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geht los! Das Magazin fĂźr Berufsstarter*innen | FrĂźhling 2020

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LL T E T S RK MAside! in

Finde den Beruf, der zu dir passt So bewirbst du dich richtig Tipps zum Ausbildungsstart

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Wir bieten noch Ausbildungsplätze für 2020 an

 Ausbildung zum Asphaltbauer (m/w/d)  Ausbildung zum Kanalbauer (m/w/d)  Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter (m/w/d)

Wir freuen uns auf deine Bewerbung

 Ausbildung zum Straßenbauer (m/w/d)

VIELE GUTE GRÜNDE FÜR DEINE GEWERBLICHE AUSBILDUNG BEI DER SAW

An diesen Standorten bilden wir aus: SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. KG, 24837 Schleswig oder SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. KG , 24113 Kiel

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Du erhältst eine hohe Ausbildungsvergütung (bis zu 1.475,-€ im 3. Lehrjahr)

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Du arbeitest sowohl mit den Händen, als auch mit dem Kopf

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Du erhältst 30 Tage Urlaub im Jahr

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Du siehst die Ergebnisse Deiner Arbeit direkt vor Deinen Augen

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Du erhältst ein zusätzliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld

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Du schaffst etwas Einzigartiges

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Du hast eine Übernahmegarantie bei guter Leistung

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Du profitierst von einer tariflichen Altersvorsorge oder

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Du erhältst eine Kostenbeteiligung an vermögenswirksamen Leistungen

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Du hast Vorteile durch unser Betriebliches Gesundheitsmanagement (z.B. Kooperation mit Fitness-Studios mit Teilkostenübernahme)

Dein Weg zu uns: Dein Interesse ist geweckt? Dann bewirb dich noch heute und mach den ersten Schritt für deine berufliche Karriere. Wir freuen uns auf deine aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse etc.). Das kannst du ganz einfach (vorzugsweise) über das Online-Portal unserer Homepage, gerne aber auch per E-Mail oder auf dem „klassischen“ Wege per Post erledigen.

Personalabteilung c/o SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. KG Gottorfstr. 4, 24837 Schleswig (gern auch per E-Mail: bewerbung@arkil-holding.de) 2

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Editorial

Impressum

geht los! erscheint kostenlos zweimal im Jahr.

Herausgeber Kassian Alexander Goukassian Verlagskontor Schleswig-Holstein GmbH An der Halle 400 *1, 24143 Kiel Tel: 0431 / 200 766 500 www.verlagskontor-sh.de, gehtlos@verlagskontor-sh.de

Liebe Schülerinnen und Schüler, ihr befindet euch auf der Zielgeraden Richtung Schulabschluss. Das erfordert viel Anstrengung und vollen Einsatz. Während ihr mit all eurer Energie auf das ersehnte Ziel zusteuert, ist es gar nicht so leicht auch noch an die Zeit danach zu denken. Einige haben sicher schon ganz genaue Pläne, wie es nach der Schule weitergeht. Andere haben vage Ideen oder sind sich noch überhaupt nicht im Klaren, wo die Reise hingehen soll. Bei mehr als 325 Ausbildungsberufen und über 20.000 verschiedenen Studiengängen ist es auch wirklich nicht so einfach, sich zu entscheiden... Aber diese Zahlen zeigen euch auch: Es gibt richtig viele Ausbildungswege und Berufe. Und nur ein Bruchteil davon ist einem bekannt. Darum ist es gut, sich Zeit für die Berufswahl zu nehmen. Sammelt so viele Informationen wie möglich, denn das Naheliegende muss nicht immer das Beste sein. Macht euch Gedanken über euch selbst, über eure Wünsche, Bedürfnisse und Fähigkeiten. Je freier ihr an die Sache herangeht, desto mehr könnt ihr entdecken – vielleicht auch Dinge, die euch vorher gar nicht bewusst waren. Die Berufswahl beginnt mit Fantasie, erst danach kommt die praktische Umsetzung. Wir von „geht los!“ geben euch viele Tipps und Anregungen, wie ihr den passenden Beruf für euch findet. Von der gelungenen Bewerbung über das Vorstellungsgespräch bis hin zu den ersten Tagen in der Ausbildung. Damit ihr diese auch findet, präsentieren wir euch einige interessante Berufsbilder und vor allem Betriebe und Unternehmen aus Schleswig-Holstein und Hamburg, die fähige Nachwuchskräfte suchen. Vielleicht ist in unserer Jobbörse ja genau das richtige Stellenangebot dabei, das zu euch passt. Wir drücken euch ganz fest die Daumen für den Schulabschluss und wünschen euch einen guten Start ins Berufsleben! Hanna Wendler für das „geht los!“-Team

Geschäftsführer (V.i.S.d.P.): Jörg Stoeckicht, stoeck@verlagskontor-sh.de Tel: 0431 / 200 766 61 Redaktion: Hanna Wendler, redaktion@verlagskontor-sh.de Tel. 0431 / 200 766 508 Lay-Out: Angelika Schwarz, Titelgestaltung: Zlatan Rasidovic Fotos: Adobe Stock, www.unsplash.de Titel: Adobe Stock / Anatoliy Karlyuk Vertriebsleitung: Anne Sommerfeld: a.sommerfeld@falkemedia.de Anzeigen: anzeigen@verlagskontor-sh.de Hamburg Nord, Lübeck, Norderstedt, Alstertal & Walddörfer, Ahrensburg: Heinke Blume: heinke.blume@verlagskontor-sh.de Tel. 040 / 943 699 44 Tel. 0151 /17 16 85 74 Hamburg West, Elbvororte, Pinneberg, Itzehoe: Martina Baumann: martina.baumann@verlagskontor-sh.de Tel. 040 / 83 0198 00 Heinke Blume: heinke.blume@verlagskontor-sh.de Tel. 040 / 943 699 44 Tel. 0151 /17 16 85 74 Birgit Ziemann: birgit.ziemann@verlagskontor-sh.de Tel. 04106 / 62 64 75

Gesamtauflage: 18.000 Exemplare

Flensburg, Schleswig, Nordfriesland: Oliver Schmuck: oliver.schmuck@verlagskontor-sh.de Tel. 0461 / 8 40 84 74 Kiel, Probstei, Eckernförde: Regine Sauerberg: regine.sauerberg@verlagskontor-sh.de Tel. 0151 / 17 16 85 77 Neumünster, Rendsburg, Mittelholstein: Anne-Kristin Bergan akb@verlagskontor-sh.de Tel. 0431 / 200 766 512 Rainer Nevermann: rainernevermann@gmail.com Tel. 04331 / 43 99 730 Tel. 0152 / 21 64 83 44 Westküste: Jörg Stoeckicht: stoeck@verlagskontor-sh.de Tel. 0431 / 200 766 61

Anzeigen- und Redaktionsschluss: jeweils der 02.03. und 31.08., es gilt die Preisliste Nr. 15 Druck: PerCom, Westerrönfeld Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Alle Fotos, Beiträge und vom Verlag gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Abdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Veranstaltungshinweise sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen.Termine werden kostenlos veröffentlicht. Keine Gewähr für die Richtigkeit.

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Editorial/ Impressum … 3

Tipps für die Berufswahl … 6

Praktika zur Berufsorientierung … 8

Schüler helfen Leben … 9 Freiwilligendienste im In- und Ausland ... 10 Studium oder Ausbildung … 12

Duale Berufsausbildung ... 14 Duales Studium ... 16 Erfolgreich bewerben … 18 Das Vorstellungsgespräch … 20 Tipps für den Ausbildungsstart … 22 Rechte und Pflichten … 23 Auf eigenen Beinen stehen … 24 Finanzielle Fördermöglichkeiten … 25 Probleme und Krisen in der Ausbildung … 26 Gewerkschaften … 27 Weiterbildung und Zusatzqualifikationen … 28 Versicherungen & Co. … 29 Berufsbilder … 30 Ausbildungsangebote … 52


Wir suchen KÄMPFER! Schädlingsbekämpfer Vollsachkundige Auszubildende

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KURS AUF ZUKUNFT

In der Schulzeit ist vieles festgelegt und der Weg vorgegeben, doch nun übernimmst du das Ruder. Wohin soll die Reise gehen? Nimm dir Zeit für diese wichtige Entscheidung und stelle dir folgende drei Fragen:

WAS KANN ICH? Was sind deine besonderen Begabungen, wo liegen deine Stärken, was sind deine Talente? Jeder Beruf stellt unterschiedliche Anforderungen. ElektronikerInnen brauchen gute Mathe- und Physik-Kenntnisse und viel handwerklich-technisches Verständnis. Hotelfachleute sollten gut kommunizieren können, auch auf Englisch, und Organisationstalente sein. Bei der Polizei braucht man große körperliche und psychische Belastbarkeit. Damit du später erfolgreich sein kannst, solltest du einen Beruf auswählen, der deinen Begabungen und Fähigkeiten entspricht. Du weißt nicht genau, was deine besonderen Stärken sind? Was sind deine Lieblingsfächer in der Schule, welche fallen dir besonders leicht? Was machst du in deiner Freizeit, hast du vielleicht ein Hobby für das man ein bestimmtes Talent braucht? Es hilft auch Freunde, Familie und Menschen aus deinem Umfeld zu befragen. Wo sehen sie deine Stärken, was kannst du in ihren Augen besonders gut? Vielleicht sehen sie Fähigkeiten, die dir selbst gar nicht bewusst sind.

WAS WILL ICH? Das ist der schönste Teil an der ganzen Sache: Was wünscht du dir von der Zukunft, was willst du gerne machen, wie willst du leben? Welche Themen interessieren dich brennend, was lässt dich eher kalt? Kannst du dir vorstellen im Ausland zu leben oder ist es dir wichtig in der Heimat zu bleiben? Bleibst du lieber präzise bei einer Sache oder brauchst du Abwechslung? Schaue dich ganz bewusst in deinem Alltag um. Du begegnest vielen Menschen, die gerade ihren Beruf ausüben. Versetze dich in ihre Lage und überlege dir, ob dieser Job für dich in Frage käme. Informiere dich genauer über die Tätigkeiten in deinem Wunschberuf. In einem Praktikum kannst du z. B. herausfinden, ob dir der Beruf wirklich gefällt. WIE SETZE ICH DAS UM? Wenn du herausgefunden hast, was du kannst und was du willst, geht es als nächstes um die Umsetzung. Welchen Schulabschluss brauchst du und benötigst du ein Studium oder eine Ausbildung? Gibt es noch andere Voraussetzungen, die du mitbringen musst z. B. Fremdsprachen? Wo kannst du die Ausbildung absolvieren und wie finanzierst du dich? Manchmal gibt es auch verschiedene Zugangswege zu einem Berufsfeld.

WUSSTEST DU SCHON, ... ... dass wir im Dunklen rationaler entscheiden? ... dass wir mit voller Blase die besseren Entscheidungen treffen? ... dass wir uns eher für das entscheiden, was wir kennen? ... dass wir im Stehen oder beim Gehen bessere Entscheidungen treffen?

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Foto: AdobeStock/ last19

HILFREICHES AUS DEM NETZ Das BERUFE Universum ist ein Selbsterkundungsprogramm der Agentur für Arbeit, mit dem du spielerisch herausfinden kannst, wo deine Stärken und Neigungen liegen, und zu welchen Berufen das passen könnte. planet-beruf.de Im Filmportal der Agentur für Arbeit erlebst du Berufe hautnah. berufe.tv

DER GROSSE BERUFSWAHLTEST Ein mehrstufiges Testverfahren hilft, Interessen zu erfassen, besondere Begabungen zu erkennen und herauszufinden, welche Berufe zu welcher Persönlichkeit passen. Zu mehr als 150 Berufen werden die wichtigsten Informationen zu Ausbildung und Berufsbild übersichtlich dargestellt. ANGELA VERSE-HERRMANN, DIETER HERRMANN, JOACHIM EDLER: Der Große Berufswahltest - So entscheidet man sich richtig! STARK 2018, 228 S., 17,95 €

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Foto: AdobeStock/ rawpixel

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KOSTPROBE GEFÄLLIG? Ein Praktikum hilft bei der Berufsorientierung

Wie der Arbeitsalltag in deinem Wunschberuf wirklich abläuft, kannst du durch ein Praktikum herausfinden. So probierst du aus, ob der Beruf wirklich zu dir passt und sammelst erste Erfahrungen im Berufsleben. Außerdem kannst du Kontakte knüpfen, die für deine Zukunft wichtig sein können. Neben den üblichen Schulpraktika kannst du natürlich auch während deiner Ferien ein Praktikum absolvieren. Dadurch zeigst du Eigeninitiative und Engagement und das kommt beim Arbeitgeber in spe sicher gut an. Ausgeschriebene Praktikumsplätze findest du in den einschlägigen Online-Stellenbörsen (z. B. www.praktikum.info). Aber nicht alle Firmen schreiben ein Praktikum aus: Es lohnt sich auch, direkt im Unternehmen anzurufen und dich nach den Möglichkeiten zu erkundigen.

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PRAKTIKUMSZEUGNIS Lasse dir nach deinem Praktikum unbedingt ein Zeugnis ausstellen. Freiwillige Praktika machen sich gut in deinem Lebenslauf. Fertige für dich nach dem Praktikum eine Checkliste an: Hast du etwas gelernt? Waren deine Aufgaben spannend? Hast du dich wohlgefühlt? Ist es wirklich dein Wunschberuf? Wenn du dir all diese Fragen mit einem „Ja!“ beantworten kannst, bist du schon ein ganzes Stück weiter.

EINSTIEGSQUALIFIZIERUNG Wenn du nach der Schule keinen Ausbildungsplatz gefunden hast, kannst du deine Chancen mit einer Einstiegsqualifizierung (EQ) in Form eines betrieblichen Langzeitpraktikums erhöhen. Dieses beginnt am 1. Oktober (in Ausnahmen frühestens am 1. August) und dauert 6 oder 12 Monate. Durch ein Praktikum über diesen langen Zeitraum erwirbst du gute

Grundkenntnisse in dem Beruf – das hilft dir bei späteren Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle. Wenn du deine Ausbildung nach der EQ im gleichen Beruf machst, kann die Ausbildungszeit auch verkürzt werden. Voraussetzung ist, dass du die allgemeinbildende Schulpflicht erfüllt hast und über keine abgeschlossene Ausbildung verfügst. Der Betrieb muss die EQ bei der zuständigen Kammer anerkennen lassen. Während deines Praktikums bekommst du eine monatliche Vergütung und bist sozialversichert.

DOS & DON‘TS • erscheine pünktlich • gepflegter Auftritt • zeige Interesse am Betrieb • nicht unaufgefordert duzen • Handy aus! • Tratsch ist Tabu!


So geht´S loS

7 BEWEGEN 60.000 Der Soziale Tag ist bestimmt vielen ein Begriff. Dahinter steckt Schüler Helfen Leben, ein deutschlandweites Projekt, das von Neumünster aus von jungen FSJlern organisiert wird. Und die haben richtig Spaß bei ihrer Arbeit.

Bei Schüler Helfen Leben können Tjalf, Nisa, Nina, Sabina und Fatjon eigenständig für den Sozialen Tag arbeiten

Beim jährlich stattfindenden Sozialen Tag arbeiten über 60.000 Schülerinnen und Schüler einen Tag lang an einem Arbeitsplatz ihrer Wahl und spenden ihren Lohn an die Organisation Schüler Helfen Leben. Die wiederum spendet das Geld an Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa und Jordanien. In Belgrad zum Beispiel unterstützt Schüler Helfen Leben das Projekt „Gypsy Roma Urban Balkan Beats“, das sich durch Bildung, Musik und Kunst für die Integration von Kindern und Jugendlichen der Roma-Gemeinschaft einsetzt.

ORGANISATION IN EIGENREGIE Hinter Schüler Helfen Leben stecken junge Menschen, die sich ein Jahr lang um die Koordination, Kommunikation und Bekanntmachung des Sozialen Tages kümmern: Fatjon Sylka, Sabina Zohorovi, Nina Atanasovska, Nisa-Meryem Çekmeci, Tjalf Eydeler, Felix Spohr und Raphael Heckmann machen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei Schüler Helfen Leben und kümmern sich währenddessen um die Planung des Sozialen Tages. Jeder von ihnen hat verschiedene Aufgaben. Nisa zum Beispiel ist für die Pressearbeit zuständig, Tjalf kommuniziert mit den Schulen, Sabina betreut die Kampagnen und Fatjon und Nina gehen an die Schulen und informieren SchülerInnen und Lehrkräfte über den Sozialen Tag – und alles komplett in Eigenregie.

Sabina und Nisa sind für die Außendarstellung zuständig und verantwortlich für das Design und die Produktion der Werbematerialien sowie für die Pressearbeit

FÜRS LEBEN LERNEN Am Anfang ihres Freiwilligen Sozialen Jahrs schauten sie sich im Rahmen einer Reise durch Südosteuropa die Projekte an, die sie mit ihrer Arbeit unterstützen. „Während der Reise haben wir gemerkt, warum sich die Arbeit für den Sozialen Tag wirklich lohnt“, sagt Nina begeistert. „Sieben Menschen bewegen 60.000 Schüler dazu, arbeiten zu gehen“, ergänzt Sabina. „Und je mehr wir arbeiten, desto mehr Geld geht an die Projekte.“ Das motiviert ungemein und fast alle sind froh, endlich mit der Schule fertig zu sein. Die Schule war sehr theoretisch, jetzt können sie endlich das Gelernte anwenden. Und vor allem haben sie Feierabend. Seit über einem halben Jahr sind sie nun schon dabei und alle haben viel gelernt. Nicht nur auf die Arbeit bezogen, sondern für ihr ganzes Leben. Nina, Fatjon und Sabina haben die deutsche Sprache gelernt und wie das System funktioniert. Und alle sind sich einig: Sie wissen nun, was Solidarität, Teamarbeit und Kompromiss wirklich bedeuten.

INTERESSE? Dann informiert euch unter schueler-helfen-leben.de über den Bewerbungsablauf und die Fristen.

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NUR NOCH KURZ DIE WELT RETTEN ... Freiwilligendienste im In- und Ausland Ausbildung oder Studium können noch warten? Du möchtest erstmal etwas für dich und gleichzeitig für andere tun? Ein Freiwilligendienst gibt dir die Möglichkeit deine Persönlichkeit und Kompetenzen weiterzuentwickeln, dich beruflich zu orientieren und gleichzeitig aktiv

AdobeStock/ mangostock

etwas für die Gemeinschaft zu tun. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du dich engagieren kannst.

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FREIWILLIGES SOZIALES JAHR (FSJ) Das FSJ bietet Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Möglichkeit, sich in gemeinnützigen Einrichtungen an vielen Orten in Deutschland und sogar im Ausland zu engagieren. Es dauert in der Regel 12 Monate und beginnt zumeist am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, die Höchstdauer 18 Monate und der Dienst kann nur einmal geleistet werden. Im FSJ übst du ganztägig überwiegend praktische Hilfstätigkeiten aus. Eine Fachkraft arbeitet dich ein und steht dir bei allen Fragen und Anregungen zur Seite. Während des gesamten Jahres wirst du pädagogisch begleitet, durch Seminare (insgesamt mindesten 25 Tage), Beratung, Praxisbegleitung und Anleitung in der Einsatzstelle. Du erhältst Taschengeld, bei Bedarf Unterkunft und Verpflegung oder Sachleistungen und eine beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Außerdem haben deine Eltern Anspruch auf Kindergeld. pro-fsj.de

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FREIWILLIGES ÖKOLOGISCHES JAHR (FÖJ)

AUSLANDSFREIWILLIGENDIENSTE (IJFD)

Ähnlich dem FSJ kannst du dich auch im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) im ökologischen und umweltpolitischen Bereich engagieren. Junge Menschen bis zum 27. Lebensjahr können hier im Bereich des Naturschutzes tätig werden und sich für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt einsetzen.

Das FSJ und das FÖJ kann man auch außerhalb Deutschlands absolvieren, allerdings ist die Zahl der Stellen im Ausland sehr begrenzt und die Nachfrage groß. Wenn du gerne im sozialen, ökologischen Bereich oder in der Friedens- und Versöhnungsarbeit im Ausland arbeiten möchtest, um deine interkulturellen Kompetenzen und deine Sprachkenntnisse zu verbessern, kannst du einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) absolvieren. Der IJFD steht allen offen, die bis zum Dienstabschluss das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und kann zwischen 6 und 18 Monaten dauern, in der Regel jedoch 12 Monate. Vor, während und nach dem Dienst wird man pädagogisch begleitet. Die Freiwilligen erhalten in der Regel

www.foej.de

BUNDESFREIWILLIGENDIENST (BFD) Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist die Nachfolgeinstitution des Zivildienstes, auf freiwilliger Basis. Es gibt viele Ähnlichkeiten zum FSJ und FÖJ (z.B. Einsatzstellen, Arbeitszeiten, Finanzen, pädagogische Begleitung, Versicherungen, Dauer etc.), aber auch wichtige Unterschiede: Im Gegensatz zum FSJ und FÖJ, können Menschen jeden Alters am BFD teilnehmen. Wer über 27 Jahre alt ist, kann den Dienst auch in Teilzeit ableisten. Den BFD kann man auch nach fünf Jahren erneut ableisten. Der Einsatz erfolgt nicht im Ausland, sondern nur in Einrichtungen in Deutschland.

ein angemessenes Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung, Arbeitskleidung, Reisekosten oder gegebenenfalls entsprechende Geldersatzleistungen. Sie werden während des Dienstes im Ausland umfassend durch privatrechtliche Versicherungsverträge des Trägers sowie der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert. internationaler-jugend-freiwilligendienst.de

bundesfreiwilligendienst.de

AdobeStock/ disobeyart

Die Bewerbung für die Freiwilligendienste läuft über die jeweiligen Träger. Da die Stellen ebenso beliebt wie begrenzt sind, ist eine frühzeitige Bewerbung bis zu einem Jahr vor dem eigentlichen Einsatz nötig.

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Foto: AdobeStock/ MaFiFo

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STUDIUM ODER AUSBILDUNG? Ob du dich für eine Ausbildung oder ein Studium entscheidest, hängt vor allem davon ab, welchen Beruf du anstrebst und wo deine persönlichen Neigungen liegen. Bist du eher der praktische Typ, der gerne ein konkretes Resultat seiner Arbeit sieht? Oder arbeitest du lieber theoretisch und entwickelst gerne neue Ideen und Konzepte?

DAS GEHT MIT EINEM STUDIUM: • Voraussetzung für bestimmte berufliche Positionen • vertieftes Wissen und umfassende Schulung der intellektuellen Fähigkeiten • eröffnet ein breites Berufsspektrum • späterer Berufsweg ist weniger festgelegt • bessere langfristige berufliche Perspektive • Akademiker verdienen später häufig höheres Gehalt • hohe Eigenverantwortlichkeit

Das eine muss das andere nicht ausschließen. Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung kann man auch noch ein Studium absolvieren, dann hat man schon praktische Erfahrungen gesammelt. Interessant sind auch die neuen dualen Studiengänge, die theoretisches Fachwissen mit praktischer Ausbildung verbinden (siehe S. 16). Vergleiche die Vor- und Nachteile von Studium und Ausbildung sorgfältig miteinander und nimm dir Zeit für eine Entscheidung. Es ist richtig, die Arbeitsmarktaussichten und Zukunftsprognosen dabei im Blick zu haben – letztendlich sollten aber deine Interessen, Fähig-

DAS GEHT MIT EINER AUSBILDUNG: • direkter Einstieg ins Berufsleben • schnelle finanzielle Unabhängigkeit • praktische Ausrichtung macht fit für den Berufsalltag • leichterer Berufseinstieg durch praktische Erfahrungen • kurze Ausbildungszeit • geringere Kosten als ein Studium • klar definierte Aufgaben und Tätigkeiten

keiten und Bedürfnisse oberste Priorität haben.

FINDE RAUS, WAS DU DRAUF HAST! Jeder Mensch ist einzigartig und bringt einen individuellen Mix an Eigenschaften, Begabungen und Motivationen mit. Dieses Buch hilft dir dabei, deine Potenziale zu entdecken, dein individuelles Profil einzuschätzen und einen gut zu dir passenden Beruf zu finden. Es bietet Hintergrundinfos dazu, was jede Persönlichkeit ausmacht, und leitet an, die eigenen Eigenschaften, Begabungen und Motivationen zu erkennen. ANNE SCHELLER, CLEMENS MUTH: Finde raus, was DU drauf hast! – Der persönliche Berufs Check-up für Jugendliche Schulwerkstatt Verlag 2019, 88 S., 9,90 €

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Foto: AdobeStock/ janlev

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DOPPELT HĂ„LT BESSER! Die duale Berufsausbildung

Die meisten staatlich anerkannten Ausbildungsberufe sind nach dem dualen System aufgebaut und die duale Ausbildung ist damit die häufigste Form der Berufsausbildung in Deutschland. Du arbeitest im Ausbildungsbetrieb und besuchst parallel die Berufsschule.

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Tatsächlich gibt es aber kein Gesetz, das einen Schulabschluss für die Aufnahme einer dualen Berufsausbildung vorschreibt. Da jedoch die Ausbildungsplätze gerade in den beliebtesten Berufen auch knapp und die Unternehmen zudem sehr auf einen guten Ausbildungsstand der Bewerberinnen und Bewerber angewiesen sind, hast du mit einem guten Schulabschluss eindeutig die besseren Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

ABGESCHLOSSENE AUSBILDUNG = HÖHERER SCHULABSCHLUSS Wusstest du, dass du als Absolvent einer dualen Ausbildung ohne Schulabschluss am Ende der Ausbildung auch deinen Hauptschulabschluss in der Tasche hast? Voraussetzung hierfür ist, dass du in allen Fächern der Berufsschule im Abschlusszeugnis mindestens ein „Ausreichend“ erreichst. Das Gleiche gilt, wenn du mit Hauptschulabschluss eine duale Ausbildung abschließt, dann hast du offiziell einen Realschulabschluss. Hierfür musst du allerdings im Abschlusszeugnis der Berufsschule mindestens ein „Befriedigend“ erreichen und außerdem ausreichende Fremdsprachenkenntnisse nachweisen, die einen fünfjährigen Fremdsprachenunterricht entsprechen. Wenn du mit einem Realschulabschluss in die Ausbildung startest, kannst du sogar die Fachhochschulreife erwerben. Dafür musst du neben dem normalen Berufsschulunterricht zusätzliche Unterrichtsstunden in allgemeinbildenden Fächern belegen. Am Ende legst du – neben den normalen Prüfungen für den Berufsabschluss – eine Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife ab. Damit kannst du im Anschluss bundesweit an allen Fachhochschulen studieren.

WANN GEHT´S LOS? Die meisten dualen Ausbildungen beginnen am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Viele Firmen starten ihre Suche nach Auszubildenden bereits am Anfang des entsprechenden Jahres. Viele größere Unternehmen schreiben ihre Plätze ein ganzes Jahr vor dem Ausbildungsbeginn aus. Am besten bewirbst du dich also sehr frühzeitig um einen Ausbildungsplatz. Die duale Ausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf dauert zwei, drei oder dreieinhalb Jahre. Den praktischen und größeren Anteil der Ausbildung absolvierst du in deinem Ausbildungsbetrieb. Dort bekommst du alle praktischen Fähigkeiten vermittelt, die du für deinen späteren Beruf brauchst. In der Berufsschule lernst du alle wichtigen fachtheoretischen Inhalte, die speziell auf deinen Beruf zugeschnitten sind. Darüber hinaus stehen auch allgemeine Fächer auf dem Stundenplan wie zum Beispiel Deutsch, Politik und Sport. Eine duale Ausbildung ist in den verschiedensten Bereichen vorgesehen wie zum Beispiel: • • • • • •

Handwerk Industrie und Handel Dienstleistungsbereich Schifffahrt Landwirtschaft Freiberuflern wie etwa bei Ärzten, Apothekern, Rechtsanwälten oder Steuerberatern • Öffentlicher Dienst

VORAUSSETZUNGEN Man hört immer wieder, dass ein guter, noch dazu möglichst hoher Schulabschluss Mindestvoraussetzung für eine duale Ausbildung sei.

WIE SIEHT MEINE ARBEITSWOCHE AUS? In der Regel wirst du während deiner Ausbildung drei oder vier Tage in der Woche im Betrieb arbeiten. An einem oder zwei Tagen in der Woche besuchst du die Berufsschule. In manchen Ausbildungen wird der Berufsschulunterricht auch in Blöcken abgehalten. Dies bedeutet, dass du jeweils über die Dauer von zwei bis sechs Wochen zur Schule gehst.

WAS FÜR PRÜFUNGEN STEHEN AN? Während deiner Ausbildung legst du zwei große Prüfungen ab. Zunächst machst du die Zwischenprüfung, mit der du deinen Ausbildungsstand und die bisher erworbenen Fähigkeiten dokumentierst. Am Ende der Ausbildung steht deine Abschlussprüfung an. Für deine Leistungen in der Berufsschule bekommst du Schulhalbjahreszeugnisse sowie ein Abschlusszeugnis.

WAS VERDIENE ICH? Du bekommst eine sogenannte Ausbildungsvergütung. Deren Höhe ist von Beruf zu Beruf unterschiedlich. In der Regel wird die Vergütung für die einzelnen Berufsgruppen zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften vereinbart. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du während deiner Ausbildung finanzielle Unterstützung beantragen (siehe S. 25)

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MACH BEIDES! Duales Studium

Du hast Abitur oder Fachhochschulreife und kannst dich nicht entscheiden zwischen Studium und Ausbildung? Die gute Nachricht: Du musst es gar nicht. Denn mit einem dualen Studium verbindest du beides, das Studium an einer (Fach-) Hochschule oder Berufsakademie und die praktische Ausbildung im Betrieb.

Wenn du dich für dieses Modell entscheidest, kannst du beispielsweise einen Bachelor Abschluss in BWL mit einer kaufmännischen

und die Fachhochschule und die Berufsschule besuchst. Beim praxisintegrierenden dualen Studium (3-4

Ausbildung kombinieren. Deine Vorteile: Du machst neben dem Bachelor auch noch einen anerkannten Berufsabschluss, bekommst in der Regel bereits ein Ausbildungsgehalt vom Betrieb und bist somit nicht auf BAföG angewiesen.

Jahre) lernst du parallel zum Studium in Form von Teilzeitarbeit, mehreren kurzen Praktika oder eines Langzeitpraktikums die berufliche Praxis kennen. Du erwirbst zwar keinen Ausbildungsabschluss, hast aber die Möglichkeit, verschiedene Unternehmen kennenzulernen.

VORAUSSETZUNGEN Um ein duales Studium absolvieren zu können, brauchst du eine Hochschulzugangsberechtigung, das heißt entweder das Abitur oder die Fachhochschulreife. Meistens werden duale Studiengänge an Fachhochschulen angeboten. Auch ohne Fachhochschulreife gibt es Möglichkeiten, einen dualen Studienplatz zu bekommen, ... ... wenn du eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung vorweisen kannst. ... wenn du eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung und die Fortbildung zum Meister, Techniker oder Betriebswirt vorweisen kannst.

ARTEN DES DUALEN STUDIUMS Beim ausbildungsintegrierenden dualen Studium (4 Jahre) absolvierst du parallel zum Studium eine Berufsausbildung. Du erwirbst also gleich zwei Abschlüsse – einen akademischen Hochschulabschluss und einen Berufsabschluss. Dieses Modell ist sehr beliebt und sehr fordernd, da du im Unternehmen arbeitest

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Mit einem berufsintegrierenden / berufsbegleitenden dualen Studium (3-4 Jahre) kannst du dich fortbilden, wenn du bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast. Parallel zur Berufstätigkeit in Vollzeit (berufsbegleitend) oder Teilzeit (berufsintegrierend) absolvierst du ein Studium.

BEWERBUNGSVERFAHREN Es gibt zwei Wege, wie du dich um ein duales Studium bewirbst. Entweder du bewirbst dich bei einem Unternehmen und schreibst dich dann für das Studium ein. Das ist der häufigste Weg und bietet den Vorteil, dass der Ausbildungsbetrieb dich bei der Einschreibung unterstützt. Oder du bewirbst dich direkt bei der Hochschule um den Studienplatz und suchst dann ein Unternehmen für den Praxisteil. Viele Hochschulen kooperieren mit Unternehmen und helfen dir dabei, eine passende Stelle zu finden.

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG Auch im dualen Studium erhältst du eine Ausbildungsvergütung. Das ist einer der Vorteile gegenüber einem klassischen Hochschulstudium.


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Foto: AdobeStock/ janlev

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DUALES STUDIUM Erfolgreich dual Studieren und beim Wunscharbeitgeber Karriere machen. Das schaffst du problemlos mit dem Wissen und den zahlreichen Tipps in diesem Ratgeber! Dieser Wegbegleiter führt dich in fünf Schritten durch alle Phasen deines dualen Studiums: Von der Bewerbung über deine Studienzeit bis zur Übernahme in eine Festanstellung. Hier findest du Antworten auf alle zentralen Fragen: Warum soll ich dual studieren und gibt es einen Haken? Wie finde ich den richtigen dualen Studiengang? Worauf kommt es neben dem Gehalt noch an? Wie komme ich nach dem Studium an meinen Traumjob? Profitiere vom Insiderwissen aktiver und ehemaliger dualer Studenten sowie vom Know-how erfahrener Personaler und Entscheidungsträger. MANUEL THALER, FLORIAN MÖRCHEL: Duales Studium, STARK Verlag 2016, 286 S., 17,95 €

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Eintrittskarte zur Wunschausbildung

TIPPS FÜR DIE GELUNGENE BEWERBUNG Eine gelungene Bewerbung ist deine erste Eintrittskarte für deinen Traumberuf. Deine Bewerbung soll einerseits formale Standards erfüllen und andererseits deine persönliche Note und Motivation zum Ausdruck bringen. geht los! gibt dir Tipps für eine perfekte Bewerbung.

Du kannst dich zwar an den allgemeinen Empfehlungen für eine Bewerbung um einen Arbeitsplatz orientieren, aber für eine Ausbildungsstelle sind ein paar Besonderheiten zu beachten. Als angehender Azubi verfügst du noch nicht über zahlreiche Berufserfahrungen und das erwartet auch keiner von dir. Darum solltest du den Schwerpunkt auf deine persönlichen Stärken und deine Motivation legen.

DAS ANSCHREIBEN Das erste Blatt auf deiner Bewerbungsmappe ist das Anschreiben. Aus ihm soll hervorgehen warum du den Beruf erlernen willst, warum du dafür geeignet bist und warum du die Ausbildung in diesem Betrieb absolvieren willst. Das Anschreiben entscheidet wesentlich darüber, ob die Personalverantwortlichen auch den Rest deiner Bewerbung lesen. Wichtig ist, dass du keine Muster-Vorlagen aus dem Internet kopierst. Gute Personalverantwortliche erkennen vorgefertigte Textbausteine und sortieren die Bewerbung dann wahrscheinlich aus. Das Anschreiben soll zwar gut formuliert sein, aber unbedingt eine persönliche Note haben. Letztlich sollte sich der schriftliche Ausdruck mit dem persönlichen Eindruck im Vorstellungsgespräch decken. Sei selbstbewusst, aber übertreibe nicht. Stelle in deinem Anschreiben einen klaren Bezug zu den Anforderungen der Ausbildungsstelle her. Nenne private oder schulische Interessen, Hobbys

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oder Ehrenämter, die etwas mit der Ausbildung zu tun haben. Vermeide leere Floskeln wie „Ich bin äußerst teamfähig.“ Nenne besser einen praktischen Beleg für deine Teamfähigkeit, z.B. dass du in einem Verein aktiv bist. So sollte der Aufbau deines Lebenslaufes gestaltet sein: 1. Persönliche Angaben und Daten 2. Berufserfahrungen (wenn du bereits welche gesammelt hast) 3. Abschlüsse 4. Praktika 5. Interessen, Hobbys, Ehrenamt 6. Ort, Datum und Unterschrift

LEBENSLAUF Dein Lebenslauf sollte lückenlos und in tabellarischer Form über deinen bisherigen schulischen und beruflichen Werdegang informieren. Er sollte möglichst nicht länger als eine, maximal zwei DIN A4 Seiten sein, zumal du ja noch nicht über einen so langen Werdegang verfügst. Konzentriere dich auf das Wesentliche und nenne die Interessen, Qualifikationen und Hobbys, die für die Ausbildung relevant sind.

DAS BEWERBUNGSFOTO Zwar ist ein Bewerbungsfoto rein formal keine Pflicht, aber du solltest es deiner Bewerbung beifügen, weil es einen viel persönlicheren Eindruck vermittelt. Das Bewerbungsfoto gehört auf die erste Seite deines Lebenslaufes. Natürlich sollte das Foto von guter Qualität sein und nicht etwa ein Schnappschuss von deiner letzten Freizeitaktivität. Das Bild sollte authentisch und nicht zu inszeniert sein, das wirkt sonst unglaubwürdig. Wichtig ist, dass du selbst zu dem Foto stehen kannst und den Eindruck hast, dass es deine Ausstrahlung und Persönlichkeit widerspiegelt.


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Das gehört in die Bewerbungsmappe:

DIE BEWERBUNGSMAPPE Auch wenn viele große Konzerne mittlerweile E-Mail-Bewerbungen und Online-Formulare anbieten, bevorzugen viele kleine Unternehmen und Behörden immer noch eine gedruckte Bewerbung per Post. In der Regel steht in der Stellenausschreibung, welche Form der Bewerbung gewünscht ist. Als Mappe kannst du einen Klemmordner aus Karton verwenden. Karton bietet gegenüber Kunststoff den Vorteil, dass es sich angenehmer anfasst und die Mappen nicht so leicht verrutschen, wenn sie sich auf dem Schreibtisch der Personalverantwortlichen stapeln. Achtung, das Anschreiben gehört nicht in die Mappe, sondern liegt lose auf ihr drauf. In die Mappe gehören in dieser Reihenfolge folgende Unterlagen: Lebenslauf (mit Bewerbungsfoto), Arbeitszeugnisse (falls vorhanden) chronologisch rückwärts, Schulzeugnisse. Achte darauf,

Muss: Anschreiben (lose auf der Mappe) Wahlweise: Deckblatt zur Übersicht Wahlweise: Motivationsschreiben Wahlweise: Inhaltsverzeichnis der Anlagen Muss: Lebenslauf mit Bewerbungsfoto Muss, wenn vorhanden: Arbeitszeugnisse chronologisch rückwärts (Kopie!) Muss: Schulzeugnisse (Kopie!) Wahlweise: Referenzen, Fortund Weiterbildungen (Kopie!) Falls verlangt: Kopie des Führerscheins Falls verlangt: Führungszeugnis (Kopie!)

E-MAIL-BEWERBUNG Wenn in der Ausschreibung ausdrücklich eine Bewerbung per E-Mail gewünscht ist, dann halte dich daran. Die Unterlagen sind dieselben wie in der Bewerbungsmappe. Beachte aber folgendes: Verschicke alle Dokumente möglichst in einer Datei (pdf). Maximal dürfen es zwei Dateien sein: Anschreiben und Lebenslauf in der ersten, Zeugnisse und andere Dokumente in der zweiten. Achte auf die Größe der Datei, am besten sind zwischen 2 und 3 MB, mehr als 5 MB sollten es nicht sein. In der E-Mail an sich reicht ein kurzer Text darüber, worum es geht. Das eigentliche Anschreiben gehört in den Anhang. Gib in die Betreffzeile ein, um welche Stelle du dich bewirbst.

... dass viele Unternehmen ihre zukünftigen Azubis bereits ein bis anderthalb Jahre vor Ausbildungsbeginn suchen?

... dass laut einer Unternehmensbefragung der IHK 2018 in mehr als jedem dritten Betrieb (34 %) Lehrstellen unbesetzt blieben?

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Wusstest du, ... ... dass Personalverantwortliche sich im Schnitt nur 30 bis 60 Sekunden für das erste Sichten deiner Bewerbungsunterlagen nehmen?

deine Zeugnisse nie im Original, sondern immer als Kopie beizufügen. Alle Unterlagen sollten natürlich sauber und gut lesbar sein.

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DAS ERSTE DATE Tipps für das Vorstellungsgespräch

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist ein erster Erfolg und bringt dich deinem Ziel einen Schritt näher. Du hast das Interesse des Unternehmens geweckt und mit deiner Bewerbung einen guten Eindruck gemacht. Diesen möchtest du natürlich

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beim Vorstellungsgespräch bestätigen. Gute Vorbereitung hilft gegen das Lampenfieber.

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VORBEREITUNG Informiere dich im Vorfeld gründlich über das Unternehmen – welche Leistungen bietet es an, wie ist es strukturiert, wie präsentiert es sich. Oft hilft ein gedanklicher Ausflug in die Zukunft: Wie stellst du dir deine Ausbildung in dem Unternehmen vor, welche konkreten Aufgaben hast du und in welchen Abteilungen wirst du eingesetzt? Dabei bleiben bestimmt auch Fragen offen, die du dir notieren kannst. Du kannst sie am Ende des Vorstellungsgespräches stellen. Das macht einen guten Eindruck, weil es zeigt, dass du dich mit der Stelle auseinandergesetzt hast. Noch wichtiger ist eine intensive Auseinandersetzung mit deinem eigenen Profil. Du solltest deine Persönlichkeit und die Stationen deines Lebenslaufes sehr gut kennen und in Worte fassen können. Wichtig ist, dass aus deinem Lebenslauf ein roter Faden zu erkennen ist – genauso wie bei einem guten Film oder einer guten Geschichte. Gehe ausführlich auf die Bereiche in deinem Werdegang ein, die etwas mit deiner zukünftigen Stelle zu tun haben. Beziehe Neben- und Ferienjobs, Praktika, Hobbys und Schulfächer, in denen du besonders gut warst, mit ein.

Es kann dir helfen, das Vorstellungsgespräch vorher mit Familie oder Freundinnen und Freunden zu üben.

Setze dich im Vorfeld auch mit deiner Motivation auseinander: Warum willst du diese Ausbildung

machen und warum hast du dich bei diesem Unternehmen beworben? Warum bist du für den Beruf geeignet und welche Erwartungen hast du an die Ausbildung? Welche Voraussetzungen bringst du mit und was wünscht du dir für die Zukunft?

DIE RICHTIGE VERPACKUNG Ein passendes Outfit für Vorstellungsgespräche solltest du dir gleich zu Beginn der Bewerbungsphase zulegen. In manchen Branchen trägt man Anzug und Kostüm, in manchen Berufen geht es legerer zu. Egal was du anziehst, in jedem Fall muss es sauber und ordentlich sein. Und du musst dich darin wohlfühlen, damit du das auch ausstrahlst. Trage das Outfit einige Tage vorher „auf Probe“, damit du dich daran gewöhnst. Verzichten solltest du auf zu gewagte, auffällige oder schrille Kleidung. Bei Make-up, Schmuck und Parfum ist ebenfalls Zurückhaltung angesagt.

Plane auch die Anfahrt im Vorfeld, damit an dem entscheidenden Tag nichts schief geht.

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Das Gespräch beginnt meist mit etwas SmallTalk, z.B. der Frage wie deine Anreise war. Solche Fragen nehmen die Anspannung und sorgen für einen entspannten Gesprächsanfang. Oft folgt jetzt eine kurze Darstellung des Unternehmens. Höre aufmerksam und konzentriert zu, vielleicht gibt es etwas, was du später noch einmal aufgreifen kannst oder wo du nachhaken kannst. Danach werden dir Fragen zu deiner Person und deinem bisherigen Lebenslauf gestellt. Darauf hast du dich vorbereitet und gibst einen kurzen Einblick in deine Persönlichkeit, deine Interessen und deinen schulischen und beruflichen Werdegang. Nun wollen die Personalverantwortlichen wissen, warum du dich auf genau diese Stelle in diesem Betrieb beworben hast. Auch darauf bis du vorbereitet und gibst ehrliche und klare Antworten. Im Anschluss folgt eine detaillierte Darstellung des Unternehmens und vom Ablauf der Ausbildung. Höre aufmerksam zu, vielleicht kannst du hier schon mit eigenen Fragen nachhaken. Durch kluge Fragen kannst du hier dein Vorwissen über die Ausbildung unter Beweis stellen. Wenn alle Fragen geklärt sind, wird das weitere Vorgehen besprochen und es folgt eine freundliche Verabschiedung. Vergesse nicht, dich für das freundliche Gespräch zu bedanken.

DAS GESPRÄCH Mit deinen Bewerbungsunterlagen hast du schon einmal überzeugt, jetzt möchte das Unternehmen sich einen persönlichen Eindruck von dir machen und dich näher kennenlernen. Motivation, Stärken und Schwächen, Auftreten, Arbeitsverhalten und berufliche Vorkenntnisse werden gründlich unter die Lupe genommen.

Nervosität und Aufregung vor und während des Gesprächs sind unangenehm, aber nicht schlimm, solange es nicht überhandnimmt. Es zeigt deinem Gegenüber, dass dir die Stelle wichtig ist und du die Sache ernst nimmst.

DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH Die Pflichtlektüre fürs Bewerbungsgespräch zur Ausbildung: Praxisnah und verständlich zeigt dieses Handbuch, wie sich Bewerberinnen und Bewerber in ihrem Auswahlinterview sicher in Szene setzen. Ohne Standardfloskeln – denn nur individuelle Antworten überzeugen den Personaler! Von den am häufigsten gestellten Fragen und souveränen Antworten über inhaltliche und äußerliche Vorbereitung bis hin zum sicheren Auftritt. KURT GUTH, MARCUSMERY, ANDREAS MOHR: Das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung, Ausbildungspark Verlag 2018, 380 S., 19,95 €

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SO BEKOMMST DU KEINE NASSEN FÜSSE ... Tipps für den Ausbildungsstart Es ist soweit, deine Ausbildung beginnt. Das Berufsleben ist in vielen Bereichen ganz anders als die Schule. Jetzt beginnt für dich ein neuer Lebensabschnitt, der voller Herausforderungen und spannender neuer Eindrücke steckt. Wir geben dir Tipps und Anregungen für einen gelungenen Start.

Beobachten: In den ersten Tagen lernst du deine Kolleginnen und Kollegen sowie den Betrieb kennen. Beobachte das Verhalten der anderen, daran kannst du dich orientieren. Wie gehen die

dir Sicherheit und hilft dir bei der Pflege deines Berichtsheftes. Pünktlichkeit: Sei unbedingt pünktlich, so

Probezeit: Die ersten ein bis vier Monate deiner Ausbildung sind eine Probezeit, während der es keine Kündigungsfrist gibt. In dieser Zeit können beide Seiten herausfinden, ob die Berufswahl

Mitarbeitenden miteinander um? Wie sind die Gepflogenheiten im Betrieb?

kannst du entspannt in den Arbeitstag starten. Halte dich an deine Arbeits- und Pausenzeiten und melde dich ab, wenn du in die Pause oder zur Berufsschule gehst.

richtig war und die Ausbildung (voraussichtlich) erfolgreich abgeschlossen werden kann. Die Dauer der Probezeit steht in deinem Ausbildungsvertrag.

Kennenlernen: Zeige dich deinen Kolleginnen und Kollegen gegenüber aufgeschlossen und nutze die erste Zeit, um Kontakte zu knüpfen. Präge dir Namen und Gesichter gut ein. Die Mittagspause ist eine gute Zeit, um sich besser kennen zu lernen. Bei Tratsch und Gossip halte dich aber lieber raus. Kommunikation: Wie sprechen die Kolleginnen und Kollegen miteinander, wie begrüßt man sich? Ist der Umgang miteinander förmlich oder eher etwas locker? Bleibe unbedingt beim „Sie“, außer es bietet dir jemand offiziell das „Du“ an. Nachfragen: Am Anfang ist es ganz normal, wenn du manche Arbeitsanweisungen nicht gleich verstehst. Wenn dir etwas unklar ist, frage nach. Du bist neu und kannst nicht alles wissen und vor allem bist du ja dort, um etwas zu lernen. Aufmerksamkeit: Sei präsent und aufmerksam und zeige dein Interesse an allem, was dir erklärt wird. Im Berufsleben ist meist mehr Eigeninitiative und -verantwortlichkeit gefragt als zu Schulzeiten. Hilfsbereitschaft: Wenn du nichts mehr zu tun hast, kannst du fragen, wo du helfen kannst. Besprich deine Tätigkeiten aber immer mit deinem Ausbilder oder deiner Ausbilderin. Selbstorganisation: Viele Abläufe und Aufgaben sind neu für dich. Lege dir ein Notizbuch an, in dem du wichtige Dinge notierst. Es gibt

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Foto: AdobeStock/ Artmim

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ALLES, WAS RECHT IST! Auszubildende haben Rechte und auch Pflichten. Es ist gesetzlich genau festgelegt, was du in der Ausbildung tun musst und was nicht. Es ist wichtig, dass du deine Rechte kennst, um für diese auch eintreten zu können. Wenn es in deinem Betrieb eine Jugend- und Ausbildungsvertretung (JAV)* oder einen Betriebs- oder Personalrat gibt, helfen sie dir dabei. Auch die Gewerkschaft setzt sich für deine Rechte in der Ausbildung ein.

RECHTE

PFLICHTEN

• Der Betrieb muss dich gemäß der Ausbildungsordnung ausbilden, damit du dein Ausbildungsziel erreichst.

• Du bist dazu verpflichtet, den Beruf zu erlernen und aktiv an der Ausbildung mitzuwirken.

• Dein/e AusbilderIn muss qualifiziert sein.

• In einem Berichtsheft vermerkst du deine Tätigkeiten während der Ausbildung. Das Heft ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

• Dein Arbeitgeber muss dir alle Mittel kostenfrei zur Verfügung stellen, die für die Ausbildung nötig sind. • Dein Arbeitgeber darf dir keine ausbildungsfernen Aufgaben stellen oder solche, die deine körperliche Leistungsfähigkeit übersteigen oder dich sittlich gefährden. • Je nach Alter hast du folgenden Urlaubsanspruch: bis 15 Jahre 30 Tage, bis 16 Jahre 27 Tage, bis 17 Jahre 25 Tage, ab 18 Jahre 24 Tage. • Du bekommst eine angemessene Vergütung, die sich nach deinem Ausbildungsberuf richtet. • Nach deinem Abschluss hast du das Recht auf ein Arbeitszeugnis.

• Die Teilnahme an der Berufsschule und den vorgeschriebenen Prüfungen ist Pflicht. • Du musst mit den Arbeitsmaterialien und Einrichtungen gewissenhaft und sorgsam umgehen. • Über betriebliche und geschäftliche Geheimnisse musst du Stillschweigen bewahren. • Du musst pünktlich zum Arbeitsbeginn erscheinen. • Du musst dich an die Betriebsvorschriften, wie etwa Sicherheitsbestimmungen und Arbeitskleidung halten. • Bei Krankheit musst du dich beim Betrieb krank melden und ggf. eine Krankschreibung einreichen.

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AUF EIGENEN BEINEN STEHEN Endlich! Den Schulabschluss hast du in der Tasche, der Ausbildungs- oder Studienplatz ist auch gesichert und nun willst du nicht nur die Schulbank gegen den Hörsaal, sondern auch dein Kinderzimmer gegen die erste eigene Bude eintauschen. geht los! gibt dir Tipps rund um deinen Start in ein eigenes Leben.

ZUSAMMEN ODER ALLEIN?

nach Beendigung des Mietverhältnisses wieder zurück. Anders ist es bei einer Provision, diese fällt für die Vermittlung der Wohnung an und wird nicht erstattet.

Ob du lieber allein oder in einer Wohngemeinschaft leben möchtest, hängt von deinen Bedürfnissen und deiner finanziellen Situation ab. In einer WG kann man sich viele Kosten teilen. Wenn du in eine bereits bestehende WG ziehst, musst du zudem nur deine eigenen Möbel mitbringen – teilweise werden auch möblierte Zimmer angeboten. Und die Gemeinschaft gibt es gleich dazu! Auch die Zimmer in Wohnheimen sind meist sehr günstig, allerdings wählst du dort deine Mitbewohnerinnen und Mitbewohner nicht selbst mit aus. Oft bestehen lange Wartezeiten bei der Vergabe von Zimmern. Wenn du nach einem anstrengenden Tag lieber einfach die Tür hinter dir schließen willst, um für dich zu sein, dann ist eine eigene Wohnung vielleicht besser geeignet. Hier hast du dein eigenes Reich, in dem du tun und lassen kannst, was du willst.

MIETVERTRAG & CO.

Die sogenannten Lebenshaltungskosten sind diejenigen Kosten, die monatlich anfallen, um

Vergiss nicht, dich rechtzeitig bei der neuen Meldebehörde anzumelden, wenn du in eine neue Wohnung ziehst! In der Regel hast du nur eine Woche, um dich beim Einwohnermeldeamt anzumelden, sonst können Strafgebühren anfallen. Teile auch wichtigen Behörden, Institutionen und Dienstleistern deine neue Anschrift mit.

deinen Alltag zu bestreiten. Die Höhe hängt natürlich von deinem Lebensstil ab. In der Ausbildung und im Studium ist das Geld meist knapp, daher ist es wichtig, dass du deine Ausgaben planst und im Blick behältst. Folgende Kostenpunkte solltest du einplanen: • Miete und Nebenkosten, Heizkosten • Strom • Telefon, Handy, Internet, Rundfunkund Fernsehgebühren • Fahrtkosten zur Arbeitsstelle und evtl. Heimfahrten • Krankenversicherung (ab 25 Jahren müssen sich Studierende selbstständig versichern) • weitere Versicherungen (z.B. Haftpflicht) • Lebensmittel • Kleidung • Freizeit, Sport, Kultur, Vereine • Lernmittel

Foto: AdobeStock/ mooshny

Um sich abzusichern, verlangen viele Vermieter eine Bürgschaft deiner Eltern sowie Schufa-Auskunft und das Ausfüllen von Fragebögen. Die Kaution sichert den Vermieter gegen ausstehende Zahlungen ab. Wenn keine Zahlungsrückstände bestehen, bekommst du die Kaution

LEBENSHALTUNGSKOSTEN

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OHNE MOOS NICHTS LOS Finanzielle Fördermöglichkeiten Neben der Ausbildungsvergütung, finanzieller Unterstützung durch die Eltern oder Nebenjobs gibt es weitere finanzielle Fördermöglichkeiten für SchülerInnen, Auszubildende und Studierende.

KINDERGELD

WOHNGELD

... wird bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres weitergezahlt, wenn du dich in einer Schul- oder Berufsausbildung befindest, einen Ausbildungsplatz suchst, einen Freiwilligendienst ableistest oder dich in einer Übergangszeit (höchstens vier Monate) befindest.

...können SchülerInnen, Auszubildende und Studierende beantragen, die nicht mehr zuhause wohnen und „dem Grunde nach“ BaföG oder Berufsausbildungsbeihilfe erhalten. „Dem Grunde nach“ bedeutet, dass

BERUFSAUSBILDUNGSBEIHILFE ... bekommst du, wenn du dich in einer staatlich anerkannten Erstausbildung befindest oder deinen Schulabschluss nachholst und nicht mehr zuhause wohnst. Bei der Berechnung wird dein Einkommen und das Einkommen deiner Eltern berücksichtigt.

BAFÖG Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz – kurz BAföG – kann man beantragen, wenn man eine allgemeinbildende Schule ab der 10. Klasse, eine Fach- oder Berufsfachschule, eine Schule des Zweiten Bildungsweges oder eine Hochschule besucht. Grundsätzlich wird nur eine Erstausbildung gefördert. Bei der Berechnung werden dein Einkommen und Vermögen sowie das deiner Eltern berücksichtigt.

man grundsätzlich förderungsfähig ist, unabhängig davon, ob tatsächlich gezahlt wird (z.B. weil dein Vermögen oder das Einkommen deiner Eltern zu hoch ist).

BILDUNGSKREDIT Einen zinsgünstigen Kredit über das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung können SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen beantragen. Der Kredit ist unabhängig von Vermögen und Einkommen, kann aber nur für maximal 24 Monate bezogen werden, wenn die Ausbildung voraussichtlich erfolgreich abgeschlossen wird.

STIPENDIEN UND BEGABTENFÖRDERUNG Viele Stiftungen und Vereine vergeben Stipendien, z.B. für gute Leistungen oder soziales Engagement. Informationen findet man über die Datenbank www.stipendienlotse.de vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung.

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HELP!

Probleme & Krisen in der Ausbildung Im Laufe deiner Ausbildung können beizeiten Konflikte auftreten, das ist nichts Ungewöhnliches. Für dich ist der Berufsalltag etwas vollkommen Neues und die vielen neuen Anforderungen können dich zeitweilig überfordern.

AUSBILDUNGSFREMDE TÄTIGKEITEN Deine Tätigkeiten sollten stets dem Ausbildungszweck dienen. Wenn du immer wieder ausbildungsfremde Tätigkeiten machen musst, notiere dies in deinem Berichtsheft. Suche das Gespräch mit deiner Ausbildungsleiterin oder deinem Ausbildungsleiter oder teile dem Betrieb die Situation schriftlich mit. Falls sich nichts ändert, können die Ausbildungsberatenden der zuständigen Kammer weiterhelfen.

DIE FALSCHE AUSBILDUNG Wenn du auf Dauer feststellst, dass dir die Tätigkeiten gar nicht liegen, du dich extrem unwohl fühlst oder sogar gesundheitliche Beschwerden bei der Arbeit hast, ist es sinnvoll die Ausbildung zu wechseln. Prüfe, ob es wirklich die falsche Ausbildung ist, oder nur der falsche Betrieb. Ein Wechsel ist noch innerhalb der Probezeit am sinnvollsten. Suche dir Hilfe bei der zuständigen Kammer und suche nach Alternativen, bevor du kündigst.

KRISEN IM STUDIUM

ÜBER- ODER UNTERFORDERUNG Das Gefühl der Überforderung kann anfangs ganz normal sein, weil viele neue Aufgaben auf dich zukommen. Wenn du dich länger überfordert fühlst, sprich mit deiner Ausbildungsleiterin oder deinem Ausbildungsleiter darüber. Der Betrieb kann dir einen Ausbildungspaten an die Seite stellen, der dich unterstützt. Die Agentur für Arbeit bietet zudem kostenlosen Stützunterricht an. Bei überdurchschnittlichen Leistungen kannst du bei der zuständigen Kammer eine Verkürzung der Ausbildungszeit beantragen.

KONFLIKTE MIT MITARBEITENDEN UND VORGESETZTEN Die Ausbildung ist nicht nur eine fachliche Herausforderung für dich, sondern du musst dich auch mit neuen Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzten auseinandersetzen. Wenn du mit jemandem nicht zurechtkommst, suche das Gespräch. Erste Ansprechperson ist dein Ausbildungsleiter oder deine Ausbildungsleiterin. Wenn sich Probleme intern gar nicht mehr klären lassen, kannst du dich auch an die zuständige Kammer wenden.

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Ein Studium ist ein echter Fulltime-Job, der viele sogar an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringt. Leistungs- und Konkurrenzdruck, Lernstress und Prüfungsangst sowie Überlastung durch Studium und Nebenjob – all das kann schnell zu viel werden. Wenn du Probleme hast, vertraue dich einer nahestehenden Person an. Auch die Studienberatung kann dir beratend zur Seite stehen. Über die psychosoziale Beratung des Studentenwerkes bekommst du professionelle Hilfe.

PRIVATE PROBLEME Neben Ausbildung und Studium gibt es auch noch dein Privatleben. Und auch da verändert sich vieles: Vielleicht lebst du in der ersten eigenen Wohnung und musst dich selbst organisieren oder du lebst noch zuhause und hast Konflikte mit deinen Eltern. Der Freundeskreis verändert sich, viele ziehen an andere Orte. Zeiten großer Umbrüche bergen viel Potenzial und können ganz viel Spaß machen, aber sie können auch belasten und Angst einjagen. Sei nicht zu hart zu dir selbst und gestehe dir Unsicherheiten zu. Höre auf dich selbst und tue dir Gutes. Vertraue dich deinen Freundinnen und Freunden oder deiner Familie an und suche dir Hilfe!


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FIGHT FOR YOUR RIGHT! Wenn es um ordentliche Entlohnung und bessere Arbeitszeiten geht, wenn es Ärger in der Ausbildung gibt oder gar eine Kündigung droht, dann haben Beschäftigte mit einer starken Gewerkschaft im Rücken gute Karten. Wie stark die Gewerkschaft ist, hängt von uns allen ab: Je mehr Menschen in der Gewerkschaft Mitglied sind, desto besser setzt sie sich gegenüber den Arbeitgebern durch. Gewerkschaften setzen sich für die ArbeitnehmerInnen ein, egal ob es sich um Angestellte, Auszubildende oder Beamtinnen und Beamte handelt. Außerdem engagieren sie sich für Menschen, die Arbeit suchen. Vieles, was die Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten hart erkämpft haben, kommt uns heute selbstverständlich vor. Das ist es aber nicht.

ALTE HÜTE? VON WEGEN! Schön und gut, die historischen Erfolge, aber jetzt brauchen wir keine Gewerkschaften mehr oder? Doch, brauchen wir, denn eines hat sich in all den Jahrhunderten nicht geändert: Die Unternehmen wollen Profit machen. Das sollen sie auch – aber nicht auf Kosten der Beschäftigten. Beispiel Arbeitszeit: In den letzten Jahren versuchen immer mehr Arbeit-

geber, ein paar Stunden länger arbeiten zu lassen, ohne dafür mehr zu zahlen. Dagegen wehren sich die organisierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, notfalls auch mit Streiks. Oder das Beispiel Leiharbeit: Statt ihren Mitarbeitenden sichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu bieten, stellen die Unternehmen immer mehr sogenannte Leiharbeiter ein. Mit Minijobs, Scheinselbstständigkeit, Scheinpraktika und Zeitarbeit greifen unsichere und schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse um sich. Die Unternehmen sparen sich so die Kosten für die Absicherung der Beschäftigten im Falle von Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit. Allein kann man wenig tun, zusammen dagegen sehr viel. Deshalb gibt es Gewerkschaften. Im Zuge der Globalisierung hat die internationale Gewerkschaftsarbeit an Bedeutung gewonnen. Denn mit dem Hinweis auf den globalen Wettbewerb drücken Unternehmen die Löhne und verschlechtern die Arbeitsbedingungen. Produziert wird häufig da, wo es am billigsten ist, selbst wenn das Kinderarbeit bedeutet. Gewerkschaften kämpfen für gute Arbeit – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit

GUT ZU WISSEN

DGB-JUGEND Die DGB-Jugend ist sowohl Teil des Deutschen Gewerkschaftsbundes, als auch ein eigenständiger Jugendverband. Mitglied sind alle jugendlichen Mitglieder der Mitgliedsgewerkschaften. Alle haben die Möglichkeit, sich an der Arbeit der Gewerkschaftsjugend zu beteiligen.

Du hast Probleme oder Fragen zu deiner Ausbildung? Auf der Internetseite der DGB-Jugend www.dr-azubi.de bekommst du konkret Hilfe – schnell, unbürokratisch, anonym und kostenlos. Alle Informationen, die du eingibst, helfen Dr. Azubi, dir möglichst individuell zu antworten. Achte bitte darauf, keine persönlichen Daten (wie Namen, Adressen, Telefonnummern, Firmennamen) in den Forumstext zu schreiben. Persönliche Daten aus der Eingabemaske werden garantiert nicht veröffentlicht oder weitergegeben.

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DA GEHT NOCH WAS! Weiterbildung und Zusatzqualifikationen

ZUSATZQUALIFIKATIONEN Wie wäre es mit einem Praktikum im Ausland, einem Lehrgang in Betriebswirtschaftslehre oder einem Kurs in Business-Englisch? Solche während deiner Ausbildung zusätzlich erworbenen Kenntnisse und Qualifikationen können deine Karriere richtig nach vorne bringen, denn mit deinem Engagement sammelst du Pluspunkte für deinen Lebenslauf. Außerdem können sich zum Beispiel Azubis im Handwerk die erworbenen BWL-Kenntnisse für ihre spätere Meisterprüfung anrechnen lassen. Anbieter solcher Zusatzqualifikationen sind zum Teil die Ausbildungsbetriebe selbst, die Berufsschulen, die Kammern und sonstigen Bildungsanbieter.

BERUFSWETTBEWERBE Berufswettbewerbe bieten dir eine gute Chance, deine Qualifikationen und Leistungen mit

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anderen zu vergleichen sowie frühzeitig viele berufliche Kontakte zu knüpfen. Die Wettbewerbe finden in den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen statt. Wenn du hier besonders gut abschneidest, hast du sogar die Chance,

Zuschüssen und zum anderen Teil aus einem zinsgünstigen Darlehen besteht.

dich für die Weltmeisterschaft qualifizieren.

reguläre Ausbildungszeit verkürzt werden. Eine Verkürzung kommt für dich infrage, wenn du z.B. über einen hohen Schulabschluss oder berufliche Vorbildung verfügst, bereits ein Einstiegsqualifizierungsjahr absolviert hast oder überdurchschnittliche Leistungen erbringst. Einen Antrag für eine verkürzte Ausbildungszeit stellst du gemeinsam mit deinem Ausbildungsbetrieb bei der zuständigen Kammer. Wenn du minderjährig bist, muss der Antrag von deinen Eltern unterschrieben werden. Am besten beantragst du eine Verkürzung bereits am Anfang der Ausbildung, es geht aber auch bis kurz vor Beginn des zweiten Ausbildungsjahres.

MEISTERHAFT! Wenn du deinen Berufsabschluss in der Tasche hast, ist dein Karriereweg noch lange nicht zu Ende. Zum einen ist unsere Arbeitswelt so schnell und komplex, dass du dein berufliches Wissen stetig in Fortbildungen aktualisieren und ergänzen solltest. Infrage kommt auch eine Aufstiegsfortbildung, durch die du zum Beispiel deinen Meister machen kannst. Finanzielle Hilfe bekommst du für solche Aufstiegsfortbildungen mit dem sogenannten Meister-BAföG, das zu einem Teil aus nicht rückzuzahlenden

VERKÜRZTE AUSBILDUNG Unter bestimmten Voraussetzungen kann die


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KRANKENVERSICHERUNG Studierende sind noch bis zum 25. Lebensjahr über ihre Eltern familienversichert. Auszubildende hingegen benötigen mit Beginn der Ausbildung einen eigenen Vertrag. Die Beitragssätze sind mittlerweile bei allen Krankenkassen gleich, aber es gibt Unterschiede im Leistungsspektrum. Informiere dich genau, welche Kasse am besten zu deinen Bedürfnissen passt.

HAFTPFLICHT Eine private Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die man anderen und deren Hab und Gut aus Versehen zufügt. Ohne Versicherung müsste man mit seinem privaten Vermögen haften. Azubis und Studierende sind während ihrer ersten Ausbildung über die Eltern versichert, wenn sie nicht verheiratet sind.

BERUFSUNFÄHIGKEITSSCHUTZ

SAFETY FIRST

Versicherungen & Co.

Für Azubis und Studierende kann das sinnvoll sein, da sie bei Berufsunfähigkeit meist keine staatliche Unterstützung erhalten. Oft bekommt man einen eingeschränkten Schutz mit einer Erwerbsunfähigkeitsklausel. Wird man zu Beginn oder während der Ausbildung berufsunfähig, bekommt man nur Rente, wenn man keinem anderen Beruf nachgehen kann. Der volle Berufsunfähigkeitsschutz greift erst zum Ende der Ausbildung.

GIROKONTO Die meisten Banken bieten kostenlose Girokonten für Azubis und Studiernde an. Manche gelten allerdings nur bis zum 27. oder 30. Lebensjahr. Man sollte sich überlegen, ob man gleich zu einer Bank wechselt, die auch nach dem Studium ein kostenloses Girokonto anbietet.

VERMÖGENSWIRKSAME LEISTUNGEN Wenn das Unternehmen dies anbietet, sollte man sich das Extra-Geld nicht entgehen lassen. Zusätzlich zum Gehalt wird ein bestimmter Betrag auf einen extra eingerichteten Sparvertrag eingezahlt.

ALTERSVORSORGE Eine private Altersvorsorge ist zwar wichtig, hat in der Regel aber erstmal noch Zeit, weil das Geld zu Beginn der Ausbildungsphase meist knapp bemessen ist. Nach der Ausbildung sollte man sich aber nach einer privaten Vorsorge im Alter umsehen.

HAUSRAT Eine Hausratversicherung ersetzt die Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Diebstahl, Wasser, Sturm, Hagel, Vandalismus an deinem Hausrat entstanden sind. Sie lohnt sich in der Regel nur, wenn du hochwertige Möbel oder elektronische Geräte besitzt.

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ALTENPFLEGER/IN Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt) Ausbildungsdauer: 3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit) Schulabschluss: Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerberinnen und Bewerber nach eigenen Kriterien aus.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Altenpflegerinnen und Altenpfleger pflegen, betreuen und beraten hilfsbedürftige ältere Menschen. Dabei unterstützen sie diese bei Verrichtungen des täglichen Lebens etwa bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Anziehen. Sie sprechen mit ihnen über persönliche Angelegenheiten, motivieren sie zu aktiver Freizeitgestaltung und begleiten sie bei Behördengängen oder Arztbesuchen. Vor allem bei der ambulanten Pflege arbeiten AltenpflegerInnen auch mit Angehörigen zusammen und unterweisen diese z.B. in Pflegetechniken. In der Behandlungspflege und Rehabilitation nehmen sie auch therapeutische bzw. medizinisch-pflegerische Aufgaben wahr, z.B. wechseln sie Verbände, führen Spülungen durch und verabreichen Medikamente nach ärztlicher Verordnung. Darüber hinaus übernehmen sie Organisations- und Verwaltungsaufgaben wie die Ermittlung des

WO ARBEITET MAN? • in Altenwohn- und pflegeheimen • bei ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten • in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern • in Hospizen • in Pflege- und Rehabilitationskliniken WORAUF KOMMT ES AN? • Einfühlungsvermögen und Kontaktfähigkeit (z.B. im Umgang mit PatientInnen und Angehörigen) • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Durchführen von Pflegemaßnahmen oder bei der Dokumentation) • Psychische Stabilität (z.B. im Umgang mit schwer kranken oder sterbenden PatientInnen) • Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Umbetten von PatientInnen) • Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit vertraulichen Daten)

WAS VERDIENT MAN IN DER AUSBILDUNG? An Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Entgelte (monatlich brutto): 1. Ausbildungsjahr: 1.141 € 2. Ausbildungsjahr: 1.202 € 3. Ausbildungsjahr: 1.303 € (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

Foto: AdobeStock/ Pixel-Shot

Pflegebedarfs oder die Planung, Koordination und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Auch in der Qualitätssicherung und bei der Verwaltung des Arzneimittelbestandes wirken sie mit.

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SCHULFÄCHER: • Ethik (z.B. für die Anwendung von ethischen Grundsätzen in der Pflege) • Biologie (z.B. zum Verständnis biologischer Vorgänge bei Altern, Krankheit und Heilung) • Chemie (z.B. zum Verständnis der Wirkungsweise von Medikamenten) • Deutsch (z.B. zum Anfertigen von Pflegeprotokollen) • Mathematik (z.B. bei der Abrechnung von Kosten für Pflegeleistungen)


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HEILERZIEHUNGSPFLEGER/IN Ausbildungsart: Schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 2-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)

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Schulabschluss: Für die Aus- bzw. Weiterbildung werden i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss und entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit vorausgesetzt. Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger begleiten und unterstützen Menschen mit geistiger, körperlicher und/oder seelischer Behinderung aller Altersstufen, um deren Eigenständigkeit zu stärken und sie zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung im Alltag zu befähigen. Dabei berücksichtigen sie Art und Grad der jeweiligen Behinderung. Sie motivieren die zu Betreuenden zu sinnvollen Freizeitbeschäftigungen wie z.B. zum Malen, Musizieren oder Schwimmen. Ebenso fördern sie das soziale Verhalten sowie die persönliche Entwicklung der ihnen anvertrauten Personen und stehen diesen bei ihrer schulischen oder beruflichen Eingliederung zur Seite. Darüber hinaus helfen HeilerziehungspflegerInnen bettlägerigen oder kranken Menschen bei der Körperpflege, bei der Nahrungsaufnahme sowie beim An- und Auskleiden (Grundpflege). Auch für die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Medikamenten sind sie verantwortlich. Sie erledigen zudem organisatorische und verwaltungstechnische Arbeiten. Beispielsweise planen und gestalten sie das Freizeitprogramm oder wirken bei der Erstellung von Förderplänen mit.

WO ARBEITET MAN? • in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung • in Werkstätten für Menschen mit Behinderung • in Einrichtungen der Sozialpsychiatrie • in Kindertageseinrichtungen • an Schulen

SCHULFÄCHER: • Deutsch (z.B. beim Erarbeiten von Erziehungs-/Förderplänen; beim Beraten in schulischen Fragen) • Kunst/Musik/Werken (z.B. beim Basteln, Singen und Musizieren mit den Kindern und Erwachsenen) • Ethik (z.B. für die Betreuung hilfsbedürftiger Menschen)

WORAUF KOMMT ES AN? • Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Durchführen therapeutischer Maßnahmen) • Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit depressiven oder aggressiven Menschen) • Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen, Teambesprechungen) • Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfalt (z.B. Erkennen von Verhaltensänderungen der zu betreuenden Personen) • Psychische Stabilität (z.B. zum Wahren einer professionellen Distanz im Umgang mit Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung)

WAS VERDIENT MAN IN DER AUSBILDUNG? Während der schulischen Aus- bzw. Weiterbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Aus- bzw. Weiterbildung Kosten an z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Die Praktikumsphasen während der schulischen Aus- bzw. Weiterbildung werden ggf. vergütet. Das für die staatliche Anerkennung erforderliche Berufspraktikum wird mit einem Praktikumsentgelt vergütet; dieses beträgt in kommunalen Einrichtungen 1.602 € pro Monat. (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.12.2019)

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Foto: AdobeStock/ Robert Kneschke

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KAUFMANN/-FRAU im Einzelhandel Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Handel und Handwerk Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Kaufleute im Einzelhandel verkaufen Konsumgüter wie Bekleidung, Spielwaren, Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik oder Einrichtungsgegenstände an Endkundinnen und Endkunden. Sie führen Beratungsgespräche mit KundInnen, verkaufen Waren und bearbeiten Reklamationen. Außerdem planen sie den Einkauf, bestellen Waren und nehmen Lieferungen entgegen. Anschließend prüfen sie die Qualität der gelieferten Ware und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie zeichnen die Ware aus und helfen beim Auffüllen der Verkaufsregale und -theken sowie bei der Gestaltung der Verkaufsräume. Auch bei der Planung und Umsetzung von werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Dazu beobachten sie den Markt und planen die Sortimentsgestaltung. Im Onlinehandel betreuen sie Onlineshops, pflegen Produktkataloge und setzen Onlinemarketing ein. WO ARBEITET MAN? Kaufleute im Einzelhandel finden Beschäftigung in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern, Baumärkten, Supermärkten, Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften, Tankstellen oder im Versandhandel.

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WORAUF KOMMT ES AN? • Kundenorientierung, Kommunikations- und Kontaktbereitschaft (z.B. bei der Beratung von KundInnen) • Kaufmännisches Denken und Sorgfalt (z.B. Mitwirken bei der Sortimentsplanung, Durchführen der Kassenabrechnung, Ausführen von Verwaltungsaufgaben) SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. für Kalkulationen und Kassenabrechnungen) • Deutsch (z.B. bei der Bearbeitung von Beschwerden und Reklamationen) • Wirtschaft (z.B. für Aufgaben im Rechnungswesen) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 705 bis 850 € 2. Ausbildungsjahr: 760 bis 955 € 3. Ausbildungsjahr: 885 bis 1.100 € *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)


KAUFMANN/-FRAU im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel

Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handel Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel kaufen Waren und Dienstleistungen bei Herstellern ein und verkaufen diese an Handels-, Handwerks- und Industrieunternehmen weiter. Sie beraten ihre Kundinnen und Kunden umfassend über die Eigenschaften der Güter und sorgen für eine termingerechte Lieferung an den richtigen Ort. Für den Wareneinkauf ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf. Sie holen Angebote ein, vergleichen Konditionen und verhandeln mit Lieferanten über den Einkauf. Nach dem Wareneingang kontrollieren die Kaufleute Rechnungen bzw. Lieferpapiere und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Im Warenausgang planen sie die Auslieferung, indem sie z.B. die Waren versandfertig machen. Sie kalkulieren Preise, bearbeiten Verkaufsaufträge und stellen Rechnungen für den Wiederverkauf von Waren aus. WO ARBEITET MAN? Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

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WORAUF KOMMT ES AN? • Sorgfalt (z.B. beim Durchführen der Betriebsbuchhaltung oder beim Kontrollieren der Waren) • Kundenorientierung und Kontaktbereitschaft (z.B. im Umgang mit KundInnen und Lieferanten) • Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. beim Führen von Vertragsverhandlungen über den Kaufpreis bzw. über Lieferkonditionen) • Kaufmännisches Denken (z.B. beim Erstellen von Kalkulationen und Angeboten) SCHULFÄCHER: • Deutsch (z.B. für das Führen der Korrespondenz) • Wirtschaft/Mathematik (z.B. für das Buchen von Geschäftsvorgängen, für das Kalkulieren von Frachtkosten) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 747 bis 1.000 € 2. Ausbildungsjahr: 802 bis 1.053 € 3. Ausbildungsjahr: 921 bis 1.114 € *je nach Bundesland unterschiedlich

Foto: AdobeStock/ Malkovkosta

(Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

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KAUFMANN/-FRAU für Büromanagement Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handel, im Handwerk und im öffentlichen Dienst Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe und Verwaltungen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Kaufleute für Büromanagement führen organisatorische und kaufmännischverwaltende Tätigkeiten aus. Sie erledigen z.B. den Schriftverkehr, entwerfen Präsentationen, beschaffen Büromaterial, planen und überwachen Termine, bereiten Sitzungen vor und organisieren Dienstreisen. Auch unterstützen sie die Personaleinsatzplanung und kaufen externe Dienstleistungen ein. Zudem betreuen sie Kundinnen und Kunden, wirken an der Auftragsabwicklung mit, schreiben Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge. Im öffentlichen Dienst unterstützen sie Bürgerinnen und Bürger z.B. bei der Antragstellung, klären Anliegen und Zuständigkeiten und wirken an der Aufstellung des Haushalts oder Wirtschaftsplanes mit.

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WO ARBEITET MAN? Kaufleute für Büromanagement finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, in der öffentlichen Verwaltung sowie bei Verbänden, Organisationen und Interessenvertretungen. WORAUF KOMMT ES AN? • Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Geschäftsreisen planen) • Flexibilität (z.B. mit häufig wechselnden Aufgaben und Arbeitssituationen umgehen) • Kaufmännisches Denken (z.B. beim Einholen von Aufträgen) • Kunden- und Serviceorientierung (z.B. auf die Anliegen von KundInnen eingehen) • Sorgfalt sowie mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. am Kundenempfang arbeiten, Geschäftsbriefe verfassen)

SCHULFÄCHER: • Deutsch (z.B. für den Schriftverkehr mit KundInnen und Geschäftspartnern) • Mathematik (z.B. für das Erstellen von Kundenrechnungen) • Wirtschaft (z.B. für buchhalterische Jahresabschlüsse) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT: 1.Ausbildungsjahr: 440 bis 952 € (Handwerk*), 976 bis 1.047 € (Industrie*), 1.018 € (öffentlicher Dienst) 2. Ausbildungsjahr: 500 bis 995 € (Handwerk*), 1.029 bis 1.102 € (Industrie*), 1.068 € (öffentlicher Dienst) 3. Ausbildungsjahr: 560 bis 1.067 € (Handwerk*), 1.102 bis 1.199 € (Industrie*), 1.114 € (öffentlicher Dienst) *je nach Bundesland unterschiedlich Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.01.2020


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VERANSTALTUNGSKAUFMANN/-FRAU Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handel Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Veranstaltungskaufleute konzipieren Veranstaltungen, organisieren deren Durchführung und bereiten sie kaufmännisch vor und nach. Sie entwickeln beispielsweise zielgruppengerechte Konzepte für Messen, Kongresse, Konzerte oder Ausstellungen, schätzen Veranstaltungsrisiken ein, kalkulieren Kosten und erstellen Leistungsangebote. Sie akquirieren Kundinnen und Kunden, beraten und betreuen diese vor und während der Veranstaltungen, erstellen Ablauf- und Regiepläne und setzen diese um. Dabei berücksichtigen Veranstaltungskaufleute veranstaltungstechnische Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften ebenso wie betriebswirtschaftliche Rentabilitätsaspekte. Zum Schluss führen sie Erfolgskontrollen durch und erstellen Abrechnungen. Sie beobachten das aktuelle Marktgeschehen im Veranstaltungs- und Eventbereich, erstellen Marketing- und Werbekonzepte und setzen ent-

WO ARBEITET MAN? • bei Unternehmen der Veranstaltungsbranche und Eventagenturen • bei Unternehmen für Veranstaltungstechnik • in kommunalen Einrichtungen (z.B. Kulturämter, Büros für Stadtmarketing) WORAUF KOMMT ES AN? • Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Beraten von KundInnen zur Veranstaltungsplanung) • Kommunikationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz (z.B. im Kontakt mit Behörden, Sponsoren, GeschäftspartnerInnen, internationalen KünstlerInnen) • Organisatorische Fähigkeiten und Verhandlungsgeschick (z.B. für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen) • Kaufmännisches Denken und Sorgfalt (z.B. bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten, beim Kalkulieren von Preisen oder Erstellen von Regieplänen)

SCHULFÄCHER: • Deutsch (z.B. für die Angebotserstellung) • Mathematik (z.B. für das Ermitteln, Erfassen und Überwachen von Kosten) • Englisch (z.B. für die Planung und Vorbereitung von internationalen Veranstaltungen) • Wirtschaft (z.B. für Aufgaben im Rechnungswesen) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT 1. Ausbildungsjahr: 625 bis 815 € (Gastgewerbe*), 1.018 € (öffentlicher Dienst) 2. Ausbildungsjahr: 675 bis 930 € (Gastgewerbe*), 1.068 € (öffentlicher Dienst) 3. Ausbildungsjahr: 775 bis 1.065 € (Gastgewerbe*), 1.114 € (öffentlicher Dienst) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 03.02.2020)

Foto: AdobeStock/ Rawpixel

sprechende Maßnahmen um. Darüber hinaus bearbeiten sie personalwirtschaftliche Vorgänge und wirken an der Kosten und Erlösplanung mit.

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STEUERFACHANGESTELLTE/R Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Bereich Freie Berufe Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Steuerfachangestellte unterstützen u.a. Steuerberaterinnen und Steuerberater bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Mandantinnen und Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, planen und überwachen Termine und stellen die Einhaltung von Fristen sicher. Sie stehen im engen Kontakt mit den Mandantinnen und Mandaten, verarbeiten deren Rechnungen, Belege und Kontoauszüge zu einer ordnungsgemäßen Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide. Darüber hinaus führen sie Lohn- und Gehaltsabrechnungen für MandantInnen oder das eigene Unternehmen durch und wirken an der Erstellung von Jahresabschlüs-

sen mit. Bei allen Tätigkeiten berücksichtigen sie stets die aktuelle Rechtslage und geltende NFristen. Außerdem erledigen sie allgemeine Büroarbeiten, führen die Korrespondenz und bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit MandantInnen vor. WO ARBEITET MAN? • in Kanzleien von SteuerberaterInnen, WirtschaftsprüferInnen und vereidigten BuchprüferInnen • in Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaften • bei Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung oder Personalsachbearbeitung WORAUF KOMMT ES AN? • Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. MandantInnen zu Steuerangelegenheiten beraten und dabei individuelle Besonderheiten und Anforderungen beachten) • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Betriebe und bei der Berechnung

von Einkommen-, Lohn- und Umsatzsteuerbeträgen) • Flexibilität (z.B. beim Wechsel zwischen Kundenkontakt, Zusammenarbeit mit KollegInnen und Vorgesetzten und eigenständiger Bearbeitung von Akten) • Lernbereitschaft (z.B. sich laufend über aktuelle Steuergesetze und steuerlich relevante Bestimmungen informieren) SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. beim Berechnen von Gewerbesteuerrückstellungen und Überschlagen der Umsatzsteuer) • Wirtschaft/Recht (z.B. beim Kontieren von Buchungsvorgängen) • Deutsch (z.B. beim Erstellen von schriftlichen Arbeiten und Geschäftsbriefen)

BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 550 bis 1.000 € 2. Ausbildungsjahr: 650 bis 1.050 € 3. Ausbildungsjahr: 750 bis 1.150 € *je nach Bundesland unterschiedlich

Foto: AdobeStock/ Syda Productions

(Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

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MEDIENGESTALTER/IN

Digital und Print der Fachrichtung Gestaltung und Technik Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Mediengestalterinnen und Meiengestalter Digital und Print der Fachrichtung Gestaltung und Technik erstellen das Layout für Printmedien und kombinieren Text-, Bild- und Videodateien zu multimedialen Beiträgen, etwa für Netzwerke und Social-Media-Kanäle. Zudem gestalten sie Stempel und Schilder. Sie bearbeiten Fotografien, programmieren Websites, pflegen Onlineanwendungen und erstellen 3D-Inszenierungen. Elemente, die in verschiedenen Medien genutzt werden (Cross Media Publishing), bereiten sie unterschiedlich auf. So stellen sie z.B. Fotografien für einen Print-Katalog bereit und die gleichen Aufnahmen, jedoch in geringerer Auflösung, für eine Online-Datenbank. Sie setzen Druckvorlagen in Druckformen, Stempel- oder Flexodruckplatten um, führen Testdrucke durch, lesen Texte Korrektur, prüfen Farbwerte und testen, ob digitale Erzeugnisse fehlerfrei funktionieren. Die fertigen Produkte übergeben sie den Kundinnen und Kunden. WO ARBEITET MAN? MediengestalterInnen Digital und Print der Fachrichtung Gestaltung und Technik finden Beschäftigung in Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft, in Werbeagenturen bzw. Werbeabteilungen größerer Unternehmen sowie bei Herstellern flexografischer Produkte.

WORAUF KOMMT ES AN? • Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Entwickeln von Layouts, beim Bearbeiten von Bildern und Grafiken) • Zeichnerische Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. für das zeichnerische Aufbereiten von Gestaltungsideen, beim Umsetzen von Gestaltungsentwürfen) • Kaufmännisches Denken und organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Prüfen von Ideen auf Wirtschaftlichkeit, beim Auswählen und Festlegen von Verfahrenswegen für die Produktion) • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Konfektionieren von Stempeln, beim Einrichten und Bedienen von Maschinen) SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. beim Berechnen von technischen Daten) • Kunst (z.B. zum Entwerfen von grafischen Elementen und Beurteilen von Farbkombinationen) • Deutsch (z.B. beim Bearbeiten von Texten für unterschiedliche Medienprodukte) • Englisch (z.B. zum Verstehen englischsprachiger Fachinformationen und Nutzen englischsprachiger Informationsquellen) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT 1. Ausbildungsjahr: 955 € (Industrie), 803 bis 955 € (Zeitungs- und Zeitschriftenverlage*) 2. Ausbildungsjahr: 1.006 € (Industrie), 873 bis 1.006 € (Zeitungs- und Zeitschriftenverlage*) 3. Ausbildungsjahr: 1.057 € (Industrie), 930 bis 1.070 € (Zeitungs- und Zeitschriftenverlage*) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

Foto: AdobeStock/ lassedesignen

Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Medien- und Kommunikationsbranche

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Foto: AdobeStock/ WavebreakMediaMicro

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FACHANGESTELLTE/R für Bäderbetriebe Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Bereich von Bäderbetrieben Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Bäderbetriebe über wiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Fachangestellte für Bäderbetriebe sorgen für die Sicherheit in Schwimmbädern. In den verschiedensten Badeeinrichtungen beaufsichtigen und betreuen sie die Badegäste. Auch erteilen sie Schwimmunterricht. Sie überwachen die technischen Anlagen sowie die Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch. Darüber hinaus pflegen und warten sie z.B. Sport und Spielgeräte und sorgen für Sauberkeit und Sicherheit in Umkleidekabinen und Duschen. Weiterhin pflegen sie die zur Badeanstalt gehörenden Freiflächen und Grünanlagen. Außerdem wirken sie bei Verwaltungsaufgaben und in der Öffentlichkeitsarbeit mit.

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WO ARBEITET MAN? • in öffentlichen und privaten Frei- und Hallenbädern • in See und Strandbädern • in Fitnesszentren und in medizinischen Badeeinrichtungen, z.B. von Rehabilitationskliniken WORAUF KOMMT ES AN? • Konzentration, Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. für das Überwachen des Badebetriebs, für das Wahrnehmen von Notfällen im Bäderbetrieb) • Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen (z.B. bei Verstößen von Badegästen gegen die Baderegeln) • Körperbeherrschung (z.B. für das Durchführen von Rettungsmaßnahmen im Wasser) • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Bedienen und Instandhalten von Wasseraufbereitungsanlagen)

SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. beim Führen von Bäderkassen und Erledigen des Zahlungsverkehrs) • Deutsch (z.B. beim Abfassen von (Verwaltungs-)Berichten und Formulieren von Werbemaßnahmen) • Biologie/Chemie/Physik (z.B. beim Leisten von Erster Hilfe, beim Analysieren des Badewassers sowie beim Pflegen und Warten der betriebstechnischen Anlagen) • Sport (z.B. beim Ausüben von unterschiedlichen Schwimmtechniken und beim Tauchen) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT 1. Ausbildungsjahr: 625 bis 815 € (Gastgewerbe*), 1.018 € (öffentlicher Dienst) 2. Ausbildungsjahr: 675 bis 930 € (Gastgewerbe*), 1.068 € (öffentlicher Dienst) 3. Ausbildungsjahr: 775 bis 1.065 € (Gastgewerbe*), 1.114 € (öffentlicher Dienst) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 03.02.2020)


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GYMNASTIKLEHRER/IN Ausbildungsdauer: 2-3 Jahre Schulabschluss: Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerberinnen und Bewerber nach eigenen Kriterien aus. WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Gymnastiklehrerinnen und Gymnastiklehrer verhelfen Menschen jeden Alters dazu, sich durch Bewegungsübungen zu entspannen und die Gesundheit zu erhalten. Sie planen Übungsprogramme und führen Kurse und bewegungstherapeutische Maßnahmen durch. Dabei vermitteln sie Freude an der Bewegung und fördern Bewegungssinn, Körpergefühl und Gesundheitsbewusstsein. Die Auswahl des Übungsprogramms stimmen sie je nach Teilnehmerkreis auf Gruppen oder Einzelpersonen ab.

WO ARBEITET MAN? • in Fitnesszentren und Sportvereinen • an Tanzschulen • in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken • in Sport- und Kurhotels • in Bildungsstätten WORAUF KOMMT ES AN? • Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Vorführen der Übungen und Bewegungen) • Pädagogische Fähigkeiten und mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. beim Anleiten und Motivieren der Gymnastikschülerinnen und Gymnastikschüler) • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Beurteilen des Lernfortschritts und entsprechenden Anpassen der Trainingspläne) • Verantwortungsbewusstsein (z.B. Erkennen der körperlichen Grenzen der SchülerInnen, Vermeiden von Verletzungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen der SchülerInnen) • Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwickeln von Choreografien oder einfallsreiches Gestalten des Tanzunterrichts)

SCHULFÄCHER: • Sport (z.B. um den körperlichen Anforderungen der Ausbildung und des Berufs gerecht zu werden) • Musik (z.B. bei der rhythmischen Gymnastik, beim Tanz und bei der Bewegungsbegleitung) • Deutsch (z.B. für das Erklären von Übungen) • Biologie (z.B. beim Erarbeiten eines gesundheitsförderlichen Trainings) WAS VERDIENT MAN IN DER AUSBILDUNG? Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren. (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

Foto: AdobeStock/ luckybusiness

Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)

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ELEKTRONIKER/IN für Betriebstechnik

Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwie gend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?

WORAUF KOMMT ES AN? • Geschicklichkeit und Auge-HandKoordination (z.B. beim Verlegen von Kabeln an schwer zugänglichen Stellen) • Technisches Verständnis (z.B. beim Planen elektrischer Anlagen, beim Einbauen von Schaltgeräten) • Umsicht (z.B. beim Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen) • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheitsund Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)

SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. für das Berechnen elektrischer Größen wie Ströme und Widerstände) • Werken/Technik (z.B. bei der Montage von Baugruppen in Schaltschränken; technisches Zeichnen) • Informatik (z.B. für den Zugang zu Programmierung und digitalisierten Arbeitsprozessen) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT 1. Ausbildungsjahr: 650 bis 810 € (Handwerk*), 976 bis 1.047 € (Industrie*) 2. Ausbildungsjahr: 710 bis 860 € (Handwerk*), 1.029 bis 1.102 € (Industrie*) 3. Ausbildungsjahr: 760 bis 960 € (Handwerk*), 1.102 bis 1.199 € (Industrie*) 4. Ausbildungsjahr: 820 bis 1.060 € (Handwerk*), 1.141 bis 1.264 € (Industrie*) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

Foto: AdobeStock/ industrieblick

Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik installieren elektrische Bauteile und Anlagen in den Bereichen elektrische Energieversorgung, industrielle Betriebsanlagen oder Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik. Sie entwerfen Anlagenänderungen und erweiterungen, installieren Leitungsführungssysteme und Energieleitungen, richten Maschinen und Antriebssysteme ein und montieren Schaltgeräte. Außerdem programmieren, konfigurieren und prüfen sie Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Sie überwachen die Anlagen auch, warten sie regelmäßig, führen regelmäßige Prüfungen durch und reparieren sie im Falle einer Störung. Sie organisieren auch die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von DienstleisterInnen und anderen Gewerken. Bei der Übergabe der Anlagen weisen ElektronikerInnen für Betriebstechnik die zukünftigen Anwenderinnen und Anwender in die Bedienung ein.

WO ARBEITET MAN? • bei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen • in Betrieben der Elektroinstallation • in Betrieben der Energieversorgung

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SCHÄDLINGSBEKÄMPFER/IN Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

WORAUF KOMMT ES AN? • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Durchführen von Entwesungen beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln) • Beobachtungsgenauigkeit und Umsicht (z.B. Ermitteln von Art, Umfang und Ursachen des Schädlingsbefalls, bei Arbeiten auf Leitern und Gerüsten) • Kundenorientierung (z.B. bei der Kundenberatung über Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen)

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?

WO ARBEITET MAN? • in Dienstleistungsbetrieben für Schädlingsbekämpfung und bei Hygienedienstleistern • bei Versuchs- und Herstellungsbetrieben für Schädlingsbekämpfungsmittel • bei Gesundheits-, Pflanzenschutzund Landwirtschaftsämtern sowie Forstverwaltungen

SCHULFÄCHER: • Biologie/Chemie/Physik (z.B. beim Kennenlernen der Wirkweise der eingesetzten Stoffe) • Mathematik (z.B. bei der Bestimmung der richtigen Dosierungen und Mischungsverhältnisse von Bekämpfungsmitteln) • Deutsch (z.B. bei der Beratung von Kundinnen und Kunden zu Hygienefragen oder bei der Dokumentation der Maßnahmen und verwendeten Materialien) Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat* 1. Ausbildungsjahr: 730 bis 775 € 2. Ausbildungsjahr: 865 bis 900 € 3. Ausbildungsjahr: 1.005 bis 1.050 € *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

Foto: AdobeStock/ Lightfield Studios

Schädlingsbekämpferinnen und Schädlingsbekämpfer ergreifen verschiedene Maßnahmen, um Menschen, Tiere, Pflanzen, Vorräte, Materialien und Gebäude vor Schädlingen zu schützen. Ist es bereits zu einem Schädlingsbefall gekommen, untersuchen sie die Räumlichkeiten, wählen die jeweils erforderlichen Bekämpfungsmittel aus und wenden diese umweltbewusst an. Sie dokumentieren alle Maßnahmen und die dabei verwendeten Stoffe. Die Beratung der Kundinnen und Kunden nimmt einen besonders hohen Stellenwert ein. Schädlingsbekämpferinnen und Schädlingsbekämpfer geben Auskunft über das Gefährdungspotenzial, die Möglichkeiten und Dauer der Bekämpfung, über die Wirkungsweisen der Bekämpfungsmittel sowie über Sicherheits und Vorbeuge maßnahmen.

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Foto: Adobestock/ littelwolf1989

BERUFSKRAFTFAHRER/IN

Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Güterverkehr und in der Personenbeförderung Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss* ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer sind im Personenverkehr beispielsweise als Busfahrerinnen und Busfahrer im Linienverkehr oder im Reiseverkehr tätig. Im Güterverkehr sind sie hauptsächlich mit dem Lkw unterwegs. Sie verbringen viel Zeit hinter dem Steuer und kennen die Straßenverkehrsregeln im In- und Ausland. Vor Fahrtantritt führen sie eine Übernahme und Abfahrtskontrolle am Fahrzeug durch. Dabei überprüfen sie z.B. die Räder, den Motor und die Funktionsfähigkeit der Bremsanlagen. Anschließend nehmen sie das Transportgut oder das Gepäck der Fahrgäste an. Sie sorgen dafür, dass das Gewicht der Ladung gleichmäßig verteilt ist, und kontrollieren die mitzuführenden Papiere und die je nach Fracht eventuell erforderliche Beschilderung des Fahrzeugs.

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WO ARBEITET MAN? • in Transportunternehmen des Güterverkehrs, z.B. Speditionen • in Transportunternehmen des Personenverkehrs, z.B. kommunale Verkehrsbetriebe oder Busreiseunternehmen WORAUF KOMMT ES AN? • Verantwortungsbewusstsein (z.B. Überprüfen der Betriebssicherheit oder Einhalten der Lenkzeiten) • Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Rangieren oder Rückwärtsfahren) • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Beachten von Anzeigen und des Straßenverkehrs) • Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen) • Technisches Verständnis (z.B. Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Fahrwerk, Untergestell, Bremsen)

SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. für die Berechnung des Kraftstoffverbrauchs) • Werken/Technik (z.B. für das Ausführen einfacher Reparaturen) • Physik (z.B. für das Verstehen der Fahrphysik von Automobilen) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 480 bis 975 € 2. Ausbildungsjahr: 570 bis 1.025 € 3. Ausbildungsjahr: 640 bis 1.065 € *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)


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FLEISCHER/IN Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss* ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Fleischerinnen und Fleischer beurteilen die Fleischqualität, zerlegen das Fleisch in Teile, bereiten es zum Verkauf vor oder verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise kochen, zerkleinern oder räuchern sie das Fleisch und geben je nach Rezept Würzmittel und Konservierungsstoffe dazu. Neben Wurst stellen sie auch Feinkosterzeugnisse, Fertiggerichte und Konserven her und verpacken die Fleischprodukte. Für den Verkauf bereiten Fleischerinnen und Fleischer zum Beispiel Braten, Schnitzel oder Hackfleisch vor und richten Wurst, Feinkost und Salate in der Verkaufstheke her. Sie beraten die Kundinnen und Kunden und verkaufen die Waren. Für den Imbissbetrieb bzw. Partyservice bereiten sie kalte und warme Speisen zu. Abhängig vom Arbeitsschwerpunkt schlachten sie auch Tiere und bereiten die Schlachttierkörper für die weitere Verarbeitung vor.

WO ARBEITET MAN? • in Betrieben des Fleischerhandwerks und in der Fleisch- und Wurstwarenindustrie • in Einzelhandelsgeschäften und in Fleischgroßmärkten • in Schlacht- und Fleischzerlegebetrieben WORAUF KOMMT ES AN? • Sorgfalt (umgehen mit leicht verderblichen Fleisch- und Wurstwaren) • Handwerkliches Geschick (z.B. zerlegen von Tierkörpern mit Messern und Spezialwerkzeugen) • Geschicklichkeit und Auge-HandKoordination (z.B. beim Anrichten von Fleisch- und Wurstwaren oder beim Zerlegen, Auslösen, Zuschneiden von Fleisch) • Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittel- und ggf. tierschutzrechtlicher Vorschriften)

SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. für die Berechnung der Anteile der einzelnen Zutaten) • Biologie (z.B. für die Beurteilung von Schlachttierkörpern) • Deutsch (z.B. bei der Kundenberatung und im Verkauf) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 600 bis 785 € (Handwerk*), 760 € (Industrie) 2. Ausbildungsjahr: 700 bis 910 € (Handwerk*), 830 € (Industrie) 3. Ausbildungsjahr: 800 bis 1.115 € (Handwerk*), 900 € (Industrie) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

Foto: AdobeStock/ deagree

Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk

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LAND- UND BAUMASCHINENMECHATRONIKER/IN Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Land- und BaumaschinenmechatronikerInnen halten Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen instand, die in der Land- und Forstwirtschaft und auf Baustellen zum Einsatz kommen. Sie erstellen Fehler- und Störungsdiagnosen in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen, ermitteln Störungsursachen und beheben Mängel, indem sie die entsprechenden Teile reparieren oder austauschen. Sie demontieren bzw. montieren Bauteile und Baugruppen, bearbeiten Werkstücke manuell und maschinell und führen auch Schweißarbeiten aus. Darüber hinaus führen sie Abgasuntersuchungen durch und stellen fahrzeugelektrische Stromanschlüsse her. Sie installieren Anlagen (z.B. Melkanlagen), nehmen sie in Betrieb, testen sie und weisen die Betreiber ein. Außerdem rüsten sie land- und bauwirtschaftliche Fahrzeuge oder Maschinen mit Zubehör und

WORAUF KOMMT ES AN? • Sorgfalt (z.B. beim Prüfen und Warten von belastungs- und verschleißintensiven Bauteilen) • Verantwortungsbewusstsein (z.B. Kontrollieren der Verkehrs- und Betriebssicherheit von Land- und Baumaschinen) • Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einbau von Ersatzteilen) • Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)

BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 585 bis 700 € (Handwerk), 976 bis 1.047 € (Industrie) 2. Ausbildungsjahr: 600 bis 800 € (Handwerk), 1.029 bis 1.102 € (Industrie) 3. Ausbildungsjahr: 660 bis 871 € (Handwerk), 1.102 bis 1.199 € (Industrie) 4. Ausbildungsjahr: 695 bis 932 € (Handwerk), 1.141 bis 1.264 € (Industrie) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

SCHULFÄCHER: • Werken/Technik (z.B. für das Bohren, Biegen, Löten oder Schweißen von Werkstücken und Bauteilen oder für den Umgang mit Arbeitsplänen und Zeichnungen) • Mathematik (z.B. für das Berechnen von Strömen und Widerständen in der Fahrzeugelektrik) • Physik (z.B. für die Prüfung von Steuerungs- und Regelungssystemen)

Zusatzeinrichtungen aus.

Foto: AdobeStock/ Kzenon

WO ARBEITET MAN? • bei Herstellern von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen sowie von Baumaschinen • in Reparaturwerkstätten • in Betrieben, die land- und forstwirtschaftliche bzw. bautechnische Maschinen vertreiben oder verleihen

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MECHATRONIKER/IN für Kältetechnik Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Foto: AdobeStock/ Spatesphoto

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Handwerksbetriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein, Industriebetriebe wählen vor allem Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife aus.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Mechatronikerinnen und Mechatroniker für Kältetechnik stellen die Komponenten für Kälteund Klimaanlagen zusammen und montieren einzelne Anlagenteile in der Werkstatt vor. Dazu gehören z.B. mechanische, elektronische und elektrotechnische Bauteile. Bei den Kundinnen und Kunden bauen sie die Anlagen dann ein, verlegen Rohre, ummanteln sie mit dämmenden Materialien, installieren elektrische Anschlüsse und programmieren die Steuerungs- und Regelungseinrichtungen. Nach der Montage überprüfen MechatronikerInnen für Kältetechnik die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Anlagen, nehmen sie in Betrieb und weisen die Kunden in die Bedienung ein. Außerdem warten und reparieren sie die Anlagen. WO ARBEITET MAN? • in Betrieben für die Planung, Errichtung und Wartung von Kälte-, Klimaund Wärmepumpenanlagen • in Unternehmen der Gebäudetechnik

WORAUF KOMMT ES AN? • Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verlegen von Rohrleitungen, beim Montieren und Verkabeln kleinteiliger Bauteile) • Sorgfalt (z.B. beim Messen der Anlagen auf Funktionsfähigkeit und Dichtigkeit) • Technisches Verständnis (z.B. beim Analysieren von Funktionszusammenhängen in mechatronischen Systemen) • Umsicht (z.B. beim Einhalten der Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften)

BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 500 bis 750 € (Handwerk), 570 bis 820 € (tech. Gebäudeausrüstung) 2. Ausbildungsjahr: 550 bis 850 € (Handwerk), 615 bis 885 € (tech. Gebäudeausrüstung) 3. Ausbildungsjahr: 600 bis 950 € (Handwerk), 670 bis 955 € (tech. Gebäudeausrüstung) 4. Ausbildungsjahr: 650 bis 1.050 € (Handwerk), 720 bis 1.010 € (tech. Gebäudeausrüstung)

SCHULFÄCHER: • Physik (z.B. für das Kennenlernen der Funktionsweise von Kälte- und Klimaanlagen) • Mathematik (z.B. für das Durchführen von Kältebedarfsberechnungen) • Werken/Technik (z.B. beim Bedienen von Maschinen und Geräten)

(Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 03.02.2020)

*je nach Bundesland unterschiedlich

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FACHLAGERIST/ IN Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk Ausbildungsdauer: 2 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Fachlageristinnen und Fachlageristen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter via EDV, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.

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Foto: AdobeStock/ Kzenon

vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss* ein.

WO ARBEITET MAN? Fachlageristinnen und Fachlageristen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche. WORAUF KOMMT ES AN? • Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit, schwere Gegenstände von Hand heben) • Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren) • Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen) • Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)

SCHULFÄCHER: • Mathematik (z.B. für die Ermittlung von Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern) • Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. bei Kontakten zu ausländischen Lieferanten und Fachkräften) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 747 bis 1.000 € (Handel), 480 bis 975 € (Verkehrsgewerbe) 2. Ausbildungsjahr: 802 bis 1.053 € (Handel), 570 bis 1.025 € (Verkehrsgewerbe) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)


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TECHNISCHE/R SYSTEMPLANER/IN

der Fachrichtung Versorgungsund Ausrüstungstechnik

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Technische Systemplanerinnen und Systemplaner der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik sind an Planungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsphasen von Anlagen der Gebäudetechnik beteiligt. Nach Vorgaben der Entwicklungsabteilung fertigen sie mit CAD-Systemen Zeichnungen und Modelle. Zahlen- und Datenangaben setzen sie in Tabellen, zeichnerische Darstellungen und Diagramme um. Sie berechnen z.B. Heiz- oder Kühllast und führen Dimensionierungen durch. Aus den 3D-Modellen leiten sie fertigungsgerechte Zeichnungen ab. Außerdem koordinieren sie die Montage und die Zusammenarbeit der Gewerke untereinander. Außerdem erstellen sie die Projektdokumentationen.

WO ARBEITET MAN? • in Konstruktions- und Planungsbüros von Betrieben der Gebäude- und Anlagentechnik • in Ingenieur- und Planungsbüros • in der öffentlichen Verwaltung WORAUF KOMMT ES AN? • Zeichnerische Befähigung (z.B. beim Anfertigen von Entwürfen und detaillierten Plänen) • Technisches Verständnis (z.B. beim Planen von elektrischen Regel- und Steueranlagen) • Räumliches Vorstellungsvermögen und rechnerische Fähigkeiten (z.B. beim Erstellen von dreidimensionalen Entwürfen, beim Berechnen von hydraulischen oder pneumatischen Daten)

BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT 1. Ausbildungsjahr: 643 € (Ingenieurbüros), 1.018 € (öffentlicher Dienst), 570 bis 820 € (technische Gebäudeausrüstung*) 2. Ausbildungsjahr: 806 € (Ingenieurbüros), 1.068 € (öffentlicher Dienst), 615 bis 885 € (technische Gebäubäudeausrüstung*) 3. Ausbildungsjahr: 967 € (Ingenieurbüros), 1.114 € (öffentlicher Dienst), 670 bis 955 € (technische Gebäudeausrüstung*) 4. Ausbildungsjahr: Ingenieurbüros derzeit keine Informationen, 1.178 € (öffentlicher Dienst), 720 bis 1.010 € (technische Gebäudeausrüstung*) *je nach Bundesland unterschiedlich (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 03.02.2020)

SCHULFÄCHER: • Werken/Technik (z.B. beim Anfertigen von Plänen und Skizzen) • Mathematik (z.B. beim Berechnen von Aufmaßen) • Physik (z.B. beim Ausführen gebäudetechnischer Berechnungen und beim Berücksichtigen bau- physikalischer Anforderungen)

Foto: AdobeStock/ Looker Studio

Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie

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Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung

ZERSPANUNGSTECHNIK Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie Ausbildungsdauer: 2 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss* ein. WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik stellen in Serien- oder Einzelfertigung Bauteile bzw. funktionsfähige Baugruppen her, z.B. für den Maschinen- oder Fahrzeugbau. Dabei setzen sie konventionelle oder computergesteuerte Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen ein. Die geeigneten Werkzeugmaschinen und Werkzeuge wählen sie anhand detaillierter Arbeitsanweisungen aus. Beispielsweise bringen sie mithilfe von Fräsmaschinen Werkstücke auf die gewünschte Länge und Stärke, arbeiten Profile und Aussparungen ein und stellen durch Ausfräsen Bohrungen her. Mit Schleifmaschinen bearbeiten sie z.B. die Oberflächen von Fahrzeug- oder Maschinenbauteilen, die sie aus der Gießerei erhalten. Vor dem jeweiligen Arbeitsgang legen sie die Fertigungsparameter fest, stellen die Maschinen ein, spannen Metall-Rohlinge in die Haltevorrichtungen ein und richten sie aus. Schließlich fahren sie die Maschinen an und überwachen

WO ARBEITET MAN? • in Betrieben der Metall bearbeitenden Industrie (z.B. Drehereien) • in Betrieben der Metall verarbeitenden Industrie (z.B. im Maschinen-, Geräteoder Fahrzeugbau) • in Metallbaubetrieben WORAUF KOMMT ES AN? • Sorgfalt (z.B. beim Einstellen der Fertigungsparameter wie Schnittgeschwindigkeit oder -tiefe) • Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einrichten der Werkzeugmaschinen und Vorrichtungen, beim Ausrichten und Einspannen von Rohlingen) • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen des Zerspanungsprozesses) • Technisches Verständnis (z.B. für das Einstellen von CNC-Maschinen)

Foto: AdobeStock/ alotofpeaple

die Fertigungsprozesse und die Qualität der Erzeugnisse, z.B. Maße und Oberflächenqualität.

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SCHULFÄCHER: • Werken/Technik (z.B. zum Bearbeiten von Werkstücken mit spanabhebenden Fertigungsverfahren; technisches Zeichnen) • Physik (z.B. beim Beurteilen von Werkstoffeigenschaften und Zuständen) • Mathematik (z.B. zum Berechnen von Fertigungsparametern wie Schnittgeschwindigkeit oder Maschinendrehzahl) BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT* 1. Ausbildungsjahr: 976 bis 1.047 € 2. Ausbildungsjahr: 1.029 bis 1.102 € *je nach Bundesland unterschiedlich

(Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)


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TIEFBAUFACHARBEITER/IN mit

dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk

Außerdem stellen sie Kabelschächte her und bauen fertige Schachtteile in die Erde ein, legen Kabelschutzrohre aus, verfüllen Zwischenräume und ziehen Kabel in die Schutzrohre ein. Am Ende sorgen sie dafür, dass die Straßen- oder Gehwegoberfläche wiederhergestellt wird. Dazu verlegen sie z.B. auch Pflastersteine. Sie können im Neubau oder in der Sanierung tätig sein.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein. WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? TiefbaufacharbeiterInnen mit dem Schwerpunkt

WO ARBEITET MAN? TiefbaufacharbeiterInnen mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten finden Beschäftigung bei Bauunternehmen des Tiefbaus bzw. des Rohrleitungsbaus.

Rohrleitungsbauarbeiten verlegen Rohre für Gas- und Wasserleitungen, heben dazu den Boden aus und bauen Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Beton und Mauerwerk. Sie bearbeiten Druckrohre aus Metall oder Kunststoff, verbinden sie und bauen sie in die Rohrbettung ein. Nach der Montage von Formstücken und Armaturen prüfen sie die Rohre auf Dichtigkeit.

WORAUF KOMMT ES AN? • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Handhaben von Werkzeugen und Maschinen) • Sorgfalt und Umsicht (z.B. beim Prüfen der Dichtigkeit von Rohren, beim Umgang mit Baumaschinen)

• Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben schwerer Rohre) • Schulfächer: Mathematik, Physik, Werken/Technik (Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) – Stand: 02.01.2020)

AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN PRO MONAT 1. Ausbildungsjahr: 850 € 2. Ausbildungsjahr: 1.200 € (in den alten Bundesländern) AUFSTIEGS- UND KARRIERECHANCEN Durch eine Verlängerung der Ausbildung um ein weiteres Jahr kann man sich spezialisieren und z. B. zum/zur RohrleitungsbauerIn ausbilden lassen. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung darf man sich dann als SpezialfacharbeiterIn bezeichnen. Karrierestufen: FacharbeiterIn > SpezialfacharbeiterIn > VorarbeiterIn > WerkpolierIn -> geprüfte/r PolierIn / IndustriemeisterIn.

UNTERNEHMENSGRUPPE

ICH FREU MICH

AUF FREYTAG.

Jetzt informieren auf karrierefreytag.de oder direkt bewerben: ausbildung@ludwig-freytag.de

Es soll ja Firmen geben, bei denen freut man sich hauptsächlich auf eines: den Freitag. Zum Glück gibt es aber auch einen Arbeitgeber, bei dem alle anderen Tage mindestens ebenso viel Freude bereiten – genauso wie die garantiert hohe Ausbildungsvergütung: die Unternehmensgruppe Ludwig Freytag.

Als innovative, vielseitige und wachsende Bauunternehmensgruppe sind wir seit mehr als 125 Jahren überregional in allen wichtigen Baubereichen tätig. Zur Verstärkung unserer Teams in Kiel suchen wir motivierte und engagierte Auszubildende zum 1. August 2020 und 2021 für folgende Ausbildungsberufe:

Rohrleitungsbauer (m/w/d) Tiefbaufacharbeiter(m/w/d) Straßenbauer (m/w/d) Industrieelektriker (m/w/d) Gerne ermöglichen wir auch ein Praktikum vorab, um den jeweiligen Beruf auszuprobieren und kennenzulernen.

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LUDWIG FREYTAG GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

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Foto: © Ines Matz-Boomgaarden, Our Focus Photography, Altenholz

adV Ertorial

STRASSENWÄRTER/IN Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst Ausbildungsdauer: 3 Jahre Schulabschluss: Für den Ausbildungsberuf muss mindestens ein Erster Allgemeinbildender Schulabschluss (Hauptschule) oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss vorliegen.

AUSBILDUNGSORTE • Die Ausbildung findet in einer der 24 Straßenmeistereien des Landes Schleswig-Holstein statt. • Daneben gibt es ergänzende praktische Ausbildungsabschnitte, u.a. in Ahrensbök. • Die Berufsschule absolvieren die Auszubildenden im Blockunterricht in Rendsburg. • Während der Ausbildung erwerben die Anwärterinnen und Anwärter in Rendsburg ihren CE-Führerschein, die Kosten dafür übernimmt der LBV.SH. Sollte zu dem Zeitpunkt der B-Führerschein noch nicht vorliegen, so kann dieser ebenfalls auf Kosten des LBV.SH erworben werden.

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WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF? Straßenwärterinnen und Straßenwärter sorgen dafür, dass unsere Straßen zu jeder Zeit sicher und befahrbar sind. Dazu kontrollieren sie regelmäßig die Landstraßen und Autobahnen und halten sie instand. Wenn der Asphalt bröckelt, sind sie zur Stelle: Sie bessern die Straßendecke aus oder erneuern bei Bedarf ganze Fahrbahnabschnitte – manchmal auch in der Nacht oder am Wochenende. Auch für Leitplanken, Verkehrsschilder, Grünstreifen und Entwässerungssysteme sind die Frauen und Männer in Orange zuständig. Und wenn es schneit, sind sie oft als erstes auf den Beinen, um die Fahrbahnen zu streuen oder freizuräumen.


adV Ertorial IM DETAIL Straßenwärterinnen und Straßenwärter: • halten Fahrbahnen, Entwässerungseinrichtungen und Brücken instand, • stellen Pflasterflächen und Plattenbeläge her und halten sie instand, • markieren Straßen und stellen Schilder auf und • vermessen mit Spezialgeräten Straßen und Verkehrsflächen, sichern Arbeits- und Unfallstellen, • pflegen Grünstreifen und kontrollieren Bäume entlang der Straßen, • stellen Mauerwerks- und Holzkonstruktionen sowie Stahlbetonteile her und halten sie instand, • erledigen den Winterdienst. WO ARBEITET MAN? In einer der 26 Autobahn- und Straßenmeistereien des Landes Schleswig-Holstein. WORAUF KOMMT ES AN? Wer Straßenwärterin oder Straßenwärter werden möchte, sollte ... • gerne im Freien arbeiten, • körperlich belastbar sein, • technisch und handwerklich geschickt sein, • gerne im Team arbeiten, • bereit sein, auch am Wochenende oder in der Nacht zu arbeiten.

WEITERBILDUNG Das Land bietet seinen Beschäftigten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Straßenwärterinnen und Straßenwärter können sich beispielsweise zum/zur StraßenwärtermeisterIn oder zum/zur BautechnikerIn fortbilden. Im Anschluss ist sogar ein Studium möglich, beispielsweise in der Ingenieurwissenschaft. Wer lieber ein Team leitet, kann mit etwas Erfahrung zum/zur VorarbeiterIn, StreckenwartIn, ArbeitsgruppenleiterIn aufsteigen. www.schleswig-holstein.de/ausbildung Mehr Infos zu den Ausbildungsberufen gibt es auf dem Instagram-Profil @moin_karriere.

Komm zu uns!

www.schleswig-holstein.de/ausbildung

SCHULFÄCHER: • Mathematik • Sport BEISPIELHAFTE AUSBILDUNGSVERGÜTUNG PRO MONAT Das monatliche Ausbildungsentgelt gemäß TVA-L / BBiG beträgt zurzeit: • im ersten Ausbildungsjahr ca. 1.040 € • im zweiten Ausbildungsjahr ca. 1.090 € • im dritten Ausbildungsjahr ca. 1.140 € • Im Dezember eines jeden Ausbildungsjahres erhalten die Auszubildenden eine Sonderzahlung das sogenannte Weihnachtsgeld. Hinzu kommt eine Abschlussprämie am Ende der Ausbildung in Höhe von 400 €.

Du hältst das Land am Laufen. Ausbildung / Studium beim Land Schleswig-Holstein. 51


Green New Deal Deepwater Horizon, das Abschmelzen des Polareis oder Fracking – nur ein paar Beispiele aus jüngster Vergangenheit, die belegen, welchen Raubbau der Mensch an seiner Lebensgrundlage der Erde betreibt. Hinzu kommen jedes Jahre verheerendere Waldbrände, längere Dürreperioden und heftigere Regenfälle, die Häuser, Ernten und den Lebensraum von Tieren vernichten. Die bekannte Umweltaktivistin Naomi Klein hat mit Green New Deal ihr bislang wichtigstes Buch geschrieben: Angesichts der unverminderten Zerstörung unserer Umwelt und laxen Gesetzen zeigt sie, warum die Vision einer grüne Zukunft nicht nur nötig, sondern absolut unumgänglich ist. Der Kollaps unseres Klimas ist nicht länger eine Drohung am Horizont, die es zu umschiffen gilt – wir leben bereits mitten in ihm. Individuelle Kaufentscheidungen werden nichts mehr ändern, nur ein breites politisches und gesellschaftliches Bündnis kann die Bedrohung noch abwenden. Naomi Klein zeigt, wie das klappen kann und welche tiefgreifenden Maßnahmen nötig sein werden.

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Es gibt keines der alltäglichen Güter und Produkte, welches nicht irgendwann auf einem LKW transportiert wurde. Ob es die Tankfüllung an der Tankstelle, der Einkauf im Supermarkt oder die Shoppingtour durch die Großstadt ist, ohne die Tätigkeit der Berufskraftfahrer wäre keines dieser Dinge möglich. Täglich einen großen LKW auf den Straßen sicher zu lenken und zu beherrschen, ist ein sehr anspruchsvoller und interessanter, aber vor allem auch ein krisenfester und zukunftssicherer Job. Keine Branche weist einen so großen Fachkräftemangel aus wie die Transportbranche. Als zukünftiger Berufskraftfahrer können Sie quasi dauerhaft auf einen sicheren Arbeitsplatz zählen. Wir machen Sie zu einem dieser Transportprofis. Wir bringen Ihnen in einer fundierten, 3-jährigen Ausbildung bei, sich mit einem großen LKW sicher und professionell im Straßenverkehr zu bewegen. Wir führen Sie in unserer betriebseigenen LKW-Werkstatt an die spannende und moderne Technik eines LKW heran. Die Abwicklung und Planung von Touren ist ebenso Bestandteil der Ausbildung, wie die Ladungssicherung und alles, was zu dem umfangreichen und interessanten Tätigkeitsfeld eines Berufskraftfahrers im Güterverkehr gehört. Wir bilden seit über 8 Jahren regelmäßig und erfolgreich junge Menschen zum/zur Berufskraftfahrer/in aus. Bei der Rohlwing Transport GmbH genießen Sie den Ruf einer fundierten und fachlich kompetenten Ausbildung und beenden die Ausbildung als Profi, der sein Handwerk versteht. Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann bewerben Sie sich gerne bei uns! Auch zum nächsten Ausbildungsbeginn haben wir derzeit noch Ausbildungsplätze frei. Unsere Ausbildungsjahrgänge beginnen jeweils zum 01.02. und zum 01.08. eines Jahres. Sie haben noch Fragen zur Ausbildung oder den nötigen Voraussetzungen? Rufen Sie uns dazu gern an unter: Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

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Wer wir sind Die Stadtwerke SH GmbH & Co. KG ist eine Kooperation der Schleswiger Stadtwerke, der Stadtwerke Eckernförde und der Stadtwerke Rendsburg. Sie ist ein gemeinsamer kommunaler, leistungsstarker und innovativer Partner für die drei Städte und für die gesamte Region.

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Deutschlands Energiesparmeister 2020 gesucht Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 Euro – diese Belohnung winkt den besten Klimaschutzprojekten an deutschen Schulen. Ob verpackungsfreier Schulkiosk, Energie-Rallye durch das Schulhaus oder Upcycling-Projekt: Der Energiesparmeister-Wettbewerb prämiert das in Sachen Kreativität, Nachhaltigkeit und Kommunikation überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland.

Bewerben können sich LehrerInnen und SchülerInnen aller Schularten und Altersklassen bis zum 31. März 2020 auf www.energiesparmeister.de. Der Schulwettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium beauftragte Kampagne „Mein Klimaschutz“ und ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. 16 LANDESSIEGER UND EINEN SONDERPREISTRÄGER Welches Projekt aus jedem Bundesland gewinnt, entscheidet Ende April eine Expertenjury aus Politik und Gesellschaft. Die sechzehn Landessieger erhalten je 2.500 Euro Preisgeld, eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution in ihrer Region sowie die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg. Der Bundessieger wird Ende Mai in einer Online-Abstimmung

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auf www.energiesparmeister.de bestimmt. Für alle Preisträger geht es am 19. Juni 2020 zur Preisverleihung ins Bundesumweltministerium in Berlin. Auch ehemalige Preisträger erhalten wieder die Chance auf einen Gewinn. Sie können sich für den Sonderpreis „langfristiges Engagement“ bewerben. Das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro und der Reise zur Preisverleihung in Berlin belohnt. Neben Geld- und Sachpreisen werden die Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit. energiesparmeister.de mein-klimaschutz.de co2online.de

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betriebe in Schleswig-Holstein für Marketingkaufleute sinkt, gibt es immer mehr Bedarf an Marketingmitarbeitenden. Lediglich 30 von 100 möglichen schleswig-holsteinischen Betrieben bieten momentan eine Ausbildung zum Beruf des Marketingkaufmanns oder -kauffrau an. In der Landesberufsschule in Eckernförde, der einzigen ihrer Art in Schleswig-Holstein, sind in den entsprechenden Klassen derzeit durchschnittlich 13 Schülerinnen und Schüler gemeldet. Seit Gründung der Berufsschule in 2004 sank die Schülerzahl in den vergangenen Jahren sogar einmal unter zehn. Sollte diese Marke aber in Zukunft über mehrere Jahre hinweg unterschritten bleiben, dann droht sogar die Einstellung des Ausbildungsberufs in Schleswig-Holstein. ZIEL DER INITIATIVE Die Ad you Initiative Marketingnachwuchs SH hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Aufmerksamkeit und Präsenz für den Beruf zu generieren, um im zweiten Schritt den Erhalt schulischer Strukturen und Angebote zu fördern sowie die Zahl qualifizierter Bewerber und der Ausbildungsplätze zu erhöhen. Die Initiative Marketingnachwuchs SH ruft zum Mitmachen auf – Unternehmen, Agenturen und andere Interessierte wenden sich bitte an Claudia Jürgensen vom BBZ Rendsburg-Eckernförde (per Telefon unter 04351 / 75740 oder per E-Mail an claudia.juergensen@bbz-rd-eck.de).

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FSJ Kultur im Jungen Theater im Werftpark Das Junge Theater im Werftpark ist ab diesem Sommer Einsatzstelle für das Freiwillige Soziale Jahr Kultur (FSJ Kultur). Ab sofort können sich Theaterinteressierte zwischen 18 und 23 Jahren über das offizielle Bewerbungsportal “Freiwilligendienste Kultur und Bildung” online bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis 31. März 2020. Beginn für den 12-monatigen Freiwilligendienst liegt zwischen August und September 2020. Der oder die ausgewählte Freiwillige erhält während des Jahres Einblick in viele Aufgabenbereiche, die im Jungen Theater im Werftpark anfallen: Regie/ Dramaturgie, Künstlerisches Betriebsbüro/Vorverkauf und Theaterpädagogik. Außerdem erarbeitet der oder die Freiwillige eine eigene Projektarbeit. Das Junge Theater im Werftpark ist die eigenständige Kinderund Jugendtheatersparte des Theater Kiel und bietet in drei Veranstaltungsräumen Platz für unterschiedlichste Produktionen von klassischen Inszenierungen über szenische Lesungen hin zu Gastspielen, Themenwochen und Workshops. Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem theaterpädagogischen Programm. freiwilligendienste-kultur-bildung.de

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Mit den inlingua Schülerkursen nutzt ihr eure Zeit in den Ferien nicht nur sinnvoll, sie fühlt sich gleichzeitig an wie ein Kurzaufenthalt im Ausland.

Die Trainerinnen und Trainer, mit denen ihr bei inlingua zusammenarbeitet, sind Native Speakers, verfügen über einen Hochschulabschluss, sind alle erfahren im Unterrichten, werden kontinuierlich fortgebildet und vermitteln ihre Sprache positiv. Ganz nach dem Motto „Sprachen beherrschen heißt Sprechen“ liegt der Schwerpunkt des Unterrichts in der Anwendung der Zielsprache! Der Vorteil: Ihr fangt sofort an, in der Fremdsprache zu denken und werdet gar nicht erst in Versuchung geführt, wörtlich zu übersetzen. Die grammatikalischen Strukturen werden nicht auswendig gelernt, sondern beim Sprechen direkt angewendet. Vokabeln werden durch praktische Anwendung verankert. Ihr werdet sehen, in der lockeren, motivierenden Unterrichtsatmosphäre macht Lernen Spaß! Die Intensität des Lernens kommt dabei nicht zu kurz: Mit 20 Trainingseinheiten pro Woche

und kleinen Gruppen mit vier bis sechs Teilnehmenden (Voraussetzung Einstufungstest für die Bildung von homogenen Gruppen) lernt es sich besonders produktiv. Das Kursangebot umfasst Englisch, Spanisch und Französisch und findet in den Schulferien – nach Möglichkeit am Vormittag – statt. Bei Interesse sind weitere Schülersprachkurse im Einzeltraining möglich. Wer möchte, entscheidet sich für das Kombi plus 5- oder das Kombi plus 10-Angebot. Dabei handelt es sich um Gruppentrainings plus täglich zusätzlich 50 oder 100 Minuten Einzelnachhilfe. Bei allen Gruppentrainings ist das Lernmaterial im Preis inbegriffen. Preisinfos zu den verschiedenen Angeboten und Kombi-Möglichkeiten findet ihr unter www.inlingua-kiel.de/sprachen-lernen/ schueler-und-studenten/ferienkurse.

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Ferienkurse Spanisch – alle Sprachlevel Osterferien 1. Woche: 30.03.–03.04.2020 Osterferien 2. Woche: 06.04.–10.04.2020 Sommerferien 1. Woche: 29.06.–03.07.2020 Sommerferien 2. Woche: 06.07.–10.07.2020 Sommerferien 5. Woche: 27.07.–31.07.2020 Sommerferien 6. Woche: 03.08.–07.08.2020 Herbstferien 1. Woche: 05.10.–09.10.2020 Herbstferien 2. Woche: 12.10.–16.10.2020 Ferienkurse Französisch – alle Sprachlevel Sommerferien (auf Anfrage) Für alle Kurse gilt: alle Stufen, 20 Trainingseinheiten, 240 Euro Weitere Infos unter: Tel. 0431 / 981380, info@inlingua-kiel.de, inlingua-kiel.de

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