

WINTERWANDERUNG
FERIENREGION ORTLER
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WINTERWANDERUNG
FERIENREGION ORTLER


Heute stellen wir euch die vielen Möglichkeiten vor, wie ihr die Furkelhütte erreichen könnt – ein Ort, an dem sich die ganze Familie trifft und jeder auf seine Art den Winter in den Bergen genießen kann. Ob gemütlich, sportlich oder genussvoll: Die Furkelhütte auf 2.153 m oberhalb von Trafoi bietet für jeden das passende Wintererlebnis.
Wer es bequem mag, startet direkt im Dorfzentrum von Trafoi und nimmt den Sessellift hinauf. In wenigen Minuten steht man auf der Bergstation und wird von einem atemberaubenden Blick auf das Ortlermassiv begrüßt. Besonders Familien mit Kindern oder Gäste, die einfach nur die winterliche Bergwelt genießen möchten, wissen diese Variante zu schätzen. Raus aus dem Sessellift und schon ist man auf der Hütte – perfekt für eine kurze Auszeit oder einen Kaffee mit Apfelstrudel in der Sonne.
Für diejenigen, die gerne mit Schneeschuhen unterwegs sind, führt der Winterwanderweg Nr. 17 von Trafoi direkt hinauf. Die Tour dauert etwa zwei Stunden und windet sich durch verschnei-



te Wälder und offene Hänge. Besonders praktisch: Nach dem Aufstieg kann man in der Furkelhütte die kulinarischen Köstlichkeiten genießen und dann bequem mit dem Sessellift zurück ins Tal fahren. Eine ebenso schöne Alternative ist der Winterwanderweg ab dem Wildgehege Fragges, in Stilfs. Diese Route bietet eine abwechslungsreiche Strecke durch die verschneite Winterlandschaft und ermöglicht zwischendurch immer wieder herrliche Ausblicke auf das Tal und die Berge. Die Furkelhütte ist auch ein beliebtes Ziel für Ski- und Tourenskifreunde. Ski- und Snowboardfahrer legen hier gerne eine Pause ein, genießen die regionale Küche und die Aussicht, bevor sie wieder ins Tal zurückfahren. Auch für Tourengeher ist die Furkelhütte ein lohnendes Winterziel: Das Panorama, die klare Bergluft und die ruhige, verschneite Umgebung belohnen jeden Schritt und machen die Einkehr zu einem besonderen Erlebnis.
Ob gemütlich, sportlich oder genussvoll –die Furkelhütte verbindet verschiedene Winteraktivitäten für die ganze Familie und ist damit ein echter Geheimtipp im
Ortlergebiet. Nach der Ankunft laden die sonnige Terrasse und regionale Spezialitäten zum Verweilen ein. Hier trifft man sich gerne – ein Ort, an dem man den Winter in den Bergen von seiner schönsten Seite erlebt.
Fazit: Die Furkelhütte ist nicht nur ein Hüttenziel, sondern ein Ort, an dem Vielfalt aufeinandertrifft: gemütlicher Sessellift, Winterwanderung von Trafoi oder vom Wildgehege Fragges in Stilfs, Schneeschuhspaß oder Skitouren – hier findet jeder sein Winterglück.
BIS 22.03.2026 GEÖFFNET. TEL. +39 335 683 0144 i
INFOS UND RESERVIERUNGEN:
FURKELHÜTTE







Der Adler gibt, der Adler nimmt: Im Tourismus alles über einen Kamm scheren
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Schlanders: Kleinhandel auf europäischer Ebene

Latsch: Das Aufmöbeln des Eisstadions
Vetzan: Das Lob an den Schlanderser Gemeinderat
Schlanders: Der Second-Hand-Laden für Familien
Laas: Marmorschüler machen Laas bunt
Naturns: Vollversammlung des AVS Untervinschgau
Schluderns: Lobende Worte für die FF-Männer
Leserbriefe und Stellungnahmen
Goldrain: VSM-Bezirksversammlung
Erwin Bernhart
Burger verkündet das Ende des Reschenseelaufs - Aus nach 25 Jahren
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Porträt: „...Eine Last, die ich mit mir herumtrage“ - Gernot Paulmichl, Stilfs
Schlanders: 75 Jahre ASC Schlanders
Schluderns: Liebe, Lügen, Betrug, Streit
Partschins: Bildung jagt durch die Gassen
Mals: Stroßnbluat, mehr als eine Korrnrgschicht
Schlanders: Avimundus mit schöner Fotoausstellung
Matsch: Wenn der Regenwurm orakelt
Kultur: St. Remigius in Eyrs
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Bauplatz: Logenplatz für das Hotel Post in Sulden ab Seite 34
Spezial Bauen: Das Architektur-Gespräch mit Arch. Lukas Wielander ab Seite 40
Spezial Bauen: Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Moriggl ab Seite 44
Spezial Bauen: Wohnbauförderung ab 1. Februar 2026
Nationalpark Stilfserjoch: Bartgeier und Wolf
Sport: Jasmin Coratti die einzige Vinschgerin bei Olympia
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Diese Kraut- und Ruabm-Diskussion rund um den Overtourism in Südtirol werde ich wohl nicht verstehen. Vielleicht gibt es das wirklich, dieses Zuviel an Tourismus, dieses Zuviel an Gästen in Südtirol. Aber wo? In Gröden, in Alta Badia, in Schenna, in Meran, im Pustertal? Wenn dem so ist, warum benennt man das nicht. Sicher ist, im Vinschgau hab’ ich von diesem Overtourism noch nichts gehört. Die hiesigen Bürgermeister und die hiesigen Tourismustreibenden sagen mir unisono, wir können schon noch einiges an Touristen vertragen. Nun verstehe ich eines nicht: Wenn in Südtirol ganz unterschiedliche Zustände und Zahlen, den Tourismus betreffend, zirkulieren, warum muss die Politik dann immer alles über einen Kamm scheren?
Weil das einfacher zu kommunizieren ist? Weil man da weniger differenzieren und also weniger denken muss?
Nun gibt es wieder einen Aufschrei (in Südtirol wird gerne aufgeschrieen). Weil ein Verfallstermin ansteht und der verräumt werden soll. Ein Verfallstermin für Tourismuszonen nämlich. Wenn nicht bis September 2026 ein Baugesuch für einen Beherbergungsbetrieb da ist, soll die Tourismuszone verfallen. Eine Mehrheit für dieses Dekret hat 2022 Arnold Schuler als Landesrat für Tourismus gefunden. Auch deshalb ist er heute nicht mehr Landesrat. Luis Walcher will noch lange Landesrat bleiben. Deshalb gibt er rasch dem Druck aus den Tourismuskreisen nach. Aber: Auch der Walcher differenziert nicht.

Latsch
In
Latsch konnte der dortige Gemeinderat am 26. Jänner 2026 in einer ersten Bilanzänderung zusätzliche gut 2,5 Millionen Euro in den laufenden Haushalt einbauen. Mit rund 2,4 Millionen Euro konnte dabei die zweite Tranche für die Renovierung des Eisstadions (IceForum) berücksichtigt werden. Für die Jugend im Vereinshaus in Morter gibt es 97.000 Euro, für Fahrradüberdachungen 70.000 Euro.
Die Sitzung verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle. Unter Allfälligem informierte
BM Mauro Dalla Barba die Räte darüber, dass die Aufzüge am Bahnhof und die Verlängerung der Bahnsteige bis Ende März fertiggestellt sein werden und dass es deshalb zu einigen Behinderungen rund um diese Baustellen geben werde.
Kritik brandete auf, weil die Morterer Schüler aufgrund eines Transportfehlers einen Unterrichtsnachmittag nicht besuchen konnte. DM Dalla Barba wies darauf in, dass der Schülertransport Sache Aufgabe der Landesämter und dort Aufgabe des Amtes für Mobilität sei. Eine Schuld habe die Gemeinde nicht und es sei die Aufgabe des Direktors des Schulsprengels, den Transport genauestens anzuweisen. „Wir können ja nicht Kraut und Ruabm umeinandertelefonieren“, wies Dalla Barba jede Kritik von sich.

Beim Skicenter habe man die Info, dass die Lounge an der Bergstation verpachtet werde. Im Anschluss an die offizielle, gab es eine informelle Sitzung über Themen, die erst noch mit den Betroffenen besprochen werden müssten. (eb)
Brüssel/Schlanders
Einzelhandelspreis „European Capitals of Small Retail (ECoSR) 2026“. Der Vinschgerwind hat zu Beginn des Jahres im Interview mit Hannes Götsch den Inhalt und das Prozedere erklären lassen.


Sbewerbs zum Einzelhandel in der Kategorie der Kleinstädte durchgesetzt. Auf Initiative des Wirtschaftsverbands hds hat der Hauptort an dem prestige reichen Wettbewerb „European Capitals of Small Retail (ECoSR) 2026“ teilgenommen – und diesen gewonnen. Die Vinschger Delegation hat den ersten Preis von der EU-Kommission entgegengenommen.
„Für uns ist dieser Sieg ein großes Zeichen der Wertschätzung für das Durchhaltevermögen und den Einsatz unserer Kaufleute, unserer Gastronomie und Dienstleister. Wir sind auf dem richtigen Weg, wenn ein Dorf wie Schlanders diese Entwicklung schafft“, erklärt in einer ersten Reaktion hdsBezirksleiter Aaron Pircher, der die Delegation in Brüssel begleitet hat.
Als Zentrum regionaler Nahversorgung ist Schlanders für
ist Schlanders gegen die Mitbewerber Makarska (Kroatien) und Silla (Spanien) angetreten. Vertreter der Gemeinde haben die eigene Strategie für nachhaltige Ortsentwicklung und Einzelhandel vorgestellt. Bis zum letzten Augenblick wurde die Entscheidung der Jury mit hoher Spannung erwartet. Hannes Götsch von der Plattform BASIS Vinschgau Venosta und Thomas Schuster von der Eisdiele Ortler stellten nicht nur ihre Arbeit vor, sondern auch die Angebote für nachhaltige Mobilität wie Citybus oder Radwege, Slow Shopping und Digitalisierung. „Dieser Erfolg ist jedoch erst der Startschuss. Mit dieser Auszeichnung wird
Gerda Platzgummer, Gemeinderätin Schlanders und Verwaltungsrat
BASIS Vinschgau, Hannes Götsch, BASIS Vinschgau, Agnes Wielander vom Hotel Goldene Rose in Schlanders, Bürgermeisterin
Christine Kaaserer, und Aaron Pircher, hds-Bezirksleiter Vinschgau, und Thomas Schuster von der Eisdiele Ortler in Schlanders.
Schlanders zum europäischen Reallabor für den Einzelhandel im ländlichen Raum”, erklärt Schuster.
Außerdem kann Schlanders auf ein tief verwurzeltes Vereinsleben setzen und über Initiativen wie die BASIS zukunftsfähige Kompetenzen gezielt stärken. „Heute gilt es mehr denn je, wichtige Traditionen mit innovativen Gedanken zu verbinden, offen zu sein für Neues und uns auf europäischer Ebene noch besser zu vernetzen. Das hat nicht nur einen großen Mehrwert für unsere Gemeinde, sondern für den ganzen Bezirk Vinschgau”, erklärt Götsch. „Um das Konzept der Sieben-Minuten-Stadt weiter auszubauen, wollen wir die Begegnung im Ort stärken, bei der Nachfolge von Traditionsunternehmen unterstützen und dank digitaler Möglichkeiten, wie die neue hds-App MIAr, Benefits für den Einkauf vor Ort schaffen”, fügt Pircher hinzu.
- eine Erfolgsgeschichte endet nach 25 Jahren. Gerald Burger und das OK Team geben mit großem Bedauern das Ende des Rennens bekannt. Gestartet mit 157 Teilnehmern hat der Lauf außergewöhnliche Zahlen erreicht; der Abschied ist unglaublich. Viele Schwierigkeiten, doch vor allem fehlt die Unterstützung der lokalen Partner“, mit diesem Vorspann kündigte das Sportoffice-Portal Newspower das Ende des Reschenseelaufes an. Gerald Burger und der veranstaltende Rennerclub ziehen sich aus der Organisation zurück. Den Reschenseelauf wird es in der bisherigen Form nicht mehr geben. Damit dürfte Gerald Burger einen endgültigen Schlusstrich über seine Entlassung als Direktor der Ferienregion Reschenpass gezogen haben. Burger geht beleidigt und gekränkt. Unbestritten ist, dass der Reschenseelauf weit über eine regionale Veranstaltung hinausgewachsen ist. „Gestartet mit 157 Teilnehmern bei

der ersten Auflage ist der Lauf im Südtiroler Raum kontinuierlich gewachsen und erreichte bedeutende Zahlen, mit bis zu 4.000 Läufern aus zahlreichen Ländern. Der Reschenseelauf hat sich im Laufe der Jahre als fester Termin im europäischen Laufsportkalender etabliert und eine Sichtbarkeit erlangt, die weit über die regionalen Grenzen hinausging“, schreibt Newspower. Die Begründung für das
Stellungnahme SVP-Ortsgruppe Vetzan
Die Fraktion Vetzan zeigt sich erfreut, über die klare Positionierung des Gemeinderates von Schlanders zur Realisierung eines Fuß- und Fahrradweges von Schlanders nach Vetzan.
Die Fraktion Vetzan soll durch einen sicheren, attraktiven und umweltfreundlichen Fuß- und Radweg besser an den Hauptort Schlanders angebunden werden. Die Stärkung der Fahrradmobilität und somit die Förderung des Radverkehrs ist ein zentraler Bestandteil einer integrierten Mobilitätsplanung. Im Fahrradmobilitätsplan Südtirol 2022 – 2030 wurde somit ausdrücklich festgehalten, dass der Hauptort Schlanders mit der Fraktion Vetzan angebunden wird.
Die operativen Ziele, welche vom Gemeinderat verabschie-
det wurden, legen fest, dass im Jahr 2026 ein Fachbüro mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie beauftragt wird.
Die Vetzaner Bevölkerung, welche seit vielen Jahrzehnten auf eine direkte Anbindung wartet, bedankt sich bei den Gemeinderäten für diese klare Positionierung.
Wir, so der SVP-Ortsobmann Peter Tapfer und Gemeinderat Norbert Ratschiller, hoffen nun, dass mit den betreffenden Grundeigentümern ein Einvernehmen gesucht wird, denn das ist die Voraussetzung, damit eine zeitnahe Realisierung erfolgt.
Vorrangig sollten natürlich bereits öffentliche Wege und Flächen für den Bau berücksichtigt werden.
Die SVP-Ortsgruppe Vetzan
Handtuchwerfen gleicht einem Weinen von Krokodilstränen. Von einem zunehmenden bürokratischen Aufwand, von steigendem finanziellen und organisatorischem Risiko, von sinkender Motivation, von der wachsenden Schwierigkeit, ausreichend freiwillige Helfer zu finden - mag alles dabei sein. Burger und der Rennerclub schieben aber ein „mangelnder Rückhalt durch einige
LESERBRIEF
Der Leitartikel zur Demokratie hat es in sich. Es geht nicht etwa um ein Luxusproblem im wohlhabenden Land Südtirol, sondern um die Frage, wieviel Demokratie und welche Demokratie wir brauchen, um breit aufgestellt und widerstandsfähig zu sein gegenüber Phänomen wie Trump, Orban usw.. Der Initiative für Demokratie und allen Verbänden, die sich um eine Weiterentwicklung der Südtiroler Politik bemühen, gebührt unsere Wertschätzung. Was heutzutage an Abbau von Bürgerrechten und Demokratie in einigen Ländern passiert, besorgt uns zu Recht. Sogar in Ländern, in denen die Demokratie gefestigt schien, gibt es gefährliche Rückschritte. Deshalb ist es notwendig und höchsteZeit, unsere Demokratie vor Ort zu verbessern und auszubauen. Wenn wir, das Volk der
lokale Partner“ nach. Newspower hat es so formuliert: „und die als unzureichend empfundene Unterstützung durch die wichtigsten lokalen Partner“. So etwas kommt im Oberland nicht gut an. Denn mit solchen Aussagen fühlen sich sämtliche Vereine und Organisationen rund um den Reschensee verunglimpft. Denn in den vergangenen Jahren herrschte in den Tagen des Reschenseelaufes regelmäßig Ausnahmezustand im Oberland. Alles rannte für den Reschenseelauf.
Gerald Burger hat sein eigenes Prestigeprojekt versenkt, sagt man im Oberland. Denn bis kurz vor der Absage waren alle Organisationen und Vereine pronto. So hat etwa die Ferienregion Reschenpass in ihrem genehmigten Haushalt die Gelder für den 26. Reschenseelauf vorgesehen, die Hauptsponsoren waren bereit, die Einschreibungen liefen bereits. Sicher ist, dass es heuer keinen Reschenseelauf geben wird. Und nächstes Jahr? (eb)
Souverän sind, wie es in der Verfassung steht, dann müssen wir auch die Möglichkeit haben, als souveränes Volk Entscheidungen zu treffen. Nicht immer, nicht andauernd versteht sich, aber immer dann, wenn wir es als notwendig und wichtig erachten. Worüber Politiker entscheiden dürfen, muss im Prinzip auch das Volk entscheiden können. Ganz besonders dann, wenn es um die Spielregeln unserer Demokratie geht, um jene Gesetze also, mit denen Wahlen und Abstimmungen geregelt werden. Entweder dem souveränen Volk ist die Möglichkeit gegeben, die Prinzipien und Regeln des eigenen Zusammenlebens selbst zu regeln, oder es ist nicht Souverän, sondern Untertan. Die Verfassung wurde schließlich und selbstverständlich auch vom Volk direkt beschlossen, von dem alle Macht ausgeht.
Josef Gruber aus Mals

Spätestens mit dem lauten Andenken von Tourismuslandesrat Luis Walcher, die Frist für die Verbauung von Tourismuszonen um weitere 5 Jahre verlängern zu wollen, stehen Landesrat und Tourismus landesweit in der Kritik. Wie schaut es im Vinschgau aus?
Der Bettenstopp, nach langwierigen Verhandlungen vom damaligen Tou rismuslandesrat Arnold Schuler vor vier Jahren durchgezogen, hat dem Tourismus gegenüber kritische Gemüter etwas beruhigt. Vor allem in touristischen Ballungszentren wie in Gröden, in der Meraner Gegend, im Pustertal auch, hat der Begriff Overtourism Einzug gehalten - ein Zuviel an Tourismus, ein Zuviel an Nächtigungen, was zur Folge hat, dass der Verkehrsanstieg als bedrohlich, dass die Preissteigerungen bei Wohnungen als existenzbedrohlich empfunden und beklagt werden, dass die Wanderwege, die Hütten am Berg regelrecht mit Touristen überflutet sind. Die Schattenseiten des Tourismus-Booms, die Bedrohung der Idylle werden in teuflischen Farben an die Wand gemalt. Die Landesregierung hat mit dem Bettenstopp diese Bedrohung zu zähmen versucht.

bekannt. Dass diese alle verbaut werden, ist sehr unwahrscheinlich. Aber wenn man diesen Drachen mit Leben füllen möchte und den 12.000 Betten 200 Auslastungstage unterstellt, so kämen zu den heute rund 38 Millionen Nächtigungen 2,4 Millionen hin zu. In der Theorie. Einzig die ff hat letzte Woche, grafisch zumindest, die Debatte um den „Bettenstopp“ wohl richtig dargestellt: Es geht ausschließlich um den Osten des Landes - vom Ritten bis Prettau. Wenn dem nach von Overtourism in „Südtirol“ die Rede ist - dann ist „Südtirol“ die östliche Hälfte des Landes (vielleicht noch Meran und Umgebung).

Sogar ein versteckter Drache wurde aufgescheucht - und mit einem Verfallsdatum belegt. Wenn ausgewiesene Tourismuszonen mit möglichen Betten nicht bis September 2026 verbaut sind oder bis dahin zumindest eine Baukonzession beantragt wird, dann sollen, so der Beschluss, die-
Weil aber das Bauen und das Wachstum im Tourismus marktorientiert, organisch und von der Geldverfügbarkeit abhängig sind und das Bauen nicht per Dekret angefordert werden kann, haben sich die Hoteliers oder die Bauherren nicht unmittelbar auf diese Tourismuszonen gestürzt, so dass vieler-
Rechte“ sei um fünf Jahre zu verlängern. Die Diskussion ist eröffnet. Widerstand brandet auf, vom Verein für Heimatpflege, vom Bund für Natur und Umwelt, von den Grünen über das Team K bis zur Süd-Tiroler Freiheit. Auch der ehemalige Landesrat Schuler hat sich in diversen Medien zu Wort gemeldet und Walchers Vorgehen kritisiert. Er sei gegen dieses Ansinnen. Schuler ließ aber in seinen Aussagen durch einen Spalt blicken, wenn er sagt, dass er mit seinem Widerstand eher in der Minderheit in der Partei sei. Das lässt die Interpretation zu, dass LH Arno Kompatscher den Walcher Luis in der Frage der „erworbenen Rechte“ eher gewähren
v. l.: der Schnalser BM Peter Grüner, der Latscher BM Mauro Dalla Barba, der Marteller BM Georg Altstätter und der Grauner BM Franz Prieth
Es wäre
wünschenswert,
wenn die jeweiligen Gemeinden über ihre eigenen Tourismuszonen bestimmen könnten.

nen. Von einem Bettenstopp halte er grundsätzlich gar nichts.
In Latsch ist derzeit der Jagdhof-Hotelier Martin Pirhofer beim Bauen eines neuen Hotels im Grünen. Längst genehmigt und von den Schuler’schen Stopp-Fristen nicht betroffen. Allerdings, so sagt es der Latscher BM Mauro Dalla Barba, könnte das Hotel Adler in Morter davon betroffen sein. Bekanntlich hat der nunmehr ehemalige
net im Nationalpark die Tourismuszonen abwürgt? „Dann ist die touristische Entwicklung in Martell auf Jahrzehnte hin passé“, sagt Altstätter. Von wegen Overtourism. Es gebe weder in Martell noch im Vinschgau einen Overtourismus. Was der Köllensperger Paul da von sich gegeben habe (im facebook), sei ein Schmarrn, sagt Altstätter. Wenn man nämlich Tourismushochburgen wie Schenna und Dorf Tirol hernehme, die
gemeinsam in etwa so viele Nächtigungen generieren wie der Vinschgau (rund 2 Millionen), dann ergeben sich 330 Nächtigungen pro Einwohner für Schenna und 50 Nächtigungen pro Einwohner für alle 13 Gemeinden im Vinschgau. „Das ist schon ein großer Unterschied und sagt alles über Overtourism aus“, sagt Altstätter.
Was ist mit den Restbeständen?
In der touristisch aufstrebenden Gemeinde Graun sind in den letzten Jahren gar einige Betten hinzugekommen. Mit dem neuen Gerstl ist ein neues Hotel entstanden, in diversen Um- und Anbauten an bestehenden Hotels wurden Betten untergebracht. Graun boomt. Der dortige BM Franz Prieth sagt, dass der Bettenstopp in der Gemeinde Graun bislang nicht so gespürt wird. Von den „erworbenen Rechten“ und deren Verfall wäre möglicherweise die vor Jahren ausgewiesene Tourismuszone in Kappl be-
Aber, was wird mit den Restbeständen von Kubaturen rund um bestehende Hotels geschehen? Fallen die auch unter den Hammer? Prieth sagt, dass in der Gemeinde Graun noch rund 27.000 Kubikmeter in diversen Tourismuszonen und an Hotels zur Verfügung stünden. Als Vergleich: Das neue Gerstl hat eine überirdische Kubatur von rund 13.000 Kubikmeter. „Diese Kubatur streichen, geht auf keinen Fall“, sagt Prieth. Die Kubatur sei laut Index bereits zugewiesen. Würde man diese vorhandene Kubatur direkt in Betten umrechnen, käme man wohl - je nach Berechnung - auf 600 bis 700 Betten. Man benötige bestenfalls einen transparenten Schlüssel für mögliche Betten in diesem Bereich.
Eine Verlängerung der Frist für die „erworbenen Rechte“ ist auf jeden Fall wichtig, sagt Prieth. Auch um Klarheit in das vorhandene Chaos zwischen Urbanistik und Tourismus zu bringen. Und wenn es heißen sollte, dass die Gemeinden Betten zuweisen könnten, wär’ das ok.
Um Walcher nicht ins offene Messer des Overtourism-Vorwurfes laufen zu lassen, sind Diskussionen dahingehend unterwegs, dass die Gemeinden über ihre eigenen Tourismuszonen bestimmen sollen. Die heiße Kartoffel soll, wenn es denn gelingen sollte, in die Gemeinderäte hineinverlagert werden. Die BM, die Ausschussmitglieder und die Gemeinderäte vor Ort kennen ihre Tourismus-Pappenheimer bestens und können so am ehesten abschätzen, ob ein Terminaufschub für eine Tourismuszone Sinn macht - oder ob man die Tourismuszone selbst versenken will.
Mutters Geburtstag –am Grab der Kälte trotzen die Amsel und ich..
©Helga Maria Gorfer
Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an helga.gorfer58@gmail.com
Vinschgau/Goldrain
EineGruppe Vinschgerinnen lädt zum traditionellen Benefiz-Wattturnier am 21. Februar 2026, dieses Mal im Vereinshaus von Goldrain zugunsten des Projektes der Stiftung „Vida y Esperanza“ (deutsch Leben und Hoffnung) in Bolivien. Beginn ist 14.00 Uhr (Nenngeld 25 Euro inklusive Essen). Der Reinerlös geht an das dortige Hilfsteam um die Koordinatorin Mirtha Oviedo, das sich vor Ort im Randgebiet der Stadt Cochabamba um Familien kümmert. Das Leben dort ist geprägt von der Landflucht der Menschen, die in der Großstadt ein besseres Auskommen suchen und meist enttäuscht werden. Das Projekt „Vida y Esperanza“ basiert auf drei Säulen: 1. Bildungsprogramme, Hausaufgabenhilfe und Unterstützung im schulischen Bereich, da die Eltern meist Analphabeten sind; 2. Unterstützung der Familien, wenn Lebensmittel, Medikamente und Schulmaterialien fehlen; 3. Soziale und psychologische Begleitung der Familien, in denen meist eine ungleiche Machtverteilung zwischen Frauen und Männern herrscht, oft geprägt von Arbeitslosigkeit, Gewalt und Alkoholsucht. Die Vinschger Frauen begleitet das Bolivien Projekt bereits seit Jahren. Sie versichern, dass auch der Watt-Erlös mithilft, speziell den Kindern in Südamerika einen positiven Weg in die Zukunft zu zeigen. Anmeldung bis 19. Februar unter der Telefonnummer 349 007 4078 (mds)

Seit Kurzem ergänzen zwei neue Webcams in Graun am Reschensee und in Laurein das Angebot der Rundfunkanstalt Südtirol (RAS). Die Kamera in Graun bietet einen freien Blick auf den Reschensee und die umliegende Berglandschaft, während die Webcam in Laurein Eindrücke aus dem Deutschnonsberg liefert. Beide Kameras zeigen die jeweilige Umgebung in Echtzeit und werden regelmäßig aktualisiert: https://www.ras.bz.it/de/webcams/
Schlanders - Neuer Second Hand Laden - Schlanders ist seit dem 31. Jänner um eine wichtige Einrichtung reicher. In der Fußgängerzone Schlanders (früher Spielecke Wielander) hat das Eltern-KindZentrum (Elki) einen neuen Second Hand Laden für Kinder und Familien eröffnet.

Am 31. Jänner wurde in Schlanders S´Elki Ladele eröffnet. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 9:00 – 11:30 Uhr und am Dienstag auch am Nachmittag von 15:00 – 17:00 Uhr.

Im Jahre 2015 wurde das Elki in Schlanders gegründet, um Familien mit Kindern zu begleiten und zu unterstützen. Wie Kunhilde von Marsoner, seit der Gründung die Präsidentin des Vereins, bei der Eröffnung des Elki Ladele ausführte, geht es darum neben den vielen Begegnungen und Aktivitäten, mit dem Elki Ladele ein weiteres wichtiges Standbein zu schaffen. Die neue Elki Einrichtung steht für gelebte Solidarität, Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Es ist kein normales Geschäft, sondern ein Treffpunkt für alle Mitglieder des Eltern-Kind-Zentrums, um gut erhaltene Kleider, Schuhe, Kinderbücher, Kinderwagen, Spiele, Fahrrad-, Skihelme u.a. zu einem günstigen Preis zu kaufen. Die meisten Artikel kosten weniger als 20 Euro. Es können aber nicht nur Waren gekauft werden, sondern Elki-Mitglieder können auch gut erhaltene Produkte für Kinder von 0 bis 14 Jahren im Geschäft verkaufen. Auf diese Weise wird das gemeinsame Ziel, Familien zu unterstützen, Gemeinschaft zu fördern und Verantwortung für die Umwelt zu über-
nehmen, ganz konkret umgesetzt. In Südtirol gibt es mehrere Elki-Gruppen, die neben den verschiedenen Aktivitäten auch einen Laden führen. Auch der Vorstand vom Elki Schlanders hatte seit der Gründung dieses Ziel. Nun ist es gelungen mit Unterstützung der Gemeinde und des Landes einen geeigneten Raum einzurichten und zwei Verkäuferinnen anzustellen. Mit Anfang Februar werden Sabine Holzer und Miriam Floridia aus Schlanders zusammen mit einigen Freiwillige den Laden führen. Kunhilde von Marsoner bedankte sich bei der Eröffnung bei den Vorstandsmitgliedern, beim Elki Lana und bei den vielen Freiwilligen, die mit Engagement und Herzblut bei der Umsetzung der Idee tatkräftig mitgeholfen haben. Christiane Pircher, Gründungsmitglied des Elki und langjähriges Vorstandsmitglied, bedankte sich bei der Präsidentin Kunhilde von Marsoner, die wesentlich zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hat. Auch Rosa Maria Götsch vom Bildungsausschuss Schlanders gratulierte zu dieser wichtigen Einrichtung. Anschließend segnete Pater Jolly Chakkalakkal die Räumlichkeiten.
Infos: www.elki.bz.it/de/schlanders/elkiladele
Die Berufsfachschule für Steinbearbeitung „Johannes Steinhäuser“ präsentiert sich großzügig mit professionell ausgestatteten Werkstätten, Kran, Brückensäge, Brenn- und Druckraum. Die Zeichen- und Modellierräume sind funktionell und praxisnah gestaltet. In den Werkstätten ist dank leistungsstarker Absauganlage ein Arbeiten ohne Staubmaske möglich. Gearbeitet wird vor allem mit Göflaner und Laaser Marmor. Material und Werkzeug stellt die Schule kostenlos zur Verfügung. Die Schüler:innen arbeiten mit gesetzten Schwerpunkten, zu einem vorgegebenen Thema ziemlich frei und können eigene Interpretationen mit einfließen lassen. Mit 30 Schüler:innen ist es eine kleine Schule. Unterschiedliche Altersgruppen und Nationalitäten arbeiten zusammen, begegnen sich auf Au-

oben: Blick in den Werkraum am Tag der offenen Tür; rechts: Die Schüler:innen stellen ihre Marmorwerkzeuge teilweise selbst in der hauseigenen Schmiede her
genhöhe, lernen voneinander, unterstützen sich und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Das eigene Projekt will mit den vorhandenen Ressourcen umgesetzt werden. Diese positive Stimmung spüren die Gäste vom „Tag der offenen Tür“, Lehrer:innen und Schüler:innen. Letztere machen die Schule und das Dorf Laas bunt, füllen es mit Leben und Kreativität der weiten Welt.
Der Praxis- und Theorieanteil der Vollzeitausbildung zum Steinmetz ist in den ersten drei Klassen ausgewogen und endet mit einem Berufsbefähigungszeugnis. Eine weiterführende 4. Klasse führt zum Berufsbildungsdiplom Steinbildhauer und zur Matura. Ein Teil an Theorie wird dabei am Hauptsitz, dem BZS Schlanders vermittelt. Als weiterführenden Ausbil-


dungsweg bietet die Schule zudem zwei Spezialisierungslehrgänge an, die Spezialisierung Steinbildhauer und die Meisterklasse Steinbildhauer. Diese fokussieren sich auf die Praxis. Die fachtheoretische, handwerkliche, praxisnahe Schule mit Gestaltung als zentralen Punkt bietet eine Basis für verschiedenste Berufsrichtungen. (chw)
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Naturns
Am 17. Jänner fand im Bürger- und Rathaussaal von Naturns die 68. Mitglieder Vollversammlung der Alpenvereinssektion Untervinschgau statt. Nachdem bereits vorher in der Pfarrkirche ein gemeinsamer Dankgottesdienst gefeiert wurde, begrüßte der Sektionsleiter Josef Auer die zahlreich erschienen Mitglieder der Sektion, sowie die Ehrengäste.
Anschließend berichteten die Referenten für Wege, Umwelt, Sportklettern, der Schutzhütten sowie für die Seniorenwandergruppe, begleitet von Fotopräsentationen, über ihre rege Tätigkeit im vergangenen Jahr. Außerdem wurde über die zahlreichen Ausflüge der Tourengruppe berichtet und der Sektionsleiter bot einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten des Vereins: Der AVS Untervinschgau zählt 1911 Mitglieder, davon gehören 312 der Sektion Schnalstal an. 2025 gab es an 63 Tagen
Vinschgau/Südtirol


Angebote des Vereins, außerdem haben die Sektionsmitarbeiter insgesamt an 24 Tagen an Weiterbildungsangeboten teilgenommen und 30 Weg-
paten betreuen gewissenhaft die Wanderwege des Bezirkes. Zudem bedankte Auer sich bei den zahlreichen Sponsoren sowie beim Tourismusverband
und den Forstämtern für die gute Zusammenarbeit.
Nach dem abschließenden Kassenbericht erfolgten die Ehrungen der langjährigen Mitglieder, wobei vor allem Friedrich Ganthaler und Hans Fliri für ihre 60-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden.
Abschließend gab es für alle Anwesenden ein gemeinsames Abendessen, sodass der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein abgeschlossen wurde. Um weitere Touren auch kurzfristig planen zu können, gibt es seit heuer sowohl für Familien als auch für Sportkletterer jeweils eine eigene WhatsApp Gruppe. Interessierte können sich bei den zuständigen Referenten melden, um den Gruppen hinzugefügt zu werden. Anna Pfitscher
Infos:
Ennemoser Karin (Familien) Telefon: 3402556581
Gorfer Stefan (Sportklettern) Telefon: 3495504667
Seit dem 7. Januar ist bei Mein Beck erneut die beliebte Spendenaktion zugunsten der Schmetterlingskinder im Gange. In allen Filialen und
Marktständen werden bis 28. Februar, dem Internationalen Tag der seltenen Krankheiten, Schoko-Faschingskrapfen mit bunter Schmetterlingsdeko ver-

kauft. Ein Teil des Erlöses geht an den Verein DEBRA Südtirol, der Familien mit Epidermolysis bullosa unterstützt. „Diese Unterstützung ist für die betroffenen Familien enorm wichtig. Sie hilft ganz konkret im Alltag und setzt ein starkes Zeichen der Solidarität“, sagt Anna Faccin, Präsidentin von DEBRA Südtirol.
Auch für Mein Beck ist die Aktion eine Herzensangelegenheit. „Wir möchten mit dieser Initiative nicht nur helfen, sondern auch das Bewusstsein für diese seltene Erkrankung stärken“, erklärt Ulrike Lesina Debiasi, die das Unternehmen gemeinsam mit Manfred Öggl führt.
Mein Beck Projektkoordinatorin Daniela Urthaler betont die besondere Bedeutung des Aktionszeitraums: „Dass die
Spendenaktion bis zum Tag der seltenen Krankheiten läuft, macht sichtbar, wie wichtig Aufmerksamkeit und Unterstützung für Betroffene sind.“ Daniela Stelzer aus der Mein Beck Marketingtabteilung ergänzt: „Unternehmen können auch heuer wieder die Faschingskrapfen gesammelt für ihre Teams vorbestellen.“
Der Verein DEBRA Südtirol begleitet Menschen mit EB und ihre Familien seit mittlerweile über 20 Jahren mit direkter Hilfe. Die Krankheit ist nicht heilbar und bringt hohe körperliche, emotionale und finanzielle Belastungen mit sich. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch gemeinsame Aktionen wie diese, um die Lebensqualität im Alltag der Schmetterling und deren Familienmitglieder zu erhöhen.
Schluderns


ImJahr 2025 leiteten die Männer der FF Schluderns 6612 Einsatzstunden. Sie bekämpften Brände, halfen bei Verkehrsunfällen, nahmen an Probeübungen und Fortbildungsveranstaltungen teil. Sie übernahmen Ordnungsdienste bei Veranstaltungen und einiges mehr. 987 Stunden waren
sie mit der Waldbrandbekämpfung beschäftigt, so beim Waldbrand bei Prad, wo sie sie mit Nachlöscharbeiten beauftragt waren. Diese Bilanz zog der Kommandant Harald Thanei bei der Vollversammlung am 17. 01. 2026. Er dankte den FF-Männern für ihren Einsatz und auch de ren Arbeitgebern, die bei Notfäl
Wiekomplex die globale Klimakrise ist, erfuhren die Abschlussklassen der Fachschulen für Metall/Robotik und Bautechnik am Berufsbildungszentrum Schlanders im Rahmen des Weltklimaspiels.
Vom 19. bis 23. Jänner 2026 nahmen die Abschlussklassen der Fachschulen für Metall/ Robotik und Bautechnik am Berufsbildungszentrum Schlanders an einer Projektwoche zur Klima- und Umweltbildung teil. Im Mittelpunkt stand das interaktive, app-gestützte Weltklimaspiel, das die komplexen Zusammenhänge von Klimawandel, Wirtschaft und globaler Gerechtigkeit erlebbar macht.
In ihren Rollen als Entscheidungsträger aus Politik, Wirt-
links: v. l. David Waldner, Heiko Hauser, Harald Thanei, Jaron Wieser, Rudi Platter und Thomas Gutgsell unten vorne: v.l. Engelbert Kofler und Andreas Lingg wechseln von den Aktiven zu den Veteranen
len das Ausrücken während der Arbeitszeit ermöglichen. Thanei rief dazu auf, den Finnentest für Atemschutzgerätträger zu nutzen. Im Notfall müsse man wissen, wie alles funktioniert. Und er kündigte an, mehr Feuerwehrproben zu organisieren als bisher. Bezirksinspektor David Waldner sprach lobende Worte für die Männer und kündigte zum Thema Waldbränden an, dass alle Feuerwehren mit neuem Brandschutzmaterial ausgestattet werden, da der Verschleiß im Jahr 2025 groß war. BM Heiko Hauser hob das Interreg-Projekt zu Waldbrandgefahr als wichtige Aktion hervor. Ein

schaft und Zivilgesellschaft trafen die Schülerinnen und Schüler über mehrere Spielrunden hinweg eigenständige politische und wirtschaftliche Entscheidungen und setzten sich unmittelbar mit deren Auswirkungen auseinander. Dabei wurde deutlich, wie eng ökologische, ökonomische und soziale Prozesse miteinander verknüpft sind.
Das Spiel förderte insbesondere Kooperation, Ver-

handlungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein und zeigte, dass nachhaltige Lösungen nur durch gemeinsames Handeln möglich sind. Am Ende der Woche zogen die Teilnehmenden ein positives Fazit und nahmen neben einem vertieften Verständnis der Klimakrise auch die Erkenntnis mit, dass persönliches und gesellschaftliches Engagement wirksame Veränderungen bewirken kann.
Rosina Spiess hat mit 91 Jahren diese Welt verlassen und am 28. Jänner 2026 wurde sie im Rahmen einer schönen Begräbnisfeier in Taufers im Münstertal verabschiedet. Rosina hat ihr letztes Gedicht ausdrücklich dem Vinschgerwind zur Veröffentlichung hinterlassen. Gerne Rosina:
„Nach meinem Tod für den Vinschger Wind“
Ibrgong!
Dr Kopf derdenkt`s nimmermea S`Herz tuat wea, koane Zachern mea Ma schintatse durch di Nocht Schtund um Schtund kimmp aff koan Grund, durchforschtet deis Leben, deisma muaß zruckgebm Oubma oam verzeicht?
Oub oanr di Hont oam reicht? Oubma dia ountrifft, wou vour oam sein gongen?
Oub dia oam umorman, odr obma muaß bongen?
Odr oubma durch a brennate Londschoft wondelt, weilma in Lebm it olm richte hot kondlt? Es isch nou nia oanr heekemman, um eppas z`berichtn, ma mogg lei bereit sein und seine Sochn zommrichtn, norr weartma taase, nimmp Ounfong und End und legg’s gonz demiate in Herrgott int Hänt! Mei lescht`s Gedicht Rosina Spiess“
Immer wieder suchen Menschen in belastenden Situationen das Gespräch mit verantwortlichen Politiker/ innen unseres Landes, in der Hoffnung auf Hilfe. Leider können manche Dinge nicht geändert werden, da bereits Entscheidungen getroffen worden sind, auf denen sie keinen Einfluss haben. So ist es auch bei dieser Begebenheit, welche sich unbemerkt vor den Augen unserer Bevölkerung vollzieht. Einige Personen, welche als soziosanitäre Hilfskräfte, einfacher ausgedrückt als Reinigungskräfte, im Krankenhaus von Schlanders arbeiten, haben sich an Frau Rieder vom Team K gewandt, um ihrer Enttäuschung und ihrem Unmut Luft zu verschaffen. Es geht darum, dass Reinigungskräfte, die in Pension gehen, nicht mehr ersetzt werden und fehlende Stellen von einer externen
Ohne klare Strategie droht ein Kahlschlag der Eventkultur
Die jüngsten Absagen bedeutender Sportveranstaltungen in Südtirol – vom Reschenseelauf bis zum Dolomiti Superbike – zeigen ein alarmierendes Bild. Der Reschenseelauf wurde nach 25 Jahren wegen Bürokratie, steigenden Risiken, fehlender Freiwilliger und mangelnder Unterstützung beendet. Alex Ploner, Landtagsabgeordneter und ehemaliger Präsident der Südtiroler Eventdienstleister, warnt eindringlich: „Mit jedem Event, das eine lange Tradition hat und nicht mehr durchgeführt wird, verlieren wir ein Stück Südtiroler Identität. Wir riskieren, dass eine ganze Eventkultur ausstirbt. Nachwuchs der Verantwortung übernimmt lässt sich nur noch schwer oder überhaupt nicht mehr finden. Ich fordere schon seit Jahren, dass man sich gemeinsam Gedanken über die Südtiroler Eventkultur machen muss. Wir brauchen eine Event-Strategie und kritisiere, dass mein Vorschlag, eine solche zu erstellen, im Landtag von der politischen Mehrheit abgelehnt wurde. Während für Olympia Millionen investiert werden, kämpfen lokale Veranstaltungen, egal ob groß oder klein, die zum Großteil ehrenamtlich
Reinigungsfirma abgedeckt werden. Auf dieses Gespräch hin hat die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder eine Anfrage an den Sanitätslandesrat Dr. Messner formuliert, wobei dieser in seiner Antwort bestätigte, dass es so geregelt ist: „Die Reinigungsdienste in den Krankenhäusern Meran und Schlanders werden zukünftig nicht mehr von eigenem Personal, sondern von der Firma Markas durchgeführt“. Machen wir uns bewusst, dass damit sichere Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst ausgelagert und an eine private Firma vergeben werden, was bedeutet, dass sich diese Tätigkeiten in den Niedriglohnbereich verlagern. Besonders bedenklich ist, dass ein sensibler und systemrelevanter Bereich wie die Krankenhausreinigung ganz still und leise, ohne Ankündigung vollkommen privatisiert wird. Traurig, dass der öffentliche Dienst hier eine Entscheidung getroffen hat, die bemerkenswerte Nachteile für die Arbeitnehmer/ Innen bzgl. Rechte, Schutz und Wirtschaftlichkeit bringen, meist betreffen diese Frauen und Familienmütter mit geringer schulischer Ausbildung. Da übt die öffentliche Hand eine Vorbildfunktion in negativem Sinne aus. Von denen, welche derzeit im Krankenhaus den Aufgabenbereich der Reinigung innehaben, werden noch mehr Einsatz, Flexibilität und Entgegenkommen erwartet, was potentiell einen Nährboden für Überforderung, Ängste, Missgunst darstellt und somit einem guten Arbeitsklima entgegenwirkt.
organisiert werden, ums Überleben.”
Auch die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder war von der Absage überrascht: „Ich wollte auch dieses Jahr wieder am Reschenseelauf teilnehmen, wie schon in den vergangenen Jahren. Der Lauf ist einer der schönsten und war für mich jährlich ein Pflichttermin: die herrliche Laufstrecke um den See, die perfekte Organisation durch den Rennerclub Vinschgau und die herzliche Betreuung durch die vielen Freiwilligen. So war der Reschenseelauf ein Treffpunkt für viele Laufbegeisterte. Es ist nicht vorstellbar, dass es ihn nicht mehr gibt.“
WIFO-Zahlen zeigen, dass die Kultur- und Eventwirtschaft über 1 Mrd. Euro Wertschöpfung erzeugt und rund 16.000 Arbeitsplätze sichert. Der Reschenseelauf, mit bis zu 4.000 Läuferinnen und Läufern, hat sich über 25 Jahre zu einem der prestigeträchtigsten Laufevents des Alpenraums entwickelt. Der Dolomiti Superbike wurde nach dreißig Ausgaben eingestellt und war für das kleine Pusterer Dorf Niederdorf über drei Jahrzehnte DAS sportliche Aushängeschild. Ob es eine Zukunft für dieses Sportevent gibt, wird derzeit sondiert. Alles andere als ein leichtes Unterfangen.
Dorothea Kurz in Zusammenarbeit mit der Landtagsabgeordneten Maria Elisabeth Rieder
“Das Ehrenamtsgesetz liefert bisher nicht, was versprochen wurde. Kein spürbarer Bürokratieabbau, keine echte Planungssicherheit, keine strukturelle Unterstützung für Vereine und Organisatoren. Die Folge ist ein Rückzug der Ehrenamtlichen und der Verlust jener Menschen, auf denen die Veranstaltungen überhaupt aufbauen. Wir brauchen JETZT eine Event-Strategie für Südtirol. Kein weiteres Zögern, kein Wegducken. Wenn wir jetzt nicht handeln, verlieren wir Veranstaltungen, die unser Land über Jahrzehnte geprägt haben. Ich werde hierzu meinen bereits gemachten Antrag wieder im Landtag einbringen. In Antholz Millionen in eine Randsportart zu investieren und gleichzeitig traditionsreiche Veranstaltungen, die den lokalen Breitensport bedienen zu verlieren, zeugt von einer visionslosen Symbolpolitik. Schöne Worte bei den Eröffnungen dieser Events alleine genügen nicht mehr. Südtirols Eventkultur braucht jetzt auch politische Führung und Unterstützung, oder sie wird in wenigen Jahren nur noch Erinnerung sein.” warnt Alex Ploner.
Presseaussendung Alex Ploner, Elisabeth Rieder, TeamK
Nr. 1251. Zutaten: Der Himmel, die Kondenzstreifen zweier Jets, die Silhoutte des Chavalatsch bei Sonnenuntergang, kein Geschmacksverstärker (Photoshop). So ist ein minimalistisches Bild entstanden.
Foto

Foto und Text: Gianni Bodiniwww.fotobybodini.it
Immer mehr Häuser stehen leer, die Einwohnerzahlen sinken, und viele junge Menschen zieht es in die Ballungszentren. Dieses Bild zeigt sich besonders drastisch in vielen Dörfern alpiner Regionen. Zurück bleiben Orte, in denen es weder Bäcker noch Metzger gibt, der Nahversorger oder das Dorfgasthaus längst geschlossen haben und statt des Postamtes nur noch ein Briefkasten steht. Auch die Busverbindung schrumpft auf ein Minimum.
Im Vinschgau ist die Situation derzeit noch vergleichs weise positiv. Viele Dörfer sind lebendig, attraktiv und bieten Lebensqualität. Doch die Ent wicklung bleibt nicht stehen. Ein lebendiges Dorfleben ist keineswegs selbstverständlich. Es braucht kontinuierliches Engagement – von der Politik, den Gemeindeverwaltungen, den sozialen, kulturellen und kirchlichen Einrichtungen, von


Morter und den Grußworten des Obmannes Harald Plörer begann am 31. Jänner

Sie versorgen nicht nur die Bevölkerung und bieten individuelle Dienstleistungen an, sondern sie sind soziale Treffpunkte und engagieren sich auch ehrenamtlich: sei es durch die Unterstützung kultureller, sportlicher oder sozialer Initiativen oder durch freiwillige Mitarbeit im Dorfleben. Orte, die Begegnungen ermöglichen, vielfältige Angebote bereitstellen, Arbeitsplätze schaffen und eine funktionierende Nahversorgung und Gastronomie bieten, sind ein Schatz, den es zu bewahren gilt. Mehr noch: Wo möglich, sollte er ausgebaut werden. Denn nur so lassen sich unsere Orte stabil aufbauen, das gesellschaftliche Gefüge stärken und die Jungen davon abzuhalten, ihre Heimatdörfer zu verlassen. Mauro Stoffella, Experte im Wirtschaftsverband hds
Die Vertreterinnen und Vertreter der Vinschger Musikkapellen (oben) werden vom Bezirksobmann Sebastian Prieth (unten) und von der Musikkapelle Goldrain/Morter begrüßt

Prieth konnte neben den Delegierten der 24 Musikkapellen auch den VSMObmann Pepi Ploner, den VSMJugendleiter Hannes Schrötter, den VSM Stabführer Stellvertreter Franz Plangger und den Vize BM der Gemeinde Latsch Christian Stricker begrüßen. Prieth dankte den Musikantinnen und Musikanten für ihren Einsatz. Sie investieren viele Stunden, um sich beispielsweise auf Konzerte vorzubereiten. Unzähligen Male rückten die Kapellen zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen aus. Ein Schwerpunkt war im Jahr 2025 wiederum auf den Nachwuchs gelegt worden. An den Jungbläsertagen nahmen 69 Kinder und Jugendliche teil. Engagiert waren auch die Jugendlichen des Jugendblasorchesters wie
Bezirkskapellmeister Benjamin Blaas erklärte. Auch die Jugendwettbewerbe und StabführerAusbildungen kamen gut an und einiges mehr. Plangger plädierte dafür, dem Bereich „Musik in Bewegung“ große Aufmerksamkeit zu schenken. Mit dieser Form der Präsentation könne man das Publikum faszinieren. Lobend erwähnte er die erfolgreiche Teilnahme der Musikkapellen Kortsch und Taufers i. M. am MarschmusikBewerb 2025 im Passeiertal an. Pepi Ploner sprach die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem 3. Sektor an. Er zeigte sich enttäuscht, dass Ehrenamtliche noch immer vor großen Hürden stehen. Die Unsicherheit ist groß. Die Politik sei gefordert, endliche für Klarheit zu sorgen. Demnächst sei eine Aussprache mit LH Arno Kompatscher und LR Rosmarie Pamer geplant.
Schrötter sprach den Jahreskalender an, der mit einer Fülle von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gefüllt ist, und rief dazu auf, diese auch zu nutzen. Heuer wird es wiederum die Jungbläserwochen geben, auch das Bezirksblasorchesterwird sich erneut formieren und vieles mehr. Der Höhepunkt 2026 wird das Bezirksmusikfest am 11. und 12. Juli 2026 in Reschen sein. Im VSM-Bezirksvorstand gibt es eine Änderung: Raffael Pirhofer ersetzt den langjährigen Bezirksstabführer Erwin Rechenmacher, der sich aus privaten Gründen zurückgezogen hat. Ihm wurde für seine 13-jährige Tätigkeit gedankt. Und mit Ruth Längerer wird eine junge Frau im Bezirksvorstand mitwirken. „Das ist ein Schritt in Richtung Frauenquote im Vorstand“, schmunzelt Bezirksobmann Prieth.














THEATERGRUPPE KORTSCH
Wer ist schon normal? Mit dem aktuellen Stück und mit viel
Humor versucht die Theatergruppe Kortsch für Zwangsstörungen zu sensibilisieren und ihnen mit liebevollem Humor Platz in der Gesellschaft zu geben. Die Komödie von Baffie Laurent mit dem Originaltitel Toc Toc unter der Regie von Eva Maria Tscholl schafft mit dem lustigen Stück einen Augenblick, in dem man sich selbst oder vertraute Menschen darin wiederfindet.
Zum Inhalt: Sechs Menschen, jeder mit seinen ganz eigenen Zwängen, treffen im Wartezimmer eines berühmten Psychiaters aufeinander. Als sich herausstellt, dass der Arzt wegen einer Flugverspätung nicht erscheinen wird, sind die Fremden plötzlich auf sich allein gestellt. Aus anfänglicher Unsicherheit, Reibung und gegenseitigem Unverständnis entsteht nach und nach eine ungewöhnliche Dynamik, die die Beteiligten zwingt, sich miteinander auseinanderzusetzen.

Die Aufführungstermine:
Premiere: Freitag, 20.02.26, um 20 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch Weitere Termine:
Sonntag, 22.02.26 um 17 Uhr, Freitag, 27.02.26 um 20 Uhr, Sonntag, 1.03.26 um 17 Uhr, Donnerstag, 5.03.26 um 20 Uhr, Samstag, 7.03.26 um 20 Uhr
Eintrittspreis: 10€ www.theatergruppe-kortsch.it
Schluderns
DieBetreiberin der Bar Ortler in Schluderns Esca und ihr Mann Francesco Bognanni staunten kürzlich nicht schlecht, als der bekannte Skistar aus Ulten Dominik Paris zusammen mit einem Begleiter ihr Lokal betrat. Von der Schweiz kommend, wo er am 17. Jänner 2026 bei der Lauberhorn Abfahrt in Wengen den sechsten Platz erobert hatte, setzte er sich an den Tisch und bestellte eine Pizza. Bereits in den Jahren zuvor war Paris auf der Durchreise in der Bar Ortler eingekehrt, damals noch geführt von Ossi Pichler und Zuzanna Kuchelbacher. Die Erfolgsserie von Dominik Paris hatte am 29. Dezember 2012 mit dem Abfahrtssieg Sieg auf der Stelvio Piste in Bormio begonnen und war dann am 26. Jänner 2013 mit dem Sieg auf der „Streif“ in Kitzbühl fortgesetzt worden. Mittlerweile hat er bereits seine

dritte „Goldene Gams“ aus Kitzbühl daheim stehen, genauso wie andere Trophäen darunter eine WeltmeisterschaftsGoldmedaille im Super G. Bei der Abfahrer am vergangenen Wochenende in Crans Montana erreichte er Platz zwei. Paris ist bestens in Form, Olympia kann kommen. Sein Ziel ist eine olympische Medaille. (mds)


Neues Jahr – neue Mitarbeiter
Mit dem Start ins neue Jahr dürfen wir zwei neue Kollegen in unserem Team willkommen heißen. Seit Januar verstärken Jonas Wallnöfer und Andreas Ortler unser Unternehmen mit ihrem Know-how.
Jonas aus Laatsch unterstützt uns künftig im Bereich Buchhaltung. Er bringt wertvolle Erfahrung mit und sorgt dafür, dass unsere Buchhaltung professionell und zukunftssicher weitergeführt wird.
Ebenfalls neu im Team ist Andreas aus Prad am Stilfserjoch Er arbeitet im Bereich Glasfaser, einem stark wachsenden Tätigkeitsfeld. Mit seiner Unterstützung reagieren wir auf die zunehmende Nachfrage.
Unser Wachstum wäre ohne das Vertrauen unserer Kund*innen nicht möglich. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Wir wünschen Jonas und Andreas einen erfolgreichen Start und freuen uns sehr, dass sie Teil unseres Teams sind!
„…eine Last, die ich mit mir herumtrage“
Das Leben von Gernot Paulmichl ist geprägt von den Übergriffen im Pfarrhaus, denen er als Achtjähriger hilflos ausgesetzt war. Jahrzehntelang schaffte er es nicht, darüber sprechen. Das machte ihn krank. Nun hat er sich im Rahmen einer Therapie entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen, um sich zu heilen. Und er hat seine Geschichte dem Vinschgerwind anvertraut.
Gernots Gedanken hängen oft an je nem Tag, an dem er von der Pfarr häuserin aufgefordert wurde, zum Beichten ins Pfarrhaus zu kommen. Aus der Beichte wurde ein sexueller Übergriff des Pfarrers mit der Begründung, Gernot habe eine schwarze Seele, sei von bösen Geistern besessen und müsse mit dem geistlichen Penis, den der Pfarrer „Reinigungsstab“ und „Zepter Gottes“ nannte, gereinigt werden. „Dem sexuellen Akt folgten ein Exorzismus und die Beschwörung niemandem etwas zu erzählen“, erinnert sich Gernot. „Ich fühlte mich schuldig, war ohnmächtig und blieb stumm, auch weil ich wusste, dass mein Va ter keinen Widerspruch duldete, schon gar nicht, wenn es um einen Priester ging. Und meine Mutter war eine Schweigemutter“. Als er zaghaft versuchte, sich einer Tante anzuvertrauen, stoppte sie ihn mit einer Watsche. „Alle meine Tanten waren bigott und dem Pfarrer hörig“, sagt Gernot. Er blieb in der misslichen Situation gefangen und wurde immer wieder „zur Beichte“ ge holt, an die 50ig Mal schätzt er. Und er war nicht der Einzige, der den Übergriffen des pädophilen Pfarrers ausgesetzt war. Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, und in der Gemeindestube starteten Versuche, den Geistlichen loszuwerden. Erst nach langwierigen Interventionen bei der geistlichen Obrigkeit gelang es schließlich. Der Pfarrer wurde jedoch nicht zur Rechenschaft gezogen. Das Geschehene verschwand unter dem Mantel des Schweigens. Den Pfarrer traf Gernot Jahre später im Pustertal, wo er sich als Schüler der Handelsoberschule in Mals in den Sommerferien sein erstes Geld verdiente. „Der Pfarrer hat mich daraufhin gestalkt, aus Sorge, ich könnte vom Missbrauch erzählen“, vermutet Gernot. Nach der Matura trat er den Militärdienst bei den Fallschirmspringern in Pisa an. Als treffsicherer Schütze wurde er Mannschaftsführer einer zwölfköpfigen Gruppe. Eines Tages kam der Militärpfarrer in sein Zimmer und zeigte ihm einen Brief seines einstigen Peinigers, in dem dieser schrieb, Gernot sei eine ungute Seele und nicht autoritätswürdig. Der Brief musste wohl noch andere Bot-

Gernot Paulmichl, Jg, 1965, Stilfs: „Die Übergriffe des Pfarrers haben mir die Weichen in die Verbitterung gestellt. Das Therapiezentrum Bad Bachgart hat mir das Leben gerettet“.
schaften enthalten haben. Denn der Militärgeistliche forderte ihn daraufhin auf, ihm gegen Bezahlung von 40.000 Lire einmal wöchentlich für sexuelle Dienste zur Verfügung zu stehen. Gernot lehnte entsetzt ab. Die Rache des Priesters folgte sofort. Er ließ Gernot samt seiner Gruppe auf die Freiwilligenliste für den Einsatz in Lybien setzen, wohl auch um zu verhindern, dass sein Ansinnen publik werden könnte. So vermutet Gernot. In Nordafrika galt es dann das von Rebellen besetzte Öllager von Gadaffi bei Tripolis zu befreien. An den Fallschirmen hängend und mit Valium gegen die Angst im Blut wurden die Fallschirmspringer von
unten beschossen. Sie versuchten sich zu verteidigten. Zwei aus Gernots Gruppe verloren ihr Leben. „Dieser Verlust und die anschließenden Vorwürfe der Angehörigen, aber auch die Sorge, dass ich selbst jemanden erschossen haben könnte, ist auch eine Last, die ich mit mir herumtrage“, erklärt Gernot. Bitter war auch die Erkenntnis, dass er auch diesen Kummer einem Geistlichen zu verdanken hatte. Wieder daheim bemühte sich Gernot ein normales Leben zu führen. Er betrieb ein Souvenirgeschäft, bildete sich als Sportmasseur aus, heiratete und wurde Vater von drei Kindern. Um die Kirche machte er meist einen großen Bogen. Über die traumatischen Ereignisse schwieg er. „Eines Tages brach alles wie eine Lawine über mich herein“, erklärt er. Wut und Hass zerfraßen ihn. Er versank in Depressionen, hatte Selbstmordgedanken. Um zu vergessen, flüchtete er sich in den Alkohol. Er schaffte den Alltag nicht mehr. 2002 kam er zur Therapie nach Bad Bachgart. Den Missbrauch verschwieg er auch dort aus Rücksicht auf seinen Vater und seine Tanten. Seine Frau und die Kinder wussten ebenfalls nicht, was ihn belastete. Nach der Rückkehr übernahm er daheim den Haushalt, war liebevoller Vater und Ehemann und beschäftigte sich eingehend mit Philosophie. Er bemühte sich immer wieder die Erinnerungsbilder, die sogenannten Flashbacks, zu verdrängen. Doch es gelang nicht. Es folgten weitere Aufenthalte im Therapiezentrum in Rodeneck. Nach dem jüngsten Aufenthalt kam eine Wende. Sein Psychotherapeut Eduard Senoner konnte ihn ermutigen, sich zu öffnen. Gernots Frau und die Kinder wissen nun auch Bescheid, und das tut ihm gut. Von den Gesprächen mit den hohen Würdenträgern im Land ist Gernot enttäuscht „Die Kurie hat immer gewusst, dass der Pfarrer ein pädophiler Täter ist. Sie hat sich aber mit ihm solidarisiert und von mir Verzeihung verlangt“, bedauert er. Mit dem Schritt an die Öffentlichkeit will er das Leid der Betroffenen aufzeigen und der Kirche ihre schwarze Seele bewusst machen. Die Vertreter der kirchlichen Institutionen fordert er auf, die Scheinheiligkeiten abzulegen und endlich ehrliche Verantwortung zu übernehmen.
Es gibt Dinge, die man nur einmal braucht und danach stehen sie nutzlos in der Ecke. Oder man möchte ein Gerät, bevor man es kauft, zuerst selbst ausprobieren, um zu sehen, ob es überhaupt das Richtige ist. Genau für diese Gelegenheiten bietet die Bibliothek Schlandersburg, wie weitere 8 Bibliotheken in Südtirol, seit Mai 2025 eine umweltschonende Alternative zum Kauf: die Bibliothek der Dinge. Dabei können alle Bür ger ab 18 Jahren, welche einen gültigen Bibliotheksausweis haben, kostenlos verschie denste Gebrauchsgegenstände für 1 Woche ausleihen.
Dabei ist das Angebot zwi schen insgesamt 37 Gegen ständen sehr vielfältig: Vom Geschirrset mit 24 Teilen für die Familienfeier über eine Nussknackmaschine bis hin zum Diktiergerät ist alles vor handen und das Sortiment wird kontinuierlich erweitert.
Unter www.myargo.bz kann man sich online darüber infor mieren, welche Gegenstände ausgeliehen werden können bzw. welche aktuell verfügbar sind und erhält eine kurze Beschreibung dazu.

In seinem Vinschger Lieblingsrestaurant Flurin feierte Heinz D`Angelo seine fri sche Ernennung zum Professor an einer Universität für Maschinenbau. Der Bozner kommt gern in den Vinschgau. Er gibt Kurse an den Berufsbildungszentren und führt die Betriebe HD Sys tem, HD Service, HD Ingenieure und HD Safety. Eines macht er aber noch lieber: studieren. Fünfmal Doktor, zweimal Ingenieur, Architekt und Agronom ist er bereits. Letzthin studiert er in Krems Medizin. Thomas Ortler gratulierte ihm dazu und übergab Heinz mit Stolz sein Buch „Südtirol, Fine and Fancy.“ (mT)
Schlanders - Der Auftakt zum Jubiläumsjahr des ASC Schlanders ist gelungen: Viele sind der Einladung gefolgt und haben den Vortrag von Sportpsychologin Monika Niederstätter am 22. Jänner 2026 in der BASIS Schlanders

IDas Ziel der Bibliotheken ist es dabei, den alltäglichen Konsum zu reduzieren und Ressourcen zu schonen, womit auch ein wichtiger Beitrag für mehr Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene geleistet wird.
Anna Pfitscher

dealismus, Mut und Engagement zeichnen die 75-jährige Geschichte des ASC Schlanders aus. „Es steckt viel Herzblut im Verein. Er ist ein Stück Dorfkultur“, sagte Präsident Georg Hasenburger vor vollen Stühlen in der BASIS Schlanders. 1950 wurde der ASC Schlanders gegründet, 1962 neu gründet, 1964 gewann man etwa die Vinschger Fußballmeisterschaft. „Dieses Jubiläumsjahr ist all jenen gewidmet, die sich in den vielen Jahren für den Verein eingesetzt haben, den Ehrenamtlichen, den Mitgliedern, den Trainern, den Familien, den Sportlerinnen und Sportlern.“ So bunt wie der Verein selbst, so bunt ist auch das Programm. Es wird ein halbes Jahr voller Begegnungen geben mit einem Festakt am 4. Juli 2026 und einer großen Lotterie mit drei Hauptpreisen: einem E-Auto, einem Wellnessgutschein und einer Ortler Skiarena-Saisonskarte. BMin Christine Kaaserer dankte vor allem für die wertvolle Jugendarbeit. Der

Obmann des VSS Paul Rubin unterstrich die Wichtigkeit der Pionierarbeit von damals. „Tiat liaber orbeiten Buabm“, hätte es damals geheißen. „75 Jahre, das heißt mehr als drei Generationen Sport. Ihr seid unersetzlich.“ Vereinssport zwischen Spaß, Leistung und psychischer Gesundheit, dazu referierte Monika Niederstätter. „Sport macht resilienter und ist Lebensschule. Kinder lernen gewinnen, verlieren, fair zu sein, Disziplin und Ausdauer, mit Druck und Krisen umzugehen. Fast alles im Leben wird durch Übung besser, auch das lernt der Sport.“ Der Sport ist einerseits eine tolle Möglichkeiten sich zu entwickeln. Aber: Auch faul sein und nix tun - die Balance zwischen Anspannung und Entspannung - sei wichtig. Der Spaß soll im Vordergrund stehen. Am Besten das ganze Leben lang. Wertvolle Tipps brachte Niederstätter an verschiedene Adressen an. In Richtung Verein: Angebote für nicht leistungsorientierte Kinder zu schaffen, die sich nur bewegen und Spaß haben wollen, sei wichtig. Das Ju-
biläum könne man zum Anlass nehmen, um die Vereinsphilosophie zu hinterfragen. Was ist Erfolg für uns? Wie gehen wir mit Krisen um? Wer darf zu uns kommen. Nur die Guten? Welche Werte haben wir?
Eltern können einen Satz nicht oft genug wiederholen: „Egal welche Leistung du bringst, ich habe dich immer gleich lieb.“ Und Trainer sollten „nicht Leistung und Wertschätzung vermischen und blindes Ergebnisdenken über alles stellen.“
Kritisch sieht Niederstätter vor allem zwei Entwicklungen: Während Überbehütung in der realen Welt stattfindet, gibt es Unterbehütung in der virtuellen Welt mit Schlafmangel, sozialer Isolation, Konzentrationsstörungen als nur einige der möglichen Folgen. Und: Seit Corona machen Mädchen Sport, um eine gute Figur zu haben. Das wird in den sozialen Netzwerken vorgegeben. Die Buben „pumpen“ für einen schönen Körper. Niederstätter: „Die Ästhetik spielt eine zu große Rolle.“










Terlan/Vinschgau
Bei der 25. Jahresversamm
lung des Vereins Freunde der Eisenbahn waren „Elek trisch und staufrei nach Inns bruck“ die zwei Schwerpunkte
Präsident Walter Weiss konn te bei vollem Saal in Terlan die 25. Jahresversammlung des Vereins Freunde der Eisenbahn eröffnen und viele Ehrengäste begrüßen.

Darauf trug er den Tätigkeitsbericht vor: Bahnhoffeier in Mals, Eisenbahnfahrt mit der Vaca Nonesa, Aussprachen mit Landesrat Alfreider und STA Dir. Dejaco, sowie 20 Jahrfeier Erlebnisbahnhof. Er bedankte sich besonders bei den freiwilligen Helfern. Koordinator wird nun Ferdinand Tavernini an Stelle von Walter Pixner und Sieghard Gamper wird neuer Lokführer.
Amtsdirektor Alexander Alber an Stelle des aus Gesundheitsgründen verhinderten Landesrates Daniel Alfreider
PR-INFO VIP
informierte über die Neuigkeiten zu folgenden Projekten: Riggertalschleife, Virgeltunnel und Haltestelle St. Jakob. Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn gehe in die Endphase. Die neuen Züge werde bereits zwischen Mals und Eyrs getestet. Wenn alles nach Plan verläuft, könnten die neuen Züge von Mals nach Innsbruck mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 erfolgen. Vizepräsident Arthur Scheidle gab den

Sieger des 14. Wettbewerbes Bahnhof des Jahres bekannt. Die Wahl fiel auf Welsberg. Begründung der Jury: Obwohl der Bahnhof etwas außerhalb des Dorfes liegt, hat er sich zu einer Mobilitätsdrehscheibe entwickelt. Alt – und Neubauten haben ein gutes Zusammenspiel.
Leo Lanthaler zeigte den Film: „Iatz fohrmr mitn Zug - Freunde der Eisenbahn“. Klaus Demar stellte seine Vision von einer Zahnradbahn von Bozen auf
den Ritten vor und rief zur Unterstützung auf. Jonas Werth stellte die Bahnreise für Mitglieder in das Baltikum (26.4. – 6.5. 2026)vor. Mitfahren noch möglich, Anmeldung unter: jonas. werth@primus.it
Hans Zelger ging zum Schluss in seinen Grußworten auch auf die zwei Gleise Bozen – Meran ein. Er betonte, auch Terlan sehe die Notwendigkeit. Es soll aber der Bahnhof in Dorfnähe bleiben.
Der Apfel aus dem Vinschgau gehört zum Alltag der Menschen hier: Er wächst vor der Haustür, prägt die Kulturlandschaft und ist Ergebnis harter Arbeit vieler bäuerlicher Familien. Generationen von Apfelprodu zentinnen und -produzenten haben ihr Wissen weitergegeben und den Vinschgau zu einem der bekanntesten Apfelanbauge biete Europas gemacht. Heute geht der Ap fel aus dem Vinschgau einen Schritt weiter – und zeigt sich von einer neuen, kulina rischen Seite.
Mit dem Projekt „Apple Pairing “ wird der heimische Apfel bewusst als vielseitige Zutat in Szene gesetzt. Gemeinsam mit der Ernährungswissenschaftlerin und Expertin für Kulinarische Medizin, Dr. Chiara Man zi, entstehen Rezeptideen, die Genuss, Ge sundheit und Wohlbefinden miteinander verbinden. Der Apfel aus dem Vinschgau wird dabei gezielt mit ausgewählten Zu taten kombiniert, um deren positive Eigen schaften zu ergänzen oder zu verstärken.
Das Besondere an diesem Projekt: Der Apfel aus dem Vinschgau trifft auf lokale italienische Spezialitäten. Daraus entsteht

eine kulinarische Reise durch verschiedene Regionen Italiens, bei der traditionelle Produkte neu interpretiert werden – leicht, ausgewogen und alltagstauglich.
Im vergangenen Jahr führte diese Reise bereits ins Lazio und nach Umbrien. Dort entstanden Rezepte mit Pecorino Romano DOP und Prosciutto di Norcia IGP, die auch den Leserinnen und Lesern des Vinschgerwinds vorgestellt wurden. Heuer wird die Reise fortgesetzt: Der Apfel aus dem Vinschgau macht Station in der Toskana, in Venetien, im Piemont, in Kampanien und auf Sizilien. Jede Region bringt ihre typischen Spezialitäten mit – und zeigt, wie gut sie sich mit den verschiedenen Apfelsorten aus dem Vinschgau verbinden lassen.
Ab dieser Ausgabe wird monatlich ein neues Rezept im Vinschgerwind veröffentlicht, das aus dieser Zusammenarbeit entstanden ist. Die Serie lädt dazu ein, den Apfel aus dem Vinschgau neu zu entdecken – nicht nur als frisches Produkt aus der Region, sondern als kreative Zutat, die italienische Küche, Gesundheit und Genuss auf besondere Weise verbindet.
Natürliche Cremigkeit mit einer fruchtigen Note
Ein harmonisches Zusammenspiel aus der nährsto reichen Kraft der Kichererbsen und der leichten Frische des Apfels: Proteine, Ballaststo e, Mineralsto e und Vitamine verbinden sich zu einer Suppencreme, die angenehm sättigt, Energie spendet und das natürliche Darmwohl unterstützt – ohne auf Genuss zu verzichten.
45 min. leicht
Zutaten (für 4 Personen)
Gemüsebrühe (mit Sellerie)
Getrocknete Kichererbsen
Royal Gala Apfel aus dem Vinschgau
Vollkornbrot
800 g
400 g
200 g
120 g
Frischer weißer Sellerie 40 g
Zitronensaft 40 g
Frische Karotte
Weiße Zwiebel
Natives Olivenöl extra
Lorbeerblatt und Rosmarinzweig nach Belieben
Zubereitung
Für die Suppe
In einem Topf Sellerie, Karotte und Zwiebel mit der Hälfte des Öls andünsten. Kurkuma und schwarzen Pfe er hinzugeben, damit sich die Aromen entfalten. Anschließend die zuvor in Wasser und Zitronensaft eingeweichten Kichererbsen zugeben. Mit Brühe au üllen, die Hälfte der gewürfelten Äpfel unterrühren und ein Lorbeerblatt sowie einen Zweig Rosmarin beifügen. Alles etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kichererbsen weich sind.



Fertigstellung
Die Gewürze entfernen und die Suppe pürieren, bis eine glatte, samtige Konsistenz entsteht. Mit gerösteten Vollkornbrotwürfeln und frischen Apfelstückchen vollenden – für einen köstlichen, knackigen Kontrast.


Weitere Informationen zu unserem Projekt Applepairing ndest du unter vip.coop/Applepairing


Royal Gala
Der süße Leckerbissen

Reife, fruchtige Noten sind bestimmend für das Aroma des Royal Gala. Birne leitet das Hauptaroma, gefolgt von reifer Banane. Zu den reifen Aromen gesellen sich grüne Noten von Kiwi und Traube. Nach einigem Kauen entwickelt sich eine ausgeprägte Note von Anis/Fenchelsamen, die mit der Süße im Geschmack einen süßen Gesamteindruck hinterlässt.
Direktverkauf in unseren Genossenschaften:
TEXEL
Naturns, Tel. 0473 671100
JUVAL
Kastelbell, Tel. 0473 727519
MIVOR
Latsch, Tel. 0473 749964
GEOS Schlanders, Tel. 0473 737100
Eyrs, Tel. 0473 617581
VINSCHGER BAUERNLADEN
Naturns, Tel. 0473 667723
Details unter vip.coop/Direktverkauf

Vorneweg: Allein schon we gen des grandiosen Bühnen bilds begeistert die Theaterbüh ne Schluderns heuer mit dem Stück „Die Brüder aus der Eccles Street“. Inhaltlich ist alles drin nen: Liebe, Lügen, Betrug, Streit. Was dem einen bekommt, ist Gift für den anderen. Dem einen Bruder seine Frischvermählte, ist dem anderen seine Hure aus der Vergangenheit. Man kann grei fen, dass diese Sache nicht gut gehen kann. Regisseurin Christl Stocker Perkmann weiß einmal mehr, jede Rolle perfekt auf den Leib zu schneidern. Caroline Trafoier (Ruby), Michael Stauder (Eddie Gale), Martin Klotz (Ricky Gale), Zuzanna Kuchelbacher (Minnie), Tina Pali (Linda) mit Barbara Donner, Christian Über bacher und Holger Gunsch lie fern ein großartiges Schauspiel ab, das - ganz nebenbei bemerkt - bereits 1971 in Schluderns auf die Bühne gebracht wurde. (ap)
SCHLUDERNS Nächste Aufführungen:

PR-INFO OPTIK GRITSCH


OPTIK GRITSCH ist in die Räume der ehemaligen Enothek Vinea im Zentrum von Prad übersiedelt - wenige Meter entfernt vom alten Standort. Die Eröffnung wurde am Samstag, den 31. Jänner 2026 mit Musik, Speis und Trank und mit unzähligen Gästen gefeiert. Basierend auf 45-jähriger Berufserfahrung und hochprofessioneller Ausrüstung haben sich Optiker Peter Gritsch und seine Frau Tatjana längst einen Namen gemacht. Die hochwertigen und präzise angepassten Brillengläser schätzen Kundinnen und Kunden. Bei der Bestimmung der Sehstärke kommt der hochmoderne DNEye-Scanner von

Samstag, 07.02.26 um 20.00 Uhr
Sonntag 08.02.26 um 17.00 Uhr
hängig davon, ob eine ärztliche Verordnung vorliegt oder nicht. Und Dank ImpressionIST®, einer revolutionären Technologie von Rodenstock, wird eine präzise und auf den Träger zugeschnittene Anpassung von Brillengläsern ermöglicht, die eine optimale Sehqualität schafft. Kurzum, bei OPTK GRITSCH

die besten maßgeschneiderten Lösungen. Außerdem steht eine große Markenvielfalt an Brillen bereit, darunter stilvolle Sonnenbrillen.
Optik Gritsch
Prad - Hauptstraße 98
Telefon 0473 055781
www.optikgritsch.com

Mit einem bestens arragierten Umtrunk feierten Peter Gritsch und Tatjana Vieriu (rechts im Bild) und ihr Team am vergangenen Samstag den Umzug in die neuen Räumlichkeiten. Kundinnen und Kunden kamen aus nah und fern und feierten mit.
Partschns/Rabland
OSZ Mals
„Flucht - rein oder raus?“

Der Vorstand des BA Partschins v. l.: Barbara Rechenmacher, Walter Kaserer, Christine Schönweger, Walter Zorzi, Andrea Schweigl und Hartmann Nischler (es fehlt die Vorsitzende Wally Nardelli)
Bildungsausschus ses Partschins sind immer von Wertschätzung geprägt, die sich unter anderem in der Anwesenheit von vielen Vereinsobleuten äußert. Von den 48 Stimmberechtigten haben sich 28 eingefunden und so die Unterstützung des Bildungsausschusses ausgedrückt. Die Gemeindepolitik war mit Bildungsreferntin Jasmin Ramoser, VizeBM Walter Laimer und BM Alois Forcher prominent vertreten. So war auch die Vollversammlung am 22. Januar 2026 im „Spotti“ gut bestückt und die Vorstandsmitglieder Barbara Rechenmacher, Walter Kaserer, Christine Schönweger, Walter Zorzi, Andrea Schweigl und Hartmann Nischler haben die wegen Krankheit abwesenden Vorsitzende Wally Nardelli
ersetzen können.
Im Rückblick auf 2025 wurde ein bunter Blumensstrauß an Veranstaltungen aufgezählt, die gemeinsam mit vielen Vereinen über die Bühne gegangen sind und so zum blühenden Dorfleben beigetragen haben. „Partschins und seine Gassen“ war dabei eine zentrale Veranstaltung vom Bildungsausschuss, die gemeinsam mit dem Heimatpflegeverein Partschins, der JUPA Partschins, den Hellntoltuifl, den Chronisten, der Heimatbühne Partschins und mit mehreren Experten, darunter Johannes Ortner und Claudia Gilli, zahlreichen Interessierten schöne und informative Einblicke in ein kulturelles Dorfinventar gegeben hat.
Dieses Projekt soll, so wurde in der Vorschau auf 2026 betont,
setzt und ausgebaut werden. Im heurigen Jahr steht unter anderem 700 Jahre Schloss Spauregg auf dem Programm, mit einer geplanten Jubiläumsbroschüre und einem Festakt.
Jedenfalls stehen auch 2026 weit mehr als 1000 Fortbildungsstunden auf dem Programm, die sich aus den verschiedenen Veranstaltungen der Vereine zusammensetzen und die der Bildungsaussschuss begleitet und ankündigen wird.
Großer Raum wurde dem Projekt gegen Mobbing vom Jugendzentrum gewidmet. Mit einer beachtenswerten Kampagne, mit Videos und Liedern geht vom Jugendzentrum ein großer Impuls gegen Mobbing aus, der sich im Dorf und möglicherweise weit darüber hianus ausdehnen wird. (eb)
Kürzlich setzten sich die Abschlussklassen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums am Oberschulzentrum Mals im Rahmen des Workshops „Flucht – rein oder raus?“ intensiv mit gängigen Vorstellungen und Fakten rund um Flucht und Asyl auseinander. Getragen wurde diese Initiative von der „Organisation für Eine solidarische Welt“ OEW.
Zu Beginn diskutierten die Schülerinnen und Schüler wichtige Fachbegriffe und thematisierten, wie stark Sprache die Wahrnehmung von Menschen beeinflusst und wie wichtig präzise Bezeichnungen für das Verständnis von Fluchtund Migrationsprozessen sind. Im Anschluss folgte ein interaktives Wahr-oder-FalschSpiel, in dem Mythen und Realität rund um Flucht, Asyl und Migration geprüft wurden.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Asylrecht in Italien. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen und diskutierten die Herausforderungen, die mit dem Asylverfahren verbunden sind.
Der Workshop bot nicht nur Faktenwissen, sondern auch die Möglichkeit, Vorurteile zu hinterfragen und ein differenzierteres Verständnis für die Situation von Geflüchteten zu entwickeln.


VOLXTHEATER OBERWIND MALS
DasVolxteattr Oubrwind
Mols spielt dieses Jahr vom 23. Jänner bis 7. Februar unter der Regie von Hanspeter Plagg das Schauspiel Stroßnbluat des Tiroler Dramatikers Hans Renz. Es ist mehr als nur eine Korrnrgschicht. Zwei Welten stoßen aufeinander, die Bauernwelt und die Korrnrwelt. Im kleinen Bergdorf herrscht die alte Ordnung, geprägt durch Bräuche, Engstirnigkeit und Inzucht. Jeder hat seinen Platz im Dorf, im Haus und in der Kirche. Die Korrnr, die Fahrenden, dürfen nur kurz bleiben. Sie haben keinen Besitz, nur einen Karren und viele Kinder. Aber sie haben die Freiheit, ihnen gehört die Straße und das ganze Land. Auch sie haben ihre Ordnung und in beiden Welten herrschen die Männer. Die Frauen haben nichts zu melden. Trotzdem sind die Frauen die Starken, die die Schwächen der alten Ordnung erkennen, offen
Vinschgau/Wien
für das Neue sind und die festgefahrene Ordnung durchbrechen, weil sie noch etwas haben: Verständnis und Mitgefühl. Die beiden Welten stoßen aufeinander, als die Korrnrgruppe einen Verletzten im Dorf über Winter zurücklassen muss. Die junge Angerhof-Bäuerin nimmt den Korrnr als Gast auf und pflegt ihn. Dramatisch wird es als sich die beiden ineinander verlieben. Das Dorf ist in Aufruhr und der Korrnrkini will seinen Sohn wieder zurück. Wer setzt sich durch? Kann ein Korrnr zu einem Bauern werden, der im Dorf respektiert wird? Und was wird dann aus dem Korrnrvolk? Es ist ein hochaktuelles Thema über den Umgang mit dem Fremden und die Frage nach Identität und Zugehörigkeit, leidenschaftlich und überzeugend gespielt und spannend bis zum Ende. Außerdem sehr angenehm zwischen den einzelnen Akten: Gitarren-

„Stroßnbluat“, Theater in Mals: hochaktuell, leidenschaftlich gespielt und spannend bis zuletzt
und Geigenmusik und das bekannte Korrnrlied: Schlof inn kloaner Korrnr, schlof inn, lezzr Dräkk, haint saimar nou doo, morgn saimr awäkk. (hzg)
Weitere Aufführungen
Freitag, 06.02.2026
Samstag, 07.02.2026 jeweils 20 Uhr
Schützenbezirk Visnchgau hat heuer die Wienfahrt zum Tiroler Ball im Wiener Rathaus organisiert. Neben anderen Delegationen war eine Abordnung der Schützen

14 Schützen und Marketenderinnen mit dabei. Im Rahmen des Tiroler Balles 2026 im Wiener Rathaus kam es dann auch zu einem besonderen Aufeinandertreffen. Der Ehrenhauptmann der Schützenkompanie Schlanders, Karl Pfitscher,
begegnete dem Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle, mit dem er bereits schon eine lange Freundschaft pflegt. Der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle hatte zu einem Empfang Tiroler Studentinnen und Studenten eingeladen, um mit
ihnen über ihre Anliegen zu sprechen.

oben die Abordnung der Schützenkopanie Schlanders; rechts im Bild v. l: Heinrich Wolf, Vorstand Tiroler Bund Wien, Ehrenoberleutnant; Herbert Schuste, Schlanders, Ehrenhauptmann Karl Pfitscher, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Landeshauptmann Anton Mattle, Julia Pichler und Konrad Thoman - Jagdhornbläser Schlanders, sowie Joachim Gruber Schlanders Fotos: „Wind“-Archiv
Bei den Reden von Politikern, Vertretern des Tiroler Bundes Wien und der Studenten kam auch Ehrenhauptmann Pfitscher von der Schützenkompanie Schlanders zu Wort. Er hat sich dabei beim Land Tirol und beim Vaterland Österreich für die Begünstigungen für die Studenten und Studentinnen Südtirols, die bei ihrer Ausbildung in Innsbruck, sowie anderen Universitäten in Österreich seit Jahrzehnten gewährt werden, bedankt.
Dies sei nicht selbstverständlich, aber sehr wichtig für die deutschsprachigen Jugendlichen Südtirols. Dieser Dank und das Vergelt’s Gott wurde von Seiten der Tiroler gerne zur Kenntnis genommen, da man dies von Seiten der Südtiroler nicht so oft hört, wie man in der anschließenden Diskussion auch hörte.
Etwas versteckt und unauffällig liegt der Eingang des Besucherzentrums „avimundus“ in der Fußgängerzone von Schlanders, doch wer das Nationalparkhaus dennoch besucht, wird von der gebotenen Vielfalt überrascht sein.
Aufgeteilt über drei Etagen können 500 qualitativ hochwertige Vogelpräparate, vorwiegend einheimischer Vögel, vom großen Steinadler bis hin zum kleinen Rotkehlchen, aus der privaten Sammlung von Götsch Hansjörg, bewundert werden. Zusätzlich erhalten die Besucher, auch mittels moderner Computeranimation, umfassende Informationen zum Nationalpark Stilfserjoch, darüber hinaus zu Brut und Aufzucht, Stimme und Gesang der Vögel. Dabei ist das avimundus aber nicht nur ein Museum, sondern durch regelmäßig angebotene Fachvorträge, ornithologische Exkursionen und geführte Wanderungen ein aktives Erlebnisund Bildungszentrum. „Außerdem ist das Nationalparkhaus Ansprechpartner rund um aktuelle Vogelsichtungen. Es dokumentiert die Beobachtungen von Einheimischen und Urlaubern, wie z.B. das Vorkommen seltener Vogelarten und erteilt diesbezüglich auch Auskunft.
Vom 12. Jänner bis zum 28. Februar findet im Besucherzentrum, in Kollaboration mit der Bibliothek Schlandersburg, eine Fotoausstellung statt, in

oben: Buntspecht; rechts Tannenhäher ( Fotos: Christian Kofler) unten: Kernbeißer

welcher heimische Vogelarten in ihrem Habitat gezeigt werden. Die Bilder der beiden südtiroler Fotografen Christian Kofler und Aldo Comincioli ergänzen auf wertvolle Art die 500 Vogelpräparate, da sie Aspekte vermitteln können, wie nur Momentaufnahmen dies können: Flug, Verhaltensmu-
ster, Fressgewohnheiten und soziale Interaktion wurden fotografisch festgehalten und vermitteln somit eine realistische Darstellung der Lebensweise


einheimischer Vogelarten. „Mit meinen Aufnahmen versuche ich, die Schönheit von Tieren, Landschaften und natürlichen Details einzufangen und so authentische Geschichten und einzigartige Momente festzuhalten“, so Aldo Comincioli über seine Werke.
Zudem ist die aktuelle Fotoausstellung eine Möglichkeit, die Tätigkeit von Privatpersonen, welche sich für Natur und Umwelt einsetzen, für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen und deren wertvolles Wissen und Erfahrung an die Bevölkerung weiterzugeben.
Anna Pfitscher


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Allegro I taliano
Italiano & Avventure nel bosco Deutsch & Abenteuer im Wald
THEATERBÜHNE MATSCH
Mit der Komödie, dem Dreiakter „Regenwurmorakl“ von Ralph Wallner bringt die Theaterbühne Matsch unter der bewährten Regie von Anna Seidl und unter der Gesamtleitung von Jonathan Stecher Unterhaltung pur auf die Bühne im Kulturhaus von Matsch. Mit den erfahrenen Schauspielern Petra Gunsch (Lotti), Hubert Salutt (Lumpi) und Iris Habicher (Mumien-Resi) als Zugpferde können sich die jungen Schauspieler:innen prächtig entwickeln.
Fr., 06. Februar 2026, 20 Uhr
So., 08. Februar 2026, 15 Uhr
Mi., 11. Februar 2026, 20 Uhr
Sa., 14. Februar 2026, 20 Uhr
So., 15. Februar 2026, 15 Uhr
Die Geschichte entwickelt sich soweit, dass die Dorfleute von Schilfdorf gern und viel für das Lesen der Zukunft aus der Bewegung von Regenwürmern bezahlen. Die Regeln für das Orakel sind klar: Bezahlt wird trotzdem, auch wenn der Heilige Wurm in seiner Antwort nicht eindeutig ist. Mit telpunkt ist der junge Hans (Jonathan Stecher) auf der Suche nach seinem vermeintlichen Vater. Schauspieler und Publikum hatten bei der Premiere am vergangenen Samstag, den 31. Jänner eine große Hetz. Der Saal war ausverkauft, die Schauspieler in Spiellaune, das Bühnenbild schaurig schön, alle freiwilligen Helfer auf ihren Posten. Bemerkenswert: Das Publikum war im Schnitt jung und das war wohl vor allem den jungen Schauspieler:innen zu verdanken, die der Theaterbühne Matsch eine gute Zukunft versprechen. (eb)

Reservierung: 349 8119474 (ab 17 Uhr) oder über WhatsApp


im Kultursaal Matsch
Schlanders/Buchvorstellung
Diebeiden Politikwissenschaftler Elisabeth Alber, Leiterin der Forschungsgruppe Partizipation und Innovation an der Eurac und Günther Pallaver, emeritierter Professor für Politikwissenschaft und Medien an der Uni Innsbruck, stellten
tiven, direkten und der dialogisch-partizipativen Demokratie behandelt. Die Demokratie steht seit einigen Jahren unter Druck bzw. befindet sich in Krise, so Pallaver. Die Wahlbeteiligung sinkt, das Vertrauen in politische Institutionen nimmt

tären System ohne Mehrparteienwettbewerb und unter Einschränkung von Grundrechten. Regelmäßige und freie Wahlen sind ein Merkmal der Demokratie, es geht aber auch um die Möglichkeit zur Mitgestaltung, es geht um Menschenrechte, Gewaltenteilung und die Kontrolle der Macht. In Südtirol lag die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen 1983 noch bei %, 2023 lag sie bei 71,5 %. Vor allem italienischsprachige
Günther Pallaver und Elisabeth Alber stellten in der Bibliothek ihr Buch „Demokratie in Südtirol und im Trentino“ vor. Diskutiert wurde über Wahlsysteme und Formen der Bürgerbeteiligung.
Wähler:innen sind stark zurückgegangen. Die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen 2023 im Trentino lag nur bei 58,4 %. Um die Wahlbeteiligung zu erhöhen könnte man das Wahlalter auf 16 Jahre herabsetzen, die Briefwahl und Onlinevoting einführen. Das Panaschieren wäre eine weitere Möglichkeit. Darunter versteht man die Auswahl von Kandidierenden aus verschiedenen Listen. Wichtig ist der Ausbau der dialogisch-partizipativen Demokratie, d.h. die aktive Mitgestaltung in Bürgerräten und konkreten Entscheidungsprozessen, u. a. bei Bürgerhaushalten. In Südtirol gab es den Klimarat und den Autonomiekonvent als Beispiele einer breiten Bürgerbeteiligung. Wir müssen die Demokratie nicht neu erfinden, aber neu denken und ihre Handlungsfähigkeit verbessern, so die beiden Autoren. (hzg)
Nach gut 20 Jahren Vinschgerwind ist es an der Zeit, euch, liebe Leserinnen und Leser, zu fragen, wie euch unsere Zeitung gefällt, wie ihr sie nutzt, was euch stört und welche Wünsche ihr an uns habt.
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Dauer der Umfrage: 2 Minuten. Wir freuen uns über viele ausgefüllte Fragebögen.
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ÖFFNUNGSZEITEN
JT “fResch” Resch
Do. 16:00 – 19:00 Uhr
Sa. 16:00 – 20.00 Uhr
JT “Juze Hoad” St. Valentin
Mi. 16:00 – 19:00 Uhr
Fr. 16:00 – 20.00 Uhr
JT “JUBU” Burgeis
Mi. 15:30 – 19:00 Uhr
Sa.16:30 – 21:30 Uhr
JT “JULO” Laatsch
Do. 15:30 - 19:00 Uhr
Fr. 15:30 - 20:00 Uhr
JZ “JuMa” Mals
Di: 15:45 – 20:15 Uhr
Mi: 15:45 – 20:15 Uhr
Do: 15:45 – 20:15Uhr
Fr: 15:45 – 21:00Uhr
Sa: 15:45 – 21:00 Uhr
JT “Citytreff” Glurns
Di. 15:00 – 19:00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
JT “Revoluzer” Taufers
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JH “Phönix” Schluderns
Mi 15:00 – 19:00 Uhr
Do 17:30 – 20:00 Uhr
Fr 18:00 – 21:00 Uhr
Sa 16:00 – 22:00 Uhr
JT “Ju!P” Prad
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do.16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa 15:00 – 21:00 Uhr
JT “Jurali“ Lichtenberg
Di. 17:00 – 20:00 Uhr
Fr. 17:00 – 21:00 Uhr
JT “Chillhouse” Stilfs
Mi. 16:00 – 20:00Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JT “JuTsche” Tschengls
Mi. 17:30 – 20:30 Uhr
Do. 18:30 – 20:30 Uhr
Fr. 18:00 – 21:00 Uhr
JT Eyrs
Mi. 15:00 – 17:00 Uhr
Fr. 15:00 – 17:00 Uhr
Sa. 16:00 – 20:00 Uhr
JT “La:Ma” Laas
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 21:00 Uhr
Sa. 16:00 – 21:00 Uhr
JZ “Freiraum” Schlanders
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 23:00 Uhr
Sa. 16:00 – 23:00 Uhr
JT “Check In” Goldrain
Derzeit geschlossen
JZ “Green Turtle” Latsch
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 15:00 – 19:00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
JC “Taifun” Martell
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JT Tarsch
Mi. 18:00 – 20:00 Uhr
JT “All In” Kastelbell/Tschars
Mi. 15:00 – 20:00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 21:00 Uhr
Sa. 16:00 – 21:00 Uhr
JT “Time Out” Schnals
Mi. 14.00 – 19.00 Uhr
Fr. 14.00 – 21.00 Uhr
JZ “JuZe” Naturns
Mo. 15:00 – 21:00 Uhr
Mi. 15:00 – 21:00 Uhr
Do. 15:00 – 21:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
JT “Kosmo” Plaus
Mo. 15:00 – 19:00 Uhr
Stilfs
Der Jugendtreff Chillhouse Stilz ist für viele Jugendliche im Dorf ein fester Bestandteil ihres Alltags. Nach der Schule kommen sie hier zusammen, um abzuschalten, Freunde zu treffen und ihre Freizeit nach ihren Bedürnissen zu gestalten. Das Chillhouse bietet einen geschützten Raum, in dem junge Menschen sie selbst sein können – ohne Leistungsdruck und mit viel Platz für eigene Ideen. Ein typischer Nachmittag be ginnt entspannt. Einige Ju gendliche sitzen auf den Sofas, hören Musik oder tauschen sich über ihren Tag aus, während andere Calcetto spielen. Auch der obere Raum wo sich Fern seher und Konsole befinden ist sehr beliebt. Wer es ruhiger mag, zieht sich in eine gemüt liche Ecke oder auch auf die großzügige Terrasse zurück. Neben dem offenen Betrieb finden regelmäßig besondere Aktionen und Veranstaltungen statt. Am 19.11.25 nahmen ei
Jugendtreff La:Ma Laas
nige Jugendliche an einem Jugendstammtisch zusammen mit Vertretern der Gemeinde Stilfs und des Projekts „Stilfs –Resilienz erzählen” teil. Dabei hatten sie die Möglichkeit, ihre Meinungen und Anliegen einzubringen und aktiv an jugendrelevanten Themen mitzuwirken. In der Klosn-Zeit war der Treff wieder ein willkommener Rückzugsort um sich zu erholen und aufzuwärmen. Am 20.12.25
Teamgeist, Fairness und Spaß im Mittelpunkt standen. Mittels Losverfahren wurden jede Runde neue Teams und verschiedene Schwierigkeitsgrade zugewiesen. Am Samstag 11.04.26 findet wieder die alljährliche Gardalandfahrt mit Jugendlichen aus weiteren Treffs statt. Der Jugendtreff Chillhouse Stilz ist somit weit mehr als nur ein Aufenthaltsort. Er ist ein Ort der Begegnung, der Unterstützung
Fasching, Fasching – die He xen sind mitten drin! Am Unsinnigen Donnerstag steigt im Jugendtreff La:Ma Laas eine große Faschings-Party von 17:00 bis 22:00 Uhr. Mit dabei sind auch Jey und Jutsche –freut euch auf eine bunte Mischung aus Musik, Spaß und guter Laune. Lasst euch von coolen Beats mitreißen, schnappt euch knackige Faschingskrapfen und fruchtige Cocktails – alles für eine unvergessliche Party-Stimmung. Die Hexen sind quasi schon in Startposition und freuen sich darauf, mit euch gemeinsam die Bühne zu rocken. Selbstverständlich könnt ihr euch wie immer verkleiden –zeigt eure kreativste, witzigste oder gruseligste Verwandlung! Zusätzlich warten verschiedene Faschingsspiele darauf, von euch ausprobiert zu werden. Kommt vorbei, habt Spaß und verbringt eine aufregende Party-Zeit mit Gleichaltrigen.

Wichtige Hinweise:
• Faschingskrapfen bitte im Vorfeld bei den Jugendarbeitern bestellen.
• Die Hexen melden sich bitte bis spätestens 07.02. zur Teilnahme an. Anmelden lohnt sich – wir freuen uns auf euch

1. Bekannter Vinschger Architekt – Nachname
2. Die Außenstelle der Laimburg in Eyrs nennt sich
3. Gebäck zur Faschingszeit
4. familienfreundlicher Rundwanderweg in Prad
5. welcher Sport lässt sich am Reschensee sehr gut ausführen
6. welche Burg wird auch als Juwel des Vinschgaus bezeichnet
7. Nachname des bekannten und kürzlich ausgezeichneten Prader Naturfotografen
8. Handweberei im Val Müstair
9. Welche Bergstraße feierte 2025 ihr 200-jähriges Jubiläum?
10. das Museum in Graun erzählt die Geschichte der …
11. in Laas befindet sich die „Fachschule für …“
12. Welche Disziplin der Olympischen Winterspiele finden heuer in Antholz statt
13. Luxury DolceVita Resort in Naturns
14. Unternehmen mit Sitz in Eyrs, welches den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen hat
Lösungswort:
15. Welcher Gebirgssee befindet sich als erster im Schlandrauntal am Sonnenberg
16. Traditioneller und bunter Faschingsumzug in Prad
17. Auf dem Themenweg zwischen Mals und Spondinig macht man eine Wanderung entlang des…
18. Almhütte bei Planeil in der Gemeinde Mals
19. Vinschger Dreitausender
20. Das weiße Gold des Vinschgaus
Die Auflösung des letzten Rätsels gibt es in unserer VinschgerwindCommunity auf Whatsapp!

Verlost werden diesmal für drei Gewinner schöne Bücher. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it | Einsendeschluss: 16.2.26, 9:00 Uhr
„Faschingskrapfenfuellung“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Über Buchgeschenke können sich Hanna Schöpf aus Laas, Karin Moriggl aus Mals und Roman Gritsch aus Latsch freuen. Herzlichen Glückwunsch. Die Bücher sind ab 05.02.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.

Vortrag Sicherheit im Netz – Cybersecurity
BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
Internetsicherheitslösungen schützen das interne Netzwerk und die Daten vor Angriffen und Bedrohungen. Deshalb ist das Wissen dazu so wichtig!
Folgende Themen bilden den Schwerpunkt an diesem Abend:
*Cybersecurity: was soll ich damit?
*Social Engineering (Phishing, Smishing, Vishing)
*Ransomware (Schadsoftware, Erpressersoftware)
*Konkretes Beispiel aus der Bankenwelt: Wie kommt es zu einem Betrug und wie kann ich ihn vermeiden? Im Anschluss an die Präsentation gibt es die Möglichkeit Fragen
Datum: Dienstag, 25.02.2025
Beginn: 19:30 Uhr
Referenten: Federico Ferretti, Julian Gruber Ort: Schloss Goldrain Organisation: Bildungsausschuss Raiffeisenkasse Latsch
Bildungsausschuss Goldrain/Morter
Vortrag
„Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt“
Ist Gott heute noch gefragt?
3. Februar – 13. März 2026
In unserer sich stark verändernden Welt beschäftigen sich Menschen nach wie vor mit den großen Fragen des Lebens. Bei der Suche nach Antworten spielen Kirche und Glaube eine geringe bis gar keine Rolle. Und doch hat die christliche Botschaft nichts an Aktualität eingebüßt.
Datum: Mittwoch 26.02.2025


Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und Einrichtungen organisiert.



20.02.2026, 18:00 bis 21:00 Uhr – Schloss



Lerne deine persönlichen inneren Antreiber




Bildungsausschuss Stilfs
Fasnachtsbrauch mit Umzug, Musik und Tanz im ganzen Dorf, in den Gassen, in den Gasthäusern.
Samstag, 14. Februar 2026 von 12.00 bis 16.00 Uhr in Stilfs
Pfluagziachn

Knödel mit Kraut gibt es ab 12.00 Uhr (Solange der Vorrat reicht)


Bildungsausschuss Laas-Eyrs-Tschengls-Tanas-Allitz
Beschwingt dem Frühjahr entgegen
Boarisch, Walzer, Polka, Discofox, ...
Tanzen für Anfänger und Fortgeschrittene
Ab Freitag, 13. Februar 2026
(Fr., 20.02.26, Fr., 27.02.26, Fr. 06.03.26, Fr. 13.03.26, Fr. 20.03.26, Fr. 27.03.26)
Jeweils ab 20.00 Uhr im Kutursaal in Eyrs
Anmeldung und Information bei Sarah 340 9393413
Bildungsausschuss Schlanders




Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café / Café lingüístico
Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café / Café lingüístico
Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café / Café lingüístico
in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on / en la biblioteca Schlandersburg el 10., 17., 24., 31. Jänner / Gennaio / January / Enero 2026 7., 28. Februar / Febbraio / February / Febrero 2026 7., 14., 21., 28. März / Marzo / March / Marzo 2026
in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on / en la biblioteca Schlandersburg el 10., 17., 24., 31. Jänner / Gennaio / January / Enero 2026 7., 28. Februar / Febbraio / February / Febrero 2026 7., 14., 21., 28. März / Marzo / March / Marzo 2026
in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on / en la biblioteca Schlandersburg el 10., 17., 24., 31. Jänner / Gennaio / January / Enero 2026 7., 28. Februar / Febbraio / February / Febrero 2026 7., 14., 21., 28. März / Marzo / March / Marzo 2026 10:00–11:30
10:00–11:30
10:00–11:30
HALLO CIAO HELLO HOLA HOI
Sprachen / Lingue / Languages / Idiomas: Deutsch - Italiano - English - Español - Südtiroler Dialekt (nur am 17.01., 31.01., 28.02., 14.03., 28.03.)
Sprachen / Lingue / Languages / Idiomas: Deutsch - Italiano - English - Español - Südtiroler Dialekt (nur am 17.01., 31.01., 28.02., 14.03., 28.03.)
Sprachen / Lingue / Languages / Idiomas: Deutsch - Italiano - English - Español - Südtiroler Dialekt (nur am 17.01., 31.01., 28.02., 14.03., 28.03.)
Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch Wird ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen.
Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch Wird ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen. Persone, culture e lingue si incontrano al Caffè delle lingue. A ogni tavolo un moderatore di madrelingua guiderà la conversazione. People, cultures and languages meet at the Language Café. At each table a conversation leader will get the conversation going. Personas, culturas e idiomas se dan cita en el café lingüístico. En cada mesa, un moderador o moderadora animará la conversación.
Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch Wird ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen. Persone, culture e lingue si incontrano al Caffè delle lingue. A ogni tavolo un moderatore di madrelingua guiderà la conversazione. People, cultures and languages meet at the Language Café. At each table a conversation leader will get the conversation going.
Personas, culturas e idiomas se dan cita en el café lingüístico. En cada mesa, un moderador o moderadora animará la conversación.







Kunst im Vinschgau, das sind nicht nur die berühmten Fresken der Krypta von Marienberg, von St. Prokulus in Naturns oder St. Benedikt in Mals. Auch die weniger berühmten Kirchen und Kapellen der Dörfer prägen unsere Kulturlandschaft und sind ein wichtiger Teil unseres Heimatgefühls. Zu ihnen gehört zweifelsohne die Pfarrkirche St. Remigius in Eyrs.
Zur Geschichte der Besiedlung und Missionierung:
15 v. Chr. eroberten die Römer unter dem Kaisersohn Drusus das Tal der Venosten und schlossen es an die Provinz Rätien an. Mit dem Untergang des Weströmischen Reiches im Jahre 476 und der Ostgotenherrschaft in Italien im Jahre 533 erlebte unser Land bewegte Zeiten. Im Jahre 568 brachen die Langobarden von Osten her in Italien ein und drangen durch das Etschtal bis in den unteren Vinschgau vor. Um das Jahr 600 rückten von Norden die Bajuwaren vor. Sie besetzten große Teile unseres Landes, unter anderem den unteren und mittle ren Vinschgau, und germanisierten allmählich die ansässige Bevölke rung. Die romanische Sprache wich dort schrittweise der deut schen Sprache. Im Jahre 739 wurde im Norden die Bayerische Kirche durch den hl. Bo nifatius reorganisiert. Es entstanden die Bistümer Salzburg, Regensburg, Pas sau und Freising. Von der Freisinger Kirche ging bald eine rege Missionstätigkeit, mit eigener weltlicher Herr schaft aus, die bis in unser Gebiet reichte. Der Einfluss der fränkischen Kirche wur de immer spürbarer. Karl der Große, König des Frän kischen Reichs von 768 bis 814, errichtete um 800 im Münstertal das Benedikti nerkloster Müstair als Missi onszentrum für den oberen Vinschgau. Nach Abschluß der Missionierung entstan
den die ersten frühchristlichen Kirchen. Eyrs wurde im 13. Jahrhundert über den freisingischen Bischof Friedrich von Montalban eine eigene Propstei, mit einer eigenen Verwaltungseinheit und einem eigenen Amtmann (Probst).
St. Remigius-Kirche in Eyrs:

Die Seitenstatue des hl. Remigius am Hochaltar. Er legt eine Stola um den Hals eines vor ihm knieenden Mädchens. Dies kann als Patronat gegen Halsweh gedeutet werden.
(Foto: Peter Tscholl)
hen. Bekannt wurde er vor allem durch die Taufe des Frankenkönigs Chlodwig. Dieser versprach, sich zum Christentum zu bekennen, wenn ihm der Christengott zum Sieg in der Schlacht gegen die Alemannen verhelfen würde. An einem Weihnachtsfest, um das Jahr 500, soll Chlodwig von Remigius getauft worden sein. Remigius christianisierte den größten Teil des nördlichen Galliens und wird als einer der großen Heiligen des fränkischen Volkes verehrt. Aufgrund der Missionierung der Franken wird er auch als „Apostel der Franken“ bezeichnet.
Die Kirche in Eyrs hat eine bewegte Geschichte aufzuweisen. Aus den alten Urkunden geht hervor, dass die alte Siedlung von Eyrs einst eine Kirche mit den Patrozinien des hl. Bartholomäus und des hl. Kastulus hatte, urkundlich 1296 erstmals erwähnt. Die Kirche wurde jedoch samt dem Dorf durch eine Mure vollkommen zerstört. Von einer Remigiuskirche ist erstmals 1416 die Rede. Eine Urkunde aus dem Jahre 1457 berichtet, dass der Bischof Leonhard von Chur dem Bau einer neuen Kirche zugestimmt habe, nachdem die alte Kirche wieder durch einen Murbruch zerstört wurde. 1831 und 1840 verwüsteten wiederum Murbrüche die Ortschaft, sodass 1852 eine neue Kirche errichtet werden musste. Josef Lenz aus Mals ist als verantwortlicher Baumeister überliefert. Nach relativer kurzer Bauzeit konnte am 23. September 1853 die neue Kirche durch Fürstbischof Johannes Nepomuk von Tschiderer eingeweiht werden. Die Altäre und deren figurale Ausstattung wurden aus der alten Kirche übernommen und stammen aus dem 17. Jahrhundert. Der linke Seitenaltar ist dem hl. Anton Abt geweiht, der rechte dem hl. Josef. Die beiden spätgotischen Seitenstatuen des Hochaltars sind der Heilige Nikolaus von Myra und St.

oben v.l.: Altes Foto von Eyrs mit der Kirche St. Remigius, ca. 1907 (Archiv Reinhard Zangerle); Der Bildungsausschuss Laas vor der „Cathèdrale Notre-Dame“ in Reims, 2014. (Foto: Wolfgang Lochmann); Patroziniummesse am 17. Jänner 2026. Pater Jolly zelebriert den Gottesdienst. (Peter Tscholl)
Remigius. Wenig bekannt, da für die Kirchenbesucher nicht sichtbar, ist das Ölbild hinter dem Hochaltar. Es zeigt, wie der hl. Remigius einen Toten zum Leben erweckt. Das Bild ist eine Arbeit von Florian Greiner aus Schluderns (dat. 1760). Um 1906 kam es zu einem Altarneubau, der sich allerdings nur auf die Erstellung des Tabernakels beschränkte. 1935 wurden die Deckenbilder geschaffen. Eines davon zeigt die Taufe von König Chlodwig durch den hl. Remigius, signiert „Rob. Strasser“. Im Bildhintergrund ist die Ansicht der Eyrser Kirche eingebaut.
Eyrs wurde 1968 eine eigenständige Pfarrei. 1966 kam Sebastian Innerhofer als Kaplan nach Eyrs und blieb dort als erster Pfarrer bis 2003. Im Jahre 2003 wurde er von seinem Auftrag als Pfarrer von Eyrs entbunden, blieb aber weiterhin in der Seelsorge tätig bis zu seinem Lebensende. Am 26. Juli 2012 wurde Innerhofer durch das Dorf zur letzten Ruhe auf den Ortsfriedhof begleitet. Unter Pfarrer Sebastian Innerhofer wurde

die St. Remigius-Kirche von 1983 bis 1984 in vorbildlicher Zusammenarbeit mit der Dorfbevölkerung gründlich restauriert. In Eyrs feiert man zwei Patrozinien. Am 1. Oktober wird der Remigiustag und am 17. Jänner der Heilige Antonius als zweiter Kirchenpatron gefeiert. Am Gedenktag des hl. Antonius wird traditionell schon nach der Hl. Messe beim Frühschoppen, zu Mittag, und abends dann beim „Fackltöni-Ball“ im Kultursaal von Eyrs gefeiert. Bei den Feierlichkeiten, welche von der FF Eyrs organisiert werden, darf ein Glückstopf nicht fehlen, bei dem der Hauptgewinn ein junges Schwein ist. Früher wurde das Ferkel immer am Ball vorgezeigt, heutzutage wird es aus Tierschutzgründen durch ein Plüschtier ersetzt.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Die Missionierung unseres Landes ging zuerst sicherlich vom Süden und teilweise auch vom Orient aus. Die Südorientierung ging im 7. Jahrhundert jedoch allmählich


zu Ende und seit dem 8. bzw. 9. Jahrhundert ging der Einfluss dann entschieden vom Norden und vom Westen aus.
Es kommt also nicht von ungefähr, dass mehrere Kirchen, die wir im Vinschgau haben, fränkischen Heiligen geweiht sind und in Richtung Karl des Großen weisen. So zum Beispiel die Kirche St. Cäsarius in Laatsch bei Mals, St. Dionysius in Morter oder St. Medardus in Tarsch bei Latsch. An das Frankenreich erinnert auch St. Ägidius in Kortsch, besonders aber St. Remigius in Eyrs und die Martinskirchen in Mals, Göflan und Tschars. Der hl. Martin wurde nach seinem Tod vom Frankenkönig Chlodwig, der von Remigius getauft wurde, zum Reichsheiligen erhoben. Auch in diesem Zusammenhang besitzt die Pfarrkirche in Eyrs mit St. Remigius als Dorfheiligen ein Alleinstellungsmerkmal, was die Ortschaft auszeichnet und von anderen unterscheidet.
Peter Tscholl

links: Das Ölbild hinter dem Hochaltar: St. Remigius erweckt einen Toten zum Leben, dat. 1760. (Foto: Peter Tscholl);
Das Deckengemälde, welches die Taufe Chlodwigs durch den hl. Remigius zeigt. (Foto Peter Tscholl)


In Sulden, wo die Berge nicht nur das Urlaubs- sondern auch das Lebensgefühl bestimmen, ist mit der neuen Post am Ortler ein unvergleichliches Urlaubs-Refugium entstanden. Neu, besonders, gemütlich: So präsentiert sich das umgebaute und erweiterte 4-Sterne-Superior-Hotel von Verena und Andreas Wallnöfer nach zwei Jahren Planung und sieben Monaten Bauzeit. Die Auszeit-Oase inmitten von 3.000ern verspricht Urlaub mitten in der Natur.
Text: Angelika Ploner | Foto: Helmut Rier
Logenplatz am Ortler: Das umgebaute und erweiterte Hotel, Die Post am Ortler in Sulden, bietet eine spektakuläre Aussicht. An ihrer Geschichte buchstäblich weitergebaut und damit Neues gewagt hat die
Gastgeberfamilie, die Familie Wallnöfer. „Die Geschichte“, sagt Andreas Wallnöfer, „die Wurzeln sind wichtig.“ Doch stehen bleiben dürfe man nicht.
Mit dem Neu- und Umbau ist eine großartige Wohlfühloase
geschaffen worden. Hier kann man die Seele baumeln lassen. Tradition, Luxus und Spa vereinen sich seit Dezember zu einem neuen Ganzen. „Die neue Post am Ortler in Sulden ist ein Haus, das alle Generationen willkom-


men heißt. Jede Generation soll sich hier wohlfühlen“, sagt Verena Wallnöfer zum Vinschgerwind. Seit dem 22. Dezember 2025 stehen die Türen hier offen. Die Gäste sind begeistert von der neuen Post, die Einheimischen ebenso. ▸

Denn so einzigartig die Natur hier ist, so einzigartig ist auch die Gastgeberfamilie.
Jede Suldner Familie hat von Verena und Andreas Wallnöfer ein Schreiben mit einem Gutschein für ein Day Spa im neuen Ortles Spa erhalten. Als Dankeschön. „Wir haben so große Hilfsbereitschaft erfahren und so viel Verständnis, dass uns das einfach ein Bedürfnis und Anliegen war“, sagt Verena Wallnöfer. „Es gab Baulärm, Dreck, viele LKWs und trotz all der Störungen und Unannehmlichkeiten gab es für unser Tun sehr viel Verständnis, Interesse und Toleranz –dafür muss man Danke sagen.“ So sieht wahre Gastfreundschaft aus.
Die Architektur. Der Baukörper des Neubaus - so scheint es - zeichnet die Suldner Bergsilhouetten nach. Die Volumetrie erinnert an Chalets und besticht mit alpiner Schlichtheit. Das denkmalgeschützte Haupthaus, dort wo alles seinen Anfang nahm, blieb unangetastet. Der Charakter des ursprünglichen Ensembles wurde mit einer neuen Fassadengestaltung aus Holz und Metall neu interpretiert. Inspiriert von der Natur, der Suldner Bergwelt, ist die Architektur einfach, zeitlos und nicht aufdringlich. Die Natur in Sulden ist einmalig und die Naturverbundenheit, hat im


Hotel Die Post am Ortler nicht umsonst ihren großen Auftritt.
Innenleben. Empfangen werden die Gäste von Hirsch, Steinbock und Requisiten vergangener Zeiten. Alte Koffer sind hier übereinandergestapelt und sind Zeugen
der langen Hotel-Tradition der Post am Ortler in Sulden. Die Rezeption ist eine einzige Hommage an die sich erhebenden, umliegenden Dreitausender. Umgeben von drei Steinskulpturen – dem Ortler mit 3.905 m, dem Monte Zebrù mit 3.735 m und der Königsspitze mit 3.851
m – checken die Gäste ein. Groß und offen zeigt sich das Entrée – mit Oberlicht. Herzstück hier ist die Bar. Eine Symbiose aus Alt und Neu ist mit dem Umbau und der Erweiterung gelungen. Das alte Jägerstübele etwa flankiert die neue Lobby oder die Raucherlounge.


Der neue Buffetbereich ergänzt sich hervorragend mit dem traditionellen verbliebenen Teil und den alten Backsteinziegeln. Die holzvertäfelte Decke mit ihrem Kronleuchter im Speisesaal bietet eine harmonische Einheit mit dem neuen, verglasten und lichtdurchfluteten Saal, der mit seiner Sonnenterasse das spektakuläre Panorama auf die Suldner

Gletscherwelt und die Kirche einfängt. Hier verbinden sich Tradition, Gemütlichkeit und Genuss in einer Atmosphäre, wo Verwöhnen und das Wohl der Gäste ganz oben stehen. Holz und Stein vermitteln mit jedem Schritt Natürlichkeit. Zudem nimmt der Steinboden in seiner Optik Bezug auf die umliegende Bergwelt. Dem Verwöhnen und Wohlfühlen ist
Sulden ist ein kleines Dorf und in kleinen Dörfern liegt eine große Kraft. Hier braucht jeder jeden.
Verena & Andreas Wallnöfer
auch das Interieur gewidmet. Braun- und Grautöne sind aufeinander abgestimmt, haben in verschiedenen Nuancen

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ihren Auftritt und vermitteln Geborgenheit und Wärme. Textilien, taktile Oberflächen wie Strickmuster oder Naturfasern als Akustikdecken bestimmen das harmonische Interieurkonzept. Die Naturverbundenheit zeigt sich demnach in Materialien, in Farben, in Haptik und in Optik. Feine Ledersessel und bequeme Sitzmöbel laden zum Relaxen ein. ▸
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Eine Art Wohnzimmeratmosphäre – gemütlich und einladend – ist entstanden, um das atemberaubende Panorama in vollen Zügen zu genießen. Alles - jeder Stuhl, jeder Stoffbezug, jede Lampe, jedes noch so kleine Detail - wurde von Verena und Andreas Wallnöfer selbst ausgewählt und kombiniert. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Chapeau.
Wellness.
Ortles Spa hoch 3. Der Name ist Programm, denn auf insgesamt 4.200 Quadratmeter verbinden sich hier Wellness, der Naturbadeteich und die erwähnte einmalige Gartenlandschaft als Liegewiese. Immer mit dabei: König Ortler. Ortles Spa hoch3 beherbergt Fitness- und Yogaräume, Ruheräume, Kinderwasserrutsche, Schwimmbecken für Erwachsene und einen 20-m-langen Sportpool, der

Adults-Only-Bereich und Familiy-Spa. Höhepunkt hier ist zweifelsohne die Finnische Panoramasauna mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Suldner Bergwelt. Eine Bio-Sauna, ein Dampfbad und ein Solebad ergänzen das Wellness-Angebot und machen auch einen Day Spa zu einem einmaligen Erlebnis. Zimmer& Suiten. 23 neue Zimmer ergänzen das
Traditionsbezug. Der Einsatz der verschiedenen Holzarten steht im Einklang mit dem Interieur und dessen Farbton. Gemütlichkeit hat hier ihren großen Auftritt und ist in jeder Ecke und jedem Winkel spürbar. Panoramafenster bieten einen atemberaubenden Ausblick. Ob in den neuen Luxus-Suiten etwa mit privater Sauna, Whirlpool und mit privatem Balkon oder den gemütlichen

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meter Garten mit Naturbadeteich
an den Decken ab. Und eines ist sicher: Hier bleibt kein Wunsch offen.
Schöne Größe.
Eine einzige Hommage an die Natur ist die neue Post in Sulden, wo mit dem Um- und Erweiterungsbau Gastlichkeit und Wohlbefinden in den Mittelpunkt gerückt wurden. „Wir haben mit der Erweiterung
Indoor- und Outdoorpool
eine schöne Größe erreicht“, sagen Verena und Andreas Wallnöfer zufrieden. „Sulden ist ein kleines Dorf und in kleinen Dörfern liegt eine große Kraft. Hier braucht jeder jeden.“ Diese Kraft spüren auch die Gäste. Die neue Post am Ortler erzählt eine Geschichte: über genau jene Kraft, über Ursprünge und den Mut Neues zu wagen.


MIT HERZ UND VISION. OFFEN.
FÜR EINEN NEUEN WEG. DIE NEUE POST AM ORTLER.
Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an. Wir freuen uns mit Verena und Andreas Wallnöfer und gratulieren herzlichst.
Danke, dass wir euch dabei begleiten dürfen.
Mag. Gabriele Oberhauser & Team
Es ist lieb gewordene und gern gepflegte Tradition beim Vinschgerwind im Sonderthema „Bauen“ mit Vinschger Architekten ein Gespräch zu führen. Diese Interview-Reihe wird in dieser Wind-Ausgabe mit dem Architekten Lukas Wielander aus Schlanders fortgeführt. Wir haben mit ihm unter anderem über Farben und Formen, über die Wichtigkeit von Details und den Erhalt von alter Bausubstanz gesprochen.
Interview: Angelika Ploner, Nadine Hofer Transkription: Nadine Hofer
Vinschger wind: Wir beginnen unsere Architekturinterviews traditionell mit einer persön lichen Frage: Wie wohnen Sie selbst?
Lukas Wielander: Ich wohne zusammen mit meiner Frau und unseren zwei Kindern in einem Wohnhaus aus den 80er-Jahren, in welchem sich mittlerweile auch mein Büro befindet.
Vinschger wind: Welche Vo raussetzungen braucht man als Architekt?
Lukas Wielander: Die räum liche Wahrnehmung und das räumliche Denken spielen eine zentrale Rolle. Ein gutes Allge meinwissen ist ebenso wichtig. Im Beruf sind logischerweise auch eine bestimmte Neugier, viel Geduld und Ausdauer erforderlich, denn viele Pro jekte gehen auch über einen längeren Zeitraum.
Vinschger wind: Was ist für Sie als Architekt wichtiger: Ästhe tik oder Funktion?
Lukas Wielander: Ein Gebäu de muss in erster Linie funktio nieren. Die Ästhetik entwickelt sich daraus, parallel oder aus dem Kontext – nicht umge kehrt. Form, Farbe oder Ma terial dürfen nie Selbstzweck sein, sondern müssen aus der Bauaufgabe heraus entstehen. Genauso wichtig ist mir der inhaltliche Aspekt: Architek tur kann sozialen Mehrwert schaffen und Gemeinschaften stärken. Das zeigt sich etwa im Seniorenhaus Schlanders als Pilotprojekt für betreutes

Wohnen, in der Kitestation am Reschensee als sozialem Treffpunkt oder im FiegelePrieth-Haus in Glurns, wo ein denkmalgeschütztes Laubenhaus in partizipativer Beteiligung der Bauherren zu einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt umgebaut wurde.
Haben Sie eine architektonische Handschrift oder ändert sich diese mit der
Lukas Wielander: Ich versuche, die Architektur immer ganz spezifisch aus dem jeweiligen Kontext heraus und jedes Mal individuell oder neu zu entwickeln. So kommt man zu einer jeweils anderen Handschrift oder formalen Aussage.
Sie wählen also das Konzept und die Materialität anhand der Bauaufgabe für ein Gebäude aus?
Lukas Wielander aus Schlanders, hat in Venedig Architektur studiert und in seinem Wohnort Schlanders etwa das Seniorenhaus Schlanders, die Kita Kortsch oder die Feuerwehrhalle in Vetzan geplant.
Lukas Wielander: Zum Beispiel wurde beim Wohnbauprojekt in Glurns versucht, einerseits einen behutsamen Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand zu praktizieren und dennoch durch wenige effiziente Eingriffe ein komplexes Raumprogramm mit fünf Wohnungen und einer Weinkellerei zu realisieren. Durch das Errichten eines zentralen Innenhofes an der Nordseite zwischen Wohnhaus und ehemaligen Stadel konnten die Wohnungen zeitgemäss belichtet und belüftet werden. Als sozialer Mehrwert steht den Bewohnern ein gemeinsamer und vielseitig nutzbarer Außenraum zur Verfügung. Die neuen Fassaden des Innenhofes wurden in Anlehnung an den ehemaligen Stadel ▸




in Lärchenschalung realisiert, der Fußboden wurde mit aus dem Obstbau entliehenen Betonpfählen ausgeführt, um eine stimmige Materialität und Langlebigkeit zu erzielen.
Vinschgerwind: Farben spielen in Ihren architektonischen Konzepten eine große Rolle. Warum?
Lukas Wielander: Farben tragen dazu bei, ein architektonisches Konzept, sowohl in seiner Ausstrahlung als auch in seiner Materialität, zu verstärken. Dadurch kann man verdeutlichen, was man sagen und haben will. Das kann man damit vergleichen, dass man zu verschiedenen Anlässen auch verschiedene Outfits trägt: Für ein Begräbnis ziehe ich mich anders an als für einen Abend in der Disco oder fürs Sporteln. So ist es ein bisschen auch mit den Gebäuden. Man nimmt etwas her, was zum Kontext passt. Bei der Feuerwehrhalle Vetzan wurde das Material- und Farbkonzept mit dem Künstler Manfred Alois Mayr entwickelt.

Feuerwehrrot und Zitronengelb wurden wie eine Schminke punktuell verwendet um verschieden Bauteile zu akzentuieren um zu verdeutlichen, dass es sich um die Feuerwehr handelt. Auch die silber lasierten Streifen auf den gebrannten Ziegeln wurden so wie die Farben von der Einsatzuniform der Feuerwehr abgeleitet.
Vinschgerwind: Sie sind ein

Teamplayer und tun sich bei Projekten oft mit anderen Architekten zusammen. Was ist der Vorteil? Was der Nachteil? Lukas Wielander: Der große Vorteil liegt im kreativen Austausch: Man lernt voneinander und gewinnt stets neue, inspirierende Blickwinkel. Bereits kurz nach dem Studium konnte ich mit Jürgen Winkler und Franco Enrico den neuen Verbandsitz für Kaufleute und

Dienstleister am Bozner Boden realisieren – ein Projekt, das 2002 beim Architekturpreis Südtirol unter den vier ausgewählten war. Es folgten prägende Zusammenarbeiten, etwa mit Walter Angonese beim Umbau der Volksschule Neumarkt und im Atelier von Manfred Alois Mayr in Bozen, wo ich vor allem im Umgang mit Materialien und Farben viel lernen konnte. In dieser Zeit entstanden auch erste eigene Bauten, darunter das Wohnhaus WielanderMeister in Schlanders (Preis für energieeffiziente Altbausanierung 2006), weitere Wohnund Sozialbauten sowie die Kitestation am Reschensee mit Fabian Oberhofer. Nach dem mit Arnold Gapp gewonnenen Wettbewerb für die Raika Prad 2009 eröffnete ich mein Büro in Schlanders. Eine langjährige Zusammenarbeit verband mich anschließend mit Martin Trebo; gemeinsam realisierten wir u. a. das Fiegele-Prieth-Haus in Glurns, die FF Vetzan und das Projekt „Kortsch auf der Lahn“ mit einer Kita als erstem



Baustein. Letztere Arbeiten entstanden aus gemeinsam gewonnenen Wettbewerben. Diese teamorientierten und netzwerkartigen Zusammenarbeiten waren für meinen beruflichen Werdegang sehr prägend und haben die Qualität der Projekte stets gesteigert. Einen wirklichen Nachteil sehe ich nicht: Flexibilität und Offenheit sind in der Architektur ohnehin unerlässlich, da man ständig mit unterschiedlichen Menschen und Bereichen zu tun hat.
Vinschgerwind: Welche Rolle spielt für Sie das Erhalten von alter Bausubstanz?
Lukas Wielander: Ich glaube, das ist extrem wichtig, denn die überlieferten Bauten erzählen uns eine Geschichte: Wie man früher gebaut hat, was früher die Werte waren, wie man gewirtschaftet und gewohnt hat. Das zu erhalten ist natürlich wichtig, um zu verstehen, von wo wir herkommen. Das heißt nicht, dass beim Umbau das Gebäude 1:1 erhalten bleiben muss, denn die neuen Inter-
ventionen dürfen ruhig als zeitgemäß erkennbar sein. Ich würde von einem Weiterbauen am Bestand sprechen.
Vinschgerwind: Auf welches Ihrer Projekte sind Sie besonders stolz?
Lukas Wielander: Wahrscheinlich auf die Kitestation am Reschensee. Ich bin ein begeisterter Kiter. Ich habe erst im fortgeschrittenen Alter – mit 40 – damit begonnen, aber für mich war dieser Ort schon immer faszinierend. Ich bin früher auf dem Reschensee gesegelt und windgesurft, so gesehen war es also ein Zurück zur Jugend. Ich bin dann auch Mitglied im Kiteclub und dessen Vorstand geworden. Der Kiteclub hat immer mehr Zuspruch erhalten. An bestimmten Wochenenden waren bis 150 Leute am Kitespot am Reschensee, jedoch gab es kein Klo, keine Umkleiden oder Duschen und keine Bar. Das wurde natürlich zu einem Problem. Ich habe dann einfach dem Club und der Gemeinde einen Entwurf
PR-INFO BEZIRKSGEMEINSCHAFT VINSCHGAU
SCHLANDERS - Holz ist einer der ältesten Baustoffe – und zugleich einer der modernsten. Wie groß sein Potenzial heute ist, zeigt die Veranstaltung „Das 0km-Holzhaus – Einheimisches Holz als Baumaterial“, die am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18:30 Uhr im Saal der Bezirksgemeinschaft Vinschgau stattfindet.
Im Mittelpunkt steht ein öffentliches Bauprojekt, bei dem der gesamte Weg des Holzes konsequent regional gedacht wurde: vom Baum im heimischen Wald über die nachhaltige Nutzung bis hin zu Planung und Umsetzung im Holzbau. Fachleute aus Gemeinde, Forstwirtschaft, Architektur und Handwerk machen sichtbar, wie ein solcher regionaler Kreislauf in der Praxis funktioniert.
Die Veranstaltung richtet sich an Bauleute, Gemeinden, Planer, Handwerker und alle, die sich für zukunftsfähiges, bewusstes Bauen interessieren. Sie bietet einen Überblick über die Vorteile des Holzbaus, von den ökologischen Aspekten über die Qualität heimischer Hölzer bis hin zu den Fördermöglichkeiten, wie dem Holzbaufonds. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie regionale Wertschöpfung gestärkt werden kann.
Im Anschluss an die Fachbeiträge lädt eine regionale MiniMarende zum Austausch und zur Diskussion ein.

vorgelegt, aber Wind in die Sache kam erst nach und nach als auch Fabian Oberhofer, Kiterfreund und damaliger Architekturstudent, miteingestiegen ist und mitgeholfen hat das Projekt voranzutreiben. Wir haben großteils alles allein organisiert, z.B. auch die Finanzierung. Das Projekt wurde mit viel Eigenleistung realisiert.
Wir haben etwa das Gebäude selbst gestrichen. Stolz sind wir deshalb auf dieses Projekt, weil es gelungen ist, ein Sportgebäude zu einem öffentlichen Treffpunkt am Reschensee zu machen. Natürlich freut es mich und meine Projektpartner besonders, wenn unsere Projekte auch eine bestimmte Würdigung und Anerkennung in Fachkreisen erfahren.
So wurde z.B. die Neue Feuerwehrhalle in Vetzan kürzlich für den Architekturpreis Südtirol 2026 nominiert in der Kategorie öffentliche Bauten.
Das Projekt Kitestation wurde mehrfach in wichtigen Architekturveröffentlichungen, Ausstellungen, Vorträgen und filmischen Dokumentationen vorgestellt und dokumentiert: u.a. 2023 in der Edition Detail „Alpine Architektur in Südtirol“, bei den Ausstellungen „Neue Architek-tur in Südtirol 2018-2024“ im Kunsthaus Meran, und „Alps.architecture. South Tyrol“ im Palazzo Cavanis im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig.

Donnerstag, 26. Februar 2026
18:30–20:00 Uhr
Saal der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Hauptstraße 134, Schlanders
Einheimisches Holz als Baumaterial
Wie entsteht ein öffentliches Gebäude, das konsequent auf regionales Holz, kurze Wege und nachhaltige Wertschöpfung setzt?
REFERENTEN
Georg Altstätter – Bürgermeister Gemeinde Martell
Luca Daprà – BASIS Vinschgau Venosta
Andreas Platter – Stellvertreter Forstinspektorat Schlanders
Dr. Arch. Stefan Gamper – Architekturbüro Gamper
Herbert Niederfriniger – Gründer und Geschäftsführer holzius GmbH



Zwei Vinschger Unternehmen wurden mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet: MORIGGL RISAN® und Schönthaler Bausteinwerk. Der Vinschgerwind hat mit Geschäftsführer der MORIGGL RISAN® Thomas Moriggl ein Gespräch über die Auszeichnung selbst, über das Urteil der Fachjury und über das zertifizierte und ausgezeichnete RISAN®-System geführt.
Interview: Angelika Ploner
Vinschgerwind: Gratulation. Sie sind einer der Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie persönlich?
Thomas Moriggl: Vielen Dank. Wir hatten nicht mit diesem Preis gerechnet. Bei über 2.000 Bewerbern, darunter auch zahlreiche internationale Großkonzerne mit tollen Ideen und Produkten, hatten wir uns als kleines Vinschger Familienunternehmen keine großen Chancen ausgerechnet. Umso überwältigender war dann die Nachricht über die Auszeichnung. Ich bin sehr dankbar und stolz für diesen Preis. Er ist der Lohn für viele Jahre fleißiger und hartnäckiger Arbeit, in welcher wir unser RISAN®Verfahren laufend weiterentwickelt und verbessert haben. Der Preis ist die Wertschätzung dafür, daß wir auf dem richtigen Weg sind und wir unsere Energie und Geld in die richtige Zukunft investieren.
Vinschgerwind: ...und für das Team der MORIGGL RISAN® GmbH?
Thomas Moriggl: Die Aus-



zeichnung und Anerkennung gebühren in erster Linie unserem Team, welches jeden Tag Außergewöhnliches leistet. Unsere Teams sind das ganze Jahr hindurch im In- und Ausland unterwegs, und können somit von Montag bis Donnerstag nicht zu Hause bei ihren Familien sein. Umso größer ist dann die Genugtuung für unsere Mitarbeiter, wenn sie die Freude der Menschen erleben, nachdem diese wieder sauberes Wasser und vollen Wasserdruck im Haus haben. Diese sinnstiftende Arbeit motiviert jeden Tag aufs Neue und so haben wir uns alle zusammen sehr über den Preis gefreut und bei unserer Weihnachtsfeier auch ordentlich darauf angestoßen.
Vinschgerwind: Wie muss man sich das vorstellen: Wie ist das Prozedere damit man überhaupt nominiert wird?
Thomas Moriggl: Wir hatten uns online für den Preis beworben, und mussten dafür eine Reihe von Dokumenten, Nachweisen und Berechnungen vorlegen. Eine Fachjury bewertete die Unterlagen und das Produkt in mehreren Runden. ▸

ZÄUNE, ÜBERDACHUNGEN AUS ALUMINIUM, GLAS UND HOLZ VON EUROPAS NR. 1










Nach der ersten Runde wurde uns mitgeteilt, daß wir es unter die „Nominierten“ geschafft hatten. Das war für uns bereits ein toller Erfolg. Wenige Wochen später informierte uns die Jury, daß wir es in den kleinen Kreis der letzten 10 „Finalisten“ in unserer Kategorie geschafft hatten. Und Anfang November bekam ich dann die persönliche Nachricht, daß wir tatsächlich den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Kategorie Produkte gewonnen hatten! Ich durfte jedoch vor der offiziellen Preisverleihung in Düsseldorf niemandem davon erzählen. Auch unsere Mitarbeiter wussten bis dahin nichts über den großen Erfolg. Nur meinem Sohn und meiner Partnerin erzählte ich vorab davon.
Vinschgerwind: Wie verlief die Preisverleihung in Düsseldorf?
Thomas Moriggl: Die Veranstaltung in Düsseldorf dauerte insgesamt zwei Tage lang. Interessante Vorträge und Workshops mit hochkarätigen
Persönlichkeiten und Ehrengästen rund um das Thema Nachhaltigkeit zogen tausende von Gästen an. Als „Sieger“ durften wir allen Vorträgen und Workshops kostenlos beiwohnen. Die Siegerehrung fand im großen Saal vor zahlreichem Publikum statt. Mehrere hundert Medienvertreter und Kameras waren vor Ort. Jeder Sieger wurde einzeln auf die Bühne gebeten, um den Preis entgegenzunehmen. Dabei wurden auch jedem Gewinner auf der Bühne einige Fragen zum Produkt gestellt. Dass neben uns mit der Firma Schönthaler aus Eyrs noch ein zweites Vinschger Unternehmen prämiert wurde, hat mich sehr gefreut. Herzlichen Glückwunsch an Werner Schönthaler und seine innovativen Produkte! Wir Vinschger Sieger haben beim großen Galadinner am Abend dann gebührend gefeiert und spannende Kontakte geknüpft. Alles in allem war es ein sehr aufregendes und schönes Erlebnis.
Vinschgerwind: Was hat die Fachjury begeistert? Wie würdigte sie das RISAN®-System? Thomas Moriggl: Bewertet wurden nicht nur technologische Innovationen, sondern vor allem die nachweisliche Wirkung des Produkts: Wie stark trägt es dazu bei, Ressourcen zu schonen, Emissionen zu senken, Kreisläufe zu schließen, soziale Verantwortung zu fördern oder nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren? Ergänzend berücksichtigte die Jury Aspekte wie Innovationskraft, Skalierbarkeit, Vorbildfunktion und langfristige Wirkung über den gesamten Lebenszyklus des Produkts hinweg. So identifizierte die Jury in einem mehrstufigen Verfahren jene Lösungen, die über ihre eigentliche Funktion hinaus Strahlkraft für Wirtschaft und Gesellschaft entfalten und neue Standards für nachhaltige Produkte setzen.
Mit dem RISAN®-Verfahren wurde eine Lösung ausgezeichnet, die den Erhalt und die
Sanierung der gebauten Umwelt ressourcenschonend und kosteneffizient ermöglicht. Die Jury würdigte insbesondere die Verbindung aus Ressourcenschonung, Zeit- und Kosteneffizienz und dem Erhalt wertvoller Bausubstanz. RISAN® überzeugte, indem innovative Sanierungstechnologien im Gebäudebestand einen bedeutenden Beitrag zu Ressourcenschonung, Klimaschutz und Kreislauffähigkeit leisten und gleichzeitig die Lebensdauer bestehender Infrastrukturen verlängern.
Mit der Auszeichnung hebt die Jury ein Produkt hervor, das beispielhaft zeigt, wie minimalinvasive Verfahren die Sanierung von Gebäuden ökologisch, sozialverträglich und wirtschaftlich voranbringen und so einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Transformation des Bauwesens leisten.
Vinschgerwind: Das RISAN®System kurz erklärt... Thomas Moriggl: Wir sanieren veraltete Trinkwasserleitungen





Qualität, Sicherheit und Komfort vereinen die Produkte von Tore Thaler. Zudem sind sie langlebig, optisch ansprechend und vielfältig: Das Angebot reicht von Garagentoren und Einfahrtstoren über Haustüren und Schranken bis hin zu Metallkonstruktionen. Alle Produkte halten hohen Anforderungen an Qualität, Einbruchsicherheit, Brandschutz und Wärmedämmung stand. Seit 1967 steht die Firma für Kompetenz, Sicherheit und Komfort. Jedes Projekt ist einzigartig. Ob für private Bauherren, Gastgewerbe, Tourismus, Landwirtschaft, Industrie oder Handwerk: Tore Thaler geht auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden ein und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. Durch die Verwendung hochwertiger Materialien und präziser Verarbeitung garantieren die Produkte von Tore Thaler eine lange Lebensdauer. Zum Service gehört eine kompetente Beratung: Das erfahrene Team steht den Kunden von der Planung bis zur Umsetzung zur Seite, bietet eine umfassende Beratung und ist auch nach dem Kauf für Sie da.
Besuchen Sie Tore Thaler in der Algunder Handwerkerzone Nr. 8. Fachleute werden Sie willkommen heißen und zusammen mit Ihnen die beste Lösung mit den besten Produkten finden.
Kontaktieren Sie uns: Tel. 0473 448880.
innerhalb von Gebäuden. Im ersten Schritt werden Rostund Kalkablagerungen mittels Sandstrahlung von innen aus den Leitungen entfernt. Anschließend wird das komplette Leitungsnetz nahtlos mit flüssigem Kunststoff von innen neu beschichtet. Das Ergebnis sind neuwertige Trinkwasserleitungen für viele weitere Jahre. Braun verfärbtes Wasser, geringer Wasserdruck und Rohrbrüche gehören somit der Vergangenheit an.
Vinschgerwind: Die Vor- und Nachteile einer Rohrsanierung mit dem RISAN®-System?
Thomas Moriggl: Sehr oft sind nachhaltige Lösungen teurer und aufwändiger als die konventionellen, und bedürfen deshalb viel Überzeugung bei den Kunden. Das RISAN®-System hingegen ist auf der einen Seite wesentlich nachhaltiger als der klassische Totalaustausch der Leistungen, indem 85 % CO2, 87 % Wasser und 99 % Abfälle eingespart werden. Gleichzeitig ist die

Rohrsanierung von innen aber auch wesentlich günstiger als der Komplettaustausch und geht viel schneller von statten. Darüber hinaus bleibt die Liegenschaft auch während der Sanierung bewohnbar. Das heißt es entsteht kein Miet- oder Ertragsausfall. Der Kunde spart mit dem RISAN®-Verfahren also nicht nur jede Menge Zeit und Geld, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes, indem wertvolle Bausubstanz erhalten bleibt, und aufwändige Bauarbeiten
vermieden werden. In Italien kann die Rohrinnensanierung zudem zu 50 % von der Steuer abgesetzt werden. Die Rohrsanierung von innen eignet sich für jede Art von Liegenschaft; vom Kondominium, Hotelbetrieb, Schulen, Seniorenheimen, usw. bis hin zu Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Vinschgerwind: Kann jede Leitung mit dem zertifizierten RISAN®-System saniert werden?
Thomas Moriggl: Mit unserem




RISAN®-Verfahren können wir metallische Leitungen sanieren. Hauptsächlich sind das verzinkte Stahlrohre oder Kupferleitungen, welche in den letzten Jahrzehnten im Trinkwasser hauptsächlich verbaut wurden.
Vinschgerwind: Ein Blick in die Zukunft: Sie sind Vorzeigebeispiel, haben Pionierarbeit geleistet, sind nun mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden. Was sind die nächsten Ziele?
Thomas Moriggl: Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis gibt unserem Nischenprodukt „Rohrsanierung von innen“ mehr Sichtbarkeit im In- und Ausland. Die Nachfrage nach unserer Rohrinnensanierung steigt von Jahr zu Jahr und wir sind ständig auf der Suche nach motivierten Menschen, die mit uns arbeiten und etwas bewegen wollen. Ca. 75 % der Bestandsgebäude in Europa wurden vor 1990 errichtet und müssen jetzt saniert werden. Es gibt also jede Menge zu tun.





Die Südtiroler Wohnbau-Reform trat am 20. Juni 2025 in Kraft. Einige Regelungen galten unmittelbar, andere wurden schrittweise umgesetzt. Die Grundbeträge der Wohnbauförderung gelten seit dem 1. Februar 2026. Deshalb legen wir in diesem Beitrag den Fokus auf die Wohnbauförderung.
Die Wohnbauförderung ist eine der drei Säulen der Wohnbau-Reform und trat am 1. Februar 2026 in Kraft. Während das Bausparen und das begünstigte Darlehen bereits im Herbst neu geregelt wurden, geht es hier um die einmaligen Beiträge für Kauf, Bau und Wiedergewinnung. Anrecht auf einen einmaligen Beitrag haben all jene, die seit mindestens fünf Jahren den Wohnsitz oder Arbeitsplatz in Südtirol vorweisen können. Zudem dürfen sie kein Eigentum an einer geeigneten und leicht erreichbaren Wohnung besitzen und noch keinen Beitrag für Wohnbauförderung beansprucht haben (Ausnahme ist die Gründung einer neuen Familie). Nicht mehr ins Gewicht bei der Bewertung fallen Kriterien wie die Quadratmeterzahl der Wohnung und das Vermögen der Eltern.
Auch die bisherige Mindestpunktezahl von 20 Punkten fällt mit der neuen Richtlinie weg. Wird ein Beitrag gewährt, gelten für die geförderte Immobilie zwei Auflagen: die zeitlich unbegrenzte Bindung für Ansässige sowie die 20-jährige Sozialbindung. Die Berechnung der Grundbeiträge ist stark vereinfacht worden. Es gelten folgende Werte:
35.000 Euro für Einzelpersonen, 52.000 Euro für zwei Familienmitglieder und zusätzlich 8000 Euro für jedes weitere Familienmitglied.
Je nach ermittelter Einkommensstufe beträgt der Beitrag 100, 80, 65 oder 50 Prozent des ermittelten Gesamtbetrags. Eine Erhöhung der Grundbeträge von 25 Prozent gibt es für das Bauen im Bestand (Sanieren, Aufstocken) und ebenfalls 25
SONN-WELL-ACTIV
Prozent für Mehrfamilienhäuser (Neubau). Für Wohnungen in strukturschwachen Gemeinden gibt es ebenfalls 25 Prozent mehr.
Beispielrechnung für ein Paar mit einem Kind. Der Beitrag darf auf jeden Fall nicht 40 Prozent der gesamten Kosten übersteigen. Konkret rechnet das Land den neuen Beitrag an einem Beispiel vor: Ein Paar mit einem Kind erhält für den eine Wohnung in einem mehrstöckigen Neubau 52.000 Euro. 8.000 Euro kommen für das Kind dazu. Der Betrag wird um 25 Prozent aufgestockt (25 Prozent für Mehrfamilinhäuser). Das ergibt einen Gesamtbeitrag von 75.000 Euro.
Neue Grenzen bei Einkommen und Vermögen. Die wichtigste Neuerung betrifft die
I-39028 Schlanders (BZ) Gewerbegebiet Vetzan 21/E Tel. +39 0473 740019 info@sonnwellactiv.it www.sonnwellactiv.it
Markisen Raffstore Rolläden
Jalousien Plissees Insektenschutz

Wenn es um Beschattungsanlagen aller Art geht, ist man bei der Sonn-WellActiv GmbH im Gepa-Gebäude in der Industriezone Vetzan an der richtigen Adresse. Die Firma bietet sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich passende individuelle Lösungen. Kunden können aus einer breiten Produktpalette an Markisen, Pergolen, Rollläden und Raffstores wählen. Egal ob fürs neue Eigenheim, die Wohnung oder das Geschäftslokal – im Sortiment findet man Beschattungsanlagen für jeden Bedarf, stilvoll und in höchster Qualität. Von der Erstberatung bis hin zur professionellen Montage ist man hier gut aufgehoben. Die Sonn-Well-Activ GmbH blickt auf eine 30jährige Geschichte und Erfahrung zurück. Die Wurzeln des Unternehmens finden sich im Jahr 1990. Damals gründete der Latscher Josef Kofler den Einzelbetrieb „Sonnenschutz Kofler“. 2013 entwickelte sich daraus die Firma Sonn-WellActiv. Seit der Pensionierung von Kofler im Jahr 2019 führen Marion Tribus

neuen Grenzen für die Einkommen, die Anrecht auf einen Beitrag der Wohnbauförderung haben.
Die Landesregierung erhöht die Koeffizienten zur Berechnung der wirtschaftlichen Lage für die verschiedenen Einkommensstufen deutlich, damit mehr Menschen in den Genuss der Wohnbauförderung kommen. So steigt dieser in der ersten Stufe von 3,75 auf 4 und in der höchsten Stufe (4) von maximal 6,3 auf 7,5. 7,5 bedeutet im Fall einer Einzelperson, dass die Grenze für das besteuerbare Bruttoeinkommen von 66.000 auf 77.000 Euro steigt. Im Fall der obigen kleinen Familie

(ein Paar mit einem Kind) steigt die Grenze von 120.500 Euro auf 145.000 Euro.
Erhöhung der Freibeträge auf Ersparnisse. Auch die Freibeträge auf Ersparnisse wurden erhöht: von 150.000 auf 250.000 für Einzelpersonen und von 250.000 auf 350.000 für Zwei- oder Mehrpersonenhaushalte.
Zusatzinformationen. Die Abgabe der Gesuche für die Beiträge für Kauf, Bau oder Sanierung von Wohnungen ist genau geregelt: Für den Kauf gilt eine Abgabe innerhalb von 12 Monaten ab Registrierung
des definitiven Kaufvertrags. Für den Neubau ist eine Abgabe während der gesamten Bauphase, jedenfalls jedoch vor Meldung der Bezugsfertigkeit, möglich. Für die Wiedergewinnung muss das Gesuch mindestens 30 Tage vor Beginn der Arbeiten eingereicht werden.
Quellen: Land Südtirol, Rai, swz
Infos: https://gefoerderter-wohnbau. provinz.bz.it/de/servicemeldungen/ neue-richtlinien-gesuche-wohnbaufoerderung





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Die Entwicklung des Bartgeiers in den Alpen aus Naturbruten im Zeitraum 1997 –2024 (Anzahl der ausgeflogenen Jungvögel)

Der Bartgeier ist ab 1986 durch ein Wiederansiedlungsprojekt in die Alpen zurückgekommen. Die ersten Wölfe kehrten seit Beginn der 1990er Jahre auf natürlichem Wege in die Alpen zurück, nachdem sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts dort ausgerottet worden waren. Erste Sichtungen und genetische Nachweise der aus Italien einwandernden Tiere erfolgten 1992 in den französischen Alpen, 1995 im Schweizer Wallis. Beide Rückkehrer genießen aber eine unterschiedliche Akzeptanz: Der Bartgeier als reiner Aasfresser ist heute zu einem bestaunten Sympathieträger unter den Alpentieren geworden. Der Wolf als Beutegreifer, in der zoologischen Systematik ein Raubtier, reißt in der Kulturlandschaft der Alpen auch Nutztiere und polarisiert sehr stark zwischen Nutztierhaltern, Viehbauern und Almbewirtschaftern auf der einen Seiten und fundamentalistischen Tierschützern andererseits.
In meinem heutigen Beitrag möchte ich wieder einmal die derzeitigen Bestandszahlen zu den beiden Tierarten aktualisieren. Ich bediene mich dabei für den
Bartgeier des Jahresreportes der IBM (International Vulture Monitoring) 2024, der im Januar 2026 veröffentlicht worden ist und für den Wolf der Berichte von LIFE Wolf Alps und der Wolf Alpine Group (WAG) 2025.
Das IBM-Netzwerk umfasst 20 Partner (da-
Fakten 2024:
• Freilassungen aus Zuchten in Zoos und Zuchtstationen: Im Jahr 2024 wurden insgesamt 24 Bartgeier an 8 Standorten in Deutschland, Frankreich, Spanien und der Schweiz freigelassen.
• Zur Reproduktion im Freiland gibt es für den Alpenbogen folgende Statistik: 98 besetzte Territorien, 85 Gelege, 61 Jungvögel, die flügge geworden sind.
• Beobachtungen: 2.693 Beobachtungen aus 7 Ländern wurden dokumentiert. Dabei wurden 226 Individuen identifiziert.
• GPS-Tracking gibt es von 97 Bartgeiern (72 freigelassenen und 25 wild geschlüpften).
runter den Nationalpark Stilfserjoch) und 6 assoziierte Organisationen, geleitet von der VCF (Vulture Conservation Fondation). Das Budget 2024 von 41.359 Euro wurde durch Beiträge der Projektpartner und zusätzliche Mittel einer Schweizer Stiftung aufgebracht. Der IBM-Bericht 2024 wurde von Mirco Lauper verfasst. Lauper ist der Regionalkoordinator der Stiftung Pro Bartgeier im Berner Oberland.
• 15 Ausfälle 2024: 8 Todesfälle (davon 3 durch Kollision mit Stromleitungen, 1 Abschuss), 6 gerettete Vögel, 1 erfolglose Freilassung.
• Geschätzte Population: 414 – 547 Bartgeier im Alpenraum, kleinere Populationen in anderen Regionen Europas.
• Markierungen und Telemetrie: Alle Junggeier, welche 2024 freigelassen worden sind, wurden mit GPS-Trackern und farbigen Ringen markiert.
Außerdem wurden 7 wild geschlüpfte Jungvögel durch Abseilen in den Horst in Frankreich und 4 in Andalusien markiert.

Der Wolfbestand im Alpenraum zeigt für das Jahr 2025 eine weitere geographische Ausbreitung über ein größeres Gebiet. Dabei scheint sich die Populationsgröße in den Kerngebieten zu stabilisieren. Wegen der steigenden Zahl der Wölfe und der Nutztierrisse hat das Europäische Parlament 2025 den Schutzstatus des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gesenkt, um eine flexiblere Bestandsregulierung zu ermöglichen. Schätzungen ergeben für den gesamten Alpenbogen (über 7 Länder) das folgende Bild:
• Reproduktionseinheiten: Für den Zeitraum 2020 -2024 wurden zuletzt rund 243 Einheiten (206 Rudel und 37 Paare) offiziell dokumentiert. Schätzungen für 2025 gehen mittlerweile von weit über 300 Rudeln im gesamten Alpenraum aus.
• Bestandsentwicklung: Während die Population in den Westalpen (Frankreich und Italien) teilweise Sättigungsgrenzen erreicht, expandiert sie in den zentralen und östlichen Alpen weiter. Im Monitoring 2024/25 wurde in einigen Regionen (Deutschland/Bayern) ein Stagnieren des Wachstums beobachtet.
Bestände nach Ländern (2025): Schweiz: Der Bestand vor der Regulierung 2025 wurde auf rund 350 Wölfe geschätzt. Es wurden 38-41 Rudel nachgewiesen, wo -
bei 130 Welpen beobachtet wurden. Dem Trimester-Bericht Dezember 2025 des Kantons Graubünden ist zu entnehmen, dass zur Regulation im Jahr 2025 in Graubünden insgesamt 34 Wölfe durch Abschuss entnommen wurden. Dem gleichen Bericht ist zu den Nutztierrissen zu entnehmen, dass 2025 in Graubünden 212 Schafe und Ziegen und 5 Rinder von Wölfen gerissen wurden. Italien (Alpenregion): Die aktuellsten koordinierten Schätzungen belaufen sich auf etwa 950 Wölfe im italienischen Alpenbogen. Südtirol: In Südtirol hat sich die Wolfspopulation laut Daten aus dem Jahr 2023, die für die aktuelle Situation relevant bleiben, fest etabliert, mit 7 nachgewiesenen Rudeln und schätzungsweise mindestens 39 (genetisch nachgewiesen) bis über 70 Individuen. Von den 7 Rudeln haben drei ihre Hauptreviere in Südtirol und 4 sind grenzüberschreitend aktiv.
Österreich: Schätzungen zufolge streiften 2025 rund 100 Wölfe durch Österreich. Nachweise von Wolfsrudeln konzentrieren sich auf Kärnten (4 Rudel) und Tirol (2024: 23 Wölfe nachgewiesen). Management: In Tirol und Kärnten werden aufgrund der hohen Risszahlen (2022-2024: 22 Wölfe in Kärnten erlegt) vermehrt Abschüsse verzeichnet, um die Schäden auf den Almen zu reduzieren.
Deutschland (bundesweit): Im Monitoringjahr 2024/2025 wurden in Deutschland 219 Wolfsrudel, 43 Paare und 14 sesshafte Einzeltiere nachgewiesen. Die Zahl der Rudel stieg nur leicht um sieben im Vergleich
zum Vorjahr, was auf eine erstmalige Stagnation des starken Populationswachstums hindeutet. Die Schwerpunkte liegen in Niedersachsen und Brandenburg. Insgesamt wurden 276 Wolfsterritorien (219 Rudel, 43 Paare und 14 sesshafte Einzeltiere) bestätigt, mit einer geschätzten Gesamtzahl von über 1.600 Wölfen (inklusive Welpen und Jährlingen). 2024 wurden über 4.300 Nutztiere durch Wolfsübergriffe (insbesondere an Schafen und Ziegen) getötet.
Auf der Internet-Seite der Autonomen Provinz Bozen Südtirol, Forstdienst, Wildtiermanagement, Jagd und Fischerei findet man unter „Nachweis von Wolf und Bär“ die aktuellsten Daten nach einzelnen Bezirken und Monaten. Zwischen dem 3. Jänner und dem 20. Jänner 2026 wurden z.B. im Vinschgau 9 Nachweise von Wölfen registriert.
Die Partner des Internationalen Bartgeiermonitorings IBM

Snowboard - Jasmin Corattis Olympiaauftritt findet bereits zu Beginn der Olympischen Spiele statt: Die Qualifikation im Parallel-Riesenslalom wird am 8. Februar ab 9 Uhr ausgetragen. Am selben Tag stehen auch die Medaillengewinner fest, denn bereits ab 13 Uhr werden die Finalrunden bestritten. (sam)

Snowboard - Die gemeinsame Olympiateilnahme in Mailand/Cortina 2026 bleibt für die Coratti-Geschwister unerfüllt: Der Snowboarder Edwin Coratti, der ältere Bruder von Jasmin, nahm bereits 2018 und 2022 an Olympischen Winterspielen teil, konnte sich aber dieses Mal nicht für die Spiele qualifizieren. (sam)
Sie ist Vinschgaus einzige Athletin bei den in Kürze beginnenden Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina 2026: Jasmin Coratti. Für die Snowboarderin aus Langtaufers wird damit ein Lebenstraum wahr. Wenn sie bald die olympische Piste mit ihrem Snowboard heruntersaust, erreicht sie den bislang größten Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere. Zugleich erfüllt sich etwas, wovon wohl jeder Profisportler seit seinen ersten Trainingsstunden träumt: einmal bei Olympischen Spielen dabei zu sein.
Jasmin Coratti hat sich mit viel Einsatz, Disziplin und Leidenschaft diesen Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere erarbeitet Doch der Weg dorthin war alles andere als einfach. Hinter der Olympia-Teilnahme stehen Jahre voller harter Arbeit, unzählige Trainingseinheiten und ein unglaublich großer Wille. 2022 verpasste die heute 24-jährige Parallel-Snowboarderin das Olympiaticket noch. Doch Coratti ließ sich davon nicht entmutigen und arbeitete konsequent weiter an sich. Der Knoten platzte schließlich in der Saison 2024/2025. Damals machte Coratti die Tür zu den Olympischen Winterspielen ein großes Stück auf. Im Dezember 2024 gewann sie ihr erstes Weltcuprennen und schaffte mehrere Topplatzierungen. Auch bei der WM im März des vergangenen Jahres war sie erfolgreich und gewann im Team-Bewerb die Silbermedail-

le. In diesem Winter verlief die Saison zwar bisher noch nicht so wie erhofft, umso größer war die Freude über die Nachricht, das Olympiaticket in der Tasche zu haben: „Da ich heuer leider einige Schwierigkeiten hatte, war es lange nicht ganz sicher, dass ich zu den Olympischen Spielen fahren darf. Nun bin ich extrem froh dabei zu sein.“ Für Coratti ist die Teilnahme etwas ganz Besonderes: „Das ist ein Traum für jeden Sportler und das dann auch noch „zu Hause“ zu erleben, ist unbeschreiblich!“ Denn die Snowboardbewerbe der Olympischen Winterspiele 2026 werden in Livigno ausgetragen - nur rund 40 Kilometer Luftlinie von Langtaufers entfernt und somit quasi vor der Haustür der Vinschgerin.

Jasmin Coratti ist Vinschgaus einzige Sportlerin bei den Olympischen Winterspielen 2026
Was ihre Erwartungen bei den Spielen betrifft, zeigt sich die Snowboarderin, die beim Parallel-Riesenslaom am 8. Februar an den Start gehen wird, kämpferisch: „Ich werde versuchen mich auf mein Rennen zu konzentrieren. Es muss alles passen! Aber ich hoffe am Renntag das zeigen zu können, was ich drauf habe - dann ist nach oben hin sicher alles offen!“
Für Langtaufers und den Vinschgau ist Jasmin Corattis Olympia-Teilnahme ein besonderer Moment – und für die junge Sportlerin selbst die Erfüllung eines Traums, der einst auf den heimischen Pisten begann und sie nun zu den Olympischen Winterspielen, der größten Bühne des Wintersports, geführt hat.
Vinschgau/Reschen

Am 23. Jänner fiel an der Talstation Schöneben der Startschuss für die 2. Etappe des Dynafit Vinschgau Cups 2026. Die Strecke führte die Teilnehmer über 3,7 km und 600 Höhenmeter bis zum Schihaus Schöneben. Dabei holte sich Innerebner Andreas vom Alpin Speed Sarntal mit einer Zeit von 27 Minuten und 14 Sekunden vor Martin Markt (TT Vinschgau) und Patrick Gross (Alpin Speed Sarntal) den Tagessieg. Neben Markt zeigten auch die weiteren Vinschger Teilnehmer sehr gute Leistungen, wie Oswald Weisenhorn (TT Vinschgau), Alex Erhard (TT Vinschgau) und Anton Steiner, welche in der Kategorie Master die Plätze 2,3 und 4 belegten.
Bei den Damen siegte die Vorarlbergerin Martina Senn (Weiler) mit einer Zeit von 34 Minuten und 45 Sekunden vor Tanja Plaikner (ASV Oberland) und Anna Lena Hofer (TT Vinschgau). Zudem wurden auch bei den Damen die folgenden Plätze durch Heidi Pfeifer, Gerlinde Baldauf (beide TT Vinschgau), Patscheider Marlies (ASV Oberland) und Pali Maria (Churburgflitzer Schluderns) von Vinschgerinnen belegt. Aber zum Dynafit Vinschgau Cup gehört nicht nur die Rennklasse: durch „Die gute Organisation, super Stimmung und Strecke“ wie es die Damensiegerin Senn beschreibt, schaffen es die Verantwortlichen immer wieder auch zahlreiche Hobbyläufer zu motivieren: sie sind neben den Rennläufern ein wesentlicher Bestandteil der 4 Etappen und bildeten auch in Schöneben, mit zahlreichen Startern sowohl in der Hobbyklasse mit Richtzeit als auch in der Wanderklasse, den Großteil der Teilnehmer und tragen so wesentlich zur besonderen Atmosphäre bei.
Mit dem Bekanntgeben des Endes für den Reschenseelauf verliert der Vinschgau nach dem Ortler Bike Marathon und dem Ötzi Alpin Marathon eine weitere sportliche Traditionsveranstaltung aufgrund

von zunehmender Bürokratie, steigendem finanziellen und or ganisatorischen Risiko für den Veranstalter sowie wachsenden Schwierigkeiten, ausreichend freiwillige Helfer zu finden.
Nur durch den enormen zeit lichen Aufwand und den Einsatz des gesamten OK-Teams um Alex Erhard ist die alljährliche Austragung des Dynafit Vinschgau Cups möglich. Bleibt zu hoffen, dass der Rückhalt der lokalen Partner be-

stehen bleibt und diese Veranstaltung im Vinschgau, bei welcher zudem jedes Jahr 5 Euro pro Startgeld gespendet werden, noch lange erhalten bleibt.
Anna Pfitscher
Am 13. und 14. Februar findet in Latsch auf der Gumpfrei das Weltcupfinale der Alpin Rodler statt. Während am Freitag ab 16 Uhr die Trainingsläufe abgehalten werden, werden die Rennen der Damen -und Herreneinsitzer sowie der Doppelsitzer ab 17 Uhr bei einem Nachtlauf ausgetragen. Favoritin auf den Sieg im Gesamtweltcupbei den Damen ist die Weltcupführende Nina Castiglioni, die zwei von bisher drei Rennen gewinnen konnte und in diesem Winter nicht nur bei den Juniorinnen für Aufsehen sorgt, sondern auch bei der Elite. Die 16-Jährige krönte sich nämlich bei den Europameisterschaften, die vor kurzem in Laas ausgetragen wurden, zur Europameisterin und scheint in einer bestechenden Form zu sein. Bei den Herren könnte sich Michael Noah Tinzl aus Vinschger Sicht noch einen Platz unter den Besten 3 erkämpfen. Im Doppelsitzer stehen die Gesamtweltcupsieger bereits fest. Alex Castiglioni und Jakob Gruber Genetti konnten alle Rennen bisher für sich entscheiden und wollen auch den letzten Bewerb in diesem Winter gewinnen. (sam)


Die rund 35 Schüler der Berufsfachschule in Laas sammelten zum übergeordneten Thema „Wintersport“ in den Fächern Entwerfen und Gestalten, Freihandzeichnen und Modellieren Ideen für Skulpturen und führten diese vorab zeichnerisch und in Modellen aus Ton im Maßstab 1:10 aus. In einem nächsten Schritt wurden die
stellten sich unter der Gesamtleitung von Fachlehrer Elias Wallnöfer mit ihrem/r jeweiligen GruppenleiterIn vom 15.12.-17.12.2026 den technischen, organisatorischen, klimatischen und körperlichen Herausforderungen, auf einer Meereshöhe von 2.160 Metern die Modelle aus einem 27 m³ großen Kubus aus Schnee zu formen.
Am 18. Jänner, dem Internationalen Welt-Rodel-Tag, stand in Tarsch/Latsch die Naturrodelbahn „Gumpfrei“ im Mittelpunkt. Der A.S.V. Latsch Raiffeisen lud alle interessierten Kinder ab dem Jahrgang 2019 zum Schnupperrodeln ein.
Die gebürtige Grödnerin, Renate Kasslatter und der Naturbahn-Sportdirektor

In der vorgegebenen Zeit von zweieinhalb Tagen sägten, hauten, schnitzten sie eine Skifahrerin, einen Kater auf einem Rundfunkempfänger, einen bemannten Doppelsitzerschlitten und ein Spielebrett mit Würfeln und Spielfiguren in die vom Skigebiet Haider Alm/Schöneben zur Verfügung gestellten 3x3x3 Meter großen Schneeblöcke. So wurde das Schneeskulpturen-Projekt auch dank der Erfahrungen durch die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Skigebiet und der Fachschule für Steinbearbeitung zu einem rundum bereichernden Erlebnis. Wie jedes Jahr belohnte das Skigebiet Schöneben/ Haider Alm den Einsatz und die Arbeit der angehenden BildhauerInnen mit einem freundlichen Empfang, freier Unterkunft und Logis auf der Hütte, Gratisfahrten mit der Gondelbahn und einem großzügigen Sponsoringpaket für die Schule.
Die Schneeskulpturen können noch bis zum Ende der Wintersaison an der Bergstation der Gondelbahn Haider Alm bewundert werden.
erklärt wurde, wie mit Druckfuß, Hand und Riemen gelenkt wird und wie sie gekonnt bremsen müssen. Dann war es soweit. Helm aufsetzen, auf die Rodel schwingen, Füße nach vorne und los! Mit dem neuen Wissen im Gepäck rodelten die „zukünftigen“ Naturbahnrodler mutig und voller Freude los. Auch das Wetter meinte es gut, denn an diesem Tag war es verhältnismä ßig warm, im Vergleich zu den frostigen
Beim großen Abschlussrennen durften sich dann auch die Eltern dazugesellen. Lachen und laute Jauchzer waren zu hören!
Die beiden Ideatoren, sowie der Sektionsleiter Manuel Pircher und die Mitorganisatorin Michaela Eder, waren zufrieden mit dem Welt-Rodeltag in Latsch.
Im beheizten Iglu tauschten sich die Naturrodler-Kids und dessen Eltern bei Gerstsuppe, Burger, Faschingskrapfen und Apfelglühmix über die neu gemachten Er

Der kleine Lift am Ende des Matscher Tales steht seit 2022 unter der neuen Führung des Skiliftvereins Ramudla mit dem Präsidenten Fabian Telser und hat damit auch neuen Schwung aufgenommen. Die Pisten wurden heuer erstmals seit Bestehen künstlich beschneit und eine neue, größere Teestube errichtet. Alles in ehrenamtlicher Arbeit, genau wie die Lift-, Kassa- und Teestubendienste an den Sonntagen und in den Ferien. So haben sich die Matscher ihren winterlichen sozialen Treffpunkt weiterhin erhalten, ja gar noch ausgebaut und verbessert.
Schon zum zweiten Mal fand das „Night Race“ am Samstag Abend statt. Über hundert Teilnehmer waren angemeldet, aus der Gemeinde und auch noch von weiter her. Jung und Alt, Kinder und Senioren, Snowboarder, Alltagsfahrer und Profis – alle waren am Start und staunten über die perfekte Beleuchtung und Piste.
Ein beheiztes Zelt mit Schneebudl, Musik, Speis und Trank- für alles war bestens gesorgt. Nur die neu zugelegte Zeitmessung legte sich kurz quer und sorgte für vorzeitige Spannung unter den Organisatoren.
Doch das Rennen konnte dann ohne Zwischenfälle durchgeführt werden und die Athleten gaben natürlich ihr Bestes. Neue Bestzeiten wurden aufgestellt, alte „Zeit“Rechnungen beglichen und anerkennendes Schulterklopfen ausgeteilt.
Nach der Preisverteilung gab es noch eine mit Spannung erwartete Tombola mit Preisen, die sich sehen lassen konnten. Viele Sponsoren von Weit und Fern steuerten etwas zum Rennen bei. Fast jeder Teilnehmer ging mit dem ein oder anderen Gutschein oder einer guten Flasche Wein nach Hause. Viel Beachtung fand auch das Richtzeitrennen um einen gesponserten Rennski von Sport Ziernheld.
Alles in allem eine gelungene sportliche Veranstaltung, deren Ende wahrscheinlich auf den Morgengrauen fiel. Ein Dank gilt
den vielen freiwilligen Helfern, die diesen Abend überhaupt erst möglich gemacht haben.
Karin Thöni



v. l.: Während des Riesentorlaufrennens gilt es die Konzentration aufrecht zu halten.
Foto: Die Gewinner der Kategorie Senioren 1981 – 1995

Tagesbestzeit von der Racegruppe Oberland Schöpf Moritz, die geschnitzten „Matscher Roppn“ wurden von Maladitsch Sepp gesponsert.

Der Präsident des Skiliftvereins Fabian Telser kurz vor dem Rennen- immer entspannt

Martell, 18. Jänner 2026
– Die Etappe des Ita lienpokals Fiocchi in Martell, welche kurzfristig im Vinschger Seitental stattfand, da in Zoldo zu wenig Schnee lag, haben einige starke Süd tiroler Ergebnisse hervorge bracht. Neben den Top-Re sultaten der Biathleten und Biathletinnen haben sich auch die Veranstalter von Martell und auch Zoldo – einige Helfe rinnen und Helfer sind eigens ins Vinschgau gekommen, um für optimale Bedingungen zu sorgen – ein großes Kompli ment verdient.

Am Samstag ging es in Martell mit kurzen Einzelwettkämpfen los. Und Südtirols Biathletinnen und Biathleten zeigten gleich starke Leistungen. In der allgemeinen Klasse kürte sich der Antholzer David Zingerle zum Sieger vor Alex Perissutti und Nicolò Giraudo, alle drei gehören der Heeressportgruppe an. In der U19 gab es sogar einen Südtiroler Dreifachsieg mit Jonas Tscholl (Laas/Carabinieri), Andreas Braunhofer (Ridnaun/Carabinieri) und Julian Huber (Antholz/Carabinieri). In der U17 der Herren gewann Matteo Zenoli (Alta Valtellina). In der allgemeinen Klasse wurde die Sterzingerin Birgit Schölzhorn (Carabinieri) Dritte hinter Fabiana Carpella (Sport-
Kunstturnen

gruppe der Staatspolizei) und Astrid Plösch (Heer). Desiree Angeli (Fondo Val Sole) triumphierte in der U21, während die Grödnerin Thea Wanker (Sportgruppe der Finanzpolizei) als Zweite hinter Magalì Miraglio Mellano (Heer) in der U19 aufzeigte. Das kurze Einzel der U17 ging hingegen an Verena Pallua (Alta Badia).
Ende Januar machte sich
Carla Wieser mit 20 Nachwuchsturnerinnen des ASV Latsch Raiffeisen auf den Weg nach Lana, um dort an den VSS/Raiffeisen-Landesmeisterschaften teilzunehmen. Die jungen Athletinnen, die mehrmals in der Woche trainieren, konnten sich dort mit Turnerinnen aus dem ganzen Land messen. Die Wettkämpfe waren einmal
mehr sehr spannend und anspruchsvoll, doch die Latscher Turnerinnen meisterten die Herausforderungen lobenswert. Am Ende kehrten zwei von Wiesers Schützlingen mit einer Medaille im Gepäck nach Hause zurück. Alessia Paone gewann in ihrer Kategorie die Bronzemedaille und verpasste Gold um den Hauch von 0,2 Punkten. Ebenfalls Bronze sicherte sich

Tags darauf standen in Martell die Sprintwettkämpfe auf dem Programm. Und wieder trumpften einige Südtirolerinnen und Südtiroler auf. In der U19 gab es den nächsten Südtioler Dreifachsieg, dieses Mal gewann Rafael Santer (Antholz/Sportgruppe der Finanzpolizei) vor Huber und Braunhofer. In der allgemeinen
Klasse der Damen wurde Schölzhorn erneut Dritte, es gewann wieder Carpella, Zweite wurde dieses Mal Francesca Brocchiero (Heer). Und in der U17 der Damen wurden die PalluaSchwestern Katia und Verena aus Alta Badia Zweite und Dritte hinter Lucia Brocchiero (Sportgruppe der Finanzpolizei). Die allgemeine Klasse der Herren ging an Giraudo, der sich vor Thomas Doziana (Heer) und Cesare Lozza (Sportgruppe der Staatspolizei) durchsetzte, in der U17 der Männer siegte Giacomo Cautiero (SC Cortina). Den Sprint der U19 der Damen holte sich wieder Angeli, in der U17 setzte sich Maddalena Ballan (Carabinieri) durch. Zufrieden zeigten sich nach dem Abschluss der vierten Etappe des Italienpokals Fiocchi auch die Veranstalter von Martell, die es geschafft haben, kurzfristig für optimale Bedingungen zu sorgen. „In diesem Sinne möchte ich mich bei allen freiwilligen Helfern und den Blaulichtorganisationen bedanken. Aber auch an die Helferinnen und Helfer aus Zoldo, die nach der Absage bei ihnen nach Martell gekommen sind, um uns hier unter die Arme zu greifen“, freute sich OK-Präsident Georg Altstätter über den -

Einige junge Latscher Nachwuchsturnerinnen
Livia Kerschbaumer. Die restlichen Vinschger Nachwuchsturnerinnen glänzten eben-
falls mit tollen Leistungen und konnten stolz auf ihr Auftreten und das Ergebnis sein. (sam)

v.l.: Dreifachsieg für Italien bei den Herren:

rechts: Pure Emotionen im Zielgelände: Die 16-jährige Nina
Die eisige Naturrodelbahn „Gafair“ als Treffpunkt der europäischen Rodelelite: Vom 23. bis 25. Jänner fanden in Laas die Europameisterschaften im Alpin Rodeln statt. Bei der Jagd um Gold, Silber und Bronze bewiesen die Vinschger Athleten Mut und Präzision und ließen der starken Konkurrenz kaum Chancen. Die meisten EM-Medaillen gingen an die heimischen Wintersportler.
Mit Bestzeit in beiden Läufen krönte sich die erst 16-jährige Nina Castiglioni aus Partschins auf Anhieb zur Europameisterin in der Allgemeinen Klasse. „Ich bin ehrlich gesagt sprachlos“, zeigte sich Castiglioni sehr erfreut über ihren sportlichen Erfolg. Gold-Favoritin Riccarda Ruetz aus Österreich
landete auf Rang zwei, vor der Drittplatzierten Lisa Walch. Lokalmatadorin Nadine Staffler, die erst kürzlich im Passeiertal ihren ersten Weltcupsieg feierte, beendete das Rennen auf Rang sechs. Bei teils dichtem Schneefall behielt der gebürtige Schleiser Daniel Gruber den Durchblick und erkämpfte sich souverän seinen ersten EM-Titel. Der Weltcupführende wurde seiner Favoritenrolle gerecht – mit Bestzeiten in beiden Trainings und auch in beiden Rennläufen. Der Naturbahnrodler Alex Oberhofer aus Tschengls sicherte sich mit zwei starken Läufen die Silbermedaille. Um auf dieser Rodelbahn schnell zu sein, braucht es „ein gutes Material, keine Fehler und den richtigen Tag“. Die Goldmedaille war sein

Ziel, dennoch sei er stolz auf seine erste EM-Medaille. Eine fulminante Aufholjagd gelang seinem Teamkollegen Fabian Brunner: Nach Zwischenrang sechs im ersten Lauf fuhr er noch aufs Podest. Im Doppelsitzer blieben die Brüder Matthias Lambacher und Peter Lambacher ungeschlagen und siegten mit knappem Vorsprung. Neben den spannenden Rennläufen ergänzte ein umfangreiches Rahmenprogramm die Sportveranstaltung. Bereits am Samstag wurde die Eröffnung mit dem Einzug der verschiedenen Nationen und mit einer Feuershow der Künstlergruppe INNSFIRE gefeiert. Am Sonntag unterhielt Clown Pepe die Zuschauer im Zielgelände und zahlreiche Kinder freuten sich auf die Prämie-
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rung des Malwettbewerbs. Über 250 Kinder der Grund- und Mittelschule Laas und Umgebung zeigten Freude am Malen und begeisterten Jury und Publikum mit ihren kreativen Bildern. Der Veranstalter freute sich besonders, nach vier Jahren zum zweiten Mal als Austragungsort für die Europameisterschaften ausgewählt worden zu sein. „Der Dank gilt allen Sponsoren, freiwilligen Helfern und Funktionären, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, die Großveranstaltung erfolgreich über die Bühne zu bringen“, betonte Günther Staffler, Leiter der Sektion Rodeln im ASC Laas Raiffeisen, und zeigte sich sehr erfreut über die Spitzenleistungen der heimischen Alpin Rodler.
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• Produktionsplanung für Lageraufträge
• Planung und Betreuung des Ablaufs von Promotionen bzw. Aktionen
• Kunden bzw. Anlieferstellen betreuen
Das solltest du mitbringen
• Sehr gute Deutsch- und Italienischkenntnisse in Wort und Schrift
• Sicherer Umgang mit MS-Office-Paket, speziell Excel
• Selbstständige und genaue Arbeitsweise
Das bieten wir dir
• Familiäres Arbeitsumfeld und gutes Betriebsklima
• Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten
• Leistungsgerechte Entlohnung
• Verschiedene Prämien und Benefits
Wir freuen uns auf deine Bewerbung: ivan.gianordoli@recla.it / Tel: 0473 73 73 17
Alle offenen Stellen findest du unter: www.recla.it/jobs
für Seniorenpärchen, 1x pro Woche in Stilfs-Sulden gesucht. Tel. 351 304 79 22
Gesucht wird für die untere Malser Haide ein verantwortungsbewusster Beregnungswart für mehrere Jahre. Arbeitszeit von März bis November in Sechstagewoche, bei interessanter Entlohnung und Anspruch auf Winterausgleich. Betriebsfahrzeug vorhanden. Bevorzugtes Profilbild Hydrauliker, Elektriker oder Schlosser.
Weitere Infos unter Tel. 347 817 47 98
Für unseren Gästebetrieb suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine
Jahresstelle stundenweise für ca. 20%, zu zeitgemäßen Anstellungsbedingungen.
Was bieten wir Ihnen:
• ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld im Unesco Weltkulturerbe
• Geregelte Arbeitszeiten, bis spätestens 20.00 Uhr
• ein professionelles Umfeld und ein harmonisches Arbeitsklima in einem dynamischen Team mit viel Freude und Motivation
• leistungsgerechte Bezahlung
Konnten wir Sie überzeugen, dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter:
verwaltung@kloster-muestair.ch oder an Kloster St. Johann, Verwaltung, Via Maistra 73, 7537 Müstair zu senden.
Wir suchen dich!
SACHBEARBEITER/IN KUNDENSERVICE
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine engagierte und zuverlässige Persönlichkeit.
Ihre Aufgaben
• Tel. Kundenkontakt
• Erfassung von Bestellungen
• Pflege von Dokumenten
• Allgemeine administrative Tätigkeiten
Wenn Sie gerne kommunizieren und Teil eines motivierten Teams werden möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
Tel. +39 0473 623 138 info@rinner-speck.it www.rinner-speck.it
Für unsere Klosterküche mit Gästebetrieb suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine
Jahresstelle stundenweise für ca. 60 %, zu zeitgemäßen Anstellungsbedingungen.
Was bieten wir Ihnen:
• ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld im Unesco Weltkulturerbe
• Geregelte Arbeitszeiten, bis spätestens 19.00 Uhr
• ein professionelles Umfeld und ein harmonisches Arbeitsklima in einem dynamischen Team mit viel Freude und Motivation
• leistungsgerechte Bezahlung
Konnten wir Sie überzeugen, dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter: verwaltung@kloster-muestair.ch oder an Kloster St. Johann, Verwaltung, Via Maistra 73, 7537 Müstair zu senden.
Wir suchen ab April für unser Cafe' Vis a' Vis in Goldrain eine freundliche und motivierte
5 Stunden am Nachmittag, Sonntag frei und jeden 2. Samstag nachmittags frei. Tel. 342 120 50 69

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir (w/m/d):
• Schaltauftragsberechtigter der elektrischen Oberleitung der Vinschger Bahn
• Netzwerk- und Systemtechniker der Vinschger Bahn

Wir freuen uns über Deine Bewerbung.
Wir suchen dich!
VERPACKUNG / ETIKETTIERUNG PRODUKTION
• Mitarbeit in einem jungen Team
• Leistungsgerechte Entlohnung
• 4,5 Tage Woche (Freitagnachmittag, Samstag, Sonntag frei)
Tel. +39 0473 623 138 info@ rinner-speck.it www.rinner-speck.it
Als traditionelle und angestammte Unternehmungen suchen wir als Verstärkung unseres Teams ab sofort oder nach Vereinbarung eine:n:
Stv. Werkstattleiter:in / Servicemechaniker:in, 100% Jahresstelle, für unseren Sitz in Scuol
Was bringen Sie mit...
• Eine abgeschlossene Ausbildung als Auto-, Land- oder Baumaschinenmechaniker:in.
• Mehrjährige Berufserfahrung in ähnlicher Position von Vorteil.
• Sie sind ein „Machertyp“ welcher in einem dynamischen Betrieb etwas bewegen will.
• Selbständige Arbeitsweise und Führungspotential.
• Hohe Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Teamfähigkeit.
• Erfahrung im Baumaschinen-/ Bausektor von Vorteil.
• Deutschkenntnisse, Fremdsprache Italienisch von Vorteil.
Was sind Ihre Hauptaufgaben...
Zusammen mit dem Werkstattleiter:
• Gesamtverantwortung des Werkstattablaufs.
• Führung des Werkstatt-Teams.
• Diagnose- und Reparaturarbeiten.
• Gesamter Einkauf und Lagerung von Ersatzteilen.
• Evaluation und Ausarbeitung der Offerten bei Neuinvestitionen von Maschinen/Geräten zu Handen der Geschäftsleitung.
• Mitverantwortung und Sicherstellung eines hohen Qualitätstandards.
Was erwartet Sie...
• Interessante und selbständige Tätigkeit in Jahresstelle.
• Neuzeitliches, erfolgsorientiertes Management mit aufgestelltem Team.
• Vielfältiges Aufgabengebiet.
• Zeitgemässe Entlöhnung mit Erfolgsbeteiligung.
Sind Sie Interessiert?
Gerne erwartet unser Geschäftsführer, Herr Gudench Salis, oder unser Personalchef, Herr Gian Marco Manzoni, Ihre Bewerbung oder einfach Ihren Anruf!
Tel. +41 (0) 81 861 16 11
Mail g.manzoni@foffa-conrad.ch










































Glückwünsche
Inser Helmuth weard 50. 50 Johr wearsch, na und!?
Zuageben die Zohl isch rund. Ongst mochen braucht sie dir it, denn eigentlich hot sie jo gor koa Gewicht. Du steasch mitten im Lebm, und wos willsch mea. Mir olle winschen dir Gsundheit, Glück und Zfriednheit. Weiterhin winschen mir dir nu viele zielsichere Momente.
Weidmannsheil und olls olls Guate
deine Rosmarie, deine Kinder Simon, Stefanie und Dominik und deine Gschwister mit Familien

Helmuth Frank, 01.02.1976, Glurns
Allfälliges
VOLXTHEATER OUBRWIND MOLS STROSSNBLUAT - A KORRNRGSCHICHT
im Kulturhaus von Mals
Weitere Termine: Freitag, 06.02.2026 um 20:00 Uhr, Samstag, 07.02.2026 um 20:00 Uhr

Reservierung: Tel. 377 310 0513 (18 – 20 Uhr) und jederzeit Whatsapp
THEATER SCHLUDERNS
DIE BRÜDER AUS DER ECCLES STREET
im Kulturhaus von Schluderns
Termine: Samstag, 07.02.2026 um 20:00 Uhr
Sonntag, 08.02.2026 um 17:00 Uhr
Reservierung: www.schluderns.theater oder Tel. 339 76 00 113
THEATERBÜHNE MATSCH REGNWURMORAKL
im Kultursaal Matsch
Termine: Freitag, 06.02.2026 um 20:00 Uhr, Sonntag, 08.02.2026 um 15:00 Uhr, Mittwoch, 11.02.2026 um 20:00 Uhr, Samstag, 14.02.2026 um 20:00 Uhr, Sonntag, 15.02.2026 um 15:00 Uhr
Reservierung: Tel. 349 811 94 74 telefonisch ab 17 Uhr oder über Whatsapp
THEATERGRUPPE KORTSCH WER IST SCHON NORMAL?
im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch
Premiere: Freitag, 20. Februar 2026, um 20:00 Uhr
Kaufen/Verkaufen/Immobilien
Am Sonntag 01.02.2026 Nachmittag wurde der Marke Zeiss Victory 8x42 HT(SN3980791-524528) vergessen! Der ehrliche Finder wird gebeten sich unter zu melden. Finderlohn wird garantiert!!

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Daniela: Tel. 339 102 63 06 daniela.tanner@rolmail.net
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Wiese für Obst -oder Futteranbau mit Beregnungsanlage.
Parzelle 216 und Parzelle 217/1
Gesamtfläche von ca 12.700 m²
Weitere Informationen unter: Tel. 333 170 39 77
Weitere Aufführungstermine: Sonntag, 22. Februar 2026, 17:00 Uhr, Freitag, 27. Februar 2026, 20:00 Uhr, Sonntag, 1. März 2026, 17:00 Uhr, Donnerstag, 5. März 2026, 20:00 Uhr, Samstag, 7. März 2026, 20:00 Uhr
Reservierung: www.theatergruppe-kortsch.it

» Bitte schicken Sie mir den Vinschgerwind zu
» Ich erhalte den Vinschgerwind mehrfach (Anruf oder Nachricht per Whatsapp genügt!)
» Meine Anschrift hat sich geändert
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bei 5 Tagewoche gesucht. Tel. 327 077 6714
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Wir suchen für diesen Almsommer eine Allrounderin
Tel. 348 316 77 15 Schutzhütte Oberkaseralm Naturpark Texelgruppe Spronserseen, Dorf Tirol/Südtirol
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(m/w/d) ab Anfang März oder nach Vereinbarung bis Ende November für 36 Stunden mit 2 freien Tagen, Sommerurlaub. ASA Kenntnisse erwünscht. Informationen unter Tel. 328 136 08 21
Florist/in und Hilfsarbeiter/in in Schlanders gesucht. info@gaertnerei-rinner.it
Arbeiter/in für Gärtnereiund Gartenlandschaftsbau und Hilfsarbeiter/in gesucht. info@gaertnerei-rinner.it
Das Oberschulzentrum Mals sucht: 1 Schulwart/in (2. FE) in Teilzeit (19 h) Vormittags- und Nachmittagsdienst Als Ersatz vom 27.02.-31.07.2026 Anforderungsprofil: - Zweisprachigkeitsnachweis D - deutsche Sprachgruppenzugehörigkeit

Ihre Bewerbungsunterlagen übermitteln Sie bitte per E-Mail an folgende Adresse: E-Mail: os-osz.mals@schule.suedtirol.it Oberschulzentrum Mals “Claudia von Medici“ Staatsstr. 9, 39024 Mals, Tel. 0473 831 259
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Ein Jahr voller Stille, wo deine Stimme war. Ein Jahr voller Leere, wo dein Platz ist. Und ein Jahr voller Liebe die niemals endet.
1.Jahrtag
Adelheid Tscholl
geb. Platzgummer
* 18.02.1936 † 10.02.2025
Wir gedenken deiner ganz besonders bei der heiligen Messe am Sonntag, 15. Februar um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Naturns.
Deine Familie



* 11.5.1972 † 16.2.2006 Martell
Wir denken gemeinsam an dich bei der heiligen Messe am Sonntag, 22. Februar um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Martell.
In Liebe deine Familie

Menschen, die wir lieben, bleiben immer bei uns, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
3. Jahrestag
Johann Schwemm
15.5.1935 † 21.2.2023 Latsch

In Liebe denken wir an dich beim Gottesdienst am Donnerstag, den 19. Februar 2026 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Latsch.
Deine Familie

"Das Leben endet, die Liebe nicht."
5. Jahrestag Matthias Mitterer
*16.06.1932 †21.02.2021

In lieber Erinnerung gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Sonntag, den 15. Februar 2026 um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Latsch. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt's Gott.
In Liebe deine Familie



Adelheid Gunsch Wwe. Telser 11.08.1940 - 13.01.2026
Herzlichen Dank
In den Stunden des Abschieds waren wir nicht allein. Die vielfältigen Gesten der Anteilnahme haben uns Trost und Kraft gespendet. Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die ihre Verbundenheit in so liebevoller Weise zum Ausdruck gebracht haben
Die Trauerfamilie
13.10.2021 22.12.2025

Die Hälf te unser er Her zen lebt nun im Himmel weiter. Moritz,
du warst unser Strahlekind, unser Sonnenschein, ein besonder es Kind, das in nur 4 Jahr en viele Her zen berührt & tiefe Spur en in uns hinterlassen hat. Deine Seele hat nun ein neues zu Hause gefunden und wir d ir gendwann die fehlende Hälf te in unser en Her zen füllen.


Danke für das tröstende Wort, gespr ochen oder geschrieben; für einen Händedr uck, wenn Worte fehlten; für alle Zeichen der Liebe und Fr eundschaf t; für ein stilles Gebet. Die vielen Beweise der Anteilnahme war en uns ein Tr ost in den schwer en Stunden.
Die Erinnerung ist wie ein Fenster, durch das wir dich sehen, wann immer wir wollen.
6. Jahrestag Veronika Bachmann geb. Bernhart *25.12.1945 †11.2.2020

Wir denken an dich, ganz besonders am Sonntag, den 15. Februar um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Tarsch. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt's Gott. In Liebe, deine Familie

Ihr habt viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen, und die Erinnerungen an all das Schöne mit euch wird stets in uns lebendig sein.


†25.2.2021 geb. Pixner *3.9.1939 †19.2.2025

Wir gedenken eurer ganz besonders bei der Jahresmesse am Sonntag, 15. Februar um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Latsch. Eure Familie



Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen ist unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.
10. Jahrtag Anton Kofler * 11.2.1949 † 24.2.2016

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner beim Gottesdienst am Sonntag, den 15. Februar um 8.15 Uhr in der Martinskirche von Göflan. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt`s Gott. In Liebe deine Familie


Vor 14 Johr, 12. Februar, der Tog an dem du gongen bisch fir ollm. Ohne a Wort.
Ollm nu frogen mir ins wiso? Ontwort koane.
Mir denken viel an dir und hoffen, dass er dir guat geht. Mir holten di fest im Herzen wo du ollm bisch.
14. Jahrestag Christian Riedl
* 10.12.1985 † 12.02.2012 Lichtenberg Oberhütt



Die Johrestogs Mess firn Christian isch am 15. Februar, um 10.30 Uhr in Lichtenberg. Olle dia dron teilnehmen a großes Donkschian.
Dei Mama und dei Tata Deine Geschwister mit Familien
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Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451
Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr
Anzeigen, Sekretariat, Werbung:
Anna Götsch: 0473 732 196
Walter Morelli: 335 830 55 69
Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb)
Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds)
Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer
Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini
Sport: Sarah Mitterer (sam)
Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Angelika Ploner (ap), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Christine Weithaler (chw), Peter Tscholl (pt), Maria Raffeiner (mr), Bruno Telser (uno), Katja Telser, Astrid Fleischmann, Anna Pfitscher
Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf www.vinschgerwind.it abrufbar. Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it www.vinschgerwind.it Alle Vinschgerwind von 2005 – 2025 sind online unter: www.vinschgerwind.it
Buchhaltung: Lucia Mombello: 0473 732 196
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Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern
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Vinschgau: Euro 40; außerhalb Vinschgau Euro 70 (110); restl. Italien: Euro 110; Auslandsabonnement: Euro 185 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 120.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens


darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber:
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ALLGEMEINE WEITERBILDUNG
Aufbaukurs: Gesunder Rücken in Mals und Laas Faszien, Haltung und Körperbewusstsein im Fokus
Referent*in Julia Alber
Treffen Mals Mo., 23.02. - Mo., 23.03.2026 (jeweils Mo.)
Treffen Laas Mi., 25.02. - Mi., 25.03.2026 (jeweils Mi.)
Uhrzeit 18.00 Uhr - 19.30 Uhr, insgesamt 5 Treffen
Ort Mals Medienraum, Oberschulzentrum
Ort Laas Mensa, Grundschule
Kursbeitrag 60 Euro
Mitzubringen Yogamatte
Anmeldeschluss Mo., 16.02.2026
Italienische Klassiker
Von Antipasti bis Dolce
Referent*in Erwin Folie
Treffen Di., 24.02. + Mi., 25.02.2026
Uhrzeit 18.30 Uhr - 21.00 Uhr
Ort Lehrküche, Oberschulzentrum Mals
Kursbeitrag 55 Euro
Anmeldeschluss Do., 19.02.2026
Grundkurs für Sicherheitssprecher*innen
Referent*in Fachreferenten
Treffen Mi., 25.02. + Do., 26.02. + Mi., 11.03. + Mi., 12.03.2026
Uhrzeit 08.30 Uhr - 17.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 540 Euro
Anmeldeschluss Mo., 16.02.2026
DO-IN: „Den Tag achtsam ausklingen lassen“
Referent*in Karin Innerebner
Treffen Mi., 25.02. - Mi., 25.03.2026 (jeweils Mi.)
Uhrzeit 19.00 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 5 Treffen Ort Turnhalle, Grundschule Lichtenberg
Kursbeitrag 50 Euro
Mitzubringen Turnmatte, eine Decke, bequeme Kleidung, Socken
Anmeldeschluss Mi., 18.02.2026
Fisch- und Meeresküche leicht gemacht
Referent*in Erwin Folie
Treffen Di., 03.03. + Mi., 04.03.2026
Uhrzeit 18.30 Uhr - 21.00 Uhr
Ort Lehrküche, Oberschulzentrum Mals
Kursbeitrag 55 Euro
Anmeldeschluss Mo., 23.02.2026
Entdecke die Kraft des Autogenen Trainings Dein Weg zu innerer Ruhe und Wohlbefinden!
Referent*in Marlene Horrer
Treffen Di., 10.03. - Di., 28.04.2026 (jeweils Di.)
Uhrzeit 19.00 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 7 Treffen
Ort Realgymnasium Schlanders
Kursbeitrag 60 Euro (ohne Unterlagen)
Mitzubringen Matte, bequeme Kleidung
Anmeldeschluss Di., 03.03.2026
Neue Perspektiven auf Stress Mit Reframing zur inneren Stärke
Referent*in Julia Alber
Treffen Do., 12.03.2026
Uhrzeit 18.00 Uhr - 20.30 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 20 Euro
Anmeldeschluss Do., 05.03.2026
Paradeiser: Säen - Pflanzen - Ernten
Referent*in Peter Luis Thaler
Treffen Sa., 21.03.2026
Uhrzeit 14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 25 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Do., 12.03.2026
INFO – ANMELDUNG: Bahnhof Spondinig, 39026 Prad am Stj. Tel.: 0473 42 82 38 | E-Mail: info@gwr.it

Ruhe finden: Klangmeditation zur Abendentspannung
Referent*in Martina Wienchol
Treffen Mo., 23.03. - Mo., 27.04.2026 (jeweils Mo.)
Uhrzeit 18.00 Uhr - 19.30 Uhr, insgesamt 5 Treffen
Ort Turnhalle, Grundschule Lichtenberg
Kursbeitrag 60 Euro
Mitzubringen Decke und warme Socken
Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026
Entdecke die Kunst des Makramees!
Referent*in Nadja Lamonaca
Treffen Sa., 28.03.2026
Uhrzeit 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 50 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Mo., 16.03.2026
INTEGRIERTE VOLKSHOCHSCHULE VINSCHGAU
Inklusive Weiterbildung für alle
Ausdrucksmalen für Groß und Klein
Referent*in Martina Thanei
Treffen Mi., 18.02.2026
Uhrzeit 09.00 Uhr - 16.30 Uhr
Ort Malatelier der BASIS, Schlanders Kursbeitrag 30 Euro (inkl. Material)
Mitzubringen Verpflegung
Zielgruppe Kinder, Jugendliche, Erwachsene (Kinder von 4-6 Jahren in Begleitung)
Anmeldeschluss Mi., 11.02.2026
Kochen wie Oma: deftig aber pflanzlich
Referent*in Katharina Pobitzer
Treffen Sa., 28.02.2026
Uhrzeit 09.00 Uhr - 13.00 Uhr
Ort Lehrküche, Oberschulzentrum Mals
Kursbeitrag 30 Euro (inkl. Material)
Mitzubringen Schürze + leere Behälter
Anmeldeschluss Do., 19.02.2026
Offenes Schreiben - Online
Referent*in Marcel Zischg
Treffen Mo., 02.03. - Mo., 11.05.2026 (jeweils Mo.)
Uhrzeit 15.30 Uhr - 18.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen Ort ONLINE, Microsoft Teams
Kursbeitrag 30 Euro
Anmeldeschluss Mo., 23.02.2026
Lilablossblau Malatelier
Referent*in Isolde Veith
Treffen Mi., 18.03. - Mi., 27.05.2026 (jeweils Mi.)
Uhrzeit 15.00 Uhr - 17.30 Uhr, insgesamt 6 Treffen
Ort Malatelier der BASIS, Schlanders
Kursbeitrag 60 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Mi., 11.03.2026
Osterkränze & Heufiguren gestalten
Referent*in Anna Hofer Lechthaler
Treffen Sa., 21.03.2026
Uhrzeit 13.30 Uhr - 17.30 Uhr
Ort Bahnhofsremise, Schluderns
Kursbeitrag 24 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Do., 12.03.2026
SOMMERANGEBOTE 2026
Die Anmeldungen für Spielend lernen Sommerschule sowie sämtliche Themenwochen sind noch bis 20. Februar möglich. Die Anmeldungen erfolgen online direkt über unsere Homepage.
Öffnungszeiten:
Mo. - Do. 08.00 Uhr – 17.00 Uhr Fr. 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Details zu den Kursangeboten finden Sie auf:


08.02. Die Partyvögel - Après Ski Party im Sciuri mit DJ 12.02. Faschingsparty mit Albert`s Trompetenexpress – jedes Kostüm erhält einen GRATIS SHOT
22.02. Live Musik
01.03. DJ Mäsch
06.03. Genussreise durch die Alpen - Abendveranstaltung
14.03. Almigos
22.03. DJ Gerry
29.03. Die jungen Zillertaler
06.04. DJ Dkey
Après Ski Party mit DJ 05.02.
Almigos Unplugged 12.03.




