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Stadt Karlsruhe I Bauordnungsamt


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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Grußwort Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger, Sie möchten sich den Traum vom eigenen Haus verwirklichen, auf der Terrasse oder im eigenen Garten in der Sonne sitzen? Sie möchten in einer Großstadt leben, die Ihnen Einkaufsmöglichkeiten, Kultur, Sport und Freizeitangebote in Hülle und Fülle bietet? Dann ist Karlsruhe für Sie die Stadt, in der sich der Bau oder Kauf eines Hauses lohnt. Immer mehr Karlsruher bauen in Karlsruhe. Sie ziehen die Großstadt mit ihrer hervorragend ausgebauten Infrastruktur, ihrem großzügigen Freizeitangebot und die Nähe des Arbeitsplatzes dem Leben in der ländlichen Umgebung vor, wo mit günstigem Bauland geworben wird. Doch die Vorteile des Wohnens in der Stadt – gegenüber dem Wohnen auf der grünen Wiese – sind nicht zu übersehen: günstige Verkehrsanbindung, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, gewachsene Wohnstrukturen. Vor allem aber hat die Stadt Karlsruhe auf die Wünsche der Bürger reagiert und zahlreiche Neubauflächen ausgewiesen. Dem Bauwilligen bietet sich eine breite Palette, die von großzügigen Grundstücken für das freistehende Einfamilienhaus bis zu preisgünstigen Grundstücken für kosten- und flächensparendes Bauen reicht. In unserer innovationsreichen Stadt finden Sie außerdem alle Möglichkeiten, modernes, zeitgemäßes und ökologisches Wohnen in baugestalterisch anspruchsvoller Umgebung umsetzen zu können.

Michael Obert Bürgermeister Baudezernent

Karlsruhe ist eine barocke Planstadt und hatte von Anfang an klare Bauvorschriften „erlassen“. Sie waren „fürstlich“, denn der Fürst hat sie nach eigenem Gusto – wenngleich aufgrund sachverständigen Rates – bestimmt.




Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Grußwort Wir als moderne Stadtverwaltung haben uns allerdings zum Ziel gesetzt, die baurechtlichen Verfahren, die nun von einem demokratischen Gesetzgeber stammen, für alle Beteiligten, einschließlich der Nachbarn, transparent zu machen und Bauen für alle zu erleichtern. Dem soll auch diese Broschüre dienen. Sie soll Ihnen Informationen, Hinweise und Empfehlungen geben, wie Sie Ihr Vorhaben leichter umsetzen können und die Zusammenarbeit mit unseren Fachbehörden reibungslos und schnell gestaltet werden kann.

Ulrich Framke Bauordnungsamt Amtsleiter

Bauen ist ein komplexer Prozess. Damit die vielen Regeln und die betei­ ligten Stellen wie Rädchen ineinander greifen können, soll Ihnen diese Informationsschrift die unterschiedlichen Rechtsbereiche überschaubar nahebringen. Baurecht ist ja kein Selbstzweck, sondern es hat eine dienende Funktion für ein funktionierendes und soziales Gemeinwesen. Dieser kleine Ratgeber kann freilich nur eine Hilfe sein. Er kann die persönliche, fachliche Beratung durch erfahrene Architekten und Bausachverständige im Vorfeld Ihrer Entscheidung zum Erwerb eines Baugrundstücks, eines Hauses oder zum Neubau eines Hauses nicht ersetzen. Auch unsere Mitarbeiter stehen Ihnen mit ihrem professionellen Wissen gerne zur Seite. Kommen Sie auf uns zu! Mehr und mehr tritt in der heutigen Zeit gerade auch bei privaten Bauten eine gute und nachhaltige Gestaltung in den Vordergrund – auch hierbei helfen wir gerne, zum Beispiel durch Farbberatung.

Wir wünschen Ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung Ihrer Bauvorhaben viel Erfolg und einen reibungslosen Ablauf.




Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Inhaltsverzeichnis Grußwort Impressum Branchenverzeichnis Neue Gebiete für Wohnungsbau in Karlsruhe Grundstücksbeschaffung Grundstückswert Baurechtliche Verfahren Verfahren nach dem Denkmalschutzgesetz Planung durch Entwurfsverfasser Planungsrecht Antragsunterlagen Nachbarschaftsverständigung Baugebühren Was ist bei Baubeginn und nach Fertigstellung zu beachten? Förderung beim Erwerb von städtischen Grundstücken Dienstleistungen der Stadtwerke Karlsruhe Abwasserentsorgung Gesetzliche Verpflichtung zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung von Gebäuden (Heizung, Warmwasser und Kühlung)

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Baumschutzsatzung Behördenwegweiser – Ihre Ansprechpartner rund ums Bauen

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Impressum: © by VERWALTUNGS-VERLAG GMBH, Verlag für staatliche und kommunale Veröffentlichungen und Co. Betriebs OHG, 80993 München. Registergericht München, HRB 55 350 – Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugsweise – nicht gestattet. Irrtümer vorbehalten. Titel: Stadtplanungsamt Karlsruhe Fotos: mediaprint WEKA info verlag gmbh (S. 26, 27, 28, 29, 31, 38, 42, U 3)

Printed in Germany.

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Branchenverzeichnis Liebe Leser! Hier finden Sie eine wertvolle Einkaufshilfe, einen Querschnitt leistungsfähiger Betriebe aus Handel, Gewerbe und Industrie, alphabetisch geordnet. Alle diese Betriebe haben die kostenlose Verteilung Ihrer Broschüre ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.alles-deutschland.de. Abbruch Abfallwirtschaft Altlasten Analyse Architektenkammer Architekten Aufzugbau Bäder Banken Baublechnerei Bauen Baufinanzierung Baugenossenschaft Bauträger

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Neue Gebiete für Wohnungsbau in Karlsruhe

Durch große sogenannte Konversionsflächen auf ehemaligem Militär- und Bahngelände, aber auch in kleineren, individuellen Familienhausgebieten steht glücklicherweise ein breites Angebotsspektrum zur Verfügung. Derzeit wird im Norden Neureuts das Gebiet „Nördlich des Blankenlocher Weges“ von der städtischen Konversionsgesellschaft/Volkswohnung mit rund 600 Wohneinheiten im Familienheimbereich bebaut und mit dem Militärgelände zwischen der Eggensteiner- und Sudetenstraße in Knielingen entsteht ein weiterer Wohnungsbauschwerpunkt mit 500 bis 600 Woh-

nungen. Zeitgleich wurden und werden noch Wohneinheiten im Karlsruher „Citypark“ auf dem Gelände des ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerkes von verschiedenen Bauträgern erstellt. Baumöglichkeiten für Familienheime gibt es auch noch in den Höhenstadtteilen Hohenwettersbach, Wettersbach/Palmbach und künftig auch in Stupferich: In den Baugebieten „Fünfzig Morgen“ und „Rehbuckel II“ gibt es noch einige wenige freie Parzellen, das Gebiet „Ob den Gärten“ wird jetzt bebaut und Bebauungspläne sind „An der Klam/Illwig“ und dem südlichen Teil der „Windelbachstraße“ in Arbeit. Insgesamt waren hier bis zu 500 neue Wohnungen zu erwarten, mehr als die Hälfte davon ist bereits heute schon realisiert. Auch innerhalb der Stadt, allerdings in erster Linie von Bauträgern im Geschosswohnungsbau, wurden und werden noch Woh-

BPI (Bauordnungsamt)

Stadt und Umland Karlsruhe sind bislang noch eine Wachstumsregion. Das Oberzentrum der Region Mittlerer Oberrhein zeichnet sich insbesondere durch Forschungseinrichtungen und Dienstleistungen, z. B. im Bereich der Informationstechnologien, aus, und mit diesem Standortvorteil ist auch eine entsprechende Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt verbunden.







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Größere Gebiete sind in Vorbereitung, so werden in der Oststadt zwischen Gottesauer- und Kriegsstraße (Im Lohfeld) noch 300 bis

400 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau entstehen und in der Nachbarschaft zum Klinikum, an der Nancystraße, und im Süden Durlachs im Säuterich laufen Planungen. Daneben gibt es aber auch immer wieder Bebauungsmöglichkeiten in den verschiedenen Stadtteilen in Baulücken oder auf übergroßen Grundstücken, wobei die Stadtplanung hier einen Mittelweg zwischen einer maßvollen „Nachverdichtung“ und der Sicherung der bestehenden Bebauungsstruktur sucht. So steht für Bauwillige oder Käufer von Wohneigentum jetzt und in Zukunft eine breite Angebotspalette zur Verfügung.

Baugebiet Fünfzig Morgen (Stadtplanungsamt)

nungen erstellt, so im BadenCarré Ecke Ritter-/Hermann-BillingStraße, in Grünwinkel auf einem ehemaligen Sportplatz auf den Eiswiesen. In unmittelbarer Nachbarschaft hierzu begleitet die Stadt mit einem Beratungsteam ein Baugruppenmodell bei der Entwicklung eines Mehrgenerationenwohnprojektes. Kleinere Projekte mit wenigen Wohneinheiten laufen auch in Grötzingen (Ziegeleistraße), Neureut (Mistelweg) und der Reitschulschlagsiedlung.




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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Grundstücksbeschaffung verwaltung) sowie im Internet (Internetadresse: http://www1.karlsruhe.de/stadt/VLW/). Die Anzeigen in den Zeitungen werden nach 3 Wochen wiederholt, die Veröffentlichung im Internet erfolgt über die gesamte Ausschreibungsdauer (ca. 6 Wochen). Bewerben können sich Ehepaare, alleinerziehende Personen und auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaften, von denen mindestens ein Partner Deutscher oder EU-Staatsangehöriger ist. Die Bewerber müssen sich verpflichten, beim Hausbau ökologische Anforderungen zu erfüllen.

Franz-Xaver-Honold-Straße 43 (Bauordnungsamt)

Die Beschaffung eines geeigneten Baugrundstücks erfolgt meist über den „freien Markt“, d. h. über Zeitungsannoncen oder gewerbliche Anbieter. Sofern der Stadt Baugrundstücke zur Verfügung stehen, überlässt sie diese an Bauwillige zum Erwerb oder im Wege des Erbbaurechts. Die Bekanntmachung der zu vergebenden Grundstücke erfolgt über Ausschreibung in der örtlichen Presse (Immobilienteil der Badischen Neuesten Nachrichten, Amtsblatt der Stadt Karlsruhe „Stadtzeitung“ und ggfs. im Mitteilungsblatt der betreffenden Orts-

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Grundstückswert

Sie stellen einen guten Anhalt für die Wertverhältnisse der Grundstücke dar. Die Bodenrichtwerte werden üblicherweise alle 2 Jahre ermittelt und liegen in Karlsruhe nahezu flächendeckend vor. Aufgrund vielfältiger Werteinflüsse können sich jedoch Abweichungen des Verkehrswertes (Marktwertes) vom Bodenrichtwert ergeben. Insofern sind die Bodenrichtwerte nicht identisch mit dem Verkehrswert oder dem Kaufpreis eines Grundstücks. Im begründeten

Einzelfall ist daher zu empfehlen, den Verkehrswert eines unbebauten oder bebauten Grundstücks durch ein Gutachten ermitteln zu lassen. Bei berechtigtem Interesse kann es bei der städtischen Grundstücksbewertungsstelle, beim Gutachterausschuss oder bei privaten Sachverständigen beantragt werden. Bodenrichtwertauskünfte sowie weitere Informationen zum Grundstücksmarkt, zur Erstattung von Verkehrswertgutachten etc. erhalten Sie im Internet unter www.karlsruhe.de/gutachterausschuss oder bei der Grundstücksbewertungsstelle/Geschäftsstelle des Gutachterausschusses (Tel.: 133-3092 und -3094).

Bauantrag

Zur Ermittlung des Grundstückswertes (Bodenwert ohne bauliche Anlagen) können die Bodenrichtwerte des Gutachterausschusses herangezogen werden.

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Baurechtliche Verfahren Wollen Sie ein Gebäude errichten, ändern oder einer anderen Nutzung zuführen, so empfehlen wir Ihnen, sich mit einem Architekten in Verbindung zu setzen. Sie können sich auch beim Bauordnungsamt informieren, inwiefern Ihre Planungen realisierbar sind und ob weitergehende öffentlich-rechtliche Vorschriften einzuhalten sind.

Bei bestimmten Bauvorhaben sind noch andere Behörden zu beteiligen (z. B. Branddirektion, Gartenbauamt, Stadtplanungsamt u. a.). Wenn alle Stellungnahmen vorliegen und die Benachrichtigung der Angrenzer abgeschlossen ist, erfolgt die endgültige Bearbeitung und Entscheidung über Ihren Bauantrag.

Bauvoranfrage Die Bauvoranfrage bietet die Möglichkeit, einzelne Fragen rechtsverbindlich abzuklären. Dies kann sinnvoll sein, wenn Ausnahmen und Befreiungen erforderlich werden oder ein Vorhaben sich in die Eigenart der Umgebung einfügen muss (§ 34 BauGB).

Mit dem Bau können Sie jedoch erst beginnen, wenn die Baugenehmigung erteilt wurde, die darin enthaltenen Auflagen erfüllt sind und der Baufreigabeschein (Roter Punkt) vorliegt. Das Bauordnungsamt wird die Bauausführung überwachen.

Vor dem Kauf eines Baugrundstücks sollten Sie klären, ob Ihre eigenen Vorstellungen auf diesem Grundstück überhaupt verwirklicht werden können. Hierzu ist die Bauvoranfrage ein geeignetes Mittel. Sehr wichtig ist, dass der zu klärende Sachverhalt konkret benannt wird. Das bedeutet, dass durch den Vorbescheid nur über einzelne Fragen entschieden wird, eine umfassende Prüfung findet erst im Baugenehmigungsverfahren statt. Dies hat für Sie den Vorteil, dass Sie Ihre Fragen verbindlich abklären können, ohne in die kostenintensive Detailplanung einzusteigen. Die Bauvoranfrage gilt 3 Jahre und bietet eine verlässliche Rechtsgrundlage mit Bindungswirkung seitens der Nachbarschaft und der Baurechtsbehörde. Baugenehmigungsverfahren Die Baurechtsbehörde prüft Ihren Antrag auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Wenn in Ihrer Eingangsbestätigung Unterlagen nachgefordert werden, so empfehlen wir Ihnen, diese baldmöglichst zuzusenden, da ansonsten eine zügige Bearbeitung Ihres Bauantrages nicht möglich ist.

Der Baubescheid erlischt, wenn Sie nicht innerhalb von 3 Jahren mit der Ausführung begonnen haben. Sie können eine Verlängerung schriftlich beantragen. Kenntnisgabeverfahren Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie als Bauherr auch das Kenntnisgabeverfahren wählen. Dazu muss das Grundstück im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes liegen. Kenntnisgabepflichtige Vorhaben müssen, ebenso wie genehmigungspflichtige Vorhaben, den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entsprechen. Die Baurechtsbehörde führt keine inhaltliche Prüfung durch. Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen sind gesondert zu beantragen. Damit haben die Entwurfsverfasser eine höhere, auch haftungsrechtliche Verantwortung und die Eigenverantwortung für Sie als Bauherren bekommt mehr Bedeutung. Der Vorteil des Kenntnisgabeverfahrens ist der schnellere Baubeginn. Dies gilt nicht für Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen, über die in einem separaten Verfahren entschieden wird. Rechtssicherheit erreichen Sie nur mit einer Baugenehmigung, da diese einen Verwaltungsakt darstellt, der bestandskräftig wird. Nicht vergessen werden darf, dass beim Kenntnisgabeverfahren den Nachbarn der Weg vor die Gerichte ohne zeitliche Begrenzung offen bleibt. 15


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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe gesondert beantragt werden und werden im Verfahren mit entschieden. Da die Baugenehmigung ausschließlich die Einhaltung der im Verfahren geprüften öffentlich-rechtlichen Vorschriften testiert, steigt auch hier die Eigenverantwortung des Bauherrn und das Haftungsrisiko des Planers für die Übereinstimmung des Vorhabens mit dem öffentlichen Baurecht außerhalb der geprüften Rechtsnormen. Als Vorteil des vereinfachten Baugenehmigungsverfahrens sind die kürzeren Verfahrensfristen im Vergleich zum herkömmlichen Baugenehmigungsverfahren zu nennen, sodass ein früherer Baubeginn ermöglicht wird.

Baugebiet Rehbuckel (Stadtplanungsamt)

Vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren Für alle Vorhaben außerhalb des Geltungsbereichs eines qualifizierten Bebauungsplans, die sonst auch im Kenntnisgabeverfahren zulässig wären, kann ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden. Im Verfahren reduziert sich die Prüfung der Baurechtsbehörde im Wesentlichen auf die Übereinstimmung mit den bauplanungsrechtlichen Vorschriften und die Einhaltung der Abstandsflächen zu den Grundstücksgrenzen. Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen von bau- oder baunebenrechtlichen Bestimmungen außerhalb des reduzierten Prüfkatalogs müssen

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Verfahren nach dem Denkmalschutzgesetz Aufgabe und Ziel des Denkmalschutzes ist der Schutz von Kulturdenkmalen. Kulturdenkmale sind Anlagen, an deren Erhaltung aus wissenschaftlichen, künstlerischen oder heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht. Kulturdenkmale sind nicht nur – wie häufig angenommen – Burgen, Schlösser, Klöster und Kirchen, sondern auch Villen, Mietwohnhäuser, Fabriken, Bahnhöfe, Brücken, Bunker, Siedlungen, Bauernhäuser, Scheunen, Wegkreuze etc. aus den verschiedensten Bauepochen. Die Entstehungszeiten Karlsruher Baudenkmale reichen momentan von der Romanik bis etwa 1970. In Karlsruhe sind circa 2000 Baudenkmale erfasst. Neben einzelnen Kulturdenkmalen hat die Stadt Karlsruhe zwei Gesamtanlagen per Satzung ausgewiesen: die Altstadt von Durlach und das Viertel um den Gutenbergplatz. Innerhalb dieser räumlich eingegrenzten Gesamtanlagen ist das Straßen-, Platz- und Ortsbild denkmalgeschützt, was zur Folge hat, dass auch alle Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild von Gebäuden, die selbst keine Kulturdenkmale sind, unter dem Genehmigungsvorbehalt der Denkmalschutzbehörden stehen. Ob ein Gebäude unter Denkmalschutz steht, erfährt der Eigentümer beim Bauordnungsamt (Tel.: 133-6340) oder bei der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Karlsruhe (Tel.: 1333045 oder 133-3016) oder beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 26 Denkmalpflege (Tel.: 926-4866). Einen ersten Überblick vermittelt die Liste der Kulturdenkmäler im Internet (www.karlsruhe.de/Historie/Denkmale/index.php). Allerdings ist diese Liste noch nicht vollständig, da noch nicht alle Karlsruher Stadtteile darin erfasst sind. Eigentümer von Kulturdenkmalen sind gesetzlich verpflichtet, diese im Rahmen des Zumutbaren zu erhalten.

Ziel des Denkmalschutzes ist die möglichst unverfälschte Erhaltung der ursprünglichen Bausubstanz und des historischen Erscheinungsbildes. Maßnahmen an einem Kulturdenkmal, die in die Substanz eingreifen oder das Erscheinungsbild beeinträchtigen können, bedürfen daher der vorherigen Genehmigung oder Zustimmung der zuständigen Denkmalschutzbehörde. Jede bauliche Veränderung oder Nutzungsänderung eines Baudenkmals – auch solche Maßnahmen, die bei nicht denkmalgeschützten Gebäuden verfahrensfrei wären, wie beispielsweise ein neuer Fassadenanstrich oder eine neue Dacheindeckung oder ein Fensteraustausch – unterliegt dem Genehmigungsvorbehalt der Denkmalschutzbehörden. Nur bei genehmigten Vorhaben können die Denkmaleigentümer eine steuerliche Abschreibung nach dem Einkommensteuergesetz in Anspruch nehmen oder eine staatliche Zuwendung aus Landesmitteln erhalten. Die Steuerbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt ist beim Bauordnungsamt/Stadtkonservator zu beantragen (Tel.: 133-6340 oder 6341). Der Antrag auf Zuschüsse ist beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 25 - Denkmalpflege (Tel.: 926-4808 oder 4823) zu stellen. Auf Zuschüsse besteht kein Rechtsanspruch, sie werden nach Haushaltslage vergeben. Auf der Internetseite des Bauordnungsamtes sind unter www. karlsruhe.de/bauen/bauordnung/dienstleistungen/denkmal die Antragsformulare für denkmalrechtliche Genehmigungen und für die Steuerbescheinigung nebst Merkblättern und Richtlinien eingestellt. Anträge auf bauliche Veränderung oder Nutzungsänderung von Kulturdenkmälern sind beim Bauordnungsamt, Herrn Schulz (Tel.: 133-6340) einzureichen. 19


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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Planung durch Entwurfsverfasser Die Baupläne dürfen grundsätzlich nur von so genannten Bauvorlageberechtigten ausgefertigt und unterschrieben werden. Uneingeschränkt bauvorlagenberechtigt sind  die bei der Architektenkammer eingetragenen Architekten und  die bei der Ingenieurkammer eingetragenen Bauingenieure. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Innenarchitekten, Diplomingenieure der Fachrichtungen Architektur, Hochbau und Bauingenieurwesen sowie staatlich geprüfte Bautechniker und Meister des Bauhauptgewerbes zugelassen. Brauche ich darüber hinaus einen Entwurfsverfasser? Viele angehende Bauherren sind der Meinung, dass sie nur günstig und nach eigenen Vorstellungen bauen können, wenn sie möglichst viel selbst in die Hand nehmen. Das beginnt beim Bauantrag und reicht bis zur Endabnahme des fertigen Hauses. Bei der Planung und Herstellung eines Bauwerks muss der Bauherr aber eine Vielzahl von Rechtsgeschäften tätigen und Rechtsverbindungen eingehen. Er wird mit einer Fülle von Fragen, Entscheidungen und Schwierigkeiten konfrontiert, die nur mit umfangreichen Fachkenntnissen und entsprechender Erfahrung auf dem Bausektor geklärt werden können. Der geeignete Partner für den Bauherrn ist deshalb der Entwurfsverfasser. Er berät den Bauherrn bereits beim Grundstückskauf und begleitet ihn fachkundig vom Planungsbeginn bis zur Baufertigstellung. Trotz des Honorars, das jeder Planer für seine Leistungen gemäß Honorarordnung (HOAI) verlangt, fährt der Bauherr mit einem Fachkundigen unterm Strich meist günstiger, weil sich durch gezielte Planung und Vergabe der Bauleistungen erhebliche Baukosten sparen lassen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist auch, dass der Entwurfsverfasser dem Bauherrn die Verantwortung für den Bau abnimmt und damit hilft, die ohnehin schon strapazierten Nerven des Bau-

herrn zu schonen. Auch für Bauherren, die selbst oder mittels Nachbarschaftshilfe Eigenleistungen erbringen wollen, lohnt die Einschaltung eines Experten. Dieser wird Sie fachkundig beraten und ihre Eigenleistung in den Bauablauf integrieren. Viele Bauleiter nehmen terminlich darauf Rücksicht, dass Eigenleistungen mit Nachbarschaftshilfe sich häufig nach Feierabend oder übers Wochenende abspielen. Wie findet man den richtigen Entwurfsverfasser? Der schnellste Weg führt immer über Bekannte oder über Bauobjekte in der näheren Umgebung, die Ihnen besonders zusagen. Eine andere Möglichkeit wäre, mit einem ortsansässigen Entwurfsverfasser unverbindlich einen Termin zu vereinbaren und sich dessen Arbeiten zeigen zu lassen. Von Bedeutung bei der Wahl ist, dass der Planer  Zeit hat, Ihr Projekt durchzuführen  für Ihre Bauaufgabe geeignet ist und Erfahrung hat  für Sie als Vertrauensperson infrage kommt. Schritte zur Zusammenarbeit Bevor es zum Vertragsabschluss kommt, muss der Entwurfsverfasser erst einmal die Vorstellungen, Wünsche und Lebensgewohnheiten des Bauherrn sowie neben dem augenblicklichen Raumbedarf auch die zu erwartenden Entwicklungen und Veränderungen in der Zukunft sowie die finanziellen und zeitlichen Vorstellungen kennenlernen. Andererseits soll sich der Bauherr darüber informieren, welche Beratungen und Leistungen der Planer erbringen kann. Der erste Schritt einer konkreten Zusammenarbeit ist getan, wenn der Entwurfsverfasser alle notwendigen Grundlagen ermittelt hat. Dazu gehört eine Begehung des Grundstücks, an die sich die Erkundung der baurechtlichen Möglichkeiten (Bebauungsplan, Baumbestand, Denkmalschutz etc.) anschließt. 21


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Nach Erteilung der Baugenehmigung kann sofort mit der Ausführungsplanung begonnen werden. Damit werden alle späteren Bauschritte sowie die Ausstattung so konkretisiert, dass die Handwerker nach diesen Planungsunterlagen arbeiten können. Anhand der Ausführungsplanung können außerdem die Baumassen als wesentlicher Teil der Leistungsbeschreibung und Kostenangebote ermittelt werden. Die Leistungsverzeichnisse bieten die Voraussetzung, vergleichbare Kostenangebote von einzelnen Firmen für die jeweiligen Gewerke zu erhalten. Danach vergibt der Planer in Absprache mit dem Bauherrn die Arbeiten an einzelne Firmen. Sobald der Bauantrag genehmigt ist und die Baufreigabe („Roter Punkt“) erteilt wurde, kann mit dem Bauen begonnen werden. Der Planer erstellt einen Terminablaufplan und weist die Handwerker an Ort und Stelle ein. Er überwacht die Ausführung und fertigt bei der Bauabnahme ein Protokoll an, wobei eventuell noch vorhandene Mängel festgehalten und die Nachbesserungsfristen vereinbart werden. Parallel zum Baugeschehen sind Teil- und Schlussrechnungen zu prüfen, die Gewährleistungsfristen entsprechend den Abnahmen festzulegen und die Zahlungen durch den Auftraggeber zu veranlassen.

Baugebiet Kirchfeld Nord (Bauordnungsamt)

Planungsablauf Ist der Bauherr mit dem Vorentwurf einverstanden, kann der Planer in die Entwurfsplanung einsteigen, d. h., alle Pläne werden jetzt detailliert im Maßstab 1:100 ausgearbeitet. Die Pläne werden dann zusammen mit dem Bauantrag und den sonstigen Unterlagen der Baubehörde zur Genehmigung vorgelegt.

Baugebiet Rehbuckel (Bauordnungsamt)

In der nächsten Phase fertigt der Entwurfsverfasser erste Skizzen an. In ihnen werden die bisher geäußerten Wünsche des Bauherrn berücksichtigt sowie das Raumprogramm, die Erschließungsmöglichkeiten und die Einbindung in die Umgebung. Sobald sich die Partner auch Gedanken über Konstruktion und Materialien sowie den Standard des Innenausbaus gemacht haben, kann der Planer eine Kostenschätzung nach DIN 276 erstellen. Jetzt ist auch der Zeitpunkt für die schriftliche Fixierung des Werkvertrags gekommen.

Baugebiet Kirchfeld Nord (Bauordnungsamt)

Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Planungsrecht Beim Baurecht unterscheidet man das Bauplanungsrecht und das Bauordnungsrecht. Das Planungsrecht, das im Baugesetzbuch (BauGB) und in der Baunutzungsverordnung geregelt ist, beschäftigt sich damit, wo und was gebaut werden darf. Das Bauordnungsrecht erklärt, wann und wie gebaut werden darf, konzentriert sich also auf die Ausführung des Bauvorhabens auf dem Grundstück. Dieses Recht ist in der Landesbauordnung geregelt. Voraussetzung für die Genehmigungsfähigkeit eines Bauvorhabens ist die Übereinstimmung des Vorhabens mit beiden Rechtsbereichen – also sowohl dem Bauplanungs- als auch dem Bauordnungsrecht – und mit den sonstigen, das Bauen tangierenden öffentlichrechtlichen Vorschriften (wie zum Beispiel Natur-/ Landschaftsschutz-, Denkmalschutz-, Immissionsschutz-Straßenrecht, Baumschutzsatzung u.s.w.). In diesem Kapitel wird das Planungsrecht näher erläutert. Die Bauleitplanung kennt zwei Stufen: die vorbereitende Bauleitplanung, die im Flächennutzungsplan festgelegt wird, und die verbindliche Bauleitplanung, die sich in den Bebauungsplänen niederschlägt. Der Flächennutzungsplan umfasst das gesamte Stadtgebiet und ordnet den voraussehbaren Flächenbedarf für die einzelnen Nutzungsmöglichkeiten wie z. B. für Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Erholung, Landwirtschaft und Gemeinbedarf. Aus dem Flächennutzungsplan entsteht keinerlei Anspruch der Bürger gegenüber der Verwaltung hinsichtlich der dargestellten Nutzung. Ein Bebauungsplan kann regelmäßig nur aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden. Im Bebauungsplan werden insbesondere die Art und das Maß der baulichen Nutzung, die überbaubare Grundstücksfläche und die Verkehrsflächen festgesetzt. Weitere Festsetzungen sind je

nach Bedarf möglich. Es wird also geregelt, in welchem Umfang (Lage und Größe des Baukörpers) und in welcher Art (Wohnen oder Gewerbe) diese Fläche nutzbar ist (§ 30 BauGB). Die Einsichtnahme in rechtskräftige Bebauungspläne ist im Bauordnungsamt oder beim Stadtplanungsamt möglich. Bebauungspläne, die gerade aufgestellt werden, können Sie dem Internet entnehmen (http://www.karlsruhe.de/bauen/bauenplanen/bebauungsplanung/termine). Liegt das zur Bebauung vorgesehene Grundstück außerhalb des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans, aber innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils (Innenbereich), so regelt sich die Art und das Maß der baulichen Nutzung nach § 34 BauGB. Danach ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt. Sehen Sie sich in der Umgebung um. Stehen dort zweigeschossige Gebäude, so können auch Sie wahrscheinlich zweigeschossig bauen, befinden sich dort Wohngebäude, so können auch Sie ein Wohnhaus errichten. In Zweifelsfällen berät Sie auch hier das Bauordnungsamt. Sollte Ihr Grundstück jedoch im Außenbereich liegen, also außerhalb des Geltungsbereichs eines rechtskräftigen Bebauungsplans und außerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils, ist eine Bebauung grundsätzlich nicht zulässig (§ 35 BauGB). Der Außenbereich soll von Bebauung grundsätzlich freigehalten werden, um diesen Bereich für die Erholung der Bevölkerung sowie für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung zu reservieren. Es können dort also nur sogenannte „privilegierte Vorhaben“ zugelassen werden, die dem oben genannten Zweck dienen. 25


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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Antragsunterlagen Kompetenter Partner für das Zusammenstellen der Antragsunterlagen ist in jedem Fall Ihr Entwurfsverfasser. Seine Erfahrung sichert die Vollständigkeit der Unterlagen und trägt zur Beschleunigung des Verfahrens bei. Er klärt in der Regel vorab, welche Unterlagen für Ihr Vorhaben erforderlich sind und wie oft sie beim Bauordnungsamt eingereicht werden müssen. Bauanträge, Bauvoranfragen und Kenntnisgabeverfahren werden mit dem derzeit gültigen Antragsformular beantragt. Diese hat Ihr Entwurfsverfasser oder Sie finden sie im Internet unter: www.karlsruhe.de/bauen/bauordnung/formulare. Checkliste für den Bauantrag (Baugenehmigungs- oder vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren)  Antragsformulare (Internet) Tipp: Vergessen Sie nicht die bautechnische Bestätigung auszufüllen  Baubeschreibung (Formular s. Internetadresse)  Baubeschreibung für gewerbliche Anlagen (Formular s. Internetadresse)  Flächenberechnung für den Stellplatznachweis  evtl. Zustimmungserklärung der Angrenzer (Formular s. Internetadresse)  Lageplan im Maßstab 1:500 mit zeichnerischem und schriftlichem Teil

 Bauzeichnungen im Maßstab 1:100 (Grundrisse, Schnitte, Ansichten)  Statistischer Erhebungsbogen Checkliste für die Bauvoranfrage  Antragsformulare (s. Internetadresse) Tipp: Vergessen Sie nicht, die abzuklärenden Fragen konkret zu formulieren  evtl. Zustimmungserklärung der Angrenzer  Lageplan im Maßstab 1:500, aktueller Auszug aus dem Liegenschaftskataster (Liegenschaftsamt, Tel.: 133-6288) mit zeichnerischem und schriftlichem Teil  Bauzeichnungen, soweit für die Beurteilung der gestellten Fragen erforderlich Checkliste für das Kenntnisgabeverfahren  Kenntnisgabeformular (s. Internetadresse)  Bestätigung des Entwurfsverfassers  Bestätigung des Lageplanfertigers  Bestätigung der Bauherren  Lageplan (erstellt durch einen Sachverständigen)  Bauzeichnungen  Befreiungsantrag  Entwässerungsantrag  Bei Abbruchmaßnahmen: Abbruchunternehmer

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Nachbarschaftsverständigung

Der einfachste Weg der Nachbarschaftsverständigung ist, wenn Bauherrschaft oder Architekturbüro die Angrenzer oder sonstigen Nachbarn über Ihre Baupläne informieren und deren Einverständnis durch Unterschrift direkt auf den Plänen oder auf der Homepage der Stadt Karlsruhe eingestellten Zustimmungserklärung des Angrenzers oder sonstigen Nachbarn (www.karlsruhe.de/bauen/bauordnung/formulare) einholen. Dies trägt auch zu einer Beschleunigung der jeweiligen Verfahren bei, denn die Benachrichtigung der Angrenzer und sonstigen Nachbarn durch das Bauordnungsamt mit vierwöchiger Frist zur Rückäußerung entfällt. Ist Ihre Nachbarschaft mit dem Bauvorhaben jedoch nicht einverstanden, so muss dies nicht zwangsläufig zur Folge haben, dass Ihr Bauvorhaben verzögert oder gegebenenfalls gar nicht genehmigt wird. Die Entscheidung hängt in erster Linie davon

ab, ob Ihr Vorhaben objektiv den bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Vorschriften entspricht. Grundsätzlich sind nur öffentlich-rechtliche Einwendungen rechtserheblich. Auf privatem Recht beruhende Einwendungen können im Baugenehmigungsverfahren nicht beachtet werden. Eine Baugenehmigung ergeht unbeschadet privater Rechte Dritter. Gegen eine Baugenehmigung kann Ihr Nachbar innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen, wenn er im vorausgegangenen Baugenehmigungsverfahren Einwendungen erhoben hat, die vom Bauordnungsamt zurückgewiesen wurden. Der Widerspruch gegen eine Baugenehmigung oder auch die Klage gegen einen zurückgewiesenen Widerspruch haben nicht automatisch aufschiebende Wirkung und ziehen daher auch keinen vorläufigen Baustopp nach sich. Allerdings trägt der Bauherr das Risiko, dass die Baugenehmigung im Widerspruchs- oder Klageverfahren geändert oder aufgehoben wird und daraufhin Gebäude oder Teile davon abgerissen werden müssen. Nachbarn können bei Gericht einen Antrag auf Herstellung der aufschiebenden Wirkung stellen. Wird diesem stattgegeben, dürfen Sie vorerst nicht bauen.

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Sowohl im Baugenehmigungsverfahren, im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren als auch im Kenntnisgabeverfahren sind die Angrenzer und sonstige Nachbarn im näheren Umkreis zu hören, deren öffentlich-rechtlich geschützte nachbarliche Belange berührt sein können. Angrenzer ist derjenige Nachbar, der mit dem Baugrundstück eine gemeinsame Grenze hat. Zu beachten ist hierbei, dass alle im Grundbuch eingetragenen Eigentümer anzuhören sind.

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Für die öffentlichen Leistungen, die im Zusammenhang mit Bauverfahren erbracht werden, sind nach den gesetzlichen Bestimmungen Verwaltungsgebühren und Auslagen zu erheben. Hierzu hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe die „Satzung der Stadt Karlsruhe über die Erhebung von Gebühren für die Wahrnehmung von Aufgaben als Untere Verwaltungsbehörde und als Untere Baurechtsbehörde“ mit einem zugehörigen Gebührenverzeichnis erlassen. Unterschieden nach einzelnen Sachverhalten und Leistungen sind in diesem Verzeichnis die zu erhebenden Gebühren nach festen Sätzen oder als Rahmengebühren bestimmt. Für die Baugenehmigung wird eine Wertgebühr in Höhe von 5 ‰ und für eine vereinfachte Baugenehmigung in Höhe von 4 ‰ der ortsüblichen gesetzten Baukosten der Maßnahme erhoben. Als Anhaltspunkt für die Kostenschätzung dienen die statistischen Kostenkennwerte der Architektenkammern.

Baugebiet Kirchfeld Nord (Stadtplanungsamt)

Baugebühren

Für den Verwaltungsaufwand im Kenntnisgabeverfahren fällt eine Gebühr zwischen 138 Euro und 5.000 Euro an. Hinzu kommen die Gebühren von jeweils 0,5 ‰ für die Bauüberwachung durch das Bauordnungsamt und mögliche angeordnete Abnahmen. Lassen sich Bauvorhaben nur verwirklichen, wenn von entgegen­ stehenden Vorschriften Befreiungen, Ausnahmen und Abweichungen zugelassen werden, so fallen hierfür Gebühren in unterschiedlichen Rahmensätzen zwischen 138 Euro und 10.000 Euro im Einzelfall an. Die letztlich bei einem Vorhaben anfallenden Verwaltungskosten sind abhängig von dem Verfahren und dem damit verbundenen Aufwand und der Zahl der Gebührentatbestände. Im Falle einer Abweichung von Vorschriften wird darüber hinaus das damit verbundene Interesse und der Vorteil für die Baumaßnahme berücksichtigt. 31


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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Bei Vorhaben im Kenntnisgabeverfahren darf mit der Ausführung begonnen werden:  bei Vorhaben, denen Angrenzer schriftlich zugestimmt haben, zwei Wochen,  bei sonstigen Vorhaben ein Monat nach Eingang der vollständigen Unterlagen beim Bauordnungsamt, es sei denn, der Bauherr erhält eine Mitteilung, dass der Baubeginn aus wichtigen Gründen untersagt wurde. Es ist erforderlich, dass Sie oder Ihr Architekt direkt mit den Stadtwerken, dem Amt für Abfallwirtschaft, der Telekom und dem Schornsteinfeger Kontakt aufnehmen. Ihren zuständigen Schornsteinfeger finden Sie unter www.myschornsteinfeger.de. Nach Fertigstellung des Gebäudes muss die Schlussabnahme beantragt werden, sollte diese erforderlich sein. Ob eine Schlussabnahme notwendig ist, können Sie der Baugenehmigung entnehmen. Die Abnahme der Hausentwässerung erfolgt direkt durch das Tiefbauamt. Wurden Aufzüge oder Doppelparker eingebaut, sind Sachverständige mit der Abnahme zu beauftragen. Zur Fortführung des Liegenschaftskatasters sind neu errichtete Gebäude bzw. die Änderung der Grundflächen bestehender Gebäude zu erfassen. Aus diesem Grunde müssen Sie die Durchführung Ihrer Baumaßnahme dem Liegenschaftsamt mitteilen.

Baugebiet Fünfzig Morgen (Bauordnungsamt)

Dem Bauherrn muss vor Baubeginn der „Rote Punkt“ (Baufreigabeschein) vorliegen. Die Baugenehmigung enthält Auflagen und Bedingungen, die vor Baufreigabe noch zu erfüllen sind, wie z. B. die Vorlage der bautechnischen Nachweise, der Bauleitererklärung oder der Entwässerungsgenehmigung. Vor Baubeginn muss dem Bauordnungsamt die Baubeginnanzeige übersandt werden und Grundriss und Höhenlage der baulichen Anlage auf dem Baugrundstück durch einen Sachverständigen festgelegt worden sein (Schwergerüstbescheinigung).

Lange Straße 136 (Bauordnungsamt, Architekt: Kammerer)

Was ist bei Baubeginn und nach Fertigstellung zu beachten?

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

(Architekten: Baurmann.Dürr)

Förderung beim Erwerb von städtischen Grundstücken

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Für städtische Grundstücke bietet die Stadt Karlsruhe als Fördermöglichkeit einen Preisabschlag in Verbindung mit dem Grundstückskauf, eine Ermäßigung des Erbbauzinses bei Erbbaurechten oder ein zinsverbilligtes Darlehen an. Die Förderung ist von den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Bauherrn oder Erwerbers, der Art des Objekts und der Maßnahme abhängig. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Ökologische Anforderungen an das Bauvorhaben sind zu erfüllen.

wird dem vorgenannten Kind gleichgestellt, wenn zum Haushalt ein Kind gehört, für das ein Kindergeldanspruch besteht. Wachsende Familien mit und ohne Kinder, d. h. Familien, deren Kinder innerhalb von 5 Jahren nach Abschluss des Erbbau- oder Kaufvertrages geboren bzw. in den Haushalt auf Dauer aufgenommen werden. Bei Kindern gilt dies nur, solange für die Kinder Kindergeld zusteht. Diesen Kindern werden keine weiteren Personen gleichgestellt.

Zielgruppe für die Förderung sind Familien und auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaften ab einem zum Haushalt gehörenden Kind, soweit und solange für dieses Kind Kindergeld zusteht, einer behinderten (mind. 50%) oder pflegebedürftigen (mind. Pflegestufe 1) dauerhaft im Haushalt lebenden Person; diese

Aufgrund der komplexen Materie bietet die Wohnraumförderungsstelle der Stadt Karlsruhe den Bauwilligen eine individuelle und kostenfreie Beratung in allen Fragen zur Wohnraumförderung an (Ansprechpartner: Herr Oeder, Tel.: 133-6415 oder Herr Schäfer, Tel.: 133-6412).


Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Dienstleistungen der Stadtwerke Karlsruhe

Mit dieser Initiative sollen die Karlsruher Bürger bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben (z. B. Erneuerbare-Wärme-Gesetz) unterstützt und der Einsatz energieeffizienter Technik und der Klimaschutz in Karlsruhe weiter vorangetrieben werden. Dazu gibt es folgende Förderprogramme:  Förderprogramm Erdgas + Solar Hier werden Brennwert-Heizkessel und thermische Solaranlagen gefördert, entweder in Kombination oder auch einzeln. Die Förderung erfolgt nach Objektgröße und ist davon abhängig, ob es ein Neubau oder eine Umstellung ist.

 Förderprogramm Wärmepumpe Das bestehende Programm wurde nochmals aufgestockt, die Förderhöhe wird nach der installierten Heizleistung berechnet, sie beträgt maximal 4.000 Euro.  Förderprogramm Mini-BHKW Erdgasbetriebene Mini-Blockheizkraftwerke werden nach der elektrischen Leistung bezuschusst. Der Zuschuss beträgt maximal 20.000 Euro.  Förderprogramm „Heizen mit Erdgas“ Die Umstellung der Heizungsanlage auf eine Erdgas-Heizung wird hier nach der Höhe des eingesparten Kohlendioxids berechnet. Dies wird mit mindestens 250 Euro bis maximal 1.000 Euro pro Anlage gefördert.

Ludwig-Tieck-Straße (Bauordnungsamt)

Die Stadtwerke Karlsruhe haben die Initiative „energie2010 – Wärme mit Zukunft“ ins Leben gerufen.

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Stadtwerke Karlsruhe Service und Informationen für Sie Call-Center Fragen zu Rechnung, Online-Service, An-, Ab- und Ummeldung, Energie- und Wasserpreise 0 800-200 300 6

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Energieberatung Rat und Tat zur Energie- und Trinkwasserversorgung, Hausanschlüsse etc. 5 99-21 21 Kundenberatung Kaiserstraße 182 5 99-22 22 Beratung Durlach Pfinztalstraße 65 5 99-33 33 Beratung Neureut Rathaus Neureut 5 99-25 32

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Straßenbeleuchtung 5 99-42 66 Öffentlichkeitsarbeit/Presse 5 99-10 50 Umweltschutz 5 99-10 70 Ausbildung/Praktikum 5 99-17 25 Entstörungsdienst Erdgas/Trinkwasser Strom Fernwärme/ Wärme-Direkt-Service

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

 Beratungsangebot: In der Kundenberatung der Stadtwerke, Kaiserstraße 182, finden Sie alle Informationen zum Energiesparen rund ums Gebäude in Form von Informations-Tafeln, -Broschüren und Ausstellungsmodellen. Zum Neubau oder zur Gebäudemodernisierung werden hier eine Vielzahl von Broschüren zur Verfügung gestellt, die über energieeffiziente Maßnahmen und gesetzliche Vorgaben anschaulich informieren. Für Fragen zur Energie- und Trinkwasserversorgung Ihres Gebäudes, wie z. B. umweltschonende Erdgas- oder Fernwärmeversorgung, stehen Ihnen die Energieberater unter Telefon 599-2121

zur Verfügung und vereinbaren gerne einen Termin mit Ihnen. Genauere Informationen zur Initiative „energie2010 – Wärme mit Zukunft“, einzelne Förderprogramme, Förderanträge, Informationsbroschüren und eine ausführliche Beratung erhalten Sie im Internet unter www.stadtwerkekarlsruhe.de oder www. energie.2010-karlsruhe.de, per Telefon unter 599-2222 oder bei unseren Energieberatern in der Kundenberatung, Kaiserstraße 182. Die Ansprechpartner der Stadtwerke bei der Klärung der Gas-, Wasser- und Stromanschlüsse können Sie dem Internetauftritt www.stadtwerke-karlsruhe-netze.de entnehmen oder telefonisch unter 0721 599-4142 erfragen. Fragen, die die Telekom betreffen, können beim Bauherrenberatungsbüro der Telekom unter der Telefonnummer 0721 351-6251 (Fax 351-6258) geklärt werden.

Baugebiet Kirchfeld Nord (Stadtplanungsamt)

 Sonderförderprogramm Bei diesem Programm werden vollautomatische Thermostatventile, elektronisch geregelte Heizungspumpen und ErdgasSteckdosen gefördert.

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Abwasserentsorgung Die Abwasserbeseitigung erfolgt zentral über die Kläranlage. Nur in Ausnahmefällen ist die Entsorgung von Schmutzwasser auf dem eigenen Grundstück zulässig, z. B. wenn keine öffentliche Abwasseranlage in Grundstücksnähe vorhanden ist. Hierzu benötigen Sie die Genehmigung des Tiefbauamtes bzw. der Unteren Wasserbehörde beim ZJD. Unverschmutztes Niederschlagswasser muss auf den Grundstücken versickern oder ortsnah in ein oberirdisches Gewässer eingeleitet werden, sofern dies mit vertretbarem Aufwand und schadlos möglich ist. Für den Anschluss an die öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen, die Benutzung sowie die Änderung bei angeschlossenen Grundstücken benötigen Sie die schriftliche Genehmigung der Stadt Karlsruhe. Checkliste für den Entwässerungsantrag  Der Genehmigungsantrag ist mind. 2-fach einzureichen. Aus dem Antrag müssen auch Art, Zusammensetzung und Menge der anfallenden Abwässer, die vorgesehene Behandlung der Abwässer und die Bemessung der Anlagen ersichtlich sein.  Lageplan im Maßstab 1:500; sämtliche auf dem Grundstück bestehenden und geplanten Gebäude sind darzustellen, ebenso die Straße.  Grundrisse aller Geschosse und anzuschließenden Gebäude im Maßstab 1:100; die anzuschließenden Entwässerungsteile sind darzustellen, die Dachableitung und alle Entwässerungsleitungen unter Angabe des Materials, der lichten Weite und der Absperrschieber oder Rückstauverschlüsse.  Systemschnitte der zu entwässernden Gebäudeteile im Maßstab 1:100 in Richtung der Hauptleitungen mit Angaben der Hauptleitungen, Fallrohre, Dimensionen, Gefälleverhältnisse, Höhenlage der Entwässerungsanlage und des Straßenkanals bezogen auf Normalnull.

Für Bauvorhaben, ob im klassischen Baugenehmigungsverfahren oder im Kenntnisgabeverfahren, ist generell ein Entwässerungsgesuch einzureichen, auch wenn bereits ein Hausanschlusskanal in das Baugrundstück verlegt wurde. Informationen zur Grundstücksentwässerung erhalten Sie beim Tiefbauamt Karlsruhe unter Telefon 0721 133-7453 und auf der Internetseite www.karlsruhe.de/bauen/tiefbau/entwaesserung/grundstuecks­ entwaesserung. Entwässerungsgebühren In Karlsruhe werden die Kostenarten Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt abgerechnet (gesplittete Abwassergebühr). Dies gilt für Grundstücke mit einer reduzierten versiegelten und in die öffentliche Abwasseranlage einleitenden Fläche größer / gleich 1.000 m². Alle anderen Grundstücke werden nach dem Frischwasserbezug abgerechnet (Einheitsgebühr). Hier besteht die Möglichkeit, von der gesplitteten Abwassergebühr zu profitieren und ggf. Gebühren zu sparen. Dies ist möglich, wenn auf Ihrem Grundstück durch einen geringen Versiegelungsgrad oder durch Versickerungsmaßnahmen weniger oder gar kein Niederschlagswasser abzuführen ist. Falls Sie eine freiwillige Umstellung wünschen, ist ein entsprechender Antrag beim städtischen Tiefbauamt zu stellen. Möglichkeiten zur Verringerung der Niederschlagswassergebühr:  wasserdurchlässige Bodenbeläge für Wege und Parkplätze  Gründächer (intensiv / extensiv)  Versickerungsanlagen  Zisternen Weitere Informationen erhalten Sie durch die Broschüren „Gesplittete Abwassergebühr“ und „Regen bringt Segen“ oder telefonisch unter 133-7417 und 133-7418 sowie auf der Internetseite unter www.karlsruhe.de/bauen/tiefbau/entwaesserung/entwaesserungsgebuehr. 39


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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Gesetzliche Verpflichtung zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung von Gebäuden (Heizung, Warmwasser und Kühlung) Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) des Bundes gilt für alle neuen Wohn- und Nichtwohngebäude, für die seit dem 1. Januar 2009 der Bauantrag, die Kenntnisgabe bzw. bei verfahrensfreien Vorhaben der Baubeginn erfolgt. Für neue Wohngebäude löst das EEWärmeG das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) des Landes ab.

 Nutzung von Geothermie oder Umweltwärme mittels Wärmepumpen, die gewisse ökologische und technische Anforderungen, z. B. Jahresarbeitszahlen, erbringen müssen oder

Das EEWärmeG gilt für alle neuen Gebäude mit mehr als 50 m² Nutzfläche, die unter Einsatz von Energie beheizt oder gekühlt werden.

 Nutzung von Biomasse-Zentralheizungen wie Pellets-, Holzhackschnitzel- oder Scheitholzkessel mit einem Kesselwirkungsgrad von mindestens 86 % (88 % bei Anlagen > 50 KW) , welche die Anforderungen der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen erfüllen oder

Die oben genannten Neubauten müssen ihre Wärmeversorgung zu einem bestimmten Mindestanteil über erneuerbare Energien decken. Er beträgt beim Einsatz von Solarenergie 15 %, gasförmiger Biomasse 30 %, flüssiger und fester Biomasse sowie Geothermie und Umweltwärme 50 %. Nach dem EWärmeG müssen bei Wohngebäuden, für die vor dem 1. April 2008 der Bauantrag gestellt oder beim Kenntnisverfahren die Bauvorlagen erstmalig eingereicht wurden sowie bei bis dahin bereits errichteten Wohngebäuden seit dem 1. Januar 2010 und erst dann, wenn die zentrale Heizanlage ausgetauscht wird, zehn Prozent des jährlichen Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Wenn die Heizung kurzfristig ersetzt werden muss, ist die Verpflichtung zum Austausch innerhalb von 24 Monaten zu erfüllen. Nach dem EEWärmeG sind die Anforderungen erfüllt, wenn z. B. eine der folgenden Maßnahmen realisiert wird:  Nutzung einer solarthermischen Anlage mit einer Größe von 0,04 m² Kollektorfläche pro m² Nutzfläche bei Wohngebäuden mit höchstens 2 Wohnungen bzw. 0,03 m² Kollektorfläche bei Mehrfamilienhäusern oder

 Verwendung von Bioöl im Heizkessel der besten verfügbaren Technik oder Biogas in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder

 Nutzung von Einzelraumfeueranlagen, sofern sie allein oder in Kombination mit anderen Maßnahmen den gesetzlichen Mindestanforderungsanteil erfüllen und hinsichtlich Effizienz und Emissionsverhalten mit den Biomassezentralheizanlagen vergleichbar sind. Als Ersatzmaßnahmen kommen in Betracht:  Anschluss an Nah- oder Fernwärmenetz mit wesentlichem Anteil an erneuerbaren Energien oder 50 % aus Kraft-WärmeKopplung oder Abwärme (z. B. Fernwärme der Stadtwerke Karlsruhe) oder  Deckung des Wärmeenergiebedarfs zu mindestens 50 % aus Anlagen zur Nutzung von Abwärme wie Wärmepumpen oder Wärmerückgewinnung oder aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder  die Unterschreitung der Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) an den Jahres-Primärenergiebedarf sowie an die Wärmedämmung der Gebäudehülle um 15 %. 41


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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Der Bauherr bzw. Eigentümer muss seine Verpflichtung sowie die Geeignetheit der getroffenen Maßnahmen durch einen Sachkun-

digen bzw. den Brennstofflieferanten oder Wärmenetzbetreiber bestätigen lassen. Die Nachweise sind der unteren Baurechtsbehörde grundsätzlich nach 3 Monaten ab dem Inbetriebnahmejahr der Heizanlage vorzulegen. Die Nutzungspflicht entfällt, wenn  Vorschriften des öffentlichen Rechts entgegenstehen  aus technischen oder baulichen Gründen keine erneuerbaren Energien genutzt oder Ersatzmaßnahmen ergriffen werden können  auf Antrag von der unteren Baurechtsbehörde eine Befreiung wegen unbilliger Härte erteilt wird.

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Eine Kombination von Erfüllungs- und Ersatzmaßnahmen sowie jeweils untereinander ist möglich, soweit die Nutzungspflicht insgesamt erfüllt wird. Anerkannt werden auch sogenannte quartiersbezogene Lösungen, bei denen in Gebäuden, die in räumlichem Zusammenhang stehen, gemeinschaftlich die Nutzungspflicht erfüllt wird, in dem alle Gebäude in Summe mit so viel Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt werden, wie es der Summe ihrer jeweiligen Einzelverpflichtungen entspricht.

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Baumschutzsatzung

Geschützt sind alle Bäume, die in 1 m Höhe einen Stammumfang von mindestens 80 cm haben. Auch mehrstämmige Bäume stehen unter Schutz, wenn die Summe ihrer Stammumfänge mindestens 120 cm beträgt. Buchsbaum, Stechpalme und Eibe sind bereits bei 40 cm zu schützen. Baumreihen und Baumgrup-

pen mit mehr als vier Bäumen (Umfang > 40 cm) sind ebenso zu schützen. Sind durch Ihre Baumaßnahme geschützte Bäume betroffen, so ist es erforderlich, dass Sie diese einmessen lassen. Diese Bäume sind im Lageplan darzustellen. Steht ein Baum weniger als 5 m von Ihrer Baugrube entfernt, können Sie davon ausgehen, dass Schutzmaßnahmen erforderlich werden. Hierbei kann es sich um Bäume auf dem Baugrundstück, einem Nachbargrundstück oder Bäume im Straßenraum handeln. Zum Ausgleich eines bestandsmindernden Eingriffs an geschützten Bäumen kann die Stadt angemessene und zumutbare Ersatzpflanzungen standortgerechter Gehölze anordnen.

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Mit dieser Satzung möchte die Stadt Karlsruhe  geschützte Bäume erhalten  für ein ausgewogenes Klima sorgen  Lebensraum von Tieren und Pflanzen erhalten  das Orts- und Landschaftsbild beleben, gliedern und pflegen.

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe

Behördenwegweiser – Ihre Ansprechpartner rund ums Bauen Bauordnungsamt Technisches Rathaus 76133 Karlsruhe, Lammstraße 7, 4. OG Fax: 0721 133-6309, E-Mail: infobau@karlsruhe.de Straßenbahnhaltestelle: Herrenstraße od. Marktplatz Sprechzeiten der Baubezirke: Mo., Mi.: 8 – 12 Uhr Do.: 14 – 17 Uhr Baubezirk 1 Hagsfeld, Mühlburg, Nordstadt, Nordweststadt, Technologie-Park, Universität, Waldstadt, Weststadt, Wildpark Baubezirksleiter: Tel.: 133-6361 oder 133-6371, Zimmer D402 Baubezirk 2 Beiertheim, Bergwald, Bulach, Dammerstock, Oststadt, Rintheim, Rüppurr, Südstadt, Südweststadt, Weiherfeld, Wolfartsweier Baubezirksleiter: Tel.: 133-6362 oder 133-6372, Zimmer D448 Baubezirk 3 Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Palmbach, Stupferich Baubezirksleiter: Tel.: 133-6363 oder 133-6373, Zimmer D426 Baubezirk 4 Daxlanden, Grünwinkel, Knielingen, Neureut, Oberreut, Rheinhafen, Raffinerien/Ölhafen Baubezirksleiter: Tel.: 133-6364 oder 133-6374, Zimmer D410 Bürger-Info Sprechzeiten: Mo., Di., Mi., Fr.: 8 – 12 Uhr Do.: 8 – 17 Uhr Tel.: 133-6350, E-Mail: infobau@karlsruhe.de, Zimmer D401 Antragsformulare für Bauanträge, Bauvoranfragen und Kenntnisgabeverfahren finden Sie unter www.karlsruhe.de/bauen/bauordnung/formulare. Fragen zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung von Gebäuden durch gesetzliche Verpflichtung, Tel.: 133-6370, Zimmer D442 Liegenschaftsamt Rathauspassage, 76133 Karlsruhe, Lammstraße 7a  Vergabe städtischer Bauplätze: Ansprechpartner je nach Gebiet zu finden unter www.karlsruhe.de/bauen/wohnen/grundstuecke  Wohnraumförderung/Erbbauzinsermäßigung: Tel.: 133-6415, Zimmer E327 Tel.: 133-6412, Zimmer E327  Amtliche Lagepläne: Tel.: 133-6288, Zimmer E413  Erschließungskosten: Tel.: 133-6270, Zimmer E520 46


Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe Tiefbauamt  Hausentwässerung Tel.: 133-7453, Zimmer D347 www.karlsruhe.de/bauen/tiefbau/entwaesserung/grundstuecksentwaesserung  Entwässerungsgebühren, gesplittete Abwassergebühr Tel.: 133-7417 oder 133-7418, Zimmer D346 Gartenbauamt Rathauspassage 76133 Karlsruhe, Lammstraße 7a  Baumschutz Tel.: 133-6748, Zimmer E105 Grundstücksbewertungsstelle/Gutachterausschuss Hebelstraße 21  Bodenrichtwertauskünfte Tel.: 133-3092, Zimmer 501 Tel.: 133-3094, Zimmer 508 www.karlsruhe.de/gutachterausschuss Denkmalschutz Bauordnungsamt, Lammstraße 7, 4. OG  Steht mein Gebäude unter Denkmalschutz? Stadtkonservator, Tel.: 133-6340, Zimmer 435 www1.karlsruhe.de/Historie/Denkmale/index.php Anträge auf bauliche Veränderungen von Kulturdenkmalen www.karlsruhe.de/bauen/bauordnung/dienstleistungen/denkmal  Bauliche Veränderung von Kulturdenkmalen Stadtkonservator, Tel.: 133-6340, Zimmer 435 Anträge auf Ausstellung einer Steuerbescheinigung, Merkblatt, Richtlinien www.karlsruhe.de/bauen/bauordnung/dienstleistungen/denkmal  Steuerbescheinigung Stadtkonservator, Tel.: 133-6340, Zimmer D435 oder Tel.: 133-6341, Zimmer D433 Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 26 – Denkmalpflege, Moltkestraße 74  Anträge auf Zuschüsse des Landes Tel.: 926-4808 Tel.: 926-4823 47


phase 01

Der Bauherr:

"Man baut fürs Leben. Was genau heißt das für mich?" 02

wissen, was möglich ist. die Architekten. Fürs Leben bauen heißt zunächst: qualitätsvoll und werthaltig bauen. Aber auch: Seiner ganz persönlichen Lebensweise den entsprechenden, individuellen Raum geben. Sei es bei Neubau, Umbau, Aus- oder Anbau. Die Architekten beraten Sie schon vor der klassischen Planungsphase und entwickeln alternative Lösungen. Architekten in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.architektenprofile.de

www.architektenprofile.de Die Broschüre “Zu einem guten Ende gehört der richtige Anfang” schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu. Architektenkammer Baden-Württemberg Danneckerstraße 54 70182 Stuttgart www.akbw.de Telefon 0711/2196-0 Telefax 0711/2196-103

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Informationen des Bauordnungsamtes der Stadt Karlsruhe Stadtwerke  Kundenberatung Kaiserstraße 182, Tel.: 599-2222 www.stadtwerke-karlsruhe.de oder www.energiefoerderung.info Daxlander Straße 72  Energie- und Trinkwasserversorgung Tel.: 599-2121  Gas-, Wasser- und Stromanschlüsse Tel.: 599-4142 www.stadtwerke-karlsruhe-netze.de Telekom  Bauherrenberatungsbüro Tel.: 351-6251, Fax 351-6258 Schornsteinfeger Ihren zuständigen Schornsteinfeger finden Sie unter www.myschornsteinfeger.de


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