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Als Otto Jaus nach sieben Jahren Wiener Sängerknaben und der damit verbundener Weltumrundungen wieder seine Eltern kennen lernen durfte, war klar, dass die Bühne sein Leben regieren musste! Seine Eltern waren so wahnsinnig glücklich darüber, dass sie die nächsten sieben Jahre nicht schlafen konnten! (Eigentlich taten sie vor Sorge kein Auge zu). Aber wo würde er landen? Was für eine Sparte des Theaters wäre gemacht für ihn? Einiges hat er versucht: Die Oper (Nirgends stirbt man länger!), das Musicals (Nirgends fragt man sich mehr “Um was geht’s da eigentlich?”), das klassische Schauspiel (Nirgends schläft man besser!)? Doch dann fand er das Kabarett und sah ein Licht! (Weil die Simpl Bühne so klein, und deshalb die Scheinwerfer so nah sind). Was wäre, wenn man all diese Sparten kombinieren könnte - jenseits von sterben und schlafen? Freuen sie sich auf einen musikalischen Amoklauf verpackt in Geschichten aus ihrem und seinem Leben, also vorrangig aus seinem.

In seinem ersten Soloprogramm: “Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf” verarbeitet Otto Jaus Erlebnisse von der Staatsoper bis zum Simpl, erzählt warum seine Mutter immer Recht hat, erklärt, warum er alles nur kein Model sein möchte und was Mozarts Musik wirklich beeinflusst hat. Er singt, spielt und erzählt von Anfang bis bis zu fast fertig. Weil fertig ist man nie!

Einen Ausschnitt aus dem Programm können Sie sich hier ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=aBAGci4g-xw


Pressestimmen zu „Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf“

"Otto ist ein Universalgenie! Ich habe noch nie in einem Programm einen Kabarettisten, einen Opernsänger, einen Pianisten, einen Jazzsänger und einen Rockstar erlebt! Der hat die Bude gerockt. A Wahnsinn." Michael Niavarani

"Jaus dürfte tatsächlich mit mehreren Musen gleichzeitig etwas laufen haben: er kann pointiert texten, gewitzt erzählen, komisch darstellen, behände Klavier spielen und makellos singen. (...) Ein unverschämt professionelles, amüsantes Solo-Debüt." Peter Blau, Falter

"Vom verwöhnten Simpl-Publikum kommt zu Recht immer wieder tosender Applaus. Und am Ende gibt es verdiente Standing Ovations und drei Zugaben." Mathias Ziegler, Wiener Zeitung

"Der heimische Kabaretthimmel ist um einen großen Stern reicher: Otto Jaus!" Isabella Großschopf, Seitenblicke Magazin


Otto Jaus wurde 1983 in Wien geboren. Im Alter von neun Jahren begann seine gesangliche Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben, bei denen er bis 1999 unterrichtet wurde. 2003 begann der Tenor, der eine Voice Range von a bis c‘‘ hat, ein vierjähriges Training am ‚Musikalischen Unterhaltungstheater‘ des Konservatoriums der Stadt Wien. Zwei Jahre später gewann Jaus bei der WestLB Sommerakademie Krickenbeck ein einsemestriges Stipendium an der Royal Academy of Music in London unter der Leitung von Mary Hammond und Karen Rabinowitz. Während seiner Ausbildungszeit besuchte Jaus unter anderem Meisterklassen bei Scott Alan, Hermann Van Veen, Matt Ryan, Angelika Kirchschlager, Frank Wildhorn und Bobby McFerrin. Nach seiner abgeschlossenen Ausbildung wirkte er u.a. in „Jesus Christ Superstar“ (Regie: J.E. Köpplinger) und bei der „Drei Groschen Oper“ (Regie: H. Mason), beide im Stadttheater Klagenfurt mit. Seit einigen Jahren ist Otto Jaus Ensemblemitglied des Kabarett Simpls. Im Musical-Sommer Amstetten spielte er die Rolle des Jerry Lukovski im Stück „The Full Monty“. Außerdem eröffnete er vor einigen Jahren das Elton John & Ray Cooper Konzert in der Royal Albert Hall.


Vergangenes Jahr 2012 spielte er an der Oper Graz in dem Musical „Fame“. Im selben Jahr war Otto Jaus gemeinsam mit Elke Winkens und Nina Hartmann in „Ein ungleiches Paar“ (Festspiele Berndorf) zu sehen. Auch im Sommer 2013 ist er wieder in die Rolle des Manolo Costazuela geschlüpft, weiters war er 2013 an der Seite von Michael Niavarani in der Uraufführung von „Reset – Alles auf Anfang“ in Berndorf zu sehen. Neben Berndorf spielte er auch in Asparn am Filmhof in „Der Hofnarr“ unter der Regie von Vicki Schubert (Wiederaufnahme Metropol Wien Frühjahr 2014). Am 19. Jänner 2014 hat er Premiere mit seinem ersten Kabarettprogramm „Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf“.


Universalgenie rockt die Bühne

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ieses Jahr ist Vollgas losgegangen. Es ist super“. Im Jänner hatte Otto Jaus mit seinem Solo-Kabarettprogramm „Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf“ Premiere. Wie jetzt? Fertig, oder nicht? „Es ist fertig, aber nicht ganz“, lacht Jaus. Das Programm ist so, wie er es gern haben wollte. Er verarbeitet Erlebnisse von der Staatsoper bis zum Simpl, erzählt, warum seine Mutter immer Recht hat, erklärt, warum er alles nur kein Model sein möchte und was Mozarts Musik wirklich beeinflusst hat. Er singt und spielt Klavier, schlägt auch nachdenkliche Töne an. „Das bin ich. Nicht alles ist lustig“, sagt er. Ständig fallen ihm Sachen ein, denkt über neue Ideen nach. Schritt für Schritt treibt es ihn weiter – weiß nicht, wohin es führt. „Erst wenn man sich hinlegt und die Augen zumacht, ist man fertig“, wird Otto Jaus philosophisch.

Otto Jaus bereiste als Sängerknabe die Welt, jetzt erobert er die Bühne als Kabarettist, Schauspieler, Operetten- und Musicaldarsteller. In seinem ersten Soloprogramm zeigt er, was er alles kann.

FOTOS: JAN FRANKL

Besucher und Kritiker waren von seinem ersten Solo-Kabarettprogramm begeistert und sparten nicht mit Lob, auch wenn ihn manche Kritiker gern einem Genre zuordnen würden. Doch Otto Jaus zeigt auf der Bühne, was er alles kann. „Es wird nie eine Richtung geben“, lässt er sich auf diese Gratwanderung ein. „Universalgenie“ war nur eines der Worte, mit dem ihn sein Vorbild und Freund Michael Niavarani für die Solo-Performance rühmte. „Für seine Meinung bin ich wahnsinnig dankbar, der Nia ist total ehrlich“, freut sich Jaus, der seit Jahren Ensemblemitglied des Kabaretts Simpl ist. Großebersdorf ist Heimat Im Alter von neun Jahren begann Otto Jaus seine gesangliche Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben. Sein Talent wurde in der Volksschule in Großebersdorf erkannt, mit Beginn des zweiten Semesters der 3. Klasse wechselte er die Schule. „Ich glaub´, ich war so ein G´frastsackl, dass sie mich loswerden wollten“, lacht Otto Jaus. Siebeneinhalb Jahre lebte er im Internat, sang an der Staatsoper, in Konzertsälen und bereiste als Sängerknabe die Welt – England, Japan, Amerika, Asien. Ein Leben, das prägt. Seine Eltern stellten ihm von Anfang an frei, das Internat jederzeit zu verlassen. Er zog es durch. „Man lernt Selbstständigkeit, Disziplin, Geduld und soziale Intelligenz“. Charaktereigenschaften, die der 30-Jährige zu schätzen weiß. Die Wochenenden verbrachte er daheim in Großebersdorf bei der Familie und genoss seinen „Luxusstatus“. „Den hat man, wenn man viel weg ist“, erzählt er mit einem Grinsen. 2003 begann der Tenor, der eine Voice Range von „a bis c“ hat, eine vierjährige Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien. Fernweh zog ihn immer wieder ins Ausland. Sein Wohnort ist Wien, aber Heimat ist Großebersdorf. „Ich brauche das

Sein Solo-Kabarettprogramm „Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf“ spielt Otto Jaus u.a. wieder am 31. März im Theater am Alsergrund. Im Dezember ist er zu Gast im babü Wolkersdorf.

Land und die Menschen, die mich von klein auf kennen. Dort nehmen mich die Leute so, wie ich bin“, zeigt Otto Jaus seine Verbundenheit. Darum spielte er auch die Vorpremiere seines SoloKabarettprogrammes in Großebersdorf. Künstlerische Heimat ist das Solo Langweilig wird es Otto Jaus nicht. Noch bis Ende Mai ist er in drei verschiedenen Produktionen zu sehen. Im Stadttheater Berndorf spielt er in der Kömödie „Reset – Alles auf Anfang“, im Metropol steht er im Musical „Der Hofnarr“ auf der Bühne und die freibleibende Zeit füllt er mit seinem Soloprogramm „Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf“. Ab Juli spielt er in München in der Operette „Die Zirkusprinzessin“. Michael Niavaranis Feststellung vom Universalgenie Otto Jaus kommt nicht von ungefähr. Otto Jaus ist Opernsänger, Musicaldarsteller, Rockstar, Jazzsänger, Pianist, Gitarrist, Schauspieler, Kabarettist. Aber seine künstlerische Heimat ist das Solo. „Alleine ein Programm zu entwickeln, mit Leuten, die man mag, das ist Freude hoch 10“, bedankt sich der Künstler bei Eltern, Freundin und Freunden für die Unterstützung. „Ich liebe Theater, Musical, Kabarett, Oper, Operette und Rockmusik. Aber wenn ich nur eines mache, jeden Tag das Gleiche, wird mir fad“, gesteht er. Er will alles an einem Abend vereinen. Ein Abend, der nur ihm gehört.

Zur Person Otto Jaus, geboren 1983, aufgewachsen in Großebersdorf, Sängerknabe, Ausbildung am „Musikalischen Unterhaltungstheater“ des Konservatoriums der Stadt Wien, Stipendium an der Royal Academy of Music in London, Besuch von Meisterklassen bei Scott Alan, Hermann Van Veen, Matt Ryan, Angelika Kirchschlager, Frank Wildhorn und Bobby McFerrin. Karrierestationen: 1001 Nacht, Felsenbühne Staatz Jesus Christ Superstar, Stadttheater Klagenfurt Drei Groschen Oper, Stadttheater Klagenfurt The Full Monty, Amstetten Ein ungleiches Paar, Berndorf Fame, Graz Ensemblemitglied Kabarett Simpl Soloprogramm „Fast fertig – Ein musikalischer Amoklauf“ Copyright "Wolkersdorfer Regionsjournal"

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