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Schlossallee

3 | 2014

www.schlossallee.com

03

Schlossallee Nr. 3/2014 | Mai/Juni | 3,90 Euro |

Das Regionale Lifestyle Magazin für

Oldenburg und das Oldenburger land

Benzingespräche mit Barbara und Thomas Rosier

Cocktails: In 5 Schritten zum Mixologen

Große Jungs: Lebensgefühl Harley

Outdoor Spezial: Es ist angegrillt!


Unsere

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Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Schlossallee! Ihre

Sie lieben digital? Wir auch! Darum gibt es unser Magazin jetzt auch als TV Format! Mit Schlossallee TV erfahren Sie aktuelles und nützliches aus Ihrer Region. Ab sofort unter www.schlossallee-tv.com!

Hi n t e r d e n K u l issen Bei so vielen schönen Autos im Rosier Classic Sterne Center wusste Redakteurin Svenja Dierker gar nicht, welches sie am liebsten direkt mit nach Hause nehmen würde. Dass die Luxuskarossen auf freier Strecke noch viel besser zur Geltung kommen, davon konnte sie sich beim Durchstöbern der privaten iPhone Fotos von Thomas Rosier überzeugen. Den Weg nach Hause dann doch wieder in ihrem Otto-Normal-Wagen anzutreten, fiel ihr danach nicht unbedingt leichter …

Basler Blonde No.8 Bogner Fire+Ice Boss Black Boss Orange Cambio CG Cinque Closed Comma Drykorn Gaastra Gant Hugo L’Argentina Marc Aurel Marc O’Polo Replay Rock Revival Set Steffen Schraut Tommy Hilfiger True Religion … und mehr

BLUETUCH

„Alles neu macht der Mai, macht die Seele frisch und frei. Lasst das Haus, kommt hinaus, windet einen Strauß!“ – der AufforJana Schulte, Redaktion derung von H. Adam v. Kamp aus dem Jahr j.schulte@schlossallee.com 1818 kommen wir noch heute gerne nach. Naja, die Sache mit dem Blumenstrauß ist vielleicht nicht unbedingt die übliche Beschäftigung, aber raus in die Natur zieht es uns auf jeden Fall bei gutem Wetter, oder? Jetzt stehen wieder schöne Radtouren auf dem Programm. Was für ein Fahrrad fahren Sie? Ich muss gestehen: Ich bin eigentlich nicht der große Radler, aber seit unserer Schlossallee Fahrradtour (Seite 34) hat sich das ein wenig geändert. Die aktuellen E-Bikes fahren sich super und sind in allen möglichen Varianten erhältlich, da hat man schon die Qual der Wahl. Wer es jedoch etwas größer und wilder mag, der ist mit einem motorisierten Bike von Harley Davidson bestens bedient. Mit diesem Motorrad fährt man nicht nur durch die Natur – es ist ein Lebensgefühl für sich, eine Leidenschaft, die für Außenstehende vielleicht nicht immer ganz verständlich ist. Auf Seite 28 können Sie sich ein Bild davon machen, was es bedeutet, ein Harley-Fahrer zu sein. So oder so heißt es: auf in den Sattel, die Natur genießen und dem Sommer entgegenfahren!

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Liebe Leserinnen und Leser,

STEINFELD


Inhalt Ausgabe 3 Mai /Juni 2014 | 7. Jahrgang | Seite 4

Foto: vdp/Meisterwerke

Inhalt Aktuell

Genuss

Das Neueste aus der Region

Es ist angegrillt!

6 Kurzmeldungen .................................... 8 Vintage Race Days ............................... 16

Grilltypen im Schlossallee-Check ......

Die lustigsten Fußballspieler-Zitate .......

Kultur Porträt Werkstattfilm:

40

Schlossgarten-Jubiläum Bunt und voll blühender Fantasie ............. 75

Wohnen

Buchtipp

Garten

Szene

Gartentypen im Portrait ......................... 46

Titelstory Barbara und Thomas Rosier:

Wohnen mit Naturmaterialien

Benzingespräche .................................. 18

Im Einklang mit der Natur ...................... 54

Tatjanas Welt

Bauen

Landpartie ............................................. 24

Step by step zum Traumhaus ................ 60

Sommertrends Neuheiten der Saison ............................ 26

Ein Haus voller Geschichte(n) ................... 72

Es kann nicht sein, was nicht sein darf ...... 76 Termine Kultur in der Region ............................... 78 Kolumne Romy Riechert ...................................... 81 Vorschau / Impressum ........................... 82

Genuss Cocktails

Region

In fünf Schritten zum Mixologen ........

64

Große Jungs Faszination Harley: Born to be brothers ............................... 28 Reisen “Stop dreaming – start Riding” ............... 32 E-Bike Tour Von 0 auf 30 in 5 Sekunden ................... 34

Leben Gesundheit Schöne Sommerhaut ............................. 68

Titelfoto: Felix Wenzel Titelstorys


www.schrift-und-form.de

Seite 5

Die 2. Weinvorlage Zum zweiten Mal haben wir den Spieß in der Küche umgedreht. Die Weinempfehlung folgt nicht wie gewohnt dem Menü, sondern der Wein war die Vorgabe für den Koch. Im Restaurant „Zum Zollhaus“ Rastede ist ein 2011er LENZ Riesling des Weingutes Emrich Schönleber von der Nahe mit seinen frühlingshaften blumig-fruchtigen Aromen und seiner feinen mineralischen Säure das geschmackliche Maß. Die Aufgabe: Ein auf Charakter und Intensität passendes Geschmackserlebnis zu kreieren. Anzeigen

UnternehmensPorträts Praxis Peter W. Hirschfeld Zahnheilkunde mit ganzheiltichem Anspruch..................... 23 Raumfabrik Weser/Ems Projekt Traumhaus .................................. 38 Ziegelei Hebrok

Was erdacht und erkocht wurde? Auf unserer Homepage oder im Zollhaus Rastede erfahren und erschmecken Sie die Kreation. Und bis zum 24. Juni 2014 gibt es dieses Menü inkl. der „Weinvorlage“ als attraktives Genusspaket. Wir wünschen guten Appetit und sagen „Zum Wohl“. Ihr

und Ihr

Fritz Hunfeld

Torsten Meyer

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Sommertrends

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Aktuell | Seite 6

„Wenn man ihn jetzt ins kalte Wasser schmeißt, könnte er sich die Finger verbrennen.“ „Das wird alles von den – Gerd Delling

Medien hochsterilisiert.“ – Bruno Labbadia

„Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel.“ – Lukas Podolski

Ganz Deutschland ist bald wieder im Fußballfieber! Ganz Deutschland? Nun, es gibt natürlich auch Menschen, die mit dem ganzen „das Runde muss ins Eckige“ so gar nichts anfangen können. Auch für sie haben wir eine Auswahl der überragendsten Zitate rund ums Leder zusammengestellt. Auf die eine oder andere Weise haben eben doch alle Spaß am Sport, der im Juni die Welt bewegt!

„Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio. Ich meinte ein Quartett.“ – Fritz Walter

„Eine Minute nach Spielende habe ich noch nicht die Intelligenz, um das Spiel zu beurteilen.“ – Jens Lehmann „Ich fliege irgendwo in den Süden – Kanada oder so.“ – Mehmet Scholl

„Man muss nicht immer die absolute Mehrheit hinter sich haben, manchmal reichen auch 51 Prozent.“ – Christoph Daum


Seite 7

„Ich bin körperlich und physisch topfit.“ – Thomas Häßler

„Ich glaube nicht, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre.“

– Uli Hoeneß

„Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“ – Andi Möller

„Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.“

– Paul Breitner

„Die Holländer sind vorne vom Feinsten bestückt.“ – Oliver Kahn

„Ich grüße meine Mama, meinen Papa und ganz besonders meine Eltern.“ – Mario Basler


Aktuell NEWS | Seite 8

Nachdem bereits Langeoog und auch Wilhelmshaven das Vergnügen hatten, ist jetzt Oldenburg an der Reihe: Die Huntestadt wird zum „Tatort“. Wotan Wilke Möhring und Petra Schmidt-Schaller sollen voraussichtlich im Herbst in Oldenburg ermitteln. Die Dreharbeiten für den Film mit dem Arbeitstitel „Feigheit der Löwen“ haben bereits begonnen! Die Polizeidirektion am Theodor-Tantzen-Platz wird zum Schauplatz der Schlussszene. Mit einem riesigen Polizeieinsatz und reichlich Schießerei überwältigt Wotan Wilke Möhring als Kommissar Falke hier schließlich den Täter. So viel Action im beschaulichen Oldenburg – wer denkt da noch an Hamburgs Nick Tschiller?

Foto: Thomas Rusch

Foto: © NDR/ Boris Laewen

Tatort: Oldenburg!

Nach oben offen stark besetzt Neuer Veranstaltungsort, neue Akteure, bewährtes Programm: Am 19. Juli heißt es wieder „Nach oben offen“ in Wiesmoor, allerdings nicht mehr auf der Freilichtbühne, sondern im historischen Nielsenpark. In diesem Jahr konnte Initiatorin Susanne KösterSchoon die hochkarätigen Schauspieler Katharina Thalbach und Benno Führmann gewinnen. Führmann wird mit „Abspann“ begeistern, Thalbach hat „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ im Gepäck. Mehr Informationen unter www.nachobenoffen.de

Oldenburger Film ausgezeichnet Der Film „Einkaufen in Oldenburg“ wird beim WorldMediaFestival Tourismus in Hamburg in diesem Jahr mit einem silbernen Preis geehrt. In der Kategorie „Public Relations Städte, Regionen und Länder“ konnte der Film, produziert durch die Filmproduktion „silberstern“, überzeugen. Der Preis wird im Mai im Rahmen einer großen Gala in Hamburg verliehen. Das WorldMediaFestival Tourismus zeichnet herausragende Lösungen im Tourismus-Film auf internationaler Ebene aus. Es ist ein Wett-

bewerb, der sich der Anerkennung von exzellenten Inhalten aus dem Tourismusbereich widmet und den Stellenwert des Tourismus als Wirtschaftsfaktor berücksichtigt. Allein 2014 wurden 137 Filme aus insgesamt 22 Nationen eingereicht. Die Preisträger gehören zu den Besten ihrer Branche. Zu sehen ist der Film ab sofort unter www.schlossallee-tv.com!


Seite 9

Cellisten spannen einen weiten Bogen Ein Konzert der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker in der Oldenburger St. LambertiKirche wurde von dem Bankhaus W. Fortmann & Söhne KG genutzt, um rund 40 Gästen des Hauses einen musikalischen Hochgenuss zu bieten. Diese einmalige Formation von 12 hochkarätigen Orchestermusikern, die sich seit 1972 zu einer Institution entwickelte, bot einen weiten Bogen von Bach und Schumann, über unterhaltsame südamerikanische Klänge bis zu Filmmusik. Die Musiker hatten mit ihren wunderbaren Arrangements und der verzaubernden Spielkunst schon das Publikum in ihren Bann gezogen. Aber als zum Ende des Konzertes „Spiel mir das Lied vom Tod“ von Ennio Morricone für Gänsehaut bei allen Zuhörern sorgte und es dann noch „rote Rosen regnete“, war der Höhepunkt des Konzertabends perfekt. Für die Gäste des Bankhauses W. Fortmann & Söhne KG gab es anschließend noch ein exklusives Zusammensein mit den Musikern in den Räumen des Hotels Altera. Dort revanchierten sich die Musiker für die vielen Komplimente und das wunderbare Publikum mit einer kleinen Zugabe, bei der vier Cellisten zu später Stunde aufspielten.

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Oldenburger Gartenkultur in China „From the Earth, for the Earth“ – unter diesem Motto läuft in China vom 25. April bis zum 31. Oktober 2014 die weltweit größte Gartenbaumesse „Qingdao Horticultural Exposition 2014“. Als einer von nur zwei Ausstellern aus Deutschland präsentiert sich hier die Region Oldenburg/Ammerland „Wir sind eines der größten Gartenbauzentren Europas, daher ist es wichtig, dass sich die Region auf der internationalen Messe zeigt. Gärten sind global. Sie funktionieren überall auf der Welt“, so Oberbürgermeister Gerd Schwandner. Die Dimensionen auf der „Qingdao Horticultural Exposition 2014“ sind riesig: Allein die Fläche des Oldenburger Gartens beträgt 1.250 Quadratmeter, es werden etwa zwölf Millionen Besucher erwartet. Perfekt also, um dem aufstrebenden asiatischen Markt den norddeutschen Gartenbaustil zu präsentieren. Wer den bestaunen möchte, braucht dafür aber keineswegs den Weg in die 8,7-Millionen-Einwohnerstadt antreten: Immerhin locken auch bei uns die Landesgartenschau in Papenburg oder der Park der Gärten in Bad Zwischenahn mit Rhododendron und Co.

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Aktuell NEWS | Seite 10

4. Oldenburger Tweed Run

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Parkplatz hinter dem Haus

Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass Oldenburg die erste Stadt war, die den Tweed Run aus London nach Deutschland holte. Bereits zum vierten Mal heißt es jetzt: Rein in den Tweed, rauf auf den Drahtesel. Typisch britisch soll es sein. Die Kleidung reicht von sportlich bis historisch, und auch bei den Rädern geht es nostalgisch zu. Am Ende der 10-englische-Meilen langen Tour durch Oldenburg wird auf Gut Etzhorn beim High Tea der „Prix d’Elegance“ verliehen – der Preis für das schönste, skurrilste oder originalgetreueste Fahrrad oder Kostüm. Los geht es am Sonntag, den 18. Mai, um 15 Uhr im Innenhof des Oldenburger Schlosses. Zwischendurch gibt es Pausen, die von der mobilen Band „The Speedos“ musikalisch begleitet werden. www.tweedrun.de

Finanzen

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Vom Glanz des Goldes Nicht erst seit der Finanzkrise zieht der Glanz des Goldes die Augen und das Interesse des Anlegers in seinen Bann. Schon immer galt und gilt das Edelmetall als Sicherungsanker und manchmal auch als Spekulationsobjekt. Immer wieder wird die Frage nach Anlagen in Gold gestellt und so fällt der Blick auf die Entwicklung des Goldpreises. Der Goldpreis liegt derzeit ungefähr auf dem Niveau aus 2010 und damit deutlich unter den bisherigen Höchstständen. Dabei wirken auf den Goldpreis aus unserer europäischen Sicht nicht nur Angebot und Nachfrage, sondern auch der Wechselkurs Euro zu US-Dollar und damit immer auch die Euro-Stärke oder -Schwäche. Der Kursverlauf ist an sich nicht überraschend: Viele der Unsicherheiten aus der aufkommenden Finanzkrise und der Unsicherheit aus der Entwicklung des Euro-Raumes sind zwischenzeitlich abgeklungen oder die Marktteilnehmer scheinen sich an diesen „Krisenmodus“ in der Nachrichtenlage der letzten Jahre gewöhnt zu haben. Erstaunlicher ist da schon die Beharrlichkeit, mit der der Goldpreis in den letzten Monaten auf nahezu unverändertem Niveau blieb. Weder die Zuspitzung der Situation in Syrien im vergangenen Jahr, noch die schrittweise Eskalation in der Krise um die Ukraine und die Krim wirkten sich deutlicher auf den Goldpreis aus. Müssen wir uns schon wieder von einer vertrauten Regel eines in Krisenzeiten steigenden Goldpreises verabschieden? Ist Gold noch der vermeintlich sichere Anker in Krisenzeiten? Die Beständigkeit des Goldes ist nicht zu unterschätzen – sollte aber auch nicht überbewertet werden. Ein Schiff am Anker bleibt vom Dr. Andreas Sturm nur dann verschont, wenn es sich im geschützten Ha- Blomenkamp Persönlich haftender Gesellfen befindet. Also schauen wir nicht nur auf den Anker, sondern schafter des Bankhauses W. steuern bei aufkommendem Sturm in sicheres Fahrwasser. Fortmann & Söhne KG


Seite 11

Koch trifft auf Schuhprofi Koch Rainer Sass besuchte für die Sendung „So isst der Norden“ den Bremer Findorffmarkt. Zusammen mit „echten Norddeutschen“ brutzelte Sass kulinarische Highlights. Mit dabei: Reiner Hautop. Der Schuhprofi betreibt einen exklusiven Schuhladen und bietet Schuhputzseminare an, in denen er auch immer kleine Köstlichkeiten serviert. Der Koch vom NDR zeigt ihm, mit welchen einfachen Mitteln hochwertige Snacks gelingen. Interessantes über Hautop: Hier gibt es den weltweit größten Schuh mit einer Schuhgröße von 100!

Horst-JanssenGrafikpreis vergeben Der 5. Horst-Janssen-Grafikpreis der Claus Hüppe-Stiftung geht an Ralf Ziervogel. Das hat die fünfköpfige Jury Mitte März in Oldenburg entschieden. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und mit einer Publikation sowie einer Einzelausstellung verbunden, die ab dem 19. Oktober im HorstJanssen-Museum gezeigt wird. Die Jury hat sich für Ralf Ziervogel als Preisträger ausgesprochen, da seine feingliedrigen, komplexen Tintenzeichnungen durch technische Brillanz und suggestive Bilderfindungen überzeugen. In seinen neuen, großformatigen Arbeiten verbindet er malerische Gesten mit haarfeinen Linienstrukturen, die sich bei genauerem Hinsehen als lesbare Schrift entpuppen. Ralf Ziervogel wurde 1975 in Clausthal-Zellerfeld geboren und lebt und arbeitet in Berlin.

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Aktuell Ab in die Mitte | Seite 12

Ab in die Mitte! Die NetzWerkStadt Friesoythe lockt mit zahlreichen Aktionen ins Oldenburger Münsterland Im Rahmen der Landesinitiative „Ab in die Mitte! Niedersachsen 2.0-NetzWerkStadt“ gehört die Eisenstadt Friesoythe zu den sechs Preisträgern aus ganz Niedersachsen und kommt als einzige Stadt aus dem Oldenburger Münsterland. Anfang Februar erhielt Bürgermeister Johann Wimberg die Auszeichnung, bereits im Juni wird es ernst! In der Aktionswoche vom 9. bis 15. Juni werden täglich verschiedene Projekte und Themen von lokalen Gruppen präsentiert, die aktuell erarbeitet werden. Ziel ist es, das Stadtzentrum nachhaltig zu entwickeln und Friesoythe noch lebenswerter zu machen. Einiges davon ist nicht nur für die Bewohner der Eisenstadt von Interesse, sondern wird überregionale Aufmerksamkeit erzeugen.

Text

Svenja Dierker, Fotos

Stadtmarketing Friesoythe

Friesoythe – eisenARTig einzigARTig!

Shoppen, surfen & genießen

Mit dem Slogan „Frisoythe – eisenARTig einzigARTig“ stellt Friesoythe klar seine Tradition als Eisenstadt in den Mittelpunkt der insgesamt 15 verschiedenen Aktionen, die vor allem darauf abzielen, die Innenstadt in der Wahrnehmung der Menschen neu zu positionieren. Die Eisengewinnung trug lange vor der Industrialisierung in Friesoythe zu einer wirtschaftlichen Blütezeit der Stadt bei. In sogenannten Rennöfen, aus Lehm geformten Säulenöfen, verhüttete man das Erz zu schmiedbarem Eisen. Daraus fertigten die Friesoyther Schmiede dann Sensen, Sicheln und Beile, die wegen ihrer Qualität und Güte bis in den holländischen Raum hinein gefragt waren. Auf diese einzigartige Geschichte baut die Stadt Friesoythe nun auf!

Einen tollen Nutzen sowohl für Friesoyther Einzelhändler als auch für Besucher der Innenstadt bietet die Aktion „Friesoythe geht APP“. „Viele kleinere Geschäfte haben keine eigene Homepage. Wir sammeln nun alle Adressen und Informationen der ca. 120 Mitglieder, um eine gemeinsame Website zu erstellen, in der wirklich jeder verzeichnet ist“, erklärt Markus Block, 2. Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Friesoythe. „Das Ganze kombinieren wir mit einer App, die unter anderem über QR-Codes in den Schaufenstern auf weitere Infos verweist.“ So hat man mit seinem Smartphone direkt eine volle Orientierung, wenn man die Eisenstadt besucht! Damit die Gäste nicht nur entspannt shoppen (übrigens auch am verkaufsoffenen Sonntag), sondern auch einen Einblick in die Geschichte der Eisenstadt bekommen können, werden anlässlich der Aktionswoche interessante Stadtführungen angeboten, bei denen man mehr erfährt über die Tradition der Stadt im Oldenburger Münsterland. Wer nach dem Stadtbummel hungrig geworden ist, wird in der Eisenstadt nicht enttäuscht! Kulinarisch geht es zu bei „Friesoythe à la cARTe“: Lokale Gastronomen servieren Leckeres aus der regionalen Küche. Köstlicher kann ein Tag in der Eisenstadt Friesoythe nicht zu Ende gehen – und natürlich zum Wiederkommen anregen!

Kunst und mehr Beim „KunstWERK – Mittendrin“ etwa bieten Schaufenster der Innenstadt den Rahmen für eine Kunstausstellung von Werken lokaler und regionaler Künstler. Rund 40 Arbeiten werden in Schaufenstern und Cafés ausgestellt. Ob Glaskunst, Kettensägenkunst oder klassische Malerei – alles ist dabei – „Hauptsache, es stammt von einem Künstler der Region“, so Ulrich Gamers vom organisierenden Kunstkreis Friesoythe. Die Werke machen Lust auf die Ausstellung zum Thema „Bildstörung“, die in der Woche vor dem Eisenfest (19. bis 21. September) zu sehen sein wird. Doch damit nicht genug der Kunst: Künstler Diedel Klöver aus Varel haucht Skulpturen aus altem Schrott und Eisen neues Leben ein.

www.friesoythe.de www.abindiemitte-niedersachsen.de.


Stadt I Friesoythe

einzigARTig

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Das „SCHLÜSSEL-Kreuz“

Ein „Schlüssel-Erlebnis“ für die Kapelle im St. Elisabeth-Haus. Bürgerinnen und Bürger spenden ca. 1.500 Schlüssel für ein Kreuz

Pfingstmo., 9. Juni, 10.45 Uhr

Friesoythe – Früher & Heute

Fototafeln in den Straßen erinnern an die Friesoyther Stadtgeschichte. Einwicklung und Wandel der Stadt Friesoythe als Mittelzentrum

Dauerhafte Präsentation in der Stadtmitte

Spazieren durch die MITTE…

Gästeführerinnen informieren über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten in der Eisenstadt Friesoythe

Di. 10. Juni, 14.30 Uhr

EISEN 3 – Skulptur

Die Stadt Friesoythe ist Mitglied im Ring der Europäischen Mi. 12. Juni - Projektstart, Schmiedestädte. Eisentafeln aller 19 Mitgliedsstädte werden Präsentation, Stadtmitte, Fr. 19. Sept. - Projektende, Europastr. in einer Skulptur beim Europaplatz, Europastr., installiert

Berufsfeld Metalltechnik (Berufsbildende Schulen Friesoythe)

Workshops, Schülerpräsentationen, Skulpturenbau, CNC-Maschinen, Steuerungstechnik, Fräsen, Ausbildung und mehr…

Do. 12. Juni, 10.00 Uhr – 16.00 Uhr

Vortrag - „Zukunft des Handelns und Handel der Zukunft“ (HGV Friesoyte, Prof. Dr. Gerrit Heinemann)

„Der Kunde ist ein unangenehmer Geselle. Und das ist gut so.“ Sagt der Handelsexperte Prof. Dr. Gerrit Heinemann

Do. 12. Juni, 19.00 Uhr

Der HGV Friesoythe präsentiert alle Mitglieder mit Geschäften in der Stadt Friesoythe auf ihrer neuen Website. Ein NETZWERK mit QR-Code

Do. 12. Juni, 19.00 Uhr

Dokumentation mit Bildern und Texten des ehemaligen Friesoyther Amtshauptmannes und Geschichtenschreibers Ernst von Heimburg

Fr. 13. Juni, 17.00 Uhr

(Heimatverein Friesoythe)

(Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre)

(Stadt Friesoythe)

„Friesoythe geht APP“ (HGV Friesoythe)

„Von Heimburg“ Ausstellung (Stadt Friesoythe/ Oldenburgische Landschaft)

„Der Friesoyther Münzfund“

Pfarrkirche St. Marien, Feierliche Einsegnung im Festhochamt

Programm

(Pflegezentrum St. Elisabeth)

(Dauer ca. 1,5 Std.) Treffpunkt: St. Marien-Kirche, Stadtmitte

BBS Friesoythe, Scheefenkamp Forum am Hansaplatz

Forum am Hansaplatz

Rathaus am Stadtpark

Heimatgeschichte zum Friesoyther Münzfund von 1935 (Aktionskreis Friesoythe „Wir gestalten in Verbindung mit einer Münzprägeaktion. In einer unsere Stadt“, Spar- u. Darlehnskasse) Glasvitrine wird der „Schatz vergraben“

Fr. 13. Juni - Prägeaktion im Außen-

SCHROTTKUNST...aus

Kreaturen und Skulpturen aus altem Eisen und Schrott ein „neues Leben einhauchen“

14. Juni

SITZMÖBEL IN DER STADT MITTE (Gestaltungswettbewerb)

Gestaltet wird ein einzigARTiges Sitzmöbel für die Innenstadt. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2014. Mitmachen und Gewinnen!

Sa. 14. Juni, 19.00 Uhr

„Friesoythe à la cARTe...“

Lokale und regionale Spezialitäten präsentiert von örtlichen Gastronomen und Köchen …lassen Sie sich überraschen!

So. 15. Juni, 13.00 - 18.00 Uhr

Florale Gestaltung der besonderen ART in Eingängen Friesoyther Geschäfte. Blumen, Blüten und mehr…

So., 15. Juni 13.00 bis 18.00 Uhr

„KunstWERK“ Mittendrin

Schaufenster in der Innenstadt bieten den „Rahmen“ für eine Kunstausstellung von Werken lokaler und regionaler Künstler

So. 15. Juni - Beginn Sa. 13. September - Ende

Verkaufsoffener Sonntag (HGV Friesoythe)

Die Friesoyther Geschäfte laden zum Einkaufsbummel ein… Viele attraktive Angebote warten auf Sie!

So., 15. Juni 13.00 bis 18.00 Uhr

altem Eisen (Künstler Diedel Klöver)

(Gasthof Sieger, Landhaus Pollmeyer, EISENHOF, Gaststätte POET)

Schnuppern und Staunen! (HGV Friesoythe/Blumenhaus Wreesmann) (HGV Friesoythe / Kunstkreis Friesoythe)

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Schmiedeatelier Bullermann, Kirchstr. 13

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Aktuell Frühjahrsempfang Vechta | Seite 14

Frühjahrsempfang in Vechta Stadt und Universität luden ins Rathaus Bei strahlendem Sonnenschein traf man sich am Freitagmittag Ende März, zum Frühjahrsempfang im Vechtaer Rathaus. Stadt und Uni Vechta hatten geladen – und zahlreiche Persönlichkeiten der Region waren gekommen! Bürgermeister Helmut Gels und Uni-Präsidentin

Prof. Dr. Marianne Assenmacher begrüßten die Gäste und betonten in ihren Reden die immer besser werdende Zusammenarbeit beider Institutionen. Bei Snacks und kühlen Getränken konnte anschließend ausgiebig networking betrieben werden.


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Spargelduft und Blütenzauber Der Frühling ist da – mit allem was dazu gehört. Davon konnten sich die rund 300 geladenen Gäste bei einer knapp zweistündigen Führung zu „Leuchtturmprojekten“ der Landesgartenschau und beim anschließenden Oldenburger-Münsterland-Spargelessen in Papenburg überzeugen. Der Verbund Oldenburger Münsterland hatte gemeinsam mit den DEHOGA-Verbänden Cloppenburg und Vechta zur Eröffnung der Spargelsaison eingeladen. Im Forum Alte Werft begrüßte Cloppenburgs Landrat Hans Eveslage die Gäs­ te zu einer „einzigartigen Kombination aus Spargelduft und Blütenzauber“. Nach den Grußworten hieß es „Vorhang auf“ für ein köstliches Vier-GängeFotos Petra Hellmann Menü des Hotels Alte Werft.


Aktuell Race Days | Seite 16

Rennbahnfeeling in Rastede 40 historische Rennwagen aus den 1920er und 30er Jahren standen Ende April im Mittelpunkt des Schlossparks Rastede bei den 2. Vintage Race Days. Dazu gab’s eine Landpartie mit erlesenen Waren – eine Kombination, die zahlreiche Besucher vor allem am Samstag ins den Residenzort zog. Auch wenn der Sonntag wegen Dauerregens buchstäblich ins Wasser fiel und zumindest die Rennen abgesagt werden mussten, ist Veranstalter Gregor Schober zufrieden mit der Neuauflage seiner Veranstaltung mit dem so besonderen alten Fotos Carlfritz Meyran, privat Charme.

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Szene Titelstory | Seite 18

Mit Barbara und Thomas Rosier Der Name Rosier ist nicht nur in Oldenburg bekannt. In ganz Norddeutschland stehen die Autohäuser, in denen man vom Lkw über den Flügeltürer bis hin zum Kompressor alles bekommt, was einen Mercedesstern trägt. Barbara und Thomas Rosier sind nicht nur Namensgeber und Inhaber ihrer Firma – sie haben das Thema Auto zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht. Text

300 S Roadster oder: Wie alles begann Was für ein Auto! Gut, das könnte man von nahezu jedem Fahrzeug im Rosier Classic Sterne Center sagen, aber dieses hier ist wirklich ein besonders schönes Exemplar. Elfenbeinfarbener Lack, rotes Leder, klassisches Design – wer auffallen will und trotzdem auf Understatement setzt, der fährt mit diesem Wagen genau richtig. Kein Wunder, dass er schon verkauft ist. Heute nehmen wir in dem Schätzchen Platz, denn wo könnte man besser ein Interview mit zwei Menschen führen, deren Herz für Oldtimer schlägt, als in

Svenja Dierker, Fotos

Felix Wenzel

eben diesem? Thomas Rosier setzt sich wie selbstverständlich hinter das Steuer, ich mache es mir im Fond des Wagens gemütlich. Woher kommt diese Faszination für Oldtimer? „Die war immer schon da“, sagt Thomas Rosier, der mittlerweile in dritter Generation Autohändler ist und den Namen Rosier durch neun Autohäuser vor allem im Norden bekannt gemacht hat. Und sie war offensichtlich ansteckend: „Mein Mann ist so voller Leidenschaft für Autos, dass ich da ganz automatisch mit reingewachsen bin“, so Barbara Rosier. Genug Zeit dafür hatte sie ja: Bereits auf dem Gymnasium in Neuss lernten die


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„Highschool Sweathearts“ – Barbara und Thomas Rosier sind seit dem Abi ein Paar. Das und mehr erfahren wir im ersten Auto.

Auf ins zweite Auto! Im 3,5 Cabriolet (siehe auch Bild links) sprechen wir mit Barbara Rosier über die kommenden Classic Days.

beiden sich kennen, sie gebürtige Rheinländerin, er aus dem Sauerland stammend. „Echte Highschool Sweethearts“, sagt Barbara Rosier und lacht. „Beim zweiten Anlauf für mein Abi kam ich in den Jahrgang meiner Frau“, erinnert sich Thomas Rosier und bestätigt augenzwinkernd, dass sich diese Ehrenrunde definitiv gelohnt hat! Nach dem Abi ging es gemeinsam in die Staaten. Sechs Jahre lang haben die beiden in San Francisco studiert, sie Personalwesen, er Marketing. „Ich habe mir in Amerika mit dem Handeln von Oldtimern mein Studium finanziert“, erzählt er. So kam er auch zu dem Auto, das ihn bist heute fasziniert: „Mitte der 90er habe ich einen Flügeltürer entdeckt und war sofort begeistert. Das Auto hat mich seitdem irgendwie nicht mehr losgelassen …“ Thomas Rosiers silbernes Prachtstück gehört noch immer zur Familie. Ja, richtig: „Das ist quasi unser drittes Kind“, sagt Thomas Rosier. Und wie das mit Kindern so ist, erlebt man viel gemeinsam: „Wir haben mit dem Auto auf eine besondere Weise ganz Deutschland kennen gelernt“, sagt Barbara Rosier und blickt zu ihrem Mann. Als langjähriger Präsident des 300SL-Clubs haben Barbara und

Thomas Rosier sämtliche Jahrestreffen und Fahrten in der gesamten Bundesrepublik organisiert. Das Highlight: „Unvergesslich war 2000 die Fahrt mit dem Flügeltürer durch das Brandenburger Tor. Bei der Erinnerung daran bekomme ich jetzt noch Gänsehaut!“ Zu dieser Zeit lebten die beiden längst wieder in Deutschland. Nach dem großen Erdbeben 1989 stand für Barbara Rosier fest, dass sie eine Familie lieber in Deutschland gründen möchte. 1988 bekam Thomas Rosier ein Angebot, eine Mercedes-Vertretung in Oldenburg zu kaufen. Bis dahin war der von seinem Großvater 1927 gegründete Unternehmensstandort im Sauerland schon in die dritte Generation geführt worden, sein ältester Bruder hat bis heute die Leitung inne. „Mein jüngerer Bruder Stefan und ich bekamen von unserem Vater, Heinz Rosier, die Chance, uns mit der Marke Mercedes in dieser Region zu verankern. Wir waren nur einen Tag lang hier, ich wusste vorher überhaupt nicht, wo Oldenburg ist! Aber wir mussten uns sofort entscheiden …“ Sie sagten zu und führten die Filiale fortan gemeinsam. Heute sind es neun Autohäuser im gesamten Norden

„Der Flügeltürer ist quasi unser drittes Kind.“

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Flügeltürer bieten ein ganz besonderes Fahrgefühl – und eine tolle Atmosphäre für ein Gespräch über Rallyes, Rennen und Rosier!

mit insgesamt 600 Mitarbeitern, für die die erfolgreichen Unternehmer verantwortlich zeichnen. Und auch die Familiengründung war erfolgreich: Tochter Philine ist heute 21 Jahre alt, Sohn Tom zwei Jahre jünger.

3,5 CABRIO oder: Von der Rallye zum Grand Prix Zeit für einen Stellungswechsel! Die Sonne scheint, und dann sollte man so ein Cabrio doch auch nutzen! Draußen steht das 3,5er Cabrio, ebenfalls ein absoluter Traumwagen, in dem wir als nächstes Platz nehmen. Jetzt wollen wir uns ein wenig über die Classic Days unterhalten, die bald wieder anstehen und für deren Organisation Barbara Rosier gemeinsam mit dem Rosier Marketing-Team und dem Motor Sport Club Oldenburg (MSCO) verantwortlich ist. „Wenn der Flügeltürer das Baby meines Mannes ist, dann ist diese Veranstaltung meins“, sagt sie fröhlich. Seit 1993 gibt es die rund 160 Kilometer lange Graf-Anton-Günther-Rallye, in diesem Jahr findet sie zum 21. Mal statt. Die

darum herum gestrickten Classic Days mit dem City Grand Prix, bei dem die komplette Oldenburger Innenstadt von Oldtimern beherrscht wird, nehmen seit 2007 einen festen Platz im Veranstaltungskalender von Oldtimerfans aus der ganzen Region ein. Wie kam es zu der Veranstaltung? „Thomas ist Mitglied im MSCO“, erzählt Barbara Rosier. „Der Club wollte gern eine Oldtimerveranstaltung gemeinsam mit uns auf die Beine stellen. Der Club ist in diesem Bereich sehr engagiert – die Rallye gäbe es vielleicht ohne Rosier, ganz sicher aber nicht ohne den MSCO.“ Die Kooperation mit dem MSCO ist seit Jahren sehr eng und erfolgreich. Viele Deutsche Meisterschaften haben sie schon gemeinsam organisiert und ausgetragen, das Highlight war die WM im Lkw-Geschicklichkeitsfahren auf dem Gelände des Nutzfahrzeugzentrums. „Die Veranstaltung war der Hammer, zwei Jahre Vorbereitung, ein siebenstelliger Einsatz, 66.000 Besucher mit Kirmes und allem – seitdem sind wir mit dem MSCO so eng verbunden, das hält auf ewig“, sagt Thomas Rosier. Vom 16. bis zum 18. Mai

„Andere fahren zum Golf, ich fahre in den Rennclub!“

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Seit Barbara und Thomas Rosier 1999 in Argentinien in der Wohnung des verstorbenen Welt-Rennfahrers Fangio zu Gast waren, heißt der Warteraum an der Ammerländer Heerstraße „FangioCafé“ und ist übersät von Bildern des ewigen Idols.

stehen in diesem Jahr die Classic Days auf dem Programm. Neben der Graf-Anton-Günther-Rallye und dem City Grand Prix findet in diesem Jahr erstmals die Classic Car Charity statt: „Gegen eine Spende für einen guten Zweck darf jeder, der möchte, einmal in einem der tollen Oldtimer mitfahren“, erklärt die Mitorganisatorin. Ob die beiden denn auch selbst häufig an anderen Rallys teilnehmen, möchte ich wissen. Thomas Rosier lächelt verschmitzt. Und ich ahne, dass diese Frage nicht in zwei Sätzen beantwortet ist. Wechseln wir also noch einmal das Auto!

DER FLÜGELTÜRER oder: „Alles was schnell ist, laut ist und Spaß macht!“ Wo könnte man sich besser über Motorsport unterhalten als in einem Flügeltürer, der an gelungener Kombination aus Eleganz und Sportlichkeit kaum zu überbieten ist! Der Einstieg will gelernt sein, der Experte macht mir vor, wie es geht, und ich tue es ihm gleich. Bei geschlossenen Türen merkt man erst, wie eng es in diesem Wagen ist und wie vertraut sich Fahrer und Beifahrer sein müssen, wenn sie in einem solchen Gefährt quer durch Deutschland cruisen.

Spätestens jetzt wird mir klar: Thomas Rosier verkauft nicht nur Autos, er lebt für sie! Jetzt, wo wir über Rallys und Rennen reden, sind wir in seinem Element. Sechs Mal bereits ist der die legendäre Mille Miglia gefahren, er besitzt eine Rennlizenz und die private Garage zieren etliche Pokale und Trophäen verschiedenster Motorsportveranstaltungen. „Ich liebe einfach alles, was schnell ist, laut ist und Spaß macht“, sagt er und man glaubt es ihm aufs Wort! Der Rennsport ist für den Geschäftsmann ein Hobby; und Ausgleich zum anstrengenden Business. „Kaum eine Marke schafft es, Tradition und Moderne so gut zu verbinden wie Mercedes. Autos bauen – das können mittlerweile viele. Aber Klassiker zu schaffen, die über Jahrzehnte Bestand haben, ohne dabei Innovationen zu vernachlässigen, das können nur die wenigsten!" Auch diese Markenverbundenheit sorgt dafür, dass Thomas Rosier Rennen und Rallys in „seinen" Autos so begeistern. Der Nürburgring, die „älteste, schönste und gefährlichste Rennstrecke der Welt“ ist so etwas wie sein zweites Zuhause, der Fahrersitz von Rennwagen und Oldtimern sein Wohnzimmer. „Bei der Mille Miglia ist man 36 Stunden lang unterwegs – da muss man schon gerne Auto fahren, um das

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freiwillig zu machen“, so Thomas Rosier. Seine Frau scheidet da als Beifahrerin allerdings aus. „Das klappt nicht“, sind sich beide einig. Rallys sind das eine, Rennen das andere: Seit Anfang der 90er ist Thomas Rosier im Besitz einer Rennfahrerlizenz. Hobby und Beruf kann er seitdem endgültig nicht mehr trennen. Mal ist er mit Kunden bei einem Fahrertraining, mal ist er privat auf der Rennstrecke. In Bad Oeynhausen wurde mit dem „Bilster Berg“ kürzlich eine neue gebaut, er ist einer der Gesellschafter und hat eine feste Box an der Strecke. „Andere fahren zum Golf, ich fahre zum Bilster Berg“, sagt Thomas Rosier und lacht. Bei aller Sorge, die Barbara Rosier manchmal ob der Rennsportaktivitäten ihres Mannes umtreibt, so wiegt doch eines immer schwerer: die Freude darüber, dass ihr Mann das tun darf, was er am meisten liebt. „Ein wenig beneide ich ihn um die Leidenschaft, die er immer spürt, wenn es um den Motorsport geht“, sagt Barbara Rosier. „Ich fahre auch gern Auto, ich spiele gern Tennis, ich mag meinen Hund, ja. Aber ich träume nachts nicht davon. Er darf seine Leidenschaft leben, das ist so toll!“ Dank Thomas Rosiers

Begeisterung für seine Sache und Barbara Rosiers Unterstützung und Einsatz haben die beiden es unternehmerisch und privat weit gebracht. Im Januar 2014 feiern sie ihre Silberhochzeit. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sie die Fahrt zur Feier in ihrem Flügeltürer antreten werden!

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Ob Joungtimer oder Oldtimer – die Firma Kuhnt bietet viele Möglichkeiten, wie das Fahrerlebnis mit Musik noch zu steigern ist. Durch Montage neuer Lautsprecher, Verstärker oder sogar einen Subwoofer erreicht das Team einen tollen Sound, natürlich mit dem Bestreben, das Fahrzeug dabei völlig original zu belassen. Viele vermissen ihre Lieblingsmusik im Auto. Radio und Kassette reichen nicht mehr und sie wollen ihr Smartphone, iPod oder Mp3 Player im Fahrzeug anschließen – auch hier helfen die professionellen Mitarbeiter von Kuhnt gerne weiter und bauen das Originalradio um. Sollte noch eine Halterung für das Smartphone oder Navigationssystem benötigt werden, bietet der kleine „Kuhnt-Pin“ eine dezente Lösung. Das Team wartet auf Herausforderungen und freut sich auf Besucher und Kunden. Firma Kuhnt GmbH, Stubbenweg 15, 26125 Oldenburg, www.kuhnt.de

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Zahnheilkunde mit ganzheitlichem Anspruch Praxis Peter W. Hirschfeld in Jever „Wir sollen nie vergessen, dass an jedem Zahn immer auch ein ganzer Mensch hängt“ – auch wenn dieses Zitat nicht im Original von Peter Hirschfeld stammt, so trifft es doch in der Zahnarztpraxis, die er gemeinsam mit seiner Frau Martina im Herzen Jevers führt, den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf! Bei der Behandlung der Patienten wird hier stets ein ganzheitlicher Ansatz erfolgt, und interdisziplinär mit Kollegen zusammengearbeitet.

Fast zwanzig Jahre ist es jetzt her, dass Peter W. Hirschfeld seine Zahnarztpraxis im Jasperschen Haus am Schlosserplatz in Jever eröffnet hat. Zwanzig Jahre, in denen er nach und nach erkannt hat, dass gesunde Zähne viel mehr sind, als ein funktionierendes Kauwerkzeug: Sie sind auch der Schlüssel zu einem gesunden Körper. Hirschfeld hat sich auf die „Fullmouth“-Sanierung spezialisiert und konzentriert sich im Rahmen dieser besonders auf Funktion und Ästhetik. Denn das ein gesunder Körper und ein gesundes Gebiss einen Kontext bilden, steht für den Experten fest. „Ob Rückenleiden, Kopfschmerzen oder Schwindel – viele Krankheitssymptome haben ihre Wurzel in einer Fehlstellung des Kauapparates oder in Giften, die durch alte Zahnfüllungen oder tote Zähne in den Organismus gelangen“, sagt Peter Hirschfeld. Was kaum einer weiß: Auch organische Probleme können durch Zahnprobleme ausgelöst werden. „Bei uns ist der Patient mehr als die Summe seiner Einzelteile“, so Martina und Peter Hirschfeld unisono. „Deswegen nutzen wir sowohl die Kenntnisse der Schulmedizin als auch der Alternativmedizin und verknüpfen diese zum bestmöglichen Behandlungsweg.“

Ganz besondere Atmosphäre Statt auf weiße Einheitstracht wird in der Praxis in Jever Wert auf Individualität gelegt, Freundlichkeit ist keine leere Floskel, sondern Alltag. Die Wände zieren Worte wie „Begeisterung“, „Vision“, „Vitalität“ und „Vertrauen“ – eine Idee, die aus dem Contextuellen Coaching stammt und diese Werte im Unternehmen zu verankern hilft. „Es war ein Grund für mich, Zahnarzt zu werden, um den Menschen die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen“, so Peter W. Hirschfeld, der gebürtig aus Kanada stammt, durch die Bundeswehr nach Jever in den Fliegerhorst

Svenja Dierker

gelangte und hier schließlich seine Frau Martina kennenlernte, mit der er seitdem gemeinsame Sache macht. „Bei uns werden die Patienten nicht nur auf-, sondern vor allem auch angenommen – und die Herzlichkeit soll unser Beitrag für Freude und Erfüllung sein.“

Großes Leistungsspektrum Das Leistungsspektrum der Experten aus Jever umfasst neben der Fullmouth-Sanierung mit Zahnaufbau und Rekonstruktion durch Peter Hirschfeld, die auf Wunsch oder nach Indikation auch unter Vollnarkose durchgeführt werden, sämtliche Leistungen der Zahnheilkunde: Implantologie (dank der Expertise von Dr. Tobias Lucke 3D-computergestützt), Parodontologie, ästhetische Zahnheilkunde mit Bleaching & Co. und natürlich die Prophylaxe. Alle Arbeiten werden unter Fünffach-Lupe und Lupenlicht oder Mikroskop durchgeführt. Auch Teilbereiche der Kieferorthopädie werden mit abgedeckt: „Wenn es im Rahmen der Funktionsverbesserung oder der Ästhetik nötig ist, arbeiten wir auch mit Zahnspangen“, erklärt Peter Hirschfeld. Mit Invalisign oder Inman-Alignern, mit denen eine nahezu unsichtbare Zahnstellungskorrektur erfolgt, hat der Zahnarzt für diese Behandlungen das perfekte Hilfsmittel. Heute zählt das Praxisteam rund 20 Leute. „Mitspieler“, wie Martina und Peter Hirschfeld sie nennen. Dr. Tobias Lucke unterstützt als Implantologe das Team, seine Frau Dr. Katharina Lucke ist auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert.

Praxis Peter W. Hirschfeld Schlosserplatz 4 | 26441 Jever Telefon 04461 745 900-0

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Interdisziplinärer Behandlungsansatz

Text und Fotos


Welt

Welt

Tatjana

TatjanaS

Szene Styling | Seite 24

Endlich Frühling! In der schönsten Jahreszeit zieht es uns magisch raus ins

Grüne. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch auf einer Landpartie? Etwa vom 5. bis zum 9. Juni auf Schloss Gödens. Damit Sie mit den Blumen um die Wette strahlen können, hat Tatjana Lakman zwei passende Outfits für Sie zusammengestellt!

Text

Tatjana Lakman, Fotos

Felix Wenzel

Casual Kurz und schmal geschnittenes LederBlouson, mit Strickbündchen abgesetzt. Von Delan, bei Strandrausch, ca. 199€ | Seidentop mit Blütendessin. Von Robert Friedmann, bei Sør Woman, ca. 199€ | Strohhut: Das ideale Accessoire für den Sommer, mit dem zeitlosen Design ein absolutes Muss in jedem Kleiderschrank. Von Ellen Paulssen, bei Sør Woman, ca. 179€ | Espadrilles sind das Musthave der Saison. Zara, ca. 40€ | Jeans zwischen Slim und Boyfriend: die verwaschene blaue „Emmerson“ von Citizens of Humanity. Bei Sør Woman, ca. 359€ | Die Korbtasche mit Blüten ist ein zauberhaftes Accessoires für den Sommer. Von Thomas Rath, bei Sør Woman, ca. 99€ | Armbanduhr: Sportliches Design mit edlen Highlights. Von Thomas Sabo, bei Juwelier Aurum, ca. 298€ | Sonnenbrille von Wildfox. Strandrausch, ca. 179€ Tatjana Lakman | Personal Shopper Telefon 0170 5557513 | www.tlps.de


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Elegant Blazer mit aufsehenerregendem BlumenPrint, wie dieses Model von Rinascimento. Ist einfach cool! Strandrausch, ca. 149€ | Die hochgeschnittene Bermudas sorgt für die geradlinige Silhouette. Zara , ca. 40€ | Ethno-Halskette mit Strass. Zara, ca. 40€ | Sonnenbrille: das trendy Accessoire für die sonnigen Tage gibt dem Outfit einen besonderen Touch. Von Wildfox, bei Strandrausch, ca. 189€ | Clever eingefädelt: Schwarzgeflochtener Lederstiletto mit Schnürdetails. Passen perfekt zum Blazer. Zara ca. 70€ | Die schwarze Tasche von Etro ist ein moderner Klassiker für jede Gelegenheit . Du Nord, ca. 1195€


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Neuheiten der Saison

S o mm e rtr e nds

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Bequem durch den Sommer Der „Trainer“ ist ein Traditionsprodukt, das jede Saison in neuen Farb- und Ledervarianten gefertigt wird. Es ist ein bequemlegerer Retro-Sportschuh mit verstärkter Vorderkappe, Lederinnenfutter und Armee-Trainingssohle. Ein idealer Begleiter für alle, die gerne sportlich unterwegs sind. Gaspers in Oldenburg, www.gaspers-oldenburg.de

P e r s o n a l S u m m e r- O u t f i t Nude-Töne, Metallic Style und helle Farben machen diese Saison jedes Outfit zu einem Highlight. In „Sand und Stein“-Farben oder coolem Blau – mit diesem Style ist man auf alles vorbereitet. Verschiedene Accessoires beleben den eleganten Sommer-Look. Hartke in Steinfeld, www.modehaus-hartke.de


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Exklusive Kombination Ein Unikat der Extraklasse: Der Cocktailring besticht durch einen funkelnden Citrin, 9,15ct, in Kombination mit 20 Brillanten, 0,20ct, eingefasst in 18 kt Gelbgold. Ein besonderes Schmuckstück, welches die (Besitzer-)Augen zum Leuchten bringt. D'OR Galerie und Goldschmiede in Oldenburg, www.dor.de

S o m m e r l i c h e r Tu r m a l i n Eine schöne Kette setzt nicht nur das Dekolleté in Szene, sondern wertet jedes Outfit auf. Besonders sommerlich: Ein tropfenförmiger, zart rosafarbener Turmalin im Cabochon-Schliff in Gelbgold gefasst. Galerie für Schmuck, Christina Schulz in Oldenburg, www.christinaschulz-schmuck.de

Wild thing Diesen Sommer geht es wild zu, wie bei dem ärmellosen Kleid von Iris von Armin. Es ist im Animal-Print gestaltet und die Kombination aus Wolle und Seide unterstreicht den eleganten, wilden Look. Der Clou: Es ist ein Wendekleid und kann somit von links und von rechts getragen werden! Meybusch Modehaus in Oldenburg, www.meybusch.de


Region Große Jungs | Seite 28

Born to be brothers: Wer Harley fährt, ist nie alleine Der Chrom glänzt in der Sonne, die tief im Westen langsam untergeht. Die Lederjacke schützt vor dem Fahrtwind, der Auspuff klingt satt und tief über dem Asphalt. Bei so einem Bild denken nicht nur passionierte Motorradfahrer sofort an eine Harley-Davidson, mit der ein ganzes Lebensgefühl verknüpft ist. Für viele Männer ist die eigene Harley ein langgehegter Traum – den es sich zu erfüllen lohnt.

Text

Hendrik Steinkuhl, Fotos

Börjes American Bikes, Harley Davidson


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Einer der ältesten Motorrad-Hersteller der Welt Wer über den Mythos Harley schreibt, darf „Easy Rider“ nicht verschweigen. Es gibt vermutlich keine andere Marke, die so stark von einem Film profitiert hat. Und es gibt vermutlich nur wenige Männer, die es kalt lässt, wenn Dennis Hopper und Peter Fonda auf ihren umgebauten Harley-Choppers über den Highway fahren und Steppenwolf dazu „Born to be wild“ singen. Auch wenn die Helden am Ende scheitern und erkennen müssen, dass sie die Freiheit, die sie suchen, nicht finden werden: Die filmische Amerika-Reise auf der Harley wurde für viele geradezu zum Inbegriff der Freiheit und machte die Harley endgültig zu einer Legende auf zwei Rädern. Das Unternehmen, das diesen Mythos bis heute baut, wurde im Jahr 1903 unter dem Namen Harley-Davidson Motor Co. in Milwaukee gegründet. Die Urväter des berühmtesten Motorrads der Welt sind William Harley und Arthur Davidson. Unter ihrem Namen wurde die Harley-Davidson Motor Company einer der ältesten Motorradhersteller der Welt, der bis heute Motorräder produziert. Die goldenen Zeiten allerdings sind vorbei: Harley-Davidson befürchtet zusammen mit der gesamten Motorradbranche, dass künftige Generationen den Traum von der Freiheit „on the road“ nicht mehr träumen werden. Jahrelang sank die Nachfrage, außerdem nimmt die Zahl der Jugendlichen ab, die einen Motorradführerschein machen. Dass He-

Ist Motorradfahren plötzlich nicht mehr sexy? Aber nein.

ranwachsende ihre Rebellion auf Zweirädern demonstrieren, gehört der Vergangenheit an. Heute sitzt die Jugend lieber vor dem Computer und fährt Motorräder bestenfalls noch auf der Konsole. Ist Motorradfahren also plötzlich nicht mehr sexy? Aber nein. Das wird jeder bestätigen, der sich einmal auf eine Harley gesetzt hat. Das Problem ist eher, dass der potenzielle Biker-Nachwuchs gar nicht weiß, was er verpasst.

900.000 Mitglieder in rund 1400 Clubs Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich viele in finanziell schwierigen Zeiten das teure Luxusvergnügen nicht mehr leisten können. In der Wirtschaftskrise hatte Harley deshalb ums Überleben kämpfen müssen, die Verkäufe der zugegebenermaßen nicht gerade günstigen Maschinen waren eingebrochen. Jetzt allerdings verzeichnet das Unternehmen eine Trendwende: 2013 verkaufte Harley knapp 11.000 Motorräder mehr als im Vorjahr und verzeichnete einen deutlichen Gewinnanstieg. Der außer-

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Region Große Jungs | Seite 30

gewöhnliche Erfolg von Harley-Davidson hat übrigens sehr viel damit zu tun, dass das Unternehmen schon sehr früh begonnen hat, eine enge Beziehung zu seinen Kunden zu knüpfen. Der entscheidende Schritt war schließlich die Gründung der „Harley Owners Group“ (H.O.G.), die mittlerweile mehr als 900.000 Mitglieder in rund 1400 Clubs hat. Die H.O.G. ist damit der größte Motorradclub der Welt – und zwar mit Abstand. Zum Kult um die Maschine gehören natürlich auch die oft riesigen HarleyTreffen. So finden in Deutschland jährlich in der inoffiziellen HarleyHauptstadt Hamburg die „Harley Days“ statt. Laut Veranstalter kamen im Jahr 2013 eine knappe halbe Million Besucher.

Moderne Entsprechung des Schamanentums? Wer Harley fährt, ist im Grunde nie alleine, sondern hat auf der ganzen Welt Brüder im Geiste. Und auch das ist es, was die Harley für viele Männer gerade in der heutigen Zeit wieder so attraktiv macht. Während etwa in Deutschland derzeit Vereine, Verbände, Parteien und die Kirchen dramatisch an Mitgliedern verlieren und Individualinteressen immer stärker in den Vordergrund rücken, ist das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Harley-Fahrern ungebrochen stark. Es gilt das ungeschriebene Gesetz, der Marke und der eigenen Gruppe gegenüber loyal zu sein. Auch

Die Harley Davidson Motor Co. wurde 1903 William Harley und Arthur Davidson in Milwaukee gegründet.

wenn man auf der Harley maximal zu zweit sitzen kann, gibt es wohl kaum ein sozialeres und stärker verbindendes Fortbewegungsmittel. Und wie immer, wenn eine Freizeitbeschäftigung über ihre eigentliche Bedeutung hinauswächst, rutscht sie bei einigen Anhängern ins Esoterische. So rechnen manche dem Fahren der Harley – vor allem in der Gruppe, die „on the road“ wie ein einziger Organismus agiert – eine eigene Spiritualität zu, eine Überschreitung des Weltlichen. Manche begreifen das Harley-Fahren als eine moderne Entsprechung der Erfahrung eines Schamanen, wenn er heilige Handlungen vollzieht. Dabei löst schon allein die Maschine das Gefühl von Ehrfurcht aus. Das äußert sich unter anderem darin, dass Fremde sich nur mit Erlaubnis des Besitzers der Maschine nähern dürfen. Bei allem Verständnis für

„Wir verkaufen ein Lebensgefühl. Und das Motorrad gibt es gratis dazu.“


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Schrullen: So weit sollte es bitte nicht kommen. Die Harley ist nicht der Heilige Gral, sondern am Ende immer noch ein Motorrad. Wer sich aber auf die Harley setzt und einfach treiben lässt, der erlebt in den meisten Fällen eine Faszination, die andere Maschinen nicht bieten können. Und was den Mythos Harley ausmacht, fasst immer noch am besten ein Zitat von Firmengründer Arthur Davidson zusammen: „Wir verkaufen ein Lebensgefühl. Und das Motorrad gibt es gratis dazu.“

Eine kleine Typologie der Harley-Fahrer In seinem Aufsatz „Magie einer Marke“ charakterisiert der Soziologe Kai-Uwe Hellmann typische Harleyfahrer-Gruppen. Einige von ihnen haben wir hier aufgelistet: ∙ M OPS („Mom-and-Pops-Bikers“): Paare, die ihre Harley als normales Transportmittel benutzen. ∙ RUBS („Rich Urban Bikers“): vorwiegend Männer, die sich mit Blick auf ihr fortgeschrittenes Alter und vor dem Hintergrund ihres beruflichen

Erfolgs problemlos eine Harley leisten können, um das Lebensgefühl der Teenager und Outlaws nochmals in sich aufleben zu lassen. ∙ S EWERS („Suburban Weekend Riders“): Vorstadtbewohner, die unter der Woche ein ganz normales Leben führen, in den weitverzweigten „suburbs“ mit den vielen gleich aussehenden Einfamilienhäusern wohnen und zum Wochenende ihre Harley aus der Garage holen, um eine kleine Spritztour zum nächsten HarleyTreffpunkt zu machen. ∙ R  IOTS („Retired Idiots on Tour“): zumeist ältere Personen, die ihren verdienten Ruhestand dazu nutzen, ihre Freizeit und ihre finanzielle Abgesichertheit zu genießen, indem sie sich eine Harley kaufen und längere Überlandfahrten machen. ∙ M UGWUMPS („My Ugly Goldwing Was Upsetting My Peers“): ehemalige Fahrer einer Honda Goldwing, deren Behäbigkeit und betuliches Image im Bekanntenkreis auf wenig Gegenliebe gestoßen ist, weshalb sie sich zu einem Markenwechsel genötigt sahen.

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Region Reisen | Seite 32

„Stop dreaming – start riding“ Mit der Harley-Davidson auf Traumstrecken unterwegs Die meisten passionierten Motorradfahrer träumen davon: Mit einer Harley-Davidson durch ursprüngliche Landschaften cruisen. Den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Nonkonformismus selbst erleben, unterwegs im Abenteuer mit einer Gruppe Gleichgesinnter. „Stop dreaming – start riding“, lanciert es die Harley-Davidson Motorcompany. Wer sich traut, genießt eine wunderschöne Auszeit, die ein Leben lang in guter Erinnerung bleiben wird. Drei Touren auf Traumstrecken im Kurzportrait.

Der „Klassiker“ Kalifornien Der Klassiker unter den Motorradtouren lockt mit Städten der Superlative – Los Angeles, Las Vegas und San Francisco – sowie einem Stück auf der legendären Route 66 mit den grenzenlosen Weiten Kaliforniens. Wälder, Berge, Wüste, Kurven: Es ist diese fantastische Mischung, die Kalifornien so beliebt macht. Ob der Grand Canyon, das unglaublich beeindruckende Naturwunder, oder Death Valley, das Tal des Todes und einer der heißesten Orte – Abenteuer gibt’s bei dieser Tour gratis! Ebenfalls einen Abstecher wert: Der Yosemite Nationalpark mit seinen Wasserfällen, Sequoias und schroffen Granitwänden. Ein Highlight ist der Highway Nr. 1. Der wohl beeindruckendste Abschnitt dieser wunderschönen Panoramastraße ist der zirka einhundert Kilometer lange Bereich „Big Sur“: Die Küste ist hier besonders unberührt und die Straße schlängelt sich an Klippen und zerklüfteten Felsen entlang, häufig nur wenige Meter vom Pazifik getrennt. Hier kann man den amerikanischen Traum hautnah erleben!

Text

Michaela Börjes, Fotos

Börjes Amerrican Bikes, Harley Davidson

biges Spektrum von Völkern, Kulturen und Religionen bietet. Kapstadt mit dem Tafelberg, das Weinland, das Kap der guten Hoffnung, Tiersafaris und die „Gardenroute“ sind die Highlights in Südafrika. An seinen traumhaften Küsten wechseln sich steile Felsklippen mit malerischen Buchten, ausgedehnten Sandstränden mit dichtem, immergrünem Regenwald ab. Dazwischen liegen romantische Seebäder wie Victoria Bay, Wilderness, Knysna oder Plettenberg Bay. In den angrenzenden Bergen entspringen zahlreiche Flüsse, die sich in weiten Bögen durch grüne Küstenebenen schlängeln und schließlich in den Indischen Ozean münden. Auch die Kultur und Geschichte kommen nicht zu kurz. So bekommen Reisende auch einen Eindruck davon, wie Nelson Mandela seine 27-jährige Gefangenschaft verbracht hat. Wer mit der Harley-Davidson durch Südafrika fährt, kann atemberaubende Strecken entdecken oder auch nur mal den köstlichen Wein probieren und einen Blick auf das Meer genießen.

Südafrika

Vancouver, Calgary und die kanadischen Rockies

„Eine Welt in einem Land“, so nennt sich Südafrika, weil es ein far-

Es ist eine wilde Tour durch eine einzigartige Landschaft. Eine Mi-


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schung aus Wildnis, Großstadt, Gletscherwelten, grandiose Straßen und atemberaubende Nationalparks – hier ist entschleunigtes Motorradfahren angesagt. Die schneebedeckten Berge umgeben türkisblaue Gletscherseen, blumenübersäte Wiesen, weite Wälder, Flüsse und beeindruckende Wasserfälle begeistern ihre Besucher. Ebenso wie eine vielfältige Tierwelt, die mit etwas Glück Blicke auf Grizzly- und Schwarzbären, Elche, Grauwölfe, Bighorn Schafe und vieles mehr freigibt. Die Tour führt über die wohl schönste Straße in den kanadischen Rockies, den „Icefields Parkway“. Um diese Schönheit in Ruhe verkraften zu können, bietet es sich am Lake Louise eine Pause vom Abenteuer an, um einfach nur die Freiheit zu genießen …

DIE NEUE STREET GLIDE BEREISE DIE WELT WIE NIE ZUVOR!

Tipp Selbstverständlich können ähnliche Touren relativ leicht alleine befahren werden und das Urlaubsland individuell erkundet. Eine Harley direkt vor Ort zu mieten, ist meist kein Problem. Der Organisationsaufwand ist dann jedoch umfangreich. Wie wär´s dagegen mit Urlaubsfeeling von Anfang an? Wer auf gut durchdachte Touren setzt und die Leitung einem erfahrenen Tourguide überlässt, erfährt mehr über das Land und bekommt echte Insidertipps. Vor allem die Gesellschaft von Gleichgesinnten macht eine Reise unvergesslich! Ob es um den Austausch rund um die neuen Traumstrecken geht oder bereits vergangene Harley-Erlebnisse – eine ungezwungene Gruppe von HarleyDavidson-Begeisterten erhöht den Spaßfaktor um ein Vielfaches!

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Erleben Sie Länder aus der 2rädrigen Perspektive - mit einer Harley-Davidson Ihrer Wahl: Harley-Davidson Tour:

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Vancouver, Calgary und die kanadischen Rockies - 15 Tage

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Große Jungs | Seite34 34 Region E-Bike Tour | Seite

W ir h a b e n u n s e re To u r m it e in e r K a m e ra b e g le it e t – d a s " M a k in g -o f" -V id e o zu m E -B ik e -Te s t fi n d e n S ie u n te r w w w.s c h lo s s a ll e e .c o m !

Die Schlossallee

E-Bike Tour Von 0 auf 30 in 5 Sekunden

Die Zeiten, in denen E-Bikes als „Rentnermopeds“ verschrien wurden und man spöttische Blicke erntete, wenn man sich mit Hilfsmotor auf die Straße traute, sind endlich passé! Die Räder mit dem kleinen Antrieb boomen, es gibt sie mittlerweile nicht nur als klassisches Touring-Rad, sondern in zahlreichen Varianten. Doch was können die Räder wirklich? An einem sonnigen Tag im April haben wir für einen Nachmittag Bürostuhl gegen Fahrradsattel getauscht.

Rasanter Start Mit von der Partie sind heute Redakteurin Jana Schulte und Grafikerin Miriam Derda. Unsere drei zweirädrigen Partner heute sind das „Bicycles E8“, ein Cityrad mit Alurahmen, Bosch-Antrieb und Rücktrittfunktion, ein Cityrad von Riese & Müller mit gefedertem Rahmen und innovativer Schaltung sowie das Mountainbike „Haibike eQ Xduro RX“ mit 29Zoll Spezial-Alurahmen und sportlicher Shimano 10-Gang-SLX-Schaltung. Glücklicherweise verfügen alle drei über den gleichen Bordcomputer, so dass die Bedienung schnell erklärt ist: Am linken Griff kann man zwischen vier verschiedenen Antriebsstärken wählen – Eco, Tour, Sport und Turbo. Man kann den Motor natürlich auch komplett ausschalten, aber das kommt

Text und Fotos

Svenja Dierker

für uns heute nicht in Frage! Wir starten direkt im Sportmodus und sind beinahe ein wenig erschrocken, als vor allem das Haibike und das Riese & Müller-Rad abgehen wie Schmitz‘ Katze! Schon beim ersten Pedaltritt gibt der Motor uns soviel Schwung, dass wir beinahe gegen die parkenden Autos auf dem Verlagsparkplatz fahren. Also, unser erster Tipp für E-Bike-Neulinge: Ruhig mal langsam anfangen! „Eco“ und „Tour“ tun’s für die ersten paar Meter auch!

Im Turbo den Kanal entlang Natürlich könnte man bequem auch die ganze Strecke in einem der unteren Modi fahren. Aber wer hat, der hat, und so dauert es keine hundert Meter, ehe wir alle den Turbo einlegen. Ein Fahrrad ist


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besonders schnell: Auf dem Mountainbike düse ich meinen Kollegen leicht davon! Meine Freude über die Geschwindigkeit wird allerdings ein wenig dadurch getrübt, dass der Sattel des Haibikes unglaublich hart ist und mir schon nach kurzer Fahrt der Hintern weh tut. Jana fährt am Anfang der Tour das Bicycles E8 und kann mit ihrem breiten, weichen Gelsattel über mein Problem nur lächeln. Miriam auf dem Riese & Müller ist vom Start weg begeistert von der Federung: Durch eine besondere Rahmenkonstruktion, die auf die Verbindung von Gepäckträger zu Hinterradachse verzichtet, „schwingt“ der Rahmen und der Fahrer bekommt von kleinen Unebenheiten auf dem Untergrund fast nichts mit. Die kleinen Steinchen am Kanalweg könnten ihr eigentlich also egal sein, wären da nicht die recht dünnen Reifen ihres Fahrrades … Ein Vorteil hat hier das breitbereifte Mountainbike, aber das ist im Gegensatz zu den Citybikes ja auch genau für solche Anforderungen gebaut.

Ab 25 ohne Antrieb Während wir so cruisen und zwischendurch die Fahrräder tauschen, sind wir uns sehr schnell einig: E-Bike-Fahren ist ein großer Spaß! Leichte Anstiege nehmen wir quasi gar nicht wahr, auch größere Steigungen meistern unsere Räder mit links und ohne Schnaufen und Wiegetritt. An den Bremsen der E-Bikes, die häufig in der Kritik stehenden, haben wir nichts zu beanstanden. Bei 25 km/h schaltet sich bei Elektrorädern der Antrieb übrigens aus, ab hier fährt man immer aus eigener Kraft. Andernfalls bräuchte man für die Räder einen Mofa-Führerschein. Lustig finden wir die Anfahrhilfe: Auf Knopfdruck rollt das Fahrrad schon mal alleine los, ohne dass man die Pedale benutzt. Das soll besonders an Steigungen das Schieben und Anfahren erleichtern.

Mit 35 km/h nach Hause Da es langsam dämmert, treten wir ein wenig stärker in die Pedale und stellen fest, dass Geschwindigkeiten von 35 Stundenkilometern mit dem Haibike kein Problem sind – ganz schön schnell für ein Fahrrad! Die beiden Citybikes fahren sich deutlich angenehmer im Bereich um die 25 km/h, die 30 zu knacken bedarf schon großer Anstrengung. Nach rund einer Dreiviertelstunde sind wir wieder am Verlag angekommen. Und sind uns einig: Beim nächsten Fahrradkauf wird das Thema E-Bikes definitiv eine Rolle spielen. Und das, obwohl es bis zur Rente noch einige Jahre hin sind!


Region E-Bike-Tour | Seite 36

Danke an unseren Partner: B.O.C. auf bike Posthalterweg 19 | Oldenburg | www.boc24.de (Haibike, Citybike Bicyles und Uvex-Helme)

Fazit

Cit ybi ke Bicycl es E8

Bei unserer Tour konnte das Bicycles E8 vor allem durch seine komfortablen Fahreigenschaften auf der Strecke überzeugen. Es ist zwar bei der Beschleunigung schwerfälliger als die beiden anderen getesteten Räder und deshalb nicht unser Liebling; in punkto Sicherheit mag das aber gerade bei älteren Fahrern ein echter Pluspunkt sein. Von null auf dreißig km/h haben wir das E-Bike in 11 Sekunden bekommen – der langsamste Wert im Vergleich. Hat man die magischen 25 km/h, bei denen sich der Elektroantrieb ausschaltet, aber erst einmal erreicht, fährt sich dieses Rad sehr leicht und angenehm. www.boc24.de

Riese & Mülle r Avenu e hybrid II harmo ny

Ha ibi ke eQ Xd uro RX

Riese & Müller hat sich mit diesem E-Bike zum Ziel gesetzt, die Eigenschaften eines Hollandrades und die Vorzüge moderner Federung zu verbinden. Wir finden: das ist gelungen! Das Rad wirkt im Ganzen irgendwie „leicht“. Die Federung ist gerade auf unebeneren Strecken angenehm, so dass das Rad gut auf der Straße liegt. Bei der NuVinci Harmony Schaltung sorgen Kugeln statt Zahnräder für die Kraftübertragung. Das E-Bike ist spritzig, schafft es von 0 auf 30 in unserem Test in rund 9 Sekunden und ist somit für sportliche ebenso wie für gemütlichere Fahrer geeignet.

Dieses Mountainbike macht einfach Spaß! Es ist spritzig, schnell und gut zu fahren, auch dann, wenn sich der Elektroantrieb ausschaltet. Über diese positiven Fahreigenschaften hinaus hat das „Haibike“ nicht nur den richtigen Namen, sondern sieht auch noch verdammt cool aus! Von null auf dreißig braucht es in unserem Test gerade einmal 5 Sekunden – und ist damit Sieger in Sachen Beschleunigung. Nicht für jedermann geeignet, aber wir hatten mit diesem E-Bike viel Spaß! www.boc24.de

Oldenburg Posthalterweg 19

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Wohnen am Wasser – „Idylle am Spieksee“

Die Raumfabrikanten planen und entwerfen jedes Haus individuell.

Projekt Traumhaus Raumfabrik „Heinzelmännchen-Konzept“ für maßgeschneiderte Gesamtlösungen Das eigene Haus zu bauen oder umzubauen ist ein großer Schritt im Leben. Denn was entsteht, ist meist nicht nur ein Haus, sondern zugleich die Realisierung einer Lebensvorstellung. Ein hochinteressantes Konzept, mit dem der Weg vom Traum zum Haus kein Albtraum, sondern Wunschtraum wird, hat das Unternehmen Raumfabrik entwickelt. Raumfabriken an verschiedenen Standorten in Nordwestdeutschland lassen Architektur und Handwerk in einem einmaligen Konzept zusammenfließen. Das Motto: „Architektur – Planung – Handwerk – Perfektion“. Bauherren aus der Weser/Ems-Region können jetzt in Leer mit der Raumfabrik zusammenarbeiten. Nach Münster und Norderney eröffnete hier im November 2013 in der Georgstraße 2 die Raumfabrik Weser/Ems.

Das Konzept: Ein Ansprechpartner. Ein Fixtermin. Ein Festpreis Hinter dem Raumfabrik-Unternehmenskonzept stecken jeweils leistungsfähige, untereinander gut vernetzte Architekten und Innenarchitekten sowie Handwerksbetriebe. In Leer sind es Architekten und sechs regionale Fachbetriebe, die für ihre Kunden und Bauherren bei der Gesamtkoordination jeder Umbau- oder Neubaumaßnahme das Ziel verfolgen, nicht nur qualitativ, sondern auch in Sachen Entlastung auf höchstem Niveau zusammenzuarbeiten. Als Team denken und planen Architekten, Auftraggeber und Bauausführende dabei bereits in einem sehr frühen Projektstadium zusammen. Für den Auftraggeber bedeutet das, dass er sich von Anfang an auf eine individuelle Betreuung, einen indi-

viduellen Entwurf sowie eine hohe Transparenz und Sicherheit in Bezug auf die Vorgehensweise, den Ablauf, die Termine, die Qualitäten und besonders auch die Kosten verlassen kann. „Der Kunde erhält alles aus einer Hand, kann sich zurücklehnen und sich voll und ganz auf den vorher vereinbarten Fertigstellungstermin und Preis verlassen“, beschreiben es die Planer und Architekten der Raumfabrik Weser-Ems, Robert Bitter und Marlene Brudek. „Wir sind nicht die Heinzelmännchen. Es fühlt sich nur so an“, lautet passend dazu die eigene Werbung, die gleichzeitig auch dokumentiert, dass die Macher der Raumfabrik über Feinsinn und Humor verfügen. Das Leistungsspektrum der Raumfabrik reicht von der individuellen Planung und Entwurf bis zu passgenauen Lösungen in den Bereichen


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Maurer-, Dachdecker-, Trockenbau-, Tischler-, Elektro-, Fliesenleger- und Malerarbeiten sowie den Installationen von Sanitär- und Heizungsanlagen. Dazu kommen gestalterische Maßnahmen, Audio­ systeme und sogar Außen-, Kamin-, Pool- und Saunaanlagen. Das i-Tüpfelchen setzen dann die Einrichtungsspezialisten, die mit viel Feingefühl und Liebe zum Detail für den letzten Feinschliff sorgen.

Überzeugend: das Domizil im Teespeicher Leer Die Überzeugungsarbeit beginnt dabei natürlich schon im eigenen Domizil. Eines der ersten Projekte der Raumfabrik Leer war es dann auch, am eigenen Standort in Leer eine perfekte Raumlösung für die eigenen Geschäftsräume im Erdgeschoss des alten Teespeichers umzusetzen. Eine Traumaufgabe, denn das beeindruckende, denkmalgeschützte Gebäude wurde gerade komplett saniert und bot den Raumfabrikanten damit eine perfekte Basis für einen repräsentativen Showroom und passgenaue Bürolösungen. Und auch bei Kunden im Weser-Ems-Gebiet hat sich das besondere Leistungsangebot der Raumfabrik bereits herumgesprochen. Aktuell sind die Planungen für zwei Umbauten von Wohnhäusern in Leer und Papenburg abgeschlossen und gehen im Juni an den Start. Weitere Projekte befinden sich in der Entwurfsphase. „Überhaupt merken wir, dass Anfragen oft ihren Ursprung in positiven Empfehlungen haben“, so Robert Bitter. Auch die Sorge, dass die Arbeiten durch die Kooperation mehr kosten könnten als bei Einzelvergabe, kann er nehmen: „Da die Raumfabrik durchgeplante Leistungen zu einem Festpreis garantiert sind versteckte Kosten oder Nachträge ausgeschlossen. Eine perfekt aufeinander abgestimmte handwerkliche Leistung der Raumfabrikanten sorgt für eine hohe Präzision und Qualität und macht diese gleichzeitig sehr wirtschaftlich. Dazu kommt eine Gesamtgewährleistung aus einer Hand und ein kostenloser jährlicher Servicecheck der durchgeführten Arbeiten für die Dauer von zwei Jahren. Robert Bitter: „Dank des Staubfrei-Konzepts mit kostenloser Endreinigung können unsere Kunden sogar während der Arbeiten in den Urlaub fahren. Dann ist es beim Wiederkommen wirklich ein bisschen so, als wenn die Heinzelmännchen dagewesen wären.“

Marlene Brudek (Architektin, M.A.)

Robert Bitter, M.A. (arch.)

Leben am Spieksee: Wohnen am Wasser neu definiert Aktuellstes Erfolgsprojekt der Raumfabrik Weser/Ems ist das Projekt Spieksee im Herzen von Rhede (Ems). Hier wurde ein bereits bestehendes Baugebiet gesamtplanerisch noch einmal neu überdacht und damit ein einmaliger Wohntraum kreiert, für den es inzwischen einige Interessenten gibt. Das Wohnprojekt ist schon durch seine künstlich angelegten Kanäle einzigartig. Umgeben von Wasser entstehen hier exklusive Einfamilienhäuser mit großzügigen, lichtdurchfluteten Räumen und einer hochwertigen Ausstattung. Der Clou: Jeder Hauseigentümer hat hier einen eigenen Anlegeplatz direkt am Haus – Direktverbindung von der Terrasse zur offenen See inklusive. Anspruchsvolle Architektur trifft hier auf eine einmalige Landschaft. Die Einfamilienhäuser werden jeweils von der Raumfabrik individuell geplant, räumlich aufeinander abgestimmt, mit hochwertigen Materialien technisch und energetisch auf den neuesten Stand gebracht und optimal in die Landschaft eingepasst. Die Vermarktung übernimmt der Raumfabrik Kooperationspartner Engel & Völkers Leer / Emsland. www.engelvoelkers.com/emsland, 0491- 20 24 00 60

Raumfabrik Weser/Ems GmbH & Co. KG Georgstraße 2 | 26789 Leer Telefon 0491 20240070 | r.bitter@raumfabrik.de www.raumfabrik-weserems.de

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Vorher – Nachher


Genuss Grillen | Seite 40

Es ist angegrillt! Es geht wieder um die Wurst! Nicht nur in Sao Paulo, Rio de Janeiro und Manaus, sondern auch im heimischen Garten. Während in Brasilien der Fußball rollt, bricht hierzulande der Wettkampf um das leckerste Grillfleisch aus. Die einen sind sicher: Nur über Holzkohle grillt man wirklich, die anderen schwören auf ihren Smoker. Vor- und Nachteile verschiedener Grilltypen im Schlossallee-Check!

Holzkohle, Gas oder gar Strom? Für manch einen ist es beinahe schon eine Glaubensfrage. Für die meisten jedoch bleibt es eher eine Frage des persönlichen Geschmacks und der eigenen Vorliebe: Grillen mit Holzkohle. Oder Grillen mit Gas. Vorteile bieten beide Methoden. Schon unsere Urahnen versammelten sich um das Lagerfeuer, um gemeinsam gejagtes Wildbret zu verzehren. Grillen ist somit die älteste Garmethode der Welt. Und das ist auch der Grund dafür, dass weiterhin viele auf das klassische Grillen mit Holzkohle schwören und echte

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Svenja Dierker, Fotos

fotolia

Fans niemals eine andere zulassen werden. Dabei ist es auch die zeitintensivste: Holzkohle braucht rund eine halbe Stunde, ehe sie durchgeglüht und einsatzbereit ist, Briketts sogar fast doppelt so lange. Dass die Wurst vom Kohlegrill besser schmeckt als etwa die vom Gasgrill, dieses Gerücht hält sich hartnäckig. Fakt ist jedoch: Kohle bietet keinerlei Geschmacksvorteile. Rauchgeruch entsteht lediglich, wenn Fett in die Glut tropft – wobei sich nur gesundheitsgefährdende Stoffe bilden. Hochwertige, gut durchgeglühte Kohle ist nämlich geruchlos. Die Röstaromen sind der Hitze geschuldet,


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Kohle, Gas oder gar Strom? Was das Fleisch am besten zum Garen bringt, darüber gibt es regelrechte Glaubenskriege!

und die entwickelt sich bei anderen Grilltypen schließlich genauso. Wann die richtige Temperatur erreicht ist, um das Grillgut aufzulegen, ist daran zu erkennen, dass sich auf der Glut eine feine, weiße Schicht bildet. Beim Gasgrill lässt sich die Temperatur genau regulieren – das ist praktisch. Auch, dass der Gasgrill sofort einsatzbereit ist, verschafft ihm Pluspunkte. Der Geschmack des Grillguts unterscheidet sich nicht von dem auf einem Holzkohlegrill zubereiteten. Auch die Rauchentwicklung ist beim Gasgrill nicht so stark, wie bei einem Holzkohlegrill der Fall sein kann. Aus Sicherheitsgründen beim Umgang mit Gas sollte man hier allerdings nur auf hochwertige Anbieter setzen. Im Vergleich zum Kohlegrill ist einzig die Atmosphäre hier eine andere: Auf Romantik und Lagerfeuerstimmung muss man leider verzichten. Könnten sich einge-

fleischte Griller damit vielleicht gerade noch arrangieren, hört für sie der Spaß beim Elektrogrill dann gänzlich auf. Und das ist hier sogar verständlich: Vor allem bei billigen Geräten schmeckt man am Ende auch den Unterschied. Vorteil: Ebenso wie der Gasgrill ist der Elektrogrill sofort einsatzbereit und es entstehen kaum gesundheitsgefährdende Stoffe. Noch ein Vorteil: Ein Elektrogrill passt auf jeden Tisch und macht den Grillgenuss damit wetterunabhängig.

Direkt oder indirekt? Und da wären wir schon bei der zweiten Grill-Wissenschaft: Wie grille ich mein Fleisch richtig? Der Unterschied zwischen direkter und indirekter Grillmethode ist simpel: Das Grillgut wird entweder direkt auf den Grillrost über der Hitze gegrillt oder die Hitzequelle


Genuss Grillen | Seite 42

Der Schwenkgrill vermittelt die wohl ursprünglichste Grillatmosphäre!

wird seitlich entfacht und das Grillgut wird so indirekt mit seitlicher Hitze gegrillt. Direkte Hitze eignet sich für alles, was relativ schnell gar wird. Also Filets, Hamburger oder dünne Steaks. Beim scharfen Anbraten der Oberfläche entwickelt sich das typische Grillaroma, Zuckeranteile an der Oberfläche karamellisieren. Bei größeren Fleischstücken, die langsamer gegart werden müssen, empfiehlt sich die indirekte Hitze. Bei dieser Methode wird das Grillgut nicht direkt befeuert, sondern die Kohle wird seitlich platziert, bzw. beim Gasgrill ein Brenner ausgeschaltet. Das Grillgut wird auf der anderen Seite platziert, bekommt so keine direkte Hitze von unten und kann bei geschlossenem Deckel schonend garen, ohne außen zu verbrennen. Beim Barbecue oder Smoken werden die Fleischstücke langsam in der heißen Abluft eines Holzfeuers gegart. Hierfür gibt es spezielle Smoker-Grills, die mit Kohle oder Holz betrieben werden und wie eine Art Ofen funktionieren. Das Grillgut liegt hier nicht direkt über dem Feuer, sondern wird von heißem Rauch umströmt, der sich in einer separaten Kammer, der Feuerbox seitlich des Grills, bildet. Dabei entsteht der beliebte rauchige Geschmack.

Beim Barbeque wird der Fleisch in der heißen Abluft eines Feuers in der Nebenkammer gegart.

Kugel-, Schwenk- und Tischgrill Grillwagen, Kamingrill, Säulengrill oder Einweggrill – Grills gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Am beliebtesten ist wohl der Kugelgrill, da er relativ einfach sowohl direktes als auch indirektes Grillen ermöglicht. In der unteren der beiden fast gleichgroßen Hälften liegt der Rost, die obere Hälfte lässt sich zuklappen. Durch ein spezielles Belüftungssystem bekommen die Kohlen mehr Sauerstoff, das sorgt für eine beständige Hitze. Bei geschlossenem Deckel wird die Hitze reflektiert – so bekommt das Grillgut von oben indirekte Hitze und kann von allen Seiten gleichmäßig bräunen. Stilvoll, urig und gemütlich ist der Schwenkgrill – er ist Grill und durch seine mobile Aschepfanne bei Bedarf auch „Lagerfeuer“ gleichermaßen. Zu den sehr stilvollen, urigen und gemütlichen Grillarten zählt ohne Frage der Schwenkgrill. Der Schwenker ist ein aus Edelstahl gefertigtes dreibeiniges Gestänge, das über einer Feuerstelle steht. Er kann als Wärmequelle dienen und ebenso als Grill. Seine mobile Aschepfanne kann leicht gereinigt werden und Vorrichtungen wie Rost oder Spieß lassen jede Form von Grillen zu. Durch das leichte Gewicht sind Grill-Kamine auch transportabel

Tipp Grillen mit allen Sinnen Den Wind fühlen, den verführerischen Duft von saftig Gebratenem riechen, dem Rascheln der Blätter und dem Lachen von Freunden lauschen – und noch bevor der erste Bissen gegessen wurde, spürt man mit allen Sinnen, was wahrer Luxus ist. Mit der T-Bone Küche erlebt man, wie genussvoll und aufregend es ist, unter freiem Himmel Köstlichkeiten zuzubereiten. Die Kapazität des Grills reicht aus, um selbst größere Veranstaltungen und jede Menge hungrige Gäste zu versorgen. Selbstverständlich sind alle Metallteile, die mit dem Grillgut in Kontakt kommen, aus lebensmittelgerechtem Edelstahl. Mit 1.800 Kilogramm in der Standardkonfiguration bringt die T-Bone Küche so schnell nichts aus dem Gleichgewicht. Das liegt zum einen an den hochwertigen, frost- und witterungsbeständigen Betonteilen. Zum anderen an der soliden Ausführung aller Befestigungsteile aus Edelstahl.

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Stilvoll und unaufwändig: Ein Tischgrill ermöglicht ganz spontanen Fleischgenuss. (Foto: Eva Solo)

und von Stelle zu Stelle im Außenbereich des Hauses gestellt werden. Sie sind gleichermaßen mit Holz und Holzkohle zu befeuern. Und hier landen wir schon wieder bei einer eigenen Wissenschaft: Schwenken, also das Grillgut über der Hitzequelle hin- und herpendeln zu lassen, gehört vor allem im Saarland zum Kulturgut. „Der Mensch denkt, Gott lenkt, der Saarländer schwenkt“ ist hier ein geflügelter Begriff. Für spontane Grill-Picknicks eignet sich der Tischgrill: Mit einer Handvoll Holzkohle betrieben, sorgt er für spontanen, unaufwändigen Grillgenuss.

Eine Frage des Rosts Sogar die Wahl des Grillrosts hat Auswirkungen auf das Ergebnis: Ein Rost aus Gusseisen nimmt die Wärme sehr gut auf, hält sie lange und gibt sie an das Grillgut weiter. Die typische Streifenbildung auf dem Fleisch – das Branding – lässt sich hiermit realisieren, weshalb besonders Profis auf Gusseisen schwören. Ein Grillrost aus Edelstahl hat nicht diese guten Wärmeeigenschaften, der Grillvorgang dauert etwas länger und Branding ist schwierig. Dafür ist er in der Regel rostfrei und einfach mit Wasser zu reinigen.

Auch Gemüse darf man grillen! Auch wenn das die Herren manchmal anders sehen ...

So gelingt Gemüse Doch, man darf auch Gemüse auf den Grill legen! Auch wenn eingefleischte Griller das anders sehen mögen. Wichtig ist nur, darauf zu achten, dass das Gemüse möglichst wenig Flüssigkeit verliert. Salzen also erst zum Schluss, da Salz dem Gemüse Wasser entzieht und es so matschig werden lässt. Gemüse mit einer längeren Garzeit, etwa Kartoffeln oder Maiskolben, gelingen am besten, wenn sie nicht auf der heißesten Stelle des Grills liegen. Auch Vorkochen ist hier eine gute Maßnahme: die Garzeit verkürzt sich, das Gemüse kann nicht so schnell verbrennen und trotzdem braucht man auf das typische Grill-Aroma nicht zu verzichten. Gemüsesorten wie Paprika oder Knoblauch, die bei zu starker Hitze Bitterstoffe entwickeln, sollten besser am Rand des Grills gegart werden – hier sind die Temperaturen nicht ganz so hoch. Grundsätzlich ist das indirekte Grillen immer die schonendere Zubereitung von Gemüse. Auch bei hitzebeständigem Gemüse wie Zwiebeln, Paprika und Zucchini bleiben bei niedrigerer Temperatur Vitamine und Geschmack viel besser erhalten.

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Genuss Anzeigen | Seite 44

Tipps Grillen in Perfektion Sommerzeit ist Grillzeit. Ob im kleinen Kreise mit der Familie oder Freunden oder auf einer Grillparty – jeder Gastgeber möchte, dass seine Gäste mit dem Essen zufrieden sind. Bestenfalls geraten die Besucher regelrecht ins Schwärmen. Die Grill-Experten von Bley aus Cloppenburg wissen, was dieses Jahr besonders gefragt ist: Als Weber World Partner und zertifizierter Servicepartner bietet Bley ein Rundum-Glücklich-Paket für alle Grillfans. Besonders das hochwertige Grillzubehör macht das Grillen zum Vergnügen. Der Tipp für das perfekte Zubereiten von Brathähnchen oder anderem Geflügel auf dem Grill: der Geflügelhalter von Weber mit Keramikbeschichtung. Darauf gelingen die leckersten Hähnchen auch auf dem eigenen Grill. Wer lernen möchte, was man sonst noch mit einem Grill anfangen kann, meldet sich zum Weber Grillseminar an. Bley schönerleben, Mühlenstraße 17, 49661 Cloppenburg, www.bleywaren.de

Gelungener Frühlingsstart mit Weber Grill

Der perfekte Burger vom Grill

Ganz neu in diesem Jahr ist die praktische Go-Anywhere®-Modellreihe von Weber. Grillen unterwegs, wo immer man will, liegt voll im Trend. In Parks, am Strand und auch im Freibad gehören mobile Grills längst zum gewohnten Bild. Mit den Go-Anywhere Grills bietet Weber nun mobile Grills, die das Weber Grillfee-ling in kompakter Form bieten. Die tragbaren Varianten sind als Holzkohle- oder Gas-Grill erhältlich. Sie sind jederzeit blitzschnell einsatzbereit. Der Go-Anywhere Gasgrill kann mit einer Gaskartusche betrieben werden. Zu den unschlagbaren Highlights im WM-Sommer zählt auch das neue Zubehör von Weber: Auf der Grillplatte gelingen mühelos knusprige Bratkartoffeln, Eier und Speck oder süße Pancakes. Das Hitzeschild in Kombination mit dem dazu passenden Bratenrost ermöglicht indirektes Grillen selbst mit den kleinen Gasgrill-Modellen der Q-Serie. BHB Bergmann, Portland-

Nichts geht über einen selbstgegrillten, saftigen Burger – mit den folgenden Tipps gelingt dieser garantiert: Ein guter Burger lebt von der Qualität seiner Zutaten und der richtigen Zubereitung. Verwendet werden sollte frisches Rinderhackfleisch mit einem Fettanteil von rund 20 Prozent, damit bleibt der Burger schön saftig. Wer die Wahl hat, verwendet Fleisch aus der Schulter. Das Würzen muss auf jeden Fall vor dem Grillen erfolgen, denn späteres nachwürzen ist nur schwer möglich. Der Burger sollte in etwa 2,5 cm dicke Scheiben geformt werden. Sind die sogenannten Pattys zu dünn, wird das Fleisch schnell zu trocken. Damit sich das Patty beim Grillen nicht nach oben wölbt, sondern schön flach bleibt, kann mit einem Löffel eine etwa zwei cm breite Vertiefung in die Mitte gedrückt werden. Zu häufiges Wenden ist zu vermeiden. Wenn man etwa vier Minuten abwartet, löst sich der Burger fast von alleine vom Grillrost. DQ Garden, Dorfstraße 1,

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Wohnen Garten | Seite 46

Kräuter, Wasser oder Spielplatz Gartentypen im Portrait

Jeder Mensch hat andere Ansprüche an seinen Garten. Der eine möchte einen Wohlfühlort für die ganze Familie schaffen, der andere legt Wert auf zahlreiche Kräuterbeete für die frische Küche oder möchte auf keinen Fall auf seinen schicken Pool verzichten. Verschiedene Gartentypen erfüllen also unterschiedliche Ansprüche. Da ist für jeden etwas dabei – und natürlich lässt sich auch alles miteinander kombinieren!

Einer für alle: Der Familiengarten Mama wünscht sich schöne Blumen- und Kräuterbeete, Papa einen großen Grill, die Kinder brauchen Platz zum Fußballspielen und die Hundehütte soll auch noch untergebracht werden – der perfekte Familiengarten ist ein echtes Multitalent. Jede Fläche scheint angesichts der zahlreichen Wünsche zu klein. Die gute Nachricht: Mit richtiger Planung und etwas Phantasie kann auch auf kleinstem Raum ein Familiengarten entstehen, der allen Anforderungen gerecht wird. Nicht vergessen werden sollte dabei das zentrale Element: der Gemeinschaftsbereich mit großem Gartentisch, an dem die ganze Familie zusammenkommt. Ein robuster Spielrasen-Samen ist für den Familiengarten oberstes Gebot! Spielfelder für Fußball, Boccia oder Tennis können etwa durch unterschiedliche Schnitthöhen des Grases angelegt werden. Flächen, auf denen Kinder barfuß laufen können, sollten frei von blühenden Beikräutern

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Svenja Dierker, Fotos

fotolia

sein, da diese Bienen anlocken und so schmerzhafte Stiche provozieren. In anderen Bereichen des Gartens laden Wildblumen wie Margeriten, Salbei oder Glockenblumen und naturbelassene Ecken zum Beobachten von Insekten, Schmetterlingen und heimischen Tieren ein. Beim Spielen unterscheiden sich die Bedürfnisse kleinerer Kinder von denen älterer: Kleinkinder haben ihre Eltern gern in Sichtweite, die größeren wiederum finden es viel spannender, wenn Mama und Papa sie nicht beobachten können. Ein Sandkasten ist deshalb in Terrassen Nähe gut platziert, Spielecken und Fußballrasen dagegen können ruhig im hinteren Bereich des Gartens angelegt werden. Kleine Mauern oder Sträucher eignen sich gut, Gemüse- und Kräuterbeete vom Rest der Fläche abzutrennen: Sie bilden nicht nur eine optische Grenze, sondern schützen die Pflanzen auch vor zu weit geschossenen Bällen. Bei so viel Action ist es umso schöner, wenn der Familiengarten auch Ecken zum Ausruhen bietet,


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Im Familiengarten müssen die Ansprüche von Groß und Klein erfüllt werden. Bei guter Planung kein Problem.

Der Naturgarten darf ruhig ein wenig ursprünglich aussehen.

etwa eine versteckt gelegene Gartenbank oder eine Hängematte zum gemütlichen Lesen, Sonnenbaden oder einfach nur Entspannen. Ein eigenes kleines Gemüse- oder Blumenbeet, in dem Kinder selbst etwas anbauen und ernten können, fördert das Verantwortungsbewusstsein und bringt jede Menge Spaß. Gartenteiche können für Kleinkinder zur Gefahr werden, sie sollten immer mit einem Zaun oder Gitter gesichert werden. Wer auf das Risiko eines Teiches verzichten und trotzdem Wasser im Garten haben möchte, kann beispielsweise in einem Kübel einen Miniteich anlegen, der mit einem sehr niedrigen Wasserstand sicherer ist als die große Variante.

lungen verzichten, sonst ist das ganze Konzept mit dem Ziel, einem ökologischen Aspekt zu folgen, unsinnig. Wege und Terrassen sollten daher wasserdurchlässig sein. Dank einer großen Auswahl natürlicher Materialien muss jedoch nicht auf eine interessante und hochwertige Gestaltung verzichtet werden. Im Gegenteil: Natursteine und Kiesel setzen außergewöhnliche Akzente. Besondere Clous sind Natursteinmauern, die dem Garten je nach Bepflanzung nicht nur altenglisches oder auch italienisches Flair verleihen, sondern auch kleinen Tieren Unterschlupf gewähren. Auch in einem naturnahen Garten muss nicht auf einen gepflegten Rasen verzichtet werden, solange er nicht mit chemischen Mitteln gedüngt wird. Stilechter wirkt der Garten jedoch, wenn eine Blumenwiese angelegt wird, die von Frühjahr bis Herbst mit Blütenpracht überzeugt. Schillernde Krokusse und zarte Schneeglöckchen werden im Laufe der Monate von Mohn und Kamille, Gänseblümchen und Klee abgelöst. Bis sich der Winter über den Garten legt und einzig die Beeren der Sträucher für ein Farbenspiel sorgen. Bachläufe, Teiche, Springquellen und Wasserfälle sorgen für das gewisse Etwas. Sie werden zwar mit gewöhnlichen (ökologisch vertretbaren) Materialien wie Folien geschaffen, sollten darüber hinaus aber Kriterien natürlicher Wasser-Bereiche erfüllen. Denn auch wenn selbst gestaltet werden darf: Das

Der Naturgarten: Back to the roots! Ästhetik gepaart mit Natürlichkeit: Die ökologische Form der Grüngestaltung ist beliebt, bietet Gelegenheit zum Entspannen, Abwechslung durch die verschiedenen Jahreszeiten hindurch und vielfältige Lebensräume für heimische Arten. Die Basis für das Anlegen eines naturnahen Gartens bilden heimische Sträucher und Gehölze. Mehr als 3.000 verschiedene Wildpflanzen aus dem mitteleuropäischen Raum stehen dabei zur Auswahl. Sträucher und Gehölze bilden eine Art Skelett, in dem sich der Garten entwickeln und einzelne kleine, für sich bestehende Biotope bilden kann – das A und O in einem naturnahen Garten, um Pflanzen und Tieren Platz zu gewähren. Wer einen Naturgarten anlegen möchte, muss grundsätzlich auf Versiege-

Zauberhafter Flieder vom Weltmarktführer aus Oldenburg Exklusiv im Online-Shop www.fliedertraum.de Klassiker, Premium-Pflanzen und historische Raritäten, kultiviert in der Region.


Ahoi Landesgartenschau Papenburg 2014! DIE FÜNFTE NIEDERSÄCHSISCHE LANDESGARTENSCHAU IM EMSLAND NAHE DER NIEDERLÄNDISCHEN GRENZE IST IMMER EINE REISE WERT! In diesem Jahr gehen die Papenburger und das Emsland vom 16. April bis zum 19. Oktober 187 Tage auf Kreuzfahrt mit der „MS Blühende Papenburg“. So lautet das Motto, unter dem das Gelände des Papenburger Stadtparks mit Blütenflor, Themengärten und zahlreichen Attraktionen für die ganze Familie sowie der Geländeteil Alte Werft mit Blumenhalle, Gärtnermarkt und Gastronomie gestaltet wird. Katzenminze, Salbei, Astern, Ziest, Storchenschnabel und Rittersporn – im Stadtpark wird es vielfältig blühen. Mit mehr als 95 000 Stauden, Gräsern und Rosen wurden im Stadtpark rund 12500 Quadratmeter neu bepflanzt – wellenförmig und dem Thema Wasser entsprechend vielfach in Blautönen. Acht „Reisepunkte“ zeigen Pflanzen, die von weit her kommen, wie beispielsweise den Storchenschnabel, botanisch Geranium, der eigentlich aus dem Kaukasus stammt. Die neuen Strukturen des Stadtparks sind dauerhaft, sie schaffen Weite und Tiefe. Ein Urlaubstag am Meer… so fühlt man sich im Themengarten „Küstenidyll“, einer von 16 auf dem Gelände der „MS Blühende Papenburg“. Ein Holzdeck animiert dazu, sich niederzulassen. Gräser, die sich im Winde wiegen, und ein vom Wind geformter Strauch – Inselfeeling.

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Der Wassergarten ist gleichzeitig Ort der Ruhe und des Lebens.

Vorbild ist und bleibt die Natur. Ein großzügiger Schwimmteich, ausgestattet mit heimischen Wasserpflanzen, ist Badespaß und Biotop in einem, wenn in den Flachwasserzonen eine üppige Pflanzenwelt angelegt wird, um für eine gute Wasserqualität zu sorgen.

Pool & Co: der Wassergarten Wasser ist Leben – und bringt dennoch Ruhe in den Garten. Gartenteiche, Wasserbecken und -flächen waren schon immer und in allen Kulturen ein besonderes Gestaltungselement in der Gartenkunst. Wenn man sich für einen Gartenteich entschieden hat, steht man vor der Qual der Wahl: Soll es ein Teich werden, in dem man schwimmen kann? Oder ist ein Zierteich passender? Ein Schwimmteich passt sich perfekt in die natürliche Umgebung des Gartens ein und benötigt im Gegensatz zum Pool weniger Technik. Der Badeteich besteht aus zwei Zonen: der Schwimmzone mit zirka zwei Metern Tiefe und der flachen Regenerationszone mit Pflanzen wie Seerosen und Schwertlilien, die den Badeteich auf natürliche Art reinigen. Falls also nichts dagegen spricht, das Wasser mit Fischen, Fröschen und anderen Wassertieren zu teilen, ist ein Schwimmteich die richtige Wahl. Wenn nur ein zusätzlicher Blickfang im Garten gewünscht wird, ist ein Zierteich perfekt. Wasser, Pflanzen und Tiere bilden zusammen ein Biotop mit besonderer At-

Mit allen Sinnen genießen kann man im Duftgarten.

mosphäre. Naturstein oder Kiesbett schaffen eine begehbare Randzone und somit einen ruhigen Übergang zum Rasen. Das Ufer des Teiches lässt sich mit Uferpflanzen und Natursteinen wild oder gepflegt gestalten. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Teich im Winter frei von Ästen und Laub ist. Dies genügt, um den Teich winterfest zu machen, er muss nicht eisfrei gehalten werden – die Lebewesen überwintern auch unter dem Eis. Wichtig ist, dass die spätere Teichlandschaft mit ausreichend viel Sonnenlicht versorgt wird – etwa fünf Sonnenstunden pro Tag sind nötig. Beim Anlegen eines Bachlaufes in Zusammenhang mit einem Teich ist es wichtig, dass die Größenverhältnisse passen: Ein kleiner Teich kann beispielsweise die Speisung eines breiten Bachlaufes nicht leisten. Ebenso wie beim Gartenteich wird auch ein Bachlauf mit Teichfolie angelegt. Durch die geschickte Anpflanzung von Blumen und Sträuchern lässt sich die Fließrichtung des Wassers beeinflussen, auch Steine erfüllen diesen Zweck. Auch wenn kein Teich vorhanden ist, lässt sich übrigens ein Bachlauf anlegen – dann muss nur ein kleines Auffangbecken mit eingeplant werden.

Der Duftgarten: das Parfüm der Natur Gerüche beeinflussen unsere Stimmung, können beruhigen oder anregen, Erinnerungen wecken und eine ganz besondere Atmosphäre


Wohnen Garten | Seite 50

Im Küchengarten kann man die Früchte seiner Arbeit im wahrsten Sinne es Wortes ernten.

herstellen. Ob duftende Stauden und Gehölzer, Rosen, Ranken oder Kräuter – ein Duftgarten enthält wohlriechende Pflanzen aller Arten und Größen. Damit sich die ätherischen Öle der Pflanzen voll entfalten können und nicht durch den Wind weggetragen werden, eigenen sich am besten geschützte, aber trotzdem sonnige Plätze. Einen perfekten Standort bilden Gartenmauern oder die Sonnenseite der Hauswand: Die Steine, von der Sonne erwärmt, wirken als Duftverstärker. Außerdem ist es ratsam, in mehreren Ebenen zu pflanzen: am Boden, in Körperhöhe und sogar darüber hinaus. Eine gemütliche Sitzgelegenheit ist natürlich ein absolutes Muss, um die verschiedenen Aromen jederzeit genießen zu können. Der Ort, an dem man sich im Garten am meisten aufhält, ist meist die Terrasse – hier sollten Duftpflanzen einen Logenplatz bekommen! Es gilt, im Herbst die Bepflanzung besonders gut zu planen, um das ganze nächste Jahr über die verschiedenen Gerüche genießen zu können. Etwa im Kübel wachsende Zitronen- oder Orangenbäumchen, die ihr Bouquet auf Nasenhöhe entfalten, Hasenglöckchen und Narzissen oder Hyazinthen im Frühjahr, Rosen und Lavendel oder Minze und Nelken im Sommer – ganz nach persönlichem Geschmack sollte hier kombiniert werden. Optimale Begleiter finden rosa- oder gelbblühende Rosen in

den violetten Blüten von Lavendel oder Katzenminze. Neben Blumen können Hecken aus verschiedenen Duftgehölzern den Duftgarten bereichern. Auch Kräuter enthalten eine Vielzahl an ätherischen Ölen, die zumeist durch Berühren, Zerreiben oder Zerkleinern der Blätter freigesetzt werden. Basilikum, Salbei oder Rosmarin verbreiten mediterranes Flair im heimischen Garten. An sonnigen Plätzen bieten sich Duftkissen aus Kräutern zwischen den Wegsteinen an. Geeignet sind hierfür etwa Römische Kamille, Thymian oder Teppichminze.

Köstlichkeiten vor der Haustür: der Küchengarten Einst unerlässliche Quelle für die Belieferung der herrschaftlichen und klösterlichen Küchen, Konditoreien und Apotheken mit Obst, Gemüse, Kräutern und Heilpflanzen, haben Nutzgärten, die in der Vergangenheit den Gegenpol zu den Lustgärten bildeten, nach und nach an Bedeutung verloren. Heute, in Zeiten von Lebensmittelskandalen, zunehmender Verunsicherung und dem immer noch anhaltenden Landleben-Hype feiern diese Gärten allerdings eine echte Renaissance! In den Küchengarten gehört all das, was sich unter den gegebenen klimatischen Bedingungen anbauen lässt und man gut in der Küche weiterverarbeiten kann und möchte. Wer frisches Obst und Gemüse wertzuschätzen weiß und Lust daran findet, dieses selbst anzubauen und zu ernten, der wird mit seinem Küchengarten viel Freude haben.


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Fotos: Anja Wippich

Klinkerfassaden in Oldenburg Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen liefert gefragte Backstein Klinker Traditionelle Klinkerfassaden werden – vielfach unter dem Aspekt der Mauerwerkskunst – auch wieder vermehrt in der modernen Architektur umgesetzt. In Oldenburg entstand und entsteht attraktiver Wohnraum in Backsteinoptik. Die Ziegel dafür kommen aus der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen aus der Nähe von Osnabrück.

Tradition und Innovation: Das kommt in der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen zusammen. „Ich bin Ziegler in vierter Generation“, erklärt Jörn Hebrok. „Ich weiß, wie wichtig die handwerkliche Tradition für den Städtebau ist.“ Als studierter Keramik-Ingenieur (FH) kennt er sich zudem mit innovativen Verfahrenstechniken aus. Und setzt diese konsequent in seiner Ziegelei ein.

Ziegel wie handgemacht In der Produktlinie „JH“ produziert die Ziegelei Hebrok NatrupHagen unter anderem den „Original Wasserstrich Backstein Klinker“. Dieser Stein überzeugt Bauherren und Architekten durch die sehr guten Produkteigenschaften wie zum Beispiel die geringe Wasseraufnahme. Auch das besondere Erscheinungsbild durch die strukturierte Oberfläche spricht an. Jeder Stein ist ein Unikat und wirkt wie von Hand gemacht. So wird das alte Handwerk in modernen Fassaden wieder aufgelegt. Eine umfassende Farbauswahl und die Möglichkeit, sich seine eigene Wunschfarbe kreieren zu lassen, sind weitere Angebote der Ziegelei in Natrup-Hagen.

Oldenburger Objekte HS-ARCHITEKTEN aus Hamburg haben 2011 das Wohnquartier

Artillerieweg Süd in Oldenburg realisiert. Mit der Fassade aus dem roten „Original Wasserstrich Backstein Klinker“ „acer antrum“ wurde eine klassische Ziegelfassade umgesetzt. Gleichzeitig sorgen weiße Abschnitte und bodentiefer Fenster mit dunklen Einrahmungen für Kontraste und modernes Flair. Das innerstädtische Ensemble verfügt über 88 energetisch optimierte Wohnungen und erfreut sich großer Beliebtheit. Die verantwortlichen Hamburger Architekten sind von den Produkten der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen überzeugt: Ihr Wohnquartier Fleethöfe im Stadterneuerungsgebiet „Alter Stadthafen“ wird ebenfalls mit Klinkern aus Natrup-Hagen realisiert.

Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen Ziegeleiweg 5 | 49170 Natrup-Hagen Telefon 05405 9802-0 | info@ziegelei-hebrok.de www.ziegelei-hebrok.de

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Altes und Neues kombinieren


Wohnen Anzeigen | Seite 52

Tipps Professionelle Gartenbewässerung In unserer gemäßigten Klimazone ist Regen zwar kein Fremdwort, aber er fällt eben doch sehr unregelmäßig. Eine automatische Beregnungsanlage gleicht dies aus. Regensensoren führen zu einem harmonischen Zusammenspiel mit dem natürlichen Niederschlag und tragen so zu einem effizienten Wassermanagement bei. Eine Gartenbewässerung ist somit nicht nur eine Arbeitserleichterung, sondern eine optimale Wasserversorgung. In einer richtig geplanten Beregnungsanlage werden zunächst Pflanzbereiche mit vergleichbaren Wasserbedürfnissen zu so genannten „Beregnungskreisen“ zusammengefasst. Für jeden dieser Pflanzbereiche wird dann das jeweils optimale Bewässerungssystem ausgewählt (Getriebe- oder Sprühregner, Tropfberegnung). Das Profi-Team um Jürgen Scheele prüft kostenlos den Wasserdruck und die Wassermenge, um anhand dieser Daten eine Planung durchzuführen. 1 A Beregnungstechnik & Abwas-

sertechnik GmbH, Nach der Höhe 26, 26209 Hatten-Dingstede, www.scheele-beregnung.de

Zauberhaften Flieder online bestellen Der weltgrößte Fliederproduzent hat seinen Sitz in Oldenburg! Biologin Elke Haase hat hier in den letzten 25 Jahren ihr Unternehmen piccoplant nach und nach vergrößert und kann heute über 300 verschiedene Fliedersorten anbieten, die in ganz Europa großen Anklang finden, darunter neben den Klassikern auch Raritäten aus Russland oder Frankreich, mit so klangvollen Namen wie „Beauty of Moscow“ oder „Olivier de Serres“. Kein Wunder, dass Elke Haase mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft rund um die duftende Pracht gern gesehener Gast in Sendungen wie dem MDR Fernsehgarten ist! Wurden die Pflanzen bislang nur an den Großhandel verkauft, dürfen sich die Gartenbesitzer der Region jetzt über einen neuen Service freuen: Im neuen Online-Shop www.fliedertraum.de kann man seine Lieblingssorte ganz einfach bestellen – und auf Wunsch sogar nach Terminvereinbarung direkt vor Ort in Oldenburg abholen. Wer jetzt einen hübschen Fliederstrauß verschenken möchte, für den hat Elke Haase einen wertvollen Tipp: „Man sollte den früh am morgen geschnittenen Flieder ohne Laub in die Vase stellen und frisch anschneiden. Wer es gern grün mag, darf gern einen Zweig dazustellen, aber bitte separat. Dann hat man lange Freude an den tollen Blüten mit dem so besonderen Duft.“ www.fliedertraum.de


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Wohnideen für Individualisten GERKEN naturstein & wohndesign in Bad Zwischenahn Ein Couchtisch aus Wurzeln, ein Waschtischbecken aus Onyx, ein Natursteinmosaik mit Verlauf oder eine Kommode aus altem Bootsholz – wer außergewöhnliches, aber bezahlbares Interieur sucht, wird bei Olena und Olaf Wilhelm Gerken in Bad Zwischenahn fündig!

Die Unternehmergeschichte von Olaf Wilhelm Gerken und seiner Frau Olena war alles andere als vorgezeichnet. Als gelernter Fliesenleger erfüllte Gerken zunächst reine Auftragsarbeiten, ehe ihm und seiner Frau die Idee kam, sich auch auf ausgefallenes Interieur zu konzentrieren. Heute betreiben beide einen 700qm großen Showroom in Bad Zwischenahn, in dem sie Besuchern außergewöhnliches Design für die eigenen vier Wände präsentieren.

Massivholz und Naturstein Individuelle Ideen aus Massivholz, wie etwa Esstische aus Baumstämmen, aus recyceltem Holz oder Couchtische aus Wurzelholz, finden sich hier ebenso wie wunderschöne Natursteinmosaike etwa zur Badgestaltung oder Waschbecken aus den verschiedensten Materialien, beispielsweise aus Findlingen, Marmor oder Onyx. Oder ganz besonders beliebt: Waschbecken aus versteinertem Holz. Die Ideen für die exklusiven Einrichtungsstücke stammen aus Bad Zwischenahn, die Materialien aus Übersee: Durch die enge Zusammenarbeit mit den produzierenden Betrieben vor Ort und regelmäßige Besuche kann Olaf Wilhelm Gerken eine top Qualität gewährleisten. Nicht selten packt der Experte bei

der Produktion selbst mit an – vor allem bei Sonderwünschen seiner anspruchsvollen Kunden. Dabei darf es ruhig ein wenig extravagant sein: Über hundert Jahre alte Reisklopfer werden zu Kunstobjekten, altes, bunt lackiertes Bootsholz findet sich in traumhaften Kommoden oder Massivholztischen wieder. „Schöne Dinge bezahlbar machen“ – das ist das Motto von Olena und Olaf Wilhelm Gerken. Schöne Dinge – das sind für sie natürliche Formen und Materialien, die lediglich ein wenig bearbeitet und aufbereitet werden. Wer in diesem Stil zu leben wünscht, sollte sich einen Besuch bei Gerken naturstein & wohndesign in Bad Zwischenahn nicht entgehen lassen! Öffnungszeiten auf der Website.

GERKEN naturstein & wohndesign Olaf Wilhelm und Olena Gerken Edewechter Straße 24 | 26160 Bad Zwischenahn Telefon 04403 626666-0 www.naturstein-wohndesign.de

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High-End-Einrichter aus der Region


Foto: Anrei Massivholzmöbel

Wohnen Wohnen mit Naturmaterialien | Seite 54

Wohnen im Einklang mit der Natur Die Natur hält wieder Einzug in die eigenen vier Wände. Und zwar so richtig. Jeder Raum bekommt eine natürliche Aufwertung – und das auf besonders raffinierte Weise: vom Couch- und Beistelltisch aus Wurzeln oder Ästen über Garderobenständer, Tapeten- und Kissenmotiven bis hin zur Bad- und Schlafzimmereinrichtung. Text

Melanie Heider, Fotos

siehe Auszeichnung


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Massivholzmöbel sind pure Qualität, sie halten lange, sind widerstandsfähig und helfen der Gesundheit. (Foto: 2011 ÖkoControl)

Den Alltagsstress vergessen Das eigene Zuhause ist der Ort für Rückzug, Entspannung, Kraft und Ruhe. Die richtige Einrichtung kann dabei einen besonderen Beitrag zum persönlichen Wohlbefinden leisten. Denn natürliche Materialien schaffen ein harmonisches Ambiente, das den Alltagsstress schneller vergessen macht. Ob als Dekoration und Accessoire, Klein- oder Großmöbel: Naturmöbel sehen nicht nur gut aus, sie zeichnen sich auch durch eine materialeigene Robustheit, Langlebigkeit und eine schadstofffreie Weiterverarbeitung aus.

Modernes Interior-Design mit Materialien direkt aus der Natur Auch Bodenbeläge wie Edelparkett und elegante Massivholzdielen oder aber Tapeten verbessern die Wohn- und Arbeitsatmosphäre. Sie bereichern das Ambiente nicht nur mit Farbe und Design, sie fördern auch das Raumklima. Tatsächlich erobern in diesem Jahr Tapeten – etwa Fototapeten aus Vinyl – die Wand

Tapeten mit dem RAL-Gütezeichen genügen den höchsten ökologischen Ansprüchen und tragen zu einem gesunden Raumklima bei. (Foto: tapeto.de)

zurück und schmücken sie mit den unterschiedlichsten Naturmotiven wie Wäldern, Brettern oder Steinmauern. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet nicht nur auf Äußerlichkeiten, sondern auch auf das RAL-Gütezeichen für gesundheitliche und ökologische Unbedenklichkeit.

Design und Ökologie vereint Der Ruf der Naturmöbel hat sich enorm gewandelt. Mittlerweile sind viele Ökomöbel an den konventionellen Möbeln vorbeigezogen und haben begehrte Designer-Preise geerntet – unter anderem den internationalen red-dot award. Das passt zum Trend der Zeit. Denn das Interesse an Möbeln, die gut fürs Auge und die Gesundheit sind, steigt. Bevorzugt werden natürliche und gesunde Materialien. Das zeigt sich sowohl beim wachsenden Anteil von Massivholzmöbeln ebenso wie bei den textilen Bezügen der Polstermöbel. Aufgeklärte Kunden verlangen wieder mehr nach schadstoffgeprüften, schönen Möbelstücken, die ihrer Gesundheit nicht schaden und weder das


Wohnen Wohnen mit Naturmaterialien | Seite 56

Möbel aus Naturmaterialien schaffen eine Atmosphäre, die dem natürlichen Bedürfnis nach Harmonie und Entspannung am besten gerecht wird. (Foto links: Maisons du Monde, Foto rechts: vdp/Meisterwerke)

Raumklima beeinträchtigen noch bekannte Allergien auslösen. Sie wollen Formen, Farben und Gerüche natürlicher Materialien. Wolle und Wollfilz, Baumwolle und Hanf sind daher beliebter denn je. In Sachen Leder steht neuerdings das biogegerbte und fast naturbelassene Leder ganz oben auf der Beliebtheitsliste.

Gütesiegel zur Orientierung Echte Öko- bzw. Naturholzmöbel stammen aus nachwachsenden Rohstoffen – beispielsweise aus Holz aus der nachhaltigen Forstwirtschaft. Orientierung gibt neben den bekannten Gütesiegeln – wie dem „Goldenen M“ oder dem „FSC-Logo“ – das Gütesiegel „ÖkoControl“, ein Prüfsiegel des Europäischen Verbandes ökologischer Einrichtungshäuser. Es kennzeichnet hochwertige, schadstoffgeprüfte Möbel aus nachwachsenden Rohstoffen und nachhaltiger Forstwirtschaft, wobei

die Auszeichnungsmaßstäbe über gesetzliche Vorschriften hinausgehen. Der Verband verleiht sein grünes ÖkoControl-Siegel nur an ökologische Einrichtungshäuser, die von einem unabhängigen Prüfinstitut nach dem ÖkoControl-Kriterienkatalog getestet wurden. Derzeit gibt es in Deutschland auch nur 42 zertifizierte Möbelhäuser, bei denen die Naturmöbel die Sicherheit des ÖkoControl-Standards besitzen.

Zimmerpflanzen bereichern Wohnklima Wenn schon Natur, dann richtig. Eine Maßnahme, die nicht nur äußerst effektiv ist, sondern auch noch die Wohnung verschönert, sind Zimmerpflanzen. Denn Pflanzen betreiben durch die Photosynthese der Blätter Luftreinigung, Schadstoffentgiftung und Luftbefeuchtung – im Sommer wie im Winter. Je mehr Pflanzen unterschiedlichster Art also im Zimmer stehen, umso mehr wird die Luft befeuchtet.


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Hotel-Ideen mit Charme!

Design, Funktionalität und Wohlfühlatmosphäre: Das sind die wichtigsten Bestandteile einer ansprechenden Hotelzimmergestaltung. Trend gehe, wenn das Zimmer für den Gast einem Facelifting unterzogen werden soll. Was erwartet der Gast also von einem Hotelzimmer? „Er erwartet eine klare Positionierung und eine erkennbare Idee, die sich durch das ganze Haus zieht – vom Empfang bis zum Zimmer“, weiß Anja Deeken-Rickermann. „Unsere Aufgabe sehen wir darin, Wohlfühlen, Arbeiten, Erholen und Wiederkommen, aus Sicht des Gastes und unter Berücksichtigung der Budgetermittlung, des Marktauftrittes und der örtlichen Besonderheiten, in unserem Einrichtungskonzept zu vereinen“, so Anja Deeken-Rickermann weiter.

Deeken raumconzepte Nordring 1 | 49751 Sögel Telefon 05952 96822 0

www.deeken-gruppe.de

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Die Ansprüche des Gastes an das Hotelzimmer wandeln sich. Damit geht auch eine neue Gewichtung der Ausstattungselement und -merkmale einher. Die Firma Deeken raumconzepte aus Sögel ist bekannt für außergewöhnliche Einrichtungsideen. Eine eigene Planungsabteilung befasst sich mit der Konzeption und Produktion von Hoteleinrichtungen. Vom Rezeptions-, Restaurant- und Loungebereich über die kompletten Zimmer hin zu den Tagungs- und SpaBereichen entstehen in Sögel budgetgerechte Ideen. Auf der diesjährigen Internorga, der internationalen Hotel- und Gastronomiemesse in Hamburg, zeigte das regionale Unternehmen im März neue Trends in der Hoteleinrichtung. „Für die hierzu notwendige Ideenentwicklung braucht es eine intensive Marktanalyse“, sagt Frank Rickermann, Geschäftsführer von Deeken raumconzepte. „Wenn es um Investitionen im Hotel geht, steht die Renovierung der Zimmer an erster Stelle.“ Die Ergebnisse diverser Studien würden belegen, dass rund 80 Prozent der Inhaber oder Betreiber von Hotels in eine Renovierung investieren wollen. Sie zeige aber auch, dass es ihnen dabei vor allem um die Erhaltung der umwelt- und ressourcenschonenden Aspekten, Wettbewerbsgesichtspunkten oder die Anpassung an Zeitgeist und


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Zwei Etagen voller Wärme Es ist soweit: Familie Reimann vom Ofen-Loft öffnet die Türen zur neuen Ofenausstellung, die über zwei Etagen geht. Hier stehen nur Öfen, von deren Qualität Inhaber Dirk Reimann selbst überzeugt ist. Speicheröfen, Holzkamine Heizzentralen oder Pelletöfen – die Bandbreite der Ausstellung ist vielfältig. Firmen wie firetube, Sikken und Brunner stehen für hochwertige Verarbeitungen und top Design. Eine Besonderheit in der Ofenausstellung von Reimann: Viele der Ausstellungsstücke können vor Ort vom Kunden ausprobiert wer-

den. Dirk Reimann weiß, dass man bei einer Investition, wie bei einem Ofen nicht die Katze im Sack kaufen sollte. Der Großteil der Modelle kann also ausprobiert werden. Sehr interessant ist auch der neu gestaltete, überdachte Außenbereich am Krimpfenforter Berg. Alles zusammen steht der Ausstellungsbereich im Ofen-Loft unter dem Motto: „Wohlfühlen, Ausprobieren, Erleben“. Zusätzlich gibt es jeden zweiten Sonntag einen Schautag von 14 bis 18 Uhr. www.ofenloft.de

Es ist so weit! Neueröffnung Besuchen Sie uns in Lohne

Ofen Loft GmbH | Krimpenforter Berg 1 | 49393 Lohne | www.ofenloft.de


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Individuelles Bauen zum Festpreis


Wohnen Bauen Wohnen mit Edelstahl | Seite 60 Wohnen | Seite 60

Step by step zum Traumhaus Gut geplant ist halb gewonnen

Wo, was, mit wem und vor allem wie viel? Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden wirft zunächst eine Menge Fragen auf. Angefangen beim Standort über die Wahl, wer den Bau des Hauses realisiert, bis hin zur Frage der Finanzierung. Bauherren müssen im Vorfeld viele Entscheidungen treffen, bevor der Einzug ins Traumhaus Realität wird. Eine gute Planung ist grundlegend, damit sich das Projekt Neubau nicht zum Albtraum entpuppt. Text

Eine der großen Schwierigkeiten zu Beginn der Planungsphase ist die Frage, wo man zuverlässige und neutrale Informationen erhält, um das eigene Wissen zu erweitern. Die Flut von Angeboten ist riesig und durch das Internet schlicht unbegrenzt. Doch welchen Angeboten kann man vertrauen? Hinter vielen Prospekten, Internetseiten und Beratungsangeboten stecken zumeist reine Verkaufsabsichten. Daher ist es wichtig, dass Bauherren die Vielfalt an Informationen zunächst anhand objektiver Kriterien selektieren. Für die Recherchearbeit sollte man daher ausreichend Zeit einplanen. Wer sich vorab ein wenig in die Materie „Bauen“ einliest, kann im Gespräch mit einzelnen Anbietern gezielte Nachfragen stellen. Hilfreich ist es, wenn man im ersten Schritt die grundlegenden Fragen für sich beantwortet.

Eva-Maria Lammers, Fotos

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Was möchte ich eigentlich? Jeder hat seine ganz eigenen Vorstellungen vom Traumhaus. Ganz grundsätzlich muss die Entscheidung getroffen werden, ob man ein individuelles Haus bauen möchte oder auf ein standardisiertes Fertigkataloghaus zurückgreift. Fragen nach den Anforderungen, die die Immobilie erfüllen soll, können dabei ein Wegweiser zur Entscheidungsfindung sein. Berücksichtigt werden sollten dabei nicht nur die derzeitigen Wünsche, sondern auch langfristige Aspekte, wie beispielsweise die Barrierefreiheit. Im nächsten Schritt geht es um die Gestaltung. Bei der Optik sind die Varianten grenzenlos. Von klassisch zeitloser über moderne bis hin zu futuristischer Bauweise ist diese Entscheidung häufig eine Geschmacksfrage. Dennoch sollte auch hier die Lebensdauer


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und damit verbundene Folgekosten der Immobilie einbezogen werden. Ein Beispiel ist die Gestaltung der Gebäudehülle. Ein Klinkermauerwerk ist in der Anschaffung zumeist teurer, muss aber im Vergleich zu einer Putzfassade nicht alle zehn bis fünfzehn Jahre mit einem neuen Anstrich versehen werden. Gleiches gilt für die Bauweise. Die Wahl für ein Massivhaus oder einen Holzrahmenskelettbau hängt von unterschiedlichen Aspekten ab. Über mögliche Vor- und Nachteile sollte man sich in jedem Fall unabhängig informieren.

Wie viel darf es denn Kosten? Nicht zuletzt sind alle Entscheidungen auch immer eine Frage des zur Verfügung stehenden Budgets. Derzeit sind die Finanzierungsbedingungen zwar aufgrund der guten Zinskonditionen so günstig wie nie zuvor, aber individuelle Wünsche gehen in der Regel mit einem Aufpreis einher. Ganz allgemein müssen daher die grundsätzlichen Fragen geklärt sein. Wie viel Budget steht zur Verfügung, wie hoch ist das Eigenkapital und in welchem Zeit-

raum soll die Immobilie abbezahlt sein. Hier empfiehlt es sich, mit verschiedenen Banken zu sprechen und sich auch verschiedene Finanzierungsmodelle errechnen zu lassen. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Fördermittel. Wer die energetischen Anforderungen erfüllt, kann zusätzlich staatliche Zuschüsse in Form besonders günstiger Kredite in Anspruch nehmen.

Mit wem möchte ich bauen? Der Architekt plant das Objekt. Dabei berücksichtigt er die individuellen Wünsche und Ansprüche des Auftraggebers, zum Beispiel hinsichtlich des Baustils oder persönlicher Grundrissvorstellungen. Grundsätzlich ist er Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Bauen, holt Baugenehmigungen ein, berät bei der Ausführung und überwacht gegebenenfalls auch die Ausführungsarbeiten. Ein Bauunternehmen ist hingegen für die Ausführung der Bautätigkeiten zuständig. In der Regel begrenzt sich dies auf die Errichtung des Rohbaus. Mittlerweile fungieren aber auch viele Bauunternehmer als Generalunternehmer, das heißt, sie bauen


Bad Zwischenahn

Wohnen Bauen | Seite 62

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Juli

Mittwoch – 23. Juli Beginn 19.00 Uhr „Jacques Thibaud Ensemble Berlin“ Flöte Eleonore Pameijer Violine Burkhard Maiss Violoncello Bogdan Jianu Klavier Andrei Banciu

Veranstalter: Verein zur Förderung der Kammermusik am Vareler Hafen gem. e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Varel · Tel. 0 44 51 / 126 - 272 · www.varel.de

2. Kammermusiktage am Vareler Hafen

Mehlbeerenweg 15 26129 Oldenburg Tel. 0441 53071

Freitag – 25. Juli Beginn 19.00 Uhr „Trio Laccasax“ Saxophon Andrej Lakisov Akkordeon Timofey Sattarov Kontrabass Francisco E. Hidalgo

Sonntag – 27. Juli Beginn 19.00 Uhr „Anima-Quartett“ Violine Zhi-Jong Wang Violine Alexandra Samedova Viola Maria Dubovik Violoncello Vladimir Reshetko

Kartenvorverkauf über Nordwest-Ticket: Tel. 0421-36 36 36, www.nordwest-ticket.de oder in allen NWZ-Geschäftsstellen.

das Objekt schlüsselfertig nach den Vorgaben der Bauherren in der vereinbarten Güte. Dazu gehört auch der Innenausbau. Der Generalübernehmer erweitert das Leistungsspektrum des Generalunternehmens um die Planung. Beispielsweise kümmert er sich auch um die Finanzierung sowie die Beantragung von Fördermitteln. Ein Bauträger ist wiederum eine Mischung aus Generalunternehmer und -übernehmer. Die Firma handelt in der Regel auf eigene Rechnung. Beispielsweise plant und baut sie ein Objekt und verkauft dieses im Anschluss weiter.

Referenzen und Expertisen Hat man sich grundlegend entschieden, wer den Neubau realisieren soll, muss man aus der Masse noch den geeigneten Anbieter filtern. Ein guter Anhaltspunkt sind Referenzen und Expertisen. Doch auch die besten Zeugnisse sind nur ein Kriterium für die eigene Entscheidung. Immer noch bewährt sind Empfehlungen, zum Beispiel von Verwandten und Freunden. Sie können die Erfahrungen mit einem Betrieb aus eigener Hand schildern. Und zu guter Letzt spielt auch Vertrauen eine große Rolle, welches im persönlichen Gespräch entsteht. Hilfreich ist es, wenn man im Anschluss an eine Beratung eine Pro- und Contra-Liste erstellt. Hier sollte auch aufgeführt werden, inwieweit der Anbieter auf individuelle Wünsche eingegangen ist, welche Vertragsbedingungen zugrunde liegen und welche Zusatzleistungen er noch anbietet. Abschließend sollte dann immer noch das eigene Bauchgefühl mit einbezogen werden.


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Uwe Thormählen GmbH 30 Jahre meisterhafte Dach- und Zimmerarbeiten Qualität aus Meisterhand mit über 30-jähriger Erfahrung – das bietet die Firma Thormählen. Ob Neubau oder Altbau, Einfamilienhaus oder Gewerbehallen, das Team ist für alle Aufgaben personell und maschinell gut aufgestellt. Ob Steildach, Flachdach, Reetdach, Fassade oder Metalldach, Zimmerer- oder Holzarbeiten – bei Thormählen ist man für diese Arbeiten immer an der richtigen Adresse! Kostenlose, umfassende und fachmännische Beratung, beginnend mit der Planung des Bauvorhabens, ist dabei der Grundstock für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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Genuss Cocktails | Seite 64

Cocktails:

In fünf Schritten zum Mixologen James Bond mag ihn gerührt, nicht geschüttelt; Kate Moss genießt ihren French 76 am liebsten in der Hemingway Bar und eine ganze Nation war verrückt auf Hugo – die Rede ist von Cocktails. Ob scharf, fruchtig, prickelnd oder sauer – jeder hat seinen Favoriten. Doch wie bekommt man den besten Cocktail hin? Mixen, schütteln und fertig? Von wegen! Text

Jana Schulte, Fotos

fotolia

Schritt1: Die Barutensilien

Schritt 2: Gerührt oder geschüttelt

Um einen guten Cocktail zu mixen, kommt man nicht um ein paar Anschaffungen rum. Es gibt natürlich Unmengen an Zubehör, aber für den Anfang reicht eine Grundausrüstung. Das wohl bekannteste Utensil ist der Shaker. Es gibt verschiedene Typen: den Boston-Shaker, den dreiteiligen Shaker und den French-Shaker. Der Boston-Shaker besteht aus einem Metallbecher und einem Mixglas. Alle Zutaten werden hier in das Mixglas gegeben und anschließend wird der Becher darüber gestülpt. Durch die Kälte vom Eis zieht sich das Metall zusammen und verschließt das Glas gut. Der dreiteilige Shaker besteht aus einem Becher, einem Kopfteil mit Sieb und einem Deckel. Der French-Shaker ist wie der Boston Shaker aufgebaut, nur dass er kein Mixglas hat, sondern einen weiteren Metallbecher. Für diese beiden Shaker wird ein sogenannter Strainer, ein Barsieb, benötigt. Er soll das Eis und eventuell vorhandene Fruchtstücke zurückhalten. Des Weiteren wird ein Jigger, ein Barmaß, benötigt, um die Zutaten abzumessen. Nützlich sind außerdem: Stößel, Barlöffel, Eiswürfelform, Eiscrusher und eine Eisbox.

Durch das Rühren oder Schütteln soll der Cocktail gekühlt und verwässert werden. Dadurch wird der Alkohol etwas entschärft und lässt den anderen Aromen des Cocktails mehr Raum. Beim Shaken des Cocktails entsteht eine kleine Schaumschicht auf dem Getränk und lässt den Drink trüb werden. „Klare“ Cocktails werden daher auch meist gerührt und nicht geschüttelt. Doch bei Zutaten wie Sahne, Ei oder Sirup muss zum Shaker gegriffen werden, da sich die Zutaten sonst nicht richtig vermischen. Noch eine wichtige Information: Kohlensäurehaltige Getränke sollten nicht mit dem Shaker gemacht werden, sonst gibt es eine riesengroße Kleckerei! Grundsätzlich gilt, dass etwa fünf Eiswürfel in den Shaker gefüllt werden und dann die Zutaten hinzugegeben werden. Die bevorzugte Reihenfolge: Sirup, Sahne, Säfte und Alkohol – aber nicht zu voll. Kraftvolles Schütteln ist angesagt, es gibt eine Regel: etwa zehn Sekunden, wenn der Cocktail keinen Sirup enthält, sonst zwanzig – nur so wird das Getränk gut gekühlt und perfekt vermengt.


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Schritt 3: Spirituosen, Liköre und Säfte

Schritt 4: Probieren geht über Studieren

Ein Cocktail kann verschiedenste Zutaten haben. Von klassischen Alkoholsorten wie Korn, Whiskey oder Wodka über exklusive Likör oder Champagner bis hin zu Milch, Eiern oder Gemüse – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bei den Säften sollte man auf frisch gepresst setzen, da gekaufter an die Qualität nicht herankommt. Falls es doch sein muss: Immer nur Direktsaft kaufen. Natürlich gehört in die meisten Cocktails auch Eis. Ein Tipp: möglichst keine Hohleiswürfel benutzen, denn diese haben eine größere Kontaktfläche und schmelzen somit schneller. Dies kann den Cocktail zu stark verwässern. Zu den „Zutaten“ gehört natürlich auch die Garnitur, denn der perfekte Cocktail schindet auch schon durch sein Äußeres Eindruck. Doch hier herrscht: Weniger ist mehr, denn der Gast soll natürlich noch trinken können und sich nicht erst durch einen Obstsalat essen müssen!

Übung macht den Meister: Am Anfang sollte man sich genau an die Rezepte halten, denn es kann tatsächlich geschmacklich ziemlich schiefgehen. Probiert werden sollte in viele verschiedene Richtungen (aber bitte nicht alles an einem Abend). Am besten ist es, wenn man sich negative und positive Punkte sowie Zusammensetzungen aufschreibt, da es keine allgemein gültigen Rezepte gibt und sie doch immer etwas unterschiedlich schmecken. Außerdem ist natürlich der eigene Geschmack sehr wichtig, denn einer mag es süßlicher, der andere möchte lieber etwas mehr Alkohol. Nicht jede Limette oder jeder Orangensaft schmeckt gleich – wenn man einmal seine Sorte oder Firma gefunden hat, sollte man auch dabei bleiben.


Genuss Cocktails | Seite 66

Schritt 5: Rezepte Aperol mit Maracuja 100 ml Tonicwater 15 ml Gin 10 ml Aperol 1 h albe reife Maracujafrüchte (oder 2 EL Maracujasaft) Crushed Ice

Zubereitung Glas zu 2/3 mit Crushed Ice füllen und Tonicwater, Gin und Aperol dazugeben. Das Fruchtfleisch einer halben Maracuja herauslösen und in den Cocktail geben. Das ganze gut umrühren und sofort servieren.

Alexander Zubereitung 8 cl Bols Cacao Brown 16 cl Brandy Classic 16 cl Sahne

Mit Eiswürfeln alle Zutaten kräftig im Shaker schütteln und durch das Barsieb in das Glas füllen. Dekoriert wird mit Nussstückchen oder einer halben Praline mit Nuss.

Sex on the Beach Zubereitung Eiswürfel in einen Shaker geben. Alle Zutaten hinzugeben und kräftig durchschütteln. Anschließend in ein Longdrink mit Eiswürfeln abgießen. Mit Ananas oder Orange dekorieren.

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cl Wodka cl Pfirsichlikör cl Zitronensaft cl Grenadine cl Orangensaft cl Ananassaft


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French 75 1 EL Zuckersirup Champagner 2 cl Zitronensaft Zitronenspalten 4 cl Brandy

Zubereitung Eiswürfel in einen Shaker geben. Brandy, Zitronensaft und Zuckersirup darüber gießen und kräftig schütteln. In ein Glas geben und mit Champagner auffüllen. Dekoriert wird mit einer Zitronenspalte.

Mojito 6 cl Rum (weiß) 3 cl Limettensaft 2 cl Zuckersirup etwa 7 Minzblätter Sodawasser (oder Tafelwasser mit Mineralwasser) Eiswürfel

Zubereitung Limettensaft, Zuckersirup und Minzblätter in ein Glas geben. Minzblätter mit einem Stößel zerdrücken. Anschließend Rum, Eiswürfel und etwas Soda hinzufügen. Kurz umrühren und mit einem Zweig Minze garnieren.

Cuba Libre 6 cl Rum (Havanna Club) ½ unbehandelte Limette etwa 100 ml Cola

Zubereitung 1/2 Limette im Barglas mit einem Stößel auspressen. Weißen Rum dazu geben und mit einem Barlöffel umrühren. In ein Glas mit Eiswürfeln abseihen. Ein paar frische Limettenspalten hinzufügen. Mit Cola aufgießen und leicht umrühren.


Leben Gesundheit | Seite 68

Schöne Sommerhaut :

Ohne Reue die Sonne genießen Dass es ein schönes Gefühl ist, wenn nach einem langen Winter die ersten Sonnenstrahlen die Haut wohlig wärmen, das steht wohl zweifelsohne fest. Hier ist Genießen ausdrücklich erlaubt! Im Laufe des Sommers ist die Haut dann jedoch häufig einem Vielfachen mehr an Sonnstrahlung ausgesetzt, als gut für sie ist. Ob im Urlaub oder im heimischen Garten: Im Sommer bedarf die Haut besonderer Pflege, um weiterhin schön und gesund zu bleiben.

Fotos

fotolia


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Keine Chance der Hautalterung! Auch wenn viele Faktoren genetisch bestimmt sind – der Kollagengehalt der Haut zum Beispiel – kann man doch einiges dazu beitragen, dass die Haut länger gesund aussieht, denn sie ist ein Spiegelbild der Ernährung und des Lebensstils. Viel Bewegung an frischer Luft ist wichtig, damit die Haut gut durchblutet wird. Dabei ist es jedoch wichtig, dass auf den Sonnenschutz geachtet wird, auch bei bewölktem Himmel, denn die Haut vergisst nichts! Die kurzwellige UVB-Strahlung ist für den Sonnenbrand verantwortlich, während UVA-Strahlen Langzeitschäden wie vorzeitige Hautalterung hervorrufen. Auch eine der gefürchtetsten Hautkrankheiten, der schwarze Hautkrebs, wird durch die Strahlung begünstigt. In Deutschland er-

kranken etwa 15.000 Menschen pro Jahr an einem Melanom. Meist reicht es schon, ein paar Regeln zu befolgen, um die Gesundheit und Schönheit der Haut zu erhalten. Als Faustregel gilt, dass man maximal 50 Sonnenbäder im Jahr genießen sollte, d.h. bei 56 Wochen pro Jahr nicht mal ein Sonnenbad pro Woche. Wichtigster Tipp: zwischen 11 und 16 Uhr sollte man auf intensives Sonnenbaden verzichten. Zudem sollten Parfums und Deodorants auf Alkoholbasis gemieden werden, da sie bei direkter Sonneneinstrahlung Pigmentflecken hervorrufen können. Bei einem Aufenthalt an der frischen Luft gilt die Regel: 30 Minuten vorher sorgfältig eincremen. Da selbst Ausflüge bei bewölktem Himmel für die Haut zu einer Strapaze werden können, sollte diese Devise im Sommer grundsätzlich befolgt werden.

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Leben Gesundheit | Seite 70

Schutz für die Haut Dabei hat die Lotion sogar einen doppelten Effekt: Zum einen schützt der chemische Filter vor dem Eindringen der schädlichen UVStrahlung in die Haut, zum anderen sorgen die Pflegestoffe für eine Extra-Portion Feuchtigkeit. Zusatzstoffe wie beispielsweise Proteine und Enzyme können helfen, Irritationen zu vermeiden. Ebenfalls als sinnvoll gelten die Vitamine E und C, die gegen die freien Radikale wirksam sein sollen. Lotionen, die mit Antioxidantien angereichert sind, sollen in der Lage sein, die photochemische Reaktion, die durch die UV-Strahlen in der Haut ausgelöst wird, zu unterbrechen. So bleibt die Geschmeidigkeit der Haut erhalten. Zudem sind Produkte auf dem Markt, die einen Multizellschutz anbieten, Auslöser für lichtbedingte Hautalterung und Spannkraftverlust hemmen und das Erbgut der Zellen vor Schäden bewahren. After-sun-Lotionen helfen, die Haut nach dem Sonnenbaden zu kühlen und mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen.

Beratung ist hilfreich Wer auf Nummer sicher gehen möchte, welcher Sonnenschutz ide-

al ist und welche Verhaltensregeln dabei helfen, die Gesundheit und Jugendlichkeit der eigenen Haut zu bewahren, sollte sich bei einem Dermatologen beraten lassen. Dort sind eine computergestützte Hautkrebsvorsorge, Hautfunktionstests, die den Gehalt von Fetten, Feuchtigkeit und Melanin analysieren und eine Hauttypbestimmung möglich.

Letzter Ausweg: Schönheitschirurgie Bei allen Bemühungen, gelegentlich sind die Spuren der Sonnenbäder sichtbar. Zur Not kann die ästhetisch-plastische Chirurgie unterstützend eingreifen, um Knitterfältchen abzumildern, beispielsweise durch ein chemisches Peeling mit Fruchtsäuren. Als besonders effektiv und schonend gilt die Faltenbehandlung mit dem Laser. Dabei werden im Innern der Hautstruktur die Zellen zur Kollagenneubildung angeregt. Alternativ könnte die sogenannte Mesotherapie helfen, bei der spezielle Lösungen, bestehend aus Vitaminen, Aminosäuren und Koenzymen, etwa vier Zentimeter tief in die Haut eingespritzt werden. Gelegentlich wird das Präparat mit Hyaluronsäure kombiniert.

Tipp

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Hautkrebs-Vorsorge für jedermann ab 35 Jahre „Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Früh erkannt ist Hautkrebs zu nahezu 100 Prozent heilbar. Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening“. Ziel des Screenings ist es, die Heilungschancen zu erhöhen, den Hautkrebs schonender behandeln zu können und damit die Lebensqualität zu verbessern. Mit besonderen Lupen oder Auflichtmikroskopen kann der erfahrene Dermatologe verdächtige Hautläsionen bereits sehr frühzeitig und meist noch vor der Bösartigkeit aufdecken. Sollte dann eine Entfernung erforderlich sein, kann der operative Eingriff im Regelfall ambulant durchgeführt werden. Da diese Eingriffe völlig schmerzfrei durchgeführt werden können, sind normalerweise auch keine Krankschreibungen erforderlich. Hautveränderungen, die mit Sicherheit keine bösartigen Hauttumoren entwickeln können sind, falls vom Patient gewünscht, auch narbenfrei mittels Laser behandelbar.” Hautarztpraxis Dr. K. Hoffmann, Lindenstraße 13-15, 49393 Lohne, www.praxisdrhoffmann.de

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Kultur Porträt | Seite 72

Farschid Ali Zahedi liebt das alte Speicherhaus.

Ein Haus voller Geschichte(n) Der Verein Werkstattfilm bündelt seine Aktionen seit Mai in der Wallstraße Das neue Haus, schwärmt Farschid Ali Zahedi, sei ein echter Glücksfall. Fast so etwas wie eine Familienzusammenführung. Auf rund 700 Quadratmetern hat der Verein Werkstattfilm Anfang Mai sein neues Domizil an der Wallstraße 24 geöffnet. Der Kinoladen mit 50 Plätzen, die Büroräume, das Filmarchiv – alles ist jetzt unter einem Dach und nicht länger auf verschiedene Gebäude in der Innenstadt verteilt. Das alte Speicherhaus, früher eine Seifenfabrik, später Sitz der Volkshochschule, ist selbst ein Stück Stadtgeschichte: Mit fast 250 Jahren ist es das älteste Haus in der Wallstraße. Text und Fotos

Anke Brockmeyer, Repros

Werkstattfilm e.V.


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Ob die alte Amelienbrücke 1980 oder ein Arbeiter an der Lambertikirche 1967: Beim Verein Werkstattfilm werden Erinnerungen wach!

Fundbüro von Erinnerungen Seit 1993 sammelt der Verein Oldenburgs Geschichte in Bildern – alte Fotos, Filme, Dias werden hier archiviert und, thematisch aufgearbeitet, in Ausstellungen und Filmvorführungen gezeigt. „Wir sind so etwas wie das Fundbüro von Erinnerungen und Geschichten“, sagt Zahedi, Geschäftsführer und 1. Vorsitzender von Werkstattfilm e.V. Seit 1984 lebt der gebürtiger Perser in Oldenburg. Was ihn antreibt, die Geschichte dieser Stadt zu erzählen, ist seine eigene Lebensgeschichte: Mit Anfang Zwanzig floh der junge Journalist in der Persischen Revolution aus seiner Heimat, und er weiß: „Nur wenn man verinnerlicht hat, woher man kommt, wenn man den Menschen, die einen umgeben, nahesteht, kann man die Welt verstehen.“ Dieser Gedanke war es, der ihn antrieb, gemeinsam mit mehreren Weggefährten historische Bilder Oldenburgs zu sammeln, zu restaurieren und zu katalogisieren. „Früher konzentrierte sich die Geschichte einer Stadt überwiegend auf schriftliche Dokumente, nicht auf bewegte Bilder. Wir wollten einen neuen Weg gehen. Begeistert und ziemlich naiv sind wir an diese Idee herangegangen“, stellt er im Rückblick fest. Denn wie viel Arbeit in dieser Dokumentation steckt, wurde erst im Laufe der Jahre deutlich. „Aber der Einsatz hat sich total gelohnt“, findet er. „Wir erleben es immer wieder, dass Besucher Tränen in den Augen haben, weil sie bei uns etwas aus ihrer Vergangenheit gefunden haben.“ Nicht Nostalgie sei es, was ihn umtreibe, sagt der Filmemacher. „Wir wollen ein Bewusstsein schaffen für die Frage: Woher kommen wir?“

„Wir erleben immer wieder, dass Besucher Tränen in den Augen haben.“

Hauptrolle: Oldenburg Schon im Eingangsbereich des neuen Domizils empfängt die Besucher pure Filmgeschichte: links ein Schusterschrank aus den 1920er Jahren, den Zahedi zu einer Vitrine hat umbauen lassen, in der Relikte aus hundert Jahren Filmgeschichte ausgestellt sind. Geradeaus ein großes Filmplakat des Oldenburger Malers Curt Zeh, rechts ein Projektor der Ernemann-Werke, ebenfalls ein Relikt aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten. Jedes Stockwerk des Hauses widmet sich eigenen Themen und Epochen, bietet eine liebevoll aufgearbeitete und zusammengestellte Zeitreise durch die Stadt. Im ersten Stock warten bequeme Kinosessel in plüschigem Pink, die Deckenbeleuchtung ist unter einem überdimensionalen Objektivverschluss aus Edel-

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Kultur Porträt | Seite 74

stahl verborgen. Hier zeigt Werkstattfilm jedes Wochenende Filme zu verschiedenen Themen und Epochen. In der Hauptrolle: Oldenburg.

Mit Leidenschaft und Liebe Werkstattfilm ist längst ein Puzzle aus verschiedenen Projekten, die sich um Foto und Film drehen. Neben den historischen Dokumenten und Ausstellungen mit Themen von gesellschaftlicher Relevanz bietet der Verein auch Workshops an, etwa zum Umgang mit der Kamera oder zum Filmschnitt, und regelmäßige Praktika für Jugendliche. Daneben entstehen hier immer wieder Dokumentarfilme, die eine besondere Sicht auszeichnet: etwa der Film „Jan vom Damm“ über den 16-jährigen Juden Jan Lawrence Lazarus, der in der Nazizeit nach England emigrieren kann und als britischer Soldat nach Oldenburg zurückkommt. Oder die

Geschichte des letzten klassischen Herrenfriseurs unter dem Titel „Wie Claus die Haare zum Tanzen bringt“. Filme über den Kramermarkt, über das unterirdische Krankenhaus am Flötenteich, einst gebaut für den Fall eines Atomkriegs, und über den Alltag eines Blinden – Werkstattfilm erzählt den Alltag in Oldenburg aus ganz neuer, spannender Perspektive. Mit Filmen für Firmen und Verbände, staatlichen Zuschüssen, Spenden und dem Verkauf von Sachbüchern zur oldenburgischen Geschichte finanziert sich der Verein. Das rund 15-köpfige Team um Zahedi arbeitet überwiegend ehrenamtlich. „Für Projekte wie dieses braucht man Leidenschaft und Liebe“, sagt er. „Und“, fügt er schmunzelnd hinzu, „man muss auch ein bisschen verrückt sein.“ Das Haus ist freitags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. www.werkstattfilm.de

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Bunt und voll blühender Fantasie:

Das Schlossgarten-Jubiläum Fast wirkt er schon ein bisschen provokativ, der Oldenburger Schlossgarten. Sonst eine Ruheinsel inmitten der Stadt, maßvoll geplant und gediegen in Szene gesetzt, irritiert er jetzt mit bunten Lampions in den Bäumen, Bänken in modernem Design, Baumhäusern in Stahlblau oder Pink hier und da. Und seit wann ist eigentlich die Pförtnerloge am Schlosswall besetzt? Ganz neue Eindrücke präsentiert der Park zu seinem 200-jährigen Jubiläum, das mit der Ausstellung „Euer Garten ist die Welt“ bis zum 9. September gefeiert wird und eine Vielzahl spannender Veranstaltungen beinhaltet. Text und Fotos

„Euer Garten ist die Welt“ Nicht nur Rainer Stamm, Projektleiter des Schlossgartenjubiläums, haben es die Baumhäuser besonders angetan. „Ein Baumhaus, das ist für mich noch immer ein besonderer, ein verwunschener Ort“, sagt er mit diesem ganz besonderen Glitzern in den Augen, das nur Kindheitserinnerungen hervorrufen können. Und nicht nur er ist fasziniert. Trotz der Absperrungen, erzählt er, hätten schon einige Besucher vor der offiziellen Eröffnung diese besonderen Orte ausprobiert. Ab sofort ist es erlaubt. Und wer Glück hat, kann im Rahmen der Finissage am 7. September eines der Baumhäuser, entworfen vom Baumhausarchitekten Andreas Wenning, ersteigern. Aber so weit ist es zum Glück noch lange nicht. Vier Monate lang erwartet die Gäste ein prall gefülltes Programm, federführend im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, das sich unter dem Titel „Euer Garten ist die Welt“ mit der Geschichte des Schlossgartens beschäftigt, und dem Landesmuseum Natur und Mensch, das mit der interaktiven Ausstellung „natur.wert.schätzen“ verschiedene Sichtweisen auf die Natur vermittelt. Die Landesbibliothek widmet sich mit den „Gärten in der romantischen Literatur“ einem weiteren Aspekt des Jubiläums, das Stadtmuseum zeichnet die Entwicklung privater Gärten in Oldenburg nach. Und auch die Stadtgärten stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck des Jubiläums. 200 Jahre Schlossgarten wirken auch über Oldenburg hinaus: Das Museumsdorf Cloppenburg beschäftigt sich mit

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der Pflanzenkultur der Biedermeierzeit, das Schlossmuseum Jever bietet Erkundungen zu Fuß und per Rad in friesische Gärten an.

„Pans versunkenes Paradies“ Was kann romantischer sein als eine blühende Parklandschaft? Natürlich hält auch das Programm viele Veranstaltungen voller Romantik bereit. Die musikalische Lesung „Nimm eine Rose und nenne sie Lieder“ etwa mit islamischer Gartenpoesie aus dem maurischen Spanien und dem Orient, das Lesepicknick „Süchtig nach Grün“ oder die literarischmusikalische Reise „Pans versunkenes Paradies“. Aber auch moderne Videoinstallationen, Fotoexkursionen und viele Angebote für Kinder machen das Schlossgarten-Jubiläum bunt. Und die Pförtnerloge? Hier wird regelmäßig eine Concierge die Besucher begrüßen, ihnen kleine Köstlichkeiten anbieten, Geschichten zum Schlossgarten erzählen und dem Besuch so eine ganz individuelle Note geben. „Jede Concierge macht das auf ihre Art, je nach Stimmung und Persönlichkeit“, erklärt die Berliner Künstlerin Antje Schiffers, die die Idee zu dieser individuellen Begrüßung hatte. Die Pförtnerloge bildet so eine sehr lebendige Verbindung zwischen den Museen auf der einen und dem Schlossgarten auf der anderen Seite der Innenstadt. Eine kulinarische Premiere gibt es ebenfalls zum 200. Geburtstag: Erstmals können die Schlossgarten-Besucher im Café am Teepavillon bei Ute Berg zu Kaffee und Kuchen oder auf ein Glas Wein einkehren und nebenbei in liebevoll ausgewählten Wohn- und Gartenaccessoires stöbern. www.schlossgarten2014.de


Insidertipps Anzeigen

Insidertipps Weinerlebnis mal anders – Teil 2 Was passiert, wenn ein Weinexperte einen Wein aussucht, zu dem ein Koch passgenau ein Menü kreieren muss? Dieses Mal stellt sich Chefkoch René Keil aus dem „Zum Zollhaus“ in Wiefelstede der kreativen Aufgabe. Der von Hunfeld vorgegebene Wein: ein 2011er LENZ Riesling des Weingutes Emrich Schönleber von der Nahe mit einem frühlingshaften blumig-fruchtigen Aroma und einer feinen mineralischen Säure. Der Koch musste jetzt unter Beweis stellen, dass er zum Charakter des Weines ein passendes Menü auf den Teller zaubern kann. Von diesem gelungenen Geschmackserlebnis können sich die Gäste bis zum 14. Juni selbst überzeugen – inklusive einer Flasche 2011er LENZ Riesling. Was erdacht und erkocht wurde? Auf der Homepage von Hunfeld Wein oder im Zollhaus Rastede erfahren Interessierte mehr über die kulinarische Kreation. Und bis zum 14. Juni gibt es dieses Menü inklusive der „Weinvorlage“ als attraktives Genusspaket – der Preis für das Tellergericht mit einem Glas Wein beträgt 25,50 Euro und für zwei Personen mit einer Flasche Wein 63,00 Euro. Hunfeld Wein, Hollener Straße 8, 26215 Wiefelstede, www.hunfeld-wein.de

Tischkultur neu definiert Der Esstisch ist der wohl vielseitigste Ort in jedem Haus. Die Familie kommt zusammen, man nimmt die Mahlzeiten gemeinsam ein, die Kinder spielen mit den Eltern Gesellschaftsspiele und Freunde berichten bei einem Glas Wein von ihren Erlebnissen im letzten Urlaub. Der Esstisch spielt somit in unserem Leben eine wichtigere Rolle als es der Name verrät. Bei „GERKEN naturstein & wohndesign“ wird dieser Lebensmittelpunkt neu definiert, denn wenn sich unser soziales Leben am Esstisch gestaltet, so soll er auch etwas ganz Besonderes sein. Gerken naturstein & wohndesign, Edewechter Straße 24, 26160 Bad Zwischenahn, www.naturstein-wohndesign.de

Individualisierte Backstein Klinker Die Wurzeln der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen mit Sitz in Natrup-Hagen im Landkreis Osnabrück reichen bis ins Jahr 1932 zurück. Damals errichteten die beiden Gründerfamilien die erste Dampfziegelei der Region. Heute wie früher ist das spezielle Know-how die Basis für überzeugende Ergebnisse, die sich zum Beispiel in „Original Wasserstrich Backstein Klinkern“ zeigen. Eine Besonderheit der Ziegelei: Die Kunden können sich ihren eigenen Backstein Klinker kreieren lassen. So wurde für einen Neubau der Hochschule Ansbach gemeinsam mit den Berliner Staab Architekten der Klinker „carmina“ entwickelt. In Verbindung mit den Farbgebungen „arundo“ und „apricum“ ist so eine Fassade entstanden, die Individualität ausstrahlt. Das Objekt wurde durch die Aufnahme in das „Deutsche Architektur Jahrbuch 2013/2014“ ausgezeichnet. Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen, Ziegeleiweg 5, 49170 Natrup-Hagen, www.ziegelei-hebrok.de


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„Tüdel & Tuin“ in Papenburg Im Geländeteil „Alte Werft“ der Landesgartenschau Papenburg findet der Besucher neben der großen Bühne und dem zauberhaften Kräutergarten mit seinem old-english Gewächshaus auch den Gärtnermarkt „Tüdel & Tuin“. In zehn „Kajüten“ bieten ausgewählte Aussteller Stauden und Blumenzwiebeln, aber auch Dekoartikel, Gartengeräte sowie regionale Produkte, Obst und Gemüse an. Kleine kulinarische Kostproben oder ein Gläschen Wein munden. In Gartenbüchern kann man ebenfalls stöbern. In einer weiteren Kajüte wechselt das Angebot: Schmuck, Deko und Ambiente, Kunst, aber auch Blumengebinde erfreuen – immer wieder neu und anders. Fachberatungen vom „Pflanzendoktor“ bereichern das vielfältige Programm. www.landesgartenschau-papenburg.de

Kaminofen Pi von Austroflamm Dieser runde Kaminofen erlaubt mit seinen drei großen Glasflächen, gleich von mehreren Seiten einen eindrucksvollen Blick auf das lodernde Feuer. Und wenn er einen Anschluss oben hat, kann er auch noch um volle 360° gedreht werden – also egal, ob man ihn vom Esstisch oder vom Sofa aus genießen möchte, dieser Ofen macht‘s möglich! Heseler Kaminstudio, Plagge-Popken, An der Fabrik 9, 26835 Hesel, www.heseler-kaminstudio.com

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Der Info-Abend findet am 22.05.2014 um 18.00 Uhr im Clubhaus statt.

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Kultur Termine | Seite 78

Termine Kultur in Oldenburg und im Oldenburger Land Sonstiges | Oldenburg | Literarisches Roadmovie 17. Juni, Literaturhaus Wilhelm13 Auf Einladung des Literaturbüros und der Carl von Ossietzky Universität stellt der niederländische Schriftsteller Jan van Mersbergen seinen Roman „Morgen sind wir in Pamplona“ vor. Ralf Grüttemeier, Professor für Niederländische Literaturwissenschaft, moderiert und spricht mit ihm über die als Roadmovie erzählte Geschichte einer Männerfreundschaft, die ihre Intensität aus dem Ungesagten gewinnt. Jan van Mersbergen, geb. 1971 im südholländischen Gorichem, zählt zu den renommiertesten niederländischen Autoren der jüngeren Generation. Bereits seine ersten, seit 2001 erscheinenden Romane waren für wichtige Literaturpreise nominiert. Der in mehrere Sprachen übersetzte Roman „Morgen sind wir in Pamplona“ (2009) wird derzeit verfilmt. www.wilhelm13.de

Musik | Cloppenburg | Blechschaden 29. Juni, Stadthalle Cloppenburg Die Blechbläser der Münchner Philharmoniker unter Leitung von Bob Ross gastieren als „BLECHSCHADEN“ im Rahmen des Kultursommers 2014 in der Stadthalle Cloppenburg. Begonnen hatte alles mit einem einzigen Schrei, als Bob Ross im Jahre 1954 im schottischen Kirkcaldy das karge Licht seiner sparsamen Heimat erblickte. Heute, 50 Jahre später, ist es das Publikum, das sich von ihm und seinem Ensemble Blechschaden immer wieder zu frenetischem Jubel hinreißen lässt. Seit 1984 begeistert Blechschaden unter seiner schottischen Regie weltweit ein breites Publikum. In Münchens „Kulturvollzugsanstalt“ ist er bei den klassischen Konzerten der Philharmoniker nach wie vor für den weltweit berühmten, runden und schönen Klang der Blechblasgruppe verantwortlich, der als „Bruckner-Klang“ eine lange und hehre Tradition hat. Die Mischung aus Klassik und Entertainment spricht alle an von Jung bis Alt und füllt jeden Saal. www.blechschaden.de

Musik | Papenburg | Schlagerabend im Emsland 24. Mai, Gelände „Alte Werft“, Landesgartenschau Bis zum 19. Oktober lockt die Landesgartenschau Besucher aus ganz Niedersachsen und darüber hinaus nach Papenburg. Das Motto „bunt und bliede“ verstehen auch „NichtNordlichter“ sehr schnell: Bunt und fröhlich, bunt und blühend geht es in Papenburg zu, wenn die Stadt im Emsland zu einem Erlebnis wird für Gartenliebhaber und die ganze Familie. Begleitet wird die Landesgartenschau von einem Veranstaltungskalender, der sich sehen lassen kann: So treten am 24. Mai auf der Sparkassen-Bühne auf dem Gelände „Alte Werft“ die Schlagerstars Nik P. & Band sowie Linda Hesse & Band auf und sorgen für einen tollen Schlagerabend im Emsland! www.landesgartenschau-papenburg.de

Sonstiges | Varel | 2. Kammermusiktage 23., 25., 27. Juli, Vareler Hafen Die ersten „Kammermusiktage am Vareler Hafen“ im letzten August sind mit viel Begeisterung aufgenommen worden. Auch in diesem Jahr präsentieren internationale Meister-Musiker ein interessantes, abwechslungsreiches Programm mit Kompositionen von der Klassik bis zur Moderne. Mit klassischen Konzerten am Übergang zum Wattenmeer möchte der „Verein zur Förderung der Kammermusik am Vareler Hafen“ eine musikalische Besonderheit schaffen, die über Varel hinaus in die Region wirkt. Ein Konzertsaal im Zelt, direkt am Weltnaturerbe Wattenmeer, ist die Kulisse der 2. Kammermusiktage am Vareler Hafen. Am Mittwoch, dem 23. Juli, wird das Ensemble „Jacques Thibaud Ensemble Berlin“ um 19.00 Uhr den Event eröffnen. Am Freitag, dem 25. Juli, unterhält „Trio Laccasax“ das musikalische Publikum und das „Anima-Quartett“ bildet den Abschluss der Kammermusiktage um 19.00 Uhr. www.varel.de


Ausstellung | Oldenburg | Wie ein Traum! 11. Mai bis 6. Juli, Horst Janssen Museum Von künstlerischer Neugierde getrieben, reist der Maler, Zeichner und Grafiker Emil Orlik von April 1900 bis Februar 1901 nach Japan. Als einer der ersten europäischen Künstler studiert er hier die so faszinierende und inspirierende Technik des japanischen Farbholzschnitts. Orlik sucht die Holzschneider und Drucker in ihren Werkstätten auf und überträgt das dort Erlernte auf seine eigenen grafischen Arbeiten. Orliks Drucke zeugen davon: Sie sind meisterhaft in ihrer technischen Ausführung, in der für die europäischen Sehgewohnheiten exotischen Farbgebung sowie der andersartigen Motivwahl. Die Ausstellung präsentiert nahezu vollständig alle in Japan entstandenen Drucke, darunter Holzschnitte, Lithografien und Radierungen. www.horst-janssen-museum.de

Emil Orlik, Die Kurtisane (Mädchen aus Niigata), 1902, Farbradierung. Foto: Maria Thrun, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Sonstiges | Oldenburg | Lesung mit Roger Willemsen Musik | Oldenburg | Oldenburger Promenade 7. bis 15. Juni, verschiedene Spielorte Das Internationale Musikfestival Oldenburger Promenade verspricht in diesem Sommer ein Fest für alle Sinne, und das beginnt fulminant im Park der Gärten in Bad Zwischenahn. Die Jazznacht am 7. Juni und eine Spanische Nacht am 8. Juni bilden den Auftakt des Festivals. Die hochherrschaftlichen Säle im Oldenburger Schloss und im Prinzenpalais, dazu der Schlossgarten mit seinem idyllischen Flair und das Konzertzelt im Schlossinnenhof bilden die Kulisse, vor der die Festivalbesucher vom 13. bis 15. Juni promenieren. Denn das einzigartige Konzept der Oldenburger Promenade bietet einen Spannungsbogen von drei unterschiedlichen Konzerten in verschiedenen prachtvollen Spielstätten, verbunden mit kulinarischen Highlights. Eben ein Fest für alle Sinne. Begonnen als reines Klassik-Festival, schlägt die Oldenburger Promenade mittlerweile gekonnt den Bogen zwischen alten Meistern und zeitgenössischen Musikern.

23. Mai 2014, Kulturetage Eine Deutschlandreise anderer Art, zugleich ein Versuch, der so noch nicht unternommen wurde: Ein Jahr lang, von der ersten Sitzungswoche bis zur letzten und an jedem einzelnen Sitzungstag, besuchte Roger Willemsen den Deutschen Bundestag und verfolgte von der Tribüne das Geschehen. Willemsen konzentrierte sich auf den Bundestag, als das Zentrum der Demokratie, den Ausgangpunkt von Entscheidungen, die das gemeinschaftliche und somit auch sein eigenes Leben prägen. Was er beobachtet, das sind die kleinen Szenen an Nebenschauplätzen, die großen Debatten und Feierstunden, Situationen der Rührung, der Freude, des Schreckens sogar und des Protests. Darunter sind Momente, die keine Öffentlichkeit gefunden haben und Situation, die jedem Klischee vom Bundestag widersprechen. Ebenso aber finden sich ernüchternde Beobachtungen aus der Stammeskultur des Parlamentariers und seinen Riten. Auf der Bühne präsentiert Willemsen seine parlamentarischen Exkursionen gemeinsam mit der Schauspielerin Annette Schiedeck und dem Hörfunk-Moderator Jens-Uwe Krause. www.kulturetage.de

Sonstiges | Oldenburg | 10 Jahre Stadtgärten bis 10. August, Innenstadt Das City-Management Oldenburg präsentiert in diesem Jahr die zehnten Stadtgärten und lädt anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Schlossgartens auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Garten- und Landschaftsbaus ein. An zehn Standorten in Oldenburg werden abwechslungsreiche Einblicke in die Gartenstile mehrerer Jahrhunderte geboten und auch ein Blick in die Zukunft gewagt.


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Bühne | Monty Python’s Spamalot Premiere 16. Mai, Oldenburgisches Staatstheater Wir befinden uns in Britannien, mitten im Jahre 932 nach Christi: Spamalot erzählt auf humorvolle und sehr freie Weise die legendäre Geschichte von König Arthur auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Unterstützt wird der liebenswert-schrullige Monarch von seinem treuen Diener »Patsy« und den Rittern der Tafelrunde, die er jedoch zunächst einmal finden muss. Auf seiner Reise durch das Königreich trifft er auf die merkwürdigsten Gestalten: den schwarzen Ritter, das Wehrkaninchen und die Ritter, die immer Ni sagen. Camelot sieht eher wie ein glitzerndes Las Vegas-Casino aus und Ritter Lancelot entpuppt sich als leidenschaftlicher Copacabana-Tänzer. Und natürlich gibt es auch eine romantische Liebesgeschichte. Das Musical beruht auf der mittlerweile zu den Klassikern zählenden Filmkomödie Die Ritter der Kokosnuss der britischen Komikertruppe Monty Python. Am Broadway hatte Monty Python‘s Spamalot 2005 Premiere und gewann drei Tony Awards. www.staatstheater.de

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Sonstiges | Oldenburg | Entenrennen 9. Juni, Stau Zum 5. Mal heißt es in Oldenburg: auf die Ente, fertig, los! Zum fünften Entenrennen lädt der Lions-Club Oldenburg am Pfingstmontag, 9. Juni, mittags an den Stau ein. Tausende kleiner, gelber Enten schwimmen dann um die Wette bis an den Schwimmsteg. Der Erlös geht in diesem Jahr an die Wasserrettung der Freiwilligen Feuerwehr, der die Summe für die Jugendarbeit einsetzen möchte. Seit Ostersonntag werden die gelben Enten von den Mitgliedern des Lions-Clubs für 5 Euro pro Stück verkauft. Mit einer Nummer gekennzeichnet, geht es ins Rennen. Die Starter der schnellsten Ente gewinnen ein Wochenende mit einem 2CV Citroen. Das Entenrennen ist 2014 zum zweiten Mal in die Oldenburger Hafenlust mit einem bunten Programm am Stau integriert.

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Meine Fahrkarte bitte! oder Der Kampf um ein Ticket Kolumne von Romy Riechert

Wie kommt man von A nach B, wenn das eigene Auto schlapp macht? Die Antwort ist ganz einfach: mit der Bahn – und viel Stress, arroganten Menschen und komplizierten Automaten. Ich halte eigentlich nichts von den ganzen Meckereien über die Bahn, wirklich. Eigentlich fahre ich sogar sehr gerne Bahn, aber es gibt Momente, in denen ich leichte Aggressionen hege: Gewünschte Route: von Osnabrück nach Papenburg. Umsteigen: einmal. Schwierigkeitsgrad: leicht – eigentlich! Ich komme eine dreiviertel Stunde vor Abfahrt zum Bahnhof. Mein erstes Ziel: Ticket kaufen. Kosten: Niedersachsen-Ticket für 22 Euro. Ich stelle mich an der Schlange vom Ticketschalter an, wobei Schlange etwas übertrieben ist, denn es ist nur ein junger Herr vor mir. Er telefoniert nebenbei und hat einen wirklich lustigen Akzent. „Kommen sie rüber“, ruft ein Mann, der gerade einen zweiten Schalter geöffnet hat. Fragend schaue ich ihn an: „Aber der Herr vor mir ist dran.“ „Der will wohl nicht“, grummelt der etwas ältere Herr mit silbrigem Haar. „Vielleicht hat er es nur nicht gehö...“ „Wollen sie jetzt oder nicht? Dann sind sie schneller fertig.“ Unfreundlich, aber „schneller fertig“ ist ein gutes Argument und ich habe noch Zeit, in Ruhe mein Buch weiterzulesen – denke ich. Wie naiv ich doch war. „Ich hätte gern ein Niedersachsenticket.“ Er fragt mich für wie viel Personen und ich sage ihm, dass es nur für eine Person sei. Er tippt irgendwas in seinen PC. Eine gefühlte halbe Stunde später guckt er mich an: „Am Automaten ist es zwei Euro billiger!“ Super, dafür hat er so lange gebraucht?

ten: noch immer Null. Wenn es einfach wär, wäre es ja langweilig. Irgendwann finde ich dann einen Button, wo draufsteht „Sonderkarten“, da ist das Ticket endlich zu finden. Glückselig bezahle ich, verabschiede mich von meinem netten Leidensgenossen und laufe zum Bahnsteig. So, jetzt habe ich ja noch etwas Zeit ... Dann schaue ich vorsichtshalber noch mal auf mein Ticket, ob es auch wirklich das Richtige ist:

Gültigkeit: ab 9:00 Uhr. Abfahrtszeit meines Zuges: 8:47 Uhr. Das ist doch jetzt echt ein Witz! Ich gehe wieder zum Schalter und frage den Herren, ob ich nicht trotzdem fahren kann, weil das ja immerhin nur 13 Minuten sind. „Nein, dann müssen sie sich noch ein Ticket bis Ibbenbüren ziehen, da kommen sie nämlich um 9:02 Uhr an“, säuselte er in einer Arroganz zurück, die ich selten gehört habe. Dann muss ich wohl wieder zum gefürchteten Fahrkartenautomaten. Abfahrt: Osnabrück, Ankunft: Ibbenbüren. Juhu! Er spuckt mir direkt drei Möglichkeiten aus. Ich klicke die richtige Verbindung an, da ploppt ein Fenster auf: „Fahrkarten nur ab Abfahrtsbahnhof. Bitte suchen sie eine andere Verbindung.“ Ach ja, so langsam hege ich echte Hass-Gefühle gegen das elektronische Monster. Ich gehe wieder zu meinem „Freund“ am Schalter. „Ich muss Sie nochmal stören, aber ich bekomme irgendwie kein Ticket nach Ibbenbüren. Können sie mir nicht einfach eine Karte geben?“ „Nein, sie Ich gehe also zum Automaten. Abfahrt: Osnabrück, Ankunft: Papen- müssen den Button „Verbund“ anklicken, sonst geht das ja nicht. Der burg. Hin und zurück 51 Euro. Was? Ich finde einfach keinen Button, der ist grün unterlegt.“ Oh klar! Wie dumm von mir, dass ich angenommen dem Automaten klar macht, dass ich ein Niedersachsenticket möchte habe, einfach die Strecke anzugeben. Am Automaten sehe ich ganz klein und nichts anderes! Ich gehe nochmal zurück zum Start und gebe dann in der rechten Ecke ein grün unterlegtes Zeichen. Ich klicke drauf und alles noch mal ein ... wieder nichts. Ich persönlich glaube ja, dass die siehe da: Ich bekomme ein Ticket. Ich spurte zum Zug, denn mittAutomaten extra so programmiert sind, einfach nur, um die lerweile ist es ganz schön knapp geworden – und er ist Kunden zu ärgern. Vielleicht wird das alles mit versteckausnahmsweise pünktlich! Ich bekomme ihn gerade ter Kamera aufgenommen, damit die Bahnmitarbeiter noch. Meine Bilanz: Komme zeitig und lerne den Vielleicht wird das in der Pause was zu lachen haben. Möglich ist alles! Automaten deines Vertrauens besser kennen! alles mit versteckter Neben mir steht der junge Mann von eben, ebenDiese Erfahrung habe ich übrigens vor einiger , Kamera aufgenommen falls fluchend vor einem Fahrkarten-Automaten. Zeit gemacht – möglich, dass die Mitarbeiter mitarbeihn Ba e di it m da „Möchtest du auch ein Niedersachsenticket?“ „Ja“, genug gelacht haben und die Automaten kunzu sagt er und läuft rot an: „Aber ich versteh das hier ter in der Pause was denfreundlicher programmiert sind; ich möchte nicht.“ „Ach, ich auch nicht.“ Anzahl der Fahrkarder Deutschen Bahn ja nicht Unrecht tun :-) lachen haben.


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Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe der Schlossallee:

Schlossallee testet: Messer

Garten: Wassergarten Schlossallee - das regionale Lifestyle Magazin für Oldenburg und das Oldenburger Land erscheint in Lizenz des Verlags Rottwinkel-Kröber GmbH 7. Jahrgang, www.schlossallee.com ISSN 2192-3094 Herausgeber Verlag MMN-Medien GmbH Meinardusstraße 32 | 26122 Oldenburg Geschäftsführer: Barbara Rottwinkel-Kröber (ViSdP), Andrea Maria Waden

Große Jungs: Offroad-Experience

Wohnen: die perfekte Küche Redaktion: S venja Dierker (Objektleitung) Jana Schulte

Druck Druckerei Silber, Niestetal

Weitere Mitarbeiter der Redaktion: Anke Brockmeyer, Hendrik Steinkuhl, Melanie Heider

Urheber- und Verlagsrecht Die in der Schlossallee enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Annahme des Manuskripts gehen das Recht zur Veröffentlichung sowie die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdrucken, Fotokopien und Mikrokopien an den Verlag über. Jede Verwertung außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Der Verlag geht ferner davon aus, dass Manuskripte und Abbildungen, die ihr zur Verfügung gestellt werden, frei von Rechten Dritter sind. Er übernimmt keine Verantwortung für Beiträge von Firmen, die in dieser Zeitschrift veröffentlicht werden. Sämtliche Termin- und Ortsangaben beruhen auf Angaben der Veranstalter und sind ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird nicht gehaftet.

Anzeigen Dennis Klippel, d.klippel@schlossallee.com Carlfritz Meyran, c.meyran@schlossallee.com Stefanie Wollbrink, s.wollbrink@schlossallee.com Caroline Wilkens, c.wilkens@schlossallee.com Layout: Stephanie Wilker, Miriam Derda

Impressum

Im Auftrag Verlag Rottwinkel-Kröber GmbH Brückenort 15 | 49565 Bramsche Tel. 05461 / 94 02 10 | Fax 05461 / 94 02 20

Abonnement Das Magazin „Schlossallee Oldenburg und das Oldenburger Land“ erscheint sechsmal jährlich. Der Preis für ein Jahresabonnement beträt 24 € inkl. MwSt. und Versandkosten


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Papenburg, 26. Juli 2013

Vielvers prechende Kon

takte

Landesgartens chau Pape nburg sieht Erfolg auf dem RDA Zurückgekehrt aus Köln von der bedeutendsten Mess e der Gruppen pen-- und Bustouris tik tik, , dem RDA Workshop in Köln, zeigt sich Janina Karasch, die Marketingleiterin und stellv ertretende Gesc häfts führerin der Landesga rtens chaugesellschaft Papen n-burg sehr zufrieden: „Die Resonanz der Busu nter-nter nehmen auf unsere A ngebote war durchweg positiv und sehr vielv erspreche nd mit Blick auf künf tige Be Be-sucherzahlen der Gart enschau hau.. I ch bin überzeug t, dass wir im kommende n Jahr gute Ergebniss e bei den Busreisenden als Besu cher der Landesgartens chau haben werden!“ Dies auch deswegen, so Karasch, weil die Anfra gen sich sehr konkret gestaltet hätte n und mit Ticketabnahmen verbunden gewesen seien. Mit im Gepäck hatten die KölnReisenden den gemeinsamen Gruppenka talog der Landesgartensch au Papenburg 2014 und der Papenburg Tourismus GmbH (PTG) für Reiseveranstalter, Vereine und Clubs. Mit der PTG sowie dem Gartenschaunach barn Hotel Alte Werft und Emsflower teilte sich die Crew der Gartenschau einen Stand . „Wir wurden oft darau f angesprochen, wie gut es sei, dass Papenburg neben der Meyer Werft ein weite res Standbein im Tourismus aufbauen würd e“, so Karasch. Auch die Kombinationsmöglichkeiten von Landesgartenschauan geboten mit dem Angebot des Hotel s direkt am Stand seien auf reges Interesse gestoßen. „Wir bieten den Gruppen attrak tive Preise und Provisionsmodelle an. Das hat offenkund ig gezogen“, so Karasch zufrieden. Unser Vorschaubild zeigt Landesgartenschaumas kottchen Piet vor Fotos der Alten Werft auf dem Kölner Buswo rkshop RDA Pressekontaktt:: Imma Schmidt Pressesprecherin Landes gartenschau Papenburg 2014 gGmbH Fon 04961-66443-14 Mobil 0171 0171--5221289 Email: imma.schmidt@lgspapenburg.de oder presse @lgs-papenburg.de

Für den Nordwesten. Mit Begeisterung. Seite 1

Wir setzen uns ein für Sport, Kultur und Bildung

Der Nordwesten hat eine Menge zu bieten – nicht nur eine tolle Landschaft, sondern auch die ganze Vielfalt an Sport, Kultur und Bildung. Und weil das für die Menschen hier ein wichtiges Stück Lebensqualität bedeutet, machen wir uns dafür auch besonders stark. Mit aller Begeisterung.

Energie. Kommunikation. Mensch. | www.ewe.de

Schlossallee Oldenburg 03-2014