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Herbst 2015


Liebe Leserinnen und Leser, voraus diesmal Dank für das anhaltende Interesse an den Büchern unserer Autoren und an unserem Verlagsprogramm. Das freut uns natürlich. Und dass wir immer wieder Dankadressen bekommen, freut natürlich auch. Manchmal allerdings übertrifft das Maß an Anerkennung selbst kühnste Hoffnungen – wie etwa jüngst im Fall von Bruno Preisendörfers Als Deutschland noch nicht Deutschland war. Natürlich wussten wir, dass der Autor ein sehr gutes Buch mit einer originellen Grundidee (die Goethezeit als Zeitreisender zu besuchen) geliefert hatte – aber dass das Buch so einschlagen würde, dass die Leser so begeistert sein würden, dass es nach kurzer Zeit gar auf die Bestsellerliste kommen würde: Damit hatten weder Autor noch Verlag gerechnet. Umso größer war die Freude darüber! Und auch darüber, dass nicht nur Marketingpakete, gekaufte Verkaufsf läche, Talkshows und große Pressekampagnen ein Buch dorthin bringen können – sondern ganz schlicht die (freilich von Presse und Buchhandel per Empfehlung darauf aufmerksam gemachten) Leser! Natürlich sind wir jetzt umso gespannter, wie es unseren Herbst-Büchern gehen wird. Hochgespannt, ob Jan Koneffke, der frisch zu uns gewechselt ist, endlich die breite Anerkennung finden wird, die er verdient! Diesmal geht es auch für ihn ums Ganze, denn auf den Stoff für seinen Roman, das verborgene Vorleben eines engen Verwandten, kam er durch einen unerwarteten Brieffund. Ein Fund, der ihn erst mal aus der Bahn warf. Und dann zu diesem Buch führte. Ein Sonntagskind ist sein privatestes, ambitioniertestes, das für ihn wichtigste und auch das erzählerisch ehrgeizigste Buch, das er je schrieb. Belohnen wir ihn für seine Mühe damit – dass wir es lesen. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Hochgespannt sind wir auch, welchen Zuspruch Alain Claude Sulzers grandioser neuer Roman sowie Tim Krohns und Jan Costin Wagners existentielle Erzählbände finden werden; wie man sich für Bernd Brunners ebenso bizarres wie herzwärmendes und bildendes Buch über Vogelverrückte und wie für Douwe Draaismas verblüffendes Buch über unsere Traumwelten interessieren wird. Wie für die Wiederauf lage von Tristram Shandy in der inzwischen schon fast legendären Übersetzung von Michael Walter. Und was Alexander Nitzbergs staunenswerter literarischer Fund, Das fahle Pferd, der Debütroman des Terroristen Boris Sawinkow, in Herzen und Hirnen der Leser anrichten wird – Nitzberg ist überzeugt: Sawinkow ist nicht nur inhaltlich Sprengstoff, Sawinkow rangiert für ihn auch literarisch auf einer Stufe mit Bulgakow und Dostojewski. Und dann noch unsere Großprojekte: Günter Jürgensmeiers Folioband Shakespeare und seine Welt, die Frucht von eineinhalb Jahrzehnten Arbeit, und der neue Band des Graphic Canon, in dem sich alles um das 19. Jahrhundert dreht. Es gibt viel zu tun – lesen wir’s an. Herzlich Wolfgang Hörner, Esther Kormann und das Team von Galiani Berlin


»Spätestens jetzt gehört dieser Schweizer Autor zum Besten, was die deutschsprachige Literatur bieten kann, nicht zuletzt aufgrund seiner sprachlichen Brillanz!« © Gunter Glücklich

  buch aktuell


Pressestimmen zu Alain Claude Sulzers letztem Bestseller Aus den Fugen (2012)

»Ein Roman der Musik, der ganz auf den sinnlichen Schein, die glänzende Oberfläche der Dinge, die Figuren und ihre Lügen setzt, in dem alles glänzt und trügt und sich neuerlich fügt, nachdem es aus den Fugen ist.«  Hubert Winkels, Die Zeit

»Durch diese atmosphärisch genau recherchierten Miniaturporträts, die überraschenden Umschläge auf wenigen Seiten, das psychologische Ineinander der Sehnsüchte und Täuschungen erhält der Text seinen spezifischen Sog.«  Angelika Overath, NZZ

© Getty Images / Felix Man

»Beeindruckend ist Sulzers Fähigkeit zum Understatement und zum gelassen nebensächlichen Ton.«  Meike Fessmann, Tagesspiegel


Über

Selbst wer alles verliert, kann die Freiheit gewinnen

0 50.0ft0e Hard-

u verkaover von n c ge en Fu Aus d

Alain Claude Sulzers virtuoser Roman über einen großen Filmstar in der Einsamkeit des Exils und die Wirren der europäischen Katastrophe. Lionel Kupfer, allseits umschwärmter Filmstar der frühen Dreißigerjahre, ist ins Hotel Waldhaus in Sils Maria gereist, um sich auf seine nächste Rolle vorzubereiten. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Kupfer sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass er als Jude in Deutschland unerwünscht ist. Der Vertrag für seinen nächsten Film wird aufgelöst. Die schlechte Nachricht überbringt ihm ausgerechnet Eduard, sein Liebhaber, dessen gefährliche Nähe zu den neuen Machthabern immer offenkundiger wird. Lionel Kupfer ist gezwungen, zu emigrieren.

Alain Claude Sulzer

Postskriptum

Roman

Doch muss er nicht nur Eduard verlassen, sondern auch einen jungen Schweizer Postbeamten namens Walter, der sich ins Hotel eingeschmuggelt hat, in der Hoffnung, dem von ihm verehrten Filmstar leibhaftig zu begegnen. Er kommt ihm dabei näher, als er je zu hoffen wagte. Wir folgen nicht nur Lionel ins Exil nach New York, wo er als Schauspieler nicht richtig Fuß fassen kann, sondern auch dem zwielichtigen Kunsthändler Eduard und dem jungen Postbeamten aus Sils.

Alain Claude Sulzer Postskriptum Roman 260 Seiten G ebunden mit Schutzumschlag

Innerhalb einer Zeitspanne von fünfzig Jahren begegnen wir Menschen unterschiedlicher Herkunft, deren Wege sich kreuzen, die sich manchmal für wenige Tage sehr nahekommen, um dann wieder auseinandergerissen zu werden. Doch obwohl sie sich aus den Augen verlieren, vergessen sie einander nicht.

Euro 19,99 (D) | ca. Euro 20,60 (A) ISBN 978-3-86971-115-7 17. August 2015 Deutsche Rechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-115-7

Spitzentitel Alain Claude Sulzer, 1 953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Basel, Berlin und im Elsass. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, zuletzt den Bestseller Aus den Fugen (2012). Seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. In Frankreich gewann sein Roman Ein perfekter Kellner gegen Ian McEwan, Richard Ford, Don DeLillo, Denis Johnson u. a. den Prix Médicis étranger 2008. Alain Claude Sulzer erhielt den Hermann-Hesse-Preis (2009) und den Kulturpreis der Stadt Basel (2013).

Große Lesereise Vorabexemplar für die Presse Verfügbar auch als

Zeitgleich erscheint bei Argon das Hörbuch. Sprecher: Achim Buch, ungekürzte Lesung, 6 CDs, ca. Euro 24,95 (D)

Euro 8,99 (D) | ca. Euro 9,30 (A)

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»Ein großer Erzähler.«

  Verena Auffermann*

»Eine der aufregendsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur.«  Hellmuth Karasek** »Ein unablässiger Lesegenuss.«  Günter Grass*** *In: Die Zeit, über Die Sieben Leben des Felix Kannmacher ** Anlässlich der Verleihung des Usedomer Literaturpreises

© Reinhard Öhmer

*** Über Eine nie vergessene G eschichte

Ein monumentaler Roman, der deutsche Geschichte vom Weltkrieg bis zur Wende erzählt und zugleich ein groß angelegter Versuch ist, die Generation von Günter Grass, Walter Jens, Helmut Schmidt etc. zu verstehen.


Am Beispiel seines Vaters Nach dem Tod eines linksliberalen Philosophieprofessors finden sich dessen Landser-Briefe aus der Kriegszeit. Sein Sohn begegnet darin einem Menschen, den er nicht kennt, der Schock ist groß. Winter 1944/45: Um seinen unreifen Sohn Konrad vor den Werbern der SS zu retten, drängt dessen Nazi-skeptischer Vater ihn, freiwillig Reserveoffizier bei der Wehrmacht zu werden; kurz darauf rät er ihm sogar zur Fahnenf lucht – Hitlerjunge Konrad graut es zwar vor Kampfeinsätzen, zugleich ist er aber über den mangelnden Patriotismus des Vaters entsetzt und überlegt ernsthaft, ihn anzuzeigen. Der Krieg macht durch Zufälle aus dem Feigling einen Helden, er bekommt sogar das Eiserne Kreuz Erster Klasse. Prahlend berichtet er darüber in Briefen an ferne Kameraden. Nach dem Kriegsende jedoch sieht die Welt anders aus. Der vorher verachtete Vater wird zum Leitstern. Konrad schämt sich zutiefst für seine Kriegstaten und verschweigt sie hartnäckig – erst recht, als er (gefördert von einem ehemaligen Widerständler) Philosophiedozent wird, Schwerpunkt Ethik. Konrad gerät in Frankfurt, inzwischen Professor, ins linke Milieu – und mitten in die Wirren der Studentenbewegung. Als die Staatssicherheit der DDR über einen ehemaligen Kriegskameraden an kompromittierende Informationen über ihn gelangt, wird es brenzlig, aber es gelingt dem Sonntagskind Konrad, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Kein Wunder, dass er – Jahre später – die Nachricht vom Fall der Mauer nicht nur mit Freude hört. Erst sein Sohn wird die prahlenden Jugendbriefe seines Vaters finden – und darin einen Menschen, den er nicht kennt und dessen wahre Identität er rekonstruieren will.

Jan Koneffke Ein Sonntagskind Roman 582 Seiten G ebunden mit Schutzumschlag

Euro 24,99 (D) | ca. Euro 25,70 (A) ISBN 978-3-86971-107-2 17. August 2015 Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-107-2

Jan Koneffke, g eboren 1960 in Darmstadt, studierte und arbeitete ab 1981 in Berlin. Nach seinem Villa-Massimo-Stipendium 1995 lebte er für weitere sieben Jahre in Rom und pendelt heute zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Ma˘neciu. Jan Koneff ke schreibt Romane, Lyrik, Kinderbücher, Essays und übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt dem Usedomer Literaturpreis 2013.

Leseexemplar Presseschwerpunkt Große Lesereise Verfügbar auch als

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»Ein deutscher Spannungsschreiber der Extraklasse, der internationalen Vergleichen bestens standhält.«

© plainpicture / Ilona Wellmann

  Stephan Draf, Stern

»Wagners Bücher sind internationale Erfolge, übersetzt in 14 Sprachen: keine Thriller, keine Action-Orgien, sondern genau ausbalancierte psychologische Studien, so poetisch und melancholisch wie eine verschneite Winterlandschaft.«  Uwe Wittstock, Focus »Wagner zeichnet sich vor allem durch ein fast zärtliches Gespür für die finsteren Seelenzustände seiner Figuren aus.«  Kolja Mensing, Deutschlandradio


Über

Dunkel, gespenstisch, faszinierend – und von existenzieller Wucht!

0 30.0ft0e Hard-

u verkaover von en c tzt des lees e g a T Schne

Liebe, Tod, Trauer, Ohnmacht und Schuld – Jan Costin Wagners Geschichten verschlagen einem beim Lesen den Atem und hallen noch lange nach. Schon am frühen Morgen haben Harford und Lena ihn gesehen: den fremden Mann, der im Schatten eines Baumes auf der anderen Straßenseite steht und zu ihrem Haus herüberstarrt. Als der seltsame Fremde sich den ganzen Vormittag nicht von der Stelle rührt, wird vor allem Lena ziemlich mulmig. Einige Stunden später geht Harford entnervt hinüber, um den Mann zu fragen, was er von ihnen will. Doch der reagiert nicht; sein Blick bleibt unverändert auf die Fensterfront des Hauses fixiert. Selbst die herbeigerufene Polizei kann den Fremden nicht dazu bewegen, seine Position zu verändern. Er bleibt – den ganzen Abend, die ganze Nacht. Und irgendwann kommt der Moment, in dem Harford endlich weiß, wie er den Mann vor der Tür für immer loswird … Jan Costin Wagner versteht es wie kein Zweiter, seine Leser in psychologische Fallen zu locken: Gerade wenn man denkt, alles durchschaut zu haben, eröffnet sich eine völlig neue, unerwartete Perspektive auf das Erzählte. In seinen acht abgründigen, tief berührenden Geschichten zeigt der Autor, was er am besten kann: filmisch präzise, bildstarke Szenen entwerfen, knappe, kraftvolle Dialoge schreiben. Und mit seinem sezierend-kühlen, gleichzeitig zutiefst warmherzigen Erzählerton dem Geschehen eine Sogwirkung geben, die einen bis zur letzten Seite in Bann hält.

Jan Costin Wagner Sonnenspiegelung ca. 200 Seiten Euro 18,99 (D) | ca. Euro 19,60 (A) ISBN 978-3-86971-112-6 10. September 2015 Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-112-6

© Gunter Glücklich

Jan Costin Wagners Geschichten entfalten eine existenzielle Wucht, die noch lange, nachdem man das Buch zugeschlagen hat, nachwirkt.

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als freier Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main und in Finnland. Seine Kriminalromane um den finnischen Kommissar Kimmo Joentaa sind hochgelobt. Sie wurden vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimi Preis, Nominierung für den Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Der Roman Das Schweigen wurde 2010 verfilmt. Zuletzt erschien Tage des letzten Schnees (2014).

Lesereise Verfügbar auch als

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Die Presse zu Tim Krohns Erzählband Aus dem Leben einer Matratze bester Machart:

»Was Tim Krohn hier zusammenschnürt, ist schier brillant. (…) Ein tolles Kleinstpanorama allerbester Machart.«  Die Zeit »Ein kleines Juwel.«  SonntagsZeitung »Denn das ist das wahrhaft Große an diesem kleinen Buch: dass es so unauffällig wie beständig über sich hinausweist und den Realismus seiner klaren, schnörkellosen Sprache zur Ahnung höherer Gewalten steigert. (…) Ein vielsagender Gegenentwurf zu den Großerzählungen des zwanzigsten Jahrhunderts.«  FAZ

© Adrian Vieli

»Tim Krohn ist ein glänzender Erzähler.«  Tages-Anzeiger

Der bestirnte Himmel über dir »Valentin träumte sich in eine Welt, in der das Pumpen, Surren, Zischen, Gurgeln und Gestampfe den Menschen so natürlich war wie Licht und Dunkelheit.«


In Vals verwandelt sich der Mensch Die Gründe, warum sie ihren Weg in die Therme hoch oben in den Bergen finden, sind vielfältig – alle Figuren in Tim Krohns Nachts in Vals eint allerdings eins: Der Aufenthalt dort wird ihr Leben verändern. Ob um gemeinsam mit der Mutter über eine ungewollte Schwangerschaft nachzudenken, um eine noch junge Liebe zu feiern, als Barmusiker den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen, in sich zu gehen, neue Bekanntschaften zu machen oder eine in alle Welt verstreute Familie zu einem Jubiläum zu vereinen – der Aufenthalt im Ort mit dem vielleicht schönsten Sternenhimmel der Schweiz und dem berühmten Hotel ist für sie alle, mit ihren unterschiedlichsten Motivationen, das Richtige. Da sind Aiuoletta und Luca, das frisch verliebte TeenagerPaar, das an der Rezeption feststellen muss, dass das Geld bestenfalls für zwei Nächte reicht – die beiden nehmen ein billiges Zimmer im Ort, schmuggeln sich heimlich ins Hotel und erleben eine abenteuerliche Nacht in der Therme, die ihn zur ersten Notlüge zwingt und die ihre Beziehung einschneidend verändert. Da ist ein gescheiterter Trompeter, der als Barmusiker sein Geld verdient – und im Maschinenraum des Hotels einen Ort entdeckt, an dem er endlich zu seinem ureigenen Ton findet. Da ist eine junge, ungewollt schwangere Frau, und da ist ein alter Schriftsteller, der sich angesichts des längst herbeigesehnten Todes vom Zyniker zum staunenden Jungen zurückverwandelt.

Tim Krohn

Nachts in Vals Tim Krohn Nachts in Vals 156 Seiten G ebunden mit Schutzumschlag

Euro 16,99 (D) | ca. Euro 17,50 (A) ISBN 978-3-86971-116-4 17. August 2015 Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-116-4

Die Geschichten Tim Krohns umfassen die ganze Spanne des menschlichen Lebens, alle spielen am selben Ort, und in jeder spannt der Himmel sein Sternenzelt aus: Die Nacht in Vals wird zum Wendepunkt im Leben der Protagonisten.

© Rolf Canal

Kleines Buch mit großer Wirkung Tim Krohn, geboren 1965, lebt als freier Schriftsteller in Santa Maria Val Müstair. Sein Roman Vrenelis Gärtli stand auf Platz 1 der Schweizer Bestsellerliste. Er war Vorsitzender des Schweizer Schriftstellerverbandes und wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien bedacht. Zuletzt veröffentlichte Tim Krohn bei Galiani den hochgelobten Erzählband Aus dem Leben einer Matratze bester Machart (2014), der auch ins Italienische übersetzt ist.

Das Parallelbuch zu:

Lesereise (Tim Krohn bietet auch Nacht- & Hotelzimmerlesungen an) Buchhändleraktion: Ein Wochenende beim Autor im Münstertal mit Zimmerlesung zu gewinnen Verfügbar auch als

Euro 16,99 (D) | ca. Euro 17,50 (A)

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Š Museum of London

Wir tauchen ein in Shakespeares Welt, lesen, was Shakespeare las, denken, was zu seiner Zeit gedacht wurde, sehen, was er sah.


Das Buchereignis: Shakespeare und seine Welt – vierfarbig gedruckt, reich illustriert, prächtig ausgestattet. Augenöffner und Augenweide in einem.

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Vierfarbiger Folioband, pr채chtig ausgestattet und reich bebildert


Die ganze Shakespeare-Welt in einem Band

es Groß eareesp Shak iläum: Jub estag

Was Shakespeare las, die Welt, in der er lebte und aus der er für seine Stücke schöpfte, in einem prachtvoll ausgestatteten und bebilderten Folioband. William Shakespeare: Literatur-Gigant, beliebtester Bühnenautor aller Zeiten. Seine Dramen sind turbulent und farbig, anrührend und tragisch, anmaßend und größenwahnsinnig, zart und brutal, witzig, spannend, bitterböse. Für seine Stoffe, Motive und Figuren bediente sich Shakespeare, neugierig wie kein Zweiter, der Welt, in der er lebte – eine unendlich spannende Zeit des Aufund Umbruchs, der politischen, wissenschaftlichen, geistigen und kulturellen Kämpfe und Umwälzungen. Günter Jürgensmeier hat über Jahrzehnte gesammelt, worauf Shakespeare sich bezog und woraus er die Stoffe seines grandiosen Welttheaters schöpfte. In Shakespeare und seine Welt finden sich anrührende und spannende Geschichten (wie etwa die Vorlagen zu Romeo und Julia, Maß für Maß oder zum Kaufmann von Venedig – allesamt italienische Novellen), zeitgenössische Meldungen, etwa über Schiffsunglücke (Der Sturm), propagandistisch aufgerüstete Quellen (wie etwa die Königschroniken über Richard III.), Reisebeschreibungen und Shakespearerelevante Bildquellen (z. B. das Porträt eines maurischen Gesandten in London – das Vorbild für Othello?).

Tod 400. 23. April am 016! 2

Günter Jürgensmeier (Hg.) Shakespeare und seine Welt ca. 600 Seiten, Folioformat, Leinen mit Halbschlaufe, vierfarbig gedruckt, prächtig ausgestattet und reich bebildert Euro 85,00 (D) | ca. Euro 87,40 (A) ISBN 978-3-86971-118-8 12. November 2015 Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-950 ISBN 978-3-86971-118-8

Darüber hinaus erzählt Jürgensmeier in seinem Band auch, was man über die geheimnisumwitterte Biografie Shakespeares wirklich weiß, zeigt die wenigen Lebenszeugnisse und bringt dem Leser Shakespeares Zeitumstände näher. Er verwendet dabei einen riesigen Fundus zeitgenössischen Text- und Bildmaterials.

Günter Jürgensmeier, g eboren 1957, arbeitet als freier Lektor, Setzer und Übersetzer in München. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er bekannt durch Übersetzung und Satz von aufwendig gestalteten Kinderbüchern wie Gullivers Reisen, Moby Dick oder Don Quijote, Prachtausgaben von Grimms Märchen und Laurence Sternes Tristram Shandy, die Digitalisierung der Werke Arno Schmidts sowie die Mitarbeit am Satz von Zettel’s Traum. Er ist einer der führenden Quellenkundler für das Werk Arno Schmidts. Shakespeare und seine Welt präsentiert das Ergebnis von anderthalb Jahrzehnten Beschäftigung mit den Grundlagen von Shakespeares Inspiration und dem Sammeln seiner Quellen.

Leporello ab Juli für den Handel! ISBN 978-3-86971-830-9 (VPE 20 Ex.) ISBN 978-3-86971-830-9

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»Ich glaube an die Gewalt, ich glaube nicht an Worte.« »Ich halte Sawinkow für einen großen Autor, auf der Höhe von Dostojewski oder Bulgakow ... Am meisten erstaunte mich diese angsteinflößende Stille. Der hypnotische Puls seiner Sätze – jeder Satz ein gestochener Vers! Und ich fragte mich, wie es möglich ist, dass solch eine tiefgefrorene Schönheit derart höllische Abgründe birgt?«  Alexander Nitzberg


Im Kopf des Terroristen Der Ur-Roman über die Psychologie des Terrors – geschrieben von einem der ersten Berufsterroristen. Eine literarische Entdeckung! Er hat einen britischen Pass, angeblich ist er Engländer. Mit ihm sind vier Komplizen angereist: eine Bombenbauerin und drei Männer, die das Opfer auskundschaften und beim Attentat helfen sollen. Jeder von ihnen will die Bombe werfen. Ein Leben auf einem schmalen Grat. Ein Teil der Gruppe hat schon mit allem abgeschlossen, bei anderen f lackern fiebrige Gefühle auf: Die Bombenbauerin ist in den IchErzähler verliebt, einer der Komplizen in sie; dessen Angst, die Bombe könnte bei der Fertigung explodieren und sie in Stücke reißen, ist kein Hirngespinst. Die Gespräche der vier kreisen um Gott, Tod und das Nichts, jeder Tag kann der letzte sein, jeder Satz das Vermächtnis. Ihr Ziel ist der Generalgouverneur, der aber mit einem Attentat rechnet und von Moskau nach Petersburg zieht; die Jäger bleiben auf seiner Spur. Die Stadt ist voller Spitzel und Gendarmen – doch die Terroristen scheuen vor nichts zurück, für sie gibt es nur ein Ziel: den Tod des Gouverneurs. Boris Sawinkow (1879–1925), der Autor des ersten TerrorRomans, wusste genau, wovon er schrieb: Er hatte zahllose Terrorakte gegen das zaristische Regime begangen und sich seinem Todesurteil nur durch Flucht aus dem Gefängnis von Odessa entziehen können. Das fahle Pferd schrieb er 1908, im Pariser Exil. Nach der Revolution begann er, auch die Kommunisten zu bekämpfen, und starb in Russland eines gewaltsamen Todes.

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Boris Sawinkow Das fahle Pferd  Roman eines Terroristen Aus dem Russischen übersetzt, kommentiert und mit einem dokumentarischen Anhang versehen von Alexander Nitzberg Mit einem biographischen Nachwort von Jörg Baberowski ca. 140 Seiten Halbleinen Euro 16,99 (D) | ca. Euro 17,50 (A) ISBN 978-3-86971-114-0 10. September 2015 Alle Rechte an dieser Ausgabe: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-118 ISBN 978-3-86971-114-0

Boris Sawinkow w  ird 1906 nach einer Vielzahl erfolgreicher Attentate festgenommen und wegen Terrorismus zum Tode verurteilt; ihm gelingt die Flucht. Danach Zeit im Exil, Erscheinen dreier Romane. Während der Revolution stellvertretender Kriegsminister unter Kerenski, aber bald kompromissloser Gegner der Bolschewiken, gegen die er zahlreiche Terrorakte plant. 1924 wird er von Agenten des NKDW nach Russland gelockt und festgenommen. Tod durch Sturz aus dem 5. Stock des Gefängnisses Lubljanka.

Alexander Nitzberg g ehört zu den wichtigsten Übersetzern u. a. aus dem Russischen. Er hat mit seinen Gedichten und Übertragungen russischer und englischer Klassiker wie Daniil Charms und Edmund Spenser auf sich aufmerksam gemacht und sorgte zuletzt mit seinen Neuübersetzungen von Meister und Margarita (nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse), Das hündische Herz sowie Die verf luchten Eier für Furore. Er erhielt den Jane-Scatcherd-Übersetzerpreis (2013) und den Read-Russia-Preis (2014). Alexander Nitzberg lebt in Wien.

Als sei eine Figur aus Dostojewskis Dämonen entsprungen und habe einen Roman geschrieben. Lesereise Verfügbar auch als

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Alles, was man heute über Träume weiß

»Wie wir träumen ist eine faszinierende Kombination aus Geschichte, Erzählung, Anekdote und wissenschaftlichen Erkenntnissen.« 

© plainpicture / Minden Pictures

Carel Peeters, Vrij Nederland


Alles, was Sie schon immer über Ihr Nachtleben wissen wollten

Douwe Draaisma

Wie wir träumen

Ob Flug-, Nackt-, Alb- oder Prüfungstraum, ob erotischer oder prophetischer Traum – Douwe Draaisma kennt sie alle. Und auch die spannenden Geschichten, Analysen und Interpretationen von Traumforschern, Psychologen und Neurologen dazu.

© Sake Elzinga

Manche Teile unseres Gehirns müssen wachen, während wir schlafen. Sie fangen an, seltsame Geschichten zu spinnen: Eine Prüfung muss wiederholt werden, die man schon vor Jahren bestanden hat. Man trifft Menschen, die nicht mehr leben. Plötzlich steht man nackt zwischen Kollegen, die sich darüber aber überhaupt nicht wundern. Oder man springt von einem steilen Felsen und kann wie ein Adler f liegen. Viele dieser Geschichten lösen sich beim Erwachen in Luft auf und sind schnell vergessen. Oft jedoch werfen sie Fragen auf und beschäftigen einen noch tagelang: Warum muss man im Traum immer durch Examen fallen, die man im wahren Leben längst bestanden hat? Wie kommt es zu der peinlichen Vorstellung, plötzlich irgendwo nackt herumzustehen? Weshalb träumt man, dass man fliegen kann? Douwe Draaisma durchquerte entschlossen alle möglichen Traumlandschaften. Auch ihn beschäftigte die Frage, was Träume bedeuten, ob sie etwas über den Träumenden aussagen, ja ob man sie vielleicht sogar steuern kann. Er durchstöberte ganze Bibliotheken von Schlaf- und Traumforschern, von Psychologen und Neurologen. Und stieß dabei auf immer noch spannendere Themen: Wie träumen eigentlich Blinde? Träumen wir in Farbe oder in Schwarz-Weiß? Wie kommt es, dass man im Traum manchmal genau weiß, dass man träumt? In Wie wir träumen liefert Douwe Draaisma eine äußerst spannend zu lesende, umfassende, anekdoten- und faktenreiche Darstellung aller Aspekte unseres träumerischen Nachtlebens und was man heute darüber weiß.

Douwe Draaisma, Jahrgang 1953, ist Professor für Psychologiegeschichte an der Universität Groningen. Für seine Leistungen auf dem Gebiet der Gedächtnisforschung erhielt er 1999 den Heymanspreis. Sein Buch Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird (2004) war ein sensationeller Erfolg. Von ihm sind bei Galiani erschienen: Die Heimwehfabrik (2009) sowie Das Buch des Vergessens (2011).

Douwe Draaisma Wie wir träumen ca. 340 Seiten G ebunden mit Schutzumschlag

Euro 22,99 (D) | ca. Euro 23,70 (A) ISBN 978-3-86971-101-0 17. August 2015 Weltrechte: Historische Uitgeverij Rechte für die Übersetzung ins Deutsche: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-101-0

Der Bestseller aus den Niederlanden Verfügbar auch als

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»Bernd Brunners Bücher sind Archive, ein Gedächtnis für Träume, Visionen, Ängste.«  Die Zeit

»Von manchen Büchern weiß man erst, wenn man sie in den Händen hält, dass sie fehlten.«  NZZ am Sonntag über Die Kunst des Liegens

»Written in such a strange and dreamy voice that it felt to me like an Italo Calvino short story, curiously translated from some lost, obscure language.« 

© Deutsches Tagebucharchiv e.V. / Gerhard Seitz

Elizabeth Gilbert, Autorin von Eat, Pray, Love über Brunners Essay Die wilden Hunde Istanbuls


»Das Wunder eines KolibriEis wiegt nicht geringer als die Milchstraße.«

Bernd Brunner

Jules Michelet

ORNITHOMANIA Geschichte einer besonderen Leidenschaft

Wahre Passion kennt keine Grenzen: Das Buch für alle Vogelliebhaber und die, die einen solchen kennen. Bernd Brunner (der bis vor Kurzem übrigens Vögel bedrohlich und ihr Geflatter enervierend fand) hat den faszinierenden Viten derer nachgeforscht, die von Vögeln so fasziniert waren, dass sie ihnen ihr Leben verschrieben – von moderaten Exemplaren wie Friedrich II. , 1194–1250, (dem ersten großen Ornithologen und Falkner auf dem Thron) über Leonardo da Vinci (dem Entwickler der ersten Flugapparate), Charles Darwin (der keineswegs den Finken, sondern den von ihm aus aller Welt gesammelten Tauben die entscheidenden Ideen zur Evolution verdankte) bis zu Konrad Lorenz, der die Rolle einer Gänsemutter übernahm. Freilich gab es auch extremere Formen: Phoebe Snetsinger etwa, eine Millionärin, die nach einer Krebsdiagnose beschloss, ihr restliches Leben ausschließlich dem Beobachten möglichst vieler Vogelarten in der Natur zu widmen – als sie starb, hatte sie mehr Vogelarten gesehen als je ein Mensch vor ihr; Kriminologen, die mit ornithologischen Kenntnissen Fälle lösten; Papageiensammler, die die natürlichen Populationen des Objekts ihrer Begierde an den Rand des Aussterbens brachten; bis zu Vogelschützern, die regelrechte Feldzüge zum Wohle ihrer Schützlinge führten, oder anderen, die für ihre Passion sogar betrogen, mordeten oder starben. Ornithomania verharrt dabei nicht im Anekdotischen – en passant erzählt Bernd Brunner uns die Geschichte der Ornithologie und vermittelt Staunens- und Wissenswertes aus der Welt der Vogelkunde.

Bernd Brunner Ornithomania  Geschichte einer besonderen Leidenschaft Sonderformat G ebunden mit Schutzumschlag,

zweifarbig gedruckt, besondere Ausstattung ca. 200 Seiten Euro 24,99 (D) | ca. Euro 25,70 (A) ISBN 978-3-86971-117-1 8. Oktober 2015 Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-112 ISBN 978-3-86971-117-1

© Ahmet Necati Uzer

Wer einen Vogel hat, braucht dieses Buch. Unser Birdman: Bernd Brunner, 1 964 geboren, schreibt seit mehr als zehn Jahren vielbeachtete, höchst unterhaltsame Bücher an der Schnittstelle von Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, u. a. über die Erfindung des Weihnachtsbaumes, die Faszination des Mondes und die Beziehung von Mensch und Bär. Die Kunst des Liegens erschien bei Galiani Berlin im Herbst 2012. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Presseschwerpunkt Lesereise Verfügbar auch als

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Aus »Der Struwwelpeter«, Illustration: Sanya Glisic

»Ein bewundernswertes Projekt.« Der Freitag


Weltliteratur trifft auf die spannendsten Comic-Künstler unserer Zeit: Nie war das 19. Jahrhundert so bunt! Ein atemberaubender Querschnitt großer Werke der Literatur eines Jahrhunderts in neuer, frischer Form. Mit dabei: Austen, Goethe, Shelley, Wilde, Dostojewski, Poe, Nietzsche und viele, viele, viele mehr. 100 Jahre, die der modernen Literatur den Weg ebneten: Das 19. Jahrhundert hat wahnsinnig viel zu bieten, und der Graphic Canon bedient sich mit großer Lust und beiden Händen: Von Klassikern wie Poes Der Rabe, Dorian Gray und Moby Dick bis zu Entdeckungen wie Lewis Carrolls herrlich skurrilem Unsinnsgedicht Jabberwocky und Laurence Sternes schlüpfrig-komischem Tristram Shandy, die beide auf aufsehenerregende Weise adaptiert wurden. Die Bandbreite, die der Graphic Canon – Von Tristram Shandy bis Dorian Gray bietet, ist sowohl in inhaltlicher wie auch in künstlerischer Hinsicht noch größer als jene des ersten Bandes, und so ist es kein Wunder, dass man auch dieses Mal besser viel Zeit haben sollte, wenn man das Buch aufschlägt. Dem grafisch-literarischen Strudel des Canons ist schwer zu entkommen – doch sich mitreißen zu lassen lohnt sich. Kaum einem anderen Buch gelingt es, altbekannten Meilensteinen der Literatur so viele neue, spannende Aspekte abzugewinnen und gleichzeitig die Augen seiner Leser zu öffnen für zahlreiche unbekannte Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler und Werke.

Der Herausgeber Russ Kick, geboren 1969, hatte die Idee zu The Graphic Canon in einem Buchladen in Tucson, Arizona, als ihm eine Comic-Adaption von Kaf kas Der Prozess in die Hände fiel. Die bisherigen Bücher des InformationsArchäologen (New York Times) Kick verkauften sich in den USA bislang über eine halbe Million Mal. Die vorliegende Ausgabe wurde gegenüber der amerikanischen für den europäischen Sprachraum adaptiert.

T he Graphic Canon

Von Romantik bis Fin de Siècle – ein aufsehenerregender, wilder Horizonterweiterer, mit über 40 Werken.

Weltliteratur als Graphic Novel Von Gilgamesch über Shakespeare bis Gefährliche Liebschaften

T he Graphic Canon

In Graphic Novels durchs Jahrhundert der Träume, Ängste und Phantasien

Weltliteratur als Graphic Novel Von Tristram Shandy bis Dorian Gray Herausgegeben von Russ Kick

Maxon Crumb Flix Kat Menschik Gris Grimly Alexandra Kardinar & Volker Schlecht Rattelschneck und über 50 weitere Künstler Band 2

The Graphic Canon  Von Tristram Shandy bis Dorian Gray Herausgegeben von Russ Kick ca. 500 Seiten G ebunden, durchgehend vierfarbig Euro 49,99 (D) | ca. Euro 51,40 (A) ISBN 978-3-86971-079-2 12. November 2015 Weltrechte: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-115 ISBN 978-3-86971-079-2

Mit exklusiven Beiträgen von Kat Menschik und Rattelschneck! Für den deutschen Sprachraum adaptierte Fassung.

Herausgegeben von Russ Kick

Will Eisner Robert Crumb Roberta Gregory Rick Geary Sharon Rudahl und über 50 weitere Künstler Volume 1

Euro 49,99 (D) | ca. Euro 51,40 (A)

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»Einer der kuriosesten Romane der Weltliteratur in der großartigen Übersetzung von Michael Walter, die wie keine andere zuvor Sternes Sprachkapriolen ins Deutsche holt.«  Focus

»Diese Übersetzung jagt heißkalte Glücksschauer über des Lesers Rücken. Eine – ein großes, aber ehrliches Wort – beinahe perfekte Edition.«  Frankfurter Rundschau

»Ein Glücksfall der Literaturpflege.«  FAZ

Laurence Sternes Tristram Shandy in der kongenialen Übersetzung von Michael Walter 9 CD Hörspiel

laurence sterne

x CD

Laufzeit xx h xx min

dige Lesung

Produktion: verlag 2015

ch

ormationen roben unter erverlag.de

House GmbH, ter Straße 28, hen, Germany

517248

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Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman

Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier Mit Stefan Merki, Peter Fricke, Anna Drexler, Hans Kremer u. v. a.

Ab Herbst als – gedruckte Buchausgabe – als eBook – als Hörspiel (Regie: Karl Bruckmaier, Bayerischer Rundfunk. Ausstrahlung ab September) – als neunteiliges Hörbuch beim Hörverlag


»Ein absoluter Meilenstein der deutschen Übersetzungsgeschichte.« 

Laurence Sterne

Leben und

Friedhelm Rathjen, Paul-Celan-Preisträger 2013

Der witzigste, bizarrste und komischste Roman aller Zeiten, der Ur-Roman der Moderne in Michael Walters kongenialer Übertragung. »Wo ist der Mann von Verstand und Geschmack, dessen Seele einen Sinn für die Launen des Genies, für Witz und Ironie, für attisches, britisches, Cervantisches, Rabelais’sches, und (was feiner und pikanter ist als alle vier übrigen Arten) für Yoricksches Salz hat; wo ist, sag ich, ein solcher Mann, in dessen Händen Tristram Shandy nicht schon wäre, der nicht lieber alle seine übrigen Bücher, und seinen Mantel und Kragen im Notfall dazu, verkaufen wollte, um dieses in seiner Art einzige, dieses mit allen seines Verfassers Wunderlichkeiten und Unarten dennoch unschätzbare Buch anzuschaffen, von Stund an zu seinem Leibbuch zu machen, und solange darin zu lesen, bis alle Seiten davon so abgegriffen und abgenutzt sind, dass er sich – zum größten Vergnügen des Verlegers – ein neues anschaffen muss?«, fragte Christoph Martin Wieland im 18. Jahrhundert. Und wir können heute unverändert dasselbe fragen: Ja, wo wäre er? Aber vor allem: Was hätte er die letzten Jahre gemacht, wenn er nicht so glänzend Englisch kann, dass er die genialisch-kniff ligen Feinheiten und hochverzwickten Zweideutigkeiten des Originals versteht? Denn die einzig wirklich adäquate, die wahrhaft kongeniale Übersetzung dieses Ur-Buchs der komischen Literatur war jahrelang nicht lieferbar. Jetzt gibt es sie endlich wieder – und der Bayerische Rundfunk sendet sie dazu als neunteiliges Hörspiel, der Hörverlag veröffentlicht eine neunbändige Höredition.

Ansichten von

Tristram Shandy, Gentleman Übersetzt von Michael Walter

Laurence Sterne Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman Roman Aus dem Englischen übersetzt und kommentiert von Michael Walter. Mit einer Dokumentation zur Entstehung des Romans, einem Nachwort und einer Bibliographie von Wolfgang Hörner ca. 850 Seiten Klappenbroschur Euro 24,99 (D) | ca. Euro 25,70 (A) ISBN 978-3-86971-119-5 10. September 2015 Alle Rechte an dieser Ausgabe: Verlag G aliani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch G mbH & Co. KG WG 1-116 ISBN 978-3-86971-119-5

Parallel zur neunteiligen CD-Box des Hörverlags und dem neunteiligen Hörspiel des Bayerischen Rundfunks Laurence Sterne(1713–1768) schrieb nur zwei literarische Bücher. Beide aber machten weltweit Furore wie kaum je andere: Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman (1759–1767) und Eine empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. Von Mr. Yorick (1768). Er gilt als Urvater des modernen Romans, seine Verehrer sind zahllos (um nur einige nichtbritische zu nennen: Lessing, Wieland, Diderot, Goethe, Jean Paul, Thomas Mann, Freud, Nabokov, Arno Schmidt, Italo Calvino, Javier Marías). Seine Bücher sind seit Erscheinen Grundbestand jedes guten Bücherschranks.

Michael Walterlebt und arbeitet in München. In den 28 Jahren seiner beruflichen Tätigkeit als freier Übersetzer hat er über 60 Werke nahezu aller literarischen Genres übersetzt, u. a. von Lewis Carroll, Henry James, George Orwell, Julian Barnes, Herman Melville, Edward Gibbon, Ian McEwan. Er lehrte an der Universität München und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Auszeichnungen: Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung, LedigRowohlt-Preis, Johann-Friedrich-vonCotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart, Helmut-M.-­Braem-­ Übersetzerpreis.

Lesungen Verfügbar auch als

Ebenfalls bei Galiani lieferbar:

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Schöne Bücher Nichts als der Mensch Beobachtungen und Spekulationen aus 2500 Jahren

Sophokles Und nichts ist ungeheurer als der Mensch · Ovid Wie man Mädchen erobert · Seneca Die Wut. Eine Schwellung der besinnungslosen Seele · Thomas von Aquin Erbsünde. Oder: Die Fäulnis stinkt von oben · Leonardo da Vinci Gegen Geister und Zauberer · Erasmus Vom freien Willen · Luther Vom unfreien Willen · Montaigne Über die Lügner · Hobbes Nur auf das Schlimmste kann Verlass sein · Voltaire Aberglaube – und der nützliche Idiot des Fanatikers · Mozart Auf Stellensuche · Hölderlin Die häuslichen Deutschen · de Quincey Bekenntnisse eines englischen Opiumessers · Poe Der Massenmensch · Dostojewski Aufzeichnungen aus einem Totenhaus · Darwin Die natürliche Auslese bei den zivilisierten Völkern · Rimbaud Hymne auf die Jugend · Nietzsche Das schlechte Gewissen · Proust Lob der schlechten Musik · Curie Forschernatur und Forscherleben · Freud Traum. Und der Mensch als Krankheit · Pawlow Speichelfluss und andere bedingte Reflexe · Weber Kampf. Eine Begriffsbestimmung · Kracauer Langeweile. Dialektik der Muße · Kawabata Das Geräusch menschlicher Schritte · Orwell Armut von innen gesehen · Kogon Der Mensch als Material · Horkheimer/Adorno Zur Genese der Dummheit · Einstein Zur Erniedrigung des wissenschaftlichen Menschen · Lévi-Strauss Rassen und öffentliche Meinung · Mandela One man, one vote · Michaux In der Hand liegt mehr Zärtlichkeit als im Herzen · Lem Facetten menschlicher Sterblichkeit · Blech Flatulenz · Fuentes Xenophobie · Hatzfeld Mit Rwandas Massenmördern sprechen · Ko akowski Kann Gott der Schöpfer glücklich sein? und viele mehr.

Gesammelt, herausgegeben und kommentiert von Georg Brunold

Nichts als die Welt Reportagen und Augenzeugenberichte aus 2500 Jahren

Herodot Die weitaus gelehrtesten Menschen · Platon Tod des Sokrates · Polybios Hannibals letzte Chance · Strabo Babylon einst und jetzt · Einhard Karls herausragende Gestalt · Priskos Zu Gast bei Attila · Niketas Die Kreuzfahrer erobern Konstantinopel · Marco Polo Am Hof von Kublai Khan · Amerigo Vespucci Eine neue Welt · Hernán Cortés Montezuma richtete folgende Worte an mich · Daniel Defoe Die Pest zu London · James Bruce Am abessinischen Hof in Gondar · Georg Forster O-Tahiti · Napoleon Buonaparte Ich, der Kaiser, seine Krönung · Stendhal Das große Feuer von Moskau · Heinrich Heine Polens Weiber · Alexis de Tocqueville Wie die Amerikaner die Künste pflegen · Henry Mayhew Londoner Totenjäger und Rattentöter · Henry Morton Stanley »Mr. Livingstone; I presume« · Anton Chechov Die Insel Sachalin · Isabelle Eberhardt Zigeunerinnen der Wüste · Karl Kraus Schlachtfelderrundfahrten · Egon Erwin Kisch Bei Ford in Detroit · Georges Simenon Mit Hitler im Fahrstuhl · Martha Gellhorn Dachau im Mai 1945 · Margret Boveri Die Russen marschieren in Berlin ein · Marcel Junod Hiroshima · Jean Lacouture In Hanoi bei Onkel Ho · Norman Mailer Hat Oswald es getan · Timothy Garton Ash Die Mauer fällt · Jan Stage Balkan-Tagebuch · Sophia Woodman Chinas schmutzige Wäsche · Hans Magnus Enzensberger Ach Deutschland · Andreas Langenbacher Weit übers 3. Jahrtausend hinweg und viele mehr.

Herausgegeben und mit Begleittexten versehen von Georg Brunold

Nichts als der Mensch. Beobachtungen und Spekulationen aus 2500 Jahren Herausgegeben von Georg Brunold. Folioformat, geprägtes Leinen, Büttenschlaufe, Lesebändchen. Mit Fotografien von Daniel Schwartz. 790 Seiten Euro 85,– (D) | Euro 87,40 (A) ISBN 978-3-86971-074-7

Nichts als die Welt. Reportagen und Augenzeugenberichte aus 2500 Jahren Herausgegeben von Georg Brunold. Folioformat, geprägtes Leinen, Büttenschlaufe, 2 Lesebändchen. Mit mehrseitigen Fotoreportagen. 720 Seiten Euro 85,– (D) | Euro 87,40 (A) ISBN 978-3-86971-001-3

»Es ist das sprichwörtliche einzige Buch für die einsame Insel, etwas, wovon man tatsächlich ein Leben lang zehren kann.«  Alexander Cammann, Die Zeit

»Man nimmt es zur Hand, blättert, taucht ein, hundert, tausend, zweitausend Jahre tief. … Ein Wahnsinnswerk.«  Die Zeit

»Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder Sie haben einen Garten – dann brauchen Sie dieses preisgekrönte Buch, das anfeuert, sich mitfreut, wunderschön von der Autorin Kat Menschik illustriert ist. (…) Oder Sie haben keinen Garten und freuen sich über jede Einladung zum Grillen. Dann brauchen Sie dieses Buch ebenfalls, als Mitbringsel.«  Monopol Euro 34,99 (D) | Euro 36,– (A) ISBN 978-3-86971-083-9 Spezialformat 21 × 21 cm, Rundum-Farbschnitt, durchgehend illustriert, mit zahlreichen Farbtafeln


zum Verschenken Über r e s Un ungsrasch ller aus e bests Fr ühling dem

»Eines der erstaunlichsten Werke der Antike, eine großartige Neuübersetzung.«  Die Zeit Bruno Preisendörfer

Als Deutschland noch nicht Deutschland war Reise in die Goethezeit

Euro 24,99 (D) | Euro 25,70 (A) ISBN 978-3-86971-110-2

Euro 39,99 (D) | Euro 41,20 (A) ISBN 978-3-86971-095-2

»Das lohnt sich gleich doppelt wegen der grandios archaisierenden Illustrationen von Kat Menschik, die die spezielle, zwischen Western und Märchen schwankende Stimmung wunderbar einfängt.«  Welt am Sonntag

Euro 24,99 (D) | Euro 25,70 (A) ISBN 978-3-86971-099-0

Euro 24,99 (D) | Euro 25,70 (A) ISBN 978-3-86971-046-4 Auch erhältlich als nummerierte Luxusausgabe Handsigniert und mit einem Originaldruck Euro 198,00 (D) | 203,60 (A) ISBN 978-3-86971-045-7


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