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Das Magazin der Österreichischen Sporthilfe | Ausgabe 3 | 2016

Mehr Erfolg für Österreichs Sport.

P.b.b. Verlagspostamt 1030, GZ.: 13Z039585S Österreichische Post AG/Sponsoring Post

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Die Ă–sterreichische Sporthilfe dankt ihren Partnern Premium Partner

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Athletes Care Programm- und Event-Partner


Liebe Freunde der Österreichischen Sporthilfe! Das Sportjahr 2017 wartet vor allem für Freunde des Wintersports mit vielen packenden Highlights auf. So dürfen wir uns wieder auf mehrere Weltmeisterschaften freuen und unseren Wintersport-Assen bei der Rodel- und Biathlon-Weltmeisterschaft in Österreich die Daumen drücken. Ein besonderer Höhepunkt ist die Austragung der Special Olympics World Winter Games – der weltweit größten Veranstaltung für Sportler mit mentaler Behinderung – in der Steiermark. Diese Sport- und Sozialveranstaltung ist ein wichtiger Meilenstein für die Special Olympics-Bewegung in Österreich mit dem Ziel, das soziale, emotionale und gesellschaftliche Potenzial zu fördern und nachhaltig zu nutzen. Österreich darf sich 2017 der Welt somit wieder als Aushängeschild für den Wintersport präsentieren. Unsere Athletinnen und Athleten sind gut vorbereitet und zählen in vielen Bewerben zu den Favoriten. Mein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang der Österreichischen Sporthilfe, die seit 45 Jahren unsere Sportlerinnen und Sportler erfolgreich unterstützt. Ich wünsche Ihnen sowie unseren Athletinnen und Athleten viel Erfolg und unvergessliche Sportmomente im Jahr 2017! Mag. Hans Peter Doskozil Bundesminister für Landesverteidigung und Sport und Präsident der Österreichischen Sporthilfe

Die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“, das Highlight im Sporthilfe-Kalender, liegt hinter uns und war einmal mehr ein starkes Signal für den heimischen Sport. Der Abend hat gezeigt, welch großartige Athletinnen und Athleten Österreich hervorbringt. Sie sind bedeutende Vorbilder und tragen dazu bei, Kinder von heute für Sport zu begeistern und aus ihnen gesunde Erwachsene werden zu lassen. Für künftige Erfolge müssen bereits heute geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Diskussionen und die Ambition um die Sportförderthematik, auch im Rahmen der Gala, zeigen, dass sich die Entscheidungsträger dieser Bedeutung der heimischen Topathleten bewusst sind. Die Österreichische Sporthilfe hat ihren Platz gefunden: Sie ist seit 45 Jahren ein pragmatischer und treuer Wegbegleiter und trägt zur sozialen Absicherung der Sportler bei. Die Sporthilfe erhält keine öffentlichen Mittel und unterstützt rund 250 Athleten, sei es finanziell mit rund 2,1 Millionen Euro pro Jahr oder mit Angeboten wie der dualen Ausbildung. Die Mittelaufbringung erfolgt durch die Durchführung von Fundraising-Aktivitäten, durch starke Partnerschaften – allen voran mit den Österreichischen Lotterien – und durch Veranstaltungen wie der LOTTERIENGALA „Nacht des Sports“ oder den jüngst verliehenen Sporthilfe Jugendsportpreis. Wir wollen dies in Zukunft mit noch mehr Elan und frischen Ideen tun und hier zum Teil neue Wege beschreiten. Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf ein spannendes, abwechslungsreiches und erfolgreiches neues (Sporthilfe-)Jahr! Mag. Harald Bauer Geschäftsführer Österreichische Sporthilfe

Inhalt 6 22 34 36 39 40 41 42 45 49 51 53 54 58 63

Strahlendes Jubiläum Die 20. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ Die Sportwelt zu Gast in Österreich 2017 erwarten uns drei Heim-Weltmeisterschaften und die Special Olympics Neun Mal Edelmetall Top Ergebnisse für Österreichs Paralympics-Sportler in Rio Innovatives Projekt der Sporthilfe Neuer Lehrgang MBA „Business Administration & Sport“ Facebook, Twitter & Co. Die Österreichische Sporthilfe startet mit ihren Social Media-Kanälen durch „I believe in you“ Die Crowdfunding-Plattform hilft Sportlern bei der Erfüllung von Lebensträumen Lust auf Obst Die Schulinitiative von San Lucar „Übernommen, um zu gestalten“ Der neue BSO-Präsident BM a.D. Rudolf Hundstorfer im Interview Helden aus Österreich Neue Kampagne für die T-Shirt-Aktion zugunsten unserer Sportlegenden von morgen Jugendsportpreis Sarah Lagger und Felix Oschmautz gewinnen Österreichs höchstdotierten Nachwuchssportpreis Athletenkommentar Leichtathletik-Nachwuchshoffnung Sarah Lagger geht mit viel Motivation in die neue Saison „Sportler an die Macht“ Journalistenkommentar von Jürgen Preusser Sporthilfe Highlights Manager Run, Golftrophy Brunn, Xmas Bowling-Charity, Sport & Business Circle, ORF Promi-Millionenshow uvm. Goldrichtige Förderung Erfolge der geförderten Sporthilfe Athleten Eventvorschau 2017 Im neuen Jahr sind zahlreiche neue Veranstaltungen geplant

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Österreichische Sporthilfe, Rennweg 46-50 / Stiege 4 / Top 12, 1030 Wien | Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Harald Bauer, Geschäftsführer | Produktion und Koordination: Jutta Sagmeister | Layout: XL-Design | Fotos: GEPA pictures, ÖPC/Franz Baldauf, BSO, David Pichler, Leo Hagen, Markus Wache | Autoren: Manfred Polt, Jürgen Preusser, Raimund Fabi, Ronald Gollatz, Manuel Latzko, Dr. Harald Christandl, Mag. Wolfgang Piribauer, Rastislav Pomsahar, MMag. Barbara Leitner, Jutta Sagmeister | Anzeigen: Jutta Sagmeister, 01 799 4080, jutta.sagmeister@sporthilfe.at Druck: Paul Gerin GmbH | Lektorat: Mag. Hildegund Manhalter | Herstellungsort: Wien | Offenlegung: Go for Gold ist das Mitglieder- und Partnermagazin der Österreichischen Sporthilfe und informiert über relevante Themen aus ihrem Umfeld. Beiträge von Gastautoren geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht der Meinung der Österreichischen Sporthilfe entsprechen. Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir darauf, konsequent die männliche und weibliche Formulierung zu verwenden. Wir meinen selbstverständlich beide Geschlechter. Leserbriefe an medien@sporthilfe.at. Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 7. Dezember 2016. Die Österreichische Sporthilfe dankt für die freundliche Unterstützung.


m u ä l i b u J s e d Strahlen A L A G N E I R der LOTTE “ s t r o p S s e d „Nacht


Der Red Carpet – präsentiert von

Marion und Alexander Thaller begrüßten auch dieses Jahr die Gäste auf dem Red Carpet presented by SanLucar

Lotterien-Generaldirektor Dr. Karl Stoss mit Siebenkämpferin Ivona Dadic

Sporthilfe-Geschäftsführer Mag. Harald Bauer, Sportminister Mag. Hans Peter Doskozil, ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner und Hans Pum

Skeleton-Ass Janine Flock fiebert gemeinsam mit ORF-Sportchef Mag. Hans-Peter Trost und Sporthilfe-Geschäftsführer Mag. Harald Bauer der Auszeichnung entgegen

Günther Matzinger holte sich den Titel Behindertensportler des Jahres 2012, Stefanie Schwaiger gewann mit ihrer Schwester die Kategorie Mannschaft des Jahres 2013, Annemarie Moser-Pröll wurde insgesamt sieben Mal Sportlerin des Jahres und Schwimmer Andy Onea ist wohl ein heißer Kandidat für die kommenden Wahlen zum Parasportler des Jahres

Coca-Cola (mit Mag. Philipp Bodzenta) präsentierte die Kategorie Special Olympics

ARA-Vorstand Werner Knausz präsentiert die Trophäe zur Mannschaft des Jahres

Sportler des Jahres Marcel Hirscher mit Freundin Laura Moisl

Abfahrts Olympiasieger Matthias Mayer mit Begleitung


Mag. Harald Bauer und WKO-Generalsekretärin Mag. Anna-Maria Hochhauser nahmen Paralympics-Sieger Thomas Geierspichler und das bronzene Segel-Duo Tanja Frank und Thomas Zajac in die Mitte

Wie in den letzten Jahren präsentierte Raiffeisen (im Bild Dr. Leodegar Pruschak mit Begleitung) die Kategorie Sportler des Jahres

Partner der Kategorie Parasportler und Parasportlerin des Jahres war Pharmig (im Bild Präsident Mag. Martin Munte)

Die Kategorie Sportlerin des Jahres wurde dieses Jahr von Bridgestone (im Bild Country Manager Mag. Martin Krauss und Ski-Ass Nicole Hosp mit Begleitung) präsentiert

Fußballlegende Toni Polster mit Begleitung

Skiladies unter sich: Marlies Schild, Mikaela Shiffrin, Eva-Maria Brem

Auch die Jungeltern Marlies und Benjamin Raich machten am Red Carpet eine gute Figur

Sie sorgten für internationalen Flair und Gänsehautfeeling: Songcontest-Prinzessin ZOË und Running Man Ollie Gabriel

Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien mit ÖSV Präsident 9 Prof. Peter Schröcksnadel


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Sportlerin des Jahres – Eva-Maria Brem

Gala-Auftritt ohne Sturz und Tadel Während die Fachwelt bei den Herren ein Duell zwischen Hirscher und Thiem erwartete, war die Ausgangslage für die meisten Experten bei den Damen vorab klar. Haushohe Favoritin: Eva-Maria Brem – und die Riesentorlauf-Weltcupgesamtsiegerin wurde ihrer Rolle gerecht. Mit 1.400 Punkten holte sie sich die begehrte Trophäe zur Sportlerin des Jahres klar vor Leichtathletin Ivona Dadic (680 Zähler) und Skeleton-Pilotin Janine Flock (445 Punkte). Für die Tirolerin einer der Höhepunkte ihrer Karriere: „Die Trophäe ist eine wunderschöne Auszeichnung, die größte, die es in Österreich gibt.“ Im Moment des Triumphs vergaß die 28-Jährige jedoch nicht, allen wichtigen Menschen zu danken: „Ich stehe hier nicht nur als Sportlerin des Jahres, sondern stellvertretend für viele, für meine Ermöglicher, für meine Begleiter, die mit mir den Weg zum Erfolg gegangen sind. Ich stehe hier aber auch für meine Kolleginnen, die alle denselben Traum wie ich leben, und nur dadurch wird es möglich, dass sich eine von uns als Siegerin fühlen kann. Heute darf das ich sein, was wunderschön ist.“ Buchmacher, die viel von statistischen Werten halten, hätten wohl ihr gesamtes Vermögen auf Brem gesetzt, denn sie ist die siebente ÖSV-Läuferin en suite, die mit

Größte Erfolge: • Olympia: Siebente Riesentorlauf Vancouver 2010 • WM: Team-Weltmeisterin 2015 Vail/Beaver Creek • Weltcup: Gewinn der RiesentorlaufDisziplinwertung 2015/2016 • Drei Siege im Riesentorlauf (Aspen 2014, Courchevel 2015, Jasna 2016)

der Trophäe ausgezeichnet wurde. Die letzte Nichtskiläuferin als Sportlerin des Jahres war 2009 Schwimmerin Mirna Jukic. Das Resümee ihres ersten Gala-Auftritts fiel für Brem positiv aus „Für meinen ersten Auftritt bin ich eigentlich ganz zufrieden, ich bin nicht hingefallen, habe mein Kleid nicht zerrissen – somit ist es schon mal ganz gut gegangen.“ Wie nah jedoch Triumph und Tragödie beieinanderliegen, zeigt sich bei Brem deutlich. Nur kurze Zeit nach ihrem großen Auftritt auf der Gala-Bühne stürzte die Teamweltmeisterin von 2015 beim Slalomtraining so schwer, dass sie sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog. Somit war der Weltcupwinter beendet, bevor er noch begonnen hatte. Doch ähnlich wie auf der Gala-Bühne zeigte Brem auch in diesem Moment Weitsicht und eine bewundernswerte Einstellung: „Ein gebrochener Haxen, eine versäumte Saison, das ist für mich als Skifahrerin bitter – wenn man sich vorstellt, wie einen das Leben sonst noch prüfen kann, ist ein gebrochener Haxen kein großer Beinbruch. Sonst fehlt mir ja nichts. Im Gegenteil: Ich habe alles, zum Beispiel sehr viele liebe, unterstützende Menschen um mich…“

Im Portrait Geboren am:13. September 1988 in Schwaz/Tirol Wohnort: Münster/Tirol Größe/Gewicht: 1,60 m/57 kg Ski/Schuhe/Bindung: Völkl/Fischer/Marker Verein: WSV Reith Laudator Gregor Bloéb verkündete die Sportlerin des Jahres

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Sportler des Jahres – Marcel Hirscher

Hirscher zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten Marcel Hirscher schrieb mit seinen fünf aufeinanderfolgenden Gesamtweltcupsiegen nicht nur alpine Ski-, sondern mit seinem dritten Erfolg bei der Wahl zum Sportler des Jahres auch heimische Sportgeschichte. Dem Salzburger fehlt nur mehr ein Sieg auf Landsmann und Rekordsieger bei den Herren, Hermann Maier. Entsprechend routiniert agierte der 27-Jährige auf der Bühne der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ im Austria Center Vienna. „Der Preis gehört meinem gesamten Team“, so Hirscher, „die Arbeit ist sicherlich nicht immer lustig.“ Im Vorfeld wurde ein Duell des Skigiganten mit Tennis-Ass Dominic Thiem erwartet. „Rein objektiv betrachtet ist es unheimlich schwer, überhaupt jemanden zum Sportler des Jahres zu küren“, zeigte Hirscher Verständnis für die Mitglieder von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten, die ihre Stimmen abgegeben haben.

„Die Frage bleibt ja: an welchen Kriterien messe ich den Erfolg eines Athleten? Titel allein können es in meinen Augen nicht sein.“ Es freue ihn, dass seine Leistung mit fünf Weltcupgesamtsiegen in Serie auf diese Weise honoriert werde, doch „klar ist aber auch, dass ein Dominic Thiem, ein Bernd Wiesberger und wie unsere großen Sportler alle heißen – sie alle hätten diesen Titel genauso verdient gehabt.“

Größte Erfolge: • Weltcup: Gesamtsieger 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2015/16 Riesentorlauf-Weltcupsieger 2011/12, 2014/15, 2015/16 Slalom-Weltcupsieger 2012/13, 2013/14, 2014/2015 40 Siege (19 Slalom, 18 Riesentorlauf, 1 Super-G, 2 City Event) • Olympia: Silber Slalom 2014 4. Riesentorlauf 2010 und 2014, 5. Slalom 2010 • WM: Gold Alpine Kombination 2015 Gold Slalom 2013 und Teambewerb 2013 und Teambewerb 2015 Silber Riesentorlauf 2013 und 2015 4. Riesentorlauf 2009 • Sonstiges: Österreichs „Sportler des Jahres“ 2012 und 2015 „Welt-Skifahrer“ 2012 und 2015

148 Zähler betrug der Vorsprung Hirschers auf Thiem, 1.570 Zähler standen am Konto des Salzburgers, 1.422 auf dem des Racket-schwingenden Niederösterreichers. Auf den Rängen drei bis fünf folgten Fußballer Christian Fuchs (524 Punkte) vor Jakob Pöltl (472 Punkte) und Lukas Weißhaidinger (360 Punkte).

Im Portrait Geboren am 2. März 1989 in Hallein/Salzburg Wohnort: Annaberg/Salzburg Größe/Gewicht: 1,73 m/70 kg Ski: Atomic Verein: Skiclub Annaberg Marcel Hirscher bekam seine Trophäe von Ski-Kollegin Mikaela Shiffrin überreicht

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Behindertensportler und Behindertensportlerin des Jahres – Pepo Puch und Natalija Eder

Ein Typ zum Pferdestehlen Während die rot-weiß-rote Ausbeute bei den Olympischen Spielen in Rio von der Medaillenstatistik her eher durchwachsen ausfiel, kehrten Österreichs Behindertensportler mit reichlich viel Edelmetall um den Hals nach Hause zurück. Wenig überraschend kommen die beiden Behindertensportler des Jahres aus diesem erfolgreichen Team. Normalerweise erhalten bei Dankesreden die Eltern, die Trainer oder sonstige Karrierebegleiter- und Förderer ihre Erwähnungen. Nicht so bei Dressurreiter Pepo Puch. „Vor meinem Unfall habe ich Pferde trainiert, heute trainieren die Pferde mich. Ich kann den Preis zwar annehmen, aber eigentlich verdient diesen mein Pferd“, so der 50-Jährige, der auf Fontainenoir in Rio Gold in der Pflicht und Silber im Freistilbewerb erringen konnte. Vier Jahre zuvor gewann Puch bei den Spielen in London mit Fine Feeling

Gold und Bronze. Die Vita des Steirers liest sich aufregend. Bis 2008 war er als Vielseitigkeitsreiter unterwegs. Dabei trug er als einer der ersten eine Sicherheitsweste, die sich ähnlich wie ein Airbag bei einem Sturz aufbläst. Im August 2008 stürzte er schwer, Puch führt dieses folgenschwere Missgeschick auf die Airbagweste zurück. Diese hat sich durch einen Materialfehler nach einem leichten Stoß aufgebläht und damit sein Pferd erschreckt. Auch beim Abrollen habe ihn die Weste gehindert, so Puch. Ohne Weste wäre dieser Unfall nicht passiert, ist sich der Steirer bis heute sicher. Rund ein halbes Jahr verbrachte Puch in Krankenhäusern und Reha-Anstalten und schaffte es wieder, seine Hand zu bewegen und eingeschränkt zu gehen. Auch auf den Rücken der Pferde kehrte er erfolgreich zurück und star-

Speerspitze des Behindertensports Geboren in Tichowolja – für alle NichtGeografie-Universitätsprofessoren, das liegt in Weißrussland, und seit dem Sommer 2003 mit einem Steirer verheiratet, hat Natalija Eder ihren Lebensmittelpunkt nach Pruggern – für alle Nicht-Geografie-Maturanten, das liegt im Bezirk Liezen, verlegt. Eine Augenkrankheit nahm der Leichtathletin mit rund 15 Jahren nahezu komplett ihr Augenlicht. Im Behindertensport avancierte die mittlerweile 36-Jährige zu einer der besten der Welt. Während der Speerwurf ihre Paradedisziplin ist, mischt sie auch im Kugelstoßen und im Diskus in der erweiterten Weltspitze mit. Ihre Erfolgsliste ist lang: zweimal Bronze bei den Paralympics in London und Rio, WM14

Silber 2013, EM-Silber 2012, 2014 und 2016 sowie Fünfkampf-Silber bei der EM 2003. Ihrer Freude über die Auszeichnung verlieh sie auf der Bühne weniger mit ihrem Statement, das sich auf ein ehrliches „ich freue mich irrsinnig“ beschränkte, als vielmehr durch ihr Strahlen und Lächeln über diese begehrte Trophäe Ausdruck. Bewundernswert sind auch die Comeback-Qualitäten der Athletin, denn von 2004 bis 2008 lehnte Eders Speer im Eck. Grund bzw. Gründe waren ihre beiden Söhne, die 2004 bzw. 2007 auf die Welt kamen. Der Nachwuchs dürfte aber zusätzlich beflügeln, denn seit ihrem Wiedereinstieg in den Sport wird Eders Erfolgsliste länger und länger…

tet seither im Behindertensport in der Wettkampfklasse Grade 1b. Er reitet mit zwei Gerten und lenkt sein Pferd mit Balance und vor allem mit seiner Stimme. Interessant auch ein weiteres Zitat von Puch, in dem er die wichtige Rolle seiner Pferde hervorstreicht: „Eigentlich bin ich ein schlechter Reiter.“


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Special Olympics Sportler des Jahres – Manuel Auer

Multitalent mit großem Vorbild „Die meisten von uns hatten das Glück, mit allen unseren Sinnen und Fähigkeiten auf die Welt zu kommen. Dieses Glück haben nicht alle“, leitete Special Olympics-Botschafter Marcel Hirscher seine Laudatio auf den Special Olympics-Sportler ein. „Es ist unglaublich, was diese Sportler leisten.“ Wenige Augenblicke nach diesen bewegenden Worten überreichte er die Trophäe zum Sportler des Jahres an Manuel Auer, der bei den Pregames im vergangenen Jänner Gold und Silber im Langlaufen eroberte. Die Pregames waren die Generalprobe für die Special Olympics World Winter Games 2017 in Schladming, Ramsau und Graz. Rainer Pariasek merkte an, dass Marcel Hirscher bereits in Schladming gewonnen hat. „Ich werde es wie Marcel schaffen“, zeigte Auer Selbstvertrauen und blickt positiv auf seinen großen Auftritt bei den Winterspielen, die von 14. bis 25. März in der Steiermark zu Gast sind.

„Die Beste Motivation für die World Winter Games“

Auer, der auch bei Sommerbewerben im Schwimmen immer wieder im Spitzenfeld landet, wie beispielsweise mit Rang drei bei den Summer Games 2011 in Athen, wird vielleicht in wenigen Monaten wieder auf einer Bühne stehen. Besser gesagt auf einem Podest, wenn er bei den Winter Games Medaillen erobert. „Das Schneetraining beginnt im Jänner“, freut sich der 32-Jährige, „natürlich werde ich alles geben und eine Medaille für Österreich gewinnen.“ Bis dahin beschäftigt sich Auer nicht nur gedanklich mit Sport, er arbeitet nämlich vormittags in einem Fitnessstudio und holt sich von seinen Kollegen wertvolle Tipps für seinen nächsten großen Auftritt – dieses Mal auf Schnee.

Manuel Auer bekam die Trophäe von seinem Idol Marcel Hirscher überreicht

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„Es war eine Hammerzeit“

Mannschaft des Jahres – Thomas Zajac und Tanja Frank

Highlight mit sentimentaler Färbung Bronze im Nacra 17-Segelbewerb bei den Olympischen Spielen brachte Österreichs einzigen Medaillengewinnern in Rio auch die Auszeichnung zur Mannschaft des Jahres. Thomas Zajac und Tanja Frank gewannen mit 1.509 Punkten mit großem Vorsprung auf das ÖFB-Nationalteam der Frauen (740 Punkte). Auf Rang drei landete das ÖFB-Nationalteam der Herren (716 Punkte), Rang vier belegte das Segelduo Lara Vadlau/Jolanta Ogar (405 Punkte), Fünfte wurden die ÖSVBiathleten mit 241 Zählern. „Es hat schon einige Ehrungen gegeben, aber es ist schon toll, hier zu stehen und Mannschaft des Jahres zu sein“, freute sich Tanja Frank. Der freudige Auftritt hatte aber auch etwas Sentimentales. „Es war eine Hammerzeit“, so Zajac, „wir haben Großartiges erreicht, das ist einfach schwer zu toppen, wir wollen aus einem erfolgreichen Team zwei erfolgreiche Teams

machen.“ Die sportliche Trennung auf der Bühne überraschte zwar viele, aber nicht alle. „Ich habe Tanja ermutigt, das Steuer in die Hand zu nehmen und den Schritt auf den 49erFX zu wagen“, so Zajac. Tanja Frank sieht die Trennung „mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Chance mich als Steuerfrau durchzusetzen, ist ungemein reizvoll. Aber die Konstellation mit Tom hat einfach gepasst und wir haben bewiesen, dass wir sehr gut miteinander können.“ Beide bleiben also dem Segelsport erhalten und geben die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 als großes Ziel an. Und wer weiß, vielleicht steht ja Tanja Frank oder Thomas Zajac ein zweites Mal auf der Bühne der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“. Das sportliche Potenzial für Erfolge wie in der Vergangenheit ist zweifellos bei beiden vorhanden.

Geballte Frauenpower: Die prominenten Laudatorinnen zeigten vollen Einsatz bei der Verkündung der Mannschaft des Jahres

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Peter Hackmair ist „Sportler mit Herz“

Kicker mit sozialem Einsatz Gemeinsam mit den Österreichischen Lotterien und Sports Media Austria suchte die Sporthilfe zum vierten Mal den „Sportler mit Herz“. „Besondere Helden sind jene, die neben der sportlichen Leistung auch zu humanitären und sozialen Spitzenleistungen fähig sind“, sagt Dr. Karl Stoss, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien. Sportminister und SporthilfePräsident Hans Peter Doskozil ist von der Auszeichnung und dem Engagement der aktiven und ehemaligen Athleten begeistert: „Viele Sportler sind sich ihrer Vorbildrolle und ihrer Möglichkeiten, für die Gesellschaft etwas zu bewegen, bewusst. Es ist toll, dass bei „Sportler mit Herz“ eben diese Menschen ausgezeichnet werden und damit auch das Bewusstsein für ihren Einsatz für andere gehoben wird.“ Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro. Der ehrenamtliche Verein Play Together Now bekam dieses Jahr prominente Unterstützung. Menschen die aus Kriesengebieten flüchten mussten, in den meisten Fällen unbegleitete Minderjährige, werden Freizeitaktivitäten angeboten. Peter Hackmair hat ge-

„Wir haben die Verantwortung, es Flüchtlingen leichter zu machen“

meinsam mit teco7-Erfinder Bernhard Bresich einen Fußballworkshop geleitet, bei dem neben den obligatorischen Technik- und Taktikdrills auch der Spaß nicht zu kurz kam. Beim vom ExProfi und ORF-Experten organisierten Refugees-Turnier in Antiesenhofen spielten gemischte Mannschaften aus Flüchtlingen und Österreichern. „Ich war 15 Monate auf Weltreise und habe gespürt, wie es ist, fremd zu sein. Ich wurde aber überall mit offenen Armen empfangen. Wir leben hier im Paradies und haben dadurch die Verantwortung, es Flüchtlingen leichter zu machen. Ein Dank dem ganzen Team von Play Together Now, aber auch jenen Menschen, die Flüchtlinge so toll empfangen“, so Hackmair. Dr. Karl Stoss überraschte auf der Bühne allerdings, indem er auch jenem Projekt, das auf Platz zwei landete, Hubert Neupers GTM-Trophy zugunsten des verunglückten Skispringers Lukas Müller, 5.000 Euro zusicherte. „Weil es wirklich ganz knapp war von den Stimmen her“, so der Lotterien-Vorstandsvorsitzende.

Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien GD Dr. Karl Stoss ehrte zum vierten Mal den „Sportler mit Herz“

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„Very Lucky Luki als Aufsteiger“

Aufsteiger des Jahres – Lukas Weißhaidinger

Diskus- und Wuchtelschleuder Einen bleibenden Eindruck hat sicherlich Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger sowohl bei den Gästen im Saal als auch bei den TV-Zuschauern zu Hause hinterlassen. Der von den heimischen Sportfans zum Aufsteiger des Jahres gewählte Leichtathlet – zur Wahl standen auch Siebenkämpferin Ivona Dadic und Bobpilot Benjamin Maier, legte einen Auftritt hin, der vor trockenem Humor und gelungenen, ungewollten, aber natürlichen Schmähs nur so triefte. Ein Beispiel gefällig? Pariasek: „Sie werden ja Lucky Luki genannt.“ Weißhaidinger: „Naja, auf alle Fälle bin ich jetzt very Lucky Luki“.

ORF Wahlfahrer Hanno Settele verkündete den Aufsteiger des Jahres

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Weißhaidinger stieß in Rio endgültig in die Weltspitze vor. Der 24-Jährige schleuderte bei den Olympischen Spielen den Diskus auf 64,95 m (in der Vorrunde sogar auf 65,86 m) und wurde damit Sechster. Der großgewachsene Oberösterreicher (1,97 m, 130 kg, Schuhgröße 49) bestätigte mit diesem Ergebnis die Meinung seiner bisherigen Trainer wie Josef Schopf oder Gregor Högler, die ihm großes Potenzial zuschreiben.

Seine weiteren Auftritte nach den Spielen brachten ihm die Plätze eins, zwei und drei ein. Ein Schelm, wer jetzt denkt, dass es sich dabei um zweit- oder drittklassige Wettkämpfe handelte. Nein, wie bereits erwähnt, ist der hünenhafte Oberösterreicher nicht mehr von den Nennungslisten der Diamond League Meetings, zu denen nur die besten der Welt eingeladen werden, wegzudenken und bestätigt dort mit Top-Platzierungen sein großes Potenzial. Bei der Wahl zum Aufsteiger des Jahres bekam Weißhaidinger 52,6% aller abgegebenen Stimmen. Auf Rang zwei mit 37,6% landete Mehrkämpferin Ivona Dadic, EM-Bronzemedaillengewinnerin und 21. von Rio, vor Benjamin Maier, WM-Fünfter, EM-Silbermedaillengewinner und JuniorenVizeweltmeister, mit 9,8%. Der Rising Star der Wurfszene reiht sich nun in die Siegerliste der Aufsteiger des Jahres ein, wo Namen wie Gregor Schlierenzauer oder Anna Fenninger zu finden sind.


Auf dem Weg zur Weltspitze – Volle Fahrt voraus

Unterhaltsame Gesangseinlage im Mercedes Die Aufsteiger des Jahres wurden auf besondere Art und Weise präsentiert. Wer einen „normalen“ Einspieler des ORF erwartete, wurde (positiv) enttäuscht, denn dieses Mal haben sich die Sendungsverantwortlichen etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Eine Mischung aus Hanno Setteles

„Wahlfahrt“ und dem US-amerikanischen Format „Carpool Karaoke“ von Late Night Talker James Corden – es sei allen, die es nicht kennen, dringend ans Herz gelegt – zeigte bislang unbekannte Facetten der drei Ausnahmetalente. Oder haben Sie schon mal Ivona Dadic, Lukas Weißhaidinger

und Benjamin Maier singen gehört? Zugegeben, der eine oder andere betreibt seinen Sport mit etwas mehr Inbrunst als die Kunst des Singens, aber dennoch waren, auch dank des stimmlichen Einsatzes von Mirjam Weichselbraun, die dargebotenen Lieder zu erkennen.

Ivona Dadic Leichtathletik Geb.: 29. Dezember 1993 in Wels Verein: Union St. Pölten Erfolge: EM-Bronze, 21. Platz Olympische Spiele, Österreichischer Rekord

Lukas Weißhaidinger Leichtathletik Geb.: 20. Februar 1992 in Schärding Verein: ÖTB OÖ Erfolge: Olympia-Sechster, Sieg beim ISTAF Berlin, Podiumsplatzierungen bei Diamond League Meetings

Benjamin Maier Bob Geb.: 19. April 1994 in Hall in Tirol Verein: BSC-Stubai Erfolge: Junioren-Vize-Weltmeister, WM-Fünfter, Vize-Europameister, WM-Bronze (Team)

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Österreich steht 2017 mehrmals im sportlichen Fokus der Weltöffentlichkeit: Gleich vier Großereignisse finden in Wien, in der Steiermark und in Tirol statt – von B wie Beachvolleyball bis W wie Weltwinterspiele. Die Sportwelt trifft sich in Österreich.

26.–29. Jänner Rodel-WM, Innsbruck Igls

8.–19. Feber Biathlon-WM, Hochfilzen

14.–25. März Special Olympics World Winter Games, Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein

28. Juli–6. August Beachvolleyball-WM, Wien


Die Sportwelt zu Gast in Österreich

26.–29. Jänner 2017: Rodel-WM, Innsbruck Igls

„Das ist eine Herzensangelegenheit“ Den Reigen der Großereignisse in Österreich eröffnen die Rodler. Am 26. Jänner wird in der Innsbrucker Altstadt die 47. Rennrodel-WM eröffnet, tags darauf starten auf der altehrwürdigen Bahn in Igls die Bewerbe. Es sind nach 1977, 1987, 1997 und 2007 die fünften Titelkämpfe in Tirol. Wurden 1977 noch in drei Bewerben Medaillen vergeben, so schürfen 2017 Athletinnen und Athleten aus über 30 Nationen in sieben Rennen nach Edelmetall. Für ÖRV-Sportdirektor Markus Prock ist die WM in Igls die dritte und die erste als Funktionär. Als Sportler holte er 1987 Gold sowie 1997 Gold und Silber. „Eine Heim-WM ist nach Olympischen Spielen das KarriereHighlight jedes Sportlers“, sagt der Tiroler, der sich 2017 ganz besonders über eine Medaille in der Team-Staffel freuen würde: „Denn die spiegelt die Stärke der ganzen Mannschaft wider. Es müssen Mann, Frau und Doppelsitzer top sein.“

Bei allem Enthusiasmus geht es am Ende aber doch wieder um das liebe Geld: „Es hängt halt viel vom Finanziellen ab. Mit einem ‚nur‘ semiprofessionellen Umfeld geht nichts. Da bekommst du in allen Bereichen nicht das, was nötig ist.“ In Österreich sei das Sportsystem halt seit Jahrzehnten gleich geblieben. „Aber wir kämpfen weiter“, sagt Prock, der keineswegs ans Aufgeben denkt. Und es tut sich etwas: In Bludenz wird neben dem bestehenden Trainingszentrum in Igls ein weiteres errichtet. Prock: „Die Bahn in Bludenz kann man mit einer 70-Meter-Schanze im Skispringen vergleichen. Speziell für den Nachwuchs sollte das sehr viel bringen.“

Prock freut sich enorm auf die Heim-WM: „Auch für mich ist das etwas Besonderes. Es ist sogar eine Herzensangelegenheit.“ Den Rodlerinnen und Rodlern rät er eines: „Sie sollen es genießen, daheim um Medaillen rodeln zu dürfen.“ Der Heimvorteil in Igls sei für das ÖRVTeam nicht besonders groß, weil die Bahn nicht zu den anspruchsvollsten zählt und die Topleute nur wenige Trainingsfahrten benötigten, um die Schwierigkeiten zu managen. Markus Prock weiß selbst am besten, wovon er spricht, wenn er sagt: „Der Druck ist natürlich größer als in der Fremde. Daheim zu gewinnen ist am schönsten, aber am schwierigsten.“

Die WM im eigenen Land wird auch als Impulsgeber gesehen. Eine ganze Reihe von Side Events, von Kinder-Mitmachstationen bis zur Ö3-Disco, soll Zuschauer nach Igls locken – und potenziellen Nachwuchs. „Derzeit haben wir im Bereich der 8bis 16-Jährigen rund 100 Kinder, da sind wir gut aufgestellt“, sagt Prock. Luft nach oben sei aber natürlich immer, vielleicht könne die WM eine Initialzündung geben. „Wir sind mehr in den Medien, außerdem intensivieren wir den Kontakt zu den Schulen, waren auf Messen und haben sonst noch einiges unternommen, um den Sport zu bewerben.“ Powerteam für Österreich: Penz/Fischler, Prock, Kastlunger, Kindl

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Sportdirektor Markus Prock (u.) freut sich mindestens so wie seine Schützlinge Penz/Fischler (o.) und Kastlunger (r.) auf die Heim-WM.

FACTs

WM-Besucher mit einem gültigen

Ticket fahren mit den ÖBB-Zügen in ganz Tirol gratis. Gleiches gilt für die öffentlichen Verkehrsmittel im Großraum Innsbruck.

In Igls wird um sieben WM-Titel

gerodelt: Einzel Herren und Damen, Doppelsitzer, Sprint Herren, Damen und Doppelsitzer, Team-Staffel.

Im ewigen WM-Medaillenspiegel

liegt Österreich mit 20x Gold, 26x Silber und 35x Bronze auf Rang zwei hinter Deutschland (103/86/60).

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Die Sportwelt zu Gast in Österreich

8.–19. Februar 2017: Biathlon-WM, Hochfilzen

Das Null-Toleranz-Ereignis Hochfilzen putzt sich heraus. Von 8. bis 19. Februar findet in der 1150-Seelen-Gemeinde das Biathlon-Ereignis des Jahres statt – die 49. Weltmeisterschaft. Die Infrastruktur im hochmodernen Trainingszentrum im Pillerseetal wurde noch einmal nachgebessert, bis zur WM wird es ein Schmuckstück sein, unter anderem mit neuem Team- und Servicezentrum, vergrößertem Hauptgebäude, Indoor-Schießbereich und verlängerter Skirollerbahn.

hoch. „Es muss alles zusammenstimmen: Das Timing hin zur WM, die generelle Form, die Tagesverfassung, der Ski, die Schießleistung, die mentale Stärke. Nur dann bist vorn dabei. Wenn ein Teil nicht passt, sind die anderen da“, weiß Landertinger. Biathlon ist also eine Null-Toleranz-Sportart, die nicht den kleinsten Fehler verzeiht: „Im Winter kenne ich keine Sportart, in der die Dichte so hoch ist wie im Biathlon. Bei uns können je nach Disziplin 30 bis 40 Leute gewinnen, das gibt’s sonst nirgendwo.“

Einer davon wäre Landertinger gern selbst. Ob in der Staffel oder in einem Einzelrennen ist ihm egal: „Beides hat einen besonderen Reiz. Eine Einzelmedaille ist super, weil man es allein geschafft hat, ohne Hilfe. In der Staffel läuft man auch für die Teamkollegen, für die Betreuer und für Österreich.“ Da mache es keinen Unterschied, ob man allein oder zu viert auf dem Podest stehe: „Hauptsache, ich stehe überhaupt oben.“

Was dann noch fehlt zum großen Glück im Februar sind österreichische Medaillen. Dominik Landertinger weiß um die Bedeutung der Heim-WM. Der 28-Jährige könnte theoretisch während der WM daheim schlafen, was er natürlich nicht tut. Aber er hat als Hochfilzener bei den Titelkämpfen einen echten Heimvorteil. Das treibt seinen Puls aber nicht unbedingt in die Höhe: „Natürlich ist eine Heim-WM eine besondere Sache. Aber ich lasse mich sicher nicht verrückt machen deswegen. Auf die Gelassenheit kommt’s an.“ Dass der Druck daheim höher ist, verhehlt Landertinger gar nicht, „aber ich gebe immer mein Bestes, egal ob in Hochfilzen oder in Chanty Mansisk“. Die Vorfreude sei klarerweise riesig, wenngleich sie durch einen Bandscheibenvorfall gebremst wurde. Inzwischen ist Landertinger wieder fit: „Und den Trainingsrückstand hab’ ich bis zur WM aufgeholt.“ Daher bleibt die eigene Erwartungshaltung gleich wie bei jedem Großereignis. „Ich staple nicht tief. Das Ziel ist definitiv eine Medaille“, stellt der jeweils dreifache Olympia- und WM-Medaillengewinner fest. Aber das Edelmetall hänge sehr Wiederholung bei der WM erwünscht: Österreichischer Jubel in Sotschi

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Traumkulisse und perfekte Bedingungen: Lokalmatador Dominik Landertinger (o.) genießt in Hochfilzen Heimvorteil

FACTs

Die 1. Biathlon-WM fand in Österreich statt: 1958 wurden in Saalfelden nur der 20-km-Einzelbewerb und die Staffel der Herren ausgetragen. 2017 gehen in Hochfilzen elf Rennen (5 Herren, 5 Damen, 1 Mixed) über die Loipe.

Die Organisatoren erwarten bis zu 150.000 Zu- schauer, 260 Athletinnen und Athleten, 300 Offizielle und Betreuer sowie 350 Medienvertreter.

Im ewigen WM-Medaillenspiegel liegt Österreich mit 2x Gold, 5x Silber und 7x Bronze auf Rang elf. Deutsch- land (75/58/49) führt vor Russland (71/70/46) und Norwegen (66/60/58). Erfolgreichste Einzelstarter sind Ole-Einar Björndalen (NOR/20/14/10) und Magdalena Neuner (GER/12/4/1).

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Christian – Bester Freund

Kathrin – Beste Freundin

Johanna – Skirennläuferin

JOHANNA. DIE BOTSCHAFTERIN. Johanna Pramstaller ist Skirennläuferin und hat bei Special Olympics auf 3 Kontinenten Erfolge gefeiert. Abseits von Special Olympics arbeitet sie in einem Sozialzentrum und verbringt soviel Zeit wie möglich mit ihren besten Freunden. Als Spitzensportlerin und weltweite Athletensprecherin trägt sie die Special Olympics Idee zu den Menschen in aller Welt. #welovespecialolympics © 2016 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, Coke und die Konturflasche sind Schutzmarken der The Coca-Cola Company.

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Die Sportwelt zu Gast in Österreich

14.–25. März 2017: Special Olympics World Winter Games, Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein

Ein Familienfest mit 9.000 Gästen Die Antwort auf die unvermeidliche Frage: Ja, Arnold Schwarzenegger wird nach Österreich kommen. Der Superstar lässt es sich nicht nehmen, den Special Olympics World Winter Games 2017 einen Besuch abzustatten. Wann das genau sein wird, weiß Heri Hahn, der Pressechef des Riesen-Events, selbst noch nicht genau, „aber er wird da sein“. Damit genug der Hollywood-Meldungen, wir widmen uns den eigentlichen Stars der Spiele. Von 14. bis 27. März sind Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein die Epizentren der Special-Olympics-Bewegung. Die Olympischen Winterspiele für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung finden zum zweiten Mal nach 1993 in Österreich statt, was einem Ritterschlag gleichkommt. Denn Österreich ist neben den USA das einzige Land, in dem die Spiele mehr als einmal stattfinden.

Seit 1993 hat sich eine Menge getan. „Die Veranstaltung hat sich quasi verdoppelt“, erzählt Hahn. Damals waren rund 1.100 Sportlerinnen und Sportler dabei, 2017 werden es 2.700 aus 107 Nationen sein. Dazu kommen 1.100 Trainer und rund 5.000 Familienmitglieder. „Eigentlich ist das Ganze ein monströses Familienfest mit dementsprechend vielen Herausforderungen.“ Viele kleine Events ergeben ein großes. Das beginnt bei den „Host Towns“: Die Sportlerinnen und Sportler werden nach ihrer Ankunft am 14. März auf das ganze Land aufgeteilt, lernen Österreich kennen und nehmen an verschiedenen Aktionen teil. Eine weitere tragende Säule ist das „Healthy Athletes Program“: Dabei wird die Möglichkeit von kostenlosen medizinischen Untersuchungen geboten. „Eingeladen sind natürlich alle, aber speziell ist dieses Programm für Sportler aus ärmeren Ländern gedacht. Es werden auch

Hilfsmittel wie Brillen oder Hörbehelfe verschenkt“, erklärt Hahn. Und schließlich ist das sportliche Ereignis an sich auch noch abzuwickeln. Hahn: „In der Organisation sind über 300 Leute – die Special Olympics sind das größte Sport- und Sozialevent 2017.“ Bei den Spielen steht nicht nur der Sport im Mittelpunkt. „Das ist eine extrem freundschaftliche Angelegenheit, die halt nicht die Massen anspricht. Es gibt eigene Familien-Akkreditierungen, eigene Familienzonen. Das macht die Sache sehr aufwendig. Aber wir müssen für die intellektuell beeinträchtigten Sportlerinnen und Sportlern eine Umgebung schaffen, in der sie sich zu Hause und sicher fühlen“, sagt Hahn. Das gesamte Konzept ist darauf ausgerichtet, dass nicht der Sieg im Mittelpunkt steht. „Es ist alles gemütlicher und weniger streng, aber emotionaler“, erklärt Hahn. Am besten bringt wohl der Special-Olympics-Eid zum Ausdruck, worum es in Wirklichkeit geht: „Lasst mich gewinnen! Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst es mich mutig versuchen.“

Pure Freude bei Mensch und Maskottchen: SpecialOlympics-Starterin und Lara & Luis

Fortsetzung Seite 31

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Die Sportwelt zu Gast in Österreich Fortsetzung von Seite 29

Eisschnell- und Eiskunstlauf sind zwei von neun Sportarten bei den Special Olympics

Langläufer Manuel Auer, Special Olympics Sportler des Jahres, und Marcel Hirscher

FACTs

„Special Olympics“ ist vom IOC offiziell anerkannt

und darf als einzige Organisation den Ausdruck „Olympics“ weltweit nutzen.

In neun Sportarten geht es von 18. bis 24. März

um Medaillen: Ski alpin, Snowboard, Langlauf, Schneeschuhsport, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf, Stocksport, Floor Hockey und Floorball.

Spenden an die Special-Olympics-Bewegung: www.specialolympics.at/mach-mit/spenden.html

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Die Sportwelt zu Gast in Österreich

28. Juli–6. August 2017: Beachvolleyball-WM, Wien

Der alte Mann und das „Mehr“ Clemens Doppler ist 36, also im besten Alter. Aber Clemens Doppler ist auch Beachvolleyballer. Und da wird einem 36-Jährigen sinnbildlich auch schon einmal der Sitzplatz bei der Player’s Party überlassen. Doch im August hat Doppler die zweite Luft bekommen. „Es ist mir eine Ehre, Wien offiziell als Ausrichter der BeachvolleyballWM 2017 zu verkünden“, sagte Weltverbands-Präsident Ary Graça während Olympia in Rio. Damit stand für Doppler endgültig fest, dass die Karriere des zweifachen Europameisters weitergehen würde. Er will mehr: „Die WM auf der Donauinsel wird ein Highlight in meinem Volleyball-Leben“, sagt der gebürtige Welser. „Ich lebe seit 17 Jahren in Wien. Dort, wo bei der WM ein Side Court stehen wird, habe ich als 16-Jähriger mein erstes Beach Masters gespielt. Der Kreis schließt sich.“ Doch nur der WM-Ort und der Wille zu bestehen, seien zu wenig für ihn und seinen Partner Alex Horst: „Wir wollen mehr als nur mitspielen. Wir wollen eine Medaille.“

„Die WM wird noch größer als Klagenfurt“, weiß Doppler. Organisator Hannes Jagerhofer zieht wieder einmal alle Register. Der Center Court soll 12.000 Zuschauer fassen, dazu kommen eine Sport- und Freizeitmesse, Public Viewing und vieles mehr. „Das wird die beste WM, die es je gegeben hat“, ist Doppler überzeugt. Alex Horst pflichtet bei: „Bis jetzt war Klagenfurt unser Heimturnier. Jetzt kommt Wien, hier bin ich geboren, hier lebe ich. Ich bekomme schon jetzt eine Gänsehaut, wenn ich an die WM denke.“ Also werfen Doppler/Horst alles in die Waagschale. „Wir wissen, dass wir an einem guten Tag jedes Team der Welt schlagen können“, sagt Doppler, „eine WM-Medaille in Wien – das wäre das Größte.“

Wie erwähnt: Doppler will mehr, Horst will mehr. Dass die WM in Wien der letzte Karriere-Höhepunkt sein wird, bezweifelt Doppler. „Wir denken eigentlich immer in Olympiaden. Also ist es durchaus möglich, dass wir bis Tokio 2020 weitermachen. Dann sind wir knapp 40 und knapp 38, das wäre ein schönes Finale.“ Das machen Doppler/Horst aber gar nicht von der WM auf der Donauinsel abhängig. „Wir planen unsere Karriere nicht nach einem Turnier. Wenn die WM nicht so gut wird, wir aber sonst eine super Saison spielen, geht’s weiter“, lächelt Doppler. Der alte Mann und das Mehr – das könnten noch einige schöne Stunden in der Sandkiste werden.

Für den Beachvolleyballsport in Österreich sei die WM in der Großstadt von 28. Juli bis 6. August eine Riesenchance. Denn viele assoziierten mit Beachvolleyball immer noch „Party“. „Wir trainieren wie die Esel, speziell, wenn man älter wird“, hält Doppler fest. Im Gegensatz zum legendären Turnier in Klagenfurt bestünde die Chance, den Sport mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Am Wörthersee waren eher – Gott hab’ ihn selig – Udo Jürgens und Co. die Stars als Doppler und Co.

Tolles Trio: Alex Horst, Hannes Jagerhofer, Clemens Doppler

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Die Sandkiste wird noch länger der bevorzugte Arbeitsplatz von Doppler/Horst bleiben

FACTs

Beachvolleyball-Weltmeisterschaften werden seit 1997 im 2-Jahres-Rhythmus ausgetragen, 2001 war Klagenfurt der Schauplatz.

Die WM 2017 auf der Donauinsel bei der Floridsdorferbrücke findet von 28. Juli bis 6. August statt.

Sechs der bisherigen zehn WM-Titel bei den Herren gingen an Brasilien. Bei den Damen gewannen Duos aus Brasilien (5) und den USA (4) neun der zehn Goldmedaillen. Österreich wartet noch auf eine WM-Medaille.

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© ÖPC/Franz Baldauf

Pepo Puch Der Rauchfangkehrer auf dem schwarzen Hengst Die Ehrung zum Sportler des Jahres 2016 bei der Galanacht des Sports hat Pepo Puch mehr als verdient. Nach Gold und Bronze 2012 in London war er in Rio 2016 mit Gold und Silber auf seinem schwarzen Hengst Fontainenoir Österreichs erfolgreichster Teilnehmer bei den Paralympischen Spielen und gewann Österreichs einzige Goldmedaille. Der sympathische Steirer mit Wohnort in der Schweiz ist gelernter Rauchfangkehrer, also selbst ein traditioneller Glücksbringer. Und sein Glücksgefühl wird er prolongieren: „Wenn ich sechs Wochen nicht reite, sitz ich im Rollstuhl. Mir bleibt also gar nichts anderes übrig: Ich muss weitermachen.“ Die nächsten Spiele finden 2020 in Tokio statt.

Natalija Eder Natalija und die Farbe Bronze Die Freude war überschwänglich, als Natalija Eder 2016 die Trophäe zur Sportlerin des Jahres überreicht bekam. Verdient! Natalija Eder wurde in Weißrussland geboren und lebt seit 13 Jahren in der Steiermark. Seit über zwanzig Jahren leidet die 36-Jährige an einer nicht identifizierbaren Augenkrankheit. „Ganz in meiner Nähe sehe ich schemenhaft und erkenne Lichtunterschiede. Doch ich kann mir die Farben des Lebens wenigstens vorstellen, weil ich sie als Kind erlebt habe.“ Mit ihrem ersten Speer-Wurf über 40 m holte Eder in Rio mit 40,49 m die Bronzemedaille, wie schon in London 2012. Vielleicht ist Bronze ab jetzt die wichtigste Farbe in ihrem Leben.

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Thomas Frühwirth Der Eisenmann hat sich versilbert Thomas Frühwirth liebt neue Herausforderungen: 2013 IronmanWeltmeister, er hält den HawaiiRekord in 9:02:55 Stunden und den Ironman-Weltrekord in 8:44. 2010 und 2011 war er ParaduathlonWeltmeister. Bei den Paralympics 2016 wollte er wissen, ob er auch als Handbiker zur absoluten Spitze zählt. Nach zweimal WM-Bronze im Einzelzeitfahren 2014 und 2015 war diese Hoffnung durchaus berechtigt. Der 34-jährige Steirer erfüllte sie und holte Silber, nur zehn Sekunden fehlten auf Gold. Frühwirth war Motorsportler. Seine inkomplette Querschnittlähmung nach seinem Motorradunfall 2004 warf ihn allerdings keineswegs in ein tiefes Loch. Am Tag nach der Reha trat er wieder seinen Dienst bei KTM an. „Meine Träume werden immer an der Grenze des Machbaren liegen!“


Top-Ergebnisse für Österreichs Paralympic-Sportler! Mit neun Medaillen kehrten Österreichs Sportler mit Behinderung aus Rio heim. Die Österreichische Sporthilfe gratuliert herzlich!

Neun Mal Edelmetall

für Paralympics

Krisztian Gardos Na hallo ! Klar war das mein größter Erfolg! Gemeinsam mit seinem Bruder Robert bildete der gebürtige Budapester Krisztian Gardos einst eines der besten TischtennisDoppelpaare der Welt. Dann kam die Diagnose: Hüftarthrose. Krisztian entschied sich, im Behindertensport weiterzumachen und der Ehrgeiz machte sich bezahlt. Mit der Bronzemedaille in Rio 2016 erreichte er seinen bisher größten Erfolg. Im Spiel um Bronze musste Gardos gegen den Chinesen Lian Hao antreten. Zumeist ein sportliches Himmelfahrtskommando. Denn auch im Behindertensport ist Tischtennis für China eine Frage des Stolzes. Gardos erteilte dem jungen Gegner allerdings ein Lehrspiel und fertigte ihn in nur 17 Minuten klar in drei Sätzen ab. „Zwanzig Jahre mehr Match- und Lebenserfahrung: Irgendeinen Vorteil muss man ja haben, wenn man 41 ist.“

Andreas Onea Bronze ist erst der Anfang „Bitte nicht wieder Vierter wie in London!“ Diese Worte waren jedem Einzelnen seiner Fans auf der Tribüne in der Schwimmhalle von den Lippen abzulesen. Lange Zeit sah es auch danach aus. Doch dann folgte ein furioses Finish und am Ende die erste Paralympische Medaille: Bronze über 100 m Brust. Dass Onea in Rio auch noch zwei österreichische Rekorde aufstellte, ging im Jubel um Bronze fast unter. „Es waren gute Spiele für mich“, so Onea, dem im Alter von sechs Jahren nach einem Autounfall der linke Arm amputiert werden musste. Im Reha-Zentrum in Klosterneuburg war Schwimmen danach Therapie – seither ist es sein Leben. Kaum ein anderer Sportler wirkt so fokussiert wie er. „Und jetzt mit dieser Bronzemedaille geht’s erst richtig los!“ Das nächste große Ziel ist die Weltmeisterschaft in Mexiko 2017. Auch dort wird er sein Glück wieder über verschiedene Lagen versuchen.

Mendy Swoboda

Günther Matzinger Bronzemedaille mit goldenem Kern Seine Paradedisziplin, der 800-m-Lauf, wurde aus dem paralympischen Leichtathletik-Programm gestrichen. Durch einige Klassen-Umschichtungen, den Trainingsrückstand wegen eines hartnäckigen Bandscheibenvorfalls und eine lästige Oberschenkelverletzung erschien vor den Spielen in Rio auch die Wiederholung seines Goldlaufes von London über 400 Meter als überaus schwierig. Der doppelte Paralympics-Sieger von 2012, dem von Geburt an der rechte Arm fehlt, schaffte aber das schier Unmögliche. In einem spannenden Rennen holte er sich mit Saisonbestleistung die Bronzemedaille. „Das ist großartig, macht mich sehr stolz und freut mich fast genauso wie die Goldene von London“, strahlte Matzinger im Olympiastadion von Rio. „Im Ziel wusste ich nicht, ob ich Zweiter oder Fünfter bin, so eng war es. Es hat aber gereicht!“

Walter Ablinger Silber und Aluminium Bereist 2012 in London zählte Walter Ablinger zum engsten Kreis der Medaillenanwärter und holte Gold im Straßenrennen und Silber im Zeitfahren. In Rio 2016 zeigte der Innviertler abermals, dass er zu den besten Handbikern der Welt zählt, und gewann mit Silber im Zeitfahren bereits seine dritte Paralympics-Medaille. „Dass ich den Sieg auf der Straße nicht wiederholen konnte, war ganz allein meine Schuld“, sagte der Innviertler, der vor 17 Jahren auf einem nassen Dach ausgerutscht, drei Meter abgestürzt und seither querschnittgelähmt ist. Auf dem Weg zu möglichem Gold übersah er die Aluminiumverstrebung eines Begrenzungszauns und demolierte sein Hinterrad komplett – Letzter! „Halb so schlimm – die Silbermedaille gleicht dieses Missgeschick locker aus!“

Und er freut sich doch: Bevor Para-Kanu ins Paralympische Programm aufgenommen wurde, galt Mendy Swoboda fünf Jahre lang als unschlagbar. Sechs Weltmeister- und sechs Europameistertitel waren die Folge und Siegen zur Routine geworden. Bei der Kanu-Premiere bei den Paralympischen Spielen in Rio 2016 holte Swoboda „nur“ Silber. Die Freude war anfangs gedämpft. Mendy schaffte es doch, sich zu freuen: „Ja, Silber ist großartig! Ich habe nur ein wenig Zeit gebraucht, das auch so zu sehen.“ Besiegt wurde der Linzer Student nur vom Australier Curtis McGrath. Einem Soldaten, der in Afghanistan 2012 verwundet wurde und als Kajakfahrer den Weg zurück ins Leben schaffte. Mendy Swoboda startet mit zwei Beinprothesen. Er rutschte als Siebenjähriger in die Förderschnecke einer Holzschnitzelheizung. Sein Vater rettete ihm damals das Leben. 35


MBA-Lehrgang „Business Administration & Sport“

Rechtzeitig Die Sporthilfe initiiert einen einzigartigen MBA für Österreichs Sport

Neben dem Spitzensport für die berufliche Karriere danach vorsorgen – das ist eine wahre Herausforderung. Die Sporthilfe ist daher initiativ geworden und möchte den SportlerInnen zumindest eine von vielen möglichen Perspektiven für die Karriere nach dem Sport eröffnen. Sie übernimmt die Schirmherrschaft über einen in Europa einzigartigen MBA-Lehrgang, der im Fernstudium mit wenigen Präsenzphasen für die Zeit danach rechtzeitig fit macht.

Die Leistungsstrukturen und die Wettkampfanforderungen haben sich in den letzten Jahren derart verändert, dass das Verfolgen einer zweiten Perspektive neben dem Spitzensport ohne maßgeschneiderte Bildungsangebote nahezu unmöglich ist. Dabei ist die Karriere im Hochleistungssport kein „Lifetime-Job“, vielmehr ist sie lebenszeitlich auf die Phase der höchsten körperlichen Leistungsfähigkeit beschränkt. Österreichs SportlerInnen brauchen das Gefühl und die Sicherheit, bei plötzlichem Karriereende nicht wertlos im Leben zu stehen. Und Mittelmäßigkeit ist für High Performer nicht das erklärte Ziel – auch in der nachsportlichen Karriere wollen SportlerInnen aufzeigen können. Die Sporthilfe hat daher die Schirmherrschaft und Initiative für einen MBALehrgang übernommen, der als Best Practise für weitere Entwicklungen gemeinsam mit dem Austrian Institute of Management der FH Burgenland implementiert wurde. Der in Europa einzigartige, zeit- und ortsunabhängig organisierte MBA-Lehrgang „Business Administration & Sport“ wird im Fernstudium mit nur sechs Präsenzphasen, verteilt auf ganz Österreich, angeboten. Anwesenheitspflichten oder versäumte Prüfungstermine gehören der

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Vergangenheit an, denn Vielbeschäftigte brauchen individuelle Hilfe und maximale Flexibilität. Der MBA richtet sich an aktive und ehemalige AthletInnen sowie im Sportbereich Beschäftigte. Denn auch für Trainer werden im Verlauf ihrer beruflichen Karriere Managementkompetenzen immer relevanter. Die Studiendauer beträgt 18 Monate. Absolventen wird ein international anerkannter akademischer Abschluss der FH Burgenland ermöglicht. TeilnehmerInnen können sich für Positionen im Management und in der Sportverwaltung trotz beruflicher Mehrfachbelastung gezielt qualifizieren. Studienstart ist Mitte September 2017. Die Sporthilfe schafft damit konkrete Perspektiven für die Zeit nach der Spitzensportkarriere – und zwar idealerweise noch vor dem Karriereende!

In der Zukunft sind neue Kompetenzen gefragt Die Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten verändern Branchen und Geschäftsmodelle radikal. Damit müssen sich auch die Lehrpläne von Studien grundlegend ändern. Der MBA „Business Administration & Sport“ vermittelt ein tiefes Verständnis der neuen


vordenken Medien, der künftigen Marktmechanismen und der neuen Geschäftsmodelle. Die Teilnehmer lernen, aus den unendlichen Informations- und Kommunikationschancen das Wesentliche rasch zu erkennen.

Betriebswirtschaft wird so praxisnah wie möglich vermittelt, Zusammenhänge werden verständlich aufgezeigt. Der MBA macht branchenunabhängig für eine Karriere im Management fit. Er qualifiziert damit für Positionen über das Sportmanagement hinaus.

Eine Studienorganisation für besonders mobile Menschen mit wenig Zeit Individuell betreute Fernstudienphasen wechseln mit kompakten Präsenzphasen. Ein intensiv betreuter, moderner Online Campus ist der virtuelle Hörsaal. Gelernt wird in kleinen Lerngruppen, virtuell und intensiv betreut. Auditiv oder per Video aufgezeichnete Vorlesungen in überschaubaren Sequenzen sowie auf das Wesentliche reduzierte Lernunterlagen lassen auch noch so kleine, zeitliche Freiräume sinnvoll nutzen:

Am Flughafen, in der Bahn, am Abend im Hotel, zu Hause oder in längeren Mittagspausen. Klausuren werden in weniger wettkampfintensive bzw. stressige Phasen gelegt. Unbürokratische Unterstützung in persönlich schwierigen Phasen dürfen keine Papierbekenntnisse sein, sondern werden gelebt.

Besondere Experten für besondere Studierende Im MBA-Lehrgang „Business Administration & Sport“ unterrichten Experten mit beachtenswerter eigener Leistungsbilanz in der Wirtschaft, ohne die Wissenschaftlichkeit der Weiterbildung zu vernachlässigen. Denn Betriebswirtschaft ist eine praktische Wissenschaft und muss daher konsequent von den besten Köpfen der Wirtschaft vermittelt werden.

Die Türen weit offen: Zulassung Benötigt wird die Hochschulreife (Matura, Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung) und idealerweise ein erster Abschluss einer Hochschule (z.B. Bachelorabschluss). Berufserfahrung – auch Spitzenathleten verfügen über Berufserfahrung im Leistungssport – kann einen fehlenden Hochschulabschluss kompensieren. Die Teilnahmegebühr beträgt insgesamt 13.900 Euro. Die Sporthilfe und die Fokus: Zukunft Weiterbildungsges.m.B. haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam für Ausbildungspaten zu sorgen, die das Studium mit Stipendien unterstützen. Viele starke Partner sind mit im Boot. Der Sport macht gemeinsame Sache!

Kontakt Mag. Sabine Pata, Fokus: Zukunft Weiterbildungsges.m.B.H., sabine.pata@fokus-zukunft.at www.fokus-zukunft.at

Rastislav Pomsahar Österreichische Sporthilfe rastislav.pomsahar@sporthilfe.at www.sporthilfe.at

* vorbehaltlich der letzten Genehmigung durch das Kollegium der FH Burgenland

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Die Österreichische Sporthilfe startet mit ihren Social Media-Kanälen durch! Derzeit ist die Sporthilfe auf Facebook (Österreichische Sporthilfe), Instagram (sporthilfe.at) & Twitter (SporthilfeAT) vertreten, weitere Plattformen sind in naher Zukunft geplant. Die Social Media-Offensive startete Anfang Oktober mit einem neu formierten Team. Durch das große mediale Interesse an der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ 2016 und dank einer ausführlichen, qualitativ hochwertigen Kampagne zur Bewerbung der SportlerInnen-Ehrung konnten die Reichweiten auf allen sozialen Plattformen innerhalb kürzester Zeit stark gesteigert werden. Konkret schaffte man auf Facebook im ersten Monat über 500 zusätzliche „Gefällt-mir“-Angaben. Die Instagram-Follower konnten mit mehr als 60 Beiträgen verdoppelt werden. Die Österreichische Sporthilfe führte zur Vereinheitlichung – und um das Gemeinschaftsgefühl zu erhöhen – den Hashtag #sporthilfeAT ein, mit dem sich jede/r Sporthilfe-AthletIn identifizieren soll. Ziel ist es, dass alle SportlerInnen diesen Hashtag bei ihren Postings verwenden. Zudem möchte die Österreichische Sporthilfe längerfristig DIE österreichische Sportplattform werden, wenn es darum geht, sich schnell News, Events und Hintergrundinformationen zum Österreichischen Sportgeschehen zu beschaffen. Die großartigen Leistungen der SporthilfeAthletInnen sollen in den Vordergrund gestellt werden. In Kooperation mit der Agentur BRANDSETTER OG befindet sich die Österreichische Sporthilfe auf dem richtigen Weg!

In diesem Sinne:

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#sporthilfeAT 39


Olympia-Report

Die Erfüllung eines Lebenstraums „iI believe in you“ Insgesamt sechs österreichische Sportler finanzierten sich über die Crowdfunding-Plattform „I believe in you“ einen Teil ihrer Olympia-Kosten.

„Gemeinsam ermöglichen wir Sportträume“

Unter diesem Motto unterstützt die österreichische Crowdfunding-Plattform „I believe in you“ seit 2014 Athleten bei der Finanzierung ihrer Sportprojekte. Gleich sechs der rot-weißroten Olympia-Teilnehmer deckten so einen Teil ihrer Turnier-Kosten.

Elisabeth Baldauf, Dominik Distelberger, Laurence Baldauff, Alex Huber und Robin Seidl sowie Rene Pranz sammelten über die Plattform unter anderem Sponsorengelder für ihre Ausrüstung sowie für Reise- und Trainerkosten. Besonders erfolgreich verlief vor allem der Spendenaufruf von Rene Pranz. Der Florettfechter hatte vor seiner Olympiateilnahme 1.500 Euro für die Finanzierung von neuen Klingen als Ziel ausgeschrieben. Am Ende kamen in 30 Tagen über 7.000 Euro zusammen und der gebürtige Wiener schloss mit 495 erreichten Prozent das bislang erfolgreichste „I believe in you“-Projekt ab.

Unterstützt wurden die Sportler bei ihrer Olympia-Teilnahme übrigens auch von Kornspitz. Der langjährige Partner des ÖOC ist seit September neben den Österreichischen Lotterien neuer Hauptsponsor von „I believe in you“ und wird künftig in Kooperation mit der Crowdfunding-Plattform Sportlern bei der Realisierung ihrer Träume finanziell unter die Arme greifen.

Rene Pranz

Aus sportlicher Sicht hießen die großen Gewinner hingegen Alexander Huber und Robin Seidl. Die Olympia-Debütanten, die sich erst spät über den Kontinentalcup für Rio qualifiziert hatten, erreichten mit guten Leistungen in der Gruppenphase das Achtelfinale im Beachvolleyball und belegten in der Endwertung Rang neun. Über „I believe in you“ hatte das Duo im Vorfeld mehr als 8.000 Euro akquiriert und so einen Teil der Trainer- und Reisekosten finanziert.

Florettfechten

er Dominik Distelberghletik Leichtat

in Seidl Alex Huber/RobBeachvo lleyball 40

Elisabeth Baldauf on Badmint

Laurence Baldauff hießen Bogensc


Siegerklassen auf fruchtigem Ausflug Zum zweiten Mal wurde der Schulwettbewerb der Initiative „Lust auf Obst“ der Österreichischen Sporthilfe und SanLucar an Österreichs Volksschulen erfolgreich initiiert. Und der Zuspruch aus dem ersten Jahr wurde heuer sogar übertroffen: Mit einer Rekordteilnehmerzahl von über 360 österreichweiten Anmeldungen sowie einer Einreichquote von über 60% konnte ein außergewöhnliches Ergebnis erzielt werden!

Attraktive Preise für Gewinnerklassen Die Siegerklassen in den Bundesländern erhielten ein umfangreiches Gewinner-Package bestehend aus Kinderrollern (für jedes Kind) und Ausflügen zu SanLucar Meisteranbauern. Ende Juni wurden die Siegerklassen zu den Meisteranbauern nach Weiz (Steiermark), Salem (Deutschland) und Kremsmünster (Oberösterreich) eingeladen. Prominente Sportler wie die südsteirische Nachwuchs-Golferin Sarah Schober, Ski-Ass Cornelia (Conny) Hütter, der Snowboard-Cross-JuniorenWeltmeister Alessandro (Izzi) Hämmerle und auch die Kanutin Viktoria (Vicki) Schwarz und Olympia Zweiter und Dritter in der Staffel Simon Eder begleiteten die Schüler bei diesen lehrreichen Ausflügen in die Betriebe. Akuter Handlungsbedarf bei Kindern und Jugendlichen In Österreich ist jedes fünfte Kind übergewichtig. Tendenz steigend. Gegen diese Entwicklung wollen die Österreichische Sporthilfe und SanLucar ein Zeichen setzen. Der landesweite Schulwettbewerb „Lust auf Obst“ mit

Doppelolympiasiegerin Michaela Dorfmeister als Patin ist eine wichtige Initiative für Volksschulkinder und deren künftigen Lebensstil. „Bereits im ersten Jahr war das Interesse an unserer Schulinitiative enorm. Der Grund dafür ist sicherlich auch, dass immer mehr Lehrer einen nachhaltigen Lebensstil mit ausreichend Bewegung und gesunder Ernährung ihren Schülern auf den Lebensweg mitgeben möchten. Das haben auch die Projektarbeiten gezeigt. Bei den Ausflügen zu unseren Meisteranbauern wollten wir den Kids jetzt zeigen, wo und wie Früchte angebaut und geerntet werden. So können wir ein nachhaltiges Bewusstsein für Obst und Gemüse fördern“, so Alexander Thaller, Geschäftsführer SanLucar Österreich. „Neben dem Ernährungsaspekt dieser Initiative spielt natürlich auch Sport gerade im Kindesalter eine wichtige, prägende Rolle“, ergänzt Mag. Harald Bauer, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe. „Daher haben sich unsere erfolgreichsten aktiven Athleten und Athletinnen als Vorbilder für einen gesunden Lebensstil eingesetzt.“

Conny Hütter

(Skirennläuferin)

Izzi Hämmerle

VS Seeboden

(Snowboarder)

VS Melau

Vicki Schwarz

(Kanutin)

VS Hoheneich Sarah Schober

(Golferin)

VS Oberwart

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Interview

„Habe diese Position übernommen, um zu gestalten!“ Po © Robert

lster

BM a.D. Rudolf Hundstorfer wurde im Rahmen der 47. Österreichischen Sportversammlung einstimmig zum neuen Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO) gewählt. Er folgt damit Herbert Kocher nach, welcher die Funktion drei Jahre innehatte. Warum haben Sie diese Funktion übernommen? Man hat mich im Sommer gefragt, ob ich für diese ehrenamtliche Position zur Verfügung stehen würde. Nach reiflicher Überlegung habe ich zugesagt, da ich gesellschaftspolitisch etwas verändern will und dem Sport seit vielen Jahren sehr verbunden bin. Was sind Ihre Ziele und wie sehen Sie die künftigen Aufgaben der BSO? Die BSO ist das Dach des Sports und seine Interessenvertretung. Konkret möchte ich gemeinsam mit unseren Verbänden, dem Sportminister und den Ländern die tägliche Bewegungseinheit auf ganz Österreich ausrollen sowie die Fördermodalitäten und die Verwaltung vereinfachen. Antragstellung und Abrechnung sollen nach einer Logik funktionieren und den Verbänden soll Stabilität garantiert werden. Auch die Serviceleistungen der Geschäftsstelle

Der neue BSO-Präsident BM a.D. Rudolf Hundstorfer im Interview

an unsere Mitglieder wie z. B. BSO-Serviceplus oder das Fortbildungsangebot sollen weiter ausgebaut werden. Ich will, dass der Sport sich selbst ernst nimmt und die vielen guten Ideen und Konzepte, die vorhanden sind, umsetzt. Hat der Sport in Österreich einen zu geringen Stellenwert? Das würde ich so generell nicht sagen. Wenn man bedenkt, dass über 570.000 Menschen im österreichischen Sport ehrenamtlich tätig sind und wöchentlich fast 2,2 Millionen unentgeltliche Arbeitsstunden leisten, dann kann man von einer großen Bedeutung des Sports sprechen. Auch individuell sind viele Österreicherinnen und Österreicher gerne aktiv und nehmen z. B. an Laufveranstaltungen teil. Allerdings sind Sportvereine und ihre Arbeit leider in den Medien und in der Öffentlichkeit weniger präsent als andere Sport-Events. Daran müssen wir arbeiten, um noch mehr Menschen für Sportvereine zu begeistern. Wie stehen Sie zu den Aussagen, dass Politik im Sport nichts verloren hat? Aus meiner Sicht braucht der Sport die Politik genauso wie jede andere Branche. Der Sport erhält sein Geld von der Politik, seine Rahmenbedingungen

werden in der Politik festgelegt und wenn wir eine Sportstätte bauen wollen, brauchen wir auch die Politik – das gilt für Bund wie für Länder und Gemeinden. De facto ist Sport Gesellschaftspolitik. Das ist aber nichts Negatives, sondern die Grundsätze unserer Demokratie. Daher sehe ich politische Erfahrung als durchaus vorteilhaft. Der Sport hat eine sehr breite Wirkung und unterstützt z. B. Integrationsprojekte, das Geld kommt meistens aber aus der Sportförderung. Sehen Sie hier andere Institutionen in der Pflicht? Der Sport kann viel bewegen und hilft gerne – aber klar ist auch, dass irgendwann seine Kapazitäten zu Ende sind – besonders, wenn man bedenkt, dass sich ein Großteil ehrenamtlich engagiert. Hier sehe ich es als meine Aufgabe, auch Gespräche mit anderen Ministerien zu suchen. Genauso werde ich mich bei der Bundesregierung für den Sport einsetzen – vor allem die Mittel aus dem Glücksspielgesetz müssen dynamisch valorisiert werden. Mein Ziel ist es, etwas weiterzubringen, mich aktiv einzubringen und mitzugestalten, denn ich habe diese Position übernommen, um zu gestalten – nicht, um zu verwalten!

BSO-Präsident

BM a.D. Rudolf Hundstorfer

BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer übernahm die Funktion am 04.11.2016 von seinem Vorgänger Herbert Kocher. © BSO/Hagen

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BM a.D. Rudolf Hundstorfer war selbst aktiver Handballer und bekleidet seit über 20 Jahren die Funktion des Präsidenten des Wiener Handballverbandes. Schon in seinen politischen Funktionen wirkte Rudolf Hundstorfer bei der Entwicklung der Fußballer-Gewerkschaft (heute Vereinigung der Fußballer) mit, setzte sich als Sozialminister maßgeblich für die finanzielle Absicherung des Nordischen Ausbildungszentrums Eisenerz ein und war in derselben Funktion auch Förderer und Mitentwickler des Vereins KADA – Sport mit Perspektive.


Österreichische Bundes-Sportorganisation

BSO Cristall Gala – Strahlende Awards für strahlende Vorbilder

Bereits seit 18 Jahren ehrt die Österreichische Bundes-Sportorganisation, dieses Jahr am 4. November 2016, im Rahmen der BSO Cristall Gala im Studio 44 – Haus der Lotterien jene Menschen, die ihre Zeit, ihr Engagement und ihre Kompetenz überwiegend ehrenamtlich in den Dienst des Sports stellen.

Mit Cristallen aus dem Hause Swarovski ausgezeichnet werden dabei jährlich die Top-Funktionärin und der TopFunktionär, der Top-Sportverein, der/die Top-TrainerIn, das Frauen-Power Projekt sowie der/die Top-SportbotschafterIn. Die geehrten Persönlichkeiten bzw. Institutionen dienen hinter den Kulissen als Motor des Sportes – und auch sie sollen einmal am Siegerpodest stehen dürfen! Für den neuen BSO-Präsidenten BM a.D. Rudolf Hundstorfer ist seine erste BSO Cristall Gala eine Veranstaltung von besonderer Bedeutung:

„Die BSO Cristall Gala soll als Bühne und Ehrung all jener Menschen dienen, die sich jeden Tag meist ehrenamtlich und unentgeltlich für den Sport einsetzen. Sie leisten wichtige und unbezahlbare Arbeit, die Sport erst möglich macht. Ich danke daher allen für ihr wertvolles Engagement, das vor allem an der Basis in den Vereinen Tag für Tag gelebt wird!“

Rund 300 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft, darunter u.a. der neu gewählte BSO-Präsident BM a.D. Rudolf Hundstorfer sowie sein Vorgänger Herbert Kocher, Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka, der Steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Sportsprecher Abg.z.NR Hermann Krist, Hausherr sowie Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien und Generaldirektor der Casinos Austria Dr. Karl Stoss, Rennrollstuhlfahrer und Paralympicssieger Thomas Geierspichler, Österreichs ältester Parasportler Egon Kramminger sowie Behindertensportler und Schwimm-Vizeeuropameister Andreas Onea und viele PräsidentInnen und GeneralsekretärInnen der österreichischen Sportverbände ließen sich diese traditionelle Veranstaltung im österreichischen Sport nicht entgehen. Zusätzliches Highlight der 18. BSO Cristall Gala, durch die der Moderator Michael Berger führte, war der Auftritt von Sängerin Monika Ballwein.

Di e Gewi nnerInne n 2 01 6:

Top-Sportbotschafter 2016: Hermann Kröll (V) (Special Olympics)

Top-Trainer 2016: DI Gregor Högler (Leichtathletik) Top-Sportverein 2016: 1. SK Ottakring (Schach) Top-Funktionärin 2016: Mag. Sonja Anderl (Karate) Top-Funktionär 2016: Helmar Hasenöhrl (Rudern)

Frauen-Power Projekt 2016: Bestes Frauenkegelteam Österreichs (Sportkegeln)

Alle SiegerInnen, LaudatorInnen und ehrende Personen der BSO Cristall Gala 2016. © BSO/RGE-Media

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Werde eine Heldin aus Österreich und unterstütze die Sportlegenden von morgen

Janine Flock, Skeleton Europameisterin & Vize-Weltmeisterin 2016

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DER STOFF, AUS DEM DIE SPORTLEGENDEN VON MORGEN SIND UNTERSTÜTZUNG DER PARTNER: In die neue Kampagne sind wieder bis zu vier Wirtschaftspartner eingebunden: ARA, Ströck, Bridgestone und die Sporthilfe Cashback Card (operated by Lyoness). Dank dieser CSR-Unterstützung ist es der Sporthilfe möglich, die wichtigen Inhalte der Fördermission einem breitem Publikum näherzubringen und gleichzeitig durch Logo-Einbindung der Partner einen positiven Imagetransfer zu generieren. Ohne starke Partner wäre diese Kampagne nicht möglich! Die Österreichische Sporthilfe bedankt sich herzlich bei folgenden Medien: Hutchison Drei, ATV, ATV 2, Cafe Puls, Comedy Central, DMAX, Discovery Eurosport, Kabel1, nicknight, nickelodeon, Okto, ORF, ORF Sport Plus, Pro7, 7MAXX, Puls4, R9, RTL, RTL2, SuperRTL, RTLNitro, Sat.1, Sat.1 GOLD, ServusTV, schautv, sixx, Sky, VIVA, VOX, w24, digilight, Herold, styria digital one, Automagazin, biber, Color of Sports, Chronycle Nature, MediaNet, Runners Unlimited by RUEFA uvm. Im Jahr 2016 feierte die Österreichische Sporthilfe ihr 45-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass und um alle heimischen Sportidole der letzten Jahrzehnte zu ehren, wurde eine eigene T-Shirt-Kollektion mit dem Aufdruck „Heldin“ bzw. „Held aus Österreich“ entwickelt. Ein freches, modisches Statement, ganz im Zeichen der Zeit! Zur Auswahl stehen trendige Vintage-Shirts in Slim Fit-Passform und in fünf verschiedenen Farben. Für die landesweite Promotion dazu wurde im Herbst 2016 die Merchandising-Kampagne im TV (drei Spots à 20 Sekunden), Print- und Online-Bereich gestartet. Als attraktive Werbeträger agieren Janine Flock, Thomas Geierspichler und Fritz Strobl. Drei wichtige Werbebotschaften werden kommuniziert:

FÖRDER-AUFTRAG: Ident zu den vorhergehen-

den Kampagnen der Sporthilfe ist auch diesmal wieder ein Unterstützungsaufruf integriert – diesmal in Form der Merchandising-Plattform www.held-aus-oesterreich.at, wo die modischen Shirts sowie andere Produkte (wie etwa der Charity Kalender 2017) zum Kauf angeboten werden. Der Erlös fließt zu 100% in die Individualförderung junger und talentierter AthletInnen mit und ohne körperliche Behinderung.

Neben den vier Hauptpartnern dieser öffentlichkeitswirksamen Kampagne wurden auch gesonderte Promotion-Aktionen mit anderen Wirtschaftspartnern erfolgreich umgesetzt, allen voran mit den Österreichischen Lotterien, Wienerberger oder PM-International (FitLine). Konzipiert und produziert wurde die gesamte Kampagne über den langjährigen Medienpartner Styria Content Creation. „Mit dem Kauf eines Helden-Shirts kann jeder zu Medaillen und Titeln für Österreich beitragen“, so Sporthilfe Neo-Geschäftsführer Harald Bauer, „jeder Euro hilft uns, den talentiertesten Nachwuchssportlern und TopAthleten beste Rahmenbedingungen für ihren Weg an die Spitze zu schaffen. Ohne die Unterstützung unserer Hauptpartner ARA, Ströck, Bridgestone und Lyoness wäre diese Kampagne nicht realisierbar gewesen – vielen Dank dafür“.

EMOTIONALER ANSATZ: Mit dieser ganz besonderen Fundraising-Aktion kann jeder Sporthilfe-Freund eine ganz patriotische Haltung mit Herz zeigen: Nicht bloß mit einer Förderung, sondern mit einem für alle sichtbaren Zeichen, das IHN zum Teil des Ganzen macht. So wird jeder Förderer zu einem wahren HELDEN AUS ÖSTERREICH! 45


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Jugendsportpreis 2016 – in Partnerschaft mit

Sarah Lagger & Felix Oschmautz Nachwuchssportler 2016 Kärntner Sieger beim Sporthilfe Jugendsportpreis: Sarah Lagger gewinnt zum zweiten Mal in Folge

Mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ist der Sporthilfe Jugendsportpreis Österreichs höchstdotierter Nachwuchspreis. Bei den Mädchen gewann zum zweiten Mal in Folge Leichtathletik-Nachwuchshoffnung Sarah Lagger, bei den Burschen überzeugte Kanute Felix Oschmautz die Jury. Über weitere Förderstipendien freuen sich die zweitplatzierten Laura Stigger (Mountainbike) und Manuel Traninger (Ski Alpin) sowie die drittplatzierte Skiläuferin Nadine Fest und Ringer Markus Ragginger. Im Rahmen der Gala wurde die erfolgreiche Kanutin Violetta OblingerPeters offiziell aus dem Spitzensport verabschiedet. Mit Spannung wurde die Entscheidung der Jury zum 13. Sporthilfe Jugendsportpreis erwartet. In Partnerschaft mit UNIQA und mit der Unterstützung von Energie AG Oberösterreich, backaldrin Österreich The Kornspitz Company GmbH und Sportland Oberösterreich erhielten Österreichs vielversprechendste Sporttalente unter 18 Jahren im Power Tower der Energie AG in Linz den heißbegehrten Preis. Vorjahressiegerin Sarah Lagger aus Kärnten überzeugte durch ihre Leistungen auch in der diesjährigen Saison, allen voran mit dem Gewinn des U20 Junioren-Weltmeistertitels im Siebenkampf. Vor allem, dass sie als 16-Jährige bei der NachwuchsWM den Titel errang und dabei den nationalen U20-Rekord von Ivona Dadic übertraf, hinterließ bei den Experten im Entscheidungsgremium einen starken Eindruck – so stark, dass Lagger von der 15-köpfigen Jury 14-mal gewählt und davon 13-

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mal auf Platz eins gereiht wurde. Das Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro wird sie gut investieren: „Damit finanziere ich mir wichtige Trainingslager“, so die Gewinnerin aus Rothenthurn. Bei den Burschen setzte sich ebenfalls ein Kärntner durch: WildwasserKanute Felix Oschmautz machte mit Silber bei der Junioren Welt- und -Europameisterschaft auf sich aufmerksam. Darüber hinaus erreichte der zu diesem Zeitpunkt 16-Jährige aus Maria Saal im Mai bei der Europameisterschaft der „Großen“ den beachtlichen 9. Platz und kämpfte sogar lange Zeit um ein OlympiaTicket mit. Oschmautz hat für das 5.000 Euro-Siegerstipendium bereits eine Verwendung gefunden: „Durch das Stipendium ergeben sich zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für mich.“ Das große Ziel sei mit den Olympischen Spielen 2020 in Tokio klar markiert.

Unter den zahlreichen Gästen der glanzvollen Veranstaltung waren u.a. Erwin Gruber von UNIQA Österreich, Energie AG Generaldirektor Dr. Leo Windtner, KanuWeltmeisterin Viktoria Schwarz, Skicross-Weltmeisterin Andrea Limbacher, Peter Augendopler, Kornspitzerfinder und Gründer von Backaldrin, Olympiasieger Christoph Sieber, Franz Schiefermair vom Land Oberösterreich und viele mehr.

Violetta Oblinger-Peters (im Bild mit Energie AG Generaldirektor Dr. Leo Windtner) beendete ihre erfolgreiche Karriere

Showact James Cottriall sorgte für das musikalische Highlight

20.000 Euro für Österreichs Nachwuchssportler 1. Platz (je 5.000 Euro) Sarah Lagger (Leichtathletik), Felix Oschmautz (Kanu) 2. Platz (je 3.000 Euro) Laura Stigger (Mountainbike), Manuel Traninger (Ski Alpin) 3. Platz (je 2.000 Euro) Nadine Fest (Ski Alpin), Markus Ragginger (Ringen) 49


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Sarah Lagger, Leichtathletik

Mit viel Motivation in die neue Saison Athletenkommentar Größte Erfolge: Gold bei der U20-Weltmeisterschaft 2016, Silber bei der U18-Weltmeisterschaft 2015 und Silber bei der U18-EM 2016, Junioren-Weltrekord 2015

Sarah Lagger (17) kommt zwar aus dem kärntnerischen Brodbrenten, startet aber seit Beginn ihrer Karriere für die Zehnkampf Union Linz und wird von Georg Werthner trainiert. Entdeckt wurde sie vor acht Jahren bei sportmotorischen Tests, heute gilt das Bewegungstalent als eine der größten Hoffnungen der heimischen Leichtathletik. Bei den Olympischen Spielen in Rio durfte sie schon als Zuschauer schnuppern, in vier Jahren in Tokio will Lagger selbst starten. Die Saison 2016 war wirklich unglaublich für mich. Ich möchte mich gleich am Anfang bei all jenen bedanken, die hinter mir stehen und mich Tag für Tag unterstützen: meine Familie, mein Trainer Georg Werthner, meine Freunde, mein Verein, die TGW Zehnkampf Union, mein Sponsor Kornspitz und noch viele andere. Danke!!! Beim Hypo-Meeting in Götzis Ende Mai habe ich meine Freiluftsaison begonnen. Es war mein erster FrauenSiebenkampf, also mit höheren Hürden und schwererem Gewicht. Das Besondere an diesem Meeting ist, dass fast die ganze Weltklasse mit dabei ist und die Stimmung großartig ist. Außerdem war meine ganze Familie dort, um mich anzufeuern. Mir hat es gefallen, mit den Besten der Welt einen Wettkampf zu machen, und ich habe dadurch einen riesigen Motivationsschub bekommen.

Mitte Juli ging es dann nach Georgien zur U18 EM, wo ich mit 6.175 Punkten und neuer persönlicher Bestleistung den 2. Platz holen konnte. Mein Papa ist extra nach Tiflis geflogen, um mich dort zu unterstützen. Damit war mein Saisonziel eigentlich schon erreicht. Eine Woche später fand die U20 WM in Polen statt. Ich war gut in Form und motiviert, also dachte ich mir „Warum eigentlich nicht?“. Während die anderen Sportlerinnen und Sportler nach Österreich heimflogen, stieg ich in einen anderen Flieger und flog direkt nach Polen. Ich habe den ganzen Wettkampf genossen und im 800er konnte ich mir den 1. Platz vor der Kubanerin Rodriguez mit 5.960 Punkten und neuem österreichischen U20Rekord sichern. Mit dieser Goldmedaille stand meine Welt Kopf, die Tage danach habe ich wie in Trance erlebt und versucht, das Ganze zu realisieren, was mir nicht wirklich gelang. Im restlichen Sommer habe ich viel mit Freunden unternommen, war auf Urlaub und durfte auf Einladung von meinem Sponsor Kornspitz eine Woche in Rio bei den Olympischen Spielen dabei sein. Jetzt bin ich mitten im Aufbautraining für das nächste Jahr und schon motiviert für die nächsten Wettkämpfe. Mein Ziel für 2017 ist, eine Medaille bei den U20 EM in Italien/Grosseto zu holen. Das Wichtigste ist aber, verletzungsfrei zu bleiben und vor allem Spaß daran zu haben – denn deshalb mache ich es.

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Sportler an die Macht! Journalistenkommentar von Jürgen Preusser Jürgen Preusser ist vor genau 40 Jahren mit seinem ersten Beitrag für Radio Wien in den Sportjournalismus eingestiegen. Ab 1984 war er bei der Tageszeitung Die Presse, ab 1987 schließlich 27 Jahre beim Kurier, u.a. als Kriegsberichterstatter, 16 Jahre als Sportchef und 3 Jahre als Chef vom Dienst. Sein (system)kritischer Kommentar „Zündstoff“ ist 2500 Mal erschienen. Derzeit arbeitet der 59-Jährige an diversen TV-Produktionen und Büchern, ist satirischer Kolumnist in der Yachtrevue und unterrichtet an der Fachhochschule Kufstein. Jürgen Preusser ist Ex-Basketballer und begeisterter Segler.

Etwas mehr als zehn Jahre liegt ein bahnbrechendes Ereignis zurück, das kaum einer registriert hat: Bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin marschierten die Sportlerinnen und Sportler unmittelbar hinter dem Fahnenträger – und somit vor der stattlichen Funktionärsriege ins Stadion ein. Bei allen Spielen zuvor waren die „Offiziellen“ stets unmittelbar hinter dem Fahnenträger und vor den „Aktiven“ einmarschiert. Das war international durchaus so üblich. Bei den Spielen von Sydney 2000, Salt Lake City 2002 und Athen 2004 erkannten aber immer mehr nationale Komitees, dass es doch eher um den Sport geht und weniger um das emsige Treiben im Hintergrund. Und so blieb Österreich neben Somalia, Tadschikistan, Kirgisien & Co. einer der letzten Vertreter der Front-Funktionäre, ehe man 2006 ein Zeichen setzte für eine neue Ära. Gut Ding braucht Weile. Und Genugtuung stellt sich mitunter erst mit jahrzehntelanger Verspätung ein: 2500 Mal durfte ich meine Kolumne „Zündstoff“ im Kurier schreiben. Gefühlte 5000 Mal kritisierte ich darin das österreichische Sportsystem, gelegentlich auch das Sportfunktionärswesen, sowie einerseits die Omnipräsenz der Politik im Sport, andererseits die Ignoranz der Politik gegenüber

dem Sport als Gesundheits-, Bildungs- und Wirtschaftsfaktor. Immer wieder fanden sich zwar durchaus offensive Mitstreiter. Ja, selbst aus der Riege der Funktionäre. Doch die auch intern heftig diskutierten Strukturen waren viel gefestigter als die Stimmen vereinzelten Kritiker. Die Zeiten ändern sich, eine gewisse Weiterentwicklung ist nicht mehr wegzudiskutieren: Ex-Sportler wie Surf-Olympiasieger Christoph Sieber, Beachvolleyballer Florian Gosch oder Tennis-Profi Clemens Trimmel haben sich einen hohen Stellenwert im ÖOC erarbeitet. Professionelles Wissen über eine Sportart wird nach und nach zu einem Kriterium bei der (auch finanziellen) Bewertung der einzelnen Fachverbände. Jene Kritiker, die noch verblieben sind, geben sich mit diesen langsamen Schritten natürlich nicht zufrieden: Laute Stimmen werden immer noch nicht ausreichend gehört. Zugegeben auch deshalb, weil sie gelegentlich über das Ziel schießen. Doch ein erhöhtes Maß an Empfänglichkeit für Kritik wäre sehr hilfreich, um Krusten wegzukratzen und Nachtkastln aufzubrechen.

Immer seltener werden Systemerhaltung und Bewahrung persönlicher Vorteile im Vordergrund stehen. Österreich ist im Begriff, dem Zeitalter des Spesenrittertums zu entfliehen. Allerdings sind manche Bereiche, die in erfolgreicheren Sportnationen längst von Profis abgedeckt sind, in Österreich immer noch ehrenamtlich besetzt. Bitte nicht missverstehen: Ohne die unzähligen ehrenamtlichen guten Geister ginge gar nichts im österreichischen Sport! Dass die Berufung zum Jugendtrainer in Österreich jetzt erst gemächlich zu einem ernstzunehmenden Brotberuf werden soll, ergibt gegenüber fast allen europäischen Sportnationen eine Verspätung von mindestens einem Jahrzehnt. Junge Menschen, die ihrem Sport auch als Trainer und Betreuer professionell erhalten bleiben. Ein Sportminister, der das Sportsystem auf einen wirtschaftlich geführten Sockel stellen will. Andere Politiker, die den Sport endlich als wesentlichen Teil des Gesundheits- und Bildungswesens erkennen und auch entsprechend unterstützen. Eltern und Lehrer, die begreifen, wie wichtig Sport für Kinder ist. All diese Entwicklungsschritte sind erkennbar. Doch sie können nur vorangetrieben werden, wenn ehemalige Spitzensportler nicht frustriert davonlaufen, sondern sowohl ihr Know-how als auch gelegentlich ihre Ellbogen einsetzen.

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Manager Run 2016 Laufen für den guten Zweck, Networking und der Funfaktor standen am 30. Juni beim Manager Run im UniCredit Center Am Kaiserwasser im Vordergrund. Der Lauf für Entscheidungsträger, präsentiert von den Hauptpartnern Hutchison Drei Austria und Lyoness, bot die beste Gelegenheit, Sport und Wirtschaft zu verbinden. Neben vielen Top-Partnern aus der Wirtschaft waren auch Abfahrts-Olympiasieger Fritz Strobl und SkeletonVize-Weltmeisterin Janine Flock mit

dabei. Zuvor wurde Mag. Harald Bauer als neuer Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe präsentiert. Den Auftakt zum Manager Run 2016 machte der zweifache Paralympics-Sieger Thomas Geierspichler. Der Rennrollstuhlfahrer, der sich Mitte Juni zum neuen Europameister über 400 m kürte, beschrieb in seiner Keynote „Mit Rückgrat zurück ins Leben“ seine Lebensund Erfolgsgeschichte und lieferte eine geballte Ladung an Motivation.

Charity-Golftroph

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2. September r trafen sich am Rund 100 Starte harity-Golftrophy llen Sporthilfe-C bei der traditione untry Club ucar im Golf & Co powered by SanL gepflegtesun r schönsten d de m ne ei f Au n. Brun n am südlichen terreichs, gelege ten Golfplätze Ös e Sport-Asse , griffen zahlreich Stadtrand Wiens ichischen Sportrtner der Österre und wichtige Pa rde die Golftrowu . Unterstützt er äg hl Sc m zu hilfe len voran tigen Partnern, al phy von hochkarä uptpartner Gene er SanLucar, Ha n te en id Presentingpartn äs Pr Brunn mit seinem rali und der GCC nthal präsenMercedes Wiese . ee Rh in gm an Kw seinem aktuellen en Modelle aus tierte die neuest hrer Harald Baumm. Geschäftsfü Fahrzeugprogra o Niki Zitny, r anderem Golf-Pr er begrüßte unte eister Robert am chafts-Europ ns an M sni en ht Tisc rtler Claudia aligen Winterspo Gardos, die ehem bermoser Brigitte Kliment-O Kristofics-Binder, ichs ehemaligen nbichler, Österre und Stefan Thur e ehemalige d to Konrad un di Ot lie oa l-G al ßb Fu r. in Doris Gwinne Karate-Kämpfer

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HIGHLIGHTS

Charity Xmas Bowling Turnier Weniger um Sekunden und Meter, als vielmehr um Pins und Strikes ging es für 25 aktive und ehemalige Sportler und rund 80 weitere Freunde und Partner der Österreichischen Sporthilfe beim Charity Xmas Bowling Turnier im Ocean Park in der Millenium City in Wien. Sportgrößen wie der ehemalige Rad-Weltmeister Roland Königshofer, der zweifache Paralympics-Goldmedaillengewinner Pepo Puch, der Olympiastarter im Rudern Bernhard Sieber, die zweifache Kanu-Weltmeisterin Corinna Kuhnle, der Olympiasieger im Surfen Christoph Sieber, Beachvolleyballerin Stefanie Schwaiger, Judoka Hilde Drexler, die ehemaligen Weltklasse-Schwimmerin Vera Lischka und der Ex-Skispringer Stefan Thurnbichler versuchten sich am Montagabend beim Bowlen. Zugunsten des heimischen Nachwuchs- und Behindertensports griffen auch prominente Vertreter aus der Wirtschaft wie ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, Birgit Wagesreither (Österreichische Lottrien), Wolfgang Layr (Volksbank) und Silvia Kelemen (Lyoness) zur Bowlingkugel.

Sport & Business Circle: 2 Kontinente – 2 Sportwelten: Österreich/Europa vs. USA Im Rahmen des Sport & Business Circle am 21. September im Austria Trend Hotel Savoyen wurde das spannende Thema „The American Dream“ aufgegriffen und ein näherer Blick auf beide Sportwelten geworfen. Ein Hauptaugenmerk in den USA liege auf dem College Sport. „In Amerika finanziert der Sport die Universität und die Universität den Sport“, so Rechtsanwalt Dr. Robin Lumsden LLM (Berkeley). Auch der Stellenwert von Sportevents sei ein ganz anderer als in Österreich: „Amerikanische Sportevents sind Events für die ganze Familie. Sportzuseher werden schon in frühesten Kindertagen vom Sport

geprägt.“ Aus Sportlersicht bleibt den jungen österreichischen Athleten „oft kein anderer Weg, als ins Ausland zu gehen“, betont der ehemalige Basketballer Lukas Laska (EEP Werbeagentur GmbH). Dass die Sportinfrastrukturen in den USA um einiges besser sind, bestätigt auch Niki Franzmair, selbst ehemaliger Student an der University of Oregon und Leichtathlet. Die starke Bindung zwischen Sport und Wirtschaft sieht Michael Eschlböck, der Präsident des American Football Bundes: „In den USA gehört es zum guten Ton, dass man sich im Sport engagiert, sobald man wirtschaftlich erfolgreich ist.“

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ORF Promi Sportler Millionenshow zugunsten der Sporthilfe Spannung und Spaß mit österreichischen Spitzensportlern: Armin Assinger lud zur Promi-Millionenshow zugunsten der Österreichischen Sporthilfe. Um jeweils bis zu 75.000 Euro für den guten Zweck spielten im Doppelpack: Stefan Kraft und Michael Hayböck, Kira Grünberg und Manager Thomas Herzog, Thomas Zajac und Tanja Frank sowie Cornelia Hütter mit Roland Assinger. Am Ende konnte sich die Österreichische Sporthilfe über einen Gewinn von 170.000 Euro freuen, der von den Österreichischen Lotterien, Lyoness und SanLucar zur Verfügung gestellt wurde.

y Sporthilfe Charit Auktion

PORR Mitarbeiter Incentive mit pen Erste Bank O

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„Held aus Österreich“ ON TOUR

HIGHLIGHTS

Verkaufsstände beim Beachvolleyball Major, bei Triathlons und am Tag des Sports

Heuer fand zum möglicherweise letzten Mal das Beachvolleyball Major in Klagenfurt statt. Dank der Zusammenarbeit mit Turnierdirektor Hannes Jagerhofer (ACTS) konnte die Sporthilfe dieses einzigartige Event nutzen und von Freitag bis Sonntag in Klagenfurt mit einem Promo-Zelt vor Ort sein. Neben der Promotion der Sporthilfe CashbackCard wurden auch die „Held aus Österreich“-T-Shirts für den heimischen Nachwuchs- und Behindertensport verkauft.

eine weitere intensive Zusammenarbeit mit der Sporthilfe für 2017 in Aussicht. Die Firma Wienerberger konnte bereits im Frühjahr mit einer ähnlichen B2C-Aktion im Rahmen der landesweiten Baumessen die Strahlkraft der Sporthilfe-Athletinnen wie Marion Kreiner oder Günther Matzinger nutzen. Im Sommer folgte dann ebenfalls eine B2B-Aktion passend zur Merchandising-Charity und dem 45-jährigen Jubiläum der Sporthilfe.

Neben den Verkaufsständen bei den Triathlons in Klagenfurt und Podersdorf, beim Tag des Sports im Wiener Prater sowie im Rahmen der Coca-Cola Fantour bei der UEFA EURO 2016 kam es auch zu gesonderten Promotion-Aktionen mit Wirtschaftspartnern. So wurde seitens der Österreichischen Lotterien ein eigenes Printsujet mit Andreas Onea und Sabine Weber-Treiber geschaltet. PM-International Österreich erwarb für den heimischen Network Marketing Vertrieb eigens designte FitLine-Shirts und GF Doris Muth stellte bei Ihrem Besuch in den ÖSH-Räumlichkeiten

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Das Sportjahr 2016 war abseits von Olympia ein sehr erfolgreiches für Österreichs Nachwuchssportler. Wir gratulieren herzlich zu den tollen Erfolgen.

Magdalena Lobnig, Rudern 2016 war die 26-Jährige eine Finalbank! Lediglich ein Rennen auf Weltklasseniveau fand ohne ihre Beteiligung statt. Die begeisterte Reiterin ordnet alles dem Erfolg unter und verfolgt ihr Ziel beharrlich. Eindrucksvoll gewann sie die Europameisterschaft im Einer und schaffte souverän den Einzug ins Olympiafinale, wo sie den sechsten Platz erreichte.

Bettina Plank, Karate Karate statt Ballett – eine folgenschwere Entscheidung trägt edle Früchte. Betti, das Leichtgewicht aus dem Ländle, sollte man keinesfalls unterschätzen. Die 24jährige Feldkircherin sammelt seit ihrem Debüt für Rot-Weiß-Rot konstant und erfolgreich Edelmetall bei internationalen Wettkämpfen. Die Europameisterin des Vorjahres kürte ihre tolle Saison mit der Bronzemedaille bei der Heimweltmeisterschaft in Linz, ihrer Wahlheimat. „Aus sportlichen Gründen“, versteht sich von selbst.

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Bernadette Graf, Judo Die „JudoGräfin“ zeigte früh auf – und tut es noch! „Eine der besten Judoka ihrer Generation“, konstatiert ihr die internationale Fachwelt. Dem EM-Bronze-Triple der letzten Jahre sollte in Rio der ganz große Wurf folgen. Eine Unachtsamkeit – „sie war mit den Füßen einen Moment schneller“ – hat der Innsbruckerin die erhoffte Medaille gegen die Britin Conway letzten Endes gekostet. Erhobenen Hauptes verließ sie dennoch ihre Olympiapremiere als Fünfte.

Alisa Buchinger, Karate „Ich kämpfe mit Leidenschaft, siege mit Stolz und verliere mit Respekt“, findet man auf der Homepage der am Nationalfeiertag Geburtstag feiernden Weltranglistenführenden. Respekt ist eine sehr wichtige Charaktereigenschaft in ihrem Sport – den zollen ihr zumeist aber die Gegnerinnen. 2016 beendete die Salzburgerin jeden Wettkampf auf dem Podest. Drei Tage nach ihrem 24. Geburtstag, erstmals als Weltmeisterin aus Österreich.


Goldrichtige Förderung

Sarah Lagger, Leichtathletik Die Sporthilfe Jugendsportpreisgewinnerin des letzten Jahres war auch 2016 eine Klasse für sich. So gewann sie – als 17-Jährige – die JuniorenWeltmeisterschaft (U20) und sicherte sich nur eine Woche davor die Silbermedaille bei der Jugend-Europameisterschaft (U18) im Siebenkampf. Zum Drüberstreuen war sie mit ihrer Teilnahme beim Mehrkampfmeeting in Götzis die jüngste Teilnehmerin in der 42-jährigen Geschichte.

Olivia Hofmann, Schießen Vier Top-8Ergebnisse in der heurigen Weltcupsaison ließen auf einen Spitzenplatz der 24-Jährigen beim Wettkampfhöhepunkt in Rio hoffen. Souverän ins Finale des Dreistellungsmatches eingezogen, lag die Innsbruckerin lange Zeit auf einem Medaillenrang. Die Veredelung blieb ihr aufgrund der Leistung im Stehendanschlag verwehrt. Am Ende wurde die Studentin Fünfte. Zwei Tage vor ihrem Geburtstag verpasste sie lediglich um 0,2 Punkte das Finale im Luftgewehrbewerb und wurde Zehnte.

Ivona Dadic, Leichtathletik In einem Mehrkampf, konkret im Siebenkampf, muss an zwei Tagen beinahe alles passen, um einen idealen Wettkampf abzuliefern. Mit persönlicher Bestleistung und neuem österreichischen Rekord eroberte die sympathische Welserin nicht nur die Herzen der Sportfans, sondern eine Bronzemedaille bei der Europameisterschaft und das Ticket zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Albin Ouschan, Billard Herr der ruhenden Bälle ist keineswegs ein topbezahlter Fußballer aus Portugal oder Argentinien. Der 25-jährige Klagenfurter bestach mit solidem Spiel und taktischen Finessen, womit er die gesamte Weltelite hinter sich ließ und sich zum ersten österreichischen Weltmeister im Pool Billard kürte. Zahlreiche weitere Spitzenplätze brachten ihm einen Platz im Team Europa beim Mosconi Cup ein – einem Vergleichswettkampf gegen das Team der USA.

© WPA/Vinod Divakaran

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Partner-Update Neue Partner für die Österreichische Sporthilfe

Weltmarktführer präsentierte die Kategorie „Sportlerin des Jahres“

Bridgestone, der Weltmarktführer der Reifen- und Gummibranche, war bei der 20. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ als Presenting Partner der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ vertreten. „Sport begeistert und bringt Menschen zusammen. Das ist der Grund, warum wir verschiedene Sportarten bereits seit vielen Jahren fördern. Unser Ziel ist es, dass sich Athleten aus aller Welt auf die Erreichung ihrer Ziele konzentrieren und ihren großen Traum verfolgen können“, sagt Martin Krauss, Country Manager Bridgestone Österreich. „Wir freuen uns, durch unseren Aufritt bei der ‚Nacht des Sports‘ das Interesse für Bridgestone geweckt zu haben.“ Bridgestone war u.a. auf der Logowand am Red Carpet, auf sämtlichen Drucksorten, auf der Videowall bei der Preisübergabe an Eva-Maria Brem, in den Logoloops, bei der Tombola und an einem Ehrentisch vertreten.

Mercedes-Benz Partnerschaft ausgebaut

Nach der tollen Zusammenarbeit im Rahmen der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ 2015 wurde die Partnerschaft mit dem offiziellen Mobilitätspartner Mercedes-Benz 2016 stark ausgebaut. Die Highlights dabei waren die Charity Golf Trophy powered by Mercedes-Benz in Schladming sowie die Presenting Partnerschaft der Kategorie „Aufsteiger des Jahres“ verbunden mit einem umfangreichen Mediapaket. „Die Partnerschaft mit der Österreichischen Sporthilfe ermöglicht uns, Spitzensportler von morgen auf dem Weg zum Erfolg zum Erfolg zu unterstützen. Genau wie die PKWModelle von Mercedes-Benz stehen auch der österreichische Sport und die Sporthilfe für Weiterentwicklung und beständige Qualität“ (Bernhard Bauer, Unternehmenssprecher Mercedes-Benz Österreich).

Ariel und Lenor für strahlende Sieger!

Procter und Gamble unterstützte als „Give Away-Partner“ die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ und stellte dabei Samples der Ariel 3in1 Pods und des Lenor Unstoppables Wäscheparfüms zur Verfügung. Ariel definiert das Wäschewaschen wieder einmal neu: mit Ariel 3in1 Pods, dem ersten 3-Kammern-Waschmittel, das bahnbrechende Reinigungsund Faserschutztechnologien für herausragende Kleiderpflege vereint. Für die wachsenden Herausforderungen beim Waschen bietet Ariel mit dem kleinen Kraftpaket eine leistungsstarke, einfache und nachhaltige Lösung, die über die reine Fleckentfernung hinausgeht.

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Mag. Martin Krauss, Country Manager Bridgestone Österreich und Begleitung

Mercedes-Benz präsentierte die Aufsteiger des Jahres


Steuer- und Rechtstipps Steuerberater Mag. Wolfgang Piribauer und Rechtsanwalt Dr. Harald Christandl geben Athleten in Go for Gold wertvolle Steuer- und Rechtstipps

Steuertipps zum Jahresende für Sportler Auch Sportler können Ihre Steuerbelastung für 2016 durch gezielte Maßnahmen und eine Prognoserechnung reduzieren. Die Zeit ist knapp: Nach dem 31. Dezember ist es zu spät! Die meisten Sportler ermitteln ihren steuerpflichtigen Gewinn durch Einnahmen-Ausgabenrechnung. Dabei kommt es auf den Zahlungsfluss an. Das Datum der Rechnungsausstellung ist nicht entscheidend. Daher haben Einnahmen-Ausgabenrechner die MöglichSteuerberater Mag. Wolfgang Piribauer keit, die Höhe des Gewinns durch Verschiebung von Einnahmen und Ausgaben zu steuern. Wenn Sie 2016 ein sportlich und finanziell erfolgreiches Jahr gehabt haben, sollten Sie noch offene Leistungen – soweit möglich – auf das nächste Jahr verschieben. Verschicken Sie die Rechnung erst am Jahresende, dann kommt die Zahlung erst Anfang 2017! Sie können auch die steuerlich absetzbaren Ausgaben 2016 erhöhen, indem Sie 2016 noch Vorauszahlungen für Miete, Leasing, Versicherungen, Zinsen oder Beratungsleistungen im Jahr 2017 zahlen. Wenn Sie Investitionen ins Anlagevermögen noch im Jahr 2016 tätigen, können Sie heuer noch eine halbe Jahresabschreibung geltend machen. Investitionen bis EUR 400 können Sie zur Gänze sofort abschreiben. Aber Achtung: Der Fiskus zahlt maximal die Hälfte – investieren Sie nur in Gegenstände, die Sie wirklich brauchen! Apropos Investitionen: Wenn Ihr Gewinn über EUR 30.000 liegt, können Sie bis zu 13 % des Gewinns steuerfrei stellen, indem Sie Investitionen für den Gewinnfrei tätigen. Für die ersten EUR 30.000 Gewinn bekommen Sie den Freibetrag auch ohne Investitionen. Als Investition zählt abnutzbares Anlagevermögen mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren. Für den Gewinnfreibetrag gelten der Kauf von gebrauchten Wirtschaftsgütern, PKWs und Kombis sowie geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 400 leider nicht. Falls Sie bereits bestens ausgestattet sind, können Sie bei Ihrer Bank auch Wohnbauanleihen zur Deckung des investitionsbedingten Gewinnfreibetrags kaufen. Sie müssen diese Wohnbauanleihen mindestens vier Jahre halten. Erstellen Sie rechtzeitig vor Jahresende eine Prognoserechnung über die voraussichtliche Höhe des Gewinns. Dadurch wissen Sie, wie viel Sie noch für den Gewinnfreibetrag investieren sollten. Sie können die Prognoserechnung auch dazu verwenden, die voraussichtliche Nachzahlung an die Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) zu errechnen. Wenn Sie 2016 einen hohen Gewinn haben, können Sie die errechnete Nachzahlung heuer noch an die SVA überweisen und dadurch Ihre Einkommensteuer reduzieren. Der Fiskus erkennt die Vorauszahlung nur dann an, wenn Sie das durch die Vorauszahlung entstehende Guthaben bei der SVA bis zur tatsächlichen Nachbemessung der Beiträge stehen lassen. Mag. Wolfgang Piribauer ist Steuerberater und Partner bei TPA Horwath. TPA Horwath ist eines der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Österreich. Das Angebot umfasst Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung. Die TPA Horwath-Gruppe ist neben Österreich in zehn weiteren Ländern in Mittel- und Südosteuropa tätig: Albanien, Bulgarien, Kroatien (exklusiver Kooperationspartner), Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Rund 1.000 Mitarbeiter kümmern sich an 25 Standorten in elf Ländern um die Anliegen ihrer Kunden. Weitere Informationen: www.tpa-horwath.com

KONTENREGISTER statt BANKGEHEIMNIS Mit der Steuerreform 2015 wurde zur Bekämpfung von Abgabenhinterziehung die Erstellung des Kontenregisters beschlossen. Es handelt sich hierbei um ein Konto, welches seit 5.10.2016 online ist und das vom Bundesministerium für Finanzen geführt wird. Banken werden dieses künftig monatlich mit aktuellen Daten füllen. Eingetragen werden sämtliche Konten im Einlagen-, Giro-, Bauspar- und DeRechtsanwalt Dr. Harald Christandl potgeschäft. Konten, die bereits am 1.03.2015 bestanden haben, wurden inklusive zwischenzeitlicher Änderungen bereits von den Banken an das BMF übermittelt. Im Register selbst sind diese Daten 10 Jahre aufzubewahren. Bei natürlichen Personen scheint im Register das bereichsspezifische Personenkennzeichen für Steuern und Abgaben auf; sollte das selbige nicht ermittelbar sein, werden Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Adresse und der Ansässigkeitsstaat bekannt gegeben. Bei Unternehmungen sind die Stammdaten erfasst, anderenfalls ebenfalls Firma, Adresse und Ansässigkeitsstaat gemeldet werden. Neben der Konto- bzw. Depotnummer ist der Tag der Eröffnung und Auflösung des selbigen, das Bankinstitut, der wirtschaftliche Eigentümer und Treugeber, sowie auch die vertretungsbefugte Person gegenüber der Bank im Register zu ersehen. Auskünfte aus dem Kontenregister erfolgen ab dem 5.10.2016 elektronisch und können FinanzOnline-Teilnehmer abrufen, ob und welche Daten im Register aufscheinen. Einsichtsrechte stehen in bestimmten Fällen Staatsanwaltschaften, Strafgerichten, Finanzstrafbehörden, Abgabenbehörden und dem Bundesfinanzgericht zu. Der Zugriff erfolgt nur auf „äußere Kontodaten“, wobei zu beachten ist, dass z.B. Kontostände im Register nicht enthalten sind; diese können nach wie vor nur nach richterlicher Genehmigung eingesehen werden. Erfolgt eine Kontenregistereinsicht durch eine Behörde, ist der betroffene Steuerpflichtige über FinanzOnline zu informieren. Im Verfahren zur Veranlagung der Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer sind Auskünfte aus dem Kontenregister nur zulässig, wenn die Finanz Bedenken gegen die Richtigkeit der Abgabenerklärung hegt, ein Ermittlungsverfahren einleitet und der Betroffene vorher Gelegenheit zur Stellungnahme hatte. Vor wenigen Jahren war das „Bankgeheimnis“ in der Bankenwirtschaft ein vertrauensschaffender Marketingeffekt. Zwischenzeitig haben EU-rechtliche Vorgaben und der Kampf gegen Abgabenhinterziehung weitere Eingriffe in persönliche Daten legalisiert.

Dr. Harald Christandl ist Rechtsanwalt bei Christandl und Partner Rechtsanwälte. Die Rechtsanwaltskanzlei Christandl wurde im Jahr 1988 von Dr. Harald Christandl gegründet. Derzeit stehen den Mandanten acht Juristen, zahlreiche fachkundige Sachbearbeiter und eine adäquate Inkassoabteilung zur Verfügung. Durch Anbindung an modernste Datenbanken und das Zugreifen auf entsprechende Netzwerke ist die Kanzlei in der Lage, sämtliche juristischen Anforderungen von Einzelpersonen, Klein- und Mittelbetrieben sowie Großkonzernen abzudecken. Weitere Informationen: www.christandl.at

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Mit Österreichs Sportstars durchs Jahr 2017 Wie im Vorjahr präsentierte die Sporthilfe im Rahmen der LOTTERIENGALA „Nacht des Sports“ den jährlichen Sporthilfe Charity Kalender. Auch für 2017 zieren die erfolgreichsten Athleten Österreichs die Kalenderseiten des neuen SporthilfeKalenders.

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Prominente Supporter sind neben David Alaba, Anna Veith, EvaMaria Brem, Stefan Kraft und Bernd Wiesberger auch die herausragenden Behindertensportler Andreas Onea und Georg Schwab. Aus dem großen Pool von Sporthilfe-Partner GEPA pictures wurden zwölf attraktive Bilder aus dem letzten Sportjahr herausgesucht und erinnern an die emotionalsten Sportmomente. Alle Monatsbilder werden mit einem qualitativ hochwertigen UV-Lack beschichtet. Das Format des Kalenders ist 670 x 570 mm. Auf www.held-aus-oesterreich.at werden die Kalender für EUR 29,90 exkl. Versand zum Kauf angeboten. Alternativ können Sie den Kalender auch über service@sporthilfe.at bestellen. Die Österreichische Sporthilfe dankt ihren Athletinnen und Partner für die Unterstützung: Manner, Bauhaus, Österreichische Lotterien, Rauch, Wiegert, Lyoness, RedBull, Bridgestone, SanLucar, Polar, Bundessporteinrichtungen (BSFZ), Paralympisches Committee, Graphikdesign am Jungberg und GEPA pictures.

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Im Sporthilfe-Kalender 2017 dabei: Stefan Kraft, Skispringen Michael Hayböck, Skispringen Sebastian Duft, Ski Nordisch (Special Olympics) Anna Veith, Ski Alpin Georg Schwab, Rad, Snowboard (BHS) David Alaba, Fußball Bernd Wiesberger, Golf Viktoria Wolffhardt, Widlwasser Kanu Eva-Maria Brem, Ski Alpin Lukas Nemecz, Golf Andreas Onea, Schwimmen (BHS) Ivona Dadic, Leichtathletik


Eventvorschau 2017

Save the Date

Die Sporthilfe wartet im neuen Jahr mit einer Reihe neuer Events auf und besucht vermehrt die Bundesländer.

Hier ein kleiner Ausblick auf einige der geplanten Veranstaltungen: 23. Jänner Jänner April 4. Mai 23. Juni Juli/August August

Ski for Gold Charity Race in Schladming, Steiermark Sport & Business Circle im Rahmen der Rodel WM in Innsbruck, Tirol Golfturnier in Ansfelden, Oberösterreich Steirische Galanacht des Sports in Graz, Steiermark Sport & Gesundheitsforum im Wiener Rathaus Sport & Business Circle im Rahmen der Beachvolleyball WM in Wien Manager Run und Sport & Business Circle in Kärnten

8. September

Golfturnier in Götzendorf, Niederösterreich

Oktober

21. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“

Oktober

Tischtennis Charity

November

Jugendsportpreis in Linz, Oberösterreich

Dezember

Sport & Business Circle in Bregenz, Vorarlberg

Änderungen vorbehalten

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Wenn’s um Erfolg geht,

Foto: GEPA

ist nur eine Bank meine Bank.

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Go for Gold Dezember 2016  

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