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Kultur Lust Jahresführer für Köln

Spielzeit 2018 / 19 Theater I Konzerte I Ausstellungen

Theatergemeinde KÖLN

stadtzauber I schumann &

friends

rheinkultur I Sonderausgabe


Kunst – Kultur – Genuss … Geschmack verbindet www.genske.de


Editorial 2017 / 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,  

vor Ihnen liegt zur Spielzeit 2017 / 2018 die neue KulturLust, das Jahresprogramm für Theater | Konzerte | Museen in Köln. In der 19. Auflage freuen wir uns, Ihnen die Zukunft zu präsentieren. Mit der Kultur von Heute und Morgen prägen wir unser kulturelles Miteinander von Übermorgen.

Wir, die jeweils eigenständigen Unternehmen Theatergemeinde Köln und die agentur schumann and friends | magazin stadtzauber köln, präsentieren Ihnen erneut dieses Gemeinschaftsprojekt, das den Kern unserer täglichen Arbeit bündelt: Die Theater, Konzerte und die Museenlandschaft in unserer Stadt für Sie erlebbar zu machen.

Die kulturbegeisterten Menschen dieser Stadt und aus dem Umland haben es möglich gemacht, die KulturLust Köln in ihrer Art einmalig und nachhaltig zu etablieren. Dank aller Partner, besonders der Veranstalter und Spielbetriebe, hat sich das Werk zu dem Nachschlagewerk entwickelt, das die Lust und Freude eines ganzen Jahres in sich trägt, um Menschen für die Kulturvielfalt dieser Stadt immer wieder neu zu begeistern.

Wir wünschen Ihnen viele inspirierende Stunden, in denen Sie genießen und teil haben an der Kultur von morgen, die aus dem Jetzt entsteht.

Viel Freude wünschen Ihnen Theatergemeinde Köln Norbert Reiche & Team schumann & friends | magazin stadtzauber Markus P. Schumann & Team

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U 22 Theater 01 Oper Köln im StaatenHaus Rheinparkweg 1 2a Außenspielstätte Offenbachplatz 2b Depot 1 u. 2 im Carlswerk Schanzenstraße 6 – 20 03 Kinderoper im Staatenhaus Rheinparkweg 1 04 Casamax Berrenrather Str. 177 05 Cassiopeia Theater Bergisch Gladbacher Str. 499 - 501 06 Comedia Theater Vondelstr. 4 - 8 07 Freies Werkstatt Theater Zugweg 10

08 Horizont Theater Thürmchenswall 25 09 Kabarett A-Z Krefelder Str. 26 10 Kammeroper Köln Rommerskirchener Str. 21 11 Kölner Künstler Theater Grüner Weg 5 12 Metropol Theater Eifelstr. 33 13 Millowitsch Theater Aachener Str. 5 14 Orangerie Volksgartenstr. 25 15 Scala Theater Hohenzollernring 48 16 studiobühneköln Universitätsstr. 16a 17 Theater am Dom Glockengasse 11

18 19 20 21

Theater am Sachsenring Sachsenring 3 Theater der Keller Kleingedankstr. 6 Theater im Bauturm Aachener Str. 24 Theater Tiefrot Dagobertstr. 32

Basilika St. Aposteln Neumarkt 30 Funkhaus Wallrafplatz Wallrafplatz Kulturkirche Köln Siebachstraße 85

Museen

Konzertstätten 22 Deutschlandfunk Sendesaal Raderberggürtel 40 23 Trinitatiskirche Filzengraben 4 26 Philharmonie Köln Bischofsgartenstr. 1

Die Adressen aller Häuser finden Sie auch auf den Seiten 112 und 114 17/18 I 04

28 31a 31b

32 Museum für Angewandte Kunst An der Rechtschule 33 Archäologische Zone / Jüdisches Museum Kleine Budengasse 2 34 Kölnisches Stadtmuseum Zeughausstr. 1-3 35 Museum Ludwig Heinrich-Böll-Platz

36 NS-Dokumentationszentrum Appellhofplatz 23-25 37 Museum für Ostasiatische Kunst Universitätsstr. 100 38 Photographische Sammlung Köln Im Mediapark 7 39 Rautenstrauch-Joest-Museum Cäcilienstraße 29-33 40 Römisch-Germanisches Museum Roncalliplatz 4 41 Museum Schnütgen Cäcilienstr. 29-33 42 Tanzmuseum Im Mediapark 7 43 Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud Obenmarspforten


Inhalt

Übersicht

Bühnen Köln

Privattheater

Freie Theater

Seite Editorial

03

Premieren

Seite 22 Deutschlandfunk Konzerte

79

06

23 Forum Alte Musik

80

01 Oper Köln

15

24 Gürzenich Orchester Köln

81

02 Schauspiel Köln

17

25 Kölner Kammerorchester

84

03 Kinderoper

22

26 KölnMusik

86

04 Casamax Theater

23

27 Kontrapunkt Konzerte

94

05 Cassiopeia Theater

28

96

06 COMEDIA Theater

32

28 Neues Rheinisches Kammerorchester

07 Freies Werkstatt Theater

36

29 Netzwerk Kölner Chöre

96

08 Horizont Theater

40

30 Westdeutsche Konzertdirektion

97

09 Kabarett A-Z

46

31 Westdeutscher Rundfunk

100

10 Kammeroper Köln

47

32 Museum für Angewandte Kunst

105

11 Kölner Künstler Theater

49

33 Archäologische Zone / Jüdisches Museum

105

12 metropol Theater

53

34 Kölnisches Stadtmuseum

106

13 Millowitsch Theater

54

35 Museum Ludwig

106

14 Orangerie

54

15 Scala Theater

56

36 NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

107

16 studiobühneköln

56

37 Museum für Ostasiatische Kunst

107

17 Theater am Dom

58

38 Photographische Sammlung Köln

108

18 Theater am Sachsenring

60

39 Rautenstrauch-Joest-Museum

108

19 THEATER DER KELLER

61

40 Römisch-Germanisches Museum

110

20 Theater im Bauturm

64

41 Museum Schnütgen

110

21 Theater Tiefrot

67

42 Tanzmuseum d. Deuts. Tanzarchivs

111

ANALOGTHEATER

72

111

c.t.201

72

43 Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud

Deutsch-Griechisches Theater

72

Spielstätten

112

Emanuele Soavi incompany

72

Impressum

114

Freihandelszone – ensemblenetzwerk

74

monteure

74

movingtheatre.de

75

neuesschauspielkoeln

75

Theater Blickwechsel

76

wehrtheater

76

Theater 1000 Hertz

76

Konzerte

Museen

Übersicht

Dieses Sympol bedeutet, dass es sich bei der Inszenierung um eine Kinder- bzw. Jugendinszenierung handelt. Dieses Sympol bedeutet, dass es sich um eine Inszenierung eines Freien Theaters bzw. einer Freien Gruppe handelt.

17/18 I 05


Premieren 2017/18 Oper Köln im StaatenHaus Stück

Datum Seite

Spielort

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg

Sept. 17

15

01

StaatenHaus

La Traviata

Okt. 17

15

01

StaatenHaus

Somewhere over the rainbow

Okt. 17

15

01

StaatenHaus

Die Fledermaus

Nov. 17

15

01

StaatenHaus

Kunst muss (zu weit gehen)

Dez. 17

15

01

StaatenHaus

Carmina Burana

Dez. 17

16

01

StaatenHaus

Der Kaiser von Atlantis

Feb. 18

16

01

StaatenHaus

Gli Uccellatori

März 18

16

01

StaatenHaus

Mosè in Egitto

März 18

16

01

StaatenHaus

Die Soldaten

April 18

16

01

StaatenHaus

Il Matrimonio Segreto

Juni 18

16

01

StaatenHaus

Schauspiel Köln Stück

Datum Seite

Spielort

Peer Gynt

Sept. 17

17

02

Depot 1

Frau Schmitz

Sept. 17

18

02

Außenspielstätte Offenbachplatz

Occident Express

Okt. 17

18

02

Depot 2

Romeo und Julia

Okt. 17

18

02

Depot 1

Wilhelm Tell

Nov. 17

18

02

Depot 1

Alles, was ich nicht erinnere

Nov. 17

18

02

Außenspielstätte Offenbachplatz

Eine Frau Mary Page Marlowe

Nov. 17

18

02

Depot 1

Heimwärts

Dez. 17

18

02

Außenspielstätte Offenbachplatz

Hool

Dez. 17

19

02

Depot 2

Endspiel

Jan. 18

19

02

Depot 2

Die Weber

Feb. 18

19

02

Depot 1

Woyzeck

März 18

19

02

Depot 1

Winterreise

März 18

19

02

Depot 1

Wir sind die Affen eines kalten Gottes.

Mai 18

19

02

Außenspielstätte Offenbachplatz

Don Quijote

Mai 18

20

02

Depot 1

Wonderland Ave.

Juni 18

20

02

Depot 2

Kinderoper im StaatenHaus Stück

Datum Seite

Spielort

Das Rheingold für Kinder

Nov. 17

22

03

StaatenHaus

Pollicino

Juni 18

22

03

StaatenHaus

Premieren

Casamax Theater Stück

Datum Seite

Spielort

Don Quijote

Nov. 17

23

04

Casamax Theater

Wer? Wie? Was? Wo? Wal! Warum?

März 18

24

04

Casamax Theater

17/18 I 06


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Cassiopeia Theater. Blick aufs Wesentliche Stück

Datum Seite

Spielort

Sept. 17

28

05

Cassiopeia Theater

Leo Drachenkind II. Leo und der freche Fritze Frosch

Herbst 17

31

05

Cassiopeia Theater

Olles Reise zu König Winter

Winter 17

28

05

Cassiopeia Theater

Der Kaiser und die Nachtigall

COMEDIA Theater Stück

Datum Seite

Spielort

Das doppelte Lottchen

Sept. 17

32

06

Comedia Theater

Der Dachs hat heute schlechte Laune

Okt. 17

32

06

Comedia Theater

Das schaurige Haus

Nov. 17

32

06

Comedia Theater

Krähe und Bär

Feb. 18

32

06

Comedia Theater

WESTWIND – Ein Festival

Mai 18

33

06

Comedia Theater

Freies Werkstatt Theater Stück Last Night in Sweden

Datum Seite

Spielort

Sept. 17

Freies Werkstatt Theater

36

07

Der talentierte Mr. Ripley

Sept. 17

36

07

Freies Werkstatt Theater

Max & Moritz

Okt. 17

36

07

Freies Werkstatt Theater

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall

Nov. 17

36

07

Freies Werkstatt Theater

Musikalische Stadtgeschichten VIII

Nov. 17

36

07

Freies Werkstatt Theater

Helden

Jan. 18

38

07

Freies Werkstatt Theater

Geht es Euch gut?

Jan. 18

38

07

Freies Werkstatt Theater

I am your private dancer

Feb. 18

38

07

Freies Werkstatt Theater

Horizont Theater Stück

Datum Seite

Spielort

Liebes Lügen oder Treue ist auch keine Lösung

Sept. 17

40

08

Horizont Theater

Benni und die frechen Früchte

Okt. 17

40

08

Horizont Theater

Wie Kraut und Rüben

Okt. 17

41

08

Horizont Theater

Fräulein Wunder

Jan. 18

41

08

Horizont Theater

Kabarett A-Z Stück

Datum Seite

Spielort

Der literarische Sexshop

Okt. 17

46

09

Kabarett A-Z

„Best Of KABARETT A-Z – Neue Mischung“

Okt. 17

47

09

Kabarett A-Z

Kammeroper Köln

Premieren

Stück

Datum Seite

Spielort

Der Vetter aus Dingsda

Sept. 17

47

10

Kammeroper Köln

Ekel Alfred

Nov. 17

47

10

Kammeroper Köln

Die Schneekönigin

Dez. 17

48

10

Kammeroper Köln

Für mich soll‘s rote Rosen regnen

März 18

48

10

Kammeroper Köln

Hello, Dolly!

Mai 18

48

10

Kammeroper Köln

17/18 I 08


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Kölner Künstler Theater Stück

Datum Seite

Spielort

Das gelobte Land

Dez. 17

49

11

Kölner Künstler Theater

Das kleine Zottel Mottel feiert Weihnachten

Dez. 17

49

11

Kölner Künstler Theater

Schachnovelle

Jan. 18

49

11

Kölner Künstler Theater

metropol Theater Stück Frau Holle

Datum Seite Okt. 17

53

12

Spielort Metropol Theater

Baba Jaga und die kleine Hexe Walburga

Okt. 17

53

12

Metropol Theater

Der Diener zweier Herren

Dez. 17

53

12

Metropol Theater

Nicht nur zur Weihnachtszeit

Dez. 17

53

12

Metropol Theater

Der Sturm

April 18

53

12

Metropol Theater

Lieder über Lara

April 18

53

12

Metropol Theater

Millowitsch Theater Stück Wer weiß wofür et jot es

Datum Seite

Spielort

Okt. 17

Millowitsch Theater

54

13

Orangerie – Theater im Volksgarten Stück Der Kriegsherr

Datum Seite

Spielort

April 18

Orangerie Theater

54

14

Scala Theater Stück Kaffeebud – La Kölsche Vita

Datum Seite

Spielort

Sept. 17

Scala Theater

56

15

studiobühneköln Stück

Datum Seite

Spielort

Nur Utopien sind noch realistisch! (UA)

Sept. 17

56

16

studiobühneköln

Bestien und Helden

Sept. 17

56

16

studiobühneköln

Cindy Moped Torture Doom

Sept. 17

57

16

studiobühneköln

Feierei // Was ist Was wert?

Sept. 17

57

16

studiobühneköln

TXT after 2 a.m.

Nov. 17

57

16

studiobühneköln

Keep the wolf from the door

Dez. 17

57

16

studiobühneköln

Hamlet 2033

Feb. 18

57

16

studiobühneköln

Theater am Dom

Premieren

Stück

Datum Seite

Spielort

Wir sind die Neuen

Sept. 17

58

17

Theater am Dom

Funny Money

Nov. 17

58

17

Theater am Dom

Ketten der Liebe

Feb. 18

58

17

Theater am Dom

Honig im Kopf

Mai 18

58

17

Theater am Dom

17/18 I 10


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Theater am Sachsenring Stück

Datum Seite

Spielort

Die Käfer – Das rote Album

Sept. 17

60

18

Theater am Sachsenring

Die Möwe

Feb. 18

60

18

Theater am Sachsenring

THEATER DER KELLER Stück

Datum Seite

Spielort

Unterwerfung

Sept. 17

61

19

Theater der Keller

Bilqiss

Sept. 17

61

19

Theater der Keller

Katzelmacher

Okt. 17

62

19

Theater der Keller

Zeit der Kannibalen

Nov. 17

62

19

Theater der Keller

Clockwork Orange

Jan. 18

62

19

Theater der Keller

Theater frei 2018

Jan. 18

62

19

Theater der Keller

Stadt als Beute

März 18

62

19

Theater der Keller

Theater im Bauturm Stück

Datum Seite

Spielort

Ich bin die Herr, mein Gott! – Ein Abend über Trude Herr

Sept. 17

64

20

Theater im Bauturm

Don Quijote

Nov. 17

64

20

Theater im Bauturm

EUREXIT

Nov. 17

64

20

Theater im Bauturm

Mama Türkei

März 18

64

20

Theater im Bauturm

Das hündische Herz

Mai 18

64

20

Theater im Bauturm

Theater Tiefrot Stück

Datum Seite

Spielort

Die Dreigroschenoper

Sept. 17

67

21

Theater Tiefrot

Glückliche Tage

Sept. 17

67

21

Theater Tiefrot

Sünder

Okt. 17

68

21

Theater Tiefrot

Weitere Premieren

Premieren

Stück

Datum Seite

Spielort

RELICS Lecture-Performance

Sept. 17

72

St. Gertrud Kirche

Heimat 4.0 ... Chor der Generationen

Jan. 18

74

Alte Feuerwache

raus bist du noch lange nicht

Sept. 17

74

Bürgerhaus Stollwerck

morgen weiß ich, was zu tun ist

Okt. 17

74

Bürgerhaus Stollwerck

mannsbilder (Arbeitstitel)

Juni 18

74

Bürgerhaus Stollwerck

Sherlock Holmes – Der Hund von Baskerville

Dez. 17

75

Bühne der Kulturen

17/18 I 12


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Theater I Oper

Spielzeit 2017 / 18 Theater I Konzerte I Museen 17/18 I 14


Intendant: Dr. Birgit Meyer Geschäftsführer: Patrick Wasserbauer Anschrift: 1. Rheinparkweg 1, 50679 Köln 2. Außenspielstätte am Offenbachplatz Offenbachplatz, 50667 Köln Telefon: 0221 22128400 (Kartenservice) Fax: 0221 22128249 Website: www.oper.koeln E-mail: tickets@buehnen.koeln Kasse: Abendkasse:

Mo. – Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr, Sa.: 11.00 – 18.00 Uhr In den Opern Passagen am Offenbachplatz 1 Stunde vor Vorstelllungsbeginn

Parken:

1. Im benachbarten RTL-Parkhaus. Dieses öffnet ab 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn für Opernbesucher. Theatertarif für die gesamte Parkdauer beträgt 6 Euro. Taxis können bis zum Nebeneingang des StaatenHauses vorfahren.

KVB:

1. Linien 1, 3, 4, 9 bis Haltestelle Bf Deutz/ Messe oder Bf Deutz/Lanxess Arena, von dort fährt der Opernbus 2. Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, 18, 136, 146 bis Haltestelle Neumarkt

Gastronomie: 1. Gastronomisches Angebot im StaatenHaus vor den Vorstellungen sowie in den Pausen 2. Gastronomie in der Umgebung

Premieren 2017/18 Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg Komponist: Premiere:

Richard Wagner September 2017

Generalmusikdirektor François Xavier Roth wird Richard Wagners „Schmerzenskind“ in der puristischen Dresdener Urfassung von 1845 dirigieren. Der britische Allround-Künstler und Ästhet Patrick Kinmonth, an der Oper Köln zuletzt mit „Die Gezeichneten“ und „Solaris“ vertreten, begibt sich mit seinem Ausstatter Darko Petrovic in die verunsichernden Grenzbereiche zwischen virtueller und realer Welt.

Komponist: Premiere:

Giuseppe Verdi Oktober 2017

Eine gesellschaftlich geächtete Liebe: Die todkranke Edelkurtisane Violetta Valéry und der Student Alfredo Germont wollen ihr Leben gemeinsam verbringen, doch Alfredos Vater bringt die Verbindung – unter dem Hinweis, Violettas Vorleben bringe die Familie in Verruf und gefährde die Heirat seiner Tochter – zu Fall: Violetta verlässt Alfredo, der nichts von der Intervention seines Vaters weiß, und gibt vor, Baron Douphol zu lieben. Vor versammelter Gesellschaft kommt es zum Eklat.

Oper Köln

im StaatenHaus

01

La Traviata

Somewhere over the rainbow Premiere: Oktober 2017 Streifzug durch die Welt der Operette und des Musicals Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Welt der Leichten Muse! Von den Anfängen im Paris des 19. Jahrhunderts über die Silberne Ära bis hin zum Klassischen Amerikanischen Musical. Erleben Sie eine vergnügliche, unterhaltsame Reise mit zahlreichen „Hits“ aus Operette und Musical! Die Fledermaus Komponist: Premiere: Operette

Johann Strauß November 2017

Einst hatte Gabriel von Eisenstein seinen Freund Dr. Falke nach einem Maskenball betrunken in seinem Fledermaus-Kostüm an einem Baum zurückgelassen und ihn somit dem Spott der Leute preisgegeben. Nun will sich Dr. Falke rächen: Er verspricht dem stets gelangweilten Prinzen Orlofsky, sich bei seinem Ball köstlich zu unterhalten: Er sorgt dafür, dass sich Eisenstein – anstatt seine Gefängnisstrafe anzutreten – in seine eigene Frau Rosalinde, die sich als ungarische Gräfin ausgibt und der Männerwelt den Kopf verdreht, verliebt ... Kunst muss (zu weit gehen) Musik: Helmut Oehring Libretto: Stefanie Wördemann Premiere: Dezember 2017 oder Der Engel schwieg Uraufführung zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll Zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll entwickeln der Komponist und Regisseur Helmut Oehring und die Librettistin und Coregisseurin Stefanie Wördemann im Auftrag der Oper Köln und des Ensemble Musikfabrik ein instrumentalvokales Theater, inspiriert von einer Rede, die Heinrich Böll 1966 anlässlich der Eröffnung des Wuppertaler Schauspielhauses gehalten hat. Unter dem Postulat „Die Kunst muss zu weit gehen“ äußerte er sich darin zum Verhältnis von Kunst, Politik und Gesellschaft. Dabei sprach er sich dezidiert gegen die Idee einer Kunst aus, die der Gesellschaft und den Mächtigen gefällig zu sein hat. Heinrich Bölls Prosa und Lyrik sowie seine Äußerungen zu gesellschaftspolitischen Fragen besitzen bis heute die Kraft zu polarisieren.

17/18 I 15

Bühnen Köln

Oper Köln

01


Oper Köln

01

Carmina Burana

Mosè in Egitto

Komponist: Carl Orff Premiere: Dezember 2017 Oper konzertant – Weltliche Gesänge für Soli und Chor

Komponist: Gioacchino Rossini Premiere: März 2018 Moses in Ägypten Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen

Carl Orff hatte in einem Würzburger Antiquariatskatalog einen Titel gefunden, der ihn mit „magischer Gewalt“ anzog: „Carmina Burana, Lateinische und deutsche Lieder und Gedichte aus einer Handschrift des XIII. Jahrhunderts aus Benediktbeuern, hrsg. v. J. A. Schmeller“. Die umfangreiche Handschrift umfasst moralische und Spottgesänge, Liebeslieder, Trink- und Spielerlieder sowie zwei geistliche Theaterstücke. Um der Fülle der Texte Herr zu werden, wendete sich Orff an seinen Freund Michael Hofmann, einen leidenschaftlichen Lateiner. In intensiver Zusammenarbeit wählten sie 24 Texte aus und fügten sie zu einem blühenden Reigen lebensfroher Bilder, Stimmungen und Gefühle zusammen.

Die Hebräer unter ihrem Anführer Mosè sehnen die Rückkehr ins Gelobte Land herbei, sehen sich diesbezüglich aber vom ägyptischen Pharao, der ihnen bereits die Freilassung in Aussicht gestellt hatte, immer wieder hingehalten. Der entschiedenste Gegner der Befreiung ist der Pharaonensohn Osiride. Dieser wird von rein privaten Motiven geleitet, ist er doch heimlich mit der Hebräerin Elcia vermählt und will sie nicht verlieren. Die Natur als Indikator einer höheren Gerechtigkeit zeigt sich den Hebräern zugeneigt: Mosè vermag durch Anrufung Gottes und das Schwingen seines Stabes Naturkatastrophen zu beenden oder herbeizuführen. Prinz Osiride wird schließlich, als er sich gegen Mosè stellt, vom Blitz erschlagen.

Der Kaiser von Atlantis Die Soldaten Komponist: Viktor Ullmann Premiere: Februar 2018 oder die Tod-Verweigerung „Ich habe in Theresienstadt ziemlich viel neue Musik geschrieben ...“ (Viktor Ullmann) „Der Kaiser von Atlantis“ beschreibt die Überwindung der Todesangst und den daraus entstehenden Mut, sich der Unterdrückung, der Gehorsamspflicht und dem Machtanspruch eines Tyrannen zu widersetzen. Die Liebe als wichtigster Wert – geradezu als Grundprinzip der Menschlichkeit – verlangt selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Handeln. Gli Uccellatori Komponist: Premiere: Die Vogelfänger

Florian Leopold Gassmann März 2018

In Florian Leopold Gassmanns „Gli uccellatori“ („Die Vogelfänger“) sind Vögel allgegenwärtig. Sie werden gejagt, verschenkt, verspeist und – sie singen. Die Vögel sind Sinnbild für die Liebe, sie locken, verführen, werden mit Leidenschaft gefangen und gegessen. Doch nicht nur auf Vögel wird Jagd gemacht, sondern auch auf die Menschen mit all ihren charakterlichen Stärken und Schwächen. Eine Contessa, ein Marchese, drei Vogelfänger, zwei Mädchen. Wer liebt wen? Eigentlich wollen alle Damen den Vogelfänger Cecco. Doch wer wagt es, dies auszusprechen? Und bekommen kann ihn nur eine, also nimmt man am Ende – um nicht leer auszugehen – was übrigbleibt ...

17/18 I 16

Komponist: Bernd Alois Zimmermann Premiere: April 2018 Anlässlich des 100. Geburtstages von Bernd Alois Zimmermann Eine Oper, deren Uraufführung zu einem epochalen Ereignis wurde: Anlässlich des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann zeigt die Oper Köln „Die Soldaten“, jenes Werk, dessen Uraufführung in der Domstadt 1965 in der öffentlichen Wahrnehmung bis heute nachwirkend als das wohl bedeutendste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte dieses Hauses gilt. Der Realisierung des über mehrere Jahre hin entstandenen, kompositorisch hochkomplexen und in seiner musiktheatralischen Konstruktion bahnbrechenden Meisterwerks hatten im Vorfeld viele Hindernisse und Bedenken entgegengestanden – bis hin zur zeitweiligen Ablehnung als „unaufführbar“. Il Matrimonio Segreto Komponist: Premiere: Die heimliche Ehe

Domenico Cimarosa Juni 2018

„Il matrimonio segreto“ ist ein liebenswert empfindsames Stück, das bis heute nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. Cimarosas Typen stammen zwar aus dem Arsenal der Commedia dell’arte, doch sind seine Figuren nicht nur einseitig komisch, sondern um die Fähigkeit zu wahren Gefühlen erweitert. Bei der zweiten Vorstellung von „Il matrimonio segreto“ am Burgtheater geschah in der Geschichte der Oper etwas noch nie Dagewesenes: Kaiser Leopold II. bat um die Wiederholung nicht nur einzelner Arien, sondern der ganzen Oper!


Komponist: Musikalische Leitung:

Giuseppe Verdi Gabriel Feltz

Don Giovanni Komponist: Musikalische Leitung:

Wolfgang Amadeus Mozart Nicholas Collon

Le nozze di Figaro Komponist: Musikalische Leitung:

Wolfgang Amadeus Mozart Ruben Dubrovsky

The Rape of Lucretia Komponist: Musikalische Leitung:

Benjamin Britten Rainer Mühlbach

Falstaff Komponist: Musikalische Leitung:

Giuseppe Verdi Will Humburg

Intendanz: Stefan Bachmann Geschäftsführer: Patrick Wasserbauer Anschrift: 1. Depot 1 und 2 im Carlswerk Schanzenstraße 6 – 20, 51063 Köln 2. Außenspielstätte am Offenbachplatz Offenbachplatz, 50667 Köln Telefon: 0221 22128400 Fax: 0221 2218249 Website: www.schauspiel.koeln E-mail: tickets@buehnen.koeln Kasse: Abendkasse:

Mo. – Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr (Vorverkauf) Sa.: 11.00 – 18.00 Uhr (Vorverkauf) In den Opern Passagen am Offenbachplatz 1 Stunde vor Vorstelllungsbeginn

Parken:

1. Besucherparkplätze hinter der Halle 2. Theater-Parkhaus Krebsgasse, Parkhaus Opernpassage

KVB:

1. Linie 4 bis Haltestelle Keupstraße, Buslinien 152, 153 und 190 bis Haltestelle Keupstraße Linien S 6 oder S 11 bis Bahnhof Mülheim, anschließend weiter mit Bus 152, 153 oder 190 bis Keupstraße 2. Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, 18, 136, 146 bis Haltestelle Neumarkt

Oper Köln / Schauspiel Köln

Rigoletto

Schauspiel Köln

01 02

Gastronomie: 1. Café im eigenen Haus 2. Gastronomie in der Umgebung

Premieren 2017/18 Peer Gynt Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Henrik Ibsen Stefan Bachmann September 2017 Depot 1

Peer Gynts Odyssee beginnt in dunklen, norwegischen Berglandschaften. Hier wächst der Bauernsohn mit seiner Mutter auf, verarmt, von der Dorfgesellschaft ausgestoßen und verlacht. Er flüchtet sich in seine Fantasie, in Tagträume und Lügenmärchen, glaubt sich zu Höherem berufen, Kaiser der Welt will er werden, und bald schon geht seine Reise los. Sie beginnt mit einem Hochzeitsgelage, führt ihn in die Gegenwelt der Trolle, er zeugt ein Kind, lebt als Einsiedler im Wald, lässt Mutter, Kind und seine Lebensliebe Solveijg zurück und macht sich daran, die Welt zu erobern. Es verschlägt ihn nach Afrika, er wird Großkapitalist und Prophet, Playboy und Kaiser der Irren – um schließlich, am Ende seines Lebens, wieder heimzukehren.

17/18 I 17

Bühnen Köln

Repertoire 2017/18

02


Schauspiel Köln

02

Frau Schmitz Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Lukas Bärfuss Rafael Sanchez September 2017 Außenspielstätte am Offenbachplatz

Frau Schmitz ist ein höchst wandelbares Wesen: Aus der unscheinbaren Mitarbeiterin mit Allerweltsnamen kann nach Belieben ein Mann werden, der knallhart die Interessen der global agierenden Firma in Pakistan verhandelt. Noch mehr als sie selber interessiert alle anderen die Frage, wer oder was sie ist: ein Mann, der im falschen Körper geboren wurde? Eine Frau, die sich als Mann ausgibt? Was für flexible Firmenstrukturen von Nutzen sein mag, sorgt bei den Menschen in ihrem Umfeld für fortgeschrittene Irritation. Wer ist Frau Schmitz?

Occident Express Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Stefano Massini Moritz Sostmann Oktober 2017 Depot 2

Haifa flüchtet gemeinsam mit ihrer Enkelin Nassim über die Balkanroute nach Europa. Es soll die einzige und letzte Reise ihres Lebens sein. Sie lässt das vom Krieg verwüstete Land und drei Söhne im Kampf zurück. Über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, dem Kosovo, Ungarn, die Slowakei und Leipzig gelangen Großmutter und Enkelin schließlich „auf die andere Seite“. Der Text ist das poetische Porträt einer mutigen Frau, die vorangetrieben vom unbändigen Wunsch nach Leben einen fast unmöglichen Weg beschreitet.

Romeo und Julia Autor: Regie: Premiere: Spielort:

William Shakespeare Pinar Karabulut Oktober 2017 Depot 1

„Two star-crossed lovers“ … in unausweichlichem Schicksal oder frei und mutvoll handelnd? Zwei jedenfalls, die inmitten einer identitätswütenden Umgebung begreifen, dass man die Welt auch „vom Unterschied aus erfahren kann“ (Alain Badiou). Zwei Liebende. Die junge Regisseurin Pınar Karabulut eröffnete zuletzt die Außenspielstätte am Offenbachplatz mit ihrer Uraufführung von Dirk Lauckes Stück „Karnickel“. Mit dynamischen Inszenierungen, in denen sie klassische wie zeitgenössische Stoffe aus überraschenden Blickwinkeln betrachtet und mit großem szenischen Einfallsreichtum auf die Bühne bringt, hat sie sich innerhalb kurzer Zeit einen Namen in der deutschen Theaterlandschaft gemacht.

Wilhelm Tell Autor: Friedrich Schiller Regie: Stefan Bachmann Premiere: November 2017 Spielort: Depot 1 Koproduktion mit dem Theater Basel Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit – darum kämpft in Wilhelm Tell ein ganzes Arsenal von Figuren. Allen voran Tell selbst: Der lebt zunächst weltabgewandt mit Frau und Kindern im Herzen der

17/18 I 18

Alpen. Politik und Allgemeinwohl interessieren ihn nicht. Als er eines Tages dem Hut des Landvogts, der auf einer Fahnenstange mitten in Altdorf thront, die befohlene Achtung nicht erweist, ist der persönliche Friede zu Ende. Gessler, der Landvogt, erwischt Tell und zwingt ihn unter Todesandrohungen zum berühmten Apfelschuss. Tell trifft.

Alles, was ich nicht erinnere Autor: Regie: Premiere: Spielort:

nach dem Roman von Jonas Hassen Khemiri Charlotte Sprenger November 2017 Außenspielstätte am Offenbachplatz

Samuel ist tot. War es ein Unfall oder Selbstmord? Ein namenloser Autor untersucht seine Geschichte, rekonstruiert Stück um Stück das Leben und die Beziehungen Samuels. In Gesprächen mit dessen großer Liebe Laide, seinem engsten Freund Vandad, mit Mutter, Großmutter, mit Freunden und Nachbarn des Verstorbenen sammelt er Erinnerungen und versucht, ein eigenes Bild zusammenzusetzen: Samuel – ein loyaler Freund, ein geliebter Enkel, ein naiver Liebhaber, ein Chamäleon, ein Blender? Immer mehr scheinen die Grenzen zwischen Autor und Protagonist zu verschwimmen, beide verbindet die Angst, zu vergessen und vergessen zu werden.

Eine Frau Mary Page Marlowe Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Tracy Letts Lilja Rupprecht November 2017 Depot 1

Letts, der international bekannt wurde durch sein preisgekröntes Drama „Eine Familie“ (August: Osage Country), zeigt die verschiedenen Identitäten im Verlauf eines Lebens. Er erzählt von einer Frau, die sich fremd in der Welt fühlt, die sich immer wieder die Frage stellt: Bin ich die, die ich zu sein scheine? In ihren verschiedenen Lebensphasen versucht sie, dieses Gefühl zu ergründen, zu verdrängen oder aufzulösen. Versuche, die mal in Therapien oder im Drogenmissbrauch enden – ein ganz unauffälliges Leben eben.

Heimwärts Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Ibrahim Amir Stefan Bachmann Dezember 2017 Außenspielstätte am Offenbachplatz

Mehr als ein halbes Leben war Wien für Hussein sein Zuhause. Nun aber, wo es ums Sterben geht, hat er nur noch einen Wunsch: zurück nach Syrien. Dort die letzten Atemzüge machen und begraben werden – in seinem Heimatland. Und so macht sich Hussein auf den Weg, begleitet von seinem Neffen Khaled, dem Arzt Osman und der transsexuellen Sanitäterin Simone. Ihre „Reise“ entspricht der Route Millionen Flüchtender – nur eben in die andere Richtung. Bevor sie ihr Ziel erreichen, verstirbt Hussein und die drei Übriggebliebenen stranden mit einer Leiche im Gepäck im türkischen Niemandsland.


Woyzeck

Autor: Bühnenfassung von Nuran David Calis Regie: Nuran David Calis Premiere: Dezember 2017 Spielort: Depot 2 nach dem Roman von Philipp Winkler

Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Heiko ist Hooligan. Seine Freunde Jojo, Ulf und Kai auch. Regelmäßig fahren sie zu arrangierten Treffen, um sich mit Hools aus anderen Städten zu prügeln. Geschunden, adrenalingestärkt und glücklich kehrt die Truppe nach den Schlägereien zurück nach Hause. Das ist das Umland Hannovers, wo sein Alkoholiker-Vater und die neue thailändische Frau Mie wohnen und Heikos Onkel Axel das zwielichtige Wotan Boxing Gym betreibt. Doch die eigentliche Familie sind die Kumpels, mit denen Heiko in der alteingesessenen Kneipe „Timpen“ abhängt. Als die Truppe eines Tages beschließt, gemeinsam nach Braunschweig zu fahren, um ein paar Fascho-Hools vor einer Kneipe aufs Maul zu hauen, nimmt die unheilvolle Geschichte ihren Lauf…

02 Georg Büchner Therese Willstedt März 2018 Depot 1

Er wird verlacht und ausgenutzt, erniedrigt und beleidigt: Woyzeck, der einfache Soldat, wird von einer brutalen Gesellschaft ausgebeutet und zwischen fremden Mächten zerrieben. Als Diener seines Hauptmanns verdient er kaum genug, um seine Freundin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind zu unterstützen. Sein Nebenverdienst als medizinisches Versuchskaninchen eines skrupellosen Arztes kostet ihn seine körperliche Gesundheit. Und seine ohnehin angeschlagene Psyche wird schließlich vollständig zerrüttet, als sich ein lang schon schwelender Verdacht bestätigt: Marie, die Frau, der er Sold und Gesundheit opfert, betrügt ihn mit dem Tambourmajor.

Schauspiel Köln

Hool

Winterreise

Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Samuel Beckett Rafael Sanchez Januar 2018 Depot 2

„Es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende“ – so heißt es gleich zu Beginn von Becketts düsterer Komödie. In einer schwindenden Welt sind sie übriggeblieben, Hamm, der Herr, Clov, der Knecht, sowie Hamms Eltern, die „verfluchten Erzeuger“. Sie können nicht fort, sie sind gefangen in gegenseitiger Abhängigkeit an einem trostlosen Ort. Und so spielen sie das unendliche Endspiel, sie reden an gegen die Hoffnungslosigkeit, die überall lauert. Es sind verzweifelte Clowns, die mit großem Witz und voller Boshaftigkeit gegen das Nichts ankämpfen: „Die Zone der Indifferenz drängt von innen nach außen“ (Adorno). Die einzige Waffe, die bleibt, ist Humor.

Die Weber Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Gerhart Hauptmann Armin Petras Februar 2018 Depot 1

Mit „Die Weber“ hat Gerhart Hauptmann 1892 ein bahnbrechendes soziales Drama geschrieben, das erstmals das Schicksal einer ganzen Bevölkerungsgruppe ins Zentrum stellt. Schonungslos und drastisch beschreibt er die entwürdigende Armut unter den Webern und demgegenüber die unerbittliche Logik von Gewinnmaximierung und Produktionssteigerung. Armin Petras, der für seine kraftvollen Inszenierungen bekannt ist, wird Hauptmanns Gesellschaftspanorama im Depot 1 mit großer Besetzung auf die Bühne bringen.

Autor: Elfriede Jelinek Regie: Stefan Bachmann Premiere: März 2018 Spielort: Depot 1 Übernahme vom Burgtheater Wien Als österreichische Erstaufführung von Stefan Bachmann 2012 im Wiener Burgtheater auf die Bühne gebracht, wurde die Inszenierung mit dem Nestroy-Theaterpreis in den Kategorien „Beste deutschsprachige Aufführung“ und „Beste Ausstattung“ ausgezeichnet. Für „Winterreise“ erhielt Elfriede Jelinek 2011 den Mülheimer Dramatikerpreis. Wir sind die Affen eines kalten Gottes. Autor: von und mit subbotnik Premiere: Mai 2018 Spielort: Außenspielstätte am Offenbachplatz zum 200. Geburtstag von Karl Marx „Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein Marxist bin“, soll Karl Marx über sich selbst gesagt haben. Wer aber war er? Und welche Bedeutung hat sein Werk heute noch 200 Jahre später? Die Theatergruppe subbotnik begibt sich auf eine theatrale Spurensuche: versponnen und eigenwillig, mit feinem Gespür für Töne und Zwischentöne – wie schon in ihren zwei bisherigen Abenden am Schauspiel Köln.

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17/18 I 19

Bühnen Köln

Endspiel


Schauspiel Köln

02

Faust I

Don Quijote Autor: Regie: Premiere: Spielort:

nach Miguel de Cervantes Simon Solberg Mai 2018 Depot 1

Alonso Quijano ist ein Müßiggänger von einfachem Adel. Abseits allen Trubels frönt er in der öden spanischen Provinz Mancha einer einzigen Leidenschaft: dem Lesen von Ritterromanen. Bis er eines Tages beschließt, selbst ein fahrender Ritter zu werden. Fortan nennt er sich Don Quijote de la Mancha und macht sich daran, die Wirklichkeit, die er sich erlesen hat, in die Welt zu überführen. In dem Bauern Sancho Pansa findet er einen treuen Knappen, der Frau und Kinder zurücklässt, um Don Quijote auf seinen Abenteuern zu folgen. Und da ein Ritter ohne Herzensdame wie ein „Baum ohne Blatt“ ist, erwählt er ein Bauernmädchen, in das er als Junge heimlich verliebt war, seine mythisch ferne Dulcinea von Toboso zu werden.

Sibylle Berg Ersan Mondtag Juni 2018 Depot 2

Autor: Regie: Spielort:

Repertoire 2017/18

Wir wollen Plankton sein

Joseph Kesselring Jan Neumann Depot 1

Tod eines Handlungsreisenden Autor: Regie: Spielort:

Arthur Miller Deutsch von Volker Schlöndorff Rafael Sanchez Depot 1

Ödön von Horváth Stefan Bachmann Depot 1

Geächtet Autor: Regie: Spielort:

Autor: Regie: Künstlerische Mitarbeit: Spielort:

Ayad Akhtar Stefan Bachmann Außenspielstätte am Offenbachplatz

Julian Pörksen Melanie Kretschmann Carl Hegemann Außenspielstätte am Offenbachplatz

Mohamed Achour erzählt Casablanca Autor: Regie: Spielort:

petschinka und Rafael Sanchez Rafael Sanchez Außenspielstätte am Offenbachplatz

Ansichten eines Clowns Autor: Regie: Spielort:

17/18 I 20

Edmond Rostand Simon Solberg Depot 1

Geschichten aus dem Wiener Wald Autor: Regie: Spielort:

Autor: Regie: Spielort:

William Shakespeare Deutsch von Heiner Müller Stefan Bachmann Depot 1

Cyrano de Bergerac

In einer vielleicht gar nicht so fernen Zukunft: Die Maschinen haben die Macht übernommen. Der Mensch mit all seinen Schwächen, seiner Erschöpfung, seinem Grübeln und seiner Langsamkeit ist ein Auslaufmodell. In der Wonderland Avenue nimmt sich ein Chor intelligenter Automaten seiner an. Doch wofür ist der Mensch eigentlich noch zu gebrauchen? Für die Arbeit schon mal nicht. Aber auch das genau konzipierte Vergnügungsprogramm zeigt keinen Erfolg und scheitert an der menschlichen Renitenz und Melancholie. Sibylle Bergs „Wonderland Ave.“ ist ein bitterböser und ebenso komischer Abgesang auf die Welt, wie wir sie kennen. Gleichzeitig stellt das Stück die elementare Frage nach dem Wert und der Identität des Menschen.

Arsen und Spitzenhäubchen

Johann Wolfgang von Goethe Moritz Sostmann Depot 1

Hamlet

Autor: Regie: Spielort:

Wonderland Ave. Autor: Regie: Premiere: Spielort:

Autor: Regie: Spielort:

Heinrich Böll Theaterfassung von Thomas Jonigk Depot 2


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Schauspiel Köln / Kinderoper

02 03

Faust II Autor: Regie: Spielort:

Johann Wolfgang von Goethe Moritz Sostmann Depot 2

Istanbul Autor: Regie: Spielort:

Nuran David Calis Nuran David Calis Depot 2

Glaubenskämpfer Autor: Nuran David Calis Spielort: Depot 1 Religionssuche zwischen Kloster, Moschee und Synagoge

Die Lücke Autor: Spielort: Ein Stück Keupstraße

Nuran David Calis Depot 2

Der gute Mensch von Sezuan Autor: Regie: Musik: Spielort:

Bertolt Brecht Moritz Sostmann Paul Dessau Depot 2

Kinderoper im Staatenhaus

Leitung: Brigitta Gillessen Geschäftsführer: Patrick Wasserbauer Anschrift: Rheinparkweg 1, 50679 Köln Telefon: 0221 22128400 (Kartenservice) Fax: 0221 22128249 Website: www.kinderoper.info E-mail: tickets@buehnen.koeln Kasse:

Mo. – Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr Sa.: 11.00 – 18.00 Uhr In den Opern Passagen am Offenbachplatz

Parken:

Im benachbarten RTL-Parkhaus. Dieses öffnet ab 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn für Opernbesucher. Theatertarif für die gesamte Parkdauer beträgt 6 Euro.

KVB:

Linien 1, 3, 4, 9 bis Haltestelle HBf Deutz/ Messe oder Bf Deutz/Lanxess Arena, von dort fährt der Opernbus

Premieren 2017/18 Das Rheingold für Kinder Komponist: Premiere:

Habe die Ehre Autor: Ibrahim Amir Regie: Stefan Bachmann Spielort: Depot 2 Parallelgesellschaftskomödie

Umbettung Autor: Regie: Spielort:

Jens Albinus Jens Albinus Depot 2

Hit me Baby – Vol. III Spielort: Depot 2 Stefko Hanushevsky und Christopher Brandt machen das Beste aus 400 Jahren Musikgeschichte

17/18 I 22

03

Brigitta Gillessen nach Richard Wagner November 2017

Im „Rheingold“, dem Vorabend zu „Der Ring des Nibelungen“, lässt Richard Wagner das ganze Personal der nordischen Mythologie auftreten: Götter, Riesen, Zwerge sowie Drachen und die verspielten Rheintöchter. Alle befehden sich um den zaubermächtigen Ring, der von Nibelungenzwerg Alberich aus dem geraubten Rheingold geschmiedet wurde. Als Göttervater Wotan den Ring mit Hilfe des listigen Loge raubt, und die Riesen Fasolt und Fafner den Ring als Lohn für ihre Arbeit an der Götterburg Walhall einfordern, nimmt die verhängnisvolle, zeitlos gültige Geschichte um Gier, Selbstsucht und Ausbeutung ihren Lauf.

Pollicino Komponist: Premiere: Märchen für Musik

Hans Werner Henze Juni 2018

Pollicino (italienisch für „kleiner Daumen“) und seine sechs Brüder werden von ihren Eltern im Wald ausgesetzt, da sie die Kinder nicht mehr versorgen können. Die Brüder frieren und hungern, haben Angst – bis die Nachttiere auf sie aufmerksam werden. Ausgerechnet der Wolf zeigt ihnen den Weg zur nächstgelegenen Hütte, in der der Menschenfresser mit seiner Frau und sieben Töchtern lebt. Der Menschenfresser verschiebt sein Vorhaben, die Kinder zu verschlingen,


Die Heinzelmännchen zu Köln Komponist:

Ingfried Hoffmann

Wer glaubt denn an Heinzelmännchen? Peter, der ein berühmter Musiker werden will, jedenfalls schon. Doch er muss die New Yorker Musikstudentin Eve erst von der Existenz der Heinzelmännchen überzeugen. Obwohl Heinz und die anderen Heinzelmännchen immer wieder heimlich in die Begegnungen von Peter und Eve eingreifen, lacht Eve über die Leichtgläubigkeit Peters. Erst als Heinz die beiden jungen Musiker auf die Bühne einer einzigartigen Live-Show bringt, lässt sich Eve umstimmen. Orpheus in der Unterwelt Komponist:

Elena Tzavara nach Jacques Offenbach

Der in Köln geborener Komponist Jacques Offenbach ist auch in der neuen Spielzeit wieder auf dem Spielplan der Kinderoper vertreten: Elena Tzavaras farbenfrohe und humorvolle Inszenierung von „Orpheus in der Unterwelt“ wird als szenische Neueinrichtung für das StaatenHaus am 06. Januar 2018 wiederaufgenommen. Zu hören und zu sehen sind unter der Leitung von Rainer Mühlbach die jungen Sängerinnen und Sänger des Internationalen Opernstudios sowie das Gürzenich-Orchester Köln. Irgendwie Anders Komponist:

Brigitta Gillessen und Ralf Gscheidle

„Auf einem hohen Berg, wo der Wind pfiff, lebte ganz allein und ohne einen einzigen Freund Irgendwie Anders.“ – Die Hauptfigur dieser Geschichte hat keinen Namen, denn sie ist nicht so wie die anderen. Irgendwie Anders tut alles, um so zu sein wie sie, aber die anderen sagen zu ihm: „Tut uns leid, du bist nicht wie wir. Du gehörst nicht dazu!“ Doch eines Nachts klopft ein merkwürdiges Etwas an seine Tür und benimmt sich sehr sonderbar.

Leitung: Hille Marks, Ragna Kirck Anschrift: Berrenrather Str. 177, 50937 Köln Telefon: 0221 447661 Fax: 0221 449388 Website: www.casamax-theater.de E-mail: info@casamax-theater.de Kasse:

1 Std. vor Vorstellungsbeginn

Parken:

in den umliegenden Straßen

KVB:

Linie 18 bis Haltestelle Arnulfstr.; Linie 9 bis Haltestelle Weyertal; Linie 13 bis Haltestelle Sülzgürtel/ Berrenrather Str.; Buslinien 130 und 978 bis Haltestelle Konradstr.

Gastronomie:

Hauseigener Getränkeausschank und vielfältige Angebote in näherer Umgebung

03 04 Kinderoper / Casamax Theater

Repertoire 2017/18

Casamax Theater

04

Premieren 2017/18 Don Quixote Autor: Ragna Kirck Regie: Ragna Kirck Premiere: November 2017 Eine wunder-volle Âventiure für Ritter und Ritterinnen ab 6 Jahren Rossinannnte mit zwei „s“ und drei „n“! stürmt wutschnaubend aus dem Stall. Diese blöden Huftiere haben ihn wieder ausgelacht! Was kann Rossinannnte denn dafür, dass er nicht weiß, ob er Muli oder Maultier ist? Und warum musste er von jedem Elternteil ausgerechnet die Fehler erben? Die staksigen hohen Beine von Mama Rosinante, die langen Ohren von Papa N.N., dem namenlosen Niemand. So kann man nur verlieren, oder? Rossinannnte seufzt und denkt an die wundervollen Geschichten zurück, die seine Eltern ihm zum Einschlafen vom verrückten, hageren Don Quixote und seinem dicken, naiven Freund Sancho Panza erzählt haben. Das waren zwei Kerle! Und irgendwie sind die trotz all ihrer Macken doch mutige Ritter geworden. Ob Rossinannnte das auch kann?

17/18 I 23

Bühnen Köln

auf den nächsten Tag. Als er feststellt, dass alle Kinder geflüchtet sind, will er ihnen mit seinen Siebenmeilenstiefeln nachjagen. Doch das Schuhwerk ist gerade beim Schuster in der Reparatur...


Casamax Theater

04

Wer? Wie? Was? Wo? Wal! Warum?

Echte Träume

Autor: Hille Marks Regie: Hille Marks Premiere: März 2018 Kleine Tat mit großen Folgen – eine Ozeanfabel Für Weltverbesser ab 3 Jahren

Autor: Thomas Peters Regie: Thomas Peters Wenn die Eltern peinlich werden, geht die Suche los ab 11 Jahren

Ein achtlos weggeworfenes Plastikteilchen gelangt bis in die Tiefen des Ozeans. Dort wimmelt es von seinesgleichen. Ein riesiger Teppich aus Plastikmüll, verknotet und gefangen in unzähligen Fischernetzen, liegt am Grund des Meeres. Hier wohnt auch der große Wal. Aber für ihn ist es eng geworden. Ständig verheddert er sich in diesem ganzen Zeug. Nimmt er einen Riesenschluck Wasser, landen statt der leckeren Garnelen nur geschmacklose Plastikteile in seinem Maul. Ihm ist schon ganz schlecht davon. Und warum ist es so dunkel und kein Sonnenstrahl zu sehen? Er muss nach oben, um Luft zu holen. Und um die Sonne zu grüßen mit seiner Fontäne. Doch was hält ihn da fest? Der Wal schickt seinen Notruf in die Weiten des Wassers. Ob ihn jemand hört?

Repertoire 2017/18 Als Louisa plötzlich Louis war Autor: Regie: ab 5 Jahren

teAtmo Ensemble Thandiwe Braun

Louisa ist ein Mädchen – ganz so wie die meisten sich ein typisches Mädchen vorstellen. Sie mag rosa, geht zum Ballett und träumt davon, einmal Prinzessin zu sein. Doch eines Morgens wacht sie auf und alles ist wie verhext. Ihr Zimmer sieht ganz anders aus – und sie selbst auch. Sogar ihr Vater redet sie auf einmal nur noch mit „Louis“ an. Als Junge entdeckt sie ihren eigenen Mut, findet einen neuen Freund und erfährt einiges darüber, was Jungen über Mädchen denken.

Dann eben nicht doch! Autor: Hille Marks Regie: Hille Marks Ein Mutmachstück für Draufgänger und Zweifler ab 4 Jahren Greta ist eine Abenteurerin. In ihren Wünschen. Sie möchte so viel erleben: Vom 3-Meter-Brett springen, tauchen, auf Bäume klettern, sich ganz bunt anziehen und viele Freunde haben. Aber Greta ist keine Abenteurerin. In Wirklichkeit. Warum? Weil es Nicht-Greta gibt. Nicht-Greta taucht auf und verschwindet, wie es ihr gefällt. Wenn Greta etwas ausprobieren will, sagt Nicht-Greta: „Das kannst du nicht.“ Wenn Greta etwas Buntes gefällt, sagt Nicht-Greta „Das ist nicht schön, du Papagei!“ Und schwupps, ist sie wieder weg und lässt Greta mit einem Wirrwarr an Gefühlen allein. Es ärgert Greta, dass sie nie das machen kann, was sie möchte. Schließlich reicht es ihr. Sie möchte Nicht-Greta mal so richtig die Meinung sagen. Oder besser doch nicht?

17/18 I 24

Laura ist ein cooles Mädchen und hat einen Traum: Sie will Sängerin werden. Jan ist ein Junge mit verrückten Ideen, aber ohne konkrete Pläne. Ihm gefällt, wie Laura singt. Als sie sich entscheidet, sich bei einer Casting-Show anzumelden, kann er sie zunächst nicht verstehen. Dennoch versucht Jan, Laura zu unterstützen. Das kann Laura gut gebrauchen, denn mit ihrem Traum eckt sie oft an, und ihre „peinliche“ Mutter nimmt Lauras Zukunftspläne nicht ernst. Endlich steht Laura im Finale...

Ein ordentliches Durcheinander Autor: teAtmo Ensemble Regie: Thomas Peters Ein vergnügliches Theaterstück über Ordnung und Chaos ab 3 Jahren Was für ein Durcheinander! Das kann einen ganz schön wütend machen, vor allem, wenn es nicht das erste Mal ist. Da gibt’s eine ordentliche Standpauke! Doch die Antwort lautet: „Es ist nicht durcheinander, es ist nur anders sortiert!“ In lustigen Szenen erleben die Zuschauer vertraute und bis ins Absurde geführte Situationen über Ordnung und Unordnung, die eingefahrene Muster hinterfragen und eine andere Sicht der Dinge ermöglichen.

Frau Meier, die Amsel Autor: ab 4 Jahren

nach dem Buch von Wolf Erlbruch

Frau Meier macht sich Sorgen. Große und kleine – und völlig unnötige, wie Herr Meier findet. Eines Morgens hat sie jedoch wirklich einen Grund: In ihrem Garten findet sie eine junge Amsel, die gerade aus dem Nest gefallen ist. Frau Meier nimmt sie unter ihre Fittiche, hegt den kleinen Vogel und zieht ihn groß, bis er flügge ist. Es beginnt eine abenteuerliche Zeit. Vogeleltern machen Vogelkindern alles vor – auch das Fliegen. Was soll Frau Meier nun tun?

Hans im Glück Autor: Hille Marks Regie: Hille Marks Eine philosophische Schatzsuche für Abenteurer ab 6 Jahren Hans im Glück ist glücklich! Aber ist das Märchen nicht überholt und Hans ein Dummkopf? Noch während die beiden Schauspieler das Märchen der Gebrüder Grimm spielen, kommen ihnen Zweifel, ob man diese Geschichte heute noch so erzählen kann. Und schon sind sie mitten in einer Diskussion. Denn Hans ist nicht dumm. Sein Wertesystem ist ver-rückt, scheinbar Wertloses ist ihm kostbar. Es beginnt eine philosophische Glückssuche.Was ist Glück überhaupt? Und wie kann man es erlangen?


© Uwe Schmitz für Lebensart

Christian Heyden Goldschmiede Litharion Neven-DuMont-Str. 5 50667 Köln 0221 / 25 80 137 christianheyden.de

Di. - Fr. 10 - 14 / 15 - 19 h

Sa. 10 - 16 h


Casamax Theater

04

Hiobs Botschaft Autor: Ragna Kirck Regie: Ragna Kirck Eine Glaubensfrage für Zweifler, Nicht-Wissende und Überzeugte ab 16 Jahren Henry und Malte kennen sich schon seit der Krabbelgruppe. Inzwischen sind sie schon fast erwachsen und planen ihre erste gemeinsame WG. Jetzt steht Henry am Flughafen und wartet auf Malte. Doch Maltes Flug kommt nie an. Henry reißt es den Boden unter den Füßen weg. In panischen Nächten durchforstet er Glaubensformen auf der Suche nach etwas Halt. Bis er eines Tages Hope begegnet. Henry denkt noch „Hope, was für ein bescheuerter Name, das kann doch jetzt kein Ernst sein“, doch als Hope ihm ihre Geschichte erzählt, kann Henry gar nicht mehr denken. Denn schlimmer geht immer! Und so sieht Henry sich mit einer wütenden Hope konfrontiert, die ihn auffordert, sein Leben zu leben – weil er es kann!

auf dem Bettrand und guckt ihn aus müden Monsterkulleraugen an. Was macht man denn mit einem Monster in seinem Bett???

O wie Omapa Autor: Regie: ab 6 Jahren

Ragna Kirck + teAtmo Ensemble Ragna Kirck

Ein Stück über die besondere Liebe zwischen alten Menschen und Kindern – und über viele wunderliche Dinge, die geschehen können, wenn Omapas plötzlich vergesslich werden. Olga verbringt ihre Ferien immer bei Opa auf dem Land. Opa hat einen riesigen Garten und den ganzen Tag Zeit für sie. Aber dieses Jahr ist alles anders. Opa benimmt sich vollkommen merkwürdig. Er hält die Nachbarn für Räuber und den Postmann für einen Polizisten. Was ist nur mit Opa los?

In jedem Ding steckt ein Schmetterling

Rapatutopia

Autor: Ragna Kirck Regie: Ragna Kirck Ein clowneskes Solostück fast ohne Sprache ab 3 Jahren

Autor: Ragna Kirck Regie: Ragna Kirck Eine mutige Reise an einen möglichen Ort Für Kritiker und Phantasten ab 8 Jahren

Frau Lachnit wacht auf und hat furchtbar schlechte Laune. Für die meisten Menschen kein großes Malheur, für Frau Lachnit nahezu eine Katastrophe, denn Frau Lachnit ist: Clown. Und ein Clown darf doch keine schlechte Laune haben? Clowns müssen lustig sein, heiter und leicht, immer den nächsten Quatsch schon in der Clownsmütze parat. Was soll sie nur tun? Frau Lachnit begibt sich auf die Suche nach einem Quäntchen Heiterkeit.

1956. Ein Klassenzimmer irgendwo in Deutschland. Die Stimmung ist gedrückt und von der strengen Lehrerin geprägt. Doch plötzlich geschieht etwas eigentlich Unmögliches: Ein Schüler, eine Schülerin und die Lehrerin werden in einen wirbelnden Luftstrom gezogen und landen außerhalb von Raum und Zeit in einer Nebelwelt. Was ist passiert? Wo sind sie gelandet? Und vor allem: Wie kommen sie zurück? War es eigentlich gut dort, wo sie waren? Oder könnte es vielleicht irgendwo einen besseren Ort geben?

ins netz gegangen Die Tochter des Sargmachers Autor: Thomas Peters Regie: Thomas Peters Eine Tragikomödie für alle, die das Internet nutzen ab 9 Jahren Endlich deinstallieren Alinas Eltern die Kindersicherungs-Software und erlauben ihr, sich im Social Network anzumelden. Durch Laptop und Smartphone eröffnen sich Alina andere Welten, neuer Schwung kommt in ihr Leben: Hunderte „Freunde“, Likes und nette Posts. Fasziniert entdeckt sie die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Web, welches ihr später auf verschiedenste Weise zum Verhängnis wird. Der Spagat zwischen virtueller und realer Welt wartet mit tragischen und komischen Seiten auf.

Autor: ab 9 Jahren

teAtmo Ensemble

Heddas Vater war Schreiner, Sargmacher und Musiker. Hedda macht auch Musik. Und sie erzählt gerne, am liebsten Geschichten von Toten. Dann lädt sie die Kinder aus der Nachbarschaft zu sich ein auf den alten Dachboden. Dort verwahrt sie ihre Geschichten, hütet jede wie einen Schatz. In die alten Zigarrenkisten, die sie von ihrem Großvater geerbt hat, hat sie die Erinnerungen an Menschen und Tiere gelegt.

Wie verpackt man eine Ziege? MonsterMuffen MikoMut Autor: Ragna Kirck Regie: Ragna Kirck Eine Gute-Nacht-Geschichte für den Tag ab 4 Jahren Endlich liegt Miko im Bett, das Licht geht aus, Miko ist allein, jetzt wird geschlafen. Allein? Schlafen? Miko schaut sich mit großen Augen um. Denn auch das ist „jeden Abend so“: Geht das Licht aus, erwachen die Dinge im Kinderzimmer zum Leben. Und ehe Miko noch zweimal geblinzelt hat, sitzt – Pardauz – ein Monster bei Miko

17/18 I 26

Autor: ab 4 Jahren

teAtmo Ensemble

So viele Geschenke! Schön und bunt verpackt türmen sie sich auf der Bühne. Was wohl darin sein mag? Geschichten sind darin verborgen – vom heiß ersehnten Geburtstag, von Tantenbesuchen, Abschied nehmen und einem etwas verunglückten Krippenspiel. Zwei Spieler öffnen sie für uns. In einer bunten Collage aus lustigen und besinnlichen Geschichten rund um das Schenken nehmen sie uns mit auf eine Reise in die spannende Zeit des Wartens und Erwartens.


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Pia Eckertz-Tybussek Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht

Dr. Jürgen Koenen Rechtsanwalt und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Peter Lungerich Rechtsanwalt

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Adresse Mohrenstraße 7-9 50670 Köln Telefon 0221 / 91 27 700 Fax 0221 / 12 23 77 E-Mail info@advogereon.de

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Cassiopeia Theater

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Cassiopeia Theater. Blick aufs Wesentliche

Leitung: Claudia Hann, Udo Mierke Anschrift: Bergisch Gladbacher Straße 499-501 Zweiteingang: Friedlandstr. 16, 51067 Köln Telefon: 0221 937878-7 Fax: 0221 937878-8 Website: www.cassiopeia-buehne.de E-mail: info@cassiopeia-buehne.de Kasse:

1 Stunde vor den Veranstaltungen

Parken:

Entlang der B 506 (Bergisch Gladbacher Str.)

KVB:

Stadtbahn Linie 3, 13, 18 Haltestelle Vischeringstr. / Bus Linie 157 Haltestelle Buschfeldstr. und Vischeringstr. S-Bahn Linie S11 Station Holweide

Gastronomie:

Hauseigene gepflegte Getränkegastrono- mie als Service zu den Veranstaltungen. In unmittelbarer Nähe vielfältige gastronomische Angebote.

Premieren Theater 2017/18 Der Kaiser und die Nachtigall Autor: Hans Chrsitian Andersen / Claudia Hann Regie: Udo Mierke Premiere: September 2017 Ein poetisches Figurentheater mit Barockkompositionen von Teodorico Pedrini, Joseph Marie Amiot u. a. – Mit dem Instrumentalensemble des Festivals für Alte Musik, Knechsteden Der Kaiser von China besitzt alles, was er sich wünscht. Da hört er von einem kleinen, unscheinbaren Vogel, der wunderschön singen kann. Er lässt ihn suchen und in einen Käfig sperren. Doch die Nachtigall möchte in Freiheit für alle Menschen singen und fliegt davon… Andersens Märchen „Der Kaiser und die Nachtigall“ erzählt auf poetische Art vom Wesen der Liebe. Feinsinnig in Szene gesetzt als chinesisch inspiriertes Figurentheater. Die barocken Klänge stammen von Teodorico Pedrini, der von 1711 bis zu seinem Tod als Musiker am chinesischen Kaiserhof lebt.

Olles Reise zu König Winter Autor: nach Elsa Beskow Regie: Dietmar Staskowiak Premiere: Winter 2017 Für Familien mit Kindern ab 3 Jahren Gastspiel des Figurentheaters Künster aus Mayen Ein herrlicher Geburtstag für Olle. Das schönste Geschenk: Skier! Nach langem Warten fällt endlich der Schnee. Nun aber los, … Mitten im Schnee läuft Olle Väterchen Raureif über den Weg, der ihm anbietet mit zum Schloss von König Winter zu kommen. Wunderlich, diese Welt, es glitzert und alles ist verschneit. Wenn doch nicht Mütterchen Tau den ganzen Schnee zum Schmelzen bringen wollte. Über den Besuch im zauberhaften Schloss freut sich nicht nur König Winter. Der Winter auf ganz eigene Art – zauberhaft, poetisch und musikalisch gespielt mit Tischfiguren.

Repertoire Theater 2017/18 Amor und Psyche Autor: Claudia Hann / Udo Mierke nach Lucius Apuleius Regie: Udo Mierke Ein Spiel mit Masken für Mann und Frau I ab 16 Jahren Amor erhält von seiner eifersüchtigen Mutter Aphrodite den Auftrag, Psyche mit den Qualen der Liebe zu schlagen. Als er sich in sie verliebt, wird das Glück der beiden durch boshafte Einflüsterungen von Psyches Schwestern vereitelt, die Psyche überreden, ihn zu töten. Claudia Hann und Waldemar Hooge zeigen das Märchen als stilisiertes Maskenspiel. Sie tragen die Masken nicht auf dem Gesicht, sondern führen sie mit der Hand vor dem Körper, so dass die Masken wie autonome Subjekte im Raum agieren. Aymineh. Die Freiheit des Hirtenmädchens Autor: Claudia Hann / Udo Mierke nach Elsa Sophia von Kamphoevener Regie: Udo Mierke Für Erwachsene, ab 13 Jahren „So faszinierend, daß die Inszenierung zu einer vorbildlichen Lehrstunde für Dramaturgen dienen könnte.“ Kölnische Rundschau „Die Inszenierung ist von ungeheurer Dichte und Poetizität, so daß sie nachgerade spannend wirkt. In der doppelten Verfremdung von Stoff und Darbietung wird einem das Werk paradoxerweise nahegebracht, so als ob die beiden Fremdheiten sich wechselseitig aufhöben und zur Nähe würden.“ Prof. V. Neuhaus. Die Chinesische Nachtigall Autor: Claudia Hann nach H. C. Andersen Regie: Anette Feldner-Steinmann / Udo Mierke Musikmärchen. Gespielt mit Großfiguren I ab 5 Jahren „Triumph der Natürlichkeit. Graziös wie der Text kommt auch das Figurenspiel des Cassiopeia Theaters daher, das der „Nachtigall“ gleichwohl ein eigenes Gesicht verleiht. Das Spiel verleiht den Puppen eine Aura, deren Intensität sich sofort überträgt; die eindrucks-

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Der kleine Prinz Faust 1. Eine Kriminalgeschichte Autor: Johann Wolfgang von Goethe Regie: Dietmar Staskowiak Für Erwachsene, ab 13 Jahren

Autor: Antonie de Saint-Exupéry Regie: Dietmar Staskowiak Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Inszenierung auf Grundlage des Dramas von Johann Wolfgang Goethe. Dr. Heinrich Faust strebt nach mehr. Die Wissenschaft bietet ihm nichts mehr, er hat alles studiert. Leider auch Theologie. Er entscheidet sich für die Magie, entdeckt die Freiheit mit ihrer Schwierigkeit und Verantwortung. Er ist auf der Suche nach dem Göttlichen. Doch zu welchen Preis? Drei Tote bleiben zurück und sein geliebtes Gretchen. Kommissar Leverkühn versucht den Mord an drei Menschen aufzuklären.

Erwachsene beschäftigen sich viel zu viel mit sich selbst, jagen Dingen nach, die nicht wichtig sind, leben von und mit Äußerlichkeiten. Der kleine Prinz kann das sagen, denn er lernt viele Menschentypen kennen. Der kleine Prinz wohnt eigentlich auf einem winzigen Planeten, wo er eine Rose hegt und pflegt. Wegen eines Missverständnisses verlässt er seinen Planeten und reist über andere kleine Planeten auf die Erde. In der Wüste trifft er einen Piloten, der mit seinem Flugzeug abgestürzt ist.

Der Feuervogel

Der kleine Rabe Socke: Alles gebacken

Autor: Claudia Hann nach russischen Märchenmotiven Regie: Udo Mierke Musikmärchen. Gespielt mit Großfiguren Empfohlen von 5 bis 12 Jahren und Erwachsene

Autor: Nele Most Tischfigurenspiel. Gastspiel Figurentheater Drehwurm I ab 2 Jahren

Seit über 25 Jahren erfolgreich! Iwan Zarewitsch zieht in die Welt, um seine ihm bestimmte Braut, die schöne Wasillissa, zu suchen. Vom Feuervogel erfährt er, dass in einem geheimnisvollen Garten alle Menschen versteinert sind. Er muss das Wasser des Lebens finden, um den ungeheuerlichen Kastschei zu besiegen und seine Braut zu befreien. „Glanzvolle Atmosphäre“ Die Glocke Das hässliche Entlein Autor: Claudia Hann nach H. C. Andersen Regie: Udo Mierke Musikmärchen. Gespielt mit Großfiguren Empfohlen von 6 bis 12 Jahren und Erwachsene „Ein Spiel mit Großpuppen, verpackt mit nicht alltäglicher, aber zauberhafter Musik. Die Faszination in diesem Theater liegt darin, daß Kind, Frau und Mann ihre Fantasie benutzen müssen. Hier bekommt Theater wieder ein Stück der Magie zurück, die es eigentlich immer besitzen sollte. Die Botschaft, daß Äußerlichkeiten nichts und die inneren Werte alles sind, wird in der ganzen Inszenierung erfahrbar. Und das Beste: Die Zuschauer hatten einfach Freude bei der Geschichte.“ Bergische Landeszeitung Jorinde und Joringel Autor: Claudia Hann nach H. Jung Stilling / Brüder Grimm Regie: Udo Mierke Musikmärchen. Gespielt mit Großfiguren I ab 5 Jahren

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zu nahe kommen. Taten- und bewegungslos muß Joringel zusehen, wie seine geliebte Jorinde von der Zauberin entführt wird. Mit dem Optimismus des kleinen, verfressenen Buchentrolls gelingt es, den Lebensmut zurückzuerlangen.“ Kölnische Rundschau

Für Theaterstarter! Weihnachten kommt immer so plötzlich und unerwartet. Socke schreibt noch rasch seinen Wunschzettel. Alle sind sehr beschäftigt und Socke entdeckt, wieviel Spaß Helfen macht. Doch, oh Schreck, er hat den Wunschzettel gar nicht abgeschickt. Zum Glück wird es trotzdem ein sehr weihnachtliches Weihnachtsfest. Der kleine Rabe Socke: Alles wieder gut Autor: Nele Most Regie: Petra Wolfram Tischfigurenspiel. Gastspiel Figurentheater Drehwurm I ab 3 Jahren Ist er nicht liebenswert? Auch wenn der kleine Rabe öfter mal nervt oder wieder einmal nur an sich denkt, böse sein kann ihm niemand. Es ist aber auch sehr, sehr schwierig, immer brav zu sein. Nur dem Schaf fällt das natürlich überhaupt nicht schwer, kein Wunder, es ist ja auch lammfromm. Kleiner Drache, flieg! Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Musikmärchen. Gespielt mit Großfiguren I ab 4 Jahren „Ich will nicht fliegen!“ Autorin und Darstellerin Claudia Hann erzählt in dem musikalischen Theaterstück die Geschichte der Freundschaft vom wilden Schweinchen Tobo und dem ängstlichen kleinen Drachen Leo, dessen Eltern sich Sorgen machen, weil er noch nicht fliegen kann. „Apartes Drachendrama als Puppenspiel mit viel Musik in Szene gesetzt. Die Charaktere wirken lebendig und echt; eine durchdacht abstrakte Bühne läßt der Vorstellungskraft viel Spielraum.“ KSTA

„In stimmungsvollen Bildern spielt die poetische Geschichte eines Paares am Wendepunkt zwischen Verliebtheit und Reife. Leise Musik ist zu hören. Im Cassiopeia Theater beginnt die ungewöhnliche Aufführung von Jorinde und Joringel, die dem Schloß der Erzzauberin

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Private Theater

volle Inszenierung verdichtet die Geschichte und eröffnet mit ihren kunstvollen Bildern zugleich einen doppelten Boden für das erwachsene Publikum.“ Kölnische Rundschau „Es braucht Magie für ein Stück großes Theater.“ Schweinfurter Tagblatt


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Hörbuch live: Max auf den Bäumen

Regie: Bruno Smyers Tischfigurenspiel. Gastspiel guck mal Figurentheater ab 4 Jahren

Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Inszenierte „Hörbuch live“-Autorenlesung I ab 4 Jahren

Tapferkeit und Angst wie passt das zusammen?Tagsüber kämpft Ritter William gegen gefährliche Drachen und nachts hat der tapfere Ritter Angst im Dunkeln. Wie William es schafft seine Ängste zu überwinden und auch noch die schöne Prinzessin zu erobern, das erzählt diese Geschichte. Ein Stück über Angst, große Geheimnisse und echte Freundschaft. Mit Tischfiguren und einem großen Drachen gespielt.

Max gerät ins vom Fürsten der Kälte bedrohte Elfenreich. Hörbuch live: Mimi auf der Suche Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Inszenierte „Hörbuch live“-Autorenlesung I ab 4 Jahren Mimi muss eine neue Heimat finden, während der Zworg den Staatsschatz rauben will.

Premieren Lesungen 2017/18

Hörbuch live: Kleines Wildpferd!

Leo Drachenkind II. Leo und der freche Fritze Frosch

Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Inszenierte „Hörbuch live“-Autorenlesung I ab 4 Jahren

Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Premiere: Herbst 2017 Für Lese- und Theaterstarter ab 2 Jahren

Das kleine Schaukelpferd Lille Paul will galoppieren wie die wilden Pferde.

Nach dem großen Erfolg der Geschichte „Kleiner Drache, flieg!“ hat das Team des Cassiopeia Theaters mit der literatrischen Form des Epidrams beachtete und in der Presse gelobte „Hörbuch live“-Autorenlesungen entwickelt, die im gesamten Bundesgebiet zur Leseförderung für Kinder eingeladen und begeistert genossen werden. Nun kommt der Leo Drachenkind mit einer weiteren Uraufführung für Theaterstarter ab zwei Jahren zurück auf die Bühne und trifft dabei auf den frechen Fritze Frosch.

Hörbuch live: Kranichmädchen!

Repertoire Lesungen 2017/18

Die von der Germanistin Claudia Hann und dem Regisseur Udo Mierke entwickelten Epidrame sind eine literarische Form zwischen Theatertext und Roman. Die Lesungen werden mit der von Hann komponierten Theatermusik unterlegt. Stimmen zu den Lesungen: „Claudia Hann ist ein ganzes Hörtheater“ (aKT). „Wirkungsvoller kann man für die Magie des Lesens nicht werben“ (Magdeburger Volksstimme). Hanns Epidram „ist Zuträger zur Bühne und zur Literatur zugleich.“ (Kölnische Rundschau).

Hörbuch live: NiemandsKind Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Inszenierte „Hörbuch live“-Autorenlesung I ab 6 Jahren

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Vom Ritter, der sich im Finstern fürchtete

Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Inszenierte „Hörbuch live“-Autorenlesung I ab 5 Jahren Japanische Märchen inspirierten Claudia Hann zu ihrer zauberhaften Geschichte über das Glück.

Sammy lebt mit seinen Eltern auf der grünen Wiese und darf das von Zaun umhegte Gebiet nicht verlassen. Doch eines Tages springt er über den Fluss.

Hörbuch live: Kleiner Drache, flieg!

Theatergemeinde KÖLN Mit der ganzen Familie ins Theater! Aus einem reichhaltigen Angebot können Sie Abonnements für verschiedene Altersgruppen für Kinder & Jugendliche buchen. Wir

Leo, der kleine Drache, will partout nicht fliegen lernen!

Tigermilch Foto: Meyer Originals

Nähere Infos erhalten Sie unter www.theatergemeinde-koeln.de

haben sie alle!

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Private Theater

Ihr Weg zur Kultur

Autor: Claudia Hann Regie: Udo Mierke Inszenierte „Hörbuch live“-Autorenlesung I ab 4 Jahren


COMEDIA Theater

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COMEDIA Theater

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Künstlerische Leitung: Jutta M. Staerk Geschäftsführer: Klaus Schweizer Anschrift: Vondelstraße 4-8, 50677 Köln Telefon: 0221 88877222 Fax: 0221 88877330 Website: www.comedia-koeln.de E-mail: info@comedia-koeln.de Kasse:

montags – samstags 15.00 – 19.00 Uhr Karten auch bei allen Vorverkaufsstellen und bei KölnTicket

Parken:

Wenige Parkplätze in den umliegenden Straßen, die Anfahrt mit ÖPNV wird empf.

KVB:

Linien 15, 16, 106, 132, 133 bis zum Chlodwigplatz

Der Dachs hat heute schlechte Laune Autor: Stückentwicklung nach dem gleichna migen Bilderbuch von U. Weigelt und A. Jackowski Regie: Frank Hörner / Kama Frankl  Choreografie: Lin Verleger   Premiere: Oktober 2017 Kindertheater im Rahmen des Festivals SPIELARTEN 2017   „Huch“ machte der Dachs, als er aufwachte. „Heute bin ich aber schlecht gelaunt, ich bin ja richtig gefährlich!“ Der sonst so freundliche Dachs meckert, zetert, motzt und beleidigt alle Tiere des Waldes – und schon geht es ihm besser. Aber warum sind jetzt alle böse auf ihn und haben schlechte Laune? Die Stimmung im Wald ist mies – bis die Tiere eine gute Idee haben.

Das schaurige Haus

Gastronomie: Comedia „Wagenhalle“ Bar, Café, Restaurant, Biergarten Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 12.00 bis 01.00 Uhr Sonn- und Feiertags 10.30 bis 01.00 Uhr Brunch sonn- und feiertags 10.30 bis 15.00 Uhr

Premieren 2017/18

Autor: Martina Wildner in der Fassung von Catharina Fillers Regie: Catharina Fillers  Premiere: November 2017 Eine Koproduktion mit dem echtzeit-theater, Münster ab 12 Jahren Familie Reitsch zieht um – aus Sachsen in ein bayrisches Dorf. Dort haben es die Söhne schwer, und auch die Mutter findet keinen Anschluss im Dorf. Hendrik wird sogar offen ausgegrenzt in der Schule, die Diskriminierungen werden grenzwertig. Doch plötzlich wird etwas Anderes wichtig: In ihrem Haus geschehen mysteriöse Dinge ... Eddi beginnt daraufhin zu schlafwandeln und Schnecken an die Wände zu malen. Nach und nach entblättert sich ein düsteres Rätsel, dessen Aufklärung einem alleine gar nicht gelingen kann. „Das Schaurige Haus“ ist Gruselgeschichte, Krimi und soziale Studie. Catharina Fillers inszeniert den mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Roman und erarbeitet mit dem echtzeit Theater Münster diesen Genre-Mix.

Das doppelte Lottchen Autor: Regie: Premiere: Uraufführung ab 6 Jahren

von Erich Kästner in der Kölner Fassung für vier Personen von Jutta M. Staerk Frank Hörner      September 2017

Zwei Mädchen treffen sich zum ersten Mal im Leben in einem Ferienheim und finden heraus: Sie sind Zwillinge! Der Vater lebt in Wien, die Mutter in München – jede hat ein Kind behalten. Was für eine Familie soll das denn sein? Erich Kästner hat eine alte Kindersehnsucht beschrieben: Alle für immer zusammen. In der Fassung des COMEDIA Theaters erzählen drei Männer diese Geschichte, begleitet werden sie von einer Sozialarbeiterin. Warum? Lassen Sie sich überraschen! Diese vier haben eine eigene Auffassung von der Lösung aller familiärer Probleme! Aber zunächst heißt es: Zöpfe rauf, Locken runter, kochen lernen und Fieberschübe. Regie führt Frank Hörner, der schon mit „Emil und die Detektive“ seinen ersten Kästner am COMEDIA Theater realisierte.

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Krähe und Bär Autor: Martin Baltscheit Regie: Rüdiger Pape      Premiere: Februar 2018 Ein Leben in Freiheit ab 8 Jahren     Ein Bär im Zoo. Hinter Gittern und Mauern. Tag für Tag, Stunde für Stunde dreht er seine Runde und ärgert sich über die Gaffer. Der dicke Bär träumt von der Freiheit! – Eine Krähe im Zoo. Sie fliegt von Gehege zu Gehege, immer auf der Suche nach einem kleinen Happen. Die dürre Krähe träumt von drei Mahlzeiten am Tag! Nach anfänglichen Schwierigkeiten schließt das ungleiche Paar Freundschaft. Und eines Tages verrät ihnen die Schlange ein Geheimnis. In diesem klugen und vielschichtigen Stück ergründet Martin Baltscheit die Frage, ob ein sicheres Leben notwendig unfrei sein muss? Und ob die „große Freiheit“ nicht oft am „Recht des Stärkeren“ endet? Am Ende teilen Krähe und Bär das Leben miteinander – in freier Entscheidung und mit Vollpension!


COMEDIA Theater

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WESTWIND Künstlerische Leitung: Jutta M. Staerk Premiere: Mai 2018 Ein Festival – Gefördert durch das Land NRW, die RheinEnergieStiftung Kultur, die Kunststiftung NRW und die Stadt Köln   Im Mai 2018 kommen 15 neue Inszenierungen nach Köln. Zehn ausgewählte Produktionen von Stadttheatern, Freien Gruppen und Produktionshäusern aus NRW gehen in den Wettbewerb um den Preis der Festivaljury. Aber auch Internationale Produktionen aller Genres sind vor Ort zu sehen, um so im Dialog mit der Europäischen Theaterszene zu bleiben. Das Programm wird im Frühjahr veröffentlicht.

Repertoire 2017/18

nen, fehlt ihm die Kraft, weiterzumachen. Nur eine kann ihn jetzt noch retten. Emil und die Detektive Autor: von Erich Kästner in einer Fassung für drei Spieler Regie: Frank Hörner Der Klassiker ganz neu / ab 6 Jahren Berlin ist immer eine Reise wert, findet Emils Mutter. Sie setzt ihn mit einem Blumenstrauß für die Oma, einem Koffer und 140 Mark in den Zug. Das Entsetzen ist groß, als am Zoologischen Garten das Geld weg ist, genau wie der merkwürdige Mann mit Hut ... Emil nimmt die Verfolgung quer durch Berlin auf und eine ganze Bande Jungs steht ihm bei. Eingebettet in die unwahrscheinlichste aller Rahmenhandlungen erzählt das Team des COMEDIA Theaters diesen Klassiker neu. Der neue Dauerbrenner im Repertoire für Kinder.

Ein Känguru wie du Autor: Ulrich Hub Regie: Rüdiger Pape      Die schrägste Zirkusnummer der Welt / ab 6 Jahren       Tiger und Panther finden, ihr Dompteur ist nicht normal. Ist er etwa schwul? Oder warum ist er nicht verheiratet? Kurz vor einer wichtigen Probe hauen sie ab. Am Strand begegnen sie Django. Das boxende Känguru ist stark, gewinnt alle Kämpfe und hat keine Angst vor den beiden. Django sagt: „Die Welt ist bunt – jeder darf so sein wie er ist.“ Ein boxendes Känguru, ein einsamer Trainer – Ängste, Vorurteile und Gerüchte werden durcheinander geschüttelt und am Ende war alle Aufregung umsonst. Oder?

Die Känguru-Chroniken Autor: Marc-Uwe Kling Regie: Stefan Herrmann         Das Theaterstück ab 15 Jahren Angst vor der Krise? Oder hätten Sie nur gerne ein Hobby? Ein Känguru könnte ihr Leben verändern. Seit ein kommunistisches Beuteltier beim Kleinkünstler wohnt, steht der Alltag Kopf. Es diskutiert mit Nazis über Grammatik und protestiert am Flughafen gegen Rassismus, weil es seinen Beutel aufs Band legen muss. Das ungleiche Duo verbindet bald eine verschrobene Freundschaft. Lakonisch, politisch und urkomisch – die „Känguru-Trilogie“ ist längst Kult. Ziehen Sie ein in die anarchistische WG!

Eine Nacht in Schnee und Eis Autor: Charles Way Regie: Petra Wüllenweber Das Familienstück zur Weihnachtszeit I ab 6 Jahren Island im Winter. Der Junge Nonni bleibt mit Titla dem Hirtenhund allein auf dem Hof – denn Nonnis Mutter wird ein Kind bekommen! Seine Aufgabe ist klar: das Schaf Gullbra hüten, doch das verschwindet in der Nacht. Nonni und Titla machen sich auf die Suche und treffen dabei die Trolle des Berges! Nun muss Nonni zeigen, was in ihm steckt. Mit feinem Humor erzählt Charles Way von der Kunst des Loslassens und Vertrauens und vom gar nicht so leichten Schritt, Verantwortung zu übernehmen.

EINSNEUNZIG oder die Augen von Stella Maraun Autor: Christopher Haninger Regie: Christopher Haninger     Nach dem Roman „Schneeriese“ von Susan Kreller Bearbeitet für die Bühne von Christopher Haninger ab 12 Jahren       Adrian ist 14 und verdammt groß. Das stört aber nur seine Mutter, denn er hat Stella Maraun, die beste Freundin, die er je hatte. Sie nennt ihn liebevoll Einsneunzig. Doch dann entwickelt sich zwischen Stella und Dato eine zarte Liebesgeschichte und Adrian erlebt den ersten Liebeskummer seines Lebens. Der fühlt sich an als wäre er zweimeterfünfzig groß. Als schließlich alle Türen verschlossen schei-

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Krabat Autor: Regie: ab 10 Jahren

Otfried Preußler Carina Eberle        

Eine Koproduktion mit Theater ct.201, siehe Freie Theater

Max will immer küssen Autor: Stückentwicklung nach dem gleichna migen Bilderbuch von Martin Baltscheit Regie: Barbara Fuchs     Ein Dschungel-Knuddel-Abenteuer ab 4 Jahren Max will immer küssen! Tagein tagaus ist er auf der Suche. Dem Schmetterling gefällt das gar nicht und auch nicht dem Elefanten und auch das Krokodil guckt verdattert. Denn Max ist ein Gorilla! Er versteht nicht, warum die Tiere des Dschungels das Küssen nicht ebenso lieben wie er. Doch dann stellt plötzlich eine Stimme die einzig richtige Frage – und Max begreift, dass alles Schöne zwischen zwei Wesen noch schöner wird, wenn beide es von Herzen wollen ...


Freies Werkstatt Theater

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Freies Werkstatt Theater Leitung: PiaMaria Gehle / Gerhard Seidel Anschrift: Zugweg 10, 50677 Köln Telefon: 0221 327817 Fax: 0221 331668 Website: www.fwt-koeln.de E-mail: fwt-koeln@t-online.de Kasse:

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Parken:

Wenige Parkplätze in den umlieg. Straßen Die Anfahrt mit den ÖPNV wird empf.

KVB:

Linien 15, 16, 106, 132, 133, 142 bis Chlodwigplatz

Gastronomie:

1. Hauseigener Getränkeausschank 2. Vielfältiges Restaurantangebot in der näheren Umgebung

Premieren 2017/18 Last Night in Sweden Regie: Guido Rademachers Premiere: September 2017 Ein Theaterprojekt zu facts und fakes Zum Spielzeitschwerpunkt „Lüge und Wahrheit“ Der Übergangsraum zwischen Fakten und Fiktion, Dokumentation und Märchen, Realismus und Imagination war bislang das Hoheitsgebiet der Kunst und besonders des Theaters. Seit Neuestem begegnet es in dieser Transitzone auch der Politik und ihren „alternativen Fakten“. Nichts erscheint mehr wirklich und nichts unwirklich. Authentische und imaginäre, emotionale, fiktionale und realistische Momente werden neu sortiert. Trump. The Donald. Dark Enlightenment. Dieses Theaterprojekt will Theaterlicht ins Schattenreich der „fake news“ bringen. Es lädt ein, genauer hinzuhören und hinzusehen. Theater, Politik und Medien – wo entstehen die besseren, die wahreren, die schöneren Lügen? Münchhausen war gestern. It‘s time to take out the trash!

Der talentierte Mr. Ripley Autor: Nach dem Roman von Patricia Highsmith Regie: Thomas Hupfer Premiere: September 2017      Zum Spielzeitschwerpunkt „Lüge und Wahrheit“ Tom Ripley, ein kleiner Scheckbetrüger, tötet den reichen Firmenerben Dickie Greenleaf und nimmt dessen Identität an. Unter dem Namen des Toten führt er fortan das sorgenfreie Leben, das er sich stets erträumt hat. Ein zweiter Mord, den er aus Furcht vor Entdeckung begeht, nötigt Tom, das Doppelleben aufzugeben und wieder unter eigenem Namen aufzutreten. Doch Marge, die sich eine Be-

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ziehung mit Dickie erhofft hatte und nach ihm sucht, beginnt, Verdacht zu schöpfen. Während die Ermittlungen der Polizei ins Leere laufen, bleibt ihr Misstrauen gegen Tom wach. Patricia Highsmith schuf mit Tom Ripley die Figur eines Mörders, der durchaus Sympathien zu wecken versteht.

Max & Moritz Autor: Frei nach Wilhelm Busch Regie: Hannah Biedermann Premiere: Oktober 2017      Koproduktion pulk fiktion, FFT Düsseldorf & FWT ab 8 Jahren Aus Wilhelm Buschs populären Bildergeschichten um Max und Moritz und ihre üblen Streiche machen pulk fiktion ein anarchisches Happening und lassen das unzertrennliche Lausbubengespann als Frauenduo auftreten. Genussvoll wird die Lust am Bösen zelebriert, die Schranken der politischen Korrektheit und moralischen Lauterkeit werden eingerissen und das Boshafte, Fiese, Gemeine regiert. Atmosphärische Hörspielklänge werden zu krachender Punkmusik, die Videoanimation tanzt aus der Reihe und Scheinwerfer stürzen von der Decke ... Wo soll das enden? Und wo hört der Spaß auf? In ihrer neuen Arbeit suchen pulk fiktion die Bezüge der Vorlage zum Heute und konfrontieren ihr Publikum mit der eigenen Schadenfreude – und mit dem sozialen Machtgefüge.

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall Autor: Chris Thorpe Regie: Catherine Umbdenstock Premiere: November 2017 Zum Spielzeitschwerpunkt „Lüge und Wahrheit“ Eine Ministerin, ehemalige Befreiungskämpferin, ordnet an, auf Demonstranten zu schießen – zum Wohle der Republik. Ein Flugzeugpassagier versucht nach einer Bruchlandung, einen verletzten Jungen zu befreien, gibt dann aber auf – schließlich ist Hilfe unterwegs. Aus einer stummen, verängstigten Masse heraus stellt sich ein einzelner Mann einer Panzerkolonne entgegen, mit seinen Einkaufstüten noch schwer beladen. Dazu eine Gerichtsverhandlung: Ein Attentäter hat Kinder erschossen, um ein Zeichen gegen den Multikulturalismus zu setzen, der seiner Meinung nach Europa zu zerstören droht. In vier ineinander verwobenen Geschichten, die an tatsächliche Ereignisse erinnern, konfrontiert der Engländer Chris Thorpe seine Figuren mit Extremsituationen.

Musikalische Stadtgeschichten VIII „Wat wills endlich wäden do?“ Premiere: November 2017 Musikalisches Programm mit Günter Schwanenberg Weiter geht die Reise in die kölsche Vergangenheit, auf die der Liedermacher, Stadtführer und Buchautor Günter Schwanenberg sein Publikum mitnimmt. Diesmal geht es um Beruf und Handwerk in Liedern des 19. Jahrhunderts.


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Freies Werkstatt Theater

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Helden Autor: subbotnik Premiere: Januar 2018 Musiktheater von subbotnik. Ab 10 Jahren Koproduktion mit FWT, FFT & Theater an der Ruhr „Helden“ führt die Antiken-Trilogie fort, die subbotnik im Herbst 2016 mit „Götter. Wie die Welt entstand“ begonnen haben. Die Geschichte von Jason, dem verlorenen Königssohn, der seinen Thron in Besitz nehmen will, aber zuvor eine schier übermenschliche Aufgabe zu lösen hat, erzählt vom Erwachsenwerden. Zugleich verliert Jason auf seiner Reise die Naivität und lernt, die Liebe der Medea für seine Zwecke auszunutzen. Die Beziehung der Heroen zu ihren menschlichen/göttlichen Väterund Mütterfiguren, das Meistern von Hindernissen und der Verlust der Ideale bilden den Kern dieser Bühnenerzählung, die die Argonautensage aufgreift. Vokal- und Instrumentalkompositionen, Erzählung und Live-Performance verbinden sich in dieser Inszenierung.

Geht es Euch gut? Regie: Judith Kriebel Premiere: Januar 2018 Ein Theaterprojekt zum deutschen Alltag Zum Spielzeitschwerpunkt „Lüge und Wahrheit“ Was treibt uns um? Was treibt uns an? Stimmen und Stimmungen aus dem deutschen Alltag verdichtet dieser Abend zu einem theatralen Bericht zur Gefühlslage der Nation. Es geht um Ängste – vor sozialem Abstieg, vor Terror, vor dem Fremden –, um die Suche nach dem kleinen und dem großen Glück, um das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit. Und um die Sehnsüchte und Wunschträume, die wir mit uns herumtragen. „Das, was man fühlt, ist auch Realität“, heißt es in einem jüngst erschienenen Interviewband, in dem die Journalisten Armin Smailovic und Dirk Gieselmann eine Deutschlandreise im Herbst 2016 aufzeichnen. Dieses Theaterprojekt sucht nach Auskünften: in Interviews mit Menschen auf der Straße, in den Studien von Glücks- und Angstforschern.

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Repertoire 2017/18 ≈ [ungefähr gleich] Autor: Jonas Hassen Khemiri Regie: PiaMaria Gehle Mit PUCK-Preisträger Moritz Heidelbach Fünf Menschen, die das Gleiche wollen: Erfolg und Lebensglück. Andrej sucht eine erste Anstellung, Martina möchte am liebsten als Selbstversorgerin leben. Ihr Freund Mani ist ein erfolgloser Wirtschaftswissenschaftler, der das System von innen bekämpfen möchte. Freja droht die Arbeitslosigkeit, und Peter lebt, längst aus der Gemeinschaft ausgestoßen, auf der Straße.

All About Nothing Autor: pulk fiktion Regie: Hannah Biedermann Eva von Schweinitz      Ein Stück über Kinderarmut ab 12 Jahren pulk fiktion, FFT Düsseldorf, Theater Bonn und FWT „All about Nothing“ sensibilisiert Zuschauer ab 12 Jahren für die sozialen Machtstrukturen einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft und schafft eine Öffentlichkeit für die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in Armut. Dabei richtet pulk fiktion den Blick auf deren Sichtbarkeit sowie Unsichtbarkeit im sozialen Leben. Die performative Collage, basierend auf einer intensiven Recherche mit Kindern und Jugendlichen, sucht nach unerwarteten und überraschenden Sichtweisen jenseits von Stigma.

BabyBühne Autor: Andrea Bleikamp Regie: Andrea Bleikamp Koproduktion wehrli-theater/andrea bleikamp & FWT Für Babys von 0-14 Monaten und ihre Eltern Produktion des wehrtheaters, siehe Freie Theater

Autor: Philine Velhagen Regie: Philine Velhagen/Drama Köln Premiere: Februar 2018 Eine Lecture-Performance Zum Spielzeitschwerpunkt „Lüge und Wahrheit“ Sechs Wochen hat die Künstlerin Philine Velhagen sich selbst abgehört. Sechs Wochen hat sie das Intimste und Banalste mittels Handy, Laptop und anderer technischer Alltagsgegenstände aufgenommen und gespeichert. Sechs Wochen lang alle Telefonate mit Freunden, Eltern, Arbeitskolleg*innen, alle Skypes und Dates dokumentiert. Sechs Wochen lang jeden Winkel ihrer Wohnung abgehört und dabei jede Äußerung gesammelt, tags, nachts, allein, übellaunig, selbstbestimmt oder von ihren Kindern eingespannt. Philine Velhagen wird mit dieser Lecture-Performance zu ihrer eigenen NSA und sortiert, filtert, ordnet um. Sie konstruiert mehrere Alter Egos als „alternative Fakten“ ihres Selbst und lädt dazu Menschen zu sich auf die Bühne ein.

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Bin nebenan Autor: Regie:

Ingrid Lausund PiaMaria Gehle

Wollten Sie nicht schon immer mal nebenan durchs Schlüsselloch schauen, um zu wissen, was Ihre skurrilen Nachbarn hinter verschlossenen Türen treiben? Sieben vereinsamte, verunsicherte Zeitgenossen fechten Überlebenskämpfe mit sich und ihrer Umgebung aus. Mint und Hellblau gegen ein bedrohliches Außen, Gemütlichkeitsrituale gegen Panikattacken, die perfekt geputzte Küche als sakraler Raum. Ein Abend über wackelige Lebensfundamente, sanierungsbedürftige Innenräume und emotionale Rohrbrüche.


Freies Werkstatt Theater / Horizont Theater

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Das Mädchen aus der Streichholzfabrik Autor: Regie:

Nach dem Film von Aki Kaurismäki Simina German

Iris arbeitet in einer Streichholzfabrik, am Ende eines menschenleeren Fließbands. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, die Schachteletiketten zu kontrollieren. Wie ihre Arbeit ist auch ihr Leben, eintönig und einsam. Bei den Tanzveranstaltungen am Wochenende bleibt Iris allein. Alles ändert sich, als ein Mann sie zum Tanzen auffordert und mit ihr ausgeht. Iris Träume vom Lebensglück, die sie sonst aus Kitschromanen bezieht, scheinen Wirklichkeit zu werden...

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Horizont Theater

Leitung: Christos Nicopoulos Anschrift: Thürmchenswall 25, 50668 Köln Telefon: 0221 131604 Fax: 0221 138921 Website: www.horizont-theater.de E-mail: mail@horizont-theater.de

Maxi sagt NEIN!

Kasse:

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Autor: Andrea Bleikamp Regie: Andrea Bleikamp Ein trotziger Theaterspaß für Kinder ab 2 Jahren wehrli-theater/Andrea Bleikamp

Parken:

1. am Theodor-Heuss-Ring 2. im Parkhaus Breslauer Platz (24 Std.)

KVB:

Linien 5, 12, 16, 18, 140, 148 bis Haltestelle Ebertplatz

Gastronomie:

1. Horizont-Theatercafé 2. vielseitiges Angebot in der Umgebung

Produktion des wehrtheaters, siehe Freie Theater

Der Nazi & der Friseur Autor: Regie:

Nach der Romangroteske von Edgar Hilsenrath Judith Kriebel

Max Schulz, gelernter Friseur, macht in den 1930-er Jahren Karriere in der SS. Als Wachmann eines Konzentrationslagers tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Schulfreund Itzig Finkelstein und dessen ganze Familie. In der Nachkriegszeit nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Palästina aus. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.

Nulli und Priesemut Gibt es eigentlich Brummer, die nach Möhren schmecken? Autor: ab 4 Jahren

Nach dem Kinderbuch von Matthias Sodtke

Produktion von Theater Blickwechsel, siehe Freie Theater

Premieren 2017/18 Liebes Lügen oder Treue ist auch keine Lösung Autor: Regie: Premiere: Eine spritzige Komödie

Ildiko von Kürty Christa Nachs September 2017

Birgit, Julia und Nathalie, drei beste Freundinnen, treffen sich in einer Bar. Sie reden über Sex und Männer und träumen von einer Zeit, als die meisten Exemplare dieser Gattung noch nicht zu Witzfiguren mutiert waren. Birgits Mann ist eigentlich prima, kann aber ihren Kinderwunsch nicht erfüllen. Julia hat einen vierjährigen Jungen, der sie voll im Griff hat, aber dafür ist ihre Ehe eingeschlafen. Nathalie ist das Single-Dasein schon lange leid und will nach unzähligen Affären endlich einen Lebensabendbegleiter. Stimmt es, dass man sich zwischen Lust und Liebe, Sicherheit und Leidenschaft entscheiden muss? Ist Fremdgehen eine Impulskontrollstörung? Oder ist der Anspruch auf Treue der Ruin einer modernen Beziehung?

Nulli und Priesemut Wer baut denn hier `nen falschen Schneemann? Benni und die frechen Früchte Autor: Regie: ab 4 Jahren

Nach dem Kinderbuch von Matthias Sodtke Gisela Nohl

Koproduktion von Theater Blickwechsel, siehe Freie Theater

Autor: Regie: Premiere: ab 5 Jahren

Gregor Röttger Astrid Rempel Oktober 2017

Der 5-jährige Benni ist mit seinem Eltern im Supermarkt. Hier gibt es so viel, das Benni gerne haben möchte. Von exotischen Früchten über Kartoffeln, aus denen man die leckeren Pommes machen kann, bis hin zu den bunten Kaugummis und Süßigkeiten an der Kasse. Als Benni seine Eltern aus den Augen verliert, läuft er auf der Suche nach ihnen alleine durch die Gänge und ist baff erstaunt, als all die Lebensmittel auf einmal lebendig werden und ihm erstaunliche Geschichten erzählen.

17/18 I 40


Bei der Familie Voss platzt ein Brief der Krankenkasse in die (nicht vorhandende) Idylle: Man kondoliert der armen Witwe zum Tod ihres Mannes. Sicher nur ein Versehen, den man durch ein, zwei Anrufe richtigstellen und korrigieren kann. Doch: Moment mal! Wieso eigentlich? Immerhin hat der ehemalige Bauer noch eine Risikolebensversicherung, die im Falle seines Todes an seine Witwe ausbezahlt wird. Ein hübsches Sümmchen, das alle finanziellen Probleme lösen würde. Also beschließt man, das Schreiben ernst zu nehmen und setzt alles daran, den Tod des armen Mannes zu zelebrieren.

Fräulein Wunder Autor und Regie: Premiere:

Maren Pfeiffer Januar 2018

Eine Revue über die Frauen der 50iger Jahre in der Werbung, wertvolle Verhaltenstipps in Ehefragen und ein literarisch-musikalischer Seitensprung hinüber zu den männlichen Idolen dieser Zeit.

Repertoire 2017/18 Der Affe und die indische Prinzessin Autor: Regie: Choreographie: ab 2 Jahren

Anja Schöne, Meera Varghese Anja Schöne Meera Varghese

Eine wunderschöne indische Tänzerin nimmt große und kleine Zuschauer mit auf eine Reise in die exotische Welt Indiens. Singend, spielend und tanzend stellt sie die Farben und Gerüche des fremden Landes vor und führt alle in eine sagenhafte Fabelwelt rund um einen frechen Affen und die fröhlichste Prinzessin Indiens.  

Antichrist Autor: Regie:

Lars von Trier Jürgen Clemens

Ein Kind stirbt. Es fällt aus dem Fenster seines Zimmers, während nebenan die Eltern miteinander schlafen. Für beide stürzt die Welt ein. Doch ihre Reaktionen auf den Tod könnten unterschiedlicher kaum sein. Traumatisiert zieht die Frau sich in sich selbst zurück. Der Mann, ein Therapeut, versucht die äußere Ordnung wiederherzustellen. Er nimmt seine Frau mit in eine abgelegene Waldhütte, wo sie sich ihren Ängsten stellen und Trauerarbeit leisten soll... Antigone Autor: Regie: Tragödie

Sophoklos Christos Nicopoulos

Was zählt mehr: das verkündete Gesetz des Staates oder das unge-

Aschenputtel und Karagöz Autor und Regie: ab 4 Jahren

Aydin Isik

Aschenputtel hat die Nase voll von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern, will sich nicht länger von denen unterdrücken lassen. Eines Tages fasst sie Mut und verlässt ihre Märchenwelt und das Haus ihrer Stiefmutter. Weit weg von Zuhause lernt sie unter einer Brücke Karagöz kennen. Karagöz ist ursprünglich eine türkische Schattenspielfigur. Er amüsierte sein ganzes Leben lang mit seinem Kumpel Hacivat die Menschen, bis er eines Tages von ihm enttäuscht wurde.

08 Horizont Theater

Autor und Regie: Thomas Bleidiek Premiere: Oktober 2017 Kriminalistische Komödie

schriebene Gesetz der Ehre? Dies ist eine uralte Frage, und in dem „Mythos von Kreon und Antigone“ nicht mehr und nicht weniger als die Geschichte einer zweifachen, jeweils tragisch endenden Auflehnung. Das in spannender Weise herausgearbeitet zu haben, ist eine Leistung von Regie und Ensemble.

Auf den Hund gekommen Autor: Regie: Komödie

Katrin Wiegand Christos Nicopoulos

Sie fürchten vielleicht den verführerischen George Clooney als Konkurrent. Selbst von der Leinwand kann er ein Feuer versprühen, das ihre Frau erotisch glühen lässt. Aber ein Hund?! Nie, never! Noch dazu ein Hund, der zwar gepflegt und zärtlich ist, aber der selbst zum Spazierengehen zu faul ist. Und doch führen sie eine Ehe zu dritt: Angelika, Ulrich und Bruno. Und Bruno ist ein Hund. Angelika und Ulrich sind gerade in Rente wohlsituiert. Eigentlich hätte es Ihnen gut gehen können, doch dann kommt ein Hund canis ex machinas. Der Besuch der alten Dame Autor: Regie:

Friedrich Dürrenmatt Reinar Ortmann

Das schweizerische Städtchen Güllen ist pleite, die Bevölkerung verarmt. Die Ankunft der Milliardärin Claire Zachanassian, einer Tochter der Stadt, scheint die letzte Hoffnung, um aus dieser Misere herauszukommen. Doch die reiche Dame knüpft die Hilfeleistung für Güllen an die Bedingung, dass die Einwohner der Stadt ihre einstige Jugendliebe töten. Dürrenmatts Klassiker über die Korrumpierbarkeit der menschlichen Seele.

Biedermann und die Brandstifter Autor: Regie: Eine explosive Satire

Max Frisch Christa Nachs

In diesem Lehrstück für die Unbelehrbaren nimmt Frisch die Mitschuld des unpolitischen, stets anpassungswilligen Kleinbürgers am Aufkommen des Faschismus satirisch aufs Korn. Immer wieder im Städtchen vor Brandstiftern gewarnt, ist Herr Biedermann außer sich, dass die Behörden nicht durchgreifen. Da tauchen bei ihm zwei verdächtige Gestalten auf, der Akrobat Sepp und der Kellner Willi, zwei leidenschaftliche Brandstifter. Aus Angst, sie abzuweisen, lässt er sie bei sich wohnen und umsorgt sie.

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Private Theater

Wie Kraut und Rüben


Horizont Theater

08

BlubberBlasen SeifenZauber

Faust

Autor: Lisa Ostendorp / Sophie Brüss Regie: Lisa Ostendorp Krabbeltheater ab 2 Jahren

Autor: nach Johann Wolfgang von Goethe Regie und Textfassung: Anja Schöne Musik: Jana Reiß Musiktheater ab 13 Jahren

Vom Regen tropfnass? Also ab in die Wanne! Hier warten Blubberblasen und Seifenzauber in wohliger Wärme. Entchen und Segelschiff stehen schon bereit. Wir schwimmen und schippern übers große Meer, überwinden Schaumberge und tauchen ab in eine Zauberwelt. Ein magisches Stück für die Allerkleinsten mit Wassermusik im Bühnenbadezimmer.

Die Eiskönigin Autor: Hans Christian Andersen Regie: Anja Schöne Ein spannendes Märchen ab 5 Jahren Ein ebenso poetisches wie humorvolles Abenteuer für kleine und große Zuschauer: Der Zauberspiegel des Weltenlaufs ist in tausend Teile zerborsten, ein Unglück für die Menschen, denn nun sieht „die schönste Landschaft wie gekochter Spinat aus“, und eine Eiskönigin führt ihr frostiges Regiment. Gleichzeitig verschwindet Kays beste Freundin Tilda. Kay will sich damit nicht abfinden. Er begibt sich auf eine wagemutige Reise, um seine Freundin und die bunten Farben der Welt wiederzufinden.

Weiter, immer weiter und immer mehr! Angestachelt von Mephisto wirft sich Faust in einen bedingungslosen Rausch, der alle Grenzen sprengen soll und den auch Gretchens Liebe nicht zu stoppen vermag. Zusätzliche Brisanz entsteht durch die Tatsache, dass Mephisto im Horizont Theater ebenfalls eine Frau ist und dadurch eine ganz besondere Konkurrenz zu Gretchen entsteht. Die Aufwallung der Gefühle wird durch die mitreißende Musik der Kölner Songwriterin Jana Reiß alias Lady Jane kongenial verstärkt.

Frühlingserwachen Autor: Regie: Musical – Jugendtheater

Frank Wedekind Anja Schöne

Sie schwärmen leidenschaftlich durch die Nacht und träumen sinnsuchend durch den Tag, getrieben vom Hunger nach Leben, Erfahrung und Liebe. Melchior, Moritz, Wendla und die anderen bekommen immer mehr das Gefühl, jegliche Kontrolle über sich und ihre Umwelt zu verlieren und geraten darüber in einen verhängnisvollen Strudel aus Lebensdrang und Todessehnsucht. Eine rauschhafte Mischung aus Schauspiel und Livekonzert.

Der englische Weckmann Autor: Regie: ab 4 Jahren

Ensemble Nicopoulos Christos Nicopoulos

Frau Knopfs Neffe soll zu Besuch kommen; deshalb kauft sie ihm einen englischen Weckmann (Gingerbreadman). Als sie diesen Weckmann nun aus der Tüte zieht, wird er lebendig und entfaltet ein munteres Eigenleben. Er erzählt seine Geschichte von seiner Entstehung bis zu seinem Eintreffen auf der Ladentheke, er erinnert sich an seine Begegnungen mit der Katze, mit dem Hund und einer Ziege, die ihn alle fressen wollten und von dem Matrosen, der ihn davor bewahrte vom Fuchs verspeist zu werden.

FatBoy Autor: Regie: ab 12 Jahren

Frühstück mit Wolf Autor: Regie: ab 4 Jahren

Gertrud Pigor Christos Nicopoulos

„Wir sind keine Schnitzel, wir sind Architekten!“, brüllen die Schweinchen. Sie selbst verstehen sich als Baumeister. Die Inszenierung erzählt, wie Borste sich schließlich auch in der freien Wildbahn gegen den Wolf durchsetzt. „... exzellent getimte Dialoge, eine fulminante Revue von Liedern und Tanzeinlagen und starke Darsteller... machen diese Kinderaufführung zum Genuss auch für Erwachsene.“ Kölner Stadtanzeiger Geschlossene Gesellschaft

Anja Schöne und Andreas Gruchalski Anja Schöne

FatBoy ist die ebenso außergewöhnliche wie wild bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungen: Konstantin Johannes Paul nennt sich selbst FatBoy, denn alle sehen in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter. In Ermangelung von Vertrauten führt er Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“. Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie.

Autor: Regie:

Jean-Paul Sartre Christos Nicopoulos

Das wohl bedeutendste Drama des französischen Existenzialismus. Drei Tote in einem verriegelten Raum durchleben die Hölle, indem sie auf den Blick der Anderen auf sich angewiesen sind, um zu existieren. „Die Hölle, das sind die Anderen!“ Das Gespenst von Canterville Autor: Oscar Wilde Regie: Anne Simmering ab 6 Jahren, in deutscher und englischer Sprache Familie Hiram mietet ein uraltes Landhaus in England an, trotz der Warnung, dass dort Sir Simon Canterville spuken soll, der vor vierhundert

17/18 I 42


Horizont Theater

08

überstehen, ist klar, wer das Sagen hat. Der Dompteur schwingt die Peitsche, der Löwe muss springen, von Podest zu Podest oder durch brennende Reifen. Was aber, wenn der Löwe den Spieß plötzlich umdreht? Der Löwe ist das kindliche Element und die Identifikationsfigur im Stück. Er hat Spaß an der Umkehrung der Machtverhältnisse.“ Am Ende will der Löwe wieder Löwe sein. Denn Löwe sein ist schließlich wunderbar...

Futterkrippe im Stall zu Bethlehem ein kleines Menschenkind findet. Ausgerechnet auf seinem Stroh, auf das er jetzt so einen Appetit hat. Das Baby will gefüttert werden, schreit am laufenden Band und muss auch noch vor den bösen Soldaten des Herrn Rodes beschützt werden. „Lustiger als jede Fernseh-Comedy – und wer kein Kind hat, der leiht sich eins“ 20 Minuten Köln Die Physiker

Mary, Happy und der Weihnachtsmann Autor und Regie: ab 4 Jahren

Andreas Strigl

Die Geschwister Mary und Happy planen die berühmte Weihnachtsgeschichte für ihre Eltern und Verwandten einzustudieren. Doch wer spielt den Josef, wer die Maria? Und wer oder was soll das Jesuskind sein? Mitten in den Proben taucht plötzlich der Weihnachtsmann auf. Es gibt ihn also wirklich. Nun hoffen die Mädchen, dass er ihnen die wahre Weihnachtsgeschichte erzählen kann. Denn ob in Amerika, in Europa oder in der Türkei: Überall wird sie anders erzählt...

Meinen Hass bekommt ihr nicht Autor: Dramaturgie: Übersetzung: Lesung

Antoine leiris Eva M. Kraiss D. Heinemann

Mit seinem Werk gelingt dem Journalisten Antoine Leiris auf beeindruckende und bewegende Weise, seinem Zorn und Hass in der Beschreibung des Verlustes seiner geliebten Frau, die während des Attentats auf das Konzert-Café „Bataclan“ am 15. November 2015 getötet wurde, etwas entgegenzusetzen. Bei dem Attentat wurden 90 Menschen ermordet. Die Unmittelbarkeit der Dokumentation Leiris‘ Seelenlebens in den Tagen nach dem Anschlag, während derer sein Universum und das seines damals eineinhalb jährigen Sohnes von einem Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt wurde, gibt einerseits Einblick in die Tragödie, mäßigt aber durch Leiris eigene friedvolle Haltung, den Impuls nach Fatalismus, Rache und Hass. Oh, wie schön ist Panama Autor: Regie: ab 4 Jahren

Janosch Astrid Rempel

Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten! Der kleine Bär und der kleine Tiger sind beste Freunde und fürchten sich vor nichts, weil sie zusammen wunderbar stark sind. In ihrem Haus am Fluss haben sie es gemütlich – bis der kleine Bär eine Bananenkiste aus Panama findet. Mit der Hilfe der Krähe, der Kuh und des Hasen machen sie sich auf die Suche nach dem Land ihrer Träume. Dort ist sicher alles viel schöner, größer und herrlicher als zu Hause. Aber ob das wirklich stimmt? Ox und Esel

Autor: Regie: ab 4 Jahren

Norbert Ebel Volker Hein

Eine turbulente Komödie um einen hungrigen Ochsen, der in seiner

17/18 I 44

Autor: Regie:

Friedrich Dürrenmatt Reinar Ortmann

Drei verrückte Physiker und drei tote Krankenschwestern im ehrenwerten Sanatorium der Dr. Margarete von Zahnd. Eine Kommissarin versteht die Welt nicht mehr: Wer ist wahnsinnig, wer genial, wer beides? Alles scheint relativ. Und dabei schwebt die „Weltformel“, der Schlüssel zur Erklärung aller Geheimnisse des Universums, im Raum. Die Prinzessin auf der Erbse Autor: nach Hans Christian Andersen Text und Regie: Anja Schöne Krabbeltheater ab 2 Jahren Emmilotta will den Kindern eine Geschichte erzählen – die Geschichte vom Prinzen, der auszog um eine Prinzessin zu finden, mit der er fortan seine Erbsensuppe teilen kann. Doch sie ist ganz müde und hat so ein wunderbares Bett, in das sie sich immer wieder zum Schlafen zurückzieht. Dieses Bett hat es in sich, unter der Matratze holt Emmilotta immer neue Dinge hervor, die sie nicht schlafen lassen und dafür mit dem Prinzen weiter in die Welt tragen, immer auf der Suche nach der richtigen Prinzen. Die Reise in den Vorhang Autor und Regie: Astrid Rempel Krabbeltheater ab 2 Jahren Vorhänge sind sehr spezielle Wesen, und Anne weiß das. Deshalb kann sie durch Geräusche und Bewegungen, in die sie die Kinder einbezieht, auch den Vorhang dazu bringen, sich geräuschhaft und musikalisch zu äußern. Das Wunderbarste ist, dass man ihm sogar durch Berührung Klänge entlocken kann. Dass am Ende durch die Aktionen aller ein komplettes Musikstück entstehen kann, lässt das Stück zu einem sinnlich erfahrbaren Erlebnistheater werden. Spieglein, Spieglein! Autor: nach einer Idee von Christos Nicopoulos Regie: Daniel Calladine Krabbeltheater ab 2 Jahren Wer ist der Mensch, den Archibalt im Spiegel sieht? Ist das vielleicht ein Erfinder? Archibalt ist ein Finder und sucht den Menschen im Spiegel. Sein unbeschwerter, manchmal auch naiver Entdeckungsgeist lässt Archibalt durchs Leben schlendern, immer dabei: Sein treuer Freund, die Musik. Auf seiner Reise findet er die wunderbarsten Dinge, der wunderbarste Fund jedoch bleibt wohl er selbst.


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Horizont Theater / Kabarett A-Z

08 09

Die Stoffmarie Autor: Andreas Strigl Regie: Nelly Ayukhanova Krabbeltheater ab 2 Jahren „‚Die Stoffmarie‘ richtet sich an Kleinkinder und erzählt diesem fantasiebegabten Publikum, wie man das Alleinsein überwindet: indem man sich Geschichten ausdenkt – und indem man anfängt, andere nicht nach ihrem Aussehen und ihrer Plüschigkeit zu beurteilen... Eine ideale erste Hinführung zur Faszination von Theater.“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

Kabarett A-Z

09

Leitung: Corinne Walter und Frank Zollner Anschrift: Krefelder Str. 26, 50670 Köln Telefon: 0221 27758998 Website: www.kabarett-a-z.de E-mail: info@kabarett-a-z.de Kasse:

Fr. und Sa. 18.00 Uhr bis 19.15 Uhr Sonntag 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr Karten können per Anrufbeantworter oder E-mail vorab bestellt werden

Theater mit Sahne Literarisch-musikalisches Programm Theater mit Sahne ist wieder im Programm! Unsere Künstler bieten Ihnen einen kurzweiligen Begegnungsnachmittag bei Kaffee und Kuchen. Ein erlesenes literarisch-musikalisches Programm erwartet Sie in unserem Café. Theater mit Genuss und Sahne: immer Mittwochs um 15 Uhr. Um Vorbestellungen wird gebeten.

Die Tillerschwestern und das Kaputt-fahr-Auto Autor: Regie: ab 5 Jahren

Dr. Judith Ackermann und Signe Zurmühlen  Sebastian Martin

Gabi und Trudi Tiller sind Detektivschwestern, und als am Stadtrand plötzlich alle verschwinden ist klar: Diesen Fall klären sie auf. Nach einigem Suchen treffen sie auf den Angsthasen, der ihnen von einem Monster mit rauchendem Atem und leuchtenden Augen erzählt. Schnell wird klar: Bei diesem Monster handelt es sich um ein Auto: Aber die Schwestern wissen: Ein Auto kann gefährlich sein. Doch als sie es schließlich fangen, stellen sie fest, dass alles doch ein wenig anders ist, als es schien...

Wie steht‘s Mata Hari? Autor: Regie: Gastspiel Komödie

Tony Dunham  Anne Simmering

Mata Hari, selbsternannte Schauspielerin, Kurtisane, Tänzerin und Doppelagentin, endet letztlich selbst gefangen in zum Teil selbst geknüpften Fallstricken im Schleppnetz der Geschichte. Tony Dunham schafft es, eine doppelbödige Comedy-Bioptik zu kreieren.

Der Zauberlehrling Autor: Bearbeitung: Regie: ab 4 Jahren

nach Johann Wolfgang von Goethe Andreas Strigl Ivana Langmajer

Goethes Ballade von der Selbstüberschätzung und Rebellion des Zöglings gegenüber seinem Meister bildet hier die Grundlage für eine turbulente Komödie rund um einen skurrilen, ungewaschenen Zauberer, seinem aufsässigen und tollpatschigen Lehrling, sowie einem Hilfe suchenden Mädchen.

17/18 I 46

Parken: 1. Saturn-Parkhaus an Werktagen, Zutritt nach Ladenschluss 2. Wenige Parkplätze in den umliegenden Straßen, die Anreise mit dem ÖPNV wird empfohlen KVB:

S-Bahn und Linien 12, 15, 148 bis Haltestelle Hansaring

Gastronomie:

Hauseigener Getränkeausschank Gute Esslokale in 150 m Entfernung: „Avila Tapas Bar“, „Salera“, „Marcellino“ und „Le Moisonnier“.

Premieren 2017/18 Der literarische Sexshop Autor: Frank Zollner Regie: Corinne Walter und Frank Zollner Premiere: Oktober 2017 Ein Autor. Eine Kritikerin. Zwei nackte Wahrheiten Buchungsfehler mit Folgen! Bestseller-Autor Moritz, der seine Schreibblockade in einer Ferienwohnung überwinden will, stehen die Haare zu Berge, als ihm bei seiner Ankunft im idyllischen Domizil ein zweiter Gast seinen Aufenthalt streitig macht: Star-Kritikerin Lotte pocht ebenfalls auf ihr Recht auf Erholung. Im anschließenden Wortgefecht stellen die beiden Alpha-Tierchen verblüfft fest, dass ein und derselbe Sexshop keine unwesentliche Rolle in ihrem Berufsleben gespielt hat. Dass das erst der Anfang einer Reihe schicksalhafter Verstrickungen ist, wird den beiden erst klar, als sie schon längst selbst zu Protagonisten ihrer eigenen Komödie geworden sind!


Kammeroper Köln

Lachen Sie über Kabarett-Höhepunkte aus sämtlichen Programmen, die Corinne Walter und Frank Zollner von den Anfängen bis heute gespielt haben: Gesellschaftsneurosen, Ehe-Scharmützel und Generationskonflikte, angereichert mit Wortakrobatik, fetzigen Liedern und pfeilscharfer Mimik – auch in dieser aufgefrischten Version bleibt kein Auge trocken, versprochen!

Leitung: Esther Schaarmann (Intendantin), Inga Hilsberg (Chefdirigentin) Anschrift: Walzwerk Pulheim, Rommerskirchener Str. 21, 50259 Pulheim Telefon: 02238 9560303 Fax: 02238 9560313 Website: www.kammeroper-koeln.de E-mail: buero@kammeroper-koeln.de

Repertoire 2017/18

Kasse:

Mo. – Fr.: 10.00 – 16.00 Uhr (Büro) und 1 Stunde vor der Vorstellung (Foyer) sowie über karten@kammeroper-koeln.de

Mach mir den Single!

Parken:

Genügend Parkplätze am Theater

Autor: Frank Zollner Regie: Corinne Walter und Frank Zollner Lebenshungrige Gefühls-Chaoten in Hochform

ÖPNV:

Haltestelle Pulheim Bahnhof (12 Minuten vom Hbf Köln, 8 Minuten vom Bahnhof Ehrenfeld)

Britta hat nach jahrelangem Single-Dasein Torschlusspanik und sucht ausgerechnet Hilfe bei Kurt, der nach drei gescheiterten Ehen seine Liebes-Trümmer hinter der Fassade des Beziehungs-Coaches versteckt. Es folgt ein satirischer Hürdenlauf von der ersten Jugendsünde bis zur ausgereiften Lebenslüge, gespickt mit pointierten Rückblenden und explosiven Wortgefechten!

Gastronomie:

Theaterlounge Kran 3, ab 60 Minuten vor Beginn geöffnet

09 10 Kabarett A-Z / Kammeroper Köln

Autor: Frank Zollner Regie: Corinne Walter und Frank Zollner Premiere: Oktober 2017 Kabarettistische Highlights

10

Premieren 2017/18 Der Vetter aus Dingsda Komponist: Regie: Premiere: Operette

Eduard Künneke Wolfgang Lachnitt September 2017

„Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront!“ – seit acht Jahren seufzt Julia allabendlich den Erdtrabanten an, wenn sie an ihre Kinderliebe denkt. Eduard Künnekes unsterbliche Melodie steht für ein reines Gefühl, denn der angebetete Vetter Roderich hat sich in all den acht Jahren, seitdem er nach Batavia ausgewandert ist, kein einziges Mal gemeldet. Doch plötzlich stehen gleich zwei Roderichs vor der Tür, und die geträumte Liebe wird auf eine harte Probe gestellt...

Ekel Alfred Autor: Premiere: Schauspiel

Wolfgang Menge November 2017

Die legendäre ARD-Kultserie „Ein Herz und eine Seele“ aus den 70erJahren erlebt jetzt als Schauspiel-Inszenierung der Kammeroper Köln ihr großartiges Comeback! Alfred Tetzlaff ist der stets meckernde, reaktionäre und besserwisserische Haustyrann. Ein Prototyp des deutschen Spießbürgers. Und er sagt, wie ’s ist: „Die Regierung ist unfähig.“ Seine Frau Else, die „dusselige Kuh“, gehört in die Küche. Und Tochter Rita, die „alberne Gans“, hat mit SPD-Anhänger Michael eine „bolschewistische Hyäne“ als Schwiegersohn ins Haus geholt.

17/18 I 47

Private Theater

„Best Of KABARETT A-Z – Neue Mischung“


Kammeroper Köln

10

Alfred schimpft auf alles und jeden... In „Frühjahrsputz“ und „Silberne Hochzeit“ nach den Originaldrehbüchern des TV-Starautors Wolfgang Menge kehrt Ekel Alfred nun zurück auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Repertoire 2017/18 Ein Klavier, ein Klavier!

Die Schneekönigin Komponist: Esther Hilsberg Libretto: K. Weiß Premiere: Dezember 2017 Familienoper nach H. C. Andersen Gerda folgt den Spuren ihres Freundes Kay, der sich eines Tages von ihr abwendete und der Schneekönigin ins Reich der Kälte folgte. Dabei hilft ihr ein immer zu Späßen aufgelegter Kobold, der nicht nur das Publikum zum Lachen bringt. Die beiden lassen sich auf ihrer Suche stets von ihren Herzen leiten. Nachdem sie viele Abenteuer gemeinsam bestanden haben, gelingt es ihnen, Kay aus dem Palast der Schneekönigin zu retten und seine Freundschaft zurückzugewinnen. Ein Märchen um den tiefen Zauber von Freundschaft und Liebe!

Für mich soll‘s rote Rosen regnen Autor: Buch von James Edward Lyons Regie: Can Fischer Premiere: März 2018 Ein musikalisches Portrait von Hildegard Knef 1975: Hildegard Knef ist auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere, privat jedoch in der Krise. Der 50-jährige deutsche Weltstar, dem Krebs knapp entronnen, doch vom Mann verlassen, sitzt vor der Schreibmaschine und blickt in den Spiegel der eigenen Vergangenheit. Da trifft die „Knef“ die junge „Hilde“: zwei Frauen, eine Person. Sie streiten sich, fallen sich ins Wort. Es beginnt eine schonungslose Abrechnung mit sich selbst. In über 30 Chansons, sowie Gedichten und Passagen aus ihren Erinnerungsbüchern lässt James Edward Lyons das Leben der Knef lebendig werden.

Hello, Dolly! Autor: Premiere: Musical

Buch von M. Stewart / Deutsch von R. Gilbert Mai 2018

Die temperamentvolle Witwe aus New York Dolly Levi – keck, elegant und betörend attraktiv – ist als Heiratsvermittlerin ein Ass. Als der mürrische, jedoch überaus vermögende Kaufmann Horace Vandergelder aus der Kleinstadt Yonkers eine geeignete Frau sucht, überzeugt sie ihn davon, dass nur sie genau die Richtige für ihn ist. Und ganz nebenbei bringt sie fröhlich auch noch drei weitere Paare unter die Haube…

Autor: Regie: Der große Loriot-Abend

Loriot Volker Hein

Loriot und die Musik, seine unvergleichlich komischen und „musikalischen“ Sketche werden in der Kammeroper Köln mit weiteren „Evergreens“ aus Loriots Feder schwungvoll inszeniert. Da lassen die legendären Herren im Bad auch schon mal Lohengrins Schwan zu Wasser. Und die Kalbshaxe Florida mutiert musikalisch zum Boeuf Stroganoff. Loriots wunderbare, heiter-absurden Szenen verbinden sich mit amüsanten Gesangsnummern aus Oper, Operette, Show und Chanson zu einem Bilderbogen mit Spaß-Garantie...

Die kleine Zauberflöte Komponist: Libretto: Regie: ab 5 Jahren

Wolfgang Amadeus Mozart Emanuel Schikaneder Lajos Wenzel

„Die Zauberflöte“ ist die berühmteste, die populärste und die meistaufgeführte deutsche Oper. Die märchenhafte Handlung sowie die wunderbaren, eingängigen Melodien verzaubern seit jeher Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Die Inszenierung der Kammeroper Köln fasst für Kinder ab fünf Jahren alle berühmten Arien in einer 70-minütigen, kindgerechten Zauberposse zusammen.

My Fair Lady Autor: Regie: Musical

Alan Jay Lerner und Frederick Loewe Deutsch von R. Gilbert Lajos Wenzel

Ist es möglich, aus einem einfachen Blumenmädchen der Londoner Slums innerhalb kürzester Zeit eine High-Society Lady zu machen? Phonetikprofessor Henry Higgins geht die Wette ein. Er ist sich sicher, dass allein die Sprache der Schlüssel zu gesellschaftlicher Anerkennung ist. Eliza Doolittle aus Mayfair wird zu seinem wissenschaftlichen Objekt und er quält die Tochter eines Müllkutschers Tag und Nacht mit abstrusen Sprachübungen: „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn“...

Peter und der Wolf Komponist: Sergei Prokofjew Familienkonzert der Kölner Symphoniker Peter, ein kleiner Junge, fängt mit List einen Wolf, der wahrhaftig böse und gefährlich ist. Bevor Peter ihn zur Strecke bringt, hat der Wolf schon eine Ente gefressen und ist hinter dem Vogel und der Katze her. Das Konzert beginnt mit einer Einführung in die Welt der Instrumente und des Orchesters und mündet in die Aufführung des Werkes.

17/18 I 48


Kasse:

Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn Bitte telefonisch vorbestellen

Parken:

Ausreichende Parkplätze stehen am Grünen Weg für das Theater zur Verfügung

KVB:

Linie 13 Haltestelle Oskar-Jäger-Str., Theater Vis a vis Linie 3 & 4, Haltestelle Venloer Str./ Gürtel, ca. 10 min. Fußweg Richtung Aachener Str.) Anfahrt DB: S-Bahnhof Ehrenfeld (Venloer Str./Gürtel, ca. 10 min. Fußweg Richtung Aachener Str.)

Info:

behindertengerecht

Autor: Georg zum Kley und Marie Hiller Regie: Georg zum Kley und Marie Hiller Premiere: Dezember 2017 Schauspiel- und Figurentheater ab 3 Jahren Das kleine Zottel Mottel wird von seinem Freund Rüssel zum Weihnachtsfest mit der ganzen Familie der Rüsselbohnen eingeladen. Das Zottel Mottel feiert gerne und singen kann es auch – aber es weiß gar nicht, was Weihnachten ist. Rüssel versucht ihm zu erklären, was bei einem Weihnachtsfest passiert. So einfach ist das aber nicht. Also beschließt das kleine Zottel Mottel mutig zu sein und einfach zu kommen... Gemeinsam mit den Rüsselbohnen erlebt es ein ganz besonderes Weihnachtsfest.

Schachnovelle Autor: Stefan Zweig Regie: Sebastian Kautz Premiere: Januar 2018 Figurentheater mit Live-Musik Ein Gastspiel von Bühne Cipolla Die Handlung spielt an Bord eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Buenos Aires. Ein millionenschschwerer Ölmagnat und ein geldsüchtiger Schachweltmeister liefern sich manische Brettspielgefechte, während der mysteriöse Dr. B. mit den Geistern seiner Vergangenheit kämpft. Was ist grausamer: körperliche oder seelische Folter? Wieviel Einsamkeit erträgt ein Mensch? Stefan Zweigs Meisternovelle ist ein Plädoyer für Selbstbestimmung und Kreativität.

Premieren 2017/18

Repertoire 2017/18

Das gelobte Land

Augustin und das Coco-Küken

Autor: Georg zum Kley Regie: Georg zum Kley Premiere: Dezember 2017 Figurentheater ab 16 Jahren

Autor: Georg zum Kley Regie: Christian Schweiger Schauspiel- und Figurentheater, auch als Osterfassung / ab 4 Jahren

Eine Schiffsreise zu neuen Ufern. Da ist Herr Wiegand, der Fabrikant, der den Verheißungen nicht widerstehen kann, da ist Frau Kern die Träumerin und Hannes, der einfach nur alles hinter sich lassen will. Eine abenteuerliche Kreuzfahrt mit Mensch, Figur und Objekt in eine bessere Welt.

Kölner Künstler Theater

Leitung: Ruth und Georg zum Kley Anschrift: Grüner Weg 5, 50825 Köln-Ehrenfeld Telefon: 0221 5107686 Fax: 0221 5107641 Website: www.k-k-t.de E-mail: post@k-k-t.de

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Das kleine Zottel Mottel feiert Weihnachten

Augustin und Niklas sind Freunde. Beim Angeln finden sie ein Riesenei, aus dem ein drolliger Vogel schlüpft. Die beiden Entdecker finden raus, woher der Vogel (ein Coco) kommt. Und der kleine Augustin muss mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen, um die Cocos vor dem Aussterben zu retten.

Dr. Jekyll & Mr. Hyde Autor: Georg zum Kley Regie: Iris Schleuss Schauspiel- und Figurentheater frei nach Stevenson ab 16 Jahren Das Stück greift den Klassiker „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ von Stevenson auf und beschäftigt mit den gesellschaftlichen Konstrukten von Gut und Böse. Die Umsetzung mit Schauspieler und Figur verleiht dem Thema eine besondere Eindringlichkeit.

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Private Theater

Kölner Künstler Theater

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Kölner Künstler Theater

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Faces

Heribert Schnelle und seine Forrelle

Autor: Georg zum Kley Regie: Brigitta Gillessen Social Media ab 12 Jahren

Autor: Georg zum Kley Regie: Christian Schweiger Schauspiel- und Figurentheater ab 4 Jahren

Khalid, Thomas und Amy – drei junge Menschen, die sich im realen Leben nicht kennen, im Netz aber begegnen. Ihre Haltung im Leben und ihre Absicht in den Social Media unterscheiden sich stark voneinander und prallen teils aufeinander. Khalid nutzt das Netz als politisches Freiheitsinstrument, bis er schließlich um sein Leben fürchtet. Thomas baut sich falsche Identitäten auf, um Macht auszuüben. Amy ist unbesonnen und sammelt Freunde, um sich nicht mehr einsam zu fühlen.

Ein heiteres Stück über die Dinge, die man sich nicht traut. Heribert Schnelle zieht mit einem Koffer voller Kurzwaren durch die Lande. Bis auf die Freitagsbesuche bei der Buchhalterin Frau Kleinschmidt führt er ein einsames Leben. Umso aufgeregter ist er, als er beschließt, Frau Kleinschmidt zum Forellenessen einzuladen. Da Herr Schnelle zwar Schnelle heißt, die Dinge aber langsam angeht, nimmt er es sehr genau mit der Planung …

Der kleine Häwelmann Fliwatü Autor: Georg zum Kley Regie: Ruth zum Kley Schauspiel- und Figurentheater ab 4 Jahren Manchmal werden Dinge nicht mehr gebraucht, sie sind zu alt oder funktionieren nicht mehr richtig. Sie werden ausgemustert oder weggeschmissen. Das ist im Weltall nicht anders. Und so passierte es, dass der kleine Roboter Fliwatü einfach weggeschmissen wurde und zufällig auf die Erde krachte. Ritter Don Alwa de Mascapone hatte auf seinem Dachboden schon manchen Kampf gefochten, als er den Roboter findet. Die beiden ausgemusterten Helden begeben sich auf eine abenteuerliche Reise ...

Freddy Frettchen Autor: Georg zum Kley Regie: Georg zum Kley Schauspiel- und Figurentheater ab 3 Jahren

Autor: Theodor Storm Regie: Christian Schweiger Schauspiel- und Figurentheater ab 3 Jahren Storms märchenhafte Gleichung von einem kleinen Jungen, der die Welt erobern will und sich mit Hilfe des Mondes auf Reisen begibt. Eingebettet in eine witzige Rahmenhandlung, in der Vater Häwelmann zwischen geschäftlichen Dingen und Babyhüten fast die Nerven verliert.

Der kleine Lord Autor: Aydin Isik Regie: Aydin Isik Schauspiel- und Figurentheater ab 4 Jahren auch als englisch-deutsche Fassung (ab der 3. Klasse)

Herr Hugo Kuckelkorn arbeitet im Amt für private Ordnung. Seine Aufgabe besteht darin, Anrufe erregter Eltern entgegenzunehmen, die sich über ihre unerzogenen und unordentlichen Kinder aufregen. Ordentlich und gewissenhaft erledigt er seine Arbeit – bis Freddy Frettchen sein Leben auf den Kopf stellt.

Wir spielen die Geschichte des Halbwaisen Cedric aus New York, dem es gelingt, die Menschenfeindschaft seines englischen Großvaters, des alten Earl of Dorincourt, zu besiegen. Mit seiner (Welt-) Offenheit und seiner Unvoreingenommenheit erweicht der Junge seinen Großvater, der sich nunmehr seiner Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen bewusst wird. Gemeinsam mit alten Freunden hat Cedric noch ein Abenteuer zu bestehen, bevor alle zusammen feiern können.

Hänsel und Gretel

Der kleine Schneekönig

Autor: frei nach den Gebrüdern Grimm / Heidrun Grote Regie: Heidrun Grote Schauspieltheater mit Live-Musik ab 5 Jahren

Autor: Georg zum Kley Regie: Georg zum Kley Figurentheater mit Sängerin/Musiker-Schauspieler ab 4 Jahren

Ein Herz und eine Seele sind die beiden wirklich nicht. Auf einer abenteuerlichen Reise durch den dunklen Wald lernen die Geschwister, was sie aneinander haben und dass sie nur gemeinsam stark sind. Mit Livemusik untermalt wird hier der Grimmklassiker mit Witz und Poesie aus der Sicht der beiden Kinder erzählt und erlebt. Natürlich treffen sie auch die Hexe, aber das ist noch lange nicht alles...

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Mara und Moro möchten, dass es endlich schneit und machen sich auf die Suche nach dem kleinen Schneekönig. Dieser lebt verborgen im Wald und hält seinen Winterschlaf. Wecken kann ihn nur die richtige Musik. Aber welche ist das? Mit einer Sängerin-Schauspielerin und einem Schauspieler-Musiker – und mit Figuren.


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Das kleine Zottel Mottel

Rufus und die Maus auf der Drehorgel

Autor: Marie Hiller und Ruth zum Kley Regie: Marie Hiller und Ruth zum Kley Figuren- und Schauspieltheater ab 3 Jahren

Autor: Georg zum Kley Regie: Georg zum Kley Schauspiel und Figurentheater ab 4 Jahren Ein Theaterstück über die Suche nach Heimat und über Freundschaft zwischen zwei Reisenden. Gefördert vom Land NRW.

Ein Stück über die Begegnung mit dem Ich und dem Anderen. Das kleine Zottel Mottel lebt zufrieden in seiner Zottelwelt am Fuße eines Berges. Hier hat es seine Höhle und tut wundersame Dinge. Vor allem will es hoch hinaus und übt fliegen. Auf der anderen Seite des Berges leben die Rüsselbohnen in ihrer Erdwelt. Sie haben einen geregelten Tagesablauf und gehen festen Ritualen nach. Nur Rüssel 4 will mehr. Als das kleine Zottel Mottel immer höher fliegt, entdecken sich die beiden – und lernen sich in ihrem Anderssein kennen.

Rufus zieht als Ein-Mann-Zirkus durch die Lande und hält sich mit kleinen Zaubereien über Wasser. In seiner Drehorgel findet er eine blinde Passagierin: Die Zirkusmaus Tilly ist auf der Suche: Was ist Heimat oder wo? Oder ist Heimat da, wo ich bin? Ist Flucht weg von der Heimat oder in die neue Heimat? Eine bezaubernde Zirkusgeschichte mit Humor und Musik.

Maigers Wirsing

Ein Sommer(nachts)traum

Autor: Georg zum Kley Regie: Iris Schleuss Schauspiel- und Figurentheater ab 5 Jahren

Autor: Ruth zum Kley Regie: Ruth zum Kley Theater für draußen und drinnen ab 5 Jahren

Frau Maigers hat ihr Herz an den Wirsing verloren. Gemeinsam mit ihrem tollpatschigen Gehilfen Fridolin ist sie den ganzen Tag meist wortkarg, aber sehr komisch mit dem grünen Gemüse beschäftigt. „Maigers Wirsing‘‘ ist ein Stück für die ganze Familie. Hier haben Kinder wie Erwachsene gleichermaßen Spaß.

Ein Sommer ist lang, wenn nichts passiert und alle Freunde irgendwo anders sind. Die beiden beäugen sich zunächst vorsichtig- und dann beginnt das Abenteuer fast von selbst. Undine und Paul finden sich in Pherasekeas wieder: In einer verborgenen Welt mit Regenbogenelfen, Rolltrollen und Steinwesen, mit der Riesin Titania und dem Drachen Oberon. Die beiden bewältigen so manches Abenteuer, lösen manches Rätsel und werden schließlich Freunde.

Momo Reloaded Autor: Georg zum Kley Regie: Georg zum Kley Schauspiel-Theater über Mobbing ab 12 Jahren Die vierzehnjährige Momo und Meister Hora reisen seit Hunderten von Jahren mit ihrem fantastischen Wanderzirkus Hic et Nunc durch die Lande. In einer kleinen grauen Stadt schlagen sie ihr Winterlager auf. Mit ihrer Jonglage und ihrem bewussten und achtsamen Umgang mit dem Hier und Jetzt zieht Momo alle in ihren Bann. Bis die grauen Herren aktiv werden und die neuen Freunde gegen Momo aufhetzen. Zerbricht Momo an den Hänseleien? Oder kann Hora ihr helfen?

UnterFremden Autor: Georg zum Kley Regie: Georg zum Kley Schaupieltheater ab 12 Jahren Alkofa aus Togo, Kharim aus Syrien, lernen sich in einem Flüchtlichtsheim kennen. Stefan macht dort Sozialstunden. Er ist mit Leuten aus der rechten Szene befreundet. Stefan kommt Alkofa und Kharim näher, die ihm ihre Geschichte erzählen – so dass die Zuschauer diese miterleben. Dann passiert ein Anschlag.

Peter Pan

Ein Weihnachtsmärchen

Autor: Georg zum Kley (frei nach Barrie) Regie: Ruth zum Kley Schauspiel mit Live-Musik ab 5 Jahren

Autor: Charles Dickens / Georg zum Kley Regie: Christian Schweiger Schauspiel- und Figurentheater ab 5 Jahren

Vor dem Schlafengehen spielen Paula und Lukas Geschichten aus „Peter Pan“. Die beiden schlüpfen in die Rollen von Peter Pan, Mandy und Captain Hook und lassen vor unseren Augen das „Land der Phantasie“ entstehen…

Der Klassiker nach Charles Dickens. Weihnachten ist die Zeit der Besinnung und Nächstenliebe. Mr. Scrooge ist da ganz anderer Ansicht. „Weihnachten“, so sagt er, ist „völliger Humbug“. Der alte Geizkragen zetert gegen seinen Angestellten und die Welt – bis drei liebenswerte Geister sich seiner annehmen. Ob sie es schaffen, ihn zu bekehren?

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Kasse: Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn Parken:

In den umliegenden Straßen

KVB:

Linien 15, 16 bis Haltestelle Eifelstraße, Linie 12 bis Haltestelle Eifelplatz

Gastronomie:

Hauseigener Getränkeausschank

Premieren 2017/18 Frau Holle Autor: Regie: Premiere: ab 4 Jahren

nach den Gebrüder Grimm Mareike Marx Oktober 2017

Es waren einmal zwei Schwestern, die eine war freundlich und fleißig, die andere faul und bequem. Doch die Mutter hatte die faule Tochter lieber, weil sie ihre rechte Tochter war. Die andere musste alle Arbeit tun. Eines Tages fiel dem fleißigen Mädchen beim Spinnen die Spule in den Brunnen und aus Angst vor der Mutter sprang sie hinterher. Als sie wieder zu sich kam, befand sie sich im verzauberten Land von Frau Holle... Das metropol Theater zeigt „Frau Holle“ als zauberhafte Märchenproduktion für die ganze Familie.

Baba Jaga und die kleine Hexe Walburga Autor: Regie: Premiere: ab 6 Jahren

frei nach russischen Volksmärchen Mareike Marx Oktober 2017

Die große Hexe Baba Jaga ist im ganzen Land bekannt. Alle Menschen fürchten sie und und ihre große, böse Zauberkraft. Die kleine Hexe Walburga soll nun bei Baba Jaga lernen, wie man eine richtige Hexe wird. Sie soll es kleine, weiße Mäuse regnen lassen, oder unschuldige Kinder in leblose Steine verwandeln. Dazu hat Walburga aber gar keine Lust. Sie möchte lieber Sonnenschein herbei zaubern und gute Laune verbreiten. Als Baba Jaga dann auch noch die schöne Prinzessin Otilia fängt und in einen Käfig sperrt, ist guter Rat teuer. Ob Walburga es schafft, Otilia zu befreien und gegen die böse Hexe Baba Jaga zu bestehen?

Autor: Premiere: Komödie

​Carlo Goldoni Dezember 2017

Truffaldino hat es nicht leicht. Die Stelle bei nur einem Herrn ernährt ihn nicht. So tritt er heimlich eine zweite an. Doch statt vollem Magen und doppeltem Lohn erwarten ihn harte Arbeit und Nervenkitzel: Beide Herren steigen im gleichen Wirtshaus ab, und Truffaldino muss nicht nur doppelt Wünsche erfüllen, sondern sich ständig neue Ausreden einfallen lassen, damit seine Herren ihm nicht auf die Schliche kommen oder einander treffen... Das metropol Theater zeigt das bekannteste Bühnenstück Goldonis, das 1746 in Mailand uraufgeführt wurde und als Höhepunkt der Commedia dell’arte gilt.

metropol Theater

Leitung: Mareike Marx Anschrift: Eifelstraße 33, 50677 Köln Telefon: 0221 321792 Website: www.metropol-theater-koeln.de E-mail: kontakt@metropol-theater-koeln.de

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Der Diener zweier Herren

Nicht nur zur Weihnachtszeit Autor: Regie: Premiere:

Heinrich Böll H.P. Katzenburg Dezember 2017

Die köstliche und meisterhafte Satire „Nicht nur Weihnachtszeit“ zeichnet ein groteskes Familienidyll: Weil Tante Milla in dem täglichen Wahn lebt, es sei Heiliger Abend, feiert nun die gesamte verfügbare Verwandtschaft täglich das Weihnachtsfest, auch im Hochsommer. Man singt allabendlich die gleichen Lieder und kaut lustlos auf trockenem Spekulatius herum. Dass diese Umstände unweigerlich zu Auflösung und Verfall führen müssen, ist zu vermuten... Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll lässt Volker Hein in seiner Erzähl-Theater-Inszenierung den eigentümlichen und hintergründigen Witz des großen Kölner Dichters lebendig werden.

Der Sturm Autor: Regie: Premiere:

Willam Shakespeare Birgit Pacht April 2018

Der entmachtete Herzog von Mailand Prospero beschwört mithilfe seiner magischen Diener einen Sturm herauf, um seine Feinde auf seine Insel zu locken und sich grausam an ihnen zu rächen – und um seine Tochter mit Prinz Ferdinand zu verkuppeln. Der Plan ist klar, die Ausführung zauberhaft: Mit vielen magischen Tricks entfesselt Prospero ein Illusionsspiel sondergleichen und entgeht dabei den Attacken versoffener Schiffbrüchiger und fischschuppiger Ungeheuer...

Lieder über Lara Autor: Premiere:

Constantin Höft April 2018

Louis ist verliebt – doch die Dame seines Herzens ist ein Phantom. Louis hat Lara auf einer WG-Party kennengelernt und dort gleich wieder aus den Augen verloren. Was bleibt ihm also anderes übrig, als unzählige weitere Partys zu veranstalten, in der Hoffnung, dass sich das Schicksal ein weiteres Mal gnädig zeigt? Doch er muss feststellen, dass unglücklich-verliebt-sein in Zeiten von Tinder, Parship und Co weder romantisch noch einsam ist: eine Odyssee der kurzatmigen Flirts und gebrochenen Herzen beginnt... Irgendwo zwischen wilden Partys und Philosophie-Hausarbeiten sucht das metropol Ensemble nach Antworten auf all die Fragen, die die extreme Schnelllebigkeit unserer heutigen zwischenmenschlichen Beziehungen aufwirft. 17/18 I 53

Private Theater

metropol Theater

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Millowitsch Theater / Orangerie

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Millowitsch Theater

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Leitung: Peter Millowitsch Anschrift: Aachener Straße 5, 50674 Köln Telefon: 0221 2727370 0221 251747 (Kartentelefon) oder Kölnticket: 2801 Fax: 0221 610604 Website: www.millowitsch.de www.konzert-hofner.com

Orangerie – Theater im Volksgarten

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Kasse:

3 Stunden vor Vorstellungsbeginn

Leitung: Marko Berger Anschrift: Volksgartenstraße 25, 50677 Köln Telefon: 0221 952270-8 Telefon: 0221 952270-9 (Büro) Fax: 0221 952270-7 Website: www.orangerie-theater.de E-mail: info@orangerie-theater.de

Parken:

1. Parkhaus des Hotel Barceló 2. Parkhaus „Maastrichter Straße“

Kasse:

Eine Stunde (je nach Veranstaltung 45 Minuten) vor Beginn der Vorstellung

KVB:

Linien 1, 7, 12, 15, 136, 146 bis Haltestelle Rudolfplatz

Parken:

Volksgartenstraße mit Parkticket

Gastronomie:

1. Gastronomiebetrieb im Haus 2. Vielseitiges Angebot auf der Aachener Straße

KVB:

Linien 15, 16 bis Haltestelle Ulrepforte, Linie 12 bis Haltestelle Eifelwall

Gastronomie:

Getränkeausschank im Haus Mehrere Gaststätten in nächster Umgebung

Premieren 2017/18

Premieren 2017/18

Wer weiß wofür et jot es

Der Kriegsherr

Autor: Regie: Premiere:

Barbara Schöller & Peter Millowitsch Barbara Schöller Oktober 2017

Wissen Sie, warum der Salon „Charme und Schere“ in Köln Ehrenfeld bis auf Weiteres geschlossen bleibt? Ganz einfach, weil Anton Schmitz behauptet hat, dass sich Helene Fischer von ihm die Haare machen lässt. Natürlich hat er das nur gesagt, um Lina Lützenkirchen zu beeindrucken. Aber leider war das längst nicht seine dümmste Lüge! Nur hat er doch nie damit gerechnet, dass ihn Lina ganz überraschend besucht. Noch dazu an dem verflixten Dienstag, an dem sein Schwager Olli den toten Fisch in seiner Tasche findet und seiner Schwester Jenny am Rasthof Siegburg ihre tote Tante abhanden kommt. Und mal ganz ehrlich, wer könnte bei diesem Chaos schon ans Haare schneiden denken!

Autor: Regie: Coaching: Premiere:

Christina Vayhinger Christina Vayhinger Heidrun Grote April 2018

Produktion von THEATER 1000 HERTZ, siehe Freie Theater

Repertoire 2017/18 Gefährliche Liebschaften Autor: Choderlos de Laclos / Hanno Dinger Regie: Stefan Krause Dagegen bin ich machtlos! Produktion von neuesschauspielkoeln, siehe Freie Theater

Titus Regie:

Tim Mrosek

Produktion von c.t.201, siehe Freie Theater

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bulthaup

modelsee architekten Kaiserplatz 3. 53113 Bonn Tel. +49 228 693102. www.modelsee.bulthaup.de


Scala Theater / studiobühneköln

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Scala Theater

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Künstlerische Leitung: Ralf Hubertus Borgartz Anschrift: Hohenzollernring 48, 50672 Köln Telefon: 0221 4207593 Fax: 0221 4207604 Website: www.scala-koeln.de E-mail: info@scala-koeln.de Kasse:

täglich 15.00 – 19.00 Uhr (sonntags 14.00 bis 17.00 Uhr)

studiobühneköln

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Leitung: Dietmar Kobboldt Anschrift: Universitätsstraße 16a, 50937 Köln Telefon: 0221 470 45 13 Fax: 0221 470 51 50 Website: www.studiobuehne.eu E-mail: info@studiobuehne.eu Kasse:

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Parken: Parkhäuser um Rudolfplatz und Friesenplatz

Parken:

Zahlreiche Parkplätze hinter dem Theater

KVB: Linien 1, 7, 12, 15, 136, 146 bis Haltestelle Rudolfplatz Linien 3, 4, 5, 12, 15, 142 bis Haltestelle Friesenplatz

KVB:

Linie 9 bis Haltestelle Universität Bus 130 und 142 bis Haltestelle Universität Linie 18 bis Haltestelle Weißhausstraße (ca. 5 Min. Fußweg)

Gastronomie:

Im Haus vorhanden, zahlreiche Möglichkeiten in der nahen Umgebung

Info:

behindertengerecht

Gastronomie:

Vielseitiges Angebot in der Umgebung

Premieren 2017/18 Kaffeebud – La Kölsche Vita Autor: Regie: Premiere:

Ralf Borgartz Ralf Borgartz September 2017

Luigi Kolvenbach hät d’‘r Driss schwer am Dämpe. An singer Kaffeebud drieht sich zwar jeder jään e Brütche rin, noch lieber wird aber anschließend ene Deckel jemaat – echte Fründe stonn jo schließlich zesamme! Beim Kaatespille will er die Kasse aufbessern, aber die anderen han einfach immer dat bessere Pokerface. Als dann noch die puckelije Verwandschaft aus Bella Italia auftaucht und sein Onkel Angelo verkündet, dass Luigi die reizende Putania heiraten und Nachfolger des Paten Don Fellatio werden soll, ist der Kuddelmuddel perfekt. Genießen Sie diesen Insalata Mista aus Klüngel, Klaaf, Kanonen und ganz viel Amore! Buon Appetito!

Premieren 2017/18 Nur Utopien sind noch realistisch! Regie: Daniel Schüßler Premiere: September 2017 Koproduktion von ANALOG und studiobühneköln Produktion von ANALOG, siehe Freie Theater

Bestien und Helden Regie: Stefan Mießeler und Nicolas Storms Premiere: September 2017 Koproduktion von Stefan Mießeler & studiobühneköln Ein Stück über die Welt des Professional Wrestling, über „Catchen“, über die Schaukämpfe von harten Männern in knappen bunten Spandexhöschen, über strahlende Helden und durchtriebene Bösewichte und über die Menschen dahinter, die Kämpfer, die ihre Rollen spielen. Im Zentrum steht Snake, ein Wrestler der den Bösewicht spielt, auf der Höhe seines Ruhmes zusammenbricht, ein Säufer der zu Gott findet, dem Alkohol abschwört und zum Prediger wird. Er steigt weiterhin in den Ring, kämpft und predigt, aber das Publikum, das ihn als Bösewicht liebte, wendet sich von ihm ab. „Bestien und Helden“ untersucht das Spektakel, die Agitation der Massen und die Schicksale der Menschen hinter dem Hochglanz-Zirkus „Professional Wrestling“.

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Premiere: September 2017 Koproduktion von Cindy Moped & studiobühneköln Cindy Moped Torture Doom ist der Lärm zwischen bröselnden Kontinenten, auswegloser Perversion, Liebe/Willkür und Exorzismus. Post-Eklatärer Symbolismus der Urbi Est Orbi Visuetik konterkariert mit dem Moment des Erbrechens. (Cindy hat einen Flüchtigkeitsfehler gemacht, neulich im Wahllokal.) Jetzt löst sich Ihr Glücksrad nach C.H.A.O.S auf. Chaos ohne Untergang. (Phallus ohne Unterhose. In Teufelsküche.) Denn: it’s a Grim Sober World and there is not much you can do you have to dance with the devil if the devil wants you to!“ (Und bevor Deine Tränen den Bitter Lemon zu Champagner verwandeln, rührst du schon um und hebst Dein Glas zur Hure Babylons.) (Und) hier kommt sie geritten auf ihrem siebenköpfigen Tier aus Funktionskörpern. Feierei // Was ist Was wert? Autoren: Moser / Mrosek / Kardelen / Ewert / Düsterberg / Winke / Wiesenhöfer / Yüzbaşioğlu / Polat / Angres / Diekamp / Çiftçi / Fischer / Kobboldt / Herff / Wiese / Barde / Grote und Gästen Premiere: September 2017 Koproduktion von c.t.201 und studiobühneköln

während dieser Operation bei vollem Bewusstsein. Die Haare werden rasiert. Die Schädeldecke wird geöffnet. Darf ich noch rauchen? Wie haben Sie geschlafen? Nadeln, Elektroden werden eingesetzt. Wie geht es Ihnen? Spüren Sie etwas? Können Sie Ihren Arm heben? Was spüren Sie jetzt? Haben Sie Angst? Kann man den Sitz der Seele mit dem Messer suchen? Eine Woche, zwei Operationen, zwei Abendessen; ein Schriftsteller vergisst, was er gesucht hat. In unserem Kopf liegt eine Grenze, hier endet das Gebiet der physikalischen Tatsachen. Hamlet 2033 Regie: Björn Gabriel Premiere: Februar 2018 Koproduktion Sir Gabriel Dellmann, Theater im Depot, Dortmund, Rottstraße5Theater, Bochum und studiobühneköln

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Cindy Moped Torture Doom

Moralischer Winter in dirty old Europe 2033: Die demokratische Ordnung wurde abgeschafft, Rechtspopulisten und Fundamentalisten regieren die meisten Staaten, ein Weltkrieg droht. Das monarchische Denmark, unter der Leitung von Hamlet (Jr.) führt die Verhandlungen zu einer neuen, europäischen Allianz. Doch das Volk hat sich eingerichtet in einer Mentalität des affektiven Faschismus, vertreten durch Machthaber, die fadenscheinige Lösungen „zum Volkes Wohl“ anbieten und aus dessen Empörung unbarmherzig verteidigte Grenzen wachsen lassen. Abschottung erfolgt territorial und ideologisch. Ist „das Fremde“ tatsächlich so gefährlich wie die staatliche Propaganda zur Wahrung der inneren Sicherheit annehmen lässt?

Produktion von c.t.201, siehe Freie Theater

Repertoire 2017/18

TXT after 2 a.m. Autor: Silvia Werner Regie: Silvia Werner Premiere: November 2017 Koproduktion 16/9 productions und studiobühneköln „The loneliness thing is overdone“ – Edward Hopper 2 a.m.: Tinder wurde erfolgreich durchgespielt, Netflix ist Ödland. Die Augen brennen. In einem wirren Traum streiten sich Präsident Trump und Sultan Erdogan um eine Coke. Zero. Natürlich. Ground Zero – point of no return? Herzen schlagen schneller, Schüsse fallen. Weg, bloß weg hier, raus in die Nacht. Einer von vieren, ein „Nachtschwärmer”. TXT after 2 a.m. ist eine nächtliche Momentaufnahme zwischen dem Anfang und dem Ende der neuen Welt. Es untersucht, was uns noch bewegt. Und es geht der Frage nach, warum wir eigentlich die besten Gespräche oft um zwei Uhr nachts führen.

Titus Regie:

Tim Mrosek

Produktion von c.t.201, siehe Freie Theater

Keep the wolf from the door Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer, Oleg Zhukov Dezember 2017 Schauspiel Leipzig, FFT Düsseldorf und

Ein norwegischer Schriftsteller reist nach Albanien. Dort will er einen berühmten englischen Arzt begleiten, der zwei Patienten nach seinem neuen Verfahren am Gehirn operieren wird. Die Patienten sind

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Private Theater

Regie: Premiere: Koproduktion subbotnik, studiobühneköln


Theater am Dom

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Theater am Dom

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Leitung: Inge Durek, Oliver Durek, Barbara Heinersdorff, René Heinersdorff Anschrift: Glockengasse 11, 50667 Köln Telefon: 0221 2580153 Fax: 0221 2580156 Website: www.theateramdom.de E-mail: info@theateramdom.de Kasse:

Mo. – Fr.: 10.00 – 20.00 Uhr, Sa.: 11.00 – 20.00 Uhr, sonntags und feiertags eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Parken:

Parkhaus „Opernpassage“

KVB:

Linien 3, 4, 5, 16, 18 bis Haltestelle Appellhofplatz

Gastronomie: 1. Pausentheke (Angabe der Getränkewünsche vor der Vorstellung möglich) 2. Restaurants in der näheren Umgebung

Premieren 2017/18 Wir sind die Neuen Autor: Theateradaption der erfolgreichen Filmkomödie von Ralf Westhoff Premiere: September 2017 mit Joachim H. Luger, Simone Rethel, Lutz Reichert, Katarina Schmidt, Florian Gierlichs, Julie Stark Die Mieten in den Städten steigen, die Renten sind nicht die größten und die Verwandten nicht die nettesten. Die rettende Idee liegt nah: Johannes, Eddie und Anna beschließen kurz vor dem Rentenalter ihre alte Studenten – Wohngemeinschaft wieder aufleben zu lassen. Noch dazu, wo sie eine Wohnung gefunden haben, in der es noch eine echte Studenten – WG gibt. Junge Leute, die Partys feiern und gerne Musik hören, die bereit sind, mal zu helfen, wenn was hakt, das wär es doch. Doch kaum eingezogen, stellen die drei fest, dass die Studenten WG über ihnen alles andere als lustig ist. Drei sehr disziplinierte Studenten unter extremen Lernstress, sind Opfer einer neuen Zeit. Kein Wunder also, dass die beiden Gemeinschaften heftig aufeinander prallen, so sehr, dass es bald auch innerhalb der feindlichen Lager kriselt. Bevor es zum absoluten Chaos kommt, bieten sich allerdings Lösungen an, die alle überraschen. Ein freches, äußerst lustiges und lehrreiches Generationen – Gefecht.

Funny Money Autor: Ray Cooney Premiere: November 2017 mit Simone Pfennig, Stephan Schleberger u.a.

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Harry Schmitz verwechselt in der U-Bahn seine Aktentasche mit der eines Fremden und ist plötzlich Besitzer von 735.000 Pfund. Sofort erwacht in Harry kriminelle Energie. Er plant, mit seiner Frau Deutschland und damit all seine angehäuften Nöte umgehend zu verlassen, was sich allerdings als immer schwieriger erweist, weil mehr und mehr Freunde auftauchen. Auch zwei Polizisten interessieren sich plötzlich intensiv für Harry, die sich dabei zwar als ausgesprochen bestechlich zeigen, bis allerdings der eigentliche Inhaber des Geldes tot im Rhein gefunden und anhand der Papiere in seinem Aktenkoffer als Harry Schmitz identifiziert wird. Als dann noch ein mysteriöser Herr vom Syndikat vor dem Haus auftaucht, ist das Chaos perfekt. Eine typische Cooney – Farce aus der Feder des Mannes, der auch „Außer Kontrolle“, „Taxi-Taxi“, „Mrs. Markham“ und viele andere Straßenfeger schrieb. Ketten der Liebe Autor: Premiere: mit Tom Gerhardt u.a.

Tom Gerhardt und Franz Krause Februar 2018

Der Trottel-Terminator MATHIAS BOMMES ist wieder da, nachdem er bei uns in „DINNER FÜR SPINNER“ einen Amoklauf der Tollpatschigkeit hingelegt hat. Sein neues Opfer ist der Deutsch-RockStar ANDY ROTH dessen Kuschelsongs die Fans zu Tränen rühren – in Wirklichkeit aber ist er eine unausstehliche und zutiefst egoistische Diva. Super-Fan Mathias Bommes kann sein Glück kaum fassen: Er hat ein Fan-Treffen mit Andy Roth gewonnen – zwei Stunden vor dem ersten Konzert seiner neuen Tour! Das Treffen hat Bommes akribisch vorbereitet. Mit schrecklichen Folgen. Die beiden treffen sich in Andys Garderobe und aus den fünf geplanten Minuten werden zwei Stunden blanker Horror, der den ganzen Auftritt zu sprengen droht. Nicht nur, dass Bommes Andy mit einem „wunderschönen Geschenk“ erst mal komplett ausschaltet – er schleppt auch noch den Super-Gau in die Garderobe: Das bildhübsche, blutjunge und völlig durchgeknallte Groupie Jessy. Dieses Chaos kriegt auch der zu Hilfe gerufene Hausmeister Krause nicht in den Griff, der die Probleme wie gewohnt verschlimmert…

Honig im Kopf Autor: von Florian Battermann und René Heinersdorff nach dem gleichnamigen Film von Til Schweiger und Hilly Martinek Regie: René Heinersdorff Premiere: Mai 2018 Co-Produktion mit dem Schlossparktheater in Berlin und der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig mit Achim Wolff, Karsten Speck, Astrid Kohrs, Anne Bendenbender Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Sie liebt ihn über alles. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe, zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig – die Stadt, in der er einst so glücklich war ...und es beginnt eine aufregende Reise durch halb Europa und schnell wird klar, dass Zuneigung, Beweglichkeit und Spaß keine schlechte Medizin sind...


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Sofa mit Kissen PRADO und Anrichte EVERYWHERE. Design: Christian Werner. Stehleuchte LUMIÈRE NOIRE. Design: Philippe Nigro. Katalog: www.ligne-roset.de www.facebook.com/lignerosetDE

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Theater am Sachsenring

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Theater am Sachsenring

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Leitung: Joe Knipp Anschrift: Sachsenring 3, 50677 Köln Telefon: 0221 315015 Fax: 0221 2054619 Website: www.theater-am-sachsenring.de E-mail: theater.am.sachsenring@t-online.de

ben, aber den Falschen. Alle wollen irgendwo hin und bleiben doch zum Tee. Wenn ein Schuss fällt, dann hinter der Bühne. „Die Möwe“ erzählt von der Einsamkeit, der Kunst und der Liebe. Für Treplev erweist sich die Kunst zur Gestaltung einer glücklichen Existenz als ebenso untauglich wie die Liebe.

Repertoire 2017/18 100 Jahre DADA – Duchamps / Ball / Hennings Autor: Regie: Lustschiffer

Hannelore Honnen Joe Knipp 

Kasse:

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn, Karten ebenso über alle Vorverkaufsstellen und Köln Ticket zu erhalten

Parken:

Es ist möglich, am Karolingerring und am Sachsenring zu parken

KVB:

Linien 15, 16, 106, 132, 133 bis Haltestelle Chlodwigplatz

Es ist der Abend des 23. Juni 1916 in einem kleinen Café in der Spiegelgasse 1 in Zürich. Hugo Ball steigt in ein selbst gebasteltes Kostüm, lässt sich im Dunkeln auf die winzige Bretterbühne des Cafés heben und lehrt die Welt, was DADA ist: „Dada ist eine neue Kunstrichtung. Das kann man daran erkennen, dass bisher niemand etwas davon wusste und morgen ganz Zürich davon reden wird....“

Gastronomie:

1. Hauseigener Getränkeausschank 2. vielseitiges Angebot in der Umgebung

Ab Jetzt

Premieren 2017/18 Die Käfer – Das rote Album Autor: Regie: Premiere:

Joe Knipp & Albrecht Zummach Joe Knipp September 2017

Wer kennt sie nicht, die Songs der Gruppe „Die Käfer“ („Zuckerlos schwarz“, „7 Meere“, „Manchmal“)? Sie alle sind zu finden auf der CD des berühmten Trios, die als „Das rote Album“ berühmt geworden ist. Ihren Namen verdankt die CD dem Titelcover: Bandname in roter Schrift auf rotem Grund. Das Album spiegelt das Lebensgefühl jener Tage zwischen Revolte und Rückzug ins Private, zwischen melancholischen Texten und absurden Bildern. Die Songs von Paula McCarthy, Joanne Lemon und Georgina Harris. Die Songs entführen mit ihren musikalischen Kontrasten, Widersprüchen und unterschiedlichen Stilrichtungen in den Kosmos der Band, von der die Presse schrieb: „Scharfschützen im romantischen Gewand“. Die Möwe Autor: Fassung, Regie und Inszenierung: Premiere:

Anton Tschechow Joe Knipp Februar 2018

Sommer. Müßiggang. Ein Landsitz. Ein Autor wird bewundert. Heute würde man ihn prominent nennen. Die Mutter, Schauspielerin alten Schlages, sehnt sich nach den alten, guten Zeiten. Ihr Sohn versucht sich an experimentellem Theater, die Gäste sind belustigt. Alle reden über alles, über den neusten Schrei im Theater, Geld und Erfolg und das Leben in Moskau. Man sehnt sich und versteckt sich. Alle lie-

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Autor: Regie: Komödie

Alan Ayckbourn Joe Knipp

Nahe Zukunft, ein Vorort in London. Draußen haben die „Töchter der Finsternis“ die Herrschaft übernommen. Drinnen, abgeschottet, versucht Jerome, Komponist elektronischer Musik, seine kreative Blockade zu überwinden. Jerome lebt mit einem weiblichen Roboter zusammen, ursprünglich zur Verwendung als Kindermädchen konstruiert. Aber es gibt kein Kind mehr. Im Kampf um das Sorgerecht für seine Tochter muss Jerome eine gut funktionierende Beziehung präsentieren. Also engagiert er eine Schauspielerin. Mit der Eifersucht seines Roboters aber hat er nicht gerechnet...

Die Befristeten Autor: Regie:

Elias Canetti Joe Knipp

Der Mensch kennt sein Sterbedatum. Somit kann er sich seine Lebenszeit sinnvoll einteilen. Erst diese Sicherheit gibt echte Freiheit. So sagt der „Kontrakt“. Aber selbst in dieser schönen Zukunftswelt, in der es keinen plötzlichen Tod und keine Kriege mehr gibt, versuchen Zweifler, den Glauben an die neue Ordnung zu zerstören. Ein Mann namens Fünfzig (die Namen entsprechen dem Sterbealter) wehrt sich und löst eine Revolution aus, die zum Ziel hat, zur gegenwärtigen Welt, also zur Ungewissheit des Todestages zurückzukehren. Ein gefährlicher Weg.


Bram Stoker / Sabine Dissel  Joe Knipp 

Der größte Vampir aller Zeiten ist im Theater angekommen. Es beginnt, wie immer, ganz harmlos. Der junge Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist auf Wunsch des Grafen Dracula nach Siebenbürgen, um in London für ihn den Kauf eines Hauses und die Überfahrt dorthin zu regeln. Harker bemerkt nach ein paar Tagen, dass der Graf kein Spiegelbild hat und beim Anblick von Blut seltsam reagiert... Die Presse: „Da geht es um Wahn und Wirklichkeit, Eros und Thanatos...“ Gibt‘s ein Leben über 40? Autor: Regie: Komödie

Thomas Reis Joe Knipp

Die Gäste kommen pünktlich, bis zehn liegen die Themen noch oberhalb der Gürtellinie, dann sinkt das Interesse, es geht nur noch um Sex, es wird ohnehin viel von früher geredet. Aus Hausbesetzern sind Hausbesitzer geworden. Der Nachwuchs ist mit seinem Handy verwachsen und die Mutter zeigt sich erstaunt, dass die Bedeutung des Topfschlagens immer stärker in den Hintergrund rückt. Eine Groteske über die heitere Vergeblichkeit des Strebens.

Leitung: Heinz Simon Keller Anschrift: Kleingedankstr. 6, 50677 Köln Telefon: 0221 318059 Fax: 0221 314110 Website: www.theater-der-keller.de E-mail: tickets@theater-der-keller.de info@theater-der-keller.de Kasse:

Di. – Sa.: 19.00 – 22.00 Uhr So.: 17.00 Uhr – 20.00 Uhr

Parken:

Freies Parken rund ums Theater ab 18.00 Uhr

KVB:

Linien 15, 16 bis Haltestelle Ulrepforte

Gastronomie:

1. Getränkeausschank im Theater 2. Reichhaltiges Angebot in der Umgebung

Premieren 2017/18

Der Gott des Gemetzels Autor: Regie:

THEATER DER KELLER

Yasmina Reza  Joe Knipp 

Der elfjährige Ferdinand hat den gleichaltrigen Bruno in der Schule mit einem Stock verprügelt. Die Eltern kommen zusammen, um sich friedvoll zu einigen. Doch die Diskussion wird ständig durch Alain unterbrochen, da er berufliche Anrufe auf sein Handy erhält und lautstark versucht, einen Pharmazie-Skandal seines Unternehmens in den Griff zu bekommen. Schließlich bricht die dünne Schicht bürgerlicher Kultiviertheit. „Ein Festschmaus für Augen und Ohren.“ (A. Pisu)

Kafkas Welten Autor: nach Franz Kafka Regie: Joe Knipp  Die Verwandlung / In der Strafkolonie Gregor Samsa ist wütend. Weil seine Familie ihn morgens aus dem Bett zur Arbeit scheuchen will. Weil er sich einsam und ausgenutzt fühlt. Und weil niemand merkt, dass er sich nicht dem Alltag stellen kann, weil er im Begriff ist, zu einem riesigen braunen Ungeziefer zu mutieren. Im Stück sind Textteile aus der „Verwandlung“ mit solchen aus der Erzählung „In der Strafkolonie“ zu einem furiosen Solo verknüpft.

Unterwerfung Autor: Michel Houellebecq Regie: Heinz Simon Keller Premiere: September 2017 In einer Fassung für das THEATER DER KELLER

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Autor: Regie:

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Es ist vielleicht der umstrittenste Roman des letzten Jahres: „Unterwerfung“ handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen zum Verhältnis von Orient und Okzident, von Judentum, Islam und Christentum – Fragen, die heute so relevant sind wie nie. GoncourtPreisträger Michel Houellebecq präsentiert sich als furchtloser Gesellschaftsdenker, der die bestimmenden Spannungsverhältnisse unserer Epoche mit großer Ernsthaftigkeit – und zugleich mit virtuoser Ironie – ausdeutet.

Bilqiss Autor: nach einer Erzählung von Saphia Azzeddine Regie: Ulrike Janssen Premiere: September 2017 Koproduktion mit dem theaterblackbox köln Was passiert, wenn anstelle des Imams plötzlich eine Frau die Muslime zum Morgengebet ruft? Die junge Bilqiss wagt es – und soll für diese Grenzüberschreitung gesteinigt werden. Doch mit ihrem Mut, ihrer Schönheit und ihrer Unbeugsamkeit gelingt es Bilqiss, den Richter in ihren Bann zu ziehen. So zögert sie Tag für Tag das Urteil und ihren Tod heraus.

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Private Theater

Dracula


THEATER DER KELLER

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Katzelmacher

Clockwork Orange

Autor: nach Rainer Werner Fassbinder Regie: Nils Daniel Finck Premiere: Oktober 2017 Abschlussklasse der Schauspielschule der Keller

Autor: Regie: Premiere:

Marie gehört zu Erich. Paul schläft mit Helga. Peter lässt sich von Elisabeth aushalten. Rosy treibt es für Geld mit Franz. Im Hinterhof, in der Kneipe, auf dem Kinderspielplatz, in ihren Wohnungen treffen sie sich, einzeln, paarweise, die ganze Gruppe, und tauschen ihre Meinungen aus, werden aggressiv, öden sich an. Erst als Ali, ein Araber, in ihre Welt einbricht und mit seinem „Nix verstehn“ Xenophobie, Potenzneid, Aggression dem Fremden gegenüber, kurz: das faschistoide Syndrom auslöst, werden die Männer munter, raffen sich auf und schlagen ihn zusammen. „Eine Ordnung muss wieder her.“

Anthony Burgesse Charlotte Sprenger Januar 2018

Alex ist Anführer einer Londoner Jugendbande und begeisterter Beethoven-Fan. Seine Gang lebt in einem trostlosen Vorort und benutzt eine eigenwillige Sprache, einen von russischen Brocken durchsetzten Slang. Ihr Leben dreht sich um Schlägereien mit anderen Gangs, Raubüberfälle und Vergewaltigungen. Alex’ Eltern kriegen ihn nicht in den Griff, denn er hat keinerlei Respekt vor ihnen. Aber auch Alex’ Freunde sind mit ihrem Anführer nicht mehr zufrieden. Bei einem ihrer Raubzüge lassen sie ihn im Stich und die Polizei nimmt ihn fest. Wegen Mordes wird er zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, bekommt aber eine letzte Chance: Ein neuartiges Experiment soll ihn zu einem guten Bürger umerziehen.

Zeit der Kannibalen Theater frei 2018 Autor: Johannes Narber Regie: Heinz Simon Keller Premiere: November 2017 Eine schwarze Komödie über Kapitalismus

Premiere: Januar 2018 Eine Talkshow zum Auszug des THEATER DER KELLER Monatlich mit einem Prominenten der Stadt

Öllers und Niederländer haben alles im Griff. Seit sechs Jahren touren die erfolgreichen Unternehmensberater durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Ihr Ziel scheint nah: endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden! Als sie erfahren, dass ihr Teamkollege Hellinger den ersehnten Karriereschritt gemacht hat, liegen die Nerven blank. Denn „up or out“ ist das Prinzip. Dass Hellinger sich bald aus ungeklärten Gründen aus dem Bürofenster stürzt, hilft ihnen auch nicht weiter. Ausgerechnet die junge, ehrgeizige Bianca rückt für ihn nach. Öllers und Niederländer sind genervt, Sarkasmus macht sich breit, Neurosen brechen aus.

Seit 62 Jahren gibt es das THEATER DER KELLER in Köln. Jetzt endlich kommt sie: die Gentrifzierung! Der Eigentümer wertet sein Haus in der Kleingedankstraße auf – das Theater muss raus. Wir unterstützen die dringend notwendige Bereitstellung von hochwertigem Wohn- und Gewerberaum in Köln. Deswegen gleich zu Beginn mit unserer Show: Theater frei 2018! Mit dieser Show wollen wir zur Gentrifzierung des Hauses in der Kleingedankstraße beitragen. Jeden Monat testen wir einen prominenten Kandidaten für eine Wohngemeinschaft, die am Ende der letzten Spielzeit 2017/18 das Haus besetzen und somit aufwerten wird. Natürlich müssen die Kandidaten geeignete Qualitäten und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Stadt als Beute Autor: Sandra Reitmayer u.a. Regie: Sandra Reitmayer Premiere: März 2018 Ein Projekt zur Gentrifizierung der Städte

Theatergemeinde KÖLN Ihr Weg zur Kultur

Abo 012 „Kleine Bühnen“: Die Auswahl der Kölner Theater ist groß. Wir stellen für Sie die schönsten Inszenierungen zusammen und senden Ihnen die Karten automatisch zu. Wir Das Himbeerreich Foto: Meyer Originals

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haben sie alle!

„Ein Theater verliert nach 44 Jahren seine Spielstätte.“ „Warum?“ „Wem gehört die Stadt?“ Neoliberale Marktmechanismen toben sich in Deutschlands Städten aus, die Gentrifizierung schreitet voran. Durch die Kombination politischer Ignoranz, professioneller Gier und menschlicher Ohnmacht werden die letzten bezahlbaren Wohnräume vernichtet und in teure Eigenheime verwandelt. Ein Skandal in allen großen Städten. Hässliche Schmuddelecken mit einkommensschwachen Bewohnern mitten in der Stadt: „Das ist in 50 Jahren komplett erledigt.“, meint ein Immobilienmakler. Die Zukunft hat begonnen.


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Theater im Bauturm

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Theater im Bauturm

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Freies Schauspiel Köln Leitung: Laurenz Leky (Theaterleitung) Bernd Schlenkrich (Geschäftsführung) Dr. René Michaelsen (Dramaturgie) Anschrift: Aachener Straße 24-26, 50674 Köln Telefon: 0221 524242 (Reservierung) 0221 9514 43-1 Fax: 0221 951443-8 Website: www.theater-im-bauturm.de E-mail: info@theater-im-bauturm.de Kasse: Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Kartenvorverkauf täglich 16.00 – 20.00 Uhr in der Volksbühne am Rudolfplatz Parken:

Tiefgarage des „Hotel Cologne“ oder im Parkhaus Maastrichter Straße

Don Quijote Autor: Regie: Premiere:

Miguel de Cervantes Saveedra Kieran Joel November 2017

Seit seiner Erstveröffentlichung in den Jahren 1605 und 1615 ist Cervantes‘ zweiteiliger Mammutroman ein unverzichtbarer Text, an den jede Generation neue Fragen formuliert. Dies ist überhaupt nur möglich, da im Sinnreichen Junker Don Quijote von der Mancha ein Problem verhandelt wird, das für Kunst zu jeder Zeit entscheidend ist: ihr prekäres Verhältnis zur Realität. Cervantes thematisiert das Täuschungspotential jedweder Kunst aber nicht nur durch die Traumwelt seines Protagonisten, in der Windmühlen zu bösen Riesen werden können, sondern er attackiert auch die Illusionsstruktur seines eigenen Romans, zu dessen eifrigsten Lesern Don Quijote und Sancho Pansa selbst gehören.

EUREXIT Autor und Regie: Kostas Papakostopoulos Premiere: November 2017 Nach Agammenon von Aischylos Produktion des Deutsch Griechischen Theaters, siehe Freie Theater

KVB: Linien 1, 7, 12, 15, 136, 146 bis Haltestelle Rudolfplatz Mama Türkei Gastronomie:

Café Bauturm im Haus Regie: Premiere: Stückentwicklung

Premieren 2017/18 Ich bin die Herr, mein Gott! Regie: Kieran Joel Premiere: September 2017 Ein Abend über Trude Herr Bewundert viel und viel gescholten: Auf kaum eine Person der jüngeren Kölner Stadtgeschichte trifft Goethes berühmtes Wort wohl so zu wie auf Trude Herr. Zunächst als kritische Büttenrednerin im Nachkriegskarneval gefeiert, kam sie schon bald nur noch schwer vom Stereotyp der korpulenten Ulknudel los. Im Theater im Vringsveedel erfand sie das Volkstheater neu – doch für viele Kölner war diese Erfindung zu drastisch und zu ordinär. Als zweiter unorthodoxer Heimatabend nach „Petermann!“ beleuchtet „Ich bin die Herr, mein Gott!“ das Werk der Dramatikerin, Diseuse und Schriftstellerin Trude Herr, dessen subversive Sprengkraft womöglich noch erst entdeckt werden muss.

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Tim Hebborn März 2018

In einem vielstimmigen Projekt wollen wir den Versuch unternehmen, der Pluralität türkischer Biographien in Deutschland auf die Spur zu kommen und gerade die seltener in den Fokus gerückten Geschichten zu präsentieren. Denn eins ist klar: Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklung in der Türkei ist derzeit auch das türkische Leben in Deutschland massiven Veränderungen unterworfen. Wie stellt sich die Krise der Demokratie, die wir derzeit überall in Europa beobachten können, aus deutsch-türkischer Perspektive dar?

Das hündische Herz Autor: Regie: Premiere:

Michael Bulgakow Kathrin Mayr Mai 2018

Moskau im Winter 1924/25: Im Zuge einer waghalsigen Operation werden dem Hund Lumpi Hirn und Hoden eines gerade verstorbenen Menschens implantiert. Das Experiment allerdings hat Folgen, die der auf Verjüngungsoperationen spezialisierte Arzt Professor Preobrashenski nicht absehen konnte: Mit der Menschwerdung von Genosse Lumpikow hält auf einmal der Klassenkampf Einzug in die mondäne Wohnung des Professors. Bulgakows Text ist oft als Satire auf Lenins Programm der Neuen Ökonomischen Politik und das in ihr enthaltene Ideal des „neuen sowjetischen Menschen“ verstanden worden.


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Theater im Bauturm

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Repertoire 2017/18

ohnehin längst poröse Sittenkorsett ihrer Umgebung zum Bersten und überführt die Figuren, so viel Wagner und Nietzsche sie auch zitieren, als Geißeln ihrer unterdrückten Lüste. Nur Theobald Maske bleibt unerschüttert und weiß die Hysterie seiner Umgebung mit fataler Bauernschläue für sich zu nutzen...

Foxi, Jussuf, Edeltraud Autor: Regie:

Von und mit Markus John Catharina Fillers

Kunst

Markus John spielt drei Menschen aus Köln, deren Lebensgeschichte er sich in persönlichen Interviews erschlossen hat: den Taxifahrer Foxi, den Museumswächter Jussuf und die Witwe Edeltraud. Das ebenso komische wie bewegende Solo über die Kraft des Zuhörens, mit dem Markus John in der Spielzeit 2012/13 am Kölner Schauspielhaus und anschließend in Hamburg große Erfolge feierte, ist nun endlich wieder in der Stadt zu sehen, die seinen Nährboden darstellt.

Frau Müller muss weg Autor: Regie:

Lutz Hübner, unter Mitarbeit von Sarah Nemitz Heinz Simon Keller

Die Leistungen der Kinder im letzten Grundschuljahr haben sich dramatisch verschlechtert, die gymnasiale Laufbahn ist gefährdet. Doch alles andere als das Gymnasium bedeutet für den Elternrat Versagen, schließlich scheint der Weg in eine erfolgreiche Zukunft bedroht. Eine entschlossene Intervention ist unvermeidlich: Die Lehrerin Frau Müller muss weg. So wird der Elternabend in der trügerischen Idylle des Klassenzimmers zum Schlachtfeld.

Die Hose Autor: Regie: Komödie

Carl Sternheim Thomas Ulrich

Theobald Maske ist zurück! Zuletzt vornehmlich als wilhelminische Kleinbürgerparodie in die Mottenkiste der deutschen Theatergeschichte verbannt, drängt es Sternheims Protagonist nun, da stramm rechte Demagogen überall in Europa wieder ein aufmerksames Publikum für ihre Angstvisionen finden, zurück auf die Bühne. „Die Hose“ ist ein Lustspiel im wahrsten Wortsinne: Der Umstand, dass Luise Maske in aller Öffentlichkeit die Hose rutscht, bringt das

Theatergemeinde KÖLN Ihr Weg zur Kultur

Freunde der Vielfalt wählen eines der „Querschnitt-Abos“. Sie erleben Veranstaltung quer durch die Kölner Kulturszene, für nahezu jeden Wochentag buchbar. Die Nachtigal Foto: Paul Leclaire

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Wir haben sie alle!

Autor: Regie:

Yasmina Reza Heinrich Cuipers, Gerhardt Haag, Axel Siefer

Serge, der Kunstliebhaber, hat sich für 50.000 Euro ein Bild gekauft, das bis auf kleinste Nuancen weiß ist. Marc findet diese Investition lächerlich und kann nicht glauben, dass der Freund dafür so viel Geld ausgegeben hat. Der gemeinsame Freund Yvan gerät zwischen die Fronten und versucht sich an einem Balanceakt, der auf höchste Missbilligung trifft.

Petermann! Eine kölsche Paranoia Regie: Stückentwicklung

Nina Gühlstorff

2015: Köln feiert einen Affen. 30 Jahre ist es her, dass der vereinsamte Schimpanse Petermann, der einst die größte Attraktion im Sitzungskarneval der 1950er Jahre darstellte, einen Fluchtversuch aus seinem Käfig im Kölner Zoo unternimmt und dabei Zoodirektor Gunter Nogge, den er als Alphatier unter den Menschen seiner Umgebung identifiziert, schwer verletzt. Woher rührt die Faszination der Kölner mit diesem offenbar mutwilligen Akt des Aufbegehrens einer geschundenen Kreatur? Und was sagt es über die Befindlichkeit der Stadt aus, dass ein rebellischer Affe bis zum heutigen Tag als Ikone für Harmoniebedürfnis und Protest gleichermaßen in Erinnerung gehalten wird?

Der Prozess Autor: Regie:

Franz Kafka Gerhard Roiß

Josef K. erwacht an seinem 30. Geburtstag und wird verhaftet. Er ist sich keiner Schuld bewusst und darf sich trotz seiner Festnahme frei bewegen und seiner Arbeit nachgehen. Vergeblich versucht er herauszufinden, weshalb er angeklagt wurde. Je mehr er es zu verstehen versucht, desto mehr verwickelt er sich in ein Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirungen.


Der siebte Kontinent ist ein gigantischer Strudel aus treibendem Plastikmüll unter der Wasseroberfläche des Pazifik, der die Flächengröße Indiens längst überschritten hat. Das Material, das jeder braucht, aber niemand mag, schlägt nun als monströse Insel aus treibendem Abfall auf seine ehemaligen Nutzer zurück. Jan-Christoph Gockel und sein Team begeben sich gemeinsam auf die Reise zu dem beunruhigenden Reich aus Plastik. Unterwegs begegnen sie Betroffenen der globalen Müllindustrie ebenso wie einsamen Idealisten, die sich von der Größe des „siebten Kontinents“ nicht abschrecken lassen und dem modernen Leviathan den Kampf angesagt haben.

Ukulele Jam Autor: Regie:

Leitung: Volker Lippmann Anschrift: Dagobertstraße 32, 50668 Köln Telefon: 0221 4600911 Website: www.theater-tiefrot.de E-mail: info@theater-tiefrot.de Kasse:

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Parken:

Im Parkhaus Breslauer Platz (24 Std)

KVB:

Linien 5, 12, 15, 16, 18, 134, 148 bis Haltestelle Ebertplatz

Gastronomie:

Vielseitiges Angebot in der Umgebung

Alen Meskovic Dorothea Schröder

Als Beitrag zur Situation von Geflüchteten in Deutschland wirft dieser Abend den Blick zurück in die jüngere Geschichte und versucht aus der Distanz von zwei Jahrzehnten heraus einen Aspekt zu thematisieren, der in der akuten Notsituation oft außerhalb der Aufmerksamkeit liegt: Wie gehen Menschen mit den langfristigen Folgen einer Flucht um? Wie richten sie sich in der neuen Umgebung ein? Was lassen sie für immer zurück und was finden sie wieder? Die Dramatisierung des Romans von Alen Meskovic, dem „Salinger der Vertriebenen“, eröffnet aber auch noch eine andere Perspektive: Ist der unbedingte Wille zu Leben, Genuss und Unbeschwertheit durch den Krieg zu vernichten oder gehört er zu den unversehrbaren Grundkonstanten des Menschen?

Weihnachtsfeier. Ein Betriebsunfall Autor:

Theater Tiefrot

Bernd Schlenkrich, Laurenz Leky und René Michaelsen

Jedes Jahr im Dezember muss sie dringend noch in den ohnehin schon vollen Terminkalender eingeplant werden: die Betriebsweihnachtsfeier. Kaum eine Institution ist im deutschen Arbeitsleben derart stark verankert, ganz gleich ob im Finanzamt, beim Start-Up-Unternehmen oder im Travestie-Lokal. Der hehre Wunsch, den Kolleginnen und Kollegen einmal jenseits der im Dienst gepflegten Hierarchien zu begegnen, offenbart in der konkreten Umsetzung jedoch oft genug allerlei unerwartete Schwierigkeiten.

Premieren 2017/18

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Regie: Jan-Christoph Gockel Reise zur größten Mülldeponie der Erde – Stückentwicklung

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Die Dreigroschenoper Autor: Komponist: Regie: Premiere:

Bertholt Brecht Kurt Weill Volker Lippmann September 2017

Peachum wird „Bettlerkönig“ genannt, weil er die Bettler in London kontrolliert, ihnen die Plätze zuteilt und sie so ausstattet, dass sie Mitleid erregen. Der Ganove Mackie Messer erpresst wiederum die Bettler und verlangt Schutzgeld von ihnen. Außerdem plant er seine Hochzeit mit Peachums Tochter. Um das Paar auseinanderzubringen und die auf Mackie Messer ausgesetzte Kopfprämie zu kassieren, wollen die Eltern den Gesuchten an die Polizei verraten. Polly versucht, sie davon abzuhalten, indem sie auf die Freundschaft ihres Mannes mit dem Polizeipräsidenten hinweist. Mackie Messers Flucht beginnt...

Glückliche Tage Autor: Regie: Premiere:

Samuel Beckett Volker Lippmann September 2017

In dieser Tragikkomödie steckt Winnie, eine etwa 50jährige gut erhaltene Blondine, bis über die Hüfte in einem Erdhügel. Sie erinnert sich zurück, lässt ihr Leben Revue passieren und bildet sich in der Absurdität ihrer Lage noch einmal ein, glückliche Tage zu erleben. Im Zyklus solch apokalyptischer Szenarien zeigt „Glückliche Tage“ das menschliche Ableben im „vorletzten Stadium der Auflösung“. Heute gehört „Glückliche Tage“ neben „Warten auf Godot“ und „Endspiel“ zu Becketts meistgespielten Stücken.

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Private Theater

Der siebte Kontinent


Theater Tiefrot

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Sünder Autor: Regie: Premiere:

Der Kontrabaß Joshua Sobol Volker Lippmann Oktober 2017

Groß ist die Furcht vor dem religiösen Regime des namenlosen Staates, der die Professorin Layla wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt hat. Und so sitzt sie in einem Erdloch, während ihr deutlich jüngerer Liebhaber nur den Schauplatz für die Steinigung vorbereiten muss. Dennoch bereut sie nichts, geht im Gespräch mit ihm die schönsten Erinnerungen ihrer gemeinsamen Zeit durch, blüht noch ein letztes Mal auf.

Autor: Regie:

„Das Instrument ist nicht gerade handlich, der Kontrabass ist mehr, wie soll ich sagen, ein Hindernis als ein Instrument. Das können Sie nicht tragen, das müssen Sie schleppen... Ich hatte mal einen Onkel, der war ständig krank und hat sich ständig beklagt, dass keiner sich um ihn kümmert, so ist der Kontrabass.“

Romeo und Julia Autor:

Repertoire 2017/18 Don Camillo und Peppone Autor: Regie:

Gerold Theobalt Volker Lippmann

Altbekannt und heißgeliebt: die turbulente Geschichte um den streitbaren Priester Don Camillo und seinen besten Feind, den kommunistischen Bürgermeister Peppone, der seinen Sohn auf den Namen Lenin taufen lassen will. Ein ununterbrochener Siegeszug auf deutschsprachigen Bühnen.

Dinner for one – killer for five Autor: Gerold Theobalt Regie: Volker Lippmann Der 90. Geburtstag und was wirklich geschah Wer kennt ihn nicht, den Sylvesterdauerbrenner und berühmtesten Fernseh-Sketch aller Zeiten? Gerolt Theobalt hat daraus eine umwerfende Komödie gemacht: Was ist auf dem englischen Landsitz Rosen Manor eigentlich passiert, als Miss Sophie noch jung und knackig war? Wie sind die Herren, mit denen sie später ihren berüchtigten 90. Geburtstag feiern wird (bei dem ihr altgedienter Butler James dann alle Geburtstagsgäste spielen muss), ums Leben gekommen? Die Namen der vier Herren am Tisch kennt man doch noch – Sir Toby, Admiral von Schneider, Mister Pommeroy und Mr. Winterbottom. Aber warum „Killer for five“? Gab es noch einen fünften Herren? Wenn ja, wurde er vielleicht das fünfte Opfer? Und schon sind wir mittendrin in einer herrlich verrückten, schwarzhumorigen, „englischen“ Komödie.

Faust I Autor: Regie:

Johann Wolfgang von Goethe Volker Lippmann

Der Gelehrte Faust verzweifelt an der Möglichkeit des menschlichen Erkenntnisvermögens, da ihm die Wissenschaften keine Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Daseins zu geben vermögen. Er verkauft seine Seele an den Teufel und schließt einen Pakt mit diesem.

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Patrick Süskind Hansgünther Heyme

William Shakespeare

Die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören und unter unglücklichen Umständen durch Selbstmord zu Tode kommen. Romeo und Julia gelten als das berühmteste Liebespaar in der Weltliteratur.

Warten auf Godot Autor: Regie:

Samuel Beckett Wolfram Zimmermann

Irgendwo an einer Landstraße warten Estragon und Wladimir auf einen Unbekannten namens Godot. Den Grund der Verabredung erinnern sie nicht; sie wissen auch nicht, ob und wann Godot kommen wird… Dieses Jahrhundertstück des irischen Nobelpreisträgers Samuel Beckett ist ein Stück über die Zeit, über den Widerspruch zwischen Veränderung und Statik und über die Suche nach der Existenz des Menschen.

Wer hat Angst vor Virginia Woolf...? Autor: Regie:

Edward Albee Volker Lippmann

„Albees Stück ist das böseste, garstigste, schrecklichste Theaterstück. Aber solche Kritik bleibt nur die halbe Wahrheit, wenn man nicht ergänzt: es ist auch das aufrichtigste, lauteste, wunderbarste. Das seien Aushängeschilder, die einander verdecken? Ja. So ist das Stück. Widerlich und faszinierend. Schockierend und läuternd“. R. Michaelis


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Freie Theater

Freie Theater

Freie Theater

ANALOGTHEATER

movingtheatre.de

Leitung: Daniel Schüßler Telefon: 0177 4699515 Website: www.analogtheater.de E-mail: mail@analogtheater.de Spielort: studiobühneköln

Leitung: Achim Conrad Telefon: 0177 2366926 Website: www.movingtheatre.de E-mail: info@movingtheatre.de Spielorte: Freies Werkstatt Theater Artheater

c.t. 201 Freies Theater Köln e.V.

neuesschauspielkoeln

Leitung: Manuel Moser Telefon: 0221 94339281 Website: www.ct201.de E-mail: info@ct201.de Spielorte: studiobühneköln Orangerie Theater im Volksgarten COMEDIA Theater

Leitung: Stefan Krause Telefon: 01525 38 61 555 Website: www.neuesschauspielkoeln.de E-mail: kontakt@neues-schauspiel-koeln.de Spielorte: Orangerie Theater im Volksgarten Bühne der Kulturen

Deutsch-Griechisches Theater

Theater Blickwechsel

Leitung: Kostas Papakostopoulos Telefon: 0221 421283 Website: www.dgt-koeln.de E-mail: info@dgt-koeln.de Spielort: Theater im Bauturm

Leitung: Iris Schleuss Telefon: 0221 210069 Website: www.faszenario.de E-mail: irisschleuss@web.de Spielort: Freies Werkstatt Theater

Emanuele Soavi incompany

wehrtheater

Leitung: Emanuele Soavi Website: www.emanuelesoavi.de E-mail: info@emanuelesoavi.de Spielorte: St. Gertrud Kirche Artheater

Leitung: Andrea Bleikamp Website: www.wehrtheater.de E-mail: info@wehrtheater.de Spielort: Freies Werkstatt Theater

Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln Telefon: 0221 9854520 Website: www.freihandelszone.org E-mail: info@freihandelszone.org Ensembles: 1. ATONAL.THEATER www.atonaltheater.de 2. Futur3 / www.futur-drei.de 3. Mouvoir / www.mouvoir.de 4. theater-51grad.com / www.theater-51grad.com Spielort: 1. Alte Feuerwache

theater monteure Leitung: Andrea Lucas Joachim von der Heiden Telefon: 02241 8791179 0177 669 47 08 Website: www.theater-monteure.de E-mail: bureau@theater-monteure.de Spielort: Bürgerhaus Stollwerck

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Theater 1000 Hertz Leitung: Christina Vayhinger Website: www.theater1000hertz.de E-mail: info@theater1000hertz.de Spielorte: Orangerie Theater im Volksgarten u.a.


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ANALOGTHEATER

Freie Theater

Premieren 2017/18 Nur Utopien sind noch realistisch! Regie: Daniel Schüßler Premiere: September 2017 Eine Koproduktion von ANALOG und studiobühneköln Der Satz von Oskar Negt meint, dass Utopien die Handlungsquelle von Veränderung sind. Utopien beginnen da, wo wir sie formulieren. Rosi hat einen Traum – Finnland. Rosi ist fast blind und gehbehindert, was sie nicht daran hinderte, mit Anfang 60 für zwei Jahre an den Polarkreis zu ziehen. Jetzt – 10 Jahre später – bleibt diese Sehnsucht nach einer anderen Welt. Mit der Protagonistin Rosi geht das Ensemble auf die Reise. Sie gibt uns Einblicke in ihr bewegtes Leben, mit allen Abgründen, die die Utopie eines bestmöglichen Lebens unmöglich machen. Durch die Hindernisse, die Rosi diesen Traum versperren, begegnen wir auch den gesellschaftlichen Utopien, die angegangen werden müssen. Wie können Rosi und wir Handelnde werden?

c.t.201 Freies Theater Köln e.V.

Premieren 2017/18 Feierei // Was ist Was wert? Autor: Manuel Moser und Ensemble Regie: Manuel Moser Premiere: November 2017 25 Jahre, 12 Monate, 10 Abende c.t.201 produziert seit 25 Jahren Theater in Köln. Und wir feiern das dort, wo wir uns am besten auskennen: auf der Bühne. Jeweils ein Mitglied von c.t.201 entscheidet sich für eine Kooperation mit einem anderen Künstler oder einer Gruppe aus Köln. In zwei Tagen wird ein spontaner, aktueller und einzigartiger Abend erarbeitet, der auch nur einmal aufgeführt wird. Von September 2017 bis Juni 2018 entstehen so 10 einzigartige Arbeiten unter dem Spielzeitmotto, das sich c.t.201 für seine Jubiläumsspielzeit gegeben hat: „was ist was wert?“.

Repertoire 2017/18 Krabat Autor: Regie: Spielort: ab 10 Jahren

Otfried Preußler Carina Eberle    COMEDIA Theater     

Krabat zieht bettelnd durch die Welt und stößt dabei auf die dunkle Mühle im Koselbruch. Dort wird nicht nur Korn gemahlen, sondern auch schwarze Magie gelehrt! Dazu wird bedingungsloser Gehorsam gefordert. Als Krabats Freund Tonda verschwindet steht die Zeit still. Krabat muss eine Entscheidung treffen ... Die Zuschauer/innen begeben sich mit Krabat auf eine Reise in eine Welt voller Macht und Abhängigkeiten. Es geht um Verantwortung und Stärke. Darf ich alles, nur weil ich es kann?

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Titus Autor: nach William Shakespeare Regie: Tim Mrosek Spielort: ORANGERIE Theater im Volksgarten und studiobühneköln Koproduktion mit ORANGERIE Theater im Volksgarten, studiobühneköln, Theaterakademie Köln und c.t.201 Unter Shakespeares Meisterwerken sucht man Titus Andronicus vergeblich. Dennoch zeigen sich auf dem Seziertisch des Barden die großen Themen unserer Zeit: Ausgrenzung, Rassismus, Gewalt, Betrug, Machtgier, Erosion gewohnter Ordnung. Eine Theaterperformance, in der die Themen und Figuren des Titus mit eigener Formsprache musikalisch, bewegend und radikal auf zeitgenössisch akute Phänome prallen.

Deutsch-Griechisches Theater

Premieren 2017/18 EUREXIT Autor: Kostas Papakostopoulos Regie: Kostas Papakostopoulos Premiere: November 2017 nach Agammenon von Aischylos Inspiriert von Aischylos’ „Agamemnon“ sucht das DGT in „EUREXIT“ die Auseinandersetzung mit der aktuellen Krise der Wertegemeinschaft Europa. Es gibt ihn noch, den Chor der überzeugten Europäerinnen: Aus Sorge um den Bestand des europäischen Projekts machen sie sich auf eine Reise dorthin, wo alles begann, zur Agora von Athen. Dort glauben sie, den Schlüssel für Europas Zukunft zu finden. Doch auf ihrem Weg liegen unerwartete Begegnungen, schmerzliche Erinnerungen und Phantasien, die ihre Überzeugungen in diesem tragisch-komischen Stück auf die Probe stellen. In Zeiten, in denen in Europa die politischen Fliehkräfte zunehmen, begeben wir uns zum Epizentrum der europäischen Idee. Liegen dort noch Gründe, es weiter miteinander zu versuchen?

Emanuele Soavi incompany

Premieren 2017/18 RELICS Lecture-Performance Autor: Emanuele Soavi Regie: Emanuele Soavi Premiere: September 2017 Spielort: St. Gertrud Kirche Zwischen Vermittlung und künstlerischer Präsentation gewährt dieser besondere Abend spannende Einblicke in das große Musik-Tanz-Projekt RELICS, der dritten Zusammenarbeit der Duisburger Philharmoniker mit dem Kölner Tanzlabel Emanuele Soavi incompany. Emotional, performativ, sinnlich macht sich RELICS auf die Suche nach neuen Klangwelten zwischen Barock und Elektronik und nach interaktivem Leben zwischen Live-Musik und Tanz. Ein Live-act mit 8 TänzerInnen, Instrumentalsolisten und DJ steht im Zentrum dieser Begegnung von Künstlern und Publikum.


Freie Theater

Repertoire 2017/18 PAN//remastered Autor: Emanuele Soavi Regie: Emanuele Soavi, Stefan Bohne, Achim Conrad Spielort: Artheater Eine Club-Version des erfolgreichen Solos von und mit Emanuele Soavi, Stefan Bohne und Wolfgang Voigt Diese offene Sessionversion lässt das Stück von 2011, für das Emanuele Soavi den Kölner Darstellerpreis erhielt, und den Entertainer und Terroristen PAN, der aus heutiger Sicht wohl gegenwärtigsten und widersprüchlichsten mythologischen Figur, in neuem Licht und neuer Dunkelheit erstehen: PAN zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Götter, hier in der Achse zwischen 2 DJs.

Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln A.TONAL.THEATER

Premieren 2017/18

sie so die Annäherung an das vermeintlich Fremde. Ein spielerischer Platz-Wechsel wird zum emotionalen Perspektiv-Wechsel. ICH und DU tauschen die Plätze – WIR entsteht.

morgen weiß ich, was zu tun ist Autor: Andrea Lucas und Ensemble Regie: Andrea Lucas Premiere: Oktober 2017 Tanz. Theater. Frauen. Generationen. Für Mädchen und Jungen ab 13 Jahren und Familien Vier Frauen, vier unterschiedliche Lebensrealitäten, ein Familientreffen – banale wie reale Konflikte, Diskussionen, Beschimpfungen und Schadenfreude kreisen alle um die entscheidenden Fragen: Wie muss/kann die Frau „von heute“ leben? Vier Darstellerinnen zwischen 10 und 80 – 2 professionellen Tänzerinnen und 2 Laien – laden in einem spannungsgeladenen und vielseitigen Geflecht dazu ein Vorurteile gegenüber dem Frau-Sein zu überprüfen. Unterschiedliche Frauenbilder werden aufgezeigt, aufgebrochen und rekonstruiert. Zickenalarm, feministische Revolte,vorpubertäres Verhalten gepaart mit Selbstbestimmungsparolen, mütterlicher Fürsorge und Moralapostel-sein – ein wohldosierter Mix als Garant für eine alles andere als langweilige Familienfeier!

Heimat 4.0 ... Chor der Generationen Autor: Victor Klemperer, Jörg Fürst & Ensemble Regie: Jörg Fürst Premiere: Januar 2018 Spielort: Alte Feuerwache Ein Theaterprojekt über den Heimatbegriff Alle Altersgruppen ab 14 Jahren „Worte können sein wie winzige Arsendosen: Sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung da.“ (Victor Klemperer) In Zeiten von Globalisierung, Social Media und digitaler (Arbeits) Welt ist „Heimat“ für uns zu einem brüchigen Gefühl geworden. Und: Kaum ein anderer Begriff wird mit jeder neuen Generation auf seine Bedeutung hin befragt und neu definiert. Kaum ein anderer Begriff ist in so hohem Maße der Gefahr ausgesetzt durch die sprachliche Agitation der Populisten vereinnahmt und diskreditiert zu werden. Ziel des Theaterabends ist es – generationsübergreifend – eine Diskussion über den Heimatbegriff anzuregen.

mannsbilder (Arbeitstitel) Autor: Joachim von der Heiden und Ensemble Regie: Joachim von der Heiden Premiere: Juni 2018 Performance. Musik. Männlichkeit. Für Menschen von 10-14 Jahren und Familien „mannsbilder (AT)“ ist eine autobiografisch geprägte Performance, in der drei sehr unterschiedliche Männer zu einer Reise ins Herz der Männlichkeit einladen. Ein Bildender Künstler, ein Performer und ein Musiker nutzen ihre künstlerischen Werkzeuge, um ein Bild männlicher Heimat zu entwerfen und ein Kaleidoskop humorvoller, verzweifelter, suchender Bilder zu entwerfen, die den Blick über Klischees hinaus hin zum persönlichen Erfahren weiten. Damit wollen wir insbesondere Jungen Mut machen, Ihren Weg zum Mann-Sein zu finden und sie auffordern, dass sie die Männlichkeit der Zukunft gestalten können.

theater monteure

Repertoire 2017/18

Premieren 2017/18

krims krams

raus bist du noch lange nicht

Autor: Karoline von Lüdinghausen, Joachim von der Heiden Regie: Joachim von der Heiden Theater. Klang. Dada. Für Kinder von 2 bis 6 Jahren & Familien, Dauer: 35 Minuten

Autor: Karoline von Lüdinghausen, Joachim von der Heiden Regie: Joachim von der Heiden Premiere: September 2017 Theater. Spiel. Begegnung. Für Kinder von 5-10 Jahren und Familien In einer Raum-Bühne sitzen die Zuschauer von vier Seiten um die zentrale Spielfläche herum. Die Performer loten Klischees und Vorurteile aus, spielen mit Körper-Bildern und Körper-Haltungen und hinterfragen spielerisch die Vielzahl der sozialen Rollen, die Kinder aus ihrem Alltag wieder erkennen. Mit viel Neugierde und Witz suchen

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„krims krams“ ist ein Solo für die musikalisch und tänzerisch ausgebildete Darstellerin Karoline von Lüdinghausen. Begleitet wird ihr Spiel von Joachim von der Heiden mit Klängen und Musik. Wie die Ballerina auf einer Spieluhr beginnt sie ihr Spiel. Kreiselnd schrauben sich ihre Ideen, Fragen und Geschichten empor, sprudeln förmlich über. Und so wie sie ihre Geschichten formt, zeigt sie, dass unsere Welt formbar ist und eben nicht uniform sein muss.


Lenz

Autor: Ensemble Regie: Britta Lieberknecht, Andrea Lucas Tanz. Theater. Integration. Für Kinder von 2 bis 6 Jahren & Familien, Dauer: 40 Minuten

Autor: Dramatisierung: Regie: Spielort:

„mit dir zusammen“ ist die Geschichte einer Freundschaft von zwei Menschen, die sehr unterschiedlich sind und nicht einmal dieselbe Sprache sprechen. Eine Tänzerin und eine Spielerin nutzen den emotionalen Klangausdruck von Fantasiesprachen, verständigen sich mit Händen und Füßen, mit Tanz und Gesang – und erzählen davon, wie man über Grenzen hinweg den Weg zueinander finden kann. Ein temperament- und humorvolles Stück, das unabhängig von der Sprachkompetenz die Kinder erreicht.

Die Erzählung „Lenz“ von Georg Büchner (1813 - 1837) ist eine grandiose Studie über den wirren und luziden Geisteszustand des genialischen Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 - 1792), dessen Werke ihrer Zeit weit voraus waren. Büchners Erzählung sowie Material aus Lenzs dramatischen Werken, seinen Briefen, seiner Lyrik und Prosa bilden das Fundament der Dramatisierung von Thomas Hupfer, die einen modernen Menschen zeigt, zwischen Überforderung und Kreativität, Selbstüberschätzung und Selbstaufgabe, Empathie und Einsamkeit, mit all seinen Sehnsüchten nach Freiheit, Liebe und Unabhängigkeit.

nach Georg Büchner Thomas Hupfer Ensemble Freies Werkstatt Theater

Freie Theater

mit dir zusammen

punkt punkt komma strich

Am Anfang ist alles weiß. Dann ein schwarzer Punkt... ein Strich... Linien, die sich krümmen. Ganz allmählich geben sie Räumen, Tieren und Gestalten ihre Form: Welten entstehen. Ich sehe was und das ist... – ein Spiel mit Bildern und ein Blick hinter das Papier eines Malers. „punkt punkt komma strich“ funktioniert wie eine Wundertüte: Es weckt die Neugier und bringt die Phantasie der jungen Theaterbesucher in Bewegung. „Schön einfach, einfach schön“ – schrieben die Westfälischen Nachrichten.

movingtheatre.de

Repertoire 2017/18 20 Jahre Du Bist Meine Mutter! Autor: Joop Admiraal Regie: Bernd Sass Spielort: Freies Werkstatt Theater Eine Jubiläumsvorstellung Die erfolgreiche Theaterproduktion zum Thema Alzheimer und Demenz mit Achim Conrad in der Doppelrolle von Mutter und Sohn feiert 2017 ihr 20-jähriges Jubiläum in Köln. Ein zeitlos schönes, bestürzend komisches Stück Theater über die Schrecken und Absonderlichkeiten des Alters, das Mit- und Gegeneinander von Jung und Alt und überhaupt das Leben, die Liebe...

Der Kissenmann Autor: Martin McDonagh Regie: Andreas Robertz Spielort: Artheater Artheater und movingtheatre.de Martin Mcdonagh entwirft mit grimmigem Humor eine tiefschwarze Kriminalkomödie über die Kraft des Geschichtenerzählens. Die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion zerfließen, und so gelingt ihm ein atemberaubend spannendes Schauspiel über die Wechselwirkung von Kunst und Leben.

neuesschauspielkoeln

Premieren 2017/18 Sherlock Holmes – Der Hund von Baskerville Autor: Arthur Conan Doyle Bearbeitung: Jürgen Clemens Regie: Stefan Krause Premiere: Dezember 2017 Spielort: Bühne der Kulturen Lesung – Das Advent Event 2017 Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein mysteriöser Todesfall, der sich in der unheimlichen Moorlandschaft von Dartmoor zugetragen hat. Eine unheilvolle Sage über eine monströse Bestie, dubiose Gestalten und skurrile Bewohner tragen ihr übriges bei, um Holmes und Watson am eigenen Verstand zweifeln zu lassen. Stecken übersinnliche Kräfte hinter den Vorkommnissen oder menschliche Habgier? Das Ensemble von neuesschauspielkoeln hat sich daran gemacht, aus dem Roman eine eigene Hörspiel-Fassung zu erstellen und diese als LIVE-Erlebnis auf die Bühne zu bringen. Für die Generation der „Kassettenkinder“ und Hörspiel-Fans wird ein atmosphärischer Abend mit viel Grusel, detektivischem Scharfsinn und der nötigen Prise Humor bereitet.

Repertoire 2017/18 Gefährliche Liebschaften Autor: Choderlos de Laclos / Hanno Dinger Regie: Stefan Krause Spielort: Orangerie-Theater im Volksgarten Dagegen bin ich machtlos! Die Geschichte um Liebe, Verrat, Kränkung und Rache in den oberen Rängen der Gesellschaft in und um Paris spielt am Vorabend der Französischen Revolution. Als Reigen eines sich immer wiederholenden Spiels der Geschlechter ist das Buch Choderlos de Laclos‘ in die Weltliteratur eingegangen; im 20. Jahrhundert wurde es fürs Sprechtheater adaptiert und mehrmals verfilmt. „Einige der handelnden Personen sind in der Tat so sittenlos und verderbt, dass sie unmöglich in unserm Jahrhundert gelebt haben können, in diesem unsern Jahrhundert der Philosophie und Aufklärung, die alle Männer, wie man weiß, so ehrenhaft und alle Frauen so bescheiden und sittsam gemacht haben.“

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Freie Theater

Autor: Joachim von der Heiden Regie: Joachim von der Heiden Kunst. Spiel. Welt. Bild. Für Kinder von 3 - 8 Jahren & Familien


Freie Theater

Der Tod und das Mädchen Autor: Regie: Spielort:

Philipp Sonntag nach Friedrich Schiller Stefan Krause Bühne der Kulturen

Die Geschichte von Paulina Salas und ihrer unbewältigten Vergangenheit, die sie gern ans Licht bringen möchte. Vor Jahren wurde sie zerbrochen, als sie von Soldaten verschleppt, verhaftet und in der Haft gefoltert und vergewaltigt wurde. Obwohl sie ein normales bürgerliches Leben an der Seite ihres Ehemannes Gerardo führt, lässt ihr unbewältigtes Trauma ihr keine Ruhe.

Theater Blickwechsel

Repertoire 2017/18 Nulli und Priesemut Gibt es eigentlich Brummer, die nach Möhren schmecken? Autor: Regie: ab 4 Jahren

Nach dem Kinderbuch von M. Sodtke Bernd Berger

Der Hase Nulli und der Frosch Priesemut sind die dicksten Freunde. Den ganzen Tag spielen und lachen sie zusammen, hören zusammen Musik und essen zusammen. Eines Tages stellen sie fest, dass Priesemut noch niemals die Lieblingsspeise von Nulli probiert hat, nämlich saftige, knackige Möhren. Aber auch Nulli hat noch nie von den „dicken Brummern“ gekostet, die Priesemut so gerne mag. Wird dem einen die Lieblingsspeise des anderen schmecken?

Nulli und Priesemut Wer baut denn hier `nen falschen Schneemann? Autor: Nach dem Kinderbuch von M. Sodtke Regie: Gisela Nohl Koproduktion Theater Blickwechsel & FWT / ab 4 Jahren Wie sieht ein richtiger Schneemann aus? Hase Nulli und Frosch Priesemut haben davon ganz genaue, aber leider völlig unterschiedliche Vorstellungen. Wer von beiden Recht hat, soll Oma Bär entscheiden. In liebevoll gestalteter Kulisse entführen Iris Schleuss und Günter Ottemeier wieder in die Welt der beiden Kinderlieblinge Nulli und Priesemut.

ter begeistert. Die BabyBühne eröffnet Eltern und ihren Kindern die Möglichkeit, Kunst in einen adäquaten Raum zu erleben.

Maxi sagt NEIN! Autor: Andrea Bleikamp Regie: Andrea Bleikamp Ein trotziger Theaterspaß für Kinder ab 2 Jahren wehrli-theater/Andrea Bleikamp Anziehen, Zähne putzen, Haare kämmen. Ich will das gelbe Blümchenkleid, sonst gar nichts! Jeden Morgen das Gleiche. Dabei will Maxi doch einfach nur selber bestimmen wann es losgeht. Wenn nur ihre Eltern nicht so drängeln würden. Tick-Tack geht die Uhr im Rhythmus der Musik und bald ist alles ein fröhlicher Wirbel aus Kleidern, Trotz und Überredungskünsten. Ein Stück über die morgendlichen Nöte und Versteckmöglichkeiten beim Verlassen des Hauses. Ein Spielspaß mit Live-Musik und Kleiderwechsel.

THEATER 1000 HERTZ

Premieren 2017/18 Der Kriegsherr Autor: Regie: Coaching: Premiere: Spielort:

„Der Krieg ist der Vater aller Dinge“ (Heraklit) „War – uh – yeah – what is it good for – absolutely nothing“ (Edwin Starr) In einem Parforce-Ritt durch die Weltgeschichte befragt THEATER 1000 HERTZ einige der größten Kriegsherren nach ihren Motiven – die Bühne betreten u.a. Alexander der Große, Napoleon Bonaparte und Katharina II. von Russland. Doch heutige Kriege werden längst nicht mehr nur mit Waffengewalt geführt. Wie sehen diese Kriege aus und – wird der Mensch eines Tages dazu imstande sein, seine Kriegslust zu überwinden und zu einem friedlichen Miteinander zu finden? Machen Sie sich mit uns auf die Suche nach möglichen Antworten.

Repertoire 2017/18

wehrtheater

Der See

Repertoire 2017/18

Autor: Regie: Spielort:

BabyBühne Autor: Andrea Bleikamp Regie: Andrea Bleikamp Koproduktion wehrli-theater/andrea bleikamp & FWT Für Babys von 0-14 Monaten und ihre Eltern Eine Feder, die kitzelt, eine Seifenblase, die zu Boden sinkt, funkelndes Licht, das den Raum in weiche Schatten taucht: für Babys ist die Welt voller Wunder! Babys sind kleine Entdecker, Forscher, die sich ihre Umwelt mit allen Sinnen spielerisch aneignen. Hier werden die Allerjüngsten und ihre Eltern mit kindgerechter Kunst für das Thea-

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Christina Vayhinger Christina Vayhinger Heidrun Grote April 2018 Orangerie-Theater im Volksgarten

Christina Vayhinger Christina Vayhinger N.N.

Der Aralsee – einst der viertgrößte Binnensee der Welt – hat innerhalb weniger Jahrzehnte 90 % seines Volumens verloren. Das daraus entstandene ökologische Desaster gilt als eine der größten Umweltkatastrophen der Welt. THEATER 1000 HERTZ lässt den See selbst erzählen. Er beobachtet, wie der Mensch immer stärker in seine Umgebung eingreift und sie letztlich zerstört. Und er erzählt die anrührende Geschichte von Raya, Aziza, Lusya und Inabat, deren Schicksal eng mit dem seinen verknüpft ist.


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Konzerte

Spielzeit 2017 / 18 Theater I Konzerte I Museen 17/18 I 78


Leitung: Stefan Raue (Intendant des Deutschlandradios) Anschrift: Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Raderberggürtel 40, 50968 Köln Telefon: 0221 345-0 Fax: 0221 345-4802 Website: www.dradio.de E-mail: presse@dradio.de Kasse:

Datum: Solisten:

05. Dezember 2017, 20.00 Uhr Agnès Clément, Harfe Doric String Quartet

Claude Debussy Danse sacrée et danse profane Henriette Renié Légende après „Les Elfes“ de Leconte de lisle Toshio Hosokawa Landscape II Joseph Haydn Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Es-Dur op. 64 Nr. 6 André Caplet Le Masque de la Mort Rouge. Conte Fantastique

90 Minuten vor Konzertbeginn

KVB: Ab Dom/HBF fährt die Buslinie 132 bis Haltestelle Bonner Str./Gürtel und die Linie 133 bis Brühler Str./Gürtel. Von dort aus erreichen Sie in wenigen Minuten das Funkhaus. Gastronomie:

22

3. Raderbergkonzert

Pausen-Catering

Raderbergkonzerte

4. Raderbergkonzert Datum: Solisten:

Deutschlandfunk Konzerte

Deutschlandfunk Konzerte

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30. Januar 2018, 20.00 Uhr Rolston String Quartet

Ludwig van Beethoven Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello D-Dur op. 18 Nr. 3 Zosha di Castri Streichquartett Nr. 1 Robert Schumann Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello A-Dur op. 41 Nr. 3

5. Raderbergkonzert 1. Raderbergkonzert Datum: Solisten:

17. Oktober 2017, 20.00 Uhr Arod Quartett

Wolfgang Amadeus Mozart Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello d-Moll KV 421 Benjamin Attahir Streichquartett Nr. 1 Felix Mendelssohn Bartholdy Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 4 e-Moll op. 44 Nr. 2

2. Raderbergkonzert Datum: Solist:

Datum: Solisten:

27. Februar 2018, 20.00 Uhr Alissa Margulis, Violine Sebastian Klinger, Violoncello Marianna Shiriyan, Klavie Johannes Fischer, Schlagzeug Domenico Melchiorre, Schlagzeug

Antonín Dvořák Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 4 e-Moll op. 90 Johannes Fischer DmitriRemix für Schlagzeug-Duo Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141 – in der Bearbeitung für Klaviertrio und Schlagzeug-Duo von Viktor Derevianko

07. November 2017, 20.00 Uhr Florian Noack, Klavier 6. Raderbergkonzert Datum: Solisten:

27. März 2018, 20.00 Uhr Ana Durlovski, Sopran Dino Imeri, Klavier

Lieder von Antonín Dvořák, Peter Iljitsch Tschaikowsky, Sergej Rachmaninow und diversen mazedonischen Komponisten

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Konzerte Köln

Frédéric Chopin Impromptu Nr. 1 op. 29; Nr. 2 op. 36, Nr. 3 op. 51 Nikolaj Medtner Drei fantastische Improvisationen op. 2 Sergej Rachmaninow Variationen über ein Thema von Frédéric Chopin op. 22 Sergej Ljapunow Aus „12 Etudes d‘execution transcendante“ op. 11 Nr. 7, 11 und 10


Forum Alte Musik

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Forum Alte Musik

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Leitung: Maria Spering Anschrift: musik + konzept.e.V. Maria Spering, Fridolinstr. 10, 50823 Köln Telefon: 0221 552558 Website: www.forum-alte-musik-koeln.de E-mail: spering@musik-in-koeln.de Spielorte:

Funkhaus Wallrafplatz, 50667 Köln Weitere Angaben siehe Konzerte des Westdeutschen Rundfunks!

Museum für Angewandte Kunst An der Rechtschule, 50667 Köln KVB: Linien 5, 16, 18 bis Dom/Hbf

Museum Schnütgen Cäcilienstraße 29 - 33, 50667 Köln KVB: Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, 18 bis Haltestelle Neumarkt

Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln Tel.: 0221 231310 KVB: Linien 1, 5, 7, 9 Haltestelle Heumarkt

Steven Harrold, Tenor / Stephen Charlesworth, Bariton

Motetten und weltliche Gesänge des 15. Jahrhunderts von Guillaume Dufay

„Weihnachten in Assisi“ Datum: 17. Dezember 2017, 17.00 Uhr Veranstaltungsort: Trinitatiskirche Orchester: L‘Arte del Mondo Dirigent: Werner Ehrhardt Solist: Stephanie Elliott, Sopran Vokalmusik aus dem Franziskanerkonvent in Assisi von Francesco Maria Benedetti, Nicola Antonio Porpora und Ferdinando Antonio Lazzaro sowie Instrumentalwerke von Arcangelo Corelli

„Von der Elbe an die Seine“ Datum: Veranstaltungsort: Solisten:

28. Januar 2018, 17.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Martin Sandhoff, Traversflöte / Emilio Percan, Violine / Hille Perl, Viola Da Gamba / Luca Quintavalle, Cembalo

Instrumentalmusik für exquisite Kammerbesetzungen von JeanMarie Leclair, Marin Marais und Georg Philipp Telemann

„Die neuen Waffen der Liebe“ „Nun freut euch!“ Datum: Veranstaltungsort: Orchester: Solist:

24. September 2017, 17.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Cölner Barockorchester Hannah Morrison, Sopran

Johann Sebastian Bach Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut“ BWV 199 Georg Philipp Telemann Kantate „Nun freut euch Gottes Kinder all“ TVWV 1:1167 Instrumentalmusik von Georg Muffat und Élisabeth Jacquet de La Guerre

„Bach bearbeitet“ Datum: Veranstaltungsort: Solist:

15. Oktober 2017, 17.00 Uhr Museum Schnütgen Christian Rieger, Cembalo

Musik von Johann Adam Reincken und Antonio Vivaldi in Tastenbearbeitungen Johann Sebastian Bachs; Musik von Johann Sebastian Bach in Bearbeitungen von Wilhelm Friedemann Bach und Christian Rieger

„Dufay-Spektakel“ Datum: 19. November 2017, 17.00 Uhr Veranstaltungsort: Trinitatiskirche Solisten: GOTHIC VOICES: Catherine King, Mezzosopran / Julian Podger, Tenor /

17/18 I 80

Datum: Veranstaltungsort: Solisten:

18. März 2018, 17.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Hannah Morrison, Sopran Lupe Larzabal, Alt Franz Vitzthum, Terry Wey, Countertenor Christian Dietz, Bass

Sebastián Durón Zarzuela „Las nuebas armas de amor“

„Eszterháza – Godesberg – Leipzig“ Datum: Veranstaltungsort: Quartett:

22. April 2018, 17.00 Uhr Museum für Angewandte Kunst Schupppanzigh Quartett: Anton Steck, Franc Polman, Violine Christian Goosses, Viola Werner Matzke,Violoncello

Streichquartette zwischen Klassik und Romantik von Joseph Haydn, Ferdinand Ries und Felix Mendelssohn Bartholdy

„Chants d‘Amour“ Datum: Veranstaltungsort: Orchester: Leitung und Solist: Solist:

27. Mai 2018, 17.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Les Talens Lyriques Christophe Rousset, Cembalo Julian Prégardien, Tenor

Arien, Solo-Motetten und – Kantaten im Umfeld des französischen Hofes von Michel Lambert, Louis-Nicolas Clérambault, François Couperin, Jean-Philippe Rameau u. a.


Spielort:

Kölner Philharmonie Angaben siehe KölnMusik!

Info:

Das Gürzenich-Orchester bietet bei jedem Sinfoniekonzert Einführungen an: So. 10.00 Uhr, Mo. + Di. 19.00 Uhr

Festkonzert zur Saisoneröffnung Datum: Dirigent: Solisten:

03. September 2017, 11.00 Uhr François-Xavier Roth Nathan Braude, Viola Edgar Moreau, Violoncello

Claude Debussy / Philippe Manoury „Rêve“ aus „Première suite d‘orchestre“ Robert Schumann Sinfonie Nr. 3 Es-Dur „Rheinische“ Richard Strauss „Don Quixote“ Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters

Datum: Dirigent: Solist:

01. Oktober 2017, 11.00 Uhr 02. und 03. Oktober 2017, 20.00 Uhr François-Xavier Roth Christian Tetzlaff, Violine

György Ligeti Konzert für Violine und Orchester 1990 / 92 Anton Bruckner nfonie Nr. 3 d-Moll „Wagner-Sinfonie“ 1. Fassung

500 Jahre Reformation Datum: Dirigent: Solisten: Chor:

Georg Friedrich Händel „Feuerwerksmusik“ Bernd Alois Zimmermann „Sinfonie in einem Satz“ Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 2 B-Dur „Lobgesang“

Datum: Leitung & Solist: Solist:

Sinfoniekonzerte

29. Oktober 2017, 11.00 Uhr 30. und 31. Oktober 2017, 20.00 Uhr Hartmut Haenchen Anna Lucia Richter, Sopran Esther Dierkes, Sopran Patrick Grahl, Tenor Chor des Bach-Vereins Köln

Thomas Neuhoff, Einstudierung Gürzenich-Chor Köln Christian Jeub, Einstudierung Kartäuserkantorei Köln Paul Krämer, Einstudierung Oratorienchor Köln Andreas Meisner, Einstudierung Vokalensemble Kölner Dom Eberhard Metternich, Einstudierung

24 Gürzenich-Orchester Köln

Leitung: François-Xavier Roth Anschrift: Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln Telefon: 0221 280282 Fax: 0221 22128 200 Website: www.guerzenich-orchester.de E-mail: kontakt@guerzenich-orchester.de

12. November 2017, 11.00 Uhr 13. und 14. November 2017, 20.00 Uhr Lahav Shani, Klavier Chen Reiss, Sopran

Felix Mendelssohn Bartholdy „Meeresstille und glückliche Fahrt“ Wolfgang Amadeus Mozart „Ch‘io mi scordi di te?“ – „Non temer, amato bene“ KV 505 für Sopran, obligates Klavier und Orchester Gustav Mahler Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Orchester mit Sopransolo

Datum: Dirigent: Solist:

10. Dezember 2017, 11.00 Uhr 11. und 12. Dezember 2017, 20.00 Uhr Karl-Heinz Steffens Nicola Benedetti, Violine

Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur Luigi Dallapiccola Variazioni für Orchester Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur

Datum: Dirigent: Solist:

07. Januar 2018, 11.00 Uhr 08. und 09. Januar 2018, 20.00 Uhr Thomas Sondergârd Alexander Melnikov, Klavier

Ludwig van Beethoven Ouvertüre zu „Egmont“ Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5 d-Moll

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Konzerte Köln

GürzenichOrchester Köln

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Gürzenich-Orchester Köln

24 Datum: Dirigent: Solist:

04. Februar 2018, 11.00 Uhr 05. und 06. Februar 2018, 20.00 Uhr François-Xavier Roth Benjamin Grosvenor, Klavier

Pierre Boulez „Livre“ für Streichorchester Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur Béla Bartók Konzert für Orchester

Datum: Dirigent: Solist:

18. Februar 2018, 11.00 Uhr 19. und 20. Februar 2018, 20.00 Uhr Nicholas Collon Nils Mönkemeyer, Viola

Claude Debussy „Prélude à l‘après-midi d‘un faune“ Béla Bartók Konzert für Viola und Orchester Richard Wagner „Vorspiel“ und „Isoldes Liebestod“ aus „Tristan und Isolde“ György Ligeti „Atmosphères“ Maurice Ravel „Daphnis et Chloé“ 2. Suite für Orchester

Datum: Dirigent: Solist:

11. März 2018, 11.00 Uhr 12. und 13. März 2018, 20.00 Uhr Pietari Inkinen Carolin Widmann, Violine

Einojuhani Rautavaara „In the Beginning“ 2016 Bohuslav Martinů Violinkonzert Nr. 2 g-Moll Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der Neuen Welt“

Datum: Dirigent: Solist: Chor:

30. März 2018, 18.00 Uhr Nicholas Collon Bejun Mehta, Countertenor ChorWerk Ruhr Sebastian Breuning, Einstudierung

Johann Sebastian Bach „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ BWV 12 „Widerstehe doch der Sünde“ BWV 54 „Es ist vollbracht“ BWV 245 Joseph Haydn „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ Auswahl. Fassung für Streichorchester Antonio Lotti „Crucifixus etiam pro nobis a 8 voci“

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James Macmillan „Seven Last Words from the Cross“ Kantate für gemischen Chor und Streicher

Datum: Dirigent: Solist:

15. April 2018, 11.00 Uhr 16. und 17. April 2018, 20.00 Uhr François-Xavier Roth Kirill Gerstein, Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonia Nr. 1 C-Dur für Streichorchester Ferruccio Busoni „Romanza e Scherzoso“ für Klavier und Orchester Arnold Schönberg Konzert für Klavier und Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“

Datum: Dirigent: Solist:

06. Mai 2018, 11.00 Uhr 07. und 08. Mai 2018, 20.00 Uhr François-Xavier Roth Tabea Zimmermann, Viola

Richard Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“: Vorspiel zum ersten Aufzug Vorspiel zu „Parsifal“ „Walkürenritt“ York Höller Neues Werk für Bratsche und Orchester 2018 Auftragswerk von „Acht Brücken – Musik für Köln“ in Zusammenarbeit mit Seoul Philharmonic Orchestra. Uraufführung Bernd Alois Zimmermann „Musique pour les soupers du Roi Ubu“ „Ballet noir“ in sieben Teilen und einem Einzug nach Alfred Jarry

Datum: Dirigent: Solist: Chor:

15. Mai 2018, 20.00 Uhr Paul Krämer Anna Herbst, Sopran Patrick Grahl, Tenor Matthias Hoffmann, Bass Kartäuserkantorei Köln

Igor Strawinsky „Psalmensinfonie“ für gemischten Chor und Orchester Bernd Alois Zimmermann „Lob der Torheit“ für Soli, Chor und kleines Orchester Francis Poulenc „Stabat Mater“ für Sopran, Chor und Orchester


17. Juni 2018, 11.00 Uhr 18. und 19. Juni 2018, 20.00 Uhr Dmitrij Kitajenko Anna Samuil, Sopran Dmyro Popov, Tenor Vladislav Sulimski, Bass-Bariton Tschechischer Philharmonischer Chor Brno / Petr Fiala, Einstudierung

Nikolaj Rimskij-Korsakow „Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitez und der Jungfrau Fevronija“ Suite in vier Bildern Sergej Taneev „Johannes von Damaskus“ Kantate für gemischten Chor und Orchester Sergej Rachmaninow „Die Glocken“ Poem für Soli, gemischten Chor und Orchester

Datum: Dirigent: Solist:

08. Juli 2018, 11.00 Uhr 09. und 10. Juli 2018, 20.00 Uhr François-Xavier Roth Emmanuel Pahud, Flöte

Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre h-Moll „Die Hebriden“ Philippe Manoury Konzert für Flöte und Orchester 2017-18 Uraufführung. Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters Köln Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll

18. November 2017, 15.00 Uhr Tino Plener, Klarinette Thomas Jedamzik, Fagott Simon de Klein, Trompete Andreas Jakobs, Horn Carsten Luz, Posaune Mio Kurihara, Klavier

Michail Glinka „Trio pathétique“ d-Moll für Klavier, Klarinette und Fagott Pierre Gabaye „Récréation“ für Trompete, Horn, Posaune und Klavier Jacques Castérède Sonatine für Trompete, Posaune und Klavier Karl Amadeus Hartmann Tanzsuite für Klarinette, Fagott, Trompete, Horn und Posaune

Datum: Solisten:

16. Dezember 2017, 15.00 Uhr Jana Andraschke, Violine Hae-Jin Lee, Violine Anna Isabel Fritz, Violine William Grigg, Violine Martina Horejsi-Kiefer, Viola Antje Kaufmann, Viola Gerhard Dierig, Viola Daniel Raabe, Violoncello Joachim Griesheimer, Violoncello Sylvia Borg-Bujanowski, Violoncello Henning Rasche, Kontrabass N.N., Cembalo

Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 Igor Strawinsky „Concerto en Ré“ für Streichorchester „Basler Concerto“ Felix Mendelssohn Bartholdy Oktett Es-Dur für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli

Kammerkonzerte

Datum: Solisten:

Datum: Solisten:

14. Oktober 2017, 15.00 Uhr Alja Velkaverh, Flöte Christiane Menke, Flöte David Johnson, Violine Daniel Dangendorf, Violine Hae-Jin Lee, Violine Ina Bichescu, Viola Annegret Klingel, Viola Bonian Tian, Violoncello Johannes Nauber, Violoncello Johannes Eßer, Kontrabass Luca Quintavalle, Cembalo

York Höller Streichquartett Nr. 2 Jacques Ibert Deux Interludes für Flöte, Violine und Cembalo Bohuslav Martinů Promenades für Flöte, Violine und Cembalo Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049

Datum: Solisten:

24. Februar 2018, 15.00 Uhr Alvaro Palmen, Viola Elisabeth Polyzoides, Violine Demetrius Polyzoides, Violine Daniel Raabe, Violoncello Janna Polyzoides, Klavier

York Höller „Tagträume“ Sieben Klanggedichte für Violine, Violoncello und Klavier Bernd Alois Zimmermann Trio für Violine, Viola und Violoncello Robert Schumann Quintett Es-Dur für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier

17/18 I 83

Konzerte Köln

Datum: Dirigent: Solist: Chor:

Gürzenich-Orchester Köln

24


Gürzenich-Orchester Köln / Kölner Kammerorchester

24 25

25

Datum: Solisten:

21. April 2018, 15.00 Uhr Alja Velkaverh, Flöte Priska Rauh, Flöte Nathan Braude, Viola Nathalie Streichardt, Sprecherin Amandine Duchenes, Celesta Saskia Kwast, Harfe Antonia Schreiber, Harfe

Claude Debussy Sonate en trio F-Dur für Flöte, Viola und Harfe „Deux Danses“ für Harfe und Streichquintett „Syrinx“ für Flöte solo Claude Debussy / Pierre Boulez „Chansons de Bilitis“ Musik zur szenischen Rezitation von zwölf Gedichten für Sprecher, zwei Flöten, zwei Harfen und Celesta

Kölner Kammerorchester

Leitung: Christoph Poppen Anschrift: Schlossstr. 2, 50321 Brühl Telefon: 02232 9442212 Fax: 02232 9442215 Website: www.koelner-kammerorchester.de E-mail: info@koelner-kammerorchester.de Spielort:

Kölner Philharmonie Angaben siehe KölnMusik!

Die Jahreszeiten Datum: Solisten:

09. Juni 2018, 15.00 Uhr Andreas Jakobs, Horn Simon de Klein, Trompete Bruno Feldkircher, Trompete Aaron Außenhofer-Stilz, Posaune Jan Böhme, Posaune Carsten Luz, Posaune Stefan Kühndorf, Tuba Alexander Schubert, Schlagzeug

Anthony Plog Trio für Trompete, Horn und Posaune Victor Ewald Quintett Nr. 1 für zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba Francis Poulenc Sonate für Horn, Trompete und Posaune Anton Bruckner Aequale c-Moll für drei Posaunen WAB 114 Aequale c-Moll für drei Posaunen WAB 149 Andrea Falconieri Passacalle Daniel Schnyder Duo Concertante für Tenor- und Bassposaune Leonard Bernstein „Dance Suite“ für Blechbläserquintett und optionales Schlagzeug

Theatergemeinde KÖLN Ihr Weg zur Kultur

Erleben Sie große Kompositionen unter Kölns neuem GMD François-Xavier Roth! Mit Abo 021„Gürzenich-Orchester am Montag“ und Abo 022 „Gürzenich-Orchester am Dienstag“ verpassen Sie kein Konzert mehr. Wir François-Xavier Roth Foto: Marco Borggreve

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Datum: Dirigent: Solisten: Chor:

07. Oktober 2017, 20.00 Uhr Christoph Poppen Christina Landshamer, Sopran Michael Nagy, Bariton Vokalensemble Kölner Dom Eberhard Metternicht, Einstudierung

Joseph Haydn „Die Jahreszeiten“ Hob. XXI:3 Oratorium in vier Teilen für Soli, Chor und Orchester

Einerseits, andererseits Datum: Dirigent: Solisten:

11. November 2017, 20.00 Uhr Christoph Poppen Veronika Eberle, Violine Edicson Ruiz, Kontrabass

Ludwig van Beethoven Ouvertüre c-Moll op. 62 „Corolian“ Joseph Haydn Violinkonzert G-Dur Hob VIIa:4 Giovanni Bottesini Doppelkonzert „Gran duo concertant“ für Violine, Kontrabass und Orchester Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Bald ist Weihnachten... Datum: Leitung & Solist: Solist:

02. Dezember 2017, 20.00 Uhr Raphael Christ Marceau Lefèvre, Fagott

Antonio Vivaldi Konzert für Streicher g-Moll RV 156 Fagottkonzert B-Dur RV 501 „La notte“ Triosonate d-Moll RV 63 „La Follia“ Die vier Jahreszeiten „Le quattro stagioni“


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Kölner Kammerorchester / KölnMusik Konzerte

25 26

Mit Bach ins neue Jahr Datum: Leitung & Solist: Solisten:

13. Januar 2018, 20.00 Uhr José Maria Blumenschein, Violine Tom Owen, Oboe Oren Shevlin, Violoncello

Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051 Johann Christian Bach Sinfonie g-Moll op. 6,6 C12 Johann Sebastian Bach Doppelkonzert für Violine und Oboe d-Moll BWV 1060 Carl Philipp Emanuel Bach Sinfonie Es-Dur Wq.170 Johann Sebastian Bach Ouvertüre Nr. 1 C-Dur BWV 1066

Ein Haydn Spaß Datum: Dirigent: Solisten:

17. Februar 2018, 20.00 Uhr Jan Willem de Vriend Sally Silver, Sopran Marina Zyatkova, Sopran Fabio Trümpy, Tenor Piotr Micinski, Bass Eva Buchmann, Regie

Joseph Haydn „La Speziale – Der Apotheker“ Hob. XXVIII:3 Halbszenische Aufführung in drei Akten

Matthäuspassion Datum: Dirigent: Solisten: Chor:

31. März 2018, 16.00 Uhr Christoph Poppen Marcus UIlmann, Evangelist Benjamin Appl, Bariton/Christus Elisabeth Breuer, Sopran Marie Henriette Reinhold, Alt Stuart Jackson, Tenor Ludwig Mittelhammer, Bass Knaben des Kölner Domchores Vokalensemble Kölner Dom Eberhard Metternich, Einstudierung

Johann Sebastian Bach Matthäuspassion BWV 244

Märchenhaft Datum: Dirigent: Solist:

01. Juni 2018, 20.00 Uhr Christoph Poppen Clara-Jumi Kang, Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre F-Dur op. 32 „Die schöne Melusine“ Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 Joseph Haydn Sinfonie B-Dur Hob. I:102

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KölnMusik Konzerte

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Leitung: Louwrens Langevoort Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH Anschrift: Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln Telefon: 0221 204080 Fax: 0221 204082-22 Website: www.koelner-philharmonie.de E-mail: feedback@koelnmusik.de Kasse: Philharmonie-Hotline Tel. 280280 KölnMusik Ticket, Roncalliplatz, 50667 Köln (direkt neben dem Kölner Dom) KölnMusik Event in der Mayerschen Buchhandlung, Neumarkt-Galerie, 50667 Köln Abendkasse eineinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn Parken:

Philharmonieparkhaus (für Konzertbesucher Euro 2,50)

KVB:

Linien 5, 12, 16, 18 sowie S-Bahnen S6, S11, S12, alle Nahverkehrszüge und die Busse 132, 170, 250, 260 und 978 bis Dom/Hauptbahnhof

Gastronomie:

Hauseigener Getränkeausschank, vielseitiges Angebot in näherer Umgebung

Konzerte 2017 / 18 (Auswahl)

Datum: 03. September 2017, 18.00 Uhr Orchester: Orchestra of the Lucerne Festival Academy Dirigent: Matthias Pintscher Solist: Jay Campbell, Violoncello Claude Debussy Khamma L 125 (1911 - 12) Légende dansée für Orchester Luca Francesconi Neues Werk (2017) für Violoncello und Orchester Deutsche Erstaufführung Béla Bartók A fábol faragott királyfi (Der holzgeschnitzte Prinz) Sz 60 op. 13 (1914 - 17) Tanzspiel in einem Akt. Libretto von Béla Balázs


06. September 2017, 20.00 Uhr Musica Saeculorum Philipp von Steinaecker Mahan Esfahani, Cembalo Alec Frank-Gemmill, Horn

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur KV 338 (1780) Joseph Haydn Konzert für Cembalo und Orchester D-Dur Hob. XVIII:11 (vor 1784) Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 417 (1783) Sinfonie D-Dur KV 504 (1786) „Prager Sinfonie“

Datum: Orchester: Solist: Ensemble:

08. September 2017, 20.00 Uhr Strauss Festival Orchester Wien Kristóf Baráti, Violine Trio Catch Boglárka Pecze, Klarinetten Eva Boesch, Violoncello Sun-Young Nam, Klavier

Thomas Adès Court Studies from The Tempest (2005) für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier Alexander von Zemlinsky Trio für Klarinette/Violine, Violoncello, Klavier d-Moll op. 3 (um 1896) Béla Bartók Sonate für Violine solo Sz 117 (1944) Thomas Adès Catch op. 4 (1991) für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

Datum: Solist:

14. September 2017, 20.00 Uhr Elisabeth Leonskaja, Klavier

Franz Schubert Sonate für Klavier a-Moll op. 164 D 537 (1817) Sonate für Klavier C-Dur D 840 (1825) „Reliquie“ Sonate für Klavier a-Moll op. 42 D 845 (1825)

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

19. September 2017, 20.00 Uhr Mahler Chamber Orchestra Rafael Payare Patricia Kopatchinskaja, Violine

Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 (1937 - 38) Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70 B 141 (1884–85)

Datum: Ensemble:

20. September 2017, 20.00 Uhr Belcea Quartet Corina Belcea, Violine Axel Schacher, Violine Krzysztof Chorzelski, Viola Antoine Lederlin, Violoncello

Joseph Haydn Streichquartett D-Dur op. 20,4 Hob. III:34 aus: 6 Divertimenti (Sonnenquartette) op. 20 (1772) György Ligeti Streichquartett Nr. 1 (1953/54) „Métamorphoses nocturnes“ Franz Schubert Streichquartett d-Moll D 810 (1824) „Der Tod und das Mädchen“

Datum: Orchester: Dirigent: Solisten:

01. Oktober 2017, 20.00 Uhr Aurora Orchestra Nicholas Collon Ian Bostridge, Tenor Nicolas Fleury, Horn

Brett Dean Pastoral Symphony (2007) für Kammerorchester Benjamin Britten Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester op. 31 (1943) Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (1807 - 08)

Datum: Solist:

10. Oktober 2017, 20.00 Uhr Víkingur Ólafsson, Klavier

Johann Sebastian Bach Partita für Klavier e-Moll BWV 830 (1726 - 31) aus Klavierübung I Philip Glass Etude Nr. 9 / Etude Nr. 5 / Etude Nr. 6 / Etude Nr. 20 Johannes Brahms Sonate für Klavier Nr. 3 f-Moll op. 5 (1853)

Datum: 11. Oktober 2017, 20.00 Uhr Orchester: Königliches Concertgebouworchester Amsterdam Dirigent: Peter Eötvös Solisten: Iveta Apkalna, Orgel László Fassang, Hammondorgel Arnold Schönberg Begleitungsmusik zu einer Lichtspielszene op. 34 (1929 - 30) für Orchester Béla Bartók Tanz-Suite Sz 77 (1923) für Orchester Igor Strawinsky Symphony in Three Movements (1942 - 45) Peter Eötvös Multiversum (2017)

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Konzerte Köln

Datum: Orchester: Dirigent: Solisten:

KölnMusik Konzerte

26


KölnMusik Konzerte

26 Datum: Solisten:

12. Oktober 2017, 20.00 Uhr Jörg Widmann, Klarinette Tabea Zimmermann, Viola Dénes Várjon, Klavier

Max Bruch Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 (1908 - 09) Auszüge Jörg Widmann Es war einmal... (2015) Fünf Stücke im Märchenton für Klarinette, Viola und Klavier Drei Schattentänze (2013) Franz Liszt Romance oubliée S 132 (1880) Zoltán Kodály Adagio (1905, rev. 1910) Wolfgang Amadeus Mozart Trio für Klavier, Klarinette und Viola Es-Dur KV 498 (1786) „Kegelstatt-Trio“

Datum: Orchester: Dirigent:

15. Oktober 2017, 20.00 Uhr Ensemble Modern Paul Daniel

Harrison Birtwistle In Broken Images (2011 - 12) Deutsche Erstaufführung Andrea Lorenzo Scartazzini Kassiopeia (2008) Deutsche Erstaufführung Harrison Birtwistle Secret Theatre (1984)

Datum: Orchester: Leitung und Solist: Solisten:

25. Oktober 2017, 20.00 Uhr Arcangelo Jonathan Cohen, Cembalo Louise Alder, Sopran Peter Whelan, Fagott

Georg Philipp Telemann Ouvertüren-Suite G-Dur für Streicher und Basso continuo TWV 55:G10 (bis 1730) „Burlesque de Quichotte“ Antonio Vivaldi Concerto für Fagott, Streicher und Basso continuo C-Dur RV 473 Henry Purcell Suite aus „The Fairy Queen“ Z 629 (1692) Georg Friedrich Händel „Tornami a vagheggiar“. Arie der Morgana aus: Alcina HWV 34 (1735) Delirio amoroso HWV 99 (1707)

Datum: Chor: Einstudierung : Orchester: Dirigent: Solisten:

05. November 2017, 18.00 Uhr Zürcher Sing-Akademie Florian Helgath Freiburger Barockorchester René Jacobs Tareq Nazmi, Bariton (Don Fernando) Johannes Weisser, Bariton (Don Pizarro) Maximilian Schmitt, Tenor (Florestan) Marlis Petersen, Sopran (Leonore) Dimitry Ivashchenko, Bass (Rocco) Robin Johannsen, Sopran (Marzelline) Johannes Chum, Tenor (Jaquino/ 1. Gefangener)

Ludwig van Beethoven Leonore (1804/05) Konzertante Aufführung Datum: Solist: Quartett:

22. Oktober 2017, 16.00 Uhr Christoph Sietzen, Multi Percussion The Wave Quartet Bogdan Bacanu, Marimbaphon Vladi Petrov, Marimbaphon Christoph Sietzen, Marimbaphon Emiko Uchiyama, Marimbaphon

Emmanuel Séjourné Attraction (2007) Iannis Xenakis Rebonds (1987 - 89) John Psathas One Study One Summary (2005) Stewart Copeland Neues Werk (2017) Josh Groban The Wandering Kind Astor Piazzolla La Muerte del Ángel Milonga del Ángel Tanguedia Oblivion (1984) Musik zum Film „Henry IV“ Libertango (1973)

17/18 I 88

Datum: Quartett:

08. November 2017, 20.00 Uhr Calidore String Quartet Jeffrey Myers, Violine Ryan Meehan, Violine Jeremy Berry, Viola Estelle Choi, Violoncello

Sergej Prokofjew Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 92 (1941) Paul Hindemith Streichquartett Nr. 4 op. 22 (1921) Darius Milhaud Streichquartett Nr. 4 op. 46 (1918) Maurice Ravel Streichquartett F-Dur (1903)


10. November 2017, 20.00 Uhr Leif Ove Andsnes, Klavier

Jean Sibelius Björken (Die Birke) op. 75,4 Impromptu op. 97,5 Rondino cis-Moll op. 68,2 Der Hirt op. 58,4 Romance Des-Dur op. 24,9 (1901) Jörg Widmann Idyll und Abgrund (2009) Sechs Schubert-Reminiszenzen für Klavier Franz Schubert Drei Klavierstücke D 946 (1828) Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 17 d-Moll op. 31,2 (1802) „Sturmsonate“ Frédéric Chopin Nocturne H-Dur op. 62,1 aus: Deux Nocturnes op. 62 (1846) für Klavier Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 (1835/36) für Klavier

MCO Academy Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

16. November 2017, 20.00 Uhr Mahler Chamber Orchestra Teodor Currentzis Isabelle Faust, Violine

Alban Berg Konzert für Violine und Orchester (1935) „Dem Andenken eines Engels“ Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 D-Dur (1884 - 88)

Datum: Chor: Orchester: Dirigent: Solisten:

24. November 2017, 20.00 Uhr Collegium Vocale Gent Orchestre des Champs-Élysées Philippe Herreweghe Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier Genia Kühmeier, Sopran Elisabeth Kulman, Mezzosopran Maximilian Schmitt, Tenor Krešimir Stražanac, Bass

Ludwig van Beethoven Meeresstille und Glückliche Fahrt op. 112 (1814 - 15) Elegischer Gesang „Sanft wie du lebtest“ op. 118 (1814) Fantasie c-Moll op. 80 (1808) „Chorfantasie“ Messe C-Dur op. 86 (1807)

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

26. November 2017, 18.00 Uhr Orchestre Philharmonique du Luxembourg Gustavo Gimeno Krystian Zimerman, Klavier

Leonard Bernstein „The Age of Anxiety“ („Das Zeitalter der Angst“), Sinfonie Nr. 2 (1949, rev. 1965) Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100 (1944)

Datum: Orchester: Dirigent: Solisten:

03. Dezember 2017, 20.00 Uhr Ensemble intercontemporain Matthias Pintscher Kerstin Avemo, Sopran Ryoko Aoki, Nō-Theaterschauspielerin

Tōru Takemitsu Archipelago S. (1993) für 21 Spieler Ondřej Adámek Nôise (2009) für 27 Instrumente Toshio Hosokawa Futari Shizuka (2017) Kammeroper für Sopran, Nō-Theaterschauspieler und Ensemble. Libretto von Orizo Hirata

Datum: Orchester: Leitung und Solist: Solist:

04. Dezember 2017, 20.00 Uhr Berliner Barock Solisten Daniel Gaede, Violine Frank Peter Zimmermann, Violine

Johann Sebastian Bach Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1041 (vermutlich um 1720) Sinfonia aus: „Am Abend aber desselbigen Sabbaths“ BWV 42 (1725) Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur BWV 1042 (vermutlich um 1720) Ouvertüre Nr. 1 C-Dur BWV 1066 (1724) für zwei Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1052R

Datum: Solist:

10. Dezember 2017, 16.00 Uhr Emmanuel Tjeknavorian, Violine

Eugène Ysaÿe Sonate für Violne solo G-Dur op. 27,5 (1924) Johann Sebastian Bach Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004 (1720) Christoph Ehrenfellner Suite des Alpes op. 36 (2017) Béla Bartók Sonate für Violine solo Sz 117 (1944)

Datum: Quartett:

24. Dezember 2017, 20.00 Uhr Quatuor Ebène Pierre Colombet, Violine Gabriel Le Magadure, Violine Adrien Boisseau, Viola Raphaël Merlin, Violoncello

Ludwig van Beethoven Streichquartett Es-Dur op. 74 (1809) „Harfenquartett“ Gabriel Fauré Streichquartett e-Moll op. 121 (1923 - 24) Béla Bartók Streichquartett Nr. 4 C-Dur Sz 91 (1928)

17/18 I 89

Konzerte Köln

Datum: Solist:

KölnMusik Konzerte

26


KölnMusik Konzerte

26 Datum: Orchester: Konzertmeister : Solisten:

25. Dezember 2017, 18.00 Uhr 1. Weihnachtstag Concerto Köln Evgeny Sviridov Midori Seiler, Violine Markus Märkl, Orgel

Francesco Maria Veracini Ouvertüre Nr. VI g-Moll für zwei Oboen, Streicher und Basso continuo (1716) Georg Friedrich Händel Konzert für Cembalo oder Orgel und Orchester g-Moll op. 4,3 HWV 291 Antonio Vivaldi Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo Es-Dur RV 260 „Per Signora Anna Maria“ Concerto für Violine, Violoncello, zwei Oboen, zwei Hörner, Fagott, Streicher und Basso continuo F-Dur RV 571 Georg Friedrich Händel Konzert für Cembalo oder Orgel und Orchester F-Dur op. 4,4 HWV 292 Antonio Vivaldi Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur RV 270 „Il Riposo Per il S. Natale“ Francesco Geminiani Concerto grosso B-Dur op. 7,6 (1746) Antonio Vivaldi Concerto für zwei Violinen, zwei Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo D-Dur RV 564a

Hommage an Svjatoslav Richter Datum: Solisten:

26. Dezember 2017, 20.00 Uhr 2. Weihnachtstag Ilya Gringolts, Violine Volker Jacobsen, Viola Isang Enders, Violoncello Elisabeth Leonskaja, Klavier Igor Levit, Klavier

Dmitrij Schostakowitsch Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 c-Moll op. 8 (1923) Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für zwei Klaviere D-Dur KV 448 (375a) (1781) Johannes Brahms Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Nr. 2 A-Dur op. 26 (1861)

Nikolaj Rimskij-Korsakow / Wijnand van Klaveren Šecherazada (Scheherazade) op. 35 (1888) Leonard Bernstein Ouvertüre aus: Candide (1956) Komische Operette in zwei Akten Pedro Iturralde Pequeña czarda (1949) Marcelo Zarvos Memory aus: Nepomuk‘s Dances

Datum: Orchester: Dirigent: Solisten:

Bernard Herrmann Taxi Driver (1976) Filmmusik Harrison Birtwistle Panic (1995) für Saxophon, Schlagzeug und Bläserensemble Rolf Liebermann Konzert für Jazzband und Sinfonieorchester (1954) George Gershwin Rhapsody in Blue (1924) Leonard Bernstein Symphonic Dances from „West Side Story“ (Sinfonische Tänze) (1960)

Datum: Solisten:

27. Dezember 2017, 20.00 Uhr SIGNUM saxophone quartet Blaž Kemperle, Sopransaxophon Erik Nestler, Altsaxophon Alan Lužar, Tenorsaxophon Guerino Bellarosa, Baritonsaxophon Michail Lifits, Klavier

Edvard Grieg / Maarten Jensen Fra Holbergs tid (Aus Holbergs Zeit) op. 40 (1884) Astor Piazzolla Four, for Tango (1987)

17/18 I 90

10. Januar 2018, 20.00 Uhr Mark Padmore, Tenor Andrew West, Klavier

Franz Schubert Atys D 585 (1817) Hippolits Lied D 890 (1826) Lied eines Schiffers an die Dioskuren op. 65,1 D 360 (1816) Ganymed op. 19,3 D 544 (1817) Strophe aus „Die Götter Griechenlands“ a-Moll D 677 (1819) Benjamin Britten Sechs Hölderlin-Fragmente op. 61 (1958) Harrison Birtwistle Songs from the same Earth (2012 - 13)

Datum: Solist: Datum: Quartett: Solist:

07. Januar 2018, 18.00 Uhr Junge Deutsche Philharmonie Ingo Metzmacher Alexandre Tharaud, Klavier Xavier Larsson Paez, Saxophon

11. Januar 2018, 20.00 Uhr Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier

Ludwig van Beethoven Rondo für Klavier C-Dur Op. 51,1 (1796 - 97) Rondo für Klavier G-Dur Op. 51,2 (1798) Franz Schubert Sonate für Klavier Es-Dur op. 122 D 568 (nach 1817) Joseph Haydn Variationen für Klavier f-Moll Hob. XVII:6 (1793) „Un piccolo divertimento“ Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 8 c-Moll op. 13 (1798 - 99) „Grande Sonate pathétique“


KölnMusik Konzerte

26 Datum: Chor & Orchester: Dirigent: Solisten:

25. März 2018, 18.00 Uhr Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent Philippe Herreweghe Dorothee Mields, Sopran Damien Guillon, Alt Robin Tritschler, Tenor Peter Kooij, Bass Maximilian Schmitt, Tenor (Evangelist) Krešimir Stražanac, Bass (Christusworte)

Johann Sebastian Bach Johannespassion BWV 245 (1724)

Datum: Trio:

27. März 2018, 20.00 Uhr Trio Wanderer Jean-Marc Phillips-Varjabédian, Violine Raphaël Pidoux, Violoncello Vincent Coq, Klavier

Franz Schubert Trio für Violine, Violoncello und Klavier B-Dur op. 99 D 898 (1828) Trio für Violine, Violoncello und Klavier Es-Dur op. 148 D 897 (1828) „Notturno“ Trio für Violine, Violoncello und Klavier Es-Dur op. 100 D 929 (1827)

Datum: Orchester: Dirigent:

08. April 2018, 20.00 Uhr Ensemble Modern Franck Ollu

Saed Haddad A Wintery Spring (Ein winterlicher Frühling) (2015 - 16) Jan Dismas Zelenka Il serpente di bronzo (Die bronzene Schlange) ZWV 61 (1730)

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

22. April 2018, 18.00 Uhr ORF Radio-Symphonieorchester Wien Cornelius Meister Kristóf Baráti, Violine

Friedrich Cerha Drei Orchesterstücke (2006/11) Kompositionsauftrag des WDR Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. posth. Sz 36 (1907 - 08) Alexander von Zemlinsky Die Seejungfrau (1902 - 03)

Datum: Solisten:

16/17 I 92

27. April 2018, 20.00 Uhr Renaud Capuçon, Violine Kian Soltani, Violoncello Lahav Shani, Klavier

Antonín Dvořák Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 3 f-Moll op. 65 B 130 (1883) Peter Iljitsch Tschaikowsky Trio für Violine, Violoncello und Klavier a-Moll op. 50 ČS 93 (1881/82) „A la mémoire d‘un grand artiste“

Datum: Orchester: Dirigent:

29. April 2018, 20.00 Uhr Gewandhausorchester Leipzig Andris Nelsons

Thomas Larcher Neues Werk (2018) Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie g-Moll KV 550 (1788) Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ČS 27 (1893) „Pathétique“

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln Datum: Orchester: Chor: Dirigent: Solisten:

10. Mai 2018, 20.00 Uhr Christi Himmelfahrt Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Chor des Bach-Vereins Köln Michael Wendeberg Georg Nigl, Bariton Franz Mazura, Sprecher Michael Rotschopf, Sprecher

Johann Sebastian Bach „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ BWV 56 (1726) Gustav Mahler Adagio aus: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur (1910, unvollendet) Bernd Alois Zimmermann Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne (1970)

Datum: Chor: Orchester: Dirigent:

12. Mai 2018, 20.00 Uhr Monteverdi Choir English Baroque Soloists Sir John Eliot Gardiner

Johann Sebastian Bach „Es erhub sich ein Streit“ BWV 19 (1726) „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“ BWV 101 (1724) „Jesu, der du meine Seele“ BWV 78 (1724) „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140 (1731)

Datum: Orchester: Konzertmeisterin: Solist:

16. Mai 2018, 20.00 Uhr Scottish Chamber Orchestra Stephanie Gonley Piotr Anderszewski, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester G-Dur KV 453 (1784) Francis Poulenc Sinfonietta FP 141 (1947/48) Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491 (1786)


23. Mai 2018, 20.00 Uhr London Symphony Orchestra Michael Tilson Thomas Jan Lisiecki, Klavier

Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 (1800 - 02) Jean Sibelius Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104 (um 1914 - 23) Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105 (1914/15 - 24)

Datum: Solist:

26

Pablo de Pedro, Viola Ageet Zweistra, Violoncello Concerto Köln Christoph Koncz

Christian Cannabich Symphonia à due orghestre C-Dur Wolf-44 Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie B-Dur KV 22 (1765) Carl Stamitz Sinfonia concertante für Streichquartett und Orchester Es-Dur Sinfonie für zwei Orchester Es-Dur (vor 1780) Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur KV 162 (1773) Sinfonie g-Moll KV 183 (173 d B) (1773)

KölnMusik Konzerte

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

Orchester: Dirigent:

30. Mai 2018, 20.00 Uhr Kit Armstrong, Orgel

John Bull In nomine IX Thomas Preston Uppon la mi re für Tasteninstrument György Ligeti Nr. 4 Fanfares aus: Études pour piano, premier livre (1985) VII. Cantabile, molto legato aus: Musica ricercata (1951 - 53) für Klavier XI. (Omaggio a Girolamo Frescobaldi.) Andante misurato e tranquillo aus: Musica ricercata (1951 - 53) für Klavier Girolamo Alessandro Frescobaldi Ricercar John Bull Fantasia Jan Pieterszoon Sweelinck Erbarm dich mein, o Herre Gott SwWV 303 Sechs Variationen für Tasteninstrument Edward Elgar Sonate für Orgel G-Dur op. 28 (1895)

Datum: Quartett:

11. Juni 2018, 20.00 Uhr Tetzlaff Quartett Christian Tetzlaff, Violine Elisabeth Kufferath, Violine Hanna Weinmeister, Viola Tanja Tetzlaff, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett Es-Dur KV 428 (421b) (1783) „4. Haydn-Quartett“ Jörg Widmann Choralquartett (2003, rev. 2006) Ludwig van Beethoven Streichquartett B-Dur op. 130 mit dem Streichquartettsatz op. 133 „Große Fuge“ (1825)

O tempo, o ciel! Späte italienische Madrigale

08. Juni 2018, 20.00 Uhr Alexander Melnikov, Klavier und Cembalo

Johann Sebastian Bach Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 (1714/1730) für Klavier Carl Philipp Emanuel Bach Fantasia fis-Moll Wq 67 (1788) für Klavier Wolfgang Amadeus Mozart Fantasia c-Moll KV 475 (1785) für Klavier Franz Schubert Fantasie C-Dur op. 15 D 760 (1822) für Klavier „Wandererfantasie“ Frédéric Chopin Fantaisie f-Moll / As-Dur op. 49 (1841) für Klavier Johannes Brahms Sieben Fantasien für Klavier op. 116 (1892) Alexander Skrjabin Fantaisie h-Moll op. 28 (1900/01) für Klavier Alfred Schnittke Improvisation und Fuge (1965) für Klavier

Datum: Quartett:

10. Juni 2018, 20.00 Uhr Edding Quartet Baptiste Lopez, Violine Caroline Bayet, Violine

Datum: Chor: Ensemble: Dirigent:

13. Juni 2018, 20.00 Uhr Collegium Vocale Gent Hathor Consort Philippe Herreweghe

Orlande de Lassus Madrigali novamente composti a 5 voci (1585) Madrigale für fünfstimmigen gemischten Chor Madrigali a 4-5-6 voci, novamente composti (1587) Madrigale für vier- bis sechstimmigen gemischten Chor

Datum: Solisten:

30. Juni 2018, 20.00 Uhr Alexej Gerassimez, Percussion Simone Rubino, Percussion Lucas & Arthur Jussen Arthur Jussen, Klavier Lucas Jussen, Klavier

Minas Borboudakis Choróchronos I (1997) für zwei Schlagzeuger und zwei Klaviere Igor Strawinsky Concerto (1932 - 35) für zwei Klaviere Giorgio Battistelli Orazi e Curiazi (1996) für zwei Schlagzeuger Béla Bartók Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug Sz 110 (1937)

17/18 I 93

Konzerte Köln

Datum: Solist:


Kontrapunkt Konzerte

27

Kontrapunkt Konzerte

27

Leitung: Martin Blankenburg Anschrift: Herwarthstraße 16, 50672 Köln Telefon: 0221 2578468 Fax: 0221 2589861 Website: www.kontrapunkt-konzerte.de E-mail: info@kontrapunkt-konzerte.de Spielort:

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

Kölner Philharmonie Angaben siehe KölnMusik!

03. November 2017, 20.00 Uhr Philharmonisches Orchester der Staatsoper Kiew Mykola Dyadyuar Antonii Baryshevskyi, Klavier

Carl Maria von Weber Ouvertüre zur Oper „Oberon“ Joseph Haydn Klavierkonzert D-Dur Hob VIII:11 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

15. November 2017, 20.00 Uhr Nationales Sinfonieorchester der Ukraine Volodymyr Sirenko Sergej Dogadin, Violine

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zu „Figaros Hochzeit“ KV 492 Felix Mendelssohn Barholdy Violinkonzert e-Moll op. 64 Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

09. Dezember 2017, 20.00 Uhr Dresdner Kapellsolisten Helmut Branny Susanne Branny, Violine

Antonio Vivaldi „Die Jahreszeiten“ – Violinkonzert op. 8 Nr. 1-4 Georg Philipp Telemann Konzert für zwei Hörner und Orchester Es-Dur Antonio Corelli Concerto grosso op. 6 Nr. 8 g-Moll „Weihnachtskonzert“ Georg Philipp Telemann Konzert für drei Trompeten und Pauken D-Dur

17/18 I 94

Datum: Orchester: Dirigent: Solisten:

04. Januar 2018, 20.00 Uhr Das Neue Orchester / Chorus Musicus Christoph Spering Yeree Suh, Sopran / Charlotte Quadt, Alt Corby Welch, Tenor / Daniel Ochoa, Bass

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers „Ode an die Freude“

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

01. Februar 2018, 20.00 Uhr Kammerphilharmonie St. Petersburg Juri Gilbo Sergej Nakariakov, Trompete, Flügelhorn

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 Joseph Haydn Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe:1 Wolfgang Amadeus Mozart Hornkonzert Es-Dur KV 495 Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

04. März 2018, 11.00 Uhr NFM Philharmonie Wroclaw (Breslau) Daniel Raiskin Andrei Ionita, Violoncello

Carl Maria von Weber Ouvertüre zur Oper „Euryanthe“ Antonín Dvořák Violoncellokonzert h-Moll op. 104 Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Datum: Orchester: Dirigent: Solisten:

18. März 2018, 11.00 Uhr Prager Philharmoniker Petr Vronsky Roman Patocka, Violine Kristina Fialová, Viola

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 69 C-Dur Hob I:69 „Laudon“ Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 Violinkonzert A-Dur KV 219 Joseph Haydn Sinfonie Nr. 48 C-Dur Hob. I:48 „Maria Theresia“

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

18. April 2018, 20.00 Uhr Dresdner Phiharmonie Michael Sanderling Alice Sara Ott, Klavier

Robert Schumann Klavierkonzert a-Moll op. 54 Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107


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Neues Rheinisches Kammerorchester / Netzwerk Kölner Chöre

28 29

28

Neues Rheinisches Kammerorchester Anschrift: Lövenicher Str. 17, 50321 Brühl Telefon: 02232 23259 Fax: 02232 23259 Website: www.nrko.de E-mail: nrko-anders@t-online.de Spielorte:

Leitung: Martin Blankenburg Telefon: 0221 601798 Fax: 0221 71927332 Website: www.netzwerk-koelner-choere.de E-mail: info@kontrapunkt-konzerte.de Spielort:

Kölner Philharmonie Angaben siehe KölnMusik!

Basilika St. Aposteln Neumarkt 30, 50667 Köln KVB: Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, 18 bis Haltestelle Neumarkt

Trinitatiskirche Filzengraben 4, 50676 Köln KVB: Linien 1, 7, 9 bis Haltestelle Heumarkt

Konzert zur Adventszeit Datum: Veranstaltungsort: Leitung und Solist:

Netzwerk Kölner Chöre

29

13. Dezember 2017, 20.15 Uhr Basilika St. Aposteln Ariadne Daskalakis, Violine

Datum: 15. Oktober 2017, 11.00 Uhr Chor: chor:werk baden-württemberg Rheinischer Kammerchor Köln Orchester: Neues Rheinisches Kammerorchester Köln Dirigent: Wolfgang Siegenbrink Solisten: Melanie Maennl, Sopran Rena Kleifeld, Alt Markus Francke, Tenor Thomas Laske, Bass Ludwig van Beethoven Missa solemnis D-Dur op. 123 für Soli, Chor, Orchester und Orgel

Werke u.a. von Antonio Vivaldi, Henry Purcell, Francesco Durante und Georg Philipp Telemann

Kammermusik der Klassik und Frühromantik Datum: 18. März 2018, 11.00 Uhr Veranstaltungsort: Trinitatiskirche Ensemble: Kammermusikensemble des Neuen Rheinischen Kammerorchesters Franz Schubert Quartettsatz c-Moll D 703 Ludwig van Beethoven Sextett Es-Dur für 2 Hörner, 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 81b

Datum: Chor: Orchester: Dirigent: Solisten:

06. Januar 2018, 20.00 Uhr KölnChor Neues Rheinisches Kammerorchester Köln Wolfgang Siegenbrink Hyuna Ko, Sopran Alexandra Thomas, Alt Markus Francke, Tenor Thomas Laske, Bass

Felix Mendelssohn Bartholdy Elias op. 70 (1845 - 46) Oratorium für Soli, Chor, Orchester und Orgel nach Worten des Alten Testaments

Konzert zum 190. Chorjubiläum des Gürzenich-Chors Köln Datum: Chor: Orchester: Dirigent: Solisten:

25. Februar 2018, 11.00 Uhr Gürzenich-Chor Köln Concerto con Anima Christian Jeub Sibylla Rubens, Sopran Matthias Rexroth, Altus Tobias Hunger, Tenor Klaus Mertens, Bass

Johann Sebastian Bach Messe h-Moll BWV 232 für Soli, Chor und Orchester

16/17 I 96


Carsten Braun Gloria (2018) für Soli, Chor und Orchester Kompositionsauftrag des Konzertchors Köln Uraufführung Ludwig van Beethoven Messe C-Dur op. 86 (1807) für Soli, Chor und Orchester

Datum: Chor: Orchester: Dirigent: Solisten:

15. Mai 2018, 20.00 Uhr Kartäuserkantorei Köln Gürzenich-Orchester Köln Paul Krämer Anna Herbst, Sopran Patrick Grahl, Tenor Sebastian Seitz, Bariton

Igor Strawinsky Symphonie de psaumes („Exaudi orationem meam Domine“) (Psalmensinfonie) (1930) für gemischten Chor und Orchester Bernd Alois Zimmermann Lob der Torheit (1948, rev. 1959) für Soli, Chor und kleines Orchester. Text von Johann Wolfgang von Goethe Francis Poulenc Stabat Mater FP 148 (1950/52) für Sopran, Chor und Orchester

Datum: Chor: Orchester: Dirigent: Solisten:

26. Mai 2018, 20.00 Uhr Oratorienchor Köln Neue Philharmonie Westfalen Andreas Meisner Ljudmila Slepnewa, Sopran Renée Morloc, Alt Ricardo Tamura, Tenor James Moellenhoff, Bass

Westdeutsche Konzertdirektion

Leitung: Jutta Adler Anschrift: Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln Telefon: 0221 2581017 Fax: 0221 2578949 Website: www.wdk-koeln.de E-mail: info@wdk-koeln.de Spielort:

Kölner Philharmonie Angaben siehe KölnMusik!

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

25. September 2017, 20.00 Uhr Orchestre Philharmonique de Radio France Mikko Franck Vilde Frang, Violine

Ludwig van Beethoven Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 Bela Bartók Violinkonzert Nr. 1 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 „Eroica“

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

22. November 2017, 20.00 Uhr City of Birmingham Symphony Orchestra Mirga Grazinyte-Tyla Rafał Blechacz, Klavier

29 30 Netzwerk Kölner Chöre / Westdeutsche Konzertdirektion

Datum: 18. März 2018, 20.00 Uhr Chor: Konzertchor Köln Orchester: Neues Rheinisches Kammerorchester Köln Dirigent: Jonas Manuel Pinto Solisten: Margareta Köllner, Sopran Anne-Kathrin Herzog, Alt Thomas Jakobs, Tenor Florian Rosskopp, Bass

30

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre aus „Die Zauberflöte“ Frédéric Chopin Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur

Antonín Dvořák Requiem b-Moll op. 89 B 165 (1890) für Soli, Chor und Orchester 28. November 2017, 20.00 Uhr Prague Philharmonia Jan Fiser, Violine Gábor Boldoczki, Trompete

Franz Benda Sinfonie Nr. 2 G-Dur Johann Baptist Georg Neruda Trompetenkonzert Es-Dur Antonín Dvořák Nokturno H-Dur op. 40 für Streichorchester Johann Nepomuk Hummel Introduktion, Thema und Variationen F-Dur für Trompete und Orchester

17/18 I 97

Konzerte Köln

Datum: Orchester: Leitung und Solist: Solist:


Westdeutsche Konzertdirektion

30

Johann Baptist Vanhal Sinfonie g-Moll Antonín Dvořák Walzer op. 54 Johann Baptist Vanhal Kontrabasskonzert D-Dur

Datum: Orchester: Leitung und Solist:

Datum: Orchester: Leitung und Solist:

10. Dezember 2017, 20.00 Uhr Camerata Salzburg Pinchas Zukerma, Violine

Ludwig van Beethoven Violinromanze Nr. 1 G-Dur Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

Datum: Orchester: Leitung und Solist: Solist:

13. Dezember 2017, 20.00 Uhr I Musici di Roma Antonio Anselmi, Violine Albrecht Mayer, Oboe

Antonio Vivaldi Concerto für Streicher und Basso continuo g-Moll D. Elmi Concerto für Oboe, Streicher und Basso continuo a-Moll Pietro Castrucci Concerto grosso a-Moll op. 3,4 für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo Giuseppe Sammartini Concerto C-Dur für Oboe, Streicher und Basso continuo Antonio Vivaldi Concerto für Violine, Oboe, Streicher und Basso continuo B-Dur Giuseppe Sammartini Concerto grosso D-Dur op. 2,6 Alessandro Marcello Konzert für Oboe, Streicher und Basso continuo d-Moll

Datum: Orchester: Chor: Dirigent: Solisten:

20. Dezember 2017, 20.00 Uhr The King‘s Consort Choir of the King‘s Consort Robert King Julia Doyle, Sopran Hilary Summers, Alt Joshua Ellicott, Tenor David Wilson-Johnson, Bass

Georg Friedrich Händel Der Messias – Oratorium für Soli, Chor und Orchester

17/18 I 98

28. Januar 2017, 20.00 Uhr Kammerorchester Wien-Berlin Rainer Honeck, Violine

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie G-Dur KV 74 Klavierkonzert Es-Dur KV 271 Joseph Haydn Combalo-Klavierkonzert D-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie A-Dur KV 201

Datum: Orchester: Leitung und Solist: Solisten:

20. März 2018, 20.00 Uhr Moskauer Virtuosen Mischa Maisky, Violine Lily Maisky, Klavier Sascha Maisky, Violine

Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento F-Dur KV 138 Ludwig van Beethoven „Tripelkonzert“ C-Dur Peter Iljitsch Tschaikowsky 3 Stücke aus „Jahreszeiten“. Bearbeitung für Violoncello und Streichorchester Nocturne d-Moll op. 19 Nr. 4 für Violoncello und Orchester Rokoko-Variationen

Datum: Orchester: Dirigent: Solist:

09. April 2018, 20.00 Uhr Russian National Orchestra Mikhail Pletnev Lucas Debargue, Klavier

Mieczysław Karłowicz Serenade in C-Dur für Streichorchester Maurice Ravel Klavierkonzert G-Dur Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29 „Polnische“

Datum: Orchester: Leitung und Solist: Solist:

25. April 2018, 20.00 Uhr Amsterdam Sinfonietta Candida Thompson, Violine Andreas Ottensamer, Klarinette

Erich Wolfgang Korngold Lento religioso aus „Symphonische Serenade“ B-Dur für Streicher Wolfgang Amadeus Mozart Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 Johannes Brahms Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello Nr. 2 G-Dur Leo Weiner „Két Tétel“ für Klarinette und Klavier


P E T E R P Ü T Z J E W E L L E RY COLOGNE

peterpuetz.com


Westdeutscher Rundfunk

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Konzerte des Westdeutschen Rundfunks

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Leitung: Anschrift: Telefon: Fax: Website:

Tom Buhrow (Intendant WDR) Funkhaus Wallrafplatz, Klaus-von-Bismarck-Saal, 50667 Köln 0221 220-0 0221 220-4800 www.wdr-orchester.de

Kasse:

KölnTicket Tel. 0221 2801 KölnMusik Ticket: 0221 280 280

Parken: Funkhaus am Philharmonieparkhaus, Dom-Parkhaus Parkhaus Groß St. Martin

Woodstock Symphony Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solisten:

19. Oktober 2017, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Enrique Ugarte Kate McGarry, Gesang Christof Lauer, Sopransaxophon Thomas Rückert, Piano NN, Bass / Thomas Alkier, Schlagzeug

Überraschend siebzig! Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solisten:

18. November 2017, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Wayne Marshall / Helmuth Froschauer, Leitung a.G. Daniel Behle, Tenor Katrin Brand, Moderation

Eine Zeitreise mit dem WDR Funkhausorchester zum 70. Geburtstag

Swinging Christmas KVB:

Linien 5, 16, 18 sowie S-Bahnen S6, S11, S12, alle Nahverkehrszüge und die Busse 132,170, 250, 260, und 978 bis Dom/Hauptbahnhof

Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

Gastronomie:

Campi im Funkhaus

Ein Konzert zum Mitsingen und Schwelgen

WDR Sinfonieorchester Köln Leitung: Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste WDR Funkhausorchester Köln Leitung: Chefdirigent Wayne Marshall WDR Rundfunkchor Köln Leitung: Chefdirigent Stefan Parkman Weitere Spielorte: Kölner Philharmonie Kulturkirche Köln

22. Dezember 2017, 19.00 Uhr Kölner Philharmonie Stefan Parkman Tom Gaebel, Moderation und Gesang

„Ich küsse Ihre Hand, Madame“ Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solisten:

01. Januar 2018, 18.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Ernst Theis Nathalie Karl, Sopran Matthias Klink, Tenor

Gala zum Jahreswechsel mit Werken von Theo Mackeben, Robert Stolz, Friedrich Hollaender und Franz Grothe

WDR Funkhausorchester Köln Luther Revue Datum: 07. Oktober 2017, 20.00 Uhr Veranstaltungsort: Funkhaus Wallrafplatz Dirigent: Rasmus Baumann Chor: WDR Rundfunkchor Köln Solisten: Dominique Horwitz, Gesang und Schauspiel Ilia Papandreou, Gesang und Schauspiel Ein theatralisches Konzert zur Reformation mit Dominique Horwitz

Ganz großes Kino Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

02. März 2018, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Nic Raine Martin Zingsheim, Kabarettist

Die Filmmusik-Highlights aus 90 Jahren Kino

Klassik mal anders: Sax mal! Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Quartett:

22. März 2018, 19.00 Uhr Kölner Philharmonie Boian Videnoff SIGNUM saxophone quartet

Philip Glass Konzert für Saxophonquartett und Orchester Und Werke von Georges Bizet, Ernst von Dohnányi & Bob Mintzer

17/18 I 100


Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solisten:

28. April 2018, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Alfred Eschwé Miljenko Turk, Bariton Annika Boos, Mezzosopran Christian Sturm, Tenor

Jacques Offenbach Le Violoneux (Die Zaubergeige) Uraufführung in der Orchestrierung von Bernd Alois Zimmermann Sowie Werke von Bernd Alois Zimmermann und von ihm bearbeitete Werke von Darius Milhaud, Modest Mussorgsky und Sergej Rachmaninow

Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Ensemble: Solisten:

22. Juni 2018, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Arjan Tien WDR Rundfunkchor Köln Sabine Postel, Moderation Yamina Maamar, Sopran Norbert Schmittberg, Tenor Abdulla Evez, Bass

Die schönsten Todesfälle in der Musik aufgeklärt von Kommissarin Sabine Postel Auszüge aus „Carmen“ von Georges Bizet, „Peter Grimes“ von Benjamin Britten, „Il trovatore“ und „Otello“ von Giuseppe Verdi

WDR Rundfunkchor

23. März 2018, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Stefan Parkman Ensemble „Echo die Rheno“ des WDR Sinfonieorchesters Köln Aus dem WDR Rundfunkchor Köln

Johann Sebastian Bach Johannespassion – Halbszenische Aufführung

Das Händel-Experiment Datum: Veranstaltungsort: Dirigent:

Mord in der Oper Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Chor: Solist:

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Johannespassion Halbszenisch

03. Mai 2018, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Rolf Schmitz-Malburg

Georg Friedrich Händel Große Chöre aus Händels Oratorien in Fassungen zum Mitsingen, Mitswingen, Mitrappen und Mitsteppen

Westdeutscher Rundfunk

Musik fürs Radio!

Niederländische Chormusik Datum: Veranstaltungsort: Dirigent:

29. Juni 2018, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Peter Dijkstra

Ton de Leeuw 5 Hymnen für Chor, 2 Klaviere, 2 Schlagzeuger Auf Basis von Texten aus dem 15. Jahrhundert

WDR Sinfonieorchester

Deutsche Luther-Texte in der Chormusik Martin Grubinger in Köln 13. Oktober 2017, 20.00 Uhr Kulturkirche Köln Stefan Parkman

Musik von Johannes Brahms, Ernst Pepping, Bernd Franke und Felix Mendelssohn Bartholdy

Jubiläumskonzert 70 Jahre WDR Rundfunkchor Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

02. Februar 2018, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Stefan Parkman Christoph Schnackertz, Klavier

Lieblingsstücke des WDR Rundfunkchores Musik von Hans Werner Henze, Karlheinz Stockhausen, Bernd Alois Zimmermann u.a.

Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

16. und 17. September 2017, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Jukka-Pekka Saraste Martin Grubinger, Percussion

Kalevi Aho Konzert für Percussion und Orchester „Sieidi“ Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Londoner Sinfonien Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

22. September 2017, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Bernard Labadie Premysl Vojta, Horn

Joseph Haydn Sinfonie G-Dur Hob I:94 „Londoner Sinfonie Nr. 3“ Wolfgang Amadeus Mozart Konzert E-Dur für Horn und Orchester KV 495 Joseph Haydn Sinfonie Es-Dur Hob I:99 „Londoner Sinfonie Nr. 10“

17/18 I 101

Konzerte Köln

Datum: Veranstaltungsort: Dirigent:


Westdeutscher Rundfunk

31

Klassik mal anders: Tango Argentino Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solisten:

05. Oktober 2017, 19.00 Uhr Kölner Philharmonie Alondra de la Parra Leticia Moreno, Violine Raquel y Ricardo, Tanzpaar Isabel Hecker & Robert Meyer, Moderation

Astor Piazzolla / Leonid Desyatnikov „The Four Seasons of Buenos Aires“ für Violine und Streichorchester Silvestre Revueltas / José Limantour „La Noche de los Mayas“ Filmmusik. Suite für Orchester

Alte Welt – Neue Welt Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

13. und 14. Oktober 2017, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Manfred Honeck Paul Lewis, Klavier

Schicksal 17. November 2017, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Jukka-Pekka Saraste

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 „Schicksals-Sinfonie“

Eroica Datum: Veranstaltungsort: Dirigent:

18. November 2017, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Jukka-Pekka Saraste

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Alan Gilbert in Köln Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

15. und 16. Dezember 2017, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Alan Gilbert Rudolf Buchbinder, Klavier

Anatolij Ljadow Der verzauberte See op. 62 Legende für Orchester Wolfgang Amadeus Mozart Konzert d-Moll für Klavier und Orchester KV 466 Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

17/18 I 102

Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

12. Januar 2018, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Alain Altinoglu Alice Sara Ott, Klavier

Richard Wagner Vorspiel zum 1. Akt der Oper „Lohengrin“ Franz Liszt Konzert Nr. 2 A-Dur für Klavier und Orchester Camille Saint-Saëns Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgelsinfonie“

Sturm und Drang

Ludwig van Beethoven Konzert Nr. 1 C-Dur für Klavier und Orchester op. 15 Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Datum: Veranstaltungsort: Dirigent:

Tastentänze

Datum: Veranstaltungsort: Dirigent:

26. Januar 2018, 20.00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Andrea Marcon

Joseph Haydn Sinfonie g-Moll Hob I:39 Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie g-Moll KV 183 Carl Philipp Emanuel Bach Sinfonie Nr. 1 D-Dur Sinfonie Nr. 2 Es-Dur Joseph Martin Kraus Sinfonie c-Moll

Alpensinfonie Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Solist:

02. Februar 2018, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Marek Janowski Frank Peter Zimmermann, Violine

Joseph Haydn Sinfonie B-Dur Hob I:85 „Die Königin“ Paul Hindemith Kammermusik Nr. 4 für Violine und Kammerorchester op. 36,3 Richard Strauss Eine Alpensinfonie op. 64 Tondichtung für großes Orchester

An die Freude Datum: Veranstaltungsort: Dirigent: Chor: Solisten:

23. Februar 2018, 20.00 Uhr Kölner Philharmonie Jukka-Pekka Saraste NDR Chor / WDR Rundfunkchor Köln Robert Blank, Einstudierung Christiane Karg, Sopran Wiebke Lehmkuhl, Alt Maximilian Schmitt, Tenor Tareq Nazmi, Bass

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlußchor über Schillers Ode „An die Freude“


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30.07.2014

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Museen

Spielzeit 2017/ 18 Theater I Konzerte I Museen 17/18 I 104


Museum für Angewandte Kunst Direktion: Dr. Petra Hesse Anschrift: An der Rechtschule, 50667 Köln Telefon: 0221 221238-60 Fax: 0221 221238-85 Website: www.museenkoeln.de/ museum-fuer-angewandte-kunst E-mail: makk@stadt-koeln.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat 11.00 – 22.00 Uhr / montags geschlossen Parken:

Tiefgarage Heumarkt, Tiefgarage Quartermarkt, Tiefgarage Farina

KVB: Linien 16, 18 bis Haltestelle Dom/Hauptbahnhof

Seit 1989 präsentiert das Haus seine umfassenden Sammlungen aus 800 Jahren europäischen Kunsthandwerks sowie eine 5.000 Jahre zurückreichende Schmucksammlung im Herzen von Köln – Blick auf die Domspitzen inklusive. Der Rundgang durch die Jahrhunderte vermittelt den künstlerischen Reichtum der unterschiedlichen Epochen und Stile – von Architektur und Fotografie über alle Bereiche des Kunsthandwerks bis zu zeitgenössischem Design. Im Jahr 2008 konnte ein weiteres Highlight eröffnet werden: die durch die Sammlung Prof. R. G. Winkler wesentlich erweiterte Design-Abteilung mit ihrem Schwerpunkt auf nordamerikanischem und westeuropäischem Design des 20. und 21. Jahrhunderts. In Europa einzigartig ist das Konzept – Design wird nicht isoliert, sondern in Dialog mit Werken der Bildenden Kunst ausgestellt.

33 31

Archäologische Zone / Jüdisches Museum Direktion: Dr. Sven Schütte Anschrift: Kleine Budengasse 2, 50667 Köln Telefon: 0221 22126165 Fax: 0221 22124114 Website: www.museenkoeln.de/ archaeologische-zone

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr montags geschlossen Parken:

Parkhaus am Dom Tiefgarage Heumarkt

KVB:

Linien 1, 7, 9 bis Haltestelle Heumarkt Linie 5 bis Haltestelle Rathaus

Vor dem Historischen Rathaus ergraben Archäologen den Mittelpunkt des römischen Köln. Hier soll eine spektakuläre Museumslandschaft entstehen, die die Römerzeit mit dem Mittelalter verbindet. Von den gewaltigen Ruinen des römischen Statthalterpalastes bis zu den Resten des jüdischen Stadtquartiers zeigen die Grabungen schon heute die weltliche Herzkammer Kölns. Das Praetorium können Sie bereits besichtigen. Das Praetorium war Amtssitz und Palast des kaiserlichen Statthalters von Niedergermanien. Ganz in der Nähe liegt der Eingang zur Mikwe. Das jüdische Ritualbad wurde vor 900 Jahren begonnen und reicht noch heute bis zum Grundwasser hinunter. Um die Mikwe lag einst das jüdische Viertel. Die Überreste bilden ein einzigartiges Bauensemble, das im Museumsbeubau spektakulär präsentiert werden wird.

32 33 Museum für Angewandte Kunst / Archäologische Zone

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Ausstellungen 2017/18: Im SPIELRAUSCH: Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern 19. August 2017 - 4. Februar 2018

#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag 17. März - 1. Juli 2018

Theatergemeinde KÖLN Ihr Weg zur Kultur

Entdecken Sie die Vielfalt der Museen der Stadt Köln mit der Jahreskarte, die unsere Abonnenten vergünstigt erhalten. Außerdem bieten wir Ihnen Tagesfahrten zu den Ausstellungshighlights der Umgebung. Nähere Infos erhalten Sie unter www.theatergemeinde-koeln.de

Wir haben sie alle!

17/18 I 105

Museen Köln

Kölner Design Preis 27. Oktober - 19. November 2017


Kölnisches Stadtmuseum / Museum Ludwig

34 35

Kölnisches Stadtmuseum

34

Direktion: Dr. Mario Kramp Anschrift: Zeughausstraße 1-3, 50667 Köln Telefon: 0221 22125789 Fax: 0221 22124154 Website: www.museenkoeln.de/ koelnisches-stadtmuseum E-mail: ksm@museenkoeln.de Öffnungszeiten:

Dienstag 10.00 – 20.00 Uhr Mittwoch bis Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr jeden ersten Donnerstag im Monat 11.00 – 22.00 Uhr montags geschlossen

Parken:

Parkhäuser Börsenplatz, DuMont-Carrée, Dom

KVB:

Linien 3, 4, 16, 18 bis Haltestelle Appellhofplatz

Entdecken Sie im Kölnischen Stadtmuseum die spannendsten und faszinierendsten Aspekte aus 2.000 Jahren Stadtgeschichte. Im historischen Zeughaus erhalten Sie Einblicke in Politik, Geistesleben, Wirtschaft und Alltagsleben Kölns, seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Bei Ihrem Rundgang stoßen Sie zunächst im Erdgeschoss auf typisch Kölsches: Klüngel und Kölsch, Karneval und Kölnisch Wasser, Tünnes und Schäl. Anhand einzigartiger Exponate tauchen Sie dann ein in die Geschichte der Domstadt vom späten Mittelalter bis in die Nachkriegszeit. Im zweiten Teil der Dauerausstellung begegnen Sie Themen aus Kultur und Wirtschaft: Volksfrömmigkeit, Reformation und jüdisches Leben, Schule und die 1388 gegründete Universität, Bürgertum und Bürgerstolz, Handel und Verkehr. In der benachbarten Alten Wache aus preußischer Zeit erleben Sie Sonderausstellungen zu Kölner Kunst und Geschichte.

Museum Ludwig

35 31

Direktion: Dr. Yilmaz Dziewior Anschrift: Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln Telefon: 0221 22126165 Fax: 0221 22124114 Website: www.museum-ludwig.de E-mail: info@museum-ludwig.de Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr (inkl. Feiertage), jeden ersten Donnerstag im Monat 10.00 – 22.00 Uhr montags geschlossen

Parken:

Philharmonieparkhaus, Parkhaus Dom, Parkhaus Groß St. Martin

KVB:

Linien 5, 16, 18 bis Haltestelle Dom/Hauptbahnhof

Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas. Die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt. Eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus. Eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie. Den Grundstock für die Museumsgründung 1976 bildete eine großzügige Schenkung von 350 Werken moderner Kunst von Peter und Irene Ludwig an die Stadt Köln. Seither hat das Museum, das den Namen seiner Stifter trägt, seine Bestände ständig erweitert und zählt heute zu den bedeutendsten Sammlungen von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts weltweit. Auf einem Rundgang entdecken Sie große Namen aus den letzten 100 Jahren, begegnen den entscheidenden künstlerischen Positionen, stoßen auf wunderschöne, aber auch provokative Werke, die Geschichte geschrieben haben und noch schreiben werden.

Ausstellungen 2017/18:

Ausstellungen 2017/18:

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Reena Spaulings Ausstellung bis 27. August 2017

Konrad der Große: Die Adenauerzeit in Köln 1917 bis 1933 01. Juli - 19. November 2017

Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre Ausstellung bis 24. September 2017 Werner Mantz. Architekturen und Menschen 14. Oktober 2017 - 21. Januar 2018 James Rosenquist. Painting as Immersion oder das Eintauchen ins Bild 18. November 2017 - 04. März 2018

17/18 I 106


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr Samstag, Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr jeden ersten Donnerstag im Monat 10.00 – 22.00 Uhr

Parken:

Parkhäuser Börsenplatz, DuMont-Carrée, Dom

KVB:

Linien 3, 4, 16, 18 bis Haltestelle Appellhofplatz

Das NS-Dokumentationszentrum (NS-DOK) widmet sich dem Gedenken an die Opfer des NS-Regimes sowie dem Erforschen und Vermitteln der Geschichte Kölns im Nationalsozialismus. Am 4. Dezember 1981 wurde das ehemalige Gestapogefängnis als Gedenkstätte eröffnet. In den zehn Zellen sind rund 1.800 selbstständige Inschriften und Zeichnungen der Gefangenen erhalten. Die Gedenkstätte stellt als eine der am besten erhalten gebliebenen Haftstätten der NS-Zeit ein Kulturgut von nationalem und europäischem Rang dar. Die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“, die seit Juni 1997 im EL-DE-Haus gezeigt wird, behandelt das gesamte politische, gesellschaftliche und soziale Leben Kölns in der NS-Zeit.

Ausstellungen 2017/18: „Rassendiagnose: Zigeuner“: Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung 07. Juli 2017 - 08. Oktober 2017

Direktion: Dr. Adele Schlombs Anschrift: Universitätsstraße 100, 50674 Köln Telefon: 0221 221286-17 Fax: 0221 221286-10 Website: www.museenkoeln.de/ museum-fuer-ostasiatische-kunst E-mail: mok@museenkoeln.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat 11.00 – 22.00 Uhr / montags geschlossen Parken:

Parkplatz am Museum

KVB:

Linien 1, 7 bis Haltestelle Universitätsstraße

Köln besitzt das älteste Museum für Ostasiatische Kunst in ganz Europa und das einzige in NRW. 1913 eröffnet, zeigt das Haus kostbare Kunstwerke aus China, Korea und Japan. Zu sehen sind buddhistische Malerei und Holzskulpturen, japanischer Stellschirmmalerei, Farbholzschnitten und Lackkunst, Porzellan und Keramik von der Bronzezeit bis ins 19. Jahrhundert. Doch nicht allein die Kunst, auch der 1977 eröffnete Museumsbau ist einen Besuch wert. Entworfen wurde er von Kunio Maekawa (190 - 1986), einem Schüler Le Corbusiers. Mit seinen strengen, klar gegliederten Kuben knüpft er an alte japanische Traditionen an und entwickelt zugleich eine neue, moderne Formensprache. Zentrum der Anlage bildet der vom japanischen Bildhauer Masayuki Nagare (geb. 1923) in der Tradition japanischer Meditationsgärten gestaltete Landschaftsgarten.

36 37 NS-Dokumentationszentrum / Museum für Ostasiatische Kunst

Direktion: Dr. Werner Jung Anschrift: Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln Telefon: 0221 22126332 Website: www.museenkoeln.de/ns-dok E-mail: nsdok@stadt-koeln.de

Museum für Ostasiatische Kunst

37 31

Ausstellungen 2017/18: Das Gedruckte Bild 03. Dezember 2017 - 29. April 2018

17/18 I 107

Museen Köln

NS-Dokumentationszentrum

36


Photographische Sammlung Köln / Rautenstrauch-Joest-Museum

38 39

Photographische Sammlung Köln

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Leitung: Gabriele Conrath-Scholl Anschrift: Im Mediapark 7, 50670 Köln Telefon: 0221 88895 300 Fax: 0221 88895 301 Website: www.photographie-sk-kultur.de E-mail: photographie@sk-kultur.de Öffnungszeiten: während der Laufzeit der Wechselausstel lungen: täglich 14.00 -19.00 Uhr / mittwochs geschlossen Parken: Tiefgaragen Mediapark und Kaiser-Wilhelm-Ring

RautenstrauchJoest-Museum

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Direktion: Prof. Dr. Klaus Schneider Anschrift: Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln Telefon: 0221 221313-01 Fax: 0221 221313-33 Website: www.museenkoeln.de/ rautenstrauch-joest-museum E-mail: rjm@stadt-koeln.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr Donnerstag 10.00 – 20.00 Uhr montags geschlossen Parken:

Parkhaus Cäcilienstraße 29-33

KVB:

Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, 18 bis Haltestelle Neumarkt

KVB: Linien 12, 15 bis Haltestelle Christophstr./Mediapark

Das 1992 erworbene August Sander Archiv gab den Anstoß zur Gründung der Institution und ist richtungsweisend für ihre Aktivitäten. Es ist das weltweit größte Konvolut mit originalen Werken des Photographen, begleitet von Dokumenten, Büchern und weiteren Materialien aus seinem Nachlass. Ihren Sitz hat die Photographische Sammlung seit 1996 gemeinsam mit den anderen Abteilungen der SK Stiftung Kultur im Haus MediaPark Nummer 7. Im Gebäude befinden sich weitere kulturelle Institutionen wie die Volkshochschule Köln, die MusikFabrik NRW, die Akademie der Künste der Welt und das Zentralarchiv des Internationalen Kunsthandels (ZADIK). Sanders sachliche und konzeptorientierte Photographie war der Maßstab für die Erweiterung der Sammlung. Dem Schwerpunkt der Sammlung verpflichtet, fanden vor allem umfangreichere Werkgruppen oder Bildreihen, weniger aber Einzelwerke Eingang in den Bestand. Schwerpunkte bilden so auch die Photographien von Bernd und Hilla Becher, von Karl Blossfeldt, von Jim Dine und vielen mehr. Das Ausstellungsprogramm orientiert sich an den Positionen des Sammlungsbestands und den davon ausgehenden künstlerischen Maßstäben. Unabhängig davon, ob eine Ausstellung historisch oder zeitgenössisch ausgerichtet ist, stehen die Intentionen des Künstlers im Mittelpunkt der Präsentation. Es ist keine ständige Schau des Sammlungsbestands zu sehen.

Wohnen, Glaube, Zugehörigkeit – Themen, die uns Menschen verbinden und bewegen. Das Rautenstrauch-Joest-Museum, das einzige seiner Art in Nordrhein-Westfalen, präsentiert sich in großzügigen Räumlichkeiten mit einer innovativen Ausstellungskonzeption. Auf 3.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche erleben Sie, wie vielfältig die Kulturen der Welt sind. Der Themenparcours „Der Mensch in seinen Welten“ lädt zu einer multimedialen, interaktiven Entdeckungsreise ein: Erfahren Sie mehr über den Blick Europas auf andere Kulturen und machen Sie sich mit verschiedenen Lebensentwürfen vertraut! Beeindruckende Exponate aus Afrika, Asien, Amerika, Ozeanien und Europa veranschaulichen Themen, die Menschen weltweit betreffen und Besucher aller Generationen begeistern. Im Themenkomplex „Die Welt erfassen“ erfahren Sie etwas über den Blick Europas auf andere Kulturen wie er sich in Reiseberichten, in der Kunst oder in Museen widerspiegelt. Der Themenkomplex »Die Welt gestalten« macht Sie vertraut mit verschiedenen Lebensentwürfen. Sie können erleben, wie ein Gamelan-Orchester aus Indonesien klingt, oder welche Rolle Masken bei Ritualen spielen. Wie überleben Nomaden in der Wüste? Warum ist ein Tipi so praktisch? Kulturen vergleichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzudecken – ein ethnologisches Museum, das Spaß macht und Neugier weckt.

Ausstellungen 2017/18: Emil Otto Hoppé – Unveiling a Secret Ausstellung bis 30. Juli 2017 Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv Ausstellung bis 30. Juli 2017 Il Deserto Rosso Now – photographische Reaktionen auf Antonionis Filmklassiker 01. September 2017 - 28. Januar 2018

17/18 I 108

Ausstellungen 2017/18: Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur Ausstellung bis 06. August 2017 Wüste – Meer – Schöpferahnen: Aboriginal Art der Spinifex und der Yolŋu 11. November 2017 - 04. März 2018


Erholungshaus. Hier wird gespielt.

Spielzeit 17 18

kultur.bayer.de 0214 30-41283 84


Römisch-Germanisches Museum / Museum Schnüttgen

40 41

RömischGermanisches Museum

40 31

Direktion: Dr. Marcus Trier Anschrift: Roncalliplatz 4, 50667 Köln Telefon: 0221 22124438 Fax: 0221 22124590 Website: www.museenkoeln.de/ roemisch-germanisches-museum E-mail: roemisch-germanisches-museum@ stadt-koeln.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat 10.00 – 22.00 Uhr, montags geschlossen Parken:

Philharmonieparkhaus, Parkhaus Dom, Parkhaus Groß St. Martin

KVB:

Linien 5, 16, 18 bis Dom/Hauptbahnhof

Das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln zeigt das archäologische Erbe der Stadt und ihres Umlands von der Altsteinzeit bis ins frühe Mittelalter. Zu den einzigartigen Sammlungsbeständen des Museums zählen reiche Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit, hochkarätige Goldschmiedearbeiten aus der Zeit der Völkerwanderung, Kunst und Kultur der römischen und frühmittelalterlichen Stadt und Region. Zu den kostbarsten Schätzen zählt die weltweit größte Sammlung römischer Glasgefäße. Das Museum wurde 1974 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom eröffnet. Es steht über den Grundmauern einer römischen Stadtvilla mit dem weltberühmten Dionysosmosaik (um 220/230 n. Chr.), das einst den Fußboden eines vornehmen Speisesaals schmückte. Besucher können das Mosaik von der Domplatte durch das große Panoramafenster sehen. Auch den monumentalen rekonstruierten Grabbau des römischen Legionsveteranen Lucius Poblicius (um 40 n. Chr.) kann man von dort bewundern.

Museum Schnütgen

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Direktion: Dr. Moritz Woelk Anschrift: Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln Telefon: 0221 22123620 Fax: 0221 22128489 Website: www.museenkoeln.de/ museum-schnuetgen E-mail: museum.schnuetgen@stadt-koeln.de Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr, Donnerstag 10.00 – 20.00 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat 10.00 – 22.00 Uhr / montags geschlossen

Parken:

Parkhaus Cäcilienstraße 29-33

KVB:

Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16, 18 bis Haltestelle Neumarkt

Das Museum Schnütgen beherbergt in einer der ältesten Kirchen Kölns eine kostbare Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke. Viele von ihnen sind schon allein eine Reise wert, wie etwa die strahlende Parlerbüste, der ausdrucksstarke Kruzifix von St. Georg oder der einzigartige sog. Heribertkamm, eine filigrane Elfenbeinschnitzerei. Das Spektrum der Ausstellung reicht von Holz- und Steinskulpturen über kostbare Goldschmiedekunst und Glasmalerei bis hin zu seltenen Elfenbeinen und Textilien. Eine Besonderheit des Museums ist sein größter Ausstellungsraum, der selbst über 1000 Jahre alt ist: Die Stille und Aura der romanischen Cäcilienkirche und die besondere Nähe zu den Objekten laden dazu ein, die Kunstwerke in ihrer spirituellen Ausstrahlung und Schönheit zu erleben.

Ausstellungen 2017/18: Das Reliquiendiptychon aus der Sammlung Spitzer. Eine Neuerwerbung mit Geschichte. 13. Juli - 17. September 2017 Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen 20. Oktober 2017 - 28. Januar 2018

17/18 I 110


Direktion: Prof. Dr. Frank-Manuel Peter Anschrift: Im Mediapark 7, 50670 Köln Telefon: 0221 88895 400 Fax: 0221 888954 01 Website: www.sk-kultur.de/tanz E-mail: tanzarchiv@sk-kultur.de Öffnungszeiten: Donnerstag – Dienstag 14.00 Uhr – 19.00 Uhr mittwochs geschlossen Parken: Tiefgaragen Mediapark und Kaiser-Wilhelm-Ring KVB:

Linien 12, 15 bis Haltestelle Christophstr. / Mediapark

Das Tanzmuseum will seine Besucher motivieren, die Wirklichkeit des Tanzes „mit anderen Augen“ zu sehen: mit Ausstellungen, die ihre Aufgabe darin sehen, das Wesen des Tanzes zum Ausdruck zu bringen. Das Tanzmuseum stellt sich in seinen Ausstellungen immer wieder grundlegenden Fragen: Was sehen wir, wenn wir Tanz sehen? Was prägt unser Bild vom Tanz? Warum sehen wir Tanz so, wie wir ihn sehen? Fragen, die auch den Besucher anregen wollen, weiter zu fragen und zu forschen, nach Antworten zu suchen. Dies ist im Archiv, aber auch in den begleitenden Veranstaltungen im Tanzmuseum möglich, die das Thema der Ausstellung vertiefen und den Besucher anregen, die Ausstellung danach noch einmal mit anderen Augen zu sehen.

Wallraf-RichartzMuseum / Fondation Corboud

Direktion: Dr. Marcus Dekiert Anschrift: Obenmarspforten, 50667 Köln Telefon: 0221 22121119 Fax: 0221 22122629 Website: www.wallraf.museum E-mail: info@wallraf.museum Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr Donnerstag 10.00 – 21.00 Uhr (außer an Feiertagen) montags geschlossen

Parken:

Tiefgarage Heumarkt, Tiefgarage Quartermarkt, Tiefgarage Farina

KVB:

Linien 1, 7, 9 bis Haltestelle Heumarkt; Linien 5, 16, 18 bis Haltestelle Dom / Hbf

Das Wallraf zeigt, wie modern und aktuell die europäische Kunst vom 13. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einst war und heute noch ist. In der Mittelalter-Sammlung ist die weltberühmte „Muttergottes in der Rosenlaube“ von Stefan Lochner zu bewundern. Auf der zweiten Etage beeindrucken der große flämische Maler Peter Paul Rubens und der wichtigste niederländische Künstler Rembrandt van Rijn. Im dritten Stock ist Deutschlands umfangreichste Sammlung impressionistischer Kunst zu sehen.

Ausstellungen 2017/18:

Ausstellungen 2017/18:

1917 – In Erinnerung an Luise Straus-Ernst. Die Rekonstruktion ihrer Kriegsausstellung im Wallraf Ausstellung bis 10. September 2017

Berliner Secession & Russisches Ballett: Ernst Oppler Ausstellung bis 28. Januar 2018

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei Ausstellung bis 05. Februar 2018

42 43 Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs / Wallraf-Richartz-Museum

Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs

43

Eine graphische Revolution. Der italienische Farbholzschnitt des 16. Jahrhunderts 22. September 2017 - 14. Januar 2018 Tintoretto – A star was born 06. Oktober 2017 - 28. Januar 2018

17/18 I 111

Museen Köln

42 31


Spielstätten Spielstätte

Straße

PLZ Köln

Telefon Website

Oper Köln / StaatenHaus

Rheinparkweg 1

50679

0221 22128400

www.oper.koeln

Schauspiel Köln / Außenspielstätte

Offenbachplatz

50667

0221 22128400

www.schauspiel.koeln

Depot 1 und 2 im Carlswerk

Schanzenstr. 6 – 20

51063

0221 22128400

www.schauspiel.koeln

Kinderoper / StaatenHaus

Rheinparkweg 1

50679

0221 22128400

www.kinderoper.info

Artheater

Ehrenfeldgürtel 127

50825

0221 5503344

www.artheater.de

Alte Feuerwache

Platenstr. 32

50670

0221 97315510

www.alte-feuerwache.de

Bühne der Kulturen

Melchiorstr. 3

50825

0221 9559510

www.buehnederkulturen.de

Bürgerhaus Stollwerck

Dreikönigenstr. 23

50678

0221 9911080

www.buergerhaus-stollwerck.de

Casamax Theater

Berrenrather Str. 177

50937

0221 447661

www.casamax-theater.de

0221 9378787

www.cassiopeia-buehne.de

Bühnen Köln:

Private Theater und weitere Spielorte:

Cassiopeia Theater. Blick aufs Wesentliche Berg. Gladb. Str. 499-501 51067 COMEDIA Theater

Vondelstr. 4-8

50677

0221 88877222

www.comedia-koeln.de

Freies Werkstatt Theater

Zugweg 10

50677

0221 327817

www.fwt-koeln.de

Horizont Theater

Thürmchenswall 25

50668

0221 131604

www.horizont-theater.de

KABARETT A-Z

Krefelder Str. 26

50670

0221 27758998

www.kabarett-a-z.de

Kammeroper Köln

Walzwerk Pulheim 50259 Rommerskirchener Str. 21 Pulheim

0221 243612

www.kammeroper-koeln.de

Kölner Künstler Theater

Grüner Weg 5

50825

0221 5107686

www.k-k-t.de

metropol Theater

Eifelstr. 33

50677

0221 321792

www.metropol-theater-koeln.de

Millowitsch-Theater

Aachener Str. 5

50674

0221 251747

www.millowitsch.de

Orangerie – Theater im Volksgarten

Volksgartenstr. 25

50677

0221 9522709

www.orangerie-theater.de

St. Gertrud

Krefelder Str. 57

50670

Scala

Hohenzollernring 48

50672

0221 4207593

www.scala-koeln.de

studiobühneköln

Universitätsstr. 16a

50937

0221 4704513

www. studiobuehne.eu

Theater am Dom

Glockengasse 11

50667

0221 2580155

www.theateramdom.de

Theater am Sachsenring

Sachsenring 3

50677

0221 315015

www.theater-am-sachsenring.de

THEATER DER KELLER

Kleingedankstr. 6

50677

0221 318059

www.theater-der-keller.de

Theater im Bauturm

Aachener Str. 24-26

50674

0221 524242

www.theater-im-bauturm.de

Theater Tiefrot

Dagobertstr. 32

50668

0221 4600911

www.theater-tiefrot.de

Atelier Theater

Roonstr. 78

50674

0221 242485

www.ateliertheater.de

Gloria Theater

Apostelnstr.11

50667

0221 660630

www.gloria-theater.com

KLÜNGELPÜTZ THEATER

Gertrudenstr. 24

50667

0152 04443368

www.kluengelpuetz.de

Senftöpfchen Theater

Große Neugasse 2-4

50667

0221 2581059

www.senftoepfchen-theater.de

Volksbühne am Rudolfplatz

Aachener Str. 5

50674

Kabarett-Bühnen:

17/18 I 112

www.volksbuehne-rudolfplatz.de


Theatergemeinde KÖLN Ihr Weg zur Kultur!

OPER TANZ KONZERT SCHAUSPIEL KABARETT & CO KINDER & JUGENDTHEATER

Spielzeit 2017 / 18

Wir haben sie alle! Alle Informationen zu unseren neuen Programmen finden Sie unter: www.theatergemeinde-koeln.de Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln Tel.: 0221 - 9257420 | info@theatergemeinde-koeln.de


Spielstätten / Ausstellungsorte Spielstätte

Straße

PLZ Köln

Telefon Website

Basilika St. Aposteln

Neumarkt 30

50667

0221 928760

www.st-aposteln.de

Deutschlandfunk-Sendesaal

Raderberggürtel 40

50968

0221 345-0

www.dradio.de

Kölner Philharmonie

Bischofsgartenstr. 1

50667

0221 204080

www.koelner-philharmonie.de

Kulturkirche Nippes

Siebachstraße 85

50733

0221 97310325

www.kulturkirche-koeln.de

Trinitatiskirche

Filzengraben 4

50676

0221 231310

Funkhaus Wallrafplatz / Klaus-von-Bismarck-Saal

Wallfrafplatz

50667

0221 220-0

Straße

PLZ Köln

Telefon Website

Museum für Angewandte Kunst

An der Rechtschule

50667

0221 22126735

www.museenkoeln.de

Archäologische Zone / Jüdisches Museum

Kleine Budengasse 2

50667

0221 22133422

www.museenkoeln.de

Kölnisches Stadtmuseum

Zeughausstr. 1-3

50667

0221 22125789

www.museenkoeln.de

Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz

50667

0221 22126165

www.museum-ludwig.de

NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

Appellhofplatz 23-25

50667

0221 22126332

www.museenkoeln.de

Museum für Ostasiatische Kunst

Universitätsstr. 100

50674

0221 22128617

www.museenkoeln.de

Photographische Sammlung Köln

Im Mediapark 7

50670

0221 2265900

www.photographie-sk-kultur.de

Rautenstrauch-Joest-Museum

Cäcilienstr. 29-33

50667

0221 22131301

www.museenkoeln.de

Römisch-Germanisches Museum

Roncalliplatz 4

50667

0221 22124438

www.museenkoeln.de

Museum Schnütgen

Cäcilienstr. 29-33

50667

0221 22123620

www.museenkoeln.de

Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs

Im Mediapark 7

50670

0221 2265757

www.sk-kultur.de/tanz

Wallraf-Richartz-Museum /

Obenmarspforten

50667

0221 22121119

www.wallraf.museum

Konzerte Köln:

Ausstellungsort

www.wdr-orchester.de

Museen Köln:

Fondation Corboud

Impressum rheinkultur (ZKZ 8088) 6 jährlich erscheinende Ausgaben und eine Sonderausgabe KulturLust 2017/2018 kostenlos für Mitglieder der Theatergemeinde Bezugspreis: Einzelexemplar: 2,- Euro zzgl. Versand Jahresabonnement: 14,- Euro inkl. Versand im Inland Herausgeber Theatergemeinde Köln I Auf dem Berlich 34 I 50667 Köln Verlag Theater Rundschau Verlagsgesellschaft mbH Redaktion, Konzeption und Realisation

stadtzauber gmbh I schumann & friends Grafikkonzept / Layout / Druck:

stadtzauber gmbh I schumann & friends 17/18 I 114

Urheber und Lizenzgeber

Sonderausgabe KulturLust rheinkultur 2017/2018 Für die KulturLust 19 | 2017/2018 stadtzauber gmbh / schumann & friends Klingelpütz 33-35 I 50670 Köln

Die KulturLust erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Angaben im Medium sind ohne Gewähr! Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht der mechanischen, elektronischen oder fotografischen Vervielfältigung, der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen, des Nachdrucks in Zeitschriften oder Zeitungen auch einzelner Text- und Bildanteile.


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