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Schlossallee

1 | 2013

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Schlossallee Sonderausgabe 2013 | 3,50 Euro |

Das Regionale Lifestyle Magazin

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„Gesund durchs Jahr“ 2014 für Münster und das Münsterland, Osnabrück und das Osnabrücker Land sowie Emsland


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Eye Cream Eine Empfehlung von Ingrid Klimke

Liebe Leserinnen und Leser, Gesundheit ist in Deutschland Thema Nummer 1! Das ergab der „Werte-Index 2014“, der kürzlich veröffentlicht wurde. Das Überraschende: In den Jahren zuvor stand das Thema Gesundheit noch auf Platz drei und hat also in kurzer Zeit rapide an Bedeutung gewonnen. Unsere Sonderausgabe „Gesund durchs Jahr“ ist also mehr als zeitgemäß. In diesem Magazin informieren wir Sie von A wie Allergie bis Z wie Zahnheilkunde, stellen Ihnen Spezialisten aus der Region und ihre Methoden vor und lassen auch die Themen „Vorsorge“ und „Schönheit“ nicht außer Acht. Zusätzlich präsentieren sich Ihnen einige der Ärzte ausführlich auf www.schlossallee.com. Hier finden Sie unter „Spezialisten der Region“ neben der Vita auch Hinweise auf Publikationen oder besondere Behandlungsschwerpunkte. Folgen Sie einfach dem QR-Code! Wie bedeutend die Themen Gesundheit und medizinische Versorgung für unsere Gesellschaft und deren Zusammensetzung sind, zeigt folgendes Beispiel: Vor wenigen Wochen ist die vermutlich älteste Deutsche, Gertrud Henze aus Göttingen, 112 Jahre alt geworden. Damit gehört sie zu den rund 400 Menschen der insgesamt gut sieben Milliarden Erdenbürger, die älter sind als 110 Jahre. Diese Zahl könnte sich rasant ändern: Altersforscher und Direktor des Max-Planck-Institutes James Vaupel prophezeit gegenüber dem Magazin FOCUS, dass jede zweite Kind, das heute geboren wird, seinen 103. Geburtstag erlebt. Der Grund: Mit jedem Jahr, das sie leben, profitieren die Kinder von bessern Lebensbedingungen – und natürlich einer immer besser werdenden medizinischen Versorgung. Bei aller Freude über diese Entwicklung sollte man nicht vergessen, dass es Länder gibt, in denen Zahnoperationen auf offener Straße stattfinden und schon eine einfache Penicillin-Spritze nichts Alltägliches ist. Zahlreiche Initiativen wie die „World Health Organisation“ oder „Ärzte ohne Grenzen“ machen sich stark für eine bessere weltweite Gesundheitsversorgung. Respekt alleine reicht da nicht aus – nicht nur in Krisenzeiten sind sie auf Spenden angewiesen. Ich hoffe, Sie sind gesund und munter ins neue Jahr gestartet und wünsche Ihnen im Namen des gesamten Schlossallee-Teams ein gutes 2014!

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Ingrid Klimke: Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Vielseitigkeitsreiten

„Reiten ist meine Leidenschaft – das tägliche Training selbstverständlich. Klar, dass meine Haut dabei Sonne, Wind und auch Staub ausgesetzt ist. Juckende Augen und trockene Lider sind oftmals die Folge. Das ist eine echte Belastung, vor allem für meine empfindliche Augenpartie. DERMASENCE Eye Cream ist da die perfekte Pflege für mich. Sie versorgt die Haut um die Augen mit allem was sie braucht: Sie revitalisiert und beruhigt, fördert die Elastizität der empfindlichen Augenpartie – ohne zu reizen und wirkt dabei auch noch effektiv gegen erste Fältchen. Absolut olympiareif!“

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Inhalt Sonderausgabe 2014 | Seite 4

Inhalt Gesund durchs Jahr 2014

A wie … Allergien Wenn Alltägliches krank macht ….........................

8

Vorsorge

Die Seele ohne Farbe........................................... 28

Früh erkannt, Gefahr gebannt.............................. 58 Wenn der Körper SOS funkt ................................ 60

Die Luft zum Leben.............................................. 10

O wie … Orthopädie

… Auge

Bewegung ohne Einschränkungen....................... 32

D wie … Diabetes Keine „süße“ Volkskrankheit ............................... 18

H wie … Hören Wie bitte?............................................................ 22

K wie … Krebs

GE S U N D DURC HS JAHR

N wie … Nerv & Psyche

… Atmung

Den Augenblick gesund genießen........................ 14

SPECIA L G

Schönheitsoperationen (Un)sichtbare Veränderungen............................... 64

S wie … Schlaf Tiefenentspannt durch die Nacht......................... 40

Ästhetische Zahnheilkunde Bitte lächeln!....................................................... 70

T wie … TCM & Co. Natürlich heilen .................................................. 46

Ratgeber Kleine Blessuren richtig versorgen....................... 74

Z wie … Zahngesundheit Gesunde Zähne von A bis Z.................................. 48

Impressum...........................................................74

Eine Krankheit der Gene ..................................... 25

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Seite 5

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Operative Behebung von Fehlsichtigkeit ................ 16

Mit Incognito™ zum schönsten Lächeln ............... 53

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Laser und Photodynamische Implantation ............. 54

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H+H – Das Dentalstudio

Die Angst vor der Angst ....................................... 31

Implantate für mehr Lebensqualität ...................... 56

Sebastian Friedering, Bodystreet

Karin Jöhring, IKK classic

EMS-Training ...................................................... 36

Dr. med. dent. Julia Läkamp, Praxis für ästhetische Zahnheilkunde

Gesundheitsbonus für aktive Betriebe ................... 61

Immer für Sie da!

Guido Röwekamp, Gothaer Versicherung Betriebliche Krankenversicherung im Aufwind ....... 62

Zahnheilkunde als Schlüssel zur Behandlung des ganzen Menschen ............................................... 37

Klinikum Osnabrück GmbH

Iris Werner, X-Force Sports Club

Dr. med. Wolf D. Lüerßen, Aasee-Park-Clinic

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie .................. 67

Negativ Kraftraining mit positivem Effekt ............... 38

Intimchirurgie, Hyperhidrose, Lipoedem ................ 68

Marcus Maßmann, Team Mohr

Dr. Stephania Mohrbutter, Dents & More

MJS Schulter-Therapie-System ............................ 39

Lächeln wie ein Star durch Invisalign .................... 71

Dr. med. Christoph Schenk

Dr. Helge Knüppel, Praxis für Zahnheilkunde

Wenn der Schlaf zum Albtraum wird ..................... 44

Das Team von Optik Viehoff.

Moderne Ästhetik im und um den Mund ............... 72

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s p p i T s a m O Mit r h a J s h c r u d gesund Hühnersuppe, Wadenwickel, Quarkpackungen oder auch mysteriöse Teemischungen – alte Hausmittel haben sich bei vielen Beschwerden bewährt. Von Generation zu Generation vererbte Erfahrungen gibt es viele, doch basieren diese eben nicht auf wissenschaftlichen Studien. Aber wenn es doch auch schon bei Oma geholfen hat, muss es funktionieren, oder? Denn Omas haben für jedes Problem einen Rat. Wir möchten Ihnen in dieser Ausgabe neben dem Expertenwissen auch Omas Tipps präsentieren. Zu jedem Thema wurde uns ein „Geheimrezept“ verraten – ausprobieren lohnt sich!

Stimme bei einer Erkältung

Wer seine verloren hat, sollte 3 bis 4 Esslöffel Olivenöl mit einem rohen Ei verquirlen und trinken. Um es einigermaßen erträglich zu machen, sollte etwas Zucker untergemischt werden.

Bei leichten

Spannungskopfschmerzen kann

man sich die Tablette sparen: Einfach etwas Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen träufeln und einmassieren. Die Kälte, die das Öl hinterlässt, verbessert den Blutfluss und senkt die Schmerzen.

Etwas ungewöhnlich und sicher nichts für Kinder: heißes Bier mit Honig. Diese Mischung soll bei

Erkältung direkt vor dem Schlafengehen getrunken werden. Der Honig beruhigt die Atemwege und das Bier macht müde. Die Hitze hilft, dass die Erkältung ausgeschwitzt wird.

Quarkwickel helfen bei quälenden

Halsschmerzen.

Ein-

Ohrenschmerzen kann man mit Zwiebelkompressen bekämpfen. Der in der Zwiebel enthaltene

fach Quark messerrückendick auf ein Tuch streichen, um den Hals legen und mit einem Wollschal

Mix aus ätherischen Ölen, schwefelhaltigen Aminosäuren

umwickeln. Mehrere Stunden wirken lassen.

die Zwiebel klein hacken, in ein Tuch wickeln und auf das

und Flavonoiden hilft zuverlässig. Für eine Zwiebelkompresse schmerzende Ohr legen.


Kaffee macht nicht nur wach: Erkalteter Kaffeesatz eignet sich hervorragend als

Anti-Pickel-Peeling. Einfach auf die betroffenen Stellen reiben und für etwa 20 Minuten einwirken lassen. Anschließend mit warmen Wasser abspülen und eine deutliche Besserung tritt ein.

Gegen

Schuppen

hilft Ingwer-Haaröl.

Eine viertel Tasse Sesamöl in eine Schüssel geben. Einen Teelöffel frisch geriebene Ingwerwurzel in etwas Leinen geben und durch pressen den Ingwersaft in das Öl geben. Das ganze gut verrühren und auf die Kopfhaut massieren. Nach zehn Minuten das Haar waschen und wie gewohnt frisieren.

Sodbrennen?

Body-Peeling mit Olivenöl hilft bei spröder, trockener und

verhornter Haut. Man nehme eine halbe

Tasse Olivenöl und rühre so viel Meersalz hinein,

Einfach einen Löffel Senf

Schmeckt nicht, hilft aber!

essen.

dass das Ganze eine geschmeidige Textur erhält und nicht mehr tropft. Dann verteilt man das Peeling über den Körper und rubbelt damit abgestorbene Hautschuppen und Verhornungen einfach weg. Danach wie gewohnt duschen und die Haut mit Feuchtigkeitslotion eincremen.

Der Farbstoff Lycopin aus Tomaten schützt die Hautzellen vor gefährlichen UV-Strahlen. Bei

Sonnenbrand einfach Tomatenscheiben

auf die Haut legen. Das lindert die Schmerzen und verhindert das Schälen der Haut.

Ein gutes Hausmittel gegen

Nagelpilz ist

Husten

kann man mit einem Mix aus

Apfelessig. Man mischt Apfelessig im Verhältnis 1:1

dem Saft einer Zwiebel, Honig und Zucker entgegen

mit Wasser. Diese Mischung wird dann mit Hilfe von

wirken. Wer mag, kann noch etwas Thymian hinzu-

etwas Watte oder einem Pinsel auf die von Nagelpilz

geben. Täglich mehrmals einnehmen.

betroffenen Stellen aufgetragen und vorsichtig eingerieben.


Allergien | Seite 8

Foto: shutterstock/akz-o

Allergien:

Wenn Alltägliches krank macht Niesen, Kratzen, rote Augen: Wer unter einer Allergie leidet, kennt diese Symptome nur allzu gut! Ob Haustaubmilben, Heuschnupfen, Tierhaare, Kosmetika oder Lebensmittel: Allergene lauern überall und gelangen über die Haut oder die Atmung in den Körper. Was vielen Menschen überhaupt nichts ausmacht, treibt anderen die Tränen in die Augen: Von einer Allergie spricht man, wenn das eigene Immunsystem auf einen Stoff heftiger als notwendig reagiert.

Über 20.000 Auslöser Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeit des Körpers auf körperfremde oder körpereigene Substanzen. Über 20.000 unterschiedliche Auslöser von Allergien sind heute bekannt. Fast jeder dritte Deutsche leidet mittlerweile unter einer Allergie – damit ist es die häufigste chronische Krankheit in der Bundesrepublik! Allergische Reaktionen sind grundsätzlich in ihrer Ausprägung und Intensität sehr unterschiedlich, die Beschwerden reichen von laufen der oder verstopfter Nase und tränenden Augen über Juckreiz, Hautausschlag, Ekzemen bis hin zu Magen-Darm- sowie Atembeschwerden. Die Extrem-Variante ist der allergische Schock (Anaphylaxie), bei dem es bis zum Kreislaufzusammenbruch und Herzstillstand kommen kann.

Essen mit Nebenwirkungen 17 Prozent der Deutschen leiden unter mindestens einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie. Das zeigte im Mai 2013 eine repräsentative Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse (TK). Unter den Betroffenen müssen die meisten auf Nüsse (28 Prozent), bestimmte Früchte (29 Prozent) und Lactose (25 Prozent) verzichten. Viele hat es zudem gleich mehrfach erwischt: Auf zwei Allergiker kommen durchschnittlich drei Unverträglichkeiten. Eine positive Folge der Diagnose ist, dass Allergiker deutlich mehr auf ihre Ernährung achten.

Allergie-Therapie Am sichersten verhindert man eine allergische Reaktion, wenn man ihren Auslöser meidet. Doch es ist nicht immer so einfach: Pollenallergiker

können sich schließlich nicht das ganze Frühjahr über in der Wohnung verbarrikadieren, nur um ihrem Allergen nicht zu begegnen. In diesem Fall können Medikamente helfen, die Beschwerden zu lindern. Unterschieden wird je nach Wirkstoff zwischen topischen und systemischen Medikamenten. Topische Medikamente umfassen Augentropfen, Nasenspray und Asthmasprays, die nur an der Stelle des Körpers wirken, an der sie eingesetzt werden. Systemische Medikamente wie Tabletten und Spritzen verbreiten ihre Wirkung im gesamten Organismus. Am weit verbreitetsten sind die Antihistaminika, die es in der Regel rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen gibt. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Ceterizin und Loratadin. Verschreibungspflichtig hingegen ist das Kortison, das meist in lokaler Form angewendet wird, also dort, wo die Beschwerden auftreten.

Die Hyposensibilisierung Abseits von Medikamenten ist die wohl verbreitetste Form der Allergietherapie die Hyposensibilisierung (Desensibilisierung), bei der dem Allergiker das für ihn relevante Allergen in steigender Dosis zugeführt wird, um den Körper nach und nach dagegen zu desensibilisieren. Häufig zur Anwendung kommt diese Methode bei Insekten-, Pollen-, Hausstaubmilben- und in Ausnahmefällen Tierhaarallergien. Die Hyposensibilisierung dient neben der Linderung der Symptome vor allem der Asthma-Vorbeugung: In bis zu 40 Prozent der nicht sorgfältig behandelten Heuschnupfenfälle kann ein „Etagenwechsel“ zum allergischen Asthma bronchiale erfolgen. Auch klassische Naturheilverfahren kommen bei Allergien, Asthma und Neurodermitis immer häufiger zur Anwendung. Häufig sind dieses


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Naturheilverfahren, etwa die Akupunktur der Traditionellen Chinesische Medizin, eine sinnvolle Ergänzung der Schulmedizin und können helfen, die Beschwerden langfristig deutlich zu mindern und der Entstehung von Folgekrankheiten vorzubeugen.

Hilfe durch Naturheilverfahren Nicht nur die Schulmedizin hat sich der Allergiebehandlung angenom-

men, auch klassische Naturheilverfahren kommen bei Allergien, Asthma und Neurodermitis immer häufiger zur Anwendung. Häufig sind dieses Naturheilverfahren, etwa die Akupunktur der Traditionellen Chinesische Medizin, eine sinnvolle Ergänzung der Schulmedizin und können helfen, die Beschwerden langfristig deutlich zu mindern und der Entstehung von Folgekrankheiten wie Asthma vorzubeugen. Weitere Informationen unter www.daab.de

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Gesunde Lebensmittel – für uns Menschen und unsere Umwelt Dass Ernährung ein wichtiger Teil eines gesunden Lebens ist, ist heutzutage kein Geheimnis. Doch wann sind Lebensmittel gesund? Der Gesetzgeber setzt die Grenze bei Lebensmitteln, die dem Menschen nicht akut schaden und überlässt dem mündigen Bürger die Wahl. Wer konsequent ist, der denkt bei seiner Wahl auch an die dazugehörige Umwelt: Wie sieht die Tierhaltung aus? Im wünschenswerten Fall haben die Tiere ausreichend Platz, bekommen frische Luft und erleben unterschiedliche Wetterlagen mit. Solche Bedingungen und ökologisches Futter vom eigenen Hof machen die Tiere robust und vital – auch ohne Antibiotika. Wie werden Getreide, Gemüse und Obst angebaut? Im wünschenswerten Fall wird auf Gifte wie Pestizide verzichtet. Fruchtfolgen und natürlicher Dünger sorgen für gesunde Böden, die sich erholen können und dadurch länger erhalten bleiben. Und wo kommen die Lebensmittel her? Im wünschenswerten Fall kommen sie aus der Region oder wenn dies nicht möglich ist, aus bekannten Projekten – bei fairer Entlohnung aller Beteiligten. Dann sind Lebensmittel nicht nur gesund für den einzelnen Menschen, sondern auch für das gesamte System Umwelt. Wir versuchen diesen wünschenswerten Weg zu gehen. Gehen Sie ihn mit? Sie finden uns sechs Mal in Münster und drei Mal in Osnabrück.” Unsere Marktadressen und weitere Informationen unter: www.superbiomarkt.com

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Atmung | Seite 10

Luft zum Leben – wenn der Atem weg bleibt

Wenn sie gut funktionieren, beachtet sie keiner, dabei verrichten unsere Atemwege permanent Schwerstarbeit: Sie befördern und reinigen tagtäglich ungefähr 10.000 Liter Luft und sorgen dafür, dass wir genügend Sauerstoff aufnehmen. Aufmerksamkeit bekommen sie häufig erst, wenn einem buchstäblich die Luft wegbleibt. Ob Asthma, Allergie oder Raucherlunge: Erkrankungen der Atemwege haben sich zur Volkskrankheit entwickelt und gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Sind sie chronisch, beeinträchtigen sie Alltag und Lebensqualität der Betroffenen je nach Schwere der Krankheit ein Leben lang.

Die Atmung Das Atemzentrum im verlängerten Rückenmark sowie Sensoren im Körper und Gehirn sorgen dafür, dass die Atmung unbewusst läuft und immer dem Momentan-Bedarf angepasst wird. Sie folgt einem ausgeklügelten Prinzip: Die Lunge dehnt sich beim Einatmen der Luft aus und gleichzeitig wird der Brustkorb durch Muskelkontraktion erweitert, bei Ruheatmung in der Regel durch das Zwerchfell (Atemmuskel), das im Thorax Platz schafft, so dass sich die Lunge nach unten ausdehnen kann (Bauchatmung). Wenn sich dann die Muskulatur wieder entspannt,

wird die Luft wieder hinausgedrückt. Das Lungenvolumen liegt bei 5 bis 7 Litern, je nach Geschlecht und Körperbau. Mit jedem Atemzug atmet ein Erwachsener 0,5 bis 0,7 Liter normale Luft ein. Neugeborene nehmen 40 Atemzüge pro Minute, bei Erwachsenen sind es 16 bis 20. Doch dieser Prozess läuft nicht nur mechanisch nebenbei: Wir können die Atmung auch steuern, denn etwa beim Singen oder Sprechen werden teilweise ganz spezifische Atemübungen und -rhythmen benötigt. Außerdem kann die Psyche in bestimmten Situationen die Atmung, wie den Herzschlag, beeinflussen.


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Leistungsstark und hochsensibel Die Lunge sorgt für den lebenswichtigen Gasaustausch zwischen Körper und Umwelt. Über ihr sehr feines Bronchialsystem wird Luft in den Alveolarraum geleitet, wo Sauerstoff ins Blut aufgenommen und das Abfallprodukt Kohlendioxid entsorgt wird. Die Atmung wird dabei immer präzise an die aktuellen Anforderungen angepasst. Unsere Lunge ist gleichzeitig hochempfindlich und sehr leistungsstark. Ihr Aufbau erinnert an einen umgedrehten Baum. Seinen Stamm bildet die LuftBei Husten und Bronröhre (Trachea), die sich chitis hilft Thymiankraut. Einfach mit symmetrisch in die zwei Wasser übergießen und einige Minuten ziehen Hauptbronchien aufteilt, lassen. Eine Kanne über den Tag verteilt trinken wirkt welche ihrerseits in die wahre Wunder. Auch Brustkompressen mit Thymiantee beiden Lungenflügel sind Helfer in der Not. Wer keinen Thymian mag, kann auch münden. Die Haupteinen Apfel-Zwiebel-Tee trinken. Dafür drei große Zwiebeln bronchien wiederum und drei saftige Äpfel in vier Liter Wasser 20 Minuten gabeln sich weiter auf kochen. Danach 10 Minuten ziehen lassen. Zum zu Bronchien und BronSüßen kann Honig hinzugefügt werden, er legt chiolen. Dieses verästelte sich wohltuend an die Schleimhäute. Röhrensystem dient als Leitsystem für die Luft. Es endet in den etwa 300 Millionen Lungenbläschen (Alveolen), die für unsere Sauerstoffzufuhr sorgen. Zusammen mit der Atemluft kommen nicht nur flüchtige Gase in unsere Lunge, sondern auch feste Stoffe wie Pollen oder Staub, die zum Teil auf der Oberfläche abgeschieden werden, so dass nicht alle durch das Ausatmen wieder ihren Weg nach draußen finden. Damit sie die Lunge nicht verschmutzen, sind die Innenwände der Bronchien und Bronchiolen mit einer besonderen, schleimproduzierenden Haut ausgekleidet. Diese fängt die Fremdkörper ab und transportiert sie durch den speziell dafür produzierten Schleim, den Mukus, stetig aus der Lunge heraus. Der Schleim passiert die Luftröhre, wird im Rachen verschluckt und in die Magenröhre geleitet und anschließend im Magen verdaut. Durch Husten sind wir in der Lage, den Abtransport des Schleimes zu beschleunigen.

Mögliche Gründe für Erkrankungen Zu den häufigsten Symptomen für Atemwegserkrankungen – also Erkrankungen von Nase, Bronchien und Lunge – zählen Husten, Enge in der Brust und Atemnot. Bei chronischen Erkrankungen verstärken


Atmung | Seite 12

sich die Beschwerden nach und nach. Infektionen, Umwelteinflüsse wie Luftschadstoffe, das Raumklima und der Lebensstil – Stichwort Rauchen – können zur Entstehung von Atemwegserkrankungen beitragen. Fünf bis zehn Prozent aller Erkrankungen von Lunge und Atemwegen lassen sich aber auch auf Einflüsse am Arbeitsplatz zurückführen: Werden beispielsweise gesundheitsschädliche Partikel wie Feinstaub eingeatmet, kann es zu Reizungen, Entzündungen, allergischen oder sogar toxischen Reaktionen kommen. Genetische Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen. Zu den besonders verbreiteten chronischen Krankheiten zählt Asthma. Laut Weltgesundheitsorganisation sind weltweit schätzungsweise 235 Millionen Menschen betroffen. In Deutschland leiden etwa zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen daran.

COPD – die Raucherlunge Auch COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease – „Raucherlunge“ genannt) nimmt weiter zu. Weltweit sind etwa 64 Millionen Menschen daran erkrankt, allein vier Millionen davon in Deutschland. Die Mehrheit der Betroffenen sind Raucher oder Ex-Raucher. Die Krankheit entsteht meist aus einer chronischen Bronchitis durch entzündete und dauerhaft verengte Atemwege. Die Folge: ständig zunehmende Atemnot. Wird sie nicht oder nur unzureichend behandelt, kann sich ein Lungenemphysem entwickeln – das Gewebe des Organs wird unwiederbringlich zerstört. Bereits heute ist COPD die vierthäufigste Todesursache weltweit – Tendenz steigend. COPD lässt sich derzeit nur sehr begrenzt therapieren. Auch die Behandlung von Asthma ist nicht vollständig erschlossen. Ins-

Expertentipp

besondere die frühzeitige Diagnose spielt bei den chronischen Erkrankungen eine wichtige Rolle, um einer Verschlimmerung der Beschwerden vorzubeugen. Durch eine regelmäßige Messung der Lungenfunktion lassen sich Atemwegserkrankungen frühzeitig feststellen, so dass entsprechende Therapiemaßnahmen eingeleitet werden können.

Die nötige Hilfe Patienten, die mit Atemwegserkrankung zu kämpfen haben, können viele Angebote der Krankenkassen oder Ärzte in Anspruch nehmen, um besser mit der Krankheit zu leben. Man kann und sollte jedoch auch selber seine Lunge unterstützen. So kann etwa sportliches Training das Wohlbefinden von Asthma- und COPD-Betroffenen verbessern, da es das Herz-Kreislauf-System stabilisiert und für eine bessere Durchblutung der Muskulatur sorgt. Durch die gesteigerte Leistungsfähigkeit werden Symptome wie Atemnot gelindert. Auch Vereine wie die Deutsche Sauerstoffliga LOT leisten wichtige Hilfestellung und bieten chronisch Erkrankten Unterstützung. LOT steht für „long term oxygen therapy“, einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie für schwerkranke Patienten, die rund um die Uhr mit Sauerstoff versorgt werden müssen: Eine einschneidende Maßnahme, die häufig das gesamte Leben der Betroffenen und ihres sozialen Umfelds auf den Kopf stellt. Als Selbsthilfegruppe vernetzt die Deutsche Sauerstoffliga LOT Betroffene untereinander zum Erfahrungsaustausch und berät bei allen Fragen, die mit der Krankheit zusammenhängen. Eine gewichtige Aufgabe: Denn für die Betroffenen geht es um die Luft zum Leben. Quelle: www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de, www.ots.at

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Kurz-Kur in der Salounge „In der Salounge kann man die Selbstheilungskräfte seines Körpers aktivieren. Neben einer Mischung aus Wellness und Gesundheit bietet der Salzinhalationsraum Linderung bei Problemen mit den Atemwegen und der Haut. Salzkristalle bewirken eine Sekretlösung und haben zusätzlich eine entzündungshemmende Wirkung. Dank einer neuen Technologie ist die Wirkung der salzhaltigen Luft in der Salounge deutlich stärker als in einer Salzgrotte. Ein vollständig kontrollierbares und arzneimittelfreies Mikroklima aus staubfeinem Trockensalz wird über eine spezielle Lüftungstechnik in den Raum eingeblasen. Außerdem ist eine exakte Dosierung der mikrofeinen Salzteilchen möglich. Mit Hilfe von Sensoren werden Salzgehalt, Luftfeuchtigkeit und Temperatur genau gesteuert. Auf einen einzigen Kubikmeter Luft kommen so bis zu 12 mg Salz. Die Salounge im Schinkelbad kann nicht Wolfgang Hermle nur Allergikern und Asthmatikern Hilfe bieten. Zurzeit wird auch der Therapieeinsatz bei Mukoviszidose durch Dr. Joachim Rietmüller untersucht. Die Salounge bietet eine optimale Entspannung – fast wie bei einem Kurzurlaub am Meer.” Wolfgang Hermle, Leiter Bäder bei den Stadtwerken Osnabrück, Schinkelbad, Im Wegrott 37, www.schinkelbad.de


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Das Diakonie-Wohnstift am Westerberg Premium-Residenz im Herzen Osnabrücks In bester Wohnlage in der Nähe der Altstadt von Osnabrück bietet das Diakonie-Wohnstift am Westerberg alles, was zu einem komfortablen Leben gehört: hochwertige Ausstattung in eleganten Appartements, erstklassigen Rundum-Service, kultivierte Freizeitangebote – und die Gewissheit, sich jederzeit auf die Unterstützung der qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen zu können. Für diese Leistung wurde das Wohnstift aktuell als eine der besten 35 Premium-Residenzen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Spanien ausgezeichnet.

Fotos: Bettina Meckel

Leben individuell gestalten

Einmalig: das PflegeHOTEL

„Unsere Bewohner können ihr Leben bei uns genau so unabhängig und individuell gestalten wie in den bisherigen vier Wänden – nur mit mehr Komfort und zusätzlicher Sicherheit“, beschreibt Theresia Thomas, Einrichtungsleitung im Diakonie-Wohnstift am Westerberg, das exklusive Angebot. „Selbstbestimmt das Leben gestalten“ lautet dementsprechend die Philosophie des Wohnstiftes. Im Angebot SeniorenWohnen Plus können sich die Bewohner aus einem umfassenden Service- und Betreuungsangebot ihr persönliches Komfortprogramm zusammenstellen. Ein abgestuftes Modell erlaubt es, genau die Leistungen zu wählen, die benötigt werden. Edles Eichenparkett, hochwertige Grundausstattung, eine vollständig eingerichtete Küche, eigener Balkon oder Terrasse – in der lichtdurchfluteten Architektur des Wohnstifts stehen verschiedene Wohnungstypen zwischen 37 und 71 qm zur Auswahl.

Ein in Osnabrück einmaliges Angebot ist das PflegeHOTEL im DiakonieWohnstift: In barrierefreien und stilvoll ausgestatteten 1- und 2-RaumAppartements können Gäste bis zu drei Monate alle Vorzüge des Wohnstiftes in Anspruch nehmen. Etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, beim Warten auf eine Reha-Maßnahme oder auch während eines Urlaubs der Angehörigen. Details oder Besichtigungstermine über Wohnstiftberaterin Marita Becke, Telefon 05 41 / 60 98 – 21 24.

Auch für kulinarische Erlebnisse wird im Wohnstift bestens gesorgt: Vom reichhaltigen Frühstücksbuffet über das Mittagsmenu und leckere Kaffee-, Kuchen- und Eisspezialitäten bis zu variationsreichen Köstlichkeiten am Abend reicht das Angebot im hauseigenen Restaurant und Cafè- auf Wunsch auch mit Lieferservice ins eigene Appartement. Das DiakonieWohnstift am Westerberg beherbergt ebenso ein breites Freizeitangebot. „Unsere anspruchsvollen kulturellen Veranstaltungen sind nicht nur bei unseren Bewohnern sehr beliebt, sondern auch bei auswärtigen Besuchern, schwärmt Theresia Thomas.

Jetzt wurde dem Diakonie-Wohnstift am Westerberg eine besondere Ehre zuteil: Die Einrichtung wurde aufgenommen in „Residenzen – PremiumWohnen im Alter“, dem überregionalen Führer zum Thema exklusives Wohnen im Alter. „Wir freuen uns sehr darüber, als einzige Einrichtung der Region diese Auszeichnung erhalten zu haben“, so Theresia Thomas. Alle Residenzen, die in diesem Buch vorgestellt werden, wurden persönlich besucht und anschließend mit dem gekrönten R, dem Premium-Gütesiegel für gehobenes Wohnen im Alter, bewertet. Schlossallee gratuliert!

Diakonie-Wohnstift am Westerberg Bergstraße 35 | 49076 Osnabrück Telefon 0541-60980 www.wohnstift-westerberg.de

info

Service, Veranstaltungen und mehr

Besondere Auszeichnung


Auge | Seite 14

Das Auge:

Den Augenblick gesund genießen

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, Dinge gern mit einem Augenzwinkern nimmt, ab und an ein Auge zudrückt und an die Liebe auf den ersten Blick glaubt – für den ist es umso wichtiger, dass sein Sehorgan einwandfrei funktioniert. Ist das nicht der Fall, lauern Fehlsichtigkeit und andere Krankheiten. Wir zeigen, welche das sind, wie man sie umgeht oder behandelt und wie das Auge überhaupt funktioniert.

Spiegel unserer Seele Es gibt unzählige Redewendungen und Sprichworte, in denen das Auge die Hauptrolle spielt. Kein Wunder, gelten die Augen doch als Spiegel unserer Seele und sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane – und der komplexesten obendrein. Das Auge funktioniert ähnlich wie ein Fotoapparat – eigentlich müsste es natürlich heißen, ein Fotoapparat funktioniert ähnlich wie ein Auge, denn Letzteres war zweifelsohne zuerst da. Die natürliche Linse im Auge bündelt das einfallende Licht wie die Linse im Kameraobjektiv. Die Netzhaut entspricht dem Film, auf ihr werden die Seheindrücke abgebildet.

Komplexer Aufbau Hinter der transparenten und sichtbaren Hornhaut im vorderen Teil des Auges liegt die Regenbogenhaut (Iris). Sie bildet die Pupille, die wie eine Blende ihre Größe ändert, je nachdem, wie hell es ist. Unmittelbar dahinter befindet sich die Augenlinse, die ihre Form und damit ihre Brechkraft verändern kann, um sowohl Gegenstände in der Ferne als auch in der Weite scharf stellen zu können. Wird die Augenlinse trüb, spricht man von einem Grauen Star. Der hintere Teil des Auges wird gefüllt vom Glaskörper, einer gelartigen Substanz, die zu 89 Prozent aus

Wasser besteht. Er stößt hinten an die Netzhaut, auf der dank Millionen lichtempfindlicher Zellen sowie Zapfen und Stäbchen das fertige Bild erzeugt wird. In der Makula, dem sogenannten „gelben Fleck“ ist die Konzentration am höchsten und somit ist hier die Stelle des schärfsten Sehens. Direkt daneben befindet sich der Sehnervkopf: 1,2 Millionen Nervenfasern verbinden das Auge mit dem Gehirn und übertragen so das Bild. Beim Grünen Star, dem Glaukom, wird der Sehnerv aufgrund zu hohen Augeninnendrucks geschädigt. Der Augeninnendruck ist ein wichtiger Punkt, muss doch das Auge eine gewisse Formstabilität aufweisen, um seine Funktion erfüllen zu können. Diese wird durch einen bestimmten Druck im Inneren des Auges gewährleistet, der wiederum durch das sogenannte Kammerwasser zustande kommt. Im Alter verändern sich die Augen, da die Linse an Flexibilität verliert, sich nicht mehr so stark krümmen und somit nicht mehr ausreichend auf „Nähe“ einstellen kann. Auch die anhängenden Muskeln, die die Linse für Nah- und Fernsehen strecken und stauchen, ermüden. Die Folge ist die Presbyopie (Altersweitsichtigkeit), die meist ab dem 40. Lebensjahr auftritt. Die Symptome sind bekannt: Ohne Lesebrille lässt sich ein Buch nur noch mit ausgestreckten Armen lesen und auch Handarbeiten in nächster Nähe fallen schwer.


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Wer seinen Augen etwas Gutes tun möchte, sollte im Grünen spazieren gehen und Kräuter sammeln: 10 g Kornblumen, 10 g Steinklee und 20 g Spitzwegerich. Diese Kräuter mit kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen und dann erkalten lassen. Zwei Wattebäusche mit der Tinktur tränken und auf die geschlossenen Augen legen – sehr erfrischend!

Fehlsichtigkeit und ihre Ursachen Versteht man den Aufbau des Auges, sind auch die verschiedenen Formen der Fehlsichtigkeit leichter zu erklären. Wenn das Licht im Auge so gebrochen wird, dass der Brennpunkt des einfallenden Lichts genau auf der Netzhaut liegt, entsteht auf der Netzhaut ein scharfes Bild. Liegt der Brennpunkt vor der Netzhaut, kann man in der Ferne liegende Dinge nicht scharf sehen und spricht von einer Kurzsichtigkeit. Umgekehrt ist es beim weitsichtigen Auge: Hier würde der Brennpunkt hinter der Netzhaut liegen. Eine weitere Fehlsichtigkeit ist die Stabsichtigkeit (Astigmatismus); hier ist der Brennpunkt auf der Netzhaut verzerrt und dementsprechend wird auch alles, was man betrachtet, verzerrt abgebildet. Häufig spricht man hier auch von einer Hornhautverkrümmung. Die häufigste Ursache für zunehmende Sehschwächen ist die altersbedingte Makuladegeneration, bei der die Sehsinneszellen der Netzhaut (Makula) durch eine verschlechterte Durchblutung zugrunde gehen. Immerhin ist die Netzhaut normalerweise das am stärksten durchblutete Organ des Körpers. Durchblutungsstörungen führen zum Verkümmern, vor allem in der Sehgrube, dem Ort des schärfsten Sehens. Die zentrale Sehschärfe geht zurück. Hohe Blutzuckerwerte, Übergewicht, Bewegungsmangel oder starkes Rauchen begünstigen diese Entwicklung. Sollen die Augen auf lange Sicht einwandfrei funktionieren, sind sie auf eine ausgewogene Ernährung und gute Durchblutung angewiesen.

Brille oder Kontaktlinse? Bei einer Fehlsichtigkeit sind Sehhilfen das erste Mittel der Wahl. Fast zwei Drittel aller Deutschen sind mittlerweile auf Brille & Co. angewiesen. Die Brille ist auch längst mehr nur „lästiges Übel“, sondern ein modisches Accessoire geworden. Wen sie dennoch stört, etwa beim Sport oder auch generell, der kann sich für Kontaktlinsen entscheiden: Kontaktlinsen verrutschen und beschlagen nicht und bieten zu jeder Zeit eine gute Sicht, auch beim Schwimmen oder in der Sauna. Außerdem entstehen keine Unschärfen wie etwa am Rand einer Brille. In der Handhabung allerdings sind Linsen aufwändiger als die Brille, und auch nicht für jedes Auge geeignet: Bildet das Auge etwa zu wenig Tränenflüssigkeit, könnte eine Linse nicht auf dem schützenden Tränenfilm schwimmen.

Scharf sehen dank Laser Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung lassen sich mittels der sogenannten refraktiven Chirurgie dauerhaft behandeln, so dass die Patienten keine Brille oder Kontaktlinsen mehr brauchen. Viele der Operationen am Auge werden mit Lasern durchgeführt, doch nicht

jede Fehlsichtigkeit lässt sich so korrigieren. Behandelbar sind Kurzsichtigkeiten bis etwa -8 bis -10 Dioptrien, Weitsichtigkeiten bis circa +3 bis +4 Dioptrien und Hornhautverkrümmungen bis etwa 5 Dioptrien. Der Laser ermöglicht schnelles und auf den Millimeter exaktes Arbeiten. Diese Genauigkeit sowohl bei der Arbeit im tiefliegenden Gewebe als auch an den Rändern eines Operationsgebietes ist ein großer Vorteil und ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Die LASIK-Therapie ist die häufigste Form des Eingriffes am Auge mit dem Laser: Sie ist eine sehr schnelle, sichere und nahezu schmerzfreie Methode. Das vergleichsweise kurze Verfahren (Dauer: nur wenige Minuten) erfolgt im schmerzunempfindlichen Innenteil der Hornhaut und nicht auf ihrer Oberfläche.

5 Tipps für gesunde Augen 1. Bei PC-Arbeit: Immer genügend Abstand vom Bildschirm halten. Ideal ist es, wenn der Bildschirm etwa 50 Zentimeter von den Augen entfernt ist. Auch eine leichte Neigung nach hinten ist für die Augen entspannter. Auch ist es sinnvoll, hierbei Brille statt Kontaktlinsen z tragen, um die Sauerstoffversorgung nicht noch mehr zu beeinträchtigen. 2. Den Blick wandern lassen. Statt immer auf eine Stelle zu gucken, den Blick ab und an schweifen lassen und den Augen Abwechslung gönnen. Das hält sie fit. 3. Aktiv entspannen: Die angewärmten Handflächen gewölbt und ohne Druck auf die Augen legen und etwa ein bis zwei Minuten mit geschlossenen Augen die Dunkelheit betrachten und ruhig atmen. Das sogenannte „Palmieren“ ist gut für müde und gereizte Augen. 4. Viel trinken. Mindestens zwei Liter Wasser am Tag sind nicht nur gut für den Organismus, sondern auch für die Augen, die so weniger schnell austrocknen. Bei trockenen Augen hilft LiposomenAugenspray. 5. Es ist wahr: Karotten sind gut für die Augen! Ein Mangel an Beta-Carotin kann zur Nachtblindheit führen. Lutein beugt Augenkrankheiten vor, vor allem der Makuladegeneration. Lutein steckt zum Beispiel in Grünkohl, Spinat, Rucola, Weißkohl oder Kresse.


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Dr. Michael Stade kann sich auf sein professionelles OP-Team verlassen.

Eine sorgfältige Diagnostik ist wichtige Voraussetzung für die individuelle Beratung des Patienten.

Fachbeitrag von Dr. Michael Stade, MVZ

Für jedes Auge eine individuelle Lösung

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Kaum noch Grenzen in der operativen Behebung von Fehlsichtigkeit Eine Fehlsichtigkeit bedeutet heute nicht mehr zwingend, auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen zu sein. Wer aus beruflichen oder privaten Gründen auch ohne diese Hilfsmittel klaren Durchblick haben möchte, kann seine Fehlsichtigkeit operativ beheben lassen. Dr. Michael Stade vom Medizinischen Versorgungszentrum in Bad Laer weiß, was machbar ist und wo Grenzen zu ziehen sind.

Laserkorrektur für mehr Lebensqualität

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„Unsere Möglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Wir können aus verschiedenen Methoden wählen oder aber diese miteinander kombinieren, so dass wir den meisten Patienten dauerhaft zu deutlich mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit verhelfen können“, fasst Augenarzt Dr. Michael Stade zusammen, der sich in Bad Laer auf solche Eingriffe spezialisiert hat. Mithilfe einer Laserkorrektur kann beispielsweise inzwischen neben der Kurz- und Weitsichtigkeit sowie der Hornhautverkrümmung auch die Alterssichtigkeit behandelt werden. Hierbei wird eine vorher exakt berechnete Schicht der Hornhaut per Laser abgetragen, so dass das Licht in einem anderen Winkel in das Auge einfallen kann. Dr. Stade verfügt über einen Laser der neuesten Generation, der besonders

MVZ Bad Laer GmbH

| Augenabteilung Grüner Weg 1 | 49196 Bad Laer Telefon 05424 6474 0 | info@mvz-badlaer.de www.mvz-badlaer.de

Dr. Michael Stade vom MVZ Bad Laer

präzise und schonend arbeitet. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, ist schmerzfrei und absolut unblutig, birgt jedoch wie jeder Eingriff ein statistisch minimales Risiko von Komplikationen.

Moderne Option: künstliche Augenlinsen Bei minus 8 bis plus 3 Dioptrie ist dieser Eingriff in der Regel möglich – es sei denn, es liegt eine krankhafte Hornhaut- oder Netzhautveränderung oder eine andere Augenerkrankung vor. „Dies schließen wir in einer sorgfältigen Diagnostik vor dem Eingriff aus. Gemeinsam besprechen wir ausführlich alle Optionen, um für den Patienten die beste Lösung zu finden“, so Stade weiter. Der Einsatz künstlicher Augenlinsen erweitert die Korrekturmöglichkeiten komplizierter Fehlsichtigkeit enorm. Denn diese künstlichen Linsen können inzwischen weit mehr: Sogenannte Sonderlinsen beheben neben der Kurz- und Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung und zusätzlich auch die immer vorhandene Alterssichtigkeit mit sehr guten Erfolgen. „Für mein Team und mich ist es immer wieder ein tolles Erlebnis, wenn die Patienten schon nach wenigen Tagen ohne ihre gewohnte Brille oder Kontaktlinsen vor uns sitzen und glücklich über ihre neue Lebensqualität sprechen. Da freuen wir alle uns jedes Mal mit“, sagt Dr. Stade.


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Wer fachkundige Beratung und erstklassiges Handwerk rund um das Thema Brillen, Kontaktlinsen und Low Vision sucht, ist bei Optik Viehoff an der richtigen Adresse. Das Unternehmen, das seit 1907 besteht, zählt inzwischen mit 18 Betriebsstätten und über 150 Mitarbeitern zu den 10 größten Unternehmen der deutschen Augenoptik. Die beiden Inhaber des Unternehmens, Bernhard und sein Sohn Johannes Kleikamp, bieten ihren Kun-

den mit fachkundiger Beratung und erstklassigem Service eine Alternative zum Internet und den Filialketten. Ein Team aus 18 hochqualifizierten Augenoptikermeistern und Augenoptikern sowie vier Auszubildenden sorgt am Münsteraner Stammsitz für optimale Qualität. Die hauseigene Meisterwerkstatt garantiert Spitzenqualität und Schnelligkeit sowohl bei der Herstellung einer Brille als auch bei eventuell notwendigen Reparaturen.

Brille aus einer Hand

ner Handlupe oder eines Bildschirmlesegerätes können Betroffene wieder lesen oder fernsehen und damit ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen. Darüber hinaus gibt es ein Kontaktlinsenstudio, in dem mit Hilfe hochwertiger Messgeräte Kontaktlinsen perfekt an das Auge angepasst werden. Die neuen Gleitsicht- oder multifokalen Kontaktlinsen erlauben es erstmalig auch Menschen mit sogenannter Altersweitsichtigkeit, auf Wunsch ohne Brille perfekt zu sehen. Optimal beim Sport oder im Urlaub. Damit bietet Optik Viehoff ein Komplettangebot rund um das Thema Brillen, Kontaktlinsen und Low Vision Produkte an.

Low Vision und Kontaktlinsen Neben den Dienstleistungen rund um Brillen bietet Optik Viehoff auch die Anpassung von vergrößernden Sehhilfen an. Mit Hilfe ei-

Inhaber Bernhard und Johannes Kleikamp

Optik Viehoff Ludgeristraße 112 Marktstraße 18 48143 Münster 48268 Greven Telefon: 02 51/ 44 446 Telefon: 0 25 71/ 44 42 info@optik-viehoff.de info@viehoff-greven.de www.optik-viehoff.de www.viehoff-greven.de

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Damit die Brille perfekt zum Auge und zum Sehverhalten des Kunden passt, wird bei Optik Viehoff eine ausführliche Brillenglasbestimmung durchgeführt. Hochwertige Messgeräte wie der Zeiss i.Profiler, den es exklusiv bei Optik Viehoff gibt, messen das individuelle Sehprofil der Kunden. Mit dieser Zeiss Technologie kann die Sehstärke auf eine 100stel Dioptrie genau bestimmt werden. Nach der Vermessung findet eine fundierte fachliche und bedarfsorientierte Beratung statt, anschließend folgt die modische Beratung. Ob extravagant oder klassisch, preiswert oder Designerbrille – jeder Kundenwunsch kann mit dem großen Sortiment von über 3000 Brillenfassungen erfüllt werden. Anschließend wird die Brille in der hauseigenen Meisterwerkstatt mit modernster CNC-Technik gefertigt. Wenn der Kunde seine Brille abholt, legt man viel Wert auf die professionelle Anpassung, um optimalen Sitz und Sehleistung zu garantieren. Für die perfekte Pflege erhält jeder Kunde ein professionelles Brillenreinigungsspray, das jederzeit kostenlos im Geschäft wieder aufgefüllt werden kann.

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Diabetes | Seite 18

Diabetes:

Keine „süße“ Volkskrankheit Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Die beiden wichtigsten Formen sind der Typ-1- und der Typ-2-Diabetes. Was genau diese Krankheit bedeutet, wie man seine Werte richtig misst und was helfen kann, die Beschwerden zu lindern, darüber im Folgenden mehr!

Diabetes – was ist das? Typ-1-Diabetes beginnt meist schon im Kindes- oder Jugendalter. Hierbei tritt ein absoluter Mangel an dem körpereigenen Hormon Insulin auf. Ursache ist meist eine Fehlreaktion des Immunsystems, wodurch Insulin-produzierende Zellen in der Bauchspeicheldrüse zugrunde gehen. In Folge steigt der Blutzuckerspiegel und die jungen Patienten müssen Insulin spritzen. Diabetes äußert sich bei Kindern – wie bei Erwachsenen – oft durch starken Harndrang und ständigen Durst. Ungesunde Ernährung, Übergewicht und mangelnde Bewegung erhöhen das Risiko für Typ-2-Diabetes. Der ungesunde Lebenswandel führt durch verschiedene Mechanismen dazu, dass sich zu viel Glukose im Blut befindet. Die meisten Zuckerkranken leiden an Typ-2-Diabetes. Neben regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Ernährung helfen spezielle Medikamente, den Blutzucker in den Griff zu bekommen. Manchmal sind aber auch bei Typ-2-Diabetes Insulin-

spritzen notwendig. Ein einfacher Bluttest auf Glukose gibt einen Hinweis darauf, ob bei entsprechenden Symptomen tatsächlich ein Diabetes mellitus vorliegt. Diabetes kann auch während der Schwangerschaft auftreten.

Volkskrankheit Typ-2-Diabetes Jeder Bundesbürger verbraucht im Schnitt etwa 36 Kilo Zucker im Jahr. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen unter Typ-2-Diabetes leiden. Um Typ-2-Diabetes in den Griff zu bekommen, können schon kleine Veränderungen Großes bewirken: Obst und Gemüse gehören zu einer gesunden Ernährung einfach dazu. Allerdings muss man bedenken, dass Obst reichlich Fruchtzucker enthält. Dieser kann den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen lassen. Statt zu Weißmehlprodukten sollte man lieber zu Nudeln, Reis und Brot in der Vollkornvariante greifen. Sie machen länger satt und lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen


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Besonders gut bei Diabetes ist Kresse. Sie senkt den Blutzuckerspiegel, daher sollte man täglich 1 EL davon zu sich nehmen. Ein weiterer Tipp gegen hohe Werte: Eine große Zwiebel in Würfel schneiden und in 3/4 Liter Rotwein vier Tage lang ziehen lassen, dann täglich vor dem Mittag- und Abendessen einen Schluck davon trinken. Foto: Roche Diagnostics/akz-o

und abfallen. Bei Fleisch und Milchprodukten lohnt es sich, auf die leichte Variante zu setzen. Regelmäßige Bewegung ist Pflicht: Schon ein Spaziergang täglich verbessert den Blutzuckerstoffwechsel und hält fit. Auch unser Schlaf hat Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Forscher fanden heraus: Weniger als sechs Stunden und mehr als acht Stunden Schlaf in der Nacht bringen den Zuckerhaushalt aus der Balance und lassen die Werte steigen. Wenn eine ausgewogene Ernährung, gesunder Schlaf und Sport allein nicht helfen, senken Arzneimittel den Blutzucker. Bevor jedoch Insulin gespritzt werden muss, können Ärzte zunächst neuartige Medikamente verabreichen, die körpereigenen Substanzen nachempfunden sind. Sogenannte GLP-1-Agonisten greifen, wenn eine Behandlung mit Tabletten allein nicht mehr ausreicht. Sie senken nicht nur den Blutzucker, sondern können

sich auch positiv auf den Blutdruck und das Gewicht auswirken. GLP-1-Agonisten verlangsamen die Magenentleerung, halten dadurch den Körper länger satt und stimulieren die Produktion von Insulin. Patienten erreichen so leichter Langzeitblutzuckerwerte im Normbereich und überflüssige Pfunde purzeln gleich mit! Diabetes kann zu Parodontose führen – erhöhte Blutzuckerwerte begünstigen Entzündungen und schwächen das Zahnfleisch und die Wurzel. Ein Teufelskreis, denn durch Entzündungen wiederum verschlechtern sich die Blutzuckerwerte. Neben einem gut eingestellten Diabetes ist deshalb auch die richtige Zahnpflege wichtig! Wer täglich Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten benutzt, lässt Bakterien keine Chance. Außerdem sollte zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung im Terminkalender stehen.

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Diabetes | Seite 20

Foto: A&O Gesundheit/akz-o

Foto: Accu-Chek/Roche Diagnostics/akz-o

Werte selbst messen, aber richtig! Bei Diabetes, Bluthochdruck oder einer Blutgerinnungsstörung gibt es für Betroffene viele Möglichkeiten, die Werte selbst zu kontrollieren. Beim Blutdruck sind Werte von 120/80 mmHg ideal, sprich 120 zu 80. Beim Messen mit einem mobilen Blutdruckmessgerät sollte der Blutdruck nicht höher als 135 zu 85 sein. Damit die Werte unverfälscht sind, immer im Sitzen messen, am besten, nachdem man einige Minuten zur Ruhe gekommen ist. Zudem gilt: Vorher keinen Kaffee oder Alkohol trinken. Den Blutdruck am besten morgens und vor Einnahme der Medikamente prüfen. Bei Handgelenk-Messgeräten muss das Handgelenk auf Herzhöhe positioniert werden, bei Oberarm-Messgeräten sollte der Unterarm auf einem Tisch ruhen. Den Arm ruhig halten und normal weiter atmen. Blutgerinnung: Viele Patienten z. B. mit einer Herz- oder Venenerkrankung müssen Gerinnungshemmer einnehmen. Da die Gabe des Medikaments regelmäßig angepasst werden muss, ist es wichtig, dass der Arzt die Blutgerinnung engmaschig kontrolliert. Was nur wenige wissen: Es gibt kleine Geräte (z. B. CoaguChek XS), mit denen Betroffene nach einer kurzen Schulung den Check ganz leicht im Alltag oder auf Reisen selbst durchführen können. Liegen die Werte außerhalb des vom Arzt vorgegebenen Bereichs, können sie die Dosis des Gerinnungshemmers dann sofort anpassen. Für das GerinnungsSelbstmanagement wird nur ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerkuppe benötigt. Blutzucker: Vor dem Gewinnen des Blutes sollten man die

Hände mit warmem Wasser waschen und abtrocknen. Besonders schmerzarm ist die Blutabnahme seitlich der Fingerkuppe. Um Verhornungen vorzubeugen, sollte man nach jeder Messung die Einstichstelle wechseln und nur so tief stechen wie unbedingt nötig – das Gleiche gilt für die Lanzette. Tipp: Alle Werte kann man in der Apotheke bestimmen lassen.

Für den Notfall sollte man immer ein Stück Traubenzucker bei sich haben.

Aktiv mit Diabetes: Zu besseren Werten wandern

Ob in den Bergen oder durch Wald und Wiesen – wenn die Luft kühl und klar ist, entdeckt manch einer die Lust am Wandern. Gerade für Menschen mit Diabetes ist der Volkssport eine Wohltat für den Körper. Schon wer täglich eine Stunde wandert, kann die Wirkung des Insulins verbessern. Denn sind die Muskeln aktiv, sprechen sie besser auf Insulin an und nehmen mehr Blutzucker auf. Zudem lässt Bewegung überflüssige Pfunde schmelzen – und das beeinflusst den Blutzuckerspiegel ebenfalls positiv. Für aktive Menschen mit Diabetes ist regelmäßiges und strukturiertes Blutzuckermessen besonders wichtig. Daher gibt es Geräte, die Stechhilfe und eine Testkassette bereits integriert haben (z. B. Accu-Chek Mobile). So können Blutzuckerwerte unterwegs flexibel, ganz einfach und diskret kontrolliert werden. Die Testkassette muss erst nach 50 Tests entsorgt werden, der einzelne Teststreifen dagegen nach jeder Messung. Um einer Unterzuckerung vorzubeugen, sollten die Werte auch unmittelbar vor der Tour gemessen werden. Liegt der Wert unter 100 mg/dl, sollte man, bevor es losgeht, noch etwas essen und immer etwas Traubenzucker griffbereit haben. Bei längeren Touren spätestens alle zwei Stunden eine kleine Rast einlegen und den Blutzucker kontrollieren. Achten sollte man außerdem auf die richtige Ausrüstung: Prima sind Teleskopwanderstöcke, die sich auf die Körpergröße einstellen lassen. Geht es in die Berge, sind halbhohe Wanderschuhe ratsam, die mit speziellen Wandersocken ohne Nähte und mit gepolsterter Sohle getragen werden. Was auch in den Rucksack gehört: Blutzuckermessgerät und Zubehör, ggf. Insulin, Müsliriegel, Desinfektionsmittel, Pflaster, Regenjacke, Sonnenschutz und Proviant.


187 blumige Tage auf der „MS Blühende Papenburg“! Im Jahr 2014 gehen die Papenburger und das Emsland vom 16. April bis zum 19. Oktober 187 Tage auf Kreuzfahrt mit der „MS Blühende Papenburg“. So lautet das Motto, unter dem das Gelände des Papenburger Stadtparks mit Blütenflor, Themengärten und zahlreichen Attraktionen für die ganze Familie sowie das „Forum Alte Werft“ mit Blumenhalle, Gärtnermarkt und Gastronomie gestaltet wird. Papenburg liegt verkehrsgünstig an der A 31 und an der Bahnlinie Rheine –Emden und ist für die Urlauber des Emslandes ein attraktiver Tagesausflug. Die Papenburger freuen sich auf Besucher, die schauen, schlendern oder die Aktiv- und Spielangebote des neuen Mehrgenerationenspielplatzes „Aktivdeck“ und den Papen-

Ölmühlenweg 7 26871 Papenburg info@lgs-papenburg.de www.lgs-papenburg.de Telefon Fax

+49 (0) 4961 66443-0 +49 (0) 4961 66443-20

burger Sommer genießen. Auch der Baumerlebnispfad „Waldreling mit Kommandobrücke“ ist ganz sicher ein Highlight. An 187 Tagen ist bei uns jeden Tag etwas los - vom Top-Act über die Sonntagsmatinee bis hin zu Auftritten von Jagdhornbläsern und Gospelchören oder Fitness- und Sportangeboten zum Mitmachen. Gesundheitsund andere Themenwochen, Grünes Klassenzimmer, Kinderkochen und Kapitänsdinner für den Betriebsausflug oder Aktionen auf dem Mehrgenerationenspielplatz mit Spiel- und Bewegungsangeboten für die ganze Familie wird gesorgt.

Gesundheitswoche vom 05.05. bis 11.05.2014 Tagestickets zum Preis von 15 € www.lgs-papenburg.de


Hören | Seite 22

Hören:

Wie bitte?

Das Gehör ist unser aktivster Sinn. Wir können die Augen verschließen und die Nase zuhalten, aber unsere Umwelt nehmen wir stets mit offenen Ohren wahr – selbst während wir schlafen. Doch Entzündungen und andere Erkrankungen und Faktoren können das empfindliche Ohr beeinträchtigen – oftmals ohne dass wir es bemerken.

Körpereigenes Warnsystem Die Größe des Ohres ist eigentlich ein Understatement, denn seine Funktion ist von größter Bedeutung. Es ist von Anfang an komplett ausgebildet. Um genauer zu sein: Das Innenohr und das Mittelohr sind kurz vor der Geburt schon vollständig entwickelt und wachsen auch nicht mehr mit dem Alter. „Dass dieses Organ sofort hundert prozentig funktionieren muss, zeigt“, so Prof. Karl Karst, Vorsitzender der Initiative Hören e.V., „wie wichtig es ist". Der bundesweite Dachverband INITIATIVE HÖREN e.V. engagiert sich seit über zehn Jahren für den gesamten Themenkomplex des Hörens und vermittelt in zahlreichen Kultur- und Bildungsprojekten wie Bedeutsam dieser Sinn ist. Wir hören rundherum, 360 Grad, jederzeit, Tag und Nacht. Ohren haben keine Lider, die wir schließen können. Sie sind immer geöffnet und hören alles – ob es uns gefällt oder nicht. Im Gegensatz zum Auge, funktioniert das Gehör auch durch Wände, um die Ecke oder durch Gegenstände hindurch. Das Gehör ist im Normalfall in der Lage, Gefahr zu hören, orten und uns mittzuteilen. Noch das leiseste Signal wird wahrgenommen und verarbeitet. Damit kann uns das Ohr warnen und wecken. „Unsere Ohren erbringen in Zusammenarbeit mit unserem Gehirn Höchst-

leistungen: Richtung, Entfernung und Räume können ermittelt werden“, sagt Prof. Karst. Die Ohren liegen so weit auseinander, dass Geräusche immer erst auf ein Ohr treffen und kürzeste Zeit später auf das andere. Durch diese Distanz können wir die Quelle orten.

Komplexes System Wenn ein Objekt ein Geräusch macht, sendet es Schwingungen (besser bekannt als Schallwellen), die die Luft beschleunigt. Diese Schwingungen werden dann in den Gehörgang vom äußeren Ohr geschleust. Im Mittelohr bringt die Schallwelle das Trommelfell zum Schwingen. Dies löst eine Kettenreaktion von Vibrationen aus. Das Trommelfell, das kleiner und dünner als der Nagel auf dem kleinen Finger ist, vibriert gegen die drei kleinsten Knochen im Körper: den Hammer, dann den Amboss, und schließlich gegen den Steigbügel. Der Bügel leitet die Schwingungen in das Innenohr, genannt Cochlea. Die mit Flüssigkeit gefüllte Hörschnecke enthält Tausende von haarähnlichen Nervenenden, genannt Zilien. Die Flüssigkeit fängt an zu vibrieren und die Flimmerhärchen verändern die Schwingungen in Nachrichten, die an das Gehirn gesendet werden. Außerdem drückt die


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Bei Ohrenschmerzen helfen Zwiebeln. Die ätherischen Öle des Gemüses lindern sanft die Schmerzen. Einfach Zwiebeln klein hacken und kurz erhitzen. Dadurch werden die Öle freigesetzt. Saft und Stücke auf einem kleinen Baumwolltuch verteilen und auf dem schmerzenden Ohr fixieren.

Flüssigkeit gegen die Nervenenden und sagt damit dem Gehirn, ob und wie der Körper in Bewegung ist. Dort werden Töne, Geräusche und Sprache aufgenommen, verarbeitet und interpretiert.

Was hast du gesagt? Wenn das Ohr erkrankt und man nicht gut hört, müssen es nicht immer schlimme Ursachen sein, die chronischen Hörverlust nach sich ziehen. Es kann sich aber auch durch Ohrenschmalz der Gehörgang zusetzen. Hier hilft meist eine Spülung, die man auch zuhause durchführen kann. Wenn das nicht hilft oder wer keine Erfahrung damit hat, sollte sich von einem Arzt helfen lassen. Ohrenschmerzen und Hörschwäche können wiederum durch Erkältungen oder leichte Entzündungen entstehen. Mit etwas Wärme und einem Besuch beim Ohrenarzt kann meist schon Linderung geschaffen werden. Schwerwiegender ist da schon der plötzlich auftretende Hörsturz. Hier kann von einer Minute auf die andere das Hörver-

mögen geschwächt oder sogar komplett verloren werden. Betroffene sprechen oft von einem Gefühl „wie Watte im Ohr“. In den meisten Fällen kommt ein Tinnitus hinzu, ein Ohrgeräusch, das vom hohen Fiepen bis hin zum dumpfen Summen alles sein kann. Früher wurde diese Krankheit auch Managerkrankheit genannt, da sie unter anderem durch Dauerstress ausgelöst wird. Heute sind viele Menschen von Stress betroffen und damit gefährdet.

Lärm als Staatsfeind Nr. 1 Lärm riecht nicht, man schmeckt ihm nicht und körperliche Schmerzen verursacht er erst, wenn Lautstärke unmittelbar und mit großer Wucht auf unser Ohr trifft. Hörschädigungen verlaufen langsam, oft unbemerkt und die Auswirkungen merken wir mitunter erst, wenn es zu spät ist. Von schädigendem Lärm sprechen wir bei Lautstärken von mehr als 85 dB – alles was lauter ist als eine Stadtautobahn. Die sogenannte Schmerz-

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Lyric erfüllt den Traum vom unsichtbaren Hörgerät

Hören bedeutet Lebensqualität. Dennoch verzichten immer noch viele Menschen auf ein Hörgerät, obwohl sie von einer Hörminderung betroffen sind. Viele Betroffene wünschen sich eine unsichtbare Lösung, vergleichbar mit einer Kontaktlinse – nur eben für das Ohr. Dieser Traum wird jetzt Wirklichkeit: mit Lyric, einem völlig neuartigen Hörgerät, das komplett unsichtbar und unkompliziert ist. Natürliches Hören – Tag und Nacht Durch die einzigartige Positionierung kurz vor dem Trommelfell, wird die natürliche Funktion der Ohrmuschel optimal genutzt. So bietet das winzige Lyric eine herausragende Klangqualität und ein sehr gutes RichLyric ist völlig unkompliziert – Drinnen und Draußen tungshören. Hohe Frequenzen werden natürlich verDank einer innovativen Batterie bleibt das winzige stärkt, während Umgebungs- und Windgeräusche sowie Gerät bis zu 120 Tage ohne Unterbrechung im Ohr. Bat- die Rückkopplung reduziert werden. Ob beim Spazierteriewechsel, regelmäßiges Reinigen und das tägliche Einsetzen sind nicht mehr nötig. Lyric macht rund um die Uhr sämtliche Alltagsaktivitäten wie Sport, Duschen und Telefonieren mit und wird auch nachts beim Schlafen getragen. «Lyric erfüllt gleich zwei Wünsche vieler Menschen mit Hörminderung: Unsichtbarkeit und sich nicht darum kümmern müssen - oder noch besser, über einen längeren Zeitraum vergessen, dass man überhaupt ein Hörgerät trägt» sagt Stephan Wilke, von Wilke Hörakustik. «Lyric 100% unsichtbar ist die ideale Lösung für Erstnutzer, Berufstätige und aktive Senioren. Zudem ist es schweiß- und wasserresistent.» Lyric sitzt tief im Gehörgang: 100% unsichtbar, rund um die Uhr tragbar - bis zu 4 Monate lang. Lyric wird kurz vor dem Trommelfell platziert und ist von außen nicht zu sehen.

gang im Park, beim Joggen oder im Meeting mit den Kollegen: Mit Lyric lässt sich wieder die ganze Welt der Klänge erleben. Wichtig ist, dass sich die Anatomie des Gehörgangs eignet, dies wird direkt beim Lyric Hörgeräteakustiker abgeklärt. Nach dem Anpassen und Einsetzen wird Lyric vom Hörgeräteakustiker digital programmiert. Das Gerät kann mit Hilfe einer Rückholvorrichtung vom Träger selbst oder dem Experten entfernt werden. Nach maximal vier Monaten wird Lyric vom Hörgeräteakustiker durch ein komplett neues Gerät ersetzt. Lyric ist ausschließlich bei speziell geschulten und autorisierten Lyric Partnern erhältlich. www.HoerenMitLyric.de

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Hören | Seite 24

grenze liegt bei 120 dB. Störender Lärm, der auch krank machen kann, beginnt jedoch bereits in leiseren Zonen. Insbesondere hochfrequente, vor allem aber auch plötzlich auftretende Geräusche haben unmittelbare Auswirkungen auf den Organismus. Sie werden in der Regel als „Warnsignale“ wahrgenommen und führen zu Stressreaktionen des Körpers. Dadurch können Kopfschmerzen, Kreislauf- sowie Magen- und Darmbeschwerden auftreten. In Verbindung mit weiteren schädigenden Faktoren gehört Lärm zu den häufigsten Ursachen von Herzinfarkten.

Sicher ist sicher Häufiges Missverstehen einfacher Aussagen, häufiges Nachfragen und lautes Sprechen sind Anzeichen für eine Hörschwäche. Weitere Anzeichen sind, dass keine Reaktion erfolgt, wenn man von hinten angesprochen wird, dass der Fernseher immer sehr laut eingestellt wird, dass der Mund des Sprechers beim Zuhören fixiert und die Schallquelle nur mit Blickkontakt geortet wird. Doch wie kann man sich schützen? Hier ein paar Tipps: ➜ impulsartigen Schall meiden (Silvesterknaller, Spielzeugpistolen, Ohrfeigen) ➜ Ohren zuhalten, wenn Lärm droht (schrille Pfiffe, Martinshorn, bremsende Züge) ➜ Musik nur in geringer Lautstärke hören ➜ in Konzerten und Diskotheken Abstand von den Boxen halten, Ohrenstöpsel nutzen (sind oft im Eingangsbereich erhältlich) ➜ surrende, fiepende elektronische Geräte im „Stand by“-Modus ausschalten ➜ keine Wattestäbchen verwenden, sie können das Ohr verletzen (Ohrenschmalz ist wichtig und schützt das Hörorgan) ➜ beim Kauf von Spielzeug und Elektrogeräten auf die Geräte-Lautstärke achten ➜ Stress abbauen ➜ feste Ruhe- und Entspannungspausen für Kinder und Erwachsene einplanen

Wissenswertes: Lautstärkevergleich Flüstern Normales Sprechen Wecker Rasenmäher Rockkonzert Drucklufthammer Düsentriebwerk Pistole

| 20 Dezibel | 50 bis 60 Dezibel | 80 Dezibel | 95 Dezibel | 100 Dezibel und mehr | 115 Dezibel | 130 Dezibel | 140 Dezibel

Quelle: www.initiative-hoeren.de, akz

Expertentipp

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Ästhetische Hilfe „Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen kommen nicht an einem Hörgerät vorbei. Die Wünsche dabei beziehen sich verstärkt auf die Ästhetik moderner Hörgeräte. Diese sind heute oft mit kleinsten Im-Ohr-Techniken zu erfüllen ohne auf viele technische Möglichkeiten verzichten zu müssen. Die Geräte sitzen dabei so tief im Gehörgang, dass selbst bei genauestem Hinsehen kaum etwas zu erkennen ist. Auch der Wunsch nach kabellosen Anbindungen an Handys oder TV-Geräte ist möglich. Hierbei arbeiten die Geräte mit Funkoder Bluetoothstandards die viele Handys unterstützen. Grundsätzlich gilt: Je genauer der Akustiker die persönlichen Anforderungen des Kunden kennt, umso besser kann er aus der Stephan Wilke (mitte) und sein Team. Fülle von möglichen Geräten verschiedener Hersteller wählen – wobei das Teuerste nicht das Beste sein muss. Ein unverbindliches und kostenloses Probetragen sollte der Hörakustiker ihrer Wahl immer bieten. Lassen Sie Ihr Gehör einfach durch einen Hörtest beim HNO-Arzt oder Akustiker testen – der dauert 10 Minuten und tut nicht weh – schließlich fällt schlechtes Hören mehr auf als eine Hörtechnik im Ohr!” Stephan Wilke | Wilke Hörakustik | Servatiiplatz 9 | 48143 Münster | www.wilke-hoerakustik.de


Krebs

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KreBs:

Eine Krankheit der Gene

Krebs ist eines der größten Schreckgespenster unter den Krankheiten, die einen im Laufe des Lebens einholen können. Es gibt ihn in zahlreichen Varianten, einige Formen sind gefährlicher als andere, einige lassen sich gut behandeln, andere schlechter. Doch fast alle haben eines gemeinsam: Je früher man sie erkennt, desto besser!

Was ist Krebs? Krebszellen entstehen, wenn sich bestimmte Abschnitte der Erbsubstanz (Gene) verändern, diese Veränderungen nicht mehr repariert und die Erbinformationen dadurch „verfälscht“ werden. Je älter der Mensch wird, desto unzuverlässiger arbeitet das Reparatursystem der Gene. Dies spiegelt sich in den Neuerkrankungszahlen wider: Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer und Frauen bei 69 Jahren. Es gibt jedoch auch Krebsarten, die insbesondere jüngere Erwachsene betreffen. Dazu gehört beispielsweise Hodenkrebs: Das mittlere Erkrankungsalter liegt hier bei 38 Jahren. Zu den Faktoren, die Gene verändern und so die Krebsentstehung fördern können, gehören UV-Strahlen, Tabakrauch, Chemikalien, chronische Infektionen, ein erhöhter Alkoholgenuss und eine ungesunde Lebensweise mit wenig Obst, Gemüse und Bewegung. In fünf bis zehn Prozent der Fälle sind die Veränderungen erblich be-

dingt. In den betroffenen Familien tritt der Krebs in jeder Generation und schon in jungen Jahren auf. Tumorzellen sind so gefährlich, weil sie sich selbst zur Teilung stimulieren und wachstumshemmende Signale aus der Zell-Umgebung ignorieren. Sie können sich unendlich oft teilen und sind potenziell unsterblich. Sie sind in der Lage, bestehende Blutgefäße für ihr eigenes Fortleben anzuzapfen. Die gefährlichste Eigenschaft von Krebszellen besteht jedoch darin, in benachbartes Gewebe einzudringen, sich im Körper auszubreiten und an entfernten Stellen Tochtergeschwülste zu bilden. Insbesondere diese Metastasen machen einen bösartigen Tumor zur lebensbedrohlichen Gefahr.

Prostata und Brust am häufigsten betroffen Jedes Jahr erkranken in Deutschland 490.000 Menschen neu an Krebs, 221.000 Menschen sterben jährlich daran. Experten schätzen, dass die


Krebs Innere| Medizin Seite 26| Seite 26

Zahl der Krebserkrankungen bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent zunehmen wird. Der Grund: Die Menschen werden immer älter und Krebs ist eine Erkrankung, von der insbesondere ältere Menschen betroffen sind. Mit 67.600 Neuerkrankungen im Jahr ist Prostatakrebs in Deutschland heute die häufigste Krebsart beim Mann. Hauptgrund hierfür ist der wachsende Anteil älterer Männer. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 70 Jahren. An zweiter Stelle steht beim Mann Darmkrebs mit 38.300 Neuerkrankungen. Lungenkrebs belegt bei den Männern mit 33.700 Erkrankungen pro Jahr Platz drei. Häufigste Krebsart der Frau ist Brustkrebs. Jährlich erkranken 74.500 Frauen in Deutschland neu daran. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 65 Jahren. Jede vierte betroffene Frau ist bei der Diagnosestellung jünger als 55 Jahre. An zweiter Stelle steht bei den Frauen Darmkrebs mit 31.100 Neuerkrankungen. Auch bei den Frauen steht Lungenkrebs mit 17.700 mittlerweile auf Platz drei. Die Ursache: Immer mehr Frauen rauchen! Auch bei Kindern kommt es zur Bildung von Tumoren: Jährlich erkranken in Deutschland ca. 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren neu an Krebs. Diese Zahl ist seit vielen Jahren konstant. Die Heilungschancen liegen heute bei 80 Prozent. Bösartige Neubildungen sind bei Kindern trotzdem immer noch die zweithäufigste Todesursache. Die häufigsten Krebserkrankungen im Kindesalter sind Leukämien (Blutkrebs), Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks sowie Lymphknotenkrebs. So vielfältig die Ursachen

für Krebs sind, so vielgestaltig sind auch deren Krankheitsbilder: Mehr als dreihundert verschiedene Krebsarten sind mittlerweile bekannt. Eingeteilt werden sie in solide Tumoren, die Geschwülste bilden, und in systemische Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems. Dazu zählen Leukämien und Lymphome. Eine Übersicht über verschiedene Krebsarten, deren Erkennung, Behandlung und Prävention findet man unter www.krebshilfe.de.

Brustkrebs-Früherkennung ab 30 Jährlich erkranken über 74.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs; rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Aus Sicht der Deutschen Krebshilfe ist die Tastuntersuchung der Brust für Frauen ab 30 Jahren als alleinige Maßnahme zur Brustkrebs-Früherkennung nicht ausreichend. Da diese Untersuchung jedoch dazu beitragen kann, das Körperbewusstsein sowie das Gefühl für die eigene Brust zu verbessern, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe eine regelmäßige Abtastung. Nach allen derzeit vorliegenden Daten ist das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eine sinnvolle Maßnahme zur Brustkrebs-Früherkennung. Bei Frauen mit einer erblichen Belastung für Brustkrebs kann über das MammographieScreening hinaus ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungs-

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Expertentipp Hautkrebs-Vorsorge für jedermann ab 35 Jahre „Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Früh erkannt ist Hautkrebs zu nahezu 100 Prozent heilbar. Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening“. Ziel des Screenings ist es, die Heilungschancen zu erhöhen, den Hautkrebs schonender behandeln zu können und damit die Lebensqualität zu verbessern. Mit besonderen Lupen oder Auflichtmikroskopen kann der erfahrene Dermatologe verdächtige Hautläsionen bereits sehr frühzeitig und meist noch vor der Bösartigkeit aufdecken. Sollte dann eine Entfernung erforderlich sein, kann der operative Eingriff im Regelfall ambulant durchgeführt werden. Da diese Eingriffe völlig schmerzfrei durchgeführt werden können, sind normalerweise auch keine Krankschreibungen erforderlich. Hautveränderungen, die mit Sicherheit keine bösartigen Hauttumoren entwickeln können sind, falls vom Patient gewünscht, auch narbenfrei mittels Laser behandelbar.” Hautarztpraxis Dr. K. Hoffmann, Lindenstraße 13-15, 49393 Lohne, www.praxisdrhoffmann.de

Dr. med. Kornelius Hoffmann


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Ein Hausmittel gegen Krebs gibt es natürlich nicht, aber an dieser Stelle gibt es einen Buchtipp: „Krebszellen mögen keine Himbeeren” von David Servan-Schreiber. Servan-Schreiber veranschaulicht, wie man sich so gut wie möglich im Kampf gegen den Krebs und auch vorbeugend ernährt.

programm sinnvoll sein. Dies wird an zwölf spezialisierten universitären Zentren für Frauen schon ab einem Alter von 25 Jahren angeboten. Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Dies ist jedoch sehr selten: Etwa zwischen einem halben und einem Prozent aller Brustkrebsdiagnosen werden bei männlichen Patienten gestellt. In Deutschland wären dies zwischen 230 und 500 erkrankte Männer pro Jahr.

ner Krebserkrankung aktiv vorzubeugen. Zu einem gesunden Lebensstil gehören insbesondere Nichtrauchen, regelmäßige körperliche Bewegung, gesunde Ernährung sowie der vorsichtige Umgang mit der UV-Strahlung. Früherkennung lohnt sich, denn früh erkannt ist Darmkrebs mit großer Wahrscheinlichkeit heilbar. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Menschen zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr jährlich kostenlos einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl an, ab dem 56. Lebensjahr eine Darmspiegelung. Diese Koloskopie kann nach zehn Jahren wiederholt werden. Wer auf eine Darmspiegelung verzichten möchte, kann ab dem 56. Lebensjahr alle zwei Jahre einen Stuhlbluttest nutzen. Die Koloskopie ist jedoch die sicherste Methode zur Darmkrebs-Früherkennung. Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V., www.krebshilfe.de

Darmkrebs – früh erkannt gut heilbar Jährlich erkranken etwa 69.400 Menschen neu an Darmkrebs, 27000 sterben daran. Früh erkannt ist diese Krankheit jedoch gut heilbar. Bei etwa 20 von 1.000 Bundesbürgern liegt eine familiäre Belastung für Darmkrebs vor. Eine gesunde Lebensweise ist die beste Möglichkeit, ei-

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Nerv und Psyche | Seite 28

Psyche:

Die Seele ohne Farbe Unser Alltag wird immer stressiger – wir hetzen von einem Termin zum anderen und achten oft nicht auf die Signale, die unser Körper sendet. Burn-out, Depressionen oder Ängste können ein Zeichen für überlastete Nerven sein. In Deutschland erkrankt innerhalb eines Jahres jeder dritte Erwachsene an einer psychischen Krankheit, Tendenz steigend.

Treffen kann es jeden Um es noch mal deutlich zu sagen: Keiner ist vor Depressionen, Burnout oder Angstzuständen gefeit. Ob nun Frauen, Männer, Kinder oder alte Menschen – alle können daran erkranken und bei allen sollten Auffälligkeiten ernst genommen werden. Natürlich versteckt sich nicht hinter jeder kleinen Missstimmung eine Krankheit, denn jeder Mensch hat schlechte Tage. Es gibt jedoch viele verschiedene Symptome, die helfen, eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Depressive Menschen sind nicht immer traurig – oftmals fühlen sie sich sogar so leer, dass sie keine Trauer mehr empfinden. Dies ist ein Beispiel dafür, dass die Erkrankungen nicht so einfach festzustellen

sind wie eine Grippe. Oftmals passiert es sogar, dass die Patienten erst merken, was los ist, wenn sie schon mitten drin sind.

Wenn Angst das Leben beherrscht 14 bis 25 Prozent aller Menschen haben irgendwann in ihrem Leben mit Angststörungen zu tun, dabei können sie natürlich unterschiedlich stark sein. Jeder kennt Situationen oder Gedanken, die einem Angst machen. Das ist völlig normal und instinktiv ist es auch in gewisser Weise gut so. Eine Angststörung setzt erst ein, wenn die Zustände ohne jeglichen Grund hervortreten und womöglich länger andauern. Herzklopfen, Atemveränderungen, Beklemmungen, Atemnot, Schwindel und Übelkeit sind nur einige


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Balancecoaching StreSSbewältigung und reSilienz Symptome. Auch diese Krankheit beeinträchtigt das Privat- und Berufsleben massiv! Lässt man sich von der Angst bestimmen, ist ein „normales“ Leben nicht mehr möglich. Diese Krankheit ist eine Stressreaktion. Es wird vom Organismus Adrenalin ausgestoßen, das den Körper in Alarmbereitschaft setzt. Bei der Störung koppelt das Gehirn die notwenigen Reaktionen an harmlose Reize. Betroffene sind dann nicht in der Lage, lösungsorientiert zu denken. Die Behandlungen sind nicht immer einfach und eindeutig, da die Ursache der Ängste ganz verschieden sein kann.

Depression: tödliche Traurigkeit Depressive Menschen sprechen oft leise und langsam und haben einen verbissenen Gesichtsausdruck. Sie haben oft negative Gedanken, fühlen sich minderwertig und schuldig, auch grundlos. Die andauernde gedrückte Stimmung wird von einer Antriebslosigkeit begleitet, die aus Unverständnis als Faulheit ausgelegt wird. Es kann außerdem zu Appetitlosigkeit oder auch Gewichtszunahme kommen, das Atmen fällt schwer. Die Symptomatik kann sich sogar in einer Beeinträchtigung der Sehfähigkeit ausdrücken. Schlechtes Sehen ohne nachweisliche Ursache, Lichtüberempfindlichkeit und entzündete Augen können Anzeichen sein. Des Weiteren kann es zu Schlaf-, Blasenstörungen, Herz-, Magen-Darm-Beschwerden, Probleme mit dem vegetativen Nervensystem und Zahnproblemen kommen. Depressionen sind zwar eine psychische Erkrankung, können aber durchaus starke körperliche Auswirkungen haben. Das ist auch der Grund, warum eine echte Depression schwer im Frühstadium zu erkennen ist – die Symptome sind so unterschiedlich und vielfältig, dass auch andere Krankheiten dahinter vermutet werden können. Was auch immer für Symptome jemand hat, es ist wichtig, vom Arzt abklären zu lassen, um welche Krankheit es sich handelt. Eine starke Depression kann sogar zum Tod führen!

Innerlich ausgebrannt Burn-out gilt bei vielen Menschen als Modekrankheit. Viele verstehen das Phänomen nicht und tun es als Erschöpfung ab, der Betroffene ist vielleicht nicht so belastbar. Und genau da ist auch das Problem: In der heutigen Zeit herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Ressourcen. Es besteht eine Fehlbelastung, die es kurzweilig zu bestehen gilt. Doch auf längere Sicht macht eine solche Belastung krank und führt zum Burn-out. Klar merken Patienten, dass sie morgens schlechter aus dem Bett kommen, dass sie schlechter gelaunt sind und auch, dass sie sich immer mehr zurückziehen. Doch niemand möchte es wahrhaben. In

unternehmen können aktiv etwas für die leistungsbereitschaft und die leistungs-fähigkeit ihrer Mitarbeiter tun, denn ihre Mitarbeiter lernen: - ihre widerstandskraft zu stärken - gelassen die beruflichen Anforderungen zu bewältigen - instrumente zum Stressausgleich und für mehr Selbstverantwortung kennenzulernen und im Alltag einzusetzen - stressbedingten Krankheiten vorzubeugen oder sie zu lindern im training kommen ihre Mitarbeiter ihren eigenen stressverschärfenden denkmustern, Überzeugungen und reaktionsmustern auf die Spur, entwickeln denk-, gefühls- und Handlungsalternativen, erfahren, was zu einem erfolgreichen Stressmanagement gehört und lernen ihre Kompetenzen und Fähigkeiten hinsichtlich der bewältigung belastender Situationen kennen. dadurch verändert sich ihr Stresserleben positiv, sie holen sich Arbeitsfreude, leistungsfähigkeit, gelassenheit und gesundheit in ihr leben zurück und können so den Anforderungen im beruf gerecht werden. Beugen sie vor!

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Nerv und Psyche | Seite 30

unserer Gesellschaft gilt es als Schwäche zu sagen: Das schaffe ich nicht mehr, ich muss etwas abgeben. Doch genau das muss getan werden, wenn man gesund durchs Leben gehen will und es nicht soweit kommen lassen möchte, dass der Geist den „Notaus“-Knopf drückt.

Tipps, um die Psyche zu stärken: Wer zu schlechter Stimmung neigt oder aber auch einfach eine längere Stress-Phase hat, der sollte bestimmte Regeln beachten:  Entspannen! Egal wie, ob mit autogenem Training, bei beruhigender Musik oder klassisch mit Yoga – es ist wichtig, dass Körper und Geist zur Ruhe kommen.  Sport treiben! Der Körper muss fit bleiben, um die Leistung zu bringen, die von ihm abverlangt wird. Bewegung, egal in welcher Form, tut einfach gut. Sei es im Garten, beim Hausputz oder Spaziergang – der Körper muss in Schwung kommen.  Trinken! Die Flüssigkeitszufuhr ist auch ein wichtiger Punkt. Dehydriert kann weder Körper noch Geist richtig funktionieren. Auch eine ausgewogene Ernährung und kalte Duschen am Morgen regen den Kreislauf an und heben die Stimmung.  Ganz besonders wichtig ist das Thema Gesundheit: Man sollte sich nicht freiwillig belasten. Der Körper kämpft schon gegen genug Viren, Abgase und sonstige Gifte an – da braucht er nicht auch noch Alkohol und Zigaretten. Diese schwächen den Körper, da er versucht, die Gifte aus dem Organismus zu spülen. Drogen sind nicht akzeptabel, schon gar nicht in schlechten Zeiten.

Expertentipp

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Stressfolgen vermeiden durch rechtzeitige Kurskorrektur „Gesundheitliche Probleme, private Sorgen oder berufliche Konflikte können psychisch sehr belastend sein. Häufig kreisen wir gedanklich um unsere Probleme oder leiden an stressbedingten Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Verspannungs- oder Erschöpfungszuständen. Halten Sie diese Negativspirale an und nehmen Sie mithilfe psychologischer Beratung eine Kurskorrektur vor. Als Diplom-Psychologin begleite ich Sie dabei, Ihr Problem aufzuarbeiten, neue Perspektiven zu eröffnen und zurück zu mehr Lebensqualität zu finden. Unter meiner Anleitung können Sie in meiner Praxis außerdem das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung zur Stressreduktion erlernen.“ Privatpraxis Dr. Bettina Brunk, Diplom-Psychologin, Möserstraße 48, 49074 Osnabrück, www.privatpraxis-brunk.de


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Fachbeitrag von Dorothee Wiese-Turck, Alia Via – Praxis für medizinische Hypnosetherapie

Auch wenn uns Ängste und Phobien heutzutage eher als hinderlich oder auch peinlich erscheinen, so haben sie doch entwicklungsgeschichtlich betrachtet einen ernsten und durchaus nützlichen Hintergrund und leisten uns auch heute immer noch gute Dienste, um uns vor Gefahren zu warnen und vor Schaden zu bewahren. Erst wenn die Angst uns ständig begleitet, anfallsartig und unbegründet auftritt und somit unser normales Alltagsleben beeinträchtigt, liegt eine behandlungsbedürftige Angststörung vor.

Das Spektrum dieser eigentlich unbegründeten Ängste ist sehr groß und kann vielfältige Formen annehmen: Es gibt sowohl die so genannte Platzangst in engen Räumen, Flugangst und Höhenangst wie auch Phobien gegen diverse Tiere, Prüfungsangst und so weiter. Bei diesen konkreten Ängsten vor bestimmten Situationen, Menschen oder Tieren spricht man von sogenannten Phobien, welche weit verbreitet sind und häufig zu unbegründeten, unangemessenen und exzessiven Fluchtreaktionen führen – nicht selten resultieren hieraus Vermeidungsstrategien oder blockierende Verhaltensmuster, welche ein normales Alltagsleben beeinträchtigen und die Lebensqualität mindern.

Schwitzen, Herzrasen und Schwindel – pure Panik Bei einem Paniksyndrom kommt es zu unvorhersehbaren Panikattacken, welche mit vegetativen Symptomen einhergehen in Form von Schwitzen, Herzrasen und Schwindel sowie dem Gefühl des kompletten Kontrollverlustes. Bei der generalisierten Angststörung treten diffuse Ängste ohne konkreten Anlass auf – es liegt ein allgemein erhöhtes Angstniveau vor. Die Angst vor der Angst führt zur

sozialen Isolation. Therapeutisch steht neben der klassischen Psychotherapie sowie gegebenenfalls einer medikamentösen Therapie auch die Hypnosetherapie zur Verfügung, die mittlerweile eine anerkannte und wirksame Form der Psychotherapie darstellt.

Sanft Blockaden lösen Bei einer Hypnosetherapie wird mit verschiedenen Bewusstseinszuständen gearbeitet. In einem Zustand allgemeiner körperlicher Entspannung wird die Aufmerksamkeit nach innen gelenkt und eine direkte Beeinflussung des Unterbewusstseins ermöglicht. Dadurch können gezielt bewusste oder auch unbewusste Blockaden gelöst und angstauslösende Denkmuster bearbeitet werden. Durch hypnotische Techniken kann eine dauerhafte Stabilisierung der psychischen und physischen Situation erreicht werden.

AliaVia Dorothee Wiese-Turck, Ärztin Oeseder Str. 96 | 49124 Georgsmarienhütte Telefon: 05401 8964922 | info@aliavia.de

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Unbegründete Ängste

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Die Angst vor der Angst


Orthopädie & Physiotherapie | Seite 32

Orthopädie:

Bewegung ohne Einschränkungen Stundenlanges Sitzen im Büro, abends räkeln auf der Couch und zwischendurch scheinbar endloses Stop and Go im Feierabendverkehr – das Leben, das die meisten von uns tagaus, tagein so führen, geht nicht spurlos an unserem Körper vorbei. Rückenschmerzen, Gelenkprobleme und Verletzungen sind die Folgen von Überbelastungen, Fehlbelastungen oder Bewegungsmangel, Unfälle im Bereich des Haltungs- und Bewegungsapparates, unausgewogener Ernährung oder einfach dem sogenannten allgemeine Verschleiß. Wenn der Bewegungsapparat erkrankt, ist der Orthopäde der erste Ansprechpartner, um Linderung zu erreichen und sich wieder schmerzfrei bewegen zu können.

Alles begann mit dem aufrechten Gang Der menschliche Körper besteht aus etwa 206 Knochen. Etwa? Ja, die Anzahl der Kleinknochen und im Fuß und der Wirbelsäule kann variieren. Der Orthopäde ist nicht nur auf die Vielzahl der unterschiedlich gebauten Knochen und ihrer Gelenke spezialisiert, sondern besitzt zudem alle Kenntnisse über das komplexe Zusammenspiel zwischen Bändern, Sehnen, Schleimbeuteln, Gefäßen, Nerven und Muskeln, dem Gerüst des Körpers. Die Aufgabe der Orthopädie und Unfallchirurgie besteht in der Erforschung, Erkennung und Behandlung der durch Fehlbildung, Erkrankung, Verletzung und sonstige Schäden aller Art bedingten Störungen des Halteund Bewegungsapparates. Ziel der gesamten Orthopädischen und

Unfallchirurgischen Behandlung ist die Herstellung oder Widerherstellung der Leistungsfähigkeit der durch ihre Leiden behinderten Menschen, ebenso die Schaffung der Voraussetzung für die Widereingliederung ins Berufsleben. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich eine Spezialisierung innerhalb der Orthopädie abgezeichnet, ähnlich wie in anderen medizinischen Fachbereichen. Dieses ist auch darauf zurückzuführen, dass jetzt die Traumatologie des Bewegungsapparates vermehrt durch Orthopäden und Unfallchirurgen besorgt wird und dass sich manche Orthopäden einem Spezialgebiet (Hand, Fuß, Knie, Wirbelsäule) besonders intensiv widmen. Zusatzbezeichnungen wie Rheumatologie, physikalische und rehabilitative Medizin, Fußchirurgie, Prothesenzentrum, Hand-


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chirurgie oder Sportmedizin weisen den Weg in entsprechende Spezialabteilungen. Der Begriff „Orthopädie“ stammt übrigens aus dem Griechischen, von „Orthos“, womit der aufrechte Gang des Menschen bezeichnet wird. Und genau darum geht es im Grunde und sehr vereinfacht gesagt auch bei der Orthopädie.

Vom Stützkorsett zur Schiefhals-Operation Die Grundlagen der modernen Orthopädie wurden im 16. und 17. Jahrhundert gelegt, als die dogmatische Medizin Galens durch naturwissenschaftliche Forschungen erschüttert und revidiert wurde. Der Franzose Ambroise Paré verwendete wohl als Erster ein Stützkorsett aus durchlochtem Eisenblech zur Stützung verkrümmter Wirbelsäulen; Hans von Gersdorff beschrieb 1530 eine Quengelschiene aus Eisen zur Streckung von verkrümmten Armen oder Beinen. Die berühmte „Eiserne Hand“ des Götz von Berlichingen wurde 1504 von einem Waffenschmied aus Olnhausen angefertigt. Die operative Orthopädie begann sich etwas später abzuzeichnen, im 17. bis 19. Jahrhundert. Eine der ersten orthopädischen Operationen war die sogenannte Schiefhals-Operation, die von zwei Holländern durchgeführt wurde. Es folgten Knochen-Operationen, um fehlverheilte Bein- oder Armbrüche wieder zu richten, sowie Gelenkresektionen, um versteifte Gelenke wieder „gängig“ zu machen. Th. Gluck setzte 1890 die erste Kniegelenk-Endoprothese ein. Die intensive Beschäftigung mit orthopädischen Leiden führte allmählich zu einer Spezialisierung in diesem Fach. 1780 wurde in Orbe (Waadtland) das erste Hospital gegründet, das sich ausschließlich mit der Behandlung orthopädischer Krankheiten, vor allem des Klumpfußes, befasste. Dort wurden erstmals eine ärztliche Therapie und eine orthopädische Werkstatt verbunden. In der Folge entstanden in allen Ländern, fast ausschließlich auf privater Grundlage, orthopädische Hospitäler.

Eine der ersten orthopädischen Operationen war die sogenannte Schiefhals-Operation

Gleichgewicht der physikalischen Kräfte Der Orthopäde bedient sich verschiedener Behandlungsmöglichkeiten. Er nutzt chirurgische Verfahren, wie zum Beispiel die Prothesenchirurgie, ebenso wie die Physiotherapie, physikalische und medikamentöse Arthrosebehandlung, Orthopädietechnik, zum Beispiel in Form von Schuheinlagen, und die Orthopädische


Orthopädie & Physiotherapie | Seite 34

Setzen Sie sich auf einem Hocker in die Dusche und lassen einen sehr warmen Wasserstrahl knapp unter dem Rippenbogen den Rücken hinunterlaufen. Mit 31 Grad anfangen, langsam steigern. Das lockert die Muskulatur.

Schmerztherapie. Die Devise sollte stets lauten: Frühzeitige Diagnose, Operationen vermeiden. Hierzu werden die physikalischen Gesetze in den Fokus gerückt, die in einem biologischen Organismus gelten, um die Selbstheilung des Körpers zu unterstützen. Aufgabe und Ziel der Orthopädie ist es also, ein Gleichgewicht der physikalischen Kräfte unter Beachtung der biologischen Funktionen zu erreichen. Deshalb ist es wichtig, den gesamten Bewegungsapparat in Augenschein zu nehmen, denn eine Erkrankung darf nie isoliert betrachtet werden. Vielmehr muss man sich eine Wirkungskette vorstellen, in der jedes Glied auf die anderen Einfluss nimmt. Wenn zum Beispiel ein Gelenk schmerzt und deshalb in seiner Bewegung eingeschränkt ist, dann müssen die Nachbargelenke einen Ausgleich schaffen, wodurch sie natürlich mehr belastet werden. Unter der fachlichen Betreuung des Orthopäden kann verhindert werden, dass es zu Folgeerkrankungen und weiteren Schmerzherden kommt.

Mit Strom zur Gesundheit Jeder weiß: Ein Stromschlag kann zum Tod führen. Da ist es absurd, dass mit eben diesem auch geheilt werden kann. Wie so oft kommt es auch hier auf die Intensität an. Das sogenannte EMS-Therapieverfahren (Elektromyostimulation) wirkt durch nieder- bis mittelfrequente Reizströme. Die Geräte ermöglichen ganzheitlichen und punktuellen Muskelaufbau, Sehnen und Gelenke werden durch eine bessere Durchblutung leistungsfähiger und die Unterhaut wird straffer. Dies kann zu Trainingszwecken genutzt werden, aber auch bei Bewegungseinschränkungen, um dem Abbau der Muskelkraft und -masse entgegenzuwirken. Aber

auch in der Therapie wird EMS immer öfter als unterstützende Behandlung genutzt. Besonders bei Rückenschmerzen, Harninkontinenz, Beckenboden und Muskelverspannungen hat sich das Verfahren bewährt.

Tipps für den Alltag „Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selber tun können" wusste schon Abraham Lincoln und seine Weisheit lässt sich auch auf die Medizin übertragen. Natürlich hilft im Falle einer Erkrankung nur der Fachmann; aber man muss es ja gar nicht erst soweit kommen lassen, denn viele Probleme sind Folgen von Haltungsschäden, die im alltäglichen Leben entstehen. Klassisches Beispiel: Rückenschmerzen. Hierzu einige Tipps:  Nie länger als 30 Minuten in derselben Position verharren, sei es im Sitzen oder Stehen. Auch beim Autofahren versuchen, seine Haltung etwas zu ändern, oder zwischendurch zu pausieren und Ausgleichsbewegungen schaffen.  Im Büro: einen Stuhl mit verstellbarer Sitzfläche und Lehne wählen. Die Sitzposition häufig verändern – „dynamisches Sitzen“ lautet hier das Schlagwort!  Aktiv werden: mit rückenfreundlichen Sportarten Problemen vorbeugen. Optimal sind Schwimmen, Nordic Walking, Radfahren und Gerätetraining (aber unbedingt mit professioneller Betreuung).  Das richtige Schuhwerk: hohe Absätze vermeiden und am besten vom Fachmann beraten lassen.  Die richtige Matratze: Ein Drittel des Lebens verbringen wir schlafend. Deshalb ist es besonders wichtig, eine individuell perfekt passende Matratze zu wählen, die die Wirbelsäule in der Nacht optimal unterstützt. Auch hier hilft der Fachmann weiter!


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Fachbeitrag von Sebastian Friedering, „Bodystreet“ Osnabrück und Münster

EMS-Training Warum ständig trainieren, wenn 20 Minuten locker reichen? Bodystreet setzt auf eine Methode, die sich bereits in der Astronautik und Sportmedizin durchgesetzt hat: EMS-Trai-

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ning, eine äußerst innovative Muskelstimulierung. Mittlerweile gibt es rund 200 Bodystreet-Studios in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich komplett dieser Methode verschrieben haben.

Das Fitnessstudio, das Zeit spart EMS ist ein Ganzkörpertraining unter einem niedrigen, ungefährlichen Reizstrom. Dazu muss man wissen: Unsere Muskeln werden bereits im ganz normalen Alltag ständig durch bioelektrische Impulse stimuliert. Genau das macht sich auch EMS zunutze. Sie verstärkt diesen körpereigenen Effekt durch zusätzliche Reize von außen und führt so zu intensiveren Muskelkontraktionen als bei herkömmlichem Training. Selbst untrainierte Menschen erzielen mit einem Zeitaufwand von fünfzehn bis zwanzig Minuten pro Woche in kurzer Zeit sicht- und spürbare Ergebnisse.

Studien belegen Wirksamkeit Studien der Universität Bayreuth Studien haben ergeben: Das Ganzkörper-EMS-Training bekämpft Rückenbeschwerden in sehr effektiver Weise. Der Strom erfasst auch die tiefen Muskeln, die durch konven-

tionelle Behandlungsmethoden nur schwer erreicht werden können. Das spezielle Ganzkörper-EMS-Training stellt ein zeitsparendes, sehr wirksames Allround-Training dar, das weit reichende positive gesundheitliche Effekte erzielt. Dabei werden sowohl therapeutische als auch präventive Ziele erreicht. Die Kraftzuwächse entsprechen den Erfahrungen aus konventionellem Krafttraining und sind teilweise sogar überlegen. Körperformungs- und Stimmungsaspekte sprechen Frauen und Männer aller Altersstufen an. Das EMS-Training führte den Studien nach darüber hinaus zu folgenden allgemeinen Effekten: Das Körpergefühl verbesserte sich bei 83 Prozent der Personen bezüglich ihrer Verspanntheit, 89,1 Prozent fühlten sich stabiler und 83,8 Prozent empfanden eine verbesserte Leistungsfähigkeit. 86,8 Prozent bemerkten subjektive positive Körperformungseffekte. Das Training wurde von 90 Prozent der Teilnehmer positiv empfunden.

1 x pro Woche, 20 Minuten

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Bodystreet Geiststraße 51 | 48151 Münster Warendorfer Str. 24a | 48145 Münster Telefon 0251 39455337 Lotter Straße 33 | 49078 Osnabrück Telefon 0541 60079524 www.bodystreet.de

Ein EMS-Training bei Bodystreet ist extrem zeitsparend und dauert nur 20 Minuten. Das geht auch während der Mittags- oder Kaffeepause. Zum Training schlüpft man einfach in eine spezielle EMS-Weste (die den Reizstrom überträgt), dann macht man, zusammen mit einem Personal Trainer, die Übungen. 1 x pro Woche, 20 Minuten lang – nicht mehr! Das reicht für fast alle Ziele, die man als Fitnessstudio-Besucher hat. Beim allgemeinen Muskelaufbau ebenso wie bei Po, Bauch oder Rücken. Wichtig: Bei Bodystreet wird man in jedem Training von einem Personal Trainer betreut. Deshalb lassen sich die EMS-Übungen ganz auf individuelle Anforderungen und Ziele abstimmen.


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Fachbeitrag von Dr. med. dent. Julia Läkamp, Praxis für ästhetische Zahnheilkunde

Zahnheilkunde als Schlüssel zur Behandlung des ganzen Menschen für ästhetische Zahnheilkunde von Dr. Julia Läkamp kompetent behandelt werden.

Fehlstellung mit Folgen Viele Patienten haben oft eine regelrechte Ärzte-Odyssee hinter sich. So gut wie nie stand ein Zahnarzttermin am Anfang, denn die Zähne, so schien es, machten keine Probleme. Vielmehr wurden die meisten Patienten bei einem Orthopäden vorstellig, mit Schmerzen in den Schultern, im Rücken oder in der Hüfte – mit mäßigem Erfolg. „Bei orthopädischen und neurologischen Symptomen denken viele gleich an einen Bandscheibenvorfall. Nicht selten stellt sich aber heraus, dass die Beschwerden durch einen falschen Zusammenbiss und daraus resultierenden Fehlstellungen der Kiefergelenke verursacht werden“, klärt Dr. Läkamp auf. „Eine Therapie muss selbstverständlich genau da ansetzen, wo die Ursache ist – und nicht dort, wo es wehtut.“ Wenn Zähne, Kiefergelenke und Wirbelsäule falsch interagieren, wenn Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinanderbeißen und einzelne Zähne keinen oder falschen Kontakt haben, verschieben sich die Kiefergelenke. Damit verändert sich die Kopfhaltung, die wiederum zu Verspannungen der Muskeln führt. Über eine Fehlstellung der Halswirbel breitet sich der Zustand in der Wirbelsäulengegend aus und bringt die Körperstatik aus dem Gleichgewicht. Daraufhin können chronische Schmerzzustände im gesamten Kopf- und Wirbelsäulenbereich auftreten. Ein Krankheitsbild, das „Craniomandibuläre Dysfunktion“, kurz CMD, genannt wird.

Bisskorrektur für weniger Schmerzen Wie kann es zu Fehlbissstellungen kommen? Ursachen können unter anderem fehlende Zähne, Störungen der Zahnanlage, fehlende

Zahnsubstanz durch knirschen oder pressen oder auch zu hohen oder zu niedrigen Füllungen sein. Nach einer genauen Anam­ nese, die alle Beschwerden erfasst, wird der Patient eingehend untersucht. Die Okklusion (Zubiss) der Zähne wird inspiziert und vermessen. Es wird eine ganzheitliche manuelle Funktions- und Strukturanalyse durchgeführt. Auch die Körperhaltung wird zur Diagnose herangezogen und die Drehung, Kippung und Neigung des Kopfes geprüft. Ein Kausimulator (Artikulator) hilft, die Befunde in Beziehung zu bringen – die Voraussetzung für eine effektive Bisskorrektur mittels passgenau hergestellten Aufbissschienen aus durchsichtigem Kunststoff. Sie sorgen dafür, dass die Kiefer einander physiologisch neu zugeordnet und die Kiefergelenke entlastet werden. Dr. Julia Läkamp ist 2. Vorsitzende im europäischen Arbeitskreis Zahn und Mensch, zudem ist sie Lehrbeauftragte an der Medizinischen Universität Innsbruck im Bereich des Masterstudiengangs Craniomandibuläre und muskuloskeletale Medizin.

Dr. med. dent. Julia Läkamp – Praxis für ästhetische Zahnheilkunde Erbdrostenstraße 6 | 48346 Ostbevern Telefon 02532 956495 | praxis@dr-laekamp.de www.dr-laekamp.de

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ganz unterschiedliche Beschwerden, die eine Fehlstellung des Kiefers mit sich bringt. Beschwerden, die in der Praxis

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Rückenschmerzen, Beckenschiefstand, Nackenverspannungen, Spannungskopfschmerzen, Ohrengeräusche: Es sind


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Fachbeitrag von Iris Werner, X-Force Sports Club am Nettebad

Die Evolution der Exzentriker Negativ Training mit positivem Effekt

Die innovativen X-Force Kraftgeräte zählen bisher zu den ersten mechanischen Negativ-Trainingsgeräten mit Gewichtblock auf dem Markt – sie kombinieren konzentrisches und exzentrisches Krafttraining. Die meisten Forscher sind sich

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einig, dass eine Kombination aus positivem und negativem Krafttraining am effizientesten ist.

Zeiteffektiv und wirkungsvoll Bei negativ ausgeführten Übungen arbeitet der Muskel exzentrisch mit einem um 40 Prozent höherem Widerstand. Diese Trainingsform sorgt für maximalen Zuwachs in allen wichtigen Muskelgruppen. Das Training ist zeiteffektiv, denn die Muskeln kommen schneller an ihre Belastungsgrenze und werden zu 100 Prozent und in vollem Bewegungsumfang ausgelastet. Mit dem X-Force „3-1-5“-Trainingskonzept (drei Sekunden positive, eine Sekunde statische und fünf Sekunden negative Belastung) kann in nur 30 Minuten eine komplette Trainingseinheit bis zur maximalen Muskelerschöpfung absolviert werden. Eine einfache, kurze und effiziente Methode, um an die individuellen Trainingslimits zu gelangen und hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Das Problem war bisher, dass Sportgeräte noch nicht weit genug entwickelt waren, diese Trainingsart einfach und attraktiv zu machen. Um den richtigen Effekt zu erzielen, waren zusätzliche Anleitungen während des Trainings erforderlich. X-Force präsentiert eine komplett neue, patentierte Methode des negativen Trainings für mehr Kraftentwicklung. Die Sportgeräte haben ein deutlich anderes Design, das ein einzigartiges, aber dennoch vertrautes Trainingsgefühl bietet und zu wesentlich besseren Ergebnissen führt. Die Idee hinter X-Force ist einfach: Durch das bei der positiven Bewegung um 45° angewinkelte Gewicht sind wir in der Lage, bei

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der negativen Bewegung 40 Prozent zusätzliches Gewicht aufzuladen. Das Trainingsgefühl besteht aus den gleichen weichen Bewegungen wie bei einem herkömmlichen Sportgerät.

Warum X-Force? Die Vorteile des negativen Trainings wurden erstmals in den frühen 1970er Jahren erkannt. Im Vergleich mit herkömmlichem Gewichttraining bietet X-Force viele Vorteile: 1. Wirkung. Durch die größere Wirkung und die kürzere Zeit bis zum Muskelversagen ist X-Force deutlich effizienter. 2. Stimulation. Eine effizientere Wirkung führt zu größeren Muskeln und mehr Kraft. 3. Flexibilität. Die Betonung des Negativen ermöglicht einen effektiveren Gegendruck in der Anspannungsphase und ein effektiveres Stretching in der Streckungsphase. Beides zusammen trägt zu einem guten Bewegungsapparat und einer Verbesserung der Gelenkflexibilität bei. 4. Kontrolle. Mit X-Force hat der Sportler die volle Kontrolle über das positive Ablassen. Bei keiner einzigen Wiederholung muss eine zusätzliche Person aufpassen oder assistieren. 5. Sicherheit. Durch die Betonung des Negativen muss jede einzelne Ablassphase sanft und langsam ausgeführt werden. Und da die Last der positiven Phase immer 29% geringer als die der negativen Phase ist, läuft der Übergang von negativer zu positiver Phase ohne Anspannung beim Ablassen. X-Force steht für eine bessere Form und mehr Sicherheit. 6. Rehabilitation. Auf Grund der besseren Kontrolle, der besseren Form und der größeren Sicherheit ist X-Force ein gutes Mittel für die Rehabilitation nach Verletzungen.


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MJS Schulter-Therapie-System therapeutische Revolution aus Italien

„Ich habe die Straßenbahnschienen einfach nicht bemerkt. Plötzlich hat es mir den Lenker verdreht, ich bin gestürzt und habe mir die Schulter verletzt.“ So oder so ähnlich beginnt oft eine lange Leidens- und Rehabilitationsphase. Vielfach verbunden mit Mühen, Anstrengungen, Schmerzen, Zweifeln und Ängsten. Grund hierfür ist die komplizierte, anatomische Komplexität und die Schwierigkeit einer Schulterbehandlung.

Klassische Therapie In den letzten Jahren wurden diverse Anstrengungen unternommen, um Patienten vorgegebene, kontrollierte Bewegungen unabhängig von technischen Hilfsmitteln ausführen zu lassen, die für das Schultergelenk möglichst funktional sind. Dabei hat sich die Rehabilitation im Wasser aus drei Gründen bewährt: freier Bewegungsumfang, Reduktion der Schwerkraft, Muskelkräftigung bei unterschiedlichen Bewegungsgeschwindigkeiten. Allerdings liegen die Grenzen der Wassermethode in dem relativ hohen Aufwand sowie der schwierig zu kontrollierenden und quanitfizierbaren Bewegungswege und Muskelaktivitäten. Passive Bewegungsschienen mobilisieren zwar das Gelenk, setzen aber keinerlei adäquate Reize an die Muskulatur und das dazugehörige Nervensystem. Hier setzt das neuartige System der Firma TecnoBody an.

Technik mit Zukunft Mit dem MJS (MultiJointSystem) wird passives Bewegen durch den Therapeuten durch aktives Bewegen ohne Belastung ersetzt und damit die Aktivierung des neuromuskulären Systems beschleunigt. Durch die spezielle „Light G“-Funktion des MJS, ähnlich dem freien Bewegen im Weltall, wird das Eigengewicht des Armes weggenommen und der Patient ist in der Lage, ohne Belastung eine Übung selbstständig und mit richtiger muskulärer Aktivität auszuführen. Die Bewegung ist dreidimensional und kann in jede Richtung einzeln und unabhängig voneinander angesteuert und unterstützt werden. Über eine Computersoftware wird die Armbewegung in Echtzeit dargestellt und mit verschiedenen Tests erfasst, beurteilt und direkt im

Revolution aus Italien Mit einem Team aus Medizinern, Sportwissenschaftlern und Ingenieuren gelang es der Firma TecnoBody, nicht nur das sensomotorische Training zu revolutionieren, sondern auch die Geräte zu entwickeln, die in der Lage sind, diese sensomotorischen Fähigkeiten zu testen und zu evaluieren. Stefano Marcandelli, der Firmengründer und ehemalige Leistungssportler im Speerwerfen, verletzte sich eines Tages so schwer, dass er bald darauf das Ende seiner sportlichen Laufbahn bekannt geben musste. Im Anschluss daran beschäftigte er sich sehr intensiv mit seiner Verletzung und den Möglichkeiten der vollständigen Rehabilitation. Daraus entstand das MJS. Erste Modelleinrichtungen wurden schnell gefunden. In Mailand, Rom, Peking, München und nun auch in Osnabrück. Ein erfolgreicher Rehabilitationsprozess basiert auf einer breiten Palette von Aspekten und Methoden. Mit dem MJS wird diese Palette um einen sehr wichtigen Baustein erweitert und es ermöglicht schnellere und bessere Therapieerfolge im Bereich der Schulterbehandlung.

Team Mohr GmbH | Schulterzentrum Physiotherapie am Nettebad Im Haseesch 6 | 49090 Osnabrück Telefon: 0541 760280-10 | www.teammohr.de

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Die Schulter ist ein primär muskelgeführtes Gelenk und im Aufbau sehr komplex. Bei Verletzungen kommt es zu einer Bewegungseinschränkung und damit auch zu einer Störung im Zusammenspiel zwischen Sensorik und Motorik. Um die gesamte Beweglichkeit des Schultergelenks ausschöpfen zu können, muss aber gerade dieses Zusammenspiel zu hundert Prozent funktionieren. Bei der Schultertherapie muss daher das sensomotorische Training (SMT) im Zentrum der Rehabilitation stehen.

Anschluss individuell trainiert. Das oberste Rehabilitationsziel ist es, die Bewegungskontrolle des gesamten Schultergelenkskomplexes in den verschiedenen Bewegungsebenen mit zunehmendem Krafteinsatz zu verbessern.

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Sensomotorisches Training

Geht in Osnabrück neue Wege in der Schultertherapie: Physio- und Manualtherapeut, Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie Marcus Maßmann


Schlaf | Seite 40

Gesunder Schlaf:

Tiefenentspannt durch die Nacht „Schlaf ist für den Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.“ Schon Schopenhauer wusste, wie wichtig guter Schlaf ist. Egal ob sechs oder zehn Stunden am Tag: Der Körper regeneriert sich. Er tankt neue Energie und das Gehirn „säubert“ sich – zumindest nach neuesten Studien. Wer nicht genug schläft, bringt nicht volle Leistung am nächsten Tag und ist anfälliger für Krankheiten. Doch wie kommt man zur perfekten Nachtruhe?

Wellness-Oase Bett Ein ausreichender Nachtschlaf ist eine entscheidende Voraussetzung für das Wohlbefinden. Selbst das eigene Aussehen wird durch die Qualität des Nachtschlafs beeinflusst. Wer regelmäßig schlecht oder zu kurz schläft, dem sieht man dies schnell an. Falten und graue Haut sind dann die Regel. Damit ist klar: Schlafen ist gesund und keinesfalls verlorene Zeit. Schlechten Schlaf sollte deshalb niemand auf die leichte Schulter nehmen. Dabei lässt sich zumindest die Problemquelle „schlechtes Bett“ leicht als Erstes beheben. Denn hier hilft meist ein Besuch im nächsten Bettenfachgeschäft. Wellness und Wohlbefinden liegen im Trend und auch im Schlafzimmer muss er nicht Halt machen – das wissen auch die Spezialisten. Der Grad der Behaglichkeit hängt selbstverständlich auch von der Bettausstattung ab. So gibt es etwa Kissen und Zudecken, die dank einer speziellen Behandlung besonders weich und kuschelig sind. Sehr angenehm sind auch Kissen mit hautpflegenden Vitaminen oder zarten Düften. Entscheidend für echtes Wohlbefinden ist aber grundlegend natürlich auch die Liegestätte. Wer oft in internationalen Hotels nächtigt, kennt diesen Bett-Typ bereits

und wünscht sich einen solchen Liegekomfort vielfach auch für zu Hause. Aber auch die in Deutschland immer noch weitaus üblicheren Taschenfederkern- oder Kaltschaummatratzen haben ihre unbestreitbaren Vorteile. Diese erlauben nämlich den Einsatz von verstellbaren Rahmen. Komfortable Lattenroste verfügen über eine oder mehrere Verstellmöglichkeiten, die entweder stufenweise per Hand oder stufenlos per Gasdruck oder Elektromotoren durchgeführt werden. Für Aktivitäten wie Lesen, Frühstücken oder Fernsehen ist ein verstellbarer Rost damit ideal.

Maßarbeit für die Nacht Doch Wellness hin oder her, niemand kauft ein Designer-Kleid, eine Hose oder ein Paar Schuhe, ohne sich zu vergewissern, ob es wirklich passt. Doch was bei der Bekleidung absolut unüblich ist, kommt beim Bettenkauf immer wieder vor: Zudecken, Kissen, Matratzen oder Lattenroste werden immer wieder im Vorbeigehen und ohne wirkliche Fachberatung mitgenommen oder im Internet bestellt. Zwar können vor allem jüngere Menschen mit einem preisgünstigen Spontankauf eine Zeit lang zurechtkommen, nicht selten aber rächt sich die fehlende


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Kleine Titan-Implantate helfen gegen RLS. Foto: Dr. Wlasak | akz-o

Sorgfalt langfristig. Rückenschmerzen im Alter sind nämlich oftmals die Folge einer falschen, schlechten oder zu lange benutzten Matratze in jungen Jahren. Das bedeutet: Niemand sollte seine Bettausstattung ohne eine individuelle Beratung mit ausgiebigem Probeliegen kaufen. Denn nur so ist gewährleistet, dass Matratze und Lattenrost den jeweiligen Bedürfnissen entsprechen. Die Wahl der geeigneten Matratze ist eben echte Maßarbeit. Und dafür sollte man sich schon ein wenig Zeit nehmen. Schließlich soll das Bett acht bis zehn Jahre lang für erholsamen Schlaf sorgen. Ein bis zwei Stunden Beratungszeit sind also gut angelegte Zeit. Dabei geht es in vielen Geschäften tatsächlich zu wie beim Schneider: Der Kunde wird nämlich vor der Beratung ausgiebig vermessen. Auch beim Zudecken werden mittlerweile regelrechte Bedarfsanalysen angestellt. Gute Bettenfachgeschäfte führen deshalb eine spezielle Wärmebedarfsanalyse bei ihren Kunden durch, um die individuell richtige Decke auszuwählen.

Hilfe für RLS-Betroffene Oft genug führen aber auch Krankheiten zu schlaflosen Nächten. Neben Ein- oder Durchschlafstörungen auf Grund von Problembewältigung ist das Restless Legs Syndrom (RLS) ein sehr häufiger Grund. Die Beine kribbeln, zucken und schmerzen; an Nachtruhe ist nicht zu denken. Unter unruhigen Beinen leiden allein in Deutschland über vier Millionen Menschen. Diese Krankheit ist schwer zu behandeln. Eine gute Möglichkeit ist die Implantat-Akupunktur von Dr. Rolf. Der Allgemeinmediziner setzt kleine Titan-Implantate an bestimmte Ohrpunkte. Sie regen die körpereigene Produktion von Botenstoffen im Gehirn an. „Wir wissen, dass bei RLS-Patienten ein Dopamin-Mangel im Gehirn vorliegt. Durch die Dauerstimulation dieser Punkte wird das zentrale Nervensystem angeregt, wieder vermehrt Dopamin zu produzieren“, erklärt Dr. Wlasak. Es wurde eine klinische Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Köln


Schlaf | Seite 42

Bei Schlafstörungen hilft abendliches Wassertreten. Die Wanne Knietief mit kaltem Wasser füllen und darin auf und ab gehen. Darauf achten, dass immer das ganze Bein aus dem Wasser gehoben wird. Sobald Sie frieren, sollten Sie die Behandlung beenden.

an 97 Patienten durchgeführt. Acht von zehn Studienteilnehmern die unter der schweren Form des RLS litten, berichten nach der ImplantatAkupunktur, dass sich ihr Zustand spürbar verbessert habe. Es gibt jedoch auch einige medizinische Produkte, die zumindest eine Linderung verschaffen. Unterstützend dazu sollten Betroffene Yogaübungen machen.

Schmerzfrei durch die Nacht Rund 13 Millionen Deutsche leiden unter chronischen Schmerzen. Ein Albtraum, der nicht nur Körper und Seele belastet – oft leidet auch der Schlaf unter dem Dauerschmerz. Ein Teufelskreis, denn schlechter Schlaf erhöht wiederum die Schmerzempfindlichkeit. Je schlechter Schmerzpatienten schlafen, desto stärker empfinden sie auch ihr Leiden. Ob Ein- oder Durchschlafprobleme – die Folgen sind stets die gleichen: starke Müdigkeit am Tag, Unkonzentriertheit und ständige Gereiztheit. Der Schlafmangel hat außerdem einen negativen Einfluss auf die Schmerzverarbeitung im Körper. Die Schmerzschwelle sinkt ab und

das Leiden wird schneller als unerträglich empfunden. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene eine adäquate Therapie erhalten. Als Erstes sollte deshalb versucht werden, den Schmerz so zu verringern, dass der Schlaf nicht beeinträchtigt wird. Dafür muss der Schmerz vom Arzt – im besten Fall von einem Schmerztherapeuten – mit den richtigen Medikamenten behandelt werden. Diese sind aber nur ein Teil der Therapie. Im Rahmen einer multimodalen Behandlung steht dem Patienten ein Team aus Psychologen, Orthopäden und Physiotherapeuten zur Seite.

Tipps für eine geruhsame Nacht Schlaftabletten sind auf Dauer keine Lösung, da ihre Wirkung nach einiger Zeit nachlässt und sie die Tiefschlafphase verkürzen. Diese ist für die körperliche und seelische Erholung jedoch besonders wichtig. Seien Sie, so oft es geht, aktiv! Denn durch Sport und moderate Bewegung schüttet der Körper Schmerzhemmstoffe (Endorphine) aus. Zudem können auch hier gezielte Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Yoga dabei helfen, mit den Schmerzen umzugehen. Auch Atemübungen helfen bei einem Schmerzschub in der Nacht: Eine kontrolliert verlangsamte Atmung lässt uns Schmerzen für kurze Zeit leichter ertragen.

Schlaf-Check Mit diesen Fragen können Sie überprüfen, was Ihren Schlaf stört. Schlafen Sie regelmäßig tagsüber? Unser Körper zählt die geschlafenen Stunden des Tages und der Nacht. Wenn Sie mittags schlafen, brauchen Sie nachts weniger Schlaf. Was machen Sie im Bett: Essen oder lesen Sie, schauen Sie fern oder arbeiten Sie am Laptop? Im Bett sollten Sie nur zwei Dinge tun: schlafen oder Sex haben. Der Körper verlernt das schnelle Einschlafen, wenn er sich an andere Tätigkeiten gewöhnt. Gehen Sie immer zur gleichen Zeit ins Bett? Wir können unseren Körper auf Schlafen erziehen. Wer immer zur gleichen Zeit ins Bett geht, hat weniger Probleme, in den Schlaf zu finden. Treiben Sie direkt vor dem Zubettgehen noch Sport? Es stimmt: Sport ist gesund und regt den Kreislauf an. Verzichten Sie auf Sport 3 bis 4 Stunden vor dem Einschlafen, sonst kann es Sie schnell die Nacht kosten.

Wie sieht es bei Ihnen mit Alkohol, einem späten Kaffee oder Rauchen aus? Alkohol macht zwar müde, aber wenn die Alkoholkonzentration sinkt, wacht der Körper wieder auf und das Durchschlafen ist gestört. Kaffee und Nikotin halten wach. Aber wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben, dann dürfen Sie sich gern einen Kaffee auch am späten Abend gönnen. Nehmen Sie Ihre Probleme mit in den Schlaf? Wenn Probleme in Ihrem Kopf rauschen, kommen Sie nicht zur Ruhe. Da hilft nur noch eines: Schreiben und notieren Sie sich die Sorgen oder die noch zu erledigenden Punkte, die Ihnen durch den Geist spuken, auf einen Block, den Sie mit einem Stift immer griffbereit neben Ihrem Bett liegen haben. Das gibt Ihnen das sichere Gefühl, nichts vergessen zu haben, und Sie haben Ruhe für die Nacht. Haben Sie Stress, der Sie nicht schlafen lässt? Stellen Sie sich die Frage, woher der Stress kommt. Lässt er sich identifizieren? Suchen Sie nach den Ursachen.


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Liegen Sie gut? Wie man sich bettet, so schläft man. Das ist ein altes Sprichwort, das auch heute noch Bedeutung hat. Ihr Bett sollte bequem sein. Achten Sie auf die richtige Matratze und passendes Bettzeug. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten. Ist es im Schlafzimmer dunkel genug? Am besten schläft man bei völliger Dunkelheit. Ist es hell, wird dem Körper signalisiert, dass es Zeit zum Aufwachen ist. Schlafen Sie ruhig oder haben Sie störenden Lärm? Die Belastung durch Geräusche wird in Dezibel (dB) gemessen. 20 bis 30 dB ist die Stärke bei fallenden Blättern, 55 – 65 dB beim Staubsaugen,

70 bis 80 dB erreichen befahrene Straßen und 100 bis 110 dB Musikkonzerte. Unsere Schlafqualität ist abhängig von der Geräuschbelastung. Es ist erwiesen, dass 35 dB Lärmbelastung schon eine Beeinträchtigung der Schlafstadien bedeutet und 55 dB Weckreaktionen hervorrufen können. Haben Sie Krankheiten, die Sie nicht schlafen lassen? Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die den Schlaf stören, wie beispielsweise Sodbrennen, Magenleiden oder Husten. Besprechen Sie das mit Ihrem Hausarzt. Dagegen können Sie etwas unternehmen. Achten Sie darauf: Es gibt auch Medikamente, die den Schlaf stören. Lesen Sie deshalb unbedingt die Beipackzettel. Quelle: Buch „Schlaflos – alles zum Thema Schlaf“ von Dr. med. Christoph Schenk

Expertentipps

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Die Welt gehört den Ausgeschlafenen „In einem wohligen Nest gebettet, fällt es Ihnen leicht, alles loszulassen, was Körper, Seele und Geist belastet. Sein eigenes Bett sollte dem natürlichen Schlafverhalten optimale Bedingungen bieten. Hüsler Nest Matratzen Schlafsysteme passen sich sofort dem Wechsel der Liegeposition an, damit die Wirbelsäule jederzeit bestens gestützt bleibt. Dieses leistet das „Herzstück“ vom Hüsler Nest, das sogenannte Federelement. Es passt sich dank seiner patentierten Konstruktion, unabhängig von Gewicht, Größe und Anatomie dem Körper sofort an und kann bei Bedarf sogar noch zusätzlich eingestellt werden. Da sich der Körper mit den Jahren verändern kann, ist dies ein großer Vorteil. Eine Naturlatexmatratze macht das Nest weich und angenehm und nimmt flexibel den Körper auf. Darauf kommt eine feuchtigkeitsregulierende Auflage, die nach Wahl lose oder mit der Matratze verbunden für ein trockenes Bettklima sorgt. Diese gibt es in Wolle oder waschbar aus Naturfasern. Dann ist das perfekte Bett kuschelig und fertig zum Gebrauch und man kann sich auf die Nacht freuen!“ Hartmut Hemsath, transform.ing Studio Gesundes Wohnen, Hannoversche Straße 46, 49084 Osnabrück, www.transform-ing.de

Winterzeit ist Schlafenszeit „In Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen an Schlafstörungen. Der gestörte Schlaf verursacht unter anderem Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf. Mediziner können im Schlaflabor die Ursachen für diese herausfinden. Man unterscheidet bei den Schlafbezogenen Atmungsstörungen das „harmlose Schnarchen“, welches durch die Schnarchgeräusche das Schlafen stört und die sogenannte „Schlafapnoe“, also Atemaussetzer in Verbindung mit Schnarchen. Bei einer Schlafapnoe kommt es pro Nacht unter Umständen zu mehreren hundert Atemaussetzern, die eine Sauerstoffunterversorgung des Blutes verursachen. Die dadurch verursachte, unbemerkte Weckreaktion führt zur Schlafunterbrechung. Die Schlafmediziner verordnen Therapiegeräte, um das Schnarchen zu vermeiden und die Sauerstoffzufuhr zu Annette Müller gewährleisten. Beim harmlosen Schnarchen und leichten Formen der Schlafapnoe können Zahnärzte helfen und eine Schnarchschiene fertigen lassen. Durch die Schienen im Ober und Unterkiefer wird der Unterkiefer in Vorlage gebracht, die Zunge wird mitgeführt und damit der hintere Rachenraum und die Atemwege befreit.“ Annette Müller, Lürmannstraße 4, 49076 Osnabrück, www.mueller-osnabrueck.de


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Fachbeitrag von Dr. med. Christoph Schenk, Schlafmediziner

Wenn der Schlaf zum Albtraum wird „Es gibt eine große Kunst: sich selbst auszuschlafen; aber es gibt eine noch größere, noch schwierigere Kunst: einzuschlafen.“ – Moritz Gottlieb Saphier

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Unruhe oder Störung? Viele Menschen klagen über einen gestörten Schlaf. Jeder vierte Deutsche leidet mehr oder weniger regelmäßig an Störungen. Die Probleme der Nacht haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit am Tag. Und die Folgen, die durch eine Schlafstörung hervorgerufen werden, sind vielfältig. Anzeichen einer Schlafstörung sind etwa Kopfschmerzen, verminderte Leistungsfähigkeit, Vergessen am Tag und Müdigkeit am Tag. Doch Schlafstörungen sind nicht von heute auf morgen da. Sie entwickeln sich langsam und schleichend. Von einer gelegentlich durchwachten Nacht geht noch keinerlei gesundheitliche Gefährdung aus. Kurzfristige Störungen sind in der Regel normal, so wie wir beispielsweise vor Prüfungen schlecht einschlafen können. Allgemeine Störfaktoren, die sich auch längerfristig auf den Schlaf auswirken, gibt es erfahrungsgemäß genug. Körperliche Erkrankungen sind ebenso Ursachen wie psychische Auslösefaktoren wie Trauer, Depressionen, belastende oder auch erfreuliche Erlebnisse. Bei länger anhaltenden Problemen ist eine medizinische Abklärung vonnöten.

Ein- oder Durchschlafprobleme?

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Es gibt zwei Arten von Schlafstörungen, die nach ihrer Fragestellung eingeteilt werden. Ist das Einschlafen gestört? Oder haben Sie Probleme mit dem Durchschlafen? Für beide Formen gibt es bestimmte medizinische Kriterien. Beim Einschlafen gilt eine verlängerte Einschlafzeit von über 45 Minuten als krankmachend. Sollten Sie abends im Bett genervt auf die Uhr schauen, um festzustellen, dass Sie immer noch nicht schlafen, dann

Dr. med. Christoph Schenk Lotter Straße 5 | 49078 Osnabrück www.schlafmedizin.de

seien Sie vorsichtig, denn unser Gehirn speichert diesen negativen Lernweg, der heißt: „Ich bin immer noch nicht eingeschlafen … immer noch nicht …!“ Wie schön, wenn wir in solchen Fällen eine Bewältigungsstrategie parat haben. Hier kann das autogene Training helfen. Insbesondere bildhafte Vorstellungen lenken von den Problemen des Tages ab.

Der perfekte Schlaf Gut wäre es, wenn Sie etwa 15 Minuten benötigen, um abzutauchen in das Reich der Träume und der Fantasie. Die erholsame Gesamtschlafzeit liegt bei etwa 6,5 Stunden pro Nacht, und das idealerweise von 23 Uhr bis 5:30 Uhr. Wenn Sie also sechs bis sieben Stunden gut und tief schlafen, reicht die Zeit für eine Erholung des ganzen Organismus aus. Es ist aber genauso ungesund, zu lange zu schlafen, wie zu wenig. Die bekannte gesunde Schlafzeit vor Mitternacht ist aus medizinischer Sicht weniger wichtig als der zusammenhängende Schlaf bis 4 oder 5 Uhr morgens. Zu dieser Zeit springt unser innerer Taktgeber im Gehirn wieder an, der Cortisolspiegel im Blut steigt und unser Gehirn wird geweckt. Einen Wechsel der Bewusstseinslage in den Wachzustand erleben wir dann als entspanntes Wohlempfinden. Die Aktivität der linken Gehirnhälfte nimmt immer zu und die der rechten nimmt ab. Ich bezeichne die rechtshirnigen Vorgänge gern als „Hirnkino“, da es sich bei ihnen aus neurologischer Sicht um Erinnerungsfilme mit alten und neuen Inhalten handelt. Weitere Informationen und Tipps für einen erholsamen Schlaf lesen Sie im Ratgeber „Schlaflos – alles zum Thema Schlaf!“ von Dr. med. Christoph Schenk.

Dr. med. Christoph Schenk


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Fachbeitrag von Christian Dransmann

Gute Nacht – guter Morgen!

Christian Dransmann

15 Jahre sind eine lange Zeit – wussten Sie, dass Sie fünf davon in Ihrem Bett verbringen? Umso wichtiger ist es, nicht

Innovation für die NASA

Neues Frischegefühl für 2014

Eine gute individuell passende Matratze sollte nicht das letzte sein, woran gedacht wird, wenn es um Lebenskomfort und auch Gesundheit geht. Die nächtliche Erholung ist wichtig für das Herz-KreislaufSystem, das Immunsystem und die Leistungsfähigkeit sowie Konzentration. Christian Dransmann empfiehlt für einen erholsamen und gesunden Schlaf die TEMPUR®-Matratzen. TEMPUR® nutzt exklusiv ein High-Tech-Komfortmaterial, das ursprünglich in den 70er Jahren von der NASA für das US-Raumfahrtprogramm entwickelt wurde. Wissenschaftler perfektionierten das Material, so dass es sich bestens für Schlafprodukte wie Matratzen, Kissen und Betten eignet.

Ganz neu im Jahr 2014: die „Breeze” Technologie. Das Besondere an den „Breeze” Matratzen ist die Kombination des patentierten TEMPUR® Climate Materials™ (TCM) mit einem feuchtigkeitsabsorbierenden 3D-Matratzenbezug. Während die Feuchtigkeit durch den 3D-Bezug einfacher vom Körper wegtransportiert wird, sorgt die TCM-Schicht für eine effizientere Luftzirkulation. Weniger Feuchtigkeit und eine höhere Atmungsaktivität sorgen zusammen für ein frischeres Schlafgefühl. Mit dazu passenden TEMPUR® Traditional Schlafkissen „Breeze” lässt sich das frische Schlafgefühl weiter steigern. Weitere Neuheiten sind das TEMPUR® Experience Bettsystem und das Schlafkissen „EasyClean”, das bei 60 °C in der Waschmaschine gewaschen und im Trockner getrocknet werden kann. Alle Neuheiten werden ab Ende März/ Anfang April in Dransmanns Sortiment und ihrem TEMPUR®-Studio, dem größten innerhalb eines Einrichtungshauses Deutschlands, ausgestellt – zum ausführlichen Probeliegen! Wer sich von der besonderen TEMPUR®-Qualität überzeugen möchte, kann in ausgewählten Partnerhotels Probe-Schlafen. Wer sich im Nachgang für TEMPUR® entschieden hat, für den hält Dransmann Bettenwelt eine Überraschung bereit.

Was ist TEMPUR®? TEMPUR ® nutzt ein offenzelliges, viskoelastisches, druckentlastendes und thermoaktives Material, das sich exakt der Körperform anpasst. Milliarden von offenen Zellen schmiegen sich sanft der Kontur des Körpers an und geben da optimale Unterstützung, wo sie benötigt wird. Sobald der Druck nachlässt, geht das Material in seine Ursprungsform zurück. Ein Gegendruck wird jedoch nicht aufgebaut, das macht das Liegen auf den original TEMPUR ®-Matratzen so angenehm. Die Definition von Komfort bedeutet für jeden etwas anderes. Darum bietet TEMPUR ® drei verschiedene Matratzensortimente mit jeweils unterschiedlichen Liegeeigenschaften an: für das feste, das mittlere und das weiche Liegegefühl. Allen Matratzen gemein ist, dass sie den Nacken, den Rücken, die Schultern und die Füße optimal stützen. Auf die Qualität und Formstabilität des Originals gibt TEMPUR ® bis zu 15 Jahren Garantie!

Dransmann Bettenwelt Möbelhaus B. Dransmann jun. GmbH Sutthauser Straße 70 49124 Georgsmarienhütte-Holzhausen www.dransmann.com

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gesunden Schlaf verhelfen, weiß Christian Dransmann von „Dransmann Bettenwelt“ aus Georgsmarienhütte.

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an der Matratze zu sparen. Denn guter Schlaf kann sogar Krankheiten vorbeugen. Wie TEMPUR ®-Matratzen zu einem


TCM & Co. | Seite 46

TCM & Co.:

Natürlich heilen

Schon seit Anbeginn der Menschheit gibt es mehr oder weniger schwere Krankheiten. Der Forschung ist es gedankt, dass wir heute nicht mehr so viel aushalten müssen wie früher. Während man heute bei Schmerzen eine Tablette und bei Mangelerscheinungen Vitamine einnimmt, mussten sich die Menschen früher mit Mitteln aus der Natur behelfen. Das über die Jahrtausende gesammelte Wissen über natürliche Heilung wurde bis heute weitergetragen.

Homöopathie – was ist das? Mehr denn je besinnen sich die Menschen zurück auf die Natur. Kaum jemand möchte als lebende „Chemiefabrik“ enden und informiert sich über bewährte, schonende Methoden der Heilung. Auch die Nachfrage nach der Homöopathie steigt stetig, insbesondere, weil sie, richtig angewendet, nebenwirkungsfrei ist. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt „gleiches Leiden“. Damit ist gemeint, dass eine kleine Menge eines Naturstoffes gegen eine Krankheit eingesetzt wird, die am gesunden Menschen in großen Mengen zu krankhaften, ähnlichen Symptomen führt. Wilder Jasmin etwa führt zu Fieber und Abgeschlagenheit, typische Grippesymptome, damit ist es

ein typisches Mittel gegen Grippe. Das Prinzip lautet also: Ähnliches durch Ähnliches heilen. In der Homöopathie geht man davon aus, dass Krankheitssymptome nicht die Krankheit selbst sind, sondern eine Reaktion, ein Kampf, gegen den Kern der Krankheit. Die Homöopathie versucht, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Sie versteht sich als aktive Hilfe zur Selbsthilfe. Sie wirkt dort, wo körpereigene Regulation noch erhalten ist und eine Möglichkeit zur Selbstheilung besteht, aber der Körper zu schwach ist.

Ayurveda – die Mutter der Medizin Neben der erfolgreichsten alternativen Therapie, der Homöopathie,


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gibt es noch die Ayurveda-Therapie. Diese gilt als Mutter der Medizin, da fast alle anderen Methoden auf diesem Verfahren basieren. Neben einer gesunden Ernährung, einigen Körperübungen und Meditation geht es auch um den bewussten Umgang mit sich selbst und anderen. Durch die Harmonisierung körperlicher und spiritueller Energien werden Krankheiten vorgebeugt. Ein Ungleichgewicht macht krank, kann aber wirkungsvoll nach ayurvedischen Reinigungskuren, Heilkräuter und Massagen bekämpft werden. Die Grundlage ist eine ayurvedische Lebensweise und die Pfeiler sind die Lehren der drei Doshas und der fünf Elementen. Diese fünf Elemente (Äther, Raum, Luft, Wasser und Erde) sind nicht wörtlich zu nehmen, sondern symbolisieren etwa Leichtigkeit, Hitze und Mineralien. Auch der menschliche Körper besteht aus bestimmten Mustern dieser Energien. Diese Muster lassen sich beeinflussen und somit lässt sich ein Ungleichgewicht in ein Gleichgewicht wandeln. Viele Studien belegen, dass die Kräuterkuren, Tees und Ölungen eine starke Wirkung entfalten. Natürlich ist auch hier wieder zu sagen: Eine ayurvedische Lebensweise oder Behandlung ersetzt, je nach Schweregrad, keine fachärztliche Untersuchung.

um eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen als deren geisteswissenschaftliche Ebene erweitern. Anthroposophische Ärzte lehnen daher Standard-Therapien nicht ab, sondern versuchen sie durch spezielle anthroposophische Methoden und Arzneistoffe zu ergänzen. Die medikamentöse Therapie in der anthroposophischen Medizin richtet sich nach dem Grundsatz: So wenig wie möglich und nur so lange wie nötig. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Eine Heilung wird nicht von außen aufgezwungen, sondern mit dem Patienten gestaltet. Individuelle Belange haben oberste Priorität bezüglich der Genesungsgeschichte. Die Krankheit ist Ausdruck eines dynamischen Ungleichgewichts, dessen Ursache körperlicher, energetischer, seelischer, geistiger oder auch karmischer Natur sein kann. Die Behandlung besteht aus Kombinationspräparaten aus pflanzlichen und tierischen Substanzen, Metallen und Mineralien.

Chancen und Grenzen

Es muss nicht immer heißen: Schulmedizin oder alternative Medizin. Heute gehen sie einher und ergänzen sich sehr gut. Die natürliche Heilung lässt sich schonend auf einige Krankheiten anwenden und kann in einigen Fällen die Universitäre Medizin ersetzen. Doch man Traditionelle Chinesische Medizin muss sich auch bewusst sein: Homöopathie hat seine Grenzen und Ein mehr als tausend Jahre dokumentiertes Heilwissen bietet die es ist wichtig, diese auch einzugestehen. Nichts desto trotz wirkt Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM. Grundlagen dieser Heil- diese dann wunderbar ergänzend. Außerdem ist es wichtig, nicht auf therapie sind die Lehren von Yin und Yang und dem Fluss der Le- eigenen Faust zu experimentieren, sondern man sollte sich immer bensenergie Qi. Durch tägliche Übungen, richtige Ernährung und einen kompetenten Therapeuten an die Seite holen, der auch nicht auch bewusster Lebensgewohnheiten können Krankheiten vermieden davor scheut, den Patienten zu einem Arzt zu schicken, wenn die werden. Wenn jedoch durch falsche Enegien das System aus Körper Therapie nicht anschlägt. Sie ist aber und Seele gestört wird, werden wir krank. Wer aus dem Gleichgewicht kein Ersatz für eine intensivgeraten ist, kann mit Hilfe von Akupunktur und Akupressur seinen medizinische Behandlung Einige Tipps der TCM decken Gesundheitszustand stark verbessern. Der Qi soll außerdem wie etwa die Zugabe bei sich mit Omas Wissen: Die Suppe durch Moxibustion und Tuina-Heilmassagen in die richtigen fehlender Insulinproist das A und O! Ob gegen Erkältungen, für Bahnen gelenkt werden. Auch eine besondere Ernährung duktion der Bauchdas Immunsystem oder einfach nur weil sie nach TCM verhilft zur Gesundheit und einem langen Lespeicheldrüse. schmeckt: Suppen bringen Energie. Besonders ben. Die TCM ist die traditionelle Medizin mit dem größten Hühnersuppe weckt die Lebensgeister. Sie Verbreitungsgebiet, besonders die Akupunktur wird heute wird bereits seit dem Mittelalter als weltweit praktiziert. Hausmittel eingesetzt.

Antroposophische Medizin Einen ganzheitlichen Ansatz hat auch die Antroposophische Medizin. Diese Therapie wird von Medizinern mit anthroposophischer Zusatzausbildung praktiziert. Korrekterweise heißt diese Form „anthroposophisch erweiterte Medizin“. Sie möchte die Schulmedizin


Zahngesundheit | Seite 48

Gesunde und schöne Zähne – von A bis Z Die Zahnmedizin gehört zu den komplexesten Bereichen der Medizin. Bei den vielen Fachbegriffen den Überblick zu behalten, ist für die Patienten nicht immer leicht. Einen kleinen Überblick bieten die folgenden Seiten!

AAbrasion und Erosion

Unter Abrasion versteht man den Verlust von Zahnsubstanz durch mechanischen Abrieb durch in die Mundhöhle eingebrachte Substanzen wie Zahnbürsten mit harten Borsten oder Zahnpasten mit hohem Schleifmittelanteil. Erosion beschreibt den Verlust von Zahnsubstanz durch Einwirkung von Säuren auf die Zahnoberflächen. Abrasion und Erosion können sich gegenseitig verstärken.

Angst Etwa jeder Zehnte fürchtet sich so sehr vor dem Zahnarzt, dass er ihn auch bei Schmerzen meidet. Schwere gesundheitliche Probleme können die Folge sein. Viele Zahnärzte sind mittlerweile auf die Behandlung von Dentalphobikern eingestellt und bieten verschiedene Maßnahmen an, der Angst entgegenzuwirken – etwa extra Warteräume in Wohnzimmer-Optik, DVD-Filme während der Behandlung oder spezielle Narkoseformen (siehe Dämmerschlaf, Lachgas).

BBrücke

Aufgrund einer Zahnerkrankung oder eines Unfalls kann es zu fehlenden Zähnen kommen. Sogenannte Brücken überdecken gleich mehrere Zahnlücken auf einmal. Eine Brücke findet seine Abstützung ausschließlich auf Zähnen, Zahnwurzeln oder  Implantaten – auch Anker genannt. Eine Brücke unterscheidet sich von einer herausnehmbaren Zahnprothese in der Kaufunktion erheblich und stellt diese nahezu wieder her.

C

CEREC

CEREC ist eine CAD/CAM-Methode (=computergestützte Formgebung und Fertigung) zur Rekonstruktion von Zahnkauflächen. Mittels einer Kamera wird der Kiefer digital gescannt, die Daten werden an eine Schleifeinheit übermittelt, die aus diesen Aufnahmen in nur wenigen Minuten passgenaue Inlays aus Keramik fertigt, die direkt im Patientenmund eingesetzt werden können. Abdrücke und Mehrfachsitzungen sind so überflüssig.


Seite 49

CMD CMD steht für Cranio-Mandibuläre Dysfunktion, also eine Funktionsstörung im Kopf/Unterkieferbereich. Die CMD ist das Ergebnis einer fehlerhaften Bisslage aufgrund des gestörten Zusammenspiels der Zähne von Ober- und Unterkiefer. Der dadurch entstehende Druck auf die umgebene Muskulatur führt auf Dauer zu Verspannungen und Schmerzen, die sich auch auf andere Bereiche ausdehnen können. Fehlfunktionen im Kopf-Hals-Nackenbereich können verschiedene Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen, Ohren- und Gesichtsschmerzen oder Zähneknirschen hervorrufen.

DDämmerschlaf

Der Dämmerschlaf (Analgosedierung) ist die gezielte medikamentöse Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung unter Überwachung der Herz- und Kreislauffunktionen. In Abhängigkeit der Dosierung kann eine leichte Beruhigung bis hin zum Schlaf erzielt werden. Im Gegensatz zur Vollnarkose ist man weiterhin ansprechbar und atmet selbständig.

Digitaler 3D-Volumentomograph Der digitale 3D-Volumentomograph ermöglicht das Aufnehmen eines dreidimensionalen Röntgenbildes des Kiefers, anhand dessen etwa Implantate präzise geplant und platziert werden können. Und zwar nicht erst in der Behandlung, sondern bereits im Vorfeld, so dass das Implantat am Ende nach nur einem Eingriff perfekt sitzt.

E

Endodontie

F

Fehlstellung

Unter Endodontie versteht man einen Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich mit Entzündungen des Zahnmarks oder des Zahnhalteapparates beschäftigt. Die häufigste Behandlung in der Endodontie ist die Wurzelkanalbehandlung, die zum Ziel hat, einen Zahn zu erhalten, wenn er devital (also sein Zahnmark abgestorben) oder zwar noch vital, aber irreversibel entzündet ist.

Eine Zahnfehlstellung ist jegliche Stellung eines Zahnes außerhalb der idealen Zahnbogenform des Oberkiefers oder Unterkiefers, welche ästhetisch negativ auffällt oder eine Dysfunktion bewirkt. Man unterscheidet dentale Fehlstellungen (Fehlbiss) von skelettalen Fehlstellungen (Größen- oder Lageabweichungen des Gesichtsskeletts) und Kombinationen von beiden. Behandelt werden Fehlstellungen

die klare Alternative zur Zahnspange


Zahngesundheit | Seite 50

kieferorthopädisch mit Zahnspangen, die herausnehmbar oder festsitzend, unsichtbar oder sichtbar sein können. Wichtig: Eine Behandlung einer Fehlstellung kann auch im Erwachsenenalter erfolgen!

GGummy Smile

Auch Zahnfleischlachen genannt: Beim Lachen wird ein großer Teil vom Zahnfleisch sichtbar. Manchmal sind die Zähne selbst sichtbar, wenn man nicht lächelt. Das Verhältnis Lippen-Zahnfleisch-Zähne ist nicht im Gleichgewicht. Mit minimalinvasiven oder chirurgischen Eingriffen kann ein Gummy Smile in aller Regel korrigiert werden.

H

Herausnehmbarer Zahnersatz

Zahnersatz ist ein Begriff aus dem Fachbereich der Prothetik der Sammelbegriff für jegliche Form des Ersatzes fehlender natürlicher Zähne. Festsitzender Zahnersatz umfasst  Kronen, Teilkronen und  Brücken. Bei herausnehmbarem Zahnersatz wird zwischen totalen Prothesen und Teilprothesen unterschieden, die wiederum in mehrere Untergruppen eingeteilt werden. Hierbei kann man entweder die Ausführung oder den Umfang der Teilprothese als Kriterium heranziehen.

IImplantat

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den meisten Fällen die Form einer Schraube haben. Implantate werden meist ambulant in den Ober- oder Unterkiefer gesetzt. Während der Einheilzeit verwächst das Knochengewebe fest mit dem Implantat. Anschließend werden auf dieser stabilen Basis  Kronen oder  Brücken befestigt. Der mit dem Implantat verbundene Zahnaufbau besteht in der Regel aus einem Metallgerüst, auf das der Zahntechniker die neuen Zähne aufbaut. Alternativ können auch metallfreie, vollkeramische Aufbauten angefertigt werden. Implantatgetragene Prothesen, Zahnreihen oder Einzelzähne sitzen fest. Die Nachteile der klassischen Prothese (schlechter Sitz) oder der Befestigung des Zahnersatzes mit Halteklammern (langfristige Schädigung der Restbezahnung) bleiben Patienten erspart. Zahnimplantationen werden heutzutage meist durch eine Computernavigation unterstützt und sind minimalinvasiv.

Inlay Ein Inlay ist eine Zahnfüllung, die in den Zahn eingesetzt wird, um etwa Kariesfolgen zu behandeln und den dadurch entstandenen Zahndefekt zu rekonstruieren. Ein Inlay ist ein passgenaues Werkstück – im Gegensatz zu plastischem Füllungsmaterial, das in weicher Konsistenz in den Zahn eingebracht wird und erst dort aushärtet. Ein Inlay kann aus verschiedenen Materialien, wie Gold, Keramik, Kunststoff oder Titan, hergestellt werden.

JJacketkrone

Die Jacketkrone ist eine keramische Mantelkrone, die dem natürlichen Zahn nach entsprechender Präparation aufgesetzt wird. Die Jacketkrone ist vollständig aus Porzellan bzw. porzellanähnlicher Masse gearbeitet und lässt sich in ihrer Zahnfarbe den eigenen Zähnen so anpassen, dass der Unterschied nicht ersichtlich ist. Deshalb wird sie überwiegend im Frontzahnbereich eingesetzt.

KKrone

Die natürliche Zahnkrone ist Teil eines Zahnes, der aus dem Zahnfleisch herausragt. Sie ist mit Zahnschmelz bedeckt, der härtesten im menschlichen Körper vorkommenden Substanz. Künstliche Kronen können auf Zahnstümpfen, Stiftaufbauten oder Implantaten befestigt werden.

L

Lachgas

Die Verabreichung von Stickoxydul (Lachgas) ist das älteste aller dentalen Sedierungsverfahren. Es wirkt schonend, nicht-toxisch und verlässt den Körper direkt nach der Behandlung wieder. Im Gegensatz zur Vollnarkose sind die Patienten beim Einsatz von Lachgas bei vollem Bewusstsein und ansprechbar. Verabreicht wird das Lachgas über eine spezielle Nasenmaske, die während der gesamten Behandlung getragen wird. Das Einatmen von Lachgas bewirkt eine innere Ruhe, entspannt und minimiert das Schmerzempfinden.

Laser In der Zahnheilkunde kommen Laser in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, unter anderem bei Kariesdiagnostik, der Kariesentfernung, der Zahnfleischbehandlung ohne Skalpell, der Versiegelung empfindlicher Zahnhälse, der Wurzelbehandlung oder der Wundheilung bei Entzündungen, Aphten und Herpes. Dabei gibt es nicht „den Laser“, sondern Lasertypen aus unterschiedlichen Materialien.

MMKG-Chirurgie

Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) ist ein medizinisches Fachgebiet, das die Diagnostik, Therapie, Prävention und sowohl funktionelle (Kauen, Schlucken, Sprechen) als auch ästhetische Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Formveränderungen der Zähne, der Mundhöhle, der Kiefer und des Gesichtes umfasst. Das Einzigartige an diesem Fachgebiet ist die nötige Ausbildung der Ärzte in Humanmedizin und Zahnmedizin, weswegen im deutschsprachigen Raum Doppelpromotionen häufig sind.


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NNasenlippenfalte

Die Nasenlippenfalte (Nasolabialfalte) verläuft vom Außenrand des Nasenflügels zum Mundwinkel der entsprechenden Seite. Besonders ausgeprägt ist die Nasenlippenfalte bei Zahnlosigkeit. Ein Zahnersatz hilft dabei, diese Falte zu kaschieren und weniger sichtbar zu machen.

O

Oralchirurgie

Die Oralchirurgie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das die zahnärztliche Chirurgie einschließlich der Behandlung von Luxationen und Frakturen im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Kieferbruchbehandlung) sowie die entsprechende Diagnostik umfasst. Oralchirurgie gehört neben Kieferorthopädie und Parodontologie zu den Gebietsbezeichnungen in der Zahnmedizin, die von Zahnärzten durch eine mindestens vierjährige ganztägige und hauptberufliche Weiterbildung mit abschließender Prüfung erworben werden können.

Ozon

wichtiger Bestandteil ist die professionelle Zahnreinigung: Mit einer solchen Behandlung werden gleich zwei Effekte erreicht. Zum einen können Bakterien entfernt werden, die bei der täglichen Mundhygiene nicht erwischt werden, zum anderen werden Ablagerungen an der Zahnoberfläche gelöst. Das geschieht durch spezielle Pasten und Zahnpolierungen. Möglich sind darüber hinaus ein Absprengen der Zahnbeläge mit Ultraschall und der Einsatz sogenannter Airflowgeräte, die Verfärbungen mit einem Salz-Wasser-Gemisch entfernen.

Prothetik Die Prothetik ist die Wissenschaft, die sich mit der Entwicklung bzw. Herstellung von künstlichem Ersatz für verlorene Organe oder Körperteile befasst. In der Zahnmedizin kann das durch  Kronen und   Brücken ebenso erfolgen wie durch   implantatgetragenen Zahnersatz, kombinierten Zahnersatz mittels Teilprothese oder durch eine Totalprothese.

Q

Qualität

In der Zahnmedizin wird von einigen Zahnärzten Ozon eingesetzt, um Karies ohne Bohren zu behandeln und Parodontitis vorzubeugen. Außerdem kann Ozon zur Wurzelkanal-Desinfektion oder Sterilisation von Zahnflächen verwendet werden. Bei der Kariesbehandlung von kleinen Defekten (Initialkaries) wird Ozon direkt auf den befallenen Zahn aufgetragen, um die Kariesbakterien abzutöten, es wird keine Zahnsubstanz entfernt. Außerdem wird teilweise ozonisiertes Wasser sowohl zur Behandlung von Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis als auch zur antimikrobiellen Mundspülung eingesetzt.

Wer einen anderen Menschen in einem der sensibelsten Bereiche gewähren lässt, sollte sicher sein, dass dieser alle nötigen Kompetenzen und Erfahrungen besitzt, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Schon auf den ersten Blick kann man einige No-Go’s ausmachen: Ein schmutziges Wartezimmer etwa ist ebenso ein schlechtes Zeichen wie hektische und genervte Ärzte und Helferinnen. Ein guter Arzt nimmt sich genügend Zeit für ein Gespräch und informiert umfassend über den Zustand des Gebisses sowie die verschiedenen Möglichkeiten zur Behandlung.

PParodontologie

RRekonstruktion

Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat. Häufigste Form einer Zahnhalteapparaterkrankung ist die Parodontitis. Hierbei vertiefen sich die Zahnfleischtaschen, das knöcherne Zahnfach bildet sich zurück und die Zahnwurzel verliert an Halt. Eine Parodontitis kann unabhängig vom Alter, an nur einem oder an mehreren Zähnen gleichzeitig, unterschiedlich schnell und in verschiedenen Schweregraden auftreten. Begünstigende Faktoren für die Entstehung und das Voranschreiten einer Parodontitis ist das Vorhandensein von Plaque (Zahnbelag), genetischen Faktoren, Rauchen oder Diabetes.

Prophylaxe Die zahnmedizinische Prophylaxe beschäftigt sich mit vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung bzw. Verschlimmerung von Krankheiten der Zähne und des Zahnhalteapparates verhindern sollen. Ein

Rekonstruktion bedeutet verloren gegangene Zähne zu ersetzen und die Kaufunktion wiederherzustellen. Konventionell geschieht dies mit Kronen- und Brückenprothetik oder herausnehmbarem Zahnersatz.

SSchiene

Einige Krankheitsbilder in der Zahnmedizin machen den Einsatz von Aufbisschienen nötig, die über einen bestimmten Zeitraum getragen werden müssen. Ziel der Schienentherapie ist es, den gestörten Zusammenbiss der oberen und unteren Zahnreihe zu korrigieren. Dieser falsche Zusammenbiss, der sich teilweise über Jahre hinweg ausgeprägt hat, wird durch die Therapie regelrecht verlernt. Während des Tragens der Schiene werden Ober- und Unterkiefer beim Zusammenbiss in die richtige Posi-


Zahngesundheit | Seite 52

bige Stabilität und seine hohe Verträglichkeit aus. Keramischer Zahnersatz ist keine Massenware, sondern wird individuell angefertigt und den eigenen Zähnen in Form und Farbe angeglichen. Angefertigt wird er im Labor vom Zahntechniker oder mittels der  CEREC Technologie.

W tion gebracht. Die Knirscherschiene ist eine Aufbissschiene, die für Patienten mit Bruxismus angefertigt wird. Bruxismus ist das unbewusste Zähneknirschen und Zähnepressen, das vor allem nachts und unter Anspannung (Stress, psychosozialer Druck, emotionale Belastungen) stattfindet.

TTaschentherapie

Taschentherapie ist die Beseitigung von krankhaft vertieften Zahnfleischtaschen, insbesondere bei der Parodontosebehandlung.

UÜberbiss

Passt der Oberkiefer nicht zum Unterkiefer, können sich Probleme beim Kauen, beim Beißen und beim Sprechen einstellen. Möglicherweise fallen deswegen sogar Zähne aus oder der Rücken schmerzt. Beim Überbiss steht der Oberkiefer vor, weil er im Verhältnis zum Unterkiefer zu groß bzw. der Unterkiefer zu klein ist. Die oberen Schneidezähne können dabei nach außen gekippt oder nach innen verschoben sein. Nach innen gekippte obere Schneidezähne können Druck auf die unteren Schneidezähne ausüben und diese ebenfalls nach innen verschieben. Ein Überbiss ist oft erblich bedingt. Eine Behandlung erfolgt am besten im Kindes- und Jugendalter durch entsprechende Zahnspangen.

V

Vollkeramik

Vollkeramik findet bei  Inlays oder  Zahnersatz Anwendung. Vollkeramischer Zahnersatz zeichnet sich durch natürliches Aussehen, langle-

Wurzelspitzenresektion

Die Wurzelspitzenresektion ist eine Entfernung einer Wurzelspitze des Zahnes. Es handelt sich um eine Maßnahme der Zahnchirurgie zur Behandlung von Entzündungen, Infektionen oder anderen Schädigungen im Wurzelbereich. Bei einer konventionellen Wurzelkanalbehandlung erfolgt der Zugang zum Wurzelkanalsystem der Wurzelspitze durch die aufbereitete Zahnkrone hindurch. Bei einer Wurzelspitzenresektion erfolgt der Zugang auf die Zahnwurzel von außen durch den Kieferknochen. Dabei sollten etwa 3 mm der Wurzelspitze und der entzündete Bereich um die Wurzeln entfernt werden.

XXanthodontie

Xanthodontie beschreibt die allmähliche Verfärbung des Zahnschmelzes ins Gelbliche. Dieser Prozess kann durch Erkrankungen oder bestimmte Nahrungsmittel wie Tee, Rotwein, Nikotin und Kaffee beschleunigt werden, die sich im Zahnschmelz einlagern und zu einer gelblichen Verfärbung der Zähne führen. Ist die Xanthodontie besonders weit vorangeschritten, lässt sich die Verfärbung nicht mehr durch gründliche Zahnpflege oder die  professionelle Zahnreinigung entfernen. Als Behandlungsmöglichkeit bleibt dann beispielsweise das Bleaching.

Y

Y-Achse

Die Y-Achse-Winkelmessung ermöglicht in der Zahnmedizin eine Bewertung der Unterkieferlage in Beziehung zur Schädelbasis.

Z

Zahnspange

Zahnspangen werden in der Kieferchirurgie eingesetzt, um Fehlstellungen der Zähne zu korrigieren. Es gibt sie festsitzend oder herausnehmbar, unsichtbar oder sichtbar. Nicht nur bei Kindern können Zahnspangen eingesetzt werden, in vielen Fällen können auch noch im Erwachsenenalter Schieflagen mittels (unsichtbarer) Spangen korrigiert werden.

Expertentipp

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Kieferorthopädie – was versteht man darunter? „Kieferorthopädie ist das Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne befasst. Nach einem abgeschlossenen Studium der Zahnmedizin folgt eine fachspezifische Weiterbildung zum „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“. Diese findet ganztägig und in Vollzeit statt und nimmt mindestens drei Jahre Weiterbildung in Anspruch. Nach erfolgreicher Prüfung erlangt man den Titel zum/zur Fachzahnarzt/ -ärztin für Kieferorthopädie. Ab dem vierten Lebensjahr sind kieferorthopädische Therapien möglich. Je nach Ausprägungsart der Fehlstände des Kiefers oder der Zähne sowie aus prophylaktischen Gründen können Therapien notwendig werden. Erwachsenentherapien werden immer häufiger. Hierzu gehören etwa Zahnkorrekturen, Lückenöffnungen, Lückenschluss und Beseitigung von Fehlbissen, die vor großen prothetischen oder konservierenden Eingriffen in konsiliarischer Zusammenarbeit mit dem Hauszahnarzt gut geplant und durchgeführt werden können.“ Dents & More, Dr. Stephania Mohrbutter, Lürmannstraße 55, 49076 Osnabrück, www.dentsandmore.de


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Mit Incognito™ zum schönsten Lächeln Die schönste Zahnspange ist eine Zahnspange, die man nicht sieht. Für erwachsene Patienten, die ihre Zahnfehlstellung unauffällig kieferorthopädisch behandeln lassen möchten, ist die Incognito™ Zahnspange daher besonders interessant. Durch die linguale, also zur Zungenseite gerichtete, Befestigung ist der Behandlungserfolg schnell sichtbar, nicht aber die

Service für Lingualtechnik GmbH aus Bad Essen, Landkreis Osnabrück, bereits zum schönsten Lächeln verholfen.

Das Geheimnis eines neuen Lächelns besteht in der Verbindung von High Tech und individuellem Design. Der Kieferorthopäde nimmt einen Präzisionsabdruck des Kiefers des Patienten und sendet diesen an die TOP-Service. Aus dem Abdruck wird ein exaktes Gipsmodell erstellt und anschließend entsprechend des Behandlungsziels die endgültige Zahnstellung simuliert. Auf Wunsch kann das Behandlungsergebnis bereits vor der Behandlung anhand von Fotos oder digitalen Modellen in der kieferorthopädischen Praxis angeschaut werden. Die qualifizierten Mitarbeiter der TOP-Service fertigen alle Einzelkomponenten der Zahnspange individuell auf Maß des Patienten an. Die sogenannten Brackets und Bögen sind passgenau aufeinander abgestimmt und setzen die individuelle Behandlungsplanung des Kieferorthopäden perfekt um.

Präzises Ergebnis Die Positionierung der flachen Incognito™ Brackets nahe am Zahn sorgt für ein sehr präzises Behandlungsergebnis und größtmöglichen Tragekomfort. Im Verlauf der Behandlung tauscht der Kieferorthopäde regelmäßig den individuell hergestellten Bogen aus und befestigt diesen mittels kleiner Gummis an den Brackets. Schonend und unauffällig bewegt der Bogen die Zähne in die geplante Zielstellung. Die Incognito™ Zahnspange ist für alle Patienten mit bleibenden Zähnen geeignet. Bei guter Zahnsubstanz und stabilen Parodontalverhältnissen sind auch ältere Patienten behandelbar. Fazit: Für schöne Zähne ist man nie zu alt. Wie bei allen neu eingesetzten Zahnspangen benötigt man auch bei einer Incognito™ Zahnspange

eine kurze Eingewöhnungsphase. In der Regel hat sich die Zunge innerhalb der ersten zwei Wochen an die Zahnspange gewöhnt.

Ausgezeichnetes Design Bei leichten Zahnfehlstellungen im Frontzahnbereich bietet sich das Incognito™ Lite Bracketsystem an. Patienten berichten über schnelle, sichtbare Ergebnisse nach nur kurzer Tragezeit. Für das Design der Incognito™ Lite Zahnspange erhielt die TOP-Service 2012 das international anerkannte Qualitätssiegel Red Dot Award in der Kategorie Product Design. Umfangreiche interne Qualitätskontrollen bei der TOPService stellen den Versand eines erstklassigen Produktes sicher. Seit 2008 ist das Bad Essener Unternehmen durch die TÜV SÜD Product Service GmbH zertifiziert. Seitdem wurde das in Bad Essen etablierte Qualitätsmanagement zur Einhaltung der Standards für Medizinprodukte nach DIN ISO 13485 durch jährliche Audits bestätigt. Weitere Informationen, inklusive einer Behandlersuche für einen Incognito™ zertifizierten Kieferorthopäden in Ihrer Nähe, gibt es unter:

TOP-Service für Lingualtechnik GmbH Eine 3M Gesellschaft Schledehauser Straße 81 | 49152 Bad Essen Telefon 05472 9491-0 www.smileatme.net/de

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Individuelle Anfertigung

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Zahnspange. Über 100.000 Menschen weltweit hat das patentierte Incognito™ Appliance System des Unternehmens TOP-


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TRIPLE PEEL PACK Verfahren senkt Verlustraten in der Implantologie Dr. Heinz-Dieter Unger und die Photodynamische Implantation Implantatverluste nach einer Zahnoperation sind keine Seltenheit. Implantologen gehen von etwa fünf Prozent Verlustquote aus. Schuld sind infektiöse Keime, die während der OP in den Knochen gelangen können. Mit einer Weltneuheit, dem patentierten Triple Peek Verfahren, setzt Laser-Zahnarzt und Implantologe Dr. Heinz-Dieter Unger aus Osnabrück dem nun ein Ende! In Kombination mit einem Laser kann die Photodynamische Implantation (PDI) durchgeführt werden.

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Sämtliche schädlichen Keime rund um das Implantat werden dabei beseitigt.

Laser zerstört Keime „Die Implantatverlustrate von fünf Prozent durch schädliche Keime ließ mir einfach keine Ruhe“, so Dr. Heinz-Dieter Unger. Die Keime gelangen entweder durch das Implantat und den Bohrers selbst in die Mundhöhle, denn sobald diese aus der Sterilverpackung genommen werden, sind sie der Raumluft ausgesetzt. Die zweite Quelle befindet sich im Speichel. „Da ich schon seit 20 Jahren mit einem Laser arbeite, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich darauf kam, das Triple Peel Pack Verfahren und mit Hilfe dessen die Photodynamische Implantation (PDI) zu entwickeln.“ Das von Dr. Unger entwickelte und patentierte Implantatsystem hat durch das TPP-Röhrchen einen zusätzlichen Schutzmantel. Dieser wird erst dann vom Implantat entfernt, wenn es komplett am Implanta­ tionsort im Knochen versenkt ist. Zusätzliche Sicherheit bringt eine blaue Tinktur, die man auf das Operationsgebiet gibt. Der Farbstoff wird von den schädlichen Keimen aufgesaugt – und zwar nur von diesen. So sind die Zellen für den Laser markiert und werden, bei stetiger Einstrahlung während der OP, zerstört. Damit ist die Infektionsgefahr gebannt.

100 Prozent Erfolgsbilanz Dank der PDI kann Dr. Heinz-Dieter Unger seit Juni 2013 eine

Erfolgsbilanz von 100 Prozent vorweisen. „Das soll natürlich auch so bleiben“, sagt der Zahnarzt. „Einen großen Teil zum Erfolg steuert auch die Organisation der Praxis vor Ort bei. Bei uns werden kurze Wege großgeschrieben. Der Sitz der Implantatfirma und der Praxis zusammen am gleichen Standort garantiert größtmögliche Flexibilität. Dadurch entsteht zusätzliche Behandlungssicherheit für den Patienten und Implantologen.“ Für wen das Setzen eines Implantats sinnvoll ist und wer sich selbst ein Bild von Dr. Ungers neuer Methode machen möchte, hat ab Februar die Chance zur Teilnahme einer Implantatstudie, die die Implantatfirma fördert.

Zukunft Laser Dr. Unger: „Die Möglichkeit, Laser zum Zahnerhalt einzusetzen, wird in Zukunft immer mehr in den Vordergrund treten. Kombiniert mit einer intelligenten Prophylaxe und der Photodynamischen Implantologie wird das moderne Spektrum unserer Zahnarztpraxis stetig erweitert und auf den neuesten Stand gebracht. Des Weiteren können sich unsere Patienten bald auf eine Kariesbehandlung mittels Laser freuen, die ganz ohne Bohren auskommt.“


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Aufsetzen des TPP-Röhrchens auf das Operationsgebiet bei gleichzeitiger permanenter Laseranstrahlung

Mit Farbstoff befülltes zum Lasern vorbereitetes TRIPLE PEEL PAC RÖHRCHEN

Abnehmen des TPP-Röhrchens; nochmaliges Anstrahlen mittels Diodenlaser für 40sec.

Dr. Heinz-Dieter Unger zum Thema Laser „In unserer Praxis werden zurzeit fünf Laser unterschiedlicher Wellenlänge eingesetzt: 1. Der NdYag Laser, der erste Laser in unserer Praxis, den wir nach unserer Ausbildung in den USA an der University of California in San Francisco mitbrachten. Er eignet sich nach wie vor gut zur Sterilisation von Wurzelkanälen und für sie Sterilisation von Zahnfleischtaschen. 2. Der CO 2 Laser entfernt störende Lippen-, Wagen und Zungenbändchen. Er eignet sich hervorragend zur Freilegung von eingeheilten Implantaten. Er entfernt zielsicher Fibrome aller Art. Sein größter Vorteil: Die abgetragene Stelle blutet nicht. 3. Der Erbium Yag Laser, unsere neueste Errungenschaft, ist ein Allroundtalent. Er schneidet im Gewebe, im Knochen sowie an der Wurzel gleichermaßen effektiv. Für die Parondalchirugie ist er unbezahlbar, da er selbst tiefsitzende Zahnsteinkonkremete unterhalb des Zahfleischrandes schonend und ohne Aufschneiden des Zahnfleisches zielsicher entfernen kann. Er trägt alte Kunststoffüllungen ab, entfernt Karies und sterilisiert dabei die Umgebung. Das ganze tut er schmerzärmer als jeder Bohrer und mittlerweile genauso effektiv. Durch seinen Laserzielstrahl ermöglicht er absolut punktgenaues Arbeiten in der Regel ohne Spritze. Angenehmer Nebeneffet ist, dass er dabei völlig berührungslos arbeitet. „Das

Abgeschlossener Implantationsvorgang

heißt, die in der Regel unangenehmen Vibrationen beim Bohren gehören endlich der Vergangenheit an! 4. Der Dioden Laser – in diesem Fall sind es zwei mit zwei unterschiedlichen Wellenlänge – arbeitet ebenfalls fast berührungslos. Wunderbar eignet sich dieser Lasertyp für die Behandlung von Zahnfleischtaschen, bei der Endodontie und bei der von uns entwickelten PHOTODYNAMISCHEN IMPLANTATION. Zusammen mit dem Farbstoff für die PHOTODYNAMISCHE THERAPIE(PDT) erreicht man sensationelle Ergebnisse durch die Eliminierung von schädlichen Keimen bei der Implantologie, Parodontaltherapie und Endodontie(Wurzelkanalbehandlung).

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Öffnen des basalen Schiebers mit Einträufeln des Sensitizers

Insgesamt kann man sagen, dass die lasergestützte, moderne Zahnheilkunde die Therapien insgesamt vereinfacht und schonender gestaltet. Dabei steht die Erhaltung der natürlichem Zähne und somit des natürlichen Kauapparates im Vordergrund. Wieder einmal gilt dabei das Motto: Schaden verhindern, bevor er entsteht und wenn ein Behandlungsfall eintritt, ihn möglichst schonend und auf eigene Zähne gestützt zum Erfolg zu bringen."

Zahnarztpraxis Dr. Unger Kommenderiestraße 122 49080 Osnabrück Telefon 0541 81888-0 www.unger-praxis.de

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Einzelteile des TRIPLE PEEL PACK SYSTEMS


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Implantate verhelfen zu mehr Lebensqualität Das Implantatsystem „All-on-four“ macht die „Dritten“ sofort festsitzend und belastbar Früher gab es bei komplettem Zahnverlust nur eine Möglichkeit: die herausnehmbare Vollprothese. Neben den bisweilen auftretenden Beeinträchtigungen in Aussprache und Geschmack stellt sie für die Betroffenen oft auch ein gravierendes psychologisches Problem dar. Insbesondere wenn es sich bei den Patienten um relativ junge Menschen handelt. Heute ist es mithilfe von Implantaten möglich, Zahnersatz dauerhaft und festsitzend einzugliedern. Dieser ist funktionell und ästhetisch mit den eigenen Zähnen vergleichbar. Bei einem Implantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel aus einem gewebefreundlichen Material. Sie wird operativ in den Kieferknochen eingepflanzt.

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Implantate sind der Trend in der Zahnmedizin Hubert Reker vom H+H Dentalstudio in Groß Hesepe benennt einen seit Jahren anhaltenden Trend in der Zahnmedizin: „Immer mehr Patienten entscheiden sich auch bei einer Totalsanierung für eine Implantatversorgung, weil die „festen Zähne“ dem Gefühl und Aussehnen eigener Zähne gleichkommen, und sie dadurch mehr Lebensqualität erfahren.“ In der Vergangenheit mussten bei Totalsanierungen mit Zahnimplantaten sechs bis acht, manchmal sogar zehn Implantate je Kiefer eingesetzt werden. Eine sehr aufwändige und teure Arbeit, die im Vorfeld oft noch einen Knochenaufbau erforderlich machte. Mit einem neuen Behandlungskonzept kann diese Prozedur nun zeitlich und preislich reduziert werden.

Dieses Provisorium bekam die Patientin einen Tag nach dem die Implantate gesetzt wurden.

Vier Implantate reichen aus, um den Unterkiefer komplett mit neuen Zähnen zu versorgen

Die neuen Zähne werden durch kleine Schrauben mit dem Implantat verbunden.

Mit „All-on-four“ Zeit und Geld sparen „All-on-four“ heißt diese Methode, die festsitzenden Zahnersatz mit nur vier Implantaten im Unter-, und sechs Implantaten im Oberkiefer ermöglicht. Sie hat schon vielen Patienten zu mehr Lebensfreude verholfen. Bereits zwei Tage nach der Implantation können die Patienten vom Zahnarzt mit einer provisorischen, festsitzenden Brücke versorgt werden.

Ohne das vorherige Provisorium wäre solch eine gelungenes „Kunstwerk“ nicht möglich.


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Vorher: Der alte Zahnersatz musste mit den noch vorhandenen Zähnen komplett entfernt werden.

Nachher: Die von fünf Implantaten getragenen neue Zähne.

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Die Provisorien werden im H+H Dentalstudio angefertigt. Dort berät Hubert Reker die Patienten über die ästhetischen und funktionellen Möglichkeiten. Ein gelungenes Provisorium hat großen Einfluss auf die endgültige Zahnversorgung, die nach drei bis sechs Monaten vom jeweils behandelnden Zahnarzt eingesetzt wird. „Die Stärken und Schwächen des provisorischen Zahnersatzes in Form, Farbe und Funktion werden bei der Erstellung der endgültigen Arbeit berücksichtigt“, so der Zahntechniker.

Langlebig und verlässlich

Die Geschäftsführer vom H + H Dentalstudio, das im emsländischen Groß Hesepe ansässig ist. (V.l.) Hubert Dieker, Waldemar Fritzler und Hubert Reker.

H+H - Das Dentalstudio Meppener Straße 125 | 49744 Groß Hesepe Telefon 05937 92990 www.das-dentalstudio.de

info

Verschiedene wissenschaftliche Studien bescheinigen Implantatarbeiten nach der „All-on-four“-Technik“ eine hohe Erfolgsquote, Langlebigkeit und Verlässlichkeit. Mit dem Konzept „All-on-four“ kann der Patient in kürzester Zeit wieder seinem normalen Alltag folgen und seine wiedergewonnene Selbstsicherheit auch in der Öffentlichkeit genießen. Das H+H Dentalstudio arbeitet eng mit Zahnärzten und Kieferchirurgen aus dem Emsland zusammen, um gemeinsam das „All-onfour“-Konzept für die Patienten umzusetzen. Weitere Schwerpunkte des Labors sind die ästhetische und funktionelle Zahnheilkunde. Darüber hinaus unterstützt H+H seine Zahnärzte bei der Betreuung ihrer Patienten. Die 32 qualifizierten Zahntechniker von H+H schaffen mit höchster Präzision und modernster Technik täglich individuelle „Kunstwerke“, die nicht nur ästhetischen, sondern auch funktionalen und gesundheitlichen Ansprüchen gerecht werden müssen.


Vorsorge | Seite 58

Früh erkannt, Gefahr gebannt: Vorsorgeuntersuchungen Es ist traurige Wirklichkeit: Schwere Erkrankungen können uns in jedem Lebensabschnitt treffen und ziemlich aus der Bahn werfen. Gut ist es da, wenn sie möglichst früh erkannt werden, um schnellstmöglich mit einer Therapie zu beginnen und bestmögliche Erfolge zu erzielen. Zu diesem Zweck bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten so genannte Früherkennungsuntersuchungen an. Denn Heilungschancen sind meist umso besser, je eher eine Krankheit erkannt wird. Vorsorgeuntersuchungen sind ein wesentlicher Teil der Prävention.

Zuzahlungsfreie Leistungen Am bekanntesten sind die Früherkennungsuntersuchungen für Schwangere, Neugeborene und Kinder. Wenn Fehlentwicklungen rechtzeitig erkannt werden, können dauerhafte Schäden meist vermieden oder vermindert werden. Aber für alle Versicherten gilt: Wer für seine Gesundheit etwas tun will, geht nicht erst zum Arzt, wenn sich Beschwerden einstellen. Wichtig ist vielmehr, den eigenen Gesundheitszustand regelmäßig kontrollieren zu lassen. Früherkennungsuntersuchungen sind übrigens zuzahlungsfrei. Wenn man regelmäßig an der Vorsorgeuntersuchungen teilnimmt, gewährt die Krankenkasse dafür in der Regel einen Bonus. Seit dem 1. Januar 2008 sind die Krankenkassen verpflichtet, ihre Versicherten zu Beginn eines Kalenderjahres über Früherkennungsmaßnahmen zu informieren. Gegenüber den Früherkennungsuntersuchungen bei Erwachsenen haben die Untersuchungen bei Kindern vor allem das Ziel, Entwicklungsverzögerungen oder -gefährdungen rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen zur Frühbehandlung und -förderung einzuleiten.

Die Gesundheits-Vorsorgeuntersuchung ab 35 Alle gesetzlich Versicherten haben ab dem Alter von 35 Jahren im Abstand von zwei Jahren einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung von Erkrankungen, insbesondere zur

Erkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie der Zuckerkrankheit. Hierbei stellt die Ärztin oder der Arzt mit relativ einfachen und wenig belastenden Untersuchungen fest, welche Risikofaktoren erkennbar sind oder sich bereits zu einer Krankheit verdichtet haben. In einem ausführlichen Gespräch fragt die Ärztin oder der Arzt, ob aktuelle Erkrankungen der Patientin bzw. des Patienten oder in der Familie vorliegen. Eine Ganzkörperuntersuchung einschließlich einer Blutdruckmessung soll den aktuellen Gesundheitszustand möglichst genau erfassen. Anhand von Blutproben werden die Blutzucker- und Cholesterinwerte ermittelt. Dadurch können zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkannt werden. Eine Urinuntersuchung gibt Hinweise auf mögliche Nierenkrankheiten. Die Ärztin oder der Arzt erläutert der Patientin oder dem Patienten Ergebnisse und Befunde der Untersuchungen. Gemeinsam können eventuell erforderliche Maßnahmen besprochen werden. Die Untersuchung auf Hautkrebs sollte – soweit berufsrechtlich zulässig – in Verbindung mit dem Gesundheits-Test durchgeführt werden. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben ab einem jeweils festgelegten Alter Anspruch auf eine Untersuchung zur Früherkennung von bestimmten Krebserkrankungen. Welche das im Einzelnen sind, darüber informiert die nachfolgende Tabelle.


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Früherkennung von Krankheiten bei Erwachsenen Krebsfrüherkennung für Frauen Chlamydien-Screening für Frauen Erweiterte Krebsfrüherkennung für Frauen Gesundheits-Check-Up für Männer und Frauen Hautkrebsscreening für Männer und Frauen Krebsfrüherkennung für Männer Brustkrebsfrüherkennung / Mammographie-Screening Darmkrebsfrüherkennung für Männer und Frauen (Stuhltest) alternativ:

Darmkrebsfrüherkennung für Männer und Frauen (Koloskopien)

jährlich alle 2 Jahre

Krebsfrüherkennung für Frauen: ab 20 Jahre Gezielte Anamnese, Abstrich vom Gebärmutterhals, Untersuchung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane Chlamydien-Screening für Frauen: bis 25 Jahre Untersuchung auf genitale Chlamydia trachomatis-Infektionen bei Frauen, die sexuell aktiv sind Erweiterte Krebsfrüherkennung für Frauen: ab 30 Jahre Fragen nach Veränderung von Haut oder Brust; zusätzliches Abtasten von Brust und Achselhöhlen, Anleitung zur regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust Gesundheits-Check-Up für Männer und Frauen: ab 35 Jahre Schwerpunkt Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Diabetes: Anamnese, körperliche Untersuchung, Überprüfung von Blut und Urin-Werten, Beratungsgespräch Quelle: GKV-Spitzenverband; Quelle: Gemeinsamer Bundesausschuss, GKV-Spitzenverband; 2012

Hautkrebsscreening für Männer und Frauen: ab 35 Jahre Gezielte Anamnese und visuelle Ganzkörperuntersuchung Krebsfrüherkennung für Männer: ab 45 Jahre Tastuntersuchung der Prostata und der äußeren Genitale Brustkrebsfrüherkennung durch das Mammographie-Screening: ab 50 Jahre bis 69 Jahre Einladung zum Screening in einer zertifizierten medizinischen Einrichtung: Röntgen der Brüste durch Mammographie Darmkrebsfrüherkennung für Männer und Frauen: ab 50 Jahre bis 55 Jahre jährlich, ab 55 Jahre alle 2 Jahre Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl Darmkrebsfrüherkennung für Männer und Frauen: ab 55 Jahre Zwei Früherkennungs-Darmspiegelungen (Koloskopien) im Abstand von 10 Jahren als Alternative zur Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl alle 2 Jahre


Vorsorge | Seite 60

Foto: PhotoDisc/FitnessandWell-Being/akz-o

Foto: Netzwerk von-Willebrand-Syndrom/akz-o

Wenn der Körper SOS funkt Warnsignale ernst nehmen Es gibt viele Anzeichen, mit denen unser Körper signalisiert, dass etwas nicht stimmt. Leider überhören wir unseren „inneren Arzt“ oft. Dabei sollten Warnsignale ernst genommen werden. Wir verraten Ihnen, was sich hinter Symptomen verbergen kann.

Doppelbilder Oft gehen Doppelbilder einer Migräneattacke voraus. Treten sie jedoch unabhängig davon auf, sollte dies sofort vom Arzt abgeklärt werden. Denn schuld daran könnten etwa Durchblutungsstörungen im Gehirn sein, die einen Schlaganfall ankündigen können.

Häufiger Durst Wer auch ohne körperliche Anstrengung übermäßigen Durst hat, sollte seinen Blutzucker kontrollieren lassen. Es könnte ein Anzeichen auf Diabetes sein. Auch einige Medikamente, wie Blutdrucksenker, vermindern den Speichelfluss und trocknen so die Mundschleimhaut aus.

nicht vorhanden. Dieses Protein ist aber am Vorgang der Blutgerinnung maßgeblich beteiligt – vom ersten Schritt der Blutstillung bis zum dauerhaften Schließen der Wunde. Auch häufiges Nasenbluten, blaue Flecken oder eine starke, zuweilen auch lange Menstruation können Symptome sein. Je nach Schweregrad kann durch ein Medikament die Freisetzung des für die Blutgerinnung benötigten Proteins im Körper angeregt werden. In schwereren Fällen kann auch ein spezielles Konzentrat mit dem von-Willebrand-Protein verabreicht werden. Infos und einen Selbsttest finden Sie unter: www.netzwerk-von-willebrand.de.

Magenbeschwerden

Ein Mangel an Vitamin B2 führt zu Entzündungen der Haut und eingerissenen Mundwinkeln. Gute Lieferanten für das Vitamin sind vor allem tierische Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch, Eier und Fisch.

Übelkeit und Magenschmerzen schon vor dem Frühstück deuten meist auf eine Magenschleimhautentzündung hin, die behandelt werden muss. Wichtig für Frauen: Treten Schmerzen im Oberbauch oder Übelkeit zusammen mit Schwindel und starker Kurzatmigkeit auf, kann dies ein Anzeichen für einen Herzinfarkt sein!

Zahnfleischbluten

Gewichtsverlust

Meist steckt eine Zahnfleischentzündung dahinter, die der Zahnarzt behandeln kann. Zahnfleischbluten kann jedoch auch auf Diabetes oder eine Schilddrüsenüberfunktion hindeuten. Auch das von-WillebrandSyndrom kann sich dahinter verbergen: Bei dieser Blutgerinnungsstörung ist im Blut von Betroffenen ein wichtiges Protein (der von-Willebrand-Faktor) entweder defekt, in zu geringer Konzentration oder gar

Eine der häufigsten Ursachen für rapiden Gewichtsverlust ist eine Überfunktion der Schilddrüse. In diesem Fall werden zu viele Hormone produziert und ins Blut abgegeben. Oft ist ein Jodmangel die Ursache. Auch Leberkrankheiten oder Krebs können ein Grund dafür sein, dass die Waage immer weniger anzeigt. Unerklärliche Gewichtsabnahme sollte deshalb unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

Eingerissene Mundwinkel


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Fachbeitrag von Karin Jöhring, Regionalgeschäftsführerin der IKK classic

IKK classic zahlt aktiven Betrieben einen Gesundheitsbonus geren Krankheitsausfällen oft auch organisatorisch unter Druck. Die IKK classic unterstützt Betriebe durch ein Bonussystem, von dem Beschäftigte und Arbeitgeber profitieren.

Trauriger Spitzenreiter bei den Gründen für die Arbeitsunfähigkeit, insbesondere in kleinen und mittleren Handwerksbetrieben, ist das Muskel- und Skelettsystem. Laut einer aktuellen Analyse der IKK classic entfallen 25 bis 35 Prozent – je nach Gewerk – auf das Kreuz mit dem Kreuz, gefolgt von Verletzungen mit mehr als 17 Prozent und Krankheiten der Atmungsorgane mit knapp 12 Prozent. „Höchste Zeit also, sich um die Gesundheit der Mitarbeiter zu kümmern“, sagt Regionalgeschäftsführerin Karin Jöhring. „Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) der IKK classic werden Motivation und Wohlbefinden steigen, das Betriebsklima verbessert und Fehlzeiten reduziert.“

Fachkräftemangel und Demografie Die geburtenstarken Jahrgänge verlassen allmählich den Arbeitsmarkt. Die Herausforderung heißt: qualifizierten Nachwuchs gewinnen und aktive Mitarbeiter möglichst lange im Unternehmen halten. „Mit den gewandelten Lebensentwürfen ändern sich auch die Ansprüche an den Arbeitgeber“, weiß Karin Jöhring. „Neben familienfreundlichen Angeboten haben für die nachwachsenden Erwerbsgenerationen gerade gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen eine wichtige Bedeutung.“ Dabei erhöht ein gesundheitsbewusster Betrieb nicht nur seine Attraktivität für potenzielle Neueinsteiger, er trägt auch dazu bei, die Leis­ tungskraft der eigenen Fachkräfte möglichst lange zu erhalten. Kleinere Betriebe sind dabei beweglicher als große Unternehmen. Wenn es gelingt, diese Beweglichkeit für gesundheitsfördernde Ansätze in

den Betrieben zu nutzen, kann gerade das Handwerk beim Ringen um Fachkräfte einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Unterstützung von Anfang bis Ende Mit der IKK classic wird BGM so individuell wie die Unternehmen selbst – die erfahrenen IKK-Gesundheitsmanager begleiten die Betriebe während des gesamten Prozesses. Und dann ist da noch das Bonusprogramm: Daran können Arbeitgeber teilnehmen, die bei der IKK classic versicherte Mitarbeiter beschäftigen. Hierzu schließt die Geschäftsleitung eine Vereinbarung mit der IKK classic über die gemeinsam geplanten Maßnahmen und Qualitätskriterien ab. „Die Analyse der Gesundheitssituation, Workshops und Gesundheitstrainings sowie spezielle Seminare für Führungskräfte sind dabei wichtige Bausteine auf dem Weg zu mehr Gesundheit im Betrieb“, umschreibt Karin Jöhring das Angebot. Arbeitgeber erhalten einen Bonus von bis zu 2.500 Euro.

IKK classic Hörstkamp 17 | 48431 Rheine www.ikk-classic.de/gesundheitsmanagement Karin Jöhring | Regionalgeschäftsführerin Telefon 05971 4001-8020 karin.joehring@ikk-classic.de

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Platz eins der Probleme: der Rücken

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Krankheitsbedingte Ausfälle kosten deutsche Unternehmen jährlich 60 Milliarden Euro und Betriebe geraten bei län-


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Gesundheit wird zur Chefsache Betriebliche Krankenversicherung im Aufwind „Qualifizierte Mitarbeiter sind der Dreh- und Angelpunkt eines Unternehmens“, so Firmeninhaber Wilfried Tandetzki und Geschäftsführer der HIP GmbH & CO. KG, Egbert Thies. Als Systemlieferant für Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Befestigungssysteme und Verbindungselemente sowie Zubehör für Industrieunternehmen beschäftigt das Unternehmen am Standort Altenberge zurzeit 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Geschäftsführung hat nun die Entscheidung getroffen, seine Mitarbeiter mit einer betrieblich finanzierten Krankenzusatzversicherung zu unterstützen. Arbeitgeberfinanzierte Krankenversicherungen, die ambulante, stationäre und zahnmedizinische Ergänzungen zur gesetzlichen Krankenversicherung darstellen, sind in anderen Ländern schon lange Normalität. Sie machen das Unternehmen für qualifizierte Fachkräfte interessanter. Auch in Deutschland wird die betriebliche Krankenversicherung (bKV) immer beliebter.


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An erster Stelle auf der Wunschliste für die Zukunft steht bei den meisten Menschen „gesund bleiben“. Und wer krank ist, hat meist nur den einen Wunsch, schnell wieder gesund zu werden. Die Heilungschancen steigen unter anderem mit der Qualität der medizinischen Versorgung. Doch die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden trotz regelmäßig steigender Beiträge immer weiter reduziert. In Zukunft ist von den gesetzlichen Krankenkassen nur noch eine medizinische Grundversorgung zu erwarten. Kassenpatienten müssen schon heute für viele Leistungen kräftig zuzahlen. Wenn sie eine optimale Absicherung im Krankheitsfall erhalten möchten, gilt es, die gesetzliche Grundversorgung zu ergänzen. Hierbei kann der Arbeitgeber die Mitarbeiter aktiv unterstützen.

Das Versicherungsgeschenk Ohne viel Aufwand ist es möglich, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Zusatzversicherungen mit hervorragendem Preis-/ Leis­ t ungsverhältnis als Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung anbieten. Durch den Abschluss eines Gruppenvertrages, beispielsweise mit der Gothaer Krankenversicherung AG, kann der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Tarife anbieten, die die Leistungen der GKV sinnvoll ergänzen. Auch die Möglichkeit zur Mitversicherung der Ehepartner/Lebenspartner sowie der Kinder ist möglich. Der Arbeitgeber zahlt die Beiträge für den Mitarbeiter. Dieser genießt ab sofort Versicherungsschutz. Ohne Wartezeiten und ohne Eigenbeteiligung.

Mitarbeitermotivation in Perfektion Das Besondere dabei: Dadurch, dass eine Vielzahl von Mitarbeitern gleichzeitig den Versicherungsschutz abschließt, kann dem Arbeitgeber ein deutlicher Rabatt gewährt werden. Die Beiträge für ambulante, stationäre oder zahnmedizinische Ergänzungen sind bis zu 40 Prozent günstiger als vergleichbare Einzeltarife und steuerlich anrechenbar. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, den Mitarbeitern den Versicherungsschutz ohne vorherige Gesundheitsprüfung zur Verfügung zu stellen. Es müssen keine langen Anträge mit komplizierten Gesundheitsfragen ausgefüllt werden; eine einfache Anmeldung reicht aus. Viele Arbeitgeber nutzen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern den Ergänzungsschutz ohne Gesundheitsprüfung anzubieten, da auf

Ihr Ansprechpartner

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Guido Röwekamp Ludgeriplatz 10 | 48151 Münster Telefon 0251 13309-10 guido.roewekamp@gothaer.de www.roewekamp.gothaer.de

privater Basis vielen Angestellten der Abschluss dieser Zusatztarife aufgrund von Vorerkrankungen verwehrt bleibt oder nur mit erheblichen Zusatzbeiträgen möglich ist. Auch Arbeitnehmern, deren Arbeitgeber kein Interesse an einer arbeitgeberfinanzierten Zusatzversorgung hat, bieten sich diverse Möglichkeiten, von den Vorzügen der betrieblichen Krankenversicherung zu profitieren. Zusatzleistungen für Arbeitnehmer können die Attraktivität des Arbeitgebers enorm steigern. Denn die Bereitstellung eines umfangreichen Versicherungsschutzes grenzt den Arbeitgeber bei der Rekrutierung neuer Fachkräfte positiv von Wettbewerbern ab (Stichwort: „war for talents“). Gleichzeitig fühlen sich Mitarbeiter dem Unternehmen enger verbunden. Ein hochwertiger und gleichzeitig preisgünstiger privater Krankenversicherungsschutz zeigt die persönliche Wertschätzung des Arbeitgebers und motiviert. Und durch die Bereitstellung des Zusatzversicherungsschutzes auch für Familienangehörige wird zudem das soziale Engagement betont. Auch auf die Fehlzeiten im Unternehmen kann sich eine betriebliche Krankenversicherung positiv auswirken. Denn neben der persönlichen Motivation wird im Krankheitsfall auch die Genesung und Arbeitsfähigkeit durch qualitativ bessere Versorgung im Krankheitsfall gefördert.

Wilfried Tandetzki ist Inhaber der Firma HIP GmbH&CO.KG und führte zum 01. Dezember 2013 eine zusätzliche betriebliche private Krankenversicherung ein. Wir sprachen mit ihm über seine Beweggründe. Schlossallee: Herr Tandetzki, warum haben Sie eine zusätzliche betriebliche Krankenversicherung für Ihre Mitarbeiter eingeführt? Wilfried Tandetzki: Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen werden in Zukunft weiter sinken. Gesunde Mitarbeiter sind die Basis eines Unternehmens. Vor diesem Hintergrund halte ich zusätzliche Gesundheitsabsicherungen für ambulante, stationäre oder zahnmedizinische Zusatzversorgungen, die zusammen weniger als 1 Prozent der Personalkosten ausmachen, für absolut empfehlenswert. Schlossallee: Welche Vorteile sehen Sie für Ihr Unternehmen? Bewiesenermaßen reduzieren sich durch ein vorausschauendes Gesundheitsmanagement der Firma Fehlzeiten im Unternehmen, was sich wiederum positiv auf die Produktivität auswirkt. Gleichzeitig erhöhen wir unser soziales Engagement und verbessern unsere Wettbewerbschancen, wenn es um die Anwerbung neuer Fachkräfte geht.

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Gesund bleiben


Schönheit | Seite 64

(Un-)sichtbare Veränderungen: Trends in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie Der Schönheit mittels Ästhetisch-Plastischer Chirurgie etwas auf die Sprünge helfen? „Na klar!“, denken sich immer mehr Frauen und Männer. Sehen können, dass Eingriffe vorgenommen worden sind, soll man hingegen nicht. Statt großen körperlichen Eingriffen sind es deshalb die dezenten Veränderungen, die den Trend ausmachen. Denn auf Natürlichkeit will heute fast niemand mehr verzichten.

Sanfte Methoden im Trend In Sachen Schönheitschirurgie gibt es fast nichts, das nicht möglich ist. Ob Brustvergrößerung oder -verkleinerung, Nasenkorrektur, Facelift, Bauchdeckenstraffung oder Fettabsaugen – wer seinem persönlichen Wunsch-Aussehen näher kommen möchte, kann auf einen immer noch wachsenden Pool an Behandlungsmethoden zu-

rückgreifen. Dabei spielen nicht- oder minimalinvasive Methoden mittlerweile eine ebenso große Rolle wie größere chirurgische Eingriffe. Diese minimalinvasiven Eingriffe sind schmerzarm, sanfter als das Skalpell – und die psychologische Hemmschwelle ist entsprechend niedrig. Ein typisches Beispiel dafür ist die Faltenbehandlung – Botox, Volumenfüller, Laser, Peelings und Dermabrasion dominie-


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ren hier klar die Szene. Neben geringen Nebenwirkungen bieten diese Methoden Patienten den Vorteil, schnell wieder ins Berufsleben zurückkehren zu können. Selbst die klassische Schönheitschirurgie setzt mehr und mehr auf minimalinvasive Eingriffe sowie Laserbehandlung und Unterspritzung, um Narbenbildung oder ein unnatürliches Erscheinungsbild zu vermeiden. Neuste Ultraschallgeräte versprechen sogar, dass man sein Fett ohne eine schmerzhafte und aufwendige Operation weg bekommt: Kernstück der nicht operativen Fettzonenbehandlung sind die Behandlungsköpfe der verschiedenen Ultraschallgeräte, die eine kontrollierte Menge Ultraschall-Energie abgeben. Die Schallwellen verursachen weder an der Hautoberfläche noch an Blutgefäßen und Nerven Schäden, entfalten jedoch im Fettgewebe der Unterhaut ihre volle Wirkungskraft. Nach ihrer Zerstörung werden die gelösten Fette vom Körper abtransportiert und abgebaut. Um diese Abbauprozesse zu beschleunigen, erfolgt im Anschluss an die Fett-weg-Behandlung meist eine spezielle Massage, die das lymphatische System anregen soll. Dass die Bedeutung schonender Verfahren in der ÄsthetischPlastischen Chirurgie seit Jahren zunimmt, belegen auch die Ergebnisse der jährlichen Patientenbefragung durch die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC), die im September 2012 präsentiert wurde. Nach einem sprunghaften Anstieg im Jahr 2011 belegen zum Beispiel Faltenunterspritzungen und Botox-Behandlungen 2012 stabil den vierten und fünften Platz der beliebtesten Behandlungen. Auf Platz eins bis drei stehen nach wie vor die Klassiker Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung. Besonders bei Frauen macht sich der anhaltende Trend der Injektionstherapien bemerkbar, vor allem Botox ist nach wie vor im Kommen!

längst von den Möglichkeiten der Ästhetisch-Plastischen Medizin überzeugen lassen. Ein Fünftel aller Patienten eines Schönheitschirurgen sind mittlerweile männlichen Geschlechts! Apropos Geschlecht: Unter den zehn beliebtesten ästhetischen Behandlungen männlicher Patienten tauchte 2012 erstmals eine recht ungewöhnliche Operation auf: die Intimchirurgie. Penisverlängerung und Co. sind gar auf Platz sechs der Beliebtheitsliste vorgerückt. Die unangefochtene Nummer 1 ist allerdings nach wie vor das Fettabsaugen, gefolgt von der Lidund Nasenkorrektur. Wer hätte das gedacht: Letztere ist bei Männern mittlerweile deutlich beliebter als bei Frauen! Der Grund dafür ist, dass bei Männern die Ästhetik des Gesichts seit Jahren eine zunehmend wichtige Rolle spielt.

Intimchirurgie auf dem Vormarsch

Vorsicht vor dem Ausland!

Wer denkt, sich für seine Schönheit unters Skalpell zu legen, sei ein rein weibliches Phänomen, hat weit gefehlt: Auch Männer haben sich

Schönheitsoperationen im Ausland sind immer wieder ein Thema für Interessierte. Eingriffe sind im Ausland häufig erheblich billiger.

Auf Platz eins bis drei stehen nach wie vor die Klassiker Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung.

Patienten werden älter Ein weiterer Trend, der sich ausmachen lässt: Die Patienten werden immer älter! Wer sich im Jahr 2012 einer ästhetischplastischen Behandlung unterzog, war im Durchschnitt knapp 41 Jahre alt. Im Vorjahr lag das Durchschnittsalter hingegen noch bei gut 38 Jahren. Vor allem die Altersgruppen 41 bis 50 Jahre und der Anteil der Patienten über 60 stiegen deutlich an. Obwohl die Brustvergrößerung bei den Frauen nach wie vor einen Spitzenplatz belegt, ging 2012 der Anteil der Patientinnen, die eine Brustvergrößerung durchführen ließen, erstmals deutlich zurück: Grund dafür ist wohl unter anderem der PIP-Skandal, der Anfang des Jahres 2012 für Schlagzeilen sorgte: Brustimplantate des mittlerweile insolventen französischen Unternehmen Poly Implant Prothèse rissen, das Silikongel konnte austreten. Außerdem unterstreicht diese Entwicklung die wachsende Bedeutung kleinerer Eingriffe im Verhältnis zu aufwändigeren Operationen.


Schönheit | Seite 66

Experten wissen allerdings darum, dass die Risiken auch erheblich größer sind. „Wir sehen große Unsicherheit und erheblichen Aufklärungsbedarf“, so DGÄPC-Präsident Dr. Sven von Saldern. Er unterstreicht: „Auch im Ausland praktizieren seriöse Fachärzte.“ Doch aus Erfahrung weiß der Chirurg, dass Patienten sich häufig aus rein finanziellen Erwägungen für einen Eingriff im Ausland entscheiden. Nicht nur erhöhen sprachliche Hürden das Risiko, dass Patienten nicht mit dem Ergebnis der Behandlung zufrieden sind. „Was billig aussieht, kann schnell sehr teuer werden“, warnt von Saldern. Insbesondere eine gründliche Nachsorge durch den behandelnden Arzt sei nach einer Operation in einem fremden Land in der Regel nicht gewährleistet. Zurück in Deutschland, müssten Patienten dann Verbandwechsel und notwendige Nachbehandlungen selbst

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bezahlen. Hinzu kämen Fragen der Sicherheit. „Für Patienten ist nur schwer zu erkennen, ob medizinische Ausbildung des Arztes und Ausstattung des OPs mit deutschen Standards vergleichbar sind“, so der Facharzt. „Sollte dann einmal etwas schiefgehen, sind ausländische Ärzte schwer haftbar zu machen.“ Die DGÄPC warnt daher vor Kliniken und Vermittlungsdiensten, die aggressiv für vermeintlich preiswerte Eingriffe im Ausland werben. Unter www. dgaepc.de finden Patienten einen neuen Ratgeber mit wichtigen Hinweisen zu Schönheitsoperationen im Ausland. Interessierte sollten sich in jedem Fall gründlich über den geplanten Eingriff informieren. Weitere Informationen unter www.dgaepc.de

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Essen, Trinken, Sprechen können Die Klinik für Mund-, Kieferund Gesichts­c hirurgie am Klinikum Finkenhügel Die Entfernung eines verlagerten und deshalb schräg im Kiefer wachsenden Weisheitszahns gehört zu den eher leichten Aufgaben der Kieferchirurgie, die plastisch-knochenchirurgische Rekonstruktion im Bereich des Gesichtsschädels in mehrstündigen Operationen

Die von Chefarzt Prof. Dr. Dr. med. dent. Siegfried Jänicke geleitete Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Klinikum Finkenhügel nimmt pro Jahr 1.500 solcher großen Operationen vor, hinzu kommen noch einmal 3.500 ambulante Patienten mit kleineren Eingriffen. Behandelt werden dabei sämtliche Erkrankungen und Fehlbildungen im Bereich von Mund, Kiefer, Gesicht und Hals sowie des äußeren Schädelbereichs. Einen großen Teil ihrer Arbeit machen dabei die bösartigen Tumore an der Mundschleimhaut und den Schädelknochen aus. Wobei die Herausforderung für die behandelnden Ärzte darin liegt, einerseits den Tumor vollständig und bis in das gesunde Gewebe hinein zu entfernen, andererseits bei der Operationsplanung auch bereits die Möglichkeiten einer wiederherstellenden Rekonstruktion unter funktionalen und ästhetischen Aspekten zu berücksichtigen. Essen, Trinken, Sprechen können: Unter Umständen müssen hierfür auch mehrere Eingriffe in zeitlicher Abfolge eingeplant werden, bis ein optimales Ergebnis erreicht ist. Weiterhin gehören zum Arbeitsgebiet der Klinik die Korrektur knöcherner Fehlbildungen des Gesichts und die operative Therapie angeborener Fehlbildungen wie zum Beispiel einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Und selbstverständlich werden die Fachärzte der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie auch bei Unfallverletzungen im Bereich des Gesichtsschädels hinzugezogen.

Neue Methoden und Verfahren Wie bei allen operierenden Disziplinen der Medizin haben auch hier

neue Methoden und Verfahren wesentliche Fortschritte ermöglicht. Dazu gehört das minimal-invasive Operieren etwa bei der Knochentransplantation zur Wiederherstellung im Kieferbereich oder die computergestützte Navigation währen der Operation im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Implantologie. Mikrochirurgische Verfahren werden bei der Weichgewebetransplantation zur Rekonstruktion nach Tumoreingriffen wie auch bei der Narbenkorrektur eingesetzt. Auf der Basis dieser klinischen Erfahrungen und des breiten Arbeitsgebietes der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verfügt die Klinik zudem über einen weiteren Behandlungsschwerpunkt in der zahnärztlichen Implantologie und der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Dazu gehören zum Beispiel die Ober- und Unterlippenkorrektur, Facelifting und Faltenbehandlung, Nasen- und Ohrmuschelkorrektur und die Profilplastik sowie Fettabsaugung. Ein großer Teil dieser Eingriffe können selbstverständlich ambulant erfolgen; bei komplizierteren und zum Teil langwierigen Operationen unter Totalanästhesie oder ganz allgemein bei Risikopatienten wird es aber für Arzt und Patient gleichermaßen gut sein, ein voll ausgerüstetes Krankenhaus im Hintergrund zu wissen.

Klinikum Osnabrück GmbH Am Finkenhügel 1 | 49076 Osnabrück Telefon 0541 405 5100

www.klinikum-os.de

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Vielfältige Eingriffe

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dagegen zu den Herausforderungen dieses Faches.


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Fachbeitrag von Dr. med. Wolf D. Lüerßen, Aasee-Park-Clinic

Tabuthemen sensibel begegnen ANZEIGE

Intimchirurgie, Hyperhidrose und Lipoedem Patienten mit gesellschaftlichen Meidungsverhalten durch überstarkes axilläres Schwitzen finden immer öfter den Weg, sich helfen zu lassen. Und stellten sich vor etwa 15 Jahren noch vereinzelt Patientinnen mit Beschwerden im Bereich der großen und kleinen Schamlippen in meiner Sprechstunde vor, ist die Tendenz, sich medizinisch anzuvertrauen, in den letzten Jahren rapide gestiegen.

Vielfältige Gründe für Intim-OP Der Wunsch nach einer Operation im Intimbereich kann die unterschiedlichsten Gründe haben. In den meisten Fällen handelt es sich um medizinische Indikationen aufgrund von Beschwerden – genetisch oder alterungsbedingt. Schmerzen beim Gehen, Reiten, Fahrradfahren oder Geschlechtsverkehr sind die ständigen Begleiter. Meistens handelt es sich hierbei um eine Hypertrophie (Vergrößerung) der inneren (kleinen) Schamlippen und des Klitorismantels, die den betroffenen Frauen starke Schmerzen bereiten. Durch eine adäquate Operationstechnik in Form einer Reduktionsplastik der inneren Schamlippen und des Klitorismantels können wir hier in der Klinik diesen betroffenen Frauen helfen. Eine derartige Operation wird in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt. Eine Übernachtung ist nicht nötig. Auch der Bereich der äußeren (großen) Schamlippen kann plastisch-chirurgisch verändert werden. So können große Befunde verkleinert werden oder zu kleine und flache äußere Schamlippen durch einen Eigenfetttransfer vergrö-

ßert werden. Ein zu fülliger Venushügel wird durch eine Liposuction (Fettabsaugung) geformt. Allerdings möchte ich bemerken, dass eine „Designervagina“ oder eine Unterspritzung des G-Punktes mit fraglicher Wirkung in meinem Behandlungsspektrum abgelehnt und nicht angeboten wird.

Microneedling gegen Achselschweiß Schweißränder an Bluse oder Hemd, unangenehmer Körpergeruch trotz großer Sauberkeit und immer das Gefühl von Nässe in den Achseln: Etwa ein Prozent der Menschen leiden unter axillärer Hyperhidrose. Sie produzieren auch dann Schweiß, wenn die Körpertemperatur nicht erhöht ist. Inzwischen sind die Behandlungsmethoden vielfältig. Wie etwa die Laserlipolyse zur Entfernung der Schweißdrüsen, das Absaugen der Problem verursachenden Schweißdrüsen, auch Saug-Kürettage oder Suktions-Kürettage genannt, oder die Behandlung der Hyperhidrose durch eine Injektion von Botulinumtoxin A/Botox ® wende ich erfolgreich gegen Hyper-


Leiden durch Lipoedem Die Abmagerungskur bringt nichts, zum Schwimmen oder in die Sauna geht man nicht und irgendwann gibt es auch keine Hosengrößen mehr. Still leiden auch Patienten mit Lipoedem. Oft wird voreilig über Übergewicht gesprochen, doch dem ist nicht so. Bei einem Lipoedem handelt es sich um eine Erkrankung des Unterhautfettgewebes und des Lymphsystems. Fettverteilungsstörungen, Dysproportionierung an Hüfte, Ober und Unterschenkel und manchmal an den Armen sind die Folge. Diese Fettdepots vergrößern sich im Laufe der Zeit immer mehr und mehr. Starke Schmerzen, Taubheitsgefühle und verschiedentlich große Hämatome auf den betroffenen Arealen sind die Folge. Auch durch Sport und Diäten allein wird keine Besserung erzielt. Kompressionsmieder zur Unterstützung, verbunden mit maschinellen Lymphdrainagen, können nur zeitweise Spannungsgefühle und Schmerzen lindern. Diese müssen aber dauerhaft getragen bzw. angewendet werden, was aber ein Fortschreiten der Krankheit nicht verhindern kann.

Fettabsaugung schafft Abhilfe Seit etwa zehn Jahren weiß man, dass operativ die Beschwerden des Lipoedems reduzierbar sind. Der Befund des Ödems kann durch eine Liposuktion (Fettabsaugung) deutlich und effektiv

verbessert werden. Durch die Reduzierung des Unterhautfettgewebes wird der Gewebedruck verringert und dadurch der Lymphabfluss um ein Wesentliches verbessert. Ein Weg zu einem schmerzfreieren Leben mit höherer Qualität. Unter den Voraussetzungen, dass diese Behandlung durch einen erfahrenen Liposuctionschirurgen mit etablierter OP-Technik, wie Tumeszens und Vibrationskanülen und einer Absaugtechnik streng in der Längsachse, durchgeführt wird, stellt dies eine kurative Therapie für das Lioedem dar. Diese Therapie kann in Lokaler Anästhesie oder Narkose durchgeführt werden. Alle drei thematisierten Leiden bedeuten eine signifikant eingeschränkte Lebensqualität. Doch durch sorgfältige Indikationsstellung und adäquater Operationstechnik kann diesen stark unter Leidensdruck stehenden Patienten geholfen werden. Dr. Wolf Lüerßen ist Mitglied der DGÄPC, DGPRÄC und der Gesellschaft für ästhetische und rekonstruktive Intimchirurgie Deutschland (GAERID e.V.). Die Gesellschaft befasst sich sowohl mit der wissenschaftlichen wie auch praktischen Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitglieder aus den folgenden Fachbereichen: Gynäkologie, Dermatologie, Chirurgie, Plastische Chirurgie und Urologie.

Aasee-Park-Clinic (Privatklinik) Annette-Allee | 48149 Münster Telefon 0251 2655285

www.dr-lueerssen.de

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hidrose an. Eine neue mögliche Therapieform ist das fraktionierte Microneedling. Auch empfohlen durch das Deutsche Hyperhidrose Zentrum (DHHZ) in München, verspricht Mocroneedling eine schonende Behandlung mit bleibender Wirkung. Feine Nadeln penetrieren (verletzen) die Epidermis kalt und geben in der richtigen Tiefe und Hautschicht einen Wärmeimpuls ab. Diese RadiofrequenzThermotherapie mit Microneedling deaktiviert also mit gezielter Wärme die Schweißdrüse. Eine Behandlung im Achselareal dauert ungefähr 15 Minuten pro Seite und wir in lokaler Betäubung und ambulant durchgeführt. Abgeleitet der bisherigen Ergebnisse muss mit 2-3 Behandlungen gerechnet werden.

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Zahnästhetik | Seite 70

Bitte lächeln!

Der Weg zu perfekten Zähnen Gesunde Zähne sind wichtig fürs Wohlbefinden. Doch vielen reicht gesund nicht, sie wünschen sich ebenmäßige weiße Zahnreihen, die die Attraktivität steigern. Ein Traum, den die ästhetische Zahnmedizin erfüllen kann.

Genuss hinterlässt Spuren

Hauchdünne Keramikschalen

Das Glas Rotwein zum leckeren Essen, die Zigarette am Nachmittag, der Kaffee als ständiger Begleiter am Frühstücksmorgen – das Leben hält viele genussvolle Momente bereit. Doch spurlos gehen die Sünden nicht am Konsumenten vorbei und bleiben dort hängen, wo man sie sofort sieht: an den Zähnen. Die Säuren aus den Lebensmitteln lösen im Laufe der Zeit festigende Mineralstoffe aus dem Schmelz heraus, so wird die Zahnoberfläche dünner, das gelbe Zahnbein stärker sichtbar. In porösen Oberflächen können sich zunehmend die dunklen Pigmente aus Kaffee, Tee, Rotwein und Co. anreichern. Die Folge: Die Zähne wirken gelb, beziehungsweise gräulich. Ein Lächeln à la Hollywood ist damit nicht mehr möglich.

Wenn es um die Vorderzähne geht, sind Veneers eine gute Alternative zum Bleaching. Gefällt die Farbe nicht, kann der Zahnarzt eine hauchdünne Schale aus Keramik, wahlweise Kunststoff aufkleben. So können auch abgebrochene Ecken gut verdeckt werden. Acht bis 15 Jahre hält ein Veneer. Doch die Keramik-Lösung birgt auch Risiken: Passt das Veneer nicht ganz genau, entstehen kleine Zwischenräume, in denen sich Bakterien und Keime ansiedeln können. Sie können Karies und Zahnfleischentzündungen hervorrufen. Als weitere Alternative, um verfärbte Zähne zu überdecken, wird von Zahnärzten Komposit benutzt, ein Material auf Glaskeramikbasis mit Kunststoffanteil. Komposit verklebt mit dem Zahnschmelz und härtet unter Lichtbestrahlung aus.

Bleaching für die Zähne

Kieferorthopädische Behandlung

Längst nicht mehr nur etwas für Hollywood-Stars: Ein Bleaching macht dunkle oder verfärbte Zähne wieder hell und freundlich. Wer langfristig und risikoarm schöner lächeln will, sollte die chemische Aufhellung in jedem Fall einem Zahnarzt überlassen. Das Bleichen verfärbter vitaler Zähne ist entweder direkt in der Praxis (Office-Bleaching) oder zu Hause (Home-Bleaching) möglich. Da in der Zahnarztpraxis stärkere Konzentrationen angewendet werden, kann ein Bleaching in einer Sitzung erfolgen. Für das Home-Bleaching nimmt der Arzt einen Zahnabdruck und fertigt eine Kunststoffschiene an. Diese wird regelmäßig vom Patienten mit einem speziellen Bleichgel und über Nacht getragen. Innerhalb von drei Wochen lassen sich die Zähne so um bis zu sechs Farbnuancen aufhellen.

Doch es ist nicht nur die Farbe der Zähne, vielen Erwachsenen gefällt ihr Gebiss an sich nicht. Vor allem Frauen wünschen sich immer häufiger eine kieferorthopädische Behandlung. Allerdings: Eine Korrektur der Zahnstellung hat nicht nur einen kosmetischen Effekt. Unbehandelte Fehlstellungen können Zahnentzündungen und Karies, aber auch Kopf- und Nackenschmerzen, Ohrgeräusche und Schwindel hervorrufen. Doch das eine ist der Wille zu einem schöneren und gesünderen Gebiss – das andere die Behandlung. Damit diese Familie, Freunden und Geschäftskunden nicht auffällt, bieten Kieferorthopäden Erwachsenen Lösungen an, die fast unsichtbar sind – selbst dann, wenn die Zähne eine feste Spange benötigen, damit sie ihre Stellung verändern. Eine ausführliche Beratung beim Facharzt hilft, den besten und sinnvollsten Weg der Zahnregulierung zu finden.


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Fachbeitrag von Dr. Stephania Mohrbutter, Dents & more

Trend. Mit jahrelanger Erfahrung als zertifizierte Invisalign-Anwenderin behandeln wir täglich Jungendliche und Erwachse erfolgreich mit Invisalign – die klare Alternative zur sichtbaren Zahnspange. Dr. Stephania Mohrbutter

Was ist Invisalign?

Auch speziell für Teenager

Eine Invisalign-Behandlung wird mit einer Reihe fast unsichtbarer, herausnehmbarer Aligner durchgeführt, die Sie alle zwei Wochen gegen einen neuen Satz wechseln. Jede Zahnschiene (Aligner) wird speziell für Ihre Zähne maßgefertigt. Durch Wechseln der einzelnen Aligner werden Ihre Zähne Schritt für Schritt, Woche für Woche näher an die Endposition gebracht, die ich als Ihre Behandlerin für Sie geplant habe.

Der große Vorteil von Invisalign liegt darin, dass diese Behandlung für Teenager ein viel ästhetischerer und flexiblerer Weg ist. Damit können Teenager weiterhin den Aktivitäten nachgehen, die ihnen Spaß machen, ohne die Einschränkungen, Reizungen und peinlichen Situationen, die mit Metallspangen und Drähten im Mund verbunden sein können. Invisalign Teen wurde mit Unterstützung von Teenagern, Eltern und führenden Kieferorthopäden entwickelt, die den aktiven Lebensstil und den einzigartigen Behandlungsbedarf von Teenagern verstehen. Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich mich freuen, Sie bei Dents & More begrüßen zu dürfen. Mein Bestreben ist es, Sie mit einem strahlenden Lächeln verzaubern zu können.

Effizient, transparent und komfortabel Ein virtueller 3D-Behandlungsplan (ClinCheck ®) zeigt die Abfolge von Bewegungen, die Ihre Zähne während der Behandlung durchführen. So zeige ich Ihnen im Voraus, wie Ihre Zähne nach Abschluss der Behandlung aussehen werden. Auf Grundlage der ClinCheck-Ergebnisse werden Ihre individuellen, transparenten Aligner speziell für Sie maßgefertigt. Es verwandelt Ihr Lächeln und beeinflusst dabei kaum den Alltag. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen: Die Behandlung beinhaltet kein Metall, das die Zähne und das Zahnfleisch reizen kann. Gewohntes Zähneputzen und Verwendung von Zahnseide sind problemlos möglich. Invisalign bietet von Anfang bis zum Ende einen klar definierten virtuellen Behandlungsplan.

Dents & More Dr. Stephania Mohrbutter Lürmannstraße 55 49076 Osnabrück www.dentsandmore.de

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In meiner kieferorthopädischen Fachzahnarztpraxis Dents & More liegt „Drahtlos“ voll im

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Lächeln wie ein Star


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Fachbeitrag von Dr. Helge Knüppel, Zahnarzt und Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Moderne Ästhetik im und um den Mund:

Vorhersagbare Schönheit maßgeschneidert? Wenn man sich in die richtigen Hände begibt, dann sind Schönheitschirurgie, plastische Parodontalchirurgie und ästhetische Zahnheilkunde nichts Unanständiges. Denn eines steht fest: Ein vitales Inneres verlangt auch ein gepflegtes Äußeres. Umso wichtiger ist, dass der Schönheitschirurg, Oralchirurg oder Zahnarzt dem Alter des Patienten entsprechend operiert, beziehungsweise neue Zähne passend zu dem entsprechenden Lippenbild kreiert.

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Schönheit kennt kein Alter Ich will den Menschen nicht verändern, sondern als Chirurg und Zahnarzt dazu beitragen, dass die ästhetische Zahnmedizin unter Berücksichtigung der Funktion einen festen und seriösen Platz in der Gesellschaft hat. Unsere Großmütter waren mit vierzig Jahren bereits alt. Heute stehen Frauen über Fünfzig mitten im Leben – und im Beruf. Was liegt also näher, als sich in diesen Zeiten gut zu fühlen und auch so auszusehen? Eine Studie ergab jüngst, dass sich viele gestandene Frauen mit über 55 Jahren besser fühlen als so manche 25-jährige „Powerfrau“. Frauen über Fünfzig möchten dies auch nach außen kommunizieren: sie kleiden sich modisch und wollen attraktiv aussehen.

Was ist schön? Blickt man sich in Model- oder gewissen Society-Kreisen einmal um, scheint das Schönheitsideal eindeutig: volle Lippen, weiße Zähne, Stupsnäschen, lange Beine, straffer Busen und flacher, durchtrainierter Bauch. Nett anzusehen – doch wollen Sie wirklich so aussehen? Sind es nicht die kleinen, ganz individuellen Feinheiten, innerlich wie äußerlich, die uns ausmachen? Sicher gibt es einiges, was einen Menschen attraktiv macht, und anderes, was ihn im Auge des Betrachters weniger anziehend erscheinen lässt. Schön sein bedeutet auch, sich wohl zu fühlen, im Einklang mit sich selbst zu sein und das nach außen hin auch auszustrah-

len. Nicht umsonst sagt man Frischverliebten diese unglaublich positive Ausstrahlung nach. Auch Schwangere scheinen manchmal buchstäblich von innen heraus zu strahlen. Dennoch gibt es natürliche Beauty-Makel, unter denen man vielleicht schon lange leidet und die einen daran hindern, offen und ungezwungen zu lächeln. Bei diesen wird irgendwann der Wunsch nach einer Korrektur übermächtig.

Anti-Aging der Zähne Eines haben schon zahlreiche Untersuchungen belegt: Betrachtet man ein Gesicht, so schaut man beim ersten Anblick weder auf die Augen noch auf die Nase – sondern auf die Mundpartie, genauer gesagt auf die Zähne. Und so entscheidet dieser Bereich darüber, ob wir einen Menschen auf Anhieb eher attraktiv oder eher unattraktiv finden. Für eine hohe Attraktivität und ein jugendliches, frisches Aussehen stehen hochstehende Wangenknochen, eine straffe reine Haut, volle Lippen, helle, sichtbare Oberkieferzähne und ein harmonischer Zahnfleischverlauf. Im Alterungsprozess erfolgt allerdings der Abbau von Kollagenfasern, die der Haut die Elastizität verleihen. Außerdem nimmt der Gehalt an Hyaluron ab, welcher der Haut Frische gibt. Der Schwerkraft folgend, „sackt“ die Gesichtshaut ab. Die Oberlippe wird länger und verdeckt die Oberkieferfrontzähne. Die Zähne als Kauwerkzeuge nutzen sich im Laufe der Jahre unweigerlich ab, vor allem in Zeiten


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Moderne Computertechnik hilft bei der Erarbeitung des perfekten Lächelns. Zunächst werden mit Hilfe der Gesichtsachsen die Ideallinien ermittelt (Bild oben). Dann konstruiert Dr. Helge Knüppel zunächst am Bildschirm das perfekte Gebiss für das Gesicht und stimmt es mit der Patientin ab, die am Ende der Behandlug einfach strahlend Lachen kann (Bild rechts)! Übrigens: Für einen Imagefilm ist die Praxis Dr. Knüppel aktuell auf der Suche nach Models. Interessierte finden weitere Informationen unter www.gesunde-zaehne-oldenburg.de.

Prophylaxe | Professionelle Zahnreinigung | Parodontologie | Implantologie | Computergestützte Implantologie | Wurzelbehandlungen | Klinische Funktionsanalyse bei Gesichtsund Kiefergelenksschmerzen | CEREC 3D | Kieferchirurgische Operationen | Plastische Keramikfüllungen

Unsere Erfahrungen mit den Patienten sind dabei immer wieder überwältigend. In Interaktion mit dem Patienten suchen wir mit dem „Digital-Smile-Design“ gemeinsam die ideale Zahnform aus. Wir schaffen ein neues Lächeln. So, wie der Patient es sich wünscht. Es ist seine Idealvorstellung, die wir im Vorfeld im Detail mit ihm erarbeiten. Sein für ihn persönlich perfektes Lächeln! Zähne verändern Gesichter. Wir probieren die Zähne im Gesicht an, lassen sie Probe­ tragen und schneidern nach Maß, bis die Patienten aus ganzem Herzen sagen können: „ Ja, das bin ich!“ oder „Ja, das passt zu mir! Perfekt.“ Endlich können die Patienten sich wieder trauen, entspannt und offen zu lachen und von innen heraus strahlen!

Praxis für Zahnheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie | Dr. Helge Knüppel Moltkestraße 10 | 26122 Oldenburg Telefon 0441/ 7770007 www.gesunde-zaehne-oldenburg.de

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Das persönliche perfekte Lächeln

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des Pressens und Knirschens, und werden kürzer. Beide Prozesse zusammen genommen ergeben, dass beim Lachen und Sprechen die Oberkieferfrontzähne weniger oder gar nicht mehr zu sehen sind. Vielmehr treten die Unterkieferzähne in Augenschein. Zudem erscheinen die Zähne durch physiologischen Substanzverlust der Schmelzschicht gelblicher. Bei unserem Anti-Aging-Programm der Zähne, der perioralen Region, können wir, ohne die gesunde eigene Zahnsubstanz zu verletzen, die verloren gegangene Schmelzschicht durch hauchdünne Vollkeramik ersetzen. Auch können wir Zahnfehlstellungen harmonisieren bzw. lückenbildende Zähne verbreitern, kurze Zähne verlängern sowie den Zahnfleischverlauf korrigieren. Ähnlich wie bei einem Schuh erkennt man am Profil der Zahnspitzen, welche Bereiche besonders „abgelaufen“ oder „abgekaut“ sind. Wir erkennen, wo durch Fehlfunktionen und Abrasionen im Schmelz- bzw. Dentalbereich Hartsubstanz verloren gegangen ist. Es ist heute möglich, diese ohne konventionelle Abformung und ohne Betäubung im sogenannten CAD-CAM-Verfahren mit spezieller Keramik zu ersetzen. Wir stellen damit nicht nur die Funktion wieder her, sondern erreichen automatisch ein natürliches, gesundes und strahlendes Lächeln.


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Fotos: Netzwerk von-Willebrand-Syndrom/akz-o

Kleine Blessuren richtig versorgen

Eine Unachtsamkeit beim Gemüseschneiden oder Bügeln und schon ist es passiert: Der Finger blutet, der Arm ist rot und verbrannt. Kleine Zwischenfälle wie diese sind im Alltag keine Seltenheit. Umso besser, wenn man weiß, was dann zu tun ist!

Verbrennungen Bei Verbrennungen die Haut sofort für ca. zehn Minuten unter kaltes Leitungswasser halten oder mit feuchten Umschlägen kühlen. Brandsalben nur bei oberflächlichen Verbrennungen auftragen, sonst droht eine Infektion. Finger weg von Hausmitteln wie Butter oder Mehl: Sie führen zu Hitzestau und verunreinigen die Wunde. Brandblasen nie aufstechen! Bei sehr großen Verbrennungen gilt: Ab zum Arzt und nicht selbst kühlen! Der Körper verliert sonst zu viel Wärme.

Schnittwunden Kleine Schnittwunden kurz bluten lassen, so werden Krankheitserreger und Schmutz herausgespült. Anschließend die Wunde mit lauwarmem Wasser reinigen, desinfizieren und die Blutung mit einer Kompresse stoppen. Ein Pflaster schützt vor Keimen und hält die Wunde feucht. Ohne Pflaster hingegen trocknet die Wunde aus: Dies verzögert die Heilung und begünstigt Narben. Bei tiefen Schnittverletzungen muss ein Druckverband angelegt werden und ein Arzt muss die Wunde spätestens nach sechs Stunden nähen oder klammern, sonst verheilt sie schlechter. Unbedingt den Tetanusschutz kontrollieren oder auffrischen lassen!

Blaue Flecken Um Schmerzen z. B. nach einem Stoß zu lindern und die Blutung un-

Schlossallee erscheint in Lizenz des Verlags Rottwinkel-Kröber GmbH 8. Jahrgang, www.schlossallee.com ISSN 1866-0932

Redaktion Svenja Dierker s.dierker@schlossallee.com Jana Schulte j.schulte@schlossallee.com

ter der Haut einzudämmen, muss die betroffene Stelle sofort gekühlt werden. Die Gefäße ziehen sich durch die Kälte zusammen und es tritt weniger Blut aus. Auch die Schwellung lässt nach. Aber: Nur mit Wasser kühlen, bei Eis drohen Kälteschäden. Wichtig: Wer häufig schon bei leichten Stößen große Blutergüsse bekommt, sollte dies vom Arzt abklären lassen! Schuld daran kann das von-WillebrandSyndrom sein. Bei dieser Blutgerinnungsstörung ist im Blut von Betroffenen ein wichtiges Protein (der von-Willebrand-Faktor) entweder defekt, in zu geringer Konzentration oder gar nicht vorhanden. Dieses Protein ist aber am Vorgang der Blutgerinnung maßgeblich beteiligt – vom ersten Schritt der Blutstillung bis zum Schließen der Wunde. Auch häufiges Nasenbluten kann ein Symptom sein. Infos und ein Selbsttest unter: www.netzwerk-von-willebrand.de

Insektenstiche Nach einem Wespen- oder Bienenstich muss zunächst der Stachel mit einer Pinzette entfernt werden. Die Einstichstelle etwa zehn Minuten mit kaltem Wasser kühlen, um die Schwellung zu reduzieren. Nicht daran herumdrücken, damit sich das Gift nicht weiter ausbreitet! Zudem hilft es, Spucke auf die Einstichstelle zu reiben: Sie neutralisiert das Gift. Auch Zwiebel- oder Zitronenscheiben erfüllen diesen Zweck. Bei allergischen Reaktionen wie Atembeschwerden, Schwindel oder Krämpfen sofort zum Arzt!

Gestaltung Miriam Derda Stephanie Wilker

Anzeigen Dennis Klippel d.klippel@schlossallee.com, Carlfritz Meyran c.meyran@schlossallee.com, Angelika Mehl a.mehl@schlossallee.com, Stefanie Wollbrink s.wollbrink@schlossallee.com

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Herausgeber Barbara Rottwinkel-Kröber (ViSdP) Verlag Rottwinkel-Kröber GmbH Brückenort 15, D - 49565 Bramsche Tel. 0 54 61 / 94 02 - 10 | Fax - 20 www.verlagkroeber.de

Druck Druckerei Silber, Niestetal

Bildquelle www.fotolia.de akz presse

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