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Kommentar
von Chefredakteur
Erwin Bernhart
Einkaufen im Vinschgau
In der Mitte dieses Vinschgerwindes findet ihr unsere Broschüre „Weihnachten im Vinschgau“. Es ist dies, gemeinsam mit unseren Werbekunden, unsere Art darauf hinzuweisen, dass Einkaufen vor Ort, gerade in der einkaufsfreudigen Weihnachtszeit - aber auch das ganze Jahr über - ein gute Sache ist. Wir denken, dass es wichtig ist, zumindest einen Teil, vielleicht sogar einen großen Teil der Weihnachtseinkäufe in unseren Dörfern zu erledigen. Diesen Gedanken teilen vielleicht alle Geschäfte vor Ort und einige bringen dies als unsere Kunden mit Inserts direkt zum Ausdruck. Wir wollen den Interneteinkauf keineswegs verteufeln, aber man sollte mit dem Internetein kauf auch nicht übertreiben.
takte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur.
Eigentümer und Herausgeber:
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Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EU-Umweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.
Einerlei ob es sich um BlackWeeks oder Black Fridays oder um was auch immer für Angebote handelt, bei denen man glaubt, ein „Schnäpp chen“ machen zu können.
Schlüsselfertige Badsanierung
Alle Gewerke aus einer Hand
Termin- und Preiskontrolle
50% Steuerbonus
Einkaufen mit Bedacht kann eine Devise sein. Aber ja, wir sind alle nur Menschen, wir sind nicht immer vernunftorientiert und kaufen Dinge, die wir gar nicht brauchen. Das machen wir allerdings vor allem beim Online-Kauf. Stellt euch mal vor, wir lassen den bei vielen offensichtlich nicht zu verhindernden Kaufrausch in unseren Geschäften vor Ort aus. Das wär’ mal was. Wir wünschen derweil einen schönen Adventanfang und eine schöne Zeit.
Foto: Martina Waldner
4 Millionen Freibad Schlanders - Defizit
EU-Gelder in Höhe von 4 Millionen hat BASIS im Bereich Energie in den Vinschgau gebracht. In 13 Projekte ist das Geld geflossen. Eines davon: ein Forschungsretreat in Martell.
Vinschgau
Einbruchserie
2024 hatte die Gemeinde Schlanders die Führung des Freibades inne und unterm Strich ein Defizit von 100.000 Euro eingefahren. Heuer, 2025, hat die Gemeinde einen Pächter mit der Führung betraut, der die Bar, den Eintritt, die WCs, Duschen und die Grünanlagen gepachtet bzw. zu betreuen hatte. 9.150 Euro waren die Pachtkosten. Das Defizit der Gemeinde, so Referent Manuel Trojer bei der Gemeinderatssitzung am 13. November 2025, beläuft sich heuer auf 101.000 Euro. Das Freibad und die Freizeitbar werden wieder mittels Interessensbekundung ausgeschrieben.
Lust, etwas zu tun
VIP/Vinschgau - Der Bezirksausschuss des Südtiroler Wirtschaftsringes (SWR) unter der Vorsitzenden Rita Egger hat kürzlich zu einem Dialog mit
VAchtung, Augen und Ohren auf! Dreiste Diebesbanden haben kürzlich im oberen Vinschgau ihr Unwesen getrieben. Bei mehreren Einbrüchen in St. Valentin auf der Haide, in Tartsch und in Schluderns am Wochenende 14., 15. und 16. November 2025 unternahmen sie ihre Beutezüge in der Dunkelheit. Sie entwendeten Geld und Schmuck - vieles von emotionalem Wert für die Besitzerinnen und Besitzer. In Tartsch nutzten die Einbrecher die Abwesenheit der Bewohnerinnen und Bewohner während des Krampus -Schaulaufs am Tartscher Bichl, wobei sie im Schutze des lärmenden Umzugs teils mit brachialer Gewalt in die Wohnungen eindrangen. In Schluderns scheuten sich die Diebe nicht einzubrechen, während die Bewohner schliefen. Die an Türen und Fenstern angerichteten Einbruchschäden übersteigen in den meisten Fällen den Wert der Beute. Anzeigen wurden zwar erstattet, doch Fandungserfolge gibt es bislang keine. Die Täter sind längst über alle Berge. Doch möglicherweise kommen sie wieder. Die Ordnungskräfte rufen dazu auf, achtsam zu sein und Verdächtiges sofort zu melden. (mds)
IP-Präsident Thomas Oberhofer und VIPDirektor Martin Pinzger konnten am 10. November am VIP-Sitz in Latsch neugierige und wissbegierige Unternehmer begrüßen und Aufgaben und interne Abläufe der VIP erklären. Eine derart hohe Automatisierung wie sie in den Obstgenossenschaften im Vinschgau anzutreffen ist, sei weltweit führend, sagte Pinzger. Die SWR-Bezirksvorsitzende Rita Egger und SWR-Geschäftsführer Roman Fuchs konnten LR Luis Walcher, die politische Symbiose von Tourismus und Landwirtschaft, um seine Einschätzungen bitten. Der Vinschgau sei eine Gegend, so Walcher, die unterschätzt werde. Er sehe viel Lust, etwas zu tun. Die Tourismusdiskussion sei eine unselige Diskussion gerade für den Vinschgau. Aber gerade im Touris-
seine Aussage mit einem Vergleich deutlich. Im Vergleich zum etwa gleich langen Nonstal habe der Vinschgau 6 Mal soviel Nächtigungen. Es sei allerdings noch einiges an Entwicklung möglich. Einen Campingstopp etwa sehe Walcher für den Vinschgau nicht unbedingt. Besser werden müsse man in der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourimsus. Für die Tourismusakzeptanz sei das von elementarer Bedeutung. In Graubünden haben man erkannt, dass der Tourismus dort nur wegen der Landwirtschaft, die von ehemals 3000 auf 2000 Betrieben geschrumpft sei, funktioniere. Deshalb seien die Förderungen in der Landwirtschaft hin zum Bearbeiter zu überdenken.
Auf die Frage nach den Mitarbeiterunterkünften sagte Walcher in der Diskussion, dass
LR Luis Walcher (Mitte) zwischen VIP-Obmann Thomas Oberhofer (links) und SWR-Bezirksobfrau Rita Egger (rechts)
man aufpassen müsse, solche Unterkünfte in den Gewerbegebieten zu machen. BM Georg Altstätter forderte ein anderes Maß bei der Gemeindeeinteilung und stellte die Frage wie denn das gehen solle, dass die erworbenen Rechte bis 2026 verbaut werden müssen. Da müsse man drüberschauen, versprach Walcher, da seien Korrekturen notwendig.
Abschließend erläuterte der Gründer und Geschäftsführer der BASIS Vinschgau, Hannes Götsch, wie es zur Gründung der BASIS kam. Er betonte, dass die enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft maßgeblich zur Wirkung der BASIS beiträgt. Götsch gelang als erstem Südtiroler die Aufnahme in den renommierten Kreis der Ashoka Fellows,. SWR-Geschäftsführer Roman Fuchs gratulierte im Namen des Wirtschaftsringes zu dieser bedeutenden internationalen Anerkennung.
Foto: Erwin
Bernhart
Liquidator Georg
Eswar eine reine Formsache, eine Pflichtübung für die Schlanderser Gemeinderäte:
Die Liquidierung der Schlandraun Konsortial GmbH. Generalsekretär Georg Sagmeister hat als Multisekretär Erfahrung im Auflösen von Konsortial GmbHs, Beispiel Rambach.
„Ich habe das einige Male gemacht und würde Liquidator machen. Umsonst“, ließ er die Gemeinderäte bei der jüngsten Sitzung am vergangenen 13. November 2025 wissen.
Die Schlandraun Konsortial GmbH hatte den Auftrag, die Kraftwerkskette im Schlandrauntal innerhalb von zwei Jahren zu bauen. Das System mit einer Konsortial GmbH zu bauen ist nicht neu. Der große Vorteil: Die Arbeiten können im Privatverhandlungswege vergeben werden.
Sagmeister: „Das ist am effizientesten und kostengünstigsten so. Ansonsten wäre das Projekt schon allein an den Tiefbauarbeiten gescheitert.“
Als Partner ist das VEK, das
Vinschger Energiekonsortium, mit 10 Prozent eingestiegen. Eine Beteiligung desselben, Wunsch des VEKs, wurde aber kategorisch abgelehnt. Die Fi nanzierung der Schlandrauner Kraftwerkskette ist, so Sagmei ster bei der Sitzung wörtlich, „legendär“. 15 MillionenEuro an Darlehen hat die Gemeinde bei der Volksbank für die Finanzierung aufgenommen.
19,2 Millionen stehen nun am Ende. Die Endabrechnungen liegen vor. Sagmeister: „Das Hilfskonstrukt ist nun aufzulösen und zu erledigen.“
Denn: Die Schlandraun Konsortial GmbH hat keine Vermögensrechte. Eigentümerin der E-Werke ist die Gemeinde. Die Konzessionen liegen ebenfalls bei der Gemeinde. Auch in die Verträge mit der Beregnungsinteressentschaft ist die Gemeinde eingetreten.
Der Vorteil der Führung durch die Gemeinde: Diese zahlt keine direkten Steuern, muss keine Abschreibungen machen und kann außerordentlich In-
Man muss sich vor Augen halten, dass drei Komponenten gemacht worden sind: die Trinkwasserleitung wurde saniert, die Beregnung und die Energieproduktion realisiert.
Georg Sagmeister
vestitionsgelder hernehmen.
Die Baustellen, die, nach der Auflösung, noch offen bleiben, sind folgende: „Es wird noch etwas übrig bleiben für das nächste Jahr zu zahlen, weil die Gemeinde die Liquidität
nicht hat.“ (Sagmeister) Und: Das Beregnungswerk Zahlwaal wurde zusammen mit dem Bonifizierungskonsortium realisiert. Sagmeister: „Die Endabrechnung ist noch zu diskutieren.“
Mit der Auflösung der Konsortial GmbH schien es Sagmeister und BM Christine Kaaserer eilig zu haben. Bereits für den nächsten Tag, den 14. November 2025 war der Notartermin angesetzt worden.
Übrigens: 479.128 Euro an zusätzlichen Stromeinnahmen konnte die Gemeinde Schlanders von der Kraftwerkskette im Schlandrauntal bereits generieren (Vorstellung ab Seite 50). (ap)
Vinschgau
Aus für Jagd-Gastlizenzen
Der Aufschrei war groß, als Jäger aus dem oberitalienischen Raum in den Obstanlagen im Obervinschgau zu ihrem Spaß Jagd auf Vögel machten (der Vinschgerwind hat darüber berichtet). Die Verantwortlichen der Jagdreviere von Schluderns und Laas hatten als einzige in Südtirol noch die entsprechenden Lizenzen vergeben. Denn das Abschießen von Singvögeln wie Amseln, Singdrosseln, Wachholderdrosseln, Eichelhäher, Nebelkrä hen, Elster ist in Süd tirol laut Landesgesetz vom 17. Juli 1987 im Zeitraum von 1. Okto ber bis zum 15. Dezem ber erlaubt, um dem Vogelfraß in landwirt schaftlichen Kulturen entgegenzuwirken. Die einheimischen
Jäger scheuen sich Vögel zu schießen. Für die italienischen Jägern ist es Jagdsport. Ihnen wird der Vorwurf gemacht, dass sie alles abknallen, was sich in der Luft bewegt, auch geschützte Singvögel. Nun hat Landesrat Luis Walcher diesem Treiben einen Riegel vorgeschoben. Gastkarten an Jäger von auswärts dürfen nicht mehr vergeben werden. (mds)
Vom wind gefunden
Zwei- Drei- und Vier-Päpste-Jahr
Im Jahr 2025 gab es zwei Päpste. Am 21. April 2025 starb Papst Franziskus, seit 2013 der 266. Papst in Rom. Am 8. Mai wurde Kardinal Robert Francis Prevost am zweiten Tag des Konklaves im vierten Wahlgang zum Papst gewählt. Er nahm den Papstnamen Leo XIV. an. Dass es zwei Päpste in einem Jahr gibt ist nicht ungewöhnlich. Im Jahre 1978 gab es sogar ein „Drei-Päpste-Jahr“: Papst Paul VI., gewählt 1963, starb am 6. August 1978. 20 Tage später wurde Albino Luciani zum Papst gewählt. Er gab sich den Namen Johannes Paul I. Nach nur 33 Tagen starb er am 28. September 1978 an einem Herzinfarkt. Am 16. Oktober 1978 wurde der Pole Karol Wojtyla zum Papst gewählt und gab sich den Namen Johannes Paul II. Das Drei-Päpste-Jahr 1978 war für viele Menschen eine Sensation, in der Kirchengeschichte war es jedoch kein Einzelfall. Es gab mindestens zwölf Drei-Päpste-Jahre. Einmal saßen sogar vier Päpste binnen eines Jahres auf dem Stuhl Petri. Das war im Jahre 1276, also vor 750 Jahren. Am 10. Januar 1276 starb Papst Gregor X. Am 21. Januar wurde Innozenz V. zum Papst gewählt. Nach einem knappen halben Jahr starb er am 22. Juni. Am 11. Juli wurde Hadrian V. zum neuen Papst gewählt, er starbt aber schon am 18. August an einem Hitzeschlag. Am 8. September wurde Johannes XXI. zum neuen Papst gewählt. Er war ein portugiesischer Arzt und starb bereits im Mai 1277. So ist das Jahr 1276 als das bisher einzige „Vier-Päpste-Jahr“ in die Kirchengeschichte eingegangen. (hzg)
Foto: Angelika
Ploner
„Im Netz arbeiten ist unser Credo“
Vinschgau - In der Weihnachtszeit laufen die Uhren anders. Das spüren auch viele Dienste in den Sozialdiensten in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Die Direktorin der Sozialdienste Karin Tschurtschenthaler lässt im Interview in die Herausforderungen blicken, die täglich und künftig zu bewältigen sind.
Vinschgerwind: Wie verspüren die Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau die emotional aufgeladenen Zeiten vor Weihnachten?
Karin Tschurtschenthaler: Tatsächlich ist die Zeit vor Weihnachten etwas anders und emotional aufgeladen. Wir spüren diesen Umstand in einigen Bereichen mehr und in anderen weniger. Ein Beispiel: Im Bereich der Senioren und Seniorinnen spielt das Thema Einsamkeit durchaus eine Rolle und in der Vorweihnachtszeit wird Einsamkeit verstärkt gespürt. Als Dienst sind wir 365 Tage anwesend. Wir haben zum Beispiel einfache Hauspflegeleistungen an eine Genossenschaft ausgelagert. Da geht es genau darum, der Isolation und der Einsamkeit entgegenzuwirken.
Vinschgerwind: Eines ist die körperliche Gesundheitspflege und was Sie nennen, ist eher eine psychische Pflege?
Karin Tschurtschenthaler: Es ist eine Präventionsmaßnahme. Mit unseren abgestuften Angeboten im Seniorenbereich schaffen wir es, schon frühzeitig Hilfeleistungen anzubieten. Vom einfachen Kartenspiel bis zum Ratscher, einfach da zu sein, reichen diese Dienste, die von Männern und Frauen vor Ort angeboten werden.
Vinschgerwind: Sind diese Angebote in der Weihnachtszeit intensiver?
Karin Tschurtschenthaler: Es gibt Situationen, in denen die Angebote intensiviert werden müssen. Wir stellen fest, dass es die Großfamilie von früher heute nicht mehr gibt. Es gibt Kleinfamilien, kleinteilige Familien. Seniorinnen und Senioren spüren das als erste.
Vinschgerwind: Die Sozialdienste befassen sich auch mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Verspürt man im psychischen Bereich Veränderungen in diesen Zeiten?
Karin Tschurtschenthaler: Das verspürt man eindeutig. Unsere mehrjährige Erfahrung lehrt uns, dass wir präsenter sein müssen. Unsere Treffpunkte sind offen. Wir machen zum Beispiel jedes Jahr eine Silvesterfeier, zu der jeder kommen und bleiben kann, wie es ihm beliebt. Wenn mehrere Feiertage hintereinander fallen, dann ist das für Menschen, die psychisch nicht ganz so stabil sind, belastend. Deshalb sind unsere Treffpunkte, unsere Wohngemeinschaft Ankerpunkte. Die Angebote in den Feiertagen werden sehr gern angenommen. Wir stellen auch fest, dass bestimmte Süchte in den Feiertagen zunehmen, dass etwa der Alkoholkonsum steigt. Was wir noch spüren, ist die Zunahme von konfliktbehafteten Situationen in Familien. In der Weihnachtszeit eskalieren sehr oft latent vorhandene Konflikte. Wir haben ganz oft vor Weihnachten vermehrt Kinder und Jugendliche unterzubringen, weil die konfliktbeladene familiäre Situation nicht mehr zumutbar ist.
Vinschgerwind: Die Präsidentin der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Roselinde Gunsch, hat kürzlich in dieser Zeitung gesagt, dass die Betreuung von Familien in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Wie erklären Sie sich diese Zunahme? Karin Tschurtschenthaler: Wir betreuen derzeit knapp 400 minderjährige Kinder mit ihren Eltern. Das ist viel. Wir erleben eine Zunahme. Die globalen Veränderungen, die Unsicherheiten, alles, was in der Welt da draußen passiert, spüren wir ja auch. Das geht nicht an den Vinschgau vorbei. Unsicherheiten kommen bei den Kindern und bei den Jugendlichen an. In der Tendenz tun sich junge Männer mit Umbrüchen und Unsicherheiten schwerer und zeigen dies anders als Mädchen. Buben sind ein Stück weit extrovertierter und zeigen das in Aggression, in Süchten, auch in Depressionen. Mädchen zeigen ihre Unsicherheiten anders: Sie ziehen sich tendenziell zurück.
Wir beobachten Familien, die aufgrund der Unsicherheiten orientierungslos sind, Schwierigkeiten haben, Kindern Grenzen zu setzen.
Vinschgerwind: Werden spezielle Vorbereitungen für das Personal in den Sozialdiensten angeboten?
Karin Tschurtschenthaler: Wir bieten das ganze Jahr über Weiterbildungen, Supervisionen oder Intervisionen an. Als Betrieb ist es uns natürlich ein Anliegen, die Resilienz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und auch genau hinzuschauen, wo was gebraucht bzw. benötigt wird. Wir sind bestrebt, Angebote zu schaffen, die hilfreich und nützlich sind, damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese oft schwierige Zeit auch gut bewältigen können.
Vinschgerwind: Ein anderes Thema: Südtirol ist ein reiches Land, auch der Vinschgau. Trotzdem ist Armut ein Thema im Lande. Auch im Vinschgau?
Karin Tschurtschenthaler: Armut ist auch im Vinschgau ein Thema. Wir spüren das in der finanziellen Sozialhilfe, in der finanzielle Leistungen ausgeschüttet werden können. Vor allem das Thema Altersarmut spielt eine Rolle und da vor allem bei Frauen, die überhaupt keine Rente beziehen. Weil Armut noch sehr schambehaftet ist, kommen die Menschen erst sehr spät zu uns, also erst dann, wenn es gar nicht mehr geht. Es gibt keine Selbstverständlichkeit in diesem Bereich.
Vinschgerwind: Welche Rolle spielen die Verwerfungen und die Einkommensminderungen in Covidzeiten?
Karin Tschurtschenthaler: Ich würde die Covid-Zeit gar nicht so sehr als Auslöser für Armut oder die Tendenz dahin sehen. Der auch im Vinschgau extrem teure Wohnraum und nicht mehr bezahlbare Mieten
Was wir spüren, ist die Zunahme von konfliktbehafteten Situationen in Familien. In der Weihnachtszeit eskalieren sehr oft latent vorhandene Konflikte.
Karin Tschurtschenthaler ist Direktorin der Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau.
finanziellen Schwierigkeiten zunehmen werden.
Vinschgerwind: Warum?
Karin Tschurtschenthaler: Die Ersparnisse und die Eigentumswohnungen neigen sich. Die Jungen können sich eine Eigentumswohnung gar nicht leisten. Auch Erbschaften werden schwieriger.
Vinschgerwind: Wir haben einige Herausforderungen in der Weihnachtszeit angesprochen. Grundsätzlich: Sind die Sozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau gut aufgestellt?
Karin Tschurtschenthaler: Die Sozialdienste sind gut aufgestellt, ja. Wir haben ein breit gefächertes Angebot und wir schaffen es gut, die Bedürfnisse, die Bedarfe im Vinschgau abzudecken. Unser Zuständigkeitsgebiet reicht von Reschen bis Kastelbell-Tschars. Schnals wird von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt abgedeckt.
Vinschgerwind: Der demografische Wandel, also das Älterwerden der Gesellschaft, wird durch Abwanderung junger Leute verstärkt. Was kommt da auf uns zu?
Karin Tschurtschenthaler: Unter Umständen wird es Pflegenotstände geben. Wir sind im Vinschgau noch in der glücklichen Lage, dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden. Aber wir merken, dass der Markt ausgedünnt wird. Die Sozialbetriebe
rung in die Schweiz. Kein Wunder, wenn in der Schweiz das Dreifache verdient wird. Im Verhältnis dazu ist die anspruchsvolle Arbeit bei uns mäßig bezahlt. Unser Personal stellt sich auch die Frage der Schaffbarkeit der Arbeit, denn man ist überwiegend mit Randgruppen der Gesellschaft beschäftigt.
Vinschgerwind: Könne Sie der Vorstellung etwas abgewinnen, dass wir künftig von, sagen wir, afrikanischen Leuten gepflegt werden?
Karin Tschurtschenthaler: Ich denke, um künftig die Pflege von Seniorinnen und Senioren sichern zu können, wird es Menschen aus anderen Ländern brauchen. Rein rechnerisch schaffen wir das nicht mehr allein.
Vinschgerwind: Wenn es so sein wird, dass wir als Gesellschaft künftig auf Leute aus anderen Ländern angewiesen sein werden, wie schaffen wir es heute, mit Migranten umzugehen?
Karin Tschurtschthaler: Wir betreuen fast in allen Dörfern Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Unser Fokus liegt darin, diese Menschen gemeinsam mit Bildungseinrichtungen, Vereinen und vielen anderen Partnern zu integrieren und in Ausbildung und Arbeit zu bringen. Derzeitig machen wir eine Mediatorenausbildung und für nächstes Jahr denken wir eine Ausbildung für den Sozialbereich an, um diese Menschen in die Arbeit bringen zu können.
Vinschger Betrieben und füllen so fehlende Arbeitskräfte auf. Wird sich dies weiterentwickeln?
Karin Tschurtschenthaler: Davon gehe ich aus. Als Bezirk, als Sozialdienste werden wir unseren Beitrag für gute Integration leisten müssen. Auf der anderen Seite muss natürlich auch der Wille zur Integration vorhanden sein. Das ist ein langer Prozess, der bereits in der Schule beginnt. Da haben wir eine lange Wegstrecke vor uns. Wenn wir uns global umschauen, dann wird die Migration vielleicht anders werden, aber aufhören wird sie nicht.
Vinschgerwind: Ihr Zufruf aus Sicht der Sozialdienste für die Menschen in der Weihnachtszeit?
Karin Tschurtschenthaler: Unser Logo enthält den Satz „Mit Menschen wachsen“. Ich finde den Satz wichtig. Es geht tatsächlich um gemeinsam. Unser Bezirk kann nur gemeinsam wachsen. Ich möchte dazu auf unser Netzwerk hinweisen. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Akteuren im Tal zusammen, um die unterschiedlichen Bedarfe der Menschen decken zu können. Das Netzwerk, das getraue ich mich zu sagen, funktioniert gut im Vinschgau. Die Zusammenarbeit mit der Sanität, mit der Hauskrankenpflege, mit unterschiedlichen Genossenschaften, mit den Jugendzentren und mit vielen anderen mehr ist wichtig und sie funktioniert. Im Netz arbeiten ist unser Credo.
Interview: Erwin Bernhart
Foto: Erwin Bernhart
Fürstenburg
Elektrotraktoren
Bei der Berglandwirtschaftstagung in der Fürstenburg in Burgeis am 14. November forderte der Direktor der Raiffeisenkasse Obervinschgau Markus Moriggl die Bauern auf, „groß zu denken“. Moriggl, der vor Jahren Geburtshelfer der Berglandwirtschaftstagung im Obervinschgau war, stellte in seinem Impulsvortrag dem Tagesthema „Zukunftsfähiges Grünland“ eine „Energiereiche Landwirtschaft“ gegenüber. Er erinnerte daran, dass das heute verfallende Maschinenhaus oberhalb von Burgeis im fernen Jahr 1904 als eines der ersten Wasserkraftwerke im Lande errichtet worden sei. Auf dem Pfad dieses Pioniergeistes der Vorfahren könne man wandeln. Bei der Photovoltaik könne man in den Gemeinden Mals und Graun durchaus einen solchen Pioniergeist finden. Denn von 2020 auf 2024 sei eine Steigerung der Stromproduktion um 37 % festzustellen, von 5,5 Millionen Kilowattstunden 2020 auf 7,5 Millionen Kilowattstunden 2024. Weil 10-20% der Ausgaben in den Landwirtschaftsbetrieben in die Energieversorgung fließe, sei es ratsam, von Konsumenten zu Produzenten zu wechseln. Die Investitionen in die Photovoltaik lohen sich bei Amortisationszeiten von 6 bis 10 Jahren auf alle Fälle und zudem sei auf den Stadeldächern viel Platz. Man solle ruhig „groß denken“, denn mit Wärmepumpen, Batteriespeichern und Elektromobilität stünden heute bereits bewährte Technologien zur Verfügung. Und morgen könne die Heutrocknung über Photovoltaik erfolgen und künftig werde
Tätigkeitsbericht BASIS im Gemeinderat von Schlanders
Beeindruckende Zahlen präsentierten Katrin Gruber, Hannes Götsch und Michael Wunderer von BASIS Vinschgau den Gemeinderäten bei der Gemeinderatssitzung am 13. November 2025. Die Zahlen allein im Bereich Wirtschaft und Unternehmen: 11 Beratungsgespräche, 21 Unternehmen bei Innovationsprozessen beraten, 166 Buchungen im Co-Working, 6 Experimente - Lebensmittel Test- und Produktionsstraße, 17 Nutzer:innen Atelier- und Gewerbehaus und 23 Fotoshootings- und Videoproduktionen.
Verliebt in Honig
Vinschgau - Warum Honig mehr als ein Brotaufstrich ist, erklärte am vergangenen 21. November 2025 Klaus Blasbichler, Fachberater für Imkerei an der Laimburg auf Einladung von Florian Reisinger, Obmann des Bezirkes Untervinschgau im Südtiroler Imkerbund. Der Vortrag mit einer Degustation stieß auf reges Interesse.
von Angelika Ploner
HRaika-Direktor Markus Moriggl: Energie als Ertragsfaktor in der Landwirtschaft
es wohl elektrische Traktoren geben. Ein Antrag der Raiffeisenkassen, dass die Zäune an Grundstücksgrenzen mit Photovoltaikplatten bestückt werden dürfen, liege in Bozen vor und dürfte demnächst behandelt werden. (eb)
onig enthält wertvolle Vitamine, Spurenelemente, Proteine, Mineralstoffe, Enzyme, Aminosäuren und Antioxidantien. Honig wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Er stärkt das Immunsystem, unterstützt das Herz-Kreislaufsystem und hilft bei Wundheilung. Außerdem lässt Honig den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen und ist daher die gesündere Alternative zu Zucker.
Doch was ist guter Honig? Und: Warum ist Honig mehr als nur ein Brotaufstrich? Klaus Blasbichler, Fachberater für Imkerei an der Laimburg referierte dazu auf Einladung von Florian Reisinger, Obmann des Bezirkes Untervinschgau im Südtiroler Imkerbund am 21. November in der WFO in Schlanders.
Je kürzer der Weg von der Biene zum Konsument, desto besser ist der Honig. Zum einen, weil die Lieferwege kurz sind und die Klimabilanz gut ist, zum anderen weil die Biene Nektar, Honigtau und Pollen aus unserer unmittelbarer Umgebung sammeln. Die Biene ist das Bestäubungsinsekt Nummer eins. Blasbichler: „Die Landwirtschaft hat damit eine sehr gute Bestäubungsleistung und das dürfen wir nicht unterschätzen.“ Guter Honig entsteht durch die sau-
bere Arbeit des Imkers. Er muss sofort nach der Ernte geschleudert werden und soll die Zeit haben sauber abzuklären. Dann kommt es auf die Lagerung darauf an: Vor allem auch beim Konsumenten. Honig muss vor Licht und Wärme geschützt werden. Deshalb gilt: Honig muss so kühl wie möglich, am besten tiefgekühlt gelagert werden. Und: Guter Honig kristallisiert innerhalb eines Jahres.
Und warum ist Honig nun mehr als nur ein Brotaufstrich? Blasbichler: „Honig kann zu einer ganzen Reihe von wunderbaren Produkten weiterverarbeitet werden.“ Das bekannteste etwa ist Oxymel ein medizinischer Sirup aus Honig und Essig. Oxymel simplex besteht aus 3 Teilen Honig und einem Teil Essig. Gibt man zum Oxymel simplex noch Früchte, Kräuter oder Gewürze dazu, so entsteht das Oxymel compositum.
Ein weiteres (Trend)-Produkt ist HonigKombucha (Jun-Tee). Kombucha ist ein Gärgetränk, das mittels Fermentierung aus gesüßtem koffeinhaltigem Tee und einer Kombuchakultur hergestellt wird.
Beides servierte Blasbichler am Ende des Vortrags, genauso wie Honiglimonadenkonzentrat, Ingwershots mit Honig, ChiliHonig und eine Honig-BBQ-Sauce, eine Art Gewürzketchup. Außerdem ist „Honig ein hervorragendes Beautyprodukt.“
Foto: Erwin Bernhart
Sanierte Sesvennhütte öffnet im Februar
Nach 170 Tagen Bauzeit - oft unter widrigen Bedingungen - konnten die Sanierungsarbeiten der Sesvennahütte am Schliniger Talschluss auf 2.256 Metern Meereshöhe abgeschlossen und die Vorbereitungen für die kom menden Wintersaison begonnen werden. Ab Februar 2026 ist die Hütte wieder in Betrieb, die Re servierungen können bereits jetzt vorgenommen werden“, heißt es in einer Aussendung des Alpen vereins Südtirol AVS. Rund 70 Bergsteigerinnen und Bergsteiger finden künftig in Drei- bis Fünf bettzimmern oder im Matratzenlager Platz zum Übernachten. Die Hütte wurde den heutigen modernen WohnStandards angepasst. Die Vorgaben in den Bereichen Brandschutz, Hygiene und Wärmedämmung wurden umgesetzt. Es ist inzwischen auch gelungen mit dem jungen Vinschgern Indira Habicher und Georg Messner ein motiviertes Pächterpaar zu finden. Ende Oktober wurde der Pachtvertrag unterschieben. Die Beiden sind voller
Die sanierte Sesvennahütte in neuem Glanz
Tagesgäste. Gepflegt wird auch die gute Nachbarschaft mit der nahen Pforzheimer Hütte, die als Jugendprojekt vom Forum Prävention geführt wird. Die Sesvennahütte wird über ein kleines E-Werk und eine Photovoltaik Anlage mit Speicher nachhaltig mit Energie versorgt. In einer Festholzheizung wird das nicht verwendete Altholz der Baustelle verheizt. (mds) Schlinig
Elan und freuen sich auf die neue Aufgabe. Derzeit suchen sie noch nach einem Koch oder einer Köchin. Ihnen sind das „bewusste Sein“ und die „achtsame Begegnung mit Mensch und Natur“ wichtig. Sie wollen die Hütte zu einem Treffpunkt machen. Es soll ein heimeliger Ort zum Abschalten und Energietanken werden für jene, die die Schlafplätze nutzen und für Wanderer und
Genderspezifische Medizin Südtirol
Gesundheit ist individuell. Symptome auch. Höre darauf.
Indira Habicher und Georg Messner
Bei der Futterqualität ist noch Luft nach oben
Die Grünlandbewirtschaftung war Schwerpunkt der diesjährigen Berglandwirtschaftstagung in der Fürstenburg in Burgeis. BRING, der Beratungsring Berglandwirtschaft unter der Leitung von Christian Plitzner, konnte mit Andreas Klingler von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein einen kompetenten Fachmann in Sachen Grünlandbewirtchaftung aufbringen und in seinen Ausführungen machte Klingler die Bedeutung der Einflüsse auf die Futterqualität deutlich: die klimatologischen Einflüsse und Änderungen seien dafür ebenso verantwortlich wie der Schnittzeitpunkt und die Düngungsform. In seine Bewirtschaftsempfehlungen schloss Klingler eine standortgerechte Bewirtschaftung und ein genaues Beobachten des Reifegrades von Indikatorpflanzen wie etwa Goldhafer und Knaulgras ein. Auf die Wichtigkeit der Almwirtschaft in Zusammenhang mit dem Wasserhaushalt wies Klingler ebenso hin wie auf satellitengestützte Datenerhbeungen wie SatGras (in Südtirol WebGras). Einig waren sich Klingler und der BRING-Berater Thomas Prünster darin, dass eine deckende Grasnarbe grundlegend für die Vermeidung von unerwünschten Arten wie Ampfer sei und eine Nachsaat sollte nur
mit qualitativ hochwertigem Saatgut erfolgen. Bei der Qualität des Grundfutters gebe es in Südtirol noch viel Potenzial nach oben. Prünster stellte klar, dass Ampfer in den Wiesen nicht mit einer Übersäuerung bzw. mit der Ausbringung von Gülle oder Jauche zu tun habe. Unerwünschte und gitftige Pflanzen, wie die Herbstzeitlose, haben bereits zu Todesfällen von Tieren geführt. Die Zunahme von unerwünschten Pflanzen sei, so Prünster „katastrophal“ und könne nur durch frühzeitiges Erkennen eingedämmt werden. Prünster wies auf das Projekt „Wasserpilot“ der
v. l.: BRINGGeschäftsführer
Christian Plitzner, die Referenten
Marie Gögele, Thomas Prünster, Andreas Klingler, Raika-Direktor
Markus Moriggl und BB-Bezirksobmann
Joachim Weiss
Laimburg hin. Ziel sei es, den genaueren Bedarf an Wasser pro Hektar mittels Beregnung zu ermitteln.
Die Jungbäuerin Marie Gögele hat unter dem Titel „Milch im Fokus“ ihr Maturathema (Matura 2025) vorgetragen. Durch genaue Futteranalyse und durch eine Neuzusammenstellung der Futterrationen konnte auf dem „Tschagghof“ bei Meran eine signifikante Steigerung der Milchleistung festgestellt werden, so dass die Herstellungskosten pro Kilogramm Milch auf die Hälfte gesenkt werden konnten. (eb)
Sieger des Nationalen Rieslingwettbewerbs prämiert
Vinschgau Der Südtirol Vinschgau DOC Riesling Vigna Windbichl des Weinguts Unterortl - Castel Juval ist Italiens bester Riesling des Jahrgangs 2023. Der Kastelbeller Wein hat sich im Rahmen des Nationalen Rieslingwettbewerbs in Naturns gegen Etiketten von über 50 Herstellern aus ganz Italien
werbs in Naturns verkostet. Zum Wettbewerb eingereicht wurden in diesem Jahr 52 Etiketten aus sechs Weinbauregionen von Südtirol bis nach Molise. „Dass das Interesse an unserem Wettbewerb auch nach 20 Jahren nach wie vor groß ist, zeigt, wie wichtig der Vergleich für die Produzenten ist, wie sehr sie vom Austausch profitieren und wie nachhaltig sich dies auf die Qualität der Wettbewerbsweine auswirkt“, so Magdalena Pratzner, Präsidentin der Ries lingtage und des Rieslingwettbewerbs in Naturns.
Bei der Verkostung konnte sich der Riesling Vigna Windbichl des Kastelbeller Weinguts Unterortl - Castel Juval knapp gegen den Riesling Altissimus Hedwigsberg von Eduard Bernhart (Mals) und den Riesling Hérzu Langhe DOC von Ettore Germano (Serralunga d’Alba, Piemont) durchsetzen, die ex aequo Rang zwei belegten. Auf Platz vier und fünf landeten wieder zwei Südtiroler Rieslinge, jener der Stiftskellerei Kloster Neustift sowie jener des Weinguts Lehengut (Galsaun).
Alle Wettbewerbsweine konnten beim 34. Merano Winefestival im Kurhaus von Meran verkostet werden, wo auch die Prämierung stattfand. Ausgezeichnet wurden dabei nicht nur die fünf Top-Platzierten, sondern auch die Regionensieger, also die besten Weine jener Weinbauregionen, aus denen mehrere Weine zum Wettbewerb eingereicht worden waren. Neben den Rieslingen der Weingüter Unterortl - Castel Juval (Südtirol) und Ettore Germano (Piemont) waren dies der Riesling Trentino DOC der Cembra Cantina di Montagna (Trentino) und der Riesling Oltrepò Pavese DOC Filare 52 des Weinguts Manuelina (Lombardei).
Neue Filterstation für Tarsch: Eine technische Vorzeigeanlage
Hydraulischer Siebfilter FILTOMAT 106 XLP
Der FILTOMAT 106 XLP ist ein hochmoderner, hydraulisch selbstreinigender Siebfilter, der für den Einsatz unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen konzipiert wurde. Das zentrale Merkmal ist der unterbrechungsfreie Betrieb: Der Hauptdurchfluss (die Bewässerung) wird während des automatischen Reinigungszyklus vollständig aufrechterhalten.
Die Steuerung des Reinigungsprozesses erfolgt durch den AMIAD MOD. ADI-X Controller der neuesten Generation, der auch einen Betrieb ohne externe Stromversorgung ermöglicht. Die automatische Reinigung wird präzise über einen Zeit-Modus oder durch das Erreichen eines vordefinierten Differenzdrucks (DP) gesteuert.
Detaillierte Produktmerkmale (Konstruktion)
Die Konstruktion des FILTOMAT 106 XLP ist auf Langlebigkeit und hohe Belastbarkeit ausgelegt:
• Filterkörper: Gefertigt aus Karbonstahl, komplett mit Epoxidharz überzogen (Ø 10“).
• Filtration: Robuste, ausziehbare Filtereinheit mit einem verstärkten Rundum-Korb aus INOX AISI 316 (Edelstahl).
• Vorfilter: Ein grobmaschiger Vorfilter ist integriert.
• Reinigungseinheit: Der hydraulische Mechanismus besteht aus einem Kolben mit Ansaugdüsen. Die benötigte Energie für die Reinigung wird durch eine interne hydraulische Turbine erzeugt.
• Schmutzwasser: Auslass über zwei Ventile im Filterkopf, Dimension Ø 1 1/2“.
• Zertifizierung: CE Markiert.
Leistung und Betriebsparameter der Station: Max. Arbeitsdruck 10 Bar Max. Eingangs- und Arbeitsdruck
Druckverlust 0,2 Bar Bei max. Durchfluss (sehr gering) genutzte Fördermenge für die Oberkronenberegnung: 300lt/ sec.
Genutzte Fördermenge für Tropfberegnung: 150 lt/sec.
Dauer der Reinigung: Maximal 18–20 Sekunden (bei ca. 2,0 bar).
Controller Spezifikationen (AMIAD MOD. ADI-X) Der AMIAD MOD. ADI-X Controller ermöglicht eine flexible und erweiterbare Filtersteuerung:
• Steuerausgänge: 12 Ausgänge zur Steuerung von Filtern und einer Druck-Rückhalte Einheit (Ventil).
• Erweiterbarkeit: Die Steuerung kann auf bis zu 48 Filtereinheiten ausgedehnt werden.
• Steuerungsmodi (Auswahl): Zeit-Modus, Differenzdruck (DP), Flexible Kriterien (z.B. nach jeder Reinigung wird ein anderer Filter als Erster gereinigt).
Zusatzfunktionen:
• Frostschutz-Funktion (automatischer Reinigungszyklus bei Voreinstellung der gewünschten Temperatur).
• Verschiedene Alarmmöglichkeiten.
• Konnektivität: Bluetooth und Cloud-Anbindung über eine eigene App (Desktop/Smartphone).
David Pircher Obmann, Florian Pöder Vize, Felix Pirhofer, Matthias Dell’Agnolo Katastervertreter, Heinz Pirhofer, Florian Gunsch
GESUNDHEIT
Wie geht es Dir?
Disco Fix - Quo vadis ??
Im mechanistischen Weltbild wurde der Körper als eine funktonale Einheit betrachtet, die man als reine Materie analysieren und sezieren kann. Mehr und mehr wird auch in unseren Breitengraden klar, dass der Körper eng mit der Seele verbunden und Ausdruck des Geistes ist. Früher sagte man, der Körper sei der Tempel der Seele. Hat die Seele einen Körper oder der Körper eine Seele? Jedenfalls sind sie untrennbar miteinander verbunden. Je besser wir unseren Körper spüren lernen, umso größer wird unser Körperbewusstsein. In der Bewegung wird dieses Erspüren eine nie endende Entdeckungsreise. Manchmal zwickt es da, manchmal bremst es dort, manchmal sind wir weich und flexibel und manchmal verhärtet und verspannt, manchmal ausdauernd und kraftvoll, manchmal müde, schwach und kurzatmig. Nimm jede Frage „Wie geht es Dir?“ als willkommene Einladung, in dich hinein zu spüren und drei Eigenschaftswörter zu finden, die Deinen aktuellen Zustand am besten beschreiben. „Gut“ ist eine Bewertung und gibt keine Information – weder dir selbst noch dem anderen. Wie wäre es, statt „gut“ zum Beispiel „glücklich, aktiv, ausgeschlafen, motiviert, voll beschäftigt mit tollen Aufgaben“ zu sagen? Probier es mal aus…
Petra Gamper GesundSein Seminare - Coaching - Training www.petra-gamper.com
HAIKU – Gedicht
Es schneit – am Fuji jetzt die weiße Spitze ins Origami falten.
Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an helga.gorfer58@gmail.com
Disco Fix in Laas ist immer noch zu. Zuerst wegen Bau eines Recyclinghofes, jetzt wegen Lawinenschutz. Bereits seit Jahren hören wir nur Ausreden. Wir Junge müssen bis nach Meran oder Brixen fahren. Der Vinschgau ist total uninteressant für junge Menschen. Warum ist dafür niemand zuständig?
Name der Redaktion bekannt
Eine Mutter gibt nicht auf
Habe alle lieb und verbreite nichts Böses. Manches mal wünsch ich mir ein Herz aus Stein, dann müsste ich nicht weinen, habe das Herz nicht aus Stein! Nur wer die Ehrlichkeit kennt, kann alle Lügen verstehen. Wer Gefühle nicht kennt, kann nicht glücklich sein.
Liebe Töchter ???, dann muss ich nicht schreiben Danke. Schätzt eure Mama, Mutti und Mami so wie in den vielen Jahren so liebe und glückliche Zeit.
Das tägliche Gebet trägt Mama verbunden mit Euch allen. Mit Kraft und Segen im Gedenken
Neues Gesetz zur Anwendung von Pestiziden
Sang- und klanglos ist im Landtag vergangene Woche das Gesetz Nr. 51/25 mit dem Titel „Bestimmungen im Bereich Pflanzenschutz“ verabschiedet worden. Das in diesem Bereich geltende Landesgesetz Nr. 8/2016 wurde außer Kraft gesetzt. Der Dachverband für Natur und Umweltschutz sieht dieses Gesetz als letzten Schachzug von LR Luis Walcher an, jegliche Mitsprache und Initiative von Seiten der Bürger*innen beim Einsatz und Verwendung von Pestiziden zu unterbinden. „Ein zweites „Wunder von Mals“ darf es wohl nicht geben!“, so bringt Peter Gasser, Vizevorsitzender des Dachverbandes, seine Enttäuschung über den schmalen Inhalt des Gesetzes zum Ausdruck. Zu sehr hatte das Vorhaben der Malser an den Grundfesten der konventionellen Landwirtschaft gerüttelt.
Zur Erinnerung: die Gemeinde Mals hatte über eine Volksbefragung den Weg gestartet, eine „pestizidfreie“ Gemeinde zu werden. „Es fällt auf, dass im Gesetz ausschließlich von „Pflanzenschutzmitteln“ die Rede, eine Verharmlosung des Ausdrucks „Pestizide“, der treffender ist, und bei dem Menschen hellhörig werden“ so Gasser.
Laut neuem Gesetz ist die Landesregierung – de facto der Bauernbund – über einen eigenen Pflanzenschutzdienst oberster Gebieter und Wächter in Sachen Pflanzenschutz. Den Gemeinden wurden jegliche Möglichkeiten entzogen, auf eigenem Gebiet Regelungen in Bezug auf die Ausbringung von Spritzmitteln und die Abdrift
beim Sprühen zu treffen. Ihnen wird lediglich die – unliebsame und aufwändige – Aufgabe zugeschreiben, allfällige Verwaltungsstrafen zu verhängen und einzuheben.
„Wo bleibt das Bekenntnis des Landeshauptmanns, sich dem Natur- und Umweltschutz verpflichtet zu fühlen?“, so Elisabeth Ladinser, Vorsitzende des Dachverbandes. Eine etwas tiefer gehende Regelung wäre angebracht gewesen. Die Problematiken der Abdrift und der Ausbringung von Spritzmitteln ist zwar durch eine EU-Richtlinie und den Nationalen Aktionsplan zur Nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln geregelt, die in Südtirol direkt anwendbar sind.
Doch haben wir in Südtirol eine sehr kleinstrukturierte Landwirtschaft, die teilweise bis in die Ortszentren geht und häufig an Spielplätze, Schulhöfe und Altersheime grenzt. Die Abdrift beim Spritzen kann deshalb sehr problematisch werden. Eine klare Bezugnahme dazu im Gesetz wäre wünschenswert gewesen. Ebenso die Möglichkeit, dass Gemeinden selbst Regelungen treffen können. Vor allem wäre es ein Zeichen dafür, dass unseren politischen Vertretern die Gesundheit ihrer Bürger:innen auch diesbezüglich ein Anliegen ist. Die zeitgleich verbreitete Nachricht, dass die Biolandwirtschaft in Südtirol weiterhin potenziert werden soll, was sehr lobenswert ist, macht diesen Makel auch nicht besser.
Dachverband für Natur- und Umweltschutz
Rosmarie Gander
Hörst du nicht, wie die Zeit... Im Jahr 2008 war der ÖAV Promoter der Initiative „Bergsteigerdörfer“. Kleine alpine Dörfer sollen einen naturnahen, umweltverträglichen und nachhaltigen Tourismus anbieten. Als erstes Südtiroler Dorf war im Jahre 2020 auch Matsch dabei. Bis heute gehört diese Initiative mit über 40 Dörfern im ganzen Alpenraum dazu. Ein Schimmer Hoffnung ist noch zu spüren...
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Tartsch
Heidnisches auf dem Bichl
Zum 8. Mal haben die Tartscher Bichl Tuifl heuer am 15. November den mittlerweile berühmten „Krampusschaulauf“ hinauf auf den Tartscher Bichl über die Bühne gehen lassen. Welch ein Spektakel! Was 2009 als Idee einer kleinen Gruppe begann, ist mittlerweile zu einem Fixstern unter den Krampusschauläufen im Alpenraum geworden. Hinter der Pfarrkirche zum hl. Andreas sind 44 Gruppen hinauf zum „Showplatz“, dem Eislaufplatz, gestartet. Groß war die Anzahl der Schaulustigen und die Krampus- und Tuiflgruppen haben mit Showeinlagen, mit Nebel, Glocken und Feuer, nicht gegeizt. Waren es 2023 über 6.000 Besucher, dürfen es heuer sogar mehr gewesen sein. Die lange Vorbereitungszeit des Tartscher Bichl Tuifl Ausschusses hat sich gelohnt. Am Ende des Schaulaufes gab es eine - wie angekündigt - höllische Aftershowparty mit DJ, Getränken und guter Stimmung.
Hintergrund des Schaulaufes ist der Erhalt und die Weitergabe der Tradition der Kranpusumzüge am 5. Dezember in den Dörfern. Das dürfte mit dem 8. Krampusschaulauf wieder eindrucksvoll gelungen sein. (eb/r)
Alpingeschichte vom Bergsteigerdorf Matsch
Matsch - Im Mehrzwecksaal in Matsch gab es am 14. November eine Buchpräsentation und Gesprächsrunde. Vorgestellt wurde das von Raimund
Raimund Rechenmacher hat ein Buch über die Alpingeschichte von Matsch verfasst, das im Merzwecksaal Matsch vorgestellt wurde. V.l.: vorne: Karin Thöni, Fabian Seidl, Klaus Telser und Luis Weger. Hintere Reihe stehend v. l.: Raimund Rechenmacher, Willi Gunsch, Marion Veith, Martin Tschiggfrei, Ines Telser und Ramona Telser-Wille
Nach Grußworten von BM Josef Thurner, Edwin Heinisch, dem Präsidenten der Eigenverwaltung
Matsch und von Albert Platter, AVS-Bezirksvertreter im Vinschgau, begann die Gesprächsrunde, moderiert von Marion Veith. Matsch ist seit 2017 das erste Bergsteigerdorf in Südtirol. 2018 kam Lungiarü im Gadertal dazu. So wie viele andere Bergsteigerdörfer, hat nun auch Matsch ein 160 Seiten umfassendes handliches Buch über die Alpingeschichte. Raimund Rechenmacher aus Schlanders, der bereits seine Diplomarbeit über das Matscher Tal verfasst hat, ist der Autor dieses Werkes. Es geht um die Bevölkerungsentwicklung, Geologie, Klima und Vegetation im Matschertal, die Besiedlungsgeschichte, Flurnamen, Abwanderung
und Naturkatastrophen, sowie Krieg und Not. Behandelt wird der aufkommende Fremdenverkehr und die erste Begegnung mit den „Hearischen, die Erstbesteigung der Weißkugel und über die Matscher Bergführer, besonders über den Pionier Johann Josef Renner. Ausführlich dargelegt ist die Geschichte der Schutzhütten, vom Bau der Karlsbader Hütte 1883 bis zum Neubau der Oberetteshütte von 1985 – 1988. Erzählt wird von Ehrenbürgern, Hüttenwirtinnen und verschiedenen Ereignissen auf den Hütten, der Umbenennung durch die Faschisten und dem Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg. Festgehalten sind auch Lawinen- und Bergunglücke, wie die Lawine, die am 1. Mai 2009 den bekannten Hüttenwirt und Bergsteiger Roman Burgo in den Tod riss. In der Gesprächsrunde erzählte Rechenmacher über Hüttenwirtinnen
und den Hüttenwirt Johann Josef Renner, der auch für kurze Zeit nach Amerika auswanderte. Willi Gunsch und Martin Tschiggfrei erzählten über den Bau der Oberetteshütte und betonten die Naturschönheiten im Matschertal, die unbedingt erhalten werden müssen. Fabian Seidl und Klaus Telser, zwei junge Matscher, berichteten über erlebte Bergtouren und das Hüttenleben auf der Oberetteshütte. Abgeschlossen wurde die gut besuchte Veranstaltung mit einer Gulaschsuppe, verschiedenen Getränken und langen Gesprächen. Der Mehrzwecksaal wurde von der Arbeitsgruppe Bergsteigerdorf Matsch und von Luis Weger mit einigen seiner zahlreichen Sammlerstücke über das Alpinwesen gestaltet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Anja Heinisch mit dem Akkordeon.
von Heinrich Zoderer
von Don Mario Pinggera
Nachgedacht im November
Dasist in Südtirol neu: Der Rücktritt des Bischofs wird von verschiedenen Seiten gefordert, sogar im Landtag wurde dies thematisiert. Der Grund: Bischof Ivo versetzte einen Priester, dessen Fall im Missbrauchsgutachten vom Beginn des Jahres 2025 beschrieben ist, in eine andere Pfarrei. Brisant ist die Tatsache, dass die Schuld des Priesters juristisch feststeht, und zwar unzweideutig. Dieser entging einer Bestrafung lediglich dadurch, dass der Fall verjährt war. In Anbetracht dessen, wie belastet die Kirche schon seit Jahren mit der Missbrauchsthematik ist, kann der Entscheid des Bischofs – den gesunden Menschenverstand vorausgesetzt – nicht nachvollzogen werden. Die Forderungen nach seinem Rücktritt sind Folge seines unbedachten Handels. Sie zeigen aber vor allem eines: Das Vertrauen ist
verloren gegangen. Und egal, wie das Ganze nun weitergeht, Bischof Ivo wird sein Amt nicht mehr mit der Unbefangenheit ausüben können, die für dieses Amt zwingend ist. Eben wegen des weitgehend verloren gegangenen Vertrauens. Über den Rücktritt hat aber nur er selbst zu entscheiden, ganz sicher nicht unqualifizierte Demagogen, die sich in den Landtag verirrt haben. Dennoch sollte Bischof Ivo das starke Zeichen nicht unterschätzen, welches ein Rücktritt gerade in diesem Moment setzen würde: Der Weg für einen Neustart würde frei werden. Vertrauen und Respekt könnten wiedergewonnen werden. Unabhängig davon, ob es zu einem Rücktritt kommt oder nicht: es gibt viel drängendere Fragen. Derzeit geistert die Zahl
Foto: Don Mario Pinggera/ privat
fähige Priester im Einsatz. Alle anderen sind verstorben oder im biblischen Alter (der Schreibende eingeschlossen). Ich erwarte von den Verantwortlichen schon lange eine tragfähige Strategie der zukünftigen Seelsorge, die über die Notlösung von Seelsorgeeinheiten hinausgeht. So könnte der Bischof von Bozen-Brixen zusammen mit anderen Kollegen im deutschsprachigen Raum, welche dieselben Personalprobleme haben, in Rom ein Indult erwirken. Das ist ein kirchenrechtlicher Akt, in welchem der Bischof eine Dispens von den allgemein
2 0 . & 2 1 . 1 2 .
Schlanders Weihna c hten in K I N D E R A D V E N T
K u l t u r h a u s
S A 1 6 0 0 , S O 1 4 3 0 & 1 8 3 0
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teten Männern und ggf. Frauen beinhalten. Wir haben in der Diözese genügend Menschen –Frauen und Männer – die hier in Frage kämen. Dieser Schritt ist aber noch nicht passiert. Stattdessen kreiert man Horrorszenarien mit eben diesen sieben Priestern für die ganze Diözese, ohne sich der Verantwortung zu stellen, alle kirchenrechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Und eines ist klar: Wenn Seelsorgende vor Ort nicht mehr spürbar sind, geht die kulturelle Identität unseres Landes völlig verloren. Und das betrifft dann nicht nur
Schlanders
1 3 . & 1 4 . 1 2 .
Weihna c hten in W E I H N A C H T S M A R K T
* S p i e l v o l k - m a g i s c h e F i g u r e n a u f S t e l z e n
S A n a c h m i t t a g s
* W e i h n a c h t l i c h e B i l d e r s c h a t z s u c h e
D i e B e l o h n u n g f ü r d i e T e i l n a h m e g i b t s a m S O 1 5 0 0 - 1 7 0 0 - D o r f p l a t z
* B a s t e l w e r k s t a t t i m B a s i s l o k a l
S A & S O 1 0 0 0 - 1 2 0 0 & 1 4 0 0 - 1 7 0 0
* M ä r c h e n e r z ä h l u n g e n a m D a m m l
S A & S O u m 1 6 0 0
“In
a Metzgerei muaß man zum Glück nia Hunger leiden.“
Josef Christanell alias Kreiz Sepp, wurde in der Zwischenkriegszeit am 12. Juni 1937 in Naturns geboren. Im Zentrum des damals ländlichen Ortes ist er aufgewachsen, als Sohn des Gastwirtes und Metzgers Franz Christanell, mit regelmäßigen Aufenthalten auf dem Tisenhof in Schnals, wo seine Mutter herkam.
von
Sund vier Mädchen. Sein älterer Bruder Franz und er machten oft gemeinsam Sommerfrische im Schnalstal auf dem Tisenhof, auch in den Kriegsjahren, als die deutschen Soldaten auf dem Hof der Großeltern einen Stützpunkt hatten. „I hon nia Ongscht kop. I hon mi olm sicher gfühlt.“ Sepp erlebte auch, wie das Gasthaus seiner Eltern im Zentrum von Naturns zu einem Standort des Militärs umfunktioniert wurde. „Zersch sein die Deitschn kem men, dernoch die Italiener und ols isch italienisch gwordn.“
die Mittelschule in Meran. „In Naturns hots nochn Kriag lei ,sì‘ und ,no‘ gebn.“ In Meran hat Sepp dann Italienisch gelernt. Was er und sein Bruder Franz dort noch gelernt haben, war das Fußball spielen. Dieser Sport wurde ihre Leidenschaft und die beiden waren es, die den Fußball nach Naturns gebracht haben. Sepp erzählt, dass nach dem Krieg in Naturns keine 2000 Einwohner lebten und die Spieler der ersten Mannschaft zusammengewürfelt waren aus Naturns, Partschins, Meran, Kastelbell. Der Grundstein für den Naturnser Fußballverein war damit gelegt. Gründungsjahr war 1952. „Ohne die Auswärtigen hattn mir kuane Monnschoft zomderstellt“, erzählt Sepp. Trainiert wurde im Hof auf der Wiese beim Kreuzwirt, ohne Trainer. Die erste Saison mussten die Naturnser in Meran spielen, weil der Fußballplatz in Naturns, den die Deutschen Soldaten errichtet hatten, als Holzlagerplatz diente. „Mir sein mitn Zug noch Meran gfohrn,
hobn inser Huamspiel gmocht und sein wieder zruggfohrn.“ Als Franz Christanell, Sepps Vater, Bürgermeister wurde, bot er den jungen Fußballspielern die Möglichkeit, den Fußballplatz herzurichten. Heute noch trifft man den Kreiz Sepp am Sonntag beim Heimspiel in Naturns.
Gerne erinnert sich Sepp an die Zeit zurück, wo er mit 18 Jahren im elterlichen Gasthaus Kreuzwirt mit Kravatte die Gäste bedient hat. „Eigentlich wollt i liaber Kellner werdn. Ober der Tata hot entschieden, dass i die Metzgerei und der Franz es Gosthaus übernemmen soll.“
Wer den Kreiz Sepp kennt, weiß, dass er der Seniorchef der Metzgerei Christanell ist. Mit 16 Jahren hat er im elterlichen Betrieb angefangen. In München hat er seine Gesellenprüfung gemacht und im Jahr 1965 seinen Meisterbrief in Landshut. Danach wollte er so schnell wie möglich wieder in sein Dorf zurück. „Mi hot’s olm huamgezogn.“
Gründer der Metzgerei Christanell war Sepps Opa, Matthias Christanell. Dieser kaufte 1903 das alte Kreuzwirtshaus samt Stadel, Stall und Güter. 1927 übernahm dessen Sohn Franz, Sepps Vater, den Betrieb. Die Nachkriegsjahre waren schwierig. Als dann der Stausee in Schnals gebaut wurde und in Vernagt, Katharinaberg und Naturns Küchen für die Arbeiter errichtet wurden, lieferte die Metzgerei Christanell das Fleisch für die 2000 hungrigen Männer. „Do sein inmitten von Naturns in uaner Woche schun amol 15 Rinder gschlochtet und verorbeitet wordn,“ erinnert sich Sepp.
1965 übernahm er den Metzgereibetrieb in dritter Generation. 1966 heiratete er Paula Pederiva, ursprüngliche Kastelrutherin. Sie war im Gemischtwarengeschäft in Naturns als Verkäuferin tätig. Beim Tanz in der Alten Post haben Sepp und sie sich besser kennengelernt. Sepp erzählt, dass Paula und
Mein Leben isch guat verlafn. I bin zufrieden.
sagt Sepp
er von Null anfangen mussten. Stall und Stadel wurden abgerissen, das neue Gebäude errichtet, der Wurstbetrieb erweitert. Dabei wurde das junge Ehepaar von Sepps Eltern tatkräftig unterstützt. „Die Paula wor a Leben long Lodnerin. Mir hobn ins guat ergänzt. Sie wor die Chefin im Gschäft und i der Chef in der Produktion. Ihr gilt mein groaßer Donk für oll ihre Fürsorge für insre Kinder und ihren Einsotz
Sepp hat mit Paula, die 2022 verstorben ist, sieben Kinder, vier Buben und drei Mädchen und insgesamt 16 Enkelkinder. 2017 hat der älteste Sohn Stephan die Metzgerei übernommen. Seine Frau Christine und seine Geschwister Werner und Helga arbeiten im Familienbetrieb. Und auch der Kreiz Sepp hilft mit seinen 88 Jahren immer noch mit. Er sagt: „Orbeit holtet jung.“
Zu guter Letzt spricht Sepp über die Musik. Er war 65 Jahre lang bei der Musikkapelle Naturns tätig. Zuerst hat er Klarinette gespielt, später eine zeitlang Saxophon. „Mein Tata wor musikalisch. Des hon i vun ihm.“ Sepp erinnert sich, wie er in der Stube beim damaligen Feuerwehrkommandanten Luis Gapp Klarinette gelernt hat. „Domols hot’s no kuane Musikschual gebn.“
Es war ein Leben voller Arbeit, Familie, Fußball und Musik. „Mein Leben isch guat verlafn. I bin zufrieden.“ sagt Sepp am Ende des Gesprächs.
Forster Weihnacht Markt am 1. Adventsonntag im Haus Slaranusa
Der Forster Weihnachtswald am Gelände der SpezialbierBrauerei FORST hat seine Tore geöffnet und ist bis am 06.01.2026 mit zahlreichen Attraktionen zurück.
Prad am Stilfserjoch
Mitgliederabend
Das traditionelle Mitgliedertreffen der Raiffeisenkasse Prad-Taufers erfreut sich großer Beliebtheit. Das Treffen soll in erster Linie das Gemeinschaftsgefühl in der Raiffeisenfamilie stärken und die Geselligkeit fördern. Auch heuer am 7. November 2025 war der Saal in aquaprad voll besetzt. Denn auf dem Programm stand ein musikalischer Abend mit der „Sextet Quartet Jazz Band“ aus Trient. Begrüßt wurden die Bandmitglieder und die Gäste aus dem Hauptsitz Prad und den Filialen in Schluderns, Glurns und Taufers i. M. vom Obmann der Bank Günther Platter. Dann entführte die Gruppe mit fünf Musikern und einer Musikerin die Gäste in die amerikanische Musikwelt der 1920er Jahre mit New-Orleans Flair und Dixieland Rhythmen.
Geschätzt wurde anschließend das köstliche Büffet mit
Raika Obmann Günther Platter begrüßte die Gäste zu einem besonderen Jazz-Abend
den vielen unterschiedlichen kalten und warmen Gerichten, professionell serviert vom Team der Metzgerei Gruber in Prad. (mds)
Das Haus Slaranusa der Lebenshilfe in Schlanders lädt am 30. November 2025 herzlich zum traditionellen Markt am ersten Adventsonntag ein. Von 09.30 bis 17.00 Uhr erwartet Sie eine große Auswahl an handgefertigten Produkten aus der Werkstatt – liebevoll gestaltet und ideal als besondere Weihnachtsgeschenke. Für die Kinder gibt es heuer wieder die beliebte Backstube und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Es gibt hausgemachte Suppen, Kuchen und Krapfen. Die Menschen im Haus Slaranusa freuen sich auf Ihren Besuch.
Der US Bomber
Am 17. November wurde eine Gedenktafel in Göflan enthüllt. Sie erinnert an die Notlandung eines US-Bombers vor 80 Jahren. V. l.: Manfred Haringer, Kurt Tappeiner, BMin Christine Kaaserer und die Familienangehörigen der damaligen Besatzung aus den USA
von Heinrich Zoderer
E3s war kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Mehrere amerikanische Flugzeuge flogen am 20. April aus Foggia kommend in unser Land und bombardierten am Brenner, bei der Franzenfeste und in Bozen. Ein Flugzeug wurde von der Kugel einer Flugabwehrkanone getroffen und konnte nicht mehr zurück nach Foggia fliegen. Der Pilot wollte mit seinem angeschossenen Flugzeug die neutrale Schweiz erreichen, musste aber bereits bei Göflan eine Notlandung vornehmen. Acht von zehn Mitgliedern der Flugzeugbesatzung konnten vorher am Nonsberg mit Fallschirmen abspringen. Der Pilot und der Navigator wurden schwer verletzt in das Krankenhaus nach Meran ge-
bracht. Manfred Haringer beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dieser Geschichte, hat viel recherchiert und gesammelt und präsentiert alle Fundstücke, zusammen mit vielen Sammelstücken zur Ortlerfront und zur Heimatgeschichte in seinem privaten Hofmuseum in Morter. Haringer wollte einen Film über dieses Ereignis machen und dazu Zeitzeugen befragen und er nahm auch Kontakt zu den Angehörigen in den USA auf. 16 Familienangehörige sind nun von New York nach Göflan gekommen, um zu sehen und zu verstehen, was damals passiert ist. Haringer und Vertreter der Eigenverwaltung Göflan führten die amerikanischen Gäste durch das Dorf und zum Koflerhof. Dort wurde in Anwesenheit von vielen Personen aus Göflan eine Ge-
denktafel enthüllt, um an das Ereignis vor 80 Jahren zu erinnern. BMin Christine Kaaserer begrüßte die amerikanischen Gäste, erinnerte an die Zeit des Krieges, von Leid und Unsicherheit. Es geht heute darum, die Geschichte sichtbar zu machen, zu erinnern und zu mahnen. Die Gedenktafel ist ein Zeichen der Freundschaft und des Friedens, so die Bürgermeisterin. Sie dankte Manfred Haringer für die Initiative und Heinrich Frei, dem Chronisten aus Partschins, für das Foto von der Notlandung in Göflan, welches er für die Gedenktafel zur Verfügung gestellt hat. Kurt Tappeiner, der Präsident der Eigenverwaltung, dankte allen für das Kommen und die Organisation dieser Gedenkfeier. Zum Abschluss reichten sich alle die Hände und sangen ein Lied.
Foto:
UNSERE NEUEN TELEFONNUMMERN AB 1. DEZEMBER 2025
I NUOVI NUMERI DI TELEFONO A PARTIRE DAL 1° DICEMBRE 2025
Sozialsprengel Obervinschgau in Mals | Distretto sociale Alta Venosta a Malles 0473 736 610
Dienst zur Arbeitsbeschäftigung und sozialpädagogische Tagesstätte Prad am Stj. Servizio di occupazione lavorativa e centro diurno sociopedagogico Prato allo Stelvio 0473 736 680
Arbeitsrehabilitationsdienst Latsch | Servizio di riabilitazione lavorativa Laces 0473 736 775
FOLGENDE TELEFONNUMMERN BLEIBEN UNVERÄNDERT
I SEGUENTI NUMERI DI TELEFONO RIMANGONO INVARIATI
Allgemeine Verwaltung der Bezirksgemeinschaft Vinschgau
Amministrazione generale della Comunità Comprensoriale Val Venosta 0473 736 800
Sozialsprengel Mittelvinschgau in Schlanders | Distretto sociale Media Val Venosta a Silandro 0473 736 700
Vinschgau/Brixen
Thomas Biedermann unterstützt Südtiroler Kinderdorf
DasSüdtiroler Kinderdorf, das 2025 sein 70-jähriges Jubiläum feiert, präsentiert für seine Weihnachtskartenaktion ein neues besonderes Motiv: „Kerzenschein“. Der 33-jährige Künstler Thomas Biedermann aus Eyrs stellt sein Motiv unentgeltlich zur Verfügung. Der Erlös aus dem Kartenverkauf kommt dem Kinderdorf zugute, das sich für Kinder und Jugendliche einsetzt. Die Teilnahme ist Thomas Biedermann eine Herzensangelegenheit. „Magdalena von Mörl vom Südtiroler Kinderdorf fragte mich, ob ich ein Motiv beisteuern könnte“, erzählt Biedermann. Da er kein passendes fertiges Werk hatte, entwarf er „Kerzenschein“ eigens. Er betont: „Solche Aktionen sind wertvoll und können Gutes inspirieren.“
Thomas Biedermann hat über 20 Jahre Erfahrung im Malerbetrieb Eberhöfer in Prad ge-
Schlanders/Film
sammelt, der auf künstlerische Raumgestaltung spezialisiert ist. Ab Dezember wird er einen neuen Weg einschlagen, um als freischaffender Künstler mehr Zeit für die Kunst haben. „Schon als Kind entdeckte ich das Ma-
Kerzenschein und Die Uhr ohne Zeiger von Thomas Biedermann
len“, so Biedermann. „Ich lernte das Malerhandwerk; kreatives Gestalten bereitete mir stets Freude. Inspiration finde ich in Lebensbegegnungen, die ich in meiner Kunst ausdrücken möchte.“ Er experimentiert ger-
Der Südtirolaktivist Luis Amplatz
In der Nacht vom 6. auf den 7. September 1964 wurde Luis Amplatz oberhalb von Saltaus in Passeier von Christian Kerbler, einem Agenten des italienischen Geheimdienstes, erschossen. Zu seiner Beerdigung kamen über 5.000 Personen. Amplatz, geboren 1926 in Gries, war Landwirt und zusammen mit Sepp Kerschbaumer und Georg Klotz Gründungsmitglied des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS). Sie setzten sich für das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler ein, verübten mehrere Sprengstoffanschläge und wurden in den Mailänder Sprengstoffprozessen wegen Terrorismus zu vielen Jahren Haft verurteilt. 60 Jahre nach dem Tod von Amplatz hat Werner Neubauer, von 2006 – 2019 FPÖ Abgeordneter im österreichischen Nationalrat und Südtirol Sprecher seiner Partei, den Dokumentarfilm
„Luis Amplatz – Im Labyrinth
Auf Einladung der Vinschger Schützen wurde der Dokumentarfilm
ne, entdeckte das Malen auf Kalkputz und entwickelte dafür spezielle Platten als Grundlage. Seine Motive – oft Porträts und Hände – erscheinen durch die offenen Poren des Kalkputz mehrdimensional und wirkungsvoll.
Seine Motive entstehen oft aus dem Gemütszustand. „Ich versuche, aus dem Bauch heraus statt mit dem Kopf zu arbeiten und diese Impulse sichtbar zu machen“, erklärt Biedermann. Er möchte den Betrachter:innen seiner Bilder zum Nachdenken anregen.
Werke von Thomas Biedermann sind auf Instagram (@tomi.biedermann) zu sehen. Das Weihnachtskartenmotiv „Kerzenschein“ ist über das Südtiroler Kinderdorf erhältlich. Mit dem Kauf unterstützen Sie Kinder, Jugendliche und Eltern in herausfordernden Lebenslagen.
„Luis Amplatz – Im Labyrinth von Leben und Tod“ im Kulturhaus von Schlanders vorgeführt. V. l.: Werner Neubauer, der Regisseur und Drehbuchautor und Hansjörg Eberhöfer, der Bezirksmajor.
von Leben und Tod“ erstellt. Am 14. November wurde der Film im Kinosaal des Kulturhauses von Schlanders in Anwesenheit des Regisseurs und Drehbuchautors Werner Neubauer vorgeführt. Hansjörg Eberhöfer, der Bezirksmajor der Schützen im Bezirk Vinschgau, konnte dabei viele Schützen und Mar-
ketenderinnen begrüßen. Im Film wird die Lebensgeschichte von Amplatz erzählt und die schwierige politische und wirtschaftliche Situation Südtirols nachgezeichnet. Amplatz war ein lebenslustiger Mensch, spielte Theater, verlor aber bereits mit 15 Jahren seinen Vater. Mit 26 Jahren heiratete er, 1959
war er Gründungsmitglied der Schützenkompanie Gries und als Mitglied des BAS beteiligte er sich an Sprengungen in Bozen. Um einer Verhaftung zu entkommen, flüchtete er 1961 nach Österreich, kehrte jedoch die nächsten Sommer immer wieder heimlich nach Südtirol zurück. Im Film erzählen Personen, die Amplatz kannten, über den Menschen und Südtiroler Freiheitskämpfer. Bekannte Ex Politiker wie Bruno Hosp, Eva Klotz und Luis Durnwalder berichten über die damaligen politischen Verhältnisse, die Nicht-Erfüllung des Pariser Vertrages und die Sprengstoffanschläge. Alte Filmausschnitte, Fotos und Dokumente über die Rolle des ehemaligen Außenministers und Bundeskanzlers Bruno Kreisky werden im Film eingebaut. Der Film ist ein Beitrag zur Erinnerungskultur und zur Reflexion der Südtiroler Geschichte. (hzg)
PR-INFO HILDEGARDS TEXTILSHOP
25 Jahre Hildegards Textilshop
Das Datum der Jubiläumsfeier war wohl gewählt: Genau am 25. Oktober 2025 war die 25-Jahr-Feier von Hildegards Textilshop angesetzt. Mit einem „schian Feschtl“ haben Hildegard Sparber, Sohn Ivan und Mitarbeiterin Evelyn mit ihren Kundinnen und Kunden das Jubiläum gebührend gefeiert. Vorausgegangen war der Jubiläumsfeier eine Rabattaktion von 25 Prozent auf fast alle Produkte. Damit bedankte sich Hildegard bei ihren Kundinnen und Kunden für die langjährige Treue. Bei Weißwurst und Getränken wurde auf Vergangenes und auf eine erfolgreiche Zukunft angestoßen. Zum Gratulieren schauten auch Vertreter des hds und der Politik in Hildegards Textilshop bereichert das Latscher Geschäftsangebot mit einem authentischen Sortiment, das über die Jahre gewachsen und mit Tabakwaren, Nähzubehör, Wolle, Unterwäsche, Pygiamas und Oberteilen ein breit gefächertes ist.
Tipp: Kleine und große Geschenksideen für Weihnachten sind bei Hildegards Textilshop ebenso zu finden. (ap)
PR-INFO GLURNSER ADVENT
BESINNEN – ERLEBEN – STAUNEN
In unserem mittelalterlichen Städtchen Glurns
Unter dem Motto „Licht, Düfte, Klänge“ lädt Glurns bereits zum 23. Mal dazu ein, die Adventszeit abseits von Hektik und Trubel zu genießen. Vor mittelalterlicher Kulisse werden vom 6. bis zum 8.Dezember bis zu 22 Musikgruppen und Alphornbläser den beschaulichen, heimeligen und verzaubernden Glurnser Advent musikalisch umrahmen. Über 50 Händler bieten ihre selbst erzeugten und kunsthandwerklichen Arbeiten, und regionale Produkte an. Ein spannendes Kinderprogramm, wie Weihnachtsbasteln, Kasperletheater, und Streichelzoo rundet die 3 Tage ab. Wir freuen uns auf euer Dabeisein!
Samstag, 06.12.25 von 11 bis 21 Uhr
Sonntag, 07.12.25 von 11 bis 21 Uhr
Montag, 08.12.25 von 11 bis 20 Uhr
Zum Programm von „Mitnond im Malser Advent“
01. 30.
EINKAUFEN und GEWINNEN über 40 Preise
Bei einem Einkauf (ab 10,- €) in über 50 Betrieben der Gemeinde Mals bekommst du ein Los geschenkt und nimmst an der Verlosung teil
Erste Verlosungen, am 19.12.2025 um 19 Uhr im Rahmen von „Mitnond im Malser Advent“ -
Große Verlosung, am 31.12.2025 um 11 Uhr am Hauptplatz von Mals Die Schützenkompanie Mals verwöhnt mit Speis und Trank
Bildungshaus Schloss Goldrain
„Olles isch Klong“
In Zusammenarbeit mit der Bibliothek Latsch fand im Bildungshaus Schloss Goldrain die Erstpräsentation des Leseund Singbuches „Horchen und Lauschen“ statt, das soeben in der Edition Raetia erschienen ist. Verfasst wurde es von Heidi Clementi und Brigitte Knapp, die gemeinsam auch das Duo huja bilden und singend wie jodelnd auftreten. So verband sich an diesem Abend in der Kapellenstube des Schlosses Konzert und Lesung zu einer stimmigen Einheit.
Museumspädagogin Irene Hager ordnete die Neuerscheinung in den mythischen Kontext ein, denn das Buch widmet sich weiblichen Gottheiten, die häufig in Dreiergestalt auftreten und Urkräfte der Natur versinnbildlichen. Zu ihnen gehören die Schicksalsgöttinnen Moiren im antiken Griechenland oder die Parzen im alten Rom.
Heidi Clementi und Brigitte Knapp gestalteten den Abend als LiveHörspiel; rechts: Am Buch über die drei Madln waren viele Frauen beteiligt. Von links Irene Hager, Heidi Clementi, Eva Simeaner (Verlag), Vera Schwarz (Illustrationen) und Brigitte Knapp
Darauf anspielend, hatten Clementi und Knapp ein Spinnrad und einen roten Faden, den Lebensfaden, dabei.
Im Alpenraum ist die göttliche Dreiheit unter den Namen Aubet, Cubet und Quere
als „die drei Beten“ überliefert. Im christlichen Kontext wurden ihre Eigenschaften auf die heiligen drei Madln Katharina, Margaret und Barbara übertragen, die im Mittelpunkt des Live-Hörspiels standen. Ihre At-
tribute Rad, Drache und Turm verbanden die Gesänge und Texte. Entstanden sind sie bei Erkundungsreisen quer durch Südtirol und beim Besuch von Dorfkapellen. Auch der Vinschgau diente den Autorinnen als Inspirationsquelle: Die Heiligen Drei Brunnen in Trafoi, der Tartscher Bühel und St. Johann in Taufers waren ihnen Kraftund Klangorte. Sie inspirierten zu Kompositionen und mehrsprachigen Texten, die im Buch abgedruckt sind und über einen QR-Code auch hörbar werden. Damit das ausdrücklich erwünschte Nachsingen der vertonten und verjodelten Stücke gelingt, stellt das Duo im Buch zudem Noten bereit.
Das Publikum nahm die druckfrische Südtiroler Publikation mitsamt den neuen Volksliedern mit begeistertem Applaus auf.
Maria Raffeiner
Erfolgreiches Infrastrukturprojekt am Watles: Alle Stromleitungen jetzt unterirdisch
Unsere Netztechniker waren im Herbst fleißig am Watles im Einsatz: Sämtliche Freileitungen wurden entfernt und durch moderne, unterirdische Leitungen ersetzt.
Das Ergebnis überzeugt gleich doppelt: Die Stromversorgung wird nicht nur deutlich stabiler geschützt vor Schneefall, Windbruch und anderen Witterungseinflüssen, sondern die neuen Leitungen ermöglichen auch eine höhere Übertragungsleistung. Davon profitieren das Skigebiet Watles, die umliegenden Betriebe und privaten Haushalte – sowie auch das Oberland, da sich ein Ausfall am Watlesberg bis dorthin erstrecken konnte.
Mit diesem Projekt wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um die Stromversorgung am Watles dauerhaft zu stärken. Ein weiterer Baustein für eine zuverlässige und e ziente Energieversorgung im Vinschgau!
Marian Polin, der junge Kirchenmusiker aus Mals und Alessandro Ditadi, damals Italienischlehrer in Schluderns, waren die Gründer und Initiatoren und suchten motivierte Sänger:innen für die ersten Proben. Polin zog bald darauf zum Studium nach Wien und Martina Wienchol übernahm die musikalische Leitung, die sie bis heute mit Feingefühl und unermüdlichem Einsatz ausübt. Christine Angerer und Roland Brenner waren vom Anfang an dabei. Roland Brenner sorgt für die Organisation und hält den Überblick über die Finanzen. Der Name Suvendes ist der alte rätoromanische Name für Lichtenberg. Der Name steht für ein urbar gemachtes Land. Und genau das will Suvendes: einen Raum schaffen für Klang, Begegnung und eine gemeinsame Entwicklung. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte die Gruppe
Seit 15 Jahren bereichert das Vocalensemble Suvendes unter der Leitung von Martina Wienchol die Kulturlandschaft mit geistlichen und weltlichen Liedern.
am 3. April 2011 in der Kirche zur Hl. Gertrud in Sulden. In den letzten 15 Jahren gab Suvendes rund 40 Konzerte in Kirchen, Konzertsälen und Klöstern im Vinschgau, in Müstair, in Bozen, aber auch in Gmund am Tegernsee in Bayern. Musikalische Auftritte hatte die Gruppe auch im Kloster Marienberg, St. Johann
in Müstair und im Kloster Säben. Einen musikalischen Sommerabend ganz im Zeichen des Friedens und des harmonischen Miteinanders gestaltete das Vocalensemble zusammen mit anderen Musiker:innen am 28. Juli 2024 im Bunker 23 in Tartsch. Suvendes trat zu verschiedenen Anlässen auf: es gab Advents-
konzerte, ein Konzert zum Welterbetag oder zum Tag der Romanik. Ein Höhepunkt des Vocalensembles war die Reise nach Rom im November 2023 und die musikalische Gestaltung der Messe in der Basilika Santa Maria in Trastevere. Mit Liebesliedern zum Valentinstag überraschte Suvendes 2019 im Kulturhaus Schluderns. Unter dem Titel „Ohrenschmaus & Gaumenfreuden“ gab es neben musikalischen Leckerbissen auch kulinarische Köstlichkeiten. Beim Jubiläumskonzert in Laas präsentierte die Gruppe im ersten Teil geistliche Lieder und im zweiten Teil weltliche Lieder mit heiteren, tragischen und besinnlichen Texten. Das Vocalensemble überraschte am 8. November das Publikum auch mit zwei afrikanischen Liedern, wobei nicht nur gesungen, sondern auch getanzt und geklatscht wurde. (hzg)
Samstag, 13.12.2025
13.00 - 17.00 Uhr
2025 in Zusammenarbeit mit den Bezirksjugendreferenten der Bezirke Untervinschgau, Obervinschgau und Meran.
Die Jugendlichen stellten sich einem Wissenstest und einer Feuerwehr-Challenge in den Kategorien U11, U12, Bronze-, Silber- und Gold-Abzeichen und - freiwillig - einem Kuppelbewerb. Beste Vinschger Jugendgruppe bei der Feuerwehr-Challenge war die Jugendgruppe Taufers als Drittplatzierte. Den Kuppelwettbewerb hingegen konnte Eyrs-Allitz 1 in 21,67 Sekunden fehlerfrei für sich entscheiden. Beim Schlauchrollen hatten die Freiberger die Nase vorn. Starken Jugendnachwuchs mit jeweils drei Gruppen, die zur Leistungsprüfung antraten, gibt es in Latsch-Martell und Kastelbell-Tschars. Die Veranstaltung endete mit der Überreichung der Abzeichen. Übrigens: Das Leistungsabzeichen Gold haben alle, die angetreten sind, geschafft. (ap)
v.l. Bezirksfeuerwehr-Präsident Meran Matthias Gamper, Landesjugendreferat-Stellvertreter Philip Forcher, Landesjugendreferent Franz Seehauser, Bezirkspräsident Untervinschgau Roman Horrer, Bezirkspräsident Obervinschgau Klaus Obwegeser
v.l. Martin Kurz und Joachim Luggin, Vizekommandant und Kommandant der Austragungsfeuerwehr Laas
Taufers i. M.
„I spendier dr Musi a Fouhn“
Dass die Tauferer Musi keine Vereinsfahne besitzt, hat den ehemaligen Lehrer und Organisten Paul Warger (Jg. 1934) seit langem gestört. Und er sagte sich: „Wenn i amol a bissl Geld ibrig honn, spendier i dr Tauferer Musi a Fouhn.“ Es sollte eine Fahne werden, über die sich sowohl die Musikkapelle als auch die Dorfbevölkerung freuen kann. Und er würde die Weihe gerne noch selbst miterleben. Am Sonntag, den 16. November 2025, konnte er bei der Cäciliafeier die Übergabe mitfeiern. Die Musikkapelle spielte zum Empfang auf dem Gemeindeplatz und begleitete die verhüllte Fahne, ihren Stifter, die Bevölkerung und die Ehrengäste zur Pfarrkirche. Beim Festgottesdienst umrahmt von Blasmusikklängen segnete Pfarrer Werner die prächtige Fahne, die dann
samt Stifterwimpel (mit Datum und Name des Stifters) an die Tauferer Musikantinnen und Musikanten übergeben wurde. Eine Seite der Fahne ziert das Bildnis der hl. Cäcilia, die ande-
re das Tauferer Musi Wappen. Vorausgegengen waren vielen Besprechungen im Fahnenkomitee der Musikapelle. Es ging um die Suche nach Motiven, um fachliche Expertisen und
Die Übergabe der Fahne an die Musikkapelle Taufers in der Pfarrkirche von Taufers i. M. am Fest der hl. Cäcilia
v. l. Stabführer Karl Anton Pegoraro, Obmann Hanspeter Joos, Stifter der Fahne Paul Warger, Kapellmeister Michael Rufinatscha und Fähnrich Stefan Hohenegger
um Kostenvoranschläge zur Anfertigung. Den Zuschlag erhielt die Firma Hofer Ritter in Bozen. Paul meinte, wichtig sei, dass in Zukunft hinter der Fahne immer Musikanten marschieren. Mit Freude trägt er neben der Verdienstmedaille des Landes Tirol nun auch das goldene „Musiwappele“, obwohl er selbst nie Musikant war. „Deis hon i epper kriag für 90 Johr Musi lousn“, scherzt er. (mds)
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Beim diesjährigen traditionellen Laatscher Markt waren auch die beiden Jugendtreffs JULO (Jugendtreff Laatsch) und JUBU (Jugendtreff Burgeis) mit viel Begeisterung dabei. Nach rund zwei Monaten Vorbereitung konnten die Jugendlichen endlich zeigen, was in ihnen steckt: An ihrem liebevoll gestalteten Stand boten sie dekorative Ringe mit Trockenblumen zum Aufhängen an – jedes Stück ein
echtes Unikat. Die gemeinsame Arbeit an den Vorbereitungen und am Marktstand hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch den Teamgeist gestärkt. Alle packten mit an, übernahmen Verantwortung und erlebten, wie schön es ist, Teil der Dorfgemeinschaft zu sein. Ein gelungenes Projekt, das zeigt, wie viel Kreativität und Engagement in der Jugend von Laatsch und Burgeis steckt!
Am Samstag, 15.11.25 fand schließend am Zeichnen eige- endlich ihre Entwürfe auf den Trennwänden des Jugendzentrums in die Realität umsetzen. Dabei entstanden kreative und farbenfrohe Bilder, die nun das JuZe schmücken. Danke an alle Mitwirkenden!
ein cooler Tag für coole Mädels im JuZe Naturns
Von den Mädels gewünscht und endlich wieder Wirklichkeit – in den Ferien gabs un -
seren Girls‘ Day! Einen ganzen Tag konnten die angemeldeten Mädels das JuZe ausschließlich
für sich genießen. Zu Beginn entschieden wir gemeinsam, was wir kochen wollten: Es gab asiatische Nudeln mit Gemüse – würzig, frisch und richtig lecker. Nach dem gemeinsamen Einkaufen wurde geschnippelt, gewürzt und als alles zubereitet war, gemeinsam gegessen- Zum Nachtisch wurden süße Cookies und ein saftiger Bananenkuchen gebacken.
Anschließend wurde es kreativ: Eine Gruppe gestaltete tolle Gipsmasken im HalloweenStil – jede Maske ein echtes Unikat!
Währenddessen schauten andere einen Film, chillten und spielten Billard.
Es war ein richtig cooler Tag mit viel Spaß, Kreativität und auch der Gelegenheit, einfach mal zu entspannen.
„Aussigwassrt saimr,
einem besonderen Kulturabend ab. Das ganze Jahr über koordinierte der Bildungsausschuss die Veranstaltungsreihe „75 Jahre Seestauung – Erinnerung und Perspektiven“. Daher wurden auch an diesem Abend zwei Programmpunkte eingebaut. Karl Platino alias Onkel Taa erzählte, warum er das Uhrwerk des Alt-Grauner Kirchturms im Besitz hat und nun der Gemeinde Graun schenkte. Die Mitglieder des Bildungsausschuss trugen Textpassagen aus dem The-
Die Mitglieder des Bildungsausschusses v. l.: Mirjam Koch, Monika Pesl, Ruth Ladstätter, Wolfgang Thöni, Ludwig Fabi (Bezirksservice), Melanie Perkmann, Jessica Ieronimo, Andrea Maas
von Brigitte Maria Pircher vor. Dieses sollte anlässlich des Gedenkjahres „70 Jahre Seestauung“ vor fünf Jahren im mittlerweile abgetragenen alten Hallenbad in Graun aufgeführt werden. Die Corona-Pandemie ließ damals aber alles sprichwörtlich „ins Wasser“ fallen. Sichtlich bewegt waren die zahlreichen Gäste von den ausgesuchten Texten, die mit „Aussigwassrt saimr, oubr et vrlourn. Aussigwassert saimr, oubr et hoamatlous“ endeten. Grüße- und Dankesworte für die wertvolle Bildungs- und Kulturarbeit des Bildungsausschusses, welche er in allen Fraktionen der Gemeinde Graun seit vier Jahrzehnten leistet, überbrachten Bürgermeister Franz Prieth, Martin Peer vom Amt für Weiterbildung und Sprachen. Ludwig Fabi Bezirksservice Vinschgau und Landesrat Philipp Achammer via Video-Botschaft. Hervorgehoben wurde dabei der ehrenamtliche Einsatz der Gründer, der weiteren Verantwortungsträger und jetzigen Mitglieder im Bildungsausschuss. Der Vorsitzende Wolfgang Thöni streifte mit Fotos die letzten vierzig Jahre und berichtete über die „Oberländer Aktionstage“ und den „Oberländer Advent“, Initiativen die seit 20 Jahren ohne Unterbrechung abgehalten wurden. (lu)
Meran/Vinschgau
PINOT RAETIA am Merano Winefestival 2025
Das Räthische Weingebiet (Vinschgau, Graubünden, Liechtenstein, Tirol) ist speziell geeignet für die Kultivierung der edelsten Rotweinsorte, dem Pinot Noir/ Blauburgunder. Am wohl prestigereichsten Weinevent Italiens, dem Merano Winefestival, gab es eine eigene Masterclass für diese Blauburgunder. In genau einer Stunde konnten die Teilnehmer am ausverkauften Weinseminar die ganzen Facetten dieser feinen Weine erleben. Besonders erfreulich war die Präsenz einiger Topwinzer aus Kampanien, welche sich ein Bild machen wollten, wie alpine Blauburgunder schme-
cken. Acht Winzer aus dem Vinschgau präsentierten je einen Blauburgunder aus ihrem Keller aus den Jahren 2020 bis 2023. Dazu kamen zwei Schweizer und ein Liechtensteiner Vertreter, um das Thema PINOT RAETIA zu vervollständigen. Die teilnehmenden Vinschger Weingüter waren Josmoar, Köfelgut, Lehengut, Marinushof, Moarhof Kastelbell, Moarhof Partschins, Rebhof und Stachlburg.
Graun
Albert Maas, Michael Prenner und Roland Folie lasen Textpassagen aus „Aussigwassrt“
Sirene, Nixe oder Nymphe? (Archiv Heinrich Moriggl)
Rätselhafte Fresken in der
St. Nikolauskirche bei Burgeis
Zur Vinschger Kulturgeschichte gehören insbesondere die vielen romanischen Kirchen. Im Obervinschgau finden sich kulturgeschichtlich bedeutsame Kirchen und Kapellen aus dem hohen Mittelalter. Auf der Malser Haide steht das romanische Kirchlein St. Nikolaus, ein Kulturschatz von großem historischen und kulturellen Wert.
Die St. Nikolaus Kirche
Eine Inschrift weist auf eine erstmalige Weihe um 1199 hin. Durch Goswin von Marienberg ist noch eine spätere Weihe der Kirche überliefert. „Im Jahre des Herrn 1358 am Tag nach Mariä Geburt weihte Bischof Peter von Chur die Kapelle des hl. Nikolaus in Burgeis in Calcadüre“.
St. Nikolaus bei Burgeis ist eine der wenigen Chorturmkirchen, die wir im Vinschgau haben. Die ursprüngliche Kirche wurde im 16. Jahrhundert erweitert. Es wurde eine gotische Balkendecke eingezogen, an der die Jahreszahl 1523 festgehalten wurde. Das Faszinierende in der Kirche St. Nikolaus bei Burgeis sind zweifellos die romanischen Fresken, die von den Marienberger Meistern beeinflusst sind.
Der Vinschgau war lange Zeit ein armes Gebiet, die Barockisierung kam nicht so schnell ins Land und deshalb sind noch vielerorts die alten Fresken erhalten geblie-
ben. Ein Glück, wenn man dies aus heutiger Sicht betrachtet, denn somit kann man leichter in die Vergangenheit schauen. In der Romanik sind noch die ganzen metaphysischen, religiösen Ansichten in einer ursprünglichen Weise überliefert, vor allem auch im künstlerischen Ausdruck. Die wertvollen, romanischen Fresken waren lange Zeit unter Tünche versteckt, darunter auch ein besonders schöner Christus in der Mandorla. Sie wurden erst bei Restaurierungsarbeiten wieder freigelegt. Rätselhaft bleiben die Fresken an der Apsiswand. Neben den Darstellungen von Kain, der die Garbe festhält und der fragenden Hand in der Wolke darüber, ist es vor allem die Darstellung eines weiblichen, fischschwänzigen Fabelwesens.
Sirene, Nixe oder Nymphe?
An der Informationstafel vor der Kirche ist Folgendes zu lesen: „Ein Bildfragment zeigt den Oberkörper einer melancholisch blickenden Sirene. Ein derart maritimes Motiv mag in dieser Bergwelt überraschen, doch solche Mischwesen sind im Bilderkanon der Romanik üblich – sie symbolisieren Unheil und Chaos“.
Weibliche Fabelwesen, deren Körper halb Fisch und halb Mensch sind, gibt es seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden. Sirenen, Nixen, Nymphen, Najaden sind Begriffe, um diese mythologischen Gestalten zu bezeichnen. Sie werden aber oft auch verwechselt, da die Äußerlichkeiten ähnlich beschrieben werden. Das Bildfragment am Chorbogen, das den entblößten „Oberkörper einer melancholisch blickenden Sirene“ zeigen soll, ist wohl eher eine Nymphe und im Zusammenhang mit der Malser Haide zu deuten.
Nymphen und Sirenen haben gewisse gemeinsame Eigenschaften, sind aber unterschiedliche Wesen. In der griechischen Mythologie (Odyssee von Homer) erscheinen Sirenen als weibliche Meeres-Dämonen mit Frauenkopf und Vogelleib. Ihr verführerischer Gesang lockte die Schiffer heran, die mit ihren Booten die Küsten des südlichen Italien befuhren. Die vom Sirenengesang berauschten Seeleute vergessen dann ihr
Altes Foto von St. Nikolaus bei Burgeis
Foto: Heinrich Moriggl
Brustbild des Heiligen Nikolaus in der Nische über der Eingangstür (Archiv Heinrich Moriggl)
unten rechts: Innenraum der Kirche mit Apsis und Fresken am Chorbogen (Archiv Heinrich Moriggl);
unten links: Kain mit der Garbe in der Hand und darüber die fragende Hand (Archiv Heinrich Moriggl)
Schiff zu steuern, sodass es schließlich an der felsigen Küste zerschellt. Nymphen sind in der griechischen Mythologie ebenfalls mit dem Element Wasser eng verbunden. Es sind Naturgottheiten, die über Quellen, Bäche, Flüsse, Seen, Wälder und Berge wachen. Sie haben ambivalenten Charakter, können Unheil bringen, stehen aber auch für Fruchtbarkeit. Die im Wasser hausenden Nymphen sind schöne Jungfrauen mit entblößtem Oberkörper. Sie erscheinen unter anderem als Schutzgeister und beschützen das Wasser und seine Schätze. Sie schützen gegen Krankheiten und Sünden. Sie behüten die Seelen der aus dem Lebens wasser neugeborenen Kinder. Sie schützen auch die Kinder vor dem Ertrinken.
Von der Kirche könnte der Heilige Niko laus, unter anderem auch Patron der Kinder und Armen, als Beschützer in Szene ge bracht worden sein. Die Kirche hat Traditi onen, die vor Ort waren, vielfach übernom men. Fast alle kirchlichen Feiertage sind vorchristlich auch schon gefeiert worden. Und bei vielen Heiligen ist es eben auch so, dass die ursprünglichen lokalen Gottheiten durch einen christlichen Heiligen ersetzt wurden.
Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft und wird in der Volksfrömmigkeit als Helfer in vielen Nöten angesehen. Die Verbreitung des Patroziniums in Europa begann im 11. Jahrhundert mit der Übertragung der Reliquien des Heiligen von Myra nach Bari. Im 12. und 13. Jahrhundert war der Heilige Nikolaus sozusagen ein „Modeheiliger“ und mehrere Kirchen, auch hierzulande, wurden dem Heiligen Nikolaus geweiht. Häufig sind es Orte, die von Lawinen, Wildbächen und Muren gefährdet waren. (St. Nikolaus
Der Heilige Nikolaus Nikolaus ist eine historische Figur. Nikolaus von Myra war ein Bischof, der um das Jahr 300 in Myra, in der heutigen Türkei lebte, und dort die Aufgabe hatte zu missionieren. Er war bereits im 4. Jahrhundert als Heiliger bekannt. Er ist ein Symbol für
in Rojen, in Hinterkirch und Planeil, St. Nikolaus in Mals, Laas und St. Nikolaus in Vetzan, St. Nikolaus in Latsch, ....) an denen früher eventuell auch schon heidnische Gottheiten verehrt wurden. So könnte es auch im Fall der St. Nikolauskirche bei Burgeis sein, wo die ursprünglich schützende Funktion wahrscheinlich eine Wassernymphe inne hatte. Das Brustbild des Heiligen Nikolaus, mit seiner segnenden Hand über der Eingangstür, entstand erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts.
Wenn heute eine Kirche dem Heiligen Nikolaus geweiht ist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass hier vorher andere heidnische Gottheiten verehrt wurden. Das rätselhafte Freskomotiv am Chorbogen in der St. Nikolaus Kirche bei Burgeis lässt jedenfalls Raum für Interpretationen. Das Spannende an der Geschichte ist die Auseinandersetzung mit der Thematik. Welches ist der Hintergrund der Fresken? Wie sind sie kulturgeschichtlich entstanden? Aus welchen Kulturkreisen hat man da geschöpft?
Peter Tscholl
links oben: Moriggl unter der Darstellung des Narren im Waschzuber an der gotischen Flachdecke von 1523 und dem Spruch: „Item wen(n) Nar(r)en lang leben, so wer(d)en si(e) alt“. (Foto Peter Tscholl);
links: Heinrich Moriggl begleitet als Kulturführer Interessierte in der St. Nikolauskirche (Foto Peter Tscholl);
Obervinschgau
Erste Hilfekurs für die Mitglieder der Herzsportgruppe
Wiebereits im letzten Jahr fand auch heuer wieder am 7. Oktober ein Erste Hilfe Kurs für Mitglieder und Angehörige der Herzsportgruppe Mals/ Obervinschgau statt. Der Kurs wurde von den zuständigen Ärzten der Herzsportgruppe, Joachim Ruepp und Samuele Rundeddu, in Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz Mals organsiert.
Der theoretische Teil wurde von Mathias Moriggl, zuständig für die Aus- und Weiterbildung und Instruktor für Erste Hilfe beim Weißen Kreuz, wiederum informativ, professionell und interessant für die ca. 40 anwesenden Teilnehmer/innen gestaltet, unterstützt von Jeron Wieser, ebenfalls einem Mitarbeiter des WK. Gerade bei Herzproblemen sind schnelles Handeln und Erste Hilfe entscheidend für die Überlebenschancen der betroffenen
Mals/Laatsch
Die Mitglieder und Angehörige der Herzsportgruppe Mals/Obervinschgau
Person. Im praktischen Teil wurden von den Ärzten Ruepp, Rundeddu und von den Mitarbeitern des Weißen Kreuzes grundlegende Maßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Anwendung eines Deflbrillators, die in Notfallsituationen lebensrettend sein können, vermittelt. Das Wissen um diese Techniken, das zwanglose Üben praktischer Maßnahmen, kann die Wahrscheinlichkeit
einer erfolgreichen Wiederbele bung erheblich erhöhen.
Ein Dank der Herzsportgruppe gilt den Mitarbeitern des Weißen Kreuzes, Moriggl Mathias und Jeron Wieser, den Ärzten Joachim Ruepp und Samuele Rundeddu, unserem Übungsleiter Dilitz Stefan, sowie dem Weißen Kreuz Mals für die Bereitstellung der Räumlichkeilen für diesen Kurs. Ein gemeinsamer Erste Hilfe
Gotteshausleute und Herrschaftsleute
Einesehr gut besuchte Veranstaltung beim „Malettes-Bildungsherbst“ fand am Samstag, den 11. Oktober im Gasthaus Lamm in Laatsch statt. Unter dem Thema „Laatsch im Wandel der Zeit“ in memoriam Lucius Stocker, organisierte der Bildungsausschuss Mals einen Filmabend und einen Vortrag. Die Malser Historikerin Mercedes Blaas referierte zum Thema: Die Calvenschlacht. Wer sind die Gotteshausleute? Franz Josef Paulmichl zeigte in einem Kurzfilm die baulichen Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg und Andreas Paulmichl gab interessante Erläuterungen zur Häusergeschichte. Heute gibt es zwischen dem Vinschgau und dem Münstertal bzw. Engadin eine Staatsgrenze, eine Sprachgrenze und eine Religionsgrenze, so Blaas. Doch über 1.000 Jahre bis 1816 gehörte der Vinschgau kirchlich zum Bistum Chur.
Malettes-Bildungsherbst in Laatsch mit Erläuterungen zur Häusergeschichte von Andreas Paulmichl (links im Bild), einem Vortrag von Mercedes Blaas und einer Filmvorführung von Franz Josef Paulmichl. Siehe: Laatsch im Wandel der Zeit unter: www.youtube.com/
Auch politisch gehörte der Vinschgau, besonders der Obervinschgau über 500 Jahre bis 1665 zu den Bündnern. Die Untertanen des Fürstbischofs von Chur, der auch die weltliche Macht
besaß, wurden Gotteshausleute genannt. Sie mussten dem Bischof Steuern zahlen und für ihn Kriegsdienste leisten. Im 12. Jahrhundert bauten die Tiroler ihren Einfluss im Vinschgau
Kurs stärkt, genauso wie das Miteinander nachher, nicht nur die individuellen Fähigkeiten, sondern auch das Miteinander innerhalb der Gruppe. ln einer Herzsportgruppe ist der Teamgeist wichtig, um sich gegenseitig zu unterstützen.
Informationen bezüglich der Herzsportgruppe Mals: Folie Hubert Tel. 3421982414
aus. Viele Jahrhunderte lebten Gotteshausleute neben Herrschaftsleuten, den Untertanen der Tiroler bzw. der Habsburger friedlich nebeneinander. In einigen Obervinschgauer Dörfern, wie z.B. in Mals, wo die Gotteshausleute besonders zahlreich waren, gab es zwei Dorfmeister, einen Herrschaftsund einen Gotteshausmann. Je mehr es allerdings im späten Mittelalter den Grafen von Tirol gelang, auch im Vinschgau ihre landesherrlichen Rechte durchzusetzen, umso schwieriger wurde die Situation für die Gotteshausleute. In der Calvenschlacht 1499 mussten die Vinschgauer Gotteshausleute an der Seite der maximilianischen Truppen gegen die Bündner kämpfen. Nach der Calvenschlacht kam der Wendepunkt. Die Bündner hatten zwar die Schlacht an der Calven gewonnen, aber die Gotteshausleute im Vinschgau verloren. (hzg)
HEIMATBÜHNE BURGEIS
Komödie für die zugfreie Zeit
Miteiner an den Vinschgau angepassten und schmissigen Darbietung der Komödie „Es fährt (k)ein Zug nach nirgendwo“ von Winnie Abel (auf Vinschger und Südtiroler Verhältnisse hin bearbeitete Fassung von Ludwig Fabi) hat die Heimatbühne Burgeis das Publikum bei der Premiere am Freitag, den 21. November einen stimmig vergnüglichen Abend bereitet. Die Rollen in der Bahnhofskomödie waren den Schauspielerinnen und Schauspielern von Burgeis quasi auf den Leib geschneidert und die haben diesen Umstand mit starker Bühnenpräsenz und großer Lust am Spiel schauspielerisch zu nutzen gewusst. Die direkten Interaktionen mit dem Publikum zu Beginn des Stückes und die indirekten während der Aufführung fanden Wohlgefallen und Belustigung. Der Regisseur Ludwig Fabi hat das Stück (passend zur Elektrifizierung der Vinschger
ken gesorgt. Ort des Geschehens und ohne Bühnenwechsel war der Bahnhof in Meran. Im fami-
gibt es um 20 Uhr noch zwei Auf führungen. Unter 379 333 6509 kann reserviert werden. (eb)
Latsch
“Zünd
ein Licht an!”
Am 8. November fand im Culturforum Latsch eine Benefizaktion statt, deren Erlös zur Hälfte an das Kinderkran kenhaus Kiew und zur ande ren Hälfte an die Organisation “Hoffnung auf einen besseren Morgen” ging. Die Katholische Jungschar Südtirols gibt jedes Jahr ein Thema auf Landes ebene heraus, und die jewei ligen Ortsgruppen sollen nach diesem Motto eigenständig etwas anstoßen. Das heurige Jahresthema lautet “Kleine Taten - großer Frieden”. Von der Ortsgruppe Latsch, mit Gruppenleiterin Gisela Nagl, wurde die Benefizaktion “Zünd ein Licht an” initiiert. Bürgermeister Mauro Dalla Barba hielt seine “schützende Hand” über die Aktion.
Mehrere Vereine und Gruppen aus der Gemeinde Latsch wirkten mit: Bibliothek, Kreativgruppe, Ministranten, Jung-
Schirmherr Mauro Dalla Barba mit Frau Katja und den Söhnen Paul und Max; Sepp Kuppelwieser mit Frau Edith begutachten „Schönes aus Holz“ von Jakob Reichegger; Andreas Nagl, Gisela und Petra Theiner bei der Verlosung der Gutscheine und Sachpreise
schar, AVS, Handwerker Latsch und einige Klassen der Grundschule Latsch. Einzelpersonen: Jakob (Schönes aus Holz), Ulrich (Gedrechseltes), Anni (Kerzen, Krippen), Stefan (Bilder), Hans (Holz und Stein), Erna, Rosa, Gisela, Eleonore (Schönes aus Ton), Sebastian (Schnitzarbeiten) Anna (Schönes aus Wol-
le, Flohmarkt), Waltraud, Karin (Kaffee, Kuchen), Bernhard (Kunstdrucke), Johanna (Papier handgeschöpft), Barbara (Minitheater) und Irmi (Apfelsaft). Mehrere Geschäfte spendierten einen Einkaufgutschein oder einen Sachpreis für eine Verlosung.
Petra Theiner aus Prad, von
der Organisation „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ kam persönlich um sich bei allen Mitwirkenden und Besuchern zu bedanken. „Ihr alle habt ein Licht angezündet und gebt Hoffnung. Geben wir gemeinsam die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht auf“, so Theiner. (pt)
Bunter Märchenherbst in Schlanders
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vember in Schlanders der Märchenherbst „Schlanders erzählt…; Silandro racconta…“, ein Projekt des Bildungsausschusses in Zusammenarbeit mit Mittelpunktbibliothek Schlanders-
burg, Kulturhaus Schlanders, ELKI und VKE statt. Bei der Eröffnung zog „die Goldenen Gans“ durch das Dorf und ließ sich im Kulturhaus nieder, wo der gleichnamige Film gezeigt wurde. Zwei Wochen hindurch konnte Groß
und Klein Papier- Figuren- TischPuppen- theater miterleben. Geschichten wurden erwandert, gelesen und erzählt. Beim Abschlussfest in der FUZO lebten alte Handwerke auf, im „Avimundus“ konnten sich alle beim
Zuhören aufwärmen, es gab eine Bastel- und Lebkuchenecke. Das Wetter, Musik von „Basui“ und sanfte Räucherdüfte am Dorfplatz trugen zur harmonischen, märchenhaften Stimmung der Veranstaltung bei. (chw)
Wer richtig denkt sinnvoll schenkt
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Danke liebe Kunden für Ihr Vertrauen das ganze Jahr.
Genießen Sie Weihnachten und starten Sie mit klarem Blick in das Neue Jahr!
Schlanders
„Lou & Horst“
Unterdem Titel „Lou & Horst“ kombinierte das Team der Bibliothek Naturns in Zusammenarbeit mit „Kultur Naturns“ die Vorstellung der Bibliografie von Lorenz Blaas, alias „Lou“, mit der anschließenden Vernissage der Kunstausstellung von Horst Ringel.
Im ersten Teil des Abends erzählte Michl Schaller aus Lorenz Blaas` Leben, indem er Auszüge aus dessen Bibliografie „Lou, Philosoph der Tiere (und Menschen)“ vorlas, welche 2024 von Christine Losso verfasst wurde. Es ist die Geschichte von dem einst stotternden und von Selbstzweifeln geplagten Lou, der während seiner Kindheit immer wieder sowohl vom alkoholkranken Vater als auch von Lehrern schikaniert und tyrannisiert wurde. Trotz der Demütigungen schaffte er es, seinen Weg zu finden, lernte Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und so aus auch aus negativen Erlebnissen wertvolle Erfahrungen zu gewinnen. Bereits in sehr jungen Jahren erkannte er, vor allem durch das Hüten im Matscher Tal, seine Affinität zur Natur, zu den Tieren und vor allem zu den Hunden. Seine gesammelten Erfahrungen gibt er heute Hundebesitzern vor allem bei gesundheitlichen Fragen zu ihren Vierbeinern weiter. Zudem unterstützt er sie in schwierigen Situationen, die sich im Umgang mit ihren Tieren ergeben, oder, wie Lou es formuliert: „I
zurechtzukemmen“-alles eine Frage des Blickwinkels.
Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen der Erinnerung an den Grafiker und Künstler Horst Ringel, wobei Peter Erlacher aus dessen Leben erzählte: Horst Ringel wurde 1933 in Dresden geboren, wo er die Ausbildung zum Grafiker absolvierte. Ende der 80er Jahre zog er nach Naturns, wo er sich durch die aktive Tätigkeit im Theaterverein und das Anbieten von Malkursen bald in die Dorfgemeinschaft integrierte. Zudem war Horst Ringel täglicher Stammgast in der Bibliothek, wo er stundenlang Zeitschriften las und für ihn interessante Artikel kopierte, über welche er gerne mit Bekannten diskutierte. Seinen besonderen und auch etwas skurrilen Charakter (zum Beispiel nutzte er den Kühlschrank nur, um darin Bücher aufzubewahren) lernte auch Lou kennen: Horst Ringel arbeitete für einige Zeit als dessen Küchenhilfe, aber der Koch musste akzeptieren, dass sein Gehilfe, auch während des Kochens immer wieder ohne ein Wort zu verlieren, in seinem Zimmer verschwand um zu malen. Dennoch, so Lou, „hatten wir einen sehr guten Weg für das Miteinander gefunden“. Als Horst Ringel am 12.12.2024 verstarb, hinterließ er eine ansehnliche Sammlung seiner Werke, darunter vor allem Portraits und Plakate, welche im Anschluss der Veranstaltung betrachtet und gegen eine freiwillige Spende erworben werden konnten.
„Lou & Horst“ war der Titel der Vorstellung der Bibliografie von Lorenz Blaas und die Kunstausstellung von Horst Ringel
SCHLANDERS/TAG DER OFFENEN TÜR
TFO Schlanders – viel Theorie und viel Praxis
Was mache ich nach der Mittelschule?
Für alle Schüler:innen ist es die erste wichtige Entscheidung nach Abschluss der Pflichtschule. Mit dieser Frage müssen sich Schüler und Eltern bereits in der zweiten Klasse Mittelschule beschäftigen. Um die Entscheidung zu erleichtern, gibt es die Tage der offenen Türen, Schnuppertage und die Vorstellung der Schulen in den einzelnen Mittelschulen. Am Samstag, den 15. November lud die TFO, die Technologische Fachoberschule Schlanders, zu einem Tag der offenen Türen von 8:30 bis 14:00 Uhr ein. Im 15-Minuten Takt wurden die interessierten Mittelschüler:innen und Eltern in Kleingruppen von den Schülerinnen durch die 5 Stationen geführt. Geboten wurde ein allgemeiner Überblick über die Schule, die Fächer und die verschiedenen Projekte. Beim Besuch der Spezialräume (Chemie- und Physiksaal, Elektronik Labor, Zeichensaal, Mechatronik Labor und die Werkstätten) haben die Lehrpersonen und Schüler nicht nur informiert, sondern es wurden auch kleine Experimente und Beispiele aus dem Unterricht vorgeführt. So konnten die Schüler und Eltern einen Einblick in den Schulalltag der TFO gewinnen. Betont wurde, dass es neben den theoretischen Fächern auch viel Praxis gibt und nach dem zweiten Schuljahr Spezi alisierungen in Schlanders (Maschinenbau, Mechatronik und Energie) und anderen Or ten in Südtirol angeboten werden. (hzg)
Lösung des Kreuzworträtsels und die Gewinner des Pizza-Gutscheins in der Pizzeria „SEM“ auf der Töll.
„VolkskrankheitRheuma“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels
Der Gewinner des Pizzagutscheines ist Kurt Koch aus Rabland, herzlchen Glückwunsch und einen vergnüglichen Pizza-Abend in der Pizzeria „Sem“ im Botango auf der Töll. Der Gutschein ist ab 27.11.25 abholbereit in der Vinschgerwind-Redaktion, Dantestraße 4, in Schlanders.
In dieser Ausgabe des Vinschgerwind haben wir das Kreuzworträtsel mit weihnachtlichem Glanz in die Beilage „Weihnachten im Vinschgau“ gepackt und dieses Mal gibt es 3 x 30 € Gutscheine vom Workershop in Schlanders.
Allen viel Rätselspaß, Unterhaltung und Muße beim Lösen. Wir verlosen drei im Wert von je 30€ im Workershop in Schlanders
STEHT SÜDTIROL
an Frauen
Hilfe vor Ort
BOZEN
Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen
Frauenhaus GEA
800 276433 | www.casadelledonnebz.it
Haus der geschützten Wohnungen des KFS
800 892828 | www.hdgw.it
BRIXEN
Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen
Frauenhaus Eisacktal
800 601330 | www.bzgeisacktal.it
BRUNECK
Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen
Geschützte Wohnungen Pustertal
800 310303 www.bezirksgemeinschaftpustertal.it
MERAN
Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen
Frauenhaus „Frauen gegen Gewalt“
800 014008 | www.frauengegengewalt.org
BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
Bildungsausschuss Tarsch
Bildungsausschuss Schlanders
SCHLUSS MIT DEM TABU
BUCHVORSTELLUNG MIT DR. MARTIN STEINKASSERER, PRIMARARZT FÜR GYNÄKOLOGIE, SOWIE BRIGITTA WILLEIT, JOURNALISTIN UND AUTORIN
Wann?
Donnerstag, 11. Dezember, 19.30 Uhr g, r Wo?
Krankenhaus Schlanders (Eingangsbereich)
BEGRÜSSUNG:
Heinrich Fliri, Dr. med. Kurt Habicher
MODERATION: Dr. Josef Bernhart
Bildungsausschuss Graun
Oberländer Advent 2025
Fr., 28. Nov 14:30 Uhr RESCHEN Mitmachlesung mit Ingrid Hofer und Teddy Eddy für Kinder ab 3 Jahren im Vereinssaal von Reschen
So., 7. Dez 17:00 Uhr LANGTAUFERS Lichterwanderung von Pazin bis Perwarg Besinnliche Texte und Bläser der Hoadr Musi
So., 14. Dez 10:00 Uhr RESCHEN Im Turnsaal der alten Volksschule Segnung der Krippen Besichtigung der Krippen bis 14 Uhr
So., 14. Dez 17:00 Uhr GRAUN
Advent in der Pfarrkirche von Graun mit besinnlichen Texten, dem Kirchenchor von Graun und der Jugendkapelle der MK Reschen
So., 21. Dez 17:00 Uhr St. VALENTIN
Advent in der Pfarrkirche von St. Valentin mit besinnlichen Texten, der Hoadr Schlossberggruppe, Bläsern der Hoadr Musi und Ensembles der Musikschule
Nach jeder Adventsaktion gibt es Getränke und Gulaschsuppe und/oder Gebäck. Die Kosten dafür übernimmt der Bildungsausschuss Graun Bei jeder Adventsaktion stellen wir eine Box für Freiwillige Spenden auf Diese übergeben wir der Vinzenzkonferenz Graun im Vinschgau Wir bedanken uns bei allen Vereinen, Verbänden, Mitwirkenden und Helfenden und allen Teilnehmenden bei den verschiedenen Adventsaktionen
20.12 CHRISTBAUMVERKAUF - Feuerwehrhalle ab 11:00 Uhr
21.12. ADVENTSKONZERT der MK Taufers i. M. - Pfarrkirche 16:00 Uhr
06.12. ZELTEN-BACKKURS mit Maria Luise und Erika - Schulturnhalle 14:00 Uhr
Testimonial: Sarah Bernardi
07.12. ADVENTSBASTELN für Kinder - organisiert von der BauernjugendDorfplatz 16:00 Uhr
24.12. FAMILIEN-CHRISTMETTEPfarrkirche 16:00 Uhr
Michael Pinggera
Bildungsausschuss Mals
Michael ist seit 2021 Jahren ehrenamtlich im Bildungsausschuss Mals als Vorsitzender tätig.
Einer von 112 Ehrenamtlichen im Bildungsausschuss
BILDUNGSARBEIT
Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein? Malser Bildungsherbst/Malettes und Gabriel Grüner Preisverleihung. Das Team des BA Mals versucht jedes Jahr ein attraktives, abwechslungsreiches und spannendes Bildungsangebot zu schaffen - v.a. im Herbst. Der BA Mals ist sehr stolz darauf, alljährlich den Gabriel-Grüner-Schülerpreis und das Gabriel-Grüner-Stipendium in Mals abhalten zu können. Alle zwei Jahre findet bei uns auch die Jury Sitzung zu diesen Preisen und auch zum Hansel-Mieth-Preis statt.
IM GESPRÄCH
Fabi
Was hat dich motiviert ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
Ehrlich gesagt, wurde ich überredet dem BA Mals beizutreten. Damals wusste ich selbst noch nicht genau, was der BA alles organisiert, plant und durchführt. Da ich an Kultur, Bildung und Gesellschaft interessiert bin, habe ich mir gedacht: „Ich schaue mir das mal an“. Und seitdem bin ich dabei. Wir haben ein tolles, motiviertes und kreatives Team, mit denen die Arbeit eine Menge Spaß macht und sie nehmen mir auch sehr viel Arbeit ab.
Wie oft wurdest du gefragt: Was ist oder tut eigentlich ein Bildungsausschuss?
Eigentlich weniger, wie ich es mir gedacht habe, mehr von jüngeren Personen und Personen meines Altes. Zu Beginn wusste ich auch nicht genau, was ein BA alles macht und war anschließend überrascht wieviel Arbeit und Organisation dahinter steckt.
Welches Bildungsangebot kam gut an?
Ich habe den Eindruck, dass alle Angebote gut ankamen, vor allem, wenn es um geschichtliche und gesellschaftliche Themen geht, welche die Bevölkerung der Gemeinde Mals direkt betreffen. Ich glaube die beste Rückmeldung haben wir bei der 30-Jahr-Feier bekommen. Dabei haben wir die verschiedenen Angebote und Veranstaltungen in allen umliegenden Dörfern/Frak-
tionen der Gemeinde abgehalten und eine sehr positive Resonanz erhalten.
GESELLSCHAFT
Was ist wichtiger im Leben: der Weg oder das Ziel Ist schwierig zu beantworten, weil Beides wichtig ist. Den Weg finde ich jedoch wichtiger, denn es passiert oft, dass man in eine Sackgasse gerät und anschließend kehrt machen oder sich einen anderen Weg suchen muss. Der Prozess und die Erfahrungen, welche auf dem Weg gesammelt werden, sind essenziell für das ganze Leben. Man wächst und lernt auf dem Weg zum Ziel.
Technologie machen und sollen immer noch unseren „Hausverstand“ benutzen.
Welche Apps sind auf deinem Handy am Startbildschirm platziert?
Viel zu viele - Die wichtigsten: Wecker, Wallet, WhatsApp und der Browser
Wieviel Zeit am Tag ist handyfrei?
Leider zu wenig, da heutzutage arbeits- und freizeitmäßig viel über das Handy läuft. Meine Tochter muss mich sehr oft ermahnen mein Handy wegzulegen. Deshalb bemühe ich mich, es wenigstens beim gemeinsamen Essen und Filmabend wegzulegen.
Ist das Ehrenamt in Südtirol noch zu retten?
Ich hoffe es. Das Ehrenamt in Südtirol ist etwas ganz Besonderes, ich würde sogar sagen ein besonderes Kulturgut. Ohne Ehrenamt sind wir in so vielen Bereichen aufgeschmissen. Sei es Sport, Kultur, Musik, Feuerwehr, Weißes Kreuz, … es ist ein unverzichtbarer Teil unserer Südtiroler Gesellschaft. Wir brauchen es, damit unsere Gemeinschaft, Bräuche, Dörfer lebendig bleiben und gleichzeitig ist es auch ein soziales und integratives Auffangbecken.
Macht dir die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz Angst?
Nein, überhaupt nicht – da bin ich optimistisch. Jede Technologie ist nur ein Werkzeug und birgt Risiken aber auch Chancen. Es kommt darauf an, wie wir damit umgehen. Mehr Angst machen mir die Menschen, welche diese Technologie missbrauchen. Wir müssen die KI reflektiert und bewusst nutzen und einsetzen. Vorteile sehe ich z.B. in Bereichen wie Medizin, Forschung, Technik, Datenanalyse und Effizienzsteigerung in Unternehmen. Nachteile gibt es in den Gebieten wie: Datenschutz, Bilder und Videos. Auf jeden Fall dürfen wir uns aber nicht abhängig von dieser
PRIVATES
Lieblingsort?
Egal, Hauptsache mit und bei meiner Familie.
Lieblingsbuch?
Der Herr der Ringe
Was nimmst du auf eine einsame Insel mit?
Schweizer Taschenmesser, Panzertape, Seil, eine Portion Humor und einen Volleyball von Wilson. Was regt dich auf?
Ungerechtigkeiten jeglicher Natur
Letztes Mal herzhaft gelacht?
Zu Hause, aber das kann ich in der Zeitung öffentlich nicht erzählen
Ansonsten beim Theater in Laatsch „A setta Thiattr af Lootsch“, da haben wir Tränen gelacht
Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
Mit dem Elektroauto und 4 % Akku schweißgebadet in Meran umhergefahren, um eine günstige Schnellladesäule zu finden
Schönste Erinnerung aus der Kindheit?
Fußball spielen auf dem „Mala-Peppi-Plotz“ in Laatsch – quer über die Straße. An Weihnachten zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder Prinzessin Fantaghirò schauen
Titel deiner Autobiografie?
Warum einfach, wenn`s auch kompliziert geht
Samstag, 22.11.2025
Traditioneller Kirchtagsmarkt
Katharinamarkt
Schluderns
Schluderns
Reges Markttreiben trotz bissiger Kälte
er Katharinamarkt - heuer am 22. November 2025 - zählt zu den beliebtesten Märkten im Jahreskreis. Und er ist ein Baustein der Katharinawoche. Diese wurde am 15. November von der Gemeindereferentin Sonja Abart im Beisein des KFS-Teams mit einem Filmabend im Kulturhaus eröffnet. Auf dem Programm standen Lesungen, Vorträge, Bastelstunden, das Kirchtagfest... und eben auch der traditionelle Markt. Trotz klirrender Kälte ließen es sich Marktbesucherinnen und Besucher aus Schluderns und Umgebung nicht nehmen, ihre Runden zu drehen. Viele waren auch zur Enthüllung der Olympiatafel gekommen (siehe Bericht auf S. 59). Das MarktOK-Team um Michaela Rainer Lingg hatte für eine ansprechende Vielfalt der Angebote gesorgt, mit vielen regionalen Produkten. Es gab Selbstgefertigtes aus Holz, Wachs, Garn, Blumen und natürlich auch bunte Luftballons für die Kleinen. Alle Hände voll zu tun hatten die Helferinnen und Helfer an den Versorgungsständen. „ZiachorgelspielerInnen“ umrahmten das rege Markttreiben. (mds)
Adventszauber in der Gärtnerei Schöpf
Die Gärtnerei Schöpf in Vetzan verwandelte sich am 22. und 23. November 2025 in eine Adventswerkstatt. Rechtzeitig vor dem ersten Adventwochenende konnte der Adventkranz für Zuhause unter der Anleitung der Floristinnen der Gärtnerei Schöpf selber gebunden werden. Viele Besucherinnen und Besucher, besonders die Kinder, ließen ihrer Kreativität freien Lauf und verzierten ihren Adventskranz ganz nach ihrem persönlichen Geschmack.
Abseits davon beeindruckte die traditionelle Adventsausstellung einmal mehr mit vielen weihnachtlichen Ideen, mit festlichen Dekorationen oder mit farblich abgestimmten Arrangements und Gestecken. Pink, Rot, Grün, Weiß oder Braun gaben im wahrsten Sinne des Wortes den Ton an. Prächtige Weihnachtssterne, Christrosen, Amaryllis und Orchideen flankierten als Adventsfloristik die Ausstellung. Die Gärtnerei Schöpf ist bekannt für ihre aufwendig gestaltete Adventsausstellung und der Besuch der Veranstaltung, heuer unter dem Motto „Wissen, wie Freude wächst“, jedes Jahr ein Fixtermin zahlreicher Besucherinnen und Besucher. (ap)
PR-INFO GÄRTNEREI SCHÖPF/VETZAN Fotos:
Neue Vinschger Bahn 2026 in Betrieb.
Alle Informationen: vinschgaubahnstark.suedtirolmobil.info
Vinschger Bahnlinie: 25.000-Volt-Spannung ab Dezember 2025
Fahr- und Stromversorgungsleitungen Vinschger Bahn
Ab Montag, 15. Dezember 2025, 05:00 Uhr, stehen die Fahrleitungen und Stromversorgungsleitungen der Vinschger Bahnlinie zwischen dem Bahnhof Laas und dem Bahnhof Meran ständig unter Spannung. Die Nennspannung beträgt 25.000 Volt AC, damit ist eine direkte oder indirekte Berührung (auch mit Stöcken, Stangen, Seilen etc.) der Leiter und Isolatoren gefährlich und potenziell tödlich.
Ab Samstag, 3. März 2025, 05:00 Uhr, stehen die Fahrleitungen und Stromversorgungsleitungen der Vinschger Bahnlinie zwischen dem Bahnhof Laas und dem Bahnhof Mals ständig unter Spannung. Die Nennspannung beträgt dann 25.000 Volt AC, damit ist eine direkte oder indirekte Berührung (auch mit Stöcken, Stangen, Seilen etc.) der Leiter und Isolatoren gefährlich und potenziell tödlich Fahrzeuge dürfen eine Gesamthöhe von 4 Metern vom Boden (einschließlich der eventuell mitbeförderten Personen) nicht überschreiten; Leitern, Stangen und dergleichen sind waagrecht zu befördern.
Fahrzeuge dürfen eine Gesamthöhe von 4,30 Metern vom Boden (einschließlich der eventuell mitbeförderten Personen) nicht überschreiten; Leitern, Stangen und dergleichen sind waagrecht zu befördern.
Im Falle eines Unfalls darf die Person, die noch in Kontakt mit den elektrischen Leitungen steht, nicht berührt werden – auch nicht indirekt. Verständigen Sie in diesem Fall die Landesnotrufzentrale (112).
Im Falle eines Unfalls darf die Person, die noch in Kontakt mit den elektrischen Leitungen steht, nicht berührt werden – auch nicht indirekt. Es ist umgehend die Landesnotrufzentrale (112) zu verständigen.
Laas – Meran
Im Bau.
WOBI KREUZBICHL
Zwischen Ästhetik und Effizienz
Am Dorfrand von Latsch, unweit des Einkaufszentrums Herilu, befindet sich die sogenannte Erweiterungszone “Kreuzbichl”. Genau so nennt sich auch das neue Kondominium des Instituts für den sozialen Wohnbau, ein Gebäude, das insgesamt acht Wohnungen beherbergt und das eindrucksvoll zeigt, wie man mit einem begrenzten Kostenbudget das Maximale an Ästhetik und Funktionalität herausholen kann. Es ist gleichzeitig ein Vorzeigeprojekt, wie Qualität am Bau durch die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel von Vinschger Unternehmen und Handwerkern gelingt.
Fotos & Text: Angelika Ploner
Zwischen ästhetischem Anspruch und Kosteneffizienz: Das Kondominium „Kreuzbichl“ vom Institut für den sozialen Wohnbau vereint moderne Architektur, hohen Wohnkomfort und großes Kostenbewusstsein. Nach Schlanders und Martell wird in diesen Wochen das dritte Kondominium des Instituts für den sozialen Wohnbau fertig gestellt. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Gebäude, die dem Zweck des Sozialen Wohnbaus genügen den Spagat zwischen Kosteneffizienz und Ästhetik und Funktionalität schaffen.
Ein kompakter Baukörper mit einem kompakten Grundriss ist entstanden. Architektin Anna Grandi, zuständig für das Projekt “Kreuzbichl”, erklärt dem Vinschgerwind: „Wir wollten das Volumen bewusst kompakt halten, um großzügige Freiflächen für Spiel und Interaktion zu gewährleisten.” Ohne Platzverschwendung.
„Die acht Wohnungen wurden deshalb auf drei Ebenen aufgeteilt, sodass sie nur 300 Quadratmeter der 450 Quadratmeter der bebaubaren Fläche einnehmen.” Es war genau dieses Konzept der Ingenieursund Architektengruppe aus Bozen und Trient, namentlich Daniele Cappeletti, Michele Andreatta und Alessandro Bussana, das die Jury überzeugt und den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hat.
Ästhetisch präsentiert sich das Gebäude als linearer Baukörper, der sich durch eine einfache Symmetrie auszeichnet. Für eine ruhige, fast
schon erhabene Optik sorgt die Anordnung der Balkone und Fenster. Die Gliederung der Fassaden wird durch den Wechsel von Volumen der Terrassen bzw. Loggias bestimmt. Grau- und Weißtöne prägen das Erscheinungsbild: Weiß für die Außenwände, grau für die zurückgesetzten Balkone und die
Bereiche neben den Fenstern. Die dreifach verglasten HolzAluminiumfenster und -türen sind ebenfalls in grau gehalten. Das Gebäude beherbergt - wie bereits erwähnt - acht Wohnungen in verschiedenen Größen auf drei Etagen, während sich im Untergeschoss die Garage, die Kellerräume, die
Das Kondominium „Kreuzbichl“ in Latsch vom Institut für den sozialen Wohnbau zeichnet sich durch einen kompakten und schlichten Baukörper aus und schafft den Spagat zwischen Kosteneffizienz, Ästhetik und Funktionalität.
Der Eingang zum Kondominium befindet sich bewusst auf der hinteren, der Straße abgewandten Seite, um eine möglichst hohe Privatsphäre und Wohnqualität für die Bewohner zu gewährleisten.
Technikräume, der Reinigungsraum und der Lagerraum befinden. Der Eingang erfolgt über die der Straße abgewandten Seite. Die Zufahrt zur Tiefgarage befindet sich hingegen unmittelbar neben der Straße, „um den Fahrzeugverkehr innerhalb des Erweiterungsgebiets zu reduzieren.“ ▸
▸ Der Eingang zum Kondominium verfügt über einen überdachten Außenbereich und ausreichend Platz im Innenbereich, um Kinderwagen abzustellen. Von hier aus gelangt man zu den Wohnungen im Erdgeschoss und über das gemeinsame Treppenhaus mit elektrischem Aufzug zu den oberen Stockwerken und zum Untergeschoss. Die Verteilung der Wohnungen folgt einem genauen Konzept: Die zwei größeren Wohnungen mit einer Fläche von etwa 90 Quadratmetern, von denen eine barrierefrei ist, liegen im Erdgeschoss und verfügen über private Gärten.
Im ersten und zweiten Stock sind zwei Wohnungen mit einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern und vier Wohnungen mit einer Fläche von rund 70 Quadratmetern untergebracht. Rückspringende Balkone oder Loggias dienen hier als Freifläche. Das Raumangebot und die Ausrichtung variieren je nach Größe und bestehen aus Küchen- und Wohnbereich, einem Bad und kleinem WC und ein oder zwei Schlafzimmern. Jede der Wohnungen zeichnet sich durch ein durchdachtes Raumprogramm und hohe Wohn- und Lebensqualität aus. Viel natürliches Licht fällt ins Innere, dafür sorgen auch bodentiefe Fenster. Grandi: „Die
außen gelegenen Wohnungen sind als Durchgangsräume konzipiert, d. h. sie sind sowohl nach Süden als auch nach Norden hin offen, um einerseits die bestmögliche natürliche Beleuchtung und andererseits den besten Blick auf die dahinter liegenden Berge zu gewährleisten.“ Bereits mit dem ersten Schritt fällt der Blick direkt auf die umliegende Natur, die Berge und die Obstanlagen. In den zentral gelegenen Wohnungen sind die Wohnbereiche hingegen ausschließlich nach Süden ausgerichtet. Auch hier eröffnen breite Panoramaverglasungen traumhafte Ausblicke in die Umgebung und lassen die Natur Teil des
Wohngeschehens werden. Die Materialpalette ist eine kleine: Fliesen und Holz. Fliesen tragen die Böden im Wohnund Essbereich und in den Bädern. Durchbrochen werden diese von den Bödenbelägen in Eiche in den Schlafzimmern. In Lärchenholz sind hingegen die Türen gehalten. Alle Außenwände, die das Grundstück begrenzen, die privaten Gärten und die Rad- und Fußwege, sind aus Sichtbeton. Die Schutzgeländer der Balkone haben ein schlichtes Design, genauso wie die Zäune an den Begrenzungsmauern. Der Klimahaus A-Standard garantiert eine gute Energie-Bilanz. Zusätzlich
sind alle Wohnungen an das Fernwärmenetz angeschlossen. Ein weiteres Vorbildprojekt reiht sich demnach in das Portfolio des Sozialen Wohnbaus im Vinschgau ein. Es ist gleichzeitig ein Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie Qualität am Bau durch die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel von Vinschger Unternehmen und Handwerkern gelingt. Mit dem Generalunternehmen, der
Insgesamt acht Wohnungen beherbergt das Kondominium „Kreuzbichl“ des Sozialen Wohnbaus. Das Raumangebot und die Ausrichtung varrieren je nach Größe der Wohnungen.
Jede der Wohnungen zeichnet sich durch eine hohe Wohn- und Lebensqualität aus. Das hat zum einen damit zu tun, dass viel natürliches Licht ins Innere geholt wurde, zum anderen ist die Umgebung, die Natur, Teil des Wohngeschehens.
Holz- und Fliesenböden wechseln sich - je nach Nutzung - ab. Das schlichte Design außen zieht sich im Inneren fort. Ein Qualitätsbau ist durch die gutenZusammenarbeit der Vinschger Handwerker entstanden.
Firma Baumänner, die weitere Vinschger Handwerker ins Boot geholt hat, ist die Zusammenarbeit eine vorbildliche, darin sind sich die Verantwortlichen einig. Wenn lokale Firmen am Werk sind, dann gelingen auch jene – unvorhergesehenen - Herausforderungen, wie etwa die Stabilisierung des Untergrundes mit Pflöcken und Mikropfählen beim Projekt Kreuzbichl.
TORE UND ZÄUNE FÜRS LEBEN
7 Kraftwerke am Schlandraunbach
Schlanders-Schlandraunbach
Mit drei Laufkraftwerken, drei Trinkwasserkraftwerken und einem Beregnungskraftwerk wird der Schladraunbach seit Kurzem energetisch hervorragend genutzt. Nicht zu vergessen sind die ökologischen Verbesserungen gegenüber der Ausgangssituation.
Die Gemeinde Schlanders freut sich über die erneuerbaren Energiequellen und über Mehreinnahmen für den Haushalt.
von Erwin Bernhart
d. Wieland Günther
Dichtheitsprüfungen lt. EN 805 - EN 1610 / TV Inspktion EN 13508-2
Überprüfung der Druckrohrleitungen auf Dichtheit
Danke an die Bietergemeinschaft für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen
Dass der Schlandraunbach viel Potenzial für eine elektrische Nutzung hat, war vielen seit langem klar. Ein E-Werk hat der Sonderbetrieb E-Werk Schlanders (SGW) am Schlandraunbach betrieben. „Da ist mehr drin“, hat sich die Gemeinde Schlanders gesagt und Studien erarbeiten lassen. Die gingen hin bis zu einem Pumpspeicherkraftwerk (Ingenieurstudio Pohl), welches eine Stauung im Schlandrauntal vorgesehen hätte. Heftiger Widerstand bei Bauern und in der Bevölkerung hat diesen Ideen ein Ende gesetzt. Und auch die in wasserarmen Zeiten auftretenden Konflikte zwischen den Kortscher und den Schlanderser Bauern, die wohl Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte zurückreichen,
dürften die damaligen Gemein deverwalter nicht beflügelt haben, in Schlandraun eine sinnvolle hydroelektrische Nut zung anzugehen. Die Idee, den Schlandraunbach aufgrund seiner faszinierenden Fallhöhe besser hydroelektrisch zu nut zen, blieb allerdings lebendig. 2009 wurde der Malser Wasser bauingenieur Walter Gostner hinzugezogen, um zu überprü fen, wie sowohl Bach- und auch Trinkwasser hydroelektrisch genutzt werden könnten. Der damalige Präsident des damals noch bestehenden Sonderbetriebes E-Werk Schlanders Gottfried Niedermair, war mutiger Antreiber einer besseren Wassernutzung und als Direktor des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau mit den Wasserproblematiken an mehrfach genutzten Bächen, so auch am Schlandraunbach, bestens vertraut. Mit dem damaligen Refe-
Die Fassung für das Kraftwerk 1 wird. Als Spießrutenlauf bei den Ämtern, als unglaublicher Kraftaufwand auch bei den Diskussionen mit den Bauern wird die Zeit bis zur Verwirklichung im Rückblick empfunden. Lob für Ausdauer, Durchhaltevermögen und Überzeugungskraft spricht der Planer Gostner dem Gottfried Niedermair und vor allem dem damaligen Bürgermeister Dieter Pinggera aus. ▸
renten Reinhard Schwalt wurde mit der Idee von mehrstufigen Laufkraftwerken der Grundstein dafür gelegt, mit der Planung zu beginnen, die Ämter in Bozen von der Sinnhaftigkeit zu überzeugen und die entsprechenden Genehmigungen einzuholen. Nicht im Traum hat man sich allerdings damals ausrechnen können, wie lange es bis zur Umsetzung dauern
▸ 2010 erhielt Gostner den Auftrag, ein Einreichprojekt auszuarbeiten und beim damaligen Amt für Stromversorgung (heute Amt für Gewässernutzung) einzureichen. Das Wasserrechtsverfahren wurde 2012 gestartet und es kam überraschenderweise ein Konkurrenzprojekt von, so sagt es Gostner, „findigen Unternehmern aus dem Pustertal“. Die Wogen sind hochgegangen und diese Umstände wurden in Schlanders vor allem von Dieter Pinggera dazu genutzt, mit allen Akteuren an einen Tisch zu gehen. Dieter Pinggera ist über die vorgesehenen Entschädigungen, die ein Rahmenvertrag zwischen dem Südtiroler Energieverband und dem Bauernbund vorge-
sehen hatte, mit seinem Angebot z.B. bei den Sonnenberger Bauern hinausgegangen. Das war ein wichtiger Grundstein. Mit allen anderen Akteuren, mit allen Interessentschaften, mit allen Gruppierungen hat man geredet. Das ging soweit, dass alle diese Vereinigungen Rekurse gegen das Konkurrenzprojekt eingereicht haben. Beim kommissionellen „Lokalaugenschein“ im Ratssaal der Gemeinde Schlanders sind dann alle aufmarschiert, das Konkurrenzprojekt wurde mit den Rekursen überhäuft, dann zerpflückt und verrissen. Die Dienststellenkonferenz für den Umweltbereich hat das Pusterer Projekt negativ begutachtet.
Allerdings wurde ein Teil des Gostner-Projektes auch negativ
Ausführung der Baumeisterarbeiten
Wir möchten uns für die gute Zusammenarbeit bedanken!
links: Fassung Schupferquelle
rechts: der Bau für die Fassung Zahlwahl Herausfordernde Baustellen in Schlandraun
begutachtet und zwar das heutige Kraftwerk III am untersten Abschnitt des Schlandraunbaches. Das in Schlanders mit den Bauern austarierte Gesamtkonzept, in dem Leitungsmieten als Abgeltung vorgesehen waren, wurde so in Frage gestellt. Man war im Jahr 2017 angelangt.
Zwischen Politik und Landesämter
Viele der Ämter in Bozen hielten aus unterschiedlichen Gründen an der negativen Bewertung fest. Der beauftragte Techniker Gostner und die Gemeindepolitik von Schlanders mit Dieter Pinggera an vorderster Front pendelten zwischen Politik und
Landesämtern hin und her. In den Landesämtern blieb man stur, obwohl das Gesamtkonzept sehr überzeugend und auf guter Basis war. Da sind einige Jahre ins Land gezogen.
Ein Beispiel führt Gostner an: Der Bach ist in wasserarmen Zeiten trocken gelaufen. Das Projekt sehe aber vor, dass die 30 Sekundenliter Restwassermenge in jedem Fall eingehalten würden: „Von Nichtschnaufen auf Schnaufen für die Fische ist es ein großer Unterschied.“ Für die Ökologie ist das ein Quantensprung.
Irgendwie und irgendwann ist es dann, auch mit Hilfe der höchsten Politik, durchgegangen.
Mit Hilfe einer Konsortial GmbH wurde der Bau 2023 in
Für unser Team suchen wir Verstärkung: Maurer-Vorarbeiter-Hilfsarbeiter
Angriff genommen. Spezialisierte Tiefbau-Firmen wie etwa die Marx AG, die sich in steilem Gelände, bei Wind und Wetter, in gefährlichen Situationen zu bewegen, vermögen wussten die Arbeiten fristgerecht abzuschließen. „Andibau“ und „Vinschgerbau“ hingegen realisierten die Wasserfassungen und Krafthäuser, ebenfalls auf bravuröse und zuverlässige
Weise. Technisch versierte und aufeinander abgestimmte Südtiroler Betriebe haben die technischen Einrichtungen bereitgestellt. EN-CO war gemeinsam mit den Partnern Sora, Tschurtschenthaler (beides Turbinenbauer) und Elektro Clara (Steuerungstechnik) verantwortlich für die elektromaschinelle Gesamtausrüstung des Projekts. Im Rahmen dieser Zusammen-
arbeit hat EN-CO zusätzlich die Automation und Visualisierung der Wasserverteilung sowie die Mittelspannungsverteilung realisiert.Das Resultat kann sich sehen lassen.
Denn es sind drei Laufwasserkraftwerke entlang des Schlandraunbaches entstanden. Ein viertes ist mit dem Beregnungskraftwerk Zahlwaal hinzugekommen. Parallel dazu
und in einem viel kleinerem Maßstab sind entlang der neu verlegten Trinkwasserleitung aus den Schupfer- und Schimpfesquellen drei Trinkwasserkraftwerke entstanden. Gostner sagt scherzhaft: „Aus 1 mach 7“. Und heuer sind bis zum September insgesamt bereits rund 20 Millionen Kilowattstunden erzeugt worden. ▸
Ausführungen unserer Hoch- und Tiefbauarbeiten im Schlandrauntal
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Andreas Oberdörfer I-39028 Schlanders (BZ) 339 3437690 - info@andi-tiefbau it
Das Resultat aus Sicht der Landwirtschaft: Mit der Installation der Kraftwerkskette und dem austarierten Wasserzuteilungssystem dürfte der Schlandraunbach befriedet sein. Die Obmänner der Konsortien in Schlanders und in Kortsch haben per App einen Live-Zugriff auf die Wasserflüsse an der unglaublich ausgeklügelten Zahlwaalfassung. Die Obmänner entscheiden, wer wieviel Wasser für die Beregnung erhält. Die Firma En-Co hat diese Steuerungstechniken ermöglicht. Die Waale, der Neuwaal und der Talatschwaal, erhalten ihr
konzessioniertes Wasser. Der Forrawaal, ganz oben am Sonnenberg, bezieht sein Wasser aus dem Maneidbach und der ist von einer Wasserfassung ohnehin nicht betroffen.
Aus Sicht der Ökologie: Weil im April und Anfang Mai zu wenig Wasser zur Verfügung gestanden hat und die Konzessionsmengen nicht entnommen werden konnten, hat das zu Konflikten unter den Nutzern geführt. Im unteren Abschnitt war in dieser Zeit manchmal kein Restwasser vorhanden. Der Bach lief trocken. Die ökologische Funktionsfähigkeit
war enorm beeinträchtigt. Mit der garantierten Restwassermenge von 30 Sekundenlitern wird dem Missstand abgeholfen.
Aus Sicht der Gemeinde:
Die Gemeinde Schlanders kann sich über eine neue und lukrative Einnahmequelle freuen. Die bisherige durchschnittliche Ernte von rund 7 Millionen Kilowattstunden beim mittlerweile stillgelegten E-Werk dürfte auf das Dreifache anwachsen. Die rund 19 Millionen investierten Euros sind demnach gut angelegtes Geld.
Präzision in Schlandraun.
MARX meistert komplexen Bauauftrag:
Das Kraftwerksprojekt in Schlandraun zeigt, worauf man bei MARX seit Generationen baut: Erfahrung, Präzision und Qualität.
Wenn Technik, Planung und Umsetzung perfekt zusammenspielen müssen, zählt Verlässlichkeit –und genau dafür steht das Familienunternehmen MARX seit 1957.
Der Haider See und seine Wasservögel zur herbstlichen Zugzeit
Der Haider See liegt auf 1.450 Metern Meereshöhe und ist nach dem Kalterer See der zweitgrößte Natursee in Südtirol, wenn man die Stauseen nicht mitzählt. Er liegt in einem Becken aus Gneisphyllit und ist durch beidseitige Murkegel abgedämmt worden. Hanspaul Menara und Josef Rampold geben im Buch „Südtiroler Bergseen“ (Athesia Verlag Bozen 1976) für den Haider See folgende Maße an: 2,34 km Länge, 0,63 m Breite (Oberfläche 0,89 km²) und 7 m Tiefe (Messung nach Pesta). Die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz gibt eine maximale Wassertiefe von 15,5 m, eine mittlere Wassertiefe von 7,6 m, ein Wasservolumen von 6,6 Mio m³, ein Wassereinzugsgebiet von 33,97 km² und eine Uferlinie von 4,7 km an. Den Zufluss erhält der Haider See von der jungen Etsch am Nordufer und vom Zerzer Bach am Westufer. Der See wird schon 1326 urkundlich erwähnt, als der Tiroler Landesfürst König Heinrich von Böhmen den Mönchen der Karthäuser Siedlung Allerengelsberg in Schnals die Fischereirechte überlässt.
Der ökologische Zustand
Der ökologische Gesamtzustand des Haider Sees ist laut Wasserrahmenrichtlinie gut. Die Untersuchungen des Phytoplanktons und des Makrozoobenthos ergaben einen sehr guten Zustand der Makrophyten, der Diatomeen, der Fische und der Chemie einen guten Zustand. Die Landesagentur für
Umwelt und Klimaschutz schreibt auf ihrer Homepage zum Haider See: „Aus der Analyse des zeitlichen Verlaufs der vorliegenden Daten geht hervor, dass die in den ersten Untersuchungsjahren (Beginn 1979) gelegentlich beobachteten GesamtphosphorGipfel sich zunehmend abgeflacht haben und eine generelle Abnahme der Nährstoffkonzentrationen zu beobachten ist. Die Gesamtphosphor-Konzentrationen schwanken in der oberflächlichen Wasserschicht zurzeit zwischen 25 und 4 µg/l, wobei die niedrigsten Werte meist im Herbst und die höchsten Werte im Frühjahr gemessen werden. Grund dafür könnte die Schneeschmelze sein. Seit dem Jahr 2003 ist ein Anstieg der Chloridkonzentrationen zu verzeichnen: die höchsten Werte werden jeweils im Frühjahr gemessen, was darauf schließen lässt, dass der Anstieg mit der Salzstreuung auf der Staatsstraße entlang des Ostufers in Zusammenhang steht. Außerdem ist ein deutlicher Anstieg der Sulfat-Konzentrationen zu beobachten, der wahrscheinlich hauptsächlich auf das Abschmelzen von Permafrost in den höchstgelegenen Bereichen des Einzugsgebietes zurückzuführen ist.“
Schutzmaßnahmen
Als Schutzmaßnahmen schlägt die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, den Eintrag der Abwässer aus landwirtschaftlichen Betrieben zu vermeiden. Die Dunglegen in unmittelbarer Nähe des Zuflusses
sollten entfernt werden. Eine sachgemäße Düngung bedeutet die Ausbringung von Dünger nur während der Vegetationsperiode, wenn die Nährstoffe sofort aufgenommen werden. Im Jahr 2022 wurde eine genaue Studie über den Zustand des Sees, Ursachen seiner Beeinträchtigung und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in Auftrag gegeben.
Zuzug von Wasservögeln
In den letzten Jahren konnte am Haider See beobachtet werden, dass zunehmend neue Arten von Wasser- und Schwimmvögeln einziehen. Nicht nur die Anzahl z.B. der kosmopolitischen Art Blässhuhn steigt, sondern es wandern auch neue Arten ein. Genannt sei in diesem Zusammenhang etwa die Reiherente und die zahlenmäßige Zunahme ihres Bestandes. So spektakulär sie aussehen und sich gekonnt zur Schau stellen, ist der Einzug und die Brut der Höckerschwäne ökologisch kritisch zu bewerten. Höckerschwäne sind sehr territorial und konkurrenzieren und verdrängen ab einer bestimmten Dichte kleinere Arten von Wasservögeln. Besonders artenreich ist die Wasservogelfauna am Haider See zur Zeit des herbstlichen Vogelzuges, bevor der See zufriert. Dann sind nicht nur die brütenden Arten, sondern auch rastende Arten auf ihrem Zug in den Süden zu beobachten. Mit den Fotos von Dietmar Gander und Dr. Horand Maier und anderen stelle ich ein paar Arten im Bild vor.
Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Cäcilia, 22. November 2025
Foto: Wolfgang Platter
(Anas crecca)
Höckerschwan (Cygnus olor)
Reiherente (Aythya fuligula), Weibchen und Männchen mit Geschlechtsdimorphismus im Federkleid
Männchen der Reiherente im Balzkleid
Knäckente (Anas querquedula)
Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Stockente (Anas platyrhynchos) Weibchen und Männchen.
Blässhuhn (Fulica atra) mit Spaltlappenfuß
Haubentaucher (Podiceps cristatus), Weibchen und Männchen ohne Geschlechtsdimorphismus.
Krickente
Eine kurze Winterpause
Fußball - Die Hinrunde der Ober- und Landesliga endet am ersten Dezemberwochenende (07.12.). Während für die Oberliga die Pause bereits Ende Januar endet, pau siert die Landesliga zwei Wochen länger und beginnt am 8. Februar wieder. (sam)
Amateurligen pausieren bereits
Amateurligen - Für die Teams der Amateurligen hat die Winterpause bereits begonnen, das letzte Spiel der Hinrunde wurde am vergangenen Wochenende ausgetragen. Für diese Mannschaften geht die Meisterschaft erst wieder im März weiter. (sam)
Vom Sensationsteam zum Sorgenkind
Was ist bloß mit Partschins los? In der vergangenen Saison sorgte das Team mit seinen Auftritten in der Oberliga für Furore und feierte am Ende die erfolgreichste Oberliga-Meisterschaft in der Vereinshistorie. Doch in der neuen Spielzeit ist von diesem Glanz kaum noch was übriggeblieben. Die Mannschaft befindet sich im Tabellenkeller.
Von Sarah Mitterer
Dreht man das Rad der Zeit um fast genau 365 Tage zurück, so sah die Partschinser Fußballwelt ganz anders aus. Das Team von Luca Lomi war der Schrecken der Gegner und stets für eine Überraschung gut. Die Vinschger Elf zeigte sich unberechenbar, torgefährlich und lieferte konstant starke Leistungen. Doch das aktuelle Bild ist ein völlig anderes, denn man steckt mitten in einem Formtief. Dabei hatte der Saisonauftakt noch so vielversprechend begonnen, es schien, als würde man dort anknüpfen, wo man im Mai aufgehört hatte. So besiegte man zum Auftakt Comano. Doch diesen Schwung nahm man nicht in die folgenden Partien mit. Partschins reihte gleich vier Niederlagen aneinander.
Mehr als einen Monat wartete Partschins auf den nächsten Erfolg. Erst Anfang Oktober gelang gegen St. Pauls ein dringend benötigter Sieg. Zwei Unentschieden sorgten immerhin für kleine Lebenszeichen, doch der große Befreiungsschlag blieb bisher aus. Zwar konnte man das direkte Duell mit Schlusslicht Gherdeina mit 2:1 für sich entscheiden, doch weiterhin steckt man in der Abstiegszone fest. Sucht man nach möglichen Gründen für die schwache Hinrunde, fällt in der Statistik eines sofort ins Auge: Partschins hat fast doppelt so viele Tore kassiert, wie es selbst erzielt hat. Lediglich 10 Treffer konnten bisher bejubelt werden, während man bereits 19 Gegentore hinnehmen musste. Diese Minusstatistik ist unter anderem auch ein Grund, weshalb der Höhenflug aus dem
oben: Olaf Stark (weiß) und Partschins befinden sich im Formtief
links: Armin Rungg (weiß) im Zweikampf
Vorjahr nicht wiederholt werden konnte. Eines ist allen klar: Es müssen endlich Siege her, will man nicht auf den Abstiegsplätzen überwintern. Dass sogar noch ein Platz im Mittelfeld möglich ist, beweist ein Blick auf die Tabelle.: Nach 12 Spieltagen trennen den Tabellenletzten lediglich fünf Punkte von Platz 8 (Comano). Somit ist für Partschins (Position 15 mit 11 Zählern) weiterhin ein Platz im Mittelfeld möglich – vorausgesetzt, das Team gewinnt die letzten drei Spiele der Hinrunde und die Konkurrenten vor ihnen lassen Punkte liegen. Besser läuft es für die Partschinser im Landespokal. Dort steht man im Viertelfinale, das für Derby-Fans ein besonderes Highlight sein wird. Denn der Gegner ist der Lokalrivale aus Naturns. Das Spiel findet am 18. März statt.
Olympische Ehrentafel für Dorothea und Roland
Anlässlich der Olympischen Winterspiele Mailand-Cor tina 2026 wurden in 32 Südti roler Gemeinden aus denen die Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner stam men bzw. in denen sie wohnen Tafeln aufgestellt, auf denen deren olympische Erfolge er sichtlich sind. Dorothea Agetle und Roland Ruepp haben zehn paralympische Medaillen nach Schluderns gebracht. Die Tafel ihnen zu Ehren am Rathaus platz wurde am Samstag, 22. November 2025, zu den Klän gen der Musikkapelle feierlich enthüllt. Es herrschte eisige Kälte, gewissermaßen ganz den oft frostigen olympischen Wettkampfbedingungen angepasst, wie BM Heiko Hauser meinte. Er ließ die Erfolge der Sportlerin/des Sportlers Revue passieren. Dorothea Agetle eroberte im Skilanglauf zwei olympische Silber- und vier Bronzemedail-
mer 1994 Nagano 1998).
Roland Ruepp startete mit einer Silbermedaille im Skilanglauf in Nagano 1998 ins Olympiaabenteuer, das er dann als Doppelolympiasieger 2002 mit zweimal Gold im Skilanglauf (5 km und 10 km) und einer Bron-
PR-INFO OLYMPIASHOW ON FIRE 2026
„Wir
freuen uns auf Olympia!“
Neben olympischem Edelmetall erzielten Agetle und Ruepp viele weitere Spitzenergebnisse darunter auch bei Weltmeisterschaften. Die großartigen Leistungen lobten Josef Platter vom VSS, Markus Kompatscher von der VSS-Behindertengruppe,
Olympische Ehrentafel für Roland Ruepp und Dorothea Agetle (vorne); hinten v. l. Günther Platter, Heiko Hauser, Rudi Trafoier, Sonja Abart, Josef Platter, Markus Kompatscher, Werner Platzer und Karl Ruepp
Rudi Trafoier, Präsident des ASV-Schluderns und der Obmann der Raika Prad-Taufers Günther Platter. Es gratulierten Gemeinderatsmitglieder, Vertreter der Vereine, ehemalige Schludernser Sportpräsidenten, Verwandte und Bekannte aus nah und fern. (mds)
Winter Games Opening Show Südtirol Alto Adige Stadthalle BZ Palasport 2026 30.01.
Mit ON FIRE 2026 feiert Südtirol am Freitag, 30. Jänner 2026 in der Bozner Stadthalle den Auftakt zu den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026. Mit 152 mitwirkenden Südtiroler Künstlerinnen und Künstlern vereint diese feurige Abendshow Musik, Tanz, Gesang, Akrobatik, Sport und Gemeinschaft zu einem Erlebnis, das die olympische Idee in ihrer ganzen Strahlkraft erlebbar macht. Im Mittelpunkt der Show steht das Feuer, das wir alle in uns tragen - jene Kraft, die uns ermutigt, Grenzen zu überwinden, die uns im Alltag inspiriert, uns antreibt und Menschen miteinander verbindet. Auf der Bühne verschmelzen berauschende Musik, bewegende Bilder und einzigartige Darbietungen zu einem Fest voll Energie, Leidenschaft und Entschlossenheit. Besonders gefeiert werden die Künstlerinnen und Künstler, sowie Sportlerinnen und Sportler unseres Landes, deren Talent, Hingabe und Strahlkraft Südtirol weit über die Grenzen hinaus sichtbar macht. So wird ON FIRE 2026 zu einem Abend, der die Brücke schlägt von Südtirol hinaus in die Welt - getragen vom olympischen Geist der Freundschaft, der Inspiration und des Triumphs.
Tickets für die große Olympiashow ON FIRE 2026 eignen sich auch ideal als Weihnachtsgeschenk.
Weitere Infos zur Show: www.onfire2026.it
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Volleyballauftakt und neue Sportkleidung
Die Begegnung mit den 56 begeisterten Volleyballspielerinnen des ASV Mals beim Fototermin in der Sporthalle des Oberschulzentrums Claudia von Medici war kürzlich beeindruckend. Dabei wurde bewusst, dass die Trainer und Trainerinnen Karin Thanei (Koordinatorin), Petra Belkova, Dimitri Todeschi, Armin Rauch und Michele Schiraldi Großartiges leisten, indem sie sich wöchentlich um die acht Mannschaften (2xU10,4xU12,1xU13 + 1xU15) kümmern. Anlass für den Fototermin war die Übergabe der T-Shirts, gesponsert vom Markus De Stefani, sowie der Sporttaschen, Rucksäcke und Mützen an die Athletinnen. Die Volleyballmädchen sind motiviert in die Saison 2025/26 gestartet und konnten sich bei Turnieren bereits über einige Siege freuen. Doch an erster Stelle stehen Bewegung und
Die 56 Volleyballmädchen im Amateusportverein Mals beim Fototermin im Oberschulzentrum
Die jungen Sportlerinnen kommen aus Mals und den umliegenden Gemeinden
in der Mannschaft U15 befinden sich in der Vorrunde derzeit auf Tabellenplatz eins. Diese Mannschaft spielt in der Vorrunde
sen gegen Volley Klausen. Das letzte Heimspiel in diesem Jahr absolvieren die Mädchen in der U15 gegen Neugries Volley am
20. Dezember um 15.00 Uhr in der Halle des Oberschulzentrums in Mals. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. (mds)
Vielleicht nicht.
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COMUNE DI SCHLANDERS SILANDRO
Ermittlung von Wirtschaftsteilnehmern für die Vergabe von zwei verschiedenen Betrieben in der Sportzone Schlanders:
1. Führung des Schwimmbades (Freibad) samt Bar
2. Führung der "Freizeitbar"
Interessensbekundung jeweils innerhalb 15.12.2025 mittels E-Mail an: info@schlanders.it
Weitere Infos: auf der Internetseite www.schlanders.it oder im Gemeindesekretariat (Rathaus 1. Stock), Hauptstr. 120 in Schlanders, Tel. 0473 737722, E-Mail: sekretariat@schlanders.it
Die Gemeindeverwaltung schreibt einen öffentlichen Wettbewerb nach Titeln und Prüfungen für die Besetzung von zwei unbefristeten Stellen als spezialisierter Arbeiter – Elektriker (4. FE) aus. Weitere Informationen: www.schlanders.it oder im Personalamt der Gemeinde, Tel. 0473/737748. Die Gesuche können bis Freitag, 16.03.2018, 12 Uhr eingereicht werden.
„Zeigt her Eure Tannen!“
Weihnachtsbaumwettbewerb 2025
Die schönsten Bäume der eingesandten Fotos werden belohnt!
Die Weihnachtsbaum-Jury, bestehend aus BM Roselinde Gunsch Koch, Pfarrer Werner Mair und Magdalena Dietl Sapelza vom Vinschger Wind, wählt und prämiert die schönsten Weihnachtsbäume aus allen, bis zum 7.01.2026 an redaktion@vinschgerwind.it eingesandten Bildern.
Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste
Spitalfond zur Hl. Dreifaltigkeit
SENIORENWOHNHEIM ANNENBERG LATSCH
Hauptstraße 57 - 39021 Latsch
Erstellung von Ranglisten für die befristete Anstellung von LogopädInnen in Voll- und Teilzeit
PhysiotherapeutInnen in Voll- und Teilzeit
Auswahlverfahren über die Aufnahme in Mobilität von
1 Stelle als LogopädIn in Teilzeit 75%
1 Stelle als PhysiotherapeutIn in Teilzeit 60%
Abgabetermin für die Gesuche der Ranglisten für die befristete Anstellung sowie der Aufnahme in Mobilität: bis 19.12.2025 um 12.00 Uhr im Büro des Seniorenwohnheims Annenberg Latsch
Gesuchsvordrucke für die Ranglisten und weitere Informationen: Tel. 0473 / 623 150 - info@altenheimlatsch.it www.altenheimlatsch.it
Die Gewinnerbäume werden im Vinschger Wind im Januar 2026 mit Bild namentlich veröffentlicht. Die Gewinner des 4.-33. Preises werden namentlich genannt.
Ab 1.März 2026 sind alle Gewinner in der „Hall of Fame“ auf www.weihnachtsbaeume.it verewigt.
1. Preis:
1 Weihnachtsbaum & 150€ Baumschmuck oder Zubehör
2. Preis:
1 Weihnachtsbaum & 75€ Baumschmuck oder Zubehör
3. Preis:
1 Weihnachtsbaum & 35€ Baumschmuck oder Zubehör
Schönster Baum im Aussenbereich:
1 Weihnachtsbaum & 35€ Baumschmuck oder Zubehör
Sonderpreis der Jury:
1 Weihnachtsbaum & 75€ Baumschmuck oder Zubehör
Skurrilster Baum:
1 Weihnachtsbaum & 35€ Baumschmuck oder Zubehör
Schönster kleiner Baum:
1 Weihnachtsbaum & 35€ Baumschmuck oder Zubehör
4. - 33.Preis:
Gutschein von 11€ auf Weihnachts -Baum, oder -Schmuck
Die Preise sind ab dem 1. Dezember 2026 am Weihnachtsbaumstandl am Bahnhof Spondinig gegen Vorlage der Urkunde oder eines Ausweises abzuholen.
Bekanntgabe der Gewinner im Vinschger Wind - Ausgabe Januar oder unter www.weihnachtsbaeume.it
Bestattungsdienst: ANGELUS
Jahrtage/Danksagungen
2. Jahrestag
Werner Martin Tscholl
* 12. November 1963 † 26. November 2023
Zwei Jahre ohne Dich! Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Wir haben diese Zeit noch nicht gefunden. Du wirst unendlich vermisst. In ewiger Liebe c.
Menschen, die wir lieben, sterben nie. Sie leben für immer in unseren Herzen weiter.
1. Jahrestag Walter Rufinatscha
*08.04.1941 † 12.12.2024
20. Jahrestag - Du bleibst unvergessen.
Marion Unterthurner 29.10.1976 - 03.12.2005
Wir denken gemeinsam an dich bei der Hl. Messe am Sonntag, 7. Dezember, um 10.30 Uhr in der Pfar rkirche von Langtaufers Hinterkirch.
Die, die wir im Herzen tragen, leben in uns weiter.
Wir gedenken deiner ganz besonders bei der heiligen Messe, am Sonntag, 7. Dezember um 9:45 Uhr in der St.-Johannes-Kirche von Kortsch. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Dankeschön.
In Liebe deine Familie
Vier Jahre sind vergangen, seit du von uns gegangen bist. Die Zeit hat manches verändert, doch die Liebe und Dankbarkeit, die wir für dich empfinden, bleiben unverändert. In unseren Gedanken bist du jeden Tag bei uns – in kleinen Erinnerungen, in vertrauten Gesten und in all dem, was du uns mitgegeben hast. Du fehlst uns.
4. Jahrestag Michael Vent
*14.09.1975 †12.11.2021
Wir gedenken Dir und auch Deiner Oma, Elisa Badstuber geb. Lanthaler, bei der Heiligen Messe am Sonntag, den 30. November 2025 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche von Rabland.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die daran teilnehmen und Euch im Gebet gedenken. In Liebe, deine Familie
Heute gehen wir gemeinsam auf den Wegen, die du uns gezeigt hast. Dabei denken wir an dich und träumen davon, dass du an unserer Seite bist.
Emma Stecher geb. Hohenegger
5.Jahrtag
Lehrerin in Ruhe
* 21.01.1938 † 28.11.2020
Emma Stecher geb. Hohenegger
* 21.01.1938 † 28.11.2020
St.Valentin
St. Valentin a. d. H. - Fischerhäuser
In lieber Erinnerung…
Die liebevolle Erinnerung an dich, lässt dich in unserem Herzen weiterleben - kein Tag vergeht ohne lieben Gedanken an dich.
In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders beim Gedächtnisgottesdienst am Sonntag 30. November um 08.45 Uhr in der Pfarrkirche von St.Valentin an dich.
Allen, die in liebevoller Erinnerung an unsere Mama daran teilnehmen, ihrer im Gebet gedenken und einen liebenden Platz im Herzen für sie haben, ein herzliches Vergelt’s Gott.
In Liebe deine Familie
Bestattung ANGELUS
Vergelt’s Gott
Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind die Liebe und Erinnerung.
Herbert Fabi
Herri
*06.04.1954 †12.11.2025
Schlinig
- für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben
- für eine herzliche Umarmung, wenn Worte fehlten,
- für alle Zeichen der Liebe, Freundschaft, ein stilles Gebet und helfende Hände,
- für die Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Beerdigungsfeier
- der Vorbeterin Klara, Pater Peter und Prior Pater Urs Maria und der Singgruppe von Eyrs mit der instrumentalen Begleitung von Tschengls für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes.
- für die Kondolenzen und das Entzünden einer Kerze im Trauerportal
- allen, die meinen lieben Mann und Tata in guter Erinnerung behalten.
Deine Frau Brigitte und dein Madl Magdalena mit Elias Bestattung Polin Mals/www.trauerhilfe.it
Jahrtage/Danksagungen
Maria Wwe. Rinner geb. Gamper
„Schnolser-Marie“
* 23. 12. 1935 † 15. 11. 2025
Vergelt’s Gott
- für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier
- für die Bereitschaft zur Übernahme verschiedener Dienste
- für einen Händedruck, für eine stumme Umarmung wenn die Worte fehlten
- für das letzte Geleit und das stille Gebet
- für die Kerzen und Kondolenzen in der Trauerhilfe
- für alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft.
Danke allen, die unsere liebe Mama besucht und begleitet haben. Vergelt’s Gott allen, die für sie beten und sie in lieber Erinnerung behalten.
Latsch, im November 2025
Die Trauerfamilie
Allfälliges
WIND-TERMINE
EINLADUNG
OFFENES ATELIER
Samstag, 13. Dezember ab 11 Uhr Allitzerstr. 3 Kortsch Herbert Lampacher
ASC SESVENNA VOLKSBANK SCHLINIG LANGLAUFKURS
für Kinder in den Weihnachtsferien
Wann: Fr. 26.12. und Sa. 27.12. und Mo. 29.12 – Mi. 31.12.25 jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr Wo: in Schlinig
Infos: Die komplette Langlaufausrüstung kann bei Sport Mode Ziernheld im Langlaufzentrum (Tel. 0473 310 500) ausgeliehen werden.
Anmeldung: bis Sa. 20.12.25 bei Klara (Schlinig) Tel. 346 741 94 05
HOBBYAUSSTELLUNG „KREATIV
ALLTAGSGRENZEN ÜBERSCHREITEN“
Allen Schlanderserinnen und Schlandersern wird wieder die Möglichkeit geboten, ihre handgefertigten Arbeiten jeglicher Art bei der Hobbyausstellung am 28.02. und 01.03.2026 im Kulturhaus Karl Schönherr zu zeigen. Info und Anmeldung: Dienstag, 2. Dezember 2025 19.00 Uhr, Hotel „Goldene Rose“. Organisiert vom Bildungsausschuss Schlanders
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Sanierung bestehender Schwimmbecken
bei Wasserverlust | bei rauher Oberfläche | bei Rissbildung bei abfallenden Fliesen | bei Osmose ( Blasenbildung und dergleichen ) für Beton, Glasfaser und Metallbecken. Detailinformationen sehen Sie imVideo unter www.pool-bau.com
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