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Herbst 2018


»Michael Kleeberg ist ein unendlich begabter, unverschämt maliziöser Schriftsteller, der souverän über alle Register der großen Romanorgel verfügt.« 

»Michael Kleeberg hat diese Bereitschaft, seine Identität zu vergessen (nicht seine Existenz oder seine Kultur). Er ist bereit, sich dem anderen anzunähern ohne fertige Kategorien.«  Abbas Beydoun

© Lothar Köthe

DIE ZEIT , Ijoma Mangold


Ein maßstabsetzendes Buch, ein kühnes Unterfangen: Michael Kleebergs kaleidoskopischer Roman über das Zusammentreffen von Orient und Okzident Orient und Okzident, Einwanderer, Auswanderer, Aussteiger, Islam, Christentum, Kapitalismus und die Suche nach dem Glück: Michael Kleeberg erzählt Geschichten und Schicksale in einer globalisierten Welt. In diesem Michael großen Wurf gelingt es ihm, die wichtigen Fragen unseKleeberg rer Zeit in packende Literatur zu verwandeln. Mühlheim bei Frankfurt. Ein Kreis von Freunden trifft sich und versucht, über Freundschaft und Gesellschaft nicht nur nachzudenken, sondern auch Utopien eines anderen Zusammenlebens zu verwirklichen. Dabei: Hermann, einst Doktorand der Philosophie, dann Aussteiger, jetzt Lehrer in Frankfurt. Maryam, eine iranische Sängerin, die auswandern musste, weil ihr das Singen verboten wurde. Dabei auch: Younes, ein libanesischer Pastor, Zygmunt, ein polnischer Handwerker, Bernhard, ein Ex-Sponti, der lange einen Verein für Jugendsozialarbeit leitete; Ulla, seine Frau, Kadmos, ein arabischer Lyriker. In einem kaleidoskopischen Roman in zwölf Büchern (angelehnt an Goethes West-Östlichen Divan und Nizamis Leila und Madschnun) erzählt Michael Kleeberg ihre Geschichten und Geschichten um sie herum und begibt sich zu den Wurzeln ihrer Kulturen. Sein Buch spielt in Deutschland, Iran, im Libanon und im Reich der Mythen; Kleeberg verarbeitet Motive östlicher und westlicher Kultur – von der persischen Erzählung bis zu den Blogs deutscher Islamistinnen im Islamischen Staat; er mischt verschiedene Erzählperspektiven und Genres, Erzählung, Dialog, Essay und Parabel zu einem großen multiperspektivischen Ganzen, das den Suchbewegungen und Unsicherheiten der Gegenwart gerecht wird. Kein Buch der Gewissheiten, ein Buch der Suche. Ein literarisches Wagnis. Ein großes Buch.

Michael Kleeberg, geboren 1959 in Stuttgart, lebt als Schriftsteller und Übersetzer (u. a. Marcel Proust, John Dos Passos, Graham Greene, Paul Bowles) in Berlin. Sein Werk (u. a. Ein Garten im Norden, Vaterjahre) wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Zuletzt erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis (2015), den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2016) und hatte die Frankfurter Poetikdozentur 2017 inne.

Michael Kleeberg

DerIdiot des 21. Jahrhun derts

Ein Divan

Erscheint am 16. August 2018 Michael Kleeberg Der Idiot des 21. Jahrhunderts. Ein Divan ca. 440 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag ca. 24 € (D) / 24,70 € (A) WG 1-112 ISBN 978-3-86971-139-3 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

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Sommer 1820: Die junge Adlige Annette von Droste-Hülshoff weilt bei ihren Großeltern, Onkel August und dessen Künstlerfreunden im Bökerhof. Doch die gesellige Idylle erweist sich als trügerisch …

Scherenschnitt von Annette von Droste-Hülshoff


Karen Duves so lakonischer wie gnadenlos sezierender Roman über die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und die Welt der letzten Romantiker, die deutsche Märchen sammelten und sich nach nationaler Identität sehnten, während die gute alte Ordnung um sie herum zerfiel.


© Kerstin Ahlrichs

33 Das Porträt einer jungen Frau in einer Welt, in der nichts so blieb,

wie es war 33 So trocken-lakonisch und bitter-ironisch geschrieben, wie es nur Karen Duve kann 33 Historisch genau, gnadenlos entlarvend 33 Voller Dramatik, die sich leise aufbaut und den Leser lange nicht mehr loslässt 33 Großes Medieninteresse, Talkshow-Auftritte, große Lesereise


Alle anderen: Ja. Sie: Nein. Karen Duves grandioser Roman über Annette von Droste-Hülshoff

Eine junge Dichterin, die sich nicht anpassen will. Eine Welt im Umbruch. Und eine fatale Verstrickung der Gefühle. In ihrem Roman erzählt Karen Duve gnadenlos realistisch und mit trockenem Humor von der Liebes- und Lebenskatastrophe der Annette von Droste-Hülshoff. Fräulein Nette ist eine Nervensäge! Dreiundzwanzig Jahre alt, heftig, störrisch und vorlaut, ist sie das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten passen will. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Die Säume ihrer Kleider sind im Grunde immer verschmutzt! Das Schlimmste aber ist ihre scharfe Zunge. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels August nach Bökerhof kommen, über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ungefragt ein. Wilhelm Grimm, den sie mit dem Spitznamen Unwill bedacht hat, bekommt bereits Panik, wenn er sie nur sieht. Ein Enfant terrible ist sie, wohl aber nicht für alle. Heinrich Straube, genialischer Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu der Nichte seines besten Freundes. Seine Annäherungsversuche im Treibhaus der Familie bleiben durchaus nicht unerwidert. Allerdings ist er nicht der Einzige. Was folgt, ist eine Liebeskatastrophe mit familiärem Flächenbrand.

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2002), Die entführte Prinzessin (2005) und Taxi (2008) waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch Anständig essen, 2014 ihre Streitschrift Warum die Sache schiefgeht. Die Verfilmung ihres Romans Taxi kam 2015 in die Kinos. Zuletzt sorgte sie mit ihrem Roman Macht für Aufruhr und wurde mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2017) ausgezeichnet.

Erscheint am 7. September 2018 Karen Duve Fräulein Nettes kurzer Sommer. Roman ca. 450 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag ca. 24 € (D) / 24,70 € (A) WG 1-112 ISBN 978-3-86971-138-6 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

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© Jan Konitzki

33Das literarische Debüt von Hilmar Klute (Streiflicht, SZ ) – voller Sätze, die man am liebsten immer wieder lesen möchte

»Ich wollte es so machen wie die ganz Großen, ich wollte ein richtiger Schwerstarbeiter der Literatur werden, so wie Peter Rühmkorf, der unter der Last seiner Verse fast zusammenbrach. Ja, Rühmkorf hatte Recht: Was dann nachher so schön fliegt, wie lange ist darauf rumgebrütet worden!«  Aus: Hilmar Klute Was dann nachher so schön fliegt


»Vielleicht musste man so, exakt so leben! Mit durchgedrücktem Gaspedal und immer eine Filterlose zwischen den Lippen« – ein literarisches Debüt voller Sehnsucht nach echtem Leben und wahrer Literatur

Ruhrgebiet, Mitte der achtziger Jahre: Volker Winterberg arbeitet als Zivildienstleistender im Seniorenheim und schreibt Gedichte. Er träumt davon, ein Dichter zu werden wie Peter Rühmkorf und die Leute von der Gruppe 47. Aber vorläufig muss er noch frühmorgens seine Alten für den Tag vorbereiten. Die übrige Zeit verbringt er trinkend, rauchend und schreibend in Kneipen, die Nächte öfter in fremden Betten. Ein Kurztrip per Anhalter und ohne Geld nach Paris inspiriert ihn zu seinem bislang besten Gedicht, und dann gewinnt er die Teilnahme an einem Treffen für Nachwuchsschriftsteller in West-Berlin. In der geteilten Stadt lernt er Heiner Müller kennen, den jungen, eigentümlichen Dichter Thomas und vor allem Katja, die mit Volker Ausflüge an die Mauer macht und ihm nach seiner Rückkehr Liebesbriefe schreibt. Als Volker ein zweites Mal nach Berlin reist, beginnt ein turbulentes Abenteuer mit Katja und eine verwickelte Odyssee durch das alte West-Berlin. Ein Roman über die Leidenschaft fürs Schreiben, die Schönheit der Chance und die Liebe zur Literatur, voller Sätze, die man am liebsten immer wieder lesen möchte. Hilmar Klute schreibt in einer ganz eigenen, atmosphärisch dichten Sprache, und wie nebenbei erkundet er ein Panorama der deutschen Nachkriegsliteratur, wie man es noch nie gelesen hat.

Hilmar Kluteist Streiflicht-Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er hat einige Bücher veröffentlicht, darunter den zeitkritischen Essay Wir Ausgebrannten (2012). 2015 erschien bei Galiani seine »ebenso kluge wie gründliche und liebevolle« (FAZ ) Ringelnatz-Biografie War einmal ein Bumerang. Hilmar Klute lebt in Berlin und Paris.

Hilmar Klute

Was dann nachher so schon fliegt Roman

Erscheint am 16. August 2018 Hilmar Klute Was dann nachher so schön fliegt. Roman 368 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag ca. 22 € (D) / 22,70 € (A) WG 1-112 ISBN 978-3-86971-178-2 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

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»Schulz ist ein Meister der Milieubeschreibung.«  Die Zeit

© Gunter Glücklich

33Vorabdrucke, u. a. im Wespennest


Liebe ist nichts für Feiglinge – Frank Schulz blickt hinauf zu Wolke 7 und hinab in die Abgründe der Seele

Die Liebe, sie trifft uns alle, und meist ist sie kein Zuckerschlecken, vor allem dann nicht, wenn die Jahre vergehen. Frank Schulz folgt seinen Protagonisten wie ein Privatdetektiv, er nimmt ihre Seelen unter die Lupe – aber er erschrickt nie über das, was er findet. Schulz, der Chronist des ganz alltäglichen Lebens und all seiner Untiefen, fängt den Klang von gesprochener Sprache ein wie niemand sonst.

Frank Schulz

Anmut und Feigheit

Ein Juniorsenior (gerade 60) liefert sich per SMS ein Verbal-Pingpong mit seiner jungen Freundin, das so gleichberechtigt fies ist, dass man ganz verzaubert ist: das muss dann doch wohl Liebe sein! Ein Mann und eine Frau schreiben sich Briefe, die der jeweils andere immer erst zwanzig Jahre später öffnen darf. Und überhaupt: Älterwerden ist durchaus keine friedliche Angelegenheit. Wenn die Augen und das Gedächtnis zum Beispiel gerade genug nachgelassen haben, dass man sich, wie die Unternehmerwitwe im Spreewaldresort, nicht mehr sicher ist, ob der Gatte beim Wandern in die Schlucht gestürzt ist – oder ob man selbst ihn ein bisschen geschubst hat. Frank Schulz, das wird in diesem Erzählband einmal mehr klar, kennt sich aus mit den Schwachheiten der Verliebtheit, den Feigheiten des Egos, mit den brutalen Auswüchsen von Einsamkeit, mit den herzzerreißenden Momenten der Wahrheit.

Frank Schulz, Jahrgang 1957, wurde für seine Romane vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hubert-Fichte-Preis (2004), dem Irmgard-HeilmannPreis (2006) und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2015). 2012 erschien Onno Viets und der Irre vom Kiez, 2015 Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen, 2016 Onno Viets und der weiße Hirsch. Jetzt auch als ebook: Frank Schulz’ Hagener Trilogie: Kolks blonde Bräute / Morbus Fonticuli /

Erscheint am 16. August 2018 Frank Schulz Anmut und Feigheit. Erzählungen ca. 300 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag ca. 22 € (D) / 22,70 € (A) WG 1-110 ISBN 978-3-86971-173-7 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

Das Ouzo-Orakel

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33Die abenteuerliche Lebensgeschichte der Gründerin des legendären Berliner Tempodrom 33Die Essenz eines Lebens, die darin bestärkt, Veränderungen zu wagen und den eigenen Weg zu finden 33Spannend, poetisch und sehr persönlich erzählt 33Roman- und Filmstoff, der für eine ganze Generation steht

© Jim Rakete

»Freedom is just another word for nothing left to lose.«  Janis Joplin


Vor über 30 Jahren stellte sie ein wildbuntes Zirkuszelt direkt an die Mauer, jetzt hat sie ihr außergewöhnliches Leben aufgeschrieben.

In den 80er-Jahren hatte die junge Abenteurerin Irene Moessinger die geniale Idee, mit einem unverhofften Erbe ein altes Zirkuszelt zu kaufen, es in die Sandwüste des Potsdamer Platzes zu stellen und daraus die Traumfabrik Tempodrom zu machen. Junge Künstler wie Nina Hagen, Einstürzende Neubauten, Die Ärzte, Westbam, die 3 Tornados, Meret Becker probierten hier, oft zum ersten Mal, ihre Sachen aus und ließen nicht nur die Berliner durch ein schillernd-krachendes Universum fliegen. Ein einzigartiges Kunstlaboratorium hatte das Licht der Welt erblickt, in das Wim Wenders seinen Engel gewiss nicht ohne Grund hineinsegeln ließ. In Berlin liegt am Meer erzählt Irene Moessinger nicht nur von diesem Lebensprojekt, sie nimmt ihre Leser mit auf einen Streifzug durch eine Biografie, die zeigt, dass gerade die unvorhersehbaren Wendungen oft den Zauber des Daseins ausmachen. Die Autorin erzählt von ihrer Kindheit, in der es sie mit ihrer wagemutigen Mutter mitten in den 50ern an die Küste Andalusiens verschlug, in eine Welt mit Nonnen, Toreros und (Lebens)Künstlern. Sie erzählt von dem abrupten Ende dieser Kindheit im strengen Internat Salem. Und von ihrem späteren Ausbruch ins Westberlin der 70er-Jahre. Von ihrer Parallelexistenz als Krankenschwester auf der Intensivstation und als Hausbesetzerin im Rauch-Haus. Und natürlich, wie sie zu dem wildbunten Zirkuszelt kam, das zur Keimzelle der »Berliner Kultur« wurde, für Helmut Kohl allerdings viel zu nah am Kanzleramt stand. Und von der Tempodrom-Affäre, die Berlin erschütterte, und sie zu neuen Ufern aufbrechen ließ. Überraschend dabei ist die literarische Form, die die Autorin für ihre Geschichte gefunden hat: spannend, poetisch und mit unvorhersehbaren Brechungen. Ganz wie ihr Leben.

Irene Moessinger, Jahrgang 1949, verbrachte ihre Kindheit in Andalusien und ihre Jugend am Bodensee. 1970 zog sie nach Westberlin, wo sie in einem besetzten Haus lebte. Sie arbeitete viele Jahre als Krankenschwester auf der Intensivstation des Urban-Krankenhauses. 1980 gründete sie mit Freunden das Tempodrom und leitete es 25 Jahre. Heute arbeitet sie im Berliner Umland mit einer eigens von ihr entwickelten Methode therapeutisch mit Pferden.

Erscheint am 16. August 2018 Irene Moessinger Berlin liegt am Meer ca. 450 Seiten Mit zahlreichen S/W -Fotos, u. a. von Jim Rakete Gebunden mit Schutzumschlag ca. 26 € (D) / 26,80 € (A) WG 1-961 ISBN 978-3-86971-160-7 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

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© Kat Menschik

33 Urlaubsmagnet Georgien – Gastland auf der

Frankfurter Buchmesse 2018 33 Ein Text wie eine Flaschenpost aus der Blütezeit der georgischen Kultur 33 »Regelrechte Wunderkammern der Imagination, so lassen sich die Bilder von Kat Menschik beschreiben, der genialen Buchillustratorin.«  Denis Scheck, Druckfrisch

ISBN 978-3-86971-046-4 ISBN 978-3-86971-099-0

24,99 € (D) / 25,70 € (A)

24,99 € (D) / 25,70 € (A)


Nach den berühmten isländischen und finnischen Sagen jetzt die große georgische Sage über Liebe, Freundschaft und Verrat

Über Jahrhunderte mündlich überliefert, prägend für das Selbstverständnis eines ganzen Landes, und dabei eine zauberhafte Liebesund Heldengeschichte: Diesmal haben sich Tilman Spreckelsen und Kat Menschik das georgische Nationalepos vorgenommen und daraus ein modern erzähltes und fabelhaft illustriertes Buch gemacht! Märchenhaft und faszinierend fremdländisch klingen sie, die Namen der Helden in diesem Buch: Tinatin und Awtandil, Nestan Daredschan und Tariel. Zwei Liebespaare, deren Schicksale sich auf unvorhergesehene Weise kreuzen und bedingen. Die beiden Frauen verlieben sich ebenso heftig in die Helden wie diese in sie, jedoch stellen sie Bedingungen, und so müssen Awtandil und Tariel erst harte Prüfungen bestehen, bevor sie ihre Geliebten wirklich erobert haben. Der Dichter Schota Rustaweli verfasste die Verse um das Jahr 1200, als Georgien unter der Herrschaft von Königin Tamar zur Großmacht wurde – bis die Mongolen dieser Blütezeit ein jähes Ende bereiteten. Umso wichtiger wurde für die Georgier das Epos aus besseren Zeiten – bis heute. Kat Menschik schwelgt in der mittelalterlichen, aber auch orientalischen Atmosphäre und erweckt in ihren Bildern die alten Recken zu neuem Leben. Und Tilman Spreckelsen zieht uns mitten hinein in das Drama um Awtandil und seinen Freund Tariel, den unglücklich Liebenden im Pardelfell.

Tilman Spreckelsenarbeitet für die FAZ . Er ist Herausgeber mehrerer Anthologien und Bücher, u. a. Der Mordbrand von Örnolfsdalur (2011) und Kalevala (2014). 2014 erhielt Tilman Spreckelsen den Theodor-Storm-Preis. Kat Menschikist freie Illustratorin. Sie gibt dem Feuilleton der FAZ die optische Prägung, zahlreiche ihrer Bücher bekamen Auszeichnungen als schönste Bücher des Jahres. Bei Galiani sind erschienen: Der Mordbrand von Örnolfsdalur (2011), Kalevala (2014) und Der goldene Grubber (2014). Seit 2016 gestaltet sie bei Galiani ihre eigene Buchreihe.

Erscheint am 16. August 2018 Der Held im Pardelfell. Eine georgische Sage von Schota Rustaweli Nacherzählt von Tilman Spreckelsen Illustriert von Kat Menschik ca. 220 Seiten Gebunden, geprägter Einband Sonderformat 16 x 22 cm, mit 20 Farbillustrationen versehen ca. 25 € (D) / 25,70 € (A) WG 1-110 ISBN 978-3-86971-174-4 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

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© RIA Novosti News Agency.en

33 Ein Meisterwerk des radikalen Modernismus in neuem Gewand:

Bulgakows erster Roman zum Neu- und Andersentdecken 33 Eine weitere grandiose Übersetzung von Alexander Nitzberg 33 »Nitzberg ist einem modernen Übersetzungsideal verpflichtet: da geht es nicht darum, den Text zu glätten, sondern authentisch zu bleiben und dem Autor gerecht zu werden.«  ORF


Bulgakows großer Roman über den ukrainischen Bürgerkrieg und die Wirren der russischen Revolution – ein Meisterwerk der Moderne neu übersetzt von Alexander Nitzberg

Kiew 1918, es ist Winter, das Ende des Ersten Weltkrieges ist nah. Doch für die Geschwister Turbin fängt der Krieg gerade erst an: Gnadenlos rollen zahlreiche verfeindete Truppen über die Große Stadt hinweg und lassen dabei niemanden unbeschadet davonkommen. Bulgakows großer Zeitroman, im Geist der literarischen Moderne meisterhaft übersetzt von Alexander Nitzberg. »Lebt hin … in Frieden« – der letzte Wunsch der sterbenden Mutter Turbin könnte kaum erschütternder enttäuscht werden. Die Schrecken des russischen Bürgerkriegs stellen den Familienzusammenhalt ihrer Kinder auf eine harte Zerreißprobe. Jelena muss nicht nur um ihren Ehemann, sondern auch um ihre Brüder Nikolka und Alexej bangen, die sich als Fahnenjunker und Militärarzt der Freiwilligenarmee anschließen. Im Kreuzfeuer der unermüdlichen Gefechte zwischen den Anhängern des untergegangenen Zarentums und den verhassten Bolschewiken, zwischen der weißen Garde und der roten Armee müssen die Geschwister sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen – auch, wenn sie damit die familiäre Eintracht, ihre persönlichen Prinzipien und sogar ihr Leben aufs Spiel setzen. Nach Meister und Margarita, Das hündische Herz und Die verfluchten Eier hat Alexander Nitzberg nun endlich auch Bulgakows großen Zeitroman ins Deutsche übertragen. Die weiße Garde besticht jedoch nicht durch das Skurrile, das Satirische, sondern überzeugt mit brutalem Realismus und radikal modernem Stil. Ein großes Sprachkunstwerk, das in Nitzbergs Übersetzung zu einem völlig neuen Erlebnis wird.

Michail Bulgakow ( 1891–1940) wurde erst nach seinem Tod berühmt. Der Weltklassiker Meister und Margarita, an dem er die letzten zwölf Jahre seines Lebens geschrieben hatte, erschien, in zensierter Fassung, erst 1968 in der Sowjetunion. Die weiße Garde war Bulgakows erster Roman und diente als Grundlage für sein Theaterstück Die Tage der Turbins – zu dessen größten Bewunderern Stalin gehört haben soll, der es sich angeblich 15 Mal ansah. Alexander Nitzberg g ehört zu den wichtigsten Übersetzern u. a. aus dem Russischen. Er hat mit seinen Gedichten und Übertragungen russischer und englischer Klassiker wie Daniil Charms und Edmund Spenser auf sich aufmerksam gemacht und sorgte zuletzt mit seinen Neuübersetzungen von Bulgakows Meister und Margarita und Das hündische Herz sowie Sawinkows Das fahle Pferd und Das schwarze Pferd für Furore.

Erscheint am 4. Oktober 2018 Michail Bulgakow Die weiße Garde. Roman Aus dem Russischen neu übersetzt von Alexander Nitzberg ca. 300 Seiten Halbleinen, hochwertige Ausstattung ca. 24 € (D) / 24,70 € (A) WG 1-111 ISBN 978-3-86971-159-1 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

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Über und aus Kiel, Danzig, Tallinn, Riga, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm und Kopenhagen, Gotland, Rügen, Usedom, die Kurische Nehrung, Bornholm, den Ladogasee, Gotska Sandön und vielen anderen Orten.

Texte von Tacitus, Adam von Bremen, Wulfstan, Olaus Magnus, Carl von Linné, Fjodor Dostojewskij, Elias Lönnrot, Selma Lagerlöf, Jaan Kross, Walter Benjamin, Czesław Miłosz, Thomas Mann, Joseph Brodsky, Johannes Bobrowski, Günter Grass, Tomas Tranströmer, Peter Wawerzinek und vielen, vielen anderen. 33 Für alle, die gerne am Meer sind 33 128 Geschichten und Berichte rund um die Ostsee,

vom Beginn schriftlicher Aufzeichnungen bis heute 33 Prachtvoll gestalteter Geschenkband 33 Auftaktveranstaltung zum Buch: Die große internationale Ostsee-Konferenz »Reading the Baltic«, vom 13. – 16. September 2018 in Rostock


Das große literarische Standardwerk zur Ostsee. 128 Texte aus 2000 Jahren über Städte und Inseln, Reisen, Handel, Kriege, Liebe und Leben am und auf dem Meer

Autorinnen und Autoren aus 2000 Jahren erzählen und berichten von Reisen an Land und übers Meer, von Hansestädten und Dünenlandschaften, Geschichten und Geschichte, Schlachten und Schicksalen, florierendem Handel und Strandspaziergängen. Ein einzigartiges Buchprojekt über die Ostsee und alle angrenzenden Länder. Kanonische Texte der Weltliteratur und Beiträge unbekannterer Stimmen. Erzählungen, Gedichte, Romanauszüge, Briefe und Tagebucheinträge. Über Vergangenes und Gegenwärtiges, über wahre Begebenheiten und erfundene, von großen Taten und kleinen Momenten, von Fundstücken und regem Treiben. Ein literarisches Porträt einer durch die Ostsee verbundenen Region, das nationale Grenzen überwindet, weite Distanzen und Wassermassen überspannt, vergangene Welten mit heutigen Perspektiven verbindet. Von den ersten schriftlichen Erwähnungen der Ostsee in den Aufzeichnungen des Tacitus, über mittelalterliche Reiseberichte und nordische Sagas, von prägenden Denkern und großen Romanciers des 18. und 19. Jahrhunderts, über die vielfältigen Stimmen der Moderne, der Nachkriegsjahre bis heute. Mit zahlreichen Erst- und Neuübersetzungen bietet Die Ostsee einen nie da gewesenen Zugang in die literarische Erkundung des europäischen Binnenmeers – die mentale Reisen an die See, in ferne Länder und Zeiten ermöglicht.

Klaus-Jürgen Liedtkeist freier Schriftsteller und Übersetzer aus dem Schwedischen und Dänischen. Er erhielt zahlreiche Stipendien und renommierte Preise, wie drei Preise der Schwedischen Akademie und den Paul-Celan-Preis 2005. Im Jahr 2008 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Seit 2010 gibt er die mehrsprachige virtuelle Ostseebibliothek Baltic Sea Library heraus. Im März 2018 erscheint der autobiografische Roman Nachkrieg und die Trümmer von Ostpreußen in der Anderen Bibliothek.

Die Ostsee Berichte und Geschichten aus 2000 Jahren Herausgegeben von Klaus-Jürgen Liedtke

128 Berichte und Geschichten rund um die Ostsee von Tacitus, Adam von Bremen, Wulfstan, Olaus Magnus, Carl von Linné, Fjodor Dostojewskij, Elias Lönnrot, Selma Lagerlöf, Jaan Kross, Walter Benjamin, Czesław Miłosz, Thomas Mann, Joseph Brodsky, Johannes Bobrowski, Günter Grass, Tomas Tranströmer, Peter Wawerzinek und vielen, vielen anderen.

Erscheint am 7. September 2018 Klaus-Jürgen Liedtke (Hg.) Die Ostsee. Berichte und Geschichten aus 2000 Jahren ca. 560 Seiten Großes Format, geprägter Einband mit Halbschlaufe, zweifarbiger Druck ca. 39 € (D) / 41,10 € (A) WG 1-115 ISBN 978-3-86971-175-1 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

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Scheitern, was ist das überhaupt? Und wer bestimmt das? Und warum sollte es einen überhaupt interessieren?

Fredrik Sjöberg ist ein Meister darin, seine Leser immer wieder auf Nebenwege, in fremde Länder und ferne Zeiten zu führen. Man folgt ihm staunend und glücklich nur zu gern – wohin auch immer.

33Vom 19. 9. 2018 bis 17. 3. 2019 Lotte-Laserstein-Ausstellung im Städel-Museum, Frankfurt am Main

© Brigitte Friedrich

33»Inzwischen sind Sjöbergs Titel nicht nur ein Markenzeichen, sondern auch zum Suchtmittel für die Sjöberg-Fangemeinde geworden.« Deutschlandradio über Die Kunst zu fliehen


Die Schönheit des Scheiterns. Zwei Maler, zwei Schicksale – und das große Vergessen Das annte unbek der Leben alerin hen M jüdisc otte L tein Lasers

Eigentlich wollte Fredrik Sjöberg das Schreiben aufgeben: Er hatte keine Schulden mehr und genügend Brennholz hinter dem Haus, das war alles, was er sich je versprochen hatte. Doch da gab es diese Geschichte, die erzählt werden wollte. Sie dreht sich um zwei Künstler, die heute so gut wie vergessen sind und deshalb wohl als »gescheitert« betrachtet werden können. Und es geht um die Frage, was das überhaupt heißt, scheitern – und ob es nicht vielleicht sogar etwas Gutes ist? Womöglich sogar eine echte Kunst? Olof Ågren, geboren 1874, war ein Eremit, der viele Jahre einsam auf der Felseninsel Krokholmen lebte, wo er nachts mit dem Bart am Kissen festfror. Als eine Ausstellung in Stockholm doch noch den späten Ruhm brachte, bat Ågren alle, sich zum Teufel zu scheren, gab das Malen auf, kaufte sich einen Bauernhof auf steinigem Grund und verbrachte den Rest seines sehr langen Lebens als ein nach allen weltlichen Maßstäben gescheiterter Bauer. Lotte Laserstein, geboren 1898, floh vor den Nazis 1937 nach Stockholm, wo sie in derselben Galerie ausstellte wie Ågren. Auch ihre Ausstellung war ein Erfolg, die Gemälde grandios. Doch nach der Ermordung ihrer Mutter im KZ gelang es ihr nicht mehr, ihr künstlerisches Niveau zu halten. Mit Auftragsarbeiten hielt sie sich über Wasser, während ihr gewaltiges Hauptwerk Abend über Potsdam in ihrem Wohnzimmer hing. Beinahe zufällig wurde auch ihr in hohem Alter noch später Ruhm zuteil. Begegnet sind die beiden sich nie, doch Sjöberg gelingt es, die Biografien dieser sonderbaren Außenseiter miteinander zu verknüpfen und ihr ganz unterschiedliches »Scheitern« so zu beleuchten, dass dabei viel Bewegendes, Skurriles und Schönes ans Licht kommt – immer auch auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wofür mache ich das hier eigentlich alles?

Fredrik Sjöberg ist schwedischer Schriftsteller, Journalist, Übersetzer und Schwebfliegensammler. Seine Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt, seine Schwebfliegensammlung war in Venedig auf der Biennale im schwedischen Pavillon als Kunstobjekt über das Sammeln ausgestellt. Bei Galiani erschienen von ihm Der Rosinenkönig. Von der bedingungslosen Hingabe an seltsame Passionen (2011) und Die Kunst zu fliehen. Vom Glück, sich in kleine Dinge zu versenken und große Kontinente zu entdecken (2012). Paul Berflebt als freier Übersetzer in Köln. Er übersetzt aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen ins Deutsche u. a. Werke von Selma Lagerlöf, Henning Mankell und Kjell Westö sowie den sechsbändigen Romanzyklus Min Kamp von Karl Ove Knausgård.

fredrik sjöberg

Vom Aufhören Über die Flüchtigkeit des Ruhms

und den Umgang mit dem Scheitern

Erscheint am 16. August 2018 Fredrik Sjöberg Vom Aufhören. Über die Flüchtigkeit des Ruhms und den Umgang mit dem Scheitern Aus dem Schwedischen übersetzt von Paul Berf ca. 260 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag ca. 20 € (D) / 20,60 € (A) WG 1-110 ISBN 978-3-86971-158-4 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG Verfügbar auch als

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Die wichtigsten Texte aus 2500 Jahren Menschenkenntnis, eingeordnet und vorgestellt von Georg Brunold

Meister Sun Tsu (500 v. Chr.) – Feindschaft lehrt vorausschauen Galen (170 v. Chr.) – Welche Körpersäfte regeln den Charakter? Seneca (52 v. Chr.) – Vom Umgang mit der Wut Pandit Vishnu Scharma (300 n. Chr.) – Die Kunst des Übertölpelns Christine de Pizan (1405) – Urtext einer Familienaufstellung Michel de Montaigne (1580) – Über das Gewissen

Georg Christoph Lichtenberg (1777) – Was taugt die Physiognomik? Charles Darwin (1872) – Vom Ausdruck der Gemütsbewegungen C. G. Jung (1921) – Typen. Introvertiert – extrovertiert

Daniel Goleman (1995) – Herz und Kopf – Emotionale Intelligenz Paul Bloom (2015) – Die dunkle Seite der Empathie

© Wellcome Collection

Laurence J. Peter (1969) – Das Peter-Prinzip. Hierarchologie


Nur wer seine Mitmenschen kennt, kennt sich selbst.  Arabisches Sprichwort

Das Handbuch der Menschenkenntnis versammelt Mutmaßungen und Erkenntnisse über das Wesen des Menschen und sein Verhalten aus 2500 Jahren, von Homer bis zu modernen Verhaltensforschern wie Robert Sapolsky, vom chinesischen Strategen Meister Sun Tsu bis zu Glücksforschern wie Daniel Goleman. Von jeher versucht der Mensch, das Tun und Lassen seiner Artgenossen zu ergründen, ihre Beweggründe und Ziele zu verstehen, einzuschätzen, wie sie denken und fühlen. Was an Möglichkeiten steckt in ihnen, was haben wir von ihnen zu erwarten? Wie werden sie sich in bestimmten Situationen verhalten? Was sollte man beim Umgang mit ihnen tun? Und was sollte man tunlichst sein lassen? Von der Viersäftelehre, Charakterkunde und Physiognomik zur Persönlichkeitsforschung, von den Anfängen der Weltliteratur bis heute führt Georg Brunolds Streifzug durch die Menschenkunde, in der man nicht nur Erstaunliches über seine Mitmenschen kennenlernt, sondern auch Hochpraktisches über den Umgang mit ihnen und sich selbst.

Handbuch der

Menschenkenntnis Mutmaßungen aus 2500 Jahren Herausgegeben von Georg Brunold Mit Beiträgen von Meister Sun Tsu Feindschaft lehrt vorausschauen Galen Welche Körpersäfte regeln den Charakter? Seneca Vom Umgang mit der Wut Pandit Vishnu Scharma Die Kunst des Übertölpelns Christine de Pizan Urtext einer Familienaufstellung Michel de Montaigne Über das Gewissen Georg Christoph Lichtenberg Was taugt die Physiognomik? Charles Darwin Vom Ausdruck der Gemütsbewegungen C. G. Jung Typen. Introvertiert – extrovertiert Laurence J. Peter Das Peter-Prinzip. Hierarchologie Daniel Goleman Herz und Kopf – Emotionale Intelligenz Paul Bloom Die dunkle Seite der Empathie

Georg Brunold, geboren 1953, ist promovierter

Erscheint am 4. Oktober 2018

Philosoph. Er war Korrespondent der NZZ und hat aus über 80 Ländern dieser Welt berichtet. Wer ihn kennt, weiß: Wenig Menschliches ist ihm fremd. Er übersetzte Winston Churchill und Mohamed Choukri, veröffentlichte Bücher wie Afrika gibt es nicht, Fortuna auf Triumphzug und Nilfieber sowie die beiden Großbände Nichts als die Welt. Augenzeugenberichte und Reportagen aus 2500 Jahren (2010) und Nichts als der Mensch. Beobachtungen und Spekulationen aus 2500 Jahren (2016).

Georg Brunold (Hg.) Handbuch der Menschenkenntnis. Mutmaßungen aus 2500 Jahren ca. 400 Seiten Großformatiger Band mit Halbumschlag, zweifarbig gedruckt ca. 39 € (D) / 40,10 € (A) WG 1-115 ISBN 978-3-86971-164-5 Alle Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG

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Bibliophile Bücher zum Verschenken

Shakespeare

ovid

Liebeskunst

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Liebeskunst

Reich kommentiert von Tobias Roth, Asmus Trautsch und Melanie Möller

und seine Welt Herausgegeben und vorgestellt von Günter Jürgensmeier

39,90 € (D) | 41,10 € (A) ISBN 978-3-86971-153-9

89 € (D) | 91,50 € (A) ISBN 978-3-86971-118-8

Zum 100ten Jahrestag des Endes des 1. Weltkriegs – jetzt als Sonderausgabe: Verborgene Chronik 1914–1918

ände Zwei B n für me zusam

Lisbeth Exner und Herbert Kapfer

Verborgene Chronik

25 €

1915–1918

Herausgegeben vom Deutschen Tagebucharchiv

»Was Walter Kempowski mit seinem Echolot für den Zweiten Weltkrieg schuf, ist nun auch für den Ersten Weltkrieg realisiert worden.« NZZ »Ein faszinierendes Kompendium!«  Elfriede Jelinek

Buch des Monats NDR Sachbuch-Bestenliste 25 € (D) | 25,70 € (A) ISBN 978-3-86971-181-2


»Alles in allem ist die Ausgabe von schwer überbietbarer Schönheit, fein gedruckt und fadengebunden. (…) Man soll sie anschauen, in der Hand wiegen, man soll sie ertasten befummeln und erschnüffeln.«  Paul Ingendaay, FAS

Marie Haller-Nevermann

»Mehr ein Weltteil als eine Stadt« Laurence Sterne, Werkausgabe Übersetzt von Michael Welter Drei Bände im Schuber Schön ausgestattet, Fadenheftung, Lesebändchen, farbige Marbled Page 98 € (D) | 100,80 € (A) ISBN 978-3-86971-157-7

Rétif de la Bretonne MON S I EUR

NICO LAS oder DAS E NT H Ü L LT E M E NSCH E N H E RZ

Berliner Klassik um 1800 und ihre Protagonisten

28 € (D) | 28,80 € (A) ISBN 978-3-86971-113-3

38 € (D) | 39,10 € (A) ISBN 978-3-86971-161-4

»Ein Wunderwerk der schöpferischen Intelligenz und sorgfältigen Buchkunst.«  Manfred Papst, NZZ am Sonntag

32 € (D) | 32,90 € (A) ISBN 978-3-86971-149-2

39,90 € (D) | 41,10 € (A) ISBN 978-3-86971-105-8

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Noch mehr Bücher zum Verschenken – auch sich selbst! Die Reihe »Lieblingsbücher« – liebevoll ausgewählt, furios illustriert und kostbar ausgestattet von Kat Menschik

erie « Berlin n o l »Baby rbst in der im He R D ! A T V -S

18 € (D) | 18,50 € (A) ISBN 978-3-86971-132-4

18 € (D) | 18,50 € (A) ISBN 978-3-86971-142-3

18 € (D) | 18,50 € (A) ISBN 978-3-86971-155-3

€ 18,– (D) | € 18,50 (A) ISBN 978-3-86971-167-6

»Wenn Sie die Begegnung mit echter Literatur suchen, dann lesen Sie diese wunderschönen Ausgaben!«  18 € (D) | 18,50 € (A) ISBN 978-3-86971-133-1

Denis Scheck

Bernd Brunner

Als die Winter noch Winter waren Geschichte einer Jahreszeit

10 € (D) | 10,30 € (A) ISBN 978-3-86971-130-0

18 € (D) | 18,50 € (A) ISBN 978-3-86971-129-4


eint Erschm a gust 16. Au

»Ein kleines Kunststück: Jakob Hein schreibt einen historischen Roman, der aktueller nicht hätte sein können – und der ebenso relevant ist wie amüsant.«  rbb Stilbruch

Jakob Hein Die

Orient-Mission des Leutnant Stern Roman

18 € (D) | 18,50 € (A) ISBN 978-3-86971-172-0

24 € (D) | 24,70 € (A) ISBN 978-3-86971-171-3

»Großartiger Serienroman mit Suchtfaktor.« Börsenblatt

Eric Nil

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Roman

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17 € (D) | 17,50 € (A) ISBN 978-3-86971-165-2

»Ätzend und herrlich komisch. (…) Selten hat jemand die Untiefen einer Patchworkfamilie bissiger und komischer auf den Punkt gebracht als Eric Nil.«  Stern 16 € (D) | 16,50 € (A) ISBN 978-3-86971-163-8

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Galiani Berlin | Herbst 2018  

Die Herbstvorschau von Galiani Berlin - mit Büchern von Karen Duve, Michael Kleeberg, Hilmar Klute, Frank Schulz, Irene Moessinger, Michail...

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