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Kapitelüberschrift

Stadt

Kremmen INFORMATIONSBROSCHÜRE

1 Ausgabe 2013/2014


Stadt Kremmen Am Markt 1 路 16766 Kremmen Tel.: 033055 9980 路 Fax: 033055 99866 www.kremmen.de


Grußwort

Herzlich willkommen in Kremmen

Liebe Kremmenerinnen und Kremmener in den Ortsteilen, sehr geehrte Neuhinzugezogene, sehr geehrte Gäste unserer Stadt,

lieren. Durch die Zugverbindung ist Berlin für Pendler problemlos innerhalb kürzester Zeit zu erreichen. Zudem ist Kremmen eine attraktive Geschäftsadresse.

die einstige Ackerbürgerstadt Kremmen mit ihren Ortsteilen Beetz, Groß-Ziethen, Flatow, Hohenbruch, Kremmen, Sommerfeld und Staffelde in Mitten einer landschaftlich einzigartigen Naturkulisse lädt Sie herzlich zum Verweilen ein. Das Rhinluch mit weiten Feldern durchzogen von Gräben und Waldstücken prägt das heutige Erscheinungsbild des früheren Niedermoorgebietes. Das Gebiet bietet heute vielen einheimischen und bedrohten Tieren und Pflanzen einen idealen Lebensraum.Kremmen ist durch die Nähe zur Großstadt Berlin eine willkommene Abwechslung zum stressigen Alltag. Unsere Einwohner und unsere Gäste können bei einer gemütlichen Bootspartie auf den Seen der Region, bei einer abwechslungsreichen Radtour oder bei ausgedehnten Spaziergängen durch Wald- und Feldwege Entspannung und Ruhe finden. Kurzum, ein kurzweiliges Ausflugziel für Freizeit und Naherholung.

Als Besucher Kremmens werden Sie schnell erkennen, wie geschickt hier Altes und Neues auf ganz eigene Art verbunden wird – wie alte Gebäude wieder in neuem Glanz erstrahlen – ohne ihren ländlichen Charme zu verlieren und die traditionelle Bauweise erkennbar bleibt. Das urige Scheunenviertel präsentiert sich interessierten Besuchern mit einem stetig wechselnden Programm und vielerlei regionalen „Köstlichkeiten“.

Doch nicht nur landschaftlich ist Kremmen ein Anziehungspunkt für Touristen und Besucher. Das Leben in Kremmen zeichnet sich durch Heimatverbundenheit und Traditionsbewusstsein aus. Doch auch stetig wachsende und moderne Infrastruktur machen aus Kremmen einen idealen lebendigen Lebensmittelpunkt für Familien und jene, die eine Auszeit von Stress und Lärm suchen – ohne den Anschluss an das Großstadtleben zu ver-

Mit dieser Internet-Präsentation erhalten unsere Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gäste einen umfangreichen und wertvollen Wegweiser durch Kremmen und die Umgebung. Mit aktuellen Informationen aus den Ortsteilen, einem Überblick über Kommunalpolitik und Verwaltung sowie weiteren Sehenswürdigkeiten und Angebote der regionalen Firmen sind Sie für den Alltag und einen Besuch in Kremmen gut ausgerüstet. Ich wünsche allen, die hier leben, arbeiten, zu Besuch sind oder die gerade Kremmen als neuen Lebensmittelpunkt gewählt haben, eine schöne Zeit in unserer Stadt! Ihr

Klaus-Jürgen Sasse, Der Bürgermeister

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Inhaltsverzeichnis

Grußwort1 Impressum3 Stadt Kremmen – Wirtschaft und Kultur

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Ortsteil Beetz

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Ortsteil Flatow

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Ortsteil Groß-Ziethen

9

Ortsteil Hohenbruch

10

Ortsteil Kremmen

11, 13

Ortsteil Sommerfeld

15

Ortsteil Staffelde

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Stadtverwaltung Kremmen

19

Öffentliche Einrichtungen

20

Scheunenviertel Kremmen

21, 22

Kirchen in Kremmen

© by GMBH, Verlag für staatliche und kommunale Veröffentlichungen und Co. Betriebs OHG, 86415 Mering. Registergericht Augsburg, HRB 26040 – Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugsweise – nicht gestattet. Irrtümer vorbehalten.

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Für eingesandte Manuskripte, Datenträger, Fotos etc. sowie eventuell damit verbundene Urheberrechtsverletzungen wird keine Haftung übernommen, sondern muss auf die/den Einreichende/n verwiesen werden. Haftung auf Vollständigkeit und Richtigkeit ausgeschlossen.

VERWALTUNGS-VERLAG GMBH Lechstr. 2 86415 Mering Tel.: 08233 7352-0 Fax: 08233 7352-102

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Stadt Kremmen – Wirtschaft und Kultur Ein naturnaher und gut erreichbarer Wohnstandort! Ein attraktiver und gut erreichbarer Wirtschaftsstandort! Ein vielfältiger touristischer Anziehungspunkt! Ein sicherer Bildungsstandort! Die mehr als 700 Jahre alte Ackerbürgerstadt Kremmen mit ihren Ortsteilen Beetz, Flatow, Groß-Ziethen, Hohenbruch, Kremmen, Sommerfeld und Staffelde ist eingebettet in das landschaftlich einzigartig schöne und naturkundlich besonders reiche Rhinluch. Das Erscheinungsbild des einst unwegsamen Niedermoorgebietes beherrschen seit der Kultivierung für die Landwirtschaft geradezu endlos weit erscheinende Luchwiesen, durchzogen von Kanälen und Gräben. Die nahezu unberührte Landschaft bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Ein Naturschauspiel der besonderen Art zieht alljährlich Vogelexperten und Naturliebhaber an: Tausende von Kranichen sammeln sich im Herbst auf den Luchwiesen, bevor sie ins warme Spanien oder nach Südfrankreich fliegen. Neben den „Vögeln des Glücks“ lieben auch Wildgänse das nahrungsreiche Terrain als Rastplatz. Mit ein bisschen Geduld lassen

sich auch Biber und Fischotter oder sogar der scheue Eisvogel erspähen. Das Alte zu erhalten und behutsam mit dem Neuen zu verbinden, steht in dieser Region ganz oben. Nur wenige Autominuten von Berlin entfernt bietet Kremmen all jenen, die sich vom Lärm der Großstadt erholen wollen, beste Bedingungen: Wandern, Rad fahren, Laufen, Boot fahren auf dem Kremmener See. Hier kann der historisch Interessierte jede Menge Geschichte aus der schon einst im Handel und Handwerk prosperierenden Stadt erkunden. Zum Beispiel am Kremmener Damm, früher die einzige Furt durch das Moor, der für Ackerbürger, Torfstecher, Reisende und auch für Krieger ein strategisch wichtiger Handelsweg war. Die Stadt Kremmen ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg.

Die ältesten Häuser der historischen Altstadt sind gut 320 Jahre alt und im Original zu bestaunen. Ebenso wie das Scheunenviertel, durch seine Teilnahme an der EXPO 2000 weithin zum Begriff geworden, welches für das Spannungsverhältnis zwischen Metropole und Landschaft, Stadt und Land, modern und historisch steht, das es zu entdecken und zu erleben gilt. Auskünfte über Ausflugsmöglichkeiten und individuell organisierte Führungen durch die bereits zum erheblichen Teil sanierte Altstadt Kremmens erteilt das Gästebüro in der Museumsscheune. Museum, Galerie, Trauzimmer und Touristeninformationspunkt im historischen Scheunenviertel Scheunenweg 49, 16766 Kremmen Tel.: 033055 21161 oder 21159 Fax: 033055 21160 E-Mail: tip@Kremmen.de

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Ortsteil Beetz

Der Ortsteil Beetz lässt sich bequem mit dem Bus über Oranienburg, per Pkw oder aber über die hervorragend ausgebauten Radwege im Stadtgebiet sehr gut erreichen. Er liegt etwa acht Kilometer nördlich vom Zentrum Kremmens entfernt und zählt bei den Naturfreunden unter Ihnen zu einem beliebten Ausflugsziel. Die umliegenden Wälder und der Beetzer See laden zu ausgedehnten Spaziergängen, Fahrradtouren oder einer Kremserfahrt ein. In dem Luchgebiet, in dem sich alljährlich viele Kraniche sammeln, kann man auch Reiher, Milane, Wildgänse und viele Arten mehr entdecken, wenn man das frühe Aufstehen nicht scheut. Das einstige Dorf Beetz entstand aus einer Wendenansiedlung, deren Bewohner hauptsächlich von der Fischerei in den umliegenden Gewässern lebten. Der älteste Teil des Ortes liegt rund um die Kirche. Die ursprüng-

lichen Gebäude waren schilf- und rohrgedeckte Blockhäuser. 1397 in einer Urkunde als „Beitz“ und 1427 als „Becz“ erwähnt, erhielt der Ort im Jahre 1459 den noch heute gültigen Namen, wahrscheinlich von dem nicht weit entfernt liegenden Beetzer See. Die typische Struktur eines Dorfes, bestehend aus dem alten Dorfkern im Bereich des Angers und den umliegenden Obstgärten, ist noch gut erhalten. Sehenswert sind die Dorfkirche, deren Folgebau im Jahre 1704 als Fachwerk errichtet wurde und das alte Gutshaus, welches nach liebevoller Restaurierung heute die Grundschule des Ortes beherbergt. Die elektrisch betriebene Mühle aus dem Jahre 1931 und auch das Kriegerdenkmal laden zu einem Besuch ein.

ches durch vielerlei Vereine geprägt ist. Die freiwillige Feuerwehr, der Karnevalsverein Beetz-Sommerfeld, der Beetzer Anglerverein, der Fußballverein SV Belafarm Beetz/ Sommerfeld, der gemischte Chor „Harmonie“ Beetz und der Heimatverein Ludwigsaue organisieren über das Jahr verteilt attraktive Veranstaltungen. Allseits beliebt ist auch das jährlich stattfindende Drachenbootrennen auf dem Beetzer See, das hunderte Besucher in unsere Region lockt. Ausflugstipps: · Wanderung durch die Luchwiesen · Wanderung um den Beetzer See · Besuch der Beetzer Kirche Ortsbeirat: Peter Winkler (Ortsvorsteher) Hartmut Gronert

In dem kleinen Ortsteil herrscht reges gesellschaftliches und kulturelles Leben, wel-

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Ortsteil Flatow

Flatow ist ein reizvolles stilles „Dorf“ mit vielen noch erhaltenen typisch märkischen Wohnhäusern, in dem oftmals noch heute die Landwirtschaft das Leben der Einwohner bestimmt. Der Name Flatow stammt von dem slawischen Wort „blatow“ – der Sumpf, welches sich im Laufe der Zeit durch Überlieferung zu diesem Namen entwickelte. Die erste Ansiedlung war slawischen Ursprungs und der Boden im Bereich des Rhinluches, den die Siedler vorfanden, war morastig und sumpfig. Die Ersterwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahre 1355. Flatow bestand Jahrhunderte lang aus dem eigentlichen Dorf, dem Gut und dem Vorwerk Karolinenhof.

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Im 13. bis 15. Jahrhundert ist die Saalkirche mit einem Wehrturm aus Ziegeln und Feldsteinen erbaut worden, welche nach einem Brand im Jahre 1472 von dem Dorfbesitzer M. von Bredow (ältester Besitzer des Dorfes) wiederaufgebaut wurde. Eine Erweiterung des Kirchenschiffes um zwei Seitenbauten ließ die heutige Kreuzform entstehen. Die Kirche kann auch besichtigt werden.

ben, welche das Leben im Dorf veränderten; so auch durch den Bau der Eisenbahnstrecke Nauen-Oranienburg und durch den Bau der Straße nach Wustrau.

1627 kam es im 30-jährigen Krieg zu einem Besitzerwechsel. Der neue Besitzer hieß Dietrich von Hacke. Ihm folgten weitere Besitzerwechsel bis 1838 der Baron von Romberg das Dorf an die Bauern des Dorfes verkaufte.

Ausflugstipps: · Alte Poststrasse · Flatower Kirche · Ziegenkäserei Karolinenhof

Zwischen 1912 und 1926 kam es zur Errichtung von Produktions- und Verkehrsbetrie-

Flatow ist weithin bekannt durch die Ziegenkäserei und das Wiesencafé des Karolinenhofes, der alljährlich zahlreiche Besucher anzieht und zum Verweilen einlädt.

Ortsbeirat: Gert Dietrich (Ortsvorsteher) Fritz Falkenberg René Grap


Ortsteil Groß-Ziethen

Groß-Ziethen ist der kleinste der sieben Ortsteile Kremmens. Das sogenannte märkische Straßendorf liegt in der Auenlandschaft des Glien und somit etwa fünf Kilometer südlich des Stadtzentrums von Kremmen. Die erste Erwähnung fand Groß-Ziethen in der Urkunde vom 11.11.1313. Der Ort hat wahrscheinlich eine ältere Geschichte als die urkundliche Erwähnung belegt. Offenbar stammt der Ortsname nicht, wie man annehmen könnte, von dem märkischen Adelsgeschlecht derer von Ziethen ab. Vielmehr stammt der Ortsname von dem slawischen Wort „Zita“, zu deutsch „Grünfeld“ ab. Aus der Geschichte geht hervor, dass sich unweit des heutigen Schlosses eine alte Burg befunden hat. Ihre Entstehung datiert in das 13. Jahrhundert.

Die Geschichte des Schlosses Ziethen lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Nach mehreren Um- und Anbauten entstand zuletzt 1902 das westliche Treppenhaus mit Kuppel. 1994 übernahm Familie von Thüngen die Obhut für Schloss und Park. Das damals baufällige Haus wurde restauriert und für seinen neuen Zweck als Restaurant und Hotel hergerichtet. Wer ein herrschaftliches und dennoch schlichtes Ambiente eines Schlosshotels inmitten schöner Natur sucht, kann sich hier wohlfühlen. Das Storchennest vor dem Schloss versetzt die Besucher in eine einzigartige Atmosphäre und auch der Schlosspark lädt Gäste wie Einwohner gleichermaßen zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Die kulturellen Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen), die regelmäßig im Schloss stattfinden und die alljährlich im Oktober

stattfindenden „Kranich-Tage“ sind sehr beliebt und runden das Angebot ab. Gegenüber vom Schloss liegt die Dorfkirche, welche 1881 vollständig abbrannte. Der Neubau in gotischer Form wurde von 1882 bis 1884 errichtet. Ein Besuch lohnt sich auch hier. Ausflugstipps: · Hotel Schloss Ziethen mit Orangerie und Park (Veranstaltungen bitte erfragen) · Kirche Groß-Ziethen · Diverse Reiterhöfe Ortsbeirat: Bettina Böcker (Ortsvorsteherin) Alexandra Wünsch

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Ortsteil Hohenbruch

Der Ortsteil Hohenbruch liegt etwa zehn Kilometer nordöstlich vom Stadtzentrum entfernt und grenzt an das weithin bekannte „Obere Rhinluch“. Der Ort wurde im Jahre 1710 durch einen Erlass Friedrich I. gegründet und ist heute eines der wenigen ostdeutschen Dörfer, die als Streusiedlung entstanden und noch erhalten sind. Hohenbruch liegt in einer flachen Landschaft aus Feldern und Wiesen, die im Westen in das Obere Rhinluch übergeht. Nördlich des Ortes heißt das einstige Sumpfgebiet „Schleuensches Luch“. Im Norden und Süden wird er von weiten Wäldern umsäumt, die zu ausgiebigen Wanderungen einladen. Gerade diese unberührten Wälder machen

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die Umgebung sehenswert. Besucher, die die Natur lieben, sind daher hier genau richtig. Sehenswert ist nicht nur die Landschaft, sondern auch die Hohenbrucher Kirche. In ihr findet der Besucher eine außergewöhnliche Orgel aus dem Jahre 1817, die von dem Bäckermeister Tobias Thurley erbaut wurde. Er fertigte die großen Tasten des Manuals nicht wie üblich in weiß, sondern verwendete für die Herstellung schwarzes Ebenholz. Die größte seiner zwanzig Orgeln befindet sich in Joachimsthal. Alle Stressgeplagten können hier in Hohenbruch die Ruhe genießen, Erholung und neue Kraft schöpfen oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Naturliebhaber, Radfahrer, Wanderer und auch Freunde des Reit-

sports können hier ihrem Hobby frönen und das Leben auf dem Land genießen. Diverse Reiterhöfe in Hohenbruch laden ein, das herrliche Reitgelände rund um den Ort zu erkunden. Und wer nicht selbst reiten möchte, kann bei einer Kremserfahrt die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Ausflugstipps: · Wanderungen durch das Luch · Besuch der Kirche · Pferdehöfe Ortsbeirat: Arthur Förster (Ortsvorsteher) Fritz Hannemann Henry Krüger


Ortsteil Kremmen

Als „Cremmene“ wird Kremmen im Jahre 1216 das erste Mal in den historischen Dokumenten erwähnt. Der Ort erhielt 1298 seine Stadtrechte verliehen. Der Name „Kremmen“ entstammt dem Slawischen und bedeutet „Kieselstein“. Seit dem Jahr 1894 ist nun die Schreibweise „Kremmen“ amtlich eingeführt. Zur Stadt gehören seit dem 31.12.2001 die Ortsteile Beetz, Flatow, Groß-Ziethen, Hohenbruch, Kremmen, Sommerfeld und Staffelde. Das Kremmener Stadtwappen zeigt einen links gewendeten Adler, der auf einer Wildgans stehend mit seinem Schnabel in ihren Hals schlägt. Die Heraldisierung, d.h. die farbliche Umsetzung des Siegelbildes in Schildform, dürfte im 14. Jahrhundert erfolgt sein. Die amtliche Genehmigung des

Wappens und der Flagge erfolgte durch das Innenministerium des Landes Brandenburg am 14.11.2002. Die Stadt der Ackerbürger, Händler, Handwerker und Gewerbetreibenden war schon immer Mittelpunkt der Region. Von der damals wichtigsten strategischen Verbindung zwischen den beiden Ländchen Glien und Löwenberg, dem Kremmener Damm, sind zwei bedeutende Schlachten überliefert:

Aber nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen sondern auch Seuchen und verheerende Brände suchten die Stadt immer wieder heim und stellten die Bewohner auf eine harte Überlebensprobe. Die Pest wütete im 17. Jahrhundert und auch große Brandkatastrophen in den Jahren 1606, 1630, 1680 und 1840 machten viele Existenzen zunichte. Aus diesem Grund entstand nach einem kurfürstlichen Erlass Mitte des 17. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt das Scheunenviertel.

1344 kämpfte der brandenburgische Ludwig der ältere von Bayern gegen den Herzog von Pommern und siegte. Im Jahre 1412 waren hier die Hohenzollern gegen die vordringenden Pommern siegreich; an diese Schlacht erinnert noch heute das Kreuz am Kremmener Damm.

Das Scheunenviertel und auch die historische Altstadt begrüßen die Gäste zu einem Rundgang durch die Straßen und Gassen der Stadt. Kremmen ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen und verfügt über drei „Denkmäler des Monats“. Das Museum im Scheunenviertel,

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Ortsteil Kremmen

die St. Nikolai-Kirche und der Marktplatz wurden bereits im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaft ausgezeichnet. Sie alle laden zu einem Besuch und einer Besichtigung ein. Kremmen liegt am Südrand des oberen Rhinluchs, einer Landschaft mit Sumpfgebieten, Wasserläufen, Seen und weiten Wiesen. Der Kremmener See ist die Perle am Rande des Rhinluchs. Die unberührte Landschaft der Region zieht jährlich zahlreiche Naturfreunde an. Die weithin bekannten Luchwiesen, sind einer der größten Kranichrastplätze im gesamten Land. Sie bieten den Experten und Naturliebhabern diverse Möglichkeiten Flora und Fauna zu erkunden. Der Kremmener See mit seinem 1,5 Kilometer

langen Naturlehrpfad, das wachsende Radwegenetz, die Wander- und Reitmöglichkeiten und nicht zuletzt die ausgewogene Gastronomie sind Anziehungspunkte für viele Tagesgäste und Urlauber, die Ruhe und Erholung suchen. Ausflugstipps: · Scheunenviertel mit Museumsscheune · Nikolaikirche, das älteste Gebäude der Stadt · Spaziergang am Kremmener See · Kreuz am Kremmener Damm · Erntefest im September

Ortsbeirat: Andreas Kretzschmar (Ortsvorsteher) Eckhard Koop Joachim Brenning Margareta Ganschow Detlef Reckin Christoph Brunner Klaus Baathe Manfred Schöneberg Museum, Galerie, Trauzimmer und Touristeninformationspunkt im historischen Scheunenviertel Scheunenweg 49, 16766 Kremmen Tel.: 033055 21161 oder 21159 Fax: 033055 21160 E-Mail: tip@Kremmen.de

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Ortsteil Sommerfeld

Sommerfeld als zweitgrößter Ortsteil der Stadt liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Kremmen und ist mit dem Bus über Oranienburg oder direkt mit der Bahn (Regionalexpress RE 6) sehr gut zu erreichen. Er ist vermutlich slawischen Ursprungs und wurde im Jahre 1242 im Zusammenhang mit dem Kloster Lehnin erwähnt. 1249 wird der Ort als „Sommerwelde“ (übersetzt: der Sonne zugewandtes Dorf) genannt. Der Kremmener Damm, früher strategisch bedeutsame Verbindung zwischen Berlin und dem Ruppiner Land, war die Ursache dafür, dass der Ort oft zum Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen wurde (Kreuz am Kremmener Damm). Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) war Sommerfeld von mehreren Feldzügen und den damit verbundenen Plünderungen und Zerstörungen betroffen.

Nach dem Schwedenüberfall im Jahre 1675 war das Dorf komplett zerstört und völlig verlassen. Auch die Dorfkirche hat eine bewegte Geschichte: Nachdem sie 1558 abgebrannt war, wurde 1592 die neue Kirche eingeweiht. Diese musste im Jahre 1913 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Unmittelbar danach wurde mit dem Neubau begonnen. Aber nicht nur die Dorfkirche lädt die Besucher zum Verweilen ein. Die SANAKliniken Sommerfeld (von der Stadt Charlottenburg 1912–1914 errichtet) wurden im Oberbayrischen Landhausstil am Ufer des Beetzer Sees eröffnet. Die frühere Lungenheilstätte, deren bauliches Ensemble 1995 unter Denkmalschutz gestellt wurde, zieht viele Gäste an. Zwischenzeitlich ist hieraus ein hochmoderner Klinik- und Rehabilitati-

onskomplex mit den Fachgebieten Orthopädie, Endoprothetik und manuelle Medizin geworden, der weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannt ist und einen hervorragenden Ruf genießt. Ausflugstipps: · Besuch der Dorfkirche · Führungen auf dem Gelände der SANA-Kliniken (Tel.: 033055 50) · Wanderungen um den Beetzer See · Waldführungen nach Anmeldung Ortsbeirat: Jürgen Kurth (Ortsvorsteher) Uwe Fritz Klaus Berger Dr. Heidemarie Apel-Schmelter Reiner Tietz

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Ortsteil Staffelde

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Als erster Ortsteil von Kremmen begrüßt Staffelde die Besucher der Region, die von der Autobahn anreisen. Denn die Ausfahrt Kremmen liegt nur zwei Kilometer entfernt. Von Staffelde aus erschließen sich alle Wege in die übrigen Ortsteile der Stadt. Das märkische Dorf (seit der Gemeindefusion Ortsteil von Kremmen) ist derzeit der zweitkleinste Ortsteil, aber gleichwohl weithin bekannt.

lich in den 30er Jahren dieses Jahrhunderts zersiedelt. Das restliche Gut wurde 1936 von dem Trabrennfahrer Charlie Mills gekauft, der seine Rennpferde nach Staffelde brachte, eine Reithalle baute und eine Rennbahn anlegte, die seit dieser Zeit das Ortsbild prägt. Die heutigen Besitzer beabsichtigen die schrittweise Erneuerung des denkmalgeschützten Gutes.

Die erste Erwähnung in einem Schossregister im Jahre 1450 zeugt davon, dass das Dorf und das Rittergut Staffelde schon zu dieser Zeit im Besitz der Familie von Bredow waren. Im Jahre 1742 ging der gesamte Besitz an die Familie von Redern aus Schwante über. Ein Teil des Rittergutes wurde wahrschein-

Sehenswert ist auch die Staffelder Kirche, ein rechtwinkliger Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahre 1696 baute man aus Backsteinen einen Vorbau an und im Jahre 1822 entstand der quadratische Westturm, welcher eine Nachbildung des barocken Kirchturms von Schwante darstellt. Zur In-

neneinrichtung gehört der aus dem 18. Jahrhundert stammende Kanzelaltar mit zwei Engelsfiguren und die Lüthgehmüller-Orgel auf der Empore. Trotz der vielen baulichen Veränderungen ist es eine gemütliche Kirche geblieben, die zu Besichtigungen einlädt. Ausflugstipps: · Besuch der Dorfkirche · „alter Dorfkrug“ saniertes Vorlaubenhaus · Reitvereine Staffelde Ortsbeirat: Helmut Glanzer (Ortsvorsteher) Susanne Ebert Sebastian Busse


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Christiane Rupprecht Julia Scherer Ariane Schulz FB 3 Ordnung Wolfgang Mäding

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Gerlinde Röhrig FB 4 Bauamt Birgit Neumann-Hannebauer Clarissa Hoen Susanne Tamms René Sylvester Ulrich Stolzenberg Gerd Lerche

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033055 99861, E-Mail: neumann-hannebauer.birgit@kremmen.de 033055 99862, E-Mail: hoen.clarissa@kremmen.de 033055 99869, E-Mail: tamms.susanne@kremmen.de 033055 99865, E-Mail: sylvester.rene@kremmen.de 033055 99867, E-Mail: stolzenberg.uli@kremmen.de 033055 99860, E-Mail: lerche.gerd@kremmen.de

Bauleitplanung, Altstadtsanierung Hochbauangelegenheiten Straßenausbaubeiträge Tiefbauangelegenheiten Gebäudemanagement, Straßenverzeichnisse Brand- und Katastrophenschutz, Wirtschaftshof

033055 99822, E-Mail: schoenrock.kathrin@kremmen.de 033055 99820, E-Mail: woertzel.doreen@kremmen.de

033055 99831, E-Mail: maeding.wolfgang@kremmen.de

Kämmerin Haushalt, Jahresabschluss, Anlagenbuchhaltung Liegenschaften Kasse Haushalt, Inventar, Geschäfts- und Finanzbuchhaltung Wasser- und Bodenverband Vollstreckung Steuern und EDV

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Öffentliche Einrichtungen

Schulen Goethe – Grundschule Kremmen Straße der Einheit 2, 16766 Kremmen Tel.: 033055 2018002 www.goethe-grundschule-kremmen.de E-Mail: info@goethe-grundschule-kremmen.de Goethe – Oberschule Kremmen Straße der Einheit 2, 16766 Kremmen Tel.: 033055 2018002 www.goethe-oberschule-kremmen.de E-Mail: info@goethe-oberschule-kremmen.de Verlässliche Halbtagsgrundschule Beetz Beetzer Dorfstr. 165–166, 16766 Kremmen Tel.: 033055 20395 www.grundschule-beetz.de E-Mail: anfragen@grundschule-beetz.de Kitas Kita „Rhinstrolche“ Kremmen Alte Wallstr. 2b, 16766 Kremmen Tel.: 033055 70344

Jugendclubs und Jugendzimmer

10 – 16 Uhr 10 – 16 Uhr

Jugendzimmer im OT Beetz Beetzer Dorfstr. 165–166, 16766 Kremmen

Wohnungsbaugesellschaft Kremmen mbH Ruppiner Str. 57, 16766 Kremmen Tel.: 033055 70279

Jugendzimmer im OT Flatow Staffelder Str. 13a, 16766 Kremmen Jugendzimmer im OT Groß-Ziethen Alte Dorfstr. 14, 16766 Kremmen Stadtbibliothek OT Kremmen Ruppiner Str. 6, 16766 Kremmen , Tel.: 033055 70673 E-Mail: bibliothek-kremmen@directbox.com

Kita „Villa Kunterbunt“ Sommerfeld Dorfstr. 60, 16766 Kremmen, Tel.: 033055 70627

OT Staffelde Nauener Chaussee 3, 16766 Kremmen

Kita „Räuberhöhle“ Staffelde Nauener Chaussee 3, 16766 Kremmen Tel.: 033055 70320

10 – 18 Uhr

Abwasserzweckverband Kremmen Oranienburger Weg (Klärwerk), 16766 Kremmen Tel.: 033055 74448

OT Kremmen Kinder- und Jugendbibliothek in der Goetheschule Kremmen Straße der Einheit 2, 16766 Kremmen

Kita „Villa Sonnenschein“ Hohenbruch Kirchring 2, 16766 Kremmen, Tel.: 033051 25233

Samstag – Sonntag: November – Dezember Montag – Sonntag: Januar – Februar Montag – Freitag:

Jugendclub im OT Kremmen Im Park 1, 16766 Kremmen, Tel.: 033055 74162 E-Mail: jugendclub@Kremmen.de

Hort der Kita „Rhinstrolche“ Kremmen Straße der Einheit 2, 16766 Kremmen Tel.: 033055 2018000

Hort der Kita „Villa Kunterbunt“ Sommerfeld im OT Beetz Beetzer Dorfstr. 165–166, 16766 Kremmen

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Kneipp-Kita „Zwergenland“ Flatow Mühlenring 36a, 16766 Kremmen Tel.: 033055 70322

Kunst und Kultur Museum, Galerie, Trauzimmer und Touristeninformationspunkt im historischen Scheunenviertel Scheunenweg 49, 16766 Kremmen Tel.: 033055 21161 oder 21159 Fax: 033055 21160, E-Mail: tip@Kremmen.de Öffnungszeiten: März – Oktober Montag – Freitag: 10 – 16 Uhr

Ortvorsteher / Ortsbeiträte OT Beetz Peter Winkler (OVst), Hartmut Gronert OT Flatow Gert Dietrich (OVst), Fritz Falkenberg René Grap OT Groß-Ziethen Bettina Böcker (OVst), Alexandra Wünsch OT Hohenbruch Arthur Förster (OVst), Fritz Hannemann Henry Krüger OT Kremmen Andreas Kretzschmar (OVst), Eckhard Koop Joachim Brenning, Margareta Ganschow Detlef Reckin, Christoph Brunner Klaus Baathe, Manfred Schöneberg OT Sommerfeld Jürgen Kurth (OVst), Uwe Fritz, Klaus Berger Dr. Heidemarie Apel-Schmelter, Reiner Tietz OT Staffelde Helmut Glanzer (OVst), Susanne Ebert Sebastian Busse


Scheunenviertel Kremmen

Südöstlich am Rande der Stadt Kremmen befindet sich das deutschlandweit größte noch erhaltene Scheunenviertel mit etwa 50 Gebäuden. Die Scheunen sind in lose zu Reihen gefügten Gruppen unterschiedlicher Länge zusammengefasst, die hauptsächlich in OstWest-Richtung verlaufen. Einige Scheunen auf der Nordseite des Viertels weichen von dieser Anordnung ab. Im Westen des Gebietes liegt der sogenannte Märthenpfuhl, ein kleiner Teich, der schon auf alten Stadtkarten eingezeichnet ist und vielleicht den Ausschlag für die Wahl des Standortes des Scheunenviertels gab. Die insgesamt um die Mitte des 17. Jahrhunderts entstandenen Scheunen sind – bis auf wenige in Fachwerk mit Ziegelausfachung errichtete Ausnahmen – massive, eingeschossige Sichtziegelbauten mit Satteldächern, deren ursprüngliche Biberdeckung teilweise

noch vorhanden ist. Die schlichte Monumentalität und Massenwirkung der zu Gruppen geordneten, langgestreckten Zweckbauten entfaltet eine beträchtliche ästhetische Wirkung. Die von Scheune zu Scheune variierenden, einfachen Gliederungselemente lockern auf, ohne die durch die große Einheitlichkeit und strikte Funktionalität der Bauten erzeugte Wirkung zu mindern.

wohner in ihrer Existenz. Saatgut, Futtervorräte, Vieh, Stallungen, ja sogar ganze Straßenzüge fielen in Kremmen mehrmals den Flammen zum Opfer. Im Jahre 1712 folgte die kurfürstliche Anweisung, bestehende Scheunen innerhalb der Stadtgrenzen zu Ställen umzufunktionieren und neue Scheunen und Lagerhallen fortan nur noch außerhalb des Stadtzentrums aufzubauen. Das war die Geburtsstunde des Scheunenviertels.

Entstehungsgeschichte des Scheunenviertels

Ein Denkmal!

Das Scheunenviertel entstand um die Mitte des 17. Jahrhunderts: Ein Erlass aus dem Jahre 1659 dokumentiert ein kurfürstliches Verbot, Stroh und Futter weiterhin innerhalb der Stadt zu lagern. Denn die Brandkatastrophen, die in Kremmen immer wieder wüteten und jedes Mal beinahe die ganze Stadt in Schutt und Asche legten, bedrohten die Be-

Das Scheunenviertel in Kremmen ist Denkmal gemäß § 2 Abs. 1 des Denkmalschutzgesetzes. Der gutachterlichen Stellungnahme des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege vom August 1993 ist zu entnehmen: „Auslöser für die Ausgliederung der Scheunen aus der Stadt und ihre Zusammenfassung zu einem eigenen Viertel dürften die

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Scheunenviertel Kremmen

zahlreichen, aus dem 17. Jahrhundert überlieferten Brände gewesen sein. Auf einem Stadtplan von 1740 ist das Scheunenviertel bereits am gleichen Ort eingezeichnet. Wesentliche Strukturmerkmale sind seither weitgehend unverändert erhalten geblieben. Das Scheunenviertel ist damit ein wichtiger Bestandteil der historischen Bebauung der Stadt Kremmen. Es dokumentiert die bis in unser Jahrhundert vorherrschende Bedeutung der Landwirtschaft für die Bevölkerung und den Charakter Kremmens als Ackerbürgerstadt. Daher ist das Viertel von volkskundlicher und ortgeschichtlicher Bedeutung. Der spezifische, ganz durch seine traditionelle Nutzung bestimmte Charakter des einheitlich und mit einfachen Mitteln gestalteten Scheunenviertels ist von hohem ästhetischen Reiz und das Ortsbild prägend. Exponiert am Stadtrand bestimmt es wesentlich das Erscheinungsbild der Stadt und ist daher von herausragender städtebaulicher Bedeutung.“

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Das Scheunenviertel am Rande von Kremmen wird heute deutschlandweit, wenn nicht gar europaweit, als das größte noch erhaltene historische Scheunenensemble dieser Art erachtet. Seit November 1999 steht die Agrar- und Museumsscheune mit angrenzendem Gästebüro der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Museum ist Anlaufstelle für Kunst und Kultur und lädt ein zu einem Spaziergang durch die Geschichte der Ackerbürgerstadt. Es zeigt Exponate zur Zeitgeschichte, landwirtschaftliche Geräte und Maschinen, historische Haushaltsgegenstände, alte Erntekronen und Geschichtliches über besondere Persönlichkeiten der Stadt. Hier kann sich der Besucher von der musealen Sammlung antiker Gegenstände aus Haushalt und Hof der einstigen Ackerbürger in frühere Zeiten zurück versetzen lassen. Im Obergeschoss befindet sich ein Trauzimmer, eine kleine Galerie mit wechselnden Ausstellungen und ein Veranstaltungsraum, der für

die verschiedensten Anlässe genutzt werden kann. Das Gästebüro im unteren Teil der Scheune hält Informationen über Sehenswertes in der Stadt und im Umland bereit und gibt Auskunft zu Übernachtungs- sowie Freizeitmöglichkeiten, kulturellen Veranstaltungen und vielem mehr. Für Gäste und Urlauber also eine wichtige Anlaufstelle: Museum, Galerie, Trauzimmer und Touristeninformationspunkt im historischen Scheunenviertel Scheunenweg 49, 16766 Kremmen Tel.: 033055 21161 oder 21159 Fax: 033055 21160 E-Mail: tip@Kremmen.de Öffnungszeiten: März – Oktober Mo–Fr 10 – 16 Uhr Sa–So 10 – 18 Uhr November – Dezember Mo–So 10 – 16 Uhr Januar – Februar Mo–Fr 10 – 16 Uhr


Kirchen in Kremmen

Bezeichnung, Anschrift 

Telefon

 Katholische Kirchengemeinde „Christus König“ Berliner Chaussee 5 033055 70331 zugehörig zur Pfarrei Hennigsdorf „Zu den Hl. Schutzengeln“ Pfarrer Fernando Yago Conté Adolph-Kolping-Platz 1 16761 Hennigsdorf 03302 889422 Gottesdienste: Sonnabend: 17.00 Uhr Sonntagvorabendmesse Dienstag 15.00–17.00 Uhr  Evangelischer Pfarrsprengel Kremmen  Dazu gehören die Kirchengemeinden Kremmen, Beetz, Sommerfeld, Staffelde, Wall, Groß-Ziethen Alle zu erreichen über: Ev. Pfarramt Beetzer Dorfstr. 214 16766 Kremmen/OT Beetz 033055 70830  Fax: 033055 71224  E-Mail: thtriebler@t-online.de www.Kirche-Kremmen.de

Bezeichnung, Anschrift 

Telefon

Bezeichnung, Anschrift 

Telefon

Evangelische Kirchegemeinde Sommerfeld Dorfstr. 36 16766 Kremmen/OT Sommerfeld  033055 70830

Kirche in Groß-Ziethen Alte Dorfstraße 16766 Kremmen/OT Groß-Ziethen  033055 70830

Evangelische Kirchengemeinde Staffelde Staffelder Dorfstraße 16766 Kremmen/OT Staffelde  033055 70830

Evangelische Kirchengemeinde Flatow Hauptstr. 51 16766 Kremmen/OT Flatow wird verwaltet durch Pfarramt Bötzow 03304 2092902

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hohenbruch Dorfstr. 9 16766 Kremmen/OT Hohenbruch  033051 25227

Evangelische Kirchengemeinde Kremmen Sankt Nikolai Kirchplatz 1 16766 Kremmen 033055 70830 Kirchenmusik 033055 222198

Evangelische Kirchengemeinde Beetz Beetzer Dorfstr. 214 16766 Kremmen/OT Beetz 033055 70830

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16515 Oranienburg Bernauer Straße 92 Tel. 03301 808071

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