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Herbst 2016


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ein turbulentes Frühjahr haben wir hinter uns mit dem heiß diskutierten Roman Macht von Karen Duve, dem unerwarteten Bestseller Durchbruch bei Stalingrad von Heinrich Gerlach und der Lutherzeitreise Als unser Deutsch erfunden wurde von Bruno Preisendörfer.

DAS UNGLUCK ANDERER LEUTE

UTTER, UNDEN, TERLIEBE.

Liebe Büchermenschen,

DAS UNGLUCK ANDERER LEU TE

Thene

, 25, Oxford-Studentin mit Zweitwohnsitz in Heidelberg, lebt eigentlich ihren Traum: mit ihrem Freund im alten BMW zur Lieblingslichtung im Odenwald fahren, Klapptisch aufstellen, lesen, schreiben und ab und an ein Stück Kirschjockel essen. Leider aber fällt in Thenes Odenwald-Idyll immer wieder ein, was sie nur in kleinen Dosen verträgt: ihre Patchwork-Familie, eine in alle Himmelsrichtungen verstreute ostwestdeutsche Mischpoke. Allen voran: Ihre Mutter Astrid – Weltretterin, Punk, hochmanipulativ und mehr an ihren guten Taten als an ihren Kindern interessiert. Dann Georg, ihr Vater, der eigentlich die bessere Mutter gewesen wäre, wäre er nur nicht ganze fünf Jahre verschwunden, als Thene zehn war. Des weiteren: Eine Schar von abgelegten Stiefvätern, unter ihnen der jüdisch-orthodoxe Menachem, und – einziger Lichtblick – dessen Sohn: Thenes fünfzehnjähriger Halbbruder Eli, Zauberlehrling und begnadeter Kenner von Statistik, Wahrscheinlichkeit und Magie. Als die Masterverleihung in Oxford ansteht, reist die Familie wie selbstverständlich an. Wer hätte schon ahnen können, dass der Zufall – das Schicksal? Gott? – ausgerechnet hier den Hebel ansetzt, um Thenes Welt aus den Angeln zu heben …

Und ein mindestens ebenso spannender Herbst steht vor uns. Da ist das Debüt von Nele Pollatschek, Das Unglück anderer Leute, das uns selbst überraschte. Wie im Flug verzauberte es alle Leser im Verlag und, hoppladihopp, steht eine im Literaturbetrieb völlig unbekannte Autorin, die bisher keine Zeile veröffentlicht hat, als Spitzentitel im Programm. www.galiani.de

Was nicht heißt, dass Frank Schulz’ Onno Viets und der weiße Hirsch diesen Platz nicht ebenso gut einnehmen könnte – statt auf debüthafte sozusagen auf weise-meisterliche Weise. Über das seltsame Schicksal von Schulz’ Vater wurden schon zwei Dokumentarfilme gedreht und eine Spiegel-Geschichte geschrieben – jetzt hat der Autor es zu ganz, ganz großer Literatur verarbeitet. In einem Buch, das eng und provinziell anfängt und erst mal wie eine Provinzposse wirkt – sich aber dann zu einem großen, generationenübergreifenden Roman weitet, wie ihn Deutschland noch nicht gelesen hat.

Linus Reichlin

Manitoba

Wirklich groß auch die Themen von Linus Reichlins famosem Roman Manitoba (Herkunft und Verdrängung von Zivilisationen) sowie Michael Angeles Der letzte Zeitungsleser (medialer Epochenumbruch): Beide haben durchaus das Zeug zum Überraschungsseller.

Roman

Der letzte Zeitungsleſer MICHAEL ANGELE

Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Seitenverweis hier xyz

Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Seitenverweis hier xyz

Vor allem aber ist das Zeitungszeitalter nicht ohne die Leidenschaften des Lesers zu verstehen.

M

ein Buch will viel, es will nicht lang sein und von einem ganzen Zeitalter will es handeln, dem Zeitungszeitalter. Und es hat eine Überzeugung. Ich glaube, dass uns das Zeitungszeitalter einige Dinge gebracht hat, die nicht leicht, manche vielleicht gar nicht durch etwas anderes zu ersetzen sind. Nehmen wir das wichtigste im Leben eines Menschen: den Tod. Ich zum Beispiel möchte als alter Mann mit einer Zeitung in der Hand auf einem Sofa sterben. Wie Joe Strummer, der leider nicht sehr alt wurde, aber immerhin beim Lesen des New Statesman entschlummern durfte. Mit einem Smartphone beim Checken meiner FacebookNachrichten möchte ich nicht sterben (obschon das leider schon viel wahrscheinlicher ist).

Leben, das heißt, den Tod aufzuschieben, immer wieder, auch im kleinen. Das Zeitungszeitalter hat eine einmalige Kultur des Aufschubs entwickelt. Immer noch freue ich mich jeden Sonntag nach dem Aufwachen auf die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Ich kaufe sie nach dem Joggen beim Bäcker, zusammen mit den Brötchen. Letzten Sonntag war sie ausverkauft, und ich musste zur S-Bahn Schönhauser Allee zurückjoggen um sie dort zu kaufen. Dieser Umweg ist vergleichsweise kurz. Thomas Bernhard ist auf der Suche nach einer Neuen Zürcher Zeitung Hunderte von Kilometer durch Vorderösterreich gefahren, und zu meinen stärksten Urlaubserinnerungen gehört die Suche nach einen Kiosk, in dem dann nicht nur die Welt vom Vortrag übrig geblieben ist. Die Welt, die man ums Verrecken nicht kaufen wollte. Denkbar ist auch, dass man nach einer bestimmten Zeitung ein ganzes Leben lang sucht, davon gleich mehr. Den idealen Zeitungsleser stelle ich mir als einen Menschen vor, der nach einer lebensbedrohlichen Krankheit im Krankenhaus liegt, langsam genest, noch keine dicken Bücher lesen kann (das wird später kommen), es aber schon zum Kiosk des Krankenhauses schafft. Meinem Freund D. ist dieses Glück widerfahren. Die Zeitung wurde ihm zum Willkommensgruß der Welt. Zeitungsverlangen und Zeitungssehnsucht sind starke Gefühle, von ihnen soll mein Buch handeln, denn ohne seine Passionen kann man das Zeitungszeitalter nicht verstehen. Nicht ohne das Sammeln und Auf bewahren und Ausschneiden, nicht ohne den Stolz auf sein Abo. Es ist traurig, wie die Verlage heute um Abonnenten werben. Kaum einer glaubt noch an diesen Stolz. Gelockt wird nicht mit der Zeitung selbst, sondern einem günstigen Toaster,

oder sogar einem spottbilligen Fernseher. Beim Berliner Tagesspiegel braucht der Abonnent nur mit der Kündigung des Abos zu drohen und schon hat er 200 Euro auf dem Konto. Vor allem aber ist das Zeitungszeitalter nicht ohne die Leidenschaften des Lesers zu verstehen. Nicht ohne seine stummen Dialog mit dem Leitartikler. Man müsste vielleicht sogar sagen: seinen Hass auf den Leitartikler. In den Journalismus-Seminaren ( bitte vergessen Sie dieses Wort gleich wieder!) wird gesagt, dass der klassische Leitartikel tot sei. Die Menschen wollen keine fertige Meinung mehr vorgesetzt bekommen, sie wollen sie sich selbst bilden. Meinetwegen. Als ginge es darum! Nein, es geht um das Recht, sich aufzuregen. Generationen von Linken haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, in dem sie die FAZ abonniert haben (unter dem Vorwand, im Wirtschaftsteil die kapitalistische Logik zu studieren). Aus dem Hass entstehen Leserbriefe, der Hass bekommt eine Form. Im Internet bekommt er das nicht. Aber um das Internet soll es in diesem Buch nur gehen, wenn es denn gar nicht anders geht, wenn der Vergleich sich aufdrängt. Ein Symbol für den großen Leitartikelhass ist Theo Sommer. Theo Sommer war Chefredakteur der Zeit. In den achtziger Jahren wurde er auch ein Begriff durch die Kolumnen von Hermann L. Gremliza in der Konkret. Ich lese sie nur noch sporadisch. Ich habe mich zu oft über den besserwisserischen Stalinismus geärgert. Wenn ich gelegentlich darin schmöckere, ärgere ich mich immer noch. Ein gutes Zeichen. Im Moment, wo ich das schreibe, steht der Name Theo Sommer allerdings vor allem für Steuerhinterziehung. Er hat 600.000 Euro unterschlagen und wurde auf Bewährung verurteilt. Seit seinem Ausscheiden als Chefredakteur wurde er »editor at large« genannt. Das klingt wichtig. Also auch lächerlich. Das Zeitungszeitalter hat einen besonders windigen Menschenschlag hervorgebracht, der mit dem Begriff des Journalisten oder Feuilletonisten nicht genau umrissen ist. Schon früh in der Geschichte des Zeitalters hat Honoré de Balzac diesem Typus seinen vielleicht besten Roman gewidmet: Die verlorenen Illusionen. Der Roman spielt im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts in Paris. In der Blogosphäre des 21. Jahrhunderts kann man sich diesen Typus nicht vorstellen. Aber es gibt ihn noch. Und er ist nicht immer nur ein Mann.

Ein paar Geschichten werden zu erzählen sein. Neulich habe ich von einer »beauty editor at large« gelesen. Es geht immer noch eine Spur lächerlicher.

Theo Sommer habe ich nie kennengelernt. Aber seine erste Frau, Heide Sommer. Sie ist heute die Sekretärin von Fritz J. Raddatz und Übersetzerin von Romanen aus dem Englischen. Frau Sommer war nicht nur Sekretärin bei Sommer in der Zeit, sondern auch von Rudolf Augstein beim Spiegel. Sie will mir für mein Buch ihre Geschichte erzählen. Ich wollte immer schon die goldenen Jahre der deutschen Presse aus der Perspektive einer Sekretärinnen schreiben. Es ist kein Buch über die Geschichte der Zeitung geplant. Nur das Erzählenswerte aus dieser Geschichte darin vorkommen. Allerdings sind schon die Anfänge erzählenswert: Der Leipziger Buchdrucker Thimotheus Ritzsch, der als der Erfinder der Tageszeitung gilt, war der Sohn eines Barockdichters. Interessant auch die Tatsache, dass die erste Boulevardzeitung der Welt von Heinrich Kleist gemacht wurde. Kleist füllte seine Berliner Abendblätter mit Polizeimeldungen und verteilte sie hinter der katholischen Kirche. Nach ein paar Ausgaben war Schluss. Kleist hatte kein Geld und keine Lust mehr. Aber er schrieb das erste Kapitel in der Geschichte der Zeitung als einer Geschichte des Projektemachens.

Wie viele Zeitungen haben wir nicht bei einem guten Wein gegründet und bald wieder beerdigt? Dass man endlich einen deutschen New Yorker machen müsste, gehört zu den geflügelten Worten des Zeitungszeitalters. Und ich habe einen Menschen kennengelernt, der in der DDR ein Nachrichtenmagazin entwickelte, das dem Spiegel Konkurrenz machen wollte. Aber eigentlich war dieser Jean Villain ein Reporter aus der Schweiz. Sein bürgerlicher Name war Marcel Brun. Ais politischer Überzeugung ging er in die DDR und freundete sich dort mit Klaus Gysi, dem Vater von Gregor Gysi. Als die Mauer gebaut wurde, blieb er. Aus Liebe zu einer Frau, wie er mir sagte. Aus dem DDR-Spiegel wurde nichts, die Funktionäre bekamen Angst vor ihrer eigenen Courage. Aber Villain durfte reisen und schreib Reportagen, die erst in Zeitungen erschienen, dann in Büchern, die sich zum Teil Millionenfach im ganzen Ostblock verkauften. Villain war ein Nachfahre von Johanna Spyri, die mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Ich lernte auch andere Projektemacher kennen. Auch sie sollen in meinem Buch vor-

kommen. Michael Maier kam Ende der 1990er Jahre aus Österreich.

Er hatte den Auftrag, aus der Berliner Zeitung die deutsche Washington Post zu machen. Der Verlag Gruner und Jahr hatte ihm dafür sehr viel Geld gegeben. Maier holte sich die besten Köpfe des FAZ-Feuilletons in Haus und er hatte Alexander Osang. Die Berliner Zeitung wurde eine tolle Zeitung, und Michael Maier vom Verlag zum Chefredakteur des Stern gemacht. Das ging nicht lange gut. Michael Maier wollte nun die erste Internet-Zeitung im Netz machen. Er nannte sie Netzeitung und holte Geld und Ideen aus Norwegen. Irgend jemand überzeugte ihn von der Idee, die Leser mitdiskutieren zu lassen. Er schuf Speakers Corner, die erste OnlinePlattform. Er holte auch die ersten Blogs auf die Seite, die damals noch gar nicht Blogs hießen. Er war seiner Zeit wirklich voraus. Aber er fand nie ein gutes Geschäftsmodell, einfach weil es ein solches nicht gab. Die Netzeitung wechselte mehrfach den Besitzer, am Schluss verkaufte Maier sie an den Berliner Verlag. Der Berliner Verlag wurde damals von einer so genannten Heuschrecke gekauft, von David Montgomery. Ich war damals als Chefredakteur der Netzeitung beim Verkauf dabei. Montgomery ist heute pleite, die Berliner Zeitung führt heute ein Schattendasein, Michael Maier gibt im Internet immer noch Zeitungen heraus, die ein wenig ausschauen wie gedruckte Zeitungen und Deutsch-Türkische Nachrichten und DeutschRussische Nachrichten heißen. Eine Plattform hat auch immer noch, sie heißt Readers Edition. Sie ist in der Öffentlichkeit unbekannt.

Und ich? Ich sitze im »Zwiebelfisch« am Savignyplatz, um mich herum ein paar alte Weintrinker, die vor vielen Jahren bestimmt alle die Frankfurter Rundschau abonniert hatten, und ich frage mich, warum diese Geschichte gerade eine so traurige Wendung nimmt. Aber was will man, wenn ein Zeitalter so langsam zu Ende geht?

Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Seitenverweis hier xyz

Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Seitenverweis hier xyz


Groß vom Format, Textumfang und Gegenstand ist auf jeden Fall Günter Jürgensmeiers gigantischer Folioband Shakespeare und seine Welt, den wir eigentlich schon vor einem Jahr veröffentlichen wollten, der aber wegen der gewaltigen Recherchearbeit bis jetzt brauchte.

Mark Schaevers

Douwe Draaisma

Halbe Wahrheiten

Vom seltsamen Eigenleben unserer Erinnerung

Mit Mark Schaevers und Douwe Draaisma haben wir zwei Autoren der Buchmessegastländer Holland und Flandern bei uns – Sachbuchautoren, die aber wie Romanautoren zu schreiben wissen. Der eine liefert ein grandios recherchiertes, packendes Buch über das Schicksal des von den Nazis ermordeten Malers Felix Nussbaum, der andere macht uns mit dem eigensinnigen Eigenleben unserer Erinnerung vertraut.

Karen Duve

Als die Winter noch Winter waren Geschichte einer Jahreszeit

Karen Duve Weihnachten mit Thomas Müller

Bernd Brunner

Weihnachten mit Thomas Müller Illustriert von Petra Kolitsch

Orgelmann Felix Nussbaum – ein Malerleben

Last but not least ein Stück kurioser Wissenschaft (Bernd Brunners bezauberndes Buch Als die

Winter noch Winter waren – Geschichte einer Jahreszeit), die voll illustrierte Wiederauf lage von Karen Duves Weihnachten mit Thomas Müller und die ersten beiden Bände einer kleinformatigen, aber großartig ausgestatteten Buchreihe:

Franz Kafkas Landarzt und William Shakespeares Romeo und Julia – wunderbar in Szene gesetzt und illustriert von Kat Menschik.

Es grüßen herzlich aus der Berliner Friedrichstraße Wolfgang Hörner, Esther Kormann, Vanessa Briese,

(Verleger)

(Stellv. Leitung)

(Presse, Lesungen)

Florian Ringwald & Magdalena Sporkmann (Presse, Internet)

(Volontärin)

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© Martin Phox

»Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer Familienkomödie, die wiederum eines der besten Enden hat, die ich je gelesen habe.« Alina Bronsky


RABENMUTTER, VATERWUNDEN, GESCHWISTERLIEBE.

DAS UNGLUCK ANDERER LEUTE

»Immer, wenn ich denke, ich bin den Wahnsinn los, passiert etwas und zieht mich wieder zurück.«

Rabenmütter, Vaterwunden, Geschwisterliebe. In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie – und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben. wurde 1988 in

t einige Zeit später d Philosophie in e und Oxford s Dozentin und r das Problem tur.

In ihrem verblüffenden Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie – und erzählt dabei eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte vom Schicksalsschlag, eine Familie zu haben. Thene, 25, Oxford-Studentin mit Zweitwohnsitz

in Heidelberg, lebt eigentlich ihren Traum: mit ihrem Freund im alten BMW zur Lieblingslichtung im Odenwald fahren, Klapptisch aufstellen, lesen, schreiben und ab und an ein Stück Kirschjockel essen. »

Thoben, Köln a – Fotolia.com hox

Der Tod ist ja bekanntlich nicht das Ende, sondern Leider aber fällt in Thenes Odenwald-Idyll immer wieder der Anfang. In diesem Buch der Anfang einer ein,Familienkomödie, was sie nur in kleinen Dosen verträgt: ihre Patchworkdie wiederum eines der besten Familie, eine in alle Himmelsrichtungen Enden hat, die ich je gelesen habe.« verstreute ostwestdeutsche Mischpoke. Allen voran: Ihre Mutter Astrid – Alina Bronsky Weltretterin, Punk, hochmanipulativ und mehr an ihren guten Taten als an ihren Kindern interessiert. Dann Georg, ihr Vater, der eigentlich die bessere Mutter gewesen wäre, wäre er nur nicht ganze fünf Jahre verschwunden, als Thene zehn war. Des Weiteren: Eine Schar von abgelegten Stiefvätern, unter ihnen der jüdisch-orthodoxe Menachem. Und – einziger Lichtblick – Menachems Sohn: Thenes fünfzehnjähriger Halbbruder Eli, Zauberlehrling und begnadeter Kenner von Statistik, Wahrscheinlichkeit und Magie.

Als die Masterverleihung in Oxford ansteht, reist die Familie wie selbstverständlich an. Wer hätte schon ahnen können, dass der Zufall – das Schicksal? Gott? – ausgerechnet hier den Hebel ansetzt, um Thenes Welt aus den Angeln zu heben …

DAS UNGLUCK ANDERER LEU TE Nele Pollatschek Das Unglück anderer Leute

Thene

, Zweitwohnsi ihren Traum BMW zur Li fahren, Klap und ab und Leider aber f immer wiede Dosen verträ in alle Himm westdeutsche Mutter Astri nipulativ un an ihren Kin ihr Vater, der gewesen wär Jahre verschw Des weiteren Stiefvätern, u doxe Menach dessen Sohn bruder Eli, Z Kenner von und Magie. Als die Mast reist die Fam Wer hätte sc Zufall – das hier den Heb den Angeln z

Roman

224 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag ca. Euro 18,99 (D) | ca. Euro 19,60 (A) ISBN 978-3-86971-137-9 11. August 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-137-9

Unsere literarische Entdeckung ! Spitzentitel DAS UNGLUCK ANDERER LEU TE Nele Pollatschek lebt im Odenwald und in Oxford. Sie wurde 1988 in Ost-Berlin geboren, hat einige Zeit später Englische Literatur und Philosophie in Heidelberg, Cambridge und Oxford studiert. Sie arbeitet als Dozentin und promoviert gerade über das Problem des Bösen in der Literatur.

Leseexemplar Lesereise Verfügbar auch als

ISBN 978-3-86484-394-5 5 CDs, Multibox Euro 19,99 VÖ : 25. 8. 2016

tacheles! / Roofmusic

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Begeisterungsstürme, wie nur Onno Viets sie lostreten kann:

»Spitzenbuch!«  Wolfgang Herrndorf *

»Ein Buch von Frank Schulz ist immer ein Ereignis. Kaum angekündigt, beginne ich mich schon zu freuen!«  Roger Willemsen* »Krimi, Posse und Wärmestube fürs Herz.«  Literarische Welt* »Schulz erzählt in kalauer-klugen Sätzen, von denen jeder einzelne genug Stoff böte für eine Dissertation zum Wesen des Humors.«  Spiegel Online**

»Ein saftstrotzendes Wunderding von einem Buch.«  Karen Duve*

»Jetzt kann sich die deutsche Gegenwartsliteratur endgültig warm anziehen!«  Harry Rowohlt* »Onno Viets, eine Romanfigur, die man nicht mehr vergisst. Witzig, tiefsinnig, großartig erzählt.«  Dörte Hansen**

»Absurdes, zwerchfellerschütterndes Welttheater.«  Kreuzer*

»Der durchgeknallteste Krimi der Dekade.«  MDR Figaro* »Den lustigsten Weltverweigerer und Versager hat natürlich Frank Schulz erfunden. Die Welt ist danach nicht mehr die gleiche.« 

* zu Onno Viets und der Irre vom Kiez ** zu Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen

© Stefan Storp

Volker Weidermann, FAS*


Onno Viets und der Jäger der Jäger Der eigenwilligste Privatdetektiv der Literaturgeschichte zieht aufs Dorf. Doch die Idylle trügt gewaltig. Der dritte Onno ist beileibe kein Regionalkrimi, sondern ein Roman von Welt. Protzten Onnos bisherige Abenteuer noch mit Kreuzfahrtschiffen und Kiezoligarchen, Popmagnaten und Rotlichteskapaden, ist der Mittelpunkt der Welt beim dritten und letzten Onno Viets das Dörfchen Finkloch. Selten gab es mehr Dorfidylle auf so wenigen Quadratmetern. Doch Onnos scheinbar beschaulicher Sommer bei den Schwiegereltern hat einen düsteren Hintergrund: Geplagt von einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung, ist der Privatdetektiv von eigenen Gnaden von Hamburg raus aufs Land gef lohen. Denn seit dem dramatischen Fall um den Irren vom Kiez ist er nicht mehr er selbst: Nicht nur, dass er an der Pingpongplatte versagt, er leidet vor allem unter ausgewachsenen Panikattacken, die seine Tage zur höllischen Qual werden lassen. Dörf lichkeit und kuscheliger Schoß der Schwiegerfamilie sollen für Linderung sorgen.

© Gunter Glücklich

Doch natürlich stolpert Onno auch in Finkloch unfreiwillig in finstere Machenschaften, bei denen nicht nur gekreuzigte Pharaonenkatzen und Schusswaffen eine gewichtige Rolle spielen, sondern auch die »Katzenzenzi«, exilbayerische Esoterikerin, die es vom Astro-TV ins norddeutsche Dorf verschlagen hat, wo sie sich mit Vollmondseminaren eine goldene Nase verdient. Bald schon überschlagen sich die Ereignisse, es gibt sogar einen Toten … doch auf einmal beginnt Frank Schulz, aus der Komik seiner Regionalfarce heraus das Schicksal ganzer Generationen zu erzählen. Das Dorf buch mutiert zum Weltbuch und Schulz erzählt mit einer Wucht, die den Leser umhaut. Der nächste große Schulz’sche Wurf – der würdige Abschluss einer grandiosen Trilogie.

Frank Schulz, Jahrgang 1957, lebt als freier Schriftsteller in Hamburg. Für seine Romane wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hubert-Fichte-Preis (2004), dem Irmgard-Heilmann-Preis (2006) und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2015). 2012 erschien Onno Viets und der Irre vom Kiez, 2015 Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen.

Frank Schulz Onno Viets und der weiße Hirsch

Roman

368 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag ca. Euro 19,99 (D) | ca. Euro 20,60 (A) ISBN 978-3-86971-127-0 8. September 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-127-0

Das fehlende Puzzlestück im Onno-Universum – ein Roman mit unerwarteter Wucht Große Auftaktlesung mit Dörte Hansen und Linda Zervakis am . September  in Hamburg! Lesereise Verfügbar auch als Frank Schulz

Onno Viets und

das Schiff

der baumelnden Seelen Roman

Euro 19,99 (D) |Euro 20,60 (A) ISBN 978-3-86971-038-9

Euro 19,99 (D) |Euro 20,60 (A) ISBN 978-3-86971-106-5

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Linus Reichlins spannender, ja philosophischer Roman über den schwierigen Weg, die eigene Identität zu finden und zu bewahren. Ein Roman voller Zweifel und Fragen, die jeden, der in unserer Zeit lebt, umtreiben.

»Ein Autor erstklassiger Unterhaltung mit Tiefgang.« NZZ am Sonntag* »Reichlin schreibt mit einer Lebensweisheit, die keinem Lehrbuch entspringt, sondern im Leben wurzelt.« Berner Zeitung*

* zu In einem anderen Leben ** zu Das Leuchten in der Ferne

FAZ**

© Plainpicture / robertharding

»Das ist große Literatur, und auch noch spannend erzählt.«


»Ich befand mich inmitten eines Ereignisses von epochalen Ausmaßen, und ich wusste nicht, wo mein Platz ist.« Ein Familiengeheimnis und der Versuch, mit den Vorfahren seine eigene Identität zu finden. Linus Reichlins hoch spannender Roman über eine alte Welt, die von einer neuen verdrängt wurde.

© Susanne Schleyer

Er war noch ein kleiner Junge, als seine Mutter ihm das Familiengeheimnis anvertraute: dass sein Urgroßvater ein Indianer gewesen sei, in den sich die Urgroßmutter, die einst in Amerika als Lehrerin in der Missionsschule gearbeitet hatte, verliebte. Allerdings wurde er kurze Zeit später ermordet und die Urgroßmutter kehrte in die Schweiz zurück. Es fiel gerade Schnee, als die Mutter über die Vorfahren sprach; Amerika und die Welt der Indianer waren sehr weit weg, die ganze Sache klang wie ein fremdes, exotisches Märchen. Doch viele Jahre später – aus dem Jungen ist inzwischen ein mäßig erfolgreicher Schriftsteller geworden – begibt er sich auf die Spur seiner Ahnen. Die Tagebuchaufzeichnungen seiner Urgroßmutter sollen ihm wie der Faden der Ariadne dazu verhelfen, seine indianischen Wurzeln zu finden. Doch erweisen sich die Aufzeichnungen als ungenau, ja scheinen oft nicht zu stimmen. Die Geschichte seiner Abstammung wird immer löchriger, je tiefer er sich in sie hineinbegibt und das Schicksal der Arapaho und der anderen Indianerstämme kennenlernt, die in Reservate gedrängt wurden, weil Siedler aus Europa kamen, sich Land nahmen und es angeblich zivilisierten. Die Geringschätzung der hochentwickelten Indianerkultur ärgert ihn immer stärker, je mehr er sich sehnsüchtig mit ihr identifiziert. Als er in einer einsam gelegenen Hütte in den Wäldern von Manitoba versucht, für eine Weile wie seine indianischen Vorfahren zu leben, muss er jedoch erfahren, dass auch er als unwillkommener Eindringling angesehen wird.

Linus Reichlin, geboren 1957, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Sein in mehrere Sprachen übersetzter erster Roman Die Sehnsucht der Atome (2009) wurde mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Sein Roman Der Assistent der Sterne (2010) wurde zum »Wissenschaftsbuch des Jahres (Sparte Unterhaltung)« gewählt. Die folgenden Romane Das Leuchten in der Ferne (2012) und In einem anderen Leben (2014) wurden von der Kritik hoch gelobt: »Linus Reichlin erzählte in seinem gefeierten Roman Das Leuchten in der Ferne vom Konf likt in Afghanistan. In seinem neuen Buch beschreibt er einen anderen Kriegsschauplatz: die Familie. Und das spannend wie in einem Krimi.« (Brigitte)

Linus Reichlin

Manitoba Roman

Linus Reichlin Manitoba Roman ca. 220 Seiten ca. Euro 19,99 (D) | ca. Euro 20,60 (A) ISBN 978-3-86971-131-7 8. September 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-131-7

Presseschwerpunkt Lesereise Vorabexemplare für die Presse Verfügbar auch als

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Einige von Kat Menschik illustrierte Bücher sind inzwischen Kult – nun gestaltet sie eine eigene Reihe: Werke der Weltliteratur und andere Lieblingstexte, in Szene gesetzt von Kat Menschik Grandiose Texte, feinste Ausstattungen, ungewöhnliche Materialien, überraschende Interpretationen. Ein Fest für Geist und Sinne.

Eines der rätselhaftesten Bücher der Weltliteratur

Eine der schönsten Liebesgeschichten der Menschheit

Franz Kafkas »Ein Landarzt«, in Szene gesetzt von Kat Menschik. Feines Leinen mit Blind- und Farbprägung, dreiseitiger Farbschnitt, Fadenheftung, innen durchgehend vierfarbig illustriert.

William Shakespeares »Romeo und Julia«, in Szene gesetzt von Kat Menschik. Fest gebunden in Naturpapier mit partieller Drucklackierung, dreiseitiger Farbschnitt, innen durchgehend vierfarbig illustriert.

Alle Bände im selben Format, alle Bände mit dreiseitigem Farbschnitt – aber jeder Band in anderer Ausstattung und jeder Band mit eigener Bildsprache.


Für Ihr Schaufenster:

Für die Bücher Ihrer Kunden:

Wendeplakat mit zwei Motiven, Größe A2, ISBN : 978-3-86971-842-2

Stabile, hochwertige Papiertüte beidseitig bedruckt 31 × 12 × 41 cm VE 50 Stk.

Euro 16,99 (D) | Euro 17,50 (A) ISBN 978-3-86971-832-3

Weitere Bände in Planung: E. T. A. Hoffmann »Die Bergwerke zu Falun«, »Die Arche Noah im Gedicht – Tiergedichte aller Zeiten«, Geschichten von Karen Duve und anderen zeitgenössischen Autoren. Kat Menschik ist freie Illustratorin. Sie gibt dem Feuilleton der FAZ die optische Prägung, diverse von ihr illustrierte Bände erlangten Kultstatus, u. a. Haruki Murakamis Schlaf. Zahlreiche ihrer Bücher bekamen Auszeichnungen als schönste Bücher des Jahres. Zuletzt bei Galiani erschienen: Der goldene Grubber. Von großen Momenten und kleinen Niederlagen im Gartenjahr ().

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»Immer mehr von Schnee überhäuft, immer zweckloser werdend, stand ich da.« Ein eisig kalter, schneeverwehter Winter; ein Landarzt »in großer Verlegenheit«. Ein Notfalleinsatz steht an, aber sein Kutschpferd verendet gerade in der Kälte. Vergeblich schickt der Landarzt Rosa, sein Dienstmädchen, ins Dorf, um ein neues Pferd zu leihen, doch keines ist zu haben. Plötzlich taucht ein rätselhafter Pferdeknecht mit zwei prächtigen kräftigen Tieren auf und spannt sie an. Statt aber auf dem Kutschbock Platz zu nehmen, stürzt er sich auf Rosa, klatscht in die Hände – und bevor der Landarzt seiner Dienerin zur Hilfe eilen kann, reißen die Pferde ihn in der Kutsche mit sich … So der Anfang der Titelgeschichte von »Ein Landarzt. Kleine Erzählungen«, die 1919 bei Kurt Wolff erschienen sind. Den anderen Figuren des Bandes geht es nicht viel besser. Ob z. B. in »Auf der Galerie«, »Vor dem Gesetz«, im »Bericht für eine Akademie«, oder beim Odradek in »Sorge eines Hausvaters« – Kaf kas Figuren werden getrieben von seltsamen Geschicken und sie tragen dunkle Geheimnisse in sich. Freilich geht es in diesen Geschichten alles andere als blutleer zu – Kat Menschick gibt mit ihren farbenprächtig schillernden Bildern eine grandiose Interpretation des ersten Erzählbandes von Franz Kaf ka.

Franz Kafka / Kat Menschik Ein Landarzt Erzählungen 112 Seiten Leineneinband, Fadenheftung, dreiseitiger Farbschnitt, vierfarbig illustriert ca. Euro 18,– (D) | ca. Euro 18,50 (A) ISBN 978-3-86971-132-4 13. Oktober 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-190 ISBN 978-3-86971-132-4


»Ist Liebe ein zartes Ding? Sie ist zu rau, zu wild, zu tobend und sie sticht wie ein Dorn« Romeo, 1. Akt, Szene 4 Wohl 1597 kam »Romeo und Julia« zum ersten Mal auf die Bühne, auf jeden Fall wurde es in diesem Jahr gedruckt. Seitdem mauserte sich das Stück um das tragische Liebespaar aus den verfeindeten Veroneser Familien zum größten Liebesklassiker Europas. Eine Liebe, die im Desaster endet – und dennoch alles übersteht. In Romeo und Julia ist alles enthalten, was den Stoff ganz großer Dramen ausmacht: Lebenslust, Sehnsucht, Rebellion und Liebe, Verrat, Verzweif lung und etwas, das größer noch ist als selbst der Tod. Jetzt inszeniert Kat Menschik das Stück in Blutrot und Violett, modern und kraftvoll, mit erotischer Spannung und transzendenter Weltverlorenheit. Die Bilder fangen Bewegungen von Händen ein, fallendes Haar, einen Wimpernschlag – aus den Details heraus kommt die Kraft von Kat Menschiks Bildern, genau beobachtend kommunizieren sie mit dem grandiosen Text.

Shakespeare / Kat Menschik Romeo und Julia ca. 120 Seiten bedrucktes Naturpapier, Fadenheftung, dreiseitiger Farbschnitt, vierfarbig illustriert ca. Euro 18,– (D) | ca. Euro 18,50 (A) ISBN 978-3-86971-142-3 13. Oktober 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-190 ISBN 978-3-86971-142-3

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

© getty Images / Mel Curtis

»Das Zeitungslesen des Morgens ist eine Art von realistischem Morgensegen.«


Eine herzbrechende Liebeserklärung an ein verschwindendes Medium

Der letzte Zeitungsleſer MICHAEL ANGELE

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»Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.« David Wagner

Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen.

zu Michael Angeles Der letzte Zeitungsleser

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Zugegeben, nicht jeder Zeitungsleser ist so fanatisch wie Thomas Bernhard: Als er dringend einen Artikel in der NZZ lesen wollte, diese aber im heimischen Ohlsdorf nicht zu haben war, machte er sich auf nach Salzburg; aber da gab es die Zeitung auch nicht. Also ging es nach Bad Reichenhall, dann nach Bad Hall, dann nach Steyr und am Ende waren 350 Kilometer zurückgelegt auf der Suche nach dem Suchtstoff. Manchen geht es nicht unähnlich, wenn keine Zeitung zur Hand ist. Doch egal wie stark die Sucht gar nicht so weniger auch sein mag – die Vielfalt der deutschsprachigen Zeitungslandschaft, ja die Tageszeitung an sich, wird wohl nicht zu retten sein. Da geht etwas verloren. Michael Angele (der u. a. Chefredakteur der ersten deutschen Internetzeitung war und alles andere als neuerungsfeindlich ist) lässt mit wehmutsvoll wachem Blick Revue passieren, was alles verschwindet: nicht nur eine Nachrichtendarreichungsform, nein – eine Kulturleistung, ja eine Lebensform. Das fängt bei der Umgebung an, in der man seine Zeitung zu lesen pf legt, dem Ritual, welchen Teil wann. Und geht weiter bei der durch das Blatt in Gang gesetzten (oder verhinderten) Kommunikation am Frühstückstisch – manche Ehe wäre ohne Zeitung ganz anders verlaufen. Und wie soll sich das Gefühl kosmopolitischer Weltläufigkeit einstellen, wenn man in einer New Yorker Hotellobby am Handy Spiegel Online statt die New York Times liest?

Vor allem aber ist das Zeitungszeitalter nicht ohne die Leidenschaften des Lesers zu verstehen.

M

ein Buch will viel, es will nicht lang sein und von einem ganzen Zeitalter will es handeln, dem Zeitungszeitalter. Und es hat eine Überzeugung. Ich glaube, dass uns das Zeitungszeitalter einige Dinge gebracht hat, die nicht leicht, manche vielleicht gar nicht durch etwas anderes zu ersetzen sind. Nehmen wir das wichtigste im Leben eines Menschen: den Tod. Ich zum Beispiel möchte als alter Mann mit einer Zeitung in der Hand auf einem Sofa sterben. Wie Joe Strummer, der leider nicht sehr alt wurde, aber immerhin beim Lesen des New Statesman entschlummern durfte. Mit einem Smartphone beim Checken meiner FacebookNachrichten möchte ich nicht sterben (obschon das leider schon viel wahrscheinlicher ist).

Leben, das heißt, den Tod aufzuschieben, immer wieder, auch im kleinen. Das Zeitungszeitalter hat eine einmalige Kultur des Aufschubs entwickelt. Immer noch freue ich mich jeden Sonntag nach dem Aufwachen auf die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Ich kaufe sie nach dem Joggen beim Bäcker, zusammen mit den Brötchen. Letzten Sonntag war sie ausverkauft, und ich musste zur S-Bahn Schönhauser Allee zurückjoggen um sie dort zu kaufen. Dieser Umweg ist vergleichsweise kurz. Thomas Bernhard ist auf der Suche nach einer Neuen Zürcher Zeitung Hunderte von Kilometer durch Vorderösterreich gefahren, und zu meinen stärksten Urlaubserinnerungen gehört die Suche nach einen Kiosk, in dem dann nicht nur die Welt vom Vortrag übrig geblieben ist. Die Welt, die man ums Verrecken nicht kaufen wollte. Denkbar ist auch, dass man nach einer bestimmten Zeitung ein ganzes Leben lang sucht, davon gleich mehr. Den idealen Zeitungsleser stelle ich mir als einen Menschen vor, der nach einer lebensbedrohlichen Krankheit im Krankenhaus liegt, langsam genest, noch keine dicken Bücher lesen kann (das wird später kommen), es aber schon zum Kiosk des Krankenhauses schafft. Meinem Freund D. ist dieses Glück widerfahren. Die Zeitung wurde ihm zum Willkommensgruß der Welt. Zeitungsverlangen und Zeitungssehnsucht sind starke Gefühle, von ihnen soll mein Buch handeln, denn ohne seine Passionen kann man das Zeitungszeitalter nicht verstehen. Nicht ohne das Sammeln und Auf bewahren und Ausschneiden, nicht ohne den Stolz auf sein Abo. Es ist traurig, wie die Verlage heute um Abonnenten werben. Kaum einer glaubt noch an diesen Stolz. Gelockt wird nicht mit der Zeitung selbst, sondern einem günstigen Toaster,

oder sogar einem spottbilligen Fernseher. Beim Berliner Tagesspiegel braucht der Abonnent nur mit der Kündigung des Abos zu drohen und schon hat er 200 Euro auf dem Konto. Vor allem aber ist das Zeitungszeitalter nicht ohne die Leidenschaften des Lesers zu verstehen. Nicht ohne seine stummen Dialog mit dem Leitartikler. Man müsste vielleicht sogar sagen: seinen Hass auf den Leitartikler. In den Journalismus-Seminaren ( bitte vergessen Sie dieses Wort gleich wieder!) wird gesagt, dass der klassische Leitartikel tot sei. Die Menschen wollen keine fertige Meinung mehr vorgesetzt bekommen, sie wollen sie sich selbst bilden. Meinetwegen. Als ginge es darum! Nein, es geht um das Recht, sich aufzuregen. Generationen von Linken haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, in dem sie die FAZ abonniert haben (unter dem Vorwand, im Wirtschaftsteil die kapitalistische Logik zu studieren). Aus dem Hass entstehen Leserbriefe, der Hass bekommt eine Form. Im Internet bekommt er das nicht. Aber um das Internet soll es in diesem Buch nur gehen, wenn es denn gar nicht anders geht, wenn der Vergleich sich aufdrängt. Ein Symbol für den großen Leitartikelhass ist Theo Sommer. Theo Sommer war Chefredakteur der Zeit. In den achtziger Jahren wurde er auch ein Begriff durch die Kolumnen von Hermann L. Gremliza in der Konkret. Ich lese sie nur noch sporadisch. Ich habe mich zu oft über den besserwisserischen Stalinismus geärgert. Wenn ich gelegentlich darin schmöckere, ärgere ich mich immer noch. Ein gutes Zeichen. Im Moment, wo ich das schreibe, steht der Name Theo Sommer allerdings vor allem für Steuerhinterziehung. Er hat 600.000 Euro unterschlagen und wurde auf Bewährung verurteilt. Seit seinem Ausscheiden als Chefredakteur wurde er »editor at large« genannt. Das klingt wichtig. Also auch lächerlich. Das Zeitungszeitalter hat einen besonders windigen Menschenschlag hervorgebracht, der mit dem Begriff des Journalisten oder Feuilletonisten nicht genau umrissen ist. Schon früh in der Geschichte des Zeitalters hat Honoré de Balzac diesem Typus seinen vielleicht besten Roman gewidmet: Die verlorenen Illusionen. Der Roman spielt im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts in Paris. In der Blogosphäre des 21. Jahrhunderts kann man sich diesen Typus nicht vorstellen. Aber es gibt ihn noch. Und er ist nicht immer nur ein Mann.

Ein paar Geschichten werden zu erzählen sein. Neulich habe ich von einer »beauty editor at large« gelesen. Es geht immer noch eine Spur lächerlicher.

Theo Sommer habe ich nie kennengelernt. Aber seine erste Frau, Heide Sommer. Sie ist heute die Sekretärin von Fritz J. Raddatz und Übersetzerin von Romanen aus dem Englischen. Frau Sommer war nicht nur Sekretärin bei Sommer in der Zeit, sondern auch von Rudolf Augstein beim Spiegel. Sie will mir für mein Buch ihre Geschichte erzählen. Ich wollte immer schon die goldenen Jahre der deutschen Presse aus der Perspektive einer Sekretärinnen schreiben. Es ist kein Buch über die Geschichte der Zeitung geplant. Nur das Erzählenswerte aus dieser Geschichte darin vorkommen. Allerdings sind schon die Anfänge erzählenswert: Der Leipziger Buchdrucker Thimotheus Ritzsch, der als der Erfinder der Tageszeitung gilt, war der Sohn eines Barockdichters. Interessant auch die Tatsache, dass die erste Boulevardzeitung der Welt von Heinrich Kleist gemacht wurde. Kleist füllte seine Berliner Abendblätter mit Polizeimeldungen und verteilte sie hinter der katholischen Kirche. Nach ein paar Ausgaben war Schluss. Kleist hatte kein Geld und keine Lust mehr. Aber er schrieb das erste Kapitel in der Geschichte der Zeitung als einer Geschichte des Projektemachens.

Wie viele Zeitungen haben wir nicht bei einem guten Wein gegründet und bald wieder beerdigt? Dass man endlich einen deutschen New Yorker machen müsste, gehört zu den geflügelten Worten des Zeitungszeitalters. Und ich habe einen Menschen kennengelernt, der in der DDR ein Nachrichtenmagazin entwickelte, das dem Spiegel Konkurrenz machen wollte. Aber eigentlich war dieser Jean Villain ein Reporter aus der Schweiz. Sein bürgerlicher Name war Marcel Brun. Ais politischer Überzeugung ging er in die DDR und freundete sich dort mit Klaus Gysi, dem Vater von Gregor Gysi. Als die Mauer gebaut wurde, blieb er. Aus Liebe zu einer Frau, wie er mir sagte. Aus dem DDR-Spiegel wurde nichts, die Funktionäre bekamen Angst vor ihrer eigenen Courage. Aber Villain durfte reisen und schreib Reportagen, die erst in Zeitungen erschienen, dann in Büchern, die sich zum Teil Millionenfach im ganzen Ostblock verkauften. Villain war ein Nachfahre von Johanna Spyri, die mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Ich lernte auch andere Projektemacher kennen. Auch sie sollen in meinem Buch vor-

kommen. Michael Maier kam Ende der 1990er Jahre aus Österreich.

Er hatte den Auftrag, aus der Berliner Zeitung die deutsche Washington Post zu machen. Der Verlag Gruner und Jahr hatte ihm dafür sehr viel Geld gegeben. Maier holte sich die besten Köpfe des FAZ-Feuilletons in Haus und er hatte Alexander Osang. Die Berliner Zeitung wurde eine tolle Zeitung, und Michael Maier vom Verlag zum Chefredakteur des Stern gemacht. Das ging nicht lange gut. Michael Maier wollte nun die erste Internet-Zeitung im Netz machen. Er nannte sie Netzeitung und holte Geld und Ideen aus Norwegen. Irgend jemand überzeugte ihn von der Idee, die Leser mitdiskutieren zu lassen. Er schuf Speakers Corner, die erste OnlinePlattform. Er holte auch die ersten Blogs auf die Seite, die damals noch gar nicht Blogs hießen. Er war seiner Zeit wirklich voraus. Aber er fand nie ein gutes Geschäftsmodell, einfach weil es ein solches nicht gab. Die Netzeitung wechselte mehrfach den Besitzer, am Schluss verkaufte Maier sie an den Berliner Verlag. Der Berliner Verlag wurde damals von einer so genannten Heuschrecke gekauft, von David Montgomery. Ich war damals als Chefredakteur der Netzeitung beim Verkauf dabei. Montgomery ist heute pleite, die Berliner Zeitung führt heute ein Schattendasein, Michael Maier gibt im Internet immer noch Zeitungen heraus, die ein wenig ausschauen wie gedruckte Zeitungen und Deutsch-Türkische Nachrichten und DeutschRussische Nachrichten heißen. Eine Plattform hat auch immer noch, sie heißt Readers Edition. Sie ist in der Öffentlichkeit unbekannt.

Und ich? Ich sitze im »Zwiebelfisch« am Savignyplatz, um mich herum ein paar alte Weintrinker, die vor vielen Jahren bestimmt alle die Frankfurter Rundschau abonniert hatten, und ich frage mich, warum diese Geschichte gerade eine so traurige Wendung nimmt. Aber was will man, wenn ein Zeitalter so langsam zu Ende geht?

Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Seitenverweis hier xyz

Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Hier könnte ein kleiner inhaltlicher Ausblick auf den Text stehen, eine Art Inhaltsverzeichnis oder ähnliches, momentan steht hier aber nur Mustertext Lore ipsum mit Heidi einen Welterfolg hatte. Jean Villain starb einsam und verbittert in der Uckermark. Als ich ihn besuchte, war gerade bekannt geworden, dass er auch IM für die Sasi war. Ich habe mich nicht getraut, ihn zu fragen. Seitenverweis hier xyz

Michael Angele Der letzte Zeitungsleser ca. 120 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag, ca. Euro 16,– (D) | ca. Euro 16,50 (A) ISBN 978-3-86971-128-7 11. August 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-970 ISBN 978-3-86971-128-7

© Monic Johanna Wollschläger

Mit Herzblut geschrieben, mit Scharfsinn gefasst: Wenn einst das letzte Exemplar einer gedruckten Zeitung vergilbt und zerfallen sein wird, hat Michael Angele mit Der letzte Zeitungsleser der Lebensform Zeitung schon längst ein Monument gesetzt.

Michael Angele ist stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung der Freitag. Vorher war er bei den Berliner Seiten der FAZ und Teil der Chefredaktions-Doppelspitze der Netzeitung, der ersten deutschen Internetzeitung.

Lesereise Verfügbar auch als

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Was Anne Franks Tagebücher in der Literatur sind, sind Felix Nussbaums Bilder in der Kunst. »Dieses Buch hat mir den Atem verschlagen. Es ist ein Buch, das man nicht mehr vergisst.«  Geert Mak Ausgezeichnet mit dem wichtigsten Literaturpreis der Niederlande. In Archiven in aller Welt recherchiert.

Für Leser von Edmund de Waals Der Hase mit den Bernsteinaugen !  elix Nussbaum F (1904 Osnabrück – 1944 Auschwitz) Selbstbildnis mit Judenpass, 1943


Preisgekrönt und atemberaubend: Mark Schaevers’ Buch über das Leben und Werk von Felix Nussbaum ist grandios recherchiert – und so mitreißend geschrieben wie ein guter Roman 1932 beziehen zwei der vielversprechendsten neuen Talente des deutschen Kunstbetriebs ihre Räume in der römischen Villa Massimo: Arno Breker und Felix Nussbaum. Die Stipendiaten sollen frei von finanziellen Sorgen in der Ruhe des Hauses ihre künstlerische Formensprache vervollkommnen. Doch der Lauf der Geschichte macht innerhalb weniger Monate den einen zum Großkünstler des Dritten Reichs und den anderen zu einem Entrechteten und Gehetzten. Als Goebbels im Mai 1933 der römischen Künstlervilla einen Besuch abstattet, ist Nussbaum schon von dort vertrieben. Für ihn und seine Frau beginnt eine rastlose Odyssee durch Europa, die über Italien nach Frankreich, dann nach Ostende und letztendlich nach Brüssel führt. Auch in der Illegalität malt Nussbaum weiter, in seinen geheimen Ateliers entstehen unglaubliche Bilder. Die Beziehung zwischen Nussbaum und seiner Frau ist mehr denn schwierig – aber als er 1940 nach seiner ersten Verhaftung aus dem Lager St. Cyprien f liehen kann, kehrt er zu ihr nach Brüssel zurück. Am 20. Juni 1944 werden die beiden von der Gestapo aufgespürt, verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Dort verliert sich ihre Spur. Nussbaum ist völlig vergessen. Erst nach und nach tauchen seine Bilder wieder auf und erst in den letzten Jahrzehnten wird die nachgerade ikonische Bedeutung seines künstlerischen Werks erkannt. Mark Schaevers ist es gelungen, das großartige Werk und das dramatische Leben Felix Nussbaums in einem mitreißenden Buch zu verewigen.

Mark Schaevers

Orgelmann Felix Nussbaum – ein Malerleben

Mark Schaevers Orgelmann Felix Nussbaum – ein Malerleben ca. 380 Seiten Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas Gebunden mit Schutzumschlag Mit über 100 Abbildungen, durchgehend vierfarbig illustriert ca. Euro 38,– (D) | ca. Euro 39,10 (A) ISBN 978-3-86971-135-5 8. September 2016 Deutsche Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-951 ISBN 978-3-86971-128-7

© Marco Mertens

Mark Schaevers’ Auftritte in Deutschland werden im Rahmen des BuchmessenGastlandauftritts Niederlande/Flandern speziell gefördert Mark Schaevers, Jahrgang 1956, ist Journalist und Autor und lebt in Brüssel. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u. a in Zusammenarbeit mit Hugo Claus. 2015 veröffentlichte er ein Buch über den Sommer 1936 in Ostende: Oostende, de zomer van 1936: Irmgard Keun, Egon Erwin Kisch, Joseph Roth, Stefan Zweig aan de Belgische kust. Mit Orgelmann gelang ihm ein sensationeller Erfolg. Das reich illustrierte und teure Buch war wochenlang auf den belgischen Bestsellerlisten.

Marlene Müller-Haas studierte Kunstgeschichte, Niederlandistik und Germanistik in Amsterdam und Berlin, lehrte an der Freien Universität Berlin und lebt heute als freie Übersetzerin in Berlin. Sie übersetzt Belletristik, Sachbücher und Ausstellungskataloge. Müller-Haas ist Mitglied des Verbandes Deutschsprachiger Übersetzer Literarischer und Wissenschaftlicher Werke. 2002 erhielt sie für ihre Übersetzung des Essaybandes Kirschenblut von Charlotte Mutsaers den ElseOtten-Übersetzerpreis.

Pressetermine Presseschwerpunkt

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»Douwe Draaisma kennt die Geheimnisse des menschlichen Gehirns.«

Literarische Welt*

»Draaismas hochgelehrte Ausführungen sind gut zu verstehen, weil er ein großer Geschichtenerzähler ist.« Psychologie Heute*

© plainpicture/Millenium Deutsches Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz

* zu Draaismas Das Buch des Vergessens


So war das nicht! Wie unsere Erinnerung uns belügt.

Douwe Draaisma

Halbe Wahrheiten

»Was in deiner Jugend geschah, ist häufig das Ergebnis dessen, wie dein späteres Leben verlaufen ist.« Sie glauben, die Vergangenheit sei die Summe Ihrer Erinnerungen? – Weit gefehlt! In Halbe Wahrheiten. Vom seltsamen Eigenleben unserer Erinnerung spürt Douwe Draaisma den Tricks und Fallen nach, mit denen wir uns selbst täuschen. Die meisten von uns meinen noch genau zu wissen, wo sie waren und was sie gerade taten, als sie von 9/11, vom Tod John F. Kennedys oder Lady Dianas erfuhren. Selten entsprechen diese »Blitzlichterinnerungen« an Schockmomente jedoch der Wahrheit. Sie haben sich erst mit der Zeit geformt. Erinnerungen werden durch spätere Ereignisse um- und überschrieben. Jemand, der erfährt, dass er ein Kuckuckskind ist, beginnt, seine Familie in völlig neuem Licht zu sehen. Dieselben Ereignisse der Vergangenheit erhalten plötzlich eine andere Bedeutung. Lange Vergessenes taucht wie aus dem Nichts auf und fügt sich zu einem neuen Bild. Draaisma zeigt, dass Erinnerungen höchstens Versionen der Vergangenheit bieten und folglich nur »halbe Wahrheiten« sein können. Mit Blick auf eine »Vergessenspille«, wie sie beispielsweise in der Traumatherapie erforscht wird, fragt er auch nach der Rolle der Erinnerung für unsere Identität. Angenommen, unsere Erinnerungen sind identitätsstiftend: Was geschieht, wenn sich diese Erinnerungen verändern oder sogar vergessen werden?

Vom seltsamen Eigenleben unserer Erinnerung

Douwe Draaisma Halbe Wahrheiten

Vom seltsamen Eigenleben

unserer Erinnerung Aus dem Niederländischen von Verena Kiefer Gebunden mit Schutzumschlag ca. 160 Seiten ca. Euro 16,99 (D) | ca. Euro 17,50 (A) ISBN 978-3-86971-134-8 11. August 2016 Originalverlag: Historische Uitgeverij Deutsche Rechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-932

© Sake Elzinga

ISBN 978-3-86971-134-8

Douwe Draaisma, Jahrgang 1953, ist Professor für Psychologiegeschichte an der Universität Groningen. Für seine Leistungen auf dem Gebiet der Gedächtnisforschung erhielt er 1999 den Heymanspreis. Bei Galiani sind bisher erschienen: Die Heimwehfabrik (2009), Das Buch des Vergessens (2012) und Wie wir träumen (2015). Sein Buch Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird (2004) war ein sensationeller Erfolg. Seine Bücher wurden in alle Weltsprachen übersetzt.

Verena Kiefer, geboren 1964, lebt als freie Übersetzerin in Siegen und Amsterdam. Sie hat bereits die früheren Bücher von Douwe Draaisma sowie Werke von Stella Braam, Martine F. Delfos, Henri van Daele und Jan Paul Schutten ins Deutsche übersetzt und ist Lehrbeauftragte für Niederländisch an der Universität Siegen.

Der »Gedächtnisprofessor« ist exklusiv als Vertreter des Ehrengasts Niederlande auf der Frankfurter Buchmesse  in zahlreichen Veranstaltungen zu erleben. Lesereise Verfügbar auch als

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»Von manchen Büchern weiß man erst, wenn man sie in den Händen hält, dass sie fehlten.«

»Wie voll von Schöpfergeist ist doch die Luft, in der Eiskristalle entstehen. Ich könnte nicht mehr Bewunderung empfinden, wenn echte Sterne fielen und auf meinem Mantel landeten.« Henry David Thoreau

© plainpicture/Westend61 Deutsches Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz

Anja Hirsch in der NZZ am Sonntag


»Es gibt weder Himmel noch Erde, nur den Schnee, der ohne Ende fällt.« Japanisches Haiku

Bernd Brunner

Das Grauen vor dem ewigen Eis, die Schönheit unberührter Schneelandschaften, die Sehnsucht nach winterlicher Reinheit, die Geburt des Alpinismus und des Wintersports – Bernd Brunner schreibt die erste Kulturgeschichte des Winters.

Als die Winter noch Winter waren Geschichte einer Jahreszeit

Während der letzten zwei Jahrhunderte hat sich unser Verhältnis zum Winter grundlegend geändert. Früher diktierte das Wetter das Leben – heute sind wir davon weitgehend autark. 2015 gilt als wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen; zu Weihnachten schwebten statt Schneef locken Haselpollen durch die Luft. Mancherorts blühten sogar die Mandelbäume. Bernd Brunner begibt sich auf die Suche nach Geschichten und Stimmungen des Winters in verschiedene Weltgegenden und Zeiten, sogar bis zurück zur Eiszeit. Dabei begegnen ihm viele spannende Phänomene, aber auch Menschen wie der Amerikaner Wilson A. Bentley, ein Bewunderer des Schnees, der ausdauernd und in mühevoller Kleinstarbeit 5381 Fotografien von Schneef locken gemacht hat. Werner Herzog betrieb ausführliche Schneestudien, als er von München nach Paris wanderte, er notierte zahlreiche Beobachtungen in seinem Tagebuch. Ein skurriles Phänomen stellt das »Inuit-Paradox« da: Die Inuit ernähren sich traditionell beinahe ausschließlich von Fleisch. Ihren hohen Energiebedarf decken sie mithilfe eines besonderen Anpassungsmechanismus, der Fleisch in Traubenzucker, der sonst aus Kohlenhydraten gewonnen wird, umwandelt. Aber auch die Gefahren des Schnees werden nicht verschwiegen: Orientierungslosigkeit in der Schneewüste, Schneeblindheit, Lawinen sowie die trügerische Wärme eines Schneehohlraums, der Tiere im Winterschlaf vor dem Tod bewahrt, für Menschen hingegen lebensgefährlich ist.

© Ahmet Necati Uzer

Spannend und kenntnisreich erzählt Brunner in seinem mit kulturhistorischen und wahrnehmungsgeschichtlichen Fakten gespickten Buch von der Mythologie des Winters.

Bernd Brunner, 1964 geboren, schreibt vielbeachtete, höchst unterhaltsame Bücher an der Schnittstelle von Kulturund Wissenschaftsgeschichte. Bei Galiani sind zuletzt Die Kunst des Liegens (2012) und Ornithomania (2015) erschienen. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Bernd Brunner Als die Winter noch Winter waren Geschichte einer Jahreszeit Gebunden mit silbern geprägtem Naturpapierumschlag, reich illustriert ca. 160 Seiten ca. Euro 16,– (D) | ca. Euro 16,50 (A) ISBN 978-3-86971-129-4 13. Oktober 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-190 ISBN 978-3-86971-134-8

Reich illustriert und prächtig ausgestattet Lesereise Interviews Presseschwerpunkt

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Jetzt wieder im Handel! »Ein sehr modernes, unkitschiges Märchen für Kinder und eine amüsante Erinnerungshilfe, warum sich der ganze Stress auch in diesem Jahr lohnt.« Kulturspiegel

© Petra Deutsches Kolitsch Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz

»Ein Stern fiel vom Himmel, und niemand sah es außer einem Bären und einer Katze. Sie saßen auf dem Rand eines Brunnens, der vor dem BurgerKing-Laden in der Hamburger Mönckebergstraße stand. Der Burger King hatte bereits geschlossen, weil Heiligabend war.«


Der Bär, der aus der Kälte kam

Thomas Müller, hochgeachtetes Familienmitglied der Wortmanns aus Hanstedt, wird während des FamilienWeihnachts-Shoppings in Hamburg irgendwo im Karstadt vergessen (das passiert, wenn ein Sechsjähriger die Hauptverantwortung für einen hat). Sein Versuch, ein Taxi zu nehmen, scheitert am mangelnden Bargeld. Und so setzt er sich draußen an den Brunnen vor dem Burger King und wartet darauf, dass die Wortmanns zurückkommen und ihn abholen. Doch es wird dunkel und spät …

Weihnachten mit Thomas Müller

Karen Duve Weihnachten mit Thomas Müller

Stoff bär Thomas Müller, der schüchterne Held aus Karen Duves schnoddrig-schnuckliger Weihnachtsgeschichte: Heiß geliebt, aber in der Kälte vergessen. Und das an Heiligabend. Wie soll das alles enden?

Karen Duve

Da taucht eine neue Bekanntschaft auf: die Wanderkatze Sandra Kaiser (oder so, Thomas Müller hört etwas schwer), Geheimname Panther, die ihm erst gehörig Angst macht. Zumal er mit dem Po am Brunnen festgefroren ist und darum nicht weg kann. Und wirklich, die abgebrühte Sandra lässt zunächst kein gutes Haar an seiner Familie, und sind sie nicht seit über fünf Stunden weg? Haben sie Thomas Müller etwa wirklich für immer vergessen? Charmant und schnoddrig, liebenswert und tragisch – Karen Duve erinnert uns auf ihre unnachahmliche Art daran, worum es in einer Familie und in der Freundschaft geht – auch für Bären, und vielleicht besonders zu Weihnachten!

Illustriert von Petra Kolitsch

Karen Duve Weihnachten mit Thomas Müller Durchgehend illustriert von Petra Kolitsch 40 Seiten, gebunden ca. Euro 10,– (D) | ca. Euro 10,30 (A) ISBN 978-3-86971-130-0 13. Oktober 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-211 ISBN 978-3-86971-130-0

© Urban Zintel

Zu lange vergriffen – JETZT WI EDER LIEFERBAR: Die durchgehend illustrierte Hardcover-Ausgabe. Jetzt kann Weihnachten kommen! Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2005), Die entführte Prinzessin (2005) und Taxi (2008) waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch Anständig essen, 2014 ihre Streitschrift Warum die Sache schiefgeht. Die Verfilmung ihres Romans Taxi kam 2015 in die Kinos. Zuletzt sorgte sie mit ihrem Roman Macht für Aufruhr. Petra Kolitsch, die Illustratorin, ist seit 1992 in den künstlerischen Bereichen Trickfilm Design, Illustration, Malerei, Fotografie und Grafik freiberuf lich tätig. Sie hat u. a. den Animationsfilm Die drei Räuber von Tomi Ungerer (2007) illustriert.

Charly Hübner liest Weihnachten mit Thomas Müller und Thomas Müller und der Zirkusbär. ISBN 978-3-86484-404-1

1 CD Digipak VÖ 13. 10. 2016

tacheles! / Roofmusic

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Vierfarbiger Folioband, prächtig ausgestattet und reich bebildert

© Deutsches Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz

Das Buchereignis! Augenöffner und Augenweide in einem.


Die ganze Shakespeare-Welt in einem Band Was Shakespeare las, die Welt, in der er lebte und aus der er für seine Stücke schöpfte, in einem prachtvoll ausgestatteten und bebilderten Folioband. William Shakespeare: Literatur-Gigant, beliebtester Bühnenautor aller Zeiten. Seine Dramen sind turbulent und farbig, anrührend und tragisch, anmaßend und größenwahnsinnig, zart und brutal, witzig, spannend, bitterböse. Für seine Stoffe, Motive und Figuren bediente sich Shakespeare, neugierig wie kein Zweiter, der Welt, in der er lebte – eine unendlich spannende Zeit des Aufund Umbruchs, der politischen, wissenschaftlichen, geistigen und kulturellen Kämpfe und Umwälzungen. Günter Jürgensmeier hat über Jahrzehnte gesammelt, worauf Shakespeare sich bezog und woraus er die Stoffe seines grandiosen Welttheaters schöpfte. In Shakespeare und seine Welt finden sich anrührende und spannende Geschichten (wie etwa die Vorlagen zu Romeo und Julia, Maß für Maß oder zum Kaufmann von Venedig – allesamt italienische Novellen), zeitgenössische Meldungen, etwa über Schiffsunglücke (Der Sturm), propagandistisch aufgerüstete Quellen (wie etwa die Königschroniken über Richard III.), Reisebeschreibungen und Shakespearerelevante Bildquellen (z. B. das Porträt eines maurischen Gesandten in London – das Vorbild für Othello?).

Günter Jürgensmeier (Hg.) Shakespeare und seine Welt ca. 600 Seiten, Folioformat, Leinen mit Halbschlaufe, vierfarbig gedruckt, prächtig ausgestattet und reich bebildert ca. Euro 85,00 (D) | ca. Euro 87,40 (A) ISBN 978-3-86971-118-8 Jetzt aber wirklich: 13. Oktober 2016 Weltrechte: Verlag Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG WG 1-115 ISBN 978-3-86971-118-8

Darüber hinaus erzählt Jürgensmeier in seinem Band auch, was man über die geheimnisumwitterte Biografie Shakespeares wirklich weiß, zeigt die wenigen Lebenszeugnisse und bringt dem Leser Shakespeares Zeitumstände näher. Er verwendet dabei einen riesigen Fundus zeitgenössischen Text- und Bildmaterials.

Günter Jürgensmeier, geboren 1957, arbeitet als freier Lektor, Setzer und Übersetzer in München. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er bekannt durch Übersetzung und Satz von aufwendig gestalteten Kinderbüchern wie Gullivers Reisen, Moby Dick oder Don Quijote, Prachtausgaben von Grimms Märchen und Laurence Sternes Tristram Shandy, die Digitalisierung der Werke Arno Schmidts sowie die Mitarbeit am Satz von Zettel’s Traum. Er ist einer der führenden Quellenkundler für das Werk Arno Schmidts. Shakespeare und seine Welt präsentiert das Ergebnis von anderthalb Jahrzehnten Beschäftigung mit den Grundlagen von Shakespeares Inspiration und dem Sammeln seiner Quellen.

eits Ber oten ! eb ang

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Noch mehr gute Bücher »Das Buch ist ein Rausch, ein Trip, der im Inneren laut scheppert. Ich fühle mich tief erkannt als Mensch. Ich folge dem Geschehen, getrieben von einer Spannung, ähnlich dem ›who done it‹ im Krimi, nur dass es hier ein ›who done what‹ ist. (…) Ein tolles Buch, welches ich wirklich gerne weitergeben werde.« Charly Hübner

Euro 21,99 (D) | Euro 22,70 (A) ISBN 978-3-86971-008-2

»Duve lässt das Elend leuchten.« Volker Weidermann, Der Spiegel

»Brillant geschrieben. So köstlich, dass man vor lachen weinen möchte.« der Freitag

Euro 19,99 (D) | Euro 20,60 (A) ISBN 978-3-86971-120-1

r Unse ungsrasch Über stseller Be hjahr ü im Fr

Euro 18,99 (D) | Euro 19,60 ISBN 978-3-86971-125-6

Euro 34,– (D) | Euro 35,– (A) ISBN 978-3-86971-121-8

»Kaltes Wasser beginnt stark und bleibt es auf unterhaltsame Weise bis zum Ende. (. . .) Eine herrlich aberwitzige Schelmengeschichte aus den frühen Neunzigerjahren.« Berliner Zeitung

»Dieses Buch ist eine Entdeckung. Wer eine Ahnung davon bekommen will, was Stalingrad war (…), muss es lesen.« FAZ


zum Verschenken! »Rudi Palla erzählt die Geschichte der ersten deutschen Tiefsee-Expedition und ihrer Folgen spannend wie ein Krimi.« Frank Schätzing »Dieses Buch ist jetzt schon das Lieblingsbuch des Jahres!« umweltjournal

Rudi Palla

VALDIVIA Die Geschichte der ersten deutschen Tiefsee-Expedition

Euro 39,99 (D) | Euro 41,20 (A) ISBN 978-3-86971-095-2

»Eines der erstaunlichsten Werke der Antike, eine großartige Neuübersetzung.« Die Zeit

Euro 28,00 (D) | Euro 28,80 (A) ISBN 978-3-86971-124-9

Bruno Preisendörfer

Als Deutschland noch nicht Deutschland war Reise in die Goethezeit

Euro 24,99 (D) | 25,70 Euro (A) ISBN 978-3-86971-110-2

Euro 24,99 (D) | 25,70 Euro (A) ISBN 978-3-86971-126-3

»Preisendörfers Buch ist eine Fundgrube, aus der man unentwegt zitieren möchte.« Die Zeit


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Vertriebswerbung und Messeorganisation Mirjam Mustonen Telefon 02 21.3 76 85-63 mmustonen@kiwi-verlag.de

Auslieferung, Stellvertretende Vertriebsleitung Innendienst Melanie Trost Telefon 02 21.3 76 85-43 mtrost@kiwi-verlag.de

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Key Account und Internetbuchhandel Stephan Wirges Telefon 02 21.3 76 85-40 swirges@kiwi-verlag.de

HGV Verlagsservice mbH Weidestraße 122 A 22083 Hamburg

Vertreter Württemberg (PLZ –, ) / Bayern (PLZ –) Katharina Brons Vertreterbüro Würzburg Huebergasse 1 97070 Würzburg Telefon 0931.1 74 05 Telefax 0931.1 74 10 brons@vertreterbuero-wuerzburg.de www.vertreterbuero-wuerzburg.de Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern Vera Grambow Liselotte-Herrmann-Straße 2 10407 Berlin Telefon 030.421 22 45 Telefax 030.421 22 46 berliner-verlagsvertretungen@t-online.de www.berliner-verlagsvertretungen.de

Nordrhein-Westfalen Stephan Lehmann-Özyurt Osterstraße 8 26316 Varel Telefon 0 44 51.95 97 37 Telefax 0 44 51.95 97 38 lehmann.cons@t-online.de Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden (PLZ , , , , ), Luxemburg Raphael Pfa≠ An den drei Hohen 51 60435 Frankfurt a. M. Telefon 069.54 89 03 66 Telefax 069.54 90 24 raphael.pfaff@web.de

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern (PLZ , 95–97) Jürgen Fiedler Kurzer Weg 5 01109 Dresden Telefon 03 51.8 03 50 89 Telefax 03 51.8 01 57 56 vvfiedler@t-online.de Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Hamburg Alexandra Wübbelsmann Papenburger Straße 3 26789 Leer Telefon 04 91.26 16 Telefax 04 91.6 50 64 info@alexandra-wuebbelsmann.de www. alexandra-wuebbelsmann.de

Österreich, Südtirol Bernhard Spießberger Liechtensteinstr. 17/2 A-1090 Wien Telefon 01.907 86 41 Telefax 01.916 61 47 mail@verlagskontor.at Schweiz Ravasio GmbH Giovanni Ravasio Postfach 554 CH -8037 Zürich Telefon 044.2 60 61 31 Telefax 044.2 60 61 32 g.ravasio@bluewin.ch

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