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BLUE BIRD FESTIVAL 2016

Coeur de Pirate

(CAN)

Lee Ranaldo & El Rayo

(US)

Sarah Jaffe Moddi (US)

(NOR)

Rykarda Parasol Aldous Harding Paul Roland & Frenk Lebel XIXA Alice Phoebe Lou I Have A Tribe Haley Heynderickx Neil Halstead Ian Fisher Fenne Lily (US)

(NZ)

(UK)

(A)

(US)

(ZA)

(IRL) (UK)

(US)

(US)

(UK)

songwriting.at

24.11.-26.11. Porgy & Bess Wien


„Das STANDARD E-Paper kann man nicht einfach wegwischen. Aber deshalb abonniere ich es ja.“ Die Zeitung für Leserinnen und Leser der Standard verbessert Ihre Lebensqualität Waidegg – Das Handformat macht mit der Aktion „Jetzt 3 Wochen gratis testen“ derzeit von sich reden. Max Manus, Österreichs führender Hersteller von Handtellern in Originalgröße, bezichtigt den STANDARD, seine Kompakt-Ausgabe im Handformat in Anlehnung an seine linke Hand gestaltet zu haben. Eine Klage wird in zweiter Instanz in Erwägung gezogen, in erster Instanz ist sie bereits abhandengekommen. Derzeit geht man in belesenen Kreisen davon aus, dass das Handformat an sich wohl schon fast so alt ist, wie die Hand selbst – oder doch so alt wie das beliebte Gesellschaftsspiel „Schere, Stein, Papier“, in dem jedes Handformat ein anderes schlägt. „Wenn eine Zeitung schon im Handformat erscheint, warum dann bitte ohne Finger?“, soll eine anonyme deutsche Politikerin zu der STANDARD – Die Zeitung in

gewohnter Form. Das große Lesevergnügen mit einer Vielfalt an Beilagen. Weltoffen, kritisch, unabhängig. Von Montag bis Samstag.

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dem Thema gesagt haben, viel eher jedoch stammt die Aussage von dem Rapper HaHaND$, dem Drechsler handfester Sprüche. Aus heimischen Politikerkreisen war zuletzt wenig zu vernehmen, nicht zum Thema Handformat, sondern ganz allgemein. Ein neuerliches Gutachten der Argru HAND (Heutige Angehende Neue Denker) will nun einen Zusammenhang zwischen dem Lesen des Handformats in kritischen Kreisen und der Handlichkeit unbeugsamen Journalismus im Allgemeinen herstellen, was wohl insofern als gegeben zu erachten ist, als die Neuen Denker überdurchschnittlich häufig auch Abonnenten einer gewissen Qualitätszeitung – Name der Redaktion bekannt – sind. Nimm das, Max Manus! Als Nachtrag mag an dieser Stelle noch angeführt werden, dass sich das Handformat entgegen der Vermutung der Argru HAND nicht im Inhalt unterscheidet, sondern lediglich im Umfang. Das bedeutet, dass keine Kürzung der einzel-

Die Zeitung für Leser


BLUE BIRD FESTIVAL 2016 Von Südafrika über Neuseeland, von England, den USA und Kanada und bis zurück nach Norwegen und Irland haben wir uns heuer die Artists für das Blue Bird Festival zusammengesucht. Eine akustische Weltreise sozusagen, die wir im November innerhalb von drei Tagen zurücklegen werden – inklusive schöner Erinnerungen, neu Entdecktem und dem Gefühl, für eine Zeitlang in eine andere Welt eingetaucht zu sein. Seit wir vor Jahren zum ersten Mal Cœur de Pirates „Francis“ gehört haben, sind wir der Frankokanadierin verfallen. Nach einer längeren Phase der (einseitigen) Fernbeziehung kommt uns Béatrice Martin nun im Porgy & Bess besuchen und wird sich dort live anbeten lassen! Nicht minder anbetungswürdig ist Sonic-YouthGitarrengott Lee Ranaldo, der sich mit seinem neuen Projekt El Rayo seit Anfang des Jahres extra für den Auftritt beim Blue Bird warmgespielt hat. Die Texanerin Sarah Jaffe begeistert gerade alle mit ihrer Mischung aus Indiefolk, Blues und Elektronik und spielt beim Blue Bird zum ersten Mal in Österreich – ebenso wie Neil Halstead (UK), Alice Phoebe Lou (Südafrika) und Haley Heynderickx (US). Und weil der blaue Vogel eine große Schwäche für alles Skandinavische hat, freuen wir uns außerdem besonders auf unseren norwegischen Freund Moddi. Die Vienna Songwriting Association sind: Nadine Berginz, Jenny Blochberger, Albert “Hannibal” Nagy, Corinna Prey, Julia Schreitter, Klaus Totzler und Barbara Wiesinger.


24 NOVEMBER

Coeur de Pirate

(CAN)

Rykarda Parasol(US) Aldous Harding(NZ) Paul Roland(UK) & Frenk Lebel(UK)


Coeur De Pirate

(CAN)

Béatrice Martin aus Quebec legte noch als Teenager einen kometenhaften Karrierestart hin und erspielte sich eine immer größere internationale Fangemeinde. Auf den ersten beiden Alben sang das Ausnahmetalent ausschließlich auf Französisch, auf dem aktuellen Werk „Roses“, für das Produzenten wie Björn Yttling (Robyn, Lykke Li) an Bord geholt wurden, überwiegen englischsprachige Songs. Sie lässt sich von der hohen Erwartungshaltung der KritikerInnen nicht aus der Ruhe bringen und schüttelt mit zauberhafter Gelassenheit einen wunderschönen Popsong nach dem anderen aus dem Ärmel.


Rykarda Parasol

(US)

Wir freuen uns sehr, bereits zum zweiten Mal Rykarda Parasol beim Blue Bird begrüßen zu dürfen! Die Komponistin, Texterin, Sängerin, Musikerin und Performerin hat ihr neues Album “The Colour of Destruction” mit im Gepäck, in dem sich die Frage stellt: “to burn or to drown?” Zwischen San Francisco und Paris lässt sich vermutlich genug Material sammeln, das man in düstere und zugleich schöne und elegante Songs packen kann.


Aldous Harding

(NZ)

Ganz sicher ist man sich nicht, in welchem Jahrzehnt oder sogar in welchem Jahrhundert man Aldous Harding verorten soll. Die gothic fairytales der Neuseeländerin Üffnen das Tor in eine seltsame Feenwelt, die gleichzeitig lieblich und irgendwie unheimlich ist. Vergleiche mit Vashti Bunyan und Linda Perhacs sind nicht von der Hand zu weisen.

Paul Roland & Frenk Lebel

(UK)

Der Brite ist Journalist, Buchautor, aber vor allem ein genialer Songschmied. Seine Lieder sind Kurzgeschichten, die im Folk genauso verwurzelt sind wie in der Psychedelic der Sixties. Seine Helden sind Marc Bolan und Syd Barett. Seine Texte erinnern an Edgar Allan Poe und Oscar Wilde. Fans nennen ihn heute einen Elder Statesman des Postpunk. Beim Blue Bird tritt Paul Roland gemeinsam mit dem vielseitigen heimischen Musiker Frenk Lebel auf.


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25 NOVEMBER

Lee Ranaldo & El Rayo

(US)

XIXA(US) Alice Phoebe Lou(ZA) I Have A Tribe(IRL) Haley Heynderickx(US)


Lee Ranaldo & El Rayo

(US)

Mit seinem Gitarrenspiel hat er die 1980er entscheidend mitgeprägt. Immerhin ist er Gründungsmitglied der legendären Sonic Youth. Lee Ranaldo ist auch als Produzent, Songwriter, Autor und Visual Artist tätig. Mit seiner aktuellen Band zeigt er, dass er neben Kraft auch viel Melodie auf die Bühne bringen kann. Beim Blue Bird tritt er mit seinem Projekt El Rayo auf, das schon beim Primavera Festival in Barcelona begeistert hat.


XIXA

(US)

Die aus Tucson, Arizona stammende Band um Brian Lopez und Gabriel Sullivan vermischt Indie-Rock mit Wüsten-Blues und psychedelischen Cumbia-Klängen. “All the Latin beats and rhythms are in your brain your whole life, so they make a lot of sense when you start playing them”, meint Lopez, der mit Sullivan auch Teil der letzten Giant-Sand-Formation war, die beim Blue Bird 2015 das Publikum begeisterte. Die sechsköpfige Band präsentiert heuer ihr Debütalbum “Bloodline”.

Alice Phoebe Lou

(ZA)

Die junge Südafrikanerin ist ein Wandervogel. In Berlin hat sich die ehemalige Waldorfschülerin ihre Songwriterinnen-Credentials als Straßenmusikerin erarbeitet. Ganz nah an den ZuhörerInnen dran zu sein ist ihr wichtiger als kommerzieller Erfolg. Dieses Jahr ist ihr Debütalbum “Orbit” erschienen – eine spannende Mischung aus Soul, Blues und Jazz mit Beatnikmelodien zum Drüberstreuen.


I Have a Tribe

(IRE)

Hinter “I Have A Tribe” steckt der Dubliner Patrick O’Laoghaire. Sein brillantes Debütalbum „Beneath A Yellow Moon“ ist geprägt von sphärischem, experimentellem Folk. “It started when I got more brave. I just wanted to see if I could make something real using the colours that were in my head.“ Seine Lyrics sind melancholisch, aber nie prätentiös. Für Fans von Bon Iver und James Vincent McMorrow.

Haley Heynderickx

(US)

Als Kind träumte Haley Heynderickx davon, einmal die weibliche Version von Jimi Hendrix zu werden und mit 11 Jahren war ihr Bedürfnis, Gitarre zu spielen, so groß, dass ihre Eltern Gitarrestunden für sie arrangierten. Nur ein Bluegrass-Instructor stand in dem kleinen Ort Forest Grove in Oregon zur Verfügung. Das hat aber bestimmt nicht geschadet, im Gegenteil. Ihre nachdenklichen Lyrics werden von ihrer ausdrucksstarken, melancholischen Stimme transportiert.


The Tallest Man On Earth 17.9.2016 Kompost 3 feat. Mira Lu Kovacs 19.9.2016 Soap&Skin 3.10.2016 Joan As Police Woman & Benjamin Lazar Davis 23.11.2016 Clara Luzia 9.12.2016 Keaton Henson 30.1.2017 Lizz Wright 14.2.2017 u. a.

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26 NOVEMBER Sarah Jaffe Moddi

(US)

(NOR)

Neil Halstead(UK) Ian Fisher(US) Fenne Lily(UK)


Sarah Jaffe

(US)

Wir freuen uns, dass Sarah Jaffe für ihren ersten Auftritt in Österreich das Blue Bird auserkoren hat! Die Texanerin experimentierte im Laufe ihrer Karriere schon mit den verschiedensten Sounds. Mittlerweile hat sie sich zwischen Indiefolk, Blues und Electronic gut eingerichtet und changiert gekonnt zwischen eingängigem Folkpop und schwermütiger Introspektion. Im Vordergrund steht aber immer ihre eindringliche Stimme, die mal trotzig, mal beschwörend und mal elegant klingt.


Moddi

(NOR)

Auf seinem neuen Album „Unsongs“ haucht Moddi Liedern, die der Zensur zum Opfer gefallen sind, wieder Leben ein. Wir sind nicht nur froh, dass diese „Unterdrückten“ endlich befreit wurden, sondern auch darüber, dass Moddi sie uns am Blue Bird vorträgt. Denn niemand singt so herzzerreißend sehnsüchtig wie er.


Neil Halstead

(UK)

Wenn man aus dem Fenster schaut und über Nacht hat es geschneit und alles ist makellos weiß, glitzernd und unberührt: diese simple Schönheit wohnt den Songs von Neil Halstead inne. Der frühere Frontman der legendären Shoegazer Slowdive ist, wenn er nicht gerade Musik macht, leidenschaftlicher Surfer.

Ian Fisher

(US/EUR)

Ian Fisher nimmt den Spruch “Bretter, die die Welt bedeuten” wörtlich. Aus Missouri stammend, lebte er in Wien und Berlin und musizierte quer durch ganz Europa. Dies birgt genügend Input für seine Songs, die einem oft aus der Seele sprechen... “What’s the use of knowing, if you don’t wanna know?” Für Fans von Willie Nelson, Bob Dylan und derer aktuellen Pendants.


Fenne Lily

(UK)

Statt vor dem TV verbrachte Fenne Lily aus Bristol ihre Kindheit lieber mit Songschreiben und Gitarreüben. Hat sich ausgezahlt! Bereits mit 18 konnte sie mit ihrer folkigen Debütsingle „Top to Toe“ in ihrer Heimat begeistern und sang sich mit ihrer facettenreichen Stimme durch die Vorprogramme von Stars wie KT Tunstall und Marlon Williams. One to watch!


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Vienna Songwriting Association Wiedner Hauptstr. 39/4/2A, 1040 Wien E-mail: office@songwriting.at Web: www.songwriting.at Texte: Nadine Berginz, Jenny Blochberger, Corinna Prey, Julia Schreitter, Klaus Totzler, Barbara Wiesinger Grafik: Benjamin Posch Booking: Klaus Totzler Presse: Nadine Berginz, Jenny Blochberger

Logistik & Produktion: Albert „Hannibal“ Nagy Festivalleitung: Klaus Totzler Projektmanagement: Nadine Berginz, Jenny Blochberger Website: Julia Schreitter Technische Leitung: Georg Schober Organisation: Corinna Prey, Julia Schreitter, Barbara Wiesinger

22.09.


BLUE BIRD FESTIVAL 2016 INFO Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Location: Porgy & Bess • Riemergasse 11 • 1010 Wien +43 1 512 88 11 • porgy@porgy.at • www.porgy.at VVK-Stellen: Jugendinfo • Porgy & Bess • Oeticket • Wien-Ticket Tagesticket: 34€ VVK / 36€ AK 3-Tages-Pass: 83€ (nur VVK) www.facebook.com/bluebirdvienna www.facebook.com/viennasongwritingassociation www.songwriting.at

VORSCHAU September

• VSA @ Waves Vienna • Mit Hazeevot, The Souls, Avec und A Life, A Song, A Cigarette 30.09.2016

Oktober

• VSA Special @ Haus der Musik • Marianne Dissard • VSA Kaffeehauskonzert @ Supersense • Saint Chameleon 21.10.2016 • VSA Special @ Haus der Musik • James Harries 22.10.2016 • VSA Special @ Haus der Musik • Holly Miranda 06.10.2016 20.10.2016

November 03.11.2016

Dezember 06.12.2016

Jänner 30.01.2017

Februar 03.02.2017

• VSA Special @ Haus der Musik • Richmond Fontaine • VSA Open Stage @ b72 • „Michaela Singt!“ • The Art of Song @ Konzerthaus • Keaton Henson • VSA Special @ Haus der Musik • Karl Blau


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Profile for Vienna Songwriting Association

Blue Bird Festival 2016 - Booklet  

Booklet for the annual Singer/Songwriter Festival at Porgy&Bess in Vienna

Blue Bird Festival 2016 - Booklet  

Booklet for the annual Singer/Songwriter Festival at Porgy&Bess in Vienna

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