberg




Wir suchen motivierte, verantwortungsbewusste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeit/Teilzeit.
Melde dich innerhalb 16.03.2026 im Personalamt der Gemeinde unter info@gemeinde.latsch.bz.it oder Tel. 0473 424 926

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Unsere Anforderungen:
• deutsche oder italienische Sprachkenntnisse
• Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Teamgeist
• Freude am Umgang mit Lebensmitteln
Wir bieten:
• Arbeitsverhältnis in Voll- oder Teilzeit
• abwechslungsreiche Tätigkeit in einer modernen Obstgenossenschaft
• Mitarbeit in einem jungen motivierten Team
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• Weiterbildungsmöglichkeiten
Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Obstgenossenschaft JUVAL Kastelbell/Tschars/Staben landw. Gesellschaft - z.Hd. Personalabteilung Staatsstraße 26, 39020 Kastelbell Tel. 0473/727500 | personal.juval@vip.coop
in den Bereichen Instandhaltung, Kitesektion/Wiesenbetreuung sowie für administrative Tätigkeiten im Büro (Anmeldungen).
Bei Interesse und weitere Informationen: Tel./Whatsapp: 338 63 53 620 thomas.lindner11@gmail.com

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Die Tourismusgenossenschaft Reschenpass mit rund 170 Mitgliedsbetrieben und einer halben Million Nächtigungen in der Gemeinde Graun i.V. ist eine wachsende, dynamische Tourismusorganisation am Reschensee mit dem markanten Turm im Wasser. Für unsere Mitglieder machen wir die Ferienregion erlebbar, schaffen besondere Momente für Gäste und die lokale Bevölkerung und sichern gleichzeitig den langfristigen Erhalt ihrer einzigartigen Natur.
Zur Neubesetzung der Geschäftsführung der Tourismusgenossenschaft Reschenpass suchen wir eine engagierte Führungspersönlichkeit, die den Tourismus am Reschensee aktiv mitgestaltet:
Deine Aufgaben
• Operative Leitung der Genossenschaft in Abstimmung mit Präsident und Verwaltungsrat
• Gesamtverantwortung für Haushalt, Finanzen und Fördermittel
• Aufbau und Pflege von Beziehungen zu Mitgliedsbetrieben, Gemeinde, Bergbahnen, Vereinen, Partnern und Institutionen
• Führung, Motivation und Förderung des Teams
• Steuerung und Umsetzung von Projekten in den Bereichen Produktentwicklung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Mobilität
• Weiterentwicklung des Destinationsmarketings der Ferienregion Reschensee
• Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Events
• Strategische Förderung regionaler Angebote
Dein Profil
• Abgeschlossene Ausbildung oder Studium im touristischen Bereich
• Erfahrung im Destinationsmanagement oder Tourismusumfeld
• Führungskompetenz, kommunikativ, zuverlässig und strukturiert
• Identifikation mit der Ferienregion Reschensee
• Sehr gute Deutsch- und Italienischkenntnisse, gute Englischkenntnisse
• Freude an Outdoor-Aktivitäten in der Natur
• Sicherer Umgang mit digitalen Tools
Wir bieten
• Eine Vollzeitanstellung mit langfristiger Perspektive
• Ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem motivierten Team
• Faire Anstellungsbedingungen entsprechend Qualifikation und Erfahrung
• Strukturierte Einarbeitung und Unterstützung in der Anfangsphase
• Einen attraktiven Arbeitsplatz an unserem Hauptsitz in Reschen



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Deine Bewerbung direkt an info@reschenpass.it | T 0473 633 101

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BERGVERLIEBT? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir suchen für diesen Almsommer eine Allrounderin
Tel. 348 316 77 15 Schutzhütte Oberkaseralm Naturpark Texelgruppe Spronserseen, Dorf Tirol/Südtirol








































SIND SIE EIN NATURTALENT und möchten mit uns über sich hinaus wachsen?
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Wir suchen neue Fach- und Führungskräfte
I-39028 SCHLANDERS/Vetzan Neue Vinschgauer Str. 2
• Mitarbeiter in der Gartengestaltung
• für den Verkauf in der Gärtnerei
• Mitarbeiter in der Gärtnerei, die Freude an Blumen und Pflanzen haben
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Die Camastral AG ist ein lokaler Dachdecker- und Spenglerbetrieb in Davos.
Bestehend seit 1965, arbeiten wir fast ausschliesslich in der Gemeinde Davos.
Unsere Bausaison erstreckt sich von Anfang April bis ca. Ende November.
Für die Saison 2026 suchen wir Verstärkung:
• Dachdecker EFZ (100%)
• Abdichter EFZ (100%)
• Spengler EFZ (100%)
Dein Profil:
• Abgeschlossene Berufslehre
• Führerausweis Kat. B von Vorteil
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• Motiviert, selbstständig und pflichtbewusst
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Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr
Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Anna Götsch: 0473 732 196
Walter Morelli: 335 830 55 69
Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb)
Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds)
Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer
Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini
Sport: Sarah Mitterer (sam)
Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Angelika Ploner (ap), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Christine Weithaler (chw), Peter Tscholl (pt), Maria Raffeiner (mr), Bruno Telser (uno), Katja Telser, Astrid Fleischmann, Anna Pfitscher
Buchhaltung: Lucia Mombello: 0473 732 196
Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57
Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern
Preise: Einzelnummer Euro 1,50; Jahresabonnement
Vinschgau: Euro 40; außerhalb Vinschgau Euro 70 (110); restl. Italien: Euro 110; Auslandsabonnement: Euro 185 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 120.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens
info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it www.vinschgerwind.it
darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber:
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Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EUUmweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.

Unaufhaltsam, still und leise mehren sich die Jahreskreise. Plötzlich macht im Gang der Zeit eine runde Zahl sich breit. Ein jedes Jahr hat seinen Sinn, so wie es kommt, so nimm es hin.
Alles Gute zum 90. Geburtstag, vor allem Gesundheit und noch viele glückliche Tage wünscht Deine Familie

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• Neue 3-Zimmerwohnung mit Garten oder Terrasse, individuell gestaltbar, KlimaHaus A Nature um Euro 240.000.-
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Kastelbell-Tschars:
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• seit über 15 Jahren erfolgreich in Südtirol
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•ganzjährig geöffnete Partnerpraxis für Vorund Nachbehandlungen in VINTL
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• eine der größten Kliniken Ungarns mit 45-jähriger Erfahrung
•Ungarns größte Zahnklinik mit 45-jähriger Erfahrung
• eine der größten Kliniken Ungarns mit 45-jähriger Erfahrung
• Helle 3-Zimmer-Mansardenwohnung mit großer Sonnenterrasse und Garage, nicht konventioniert, EK D, Euro 330.000,00
• bestens ausgestattete Räumlichkeiten und 21 hochquali zierte Zahnärzte
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• Top-Qualität und beste Behandlungsmöglichkeiten für Angstpatienten auch im Dämmerschlaf
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•wöchentlicher Transfer im Dental-Taxi
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Weitere Kauf- und Mietobjekte unter: www.wohntraeume.it
• Professionalität und Herzlichkeit sprechen für uns
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339 10 70 714
339 10 70 714

D A N K E
Lehrer i. R.
langjähriger Organist und Chorleiter
Träger der Verdienstmedaille des Landes Tirol
* 1.8.1932 † 1.2.2026

- für alle Zeichen der Anteilnahme
- für die tröstenden Worte, gesprochen und geschrieben
- für die schöne Gestaltung und die Teilnahme am Rosenkranz sowie an der Verabschiedungsfeier, ganz speziell den Chören und der Tauferer Musi
- für die Kerzen und Gedächtnisspenden
- für die Kondolenzen und das Entzünden von Kerzen im Trauerportal
Vergelt’s Gott allen, die unseren lieben Tata in guter Erinnerung behalten und für ihn beten.
Taufers i.M., im Februar 2026



Du bist nicht mehr dort, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
1.Jahrestag
Unvergessen
Dora Mitterhofer geb. Tanner
*06.09.1959 † 20.02.2025
In Liebe erinnern wir uns an die schöne Zeit mit dir bei der hl. Messe am Sonntag, 22.02.2026 um 08:30 in der Pfarrkirche von Morter.
Für immer in unseren Herzen, deine Familie

HERZLICHEN DANK
Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Liebe, eine Zeit der Stille, eine Zeit der Schmerzen, eine Zeit der Trauer, und eine Zeit der dankenden Erinnerung.
Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die ihre Verbundenheit in so liebevolle Weise zum Ausdruck gebracht haben.
Die Trauerfamilie
Bestattung Polin Mals/www.trauerhilfe.it


Von der Erde gegangen, im Herzen geblieben.
19. Jahrestag Andreas Rieder
*19.11.1983 †16.2.2007 Naturns



Wir danken allen, die Andreas in liebevoller Erinnerung behalten.
In Liebe, deine Familie

Adolf Waldner
* 29.11.1937
† 06.01.2026 Schleis
11. Jahrestag Anna Rungg geb. Reinstadler
Eisenwaren Rungg A. – Prad *2.8.1952 † 24.2.2015
Du bist nicht mehr greifbar, nicht mehr da. Und doch... bist du uns so nah. Denn niemals werden wir dich aus dem Herzen lassen gehen, und irgendwann werden wir auch alles verstehen.

Wir gedenken deiner bei der hl. Messe am Sonntag, 01. März um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. Dein Mann Alfons, deine Kinder Simone und Alexander

ALLGEMEINE WEITERBILDUNG
Fisch- und Meeresküche leicht gemacht
Referent*in Erwin Folie
Treffen Di., 03.03. + Mi., 04.03.2026
Uhrzeit 18.30 Uhr - 21.00 Uhr
Ort Lehrküche, Oberschulzentrum Mals
Kursbeitrag 55 Euro
Anmeldeschluss Mo., 23.02.2026
Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitgeber*in
Referent*in Fachreferenten
Treffen Di., 10.03.2026
Uhrzeit 08.30 Uhr - 17.30 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 150 Euro
Anmeldeschluss Di., 03.03.2026
Entdecke die Kraft des Autogenen Trainings Dein Weg zu innerer Ruhe und Wohlbefinden!
Referent*in Marlene Horrer
Treffen Di., 10.03. - Di., 28.04.2026 (jeweils Di.)
Uhrzeit 19.00 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 7 Treffen
Ort Realgymnasium Schlanders
Kursbeitrag 60 Euro (ohne Unterlagen)
Mitzubringen Matte, bequeme Kleidung
Anmeldeschluss Di., 03.03.2026
Neue Perspektiven auf Stress
Mit Reframing zur inneren Stärke
Referent*in Julia Alber
Treffen Do., 12.03.2026
Uhrzeit 18.00 Uhr - 20.30 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 20 Euro
Anmeldeschluss Do., 05.03.2026
Auffrischung für Sicherheitssprecher (4 h und 8 h)
Referent*in Fachreferenten
Treffen Di., 17.03.2026
Uhrzeit 08.30 Uhr - 17.30 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 100 Euro (4 h) | 150 Euro (8 h)
Anmeldeschluss Di., 10.03.2026
Paradeiser: Säen - Pflanzen – Ernten
Referent*in Peter Luis Thaler
Treffen Sa., 21.03.2026
Uhrzeit 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal Kursbeitrag 25 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Do., 12.03.2026
Grundkurs für alle Staplertypen (Gabelstapler, Industrie und Teleskopstapler)
Referent*in Fachreferenten
Treffen und Uhrzeit Theorie: Mo., 23.03.2026 08.30 Uhr - 17.30 Uhr
Praxis: Di., 24.03.2026 08.30 Uhr - 17.30 Uhr
Ort Theorie: Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal + Praxis: Mals (Glurnserstraße 17)
Kursbeitrag 260 Euro
Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026
Ruhe finden: Klangmeditation zur Abendentspannung
Referent*in Martina Wienchol
Treffen Mo., 23.03. - Mo., 27.04.2026 (jeweils Mo.)
Uhrzeit 18.00 Uhr - 19.30 Uhr, insgesamt 5 Treffen
Ort Turnhalle, Grundschule Lichtenberg
Kursbeitrag 60 Euro
Mitzubringen Decke und warme Socken
Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026
INFO – ANMELDUNG: Bahnhof Spondinig, 39026 Prad am Stj. Tel.: 0473 42 82 38 | E-Mail: info@gwr.it

Erste Hilfe Auffrischungskurs im Rahmen der Arbeitssicherheit lt. MD 388 - Risikogruppe A
Referent*in Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes - WK Bozen
Treffen Di., 24.03.2026
Uhrzeit 13.00 Uhr - 19.00 Uhr Ort Feuerwehrhalle, Prad am Stj.
Kursbeitrag 130 Euro
Anmeldeschluss Di., 24.02.2026
Auffrischungskurs Hallenkran / Industriekran
Referent*in Fachreferenten
Treffen Do., 26.03.2026
Uhrzeit Theorie: 08.00 Uhr – 10.00 Uhr
Uhrzeit Praxis: 10.15 Uhr - 12.15 Uhr
Ort Theorie: Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal Praxis: Prad
Kursbeitrag 130 Euro
Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026
Entdecke die Kunst des Makramees!
Referent*in Nadja Lamonaca
Treffen Sa., 28.03.2026
Uhrzeit 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 50 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026
INTEGRIERTE VOLKSHOCHSCHULE VINSCHGAU Inklusive Weiterbildung für alle
Farbige Begegnungen verbinden Generationen
Referent*in Isolde Veith
Treffen Mi., 04.03. + 29.04. + 03.06.2026
Treffen sind einzeln buchbar!
Uhrzeit 15.00 Uhr - 17.30 Uhr
Ort Malraum Seniorenwohnheim Annenberg, Latsch
Kursbeitrag 10 Euro pro Treffen (inkl. Material)
Anmeldeschluss Mi., 07.01.2026
Lilablossblau Malatelier
Referent*in Isolde Veith
Treffen Mi., 18.03. - Mi., 27.05.2026 (jeweils Mi.)
Uhrzeit 15.00 Uhr - 17.30 Uhr, insgesamt 6 Treffen
Ort Malatelier der BASIS, Schlanders
Kursbeitrag 60 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Mi., 11.03.2026
Osterkränze & Heufiguren gestalten
Referent*in Anna Hofer Lechthaler
Treffen Sa., 21.03.2026
Uhrzeit 13.30 Uhr - 17.30 Uhr
Ort Bahnhofsremise, Schluderns
Kursbeitrag 24 Euro (inkl. Material) Anmeldeschluss Do., 12.03.2026
Jin Shin Jyutsu - Heilströmen für Anfänger*innen
Referent*in Adrian Tschenett
Treffen Mo., 23.03. - Mo., 20.04.2026 (jeweils Mo.)
Uhrzeit 19.00 Uhr - 20.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen
Ort Bahnhofsremise, Schluderns
Kursbeitrag 30 Euro
Mitzubringen Trinken, Schreibzeug
Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026
Frühstück und Brunch
Genussvoll in den Tag starten
Referent*in Katharina Pobitzer
Treffen Sa., 28.03.2026
Uhrzeit 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Ort Lehrküche, Oberschulzentrum Mals
Kursbeitrag 30 Euro (inkl. Material)
Mitzubringen Schürze + leere Behälter
Anmeldeschluss Do., 19.03.2026
Öffnungszeiten:
Mo. - Do. 08.00 Uhr – 17.00 Uhr Fr. 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Details zu den Kursangeboten finden Sie auf:







































